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2011

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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mit umfangreichen redaktionellen Beiträgen über:

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Winterreisen mit der Klasse Skifahren / Versicherungsschutz Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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Vorwort

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Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer, das neue Schuljahr hat begonnen und hält sicher wieder vielseitige Erlebnisse bereit – für Lehrer wie für Schüler. Wir wünschen Ihnen auf alle Fälle einen angenehmen Start und ein erfolgreiches neues Schuljahr. Obwohl der diesjährige Sommer keineswegs bilderbuchmäßig war, bleibt er uns hoffentlich noch ein Weilchen erhalten, und man möchte in dieser Jahreszeit wirklich noch nicht an den nächsten Schnee denken – außer, man plant eine Winterreise mit seiner Klasse. Um Sie für ein solches Vorhaben mit nützlichen Anregungen und Informationen zu unterstützen, haben wir ab Seite 10 einen Artikel eines Lehrers über das Thema Skifahren mit der Schulklasse veröffentlicht. Ergänzend zum Thema Wintersport mit der

Schulklasse finden Sie ab Seite 6 Auskünfte der gesetzlichen Unfallkasse zum Versicherungsschutz bei derartigen Unternehmungen. Aber wir haben uns nicht nur dem Wintersport gewidmet. Die möglichen Inhalte für Klassenfahrten sind sehr vielfältig. Wer mit seiner Klasse einen Ausflug in die Welt der Mineralien und Fossilien machen möchte, kann sich ab Seite 20 über ein, zu diesem Thema neu eröffnetes, Museum in Baden-Württemberg informieren. Will man seinen Schülern die Bildhauerei und Architektur im Mittelalter näher bringen, dann gibt es dazu einen Beitrag ab Seite 13. Hier geht es um ein neues Projekt des museumspädagogischen Dienstes am Naumburger Dom in SachsenAnhalt. Sucht eine Klasse die Heraus-

forderung in luftiger Höhe, sind Informationen dazu, und zwar über eine Waldkletteranlage mit elf verschiedenen Parcours am Bodensee, ab Seite 24 zu finden. Ein Bericht über eine ab September gezeigte Ausstellung zur deutsch-polnischen Geschichte in Berlin, ist ab Seite 26 zu lesen. Zu dieser Ausstellung wird es auch ein umfangreiches Vermittlungsprogramm, unter anderem für Schulklassen, geben. Um Kompetenztraining auf einer Klassenfahrt geht es ab Seite 34. Dabei handelt es sich um ein Projekt mit unterschiedlichen erlebnispädagogischen Programmen, vorrangig angeboten in Berlin und Brandenburg, aber auch deutschlandweit. Außerdem haben wir für Sie auch wieder verschiedene Unterkünfte, auf Helgoland und

in Oberschwaben, beschrieben. Darüber hinaus stellen wir zwei Reiseveranstalter für Klassenfahrten vor – mit ihrer Geschichte und den Angeboten. Für Ihre nächste Klassenfahrt wünsche ich Ihnen einen reibungslosen Ablauf, viel Spaß und Erfolg und verbleibe bis zur nächsten Ausgabe im November mit herzlichen Grüßen

Ihre

Katrin Mickel

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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Inhaltsverzeichnis Heft 3/11

Inhaltsverzeichnis

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Versicherungsschutz beim Wintersport Auszüge aus der Publikation „Wintersport“, herausgegeben von der Unfallkasse Nord

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Herausforderung Höhe AbenteuerPark in Immenstaad – eine Waldkletteranlage am Bodensee mit elf Parcours

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Skifahren mit der Schulklasse Zielsetzungen und Lernchancen – Ein Artikel von Rolf Dober

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Die Welt der mittelalterlichen Bauhütten KinderDomBauhütte am Naumburger Dom – ein Programm zur Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2011

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Deutsch-Polnische Geschichte Im Martin-Gropius-Bau in Berlin wird vom 23. September 2011 bis 9. Januar 2012 die Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ gezeigt

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Prag/London Reisevorschläge für 4 bzw. 5 Tage

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Berlin – Geschichte / Musik & Medien Reisevorschläge für 5 Tage

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Ein halbes Jahrhundert Jugendreisen Vor 50 Jahren wurde die alpetour Touristische GmbH gegründet – im Juli feierte man dieses Jubiläum in Starnberg (Bayern)

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Neue Unterkunft im Herzen Oberschwabens Humboldt-Institut eröffnete im Juni 2011 sein zweites Haus: das Schullandheim Bad Schussenried

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Mineralien und Fossilien erforschen Kristallwelt in Dietingen (Baden-Württemberg) im März 2011 eröffnet

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Mit den Schülern auf die Piste E&P Reisen ist ein in Köln ansässiger Reiseveranstalter für Wintersportreisen und organisiert unter anderem auch Klassenfahrten

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Zu Gast auf Deutschlands Hochseeinsel Das „Haus der Jugend“ auf Helgoland ist eines von sechs Häusern, deren Träger die Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Einrichtungen der Jugendpflege e.V. ist

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Kompetenztraining drinnen und draußen „Wolf Erleben Lernen“ – ein Projekt der Domizil Leuchtturm gGmbH, mit erlebnispädagogischen Angeboten

Titelbild:

Kinderskikurs Muttereralm, Irene Ascher, © TVB Innsbruck

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Inserentenverzeichnis, Impressum

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011


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Publikation vorgestellt

Versicherungsschutz beim Wintersport

Auszüge aus der Publikation „Wintersport“, herausgegeben von der Unfallkasse Nord

Anmerkung der Redaktion: LehrerInnen die eine Klassenfahrt mit dem Schwerpunkt Wintersport planen, müssen sich in diesem Zusammenhang auch mit dem Versicherungsschutz beschäftigen. Hilfreiche Informationen zu diesem Thema sind in oben genannter Publikation zu finden – z. B. über die Planung, den Versicherungsschutz, dem Verhalten bei einem Unfall, Materialinformationen sowie Informationen zur Skivorbereitung und verschiedenen Programmen, Fehlervermeidung bis hin zu Planungshilfen. Diese Broschüre ist das Produkt einer Kooperation zwischen der Unfallkasse Nord und dem „Institut für Lehrerfortbildung – Sport“ und richtet sich an LehrerInnen, die mit der Schulkasse eine Wintersportreise planen. Nachfolgend werden verschiedene wesentliche Auszüge aus dieser 38-seitigen Broschüre veröffentlicht. Der gesamte Inhalt ist als pdf-Dokument im Internet zu finden unter: http://www.uk-nord.de/fileadmin/user_upload/ pdf/publikationen/sicher_durch_den_wintersport.pdf Zu den Autoren gehören: Norbert Baumann, Amt für Schule; Hubert Fehr, Dozent für Ski-Fortbildung; Dipl. Ing. Rüdiger Remus, Unfallkasse Nord, und die Beratung erfolgte durch Helmut Rischmann, Referent für Erste-Hilfe-Ausbildung. Kontakt: Unfallkasse Nord, Spohrstraße 2, 22083 Hamburg, Telefon 040 - 27 153 213, sigrid.jacob@uk-nord.de, www.uk-nord.de

Versicherungsschutz Ski heil – Bein kaputt. Das ist bei einer Klassenreise natürlich tragisch. Schüler, die verunfallen, können je nach Art des entstandenen Körperschadens nicht oder nur eingeschränkt an der Reise teilnehmen. Schade, denn ein Aufenthalt im Krankenhaus ist lange nicht so angenehm wie z. B. das Herunterwedeln auf der Skipiste. Glück im Unglück: Für den Fall, dass es während einer Klassenfahrt tatsächlich zu einem Unfall kommt, sind die Schüler, automatisch und beitragsfrei, unfallversichert – unter bestimmten Voraussetzungen: Grundsätzlich besteht für Schüler während einer Schulfahrt derselbe Unfallversicherungsschutz wie beim regulären Schulbesuch, d. h. versichert sind während einer Schulfahrt alle mit der Veranstaltung zusam-menhängenden Aktivitäten. Eine Skireise ist, wenn sie von der Schulleitung

Foto: Insbruck Tourismus (1)

genehmigt wurde, eine schulische Veranstaltung. Die Schule bzw. begleitende Lehrkräfte, die die Klassenfahrt organisieren, übernehmen dabei die Aufsichtspflicht. Lehrkräfte, die mit Schülergruppen in den Ferien verreisen, handeln nicht im Auftrag der Schulleitung. Daher besteht für diese Reisen kein Unfallversicherungsschutz durch die Landesunfallkasse. In diesem Fall sollte eine private Unfallversicherung (Gruppen- oder Einzelversicherung) abgeschlossen werden. Eine private Unfallversicherung kann nicht bei der Landesunfallkasse abgeschlossen werden. Schüler sind bei ihren Tätigkeiten während der Skiausbildung auf der Piste oder Loipe unfallversichert. Verunfallt ein Schüler allerdings bei einer Tätigkeit, die er z. B. an einem programmfreien Nachmittag während

der Klassenfahrt ausübt, erlischt der Versicherungsschutz durch die Landesunfallkasse. Ein Beispiel: Die Lehrkraft gibt den Schülern am Nachmittag zum Spielen einige Stunden Freizeit. Die Schüler vergnügen sich im Gelände u. a. mit Schneeballschlachten. Ein Schüler bekommt einen Schneeball ins Auge und erleidet einen Sehschaden. In diesem Fall ist der Schüler nicht bei der Landesunfallkasse unfallversichert, da er den Körperschaden während seiner Freizeit erlitten hat. Grundsätzlich nicht versichert sind ebenso abendliche Aprés Ski Discoveranstaltungen oder alltägliche Tätigkeiten wie Körperpflege, Nahrungsaufnahme oder private Einkäufe. Eltern, die als Begleitperson an der Skireise teilnehmen, sind ebenso unfallversichert wie die Schüler selbst. Für sie gelten die gleichen Ausnahmen wie für Schüler.

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Der Unfallversicherungsschutz kann auch versagt werden, wenn Schüler den eigenen Körperschaden billigend in Kauf nehmen, also gewillt sind, einen Körperschaden an sich selbst herbeizuführen. Beispiel: Ein Schüler stellt die Skibindung zu fest ein. Er äußert Mitschülern gegenüber, dass nur das Fahren mit blockierter Bindung den richtigen „Kick“ liefert. Er begibt sich auf die Piste und fährt mit großer Geschwindigkeit ins Tal. Bei einem Sturz erleidet der Schüler einen schweren Körperschaden, da sich die Skier nicht von den Skistiefeln gelöst haben. Der Unfallschutz erlischt, da auf Grund der vorsätzlichen Manipulation an der Skibindung der Unfall herbeigeführt wurde. Die Leistungen der Landesunfallkasse nach einem Schulunfall auf der Skipiste sind sehr umfangreich: • Bei einem Schüler, der einen Skiunfall erlitten hat, wird der Transport ins Krankenhaus, die medizinische Behandlung und anschließende notwendige Rehabilitationsmaßnahmen, wie etwa Krankengymnastik, von der Landesunfallkasse gezahlt.

Foto: T VB Kitzbühler Alpen St. Johenn in Tirol

• Nach einem schweren Skiunfall könnte eine weitere Pflege zu Hause oder in einem Krankenhaus am Wohnort nötig sein – auch dann übernimmt die Landesunfallkasse die dafür nötigen Kosten. Wenn das Klassenziel durch längere Abwesenheit gefährdet ist, kommt auch eine Lehrkraft ans Krankenbett. • Bei einem tödlichen Unfall, der hoffentlich nie passieren wird, gewährt die Landesunfallkasse Sterbegeld und Überführungskosten.

Ein Unfall hat sich ereignet – was ist zu tun? Bei allen Unfällen gilt: Ruhe bewahren. Seien Sie nicht nervös, denn Sie übertragen

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Ihre eigene Unruhe auf den verletzten Schüler. Reden Sie beruhigend auf den Schüler ein und sprechen Sie seine Verletzungen nicht an. Erinnern Sie sich an Ihren letzten Erste-Hilfe-Kurs und wenden Sie das Gelernte an. Der Erste-Hilfe-Kurs liegt schon mehr als drei Jahre zurück? Machen Sie einen neuen Erste-Hilfe-Kurs. Die Kosten dafür übernimmt die Landesunfallkasse. Dazu melden Sie sich bei der Schulleitung. Diese bittet um Kostenübernahme bei der Landesunfallkasse und meldet Sie bei einer Erste-Hilfe-Organisation zur Schulung an.

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Nach dem Unfall: Machen Sie sich ein Bild von den Verletzungen des Schülers. Kann der Schüler die Fahrt ins Tal nicht mehr antreten, informieren Sie die Bergwacht am besten an Ort und Stelle per Handy (Telefonnummer der Bergwacht vorher im Handy speichern). Über die Wahl des Rettungsmittels (Rettungsschlitten o. ä.) entscheidet die Bergwacht. Bei Kopfverletzungen sowie unklaren Diagnosen drängen Sie darauf, dass der Schüler unbedingt ärztlich untersucht wird. Sorgen Sie dafür, dass die übrigen Schü-

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Publikation vorgestellt

benachrichtigt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen eine Vorprüfung durch und regeln in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften vor Ort weitere Maßnahmen wie die Verlegung in ein anderes Krankenhaus oder den Rücktransport nach Hause.

Foto: Insbruck Tourismus (1)

ler beaufsichtigt werden. Kann dies nicht gewährleistet werden, muss der Unterricht notfalls abgebrochen werden. Bei Schülerinnen oder Schülern, die sich offensichtlich einen Knochenbruch zugezogen haben, bitte nicht selbst Hand anlegen und probieren, ob sich das Körperteil noch bewegen lässt. Das sollte der Schüler selbst versuchen. Bei Schmerzen das betroffene Körperteil sofort ruhig stellen. Bei Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung keinerlei Bewegungen selbst oder vom verletzten Schüler ausführen lassen. Offene Verletzungen keimarm abdecken. Verwenden Sie kein Eisspray zur Kühlung einer Verletzung (z. B. bei einem angeschwollenen Fuß)! Achten Sie darauf, dass sich der verletzte Schüler nicht unterkühlt. Legen Sie im eine Jacke oder Rettungsdecke unter den Körper. Erfrierungen nicht mit Schnee einreiben sondern langsam erwärmen. Blasen an den Füßen nicht öffnen (Infektionsgefahr, im schlimmsten Fall sogar eine Blutvergiftung). Sie selbst dürfen Schülerinnen und Schülern keine Medikamente und keine Salben verabreichen. Bei Kindern, die auf Medikamente angewiesen sind sollten Sie vorher mit den Eltern sprechen. So können Sie sich z. B. für Kinder, die unter Asthma leiden, ein zusätzliches Spray für die Skireise aushändigen lassen.

Bei Wanderungen im Skigebiet sollten Sie der Bergwacht vorher mitteilen, welche Wege Sie und Ihre Klasse nehmen wollen. Die Bergwacht kann Ihnen dazu noch Tipps und Hinweise geben. Die Wanderung sollte die Kinder konditionell nicht überfordern. Etwas Wegeproviant kann unterwegs die Schülerinnen und Schüler ein wenig motivieren. Skiunfälle im Inland Muss ein Schüler nach einem Unfall ärztlich behandelt werden, so ist dem behandelnden Arzt in der Praxis oder im Krankenhaus mitzuteilen, dass der Schüler einen Schulunfall erlitten hat. Wichtig: Informieren Sie den Arzt, dass die Schulklasse z.B. aus Hamburg kommt und die Kosten mit der Landesunfallkasse … abzurechnen sind (keine Versichertenkarte, keine Privatrechnung). Sorgen Sie dafür, dass sofort nach Beendigung der Klassenfahrt eine Unfallanzeige an die Landesunfallkasse gesendet wird. Erste-Hilfe-Leistungen, bei denen kein Arztbesuch erfolgt, müssen ins Verbandbuch eingetragen werden. Verbandbücher können bei der Landesunfallkasse bestellt werden. Sie gehören in jeden Verbandkasten und jede Sanitärtasche. Bei schweren Unfällen sollte die Landesunfallkasse möglichst am gleichen Tag

Skiunfälle im Ausland Bei einem Schulunfall während einer Skireise im Ausland bleibt der Anspruch auf Heilbandlung natürlich erhalten. Mit einigen Ländern wie z. B. Polen und Großbritannien bestehen Abkommen zur Übernahme von notwendigen Sachleistungen zu Lasten der Landesunfallkasse. In diesen Ländern (eine Auflistung ist im Merkblatt GUV 20.1.6. enthalten) ist bei einem Schulunfall das Merkblatt A1 zusammen mit der Unfallanzeige dem dort aushelfenden Träger vorzulegen. Im Merkblatt A1 finden sich Hinweise zur Leistungsabwicklung in der Landessprache. Mit anderen Ländern wie z. B. Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz besteht kein derartiges Abkommen. Hier muss eine Anspruchsbescheinigung der Krankenkasse mitgenommen werden. Diese Bescheinigung (Vordruck mit einer Nummer, z. B. E 111 für Österreich oder CH 11 für die Schweiz) wird bei einem Schulunfall einschließlich der Unfallanzeige und dem Merkblatt A1 der dortigen Krankenkasse vorgelegt. Wenn Ärzte im Ausland eine Anspruchsbescheinigung der Krankenkasse des verunfallten Schülers nicht anerkennen, müssen die Rechnungen des Arztes oder des Krankenhauses zunächst vom Schüler bzw. von der Lehrkraft selbst bezahlt werden. Die Erstattung der Auslagen erfolgt, wenn die Rechnungen bei der Landesunfallkasse eingereicht werden – vorausgesetzt es handelt sich um einen (versicherten) Schulunfall.

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Fachbeitrag zum Wintersport

Skifahren mit der Schulklasse Zielsetzungen und Lernchancen – Ein Artikel von Rolf Dober

Skifahren bietet eine Reihe von nicht alltäglichen Lerngelegenheiten: Im Schulskikurs kann es nicht nur um das individuelle Erlernen bestimmter Techniken des Skisports gehen, vielmehr soll das Skifahren Bestandteil eines Gruppen-, Natur- und Bewegungserlebnisses sein. Gemeinsame Aktivitäten, Abenteuer und Erlebnisse stärken das Gruppengefühl und die Klassengemeinschaft. Vielfältiges, freudvolles Erleben und Bewegen in der freien Natur, fern von schulischen Zwängen, steigert das Wohlbefinden und weckt auch Interesse und Verständnis für den Schutz der Natur. Mit solchen Zielsetzungen lässt sich ein Schulskikurs als pädagogisch sinnvolle Klassenfahrt in der Schule begründen. Die ökologischen Gefahren des Wintersports brauchen dabei keineswegs verschwiegen werden und die Vor- und Nachteile einer solchen Fahrt sollten offen ausdiskutiert werden (Eltern, Schüler, Lehrer). Bereits bei der Planung der Fahrt kann dies ein wichtiger pädagogischer Impuls sein.

Fotos: Südtirol Marketing Gesellschaf t K. A .G. (2)

Autor: Rolf Dober ist Lehrer und unterrichtet in Wiesbaden die Fächer Sport, Religion, Politik, Ethik und ist Fachberater Sport bei „Lehrer-online“. Das Internet möchte er für den Austausch von Unterrichtsideen und -projekten nutzen. Lernen und Lehren mit den Neuen Medien ist ein weiterer Aspekt seiner Arbeit. Von ihm zusammengestellte Beiträge und auch etliche wissenswerte inhaltliche Ergänzungen zu dem abgedruckten Artikel sind zu finden unter www.dober.de Kontakt: dober@lehrer-online.de

Die Vorbereitung auf die Klassenfahrt beinhaltet außerdem: • Skigymnastik – konditionelle Vorbereitung • Auseinandersetzung mit der Sicherheit beim Skifahren • Übernahme von Verantwortung für Gruppenaktivitäten • Thema „Lebensraum Alpen“ im Biologie-/Erdkundeunterricht Dabei braucht die Klassenfahrt nicht beim Thema Skifahren stehen zu bleiben. Eine „Wintersportwoche“ in den Alpen kann mehr sein als ein reiner Skikurs: Schneewandern, Rodeln, Skilanglauf, Big Foot, Snowboard, Carving u.a. können dazu gehören. Allerdings wird der organisatorische und eventuell auch der finanzielle Aufwand größer.

Die hier vorgestellten Überlegungen beziehen sich also auf das Skifahren, sie können und sollten aber nach Möglichkeit auf weitere „Schneesportarten“ ausgeweitet werden. Aus sportlicher Sicht lassen sich vielfältige pädagogische Perspektiven besonders gut realisieren: Körper- und Bewegungserfahrung, Gestaltung, Kooperation, Leistung, Gesundheit, Wagnis, Abenteuer, Risiko können und sollten als gleichberechtigte Gestaltungsprinzipien eines mehrperspektivischen Skiunterrichts, aber auch der unterschiedlichen Aktivitäten im Umfeld des Skikurses gelten. Die Schülerinnen und Schüler können auf diese Weise auch unterschiedliche Zugänge zum Wintersport erfahren.

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Fachbeitrag zum Wintersport

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schiedliche Lehr- und Lernwege eingeschlagen werden. Die hier vorgestellten Überlegungen sollen dafür Anregungen geben.

An die Anfänger werden beim Skifahren große Anforderungen an Koordination und Kondition gestellt. Das sollte beim Skiunterricht und den anderen Aktivitäten nicht übersehen werden, v.a. auf die damit verbundenen Unsicherheiten und Ängste sollte behutsam eingegangen werden, sonst wird der Skikurs für einige schnell zum Stress und das läuft dann allen gut gemeinten Zielsetzungen entgegen. Die Methodik und Didaktik des Skilaufs und anderer Schneesportarten ist ständig in Bewegung. Gerade unter schulischen Bedingungen müssen oft Kompromisse zwischen pädagogischen Vorstellungen und der Machbarkeit des Schul-/Skikursalltags geschlossen werden. Vor allem durch den Einsatz von Bigfoot, Snowblades und Carbing-Ski können unter-

Skifahren – Erste Erfahrungen Die Erfahrung zeigt, dass alle Anfänger innerhalb von einer Woche mittelschwere Pisten bewältigen können. Dabei ist es aber sehr wichtig, das unterschiedliche Lerntempo und unterschiedliche Verarbeitungsformen von Erfolg und Misserfolg beim Lernen bzw. bei der Gruppenbildung zu berücksichtigen. Aufwärmen auf der Piste – Vorbereitung auf den Skiunterricht Mit sich und anderen warm werden! Ein paar Aufwärm- bzw. Dehnübungen gehören an den Anfang des Skitages und sind auch nach längeren Pausen wichtig. Physiologisch dienen diese zur Anregung des Kreislaufs und zur Mobilisation des Bewegungsapparates (v.a. Dehnung). Aber auch in der Skigruppe muss man erst warm werden. Von daher ist es sinnvoll, die Übungen nicht als lästige Pflicht, sondern als Spaß in der Gruppe zu organisieren. Grunderfahrungen Gehen, Aufstehen, Rollerfahren, Schlittschuhschritte, Aufstehen, Wenden, Gleiten

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und Schussfahrten, Anhalten und Bremsen, Bodenwellen und Sprünge, Liftfahren Geländewahl Für die Elementarerfahrungen ist zunächst ebenes Gelände zu wählen, für die ersten Schussfahrten nur sehr leicht geneigtes Gelände mit Gegenhang oder Auslauf. Wenn möglich, kann dabei das Liftfahren frühzeitig in den Lernprozess einbezogen werden. Aufgabenstellungen und Spiele sind besser als genaue Bewegungsanweisungen. Die Schülerinnen und Schüler probieren unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten aus und lernen dabei Material, Bewegungsmöglichkeiten sowie die eigene Gleichgewichtsfähigkeit kennen. Günstig ist auch ein Aufgabenparcours im Rahmen eines Stationsbetriebs. Gruppenübungen • Parteiballspiele (ohne Ski, mit einem Ski; Tennisball, Handschuh, Frisbee...) • Partnerfangen mit Handfassung, Kettenfangen, „Wolfsring“ • Bei Neuschnee: Figuren und Buchstaben in den Schnee treten • Aufgaben mit „Indianapolisstart“ (z.B. 20-50 m Laufstrecken zur Skiausrüstung, Skianziehen und zurück) Partnerübungen • Schieben und Ziehen, „Warmklopfen“, Partnerfangen, Verfolgungsrennen etc. individuelle (Dehn-) Übungen

Mehr als ein Jugendgästehaus / Hostel Das haus international in München ist ein Zentrum für Schüler- und Studienaufenthalte und eine lebendige, zentral gelegene Stätte der Begegnung aller Kulturkreise und Nationen. Wenn Sie als Gruppe, Schulklasse, Familie oder junggebliebene Erwachsene einen oder mehrere Tage das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot Münchens erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere hauseigene Touristik Abteilung bietet Ihnen Vorschläge und Buchungen von interessanten Angeboten, Touren und Rahmenprogrammen rund um die Sehenswürdigkeiten in und um München. • 186 Zimmer mit insgesamt 610 Betten • eigenes Restaurant mit Veranda und Biergarten, wahlweise auch mit HP/VP/LP • Aufenthaltsraum, Bar und Disco “Discovery“ tägl. von 20 - 1 Uhr geöffnet • Internet und gratis WLAN, Billard, Kicker, Flipper, Video-Games, TV Räume, Tischtennisraum • Eigener Fahrradverleih • Lehrerlounge mit TV, gratis Internet und kostenlosen Getränken • Konferenzraum für bis zu 175 Personen mit allen technischen Equipment • Bus/Tram Station direkt vor der Haustür, nächste U-Bahn Station in 3min erreichbar • Sicherheitsdienst nachts im Haus • Busparkplätze in der Nähe • Komfortable Unterbringung von Lehrern und Betreuern in neu renovierten, ruhigen Einzelzimmern mit DU/WC und TV • Übernachtungen ab 17 € pro Person inkl. reichhaltigen Frühstücksbuffet • Freiplatz ab 20 Personen • Bitte fragen Sie uns nach speziellen, saisonabhängigen Angeboten und Rabatten! • Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre Reise nach München!

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Fachbeitrag zum Wintersport

Folgende Grundsituationen können dabei erprobt werden: Ausrüstung kennen lernen • Ski an- und abschnallen / Ski tragen (auf Schulter und vor dem Körper) Bewegung der Ski auf der Stelle • Ski vorne und hinten anheben / den Körper nach vorne und hinten verlagern / leichtes Springen / Hocke / seitlich neben die Ski setzen und wieder aufstehen (mit und ohne Stöcke) Fortbewegen/Spielformen Erste Erfahrungen auf Skiern sollten auch in spielerischer Form gesammelt werden: • Gehen / Schieben / Ziehen mit Partnern / gleichzeitiger Einsatz beider Stöcke / Aufstehen nach einem Sturz / Rollerfahren auf einem Ski / Schlittschuhschritte / Aufsteigen und Wenden • Treppenschritt, Grätenschritt, Spitzkehre Weiter geht es mit Gleiten und Schussfahrten, Anhalten und Bremsen, Bodenwellen und Sprünge, Liftfahren. Ausgehend von diesen Grunderfahrungen können gezielt skispezifische Grundtechniken gelehrt und gelernt werden. Skifahren und Umwelt Umwelterziehung ist im Schulskikurs ein wichtiger Bestandteil. In vielen Schulen wird seit Jahren über den Sinn und Unsinn von Skikursen gestritten und die umweltbedrohenden Aspekte dieser Natursportart werden von den Gegnern des Skifahrens in der Schule in den Mittelpunkt ihrer Argumentation gestellt. Diese Argumente müssen sehr ernst genommen werden.

Pistenregeln - FIS-Regeln 1. Rücksicht auf die anderen Skifahrer Jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. 2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise Jeder Skifahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen. 3. Wahl der Fahrspur Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er den vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet. 4. Überholen Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt. 5. Einfahren und Anfahren Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will,

Der Skiunterricht stellt aber auch eine gute Möglichkeit dar, um den Sinn eines natur- und umweltgerechten Verhaltens nicht nur zu verdeutlichen, sondern zu erleben. Ziel sollte es sein, über das Skifahren auch ein ausgewogenes Verhältnis zur Natur zu entwickeln. Während des Schulskikurses kann auch ein Abend dieser Thematik gewidmet werden. „Über das Skierlebnis zum Naturerlebnis, über das Naturerlebnis zum Naturschutz“ ist deshalb auch ein Motto des deutschen Skiverbandes. Damit dies nicht ein Lippenbekenntnis bleibt, muss die Schule einen entsprechenden Beitrag dazu leisten. Dabei bringt das Theoretisieren wenig. In der Unterrichtspraxis muss auf die Probleme eingegangen werden. Ehrlichkeit, keine Beschönigungen sind gefragt:

muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann. 6. Anhalten Jeder Skifahrer muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen. 7. Aufstieg und Abfahrt Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen. 8. Beachten der Zeichen Jeder Skifahrer muss die Markierung und die Signalisation beachten. 9. Hilfeleistung Bei Unfällen ist jeder Skifahrer zur Hilfeleistung verpflichtet. 10. Ausweispflicht Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

• Einschränkung des Naturverbrauchs durch Pisten- und Liftbau • überlegte Planung der Besiedelung der Alpenlandschaft und der zur Versorgung notwendigen Infrastruktur (Hotelbauten, Restaurants, Parkplätze) • Lösung der Verkehrsproblematik (Belastung des Alpenraumes durch Individualverkehr) • Vermeidung von Abfall: Entsorgungsprobleme im Alpenraum • Schutz von Fauna und Flora • Schutz der Einrichtungen der Bergbauern (nach DSV-Skilehrplan) Qualifikation von Lehrkräften Schulskikurse/Klassenfahrten dürfen nur von LehrerInnen mit Qualifikation zur Leitung solcher Kurse durchgeführt werden. Auch Hilfskräfte müssen eine Übungsleiterqualifikation nachweisen.

Jugendgästehaus der Stadt Schweinfurt Erlebnispädagogische Klassenreisen und Expeditionen bei Lychen in der Uckermark

Sympathisch - Fränkisch - Schweinfurt Ganz gleich welcher Anlass Sie zu uns führt, es lohnt sich unsere schöne Stadt zu erkunden. Entdecken Sie Zeugnisse der alten Reichsstadt, wandeln Sie auf den Spuren der Industriepioniere und lassen Sie sich tragen vom Lebensgefühl des modernen Schweinfurt. Wir haben viele Angebote für Ihre Klassenfahrt z.B. Erlebnispädagogik und Kletterwald.

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Programmanbieter vorgestellt

Die Welt der mittelalterlichen Bauhütten KinderDomBauhütte am Naumburger Dom – ein Programm zur Landesausstellung Sachsen-Anhalt 2011

Die KinderDomBauhütte – der Museumspädagogische Dienst am Naumburger Dom – hält ergänzende Projekte zur Landesausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ bereit. Durchgeführt wird die Ausstellung unter der Trägerschaft der Stadt Naumburg an der Saale und der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz. In dieser Ausstellung werden erstmals das Werk und der internationale Einfluss eines herausragenden Künstlers des 13. Jahrhunderts gewürdigt – dem Naumburger Meister. Mit dem Namen „Naumburger Meister“ verbindet man einen namentlich nicht bekannten Steinbildhauer, der innerhalb des Bauhüttenwesens im europäischen Mittelalter eine herausragende Stellung einnahm. Ausgebildet an den nordfranzösischen Kathedralbauten der Île de France, der Champagne und Picardie, führte sein Weg in den 1230er Jahren anschließend über die Grenzen des Königreichs Frankreich hinaus, über Mainz nach Naumburg und Meißen. Von Weltrang sind heute die Anzahl

Foto: Naumburg, Dom St. Peter und St. Paul, Westlettner-Portal, 1243-1249 © Bildarchiv der Vereinigten Domstif ter, Foto M. Rutkowski

Ob in der Rolle eines Glasers, Steinmetzen, Goldschmiedes oder Baumeisters – Kinder und Jugendliche können vom 29. Juni bis 02. November 2011 in der KinderDomBauhütte die spannende Welt der mittelalterlichen Bauhütten kennenlernen. Mit Hilfe künstlerischer und pädagogischer Angebote sollen die Teilnehmer den Einklang von Kunst, Architektur und Religion im Mittelalter erfahren.

und vor allem die Qualität der erhaltenen Skulpturen. Den Mittelpunkt dieser Ausstellung bildet der Westchor des Doms in Naumburg mit seinen weltberühmten Skulpturen, der Statuenfolge der Stifter sowie den Szenen aus der Leidensgeschichte Christi am Westlett-

ner. Eine Vielzahl weiterer Exponate gibt es im Dom und in der benachbarten Marienkirche zu sehen. Unter den Ausstellungsstücken, von Leihgebern aus Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien, Österreich sowie den USA, befinden sich bemerkenswerte Kunstwerke der Skulptur, der Schatzkunst sowie der Glas- und Buchma-

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Programmanbieter vorgestellt

Als Bauhütte, auch Dombauhütte oder Hütte wird heute das Bauhüttenwesen des gotischen Kathedralenbaus als Werkstattverband bezeichnet. Die Bauhütten bildeten sich aus dem romanischen Kirchenbau durch Mönche hin zum organisierten Bauablauf bei gotischen Kathedralen, welcher unterschiedlichste Handwerke umfasste. Eine Besonderheit stellte die Organisationsform der Steinmetzen in der Steinmetzbruderschaft dar, denn die Meister der anderen Gewerke organisierten sich lediglich in den Zünften und die Gesellen gesondert. Daher unterscheidet man grundsätzlich zwischen Bauhütte, Steinmetzbruderschaft und Zunft. Besondere Bedeutung besaß die qualifizierte Ausbildung der gotischen Bauhütte. Unterschieden wurde in Lehrlinge, Gesellen und Wandergesellen, Kunstdiener, Laubhauer, Parliere, Steinbildhauer und Meister. Die Bedeutung der Bauhütten schwand mit dem Ende der Gotik und war durch das endgültige Verbot durch Kaiser Karl VI 1731 vorüber. Heutzutage gibt es Bauhütten, die meistens Dombauhütten genannt und von kirchlichen Stiftungen getragen werden.

lerei. Sie ermöglichen besondere Einblicke und Einsichten in den Kultur- und Kunstaustausch des europäischen Hochmittelalters. Als neues Zentrum für die Museumspädagogik wurde die KinderDomBauhütte am Naumburger Dom ins Leben gerufen. Sie ist Teil der Wiedererschließung und Instandsetzung des Naumburger Domgartens. Gerade jungen Menschen möchte man mit diesem Angebot historische Themen lebendig vermitteln. Denn Geschichte, Kunst und Architektur sind für viele Schüler oft ein trockenes Thema – wenig greifbar und abstrakt. Aber hier werden Schüler in einer Stein- und Kunstwerkstatt mit praktischen Methoden mit der Lebensweise im 13. Jahrhundert und

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

Fotos: KinderDomBauhütte (2)

der damaligen Kultur und Kunst vertraut gemacht. Zur Auswahl stehen verschiedene Projekte, wobei deren jeweilige Bezeichnung schon viel über die Inhalte aussagt. Die Angebote sind vom Anspruch her unterschiedlich, manche eigenen sich für Grundschüler und andere richten sich an Schüler der höheren Klassenstufen. Es gibt sechs Kurzprojekte mit einer Dauer von je zwei Stunden: „Versteinerter Garten“; „Wolkenkratzer im Mittelalter“; „Mimik Gestik Comic“; „Botanik in Stein“; „Himmlisches Licht“; „Herrscher Sünder Heilige“ und das siebenstündige Tagesprojekt „Der Meister braucht Gesellen – die junge Dombauhütte“. Während des umfangreichen Tagesprojektes machen sich die Teilnehmer zunächst mit dem Dom und der Zeit seiner Entstehung vertraut. Anschließend schlüpfen sie in Arbeitskleidung und fertigen ihr Gesellenstück. Sie lernen etwas über die Ausstattung der Gebäude zur damaligen Zeit und den Umgangston untereinander, so die Auskunft von Sebastian Schönfeld, Leiter des gesam-

Stadt Naumburg und der Naumburger Dom Naumburg an der Saale – eine Stadt im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalts, liegt im Saaletal, 39 Kilometer südlich von Halle und 30 Kilometer nördlich von Jena. Ihr Wahrzeichen ist der Naumburger Dom in der mittelalterlichen Altstadt. Der bestehende Dom stammt zum großen Teil aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Spätromanik in Sachsen-Anhalt. Daher bildet er eine Station auf der Straße der Romantik. In der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand der bekannte Westchor des Domes und stellt mit dem West-Lettner und den Stifterfiguren aus der Werkstatt des Naumburger Meisters eines der wichtigsten Bauwerke der Frühgotik dar.

ten Projektes. Nach einem kräftigenden Mittagessen geht es dann durch die historische Altstadt von Naumburg zu den weiteren Standorten der Ausstellung. Aufgeteilt in kleinen Gruppen haben die Schüler dabei einige Aufgaben zu lösen. Für Schulklassen aus Sachsen-Anhalt besteht die Möglichkeit einer Förderung des


Programmanbieter vorgestellt

Kontakt KinderDomBauhütte Domplatz 19 06618 Naumburg Telefon 03445 - 23 01 120 kinderdombauhuette@naumburger-dom.de

www.naumburgermeister.eu www.naumburger-dom.de

Räumlichkeiten – ein ehemaliger Pferdestall und Gartensalon mit dazugehörigem Hofgelände direkt auf dem Grundstück des Domgartens – zur Verfügung. Unter Beachtung der Bedürfnisse der Projektarbeit wurde dieses alte Gemäuer aufwendig saniert.

Einige der Angebote wurden in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung Sachsen-Anhalt entwickelt. Praktische Tätigkeiten sind mit Lehrplaninhalten ver-

Martin-Gropius-Bau 23. September 2011 bis 9. Januar 2012

Herzogin Hedwig © Bayerische Schlösserverwaltung

Tagesprojektes durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung. Das Antragsformular gibt es auf den Internetseiten der Landesausstellung.

Geplant ist, dass die KinderDomBauhütte knüpft und berühren die Themen des Kunst-, nicht nur während der Landesausstellung, Geschichts-, Religions- und Biologieunter- sondern auch darüber hinaus weiter wirken richts. Aber auch die Mathematik spielt eine soll. Ein Faltblatt mit den Angeboten kann Rolle – zum Beispiel hinsichtlich der Kon- auf den Internetseiten der Vereinigten Domstruktion eines Gewölbes. Man beleuchtet stifter oder des Naumburger Doms herunter die Arbeit mittelalterlicher Bauhütten aus geladen werden. Für die Teilnahme an den verschiedenen Blickwinkeln. Für die Durch- Angeboten ist eine Voranmeldung der Schulführung der einzelnen Projekte stehen Sebas- klassen mit Angabe der Klassenstufen erfortian Schönfeld und seinem Team eigene derlich. MGB_Klassenfahrten_90x131:Layout 1 13.07.11 15:32 Seite 1

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Angebot Prag (Tschechien)

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Die „Goldene Stadt“ hat den Wandel von der alten in die neue Zeit in rasanter Geschwindigkeit vollzogen – mehr noch: sie ist geradezu beschwingt durch die Erneuerung. Die ganze Stadt pulsiert, vibriert und hat so den erstaunlichen Spagat zwischen gestern und heute glänzend gemeistert. Prag fasziniert mit historischen Sehenswürdigkeiten und zeigt sich gleichzeitig als moderne, glanzvolle Metropole, die auch beim Nachtleben, Shopping und Freizeitangeboten Städten wie Paris oder London in nichts nachsteht.

Reisevorschlag für 4 Tage (Buchungscode kfm 10430)

Informationen und Reisebuchungen unter Tel. 03591 - 304995 und www.klassenfahrten-reisebuero.de

4 Tage / 3 Übernachtungen in Prag Im Preis enthaltene Leistungen: • Fahrt im modernen Fernreisebus mit WC, Klimaanlage, ab gewünschtem Abfahrtsort • Busgestellung exklusiv für Ihre Gruppe inkl. 100 Freikilometer • Übernachtung in der von Ihnen gewählten Preiskategorie • Frühstück • 2 EZ für Begleiter ohne Aufpreis • 3-stündige Stadtführung im Bereich Prager Altstadt (nur Außenbesichtigungen ohne Eintritte) • Stadtrallye Prag • Infomappe des Veranstalters zur Reisevorbereitung • Stadtpläne für die Teilnehmer • Sicherungsschein • Straßen- und Parkgebühren • Freiplätze für den Busfahrer und jeden 26. Teilnehmer

Fotos: Iris Friedrich (10)

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Für Abfahrtsorte in den PLZ-Bereichen PLZ 01 – 04, 08, 09, 84, 92 – 95 unterbreiten wir gern ein maßgeschneidertes Angebot. Für einige PLZ-Bereiche ist es preisgünstiger, den Bus nicht vor Ort zu lassen. Bitte fordern Sie Ihr individuelles Angebot für einen Bustransfer an.

Auch Bahn- oder Fluganreise möglich! Zusatzleistungen: (Stand 06/11) Prager Altstadt: Eintrittsgebühren für das Altstädter Rathaus mit der berühmten Uhr und einen Altstädter Turm Schüler p. P. 8 €, Erwachsene p. P. 10 € Prager Burg – Hradschin: Eintrittsgebühren St. Veits Dom, Königspalast, St. Georg Basilika, Turm Daliborka Schüler p. P. 7,50 €, Erwachsene p. P. 13 €, 3-stündige Führung pauschal 100 € Jüdisches Viertel: Eintrittsgebühren für Friedhof, Museum, Pinkas-, Klaus-, Maisel-Synagoge und Zeremoniensaal (Sa geschlossen) Schüler p. P. 10 €, Erwachsene p. P. 15 €, 3-stündige Führung pauschal 100 € Strahov Kloster: Eintrittsgebühren für das Konvent und die berühmte Bibliothek,

Schüler p. P. 4 €, Erwachsene p. P. 5 €, 1-stündige Führung pauschal 100 € Franz Kafka: Erfahren Sie mehr über das Leben und die Arbeit des bekanntesten Prager Schriftstellers. 2-stündige Führung pauschal 110 € Architektur-Reise: In Prag finden Sie diverse Baustile wie z. B. Barock, Jugendstil, Kubismus, Ultramodernes vereint. 2-stündige Führung pauschal 110 € Samtene Revolution: Sie hören Wissenswertes und Ergreifendes über das bewegte Jahr 1989 sowie die Tschechoslowakei. 2-stündige Führung pauschal 110 € Naturwissenschaftliches Prag: Wandeln Sie auf den Spuren von Tycho Brahe und Johannes Kepler. Dabei erfahren Sie interessante Fakten zur Astronomie, 2-st. Führung pauschal 110 €

Geistertour durch Prag: Erleben Sie einen spannenden Abend beim Erforschen der dunklen Seite der Stadt und begeben Sie sich auf die Spuren von Geistern und Legenden. 1-stündige Führung, Schüler p. P. 10 € Erwachsene p. P. 12 € Schifffahrt auf der Moldau: 1 Stunde tagsüber, bei mind. 20 Personen pro Person 7 € Reiseleitung pauschal 100 € Skoda-Werke: Besuchen Sie die Produktionsstätten von Skoda und Volkswagen in Mladá Boleslav, 60 km von Prag. Besichtigung Mo – Do möglich. Führung und Eintritt ins Museum Schüler p. P. 7 €, Erwachsene p. P. 12 €, Reisebegleitung pauschal 100 €, Bus pauschal 120 € -> weitere Zusatzleistungen im Internet

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Lage: in Prag 4, Metrostation Roztyly Hinweise: Einzelzimmer-Zuschlag pro Person/Nacht 12 €; Abendessen 4 € pro Mahlzeit Bewertung: an einem großen Park gelegen, schöner Biergarten

Lage: in Prag 2, Straßenbahnhaltestelle Jana Masaryka Hinweise: Einzelzimmer-Zuschlag pro Person/Nacht 11 € (NS + ZS), 18 € (HS); Abendessen 8 € pro Mahlzeit (Catering) Bewertung: gepflegtes Hotel, gute Straßenbahnanbindung

Lage: in Prag 3, Straßenbahnhaltestelle Husinecká Hinweise: Einzelzimmer-Zuschlag pro Person/Nacht 12 € (NS + ZS), 13 € (HS); Abendessen 7 € pro Mahlzeit (Catering) Bewertung: schöne und modern eingerichtete Zimmer

Lage: in Prag 8, Metrostation Florenc Hinweise: Einzelzimmer-Zuschlag pro Person/Nacht 20 € (NS), 22 € (ZS + HS); Abendessen 8 € pro Mahlzeit Bewertung: einzigartige Jugendstileinrichtung, außergewöhnliche Atmosphäre

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Kaum jemand kann sich dem aufregenden Flair dieser faszinierenden Weltstadt entziehen. Tradition und Postmoderne, alte und neue Wahrzeichen bilden ein buntes Kaleidoskop von Attraktionen. Weltberühmte Bauwerke wie der Tower of London und Westminster Abbey sind Zeugen einer großen Vergangenheit, die hypermoderne Glas-, Stahl- und Betonkonstruktion des Lloyd’s Building und die Docklands wegweisend für einen neuen Zeitgeist. Viel gibt es zu entdecken: weltbekannte Bauwerke, attraktive Sehenswürdigkeiten, …

Ein Reisevorschlag für 5 Tage (Buchungscode kfm 10431)

• Fahrt im modernen Fernreisebus mit WC, Klimaanlage, ab gewünschtem Abfahrtsort • Busgestellung exklusiv für Ihre Gruppe inkl. 100 Freikilometer (z.B. Ausflug nach Windsor) • Übernachtung in der von Ihnen gewählten Preiskategorie • Frühstück • 1 EZ für Begleiter ohne Aufpreis • Fährpassagen Calais - Dover für Personen und Bus inkl. Ölzuschlag (Stand 06/11) • Deutsch- oder englischsprachiger Guide für eine ca. 2 bis 3 h Stadtrundfahrt in London • Infomappe des Veranstalters zur Reisevorbereitung • Informationsmaterial für die Teilnehmer • Sicherungsschein • Straßen- und Parkgebühren • Freiplätze für den Busfahrer und jeden 26. Teilnehmer Bitte stets angeben: Buchungscode kfm 10430/10431

Klassenfahrten-Reisebuero.de Zusatzleistungen: (Stand 06/11) Preise p.P. (ab 10 Teilnehmern) Madame Tussaud’s: (11. Pers. frei) Das weltberühmte Wachsfigurenkabinett Erwachsene 20 €, Jugendliche 15,50 € „The London Eye”: Eine faszinierende Perspektive der pulsierenden Metropole erleben Sie im „London Eye”, dem größten Riesenrad der Welt. Schweben Sie 135 m über den Dächern der Weltstadt und genießen Sie ca. 30 Minuten lang das atemberaubende Panorama aus der Vogelperspektive. Erwachsene 19 €, Jugendliche (bis 18 Jahre) 10,50 € London Dungeon: (11. Pers. frei) Berühmtes Gruselkabinett Erwachsene 14,50 €, Jugendliche 11,50 €

Auch Bahn- oder Fluganreise möglich!

St. Paul’s Cathedral: Besichtigung der Kathedrale inkl. Krypta und Galerie Erwachsene 13,50 €, Schüler (bis 18 Jahre) 5,50 €, Schüler (ab 18 Jahre) 12,50 € Tower of London: Heimat der Kronjuwelen Erwachsene 19 €, Jugendliche (bis 15 Jahre) 10,50 € Tower Bridge: Wahrzeichen und Meisterwerk Erwachsene 8 €, Jugendliche (bis 15 Jahre) 4 € BBC Television Centre: (22. Person frei) Besuchen Sie den berühmtesten Nachrichtensender der Welt! Während des 1,5 h Rundgangs erhalten Sie Einblicke in verschiedene Studios, Produktionen bzw. Nachrichtensendungen. Keine Tour gleicht der anderen, da die Führungen immer der aktuellen Situation angepasst werden. (max. 20 Personen pro Führung) Erwachsene 11 €, Jugendliche 9,50 €

Chelsea Football Stadium: (11. Person frei) Nicht nur Fußballfans werden bei dieser Führung ins Schwärmen und Staunen geraten angesichts der Dimensionen der Arena, die insgesamt 42.500 Zuschauer fasst. Gruppen bis 29 Personen Erwachsene 21 €, Schüler 14,50 € Gruppen ab 30 Personen Erwachsene 18 €, Schüler 12,50 € „London by Bike“: Erkunden Sie die Metropole mit bereitgestellten Fahrrädern unter Leitung eines örtlichen Fremdenführers. Die Route führt Sie zum Hyde Park, Buckingham Palace, Trafalgar Square und dem Bereich Westminster. Die Dauer beträgt ca. 4 Stunden. Diese „Stadtrundfahrt“ ist nicht nur für Sportler ein garantiertes Spaß- und Team-Building Erlebnis. Preis pro Person 20 €

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Weitere Pluspunkte: preisgekrönte Unterkunft in historischem Gebäude, großzügige TV-Lounge, freies Internet Hinweise: U-Bahnstation Swiss Cottage (Zone 2) Abendessen, 2 Gang-Menü: 10,50 €, Lunchpaket 6,50 € Bewertung: Top-Kundenbewertungen, tolle Atmosphäre

Weitere Pluspunkte: Selbstversorgerküche, Shop, TV- Lounge, Hinweise: U-Bahnstation Elephant & Castle (Zone 1); Abendessen 9 €, Lunchpaket 5 € Bewertung: Brandneues Hostel in Top-Lage, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Weitere Pluspunkte: Frühstücksraum als Aufenthaltsraum nutzbar, Tee- und Kaffeekocher in jedem Zimmer Hinweise: U-Bahnstation Bayswater (Zone 1) Bewertung: gute Ausstattung

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5 Tage / 3 Übernachtungen in London Im Preis enthaltene Leistungen:

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Reiseveranstalter vorgestellt

Ein halbes Jahrhundert Jugendreisen

Vor 50 Jahren wurde die alpetour Touristische GmbH gegründet – im Juli feierte man dieses Jubiläum in Starnberg (Bayern) Die Anfänge der heutigen Firma alpetour liegen in der Mitte der 1950-er Jahre. Zu dieser Zeit reiste eine Abordnung der Südtiroler Landesregierung nach Stuttgart und präsentierte den Verantwortlichen für Jugendbildung die Idee, deutsche Jugendgruppen zum kulturellen Austausch nach Südtirol zu schicken. Karl Knötig, der Unternehmensgründer von alpetour, war damals in der Jugendarbeit von Baden-Württemberg tätig und wurde mit der Aufgabe betreut, sich federführend um dieses Projekt zu kümmern. Ab 1955 und in den Folgejahren organisierte also der junge Familienvater ehrenamtlich die jeweils sechswöchigen Zeltlager für Kinder am Montiggler See in Eppan. Nach einigen Jahren entschloss sich der gelernte Journalist, seine Festanstellung aufzugeben, um sich ganz der touristischen Arbeit in Südtirol zu widmen und kümmerte sich fortan gemeinsam mit seiner Frau Adele um den Aufbau des inzwischen gepachteten Ferienheims in Eppan. Bedingt durch die große Nachfrage nach Reisen für Jugendgruppen nach Südtirol war es möglich, weitere Häuser zu pachten und in teilweise leer stehenden Schlössern Ferienheime sowie Pensionen einzurichten. Es wurde die Ferienheim-Verwaltungs GmbH gegründet, aus welcher sich dann das heutige Unternehmen entwickelte. Dem Ehepaar Knötig gelang es aufgrund ihrer guten Kenntnisse und Kontakte im Bereich des deutschen Jugend- und Sozialtourismus, die von ihnen geführten Ferienheime schnell gut zu belegen und zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Bahnhof Bozen 1955

Seinen Firmensitz verlegte Karl Knötig im Jahr 1960 nach Starnberg in Bayern und gründete hier 1961 die alpetour Touristische GmbH. Dem Namen liegt die Vision zugrunde, als Reiseveranstalter nicht nur Südtirol, sondern den gesamten Alpenraum touristisch zu vermarkten. An den Zahlen lässt sich die positive Entwicklung erkennen. Reisten im Jahr 1956, durch die Vermittlung von Karl Knötig, neun Gruppen in die Alpenländer, so konnte das neue Unternehmen im Jahr 1962 bereits 500 Gruppen und mehrere Tausend Einzelgäste verzeichnen. Auch in den Folgejahren freuten sich Knötigs über den Wirtschaftsaufschwung, der eine jährliche Vergrößerung des Angebotes ermöglichte. So erfolgte

Sylt für Kinder - und Jugendgruppen

1972 wurde der Reiseveranstalter in Rom mit der Goldmedaille ausgezeichnet: „Wohlverdient um Arbeit und Tourismus“ (Benemerito del Lavoro e del Tourismo). Bereits in den 1970er Jahren vermarktete man 220 Pensionen und 3 eigene Hotels. Nach und nach nahm man die gesamte Angebotspalette interessanter Reiseziele in Europa auf. Neben der reinen „Hausvermittlung“ entstand nun auch eine größere Nachfrage nach „richtigen“ Reisen, also

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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beispielsweise 1964 der Bau des ersten eigenen Hotels in der Gemeinde Eppan. Die Eröffnung diese Hotels, ein Jahr später, war mit großem Erfolg verbunden. Von diesem ermutigt, baute Karl Knötig weitere Häuser.

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„Heim an der Düne“ • • • •

Fotos: alpetour ( 3)

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Reiseveranstalter vorgestellt

derten Qualitätsrichtlinien erfüllen, können Vertragshaus des Unternehmens werden. Und hinsichtlich der Programminhalte wird darauf geachtet, dass diese jugendgerecht und interessant sind.

Geschäftsführer Gunther und Winfried Knötig

inklusive An- und Abreise sowie Programmbausteinen. Der neu entstandene Markt in den neuen Bundesländern bot weitere Möglichkeiten. Heute umfasst das Reiseangebot über 300 Ziele auf der ganzen Welt. So gibt es, neben Reisen in die Alpenländer, auch Reisen in ganz Europa, nach Asien, Afrika oder Südamerika. Anfangs kamen die Kunden, zu denen vornehmlich Vereine und gemeinnützige Organisationen zählten, in erster Linie aus Baden Württemberg. Mit der Zeit zeigten immer mehr Schulklassen Interesse an den Reisen. In den 1980er Jahren wurde dieses Segment zunehmend wichtiger. Daher erweiterten Winfried und Gunther Knötig, die Söhne der Unternehmensgründer, das Reiseangebot an Klassenfahrten um viele Regionen und entwickelten zusätzlich Sport- sowie Erlebnisreisen mit pädagogischen Lehrinhalten, die zugleich Spaß machen sollen. Zudem planten viele Schulen Schulskiwochen, was zu einem neuen Bereich des Reiseveranstalters führte: den Skireisen in die wichtigsten Skiregionen Europas. Mittlerweile nutzen jährlich mehr als 5.000 Jugendgruppen mit über 190.000 Teilnehmern die Reiseangebote von alpetour – Deutschlands führenden Veranstalter für Klassenfahrten. War es vor ca. dreißig Jahren den Schulklassen noch egal, mit welchem Bus man

Jubiläumsfeier auf der MS Starnberg

fuhr und stand damals noch hauptsächlich das Wandern auf dem Programm, so haben sich die Ansprüche inzwischen erheblich verändert und sind bezüglich Sicherheit sowie Qualität gestiegen – und das hinsichtlich des Transportmittels, der Unterkünfte und der Verpflegung. Ebenfalls besteht der Wunsch nach vielfältigen Unterhaltungsmöglichkeiten, auch in der Unterkunft und deren näheren Umgebung. Diesen gewachsenen Ansprüchen möchte der Reiseveranstalter gerecht werden. Daher besteht unter anderem ein ständiger Dialog mit Lehrern, Schülern und Eltern, um so die Vorstellungen dieser Kundenklientel konkret zu erfassen. Im Jahr 2005 ließ sich das Unternehmen erstmals vom TÜV-Rheinland für das Klassenfahrten und Gruppenreisenangebot zertifizieren. Eine der Wiederholungsprüfungen erfolgte erst kürzlich, wobei man sich jeweils über die Bestnote „Ausgezeichnet“ freuen konnte. Zu den geprüften Bereichen gehören Servicequalität, Programmangebot, Kundenzufriedenheit und Sicherheit. Um auch künftig die entsprechende Sicherheit gewährleisten zu können, finden beispielsweise jährlich für die Busfahrer Veranstaltungen zum Thema Bussicherheit statt. Länderspezialisten des Reiseveranstalters und Mitarbeiter in den Regionen überprüfen regelmäßig die Vertragsunterkünfte. Nur Häuser, die alle gefor-

Aber das Ziel einer Klassenfahrt, nämlich den Klassenverband zu stärken und gemeinsam schöne Erinnerungen mitzunehmen, ist nach wie vor das gleiche geblieben. Neben Klassenfahrten und Gruppenreisen für Erwachsene sind auch Studien- und Individualreisen im Programm. Darüber hinaus werden seit einigen Jahren verschiedene Events organisiert. Nach 50 Jahren zählt das Unternehmen mehr als 80 Mitarbeiter und verzeichnet pro Jahr ca. 270.000 Reisende. Am 02. Juli 2011 hatte die Firma alpetour anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens ihre Kunden und Partner zur großen Jubiläumsfeier zum Firmensitz an den Starnberger See eingeladen. Die beiden Geschäftsführer Gunther und Winfried Knötig feierten gemeinsam mit ihrem Team und mit rund 300 Gästen, unter denen sich auch ihre Eltern, die Unternehmensgründer Adele und Karl Knötig, befanden. Neue Reisekataloge und ein erweitertes Angebot beweisen, dass das Unternehmen auch nach einem halben Jahrhundert immer noch mit neuen Ideen aufwarten kann.

Kontakt alpetour Touristische GmbH Josef-Jägerhuber-Str. 6 82319 Starnberg Telefon 08151 - 775 0 info@alpetour.de www.alpetour.de

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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Museum vorgestellt

Mineralien und Fossilien erforschen Kristallwelt in Dietingen (Baden-Württemberg) im März 2011 eröffnet Schon seit jeher ziehen funkelnde Edelsteine und versteinerte Zeugnisse der Vergangenheit viele Menschen auf ganz besondere Weise in ihren Bann. So auch Alexander Müller. Bereits als kleiner Junge war er von Mineralien und Versteinerungen regelrecht begeistert. Als Achtjähriger begann er, selbst Versteinerungen zu suchen und beschäftigte sich nur 4 Jahre später schon mit der Edelsteinschleiferei. Später studierte er Betriebswirtschaft und machte anschließend sein Hobby zum Beruf, indem er einen weltweiten Handel mit den wertvollen Funden begann. Allerdings konnte er sich von rund 700 der schönsten Stücke nicht trennen und lagerte sie ein, um sie bestimmten Besuchern im heimischen Keller zu zeigen. Die Begeisterung für solche speziellen Funde wollten Alexander Müller und seine Frau Birgit gern mit anderen teilen. So entstand die Idee, ein entsprechendes privates Museum zu schaffen – und die Umsetzung der Idee gelang: Seit Frühjahr dieses Jahres kann das neue Museum von sämtlichen Interessierten, egal ob Einzelbesuchern, Familien, Vereinen oder Schulklassen, besucht werden. Nach fast zweijähriger Planungs- und Bauzeit eröffnete im März das Mineralien- und Fossilienmuseum „Kristallwelt“, welches Alexander Müller gemeinsam mit seiner Frau Birgit betreibt. Das Museum befindet sich in Dietingen, einer baden-württembergischen Gemeinde im Landkreis Rottweil – gelegen im Oberen Neckartal, zwischen Schwarzwald und der Schwäbischen Alb.

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Fotos: Kristallwelt Dietingen ( 3)

Bei dem Museums- und Ausstellungsgebäude handelt es sich um einen architektonisch außergewöhnlichen Neubau, bestehend aus zwei Gebäuden. Ein Gebäude beherbergt auf 500 Quadratmetern Fläche die Ausstellung, welche gut 100 Tonnen Mineralien und Fossilien umfasst. Und die 800 Quadratmeter Fläche des anderen Gebäudes dienen als Lager für viele verschiedene Ausstellungsobjekte. „Unser Museums-Motto lautet: Naturwunder entdecken, Vergangenheit erforschen, Zeitgeschichte erleben und Erlebnisse mitnehmen“, erzählt Alexander Müller. Im Museum haben Besucher die Gelegenheit, sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit der Erde, durch das Zeitalter der Fossilien vor 480 Millionen Jahren bis heute zu begeben.

„Zu entdecken gibt es unter anderem viele versteinerte Saurierskelette und weitere große Fossilien wie beispielsweise Fischversteinerungen, Urkrebse und Seeigel“, berichtet Birgit Müller. Darüber hinaus werden beeindruckende, mitunter bis über 3.000 Kilogramm schwere Riesenkristalle aus aller Welt gezeigt. Die in mehreren Vitrinen ausgestellten Steine – vulkanische Schätze des Erdinneren, stammen aus über 45 Ländern und nach Ländern und Kontinenten sind sie auch geordnet. Vor allem das Alter und das prächtige Aussehen der steinernen Ausstellungsobjekte finden besondere Beachtung. Das Anfassen und Berühren ist den Besuchern bei manchen Kristallen ausdrücklich


Museum vorgestellt

erlaubt. „Wir möchten, dass unsere Besucher die Formen- und Farbenvielfalt begreifen – und das im wahrsten Sinne des Wortes, um so die Ausstrahlung dieser bunten Mineralien unmittelbar zu spüren“, berichtet Alexander Müller. Wer durch einen 220 Millionen Jahre alten, versteinerten Wald spazieren und sich in die Fauna und Flora der Vergangenheit entführen lassen möchte, dem bietet das Museum auch diese Möglichkeit. Hier gibt es, neben bis zu 8 Meter langen und 3,5 Tonnen schweren Riesenstämmen von Nadelbäumen aus dem Petrified-Forest-Nationalparkgebiet in Arizona oder 35 Millionen Jahre alten versteinerten Laubbäumen aus Indonesien, auch versteinerte Zapfen und fossiles Baumharz mit eingeschlossenen Insekten zu sehen.

Der Petrified-Forest-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten und liegt im Nordosten Arizonas. Er gehört zum südlichen Colorado-Plateau und der Painted Desert – einer Wüste auf ungefähr 1.800 Metern über dem Meer. Der Park bewahrt geologisch beachtenswertes Sedimentgestein der Obertrias mit einer Fülle an Fossilien. Hier befinden sich ausgedehnte Fundstätten von verkieseltem Holz, was den Namen „Versteinerter Wald“ begründet.

und 100 Millionen Jahre alter, mit Amethystkristallen bewachsener vulkanischer Hohlraum. Der mächtige, aus Uruguay stammende Riesenstein bildet den Mittelpunkt des Museums, das man mehr oder weniger um ihn herum baute. Nach Auskunft von Alexander Müller wurden allein für die Transportkiste, die nun als Rahmen für die Druse dient, drei Tonnen Holz verbaut. Ein aufwendiges Ereignis war daher auch das Aufstellen der Amethystdruse, für welches sechs Leute drei Stunden benötigen und das nur mit Hilfe eines 120-Tonnen-Krans mit einem Ausleger von über 30 Metern erfolgen konnte. So wurde das riesige Ausstellungsstück durch das noch dachlose Museum gehievt. Interessantes über die Minen und den Abbau, die Verarbeitung der Mineralien und Kristalle sowie über Land und Leute zeigt ein Dokumentarfilm, den Alexander Müller selbst auf seinen zahlreichen Reisen in die Fundgebiete Südbrasiliens gedreht hat.

Das außergewöhnlichste Ausstellungsstück in der „Kristallwelt“ ist die wohl weltweit größte Amethystdruse – ein über 4 Meter hoher, 3.300 Kilogramm schwerer

Ergänzend werden in einem Vortragsraum das ganze Jahr über unterschiedliche Vorträge sowohl über verschiedene Themen aus dem Bereich der Mineralien und Fossilien als auch über die Steinheilkunde nach Gienger angeboten. Damit die Besucher entsprechende Andenken an den Museumsbesuch erwer-

ben können, gibt es einen 100 Quadratmeter großen Shop-Bereich. Das Angebot umfasst Mineralien, Fossilien, Steinschmuck, Geschenkartikel und ausgewähltes Wohnaccessoire. Besuchergruppen ab 10 Personen, also auch Schulklassen, haben nach Voranmeldung die Möglichkeit, das Museum im Rahmen einer Führung fachkundig kennenzulernen. Diese dauert ungefähr 60 Minuten und endet mit der Vorführung des 20-minütigen Dokumentarfilms. „Speziell für Schulklassen haben wir außerdem eine Museumsrallye entwickelt, wobei anhand von Quizfragen das neu gewonnene Wissen vertieft werden kann und mit einem kleinen Edelstein belohnt wird“, erklärt Birgit Müller. Bebilderte Eindrücke vom Museum und verschiedene Informationen sind auf dessen Internetseiten zu finden.

Kontakt Kristallwelt Dietingen Frontstraße 9 78661 Dietingen Telefon 0741 - 26950110 info@kristallwelt-dietingen.de www.kristallwelt-dietingen.de

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Warum nicht mal nach Schleswig-Holstein? Eigebettet in die reizvolle Landschaft der Hüttener Berge liegt das Dorf Groß Wittensee mit seinem 1.000 ha großen See. Der Ponyhof Naeve lädt alle Schulklassen zu einem besonderen Erlebnis ein. Es erwartet alle Gäste ein volles Programm - auch für „Nichtreiter“!

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Unterkunft vorgestellt

Zu Gast auf Deutschlands Hochseeinsel

Das „Haus der Jugend“ auf Helgoland ist eines von sechs Häusern, deren Träger die Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Einrichtungen der Jugendpflege e.V. ist Egal ob für Klassenfahrten, Ferienfreizeiten, Jugendbildungsreisen, Seminare oder individuelle Familienfreizeiten – die Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Einrichtungen der Jugendpflege e.V., mit Sitz in Kiel, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Häuser, Zeltlager und sonstige Einrichtungen, die der Jugend- und Familienerholung sowie der Freizeitgestaltung dienen, einzurichten, auszustatten und zu unterhalten. Die 1959 gegründete Gesellschaft kann bereits auf über 50 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Zu den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins zählen Personen aus verschiedenen schleswig-holsteinischen Jugendverbänden sowie Jugendpfleger. „Haus der Jugend“ heißt eines der sechs Häuser, welche die Gesellschaft unterhält. Es steht auf Helgoland – Deutschlands einziger Hochseeinsel. Helgoland – das bedeutet mächtige, 61 Meter hoch aus dem Meer ragende, rote Buntsandsteinfelsen; eine einmalige Flora und Fauna; sowie mildes, vom nahen Golfstrom begünstigtes Hochseeklima. Die Nordseeinsel liegt etwa 70 Kilometer von der deutschen Küste entfernt und ist das zu Hause von rund 1.400 Insulanern. Gleich neben Helgoland befindet sich die flache, seit 1720 durch eine Sturmflut von der ca. 1 Quadratkilometer großen Hauptinsel abgetrennte Nebeninsel Düne mit ihren schönen Sandständen. Sie hat eine Größe von 0,7 Quadratkilometern. Das „Haus der Jugend“ auf Helgoland gibt es bereits seit 1957. Mehr als 1,3 Millionen

Fotos: Karin Möller ( 3)

junge Menschen haben seitdem in dem Haus, das seit Anfang an ein Ort der Völkerverständigung sein sollte, übernachtet. Seit 1961 wird die Unterkunft von der SchleswigHolsteinischen Gesellschaft für Einrichtungen der Jugendpflege betrieben. Umfangreiche, knapp zwei Jahre dauernde Renovierungs- und Baumaßnahmen des Hauses – vom Keller bis zum Dach – für rund 4,44 Millionen Euro, wurden im April 2010 abgeschlossen. In diesem Zusammenhang erhielten beispielsweise die Gästezimmer der Jugendherberge neue Möbel und Waschbecken. Weiterhin erfolgten die Neugestaltung der sanitären Anlagen und die Einrichtung von zwei rollstuhlgerechten Zimmern. Zur Ausstattung der ebenfalls renovierten Betreuerzimmer gehören seitdem jeweils eigene Sanitärzellen. Die

Gemeinschafts- und Tagesräume bekamen einen frischen Anstrich und die Küche eine neue Einrichtung. Außerdem beinhalteten die Baumaßnahmen den Neubau einer 140 Quadratmeter großen Freizeithalle sowie die Umgestaltung des Innenhofes. Entsprechende Beachtung schenkte man auch Umweltaspekten. So wurden Fenster und Glasfassaden, ebenso wie Heizung und Elektroinstallation, unter Berücksichtigung der Energieeinsparung erneuert. Gegliedert ist das „Haus der Jugend“ in drei Bereiche. Im so genannten Atrium, dem früheren Begegnungsheim, mit 42 Übernachtungsplätzen in Ein- bis VierbettZimmern, verfügen alle Zimmer über eine eigene Nasszelle und WC. Den zweiten Teil des Hauses bildet die ganzjährig geöffnete Jugendherberge mit insgesamt 139 Betten,

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Unterkunft vorgestellt

aufgeteilt auf Ein- bis Sechs-Bett-Zimmer und Betreuerzimmer. Eine Besonderheit eines Bettentraktes stellen die Kojenhallen mit maritimem Charakter dar – bestehend aus 4 einzelnen 4er Kojen und 2 Betreuerkojen mit eigener Nasszelle. In den Kojen – von der Größe her etwas kleiner als ein Herbergszimmer – befinden sich Etagenbetten, ein Tisch, Schränke und Sitzgelegenheiten. Nach oben hin sind die rundherum geschlossenen und mit Bullaugen versehenen Kojen geöffnet, damit Licht und frische Luft durchfluten können. Die Schiebtür ist, wie bei einem Zimmer, ganz normal abschließbar. Hinsichtlich der Verpflegung bietet die Jugendherberge grundsätzlich Aufenthalte mit Vollpension an, es sind aber auch Übernachtungen nur mit Frühstück oder Halbpension möglich. Für die Freizeitgestaltung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel Grillplatz, Außenschachfeld, Boulebahn, Billard, Tischtennisplatten, Basketballkorb, Kinderspielzimmer, Spielgeräte,

eine Freizeithalle mit einer Großleinwand, und es gibt auch ein Klavier. Gelegenheit zum Fußballspielen bietet ein, nur wenige Meter vom Haus entfernter, Kunstrasenplatz. Bademöglichkeiten finden die Gäste auf der Badedüne, und bei kühlerem Wetter kann ein beheiztes Meerwasserschwimmbad mit Wellnessbereich genutzt werden. Auch ein kostenloser Internetzugang über W-LAN ist vorhanden. Vergangenes Jahr konnten genau 20.350 Übernachtungen gezählt werden. Und Herbergsvater Mike Georgi ist zuversichtlich, die Zahl von 2010 auch dieses Jahr wieder erreichen zu können. „Unser Haus ist partnerschaftlich mit dem DJH Landesverband Nordmark verbunden“, erklärt Mike Georgi. „Alle Gäste der Jugendherberge, auch Schulklassen, benötigen daher für die Unterbringung eine gültige DJH-Mitgliedschaft.“ Im Mai dieses Jahres erhielt die Einrichtung eine besondere Auszeichnung: eine

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Urkunde, mit welcher das Haus vom Landesjugendring Schleswig-Holstein ausdrücklich empfohlen wird. Eine unabhängige Prüfungskommission prüfte die Servicequalität, unter anderem auch Sauberkeit und Zustand der Zimmer sowie die Qualität des Essens. Zudem wurden die ordnungsrechtlichen Voraussetzungen und die Vorkehrungen zur Betriebssicherheit getestet sowie die pädagogische Kompetenz begutachtet. Die Qualifizierung gilt nun für die nächsten drei Jahre. „Würde man dieses Gütesiegel mit Sternen bewerten, entspräche es einer Steigerung von vormals 1 bis 2 Sternen auf jetzt 4 Sterne“, freut sich Mike Georgi.

Kontakt Schleswig-Holsteinsche Gesellschaft für Einrichtungen der Jugendpflege e.V. shgej@aol.com www.shgej.de Haus der Jugend Postfach 580, 27487 Helgoland Telefon 04725 - 341 info@jugendherberge-helgoland.de

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Hochseilgarten vorgestellt

Herausforderung Höhe

AbenteuerPark in Immenstaad – eine Waldkletteranlage am Bodensee mit elf Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade Einzelbesucher, Familien, Lehrer mit ihren Schulklassen, Vereine und viele Firmen nehmen regelmäßig das Angebot wahr, einmal den Boden unter den Füßen zu verlieren, sich wie Tarzan durch die Lüfte zu schwingen und sich dabei auf seinen eigenen Mut und seine persönlichen Fähigkeiten zu verlassen, so lautete die Auskunft von Barbara Pfänder, Geschäftsführerin des AbenteuerPark in Immenstaad. Die gute Resonanz auf dieses Freizeitvergnügen führen Axel Prasser und Michael Trefs, die Erbauer und Inhaber des Parks, auf das individuelle Konzept sowie auf die spannenden Erlebnisse, die man in der Gruppe, der Familie oder für sich selbst machen kann, zurück. Betreibergesellschaft der im Jahr 2003 eröffneten Anlage ist die Adrenatur GmbH mit Sitz in Immenstaad am Bodensee. Der Naturhochseilgarten befindet sich fast direkt am Bodensee, oberhalb des Sportzentrums von Immenstaad, einer Gemeinde am Bodenseeufer. Naturhochseilgarten bedeutet, dass der Wald das Fundament für die Anlage bildet. Zwischen lebenden Bäumen sind in 5 bis 10 Metern Höhe künstliche Hindernisse aus Seilen, Balken und Drahtseilen verspannt. Die Besucher tasten und hangeln sich – ausgerüstet mit Helm, Klettergurten und einem Sicherungsseil – über Seil- und Balkenkonstruktionen, Hindernisse, Brücken und Rutschen. Das fordert Angstüberwindung, volle Konzentration und Körperbeherrschung. So mancher Besucher dürfte dabei an seine Grenzen stoßen. Auf einem 1,2 Hektar großen Gelände sind über 160 Bäume mit ca. 7.000 Meter

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Fotos: AbenteuerPark (2)

Stahlseil und Kletterstationen so miteinander verbunden, dass die Besucher den Wald durchklettern können, ohne den Boden zu berühren. Insgesamt 11 Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie ein Kinderparcours stehen den Besuchern zur Verfügung. Die Schwierigkeitsgrade sind mit verschiedenen Farben gekennzeichnet, damit jeder Besucher den Parcours finden kann, der seinem Mut und Können entspricht. Der einfachste Schwierigkeitsgrad ist grün und eignet sich bereits für Kinder ab sieben Jahren, in Begleitung eines Erwachsenen. Schon etwas höher hinauf führt der ebenfalls leicht zu bewältigende gelbe Parcours. Fortgeschrittene können den blauen und roten Parcours nutzen – ein Kletterparcours, der unter anderem das Körpergefühl schult. Seilrutschen gibt es beim orangenen Parcours. Für Jugendliche ab 12 Jahren und alle anderen Seilartisten eignet sich der vio-

lette Parcours. Nur für Könner gedacht ist der braune und schwarze Parcours. Um nach oder zwischen den Kletterabenteuern in entspannter Atmosphäre wieder neue Kraft und Energie zu tanken, denn Bewegung an frischer Luft macht oft hungrig und durstig, wurde ein kleines Bistro geschaffen. Große Aufmerksamkeit widmen die Betreiber des Parks dem Aspekt Sicherheit. „Unsere Anlage ist von einem vereidigten Sachverständigen und vom TÜV Südwest intensiv auf seine Betriebssicherheit hin geprüft und freigegeben worden“, erklärt die Geschäftsführerin des Hochseilgartens, „und wird von ausgebildeten Sicherheitsmanagern für Adventureparks geführt.“ Außerdem hat man, gemeinsam mit einem führenden Hersteller für Höhensicherungssysteme in Europa, ein bestimmtes Sicherungssystem mitentwickelt. Dieses System


Hochseilgarten vorgestellt

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klassen werden im Rahmen der Sicherheitsanweisungen in Kleingruppen eingeteilt, die dann die Aufgabe haben, sich während des Kletterns ständig gegenseitig zu kontrollieren und zu unterstützen. „Minderjährige dürfen bei uns grundsätzlich nur dann teilnehmen, wenn eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt“, so die Geschäftsführerin. Hierfür gibt es einen Vordruck, der auf den Internetseiten des Parks zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung steht. Darüber hinaus sind an dieser Stelle auch „Wichtige Informationen für Erziehungsberechtigte, Lehrer, Kinder- und Jugendgruppenleiter“ zu finden, die unter anderem die Regelungen beim Klettern sowie einen Betreuerschlüssel enthalten.

verhindert ein unbeabsichtigtes Aushängen beider Karabiner, wobei die volle Bewegungsfreiheit weiterhin erhalten bleibt und im Parcours wie bisher überholt werden kann. „Vor allem Kinder, Jugendliche und Schulklassen können somit vollkommen stressfrei betreut werden“, versichert Barbara Pfänder. „Bevor es losgeht demonstriert jeder Teilnehmer einem Trainer, dass die Sicherungstechnik verstanden wurde und auch einwandfrei umgesetzt werden kann. Erst danach wird mit dem Klettern begonnen.“

Tages- oder Halbtages-Trainingsprogramme für Schulen, Firmen und Organisationen. „Wir schnüren für Gruppen komplette Erlebnispakete, damit die Teilnehmer einen interessanten und entspannten Tag erleben können“, berichtet Barbara Pfänder. Ein Tagesangebot gliedert sich beispielsweise in die Nutzung des Hochseilgartens am Vormittag, ein Grill-Buffet zur Stärkung am Mittag und ein Teamtraining mit Interaktionsaufgaben am Nachmittag – alles mit fachlicher Betreuung durch das Hochseilgarten-Team.

Ob Training, Teambuilding, Motivation oder Selbsterfahrung – es gibt „maßgeschneiderte“

Für Besuche ohne individuellen Programmablauf sind rund 3,5 bis 4 Stunden einzuplanen. Diese Zeit setzt sich aus 20 bis 30 Minuten ausführlicher Sicherheitsanweisung und 3 Stunden Klettern zusammen. Das Klettern findet dann ohne direkte Begleitung durch die Trainer statt. Aber die Trainer sind im Gelände unterwegs, um den Kletterbetrieb zu beobachten. Die Schul-

Kontakt AbenteuerPark Am Klötzenen Forst 88090 Immenstaad Telefon 07545 - 949462 office@abenteuerpark.com www.abenteuerpark.com

Im Jahr 2010 besuchten 247 Schulklassen den AbenteuerPark in Immenstaad. Und ab Frühjahr 2012 wollen dessen Betreiber eine weitere Anlage in Kressbronn am Bodensee in Betrieb nehmen. Schulklassen, die auf Klassenfahrt in der Region oder in Immenstaad weilen, können neben dem Hochseilgarten beispielsweise auch den Immenstaader Apfelspazierweg besuchen. Der etwa sechs Kilometer lange Wanderweg führt durch die Immenstaader Ortsteile und Obstbaugebiete, mit immer wieder schönen Ausblicken auf See und Berge, und informiert an 21 Stationen über alles rund um den Apfelanbau. Zudem befindet sich in Immenstaad der Liegeplatz einer nachgebauten Lädine, die für Rundfahrten zur Verfügung steht. Mit Lädine ist ein historischer Lastensegler gemeint, der als Schiffstyp zwischen dem 14. und dem 20. Jahrhundert für die Dauer von etwa 500 Jahren auf europäischen Binnengewässern in Gebrauch war. Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011


Ausstellung vorgestellt

Deutsch-Polnische Geschichte

Im Martin-Gropius-Bau in Berlin wird vom 23. September 2011 bis 9. Januar 2012 die Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ gezeigt

Foto: Martin-Gropius-Bau © jirka-jansch.com, 2007

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Der Martin-Gropius-Bau, das ehemalige Kunstgewerbemuseum Berlin, ist ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Das Gebäude, unmittelbar an der Grenze zum Bezirk Berlin Mitte gelegen, befand sich bis 1990 direkt an der Berliner Mauer auf West-Berliner Seite. Ab 23. September 2011 bis 9. Januar 2012 wird hier die die Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ zu sehen sein – ein Gemeinschaftsprojekt des Warschauer Königsschlosses und des Martin-Gropius-Baus Berlin. Im September 2009 wurde mit der Arbeit an diesem Projekt begonnen. Anlass ist die polnische EU-Ratspräsidentschaft ab Juli 2011.

Die inhaltliche Ausstellungsbegleitung erfolgt durch einen wissenschaftlichen Beirat dessen Vorsitz Herr Prof. Władysław Bartoszewski innehat. Chefkuratorin ist die polnische Kunsthistorikerin Anda Rottenberg, die bereits als Kuratorin zahlreicher international beachteter Ausstellungen und als langjährige Leiterin der Nationalgalerie für moderne Kunst Zachęta in Warschau tätig war. Polen und Deutschland blicken auf eine gemeinsame, mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. Die komplexe Historie dieser Nachbarschaft ist vor allem von politischen Ereignissen geprägt, welche kulturelle Gemeinsamkeiten der beiden Länder oft zu unrecht in den Hintergrund treten ließen. Gegenseitige Einflüsse zeigen sich

in Kultur, Religion, Sprache und Wirtschaft. Das deutsche und das polnische kulturelle Gedächtnis sind bisweilen von Emotionen und Vorurteilen bestimmt. Dennoch herrscht auf beiden Seiten der Oder Einigkeit darüber, dass vor 20 Jahren ein neuer Prozess des gegenseitigen Kennenlernens begonnen hat, als Grundlage für eine beständige Freundschaft. Die Ratspräsidentschaft Polens bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit, diesen wichtigen Dialog für Europa mit einer Ausstellung zu vertiefen. Zum ersten Mal wird die Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland vielseitig dargestellt. Aber natürlich ist es unmöglich, mit einer einzigen Ausstellung die gesamte Geschichte der deutsch-pol-

250 m zum Berliner Hauptbahnhof Zentral und ruhig im Grünen Doppel- u. Vierbettzi. m. Bad/WC Billiard, Kicker, Internet u. v. m.

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Hahn der Krakauer Hahnenbruderschaft 1564/1565 © Muzeum Historyczne Miasta Krakowa, Foto: Archiwum Muzeum Historycznego Miasta Krakowa

Ausstellung vorgestellt

nischen Nachbarschaft abzudecken. Daher entschied man sich, bestimmte Schwerpunkte zu setzen und diese näher zu beleuchten. In 19 Sälen, die das gesamte Erdgeschoss des Gebäudes einnehmen und eine Gesamtfläche von 3.200 Quadratmetern umfassen, werden rund 800 historische und zeitgenössische Exponate ausgestellt – darunter etwa 200 Gemälde, 50 Skulpturen, 50 Inkunabeln und Handschriften sowie 100 Grafiken. Zusätzlich werden historische Urkunden, Dokumente, kunsthandwerkliche Objekte, Fotografien, Filmmaterial und Bücher gezeigt. Auch Klangbeispiele, unter anderem von

G.Ph. Telemann, Frédéric Chopin, Robert Schumann und Arnold Schönberg werden zu hören sein. Sämtliche Leihgaben sind Zeugnisse der Kultur Polens und Deutschlands. Sie stammen aus zahlreichen polnischen, deutschen und internationalen Museen und Sammlungen – darunter befinden sich unter anderem das Nationalmuseum in Warschau, das Kunstmuseum Łódz, das British Museum in London, das Kunsthistorische Museum Wien und die Vatikanische Bibliothek. Die Gliederung der Ausstellung in verschiedene Themenbereiche soll dazu dienen, dass die Besucher die unterschiedlichen Aspekte deutsch-

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polnischer Nachbarschaft in bestimmten Zeitabschnitten besser verstehen. Ein besonderer Höhepunkt ist die Präsentation von Jan Matejkos Monumentalwerk „Preußische Huldigung“ aus dem Nationalmuseum in Krakau. Blicke in die Zukunft wagen auch zeitgenössische Künstler mit Auftragsarbeiten, die eigens für den Martin-GropiusBau kreiert werden. Mit einem umfangreichen Vermittlungsprogramm, das sich auch an Schüler und Studenten wendet, will man den kulturellen Austausch zwischen Polen und Deutschland fördern. Das Programm soll Wissen vermitteln und einen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas und gegenseitigen Verständnis leisten. Beispielsweise beinhaltet das Programm für Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen eine fachkundige Dialogführung sowie einen bildnerisch-praktischen Teil im Atelier. Um die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte in der stark kunsthistorisch geprägten Ausstellung zu vermitteln, hat man sich die Dialogführung oder Tandemführung einfallen lassen. Dabei führen Zweierteams, jeweils ein polnischer und ein deutscher Student, auf ganz besondere Weise durch die Ausstellung: sie werfen sich die Bälle zu, erklären jeweils den unterschiedlichen Kontext, in dem ein Objekt in ihrer Gesellschaft verstanden wird. Somit werden Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und ein Zwiegespräch inszeniert. Zu den angebotenen Schwerpunktthemen gehören Geschichte, Sachkunde/Naturwissenschaften und Kunst. Um auch möglichst vielen Schülern außerhalb von Berlin den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen, können Schulklassen bei Buchung einer Führung einen Fahrtkostenzuschuss in

Höhe von 100 Euro beantragen. Der Eintritt in die Ausstellung sowie die Führung sind kostenfrei. Ergänzend zur Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ erscheint ein Katalog in einer deutschen und polnischen Ausgabe, unter der wissenschaftlichen Redaktion der polnischen Kunsthistorikerin Prof. Małgorzata Omilanowska. Der etwa 700-seitige, reich illustrierte Katalog wird Essays von Fachleuten aus Deutschland und Polen sowie bekannten Gastautoren aus anderen Ländern enthalten.

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Das beliebte Jugendhotel liegt nur 15 Geh­minuten vom Pots­damer Platz entfernt. Alle Se­hens­­würdigkeiten sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (U-Bhf. Hallesches Tor). Die Mehrbettzimmer (4-6 Betten) sind mit DU/WC, TV, Radio und Weckuhr ausgestat­tet. Begleiter über­nachten in Einzel- und Doppelzimmern. Kaffee und Tee stehen kostenlos zur Verfügung. Frühstück als Buffet.

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Das Hostel liegt mitten im Szeneviertel Friedrichshain (S-/U-Bhf. Warschauer Straße) und bietet Freizeitangebote wie Billard, Kicker und Internet. Ihre Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern (max. 8 Betten) mit Etagendusche/WC und DU/WC. Betreuer übernachten in Einzel- bzw. Doppelzimmern mit Dusche/WC.

Das Jugendhotel befindet sich in einem denkmalgeschützten Jugendstilgebäude (U-Bhf. Turmstraße) und bietet Freizeitangebote wie Kicker, Tischtennis und Internet. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern (max. 4 Betten) mit Waschgelegenheit und Etagendusche/WC. Betreuer übernachten in Einzel- bzw. Doppelzimmern mit Dusche/WC.

Das **+ Hotel liegt direkt am ICEBahnhof Gesundbrunnen und bietet diverse Freizeitangebote wie KaraokeAnlage, Billard, Kicker und Spielautomaten. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern (max. 6 Betten) mit Dusche/WC. Begleiter übernachten in Doppel- oder Einzelzimmern.

„Sie kommen als Fremder und gehen als Freund!“ lautet die Devise des mitten im trendigen Stadtteil Prenzlauer Berg gelegenen Jugendhotels (S-/U-Bhf. Schönhauser Allee). Es verfügt über Billard, Kicker und Internet. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern (max. 4 Betten) mit Dusche/WC. Begleiter übernachten in Einzelbzw. Doppelzimmern.

www.klassenfahrten-reisebuero.de Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011 Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

Informationen und Reisebuchungen unter Tel. 03591 - 304995 und www.klassenfahrten-reisebuero.de

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Unterkunft vorgestellt

Neue Unterkunft im Herzen Oberschwabens Humboldt-Institut eröffnete im Juni 2011 sein zweites Haus: das Schullandheim Bad Schussenried

Fotos: Humboldt-Institut ( 3)

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Im Juni dieses Jahres hat das Schullandheim Bad Schussenried seine Pforten geöffnet. Bad Schussenried – ein historisches Klosterstädtchen, Kurstadt und zugleich Moorheilbad – liegt in Baden-Württemberg, am Fluss Schussen, zwischen Donau, Iller und Bodensee. Die Stadt befindet sich an der Schwäbischen Bäder- und Dichterstraße und bildet eine Station an der Oberschwäbischen Barockstraße. Das Wahrzeichen von Bad Schussenried ist das Törle, ehemaliger Haupteingang zum Kloster, denn die Geschichte der Stadt ist eng mit der des Klosters verbunden. Der Reichtum und die Bildung, die einst vom Kloster ausgingen,

haben die Menschen sowie die Geschichte von Stadt und Umland geprägt. Träger des neuen Schullandheims in Bad Schussenried ist das Humboldt-Institut, ein 1977 gegründeter, gemeinnütziger Verein, der seit mehr als drei Jahrzehnten die Sprache Deutsch für ausländische Schüler aller Altersgruppen als Fremdsprache unterrichtet. Seit Bestehen des Vereins kamen über 40.000 Schüler aus mehr als 160 Ländern nach Deutschland, um in einem der 20 Kurszentren Deutsch zu lernen. Neben intensiven Deutschkursen für Kinder und Jugendliche betreibt das Humboldt-Institut, ansässig in

Argenbühl, zwei Jugendgästehäuser. Das erste Haus, das Schullandheim Lindenberg im Westallgäu, wurde im Jahr 2004 eröffnet. Nun kam dieses Jahr das Schullandheim Bad Schussenried, eine ehemalige Kurklinik, im Herzen Oberschwabens hinzu. Beide Häuser – mit Gelegenheiten für Schulung, Freizeit und Erholung in internationaler Atmosphäre – sind für Jugendfreizeiten und Klassenfahrten, aber auch für Gäste jeden Alters geeignet. Die ersten Gäste des neuen Schullandheims im idyllischen Kurort Bad Schussenried reisten am Eröffnungstag, dem 05. Juni

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Europajugendherberge Schloss Colditz, Schlossgasse 1, 04680 Colditz, Tel: 034381 45010, Fax: 034381 45335, colditz@jugendherberge.de www.colditz.jugendherberge.de


Unterkunft vorgestellt

2011, an. Offizielle Eröffnung war dann am 16. Juli, in Kombination mit einem Tag der offenen Tür. Bei dem neuen Schullandheim, welches sich zwischen einem schönen Park und einem großzügigen Freizeitareal befindet, handelt es sich um einen Gebäudekomplex von vier modernen, behindertengerechten, miteinander verbundenen Häusern. Insgesamt 320 Betten, aufgeteilt auf 181 Ein- und Zweibettzimmer, stehen den Gästen zur Verfügung. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC und Balkon ausgestattet. Zu den besonderen Merkmalen des Schullandheims gehört die Vielzahl an Funktionsund Freizeiträumen. So gibt es insgesamt 60 Aufenthalts- und Seminarräume, größtenteils mit Blick auf den städtischen Kurpark. Weiterhin können zum Beispiel ein großer Säulensaal, ein Vortragsraum mit moderner Technikausstattung, Probenräume für Musikgruppen, ein großes hauseigenes Schwimmbad mit Sauna oder eine Erlebnisküche genutzt werden. Ferner sind ein Klavier, ein Flügel sowie eine InternetLounge mit DSL-Anschluss (W-LAN) und 4 Terminals vorhanden. Für die Freizeitbeschäftigung wurde im Innenbereich eine hauseigene, überhängende Kletterwand zum Bouldern und Klet-

tern geschaffen. Des Weiteren finden sich Möglichkeiten zum Billard-, Tischfußball-, Dart- oder Tischtennisspielen, und eine kleine Sporthalle bietet beispielsweise Gelegenheit für Fußball, Volleyball, Basketball, Handball oder Badminton. Auf dem großzügigen Außengelände gibt es, neben einem Grillplatz, auch eine überdachte Open Air Bühne sowie eine große Sport- und Liegewiese und zwei Rasen-Fußballplätze. Außerdem können die Gäste mit Mountainbikes auf kurzen oder ausgedehnten Radtouren die Umgebung erkunden. Insgesamt 15 Mountainbikes stehen zur Ausleihe bereit. Um die Verpflegung der Gäste kümmert sich ein erfahrenes Küchenteam, mit dem nötigen Gespür im Umgang mit Jugendlichen und deren Erwartungen und Wünschen. Man setzt sich bei der Zubereitung der Mahlzeiten selbst hohe Ansprüche und verarbeitet daher nur frische Waren. Grup-

pen, die tagsüber unterwegs sind, erhalten Lunchpakete. Aufgrund der geografischen Lage des Schullandheims in unverwechselbarer Hügel- und Moorlandschaft mit zahlreichen Seen, bestehen für die Gäste vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung – so zum Beispiel zum örtlichen Bierkrugmuseum, dem Kloster Schussenried oder dem Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach.

Kontakt Humboldt-Institut - Verein für Deutsch als Fremdsprache e.V. Schloss Ratzenried 88260 Argenbühl Telefon 07522 - 988 0 info@humboldt-jugendgaestehaus.de www.humboldt-jugendgaestehaus.de

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Reiseveranstalter vorgestellt

Mit den Schülern auf die Piste

E&P Reisen ist ein in Köln ansässiger Reiseveranstalter für Wintersportreisen und organisiert unter anderem auch Klassenfahrten „Am wohlsten fühlen wir uns im hüfthohen Pulverschnee inmitten der Berge“, so die übereinstimmende Aussage von Oliver Endlicher und Rolf Petersen – beides Geschäftsführer der E&P Reisen und Events GmbH mit Sitz in Köln. Ihre gemeinsame Leidenschaft fürs Skifahren war die Grundlage für ihr heutiges Unternehmen. Die Anfänge liegen sechzehn bis siebzehn Jahre zurück. 1994 waren Rolf Petersen und Oliver Endlicher BWL-Studenten und hatten neben dem Studium etwas Zeit, die sie am liebsten in Wintersportorten verbrachten. „Unsere Gedanken kreisten oft ums Skifahren“, erzählt Rolf Petersen. Bei verschiedenen Veranstaltern hatten die beiden schon erste Einsätze als Skilehrer und Reiseleiter hinter sich. „Irgendwann kam der Gedanke auf, das wir das auch können und vielleicht sogar besser“, ergänzt Oliver Endlicher. So buchte man die ersten Hütten, kaufte einen

Fotos: E&P Reisen ( 3)

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Computer mit Windows 3.11 und entdeckte bei Word den Blocksatz. In einigen durcharbeiteten Nächten entstand der erste Katalog mit 4 Winterreisen und wurde von der 1995 gegründeten „2-Studenten GbR“ mit Namen E&P Reisen angeboten. „Wir bemühten uns

um das Vertrauen der Vermieter für Skiurlaub in Frankreich und der Schweiz und machten Winter für Winter mit unserem Team und vielen Kunden der ersten Stunde die Berge unsicher“, berichtet Rolf Petersen.

Jugenderholungsheim Puan Klent

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Im Süden der Insel Sylt zwischen Rantum und Hörnum direkt an der Wattseite, mitten im Naturschutzgebietes der Rantumer Dünen, liegt das Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent. In dieser traumhaften Lage bietet es seinen Gästen den perfekten Rahmen, um Natur und Umwelt kennen zu lernen. Das Angebot an Spiel- und Sportmöglichkeiten ist vielfältig und bietet optimale Bedingungen für einen erlebnisreichen Aufenthalt, wobei der bewachte Badestrand an der Westseite ein besonders „Highlight“ ist. Tischtennis, Basketball, Fußball, Schwimmen im Meer, Wattwanderungen oder eine Radtour über die Insel, alles ist möglich. Für diese Aktivitäten leihen wir Ihnen gerne kostenlos Schaufeln, Bälle, Tischtennisschläger oder Gesellschaftsspiele. Ausgearbeitete Rallyes für verschiedene Altersstufen können gegen eine Gebühr kopiert werden. Gerne buchen wir Ihnen auch eine Schifffahrt zu den Seehundsbänken oder organisieren Ihnen auf Wunsch ein komplettes Wochenprogramm. In Kooperation mit der Schutzstation Wattenmeer betreiben wir für unsere Gäste den „Austernfischer“. Es handelt sich dabei um ein kleines Wattlabor, ausgestattet mit mehreren Aquarien und Mikroskopen. Zusätzlich vermitteln wir biologische Exkursionen.

Für Schulklassen oder Gruppen, die 6 oder mehr Übernachtungen buchen, gewähren wir einen Rabatt von 10%. Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie auch direkt bei uns: Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent auf Sylt, Hörnumer Straße 83, D-25980 Sylt/OT Rantum, Tel.: 04651-96440, Fax: 04651-964422, eMail: info@puan-klent.de, www.puan-klent.de Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011


Reiseveranstalter vorgestellt

1997/98 waren die beiden Unternehmensgründer dann auf der Zielgeraden ihres Studiums angelangt und dachten schweren Herzens an die Abschlusssaison ihres geliebten Reiseunternehmens. Aber sie schafften es nicht, einfach damit aufzuhören und wollten vorerst noch eine Saison dranhängen. „Nach und nach entwickelten wir unser Hobby zum fachkundigen Reiseveranstalter und tauschten Anzug und Aktenkoffer gegen Outdoor-Jacke, Ski und Snowboard-Equipment – und haben es bis heute nicht bereut“, versichert Oliver Endlicher.

Den meist geringen Schulklassenbudgets möchte der Veranstalter durch entsprechende Preisverhandlungen mit den Vermietern von Gruppenhäusern, angemessenen Skipasskonditionen bei den Bergbahnen sowie der im Pendel fahrenden Busse gerecht werden. „Die Organisatoren von Klassenfahrten wissen es zu schätzen, wenn sie sich nur um die Ausschreibung kümmern müssen und organisatorische Dinge wie Busfahrt, Skipässe, Leihmaterial und Skikurse sowie die komplette Buchungsabwicklung an jemanden abgeben können, der sich damit auskennt“, so Rolf Petersen. Für Schulklassen werden beispielsweise Wintersportreisen in die großen Skigebiete wie Davos, Portes du Soleil, Saalbach, Radstadt oder Zillertal organisiert. Dort stehen jeweils Ansprechpartner des Reiseunternehmens vor Ort zur Verfügung. Auf Wunsch

kann der gesamte Aufenthalt durch einen oder mehrere Teamer betreut werden, die auch Hilfe bei der Gestaltung des Rahmenprogramms geben. Starre Ablaufpläne gibt es bei der Programmgestaltung der Reise keine, sondern man orientiert sich an den individuellen Wünschen der jeweiligen Schulklasse. Im Bereich der Wintersportreisen freuen sich die beiden Geschäftsführer und ihre Mitarbeiter über rund 11.000 Kunden, die im Winter 2010/11 an Gruppen-, Individual- und Firmenreisen teilnahmen. Mittlerweile sind aber nicht allein Winterreisen im Programm des Veranstalters. Oliver Endlicher: „Mit dem Sommer 2011 gibt es auch ein größeres Angebot an Sommerreisen.“ Anfragemöglichkeiten, Reiseziele und verschiedene Informationen sind auf den Internetseiten des Reiseveranstalters zu finden.

Kontakt E&P Reisen und Events GmbH Aachener Straße 326 - 328 50933 Köln Telefon 0221 - 272 276 15 marion.mueller@ep-reisen.de www.ep-reisen.de

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Das Unternehmen ist längst keine Zweimanngesellschaft mehr. Seit 2001 wird als GmbH mit Sitz in Köln firmiert. Die Mitarbeiterzahl stieg inzwischen auf ca. 120 Teamer in den Bergen und je nach Saisonzeit 12 bis 17 kompetente Mitarbeiter im Kölner Büro. „Kompetenz bei unseren Mitarbeitern bedeutet für uns auch, dass das gesamte Team mit Herz und Seele im Winter dabei ist – egal ob im Büro oder auf der Piste“, erklärt Rolf Petersen und betont, dass sie jedes der angebotenen Skigebiete, jeden Hang wirklich kennen. Spezialisiert hat sich der Veranstalter insbesondere auf Skiurlaube. Zusätzlich werden seit einigen Jahren aber auch ver-

stärkt Reisen für größere Gruppen organisiert. Diese Gruppenreisen sind unterteilt in: Privatgruppen; Firmen oder Organisationen; Vereine, Schulen, Hochschulen. Dabei beträgt die Gruppengröße zwischen 15 und 120 Personen. „Eine steigende Nachfrage konnten wir in den letzten 2 Jahren nach Gruppenreisen für Schulen verzeichnen“, sagt Oliver Endlicher.

TeachersNews ist

die Nachrichtenagentur für Lehrer

und bietet einen kostenlosen, wöchentlichen Newsletter an. Bestellung unter Rubrik: Newsletter

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Programmanbieter vorgestellt

Kompetenztraining drinnen und draußen „Wolf Erleben Lernen“ – ein Projekt der Domizil Leuchtturm gGmbH, mit erlebnispädagogischen Angeboten vorrangig in Berlin und Brandenburg, aber auch deutschlandweit Die Domizil Leuchtturm gemeinnützige GmbH ist ein Verbund von Kinder und Jugendhilfeeinrichtungen, der jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe und Orientierung bieten will. „Nicht die Institution, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Arbeit“, versichert Dr. Raymond Wagner, einer der drei Geschäftsführer des Verbundes. Eines der Projekte von Domizil Leuchtturm nennt sich Wolf Erleben Lernen. Es wird seit August 2010 angeboten und beinhaltet, neben Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, erlebnispädagogisches Kompetenztraining für Klassenfahrten, Projekt- und Wandertage. Schirmherr und Namensgeber des Projektes ist Ingo Wolf, Geschäftsführer eines Partnerunternehmens von Domizil Leuchtturm. Er kann auf mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in der Durchführung von Kompetenztraining und der Anwendung erlebnispädagogischer Methoden zurückgreifen. Die Programme des Projektes Wolf Erleben Lernen werden als Indooraktionen und im Outdoorcamp sowie als Kombination aus beiden durchgeführt – sowohl als Tages- als auch mehrtägige Projekte. „Wir organisieren die passende Unterkunft und Verpflegung sowie gegebenenfalls erforderliche Versicherungen, damit sich die Lehrer darum nicht zu kümmern brauchen“, berichtet Ingo Wolf. Mit den betreuten Aktionen verfolgt man das Ziel, die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken und das in Verbindung mit viel Bewegung an frischer Luft, Natur pur, Spielen und Spaß am Lernen. „Wir möchten mit unserem Projekt

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Fotos: Domizil Leuchtturm gGmbH (4)

einen gesellschaftlichen Beitrag leisten, dass Kinder zu selbstbewussten, fröhlichen und erfolgreichen Persönlichkeiten heranwachsen können – denn Kinder sind unsere Zukunft“, so der Projektleiter. Inhaltlich richten sich die Angebote an verschiedene Klassenstufen. Mögliche Aktionen sind unter anderem Floßbau und Floßexpedition, Bogenschießen und Bogenbau, Klettern, Holzbauprojekte und Lehmbau, Nachtaktionen, Naturerkundungen und Orientierungstrekking oder auch Kanuwandern.

„Ich bin – Wir sind“ nennt sich zum Beispiel das Programm einer drei- bis fünftägigen Klassenfahrt zur Gruppenfindung und Identitätsstiftung. Zu den Inhalten zählen eine Ein-Tages-Floßbauaktion, Ausflüge mit dem Kanu, Seilaktionen, kooperative Problemlösungsaufgaben und Interaktionsspiele, Kochen und Schlemmen am Lagerfeuer, Nachtaktionen, Orientierungstrekking und Wandern mit Kompass und Karte. Die Unterbringung erfolgt entweder in einem der Unterkunftshäuer mit denen man zusammenarbeitet oder es wird im Biwak, Zelt, Tarp oder Tipi im Wald übernachtet – das ist


Inserentenverzeichnis, Impressum

für die gesamte Dauer oder einen Teil davon möglich. Während der Outdooraufenthalte gehört es zum pädagogischen Konzept, dass die Gruppe sich selbst verpflegt, also in der „Wildnis“ kocht. Das Ziel dieser Klassenfahrt, die sich vornehmlich an neu zusammengesetzte 7. Klassen richtet, besteht in der Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und der Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls. Ein anderes Programm für eine drei- bis siebentägige Klassenfahrt heißt „Spreenomaden“. Dabei handelt es sich um eine Floßexpedition auf der Spree. Auf diese Weise sollen sich die Teilnehmer besser kennenlernen und scheinbar unbekannte eigene Stärken entdecken. Zu Beginn des Projektes, das sich vor allem für Schüler ab der 7. Klasse eignet, findet unter anderem eine gründliche Vorbereitung der Schüler auf den Floßbau statt, der dann unter fachlicher Anleitung erfolgt. Anschließend werden die

Inserentenverzeichnis „Am Kutzow-See“ Plöwen e.V. S. 14 alpetour GmbH, Starnberg S. 36 AFZ. e.V., Bad Kissingen S. 14 Berlin on Bike S. 26 CTS Gruppenreisen GmbH S. 16/17, 23 DB Klassenfahrten, Kassel S. 3 DJH Hauptverband, Detmold S. 2 EOS-Erlebnispädagogik e.V. Beilage TA EVENT NATURE, Sundsacker S. 12 EVR-Reisen, Chemnitz S. 36 Feriendorf Groß Väter See S. 22 Gästehaus Mezcalero, Dresden S. 25 Gästehäuser Gussow S. 6 Hansa Park, Siersdorf/Ostsee S. 9 Haus am Ebbehang, Meinerzhagen S. 31

Impressum

Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124 Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig Telefon 03591 - 30 49 94 Fax 03591 - 318 96 83 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de Chefredaktion: Tel. 03591 - 30 49 94 Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke

Flöße zu Wasser gelassen und getestet. Danach geht es auf der Spree entlang – im Müggelspreegebiet zwischen Fürstenwalde und Erkner. Übernachtet wird im Outdoorcamp im Wald. Auch hier ist die Selbstverpflegung der Gruppe Teil des pädagogischen Konzeptes. Man kauft gemeinsam die Zutaten ein und kocht dann über offenem Feuer oder Gaskocher. Der ganzen Klassenfahrt voran geht ein 4-stündiges Vorbereitungstreffen des Projektanbieters mit den Schülern und dem Lehrer in der Schule. Sämtliche Programme werden vorrangig in Berlin und Brandenburg durchgeführt. „Zudem ist es möglich, unsere Leistungen in ganz Deutschland zu erbringen“, sagt Ingo Wolf. Für die Umsetzung und Betreuung der verschiedenen Aktionen steht ein Team von qualifizierten Trainern zur Verfügung. So wird zum Beispiel das Projekt Floßexpe-

Hof Kirchhorst, Wittensee Höhlenverein Laichingen e.V. IB-Haus International, München JH Colditz Jubi Kurt Gerstein Haus, Hagen Jubi Volkersberg, Bad Brückenau Jugenderholungsverein der AWO Jugendgästehaus Schweinfurt Jugendgästehaus Lehrter Str., Berlin Jugendgästehaus Osterode am Harz Jugendgästehaus Wolfenbüttel Jugendhotel Lammertaler Hof, AUT KiEZ Querxenland, Seifhennersdorf Kinderdorf Schneckenmühle Klipper – Jugendhaus Norderney Landjugendhaus Kienberg

S. 18 S. 8 S. 10 S. 30 S. 19 S. 25 S. 18 S. 12 S. 26 S. 8 S. 9 S. 7 S. 9 S. 20 S. 13 S. 20

Anzeigenverwaltung: Katrin Mickel Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden. Druckerei: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co KG Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de

Kontakt Domizil Leuchtturm gGmbH Projekt Wolf Erleben Lernen Landhausstraße 16-18 15344 Strausberg Telefon 03341 - 356 587 service@erlebenundlernen.org www.erlebenundlernen.org dition von erfahrenen Erlebnispädagogen und die Fahrt auf dem Wasser von einem Rettungsschwimmer begleitet. Das Betreuungsverhältnis beträgt bei diesem Programm ein Trainer für maximal fünf Teilnehmer. „Unsere Mitarbeiter kennen wir zum Teil schon seit vielen Jahren und haben gemeinsam im Rahmen verschiedenster Projekte miteinander gearbeitet“, erklärt Ingo Wolf. „Wir alle möchten es unseren Teilnehmern ermöglichen, Abenteuer zu erleben und dabei etwas zu lernen.“

Martin-Gropius-Bau, Berlin S. 15 NABU Gut Sander, Winsen (Aller) S. 31 Nordwind Wassersport-Center S. 24 Pferdehof Zislow S. 22 Ponyhof Naeve, Groß Wittensee S. 21 Puan Klent, Rantum/Sylt S. 32 Reisebüro Klühspies GmbH S. 15 Schmetterling Reisen GmbH S. 5 Schullandheim Immenhausen S. 27 Sportpark Rabenberg Beilage TA Teachers News S. 33 Unger Outdoor Team GmbH S. 7 vm rejser danmark GmbH, Berlin S. 6 welcome berlin tours gmbh, S. 28/29, 36 ZIK Gruppenreisen, Datteln

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Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten werden nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht. Für die eingesandten Texte und Fotos wird das Urheberrecht des Einsenders vorausgesetzt. Bei Nichterscheinen in Folge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle bedarf eine Verwertung des Inhaltes der Zustimmung der Redaktion. Dies gilt sowohl für die Zeitschrift als Printerzeugnis, als auch für die Vorstellung der Zeitschrift im Internet. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Termine Heft 4/2011: Redaktionsschluss/Anzeigenschluss: 07.10.2011 Erscheinungstermin: 21.11.2011 Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011

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Für meine Schüler ist die Klassenfahrt der Höhepunkt des Jahres!

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Für mich ist es eine sehr große Verantwortung. Da vertraue ich auf erfahrene Profis.

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2011  

Zeitschrift zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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