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www.klassenfahrten-magazin.de

17. Jahrgang Heft 66

Klassenfahrten Magazin

DIE ZEITSCHRIFT FÜR LEHRER zu den Themen Schülerreisen und Projekttage

Foto: © Wiggi Rafting

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Einzelheft 2,50 € zzgl. Versand

Sportlich geprägte Reisen

Die Auswahl an Klassenfahrten mit sportlichem Charakter ist groß Unterkünfte Programmanbieter Bildungsstätten

Sehenswürdigkeiten Lernorte Reiseziele 1

Museen Reiseveranstalter Projekte


PARK HÖHLE VON POSTOJNA Unvergessliche Klassenfahrt

Meisterwerk der Natur Eine unvergessliche Fahrt mit dem Höhlenzug

Hier ist das Heim der Drachenjungen Eine uneinnehmbare Burg

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INHALTSVERZEICHNIS

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Sportlich geprägte Reisen

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Wo einst Nonnen wohnten

Ob Kletteraktionen, Kanufahrten, Fahrradtouren, Canyoning, Rafting oder Reiten – die Auswahl für Klassenfahrten oder Projekttage mit sportlichem Charakter ist groß

Übernachten in historischer Herberge im Herzen Berlins: im Three Little Pigs Hostel Berlin

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Mix aus Sprachunterricht, Kultur, Spaß

Seit über 35 Jahren organisiert das Unternehmen „Panke Sprachreisen“ Klassenfahrten nach England und inzwischen auch nach Malta

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Kanufahren, Klettern, Schlafen in Tipis …

An der Talsperre Kriebstein in Sachsen gelegen, bietet das Abenteuercamp Lauenhain verschiedene Outdoorerlebnisse für Schulklassen

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Archäologie hautnah erleben

Das bereits 1922 eröffnete Pfahl- baumuseum in Unteruhldingen am Bodensee ist eines der ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseen Europas

18 Eindrucksvolle Unterwasserwelten Einblicke in die Welt unter Wasser gewährt das Sea Life Berlin. Für Schulklassen gibt es Touren zu den Themen Umwelt- und Artenschutz.

Editorial

25 Ausstellungen hinter Klostermauern

Während der Sanierungsarbeiten am Diözesanmuseum Freising präsentiert das Museum halbjährliche Sonderausstellungen im Kloster Beuerberg bei München

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Mehr als eine Unterkunft

In Nehringen, in Mecklenburg Vorpommern, befindet sich das Jugendgästehaus Graureiher. Außer Übernachtungsmöglichkei ten werden auch komplette Klassenfahrtenprogramme geboten.

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Hier wird Geschichte erlebbar

Im „Historischen Museum Domherrenhaus Verden“ (Niedersachsen) geht es, mit museumspädagogischer Begleitung, um Vorund Frühgeschichte, Stadtgeschichte und altes Handwerk

34 Inserentenverzeichnis, Impressum

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer, vorweg möchte ich Ihnen einen guten Start in ein neues, erfolgreiches Schuljahr wünschen und natürlich wieder gelungene und erlebnisreiche Klassenfahrten. Jede Klassenfahrt bringt für die Schüler neue Eindrücke. Oft lernen sie andere Orte kennen, besuchen Sehenswürdigkeiten oder Museen. Sportlich geprägte Klassenfahrten bieten den Schülern zudem noch die Gelegenheit, eventuell neue Sportarten auszuprobieren. Dazu kommt, dass die Schüler erleben, als Gruppe aktiv zu sein – das ist anders als Schulsport, es fördert den Teamgeist. Außerdem geht es bei Klassenfahrten mit sportlichem Charakter auch um das Erfahren eigener Grenzen. In jedem Fall wird eine solche Klassenfahrt das Klassengefüge günstig beeinflussen. Daher möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe ein paar Anregungen für sportlich geprägte Klassenfahrten oder Projekttage unterbreiten und stellen Ihnen verschiedene Unternehmungen vor. Natürlich finden Sie auch weitere Berichte darüber, wie und wo eine Klassenfahrt stattfinden kann und welche Angebote es dafür gibt. Bis zur nächsten Ausgabe im November verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihre

Titelfoto: Wiggi Rafting

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Katrin Mickel


TITELTHEMA

Sportlich geprägte Reisen Ob Kletteraktionen, Kanufahrten, Fahrradtouren, Canyoning, Rafting oder Reiten – die Auswahl für Klassenfahrten oder Projekttage mit sportlichem Charakter ist groß

Foto: stock.adobe.com / © skumer

Foto: stock.adobe.com / © Alexander Rochau

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Foto: Wiggi Raf ting

Im Winter ist die Auswahl für sportlich geprägte Klassenfahrten überschaubar. Hier gehören beispielsweise Ski-, Snowboardoder Schlittenfahren zum Programm. Aber in den anderen Jahreszeiten gibt es ein brei-

tes Spektrum an sportlichen Aktivitäten, die sich für eine Klassenfahrt oder einen Projekttag eignen. Einige Anregungen werden nachfolgend vorgestellt:

Rafting Während Klettern, Radfahren, Kanufahren oder Wandern zu den wohl häufigsten Aktivitäten zählen, eignet sich auch Rafting für Schulklassen. Beim Rafting geht es mit

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einem Schlauchboot (Raft), in welchem bis zu 20 Personen Platz finden, flussabwärts, meist im Wildwasser. Je nach Verlauf des Flusses werden dabei Stromschnellen und Flusspassagen verschiedener Schwierigkeitsgrade überwunden. Da die Rafts aus mehreren Lagen robustem Gummi bestehen, können sie auch den Kontakt mit Steinen und Felsen problemlos aushalten. Die mit Schwimmweste und Helm ausgerüsteten Teilnehmer steuern das Boot mithilfe von Stechpaddeln. Erfahrene und zertifizierte Guides begleiten eine Rafting Tour. Canyoning Ebenso eignet sich Canyoning gut für Schulklassen, obwohl sich der Ablauf dieser Unternehmung für den ersten Moment „dramatisch“ anhört. Denn unter Canyoning versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten, wobei diese Sportart verschiedene Fortbewegungsarten kombiniert: Wasserfälle werden gerutscht, gesprungen oder abgeseilt. Die Überwindung flacherer Passagen erfolgt durch Gehen, Klettern oder Schwimmen. Ein erfahrener Guide sowie die komplette Canyoning-Ausrüstung werden von den entsprechenden Anbietern gestellt. Bei beiden Erlebnissportarten steht nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern es geht um Teamwork, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Rafting und Canyoning werden im Rahmen einer Klassenfahrt beispielsweise von diversen Programmanbietern oder Reise-

Foto: Tour ismusverband MV © outdoor-visions.com Lars Schneider

veranstaltern in Deutschland und Österreich angeboten. Kanufahren Als einen Klassiker bezüglich sportlicher Schulfahrten könnte man das Kanufahren bezeichnen, denn Kanus sind einfach zu fahren, ohne Vorkenntnisse oder intensive Übungseinheiten. Ein Kanu wird mit Paddeln in Blickrichtung bewegt, wobei die Paddel nicht am Bootsrumpf befestigt sind. Zu den wesentlichsten Gattungen gehören Kajaks und Kanadier. Vor Beginn einer Tour erhalten die Teilnehmer nicht nur die entsprechende Ausrüstung, wie zum Bei-

spiel Schwimmwesten, sondern auch eine Sicherheitseinweisung und einen PaddelCrashkurs. Der Kanusport eignet sich aufgrund der vielen erlebnispädagogischen Ansatzpunkte gut für Klassenfahrten. Dabei stehen das Gruppenerlebnis, aber auch das Gefühl für Natur und Umwelt sowie die Entdeckung der eigenen Fähigkeiten im Vordergrund. Das gemeinsame Paddeln stärkt das Wir-Gefühl, da alle Teilnehmer zusammenarbeiten und sich aufeinander abstimmen müssen, um sich mit dem Boot in richtiger Geschwindigkeit in die richtige Richtung zu bewegen.

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bieten solche übergeordneten Verbände auch Ausbildungen und Weiterbildungen für Lehrer an.

Klettern im Elbsandsteingebirge

In den letzten Jahren ist das Segment Kanusport stetig gewachsen. Bekannte Kanureviere befinden sich zum Beispiel an der Lahn, im Donautal sowie im Altmühltal, und die größten Reviere gibt es in Meck-

Foto: TMGS © Judith Spancken

lenburg-Vorpommern und Brandenburg. Letzteres verfügt mit ca. 6.500 Kilometer Wasserwege, die für nicht motorisierte Wasserwanderer befahrbar sind, über eines der größten Binnengewässersysteme Europas. Kanutouren für Schulklassen werden allerdings nicht nur auf Gewässern in der Natur angeboten, sondern auch in Städten, wie beispielsweise Bamberg, Berlin, Hamburg. Bei der Auswahl eines für die jeweilige Klassenfahrt geeigneten Anbieters sollte auf Qualität und Kompetenz geachtet werden. Seriöse Unternehmen dieser Branche sind beispielsweise in entsprechenden Dachverbänden oder Vereinen organisiert. Das garantiert den Kunden Sicherheit. Denn die Dachverbände sorgen dafür, dass die Qualitätsrichtlinien und Sicherheitskriterien eingehalten werden und die Betreiber über eine spezielle Qualifikation verfügen. Oft

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Klettern Eine weitere sportliche Aktivität für Klassenfahrten ist das Klettern. Auch die Angebote in diesem Bereich sind in den letzten Jahren enorm gewachsen. Dabei reichen die Möglichkeiten vom Klettern am Naturfelsen über Niedrig- und Hochseilgärten bis hin zu Indoor-Kletterhallen. Das Klettern in der Halle ist wetterunabhängig, und hier können die verschiedenen Klettertechniken unter Anleitung gut erlernt werden, um diese später am Naturfelsen anzuwenden. Bouldern nennt sich eine der Klettertechniken. Es bedeutet Klettern ohne Seil, aber dafür immer in Absprunghöhe, also nur in geringer Höhe über dem sicheren Boden. Somit tritt der Faktor Angst vor der Höhe in den Hintergrund. Bouldern eignet sich daher gut, um die Bewegungen beim Klettern zu erlernen. Beim Klettern am Felsen draußen in der Natur ist der Erlebniswert sicher am größten. Für den Verantwortlichen ist es beim Klettern am Naturfelsen jedoch deutlich schwieriger als in der Halle. Es muss darauf geachtet werden, eine Route auszusuchen, welche die Teilnehmer nicht überfordert. Ebenso darf das Gelände um die Felsen herum nicht unbeachtet bleiben. Dieses sollte möglichst frei von Gefahren sein. Sehr abwechslungsreich ist das Klettern im Hochseilgarten, wobei unterschieden wird zwischen dem Naturhochseilgarten und dem frei angelegten Hochseilgarten. Der Naturhochseilgarten zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Hindernisse an und zwischen Bäumen befinden. Und beim frei


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angelegten Hochseilgarten sind die Hindernisse komplett aus Balken, Brettern und Seilen aufgebaut. Alle Hochseilgärten bieten verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Höhe. Die Kletterer werden mit einer Vielzahl von Hindernissen konfrontiert: Sie „spazieren“ zum Beispiel über wackelige Hängebrücken, hangeln sich an einem riesigen Netz entlang, balancieren auf einem Drahtseil, schwingen an einem Seil oder springen in über 10 Meter Höhe von einer Plattform zur nächsten. Manche Hindernisse können nur von zwei Personen gemeinsam überwunden werden und dienen somit der Stärkung in das Vertrauen zum Kletterpartner und der Teamfähigkeit. Gesichert, betreut und angeleitet werden die Gruppen in den Hochseilgärten von geschultem Personal. Die Sicherungssysteme in den einzelnen Hochseilgärten können unterschiedlich sein, wobei in allen Einrichtungen die Sicherheit an erster Stelle steht. Daher werden Ausrüstung und Hindernisse täglich überprüft und regelmäßig gewartet.

Trampolinparks Wetter- und sogar jahreszeitenunabhängig sind Besuche in Trampolinparks, welche es inzwischen über ganz Deutschland verteilt gibt. Meistens bieten die Trampolinparks auch spezielle Programme für Schulklassen, deren Durchführung unter fachkundiger Anleitung erfolgt. Der gemeinsame Hüpfspaß macht nicht nur Spaß, sondern fördert das Gemeinschaftsgefühl und die Fitness. Die Gelenke und der Körper werden dabei nicht übermäßig beansprucht. Beim kontinuierlichen Auf- und Abhüpfen erfolgt ein Wechselspiel von Spannung und Entspannung, die Motorik wird geschult und überschüssige Energie kanalisiert. Zu beachten ist, dass die Schüler spezielle Stoppersocken mit einem großen Gummiprofil tragen müssen. Solche Stoppersocken können in den Einrichtungen erworben und beim nächsten Besuch wiederverwendet werden. Reiten Um eine Beziehung zwischen Mensch und Tier geht es beim Reiten. Das ist das Besondere an diesem Sport. Hier haben es die Teil-

nehmer mit anderen Lebewesen zu tun, mit welchen sie gemeinsam sportlich unterwegs sind. Die Schüler erlernen beim Reiten neue Bewegungsabläufe, wodurch Beweglichkeit und Koordination trainiert werden. Und da Reiten die Fokussierung über einen längeren Zeitraum erfordert, wird so auch die Konzentrationsfähigkeit der Schüler gestärkt. Bei solchen Klassenfahrten steht jedoch nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern ebenso der Umgang mit Pferden und Ponys. Dieser stellt für viele Schüler eine neue Erfahrung dar, macht sie aber gleichzeitig selbstbewusster, lehrt Verantwortung sowie Einfühlungsvermögen. Gemeinsam übernehmen die Schüler Arbeiten wie das Füttern, das Putzen oder Satteln der Pferde. Das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Mensch und Tier. Zudem ist das gegenseitige Helfen bei der Pferdepflege und beim Reiten vorteilhaft für eine gute Gemeinschaft in der Klasse. Klassenfahrten in diesem Bereich, die meist von Schulbauern- oder Ponyhöfen angeboten werden, sind speziell auf die

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Bedürfnisse von Schülern ohne Reiterfahrung oder Vorkenntnisse zugeschnitten. Radtouren Neben Wanderungen zählen Radtouren zu den ältesten Varianten von Klassenfahrten oder Projekttagen, bei denen Körpereinsatz gefragt ist. Und genau wie bei Wanderungen ist bei Radtouren der Weg das Ziel. Finden die Touren in Städten statt, dienen sie meist der Stadtbesichtigung und werden von erfahrenen Guides betreut. Organisiert der Lehrer selbst eine Fahrradtour mit der Klasse, dann gibt es einiges zu beachten, damit die Radtour eine gelungene Sache wird: Klassenfahrten oder Tagesausflüge mit dem Fahrrad sind ab Sekundarstufe I zu empfehlen. Hinsichtlich der Vorbereitung einer Fahrradtour sollten rechtzeitig die Genehmigung der Schulleitung sowie die schriftlichen Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten eingeholt werden. Zudem ist die Einbeziehung der Schüler im Unterricht zu empfehlen, um die Radtour gemeinsam zu planen. Hierzu gehören unter anderem das Auffrischen der Verkehrsregeln sowie das gemeinsame Erarbeiten der Verhaltensregeln für die Fahrt, wie beispielsweise: Auf offiziellen Straßen fahren alle hintereinander, es wird nicht überholt, für die Verständigung werden verschiedene akustische oder optische Signale vereinbart. Die Sicherstellung einer verkehrssicheren Ausstattung der Fahrräder, im Rahmen eines Fahrradchecks, ist im Vorfeld ebenfalls zu beachten. Wichtige Kriterien in Sachen Sicherheit sind außerdem das Tragen von Fahrradhelmen und Warnwesten. Letztere

sind entweder von der gesamten Gruppe zu tragen, mindestens aber von Teilnehmern, die ganz vorn oder am Ende der Gruppe fahren. Mindestens zwei Aufsichtspersonen müssen die Radtour begleiten. Und es wäre vorteilhaft, wenn eine der Begleitpersonen sachkundig Reparaturen durchführen kann, falls eine Panne passiert. Für einen solchen Fall ist entsprechendes Werkzeug mitzuführen, ebenso wie geeignetes Sanitätsmaterial. Hilfreich bei der Organisation der Radtour und für einen reibungslosen Ablauf kann eine Checkliste sein, damit an alles gedacht wird. Packlisten und eine Fahrrad-Checkliste machen die Planung ebenfalls leichter. Was die Auswahl der Strecken betrifft, wäre zu berücksichtigen, dass wenig befahrene oder autofreie Strecken erlebnisreicher sind und zu mehr Sicherheit auf der Tour beitragen. Für eine genaue Routenplanung wäre es hilfreich, wenn die Lehrkraft die Strecke vorher abfährt, um so eine Vorstellung von der notwendigen Fahrtzeit und den Geländeformen zu erhalten und festzustellen, wo es Straßenüberquerungen gibt. So können eventuell auftretende Gefahren im Vorfeld erkannt und geeignete Etappenziele festlegt werden. Grundvoraussetzung dabei ist eine gute Karte. Eine entscheidende Rolle bei der Planung einer Fahrradtour spielt die Gruppengröße. Die Gruppe sollte nicht zu groß sein, denn bei großen Gruppen wird bei dem notwendigen Abstand von mindestens einer Radlänge zwischen den Fahrradfahrern die Schlange einfach zu lang und schlechter zu überschauen. Bezüglich der Länge einer Fahrradtour beziehungsweise der Tagesetappen sind

das Alter und die Fitness der Schüler von Bedeutung. Ist es für die Klasse die erste Fahrradtour, dann wäre es von Vorteil mit einer kurzen und überschaubaren Strecke zu beginnen. Schüler ab 7. Klasse bewältigen am Tag Strecken von 40 Kilometer Länge und Schüler ab der 10. Klasse Strecken von 60 Kilometern. Die Fahrtzeit sollte großzügig bemessen sein – mit Einplanung regelmäßiger Pausen, wobei wenige längere Pausen besser sind als viele kurze. Es hat sich herausgestellt, dass bei einer ungeübten Gruppe für 30 Kilometer etwa 3 Stunden zu rechnen sind. Bei der Festlegung der Reihenfolge ist es vorteilhaft, schwächere oder unsichere Fahrer direkt hinter dem führenden Lehrer fahren zu lassen, weil es sich auf zweiter oder dritter Position am leichtesten fährt. Im Vorfeld sollte der Lehrer die Schüler auch darauf hinweisen, dass es bei Radtouren wichtig ist, ausreichend zu trinken und zu essen. Hinsichtlich Versicherung, Haftung und Aufsicht bei einer Fahrradtour verhält es sich so, dass die Schüler grundsätzlich gesetzlich unfallversichert sind, wenn sie in Folge dieser schulischen Veranstaltung einen Unfall erleiden. Allerdings ist die gesetzliche Unfallversicherung nur für Personenschäden zuständig, nicht für Sachschäden, wie zum Beispiel am Fahrrad. Auch die Begleitpersonen der Fahrradtour unterliegen dem gesetzlichen Unfallschutz. Werden bei der Planung einer Radtour mit der Schulklasse alle relevanten Kriterien beachtet, dann wird diese Unternehmung sicher zu einem gelungenen Erlebnis mit Nachhaltigkeit.

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SPRACHREISEN

Mix aus Sprachunterricht, Kultur, Spaß Seit über 35 Jahren organisiert das Unternehmen „Panke Sprachreisen“ Klassenfahrten nach England und inzwischen auch nach Malta

Fotos: Panke Sprachreisen (2)

Fritz Panke, der Gründer des Unternehmens „Panke Sprachreisen“, veranstaltete 1983 seine erste Sprachreise. Mit einem Bus und 38 Schülern ging es nach Bournemouth, England. Seitdem wuchs das Unternehmen kontinuierlich und entwickelte sich rasch zu einem richtigen Sprachreiseunternehmen. Wurden während der ersten Jahre noch Klassenräume für den Sprachunterricht in England angemietet, gehört dem Unternehmen seit 1995 ein eigenes Schulgebäude in Bournemouth: die „Cavendish School of English“. Inzwischen werden seit über 35 Jahren ganzjährig Sprachreisen für Schüler aller Altersklassen und Nationalitäten organisiert. Ein Vorteil für das Unternehmen besteht sicherlich darin, dass es gleichzeitig Reise-

veranstalter und Sprachschule ist. Mittlerweile arbeiten in dem Reiseunternehmen viele Familienmitglieder aktiv mit. Söhne und Schwiegertöchter sind sowohl auf deutscher als auch auf englischer Seite tätig. Seit 2004 wird das Familienunternehmen durch die Söhne von Fritz Panke geleitet: Marcus Barber und Stefan Panke. Sohn Markus wohnt ganzjährig in England und leitet die englische Schule „Cavendish School of English“ in Bournemouth. „Durch diese kontinuierliche Nähe zu Großbritannien kennen wir viele Gastgeber persönlich und sind nicht auf die Zusammenarbeit mit Drittanbietern angewiesen“, berichtet Marcus Barber. In Deutschland führt Sohn Stefan die

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Geschäfte. Im Büro in Ratekau bei Lübeck wird er von 15 Mitarbeitern unterstützt. „Wir sind hier ein kleines, aber feines Team aus Betriebswirten, Touristikern, Marketern, Organisations- und Veranstaltungsleuten“, erzählt Stefan Panke. „Unsere Angebote an Sprachreisen und Sprachkursen konnten über die Jahre immer weiter optimiert und ausgebaut werden“, informiert Jörg Liedtke, der in Ratekau unter anderem für die Kundenberatung zuständig ist. „Auch auf Malta betreiben wir eine eigene Sprachschule, und zwar seit 2013.“ In der Sprachschule in England können die Schüler ihren Unterricht in echt englischem Umfeld erleben: Das markante, viktorianische Schulgebäude im südengli-


SPRACHREISEN

schen Seebad Bournemouth stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Schule befindet sich in ruhiger Lage in einem von Villen und Einfamilienhäusern geprägten Viertel und ist trotzdem nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. „Hauptziel unseres Sprachunterrichtes ist es, den Schülern die Angst vor dem Sprechen zu nehmen. Der Sprachunterricht wird ausschließlich von qualifizierten Sprachlehrern abgehalten und mit Kultur und Spaß kombiniert“, versichert Marcus Barber. „Denn bei uns geht es ums Lernen mit Freude und dieses Motto steht nicht nur auf dem Schulschild, es wird hier gelebt.“ Die auf Malta befindliche Sprachschule liegt mitten im Herzen der beschaulichen Hauptstadt Valletta. „Sie ist eine von lediglich zwei Sprachschulen, die eine Lizenz für

Kontakt Panke Sprachreisen GmbH Sereetzer Weg 20 23626 Ratekau Telefon 04503 - 89 831 0 info@panke-sprachreisen.de www.panke-sprachreisen.de

Valletta besitzen“, so Jörg Liedtke. Das aus Kalkstein erbaute, fünfstöckige Schulgebäude wurde in den 1930er Jahren errichtet und war der ehemalige Stadtwohnsitz eines wohlhabenden Geschäftsmannes. Die größte Flaniermeile Vallettas ist nur einen Häuserblock von der Schule entfernt. „Der zentrale Busbahnhof sowie die meisten privaten Gastgeberunterkünfte befinden sich in der Nähe unserer Schule“, gibt Jörg Liedtke Auskunft. „Unser Büro, Anlaufpunkt bei Fragen aller Art, ist im Schulgebäude untergebracht, so dass bei Gesprächsbedarf weite Wege entfallen.“ Inzwischen besuchen pro Jahr mehr als 12.000 Schüler die Sprachschulen. Bezüglich Klassenfahrten wird die gesamte Organisation, von Anfang bis Ende, vom Sprachreiseunternehmen übernommen. „Das heißt, bereits vor der Reise haben die Lehrer geringen Arbeitsaufwand und während der Reise begleiten sie lediglich ihre Schüler und fungieren als Aufsichtsperson“, berichtet Amira Gasmi, Teamleiterin für Schulfahrten. „Denn unsere Ausflüge werden von qualifizierten, englischen Reise-

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leitern begleitet. Eine eigene Vorbereitung der Lehrer auf die Ausflugsziele ist nicht erforderlich.“ Als wichtig für den Erfolg einer Sprachreise erachtet das Unternehmen außerdem den Spaßanteil. „Neben Sprachunterricht und Ausflügen soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen“, erklärt Amira Gasmi. „Daher organisieren wir für die Abende beispielsweise Karaoke, Cinema, Bowling, einen VRCentre-Besuch oder Strandspiele.“ Vor Beginn einer Sprachreise kommt Stefan Panke für neue Kunden zur Reisevorbereitung an die Schule zu einer Informationsveranstaltung. „Auch kümmern wir uns um die komplette Zahlungsabwicklung mit den Eltern“, informiert Stefan Panke. „Über den Online-Lehrerzugang behalten die Organisatoren der Reise jedoch immer den vollen Durchblick. Und während des Aufenthaltes stellen wir den Lehrern ein Handy zur Verfügung, so dass sie jederzeit von ihren Schülern erreicht werden können.“ Die Reise nach England erfolgt mit modernen Reisebussen vom Schulstandort


SPRACHREISEN

Geschichte der Zukunft

Auf den Spuren von Heinz Nixdorf Eine Initiative der Heinz Nixdorf Stiftung

aus ganz Deutschland. Kleinen Gruppen ermöglicht man, sich mit anderen Schulen zusammenzuschließen. In England brauchen keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden, der Reisebus holt die Schüler morgens in der Nähe der privaten Unterkünfte ab und bringt sie abends wieder nach Hause. „Das ist sicher, kostengünstig und ermöglicht eine flexible Programmgestaltung“, sagt Stefan Panke. Auf die Frage, ob es Angebote gibt, die von Schulklassen bevorzugt werden, antwortet Amira Gasmi: „Eindeutig Bournemouth. Hierbei handelt es sich um eine Sprachreise mit Sprachunterricht und nachmittäglichen Ausflügen. Nach dem Unterricht werden Ausflüge nach Stonehenge und Salisbury unternommen. Und an ganzen Tagen geht es nach London und entlang der wunderschönen Südküste. Aber auch Sprachreisen nach Malta, mit AnAbreise per Flieger, werden zunehmend nachgefragt.“

Schulklassen aufgepasst: Im Schuljahr 2019/20 können Klassen eine spannende Museumsführung durch das größte Computermuseum der Welt mit dem Schwerpunkt »Heinz Nixdorf« in Kombination mit einem Sportangebot erleben. Und das Beste: Es gibt einen Kostenzuschuss in Höhe von 2/3 der entstehenden Reise- und Programmkosten bis max. 500 Euro. Aus folgenden Sportangeboten können Sie wählen: Sportlich aktives Teambuilding, Squash, Leichtathletik, Baseball und Abenteuer Teambuilding Outdoor. Buchen Sie jetzt unter 05251-306-665 oder unter service@hnf.de

Das Team von „Panke Sprachreisen“ ist glücklich darüber, dass es unter den Schulen viele Stammkunden gibt. „Einige sind bereits seit über 30 Jahren unsere Kunden“, freut sich Amira Gasmi. „Man kennt sich und es herrscht zum Teil fast schon ein freundschaftlicher Umgang zwischen den Lehrern und unseren Mitarbeitern. So gibt es nicht wenige Lehrer, die einstmals selbst als Schüler mit uns gereist sind und nun als Lehrer mit ihren Klassen immer wieder auf Sprachreise mit uns gehen.“

Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn www.hnf.de 11

Pepper, ein Roboter von SoftBank Robotics

COMPUTER, MUSEUM UND SPORT


PROGRAMMANBIETER

Kanufahren, Klettern, Schlafen in Tipis … An der Talsperre Kriebstein in Sachsen gelegen, bietet das Abenteuercamp Lauenhain verschiedene Outdoorerlebnisse für Schulklassen

Herberge

Lagerfeuerküche

Blick auf den Campbereich mit Kletterturm

Blick auf die Talsperre Kriebstein

Die Talsperre Kriebstein ist eine der landschaftlich reizvollsten Talsperren Sachsens. Sie liegt eingebettet in naturnahe Mischwälder und Auen. Und direkt am Ufer der neun Kilometer langen Talsperre Kriebstein, mit Blick auf den Wappenfelsen, gibt es seit ca. 20 Jahren das Abenteuercamp Lauenhain. Vom bisherigen Betreiber wurde das Camp im Januar 2019 an Heiko Rudolph übergeben, der zuvor viele Jahre beim vorherigen Inhaber als Trainer arbeitete. „Nun konnte ich mein Hobby zum Beruf machen“, freut sich Heiko Rudolph. „Das Draußensein, den Schülern die Natur näherbringen und dabei in strahlende Gesichter zu schauen, bestätigt mir meinen Entschluss immer wieder. Ich möchte, dass Jugendliche etwas mit sich anfangen können, ihre Kreativität und Stärken entdecken und durch gemeinschaftliches Handeln echten Zusammenhalt und Kommunikation erleben.“

Zum Abenteuercamp Lauenhain gehören zwei Campbereiche direkt am Wasser und auch eine einfache, aber gemütlich eingerichtete Herberge mit neun Zimmern für maximal dreiundzwanzig Personen sowie einem Schlaflager zum Übernachten mit Schlafsack und Isomatte für zusätzliche Gäste. Außerdem sind im Haus eine Gemeinschaftsküche, ein kleiner Aufenthaltsraum mit Kamin und ein großer Gruppenraum vorhanden. Und wo schlafen Schüler auf Klassenfahrt? „Geschlafen wird in Tipi-Zelten, direkt vor der Herberge. Die vier Zelte bieten Platz für etwa 6 bis 10 Personen“, antwortet Heiko Rudolph. „Dazu gibt es einen überdachten und regensicheren Campbereich mit Bänken, Tischen, einem Gaskocher und einer Feuerstelle. Bei schlechtem Wetter sowie im zeitigen Frühjahr oder im Herbst können als Ausweichmöglichkeit die Schlaf-

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Fotos: Abenteuercamp Lauenhain (8)

plätze im Haus genutzt werden.“ Lehrer und Betreuer übernachten in einem Einzelzelt in der Nähe der Schüler oder in der Herberge in Einzelzimmern mit dazugehörigem Badezimmer. Schüler nutzen die Gemeinschaftssanitäranlagen mit moderner Ausstattung und Heizung im Hauptgebäude. Weitere Toiletten befinden sich im Außenbereich. An Freizeitmöglichkeiten in oder außerhalb der Herberge stehen den Gästen Tischtennis, Brettspiele, Federball, Wikingerschach, Slackline, Kletterturm oder Badegelegenheiten zur Verfügung. Auch Wanderungen in die Umgebung des Camps bieten sich an. Verpflegungstechnisch wird im Abenteuercamp bei Klassenfahrten Vollverpflegung geboten. „Alle Mahlzeiten werden von dem


PROGRAMMANBIETER

Kontakt Abenteuercamp Lauenhain

An der Talsperre 5 09648 Mittweida OT Lauenhain Telefon 03727 - 600 119 abenteuer@camp-lauenhain.de https://abenteuercamp-lauenhain.de

Trainer jeweils in einer großen Kiste zusammengestellt. Unter Aufsicht des Trainers bereiten die Schüler die Mahlzeiten, als pädagogisches Element, selbst zu“, informiert der Camp-Inhaber. „Mittag- und Abendessen finden als Lagerfeuerküche im Camp statt beziehungsweise als Picknick bei der Kanutour.“

Zu den Angeboten für Schulklassen zählen Kanufahren, Klettern und Abseilen, Bogen-

schießen, Geocaching, Floßbau und sogar Feuerspucken. Beim Feuerspucken, welches unter anderem den gesunden Respekt vor Feuer fördern soll, wird mit Bärlappsporen gespuckt. „Das ist nicht gesundheitsschädlich“, versichert Heiko Rudolph. „Und ein Trainer beaufsichtigt dieses Element und sorgt für die nötige Sicherheit.“

Weitere Angebote sind ein Survivaltag, der Besuch eines Klettergartens oder der Burg Kriebstein. Im Vordergrund der Programme stehen die Teambildung mit ihren vielen Facetten, sportliche Aktivitäten sowie das Kennenlernen von vielleicht unbekannten Sportarten beziehungsweise Outdooraktivitäten.

Geheimnisse der Unterwelt und ein Genpool von Weltrang

Das HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle Umhüllt von Dunkel, Stein und Stille – Spannende Erdgeschichte, ein Höhepunkt der europäischen Höhlenarchäologie und einmalige DNA-Forschung sind im Harz zu entdecken: Unterirdisch taucht Ihre Klasse ein in ein 385 Millionen Jahre altes Korallenriff aus der Südsee und begleitet den späteren Iberg auf seiner Reise auf die Nordhalbkugel der Erde. Im einstigen Riff liegt die berühmte Iberger Tropfsteinhöhle, die auf äußerst seltene Weise entstanden ist. Im Museum treffen die Schülerinnen und Schüler auf die Toten aus der Lichtensteinhöhle und auf Forschung von Weltrang: auf die bisher älteste genetisch belegte Großfamilie der Welt, auf ihr nachgebautes, bronzezeitliches Höhlengrab und sogar auf heutige wahrscheinliche Nachfahren des Clans. Geöffnet Di-So und bundesweite Feiertage 10-17 Uhr, zusätzlich Mo in allen nds. Schulferien sowie im Juli, Aug und Okt; Nov teilweise nur Sa-So; 24.12. geschlossen. Höhlen- und Museumsführungen für Gruppen, Geo-Wanderungen und Forscherbücher auf Anmeldung 37539 Bad Grund (Harz) - Tel. 05327 829391 - www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de - info@hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Fotos: Günter Jentsch © HEZ (3)

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Die Angebote des Abenteuercamps richten sich an Gruppen und Firmen sowie Schulklassen der 4. bis 10. Klassenstufen. Am häufigsten sind hier Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 zu Gast, die hauptsächlich aus Sachsen, aber auch aus den angrenzenden Bundesländern kommen.


PROGRAMMANBIETER

Genutzt werden können die Angebote im Rahmen von Klassenfahrten, welche drei bis fünf Tage möglich sind, oder eines Projekttages. Beim Programm Kanufahren erhalten alle Teilnehmer vor Beginn der Tour eine ausführliche Einweisung über die Sicherheit beim Paddeln, das Verhalten auf der Talsperre und darüber, wie man ein Stechpaddel hält und welche verschiedenen Paddeltechniken es gibt. „Wenn dann alle eine Schwimmweste und ein Paddel haben, geht es auf eine kleine Übungstour, um ein Gefühl für den 4er-Kanadier und auch seine Besatzung zu bekommen“, erklärt Heiko Rudolph. „An einem anderen Tag unternehmen wir mit 12er-Kanadiern eine große Kanutour bis zur ca. acht Kilometer entfernten Staumauer. Auf einer Picknickwiese mit Spielplatz wird dann eine Mittagspause eingelegt, wobei die Schüler baden gehen, sich auf dem Spielplatz austoben oder entspannt in der Sonne liegen können, bevor es dann auf den Rückweg geht.“ Für die Aktivität Floßbau bekommen die Schüler sämtliches dafür notwendige Material. Dieses wird auf zwei Gruppen aufgeteilt und die Schüler entscheiden selbst, was sie davon benutzen und was nicht. „Getrennt voneinander beraten und

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probieren die Schülergruppen, wie ihr Floß letztendlich aussehen und schwimmen soll“, berichtet Heiko Rudolph. „Am Ende kommen zwei ganz unterschiedliche Flöße zum Vorschein, mit denen es anschließend auf die offene See geht. Und dann gilt es, das an den Vortagen Gelernte auf ein Floß zu übertragen und damit geradeaus zu fahren.“ Schulklassen werden während ihres Aufenthaltes nicht nur bei den Programmen, sondern rund um die Uhr durch Trainer oder Sportpädagogen betreut. „Aktuell arbeiten sechs Mitarbeiter im Abenteuercamp“, so Heiko Rudolph. „Unsere Trainer verfügen über Qualifikationen wie zertifizierte Erlebnispädagogin, DAV-Kletterschein, Rettungsschwimmer und einen Erste-Hilfe-Schein. Außerdem haben sie langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.“ Das Konzept des Abenteuercamps beinhaltet die Förderung des Individuums ebenso wie des Gemeinschaftsgefühls. Heiko Rudolph: „Wir möchten die Klasse insgesamt stärken und jedem Einzelnen zeigen was er kann und dass man auch neue Dinge in der Gemeinschaft ausprobieren kann. Herausforderungen sind da, um gemeistert zu werden.“


MUSEUM / LERNORT

Archäologie hautnah erleben Das bereits 1922 eröffnete Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee ist eines der ältesten und größten archäologischen Freilichtmuseen Europas

Foto: © Pfahlbaumuseum/Schellinger

Was sind Pfahlbauten? Bei Pfahlbauten handelt es sich um Holzbauten auf Pfählen an Flüssen, an oder in Seen, in Sümpfen oder am Meer. Solche Bauten errichteten unsere Vorfahren zum Schutz vor Raubtieren und feindlichen Nachbarn, aber auch um aufgrund der Wasserstandsschwankungen einen trockenen und sicheren Standort eines Hauses zu gewährleisten. Dazu wurden an seichten Stellen Holzpfähle in den Boden gerammt, welche meist nicht stärker als fünfzehn Zentimeter und drei bis fünf Meter lang waren.

Nachbauten von Pfahldörfern aus der Stein- und Bronzezeit sind beispielsweise im archäologischen Freilichtmuseum in Unteruhldingen – einer Gemeinde im Bodenseekreis in Baden-Württemberg – zu besichtigen. Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist eines der größten und ältesten und mit jährlich bis zu 300.00 Besuchern, darunter mehr als 100.000 Schüler, auch bestbesuchten archäologischen Freilichtmuseen Europas. Etwa fünfhundert Meter südlich des Museums befindet sich die Pfahlbauten

Fundstelle Unteruhldingen-Stollenwiesen. Diese gehört seit 2011, neben den Überresten zahlreicher weiterer historischer Pfahlbausiedlungen, zum Weltkulturerbe der UNESCO. „Im Jahr 1922 wurde das Pfahlbaumuseum aufgrund der Initiative örtlicher Bürger und Fischer als Verein gegründet. Damit sollten die versunkenen Pfahlbauten wieder zum Leben erweckt werden“, berichtet Prof. Dr. Gunter Schöbel. Seit 1990 ist er Museumsdirektor und Geschäftsführer

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MUSEUM/LERNORT

Vitrinen und den geborgenen Bauelementen veranschaulichen diese Schaufenster in die Unterwasserszenerie einen Teil dessen, was wir hier von den Menschen der Steinund Bronzezeit geerbt haben: Dinge wie Schmuck, Werkzeuge oder Tongefäße, aber auch technische, wirtschaftliche und soziale Erfahrungen, die bis heute unser Leben bestimmen.“

Archäologische Bestimmungsmethoden im "Archaeolab“

des Pfahlbaumuseums. „Schon seit 1854 war man an allen Seen des Voralpenlandes unter Wasser auf Reste ehemaliger steinund bronzezeitlicher Siedlungen gestoßen. Die Museen landauf, landab – von Zürich über Stuttgart nach München, aber auch in London und St. Petersburg – präsentierten die wunderbaren Pfahlbaufunde. Erstmals sollte das Alltagsleben in nachgebauten Dörfern gezeigt werden. In Unteruhldingen entstanden so die ersten eingerichteten Häuser über dem Wasser.“ Inzwischen können sich die Besucher des Freilichtmuseums in Unteruhldingen in fünf Dorfanlagen, mit insgesamt dreiundzwanzig Pfahlbauten, über das Leben am Bodensee vor 6.000 und 3.000 Jahren informieren. Außerdem sind dem Museum zwei Museumsgebäude sowie ein wissenschaftliches Forschungsinstitut angeschlossen. Seit fast 100 Jahren erfolgen immer wieder Erweiterungen des Museums. Zu den

Foto: © Pfahlbaumuseum/Prof. Dr. Gunter Schöbel

letzten Neuerungen zählen unter anderem die 2012 eröffnete Dauerausstellung „Das Erbe der Pfahlbauer“ sowie die 2013 eröffnete Multimediashow „Archaeorama“ – eine 360 Grad Projektion. Seit 2014 gibt es für Schüler das „Archaeolab“ und im gleichen Jahr wurde im Freilichtmuseum auch ein Steinzeitparcours für pädagogische Veranstaltungen errichtet. Die im historischen Museumsgebäude 1 untergebrachte Dauerausstellung wurde eröffnet, nachdem die „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden waren. Sie präsentiert auf einer Ausstellungsfläche von 160 Quadratmetern mehr als 1.000 originale Fundstücke. „Über einen Monitor im Museum haben die Besucher die Möglichkeit, die originalen Fundorte im See einzusehen“, erklärt Katja Thode, Mitarbeiterin des Museums. „Mit den Funden in den

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Erkundet werden kann das Museum im Rahmen einer Führung durch unterschiedliche, nach modernen museologischen Kriterien gestaltete Themenbereiche. „Die klassische Führung beginnt im Archaeorama, welches sich im neuen, 1996 entstandenen Museumsgebäude befindet. Dort wird gezeigt, wie Taucharchäologen unter Wasser Ausgrabungen vornehmen und wie aus den Funden und Befunden die damalige Welt im Museum wiederentsteht“, so Gunter Schöbel. „Im Anschluss geht es über die Stege in die Pfahlbauhäuser und danach in die Dauerausstellung, mit Objekten aus 150 Jahren archäologischer Forschung.“ „Für Schulklassen verfügt das Museum inzwischen über ein fein abgestimmtes pädagogisches Programm“, informiert Katja Thode. „Dieses beginnt zwar bei Kindergartenführungen, aber der Hauptteil wird von Schülern der Sekundarstufen I und II wahrgenommen.“ Zuständig für die Ausarbeitung der didaktischen Konzepte ist das Forschungsinstitut am Museum. Es beschäftigt aktuell fünf Wissenschaftler aus den Fachbereichen Archäologie und Pädagogik. „Bei unseren Angeboten für Schulklassen geht es um die gängigen Bildungsziele für die Stein- und Bronzezeit innerhalb des Geschichtsunterrichts. Auf Wunsch können die Schwer-


MUSEUM / LERNORT

punkte aber auch auf Themen der Biologie oder der MINT Fächer gesetzt werden“, gibt Gunter Schöbel Auskunft. „Es empfiehlt sich daher, bei der telefonischen Voranmeldung für Schulklassen das Programm mit dem Museum abzustimmen.“ Bei den klassischen Führungen und den Schwerpunktführungen zu den Themen „Steinzeit“ oder „Bronzezeit“ wird flexibel das jeweilige Alter und der jeweilige Wissensstand der Schüler berücksichtigt. Auch spezielle Führungen für Inklusionsklassen oder Gruppen mit Handikap können nach Voranmeldung stattfinden. „Die Vermittlungsinhalte sind barrierefrei und niederschwellig gestaltet, verfügen über Hands-on Elemente und die Ausstellungsstücke dürfen angefasst werden“, erläutert Gunter Schöbel. Zudem gibt es praktische Projekte. Im Projekt „Bronzezeit“ können sich beispielsweise Schüler ab der 6. Klasse mit bronzezeitlichen Mitteln Schmucknadeln, Angelhaken oder Schwirrhölzer herstellen.

Das Hergestellte darf dann mit nach Hause genommen werden. „Schülern ab Klasse 7 und 8 steht außerdem das Archaeolab zur Verfügung“, so Katja Thode. „Hier bekommen die Schüler einen Einblick in die wichtigsten Arbeitsmethoden der Archäologie. Sie untersuchen, beschreiben und datieren Funde, um die Ergebnisse am Schluss zu präsentieren.“ Der Großteil der Schulklassen kommt entsprechend der Lage des Museums aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz. Aber auch Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet oder auch aus Frankreich, die auf Klassenfahrt in der Gegend weilen, besuchen das Museum. Konkrete Informationen zum Freilichtmuseum und den Angeboten sowie Material für die Vor- oder Nachbereitung im Unterricht sind auf den Internetseiten der Einrichtung zu finden. Darüber hinaus gibt es ein neues Projekt mit dem Namen „Archäologie der Zukunft

Kontakt Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Strandpromenade 6 88690 Uhldingen-Mühlhofen Telefon 07556 - 928 90 0 mail@pfahlbauten.de www.pfahlbauten.de

– Direktvermittlung Wissen“ (https://archaeologie-der-zukunft.de), welches vom Freilichtmuseum initiiert wurde und einen Überblick über Lernorte der Archäologie in Deutschland, der Schweiz und Österreich bietet. Das Ziel dieses Projektes besteht in der Stärkung des Austausches zwischen Forschenden und Vermittlern sowie in der Schaffung zukunftsfähiger Vermittlungseinheiten für Schule und Museum. Gunter Schöbel: „Für dieses Projekt haben wir uns zusammen mit der Uni Tübingen um außerschulische archäologische Lernorte gekümmert, um es den Lehrern zu erleichtern, qualitätsvolle Museen zu finden.“ Neben dem Überblick über die Museen gibt es für Lehrer unter anderem auch verschiedene Unterrichtsmaterialien oder Hinweise zu Fortbildungen.

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BERLIN: LERNORT

Eindrucksvolle Unterwasserwelten Einblicke in die Welt unter Wasser gewährt das Sea Life Berlin. Für Schulklassen gibt es Touren zu den Themen Umwelt- und Artenschutz.

Tiefsee-Tunnel im Sea Life Berlin

Eintauchen in eine andere Welt und die Artenvielfalt des Meeres kennenlernen – das können die Besucher des Sea Life Berlin. Dieses befindet sich im Herzen Berlins, in Berlin-Mitte, nur wenige Minuten zu Fuß vom Alexanderplatz, den Hackeschen Höfen, dem Roten Rathaus und dem Berliner Dom entfernt. Aufgrund der zentralen Lage, sind von hier aus auch andere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt – wie der Fernsehturm, der Reichstag und das Brandenburger Tor – schnell zu erreichen. Im Jahr 2003 wurde das Sea Life Berlin eröffnet. Insgesamt 37 naturgetreu gestaltete Süß- und Salzwasserbecken mit ca. 5.000 Lebewesen, ein gläserner Tunnel und der AquaDom gewähren Einblicke in eine beeindruckende Unterwasserwelt, die sonst nur Tauchern vorbehalten sind.

Foto: Sea Life Berlin, © Regina Sablotny

„Unsere lokalen Aquarien führen entlang der Spree zum Wannsee, über die Havel, Elbe und den Hamburger Hafen bis in die Tiefen des Meeres“, berichtet Daphne Aderkast. Sie ist im Erlebnisaquarium für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Hier können unsere Besucher eine Vielzahl von Lebewesen aus den heimischen Flüssen und Seen, aus der Ost- und Nordsee, dem Ostatlantik und dem Mittelmeer entdecken.“ Muränen, neugierige Sumpfschildkröten, bunte Tropenfische, putzige Seepferdchen sowie Haie und Rochen sind hautnah zu erleben. Bei den Schaufütterungen – drei Mal am Tag werden verschiedene Meeresbewohner gefüttert – erklären Biologen und Besucherbetreuer, was gefüttert wird und informieren anhand spannender Fakten über die betreffenden Unterwasserweltler. So erfahren die Besucher beispielsweise, warum bei

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den Seepferdchen die Väter den Nachwuchs bekommen, wie viele Zähne ein Hai hat, wie Rocheneier aussehen und was die Lieblingsspeise von Muränen ist. Ein besonderes visuelles Erlebnis, einen Rundumblick in die farbenprächtige Unterwasserwelt, bietet den Besuchern der gläserne Tiefsee-Tunnel mitten durch das Ozeanbecken. Hier fühlen sich die Besucher, als wären sie in die Tiefen des Atlantiks eingetaucht. Sie finden sich Auge in Auge mit majestätischen Haien, elegant durch das Wasser schwebenden Rochen, Wrackbarschen und anderen Atlantikbewohnern wieder. Zu einem Besuch des Sea Life Berlin gehört auch die beeindruckende Fahrt durch den AquaDom. Dieser befindet sich im Nebengebäude, dem Radisson Blu Hotel. „Beim Aqua Dom handelt es sich um das größte freiste-


BERLIN: LERNORT

hende zylindrische Aquarium der Welt“, erzählt Daphne Aderkast. In der Mitte des Aquariums befindet sich ein zweistöckiger Aufzug, der die Besucher auf eine Reise durch eine exotische Unterwasserwelt mitnimmt. Dabei führt die Fahrt durch ein Korallenriff mit etwa 1.500 bunt schillernden Fischen aus fast 100 verschiedenen Arten. Das zylindrische Aquarium hat eine Höhe von 22 Metern, ist 12 Meter breit und fasst mehr als 1 Million Liter Wasser. Für diese Konstruktion, mit einem Gesamtgewicht von 200 Tonnen, wurden 120 Tonnen Kunststoff verarbeitet. Schulklassen können die Einrichtung im Rahmen von interaktiven Führungen und Workshops als außerschulischen Lernort nutzen. „Die Unterwasserwelt bietet eine gute Gelegenheit für

Rochenbecken

Foto: Sea Life Berlin, © Regina Sablotny

Peregrinus CVJM Herberge Görlitz Willkommen im Herzen der Oberlausitz Mitten in der historischen Altstadt von Görlitz/Oberlausitz liegt unser Gruppenhaus.

Im gemütlichen Ambiente des 300 Jahre alten barocken Stadthauses bieten wir gute Voraussetzungen für Klassenfahrten, Proben für Chöre und Musikgruppen, Fahrten für Konfirmanden und vieles andere. Pilger auf dem Jakobsweg finden bei uns eine Unterkunft für eine ruhige Übernachtung. Wir überzeugen mit Herzlichkeit, Atmosphäre und Wärme! In unserem Speiseraum im Erdgeschoss verpflegen wir Sie nach Wunsch mit einem guten Frühstück oder auch Vollverpflegung.

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BERLIN: LERNORT

fächerübergreifendes Lernen“, so Daphne Aderkast. „Unsere auf den Lehrplan abgestimmten Touren haben den Schwerpunkt Umwelt- und Artenschutz. Denn wir möchten die Schüler für den Schutz der lokalen Gewässer begeistern und die Neugierde für ihre Bewohner wecken.“ Schulführungen gibt es zu verschiedenen Themenbereichen. Bei der „Entdecker-Tour“ erfahren die Schüler auf einem Rundgang durch das Großaquarium viel über das Element Wasser, seine Bewohner und die unterschiedlichen Lebensräume. Ein weiteres Angebot für Schulklassen nennt sich „Junge Umweltschützer“. Neben Artenschutz geht es bei dieser Tour vor allem auch um Plastikverschmutzung und nachhaltigen Fischfang. „Die Schüler lernen unter anderem spielerisch den Unterschied zwischen den verschiedenen Müllarten und was jeder zum Schutz der lokalen Gewässer und der Meere beitragen kann“, erklärt Daphne Aderkast. Der Workshop „Erlebnis Wasser“ behandelt Fragen wie: Wie viel Wasser gibt es auf der Erde? Wie funktioniert der Wasserkreislauf? Dabei erfahren die Schüler nicht nur Interessantes zum Thema Wasser, sondern sie bekommen auch fachgerecht erklärt, welche Auswirkung der Mensch auf die Verschmutzung der Gewässer und den Wasserkreislauf hat und wie wichtig daher der Schutz der lokalen Gewässer und Meere ist.

AquaDom

Foto: © Sea Life Berlin

Die Programme für Schüler werden jeweils an die betreffende Altersstufe angepasst und dauern zwischen 60 und 90 Minuten – je nach Tour. Daphne Aderkast: „Der Ablauf ist natürlich bei den verschiedenen

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BERLIN: LERNORT

Kontakt AquaDom und Sea Life Berlin

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Touren unterschiedlich. Schulklassen, die keine Tour buchen, bekommen am Anfang eine kleine Einführung. Bei dieser wird kurz erklärt, dass man nicht in die Becken fassen und kein Blitzlicht benutzen darf. Danach geht die Schulklasse dann auf eigene Faust auf Erkundungstour. Dafür bieten wir online zum Download entsprechendes Lehrmaterial an, das die Lehrer im Vorfeld ausdrucken und den Schülern hier vor Ort als Aufgabe geben können.“ In Zusammenarbeit mit den Biologen der Einrichtung erfolgt eine regelmäßige Aktualisierung der verschiedenen Arbeitsunterlagen zur Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte. Ziel der pädagogischen Angebote für Schulklassen ist es, das Umweltbewusstsein der Schüler zu stärken, indem ihnen die

Akademie

Foto: © Sea Life Berlin

Bedrohung lokaler Arten verdeutlicht wird und sie an das Thema Plastikverschmutzung in den Weltmeeren herangeführt werden. „Schulklassen kommen vor allem aus unserem lokalen Umfeld, Berlin und Bran-

denburg, zu uns“, „Wir haben aber Schulgruppen aus beispielsweise auf sind.“

sagt Daphne Aderkast. auch unheimlich viele ganz Deutschland, die Klassenfahrt in Berlin

Flughafen Tempelhof Besuchen Sie das größte Baudenkmal Europas und Erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte des Flughafen Tempelhof in einer unserer Führungen. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie unter www.thf-berlin.de/tour oder schreiben Sie uns einfach eine Email an tour@thf-berlin.de.

Berlin - Die geteilte Stadt Vom Mauerbau zum Mauerfall. Welche Auswirkungen hatte die Teilung der Stadt auf deren Bewohner, Kultur, Infrastruktur etc... Für weitere Informationen und bei Interesse schreiben Sie bitte eine Email an kontakt@berlinkompakt.net. Unsere weiteren Führungsangebote finden Sie unter www.berlinkompakt.net 21


BERLIN: UNTERKUNFT

Wo einst Nonnen wohnten Übernachten in historischer Herberge im Herzen Berlins: im Three Little Pigs Hostel Berlin

Fotos: Three Little Pigs Hostel (2)

Es ist ein geschichtsträchtiges Gebäude: Vor über einhundert Jahren wohnten hier Wandergesellen und Handwerker. Im Ersten Weltkrieg befand sich in dem roten Back-

steingebäude ein Reservelazarett für 200 verwundete Soldaten. Nach 1945 fungierte das Haus als Durchgangslager für insgesamt ca. 90.000 Personen und war

ab 1950 ein Nonnenkloster. Später dann beherbergte das Gebäude verschiedene Institutionen. Noch heute erinnern hohe holzvertäfelte Wände und an der Decke hän-

Feriendorf „Hoher Hain“ Schullandheimaufenthalte auch mit preisgünstigem Transfer Das Feriendorf „Hoher Hain“ befindet sich in ruhiger Lage am Stadtrand von Limbach-Oberfrohna. Wer Entspannung und aktive Erholung sucht, ist bei uns vollkommen richtig. Unsere Einrichtung bietet Unterbringung in renovierten, beheizten Bungalows, großflächige Sport- und Spielanlagen, Abenteuerspielplätze auf 100.000m², Tischtennishalle, Lagerfeuerplatz, moderne Sanitäranlagen, NEU: Riesen-Vogelnest-Kletterkombination.

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BERLIN: UNTERKUNFT

Kontakt Three Little Pigs Hostel Berlin Stresemannstraße 66 10963 Berlin Telefon 030 - 26 39 588 0 info@three-little-pigs.de https://three-little-pigs.de

gende, ausladende Kronleuchter an vergangene Zeiten. Im Sommer 2005 entdeckten Sabine Schoenermark und Thomas Blessing, ein junges Ehepaar aus Berlin, dieses charmante ehemalige Frauenkloster. Sie waren zum einen begeistert von der Lage des Hauses mitten am Puls der Stadt und zum anderen, dass es sich gleichzeitig als wunderbares Hinterhofidyll offenbarte. Nach einer Umbauzeit von 6 Monaten eröffnete das Hostel 2006 mit 80 Betten. „Über die Jahre wuchs unser Hostel stetig, sodass es heute mittlerweile für bis zu 360 Gäste aus aller Welt eine Zufluchtsstätte ist“, erzählt Thomas Blessing. Denn der Begriff „Zufluchtsstätte“ hat mit der Namensgebung zu tun. „Wir wollten unserem Hostel damals einen tierisch guten Namen geben, so entschieden wir uns für Three Little Pigs Hostel Berlin“, berichtet Sabine Schoenermark. „Der ein oder andere mag vielleicht noch das Kindermärchen von den 3 kleinen Schweinchen kennen, die vor dem bösen Wolf weglaufen und am Ende Zuflucht in einem Backsteingebäude finden.“ Glücklich sind die beiden Inhaber darüber, dass sich ihr Hostel mittlerweile als Gruppenhaus etabliert hat, vor allem für Gruppen aus Deutschland, aber auch aus den europäischen Nachbarländern und

sogar aus den USA. „Jedes Jahr begrüßen wir viele Stammgruppen“, freut sich Katja Braditz. Sie ist im Haus als Assistant Hostel Manager tätig. „Wir arbeiten inzwischen teilweise auch mit in- und ausländischen Gruppenreiseanbietern zusammen. Zu den 33.500 Übernachtungen, die wir im vergangenen Jahr mit Gruppen realisieren konnten, kamen so noch einmal weitere knapp 3.000 Übernachtungen dazu.“ Die Zielgruppe des Hostels sind Schulklassen der Sekundarstufen I und II. „An den Wochenenden und in den Ferien haben wir auch Backpacker und Familien im Haus, aber der Hauptanteil liegt auf Schulklassen“, so Katja Braditz. „Diese schätzen vor allem die zentrale Lage unseres Hauses in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz. Hier verlief ein Teil des Mauerstreifens, der Berlin 28 Jahre teilte.“ Vom Hostel aus sind viele bekannte Sehenswürdigkeiten Berlins bequem erreichbar, wie beispielsweise das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal, der Fernsehturm, der Checkpoint Charlie, der Bundestag und der prachtvolle Boulevard „Unter den Linden“. Auch zahlreiche Kulturstätten und Museen befinden sich in der Nähe der Unterkunft. Im Hostel, welches eine komplett rauchfreie Zone ist, gibt es einen großen Eingangsbereich, der gleichzeitig als Frühstückshalle fungiert. Für die Übernachtung stehen den Gästen geräumige und helle Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer mit 4 bis 8 Betten zur Verfügung, alle in ruhiger Hoflage. Zu manchen Mehrbettzimmern gehören eigene Sanitärräume und zu anderen Gemeinschaftsduschen und WCs

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OBERSTDORF


BERLIN: UNTERKUNFT

auf den Fluren. Alle Einzel- und Doppelzimmer für die Betreuer sind mit eigenem Bad ausgestattet. „Unsere Zimmer werden Schritt für Schritt modernisiert“, informiert Katja Braditz. „Die ersten neuen Zimmer verfügen unter anderem über moderne Fußböden, eine neue Optik und außer der üblichen Leselampe über je eine Steck- und USB-Dose pro Bett.“ Auch die Bäder im Haus unterliegen den schrittweisen Modernisierungsmaßnahmen. Es gibt jetzt beispielsweise keine Duschvorhänge mehr, sondern Duschkabinen. Während der Freizeit können die Gäste im Haus Billard und Kicker spielen. Im ganzen Haus ist WLAN vorhanden. Einen ruhigen Rückzugsort bietet die weitläufige Hofanlage, wo man sogar die Vögel zwitschern hört. Schüler schlafen in Mehrbettzimmern und Lehrer in Einzel- oder Doppelzimmern. „Wir haben die Möglichkeit, Gruppen aller Größen aufzunehmen, die auf Anfrage ein individuelles Angebot erhalten“, erklärt Katja Braditz.

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Hinsichtlich der Verpflegung wird den Gästen ein Frühstücksbuffet geboten, welches um eine „VeggieEcke“ erweitert wurde. Und für den Hunger unterwegs gibt es bei Bedarf Lunchpakete – mit einem Sandwich, etwas Süßem, etwas Gesundem und einem Getränk. Am Abend werden die Gäste mit einem im Haus zubereiteten Drei-Gänge-Menü inklusive Getränke beköstigt. Dieses ist von der Zeit her, je nach Tagesplanung, flexibel vereinbar. Pizza und Smoothies sowie Snacks und Getränke für zwischendurch sind an der „Pigs-Bar“ erhältlich. „Unser Hostel-Team geht auch gern auf kulturelle Besonderheiten und Vegetarier ein“, versichert Katja Braditz. „Entsprechende Ernährungsbesonderheiten erfragen wir im Vorfeld.“ Große Beachtung findet im Hostel das Thema Sicherheit: Eine Security sorgt ab 22.00 Uhr für Ruhe im Innen- und Außenbereich, die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und der Rezeptionsund Eingangsbereich videoüberwacht. Es gibt ein Schlüsselkartensystem sowie Schließfächer in allen Mehrbettzimmern und einen kontrollierten Alkoholausschank.

iseziel Das Rleassenfür K en & fahrt lreisen Schu

Die Ferienstätte Dorfweil ist seit vielen Jahren das Reise- und Erlebnisziel für Klassenfahrten. Die Schüler werden in zusammenhängenden, gut ausgestatteten Appartements als kleine Wohngruppen untergebracht. Die Betreuer wohnen in gesonderten Appartements. Insgesamt haben 170 Personen Platz. Es gibt mehrere Gruppen- und Gemeinschaftsräume. Gerne machen wir Ihnen Vorschläge für Programmbausteine.

Für das Wohl der Gäste sorgt ein junges, internationales Team von 31 Mitarbeitern. Auch bei der Programmplanung des Berlinaufenthaltes steht man den Schulklassen hilfreich zur Seite. Katja Braditz: „Bezüglich der Programme für Klassenfahrten haben wir nicht nur die üblichen im Angebot, sondern in Zusammenarbeit mit einem Partner sind neuerdings auch geführte Fahrrad- und Stadttouren zu verschiedenen Themen direkt ab unserem Hostel möglich. Geplant sind zudem Kooperationen mit Erlebnispädagogen, die in Berlin spannende thematische Aktionen anbieten.“

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MUSEUM / LERNORT

Ausstellungen hinter Klostermauern Während der Sanierungsarbeiten am Diözesanmuseum Freising präsentiert das Museum halbjährliche Sonderausstellungen im Kloster Beuerberg bei München

Kloster Beuerberg

Das Diözesanmuseum Freising, gelegen auf dem Domberg in Freising bei München, wurde 1974 in den Räumen des 1870 errichteten ehemaligen Knabenseminars des Erzbistums eröffnet. Es gilt mit einer Sammlung von rund 40.000 Werken als eines der größten kirchlichen Museen der Welt. Auf 4.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurden Werke aus verschiedenen Epochen bis hin zur Moderne gezeigt. Auch Münzen, Medaillen und Skulpturen gab es zu besichtigen. Außerdem beherbergte das Museum eine der größten Krippenausstellungen Deutschlands, den Freisinger Domschatz sowie ein Ikonenkabinett. Zudem fanden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Seit 2013 ist das Museum auf dem Domberg in Freising jedoch wegen Sanierungsund Umbauarbeiten geschlossen. Bis zur Schließung konnten jährlich etwa 30.000 Besucher gezählt werden. Im Sommer 2022

Foto: © Diözesanmuseum Freising

sollen die Bauvorhaben, in welche die Erzdiözese München und Freising rund 45 Millionen Euro investiert, abgeschlossen sein. Die Sonderausstellungen präsentiert das Diözesanmuseum Freising daher im Kloster Beuerberg. Das Kloster liegt idyllisch im Loisachtal, südlich von München im bayerischen Voralpenland, zwischen Isar und Starnberger See. Bereits 1121 gegründet, kann das Kloster auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Jahr 2014 wurde es von den letzten Nonnen verlassen und ging an die Erzdiözese München und Freising. „Seit 2016 gibt es hier nun das Klostermuseum des Diözesanmuseums Freising“, erklärt Dr. Johanna Eder. Sie ist Kunstvermittlerin des Diözesanmuseums und betreut die Vermittlungsprogramme für die Besucher. „Hier im Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Klosters zeigen wir halb-

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jährlich unsere Sonderausstellungen. Dabei präsentieren wir nicht nur das klösterliche Leben, sondern berücksichtigen auch höchst aktuelle Themen der Welt jenseits der Klostermauern.“ Mit dem Thema „Heimat – Gesucht. Geliebt. Verloren.“ befasst sich die vierte Ausstellung im Kloster Beuerberg. Diese ist vom 1. Mai bis 3. November 2019 zu sehen. Zahlreiche Exponate aus dem klösterlichen und weltlichen Leben, interaktive Stationen und Filmsequenzen vermitteln die Vielfalt des Begriffes Heimat. „In der Ausstellung wird der Heimatbegriff in seinen kulturellen, religiösen und politischen Facetten untersucht, um danach zu fragen, was Heimat eigentlich ist“, informiert Johanna Eder. „Unsere Besucher können sich in einem großen Rundgang durch die spannende Geschichte des Heimatbegriffs bewegen und haben dabei


MUSEUM / LERNORT

Foto: © Diözesanmuseum Freising

stets die Gelegenheit, ihre eigene, ganz persönliche Perspektive auf dieses emotionale Thema zu überprüfen.“ Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf einem kreativen, handlungs- und lehrplanorientieren Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche. „Darin knüpfen wir mit altersgerechten Fragen nach kultureller und persönlicher Identität, gesellschaftlicher Teilhabe und Nachhaltigkeit an diverse Lebenswelten an“, sagt Johanna Eder. Für die Klassenstufen 2 bis 6 gibt es eine Klosterrallye. Während dieses ca. 150 Minuten dauernden Programmes zum Thema Heimat begeben sich die Schüler, ausgestattet mit Heft, Stift und Koffer, in Kleingruppen auf Entdeckungstour rund ums Kloster. Das ca. 150-minütige Angebot für die Klassenstufen 7 bis 9 nennt sich „Expedition in die Heimat – eine Klosterrallye mit der App Actionbound“. Die App schickt die Schüler in Kleingruppen durch das Kloster und den Garten, wo sie gemeinsam und spielerisch die verschiedenen Facetten des Heimatbegriffes erforschen und dabei Gelegenheit haben, auch eine Menge über sich selbst zu lernen. Und Schüler der 10. bis 12. Klasse können das Programm „Heimat – ein Crashkurs

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in Kunstvermittlung“ nutzen. „Bei diesem Angebot geht es darum, dass Heimat das ist, was wir daraus machen“, erläutert die Kunstvermittlerin. „Die Schüler erhalten am Ende des Crashkurses ein Zertifikat über ihren Beitrag und die angeeigneten Kompetenzen.“ Dieses Programm dauert 3 mal 90 Minuten. Hinzu kommt die Präsentation in der Ausstellung. „Auch für einen Wander- oder Projekttag bietet sich ein Besuch im Kloster Beuerberg an“, so Johanna Eder. „Auf Wunsch stellen wir dafür ein individuelles Programm für die Klasse zusammen.“ Die Betreuung der pädagogischen Programme sowie der intensiveren Projektarbeit, die auch Unterrichtssequenzen beinhaltet, erfolgt durch erfahrene kunstpädagogische Fachkräfte. Zum Begleitprogramm der Ausstellung gehört darüber hinaus ein Fortbildungsangebot für Pädagogen. „Besonders in sozialen Kontexten stellt die Heterogenität einer Gruppe eine Herausforderung für pädagogische Fachkräfte dar“, erzählt Maria Dunz, Pädagogin mit Schwerpunkt (inter-)kulturelle Bildung und Kunstvermittlung. „Unsere Workshops für Pädagogen behandeln Ankerpunkte wie Identität und Lebenswelt.


MUSEUM / LERNORT

Kontakt Diözesanmuseum Freising Residenzstraße 1 80333 München Telefon 089 - 213 742 40 www.dimu-freising.de

Kloster Beuerberg

Königsdorfer Straße 7 82547 Eurasburg-Beuerberg

Und diese Ankerpunkte erforschen und erproben wir, reflektiert und anwendungsbezogen, für den pädagogischen Einsatz mit Jugendlichen und Erwachsenen.“ In der nächsten Sonderausstellung 2020 wird es nach Auskunft von Johanna Eder voraussichtlich um Themen rund um Textilien und Kleidung gehen. Die Schulklassenangebote werden auch bei künftigen Ausstellungen beibehalten, genauso wie es weiterhin individuell buchbare Themenführungen und Praxisworkshops geben wird. Zusätzlich zu den Sonderausstellungen im Kloster Beuerberg bietet das Diözesanmuseum auf dem Freisinger Domberg, in den historischen Räumen der Domschule, unterschiedliche, lehrplangerechte Workshops und Führungen für Schulklassen. Johanna Eder: „Hier können Schulklassen verschiedene Angebote nutzen, wie beispielsweise Schreibwerkstatt, Vergolden, Stuckgießen, Taschenlampenführung in der romanischen Krypta zur Bestiensäule oder Praxisführungen zur Farbtheorie und Barockmalerei.“

Kreuzhof im Kloster Beuerberg

Foto: © Chr istoph Kürzeder

Sämtliche Schulklassenangebote richten sich an Schüler aller Jahrgangsstufen, wobei jeweils eine Anpassung an das entsprechende Alter der Schüler erfolgt.

schen Begleitprogramme wollen wir weiterhin auch verstärkt Schulklassen ansprechen, die bisher vor allem aus der Region Tölzer Land zu uns kommen.“

„Pro Sommer können wir in den Sonderausstellungen im Kloster Beuerberg rund 25.000 Besucher begrüßen“, freut sich Johanna Eder. „Mithilfe unserer pädagogi-

Informationen über die jeweiligen Sonderausstellungen sind auf den Internetseiten des Diözesanmuseums Freising zu finden.

Lebendiger Treffpunkt für junge Leute aus aller Welt! Das haus international bietet Gruppen und Schulklassen die ideale Kombination aus preisgünstiger Unterbringung und zentralem Ausgangspunkt für das vielfältige Kultur- und Freizeitangebot Münchens. • • • • • • •

180 Zimmer mit 630 Betten (Einzel- , Doppelund Mehrbettzimmer mit DU/WC) Restaurant mit eigener Küche (Frühstücksbuffet, Mittag- und Abendessen) Kostenloses WLAN, Bar/ Disco, Aufenthaltsraum/ TV, Kicker, Billard, Fahrradverleih Konferenzraum für bis zu 175 Personen Rezeption täglich 24 Stunden besetzt Nächtlicher Wachdienst im Haus Sonderkonditionen bei Direktbuchung

Hostel haus international • Elisabethstr. 87 • D-80797 München Tel: 089 120060 • info@haus-international.de • www.haus-international.de 27


UNTERKUNFT / PROGRAMMANBIETER

Mehr als eine Unterkunft In Nehringen, in Mecklenburg-Vorpommern, befindet sich das Jugendgästehaus Graureiher. Außer Übernachtungsmöglichkeiten werden auch komplette Klassenfahrtenprogramme geboten.

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Enno Thoms

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Xiaomaophotography

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Xiaomaophotography

Das kleine idyllische Dorf Nehringen, mit seinen Fachwerkhäusern, der St. Andreas Kirche, dem Gutshausensemble aus der Schwedenzeit und dem Fangelturm, ist ein Ortsteil der Gemeinde Grammendorf in Mecklenburg-Vorpommern. Nehringen liegt direkt am Fluss Trebel, der von Triebsees bis nach Demmin führt. Die 75 Kilometer lange Trebel bildete hier die historische Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern und trennt jetzt die Landkreise VorpommernRügen und Mecklenburgische Seenplatte. Und hier in Nehringen befindet sich das „Jugendgästehaus Graureiher“, dessen Träger seit 2006 der Verein „Jugendhaus Storchennest“ in Niepars ist. Der 1993 gegründete Verein engagiert sich in der Regionalentwicklung und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. „Unser Jugendgästehauses ist sehr ruhig gelegen. Es gibt kaum Straßenverkehr und

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Enno Thoms

der direkte Nachbar ist ein holländischer Milchbauer“, versichert Basti Retzlaff. Der 34-Jährige ist ausgebildeter Heilerzieher und leitet seit März 2019 das Jugendgästehaus. Dabei erhält er Unterstützung von 5 Mitarbeitern. Die letzten 6 Jahre erfüllte sich Basti Retzlaff den Kindheitstraum des Radiomoderators, war dann aber wieder auf der Suche nach einer neuen Herausforderung in seinem Ursprungsberuf und hat schließlich die Leitung des Jugendgästehauses übernommen. „Außerdem bin ich stolzer Ziehvater eines 1,5 Jahre alten Minischweins namens Schnitzel. Vielleicht eines der berühmtesten Tiere in der Gegend“, erzählt der Hausleiter lächelnd. „Und natürlich ist Schnitzel auch hin und wieder in Nehringen dabei, um die Kids zum Staunen zu bringen.“ Das Gelände des Jugendgästehauses umfasst eine Fläche von knapp einem Hektar. Darauf gibt es ein Haupthaus, mit

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Küche, Seminarräumen, Verwaltung und Aufenthaltsräumen. Weiterhin sind 2 Bettenhäuser vorhanden. Insgesamt stehen den Gästen 65 Schlafplätze zur Verfügung, aufgeteilt auf das zweigeschossige Bettenhaus 1 mit 34 Betten und das Bettenhaus 2 mit 31 Betten. Letzteres ist teilweise barrierefrei. Die Schüler schlafen in Mehrbettzimmern mit 4 bis 7 Plätzen und nutzen moderne Gemeinschaftssanitäranlagen. Lehrer wohnen in den 3 Doppelzimmern oder dem Einzelzimmer. Zu zwei Doppelzimmern gehören separate WCs und Duschen. Darüber hinaus ist eine Übernachtung in rustikalen Blockhütten oder auf dem Zeltplatz möglich. Auf dem Areal des Jugendgästehauses befindet sich auch ein Wasserwanderrastplatz mit Sanitärmöglichkeiten sowie ein kleiner Kanuverleih.


UNTERKUNFT / PROGRAMMANBIETER

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Xiaomaophotography

Bezüglich der Freizeitgestaltung können die Gäste Tischtennis spielen, Volleyballund Fußballplatz nutzen oder auch mit den hauseigenen Kanus oder Kajaks die Trebel erkunden. Neu ist das Stand Up Paddling Angebot für Gruppen bis zu 25 Personen. Bei dieser Wassersportart stehen die Sportler aufrecht auf einem schwimmfähigen Board und paddeln mit einem Stechpaddel. Die Gäste haben hier die Möglichkeit, entweder nur die Boards auszuleihen oder an einem Kurs teilzunehmen, der von einem Trainer, welcher gleichzeitig Rettungsschwimmer ist, geleitetet wird.

Was die Verpflegung der Gäste betrifft, erhalten Schulklassen Vollverpflegung. „Unser kulinarischer Glücksgriff heißt seit April 2019 Oliver Zachow“, so Basti Retzlaff. „Oliver achtet sehr auf die Balance zwischen einer qualitativen und gesunden Küche und echten Klassikern der Kinderküche. Er ist auch Herr über die hauseigene Eistruhe. Mögliche Allergien und Unverträglichkeiten versuchen wir stets im Vorfeld der Anreise abzuklären und dann stellen wir uns natürlich individuell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppen ein.“

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Auch der Verantwortliche für das leibliche Wohl der Gäste ist Herrchen eines „tierischen Kollegen“. Zu ihm gehört der Hofhund Eddi, ein pechschwarzer Labrador. Hinsichtlich der Aufenthaltsgestaltung wurden für Schulklassen verschiedene pädagogische Angebote entwickelt: Jüngere Schüler bis Klasse 5 können am Piratencamp, unter Leitung von Enno Thoms, teilnehmen. Für ältere Schüler ab Klasse 5 ist das Steinzeitcamp geeignet. Dabei lernen die Schüler, mit einfachsten Mitteln aus der Natur


UNTERKUNFT / PROGRAMMANBIETER

Kontakt Jugendgästehaus Graureiher Nehringen 25 18513 Grammendorf Telefon 038334 - 80311 info@jgh-graureiher.de https://www.jgh-graureiher.de

vor dem Mittagessen endet, und die zweite Etappe findet dann am Nachmittag bis gegen 17.30 Uhr statt. „Flexible Abweichungen sind aber möglich. Zum Beispiel, wenn abends die Disco ansteht oder es zu warm ist, um am Feuer zu schwitzen. Dann geht es spontan in Badeklamotten auch an die Trebel zum Abkühlen. Natürlich in Begleitung von mir oder Enno. Wir beide sind gleichzeitig auch Rettungsschwimmer“, informiert Basti Retzlaff.

Foto: Jugendgästehaus Graureiher © Xiaomaophotography

ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen. Sie tauchen ein in die Welt des Steinzeitalters und verbringen den Tag in „echten Sippen“ unter einem gemeinsamen Hüttendach. Zu den Tätigkeiten gehören unter anderem gemeinschaftliches Feuermachen, gemeinsames Kochen, das Herstellen von Werkzeugen und das Fertigen von Kleidung. Bei diesem Programm haben die Schüler Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen, selbständig zu planen und zu gestalten. Aktives Erleben und die Selbsterfahrung stehen im Mittelpunkt. Ein pädagogischer Mitarbeiter unterstützt die Schüler. Das Steinzeitcamp wird jeweils der betreffenden Altersgruppe angepasst und kann als 3-Tagesprogramm oder als 5-Tagesprogramm stattfinden, wobei der „Lagercharakter“ für die gesamte Zeit des Aufenthalts erhalten bleibt – es entstehen keine „Leerlaufzeiten“. Basti Retzlaff: „Der Hintergrund beim Steinzeitcamp ist natürlich die Anlehnung

an den Schulrahmenplan für die Klassenstufen 5 und 6. Es lernt sich besser, wenn Kids das Thema schon angefasst und gesehen haben. Außerdem ist es uns wichtig, den Schwerpunkt auf das Lernen am anderen Ort zu legen.“ Ab Klasse 6 und 7 geht es oft auch auf`s Wasser: entweder bei der Kanu Dropping Tour oder beim Stand up Paddling. „Ein großes Maxi Board für maximal 10 Kinder sorgt hier für besonderen Spaß“, berichtet der Hausleiter. Verantwortlich für die Planung des gesamten Ablaufes sowie für die Realisierung der Klassenfahrtenprogramme vor Ort sind Basti Retzlaff und sein Kollege Enno Thoms. Auf Wunsch erstellen die beiden auch individuelle Programme für eine Klassenfahrt. Die Durchführung der Programme erfolgt meist in zwei Etappen, wobei die erste Etappe nach dem Frühstück startet und kurz

Zu den Gästen des Jugendgästehauses zählen Vereine, Träger aus der Jugendhilfe und private Wasserwanderer. Am häufigsten jedoch sind hier Schulklassen zu Gast. „Klassen aus dem regionalen Umfeld überwiegen mit rund 75 Prozent. Aber die überregionalen Anreisen, gerade aus den Ballungszentren Berlin und Hamburg, nehmen spürbar zu“, freut sich der Hausleiter. Glücklich ist Basti Retzlaff auch darüber, dass dem Jugendgästehaus Graureiher in diesem Jahr, nach umfangreicher Prüfung im letzten Oktober, vom „Bundesforum Kinder- und Jugendreisen“ erneut ein Qualitätssiegel für Unterkünfte überreicht wurde. „Für die Zukunft ist geplant, unsere Programme für Schulklassen weiterhin anzubieten und aufzuwerten“, sagt Basti Retzlaff. „Dabei ist unsere Herangehensweise klar definiert. Wir möchten künftig für leben, lernen und lustig sein stehen.“

Laichinger Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum Entdecken Sie das Innere der Schwäbischen Alb

Am Hafen 2 • 26548 Norderney Telefon: 04932-2001 Öffnungszeiten: ganzjährig täglich 10 - 17 Uhr Oktober - Februar: Montag Ruhetag

Die Tiefenhöhle ist derzeit die tiefste für Besucher zugängliche Höhle Deutschlands. Durch gewaltige Schächte und große Hallen geht es bis in 55 Meter Tiefe. Das Höhlenkundliche Museum gibt einen Eindruck in die Höhlenkunde. Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum bilden zusammen das Informationszentrum „Karstlandschaft und Höhle“, das weit über die Schwäbischen Alb hinaus einmalig ist.

Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V. Postfach 1367, 89146 Laichingen Telefon (07333) 55 86 - Telefax (07333) 2 12 02 www.tiefenhoehle.de - anmelden@tiefenhoehle.de

www.wattwelten.de Individuelle Veranstaltungsangebote für Schulklassen

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MUSEUM / LERNORT

Hier wird Geschichte erlebbar Im „Historischen Museum Domherrenhaus Verden“ (Niedersachsen) geht es, mit museumspädagogischer Begleitung, um Vor- und Frühgeschichte, Stadtgeschichte und altes Handwerk

Dommodell

Verden ist eine Kreisstadt in Niedersachsen, gelegen in der Mittelweserregion – an der Aller, unmittelbar vor deren Mündung in die Weser. Im Jahr 1708 ließ der Landadelige Christoph Hermann von der Schulenburg in Verden seinen Alterswohnsitz errichten. Dabei wurden die vorhandenen Mauern

Fotos: Histor isches Museum Domherrenhaus e.V. (7)

einer ehemaligen Domherren-Curie ganz im Zeitgeist des damaligen Spätbarocks umgebaut. So entstand im Schatten des wuchtigen Verdener Doms ein beeindruckender Gebäudekomplex: das Domherrenhaus – mit einem Haupthaus, einer Scheune und einem Torhaus, die allesamt einen idyllischen

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Innenhof umschließen. In der lateinischen Inschrift über der Treppe im Innenhof steht, dass der adlige Erbauer in diesem Anwesen seinen Lebensabend verbringen wollte. Das Domherrenhaus im Herzen der über 1.000-jährigen Stadt beherbergt seit 1937


MUSEUM / LERNORT

ein Museum, welches die regionale und städtische Geschichte dokumentiert. Im „Historischen Museum Domherrenhaus Verden“ befindet sich eine kulturgeschichtliche und volkskundliche Sammlung, die einen Zeitraum von 100.000 Jahren Menschheitsgeschichte umfasst. Neben historischen Zeugnissen und Dokumenten lassen verschiedene Inszenierungen und Dioramen die Besucher in die Welt vergangener Zeiten eintauchen. Domherrenhaus

Eingang

Auf etwa 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche und auf drei Etagen werden vier Ausstellungsbereiche präsentiert: Verdener Stadt- und Kirchengeschichte; Vor- und Frühgeschichte; Wohnkultur des 18. bis 20. Jahrhunderts; Altes Handwerk.

Garnisionsraum

Die Verdener Stadtgeschichte wird zum einen anhand eines Modells dargestellt, das die Stadt um 1663 zeigt. Zum anderen sind Zeugnisse und Dokumente zu sehen, welche beispielsweise folgende Zeitabschnitte der Stadt dokumentieren: die Zeit Karl des Großen; das Hochmittelalter – als die Stadt

Kostbarkeitenkammer

Ostseespaß in Lüttkevitz

CVJM Freizeit- und Bildungszentrum Kollm

Herzlich willkommen auf Rügen und unserem schönen Hof Lüttkevitz. Lüttkewas? Na Lüttkevitz. Es erwartet Sie ein tierisch lebendiger Hof auf Rügens nördlichster Halbinsel Wittow.

Willkommen im Herzen der Oberlausitz

Schon bei der Anreise werden Sie von freundlichem Hundegebell und Gänsegeschnatter begrüßt. Jeden Tag dürfen Sie die tierischen Bewohner des Hofes bestaunen, füttern und streicheln. Freuen Sie sich an unser wunderbar abwechslungsreichen Insel und schauen Sie abends in den Ostseehimmel oder die Flammen des Lagerfeuers.

In der Oberlausitz, umgeben von Wald, zwischen der Hohen Dubrau und dem Quitzdorfer Stausee finden Sie den kleinen Ort Kollm und direkt neben der Kirche das CVJM Bildungs- und Freizeitzentrum. Unser Haus hat eine einfache, praktische und zweckmäßige Ausstattung mit einer guten Küche. Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen fühlen sich bei uns besonders wohl. Auch Familienfreizeiten und Seminare sind in unserem Haus willkommen. Das Haus bietet Vollverpflegung an (3 Mahlzeiten) und ist ganzjährig geöffnet.

Als Schulklasse bieten wir Ihnen Übernachtungspreise bereits ab 14 € pro Person und Frühstück für 5,50 € pro Person. Schreiben Sie uns für die Erstellung eines Angebotes: hof.luettkevitz.ruegen@gmail.com Weitere Informationen finden Sie unter:

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Kar te: OpenStreetMap © OpenTopoMap

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MUSEUM / LERNORT

Kontakt Historisches Museum Domherrenhaus Verden Untere Straße 13 27283 Verden (Aller) Telefon 04231 - 2169 info@domherrenhaus.de www.domherrenhaus.de

Verden noch Königen und Kaisern unterstand; und den 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert – als Verden mal schwedisch, mal französisch, mal dänisch, mal englisch war und mal dem Königreich Hannover angehörte. Auf eine Zeitreise „Einmal Steinzeit und zurück“ können sich die Besucher in den Räumen der Vor- und Frühgeschichte begeben. „Hier darf alles, was anfassbar ist, auch angefasst werden. Die Besucher dürfen Schubladen aufziehen, Knöpfe drücken und ausprobieren, was auszuprobieren ist, und ganz einfach nach Herzenslust stöbern“, informiert Gabriele Müller, geschäftsführende Museumsassistentin. „Mit der rund 120.000 Jahre alten Lehringer Lanze, die 1948

im Skelett eines Waldelefanten gefunden wurde, hütet das Domherrenhaus außerdem eines von weltweit nur drei erhaltenen Holzartefakten aus der Altsteinzeit und eine der ältesten Jagdwaffen. Deshalb kann man in der Steinzeitabteilung des Museums mit einem Neandertaler auf die Jagd gehen und viel über das Leben der Steinzeitmenschen erfahren.“ In der Ausstellung zur Wohn- und Alltagskultur des 18. bis 20. Jahrhunderts geht es um den Aufbau Verdens von 1648 bis ins 20. Jahrhundert hinein. „Diese Entwicklungen schlugen sich natürlich in den Wohn- und Lebensverhältnissen der Bevölkerung nieder“, erzählt Gabriele Müller. „Wir veranschaulichen im Museum diese Alltagskultur anhand einzelner Kostbarkeiten und kompletter Salons, einem Jugendstil-Schlafzimmer, einer Wohnküche aus den 1950er Jahren und diversen weiteren Exponaten.“ Traditionsreiches Handwerk nennt sich eine weitere Ausstellung. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass Verden aus ehemals

zwei Städten besteht: der Süderstadt mit Dom, als geistliches Zentrum und Bischofssitz, und der Norderstadt um das Rathaus herum. Letztere wurde vom traditionsreichen Handel und Handwerk beherrscht“, so Gabriele Müller. „Über 27 Zünfte gab es einst in Verden. Unseren Besuchern bringen wir diese Zeit mithilfe kompletter Werkstätten, mit Einzelobjekten und auch einer großen Inszenierung nahe.“ Darüber hinaus ist im Domherrenhaus ein Zimmer mit vollständiger Einrichtung des frühen 20. Jahrhunderts, das BeckmannZimmer, vorhanden. Ebenso kann der barocke Innenhof des Gebäudekomplexes, wo früher herrschaftliche Kutschen vorfuhren, besichtigt und zum Ausruhen genutzt werden. Um Verdens Geschichte für Kinder- und Jugendliche noch intensiver erlebbar zu machen, hat die Museumspädagogik unterschiedliche Angebote entwickelt. Die thematischen Programme richten sich an Schulklassen verschiedener Jahrgänge und

KLASSENFAHRT KURS STADE

SCHÜLER- UND FAMILIENREISEN ZU TOP-PREISEN

Kurs Schwedenspeicher – Prämierte Dauerausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte und zur Hanse im ehemaligen Provianthaus am historischen Hansehafen. Kurs Kunsthaus – Ausstellungen zur Klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst in einem prächtigen Kaufmannshaus aus dem 17. Jahrhundert. FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND SCHULKLASSEN

Kurs Freilichtmuseum auf der Insel Kultur und Natur des Alten Landes in einem der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands. Von Mai bis September kann das Altländer Haus besichtigt werden.

In unserem Ferienhotel finden Sie ein eigenes Freischwimmbad beheizt von Anfang Mai bis Ende Oktober (kostenlos), Liegewiese, Tischtennisanlage, zwei SportTOP A NGEB plätze, Sonnenterrasse, Aufzug, Discopub, Fernsehraum, Sauna, Dampf15. – OT! 28.12 sauna, Solarium und Whirlpool. Alle Zimmer mit Dusche und WC. .201 30.0 Gruppen von 10 – 300 Personen

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Wir bieten ein umfangreiches Bildungsund Vermittlungsangebot für alle Klassenstufen.

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MUSEUM / LERNORT

Hochzeitskutsche

Webstühle

Schultypen, denn sie werden jeweils individuell der jeweiligen Altersgruppe angepasst. „Unsere jungen Gäste können beispielsweise an Führungen durch einzelne Abteilungen oder durch das gesamte Museum teilnehmen. Möglich ist auch eine Kombination mit einer Stadtführung“, erklärt die Museumspädagogin Julia Nehus. „Und für ältere Schüler bieten wir verschiedene Rätselrallyes an, mit denen man das Haus erkunden und dabei so einiges lernen kann.“ Bei einem Besuch des Museums erfahren die jungen Gäste auch von verschiedenen

Kuriositäten. Zum Beispiel hören sie davon, dass die Menschen zu damaligen Zeiten das Wasser scheuten. Denn sie dachten seinerzeit, dass das Wasser durch die Haut in den Körper eindringt. Daher verdeckte man den Körper mit einer Schicht von Salben, und vor der Benutzung von Wasser wurde die Haut mit Öl, Wachs oder Salz „abgedichtet“. Man war also zu jener Zeit nicht besonders reinlich, sondern griff lieber zu Parfüm. Auch erfahren die jungen Besucher davon, dass Mäuse damals eine schlimme Plage waren. Sie nisteten zum Beispiel in den Perücken. Mit Lavendelöl versuchte

man, diese Plage in Schach zu halten. Interessantes bekommen die Besucher zudem über die Frauenmode um 1700 zu hören. Diese war geprägt vom sogenannten Fischbeinkorsett, welches den Damen eine schmale Taille verschaffte. Die dazu getragenen weiten Röcke, die durch ein Mieder gehalten wurden, erhielten durch ein darunter befestigtes Gestell die entsprechende Form. Überdies wird die menschliche Notdurft thematisiert. Im Zeitalter des Barock wurde diese vom Volk in aller Öffentlichkeit verrichtet. Nur Damen von höherem Stand verfügten bereits über entsprechendes Nachtgeschirr. Zu den Zielgruppen des Museums gehören Menschen aller Altersklassen. „Unser Museum hat rund 8.000 Besucher per anno“, freut sich Gabriele Müller. „Ergänzend zu den Dauerausstellungen zeigen wir regelmäßig auch kleine Sonderausstellungen und bieten zahlreiche Kulturveranstaltungen, von Theater über Vortragsreihen und Lesungen bis hin zu Kabarett.“

Inserentenverzeichnis S. 35

S. 5

Gästehaus Mezcalero, Dresden

alpetour Touristische GmbH, Starnberg

S. 4

Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn S. 11

Natur- & Erlebnishof Lüttkevitz, Wiek/Rügen S. 32

B.u.S. Eventtouristik GmbH, Sulzbach

S. 7

Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V. S. 30

NFH „Gersbacher Hörnle“ e.V., Schopfheim S. 17

Backstagetourism GmbH, Berlin

S. 6

HöhlenErlebnisZentrum, Bad Grund

S. 13

Oberstdorf Hostel

S. 23

Berlin kompakt GmbH

S. 21

Hostel haus international (hi), München

S. 27

Panke Sprachreisen GmbH, Ratekau

S. 29

Berlin on Bike

S. 23

Jaeger´s Munich

S. 3

Pegasus Hostel GmbH, Berlin

S. 20

CVJM Aktivzentrum Hintersee

S. 7

Jugendherberge Altenberg

S. 14

Ponyhof Naeve, Groß Wittensee

S. 8

CVJM Herberge Görlitz

S. 19

KiEZ Bollmannsruh gGmbH, Päwesin

S. 19

Postojnska Jama, Slowenien

S. 2

CVJM Freizeitzentrum Kollm

S. 32

Lachener Gästehäuser, Neustadt/Weinstr. S. 16

Rinsbacherhof, Mühlwald, Südtirol

S. 33

CVJM-Schiff, Dresden

S. 14

LV der SLH in Thüringen e.V., Jena

SeenLandAgentour GmbH, Vipperow

S. 6

Feriendorf Hoher Hain, Limbach-Oberfr.

S. 22

Landesverband KiEZ Sachsen e.V.

Three Little Pigs Hostel, Berlin

S. 15

Ferienstätte Dorfweil

S. 24

Maritimes Jugenddorf Wieck, Greifwald

S. 36

Watt Welten - Besucherzentrum Norderney S. 30

Freizeit und Bildung am Meer, Kiel

S. 31

Museumsverein Stade e.V.

S. 33

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Impressum Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124 Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig Telefon: 03591 - 30 49 94 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de Chefredaktion: Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke Anzeigenverwaltung: Lutz Alke

S. 26

NABU-Stiftung, Berlin

Abenteuercamp Lauenhain, Mittweida

S. 16 Beilage in TA

Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden. Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

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S. 17

werden nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht. Für die eingesandten Texte und Fotos wird das Urheberrecht des Einsenders vorausgesetzt. Bei Nichterscheinen in Folge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle bedarf eine Verwertung des Inhaltes der Zustimmung der Redaktion. Dies gilt sowohl für die Zeitschrift als Printerzeugnis, als auch für die Vorstellung der Zeitschrift im Internet. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Termine Heft 4/2019: Redaktionsschluss/Anzeigenschluss: Erscheinungstermin:

12.10.2019 20.11.2019


Foto: K. Karkow / NABU

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s e i d a r Naturpa ! n e t a P sucht Als NABU-Stiftung kaufen wir Land in Deutschland und bewahren so einzigartige Natur für wild lebende Tiere und Pflanzen. Helfen Sie uns dabei und werden Sie Naturparadies-Pate! Mit der Patenschaft sorgen Sie für ein Stück heimisches Naturparadies und unterstützen unsere Naturschutzarbeit vor Ort. Dafür erhalten Sie eine Patenurkunde, informative Patenpost und können an Patenwochenenden unsere Schutzgebiete näher kennenlernen. 35

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Auch Familien und Einzelgäste sind willkommen.

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2019  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2019  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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