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Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

www.klassenfahrten-magazin.de

2014

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mit umfangreichen redaktionellen Beiträgen über:

Verlag K. Mickel GbR 12. Jahrgang Heft 44 erscheint 4-mal pro Jahr im Abonnement, Bezugspreis Einzelheft 2,50 €, Abo 8,00 €, Ausland: 8,00 € zzgl. Versandkosten ISSN 1611-4124

© www.visitberlin.de

Verlagssonderbeilage „Klassenfahrten und Projekttage in Sachsen“

Neue Synagoge Berlin

Unterkünfte Programmanbieter Reiseveranstalter Lernorte Museen Projekte Reiseziele ...

Der Politik auf der Spur Zu Besuch beim Bundesrat

Berlins jüdisches Leben Lernen an authentischen Orten Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


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Program

me geeignet a b der 5. Klasse


Vorwort

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer, mit unserer Zeitschrift möchten wir seit nunmehr über zehn Jahren Lehrerinnen und Lehrer ansprechen, die sich regelmäßig auf das „Abenteuer“ Klassenfahrt einlassen und damit ihren Schülern ganz besondere Erlebnisse in ihrer Schulzeit schaffen. Dass Klassenfahrten neben dem pädagogischen Wert auch Spaß machen können, hat die Mittelschullehrerin Birgit Pisarski schriftlich festgehalten. Ihr Buch stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe des Klassenfahrten Magazins vor. „Als eine der Überlebenden mehrerer Anschlagsserien durch diverse pädagogische Keulen richtet sich mein Blick zurück auf jene schulischen Erlebnisse, denen ich heute noch ein Lächeln abgewinnen kann“, schreibt die Autorin in der Einleitung ihres Buches. „Die schönsten

Erinnerungen habe ich dabei an Klassenfahrten. Gemeinschaft in einer ungewohnten Umgebung mit Freunden und schlaflosen Nächten – und mit Lehrern, die zu meiner Überraschung plötzlich auch etwas Menschliches an sich hatten. Man begegnete sich als Person und nicht als MatheDurchschnitt, Englisch-Pfeife oder Musik-Genie ...“ Birgit Pisarski führt seit einigen Jahren ein Klassentagebuch. Und jeweils am Ende des Monats liest sie der Klasse, zur allgemeinen Erheiterung, besondere Begebenheiten aus dem schulischen Alltag vor. Aus dieser Sammlung entstand nun ein Buch, welches die witzigsten und waghalsigsten Erfahrungen humorvoll aufbereitet und dabei die Grenze zwischen erheiterndem Humor und böser Schadenfreude nicht überschreitet. Die Autorin versichert: „Es geht nicht darum, jemanden bloßzustellen. Die Geschichten beruhen

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auf Tatsachen und zeigen, dass Schule auch Spaß machen kann.“ Ein anderes Thema in dieser Ausgabe der Zeitschrift behandelt die jüdische Geschichte Berlins, denn diese stellt einen besonderen Teil der deutschen Geschichte dar. Um die deutsch-jüdische Geschichte bei einem Berlinbesuch anhand historischer Orte, Gedenkstätten oder Ausstellungen anschaulich zu erfahren, haben wir für Sie einen entsprechenden Beitrag mit verschiedenen Informationen veröffentlicht. Zudem gibt es, wie üblich, auch wieder Berichte und Informationen über Unterkünfte, Programmanbieter oder Regionen, die sich als Reiseziel für Schulklassen eignen. Außerdem möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Sie sich ergänzend zur Zeitschrift auf unseren Internetseiten – unter

Anbieterübersicht – informieren können. Hier finden Sie, sortiert nach Bundesländern, die Rubriken Unterkünften, Museen und Lernorte, Programmanbieter und Veranstalter für Klassenfahrten. Wir wünschen Ihnen für dieses Jahr wieder gelungene Klassenfahrten, die für beide Seiten den Schulalltag in positiver Hinsicht bereichern. Bis zur nächsten Ausgabe im Mai verbleibe ich mit den besten Wünschen Ihre

Katrin Mickel

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Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

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Inhaltsverzeichnis Heft 1/14

Inhaltsverzeichnis

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Abenteuer am Rande der Schwäbischen Alb Die out & back GmbH in Sigmaringen (Baden-Württemberg) – ein Erlebnis-Camp mit Übernachtungsmöglichkeiten und Programmangeboten – wurde 2013 von Jörg Stadler übernommen

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Ferienhof und Wattenmeer Hof Bree auf der Halbinsel Butjadingen an der niedersächsischen Nordseeküste

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Nordseeluft und Inselfeeling Haus Detmold auf Norderney und Haus Lemgo auf Langeoog – die Inselquartiere des Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe

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Mit der Schulklasse ins Lausitzer Seenland Wassersportzentrum Senftenberger See, im Lausitzer Seeland (Brandenburg), mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten für Schulklassen sowie einem Aktivprogramm für Gruppen

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Klassenfahrten und Projekttage in Sachsen Verlagssonderbeilage

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Höhlenerlebnis im Südharz Die Heimkehle im Harz – eine der Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Fachwerkstädtchens Stolberg (Sachsen-Anhalt)

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Unterkunft im Szene-Bezirk Friedrichshain Das Pegasus Hostel in Berlin Friedrichshain übernimmt für Gruppen auch die Programmplanung

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Berlin – Zentrum jüdischen Lebens in Deutschland Jüdische Geschichte und Gedenkstätten in Berlin

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Geistliche und pädagogische Angebote Haus Friede – das EC-Gäste- und Tagungshaus in Hattingen (Nordrhein-Westfalen)

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„Wagnis“ Klassenfahrt Mit „Geht es Ihnen gut? Oder müssen Sie auf Klassenfahrt?“ ermöglicht Birgit Pisarski humoristische Einblicke ins Klassentagebuch

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Inserentenverzeichnis, Impressum

Titelbild

© www.visitberlin.de

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Programmanbieter vorgestellt

Abenteuer am Rande der Schwäbischen Alb

Die out & back GmbH in Sigmaringen (Baden-Württemberg) – ein Erlebnis-Camp mit Übernachtungsmöglichkeiten und Programmangeboten – wurde 2013 von Jörg Stadler übernommen „Mich haben die Möglichkeiten der Erlebnispädagogik schon immer fasziniert. Auch meine Frau arbeitet schon lange im erlebnispädagogischen Bereich“, erzählt Jörg Stadler. Im April 2013 hat der Diplom-Informatiker, Hochseilgartentrainer, Kanutouristiker, DAV Kletterbetreuer und Sachkundiger für Sicherheitsgeschirre das Erlebnis-Camp in Sigmaringen übernommen. „Mit der out & back GmbH haben wir die ideale Firma inmitten einer der schönsten Regionen von Deutschland gefunden. Die Entscheidung, meine Position als Vorstand einer SoftwareEntwicklungsfirma aufzugeben, fiel dann nicht mehr schwer.“ Sigmaringen ist eine Kreisstadt in BadenWürttemberg. Sie liegt rund 40 Kilometer nördlich des Bodensees, an der oberen Donau, im Donautal – mit seinen Bergen, Wiesen und Wäldern. Landschaftlich geprägt ist Sigmaringen durch den ca. 3.000 Hektar großen Stadtwald. Das Erlebnis-Camp gibt es in Sigmaringen bereits seit vielen Jahren. Ursprünglich war es ein Campingplatz, der nach und nach um Outdoor-Aktivitäten und erlebnispädagogische Angebote wie Kanufahrten, Hochseilgarten und Orientierungswanderungen erweitert wurde. Die out & back GmbH gliedert sich in die Bereiche Erlebnis Event, Erlebnis Camp, Campingplatz Sigmaringen und Management Training. Um die Programme im Camp umzusetzen, steht ein ausgewähltes Team an kompetenten Trainern bereit. „Bei meinem Team achte ich vor allem auf erfahrene und gut ausgebildete, langjährige Mitarbeiter. Mitarbeiter denen die Arbeit Spaß macht, die gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die sich vor allem aber auch mit unserer Unternehmensphilosophie identifizieren können“, so Jörg Stadler

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Foto: © Chr istoph Düpper, Tour ismus Marketing GmbH Baden-Wür ttemberg

Hauptzielgruppe des Unternehmens sind nach wie vor Schulklassen und Jugendgruppen. Für mehrtägige Aufenthalte stehen im Camp verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören ein Blockhüttendorf – mit Hütten für 8, 4 oder 2 Personen – und für Schulklassen, die mit eigenen Zelten anreisen wollen, zwei Zeltwiesen mit Grillstelle und einem überdachten Aufenthaltsraum. Darüber hinaus wird die Unterbringung in einem Jugendgästehaus oder einer Jugendherberge in Sigmaringen vermittelt. „In unserem Camp können wir, in unterschiedlichen Räumen und auf verschiedenen Plätzen, bis zu 5 Schulklassen gleichzeitig unterbringen“, berichtet Jörg Stadler. „Aktuell bauen wir 4 neue, zweistöckige Blockbohlenhäuser. Jedes Haus hat drei 6-Bett-Zimmer, ein 2-Bett-Zimmer und einen Aufenthaltsraum. Zwei dieser Häuser liegen immer unmittelbar nebeneinander und

können damit gut von einer durchschnittlichen Schulklasse belegt werden. Zwischen diesen beiden Häusern gibt es dann auch noch einen Grill- und Aufenthaltsbereich im Freien.“ Für das Jahr 2015 ist zusätzlich noch ein Tipi-Dorf geplant. In 7, unterschiedlich großen, originalen Tipi-Zelten – ausgestattet mit Holzfußboden, Betten und Sitzgelegenheiten – soll es dann Platz für ca. 40 Personen geben. Auf die Frage, ob es seit der Übernahme des Outdoorunternehmens noch andere Änderungen gab, antwortet Jörg Stadler: „Ja, die gab es. Wir haben zum Beispiel auch maßgeblich unser erlebnispädagogisches Angebot erweitert und dabei das, was uns Sigmaringen und das obere Donautal bietet, aufgegriffen. Hierzu gehört unter anderem auch unsere kulturhistorische Stadt-Rallye mit anschließender Besichtigung des Hohen-


Programmanbieter vorgestellt

Hinsichtlich der Aufenthaltsgestaltung wurden für Schulklassen mehrtägige, outdoororientierte Komplettangebote entwickelt, mit Übernachtung, Verpflegung und Programmgestaltung. Möglich sind aber auch eintägige Programme. Was die Verpflegung betrifft, so gibt es Vollpension, bestehend aus einem reichhaltigen Frühstück, einem Lunchpaket und einem warmen Abendessen. Aus einer Liste von

Menüs kann die Klasse im Vorfeld ihres Aufenthaltes auswählen, was sie essen möchte. Dabei wird auch Rücksicht auf Vegetarier, Allergiker und Zugehörige religiöser Gruppen genommen. Am letzten Abend findet mit der Schulklasse ein Grillabend statt. Nach Auskunft von Jörg Stadler steht bei Schulklassen eine Kanu-Tour auf der oberen Donau – von Gutenstein nach Sigmaringen, bei den bevorzugten Unternehmungen an erster Stelle. „Das verbindet Natur pur mit sportlicher Aktivität, intensiver Teamerfahrung und Spaß. Vorbereitend hierzu unternehmen wir bei Interesse auch eine Naturrallye zum Thema Leben an und in der Donau. Wir haben festgestellt, dass die Kinder und Jugendlichen dadurch die Kanu-

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zollern-Schlosses von Sigmaringen. Des Weiteren bieten wir eine erlebnispädagogisch orientierte Camp-Olympiade an. Außerdem ist nun ein eigener Human Table Soccer (Riesen-Tischfußball) vorhanden. Und wir haben das ganze Gelände viel offener gestaltet.“

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Fotos: out & back GmbH Sigmaringen (5)

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tour viel intensiver erleben und ihnen plötzlich Dinge auffallen, die sie sonst übersehen hätten.“

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An zweiter Stelle bei den von Schulklassen gern genutzten Aktivitäten steht der Hochseilgarten, dessen Abschluss die Riesenschaukel bildet. „Bei der 10 Meter hohen Riesenschaukel zieht die Klasse jeden Mitschüler an einem Seil auf eine Höhe von 10 Meter. Oben angekommen löst der Schüler ein Relais aus und schwingt wie auf einer Schaukel 10 Meter durch. Der erste Moment nach dem Auslösen ist wie ein freier Fall. Die Schüler kommen völlig begeistert wieder unten an. Die Helden sind hier häufig nicht die Schüler mit der größten Klappe, sondern eher die ruhigeren Schüler“, erklärt der Campbetreiber. Ins Camp kommen Schüler von der vierten bis zur elften Klasse, wobei die siebten und achten Klassen am häufigsten vertreten sind. Wenn eine Klasse das Camp besuchen möchte, dann erfolgt im Vorfeld ein Vorgespräch, wobei unter anderem ein individuelles Programm besprochen wird. Drei bis vier Wochen vor Anreise werden mit dem Lehrer dann Details geklärt und wenn die Klasse im Camp angekommen ist, geht es in einem gemeinsamen Gespräch mit Lehrern, Trainern und Erlebnispädagogen vor allem um die Besonderheiten der Klasse und die Schwerpunkte der einzelnen Aktivitäten. Mit dem Camp will man eine geeignete Umgebung bieten, um mit viel Spaß Klassen, Gruppen und Teams „zusammenzuschweißen“. Zur Persönlichkeitsbildung und Stärkung der sozialen Kompetenz wird auf naturnahe, erlebnisorientierte Aktivitäten gesetzt. Jörg Stadler: „Respekt vor der Natur ist uns ein zentrales Anliegen. Bei all unseren Aktionen achten wir darauf, dass wir diese so gut wie möglich im Einklang mit der Natur organisieren. Aus diesem Grund ist es uns auch wichtig, unsere Gäste für einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.“

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Unterkunft vorgestellt

Ferienhof und Wattenmeer

Hof Bree auf der Halbinsel Butjadingen an der niedersächsischen Nordseeküste

Man kann hier unheimlich weit über ausgedehnte Wiesen und Weiden blicken, denn Grundstücksgrenzen in Form von Zäunen sind nicht vorhanden, sondern, wie üblich auf Butjadingen, bilden Wassergräben die Begrenzung der einzelnen Landstücke. So auch von Hof Bree – einem Grundstück von knapp 10.000 Quadratmetern, davon 800 Quadratmeter bebaut und der Rest hauptsächlich aus einem Spielgelände bestehend, auf dem sich viele Streicheltiere tummeln. Inhaber von Hof Bree ist Familie Jeschke, die auch selbst auf dem Hofgelände wohnt. Zur Familie gehören Roger und Jasmin Jeschke mit ihren drei Söhnen im Alter von sechs, vier und drei Jahren. Jasmin und Roger Jeschke hatten bereits in ihrer Schulzeit als Betreuer für einen großen deutschen Kinderferienclub und Ponyhof gearbeitet. Die praktische Arbeit dort lieferte ihnen so viele Anregungen für eigene Ideen, dass der Wunsch aufkam, selbst einen Ferienhof zu eröffnen, um die eigenen Vorstellungen optimal umsetzen zu können. Nachdem sie 1999 vorerst in Schweden einen KidsClub gründeten, suchten sie kurze Zeit später in Deutschland nach einem passendem Objekt, da sich herausstellte, dass Schweden als Reiseziel für Kinder nur im Sommer interessant war. Mit Hof Bree, gelegen auf der recht dünn besiedelten Halbinsel Butjadingen an der deutschen Nordseeküste, fanden die beiden einen bereits liebevoll und gezielt für Jugendgruppenfahrten umgebauten, ehemaligen Bauernhof aus dem Jahre 1910. „Seit

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Fotos: Hof Bree (2)

2002 bieten wir nun also hier in Butjadingen während der Schulferien unsere Kinderfreizeiten für Kids im Alter zwischen 7 und 13 Jahren an, und nehmen in der übrigen Zeit Kinder- und Jugendgruppen wie beispielsweise Schulklassen oder auch Behindertengruppen auf“, berichtet Roger Jeschke. Das „Bree-Team“ ist seit Ende 2013 als gemeinnütziger Verein mit dem Namen „Wattnbengel“ organisiert, dessen Ziel in der Schaffung von pädagogisch wertvollen Freizeitangeboten sowie interessanten Lehrangeboten für Kinder und Jugendliche besteht. Für Klassenfahrten übernehmen die „Wattnbengel“ auf dem Hof die Verpflegung der Gäste, die Organisation von Ausflügen

Klassenf ahrt an den B odensee

Freie Kapazitäten 2014: KW 19, 21, 26, 27, 28, 40, 42 Weitere Informationen, wie Ausflugsziele, Preise und erlebnispädagogische Elemente, finden Sie auf unserer Internetseite.

»www.freizeitheim-lindenwiese.de Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

und halten Anregungen für die Aufenthaltsgestaltung bereit. Außerdem gibt es fertige, 3- bis 5-tägige Programmangebote. „Die Programmpakete sind so geschnürt, dass der Lehrer sich nicht mehr um die Organisation vor Ort kümmern muss. Nur die Betreuung obliegt weiterhin dem Lehrer“, erklärt Roger Jeschke. „Bei uns auf dem Hof erleichtert die ländliche Alleinlage an einem kleinen Wirtschaftsweg den Lehrern die Aufsicht. Unsere Gäste können sich auf dem Hofgelände frei bewegen. Und dadurch, dass jede Gruppe den Hof normalerweise allein belegt, muss keine Rücksicht auf andere Gäste genommen werden. Das ist einer der Vorteile eines privat betriebenen Gruppenhauses gegenüber größeren Herbergen.“


Unterkunft vorgestellt

busen umgeben. Roger Jeschke: „Vom Hof aus ist man mit dem Fahrrad in einer guten Viertelstunde an der Nordsee oder im Küstenort Tossens, wo es Einkaufsmöglichkeiten, ein Spaßbad und viele Freizeitangebote wie Minigolf, einen großen Kinderspielplatz am Strand oder auch Cafés und Eisdielen gibt.“

Bei der Programmgestaltung ist eine Wattwanderung eigentlich obligatorisch, denn schließlich erstreckt sich der Halbinsel vorgelagert das Niedersächsische Wattenmeer. Die Wattwanderung sowie ein Wattführer werden dann vom Verein für die Klasse gebucht und je nach Wunsch wird auch der Bustransfer organisiert. Bei einer Wattwanderung können nun, dank neuer Wattmobile, auch Rollstuhlfahrer mit dabei sein. Speziell für Klassenreisen zum Thema Watt und Meer hat das Hof-Team eigene Internetseiten eingerichtet: www.watt-piraten.de. Gern unternehmen die Klassen aber auch eine Kutterfahrt, machen Ausflüge zum Marinemuseum in Wilhelmshafen oder nehmen am Lernprogramm in der historischen Mühle in Moorsee oder an Führungen auf dem benachbarten Milchhof teil. Butjadingen ist – als Halbinsel – von der Nordsee, der Wesermündung und dem Jade-

Auf Hof Bree sind meistens Schüler der 4. bis 6. Klasse zu Gast. „Oberhalb der 7. Klasse ist es nach unseren Erfahrungen sehr wichtig, dass die Schüler aus eigener Entscheidung heraus zu uns kommen möchten beziehungsweise vorab eine Rücksprache mit dem Lehrer stattfindet, da sich zum einen viele Schüler dieser Altersgruppe zu cool für einen Bauernhof fühlen und zum anderen sehr oft ein Problem mit dem bei uns herrschenden absoluten Rauch- und Alkoholverbot haben“, meint der Hofinhaber. Das Haus bietet Platz für bis zu 40 Personen, wobei die Unterbringung nicht in „Standardzimmern“ erfolgt. Vielmehr sind die Zimmer, mit 1 bis 6 Betten, individuell sowie passend zu dem jeweiligen Namen, den jedes Zimmer hat, dekoriert und eingerichtet. Ein riesiger Spielboden mit Spielgeräten, viel Platz zum Toben und mit einer 30 Quadratmeter großen Bühne für Theatervorführungen oder Tanz und Musik bietet auch bei schlechtem Wetter ausreichend Raum für Beschäftigung. Für zusätzliche Unterhaltung stehen Kicker, Billardtisch und Tischtennisplatte

haus international München

Kontakt Hof Bree Breeweg 4 26969 Butjadingen Telefon 04736 - 920020 info@hofbree.de www.hofbree.de ebenso zur Verfügung wie der gern genutzte Airhockeytisch. Auf dem weitläufigen Außengelände trifft man nicht nur auf Hofkatzen und Ponys, sondern auch auf Schafe, Hühner, Kaninchen und eine Mini-Hängebauchschweinfamilie. Neben dem großen Gruppenraum kann auch das Esszimmer als Arbeitsraum genutzt werden. Bei schönem Wetter hat man die Möglichkeit, vor dem Haus zu essen. Dafür befinden sich auf einer großen befestigten Fläche genügend Tische und Stühle. Die Verpflegung wird vom Verein, für den meistens Jasmin Jeschke als erfahrende Gruppenköchin in der Küche steht, übernommen. Sie ist auch der Ansprechpartner, um im Vorfeld einer Fahrt Lebensmittelunverträglichkeiten oder besondere Bedürfnisse wie vegetarisches oder schweinefleischfreies Essen zu besprechen. Hinsichtlich der Essenszeiten richtet man sich nach der jeweiligen Tagesplanung der Schulklasse. Weitere Informationen für eine Klassenfahrt und die Programme sind auf den Internetseiten des Hofes zu finden.

Mehr als ein Jugendgästehaus / Hostel Das haus international in München ist ein Zentrum für Schüler- und Studienaufenthalte und eine lebendige, zentral gelegene Stätte der Begegnung aller Kulturkreise und Nationen. Wenn Sie als Gruppe, Schulklasse, Familie oder junggebliebene Erwachsene einen oder mehrere Tage das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot Münchens erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere hauseigene Touristik Abteilung bietet Ihnen Vorschläge und Buchungen von interessanten Angeboten, Touren und Rahmenprogrammen rund um die Sehenswürdigkeiten in und um München. • 180 Zimmer mit insgesamt 630 Betten • eigenes Restaurant mit Veranda und Biergarten, wahlweise auch mit HP/VP/LP • Aufenthaltsraum, Bar und Disco “Discovery“ tägl. von 21 - 1 Uhr geöffnet • Internet und gratis WLAN, Billard, Kicker, Flipper, Video-Games, TV Räume, Tischtennisraum • Eigener Fahrradverleih • Konferenzraum für bis zu 175 Personen mit allen technischen Equipment • Bus/Tram Station direkt vor der Haustür, nächste U-Bahn Station in 5min erreichbar • Sicherheitsdienst nachts im Haus • Busparkplätze in der Nähe • Komfortable Unterbringung von Lehrern und Betreuern in neu renovierten, ruhigen Einzel- und Doppelzimmern mit DU/WC und TV • Übernachtungen ab 20 € pro Person inkl. reichhaltigen Frühstücksbuffet • Freiplatz ab 20 Personen • Bitte fragen Sie uns nach speziellen, saisonabhängigen Angeboten und Rabatten! • Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre Reise nach München!

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Unterkunft vorgestellt

Nordseeluft und Inselfeeling

Haus Detmold auf Norderney und Haus Lemgo auf Langeoog sind die Inselquartiere des Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe Mitten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, welches mit seinem einmaligen Ökosystem und seiner ganz besonderen Tier- und Pflanzenwelt seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, liegen die ostfriesische Inseln Norderney und Langeoog. Und auf diesen Inseln befinden sich die Jugend- und Gästehäuser Haus Detmold und Haus Lemgo. Träger der Einrichtungen ist seit inzwischen 40 Jahren der Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Seit 2009 gehören die Häuser zum Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe mit Sitz in Detmold und firmieren seitdem unter der Dachmarke „Inselquartiere“. „Zu unseren Gästen zählen vor allem kleinere und größere Gruppen wie Schulklassen oder Vereine, aber auch Familien und Individualgäste“, erzählt Lars Klamann, der beim Kreis Lippe, in Detmold, für das zentrale Buchungsmanagement zuständig ist. „Beide Häuser werden von Schulklassen gern besucht, allerdings differenziert nach Alter: Langeoog wird gerne von Grundschulen und Klassen im unteren Sekundarbereich gebucht, die etwas älteren Kinder besuchen überwiegend Norderney.“ Das Inselquartier Haus Detmold, auf Norderney, liegt direkt am Strand. Aufgrund der im Jahr 2010 abgeschlossenen Umbaumaßnahmen ist die etwa 69.000 Quadratmeter große Anlage auf einem modernen Stand. In vier Gruppenhäusern mit Einzel, Doppel- und Mehrbettzimmern für 4 bis 8 Personen finden hier 260 Gäste Platz. Sämtliche Zimmer, einige davon behinder-

Foto: Anne-Frank-Gesamtschule (Rheinkamp)

tenfreundlich, sind mit Dusche und WC ausgestattet. Außerdem verfügt die Einrichtung über unterschiedlich große Speise-, Aufenthalts- und Seminarräume mit aktueller technischer Ausstattung. Weiterhin sind eine große Sporthalle und ein Kunstrasenplatz vorhanden sowie ein eigener, bewachter Badestrand direkt hinter den Dünen. Hinsichtlich der Programmgestaltung während des Aufenthaltes können Schulklassen verschiedene Angebote auf Norderney nutzen, wie beispielsweise geführte Wattwanderungen, Fahrradtouren, Windsurfoder Kajakkurse, Segway-Trips, ein Besuch im Hochseilgarten oder im Bademuseum mit Experimenten zu Sand und Wind. Auch ein Besuch der Seehundstation in Norddeich ist möglich. Als das kleinere der beiden Inselquartiere bietet Haus Lemgo auf Langeoog Platz für

bis zu 85 Gäste. Diese übernachten überwiegend in Mehrbettzimmer mit 4 Betten. Zudem gibt es zwei kleine Doppelzimmer. Lars Klamann: „Nach dem Umbau 2013/2014 haben dann alle Zimmer ein eigenes Bad mit Dusche und WC.“ Insgesamt stehen den Gästen hier 3 Speiseräume zur Verfügung, welche auch als Aufenthaltsräume, ausgestattet mit aktueller Medientechnik, genutzt werden können. Im Außenbereich sind ein geschützter Sitzplatz, eine größere Rasenfläche für Spiel und Sport, Kicker und eine Tischtennisplatte vorhanden. Darüber hinaus gehören zum Haus mehrere Bollerwagen für den Ausflug an den Strand. Das Haus liegt sehr zentral im Ortskern der Insel, somit ist alles Wichtige fußläufig gut erreichbar. Was die Programmgestaltung betrifft, so

Laichinger Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum Entdecken Sie das Innere der Schwäbischen Alb

Die Tiefenhöhle ist derzeit die tiefste für Besucher zugängliche Höhle Deutschlands. Durch gewaltige Schächte und große Hallen geht es bis in 55 Meter Tiefe. Das Höhlenkundliche Museum gibt einen Eindruck in die Höhlenkunde. Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum bilden zusammen das Informationszentrum „Karstlandschaft und Höhle“, das weit über die Schwäbischen Alb hinaus einmalig ist.

Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V. Postfach 1367, 89146 Laichingen Telefon (07333) 55 86 - Telefax (07333) 2 12 02 www.tiefenhoehle.de - anmelden@tiefenhoehle.de Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


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Kontakt Eigenbetrieb Schulen des Kreises Lippe Felix-Fechenbach-Straße 5 32756 Detmold Telefon 05231 62 - 4620 inselquartiere@kreis-lippe.de www.inselquartiere.de bietet die Insel verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel Kutterfahrten, Fahrten zu den Seehundsbänken oder geführte Wattoder Inselwanderungen. Ferner bieten sich Ausflüge zum Erlebnisbad, Spöölhus, Infohaus “Altes Wasserwerk”, eine Besichtigung des Wasserturms oder der Besuch des Schifffahrtsmuseums an. Die Verpflegung in beiden Häusern betreffend, kann zwischen zwei Varianten gewählt werden: nur Frühstück oder Vollpension. Dabei bemühen sich die Küchenteams um eine kindgerechte, abwechslungsreiche Kost und berücksichtigen auch Allergien oder besondere Essenswünsche. „Für Lehrpersonen und Begleitungen

Foto: Eigenbetr ieb Schulen des Kreises Lippe

stehen in beiden Inselquartieren mehrere Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung. Außerdem bieten wir für diesen Personenkreis auch besonders ausgestattete Aufenthaltsräume an“, erklärt Lars Klamann. Bezüglich der Aufenthaltsgestaltung hat man sich ganz bewusst gegen fertige „Paketlösungen“ entschieden, bei denen die Klassenfahrt einem starren Ablauf folgt. „Stattdessen bieten wir den Schulen an, sie bei einer auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenen Planung zu unterstützen. Unsere Teams kennen Insel und Insulaner, können viele hilfreiche Tipps geben und stellen auch gerne Kontakte zu örtlichen Anbietern her“, berichtet Lars Klamann.

Norderney ist eine der Ostfriesischen Inseln im Nordwesten Deutschlands, die dem Festland zwischen der Ems- und Wesermündung in der Deutschen Bucht vorgelagert sind. Mit einer Fläche von ca. 26 Quadratkilometern ist Norderney, nach Borkum, die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe. Mehrere Bereiche in der Inselmitte und der gesamte östliche Teil Norderneys, insgesamt 85 Prozent der Inselfläche, gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer Langeoog ist – mit einer Fläche von rund 20 Quadratkilometern und einem etwa 14 Kilometer langen Sandstrand – ebenfalls eine der Ostfriesischen Inseln in der Nordsee. Die Nachbarinseln von Langeoog sind Spiekeroog im Osten und Baltrum im Westen. Für Schulklassen aus dem Kreis Lippe beziehungsweise dem Regierungsbezirk Detmold organisiert man auf Wunsch auch den Bustransfer zu den Fährhäfen und zurück.

Natur pur per Klassenfahrt erleben! Im Nationalpark „Hohe Tauern“ besteht ein Netz aus qualitativ hochwertigen interaktiven Bildungseinrichtungen (Lehrwege, Ausstellungen, Bildungshäuser, etc.), welche den Besuchern das Wissen um ökologische und soziokulturelle bzw. wirtschaftliche Zusammenhänge bei geführten Wanderungen mit einem Ranger vertiefen.

Ihr Basislager für solche Naturerlebnisse: Jugendhotel Notburgahof – das kleine, gemütliche, persönlich geführte Jugendhotel mit großer Infrastruktur im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Unsere 25 jährige Erfahrung im Bereich Klassenfahrten, Schifreizeiten, Abschlussfahrten garantieren eine erlebnisreiche Fahrt für Schüler und Begleitlehrer. Bitte nehmen Sie unsere Organisations- und Planungshilfe in Anspruch! Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

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Programmanbieter vorgestellt

Mit der Schulklasse ins Lausitzer Seenland

Wassersportzentrum Senftenberger See, im Lausitzer Seeland (Brandenburg), mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten für Schulklassen sowie einem Aktivprogramm für Gruppen „In unserem Wassersportzentrum Senftenberger See können unsere Gäste Ruhe und Erholung mit Aktivitäten am und auf dem Wasser gut verbinden“, erzählt Volker Mielchen, der seit Januar dieses Jahres Verbandsvorsteher beim Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg – Betreiber des Wassersportzentrums – ist. Das primäre Ziel des in Senftenberg ansässigen Verbandes besteht darin, wirtschaftliche und touristische Voraussetzungen für das Verbandsgebiet als neues Reisegebiet zu schaffen. Zu diesem Gebiet zählen zum einen die seenahen Flächen von sechs, aus ehemaligen Tagebau entstandenen Seen im Lausitzer Seenland, und zum anderen bewirtschaftet der Zweckverband auch die Urlauberanlagen am Senftenberger See: den Familienpark, das Strandhotel, den Komfortcampingplatz und das Wassersportzentrum. Der Senftenberger See, welcher über eine Uferlänge von 18 Kilometer und über insgesamt 7 Kilometer Badestrände verfügt, gehört mit einer Fläche von 1.300 Hektar zu den größten künstlich angelegten Seen Deutschlands. Er befindet sich im Süden Brandenburgs, unmittelbar an der Grenze zu Sachsen, ca. 60 Kilometer nördlich von Dresden und ca. 100 Kilometer südlich von Berlin. Seit der See, mit seinen flach abfallenden Sandstränden, 1973 zum Baden freigegeben wurde, hat sich einiges getan. Es entstanden schön gestaltete Strände, etliche Freizeitmöglichkeiten am und auf dem Wasser sowie moderne Urlaubsanlagen.

Foto: Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg / Mar io Hambsch

„Schon mehrmals ist der Senftenberger See mit der Blauen Flagge, einem weltweiten Umweltsymbol, ausgezeichnet worden. Die hervorragende Wasserqualität spielt dabei eine wesentliche Rolle. Und das wissen auch unsere Gäste zu schätzen. Mittlerweile erholen und entspannen sich am Senftenberger See mehrere Tausend Tagesbesucher und über 40.000 Urlauber pro Jahr“, freut sich Volker Mielchen. Das Wassersportzentrum liegt umgeben von einem schönen Kiefernwald direkt am Senftenberger See. Hier im Wassersportzentrum können die Gäste, zu denen auch Schulklassen gehören, verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten nutzen. Dazu zählen 20 einfach ausgestattete Campinghütten für 3 oder 4 Personen. Über-

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Sympathisch - Fränkisch - Schweinfurt Ganz gleich welcher Anlass Sie zu uns führt, es lohnt sich unsere schöne Stadt zu erkunden. Entdecken Sie Zeugnisse der alten Reichsstadt, wandeln Sie auf den Spuren der Industriepioniere und lassen Sie sich tragen vom Lebensgefühl des modernen Schweinfurt. Wir haben viele Angebote für Ihre Klassenfahrt z.B. Erlebnispädagogik und Kletterwald.

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nachtet wird in Schlafsäcken oder auf Wunsch mit Bettwäsche. Die Hütten verfügen jeweils über eine kleine Terrasse mit Seeblick. Ein Aufenthaltsraum, Toiletten, Duschen und Kochgelegenheiten sind im Servicegebäude vorhanden. Außerdem gibt es in einem festen Gebäude 4 Mehrbettzimmer für insgesamt 26 Personen. Bezüglich der Ausstattung sind diese, bis auf einen zusätzlichen Kühlschrank, abschließbare Schränke und Bettwäsche, ähnlich wie in den Campinghütten. Die sanitären Anlagen befinden sich auf dem Gang. Urlaubern oder Schulklassen, die zelten möchten, stehen auf einer Zeltwiese 50 Zeltstellplätze zur Verfügung.


Programmanbieter vorgestellt

Das Lausitzer Seenland ist eine Urlaubsregion im Entstehen – ein kĂźnstlich angelegtes Seengebiet zwischen Dresden und dem Spreewald. Bis zum Jahr 2018 soll hier durch die Flutung frĂźherer Braunkohletagebaue, mit mehr als 20 Seen, Europas grĂśĂ&#x;te kĂźnstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrĂśĂ&#x;tes Seengebiet entstehen. Im Kernbereich werden in wenigen Jahren zehn Seen durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden sein. Foto: Peter Radke, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH Lehrkräfte kĂśnnen separat Ăźbernachten – in einer CampinghĂźtte oder einem Zimmer. FĂźr Schulklassen, die eine Klassenfahrt zum Wassersportzentrum machen mĂśchten, wurde gemeinsam mit einem Outdoorunternehmen vor Ort das Programmangebot „Land-Wasser-Mix“ entwickelt – eine Mischung aus Aktivitäten im Gelände, SpaĂ&#x; auf dem Wasser und Erholung in naturnaher Umgebung – Unterkunft, Verpflegung und Betreuung inklusive. Abenteuer, SpaĂ&#x; und spielerisches Lernen sollen die Schwerpunkte dieses Gruppenprogrammes bilden. Es beinhaltet verschiedene, von der Klasse frei wählbare Bausteine, wie

beispielsweise eine gefĂźhrte Kanutour, ein SegeltĂśrn auf einem Kutter, eine Fahrradtour, Schatzsuche mit Karte und Kompass, Klettern, Teamspiele ‌ Geeignet ist das Angebot fĂźr SchĂźler von 10 bis 16 Jahren. Wobei die Aktivitäten jeweils an das Alter der Teilnehmer angepasst werden. Die Dauer des Programms reicht von 3 bis 5 Tagen. Um das Lausitzer Seenland mit seinen vielfältigen MĂśglichkeiten entsprechend erkunden zu kĂśnnen, empfiehlt der Anbieter eine Ăœbernachtungsdauer von 4 Nächten. BezĂźglich der Verpflegung ist von Vollpension bis Selbstversorgung alles mĂśglich.

Mit den betreuten Angeboten fĂźr Schulklassen will man den Lehrern eine stressarme Zeit ermĂśglichen und die Region fachkundig, gerade auch unter der jĂźngeren Generation, bekannt machen.

Kontakt Wassersportzentrum Senftenberger See GroĂ&#x;koschen StraĂ&#x;e zur SĂźdsee 2 01968 Senftenberg Telefon 03573 - 800600 wassersportzentrum@senftenberger-see.de

www.wassersportzentrum-see.de

Fahrrad-Stadtrundfahrten und Fahrradverleih • Hamburg auf dem Rad hautnah und aktiv erleben • Spezielle Touren und Angebote fßr Schulklassen • Treffpunkt 250m von den Landungsbrßcken

       

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Mehr Infos unter: www.hhcitycycles.de Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

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Bayern

Mit der Schulklasse ins Museum

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Salzbergwerk Berchtesgaden

Experimentieren im Salzlabor, das spannende Schülerprogramm mit dem Abenteuerfaktor Das Salzbergwerk Berchtesgaden ergänzt sein neu konzipiertes Besucherprogramm der „SalzZeitReise“ durch ein besonderes didaktisches Angebot für vorangemeldete Schulklassen. Beim „Experimentieren im Salzlabor“ werden die Schüler vor dem Besuch der SalzZeitReise in einem eigenen Laborraum empfangen. Hier wird ein fächerübergreifender Natur- & Technikunterricht angeboten, der fernab vom Klassenzimmer jede Menge Spannung verspricht. Durch diese Verlagerung von Unterrichtseinheiten in eine themenbezogene Umgebung wird die Motivation leichter geweckt. Dadurch erreicht jeder Besuch einer Schulklasse eine hohe didaktische Qualität und die gewünschte Nachhaltigkeit des Unterrichts nach einer Exkursion. In der anschließenden SalzZeitReise durch das Salzbergwerk Berchtesgaden entdecken die Kinder und Jugendlichen weitere Geheimnisse über das „Weiße Gold“ mit all ihren Sinnen. Nützen Sie dieses neue Angebot qualifizierten Unterrichts und bester Unterhaltung! 3 verschiedene Versionen ermöglichen jedem Schultypen und Klassenstufe das optimale Lernergebnis: Natur- &Technikverison (geeignet für die 4. - 7. Klasse)

Realschulversion/Gymnasialversion (das weiße Gold)

Chemieversion (geeignet für die 8. Klasse Gymnasium)

In dieser Version werden im Salzlabor grundlegende Kenntnisse über wichtige physikalische und chemische Eigenschaften von Kochsalz mit entsprechenden biologischen Bezügen vermittelt. Die Schüler haben Gelegenheit zu experimentieren und mit Laborgeräten zu arbeiten.

Im Fokus sind hier die 8ten bis 10ten Klassen der Realschulen, sowie Gymnasialklassen, die sich nicht im technischen Bereich spezialisiert haben.

In Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth entwickelten wir eine Chemieversion, die speziell für Klassen geeignet ist, die schon 1 Jahr Chemieunterricht hatten. In dieser Chemieversion wird ganz spezifisch das Salzkorn im Ionengitter betrachtet und in seine Einzelteile zerlegt. Fragen wie „Wie löst sich Salz im Wasser?“ müssen wissenschaftlich beantwortet werden (Beobachtung; Erklärung / Deutung und kritische Bewertung). Vorkenntnisse: Ionenbindungen / elektrische Ladung / Rechnen mit kj (Kilojoule) / Berechnungen mit Gewichtskraft

Zentrale Lehrinhalte sind: - die Gefrierpunktabsenkung - die Leitfähigkeit von Kochsalz - der Temperaturvergleich (Gitter- und Hydratisierungsenergie) - der Aufbau von Salz (Modell erstellen) - und vieles mehr…

Buchungszeiten und Preise Das Salzlabor ist von Januar bis Juli und September bis Dezember täglich von Montag bis Freitag: 01.05. - 31.10. ab 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr, 02.11. - 30.04. ab 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Salzlabor Ruhemonat: August Zeitumfang: 5-10 Min. Begrüßung / Einführung durch einen Mitarbeiter des Salzbergwerks Berchtesgaden; ca. 70 Min. Experimentieren im Salzlabor / Betreuung der Klasse liegt in der Verantwortung der Lehrkraft; ca. 70 Min. Führung durch die SalzZeitReise im Salzbergwerk Berchtesgaden Raumkapazität für Salzlabor: Unser Salzlabor bietet Platz für 40 Schüler. Preis (Salzlabor + SalzZeitReise): 9,90 Euro pro Person, ab 20 zahlenden Personen ist jede 25. frei

Salzbergwerk Berchtesgaden, Bergwerkstraße 83 D-83471 Berchtesgaden, Infoline +49-8652-6002-0 info@salzzeitreise.de

Salzbergwerk Berchtesgaden Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


Foto: Š Anja Upmeier, TMG Sachsen mbH

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Unser Lieblingsfach: Staunen! Begreifen – Erleben – Lernen, z. B.: Raus gehen, aus sich rausgehen: Entdecken Sie die bunte Welt der Jugendherbergen. Schranken zwischen Schule und Leben, Völkern und Kulturen? Vergessen Sie’s! Wagen Sie statt dessen den Sprung in eine abenteuerliche Welt jenseits des Klassenzimmers. Wir bieten Kennenlern-Programme für neue, Gewaltprävention für schwierige oder erlebnispädagogische Angebote für wissensdurstige Klassen. Vom Abenteuercamp bis zum musisch-kreativen Workshop, von der regionalgeschichtlichen Entdeckungsreise bis zum grünen Ökologieprojekt: Mit unseren Klassenfahrten wird Ihr Unterricht zum genialen Abenteuer! Willkommen in SachSen

Fliegendes Klassenzimmer

Unsere Erfahrung. Ihr Vorteil. Jugendherbergen für Schulklassen Alle Angebote im Internet oder in unserer kostenfreien Broschüre „Fliegendes Klassenzimmer“! Fon: 0351 4942211 E-Mail: servicecenter-sachsen@jugendherberge.de

2014 Schulfahrten und Unterricht außerhalb der Schule Angebote der sächsischen Jugendherbergen

Altenberg-Zinnwald| Bergwichtelchens Abenteuer Bad Lausick| Find your balance! ... und finde dich selbst Bad Schandau| Mein Freund – Der Baum Bautzen| Auf Schicht in der Energiefabrik Chemnitz| Gesichter der Industriekultur Schloss Colditz| Schaurig-Schöne Schlossgespenster Dahlen| (Bio)Logisch! Lernspaß hoch drei Dresden| Experiment Dresden Dresden-Radebeul| Auf Indianerspuren unterwegs Falkenhain| Natur mit allen Sinnen erleben Frauenstein| Es war einmal ... die Märchenwoche Görlitz| Görly Dancing – Darf ich bitten? Grumbach| Einfach köstlich – Speisekammer Bergwiese Hormersdorf| Die Räuber sind los Johanngeorgenstadt| Berg-Geister-Geschichten Jonsdorf| Mit Fledermaus Lucie auf Exkursion Klingenthal| Ein hohes „C“ im tiefen Tal Leipzig| Auf Schritt und Tritt Musik Neudorf| Streifzug durch Hochmoor und Fichtenwald Pirna| Kobolde & Kanonenkugeln Plauen| Bunter Spielspuk in der Feuerwache Sayda| Wir werden eine starke Klasse! Strehla| TriTraTrickfilmkiste Taltitz| Chill-Out an der Costa Pirka Waltersdorf| Nashornjagd für Bergziegen

4 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 4 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 5 Tage 5 Tage 3 Tage 3 Tage 5 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 3 Tage 5 Tage 3 Tage 3 Tage

114,00 € 114,50 € 83,00 € 89,50 € 104,00 € 104,00 € 72,00 € 89,00 € 78,00 € 79,00 € 135,00 € 179,90 € 73,00 € 78,90 € 173,00 € 67,00 € 94,50 € 80,70 € 70,00 € 81,00 € 82,00 € 74,00 € 149,50 € 73,50 € 84,50 €

inklusive Übernachtung, Bettwäsche, Voll- bzw. Halbpension & erlebnispädagogischem Programm

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Klassenfahrten und Projekttage in Sachsen 2014

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• Tages- und Wochenprogramme • Teamtrainings, Ausflüge, Rahmenprogramme • Outoor Tippi Camp - zurück zur Natur ...die Abenteuerübernachtung am See in Moritzburg • Schlauchboottouren auf der Elbe ab 15,00€ pro Person (4h) • Teamtraining mit erlebnispädagogischen Inhalten ab 15,00€ pro Person (4h) • Lagerfeuer, Bogenschießen, Seifenkistenrennen, GPS Touren, City Ralley`s, Hochseilgarten, Floßbau und Aktionen uvm. www.aktiv-nature-tours.de oder www.hochseilgarten-moritzburg.de Tel. 0351 830 28 85|0172 350 33 72|info@ant-dd.de Aktiv Nature Tours|An der Kleinbahn 3|01468 Moritzburg

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Klassenfahrten und Projekttage in Sachsen 2014

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Das Erzgebirge vor der Tür, kleine Dörfer, Städte und eine Großstadt um die Ecke, das Erzgebirgsbad direkt im Ort und Wald, soweit das Auge reicht – eigentlich viel zu viel für die meist zu kurze Zeit einer Klassenfahrt.

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Sachsen

Mit der Schulklasse ins Museum

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FESTUNG KÖNIGSTEIN – SCHON EROBERT?

Heinrich und seinem Bett auf der Festungsmauer sowie vom Berg Lilienstein, den man beinahe nach Berlin versetzt hätte.* Zusatzangebot: Im Anschluss können sich die Kinder selbst eine Geschichte ausdenken und diese malerisch erzählen.** * Führung Dauer: 25 min | Gebühr: 2 EUR ** Führung + Zusatzangebot Dauer: 70 min | Gebühr: 4 EUR | mind. 10 bis max. 15 Kinder + 1 Begleitperson | auch in zwei Gruppen möglich | Beginn: möglichst 10:00 oder 13:00 Uhr

Auf einer Fläche von 13 Fußballfeldern laden mehr als 50 Bauwerke und ausgedehnte Grünanlagen zum „Abenteuer Festung“ ein. Früher lebten hier Soldaten mit ihren Familien wie in einer kleinen Stadt. Heute geben Ausstellungen und Führungen einen Einblick in den Garnisonsalltag von einst. Auch mit einer Abenteuer-App kann die altehrwürdige Bergfestung bald erkundet werden. Neben diversen thematischen Führungen für Schulklassen gibt es in diesem Jahr erstmals auch ein museumspädagogisches Begleitprogramm zur neuen Sonderausstellung. Die Schönste im ganzen Land! Die Festung Königstein im Spiegel der Kunst Sonderausstellung vom 11. April bis 2. November 2014, die die Schönheit der Bergfestung in Landschaftsbildern aus vier Jahrhunderten am Originalschauplatz der dargestellten Motive zeigt. Das Highlight der Ausstellung sind zwei riesige originale Festungsansichten von Canaletto aus dem 18. Jahrhundert (Leihgaben der Manchester City Galleries), die erstmals auf der Festung Königstein präsentiert werden!

Begleitprogramm für Schülergruppen Angebote für Vor- und Grundschüler (ab 5 Jahre) „Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Künstler sein…“ – Kunst spielerisch entdecken Beim Ausstellungsrundgang werden die Schüler zurück ins 18. Jahrhundert versetzt. Dabei dürfen sie gespannt sein, was es damals auf der Festung Königstein alles zu entdecken gab.* Zusatzangebot: Anschließend können im Festungsatelier eigene Kunstwerke hergestellt werden.**

Programme für die Größeren Die Festung Königstein an der Wohnzimmerwand Zahlreiche Künstler haben die landschaftliche Schönheit der Festung Königstein in Bildern verewigt. Dies führte dazu, dass immer mehr Menschen die Festung nicht nur von Außen bewundern wollten.* Zusatzangebot: Nach der Führung kann ein Festungsmotiv auf kostbares Büttenpapier gedruckt werden.** Die Festung steht Kopf – Zeichnen mit der Camera obscura Mit der Camera obscura stand für Canaletto & Co. ein trickreiches Hilfsmittel zur Verfügung. Beim Ausstellungsrundgang wird den Landschaftsmalern genauer auf die Finger geschaut.* Zusatzangebot: Im Festungsatelier können die Schüler mit der Camera obscura den Canaletto in sich wecken.** Fotografieren ohne Fotoapparat Die Fotografie ist heute allgegenwärtig. Beim Ausstellungsrundgang begibt man sich zurück zu ihren Ursprüngen.* Zusatzangebot: Beim Bau einer Camera obscura wird deutlich, wie wenig es braucht, ein Bild entstehen zu lassen. Alternativ können mit Kameras oder Handys die in der Ausstellung gesehenen Ansichten draußen vor Ort eingefangen oder andere spannende Festungsmotive fotografiert werden.** * Führung Dauer: 60 min | Gebühr: 3 EUR ** Führung + Zusatzangebot Dauer: 120min | Gebühr: 5 EUR | mind. 10 bis max. 15 Kinder + 1 Begleitperson pro Gruppe | auch in zwei Gruppen möglich | Beginn: möglichst 10:00 oder 13:00 Uhr Zuzüglich Festungseintritt für Gruppen ab 15 Schüler: 3 EUR Die Anmeldung erfolgt über das Informationsbüro: Tel. 035021 64-607, info@festung-koenigstein.de (bis 1 Woche vorher) ÖFFNUNGSZEITEN April – Oktober 9 – 18 Uhr | November – März 9 – 17 Uhr Telefon 035021 64-607 | www.festung-koenigstein.de

Bilderlesen für kleine Kunstdetektive – Alltägliches und Außergewöhnliches aus dem Festungsleben Die Bilder erzählen spannende Geschichten: vom Glückspilz

Festung Königstein Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


Reiseziel vorgestellt

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Höhlenerlebnis im Südharz

Die Heimkehle im Harz – eine der Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Fachwerkstädtchens Stolberg (Sachsen-Anhalt)

Neben verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Stadt, befindet sich in der Nähe von Stolberg die größte öffentlich zugängliche Gipshöhle Deutschlands: die Heimkehle. Über hunderttausende von Jahren haben die Wasser von Thyra, Krebsbach und Krummschlachtbach diese eindrucksvolle Höhle geschaffen. Höhlen haben die Menschen schon seit ewigen Zeiten fasziniert – das Dunkle und Geheimnisvolle, dieser Hauch von Vergangenheit, das Eintauchen in eine andere Welt. Die Heimkehle, deren Name abgeleitet sein soll von „geheimen Keller“, befindet sich am westlichen Abhang des Thyratales, ungefähr zehn Kilometer von Stolberg entfernt, auf der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Ihre touristische Erschließung als Schauhöhle geht auf das Jahr 1920 zurück. Später, während des Zweiten Weltkrieges, befanden sich hier unterirdische Produktionsanlagen für die Rüstungsindustrie. Zu dieser Zeit gehörte die Höhle zu den Außenlagern des KZ Dora. Nach Kriegsende erfolgte die Sprengung der Rüstungseinbauten, wobei die künstlichen Höhleneingänge zerstört wurden. Ab 1954 war die Höhle für den Tourismus wieder geöffnet.

Großer Dom

Fotos: Stolberg Tour ismus Südharz (4)

Stolberg ist ein geschichtlich bedeutsamer Ortsteil der Gemeinde Südharz in SachsenAnhalt. Der Erholungs- und Kurort entstand einst als Bergbausiedlung und war ehemals Residenzstadt der Grafen zu Stolberg. Geprägt ist die Stadt durch ein beinahe einzigartiges geschlossenes historisches Stadtbild mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkbauten im Stil der Spätgotik und der Renaissance.

Heimkehle – der Heimensee

Mit über 2.000 Meter Gesamtlänge gehört die Heimkehle zu den größten der etwa 200 bekannten Höhlen der Südharzer Karstlandschaft. Für Besucher sind in der Höhle zurzeit ca. 650 Meter zugänglich. Die Höhle beeindruckt durch Tunnel, mehrere unterirdische Seen und riesige Hohlräume – wie zum Beispiel dem „Großen Dom“ mit 22 Meter Höhe und 65 Meter Durchmesser – sowie durch das große Portal des Natureingangs. Hier soll es im Sommer, in den Morgenstunden, wenn die Sonne durch den Eingang der Höhle scheint, besonders reizvoll sein. Und im Winter kann der Frost durch den großen Eingang weit in die Höhle eindringen. Bei einer längeren Frostperiode verwandeln sich die eingangsnahen Teile der Höhle dann in einen sehenswerten Eispalast. Für Fledermäuse dient die Höhle als Winterquartier, wobei sie sich in dieser Zeit, für die Besucher kaum sichtbar, in den Spalten und Klüften verstecken. Im August und September dagegen kann man meist viele dieser Tiere in der Höhle fliegen sehen.

Natureingang

Um die Höhle zu erkunden, können die Besucher an ca. einstündigen Führungen teilnehmen. Nach Voranmeldung ist es möglich, die Führung variabel zu gestalten und an bestimmte Altersgruppen anzupassen. Aufgrund der breiten Führungswege ist die Höhle auch für Rolli-Fahrer erlebbar. Während der Führung wird den Besuchern Wissenswertes zur Entstehung, Geschichte und Geologie der Höhle vermittelt. Aber auch zu den tierischen Bewohnern der Höhle, den Fledermäusen, gibt es Interessantes zu erfahren. Vor der Führung treffen sich die Besucher im Ausstellungsbereich, der sich im künstlich angelegten Stollen befindet. Vom „Kleinen Dom“, durch den Riegelgang zum „Großen Dom“, erstreckt sich der Führungsweg weiter durch den Riesentunnel in die Thyrahalle bis zum Thyrasee und wieder zurück zum „Kleinen Dom“ mit der Mahn- und Gedenkstätte. Die Mahn- und Gedenkstätte im „Kleinen Dom“ und der Ausstellungsbereich dokumentieren die Zeit des Nationalsozialismus und erinnern an die Opfer der Gewaltherrschaft. Ab 1944 mussten hier, unter härtesten Bedingungen, 1.500 Häftlinge eine unterirdische Rüstungsfabrik mit Werkhallen, einer Feldbahn und Fahrstraßen für Autos errichten. Es entstand insgesamt 8.000 Quadratmeter betonierte Fläche. In den Werkhallen baute man Fahrgestellteile für das Kriegsflugzeug JU 88. Im April 1945 wurde das Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


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Baden-Württemberg

Mit der Schulklasse ins Museum

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Angebote für Schulklassen in den Neckarsulmer Museen Als anerkannter außerschulischer Lernort bietet das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm und das Stadtmuseum Neckarsulm eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht – erlebendes Lernen. Das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum ist Deutschlands größte Zweiradsammlung. Alle Programme werden von erfahrenen Museumspädagoginnen betreut und entsprechen den aktuellen Bildungsstandards. Wir orientieren uns nach dem Wissens- und Entwicklungsstand ihrer Klasse. HOBBYARCHÄOLOGEN – auf den Spuren von 3000 Jahre alten Kriegern aus der Bronzezeit

Der Neckarsulmer Fund von 3000 Jahre alten Skeletten ist Grundlage dieser Führung. Ausgehend von diesem besonderen Exponat des Stadtmuseums Neckarsulm werden Gebrauchsgegenstände der Menschen aus der Bronzezeit genau untersucht und die Schüler/ innen begeben sich auf eine heimatliche Spurensuche. In einem Workshop graben die Schüler/innen selbst Repliken der Funde aus, säubern und vermessen sie. Alle Ausgrabungsfunde werden in einem eigenen Grabungstagebuch festgehalten

Das Leben im dunklen Mittelalter wird beleuchtet und wir sprechen über Hygiene, Tischsitten, Heraldik und den Aufbau einer mittelalterlichen Burganlage.

Workshopthemen: > Holzschatzkiste mit Prägefolie selbst gestaltet > Holzschild mit eigenem Wappen bemalen Eine altersgerechte Stadtführung durch Neckarsulm kann zusätzlich gebucht werden. FAHRRADGESCHICHTE UND FAHRRADSICHERHEIT

MUSEUMSRALLYE Der sympathische BRUMM begleitet die Kinder bei einem Rundgang durch das Museum. Rätselraten, genaues Beobachten, Suchspiel und Wissensvermittlung in einem Fragebogen. Der Fragebogen wird von jedem Schüler selbst ausgefüllt. SIE KOMMEN MIT ZWEI SCHULKLASSEN? Buchen sie parallel eine Führung und eine Rallye. Weitere Themen sind unter anderem LEBEN VOR 150 JAHREN und STADTGESCHICHTE – HEIMATLICHE SPURENSUCHE. Dauer jeweils 60-90 Minuten je nach Programm – nur mit Anmeldung Anmeldung und Beratung: Anette Eichhorn / Museumspädagogin Tel. 07132- 35-4642, E-mail: anette.eichhorn@neckarsulm.de

AUF DEN SPUREN DER DEUTSCHORDENSRITTER

Die Deutschordensritter lebten nahezu 300 Jahre in Neckarsulm. Wir öffnen bei diesem Angebot unsere alte Truhe und begeben uns auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Bei dieser Zeitreise lernen die Schüler/innen viel Wissenswertes zur Ausbildung eines Ritters und den Aufgaben der Mädchen im Mittelalter.

alles an ein verkehrssicheres Fahrrad? Dies wird in einem Workshop spielerisch erlernt.

Ausgehend von der bahnbrechenden Erfindung der Drais’schen Laufmaschine erfahren die Schüler/innen viel Wissenswertes über die Entwicklung des Fahrrades. Dabei bestaunen wir die unterschiedlichsten Entwicklungsstufen des Fahrrades vom Hochrad bis zu den heutigen Fahrrädern an Originalexponaten. Wir verbinden die Entwicklungen mit spannenden, historisch belegten Geschichten. Die Schüler/innen fahren Hochrad und sehen bei einem Experiment den Nutzen eines Fahrradhelmes. Was gehört

Deutsches Zweirad- und NSU-Museum und Stadtmuseum Neckarsulm Urbanstr.11 74172 Neckarsulm Tel. 07132-35-271 zweiradmuseum@neckarsulm.de stadtmuseum@neckarsulm.de www.zweirad-museum.de www.stadtmuseum-neckarsulm.de

Deutsches Zweirad- und NSU-Museum und Stadtmuseum Neckarsulm Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


Reiseziel vorgestellt

Museum Alte Münze

Lager, aufgrund der Annäherung der Front der Alliierten, aufgelöst und die Häftlinge auf Todesmärsche geschickt. Zum Abschluss der Führung werden die Besucher in den Ausgangsstollen mit der „Höhlenkundlichen Ausstellung“ entlassen. Außer der Höhle können beispielsweise in Stolberg noch weitere Sehenswürdigkeiten besucht werden – so unter anderem das Museum Alte Münze. Einst 1535 als Münzwerkstatt errichtet, beherbergt eines der schönsten Fachwerkhäuser Stolbergs heute das Museum, welches unter anderem eine nahezu vollständig erhaltene Werkstattaus-

rüstung mit Geräten aus dem 18. Jahrhundert zeigt. Informationen über den Prediger und Bauernführer Thomas Müntzer, der um 1489 in Stolberg geboren wurde, sowie die Stadtgeschichte Stolbergs, speziell im 15. und 18. Jahrhundert, gibt es in der dritten Etage dieses Hauses. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Josephskreuz, ein Aussichtsturm aus dem Jahr 1896, erbaut in Anlehnung an die Pläne von Karl Friedrich Schinkel. Nachdem das hölzerne Doppelkreuz 1880 durch einen Blitzschlag einstürzte, errichtete man 16 Jahre später das heutige Josephskreuz – das größte eiserne Doppelkreuz der Welt – in Form einer massiven Eisenkonstruktion. Es wird durch 100.000 Nieten zusammengehalten, wiegt insgesamt 125 Tonnen und ist 38 Meter hoch. Besichtigt werden kann auch das Schloss Stolberg auf dem über der Stadt gelegenen Bergsporn. Hier residierten seit 1210 die Grafen zu Stolberg. Umbauten zwischen 1690 und 1720 verliehen dem Schloss sein heutiges Aussehen. In vielen Räumen sind

Kontakt Stolberg Tourismus Südharz Markt 2 06536 Südharz OT Stolberg Telefon 034654 - 19433 info@tourismus-suedharz.de www.tourismus-suedharz.de stark plastische, barocke Stuckdeckenverzierungen zu finden. Das Schloss wird seit 2002 durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz instandgesetzt und restauriert. Seit 2008 sind der Empiresaal, das historische Treppenhaus, der Breite Gang und die Schlosskapelle im Südflügel wieder regelmäßig für Besichtigungen geöffnet. Die Schlossterrassen gehören zum Projekt „Gartenträume“ in Sachsen-Anhalt. Über weitere touristische Möglichkeiten der Urlaubsregion Südharz geben die Internetseiten der Tourist Information Stolberg Auskunft.

Jugendtagungshaus Stützelvilla in Windischeschenbach das ideale Ziel für Ihre Klassenfahrt! Die die schöne Jugendstilvilla liegt in einer großen Parkanlage, die zum Grillen und Entspannen einlädt! Sie verfügt über neun Seminar- und Gruppenräumen sowie moderne Seminartechnik und WLAN (kostenlos!). Die Stützelvilla bietet 69 Betten in 25 hellen, freundlichen Zimmern mit je max. vier Betten und Bad. Unsere hauseigene Küche verwöhnt Sie kulinarisch! Wir empfehlen Ihnen die erlebnispädagogischen Programme (Hochseilgarten, Bogenschießen direkt im Park) unseres Partners VEZ e.V.. Gerne schicken wir Ihnen eine Infomappe mit Programm tipps oder beraten Sie telefonisch! Lage und Anreise: in Nordbayern (nach Nürnberg/Regensburg/Hof je ca. 100km) an der A93. Der Bahnhof ist nur 200m von der Stützelvilla entfernt. Mehr Infos + Preise (Vollpension 27 €) finden Sie unter www.stuetzelvilla.de. Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie und Ihre Klasse bald bei uns begrüßen dürfen! Kontakt und Buchung: Kreisjugendring Neustadt/WN Tel.: 09602 – 79 29 00 web: www.stuetzelvilla.de e-mail: info@stuetzelvilla.de

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Unterkunft vorgestellt

Unterkunft im Szene-Bezirk Friedrichshain

Das Pegasus Hostel in Berlin Friedrichshain übernimmt für Gruppen auch die Programmplanung

Zentral gelegen, befindet sich das Pegasus Hostel inmitten des Szene-Bezirks Friedrichshain, im Osten Berlins. Der Bezirk Friedrichshain grenzt direkt an alle weiteren bekannten Bezirke Berlins, wie Prenzlauer Berg, Mitte und Kreuzberg. Aufgrund der Lage des Hostels, bildet dieses einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge in die Stadt. Vom Hostel aus gelangt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln in 10 Minuten zur Museumsinsel, in 20 Minuten zum Brandenburger Tor und zu Fuß sind es 10 Minuten bis zu einem Restteil der Berliner Mauer. Zum Fernsehturm am Alexanderplatz braucht man knapp 5 Minuten mit der U-Bahn. Von hier aus können die Berlinbesucher dann über die Straße „Unter den Linden“ bis zum Brandenburger Tor und zum Reichstag spazieren. Und genau vor der Tür der Unterkunft finden sich die Architekturdenkmäler der Karl-Marx-Allee.

lesen, relaxen oder Grillparties feiern können“, berichtet Simone Schüler, Geschäftsführerin des Hostels. Der Name des Hostels stammt aus der griechischen Mythologie. Benannt ist es nach dem Pferd Pegasus, welches der Sage nach vom Charakter her interessiert, neugierig, witzig und immer für einen Scherz zu haben war. In diesem Sinne wollen sich das Hostel sowie seine Mitarbeiter den Gästen präsentieren.

Fotos: Pegasus Hostel (3)

Schon beim Betreten des Pegasus Hostels, eines liebevoll renovierten Altbaus in einem Berliner Hinterhof aus der Gründerzeit, spürt man die über hundertjährige Geschichte des Hauses. Im Jahr 1903 war das jetzige Hostel ein jüdisches Lyzeum (Mädchenschule). In seiner heutigen Form wurde es 2001 gegründet. Es „pendelt“ zwischen Altbauam-

biente – vier Meter Deckenhöhe und Kronleuchter – und Experimentierfreude mit farbenfroh getünchten Wänden. „Unser Hostel setzt sich aus dem Haupthaus und einem im Jahr 2008 erbauten Nebenhaus zusammen. Die beiden Häuser umschließen einen idyllischen, grünen Hinterhof, in dem unsere Gäste quatschen, sich sonnen,

Für die Übernachtung im Hostel stehen insgesamt 350 Betten, verteilt auf über 90 Zimmer, zur Verfügung. Den Zimmern hat man Namen aus in Berlin spielenden Filmen oder der griechischen Mythologie gegeben. Alle Räume sind individuell gestaltet. Die meisten davon haben einen Ausblick auf den grünen Hofgarten. Angeboten werden Übernachtungen in verschiedenen Kate-

STADT LAND FLUSS BERLIN BRANDENBURG e.V.

Stadtführungen

Tagestouren

Vorträge

interaktive Stadterkundungen für Jugendliche auch Radtouren Zusammenstellung der Führungen auch nach gewünschten Schwerpunkten Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

Werkstatt

Seminare

Telefon: + 49 - 30 - 86 38 58 18 Fax: + 49 - 30 - 61 62 55 49 Email: info@slf-stadtfuehrungen.de Web: www.slf-stadtfuehrungen.de


Unterkunft vorgestellt

Kontakt Pegasus Hostel Straße der Pariser Kommune 35 10243 Berlin Telefon 030 - 2977360 hostel@pegasushostel.de www.pegasushostel.de bereiten unsere Köche frisch zu“, versichert Ali Citak, Manager Food & Beverage.

zudem eine voll eingerichtete Eventküche, welche von den Gästen gemietet werden kann und wo auch Kochkurse angeboten werden.

Das Haus beherbergt ein sehr gemischtes Klientel an Gästen, wobei der Anteil an Gruppen, wie Schulklassen, Vereinen oder Schulungsteilnehmern, bei ca. 70 Prozent liegt. „Das Alter bei den Gruppen reicht zum Großteil von 15 bis 21 Jahre“, sagt die Geschäftsführerin. Sie freut sich darüber, dass das Haus viele Stammgäste hat: „Darauf sind wir sehr stolz. Wir haben sogar einen Lehrer, der seit 11 Jahren mit seiner jeweiligen Klasse zu uns kommt.“ Als großen Pluspunkt sieht Simone Schüler die Tatsache, dass im Hostel jede Gruppe ihren persönlichen Ansprechpartner hat. Dieser betreut die Gruppe und koordiniert deren Aufenthalt.

Für die Verpflegung sorgt das hauseigene Catering Team. Hier gibt es die Wahl zwischen nur Frühstück, wobei das im Sommer auch im Garten stattfinden kann, Halbpension oder Vollpension. Bei Letzterem erhalten Schulklassen für Mittag ein Lunchpaket, damit sie zeitlich ungebunden ihren Unternehmungen nachgehen können. Am Abend wird ein Drei-Gänge-Menü serviert. Besondere Essenswünsche, wie vegetarische oder schweinefleischfreie Speisen, können im Vorfeld einer Reise besprochen werden und finden dann Berücksichtigung. „Alle Gerichte

Was Klassenfahrten betrifft, so übernehmen die Mitarbeiter des Hauses auf Wunsch die gesamte Programmplanung, von Stadtführungen, Museums- und Theaterbesuchen bis hin zu Bootstouren oder der Organisation von Discobesuchen sowie die Besorgung von Bus- und Bahntickets. Stadtführungen bietet das Hostel für seine Gäste täglich kostenlos in Deutsch, Englisch und Spanisch an. „Wir möchten unseren Gästen einen schönen und interessanten Berlinaufenthalt ermöglichen und mit unseren Erfahrungen behilflich sein“, so Simone Schüler.

Häuser der Karl-Marx-Allee

Foto: www.visitberlin.de

gorien, von Doppel- über Drei- bis hin zu Mehrbettzimmer, entweder mit privatem Badezimmer oder Dusche und WC auf den Etagen. Mit einem modernen Schließkartensystem sowie Schließfächern an der Rezeption möchte man entsprechende Sicherheit bieten. Bezüglich der Sicherheit im Haus ist außerdem ein Nachtwächter im Einsatz und ein 24-Stunden Rezeptionsdienst sorgt für eine ständige Erreichbarkeit. In der Clublounge können die Gäste Billard, Dart und Kicker spielen. Ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit Sofas sowie 4 hell gestaltete und mit moderner Technik ausgestattete Tagungs- und Veranstaltungsräume sind außerdem vorhanden. Seit 2014 gibt es

AM?

EIN KLASSE TE

Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

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Nordrhein-Westfalen

Mit der Schulklasse ins Museum

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Museum Kunstpalast:

Ein kulturelles Zentrum der Stadt Düsseldorf

Innenhof des Museum Kunstpalast

Das 2001 von Oswald Mathias Ungers neu gestaltete Museum Kunstpalast liegt im Zentrum von Düsseldorf, direkt am Rhein. Seit der Neueröffnung hat sich das Haus mit hochkarätigen Ausstellungen wie MIRÓ, DALÍ, WARHOL, CARAVAGGIO, EL GRECO UND DIE MODERNE Schulklassen steht im Museum Kunstpalast ein eigenes Museumsatelier zur Verfügung. Es liegt im Sammlungsflügel und besteht aus zwei großen Raumbereichen: einer vielfältig nutzbaren Ausstellungs- und Aktionsfläche sowie einer Malwerkstatt. Die Malwerkstatt Die Malwerkstatt ist ein kreativer Freiraum, der besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt ist. Denn dort darf man vieles, was sonst nicht möglich oder gar verboten ist: großformatig arbeiten, mit Farbe klecksen, auf dem Boden malen und eine große Druckerpresse bedienen. Tatsächlich wird nicht nur gemalt, sondern in allen künstlerischen Techniken gearbeitet. Dafür sorgt schon die ganze Fülle künstlerischer Materialien. Aktionen und Mitmachausstellungen Im Ausstellungsraum wechselt einmal im Jahr das Programm. Themen aus der Museumssammlung oder einer Sonderausstellung werden dort in einen besonderen pädagogischen Kontext gestellt, der die Interessen und den Erfahrungsbereich von Kindern und Jugendlichen einbezieht. Die Mitmachausstellungen wollen kein kunsthistorisches

sowie GURSKY einen internationalen Ruf erarbeitet. Auch die im Museum Kunstpalast beheimateten Sammlungen genießen ein weltweit hohes Ansehen. Zu nennen sind die Gemäldegalerie mit der vielbeachteten RubensGalerie, das Graphische Kabinett mit mehr als 80.000 Blättern, die Skulpturensammlung, die Abteilung Moderne Kunst sowie das Glasmuseum Hentrich. Mit über 10.000 Gläsern beherbergt es die umfangreichste Glassammlung Europas.

Im Foyer begrüßt den Besucher die raumgreifende Installation „Das vegetative Nervensystem“ der Künstler Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger: ein Kaleidoskop an kleinen und kleinsten Objekten, die den Raum je nach Lichteinfall mit wechselndem Farbenspiel zum Pulsieren bringen.

Spezialwissen, sondern elementare ästhetische Erfahrungen vermitteln und spielerisches Forschen ermöglichen.

Führungen mit einer praktischen Arbeit dauern in der Regel 90 Minuten. Termine: Di-Fr ab 9:30 Uhr

Unser Angebot für die Klassenfahrt: Atelier für Kinder und Jugendliche. „Die Alchemie der Farbe“ Parallel zu unserer Ausstellung „Kunst und Alchemie – Das Geheimnis der Verwandlung“, 5.4.-10.8.2014, die im Rahmen der Quadriennale stattfindet, befassen wir uns mit dem Entstehungsprozess von Farben. Alte Rezepturen klingen oft geheimnisvoll: Farben werden aus edlen Steinen, Erden, Glas, Pflanzen und Tieren gewonnen. Manchmal sind sie kostbarer als Gold. Angemeldete Gruppen und Schulklassen können im Atelier selbst Farben herstellen sowie mit Produkten aus der Drogerie und dem Supermarkt einfache chemische Experimente zum Färben von Stoffen durchführen.

„Katharina Grosse“ 30.9.2014-18.1.2015 Besuch der Ausstellung und anschließendes Experimentieren mit Farben.

Kr istallBar und Steiner & Lenzlinger-Foyer

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Sammlung Besuch der Sammlung mit einem anschließenden Workshop in der Werkstatt zu Themen wie z.B.: Kunsttiere“, „Farbenspiele“, „Geschichten zu Kunstwerken“ oder „Skulptur“, es steht eine Fülle an Materialien zur Verfügung!

Fotos oben: © Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR (2) Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

Darüber hinaus ist auch der Robert-SchumannSaal teil des Museum Kunstpalast. Dieser macht mit einem ambitionierten Eigenprogramm von sich reden.

SCHULEN Kosten pro Schüler in der Sammlung: 60-90 Minuten: 2,50 EUR 120 Minuten: 3,00 EUR 180 Minuten: 5,00 EUR Mobiler Museumskoffer: 5,50 EUR für zwei Termine Kosten pro Schüler in der Sonderausstellung: 60-90 Minuten: 3,50 EUR Öffnungszeiten: Di-So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 21 Uhr, Mo geschlossen Information und Anmeldung T 0211- 566 42 160 bildung@smkp.de Museum Kunstpalast, Abteilung Kulturelle Bildung und Pädagogik Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf www.smkp.de

Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf


Reiseziel Berlin vorgestellt

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Berlin – Zentrum jüdischen Lebens in Deutschland Jüdische Geschichte und Gedenkstätten in Berlin

Heute ist Berlin der Ort in der Bundesrepublik, an dem die neuen Entwicklungen jüdischen Lebens am deutlichsten sichtbar sind. Berlin ist aber auch die Großstadt, die wie keine andere für die Verbrechen am jüdischen Volk steht. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 lebten mehr als 160.000 Juden in Berlin. Heute wird die Stadt als Ort jüdischen Lebens zunehmend wieder angenommen und die Fäden jüdischer Geschichte und Kultur werden zu einem neuen Netzwerk verwoben. Den Orten, die an die Zerstörung ehemals blühenden jüdischen Lebens erinnern – wie die Gedenkstätte „Haus der Wannsee Konferenz“, die Erinnerungsstätte „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald, das Denkmal an der Großen Hamburger Straße, das am 10. Mai 2005 feierlich eröffnete Holocaust-Mahnmal und die Ausstellung „Topographie des Terrors“ – stehen Zeugnisse jüdischen Lebens in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gegenüber. Einrichtungen wie die „Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“ in der Oranienburger Straße, die Synagoge in der Rykestraße, das Ephraim-Palais, die jüdischen Friedhöfe in Mitte und Weißensee, das Gemeindehaus in der Fasanenstraße, die zehn Synagogen und mehrere kleinere Beträume, die es wieder in Berlin gibt, tragen zu einem prosperierenden jüdischen Leben bei. 1987 wurde die ständige Ausstellung „Topographie des Terrors – Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt“ auf dem ehemaligen Prinz-Albrecht-Gelände an der Wilhelmstraße errichtet. Ebenfalls 1987 fanden zum ersten Mal die Jüdischen Kulturtage statt. 1992 wurde die Gedenkstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“ eingeweiht und die Ausstellung „Jüdische Lebenswelten“ im Martin-Gropius-Bau sorgte für weltweites Interesse. In der Kreuzberger Oranienstraße

Fotos: www.visitberlin.de (2)

Die Geschichte Berlins ist eng mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde verknüpft. Ihre Gründung fußt auf einem Erlass des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I., der am 21. Mai 1671 anordnete, 50 wohlhabende jüdische Familien, die zuvor aus Wien vertrieben worden waren, in Berlin anzusiedeln.

Neue Synagoge

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

wurden 1996 die ersten Stolpersteine in Gedenken an deportierte Anwohner in den Bürgersteig eingelassen.

während der Novemberpogrome 1938 vor schwerwiegenden Schäden bewahrt werden, wurde jedoch 1943 bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Mit 3.200 Sitzplätzen war diese Synagoge das größte jüdische Gotteshaus Deutschlands. Im Jahr 1988 begann die Teilrekonstruktion der Synagoge, die im Mai 1995 als Centrum Judaicum, Museum und Veranstaltungsort, eröffnet wurde. Das Centrum Judaicum hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Juden in Berlin aufzuarbeiten. Mit Veranstaltungen und Ausstellungen soll an die Leistungen der jüdischen Bevölkerung erinnert und das Gedenken an die jüdischen Opfer bewahrt werden.

Parallel zu den Entwicklungen im ehemaligen Westteil Berlins organisierte sich jüdisches Leben im Ostteil der Stadt eher im Verborgenen. 1953 wurde die Trennung zwischen den Gemeinden im West- und Ostteil vollzogen. Die Spandauer Vorstadt und das Scheunenviertel wurde von den DDR-Behörden jahrzehntelang sich selbst überlassen. In der letzten Phase der Honecker-Regierung begann man 1988 mit der Restaurierung der Synagoge und die Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“ wurde gegründet. Das jüdische Berlin heute: Heute bildet die Spandauer Vorstadt eines der Zentren jüdischen Lebens in Berlin. Hier sind wichtige Anlaufstellen für Interessenten am jüdischen Berlin zu finden. Neben Restaurants und Cafés hat im Juni 1998 das „Anne Frank Zentrum“ in der Rosenthaler Straße eröffnet. Das Zentrum ist eine Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam und engagiert sich in der Jugendarbeit. Eine Jüdische Galerie und das Beth-Café von der orthodoxen Gemeinde „Adass Jisroel“ geben dem Viertel etwas von seiner ursprünglichen Ausstrahlung zurück. Dominiert wird das Gebiet von der goldenen Kuppel der Neuen Synagoge, die 1991 montiert wurde. Die 1866 eingeweihte Synagoge im maurischen Stil konnte dank Zivilcourage

In der Großen Hamburger Straße erinnert ein Gedenkstein an die ermordeten Berliner Juden. Aus dem ersten jüdischen Altersheim, das hier 1828 eröffnet wurde, hatten die Nationalsozialisten ein Sammellager für jüdische Einwohner Berlins gemacht. Daneben befindet sich das Gelände des ältesten jüdischen Friedhofs der Stadt, der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt und von der Gestapo verwüstet wurde. Heute erinnert ein symbolisches Grabmal für Moses Mendelssohn an den Friedhof. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich seit 1993 das jüdische Gymnasium. Das „Jüdische Museum Berlin“: Daniel Libeskinds zinnverkleidetes Gebäude mit einem in Blitzform gezackten Grundriss zog in seiner Ungewöhnlichkeit vom ersten Tag an das Interesse der Menschen auf sich. Der Grundstein wurde im November 1992 gelegt, fertiggestellt wurde das Haus Ende 1998. Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


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Rheinland-Pfalz

Mit der Schulklasse ins Museum

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Auf Zeitreisen im Naturkundemuseum Gerolstein Mitten im Herzen der Eifel liegt Gerolstein, mit seinen Museen, Burgen und Mineralquellen ein kulturelles Schwergewicht in der Eifel. Und mitten in Gerolstein, direkt unter der Löwenburg, steht das größte und älteste Naturkundemuseum der Eifel, das Naturkundemuseum Gerolstein. Für Schüler und Studenten hält das Naturkundemuseum ein halbes Dutzend spannender Programme bereit: Der einstündige Museumsrundgang „Vulkane, Riffe und Künstler der Lüfte“ zeigt und erklärt die Schätze des Museums, „Reptilienführerschein“ inklusive. Zu den Top-Angeboten (70.- EUR) gehören die 2-stündigen Programme „Triassic Times – vom Eifelosaurus zu den Dinosauriern“ und „Georium – bei Ausgrabungen live dabei“, beide Programme führen durch die geologischen Zeiten, einmal mit Schwerpunkt auf den Dinos – mit echten Dino-Fossilien – und zum anderen mit Schwerpunkt auf den devonischen Fossilien – zum Mitnehmen! Für die Freunde der Vulkane und Kristalle wurde das Programm „Schatzkiste Museum – Hauyn, Quarz

und Katzengold“ aufgelegt, natürlich ebenfalls mit Originalfunden zum Mitnehmen! Sehr beliebt sind auch kombinierte Indoor-OutdoorProgramme wie „Auf den Spuren der Mammutjäger“ und als Highlights unsere Detektiv-Programme „Die Gesteinsdetektive – was sind denn das für Gesteine und Minerale“ sowie „Die Wasserdetektive – wo kommt denn nur das Mineralwasser her?“ Diese Programme dauern ca. 3,5 h und kosten 135.- EUR, sie starten mit einem Rundgang im Museum mit nachfolgender Erlebniswanderung in die Gerolsteiner Dolomiten bzw an das Ufer des Flüsschens Kyll mit der Helenenquelle. Unsere Programme werden von qualifizierten Museumspädagogen durchgeführt und können unter info@naturkundemuseum-gerolstein.de oder telefonisch unter 06591-949692 gebucht werden, alle Infos finden sich unter www.naturkundemuseum-gerolstein.de. Übernachtungsangebote und weiter touristische Highlights hält die Tourist-Information Gerolsteiner Land bereit, Brunnenstraße 10, 54568 Gerolstein, Tel. 06591-949692, www.gerolsteiner-land.de. Naturkundemuseum Gerolstein Baden-Würrtemberg

Mit der Schulklasse ins Museum

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Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Seit über 40 Jahren hat die Kunstvermittlung Tradition in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Mit der „Jungen Kunsthalle“ verfügt die Kunsthalle sogar über einen eigenen Museumsbereich, in dem wechselnde Ausstellungen speziell für Kinder und Jugendliche präsentiert werden. Es können individuelle Kurse und Führungen gebucht werden, z.B. durch die Gemäldegalerie, durch Sonderausstellungen oder in der Jungen Kunsthalle. Die Begegnung mit Kunst aus verschiedenen Epochen – die hochkarätige Sammlung umfasst deutsche, französische und niederländische Kunst aus sieben Jahrhunderten – geschieht dabei mit allen Sinnen und wird vor allem durch die praktische Arbeit vertieft. Bildgespräche und Museumsspiele bieten Freiraum, ästhetische Erfahrungen zu machen und geben die Möglichkeit zur eigenen Mitgestaltung. Unsere Kunstvermittlerinnen und -vermittler nehmen dabei die Rolle von Gesprächspartnern und Moderatoren ein. Für Schulklassen bietet die Kunsthalle Karlsruhe zahlreiche Angebote. Neben einmaligen Museumsbesuchen können ebenso 5-wöchige Kurse, Projekttage oder längerfristige Kooperationen mit der Kunstvermittlung geplant und gebucht werden. Für alle Schularten und Altersstufen wird nach deren Interessen ein geeignetes Programm zusammengestellt. Die aktuellen Bildungspläne werden in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern als Basis für die Programmplanung zugrunde gelegt. Auf Anfrage sind die museumspädagogischen Angebote auch auf Französisch oder Englisch buchbar. Die Aktionen dauern je nach Programm 1,5 bis 3 Stunden. Die Themen werden bei der Anmeldung individuell abgestimmt und umfassen ein breites Spektrum, das sich nicht nur mit dem Kunst-, sondern auch dem Sachkunde-, Geschichts-, Ethik-, Deutsch-, Englisch- und Französischunterricht verbinden lässt. Die maximale Gruppengröße beträgt 25 Teilnehmer. Bei größeren Gruppen werde zwei Führungsgruppen gebildet. Die Gebühr von 3,50 EUR pro Schüler gilt bei Gruppen von mindestens 10 Teilnehmern. Sollte die Gruppe weniger als 10 Teilnehmer umfassen, berechnen wir eine Führungspauschale von 35 EUR (Ausnahme: Förderschulen). Speziell für Lehrerkollegien, Referendare und Erzieher bietet das Referat Kunstvermittlung zusätzlich kostenlose Einführungsveranstaltungen zu Sonderausstellungen und neuen didaktischen Methoden an. Weitere Informationen:

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 2-6, 76133 Karlsruhe Referat Kunstvermittlung, Tel.: 0721/926-3370,

E-Mail: service@kunsthalle-karlsruhe.de, www.kunsthalle-karlsruhe.de

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


Reiseziel Berlin vorgestellt

Die Diaspora ist Grundidee des Libeskind-Baus: Ein – dem Davidsstern nachempfundener – zackiger Grundriss kreuzt das Hauptgebäude und soll gleichzeitig Symbol sein für die Leere, die durch die Vertreibung und Ermordung der Juden in Europa entstanden ist. Die Dauerausstellung gibt einen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart der deutsch-jüdischen Geschichte. Eine Achse des gezackten Grundrisses führt hinaus in den „Garten des Exils und der Emigration“. Eine Anordnung aus 49 sechs Meter hohen Stelen erzeugt Verunsicherung. Da der Boden geneigt ist, verspüren die Besucher Gleichgewichtsprobleme. Das harte Kopfsteinpflaster des Gartens ist nur mühsam begehbar. Besucher bewegen sich auf fremdem, ungewohntem Terrain und sollen die Verlorenheit und Einsamkeit von Emigration nachempfinden. Eine weitere Achse führt in eine Sackgasse, die thematisch im Holocaust endet. Der Gang zum Turm ist düster und beklemmend. Im Inneren des Turms befindet sich der Besucher an einem dunkeln, feuchten und vom Leben der Außenwelt abgeschirmten Ort. Spärliches Licht fällt durch einen Schlitz, die Umwelt ist hörbar, aber unerreichbar. Mit rund 720.000 Gästen im Jahr gehört das Jüdische Museum zu den meistbesuchten Museen Berlins. Ursprünglich rechneten die Betreiber mit 300.000 Besuchern jährlich. Das Museum „LiebermannVilla am Wannsee“ informiert im Erdgeschoss über die Geschichte des Hauses und der Familie Liebermann. Im Obergeschoss werden Gartengemälde, Pastelle und Graphiken von Max Liebermann präsentiert. Zudem gibt es ein kleines Café im Haus und einen Museumsshop im ehemaligen Gärtnerhaus.

Friedhof Weißensee: Am 9. September 1880 wurde der 42 Hektar umfassende Friedhof der Jüdischen Gemeinde mit repräsentativen Gebäuden und architektonisch bemerkenswerter Trauerhalle eingeweiht. Mit mehr als 115.000 Grabstellen ist er der größte jüdische Friedhof Europas und ein herausragendes kulturhistorisches Denkmal. Das vollständig erhaltene Totenregister ist ein einzigartiges Dokument der Zeitgeschichte. Die Errichtung einer zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus – das Holocaust-Mahnmal – welches in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor in den ehemaligen Ministergärten entstanden ist, war jahrelang Anlass für parteiübergreifende Diskussionen. Auf dem 19.000 Quadratmeter großen Gelände fügen sich 2.711 – je 95 Zentimeter tiefe, 2,38 Meter breite, nur in der Höhe unterschiedliche – Betonstelen optisch zu einem Feld zusammen. „Dieses Feld spricht die Sprache der Stille“ sagt der Architekt. Es entwickelt eine neue Idee der Erinnerung, die sich deutlich von Nostalgie unterscheidet. Die Initiatoren des Denkmals, die Publizistin Lea Rosh und der Historiker Prof. Dr. Eberhard Jäckel, haben erreicht, dass die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem erstmals die ca. 3,2 Millionen Namen, die dort gespeichert sind, für die Berliner Gedenkstätte zur Verfügung stellte. Die Namen und Kurzbiographien von jüdischen Opfern des Holocaust werden im „Raum der Namen“, der sich in dem unterirdischen „Ort der Information“ befindet, unablässig verlesen. Die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ hat in der Berliner Erinnerungslandschaft eine besondere Stellung, da sie im Mittelpunkt der Stadt an die Gesamtheit der Verbrechen des

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NS-Regimes erinnert. Sie ist Mitte der achtziger Jahre als ein Projekt der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit entstanden. An den freigelegten Kellerwänden der ehemaligen Gestapo-Zentrale in der heutigen Niederkirchstraße ist die Open-Air-Dauerausstellung „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror“ zu sehen. Das Dokumentationszentrum verfügt außerdem über vier moderne Ausstellungsbereiche: Im Erdgeschoss sind die Dauerund Wechselausstellungen sowie eine Bibliothek untergebracht. Mit der Einhebung der ThoraRollen wurde Deutschlands größte Synagoge am 31. August 2007 nach dreijähriger Bauzeit erneut feierlich eingeweiht. Das aus dem Jahr 1904 stammende jüdische Gotteshaus in der Rykestraße im Prenzlauer Berg, das in der Reichspogromnacht 1938 von der vollständigen Zerstörung verschont geblieben war, weil die Nazis die umstehenden Häuser nicht gefährden wollten, diente ab 1953 als Gebetsraum der Juden im Ostteil Berlins. Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten ist das jüdische Gebetshaus nun wieder in seiner ursprünglichen Schönheit zu bewundern. Jüdisches Theater in Berlin Das BIMAH (hebräisches Wort für mittelgroße Bühne) in der Jonasstraße 22 in Berlin-Neukölln ist ein Theater für alle, die sich für jüdische Kultur interessieren und sich mit ihr auseinandersetzen wollen.

Quelle

und weitere Informationen:

www.visitBerlin.de Der Internetauftritt bietet umfangreiche Informationen für den Aufenthalt in der Hauptstadt: Von A wie Anreise bis Z wie Zimmerreservierung. Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


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Unterkunft vorgestellt

Geistliche und pädagogische Angebote

Haus Friede – das EC-Gäste- und Tagungshaus in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) Hier möchte man den Gästen Raum und Zeit geben, um in ansprechender Atmosphäre, Freude und Entspannung, Ruhe und Erholung zu finden, aber auch Aktivitäten und Begegnungen zu erfahren. „Wir bieten unseren Gästegruppen geistliche und pädagogische Angebote“, erzählt Schwester Barbara Jahn. Sie leitet die Einrichtung. „Geprägt und beauftragt sind wir durch unseren Glauben an Jesus Christus. Gerne möchten wir Menschen helfen, Glauben zu wagen und in ihm zu wachsen. Christus ist unser Friede, dies wünschen wir allen Gästen, dass sie den Frieden Jesu erfahren.“ Haus Friede ist ein Gäste- und Tagungshaus des Rheinisch-Westfälischen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) und liegt, umgeben von Wald und Feldern, auf einem Berg im Stadtteil Hattingen Bredenscheid. Hattingen, als zweitgrößte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises in Nordrhein-Westfalen, befindet sich im südlichen Teil des Ruhrgebiets. Die Stadt wurde auf einer Terrasse der Ruhr gegründet und besitzt einen gut erhaltenen historischen Kern mit zahlreichen Fachwerkhäusern.

Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

Fotos: Haus Fr iede (4)

Bereits 1924 wurde Haus Friede auf einem ehemaligen Bauernhofgelände erbaut. Bald darauf kamen auf dem Anwesen einige Baracken hinzu und in den 1960er Jahren errichtete man ein zweites Haus. Ein weiteres Gebäude entstand in den 1970er Jahren. Heute umfasst der gesamte, vierundzwanzig Hektar große Komplex, neben einem großen Außengelände, vier Häuser: das Haupthaus, das Waldhaus, den Jugendhof und das Freizeitheim. „Unsere günstigste Unterkunft ist der dreistöckige Jugendhof – ein altes Fachwerkbauernhaus, mit Etagenduschen und Etagen-WCs“, berichtet die Hausleiterin. „Dieses Gebäude wird meistens von Schulklassen belegt. Es bietet Platz für 44 bis 50 Personen.“

In dem Haus befinden sich zudem 2 Seminarräume sowie ein großer Sportraum mit 2 Tischtennisplatten, einem Kicker- und einem Billardtisch. Platz für 70 Personen gibt es im Freizeitheim. Hier übernachten die Gäste in Doppelund Mehrbettzimmern, die alle mit Dusche und WC ausgestattet sind. Außerdem stehen hier 5 Seminarräume unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Insgesamt 32 Betten sind im Haupthaus vorhanden. Hier gehört zu den Doppel- und Vierbettzimmern ebenfalls jeweils ein eigenes Badezimmer. Rund um das Foyer befinden sich die fünf Speiseräume. Somit hat meistens jede Gruppe einen eigenen Raum, um die Mahlzeiten einzunehmen. Darüber


Unterkunft vorgestellt

Kontakt Haus Friede Schreppingshöhe 3 45527 Hattingen Telefon 0 23 24 - 92 48 0 info@hausfriede.de www.hausfriede.de

hinaus gibt es einen großen Saal mit Platz für bis zu 200 Personen.

oder vegetarische Speisen. Außerdem gibt es auf dem Gelände vier Plätze zum Grillen.

In dem an das Haupthaus angebaute Waldhaus stehen den Gästen 60 Betten, in Doppel-, Vier- und Sechsbettzimmern mit gehobenem Standard, eigenem Badezimmer sowie Balkon, zur Verfügung.

Neben Erwachsenen, Senioren und Familien gehören Kinder und Jugendliche zur wichtigsten Zielgruppe des EC-Jugendverbandes. „In den Monaten von April bis Oktober machen Schulklassen von montags bis freitags etwa 70 bis 80 Prozent der Belegung aus“, sagt die Hausleiterin. „Die meisten Schulklassen kommen aus der Umgebung: Essen, Wuppertal, Bochum, Düsseldorf, Dortmund, aber auch einige aus dem KölnBonner Raum.“

„Bei uns können gleichzeitig insgesamt bis zu 5 oder 6 Schulklassen zu Gast sein. Das ist gut für ganze Jahrgangsstufen“, so Schwester Barbara Jahn. Verschiedene Möglichkeiten für eine aktive Freizeit sind auf dem Außengelände zu finden, so beispielsweise eine große Spielwiese mit Bolzplatz, ein gepflegter Spielplatz und ein Beachvolleyballfeld. Klettern, Bogenschießen, Geländespiele, Geocaching, Softhockey und ab Sommer 2014 auch ein Niedrigseilparcours erweitern die Angebote. Darüber hinaus sind ein Lagerfeuerplatz und, im angrenzenden Wald, ein eigener Bergwerksstollen (Höhle) vorhanden. Bezüglich der Verpflegung wird Vollverpflegung aus der hauseigenen Küche geboten, jeweils in Buffetform. Nach Absprache erfolgt die Berücksichtigung von speziellen Essenswünschen wie schweinefleischfreie

Nach Auskunft der Hausleitung kommen gerne und oft auch viele Kinder mit Behinderung, also Förderklassen aller Art. Denn außer dem Jugendhof sind alle Häuser auch mit Rollis erreichbar. Behindertengerecht ausgewiesen sind die Häuser allerdings nicht. Ein entsprechendes Badezimmer für Menschen mit Behinderungen gibt es im Haupthaus. Der pädagogische Arbeitszweig des Tagungs- und Gästehauses nennt sich „STARK ins Leben“. Das Ziel besteht darin, Kinder und Jugendliche stark für Herausforderungen in ihrem Leben zu machen und sie in

ihrer Sozialkompetenz zu unterstützen. Die Angebote sind vor allem für Schulklassen, FSJ-Seminare und sonstige Jugendgruppen gedacht. Wenn eine Schulklasse die Einrichtung besuchen möchte, dann setzen sich die Pädagogen des Hauses vorab mit den Lehrkräften in Verbindung. Unter Berücksichtigung der Klassenzusammensetzung und den Problematiken der Klassen wird ein individuelles, teambildendes Programm erstellt. Für Schulklassen in einem neuen Klassenverband – entweder zu Beginn der 5. Klasse oder der Oberstufe – wurde beispielsweise das Programm „Klasse Start“ entwickelt. „Uschi wird Frisörin... und ich???“ nennt sich ein Berufsfindungsseminar und Bewerbungstraining für Schüler ab 6. Klasse und junge Erwachsene. Für diese Zielgruppe ist ebenfalls das Programm „Hart am Limit“ geeignet. Es geht dabei um den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und um Sucht und Drogen. Weitere Programme für Schüler der oberen Klassenstufen widmen sich den Themen Kompetenztraining und religiöse Orientierung. Detaillierte Informationen über Haus Friede, die Freizeitangebote und Programme für Schulklassen, sind auf den Internetseiten der Einrichtung zu finden.

Klasse wir fahren... neue Pauschalangebote

preisgünstig individuell zusammenstellbar großzügige Lehrerfreiplätze moderne Veranstaltungs- und Seminarräume 5 min. Fußweg in die Altstadt, direkt am Wald Scheerenberger Str. 34, 37520 Osterode am Harz Tel. 05522-5595; Fax: -6869 mail: jgh.harz@osterode.de Infos: www.jugendgaestehaus.osterode.de

Das Komfort-Zeltlager für Klassenfahrten in Schleswig-Holstein:  5 Lehrerzimmer mit Du/WC  18,00 € Ü/Vollpension  Großes Sportgelände, eigene Boote, direkt am See Kontakt: Kreissportverband Pinneberg e.V. Tel: 04101-24247 E-Mail: ksv@ksv-pinneberg.de

www.feriencamp-neukirchen.de

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Buch vorgestellt

„Wagnis“ Klassenfahrt

Mit „Geht es Ihnen gut? Oder müssen Sie auf Klassenfahrt?“ ermöglicht Birgit Pisarski humoristische Einblicke ins Klassentagebuch Autorin: Birgit Pisarski ist 1955 in Nürnberg geboren, seit 30 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und ist wohnhaft in Rednitzhembach. Nach dem Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschule ist sie seit 1979 im bayrischen Schuldienst und seit 2001 an der Anton-Seitz-Mittelschule in Roth tätig. Fotos: MTM-Verlag (2)

„Geht es Ihnen gut?“ erzählt von der Unbelehrbarkeit einer Hauptschullehrerin, sich immer wieder neu auf Erlebnisse der besonderen Art einzulassen, und erinnert auf erfrischend zeitlose Art an Komödien

wie „Unser Pauker“ oder „Die Lümmel von der ersten Bank“. Die Autorin versichert: „Es geht nicht darum, jemanden bloßzustellen. Die Geschichten beruhen auf Tatsachen und zeigen, dass Schule auch Spaß machen kann.“ Das 90-seitige Buch ist bei „Papierfresserchens MTM-Verlag“ erhältlich, über den Shop auf der Homepage unter www.papierfresserchen.de, oder über den Buchhandel. Der Kinder- und Jugendbuchverlag mit Sitz am Bodensee gibt in erster Linie Bücher für, von und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) heraus. Jeder, der noch nicht oder kaum veröffentlicht hat, ist beim Papierfresserchen herzlich willkommen. Hier ein kurzer Auszug aus dem Buch: Wer is´n Goethe? [...] Da der Lehrplan von „originaler Begegnung“ und „Anschaulichkeit“ spricht, ändere

Mit der Schulklasse ins Museum

ich nun meine Strategie und wage eine Klassenfahrt nach Weimar. Dort würde uns die geballte deutsche Geschichte mit ihren Klassikern deutscher Literatur, die Weimarer Verfassung mit Staatstheater, das Konzentrationslager Buchenwald und die Thüringer Bratwurst erwarten. „Ich darf nicht mit“, meldet sich Dilek zaghaft, nachdem ich den Plan der Klasse verkünde. „Und warum nicht?“, frage ich verdutzt und beantworte mir die Frage sofort selber. Dilek ist Türkin und ein Mädchen ... „Aber ich durfte schon einmal zu so ner Klassenfahrt mit“, verrät sie lächelnd. Mein Kampfgeist erwacht. „Ja, und was war damals anders?“, will ich natürlich wissen. „Damals kam der Lehrer nach Hause.“ Schüchtern schlägt sie die Augen nieder. Ich bin ein wenig begriffsstutzig und frage

Nordrhein-Westfalen

Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Kunst und Geschichte im Zeitraffer entdecken: Von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert – das Museum beherbergt bedeutende Sammlungen zu Malerei und Plastik bis 1900, Möbel, Kunstgewerbe und Design bis zur Gegenwart. Grafik, Fotografie, Textilien, mittelalterliche Stadtgeschichte und Archäologie bilden Schwerpunkte der Sammlung. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte ist das älteste seiner Art im Ruhrgebiet. Es präsentiert sich im Art-Déco-Bau als gelungene Kombination aus Kunst- und Geschichtsmuseum. Schülerinnen und Schüler entdecken unter pädagogischer Leitung in thema-

tischen Führungen, sowie pädagogischen Aktionen das Museum mit seinen Schätzen. Einen Höhepunkt stellt die Führung „Dortmund im Mittelalter“ dar, die eine Besichtigung der im Stadtzentrum gelegenen St. Reinoldi-Kirche einschließt. Abenteuerlich ist der Turmaufstieg, denn durch enges mittelalterliches Gemäuer müssen ca. 209 Stufen erklommen werden. Erst dann genießt man einen atemberaubenden Blick über die Stadt Dortmund.

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Buchungen und Informationen: info.mkk@stadtdo.de Tel. 0231 50-26028 Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr Donnerstag 10:00 - 20:00 Uhr Samstag 12:00 - 17:00 Uhr Montag geschlossen Adresse: Museum für Kunst und Kulturgeschichte Hansastr. 3 44137 Dortmund Tel. 0231 50-25522 Fax. 0231 50-25511 mkk@stadtdo.de www.mkk.dortmund.de

Das gesamte Angebotsspektrum finden Sie unter dem Punkt Kulturelle Bildung und Pädagogik auf der Homepage www. mkk.dortmund.de. Museum für Kunst und Kulturrgeschichte Dortmund

Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014


Buch vorgestellt

sie: „Du meinst, ich soll den Papa überreden?“ „Papa lässt sich nicht überreden“, antwortet sie. „Aha. Aber kommen soll ich trotzdem?” Ich kapiere nichts, sehe aber die aufkommende Freude im Gesicht dieses Mädchens. „Ja, bitte! Kommen Sie!“ Exkurs: Der direkte Weg nach Weimar führt über Anatolien Ein Termin ist schnell gefunden. Und ich werde erwartet, kurz nachdem Papa von der Arbeit nach Hause kommt und bevor er in die Moschee geht. Ich habe keine (!) Ahnung von türkischen beziehungsweise orientalischen Gepflogenheiten und von türkischen Feiertagen schon gar nicht (da gibt es doch noch gehörige Lücken in der Lehrerausbildung). Natürlich gehe ich davon aus, dass türkische Väter nach der Arbeit genauso hungrig sind wie deutsche und keinen Bock darauf haben, pädagogische Fachgespräche mit aufdringlichen Lehrerinnen im Wohnzimmer zu führen. Mein Zeitrahmen ist daher knapp gesteckt, ich hole noch schnell ein liebes Tantchen vom Friseur ab, verstaue sie im Auto und verspreche, spätestens in einer halben Stunde wieder hier zu sein, denn es ist November und empfindlich kalt. Damit betrete

ich das Haus meiner Schülerin – und eine völlig andere Welt. Ich reihe meine Schuhe ordentlich neben 30 andere ein und tappe auf weichen Teppichen durch einen langen Flur ins Wohnzimmer. Viele Augen folgen mir, aber niemand spricht ein Wort. Auf dem Sofa sitzt Papa, reicht mir die Hand, sagt aber auch nichts. Also beginne ich im Stehen mit ein paar Floskeln wie: „Tut mir leid, dass ich Ihren Feierabend störe, es geht um die Klassenfahrt nach ...“ Weiter komme ich nicht, denn Papa fordert mich eindringlich auf, mich zu setzen und den Mund zu halten. „Später!“ ist alles, was ich zu hören bekomme. Dafür kommt jetzt die Mama, die mich freundlich auf Türkisch (Hilfe, worum geht es hier

eigentlich?) auf das Abendessen vorzubereiten scheint. Dann muss ich auch noch irgendwelche unaussprechlichen Wörter nachsagen, vielleicht ist es auch ein Gebet, keine Ahnung. „Hoffentlich sind meine Socken in Ordnung, für den Fall, dass sie mir auch noch die Füße waschen will!“, schießt es mir durch den Kopf und wieder wage ich einen Vorstoß, mein eigentliches Anliegen nun doch noch an den (türkischen) Mann zu bringen – aber eine Geste genügt und ich setze mich wieder brav auf meinen Sessel. Währenddessen tragen die Frauen reihenweise Schüsseln mit duftenden Speisen herein und ich finde die Idee, hier zum Essen eingeladen zu sein, sehr verlockend. Hier ist es so schön warm und gemütlich – da fällt mir mein Tantchen im Auto wieder ein ... Ich erkläre meiner Schülerin so diskret wie möglich diesen Umstand. Es dauert keine fünf Minuten, da sitzt meine wirklich sehr fränkische Tante inmitten einer zehnköpfigen türkischen Familie und feiert mit (leider wissen wir immer noch nicht, was – aber eigentlich ist das auch egal). Papa lehnt es weiterhin ab, sich mit mir zu unterhalten, geht nach dem Essen wortlos aus der Wohnung und überlässt mich der Obhut meiner Gastgeberin. Aber jetzt, da nur noch wir Frauen daheim sind, wird die

Atmosphäre erst richtig gemütlich und fröhlich, auch wenn die Verständigung noch immer eingeschränkt ist. Aber für die beste Methode, Granatäpfel zu zerlegen, braucht es keine Worte. Wir verabschieden uns nach Stunden sehr herzlich, ich tief bewegt, Dilek überglücklich und Tantchen um ein paar Vorurteile ärmer. *** Wir starten unsere Studienfahrt im Januar und die deutsche Klassik freut sich schon auf uns. Damit meine Schüler restlos verwirrt werden, müssen wir aber noch auf der Hinfahrt das Dorf Mödlareuth besuchen, als Zeitzeuge der Nachkriegsgeschichte quasi Klein-Berlin mit einer Mauer „zum Anfassen“. Begleitet werden wir natürlich von Kollegin Kühne-Schüttenkopf, ihrer Klasse und Kollege Lautenschläger. Da wir gemeinsam das Skilager überstanden haben, werden wir auch dieser Herausforderung trotzen. Ein ehemaliger Grenzsoldat der damaligen DDR nimmt sich unserer an und legt in seinen viel zu langen Vortrag wirklich viel Herzblut, wird von seinen Emotionen nahezu selbst übermannt, aber meine Schüler glotzen ihn nur verständnislos an und verstehen wieder einmal kein Wort – im wahrsten Sinne des Wortes. Das breite Sächsisch des Mannes zaubert nämlich

Erleben Sie das Märchen von Tausendundeinem Schmetterling!

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endlose Fragezeichen auf unsere Gesichter. „Aber der russische Panzer war echt cool!“ Darin waren sich alle Schüler einig – und ich habe wieder einmal mein Unterrichtsziel nicht erreicht. Wir nähern uns Weimar und die Schüler werden unruhig. Wie wird die Unterkunft aussehen? Wer darf wohl mit wem im Zimmer schlafen? Derweil bleibt der Bus mitten auf einer stark befahrenen Straße stehen und überlässt uns unserem Schicksal. Drohend erhebt sich vor uns ein sehr altes, vierstöckiges Eckhaus mit renovierungsbedürftiger Fassade. Der Herbergsvater versteckt sich hinter einer Glasscheibe mit Sprechloch wie in alten Bahnhöfen. Unglückseligerweise werden unsere Schüler auf drei (!) Ebenen verteilt – Mädchen und Jungen gemeinsam ... Das bedeutet Marathonrennen für die Lehrer. Kollege Lautenschläger opfert sich und zieht

freiwillig in das vierte Stockwerk. Später wird er sagen, er habe nicht gewusst, dass auf dieser Etage nur fünf Schüler untergebracht sind ... Mit Kollegin Kühne-Schüttenkopf besichtigen wir die beiden Stockwerke, in denen wir die nächsten Nächte verbringen werden, und offenkundig hat der Kasten vom „Aufbau Ost“ noch nicht profitiert. Lange Flure und Gemeinschaftstoiletten verheißen ein ausgedehntes Männleinlaufen – und wir werden es nicht einmal verbieten können! Aber zunächst starten wir den Versuch, die Achtklässler derart zu ermüden, dass ihre Nachtaktivität im Keim erstickt wird. Dies gelingt erfahrungsgemäß am besten mit einer Stadtführung. Wie nicht anders zu erwarten, schleichen die Schüler schon nach kurzer Zeit äußerst lustlos durch die Gassen. „Dort vorne steht das Goethehaus. Leider

ist der Eintritt nicht in der Führung enthalten, aber sehr zu empfehlen“, sagt die Stadtführerin. Schüler: „Goethehaus – aha. Wer is’n des?“ Die Stadtführerin zeigt auf ein gelbes Haus. „Hier wohnte Schiller.“ Schüler: „Schillerhaus – aha. Kennst du den?“ Die Stadtführerin schüttelt verständnislos den Kopf, marschiert schnurstracks mit der Gruppe auf den alten Friedhof und versucht, die Jugendlichen mit einer der bekanntesten Liebesgeschichten der Klassik vertraut zu machen. Die Schüler schleppen sich von Grabstein zu Grabstein (immerhin haben sie jetzt etwas, woran sie sich lehnen können) und stehen andächtig vor dem Grabmal der Frau von Stein. Schüler: „Wor der Göde mit der zamm? Oder wer is etz da gstorbn?“ [...]

Inserentenverzeichnis

Gruppenhaus Fam. Fess, Dahn S. 30 Hamburg City Cycles S. 13 Hochseilgarten K1 GmbH S. 7 Hof Kirchhorst, Groß Wittensee S. 10 Höhlenverein Laichingen e.V. S. 10 Hostel haus international, München S. 9 Jugendgästehaus Schweinfurt S. 12 Jugendgästehaus am Berliner Hbf S. 30 Jugendgästehaus Osterode am Harz S. 31 Jugendhotel Notburgahof S. 11 kanu basis mirow GmbH S. 8 KiEZ Güntersberge S. 35 Kinder- und Jugendhotel Verchen S. 13 Kinderdorf Schneckenmühle e.V. S. 15 Kindererholungslager „Tabakstanne“ S. 19 Kreisjugendring Neustadt/WN S. 23 Kletterwald Leipzig S. 19

Kreissportverband Pinneberg e.V. Kugeleis Reisen, Dresden Landesverband KiEZ Sachsen e.V. Maritimes Jugenddorf Wieck Museum für Kunst- und Kulturgesch. museum kunst palast, Düsseldorf Naturkundemuseum Gerolstein Phaeno gGmbH, Wolfsburg Piratenherberge Jack Rattle, Beuron Reinert Ranch Trebendorf Salzbergwerk Berchtesgaden Smart Stay Group, München Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Stadt Land Fluss e.V., Berlin Verein für soz.-päd. Segeln e.V. VR-Tours, Haltern

S. 31 S. 18 S. 17 S. 36 S. 32 S. 26 S. 28 S. 5 S. 5 S. 16 S. 14 S. 5 S. 28 S. 24 S. 23 S. 12

Weltkulturen Museum, Frankfurt

S. 11

Impressum Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124

Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden.

Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig Telefon 03591 - 30 49 94 Fax 03591 - 318 96 83 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de

Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG

werden nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht. Für die eingesandten Texte und Fotos wird das Urheberrecht des Einsenders vorausgesetzt. Bei Nichterscheinen in Folge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle bedarf eine Verwertung des Inhaltes der Zustimmung der Redaktion. Dies gilt sowohl für die Zeitschrift als Printerzeugnis, als auch für die Vorstellung der Zeitschrift im Internet. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Aktive Nature Tours S. 18 alpetour Touristische GmbH S. 3 Berlin on Bike S. 25 CVJM-Freizeithaus MS Waterdelle S. 2 Deut. Zweiradmus. Neckarsulm S. 22 Diözese Rottenburg-Stuttgart S. 35 DJH Hauptverband S. 2 DJH-Landesverband Sachsen e.V. S. 16 Erlebnis- u. Freizeitpark Lichtenau S. 18 Ev. Ferienheim Aschenhütte S. 29 Ev. Freizeitheim Lindenwiese e.V. S. 8 Ferienanl. „Im Waldgrund“ S. 33 Feriendorf Groß Väter See S. 25 Festung Königstein gGmbH S. 20 Garten der Schmetterlinge Sayn S. 33 Gästehaus Mezcalero, Dresden S. 15, 29

Chefredaktion: Tel. 03591 - 30 49 94 Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke Anzeigenverwaltung: Lutz Alke Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014

Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

Termine Heft 2/2014: Redaktionsschluss/Anzeigenschluss: Erscheinungstermin:

11.04.2014 19.05.2014


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KiEZ Güntersberge Stolberger Weg 36 06493 Harzgerode Tel.: 03 94 88/762-303 Fax: 03 94 88/762-466 E-Mail: rezeption@kiez-harz.de

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Klassenfahrten Gruppenfahrten Schullandheim-Programme Projekttage und -fahrten Proben- und Trainingslager Seminare und Tagungen Jugendbildung KiTa-Fahrten Familienurlaub Familien-Bildungsprogramme Familien- und Firmenfeierlichkeiten Firmentrainings Vereins- und Verbandstreffen Internationale Begegnungen Feriencamps und Freizeiten Kindergeburtstage mit und ohne Übernachtung

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Kloster Heiligkreuztal Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal, mailto: heiligkreuztal@tagungshaus.net Klosterhospiz Neresheim mit Martin-Knoller Haus Am Ulrichsberg, 73450 Neresheim, mailto: neresheim@tagungshaus.net Kath. Jugend- u. Tagungshaus Wernau Antoniusstr. 3, 73249 Wernau, mailto: st.antonius@tagungshaus.net Jugendhaus Michaelsberg Michaelsberg 1, 74389 Cleebronn, mailto: michaelsberg@tagungshaus.net Jugendhaus St. Norbert Klosterhof 9; 88430 Rot an der Rot, mailto: rot@tagungshaus.net Jugendhaus Don Bosco Rotenmoos 18, 88046 Friedrichshafen, mailto: don-bosco-haus@tagungshaus.net Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Klassenfahrten Magazin Heft 1/2014  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage Heft 1/2014

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