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September bis November 2021 Herausgeber: Kultur & Spielraum e.V. Auflage: 43.000 / www.muek.info

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ER N H C MÜN EITUNG Z I N DNErR. 5 3


Wenn du Lust hast am Schreiben, gerne Fragen stellst und dich für das interessierst, was um dich herum passiert, komm vorbei und mach mit! Die MÜK-Redaktion trifft sich jeden Freitag von 16 bis 17.30 Uhr in der Pasinger Fabrik*.

2 MATHILDA

Das junge Redaktionsteam!

DAVID

MARTI

JONAS

MI

LORENA

Jeder Reporterin und jedem Reporter gehört ein „Monster“, das sich dann bei den entsprechenden Artikeln in der Zeitung wiederfindet. Da weiß man gleich, wer’s geschrieben hat!

LENI

DAVID E LL A

MARLENE

J U LE

LISA

KOR A

CARMEN SOPH

LINA

MAYA

ALISA

THIMO

LOUISE

IE

JAKOB

MIL AN

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AN DIE ERWACHSENEN Die Münchner Kinderzeitung erscheint viermal im Jahr und wird in einer Auflage von (derzeit) 43.000 Exemplaren kostenlos an alle 2. bis 6. Klassen, in den Stadtbibliotheken und an rund 50 weiteren Orten in der Stadt verteilt. So erhalten alle in München wohnenden Kinder unabhängig vom Elternhaus Zugang zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt. Die Münchner Kinderzeitung, ausgezeichnet mit dem KinderMedienPreis 2013 und dem Pädagogischen Medienpreis 2017, steht für altersgemäße Information, Leseförderung, Kinderbeteiligung und Integration. Zentrales Element des Projekts ist die Zusammenarbeit von Profi-Journalist:innen und Kindern. Neben der Mitarbeit in der Kinderredaktion haben Mädchen und Jungen überdies die Möglichkeit, in mobilen Zeitungswerkstätten in unterschiedlichen Stadtvierteln die Kinderzeitung mitzugestalten. Eine demokratische Stadtgesellschaft braucht informierte Leser:innen – von Anfang an! Interessiert? Infos: www.muek.info

Weil wir unser Plus an Freiheit

SpardaYoung+: Das Girokonto für Kinder – mit kostenloser Konto­ führung und 0,25 % p. a. Guthabenzins*. Jetzt informieren: www.sparda­m.de/young * Jeder Guthabensbetrag bis 1.500,– Euro wird auf dem SpardaYoung+ mit 0,25 % p.a. (Zinssatz variabel, letzte Zinsänderung am 02.12.2019) verzinst, bei mehr als 1.500,– Euro wird das Gesamtguthaben mit dem Zinssatz unseres SpardaExtraZins Online (aktuell unter: www.sparda-m.de/tagesgeld) verzinst. Die Zeichnung eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 52,– Euro ist freiwillig.

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IMPRESSUM/DANKSAGUNG HEFT 55 Herausgeber: Kultur & Spielraum e.V., Marion Schäfer, Reinhard Kapf hammer, Ursulastr. 5, 80802 München Kinderredaktion: Ines Beyer, August-Exter-Straße 1, 81245 München, Telefon 089/821 11 00, redaktion@muek.info Konzeption: Kultur & Spielraum e.V. Chefredaktion: Christian Haas Art Direction: Pauline Karlson Fotografinnen: Ines Beyer, Katy Spichal, Ziska Thalhammer Comic-Zeichner: Christian Kotz, Adrian Schmidt Mitarbeiterinnen dieser Ausgabe: Helena Kreuz, Laura Lefèvre, Lena Riede Anzeigen und Sponsoring: Melanie Brandl, melanie.brandl@muek.info Social Media und App: Lena Riede Wir danken den Unterstützer:innen der 55. Ausgabe: der Münchner Stadtbibliothek, der Sparda Bank, der Kinderbeauftragten der Stadt München, der Schauburg, dem Volkstheater, der 3. Bürgermeisterin Verena Dietl sowie Stefanie Halbinger, der Nicolaidis YoungWings Stiftung, Luna Wedler und Tamy Beyeler von Filmcontact, Frauke Feuss vom Baureferat Gartenbau, Benedict Lang und Adina Rath vom Münchner Haus der Schüler:innen (MHDS), Oliver Künzner von „Herz & Rampen“, Kathrin StannerJunghanns vom AWM und der Sippe Estima des BdP-Pfadfinderstammes Cosuaneten Hier gibt‘s die Kinderzeitung: In deiner Schule, der Stadtinfo im Rathaus, den Stadtbibliotheken, der Pasinger Fabrik, der Seidlvilla, den Sozialbürgerhäusern, im Kindermuseum und an rund 50 weiteren Stellen (wo genau, erfährst du auf unserer Webseite www.muek.info/zeitung)

27.07.21 09:45

* soweit das die coronabedingten Rahmenbedingungen erlauben, bei Zweifeln redaktion@muek.info kontaktieren

genießen möchten.


Inhalt 04

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Vorhang auf für unsere neue App „MÜKit!“ So sieht sie aus – und so ihre Macher:innen! Bäcker:innen, Zeitungsausträger:innen und Co. arbeiten oft nachts. Wir machen ihre Arbeit sichtbar! Gefühle sieht man nicht? Oh doch! Und: Die Kinderreporter:innen erzählen uns über wütende, beleidigte, beschämte, verliebte Momente – und glückliche!

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mal Wir hätten da ietl … uD ‘ne Frage, Fra

THOMAS MÜLLER ALS BOTSCHAFTER: Der stets heitere FC Bayern-Fußballer macht sich für ein ernstes Thema stark – trauernde Kinder. Damit die wieder jubeln können. Lang unsichtbar, dann da: drei Münchner Projekte und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

14 INTERVIEW MIT LUNA WEDLER: Leni und Alisa hatten die Schauspielerin („@ichbinsophiescholl“) exklusiv auf dem Bildschirm. 16 17 17

Cover-Illustration: Pauline Karlson; Fotos S. 3: Katy Spichal, Ziska Thalhammer, Nadine Rupp, Ines Beyer

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Pro und Contra: Wäre es toll, prominent zu sein? … das haben wir Kinder gefragt. Hier die Ergebnisse! München-News: Darüber spricht die Stadt FOTOSTORY: Riesen-Ärger mit den Nerv-Zwergen. Oder: Die „lieben Kleinen“ können einen ganz schön auf Trab halten.

Eine der Siegergeschichten beim Kinder-Krimipreis 2021: „Eiskalte Ware“. Mit aktuellem Thema: Corona-Impfstoffe! 25 Medien-Tipps: Bücher, Film, Podcast 22

26 DIE BESONDERE CREW: Wir waren zu Besuch bei den Pfadfinder:innen in Waldtrudering. Oder besser: im Wald von Trudering.

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Veranstaltungstipps für September bis November Rätsel, Witze und Ausblick auf Heft 56 Ingo & Pingo: Unsichtbar? Buntsichtbar!

Was tut München, damit Schulen bei der Digitalisierung vorankommen? Münchens 3. Bürgermeisterin (SPD) antwortet: „Die Digitalisierung hat in den vergangenen eineinhalb Jahren große Sprünge gemacht. Wegen der CoronaPandemie haben viele Menschen – vielleicht auch eure Eltern? – zuhause gearbeitet und saßen statt im Büro nun mit dem Laptop am Küchentisch. Und auch für Schülerinnen und Schüler hat sich einiges verändert: Monatelang haben sie ihre Schulklasse und ihre Lehrerinnen und Lehrer nur noch am Bildschirm gesehen. Aber auch vor Corona war Digitalisierung an Schulen ein wichtiges Thema. In unserem Alltag und im Berufsleben spielen Computer und das Internet eine so große Rolle, dass der Umgang damit auch in der Schule geübt werden muss. Deswegen stattet die Stadt München die Lehrkräfte mit Notebooks aus, die Schulen bekommen fest installiertes Wlan und vor ein paar Wochen habe ich einem städtischen Gymnasium den 2.000sten LTE-Router überreicht. Damit Online-Unterricht erleichtert wird und auch Schulkonferenzen oder Elternabende online stattfinden können, werden Schulen mit der dazu notwendigen Technik ausgestattet. Das kostet in den kommenden Jahren circa 50 Millionen Euro. Viel Geld, das es aber wert ist! Mir als Bürgermeisterin, die auch für die Schulen in München zuständig ist, ist es sehr wichtig, dass alle Münchner Kinder beste Voraussetzungen haben. Für Familien mit wenig Geld ist der Unterricht von Zuhause schwierig zu bewerkstelligen, weil sie nicht für jedes Kind ein Gerät haben. Daher verleiht die Stadt mehr als 8.000 Tablets an Familien, die diese nicht selbst kaufen können. Jetzt frage ich euch: Sollte mehr Unterricht am Bildschirm stattfinden, oder findet ihr es besser, mit Stift und Papier zu arbeiten?"

SCHREIB UNS DEINEN VORSCHLAG an die MÜK, August-Exter-Str. 1, 81245 München oder an redaktion@muek.info . Wir leiten alles gesammelt an Verena Dietl weiter. Und wenn du eine neue interessante Frage hast, die du der 3. Bürgermeisterin stellen willst, her damit!


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VORHANG AUF FÜR UN Nach vielen Monaten des Programmierens, Gestaltens, Textens und Ausprobierens ist es soweit: Der digitale Ableger der Münchner Kinderzeitung geht an den Start! Passender Name der App: „MÜKit!“. Wir stellen sie kurz vor – und wer monstermäßig daran beteiligt war …

In der kostenlosen App findest du jede Menge Artikel, Comics, Fotostorys, Medien-Tipps und vieles mehr. Aber besser noch als 1.000 Erklärungen: einfach selbst testen! Also hol dir die App im Google Play Store oder im App Store und mach dir selbst ein Bild davon. Das Beste: Du kannst auch interaktiv sein und etwa bei Umfragen und Challenges mitmachen. Plus: Zu manchen Themen in der gedruckten Zeitung findest du in der App zusätzliche Infos, Filmtipps oder Audio-Versionen, zum Beispiel vom Kinder-Krimi. Ein spezielles Logo weist dich darauf hin!

Testphase Kinderredakteur:innen und externe Kinder wischen, drücken, fotografieren, was das Zeug hält! Und merken alles an, was gut ist oder eben noch nicht so funktioniert … damit letztlich alles reibungslos läuft!


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NSERE

NEUE APP! WER STECKT HINTER DER MÜKit!-APP? Klarer Fall von Teamarbeit: Viele Köpfe und Ideengeber:innen haben an der App mitgemacht, Erwachsene wie Kinder. Bei Lena, die wir euch vor ein paar Ausgaben vorgestellt haben, laufen die Fäden zusammen. Und zwei, die ganz besonders wichtig sind, stellen wir euch jetzt vor:

s, Chrduihast die App programmiert. Ist das schwer und was muss man dafür können? Es kommt immer darauf an, was genau eine App tun soll. Generell eignen sich „Mobile Apps“ gut als Einstieg in die Programmierwelt. Mit dem richtigen Werkzeug (z.B. Android Studio für Android-Apps, xCode für iOS) lässt sich schnell eine „leere App“ erstellen. Diese kann man dann Schritt für Schritt mit der passenden Programmiersprache (z.B. Java oder Kotlin für Android-Apps, Swift für iOS) weiterentwickeln und auf dem eigenen Smartphone testen. Wieviel Zeit braucht man für so ein Projekt, bis es läuft? Das Schöne am Entwickeln von Apps ist, dass man schnell Ergebnisse sieht. Man entwickelt eine Funktion und testet diese danach gleich auf dem Smartphone. Wenn das gut funktioniert, kann man die nächste Funktion bauen. Bis dann alles in der App drinnen ist, können ein paar Wochen,

uline, Pdu agestaltest die gedruckte MÜK. Und jetzt hast du dir das App-Design ausgedacht. Was ist dein Beruf und wie lernt man das? Ich habe Kommunikationsdesign studiert, das ist die Basis als Designer. Dann kann man sich auf verschiedene Bereiche spezialisieren. Ich bin eigentlich nur in das App-Design „reingerutscht“, weil ich die Zeitung gestalte. Meine normalen Projekte sind meistens ganz anders. Ist es schwieriger, eine App für Kinder als für Erwachsene zu gestalten? Kinder ticken ja anders als Erwachsene und sind viel mehr auf digitalen Medien unterwegs. Da muss man immer überlegen, wie die Gewohnheiten und Bedürfnisse sind. Für Kinder etwas zu gestalten macht mir besonders Spaß, weil es so schön bunt und auch einen Hauch verrückt sein darf!

aber auch mehrere Monate vergehen. So ganz fertig ist eine App aber eigentlich nie. Gibt es da auch mal Pannen und nichts geht mehr? Pannen sind in der App-Entwicklung normal und kommen häufig vor. So kann es sein, dass Technologien nicht zusammenpassen oder eine Funktion nicht so cool ist, wie gedacht, und sie wird wieder rausgenommen. Auch wenn eine App schon in den Stores verfügbar ist, kann es zu Pannen kommen, zum Beispiel nach einem Smartphone-Update … Guckst du immer in den Bildschirm oder was machst du als Ausgleich? Da mache ich Sport, treffe Freunde und spiele Gitarre und Klavier. Auch als Entwickler:in gibt es übrigens viele Tätigkeiten, die nicht am Bildschirm stattfinden, etwa das Planen, Ideen sammeln und Besprechen mit dem Team.

Was hat dich an diesem Projekt gereizt? Ich fand es spannend, die Zeitung visuell zu erweitern. Es sollte ja erkennbar sein, dass es die App der Münchner Kinderzeitung ist. Wir haben aber zusätzlich viele neue Elemente reingepackt. Etwa den Monstermaten, mit dem man ein Selfie von sich „verschönern“ kann. Das war die Idee der Kinderredaktion und Chris hat das sehr cool umgesetzt. Ich habe die ganzen Augen und Features erstellt. Das war toll!

NOCH MEHR FRAGEN & ANTWORTEN der beiden findest du – na wo wohl? genau: IN DER APP!


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NCHE N

T E NE UE BE S A P P!

ER IN T O N A L I NAT

Jedes Kind kennt das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Dieses Phänomen bezieht sich auch auf Gefühle, Ideen und Trauer – alles Themen in unserem Schwerpunkt – sowie auf Berufe! Der Grund: Sie werden spätnachts, frühmorgens oder nicht so auffällig ausgeübt, sind aber dennoch wichtig für uns alle. Wir haben einige sichtbar gemacht …

Unsere MÜK kommt alle drei Monate, die Tageszeitung mit den allerneuesten Nachrichten jeden Morgen. Die MÜK wird in die Schule und in Bibliotheken ausgeliefert, die Tageszeitung an Zeitungsständer und als Abo direkt nach Hause. Fleißige Austräger:innen sorgen in der Nacht dafür, dass SZ und Co. pünktlich zum Frühstück vor der Tür liegen. Oder im Briefschlitz stecken.

Wer spätnachmittags in den Laden geht, kennt das Bild: Viele Brotfächer sind schon leer. Glück, wenn zumindest noch ein paar Brezen übrig sind! Ganz anders sieht es aus, wenn die Bäckerei morgens öffnet. Da locken bergeweise frische Semmeln und Brote – dank den Bäcker:innen, die oft ab 2 Uhr nachts in der Backstube werkeln …


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Ziska Thalhammer, AWM

Für den Müll, der zuhause anfällt, ist der AWM (Abfallwirtschaftsbetrieb München, siehe Interview) zuständig. Dann gibt es aber noch die vielen Abfalleimer in den Parks, an den Straßen, an der Isar. Und die quillen manchmal über vor Dreck – kein schöner Anblick. Zum Glück leeren Mitarbeiter:innen des Baureferats und anderer Stellen diese regelmäßig – meist in den Morgenstunden.

Fühlst du dich tagsüber krank, legst du dich erstmal ins Bett. Womöglich haben deine Eltern gewisse Medikamente zuhause. Wenn nicht, auch kein Problem: Die nächste Apotheke ist meist ums Eck und zur Not suchst du Ärzt:innen auf oder das Krankenhaus. Was aber tun, wenn man nachts medizinische Hilfe braucht? Da gibt es Bereitschaftspraxen und Notapotheken, die rund um die Uhr besetzt sind. Beruhigend, oder?

MÜLLLADER:INNEN MACHEN MÜNCHEN SAUBER. EINEN VON IHNEN HABEN WIR INTERVIEWT:

* * * *

Wie sieht Ihr Berufsalltag aus? Meine Arbeit beginnt morgens um 6.30 Uhr. Also dann, wenn die meisten Menschen noch schlafen. Meine Kolleg:innen und ich leeren die Mülltonnen, die am Haus stehen – Restmüll, Altpapier und Bioabfälle. Was ist das für ein Gefühl, den Leuten den Abfall abzunehmen? Ich trage dazu bei, dass die Stadt sauber bleibt und das freut mich. Wie reagieren die Leute auf der Straße, wenn sie Sie treffen? Viele Menschen lächeln, wenn sie uns sehen. Kinder winken uns oft zu. Sie sind begeistert vom orangefarbenen Müllfahrzeug mit den blinkenden Lichtern. Wie können insbesondere Kinder dazu beitragen, dass weniger Müll anfällt? Auch Kinder und Jugendliche können Müll ver meiden, zum Beispiel indem sie mittags nichts Verpacktes kaufen. Stattdessen können sie sich eine Brotzeit von zu Hause mitnehmen. Erwach sene sollten unbedingt ein gutes Vorbild sein!

TIPP: Auf Seite 21 findest du eine Mülltrenn-Liste zum Herausschneiden und an die Wand Hängen – als kleine Hilfe, welcher Müll in welche Tonne soll …


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Schreien vor Glück, Heulen vor Mit den Gefühlen ist das so eine Sache. Oft „sieht“ man eines, weiß aber trotzdem Wut – Gefühle können einen ganz nicht hundertprozentig, welches es ist und deutet es vielleicht falsch! Beispiel: Wenn schön durcheinanderwirbeln. jemand schweigt, kann das Verlegenheit sein oder auch Langeweile. Oder ein Lachen: meistens Zeichen guter Laune, manchmal wirkt es aber einfach nur künstlich. Noch Dabei sind sie ja eigentlich un- komplizierter wird es, wenn Gefühle immer wieder unterdrückt oder überspielt K sichtbar, man erkennt sie „nur“ werden – dann kennt man sich irgendwann selbst nicht mehr aus! am Verhalten oder über den So entstehen Wut oder Traurigkeit nicht nur im Kopf, sie machen auch richtig was mit Körper. Wir haben uns mal bei dem eigenen Körper. Auf lange Sicht kann es einen sogar krank machen, so etwas zu unseren Kinderreporter:innen unterdrücken. Glück dagegen strömt durch den ganzen Körper und tut so richtig gut. LINA umgehört, wie sie bestimmte Aber so komisch sich Gefühle manchmal „anfühlen“, eines ist auch sonnenklar: Gefühle erkennen – und wie sie Jede und jeder hat welche und oft sind sie sich einander ähnlicher, als man denkt. mit ihnen umgehen. Tipp: Im Zweifelsfall nachfragen. Ein „Und wie geht‘s dir?“ passt irgendwie immer ... THIM J U LE

MEHR DAZ U IN U N S E RE R A PP In 30 Seku

Wie spürst du das? „Ich werde gleichzeitig traurig und sauer, komische Mischung, kein gutes Gefühl“ „Rege mich fürchterlich auf und schäme mich im selben Moment bisschen dafür, werde dann irgendwann aggressiv“

nden, 1 Minut e und 2 Minut en: So schnel l zeichnet Kin derreporter Marti Gefüh ls-Porträts!

Was machst du, wenn du dich so fühlst? „Ich gehe in mein Zimmer und mag niemanden sehen“ „Ich lass mich gerne von jemandem trösten und weine auch manchmal, dann wird‘s bald besser“

JAKOB

MIL AN

Wie spürst du das? „Da bin ich ganz aufgeregt, mein Herz pocht“ „Mir passieren peinliche Sachen“ „Ich fühle mich beobachtet“

Was machst du, wenn du dich so fühlst? „Ich mache Faxen, damit mein Schwarm mich süß findet“ „Ich versuch, besonders lässig rüberzukommen – was nicht immer gelingt“


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Wie spürst du das? „Ich werde ein wenig wütend“ „Ich spule in meinen Gedanken zurück, ob das wirklich so peinlich war und ob ich mich aufregen muss oder nicht“ „Ich bekomme so eine Art ,Blackout‘“

MI

KOR A

Was machst du, wenn du dich so fühlst? „Ich gehe nach Hause“ „Ich halte Abstand zu den Personen, vor denen mir etwas peinlich ist“

MO

Wie spürst du das? „Ich bin genervt und habe das Bedürfnis auf etwas zu beißen, da habe ich ein komisches Gefühl in den Backenzähnen“ „Ich will da jemanden hauen“ „Ich will laut schreien und rumschimpfen“

JONAS

Was machst du, wenn du dich so fühlst? „Da knalle ich die Tür zu und dann ist die Wut meistens verpufft – sonst schlage ich ein Kuscheltier“ „Ich höre richtig laut Musik, um mich abzulenken“ „Ich balle meine Faust“

MARTI

Wie spürst du das? „Da macht mein Herz einen großen Sprung“ „Meine Mundwinkel gehen nach oben“ „Ein Gefühl der Entspannung“ „Da bin ich bisschen aufgedrehter“

Was machst du, wenn du dich so fühlst? „Ich werde sehr kreativ“ „Da mache ich einfach und denke nicht zu viel“ „Eis essen!“ „Da bin ich voll aufgedreht und mag immer rennen“

Dass Veronika Gruhl gefühlvoll zeichnen kann, beweist sie nicht nur regelmäßig mit ihren „Yuna aus dem All“Comics in der MÜK, sondern auch mit den hier gezeigten, extra angefertigten Porträts. Von sich hat sie auch eines gemacht. Es gibt die Antwort auf unsere Frage, wie sie sich beim Zeichnen gefühlt hat …


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Stirbt jemand Geliebtes, bricht eine Welt zusammen – und man fühlt sich schrecklich einsam. Das geht vielen so: In Deutschland leben allein rund 800.000 Kinder und Jugendliche, die einen Elternteil oder gar beide verloren haben. Da ist es wichtig, verstanden zu werden und Hilfe zu bekommen. Genau das macht die Münchner Nicolaidis YoungWings Stiftung: Sie begleitet junge Trauernde in ihrem für andere oft unsichtbaren Schmerz.

DU BIST NICHT ALLEIN! Martina Münch-Nicolaidis hat die Nicolaidis YoungWings Stiftung (young wings = „junge Flügel“) 1998 gegründet, weil sie weiß, wie sich das anfühlt: Kurz nachdem sie ihr Baby bekam, starb ihr Mann bei einem Autounfall. Sie gründete einen Trauertreff, um die schwere Zeit nicht allein durchstehen zu müssen. Weil sich ihr so viele Menschen anschlossen, wurde erst ein Verein und dann eine Stiftung daraus – heutzutage eine der größten Hilfsorganisation für junge Trauernde in Deutschland. Kinder und junge Erwachsene können hier unkompliziert mit Profis über alles sprechen, was sie bewegt. Sie lernen andere Menschen kennen, die in einer ähnlichen Lage sind und unternehmen gemeinsam etwas. Alles ist kostenlos! Wer Hilfe braucht, kann sich persönlich beraten lassen, in der Onlineberatungsstelle „YoungWings“ ist das sogar anonym möglich. Jetzt bekommt die Stiftung als zentrale Anlaufstelle für junge Trauernde sogar ein eigenes Zuhause: Es heißt „Das Sternenhaus“ und wird in der Oberen Au gebaut. Es soll als Dachgeschoss einen „Sternengarten“ haben und viel Platz für Gespräche, Entspannung, Spiele und kreative Angebote bieten.

„Man muss nicht selbst betroffen sein, um das Sternenhaus´ zu unterstützen“ So soll es aussehen: das „Sternenhaus" der Stiftung im Stadtteil Au

Zum Team der Stiftung gehören mittlerweile rund 100 Helferinnen und Helfer – und der Fußballstar Thomas Müller, der seit mehr als zehn Jahren Botschafter der Stiftung ist. Das heißt: Er hilft aktiv mit, Spendengelder für die Stiftung zu sammeln, um Projekte wie das


FC Bayern-Star Thomas Müller ist Botschafter der Nicolaidis YoungWings Stiftung – hier mit vielen Kindern bei einem Benefiz-Turnier

LIS A

Nadine Rupp, Teamwerk Architekten

„Sternenhaus" zu ermöglichen – zum Beispiel durch die jährlich stattfindenden Benefiz-Golfturniere, bei denen er mitspielt. Warum er das tut? Ganz einfach: „Man muss nicht selbst betroffen sein, um das „Sternenhaus" zu unterstützen“, schreibt er auf der Webseite der Stiftung. Und: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die den Verlust eines nahe stehenden Menschen erlebt haben, verdienen die Aufmerksamkeit und Unterstützung von uns allen.“ Tolles Engagement, finden wir! INFOS: www.nicolaidis-youngwings.de Das gilt auch für das Projekt „Lacrima“. So nennt sich die Trauerbegleitung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. für Kinder in München und Rosenheim. In Indoor- und OutdoorTrauergruppen für Kinder ab sechs Jahren wird gesprochen, getröstet, gespielt, getobt und gebastelt. Es gibt sogar eine spezielle Trauer-Reitgruppe! INFOS: www.johanniter.de/juh/lv-bayern/ rv-muenchen/standorte-einrichtungen-imregionalverband-muenchen/lacrima

ERSTE HILFE

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MAYA

bei „kleinen Schmerzen“ Natürlich sind nur wenige Gefühle so stark wie Trauer, aber manchmal reicht auch leise Traurigkeit aus, um sich hilflos zu fühlen – das kennen wir alle! Aber was tut man da am besten? Gibt es Kleinigkeiten, die da zumindest ein ganz kleines bisschen glücklicher machen? Wir haben uns umgehört ... Weinen, mal eine Zeit lang intensiv im Zimmer schmollen und sich dann von jemandem trösten lassen: Das wurde bei unserer Umfrage am häufigsten als Erste Hilfe genannt – gefolgt von Musik hören (möglichst laut) und ganz viel Eis essen. Was offenbar auch gut wirkt: Sport machen, am besten mit anderen und so lange, bis man wirklich richtig müde wird. Oder die große Rutsche auf dem Spielplatz! Sehr hilfreich finden es viele, einfach nur Freunde zu treffen, mit ihnen irgendwas zu spielen oder gemeinsam abzuhängen; das hilft dann übrigens besonders gut, wenn die Freunde selber fröhlich sind. Also besser keine Problemgespräche, jedenfalls nicht sofort. Ablenkung ist manchmal alles ...


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UNSICHTBARE .. PHANOMENE:


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Manche Projekte sieht man lange nicht. Kein Wunder: Erst braucht es eine Idee, dann Diskussionen, einen passenden Ort und vor allem Unterstützer:innen. Und irgendwann gibt es die dann echt. So wie diese drei spannenden, noch viel zu wenig sichtbaren Kinder- und Jugend-Projekte in unserer Stadt …

Das von der Stadt München geförderte Projekt „Auf Herz und Rampen prüfen“ bietet Sensibilisierungsangebote zum Thema „Leben mit Behinderung“ an. Im Rahmen von „Stadtteil-Checks“ und speziellen Projekten zum Thema Blindheit prüfen Kinder und Jugendliche ihre Umgebung auf Barrieren. Spannend: Die Teilnehmenden können selbst ausprobieren, sich mit dem Rollstuhl oder dem Blinden-Langstock im Alltag zu bewegen. Dabei erfahren sie, welche baulichen Gegebenheiten förderlich und hinderlich sind, und wie Mitmenschen auf Menschen mit Behinderungen reagieren. Willst du auch mal diese Perspektive erleben, zum Beispiel mit deiner Klasse oder einer anderen Gruppe? Schreib an herzundrampen@kjr-m.de oder informiere dich unter herzundrampen.kjr-blog.de.

Fast zehn Jahre lang kämpften Münchner Schülerinnen und Schüler für einen Ort, an dem sie sich treffen und Projekte planen können, auch wenn die Schulen schon zugesperrt sind. Vor einiger Zeit haben sie einen gefunden, in der Brienner Str. 59 an der U-Bahnhaltestelle Stiglmaierplatz. Im Juli nun wurde das „Münchner Haus der Schüler:innen“ (MHDS) offiziell eröffnet. Damit bietet das MHDS allen Jugendlichen, die sich in ihren Schulen engagieren, Raum für ihre Projekte. Egal ob SMV, Schulzeitung oder Tutoren, egal ob Workshop, Veranstaltung oder Teamsitzung: Montags, dienstags, mittwochs und freitags, jeweils von 15 bis 20 Uhr, kann jede:r vorbeikommen, um an Projekten zu arbeiten, sich zu vernetzen und neue Initiativen zu gründen. Infos: hausderschueler.de

Julian Schulz, Peter Schinzler, KJR München-Stadt

Hast du schon gewusst, dass Spielplätze in München nicht nur von Erwachsenen geplant werden? Eigentlich logisch, denn Kinder wissen ja am besten, was sie zum Toben, Klettern und Chillen brauchen. Deshalb lädt das Baureferat bei den meisten Neuplanungen und Erneuerungen von städtischen Spielplätzen junge Münchner:innen aus der Nachbarschaft zu Workshops ein, damit auch sie ihre Ideen und Vorschläge einbringen, z.B. bei der Präsentation des Vorentwurfs (siehe Foto). Schade nur, dass die meisten Menschen diese wenig sichtbaren Planungen gar nicht mitkriegen … Beim Baureferat (www.muenchen.de/rathaus/stadtverwaltung/ baureferat) erfährst du die neuesten Projekte!


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Erster Film mit 15, gleich drei große Preise mit 18 Jahren – Luna Wedler ist ein Shooting Star! Das kann einem zu Kopf steigen, denkt man. Aber nein: Im exklusiven Online-Interview lernten wir sie als lockeres „Mädchen von nebenan“ kennen, das Nudeln mit Tomatensoße liebt, mit Freude Serien guckt und manchmal gerne unsichtbar wäre. Ihr Tipp für alle, die auch zum Film möchten: „Traut euch!“

LENI

ALISA


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Steckbrief Luna

Geboren: Im Oktober 1999 Wohnt in: Zürich (Schweiz) Ausbildung: European Film Actor School in Zürich Filme und Serien bisher: 15 eis Pr e: 5 (unter anderem für die Hauptrollen in „Das schönste Mädchen der Welt“ und „Dem Horizont so nah“)

SWR/Nils Schwarz, SWR/Rebecca Rütten/Sommerhaus Film

Beim Sophie Scholl"-Instagram-Projekt war das Set so " hochprofessionell wie bei einem Filmdreh, aber es gab keine normale Kamera. Ich war nicht nur Schauspielerin", " so Luna Wedler, sondern auch Kamerafrau. Das war " eine Multitasking-Herausforderung!"


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Ist es erstrebenswert, prominent zu sein?

JAKOB

„Viel mehr Möglichkeiten – und nie wieder Langeweile!“

Prominent sein heißt für mich, dass man viel Geld verdient, Einfluss beziehungsweise Macht besitzt und einem damit insgesamt viel mehr Möglichkeiten offenstehen. Man hätte selber Autogrammkarten und Fans , die wiederum Autogrammkarten haben wollen und einen bewundern. Eigene Angestellte gehören natürlich auch dazu: Sie erledigen allerlei Aufträge und machen einem das Leben damit leichter . Außerdem dürfte man ständig Interviews geben und langweilig wird einem garantiert nicht mehr! Anfragen zu Filmen, Shows oder ähnlichem wären programmiert. Viele Menschen würden meine Meinung anhören und sie übernehmen. Alle bewundern einen und denken automatisch: „Wenn der prominent ist, hat er bestimmt was Tolles gemacht und ist deshalb ein toller Mensch.“ Ob das dann auch stimmt, wäre völlig unbedeutend! Und vor allem: Man könnte mit dem vielen Geld, das man besitzt, auch soziale Ziele umsetzen und sich noch viel stärker gegen den Klimawandel einsetzen. Selbstverständlich könnte man sich auch alles kaufen, was man will, und muss nie mehr auf Weihnachten oder bis zum nächsten Geburtstag warten.

„Keine Zeit für sich – und ständig falsche Freunde!“

LINA

Berühmt sein klingt ja erstmal ganz gut – bis man mal genauer drüber nachdenkt. Man hätte wahrscheinlich ständig falsche Freunde , denen es oft nur um die prominente Person geht und nicht um den Menschen selbst . Außerdem würde man zu einer wirklichen Pause tagsüber gar nicht mehr kommen, da man – je nach Beruf – ständig zu Autogrammstunden, Lesungen und so hetzen müsste. Das viele Geld nützt einem womöglich auch nichts , wenn es beinahe keine Leute mehr gibt, die den „Menschen hinter der Fassade“ sehen und die all das Spektakel drum herum gar nicht interessiert. Das „süße Leben“ kann man dann also nicht wirklich genießen. Vor allem erwarten die anderen dann immer nur das Beste von einem – und denken, man sei immer happy und super durchgeplant. Aber an wen soll diese Person sich dann wenden, wenn es ihr mal schlecht geht? Dabei reicht doch ein schönes Zuhause, eine glückliche Familie und ein ordentlich bezahlter Beruf, der Freude macht, völlig aus für ein gutes Leben! Und bevor man sich als berühmte Person selbst völlig verdrängt, um immer nur der zu sein, der man gerne wäre, sollte man überlegen, ob das wirklich Sinn ergibt.

Laura Lefèvre, Bauchplan Puchheim/David Riek, Volkstheater (Katharina), CBA Bachmann Architekten; Illustrationen: Pauline Karlson

PRO CONTRA


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Wärst du gerne berühmt?" "

LORENA

LINA

Mit dieser Frage zogen wir in Pasing los ... und staunten nicht schlecht, als wir einen zehnjährigen Jungen kennenlernten. Dieser sah sehr verschlossen aus und genau so, als hätte er am liebsten ein sehr ruhiges Leben. Aber Überraschung: Auf unsere Frage antwortete er blitzschnell: „Ja!“ Und dass er es „cool fände, 1000 Fans zu haben“. Ein Vierjähriger setzte noch eins drauf: „Ja, ich will Porsche und Villa!“ kam es wie aus der Pistole geschossen! Andere jedoch wollen wirklich nur ihre Ruhe haben, ein normales Leben mit echten Freunden und einer Familie. Oft genannt wurden Argumente wie: „Der ständige Trubel um mich herum würde mich stören“, „Ich will nicht, dass ständig alle hinter mir herrennen“ oder „Wenn ich dann was falsch mache, sind alle enttäuscht“. Insgesamt überwogen die Blitzlichtmuffel. Vielleicht deshalb, weil „berühmt sein einfach nur nervt“, wie eine Elfjährige meinte.

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Alle Kinder haben Rechte. Überall auf der Welt. Auch hier in München.

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Wir sind München für ein soziales Miteinander

MEHR DAZU IN UNSERER APP Stimm auch du ab!

Mail: kinderbeauftragte.soz@muenchen.de www.muenchen.de/kinderbeauftragte

DARÜBER SPRICHT MÜNCHEN! KENNEDY-PARK RÄUMT AB

Nur wenige Kilometer von der Münchner Stadtgrenze entfernt liegt Puchheim, dessen Stadtteil Planie lange als Münchens Müllkippe diente. Genau auf diesem Areal eröffnete vor Kurzem der große Bürgerpark Kennedy. In der Kategorie „Landschaftsarchitektur für Kinder“ wurde er nun mit dem Bayerischen Landschaftsarchitekturpreis 2020 ausgezeichnet. Auch toll: Das Gelände, in dem sich coole Klettertürme, Trampoline und vieles mehr befinden, entstand unter maßgeblicher Mitwirkung von Kindern und der Nachbarschaft.

VOLKSTHEATER ERÖFFNET NEU

Das Volkstheater ist bekannt für ungewöhnliche Theaterstücke, die mehr als andere Schauspielhäuser ein junges Publikum ansprechen. Von dem her passt auch der neue Standort bestens (der alte in der Brienner Straße musste schließen). Der am 15. Oktober eröffnete, topmoderne Bau befindet sich in aufregender Nachbarschaft, unweit des auf einer Brücke befindlichen Kneipenschiffs „Alte Utting“ und den Graffitimauern im Schlachthofviertel. Im Theater-Hauptsaal finden rund 600 Zuschauer:innen Platz. Infos: www.muenchner-volkstheater.de

BIBLIOTHEK ZIEHT UM

Aus Renovierungsgründen musste die Kinder- und Jugendbibliothek im Gasteig Ende Juli schließen. Dafür heißt es ab dem 26. November in der neuen Stadtbibliothek im Motorama gegenüber: Lesen, Lernen, Hören, Zocken. Hier finden junge Leser:innen jede Menge Medien aller Art, zudem Räume und Aktivitäten für ihre Interessen. Außerdem können sie sich bei Workshops und Projekten einbringen. Übrigens gibt es ab 8. Oktober noch eine 2. Übergangsbibliothek. Wo? Im Sendlinger „HP8“ auf dem Gelände in der Hans-Preißinger-Str. 8. Infos: www.muenchner-stadtbibliothek.de


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MIT DEN als die beiden etwas 01 …zersaust heimkamen.

Gunna muss ziemlich oft auf ihre kleine Schwester Leo aufpassen. Anstrengend genug. Aber dann passiert es auch noch, dass sie als „Große“ Anpfiff von ihren Eltern bekommt, obwohl doch eigentlich die „Kleine“ rumgestresst hat. So wie neulich … Kinderredaktion Alisa, Archie, Juna, Leni, Lina, Lorena, Mathilda und Nelly Christian Haas Katy Spichal

ist wie so oft: Gunna kriegt 02 EsÄrger, Leo nicht.

Herrje, überall Gras und Gestrüpp! Mensch, Gunna, du solltest doch auf Leo gut aufpassen – und jetzt das!

kurze Zeit später ergibt sich 03 Bereits beim „Rumlümmeln“ eine Gelegenheit.

Immer auf die Großen – unfair! Na warte: Du sollst auch mal was abbekommen …

Fies, dass du mehr Taschengeld kriegst als ich. Ich will auch so viel!

Kein Problem. Dann übernimm doch einfach morgen mein Babysitting mit Hans. Ich kann da nämlich nicht – und du kannst dir ein paar Euro verdienen …

04

Leo kriegt leuchtende Augen.

05

Mega! Das ging ja superfix. Wird bestimmt easy, morgen mit Hans!

Gut. Ich bin dabei!

Gesagt, getan. Tags drauf gehen Gunna und Leo mit Hans auf den Spielplatz.

Auch wenn ich es schon x-mal gesagt habe: Du musst wirklich gut auf Hans aufpassen. Ich bin jetzt nämlich weg …


06

Leo kann es schon nicht mehr hören.

Leo nicht weiß: Dass sich 07 Was ihre Schwester in Wahrheit in der Nähe versteckt, zusammen mit ihrer Freundin Benita.

Hihi, das wird ein Spaß – ich hab Hans schließlich heimlich gesagt, dass er sich voll ins Zeug legen soll! Kriegt ja dann auch ein Eis …

08

19

Leo will sich gerade Hans widmen, um mit ihm zu spielen. Doch es gibt ein Problem.

… und holst uns in eineinhalb Stunden wieder hier ab … ich weiß, ich weiß!

er steckt? Ums Eck! 09 Wo Und sein Schuh voll Sand.

HÄ? HA-A-ANS,

Haha, das macht Spa-a-a-a-ß!

findet’s lustig, 10 Hans Leo weniger.

WO STECKST DU?

schneidet wildfremden 11 Hans Mädels dreiste Grimassen. Du bist ja mordsfrech!

Hey, du musst mir schon Bescheid geben, wenn du abhaust …

12 ebAnendefarellswgeerdeärgen rt …

13 HEY,

… was in einer großen Rauferei endet.

EIN L AS S M

TU DA S

E HA AR

E LO S ,

T WEH!


20

14

Leo muss den Streit schlichten – und ist fertig mit den Nerven. Sie braucht ‘ne Pause!

15

Ein frommer Wunsch, denn plötzlich ist er schon wieder weg. Zum Glück hat Leo jetzt Mithelferinnen beim Suchen …

Was ist denn heut los? Das ist ja sauanstrengend! Hoffe, dass sich Hans bald einkriegt …

Das darf doch nicht wahr sein! Wo ist der Satansbraten denn jetzt hin?

16

Antwort: am Fluss. Genauer: gleich IM Fluss …

HANS!

17

WO BIST DU?

Da tauchen wie aus dem Nichts Gunna und Benita auf und schnappen sich den „Kleinen“.

HAAAAAAAALT

Nicht reinfalle

n!

!

Uff, wir haben dich! Boah, bin ich froh, dass die beiden zufällig in der Nähe waren …

so ganz „zufällig“ sind die 18 Naja, Großen zwar nicht aufgetaucht,

aber egal: Jetzt gibt es was Süßes. Ich denk, auf diesen Schreck besorgen wir uns allen ein Eis, oder?

Hans sooo aufdreht, hat wohl 19 Dass auch die Großen überrascht. Von dem

dass die Kinder bald darauf wieder allein sind. 20 Gut, Lang können sie das Lachen nicht mehr unterdrücken … Schön friedlich? Genau!

her freuen sich alle über das Eis … auch Gunnas und Leos Vater. Ach, wie schön friedlich ihr das alles hinkriegt! Ihr seid halt einfach schon richtig groß!

Haha, und vor allem richtig groß!


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22

-

s war früh am Morgen, als Luzian mit seinem Hund Klecks aus dem Haus ging. Er wollte zu dem Jägerstand am Waldrand, wo er oft zum Beobachten der Tiere hinging. Seit seinem letzten Ausflug dorthin wusste er, dass dort ein Mäusebussardpaar jagte. Das wollte er sich nicht entgehen lassen. Auf dem Weg zum Jägerstand ging er bei seinem besten Freund und Schulkameraden Benni vorbei, um ihn zu fragen, ob er mit wolle. Dieser hatte aber vor, an ihrem ersten Ferientag auszuschlafen. Gerade noch bevor Luzian die Klingel drückte, fiel ihm das ein. „Puh, Glück gehabt!“, dachte er sich, als er am Haus vorbeiging. Unausgeschlafen war Benni nämlich eine richtige Nervensäge. Als Luzian endlich am Jägerstand angelangt war, kreisten schon die Greifvögel über dem benachbarten Feld. Er nahm sein Fernglas und sah, wie das Weibchen – Luzian wusste, dass diese deutlich größer sind als die Männchen – ein Kaninchen erbeutete. Ganz in der Nähe des Feldes gab es eine verlassene Scheune, in der er oft mit Benni und den anderen Verstecken spielte oder selbst erfundene Comics zeichnete. Durch sein Fernglas sah Luzian einen Lieferwagen dorthin steuern. Das war komisch, denn der hatte dort nichts zu suchen. Das wollte er sich mal genauer ansehen. Also stieg der Junge vom Jägerstand herunter zu Klecks, der brav unter der Holzleiter auf ihn gewartet hatte. Mit seinem Zeigefinger auf den Lippen zeigte Luzian ihm, dass er nicht bellen durfte. Das hatte Klecks schon vor Jahren gelernt, denn sonst wäre es ja nicht möglich gewesen, mit ihm zum Jägerstand zu gehen. Alle Vögel wären bei seinem lauten Gebell sofort weggeflogen – aus und vorbei, bevor die Beobachtung überhaupt anfing.

.. Luzian schlich geduckt mit Klecks zur Scheune. Durch deren hölzerne Ritzen sah er den Lieferwagen. Zwei Männer stiegen aus. Er hörte, wie die Männer redeten. Der etwas Größere sagte: „Lass uns schnell die Klebefolien abreißen und das Nummernschild ändern, sonst fallen wir zu sehr auf.“ Der andere Mann, der etwas kräftiger, aber kleiner war, staunte: „Endlich sagst du mal was Schlaues!“ Luzian sah, wie die Männer das Nummernschild abschraubten und ein neues montierten. Kurze Zeit später hörte er, dass jemand die Klebefolien abriss. Das fand Luzian gar nicht gut, denn immer, wenn er dieses Geräusch hörte, spannten sich seine ganzen Muskeln im Gesicht an und seine Ohren schmerzten sehr. Zum Glück schrie er dieses Mal nicht auf und Klecks blieb auch ruhig.

Als Luzian sah, dass sich die Männer die andere Seite des Lieferwagens vornahmen, schlich er durch seinen Geheimeingang – ein loses Brett in der Scheunenwand – mit Klecks in die Scheune. Da sah er an einer Ecke die weggeworfenen Folien, die davor auf der Karosserie geklebt hatten. Auf diesen stand in fetten Buchstaben BIONTECH. Aus den Nachrichten wusste er, dass BIONTECH die Firma war, die den CoronaImpfstoff herstellte. Erst dann bemerkte er, dass der Lieferwagen Kälte abstrahlte. Es war ein Kühltransporter. Luzian hörte, wie sich die Männer unterhielten. Es ging um den Impfstoff und seine Übergabe. Aber genau konnte er nicht hören, wohin die Ware gebracht werden sollte. Irgendwas musste Luzian tun. Er konnte die Diebe doch nicht einfach wegfahren lassen – dann wäre der dringend gebrauchte Impfstoff für immer weg!


23 kann. Erzähl mir sofort, was hier vor sich geht!“ Also fing Luzian an, zu erzählen. Als er fertig war, sagte sein Opa: „Wieso hast du das nicht gleich gesagt?“, und gab kräftig Gas. Nach einer langen Fahrt durch Dörfer und Landschaften bemerkten sie, dass der Sender sich nicht mehr bewegte. Sie kamen auf eine Anhöhe, von der aus sie den Kühltransporter hinter einem großen, gläsernen Gebäude sehen konnten. Auf dessen Dach stand ein Hubschrauber. Opa Gerd parkte das Motorradgespann hinter einem Busch und versuchte, es mit Zweigen zu verstecken.

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Was tun? Am besten den Transporter irgendwie verfolgen! Da kam Luzian eine Idee! Er nahm Klecks den GPS-Sender vom Halsband ab (Klecks hatte einen, weil Luzian ihn so sehr liebte und er ihn damit immer orten konnte) und klebte diesen mit seinem Kaugummi unter den Kühltransporter neben den Hinterreifen. Das hatte er mal in einem Film gesehen.

Dann schlich er sich von der Scheune weg. Als er außer Sichtweite war, sprintete er mit Klecks zu seinem Freund Benni. Dort klingelte er und Benni, der gerade aufgestanden war, öffnete. Luzian fragte außer Puste: „Kann ich Klecks für ein paar Stunden bei dir lassen?“ Benni antwortete: „Aber klar!“ Ohne viel zu erklären bedankte sich Luzian bei Benni und rannte zu seinem Opa Gerd. Bei ihm angekommen erzählte er, dass er Klecks verloren hatte und er unbedingt seine Hilfe beim Suchen brauchte. Luzian war klar, dass sein Opa, wenn es um Klecks ging, nicht lange zögern würde. Gerd sagte: „Zum Glück hat Klecks den GPS-Sender!“, und holte sein Smartphone heraus. Gerd klickte auf die GPS-App und gab den Code des Senders ein. Luzian und er sahen, wie sich der Punkt, der den Standort des Senders markierte, bewegte. Sie liefen in die Garage. Gerd zog eine Plane weg und zum Vorschein kam ein Motorradgespann.

Luzian klappte vor Staunen die Kinnlade herunter. „Wow!“, sagte er erstaunt. „Ich wusste gar nicht, dass du sowas hast!“ Luzian navigierte sie vom Beiwagen aus, indem er das GPS-Signal über das Smartphone im Auge behielt. Sehr bald sagte Gerd misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass ein Hund so lange so schnell laufen

Mittlerweile war der Himmel rot und die Sonne stand schon sehr tief am Himmel. Luzian und Opa Gerd sahen viele Autos in Richtung des Gebäudehaupteinganges fahren. Es schien, als würde es eine Veranstaltung geben. Schick gekleidete Frauen und Männer wurden am Haupteingang empfangen und ins Gebäude geführt. Der Kühltransporter war noch hinter dem Gebäude geparkt. Nun war es höchste Zeit, die Polizei zu rufen, denn das Smartphone hatte kaum noch Akku. Nachdem Opa Gerd der Polizei alles gemeldet hatte, gingen er und Luzian näher ran. Sie hörten, wie eine große, schlanke Frau sagte: „Ich freue mich schon auf den Impfabend in der Klinik.“ Luzian wisperte: „Wir müssen der Polizei Zeit verschaffen ... ich habe da eine Idee!“

Ohne dass Gerd etwas erwidern konnte, schlich er sich zurück zum Motorradgespann und zog sich die Lederjacke und die Sonnenbrille von seinem Opa an. Jetzt ging er in Richtung Klinik und schlug den Kragen der Jacke hoch. Opa Gerd sah entsetzt zu, als Luzian ihm zuwinkte, bevor er durch den Hintereingang ins Gebäude verschwand. Gerd schlug sich mit der Hand auf die Stirn. Als er nochmal die Polizei anrufen wollte, um zu fragen, wann diese endlich kommen würde, merkte er, dass sein Handy nicht mehr da war. Luzian fand mittlerweile im Gebäude eine Tür mit der Aufschrift „Bühne“. Daneben stand ein Wachmann, der so groß war wie ein Schrank. Als dieser Luzian sah, fragte er misstrauisch: „Wer bist du denn?“ „Der Breakdancer, den Sie für die Show bestellt haben“, antwortete Luzian selbstsicher. „Du bist ja noch ein Kind!“, sagte der Mann abfällig und fügte noch hinzu „und außerdem weiß ich nichts von einem Auftritt.“ In dem Moment wollte ein Mann mit einem Arztkittel an ihnen vorbei. „Hallo, Chef. Der Kleine hier meint, Sie hätten ihn als Breakdancer engagiert. Darf er rein?“, fragte der Wachmann. „Das kann gut sein, hm ... das organisiert meine Frau ... ich mache das nämlich nie ... und schließlich ist das ja der Bühneneingang“, antwortete dieser genervt und ging durch den Eingang. Luzian nutze seine Chance und hechtete ihm hinterher. Der

EI IM


24 Klinikchef stellte sich an ein Mikrofon. „Meine Damen und Herren, gleich nach einer kurzen Show beginnen die Impfungen! Richten Sie bitte Ihre Aufmerksamkeit auf den BreakdancerJungen!“ Luzian nahm das Smartphone, wählte das Lied „Freestyler“ und koppelte es mit dem Verstärker. Er fing an, Breakdance-Bewegungen vorzuführen. Das konnte er richtig gut und das Publikum klatschte im Rhythmus. Doch die Musik verstummte, denn der Akku war leer und ein anderes Geräusch war jetzt zu hören. Auf Luzians Gesicht erschien ein Lächeln. Als der Klinikchef und die Gäste die Polizeisirenen hörten, wollten alle schnellstmöglich das Gebäude verlassen.

„Wusste ich es doch! Du bist kein Breakdancer, sondern irgendein stinknormaler Junge, der uns abgelenkt hat.“ Der Klinikchef packte Luzian am Arm und zerrte ihn hoch, auf das Dach. Von dort aus sah Luzian die Polizei angefahren kommen. Als der Arzt ihn in den Hubschrauber schubste, fiel Luzian zu Boden und stieß sich den Kopf. Der Klinikchef schrie den Piloten an: „Starten Sie!“ Als der Pilot sich umdrehte, dachte Luzian seinen Opa zu erkennen. Doch konnte das sein? Das musste er sich eingebildet haben. Der Klinikchef wiederholte sehr gereizt: „Wieso starten Sie nicht?“ In dem Moment kam auch schon die Polizei und Luzian wurde schwarz vor Augen. Als Luzian wieder zu sich kam, lag er in einem Bett. Er war im Krankenhaus. Sein Schädel brummte und er hatte eine dicke Beule. Sein Opa saß neben ihm auf der Bettkante. Luzian fragte: „Wie bist du eigentlich in den Hubschrauber gelangt oder habe ich das nur geträumt?“ Opa Gerd schilderte Luzian, wie er gesehen hatte, dass Luzian die Treppen nach oben gezerrt wurde. Da war er die Feuertreppe hochgesprintet. Oben angekommen hatte er den Piloten aussteigen und durch eine an-

ANGELOS SARAKATSANIS gewann mit seiner Geschichte „Eiskalte Ware“ den 1. Preis in der Altersgruppe der 3.- und 4.-Klässler. Herzlichen Glückwunsch! Alle weiteren Gewinner:innen sowie alle Infos über den Kinder-Krimipreis 2022, an dem auch du mitmachen kannst, wenn du eine spannende Idee und eine mitreißende Schreibe hast, findest du unter www.kinderkrimifest.de!

dere Tür verschwinden sehen. „Ich wollte schon immer Pilot werden!“, sagte Opa Gerd lächelnd. Natürlich erzählte er ihm auch von der Festnahme des Klinikchefs, seiner Helfer und der Gäste der illegalen Impfveranstaltung. „Ich muss Klecks abholen!“, rief Luzian plötzlich. „Der übernachtet heute bei Benni. Mach dir keine Sorgen, ich habe schon alles geklärt“, beruhigte ihn sein Opa. „Morgen früh können wir hier losfahren, aber heute musst du dich noch ausruhen.“ Am nächsten Morgen war ein Foto von Luzian in der Zeitung und er war ein Held. Das war ein Start in die Sommerferien!

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Medien-Tipps 25

BU CH J U LE

FILM

MATHILDA

Invisible Sue:

Plötzlich unsichtbar Kennst du das Buch ,,Plötzlich Unsichtbar“ von Liz Kessler? Dieses Buch gibt es jetzt als DVD! Allerdings mit kleinen Unterschieden … Im Film geht es um Susanne, die von allen nur Sue genannt wird. Sie ist total unauffällig, schläft gerne im Unterricht ein, liest nur Superhelden-Comics und interessiert sich für niemanden. Dies ändert sich schlagartig, als sie einen Unfall im Labor ihrer Mutter baut, ein riesiger Behälter explodiert und sie einer blauen Flüssigkeit ausgesetzt wird. Dadurch wird sie unverwundbar! Als sie in der Schule auch noch unsichtbar und ihre Mutter entführt wird, beschließt sie, sich Freunde zu suchen: App, die super mit Technik umgehen kann, Tobi, der total sportlich ist, und Alfred, der Super-Computer. Zusammen versuchen sie, Sues Mutter wiederzufinden. Als noch eine andere Person mit Superkräften auftaucht, geht die Suche nach dem Entführer erst richtig los ... Ich finde den Film viel besser als das Buch, weil Sue im Buch alleine ermittelt, und es keinen richtigen Bösewicht gibt. Es hat so viel Spaß gemacht, den Film zu gucken. Ich könnte das unendlich oft wiederholen! Ab 6 Jahren, DVD ca. 7 Euro, kostenlos bei Amazon Prime

MIL AN

LORENA

POD-T CAS

Frag mich! Bei diesem neuen Angebot des Bayerischen Rundfunks können Kinder mitentscheiden, über welches aktuelle Thema so berichtet wird, dass es auch jede:r verstehen kann. Der Podcast heißt „Frag mich! Die Nachrichten und ich“. Janina und Tino sind zwei Erwachsene, die zu jedem Thema ein Kind interviewen, das etwas dazu zu sagen hat. Das nennt sich dann das „Thema der Woche“, wie zum Beispiel, warum bei der Europameisterschaft das FC-Bayern-Stadion nicht in den Regenbogenfarben leuchten durfte oder was es mit dem Verbot von Plastik-Strohhalmen ab 1. Juli auf sich hat. Tipp: Man kann per Sprachnachricht aufs „Podcastofon“ selbst ein Thema vorschlagen (Tel. 0171/839 89 41). Wir finden es super! Auf www.br.de/kinder/hoeren/frag-mich, Spotify und Co., kostenlos

Nachtschattenwald Das zweite, gerade erst im September erschienene Buch von Katrin Tordasi (erstes Buch: „Brombeerfuchs”) erzählt die Geschichte von Finn und Samira: Auf der Suche nach ihrer Familie und vielen weiteren auf mysteriöse Weise Verschwundenen wagen sie sich in den Nachtschattenwald, um die Menschen aus den gefährlichen Fängen des Mondwandlers zu befreien. Viele Legenden und Gruselgeschichten ranken sich um dieses Monster und um den Wald, in dem es jagt. Finn und Samira möchten endlich die Wahrheit erfahren und kommen schließlich durch viel Mut und Schlauheit dem Mondwandler und dem unglaublichen Geheimnis, das sich hinter ihm verbirgt, auf die Schliche. Ich finde, das Buch ist sehr spannend geschrieben! Katrin Tordasi, Fischer Sauerländer Verlag, ab 10 Jahren, 16 Euro

BU CH KOR A

Girl Guide

Marawa Ibrahim ist ein echter Star: Sie hat achtmal die Hula-Hoop-Weltmeisterschaft gewonnen und hält zwölf Weltrekorde. Unglaublich: Einmal hat sie 200 Reifen gleichzeitig in der Luft gehalten! Mit ihrer Truppe „The Majorettes“ trainiert die Australierin überall auf der Welt mit jungen Mädchen und Frauen. In ihrem Buch „Girl Guide – Wie du lernst, deinen Körper so zu lieben, wie er ist“ erklärt sie, was in der Pubertät mit dem Körper passiert. Sie macht das so locker und lustig, dass ich bei jedem Kapitel lachen musste und am liebsten gleich einen zweiten Teil lesen würde! In dem Buch sind wirklich gute Tipps und ich finde es toll, wie offen und unkompliziert sie über alles schreibt – besonders über bestimmte „Notfälle“, die dann gar nicht mehr so schlimm sind. Das Buch ist außerdem wunderschön gestaltet! Marawa Ibrahim, Sinem Erkas, Carlsen Verlag, ab 10 Jahren, 14 Euro

In deiner Stadtbibliothek findest du die hier vorgestellten Bücher und Filme – und vieles mehr!


26

ei

z we i te

ern und Weil auf Lag nen e Erwachse in e k n e rt ms h Fa sich selbst u n a m rt e m küm leineren. dabei sind, nd um die K u m m ra g Pro le lockere Essen, ums ir, dass so vie m t ll fä e g n. Außerdem menkomme m a s u z te u e L ontan, er lustig, sp m im t is s e ll A h! abenteuerlic

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ws: Christian Haas,

Ziska Thalhammer

Wilde Hühner? Nö, wilde Pfadis!

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Pfadfinder:innen, sind das nicht die Wald-Freaks in Einheitskluft, die ständig auf der Gitarre klampfen und nach strengen Regeln Abzeichen erringen? Mit Vorurteilen aller Art hat nicht nur die Sippe Estima vom BdP-Stamm Cosuaneten zu kämpfen. Wir haben sie an ihrem Truderinger Bauwagen besucht und festgestellt: Es geht superlocker und lustig zu – und vor allem um kleine und große Abenteuer in der Gemeinschaft.

Alles im grünen Bereich! Beim Rumstreifen durch de n Wald oder beim Chillen …

Stundenlange Singeabende auf Lagern mag ich voll gerne. Auch schön: abends in der Kohte (Schwarzzelte, in denen man Feuer machen kann) zu sein, wenn es draußen kalt ist und alle im Schlafsack liegen und sich noch ewig unterhalten. Das ist ein bisschen wie eine zweite Familie!

Lu c

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27

Crew Die besondere

Ein besonderer Moment für mich? Die Übergabe des blau-gelben Halstuchs (auc h wenn ich es heut vergessen hab). Bei diesem feierlichen Moment an einem sch önen Ort im Freien sind alle im Stamm dabei. Man ist da schon auch ein bisschen stolz drauf.

Ga

ra n c

e, 16

Ich bin seit der 1. Klasse dabei, damals in der Meute. Da ging es eher spielerisch zu. Jetzt, wo wir größer sind, treffen wir uns einmal die Woche zur Sippenstunde und reden, quatschen, spielen und genießen die Zeit.

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i, 15

MEHR DAZU IN UNSERER APP Im Video: So gelingt dir ein Lagerfeuer!

Kleiner Wegw eiser zu den P fadf

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In (besonderen) Zelten schlafen, kochen und sich aufhalten, viel draußen sein, singen, musizieren, mit Gleichaltrigen etwas unternehmen und dabei respektvoll mit anderen und der Natur umgehen – das sind einige Leitmotive der Pfadfinderei. Ein anderes lautet: Jugend führt Jugend. Das bedeutet, dass Teenager und junge Erwachsene schon eine Menge Verantwortung übernehmen, etwa indem sie auf die 6- bis 12-Jährigen, die sogenannten Wölflinge, aufpassen und deren Gruppen, die Meuten, leiten. Gut zu wissen: Ab dem Grundschulalter kann jede:r mitmachen und teuer ist die Mitgliedschaft auch nicht. Im Gegensatz zu den katholischen St.-Georgs-Pfadfindern (DPSG) und den evangelischen Pfadis vom VCP gibt es auch den interkonfessionellen (also religionsunabhängigen) Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der größte Pfadfinderverband in Deutschland. In München hat der BdP einige Ortsgruppen („Stämme“), zum Beispiel Pegasus in Giesing-Au, Albatros in Solln, die Goten in Schwabing oder eben die Cosuaneten in Trudering. Weitere Infos: www.pfadfinden.de, cosuaneten.de Ein Herz für Bäume! Ein Herz für die Gruppe!


28 Angebote für Kinder und Jugendliche Was in diesem Herbst in München alles los ist, kann man leider nicht genau vorhersagen. Fest steht, dass sich alle Kinder- und Jugendeinrichtungen ins Zeug legen werden, um ein möglichst breites Programm auf die Beine zu stellen. Es kann aber aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßahmen zu Einschränkungen und kurzfristigen Änderungen im Programmablauf kommen. Informiert euch also vorher gut, was genau und wie stattfinden kann. Zum Beispiel hier: www.kiks-muenchen.de, www.kjr-m.de, www.musenkuss-muenchen.de, www.muenchen.de.

INITIATIVE U18 Am 26. September ist Bundestagswahl, bei der das Parlament in Berlin neu bestimmt wird. Leider sind ja hier nur alle Über-18-Jährigen zugelassen. Aber auch alle Jüngeren können – zumindest symbolisch – an die Wahlurne.

! Alle Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Fr., 17.9., 10–18 Uhr, es gibt rund zwei Dutzend „Wahllokale“ in München, etwa der Jugendtreff Neuhausen oder „Der Club“ im Hasenbergl, Infos: www.u18.org, €

DRACHENFEST Hier kannst du Drachen bauen, die richtig fliegen, Bumerangs, Ballone, Papierflieger, Windräder und Windsäcke. Es gibt Lenkdrachenvorführungen und Tipps und Tricks von Drachenexpert:innen. ! Ab 8 Jahren, Sa./So., 25./26.9., 12–17 Uhr, am Rodelhügel im Riemer Park in der Messestadt Riem, Infos unter Tel. 089/ 34 16 76, €

SCHAUBURG LAB Wegträumen, Grenzen sprengen oder frei fallen – in den Labs der Schauburg erkundest du neue Welten und bringst sie in einem eigenen Theaterstück auf die Bühne. Ob ein Abstecher ins Herbstferien-Lab oder über eine gesamte Spielzeit: Für alle ist etwas dabei. ! Für Kinder von 6 bis 16 Jahren, Herbst-Lab: ab 2.11., verschiedene Orte, Anmeldung unter schauburg.lab@ muenchen.de, Infos: www.schauburg.net, € auf Anfrage

MEDIEN-LABOR DER FEIERWERK FUNKSTATION Im Medien-Labor tauchst du in digitale Welten ab, surfst im Internet, gehst auf Foto-Safari oder baust dir dein eigenes Medien-Projekt. Was du mitbringen musst? Neugier und viele Ideen! ! Für Kinder von 8–12 und Jugendliche von 13–18 Jahren, Di. +Mi. (außer in den Ferien) 16–18 Uhr, nächste Termine: Di., 5.10., und Mi., 6.10., Feierwerk Funkstation, MargareteSchütte-Lihotzky-Straße 36, Infos: www.feierwerk.de, €

SPIELFEST ZUM WELTKINDERTAG 2021 Am diesjährigen Weltkindertag fordern wir: „Lasst uns spielend (was) bewegen!“Dazu gibt es jede Menge Infos, Aktionen, Spiele und Bewegungsangebote. ! Für die ganze Familie (Kinder bis 14 Jahre), Mo., 20.9., 14–18 Uhr, Mariahilfplatz, Infos bei Spiellandschaft Stadt unter Tel. 089/18 33 35 und www.spiellandschaft.de, ohne Anmeldung und €

GIRLS*-SUMMER Vor dem internationalen Mädchentag am 11. Oktober finden in der ganzen Stadt jede Menge Aktionen für Mädchen* statt, die sich für Gleichberechtigung von Mädchen* und jungen Frauen* einsetzen und Spaß machen – von DiYWorkshops bis zur Teilnahme an einer Kinderund Jugendwahl. Gut zu wissen: Das * spricht alle an, die sich als Mädchen fühlen. ! 19.7.–10.10. Insta: internationalermaedchentag.muc, €

TOMMI KINDERSOFTWAREPREIS Games, Apps, elektronisches Spielzeug und Webseiten: Beim TOMMI Kindersoftwarepreis entscheiden die Kinder selbst, welche Spiele ihnen am besten gefallen. Und auch du kannst die neuesten Spiele in der Stadtbibliothek Moosach testen und bewerten. Die besten Spiele werden bei der Preisverleihung am 24. Oktober gekürt. ! Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren, von Ende September bis Mitte Oktober, Infos und Programm: Stadtbibliothek Moosach, Hanauer Str. 61, www.muenchnerstadtbibliothek.de, €

MIT DEM BUS IN DIE BERGE Der Alpenverein hat im Juni ein attraktives Testangebot gestartet: den Münchner Bergbus, mit dem man preiswert in die Berge fahren kann.MÜK-Reporter Jonas berichtet über dieses Angebot ausführlich auf www.muek.info und in unserer App MÜKit! Ob die Fahrten auch im Herbst noch stattfinden, stand bei Redaktionsschluss nicht fest. ! Aktuelle Infos: www.alpenverein.de/bergbus

Viele Aktionen und Veranstaltungen findest du auch auf Münchens Kinderportal www.pomki.de

Zuschauen IN MEINEN TRÄUMEN BIN ICH MEINE MUTTER Die erste und selbstverständlichste (aber auch komplizierteste) soziale Beziehung im Leben jedes Menschen sind die Eltern. Das Stück zeichnet durch Musik, Tanz und Szenerie Bilder der Gefühls-Landkarte Familie aus der Perspektive des Kindes. Die Choreografin Ceren Oran und ihr Team schöpfen dabei aus ihren eigenen Erinnerungen, aber auch und vor allem aus Gesprächen mit den wahren Expert:innen – den Kindern! ! Ab 5 Jahren, 10.10. 14 und 16 Uhr, 11. Und 12.10. jeweils 10 Uhr, Theater HochX, Entenbachstr. 37, Au, Infos: www. hochx.de, € 9 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder

LANGE NACHT DER MÜNCHNER MUSEEN Was geschieht eigentlich nachts im Museum? Ob Statuen lebendig werden oder Gemälde Grimassen ziehen, kannst du in der Langen Nacht der Münchner Museen erkunden. Mehr als 90 Museen und Institutionen machen mit und bieten neben Ausstellungen auch ein Rahmenprogramm mit Führungen, Konzerten und Installationen. ! Sa., 16.10., 19–2 Uhr, Kosten: 2,50 Euro Kinderprogramm, € 15 Euro für Erwachsene inklusive Kinder (4–14 Jahre), Infos: www.muenchner.de

JUDOKS Judoks zeigt junge Dokumentarfilme, die Geschichten von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt erzählen: Sie sind auf der Flucht, überwinden Hindernisse, zeigen Mut, rebellieren und finden zu sich selbst. ! Ab 9 Jahren, Di., 16.11., bis Fr., 19.11., Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, Infos: www.judoks.de, €

Theater HochX, Kinder- und Jugendforum, Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco eG, Anette Göttlicher, Feierwerk

Mitmachen


Mitreden

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Sport

HOCHHAUS-BOLZPLATZ MÜNCHNER OUTDOORSPORTFESTIVAL

KINDER- UND JUGENDFORUM Was brauchen junge Stadtbewohner:innen? Was muss verändert und verbessert werden? Mach mit beim Kinder- und Jugendforum, das voraussichtlich im Rathaus stattfindet. Stelle deine Ideen und Vorschläge vor, diskutiere mit Kindern, Jugendlichen und Stadträt:innen und stimme darüber ab, was für eine kinderfreundliche Stadt getan werden muss! ! Von 9–16 Jahren, Fr., 12.11., 14.30–17 Uhr, Rathaus am Marienplatz, Großer Sitzungssaal, Infos und Anmeldung unter Tel. 089/821 11 00, €

Egal, welche Sportart du schon einmal ausprobieren wolltest: Auf dem Münchner Outdoorsportfestival findest du sie bestimmt, von Bouldern über Biken bis Boarden. Mehr als 60 Sportvereine und Verbände warten auf dich. ! Für alle Altersgruppen, So., 19.9., 10–18 Uhr, Olympiapark, www.muenchner-sportfestivals.de, €

STREETBALL-ACTION Passen, dribbeln, Körbe werfen: Beim offenen Streetball-Programm kannst du mit professionellen Coaches trainieren und dich im Basketball ausprobieren. Völlig egal, ob du Anfänger:in bist oder Profi! ! Ab 8 Jahren, wöchentlich bis Oktober, verschiedene Orte, zum Beispiel in Neuperlach und Neuaubing, Infos und Termine unter www.wearehighfive.com , €

Wie cool ist das denn? Ein Bolzplatz auf dem Dach eines Hochhauses – mitten in der Stadt! Mit Rundum-Netzen, damit der Fußball nicht runterfällt! Sowas gibt es in Deutschland nur in München! Das Beste: Die Testphase des im vergangenen Oktober eingeweihten Dachsportplatzes auf dem Bellevue di Monaco wurde mit Erfolg abgeschlossen. Das heißt: Auch in Zukunft gibt es täglich sechs Slots mit je einer Stunde Spielzeit, die von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen über buntkicktgut e.V. gebucht werden können. ! Spielzeiten: Montag bis Freitag 14–20 Uhr und am Wochenende 10–16 Uhr. Maximale Personenzahl: 20. Ort: Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2–6, Glockenbachviertel. Weitere Infos, auch zur Belegung: buntkicktgut.de/bellevue-dachsportplatz, Buchung auch über Tel. 0152/31 83 29 91, €

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SPIELZEIT 2021/22

BURG.NET

THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM

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Ich gehe lieber ins Volkstheater!

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ab 15 oktober

FREIHEIT!


0 Spaß & Rätsel

Wegen Corona muss das Oktoberfest heuer erneut ausfallen – schade. Immerhin stehen ein paar Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese. Zum anderen haben wir auf dieser Seite hier eine „heimliche Wiesn“ am Laufen. Entdeckst du alle Symbole?

Guten Morgen! Wie schaut‘s denn heute aus – Bock auf Schule oder lieber weiterschlafen? E LL A

SOPH

IE

Treffen sich zwei Unsichtbare. Sagt der eine zum anderen: „Lange nicht gesehen!“

Patient: „Herr Doktor, Herr Doktor, alle behandeln mich, als wäre ich unsichtbar ...“ Doktor: „Der Nächste, bitte!“

LOUISE

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ultraviolett

H E F TI C K L B S AU

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#56

Die Zukunft ist ja schneller da, als man denkt! Und das gilt auch für die nächste Ausgabe, die bereits im Dezember erscheint. Das Thema: genau, Zukunft! Wenn du dazu Ideen hast, schreib sie uns! Einfach per Mail an redaktion@muek.info oder per Postkarte an die Kinderredaktion der Münchner Kinderzeitung, August-Exter-Str. 1, 81245 München!

1 Erdachsendeckelscharniernippelkommission

2 Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung 3 Blumenerdenverkaufsmitarbeitermützenpflicht

Lösungen: Vorsicht, Schlange: Nr. 2 (der Begriff ist besser bekannt unter der Abkürzung ADHS); Geheime Wiesn: Lederhose, Riesenrad, Brezn, Achterbahn, Lebkuchenherz, Bratwurst, Filzhut, Hendl, Feder

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www.muenchner-stadtbibliothek.de/kinderkino www.kinderkino-muenchen.de Karten bei München Ticket Telefon 089 54818181, www.muenchenticket.de

Großes Kinder ek. h t o i l b i tb Die Stad i n Send l i ng I m H P8

Büro für Gestaltung Wangler & Abele | © Ramin Tabeli/unsplash

Ab 15. Oktober jeden Freitag um 15.00 Uhr am neuen Standort im HP8 Hans-Preißinger-Straße 8 Raum Projektor


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Münchner Kinderzeitung Heft 55/September-November 2021  

Die unsichtbare Ausgabe! Vorhang auf für die neue MÜKit!-App, Zeitungsausträger:innen & Co. sind nachts unterwegs - Wir machen ihre Arbeit s...

Münchner Kinderzeitung Heft 55/September-November 2021  

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