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IX. Jahrgang • II. Quartal 09 • 33. Ausgabe

Titel

Eine Session mit Mandatos auf dem Politikerportal Streiflichter

Strahlend weiße Zähne aus der Tube Aus der KID-Praxis

Ein gutes Gefühl vor der Prüfung Doppik

Gründungsversammlung bei der ekom21 in Kassel

Regionales IT-Kundenmagazin für Sachsen-Anhalt

www.kid-magdeburg.de


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EDITORIAL

Asphalt und Beton Haben Sie in Ihrer Kommune schon einmal nachgerechnet, wieviel Euro der zusätzlichen Finanzmittel, die zur Abfederung der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verfügung gestellt werden, für „Asphalt und Beton“, vielleicht auch für „Lack und Farbe“ eingesetzt werden sollen? Ich vermute, es wird der überwiegende Teil sein. Und natürlich wird ein Großteil auch für teilweise marode Schulgebäude verwendet werden. Unbestritten notwendig und gut. Aber kann man das schon unter „Bildungsinvestitionen“ subsummieren? Verstärkt wird dieser Trend zu Investitionen in „Asphalt und Beton“ durch die anstehenden Wahlen. Zwar polarisiert auch so manches Bauinvest. Im Allgemeinen kann man damit aber schnell und augenfällig deutlich machen, was man dem Bürger Gutes tut. Das war früher nicht anders. Wenn man in die Geschichte einer Stadt eintaucht: Worüber spricht der Stadtführer überwiegend? Gebäude und Monumente! Und im Gedächnis behält man auch eher Schlösser und Burgen als moderne Infrastruktur und Kultur.

Dr. Michael Wandersleb, Geschäftsführer

Und so haben es auch heute Verwaltungsmodernisierung, Bildung und moderne Technologie und Infrastruktur (das sind nicht die Straßen, sondern die Datenautobahnen) schwer, Gehör bei der Verteilung der Krisen-Millionen zu finden. Dummerweise werden die normalen Steuereinnahmen in der nächsten Zeit nicht mehr so stark zur Verfügung stehen, so dass für alles, was jetzt nicht über die Extra-Krisengelder finanziert wird, in nächster Zukunft eher noch weniger Geld als bisher geplant zur Verfügung stehen wird. Aber ich hoffe natürlich, dass das alles nur ein schlechter Traum ist und tatsächlich jetzt die Chance ergriffen wird, die zusätzlichen Finanzmittel dort einzusetzen, wo die positiven Multiplikatoreffekte nachhaltig wirken. Ihr Dr. Michael Wandersleb

INHALT TITEL

Interview

Eine Session mit Mandatos auf dem Politikerportal 03

Auf ein Wort, Björn Bach

Streiflichter

Doppik

Strahlend weiße Zähne aus der Tube

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Magdeburg

Für stärkere Kommunen

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Der Internet Explorer 8.0

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Hochschule berät die Stadt Ballenstedt

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Partner

Kommunikation – wie funktioniert sie eigentlich? 10

Über intelligentes Facility Management den Haushalt nachhaltig entlasten

Regional

Regional

Kommunikation

Gesundheitsführer für Landkreis Zerbst

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Gesundheitsregion Sachsen-Anhalt

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Aus der KID-Praxis

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Gründungsversammlung bei der ekom21 in Kassel 14 Kurz und Knapp

05

Magdeburg

„Der Dinge Stand 2009“

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Ein gutes Gefühl vor der Prüfung

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Systemkaufmann im Jahr 2011 ...

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Dr. Michael Wandersleb in den Ausschuss gewählt

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„Regierung ohne Konzept“

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Technik

Zukunftsschock: Wie der PC 2019 aussieht Glosse • Surftipps • Rätsel • Lexikon

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TITEL

Eine Session mit Mandatos auf dem Politikerportal „Glückliches Magdeburg“ raunte es im Saal Der Bundesarbeitskreis „Große Städte“ der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland (SGK) absolvierte im vergangenen Monat in der gastgebenden Landeshauptstadt Magdeburg ein umfangreiches Programm zu Fragen der künftigen Ausgestaltung ihrer Politik in Deutschland. Beraten wurden Themen zum Konjunkturprogramm II, die Weiterentwicklung des SGB II sowie sicherheits- und ordnungspolitische Schwerpunkte in den großen Städten Deutschlands. Anerkennend zur Kenntnis nahmen die Arbeitskreisteilnehmer die Fortschritte der Landeshauptstadt Magdeburg bei der papierlosen Ratsarbeit. Über mangelnde Aufmerksamkeit mussten sich Marco Hauffe, Wolfgang Schachtebeck, Julia Scholz und Ralph Kadanik von der KID bei ihrem Vortrag zum modernen Sitzungsmanagement und der papierlosen Ratsarbeit nicht beklagen. Die überzeugende Demonstration der Anwendung von Mandatos und der Arbeit im Politikerportal vor den Vertretern der großen bundesdeutschen Städte wurde für die Magdeburger Kommunalpolitiker zum Heimspiel mit Punktsieg. Ralph Kadanik konnte den Anwesenden live und online demonstrieren, wie die papierlose Ratsarbeit in allen Phasen und Prozessen funktioniert und wie der Dokumenten-, Kommentar- und Informationsaustausch zwischen Rats- oder Fraktionsmitgliedern und der Verwaltung funktioniert. In Augenschein nahmen die Arbeitskreismitglieder auch die Ausstattung der Ratsarbeitsplätze mit Internet- und Stromanschluss. Diese gestatten es, selbst während einer Ratssitzung Dokumente aus

Ein aufmerksames Publikum nahm im April unter vielen anderen Aspekten auch die Arbeitsbedingungen der Magdeburger Stadträte und Fraktionen zur Kenntnis.

vergangenen Sitzungen – bis 1997 zurück – aufzurufen, dem Ratskollegen einen schriftlichen Kommentar zur Vorlage zu schicken oder auch Anmerkungen aus der Ratsdiskussion direkt und sofort ans Dokument anzufügen. Dass eine effiziente Ratsarbeit auch ohne Papierverbrauch oder große Aktenstapel auf den Tischen passieren kann, überzeugte viele Vertreter der Städte ebenso wie die Tatsache, dass in Magdeburg mittlerweile 48 von 56 Rats-

Präsidium: Dr. Michael Wandersleb, Helmut Herdt, Ursula Fahtz, Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Rainer Löhr (v.li.) stellten dem Arbeitskreis unter Vorsitz von Ulrich Hahnen aus Krefeld (re.) viele aktuelle Fragen und Themen Magdeburgs vor. Resüme von Ulrich Hahnen in seinen Dankesworten: „Magdeburg überzeugt!“ SERVER

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mitgliedern diesem neuen System verschworen sind und konsequent die Ressource Papier nur noch einsetzen, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Entfallen doch mit dem Ratsinformationssystem im Netz auch aufwändige Recherchen nach Vorlagen, Beschlüssen oder Anträgen. Allein 57.000 Dokumente umfasst die Bibliothek der letzten zehn Jahre Magdeburger Ratsarbeit im Netz. Und alle sind per Mausklick aufrufbar, staunten einige der Arbeitskreismitglieder. Anerkennend und streckenweise nachdenklich zur Kenntnis genommen wurden die Fortschritte in der Magdeburger Kommunalpolitik von den Sitzungsteilnehmern. Die anschließenden Pausengespräche drehten sich fast ausschließlich um die Effizienz dieses Magdeburger Systems, welches an diesem 23. April 2009 sicher neue Freunde gefunden hat. J.H.

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STREIFLICHTER

Strahlend weiße Zähne aus der Tube Deutsche Erfinder – heute Ottomar von Mayenburg (1885-1932) Zahlreiche Erfindungen in den vergangenen Jahrhunderten haben die Welt verändert. In einer Serie erinnert der Server an Erfindungen von Deutschen, die das Leben der Menschen nachhaltig beeinflusst haben. In der fünften Folge erzählen wir die Geschichte von Ottomar von Mayenburg, dem Erfinder der Zahnpasta.

Ob der deutsche Apotheker Dr. phil. Ottomar Heinsius von Mayenburg im Frühjahr 1907 davon wusste, ist bis heute nicht bekannt. Jedenfalls tüftelte der Mann auf dem Dachboden seiner Löwen-Apotheke in Dresden an allerlei Tinkturen und Cremes herum. Er probierte manches aus und stell-

te überrascht fest, dass seine Zähne nicht nur glänzten, sondern auch sein Rachenraum eine Zeitlang so roch wie der Inhalt seiner Tinktur. Clever war auf jeden Fall seine Idee, die selbst gemischte Zahncreme in kleine Metalltuben zu füllen. Damit wollte er sicherstellen, dass seine Zahnpasta lange haltbar und einfach zu handhaben ist. Durch geschicktes Wirken von Mayenburgs fasste die Öffentlichkeit außerhalb von Amerika seine Zahnpaste Chlorodont als Weltneuheit auf. Ihre weite Verbreitung machte sie zu einer Legende. Denn nicht nur in Deutschland, auch im benachbarten Ausland sorgte die erste Tubenzahnpaste für Aufsehen. Mit einer gigantischen Werbekampagne hämmerte von Mayenburg das neue Produkt geradezu in das Bewusstsein der Leute. Dies gelang vor allem durch

das klassische Chlorodont-Design mit der klaren weißen Schrift auf dunkelblauem Grund - unverwechselbar durch die "LeoKante", einer Umfassungslinie mit abwechselnden grünen und blauen Karos. Das zeitlose Design gilt bis heute als beispielhaft. Den Namen leitete der Erfinder aus dem Griechischen her: „Chloros“ bedeutet hellgrün - im übertragenen Sinne „frisch“ - und „Odon“ ist der Zahn.

© CHRISTIAN SEIDEL/PIXELIO

Er war nicht der erste, aber der pfiffigere. Denn die Idee, den Leuten fortschrittliche Mundhygiene nahe zu bringen und dafür die passenden Produkte zu entwickeln und anzubieten, hatte bereits 1896 die amerikanische Firma „Dr. Sheffields Creme Dentifrice“. Als Colgate & Company stellte sie in Amerika eine Tubenzahnpasta vor – allerdings eine, die schnell zerbrach und keinen Verschluss hatte. Deshalb war sie nur kurze Zeit haltbar.


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MAGDEBURG

Für stärkere Kommunen

Warum ausgerechnet Ottomar Heinsius von Mayenburg die Zahnpaste erfand, ist unklar. In Leipzig studierte er ab 1884 Pharmazie und erst 1901 – mit 36 Jahren – erwarb er den Doktor-Titel. Übrigens nicht zum Thema „Schimmelpilze“ ...

© CHRISTIAN SEIDEL/PIXELIO

Mit Mundhygiene oder gar Zähneputzen hat er sich erst viel später beschäftigt, schließlich erfand er sein Lebenswerk erst im reifen Alter von 42 Jahren. Wahrscheinlich hat ihn der ungeheure Erfolg von Karl-August Lingners Mundwasser beflügelt. Im Zuge der Vermarktung ihrer Produkte räumten Lingner und von Mayenburg gründlich mit der in der Bevölkerung jahrhundertelang verankerten Mär auf, ein Zahnwurm mache die Zähne der Menschen faul. Zähneputzen war seit dem Mittelalter nicht mehr üblich. Alte Methoden aus dem Orient waren längst in Vergessenheit geraten. Die Menschen mit ihren Zahnruinen im Mund stanken erbärmlich. Die Reichen und Adligen waren wegen ihres Zuckergenusses häufig noch schlimmer als die Bauern und Handwerker betroffen. Die Erkenntnis, dass kranke Zähne den ganzen Körper vergiften und sie deshalb durch regelmäßige mechanische Reinigung mittels Zahnbürste und Zahnpaste gepflegt werden müssen, wurde durch die Werbemaßnahmen wieder zum Allgemeingut. Neben der willkommenen Absatzsteigerung leistete von Mayenburg einen beachtlichen Beitrag dazu, dauerhaft ein Hygienebewusstsein in der Bevölkerung zu etablieren. Zunächst stellte von Mayenburg seine Zahnpasta-Tuben in seiner Apotheke her. Die Löwen-Apotheke am Dresdener Altmarkt war jedoch schnell zu klein für die Firma. 1917 mietete der Apotheker eine Fabrik, dann ließ er die „Leo-Werke“ bauen. Im gleichen Jahr begann der Export der Zahnpaste, den selbst der Erste Weltkrieg nicht zum Erliegen brachte. Das deutsche Heer orderte große Mengen Chlorodont. Seine Metalltuben bis hin zum Deckel fabrizierte von Mayenburg in der eigenen Tubenfabrik. In der Nähe von Ulm baute von Mayenburg seinen eigenen Naturkalkstein ab, den wichtigsten Grundstoff für Chlorodont. Pfefferminze für den frischen Geschmack lieferte eine eigene Plantage in Siebenbürgen. In den Laboratorien forschten 60 Mitarbeiter. Anfang der 30er Jahre mussten die Maschinen ununterSERVER

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brochen laufen, um die riesige Nachfrage nach Zahnpasta zu befriedigen. Tagesproduktionen von bis zu 150 000 Tuben waren die Norm. Chlorodont wurde zur Weltmarke – mit mehr als 20 Niederlassungen rund um den Erdball. Binnen 20 Jahren führte von Mayenburg sein Unternehmen an die Spitze der deutschen Dental-Industrie. Der wirtschaftliche Erfolg machte von Mayenburg zu einem der reichsten Deutschen seiner Zeit. Kurz vor dem 25. Firmenjubiläum starb der schwer herzkranke Apotheker im Juli 1932 mit 67 Jahren. Nach seinem Tod schrieb das Unternehmen weiter Erfolgsgeschichte – trotz kriegsbedingten Rohstoffmangels. Nach 1945 gab es Chlorodont weiter – unter sozialistischen Vorzeichen. Die einst berühmte Marke aber verkam zu einem beliebigen Produkt. Schließlich verkaufte die Firma den Markennamen Chlorodont für dringend benötigte Devisen an den Westen. Zum Ausgleich führte das Unternehmen parteieigene Markennamen wie „El-ce-sal“ ein. Die Dresdener Leo-Werke wurden zum Volkseigenen Betrieb Elbe-Chemie, in Obertshausen bei Offenbach baute die Familie „Chlorodont West“ auf. Die Marke lebte wieder auf, doch der alte Erfolg blieb aus. Der Markenname Chlorodont, den sich schließlich die Kosmetikfirma Schwarzkopf sicherte, hatte letztlich kein Glück. Längst tummelten sich andere auf dem globalisierten Zahnpasta-Markt. J.-U. Jahns

Auf großes Interesse der 37 Teilnehmer aus den Großstädten stießen Berichte von Magdeburger Unternehmen zur kommunalen Wirtschaftspolitik und zur Beschäftigungsförderung. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat Magdeburgs, Rainer Löhr, die Geschäftsführerin der AQB gGmbH Magdeburg, Ursula Fahtz, der Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburgs, Helmut Herdt, und Dr. Michael Wandersleb von der KID Magdeburg GmbH berichteten über die Entwicklung Magdeburgs auf diesen wichtigen Wirtschaftssektoren für eine Stadt. Aufgegriffen wurde dabei von den Unternehmenssprechern die Analyse von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, der eine rasche Durchsetzung der zweiten Etappe von Industrieansiedlungen im Osten der Republik forderte, um die Gewerbesteuereinnahmen für die Kommunen auf westdeutsches Niveau zu heben. Es muss der gesamten Politik klar werden, so der OB weiter, dass die Frage der Kapitalausstattung der Kommunen im Osten bis zum Auslaufen des Solidarpakts auf stabile Füße gestellt sein muss, soll eine umfassende und positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in ganz Deutschland dauerhaft und schuldenfrei gewährleistet sein.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper

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MAGDEBURG

„Der Dinge Stand 2009“ Ein wichtiger Schritt in Sachsen-Anhalts Kunstszene Der „Herbstsalon“ im MDR-Landesfunkhaus, die Kunstausstellung SachsenAnhalts im September eines jeden Jahres, hat Zuwachs bekommen. „Der Dinge Stand 2009“ könnte nun alle vier oder fünf Jahre, so der Wunsch der Künstler, im Frühjahr die Ausstellungspalette in der Landeshauptstadt zum Kunstschaffen in Sachsen-Anhalt bereichern. Der Veranstalter, der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt, und Kurator Jörg-Heiko Bruns haben mit diesem „Frühlingserwachen 2009“ im Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 10 in Magdeburg, ein wahres Wunder vollbracht.

Gemeinsam mit dem „Forum Gestaltung Magdeburg e.V.“, dem Stadtplanungsamt und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt ist es dem Kurator mit Projektleiter Frank Borisch und einem kleinen Beraterteam – Bildhauerin und Grafikerin Cathleen Meier, Maler, Grafiker und Objektkünstler Reinhard Rex und Bildhauer Wolfgang Rossdeutscher – gelungen, Maler, Grafiker und Bildhauer aus Magdeburg und der umgebenden Region erst-

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mals in einer neuen, großen Galerie zu vereinen. Natürlich hatten die teilnehmenden Magdeburger Künstler zahlreiche eigene und Ausstellungsbeteiligungen, allerdings in diesem Format schon lange nicht mehr. Norbert Pohlmann, Leiter des Forum Gestaltung e.V., zählt inzwischen über 40 Ausstellungen in seinem Haus. Aber diese gemeinsame Ausstellung mit 32

Malern, Grafikern und Bildhauern ist die erste große gemeinsame Kunstausstellung in Magdeburg nach fast zwanzig Jahren. Die noch nicht teilnehmenden Sparten künstlerische Fotografie, Kunsthandwerk, Design und Restaurierung würde Jörg-Heiko Bruns gern im kommenden Jahr unter der großen Überschrift „Der Dinge Stand 2010 – Teil 2“ dem kunstbegeisterten Magdeburger Publikum prä-

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KUNST sentieren, wenn die Voraussetzungen dazu gemeinsam geschaffen werden können. Und vielleicht kann dies, so der Tenor vieler Kunstschaffender, ein erster Schritt in Richtung städtischer Kunstausstellung, Kunsthalle oder auch einer stadteigenen Sammlung sein. Wird doch das Fehlen einer Sammlungsstätte für regionale Kunst bislang auch als Grund angeführt, die aktuellen Werke aus dem Kunstschaffen Sachsen-Anhalts nicht ansprechend und geschlossen zyklisch präsentieren zu können.

kasse, KID oder die Toepel-Bauunternehmung und viele andere dabei auch weiterhin mithelfen, hoffen die Magdeburger Künstler. Von den etwa 175 ausgestellten Arbeiten sind je Künstler zwei Werke, dazu auch die Biographien mit Porträtfoto, in einem ansprechend gestalteten Katalog zusammengefasst und auch unter www.bildende-kunst-in-magdeburg.de abrufbar. Der Katalog ist in der Ausstellung direkt erwerbbar. J.H.

Genau 25 Unternehmen Magdeburgs unterstützen bisher das Vorhaben der 32 Künstler, Kunst in der Landeshauptstadt wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und für alle erlebbar zu machen. Die Magdeburger Kunst, davon sind auch Mäzene und städtische Förderer überzeugt, wird in dem Maße Eingang in den nationalen und internationalen Kunstmarkt finden, indem es gelingt, diesen auch repräsentativ in der Öffentlichkeit abzubilden. Ein erster Schritt dazu ist gemacht und das schönste Geschenk für Kunstliebhaber und Künstler der Stadt und Umgebung wäre wohl das Angebot „Der Dinge Stand – Fortsetzung folgt“ nicht erst 2013 wieder aufzulegen. Dass damit das bewährte Team um Jörg-Heiko Bruns, Frank Borisch, Eva Reulecke und Norbert Pohlmann eine neue und spannende Herausforderung sehen würde steht außer Frage. Für die Landeshauptstadt wäre „Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen“, wie Goethe formulierte, ein echter Zugewinn und eine neue Facette im Spiegel des Magdeburger Kunstschaffens. Dass alle derzeitigen Förderer und Sponsoren wie Spar-

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Michael Emig | Santiago reitet für Spanien, Öl auf Hartfaser, 2008, vierteilig, ca. 250 x 300 cm

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Der Dinge Stand 2009 Malerei, Grafik, Plastik und Objekte aus den letzten fünf Jahren, von Magdeburger Künstlern gestaltet. Ausgestellt im Forum Gestaltung Magdeburg, Brandenburger Straße 10. Ausstellung vom 20. Mai bis 26. Juni 2009 Montag bis Freitag: von 14 bis 18 Uhr jeden Dienstag: von 18 bis 20 Uhr Führung durch den Kurator oder einen ausstellenden Künstler Am 25.06.2009: Große Finissage Eintritt frei, Führungen nach Anmeldung 0391-8864197 unter Telefon: Informationen: www.bildende-kunst-in-magdeburg.de Günther Gerth | Magdeburg Magdalenenkapelle, Petri- und Wallonerkirche, Aquatinta, 2004, 19 x 24 cm von links:

Rudolf Pötzsch Zwölfuhrsieben, Bleistift 2009, 73 x 52 cm Alfons Scholz Jägersocke ist eine Mahlzeit mit Thüringer Klößen und einem Yes-Törtchen, Mischtechnik auf Papier 2006, 42,5 x 30,5 cm Helga Borisch Weiterbau zu Babel, Zeichnung weiße Tinte, 2007, 100 x 70 cm

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KUNST

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Ausstellende Künstler 1. Peter Adler, 1954, lebt in Briest/Altmark 2. Jochen Aue, 1937–2007, lebte in Magdeburg 3. Manfred Augurzki, 1948, lebt in Magdeburg 4. Anne Rose Bekker, 1959, lebt in Magdeburg und Wanzer 5. Manfred Richard Böttcher, 1939–2008, lebte in Oebisfelde 6. Rainer Bogunski, 1971, lebt in Magdeburg 7. Frank Borisch, 1941, lebt in Magdeburg 8. Helga Borisch, 1939, lebt in Magdeburg 9. Jens Elgner, 1958, lebt in Blankenburg am Harz 10. Michael Emig, 1948, lebt in Magdeburg 11. Manfred Gabriel, 1939, lebt in Burg 12. Thomas Gatzky, 1949, lebt in Magdeburg 13. Günther Gerth, 1931, lebt in Magdeburg 14. Anette Groschopp, 1951, lebt in Magdeburg 15. Jochen P. Heite, 1940, lebt in Magdeburg 16. Rainer Hirsch, 1949, lebt in Magdeburg 17. Rolf Peter Jasper, 1949, lebt in Magdeburg 18. Michael Kott, 1957, lebt in Magdeburg 19. Dieter Ladewig, 1953, lebt in Magdeburg 20. Mario Lobedan, 1961, lebt in Magdeburg 21. Max Georg Marcks, 1954, lebt in Ausleben 22. Cathleen Meier, 1970, lebt in Magdeburg 23. Ingrid Müller-Kuberski, 1936, lebt in Magdeburg 24. Rudolf Pötzsch, 1950, lebt in Magdeburg SERVER

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25. Annedore Policek, 1935, lebt in Halberstadt 26. Daniel Priese, 1962, lebt in Halberstadt 27. Reinhard Rex, 1957, lebt in Magdeburg 28. Hans Hermann Richter, 1944, lebt in Huy-Neinstedt 29. Wolfgang Roßdeutscher, 1945, lebt in Magdeburg 30. Alfons Scholz, 1956, lebt in Tucheim 31. Beate Schoppmann, 1958, lebt in Magdeburg 32. Klaus Thiede, 1939, lebt in Dodendorf

Jörg-Heiko Bruns ist der Kurator „Der Dinge Stand 2009“ – Porträt Jörg-Heiko Bruns, gemalt von Peter Adler. 9


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KOMMUNIKATION

Kommunikation – Wie funktioniert sie eigentlich? Ständig läuft sie ab - wenn Menschen miteinander reden oder schweigen, wenn sie sich anschauen oder nicht, wenn sie sich verstehen oder streiten, wenn sie sich direkt begegnen oder online sind. Darum, möchten wir in den Beiträgen der nächsten Server-Ausgaben einige Grundsätze der Kommunikation näher vorstellen.

„Du wirst nicht an deiner Absicht, sondern an der Wirkung deiner Kommunikation gemessen!“ Dieser Spruch macht vielleicht deutlich, worum es hauptsächlich geht: Ziel einer Kommunikation müsste es demnach sein, die Absicht – das, was einer mitteilen will – mit der Wirkung – wie es beim anderen ankommt – in Einklang zu bringen. Oftmals benutzen Leute die gleichen Worte und reden dennoch aneinander vorbei, weil sie zum Beispiel unterschiedliche Bedeutungszumessungen haben. In einem Kommunikationsprozess dient deshalb die Reaktion des Empfängers als Feedback (Rückmeldung) darüber, inwieweit gesendete und empfangene Nachricht sich decken.

lawick, Carl Rogers, Alfred Adler, Ruth Cohn und Fritz Perls. Darauf basierend entwarfen diese 1977 das Modell der vierseitigen Nachricht. Demnach besteht nahezu jede zwischenmenschliche Nachricht aus vier verschiedenen Ebenen.

Vier Seiten der Nachricht – ein Modellstück der zwischenmenschlichen Kommunikation

Dazu gibt es folgendes klassisches Beispiel:

Sender-Empfänger-Modell

Hören mit vier Ohren (Kommunikationsanalyse)

Friedemann Schutz von Thun untersuchte mit seinen Kollegen Bernd Fittkau und Inghard Langer die kommunikationstheoretischen und psychologischen Erkenntnisse von Paul Watz10

Jede Nachricht enthält eine Sachinhaltsebene. Hier wird der Sachinhalt angesprochen, dass etwas Grünes vorhanden ist. Jedoch spielt sich noch mehr zwischen Sender und Empfänger ab. In einer Nachricht gibt es eine Ebene der Selbstoffenbarung des Senders. Mit jedem Wort, das jemand äußert, werden neben den Sachinformationen Informationen über die eigene Person sichtbar. Beispielsweise drückt der Mann durch diese Nachricht aus, dass er nicht weiß, was das Grüne ist.


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REGIONAL Hinzu kommt die Beziehungsebene einer Nachricht. Es wird auch übermittelt, wie der Sender zum Empfänger steht. Oftmals zeigt sich durch den Tonfall oder die Formulierung, was einer vom anderen hält. Der Mann offenbart durch seine Aussage, dass er seine Frau in Bezug auf das gekochte Essen für wissenskompetenter hält als sich selbst.Schließlich enthält eine Nachricht eine Appellbotschaft. Selten haben zwischenmenschliche Aussagen nur eine rein beschreibende Funktion. Fast alle Nachrichten beinhalten einen Versuch der Einflussnahme auf den Empfänger. „Dieser Versuch, Einfluss zu nehmen, kann mehr oder minder offen oder versteckt sein – im letzteren Falle sprechen wir von Manipulation. Der manipulierende Sender scheut sich nicht, auch die anderen drei Seiten der Nachricht in den Dienst der Appellwirkung zu stellen. Wenn Sach-, Selbstoffenbarungs- und Beziehungsseite auf die Wirkungsverbesserung der Appellseite ausgerichtet werden, werden die funktionalisiert. Das heißt: spiegeln nicht wider, was ist, sondern werden zum Mittel der Zielerreichung.“ Sowohl Sender als auch Empfänger kommunizieren stets auf den vier – oben erklärten – Ebenen einer Nachricht, sei es bewusst oder unbewusst. Konflikte oder Missverständnisse entstehen, wenn die Schwerpunkte von Sender und Empfänger verschieden gesetzt werden bzw. unterschiedlich interpretiert werden. Das Modell der vierseitigen Nachricht hilft, solche Missverständnisse aufzudecken und gibt die Chance, diese zu klären. Man kann die abgelaufene Kommunikation analysieren, indem man die gesendete und empfangene Nachricht einander gegenüberstellt. Diesen Vorgang, die Kommunikation unter die Lupe des vierseitigen Nachrichtenschemas zu nehmen, bezeichnet man als Kommunikationsanalyse.

Gesundheitsführer für Landkreis Zerbst Seit April gibt es den Gesundheitsführer Landkreis Anhalt-Bitterfeld 2009. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist ein informatives Nachschlagewerk rund um das Thema Gesundheit & Wellness entstanden. Die Broschüre listet Ärzte, Fachärzte, Apotheken und Krankenhäuser der Region und fasst diese übersichtlich zusammen. Zudem informiert das Heft über ausgewählte Institutionen und deren Gesundheitsdienstleistungen. Redaktionelle Beiträge und viel Wissenswertes zu Fitness, Wellness und Gesundheit sowie übersichtliche Kartografen in Form von Stadtplänen von Bitterfeld-Wolfen, Köthen und Zerbst, inklusive übersichtlicher Gebietskarte, vervollständigen das Produkt.

Gesundheitsregion Sachsen-Anhalt

Bei diesem Beispiel liegt das Kommunikationsproblem darin, dass Sender und Empfänger unterschiedliche Schwerpunkte auf die verschiedenen Nachrichtseiten gelegt haben. Der Mann könnte eine reine Informationsfrage (Betonung der Sachinhaltsebene) stellen wollen, um herauszufinden, was das Grüne ist. Die Frau bezieht sich auf die Beziehungsebene und reagiert darauf: was sie aus der Beziehungsseite der Nachricht zu verstehen glaubte (dass sie eine miese Köchin sei). Die Reaktion des Empfängers hängt mit drei verschiedenen Prozessen zusammen: 1. 2. 3.

Sinnespezifische Wahrnehmung (etwas sehen, hören, spüren) Interpretation (Filterung des Wahrgenommenen nach eigenen Erfahrungen, Werten und Vorstellungen) Emotionale Bewertung (Gefühl wie Zustimmung oder Ablehnung zu dem Wahrgenommenen und Interpretierten)

Sachsen-Anhalt nimmt am bundesweiten Wettbewerb um zukunftsfähige Konzepte der ärztlichen Versorgung teil. Ein solches glaubt das Land mit „Transage – Gesundheitsregion Sachsen-Anhalt“ bieten zu können und rechnet sich daher gute Chancen auf die vom Bund in Aussicht gestellten mehreren Millionen Euro an Fördermitteln aus. Zwei Modellregionen sollen damit entwickelt werden – der Landkreis Stendal ist neben dem Landkreis Wittenberg eine dieser Regionen. Dort sollen so genannte Filialpraxen in den Kommunen eingerichtet werden, in denen ärztliche Unterversorgung droht. In diesen Praxen werden an mehreren Tagen in der Woche Arztsprechstunden abgehalten.

Es lohnt sich also, mit offenen Ohren zu zuhören und klar, deutlich und empfängerorientiert zu „senden“. DR. HEIKE KUGLER

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AUS DER KID-PRAXIS

Ein gutes Gefühl vor der Prüfung Systemkaufmann Robert Rädler hat es geschafft Bei Redaktionsschluss war noch nicht ganz klar, ob Robert Rädler, Auszubildender im letzten Ausbildungsmonat, seine mündliche Prüfung als künftiger Systemkaufmann auch wirklich bestanden hat. Allerdings gaben die vorausgegangenen guten Ergebnisse in der Ausbildung, eine breite Unterstützung durch viele Kolleginnen und Kollegen bei der Anfertigung seiner Hausarbeit und auch die Familie dem heute Dreiundzwanzigjährigen ein gutes Gefühl.

„Ich glaube ich werde auch die Verteidigung meiner Arbeit zur Zufriedenheit aller meistern“, so der Tenor des bescheidenen aber selbstbewussten Mannes im Gespräch mit dem Server. Dabei war das Thema der Hausarbeit alles andere als leicht. Ging es doch um nichts Geringeres als um die Einführung des Systems „Mandatos“ in der Gemeinde Barleben. Umfangreich musste der angehende Systemkaufmann von der Angebotserstellung über die Beschreibung der eingesetz-

ten Technik und der Prozessorganisation bis hin zur komplexen Umsetzung und Anwendung des Systems in der Gemeinde alles genauestens erläutern. Gut vorbereitet und umfassend unterstützt von der KID Magdeburg GmbH und der Gemeinde Barleben fühlte sich Robert Rädler allemal. Und ein gutes Basiswissen, vermittelt in der Betriebsberufsschule I in Magdeburg, sowie eine praxisbezogene Ausbildung im Ausbildungsbetrieb KID waren beste Voraussetzungen für den Start ins Berufsleben. Seinem sehnlichsten Wunsch, in seiner Heimatstadt weiter arbeiten und leben zu dürfen, ist er mit seinen Leistungen ein gutes Stück näher gerückt. Bekam er doch auch aus der Magdeburger Stadtratsfraktion, wo er bei der Einführung von Mandatos ebenfalls unterstützend tätig wurde, nur „gute Noten“. Eine gute Schule, so Robert Rädler, war auch die Teilnahme an einer Projektpräsentation im niedersächsischen Achim und der anschließenden Installation von Systemen und Technik im dortigen Rathaus.

Robert Rädler (links) hilft dem neu in die Firma gekommenen Auszubildenden Danny Lutter, wo er nur kann.

Systemkaufmann im Jahr 2011... ... möchte Danny Lutter werden. Der gebürtige Haldensleber hat einen Ausbildungsvertrag bei der Telekom bekommen und wird, ebenso wie Robert Rädler, in der KID Magdeburg GmbH und in der BBS I seine Ausbildung absolvieren. Über seine Motive gab der Sachsen-Anhalter kurz und knapp an: „Im schulischen Praktikum in Haldensleben habe ich festgestellt, dass Informatik eben mein Ding ist.“ Dass die 12

Bewerbung angenommen und er im Team der KID herzlich aufgenommen wurde, freute den einundzwanzigjährigen Haldensleber. „Auch wenn ich jeden Tag zwischen Magdeburg und Haldensleben pendeln muss, macht meine Ausbildung großen Spaß.“ Sein großes Ziel ist es natürlich, ebenso große Erfolge in der Projektarbeit zu erreichen, wie sie sein Vorgänger erarbeitet hat. J.H.

Insgesamt, so der Magdeburger abschließend, kann sich jeder nur glücklich schätzen in einem Ausbildungsbetrieb zu lernen, in dem die Übernahme persönlicher Verantwortung und die Teilnahme an der Einführung neuester IT-Projekte an vorderster Stelle der Ausbildungsagenda stehen. J.H.


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INTERVIEW

Auf ein Wort, Björn Bach Moderne Kommunikationsmittel gehören heute für die meisten Menschen zum Alltag. Der „Server“ befragt Prominente, welche sie davon wofür benutzen. Heute: Björn Bach. Der studierte Sportwissenschaftler gewann mit dem Kajakvierer (K4) im Kanurennsport knapp 20 Medaillen bei Europa-, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, darunter sechsmal WM-Gold und zweimal Silber bei Olympia (2000 und 2004). Als 21-jähriger gewann er 1997 bei seiner ersten Weltmeisterschaft gleich einen kompletten Medaillensatz. In den darauf folgenden Jahren war er mit dem deutschen K4 permanent international erfolgreich. 2005 führte er als „alter Hase“ den mit jungen Nachwuchsathleten neu formierten Vierer erneut zu WMGold. 2008 beendete er seine erfolgreiche leistungssportliche Laufbahn und arbeitet seitdem als Trainer beim SC Magdeburg. Server: Welche Funktionen Ihres Handys nutzen Sie tatsächlich regelmäßig? Björn Bach: Ich habe mir ein MDA Vario zugelegt. Die Zauberkiste hat Windows Mobile und einen GPS-Empfänger an Bord. Ich benutze das Gerät vor allem zum Telefonieren, zum Schreiben von SMS, zum Abrufen von E-Mails, für meine komplette Terminverwaltung und als Adressbuch. Eher selten fotografiere ich damit, höre Musik oder surfe im Internet. Server: Wie oft klingelt in der Regel täglich Ihr Handy? Björn Bach: Zwischen 2- und 20- mal – das kommt ganz darauf an. Server: Was würde Ihnen ohne Handy fehlen? Björn Bach: Eine Menge, denn ich wäre ja nicht erreichbar und könnte auch niemanden anrufen. Vorteilhaft ist es auch im Supermarkt – da kann ich eben mal schnell meine Frau anrufen, um nachzufragen, ob es ein oder 2 Kilo Spargel sein sollten ... Server: Besitzen Sie einen privaten Computer? Björn Bach: Ja klar. Server: Wie nutzen Sie ihn? Björn Bach: Vor allem als Poststation, Stichwort E-Mails, zum Surfen im Internet, zur Foto- und Musikverwaltung, zum Chatten SERVER

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und zur Pflege der Internetseite www.kanutalente.de unseres Fördervereins. Die Seite betreue ich als Webmaster. Nur zum Spielen benutze ich meinen PC fast nie – dafür fehlt mir die Zeit. Server: Welche Internetseite klicken Sie am häufigsten an? Björn Bach: www.kanutalente.de Server: Bestellen Sie privat häufig/gelegentlich/nie Waren via Internet? Björn Bach: Oh ja, zuletzt habe ich mir einen Fotoapparat und ein paar Schuhe bestellt. Server: Schuhe? Passen die? Björn Bach: Na klar, das waren wasserdichte Goretexschuhe fürs Kanu, die gibt es im Einzelhandel gar nicht. Server: Besitzen Sie eine Spielkonsole? Björn Bach: Ja, eine WiSports. Server: Was haben Sie da zuletzt gespielt? Björn Bach: Ich boxe immer mit meiner Tochter Lilly an der Konsole. Die ist vier Jahre alt ... Server: Zeichnen Sie privat Fernsehsendungen auf? Björn Bach: Jedenfalls nicht auf herkömmliche Weise. Ich habe im Internet einen digitalen Videorecorder. Da kann ich mir runterladen, wenn mich wirklich etwas interessiert. Aber das ist die absolute Ausnahme. Server: Haben Sie keine Videos von Ihren legendären Rennen? Björn Bach: Oh doch, früher auf VHS-Kassette, jetzt auf DVD. Einen DVD-Player haben wir auch irgendwo herumstehen – aber es ist ja nicht so, dass ich mir das jede Woche dreimal anschaue. Server: Welche DVD haben Sie sich zuletzt gekauft/geschenkt bekommen und angesehen? Björn Bach: Ach Gott, ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich zuletzt eine DVD gekauft habe. Die letzte DVD, die ich gesehen habe, war der Spielfilm „Grüne Tomaten“, ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Jon Avnet aus dem Jahr 1991. Server: Auf welchem Weg verschaffen Sie sich die aktuellsten Neuigkeiten aus der Welt des Sports?

Björn Bach: Überwiegend aus der Zeitung und dem Radio. Server: Besitzen Sie eine Digitalkamera? Björn Bach: Ja, eine Panasonic. Die ist ideal, weil man damit nicht nur Fotos schießen, sondern auch Videos im HDTV-Format machen kann. Server: Was war Ihr letztes Fotomotiv? Björn Bach: Mein sechs Wochen alter Sohn Tamilo Server: Wie archivieren Sie Ihre privaten Fotos? Björn Bach: Ich speichere sie im Computer und drucke nur die schönsten Aufnahmen aus. Einmal im Jahr gebe ich auch ein Fotobuch in Auftrag. Und auf dem digitalen Bilderrahmen sind die originellsten Motive auch zu sehen. Server: Wie sähe Ihre dienstliche und private Welt ohne moderne Kommunikationsmittel wie PC, Internet, E-Mail, Handy, Digicam aus? Björn Bach: Ziemlich trostlos. Denn als moderner Mensch, der fast seinen kompletten Schriftverkehr am Laptop und per E-Mail macht, wäre man ohne digitale Medien doch ziemlich aufgeschmissen. Zumal ich sehr bemüht darum bin, so wenig Papier wie möglich zu bedrucken. Server: Lesen Sie lieber Briefe oder E-Mails? Björn Bach: E-Mails, das geht einfach schneller – auch das Beantworten der elektronischen Post. 13


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DOPPIK

Infoma-Rechenzentren gründen Facharbeitsgruppe newsystem® kommunal (nsk)

Gründungsversammlung bei der ekom21 in Kassel Am 31.03.2009 konnte ekom21Geschäftsführer Bertram Huke am Standort in Kassel 18 Teilnehmer von neun kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmen begrüßen, die alle die Finanz- und Rechnungswesenprodukte newsystem® kommunal der Ulmer Firma Infoma Software Consulting GmbH für ihre Kunden anbieten. Die beteiligten Rechenzentren zählen zu ihrem Kundenstamm über 400 kommunale Kunden und Unternehmen mit ca. 10.000 Nutzern, welche überwiegend bereits die kommunale Doppik eingeführt haben. Die Facharbeitsgruppe newsystem® kommunal soll unter dem Dach der VITAKO, der Bundesarbeitsgemeinschaft der

Kommunalen IT-Dienstleister e.V. Berlin, ihre Tätigkeit aufnehmen und allen Mitgliedern der VITAKO zur Mitarbeit offen stehen. Sie versteht sich als dauerhafte Plattform für alle nsk-Anwender in direkter oder mittelbarer Form. Facharbeitskreise sollen die Tätigkeit der Facharbeitsgruppe unterstützen. Ziel der Facharbeitsgruppe ist eine konstruktive und vertrauliche Zusammenarbeit zu nsk-Produktfachthemen, IT-Fragen, Beschaffungsfragen, Wettbewerbersituationen und generellen Problemlagen mit gemeinsamer Außendarstellung innerhalb und außerhalb der VITAKO. Die FAG nsk dient weiterhin als Interessenvertretung, um sich als geschlossene Einheit an den Softwarehersteller infoma zu wenden. Zum Vorsitzenden der

Facharbeitsgruppe nsk wurde Bertram Huke, Geschäftsführer ekom21, und zum stellvertretenden Vorsitzenden Markus Bodemann, stellv. Vorstand Infokom, gewählt. Es wurden zwei Facharbeitskreise gebildet, die auch für Nichtmitglieder der VITAKO offen sind. In dem Facharbeitskreis „nsk ASP“ werden die Aspekte aus Sicht des Rechenzentrumbetriebes der Software nsk behandelt. Die Leitung wurde Gabriele Büsse, ekom21, übertragen. Der Facharbeitskreis „nsk – Anwendungen“ befasst sich mit Fragen, Wünschen und Anforderungen derFachanwender. Die Leitung hat Peter Fischer, regio iT, übernommen.

Hintere Reihe v.li.: Dieter Plötz (ITEBO), Rüdiger Franz (KDS), Harald Oetzmann (HannIT), Hans Ulrich Theiss (ekom21), Dr. Michael Wandersleb (KID), Reinhard Jabusch (KDS) Mittlere Reihe v.li.: Günter Bienasch (ITEBO), Bertram Huke (ekom21), Dr. Rolf Beyer (KDO), Frank Eickelberg (KOSYNUS), Marco Hauffe (KID), Ulrich Kordaß (KOSYNUS) Vordere Reihe v.li.: Tobias Menke (ITEBO), Markus Bodemann (Infokom), Gabriele Büsse (ekom21), Doris Schreiber (regio iT), Günter Hermann (Infokom), Peter Fischer (regio iT)

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KURZ UND KNAPP

Der Internet Explorer 8.0 Mit einer ganzen Palette von sinnvollen und auch notwendigen Neuerungen startet der Internet Explorer mit der Version 8.0 seine Existenz im Internet. Die Entwickler von Microsoft haben die technologischen Lücken zur mächtigen Konkurrenz überwiegend geschlossen. Ganz neue Funktionen machen von sich reden, die bereits in der StandardAusführung enthalten sind. Zum Beispiel die Web Slices. Inhalte von Websites können individuell abonniert werden, so dass der User bei Nachrichten oder Auktionen über aktuelle Veränderungen informiert wird.

Anonymität Beim InPrivate-Filtering wird das Ausspähen von Firmen geblockt, die Informationen über das eigene Surfverhalten ermitteln wollen. So können keine Nutzerprofile von ihnen angelegt werden. Werbetreibende und unseriöse Direkt-Angebote bleiben damit vor der Tür. Aber Microsoft ist noch einen Schritt weiter gegangen. Bei Aktivierung des InPrivate Browsing öffnet sich ein neues Fenster. Alle abgerufenen Internetseiten bleiben ab sofort Privatsache. Es werden keine Cookies akzeptiert und der Verlauf der Sitzung wird nicht abgespeichert.

Sicherheit Zum Thema Sicherheit bieten die Entwickler einen SmartScreen-Filter an. Er erkennt weitgehend automatisch Schadsoftware, die über Internetseiten auf den Rechner gelangen kann. Allerdings braucht diese Analyse einen Zusatz im Quellcode der Website, der bei Manipula-

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tionsversuchen Warnmeldungen sendet. Dieser Zusatz muss vom Website-Betreiber/Webmaster integriert werden. Die Crash-Recovery sorgt dafür, dass selbst beim Absturz einzelner Seiten der Browser stabil bleibt und das Programm nicht abstürzt.

Kleine Erweiterungen Sehr nützlich sind zum Beispiel: •die Möglichkeit, bei den Registerkarten (Tabs) Gruppen zu bilden. •dass sich die Schlüsselwörter auf einer Internetseite jetzt ganz schnell mit einem permanent sichtbaren Suchfenster finden lassen. •dass die verbesserte Zoomfunktion eine automatische Skalierung der Webseite realisiert.

Hochschule berät die Stadt Ballenstedt Die Stadt Ballenstedt und die Hochschule Harz haben einen Kooperationsvertrag vereinbart. Gegenstand der Zusammenarbeit sind unter anderem die Serviceorientierung der Verwaltung, die Modernisierung der Wirtschaftsförderung und die Erarbeitung eines nachhaltigen Stadtmarketings. Die Zusammenarbeit soll in drei Phasen stattfinden, ausgehend von der Untersuchung aktueller Standards, der Herausarbeitung von Stärken und Schwächen bis hin zur Erarbeitung von Entwicklungsprofilen und Modernisierungsstrategien. Anlass ist die derzeit schwierige Lage von Kommunen im Land durch den demografischen Wandel. Die Stadt Ballenstedt aber wolle nicht darauf warten, welche Folgen dieser Wandel für die Stadt haben werde, sagt Bürgermeister Knoppik. Es sei wichtig, bereits heute und in naher Zukunft Maßnahmen zu ergreifen, um dem Bevölkerungsrückgang in den Orten entgegenzuwirken beziehungsweise auf die Folgen vorbereitet zu sein. Eingebettet in die Zusammenarbeit sind auch wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studenten, so wie die Diplomarbeit der Ballenstedter Studentin Isabel Ahrens, die an der Hochschule Harz studiert. Ziel sei es, keine theoretischen Gutachten, sondern praktische Richtlinien zu erhalten, an denen sich jeder orientieren kann.

Der Aufbau von Javascript-Inhalten hat sich gegenüber der Vorgänger-Version wesentlich gebessert, liegt aber dennoch weit hinter der Open-Source-Konkurrenz. Allerdings: Das Surfen mit dem Internet Explorer war noch nie schneller als mit der jetzigen Version! Bodo Gebhard

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PARTNER

Über intelligentes Facility Management den Haushalt nachhaltig entlasten SPARTACUS Facility Management® N+P Informationssysteme GmbH arbeitet mit KID Magdeburg GmbH zusammen Immobilien stellen nach Personal oder IT die zweit- bzw. drittgrößte Kostenposition dar (siehe auch Magazin „Facility Manager“ 4/2009). In der öffentlichen Verwaltung kommt verschärfend hinzu, dass es über Jahre hinweg aufgrund leerer Haushaltskassen nicht möglich war, ausreichend in die eigenen Immobilien zu investieren. Die Folge: ein Sanierungsrückstau, der auch die laufenden Kosten ( z. B. für Energie) in den Kommunen mehr und mehr in die Höhe treibt. Als kommunaler IT-Dienstleister betreut die KID Magdeburg GmbH (KID) auch die Landeshauptstadt Magdeburg. Diese hat das Thema Facility Management für sich erkannt und setzt zur Verwaltung ihres gesamten Gebäudebestandes sowie im Bereich Kostenmanagement und Auftragsverwaltung die RIB-CAFM-Lösung ARRIBA® openFM ein. Zum 1. Januar 2009 übernahm die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) die Weiterentwicklung dieser Software-Lösung und rückte damit in das Blickfeld der KID. Bereits seit 2001 ist N+P mit der Software-Eigenentwicklung SPARTACUS Facility Management® erfolgreich im CAFM-Markt tätig. Das modular aufgebaute System unterstützt die Bereiche Public, Finance und Industry bei Aufgaben im infrastrukturellen, technischen und kaufmännischen Facility Management. Zu den Kunden in der öffentlichen Verwaltung zählen unter anderem der Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena oder auch Städte wie Crimmitschau und Meerane. Nach Bekanntwerden der Übernahme der RIB-CAFM-Lösung durch N+P stand die KID vor der Entscheidung zur zukünftigen Zusammenarbeit beider Unternehmen. In der Übergangsphase empfahl sich N+P als innovatives IT-Unternehmen mit hohem Tempo: Bereits in einer 16

Begleitende Ausstellung – CAFM-Forum 2009, Dresden

frühen Phase wurde die geplante Migrationsstrategie beider Produkte vorgestellt. Einen ersten gemeinsamen Workshop nutzte das CAFM-Team von N+P dazu, die aktuellen Fragestellungen mit KID zu diskutieren sowie konkrete Anforderungen aufzunehmen. Lösungsvorschläge dazu wurden kurz darauf präsentiert und sind heute bereits umgesetzt. Ab Januar 2009 führte N+P dann individuelle Kundenveranstaltungen durch, in denen alle openFM-Kunden die Möglichkeit hatten, das SPARTACUS-Team kennen zu lernen, mehr zu den geplanten Entwicklungen zu erfahren und sich aktiv einzubringen. Am 2. April 2009 veranstaltete N+P in Dresden sein jährliches Kundenforum. Unter dem Titel „Facility Management gestalten – professionell und zukunftsorientiert“ wurde auch den zahlreichen Interessenten bereits eine neue Version von SPARTACUS Facility Management® präsentiert. In diese flossen erste Ergebnisse der Migration mit der RIBCAFM-Lösung ARRIBA® openFM ein. Dazu gehört auch die Integration einer interaktiven grafischen Navigation in die Software. Weiterhin wurden im Rahmen der Veranstaltung Tipps für mehr Energie-

effizienz mit Unterstützung von SPARTACUS gegeben sowie Möglichkeiten zur softwaregestützten Planung und Steuerung immobilienbezogener Aufgaben vorgestellt. In einer begleitenden Ausstellung präsentierten Partnerunternehmen, darunter auch KID, ihre FM-relevanten Produkte und Dienstleistungen. „Nach den ersten Monaten der Zusammenarbeit können wir sagen, dass wir die N+P Informationssysteme GmbH als innovatives IT-Unternehmen kennen gelernt haben. Wir sind von dem bisherigen Engagement sowie dem Produkt positiv beeindruckt und werden uns gern auch zukünftig aktiv in die weiteren Entwicklungen einbringen. Zudem planen wir, auch über das Projekt Magdeburg hinaus eng und partnerschaftlich mit dem Hause N+P zusammenzuarbeiten.“ (Dr. Michael Wandersleb, Geschäftsführer KID Magdeburg GmbH) Ansprechpartner N+P Informationssysteme GmbH Sven Reichardt Business Development CAFM Telefon +49 3764 4000-701 sven.reichardt@nupis.de


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REGIONAL

Wahl des neuen Präsidiums des DIHK

Breitbandförderung:

Dr. Michael Wandersleb in den Ausschuss gewählt

„Regierung ohne Konzept“

Die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), bestehend aus 80 Industrie- und Handelskammern, hat am 26. März 09 ihr neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann. Er tritt die Nachfolge von Ludwig Georg Braun an, der nach acht Jahren satzungsgemäß (maximal zwei vier-jährige Amtsperioden) aufhört. Zum Vizepräsidenten wurde Klaus Olbricht, Präsident der IHK Magdeburg und Geschäftsführer der Elektromotoren und Gerätebau Barleben GmbH gewählt. Aus dem IHK Bezirk Magdeburg unterstützen die beiden Geschäftsführer Clemens Gutmann, regiokom GmbH, und Dr. Michael Wandersleb, Kommunale Informationsdienste Magdeburg GmbH (KID), den Ausschuss Telekommunikation und neue Dienste, der über hundert Mitglieder zählt. Er umfasst Mittelständler ebenso wie Konzernvertreter und auch

wichtige Organisationen des Sektors sowie Forschungsinstitute. Themen des Ausschusses sind natürlich solche, die die ITWelt bewegen, vom Gesetzgeber geregelt sind und von den IT- und TK- Unternehmen gestaltet werden. Das Thema der letzten Periode lag auf dem Schwerpunkt Softwarepatente. Computerimplementierte Erfindungen zu schützen und zugleich die Offenheit der Softwaremärkte und den freien Wettbewerb zu sichern – das müssen die erkennbaren Ziele einer Europäischen Richtlinie zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen sein. Die DIHK plädiert für einen Richtlinientext, der sowohl dem Bedürfnis nach Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen Rechnung trägt als auch die Belastung für die Unternehmen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie sowie digitale Medien nicht größer werden lässt als die vergleichbarer technikbasierter Industriebereiche.

EU will effzientere Leuchtmittel in Laternen Ein Amtsblatt der Europäischen Union mit Folgen: Die Durchführung der Richtlinie 2005/32/ EG des Europäischen Parlaments schreibt Kommunen vor, umweltgerechte Leuchtstofflampen zu verwenden. Der damit vorgeschriebene Einsatz bestimmter Lampentypen mit Energieeffzienz kostet allein die Stadt Zerbst rund 300 Euro pro Straßenlaterne, insgesamt 600 000 Euro. Allerdings: Mittel- bis langfristig lohnt es sich auch für die Kommunen, denn die Stromkosten verringern sich ebenso wie die so genannte Lichtverschmutzung (künstliche Aufhellung des Nachthimmels). Der Deutsche Städte- und Gemeindebund prognostiziert, dass die neue EU-Laternen-Verordnung den Energieverbrauch um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 reduziert. Mit der modernen Dimmtechnik lassen sich nochmals etwa 65 Prozent Stromkosten sparen.

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Sachsen-Anhalt wird 2009/2010 erheblich weniger Mittel in den Ausbau des Breitbandinternets investieren als zunächst verkündet. Das Geld stammt aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Der Finanzausschuss beschloss im April eine Kürzung der Breitband-Mittel um 13 auf nunmehr 16,2 Millionen Euro. Nach dem Willen des Ausschusses sollen fünf Millionen Euro davon jetzt zusätzlich in die Schulbausanierung fließen. Mit acht Millionen Euro werden die Landkreisverwaltungen bei der Anschaffung von neuen Computern und Software unterstützt. Die Kürzung der Breitbandmittel ging wesentlich auf die Initiative des CDU-Finanzpolitikers Marco Tullner zurück. Tullner begründete das: „Die Landesregierung hat kein Konzept, wie eine Breitbandförderung in SachsenAnhalt aussehen soll. Deshalb ist es sinnvoll, diese Mittel erst einmal umzulenken.“ Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit der geringsten Zahl an Breitbandanschlüssen. Nach Auskunft der Staatskanzlei werden für 2009 und 2010 zusammen insgesamt 16,2 Millionen Euro aus den Konjunkturpaket-II-Mitteln bereitgestellt, die bei Kofinanzierung der Kommunen von 12,5 Prozent für Breitbandausbauprojekte abrufbar sind. In einem eigenen Programm setzt das Agrarministerium 2009 die Förderung des Breitbandausbaus mit 2,4 Millionen Euro fort. Außerdem habe das Wirtschaftsministerium angekündigt, 17,7 Millionen Euro in die bessere Breitbandanbindung von Industrieund Gewerbegebieten zu investieren. Diese Mittel wurden von der Bundesregierung als zusätzliche Sondermittel „Gemeinschaftsaufgabe Wirtschaft“ (GA) bereitgestellt.

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TECHNIK

Forscher mutmaßen über den Rechner in 10 Jahren

Zukunftsschock: Wie der PC 2019 aussieht Klein wird er sein und mehr an ein iPhone als einen klassischen Computer erinnern. Mit ihm projizieren wir Präsentationen an die Wand, entriegeln die Autotür und werden an unsere Tabletteneinnahme erinnert. Bald könnte die ganze Welt so nah sein, dass wir sie mit unseren Fingerspitzen berühren können. Zumindest verspricht das der PC (http://www.cio.de/schwerpunkt/p/pc.html) der Zukunft. Er soll all das was wir wollen oder brauchen in unsere Handfläche legen. Unsere amerikanische Schwesterpublikation Computerworld (http://www.computerworld.com/) hat sich Gedanken über den PC der Zukunft gemacht. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Ihr Smartphone enthielte ein biometrisches Sicherheitssystem. Nur mit dem kommen Sie an Ihre Daten, die in der Cloud abgelegt sind. Und wenn Sie Ihr Smartphone vor Ihrem Wagen auf- und abschwenken, entriegeln Sie damit die Autotür. Bestellen und bezahlen Sie mit einem Knopfdruck Ihren Kaffee am Morgen. Buchen Sie mit ein paar Klicks Ihren Wochenendtrip – Die möglichen Szenarien sind zahlreich. „Die Vision ist, dass PCs in der Zukunft ein Partner sein werden. Sie werden einen wichtigen Teil zu kognitiven Aufgaben beitragen“, sagt Andrew Chien, der als Forschungsdirektor bei Intel arbeitet. PCs waren von Anfang an Arbeitstiere. Mit der Zeit wurden sie immer kleiner und mobiler, aber ihre Aufgabe blieb die gleiche. Im kommenden Jahrzehnt soll sich dies nun grundlegend ändern. Der PC wird Ihr Kollege, Ihr Butler und vielleicht sogar Ihr Freund. Bei Intel haben sich Forschung und Entwicklung und IT Management zusammengesetzt und über den PC der Zukunft nachgedacht. Alle sind sich einig: Äußerlich wird sich einiges ändern. Die Computer werden weniger wie heutige Laptops, sondern vielmehr wie ein Handy, eine Uhr oder ein Ring aussehen. 18

Hologramm ersetzt PC-Tastatur „Der PC 2019 hat nichts mit dem PC zu tun, den wir heute kennen", sagt Wen

Der PC der Zukunft ähnelt dem Smartphone mehr als einem klassischen PC.

Xiao. Er ist CIO beim Londoner Telekommunikationsgiganten BT Group PLC. Kleiner und universeller werde der PC sein. Xiao sagt, dass vor allem jüngere Arbeitnehmer erwarten, dass ihre Daten immer und von überall her erreichbar sind. Sie wollen sich keine Gedanken über Speichermöglichkeiten und Datenübertragung machen. Virtualisierung und Cloud Computing haben bereits viel zur Mobilität beigetragen und diese Entwicklung wird sich fortsetzen. "Die Speicherlösungen werden irgendwann alle virtualisiert und geräteunabhängig sein“, sagt Xiao. Das verändert aber auch unsere Anforderungen an Hardware. „Hier geht es nun vor allem um Identifikation“, weiß Xiao. Deshalb wird der PC ordentlich schrumpfen. Und er wird viel flexibler sein als heute - auch äußerlich. Da wird es dann zum Beispiel Bildschirme geben, die man lang ziehen, aufrollen oder zusammenfalten kann. Ausgezogen

ist der Bildschirm dann beispielsweise groß genug, um damit im Büro zu arbeiten oder unterwegs einen Film zu sehen. Aber das ist erst der Anfang. Forscher entwickeln programmierbare Produkte, bei denen die Mikroprozessoren und der Speicherplatz im Material selbst stecken. Das Material würde man dann so programmieren, dass es seine Form verändert, je nachdem wie es der Nutzer gerade braucht. Zum Beispiel könnte man dann durch einfachen Tastendruck ein Smartphone in ein Bluetooth Headset und dann in eine Fernbedienung verwandeln. 2019 wird die Entwicklung vielleicht noch nicht ganz so weit sein, aber zumindest ein ganzes Stück näher als jetzt. Es könnte auch sein, dass der Monitor und die Tastatur zu diesem Zeitpunkt ganz verschwunden sein werden. Die Maus wird vollständig von Touchscreen-Technologien ersetzt worden sein. Ein Hologramm könnte die Tastatur ersetzen.

Cloud Computing und Virtualisierung Der PC wird bei den Projektionen dann sogar so weit mitdenken, dass nicht jeder diese Projektionen zu Gesicht bekommt. Werden beispielsweise gerade sensible Daten an die Wand projiziert und eine dritte Person kommt in den Raum, registriert der PC das und unterbricht die Übertragung. Kabel und Steckdosen werden mit dem Zukunfts-PC überflüssig. Er wird sich seine Energie auf anderen Wegen holen. Beispielsweise könnte er sich durch magnetische Induktion aufladen. Oder der PC könnte sich sogar durch seine Umwelt – also durch Licht, Wärme oder Bewegung – aufladen. CIO Xiao ist der Meinung, dass auch die Art des Inputs 2019 eine völlig andere sein wird. Man wird viel weniger tippen als bisher. Das FORTSETZUNG AUF SEITE 19


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GLOSSE

Abwracken leicht gemacht Zugegeben, der Name ist ein schlechter Witz: Umweltprämie nennt die Regierung jene Bonuszahlung, die Autobesitzer neuerdings bei Verschrottung ihrer ollen Möhre einheimsen. Wer seinen rostigen Fiat Panda gegen eine nagelneue M-Klasse eintauscht, bekommt dafür 2500 Euro. Ökologisch gesehen zwar Schwachsinn, aber in Zeiten, wo Regierungen einen Rettungsschirm nach dem anderen aufspannen, ein echter Brüller. Sieht man aber von dem missratenen Namen ab, ist die Grundidee geradezu brillant. Vieles in deutschen Landen ist schließlich alt, abgenutzt und reif für den Schrottplatz. Durch finanzielle Anreize auf allen Ebenen könnte Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Mobilitätsminister Wolfgang Tiefensee dafür sorgen, dass unser ganzes Land schöner wird.

den Wänden über den Ehebetten genommen würden, wäre Platz für neue Kunst von den Absolventen der Hallenser Künstlerschmiede Burg Giebichenstein. Wer einen Hirsch-Schinken zerkloppt und dafür ein modernes Buntgemälde anpinnt, bekommt Bares vom Staat. Um die Not leidende Industrie zu unterstützen, sollten Abwrackprämien auch gezahlt werden für angerostete Gartenspaten (bring zwei, nimm vier), in die Jahre gekommene Lederjacken, Haustiere oder Friteusen. Auch im Gesundheitswesen wären Abwrackprämien ein Gewinn für alle Beteiligten. So sind manche Patienten mit ihren künstlichen Gelenken oder den dritten Zähnen unzufrieden, können sich aber neue Gelenke oder Zahnprothesen nicht leisten. Das muss doch nicht

sein! Auf den Schrott mit dem alten Zeug, um Platz für neue Implantate zu schaffen. Und letztlich muss es endlich auch Prämien für durchgelegene Schlafzimmerbetten geben, jawoll. Wenn schon in der Wirtschaft tote Hose ist, dann muss es doch wenigstens auf der neuen Liegewiese mit der 7-Liegezonen-Matratze lebendig zugehen. Also Frau Merkel, werfen Sie die Schrottpresse an! Öffnen Sie die Staatsschatulle – und wir wracken nicht nur unsere Autos ab, sondern gerne auch unsere Stadt, unsere Möbel, Frauen, Tiere und sämtliche Frankfurter Großbanken. Ach, die haben Sie schon abgewrackt? Verdammt, dann ist der Prämientopf ja leer. J.-U. Jahns

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MAD MAX/PIXELIO.DE

Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, warum es eigentlich nur für alte Autos Bares gibt? Mindestens genauso dringend gehört schließlich der Großteil des verwirrenden Schilderwalds abgewrackt. Das könnten die Bundesbürger selbst erledigen: Wer ein Verkehrszeichen umhaut und dafür einen Baum pflanzt, erhält 500 Euro. Auch die Möbelbranche wartet dringend darauf, dass auch für Barock-Sofas und Schrankwände, Eiche rustikal, die zum Sperrgut an die Straße gestellt werden, Milliarden fließen. Ebenso beglückt wäre die darbende Kunstszene: Wenn endlich die röhrenden Hirsche und die Zigeunerinnen mit Revolverblick von

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semantische Web und künstliche Intelligenz werden die Menge an Input deutlich reduzieren. Touch Screens, Spracheingaben und sogar die Messung von Hirnstromwellen könnten dominieren. In einer primitiven Variante gibt es das meiste, was uns in einem Jahrzehnt erwartet, bereits. Smartphones beispielsweise sind der Vorbote der Richtung, in die es gehen wird. Auch Cloud Computing und Virtualisierung sind erste Töne einer wegweisenden Zukunftsmusik. Von heute auf morgen werden diese Veränderungen nicht stattSERVER

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finden. Bis es den PC der Zukunft gibt, muss noch viel passieren. Denn er müsste ja beispielsweise so weit entwickelt sein, dass er nicht während einem Meeting mit dem Vorgesetzten daran erinnert, dass nun die Herztabletten eingenommen werden müssen. Und die Identifikationsmechanismen und Sicherheitsvorkehrungen müssen sich noch weiter entwickeln.

Mehr iPhone als PC Informatik-Professor Michael Zyda sieht den PC der Zukunft näher am iPhone

als am heutigen PC. Er sagt: "Der PC wird in jede Hemden- und Hosentasche passen und über mindestens 10 TB Speicherplatz verfügen." Der PC werde dann eine so genannte Kontextmaschine sein, die einen beim Gespräch mit Personen etwa an deren Namen und an das letzte Gesprächsthema erinnert. „Es wird keine künstliche Unterscheidung zwischen Heimgerät und Bürogerät geben. Es gibt dann nur noch Ihr Gerät“, sagt Zyda. 2019 werde es fester Bestandteil unseres Lebens sein. ANDREA KÖNIG 19


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SURFTIPPS

Typo-Kunst für Nostalgiker Kurz vor dem Wochenende unter www.patorjk.com/ software/taag noch ein Ausflug in die Vergangenheit. ASCII lautet das Stichwort, das die Herzen von IT-Nostalgikern höher schlagen lässt. Der Zeichensatz des „American Standard Code for Information Interchange“ bildet die Grundlage für ASCIIArt, womit Computer-Zeichnungen gemeint sind, die komplett textbasiert sind. Benötigt wird im Grunde genommen nur eine nichtproportionale Schrift, also eine Type wie beispielsweise Courier, bei der alle Zeichen die gleichen Maße haben. Über 100 bekannte Schriftarten wie zum Beispiel Fraktur simuliert der ASCII-Art-Generator, der den eingegebenen Text automatisch in ein ASCII-Zeichenset umwandelt. Hintergrund- und Vordergrundfarbe und weitere Effekte können eingestellt werden. Natürlich können die Zeichen dann auch exportiert werden. Server-Urteil: Nette Spielerei ...

Für Energieversteher Das Bundeswirtschaftsministerium liefert auf www.energieverstehen.de Informationen zu Themen wie Energiemix, Strompreise, Anbieterwechsel oder Stromsparen. Die Fachleute beantworten Fragen wie „Muss ich Strompreiserhöhungen hinnehmen?“ und liefern Hintergrundwissen sowie gesetzliche Grundlagen und Verordnungen. Die politischen Ziele der Bundesregierung zum Thema Kernenergie oder Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung – alle Themen sind leicht verständlich dargestellt. Ein Glossar von „Absorber“ über „Niedrigenergiehaus“ bis „Wirkungsgrad“ lässt kaum Fragen offen. Server-Urteil: Nützlich für Leute, die harte Fakten zur Energiediskussion suchen.

ProSieben geht auf Nummer sicher Neuer Trend bei Fernsehsendern, die unsicher sind, ob Comedyformate im Programm Erfolg haben. Zumindest ProSieben behilft sich seit Kurzem mit einer Internetplattform. Auf www.broken-comedy.de können Internetnutzer Gags vorkosten. Die kurzen Sketche, Cartoons oder hintersinnigen Musikvideos, die für die Seite produziert wurden, können die User per Topoder Flop-Button bewerten und nach Anmeldung auch kommentieren. Nur die besten Videos schaffen es am Ende ins ProSieben-Programm: Die User-Highlights werden im Sommer im TV-Format „Broken Comedy“ zu sehen sein. Zudem sollen durch die Plattform komische Talente gefördert werden, die hier ihre Ideen realisieren können – zwar nicht in Form selbst hochgeladener Clips, aber als Konzept, das per Kontaktformular an die Macher der Seite übermittelt werden kann. Server-Urteil: Wer sonst nix zu lachen hat ... 20


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Unter allen neuen Abonnenten verlosten wir dreimal einen USB-Stick. Unsere Gewinner sind: Brigitte Mayer aus Magdeburg Thomas Treml aus Berlin und Christian Strohback aus Burscheid.

kostenlos und frei Haus

Herzlichen Glückwunsch!

Sie möchten ein kostenloses Abo des „server“. Kein Problem. Benutzen Sie die Karte oder Telefon Telefax E-Mail

03 91 2 44 64-0 03 91 2 44 64-400 info@kid-magdeburg.de

Unter allen neuen Abonnenten verlosen wir drei USB4 GB) mit USB-Kabel und praktischer Schlaufe. Sticks (4

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Preisausschreiben

Viel Spaß beim Rätseln!

Kreuzworträtsel

Unter allen Einsendern des richtigen Lösungswortes verlosen wir dreimal unsere leckeren KID-Nougat-Pralinen.


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Frau

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Herr

Bitte frankieren. Danke

Name/Vorname

wortwörtlich

???

Firma

Straße/Hausnummer

Antwort Woher kommt der Ausdruck ...

PLZ/Wohnort

Redaktion „Server“ KID Magdeburg GmbH Alter Markt 15 39104 Magdeburg

Wenn jemand nicht kapieren will, was zu tun ist, dann tut man gut daran, ihm mit einigem Nachdruck „auf die Sprünge zu helfen“. Das heißt, man leistet eine mehr oder weniger energische Beihilfe, dass jener seine Pflicht tue. So setzt der Jäger seinen Jagdhund auf die Spur des Wildes, damit er sich die Wege und Umwege des Rehs, des Fuchses oder des Hasen merkt und ihren Fluchtsprüngen durch den Wald folgen kann. Während jedoch die Erziehung des Jägers an seinem Hund sich durchaus wohlwollend und anerkennend vollzieht, liegt in der Anwendung der übertragenen Redensart schon eine missbilligende Kritik an jemandem, der es an dem nötigen Eifer hat fehlen lassen.

SUDOKU

Bitte senden Sie mir den „server“ kostenlos zu.

Einem auf die Sprünge helfen

Herr

Bitte frankieren. Danke

Name/Vorname

Straße/Hausnummer

PLZ/Wohnort

Das Lösungswort lautet: ______________________

Antwort Redaktion „Server“ KID Magdeburg GmbH Alter Markt 15 39104 Magdeburg

Bitte senden Sie mir den „server“ kostenlos zu.

DEIKE-PRESS

Frau


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IMPRESSUM

Lösungswort gesucht Schreiben Sie das Lösungswort auf die beigefügte Postkarte oder senden Sie uns eine E-Mail.

Kundenmagazin der KID Magdeburg GmbH

G KID Magdeburg GmbH

Herausgeber KID Magdeburg GmbH Alter Markt 15 39104 Magdeburg

Alter Markt 15 39104 Magdeburg G E-Mail: info@kid-magdeburg.de

Einsendeschluss ist am 3. August 2009 Telefon Telefax E-Mail Internet

Vergessen Sie nicht den Absender. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

03 91 2 44 64-0 03 91 2 44 64-400 info@kid-magdeburg.de www.kid-magdeburg.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Redaktionsbeirat Dr. Michael Wandersleb Geschäftsführer KID Magdeburg GmbH

Das Lösungswort unseres letzten Rätsels hieß: Pilotprojekt. Eine Taschenlampe haben gewonnen:

Andrea Pape Marketing KID Magdeburg GmbH

Frank Wabnitz aus Aschersleben/OT Winningen; Karl-Heinz Messmer aus Gerwisch und Dipl.-Soz. wiss. Ingo Unkelbach aus Köln Herzlichen Glückwunsch!

Jens-Uwe Jahns Journalist Jürgen Haase Journalist

LEXIKON

Georg Rieger, Geschäftsführer Spectrum Wirtschaftswerbung GmbH

FIT (failure in time ) Die Einheit für die Zuverlässigkeit von Komponenten, Steckern und Systemen ist die Failure In Time (FIT). Ein FIT entspricht einer Zuverlässigkeit von einem Fehler in 1.000.000.000 Stunden, resp. 10exp-9 Fehler pro Stunde. Für die Bewertung der Zuverlässigkeit eines Gesamtsystems werden die FIT-Werte aller Einzelkomponenten miteinander addiert. Je höher der FIT-Wert ist, desto höher ist die Ausfallwahrscheinlichkeit.

IEC 61508 IEC 61508 ist ein internationaler Standard für die funktionale Sicherheit von elektrischen, elektronischen und programmierbaren elektronischen sicherheitsbezogenen Systemen (E/E/PES). Er bietet eine Richtlinie für das technisch Machbare und wirtschaftlich Sinnvolle. Der aus mehreren Teilen bestehende IEC-Standard benutzt SERVER

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spezifische Begriffe und Definitionen und legt die Anforderungen an ein Sicherheitssystem fest, für das entsprechende Sicherheitsstufen (SIL) ausgewiesen sind.

Macros ... ... sind eine Abfolge von Instruktionen oder Tastenanschlägen, die als Befehlsfolgen für Anwendungsprogramme erstellt werden. Es handelt sich dabei um Befehlsfolgen, die unter einem Makronamen gespeichert und für häufig wiederkehrende, gleichartige Operationen aufgerufen werden. Ein Makro wird durch eine festgelegte Tastenkombination oder durch eine Funktionstaste aufgerufen und dient der automatisierten Abarbeitung von Routinearbeiten. In Programmiersprachen wird mit einem Makro eine Programmanweisung zu einer Befehlsfolge erweitert.

Gesamtherstellung Spectrum Wirtschaftswerbung GmbH Julius-Bremer-Straße 10 39104 Magdeburg Telefon 03 91 5 61 06 96 Telefax 03 91 56 46 49 Internet www.spectrumww.de Druck Druckhaus Laun & Grzyb Magdeburg Illustration Phil. Hubbe, Magdeburg „server“ erscheint quartalsweise. Nachdruck nur bei Nennung der Quelle. Themengerechte Fotos und Manuskripte sind stets willkommen, doch können wir Veröffentlichung oder Rücksendung nicht garantieren.

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