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Consajo Nr 6 Juni 2017

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Kath. Pfarramt St. Josef Nägelseestrasse 46 8406 Winterthur www.stjosef.ch

Redaktion : consajo@kath-winterthur

Consajo Zeitschrift der katholischen Pfarrei St. Josef in Töss

Editorial Liebe Leserinnen und Leser

In diesem Jahr 2017 begehen wir das 100-jährige Jubiläum der Marienerscheinungen in der Cova da Iria. Die Jungfrau Maria « besuchte » Portugal, während Europa das Massaker des Ersten Weltkriegs erlebte. Portugal selbst war von der Säkularisation erschüttert. Die Jungfrau Maria kam, um ihre Botschaft drei kleinen Hirten anzuvertrauen : Francisco, Jacinta und Lucia. Die Botschaft von Fatima, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat, hat mittlerweile die ganze Welt erreicht. Im Herzen der Botschaft steht das tägliche Rosenkranzgebet für den Frieden. Warum nicht die tägliche Messe ? Die Frage wurde Schwester Lucia gestellt. Sie betonte, dass nicht alle jeden Tag zur Hl. Messe gehen könnten, aber einen Rosenkranz könnten alle immer mit sich tragen. Wir sind täglich über die Massenmedien über Kriege und Terroranschläge informiert. Klar, es wird auch viel über Friedensverhandlungen berichtet, aber wer erinnert daran, dass der Glaube « Berge versetzen » kann ? Sind wir davon überzeugt, dass auch das Gebet Entscheidendes bewirken kann ? Möge dieses Jubiläumsjahr für die Verwirklichung des Versprechens von Maria « Am Ende, wird mein unbeflecktes Herz triumphieren » beitragen. Pfarrer Jacek Jeruzalski

Von Töss nach Portugal : Die Reisegruppe in Bathala auf dem Klostervorplatz des Mosteiro de Santa Maria da Vitoria. ( Bild : Ferdi Hess )

St. Josef-Pfarreireise: 22 Tössemer in Portugal

Sonntagabend, am 21. Mai war es soweit : Eine A320 der Portugalia Airlines hob in Zürich-Kloten nach Porto ab. An Bord auch 22 Tössemerinnen und Tössemer, für die ihre neuntägige Pfarreireise begann. Am Flughafen von Porto begrüsste uns Isménia Rodrigues, unsere Reiseleiterin der nächsten Tage. João, unser Chauffeur, wartete mit seinem Bus und brachte uns zum Hotel. Nach dem Zimmerbezug trafen wir uns zum gemeinsamen Nachtessen. Am Montagmorgen besichtigten wir den alten Bahnhof von Porto. Typisch für Portugal und Spanien sind die riesigen Azulejos ( Fliesenbilder ) die hier die Bahnhofhalle

zieren. Als nächstes besuchten wir die Bolsa ( Börse ) heute Sitz von Portos Handelsvereinigung, sie wurde an der Stelle eines abgebrannten Franziskanerklosters gebaut. Da wo sich einst der Kreuzgang befand, wurde eine mit einer Glaskonstruktion überdachte Halle gebaut.

Kork nicht nur als Flaschenverschluss

Der Dienstagmorgen stand zur freien Verfügung. Zeit um sich beim « Lädele » zu vergnügen, bei allerlei Souvenirs und eben Kork in allen Varianten, Korktaschen in unzähligen Designs, Kork unter Azulejos als Untersetzer und den feinen Ginja ( KirschliJahrgang 34 | Nr. 6

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Fortsetzung von Seite 1

kör ) im Schokoladetässchen. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, so blieben die Koffer nicht leer ! Der Nachmittag begann mit der Sechs-Brücken-Schifffahrt auf dem Duoro. Danach stand noch die obligate Portweinprobe an, die uns alle leider sehr enttäuschte, da es keine Informationen über die Herstellung gab und man bei einem einzigen Gläschen auch nicht von einer Degustation reden konnte.

Fledermäuse als Bibliothekspersonal

Der vierte Reisetag führte uns von Porto nach Nazaré. Vorerst machten wir Halt im Buçaco-Nationalpark, der Herberge vieler exotischer Pflanzen und riesiger fremdländischer Bäume, die von den Seefahrern als Samen oder Stecklinge hierhergebracht wurden. Danach folgte Coimbra, die Stadt mit der ältesten Universität Europas. Ihre Bibliothek beherbergt über 50 000 Bücher und Handschriften. Um diese vor Insektenfrass zu schützen, hat man dort Fledermäuse angesiedelt. Da diese Tiere nachtaktiv sind, sehen die Besucher sie nie – die Insekten begegnen ihnen aber sehr wohl. Am Donnerstag stand der geplante Tagesausflug nach Fatima an. Der Ort wurde

bekannt, weil am 13. Mai 1917 und jeden 13. der folgenden Monate bis Oktober desselben Jahres drei Hirtenkindern die « Virgen do Rosario » ( Muttergottes ) erschien. Bereits am 13. Mai 1928 wurde mit dem Bau der neubarocken Kathedrale begonnen und 2007 wurde die neue, viel grössere Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit eingeweiht. Sie ist mit annähernd 9000 Sitzplätzen die viertgrösste katholische Kirche der Welt und ihr Vorplatz ist doppelt so gross wie der Petersplatz in Rom. Zurück in Nazaré genossen wir die freie Zeit für einen Spaziergang am breiten Sandstrand oder zum Verweilen im Strandkaffee.

Óbidos, das « Carcassonne » Portugals

Das mittelalterliche Städtchen ist ein städtebauliches Juwel und zählt zu den beeindruckendsten ummauerten Siedlungen Südeuropas. Hier genossen wir im Garten eines Restaurants den von Orbis-Reisen offerierten Apéro, der so ausgiebig ausfiel, dass wir auf ein Mittagessen verzichteten. Gegen Abend erreichten wir die Hauptstadt Lissabon. Nach dem Besuch des Klosters des hl. Hyeronimus am Samstagmorgen brachte uns

der Bus zum Cristo Rei auf einem der sieben Hügel über Lissabon. Dort steht ein Pendant zur Christus-Figur von Rio. Damit diese auf gleicher Höhe steht, wurde ein riesiger Sockel gebaut. Am Abend trafen wir uns in einem Fado-Lokal zum Nachtessen und zum Genuss der Darbietungen der Fado-Sängerinnen und Sänger. Der Fado ist eine typische Musik der Städte, die traditionellen Gesänge erzählen meist von erlittenen Schicksalen, von Liebe, Abschied und Not.

An unserem letzten Ausflugstag besuchten wir das Schloss Paço Real in Sintra mit seinen zwei weithin sichtbaren konischen Schornsteinen. Sehr schön sind die alten Holzmöbel der Adligen. In der riesigen Küche mit den 33 Meter hohen Kaminen stehen an einer Wand eine ganze Reihe Kochund Bratstellen, wo für viele Menschen gleichzeitig gekocht wurde. Schon war es wieder Montag und die Heimreise stand an. Um 14 :50 hoben wir bei Regenwetter im Flughafen Lissabon ab und landeten pünktlich bei Sonnenschein um 18 :05 in Ferdi Hess ZH Kloten.

Wenn einer eine Reise tut : Die persönlichen Höhepunkte der Tössemer Reiseteilnehmer Susi und Reini Lindner : Jacek Jeruzalski liest Messe in einer Kapelle bei der Kirche in Fatima

Am fünften Tag unserer Portugalreise stand der Besuch von Fatima auf dem Programm. Besonders für uns alle war, dass wir Gele2

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genheit hatten, in einer der kleineren Kapellen eine eigene Messe für unsere Reisegruppe zusammen mit Pfarrer Jacek Jeruzalski zu feiern. Danach blieb genug Zeit, uns alles anzusehen. Gespannt waren wir auf die neue, riesige Kirche. Häufig sind moderne Bauten nicht unbedingt nach unserem Geschmack, aber hier wurden wir sehr angenehm überrascht. Schlicht, riesengross, aber wunderbar gestaltet, so lässt sich das Bauwerk beschreiben. Eine bleibende Erinnerung an unsere Portugalreise. Susi und Reini


Ferdi Hess : Schöne Tischrunde beim Überaschungsapéro im malerischen Städtchen Óbidos Im Städtchen wie aus dem Märchenbuch, dem mittelalterlichen Óbidos mit seinen herausgeputzten, weiss getünchten Häusern, den engen verwinkelten Gassen, umgeben von einer 1570 Meter langen und 13 Meter hohen Stadtmauer überraschte uns Orbis Reisen im Garten eines Restaurants mit einem ausgiebigen Apéro. Die Kellner servierten Rot- und Weisswein, dazu frisches Brot, Schinken, Käse, Oliven und, und … Übrigens war die Stadt Óbidos lange Zeit der Lieblingsort portugiesischer Könige und Königinnen. Oft wurde das Städtchen im Mittelalter der frischvermählten Königin als Morgengabe geschenkt. Der Ort lebt vom Tourismus und vom

Kunsthandwerk, das überall angeboten wird und der berühmte GinjinhaKirschlikör im Schokoladetässchen ist allgegenwärtig. Ferdi Hess

Heike Bausch : Besichtigung des Schlosses Paco Real in Sintra mit seinen markanten Kamintürmen Im Rollstuhl ist Reisen nicht immer einfach. Zum Glück suchte man auch in Portugal nach Möglichkeiten, mir Zugang zu vielen Gebäuden zu verschaffen. Zum Schlosseingang in Paco Real führt eine sehr lange Steintreppe. Für mich gab es seitlich eine steile Rampe. In Portugal sind beinahe alle Böden « geplättelt », so auch diese Rampe. Um raufzufahren wurde mir ein Swiss-Trac ( Zugfahrzeug für Rollstühle ) gebracht. Mit diesem Gefährt war diese Rampe einfach zu erklimmen. Im Schloss wurden extra für mich diverse Rampen gelegt, damit ich vieles anschauen konnte.

Auf meinen grossen Rädern nach hinten gekippt fuhr ich anschliessend die Rampe und die Strasse hinunter zu unserem Bus. Heike Bausch

Susanna Bosshart : Die Eingangshalle des Bahnhofs Porto – mehr Museum als Wartehalle

Die Eingangshalle des Bahnhofs von Porto ist mit Bildern aus Fliesen in Blau-weiss-Tönen geschmückt. Diese

Fliesenbilder werden Azulejos genannt. Sie zeigen verschiedene Motive aus dem Alltagsleben, aber auch kirchliche und königliche Ereignisse. Die Böden sind ebenfalls gefliest. Alles wirkt wie ein Museum aus vergangener Zeit mit geschichtlichen Bildern. Beim Warten auf den Zug kann man so noch vieles entdecken. Wenn ich mich in diesem Bahnhof aufhalte, habe ich das Gefühl in einer anderen Zeit zu leben.

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Vorschau Martinsumzug Der Albanifestgottesdienst findet am Sonntag, 2. Juli, um 11 Uhr, im « Vögelipark » ( Lindengutpark ) statt. Bäume stehen als Thema im Mittelpunkt – und überdachen die Festbänke, an denen die Gottesdienstteilnehmenden sitzen. Der Albanifestgottesdienst wird von den katholischen und reformierten Pfarreien in Winterthur, der christkatholischen und der evangelisch-methodistischen Kirche und der « Arche Winti » bereits zum sechsten Mal veranstaltet. Zum ersten Mal ist die französischsprachige Eglise Réformée Française dabei. Wiederum geniessen alle Gottesdienstteilnehmenden kostenlos das Albanimahl mit Wein oder Traubensaft, Brot und Käse. Erwartet werden rund 400 Teilnehmende.

Impressum

Consajo ist das Mitteilungsblatt für die Mitglieder der katholischen Pfarrei St. Josef, Winterthur-Töss.

Herausgeber :

Katholisches Pfarramt St. Josef, Nägelseestrasse 46, 8406 Winterthur Consajo erscheint vierteljährlich und wird direkt in die Haushalte zugestellt.

Europapark-Ausflug der Minis

Text Bruder Klaus

Henriette Czaja

Alle Jahre wieder : Die Tössemer Ministrantengruppe in Rust.

Am 10. Juni dieses Jahres war es wieder soweit : Die Ministrantenschar von St. Josef hat sich auf den Weg in den allseits beliebten Europapark gemacht.

Fix auf der Miniagenda

Achterbahn, Wildwasserbahn und das mit

Firmreise nach Rom Alles sei schön gewesen, meinten die Firmanden auf meine Frage, was ihnen denn am meisten gefallen habe bei der Firmreise in Rom, doch am beeindruckendsten von allem sei schon die Schönheit des Petersdoms. Die Firmanden erlebten Pfarrer Jacek in Rom mal ganz anders, nämlich humpelnd und an Krücken gehend. Dies, weil Pfarrer Jacek gleich unmittelbar bei der Ankunft in Rom über eine Schwelle stolperte.

Adressänderungen an :

stjosef@kath-winterthur.ch

Redaktionskommission :

Jacek Jeruzalski, Pfarrer ; Heike Bausch, Pfarrei- und Kirchenpflegerin ; Henriette Czaja, Religionspädagogin ; Anja Brose, Frauenverein ; Claudia Sedioli, Verantwortliche Kommunikation Katholische Kirche in Winterthur. 4

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200 Kilometern pro Stunde – für unsere Minis alles kein Problem. Wir haben jedes Jahr einen wunderschönen gemeinsamen Tag. Der Europapark gehört zu unserer Miniagenda wie das Amen in der Kirche. Vielen Dank für euren Einsatz im GottesHenriette Czaja dienst !

Die Firmanden vor dem Petersdom.

Und so feierten wir die Heilige Messe nicht in einer kleinen Nische einer Katakombe, sondern in einem Hotelzimmer  ! Das Thema der Predigt war passend zur Örtlichkeit des Gottesdienstes, nämlich « Hauskirche ». Ja, wie vor 2000 Jahren zurück versetzt fühlten wir uns, als sich damals die ersten Christen für die Gottesdienstfeier und Gebete in ihren Wohnungen versammelten. Felix Marti


Ela Fiabane : Abschied nach 12 Jahren als Katechetin Unsere langjährige Katechetin Ela Fiabane geht in den Ruhestand. Mit einer Würdigung ihres zwölfjährigen Wirkens in unserer Pfarrei St. Josef, Dankesworten, einem Segen und vielen guten Wünschen, verabschieden wir Ela Fiabane in ihren wohlverdienten Ruhestand. Seit dem Jahr 2005 war Ela Fiabane zuständig für den Religionsunterricht in der 2. und 3. Klasse in St. Josef und hat viele Kinder auf das Sakrament der Eucharistie vorbereitet. Mehr dazu Interview : Consajo  : Frau Fiabane, dass bei Ihnen Gott eine wichtige Rolle spielt im Leben, ist selbstverständlich, aber was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht unterrichten ? Ela Fiabane : Den Tag fange ich an mit einem Gebet, gefolgt von Turnübungen und einer heiligen Messe. Ich lese gerne, gehe spazieren, wandern, reise viel, unternehme Pilgerreisen. Die Heimat von Jesus, Israel, habe ich schon acht Mal besucht.

kramente in denen man Jesus begegnen kann, vor allem die Heilige Messe. Und was mochten Sie an St. Josef besonders ? Dass man die Kinder treu der Lehre Jesu – « Lasst die Kinder zu mir kommen » – zu den Sakramenten der Versöhnung und Eucharistie führt.

Sie haben an der ETH studiert. Was war der ausschlaggebende Punkt, Katechetin zu werden ? Als mein Sohn sieben Jahre alt war, bin ich als HGU-Mutter eingestiegen, später dann habe ich mich weitergebildet zur Katechetin. Was ist das Schönste für Sie an der Kirche ? Die Weitergabe des Glaubens, das Beistehen den Menschen und Spendung der Sa-

Und zu guter Letzt : Wie werden Sie nun ihre Pensionierung gestalten ? Reisen Sie viel ? Oder sind sie eher eine, die gerne zuhause ist und ein Buch liest ? Wie ich schon erwähnt habe, werde ich weiterhin viel reisen, mir aber auch Zeit nehmen, um in der Bibel zu lesen.

Wir von St. Josef wünschen Ela Fiabane für ihren neuen Lebensabschnitt weiterhin so viel Freude am Leben und auf allen Wegen Gottes Segen. Henriette Czaja

Kinderkirche wird zwei Jahre alt

Die Erstkommunikantinnen und -kommunikanten

Die Kinder erfahren den Sonntag als regelmässigen Ruhetag, bekommen einen grösseren Schatz an Geschichten und Liedern mit auf den Weg und können Gebet und Glaubensbekenntnis leichter verinnerlichen – das ist seit zwei Jahren die Kinderkirche in St. Josef. Mit 20 bis 25 Minuten ist die Kinderkirche eher kurz, im Pfarreizentrum hören die Kinder biblische Geschichten. Mit Spiel und Basteln wird das Thema vertieft.

Diesen Frühling haben in St. Josef das Sakrament der ersten Kommunion erhalten :

Internationale « KIKI-Gruppe »

Frauen aus verschiedenen Ländern bereiten mit mir die Kinderkirche vor : Da ist Ludka aus Polen, Raquel aus Portugal und bei grösseren Anlässen auch Emma aus Texas mit bosnischen Wurzeln – und es gibt auch mich, aus Deutschland mit polnischen Wurzeln. Die Vorbereitungstreffen erinnern mich jedes Mal an das Pfingstereignis. Die Apostelgeschichte macht auf die internatio-

nale Dimension dieses Ereignis aufmerksam. Und es wird bestätigt, dass die Nachfolge Jesu in einer multikulturellen Umwelt bereits in den Anfängen der Kirche manifestiert ist. In der Wundergeschichte hört diese Nachfolge jeder in seiner Sprache. Ob es sich um ein Hör- oder um ein Sprachwunder handelt, lässt die Bibel offen, entscheidend ist vielmehr, dass der Glaube für jeden verständlich wird, egal, in welchen Kulturen seine Wurzeln schlagen. Die Kirchenmaus Trudi feiert nun ihren 2 Jährigen Geburtstag, nicht an Pfingsten, aber immer am Erntedankfest. Wir freuen uns über noch mehr Kinder, die in der Kinderkirche mit uns gemeinsam den Sonntag feiern. Weitere Informationen http : / / w ww.stjosef.ch / st-josef / kinderkirche, im Pfarrblatt forum oder auf Flyern in der Kirche. Henriette Czaja

• Giulia Mancuso • Felix Angerer • Morena Russo • Anouk Schmidberger • Majke Schmidberger • Catarina Odermatt • Viviane Stocker • Patrik Corei Maderea • Adriano Mileti • Kristel Potenza • David Viskovic • Simon Löhrer • Katharina Gritanner • Serena Pisanelli • Janis Almeda Ferera

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Consajo-Buchtipp

Neue Mitarbeiterinnen im Pfarramt

In den letzten Gesprächen, die der Journalist Peter Seewald mit Papst Bendikt XVI führte, blickt der Papa emeritus auf seine Kindheit, auf seine Zeit als Professor, Erzbischof, natürlich auf das achtjährige Pontifikat und sein Leben im Kloster Mater Ecclesiae zurück. Dabei ist ein sehr persönliches Buch entstanden, welches Einblicke in das Denken und Fühlen Joseph Ratzingers gewährt. Man erfährt den spirituellen Lieblingsort, seine Lieblingsgebete, seine Vorstellung vom « ewigen Leben », prägende menschliche Begegnungen, seine Mitarbeit beim Konzil und vieles mehr. Seewald zitiert in einer Frage Ratzingers Schüler : « Ihre Schüler sagen, sie hätten über Jahrzehnte hinweg beobachten können, dass Sie bei der Zelebration nie in eine Routine verfallen seien, sondern sich der Wandlung jedes Mal voll und ganz hingegeben haben, als geschähe es zum ersten Mal. » Der Papst antwortete : « Nun es ist so aufregend, dass es einen immer wieder trifft. Ich meine, es ist schon etwas Aussergewöhnliches, dass hier der Herr selber da ist. » Legte der Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche die Schrift für 1,2 Mrd. Katholiken aus, so ist es nun seine Freude, die sonntägliche Predigt im Kloster für eine Handvoll Menschen zu halten, denn er sieht sich als « einfacher Diener im Weinberg des Herrn » und « Mitarbeiter der Wahrheit ». Eine Berufung die er wohl in allen seinen Lebensstationen versucht hat, gewissenhaft zu erfüllen.

Heidi Baumberger

Benedikt XVI Letzte Gespräche Mit Peter Seewald Droemer Verlag, 285 Seiten ISBN : 978 - 3 - 426 - 27695 - 2

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Conny Bhend ( links ) und Bea Fischer : die neuen Mitarbeiterinnen im Pfarramt Seit Anfang Jahr sind auf dem Pfarramt St. Josef gleich zwei neue Mitarbeiterinnen an wichtigen Schaltstellen der Pfarrei tätig : Conny Bhend auf dem Pfarreisekretariat, Bea Fischer als Sozialarbeiterin. Höchste Gelegenheit, die beiden kennen zu lernen. Es gibt Gemeinsamkeiten und Trennendes zwischen den beiden neuen Mitarbeiterinnen im Pfarramt St. Josef  : Sowohl die 45-jährige Sekretärin Conny Bhend als auch die 34-jährige Sozialarbeiterin Bea Fischer arbeiten zu 60 Prozent, haben ursprünglich eine kaufmännische Ausbildung gemacht, und beide schätzen es, an ihrem neuen Arbeitsort mit den verschiedensten Menschen in Kontakt zu kommen.

Kreativität als Antrieb

Die Mutter und Hobbyhandarbeiterin Conny Bhend lebt an ihrem neuen Job am meisten auf, wenn sie kreativ werden kann  : «  Anlässe zu organisieren oder Drucksachen zu gestalten, gefällt mir am besten », erklärt sie. Am Pfarreifest vom 9. Juli wird sie deshalb auch am Spiel- und Bastelposten anzutreffen sein. Daneben hat Conny Bhend natürlich die nie enden wollende Todo-Liste einer Pfarreisekretärin abzuarbeiten : Von der administrativen

Bearbeitung von Taufen, Hochzeiten und Todesfällen über Raumreservation und Terminkoordination bis zur Buchhaltung, dem Unterhalt der Website und der forum-Beiträge geht ihr Aufgabengebiet.

Vielfalt, die gefällt

Der gelernten Sozialarbeiterin Bea Fischer gefällt, dass sehr unterschiedliche Fähigkeiten von ihr verlangt werden : « Zum Beispiel zuerst ein anspruchsvolles Gespräch mit einer ratsuchenden Person wegen finanzieller, persönlicher oder zum Beispiel beruflicher Probleme, dann stille Arbeit an einem Gesuch für die Unterstützung eines Projekts oder der lebhafte Kontakt mit den Freiwilligen – die Abwechslung macht meinen Job spannend. » In Bewegung ist sie auch privat : In der Natur zu sein und Jogging gehören zu ihren Hobbys. Bea Fischer hat nach der KV-Lehre berufsbegleitend Sozialarbeit studiert, sie arbeitete während des Studiums in der Psychiatrie. Conny Bhend hingegen zog es nach dem Lehrabschluss bei Rieter in Töss in die Reisebranche, wo sie auch eine berufsbegleitende Tourismusfachschule abschloss, bevor sie sich in der Familienphase den beiden Kindern widmete. Claudia Sedioli


St.-Josef-Kreuzworträtsel

Rätselgewinn

Henriettes Kinderbuchtipp

Alina Cucaro ist die Gewinnerin des Rätsels der letzten Ausgabe. « Lamm Gottes » ( siehe unten ) hiess das Lösungswort. Die Gewinnerin erhält einen Kinogutschein im Wert von 30 Franken.

So ein wunderbarer Tag ! Isabell und ihr kleiner Hund erleben alle vier Jahreszeiten auf einmal ! Die Vögel jubilieren im Frühling, der Sommer schickt ein grollendes Gewitter, im Herbst rascheln die beiden Freunde durch bunte Blätterhaufen und im Winter spielen sie Fangen im Schnee.

Postkarten mit dem Lösungswort für das Rätsel in dieser Ausgabe können bis am Einsendschluss Montag, 21. August 2017

geschickt oder im Briefkasten deponiert werden ( Adresse im Impressum S. 4 ) nicht vergessen.

Vivaldis Musik inklusive

Die fröhliche Geschichte ist in farbenfrohen Bildern erzählt, auf jeder Seite kann man durch das Drücken eines Notenschlüssels der Musik aus Vivaldis « Vier Jahreszeiten  » lauschen. Altersgerecht werden Hintergründe zum Komponisten und seinem Musikstück sowie wichtige Begriffe erklärt und am Ende des Buchs können sich die Kinder alle Melodien noch einmal anhören. Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher – für Eltern, die ihren Kindern das Faszinierende der klassischen Musik näher bringen wollen, ein Muss ! Meine Erfah-

rungen habe ich mit Kindern der 1. Klasse gemacht, sie sind sehr empfänglich für Neues und gerade für Musik. Die Kinder ahnen nicht, was sie nach dem Vorlesen der ersten Seite erwartet, und umso schöner erklingen die ersten Töne der « Vier Jahreszeiten » von Vivaldi. Henriette Czaja

Gebundenes Buch, Pappband Prestel Verlag ISBN : 978 - 3 - 7913 - 7284 - 6 Jahrgang 34 | Nr. 6

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Für die Familienagenda

Pfarreiagenda Juni

Sa. 24. 17.00 Uhr Firmung durch Weihbischof Marian Eleganti, mit Gospelvoice

Juli

So. 02. 08.00 Uhr So. 09. 10.00 Uhr Do. 13. 18.00 Uhr Fr. 14. 08.30 Uhr

Pfarreiwallfahrt nach Hergiswald, kein Gottesdienst in St.  Josef » Schulabschlussgottesdienst, im Anschluss Pfarreifest, Kinderkirche im Pfarreizentrum » Ökum. Friedensgebet, Ref. Kirche » Frauenmesse

15. Juli bis 20. August Sommerferien

Der Familierundigottesdienst findet dieses Jahr bei uns in St. Josef statt. Die Familierundi ist ein ökumenisches Angebot beider Konfessionen und besteht schon eine halbe Ewigkeit in Töss. Dieses Jahr haben wir beschlossen, den Heiligen Martin im und nach dem Gottesdienst zu thematisieren. Dies passt umso mehr, als dass der Gottesdienst einen Tag nach dem 11. November, dem Martinstag, zelebriert wird. Der Heilige Martin ritt durch Schnee und Wind, so sagt es ein altes Volklied. Ob wir Schnee und Wind im November haben, kann ich noch nicht sagen, aber definitiv, dass man auf einem Pferd wie der Heilige Martin reiten darf. Wir freuen uns bereits jetzt auf zahlreiche Kinder im November.

Henriette Czaja

Das nächste Consajo Anfang Oktober 2017 erscheint die neue Consajo-Ausgabe. Anregungen und Berichte bitte an : consajo@kath-winterthur.ch  Redaktionsschluss : Montag, 21. August 2017 8

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August

Di. 01. Fr. 04. Fr. 11. Di. 15. Fr. 25. Sa. 26.

10.00 Uhr 08.30 Uhr 08.30 Uhr 19.00 Uhr Abend 19.00 Uhr

September

Fr. 01. 08.30 Uhr So. 03. 10.00 Uhr Do. 07. 14.00 Uhr Fr. 08. 08.30 Uhr Sa. 09. 18.00 Uhr Mi. 13. 17.00 Uhr Do. 14. 18.00 Uhr Fr. 15. 18.30 Uhr Do. 21. 18.00 Uhr Sa. 23. 18.00 Uhr So. 24. 10.00 Uhr Fr. 29. 17.00 Uhr

Gottesdienst zum Nationalfeiertag » Herz-Jesu-Freitag Frauenmesse Kräutersegnung zu Mariä Himmelfahrt » Sommertheater, Frauenverein Kegeln und Jassen, Männerverein

Herz-Jesu-Freitag Gottesdienst zum Schuljahresbeginn, Kinderkirche in der Kirche Seniorenkino im Pfarreizentrum Frauenmesse Eröffnung des Firmkurses Tropenhaus Wolhusen, Frauenverein Ökum. Friedensgebet St. Josef Kochkurs mit P. Klotz, Pfarreiheim Ökum. Friedensgebet St. Josef Bruder-Klaus-Messe Ökum. Gottesdienst im Festzelt an der Dorfet, kein Gottesdienst in St. Josef » Kulinarischer Abend, Frauenverein

Rückblick auf gemütlichen Frauenverein-Brunch Zum zweiten Mal organisierte der Frauenverein am 30. April einen Brunch im Pfarreiheim. Geladen waren alle Pfarreimitglieder. Begrüssen durften wir «  nur  » ca. 20 Personen, was jedoch die Stimmung nicht trübte, ganz im Gegenteil. So hatte die Veranstaltung einen familiären Charakter, welcher noch durch die Anwesenheit von Claudias Bruder, Jürg Kienberger, untersützt wurde, der uns musikalisch be-

gleitete und zum Lachen brachte. Die Anwesenden genossen das umfangreiche Buffet und wir erhielten viele positive Rückmeldungen. Den Anlass werden wir sicher auch im nächsten Jahr ins Programm nehmen.

Für das Vorstandsteam des Frauenvereins : Anja Brose


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