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Szenen | „NAAVA Sound Residence“, Melle

Der Sturm an die Spitze Eingebettet in allerlei Geschichten und Legenden hat die „NAAVA“ die Nachfolge vom „Sfera Club“, der wohl schönsten Discothek Deutschlands, angetreten. Das Erbe wiegt schwer. Das Resultat nach dreimonatigem Umbau war daher mit Spannung erwartet worden. disco-magazin hat die Sound Residence und ihr auf Top-DJs ausgerichtetes Konzept unter die Lupe genommen. 12 disco-magazin 11-12/13


„NAAVA Sound Residence“, Melle | Szenen

„NAAVA“ will der neue Stern im Club-Universum sein. Das ist damit geklärt. Große Worte, aber auch große Taten lassen vermuten, dass der Weg zum philosophisch klingt die großen Ziel durchaus gegangen werden kann. Fast phi beinahe narzistische Selbstdarstellung und ist dann doch so herrlich einfach. Es geht um Premium, um Musik und die zentrale Bedeutung des DJs.

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Geschickt gebaut: Da der DJ auf die schmale Seite de auch die Main-Ar s Saals schaut, wi ea eher wie ein kle rkt iner Club.

Neustart mit neuem Konzept: Absolut DJ-orientiert und extrem hochwertig ausgestattet läutet die „NAAVA Sound Residence“ eine neue Ära ein.

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in tiefer Sinn steckt hinter allem, was in der neuen Topadresse nahe der Autobahn A30 in Melle geschieht. Schon der neue Name überrascht und wird daher von den Machern wie folgt erklärt: „Naava leitet sich ab von dem lateinischen Ausdruck Stella Nova, welcher für einen neuen Stern steht und für das plötzliche Auftauchen eines vorher nicht sichtbaren Lichtobjekts. Es ist kaum vorstellbar, dass wir, die Bewohner eines winzigen Planeten, der einen Stern in einer kleinen Galaxie umkreist, sich das ehrgeizige Ziel gesteckt haben, das Universum zu verstehen. Doch es gibt einen Ort, an dem wir all das ausleben und erleben können, eine eigens kreierte Welt, die jeden fesseln und in den Bann ziehen wird. Ein heller Stern genügt, um an das Licht zu glauben.“

Erst kurz vor dem Opening wurden die ersten Teile für das große Puzzle geliefert. Neuer Mann am Ruder und Geschäftsführer der Vida GmbH ist Christian Bukmaier. Die Investoren halten sich wie zu „Sfera“-Zeiten im Hintergrund. Bukmaier stammt aus dem nahen Osnabrück und hat das NightlifeNightlif und Eventbusiness nach eigenen Angaben vor 16 Jahren von der Pike auf gelernt. Der 34-Jährige kann einen betriebswirtschaftlichen Background vorweiBack sen und arbeitet tagsüber als Sozialarbeiter in einer ein Osnabrücker Berufsschule, hat somit direkten Kontakt zur Zielgruppe. Die VerantZielgr wortung in Melle übernahm er bereits drei Monate vor vo Schließung der „Sfera“ und konnte dadurch wichtige Erfahrungen mit dem Standort machen. Entscheidend ist aber jetzt der totale Cut. Der „Sfera Club“ ist Vergangenheit, die neue „NAAVA Sound Residence“ weder Kopie noch Abklatsch. „Wir wollen etwas Neues erschaffen“, sagt Bukmaier und führt durch die umgestalteten Räumlichkeiten. Ein Haupt- und zwei Neben-Floors, Foyer, Lounge und Café bilden das Gesamtobjekt. In der dreimonatigen Umbauzeit wurden Wände versetzt und Räume verändert. Der Saal, in dem sich heute die di Black-Area „Black Moon“ befindet, gewann etwa 150 qm dazu und setzt sich s mit scheibenförmigen LED-Kästen von den anderen Bereichen auch optisch ab. Im Disco/Pop-Club „Memphis“ weist eine kreisförmige Konstruktion aus 64 Ko großen Discokugeln mit zentraler Megakugel über der Tanzfläche auf die Musikrichtung hin. In der chilligen „Buddha-Lounge“ und im „Lavazza Café“ sind die Veränderungen noch marginal, der Umbau soll dort noch folgen. Das Gestaltungskonzept stammt aus der Feder von Karl-Heinz „Kalle“ Stapper, seines Zeichens Künstler und Discothekenbauer mit Passion. Die Vorgaben waren klar: weg vom russischen Image, weg vom „Sfera“-Style. „Was den Laden ausmacht“, so Stapper, „ist das ungewöhnliche Konzept. Es geht schon vom Design her in Richtung freie Kunst. Die Kunstrichtung liegt zwischen klassischer Moderne und Pop-Art.“ Der Topdesigner spricht von einem „künstlerischen Environment, innerhalb dessen verschiedene Themen aufgegriffen werden wie abstrakter Expressionismus oder Wandmalereien in Anlehnung an den Minimalismus des amerikanischen Künstlers Sol LeWitt“. Selbst der Gang zur Toilette wird zum Erlebnis. Nachdem ein illusionistischer Spiegelflur durchquert ist, betritt der Gast einzigartige sanitäre Anlagen, deren Wände in Anlehnung an die Dropping-Malerei von Jackson Pollock mit bunter Spritzmalerlei, so genannter Splashing Art, besprüht wurden. Den meisten Gästen sind die Hintergründe wohl kaum geläufig. Kunst muss aber nicht gekannt, sondern gefühlt verstanden werden. Und auch eine Symbolfigur wurde geschaffen. Als Sinnbild der Discothek stehen am Rand der Main-Area zwei große tanzende Hasen aus schwerem Aluguss als Allegorie der Lebenslust,Tanz- und Feierlaune, die in Anlehnung an einen irischen Bildhauer entstanden sind. disco-magazin 11-12/13 13

Fotos: Niester

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Ende September startete die Discothek, deren Fläche auf rund 1500 qm verkleinert wurde. Im Juni war der Vorgänger „Sfera Club“ auf dem Höhepunkt des Erfolges völlig überraschend geschlossen geschlos worden. Die Location hatte von der Ambivalenz aus russischem Charme und Esprit und deutscher Ausrichtung gelebt. Design und Animation waren Kern des Konzepts. Die Besucherzahlen waren mehr als gut. gut Dann war plötzlich Schluss. Mit Informationen hielten die Macher hinterm Berg. Ma Die Geschehnisse blieben bis zuletzt rätselhaft und geheimnisvoll. Nichts drang nach außen. Das heizte die Gerüchteküche weiter an.


Szenen | „NAAVA Sound Residence“, Melle

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Strategie Starkult: Geht es nach dem Willen der Betreiber, legen demnächst die besten Discjockeys der Welt in Melle auf.

Sinnbild der „NAAVA“: Die Idee der Tanzenden Hasen kam Kalle Stapper (Foto), die Umsetzung erledigte Peter Raykov.

So einfach wie genial konzipiert: Die 99 schwebenden LED-Ballons verändern die gesamte Raumwirkung ganz nach Wunsch.

Ort der Illusionen: Der Spiegelgang führt allerdings „nur“ zu den Toiletten.

Schnell ausgeführt: Per Knopfdruck entsteht im Nu ein leuchtendes Gewölbedach.

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„NAAVA Sound Residence“, Melle | Szenen

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Szenen | „Himmerich“, Heinsberg

Proil „NAAVA Sound Residence“ Industriestr. 7 49324 Melle www.naava.de Betreiber: Vida GmbH, Melle Geschäftsführer: Christian Bukmaier Fläche: 1500 qm Eröffnung: 28. September 2013 Innendesign: Atelier für Architekturdesign Karl-Heinz Stapper, Köln Technik-Installation: JC Eventtechnik, Göttingen + LEDVJ-Design Peter Raykov, Melle Technik-Highlights: 4 Lightline „Excellent Tripan“-5-Watt-Lasersysteme 85 qm LED-Videoscreen Pixel-Pitch 31,25 mm 100 qm LED-Vorhang Pixel-Pitch 20 mm kinetische LEDVJ-Design Lichtdecke mit 99 LED-Kugeln 12 GLP „Impression“ 24 Clubtechnik „X5R“-Moving-Beamer 10 Clubtechnik „Beam 250“-Moving-Beamer 10 Clubtechnik „Beam LED12W“-Mini-Moving-Beamer 6 Martin Professional „Atomic 3000“ 64 Discokugeln ø30 cm („Memphis“) 1 Discokugel ø80 cm („Memphis“) MA-Lighting „grandMA 2 ultralight“ MA-Lighting „MA onPC“ ArKaos „MediaMaster Pro 3.1“ mit Videomapper Pangolin „Quickshow“-Lasersteuerung 2 ChamSys „MagicQ PC“-Lichtpulte mit „Mini Wing“ MagicFX CO²-Jet TBF „Spraymaster“-Flammeneffekt Oase Wasserpumpen 14 Funktion One „R3-SH“-Topteile 8 Funktion One „DS15“-Low-Mid-Systeme 5 Funktion One „BR221“-Bässe Kling & Freitag Soundsystem („Black Moon“) Acoustic Line Soundsystem („Memphis“) 2 Technics „SL-1201MK2“ 4 Pioneer „CDJ-2000 Nexus“ 1 Pioneer „CDJ-1000MK3“ 2 Pioneer „CDJ-400“ 1 Pioneer „DJM-900 Nexus“ 1 Pioneer „DJM-2000“ 1 Pioneer „DJM-800“ Gastronomie: 9 Theken brauereifrei Beck’s (alle Sorten) 0,33 l: EUR 3.Heineken 0,25 l: EUR 3,50 Salitos Tequila 0,33 l: EUR 4.Coca-Cola 0,2 l: EUR 2,50 Red Bull 0,25 l: EUR 4,50 Storm Koffeinwasser 0,5 l: EUR 4,50 Longdrinks: ab EUR 4.Grey Goose-Red Bull: EUR 4,50 Jägermeister 0,02 l: EUR 2,50 Grey Goose Vodka 0,7 l: EUR 69.Jim Beam 0,7 l: EUR 59.Bombay Sapphire 0,7 l: EUR 69.Martini Brut auf Eis 0,1 l: EUR 2,50 Moët & Chandon 0,75 l: EUR 79.Veuve Clicquot 0,75 l: EUR 79.Kasse: eigenes Kartensystem Security: eigene Kräfte Öffnungstage: samstags Eintritt: EUR 6,50 bis EUR 10.- Mindestverzehr Location:

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Macher und Meister: Geschäftsführer Christian Bukmaier (r.) mit Designer Kalle Stapper (l.)

Very Impressive Place: Bis zu 50 Personen finden Platz im VIP-Bereich direkt oberhalb des Main-Floors.

Kunst im Bau an jeder Stelle: Splashing-Art bestimmt die sanitären Einrichtungen. Deutlicher geht es kaum: Grey Goose Vodka mit Red Bull ist auch in der „NAAVA“ das Getränk der Nacht.


„NAAVA Sound Residence“, Melle | Szenen

Zentrum des Nightlife-Centers ist die Main-Area „MetrOpolis“, die den DJ und Sound in den Mittelpunkt der Nacht erhebt. Zur Entschärfung des Hallencharakters wurde die gesamte Raumaufteilung verändert, an den Kopfseiten erheben sich eine terrassenförmige Sitzbanktribüne und gegenüber in erhöhter Lage eine große VIP-Area für etwa 50 Personen mit spezieller Bar und Bedienung und eigenen Toiletten. Dem Ziel, Clubatmosphäre zu schaffen, kommt die Location ziemlich nahe.

Starkult auch an der Beschallungsanlage sichtbar sein. „Wir wollen uns über den Sound anders positionieren, weg vom Mainstream“, erklärt Christian Bukmaier. Speziell für die Discothek wurde daher im englischen Werk von Chef Tony Andrews himself ein System entwickelt, das auch großflächig den nötigen Wumm bringt. Die Bässe sind direkt in der Kanzel eingebaut – oder anders ausgedrückt, der DJ steht inmitten des Sounds. Damit sollen auch die großen DJs angelockt werden. „Wir zählen auf die Top Ten“, so Bukmaier.

Die neue Sound Residence soll von A bis Z an der absoluten Spitze mitspielen. Die DJ-Kanzel wurde leicht erhöht direkt an die große Tanzfläche gesetzt und verfügt über einen rückseitigen Laufsteg für die Tänzer und Performer aus dem hauseigenen Animationsteam, dahinter sind wiederum Wasser- und Flammenfontänen untergebracht. Darüber erhebt sich eine 85 qm große videotaugliche LED-Wall, auf der die Nacht über einen einzigen ArKaos „MediaMaster Pro“ inszeniert werden kann. Verantwortlich für die Licht- und Soundtechnik ist Jacek Krawczyk, der quirlige Kopf von JC Eventtechnik aus Göttingen, der sich bereits mit der alten „Sfera“ ein Denkmal gesetzt hatte und auch diesmal wieder mit Fug und Recht die Discothek als Referenzobjekt nennen kann. Im Gegensatz zu früher, als er „nur“ die LED-Elemente installiert hat, stammt nun fast das gesamte technische Werk aus seiner Feder. „Vielleicht ist es für die normalen Gäste nicht zu erkennen“, erklärt Krawczyk, „aber in Hintergrund sitzt ein recht komplexes Videomapping, was uns erlaubt, mit nur einem Medienserver und einem einzigen Videoprozessor zu arbeiten. Das spart Geld – und das, obwohl verschiedene LED-Walls mit unterschiedlichen Auflösungen und Pixelabständen miteinander kombiniert werden.“

Anfang Oktober hatte bereits Fedde Le Grand die Mauern zum Beben gebracht. Gefreut haben dürfte er sich auch über den kleinen Heiligenschein, den Technikprofi Jacek Krawczyk aus kleinen LED-Moving-Beamern über der Kanzel gebaut hat. „Das war ein richtiger Akt“, erinnert er sich, „ich wollte einen Eyecatcher haben, leider gab es keinen Hersteller, der solche Lampen im Sortiment hat. Ich habe deshalb in China eine Firma extra beauftragt, diese Lampen für uns zu bauen.“

Den Lightjockeys stehen neben dem großen LED-Screen aber auch etliche Beamer und Washer – Vorbild war hier der aktuelle Umgang mit Licht im TV-Bereich – gepaart mit Blindern und Strobes sowie Lasersysteme von Lightline zur Verfügung. „Ich hatte auf die Chinakisten keinen Bock mehr, die kleinen sind ganz gut, aber nicht die großen“, begründet Jacek Krawczyk die Entscheidung, „wenn Laser, dann auch vernünftig. Lightline ist unter denen, die ich bis jetzt gesehen habe, einfach mit die Nummer eins – vor allem sind diese Geräte auch für den Dauereinsatz in Clubs geeignet. Sie sind luft- und staubdicht, was vor allem die Elektronik und die Optik schont.“

Die neue „NAAVA“ hat eine überzeugende Struktur. Der Wandel zum Vorgänger ist gewaltig. „Wir haben Blut und Wasser geschwitzt“, sagt Kalle Stapper, „jeden Tag 15 Stunden lang.“ Die Gäste danken es und kommen zumindest in den ersten Wochen zahlreich. Natürlich sind nach wie vor auch Russlanddeutsche dabei, aber nicht überwiegend. „Wir sind eine europäische Discothek“, erklärt Christian Bukmaier, „hip und stylisch sollen die Leute sein.“ Übermäßiger Schick ist dabei nicht gefragt. Wer im Anzug – Bukmaier spricht von Russenglamour – erscheint, muss damit rechnen, an der Tür abgewiesen zu werden. „Wir haben Visionen“, meint er, „wir müssen einfach gut sein. Wir haben etwas geschaffen, das seinesgleichen sucht, aber wir werden sehen, wo die Reise hingeht.“ Klaus Niester

Einzigartig ist auch der Sound. Sechsstellig war die Summe, die für das große Funktion One System ausgegeben wurde. Die Marke, die gerade erst vom britischen DJ-Magazine zur weltbesten Audiomarke gekürt wurde, hat in Deutschland Installationen im Berliner „Berghain“, im Kölner „Bootshaus“, im „Fusion Club“ in Münster, in der „Neuen Heimat“ in Vechta und im Düsseldorfer „The Attic“. Da der DJ im Zentrum des „NAAVA“-Konzepts steht, soll der

stapperobjektdesign.de

Sehenswertes Unikat und Highlight unter der Decke sind aber „99 Luftballons“. Peter Raykov, Chef der Meller Firma LEDVJ-Design, die auch mit eigenen CNC-Fräsemaschinen Holzund Styropor-Elemente zuschneidet, hat in elf Reihen je neun große, einzeln aufgehängte und über eine selbstentwickelte Software ansteuerbare Kunststoff-Ballons innen mit RGB-LED-Stripes versehen, die ein kinetisches Gesamtobjekt ergeben, das unglaublich dynamisch und flexibel die Atmosphäre im Raum manipuliert. Zwei Lightjockeys sorgen für die komplette Inszenierung. Sie stehen auf einer begehbaren Empore, die durch das Versetzen der Wand zur Black-Area entstanden ist und blicken den DJs direkt in die Augen.

Dass auch die Residents keine unbeschriebenen Blätter sind, versteht sich bei dem hohen Anspruch fast von selbst.Verpflichtet werden ausschließlich produzierende Discjockeys. Zum Team gehören derzeit Blasterjaxx, Gerard, DBN, Tujamo und einige niederländische Vertreter. „Die elektronische Musik steht ganz klar vorne“, so Bukmaier. Für Technikprofi Jacek Krawczyk, der in Melle sein zweites Funktion One System installiert hat, ist guter Sound eine entscheidende Basis für den Erfolg einer Location. „Vernünftige Soundsysteme werden immer wichtiger“, gibt er zu verstehen, „das ist wie im Kino: Das Bild sollte dort auch besser sein als auf dem Home-Plasma.“

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Sound Residence Naava Melle  

Bericht Club Naava; Disco Magazin November/Dezember 2013; 3D LED; LED Screens; Disco Design; Club-Image; Sound Design; Funktion One

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