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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Dezember 2017 / Ausgabe 767

Wie zu vermeiden, einen Misserfolg einer Liebesbeziehung?

SCHUTZ

DER EHE

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

LEBENSZEUGNIS

RATSCHLÄGE

GLAUBENSHELD

Das Wunder des Kindes Japheth

Wie können wir dem anderen helfen?

Der englische Prediger


leitartikel

NO LE DÉ

TEMOR

Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

Die beste animierte Produktion, die wundervolle Geschichten erzählt MONTAG 10 Uhr / 16 Uhr – PERU

Josaphat, Nachkomme Davids und König von Juda, musste während seiner Herrschaft einen starken Angriff bekämpfen, nämlich die Invasion einer zahlreichen Armee aus Moabitern, Ammoniten und Edomitern. Diese waren alte Feinde Israels, die den Fortschritt dieses durch Gott begünstigten Volkes stoppen wollten (2. Chr 20,1-13).

K

önig Josaphat hatte diese Armeen nicht provoziert. Probleme tauchen nicht immer auf, weil wir sie gesucht oder gesündigt haben. Im Reich Josaphats gab es eine Zeit lang Frieden, nun schwebte aber eine Kriegsdrohung. Das zeigt uns, dass Schwierigkeiten immer auftauchen werden. Der Feind wird versuchen, uns zu provozieren, um uns anzugreifen oder zu ärgern. Wir können also immer eine schlechte Nachricht erhalten, obwohl es bisher alles gut lief. „Und man kam und sagte es Josaphat an und sprach: Es kommt wider dich eine große Menge von jenseits des Meeres, von Syrien […] Josaphat aber fürchtete sich […]“ (2. Chr 20,3). Josaphat fürchtete

sich, was etwas Natürliches ist, doch es gab etwas, das viel stärker als die Furcht war, nämlich sein großes Vertrauen an Gott. Das Wort Gottes sagt: „Josaphat aber fürchtete sich und stellte sein Angesicht, zu suchen den HERRN, und ließ ein Fasten ausrufen unter ganz Juda”

(2. Chr 20,3). Wie ernst die Lage auch sein mag, sollten wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren. Konflikte sind eine Chance, um herauszufin-

den, was in uns steckt; wem wir vertrauen; an wen wir uns in einer schwierigen Lage wenden und wem wir unser Herz anvertrauen. Sie sind also Chancen, uns an den Herrn zu wenden. „Und Juda kam zusammen, den HERRN zu suchen; auch kamen sie aus allen Städten Judas, den HERRN zu suchen“ (2. Chr 20,4).

Zu einem anderen Zeitpunkt wäre so eine große Menge aus allen Städten Judas nicht gekommen. Sie kamen, um ihre Angesicht zu stellen und um himmlische Hilfe zu bitten. Denn man hatte ihre Kinder, Frauen, Eigentümer und Leben bedroht. Sie kamen freiwillig, um zusammen den Herrn zu verehren, loben und ihn um Rettung zu bitten. Lieber Bruder, machen Sie sich keine Sorgen, wenn ein Mensch etwas gegen Sie verbrochen hat. Sorgen Sie sich nicht um die Drohungen. Sorgen Sie sich nicht, wenn der Feind etwas gegen Ihr Leben beschwört hat. Denn es gibt einen allmächtigen Gott. ER wird den Ein- und Ausgang Ihres Hauses beschützen. ER wird Ihr Schild und Zaun sein. Gott wird Ihnen den Sieg verschenken. Amen.

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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INHALTSANGABE

Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

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Schreiben Sie uns an unsere Postadresse: Movimiento Misionero Mundial, Inc. P.O. Box 363644 San Johannes, P.R. 00936-3644 Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.

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16 / INTERNACIONAL. El rescate que mantuvo en vilo al mundo 18 / BIENESTAR. Apendicitis aguda

24 / LITERATURA. Perseverancia y sacrificio 28 / MÚSICA. Su amor me levantó DEVOCIONALES 40 / ¡GLORIA A DIOS EN LAS ALTURAS! Rev. Luis M. Ortiz

42 / CIÑÉNDONOS A DIOS Rev. Alberto Ortega

Los males que afectan el matrimonio

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¿Cómo podemos ayudar a otros?

Aussage

(USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben.

Glaubensheld

DEZEMBER 2017 / AUSGABE N° 767

Análisis

Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz

Leitartikel

evangelisch

El milagro del niño Jafet

Predicador inglés

30 20

34

44 - 64 / EVENTOS INTERNACIONALES. 65 / OTROS EVENTOS.

14 / Infographik.

66 / CARTAS - AGENDA.

Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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st es möglich, eine eheliche Beziehung aufzubauen, die bis zum Tod hält? Wie werdet ihr gegen das mögliche Scheitern antreten? Werdet ihr eine intime Ehe pflegen oder euch mit zertrümmerten Träumen durch die bekannte Gütertrennung und den Streit um das Sorgerecht Richtung Scheidung begeben? Dr. James Dobson (*)

Meine Empfehlung für die jungen Ehepaare ist folgende: Erlaubt nicht, dass Scheidungsgedanken euch im Kopf herumgehen. Sogar in Momenten von großem Konflikt und Mutlosigkeit ist die Scheidung keine Lösung. Sie ist nur der Ersatz für eine neue Reihe von Leiden. Schützt eure Beziehung vor dem Verschleiß, als würdet ihr euer eigenes Leben verteidigen. Ja, ihr zusammen könnt es schaffen. Ihr könnt nicht nur überleben, sondern auch eure Liebe lebendig halten, wenn in eurem Wertesystem Priorität auf die Liebe gelegt wird. Die Wahrheit ist, dass unsere Gesellschaft gegen die Stabilität der Ehe handelt. Gefahr gibt es überall und wir müssen uns mit ganzer Kraft verteidigen. In der Tat glaube ich, dass es womöglich hilft, die zwölf mörderischen Taten gegen die Ehe zu nennen. Irgendeiner der folgenden Schäden kann eure Beziehung zerstören, wenn ihr erlaubt, dass sie in euer Leben eintreten. Vielleicht ist es von Nutzen, sie aufzuzählen und einen Kommentar dazu zu geben. Arbeitsüberlastung, Verpflichtungen und körperliche Erschöpfung. Gebt Acht auf diese Gefahr. Sie kommt öfters bei jungen Ehepaaren vor, die versuchen, Karriere zu machen oder immer noch studieren. Versucht gleichzeitig nicht, zu studieren, Vollzeit zu arbeiten, ein Kind zu bekommen und zu pflegen, Reparaturen im Haus zu machen und ein Geschäft zu starten. Es klingt lächerlich aber viele junge Ehepaare machen genau das und später erstaunen sie über das Scheitern ihrer Ehe. Warum hätte es denn nicht geschehen sollen? In dem einzigen Moment, in dem sie sich sehen, sind sie erschöpft! Besonders gefährlich ist es, wenn der Mann MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

SCHÄDEN AN

DER EHE

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ihren Männern mehr als das, was diese ihnen geben können. Die daraus folgende Enttäuschung ist eine emotionelle Falle. Legt eure Erwartungen in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit fest. Invasoren des eigenen Raums. Hiermit sind Außerirdische vom Mars nicht gemeint. Ich mache mir Sorgen eher um die Leute, die den Raum des Ehepartners nicht respektieren, somit ihn schnell ersticken und die Anziehungskraft zwischen ihnen zerstören. Eifersucht ist eine der Arten, in der sich dieses Phänomens äußert. Eine weitere ist die geringe Selbstachtung, die den unsicheren Ehepartner dazu führt, in das Leben seines Partners einzudringen. Die Liebe muss daher frei und vertrauensselig sein. Alkoholmissbrauch und andere chemischen Substanzen. Dies sind tödliche Schäden, die nicht nur die Ehe, sondern die Menschen betreffen. Weicht sie ab, als wären sie Plagen. Pornographie, Glücksspiele und andere Süchte. Es ist klar, dass die menschliche Persönlichkeit Mängel hat. Sie neigt dazu, in einem zerstörenden Verhalten gefangen zu bleiben, besonders wenn man jung ist. Bei der ersten Phase glauben die Menschen, dass sie mit Versuchungen wie z.B. Pornographie oder Glücksspiele zurechtkommen können, ohne

„Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Psalm 127:1). „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute“ (Matthäus 7:24). viele Verpflichtungen oder viel Arbeit hat und die Frau mit einem Vorschulkind den ganzen Tag zu Hause bleibt. Ihre tiefe Einsamkeit gibt Anlass zur Unzufriedenheit und Depression und wir alle wissen, wohin das führt. Ihr müsst euch Zeit widmen, wenn ihr eure Liebe lebendig halten möchtet. Zu große Schulden und die Diskussion über wie das Geld auszugeben ist. MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bezahlt für den Konsumartikel entweder bar oder kauft sie gar nicht. Gebt kein Geld für ein Haus oder ein Auto aus, das ihr euch nicht leisten könnt, ansonsten bleibt euch kein Geld, um zusammen rauszugehen, eine kurze Reise zu machen, eine Babysitterin einzustellen, etc. Teilt euer Geld mit der Vernunft Salomons auf. Der Egoismus. Es gibt zwei Arten von

Menschen auf der Welt: solche, die geben, und solche, die nehmen. Eine Ehe zwischen zwei Menschen, die geben, kann etwas sehr schön sein. Jedoch steht der Konflikt auf der Tagesordnung, wenn ein Mensch gibt und der andere nur nimmt. Aber zwei Menschen, die nur nehmen, könnten sich im Laufe von 6 Wochen gnadenlos schlagen, bis sie sich vernichtet haben. Kurz und bündig: Der

Egoismus wird immer die Ehe zerstören. Die Einmischung der Schwiegereltern. Wenn der Mann oder die Frau sich von den Eltern nicht völlig emanzipiert hat, ist es besser, fern von ihnen zu leben. Es fällt manchen Müttern - und auch Vätern - sehr schwer die Selbständigkeit ihrer Kinder zu akzeptieren. Deswegen ist ihre Nähe oft die Ursache vieler Eheprobleme.

Nicht realistische Erwartungen. Einige Paare treten in den Ehestand und stellen sie sich Hütten voller Rosen, ununterbrochenes Glück und ein Leben ohne Probleme und Verantwortungen vor. Die Beraterin Jean Lush glaubt - und ich bin ganz ihrer Meinung -, dass diese romantische Vorstellung eine besondere Eigenschaft der US-Amerikanerinnen ist. Sie erwarten von

geschädigt zu werden. Und tatsächlich sind viele ohne Schäden hinausgekommen. Trotzdem haben einige von uns Schwächen und Verletzlichkeiten, von denen man keine Ahnung hat, bis es zu spät ist. Man wird süchtig nach etwas, das die Basis der Familie zerstört. Vielleicht halten die Leser diese Warnung für dumm oder sogar für scheinheilig aber ich habe eine 25-jährige Untersuchung

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über Menschen geführt, die ihr Leben ruiniert haben. Ihre Probleme fingen oft an, weil sie mit etwas experimentierten, und schließlich endeten sie mit dem Tod des Menschen oder der Ehe. Die Beschränkungen und die Gebote der Heiligen Schriften sind uns gegeben, um uns vor dem Böse zu schützen, obwohl es den Jungen schwer zu glauben fällt. „Denn der Tod ist der Sünde Sold“ (Römer 6:23). Wenn wir unser Leben rein halten und uns nicht erlauben, mit dem Bösen zu spielen, werden die Süchte, die die Menschheit verwüstet haben, uns nicht schädigen. Die sexuelle Frustration, die Einsamkeit, die geringe Selbstachtung und das Trugbild der Untreue. Eine tödliche Kombination!

Versucht gleichzeitig nicht, zu studieren, Vollzeit zu arbeiten, ein Kind zu bekommen und zu pflegen, Reparaturen im Haus zu machen und ein Geschäft zu starten. Es klingt lächerlich aber viele junge Ehepaare machen genau das und später erstaunen sie über das Scheitern ihrer Ehe.

Das Scheitern des Geschäfts. Das Scheitern eines Geschäfts schädigt vor allem die Männer. Ihre Sorgen um die finanziellen Probleme äußern sich manchmal durch Wut innerhalb der Familie. Der Erfolg im Geschäft. Erfolg im Geschäft zu haben ist fast so gefährlich wie das Scheitern des Geschäfts. Der Autor vom Buch Sprüche sagte: „Armut und Reichtum gib mir nicht, laß mich aber mein bescheiden Teil Speise dahinnehmen“ (30,8). Diejenige, die viel gewinnen, begeistern sich manchmal für Macht und wollen immer mehr! Letztendlich vergessen sie ihre Frauen und Kinder. Zu jung heiraten. Mädchen, die im Alter zwischen 14 und 17 Jahren heiraten, haben doppelte Wahrscheinlichkeit, sich scheiden zu MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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lassen als Mädchen, die zwischen 18 und 19 Jahren heiraten. Diejenigen, die im Alter zwischen 18 und 19 Jahren heiraten, haben anderthalbmal mehr Wahrscheinlichkeit, sich scheiden zu lassen als die Mädchen, die im Alter zwischen 20 und 30 Jahren heiraten. Der Druck der Jugend und die Spannungen der ersten Jahre des ehelichen Lebens machen keine gute Kombination. Endet das Erste, bevor ihr mit dem Zweiten anfangt. Dies sind nun die mörderischen Taten gegen die Ehe, die ich am häufigsten gesehen habe. Aber in Wirklichkeit hat die Liste kein Ende. Das Unkraut braucht nur einen kleinen Riss im Gehweg, um zu wachsen. Wenn ihr das, was das Wahrscheinlichkeitsgesetz über die Scheidung sagt, besiegen und eine enge eheliche Bindung langfristig halten möchtet, müsst ihr diese Aufgabe ernst in Angriff MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Das Erste, was wir den Neuvermählten empfehlen, ist es, dass sie eine Familie mit Basis in Christus aufbauen. Alles andere beruht auf diesem Baustein. Wenn Mann und Frau Gott völlig gewidmet sind, genießen sie von großen Vorteilen.

nehmen. Die natürliche Ordnung der Dinge trennt euch voneinander, sie vereinigt euch nicht. Wie könnt ihr das Wahrscheinlichkeitsgesetz besiegen? Wie bildet man eine feste Beziehung, die anhält, bis der Tod euch scheidet? Wie könnt ihr Teil der reduzierten An-

zahl von volljährigen Ehepaaren sein, die ein Leben voller guter Erinnerungen und glücklicher Erfahrungen geerntet haben? Sogar nach 50 oder 60 Ehejahren suchen sie sich gegenseitig, um sich zu ermuntern und sich zu verstehen. Ihre Kinder sind in einer stabilen und liebevollen Umgebung aufgewachsen und haben keine emotio-

nalen Narben oder bitteren Erinnerungen zum Auslöschen. Ihren Enkelkindern muss nicht erklärt werden, warum die Großeltern nicht mehr zusammenleben. Nur die Liebe herrscht. Gott wollte, dass es so ist. Es zu schaffen ist immer noch möglich aber es gibt keine Zeit

zu verlieren. Verstärkt die Ufer des Flusses. Verteidigt die Festung. Bringt Nassbagger und vertieft das Flussbett. Haltet die starke Strömung auf ihren eigenen Wassergraben. Nur diese Maßnahme voller Überzeugung wird die Liebe lebendig halten, mit der ihr be-

gann, und es gibt Weniges in diesem Leben, das mit dieser Priorität konkurrieren kann. Das Erste, was wir den Neuvermählten empfehlen, ist es, dass sie eine Familie mit Basis in Christus aufbauen. Wenn Mann und Frau Gott völlig gewidmet sind, genießen sie von großen Vorteilen.

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Ehe in Gefahr

Geschätzte Anzahl der Singles bis zum Jahr 2030 Mehr Produkte

Geschätzte Anzahl der Single-Haushalte im Jahr 2030

38%

Mehr Kraftstoff

61%

Die Ehe ist kein Teil mehr des Lebensprojekts vieler Jugendliche. Die Zahlen sprechen für sich selbst. Mit Ausnahme von einem leichten Aufstieg im Jahr 2014 ist die Anzahl an Paaren, die im Standesamt geheiratet haben, in den letzten 10 Jahren um 25 % gesunken. Diese Tendenz ist sogar stärker bei der Anzahl der religiösen Eheschließungen, die zwischen 2007 und 2013 um 52% gesunken ist. Die große Anzahl an Trennungen legt ebenfalls die Krise dieser Einrichtung offen. Pro Jahr gibt es 7 Trennungen je 10 gefeierte Hochzeiten..

Holland Norwegen

40%

41%

Singles sind weniger umweltfreundlich als einzelne Mitglieder einer Familie.

42%

Mehr Verpackungen

Mehr Strom Vereinigtes Königreich

39%

Frankreich

46%

Sie schädigen mehr die Umwelt und verbrauchen

55%

40%

28%

Kanada

Scheidungsrate

Staats an die Familie oder die Unverein-

USA

Weniger Eheschließungen, mehr Scheidungen

1980

Heiratsrate

2000

2010

Scheidungsrate

30%

1960

31%

Neuseeland

8%

6.8%

5.2%

Die Steigung der Trennungen ist eine Konstant fast überall auf der Welt. Dies sind die beunruhigenden Statistikzahlen in manchen Ländern.

48%

barkeit zwischen Familie und Beruf. 38%

30,7%

42%

wenige Unterstützung seitens des

24%

55%

Scheidungsrate

Scheidungsrate

nennen als Gründe die Angst vor Verpflichtungen, der Mangel an Werten, die

Japan

Italien

Vereinigtes Königreich

Soziologen und Organisationen

Korea

Frankreich Scheidungsrate

Deutschland

USA

Australien

Mehr Abfall

60%

4.5%

Junge Erwachsene verzögern oder vermeiden die Heirat. Diejenige, die sich für die Eheschließung entscheiden, neigen doppelt so viel zur Scheidung als vor 40 Jahren. Wenn beide Tendenzen zusammen gerechnet werden, ergibt sich eine Zahl von 277 Millionen Single-Haushalten auf der Welt.

41%

Mexiko

Scheidungsrate

15% Japan

Scheidungsrate

Südafrika

36%

Scheidungsrate

31.2%

DAS

MUSST DU WISSEN, BEVOR DU HEIRATEST

DEIN EHEPARTNER MUSS DIR KEIN “HAPPY END” GEBEN

Denn die Ehe baut ihr beide zusammen mit Liebe und Bemühung auf.

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE EHE IST ERFREULICH DOCH SCHWER

DEIN GLÜCK IST AUCH DEINE VERANTWORTUNG

Es ist wichtig, dass ihr euch sowohl in der Freude als auch in dem Schmerz liebt.

Dein Glück hängt nicht allein vom anderen ab.

DIE KINDER SIND EUER GRÖSSTER ERFOLG

Niemand kann das Glück beschreiben, das sie in die Familie bringen

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international

D

er Untergang des argentinischen U-Bootes ARA San Juan zog die Aufmerksamkeit der Kommunikationsmittel an sich, die fast sofort von einer Tragödie, ähnlich der des Jahres 2000 in Russland, sprachen. In jener Gelegenheit starben 118 Menschen, die an Bord des russischen Atom-UBootes Kursk waren. Viele Menschen spielten auf die U-Boote-Tragödien im Laufe der Geschichte an. Die letzte und erschütterndste Tragödie war die des Atom-U-Bootes Kursk, das mit 23 Granit-Raketen ausgestattet war, damals als unzerstörbar gilt und der Stolz der russischen Armee war. Der Unfall geschah am 12. August, als das U-Boot in der Barentssee eintauchte, während es Trainingsmanöver mit der russischen Flotte des Nordens durchführte. Es war das erste wichtige Seetraining der letzten 10 Jahre und gleichzeitig die Chance des Kremls, um deutlich zu machen, dass sie auf potenzielle Drohungen reagieren konnten. An jenen Manövern nahmen 30 Schiffe und 3 U-Boote teil, unter denen sich das Kursk befand, das mit 18 Torpedos und 23 Raketen ausgestattet war. Im Gegenteil zum argentinischen U-Boot wurde das Kursk schnell aufgefunden. Zwei Tage nach dem Schiffbruch berichtete die russische Regierung, dass das U-Boot 108 m tief lag und man schon wusste, dass die Wahrscheinlichkeit der Rettung der Besatzungsmitglieder gering war. Drei Tage nach dem Untergang wurde der Anfang der Rettungsaktion verkündigt, die dann aufgrund des schlechten Wetters in der Zone verschoben wurde. Währenddessen schaute die ganze Welt voller Kummer zu. Die Zeitschriften berichteten, dass die Retter die verzweifelten Schläge der Opfer hörten, die von innen kamen, bis es endlich zur Stille kam. Moskau lehnte die Hilfe ab, die viele Länder ihm anboten, um zu versuchen, die Besatzungsmitglieder zu retten, bis die offiziellen Quellen zugaben, dass die Crew aufgehört hatte, Lebenszeichen zu geben. Russland nahm MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

die Hilfe der NATO erst dann an und begann eine internationale Rettungsoperation. Am 21. August ein spezielles Taucherteam aus Norwegen schaffte es, die Einstiegsluke zu öffnen, die die Russen in 8 Tagen nicht öffnen konnten. Sie fanden heraus, dass das U-Boot Kursk völlig versunken war – ohne Überlebende. Die durchgeführten Autopsien bewiesen, dass zumindest 23 davon die Explosion überlebt hatten, die das U-Boot bis zum Meeresgrund versunken hatte. Sie starben also durch Erstickung und Erfrierung, in der Maße wie die eiskalten Gewässer des Arktischen Ozeans die Temperatur sinken ließen. Nach der Staatsanwaltschaft Russlands starben die meisten Besatzungsmitglieder des Kursk durch Erstickung bei dem durch die Explosionen entstandenen Brand, der praktisch das ganze U-Boot beschädigte. Bei einer ersten Operation, die drei Monate nach der Tragödie durchgeführt wurde, bargen russische und norwegische Taucher die Leichen von 12 Besatzungsmitgliedern, die in der 9. Sektion des U-Bootes Zuflucht gesucht hatten. Die Leichen der anderen Seemänner wurden erst Ende 2001 geborgen, nachdem das U-Boot gehoben wurde. Die Ursachen jenes Unfalls wurden noch nicht festgestellt. Jedoch lauten manche Hypothesen so: das Kursk sollte gegen eine Mine der Zweiten Weltkriegs gestoßen sein oder ein Torpedo wäre zufällig detoniert worden. Die meisten Forscher sehen eher eine Störung der nuklearen Reaktoren als Grund. Das U-Boot blieb 14 Tage im Meeresgrund und wurde bei einer komplizierten Operation gehoben, die der russischen Regierung Millionen Dollars kostete. Mit dem Ziel es zu bergen, musste der Bug mit einer enormen Säge zerteilt werden und Bohrungen im Rest des Rumpfes gemacht werden, um 26 Kabel mit 25 cm Durchmesser und 900 Tonnen Lastwiderstand anzubringen. Auf diese Weise konnte das U-Boot in die Oberfläche gehoben werden. Endlich wurde die offizielle Kommission festgelegt, die den Unfall forschte. Das U-Boot Kursk versank aufgrund zwei aneinander folgender Explosionen, die sich während der Seemanöver ergaben.

Foto: AFP

DIE RETTUNG, DIE WELT IN

ATEM HIELT

Foto: AFP

(*) Quelle: Internet

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gesundheit

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ie Appendizitis ist die häufigste Krankheit in den OP-Räumen und belegt den ersten Platz der Unterleibsoperationen weltweit. Hier finden Sie ein paar Ratschläge zur sofortigen Erkennung der Krankheit und Wendung an den Facharzt.

Walter Menchola Vásquez (*)

Es handelt sich um eine Entzündung des Wurmfortsatzes, der sich am Anfang des Dickdarmes im Blinddarm befindet. Seine Ätiologie ist nicht mit Gewissheit bekannt, obwohl man weiß, dass eine Verstopfung im Wurmfortsatz schwere Folgen mit sich bringen kann. Dafür gibt es verschiedene Ursachen und nicht alle benötigen eine chirurgische Intervention, die natürlich für ernste Fälle gebraucht wird. Akute Appendizitis kommt öfter im Westen vor. Die Zahl der Fälle ist in den letzten Jahren aus unbekannten Gründen gesunken. Im amerikanischen Kontinent wird eine Rate von 11 Fällen je 10.000 Menschen registriert. Sie tritt ebenfalls häufiger zwischen den 10 und 19 Jahren - im Allgemein unter den 30 Jahren - und viel mehr bei Männern auf. Das klinische Erscheinungsbild zeichnet sich durch einen plötzlichen Anfang mit schneller Skalierung aus. Das erste und wichtigste Symptom ist der Unterleibsschmerz, der sich durch Ausdehnung und manchmal durch Kolik und Stiche auszeichnet. Normalerweise beginnt der Schmerz um den Bauchnabel und dann wandert er in den rechten Unterbauch. Gleichzeitig können Fieber, Erbrechen und Übelkeit vorkommen. Besonders wichtig ist es, den Schmerz durch keine Arzneimittel zu mildern, die die Stärke des Schmerzes löschen oder verringern können. Wir dürfen dies nicht vergessen, denn dies ist normalerweise ein Fehler, der öfters vorkommt. Der Schmerz ist das Hauptanzeichen für die Diagnose. MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

AKUTE

Foto: AFP

APPENDIZITIS Der Schmerz hat drei Eigenschaften: ein plötzlicher Auftritt bei einem im Allgemein gesunden Menschen, der sich körperlich bewegen kann und sich auf einmal bückt oder Stellungen zur Milderung des Schmerzes annimmt. Die zweite Eigenschaft ist die progressive Zunahme des Schmerzes im Laufe der Stunden. Zwischen den ersten 6 und 24 Stunden

nach Beginn des Erscheinungsbildes erreicht der Schmerz den Höhepunkt. Die dritte Eigenschaft ist die Wanderung des Schmerzes. Folgende drei Anzeichen treten simultan auf: Schmerz im rechten Unterbauch, Starrheit und Wanderung des Schmerzes, und gehen häufig mit Fieber und allgemeiner Übelkeit einher. Die akute Appendizitis kann sich leicht

diagnostizieren lassen doch es kommen auch schwer zu erkennende Erscheinungsbilder vor, deren atypische Symptome die Diagnose erschweren. Zum Beispiel, wenn der Patient Analgetika genommen hat, werden die Symptome dadurch getarnt. Andererseits taucht ein atypischer Bild bei älteren Menschen, Kindern, Menschen mit Immunsupression oder bei Patienten mit anatomischen Variationen

ebenfalls auf; das ist z.B. wenn sich der Appendix im linken Unterbauch statt im rechten Unterbauch, oder vielleicht auch nach hinten umgeklappt befindet - oder wenn er aufgrund einer Schwangerschaft nach oben verschoben wurde. Es gibt Krankheiten, die einen Schmerz im rechten Unterbauch verursachen können, wie z.B. die rechtsbasale Lungenentzündung,

Blasenprobleme, rechte Unterleibsentzündung, Regelschmerzen, Divertikulitis bei älteren Menschen, u.a. Eine späte Diagnose ist eine der Hauptursachen für die Komplikation der akuten Appendizitis. Eine erste Beobachtung von 6 Stunden seit Anfang des Erscheinungsbildes ist angemessen. Eine Verlängerung auf 24 Stunden stellt eine Gefahr dar. Die akute Appendizitis kann einem Harnwegsinfekt ähnlich sein, beim Test sogar positiv zeigen und somit anfangs den Arzt verwirren, deswegen ist das Erscheinungsbild immer nötig. Eine der häufigsten Komplikationen mit der meisten Todeswahrscheinlichkeit bei diesen Patienten ist die Perforation (Durchbruch) des Wurmfortsatzes aufgrund des Entzündungsprozesses, der öfters im selben Bereich dank des Peritoneums oder Bauchfells zu finden ist. Dieses hilft, die Verbreitung der Entzündung in die Bauchhöhle zu vermeiden. Jedoch ist das in anderen Fällen und aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Die Entzündung breitet sich dann durch die ganze Bauchhöhle und es kommt zu einer diffusen Peritonitis, die ernster ist und schwere Komplikationen und Folgen mit sich bringt. Der dafür benötigte Test in solchen Fällen ist die Computertomographie (CT). Ein negatives Ergebnis hilft im Zweifelsfall, obwohl es bei der Anfangsphase keine großen Änderungen gab. An zweiter Stelle ist die Abdomensonografie. Hier spielt aber die Erfahrung des Spezialisten eine große Rolle, denn das Organ kann nicht immer leicht gefunden werden. Vor einem chirurgischen Appendizitis-Erscheinungsbild braucht man diese Tests nicht. Diese werden nur angewendet, wenn eine Diagnose sehr schwerfällt, und auch bei der Phase der Entwicklung des klinischen Bilds. Im Fall von Frauen in fruchtbarem Alter muss man Ihre Periodenzeiten immer in Betracht ziehen, um mögliche Unterleibsentzündungen auszuschließen. Eine letzte Empfehlung ist folgende: im Fall von einem Bauchschmerz, der länger als 6 Stunden dauert, muss man den Patienten in die Notdienstabteilung bringen, damit man ihn untersucht. Vergessen Sie nicht, dass man ihm keine Analgetika geben darf, wenn der Arzt es nicht verordnet hat. (*) Internist, Magister in Management and Public Policies.

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ratschläge

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eder, der ein gottbezogenes Erlebnis hatte, hat in seinem Herzen nicht nur den unkontrollierbaren Wunsch, ihn zu verehren und loben, sondern auch den Wunsch, ihm nützlich zu sein. Er hegt den Wunsch, anderen zu helfen. Die meisten Menschen, zu denen wir Kontakt haben, sind verletzt, bekümmert oder haben große Probleme. In ihren Herzen herrscht meistens eine große Einsamkeit.

Unglück hörten, gingen sie zu ihm. Sie handelten, verzichteten auf ihre Gemütlichkeit und Wohl und gingen dahin, wo sich ihr leidender Freund befand. „Die drei Freunde Hiobs… wurden eins, daß sie kämen, ihn zu beklagen und zu trösten. ... denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war“ (Hiob 2,11-13). Diese Männer waren bedrückt aufgrund der Ereignisse. Sie setzten sich zu ihm auf die Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm, denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war. Wenn wir jemandem helfen möchten, ist der erste Schritt, Interesse und Sorge zu zeigen. Wir müssen zum Bedürftigen gehen, uns jenem annähern, der unsere Hilfe und Tröstung benötigt. • Schmerz empfinden. Sie weinten zusammen mit Hiob, denn sie empfunden seinen Schmerz als eigenen. Jesus weinte (Joh 11,35), als er Martha und Maria nach Lazarus Tod besuchte. Er weinte, weil ihm jeder von ihnen wichtig war. Ein Mann ohne Tränen ist ein Mann ohne Herz. Wie traurig ist es, ein gefühlloses Leben zu führen! Die meisten Gottesmänner waren sensibel nicht nur gegenüber ihrem Herrn, sondern auch gegenüber dem Schmerz und der Lage der anderen. David

Carmen Valencia

Die Menschen mit einer großen Last auf ihren Schultern brauchen dringend eine Führung, die sie zu jenem bringt, der versprochen hat, jede Last zu tragen und jede Probleme zu lösen, egal wie schwer es zu bewältigen ist: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ Mt 11,28). Wir haben eine Pflicht, eine ernste Aufgabe, nämlich Segen-Kanäle für jene um uns herum zu sein. „Einer trage des andern Last…“ (Gal 6,2). „Ein Freund liebt allezeit, und als ein Bruder wird er in Not erfunden“ (Spr 17,17). „Lukas allein ist bei mir. Markus nimm zu dir und bringe ihn mit dir; denn er ist mir nützlich zum Dienst“ (2. Tim 4,11). Lukas war ein großer Freund des Apostels, er war sein vertraulicher Freund am Ende seines Dienstes, als fast alle schon weg waren. Wir alle brauchen Ermunterung in den schwierigen Zeiten, wenn die Last oder Druck schwerer werden. Im Fall von Hiob und seine Freunde (Hiob 2,11-13) litt dieser Mann wie es nur wenige taten. Er war ein gerechter, anständiger, gottesfürchtiger Mann, der das Böse mied. Seine Kinder veranstalteten BanketMISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Eine andere Weise, dem Leidenden zu helfen, ist, seine Last zu erleichtern. Wir sollen versuchen, seinen Schmerz zu lindern und vermeiden, selbst zu einem Leid zu werden, wenn wir z.B. leichtsinnig reden.

WIE KÖNNEN WIR

DEM ANDEREN HELFEN?

ten und er betete und bat Gott Opfergaben und bat um Vergebung für die Sünde seiner Kinder, falls sie welche hatten. Doch eines Tages verlor er alles, sogar seine Gesundheit, denn sein Körper wurde von dem Bösen betroffen. Trotzdem fehlten ihm keine treuen Freunde (Eliphas, Bildad und Zophar), die ihm in seiner traurigen Lage zur Hilfe kamen. Manche Sachen haben sie gut gemacht und manche nicht. Bei manchen

Sachen lagen sie richtig und bei manchen falsch.

I. WIE KÖNNEN WIR DEM ANDEREN HELFEN? Was ist richtig dabei? Wenn wir die Freunde Hiobs als Beispiel nehmen, können wir lernen, was zu tun und wie zu handeln. • Interesse an ihm und seiner Lage zeigen. Als die Freunde Hiobs von seinem

z.B. kämpfte um sein Volk und Paulus wurde mehrmals gefangen genommen und mit Steinen beworfen, weil er die Seelen liebte und den Heiden das Evangelium brachte. • Sich mit der Lage identifizieren. Die Freunde Hiobs setzten sich zu ihm und teilten seinen Schmerz. Wie nötig ist es, sich jenem anzunähern, der durch eine schwierige Lage durchgeht! Ein Besuch bei ihm zu Hause, im Krankenhaus oder im

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ratschläge

Gefängnis tut gut. Unsere Gemütlichkeitsraum zu verlassen und dahin zu gehen, wo es Traurigkeit und Schmerz gibt, und dann Empathie mit seinem Schmerz zu zeigen das müssen wir tun. • Still sein. Sie waren bei Hiob sieben Tage und sieben Nächte, still. Es gibt Momente, in denen die Worte nicht reichen, um unseren Schmerz auszudrucken. Auch wenn wir ins tiefste Innere des Leidenden gelangen möchten, werden wir auf einmal von unzureichenden Worten eingeschränkt. In diesen Momenten brauchen wir, dass Gott uns hilft und jenes Herz berührt. In jenen Momenten können wir dem Leidenden mit unserer Stille trösten, auch wenn unsere Worte vor der Schwere des Schmerzes ungenügend sind. Jene Männer redeten nicht, sie öffneten aber ihre Augen und setzten sich bescheiden zu Hiob. Denn es ist nicht wichtig, wie viel wir sprechen. Viele Male ist die reine Tatsache unseres Daseins viel wertvoller als Tausende Wörter: beim Leidenden zu sein und seine Hand zu halten – genau das, eine Geste oder ein Blick genügt. Es gibt Lücken, die nur durch die Gegenwart Gottes befüllt werden können. Das Einzige, was wir tun sollen und können, ist es, bei diesem Menschen zu sein und nach Gott zu rufen, damit er ihn trösten und Zuflucht für sein bedürftiges Herz sein kann. • Hören. Nach dieser schweigsamen Woche fing Hiob an, wieder zu sprechen. Er wünschte sich, nicht geboren und tot zu sein. Er beschuldigte Gott für sein Unglück (Hiob 3). Seine Freunde hörten zu und reagierten, doch sie hätten besser gehandelt, wenn sie genauer zugehört hätten. Wenn wir dem anderen helfen möchten, müssen wir lernen, zu hören. Die Freunde Hiobs hörten seine Worte, doch sie spürten nicht das Leiden, das diese zum Ausdruck brachte. Statt zu verstehen, traten sie in eine Diskussion mit ihm und wurden ebenfalls zu einem Leid bei einer theologischen Debatte. Ein zuhörender Mensch reagiert auf die Gefühle und nicht auf die Menschen selbst. Er wird das spüren, was hinter jedes Wort steckt, denn es gibt Menschen, die inmitten des Schmerzes reden und zugehört werden MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

leiden, als die ihr auch noch im Leibe lebet“ (Hebr 13,3).

Nicht alle können predigen oder lehren, doch wir alle können für die Bedürftigen, für die Leidenden beten. Es sieht so aus, als wäre das Beten keine wertvolle Aufgabe. Doch für andere zu beten ist die gutmütigste und stärkste Handlung, die ein Christ machen kann. müssen. Deswegen soll man versuchen, sie zu verstehen, den Grund ihrer närrischen Worte zu spüren und schließlich sie zu akzeptieren. • Nicht leichtsinnig reden. Eine andere Weise, dem Leidenden zu helfen, ist, seine Last zu erleichtern. Wir sollen seinen

Schmerz lindern und vermeiden, selbst zu einem Leid zu werden, wenn wir z.B. leichtsinnig reden. Doch wie können wir das schaffen? Hiob beschuldigte Gott. Seine Freunde gingen so intellektuell auf seine Logik ein, dass sie den Schmerz und Druck Hiobs vergaßen. Wenn sich die Menschen in einer solchen Lage befinden, sagen sie Sachen, die uns überraschen können doch wir müssen sie nicht zu voreilig verurteilen. Es gibt keinen Grund, stur zu sein und eine Erklärung für alles finden zu müssen. Diesen Menschen zu verstehen und zu akzeptieren heißt ja nicht, mit ihm und seinen Handlungen einverstanden zu sein. So wie es der Spruch sagt: „Schweigen schadet selten“. Es geht darum, die Schwere der Lage zu verstehen und sicher zu sein, dass Gott in

seiner Gnade handeln wird. Er kann verstehen und jedem helfen, Er kann unvernünftige Worte von einem leidenden Menschen durchgehen lassen. Wie Mose es sagte: „... Nun vergib ihnen ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast“ (Exodus 32:32). • Trösten, das Leiden mildern. Wenn wir anderen helfen möchten, müssen wir erlauben, dass Gott aus uns tröstende Werkzeuge macht. Zu trösten heißt das Leiden bzw. den Schmerz zu mildern. Wir müssen nicht zu leidigen Tröstern werden. Hiob bezeichnete seine Freunde als „leidige Tröster“. Statt seinen Schmerz zu lindern, schafften sie, dass es ihm schlimmer ging und sein Leiden größer wurde. Sie hätten lieber den Empfehlungen des Briefes Jakobus gefolgt: „Darum, liebe Brüder,

ein jeglicher Mensch sei schnell, zu hören, langsam aber, zu reden, und langsam zum Zorn“ (Jak 1:19). Unsere Aufgabe, wenn wir dem anderen helfen möchten, ist es, Stärke und Hoffnung durch jedes Wort zu geben, das aus unserem Mund kommt. Ein Tröster ist jemand, der seine Stärke zur Verfügung des anderen stellt. „Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht gefallen an uns selber haben“ (Röm 15,1). „Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“ (Gal 6,10). Wenn wir es können, dann tun wir Gutes. „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal 6,2). „Gedenket der Gebundenen als die Mitgebundenen derer, die in Trübsal

II. WIE KÖNNEN WIR DEM ANDEREN MUT EINFLÖSSEN? • Auf eine emotionale Ebene durch Zumutungs- und Hoffnungsworten, die ihm versichern, dass Gott ihn liebt und bei ihm ist. Dass Gott bei uns ist, heißt zu wissen, dass es einen Ausgang, ein sicheres Ziel gibt. Auf Gottes Wort basierend geben wir einen Ratschlag. Manchmal vergessen wir die Macht eines einzigen Wortes. Es hat die Macht, zu heilen, ermutigen, helfen und die Augen des Zuhörenden zu öffnen. „Wer unvorsichtig herausfährt, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen ist heilsam“ (Spr 12,18). • Auf eine körperliche Ebene, indem wir ihm bei praktischen Sachen helfen. Oft hat dieser Mensch nicht Mal die Kraft, die Lust etwas für sich selbst zu machen. Praktische Sachen wie die Zubereitung einer Mahlzeit, das Waschen, ein Gefallen, eine Umarmung, eine Handhaltung oder unser eigenes Interesse an seinem Wohl können zur Besserung des Leidenden beitragen. • Auf eine geistliche Ebene durch unser Gebet. Auch wenn der andere es nicht weiß, ist ein Gebet an Gott eine große Hilfe. Auch wenn wir nur eine Verse der Bibel lesen, wird das Wort da gelangen, wo wir selbst nicht gelangen konnten. Nicht alle können predigen oder lehren, doch wir alle können für die Bedürftigen, für die Leidenden beten. Es sieht so aus, als wäre das Beten keine wertvolle Aufgabe. Doch für andere zu beten ist die gutmütigste und stärkste Handlung, die ein Christ machen kann. Wir müssen Gott darum bitten, dass wir zu einem Segen, einer Stütze und einem Tröstungsmittel für die anderen werden, und dass wir immer ein weises Wort für seine Bedürfnisse haben. „Der HERR HERR hat mir eine gelehrte Zunge gegeben, daß ich wisse mit dem Müden zu rechter Zeit zu reden. Er weckt mich alle Morgen; er weckt mir das Ohr, daß ich höre wie ein Jünger“ (Jes 50,4). Eine gelehrte Zunge wird gebraucht, damit Sie mit Weisheit mit jedem reden, der eine Last trägt und erschöpft ist.

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literatur

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as Buch von Janet und Geoff Benge gibt einen Einblick in das Leben der Predigerin Lottie Moon, die ihr Leben dem Herrn widmete und die Frohe Botschaft in China im 19. Jahrhundert verkündete.

Lottie Moon war sechs Jahre alt und saß auf der Bank in der ersten Reihe. Sie wagte nicht, den Kopf zu drehen. Denn sie wusste genau: wenn sie dies tun würde, würden ihre schwarzen Locken schweben und Aufmerksamkeit ziehen. Das Band ihrer Schürze war zu eng gebunden und sie hatte diskret schon mehrmals tief eingeatmet, um es locker zu machen. Ihre Halskrause juckte ihr am Nacken doch sie hielt sich zurück, denn sich zu Kratzen wäre nicht angemessen gewesen. Sie hatte sich vorgenommen, still sitzenzubleiben und jede Unbequemlichkeit zu ertragen. Die evangelischen Schriftsteller Janet und Geoff Benge schrieben das Buch “Lottie Moon: Giving Her All for China” im Jahr 2001 mit der Unterstützung des Verlags YWAM Publishing. Das Buch, das das Leben der Missionarin Lottie Moon beschreibt, ist Teil der Buchreihe “Christian Heroes: Then and Now” (christliche Helden von gestern und heute). Es ist eine Art Ehrerbietung an die US-amerikanische Predigerin, die ihr Leben für den Allmächtigen opferte und das Evangelium 39 Jahre lang im Süden Chinas predigte. Lottie bat um baldmöglichstes Taufen, also organisierte sie eine Taufzeremonie für den nächsten Abend. Vor ihrer Taufe begab sie sich in die Kirche und erklärte, warum sie jenen Schritt machte. In der baptistischen Kirche war dieser der einzige Moment, in dem es erlaubt wurde, dass eine Frau vor einer gemischten Audienz öffentlich sprach. Lottie dachte, dass sie nie wieder so eine Chance haben würde, also nutzte sie aus. Bald wurde sie zu einer der einflussreichsten Christinnen des Albemarle Female Institute. MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE FRAU, DIE ALLES

FÜR CHINA GAB

wütete plötzlich ein Sturm. Lottie befand sich schon in ihrer Kabine im oberen Deck. Sie lag im Bett und das Licht war aus, als sich auf einmal ein Knistern im Schiff hören ließ und das Schiff ominös hin und her schlingerte. Das Krachen der Gegenstände, die gegen die Wand stießen, ließ auf sich nicht warten. Erstens stießen sie gegen eine Wand und dann gegen eine andere. Lottie blieb im Bett und betete eifrig.

Sie leitete die biblischen Studien, Gebetstreffen und nahm dreimal der Woche an den Diensten teil. Das Benge-Paar sind Autoren mit einer über 30-jährigen Erfahrung bei der Veröffentlichung von religiösen Büchern und Artikeln. Dieses Werk, das das Leben der Dienerin Moon beschreibt, erzählt die wahre Lebensgeschichte einer Frau, die im Höchstpunkt der Industrialisierung und mit ihrem Glauben

als Stütze eine lobenswerte christliche Arbeit leistete. Die Erzählung legt ebenfalls offen, wie der Schöpfer diejenigen belohnt, die seinen Ruf hören. Am 28. September 1873 lief das Costa Rica von Nagasaki Richtung Shanghai, China aus. Die Reise hätte nur ein paar Tage gedauert, wenn es keinen Orkan gegeben hätte. Die erste Nacht nach der Abreise

MISSIONARE Im Buch “Lottie Moon: Giving Her All for China” zeigen Geoff und Janet Benge ihre Bereitschaft für die Zusammenstellung von Biographien der Gläubigen, die dank ihrer Arbeit zugunsten des Evangeliums in die Geschichte eingingen. Beide wurden in Neuseeland geboren und haben über hundertfünfzig Bücher geschrieben. Geoff ist Magister in Geschichte und Philosophie. Janet ist ihrerseits Grundschullehrerin. Zusammen bilden sie ein Doppel, das die Kurzbiografien der wichtigsten Missionare verbreitet. „Willkommen zu Hause, Miss Moon!“, riefen viele Schüler aus, die auf Lottie vor dem Haus der Hartwell gewartet hatten. Ein Jahr nachdem sie ihre Familie in Viewmont wieder getroffen hatte, war Lottie endlich wieder in Tengchow zurück. Beim Überlegen wurde ihr klar, dass die chinesischen Christen der Kirche von Monument

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literatur

Street und die Schulkinder auch ihre Familie waren – und zwar eine mit Bedürfnis. Als sie weg war, war eine Hungersnot in der Region ausgebrochen und viele Bauer wurden tödlich betroffen. Lottie konnte sie überall sehen. In der Straße oder im Markt bettelten sie und flehten, dass es ihnen erlaubt wurde, die Kirche zu betreten. Das Buch analysiert im Detail die evangelische Arbeit von Lottie Moon, die am 12. Dezember 1840 geboren wurde. In den 17 Kapiteln des Werks werden die unzählbaren Opfer angesprochen, die die Predigerin mit dem Namen Charlotte Digges Moon machte. Schon in jungem Alter interessierte sie sich für die Missionsarbeit und beschloss, eine der ersten Missionarinnen im chinesischen Gebiet zu sein. Es war Juli des Jahres 1889. Lottie war-

Era la única extranjera de camino hacia la zona de guerra, todos los demás estaban huyendo. Cuando llegó al hospital, varios trabajadores no pudieron contener las lágrimas. Allí trataron a los heridos de ambos lados del conflicto.

tete ungeduldig in Tengchow auf die Ankunft ihrer neuen Helferin. An einem warmen Nachmittag hielt endlich ein Shentze auf dem Hof der Siedlung Little Crossroads an, und Fannie Knight, eine Frau aus North Carolina, stieg aus. Lottie konnte sich schon ihre Gedanken vorstellen, als sie den Ort betrachtete. China war immer noch ein gefährliches Missionsfeld und Lottie betete, damit Fannie die Art Mensch war, der tapfer und froh in den schwierigsten Lagen bleibt. Bis ihre Reise nach P´ingtu blieb nicht viel Zeit. Dort gab es eine zunehmende Anzahl an Chinesen, die sich zum Christentum bekehrt hatten.

DIE GEFAHREN Janet und Geoff Benge porträtieren geMISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

schickt jede Eigenschaft Lotties, die wichtig bei ihrer Missionsarbeit war. Außerdem erzählen sie von ihrer Arbeit in den Städten P’ingtu und Tengchow, wo sie mit Begeisterung die Frohe Botschaft verbreitete und schaffte, dass sich das Christentum in der chinesischen Gesellschaft behauptete. Die Erzählung gibt ebenfalls Einzelheiten über die Beharrlichkeit der Dienerin des Herrn, die jedes Leiden besiegte, indem sie ihre Hoffnungen auf Jesus Christus legte. Mit der typischen Kleidung des Landes angezogen machte sich Lottie schnell an die Arbeit. Sie konnte nicht darauf warten, Japanisch zu beherrschen, um endlich nützlich bei dem evangelischen Werk zu sein. Also suchte sie sich eine Arbeit als Englischlehrerin in einer privaten Schule. Die Schule hatte keine Schulbücher für den Unterricht, deswegen musste jeder Lehrer das eigene Material auswählen. Natürlich entschied sich Lottie für die Bibel. Nach ein paar Wochen konnten ihre besten Schüler ganze Passagen lesen. Nach der Lektüre erklärte sie immer die Bedeutung der Geschichte so gut wie sie konnte. Später bekehrten sich drei Jungen von ihrer Klasse zum Christentum. Das Buch “Lottie Moon: Giving Her All for China” gibt eine Unzahl an Einzelheiten über die Gefahren, den sich Lottie Moon in China stellte. Die Missionarin, die am 24. Dezember 1912 verstarb, kämpfte gegen die Peste, den Hunger, den Krieg gegen die Japaner, den Boxeraufstand - eine Bewegung gegen den ausländischen Einfluss -, und den nationalen Aufstand, der die Dynastie Qing stürzte. Ohne den anderen etwas zu sagen, reiste Lottie nach Hwanghsien. Sie war die einzige Ausländerin, die sich in die Kriegszone begab. Alle andere flüchteten daraus. Im Alter von 71 Jahren hatte Lottie also ihr Leben riskiert, um bei ihnen inmitten jener Krise zu sein. Lottie lebte und arbeitete im Krankenhaus zehn Tage lang. Dort behandelte sie die Kriegsverletzten. Dr. Ayers und andere Missionare machten sie sich so viele Sorgen um Lottie und das Krankenhaus, dass sie beschlossen, ihr eigenes Leben zu riskieren und kehrten zu ihren Stellen zurück.

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musik

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rucht der Arbeit des britischen Dichters James Rowe und des US-Komponisten Howard E. Smith. Die Hymne verkündet, dass Gott der einzige ist, der die Menschheit vom Bösen retten und Hilfe in den schwierigsten Momenten leisten kann.

Liebe mich hob 1 In der Sünde wildem Meer kam ich in Angst und Not. Fern vom sichern Uferstrand droht mir der bitt’re Tod. Doch des Meeres Meister hört gnädig des Sünders Schrei. Mich zu retten aus der Flut, eilt Er herbei. Refrain Liebe mich hob, Liebe mich hob. Wo sonst kein Helfer war, Liebe mich hob. Liebe mich hob, Liebe mich hob. Wo sonst kein Helfer war, Liebe mich hob.

Das Werk wurde dank dem Genie des englischen Dichters James Rowe und dem Musiktalent des US-Komponisten Howard E. Smith geschafft. „Liebe mich hob“ ist einer der siegreichsten christlichen Gesänge, denn er bezieht sich auf zwei Bibelpassagen des Evangeliums nach Matthäus, bei denen Jesus Christus seine große Liebe für die Menschheit und seine Macht über alles zeigt. Erstens spielt diese Hymne von Smith und Rowe auf die Geschichte Jesu, als er auf dem Wasser ging, während er in Galiläa das Wort predigte. Diese in Matthäus 14,22-23 erzählte Geschichte, wird mit Geschicktheit in der ersten Strophe widergegeben, indem es stillschweigend erwähnt wird, wie Gottes Sohn während seiner Zeit auf Erde den Apostel Petrus inmitten eines Sturms vor dem Gewässer rettete. Die andere Geschichte, auf die das 1912 veröffentlichte Gedicht „Liebe mich hob“ anspielt, erzählt, wie Jesus von Nazareth den Sturm besänftigte. In diesem Sinne müssen wir darauf hinweisen, dass die dritte Vers der Hymne implizit die Episode von Matthäus 8,23-27 erwähnt. Mit Geschicktheit bezieht sie sich auf den Moment, als Christus den Wind und das Meer bedrohte.

MÄCHTIGES DUETT Das Lied wurde in der US- amerikanischen Stadt Saugatuck geschrieben. Es war die Frucht der gemeinsamen Bemühungen von Rowe und Smith, die sich um ein Ziel vereinten, nämlich die Produktion eines Liedes voller Hoffnung und Glauben. Bei einer ersten Phase schrieb Rowe das Gedicht auf den Heiligen Schriften basierend. Auf den Versen basierend, komponierte dann Smith die Melodie, die sich durch einen besonderen und fröhMISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

2 Fröhlich nun mein Lied erklingt in sel’ger Sicherheit. Ihm gehört mein Leben nun in alle Ewigkeit. Solche Lieb’ und solche Treu’ hat es gewiß verdient, daß mein Herz Ihm froh und gern ergeben dient. 3 Seelen, schaut zu Ihm empor, der euch die Hilfe bringt. Ihm gehorchen Wind und Meer, was Er auch tut, gelingt. Fasset Seine starke Hand, lasset euch helfen gleich. Er trägt euch zum sichern Strand, zum Himmelreich.

LIEBE

MICH HOB

lichen Stil auszeichnet. Rowe, der am 1. Januar 1865 in dem Vereinigten Königreich geboren wurde, war ein fruchtbarer Dichter von evangelischen Hymnen. Im Alter von 25 Jahren, nachdem er für die englische Regierung gearbeitet hatte, emigrierte er in die USA, wo er eine fruchtbare Arbeit als Dichter zugunsten des Herrn leistete. Mit einer Überzeugung, die sich über das Un-

glück und Böse hinwegsetzen konnte, widmete sich der Autor dazu, den Allmächtigen zu loben und schrieb etwa 20.000 Kompositionen. Seinerseits wurde Smith am 16. Juli 1863 in Connecticut geboren. Der Musiker, ein treuer Gläubiger des Erlösers, diente Gott als Organist eines christlichen Tempels in seiner Heimatstadt. Dieser Diener des Herrn war mit einem privilegierten Gehör ausgestattet und

half mit seinem Musiktalent, das Evangelium bis zu seinem letzten Lebenstag zu verbreiten, obwohl seine Hände im Laufe der Zeit von Arthritis betroffen wurden. „Liebe mich hob“, in den englischsprachigen Ländern als „Love lifted me“ bekannt, verkündet die Erlösung der Sünde dank des Allmächtigen. Außerdem zeigt die Hymne, wie die Gläubigen sich für die ewige Liebe Jesu Christi zu der Menschheit bedanken sollen. Ebenfalls zeigt sie den verlaufenen Menschen, die das Wort des Herrn nicht kennen, den Weg der Erlösung.

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glaubensheld

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er Missionar Dixon Edward Hoste säte die Grundlagen des Christentums in China 35 Jahre lang. Anfang Februar 1885 reiste er zusammen mit sechs Studenten der University of Cambridge nach China. Wright Doyle

Der Missionar Dixon Edward Hoste, Sohn eines Kommandanten der Royal Artillery des Vereinigten Königreiches, wurde am 23. Juli 1861 in der Stadt Brighton im Süden Englands geboren. Seine Eltern waren gottesfürchtige Christen, die ihn mit Disziplin, Liebe und den Heiligen Schriften erzogen. Die Bibelkenntnisse seiner Mutter waren tief und weit. Bei seiner Erziehung betonte sie die Liebe Gottes zu der Menschheit, das Bedürfnis nach Reue und Glauben und die Verpflichtung mit jeder von Gott bestimmten Aufgabe. Sie weckte in ihm ebenfalls ein großes Interesse für die Missionen. Hoste ging in das Clifton College, wo er sich in vielen Fächern auszeichnete, Griechisch miteingeschlossen - eine Sprache, die er im Alter von 9 Jahren schon lesen konnte. Als er 17 Jahre alt war, wurde er in der Royal Military Academy aufgenommen, wo er Gehorsam, Genauigkeit und Ordnung lernte. Ein Jahr später wurde er zum Leutnant genannt und er entfernte sich vom Herrn. BEKEHRUNG Alles änderte sich, als Hoste an einem evangelischen Treffen teilnahm, die Dwight L. Moody in Brighton veranstaltete. Die Predigt dieses evangelischen USAmerikaners erinnerte ihn daran, dass die ewige Wut auf die Unbußfertigen und Ungläubigen wartete. Er unterwarf sich Gott und kniete. Sofort spürte Hoste eine große Freude. Nach seiner Bekehrung fing Dixon an, die Bibel zu lesen. Ebenfalls war er überzeugt, dass die Frohe Botschaft zu teilen, MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DER ENGLISCHE

PREDIGER

wichtiger als irgendeine andere Aktivität war. Schon zu einem Krieger des Allmächtigen geworden, wollte er auf die Armee verzichten, doch sein Vater empfahl ihm, zu warten und für Führung zu beten. Dann, nachdem er getauft worden war, schloss er sich den Gläubigen an, um das Evangelium zu predigen. Bald trat er in Kontakt mit anderen Christen. Einer davon war Montagu Beauchamp, ein Student aus Cambridge, der ihm die Bücher der Chinamission zur Verfügung stellte. Sofort wurde er vom Kompromiss mit dem Christentum, der Widmung an der Evangelisierung Chinas und dem Organisationssystem beeindruckt, das der Glaube an Gott ermöglicht hatte, um alle Bedürfnisse zu befriedigen.

MISSIONAR Nachdem er ein paar Zweifel über seine Berufung zur Missionsarbeit beseitigt hatte, bewarb sich Hoste im Februar 1884 bei der Chinamission, dem am 25. Juni 1865 vom Prediger James Hudson Taylor gegründeten Verein, der ihn akzeptierte, um ihn zu einem Prediger des Herrn zu machen. Als er aufgenommen wurde, empfahl

– Nach seiner Ankunft in China wurde Hoste nach Kuwu geschickt, wo er sich intensiv mit dem Lernen der Sprache beschäftigte. Morgens setzte er sich am Hof des Hauses und predigte das Wort Gottes zu den vielen neugierigen Menschen, die sich dort versammelten.

ihm der Missionar Taylor, dass er erstmal Erfahrung sammeln sollte, indem er bei den Treffen von Pfarrer Moody half. Ebenfalls bereitete sich Dixon vor, indem er seine Bibelkenntnisse vertiefte und sich dem Gebet mit Disziplin und Selbstlosigkeit widmete. Anfang Februar 1885 fuhr er zusammen mit sechs Studenten der University of Cambridge nach China. Mit ihnen bildete er die sogenannte Gruppe „die Cambridge Seven“. In dem Glauben vereinigt und von ihrem Interesse für die Evangelisierung des chinesischen Volks bewegt, ging diese Missionsgruppe in die Geschichte des Christentums dank der Arbeit ein, die sie im bevölkertesten Land auf der Welt leistete. Nach seiner Ankunft in China wurde Hoste nach Kuwu geschickt, wo er sich intensiv mit dem Lernen der Sprache beschäftigte. Morgens setzte er sich am Hof des Hauses und predigte das Wort Gottes zu den vielen neugierigen Menschen, die sich dort versammelten. Nachmittags lief er durch die Straßen und verteilte Broschüren. Ebenfalls teilte er das Evangelium, in dem Maße wie sein Mandarin besser wurde.

GLAUBENSPROBE 1886 konnte der Missionar Taylor die evangelisierende Arbeit des Predigers Xi Shengmo im Süden Shanxis sehen, der vom Stanley Smith geholfen wurde. Wenig Zeit später bat Smith Hoste darum, sich ihm anzuschließen, um die Frohe Botschaft zu verkünden. Zusammen besuchten sie verschiedene Orte, wo dank

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glaubensheld

Pfarrer Xi neue Gruppen von Gläubigen entstanden waren. Im nächsten Jahr zog Smith in die Stadt Hongtong um und ließ Dixon alleine, damit er mit Xi arbeitete. Das war ein besonderer Moment für den chinesischen Prediger, der als Pastor Hsi bekannt war und die Verlust von vielen Kollegen schon erlebt hatte. Der englische Evangelische wusste dann, dass er das Vertrauen seines chinesischen Kollegen gewinnen musste. Von der Zukunft der Kirche in China überzeugt, verpflichtete er sich dazu, Xi dabei zu helfen, sein ganzes Potenzial zu entwickeln. Da er eine rigorose christliche Erziehung hatte, beschäftigte er sich dann

– 1929, in dem Höchstpunkt der Weltwirtschaftskrise, brachte er 200 Prediger dazu, die von den pastoralen Verpflichtungen befreit waren, sich den Missionaren anzuschließen, um die Heiligen Schriften in die chinesischen Städte Xinjiang und Tibet zu bringen, die noch nicht evangelisiert worden waren.

damit, Xi allen biblischen Wahrheiten beizubringen, die er kannte. Gleichzeitig lernte er von Xi, wie man mit zwischenmenschlichen Beziehungen in der chinesischen Welt umging. Sowohl Xi als auch Hoste wussten, dass sie sich nur auf Gott verlassen konnten, um die Herzen der Menschen zu ändern, deswegen verbrachten sie viel Zeit beim Beten, als Konflikte und Schwierigkeiten auftauchten. Bei ihrer evangelischen Arbeit merkten sie, dass die Gläubigen ihren Glauben ausüben mussten, wenn es zu einer Verfolgung kam. Die Stadt Hongtong von jenen Jahren war nicht nur das Epizentrum einer ständigen Verbreitung des Evangeliums, sondern auch die Wiege eines zukünftigen Anführers. Hoste stellte sich vor seinen Ängsten und zeigte sich als ein Diener, MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

der Großes für den Herrn tun konnte. Mit dem Blick auf Christus wurde er durch den richtigen Weg geführt und zeichnete sich als einen tapferen und entschlossenen Missionar aus. Der Missionar war mit seiner evangelisierenden Arbeit verpflichtet und so gewöhnte sich an die Sitten der Chinesen. Er trug ihre Kleidung und aß ihr Essen. Außerdem war er einer der Ersten, die vorschlugen, Tempel zu gründen und diesen so bald wie möglich Autonomie zu verleihen, damit die Chinesen selbst das Evangelium zu ihren Landsleuten predigen konnten. 1893 heiratete er die Gläubige Gertrude Broomhall, Tochter des Generalsekretärs der Chinamission, Benjamin Broomhall, und Nichte von Hudson Taylor, in der Stadt Tianjin. Ein paar Tage später kehrten sie nach Hongtong zurück. 1896 wurde der Prediger nach England geschickt, damit er sich erholen konnte, denn er wurde von verschiedenen Beschwerden geplagt. Nach seiner Erholungszeit in Großbritannien und mit einer noch schwachen Gesundheit schickte Taylor ihn und seine Familie nach Australien, um sich weiter zu erholen. Als er wieder gesund wurde, wurde er zum Aufsichtsbeamten der Missionsarbeit in Henan ernannt.

GENERALDIREKTOR Als der Boxeraufstand im November 1899 losbrach, befand sich Hoste in Shanghai. Auf Anweisung von Pfarrer Taylor war er dahin gegangen, um dem stellvertretenden Leiter der Chinamission, Pastor John Stevenson, zu helfen. Der Gründer der Chinamission beschloss, dass Dixon seine Stelle als Generaldirektor einnehmen sollte und damit er eine wichtigere Rolle hatte. In den nächsten 35 Jahren leitete der britische Prediger die Chinamission und überwand große Wechsel und Herausforderungen. Erstens beschloss er, dass der

Verein kein Geld aufgrund eines Verlustes von Menschenleben oder Eigentümern während des Boxeraufstands akzeptieren würde. Als Hudson Taylor am 3. Juni 1905 starb dachten viele, dass die Chinamission zusammenbrechen würde. Doch Hoste führte diese auf stabile Weise mit Frömmigkeit und Weisheit. Schnell gewann er das Vertrauen der Missionare, Anhänger und andere Anführer der Organisation. Viele davon hatten von seinen biblischen Lehren bei den Konferenzen enorm profitiert. Dixon, ein seriöser Mann, der die evangelisierende Arbeit über alles liebte, fokussierte seine Aufmerksamkeit auf seine Pflichte als Generaldirektor des von Taylor angefangenen Werks und hatte ein paar Broschüre zum Verteilen immer dabei für jene Spaziergänge, die er im Zentrums Shanghais machte.

LETZTE JAHRE Als Generaldirektor der Chinamission nahm er die Arbeit zugunsten des Herrn auf sich, indem er betete, Beispiele und weise Ratschläge gab. Ständig rief er zur Erinnerung, dass Missionare die Chinesen dienen und nicht über sie regieren sollten. 1929, in dem Höchstpunkt der Weltwirtschaftskrise, brachte er 200 Prediger dazu, die von den pastoralen Verpflichtungen befreit waren, sich den Missionaren anzuschließen, um die Heiligen Schriften in die chinesischen Städte Xinjiang und Tibet zu bringen, die noch nicht evangelisiert worden waren. Sechs Jahre später verließ Dixon Edward Hoste seine Stelle als Generaldirektor und zog in eine kleine Wohnung der Chinamission in Shanghai ein. Dort lebte er bis zum Angriff auf Pearl Harbor, der ihn zum „feindlichen Bürger“ in einem Land machte, das von den japanischen Truppen besetzt worden war. Der englische Prediger, der noch heute für seine Missionsarbeit bekannt ist, verstarb am 11. Mai 1946 in einem Altersheim in London. Er verließ diese Welt, um Jesus Christus zu treffen, nachdem er ihn mit großer Leidenschaft und Eifer sein Leben lang gedient hatte.

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lebengeschichten

S

ie wurde in einem christlichen Heim geboren, verließ aber in ihrer Jugend den Weg des Herrn, um ein weltliches Leben zu führen. Als die Tragödie ihre Heimat berührte, erhob sie ihre Gebete und die große Barmherzigkeit Gottes rettete ihren kleinen Sohn vor einer schrecklichen Krankheit. Susan Amau Foto: Archivo Familiar

Ruth Ester Castillo González wurde 1981 geboren und wuchs in einer christlichen Familie auf: Ein Weg, der nur bis zu ihrer Jugendzeit bestand. Die Sorgen und irdischen Dinge dieser Welt verführten und trennten sie vom göttlichen Pfad. Im Alter von 19 Jahren verließ sie ihr Zuhause, um mit einem jungen Mann zusammen zu leben, den er traf und tief liebte. Blind vor Liebe änderte sie ihr wahres Glück für eins, das nur kurze Zeit dauern würde. Eine einfache Notiz fanden Alejandro Castillo und Berta González an dem Tag, an dem die Tochter das Haus in Vista Bella, Stadtteil Arraiján, Panama, verließ. Die Trennung überraschte zweifellos ihre Eltern: Es war ein harter Schlag für den Vater, einen Pastor, der erster Sekretär der Weltmissionsbewegung (WMB) in Panama war. Die Mutter brach in Tränen aus und betete, dass Gott ihre Tochter in Sicherheit hält und, dass sie über ihr Fehlverhalten nachdenken könnte. Weit weg von zu Hause, als sie dachte, alles würde rosig sein, begannen die Probleme für das Mädchen. Die Eifersucht seines Partners, Abdiel Muñoz, ließ sie denken, dass sie eine schlechte Entscheidung in ihrem Leben getroffen hatte. Es war jedoch nutzlos, ein Schritt zurückzugehen, denn sie war nicht die Gleiche und, wenn sie wieder nach Hause zurückkehren sollte, würde sie sich wieder nach den Regeln ihres Vaters halten müssen: „Das würde ich nie machen”, sagte sie. Inmitten eines ungeordneten Lebens wuchsen die Konflikte mit ihrem Partner: Alkoholische Getränke und Nachtclubs wurden zu einer Konstante. In ihrer Einsamkeit erinnerte sie sich unter Tränen an ein sehr einfaches Gebet, das sie als Kind an den Herrn gerichtet hatte: „Herr, ich MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DAS WUNDER DES KINDES

JAPHETH

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bitte dich, dass meine Seele nicht verloren geht”. Diese Worte trafen damals ihr Herz stark und hatten eine starke Bedeutung in ihrem Leben. Ein Jahr später, im Jahr 2001, wurde Ruth schwanger und musste die Universität verlassen. Die Geburt des ersten Kindes verhinderte nicht, dass es weiter Probleme zu Hause gab. Dann kam ihre Tochter, aber die Situation wurde schlimmer. Abdiels Eifersucht machten die Beziehung kaputt. Die Kämpfe wurden stärker und häufiger, bis zu dem Punkt, dass sie an die Möglichkeit dachte, sich zu trennen. Gegenseitige verbale Aggressionen führten dazu, dass eine Paartherapie besuchen sollten. Zahllos waren die Tränen von Ruth: Ihr verfolgte die ganze Zeit den Schuld und die Leere Gottes in ihrem Herzen. Fest an der Sünde gebunden dachte sie, dass sie keine weitere Gelegenheit mit dem Herrn haben würde: Ihre Eltern, die sie am liebsten liebte, waren von ihr enttäuscht und trotzdem wollte sie ihren eingeschlagenen unglücklichen Weg folgen. Später, am 02. August 2011 wurde Jafet Muñoz Castillo geboren: Ein süßer Junge, der Licht ins Haus brachte.

GRAUSAME KRANKHEIT

Inmitten eines ungeordneten Lebens wuchsen die Konflikte mit ihrem Partner: Alkoholische Getränke und Nachtclubs wurden zu einer Konstante. In ihrer Einsamkeit erinnerte sie sich unter Tränen an ein sehr einfaches Gebet, das sie als Kind an den Herrn gerichtet hatte: „Herr, ich bitte dich, dass meine Seele nicht verloren geht". Die Familie begrüßte die Ankunft des neuen Babys mit Freude. Ein Monat verging und die Probleme verringerten sich: Die Beziehung zu ihrem Ehemann begann, sich zu verbessern. Aber alles würde nicht für lange Zeit glücklich sein: Eines Nachmittags hatte das Kind hohes Fieber, wobei es zum Notfallstation gebracht werden musste. Dort wurde zuerst beim ihm eine Drüseninfektion diagnostiziert. So wurde er im Krankenhaus gebadet und mit Medikamenten wieder nach Hause geschickt. Bei einer Gelegenheit weinte das Kind die MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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ganze Nacht. Die Eltern hofften, dass die Medikamente wirksam wurden, aber das Kind konnte sich nur schwer bewegen. Glücklicherweise hörte die Fieber auf und trotzdem gingen sie sofort zum Kinderkrankenhaus, wo es festgestellt wurde, dass das Kind Schüttelkrämpfe hatte: Das war eine Überraschung für Ruth, denn sie wusste nicht, dass ein Kind ohne Fieber das auch haben könnte. Der kleine Japheth wurde eingewiesen. Ein Spezialist sagte, dass es ein Bakterium diese Anfälle verursacht haben könnte. Die Angst und Verzweiflung ergriffen Ruth und sie fühlte, wie sich ihre Brust zusammenzog, ohne zu verstehen, was geschehen war. Ihre Mutter, die sie begleitet hatte, gab ihr Seelenfrieden und betete zu Gott für eine schnelle Genesung des Babys. Nach einigen Stunden wurde das Kind in ein Zimmer gebracht, wo ein Arzt seine Pupillen untersuchte. Zu aller Überraschung rannte der Arzt weg vom Zimmer und kam ein paar Sekunden zurück, um sie mitzuteilen, dass eine Ultraschalluntersuchung des Gehirns dringend angeordnet worden war. Es schien, dass der Fall kompliziert war und alle mussten den Raum verlassen. Einige hatten das Gefühl, dass das Kind nicht länger widerstehen würde. Niemand gab der Mutter eine spezifische Diagnose. Sie sah nur die Ärzte hin und her rennen und ihr Herz sagte ihr, dass etwas nicht in Ordnung war. Mit Tränen in den Augen suchte sie eine Antwort auf die Situation, fand aber keine. Eine Krankenschwester in offensichtlicher Verzweiflung bat die Ärzte darum, sich zu beeilen und zeigte ihr ihr Baby nur für einen kleinen Augenblick. Der Junge schien zu schlafen und die Krankenschwester warnte Ruth, sich nicht zu erschrecken, wenn das Kind intubiert würde, da es auf die Intensivstation geschickt werden müsste.

DER ALTE WEG Diese Worte waren genug für Ruth, die in diesem Moment das Schlimmste befürchtete. Sie fing an zu weinen und dachte: „Bis hier bin ich angekommen”. Die Frau fühlte, dass ihr Leben sich Richtung Unglück bewegte. Ihr Vater, der die Szene miterlebt hatte, ließ sich von Verzweiflung nicht überwältigen und bat sie, mit Gott zu sprechen. Wie es ihr gewarnt worden war, kam das Baby intubiert und wurde auf die Intensivstation gebracht. Ein Arzt sprach zu ihr: „Ihr Sohn hat bakterielle Meningitis, die nicht nur die HirnMISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

membran, sondern auch das Gehirn selbst betroffen hat.” Das Kind sah sehr empfindlich aus und die Einschränkungen waren für Ruth zu drastisch, da die Eltern das Kind nur morgens für fünf Minuten sehen konnten. Das Wichtigste in diesem Moment war, den Fall des Kindes zu untersuchen, um die Art der Bakterien entdecken zu können und ein wirksames Antibiotikum verschreiben zu können. Als die Ärzte gingen, kam die Mutter und fragte, ob ihr Kind Hoffnung habe. Frage das Gott, denn nur Er weiß die Antwort “, sagte einer der Ärzte und ging weg. Diese Worte berührten das Herz von Ruth, die mit tiefen Schmerzen nach Hause zurückfuhr. Sie fiel auf ihre Knie und übergab ihre Seele, ihr Herz und ihr Leben dem Herrn. In dieser Nacht weinte sie ununterbrochen und flehte Gott um Gnade an. Irgendwann dachte sie, Gott würde ihr nicht helfen, weil sie seinen Weg verlassen hatte. Sie erinnerte sich jedoch der großen Barmherzigkeit des Herrn. Dann betete sie inbrünstig und ver-

Irgendwann dachte sie, Gott würde ihr nicht helfen, weil sie seinen Weg verlassen hatte. Sie erinnerte sich jedoch der großen Barmherzigkeit des Herrn. Dann betete sie inbrünstig und versprach aus tiefstem Herzen, ihm zu dienen. Sie flehte um Vergebung, schrie nach einem Wunder, und plötzlich fiel ein Friede innen ihr.

sprach aus tiefstem Herzen, ihm zu dienen. Sie flehte um Vergebung, schrie nach einem Wunder, und plötzlich fiel ein Friede innen ihr. Am nächsten Tag war Ruth anders und begann sich, an die Chöre der Vergangenheit zu erinnern. Auf dem Weg ins Krankenhaus sang sie „Ich vertraue dir, Herr”, eine ihrer Lieblingshymnen. Als sie ihre Eltern ihre Versöhnung mit Gott erwähnte, fühlten sie sich glücklich trotz der traurigen Situation. Sie wussten, dass es keine bessere Hoffnung gab, als eine gute Entscheidung zu treffen. Seitdem Ruth das Haus verließ, hatten sie die ganze Zeit gebetet und jetzt beteten sie noch mehr für die Rettung des Babys. Fasten- und Gebetsgruppe im ganzen Land

unterstützten den Minderjährigen: Eine vereinte Kirche in Panama kannte die Situation und erwartete ein Wunder von Gott. Jafet verbrachte sieben Tage auf der Intensivstation. Es war schwer für die Mutter, einen so kleinen geschwollenen Körper mit so vielen Schläuchen und Aufkleber auf seinem Gesicht zu sehen. Manchmal konnte sie es nicht fünf Minuten lang sehen, denn, als das Kind ihre Mutter hörte, ertrank es und versuchte sich zu bewegen, was seine Gesundheit noch mehr schaden konnte.

DAS WUNDER DES HERRN Nach dem siebten Tag wurde das Kind in ein anderes Zimmer geschickt und ein Arzt erklärte, dass das Baby aufgrund der Krankheit Folgeerscheinungen haben könnte. So schickte er sie zu einem Ausbildungsprogramm. Dort erklärten sie ihr wochenlang, dass sein Sohn Wasserkopf, Blindheit, Taubheit, Stummheit oder psychomotorischen Problemen als Folgen der Krankheit haben könnte und deswegen müsste es ständig evaluiert werden. Trotz all der Schwierigkeiten war jetzt der Herr ihre Stärke. Ruth ließ sich nicht besiegen und würde Gott bis zum Ende vertrauen, egal was geschah. Die Tage vergingen und die Ärzte sagten nur, dass sie es sehr schlecht sahen. Nach einem Monat ließen sie ihn nach Hause gehen, aber er musste ständige Termine bei einem Neurologen haben und Therapien erhalten. Das Vertrauen in Ruth nahm so zu, dass sie bemerkte, dass die Krankenschwester sich über die schnelle Verbesserung von Jafet verwunderten, als sie ihren Sohn zu den Therapien brachte. Nach sechs Monaten Therapie kehrte er ins Krankenhaus zurück. Die Ärztin, die das Kind operierte, sagte zu ihr: „Wenn ich nicht diejenige gewesen wäre, die das Baby damals behandelt hat, würde ich sagen, dass du mir ein anderes Kind gebracht hast”. Überrascht von diesen Worten bewunderte sie die Größe Gottes. Sechs Jahre sind vergangen und Jafet ist ein Kind, das immer in Gottes Plan gewesen ist: Er ist immer lächerlich und strahlt Licht, egal wo er geht oder ist. Es hat Gott sei Dank keine Folgeerscheinung der Krankheit und die Wissenschaft kann noch nicht erklären, wie das Kind geheilt worden ist. Der Kleine wächst weiter und hat es geschafft, seine Eltern auf die Wege des Herrn zu bringen. Jetzt sind sie eine glückliche Familie. Ruth bleibt dem Herrn treu und bekräftigt: “Für Gott ist nichts unmöglich”.

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andacht „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ (Lukas 2:10-14).

Pfarrer. Luis M. Ortiz

Gott wird verherrlicht in jedem Tautropfen, der den Rasen am Morgen, in jeder Morgendämmerung jedes neuen Tages, in jeder Blume, die seine Schönheit strahlt und seinen Duft ausstrahlt, in jedem Vogel, der seine Triller zum Schöpfer erhebt, in jedem Strahl der Erde verherrlicht Königsstern, der Licht und Wärme verleiht. Die ganze Schöpfung lobt und verherrlicht Gott, wie Psalm 148 das sagt. Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. (Psalm 19:1). Aber, obwohl die ganze Schöpfung in eine gigantische Lobsymphonie übergeht, kann sie niemals dem großen Lied der Inkarnation des Sohnes Gottes gleichkommen. Nie zuvor hatte die Menge des himmlischen Gastgebers gesungen: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. (Lukas 2:14). Es gibt mehr Ruhm und mehr Melodie in der jungfräulichen Geburt Jesu als in der Geburt des gesamten weiten Universums mit all seinen Galaxien, Sternen und Sonnen. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit” (Johannes 1:14). Der Apostel Paulus, inspiriert vom Heiligen Geist in einem großen und erhabenen Ausruf, sagt: “Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.“ (1 Timotheus 3:16). MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

EHRE SEI GOTT IN

DER HÖHE!

Groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit: Gott hat sich im Fleisch offenbart. Das riesige Universum ist voller Geheimnisse. Es gibt ein Geheimnis in jedem Wassertropfen: Was verbindet zwei Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom zu einem Wasser-

molekül? Warum hat eine Heuschrecke zweihundertsiebzig Zähne in ihrem Körper? Hat der Regenwurm die Kraft, einen anderen Kopf wachsen zu lassen, wenn der erste geschnitten wird? Warum steht das Pferd zuerst mit den Vorderbeinen und die Kuh mit den Hinterbei-

nen auf? Nun, wir könnten auf unbestimmte Zeit Fragen stellen, die einzige Antwort, die wir finden würden, ist, dass die Dinge so sind, wie sie sind, im Gehorsam gegenüber den vom Schöpfer geschaffenen Gesetzen. Gott stellt Hiob mehr als hundert Fragen, und jede enthält ein Geheimnis für den Menschen. Wir sind von Mysterien umgeben, niemand weiß genau, was Elektrizität ist; du weißt, wie man fährt, du weißt, wie man in verschiedenen und verschiedenen Verwendungen anwendet, aber niemand weiß, wie man erklärt, was es ist. Wenn dies in der physischen und materiellen Welt, die wir sehen, berühren und benutzen, sind die Mysterien in der spirituellen Welt und im Reich Gottes größer und jenseits unseres Verständnisses und unserer Herrschaft (Hiob 38: 19-24, 31). Ohne Frage ist das Geheimnis der Frömmigkeit groß: Gott hat sich im Fleisch manifestiert. Seine Empfängnis und seine jungfräuliche Geburt, sein Leben, sein Dienst, seine Lehre, sein Opfer, sein Tod, sein Sühnopfer, seine Auferstehung, seine Erscheinungen, seine Himmelfahrt, sein zweites Kommen sind alle mit diesem großen Geheimnis der Frömmigkeit erfüllt. Jedes Zeitalter auf der Welt hat seine großartigen Charaktere oder Protagonisten, aber Jesus ist einzigartig in allen Zeiten. Gott für uns, Emmanuel, das Wort, der Sohn Gottes, und gleichzeitig Jesus, Menschensohn, Erlöser, Diener, Gott und Mensch, göttlich und menschlich; seine Gottheit war echt und wahr, seine Menschlichkeit war echt und wahr, wie kann das sein? Wie? Groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit. Manchmal gibt es solche, die mit den Sandalen der Spekulation und Interpretation in diese göttlichen Geheimnisse eindringen wollen. Es berührt uns nicht, noch können wir alles verstehen oder alles erklären. Die renommiertesten Wissenschaftler können die Mysterien der physischen und materiellen Welt nicht verstehen oder erklären; noch können die gelehrtesten Theologen diese großen Mysterien der Frömmigkeit verstehen oder erklären. Dem großen Apostel Paulus wurde sehr viel über diese Geheimnisse offenbart (Römer 11,33-34). Groß ist das Geheimnis der Frömmigkeit. Mit gutem Grund sangen die Engel an diesem Morgen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, guten Willen den Menschen!”

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andacht „…Ich ging hin an den Euphrat und grub auf und nahm den Gürtel von dem Ort, dahin ich ihn versteckt hatte; und siehe, der Gürtel war verdorben… Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der Herr, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, dass sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören.“ (Jeremia 13: 1-11).

Pfarrer. Alberto Ortega

Gott benutzte eine Analogie, um mit dem Propheten Jeremia über den geistlichen Zustand Israels zu sprechen. Der Herr verglich die Menschen mit einem Leinengürtel, den er ausgesucht hatte, um die Lenden zu gürten, aber dann wurde dieser Gürtel beschädigt, indem er am Euphrat platziert wurde. Das Leinen ist ein Stoff, der aus einer Pflanze mit dem gleichen Namen gemacht wird. Es wurde am Ufer des Nils in sumpfigen und feuchten Gebieten angebaut. Als der Fluss übergelaufen war, schleppte er Lehmboden, der das Wachstum vom Leinen begünstigte. Der Prozess für die Beschaffung des Leines war mühsam. Zuerst wurden die Stängel in Wasser eingetaucht, um die Harzmasse zu entfernen, und so fand die Fermentation statt. Die erhaltene Faser wurde beim Schleifen von dem Rohr getrennt und dann wie Baumwolle gesponnen. Die Hebräer bezeichneten das Leinen mit mehreren Namen. Das Leinen hat eine weiße Farbe, die Teil seiner natürlichen Struktur ist. Diese weiße Farbe ist dauerhaft und vergilbt nicht mit der Zeit, beeinflusst nicht die äußeren Bedingungen, ist unveränderbar und konstant trotz der Umstände, die sie umgeben. Die Leben, die durch das Blut Jesu Christi gereinigt wurden, bleiben unverändert, werden nicht durch die Vorschläge und Positionen gestört, sie sind treu, beständig und ohne Doppelgesinnung.

DIE ROLLE DES FLACHSES IN DEN GOTTEN ABSICHTEN Gott benutzte das Leinen für die Wohnung (2. Mose 26,1). Die Leinwand repräsentierte die Heiligkeit Gottes. Ebenso legte Gott fest, dass MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WIR RICHTEN UNS NACH GOTT

Leinen für die Herstellung von priesterlicher Kleidung verwendet werden würde (2. Mose 28: 39-40). In der Beschreibung der tugendhaften Frau ist auch das Leinen ein Teil ihres Gewandes (Pr. 31,22); in diesem Fall symbolisiert es die moralische Reinheit der Frau. Schließlich verkörpert das Leinen die Heiligkeit und Reinheit der Kirche, die Christus zugeschrieben werden soll (Offb. 19: 8).

DER PROZESS VOM LEINEN Erstens wächst das Leinen an sumpfigen Stellen: Diese Sümpfe bestehen aus natürlichen Lager aus stehendem Wasser, deren Boden schlammig ist. An den Ufern des Nils gab es nicht nur eine Fülle von Moskitos und giftigen Schlangen, sondern auch gefährliche Krokodile. Der Ort, an dem das Leinen wächst, ist ungesund und gesundheitsschädlich. Die niederträchtige Welt, die verabscheuungswürdige, ist es, was unser Erlöser aus dem Schlamm holte, um ihn auf den Rücken zu legen. Damit die Leinwand in einen Gürtel Gottes verwandelt wird, müssen schmerzhafte Prozesse geschehen: 1) Abschnitt; 2) Zerkleinern und 3) Spinnen. a) Abschnitt: Die Leinenpflücker mussten ein scharfes Messer an der Basis ihres Stocks anbringen, um scharf schneiden zu können. Ebenso hat Gott ein Werkzeug, das aus dem Sumpf der Welt schneidet, aus Laster und Sünde. Unser Herr betrat den Sumpf dieser Welt nicht nur mit seinem erlösenden Blut, sondern auch mit der Spitze des Wortes Gottes (Hebräer 4,12). b) Zerkleinern: Die Phase für das Zerkleinern des Leines ist hart. Dann kommt die zweite Stufe, die noch schmerzhafter ist. Das Leinenrohr wird nicht zum Weben verwendet, aber es ist notwendig, die Faser, die in seiner Brust eingeschlossen sind, zu entfernen. Um die Faser aus ihrer Umhüllung herauszuziehen, mussten die Weber einen Stock mit schweren Steinen benutzen. Als der Stock geschlagen wurde, erschienen die weiße Faser, die für die Herstellung von Kleidungsstücken verwendet werden können. Während das Messer uns vom Sumpf, von

der Welt und von der Sünde trennte, muss der Stein uns von uns selbst trennen, d.h.: von dem Rohr, das uns umgibt. Der Stock, der uns umgibt, entspricht unserem Charakter voller Stolz, Eitelkeit und Stolz und bezieht sich auf alles, was immer noch in uns vorherrscht (unsere Charakterzüge, unser Charakter und unser Temperament). Christus ist der Stein, der hebt oder der zum Fall führt (1. Petrus 2: 4-8). Und wenn wir uns von diesem Stein nicht schlagen lassen, vergeht die Zeit und wir werden ein Problem im Haus, bei der Arbeit, in der Kirche. Israel wurde mit dem Stein Ägyptens hart getroffen: Das war der Prozess, durch den die Hülle der Sklaverei das strahlende und weiße Gewebe des Priestertums ausströmen sollte. c) Spinnen: Nach dem Prozess des Steins brauchen wir den Prozess des Spinnrades oder des Rades, in dem das Leinen gesponnen wird. Das Leinen hört auf, ein Faser zu sein, um ein Faden zu werden. Bei diesem Verfahren wird die Faser durch Verdrillen in Garn umgewandelt. Wenn der Leinenfaden hergestellt werden, können sie mit anderen Fäden im Webstuhl gewebt werden, um den Stoff herzustellen. Wenn es gewebt wird, verliert der Faden seine Individualität, um das Kleidungsstück mit anderen Fäden zu bilden. Und, wenn man in Christus ist, hört der eigene Wille, das persönliche Bild und die Anonymität innerhalb der Gruppe auf.

DAS PRIVILEG DES LEINENS Wenn das Leinen diese drei Prozesse über-

wunden hat, bekommt es erst eine Reihe von Privilegien. Gott schaute nach Ägypten und sah seine Leute in sumpfige und schmerzhafte Orte stürzen. Ägypten schlug die Leinenbedeckung, die Israel war, auf, so dass der Leinengürtel, den Gott auf seine Lenden legen würde, auftauchen würde (Jeremia 13:11). Gott nahm Israel als Vertreter seiner Heiligkeit.

DIE GEFAHR DES LEINENS Die Gefahr vom Leinen ist die Loslösung der Lenden Gottes. Demut und Leiden führen uns zum Ort der Ehre und Anerkennung. Auf

der anderen Seite werden Arroganz, Hochmut und Sorglosigkeit dazu führen, dass wir aus den Höhen aufsteigen und aus den Lenden Gottes gerissen werden. Wenn man nicht in der Zeit auf das Gottes Wort, auf seine Ratschläge, Ermahnungen und Korrekturen hört, achtet man nicht mehr auf die Vorstellungen des Herzens. Die Bibel sagt: „Das Herz ist über alle Dinge betrügerisch und verzweifelt böse; Wer wird es kennenlernen? “(Jeremia 17,9). Gott sagte Jeremiah, er solle seinen Gürtel ausziehen und ihn verstecken. Wenn man sich von den Lenden Gottes löst, beginnt das ver-

borgene Leben, und die verborgenen Absichten werden offenbart. Aber hier geschieht etwas Schreckliches, und das ist, dass das Wasser des Sumpfes jetzt verrottet und verdorben war. Das Gottes Wort ist klar und kraftvoll: “... siehe, der Gürtel war verfault; denn nichts war gut “(Jeremia 13,7). Wenn Gott jemanden aus seinen Lenden entfernt, werden wir nutzlos. Die Salbung ist verloren, die Gnade ist verloren, das Wort ist verloren und die Seele ist verloren. Warum fragen Sie Gott nicht, Leinen auf Ihrem Rücken zu machen?

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andacht „Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht.” (Philipper 2: 5).

Pfarrer. Manuel Zúñiga

Unter den vielen Facetten, die in Jesus Christus waren, die notwendig sind, dass sie in uns wohnen, werden wir uns heute nur auf Demut, Sanftmut, Kommunion und Vision konzentrieren.

1. DEMUT UND SANFTMUT Eine der ersten Richtlinien, die unser Herr seinem Volk gab, war: „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“ (Mt. 11,29). Bei vielen Gelegenheiten erlaubt Gott uns, bestimmte Umstände zu durchlaufen, und diese dienen dazu, uns die Existenz oder das Fehlen beider Qualitäten bewusst zu machen. Die Person, die unter Mäßigung leidet, ist stolz und weigert sich, ihre eigenen Fehler zu erkennen oder zu vergeben. Daher sagt Gott: „Denn der Herr ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.” (Psalm 138: 6). Eine demütige und sanftmütige Person ist jemand, der Gott von Herzen dient. Und jeder, der ein Mitglied des Leibes Christi ist, muss entschlossen sein, Gott einen Dienst zu erweisen und einen Prozess der Selbstverleugnung durchzustehen. Unabhängig von der hohen beruflichen oder sozialen Position, die wir erreicht haben, werden wir, wenn wir die Tempelhöfe passieren und Seelen werden, die Gott braucht. Der Herr wünscht sich zerknirschte und gedemütigte Herzen vor seiner Gegenwart. Jesus Christus kam auf diese Erde, um zu dienen, und das bedeutete, dass er sich bis aufs Äußerste demütigte. In der Tat, er musste sein Gewand göttlicher Herrlichkeit vergießen; Er musste auch den Himmel verlassen, die von ihm motivierten Engel verehren und in einem menschlichen Körper inkarnieren. In Philipper 2: 6-8 wird dieser Prozess der Entsagung und Verleugnung beschrieben: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DAS GLEICHE GEFÜHL, DAS ES IN

CHRISTUS GAB

sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ Gewiss, “... ist das Geheimnis der Frömmigkeit groß: Gott hat sich im Fleisch manifestiert ... Dieses wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in diese Welt. In der

Welt war er, und die Welt wurde von ihm gemacht; aber die Welt kannte ihn nicht. Er kam zu seinem eigenen, aber sein eigenes nahm ihn nicht auf “(1. Timotheus 3,16; Johannes 1,9-11). Unser Herr Jesus Christus hat nicht nur seinen Thron der Herrlichkeit verlassen, sondern auch eine arme und demütige junge Frau gewählt, um ihn in diese Welt zu bringen, wurde in einem Stall geboren, wuchs in einer Familie von Zimmerleuten aus der Stadt Nazareth auf. Zeit seines Lebens gaben sie alles aus dem Schoß Marias, dem Stall, in dem er geboren wurde, dem Füllen, das er für seinen triumphalen Einzug nach Jerusalem benutzte, dem oberen Raum, in dem er das letzte Abendmahl mit seinen Aposteln feierte, bis zum Grab Josephs von Arimathea, wo sie ihn begruben. Der Sohn Gottes ist nicht auf die Erde gekommen, um gedient zu werden, sondern um zu dienen; und weil er rein, heilig und unbefleckt war, vermischte er sich mit Sündern und erlaubte diesen unwürdigen Männern, ihn zu berühren und ihn zu umarmen. Als Diener erlitt er noch den beschämenden Tod, den die Römer den schlimmsten Verbrechern vorbehielten: das Kreuz. Aus diesen Gründen konnte das Volk Israel nicht begreifen, dass der Messias eine so bescheidene Person wie unser Herr Jesus Christus war. Selbst als sein Dienst auf der Erde seinen Höhepunkt erreichte, hörte Christus niemals auf, demütig zu sein. Die Menge folgte ihm und wollte ihn manchmal sogar zum König krönen,

und es musste sicherlich schmeichelhaft sein, dass Tausende von Menschen stundenlang zu seinen Füßen saßen und seinen Lehren zuhörten. Jedoch ließ Er niemals irdische Leistungen zu, um ihn zu erschüttern, tatsächlich prahlte er nicht einmal seiner Tugenden.

2. KOMMUNION In Bezug auf die Gemeinschaft muss das Volk Gottes auch dasselbe Gefühl haben, das in Christus war. Wir müssen einander lieben, aber Liebe kann nicht in uns fließen, wenn wir nicht zuerst den Einen lieben, der uns gerettet hat. „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren“ (Johannes 14:21, 23-24). Das Wort Gottes soll nicht in Frage gestellt, sondern gelebt werden. Niemand kann sich Gott unterwerfen, wenn er ihn nicht liebt, denn Gehorsam kann ohne Liebe nicht existieren. Diese Person, die den Herrn nicht liebt, hat eine Neigung zu Rebellion, Unbotmäßigkeit, Protest, Klage, Rechtsstreit und Streit. Johannes 3:16 sagt: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Die Liebe, die Gott für den Menschen hatte, war groß und bedingungslos. Jesus Christus kam auf diese Erde, um die Welt mit Gott zu versöhnen, und war in allem bis zum Tod gehorsam (Phil 2,8). Denken wir immer daran, dass Liebe und Gehorsam untrennbar sind und im Christen bleiben müssen. 3. VISION Was hat Christus dazu bewegt, das Opfer am Kreuz von Golgatha zu opfern? Die einzige Vision, die Christus in diese Welt brachte, war unser sündhafter Zustand, und dies war die einzige mögliche Lösung, um den Menschen zu retten. Ebenso muss diese Vision im Leib Christi vorherrschen: Liebe für die Seelen und der Wunsch, dem Befehl zu gehorchen, den uns unser Heiland anvertraut hat; auf der ganzen Welt zu gehen und in allen Nationen Jünger zu machen. Die Errettung, die wir durch die Gnade erhalten haben, müssen wir durch die Gnade unseren Mitmenschen verkünden. Amen.

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veranstaltung

Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

WIR WERDEN WEITERHIN VERANTWORTUNGSVOLL

D

GOTT DIENEN

ie Weltmissionsbewegung von Madagaskar organisierte die 02. nationale Bruderschaft, die mit der besonderen Teilnahme vom Missionar Carlos Guerra und von Delegationen aus verschiedenen Ländern rechnete. MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltmissionsbewegung von Madagaskar organisierte vom 20. bis zum 22. Oktober ihre zweite nationale Bruderschaft in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Während dieser Veranstaltung wurden Delegationen von Gläubigen aus verschiedenen Teilen des Inselstaates im Indischen Ozean sowie von Gläubigen aus Curacao, Holland,

Bonnaire und Costa Rica empfangen. Unter dem Schutz des Herrn fand diesen Event trotz der Plage statt, die in letzter Zeit die größte Insel Afrikas betraf. Die erwähnte Veranstaltung hatte als Motto „Wir werden Gott weiterhin verantwortungsvoll dienen”. Pastor Carlos Guerra, nationaler Supervisor der WMB von Costa Rica, war ein besonde-

rer Gast dieses spirituellen Festes, das Antananarivo total stoppte. Am Eröffnungstag war Pastor Guerra verantwortlich für die Mitteilung der guten Nachricht des Schöpfers durch eine Predigt, die sich auf Psalm 115 basierte. Sie diente dazu, dass der Minister des Höchsten über die vier Versprechen sprechen konnte, die der Allmächtige seine Kirche machte. In diesem Sinne sagte Pastor Guerra: „Gott wird uns helfen, uns beschützen, uns segnen und uns erhöhen”. Dann, am zweiten Tag, fanden zwei Kulte zur Ehre Jehovas statt. Am Morgen predigte Missionar Guerra das Evangelium und entwickelte das Thema „Die Kraft vom Gottes Wort”. Dann, am Abend, war Schwester Suhé

Reenis, Pastorin der Kirche in Madagaskar, für die Predigt „Man muss darauf verzichten, um ihn zu folgen“ verantwortlich. Am letzten Tag evangelisierte Pastor Guerra wieder die Anhänger des Herren mit der

Rede „Die Kraft vom Gottes Gegenwart“. Basierend auf Exodus 33:14 bezog sich der Diener auf die Mission der Weltmissionsbewegung, die sich auf der ganzen Welt gestreut ist.

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veranstaltung

SEI FLEISSIG BEIM AUSSÄEN UND BEI DEM BAU VON

NEUEN BRUNNEN D

ie WMB von Chile brachte treue Folgern aus Argentinien, Bolivien, Uruguay, Paraguay, Brasilien und Peru in ihrer 21. Nationalen Versammlung in Santiago zusammen. Die Stadtsporthalle von San Joaquín, mit Sitz in der Stadt Santiago de Chile, war das Szenarium für die 21. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Chile. Diese Fand vom 26. bis 29. Oktober statt. In diesem Punkt der chilenische Hauptstadt verMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

sammelte sich eine große Anzahl von Gläubigern ausn Argentinien, Bolivien, Uruguay, Paraguay, Brasilien Peru und Chile, die den Herrn lobten. Das Fest der WMB wurde von Pfarrer Gerardo Martínez, Nationalem Aufsichtsbeauftragter des Werkes in Chile, geleitet. In dieser Veranstaltung nahmen folgende Autoritäten teil: Pfarrer José Soto, Internationaler Vize-Präsident der Weltweiten Missionsbewegung; Pfarrer Luis Rivero, Nationaler Aufsichtsbeauftragter de WMB von Paraguay; Mario Lima, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB in Bolivien und Ismael Parrado, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB

von Argentinien. In dieser Aktivität war von Anfang bis Ende Gottesglauben anwesend. Außerdem, sah man in den 4 Tagen der Dauer der Veranstaltung den großen Zusammenhalt der chilenischen treuen Folgern unter sich, sowie auch mit dem Rest des südamerikanischen Kontinents. In der gleichen Form beobachtete man zahlreiche Flaggen und typische Kostüme der teilnehmenden Länder in der 21. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung. Die Versammlung, die unter dem Motto „Sei fleißig beim Aussäen und bei dem Bau von neuen Brunnen“ durchgeführt wurde, wurde live von „Koinonia Comunicaciones“ übertragen. Die Veranstaltung diente dazu, dass die Folgern des Herrn ihre unbedingte Liebe und absolute Hingabe beweisen konnten. Am letzten Tag wurde eine Zeremonie der Förderung der Kirchenarbeiter durchgeführt. In dieser Zeremonie wurden 4 Mitarbeiter als laie Pastoren anerkannt, weitere vier wurden als lizensierte Pastoren gekürt und einer als Minister.

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veranstaltung

ZUM SCHUTZ DER FAMILIE

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ehr als eine Million Menschen demonstrierten unter dem Motto „Rühre meine Kinder nicht an“ um ihre Opposition gegen die Geschlechterideologie zu zeigen, eine Ideologie, die die südamerikanische Nation bedroht. Weiß gekleidet und mit der Absicht ihrem Recht zu behalten, die eigene Kinder nach den moralischen Werten des christlichen Glaubens zu erziehen, gingen mehr als eine Million Ecuadorianer am 14. Oktober auf die Straße. Das Ziel war es, gegen die Infiltration der GeMISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

schlechterideologie ins Bildungssystem zu protestieren, nachdem die Eingliederungsdiskussion im nationalen Abgeordnetenhaus anfing. Die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador spielte eine entscheidende Rolle in den massiven Demonstrationen, die die wichtigsten Straßen der Hauptstädten der Andennation stoppten. Ecuador erfährt Stunden der Angstzustände wegen der Drohung, die diese Reihe von Ideen bedeutet. Gegensätzige Ideen zu den vom Herrn für die Menschheit definierten Gesetze. Guayaquil, Quito, Cuenca, Santo Domingo, Machala, Durán, Portoviejo, Manta, Puyo und andere wichtige Städte Ecuadors nahmen

an diesen Demonstrationen teil. Es handelt sich um eine Bürgerinitiative von Menschen, die mit der Absicht der Regierung von Lenin Moreno unzufrieden sind, die Inhalte der Vision der Geschlechterideologie in den Curricula der Kinder einzuschließen. Das Meer von Manifestanten, vereint im Schrei „Rühre meine Kinder nicht an“, verlangte auch, dass keine abortive Mitteln zur Verfügung von Minderjahrigen gestellt werden. Zur Demonstration kamen Gläubiger, Beamten, Familieneltern und empörte Menschen, die durch soziale Media, sowie durch Kirchen und christliche Tempel gerufen wurden. Am Ende der Proteste, in jeder Stadt lasen

die Teilnehmer ein Manifest, das verlangte, dass jegliche ministerieller Vereinbarung oder Verwaltungsaktion im Bereich der Bildung und Gesundheit verbannt wird, die unter Kindern und Jugendlichen Ideen und Vorsätze der Geschlechterideologie, sexueller Vielfalt und Homoaffektive Liebe verbreitet oder durchsetzt. Außerdem verlangten die Demonstranten von den Autoritäten, dass Gesetzprojekte aus der nationalen Abgeordnetenhaus verbannt werden, die verpflichtend die reproduktive sexuelle Gesundheit durchsetzt, Leihmutter, Geschlechterwechsel, genetische Embryos-Manipulation und Verbreitung der Geschlechter an Kindern und Jugendlichen.

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veranstaltung

MAURITIUS FEIERTE IHRE

20. NATIONALE VERSAMMLUNG

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as Werk Gottes in diesem Land, das sich am Indischen Ozean befindet, veranstaltete eine Wallfahrt durch die wichtigsten Tempel der WMB zum Anlass seiner wichtigsten Zusammenkunft des Jahres. Die Weltweite Missionsbewegung der Republik Mauritius feierte, von 25. bis 29. Oktober ihre 20. Nationale Versammlung mit dem Titel „Verantwortung 2017“, mit einer evangelistischen Wallfahrt durch die wichtigsten in dieser Inselstaat gebauten Tempel der WMB. Das geistige Fest fing im Tempel der Stadt „Baie du Tombeau“, im Stadtbezirk Pamplemousses an, in dem Schwestern Millie Li Niang Sun und Anne Marie Larose Pastorinen sind. Beide treue Dienerinnen des Herrn waren die Gastgeber an diesem ersten Tag. Nachher am zweiten Tag, machte sich das Werk Gottes offenbar in der Stadt D’Épinay, auch im Distrikt Pamplemouses, wohin treue Folger der Kongregationen der Städten Port Louis, Plaine de Papayes und Terre Rouge zusammenkamen. In den nächsten drei Tagen, war Cureripe, eine Stadt die sich im Stadtbezirk Plaines Wilhelm befindet und wo der Haupttempel der WMB sitzt, das Szenario des Herzteiles der 20. nationalen Versammlung. Die Diener Gottes Pfarrer Alberto Ortega, Missions-Aufsichtsbeauftragter der WMB von Haiti und Pfarrer Carlos Guerra, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Costa Rica, waren damit beauftragt, das Evangelium des Allmächtigen mit den Gläubigern zu teilen. Ebenfalls übertrug Bethel Television, der Fernsehsender für das Glück der Familie, die Vorfälle der Veranstaltung live für die ganze Welt. MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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veranstaltung

MIT CHRISTUS IN DER FAMILIE,

Diese Gruppe wurde von Pfarrer Mario Lima, Nationalem Aufsichtsbeauftragter des Werkes im brasilianischen Boden geleitet. Am Treffen nahmen auch treue Folger aus La Paz, Cochabamba, Sucre Tarija und Oruro teil. Am Anfang der Aktivitäten, leitete Pastor Abraham Colque, von der Kirche in Betanzos, eine Reihe von Lobesgesangliedern für den Herrn in Quechua. Anschließend verkündete Pfarrer Lima das Wort Gottes auf der Grundlage von Petrus 3:1-7. Später, am Anfang des zweiten Tages, verkündete Pfarrer Marcelo Valenzuela die Frohe Botschaft mittels einer Predigt, die auf Lukas

10:38 basierte. Am Nachmittag wurde eine evangelistische Wanderung durch die Straßen von Betanzos durchgeführt. Nachher am Abend evangelisierte Pastor Enrique Valenzuela die Folger des Erzeugers. In der Abschlusszeremonie, war Pfarrer Patricio Juri, verantwortlicher der Kirche Villas Sebastián Pagador aus Cochabamba, der Vortraghaltender der Botschaft des Allmächtigen. Auf der Grundlage der Bibelpassage 1 Korinther 3:16, betonte der Gottesdiener „Erlaube nicht, dass dein Leben mit Sachen verschmutzt wird, die nicht aufbauen und oder nicht korrekt sind.“

EIN GLÜCKLICHES DAHEIM D

ie 9. Versammlung der Urvölker der Weltweiten Missionsbewegung von Bolivien vereinte in der Gemeinde Betanzos treue Folger des Herrn unter den Aimaras und Quechuas.

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Die 9. Versammlung der Urvölker, organisiert von der Weltweiten Missionsbewegung von Bolivien, versammelte vom 13. bis 15. Oktober Aimara und Quechua Mitglieder des Werkes des Herrn in der Gemeinde Betanzos, 45 km von Potosí entfernt. Das Treffen lief unter dem Motto „Mit Christus in der Familie, ein glückliches Daheim“ und diente dazu, die geistigen Bindun-

gen der Folger des Herrn der einheimischen Gemeinden der Hochebene zu stärken. Somit wurde der Fortschritt des Evangeliums unter der Urvölker Südamerikas zu beweisen. Die Aktivitäten dieser Veranstaltung wurden in den Anlagen der Halle des Schule Juan Francisco Bohórquez, in zwei Schichten durchgeführt. Daran nahm der Beirat der Offiziellen Vertreter der WMB von Bolivien teil.

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veranstaltung

GEHE HIN MIT DIESER, DEINER KRAFT. HABE ICH

DICH NICHT GESANDT?

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ie WMB von Belgien veranstaltete ihre 6. Nationale Versammlung mit der Teilnahme von treuen Folgern aus Holland, England und Luxemburg Die Stadt Brüssel, Verwaltungshauptsitz der europäischen Union, empfing die 6. Nationale Versammlung der Weltweiten MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Missionsbewegung von Belgien vom 13. bis 15 Oktober. Mit dem Leitmotiv „Gehe hin in dieser deiner Kraft. Siehe, ich habe dich gesandt“. Die Veranstaltung rief zusammen Gläubiger von Holland, England und Luxemburg. Am ersten Tag der 6. Nationalen Versammlung der WMB von Belgien verkündete Pfarrer Enmanuel Garzón, Aufsichtsbeauftragter vom Block C in Europa, das Evangelium Jesuschristi. Die Versammlung

wurde live durch die sozialen Media und die Kommunikationsmittel des Werkes Gottes übertragen. Nachher, am zweiten Gottesdienst, hatte Pfarrer Roberto Riojas, Pastor der Kirche in London, das Privileg, die Frohe Botschaft Gottes den treuen Folgern, die nach Brüssel kamen, zu verkünden. In seinem Beitrag, ermahnte der Minister des Allmächtigen das Volk des Höchsten, an seiner unvergleichbareren Macht zu glauben und sich in der Ex-

zellenz seiner Souveränität zu ruhen. Am dritten Gottesdienst, verkündete Pfarrer David Echalar, Aufsichtsbeauftragter des Blocks B von Europa, die Gottesbotschaft. Er behandelte das Thema „Die richtige Freude“. In seiner Rede detaillierte der Pastor, mittels einer biblischen Studie, die Male, die Gott sein Volk gesegnet hat und, dass deshalb die christlichen Herzen immer glücklich sein sollten, in jedem Ort und Zeitpunkt. Später, am Abschluss der Versammlung, trug Pfarrer Luis Valderrama, Presbyter des Werkes in Belgien, eine Missionsmitteilung vor, auf der Grundlage des Leitmotivs der Veranstaltung, in der der Dienst an Christus gemacht werden soll, nicht mit Vertrauen an die eigenen Kräften sondern mit vollsten Vertrauen in dem Herrn.

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veranstaltung

EVANGELISTISCHE AKTION

IN GENUA

ICH LIEBE MEINEN NÄCHSTEN D

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ie WMB von Italien verkündete das Evangelium in der sechst meistbevölkerten Stadt des italienischen Territoriums. Diese Aktivität empfing mehr als tausend Teilnehmer. Die Weltweite Missionsbewegung von Italien veranstaltete einen Glaubenstag in Genua. Verschiedene Menschen nahmen den Herrn als ihren Retter an. Am 8. Oktober wurde eine evangelisierende Aktion am Platz „Caricamento” durchgeführt. Dieser Platz ist ein traditioneller Besichtigungspunkt der Stadt Genua. An diesem Platz wurde das Wort Gottes verbreitet mit der Absicht, die Frohe Botschaft zu verkünden, die Jesuschristus für die Menschheit hat. Das Glaubensereignis versammelte ca. tausend Menschen um das Evangelium. Die Aktivität wurde von Mitgliedern der WMB von Italien gefördert, die mittels Lobeshymnen die Aufmerksamkeit der genuesischen Be-

MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ie WMB von Peru hielt einen Tag der Evangelisierung in der Stadt Piura ab. Die Reise erlaubte es, das Evangelium zu verbreiten.

völkerung auf sich zogen. Unter dem Schutz des Herrn, evangelisierten die treuen Folger des Werkes Gottes jeden, der bereit war, das Wort des Erzeugers zu hören. Im zentralen Teil der evangelisierenden Aktion trug Pfarrer David Echalar, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Italien, die Botschaft des

Höchsten. Mit der Bibel zur Hand behauptete der Gottesdiener: „Lass uns zu Gott kehren, da nur er kann die Menschen glücklich machen.“ In dieser Form schreitet die WMB in ihrer Mission durch das ganze Land zu evangelisieren fort. Dank dieser Arbeit der WMB von Italien interessiert sich die italienische Nation immer mehr für die Sachen des Herrn.

Die Weltweite Missionsbewegung von Peru hielt am 2. November einen Tag der Evangelisierung in den Straßen der Stadt Piura, nahe der Grenze zu Ecuador, ab, was die Verbreitung des Wortes Gottes unter den Bewohnern dieser traditionellen peruanischen Stadt ermöglichte. Unter dem Motto „Ich liebe meinen Nächsten“ gingen die Mitglieder des Werkes des Herrn durch die Hauptstraßen von Piura und teilten dabei die guten Nachrichten des Erretters. Mit Musikinstrumenten, Luftballons und Megaphonen versehen, verbreiteten die Nachfolger Jesu Christi das Evangelium. Der Marsch der Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Piura ließ

die Straßen von der Stadt mit christlichen Botschaften der Erlösung und der Hoffnung füllen. Auch die Lieder und Hymnen an den Herrn motiviert die Piuraner dazu, sich dem Wort Gottes zu nähern und einen Vertrag mit einer Heilsbotschaft zu empfangen.

Am Ende des Tages versammelten sich viele Menschen in einem Kinderpark, wo Rev. Julio Vargas, Presbyter von Piura, eine Botschaft des Glaubens erteilte, die einige Anwesenden dazu brachte, Christus als ihren Retter anzunehmen.

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veranstaltung

UND ICH WERDE MEINEN GEIST IN EUCH SETZEN, UND IHR WERDET LEBEN

FRAUEN, DIE VERANTWORTUNGSBEWUSST

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ie Weltweite Missionsbewegung von Honduras hielt seine Nationale Frauen- und Pastorenkonvention in San Pedro Sula.

ERBAUEN

Im Wohnviertel Altiplano in der Stadt San Pedro Sula, hielt die Weltweite Missionsbewegung von Honduras vom 17. bis 19. Oktober die Nationala Frauen- und Pastorenkonvention. Unter dem Motto „Frauen, die verantwortungsbewusst erbauen“, fand die Veranstaltung statt mit der besonderen Teilnahme von Pfarrer Gustavo Martinez, Internationalem Präsidenten der WMB, sowie von Alvaro Garavito, Internationalem Direktor des Werkes Gottes und der Missionarin Carmen Martinez Valencia. Bei der Eröffnungszeremonie sprach Pfarrer Martinez über das Thema „Wenn wir uns danach sehnen, dass Gott unsere Herzen erweitert“ auf MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

der Grundlage von Psalm 119: 30-35. In seiner Rede betonte der Leiter der WMB, dass wir Gott es erlauben sollten, dass er unsere Herzen erweitert. Am zweiten Tag und auf der Basis von Richter 4:8 erteilte die Missionarin Carmen Valencia die Botschaft des Herrn. In seiner Rede, die den Titel „Du bist ein Instrument Gottes für dieses Werk“ trug, behauptete die Dienerin, dass die Frauen große Aufgaben unternehmen können, wenn sie

vom Herrn geführt werden. Im dritten Gottesdienst erläuterte Pfarrer Martínez das Wort durch die Rede „Jeder Mensch entscheidet, was er vor der Stimme Gottes tun soll“. Später, im vierten Dienst, teilte Schwester Valencia die guten Nachrichten erneut. Pfarrer Garavito war der Hauptprediger des fünften Gottesdienstes. Der Diener Gottes sprach über „Das Wichtigste und Notwendigste in unserem Leben“ auf der Basis von Matthäus 6:33,.

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as in Dänemark etablierte Werk Gottes feierte seinen dritten Jahrestag mit einem geistlichen Fest, bei dem Gläubige aus verschiedenen Kirchen in der Region Skandinavien zusammenkamen. Mit der Anwesenheit von Pfarrer Carlos Contreras, Presbyter der skandinavischen Zone, feierte die Weltweite Missionsbewegung Dänemarks am 20. und 21. Oktober ihren dritten Jahrestag im Tempel Bredegade 16, der sich in der Stadt Slagelse auf der Insel von Selandia befindet . Am geistlichen Fest, das unter dem Motto „Und ich werde meinen Geist in euch setzen, und ihr werdet leben” stattfand, beteiligten sich

Brüder aus den Kirchen von Stockholm, Malmö und Finnland. Pfarrer Morten Christensen, verantwortlich für das auf dänischem Boden errichtete Werk, war mit seiner Frau Jaqueline Romero für den Vorsitz der Feierlichkeiten zuständig. Zu Beginn der Veranstaltung forderte Pastor Contreras die Gläubigen auf, die Liebe Gottes zu genießen und seine Gebote durch eine Botschaft

zu halten, die auf Markus 12:28 basierte und den Titel „Das größte Gebot“ trug. Zum Abschluss des dritten Jahrestages der Weltweiten Missionsbewegung in Dänemark, die die in Skandinavien etablierten Anhänger Christi zusammenführte, wurde das Thema „Steh auf“ behandelt, das von Apostelgeschichte 26:16 inspiriert wurde.

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veranstaltung

TAG DER TAUFEN

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IN CÚCUTA

ie WMB von Kolumbien empfing drei neue Mitglieder. Sie wurden zugelassen, nachdem sie das in den Heiligen Schrift festgelegtes Sakrament erfüllten.

Treu zu den von Jesus Christus in seinem irdischen Durchgang aufgestellten Grundsätzen, die im Neuen Testament der Bibel stehen, zeleb-

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NEUE GLÄUBIGE

rierte die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien eine Taufzeremonie am 16. Oktober in der Stadt Cucuta, der Hauptstadt vom Department Santander. Dort bestätigte eine Gruppe von drei Gläubigen ihre Vereinigung mit Gott, wobei sie ihre Verbindung zum Christentum besiegelte. Im Laufe der Aktivität, die von der Zone 6 der WMB von Kolumbien organisiert wurde, konnte man die Fortschritte des Werkes des Herren auf kolumbianischen Boden sehen, so wie die Art und Weise schätzen, in der das Evan-

gelium in Südamerika weiterkommt. Darüber hinaus konnte man den Glauben der neu aufgenommenen Gläubigen und ihre Liebe zum Schöpfer und seiner Schöpfung deutlich spüren. Pfarrer José Esmero Mendoza, Diener des Höchsten, war für die Führung des Gottesdienstes verantwortlich, in dem die drei brandneuen Mitglieder der WMB nach Monaten der Vorbereitung und Ausbildung der gesunden Lehre, in das Wasser des Flusses Peralonso tauchten, um sich in neue Geschöpfe des Schöpfers zu verwandeln.

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IN TEXAS

n der Stadt Houston nahm die WMB von der Vereinigten Staaten achtzehn Mitglieder auf, nachdem sie das von Jesus Christus errichtete Sakrament empfingen.

Im Rahmen ihrer Mission, die heilsame Lehre entlang des mächtigsten Land der Welt zu fördern, führte die Weltweite Missionsbewegung der Vereinigten Staaten im Bundesstaat Texas eine feierliche Zeremonie durch, in der achtzehn Gläubigen in die Taufwasser tauchten und beschlossen, sich nach einer strengen Vorbereitungsphase der Herde des Herrn anzuschließen. Die Veranstaltung, die am 14. Ok-

tober stattfand und von der Zone 9 der WMB in den Vereinigten Staaten organisiert wurde, wurde in der Stadt Houston, der größten Stadt Texas gefeiert und von Pfarrer Joel Reyes, Führer des Bereiches, geleitet. Zusammen mit anderen Pastoren erteilte Pfarrer Joel Reyes das Sakrament gemäß der Angaben der Heiligen Schrift. Begleitet durch etwa zweihundert Gläubigen des Werkes Gottes unterzeichneten die neuen Mitglieder der WMB ihren Pakt mit dem Schöpfer, indem sie ihn als ihren Retter annahmen und sich verpflichteten, seinem Wort zu folgen. In der Zeremonie wurde außerdem der Allerhöchste mit einer Reihe von Liedern und Lobpreisungen verehrt, die die Anwesenden bewegten.

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Weitere Veranstaltungen

BELIZE Evangelisation in Belmopan

Die Weltmissionsbewegung organisierte am 1. Oktober einen Evangelisierungstag in der Stadt Belmopan, der Hauptstadt von Belize, wo das Gottes Werk noch keinen Tempel hat. In diesem Sinne entsandte die WMB eine Gruppe von Brüdern, um das Wort des Herrn in diese zentralamerikanische Nation zu verkünden. Unter der Schirmherrschaft des Allmächtigen predigte die Weltmissionsbewegung das Evangelium in den Straßen und Parks von Belmopan. Außerdem wurde die gute Nachricht von Tür zu Tür geteilt und der Samen des Christentums wurde unter den Bürgern von Belize gesät, die die Heilige Schrift entdecken konnten. Die Diener des Höchsten beteten auch für die Kranken von Belmopan an einem Tag, an dem Jesus Christus anwesend war und all seine Kräfte den Bürgern dieser Stadt Mittelamerikas zeigte.

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EL SALVADOR Fastenzeit der Jugendlichen in San Miguel

Mit der Teilnahme von etwa hundert Menschen organisierte die Weltmissionsbewegung von El Salvador am 1. September in der Stadt San Miguel eine Fastenzeit für die Jugendlichen und dadurch zeigte das Werk des Herrn seinen Fortschritt auf salvadorianischem Boden. Die Gläubigen aus Quelepa, Intipucá, El Tránsito und Villa San Antonio kamen zu dem Aufruf, um gemeinsam für das WMB zu beten: Zuerst predigten fünf junge Gläubige und Leiter der verschiedenen Kirchen von El Salvado das Evangelium durch einen Vortrag mit dem Titel „Die Reinheit in einer unreinen Welt", der sich auf dem ersten Buch von Timotheus 4,12 basierte. Dann behandelte Schwester Rubidia Gómez, die Ehefrau von Pastor Edwin Parada, nationaler Aufseher der Weltmissionsbewegung von El Salvador, das Thema „Biblische Prinzipien für eine Verlobungszeit". Die Rede dieser Dienerin, die sich auf Genesis 24: 17-21 stützte, erregte die Aufmerksamkeit des jungen Publikums, das sich mit dem Evangelium zufrieden und gesegnet fühlte. Diese Veranstaltung wurde live über Radio „Redención“ übertragen, die offizielle Stimme der Weltmissionsbewegung in El Salvador.

SPANIEN Evangelistische Kampagne in Mollerusa

Unter dem Motto „Das wahre Glück ist in Jesus" organisierte die Weltmissionsbewegung von Spanien am 07. Oktober eine Evangelisation auf dem Plaza del Ayuntamiento Nr. 2 von Mollerusa in der Provinz Lleida. So kam eine Gruppe von Familien zum Ruf und entdeckte das Gottes Werk. An diesem Tag nahmen die katalanischen Gläubigen Jesús Ángel Núñez und María Fe Agra teil, die über die Vorteile des Christentums sprachen. Ebenso verzauberten die Mitglieder der WMB von Spanien die Menschen mit Glaubenshymnen und -gesängen, die das Evangelium von Jesus Christus kennenlernen wollten. Bei dieser Gelegenheit war der Beauftragte für die Übermittlung der guten Nachricht Pastor Carlos Medina, nationaler Aufseher der Weltmissionsbewegung in Spanien und der Gruppe A in Europa, der eine Predigt auf der Grundlage von Johannes 12: 35-36 hielt und als Motto „Ein Licht in der Familie“ hatte.

veranstaltung

PANAMA Jahrestag von Oasis de Santidad

Die Weltmissionsbewegung von Panama feierte vom 10. bis zum 12. August den zehnten Jahrestag von „Oasis de Santidad“ (Oase der Heiligkeit), einem Radiosender mit dem größten christlichen Publikum in Panama. Die Zeremonie fand im zentralen Tempel von Corregimiento „24 de Diciembre“ statt, mit dem Motto „Zehn Jahre, dass wir das Wasser des Lebens teilen". Zu Beginn des geistlichen Festes, das von Epifanio Asprilla, nationalem Aufseher der WMB in Panama geleitet wurde, behandelte die Dienerin Adaluz Simiti, nationale Vorsitzende des Damenausschusses, das Thema „Wo bist du im Werk des Herrn?". In ihrer Rede betonte die Predige, dass das Radio ein wichtiges Mittel ist, um die Heilsbotschaft zu teilen. Am zweiten Tag war Pastor Mariano Smith, Priester der Zone 2, verantwortlich für das Teilen des Evangeliums durch die Predigt „Von einem Traum zur Wirklichkeit". Darüber hinaus fand in der Radiostation die sog. „Marathon 2017" für 24 Stunden statt, in der sich Programmierer und Radiomoderatoren für 24 Stunden versammelten und ein spezielles Programm zum zehnjährigen Jubiläum machten. Am dritten Tag nahmen große Führer des Glaubens in Panama teil, wie Pastor Melvín Bryam, nationaler Offizier der WMB von Panama; Pastor Alberto Amador, Presbyter von der Zone 6, und Diener Ovidio Rios, Presbyter von der Zone 13. Der Prediger José Alcides Ramea, nationaler Offizier der WMB von Panama, teilte das Wort des Herrn durch die Predigt mit dem Titel „Zieh euch an als die Auserwählten von Gott“.

NICARAGUA Retreat von Pastoren und nationale Fastenzeit

In der Stadt Granada, bekannt als das „Paris von Zentralamerika", organisierte die Weltmissionsbewegung von Nicaragua am 30. Oktober anlässlich ihrer Nationalversammlung ein Retreat von Pastoren und eine nationale Fastenzeit. Eine große Anzahl von Pastoren nahmen an der Veranstaltung teil. Mit Gebeten und Rufe erhoben die Diener des Herrn ihre Stimme in einem Ruf nach den Seelen, die in der Welt ohne Christus verloren gegangen sind. Sie beteten auch zu Gott für die nationale Konvention der WMB von Nicaragua. An der Veranstaltung nahm der costa-ricanische Pastor Roger Matus teil, der für das Evangelium Jesu Christi verantwortlich war. Der Nationalrat der Weltmissionsbewegung von Nicaragua war auch anwesend in der Aktivität.

PARAGUAY Frauenretreat

Mit der Unterstützung einer großen Gruppe von Dienern des Herrn organisierte die Weltmissionsbewegung der Republik Paraguay vom 22. bis 24. September ihr nationales Frauenretreat unter dem Motto „Frauen, die eine Nation erobern". An dieser Aktivität vom Gotteswerk nahmen Missionare, Pastoren, Arbeiter und Schwestern aus verschiedenen Teilen des paraguayischen Territoriums teil, die den Allmächtigen lobten. Darüber hinaus zählte das Frauenretreat der WMB von Paraguay mit der Teilnahme der Missionarin Maritza Montoya, einer Dienerin des Schöpfers, die das Wort des Allerhöchsten predigte. Nach der Teilnahme von der Prediger Montoya, Ehefrau von Pastor Gerardo Martínez, nationaler Aufseher der Weltmissionsbewegung von Chile, dankten die Frauen der Weltmissionsbewegung Paraguays dem Herrn für seine Liebe und Freundlichkeit.

SRI LANKA 2. Nationalkonvention

Die Weltmissionsbewegung von Sri Lanka organisierte seine zweite nationale Konvention mit dem Motto „Verantwortung 2017“, welche vom 21. bis zum 23. September letzten Jahres in der Stadt Chenkalady Batticaloa stattfand. Diese Aktivität wurde von Pastor Samuel Mejia, Supervisor und Missionar in Asien der WMB und von Pastor Albert Rivera, nationalem Betreuer der Weltmissionsbewegung in Puerto Rico besucht, die das Wort des Herrn verkündeten. Während des Abschlusses der Veranstaltung wurden Arbeiter befördert: So wurden fünf Brüder als Laienprediger und sechs Prediger als Absolventen anerkannt. Darüber hinaus wurde der nationale Ausschuss der Weltmissionsbewegung in Sri Lanka gegründet: Pastor Thiruchelvam wurde als nationaler Presbyter, Arbeiter Ashok als Vizepräsident, Diener Dinagaraham als Sekretär, Prediger Kirty als Schatzmeister und Minister Paul als Beiratsmitglied bezeichnet. Trotz es Widerstand gegen das Werk des Herrn in Sri Lanka gibt, hat man geschafft, etwa fünfzehn Kirchen und viele weiße Felder zu gründen, in denen die Botschaft Gottes verkündet wird.

ISRAEL Tag der Missionen

Unter dem Motto „Mit Verantwortung arbeiten" feierte die Weltmissionsbewegung Israels am 30. September den Tag der Missionen im Hauptquartier der Stadt Ramla im zentralen Distrikt Israels, wo eine Gruppe von Gläubigen des Herrn eintraf. In diesem Fall kam das Gottes Volk zusammen, um zu fasten, zu beten und, um sich für die Arbeit der evangelikalen Missionare der Welt zugunsten der verlorenen Seelen einzusetzen. Die Predigt des Tages war für den peruanischen Missionar Wilson Santillán Tafur zuständig, der die Botschaft auf der Grundlage von der Apostelgeschichte 1,8 „Im Weinberg des Herrn arbeiten" teilte.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba)

IGNACIO CRUZ Liebe Brüder in Christus, möge Gott euch segnen! Ich danke euch für die Zeitschrift Impacto Evangelisch, die mir oft zugeschickt wird. Ihr wisst nicht, wie sehr ich mich nach der Zeitschrift sehne. Sie ist von bester Qualität, einfach die Beste. Denn sie verkündet die Heilige Lehre. Es ist eine Freude für mich, zu wissen, dass Kuba eins der ersten Länder ist, wo das Werk begann und Pastor Luis M. Ortiz ankam. Dies habe ich dank den Seiten dieser interessanten Zeitschrift erfahren. Danke, liebe Brüder, für diese eure Arbeit! Grüße aus La Habana, Kuba.

FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney)

RAQUEL CUSTODIO Liebe Brüder, mein Wunsch und mein Gebet sind es, dass ihr weiter an dem Werk des Herrn arbeiten, denn ich freue mich sehr über die Zeitschrift Impacto Evangelisch. Die Botschaften jedes Dieners sind geölt und für mich ein großer Segen. Ebenfalls ist es ein Privileg, so glorreiche Botschaften zu lesen. Ich bin seit über 27 Jahren Teil der Gemeinde und des Werks. Grüße aus Florida, USA.

geschickt habt. Für diesen Lebenslänglichen waren sie ein großer Segen. Ich habe ein paar wunderschöne Aussagen von Menschen gelesen, die durch die Mitteilung ihrer Erlebnisse zu einem Segen für andere wurden. Ich bin sehr dankbar und bewahre diese Zeitschriften, als wären sie ein Schatz! Grüße aus Peñuelas, Puerto Rico.

JUAN MARRERO

GERARDO LÓPEZ

Möge Gott euch segnen! Ich möchte mich bei euch für die erbauliche Information bedanken, die ihr mittels der Zeitschrift teilt. Macht weiter, denn wir leben schon in den letzten Zeiten. Wir müssen ernten, was schon gesät wurde. Möge Gott euch weiter segnen! Grüße aus Ponce, Puerto Rico.

RUBÉN VALDIVIA Möge Gott euch segnen, Brüder von Impacto Evangelisch! Macht weiter so und möge Gott euch bei der Bearbeitung dieser Zeitschrift weiterführen. Seitdem ich sie zum ersten Mal sah, gefiel sie mir und ich werde sie weiter lesen, um von den Wundern zu hören, die Gott in euren Leben bewirkt. Möge Gott euch segnen! Grüße aus La Villegas, Ecuador.

JUAN ROJAS Meine Brüder in Christus, ich möchte euch sagen, wie dankbar ich für die Zeitschriften bin, die ihr mir

MARÍA VILLEGAS Seit der kurzen Zeit, in der ich diese Zeitschrift lese, war sie ein erfreuliches Erlebnis voller Segen für mich. Sie war eine geistliche Nahrung und ich habe vieles Interessantes über das Missionswerk gelernt. Ehre sei Gott! Grüße aus El Meta, Kolumbien.

SIch bin seit über 4 Jahren ein Gläubiger und unser Herr Jesus Christus hat viele Wunder in meinem Leben bewirkt. Ich bin der glücklichste Mann, seitdem ich Jesus Christus kenne. Über 30 Jahre lang nahm ich Drogen aber sie waren kein Hindernis für ihn, der mich erlöste. Dank Gott wohnt meine Familie heute in Frieden und Harmonie. Grüße aus Barranquilla, Kolumbien.

EVELIN CALDERÓN Ich bekomme diese Zeitschrift schon seit über 30 Jahren und höre ebenfalls von den Wundern, die Gott durch dieses Werk bewirkt hat. Diese Zeitschrift ist mir eine Bibelschule gewesen. Ich bin Teil des Frauenwerks und diene bei Seminaren, Klausuren und als Ratgeberin. Gott hat viele Wunder getan. Grüße aus Kalifornien, USA.

ALBERTO CANALES Ich danke Gott für die unzählbaren Wunder, die er in meinem Leben bewirkt hat. Ich bin ein Junge, der lange Zeit in der Drogenwelt gefangen war. Eines Tages, an dem allerschönsten Tag, befand sich diese Zeitschrift in meinen Händen und ich las einen Artikel über einen Menschen, der in den Drogen versunken war und sich dank Gottes Macht geändert hatte. Dies machte in mir einen großen Eindruck und ich spürte sofort das Bedürfnis, Gott um Hilfe zu bitten - und seine große Liebe half mir. Grüße aus Lima, Peru.

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MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

INTERNATIONALE AGENDA 2017

APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname) MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen

Mit Pfarrer Gustavo Martínez Montag bis Sonntag um 08:00 Uhr dezember 2017 / Impacto evangelisch

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Erlebe

LUSTIGE ERFAHRUNGEN mit

JOEL und RUTH

DIENSTAG 10 Uhr – 16 Uhr SAMSTAG 10 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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767_Alemán  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Dezember 2017 Sprache Deutsch

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