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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

April 2016 / Ausgabe 747

evangelisch OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

LEBENSGESCHICHTEN

In Gottes Nähe, auf dem Altiplano

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

LITERATUR

Die Apostelgeschichte ANDACHT

Seid ihr getrost, ich habe überwunden

In etwa 20 Jahren könnte es zu Wasserknappheit kommen

WIRD DAS WASSER

KNAPP?

April 2016 / Impacto evangelisch

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DIENSTAG UND DONNERSTAG, 11:00 UHR

RATSCHLÄGE, ERNÄHRUNG UND WOHLSTAND

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

DER GLAUBE IST GEHORSAMKEIT Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

„Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, da er versucht ward, und gab dahin den Eingeborenen, da er schon die Verheißungen empfangen hatte, von welchem gesagt war: "In Isaak wird dir dein Same genannt werden"; und dachte, Gott kann auch wohl von den Toten auferwecken; daher er auch ihn zum Vorbilde wiederbekam“ (Hebräer, 11:17-19).

A

ls Gott zu Abraham sprach und ihm befahl: „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast … und opfere ihn” (Genesis 22), stellte Abraham seinen Befehl nicht in Frage. Er weigerte sich nicht. Abraham tat nichts, das seine Frau, seine Diener und seinen Sohn zum Zweifeln gebracht hätte. Sie spürten in ihm keinen Kummer, kein gebrochenes Herz; auf seinem Gesicht ließen sich weder Jammern, noch Verdruss erkennen. Manchmal aber sind wir nicht wie Abraham und somit erschüttern wir die Menschen. Dieser Gottesmann verhielt sich nicht so; der Grund dazu befindet sich im Brief an die Römer 4: 18-21. Man liest, dass Abraham nicht zweifelte, er war völlig davon überzeugt, dass Gott die Macht hatte, sein Versprechen an ihm zu erfüllen. Der Brief an die Hebräer 11: 17-19 sagt ebenfalls, dass er nicht zweifelte, sondern glaubte, dass Gott mächtig genug war, um seinen Sohn von den Toten aufzuerwecken. Ein Mensch, der an die Macht Gottes glaubt, kann nicht schwach sein. Er

kann kein Weichling sein, kann sich nicht einschüchtern oder erschrecken lassen. Er kann kein trübseliger Mensch sein, der immer empfindlich wird. Er ist eher ein ruhiger Mensch, der dahingeht, wo Gott ihm befehlt. Es ist doch klar: es ist der Allmächtige, der mich um etwas bittet, also der, der die Toten auferweckt und Wunder wirkt. Es ist nicht irgendein Mann, es ist keine Einrichtung, keine Organisation. Es ist Gott, der mich um etwas bittet. Glauben Sie, dass Gott Sie bewahren und heilen kann? Glaube Sie, dass Gott große Sachen machen kann? Glauben Sie, dass Gott Sie beleben, salben und füllen kann? Glauben Sie, dass Gott Sie in diesen Tagen von moralischer und geistlicher Dekadenz aufheben kann? Es ist nicht wichtig, dass Sie nichts sehen können und falls Sie Tod, Einsamkeit, Bedürftigkeit, Traurigkeit und Verderben sehen, dann ist es auch nicht wichtig. Denn wenn Gott Sie ausgewählt hat, werdet ihr zusammen dies bekämpfen - der Lamm Gottes wird es zerstören. Amen l April 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz April 2016 / Ausgabe N° 747 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


Inhaltsangabe

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6. Leitartikel. Der Glaube ist Gehorsamkeit.

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14. Infografik. Die Wasserkrise. 16. Wirklichkeit. Warum Belgien? 18. Wohlstand. Brustkrebs. 20. Tatsachen. Großer Marsch für das Leben. 22. Tatsachen. Das Wort auf der ganzen Welt. 24. Literatur. Die Apostelgeschichte.

44. Andacht. Seid ihr getrost, ich habe überwunden.

28. Musik. Es ist ein Born, daraus heiliges Blut.

46. Andacht. Pfingsten, der Beginn einer Wiederbelebung.

30. Glaubensheld. Himmlischer Sprinter. 34. Lebensgeschichten. In Gottes Nähe, auf dem Altiplano. 40. Interview. „Impacto hat viel in Brasilien geholfen”. 42. Andacht. Apostolische Evangelisation.

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57. Veranstaltungen. Neue Gottessoldaten. 58. Veranstaltungen. Die Herren von der Schweiz.

48. Veranstaltungen. Der Gehorsam gegenüber dem Wort.

60. Veranstaltungen. Lass uns den Herrn anbeten.

52. Veranstaltungen. Die neuen Herausforderungen Gottes.

62. Veranstaltungen. Eine Begegnung mit Gott.

54. Veranstaltungen. Bereit, mit Aufrichtigkeit zu dienen.

63. Veranstaltungen. Botschaft des Heils in Formosa.

56. Veranstaltungen. Und sie wurden gerettet und geheilt.

64. Veranstaltungen. Bereit zum Dienen.

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April 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Bild: AFP

TITELBLATT

WASSERMANGEL In den nächsten 20 Jahren könnte das größte Problem der Menschheit der Wassernot sein. Es wird behauptet, der nächste geopolitische Konflikt würde aus dem Kampf um dieses vitale Element entstehen, das knapp wird, auch wenn Millionen Menschen es nicht wahrnehmen.

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Man fürchtet, dass der Bedarf an diesem notwendigen Grundstoff des alltäglichen Lebens 56 Prozent höher als seine Versorgung im Jahr 2025 sein wird. Folglich werden die wasserreichen Regionen von den Regionen mit wenig Wasserressourcen belastet werden.

er Wassermangel ist ein Thema, das den Wissenschaftlern, Technikern und Politikern der ganzen Welt Sorgen macht. Man fürchtet, dass der Bedarf an diesem notwendigen Grundstoff des alltäglichen Lebens 56 Prozent höher als seine Versorgung im Jahr 2025 sein wird. Folglich werden die wasserreichen Regionen von den Regionen mit wenig Wasserressourcen belastet werden. Das ist eins der sieben Umweltprobleme, die im Bericht Global Environment Outlook des Umweltprogramms der Vereinten Nationen vorgestellt werden. Eine Umfrage an 200 Wissenschaftler stellte dieses Problem zusammen mit dem Klimawandel als die Hauptschwierigkeit des 21. Jahrhunderts dar. Man kann sagen, dass man bei der Ziehung von süßem Wasser aus der irdischen Oberfläche langsam das Limit erreicht, doch der Bedarf wird immer größer. Die Quellen, die Flussgebiete oder Bäche sind von beschleunigtem Aussterben bedroht; das Klima und der Erdboden ändern sich, es gibt Überflutungen, Dürre und Desertifikation. Vor diesem Hintergrund fügt menschliches Handeln die meisten Schäden hinzu, denn Menschen führen eine drastische Abholzung aus und entnehmen das Flusswasser durch In-

Bild: AFP

genieurprojekte, Stauwerke und Kanäle. Die große Gefahr, die diese Problematik verschärft, stellt die Wirkung des Klimawandels auf den hydrologischen Zyklus und die Süßwasserverfügbarkeit dar. Grundsätzlich wird sich die Lage der dürren Regionen verschlechtern, weil es weniger Regen und mehr Verdampfung geben wird.

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

AUFSCHLUSSREICHE ZAHLEN Obwohl 70 Prozent der Weltfläche mit Wasser bedeckt ist, ist nur 2,5 Prozent davon Süßwasser, der übrige 97,5 Prozent ist Salzwasser. Außerdem ist etwa 70 Prozent des Süßwassers als Eis an den Gletschern gebunden und der Rest ist als Bodenfeuchte oder Tiefengrundwasser zu finden - unerreichbar. Weniger als 1 Prozent der Süßwasserressourcen dieser Welt sind für den Konsum verfügbar. Die Bewässerungslandwirtschaft ist für den Verbrauch von etwa 70 Prozent des verfügbaren Wassers verantwortlich und diese Aktivität ist seit 1960 um mehr als 60 Prozent gestiegen. Heutzutage hat 20 Prozent der Bevölke-


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rung keinen Zugang zu Wasser guter Qualität, während 50% der Bevölkerung über keine Sanierung verfügt. Afrika und Westasien sind vom Wassermangel besonders betroffen. In den reichen Ländern stellt Wassermangel vor allem ein Problem für die Naturbewahrung und die Wirtschaftswachstumschancen dar. Außerdem ist Wassermangel im Süden die Hauptursache von Krankheiten wie Durchfall, Cholera, usw., die für den Tod von 15 Millionen Kinder pro Jahr verantwortlich sind. Andererseits ist Wasserverschmutzung schädlich für die Qualität der verbrauchbaren Süßwassermenge. Es gibt viele Verschmutzungsfaktoren, an erster Stelle steht die Landwirtschaft durch die unkontrollierte Benutzung von toxischen Pflanzenschutz- und Düngermitteln, die Krebserkrankungen verursachen. An zweiter Stelle befindet sich die Industrieverschmutzung durch Schwermetalle, organische Materie und neue toxische Verbindungen wie das PCV, das sich 2025 vierfachen wird. An letzter Stelle steht die Stadtverschmutzung, die vor allem in den großen südlichen Städten in den ärmsten Gebieten verursacht wird.

SCHÜTZEN WIR DAS WASSER! Aufgrund der Bedeutung des Wassers ist unsere Pflicht, es angemessen und bewusst zu benutzen, und der Umwelt durch die Durchführung dieser kleinen Aufgaben zu helfen: • Den Wasserhahn beim Zähneputzen oder Einseifen zumachen. • Wasche nicht das Auto mit einem Schlauch. Benutze mit dem Eimer nur die benötigte Wassermenge. • Benutze nur die benötigte Wassermenge in der Dusche oder im Waschbecken. • Gieße nicht den Garten während der heißesten Stunden, denn Wasser verdampft. • Nutze die Toilette nicht als Mülleimer. • Gib den Kleinen in der Familie diese Ratschläge.

Ein anderes Weltproblem betrifft das Grundwasser. Es bildet der 97 Prozent des Süßwassers im Vergleich zu den niedrigen 0.015 Prozent des staubaren Oberflächenwassers. 33 Prozent der Weltbevölkerung - vor allem der ländlichen Bevölkerung - ist davon abhängig. Doch Grundwasser wird sowohl von der Verschmutzung als auch von der schlechten Benutzung der existierenden Gruben gefährdet. Andererseits ist das Süßwasser auf nationaler und internationaler Ebene nicht gleichmäßig

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Bild: AFP Weiter lesen––

verteilt. Deswegen gibt es schon viele internationale aber auch innere Konflikte um Wasser. DER KERN DER KONFLIKTE Wasser ist einer der wichtigsten Faktoren, die auf acht Weltkonflikte Einfluss haben, so nach dem Hydrologen Carlos A. Fernández. Einer von diesen ist der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Der jüdische Staat kontrolliert die Versorgungsquellen des Jordans und des Grund-

WASSERVERBRAUCH REDUZIEREN Es gibt noch vieles zu tun, um den Wasserverbrauch in allen Bereichen zu reduzieren. In der Landwirtschaft ist es unbedingt erforderlich, die Bewässerungssysteme zu verbessern. Der Verlust von Süßwasser in den Verteilungsnetzen ist beachtlich übermäßig. Die Sensibilisierungskampagnen können die Wasserverschwendung in den Häusern reduzieren. Sensibilisierung ist ja etwas notwendig doch man soll keine falsche Information geben, denn es geht um einen sehr kleinen Prozentsatz des globalen Wasserverbrauchs. Dahingegen stellen Unterhaltungsaktivitäten (Garten gießen, Golffelder, Freizeitparks, usw.) den größten Teil des Stadtverbrauchs dar, und dies kann einfach reduziert werden. MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

wassers der Gebieten Gaza und Cisjordanien aufgrund des Regenmangels in der Region. Die geostrategische Wasserpolitik dieses Landes ist wesentlich wichtig für seine Existenz. Die Hauptwasserquelle in Ägypten ist der Nil, der in Äthiopien entsteht und einen Teil Sudans bewässert. Etwa 2 Prozent des ägyptischen Gebiets ist dürr, deswegen hat der historische Fluss zu der Bodenfruchtbarkeit beigetragen. Ägypten hat eine doppelte Strategie mit Sudan, das Land durch das der Nil Wasser in sein Gebiet bringt, angewendet. Als Kooperation hat Ägypten Kanäle und Staudämme aufgebaut, um das Wasser zu verteilen. Doch Sudan hat manche von diesen Projekten nicht beendet, was für Ägypten schädlich ist. Das Land hat sein südliches Nachbarsland schon mit Krieg bedroht, falls die vereinbarte Wassermenge nicht versorgt wird. Ihrerseits haben die Türkei, Syrien und Irak auch Konflikte um Wasser. Die Türkei ist eine große Wasserpotenz dank des Atatürk-Staudamms, der einer der Größten der Welt ist und erlaubt, Wasser abzuspeichern und einen be-


Bild: AFP

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trächtlichen Stromanteil zu produzieren. Dieses Bauwerk war der Kern des Konflikts mit Syrien und Irak aufgrund der Senkung der Wassermenge des Flusses. Andererseits war das Wasserproblem kurz davor, einen Krieg zwischen Mozambique und Simbabwe auszulösen. Das Flussbecken des Sambesi, der im Süden des afrikanischen Kontinents liegt, stand im Mittelpunkt des Konflikts. Die großen Flüsse von Westafrika verlieren langsam ihre Wassermenge und als Folge sind die Uferländer in eine Krise geraten. Der Akosombo-Staudamm am Volta-Stausee ließ den größten künstlichen See der Welt entstehen und versorgte das Land mit Strom durch Wasserkraft. Jedoch wurde dadurch eine große Bodenfläche unter Wasser begraben, außerdem schöpfte die intensive landwirtschaftliche Arbeit die anderen Bodenflächen aus. Ebenfalls mussten über 88,000 Menschen verlagert werden und haben somit ihre Häuser und ihre wichtigsten Wirtschaftstätigkeiten aufgeben müssen: die Fischerei und die Landwirtschaft.

In Mali ist der politischen Instabilität den Kampf um Wasser hinzuzufügen. Die Ernährung und der Transport der Bevölkerung ist vom Niger abhängig. Sie steht kurz vor einer Umweltkatastrophe. In Nigeria verfügt mehr als die Hälfte der Bevölkerung über kein Trinkwasser; sowie an anderen Orten des Kontinents müssen Frauen jeden Tag stundenlang laufen, um Wasser zu holen. Die drei Flüsse, die den Süden Chinas mit Wasser versorgen, sind stark verschmutzt, was die Gesundheit schädigt und die Bewässerung von Pflanzungen beschränkt. In Nordchina befinden sich zwei Drittel der Anbauanlagen des Landes aber nur ein Fünftel seiner Wasserressourcen. In dem Maße wie der Wasserbedarf in den Städten, bei der Industrie und bei der Landwirtschaft maßlos groß wird, trocknet die Erde aus. Der Wassermangel hat Konflikte zwischen Bolivien und Chile um einen kleinen Wasserlauf verursacht, der als Fluss Silala bekannt ist. Die Region ist auch sehr instabil und hat ernste

Der angebliche Überfluss hat uns den Eindruck gegeben, dass Wasser weltweit das unausschöpfbare billigste Gute war, denn in den meisten Regionen hat es nichts gekostet. Das hat verursacht, dass der Mensch es ohne jede Rücksicht verschwendete.

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DAS WASSER IM LAUFE DER GESCHICHTE Die Geschichte zeigt, dass die Kulturen die Bedeutung des Wassers für das Überleben verstanden. Deswegen ließen sie sich an Orten wie z.B. Flüssen oder Seen nieder, die reich an Wasser waren. Das Süßwasser ist ein lebenswichtiger Faktor für die menschlichen Aktivitäten gewesen und wird es weiter sein, denn nichts kann Wasser ersetzen.

MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


TITELBLATT

Weniger als 1 Prozent der Süßwasserressourcen dieser Welt sind für den Konsum verfügbar. Die Bewässerungslandwirtschaft ist für den Verbrauch von etwa 70 Prozent des verfügbaren Wassers verantwortlich und diese Aktivität ist seit 1960 um mehr als 60 Prozent gestiegen. Weiter lesen––

Bild: AFP

Bild: AFP

Dürreprobleme aufgrund verschiedener Faktoren, wie die Überweidung und die intensive Landwirtschaft. Diese Lage verursacht, dass die Armut sich durch die Region ausbreitet und zum Kern von ständigen sozialen Problemen wird. Der Kaveri ist einer der größten Flüssen Indiens, der in den Golf von Bengala einmündet, er gilt den Hindus als heilig, jedoch wurde er auch von Konflikten und kulturellen Spannungen betroffen. Die Nachbarländer versuchen nämlich die Einwanderung zu stoppen, um die Steigerung des Wasserbedarfs zu verhindern. WAS ZU TUN? Der angebliche Überfluss hat uns den Eindruck gegeben, dass Wasser weltweit das unausschöpfbare billigste Gute war, denn in den meisten Regionen hat es nichts gekostet. Das hat verursacht, dass der Mensch es ohne jede Rücksicht verschwendete. Die Wasserverschwendung ist häufig bei den verschiedenen menschlichen Aktivitäten. Zum Beispiel wird die Bewässerung zu großzügig durchgeführt, bis zur Bodenüberschwemmung. Das Auslaufen in den Trinkwasserzentralen ist unbezifferbar. Der Wassermangel droht drei wesentliche Aspekte des menschlichen Wohlstands: die Lebensmittelproduktion, die Gesundheit und die politische und soziale Stabilität. Es gibt verschiedene Stellungnahmen zur Bekämpfung dieser Problematik. Manche denken, dass das Wasser als ein verkäufliches Gute -wie Mais oder Mehl- betrachtet werden soll und andere verteidigen die Meinung, dass es ein soziales Gute ist, das mit dem Recht auf Leben in Verbindung steht. Trotzdem beanspruchen beide Stellungnahmen die bewusste Unterstützung der Weltbevölkerung l April 2016 / Impacto evangelisch

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1 800 000 Weltweit gibt es zumindest

Menschen, die sich mit durch Fäkalien verseuchtem Trinkwasser versorgen.

DIE WASSERKRISE

„… die Wasserbäche sind ausgetrocknet, und das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt“ (Joel 1:20).

97%

des Wassers auf der Welt ist salzig und nicht trinkbar. Die Weltbevölkerung nimmt schnell zu, doch der Trinkwasservorrat nicht. Es ist möglich, dass der Wasserbedarf den Vorrat im Jahr 2030 um fast 50% übertrifft. Wir stehen kurz vor einer globalen Katastrophe.

2025 wird die Hälfte der Bevölkerung in Gebieten wohnen, wo das Wasser knapp ist. Die Wiederverwertung des Abwassers ist eine wichtige Strategie, um Wasser, Nahrungsmittel oder Energie zurückzugewinnen.

Die Erde schlittert in eine schwere Wasserkrise, die sich weiter verschärfen wird, es sei denn, man greift Maßnahmen zum besseren Wasserverbrauch und zur besseren Benutzung von dieser Ressource ein.

Die Länder benutzen immer mehr Abwasser für die Bewässerung: in den Entwicklungsländern ist es 7% der Bewässerungsgelände. Auch wenn dies ein Risiko für die Gesundheit darstellt, kann die sichere Behandlung des Abwassers ein paar Vorteile mit sich bringen, wie z.B. die Zunahme der Lebensmittelproduktion.

Der Klimawandel, der Aufstieg des Wassermangels, das Bevölkerungswachstum, der demographische Wandel und die Urbanisierung stellen schon Herausforderungen für die Wasserversorgungssysteme dar.

Fakten und Zahlen zu Wasser weltweit:

10%

Eigenverbrauch, gewerblicher Verbrauch, u.a.

Verteilung des Süßwassers

65%

Industrie

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

14 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

25%

landwirtschaftliche Bewässerung

50% der Flüsse sind verseucht.

7millones

Jedes Jahr sterben 7 Millionen Menschen durch Krankheiten, die mit Wasser in Verbindung stehen.


69.9%

30.1%

24.36 Trillionen Liter sind in den Eisschichten, den Gletschern, der Schneebedeckung und dem Dauerfrostboden eingefroren.

10.55 Trillionen Liter befinden sich im Untergrund aufgrund der Filtration von Oberflächenwasser.

Wie viel Wasser gibt es?

0.3%

118 639 Billionen Liter befinden sich in den Seen, Flüssen und Mooren. Diese Menge schließt auch das Wasser der Pflanzen, Tieren und Atmosphäre ein.

2%

Jeder 10. Mensch hat keinen Zugang zu Wasser.

des Wassers ist gefroren.

1% Nur

des Wassers kann benutzt (get-

842 000 Man schätzt, etwa

Menschen sterben jedes Jahr durch Diarrhö, die von der Gesundheitsschädlichkeit des Wassers verursacht wird.

70%

Man kann es weder trinken, noch sich die Hände damit waschen, noch das Essen damit abwaschen, noch die Felder damit bewässern.

1 385

des Süßwassers ist in Millionen km3 den Gletschern Wasser auf der Erde. eingefroren.

0.3%

2.5%

des Süßwassers befindet ist Süßwasser (verbrauchbares sich in der Oberfläche. Wasser) April 2016 / Impacto evangelisch

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WARUM BELGIEN? Belgien erlebt einen Alptraum, den es nicht loswerden kann. Das Land, das vor zwei Jahren fast keine Sicherheitsmaßnahmen brauchte, ist zu einer der Hauptbühnen des Terrorismus in Europa geworden. Foto: AFP

W

enige Tage, nach dem die Festnahme von Salah Abdeslam - Täter der Pariser Anschläge vom 13. November - bekannt wurde, schlug der Terror in Brüssel wieder zu. Der Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel, der in Mai 2014 stattfand, war die erste Warnung gewesen. Dort merkten die belgische Behörde, dass die Hauptstadt Europas Ziel des Terrorismus war, und fingen an, die Sicherheitsmaßnahmen an strategischen Orten zu verstärken. Doch der Anschlag, der damals von einem französischen Dschihadisten ausgeführt wurde, war davon entfernt, ein Einzelfall zu sein. Als Folge von diesem Ereignis stellte Belgien mit Entsetzen fest, dass es Land war, das durch ein neues Phänomen am meisten MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

betroffen wurde: die ausländischen Kämpfer, also Jugendliche mit europäischer Staatsangehörigkeit, die ihr Land verließen, um sich dem Krieg in Syrien anzuschließen. Mit einer Anzahl von 500 Menschen, die zu einem Zeitpunkt nach Irak oder Syrien gereist waren, wiest Belgien, das Land mit 11,2 Millionen Bewohnern, die meisten Dschihadisten in Europa auf. Die Präsenz von radikalen Gruppen in Brüssel war nicht neu oder exklusiv. In September 2014 führte die Justiz in Antwerpen einen großen Prozess gegen 46 Gründer und Mitglieder der Terrororganisation „Sharia for Belgium“, die für die Rekrutierung und das Training von diesen Jungen verantwortlich waren, die in einen ganz fremden Krieg zogen.


Foto: AFP

INTERNATIONAL

Doch die Drohung wurde nicht abgeschwächt, stattdessen vervielfachten sich die Probleme. Der Höhepunkt des Terrorismus in Brüssel wurde bei den Paris-Anschlägen vom 13. November erreicht, die den Tod von 130 Personen verursachten. Schnell ergaben die Ermittlungen, dass diese Anschläge zum größten Teil in Brüssel von europäischen Jugendlichen muslimischer Herkunft geplant worden waren. Die Spuren führten zu einem Viertel mit arabischer Mehrheitsbevölkerung, das ab diesem Moment von internationaler Bedeutung war. Es handelte sich um Molenbeek, die Höhle, wo Abdeslam sich niederließ und endlich verhaftet wurde. Dieses Viertel liegt nur wenige Gehminute von der Innenstadt entfernt. Es wurde festgestellt, dass es bei den Anschlägen in Europa -den Anschlag vom 11. März in Spanien miteingeschlossen- fast jedes Mal eine Verbindung nach Molenbeek gibt. Seit den Paris-Anschlägen verstand Brüssel auch, dass sie auch das direkte Ziel eines Massakers sein würde. Die Anzeichen dafür, dass ein ähnliches Attentat in Brüssel geplant war, führte die belgischen Behörden dazu, eine völlig neue Maßnahme in letztem Dezember einzugreifen: die U-Bahn, Schulen, Geschäfte und Sportanlagen und öffentliche Plätze blie-

ben tagelang geschlossen. Was damals nicht geschah ist aber am Dienstag, dem 22. März ganz schnell vorgefallen. Die große Paradoxe und zugleich ein Grund zur Beunruhigung für die belgische Regierung ist, dass die Anschläge an zwei Orten Brüssels geschehen sind, die seit dem 13. November am meisten bewacht wurden, nämlich am Flughafen Brüssel-Zaventem, -dem Hauptflughafen des Landes und einem der europäischen Flughafen mit dem meisten Verkehr- und im Viertel Schuman, wo sich die wichtigsten EU- Einrichtungen befinden. Alle diese Organisationen (die Europäische Kommission, der Europarat, die Europakammer, usw.) verfügen über mehrere Sicherheitseinrichtungen und auch über die Präsenz von Soldaten. Dasselbe gilt für die zwei U-Bahn-Haltstellen dieses Gebiets: Maelbeek, wo es am Dienstag eine Explosion gab, und Schuman. Die belgische Regierung wird Schwierigkeiten dabei haben, den schlechten Ruf loszuwerden, der Brüssel seit den Paris-Anschlägen anhängt: dass die belgische Hauptstadt die authentische Brutstätte des Dschihadismus ist und dass sich der Terrorismus hinter den Rücken der Geheimdienste des Landes ausgebreitet hat l

(Quelle: Zeitschrift El País, Spanien)

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BRUSTKREBS Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen sowohl in den Industrieländern als auch in den Entwicklungsländern. Die Zahl der Krebserkrankungen steigt aufgrund der höheren Lebenserwartung, der gesteigerten Urbanisierung und die Verbreitung des westlichen Lebensstils weltweit an. Walter Menchola Vásquez (*)

B

rustkrebs ist ein bösartiger Tumor, der in der weiblichen Brustdrüse entsteht. Wenn die Krebszellen der Brustdrüse fähig sind, in die benachbarten Gewebe einzudringen, in die weit abgelegenen Organe zu gelangen und in sie hineinzuwachsen, spricht man von Brustkrebs. Die meisten Fälle treten in den Ländern mit geringem Einkommen auf, wo die Krankheit erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Es gibt zwei Arten: a) das duktale Karzinom, das sich aus der inneren Epithelschicht der Milchgänge entwickelt und am häufigsten vorkommt (80% der FälMISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

le); b) das lobuläre Karzinom, das von den Drüsenläppchen ausgeht. Die Risikofaktoren für diese Krebsart ist die familiäre Vorbelastung, die das Risiko um den Faktor 2 oder 3 vervielfacht; Frauen mit Mutationen im BRCA1, BRCA2 und p53 haben auch ein hohes Risiko, an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken. Andere Risikofaktoren sind sowohl die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung als auch reproduktive Faktoren (endogene Östrogene, frühe Menstruation, späte Menopause, späte erste Schwangerschaft). Ebenfalls erhöht der Hormonersatz das


WOHLSTAND

Krebsrisiko, während Stillen eine schützende Auswirkung hat (vgl. Lacey, 2009). Es wurde auch berichtet, dass der Alkoholkonsum, das Übergewicht, die Fettleibigkeit und die mangelnde Bewegung für 21% aller Todesfälle durch diese Art Krebs verantwortlich sind (vgl. Danei, 2005). Brustkrebs ist eine schwere Krankheit. Trotzdem kann man Krebs verhindern und heilen, wenn man es frühzeitig erkennt. Die Früherkennung ist noch der Eckstein für die Kontrolle dieser Art Krebs. Die strategische Früherkennung, die man für die Länder mit geringem und mittlerem Einkommen empfehlt, basiert auf die Erkennung der ersten Anzeichen und Symptome und auf die klinische Brustuntersuchung. Die Untersuchung asymptomatischer Frauen durch Mammographie ist sehr teuer und wird für die Länder empfohlen, die über eine gute Gesundheitsinfrastruktur verfügen und sich die Kosten langfristig leisten können. Die Überlebensraten bei Brustkrebs unterscheiden sich weltweit: 80% oder mehr in Nordamerika, Schweden und Japan, etwa 60% in den Ländern mit mittlerem Einkommen und weniger als 40% in den Ländern mit geringem Einkommen (vgl. Coleman et al., 2008). Die geringen Überlebensraten in den am wenigsten entwickelten Ländern lassen sich durch den Mangel an Früherkennungsprogrammen erklären. Dies verursacht, dass viele Frauen erst zum Arzt gehen, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Eine andere Ursache ist aber auch der Mangel an geeigneten diagnostischen Diensten und Behandlungsdiensten. Die Heilungschancen von Brustkrebs betragen praktisch 100 Prozent, wenn er im Frühstadium (in situ) erkannt wird. Deswegen ist die Früherkennung so wichtig, vor allem bei Frauen über 50 Jahren - das Alter, das die größte Vorkommenshäufigkeit aufweist. Es gibt zwei Methoden der Brustkrebs-Früherkennung: a) Kenntnisse über die Symptome und erste Anzeichen, die eine Diagnose und frühe Behandlung ermöglichen; b) Vorsorgeuntersuchungen bei asymptomatischen Frauen, die die Krebsfrüherkennung ermöglichen. Das Programm beansprucht aber eine teure Infrastruktur und dass man sich auf die Frauen mit dem höchsten Brustkrebsrisiko fokussiert.

ANZEICHEN Die Brustkrebs-Anzeichen berücksichtigen neu auftretende Knoten oder eine Änderung der Brust: • Knoten bzw. vergrößerte Knoten in der Brust oder in der Achsenhöhle • Änderung der Größe oder Form der Brust • Grübchen oder Einziehungen der Brusthaut an einer Stelle • Einziehungen der Brustwarze • Flüssigkeit aus der Brustwarze, die keine Milchabsonderung ist. Besonders wenn es ein blutiges Sekret ist. • Hautrötung oder -schuppung der Brust, der Brustwarze oder der Warzenhof (dunkle Hautfläche, die die Warze umgibt). • Entstehung von Grübchen über die Haut der Brust (ähnlich wie bei Orangenhaut).

Die Brustkrebserkennung und Diagnose benötigt eine sorgfältige Untersuchung der Brustdrüse, Tests und Diagnosemethoden. Den Frauen über 40 Jahren wird eine monatliche Selbstuntersuchung in zwei verschiedenen Stellungen empfohlen, bei der eine visuelle Untersuchung vor dem Spiegel miteingeschlossen sein muss, um jede mögliche Anomalie zu erkennen. Ihnen wird auch eine jährliche ärztliche Untersuchung empfohlen. Den Frauen zwischen 20 und 39 Jahren wird die monatliche Selbstuntersuchung und eine ärztliche Untersuchung empfohlen, die jede 3 Jahre erfolgen soll. Die Mammographie hat sich als schützende Früherkennungsmethode für die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erwiesen. Die Studien haben bewiesen, dass man kleine Tumoren mit einem Durchmesser von 1 cm ohne Achsellymphknotenbefall frühzeitig erkennen kann (75% der Fälle). Empfehlenswert für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren ist die Durchführung einer Mammographie jede 2 Jahre. Der Untersuchungsvorteil bei jüngeren Frauen oder bei Frauen über 74 Jahren ist beschränkt. Den Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko (familiäre Vorbelastung, genetische Mutation im BRCA, Strahlenexposition) wird die Selbstuntersuchung schon beim Alter von 18 Jahren empfohlen und auch eine zweimalige ärztliche Untersuchung pro Jahr empfohlen. Ab 25 Jahren - oder 10 Jahre vor dem Alter, in dem die Diagnose des krebserkrankten Familienmitgliedes gestellt wurde- sollen sie eine Mammographie mit Ultraschall oder Magnetresonanz jede 6 bis 12 Monaten machen. Letztlich ist zu bemerken, dass Brustkrebs keine exklusive Frauenkrankheit ist, er kann auch Männer in einem sehr geringen Prozent befallen (weniger als 1%) l

(*) Internist. Magister in Management und Öffentlichkeitspolitik

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GROSSER MARSCH FÜR DAS LEBEN Multitudinaria "Marcha por la Vida" en Lima, Perú, reunió a más de 750 000 personas.

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eim Marsch für das Leben in Lima, Peru sammelten sich über 750 Tausend Menschen. Beim Marsch für das Leben 2016 marschierten über 750 Tausend Peruaner durch die Hauptstraßen Limas unter Gesängen und Hochrufen. Das Ziel: gegen Abtreibung zu demonstrieren. Die Veranstaltung fand am 12. März statt; es versammelten sich große Mengen Männer, Frauen und Kinder aus dem Andenland mit dem einzigen Ziel, das Leben zu verteidigen. Der 4. Jahresmarsch war voller Begeisterung aufgrund der großen Teilnehmeranzahl, die durch die sozialen Netzwerke und Massenmedien aufgerufen wurde. Der Marsch fing um 14:00 (peruanische Uhrzeit) an und breitete sich durch die Av. Brasil bis zu der Costa Verde aus, wo man ein Podium aufgebaut hatte. Phrasen wie „ein Leben ist heilig“, „Unsere erste Aufgabe ist das Leben” oder „Sag ja Zum Leben, nicht zur Abtreibung“ waren auf den bunten Plakaten zu lesen, die die Meinung von den über 750 Tausend Peruanern ausdrückten, die an der Demonstration teilnahmen. Viele Pro-Life-Einrichtungen, politische, kulturelle und zivile Figuren nahmen auch am Marsch teil. Unter ihnen befanden sich die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchen, sowie Kongressmänner, Präsidentschaftskandidaten und andere na-

Ein Antrieb für den Erfolg dieses Marsches war die bedingungslose Unterstützung der nationalen Massenmedien - Fernsendungen, Radiosendungen, Zeitungen -, die Wochen vorher über die Einzelheiten dieser Veranstaltung berichteten. MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

tionale politische Figuren. Es ist zu bemerken, dass der Kongress der Republik Peru am Tag vorher alle Menschen begrüßte, die an dem Marsch für das Leben 2016 teilnehmen würden. Nach den Organisatoren will dieser Massenmarsch das menschliche Leben gegen Gesetzprojekte wie die „Legalisierung von Abtreibung“ (in November 2015 abgelegt) verteidigen, die versuchen, das erste Recht des Menschen, nämlich das Leben, zu minimalisieren. Diese Veranstaltung will auch den „Tag des Ungeborenen“ gedenken, der am 25. März jedes Jahr gefeiert wird. WMB AUCH DABEI Die Weltweite Missionsbewegung in Peru (WMB) nahm auch am Marsch für das Leben teil. Tausende Brüder und Pastoren der peruanischen Hauptstadt und des Innenlands machten sich dafür bereit, sich den über 750 Teilnehmern anzuschließen. Ein Antrieb für den Erfolg dieses Marsches war die bedingungslose Unterstützung der nationalen Massenmedien - Fernsendungen, Radiosendungen, Zeitungen -, die Wochen vorher über die Einzelheiten dieser Veranstaltung berichteten. Bei dem Marsch und auch ein Tag danach gaben alle Mediensendungen Auskunft darüber. Bethel Television war das einzige christliche Kommunikationsmittel, das die Demonstration live übertrug, die das ganze christliche Volk versammelte. Dank der Teilnahme der digitalen Medien und sozialen Netzwerke wurden die Hashtags #MarchaPorLaVida (MarschfürdasLeben) #NuestroPrimerDerecho (UnsererstesRecht) gleich viral und waren dann Facebook- und Twitter- Trend l


TATSACHEN

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DAS WORT AUF DER GANZEN WELT

Die Zeitschrift „Impacto evangelisch“, die amtliche Veröffentlichung der Weltweiten Missionsbewegung (WMB), trägt das Wort Gottes bis in die letzten Ecken der Welt schon seit 55 Jahren.

I

Primera Edición 1961.

n Januar 1961 erschien die erste Auflage der Zeitschrift Impacto evangelisch dank der inspirierten Arbeit von Luis M. Ortíz, der auf diese Weise den Grundstein für die Weltweite Missionsbewegung (WMB) legte und einen großen Antrieb für die Verbreitung der Heiligen Lehre gab. 55 Jahre sind seit diesem historischen Moment vergangen und die Zeitschrift ist noch in Umlauf und sehr beliebt. Schon bei vielen Angelegenheiten hat man ihren besonderen Beitrag zur Evangelisierung erwähnt. Tausende Menschen sind von Gott durch die Lektüre der verschiedenen Zeitschriftenartikel berührt worden und haben begonnen, den Weg Gottes zu gehen. Heutzutage wird die Zeitschrift jeden Monat veröffentlicht und in sechs Sprachen bearbeitet. Diese Versionen können Sie unter dem Link www.impactoevangelistico.net finden und lesen. Die spanischen Ausgaben werden ausgedrückt, die anderen sind nur in ihrer Online- Version zu finden. In den letzten 5 Jahren hat man über 7 Millionen Zeitschriften weltweit verteilt, fast alle Ausgaben sind heute ausverkauft. Wir haben über 626 Tausend Follower in den sozialen Netzwerken, die täglich aktiv sind und uns ihre Kommentare und Empfehlungen über

die veröffentlichten Artikel schicken. Viele sind „historische“ Ausgaben gewesen, wie z.B. die Ausgaben zum 50. Jubiläum der Zeitschrift und der Weltweiten Missionsbewegung, oder die mit dem Titelblatt „Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel“, die die internationale Debatte um die Homosexualität anheizte. Impacto evangelisch ist in den 5 Kontinenten anwesend. Die Zeitschrift wird in 3 Monaten die Ausgabe Nr. 750 veröffentlichen. Die Essenz der WMB ist ihr großer Glaubens- und Opferungsgeist, die Zeitschrift Impacto evangelisch sammelt nicht nur Informationen über wichtige institutionelle Ereignisse, sondern gibt auch lebenswichtige evangelische Botschaften, die monatlich dazu beitragen, die Menschheit durch das Wort Gottes zu erleuchten. Die Zeitschrift hat verschiedene Abschnitte wie z.B. Lebensgeschichten, Interview, Bericht, Andacht, Veranstaltungen, etc. Alle diese werden immer mit Genauigkeit und Professionalismus bearbeitet und sind Grundteile der aktuellen Struktur der Zeitschrift. In den letzten Jahren hat sie über beachtliche Themen berichtet, wie der 9. Weltkongress von Panama, für den eine besondere Ausgabe bearbeitet wurde. Dann, in August 2015, wurde auch www.impactoevangelistico.net

2013年7月/714期/www.impactoevangelistico.net

dIe ZeItschrIft, dIe Ihr leben ausbIldet

一本建造你生命的杂志

福音性

Februar 2015 / Ausgabe 733

不可與男人苟 合,像與女人 一樣,這本是 可憎惡的。

Der Islam in Europa aussage

Milton, vor dem Schmerz gerettet andacht

Die Treue verlangt Ehre, Loyalität und Dankbarkeit

Im web OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Ein gefährliches Phänomen, das die Erde droht

Die globale

(利未记18:22) 七月 2013

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evangelisch

InternatIonal

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Erwärmung Februar 2015 / Impacto evangelIsch

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WIRKLICHKEIT REALIDAD

einen besonderen Artikel über den 5. Südamerikanischen Kongress in Ecuador veröffentlicht. Die Zeitschrift wird in August über die Einzelheiten des 2. Europäischen Kongresses des Werks in Spanien informieren. Es ist eine Herausforderung, die sie mit der gewöhnlichen Mühe und Hingabe annehmen wird: einen ausführlichen Artikel zu schreiben, den man nicht verpassen soll. Die Zeitschrift der Weltweiten Missionsbewegung, die im Jahr 1961 von Pfarrer Luis M. Ortiz gegründet wurde, erlebt neue Zeiten bei ihrer Aufgabe, eine Erlösungs- und Hoffnungsbotschaft in die Welt zu bringen. Auch wenn die Schwarz-Weiß Ausgaben schon längst Vergangenheit sind, ist die christliche Identität der Zeitschrift unberührt geblieben.

Heutzutage hat sie ein dynamischeres Layout mit viel mehr Graphiken. Sie ist auch ein unerlässliches Bezugsmaterial der christlichen Schriftmedien, dessen Artikel die Bibel als Hauptthema haben. Impacto evangelisch, von der Heiligen Lehre bekräftigt und gestärkt, hat durch ihren erbaulichen Inhalt ermöglicht, dass Millionen Familien aus den 5 Kontinenten evangelisiert wurden, sowie Pastor Ortiz es sich vor 55 Jahren in Puerto Rico vorstellte. In den nächsten Monaten wird Impacto evangelisch sowohl den Inhalt als auch die Grafik weiter neu erfinden, um so gut wie die besten Zeitschriften der Welt zu sein und das Ziel zu erfüllen, das Wort Gottes durch die Welt zu verkünden l www.impactoevangelistico.net

www.impactoevangelistico.net

THe maGaZine THaTs eDifies yoUr Life

July 2015 / Edition 738

evangelistic

La rivisTa che cosTruisce La Tua viTa

Aprile 2015 / Edizione 735

evangelistico

TesTimony

Oliver and Liliana, Music for the Lord

La web OFFICIAL PUBLICATION

Le tentazioni che ha superato Isabel LeTTeraTura

Heroes of faiTH

WORLDWIDE MISSIONARY MOVEMENT

TesTimonianza

John Huss, the Precursor of the Reformation reporT

Ecuador preparing for the Fifth South American Congress

La vita di Nee To-sheng DevozionaLe

Cristo sempre trionfante

La web PUBBLICAZIONE UFFICIALE

MOVIMIENTO MISSIONARIO MONDIALE

Cause e conseguenze

The benefits and dangers of

Le guerre

ARTIFICIAl

INTEllIGENCE

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DIE APOSTELGESCHICHTE Das Buch, das von Stanley Horton geschrieben wurde, ist ein nützliches Werk, um die Großtaten des vom Heiligen Geist wiederauferstandenen Herrn zu verstehen und sie ins Gedächtnis der Gläubiger zu bringen.

H

atte Lukas etwa vor, ein drittes Buch zu schreiben? Manche behaupten, das schroffe Ende des Buchs der Apostelgeschichte würde es bestätigen. Es ist also möglich, dass Lukas es vorhatte, aber sein Werk wurde dann möglicherweise vom schwierigen Leiden unterbrochen, wie Gregor von Nazianz es behauptet. Als Paulus zum zweiten Mal im Gefängnis saß, blieb Lukas bei ihm während andere ihn in Stich ließen, um das eigene Leben zu retten. Doch das Wort „erstes“ bedeutet nicht unbedingt, dass es sich um ein anderes Buch handelt. Das Evangelium nach Lukas und der Inhalt der Apostelgeschichte ergänzen sich perfekt. „The book of acts“ (Die Apostelgeschichte) ist der Titel des Buchs, in dem man deutlich mit vielen Bemerkungen und bibliographischen Referenzen die Natur, das Wachstum, das Leben und die Daseinsberechtigung der Kirche erklärt. Das Buch wurde auf English vom Verlag Gospel Publishing House veröffentlicht und vom US-Theologen Stanley Monroe Horton geschrieben. Horton war ein anerkannter weiser Pfingstchrist, der damals behauptete: „Es gibt kein anderes Buch in der Bibel, das sich der Apostelgeschichte ähneln kann”. Die Priester, der Hauptmann des Tempels -der Beamte, der nach dem Hohepriester den höchsten Rang einnahm und die Aufsicht über die Priesterschaft und die Leviten hatte- und die Sadduzäer traten zu ihnen und legten die Hände an sie auf unerwartete Weise, als Petrus und Johannes noch sprachen. Wie es sich im Vers 4 des Kapitels 3 liest, war es schon Abend (gegen Sonnenuntergang). Da das Wunder etwa um 15:00 Uhr geschah, hatten Petrus und Johannes zum Volk 3 Stunden lang geMISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

redet. Ohne zu zweifeln, erklärten sie ihm das ganze Evangelium. Im Vorwort des Buchs erklärt Pfarrer Horton, Autor von Dutzenden Werke, dass die Bibel uns nicht die Geschichte erzählt, um unsere geschichtliche Neugier zu befriedigen, sondern um uns Wahrheiten zu lehren. Ebenfalls erwähnt er, dass die Apostelgeschichte zeigt, dass das ganze Leben der Kirche sich noch um den lebenden Jesus drehte, der auferstanden, in den Himmel aufgefahren war und sich zur Rechten Gottes gesetzt hatte. Außerdem behauptet er, dass dieser Teil der Bibel eine große Hoffnung ausdrückt. Petrus hatte Recht, als er dachte, er würde Zeugen in Kornelius Haus brauchen. Er musste danach alles erklären, was da geschehen war. Dass Lukas diese Ereignisse im 10. Kapitel schrieb und vieles wiederholte, zeigt, wie wichtig es war, was in Cäsarea geschah. Dank dieser Ereignisse erfuhr man nämlich, dass Gott alle unbeschnittenen Heiden aufnehmen wollte, also ohne dass sie Juden wurden. Auf diese Weise stellt die ständige Wiederholung in den Mittelpunkt, dass das Christentum nicht etwas war, das man vor das Judentum stellen oder ihm hinzufügen musste. Die Heiden konnten sich den neuen Pakt direkt schließen, ohne den alten Pakt zu besiegeln. Nach der Meinung des Schriftstellers Stanley Horton, der am 6. Mai 1916 geboren wurde, erzählt die Apostelgeschichte auch davon, was Jesus nach seinem Tod durch den Heiligen Geist in der Kirche -die damals sich größer wurde und sich verbreitete- noch machte und lehrte. Diesbezüglich bemerkt Horton -eifriger Pfingstchrist und Mann mit unerschütterlicher Treue zu der Bibel: „Auch wenn Jesus sich jetzt im Himmelreich befindet und zur Rechten des


LITERATUR

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MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Vaters sitzt, führt er sein Werk in der heutigen Welt weiter auf“. Paulus, Silas und Timotheus gingen Richtung Osten durch die Via Egnatia, nachdem sie Philippi verlassen hatten. Die nächsten großen Städte hatten anscheinend keine jüdische Synagoge. Deswegen liefen sie 170 Km. von Philippi nach Thessaloniki, der wichtigsten Stadt des alten Makedoniens und heute noch einer bekannten Stadt. Thessaloniki war 315 v. Ch. gegrün-

det worden; der Gründer Kassandro hatte die Stadt nach seiner Frau, Halbschwester Alexanders des Großen, benannt. Das Buch von Stanley Monroe Horton über die Apostelgeschichte ist in 28 Kapitel unterteilt, die sorgfältig auf die wichtigsten Themen des fünften Teils des neuen Testaments eingehen. Das Versprechen des Heiligen Geistes, die Himmelfahrt, das Leben der ersten Christen, die Verfolgung des Petrus und des Johannes, die sieben Auserwählten, die Bekehrung des Saulus, die Wahl des Timotheus, das Apostelkonzil und die Ankunft von Paulus in Rom sind einige Ereignisse, die da besprochen werden. Ein wichtiger Faktor bei der Verkündigung des Evangeliums durch römisches Asien war, dass Gott außerordentliche


LITERATUR

Wunder durch Paulus wirkte. Auf Griechisch bedeutet es eigentlich, dass der Herr die Wunder zu einer alltäglichen Sache gemacht hatte. Er handelte mit so viel Macht durch Paulus, dass die Menschen nicht darauf warten wollten, bis er in der Schule Tyrannus redete. Sie gingen in sein Arbeitszimmer und nahmen die Schweißtüchlein und Binden, die er benutzt hatte. Sie hielten sie über die Kranken und die Seuchen wichen von ihnen. Das Buch wurde auch auf Spanisch im Jahr 1973 vom Verlag Vida veröffentlicht. Es preist den Herrn und fördert biblische Prinzipien. Durch seine Seiten fließt das

Leben und die Macht der Auferstehung von Gottes Sohn. Ebenfalls bemerkt Horton, die Erzählungen der Apostelgeschichte seien gekürzt aufgrund des begrenzten Platzes der Papierrollen, in die man ursprünglich schrieb. In diesem Sinne erklärt der Autor: „Wenn wann die ganze Geschichte erzählt hätte, hätte man viele Einzelbände geschrieben, die so groß wie die Encyclopædia Britannica gewesen wären“. Die sieben Männer, die mit Paulus nach Asien zogen, nahmen anscheinend das Schiff, wie sie es am Anfang vorhatten. Sie gingen voran und harrten Paulus zu Troas. Diese Männer waren Sopater von Beröa, Aristarchus und Sekundus von Thessalonich, Gajus von Derbe und Timotheus, und aus Asien Tychikus und Trophimus. Viele glauben, dass sie diese Reise machten, um die Kirchen zu vertreten, die das Geld für die armen Christen in Jerusalem gespendet hatten. Sie waren dafür verantwortlich, zu kontrollieren, was man mit dem Geld machte und nach der Rückkehr ihre jeweiligen Kirchen darüber zu informieren. „The Book of Acts“, das auf die Bibel basiert, weist auch darauf hin, dass die Apostelgeschichte im Vergleich zu anderen Büchern des Neuen Testaments keinen richtigen Schluss hat. Stanley Monroe Horton erklärt diesbezüglich: „das schroffe Ende ist absichtlich. Das Buch musste so wie jene erste Generation zu Ende kommen. Jedoch lässt sich das Handeln des Herrn noch heute, wo auch immer die Menschen Gottes sich versammeln, spüren ”. Als die Gemenge merkte, dass Paulus auf Hebräisch sprach, wurde sie noch stiller. Da sagte Paulus, dass er ein Jude war, der zu Tarsus geboren und in Jerusalem zu Füßen Gamaliels erzogen war. Das heißt, dass jener berühmter Rabiner für seine säkulare Schulung zuständig gewesen war. Gamaliel hatte ihm gelehrt, den Einzelheiten des väterlichen Gesetzes (Moses Gesetz mit den von den Pharisäern und Schriftgelehrten hinzugefügten Traditionen) strikte Aufmerksamkeit zu schenken. Er war auch Zelot gewesen, Gott fromm gewidmet wie jeder, der ihn hörte. Man sieht deutlich, dass Paulus sie nicht dafür schuldig machte, ihn geschlagen zu haben. Zu der Zeit hätte er -von seinem göttlichen Eifer bewegt- dasselbe gemacht.

Das Buch wurde auch auf Spanisch im Jahr 1973 vom Verlag Vida veröffentlicht. Es preist den Herrn und fördert biblische Prinzipien. Durch seine Seiten fließt das Leben und die Macht der Auferstehung von Gottes Sohn.

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ES IST EIN BORN, DARAUS HEILIGES BLUT Es ist ein großartiger Gesang der evangelischen Musik aller Zeiten. Dieses berühmte Lied wurde vom Dichter William Cowper geschrieben.

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er Gesang „Es ist ein Born, daraus heiliges Blut“, das vom englischen christlichen Dichter William Cowper 1771 geschrieben wurde, gilt als ein großartiges Werk der evangelischen Musik aller Zeiten, das sich durch seine Glaubensbotschaft auszeichnet. Er wurde zum ersten Mal in einer Hymnensammlung 1772 veröffentlicht, die in England verarbeitet worden war. Die Hymne fokussiert auf die erlösende Macht des Bluts Jesus Christi und die wiederherstellende Kraft der Liebe Gottes. Cowper, der am 26. November 1731 in

ES IST EIN BORN, DRAUS HEILIGES BLUT 1 Es ist ein Born, draus heiliges Blut für alle Sünder quillt, ein Born, der lauter Wunder tut und allen Jammer stillt. CHORUS Es quillt für mich dies teure Blut, das glaub´ und fasse ich! Es macht auch meinen Schaden gut, denn Christus starb für mich! 2 Der Schächer fand den Wunderquell, den Jesu Gnad´ ihm wies, und dadurch ging er rein und hell mit ihm ins Paradies. 3 O Gotteslamm, dein teures Blut, hat noch die gleiche Kraft! Gieß aus des Geistes Feuerglut, die neue Menschen schafft! 4 Auch ich war einst in Sündennot, da half mir Jesu Blut; drum jauchz´ ich auch bis in den Tod ob dieser Gnadenflut. 5 Dies Blut sei all mein Leben lang die Quelle meiner Lust! Das bleib mein ew´ger Lobgesang an meines Heilands Brust! MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Schoß einer christlichen Familie geboren wurde, komponierte dieses Lied, nachdem er eine tiefe emotionale Krise überwunden hatte, die ihm fast das Leben nahm. Diesbezüglich gibt es konkrete Beweise dafür, dass Cowper die unangenehmen Seiten des Lebens und Kummer während seiner Jugendzeit und Erwachsenenalter spürte, z.B. als er den Tod seiner Mutter erlebte. Sein Leben wurde nur durch das Wort Gottes wiederhergestellt. Der Autor, der als Vorläufer der romantischen Dichtung Englands gilt, widmete sich dem Herrn im Jahr 1765. Mit Hilfe des Evangeliums vergaß er das Betrübnis, das in ihm über 30 Jahren geherrscht hatte. Seine Selbstverpflichtung mit Gott und sein Interesse an der Kunst machten, dass er zu einem der berühmtesten Dichter seiner Zeit wurde. Von seiner Hingabe an den Herrn geleitet, schrieb Cowper eine Unmenge von Gedichten, die verschiedene biblische Thematiken behandelten. Bei seiner kreativen Arbeit in der Stadt Olney lernte er den Schriftsteller John Newton kennen, der der Autor der bekannten Hymne „Amazing Grace“ (Erstaunliche Gnade) war. Er schloss sich ihm an, um das Evangelium durch die Musik zu verkünden. Beide Glaubensmänner arbeiteten Seite an Seite über 10 Jahren und veröffentlichten eine Sammlung von christlichen Gesängen mit dem Titel „Olney-Hymnen“ im Jahr 1779, die großen Einfluss auf die evangelische englische Dichtung hatte. Der Gesang „Es ist ein Born, daraus heiliges Blut“, der von einer der letzten Passagen des Buchs Sacharja inspiriert wurde, spricht über eine der wichtigsten Bibelwahrheiten: das Blut Jesus reinigt die Sünden. Das Lied wurde in Olney unter der Führung des Heiligen Geistes geschrieben, Cowpers Werk ist ein Denkmal an die Gnade des Herrn. Heute, 245 Jahren nach seiner Veröffentlichung, ist es eine welt-


MUSIK

weit bekannte evangelische Hymne. William Cowper schrieb nicht nur Gedichte, sondern auch soziologische Beiträge, die in England sehr beliebt waren. Jedoch ist Cowper, der am 25. April 1800 starb, wegen seines Beitrags zur kirchlichen Musik und der lobenswerten evangelischen Arbeit bekannt, die er über 30 Jahren leistete. Ebenfalls hat seine Hymne „Es ist ein Born daraus heiliges Blut“ einen wichtigen Platz in der evangelischen Welt l April 2016 / Impacto evangelisch

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HIMMLISCHER SPRINTER Eric Liddell ist einer der großen evangelischen Helden der Geschichte des Christentums. Ein berühmter Sportler, der sich der Verkündigung des Evangeliums widmete und sein eigenes Leben für Gottes Sache zweifellos opferte. Patrick Thomson

A

m 10. Juli 1924 wurde ein großer Junge mit blonden Haaren bei dem 400-Meter-Finale der Olympischen Spiele Paris zu der größten Sportfigur Schottlands. Jener Junge, der so schnell wie der Blitz war, hieß Eric Liddell und würde von diesem Moment ab als ein angesehener christlicher Athlet bekannt werden. Nachdem er einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte, schrie er in die Welt hinaus, dass sein Sieg Gott gewidmet war. Die Geschichte Liddells begann in China, in der Stadt Tianjin, am 16. Januar 1902, als die schottischen Missionare James Dunlop Liddell und seine Frau Mary ihr zweites Kind bekamen, den sie Eric Henry nannten. Eric war ein glückliches Kind, der immer von Gott gehört hatte und das Evangelium vor allem anderen kannte. 1907 wurde er zusammen mit seinem Bruder in die Schule für Missionarskinder am Stadtrand Londons geschickt, die später Eltham College heißen würde. Während seiner Aufenthalt in Eltham lernte er Mathematik, Naturkunde, Englisch, Latein, Geographie und Religion. Ebenfalls fiel er bei den Schulsportwettbewerben besonders aus. Eines Tages belegte er den ersten Platz im Hochsprung, Weitsprung und Hundertmeterlauf. Dank seinem Talent wurde er Kapitän der Kricket- und der Rugbymannschaft seiner Schule und dann langsam als der schnellste Mann Schottlands bekannt. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ATHLET DES HERRN In Februar 1921 wurde er an der University of Edinburgh aufgenommen, er wollte nämlich Physik und Chemie studieren. Am Anfang seines Studentenlebens vernachlässigte er das Sport wegen der strengen Studentenagenda. Doch wenige Wochen später überzeugte ein Kommilitone Eric dazu, am Alumni Sporttag mitzumachen. Dort gewann er den Hundertmeterlauf und versicherte sich somit einen Platz bei der Uni-Mannschaft. Zwei Jahre später, in April 1923, bekam Eric Liddell, der als „fliegender Schotte“ be-


GLAUBENSHELD

zeichnet wurde und einen immer größeren Ruf als Sportler hatte, eine Einladung seitens der Evangelischen Studentengemeinde von Glasgow, damit er von seinem christlichen Glauben in einem kleinen Dorf am Stadtrand von Edinburgh sprechen konnte. Bei seinem Vortrag vor 80 Bergarbeitern sprach der Athlet von seiner Liebe zu Gott und sagte, dass er sich davon sicher war, dass der Herr alles war. Dies wurde gleich bekannt. Später schloss Erich sich der christlichen Missionsgruppe von Glasgow und fing an, seinen Glauben in verschiedenen Städten des Vereinigten Königsreichs zu verkünden. Außerdem interessierte er sich sehr für die Arbeit einer Studentengruppe der Oxford University, die die Men-

schen dazu ermahnten, sich Gott völlig zu widmen und täglich eine Andacht zu feiern. OLYMPISCHER GLAUBEN Liddell, ein methodischer Sportler, stand im Blickpunkt der britischen Leichtathletik zwischen 1921 und 1923. Seine Siege im 100-, 200- und 400-Meter-Lauf waren etwas Gewöhnliches in diesen Jahren und seine Überlegenheit war so groß, dass er in die britische Mannschaft hindernislos aufgenommen wurde. Nachdem er ausgewählt worden war, nahm er sich vor, bei den Olympischen Spielen Paris 1924 zu überragen. Andererseits erwarteten die Kritiker, dass er sich die Goldmedaille holte.

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Liddell, ein methodischer Sportler, stand im Blickpunkt der britischen Leichtathletik zwischen 1921 und 1923. Seine Siege im 100-, 200- und 400-Meter-Lauf waren etwas Gewöhnliches in diesen Jahren und seine Überlegenheit war so groß, dass er in die britische Mannschaft hindernislos aufgenommen wurde.

MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Doch Erich Liddell wusste schon Ende 1923, dass das nicht passieren würde, denn die Vorrunde des Hundertmeterlaufs war an einem Sonntag, einem Ruhe- und Gebetstag für Gott reserviert. Auch wenn er es bereute, nicht laufen zu können, traf er ohne Zweifel diese schwere Entscheidung: er würde an dem Wettbewerb nicht teilnehmen. Was ihn anging, war der Sonntag der Tag des Herrn und kein Lauftag, auch wenn es um die Olympischen Spiele ging. Als viele Schotten von seiner Entscheidung erfuhren, entsetzten sie sich. Sie fühlten sich betrogen und es gab einen großen Streit darüber. Doch Eric änderte seine Meinung nicht. Sechs Monate vor den Olympischen Spielen fing Eric an, für den 400-Meter-Lauf zu trainieren. Am 20. Juni 1924 nahm er an den britischen Leichtathletikmeisterschaften der Amateure teil und holte sich seinen Platz in der Mannschaft wieder, indem er Erster über die 400 Yards wurde. Schon in Paris übergab ein britischer Masseur Eric einen Zettel vor dem Lauf. Darauf stand: »Im Buch der Bücher heißt es: ›Die mich ehren, werde ich ehren.‹ Ich wünsche Ihnen immer den größten Erfolg.« Stunden später belegte Eric bei dem Wettkampf den ersten Platz gegen alle Erwartungen, er gewann die Goldmedaille und stellte einen neuen Weltrekord mit 47,6 Sekunden auf. VERPFLICHTETER MISSIONAR Nachdem die Olympischen Spiele Paris zu Ende waren, beschloss Liddell 1925, dem Beispiel seiner Eltern zu folgen und wurde zu christlichem Missionar. Er reiste also nach China zurück, wo er als Naturwissenschaftslehrer an einer englisch-chinesischen Hochschule in Tientsin arbeitete. Außer seinen säkularen Kenntnissen vermittelte Erich, der das Laufen nicht vergessen hatte, auch christliche Werte und war für die Sonntagsschule zuständig. Ebenfalls hilf er bei der Aufführung verschiedener evangelischen Theaterstücke und machte Freiwilligenarbeit. Am 22. Juni 1932 wurde er zum Minister ordiniert. Dann, nach 21 Monaten, am 26 März. 1934, heiratete er die Kanadierin Florence MacKenzie, die er nach seiner Rückkehr nach China kennengelernt hatte und deren Eltern auch Missionare waren. Mit Florence bekam er 3 Kinder.


GLAUBENSHELD

Am 7 Juli. 1937 wurden Liddell und seine Familie von dem zweiten japanisch-chinesischen Krieg überrascht. Während dieser Zeit geriet er viele Male in Gefahr aufgrund seiner evangelischen Arbeit. Nach dem Ausbruch des 2. Weltkriegs, inmitten des Konflikts zwischen der China Republik und dem Japanischen Kaiserreich, schloss Liddell sich einer christlichen Mission 1941 an, die in einem bescheidenen chinesischen Dorf arbeitete, dort war sein Bruder als Arzt tätig. Seine täglichen Leistungen hatten kein Ende. Später, im Jahr 1943, wurde alles komplizierter, als er im Internierungslager von Weifang interniert wurde, wo er das Wort Gottes weiter verkündete. TAPFERES ENDE Im Internierungslager, wo sich andere Missionare auch befanden, zeigte er oft seine Hingabe an den Herrn und seine besonderen christlichen Werte. Leider ging sein Leben am 21. Februar 1945 zu Ende, nachdem er einen Brief an seine Frau geschrieben hatte, in dem er ihr erzählte, dass er bald einen Nervenzusammenbruch erleiden würde. Anscheinend war die Ursache seines Todes ein Hirntumor, der aufgrund der schlechten Bedingungen des Internierungslagers wucherte. Sein Tod wurde in England sehr betrauert. Im Jahr 2008 gaben die chinesischen Behörden anlässlich der Olympischen Spiele Pekin bekannt, dass Liddell dank einer Abmachung zwischen den kommunistischen Chinesen und der britischen Regierung die Möglichkeit hatte, befreit zu werden. Aber dies geschah nicht, weil er darauf verzichtete, um seinen Platz einer Schwangeren zur Verfügung zu stellen. Die Enthüllung dieser letzten Opfertat überraschte sogar seine Familienmitglieder. Erich Liddell wurde im Garten hinter dem japanischen Offiziersquartier des Internierungslagers in Weifang begraben. Sein Grab wurde vergessen, bis man ihn 1989 dank des festen Willen des Ingenieuren Charles Walker fand, der damals in Hong Kong arbeitete. Walker hatte sich viel darum bemüht, die Reste einer der großen christlichen Helden der Geschichte Schottlands zu finden. Eric war ein prominenter Evangelist, der alles sogar sein Leben für den Herrn aufopferte l

Im Jahr 2008 gaben die chinesischen Behörden anlässlich der Olympischen Spiele Pekin bekannt, dass Liddell dank einer Abmachung zwischen den kommunistischen Chinesen und der britischen Regierung die Möglichkeit hatte, befreit zu werden. Aber dies geschah nicht, weil er darauf verzichtete, um seinen Platz einer Schwangeren zur Verfügung zu stellen.

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LEBENSGESCHICHTEN

IN GOTTES NÄHE, AUF DEM ALTIPLANO Während seiner Jugendzeit geriet er in den Bann der Drogen, damals war er noch ein Schüler. Er verbrauchte und verkaufte Drogen jahrelang, saß dreimal im Gefängnis und versuchte sogar, zweimal Selbstmord zu begehen. Immer wieder versuchte er, einen Ausweg aus dieser Drogenwelt zu finden, doch ohne Erfolg. Eines Tages entdeckte er aber das Wort Gottes. Marlo Pérez Foto: MMM Bolivia

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Nachdem er jede Hoffnung aufgegeben hatte, Frieden und Glück zu finden, versuchte er Selbstmord, indem er eine große Menge von Kokain inhalierte, doch der Tod kam ihm nicht zu Hilfe.

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r rauchte Cannabis zum ersten Mal, als er 13 Jahre alt war. Damals sah er, wie sein älterer Bruder und viele von seinen Freunden diese Droge konsumierten. Sie gaben ihm eine Cannabispfeife und er nahm sie an. Er rauchte und spürte ein komisches Gefühl, das ihn überkam, und zwar nicht nur in diesem Moment, sondern auch in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten. Dieser Junge hieß Heriberto Limbert Arauco Pardo. Er war am 7. Juli 1969 in der Provinz Ñuflo de Chaves, Santa Cruz, Bolivien geboren. Seine Oma kümmerte sich um ihn und seinen Bruder, denn ihre Eltern arbeiteten in einem Bergwerk, das weit weg von der Stadt lag. Damals war er erst 12 Jahre alt war. Ein Jahr nach seiner ersten Erfahrung mit den Drogen, kam Limbert in die 3. Klasse der Sekundarstufe der Staatsschule San José in der Stadt Oruro. Dort lernte er einen älteren Jungen kennen, der ihn dazu brachte, in der Marihuanawelt noch mehr zu versinken. Dieser Junge stellte ihm eine Gruppe von Gangmitgliedern vor, deren Anführer der „Molleja“ war. „Molleja“ war ein Typ, der

Marihuana in den Schulen, Parken und an den Plätzen der bolivianischen Stadt verkaufte. Limbert wurde auf diese Weise von der Drogenmafia verleitet und gefangen. Er fing an, die Substanz an seine Kommilitonen zu verkaufen, dadurch verdiente er ein bisschen Geld. Später erweiterte er sein Geschäft und verteilte Drogen auch in anderen Schulen, indem er zwei von seinen Freunden kontaktierte und ihnen denselben Job anbot. Er merkte, dass es sehr einfach war, den Schülern Drogen zu verkaufen. Alle stammten aus guten Familien aber waren Drogensüchtige. Als er 16 war, wurde er zusammen mit seinen Unterverkäufern von der Polizei gefangen genommen. Man hatte Cannabis und Pfeifen in ihrem Besitz gefunden. Nachdem sie ins Polizeirevier gebracht worden waren, besorgte einer von seinen Kontaktpersonen etwa 2 Tausend Bolivar (263 EUR) für sie und alle wurden innerhalb eines Tages freigelassen. UNIVERSITÄT DES LEBENS Als er die Sekundarschule beendete, widmete er sich dem Drogenverkauf. Dafür musste er


LEBENSGESCHICHTEN

Im Laufe der nächsten Monate wurden viele von seinen Freunden gefangen genommen, drogensüchtig oder erlitten eine Drogenvergiftung. Limbert versuchte einen Ausstieg aus dieser Drogenwelt und bewarb sich an der Universität Universidad Técnica de Oruro (UTO), um sein Leben zu ändern. Doch seine Bemühungen waren umsonst, da seine starke Drogensucht ihn zu einem unausgeglichenen Studenten machte. Weiter lesen–– April 2016 / Impacto evangelisch

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bis zum Ort reisen, wo alles hergestellt wurde, nämlich nach Yungas, einer Region im Nordosten der Stadt La Paz. An diesem Ort versorgte man ihm mit großen Mengen von Cannabis, die er an Tausende Jungen in der bolivianischen Stadt verteilte. Bei diesen Hin- und Ruckfahrten lernte er einen Mann kennen, der als „Kilin“ bekannt war. Dieser zeigte ihm andere narkotische Substanzen wie Paco und andere Halluzinogene, die er dann selbstsüchtig konsumierte. Im Laufe der nächsten Monate wurden viele von seinen Freunden gefangen genommen, drogensüchtig oder erlitten eine Drogenvergiftung. Limbert versuchte einen Ausstieg aus dieser Drogenwelt und bewarb sich an der Universität Universidad Técnica de Oruro

(UTO), um sein Leben zu ändern. Doch seine Bemühungen waren umsonst, da seine starke Drogensucht ihn zu einem unausgeglichenen Studenten machte. Als er 24 Jahre alt war, wechselte er zu Architektur, da lernte er viele reiche Studenten kennen, die auch drogensüchtig waren. Ein Jahr später wechselte er zu WBL und dann zu Anthropologie, wo er zusammen mit einer Gruppe von Studenten zum zweiten Mal verhaftet wurde, in ihrem Besitz hatte man nämlich viele Packungen von Marihuana und Paco gefunden. Nach den Ermittlungen wurden alle des Drogenverkaufs beschuldigt und der Fall an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Zu seinem Unglück hatte die Legislative Versammlung Boliviens das Gesetz Nr. 1008 erlassen, das jeden Menschen mit Gefängnis bestrafte, der eine geringe Menge von Drogen besaß und diese verkaufte. Weder ihm noch seinen Freunden wurde Hafterleichterung gegeben. Als er danach nochmal im Gefängnis saß, dachte er, alles sei für ihn vorbei. Glücklicherweise wurde er nicht beschuldigt. In diesem Moment dachte er zum ersten Mal an den Herrn und bat ihm um Hilfe. Wenige Tage später wurde er freigesprochen. Nachdem er wieder frei war, kontaktierte er eine Fälscher-Mafia, gefälschte Dollar-Scheine herzustellen, um das Falschgeld dann in den Geschäften der Stadt in Umlauf zu bringen. Unter diesen Umständen wurde er zum dritten Mal verhaftet.


LEBENSGESCHICHTEN

Er saß viele Monate im Gefängnis und nachdem er entlassen wurde, beschäftigte er sich wieder mit dem Drogenverkauf, er arbeitete in einem Nachtclub der Stadt, wo viele Minderjährigen sich prostituierten. Jede Nacht spürte er eine teuflische Präsenz, denn in diesem Nachtclub wurden teuflische Ritualen zelebriert, die als „koas“ bekannt waren… - Dieser Ort war wirklich die Höhle der Verdammnis, sagt er. ABSCHIED VOM LEBEN Nachdem er jede Hoffnung aufgegeben hatte, Frieden und Glück zu finden, versuchte er Selbstmord, indem er eine große Menge von Kokain inhalierte, doch der Tod kam ihm nicht zu Hilfe. Ein anderes Mal versuchte er sich die Pulsadern aufzuschneiden, doch die Stimme seiner Oma erinnerte ihn daran, dass sich nur die Feiglinge töten. - Ich weiß, dass es Gott war, der zu mir durch meine Oma sprach, erklärt er. Nach diesen Vorfällen kehrte er in die Nachtclubs und Diskos zurück, wo er Drogen weiter schmuggelte. Da versuchten Prostituierten oder Drogensüchtigen sich das Leben zu nehmen, indem sie sich den Pulsadern aufschnitten oder vom ersten Stock stürzten. In den Gesichtern der Menschen, die auch diesen Club besuchten, erkannte man Verzweiflung und Hilferuf.

DIE GIDEONS 1998 versuchte Limbert, sein Leben zu ändern und arbeitete als Taxifahrer mit dem Auto, das sein Vater ihm gegeben hatte. Das klappte für eine gewisse Zeit, bis der Zufall eines Tages zuschlug. Als er durch seinen Hof lief, fand er die berühmte Bibel der Gideons. Er holte sie ab und fing an, sie mit Ehrfurcht zu lesen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte niemand ihm von Gott gesprochen. Das Wort Gottes rührte sein Herz und ein paar Minuten später fließen ihm die Tränen aus den Augen. - Es war das erste Mal, das ich so viel Frieden spürte, erklärt er. Ab diesem Moment änderte sich alles. Wenige Monate später suchte er eine christliche Kirche, widmete sich dem Christentum und wurde alle Süchte los. Gleich danach lernte er Miriam Campos kennen, die er heiratete und mit der er fünf Kinder hatte: Jazzet, Berenice, Jemima, Sulamita und Areli. Heutzutage verkünden alle das Evangelium in der Gemeinde San Julián, im Land Bolivien l

1998 versuchte Limbert, sein Leben zu ändern und arbeitete als Taxifahrer mit dem Auto, das sein Vater ihm gegeben hatte. Das klappte für eine gewisse Zeit, bis der Zufall eines Tages zuschlug. Als er durch seinen Hof lief, fand er die berühmte Bibel der Gideons. Er holte sie ab und fing an, sie mit Ehrfurcht zu lesen.

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„IMPACTO HAT VIEL IN BRASILIEN GEHOLFEN” Der Betreuer von Brasilien, Pfarrer Henry Ramos Escobar, ist kolumbianisch von Geburt, aber hat einen leichten portugiesischen Akzent beim Sprechen. Es ist schon mehrere Jahre in dem Land, wo es christliche Kirchen mit verschiedenen Namen gibt.

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r bekleidet schon den Posten seit 13 Jahren und seine größte Herausforderung war es, die Arbeit der weltweiten Missionsbewegung (WMB) in Brasilien neu zu beleben. Pfarrer Henry Ramos Escobar erinnert sich an diese Anfänge und unterstreicht die Bedeutung der Zeitschrift „Impacto evangelisch“ und seinen Beitrag beim Verbannen der Apostasie und der religiösen Bräuche, die die evangelischen Kirchen in diesem riesig großen südamerikanischen Land beschädigt haben. Wie groß ist die Evangelisierung in Brasilien? Brasilien ist ein evangelisiertes Land von Südamerika, wo man riesig große Kirchen finden kann und, wo sich auch die Sitten und Bräuche der Menschen durchgesetzt haben, die das G12 eingeführt haben, was mit vielen seriösen und indoktrinierten Kirchen und Konzilien beendet. Heute ist es nicht mehr so und wir kämpfen gegen das alles. Wie hat „Impacto evangelisch“ der Arbeit der WMB in Brasilien geholfen? Als persönlicher Zeuge sage ich, die Zeitschrift „Impacto evangelisch“ hat uns viel in Brasilien geholfen. Seitdem ich mit meiner Arbeit als Betreuer anfing, hatten wir die Gelegenheit und den Segen gehabt, die Veröffentlichung in unseren Händen dank der günstigen Kosten zu haben. Am Anfang bekamen wir ein Paket von Zeitschriften und das war die Grundlage für die umfangreiche Evangelisierungsarbeit, damit Brasilien das Werk der weltweiten Missionsbewegung kennenlernen konnte. Obwohl die Zeitschrift in spanischer Sprache veröffentlicht wurde, hatte sie überall einen großen Empfang, weil es viele Leute interessiert waren und die Zeitschrift lesen wollten. Sie war auch die Waffe, die Gott uns gab, um das Werk in Manaus zu veröffentlichen: Der Ort, wo wir

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angefangen haben. Was denken Sie über die aktuellen Ausgaben von „Impacto evangelisch“? Das derzeitige Magazin ist sehr professionell, denn es hat einen sehr guten und ausbildenden Inhalt. Wenn wir die Möglichkeit hatten, die gedruckte Version auf Portugiesisch zu haben, wäre das ausgezeichnet, und würde als eine enorme Waffe gesehnen sein, die enorme Apostasie von vielen Kirchen in Brasilien zu bekämpfen. Seit wann sind Sie Betreuer und wie ist das Werk gewachsen? Ich bin Kolumbianisch und übernahm das Amt im Jahre 2002: Damals fand ich eine fast zerstörte Kirche, denn es kamen viele Situationen waren, die das Werk beschädigt hatten. Meine Familie und ich begannen in der Stadt Manaus, die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, wo wir die Arbeit eines kolumbianischen Missionärs fortgesetzt haben. Mit der Führung des Heiligen Geistes sind wir derzeit in acht Staaten der brasilianischen Föderation, die aus 26 Staaten und dem Bundesbezirk besteht. Wie ist die Kirche gebildet und wo liegen diese Örtlichkeiten? Derzeit hat die Kirche etwa 700 Brüder und 95% davon ist von Brasilianern gebildet: Das andere 5% sind Brüder, die nach Brasilien ausgewandert haben (wie z. B. Peruaner, Kolumbianer und Bolivianer). Offiziell hat das Werk 41 Kirchen und noch 15 mehr sollen sich auch in Kirchen verwandeln. Außerdem haben wir auch acht weiße Felder in den acht Staaten, wo wir gegenwärtig arbeiten. Diese sind Sao Paulo, Rio Grande do Norte, Amazonas, Roraima, Rondonia, Para, Maranhao und Goias l


INTERVIEW

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APOSTOLISCHE EVANGELISATION „Er sagte zu ihnen: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur” (Markus 16:15). Pfarrer Luis M. Ortiz

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ie Aufgabe, die Jesuschristus seiner Kirche anvertraute, war, die Welt zu evangelisieren. Gott wird nicht der Kirche Rechenschaft für die durchgeführten sozialen Aktivitäten, für das hohe akademische Niveau ihrer Universitäten oder ihrer Minister oder für den politischen Einfluss auf die Gemeinschaft, die ihre Männer zu hohen Regierungsstellen erhöht, verlangen. Die einzige Aufgabe, für die man gegenüber dem Herrn verantwortlich ist, ist die Evangelisierung der Welt. Zunächst evangelisierte die Kirche fast die ganze bekannte Welt innerhalb eines Zeitraums von ca. dreißig Jahren (Tatsachen 19:10; 19:26). Wenn man das gemacht hätte, wäre die Welt schon fünfzig Mal evangelisiert worden. Aber die Welt ist niemals einmal vollständig evangelisiert worden. Wenn die Christen das zunächst mit so vielen Nachteilen gemacht haben und heute das nicht mit allen Vorteilen getan worden ist; dann muss man schauen und folgendes feststellen: „Wie haben sie das geschafft und warum haben wir das nicht getan? In der Apostelgeschichte finden wir das Evangelisierungshandbuch der Kirche. 1. Gebet Die Grundlagen und Basis für die Evangelisation der Kirche am Anfang war keine Werbung, sondern allen und privat zu beten. „... Sie blieben aber beständig im Gebet“ (Tatsachen. 1,14). Sie haben für alles gebetet: Um die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen, um einen Ersatz zu wählen, um in der Lehre zu beharren, um Zuversicht und Mut zu haben, um Salbung zu haben, um in Heiligkeit zu bleiben, um den göttlichen Schutz zu haben, um die Kranken zu heilen, um Dämonen auszutreiben und Wunder zu tun, um göttliche Führung zu haben, um Vision zu haben; um Arbeiter, Missionäre und Evangelisten zu senden; um Probleme zu lösen, um die brüderliche Liebe zu halten, usw. Heute suchen viele bessere Evangelisierungsmethoden, aber Gott sucht bessere Männer für das Gebet. 2. Die persönliche Evangelisation Die Evangelisierung der Kirche hatte am Anfang mehrere Formen: Evangelisation im Tempel, im Freien mit Volksmassen oder mit der Bibel durch MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

die Häuser vorbeizugehen. Aber in erster Linie war es eine persönliche Evangelisation: Also, von Mensch zu Mensch, und sie haben ständig jeden Tag gemacht. Heute gibt es viele professionelle Evangelisationen, aber kaum wenige persönliche Evangelisationen. 3. Die Kraft des Heiligen Geistes Die Kraft der Evangelisation der Kirche war am Anfang nicht die politische Macht oder die Macht der Propaganda oder die intellektuelle Kraft, sondern die Kraft des Heiligen Geistes. Wir sehen den Heiligen Geist aktiv, der Gebote gibt, mit Macht tauft: Einen Heiligen Geist, der spricht, füllt, bezeugt, Weisheit verleiht, der tröstet, prophezeit, leitet. Einen Heiligen Geist, der sagt, wählt und Missionäre schickt oder sogar Evangelisten transportiert. Wenn die Kirche anfangs so glorreiche Ergebnisse durch die Kraft des Heiligen Geistes bekam: Warum hören wir nicht von so vielen menschlichen Methoden und Systemen auf und suchen die wunderbare Kraft des Heiligen Geistes? 4. Die Botschaft war Christus Die Botschaft der Evangelisation am Anfang war nicht eine Botschaft der Philosophie , der intellektuellen Überzeugung oder die Förderung eines Mannes, sondern die Botschaft war Christus (Tatsachen 05:42; 8:5): Denn nur in Christus haben wir das Heil, die Erlösung , Vergebung der Sünden, die Heiligkeit, die Taufe im Heiligen Geist, Wundergaben, Frieden, Gerechtigkeit, Licht und das ewige Leben. Was die Welt braucht, sind nicht neue und sensationslüsterne Themen, sondern das alte Thema von Christus mit frischen Salbung des Heiligen Geistes. Paulus sagte: „Denn ich hielt mich nicht dafür, dass ich etwas wüsste unter euch, als allein Jesuschristus, den Gekreuzigten“ (1. Kor 2:2). 5. Die Gaben des Heiligen Geistes Das Team für die Evangelisation der Kirche bestand am Anfang aus neun Gaben des Heiligen Geistes, die im 1. Korinther 12 aufgezeichnet sind. Die Evangelisierung der Welt und das Heil der Seelen ist eine spirituelle und übernatürliche Aufgabe und, um sie effektiv durchführen zu können,


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Zunächst evangelisierte die Kirche fast die ganze bekannte Welt innerhalb eines Zeitraums von ca. dreißig Jahren (Tatsachen 19:10; 19:26). Wenn man das gemacht hätte, wäre die Welt schon fünfzig Mal evangelisiert worden. Aber die Welt ist niemals einmal vollständig evangelisiert worden.

braucht man die erforderliche Ausbildung und ein übernatürliches Team. Wenn dieses übernatürliches und wunderbares Team mit den Gaben des Heiligen Geistes am Anfang so herrliche Ergebnisse an die Kirche gab, warum verzichtet man nicht auf so viel Aufwand und auf bloße menschliche, psychologische, psychiatrische, natürliche, mechanische und elektronische Systeme und sucht man nur das übernatürliche und wunderbare Team mit den Gaben des Heiligen Geistes? 6. Die Autorität des Gottes Wort, des Namen von Jesuschristus und der Kraft des Heiligen Geistes. Schließlich war die Autorität der Evangelisation der Kirche zu Beginn weder die Autorität einer religiösen Hierarchie noch die Autorität eines Konzils, sondern das Gottes Wort, den Namen von Jesuschristus und die Kraft des Heiligen Geistes.

Nach der Heilung des Lahmen, fragte das das Konzil von Jerusalem Petrus und Johannes und sagte: „Aus welcher Gewalt oder in welchem Namen habt ihr das getan?“ (Apostelgeschichte 4: 7). In der Antwort der Apostel und im vereinten Gebet, das in den Himmel stieg, finden wir ihre Antwort: Und nun, Herr, siehe an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit aller Freudigkeit zu reden dein Wort, und strecke deine Hand aus, dass Gesundheit und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und da sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, da sie versammelt waren; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit“ (Apostelgeschichte 4:29-31) Ihr Lieben, die Kirche heute in der einzige Weg, dass jeder in dieser unserer Generation evangelisiert werden kann, wie die Kirche anfangs tat l April 2016 / Impacto evangelisch

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SEID IHR GETROST, ICH HABE ÜBERWUNDEN „Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16:32-33) Pfarrer Gustavo Martínez

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esus Christus kam in die Welt und erfüllte perfekt den Plan der Erlösung. Und durch dieses Opfer wurden die Liebe und Gerechtigkeit Gottes erfüllt, sodass sich die Türen der Gnade für jeden öffneten, die ihn akzeptieren will. MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DER SIEG ÜBER DEN TEUFEL UND DIE SÜNDE Die Bibel erzählt über die Versuchungen, die Christus während seines Rückzugs in der Wüste (Matthäus 4: 1-11) konfrontieren sollte. Aber er überwand Satan durch das Wort und


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zitierte die folgenden Bibelsprüche: „Es ist geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn geht (Mose 8: 3; Matthäus 4: 4.). „Es ist wieder geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen (Mose 6:16; Matthäus 4:7). Es ist geschrieben: „Betet den Herrn, deinen Gott, und diene ihm allein“ (Mose 06:13; Mattäus 04:10.) Christus erlöste den Teufel als einfacher Mann (Hebräer 2. 14-15). Die Sünde hatte uns auch unter der Knechtschaft und niemand konnte uns von ihrer Macht befreien, sondern Gott selbst (Röm. 6: 16-18). Während der Austeilung des Gesetzes waren die Sühneopfer unvollkommen. Erstens, weil sie nur die Sünde bedeckten und zweitens, weil die Bieter vor dem Opfern im Namen des Volkes ihre eigenen Sünden zuerst vorstellen mussten. Im Gegensatz dazu trug die Sünde niemals Herrschaft über unseren Herrn, der während seines Aufenthalts auf der Erde in einem sterblichen Körper lebte und in allen Dingen wie jeder Mensch provoziert wurde, in Versuchung zu fallen. Das machte sein Sühnopfer perfekt, sodass er uns von der Sünde reinigen konnte und seine verurteilende Macht zu vernichten. „Darum lasst uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird“ (Hebräer 4:16) Als er aus erster Hand alle Versuchungen, die jeden Mann und jede Frau leiden kann, erlebte, kann der Herr uns helfen, die Sünde zu überwinden (Hebräer 4,15). Es ist jedoch auch die Pflicht eines Menschen, der von Gott geboren ist, von der Sünde zu enthalten und sich zu behalten (1. Johannes 3:9; 5:18). DER SIEG ÜBER DEN TOD Der Teufel hatte die Menschheit durch die Sünde und die Angst vor dem Tod versklavt. Aber Christus kam, um die Imperien und die Mächte der Dunkelheit zu zerstören und beschämte sie öffentlich, als er über sie am Kreuz von Golgatha triumphierte (Kolosser 2:15). Durch seine Auferstehung zerstörte Christus den Stachel des Todes und entzog dem Grab seine ganze Macht. Die Schriften offenbaren, dass der Stachel des Todes die Sünde ist und die Macht der Sünde lag in dem Gesetz,

das uns verurteilte. Wenn jedoch Christus die Macht der Sünde am Kreuz von Golgatha zerstörte, konnte der Tod uns einschüchtern (1. Kor 15: 54-57). „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe“ (1. Johannes 4:17-18). DER SIEG ÜBER DIE TRAUER UND DIE UNWISSENHEIT Bevor die Apostel wussten, dass Jesus auferstanden war, befanden sie sich in einem Zustand der Erschöpfung und einer unvorstellbaren Trauer. Das war so groß, dass sie Maria Magdalena nicht glauben, denn sie konzentrierten sich nur auf das Weinen und Stöhnen“ (Markus 16:11). Obwohl Christus mehrmals ankündigte, dass nach seinem Tod am dritten Tag auferstehen würde, sahen die Apostel die Kreuzigung als das Ende ihrer Nachfolge, sodass alle nach Hause zurückkamen und übten ihre vorigen Berufe aus. Aber Christus erschien, um ihnen die Freude zurückzubringen und sie freuten sich sehr darüber. Es gibt eine falsche Idee, die sagt, Christen gehen durch einen Weg von Rosen und keine Traurigkeit kann sie beeinflussen. Das stimmt aber nicht, denn das würde bedeuten, dass Gott nicht mehr mit ihm ist. Allerdings widerspricht diese Idee die Worte des Herrn Jesuschristus, als er sagte: „Solches habe ich mit euch geredet, dass ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33). Außerdem überwand Christus nicht nur Traurigkeit, sondern auch die Unwissenheit. Nach seiner Auferstehung erschien er vor zwei Apostel und unser Retter warf sie ihre Unwissenheit und Ungläubigkeit, als er folgendes sagte: „O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben! (Lukas 24:25). Christus wandte sich dann an das Wort, um sie die Freude zurückzubringen, die aus dem Glauben kommt. Aber wenn sie die anderen Apostel sagten, glaubte man niemand ihnen (Markus 16:12). Wenn Gott vor einer Person erscheinen will, tut er das immer durch die Schriften. Diese produzieren Glauben, und der Glaube führt ihn zu Christus, um die Unglaube des Herzens zu brechen (Röm. 10,17) l

Der Teufel hatte die Menschheit durch die Sünde und die Angst vor dem Tod versklavt. Aber Christus kam, um die Imperien und die Mächte der Dunkelheit zu zerstören und beschämte sie öffentlich, als er über sie am Kreuz von Golgatha triumphierte (Kolosser 2:15).

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PFINGSTEN, DER BEGINN EINER WIEDERBELEBUNG

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden“ (Johannes 16:13) Pfarrer. José Arturo Soto Benavides

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Der Heilige Geist offenbart Jesus Christus als Erlöser und überzeugt uns von der Sünde und der Urteilskraft. Ohne ihn könnten wir nie die Füße Christi erreichen. Dieser erste Schritt des Glaubens erbaut uns und gibt uns die Gottes Geheimnisse bekannt. Durch ihn führen wir ein triumphierendes Leben des Glaubens, die uns erlaubt, unseren Weg mit Freude zu beenden (2. Tim. 4:7-8).

MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ie Kirche von Ephesus war sehr nahe dem Herzen des Apostels Paulus und gewann einige Schüler. Später beschäftigte sich Apollos weiter mit der Arbeit dieser Kirche. Wenn jedoch Paulus nach Ephesus kehrte, um seine Brüder zu besuchen, bemerkte er, dass ihnen etwas fehlte und fragte sie: „Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei.... Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten“ (Apostelgeschichte 19:2, 6). Nach diesem Ereignis, kam über Ephesus eine echte Wiederbelebung, die die Stadt revolutionierte (Apostelgeschichte 19: 8-20). 1. Der Heilige Geist, die Quelle der Offenbarung Der Brief an die Epheser wiederholt mehrmals die Formulierung „im Himmel” (Epheser 1:3, 20; 2.6; 3_10). Paul wollte die Bedeutung „sich auf den Himmel zu konzentrieren“ betonen. Der Sieg der Kirche wird nicht in Bezug auf die Menschenmassen, auf ihre soziale Arbeit, auf ihre gute Auswirkungen auf die korrupte Welt, oder auf die Weisheit bestimmter Minister, die sich rühmen, viele Diplome zu haben, usw., gemessen. Diese Kirchen haben ihren Blick auf der Erde und arbeiten für das Land und nicht für das Himmelreich. Auch der Brief an die Epheser enthält zwei Sätze von Paulus (Epheser 1:16-23;. 3:14-21). In den beiden bittet der Apostel den Gott, dass der Heilige Geist seinem Volk alle himmlischen Wahrheiten offenbart. Der selbe Herr Jesus Christus hat diese Realität zum Ausdruck gebracht (Johannes 16:13-15).

2. Der Heilige Geist, triumphierende Quelle des Glaubens Die Haltung des Gläubigen gegenüber dem Heiligen Geist bestimmt, welche Art von Glauben an sie sich bewegt: Entweder der dekadente Glauben oder der triumphierende Glauben. Der erste ist gefährlich, weil er zum geistigen Fatalismus führt. Das schlechte Zeugnis ist das Ergebnis dieses dekadenten oder kranken Glaubens (Tit. 1: 10-14). Die Liebe der Welt macht den Glauben krank und zerstört ihn allmählich. Wenn der Glaube nicht gesund ist, beginnt man Fabeln, Geschichten und weltlichen Doktrinen zu hören, die uns von der wahren und triumphierenden Glauben entfernen. Die Liebe zum Geld ist ein Virus, das den Glauben angreift und schwächt. Der dekadente Glauben kann uns dazu führen, den wahren Glauben zu verleugnen. Die Person, die den wahren Glauben leugnet, ist ein Abtrünniger und ist nicht heil (2. Tim. 3:89). Diese Veränderungen treten nicht plötzlich, sondern dauern Monate und sogar Jahre, bis sie sich offenbaren. 3. Der Heilige Geist, die Quelle der Kraft und der Hoffnung Der Apostel Johannes richtet sich an die Kirche von Ephesus und ermahnt sie im Namen des Herrn (Offenbarung 2: 2-5). Die Kirche von Ephesus hatte gelitten, arbeitete fleißig und geduldig vor dem Test und war eifrig, mutig und beharrlich beim Gott und seinem Wort. Allerdings beschuldigte Gott sie, dass sie ihre ersten Liebe verlassen hatten und warnte sie davor, sich zu bereuen, um nicht vernichtet zu werden. Vor dem Aufstieg zum Vater befahl Christus seine Apostel, das Evangelium in der ganzen Welt zu predigen. Allerdings sollten sie zuerst


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in Jerusalem bleiben, bis sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen haben“ (Apostelgeschichte 1:4-9). Der Heilige Geist offenbart Jesus Christus als Erlöser und überzeugt uns von der Sünde und der Urteilskraft. Ohne ihn könnten wir nie die Füße Christi erreichen. Dieser erste Schritt des Glaubens erbaut uns und gibt uns die Gottes Geheimnisse bekannt. Durch ihn führen wir ein triumphierendes Leben des Glaubens, der uns erlaubt, unseren Weg mit Freude zu beenden (2. Tim. 4:7-8). Ihr Lieben, der Heilige Geist ist viel mehr als viele Sprachen zu können und Wunder zu machen. Die dritte Person der Trinität will uns nach der großen Fülle von Christus bilden und den gleichen Geist in uns setzen, der in Jesus war. Man kann alles verlieren und die schlimmsten Übel leiden, aber man soll immer seine Augen zum Himmel erheben, in der Richtung zur Hoffnung und mit der Überzeugung, dass unser

Erlöser lebt. Wir sind viel wert in den Augen Gottes. Deshalb ist der Apostel zu Gott gebetet: „Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe eingewurzelt und gegründet werdet, auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe“ (Epheser 3: 17-18). Schließlich wollte der Apostel, dass wir erfahren, was für eine Macht wir zur Verfügung haben, damit wir wissen „mit welcher überschwänglichen Größe seiner Kraft an uns da sei, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Fürstentümer, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was genannt mag werden, nicht allein auf dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen; und hat alle Dinge unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt zum Haupt der Gemeinde über alles“ (Epheser 1: 19-22) l April 2016 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

Nach den Feierlichkeiten zu Ostern erhielten 2468 Brüder von Peru das heilige Sakrament der Taufe in der Stadt Lima.

DER GEHORSAM GEGENÜBER DEM WORT I

nmitten einer Atmosphäre von Dankbarkeit und geistlichen Liedern feierte die weltweite Missionsbewegung in Peru ihre erwartete Taufe des Jahres 2016, als tausende Brüder mit dem Segen des Allmächtigen getauft wurden. Dieses christliche Sakrament wurde am Morgen vom 28. März im ErhoMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

lungszentrum der peruanischen Luftwaffe „CERTSE“ in Lurín gegeben und wurde von 2468 Brüdern der Kirche des Herrn, ausgebreitet in 43 Bezirken der peruanischen Hauptstadt, erhalten. Die Anwesenheit des Vorsitzenden des Werkes in diesem Land, Pfarrer Rodolfo Gonzalez, und des nationalen Betreuers,

Pfarrer Luis Meza, beide internationale Beamten der weltweiten Missionsbewegung (WMB) spielte eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus waren das nationale Büro sowie eine große Anzahl von Pastoren aus den verschiedenen Priestern der Stadt anwesend. Noch dazu erschienen tausende Brüder, um von ihnen getauft zu werden.


VERANSTALTUNGEN

DIE ÜBERTRAGUNG AUF DER WELT Die ganze Plattform von Bethel-TV übertrug live dieses christliche Sakrament, das in Peru stattfand. Multimedia soziale Netzwerke erlaubten die Interaktion mit den Tausenden von Fans auf der ganzen Welt mit dem Hashtag #Taufe2016.

WORTE DER REFLEXION In der Meditation über die Heiligen Schriften basierte sich der Pfarrer Luis Meza auf das Buch von St. Markus 16:16, wo er die Notwendigkeit der Bekehrung erwähnte, um getauft werden zu können und Jünger von Christi zu werden, denn das Evangelium hat einige Grundlagen und Doktrinen, die die wesentlichen Säulen des Christentums sind. „Wenn sie übersehen oder ignoriert werden, wäre das, als ob wir ein Gebäude ohne Fundamente hätten, das zusammenbrechen würde. Das ist tatsächlich, was in vielen Kirchen und Konzilien passiert ist, als sie die Wahrheit vom Gottes Wort verlassen haben”, sagte er. Später äußerte er sein persönliches Zeugnis und sagte: „Als ich die Doktrin empfing, war jede Lektion ein Schatz für mich und ich habe mir meine Taufe vom ganzen Herzen gewünscht... Das Wort kam in meinem Herz und das gab mir Freude und Glück“, sagte er. Schließlich bezog sich der nationalen Betreuer auf einen biblischen Text und sagte: „Die Taufe ist der Gehorsam gegenüber dem Gottes Wort. Sie ist nicht ein Ritus oder eine bloße andere Handlung, sie ist nicht eine Gewohnheit, sondern eine symbolische Handlung mit einer sehr großen spirituellen Bedeutung. Ich möchte euch sagen, dass dies nicht das Ende eurer christlichen Lebens ist, sondern der Anfang eines Lebens, bis Christus kommt und euch zu seiner heiligen Anwesenheit bringt. Halleluja!“. HEILIGES SAKRAMENT Am späten Vormittag, beleuchtet von der Sonne der peruanischen Küste, sangen tausende Brüder und Mitglieder unserer Weiter lesen–– April 2016 / Impacto evangelisch

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Organisation viele schöne Lieder über dieses christliche Sakrament vor dem Schwimmbad des erwähnten Erholungszentrums, die dieses christliche Erlebnis bezeugten. Schon im Wasser fing der Pfarrer Gonzalez mit der Taufe an, sodass tausende Brüder (Männer, Frauen und Jugendliche) dieses Sakrament unter dem Segen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes bekamen, wie es in den Heiligen Schriften erwähnt ist. Nach Abschluss dieser massiven Aktivität, berührte die sichtbare Emotivität vom Pfarrer Gonzalez die ganzen Anwesenden, da an diesem Tag eine riesige Gruppe von Brüdern getauft wurden, was nur die große Akzeptanz des Evangeliums in Peru verspiegelt l

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DIE NEUEN HERAUSFORDERUNGEN GOTTES

Die Weltweite Missionsbewegung (WMB) in Chile brachte mehr als 300 Jugendliche und Teenagers vom Norden, Süden und Zentrum des Landes zusammen.

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om Mittwoch, den 17. bis zum Samstag den 20. Februar feierte die Jugend der Weltweiten Missionsbewegung in Chile ihre 5. Nationale Klausur mit dem Motto „Neuen Herausforderungen im Herrn gegenüberstehen“. Diese Klausur wurde erfolgreich durch die Sozialen Netze mit dem Hashtag #Yoaceptoeldesafio (Ich nehme die Herausforderung an) gefördert. Mehr als 300 Jugendlichen und Teenagers vom Norden, Süden und Zentrum des Landes versammelten sich im Haus der Heilsarmee, in der Provinz von Angostura, Santiago. An diesem großen Ereignis beteiligte sich Rev. Gerardo Martinez, Nationale Aufsichtsbehörde des Werkes in Chile und Missions-Aufsichtsbehörde von SüdameMISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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rika. Er war auch einer der Leiter dieser Veranstaltung. Bruder Juan Pizarro und Schwester Sandra Nova übernahmen die Führung und Koordination der Aktivitäten. Der erste Gottesdienst oder EröffnungsAnbetung wurde am Mittwoch nachmittags durchgeführt. Das Anfangsthema hiess „Die rebellische Art und ihre Konsequenzen“ und wurde vom kolumbianischen Missionar Jose Vidal vorgetragen. In der späteren Nachtstunden brachte Pastor José Valencia eine Mitteilung des Wortes Gottes mit der Rede „Was kommt wird besser sein“. Am Donnerstag, Tag des Fastens und des Gebets, sprach Schwester Maritza de Martinez, Ehefrau der nationalen Aufsichtsbehörd, war für die Botschaft verantwortlich mit dem Thema „Die Gefahren der Pornographie“.

Für die zweite Lehre war der nationale Sekretär des Werkes, Marcelo Quintana, mit der Warnungsbotschaft „Vorsicht mit den Tricks!“ daran. Für den Abend-Gottesdienst übernahm diese Aufgabe Schwester Sandra Nova, kolumbianische Missionarin, die zum Thema „begehe nicht wieder die gleiche Fehler“ sprach. Am Freitag hatte der Schatzmeister, Rev. Cesar Vargas, die lobenswerte Aufgabe zu lehren und über das Motto dieses Jahres zu sprechen „Die Werte und die Geradlinigkeit behalten“. Nach diesem ersten Gottesdienst unterrichteten die Führer aller Zonen über „Die Stämme Israels in der Wüste” durch eine Aktivität im Freien. Abends predigte Rev. Gerardo Martinez auf der Basis des Buches von den Römern 8:28, wobei er über das Thema “Gewählt für eine Mission” sprach. Das

Thema rührte zutiefst die Herzen der Jugendlichen und Pastoren. Um einen mit der Präsenz Gottes gefüllten Tag abzuschließen, wurde eine Nachtwache bis 1:30 Uhr morgens gehalten, in der das Wort Gottes weiterhin gelehrt wurde. „Was dich davon abhält, Gott zu dienen, muss sterben“. Das Thema wurde vom Pastor Aurelio Vázquez behandelt. Diese große Nationale Jugendklausur endete am Samstag. Es wurden noch zwei Themen vorgetragen: “Zu welcher Gruppe gehörst du? “vom Pastor Martín Chía und “Neuen Herausforderungen gegenüberstehen” vom Pastor Marcelo Pérez. Es waren vier Tage mit auf die Bedürfnisse der Jugend bezogenen Themen. Dabei spürten alle, die diese grosse Herausforderung annahmen, die Macht die Glorie Gottes l April 2016 / Impacto evangelisch

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BEREIT, MIT AUFRICHTIGKEIT ZU DIENEN ReDie Nationale Klausur von Jugendlichen und Pastoren der Weltweiten Missionsbewegung von Uruguay fand vom 19. bis 21. Januar im Montevideo, in den Anlagen vom Lagerplatz „El Monte“ statt.

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unge Leute aus verschiedenen Teilen des Landes nahmen an dieser Veranstaltung teil. Die Veranstaltung wurde durch enthüllende Predigen über das Wort Gottes geprägt. In der ersten Nacht erteilte Pastor Daniel Lapaz die Botschaft, die auf der Geschichte und den Lebenserfahrungen vom tapferen Joseph basierte. Am nächsten Tag brachte Schwester Evelyn Diaz eine wunderschöne Lehre über die Kleidung des jungen Christen bei. Anschließend lernten die Jugendlichen, mit Hilfe einer Gruppendynamik in der äußeren Seite des Gebäudes, den eigenen Stolz zu fügen, indem man seine Laster in den Händen Gottes verließ, immer von seinem Willen geführt. MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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In den späteren Stunden vom zweiten Tag, Pastor Freddy Pérez predigte das Wort Gottes in dem er jedem einzelnen der Anwesenden vor der Korruption warnte und auch über Themen verbunden mit der Sexualität, Pornographie und so viele andere Perversionen, den die Jugend

heutzutage ausgesetzt sind sprach. Am Sonntag, um die spirituelle Klausur abzuschließen, trug Schwester Liliana Lopez das Wort Gottes vor mit dem Thema „Machen gegen Verstehen“, wobei sie die Jugendlichen einlud, dem Herrn mit Geradlinigkeit zu dienen l April 2016 / Impacto evangelisch

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UND SIE WURDEN GERETTET UND GEHEILT

Tage des reichlichen Segens in der Stadt Maracaibo. Gott hat sich in einer großartigen Weise gezeigt für die Rettung und Heilung von vielen Menschenleben.

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om 26. bis 29 Januar fand in der Stadt Maracaibo, Bundesland Zulia, die grosse evangelistische Aktion statt. Der Gastprediger für diese Aktivität war Rev. Aris Solís, Vize-Präsident der WMB Kolumbien. Der gewählte Platz war das Viertel „Los Olivos“, Sportsfeld des I.N.C.E ConstrucMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ción. Mehr als 400 Pastoren, die bis zum Sonnenland kamen, nahmen daran teil. Rev. Ricardo Manrique, Nationale Aufsichtsbehörde des Werkes in Venezuela, hiess allen Teilnehmern ein herzliches Willkommen und lud alle dabei, sich an den dort stattfindenden Gottesdiensten zu beteiligen.

Rev. Aris Solís trug das Wort Gottes vor, wobei Gott sich in einer machtvollen Weise mit Wundern und Heilungen äusserte. Andererseits wurden am Montag den 8. und am Dienstag den 9. eine Reihe von spirituellen Jugendklausuren landesweit gehalten l


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NEUE GOTTESSOLDATEN

Eine Gruppe von 65 Brüdern tauchte ins Taufwasser der Zone 1 der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) von Venezuela.

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ie Weltweite Missionsbewegung organisierte am Samstag den 6. Februar eine glorreiche Taufe von der Zone 1 der Stadt Caracas, im Schwimmbecken des YMCA-Instituts. Sehr früh morgens waren die Brüder bereits am Platz. Verwandten, Brüder, Schwestern und Pastoren waren auch dabei. Der nationale Vorsitzende des Werkes in Venezuela, Rev. Ricardo Manrique, nahm an der Taufe auch teil. Der Gottesdienst, geführt von Rev. Faustino Ollarves, Priester der Zone 1, fing mit einem Weihgebet an. Anschließend wurde den Chor „Das ist der Christus, den ich predige“ gesungen. Danach trug Rev. Ricardo Manrique die Botschaft des Wortes Gottes vor, die auf dem Evangelium vom Matthäus 28:1920 basierte. In seiner Rede erteilte er den Befehl: „geht und macht alle Nationen zu

Folgern, Taufe sie im Namen Gottes, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, wobei er alle Gläubiger darauf auforderte, immer treu zu bleiben.

Anschließend tauchten 65 Brüder ins Taufwasser. Inmitten der Gesänge und Lobeslieder wurden sie zu den neuen Soldaten Gottes l pril 2016 2016 // Impacto Impacto evangelisch evangelisch AApril

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DIE HERREN VON DER SCHWEIZ Wie schon vorher gemeldet, fand vom 6. bis 7. Februar die 7. Herrenversammlung statt, wo Hunderte von Brüdern aus der Schweiz seinen Glauben am Herrn erneuerten. MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

it dem Besuch vom Supervisionsassistenten von Europa (Block B) Rev, David Echalar, feierte das Werk der WMB in der Schweiz seine 7. Herrenversammlung mit dem Namen, „Mit Geradlinigkeit segnen wir alle Nationen“ Diese Veranstaltung, die vom 6. bis zum 7. Februar stattfand, brachte mehr als 240 Teilnehmer zusammen, darunter Pastoren und Brüder aus den Städten Genf, Zürich, Langental, Ticino, Basel Bern, Lausanne und den weißen Feldern ansässig in Winterthur, Olten, Buchs Solothurn und Luzern. Außerdem nahm daran teil eine kleine Gruppe von Brüdern aus dem Nachbarland Italien, die durch Rev. Echalar und Ramon Ortega vertreten wurden. Rev. Echalar und Ortega predigten das Wort Gottes. Am Samstag, den 6., sehr früh morgens wurden die Lobeshymne und Applause laut inmitten der großen Menschenmenge um die Predigt vom Rev. Jimmy Ramirez zu


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ehren. Seine Rede betonte die „Geradlinigkeit des Dienens“ (Sprüche 11:3) „Die Geradlinigkeit des Dienens bestand darin, dass der Diener Abrahams erlaubte es, dass Isaac unter der Versprechung unseres Gottes gesegnet werden konnte, auch wenn die Versprechung eigentlich für jemand anders vorgesehen war“ sagte er. DRAMATISIERUNG Nachmittags wurden spezielle Belobigungs- und Anbetungsvorstellungen zusammen mit einem Theaterstück mit dem Titel „Jehova der Große König der Könige“ angeboten, das ein Teil des Lebens vom König David erzählten. Stunden später predigte der auch Aufseher von Italien, Rev. David Echalar über „Die Rettung“, auf dem Basis des Buches von Johannes 10:10, wobei er behauptete, „Wir dürfen diese Rettung auf gar keinen Fall verpassen. Niemand darf uns wegnehmen, was der allmächtige Gott uns für unsere Herzen geschenkt hat“. Danach sagte er, „Wir müssen als Kinder des Königs der Könige vorgehen, im ständigen Gebet gehen; wir müssen fasten, wir müssen aufmerksam sein und mit der Macht Gottes bekleidet… Wenn wir die Waffen, die wir von Jesuschristus bekommen haben, benutzen, werden wir Immer noch nach jedem Angriff vom Feinden aufrecht gehen.“ Im letzten Gottesdienst der 7. Herrenversammlung war Rev. Ramón Ortega für die Erteilung der Botschaft des Herrn zuständig. Der Name seiner Rede war: „Mit welcher Absicht sind Sie hierhergekommen“ (Apostelgeschichten 13:22 und Matthäus 18:21-35) Und er behauptete: „Der Allmächtige Jehova verlangt von uns, dass wir bescheidene Menschen sind, dass wir die Ehre und die Glorie als seine bekennen. Er will, dass wir aufrichtige Männer sind, weil Gott genau weiss, dass der Mensch Fehler macht; deshalb alles hilft demjenigen, den Christus liebt, Halleluja!“ Am Ende bedankten sich die Pastoren und Gastgeber der Veranstaltung, Elvis und Norma de Chávez vom Werk Gottes im Zürich, für die Teilnahme von den Brüdern, die aus der Schweiz und aus dem Ausland gekommen waren l April 2016 / Impacto evangelisch

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LASS UNS DEN HERRN ANBETEN

El Presidente Internacional del MMM, Rev. Gustavo Martínez, visitó Puerto Rico y presidió cultos en Río Grande y Comerio.

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n einer Atmosphäre des Lobes und der Gesänge wurde ein glorreicher Gottesdienst am Sonntag, den 28. Februar in der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in Rio Grande, Puerto Rico, zelebriert. An diesem glorreichen Gottesdienst beteiligten sich Rev. Gustavo Martinez, Internationaler Präsident der WMB, sein Sohn Samuel Martinez; Rev. Luis Ayala (Nationaler Offizier); Rev. Rubén Velázquez (Priester der Zone 2) und die anderen Pastoren der zone zusammen mit ihren jeweiligen Gemeinden. Rev. Gustavo Martinez lass das Buch der Apostelgeschichte 27, und predigte zum Thema: „Warum erfahren wir Stürme in unserem Leben?“ und bezog sich dabei auf Pauls letzte Reise nach Rom, wo er Schwierigkeiten erlebte. „Gott offenbart oder warnt uns Sachen für unser Leben. Es bringt uns auch bei, die Stimme Gottes oder den Stimmen von denen zu folgen, den er selbst gerufen hat, auch wenn er kein Experte auf dem Gebiet ist“, sagte er. IN COMERIO Ein weiterer Gottesdienst fand am gleichen Sonntag, den 28. Februar statt, mit der Anwesenheit von Rev. Gustavo Martinez in der Gemeinde von Comerio. Die biblische Ermahnung wurde von Rev. Martinez erteilt. Er predigte zum Thema „Die Treue zu Gott macht uns zu Erben MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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der Segnungen“, wobei er Genesis 26: 1-5 vorlas. Der Pfarrer illustrierte durch das Leben von Abraham die Ergebnisse der Treue zu Gott von einem Leben in Gehorsam. Er forderte darauf, das von Gott entworfene Modell nicht zu ändern. Man sollte seinen Willen auf die Seite legen und das Werk Gottes im Rahmen der Richtlinien, die der Herr gegeben hat, zu verwirklichen. Er forderte darauf, den Ort nicht zu verlassen, wo Gott uns gestellt hat, sondern den Glauben inmitten der Kämpfe zu halten und in Gehorsam auf ihn warten l April 2016 / Impacto evangelisch

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EINE BEGEGNUNG MIT GOTT Pastors des Blocks A des Werkes der Weltweiten Missionsbewegung in Europa hatten eine wichtige Klausur, um die Verbreitung des Wortes Gottes zu koordinieren.

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m 10., 11. und 12. März hielt die Weltweite Missionsbewegung eine glorreiche Klausur von Pastoren des Blocks A von Europa, in der Stadt Madrid, Spanien. Diese Veranstaltung wurde von den Pastoren der verschiedenen europäischen Ländern in diesem Block unterstützt. An dieser Aktivität nahm Rev. Jose Arturo Soto, missionarischer Aufseher von Europa und internationaler VizepräMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

sident des Werkes. Rev. Soto war der Prediger der Veranstaltung. In den ersten zwei Gottesdienste erteilte Rev. Soto eine in zwei Teile geteilte Lehre über die Folgen des Ungehorsams und die Bedeutung des vertikalen und horizontalen Gehorsams gegenüber der Stabilität und des Wachstums eines Ministeriums. Rev. David Echalar, Nationale Aufsichtsbehörde von Italien war auch dabei

und predigte das Wort Gottes am zweiten Tag im Abenddienst. Pfarrer David Echalar hielt einen Vortrag über die Macht der Segenswörter und die Größe Gottes Segen für die gehorsamen Werker. Der letzte Tag der Anbetung, am vierten und letzten Gottesdienst schloss Rev. Jose A. Soto diese Aktivität mit einer kostbaren Lehre mit dem Titel „Die Bedeutung einer Überzeugung in unserem Ruf“ l


VERANSTALTUNGEN

BOTSCHAFT DES HEILS IN FORMOSA Evangelisierungsaktion in Formosa, Argentinien, führte zur Bekehrung vieler Menschenleben. Gott führt seine Kirche weiter voran.

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om 15. bis 17. Januar führte die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung der Stadt Formosa im Nordosten von Argentinien, eine Evangelisierungsaktion durch. Die Missionarin Martha Parrado, Ehefrau der Nationalen Aufsichtsbehörde, Rev. Ismael eingeladen wurde als Predigerin eingeladen. Für diese Veranstaltung wurde das Stadion einer Bildungseinrichtung gemietet, wo sich eine grosse Anzahl von Teilnehmern trotz der Hitze versammelten, die in jenen Tagen auf 45 Grad aufstieg. Sie wollten die Botschaft des Heils durch die Dienerin des Herrn auf keinen Fall verpassen. Ein junger Mann, der wegen einer Infektion mit schweren Abschürfungen an den Händen ankam, erschien am nächsten Tag ohne Wunden, um über das

ihm geschehene Heilungswunder auszusagen. Mehr als 70 Menschen gingen zum Altar an diesen drei Tagen, um die Bar-

mherzigkeit Gottes und das Heil ihrer Seelen zu erflehen, dabei wurde das große Bedürfnis klar, das die Menschheit nach Christi hat l

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BEREIT ZUM DIENEN Erste Abschlusszeremonie des Biblischen Instituts Elim in El Salvador. Es waren 39 Schüler, unter ihnen einige Werker und Führungskräfte der ortlichen Kirchen.

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er Biblische Institut Elim in El Salvador trägt seine ersten Früchte. Nach einer umfangreichen Ausbildung der Lehrer in Honduras und Costa Rica wurden vier Sitze des Biblischen Instituts in El Salvador eröffnet. Santa Ana, San Marcos, Ostuma und San Miguel deckten vier zonen des Landes. Am Samstag, den 30. Januar fand die erste Abschlusszeremonie des Biblischen Instituts Elim in El Salvador statt. Diese schöne Veranstaltung wurde im Tempel der Weltweiten Missionsbewegung in Quelepa, San Miguel zelebriert. Daran beteiligte sich die Leiterin des Biblischen Instituts für Mittelamerika, Frau Patricia Vargas, aus Costa Rica. Sie war für die Koordinierung der Abschlusszeremonie verantwortlich. Sie bildete den Vorstand von Nationalen Offizieren in Fragen der Verwaltung des Biblischen Instituts. MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Absolventen waren 39 Schüler der ersten Stufe. Einige von ihnen sind bereits Werker und andere sind Führungskräfte der ortlichen Kirchen. Sie erweitern und stärken gerade

das Werk des Herrn in El Salvador. Der Leiter des Instituts, Rev. Edwin Parada, dankte Gott für diese erste Abschlusszeremonie und den Lehrern für ihre Bemühungen l


Weitere Veranstaltungen

KOLUMBIEN NACHTWACHE IN PEREIRA

Eine Nachtwache der Zone 12 im Eje Cafetero in Kolumbien fand am 24. Dezember 2015 im Coliseo del Barrio Cuba in der Stadt Pereira, Risaralda, statt. Rund 300 Menschen, darunter auch Pastoren, Brüder und Kirchenführer versammelten sich in diesem Bereich, um von Gott gesegnet zu werden. Kinder und Erwachsene wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Gott erneuerte viele Rufe, aktivierte den Glauben, wobei sich viele Verwandte und Brüder der Kirchen versöhnten. Die Versprechungen von Gott waren zahlreich. Sie bezogen sich darauf, was er gerade macht und was er mit der Kirche für diese Zeit unternehmen wird l

ECUADOR QUECHUAS SCHLIESSEN SICH DER WMB AN

Eine Gruppe von quechuasprachigen Brüder schloss sich dem Werk der Weltweinten Missionsbewegung von Ecuador. Die Zone 2 der Kirche von Caluma führte einen Gottesdienst am 10. Februar in Tingopamba, Provinz von Bolivar, Ecuador, durch. Hier wird die Arbeit eine Verantwortung der Schwestern Tania Aguirre und Natalia González sein. Diese Aktivität fing unter dem Motto „Auf zu neuen Wurzeln“ an. Die Zone 2 des Werkes der WMB von Ecuador geht voran und macht ständige Missionsreisen. Zu diesem Anlass besuchten Pastoren und Brüder der Kirche in Caluma Quechua-Gemeinden, die ihren Wunsch und Bedürfnis des Wortes Gottes zum Ausdruck brachten l

PANAMA NEUE KIRCHE

Am 3. März wurde die offizielle Ernennung der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in der Gemeinde Mata Ahogado gehalten, in der Provinz Panama West. Der junge Werker Edwin Bonilla wurde als vertretender Hauptpastor dieser entstehenden Kirche ernannt. An diesem Gottesdienst beteiligte sich Rev. Epifanio Asprilla, Nationale Aufsichtsbehörde von Panama, der die Botschaft des Wortes des Herrn vortrug. Dabei waren auch Rev. Julio Klinger, Nationaler Jugendleiter; Rev. Carlos Zuniga, Priester der Zone 7; Rev. Alberto Amador, Priester der Zone 6, unter anderen. Wir danken Gott dafür, dass das Werk des Herrn ständig in diesem Sektor von Panama mit festen Schritt vorangeht. Wir beten für das neue Werk in der Gemeinde Mata Ahogado und für den jungen Edwin Bonilla, Pfarrer dieser neuen Gemeinde l

BOLIVIEN NATIONALE JUGENDKONVENTION

Unter dem Motto „Jesus gab Leben zu meinem Leben“ brachte die Jugendkonvention die Kirchen der neun Regionen Boliviens zusammen, um etwas Besonderes vom Herrn Jesus Christus zu empfangen. Vom 14. bis 17. Januar fand die 12. Konvention der Jugend der Weltweiten Missionsbewegung Boliviens statt. Die Veranstaltung wurde in der Stadt Tarija gehalten, und zwar im Coliseo Universitario, mit der Koordination der Pastoren Marcelo Valenzuela und Erika de Valenzuela. Der Gastredner war Rev. Eugenio Masias. Der Herr benutzte ihn in besonderer Weise in jeder Predigt und in einem für viele Menschensleben erbaulichen Gottesdienst. Die Zahl der Teilnehmer war beeindruckend. Es war schön zu sehen, wie nach jeder Predigt die durch das machtige Wort Gottes zerbrochenen Menschen zum Altar gingen l

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SIE SCHREIBEN UNS... cartas@impactoevangelistico.net RAFAEL TRUJILLO Gott segne euch alle. Ich wollte so viel in meinem Leben unternehmen, und ich bin gescheitert, weil ich Gott nicht an erster Stelle gesetzt habe. Ich bin in einem Hochsicherheitsgefängnis im Bundesstaat Connecticut eingesperrt. Meine Tränen sind jetzt der Freude. Jetzt kann ich ruhig schlafen, denn ich habe angenommen, dass Jesus für mich und für uns alle am Kreuz starb, so habe ich mich von der Welt der Gangs verabschiedet. Eines Tages wollte man mich aus der Zelle zur Erholung holen, und da die Begleitung von anderen Menschen nicht erlaubt wird, weigerte ich mich auszugehen. Mein Nachbar von der Zelle rechts von mir zog ein Magazin unter seiner Tür. Ich fragte den Offizier, ob ich es nehmen durfte, und dann geschah es. Ich sah das Wort IMPACTO in grossen Buchstaben. Ich las es von Anfang bis Ende und ich wurde völlig beeindruckt. Die Geschichten und Nachrichten aus der christlichen Welt in anderen Ländern sind unvergesslich. Nachdem ich die Zeitschrift gelesen hatte, rief ich den Herrn auf der zweiten Etage über meine Zelle und wir redeten über das, was ich gelesen hatte. Zu meinem Erstaunen diente er Gott, und wusste das nicht. Wir beteten, sangen und die Lateinamerikaner, die auf uns hörten waren damit angesteckt und wollten kleine Chöre hören. Wie auch immer, wir sind hatten viel Spass daran. Segen für alle, die durch Impacto evangelisch eine Botschaft des Lebens tragen. Gott segne euch reichlich. Aus Connecticut, Vereinigten Staaten.

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich Ihre Zeitschrift erhalten habe. Sie ist wirklich ein großer Segen für mich und meine Familie gewesen. Ich wünschte, mich mit Ihnen über Ihre Website kommunizieren, leider haben wir aber hier diese Dienstleistung nicht. Ich gehöre zu einer kleinen Missionskirche von Gott. Ich bin sehr glücklich und dankbar für die Vision eures Ministeriums, um die

SUSANA QUINTEROS VÁSQUEZ Gott sei Dank für diese lobenswerte durch seine Diener durchgeführte Arbeit. Die Botschaften, die in der Zeitschrift Impacto evangelisch veröffentlicht werden, sind eine Ermutigung für die Seele. Gott segne Sie. Er soll Ihnen auch helfen und Sie immer führen. Aus Caracas, Venezuela.

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana) bedürftigen Herzen zu erreichen. Ich hoffe ich werde Ihre Zeitschrift weiterhin erhalten. Aus Holguin, Kuba.

IRMA LUGO Ich möchte Ihnen für das Magazin Impacto evangelisch gratulieren, so wie fur die Informationen, das darin enthalten werden. Ich gratuliere Ihnen auch für den Fernsehsender, der aus Peru übertragen wird. Ich genieße die Gottesdienste und die ganze Programmgestaltung, die ein grosser Segen für das christliche Volk sind. Heute, was man im Fernseher sieht, das christlich sein soll, ist nicht gut, und das ist sehr traurig. Gott sei Dank gibt es immer noch ehrliche Menschen auf der Erde. Vielen Dank und möge Gott Sie reichlich segnen. Aus Yabucoa, Puerto Rico.

Jedesmal, dass ich eine neue Ausgabe der Zeitschrift erhalte, freue ich mich sehr, denn Gott spricht zu mir durch biblische Lehren. Die Aussagen bewegen mich, die Fotos über den Fortschritt des Werkes inspirieren mich und dadurch nehme ich die Herausforderung an, auch etwas für den Herrn zu tun. Weiter so mit diesem schönen Projekt und möge Gott Ihnen seine Weisheit und seine Gnade weiterschenken. Aus Bogota, Kolumbien. JUAN CARLOS BARRIGA Ich danke Gott dafür, dass ich Teil dieses Werkes des Glaubens und des Opfers sein darf, und auch für dieses beeindrückende Magazin, das unser Leben mit jedem in ihm enthaltenen Thema richtig erbaut. Gott segne Sie, liebe Brüder, die diese edle Arbeit durchführen, die Erlösung zu Tausenden gebracht hat. Aus Guayaquil, Ecuador.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

DIEGO PIÑEROS

MIRIAM MARTÍNEZ

INTERNATIONALE AGENDA 2016

APRIL MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien) JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz) JULI 6-9 6-9

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 19-24 Versammlung in Peru (Lima) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 25-28 Versammlung in Belize SEPTEMBER Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Veranstaltungen n Veranstaltungen durchführen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


INFORMATION: SATELLIT Hiermit wird allen Kabelanbietern - die unser Satellitensignal INTELSAT21 in Amerika und Europa übertragen - mitgeteilt, dass man die Parameter der Downlink - Frequenz geändert hat. Deswegen müsst ihr die Information in euren jeweiligen Decodern aktualisieren, damit eure Kunden unser Signal weiter empfangen können.

Amerika und Europa

SATELLIT: FREQUENZ: SYMBOLRATE: FEC: POLARITÄT:

Für weitere Info wenden Sie sich an: areasatelital@betheltv.tv (511) 613-1725 Anhang 222

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Lern und lern Kinder wie du kennen, die mit ihrem Talent Gott dienen.

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

68 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe April 2016 Sprache Deutsch

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