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EUROPA-Ausgabe

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Juni 2019 / Ausgabe 785

evangelisch www.impactoevangelistico.net

ANDACHT

ARBEIT ADELT

LEBENSGESCHICHTEN

VOM ALKOHOLISMUS GEFANGEN INTERNATIONAL

WARUM WERDEN CHRISTEN VERFOLGT?

Eine Lehre Christi, die viele vergessen

DEMÜTIG

SEIN

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG DER

WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG


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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


LEITARTIKEL

WAS WILLST DU, DASS ICH TUN SOLL? Pfarrer José Arturo Soto B. Internationaler Vorsitzende der WMB

„Er aber sprach: HERR, wer bist du? Der HERR sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken. Und er sprach mit Zittern und Zagen: HERR, was willst du, daß ich tun soll? Der HERR sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.“ (Apostelgeschichte 9,5-6)

Paulus von Tarsus Bekehrung prägte eine wich-

auserwähltes Rüstzeug, daß er meinen Namen trage vor

tige und entscheidende Etappe in der kirchlichen Ge-

den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern

schichte und war der Schlüssel, der die Tür zu einer

von Israel. Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muß

größeren Sichtweise von Gottes Plan öffnete.

um meines Namens willen.“ (Apg 9,15-16)

Paulus von Tarsus, von seinen eigenen Gründen

Der Ausruf Gottes betraf alle Bereiche des Lebens

überzeugt, verfolgte die Christen gnadenlos, um ihren

Paulus, sogar das Leiden. Vielleicht klang es pompös

Glauben an Jesus auszulöschen (Apg 8,3). Er wusste

und wichtig, vor den Königen jener Zeit zu predigen,

nicht, dass er eine Marionette in den Händen des Teu-

doch als jene Mission ausgeführt wurde, waren Ketten,

fels war, und dass dieser seinen religiösen Fanatismus

Gefängnis, Strafen, Folter und sogar der Tod durch

ausnutzte, um die Kirche des Herrn anzugreifen.

Enthauptung der bezahlte Preis.

Gott wartete auf den richtigen Moment für sein

Der Weg des Dienstlebens und der Aufopferung ist

Treffen mit Paulus und dieser ergab sich, als sich Pau-

eng. Der, der ihm folgen will, wird auf Hindernisse und

lus nach Damaskus mit der Absicht begab, die christ-

Widerstand stoßen. Als Paulus von Tarsus mit seinem

lichen Flüchtlinge anzugreifen und zu verhaften. Als

Werk begann, spürte er die Ablehnung der Juden, die

sich Christus Saulus offenbarte, öffnete dieser ihm sein

seinen Tod planten, und auch die von der Kirche, die

Herz und stellte eine Frage, die sein Leben für immer

ihm weder traute und noch an seine Erlösung glaubte.

ändern würde: „Was willst du, daß ich tun soll“ (Apostelgeschichte 9,6).

Mein lieber Bruder, kann Gott sich auf Sie verlassen? Nutzen Sie Ihr Potenzial für die Herrlichkeit Got-

Währenddessen befahl Gott Ananias, für Paulus

tes und das Wohl der Welt und der Kirche aus? Es ist

von Tarsus zu beten. Gott offenbarte jenem beschei-

Zeit, dass wir uns an die Arbeit machen und unser Ta-

denen Jünger das zukünftige Werk von Paulus. „Der

lent entfalten, das von uns selbst begraben wurde und

HERR sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein

versteckt liegt. Amen.

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz JUNI 2019 / AUSGABE N° 785 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor Rev. Clemente Vergara Direktor Rev. Carlos Guerra Direktor

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - Missionäre Weltbewegung: AHoracio Cachay 388 - La Victoria - Lima 13 - Perú

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Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Segedinski put 72 / 24000 Subotica / Republic of Serbia WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG office@rotografika.rs / www.rotografika.rs Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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6.- Titelblatt DIE BEDEUTUNG DER DEMUT Demut ist eine Eigenschaft, die jene Menschen prägt, die sich nicht für wichtiger oder besser als die anderen halten. 14.- Infogra k UNTERSCHIEDE ZWISCHEN EINEM DEMÜTIGEN UND EINEM HOCHMÜTIGEN HERZEN 16.- International WARUM WERDEN CHRISTEN VERFOLGT? Der Christenmord in Sri Lanka zeigt wieder die schreckliche Verfolgung, unter der Christen leiden. 18.- International KORRUPTION WIDERSTEHT DER ZEIT Nur zwanzig Länder haben seit 2012 ihre Bewertung im Bereich Korruptionsbekämpfung verbessert. 20.- Technologie DER ERFINDER DES WEB DRUCKT SEINEN PESSIMISMUS AUS Tim Berners-Lee, Internet-Erfinder, warnt vor den Risiken, die sich im Netz abzeichnen. 22.- Jugend CHRISTLICHE JUGENDLICHE UND DIE ARBEIT 24.- Musik LOBE DEN HERRN, DEN MÄCHTIGEN KÖNIG DER EHREN Hymne, die von Joachim Neander im Jahr 1679 geschrieben wurde, um die Lebenskraft der Kirchengemeinde wiederherzustellen. 26.- Literatur KOMMENTAR ZUM ALTEN UND NEUEN TESTAMENT Theologe William MacDonald hat dieses Werk verfasst, das ein Produkt von vierzig Jahren geduldiger Arbeit ist. 30.- Glaubensheld VERTEIDIGER DES WORTES Der effiziente Sprecher des Evangeliums, Juan Pérez de Pineda, hob die Fahnen des Christentums in einer grausamen Zeit.

34.- Lebensgeschichten VOM ALKOHOLISMUS GEFANGEN Die beste Zeit ihrer Jugend widmete sie dem Alkohol, bis ein Unfall sie zu Gott näherbrachte. 40.- Enterview „EUROPA BEFINDET SICH IN EINEM MORALISCHEN NIEDERGANG“ Pfarrer Carlos Medina, Aufseher des Blocks A von der WMB, ist der Meinung, dass die apokalyptischen Zeiten anbrechen. 42.- Apologetik DER SIEBENTEN-TAGSADVENTISMUS Der Siebenten-Tags-Adventismus ist der Ansicht, dass Gottesdienste am Samstag und nicht am Sonntag abgehalten werden sollten. 44.- Andacht DIE INVESTITUR DER MACHT 46.- Andacht ARBEIT ADELT 48.- Andacht DIE BOTSCHAFT FÜR THYATIRA 50.- Veranstaltungen DIE EVANGELISIERUNGSARBEIT, DIE DIE WMB AUF DER GANZEN WELT DURCHFÜHRT 66.- Briefe UNSERE LESER SCHREIBEN UNS

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TITELBLATT

DIE BEDEUTUNG DER DEMUT Demut ist eine Eigenschaft, die jene Menschen prägt, die sich nicht für wichtiger oder besser als die anderen halten, egal wie viel Erfolg sie im Leben haben. Sie ist eine Tugend, die jene Menschen besitzen, den ihre eigenen Grenzen und Schwächen bewusst sind.

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TITELBLATT

„Wenn ein Mensch den Weg der Demut geht, kann er diese Tatsache nicht in alle Himmelsrichtungen ausrufen“, sagte Pfarrer Luis M. Ortiz, Gründer der Weltweiten Missionsbewegung (WMB), 1990 bei der Präsentation des Jahresmottos zum Thema Demut. „Wer laut sagt, dass er sanftmütig und von Herzen demütig ist, der würde dadurch seine Demut leugnen. Denn wenn man wirklich sanftmütig und von Herzen demütig ist, ruft man es nicht in alle Richtungen aus. Demut ist eine Tugend, die man nicht wie eine Trompete laut spielen kann, sondern die gelebt werden muss“, fügte er hinzu.

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Als christlicher Wert ist Demut etwas Wichtiges für den Gläubigen. Aber die meisten Menschen verstehen nicht ihre Bedeutung, manche verwechseln sie sogar, erklärt Pfarrer Samuel Mejía, Missionsaufseher der WMB in Asien. „Viele von uns glauben, dass Demut bedeutet, nichts zu haben. Wir denken, dass Menschen, die in armen Stadtvierteln leben, bescheiden sind und halten diejenige, die in einem großen Haus wohnen, für hochmütig. Wir verwechseln die Bedeutung von Demut“, erklärte er. Demut hängt nicht von den Gütern der Menschen ab.


„Wer laut sagt, dass er sanftmütig und von Herzen demütig ist, der würde dadurch seine Demut leugnen. Denn wenn man wirklich sanftmütig und von Herzen demütig ist, ruft man es nicht in alle Richtungen aus. Demut ist eine Tugend, die man nicht wie eine Trompete laut spielen kann, sondern die gelebt werden muss.“

Sie hat ihren Ursprung im eigenen Herz und genau dort trägt sie langsam Früchte. Demut hat mit dem, was im Herzen ist, zu tun – nicht mit der Kleidung. In der christlichen Welt regt Demut nicht dazu an, nicht voranzukommen, sondern treibt die Menschen an, jeden Tag in jedem Lebensaspekt, sowohl materiell als auch geistlich, besser zu sein. Demut kann oft mit Demütigung verwechselt werden, aber sie sind zwei verschiedene Begriffe. Demütigung wird als der Akt beschrieben, bei dem sich eine Person vor dem anderen erniedrigt.

Pfarrer Carlos Guerra, internationaler Offizier der Weltweiten Missionsbewegung, weist darauf hin, dass Demut eine Tugend ist, die manche leider verloren haben. „Wir haben viele große angesehene Persönlichkeiten kennengelernt, die sich am Ende von der Hochmut treiben ließen“, fügte er hinzu. Wenn Menschen demütig sind, werden Sie von Gott unterstützt und gesegnet. Sie haben Erfolg. Das Problem beginnt, wenn sie von anderen bewundert und applaudiert werden. Da muss man vorsichtig sein. Die Herrlichkeit gehört nicht den Menschen, sondern Gott.

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Sanftmütig und demütig zu sein bedeutet in keiner Weise, dass wir nachgeben sollen Paulus war sehr deutlich, als er sagte, dass wir Gott und nur Gott dienen sollten. „Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“

FALSCHE DEMUT

Falsche Demut ist die Vortäuschung von etwas, das man nicht ist oder besitzt. Falsche Demut ist sehr verbreitet bei Menschen, die in einem Freundeskreis oder in der Gesellschaft akzeptiert werden wollen, weil sie merken, dass niemand sie so akzeptiert, wie sie wirklich sind. Wir müssen mit diesen Menschen vorsichtig sein. Denn es sind in der Regel Menschen, die auch eine doppelte Persönlichkeit annehmen und gefährlicher sein kön-

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nen, als wir es uns vorstellen. Ein wirklich demütiger Mensch erkennt seine Grenzen, ist demütig, ohne sich zu erniedrigen, versucht, keine Aufmerksamkeit zu erregen und behandelt alle gleich. WAHRE DEMUT

Wahre Demut respektiert und gibt anderen und sich selbst Wert. Demut und Unterwerfung gehen Hand in Hand. Das Wort Gottes sagt, dass Männer und Frauen


TITELBLATT Wir sollten auch nicht glauben, dass unsere eigenen Meinungen und Gedanken immer besser sind als die anderer. Ein solches Denken führt nicht zu Fortschritt oder Einheit in Christus. Sanftmütig und demütig zu sein bedeutet in keiner Weise, dass wir nachgeben sollen Paulus war sehr deutlich, als er sagte, dass wir Gott und nur Gott dienen sollten. „Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte“ (1. Korinther 7,23). Ebenfalls schreibt er: „Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Dienst? Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht“ (Galater 1,10). Es ist zwar wichtig, dass wir uns unterordnen, um Ermahnung anzunehmen und vor unseren eigenen Augen demütig zu bleiben, aber als Christen müssen wir versuchen, Gott durch unser Leben zu gefallen. Wir müssen Gottesfurcht spüren und sein Wort bewahren. Unser Hauptanliegen soll Folgendes sein: uns unter Gottes Willen zu beugen, nach seinen Geboten zu leben, und nicht zu versuchen, menschliche Anforderungen und Erwartungen zu erfüllen. DEMUT UND PASSIVITÄT

sich demütig unterwerfen sollen. „Desgleichen, ihr Jüngeren, seid untertan den Ältesten. Allesamt seid untereinander untertan und haltet fest an der Demut. Denn Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ (1 Petrus 5,5) Wenn wir untertänig und demütig sind, können wir Frieden und Einheit schaffen. Wir sollten nicht so stolz darauf sein, dass wir keine Warnung oder Ratschläge erhalten.

Einen freudigen und sanftmütigen Geist zu haben, bedeutet nicht, dass wir passive Menschen sein sollten. Gott verlangt auch in unserem Leben Handlung und Eifer. Jesus lehrt uns, dass die Gewalttätigen das Reich Gottes an sich reißen (Matthäus 11,12). Alle, die sich ein tieferes Leben in Christus wünschen, müssen innerlich eifrig und demütig sein. Wenn wir demütig sind, weil wir Gottes Willen tun wollen, werden wir alles tun, um unseren Geist und unser Herz sauber zu halten. Paulus schreibt: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brünstig im Geiste. Schicket euch in die Zeit.“ (Römer 12,11) Auch wenn wir immer einen ruhigen und demütigen Geist vor dem Herrn haben müssen, gibt es einige Situationen, in denen Gott will, dass wir offen sprechen. Hier müssen wir, wie immer, unsere eigene Ehre, unseren Ruf und unsere natürlichen Erwartungen aufgeben und dem Herrn mit aller Ehrfurcht gehorchen. Wir sollten nicht aus eigener Autorität etwas in Frage stellen, was Gott durch uns tun will. Stattdessen müssen wir zulassen, dass Gott uns in jeder Situation genauso benutzt, wie er es will. TALENTE UND FÄHIGKEITEN

Eine bescheidene Mentalität zu haben bedeutet, umsichtig von sich selbst zu denken. Das bedeutet, dass wir uns nicht mit unseren Fähigkeiten und Kompetenzen rühmen. Wir erkennen auch, dass diese in jedem Aspekt von Gott kommen (2. Korinther 3,5). Das bedeutet aber nicht, dass wir die Gaben, die Gott

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TITELBLATT

uns geschenkt hat, und den Ruf Gottes ignorieren sollten. Er hat uns mit Talenten und Gaben ausgestattet. Gott will uns für seine Herrlichkeit und seinen Plan benutzen. Jedem von uns soll sich das bewusst sein. Demut bedeutet also, unsere Talente und Fähigkeiten unter Gottes Führung zu nutzen und ihm dadurch die Ehre für das zu geben, was in und durch unser Leben erreicht wird.

Einen freudigen und sanftmütigen Geist zu haben, bedeutet nicht, dass wir passive Menschen sein sollten. Gott verlangt auch in unserem Leben Handlung und Eifer. Jesus lehrt uns, dass die Gewalttätigen das Reich Gottes an sich reißen (Matthäus 11,12).

SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Es ist praktisch ein Naturgesetz, dass Gott uns die Gnade geben wird, die wir brauchen, um ein wahres christliches Leben zu führen, wenn wir uns unter seine mächtige Hand demütigen und unseren eigenen Willen und unsere eigene Ehre unterwerfen. Jesus ist das höchste Beispiel für Demut. Er dachte nicht an seinen eigenen Ruf oder seine Ehre, sondern bat sich freiwillig an, um Gottes Willen zu erfüllen und ihn durch sein Leben zu verherrlichen.

Wenn wir die gleiche demütige Mentalität haben und unseren eigenen Ruf und unsere eigene Ehre aufgeben, um dem Wort und dem Willen Gottes gehorsam zu sein, dann werden wir im christlichen Leben Fortschritte machen. Gott sieht wirklich durch uns und ist bereit, diejenigen zu stärken, die zu seiner Ehre leben wollen. 1. Aus der Lutherbibel von 1912. -

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Differences

humble heart and Humble heart They seek to do God’s will.

They keep a low profile.

They listen to the opinions of others and express their own only when necessary; they know that they do not have all the answers. Humility, which is the awareness of the place we hold before God, is always in their heart.

They treat everyone with respect.

If they have special qualities, they give credit to God. They do not flaunt, but use them only when needed.

They are modest.

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between a

a proud heart Proud Heart Only their will can be done.

They love and seek to be the center of attention.

They practice false humility and they say they have a humble heart. They are nice only to their closest circle; they ignore those they regard as insignificant while they flatter those who may be useful to their interests.

If they have special qualities, they make sure everyone knows.

They boast about their ideas and their thoughts.

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INTERNATIONAL

WARUM WERDEN CHRISTEN VERFOLGT? Der Mord an 250 Christen in Sri Lanka zeigt wieder die schreckliche Verfolgung, unter der diejenige leiden, die dem Weg Jesu folgen.

Das Christentum hat seit seinen Anfängen unter Verfolgung gelitten. Jesus Christus selbst musste Neid, Verleumdung, Verrat und Hass erleiden, bis er auf die schändlichste Weise gekreuzigt wurde. Christen, die seinem Weg folgten, wurden auch verfolgt. Wir dürfen die Worte Jesu im Evangelium nach Johannes nicht vergessen (15,18): Der Hass der Welt. So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Und Johannes 15,20 sagt: Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen. Diese Worte haben seither nicht nachgelassen. Was sind denn die Gründe, warum Christen in diesen Zeiten unter Verfolgung leiden? Hier sind ein paar davon: In der radikal-islamischen Welt wird die Auffassung vertreten, dass die Scharia bzw. das islamische Recht für Muslime und Nicht-Muslime gelten sollte. Diejenigen, die sich nicht daran halten, leiden unter den Folgen sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und echter Verfolgung, die manchmal zu Entführung, Bombenanschlägen in Tempeln und Mord führt.

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Mit dem Aufkommen der GenderIdeologie ist eine neue Risikofront für Christen entstanden. In den sozialen Netzwerken lässt sich oft eine Art Verfolgung gegen diejenige wahrnehmen, die sich als Christen erklären. Die Angriffe sind so bösartig, dass sie in einigen Fällen sogar Angst auslösen.

In Ländern, wo ein kommunistischer Totalitarismus herrscht, wie z.B. in China, Vietnam Nordkorea oder Kuba, ist gegen jede Art Lehre der Krieg erklärt worden, nach dem marxistischen Prinzip: „Religion ist das Opium des Volkes“. Manchmal fördern die Machthaber die Gründung von


Parallelkirchen zur Spaltung des Volkes, indem sie Kirchen verbieten, die ihnen politisch nicht treu sind, wie im Fall von China, und indem sie die Religions- oder Glaubensfreiheit verhindern. Andererseits ist der politische Nationalismus in anderen Ländern so weit gebracht worden, dass dieser sich mit Religionen oder Ideologien verbindet und somit zum Ausschluss anderer Lehren und gelegentlich auch zu brutalen Angriffen gegen jeden führt, der anders denkt. So wird auch jede andere Bekehrung als die zum dominanten Glauben verboten. Zwei Beispiele dafür sind im Bosnienkrieg zwischen 1992 und 1995 sowie im indischen Bundesstaat Orissa im Dezember 2007 und im Sommer 2008 aufgetreten, wo hinduistische Radikale eine Welle antichristlicher Gewalt auslösten, die Hunderte von Kirchen zerstörte und mehr als 84 Christen tötete. Mit dem Aufkommen der Gender-Ideologie ist eine neue Risikofront für Christen entstanden. In den sozialen Netzwerken lässt sich oft eine Art Verfolgung gegen diejenige wahrneh-

men, die sich als Christen erklären. Die Angriffe sind so bösartig, dass sie in einigen Fällen sogar Angst auslösen. Laut dem Weltverfolgungsindex 2018 ist das Christentum nach wie vor die am meisten verfolgte Religion weltweit. Jeder zwölfte Christ in der Welt erleidet Verfolgung. Die Glaubensfreiheit wird durch die Angriffe gegen Christen und Kultanlagen bedroht, nicht nur in Sri Lanka oder Nigeria, wo 2.000 Menschen letztes Jahr ums Leben kamen, sondern auch in Spanien oder Frankreich, Ländern die angeblich toleranter sind. Nur aus einer radikalen Meinung, die andere ausschließt, nur aus tiefem Neid oder aus dem blindesten und intolerantesten Hass können die Gründe für die Christenverfolgung verstanden werden.

(*) Quelle: Internet

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INTERNATIONAL

KORRUPTION WIDERSTEHT DER ZEIT Nur 20 Länder haben sich seit 2012 im Bereich Korruptionsbekämpfung verbessert, so nach dem neuesten Bericht der Organisation Transparency International. Die Organisation Transparency International veröffentlicht jährlich den Korruptionswahrnehmungsindex. Experten bewertet eine breite Gruppe von Ländern in einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (sehr geringes Maß an wahrgenommener Korruption), um eine Klassifizierung nach der Korruptionswahrnehmung im öffentlichen Sektor zu ermitteln. Spitzenreiter im CPI 2018 sind Dänemark und Neuseeland. Diese sind die „saubersten“ Länder, also diejenige, wo die Korruptionswahrnehmung im öffentlichen Sektor geringer ist. Den letzten Platz belegen zusammen Afghanistan, Nordkorea und Somalia, Länder, wo der öffentliche Sektor als korrupter wahrgenommen wird. „Die Untersuchung zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Existenz von Demokratien und dem Erfolg bei der Korruptionsbekämpfung im öffentlichen Sektor“, sagt Delia Ferreira, Leiterin der Organisation. „Korruption blüht vor allem da auf, wo die demokratischen Grundfesten geschwächt sind, und, wie wir es schon in vielen Ländern gesehen haben, nutzen dies populistische Politiker zu ihrem Vorteil“, fügt sie hinzu. So spiegeln sich die Daten wider. Mehr als zwei Drittel aller Länder erhalten eine Punktzahl, die unter dem von International Transparency festgelegten Durchschnitt zur Bewertung von Korruptionsfällen liegt. Die meisten davon haben instabile Regierungssysteme oder Systeme, die verschiedene Änderungen in den letzten Jahren erfahren haben, wobei man auch externe Werte berücksichtigen sollte, wie z.B. die Präsenz der organisierten Kriminalität. Ebenfalls wird berichtet, dass sich die Punktuation von nur 20 Ländern seit 2012 deutlich verbessert hat. Konkrete Beispiele sind: Argentinien, obwohl es den 85. Platz belegt, hat das Land seit 2015 8 Punkte gewonnen und somit den 40. Platz erreicht; Estland, 18. Platz mit einer Punktuation von 73, und Ruanda, das seinen Verbesserungsprozess fortsetzt und einen Punkt mehr im Vergleich zu 2017 erreicht hat (56). Auf der anderen Seite ist die U.S.A. Das Land hat 4 Punkte verloren und verlässt somit die Gruppe der 20 am wenigsten korrupten Länder, denn „sein System des Gleichgewichts und der Abhängigkeit zwischen den drei konstituierenden Mächten (Legislative, Exekutive und Judikative) wird bedroht“ und eine „Erosion ethischer Normen auf den höchsten Machtebenen“ hat stattgefunden, sagte Transparency International. Mit 35 Punkte ist Brasilien trotz der Versprechungen von Präsident Jair Bolsonaro gegen Korruption wieder auf das schlechteste Ergebnis seit sieben Jahren zurückgekehrt. „Er hat deutlich gemacht, dass er mit fester Hand regieren wird, was viele der bisher

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Spitzenreiter im CPI 2018 sind Dänemark und Neuseeland. Diese sind die „saubersten“ Länder, also diejenige, wo die Korruptionswahrnehmung im öffentlichen Sektor geringer ist.


erreichten demokratischen Erfolge gefährdet“, sagt die Organisation. Island und Deutschland, die zu den am wenigsten korrupten Ländern gehören, haben im vergangenen Jahr ebenfalls einen Punkt verloren. Von den zehn am wenigsten korrupten Ländern der Welt sind sieben europäische. Neuseeland, Zweiter, Singapur, Vierter und Kanada, Neunter, erscheinen als Ausnahmen auf den ersten Plätzen einer Rangliste, die in diesem Jahr Dänemark anführt und den Platz vom ozeanischen

Archipel einnimmt, der im Vergleich zu 2017 zwei Punkte verloren hat. Das europäische Land mit der schlechtesten Bewertung ist die Ukraine, die mit 32 Punkten auf Platz 120 liegt. Die Kontinente mit der höchsten Korruptionswahrnehmung sind Asien und Afrika. Burundi, Libyen, Afghanistan, Äquatorialguinea, Guinea Bissau, Sudan, Nordkorea, Jemen, Südsudan, Syrien und Somalia schließen in dieser Reihenfolge die Liste der Transparency International mit Abweichungen von maximal 5 Punkten.

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TECHNOLOGIE

DER ERFINDER DES WEB DRUCKT SEINEN PESSIMISMUS AUS Tim Berners-Lee, Internet-Erfinder, warnt vor den Risiken, die sich für das Netz abzeichnen, das vor etwa 30 Jahren die ganze Welt verband und dadurch die sozialen Beziehungen änderte.

Was ist die aktuelle Lage des Internets nach 30

Jahren Existenz? Tim Berners-Lee äußert sich vorsichtig und in manchen Aspekten deutlich pessimistisch: „Die Bedrohungen für das Internet sind viele und real“, sagt er und weist dabei auf „Falschinformationen und fragwürdige politische Werbung“ bis hin zu einem „Verlust der Kontrolle über unsere persönlichen Daten“, u.a. hin. Diese Meinung findet bei immer mehr Experten Zustimmung. Sogar die Regierungen haben ihre Besorgnis im Zusammenhang mit Phänomenen wie den Fake News (Fehlinformationen) oder der politischen Werbung in den sozialen Netzwerken ausgedruckt. Zum Beispiel hat die Europäische Union russische Aktivität bei der Verbreitung von politischen Nachrichten in den letzten Wahlen in anderen Ländern, wie im Falle Italiens, denunziert. Was die persönlichen Daten betrifft, ist der Mangel

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an Kontrolle durch die sozialen Netzwerke entstanden, die verursacht haben, dass die Grenzen der Privatsphäre immer unklarer werden. Berners-Lees Sorgen beziehen sich auch auf die möglichen Lösungen für diese Probleme, da die Antwort der Regierung auf diese Risiken auf einer staatlichen Kontrolle basiert.

Diese Meinung findet bei immer mehr Experten Zustimmung. Sogar die Regierungen haben ihre Besorgnis im Zusammenhang mit Phänomenen wie den Fake News (Fehlinformationen) oder der politischen Werbung in den sozialen Netzwerken ausgedruckt.


Berners-Lee ist ein standhafter Aktivist des „freien Internets“ und meint, dass man heutzutage den Unternehmen die Kontrolle z.B. von Fake News überlasse. Deswegen warnt er: „die Verantwortung für diese Entscheidungen liegt bei Unternehmen, die sich eher um Gewinnmaximierung denn um den sozialen Nutzen kümmern.“ Wo liegt denn die Lösung? Ohne es direkt zu sagen, weist Berners-Lee auf eine gewisse staatliche Kontrolle und die Verabschiedung von Gesetzen, genauer gesagt, „einen rechtlichen oder regulatorischen Rahmen, der bestimmte gesellschaftliche Zielsetzungen berücksichtigt.“ PLURALITÄT

Berners-Lee glaubt, dass man ein demokratisiertes Web bräuchte, sowohl im Bereich des Zugangs als auch der Sichtbarkeit. Einerseits möchte er die digitale Kluft überwinden, da das Internet immer noch ein Privileg des 50 % der Weltbevölkerung ist. „Wir müssen Gesetzesvorhaben und Geschäftsmodelle unterstützen, die dem ärmsten Teil der Weltbevölkerung einen öffentlichen Zugang zum Internet ermöglicht. Denkbar sind etwa Gemeinschaftsnetze und öffentliche WLAN-Zugänge ermöglichen“, behauptet er. Der zweite Aspekt, der dem Erfinder des Web Sorgen bereitet, ist die Machtkonzentration. „Das Internet, das die meisten von uns seit vielen Jahren kennen, unterscheidet sich von dem Internet,

das neue Nutzer heute erleben. Was früher eine schier unendliche Ansammlung unterschiedlichster Blogs und Internetseiten war, wird nun von einigen wenigen dominierenden Plattformen beherrscht. Diese Machtkonzentration wirkt wie eine Art Schranke, die es einer Handvoll Plattformen ermöglicht, zu bestimmen, welche Meinungen und Ideen sichtbar sind und sich verbreiten können.“ Dieser Gesichtspunkt, die manche für apokalyptisch oder sogar verschwörerisch halten, hat keine einfache Lösung. Berners-Lee weist nochmal auf die Demokratisierung des Web für eine bessere Zukunft hin: „Die mächtige Digitalwirtschaft von heute braucht strenge Normen, die die Interessen der Konzerne und der Digitalbürger ins Gleichgewicht bringen. Das bedeutet, dass wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir die Anreize für die Tech-Branche und die Nutzer bzw. die Gesellschaft als ganze aufeinander abstimmen.“ Für den Internet-Erfinder ist es nötig zwei Mythen zu bekämpfen. „Die eine besagt, dass Werbung das einzig denkbare Geschäftsmodell für Internetkonzerne sei. Die andere behauptet, es sei bereits zu spät, die Geschäftsmodelle der Plattformen jetzt noch zu ändern.“ „Ich wünsche mir, dass das Internet unsere Hoffnungen wiederspiegelt und unsere Träume Wirklichkeit werden lässt, anstatt unsere Ängste zu verstärken und die Gräben zwischen uns zu vertiefen“, erklärt er.

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JUGEND

CHRISTLICHE JUGENDLICHE UND DIE ARBEIT Steven López

Bei allem, was sie tun, müssen Sie Gott danken: Wenn Sie eine Arbeit haben, können Sie Gott durch Ihr Tun ehren. Der Christ ist kein Dualist, d.h. er führt nicht ein Leben mit Gott und ein zweites Leben mit der Arbeit. Der Christ führt ein einziges Leben mit Gott, der Arbeit und allem anderen. Es war einmal ein junger Holzfäller, der auf einem Holzplatz zur Arbeit kam. Das Gehalt war gut und die Arbeitsbedingungen noch besser. Er nahm sich vor, eine gute Arbeit zu leisten. Am ersten Tag ging er zu seinem Vorarbeiter, der ihm eine Axt gab und eine Waldfläche zuteilte. Der Junge, begeistert, ging in den Wald, um Holz zu fällen. An einem einzigen Tag fällte er achtzehn Bäume.

- Sehr gut gemacht. Mach weiter so!, sagte ihm sein Vorarbeiter. Von seinen Worten motiviert, nahm sich der junge Holzfäller vor, seine Arbeit am nächsten Tag zu verbessern. Er ging früh ins Bett und als der Tag aufbrach, stand er früher als jeder andere auf, und ging in den Wald. Trotz all seiner Bemühungen konnte er nicht mehr als fünfzehn Bäume fällen. - Vielleicht bin ich müde. Ich gehe heute früher ins Bett, dachte der Junge. Bei Tagesanbruch stand er entschlossen auf, seinen Rekord von achtzehn Bäumen zu brechen. Jedoch konnte er an diesem Tag nicht mal die Hälfte fällen. Am nächsten Tag waren es sieben, dann fünf und am letzten Tag verbrachte er den ganzen Nachmittag damit, seinen zweiten Baum zu fällen. Unruhig über das, was der Vorarbeiter sagen würde, ging er zu ihm und erzählte ihm, was ihm derzeit passierte. Er schwor, dass er sich bis zum Punkt der Erschöpfung bemühte. Da fragte ihn der Vorarbeiter:

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DIE BEDEUTUNG DER ARBEIT • Durch die Arbeit werden Bedürfnisse gedeckt. Sie erlaubt uns, Gaben und Fähigkeiten zu entfalten, die Gott uns gegeben hat. Gott erwartet, dass sich Jugendliche selbst unterhalten und dass sie nicht von anderen leben. Die Bibel sagt: „… so jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen“ (2. Thessalonicher 3,10). • Die Arbeit schafft den Lebensunterhalt der Familie. Gott rät jungen Menschen, die Verwaltung des Hauses selbstlos und mit viel Liebe zu unterstützen. Der wirtschaftliche Beitrag hilft, die Familie zu unterstützen und gefällt dem Allmächtigen. • Durch die Durchführung unserer Arbeit lieben wir Gott. Eine der Sprachen Gottes ist der Gehorsam. Wenn man arbeitet, folgt man zwei großen Geboten: ihn und unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben. Gott zu lieben bedeutet, von Herzen zu gehorchen; unseren Nächsten zu lieben bedeutet, anderen Menschen mit Respekt zu dienen und die uns anvertraute Arbeit zu tun.


- Wann war das letzte Mal, dass du deine Axt schärftest? Der Junge antwortete: „Schärfen? Ich hatte keine Zeit dazu. Ich war zu beschäftigt damit, Bäume zu fällen.“ Diese kurze Geschichte lehrt uns, dass sich junge Leute manchmal beeilen, um ein Ziel zu erreichen, ohne dabei auf das Wichtigste zu achten: wie es gemacht wird. Christliche Jungen müssen ihre säkulare Arbeit auf wirksame und verantwortliche Weise machen. Doch vor allem müssen sie jede Arbeit durchführen, indem sie erstmal an Gott und dann an die Menschen denken. Das ist die einzige Weise, wie man mit Frustration oder ungerechter Behandlung umgehen kann, die in jedem Unternehmen, Geschäft oder Aktivität vorkommen kann. Wenn man gedenkt, dass die Arbeit für den Herrn gemacht wird und er eine Belohnung verspricht, wird das Herz beruhigt und die Einstellung ändert sich. Sich der anvertrauten Arbeit zu widmen, vermittelt eine Botschaft über das Verhalten des Gläubigen. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Arbeitsstelle oder unser Arbeitsort vom Schöpfer vorgegeben werden. Sie müssen Licht inmitten der Finsternis sein. Pastor Jorge Espinoza, Schatzmeister der WMB Perus, empfiehlt: „Ein christlicher Jugendliche muss verantwortlich

Sich der anvertrauten Arbeit zu widmen, vermittelt eine Botschaft über das Verhalten des Gläubigen. Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Arbeitsstelle oder unser Arbeitsort vom Schöpfer vorgegeben werden. Sie müssen Licht inmitten der Finsternis sein. und pünktlich sein. Gleichzeitig muss er ein untadeliges Zeugnis ablegen, so dass er ein Vorbild für seine anderen Arbeitskollegen ist. Ebenfalls muss er unbestechlich bei der täglichen Arbeit sein“. Die Arbeit der christlichen Jugendlichen ist einer der höchsten Formen von persönlichem Wachstum. Es ist Ausdruck und Bestätigung von Selbst- und Individualqualitäten, Wahrnehmung sozialer Verantwortung, persönliche und gemeinschaftliche Aktualisierung und Verbesserung, Offenheit und Solidarität mit der Welt. „Die Zeit, die man der Arbeit widmet, darf nicht die Kommunion mit Gott verhindern. Alles muss ein Gleichgewicht haben“, betont Pfarrer Espinoza.

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MUSIK

LOBE DEN HERRN, DEN MÄCHTIGEN KÖNIG DER EHREN Hymne, die von Joachim Neander im Jahr 1679 geschrieben wurde, um die Lebenskraft der Kirche wiederherzustellen. Seit mehr als dreihundert Jahren verbreitet sie Ideen, die die Verherrlichung des Namens Jesu Christi, unseres Herrn, verstärken. Das Lied „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren“ basiert auf den Psalmen 103 und 150 und hat mehr als drei Jahrhunderte Geschichte und Tradition. Es wurde 1680 in Deutschland als Teil einer christlichen Hymnensammlung veröffentlicht. Dieser Lob an Gott ist das berühmteste Werk vom Komponist Joachim Neander, der 1650 in Bremen geboren wurde und ein Gedicht schrieb, die den Allmächtigen für seinen Segen verherrlicht. Die Komposition, die Teil von Neanders kleinem, aber beständigem und bis heute erhaltenem poetischen Werk ist, wurde ursprünglich auf Deutsch veröffentlicht und nach einer im deutschen Gebiet des 17. Jahrhunderts populären Melodie strukturiert. Das Lied, im evangelischen Umfeld beliebt, verfügt über fünf Strophen, die zwei Abschnitte aus dem Alten Testament paraphrasieren. Es war das Lieblingslied von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der ein Nachfolger Jesu war und die Verbreitung des Evangeliums in seiner Nation förderte. Der Text wurde 1863 ins Englische von Catherine Winkworth übersetzt, die eine der wichtigsten britischen Übersetzerinnen von christlichen Hymnen aus dem Deutschen war. Seit diesem Moment wurde das Lied weltweit bekannt und zu einem Symbol der kirchlichen Musik. GLAUBENSMANN

Der Pastor und evangelische Dichter Neander war Lehrer in Heidelberg und Frankfurt. Die Theologen Philipp Spener und Johann Jakob Schütz, die die heilige Lehre im deutschen Gebiet predigten, übten Einfluss auf ihn, so dass er seinen Glauben an die Lehren Gottes verstärken konnte und zu einem frommen

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LOBE DEN HERRN, DEN MÄCHTIGEN KÖNIG DER EHREN 1 Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören! 2 Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt; hast du nicht dieses verspüret? 3 Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, der dir Gesundheit

verliehen, dich freundlich geleitet. In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet! 4 Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet. 5 Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

Mann wurde. Als Förderer der Botschaft Gottes, verkündigte er die Frohe Botschaft in Düsseldorf, wo er etwa 70 Lieder komponierte. Der größte christliche Dichter der Reformation in Deutschland verbrachte seine letzten Tage in seiner Heimatstadt, nachdem er Düsseldorf verließ. In der Blüte seines Lebens starb er als Opfer der Tuberkulose am 31. Mai 1680. Nach seinem Tod bildeten seine Lieder die Basis für die Haupthymnensammlungen, die von den deutschen Reformatoren und der lutherischen Kirche herausgegeben wurden. Als Gelehrter der Heiligen Schrift und überzeugter Verfechter des Wortes Gottes schrieb Joachim Neander eine solide Handvoll Gedichte mit hohem biblischem Inhalt, die auch Freude und Glück ausstrahlen. Seine musikalischen Bemühungen um die Konsolidierung der Reformation machten ihn zu einem Vorbild für Millionen von Christen auf der ganzen Welt, die von seinem Glauben inspiriert wurden. Die Hymne, die 1679 von Neander geschrieben wurde, um die Lebenskraft der Kirche wiederherzustellen, verbreitet seit mehr als dreihundert Jahren Ideen, die die Verherrlichung des Namens des Herrn verstärken. Ein geistlicher Beitrag, der trotz der Zeit seine Aktualität bewahrt und beweist, dass die Flamme des Evangeliums eine Quelle der Freude und des Friedens ist, und dass Jesus die Quelle des ewigen Lebens und der Erlösung ist.

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LITERATUR

KOMMENTAR ZUM ALTEN UND NEUEN TESTAMENT Die Bücher vom Theologen William MacDonald sind eine vollständige Studie der Bibel und Produkt von 40 Jahren geduldiger und harter Arbeit, sie vermitteln grundlegendes Wissen über die Botschaft Gottes. Bevor wir uns in die Tiefen des Studiums des Alten Testaments begeben,

oder gar in den vergleichsweise kleinen Bereich des Studiums eines bestimmten Buches, ist es hilfreich, einige allgemeine Fakten über das Heilige Buch, das wir »das Alte Testament« nennen, zu erwähnen. Das deutsche Wort »Bund« ist die Übersetzung des hebräischen Wortes berîth. Im NT geben Bund und Testament beide dasselbe griechische Wort wieder (diathēkē). Für den Titel der Heiligen Schriften ist »Bund« als Bedeutung sicherlich vorzuziehen, weil das Buch einen Pakt, eine Allianz, oder eben einen Bund zwischen Gott und seinem Volk darstellt. Die Bücher „Kommentar zum Alten Testament“ und „Kommentar zum Neuen Testament“, Produkt von 40 Jahren geduldiger und harter Arbeit, sind eine ausführliche Analyse der Heiligen Schrift, deren Zweck es ist, dem durchschnittlichen christlichen Leser Grundwissen über die Botschaft Gottes zu vermitteln. Die zwei Bücher vom US-Exegeten William MacDonald motivieren den Leser dazu, sowohl die Bibel ausführlich zu untersuchen, als auch ihre verborgenen unerschöpflichen Schätze zu entdecken. Für Millionen von Menschen, die gute Geschichten und vor allem wahre Geschichten lieben, ist der zweite Hauptteil des AT besonders spannend. Die Geschichte des Volkes Gottes wird von dort weitererzählt, wo das 5. Buch Mose endet. Wir können es über eintausend Jahre hinweg bis zum Ende der alttestamentlichen Zeit begleiten. (Die poetischen und prophetischen Bücher passen in denselben Rahmen, allerdings wird die Geschichte durch sie nicht weitergeführt.) Denjenigen, die für »Geschichte« nichts übrig haben (sei es wegen der Sache an sich oder aufgrund von schlechten Erfahrungen mit langweiligen Geschichtslehrern), können wir nur sagen, dass die Geschichte dieses Volkes einmalig ist. Zuerst einmal handelt es sich bei der Geschichte der Bibel nicht um irgendeine Geschichte, sondern um »seine Geschichte« (wie das englische Wortspiel »History is His Story« verdeutlicht). Es handelt sich nicht um eine vollständige Berichterstattung jedes einzelnen Abschnitts der hebräischen Geschichte, sondern um eine von Gott zusammengestellte, fortlaufende Geschichte. Das Buch ist mit Karten der Bibelländer, die zeigen, wo sich die kommentierten Passagen spielten, mit Tabellen zu den Figuren und Ereignissen und mit zahlreichen Bildern, die die Hauptorte und –objekte veranschaulichen sollen. MacDonalds Text ist laut vielen Theologen eins der besten Werke über die Schrift. Beide Bücher stellen ebenfalls ein nützliches und wertvolles theologisches Werkzeug dar. Jemand sagte einmal: »Poesie ist das, was bei einer Übersetzung verloren geht.« Erfreulicherweise trifft das auf die hebräische Dichtung des AT nicht zu oder ist im besten Fall reichlich übertrieben. Die klassische deutsche oder englische Dichtung, die ganz von Reimen, Versmaß und besonde-

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ren Formen abhängig ist, lässt sich nur recht schwer erfolgreich in andere Sprachen übersetzen. In der hebräischen Dichtung wird teilweise ebenfalls Versmaß verwendet. Außerdem treten häufig Alliterationen (Wörter, die mit demselben Buchstaben beginnen) und andere Techniken auf, die auch in unserer eigenen Dichtung recht häufig sind. Auch wenn ein Großteil der prophetischen Bücher in dichterischer Form geschrieben sind, werden im AT vor allem fünf Bücher zu den poetischen Büchern gezählt: Hiob, Psalmen, Sprüche, Prediger und das Hohelied. LEICHT ZU VERSTEHENDES WERK

Es handelt sich um zwei Bände, die 1989 und 1992 veröffentlicht wurden. Die Bücher kombinieren analytische Erklärungen und geistliche Gedanken aus der Perspektive der Heiligen Lehre Gottes. Des Weiteren behandeln sie die komplexesten Bibelthemen und theologischen Ideen und nehmen sie mit Weisheit unter die Lupe, um diese in klare Konzepte umzuwandeln, die für jeden Gläubigen verständlich sind. Jeder, der Literatur studiert hat, kennt die Gattungen Erzählung, Roman, Theaterstück, Gedicht, Biografie und andere literarische Formen. Aber als unser Herr Jesus Christus auf diese Erde kam, musste eine neue Literaturgattung entwickelt werden – das Evangelium. Die Evangelien sind keine Biografien, obwohl sie biografisches Material enthalten. Sie sind keine Erzählungen, obwohl sie solche Gleichnisse wie das vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Samariter enthalten, die sich mit anderen Erzählungen der Literatur durchaus messen können. Einige Gleichnisse sind in Romanen oder Kurzgeschichten verarbeitet worden. Die Evangelien sind keine Dokumentationen, doch enthalten sie genaue, wahrscheinlich gekürzte und verdichtete Berichte von vielen Gesprächen und Ansprachen unseres Herrn. Die Bücher MacDonalds, der am 7. Januar 1917 in Massachusetts geboren wurde, wurden im Deutschen vom Verlag CLV veröffentlicht. Wenn man die Bibel liebt, soll man die Lektüre dieses Werks nicht verpassen. Durch ihre Seiten lässt sich den Sinn der Arbeit

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LITERATUR

dieses Theologen erkennen, und ihr Inhalt sorgt für persönliches Wachstum. Die Apostelgeschichte ist die einzige inspirierte Kirchengeschichte, aber auch die erste Kirchengeschichte, die auch die urchristliche Gemeindesituation schildert. Alle anderen greifen diesbezüglich nur auf das Werk des Lukas zurück, wobei sie noch einige Traditionen (und viele Mutmaßungen!) hinzufügen. Wir verlören viel, gäbe es dieses Buch nicht. Wenn wir vom Leben unseres Herrn in den Evangelien sofort in die Briefe wechseln müssten,

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Jeder, der Literatur studiert hat, kennt die Gattungen Erzählung, Roman, Theaterstück, Gedicht, Biografie und andere literarische Formen. Aber als unser Herr Jesus Christus auf diese Erde kam, musste eine neue Literaturgattung entwickelt werden – das Evangelium.


so wäre das ein riesiger Sprung. Welche Gemeinden werden in den Briefen angesprochen, und wie sind sie entstanden? Die Apostelgeschichte beantwortet diese und viele andere Fragen. Sie ist nicht nur eine Brücke zwischen dem Leben Christi und dem Leben aus Christus, das uns in den Briefen vorgestellt wird, sondern auch die Verbindung zwischen Judentum und Christentum […]. UNERLÄSSLICHER TEXT

Die Apostelgeschichte ist die einzige inspirierte Kirchengeschichte, aber auch die erste Kirchengeschichte, die auch die urchristliche Gemeindesituation schildert. […] Wir verlören viel, gäbe es dieses Buch nicht.

William MacDonald, Autor von über 80 christlichen Büchern, betonte die Bedeutung des Evangeliums im Vorwort seiner Bücher und schrieb: „Wichtiger als jeder Kommentar ist das Wort Gottes selbst, das vom Heiligen Geist erleuchtet wird. Ohne es gibt es kein Leben, kein Wachstum, keine Heiligkeit und keinen akzeptablen Dienst. Wir sollten es lesen, studieren, auswendig lernen, darüber nachsinnen und vor allem ihm gehorchen.“ Der Römerbrief stand schon immer am Anfang der Paulusbriefe, und das zu Recht. Da die Apostelgeschichte mit der Ankunft des Paulus in Rom endet, ist es nur logisch, die Briefe mit dem Brief des Apostels an die Gemeinde in Rom zu beginnen, der vor seinem Besuch bei den dortigen Christen geschrieben wurde. Entscheidender ist jedoch, dass der Römerbrief das theologisch wichtigste Buch des Neuen Testaments ist. Er entspricht am besten einer systematischen Beschreibung der christlichen Theologie, wie sie in Gottes Wort zu finden ist. Geschichtlich gesehen ist der Römerbrief das einflussreichste der biblischen Bücher. Augustinus wurde durch das Lesen von Römer 13,13.14 bekehrt (im Jahr 380 n. Chr.). Die protestantische Reformation begann, als Martin Luther endlich die Bedeutung der Gerechtigkeit Gottes verstand und begriff, was es heißt, dass »der Gerechte aus Glauben leben wird« (1517). Es ist ein unerlässliches Material für jeden Prediger, Pastor, Lehrer und Student der Bibel. Das Buch ist eine solide und dokumentierte Ausstellung, die ebenfalls mit anderen Standpunkten und Zitaten von weitreichendem Spektrum von den besten evangelischen Autoren aller Zeiten ausgestattet ist, wie z.B. Martin Luther, Johannes Calvin, Charles Wesley, J.N. Darby, J. C. Ryle, C. H. Spurgeon, Gidet, Lang, Meyes, Ironside und Robertson. Die Einzigartigkeit des letzten Buches der Bibel zeigt sich schon im ersten Wort – »Offenbarung«, oder auf Griechisch apokalypsis. Dieses Wort, das so viel wie »Enthüllung« bedeutet, ist der Ursprung unseres eingedeutschten Wortes apokalyptisch. Es bezeichnet eine Literaturgattung, die sich bei Daniel, Hesekiel und Sacharja im AT findet, im NT jedoch nur an dieser Stelle vorkommt. Es bezieht sich auf prophetische Visionen der Zukunft, die viele Symbole und Bilder sowie andere literarische Mittel benutzen. Judas betreibt keine Wortspielereien! Er zieht hier alle Register, um diese schrecklichen Irrlehrer zu demaskieren, und benutzt Beispiele aus der Natur, dem AT und der jüdischen Tradition (Henochapokalypse), um die Gläubigen aufzurütteln.

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GLAUBENSHELD

VERTEIDIGER DES WORTES Juan Bautista

Das Neue Testament auf Spanisch war ein Werk von Pérez de Pineda, der es veröffentlichte, damit die Spanier das Wort Gottes in ihrer eigenen Sprache lesen konnten. Dieser tapfere Diener übersetzte das erste Testament in einer grausamen Epoche, weswegen seine Kühnheit mit dem Tod bestraft wurde. Juan Pérez de Pineda, Übersetzer der Psalmen und des Neuen Testaments ins Spanische, Lektor von Juan de Valdés und Autor von verschiedenen erbaulichen Abhandlungen, wurde wahrscheinlich Anfang des 16. Jahrhunderts in Andalusien, Montilla, in der Provinz Córdoba geboren. Es besteht große Ungewissheit über seine Ursprünge und ersten Lebensjahre, wie normalerweise der Fall bei jedem ist, der von der Inquisition verurteilt wurde. Von seinen ersten Lebensjahren weiß man kaum. Bekannt sind nur ein paar Daten über seine Geburt in Montilla, sein Studium, seine Priesterweihe in Sevilla und seine Zuweisung, wahrscheinlich im Jahre 1526, an die spanische Botschaft in Rom unter unbekannten Umständen – eine Arbeit, die er mit einem kirchlichen Dienst in Spanien vereinbar machte. Pérez de Pineda war von der Reformation begeistert, er zeigte sich kritisch gegenüber der Zügellosigkeit, die er in der römischen Kurie beobachtete, und erlebte hautnah die Hand Gottes bei der Plünderung der Ewigen Stadt durch die kaiserlichen Truppen. Kurz nach seiner Rückkehr nach Spanien zu einem ungenauen Zeitpunkt, aber nicht später als 1530, wurde er zum Rektor des Colegio de la Doctrina in Sevilla ernannt, das ein evangelisches Lehrzentrum war. Er hatte die Stelle etwa zwanzig Jahre lang inne. Damals lernte er Juan Gil, bekannt als Egidio, und Constantino Ponce de la Fuente kennen, mit deren lutherischen reformistischen Ideen er sympathisierte.

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Während seines Aufenthalts in Genf war Pérez de Pineda bzw. Dr. Juan Pérez aktiv an der Verbreitung des Evangeliums beteiligt. Sein erstes Buch war eine Übersetzung des Neuen Testaments aus dem Griechischen ins Spanische, die 1556 im Büro von Jean Crespin gedruckt wurde. Die Übersetzung trug den Namen „El Testamento Nuevo de nuestro Señor y Salvador Jesucristo“ (Das Neue Testament unseres Herrn und Erlösers Jesu Christi). WIDERSTANDSFÄHIGER CHRIST

Als sich 1550 in Sevilla die Existenz eines Dissidentenfokus nach dem Inquisitionsprozess gegen den Theologen Egidio manifestierte, war Pérez nicht darin verwickelt und konnte in der Stadt bleiben, während mehrere seiner Glaubensgefährten nach Frankreich und Flandern flohen. Bei der zweiten Welle vom Jahr 1555 mussten er und sechs weitere Gläubigen jedoch nach Genf fliehen. Bald würden ihnen mehrere andere in größerer Zahl folgen. Pérez de Pineda und seine Gefährten trafen in der Stadt Calvins andere Spanier der früheren Einwanderung, die die heilige Lehre auch liebten. Mit ihnen und mit den Ankommenden gründete er eine spanischsprachige Gemeinde, die 1558 von den Genfer Magistraten ausdrücklich genehmigt und der Kirche Saint-Germain zugeordnet wurde. Als Verteidiger des Wortes Gottes leitete der Minister diese Herde und wurde gelegentlich von Casiodoro de Reina unterstützt, dem damals angesehenen Übersetzer der Bibel. 1560 wurde die Gemeinde aufgelöst. Während seines Aufenthalts in Genf war Pérez de Pineda bzw. Dr. Juan Pérez aktiv an der Verbreitung des Evangeliums beteiligt. Sein erstes Buch war eine Übersetzung des Neuen Testaments aus dem Griechischen ins Spanische, die 1556 im Büro von Jean Crespin gedruckt wurde, wenn auch mit einem falschen Impressum: „In Venedig, im Haus von Juan Philadelpho“. Die Übersetzung trug den Namen „El Testamento Nuevo de nuestro Señor y Salvador Jesucristo“ (Das Neue Testament unseres Herrn und Erlösers Jesu Christi). Das Werk ist Philipp II. gewidmet und erinnert ihn an seine Verpflichtung als christlicher Prinz, das heilige Buch zu schützen und zu verbreiten. Natürlich hat der Text von Pérez de Pineda, der bescheidene Kenntnisse der Bibelsprachen hatte, nicht die Qualität der Übersetzung, die Francisco de Enzinas dreizehn Jahre zuvor in Antwerpen veröffentlichte und er zweifellos im Auge hatte, oder die anderer früheren spanischen Versionen, einschließlich einer anonymen Version, die kurz vor seiner An-

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GLAUBENSHELD

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WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG Amerika Europa Ozeanien Afrika Asia


kunft in Genf erschien. Der Text ist aber auf sehr gutem Spanisch verfasst und seine Prosa ist nüchtern und kraftvoll. FRUCHTBARER AUTOR

Im selben Jahr veröffentlichte Pérez de Pineda eine kurze Zusammenfassung der christlichen Lehre, allerdings mit falschem Impressum: „In Venedig, im Haus von Pietro Daniel“. Es handelt sich um eine Publikation im Frage- und Antwortformat für Kinder und Erwachsene, die in ihrem wesentlichen Teil mit einem ähnlichen Buch von Calvino übereinstimmt. Im Vorwort des Werkes behauptet der Autor, dass es vom Heiligen Offizium Spaniens genehmigt worden sei, was die spanischen Inquisitoren, die es sofort in ihren Index Librorum Prohibitorum (Verzeichnis der verbotenen Bücher) aufnahmen, ziemlich irritiert haben muss. Bei der Veröffentlichung der Psalmen Davids im folgenden Jahr durch den Drucker J. Crespin gab es viel mehr Engagement und Projektion, doch er tat wieder so, als wäre das Werk in Venedig von P. Daniel veröffentlicht worden. Das Werk war der Königin Maria von Ungarn, Statthalterin der Niederlande, gewidmet. Die ausgezeichnete Übersetzung hat einstimmigen Applaus der Kritiker erhalten.

Nachdem er einige Zeit in Frankfurt mit dem Theologen Philipp Melanchthon, einem deutschen Reformer und Gelehrten, verbracht hatte, kehrte er nach Genf zurück, wo er eine eifrig zugunsten des Evangeliums arbeitete, bei der Pastorale und durch seine Schriften. Zu diesem Zeitpunkt seines Lebens schickte er in nur zwei Jahren drei Bücher an die Druckerei. Darüber hinaus veröffentlichte Pérez de Pineda 1556 und 1557 die Bücher „Comentario o declaración breve y compendiosa sobre la Epístola del Apóstol San Pablo a los Romanos“ (Kurzer und prägnanter Kommentar zum Brief des Apostels Paulus an die Römer) und „Comentario o declaración breve y compendiosa sobre la Epístola del Apóstol San Pablo a los Corintios“ (Kurzer und prägnanter Kommentar zum Brief des Apostels Paulus an die Korinther). Die zweite Publikation war Maximilian, dem böhmischen König und zukünftigen Kaiser, gewidmet, in dem die Christen auf einen zufriedenstellenden Rechtsstatus hofften. Beide Werke wurden von J. Crespin unter dem Pseudonym J. Philadelpho gedruckt und gaben vor, in Venedig veröffentlicht worden zu sein. „Carta enviada a nuestro señor príncipe don Felipe, rey de España“ (Brief an unseren Prinzen Don Felipe, König von Spanien) wurde 1557 in Genf auch von Crespin gedruckt. Der

Brief erklärt die Ursachen der gegenwärtigen Kriege und Katastrophen – ein Werk mit großer Resonanz. Der Zusammenbruch der Beziehungen zwischen König Philipp und Papst Paul IV. aufgrund der antispanischen Politik des letzteren in Italien und des Einzugs des Herzogs von Alba nach Rom wurde von Evangelikalen in ganz Europa als Beginn des Endes des römischen Pontifikats begrüßt. EFFEKTIVER SPRECHER

Nachdem er einige Zeit in Frankfurt mit dem Theologen Philipp Melanchthon, einem deutschen Reformer und Gelehrten, verbracht hatte, kehrte er nach Genf zurück, wo er eifrig zugunsten des Evangeliums arbeitete, bei der Pastorale und durch seine Schriften. Zu diesem Zeitpunkt seines Lebens veröffentlichte er in nur zwei Jahren drei Bücher. Sie wurden alle mit fiktivem Impressum oder ohne diese Information im Büro von J. Crespin, seinem vertrauten Drucker, gedruckt. Die erwähnten Werke waren Folgende: Dos informaciones muy útiles (Zwei äußerst nützliche Informationen), das 1559 veröffentlicht wurde und in dem er Philipp II. um Schutz bat, da die Christen verleumdet, für Ketzer und Anstifter der Rebellion erklärt, verfolgt und getötet wurden; Epístola para consolar a los fieles de Jesucristo que padecen persecución por la confesión de su nombre (Brief an die Gläubigen Jesu Christi, die wegen der Bekenntnis zu seinem Namen verfolgt werden), 1560 zu einer Zeit veröffentlicht, als schreckliche Nachrichten aus Spanien kamen; und Breve tratado de la doctrina antigua de Dios (Kurze Abhandlung über die alte Lehre Gottes), ein Kompendium für spanischsprachige Leser des lateinischen Textes von U. Regius, das 1560 veröffentlicht wurde. Als 1560 die spanische evangelische Gemeinschaft in Genf aufgelöst wurde, blieb Pérez de Pineda in der Stadt, die zu einem sehr aktiven Zentrum für die Verbreitung christlicher Publikationen für die spanischen Gebiete geworden war. Bei dieser Arbeit fand er in Julián Hernández, einem weiteren Flüchtling, einen effizienten Mitarbeiter. Aber 1562, nachdem sich die Bedingungen für die Toleranz gegenüber den Protestanten in Frankreich verbessert hatten, akzeptierte er, die Gemeinde von Blois zu führen. Von dort aus kam er dann als Presbyter der Prinzessin Renata, Tochter von Ludwig XII. und verwitwete Herzogin von Ferrara, die sich zum Evangelium bekehrt hatte, in das Schloss Montargis. In Frankreich, als er in Begleitung von Antonio del Corro und anderen Flüchtlingen war, erhielt er am 28. Mai 1566 eine Anfrage der christlichen Gemeinde in Antwerpen, die ihn als Pastor wollte. Wegen seines hohen Alters lehnte er diese aber ab. Sein hohes Alter hinderte ihn jedoch nicht daran, im selben Jahr nach Paris zu gehen, um sein Neues Testament neu zu drucken, mit dem Ziel, es in Spanien zu verbreiten. Als die Arbeit begonnen hatte, starb er 1567 in der französischen Hauptstadt. In seinen letzten Tagen wurde er von Del Corro unterstützt. Mit dem Tod von Juan Pérez de Pineda verlor die Reformation in Spanien einen ihrer aktivsten und effizientesten Sprecher.

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LEBENSGESCHICHTEN

VOM ALKOHOLISMUS GEFANGEN Die beste Zeit ihrer Jugend widmete sie dem Alkohol. Sie sperrte sich in ihrem Zimmer zusammen mit ihrem einzigen Freund, dem Alkohol. Ihr Leben fiel in den Abgrund, als ein Unfall sie zu Gott näherbrachte.

STEVEN LÓPEZ FOTOS: FAMILIENARCHIV

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Rudy Villaroel wurde gesagt, dass sie nie wieder gehen würde, nachdem sie im betrunkenen Zustand einen schrecklichen Fall aus enormer Höhe erlitt. Dies mit gutem Grund: zwei Schrauben und zwei Platinplatten waren in ihre Wirbelsäule eingesetzt worden und diese bereiteten ihr ständig starke Schmerzen. Ihr zügelloses Leben, die schlechte Gesellschaft und der übermäßige Alkoholkonsum forderten ihren Tribut, als sie kaum 19 Jahre alt war. Damals wartete sie nur auf ein Wunder in ihrem hoffnungslosen Leben. Trotz ihres Gesundheitszustands setzte sie ihren Alkoholkonsum fort. Kaum sah sie eine Chance, griff sie nach der ersten Flasche Alkohol, um ihr Leiden zu vergessen und sich weiter zu verlieren. Die junge Frau war in den Bann des Alkoholismus vor langer Zeit geraten. Manchmal trank sie zusammen mit ihren Uni-Freunden, aber meistens trank sie allein in ihrem Zimmer. Im betrunkenen Zustand dachte sie manchmal an ihre Kindheit und an die Zeit, als sie in eine christliche Kirche in Cochabamba, ihrem Geburtsort, ging. So fühlte sie sich glücklich und vergaß ihr Bedürfnis nach Alkohol. Rudy wurde am 2. Juni 1993 in einem christlichen Zuhause geboren. Seitdem sie ein kleines Mädchen war, ging sie ständig in die Kirche zusammen mit ihrer Familie. Man könnte sagen, sie war glücklich. Ihr Vater, Modesto Villaroel, bemühte sich um ihr finanzielles Wohl. Die Hälfte seiner Zeit widmete er der Kirche und die andere Hälfte seiner Arbeit. Er war ein sehr strenger Mann in Bezug auf die Sachen Gottes und versuchte, dass seine Kinder das Werk auch unterstützten. Ihre Mutter, Albertina Delgado, verhielt sich ähnlich. Jedoch gab sich Rudy im Alter von 12 Jahren den Leidenschaften der Jugend hin. Sie befreundete sich mit Menschen, die sie zum Alkohol und zu zügellosen Nächten führten. So erlebte sie die irdischen Freuden, obwohl sie sich den Folgen bewusst war. Ihre Geschwister folgten ihrem Weg und vergaßen nach und nach den Weg Jesu. Da sie die Vorwürfe ihrer Eltern nicht mehr ertragen konnte, die auf ihre Rückkehr in die Kirche bestanden, beschloss sie im Alter von 16 Jahren ihr Haus zu verlassen. Fast am Ende ihrer Schulzeit, lernte sie einen Jungen kennen, mit dem sie für eine Zeit floh. Später kehrte sie zurück. Ihre Eltern litten unter dem Fehlverhalten des Mädchens. Rudy konnte die Schule kaum abschließen. Der Alkohol hatte Vorrang in ihrem Leben und Gott belegte dabei den letzten Platz. VERÄNDERTES LEBEN?

Später bekam sie die Chance, ein Studium an der Universität von Oruro zu absolvieren. Sie überlegte nicht lange und nutzte diese Möglichkeit. Denn sie dachte, dass die neue Umgebung ihr vielleicht helfen würde, die Alkoholsucht

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LEBENSGESCHICHTEN

Jedoch gab sich Rudy im Alter von 12 Jahren den Leidenschaften der Jugend hin. Sie befreundete sich mit Menschen, die sie zum Alkohol und zu zügellosen Nächten führten. So erlebte sie die irdischen Freuden, obwohl sie sich den Folgen bewusst war. aufzugeben und sich dem Studium zu widmen. Das war nicht der Fall, sie irrte sich und ihr Leben wurde schlimmer. Rudy versuchte mehrmals, den Alkohol aufzugeben, doch sie schaffte es nicht. Sie lernte Kommilitonen kennen, die sich ebenfalls betranken, und schloss sich der Gruppe an. Tagelang sperrte sie sich in einem Zimmer, um dem Laster, das ihr Leben bestimmte, also der Alkoholsucht, freien Lauf zu lassen. Ihre Abwesenheiten im Unterricht wurden zu Gewöhnlichkeit. Ihre gutgläubigen Kommilitonen erkannten die arme Lage des Mädchens und motivierten sie dazu, den Alkohol für ihr eigenes Wohl und das ihrer Eltern aufzugeben. Doch sie ignorierte sie. Rudy konnte nicht ohne eine Flasche Alkohol an ihrer Seite leben. Im Schrank, in der Küche oder unter dem Bett gab es immer eine. Sie fing sogar an, puren Alkohol zu verbrauchen, da andere Getränke nicht mehr auf sie wirkten und sie das Gefühl der Betrunkenheit brauchte. Ihr Leben erlosch immer mehr. TREFFEN MIT DEM TEUFEL

Es kam die Zeit, in der sie die Uni komplett aufgab. Die Sucht konnte mehr als das Studium. In diesem Teil ihres Lebens wurde sie von der Finsternis langsam verschlungen.

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Die Angst, die sie spürte, motivierte sie dazu, ihren Blick auf den Herrn zu richten. Sie kniete vor ihrem Bett und bat Gott um ein Wunder in ihrem Leben. Doch nichts geschah. - Vielleicht bringt mich der Alkohol dazu, Stimme zu hören und Selbstmordgedanken zu haben. Die Tage vergingen aber die Stimmen waren noch da und stiften sie weiter zum Selbstmord an. Eine Nacht, als sie nach Hause ging, überquerte sie eine Brücke und spürte auf einmal das Bedürfnis, sich das Leben zu nehmen. Aber in dem Moment dachte sie an Gott und lief zu einer Kirche, um um Vergebung zu bitten. Sie lief durch die Straßen auf der Suche nach einem Tempel, doch sie konnte keinen finden. Es sah so aus, als wäre Selbstmord doch ihr Ende. - Ich glaube, nicht mal Gott liebt mich, sagte sie zu sich.

Eine Stimme in ihrem Kopf stifte sie zum Selbstmord an. In der Einsamkeit ihres Zimmers und mit der vielen Flaschen Alkohol an ihrer Seite konnte sie sehen, wie schwarze Tiergestalten in ihren Inneren eindrangen. Die Stimmen des Selbstmords dröhnten in ihrem Kopf. - Töte dich! Du weiß wohl, du bist hoffnungslos, sagten sie zu ihr.

Mutlos, weil sie keine Hilfe in Gott fand, beschloss sie, sich weiter zu betrinken. So vergaß sie, dass sie hoffnungslos war. Die Tage der Hoffnungslosigkeit vergingen und nachts wachte sie schreiend auf, weil sie Visionen von sich selbst in Ketten und im Feuer brennend hatte. GOTT VERGISST NICHT

Tagelang versank sie in der Einsamkeit und im Alkohol. In der Finsternis ihrer Sucht schrie sie wieder nach Gott um Hilfe. Plötzlich, eines Tages, klopfte ein Pastor an ihre Tür. Ein Licht der Hoffnung war in Sicht. Der Prediger teilte mit ihr die Botschaft Gottes, doch

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LEBENSGESCHICHTEN

sie bekam Kopfschmerzen bei jedem Wort des Pastors und wollte nicht mehr hören. An einem anderen Tag, als sie mit ihren Freunden Alkohol trank, schob einer von ihnen sie vom höchsten Stock des Hauses, wo sie waren. Die junge Frau fiel auf die Straße und war bewusstlos. Sie wurde in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht, und die Ärzte operierten sie notfallbedingt. Sie retteten ihr Leben, aber ihr Zustand war heikel: Sie hatte drei gebrochene Wirbel. Ihre Verwandten kamen, um Rudy in diesen schwierigen Momenten zu begleiten. Als sie aufwachte, wollte ihr Vater das Wort mit ihr teilen, aber sie lehnte es ab. - Wenn er mich lieben würde, hätte er mich nicht durch diese Situation gehen lassen, argumentierte Rudy damals. Einige Tage später wurde sie in den Operationssaal gebracht; die Operation war lang und anstrengend, und die Genesung verlief langsam. Einige Zeit später verbesserte sich ihr Zustand sehr, aber die Ärzte gaben ihr keine Hoffnung, wieder zu gehen. Gleichzeitig verschlangen sie die Schmerzen und das Bedürfnis nach Alkohol. Eines Morgens, im Krankenhausbett, schaltete Rudy das Radio ein und begann auf Anregung ihres Vaters Radio Bethel zu hören. Die Predigt von Pastor Enrique Valenzuela berührte ihr Herz. -Gott liebt dich trotz all der Fehler, die du gemacht hast. Er will dich glücklich sehen, sagte der Prediger. Kurz darauf wurde sie entlassen und die Familie beschloss, sie nach Cochabamba zu bringen. Die Eltern beherbergten sie wieder und kümmerten sich gut um sie. Sie fühlte sich besser und fing an, mit einem Besenstiel als Stock zu gehen. Die Sehnsucht nach Alkohol ließ sie aufstehen und wie-

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[…] Im Gebetsdienst forderte Gottes Diener sie auf, ihr Leben Christus zu widmen. Die Antwort war „ja“. Das Glaubensgebet brachte eine radikale Veränderung im Leben der jungen Rudy mit sich. Die Wunden begannen zu heilen, der Schmerz verschwand und vor allem auch der Wunsch zu trinken. der trinken. Innerhalb weniger Tage begannen sich die Narben der Operation zu öffnen und sich zu entzünden. Ihre Eltern wussten nicht, was sie tun sollten. Rudy beschloss, nach dem Pastor zu suchen, den sie im Radio gehört hatte. Sie sprachen und er lud sie ein, das Haus Gottes und die Weltweite Missionsbewegung zu besuchen. Sie nahm an und kam am nächsten Tag. Im Gebetsdienst forderte Gottes Diener sie auf, ihr Leben Christus zu widmen. Die Antwort war „ja“. Das Glaubensgebet brachte eine radikale Veränderung im Leben der jungen Rudy mit sich. Die Wunden begannen zu heilen, der Schmerz verschwand und vor allem auch der Wunsch zu trinken. Bei einer Vigil taufte Gott sie mit seinem Heiligen Geist und versiegelte damit komplett ihre Bekehrung zu Christus. Sie war gerettet worden. Jetzt kann sie laufen, sich körperlich anstrengen und ohne Schmerzen gehen. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr, dass sie nicht mehr gehen würde, aber Gott gab ihr ein neues Leben. Rudy Villaroel dient Gott seit 2015 in der zentralen Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in Oruro, Bolivien. Der Alkohol konnte Gott nicht besiegen.


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INTERVIEW

„EUROPA BEFINDET SICH IN EINEM MORALISCHEN NIEDERGANG“ Europa kann der ersten Welt gehören, aber es hat seit Jahren die christlichen Werte verlassen, um die Ausschweifung einen Platz zu machen. Pastor Carlos Medina, Supervisor von Block A der Weltweiten Missionsbewegung (WMB) glaubt, dass apokalyptische Zeiten kommen. Pastor Carlos Medina hat seit vielen Jahre in Europa das Wort gepredigt, ist in fast alle Länder des alten Kontinents gereist und kennt die Realität der europäischen Gesellschaft. Seine Aussagen sind kategorisch und fordern zum Nachdenken. In einem Interview mit dem Magazin „Impacto Evangelistisch“, spricht er über die Situation, die das Christentum in Europa gerade erlebt, lässt den aktuellen moralischen und geistigen Verfall in Europa erkennen und befürchtet, dass viele Länder, die früher als christlich gesehen werden, sich vom Wort Gottes entfernt haben. Die christlichen Werte sind vom Aussterben in Europa bedroht? Die Frage ist sehr wichtig, und die Antwort ist ja. Die christlichen Werte sind in Europa längst verlassen worden. Hier gibt es eine moralische Katastrophe: Die Ausschweifung ist sehr breit, der Mangel an Respekt für die Anderen und das, was man auf den Straßen, Plätzen und in der U-Bahn sieht, würde die vorigen Generationen empören. Es gibt eine Zerstörung der Familie.. Ehebruch passiert oft und die Anzahl von Scheidungen haben sich erhöht. Wir sind in apokalyptischen Zeiten. Wir sind in die gefährlichen Tagen agekommen, von denen Apostel Paulus gesprochen hat und wir haben sie vor unseren Augen. Die Bosheit und Verderbtheit haben ein sehr hohes Niveau erreicht. Mehrere christliche Portale sagen, dass Europa eine nachchristlichen Ära gerade erlebt und sprechen von der

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Entstehung eines nicht-christlichen Europa. Was können Sie uns darüber erzählen? Das ist wahr. Europa hat das christliche Herz verloren und hat sich von Gott abgewandt. Das Scientology, die wissenschaftlichen Fortschritte, der Komfort und die Fülle haben zur geistigen Abkühlung geführt. Dazu muss die große Apostasie von einigen evangelischen Kirchen hinzugefügt werden, die ein schreckliches Zeugnis gegeben haben, was zur Verlieren der Glaubwürdigkeit und des Glaubens geführt hat. Die römisch-katholische Kirche hat auch viel damit zu tun, weil es eine große Enttäuschung in der Gesamtbevölkerung gibt. Jetzt fühlen sie eine Ablehnung, eine Absage an alles, was mit Gott verbunden ist. Sie haben ihn von allen ihren Reden, von den Universitäten und Schulen weggebracht und wollen Gott nicht in irgendeiner Weise erwähnen, weil sie glauben, dass dies nichts mit einem modernen Europa zu tun hat. Wir können von einer nachchristlichen kritischen Phase eines Leichenkühl sprechen, und Nationen, die christlich waren, wollen nichts mehr von Gott wissen. Wir haben Berichte von Kirchen gesehen, die nicht mehr aktiv sind und wie die Tempel verlassen werden. Wie wahr sind diese Berichte? Dies ist real. Die Tempel von vielen Kirchen sind sehr leer, vor allem die von den Katholiken. Jetzt gibt es Tempel, die für andere Zwecke vermietet werden, wo verschiedene Arten von Veranstaltungen wie Partys, Tänze und für viele Dinge der Welt benutzt werden. Leider werden die Tempel für nicht geeignete


Zwecke benutzt. In diesem geistigen Tod, die man sieht, gibt es keinen Respekt für einen Tempel, der den Herren geweiht worden war. Wir haben gesehen, dass die Gender-Ideologie ins nachchristliche Europa eingeführt worden ist. Was ist der Fortschritt dieser Ideologie? Europa hat diese Ideologie so angenommen, als ob sie ein Allheilmittel wäre. Wir haben eine Studie gemacht und wissen, dass einer der wichtigsten Treiber dafür die Vereinten Nationen sind. Sie haben Geld investiert, damit diese Ideologien in den Ländern eingeführt werden. Meiner Meinung nach ist alles für das Kommen des Antichristen vorbereitet, da wir sehen, dass Gott abgelehnt wird und alles, was mit Gott zu tun hat, wird gehasst. So kann man auch verstehen, warum die überwiegende Mehrheit Gesetze angenommen hat, die keine biologische oder wissenschaftliche Unterstützung haben. Es gibt keine Möglichkeit, diese Ideologien zu unterstützen. Diese Gesetze sind angenommen worden und wir sehen eine schreckliche Bombardierung, die in den Schulen stattfindet. Wir sehen, wie den Kindern Videos mit einem hohen sexuellen Inhalt gezeigt werdenm was zu Komplikationen zu denjenigen geführt hat, die den Gott fürchten. Viele unserer Kinder sind zu Mobbing, Verfolgung und Misshandlung ausgesetzt, weil sie mit diesen Ideologien nicht einverstanden sind. Angesichts dieser Situation, die gerade in ganz Europa erlebt wird, gibt es immer einen Rest, der zu Gott treu ist.

Fühlen sich die Christen verfolgt, die diese Ideologien ablehnen? Ja, man fühlt eine Atmosphäre von Verfolgung. Wir müssen vorsichtig sein, aber trotzdem müssen wir immer die Wahrheit sagen. Wenn man das auf einem Platz sagt, wird man nie wieder erlaubt, das noch Mal zu machen. Es gibt Leute, die uns angerufen haben und gesagt haben, sie würden uns klagen. Wir predigen gegen Homosexualität und lassen in unseren Predigen im Klaren, dass wir nicht homophob sind. Wir tun dies mit Bedacht, denn wir wissen, dass wir beobachtet werden. Der Heilige Geist wird uns die Kraft geben, weiter zu predigen. Sollte die Jagd beginnen, bin ich mir sicher, dass der Herr uns nicht als Waisen verlassen wird. Er hat das versprochen. Wenn wir gehen müssen, werden wir das machen, aber wir werden auf keinen Fall von der Kraft Gottes verlassen werden. Wenn wir unser Leben geben müssen, werden wir das machen. Nach dieser Wirklichkeit, wie hat sich die Kirche der WMB dafür vorbereitet? Die wichtigste Grundlage ist Christus, denn Er ist der einzige, der die Kirche am Leben halten kann. Wir sind gewachsen, die Menschen sind von den toten Kirchen rausgegangen und wir sehen, wie das Leben in unseren neuen Tempel gekommen ist. Wir bewegen uns, wir haben eine Generation von Pastoren, die die Vision verstanden haben. Eine heilsame Lehre ist von grundlegender Bedeutung. Wir wissen, dass wir das Volk vorbereiten müssen, damit zukünftige Generationen einen Ort der Zuflucht finden. Wenn wir das Wort Gottes halten, wird er uns die Kraft geben, um geistig zu überleben, was es kommt. Als Pastor sage ich der Kirche, dass es Zeit ist, zu erfüllen, was die Schrift auf Deuteronomium 6:9 sagt: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen; und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst... und sollst sie über deines Hauses Pfosten schreiben und an die Tore“. Die christliche Erziehung zu Hause ist in Europa unerlässlich, damit all diese Verschmutzung unsere Kinder nicht beeinträchtigt. Wir müssen auf Kinder aufpassen, weil sie unser größter Reichtum sind. Sie werden uns ablösen. Pastor, Ihre letzten Überlegungen bitte... Als Gottes Volk muss man verstehen, dass wir in apokalyptischen Zeiten sind. Der Prophet Jeremia sagte: „Wunderbar und schreckliche Sache ist auf Erden.“ Wir haben diese Zeit erreicht. Eine Reflexion, die ich sagen kann, ist, dass man aus jedem Blickwinkel die heilsame Lehre für etwas oder für jemanden nicht ändern soll. Es ist wichtig, die Heiligkeit zu pflegen und, dass alle unserer Arbeit zur Familie geht, damit es keine Liebe für die verlorenen Seelen fehlt. Wir rufen zum Gebet für die Familie, für die Ehen, für die Kinder in Europa. Wir müssen eine Kirche mit starken Familien und Ehen vorbereiten. Ich glaube an die Stärke des Glaubens.

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APOLOGETIK

DER SIEBENTENTAGS-ADVENTISMUS Der Siebenten-Tags-Adventismus ist eine religiöse Gruppe, die u.a die Auffassung ist, dass die Gottesdienste am „siebten Tag“ (Samstag) und nicht sonntags stattfinden sollen. Andere Adventisten gehen weit über ihre fehlgeleiteten Lehre. Der Siebenten-Tags-Adventismus hat seine Wurzeln in einer Bewegung vom 19. Jahrhundert, die das bevorstehende Erscheinen (oder Kommen) von Jesus Christus vorhersagte. Adventisten wurden auch Millerites genannt, weil seine Gruppe von William Miller, einem falschen Propheten, gegründet wurde, der vorhersagte, dass Jesus im Jahr 1843 oder 1844 zurückkehren würde. Als die Vorhersage Miller nicht geschah, lösten sich die Millerites völlig schockiert. Dieses Ereignis wird als „die große Enttäuschung“ bekannt. Jeodch behauptete dann ein paar Anhänger, Visionen gehabt zu haben, um den Fehler der Prophezeiung zu erklären. Sie sagten, dass anstatt auf die Erde zu kommen, war Jesus den himmlischen Tempel eingetreten. Sie argumentierten, dass Miller recht gehabt hatte, denn seine Prophezeiung hatte eine geistige aber nicht physische Erfüllung gehabt. Einer der Seher, der Miller unterstützte, war Ellen G. Harmon (17 Jahre alt), die ihre erste von 2000 angeblichen Visionen in einem Gebetstreffen kurz nach der Peinlichkeit Miller hatte. Mit ihrer Vision wurde Ellen bald ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die entzauberten Millerites. Sie schloss sich die Adventisten Fraktionen und wurde zum geistigen Führer einer neuen und fehlgeleiteten religiösen Gruppe. Im Jahr 1846 heiratete Ellen James White, einen adventistische Pastor. Im Jahre 1847 hatte Ellen White eine andere Vision und bestätigte ihre Überzeugung, dass die Einhaltung vom Samstag eine grundlegende Lehre sein sollte.

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Die Adventisten, unter dem Einfluss von Ellen G. White, verwandelten sich so in die Siebenten-Tags-Adventisten. Die vielen Visionen und Schriften von ihr (sie war eine äusserst produktive Schriftstellerin) bildeten wesentlich die Doktrin. Heute glauben immer noch die meisten Adventisten, dass Ellen White eine Prophetin war, obwohl viele ihrer Anzeigen nicht stattfanden. In der Tat glauben die Adventisten, dass Offenbarung 19:10 („Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung“) ein Verweis auf die Schriften von Ellen G. White ist. Im Jahr 1855 ließen sich die Siebenten-Tags-Adventisten in Battle Creek, Michigan, in den Vereinigten Staaten nieder und im Mai 1863 wurde die Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten offiziell geschaffen. In den nächsten fünf Jahrzehnten schrieb Ellen G. White etwa 10,000 Seiten prophetischen Materials. Unter den Visionen war die Lehre von der „großen Kampf “, ein imaginären kosmischen Krieg „durchgeführt zwischen Jesus und seiner Engelsarmee und Satan und seinen Anhängern“. Andere vermutlichen Visionen handeln es sich von


Als die Vorhersage Miller nicht geschah, lösten sich die Millerites völlig schockiert. Dieses Ereignis wird als „die große Enttäuschung“ bekannt. Jeodch behauptete dann ein paar Anhänger, Visionen gehabt zu haben, um den Fehler der Prophezeiung zu erklären. einer gesunden Ernährung, die Frau White „das Evangelium des Heils“ (Zeugnisse für die Gemeinde, Band 6, Seite 327) nannte. Der Siebenten-Tags-Adventismus beschränkt den Verzehr von Fleisch oder „Fleisch zu essen“, wie das von den Adventisten genannt wird. Es ist kein Wunder, dass Adventisten nach der Einhaltung des Samtags auch andere Elemente in ihrem Glauben hinzuzufügten. Frau White hatte weiterhin Visionen und begann unorthodoxe Lehren über den Schlaf der Selle und an den Vernichtungismus (was Matthäus 25:26 widerspricht, da sie nicht an an den ewigen Verdammnis glauben).

Andere problematischen Lehren im Siebenten-Tags-Adventismus umfassen die Idee, dass Satan der „Sündenbock“ ist und, dass er die Sünden der Gläubigen tragen wird (Der große Kampf, S.. 422, 485). Das ist das Gegenteil von dem, was die Bibel sagt, wer unsere Sünden getragen hat (1. Petr 2,24). Der Siebenten-Tags-Adventismus identifiziert auch Jesus als den Erzengel Michael, eine Lehre, die die wahre Natur Christi leugnet und lehrt, dass Jesus eine zweite Phase seines Erlösungswerkes hatte. Die adventistische Förderung der Einhaltung vom Samstag als grundlegende Lehre widerspricht in dieser Hinsicht die Schriftlehre (s. Römer 14: 5). Der Siebenten-Tags-Adventismus ist eine vielfältige Bewegung, und nicht alle adventistischen Gruppen pflegen alle Lehren wie oben erwähnt. Aber alle Adventisten sollten Folgendes ernsthaft in Erwägung ziehen: Eine anerkannte Prophetin ihrer Kirche war Meister einer aberranten Lehre und ihre Kirche hat ihre Wurzeln in irrtümlichen Prophezeiungen von William Miller. Quelle: https://www.gotquestions.org/Espanol/adventismo-septimo-dia.html

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ANDACHT „Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe“ (Lukas 24:49). Pfarrer Luis M. Ortiz

DIE INVESTITUR DER MACHT Als meine Frau, ich und unsere zwei Kinder von Kuba nach Puerto Rico im Jahre 1960 zurückkehrten, begannen wir ein kleines Werk in Santa Juanita, Bayamon, Puerto Rico, um Gott Seelen zu retten. In einer von den Gruppen war Bruder Ruben, seine Frau (Schwester Arme) und ihre Kinder. Die Brüder Rosas sind bei uns schon vor der Entstehung der Weltweiten Missionsbewegung und ich habe sie nicht angefangen, sondern Gott. Und es war mir erst klar, was Gott nach sieben Jahren gemacht hat (1956-1963, vier in Kuba und drei in Puerto Rico): Der Herr hatte angefangen zu arbeiten und Gott sei Dank arbeitet er immer noch. Auf einmal wurden wir dringend von einer Familie wegen Bolívar Marín gesucht, der ein Abtrünniger war. Bolivar hatte eine Frau und zwei Mädchen. Und der Teufel, der ihn bereits vom Herrn entfernt hatte, sagte ihn: Du bist nutzlos! Was du tun musst, ist Selbstmord zu begehen und alle Probeleme werden enden. Bring dich um, töte dich. Bolivar fuhr sehr große LKWs, um Ware durch die ganze Insel von Puerto Rico zu verteilen. Eines Tages fuhr er durch die Hauptstraße berauf durch die Bergen und der Teufel sagte: Töte dich, schau Mal diese Klippe, spring hinein!. Aber er hatte eine Frau und eine Mutter, die gebetet haben und diese Gebete blieben nicht im luftleeren Raum. Und der Teufel sagte: Jetzt fährst du den Hügel bergauf. In zwei Minuten kommt auf die Spitze des Hügels ein Fahrzeug, das genauso wie deins ist. Berechne die Geschwindigkeit gut und, wenn es vorbeikommt, quere durch und deine Probleme sind vorbei. Und Bolivar fuhr entschieden gegen den anderen LKW, aber er hörte plötzlich eine Stimme, die sagte: „Bolivar, die Polizei“. Und da Bolviar keine Polizisten sah, warf er einen Blick in

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den Rückspiegel, um zu sehen, ob sie hinter ihm kam. In diesem Augenblick fuhr der LKW vorbei und dann passierte es keinen Unfall. Und bei der ersten Gelegenheitn drehte sich Bolivar und fuhr nach Hause. Dann begann Satan, ihn zu schlagen: Fuhr nach Hause! Wenn du da bist, such einen Messer und töte deine Frau, deine zwei Kinder und auch deine Mutter.. Dann bringst du dich um und so ist alles vorbei. Vor der Ankunft in Bolivar, sagte der Heilige Geist seiner Frau: Verstecke alle Messer, alle Ahle, die als Waffe benutzt werden können. Und wie gut, dass sie sofort gehorchte, denn sie wußte nicht, dass Bolivar auf dem Weg war, aber der Heilige Geist wußte es. Und als Bolviar ankam, hatte seine Frau schon alles versteckt. Bolivar ging in die Küche, suchte nach einem Messer oder einer Ahle, mit denen er Menschen töten konnte, und fand keine. Und da der Teufel sah, dass es nicht geschah, was er wollte, nahm er Bolivar wie einen Ball und warf ihn dann gegen die Wand.. und dann gegen die andere Wand, weil er ihn trotzdem töten wollte. So bin ich mit meiner Frau mit unserem kleinen Auto dorthin gefahren. Nach diesem Ereignis sagte Bolivar mir Folgendes: Sowohl ich als auch Rebecca bemerkten, dass die Legion von Dämonen vor kurzem den Raum verlassen hatten, als wir unsere Füße unter dem Sturz der Tür in die Küche setzen.. Von dort konnten wir das Wohnzimmer und Bolivar sehen. Und als wir Bolivar sahen, hat er reagiert. Er lag auf dem Boden, aber er setzte sich, schaute Richtung der Küche und sagte: Die Brüder Ortiz, wie gut! Was ist aber mir passiert? Warum liege ich so auf dem Boden?, Was ist eigentlich passiert? Wie gut, dass die Brüder Ortiz angekommen sind! Dann haben wir uns genähert und für ihn gebetet, aber er war schon frei. Aber, was war tatsächlich passiert? Es war die glorreiche Manifestation vom Feuer des Heiligen Geistes! Der Herr verglich die Taufe mit dem Heiligen Geist mit einer Investitur. Eine Investitur ist ein Kleid, das über ein anderes Kleid angezogen wird. Wenn der Richter in Zivil angezogen ist, weiß niemand, wer er ist, außer einem Anwalt, der ihn kennt. Die Öffentlichkeit weiß nicht, dass ein Richter da ist. Aber, wenn dieser Mann in Zivilkleidung herauskommt und dann sein Uniform als Richter trägt, setzt er sich auf einen Stuhl und alle Zuschauer sagen: Das ist der Richter. Und warum wissen sie, dass er ein Richter ist? Wegen der Investitur, die er trägt, wegen der Toge, die er trägt. Und dann mit der Toga, mit der Investitur des Heiligen Geistes, begannen die Dämonen, Bolivar zu verlassen und flohen. Und als wir vor der Haustür standen, waren die Dämonen schon verschwunden. Und der Bruder Bolivar war völlig frei!

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ANDACHT „Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“ (Johannes 9:4).

Pfarrer Rubén Concepción

ARBEIT ADELT Es gab in der Geschichte der Menschheit eine Zeit, in der die Arbeit als einen Fluch betrachtet wurde. Das war gerade vor der großen protestantischen Reformation. In diesem Zusammenhang wurde es gesagt, dass die Arbeit wie eine Peitsche war, eine den Menschen auferlegte Strafe als Belohnung der Erbsünde. Es war ein Mittel der Disziplin, um die Laster einzudämmen. Damals glaubte man, dass die einzige würdige Arbeit diejenige von den Mönchen in den Klöstern war. Nach der göttlichen Ordnung sehen wir, dass der ewige Schöpfer in der Arbeit unermüdlich ist. Jesus sagte: „Mein Vater wirkt bisher, und ich wirke auch“ ( Johannes 5:17). Die Schrift stellt Gott als den Schöpfer des Universums, als der große Schöpfer vom Leben, als Architekt, Ingenieur und erste Arbeiter seiner Schöpfung. Da Gott selbst der erste Arbeiter seiner Schöpfung ist, nicht nur in dem kreativen Akt, sondern auch in der Arbeit der Konservierung und Erhaltung, kann die Arbeit nicht als Fluch betrachtet werden. • Als Mann und Frau geschaffen wurden, ordnete der Vater der menschlichen Familie einen Platz zu: Der beste Platz auf der ganzen Erde. „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht“ (1 Mose 1:28). • Er beauftragte den Menschen eine Arbeit: Sich um den Garten zu kümmern und daran zu arbeiten. „Und Gott Jehova nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte“ (1 Mose 2:15). • Die Menschen bekamen auch den Auftrag, sich um die Tiere zu kümmern, sodass sie jeder Art einen Na-

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men geben sollten. Gott gab sie auch die Macht über alle irdische Schöpfung. „Denn als Gott Jehova gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn der wie Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen“. (1 Mose 2:19-21). Jeder Mensch hat einen göttlichen Auftrag, die er in dieser kleinen Welt in seinem kurzen Aufenthalt erfüllen muss. Der Begriff Arbeit umfasst alles, was wir mit der Ausübung unserer Talente in gewinnbringenden Tätigkeiten tun, die wir zur Unterstützung unserer Familie und des Werkes Gottes einsetzen. Gepriesen sei Gott, der uns arbeiten ließ. Wir wurden geschaffen, um fruchtbar und produktiv zu sein. Das Volk Gottes ist ein arbeitendes Volk von bester Qualität. Die ganze Bibel zeigt seine Arbeitskultur als eine Tatsache des Segens. Arbeit verbessert die Lebensbedingungen der Individuen, der Familie, der Gemeinschaft und der Nation. Zwei große Äste waren in den Händen der beiden ersten Menschen, die in dieser Schöpfung geboren wurden: Landwirtschaft in den Händen von Kain, dem ältesten Sohn von Adam und Eva, und Vieh in den Händen von Abel, der jüngste Sohn. Diese beiden Pioniere der Arbeit waren in ihrer Tätigkeiten erfolgreich. Ihre Arbeit diente auch dazu, um dem Eigentümer der Firma, Gott, dem Schöpfer des Universums, zu danken. Und sie brachten Opfer als Teil der Dankbarkeit. Im ganzen Alten Testament wird das Gottes Volk bei der Arbeit beschrieben: Noah Bauer, Viehzüchter, und ein großer Baumeister von Schiffen; Abraham Viehzüchter, Bauer und Händler; hervorrangende israelische Bauer, Landwirte, Handwerker, Bauherren, Ingenieure und Betriebswirte, usw. Die Arbeitskultur ist tief in den Nachkommen Abrahams verwurzelt und ist eine Wirtschaftskraft in der Welt, in allen Ländern und in allen Geschichten gewesen. Wir müssen arbeiten, solange der Tag dauert. Denn dann kommt die Nacht, in der niemand arbeiten kann. Wir müssen für das Wohl des Werkes, der verlorenen Seelen und für den Herrn arbeiten und so werden wir belohnt. Liebe Leser, Arbeit adelt und ist ein Segen. Amen.

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ANDACHT „Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind gleichwie Messing: Ich weiß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduld und daß du je länger, je mehr tust. Aber ich habe wider dich, daß du lässest das Weib Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verführen meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen“ (.Offenbarung 2: 18-20) Pfarrer Rodolfo González Cruz

DIE BOTSCHAFT FÜR THYATIRA Die Stadt Thyatira war etwa 50 oder 55 Kilometer von der Stadt von Pergamon entfernt. Es war eine kleine Stadt, aber mit einer großen Bevölkerung, die sich auf das Färben von Fellen und Herstellung von Geweben spezialisiert hatte, sodass es dort Fluidität im Handel mit den verschiedenen Städten gab. Im Buch der Offenbarung 2: 18-19 lesen wir: „Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind gleichwie Messing: Ich weiß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und deine Geduld und daß du je länger, je mehr tust“. In Bezug auf Jesus wird Folgendes gesagt: „Der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen (Offenbarung 19:12; 2:18), weil er den Verstand und das Herz hinterfragt, und „seine Füße sind gleichwie Messing“ (Offenbarung 2:18). In diesem letzten Teil spricht man über den Zorn und Urteil Gottes. Diese Kirche hatte sich im Laufe der Zeit nicht geweigert, gute Werke zu vollbringen. Deshalb betont der Herr, dass seine Werke größer waren als die ersten. Was für ein großartiges Zeugnis! In Offenbarung 2:20 lesen wir: „Aber ich habe wider dich, daß du lässest das Weib Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verführen meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen“. Auf dem Acker Jesreel sollen die Hunde der Isebel Fleisch fressen (2 Könige 9:30-37). Gott verabscheute diese Frau, weil sie die Propheten tötete und falsche Propheten aufstellte, die von Baal. Die Lehre vom „Jezebelismus“ ist die Manipulation der Autorität der Kirche, der Machtmissbrauch, die Verfolgung der Männer Gottes, die Perversion der gesunden Lehre. Darüber hinaus fördert es Sinnlichkeit, Weltlichkeit, Entspannung und Unordnung innerhalb der Kirche (2 Könige 2:1). Offenbarung 2:21 sagt Folgendes: „Und ich habe ihr Zeit gegeben, daß sie sollte Buße tun für ihre Hurerei; und sie tut nicht Buße“. Gott will nicht den Tod des Sünders (Hesekiel 33:11). Deshalb gibt er ihm Zeit, zu bereuen. (2 Chroniken 36:15-16; Römer 2:4). Leider wollten diejenigen, die von dieser Lehre verführt wurden, die Möglichkeiten, die Gott ihm gab, nicht nutzen

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(Römer 2:5, Offenbarung 9:20-21; 16:9). In Offenbarung 02:22 lesen wir Folgendes: „Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke“. Als Israel im Alten Testament sündigte, wurde es als Verführer und Ehebrecher bezeichnet. Dies lag daran, dass es Jehova untreu worden war, indem es die Baals verehrte und sich mit benachbarten Städten kontaminierte, die Bilder verschiedener Materialien hatten (Jer. 3:8-9). Dies war darauf zurückzuführen, dass die Menschen gezüchtigt und verfälscht hatte. Offenbarung 02:23 sagt: „und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht; und ich werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken“. Der Fluch wird auf die Nachfolger von Jezebel fallen. Gott sagt in Exodus 20: 5: „... denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen“ und 4 Mose 14:18 sagt: „... in keiner Weise werden die Schuldigen unschuldig sein...“. In Offenbarung 2: 24-25 lesen wir: „Euch aber sage ich, den andern, die zu Thyatira sind, die nicht haben solche Lehre und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans (wie sie sagen): Ich will nicht auf euch werfen eine andere Last: doch was ihr habt, das haltet, bis daß ich komme“ (Offenbarung 2:24-25). In dieser Kirche gab es einen treuen Überrest, der nicht kontaminiert war und nicht die Lehre von Isebel hatte, da sie nicht die „Tiefen des Satans“ kannte, d.h. ketzerische und okkulte Praktiken. Der Herr verlangt nur, dass sie seine Wahrheit, die Reinheit des Evangeliums, die wahre Hingabe und Treue bewahren, bis Er wiederkommt (Hiob 34:23; 1 Kor 10:13). Offenbarung 02:26 sagt: „Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden“. Alle Gläubigen, die ihren Glauben und Heiligkeit beibehalten, werden mit Christo tausend Jahre regieren (Offenbarung 20:4). „Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig“ (Matthäus 24:13). In Offenbarung 2: 27-28 lesen wir: „Und er soll sie weiden


mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie zerschmeißen, wie ich von meinem Vater empfangen habe; und ich will ihm geben den Morgenstern“. Mit Christus werden wir die Nationen regieren (Ps. 2:8). Wir werden diese Welt regieren, wo der Teufel und die Dämonen nicht sein werden. Wir werden wie Engel sein. Sünde wird überhaupt nicht toleriert. Nationen, die sich nicht freiwillig der Herrschaft Jesu Christi unterwerfen, werden zerstört und verwüstet (Jes 30,14). Jesus Chris-

tus wird „der leuchtende Stern des Morgens“ sein (Offenbarung 22:16; 2 Pe. 1:19). Ein Morgenstern kündigt die Geburt eines neuen Tages an. Wenn die Welt in ihrem dunkelsten Moment ist, wird Christus für sein Volk kommen. Und schließlich, in Offenbarung 02:29, lesen wir: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“. Es ist ratsam, die Warnung des Herrn zu beachten, um keinen Schaden zu erleiden. Amen.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

LEGE DEINE ZUKUNFT IN DIE HÄNDE VON JESU Veranstaltung: Evangelistische Aktion Datum: 25. bis 27. April. Ort: Stadt von Panama, Panama.

Der Parkplatz des zentralen Tempels von Panama City im Herzen des Stadtteils Parque Lefevre wurde von der Weltweiten Missionsbewegung von Panama genutzt, um eine evangelistische Aktion zu halten, dessen Motto „Lege deine Zukunft in die Hände von Jesu“ lautete. Prediger der Veranstaltung war Pfarrer Eugenio Masías, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB Ecuadors, der dafür verantwortlich war, das Wort Gottes an das Volk des Herrn zu erteilen und die Botschaft des Höchsten zu übermitteln. Die Veranstaltung, die von Pfarrer Epifanio Asprilla, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB von Panama, geleitet wurde, begann mit einem Gottesdienst, in dem Christus von Anfang bis Ende gepriesen und verehrt wurde. Pastor Masías übermittelte auch die Botschaft: „Lasst euch nicht vom Feind täuschen“. Basierend auf 1 Johannes 3:8 empfahl der Diener den Gläubigen, die zu Gottes Berufung kamen, nicht vom Feind getäuscht zu werden, und betonte dabei, dass der Mensch, der Sünde begeht, dem Teufel gehöre. Er sagte auch, dass Jesus das kann, was die Wissenschaft nicht. WESENTLICHES WORT

Am zweiten Tag des geistlichen im Parque Lefevre zeleb-

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VERANSTALTUNGEN

rierten Festes predigte Pastor Masías die frohe Botschaft erneut. Gestützt auf Lukas 16:19-31 und Hebräer 9:27 befasste sich der Pastor mit dem Thema „Leben nach dem Tod“. Vor dem aufmerksamen Blick der Mitglieder des auf panamaischem Boden errichteten Werkes betonte der aus Peru stammende Evangelist: „Es gibt eine Realität, die wir erkennen und nicht übersehen müssen: der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass er sterben wird“. In der Abschlussgottesdienst des von der WMB Pa-

namas organisierten Evangelisierungsaktion hielt Pastor Eugenio Masías seine dritte Predigt. Basierend auf Offenbarung 20:5-6 und 20:11-15 sprach er über das Thema „Das Jüngste Gericht“. In seiner Rede über die Heilige Schrift sagte die Nationale Aufsichtsbehörde der WMB in Ecuador: „Wir spüren bereits die Schritte der Zeit des Endes nähern. Im Buch der Offenbarung wird das Jüngste Gericht erfasst, in dem Millionen von Menschen verurteilt werden“.

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VERANSTALTUNGEN

DIE BESCHEIDENHEIT AUFRECHTERHALTEN Veranstaltung: 18. Jahrestag des Tempels von Genua und 14. Jahrestag der Kirche von Busto Arsizio. Datum: 14., 15., 16., 17., 21., 22., 23. und 24. März. Ort: Genua und Busto Arsizio, Italien.

Die Weltweite Missionsbewegung Italiens feierte vom 21. bis 24. März den 14. Jahrestag des Tempels der Gemeinde Busto Arsizio mit einer Veranstaltung, deren Motto „Er ist da“ lautete. Im ersten Gottesdienst des geistlichen Festes predigte Pastor Jonathan Cajahuaringa, der für die Gemeinde von Vercelli verantwortlich ist, das Evangelium mit einer Botschaft, die auf Matthäus 18:20 basierte. Im zweiten Gottesdienst befasste sich Pastor Carlos Daniel Medina, zuständig für den Tempel in Barcelona, mit dem Thema „Halte Dich an den, den Du nicht siehst“, das auf Hebräer 11: 24-27 basierte. Im dritten Gottesdienst der Glaubensversammlung erteilte Pastor Medina erneut das Wort Gottes. Auf der Grundlage von Habakuk 2:2-4 verkündete der Missionar die Botschaft „Die Vision erreichen“. Im vierten Gottesdienst war Pfarrer Hugo Lope, Pastor der Kirche von Busto Arsizio, der Sprecher der Botschaft von Jesus Christus. Basierend auf 1. Genesis 28:16-17 bot er eine beeindruckende Predigt an. Im letzten Gottesdienst des 14. Jahrestages verkündete Minister Lope das Evangelium erneut. Seiner in Lukas 7:1117 begründete Vortrag lautete „Er ist da“. 18 JAHRE ERNTE

Im Beisein von Pastor Luis Meza Bocanegra, dem internationalen Offizier des Werkes Gottes, feierte die WMB Italiens das 18. Jubiläum der Kirche von Genua. Die Veranstaltung, die das Motto „18 Jahre Ernte“ trug, begann mit einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Galo Fiori, Nationaler WMB-Offizier von Italien, die Predigt „Lobpreis und Anbetung inmitten der Traurigkeit“ hielt. Im zweiten Gottesdienst war Pastor Meza für die biblische Lehre zuständig. Auf das Buch der Offenbarung bezogen, behandelte der Diener des Herrn das Thema „Die fünf Kronen“. Im dritten Gottesdienst war Pastor Enmanuel Garzón, Leiter des Blocks C in Europa, das von Gott gewählte Instrument, um sein Wort zu predigen. Auf der Basis von Galater 6:9 teilte er die Rede „Lasst uns nicht müde werden“.

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Im vierten Gottesdienst wurde Minister Meza noch einmal zum Sprecher des Evangeliums. Der Internationale Offizier bot eine Ansprache an, die auf 1. Korinther 15:58 basierte. In diesem Gottesdienst wurde die Bibelakademie der WMB von Italien eröffnet. Am Ende des 18. Jahrestages übermittelte Pastor Meza zum dritten Mal das Evangelium. Seine Botschaf, die auf Esther 6:1 basierte trug den Titel „Wenn König Ahasveros schlaflos wurde“.

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VERANSTALTUNGEN

DIE BEHARRLICHKEIT IM LEBEN DES GLÄUBIGEN Veranstaltung: Zeremonie zur Erneuerung der Ehegelübde und erster Jahrestag der Kirche von Leeds. Datum: 30. März und 6. April. Ort: London und Leeds, England.

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Mit der Beteiligung einer großen Gruppe von

Gläubigen des Werkes Gottes feierte die Weltweite Missionsbewegung von England am 6. April den ersten Jahrestag der Errichtung des Tempels von Leeds mit einem geistlichen Fest. Bei der Glaubensversammlung war der Führer der Weltweiten Missionsbewegung des Vereinigten Königreichs, Pfarrer Roberto Riojas, der Sprecher der göttlichen Botschaft. Basierend auf Hiob 31:35 sprach der Minister des Allerhöchsten über das Thema „Beharrlichkeit im Leben des Gläubigen“. In seiner Erklärung der Heiligen Schrift ermunterte Pastor Riojas die Gläubigen, auf den Wegen des Herrn zu verharren. Ebenso behauptete der Prediger, dass der Schöpfer die Lösung für die Probleme sei, unter denen Christen in dieser irdischen Welt leiden. Im Gedenken an das erste Jahr des Bestehens von der Kirche in Leeds wurde offenbart, dass das Werk im Vereinigten Königreich stetig voranschreitet. Darüber hinaus konnte man sehen, wie der Erlöser die Arbeiter, die das Wort im Norden Englands predigen, unterstützt hat. WICHTIGES EREIGNIS

Gemäss der Absichten Christi feierte die WMB Englands am 30. März im zentralen Tempel von London eine Zeremonie zur Erneuerung der Ehegelübde, an der Pfarrer David Echalar, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB Italiens teilnahm. Im Gottesdienst, der dazu bestimmt war, christliche Ehepaare und Familien zu stärken, wurde die Überzeugung bekräftigt, dass das, was Gott vereint hat, niemand trennen soll, wie es in der Bibel steht. Es wurde auch betont, dass der Erretter die Ehe einführte. Pfarrer Echalar, der auch Aufsichtsbeauftragter des Blocks B in Europa ist, war das vom Ewigen Vater zur Verbreitung des Evangeliums ausgewählte Instrument. Auf der Basis von Lieder 8:7 behandelte der Missionar das Thema „Die vielen Gewässer werden die Liebe nicht stillen können“. Am Ende des wichtigen Ereignisses des Werkes sprach Pfarrer Echalar ein Gebet für die siebzehnjährige Ehe von Pastor Roberto Riojas, der jeden Tag zusammen mit seiner Frau Ana das Wort des Schöpfers in der Hauptstadt von England predigt.

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VERANSTALTUNGEN

PRÄSENZ GOTTES, UM IHM ZU DIENEN Veranstaltung: 2. Nationale Frauen- und Pastorenversammlung Datum: 18. bis 21. April. Ort: Malabo, Äquatorialguinea.

Im Beisein von rund 600 Gläubigen hielt die

Weltweite Missionsbewegung Äquatorialguineas in der Hauptkirche von Malabo, der Hauptstadt des Gebiets von Äquatorialguinea, ihre 2. Nationale Damen- und Pastorenversammlung ab. Bei der Eröffnungszeremonie des Glaubenskongresses verkündete Pfarrer Clemente Vergara, Internationaler Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, eine Botschaft, die auf 2 Samuel 22:13-14 basierte. In seiner Rede behauptete der Diener, dass das Feuer Gottes das Laub reinigt, reinigt, und verbrennt. Pfarrer James Delgado, der in Mosambik das Evangelium predigt, war im zweiten Gottesdienst der in Äquatorialguinea durchgeführten Veranstaltung für die Übermittlung des Wortes Gottes verantwortlich. Auf Römer 13:11-12 gestützt erteilte der Minister des Allerhöchsten die Predigt „Es ist Zeit aufzuwachen“. Im dritten Gottesdienst der 2. Nationalen Damen- und Pastorenversammlung, hatte Pfarrer Henry Millán, Mitglied der Weltweiten Missionsbewegung Venezuelas, Gelegenheit, der Herde des Herrn zu predigen. Basierend auf Levitikus 6: 8-13 trug er die Botschaft „Die Wichtigkeit des Feuers“ vor. Später, im vierten Gottesdienst, war Pastor Romulo Vergara, internationaler Offizier des Werkes Gottes, der Sprecher des Schöpfers. Auf der Grundlage von Römer 1:16 erteilte er die Botschaft „Shekinah“. In seiner biblischen Darlegung stellte er fest, dass das Evangelium die Kraft des Höchsten für die Errettung aller ist, die an Christus glauben. Im fünften Gottesdienst hatte Pastor Clemente Vergara die Gelegenheit, zum zweiten Mal die gute Nachricht zu überbringen. Auf der Basis von 2 Korinther 12:1-10 sprach er über das Thema „Das wahre Gesicht der Geschichte“. Dabei stellte er fest, dass das Wachstum des Werkes in Afrika sehr schwierig gewesen sei. Pastor Romulo Vergara hatte im letzten Gottesdienst der 2. Nationalen Versammlung der Damen und Pastoren der Weltweiten Missionsbewegung in Äquatorialguinea das Privileg, das Evangelium erneut zu predigen. Bei dieser Gelegenheit basierte die Rede des Predigers auf Daniel 4:1-3.

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VERANSTALTUNGEN

DIE GÖTTLICHEN STIMME HÖREN Veranstaltung: 19. Nationale Konvention Datum: 3. bis 5. Mai. Ort: Narita, Japan.

In den Einrichtungen des Internationalen Kulturzentrum und unter dem Motto „Shekinah“ hielt die Weltweite Missionsbewegung Japans ihre 19. Nationale Konvention ab. Pfarrer Carlos Guerra, internationaler Offizier für das Werk Gottes, der einer der Verantwortlichen für die Verkündigung des Wortes des Herrn war, war auch dabei. Bei der Eröffnung des geistlichen Festes hatte Pastor Francisco Correa, Missionar auf den Philippinen, das Privileg, Sprecher der Botschaft von Jesus Christus zu sein. Basierend auf Psalm 142:1-7 erteilte er die Botschaft „Nimm meine Seele aus dem Gefängnis“. In seiner Ansprache erklärte der Diener, dass das Vertrauen der Gläubigen in den Schöpfer gelegt werden muss. Im zweiten Dienst der Glaubensversammlung war Pastor Guerra dafür verantwortlich, die gute Nachricht von Christus zu verkünden. Basierend auf 2 Chronik 15:1, 2 und

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8 bot er die Predigt „Nimm Mut, Gott wird mit dir sein“ an. In seiner Präsentation der Heiligen Schrift bemerkte er, dass der Feind ihn nicht aufhalten könne, was der Erretter mit uns vorhatte. DIE STIMME GOTTES

Im dritten Gottesdienst wurde Pastor Jack Cabrera, Mitglied der WMB Panamas, das von Gott ausgewählte Instrument, um das Evangelium zu verkünden. Auf der Grundlage von Jeremia 1:4-8 trug er die Botschaft „Das Schicksal unseres Glaubens“ vor. Mit der Bibel in der Hand stellte er fest, dass die Ziele des Herrn erfüllt werden und dass ohne den Heiligen Geist nichts getan werden kann. Im vierten Gottesdienst, übernahm Pfarrer Juan Castillo von der WMB in Costa Rica die Verantwortung, der Sprecher für Jesus Christus zu sein. Basierend auf Jesaja 41:9-10 behandelte er das Thema „Gründe zur Überwindung der Angst“. An diesem Tag fand auch die Arbeiterförderungszeremonie statt, wobei Pastoren Andrés Marchán und Eraldo Hokama befördert wurden. Im letzten Gottesdienst der 19. Nationalen Konvention der Weltweiten Missionsbewegung Japans war Pfarrer Guerra, der an dem Tag Geburtstag feierte, für die Verbreitung der guten Nachrichten verantwortlich. Unterstützt in Habakuk 1:1-5, befasste er sich mit dem Thema „Die göttliche Stimme hören“. In seiner biblischen Erklärung bekräftigte er, dass es wichtig sei, die Stimme Gottes zu hören.


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VERANSTALTUNGEN

MEHR ALS EIN ERLEBNIS Veranstaltung: Nationale geistige Klausur der Pastoren von Block A in Europa, Sonderdienst, Sondergottesdienst, 5. Jahrestag der Kirche von Irun und Nationaler Jugendlager. Datum: 14., 15., 16., 18., 19., 20. und 31. März und 6., 18., 19. und 20. April. Ort: Arnedo, Segovia, Valencia, Irún und Tarragona, Spanien.

In den Einrichtungen des Bildungskomplexes

der Stadt Tarragona führte die Weltweite Missionsbewegung Spaniens vom 18. bis 20. April ihren Nationalen Jugendlager unter dem Motto „Mehr als ein Erlebnis“ durch. Die Glaubensversammlung brachte die Jugend aller auf spanischem Boden gegründeten Kirchen des Werkes zusammen. Pfarrer Alexander Montes teilte die Eröffnungsbotschaft „Ein junger Mann aus dem Tabernakel“. Die zweite

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Predigt „Berufen, um etwas zu bewirken“, wurde von Bruder Renato Lezama gehalten. Die dritte Botschaft, „Bewunderer oder Jünger“, wurde von Pastor Joshua Muñoz erteilt. Pastor Carlos Medina war für die vierte Predigt verantwortlich. Sie trug den Titel „Der junge Sieger“. ER ÖFFNET DIE TÜREN

Unter Beteiligung von Pfarrer Edward Flores, der für die Berliner Kirche verantwortlich ist, feierte die WMB Spani-


ens am 6. April den 5. Jahrestag des Tempels von Irun, Stadt die sich in der Nähe der Grenze zu Frankreich befindet. Dort versammelte sich eine zahlreiche Gruppe von Gläubigen der Gemeinden von der Zone 5 des auf spanischem Boden etablierten Werkes. An der Feier, an der Gläubige aus Oviedo, Santander, Pamplona und Lleida teilnahmen, war Pastor Flores der Sprecher der Botschaft von Jesus Christus. Auf Offenbarung 3:7-8 gestützt, verkündete der Minister Gottes die Predigt „Er öffnet die Türen“. In seiner Rede bemerkte der Diener, dass es sehr wichtig sei das Leiden und die Prüfungen zu ertragen. DIE REALITÄT DER HÖLLE

Im Haupttempel der Stadt Valencia veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung Spaniens am 31. März einen besonderen Gottesdienst, der von der Kirche der Stadt Alicante unterstützt wurde. Bei dem vom Werk Gottes einberufenen Treffen hatte Pastor Olman Reyes das Privileg, die biblische Dissertation anzubieten und die Gesunde Lehre zu erteilen. Auf der Basis von Matthäus 10:26-28 befasste sich der Diener Reyes, der für die Gemeinde in Alicante verantwortlich ist, mit dem Thema „Die Realität der Hölle“. In seiner Analyse der Heiligen Schrift wies der Prediger darauf hin, dass die Seele ein unsterbliches Wesen sei, das nur zwei Orte hat, um die Ewigkeit zu verbringen: Himmel oder Hölle.

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VERANSTALTUNGEN

GOTTES HONIG

In Anwesenheit von Pfarrer Carlos Medina, dem Nationalen Aufsichtsbeauftragter des in Spanien gegründeten Werkes, führte die Gemeinde von Segovia am 31. März einen besonderen Gottesdienst durch, bei dem die Gläubigen der Kirchen von Zone 8 und von der Zone 2 zum Gottesdienst zusammenkamen um den Erlöser auf einer rührende Zeremonie voller Glauben zu loben und zu verehren. Auf der Grundlage von 1. Samuel 14:24-31 hielt Pastor Medina die Rede „Honig Gottes für sein Volk“. In seiner Predigt, die von Gläubigen aus den Tempeln von Ávila, Valdemorillo, Salamanca, Entrevías und Useras gehört wurde, behauptete er, dass Ungehorsam gegenüber Gott Probleme in unseren Herzen und Verwirrung verursacht. DIE KRAFT SEINER GEGENWART

Die Nationale geistige Klausur der Pastoren von Block A in Europa fand vom 14. bis 16. März in der Kirche von Arnedo in der Autonomen Gemeinschaft von La Rioja statt. Ziel dieser wichtigen Veranstaltung des Werkes Gottes war es, den Glauben der Diener Jesu Christi zu festigen und zu stärken. Bei der Eröffnung des geistlichen Festes hielt Pfarrer Juan Castaño die Predigt „Weg eines Mannes Gottes unter der Kraft seiner Gegenwart“. Danach behandelte Pfarrer Carlos Medina das Thema „Passen Sie auf, dass Sie nicht seine Gegenwart verpassen“. Anschließend befasste sich Pfarrer Salomón Rodríguez mit dem Thema „Ministerien im Ofen“. Am Ende übermittelte Pastor Medina die Botschaft „Es ist Zeit, die Zwischenwand abzureißen“.

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BERUFEN, FRIEDENSSTIFTER ZU WERDEN Veranstaltung: Missionstour. Datum: Vom 11. bis 17. März. Ort: Accra, Alajo, Akwamufie, Kasoa und Achimota, Ghana.

Mit dem Ziel, die Arbeit von Pastor Gerardo Uribe

auf afrikanischem Gebiet zu unterstützen, hat die Weltweite Missionsbewegung Spaniens Brüder José Barrera und Israel Hoyos zu einer Missionsreise in die Republik Ghana gesendet. Die Diener Hoyos und Barrera, die mit Geschenken und Lehrmaterial für die Kinder der WMB beladen waren, kamen am 11. März in der Stadt Accra an. Einen Tag später gingen sie zum Tempel von Tabora um das Wort Gottes zu verkünden. Am zweiten Tag ihrer Aktivitäten zogen die Missionare in die Stadt Alajo, wo das Werk die gesunde Lehre ver-

breitet. In diesem Standort des ghanaischen Gebiets, im Stadtbezirk Accra, führten beide Diener einen rührenden Gottesdienst an. Im dritten Arbeitstag kehrten die Diener in die Kirche von Tabora zurück. Dort erteilten sie die Botschaft „Berufen, Friedensstifter zu werden“. Am nächsten Tag zogen sie in die Stadt Akwamufie, wo sie ihre Evangelisierungsarbeit fortsetzten. Nach der Aktivität in Akwamufie besuchten die Missionare das Gebiet von Akwamu, wo sie von Königin Nana Afrakoma II, der Herrscherin des Ortes, empfangen wurden. Königin Nana Afrakoma II interessierte sich für die evangelistischen Bemühungen der Weltweiten Missionsbewegung. Am vorletzten Tag führten Brüder Barrera und Hoyos eine Kinderaktion zugunsten von 150 Kindern in der Stadt Kasoa durch. Am letzten Tag ihrer Missionstour zelebrierten sie einen gemeinsamen Gottesdienst in der Stadt Achimota.

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WEITERE VERANSTALTUNGEN

ECUADOR

BOLIVIEN

ARGENTINIEN

BRASILIEN

3. Marcha del Sobre (Marsch des Umschlags) in Guayaquil.

Einweihung des Bibelinstituts Elim

Tag der Taufe in La Plata

Nationale Pastorenklausur

Mit Einweihungszeremonien in neun Städten und unter dem Schutz des Herrn startete die Weltweite Missionsbewegung Boliviens am 11. März den Unterricht in ihrem Bibelinstitut Elim. Dies war der Beginn eines gemischten Präsenz-/Fernkurses für Pastoren, Führer und Brüder vom Werk Gottes. Bei der Eröffnung dieses wichtigen Faches, dessen Ziel ist es, die gesunde Lehre zu vermitteln, betonte Pastor Ramiro Campos, Leiter des Bibelinstituts Elim in Bolivien, wie wichtig es sei, Männer und Frauen mit einer Berufung zum Dienst vorzubereiten, die für die Missionsarbeit Interesse zeigen. Darüber hinaus behauptete der Diener Campos: „Die Ernte ist üppig und die Arbeiter wenig. An verschiedenen Orten besteht ein großes Bedürfnis nach dem Wort des Herrn. Das fängt gerade erst an. In ein paar Jahren werden wir einen großartigen Ertrag sehen, denn das Wort kehrt nicht leer zurück“.

In der Stadt La Plata, der Hauptstadt der Provinz Buenos Aires, führte die Weltweite Missionsbewegung Argentiniens am 30. März einen Tag der Taufe durch, an dem sich 18 Gläubige dem Christentum ergaben und öffentlich ihre Liebe zu Jesus Christus erklärten. Das spirituelle Fest, voller Glauben und Hoffnung, wurde von Pfarrer Ismael Parrado, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB von Argentinien, geleitet. Pfarrer Parrado reflektierte über das Leben des Sohnes Gottes und über die Bedeutung des Glaubensweges, der bis in die Taufgewässer führen soll .

Im Beisein von Pfarrer Gerardo Martínez, Nationaler Aufsichtsbehörde der WMB von Chile, und seiner Frau Diana de Martíne hielt die Weltweite Missionsbewegung Brasiliens vom 18. bis 20. April in der Stadt Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, eine Nationale geistige Klausur für Pastoren unter dem Motto „Den Arbeitern die gute Arbeit lehren“. Im ersten Gottesdienst des geistlichen Festes erteilte Pastor Martinez auf der Grundlage von 1 Chronik 10:13-14 die Botschaft „Das Scheitern eines Führers“. Im zweiten Gottesdienst der WMB-Veranstaltung von Brasilien befasste sich seine Ehefrau, Schwester Diana de Martínez, mit dem Thema „Die Rolle der christlichen Frau“. Später, im dritten Gottesdienst, sprach Pastor Martinez, basierend auf Apostelgeschichte 20:24, über die „Aspekte des christlichen Lebens“. Anschließend, im vierten Gottesdienst, übernahm Schwester Diana die Aufgabe, die Predigt „Was Sie in Ihrem Herzen fühlen“ zu verkünden, die sich auf Josua 14:6-12 bezog. Im fünften Gottesdienst predigte der Diener Martinez, der sich dazu auf Kolosser 4:17 bezog, das Wort mit dem Thema „Tu deine Arbeit gut“. Im sechsten Gottesdienst und auf der Grundlage von 2. Johannes 1:8 trug die Dienerin Diana die Botschaft „Lass uns uns untersuchen“ vor. Am Ende der Veranstaltung bot Pastor Gerardo, basierend auf 2 Korinther 13:5, die Predigt „Negative Symptome eines Führers“ an.

Mit dem Ziel, das Werk Gottes auf ecuadorianischem Gebiet voranzutreiben, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung Ecuadors am 31. März den 3. Marcha del Sobre in Guayaquil, in den Räumlichkeiten des Kolosseums River Oeste, wo sich eine zahlreiche Gruppe von Gläubigen versammelte, um den Herrn anzubeten. Bei dem von der WMB von Ecuador einberufenen Treffen war Pfarrer Eugenio Masías, Nationale Aufsichtsbehörde der in der Andennation ansässigen Gemeinde, der Sprecher der Botschaft Jesus Christi. Auf der Grundlage von Matthäus 24:35 erteilte der Diener die Predigt „Wie in den Tagen Noahs“. Es muss darauf hingewiesen werden, dass es dank der drei Märsche möglich war, die Mietkosten und Verbesserungen der neuen Sitze der Weltweiten Missionsbewegung von Ecuador in Colinas de la Florida, Portete und im Sector del Cristo del Consuelo in der Provinz Guayas zu decken.

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FRANZÖSISCHGUAYANA

Besuch zum weißen Feld in Cayenne

Pfarrer José Arturo Medina, Missionar des Werkes Gottes, besuchte am 1. April ein weißes Feld im Bereich „Village Chinois“ der Stadt Cayenne, Hauptstadt von Französisch-Guayana, wo er die frohe Botschaft von Jesus Christus verkündete. In „Village Chinois“ beobachtete Pastor Medina in Begleitung seiner Frau Maria die Arbeit von Schwester Cándida Javier, die für die blühende Gemeinde verantwortlich ist und täglich das Evangelium predigt. Außerdem teilte er auf der Grundlage von Lukas 19: 1-6 die Botschaft „Was ist Dein Bedürfnis?“

MEXIKO Jugendaktion und -versammlung Unter dem Motto „Nähere Dich Gott“ hielt die Weltweite Missionsbewegung Mexikos vom 1. bis 3. März eine evangelische Aktion und Jugendversammlung Valtierrilla, Bundesstaat von Guanajuato, deren Bevölkerung von der Predigt des Evangeliums profitierte. Bei der Eröffnung der Veranstaltung teilte Pastor Óscar Ramírez, gestützt auf 2 Könige 20:1-6 und im Beisein von Gläubigen aus der Zone 2 des WMB Mexikos die Botschaft „Auf die Begegnung mit Gott bereit“. Im Morgengottesdienst des zweiten Tages war Schwester Yanely Cruz, ein Mitglied des Jugendausschusses des Werkes in Mexiko, für die Evangelisierung verantwortlich. Basierend auf Daniel 1:19 behandelte sie das Thema „Die Gegenwart Gottes wird mich verwandeln“. Stunden später, im Abendgottesdienst übernahm Pastor Ramirez die Aufgabe, auf der Basis von Exodus 5:1-2 das Wort durch die Rede „Wer ist Gott?“ zu übermitteln. Am letzten Tag bot der Diener Óscar Ramírez seinen dritten Vortrag über die Heilige Schrift an. Auf der Basis von Jesaja 1:2-5 erteilte er die Botschaft „Die göttlichen Grenzen überschreiten“. Im Laufe der Veranstaltung nahmen sechzehn Menschen Christus als ihren Retter an. Darüber hinaus versöhnten sich zwölf Gläubige mit dem Erlöser und erneuerten dabei ihre Leben.

SPANIEN 14. Jahrestag der Kirche von Mollerusa Die Weltweite Missionsbewegung Spaniens feierte am 23. März des 14. Jahrestages der Kirche von Mollerusa, einer Stadt in der Provinz Lleida, mit einem geistlichen Fest, das unter dem Motto „Bedeckt von der Wolke Jehovas“ stattfand. Bei der Glaubensversammlung, an der Gläubige aus den Tempeln von Reus, Lleida und Girona teilnahmen, war Schwester Sandra Vizcaino für die Verkündigung des Evangeliums verantwortlich. Gestützt auf 2 Samuel 12:5 befasste sich der Diener mit dem Thema „Chancen ohne Gottes Gegenwart“.

PERU Leg dich nicht mit meinen Kindern an Mit dem Ziel, dem Fortschritt der Geschlechterideologie in der peruanischen Bildung entgegenzuwirken, marschierten Tausende von Christen am 24. Mai durch die Hauptstraßen der wichtigsten Städte Perus. Der Haupttreffpunkt der Massenkundgebung war die Hauptstadt Lima, wo die Mobilisierungsteilnehmer zum Sitz des Kongresses der Republik kamen, um gegen diesen totalitären Ansatz zu demonstrieren. Der Marsch, der einen Protest gegen die peruanische Regierung wegen der Förderung der Geschlechterideologie darstellte, wurde vom Kollektiv „Leg dich nicht mit meinen Kindern an“. Es muss darauf hingewiesen werden, dass trotz einem intensiven Nieselregen trugen Tausende von Eltern dazu bei, die Altstadt von Lima zu paralysieren und somit Respekt für das Leben, die Familie und das Recht zu fordern, ihre Kinder nach ihren moralen Prinzipien zu erziehen. Sie unterstützten auch eine Kommission von Kongressabgeordneten, die einen Brief an den Präsidenten Martín Vizcarra, übermittelten, damit er die Würde des christlichen Volkes respektiert. Auf dem übrigen peruanischen Territorium gelang es dem Marsch auch, den seit 2017 von der lokalen Bevölkerung ausgetragenen Kampf zum Schutz der Familie und gegen Ideen, die die Werte der peruanischen Gesellschaft untergraben, zu erneuern. An der Küste, in den Anden und im Regenwald In Costa, Sierra und Selva machte sich das Unwohlsein aufgrund der Förderung untergeordneter Interessen einiger Nichtregierungsorganisationen bemerkbar, die versuchen, ihre ideologische Geschlechteragenda durchzusetzen.

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BRIEFE UNSERER LESER... CARTAS@IMPACTOEVANGELISTICO.NET

GLOBALE AGENDA 2019 JANUAR 3.-10. VERSAMMLUNG IN KOLUMBIEN, MEDELLÍN 21.-24. VERSAMMLUNG IN NICARAGUA 25.-27. VERSAMMLUNG IN PARAGUAY, MONTEVIDEO 31.-3.(Feb) VERSAMMLUNG IN BOLIVIEN, TARIJA FEBRUAR 7.-10. VERSAMMLUNG IN BELIZE (ORANGE WALK). 21.-24. VERSAMMLUNG IN ARGENTINIEN (BUENOS AIRES). MÄRZ 2.-5. VERSAMMLUNG IN PANAMA 14.-17. VERSAMMLUNG IN HONDURAS (SAN PEDRO SULA). 14.-17. VERSAMMLUNG IN AUSTRALIEN (MELBOURNE).

ALFONSO GONZALES Gott segne Sie reichlich, Brüder im Glauben. Glückwunsch und Ehre sei Gott. Diese Version des Magazins ist großartig, es ist ein wunderschönes und tiefes Lesematerial mit einem kolossalen Inhalt. Aus Quito, Ecuador

RAQUEL SUÁREZ Gott segne die ganze WMB, sowie die Zeitschrift Impacto Evangelistisch und Bethel TV. Groß ist die Barmherzigkeit Gottes zu mir gewesen, seitdem ich Impacto Evangelistisch zum ersten Mal sah. Solch ein Segen! Es besteht kein Zweifel, dass es vom Heiligen Geist Gottes geleitet wird. Sie korrigiert, ermahnt und zeigt den Weg der Heiligkeit. Möge Gott Sie weiterhin segnen, damit Sie diesen großen Segen des Volkes von Gott weiterhin teilen können! Aus Gainesville, Florida, den Vereinigten Staaten.

JUAN SANTOS Liebe Grüße, Segen und viel Erfolg für diese Arbeit an das Team des Magazins Impacto Evangelistisch. Ich habe das Magazin 1984 zum ersten Mal gelesen. Dann habe ich abonniert und es monatlich erhalten. Jetzt freue ich mich sehr, denn ich kann sie jederzeit über das Internet lesen. Aus Guatemala, Guatemala.

Weiter so, Gott segne Sie! Aus Camuy, Puerto Rico.

LEONEL GONZÁLEZ Unendliches Lob sei unserem Gott. Ich danke den Pastoren und meinen Brüdern, die mich begleitet haben, diesen Berg zu besteigen. Gottes Wege sind voller Weisheit und Lehre. Herzliche Grüsse an das Team der Zeitschrift Impacto Evangelístisch für die gute Arbeit und die behandelten Themen, die mir wie angegossen passen. Gott segne Sie heute und immer. Aus Bogota, Kolumbien.

NANCY GARCÍA Brüder in Christus, wie groß ist unser Gott, der uns alle durch das Glauben vereint, der uns den Weg zeigt, obwohl wir uns nicht kennen. Entfernung, sozialer Status oder Sprache spielen keine Rolle. Er bringt uns so nah, dass wir lernen, einander zu kennen und zu lieben. Ich danke Ihnen für die Zeitschrift Impacto Evangelistisch. Es ist eine Ehre und ein Privileg für mich, jede Seite voller Weisheit und Lehre zu lesen. Möge Gott Sie segnen und Ihnen große Weisheit schenken, um diese schöne Aufgabe fortzufahren. Aus Mayabeque, Kuba.

CARLOS OLIVARES

EVA RIVERA Liebe Brüder, Ihre Zeitschrift ist bereichernd. Ich genieße und teile sie mit einer Gruppe aus meiner Gemeinde, damit sie es auch genießen können. Ich habe die Ausgaben des Magazins seit 2014 und wollte mich nicht von ihnen trennen, aber die Themen sind zum Teilen da.

Ich bin Gott sehr dankbar, weil er mich dazu gebracht hat, die Zeitschrift zu lesen und mich durch Sein Wort mit spirituellem Wissen zu erfüllen. Liebe Brüder, möge Gott Sie dafür segnen, dass Sie dieses großartige Magazin veröffentlichen. Aus Colon, Panama.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

APRIL 11.-13. VERSAMMLUNG IN NEPAL. 17.-21. VERSAMMLUNG IN GUATEMALA (GUATEMALA-STADT). 18.-20. VERSAMMLUNG IN SRI LANKA. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK. 25.-28. VERSAMMLUNG IN GUYANAS, SURINAM & MARTINIQUE, (SURINAM). 26.-28. BRÜDERVERSAMMLUNG DES OSTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, KONGO (BRAZZAVILLE). MAI 3.-5. VERSAMMLUNG IN JAPAN (TOKYO NARITA). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DER SCHWEIZ (GENF). 16.-19. VERSAMMLUNG IN DEUTSCHLAND & BLOCK C (HAMBURG). JULI 2.-6. VERSAMMLUNG IN COSTA RICA. 4.-7. VERSAMMLUNG IN BRASILIEN (MANAOS). 9.-12. VERSAMMLUNG IN DEN USA, MICHIGAN (GRANDVILLE). 12.-14. BRÜDERVERSAMMLUNG IN NEUSEELAND (WELLINGTON). 17.-20. VERSAMMLUNG IN PUERTO RICO. 25.-28. VERSAMMLUNG IN MEXICO. AUGUST 8.-11. VERSAMMLUNG IN SPANIEN & BLOCK A EUROPA (MADRID). 8.-11. VERSAMMLUNG IN HAITI (PORT-AU-PRINCE). 9.-11. BRÜDERVERSAMMLUNG IN BRASILIEN (SAO PAULO). 13.-18. ALLGEMEINE & JUGENDVERSAMMLUNG IN AFRIKA, ÄQUATORIALGUINEA (BATA). 15.-18. VERSAMMLUNG IN ITALIEN & BLOCK B (MONZA). 22.-25. BRÜDERVERSAMMLUNG DES WESTPRESBYTERIUMS IN AFRIKA, GHANA (ACCRA). 22.-25. VERSAMMLUNG IN ECUADOR, GUAYAQUIL. SEPTEMBER 4.-6. VERSAMMLUNG IN VENEZUELA. 13.-15. VERSAMMLUNG IN PERU (AREQUIPA). 16.-18. VERSAMMLUNG IN PERU (CHICLAYO). 20.-22. VERSAMMLUNG IN PERU (LIMA). 25.-28. VERSAMMLUNG IN INDIEN. 28. WELTMISSIONSTAG, SIMULTANE AKTIVITÄTEN IN ALLEN LÄNDERN. OKTOBER 4.-6. BRÜDERVERSAMMLUNG IN KANADA. 18.-20. BRÜDERVERSAMMLUNG IN MADAGASKAR. 25.-27. VERSAMMLUNG IN DER INSEL MAURITIUS. 31.-3. (NOV) VERSAMMLUNG IN CHILE (SANTIAGO). NOVEMBER 14.-17. VERSAMMLUNG IN EL SALVADOR. 21.-24. VERSAMMLUNG IN URUGUAY (MONTEVIDEO) 26.-29. VERSAMMLUNG IN MYANMAR.

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Vereint wie am Pfingsttag

Vom 7. bis 9. Juni

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4. Versammlung des Blocks A von Europa Køge - Dänemark

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Zeitschrift Impacto Evangelische / Ausgabe Juni 2019 / Sprache Deutsch

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