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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

September 2017 / Ausgabe 764

ISIS hat Dutzende Kinder in seinen Terroranschlägen hingegeben

UNSCHULDIGES

BLUT OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

ANALYSE

AUSSAGE

ANDACHT

Der Herr wird die Szene verändern

Ein Wunder im Leben Marcos

Gottes Blasen


Mit Pfarrer Gustavo Martínez Montag bis Sonntag um 08:00 Uhr MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

GEHT HINAUS UND RUFT ALLE MENSCHEN DAZU,

MEINE JÜNGER ZU WERDEN! Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!“ (Matthäus 28: 19-20).

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ir durchleben sehr schwierige Zeiten: Zeiten von Unmoral, sozialer Umwälzung und Knappheit vom Gottes Wort. Aber wir sehen auch, dass es Zeiten mit Chancen sind, die am besten ausgenutzt, verstanden und eingelöst werden können. Deshalb müssen wir heute mehr denn je beten und gehorchen, was der Herr sagte: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!“ (Matthäus 9:37-38). Wir müssen dringend dem Wort gehorchen und zu Gott rufen, damit Männer und Frauen nach Seinem Herzen auferweckt werden, die heilig, geweiht, sensibel werden und Mitgefühl für die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft empfinden. Als er sagte, dass wir das Evangelium predigen sollten, gab er uns ausdrücklich den folgenden Auftrag: „Geht hinaus und ruft alle Menschen dazu, meine Jünger zu werden!“ (Matthäus 28:19). Das bedeutet, dass wir das Wort des Herrn viel mehr verbreiten müssen, denn es ist jenes, das befreit und uns die Herausforderung hervorbringt, dem He-

rrn in Demut und Einfachheit zu dienen. In Markus 3: 13-15 sagt uns die Bibel, dass der Herr eine Gruppe von Menschen berufen hat, bei Ihm zu sein: Er berief sie, damit Seine Vision vermittelt wird und in diesem Zusammenhang gab er ihnen Fähigkeiten und Kenntnisse. Er berief sie, damit sie wussten, was sie tun mussten und wie sie handeln mussten. Diese Gruppe war später der Verantwortliche, die Botschaft des Herrn zu verkünden. Im 1. Timotheus 3,14-15 lesen wir Folgendes: „Solches schreibe ich dir und hoffe, bald zu dir zu kommen; so ich aber verzöge, dass du wissest, wie du wandeln sollst in dem Hause Gottes, welches ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit“. Anschließend lesen wir im 2. Timotheus 2:2: „Und was du von mir gehört hast durch viele Zeugen, das befiehl treuen Menschen, die da tüchtig sind, auch andere zu lehren“. Das ist die Aufgabe, die der Herr uns gegeben hat: Geht hinaus und ruft alle Menschen dazu, meine Jünger zu werden.

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz SEPTEMBER 2017 / AUSGABE N° 764 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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ANDACHTEN 40 / GOTTES BLASEN. Pfarrer Luis M. Ortiz

42 / VERANTWORTUNGSVOLLE UND INTEGRE ANFÜHRER GESUCHT. Pfarrer Gustavo Martínez

Die Opfer vom Terrorismus

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Der Herr wird die Szene verändern

Aussage

28 / MUSIK. Es wird Frieden für mich geben

Glaubensheld

24 / LITERATUR. Allein mit Gott

Analyse

22 / WOHLBEFINDEN. Die Gesundheitsversicherungen auf der Welt

Leitartikel

16 / INTERNATIONAL. Die Rückkehr des Blutigen ISIS

Einer der Sieben von Cambridge

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Ein Wunder im Leben Marcos

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44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

14 / Infographik.

66 / BRIEFE-AGENDA.

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er Islamische Staat, in seinem Streben zu zeigen, dass es eine mehr radikalisierte Generation gibt, die den Terror weiter fortfahren will, rekrutiert Hunderte von Minderjährigen, um sie in „Soldatenkinder" oder in die „Löwenjungen des Kalifats“ zu verwandeln, wie sie allgemein genannt werden. Antonio Martin (*)

Die westliche Welt scheint immer noch nicht von der Schwere und Komplexität der Situation bewusst zu sein, was es mit den Kindern geschieht, die im Nahen Osten von der Terrorgruppe des Islamischen Staaten (ISIS) und ihren Mitgliedsorganisationen indoktriniert werden. Das höchste Ziel von ISIS ist es, ein globales islamistischen Kalifats einzuführen, das alles zerstören soll, was ihnen in den Weg kommt. Es ist klar, dass auf diesem Weg der Westen eine große Stützmauer ist. Seit langer Zeit achtet man nicht richtig auf Schlagzeilen wie „6-jähriger Junge, Militant von ISIS, hilft dabei, Köpfe von den Opfern zu enthaupten“, „Dschihadistisches Kind des islamischen Staates enthauptete einen Religiösen” oder “Daesh Kindersoldaten schießen gegen Gefangenen”. Für diese minderjährigen Kinder wird das nur als das Spiel gesehen, das sich tatsächlich in die Realität verspiegelt: Es sind Minderjährige, die ganz stark über die Doktrin eines Hasses gegen den Westen gelehrt worden sind und Handlungen gegen sie durchführen, ohne zu wissen, warum sie das ausführen. In jedem Krieg wird davon ausgegangen, dass die beteiligten Seiten Regel erfüllen müssen. Aber ISIS hält sich nicht daran: Diese Gruppe wird nicht als einen Staat betrachtet und deshalb richtet sie sich nicht auch nach den internationalen Verträgen, die im Laufe der Geschichte unterzeichnet worden sind. In diesem dritten Weltkrieg von ISIS gegen den Westen werden unverzeihliche Kriegsverbrechen begangen, die Tausende von Minderjährigen das Leben gekostet hat. MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE OPFER VOM

TERRORISMUS


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MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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Im Mai 2015 veröffentlichte die Zeitschrift „One Magazine“ einige der Kriegsverbrechen und Verletzungen, die von Minderjährigen gegen die Menschenrechte begangen worden sind. Sie machen diese Angriffe und werden nicht bestraft. Die Rekrutierung und Verwendung von Minderjährigen für Kriegszwecke verstößt das Internationale Menschenrecht und die Menschenrechte im Allgemeinen und wird als ein Kriegsverbrechen gesehen. Das zweite Zusatzprotokoll zu den Genfer Konventionen, das in nicht internationalen Konflikten anwendbar ist, verbietet sowohl staatlichen als auch nichtstaatlichen Gruppen die Rekrutierung oder den Einsatz von Kindern unter 15 Jahren in bewaffneten Konflikten. Obwohl Syrien dieses zweite Protokoll nicht unterzeichnet hat, gilt dieses Verbot bereits als Völkergewohnheitsrecht und impliziert daher alle Konfliktparteien.

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MITTLERER OSTEN Im Nahen Osten haben diese Kinder das Pech, dass sie freiwillig oder pflichtig zu diesen terroristischen Gruppen angehören müssen, nur weil sie in diesem Gebiet geboren oder vertrieben worden sind. Diese Kleinen werden indoktriniert, um in diesem Krieg zu kämpfen und sind Mini-Krieger, die von echten Fanatikern in der Kunst des Krieges ausgebildet werden. Für sie ist diese Indoktrination ein Fach in den Schulen, wo ISIS schon eingeführt worden ist. Der Krieg ist kein Spiel. Kinder werden jedoch benutzt, um Bomben zu tragen: Sie sind Frontkrieger, Infiltrierte oder glückliche Diener ihrer erwachsenen MudschaheddinIdole. Viele von ihnen sind bereits Teenager, die weiterhin mit großer Leidenschaft gegen die mutmaßliche Invasion der internationalen Koalition kämpfen. Einige der Teenager, die auf dem Schlachtfeld überlebt haben, sind echte Killermaschinen geworden. Sie bekommen weiterhin eine militärische Ausbildung in verschiedenen Bereichen, wie z.B. in der Herstellung von Bomben, im Bereich von Waffeneinsatz, Kampftechniken, und Einige sind sogar als Leiter einer kleinen Truppe befördert worden. Irgendwann werden diese Kinder Jugendliche und danach Erwachsenen sein, die weiterhin geradeaus und ohne zu zittern kämpfen werden, da sie schon einer brutalen Indoktrination bekommen haben. Ihr Ziel ist das islamische Kalifat: Sie sind überzeugt, dass, wenn sie in der Schlacht umkommen, werden sie auch besiegen, weil sie mit der Janna (Paradies) belohnt werden. Es gibt erschreckende Berichten und Zahlen, die von dem Einsatz von Minderjährigen und Heranwachsenden durch ISIS und andere Terrorgruppen im Nahen Osten sprechen: Sie begehen Angriffe und Kämpfe für dieses sog. „Ideal“. Die erste bekannte Haft stammt aus dem Jahr 2004, als ein10jähriger Kind mit einem Sprengstoffgürtel in der letzten Sekunde vor israelischen Soldaten aufgibt, die Bombe zu detonieren. ISIS benutzt Kinder dafür seit dem Sommer 2014.

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DER WESTEN Im Westen tauchen immer mehr Fälle von westlichen Minderjährigen, die mit der Finanzierung und Rekrutierung für ISIS verbunden sind. Sie gehören zur zweiten und dritten Generation und leben in europäischen Städten. Es wird angenommen, sie sind gut mit ihren Familien angesiedelt, aber aus irgendeinem Grund, fühlen sich nicht in die westliche Welt integriert. Dieser Mangel an Zugehörigkeit ist die Quelle seiner Bewunderung für den Dschihadismus. Ein guter Prozentsatz schließt sich der Terrorgruppe an und glaubt, dass sie der richtige Weg ist. Deshalb reisen sie in Konfliktgebiete und vereinigen sich mit ISIS. Es ist bekannt, dass in Frankreich 9,300 Leute von der Polizei gesucht werden: 850 davon sind Schüler. Die Regierung hat für jede der 13 Regionen des Landes ein Entradikalisierungzentrum errichtet, die den Namen von „Bürgerschafts- und Wiederein-

gliederungszentren“ bekommen haben. Ein Teil dieser Kinder, die sich tatsächlich nach militärischen Strategien richten, infiltrieren sie sich in einer Stadt und wartet auf ihre Aktivierung. Inzwischen haben sie die Aufgabe, alle möglichen taktischen Informationen zu sammeln. Diese Aktivierung könnte morgen, nächste Woche oder nächstes Jahr sein. Es ist wesentlich, dass die Gesellschaft informiert wird, damit die Handlungen, die in einer gegenwärtigen oder nicht allzu fernen Zukunft von dieser terroristischen Gruppe im westlichen Territorium ausgeführt werden könnte, verhindert werden. Kinder sind die Zukunft der heutigen Gesellschaft. Deswegen ist es heute unsere Aufgabe, sie eine Zukunft voller Frieden zu bieten. (*) Aus „Triarius“, einer Veröffentlichung vom hispanoamerikanischen Forschungszentrum internationales Terrorismus.

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Terroranschläge auf der der Welt Anschlagsversuche und Terroranschläge laut einer Studie von Spezialisten der University of Maryland, die im Jahre 2016 gemacht wurde.

Opfer

(ohne die Angreifer zu berücksichtigen) 100 200 300 Konzentration von Angriffen:

Fahrzeuge, dia als Waffen verwendet wurden 22. März 2017 London Westminstert Gefahrene Strecke 5 Tote, Ca. 350 Meter darunter ein erstochener Polizist

Hohe Konzentration Niedrige Konzentration

Etwa 500 Meter

3. Juni 2017 London-Brücke 8 Tote, mindestens 50 Verletzte 17. August 2017 Die Ramblas 600 Meter

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Hauptangriffe in Europa in den letzten 2 Jahren

Barcelona

13 Tote, mehr als 50 Verletzte*


Bombe

Stockholm

Geiselnahme

Überfall

7 April 2017

5 Tote, etwa 15 Mehrere hundert Verwundete in Meter einer Fußgängerzone gefahrens

Berlin

19. Dez 2016.

12 Tote auf einem 70 bis Weihnachtsmarkt, 80 Meter darunter der polnische Fahrer, der erschossen wurde

Nizza

14. Juli 2016

86 Tote, auf der Promenade des Anglais 1,9 km

Unbekannt / Andere

Quelle: „Nationales Konsortium zur Untersuchung von Terrorismus und Reaktionen auf Terrorismus an der Universität von Maryland“

Mord mit Waffe

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ach einigen Wochen relativer Ruhe griff die Terrorgruppe ISIS erneut in einer europäischen Stadt an. Wie bei früheren Gelegenheiten tat sie gegen die Zivilbevölkerung: Unschuldige Menschen, die nichts mit ihrem Krieg zu tun haben. MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE RÜCKKEHR

DES BLUTIGEN ISIS


International

Diese Mal wurde Barcelona von der Terrorgruppe angegriffen. Ein Fahrzeug wurde gegen Dutzende von bummelnden Leuten gestartet, die gemächlich auf der belebtesten Straße in dieser spanischen Stadt „Las Ramblas“ spazieren gingen. Dieser Angriff hatte dreizehn Tote und Dutzende von Verletzten als Ergebnis. Wie in früheren Fällen hat der Angriff die Sicherheitssysteme und die Opfer selbst überrascht. Die Vorgehensweise dieser Angriffe lässt

uns befürchten, dass überall auf der Welt und gegen jede Bevölkerungsgruppe neue Angriffe stattfinden können. Dabei handelt es sich um Straftaten, die von den Nachrichtendiensten nicht rechtzeitig entdeckt werden können. Offensichtlich ist es das Ziel von ISIS, Ziele mit einer großen Medienwirkung (wie z.B. Touristenorte) zu finden, an denen man mit minimalen Ressourcen viele Schaden verursachen kann. Nach der Meinung von Experten besteht die Idee darin, mit einem minimalen Aufwand den Terror zu verbreiten und globale Auswirkungen zu erzielen. “Genauso wie jeder touristischen Stadt ist Barcelona ein attraktiver Ort für den Terrorismus, da die Wirkung und den Einfluss stärker ist, weil es sich von einer symbolischen Stadt handelt“, sagt Sebastián Bitar, außerordentlicher Professor an der Regierungsschule der Universität von Los Andes. Die Art der Angriffe offenbart ein gemeinsames Muster und ist eine besorgniserregende Perspektive für alle Länder der westlichen Welt geworden. Die erste Charakteristik, dass man festgestellt hat, ist, dass diese Angriffe nicht bald verschwinden werden. Das zweite Merkmal ist es, dass sie irgendwo geschehen können, wo es eine gute Anzahl von Leuten sich versammelt hat. Die Menschenmassen, in denen es keine große Sicherheit gibt, werden als Ziele gesehen, genauso wie es in Barcelona geschehen ist. Nach den Anschlägen in London und bei einem Konzert in Nizza und Stockholm haben

die Geheimdienste europäischer Länder ihre Antennen geschärft, obwohl sie bis jetzt nicht geschafft haben, alles zu verhindern, denn materiell ist das unmöglich. Laut Experten haben die Terroristen eine neue Art von Offensive entwickelt. Die Menschen sind an die Angriffe vom sog. „traditionellen Terrorismus“, d.h. an Bomben, Chemikalien oder Entführungen von Flugzeugen gewöhnt, aber sind nicht für die neuen Angriffe vorbereitet, in denen Fahrzeuge Massenmenschen angreifen. Barcelona hatte einen Antiterror-Alarm der Stufe vier, aber das verhinderte diese Art von Angriff nicht, bei dem keine weitere Vorbereitung erforderlich war. Nur eine Entscheidung und ein Fahrzeug waren notwendig: „Hier kauft man keinen Sprengstoff oder muss in fortgeschrittenen Artefakt-Techniken trainiert sein: Man muss nicht reisen, man muss kein Flugzeug fliegen können wie im Fall von den Twin Towers und man muss nichts über Chemie oder über andere Themen wissen, so dass sie leicht begangen werden können“, sagt Bitar. Diese Angriffe können von jemandem begangen werden, der einen Van hat, wie es am Donnerstag, dem 17. August an einem emblematischen Ort in Barcelona geschehen ist. Nach Meinung der Analysten dürfte der Angreifer sogar keine sehr enge Verbindung mit dem Islamischen Staat gehabt haben, um den Angriff vorbereiten zu können. Der Krieg gegen den internationalen Terrorismus ist noch lange nicht vorbei.

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ie menschliche Rasse lebt in Zeiten von Gefahr, Angst und Mangel an Sicherheit. Wir alle mussten inmitten vieler Konflikte, Schmerzen und Qualen weiter leben, von denen niemand - auch nicht das Gottes Volk - befreit ist, wenn wir Traurigkeit, Krise und Sorgen erleben müssen.

Carmen Valencia

Der Herr hat uns gewarnt. Johannes 16:33 sagt Folgendes: „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ Er stellt sich jedoch als unseren allmächtigen Gott dar: Er ist derjenige, der jede schwierige Situation ändern kann und uns helfen kann, in diesen schwierigen Momenten des Leidens stark zu bleiben. Unsere wahre Sicherheit, Stärke und Zuversicht liegen nicht in dem, was uns umgibt. Sie basiert sich nicht auf Situationen und stützt sich auch nicht auf dem, was wir sehen und hören können, sondern auf einem, der über den Umständen liegt. „Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Jehova, stark und gewaltig; Jehova, im Kampf gewaltig“ (Psalm 24:8) „Mehr als das Tosen vieler Wasser, gewaltiger als die Brandung des Meeres ist gewaltig Jehova in der Höhe“ (Psalm 93:4). Der Berg im Gottes Wort symbolisiert die Stärke, eine Stützmauer, eine Festung, einen Turm. Für die Antike waren die Berge ein Symbol für Sicherheit, Schutz und Stärke. Die Engel kamen nach Sodom, um sie nach Gottes Gebot zu zerstören. Sie führten Lot und seine Familie aus der Stadt und sagten: „Rette dich, es geht um dein Leben! Sieh dich nicht um und bleib im MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DER HERR WIRD DIE SZENE LA VERÄNDERN


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ganzen Umkreis nicht stehen! Rette dich ins Gebirge, sonst wirst du weggerafft!”(1. Mose 19,17). Die Apostel Jesu näherten sich ihm, als er auf dem Ölberg saß, und fragten ihn, wann sein zweites Kommen und das Ende des Jahrhunderts sein würden. Dann begann Jesus ihnen zu sagen, welche Zeichen vor dem Ende kommen wür-

den. Wenn sie diese Dinge sehen, sollen sie von dort flüchten. Darauf weist Matthäus 24,16 hin: „Dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen.“ Der Berg repräsentiert daher die Festigkeit und Stabilität. Für das Gottes Volk waren die Berge nicht mehr ein Symbol der Befestigung. Psalm 46 wurde für das Volk Israel in ei-

nem sehr schwierigen Moment inmitten einer Krise geschrieben und stellt fest, dass, selbst wenn die Berge zittern und die Erde entfernt wird, bleibt und ist der Herr unser Schutz, unserer befestigte Zuflucht. Die dargestellte Szene ist verheerend. Die Sprache, die in diesem Psalm verwendet wird, beschreibt das Ausmaß der Situation bis zu dem Punkt, dass, was alles als si-

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cher gesehen worden war, nicht mehr so ist. Wir fanden dort, dass die Stärke, das Symbol der Sicherheit und des Schutzes, die unbeweglich schien, Schwäche vor ihnen zeigt. An diesem Punkt sind die Dimension, die Ernsthaftigkeit und die Härte der Situation deutlich klar. Es gibt Momente im Leben, in denen das, was wir für unerschütterlich gehalten haben, vor unseren Augen zerbröselt. Zeiten, in denen die Solidität, die Festigkeit und die Sicherheit, die auf der Vertrauen beruht haben, zusammenbrechen: So lässt uns Gott verstehen, dass inmitten der Bedrängnis nichts fest ist, wie es auch scheinen mag. So wird der Moment kommen, wenn alles vor unseren Augen bröckelt wird und in der Weise werden wir behaupten, dass der einzige unbewegliche Gott ist, weil er allein uns Schutz, Sicherheit und Hilfe geben kann. Gott ist unser Vertrauen Inmitten dieses zerstörerischen Panoramas, der äußerst schwierigen Umstände, in denen es keine Hoffnung, keinen Ausgang oder keine Sicherheit zu geben scheint; inmitten dieser Sturmes, wo die Wellen toben, wo nichts ist, wo das Land und die Berge geschüttelt sind, kommt ein Ausruf aus dem tiefsten Herzen dieses Sängers, ohne Zweifel, der vertrauensvoll sagt: Gott ist unsere Zuflucht! Der Autor unseres Vertrauens Das Erste, was hervorgehoben werden muss, ist, wer der Autor dieses Vertrauens ist und von wem diese Sicherheit abhängt. Seine Hilfe lässt uns nicht fürchten und bekräftigt uns, damit es keine Zweifel gibt. Deshalb sollte man den Gott wiederholen: „Gott ist der Unerschütterliche, der niemals aufhören wird, stark im Kampf zu sein!“ Wenn man Gott hat, braucht man nicht die Berge Sie konnten schütteln, entfernt werden, aber er wäre in Sicherheit. Psalm 125,1: „Diejenigen, die auf den Herrn vertrauen, sind wie der Zionsberg: Niemals wankt er, er bleibt in Ewigkeit.“ Psalm 118: 8: „Besser, sich zu bergen bei Jehova, als zu vertrauen auf Menschen.“ Gott ist unsere Wasserquelle Dieser Psalm erzählt uns auch von einem Fluss. Psalm 46,4: „Dennoch soll die MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.“ Die große Angst vor einer östlichen Stadt in Kriegszeiten war die Wasserversorgung. Wenn das sicher war, könnte die Stadt für unbestimmte Zeit widerstehen. Wir finden wunderbar heraus, dass Jerusalem, die Stadt Gottes, mit Wasser versorgt war, was bedeutet, dass in der Mitte von der Situation, die durchlebt werden musste, es eine göttliche Vorsehung von Gnade und

Barmherzigkeit gab, die sie dazu bringen würde, sich dem Ende zu widersetzen. Gott ist inmitten der Situation Wer war in diesem Fluss, der die Stadt jubelte, obwohl sie ausging und dort Dunkelheit und Bedrängnis gab, geschlagen und beunruhigt wurde? Psalm 46,5: „Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.“ Er ist die Quelle des lebendigen Wassers Jeremia 2:13: „Denn mein Volk hat dop-


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peltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten.“ 2. Korinther 13: 5: „Fragt euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prüft euch selbst! Erfahrt ihr nicht an euch selbst, dass Jesus Christus in euch ist? Sonst hättet ihr ja schon versagt.” 2. Korinther 13,11: „Im Übrigen, Brüder und Schwestern, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden! Dann wird der Gott

der Liebe und des Friedens mit euch sein.“ Wenn er bei uns ist, gibt es Vorräte, um den Schmerz zu beruhigen und die Probleme zu lösen. Außerdem wird es Freude und Jubel geben. Johannes 7:38: „Wer an mich glaubt! Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.“ Johannes 4:14: „Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer

Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ Sie haben die reichlichste und lebendigste Quelle, um zu liefern, was benötigt wird. Gott ist unsere Zuflucht Da dieser Fluss in der Mitte von Jerusalem war, konnten sie mit Gewissheit ausrufen: Gott ist unsere Zuflucht!, Synonym für Schutz, Verheißung Gottes. Jesaja 31,5: „Wie Vögel im Flug, so wird Jehova der Heerscharen Jerusalem schützen: schützen und er wird befreien, verschonen und er wird retten.“ Psalm 121: 5: „Jehova ist dein Hüter; Jehova gibt dir Schatten zu deiner Rechten.“ Psalm 91: 1-4: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu Jehova: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue.“ Psalm 57: 1: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis dass das Unglück vorübergehe.“ Gott ist unsere Stärke Gott interessiert sich für unsere Lasten, unsere Krisen, unsere Bedrängnis. Er kennt seinen Schmerz, das ist wichtig für Gott. Er hat dich nicht aus den Augen verloren, wenn du mitten im Sturm bist. Jesaja 26: 4: „Verlasst euch stets auf Jehova; denn Jehova, der Herr, ist ein ewiger Fels.“ Epheser 6:10: „Zuletzt, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.“ Philipper 4:13: „Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.“ Welche sind Ihre Sorgen? Ihre Familie? Ihr Ehemann? Ihre Schulden? Haben Sie einen geliebten Menschen verloren? Gott kennt jeder von diesen Situationen. Jesaja 32: 2: „Jeder von ihnen wird wie ein Zufluchtsort vor dem Sturm sein, wie ein Versteck vor Starkregen, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines mächtigen Felsens im erschöpften Land.“ Er ist Ihr Schutz und wird immer Ihre Stärke sein!

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lle Menschen in einem Land müssen über eine Gesundheitsversorgung verfügen, die zeitnah zugänglich sein muss und qualitativ eine hochwertige Versorgung erhalten muss, wobei nur die Bedürfnisse und nicht das Einkommen berücksichtigt werden müssen. Wálter Menchola Vásquez (*)

Die Gesundheit, die Bildung und die soziale Sicherheit gelten heute als ein Menschenrecht der zweiten Generation und ist in der Verfassung vieler Länder der Welt geweiht. Es gibt keine Debatte über diesen Aspekt, aber es besteht schon eine Diskussion, wie dieser Kompromiss zwischen dem Staat und seinen Bürgern eingeführt werden muss. Wenn wir die Situation vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachten, wird es immer schwierig sein, genügende Ressourcen zu finden, um alle Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken. Aber, wenn wir das Nachfragemanagement betrachten und priorisieren, werden wir sehen, dass seine Befriedigung möglich ist. Andererseits ist es moralisch und wirtschaftlich wesentlich, dass diese Gesundheitsversicherung der ganzen Bevölkerung gewährleistet wird. Die Allgemeine Krankenversicherung (AUS) hat diese Aufgabe. In diesem Zusammenhang unterstützt sie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und setzt sich für deren Umsetzung ein. Dr. Margaret Chan sagte Folgendes in ihrer Rede an die 65. Weltgesundheitsversammlung im Mai 2012: „Eine Deckung weltweit ist das leistungsstärkste Konzept, dass die öffentliche Gesundheit den Familien und der Allgemeinheit anbieten kann.”

WARUM IST ES SO? Im Jahre 2005 haben sich alle Mitgliedstaaten der WHO verpflichtet, eine Allgemeine Krankenversicherung (AUS) zu schaffen. Diese Verpflichtung war ein gemeinsamer Ausdruck der Überzeugung, dass alle Menschen Zugang zu den von ihnen benötigten MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE

GESUNDHEITSVERSICHERUNGEN

AUF DER WELT


wohlbefinden

die Verwirklichung dieses Grundrechts weiter zu verzögern, denn es ist notwendig, das jetzt zu machen und umzusetzen. Wenn die Nachfrage nach den Bedürfnissen und den Gesundheitssystemen effizient und effektiv geführt werden, ist es möglich, dass sogar die Schwächsten und Ärmsten Zugang zu einer Gesundheitsversorgung haben, ohne dass dies wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich bringt (WHO, 2013).

Gesundheitsdiensten haben sollten, ohne dass sie dabei nicht ärmer werden müssen. Für diese Allgemeine Krankenversicherung (AUS) zu arbeiten, ist ein wirkungsvolles Mittel, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der menschlichen Entwicklung zu verbessern und zu fördern. Auf der Suche nach einer größeren sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung haben

die Länder dieses Recht in verschiedenen Gesundheitsmodelle und -systeme integriert. Es basiert sich auf die soziale Sicherheit, auf die nationalen Gesundheitssysteme oder auf eine gemischte Form. Ziel ist es, dass alle Bürger Deckung und Zugang zu qualitätsvollen Gesundheitsdiensten und Pflege in jeder Hinsicht haben. Es gibt keinen Grund oder keine Ausrede,

WICHTIGE GRUNDSÄTZE • Universalität: Alle Bürger eines Landes oder eines Territoriums müssen in allen Lebensphasen Zugang zu den Gesundheitsdiensten ohne Diskriminierung haben. • Solidarität: Dieser Finanzierungsmechanismus funktioniert durch den Ausgleich von Beiträgen zwischen Gruppen, die ein höheres wirtschaftliches Einkommen haben und denjenigen, die ein niedrigeres Einkommen beziehen. • Gleichheit: Gesundheitsdienste werden entsprechend den Bedürfnissen jeder Person bereitgestellt und geben den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen mit den geringsten Ressourcen Vorrang. • Qualität: Gesundheitsdienste müssen mit Qualität versorgt werden, ohne die Sicherheit des Benutzers zu gefährden. • Verfügbarkeit: Gesundheitsdienste müssen strategisch gelegen und für die Bürger zugänglich sein. Wir müssen daran denken, dass es drei wesentliche Elemente bei der Gestaltung und Überwachung der Allgemeinen Krankenversicherung (AUS) gibt: a) Vollständige Identifizierung der versicherten Person, b) Gesundheitsdienste, die einbezogen werden sollten, und c) Anteil der Ausgaben, die gedeckt werden müssen. Obwohl die drei Elemente wichtig sind, ist das Erste zweifellos die Grundlage der Allgemeinen Krankenversicherung (AUS). Schließlich müssen wir uns vor Augen halten, dass die sozialen Determinanten der Gesundheit die wesentlichen Faktoren für einen guten Gesundheitszustand von Menschen, Familien und der Gemeinschaft sind und, dass Gesundheitssysteme ein kleiner, aber wichtiger Aspekt bei der Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Menschen sind.

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K

onzentriert auf die Analyse des Vaterunsers, dem Kern vom 6. Kapitel des Matthäusevangeliums, stellt die Veröffentlichung von Pastor John MacArthur die Haltung dar, die alle Christen in Bezug auf ihre Kommunikation mit dem Herrn haben sollten. Für Christen ist das Beten ist wie Atmen. Zum Atmen muss man nicht denken, denn die Atmosphäre um herum Druck auf die Lungen ausübt und uns zum Atmen zwingt. Deshalb ist es schwieriger, den Atem anzuhalten als zu atmen. Auch wenn man zur Gottes Familie gehört, tritt man in eine spirituelle Atmosphäre ein, in der die Gottes Gegenwart und Gnade unser Leben beeinflussen. Das Gebet ist die normale Antwort auf diesen Druck. Als Gläubige sind wir alle in die göttliche Atmosphäre eingetreten, um die Luft des Gebets zu atmen. Nur dann können wir die Dunkelheit der Welt überleben. Das im Jahre 2006 vom amerikanischen Pastor John MacArthur veröffentlichte Buch „Allein mit Gott” zeigt die Haltung, die alle Gläubigen in Bezug auf ihre Kommunikation mit dem Herrn haben sollten.Basierend auf dem Buch „Das Gebetsmodell von Jesus“, geschrieben von MacArthur im Jahre 1981, stellt die Publikation auch fest, dass Nachfolger von Jesus Christus ein Herz haben müssen, das sich auf den Schöpfer konzentrieren muss, damit die Vereinigung mit ihm eine natürliche und gemeinsame Funktion ihrer Existenzen wird. Die Juden des Alten Testaments wollten beten, weil sie glaubten, Gott wollte, dass sie zu Ihm kommen sollten. Sie fürchteten Gott nicht so wie die Heiden ihre Götter fürchteten. In der Tat sagten die Rabbiner, dass der Heilige sich nach den Gebeten der Rechtschaffenen sehnten sollte. Zweifellos haben sie diese Wahrheit aus Psalm 145,18 gezogen, die Folgendes sagt: „Der Herr ist denen nahe, die zu ihm beten und es ehrlich meinen“. Kein wahrer Jude mit einem rechten Geist zweifelte an der Priorität, die Gott dem Gebet einräumte. Die Rabbiner glaubten zu Recht, dass Gebet nicht nur eine Kommunikation mit Gott war, sondern auch eine mächtige Waffe, die MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ALLEIN

MIT GOTT ihre Macht freisetzte“. Im einleitenden Teil des Buches stellt MacArthur, einer der einflussreichsten Prediger des 20. Jahrhunderts in Amerika, über das Gebet fest, dass „jede Generation der Notwendigkeit einer Neupriorisierung gegenübersteht und, dass es notwendig ist, die korrupte oder verwirrte Wahrnehmung des Gebets zu reinigen“. Für viele ist das einfach durch pragmatische Maßnahmen ersetzt worden. Die Funktion hebt die Gemeinschaft mit Gott auf; die Hektik verdrängt die Kommunikation. Für Andere gibt es keine Bewunderung mehr.” Die Kirche hat nur eine Aufgabe in der Welt: Dass die Menschen, die dazu bestimmt sind, die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen, dazu gebracht werden, Jesus Christus kennenzulernen, damit sie eine Ewigkeit im Himmel leben können. Wenn Menschen in einer kommunistischen Regierung oder in einer Demokratie unter einem Tyrannen oder einem wohlwollenden Diktator sterben und der Meinung sind, dass Homosexualität richtig oder falsch ist, oder daran glauben, dass die Abtreibung ein Grundrecht einer Frau oder einfach ein Massenmord ist, hat das nichts zu tun, wo man die Ewigkeit verbringen wird. Wenn man nie Christus im Leben kennengelernt hat und ihn nie als Herr und Erlöser empfangen hat, wird man die Ewigkeit in der Hölle verbringen.

DER PAGANISMUS Das Buch richtet sich nach dem Vaterunser, dem Kern von Kapitel 6 des Matthäusevangeliums und analysiert in seinem zentralen Teil jeden Satz des Gebetsmodells, das Jesus seinen Jüngern vor der Kreuzigung dargeboten hatte. In diesem Sinne entdeckt der Leser, dass der Gottes Sohn durch eine Kommunikation mit wesentlichen Elementen mit dem Allmächtigen die Aufmerksamkeit der evangelikalen Gemeinschaft im Herrn, in seiner Anbetung, in seinem Mut und in seiner Herrlichkeit kanalisiert. Unser Stolz ist das größte Hindernis, das wir

überwinden müssen, bevor wir beten können, denn sonst kann der Gottes Wille in unserem Leben nicht gefüllt werden. Der Stolz veranlasste Satan, sich gegen Gott aufzulehnen und, dass die Ungläubigen Gott abgelehnt haben. Wenn man den Gottes Willen mit Glauben annimmt und dafür betet, muss man seine eigenen Willen für den Gotten Willen ersetzen. Der Apostel Paulus sagt uns, wie wir das tun sollen: „Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, dass Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird“. Wenn man jeden Tag die Radiosendung „Gnade für euch“ von Pastor MacArthur hört, der mehr als 150 Bücher herausgegeben hat, weist er dort darauf hin, dass das Buch „Allein mit Gott“ uns hilft, die Kraft und Leidenschaft aufzudecken, die die Zeit in Intimität mit dem Allmächtigen uns geben kann. Er weist auch darauf hin, dass das Gebet sowohl eine Bestätigung der Souverä-


literatur

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MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

nität, Gerechtigkeit und Majestät Gottes als auch eine Übung ist, um seine Wünsche und Absichten seinem Willen anzupassen. So wie das Heidentum die große Plage Indiens, Afrikas und vieler anderer Teile der Welt gewesen ist, war das Christentum ein Segen. Obwohl Europa und die Vereinigten Staaten von Amerika im biblischen Sinne nie ganz christlich gewesen sind, sind sie wegen des christlichen Einflusses auf die Philosophie sowie auf die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Normen immer enorm gesegnet worden. Jedoch hat der degradierte Begriff des menschlichen Lebens, der durch die wachsende legale und soziale Billigung von der Abtreibung, Kindestötung und Euthanasie in der Familie reflektiert wird, diesen Einfluss stark geschwächt.

DIE PURIFIKATION Dieses Buch, aufgeteilt in drei Teile (einer, der sich mit der lebenswichtigen Notwendigkeit eines unaufhörlichen Gebets beschäftigt; einer zweiter Teil, der das von Jesus von Nazareth geschaffte Gebet von Anfang bis zum Ende analysiert und ein letzter Teil, der die richtigen Gebetssachen definiert), entdeckt die Kraft und Leidenschaft des Gebets wieder. Außerdem hat es auch einen Schlussvermerk, der als Selbststudium für eine persönliche Reflexion oder für eine Gruppendiskussion zu den Themen gilt, und den Lesern hilft, anzuwenden, was die am Tag gelernt haben. Das Waschen der Füße durch Jesus war mehr als ein Beispiel für Demut: Es war auch eine Darstellung der Vergebung Gottes für diejenigen, die

bereits errettet sind. Der Schmutz an den Füßen symbolisiert die tägliche Oberflächenkontamination der Sünde, die wir erfahren, wenn wir durch die Dinge des Lebens gehen. Sünde macht uns nicht völlig schmutzig, noch kann es, weil wir ständig gereinigt wurden. Die gerichtliche Reinigung, die in der Regeneration stattfindet, braucht nicht wiederholt zu werden, aber die tägliche Reinigung ist notwendig, weil wir nicht täglich die vollkommene Heiligkeit Gottes erreichen. John MacArthur, der am 19. Juni 1939 geboren wurde, ist für seine Art und Weise bekannt, das Evangelium in einer erklärenden und dynamischen Weise zu predigen. „Allein mit Gott“ ist nur ein Teil seiner umfangreichen Arbeit für die Verbreitung der Botschaft des Herrn. Noch dazu ist er auch für Bücher wie „Das Bibelstudium nach MacArthur“, das mehr als eine Million Exemplare verkaufte,

Die Kirche hat nur eine Aufgabe in der Welt: Dass die Menschen, die dazu bestimmt sind, die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen, dazu gebracht werden, Jesus Christus kennenzulernen, damit sie eine Ewigkeit im Himmel leben können. „Zwölf ganz normale Menschen“, „Ein einfaches Christentum“, „Ich glaube an Jesus“ sowie für eine Reihe von Kommentaren zum Neuen Testament sehr berühmt geworden. Wenn Sie beten, warum machen Sie das wie üblich? Sollten wir heute in einer evangelischen Kirche eine Umfrage über die Themen machen, für die es am meisten gebeten wird, würden wir identifizieren, dass die meisten Gebeten falsch, kurzsichtig und egoistisch sind. Typischerweise beten wir für unsere Gesundheit, unser Glück und unseren Erfolg. Wir beten für unser persönliches Wohlbefinden. Wir beten für Lösungen, die alle physischen Probleme des Lebens heilen sollen (das heißt: wir beten für Gesundheit, für eine Wohnung, eine Arbeitsstelle, ein Auto, einen Mann, eine Frau, für Kinder, eine Beförderung bei der Arbeit, für Geld, usw.). Trotz diese Dinge wichtig sind, sind sie tatsächlich nicht prioritär in der Liste vom Gottes Reich.

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as Lied, das 1937 vom Komponist Thomas Andrew Dorsey geschrieben wurde, war eine der ersten christlichen Aufnahmen, von der Millionen Kopien verkauft wurden. Ebenfalls war die Hymne in den 50er in den USA sehr beliebt.

„Es wird Frieden für mich geben“ (Peace in the Valley), 1937 veröffentlicht, war eine der ersten christlichen Aufnahmen, deren Verkauf die große Summe von 1 Million Kopien übertraf. Außerdem war das Lied eine der beliebtesten religiösen Kompositionen des letzten Jahrhunderts. Das Werk, das vom US-amerikanischen Komponisten Thomas Andrew Dorsey - dem „Vater der Gospelmusik“ - geschrieben wurde, hat eine beeindruckende Geschichte, die von der Ruhe erzählt, mit der Jesus die Menschen verseht, die Vertrauen und Glauben an sein Wort haben. Dorseys Gedicht, das für die Sängerin Mahalia Jackson - eine der einflussreichsten christlichen Künstlerinnen weltweit - geschrieben wurde, entstand als der Autor durch den Süden Indianas reiste. Diesbezüglich erzählte er mal: „Ich saß im Zug und sah Pferde, Kühe und Lämmer, die in einem kleinen Tal grasten. Alles sah so ruhig aus und ich fragte mich dann: ´Was ist los mit der Menschheit? Warum können wir nicht in Frieden leben? ´ Aus diesen Gedanken stand die Hymne“. Das Lied wurde vom Solisten Red Foley bekannt gemacht, der 1951 einen Remix davon machte. In den USA wurde es in den 50er sehr beliebt und dann verbreitete sich der Erfolg des Lieds weltweit. Als er bezüglich des errungenen Erfolgs seines Gedichts befragt wurde, meinte er: „Ich werde nie den Jungen vergessen, der auf einer staubigen Autobahn der Insel Andros, Teil von der Bahamas, barfuß die Verse sang, die ich geschrieben hatte“. Dorsey, der am 1. Juli 1899 in Georgia geboren wurde, kultivierte einen neuen Stil, der die Verherrlichung Gottes mit dem Jazz und den Blues kombinierte. Seine Lieder, die von den Gläubigen und ihrer Beziehung MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ES WIRD FRIEDEN

FÜR MICH GEBEN


musik

Es wird Frieden für mich geben 1 Nun bin ich müde und erschöpft aber ich muss weitergehen, bis der Herr kommt und mich ruft, mich zu sich ruft. Refrain Eines Tages wird es Frieden für mich geben, dort im Tal. Es wird Frieden für mich geben – Gott, ich bete darum. Keine Traurigkeit, keine Sorgen, Kein Ärger, denn Ärger hatte ich genug. Es wird Frieden für mich geben, dort im Tal. 2 Nun der Morgen ist so hell und die Lampen, alle leuchten und Nacht und Meer sind schwarz. 3 Nun die Bären werden sanft und die Wölfe zahm. Und der Löwe soll sich niederlegen neben das Lamm. Und alle Bestien dieser Wildnis werden von Kind angezündet. Und ich werde mich ändern weg von dieser Kreatur, die ich bin.

zum Glauben und Gott erzählten, galten als „Dorseys“. Der Autor, hervorragender Klavierspieler und Anhänger Gottes seit seiner Kindheit, zeichnete sich vor allem im säkularen Kunstbereich dank einer fruchtbaren künstlichen Karriere, die er von 1918 bis

1932 aufbaute. Nachdem er sich von der nicht religiösen Musik getrennt hatte, widmete er sich völlig der Sache Gottes und stellte sein Talent in den Dienst des Herrn. Dorsey, am 23. Januar 1993 verstorben, förderte das Konzept des „Gospels“, das er einsetzte, um

den evangelischen Gesang zu bestimmen. Außerdem gründete er den Gospel-Verlag „Dorsey House of Music“, den ersten seiner Art. Danach, im Laufe der Jahre, wurde er zu einer berühmten Persönlichkeit. „Es wird Frieden für mich geben“, eine der erfolgreichsten Kompositionen Dorsey´s, erreichte die Spitze, als es von Elvis Presley gesungen wurde, der das Thema dem Volk in Ungarn widmete, das vor zwei Monaten zum Opfer der Unterdrückung der Sowjetischen Union geworden war. Später wurde das Lied ebenfalls von anderen Sängern wie Little Richard, Connie Francis, George Jones, Johnny Cash, Loretta Lynn, Dolly Parton, Ronnie Milsap und Tom Brumley interpretiert.

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C

harles Thomas Studd war ein hervorragender englischer Missionar, der sein Vermögen den Armen überließ und sich in den Dienst des Herrn stellte. Er predigte das Wort Gottes in Afrika, Indien und China.

Stephen Ross

Charles Thomas Studd war ein Diener Jesus, der das Wort Gottes in China, Indien und Afrika treu predigte. Sein Leben ist ein Glaubenszeichen für die christliche Gemeinde, die in ihm die Bedeutung davon sehen kann, dem Herrn zu folgen, ohne an Geld zu denken und zurückzuschauen. Studd, der am 2. Dezember 1860 im Schoß einer englischen aristokratischen Familie geboren wurde, verzichtete auf sein ganzes Eigentum, um es den Armen zu vermachten und dem Allmächtigen zu folgen. Er war ein emsiger evangelischer Anführer, der viele Missionskampagnen mit beachtlichem Erfolg durchführte. Drei davon zeichneten sich durch den Gewinn an Seelen besonders aus, den sie erzielten. Die erste Kampagne fand statt, als er zusammen mit Prediger Stanley Smith die Sieben von Cambridge, eine Studentengruppe, führte, die das Evangelium nach China im Jahr 1885 brachte. Die zweite Kampagne fand 1896 statt, als er verschiedene US-amerikanische Universitäten besuchte und dabei eine Friedensbotschaft mit sich brach. Die Letzte wurde 1910 durchgeführt, als er eine Rundreise durch die größte Zone Afrikas machte, die damals nicht christianisiert war: die Region zwischen dem Nil und dem Tschadsee.

BIST DU CHRIST? Charles war eins der drei Kinder von Edward Studd, einem reichen pensionierten Landwirt, der sein Vermögen in Indien aufgebaut hatte und nach England zurückgereist war, um es auszugeben. Doch nachdem er sich bei einer 1877 in England von Ira Sankey und Dwight Lyman Moody durchgeführten Kampagne zum Christentum bekehrt hatte, machte er sich große MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

EINER DER SIEBEN

VON CAMBRIDGE


glaubensheld

Sorgen um das geistliche Wohl seiner drei Kinder und beeinflusste sie, damit diese sich der Sache Gottes 1879, zwei Jahren vor seinem Tod, annahmen. Als Studd 16 Jahre alt war, wurde er zu einem erfahrenen Cricketspieler. Mit 19 Jahren wurde er zum Mannschaftskapitän des Eton College. Später spielte er als Profi-Spieler für das Trinity College, wo er als ein hervorragender Cricketspieler gilt. 1878 wurde Charles zu Hause beim Besuchs eines Predigers gerettet, der ihn aufforderte, sich dem Herrn zu widmen. „Bist du Christ?“, fragte er ihn. Seine Antwort war nicht überzeugend genug. Da setzte ihn der Prediger mit weiteren Fragen

In China erfuhr er, dass er viel Geld erben würde. Durch das Vorlesen des Wortes und viele Predigte spürte er, dass er sein ganzes Vermögen Jesus überlassen sollte. Diese war eine öffentliche Aussage von seinem festen Glauben an die Pläne Gottes.

unter Druck, bis er zugab, dass Jesus sein Erlöser war. Zeit später würde der Evangelist Folgendes über seine Bekehrung erzählen: „Ich kniete und dankte Gott. In diesem Moment traten Freude und Frieden in mein Leben ein und ich wusste, was es bedeutete, wiedergeboren zu sein, und die Bibel, die mir nicht so wichtig war, wurde zu allem für mich“. Er gab sich dem Herrn hin doch später erlebte er 6 Jahre lang einen Rückfall im Glauben. Diesbezüglich würde er eines Tages erklären: „Statt allen von der Liebe Jesus zu erzählen, bewahrte ich diese Wahrheit für mich. Das Ergebnis war, dass meine Liebe zu dem Christentum langsam kalt wurde, um Platz für die Liebe zu der Welt zu machen“. Inmitten der Zweifel und Widersprü-

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che Charles handelte der Herr im Leben des Missionars und nachdem einer seiner Brüder schwer krank wurde, führte er Charles zum Evangelisten Moody. Als er ihn hörte, vereinigte sich der Herr mit ihm wieder und gab ihm die Freude der Erlösung zurück. Nach seiner Rückkehr zum Christentum handelte der Schöpfer weiter in seinem Leben und schickte ihn nach China, um das Wort zu predigen. Charles war einer der sieben von Cambridge, die sich freiwillig dazu meldeten, die Frohe Botschaft nach China zu bringen. Im Februar 1885 lief sein Schiff nach Ostasien aus. Als er schon da war, lernte er zusammen mit den anderen die chinesische Sprache und kamen mit der lokalen Kultur gut zurecht. In China erfuhr er, dass er viel Geld erben würde. Durch das Vorlesen des Wortes und viele Predigte spürte er, dass er sein ganzes Vermögen Jesus überlassen sollte. Diese war keine hastige Entscheidung, sondern eine öffentliche Aussage von seinem festen Glauben an die Pläne Gottes. Bevor er den genauen Betrag seines Erbes kannte, schickte er Moody 5.000 Pfund Sterling, George Müller weitere 5.000 Pfund Sterling – 4.000 davon für die Missionsarbeit und 1.000 für die Waisen - und 15.000 zur Unterstützung anderer christlichen Missionare. In wenigen Monaten erfuhr er den genauen Betrag seines Vermögens und spendierte dann weitere Tausende. Am Ende blieben ihm nur etwa 3.400 Pfund Sterling übrig. Drei Jahre später heiratete er die irische Missionarin Priscilla Livingstone Stewart. Genau vor der Hochzeit zeigte er seiner Verlobten das übrige Geld seines Erbes. Da Sie ihm nicht nachstehen wollte, fragte sie ihn: „Was sagte der Herr zum reichen Jungen?“ Er antwortete: „Verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!“. In diesem Moment entschieden sie sich dafür, den Rest des Geldes dem Werk Jesus zu geben. Beide dienten den Herrn zehn Jahre lang im Zentrum des chinesischen Gebiets und erlebten eine Unmenge Gefahren und Schwierigkeiten bei ihrer Missionsarbeit. 1894 reisten sie aufgrund GesundheitsMISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

probleme nach England zurück, wo sie ihre Eigentümer der China-Inland-Mission (CIM) übergaben. Später, zwischen 1896 und 1897, besuchte Charles Studd verschiedene US-amerikanische Universitäten im Namen der vor kurzen gegründeten

Student Volunteer Movement for Foreign Missions. Diesbezüglich sagte der Prediger über eine der Versammlungen im Bucknell College von Pennsylvania: „Wir hatten ein wunderschönes Treffen mit den Studenten. Nach ein paar Hymnen und einem Ge-


glaubensheld

bet sprach ich 30 Minuten lang und dann knieten alle – der einer hinter dem anderen widmete sich Gott“.

INDIEN UND AFRIKA 1900 reiste Studd in den Süden Indiens, wo

er als Pastor in einer evangelischen Kirche wohnte, die in der Stadt Udhagamandalam lag, und blieb dort sechs Jahre lang. Seit dem Moment seiner Bekehrung hatte er die Verantwortung gespürt, das Evangelium nach Indien zu bringen.

Nach seiner Rückkehr nach England spürte er das Bedürfnis, Zentralafrika zu evangelisieren. Jedoch hatte er kein Geld und keine ärztliche Genehmigung. Deswegen ließ er seine Wünsche in den Händen Gottes und trat vor einem Komitee von Geschäftsmännern auf, das zugestimmt hatte, ihm bei seiner Mission zu unterstützen. Vor dieser Gruppe erklärte der Prediger: „Meine Herren, Gott hat mich gerufen und ich werde gehen. Ich werde eine Schneise durch den Urwald schlagen. Es kann gut sein, dass mein Grab nur ein Trittstein ist, auf den nachkommende Missionare treten können“. Nachdem er seine Frau und seine vier Tochter in England gelassen hatte, reiste er gegen den ärztlichen Rat ins Herz Afrikas im Jahr 1910, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1931 weiter arbeitete. Im afrikanischen Kontinent warf der Missionar viel Ertrag auf, während er gleichzeitig gegen die Krankheiten kämpfte. Ihm war wenig wichtig, dass er fast die Hälfte seiner Zähne verlor und viele Herzinfarkte erlitt. Er ertrug jede Härte wie ein guter Soldat des Herrn. In einem Brief an seine Familie gab dieser Anhänger Jesus einen letzten Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben: „Ich habe nur einige Anliegen der Freude: 1. Gott hat mich nach China gerufen, und ich bin trotz größter Widerstände von denen, die mich lieb hatten, seinem Ruf gefolgt. 2. Ich habe fröhlich so gehandelt, wie Christus es dem reichen jungen Mann befohlen hatte. 3. Ich bin dem Ruf Gottes gefolgt und habe 1910 die Reise mit dem Schiff nach Afrika allein angetreten und mein Leben für seine Arbeit aufgegeben, die nicht nur dem Sudan, sondern der ganzen unevangelisierten Welt zugutekommen sollte. Meine einzige Freude ist, dass ich die Arbeit, die Gott mir aufgetragen hat, nicht abgelehnt habe“. Ein bisschen später, um 22:30 Uhr in der Nacht des 16. Juli 1931, verstarb Charles Thomas Studd und ging in den Himmel zum Herrn, den er mit seinem ganzen Herzen geliebt und treu gedient hatte. Sein letztes Wort war „Halleluja“.

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arcos, der in seiner Kindheit von einem aggressiven alkoholischen Vater missbraucht worden war, der außerdem noch ein Casanova war, wurde mit der Zeit zu einem Mann mit denselben Süchten wie sein Vater. Er wollte seine Familie und Haus verlassen doch dann geschah etwas in seinem Leben, das sein Schicksal änderte und ihm bewies, dass der Glaube an den Herrn wertvoll ist. Susan Amau Foto: Archivo Familiar

15. März 2002, ganz in der Früh, Buenos Aires, Argentinien. Ein Mann weinte untröstlich in den Gängen eines Krankenhauses. Seine Tochter war geboren doch eine unangenehme Botschaft zerstörte seine Freude: das Mädchen war mit Gehirnparalyse geboren worden. Sobald sie die Welt sah, merkten die Ärzte, wie ernst diese böse Krankheit war und verordneten ihre Überweisung in die Notaufnahme, wo sie an ein künstliches Beatmungsgerät angeschlossen wurde. Die Krankenschwester gaben ihr allerlei ärztliche Betreuungen, doch die Lage wurde immer ernster und die Bemühungen waren anscheinend nutzlos. Ein Geflüster ließ sich langsam im Raum hören: „Sie wird es nicht schaffen. Sie wird es nicht schaffen“, sagten die Krankenschwester. Viele Stunden vergingen und ihr Schicksal schien besiegelt. Die Erstgeborene wies nur schwache Lebenzeichen auf. Der Vater, in tiefster Trauer versunken, hörte von dem Arzt, dass seine Tochter zu jedem Zeitpunkt sterben würde. „Bereiten Sie alle Formalitäten für die Bestattung vor“, sagte er ihm. Mit gebrochenem Herzen und fast vor Schmerzen sterbend, fühlte sich Marcos Cuéllar völlig alleine im härtesten Moment seines Lebens. Er konnte seiner Frau sowas doch nicht sagen, denn sie erholte sich erst von dem Kaiserschnitt und ihr Diabetes drohte damit, Vernarbung zu schwierigen. Andererseits war seine älteste 2-jährige MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

EIN WUNDER IM LEBEN

MARCOS


lebengeschichten

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Tochter zu Hause und wurde von jemanden aufgepasst, der nicht zur Familie gehörte und daher nicht vertraulich war. Verzweifelt weinte er stundenlang und fragte sich, was er wohl getan haben könnte, um so viel Leiden zu verdienen.

ZUHAUSE, DIE HÖLLE Marcos Cuéllar hatte in seiner Jugend schwierige Lagen ertragen müssen. Seine Geschichte war also alles außer glücklich. Als er 2 Jahre alt war, beschlossen seine Eltern, seine Heimatstadt Lanús in Buenos Aires zu verlassen und nach Formosa im Norden des Landes umzuziehen. Das dritte Kind von acht wuchs im Schoß einer wohlhabenden mittelschichtigen Familie auf. MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der Vater war ein Geschäftsmann, Inhaber von einer Supermärkte-Kette, der ihnen ein Scheinglück voller Luxus und Geld gab, das ihnen erlaubte, eine wichtige Stelle in der Gesellschaft zu besitzen. Jedoch hatte die Familie Probleme. Im Haus war das Zusammenleben unerträglich. Der Vater, Atanasio Cuéllar, war zu einem abscheulichen Mann für die Familie geworden. Er schlug seine Frau vor den verblüfften Augen seiner Kinder, die ebenfalls ständig bedroht wurden. Der Ehebruch und der Alkohol blendeten den Mann völlig und führten ihn zu einem zügellosen Leben. Die Geldverschwendung führte zur Ruine der Familie. Im Alter von 12 Jahren, als er noch in der Schule war, musste Marcos

eine große Verantwortung übernehmen: am Vormittag zu arbeiten und am Abend zu lernen. Im Alter von 14 Jahren dachte er, dass er Erwachsen genug war, um sich seinem Vater zu stellen. Er konnte es nicht ertragen, dass er seine Mutter schlug und versuchte, ihn zu stoppen. Doch der Vater geriet außer sich, versetzte ihn eine Tracht Prügel und ließ ihn auf dem Boden verblutend. Im Herzen Marcos entstand ein tiefer Hass und er beschloss, nie wieder seinem Vater nahezukommen.

RADIKALE ÄNDERUNG Eines Tages rief eine Nachbarin alle Kinder zu sich und lud sie zu einer Ferienbibelschule ein, die vor seinem Haus lag. Seine Geschwister baten um Erlaubnis, zu gehen und seine


lebengeschichten

Mutter stimmte zu. Nachdem die Bibelschule zu Ende war, sprach eins der Kinder zur Überraschung der ganzen Familie eine Phrase aus, die sich eher wie ein Urteil hörte: hen!

– Eines Tages werdet ihr alle zur Hölle ge-

Diese Worte schockierten die Familie und seine Mutter, Ana, ging am nächsten Tag in die Bibelschule, um herauszufinden, was man wohl dort ihrem Kind beigebracht hatte. Ihr wurde gesagt, dass alle ihre Kinder eine biblische Lehre bekommen hätten. Ihr wurde vieles erklärt und sie spürte auch, dass sich etwas in ihr änderte. Sie ließ zu, dass Jesus in ihr Herz eintrat

und kam mit einer neuen Perspektive der Welt nach Hause zurück. Ana war nie wieder dieselbe, sie gab ihrem Mann nie wieder eine wütende Antwort – trotz der Misshandlung. Sie sprach zu Gott und suchte eine Kirche, wo sie hingehen konnte. Sie hatte genügend Mut und Kraft, um jedes Hindernis zu Hause zu überwinden. Viele Male ertrug sie weitere Schläge von ihrem Ehemann doch sie reagierte nicht mit Gewalt, sondern rief nach Gott. Der Mann suchte nach irgendeiner aggressiven Antwort und bekam aber keine, bis er eines Tages nach einem Messer griff und es am Hals seiner Frau stellte und sagte: „Entweder die Kirche oder ich!“ Ana ließ sich nicht erschüttern und antwortete mutig: „Die Kirche! Ich wähle Jesus Christus!“ Ihr Ehemann

ließ sie sofort los und schlug sie nie wieder.

AUS DEM GLEICHEN HOLZ 1994, als er die Sekundarschule abschloss, hatte Marcos keine finanziellen Mittel, um zu studieren. Ein Onkel, der bei der Nationalen Gendarmerie von Argentinien arbeitete, versprach ihm, ihm zu helfen, damit er dort aufgenommen wurde. Auf diese Weise schloss er sich der Sicherheitskraft des Landes an und fing an, zu studieren, um Unteroffizier zu werden. Zwei Jahre später machte er seinen Abschluss und besuchte seinen Vater, der in einem Krankenhaus krank lag. Als er ankam, traf er seine Mutter, der den Raum zusammen mit einem seiner Onkel erst verließ, der Pastor war. Sie sagten zu ihm: „Dein Vater hat Jesus

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Christus aufgenommen und ihn als seinen Erlöser anerkannt“. Als er alleine mit seinem Vater war und ihn in diesem kritischen Zustand sah, weinte er wie ein Kind und zeigte ihm seinen Polizist-Abschluss. „Papa, ich habe es geschafft!“, sagte er ihm. Sein Vater, der nicht sprechen konnte, nickte nur zu. Dann beschloss Marcos, ihm zu vergeben und umarmte ihn fest. Stunden später verstarb der Kranke. Die Jahre vergingen und Markus heiratete Karina Alfonso im Jahr 2000. Er wurde nach Buenos Aires versetzt und am 9. August desselben Jahres wurde seine erste Tochter MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

geboren, doch die Probleme im Haus wurden immer größer. Aufgrund der wenigen Zeit, die er seiner Familie widmete, bemächtige sich die Krise ihrer Familie. Seine Eifersucht war so groß, dass er seine Tochter und Frau versperrte und langsam wurde er zu dem Mann, den er geschworen hatte, nie zu sein. Er wurde zum Alkoholiker, Casanova und Missbraucher. Trotz allem wurde seine Frau wieder schwanger aber der Streit im Haus hörte nicht auf und es kam zur Trennung. Er rief seine Mutter an, die schon mal sie besucht hatte, um ihnen zu helfen und sie in die Kirche zu bringen. Doch

der Streit war viel mächtiger. „Sobald das Kind geboren wird, trenne ich mich von der Frau, denn ich liebe sie nicht mehr“, kündigte er an.

EIN „WUNDER“ WIRD GEBOREN Das war die Entscheidung Marcos doch das Mädchen wurde mit Gehirnparalyse geboren und dies versank ihn in tiefster Trauer. Inmitten der Einsamkeit rief er seine Mutter vom Krankenhaus an und unter Tränen sagte er zu ihr: „Mein Kind stirb“. Sie antwortete: „Heute ist der Tag dazu, dich Gott hinzugeben“. Er akzeptierte und am Telefon machten sie einen


lebengeschichten

chens war eingegipst und seine Beine wurden nach oben gehalten. Die Tage vergingen und ihre Gesundheit wurde besser. Nach 40 Tagen machte das Paar ein Versprechen: wenn Milagros erholt das Krankenhaus verließ, würden sie in die Kirche gehen. Und so war es. Am 26. April 2002 wurde das Mädchen entlassen und am nächsten Tag besuchte die ganze Familie den Tempel der Weltweiten Missionsbewegung in der Hauptstadt Buenos Aires, Argentinien.

Glaubensgebet. Marcos glaubte, dass Christus in diesem Moment ein Wunder wirken würde. Seine Mutter kündigte an: „Milagros (Wunder) wird dein Kind heißen“. Am nächsten Tag konnte das Mädchen durch Sonden gefüttert werden und der Arzt meinte: „Es gibt Hoffnung. Es ist ein Wunder“. In den nächsten Tagen ging es sowohl dem kleinen Mädchen als auch der Frau besser. Das Paar begann, die Bibel zu lesen, Gott sorgte für Gesundheit des Babys und stellte die Ehe wieder her. Trotzdem befielen ihn die Zweifel und er zog vor, den Ärzten zu verdanken.

Am 15. Tag, kurz vor der Entlassung, erlitt das Mädchen einen Rückfall aufgrund einer Entzündung der rechten Hüfte. Sie musste dringend operiert werden und Marcos verstand, dass es seine Schuld war. Wegen seinem Unglauben konnte sein Kind sterben. Als sich die Türe des Operationssaals schlossen, nahm er die Hand seiner Frau, kniete und bat um Vergebung: „Herr, erbarme dich unser“. Die Tränen, die Schuld, der Schmerz überkamen ihn. „Es war schwer, zu sehen, wie sie aus dem Operationssaal kam“, erzählt Markos viele Jahre später. Die Hälfte des Körpers des Mäd-

WAHRER SIEG Mit seiner Frau und Kindern Hand in Hand in die Kirche zu gehen war sehr wichtig für Marcos. Er kann die Liebe des Herrn und die Dankbarkeit, die er an diesem Tag spürte, nicht erklären. Seither sind 15 Jahre vergangen und er hat sich nicht wieder von ihm getrennt. Bald darauf ließ er sich zusammen mit seiner Frau taufen. Gott segnete sie mit zwei weiteren Kindern, Elías und Ruth, und sie sind heute eine großartige Familie. Marcos lernte, sein Vertrauen völlig auf den Herrn zu legen. Danach zogen sie nach Mendoza um und Gott rief ihn zum Werk. 2014 kündigte er bei der Gendarmerie, um sich völlig dem Herrn zu widmen. Diese Einnahmen nicht mehr zu bekommen war schwer für die Familie. Die Guardia Nacional beschloss trotz seiner geleisteten Arbeit und aufgrund seiner Kündigung ihm keine Rente zu gestatten. Eine Nacht weinte Marcos verbittert in seinem Auto, weil er keine finanzielle Mittel für seine Familie hatte. Er wartete auf die Hilfe von irgendeinem Freund, Pastor, Verwandten doch sie kam nicht. Anscheinend hatten sie ihn vergessen. Doch dann hörte er eine Stimme, die zu ihm sagte: „Ich werde es schon richten“. Als er nach Hause kam, wollte er seine alte Agenda verbrennen und er fand dabei 600 Pesos. Er rief seine Frau und da hörte er wieder die Stimme, die ihm sagte: „Ich werde dich nicht im Stich lassen“. Seiher hat Gott Großes in seinem Leben getan. Milagros ist heutzutage 15 Jahre alt und obwohl ihre Motorik noch Folgeerscheinungen aufweist, lebt sie das Leben eines normalen Mädchens. Sie spielt die große Trommel und singt mit ihrer ältesten Schwester Lobe für Gott.

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„Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele“. (Genesis 2,7) Pfarrer Luis M. Ortiz

Die Bibel ermahnt uns zur Vermeidung von spekulativen Argumenten, also von Theorien der falsch genannten Wissenschaft. Was ist denn eine Theorie? Eine reine spekulative Annahme, die weder bewiesen noch nachgewiesen worden ist und daher nicht wissenschaftlich ist. Jede Theorie ist falsche Wissenschaft. Eine von solchen menschlichen Hypothesen ist es, dass es vor Millionen Jahren ein großer Urknall stattfand, durch den die Galaxien, Sternen, Himmelskörper, Konstellationen, der Sonnensystem und unsere Erde entstanden. Doch es ist einfacher, zu verstehen, dass eine Explosion, die mit sich Chaos, Zerstörung und Unordnung bringt, nie ein ordentliches und ausgewogenes Universum und Sonnensystem wie die unsere erzeugen könnte. Eine weitere Theorie ist diejenige von Darwin. Die Evolutionstheorie besagt, dass der Mensch vom Affen abstammt. Diese Theorie oder Hypothese hatte einen unglaublichen Beifall doch heute wird sie immer mehr abgelehnt. GOTT SCHUFF DEN MENSCHEN. Hier ist, was die Bibel sagt: „Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele“ (Genesis 2,7). In Genesis 1,27 liest sich: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn…“. Gott machte den Menschen aus einem Erdenkloß; mit den Händen eines Künstlers machte er eine perfekte Figur. Was zum ersten Menschen werden würde, war am Anfang nur Erde ohne Leben. Doch dieser Prozess endet nicht hier, die Bibel sagt uns, dass Gott „ihm den lebendigen Odem in seine Nase blies und also ward der Mensch eine lebendige Seele“. GOTT GEWÄHRTE ENERGIE. In den Heiligen Schriften lesen wir von dem Blasen Gottes, vom Hauch, vom Wind des Odems Gottes, die große Sachen bewirken. Schon seit Anfang der Schöpfung sagt die Bibel: „...und MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

GOTTES

BLASEN der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“ (Genesis 1,2). Hier ist vom Heiligen Geist die Rede, der durch dieses Schweben Energie bewährte. Er schwebte und ließ somit verschiedene Wellen entstehen - elektrische, elektro-

magnetische, Licht- und Schallwellen. DIE RASSE WURDE WIEDER AUFGELEBT. Im Fall von der Sintflut, als das Gewässer über einem Jahr auf der Erde - seit Noahs Einstieg ins Schiff bis zu seinem Abstieg


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- blieb, beschloss Gott das Gewässer abnehmen und vertrocknen zu lassen. Auf der Bibel steht: „...und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen… und das Gewässer nahm ab…“ (Genesis 8,1-3); und das Gewässer vertrocknete auf Erden. Durch das Blasen von Gottes Geist wurde die Menschenrasse gerettet. ISRAEL WURDE GEBOREN. Als sich die Wasser vom Roten Meer trennten, damit Israels Volk der Gefangenschaft und Verfol-

gung Ägyptens entkam, „…ließ es der HERR hinwegfahren durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken; und die Wasser teilten sich voneinander...“ (Exodus 14,21-22). Danach sang Gottes Volk: „Durch dein Blasen taten sich die Wasser empor, und die Fluten standen in Haufen… Da ließest du deinen Wind blasen… Du hast geleitet durch deine Barmherzigkeit dein Volk, das du erlöst hast…“ (Exodus 15:8,10,13). Durch das Blasen Gottes wurde die Nation von Israel geboren. ER HAT ISRAEL WIEDERHERGESTELLT. Gott hat Hesekiel die Wiederherstellung Israels gezeigt, er gab ihm die Vision des Felds voller Totengebeine. Hesekiel weissagte und die zerstreuten Gebeine kamen wieder zusammen. Er weissagte weiter und es wuchsen Adern und Fleisch darauf, und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen. Er weissagte also wieder, doch diesmal zum Wind: „…Wind komm herzu aus den vier Winden und blase diese Getöteten an, daß sie wieder lebendig werden!… Da kam Odem in sie, und sie wurden wieder lebendig… Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel…“ (Hes 37,9-11). Heutzutage ist Israel als Land wiederhergestellt, doch es ist wie ein Feld von Totengebeinen ohne geistliches Leben. Denn Israel lehnt den Herrn Jesus Christus als seinen

Messias ab. Doch der Tag nähert sich, an dem der Herr zur Erde zurückkommen wird und dann wird Er über das Haus Davids und seine Bewohner den „Geist der Gnade und des Gebets“ (Sach 12,10) ausschütten. Eine tote Nation wird durch das Blasen des Geistes Gottes wiederhergestellt und zum Leben erwacht. DIE WIEDERGEBURT WURDE VON GOTT FESTGELEGET. Als Nikodemus zu Jesus kam und ihn Fragen zum Werk des Herrn stellte, sprach Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Joh 3:3). So wie der Erdenkloß durch Gottes Blasen im Garten Eden lebendig wurde, so bekommt auch der tote sündigende Mensch ewiges Leben. Er wird wieder geboren und zu einem Sohn Gottes durch das Blasen seines Geistes gemacht. DIE KIRCHE WURDE GEBOREN. „Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, … es geschah schnell ein Brausen vom Himmel wie eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen... und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes …“ (Apg 2,14). Hier sehen wir wieder, wie das Blasen des Odems Gottes wirkt. Diesmal wird dadurch die Kirche unseres Herrn Jesus Christus geboren. Dieser heftige Wind war nötig, erstens um die materialistischen Gedanken wegzuwehen, die die Apostel und Jünger über die Gründung eines irdischen Reichs noch hatten. Zweitens, damit sie den Heiligen Geist erhielten und zu Zeugen von Jesus auf der ganzen Welt wurden (Apg 1,8). In der Tat wurde die Kirche des Herrn mit dem gewaltigen Wind am Pfingsten geboren. Die apostolische Kirche konnte dadurch erobern, während die verfolgte Kirche die heftige Verfolgung überleben konnte. Die kaiserliche Kirche wurde mondän, weil sie verschmutzte Winde vom kaiserlichen Palast einatmete; ihr fehlte das Atem, die reine Luft des Heiligen Geistes. Die mittelalterliche bzw. päpstlichen Kirche verdarb moralisch, geistlich und doktrinell denn sie strukturierte sich nach dem Wind des eisernen und heidnischen römischen Reichs. Die reformatorische Kirche entstand mit Erstickung, ohne den Wind, ohne den Pfingsten-Wind und am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche mit dem gewaltigen Pfingsten-Wind wiederbelebt.

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„… Und Mose redete mit dem HERRN und sprach: 16 Der HERR, der Gott der Geister alles Fleisches, wolle einen Mann setzen über die Gemeinde, 17 der vor ihnen her aus und ein gehe und sie aus und ein führe, daß die Gemeinde des HERRN nicht sei wie die Schafe ohne Hirten. 18 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hände auf ihn 19 und stelle ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde und gebiete ihm vor ihren Augen, 20 und lege von deiner Herrlichkeit auf ihn, daß ihm gehorche die ganze Gemeinde der Kinder Israel. … Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte“. (Numeri 27,12-23) Pfarrer Gustavo Martínez

Heutzutage gibt es auf der ganzen Welt einen großen Mangel an Anführern mit Leidenschaft, Vision, Verantwortungsgefühl, Treue und Integrität. Wir brauchen Anführer, die Einfluss auf die Gemeinde haben und alle mitaufnehmen. „Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende“ (Mt 9,37-38). Deswegen müssen wir dringend dem Wort gehorchen und Gott darum bitten, dass er die Herzen von Männern und Frauen erweckt. Diese Anführer müssen sich abheben, wachsen, fortgehen, um die Aufgabe zu erfüllen, die Gott ihnen anvertraut hat. Die Gesellschaft im Allgemein braucht sie und die Kirche braucht sie viel mehr. In einer Welt, die vom Kurs abgekommen ist, werden Anführer benötigt, die andere auf gute Weise beeinflussen können, die beste Arbeit leisten, die schwierigste Aufgabe und die größte Herausforderung überwinden. Was ist denn ein Anführer? Ein Anführer ist der Mensch, der ein Ziel setzen und es erreichen kann. Er ist der Kopf einer Gruppe, einer Mannschaft, etc. Er ist ein Mensch mit Eigenschaften, die in der Gruppe hervorstehen, die er leitet. Er hat Einfluss auf die anderen, kann sie inspirieren und mit ihnen kommunizieren. Er ist der Mensch, der verwalten, die Initiative ergreifen, verhandeln, Leute zusammenrufen und ein Projekt auf wirksame Weise fördern kann. MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

VERANTWORTUNGSVOLLE

UND INTEGRE ANFÜHRER GESUCHT

Im christlichen Leben müssen wir das Gleichgewicht halten, und zwar zwischen dem, was Gott mit seiner Souveränität tut - egal ob wir es verstehen oder nicht - und dem, was wir als verantwortliche Menschen machen. Wir finden dieses Gleichgewicht bei der ganzen Eroberung des gelobten Landes, weil Josua und das Volk Israel Gott gehorchten (Jos 3). Heute – mehr als nie zuvor – brauchen wir die Leitung Gottes und keine menschlichen Einrichtungen, keinen Druck von Menschen, keine Manipulation. Wir brauchen, dass Gott uns führt, dass unsere Handlungen durch himmlische Führung geleitet werden. Was die Autorität anbelangt, so befinden wir uns in einer sehr wackligen Lage. Wenn wir nicht aufpassen, könnte die Autorität des Menschen in Aktion treten. Der Mensch kann manipulieren und sagen, dass Gott durch ihn spricht und Befehle gibt, doch in Wirklichkeit sind es seine Launen, die es tun. Es ist sein Charakter ohne Kontrolle, der sich von dem treiben lässt, was er hört oder was ihn unter Druck setzt. Wir müssen sowas überwinden, Gottesfurcht spüren und begreifen, dass wir vor einem Gott stehen, der das Herz und die Gedanken von jedem Menschen kennt. Wir müssen verstehen, dass es Gott ist, der wahre Wunder vollbringt. Es ist nicht Josua, es sind nicht die Priester oder die Offiziere oder die Familienoberhäupter, sondern Gott, der Würde verleiht. Gott hatte Josua gesagt: „Heute will ich anfangen, dich groß zu machen vor dem ganzen Israel, daß sie wissen, wie ich mit Mose gewesen bin, also sei ich auch mit dir“ (Jos 3,7). Josua, der jahrelang die Widerspenstigkeit, Aufsässigkeit und Ungehorsam des Volks gesehen hatte, muss sich darüber gefreut haben, dass er an jenem Tag

einen Befehl gab und das Volk gehorchte. Josua war einer der einflussreichsten Menschen in Israel, er war auch einer derjenige, der sich an das Wort des Herrn am meisten hielt. Gott hatte zu ihm gesagt: „Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, also will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt … Und laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf daß du haltest und tust allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du tust, und wirst weise handeln können“ (Jos. 1,5-8). Es ist wichtig, dass wir beim Eintreten der Kirche uns dem Herrn unterworfen haben, bevor wir eine Stelle besetzen oder zu etwas ernannt werden. Also wir sollen zuerst Gottes Männer sein. So wie Jesus sagte: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir“ (Mt 16,24). Manchmal beeinflussen uns Anführer, die nicht die besten Gläubigen sind und dem Fleisch nachgegeben haben. Diese sind die Besten beim Verhandeln und zeichnen sich durch ihre Abwesenheit aus, wenn man zum Fasten oder zum Bibellernen einladet. Diese sind nicht da, wenn man sie braucht. Ihnen gefällt es nicht, zu gehorchen. Sie dienen Gott nicht doch auf irgendeine Weise haben sie es geschafft, Pastoren zu werden. Josua war aber ein wahrer Diener. „Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes und sprach zu den Ältesten: Bleibet hier, bis wir wieder zu euch kommen...“ (Exodus 24,13-14). Nach vielen Tagen hatte das Volk nichts mehr von Mose gehört und es entstand ein


andacht

Gerücht. Sie dachten, dass Mose gestorben war und das brachte sie aus dem Gleichgewicht. Es gibt ja Sorgen, die das mit uns tun. Sie bringen uns dazu, auf Gott nicht zu war-

ten, dem Wort nicht zu gehorchen, nicht dort zu bleiben, wo er uns hingestellt hat. Dieses Gerücht beschädigt unsere Gedanken, demotiviert uns, nimmt uns die Vision

und das Interesse und die Liebe zum Werk Gottes weg. Sei vorsichtig! Wir müssen auf Gott warten. Als das Volk zu Aaron ging, blieb er nicht unerschütterlich mit festen und tiefen Überzeugungen. Er handelte falsch, weil er sich von der Lage und den Problemen unter Druck gesetzt fühlte. Wir sind dazu gerufen, Menschen mit tiefer Überzeugung bezüglich der Bibel und der Lehre zu sein. Wir sollen uns nicht von den Gerüchten betreffen lassen, sondern ruhig bleiben, wie es der Herr sagt: „Seid stille und erkennet, daß ich GOTT bin“ (Ps 46,10). Mose war auf dem Berg unter der Wolke und erhielt Gottes Gesetzte und Josua war am Fuß des Bergs. Josua als Diener Moses dachte, dass egal was dort oben passierte oder egal was er hörte, er würde dort bleiben und auf Mose warten, auf Gottes Führung warten. Josua, bevor er von Gott als Anführer gewählt wurde, hatte vierzig Jahre als Diener gelebt. Er wusste, dass er nicht dort war, um sich einen Weg zur Berühmtheit zu schaffen. Er suchte nie das, denn er wusste, dass er dienen sollte. Wir sind zum Dienen gerufen. Die großen Bibelanführer waren Menschen, die auf irgendeine Weise lernten, sich zu unterwerfen, andere zu dienen. Sie waren Menschen, die keine Probleme damit hatten, ihre Anführer zu erkennen und sie zu dienen. Das half Josua auf seinem Weg. Er hatte nämlich gelernt, sich zu unterwerfen und hatte vor allem den Herrn des ganzen Werks kennengelernt.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

GOTTES SOUVERANITÄT M

it der Teilnahme des Pfarrers Gustavo Martínez, Anführer des Werks Gottes weltweit, hat die WMB die 28. Nationalversammlung in den USA gefeiert.

MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mit der besonderen Teilnahme von Pfarrer Gustavo Martínez, internationalem Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, und Pfarrer Humberto Henao, Internationalem Offizier des Werks Gottes, feierte die Weltweite Missionsbewegung der USA vom 11. bis 14. Juli die 28. Nationalversammlung in der Stadt Woodbrid-

ge, Virginia. Bei der Eröffnung der Nationalversammlung der WMB der USA, die unter dem Motto „Verantwortung 2017“ stattfand, bat Pfarrer Arturo Hernández, Nationaler Aufseher des Werks in den Vereinigten Staaten, den Herrn darum, seine Gläubigen zu segnen.


veranstaltung

Außerdem informierte der Minister des Allmächtigen, dass sich die Kirche des Herrn in Nordamerika verbreitet (Vision USA). Er erklärte den Arbeitsplan, die man eingesetzt hat, um das Evangelium in den fünfzig Staaten zu verbreiten, die das dritte am meisten bevölkerte Land zusammenbilden. Nach der Rede von Pfarrer Hernández hatte Pastor Martínez die Ehre, die Lehre des Herrn mit den Teilnehmern dieser bedeutenden Veranstaltung zu teilen. In seiner Botschaft, die den Namen „Die Sou-

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MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

veränität Gottes und die Verantwortung des Menschen“ trug, sagte der WMB-Anführer: „Gott gehört die ganze Macht und nur Er ist derjenige, der uns aufheben kann – nicht der Mensch“. Schwester Carmen Valencia, Frau von Pfarrer Martínez war noch eine Persönlichkeit des Werks Gottes, die die Verantwortung trug, das Evangelium Gottes zu teilen. Predigerin Valencia hielt den biblischen Vortrag „Kinder und Diener zu sein“, der auf Matthäus 18,1-4 und Markus 10,44 basierte. Pastor Hernández konnte auch das Wort Jesus bei der 28. Nationalen Versammlung der WMB in den USA predi-

gen. Bei seinem Vortrag mit dem Namen „Der Plan wurde schon entworfen“ kommentierte dieser Diener, dass Gottes Plan für unser Leben schon entworfen wurde und wir nur das von Gott Entworfene bewahren müssen. Außer den Predigten fand auch das Treffen der Werker statt, bei dem sich die Diener Gottes trafen, um Pastor Martínez zu hören, der sie dazu ermahnte, nicht zuzulassen, dass der Teufel in ihre Herzen eintritt. Außerdem erinnerte er sie daran, dass sie voll mit Gott sein sollten. Am Anfang des letzten Veranstaltungstages, in dem die Ernennung der

Werker stattfand, teilte Pfarrer Henao, Mitglied des Internationalen Ausschusses der WMB, das Evangelium durch eine Botschaft, die den Namen „Verantwortlich bei der Pflicht zu sein“ trug. Bei seiner Predigt sagte der Pastor, dass man dem Beispiel des Propheten Esdras folgen soll, der einen Teil der Juden nach der Gefangenschaft in Babylonien zurück nach Jerusalem brachte. Später in der Nacht war Pfarrer Martínez für die Mitteilung der Frohen Botschaft zuständig. Seine Predigt „Mara, ein Prüfungsort“ handelte von den unzähligen Kämpfen, die die Kirche geführt hat.

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DAS BEDÜRFNIS NACH GOTT ZU

ERKENNEN UND ZU SPÜREN

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ie Kirchen der Weltweiten Missionsbewegung von Curaçao, Aruba und Bonaire veranstalteten die 14. Versammlung in der niederländischen Karibik, bei der man auch die 35 Jahre evangelischer Arbeit von Pfarrer Clemente Vergara feierte. Unter dem Motto „Die Werte des Verantwortungsgefühls, des Kompromisses und der Pflicht“ feierten die Mitglieder der Kirchen der Weltweiten Missionsbewegung von Curaçao, Aruba und Bonaire vom 13. bis 16. Juli die 14. Versammlung der niederländischen Karibik und die 35 Jahre MissiMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

onsarbeit in Curaçao von Pfarrer Clemente Vergara, Aufseher der Antillen und Missionsaufseher in Afrika. Bei der Eröffnung der Veranstaltung teilte Pfarrer Álvaro Garavito, Internationaler Offizier der WMB, die Botschaft „Christen ohne Kompromiss und ohne Verantwortungsgefühl gegenüber Gott“ mit den Gläubigen, die an diesem Treffen mit dem Herrn teilnahmen. Auf der Bibelpassage 1 Samuel 2:30 basierend, erklärte der Diener des Herrn, dass „durch unsere Worte können wir gerechtfertigt oder verdammt werden“.

GLAUBENSTREFFEN Dann, am Anfang des zweiten Tages, predigte Pastor Garavito das Wort des Allmächtigen wieder. Diesmal sprach der Internationale Offizier der Weltweiten Missionsbewegung über das Thema „der richtige Weg, der kei-


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ne Abweichung erlaubt“ (2 Petrus 2,15-16). Bei seinem Vortrag, ermahnte dieser Diener Gottes uns dazu, jeden Tag unser Leben unter die Lupe nehmen”. Am Vormittag des dritten Tages fand das Treffen der Werker statt, das als Hauptvorträger den Prediger Rómulo Vergara hatte. Bei diesem Teil der Veranstaltung teilte Pfarrer Garavito auch die Botschaft des Allmächtigen. In seiner Predigt „falsches Vertrauen durch Nachlässigkeit und Müßiggang“ erklärte der Minister: „Vor dem Herrn müssen wir für uns selbst verantwortlich sein“.

INNIGE EHRUNG Später bei dem Nachtdienst wurde Pfarrer

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Clemente Vergara anlässlich seiner 35 Jahre Arbeit geehrt. Er erklärte: „Wir dürfen nicht vergessen, dass der Teufel hergekommen ist, um zu stehlen, um wegzunehmen. Er will das Gebet, das Lob abschaffen und den Menschen ändern“. Stunden später, beim Nachtdienst des zweiten Tages, war Pfarrer Rómulo Vergara, Internationaler Leiter des Werks des Herrn, für die Mitteilung der Frohen Botschaft verantwortlich. Basierend auf Klagelieder 5,21-22 hielt der Pastor den Vortrag „das Bedürfnis nach Gott zu erkennen und zu spüren“, bei dem er behauptete: „Gott will eine Missionsarbeit, die viele Jahre hält“. Diesbezüglich wurde ein MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Video gespielt, das die Einzelheiten seiner Arbeit in Curaçao und der Karibik zeigte. Pastor Garavito stellte dann seinen Vortrag mit der Botschaft „Zeuge der Wunder Gottes“ vor. Auf Matthäus 17:1-3 basierend unterstrich der Evangelist, dass „der Herr vieles in unserem Leben ändern kann“. Bei der Schlusssitzung der 14. Versammlung der niederländischen Karibik war Pfarrer Rómulo Vergara für die Predigt zuständig. Der Pastor basierte seine Botschaft auf Jesaja 10,27 und Matthäus 11,28, die den Namen „die Salbung, die wir brauchen“ trug. Er erklärte dabei, dass „das Wort uns berührt, unsere Augen öffnet und unsere Gedanken klärt“.

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BOMBENSICHERER D

CHARAKTER

as Werk Gottes in Bolivien feierte die 13. Nationalversammlung für Jugendlichen in der Stadt Cochabamba. An der Veranstaltung nahm eine große Anzahl an Teilnehmern teil. In der Stadt Cochabamba, die 2.558 m über dem Meeresspiegel liegt, fand die 13. Nationalversammlung für Jugendlichen der Weltweiten Missionsbewegung vom 6. bis 9. MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Juli 2017 statt. Diese geistliche Feier, die von Pfarrer Mario Lima, nationalem Aufseher der WMB in Bolivien geleitet wurde, fand in den Anlagen des Kolosseums Don Bosco statt, das bei der ganzen Veranstaltung überfüllt war. Der besondere Gast bei der Eröffnung war Pfarrer Walter Zambrano, Nationaler Offizier der WMB in Kolumbien, der für das Predigen des Worts Gottes zuständig war. Auf Exodus 35:6 und Hebräer 12:1 basierend gab dieser Diener des Herrn die Botschaft mit dem Titel „Auf alles zu verzichten“ und sagte, dass uns die Ziele Gottes klar sein sollten. Am nächsten Tag ließ sich eine schöne geistliche Stimmung spüren und Pastor Zambrano wendete sich wieder an die Gläubigen, die nach Cochabamba gekommen waren, um an der 13. Versammlung teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit sprach der Mi-

nister über das Thema „bombensicherer Charakter“, das auf Daniel 1,1-8 basierte. Er betonte dabei, dass nur Jesus die Sünder ändern kann. Dann, am dritten Tag der Veranstaltung, teilte Pfarrer Zambrano mit den bolivianischen Gläubigen die Botschaft Jesus Christi. Mit der Bibel auf der Hand kündigte er die Frohe Botschaft durch die Predigt „Die Zeit

des Krugs und die Zeit des Horns“, bei der er darauf hinwies, dass Jesus bald zurückkommen wird. Die 13. Nationale Veranstaltung für Jugendlichen der WMB von Bolivien, die über Bethel Television und andere Kommunikationsmittel des Werks übertragen wurde, endete mit einem Dienst, bei dem Pfarrer Walter Zambrano die Hauptrede hielt.

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EVANGELISCHE KAMPAGNE IN

LOMAS DE ZAMORA

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ie Weltweite Missionsbewegung von Argentinien veranstaltete eine Glaubenstagung in der großen Stadt Buenos Aires. Dort akzeptierten viele Menschen den Herrn als ihren Erlöser. Vom 14. bis 16. April führte die Weltweite Missionsbewegung eine evangelische Kampagne in Lomas de Zamora durch, das 19 km von Buenos Aires entfernt liegt. Die Kampagne diente dazu, das Wort Gottes mit den Bewohnern dieser Gemeinde zu teilen, die ursprünglich als Pueblo de La Paz bekannt war. MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Am Anfang dieser Aktivität mit dem Motto „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich” wurden den Dorfkindern die biblischen Lehren vorgelesen. Die Vertreterinnen der in Argentinien festgelegten Sonntagsschule waren für die evangelisierende Arbeit zuständig.

In der Kampagne war die kolumbianische Missionarin, Martha Saavedra de Parrado, Frau von Pfarrer Ismael Parrado, dem Nationalen Aufseher der Weltweiten Missionsbewegung von Argentinien, für die Mitteilung der Frohen Botschaft des Allmächtigen verantwortlich.

Die Teilnahme von Predigerin Saavedra, die auf Markus 5,19 basierte und den Namen „durch unsere Rebellionen verletzt“ trug, schaffte es, dass viele Menschen den Herrn als ihren Erlöser akzeptierten und markierte das Ende einer Tagung, bei der Jesus Christus die Hauptfigur war.

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FRAUEN MIT EINFLUSS D

FÜR DIESE ZEIT

as in Spanien etablierte Werk des Herrn organisierte eine geistige Frauenklausur in Burgos, Lleida und Valdepeñas. Die Veranstaltung versammelte Gläubiger aus verschiedenen Kirchen der iberischen Halbinsel.

Mit dem Ziel, die ganze weibliche Gemeinschaft des Werkes Gottes auf der iberischen Halbinsel zu versammeln, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Spanien am 24. und 25. Juni eine geistige Frauenklausur in den Städten MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

von Burgos, Lleida und Valdepeñas. An der Veranstaltung beteiligten sich die Kirchen der WMB in Spanien. In Burgos, wo sich etwa 130 Gläubiger der zentralen Zone der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien versammelten, war Schwester Mylène Biteau, aus Frankreich, für die Führung von den Anhängerinnen Jesus Christi aus den Kirchen von Arnedo, Segovia, Zaragoza, Salamanca, Madrid Ciudad Lineal, Madrid Entrevías, Madrid Usera, Madrid Fuenlabrada und Burgos zuständig. In Lleida, einer Stadt, in der fast 250 Gläubige aus der zentralen Zone der WMB von Spanien zusammenkamen, wurde die Veranstaltung von Schwestern Marbellís Moya, Estela Britos und Sandra Vizcaíno geführt. Die genannten Schwestern predigten zu den Damen der Tempel von Reus, Barcelona, Girona, Pamplona, Mallorca, Mollerusa, San Juan Despi und Zona Franca. In Valdepeñas, einer Stadt, in der sich eine große Gruppe von Schwestern aus der Südzone der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens traf, wurden die Schwestern Esther Carrascal, Sara Moreno und Jenny Parra damit beauftragt, die guten Nachrichten mit den Vertretern der Zweigstellen von Valencia, Elche, Alicante, Sevilla, Jaén, Martos, Granada und Valdepeñas zu teilen.

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ie 4. Nationale Kinderversammlung der WMB in den Niederländern fand in der Stadt Rotterdam statt. Jeder Teilnehmer genoss das Privileg, das Wort Jesus Christi in sein Herz zu empfangen. Unter dem Motto „Eine Reise zum Himmel“ versammelte in der 4. Nationale Kinderversammlung der niederländischen Weltweiten Missionsbewegung, die am 22. Juli in der Stadt Rotterdam stattfand, eine Gruppe von kleinen Gläubigen aus den Kirchen Tilburg und Den Hagg, die Gott an einem Tag voller Glauben

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EINE REISE

ZUM HIMMEL verherrlichten. Im Westen der Niederlande beteiligten sich die Kinder des auf niederländischem Boden niedergelassen Werkes des Herrn an einem geistlichen Fest, das dazu diente, viele biblische Lehren zu empfangen. Auf gleicher Weise profitierten sie von der Heiligen Lehre, die von der WMB weltweit erteilt wird. Die Veranstaltung bereitete sie auch auf die Herausforderungen

vor, die das Christentum in der gegenwärtigen Zeit mit sich bringt. In der Aktivität drückten die Kinder dem Allmächtigen ihr Lob und ihre Anbetung aus, wobei sie aktiv mit viel Ermutigung und Freude teilnahmen. Jeder Teilnehmer hatte das Vorrecht, das Wort Jesu Christi in seinem Herzen zu empfangen, und erstaunte über die Kraft des Evangeliums.


veranstaltung

WMB VON PERU ERÖFFNETE

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NEUEN TEMPEL

ie Weltweite Missionsbewegung wächst weiterhin auf peruanischen Land durch die Eröffnung des neuen Tempels mit Kapazität für 1800 Menschen im zentralen Teil des Dschungels. Mit der Teilnahme von etwa zweitausend Gläubigen eröffnete die Weltweite Missionsbewegung von Peru einen neuen Tempel in der Stadt Satipo, die sich im zentralen Urwald im Departement von Junín befindet. Die Einweihung, die im Rahmen verschiedener vom 13. bis 15. Juli durchgeführten Aktivitäten stattfand, wurde von Pastor Rodolfo González, Schatzmeister des Vorstands von Internationalen Offizieren des Werkes Gottes, sowie von Luis Meza Bocanegra, Internationalem Direktor der WMB und Nationaler Aufsichtsbehörde von Peru geleitet. Der Vorstand der Nationalen Offiziere der WMB von Peru nahm auch daran teil. Das neue Gotteshaus und die Himmelstür, die sich im Herzen von Satipo befindet, ist ein moderner Tempel mit Kapazität für 1800 Personen und hat auch zwei Zwischengeschossen. Hier zelebrierte man drei Massengottesdienste, in denen die Gläubigen den Herrn lobten und verherrlichten. Am ersten Tag wurde die Botschaft von Pastor Gonzalez überbracht. Im Laufe des zweiten Tages übertrug der Diener Meza Bocanegra die guten Nachrichten. Später, am Schluss, war der Prediger Estrada für die Erteilung des Wortes Gottes zuständig.

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VERANTWORTLICH FÜR DAS, WAS GOTTIN

DEINE HÄNDE GELEGT HAT

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ie WMB von Puerto Rico hielt ihre Nationale geistige Frauenklausur mit Predigerin Carmen Valencia, Frau des Pastor Gustavo Martinez, als Hauptrednerin. Mit der Anwesenheit von Pfarrer Margaro Figueroa, Internationalem Leiter der WMB; Rubén Concepción, Internationalem Sekretär des Werkes Gottes, und Albert Rivera, Nationalem Aufseher der puertoricanischen Niederlassung, wurde die Nationale geistige Frauenklausur der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico im Tempel von Trujillo Alto gehalten. Das spirituelle Fest, das vom 20. bis 22. Juli unter dem Motto „Verantwortlich für das, was Gott in deine Hände gelegt hat“ gehalten wurde, hatte Schwester Carmen Valencia, Ehefrau des Pfarrer Gustavo Martinez, als Hauptrednerin des Wortes Gottes. Die Teilnahme der Predigerin begann am Eröffnungsabend mit der Botschaft „Was ist mit Gott in deinem Leben, das noch nicht offenbart wurde“, wie es in 2. Korinther 4: 7 heißt. Dann, im Morgendienst des zweiten Tages, trug Schwester Myrna Abrams eine Konferenz vor mit dem Titel „Überwindung der Hindernisse, die die Erfüllung meiner Verantwortung als Frau verhindern“. Stunden später teilte die Dienerin Carmen Valencia die guten Nachrichten und sprach über das Thema „Feste Überzeugungen“. Am dritten Tag der Nationalen geistigen Frauenklausur der WMB von Puerto Rico evangelisierte Schwester Carmen Valencia erneut die Anhänger von Jesus Christi und erteilte die Botschaft mit dem Titel „Die Frau, die nicht namentlich bekannt ist, sondern ihre Werke“. Dann, am Ende der Veranstaltung, schloss sie das Treffen mit der Predigt „Wenn Gott dich besucht“, die auf der Bibelstelle Psalm 80:14 basierte. MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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NEUER TEMPEL IN JAPAN D

ie Weltweite Missionsbewegung von Japan eröffnete ein neues Haus Gottes und Tor des Himmels. Das Werk des Herrn weihte eine Kirche in der Stadt Gyoda ein. Nach einer langen Zeit des Rufens nach einem neuen Haus Gottes und Tor des Himmels verwirklichte der Herr am

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2. Juli die Bitte der Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Japan und gab ihnen die Freude, eine weitere Abteilung vom Werk des Allmächtigen in der Stadt Gyoda, in der Präfektur Saitama, zu eröffnen. Mit der Unterstützung des Schöpfers veranstaltete die WMB von Japan eine bedeutende Eröffnungszeremonie, die von Pastor David Veramendi, dem nationalen Aufseher des im Land der aufgehenden Sonne gegründeten Werkes,

geleitet wurde. Besonders berührend war der Augenblick, an dem die Türen der brandneuen Kirche der Weltweiten Missionsbewegung geöffnet wurden. Nach der Zeremonie, an der sich Pastoren Eraldo Hokama und Andres Marchan beteiligten, übernahm Pastor. Rildo Cueto die Zügel die Verantwortung für den Tempel von Gyoda und Pastor Veramendi teilte eine Botschaft auf der Grundlage des Buches vom Nehemia 1:11.


veranstaltung

WENN DU GLAUBST,

D

DANN OPERIERT GOTT

ie WMB von der Republik Kongo bekundete die Frohe Botschaft in einer in der Stadt Brazzaville durchgeführten evangelistischen Aktion. Das Evangelium in die ganze Erde zu verkünden ist die große Aufgabe des Werkes des Herrn. Das afrikanische Territorium ist nicht die Ausnahme. Unter dem Motto „Gott operiert, wenn du glaubst“, verkündete die Weltweite Missionsbewegung von Kongo das Wort des Herrn vom 7. bis 9. Juli, in einer evangelistischen Aktion in der Stadt Brazzaville, Hauptstadt dieser zentralafrikanischen Nation. Die Veranstaltung, in der die Frohe Bot-

schaft verkündet wurde, zog die Interesse einer Gruppe von treuen Kongolesen, die sich versammelten um Ihre Verpflichtung zum Erzeuger zu erneuern. In der gleichen Form zog die Aktivität der Republik Kongo eine wichtige Anzahl von Personen an, die die von den Predigern des Werkes mitgeteilten Rettungsmitteilung sich anhörten. Die Aktion begann mit einem Tag, an dem der Leiter der Predigt des Wortes Gottes Bruder Ngafoula Eudes, Leiter der Jugend der Weltweiten Missionsbewegung der Republik Kongo, war, der für den Allmächtigen aussagte. Dann, am zweiten Tag der Aktivitäten, war die Predigt eine Aufgabe von Pastor Sylvain You Koula. Dann, am letzten Tag, war Pastor José Misimi der Diener, der dem Volk des Herrn predigte.

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TAG VON TAUFEN IN

CARTAGENA

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as Werk Gottes, etabliert im kolumbianischen Boden veranstaltete eine Aktivität an den Füßen des karibischen Meeres, in der zwanzig Gläubiger ihr Leben dem Erzeuger ergaben. Als Teil der evangelisierenden Mission, veranstaltete die Weltweite MissionsbeweMISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

gung von Kolumbien am 26. Juni einen Tag der Taufen in der Gemeinde Turbaco, 22 km entfernt von der Stadt Cartagena de Indias. In dieser Zeremonie empfingen zwanzig treue Anhänger das Sakrament, das sie mit dem christlichen Glauben vereinte. Am Füße des karibischen Meeres, in der Finca „Casa Yoli“ dieser Gemeinde mit mehr als fünf Hundert Jahre Geschichte sanken die Mitglieder des Gottes Werkes in die Taufgewässer und erfüllten

das, was vom Jesus in die Heilige Schriften bestimmt wurde. Dabei boten sie einen kraftvollen öffentlichen Beweis der Macht Gottes an. Die Aktivität der Weltweiten Missionsbewegung wurde von Pastor Carlos Arango, Presbyter der 45. Zone der WMB Kolumbiens, geleitet und von rund 350 Gläubigen besucht, die den Schöpfer inmitten eines Tagesdienstes lobten und anbeteten, der die Zahl der Anhänger Christi vergrößerte.


Weitere Veranstaltungen

CHILE Versammlung der Region Süden

Die Weltweite Missionsbewegung von Chile führte eine Versammlung durch, die die Kirchen der Region Süden zusammenbrachte. Das Geschehnis fand in der Stadt Temuco am 26. und 27. Mai mit dem Leitmotiv „Zeit zum Siegen“ statt. Die in der Versammlung behandelte Themen waren: „Die Vereinigung mit Gott“, „Die Einigkeit bringt Wachstum“, „Die Union führt zum Erfolg“. Alle behandelten Themen konzentrierten sich auf die Tatsache, dass es sehr wichtig sei, die Kirche vereint zu halten, um Siege für Gott zu erzielen. Im Laufe der Veranstaltung war Pastor Abel Cabeza, Presbyter der Region Süden der WMB von Chile für die Übertragung des Evangeliums des Herrn verantwortlich. In seinem Vortrag mit dem Namen „Die Gefahr in der Präsenz Gott zu verderben“ ermunterte der Gottesdiener die Gläubiger Christus immer zu dienen.

GUATEMALA

HAITÍ

Versammlung der Jugendversammlung Presbyterien 17 und 19 Die Stadt Saint Medard, in der KomDie Weltweite Missionsbewegung von Guatemala führte am 30. Juli ein geistiges Fest in der Gemeinde von San Benito, im Department von Petén durch, in der sich die Gläubiger aus Guatemala von den Presbyterien 17 und 19 versammelten. Diese Presbyterien sind Verantwortung der Pastoren Juan Chamalé und José Hernandez. In der Veranstaltung wurde auch eine Taufzeremonie zelebriert, in der zehn Gläubiger ihre Existenz dem Herrn widmeten und offiziell der Weltweiten Missionsbewegung beitraten. In der gleichen Form wurde ein Gottesdienst durchgeführt. Im Gottesdienst wurde die im Psalm 133:1-3 beschriebene Botschaft hervorgehoben.

mune von Arcahaie, beherbergte vom 14. bis 16. Juli die Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Haiti. Die Versammlung wurde von Pastor Jean Joseph Préval, nationaler Aufsichtsbehörde des Werkes Gottes im haitianischen Boden und von Alberto Ortega, Missionar aus Haiti, geführt. Im Laufe des geistigen Festes wurden Konferenzen über verschiedene Themen angeboten. Am Eröffnungstag, war Prediger Jonathan Saint Jean, von der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in Carrefour, für die Predigt des Wortes Gottes zuständig. An den nächsten Tagen verkündete Pastor Ortega die Frohe Botschaft. Begleitet von seiner Ehefrau, erzählte Pastor Ortega über einen Traum, den er während seiner Arbeit als Missionar in Frankreich hatte. Im Traum sah er die Gestaltgebung einer Kongregation durch Menschen mit afrikanischen Zügen. Dieser Traum wurde in den Antillen zur Realität. Die jungen Teilnehmer wurden in mehreren Schulen der Gemeinde untergebracht und ein Komitee von Brüdern übernahm die Zubereitung des Frühstücks und des Mittagessens mit der Unterstützung aller Kirchen der WMB von Haiti.

veranstaltung

PARAGUAY Geistige Klausur der Familienhäuser

"Häuser in den Händen Gottes" war das Motto der Weltweiten Missionsbewegung von Paraguay, die in der Stadt Itá vom 21. bis 23. Juli eine geistige Klausur von Familienheimen unter besonderer Beteiligung des kolumbianischen Pfarrers Martín Escobar veranstaltete. In der geistigen Klausur lernten die teilnehmenden Paare, wie sie ihre Haushalte in den Händen Gottes legen können. Sie konnten sehen, wie ihre Häuser wiederhergestellt wurden, und ihnen gelang es, ihr Glück durch solche spirituellen Begegnungen zum Ausdruck zu bringen. Am Ende dankten die Familien dem Herrn und dem Werk Gottes für die Organisation von der geistigen Klausur für Familienheime, die ihnen sehr behilflich war.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba) FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney)

CELIO ALMIRA BLANCO Liebe Brüder der Weltweiten Missionsbewegung, möge Gott euch weitgehend und reichlich segnen. Die Zeitschrift ist ein großer Segen und eine geistige Hilfe. Wir lesen jede und alle Artikel im Familienkreis, was uns sehr geholfen hat. Das Magazin hat viele unserer Fragen beantwortet. Wir danken dem Herrn und der Weltweiten Missionsbewegung für die Herausgabe von Impacto Evangelistisch. Aus Havanna, Kuba

MARÍA SÁNCHEZ Liebe Brüder, durch diese Mitteilung möchte ich mich für Ihre großartige Arbeit bedanken. Soll der Allmächtige euch weiterhin auf dieser prächtigen Form segnen. Aus den Vereinigten Staaten

GERARDO NARVÁEZ Die Zeitschrift mit dem jetzigen Format ist ausgezeichnet, außerdem hat sie gute aktuelle Themen, einige von ihnen aus der biblischen Geschichte. Der Stoff aus dem diese erstellt werden ist fantastisch, im Niveau der besten Ausgaben. Ich bin seit 7 Jahren Christ und unser Herr Jesuschristus hat viele Wunder in meinem Leben bewirkt. Ab dem Moment, in dem ich Jesus kennengelernt habe, bin ich der glücklichste Mann geworden. 35 Jahre im Drogenalptraum waren keine Hürde um mich zu heilen. Meine Familie lebt in Frieden und Harmonie dank Jesus. Aus Cauca, Kolumbien

MARÍA JUÁREZ In den wenigen Monaten, in den ich die Zeitschrift gelesen habe, sind für mich lohnende Erfahrungen voller Segen gesammelt worden. Ich habe großartige geistige Nahrung bekommen, gelesen und gelernt habe ich auch sehr interessante Sachen des Missionswerkes und ich wurde aufgebaut mit

wertvollen Aussagen. Sei die Herrlichkeit für den Herrn. Aus Jalisco, Mexiko

JACQUELINE SOTO Gott segne euch Bruder und Schwestern, die bei der Ausgabe und Erstellung dieser Illustrierten, die viele Nationen erreicht, mitgewirkt haben. Sie sind herrlicher Segen für mein Leben und auch für viele Menschen. Möge Gott euch weiter erhellen. Weiter so in dem Herrn. Aus New York, Vereinigten Staaten von Amerika.

MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer

RICARDO FLORES

JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla)

Weiter so mit dieser wunderschönen Rettungsbotschaft und vor allem mit der Heilen Lehre in der höchsten Stelle. Eine Heile Lehre, die das Werk Gottes immer auszeichnen wird, sowie auch diese gesegnete Illustrierte. Möge Gott euch reichlich mit großen Segen erfüllen. Weiter so, vorwärts in Christus, der Herrn. Aus Cali, Kolumbien

JOSÉ CÓRDOBA Ihr seid ein großer Segen für die ganze Welt. Möge Gott Ihnen weiterhin Weisheit und Verständnis schenken, damit diese Botschaft viele Menschen erreicht. Ich bedanke mich für die Gebeten zugunsten des venezolanischen Volkes. Aus Caracas, Venezuela

ANA MARÍA CARRASCO Möge Gott sie reichlich segnen. Diese Zeitschrift diente zum geistigen Aufbau in meinem Leben und in dem Leben vieler Menschen. Gott segne die harte Arbeit von den Mitwirkenden, möge der Herr Ihre Kräfte vervielfachen. Aus La Paz, Bolivien

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname)

JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos)

AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen


DER WERTVOLLSTE SCHATZ

IM LEBEN IST ES, ZEIT MIR DER FAMILIE ZU VERBRINGEN

DER RAT, DEN JEDE FAMILIE BRAUCHT MITTWOCHS UND SAMSTAGS UM

1700 (PERU)

Bethel Televisi처n, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , 체bertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten 체ber das Internet weltweit 체bertragen wird.

setember 2017 / Impacto evangelisch

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Erlebe

LUSTIGE ERFAHRUNGEN mit

JOEL und RUTH

DIENSTAG 10 Uhr – 16 Uhr SAMSTAG 10 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

764_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe September 2017 Sprache Deutsch

764_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe September 2017 Sprache Deutsch

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