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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

August 2017 / Ausgabe 763

Der Glaube besiegt die Angst vor dem finanziellen Zusammenbruch

DAS VERTRAUEN

AUF GOTT OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

DOKTRIN

AUSSAGE

ANDACHT

Was gibt es nach dem Tod?

Die Flucht vor dem Schmutz

Die Kunst einer guten Kommunikation


LASS UNS WEITERHIN MIT VERANTWORTUNG UND HINGABE PREDIGEN

Denn Deine Stimme kann Familien retten

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

2 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

P redige

September

MIT VERANTWORTUNG UND HINGABE

9 Uhr – 19 Uhr


leitartikel

DIE AKZEPTIERUNG

SEINER SOUVERÄNITÄT Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„Da kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide, da fielen die aus Saba herein und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte. Da er noch redete, kam ein anderer und sprach: Das Feuer Gottes fiel vom Himmel und verbrannte Schafe und Knechte und verzehrte sie; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte. Da der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machte drei Rotten und überfielen die Kamele und nahmen sie und schlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte. Da der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß auf die vier Ecken des Hauses und warf's auf die jungen Leute, daß sie starben; und ich bin allein entronnen, daß ich dir's ansagte“. (Hiob 1,14-19)

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enn Traurigkeit uns überkommt, dann überkommen uns auch die Tränen; wir sind betrübt und beschweren uns. Wir wissen ja von der Probe, auf die Hiob gestellt wurde, und auch wie stark er war. Sein Vorteil dabei war, dass er Gott kannte. Was für eine Einstellung nahm denn Hiob vor so einer schwierigen Lage? „Da stand Hiob auf und zerriß seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat’s gegeben, der HERR hat’s genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ (Hiob 1,20-21). Doch seine Frau, die keine Erfahrung mit Gott hatte und nicht religiös war, sagte zu ihm: „Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb!“ (Hiob 2,9). Ein Mensch, der Gott begegnet ist, verwendet nicht solche Ausdrücke. So ein Mensch braucht nämlich, mit dem Herrn in direkten Kontakt zu kommen. Denn die Begegnungen mit dem Herrn sorgen ja für Veränderungen.

Sie machen uns zahm, verwandeln uns, sensibilisieren uns und machen aus uns gute Christen. Ein Gottesmensch redet keinen Unsinn, er sät keine Zwietracht, kritisiert nicht und beschwert sich nicht ständig. Gott kann uns sowohl segnen als auch verdammen, er hat das Recht darauf. Als gute Christen müssen wir lernen, die Souveränität Gottes zu akzeptieren, so wie Hiob es tat. Manchmal stellt Gott uns auf den Prüfstein, damit wir zu reinem Gold werden, damit wir zu wahren Gottesmenschen werden. Wenn Gott Unglück zulässt, dann ist es nicht, um uns zu zerstören, sondern um unsere Kenntnisse zu erweitern und uns mit einem starken und unterschiedlichen Charakter auszustatten. Unser Gott will Männer und Frauen, die die Sachen so tun, wie er es befohlen hat. Gott will verantwortliche Menschen, die seine Souveränität akzeptieren. Hiob sagte: „Ich hatte von dir mit den Ohren gehört…“ (Hiob 42,5a). Und nachdem er die Probe bestanden hatte, sagte er zu Gott: „…aber nun hat dich mein Auge gesehen“ (Hiob 42,5b). Möge Gott euch segnen!

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz AUGUST 2017 / AUSGABE N° 763 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

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Schreiben Sie uns an unsere Postadresse: Movimiento Misionero Mundial, Inc. P.O. Box 363644 San Johannes, P.R. 00936-3644 Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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14 / INFOGRAFIK. Die Kirche und die Finanzen 18 / LEHRE. Was gibt es nach dem Tod?

ANDACHTEN 40 / FÜR CHRISTUS IST DIE EVANGELISIERUNG AN ERSTER STELLE. Pfarrer. Luis M. Ortiz

42 / DIE KUNST EINER GUTEN KOMMUNIKATION Pfarrer. Rubén Concepción

Angst vor dem finanziellen Zusammenbruch

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„Verschaffe dir gehör“ wird lauter

Lebensgeschichten

30 / GLAUBENSHELD. Ein Glaube, der Millionen erschütterte

Interview

28 / MUSIK. Sein Auge ist auf dem Spatzen

Aktualität

24 / LITERATUR. El Evangelio según San Mateo

Titelblatt

20 / WOHLBEFINDEN. Sehbehinderung

„ Isolation verhindert nicht unser Wachstum“

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Die Flucht vor dem Schmutz

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44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. Confía en el Señor 65 / WEITERE VERANSTALTUNGEN.

56 / Veranstaltung.

66 / BRIEFE-AGENDA

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ackt Sie die Angst, wenn Sie über Ihre finanzielle Zukunft nachdenken? Rastet Ihr Herz und schweißen Ihre Hände, wenn Sie an diese denken? Wie stellen wir uns der lästigen Angst davor, dass uns das Geld ausgeht oder dass wir im hohen Alter nicht genügend finanzielle Mittel haben, um für uns selbst zu sorgen? Sie sind nicht alleine! David Jeremiah

Etelda López hatte ihr ganzes Leben lang gearbeitet, alles für ihren Ruhestand gut geplant und so bekam sie monatlich ihren Rentenscheck. Doch eines Tages kam der Scheck nicht. Eine Buchhaltungsagentur hatte ihr Geld verwaltet, nun war aber diese nirgends zu finden. Sie hatte 30 Jahre lang für eine große Telefonagentur gearbeitet und all die Jahre die Prämien des Plans bezahlt, nun wusste sie aber nicht, wo ihr Geld war. Sie konnte nicht mal die Hypotheke weiter bezahlen. Also tätigte sie viele Anrufe an wen auch immer sie über ihre Lage aufklären konnte. Nichts half, ihr Geld war verschwunden. Von einem Tag auf den anderen befand sie sich in der Armut und abends musste sie immer weinen, bis sie einschlief. Der finanzielle Zusammenbruch verbreitet unmessbare Traurigkeit und hat viel Leiden zugefügt. Es gibt eine unglaubliche Anzahl an Menschen mit gebrochenem Herzen. Wenn wir unser Eigentum verloren haben, der Begriff „finanzielle Sicherheit“ nichts mehr bedeutet und uns nichts übrig bleibt, an wen wenden wir uns? Hat Gott irgendetwas zu sagen? Natürlich! Wir wissen ja, dass er uns was zu sagen hat.

AUS DER ASCHE EMPORGESTIEGEN William Carey, Vater der modernen Missionen, hatte eine große Druckerei in Indien gegründet, wo er jahrelang an der Übersetzung der Bibel in die vielen Sprachen dieses Landes arbeitete. Am 11. März 1812 reiste Carey in eine andere Stadt. Sein Partner, William Works, hatte an diesem Tag am Abend gearbeitet, als er plötzlich den Geruch von Rauch wahrnahm MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ANGST VOR DEM FINANZIELLEN

ZUSAMMENBRUCH


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und dann sah er schwarze Wolken, die über der Druckerei aufstiegen. Er rief schreiend nach Hilfe und man tat alles Mögliche, um die Druckerei zu retten, doch nichts half. Alles war zerstört worden. Am nächsten Tag betrat Josué Marshman das Klassenzimmer in Calcuta, wo William Carey Unterricht erteilte. Er legte eine Hand auf die Schulter seines Freunds und sagte ihm: „Es

gibt keinen leichten Weg, dir diese Nachricht zu geben: die Druckerei ist gestern Abend zu Asche verbrannt worden“. Die massive Übersetzungsarbeit, die Carey etwa zwanzig Jahre lang gemacht hatte, war verschwunden: ein Wörterbuch, zwei Grammatiken, vollständige Versionen der Bibel. Verschwunden waren auch Versionen in 14 orientalischen Sprachen, 1.200 Ries Papier, 55.000

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VERTRAUEN SIE GOTT ENTSCHEIDEN SIE SICH DAZU, ZU VERTRAUEN: „Hoffe auf den HERRN…“ (Psalm 37,3). Wenn Sie ihr Vertrauen auf das legen, was sie mit der Frucht Ihrer Arbeit gesammelt haben, werden Sie sich nie sicher fühlen. Wenn das Geld in der Bank gelegt wird, entsteht die Frage: was passiert, wenn die Bank Pleite geht? Wenn sie mein Geld zu Gold macht und in einer Sicherheitskasse stellt oder wenn es gestohlen wird? Was die Finanzen betriff, wo gehen wir hin? Wird sich etwa die Inflation beschleunigen? Ich kann es Ihnen nicht sagen. Mein Vertrauen setze ich nicht auf solche Sachen, sondern an Gott. Er wird nicht versagen. Die Bibel sagt: „Mein Gott aber fülle aus alle eure Notdurft nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christo Jesu“ (Phil 4,19). EHREN SIE DEN HERRN „Hoffe auf den HERRN und tue Gutes…” (Ps 37,3). 1 Timotheus 6,17-19 sagt uns: „Den Reichen von dieser Welt gebiete, daß sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den ungewissen Reichtum, sondern auf den lebendigen Gott, der uns dargibt reichlich, allerlei zu genießen; daß sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gern geben, behilflich seien, Schätze sammeln, sich selbst einen guten Grund aufs Zukünftige, daß sie ergreifen das wahre Leben“. Was für eine unglaubliche Weise, sich dem heutigen Leben zu stellen! Hoffe auf den Herrn und tue Gutes! TREUE ZUM HERRN „… und nähre dich redlich.” (Ps 37,3). Wenn man auf den Herrn hofft und Gutes tut, wird man von der Wahrheit der Treue Gottes gefüllt. Diese besteht sozusagen darin, biblische Verse auswendig zu lernen und diese Wahrheit in unseren geistlichen Rechner einzutragen. Eine mit geistlichem Teflon ausgerüstete Persönlichkeit wird entwickelt, so dass die schlimmen Sachen an uns einfach abprallen. HABEN SIE IHRE LUST AM HERRN „Habe Deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünschet“ (Ps 37,4). Wir können durch Verluste und Unterdrückung durchgehen, trotzdem können wir immer Lust am Herrn finden. Nun gut, dieser Vers enthält ein Versprechen: „… der wird dir geben, was dein Herz wünschet“. Wir werden nie um etwas bitten, das mit ihm nicht übereinstimmt. Wenn wir wirklich unsere Lust am Herrn haben, können wir ihn um alles bitten und er wird uns geben, was unser Herz wünscht. WIDMEN SIE SICH DEM HERRN „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen“ (Ps 37,5). Wir können unsere Last auf ihn werfen, wir können ihm unser Leben anvertrauen, ohne Angst zu haben, dass dann noch etwas passieren könnte. Wenn Sie Ihr Leben dem Herrn widmen, wird er da sein, wenn Sie etwas verlieren. Er wird da sein, um uns zu helfen und unserem Leben einen Sinn zu geben. ENTZÜRNEN SIE SICH NICHT „Sei stille dem HERRN und warte auf ihn; erzürne dich nicht über den, dem sein Mutwille glücklich fortgeht“(Ps 37,7). Die Bibel sagt: „Entzürne dich nicht“. Das originelle Wort hat zwei unterschiedliche Bedeutungen. Das Wort „entzürnen“ bedeutet nagen, wie eine Ratte die eine Leine oder etwas anderes nagt. Die andere Bedeutung ist es, ein Mündungsfeuer drinnen zu haben. So ist auch die Angst: man hat etwas drinnen, das an ihm nagt und tief brennt. Denn wenn Sie sich daran festhalten, wird sich das Ganze nicht ändern. Ganz im Gegenteil: Sie werden es ruinieren. Wir wissen nicht, was danach kommen wird. Wir wissen nur, dass wir einem gerechten Gott dienen. AUF DEN HERRN WARTEN „… und warte auf ihn” (Ps 37,7). Zwischen Versprechen und Erfüllung gibt es Warten. Zu warten erbaut unseren Glauben. Es erinnert uns daran, dass Gott nicht nach unserem Stundenplan lebt, sondern dass wir nach seinem Plan leben und wenn wir lernen, zu warten, werden wir sehen, dass Gott Großes tut.

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Wenn wir unser Eigentum verloren haben, der Begriff „finanzielle Sicherheit“ nichts mehr bedeutet und uns nichts übrig bleibt, an wen wenden wir uns? Hat Gott irgendetwas zu sagen? Natürlich! Wir wissen ja, dass er uns was zu sagen hat.


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gedruckte Seiten und 30 Seiten seines bengalischen Wörterbuchs. Die Arbeit eines ganzen Lebens war zu Asche verbrannt worden. William Carey wusste trotz der ganzen erlittenen Schaden, die nicht zu schätzen waren, dass Gott bei ihm war. Er wusste weder wie noch warum, aber er vertraute Gott. Er glaubte daran, dass Gott ihn und sogar seine zu Asche zerfallenen Träume auf irgendeine Weise seg-

nen würde. Die Nachricht des Brandes wurde bekannt, die Carey Foundation bekam langsam Geld, Freiwillige baten ihre Hilfe und endlich wurde die Druckerei innerhalb von ein paar Monaten wiedergebaut und ausgeweitet. Kaum ein Jahr später, im Jahr 1813, wurden vollständige Bibelversionen, Neue Testamente oder Bücher über die Bibel in dieser neuen

Druckerei veröffentlicht, und zwar in 44 unterschiedlichen Sprachen und Dialekten. Aus der Asche war die Druckerei in großer Schönheit emporgestiegen.

ÜBERWINDUNG DER KRISE Vor etwa 200 Jahren erlebten die Vereinigten Staaten einen finanziellen Kollaps: die Wirtschaftskrise von 1837. Henry Warner lebte mit

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Kaum ein Jahr später, im Jahr 1813, wurden vollständige Bibelversionen, Neue Testamente oder Bücher über die Bibel in dieser neuen Druckerei veröffentlicht, und zwar in 44 unterschiedlichen Sprachen und Dialekten. Aus der Asche war die Druckerei in großer Schönheit emporgestiegen.

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seinen Töchtern Anna und Susan in einer Villa, voll mit wertvollen Kunstwerken, Möbeln von erster Qualität und einer ganzen Dienerarmee. Sie waren an der Spitze des Reichtums. Dann brach aber die Wirtschaftskrise aus, die Börse ging Pleite und nahm mit sich die ganzen Investitionen der Warner. Die Familie verlor alles, war hoch verschuldet und musste in ein altes Haus ziehen. Der finanzielle Kollaps Warners verwüstete ihn emotional; in Wirklichkeit erholte er sich nie wieder. Seine Töchter, die an luxuriöse Feste gewöhnt waren, merkten nun, dass sie etwas unternehmen mussten, um die Familie zu unterhalten. Sie hatten nicht so viele Talente aber konnten dafür sehr gut schreiben. Sie schrieben ein paar Schriften und versuchten, jemanden zu finden, der sie veröffentlichen konnte. Auf die Dauer nahm ein Verleg den Roman „Die weite, weite Welt“ von Susan Warner an. Der Erfolg kam langsam und beide Schwestern schrieben insgesamt über hundert Werke, alle auf der Basis des Evangeliums. Eins der Bücher enthält ein kurzes Gedicht, das Anna in die Erzählung eingeflochten hatte und mit den folgenden Worten beginnt: „Jesus liebt mich, ganz gewiss“. Ein Komponist

Die Bibel sagt uns, dass wir dem Herrn vertrauen, Gutes tun, dem Herrn treu bleiben, unsere Lust an ihm haben, ihm unsere Wege befehlen und auf ihn warten sollen.

vertonte die Phrase und heutzutage wird dieses Lied von der ganzen Welt gesungen; unzählige Millionen von Kindern sind Gott dank diesem kurzen Lied zum ersten Mal begegnet. Das Lied ist so besonders, dass die US-amerikanischen Inselbewohner und Seemänner „Jesus liebt mich“ sangen, während sie die Überlebenden des in den Salomon-Inseln versunkenen Schnellboots von John F. Kennedy retteten. Die Bibel sagt uns, dass wir dem Herrn vertrauen sollen, dass wir Gutes tun, dem Herrn treu bleiben, unsere Lust an ihm haben, ihm unsere Wege befehlen und auf ihn warten sollen.

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DIE KIRCHE UND DIE FINANZEN Die Beziehung zwischen Christentum und Wirtschaft ist nicht immer klar und durchsichtig gewesen. Wichtig ist es, die Entscheidung in Betracht zu nehmen, die Gott getroffen hat, als er Mensch wurde: Er wählte nicht eine wohlhabende bzw. einflussreiche Familie. In seiner Eigenschaft als Gott, hätte er leicht einen römischen Kaiser als Vater wählen können und somit

hätte er sich nicht nur ein Vermögen gesichert, sondern auch Einfluss. Schnell und in kurzer Zeit hätte er das Christentum zur Hauptreligion ernennen können. Trotzdem wählte Gott eine schlichte Familie. Es war eine Familie, die nicht im Überfluss lebte, sondern nur genügend Mittel hatte, um zu leben, die nicht im Geld schwamm und nicht viel Geld hatte.

Habgier Da diese Person so besorgt und schlecht gelaunt ist, hat sie vielleicht sich widersprechende Stimmungen. „Vielleicht schicken wir meiner Mutter ein paar Dollar“, bittet die Frau. „Die Lage bei ihr ist im Moment so schwierig, dass sie nur einmal pro Tag isst“. Unser Subjekt antwortet in diesem Fall: „Dann soll sie halt lernen, einmal jede zwei Tage zu essen!“

Extreme Sorge um die Finanzen Der Mensch, der in finanzieller Sklaverei lebt, befindet sich unter solchem wirtschaftlichen Druck, dass er sich Gedanken um seine finanzielle Lage macht und sie nicht los wird. Er ist zu Hause und macht sich sorgen darum; er ist in der Arbeit und denkt ständig daran; er fährt Auto und denkt schon darüber nach, wie sein Kontostand wohl aussieht. Er isst und plant dabei, wie er seine Rechnungen am besten begleichen soll. Er ist ein Nervenbündel.

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Groll Groll kann aufgrund eines schlechten Geschäfts entstehen. Er kann auch an die Gesellschaft oder an die Kirche gerichtet sein, weil die Person sie für schuldig hält bzw. weil sie nichts gegen seine schwere Lage unternehmen. Der Groll führt fast immer zur geistlichen Verbitterung und Elend.

Bedürftigkeit Glauben Sie es oder nicht, der Mensch, der unter großem wirtschaftlichem Druck steht, ist der Erste, der in Armut gerät. Er weiß genau, dass er sich etwas nicht leisten kann, doch trotzdem kauf er es sich, weil er „es verdient“. Der Bedürftige sagt: „Ich brauche mal Urlaub!“ und gleich kauft er sich ein Ticket nach Chile. Vielleicht hätte er Urlaub im Wald machen können, der seiner Tante gehört und zwei Stunden weg von seinem Haus liegt und so hätte er sich genauso gut ausruhen können. Aber nein! Der Bedürftige reist nach Chile, macht eine Kreuzfahrt in die Karibik, kauft sich einen neuen Rechner oder ein neues Auto. Nachdem er seiner Frau davon erzählt hat, muss er natürlich auch für die Einweisung der schockierten armen Frau in eine Intensivstation bezahlen, doch das alles war ja nur Teil von dem, „was er sich wegen seines großen Leidens verdient hat“.

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Dieser Polemik wurde ein Ende gesetzt. Die Audiencia Provincial de Madrid (Landesgericht von Madrid) hat den Einspruch gegen den Bus der Organisation „Hazte Oír“ („Verschaffe dir Gehör“) abgewiesen. Die Äußerungen seien durch die Meinungsfreiheit geschützt und würden kein Hassverbrechen darstellen. Währenddessen wird Luftwerbung mittels eines Sportflugzeugs angekündigt, die die Verteidigung der Familie fördern soll. Die Botschaften von „Verschaffe dir Gehör“ würden keinen Hass gegen Transgender schüren. Phrasen wie „Jungen haben einen Penis, Mädchen eine Vulva. Lass Dich nicht täuschen!“ oder „Wenn Du als Mann geboren wurdest, bist Du ein Mann. Wenn Du eine Frau bist, wirst Du immer eine Frau bleiben“ seien durch das Recht auf Meinungsfreiheit geschützt. So lautet das Gerichtsurteil des Landesgerichts von Madrid. MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

„VERSCHAFFE DIR GEHÖR“

WIRD LAUTER D

ieser Polemik wurde ein Ende gesetzt. Die Audiencia Provincial de Madrid (Landesgericht von Madrid) hat den Einspruch gegen den Bus der Organisation „Hazte Oír“ („Verschaffe dir Gehör“) abgewiesen. Die Äußerungen seien durch die Meinungsfreiheit geschützt und würden kein Hassverbrechen darstellen. Währenddessen wird Luftwerbung mittels eines Sportflugzeugs angekündigt, die die Verteidigung der Familie fördern soll.


aktualität

Die Organisation schickte den Bus als Antwort auf die Kampagne der baskischen Organisation Chrysallis Euskal Herria zugunsten der Rechte der Transgender-Kinder los. Heutzutage bringt dieser Bus seine Botschaften in viele Länder von Südamerika.

DER SPORTFLUGZEUG Andererseits hat Ignacio Arsuaga, Leiter von „Verschaffe dir Gehör“ angekündigt, dass die Organisation ein Sportflugzeug über den Stränden von Barcelona zu Gunsten der Bildungsfreiheit von Eltern und Kindern und gegen das „Knebelgesetz LGBTI“ (ley mordaza LGBTI) von Podemos kreisen lassen wird. „Verschaffe dir Gehör“ wollte noch nicht das Motto der Flugkampagne verraten, doch sie versichert, dass diese „ganz einschlagend“ sein wird. Das Ziel sei es, eine Botschaft gegen das Knebelgesetzt LGTBI zu übermitteln. „Wir bitten darum, dass man sich in die Entwicklung, Affektivität und Sexualität der Kinder nicht einmischt. Kinder sollen halt Kinder sein. Minderjährige sollen ja respektiert werden und in diesem Sinne äußern wir uns gegen die LGTB- Bildung in der Schule“, sagt Arsuaga. Diese Organisation hat sich gegen das Gesetzt geäußert, das „für das Aufzwingen von

BILD: AFP

Die Richter meinen, dass die Botschaften eine „Ideologie“ propagieren, die respektiert werden soll, so nah diese sich in den Grenzen auch befinden kann und „so gering die Minderheit auch sein mag, die sie unterstützt“. Sie schaffen Rechtsprechung und erteilen Lehre, indem sie Urteile aus anderen repräsentativen Fällen erwähnen, bei denen die Beschuldigten für unschuldig erklärt wurden, da es keinen „spezifischen Demütigungsabsicht“ bestand. „Die Genehmigung der Verfolgung von Ideen, die manche bzw. viele für unangenehm halten, ist nicht demokratisch. Denn diese setzt die Unterstützung einer Vision voraus, die die politische Macht als Waffe zum Aufzwingen einer Philosophie benutzt, die dazu neigt, die alte Theokratie durch eine neue Ideokratie zu ersetzen“, erklären die Richter in dem Beschluss. Die Botschaften von „Verschaffe dir Gehör“ sind zweifelhaft bestrafbar, „so unange-

nehm und aggressiv diese für manche auch sein mögen“, so nach dem Landesgericht von Madrid. Die Richter beziehen sich sogar auf den „Trama-Bus“ der politischen Partei Podemos, auf dem „leicht zu identifizierende Zeichnungen von Politikern und mancher Journalisten“ zusammen mit Antikorruption-Phrasen standen. Dabei handelte es sich eigentlich um Menschen, die Recht „auf den Respekt ihrer Würde und auf Unschuldsvermutung“ hatten. Trotz all dem ließ kein Richter diesen Bus stoppen. Das Urteil revidiert auf diese Weise den Beschluss vom 42. Ermittlungsgericht von Madrid, das den Bus im Februar stoppen ließ. Wenige Stunden nach dem Anfang seiner Runde durch die Straßen von Madrid war der Bus von der Polizei angehalten worden. Diese Tat ließ eine Welle von Protesten nicht nur in Spanien, sondern auch auf der ganzen Welt entstehen.

„Die Genehmigung der Verfolgung von Ideen, die manche bzw. viele für unangenehm halten, ist nicht demokratisch. Denn diese setzt die Unterstützung einer Vision voraus, die die politische Macht als Waffe zum Aufzwingen einer Philosophie benutzt (…)” Ideen in der Bildung sorgt, die Manipulierung von Webseiten und Büchern anspornt und Anlass zur Verfolgung von Organisationen gibt, die für homophobisch gehalten werden“. Im September, wenn die Abgeordneten des Kongresses über das Gesetz LGBTI entscheiden, wird die neue Runde des Busses beginnen, der die Botschaft „Jungen haben einen Penis, Mädchen eine Vulva. Lass Dich nicht täuschen!“ verbreitete, doch diesmal „mit ein paar Änderungen“, berichtete Arsuaga.

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ür den Gläubigen gibt es ein ewiges Leben. Es existiert ein ewiges Leben, in das wir nach unserem Tod kommen. Das irdische Leben erfüllt nicht Gottes Pläne und befriedigt nicht unsere Wünsche nach Unsterblichkeit.

In der Kathedrale von Toledo, die Blasco Ibáñez meisterhaft beschrieben hat und wo 200 Kg Gold und viele Kg goldenes Silber verwahrt werden, neben dem von Greco bemalten Kunstbild von den 12 Aposteln, auf dem laut Gregorio Mara¬ñón zwölf Patienten aus der psychiatrischen Klinik posierten, befindet sich der Grabstein von Kardinal Puertocarrero, der der Berater von Carlos II war, so wie die Führer, diese alles wissenden Menschen, es erzählen. Die Inschrift auf dem Grabstein fällt gleich auf: „Hier liegen Staub, Aschen und nichts“. Diese Schrift würde besser zum Grabstein von Voltaire oder Nietzsche passen, doch nicht zum Grabstein eines Gläubigen. Denn im Grab, trotz des Staubs und der Aschen, bleibt immer „etwas“ - etwas, das am Tag der Auferstehung zum verherrlichten Leib werden, den Tod besiegen, den Grabstein brechen und siegreich rauskommen wird, um den Herrn zu empfangen. Es sind der Materialismus und dessen negative Philosophie, die unser Leben auf ein Grab beschränken wollen, das so schwarz wie ihre Lehre ist. Es sind die modernen Apostel des Materialismus, die uns glauben lassen wollen, dass das Leben des Menschen mit dem Tod endet, dass das Leben sich nach der sogenannten Bauchphilosophie richten soll, also ohne andere Sorgen als Essen, Trinken und Spaß haben. Der Gläubige fühlt, dass sich sein ganzes Wesen rebelliert. Es lehnt sich gegen die Inschriften auf den Grabsteinen auf, die eine hoffnungslose Botschaft über das Ende enthalten. So wie der bekannte französische Astronom Camile Flam¬marion am Grab seines Freundes Maron tat, möchte man ausrufen: „Meine Herren, wenn dieses Grab das allerletzte Ende unseres Daseins sein MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WAS GIBT ES NACH

DEM TOD?

und das letzte Wort von dem, was es gibt, darstellen soll, so hat die Schöpfung keinen Sinn und das unendliche Universum mit seinen Sonnen und Monden, mit seinen Wesen und Lichtern und Hoffnungen, würde viel weniger Sinn als das Märchen von dem Hund und der Ameise machen“. Im Grab bleib viel mehr als nur Staub und Asche. Nach dem Tod bleibt die herrliche Hoffnung der Auferstehung, des Ta-

gesanbruchs eines neuen Lebens mit Gott, oder die Betrübnis einer ewigen Verdamnis. Wenn alles nur mit dem Tod enden würde, wären wir die unglücklichsten Wesen des Universums. Doch es ist nicht so. So wie Hiob hat der Gläubige die Sicherheit, dass er eines Tages - wenn das Ende aller Zeiten sich nähert - Gott mit eigenen Augen sehen wird, auch wenn der Staub und die Aschen die Erde überfallen.


lehre

Briefs des Johannes beschreiben ausführlich diese Wahrheit. Das Wort, das auch Leben ist, äußerte sich, um uns ewiges Leben zu schenken und den Weg zu öffnen, der zu diesem führt. Johannes und die anderen Apostel hatten das große Glück, Zeuge von diesem Leben zu sein. Mit ihren irdischen Händen berührten sie, tasteten sie das Wort des ewigen Lebens ab. Einem großen Geheimnis folgt ein noch Größeres. Christus selbst ist das ewige Leben doch er ist auch das Mittel, das uns dahin führt. Er ist die Quelle, aus der das lebende Wasser herausquellt, das die Durst stillt. Er ist die Tür, die der Vater für uns öffnet, damit wir in das ewige Leben eingehen. Die Worte von Johannes, so schlicht und für alle verständlich, stellen eine große Rednergabe dar: „Und das ist das Zeugnis, daß uns Gott das ewige Leben hat gegeben; und solches Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht. Solches habe ich euch geschrie-

Im Grab bleib viel mehr als nur Staub und Asche. Nach dem Tod bleibt die herrliche Hoffnung der Auferstehung, des Tagesanbruchs eines neuen Lebens mit Gott, oder die Betrübnis einer ewigen Verdamnis. Das Versprechen von Christus an den Dieb am Kreuz: „Heute wirst du mit mir im Paradiese sein“ ist die beste Garantie eines ewigen Lebens. Wenn das ewige Leben eine Lüge wäre, hätte Jesus nicht vergebliche Hoffnungen einem Mann gegeben, der mit einem Fuß am Grab stand. Seine Worte waren keine Trostworte. Am Kreuz hielt er sich an dem fest, was er geglaubt und verkündet hatte, nämlich dass es ein anderes Leben jenseits dieses gibt. Eine der schlagkräftigsten und deutliche Behauptungen diesbezüglich ist die von dem Evangelium nach Johannes: „Und er sprach zu seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich! In meines Vaters Hause sind

viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,1-3). Das Vaters Haus ist das ewige Leben. Dort gibt es unzählige Wohnungen für den Gläubigen. Und wenn die Ewigkeit eine Lüge wäre, wenn es weder einen Himmel, noch einen Vater, noch die Möglichkeit geben würde, nach dem Tod weiter zu leben, hätte Jesus es uns gesagt. Die Ehrlichkeit Jesus überzeugt uns nicht nur, sondern bedrückt uns auch. Johannes verbindet die Ewigkeit des Wortes mit dem ewigen Leben. Das Vorwort des Evangeliums nach Johannes und des ersten

ben, die ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes, auf daß ihr wisset, daß ihr das ewige Leben habt, und daß ihr glaubet an den Namen des Sohnes Gottes“ (1 Johannes 5,11-13). Wie es sich in diesen Versen des Neuen Testaments liest, hatten die Apostel keinerlei Zweifel über die Existenz des ewigen Lebens. Jenseits des physischen Todes, wenn ihre Leichen begraben werden würden, würden sie weiterleben, geistlich bewusst und in ewigen Wohnungen. Was für eine ermunternde Überzeugung! Wir können auch sagen, zusammen mit den Autoren des apostolischen Glaubensbekenntnisses: „Ich glaube an das ewige Leben. Amen“.

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A

uf der Welt gibt es etwa 285 Millionen Menschen mit Sehbehinderung, davon sind 39 Millionen blind und der Rest hat eine geringe Sehschärfe. Neunzig Prozent dieser Patienten befinden sich in den Ländern mit geringen ökonomischen Einnahmen. Wálter Menchola Vásquez (*)

Die Sehfähigkeit wird nach dem Grad oder Prozent der Sehschärfe und des Sehfeldes bestimmt. Eine Sehbehinderung besteht, wenn es eine bedeutende Verringerung der Sehschärfe oder des Sehfeldes gibt. Zweiundachtzig Prozent der Menschen, die unter Blindheit leiden, sind 50 Jahre alt oder älter. Am meisten kommen Blindheit und Sehbehinderung in den ruralen und armen Zonen vor. Nach der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation ist die häufigste Ursache der Blindheit in Lateinamerika und der Karibik die Katarakt (grauer Star). Die meisten Fälle von Sehbehinderung stehen mit dem Alter des Betroffenen in Verbindung und können mit einer Chirurgie und Implantierung der intraokularen Linse behandelt werden - mit sehr guten Ergebnissen. Der Prozent von Menschen, die aufgrund von Katarakten unter Blindheit leiden, ist sehr hoch bei Menschen über 50 Jahren, vor allem in ruralen und abgelegenen Zonen, deswegen ist es notwendig, die Gesundheitsdienste zu verbessern und diesen Gruppen zu helfen. Zwei wichtige Aspekte müssen in Betracht gezogen werden: die Anzahl an Menschen mit Sehbehinderung aufgrund von Infektionskrankheiten ist in den letzten 20 Jahren deutlich versunken und der 80 Prozent der Gesamtfälle von Sehbehinderungen lassen sich vermeiden oder heilen.

MENSCHEN IN RISIKO Der 65 Prozent von Menschen mit SehMISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

SEHBEHINDERUNG behinderung sind über 50 Jahre alt. In dem Maße wie man älter wird, erhöht sich das Risiko, darunter aufgrund von chronischen Augenkrankheiten und dem Altern des Sehorgans zu leiden. Weitsichtigkeit, grauer Star und grüner Star sind die häufigsten Ursachen. Andererseits sind Refraktionsstörungen die häufigste Ursache von chronischer Sehbehinderung bei Kindern unter 15 Jahren. Diese lassen sich aber leicht diagnostizieren und behandeln. Das Vorkommen vom Refraktionsstörungen kann zwar nicht vorgebeugt werden, dennoch lassen sich diese leicht diagnostizieren und mit Brillen, Kontaktlinsen oder refraktiver Chirurgie korrigieren. Wenn diese Refraktionsfehler nicht beheben werden, erschweren sie die Leistung der Menschen, wie es mit Kindern im Schulalter passiert. Diese können ebenfalls Unfälle und Verletzungen bei älteren Menschen verursachen. Die WHO weist darauf hin, dass die Sehbehinderung im Allgemein trotz des Alterns der Weltbevölkerung seit den 90er weltweit beachtlich reduziert wurde. Dies lässt sich auf die Reduktion der Infektionskrankheiten zurückführen, die dank der größeren sozioökonomischen Entwicklung im Allgemein, dem besseren Service bei den staatlichen Gesundheitseinrichtungen, der Verfügbarkeit und dem größeren Zugang zu augenärztlichen Diensten, sowie der Aufklärung der Bevölkerung über die Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, dass die Hauptursachen der chronischen Blindheit Folgende sind: grauer Stern, grüner Stern, Makuladegenerierung in Verbindung mit dem Alter, der Trübung der Cornea, diabetischer Retinopathie, Körnerkrankheit und Augenleiden bei Kindern stehen - wie diejenige, die sich aus dem Mangel an Vitamin A ergeben.

Behandlung ihrer Augenkrankheiten möglich war. 80% der Sehbehinderungen lassen sich heilen. Deswegen ist es wichtig, dass die Menschen periodisch untersucht werden, um Refraktionsprobleme oder Störungen vor allem bei Kindern auszuschließen. Jedes Kind, das zu viel blinkt, den Blick zu sehr fixiert, ohne Grund tränt, sich über Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen beschwert oder Auge und Hand nicht gut koordiniert, muss von einem Arzt untersucht und entsprechend zum Augenarzt überwiesen werden. Vergessen Sie nicht, dass diese Störungen sich korrigieren lassen und bei vielen Fällen überwindet werden können. Das Auftreten von Kurzsichtigkeit ist häufiger bei Kindern zwischen 11 und 15 Jahren. Viele Fälle von geringer Schulleistung oder Lernproblemen sind den Refraktionsproblemen zuzuschreiben.

EMPFEHLUNG Bei Menschen über 50 Jahren sollte man bei den Kontrolluntersuchungen auch eine Untersuchung des Auges durchführen, um Refraktionsstörungen, Auftreten vom grünen Stern, grauen Stern, und Makuladegeneration auszuschließen. Chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus sollten ebenfalls ausgeschlossen werden. Ziehen Sie in Betracht, dass eine Vorbeugung tausendmal billiger als eine Behandlung ist. Es ist Ihre Verantwortung. Letztendlich möchte ich hinzufügen, dass der universelle Zugang zu Gesundheitsdiensten ein Recht und ein wichtiges Bedürfnis der Gesellschaft ist, und dass dabei die Dienste eines Augenarztes miteingeschlossen sein müssten: universelle Augengesundheit.

(*) Internist, Mg. Managment und Public Policy Quellen: WHO, OPS.


wohlstand

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Bild: Roberto Guerrero

MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


interview

„ ISOLATION VERHINDERT NICHT

UNSER WACHSTUM“

D

ie Weltweite Missionsbewegung ist präsent auf der ganzen Welt. Die Insel Bonaire ist dabei nicht die Ausnahme. Vor zwanzig Jahren kam hier der erste Missionar an, der das Wort Gottes in die Insel brachte. Heutzutage wächst das Werk an diesem abgelegenen kleinen Ort des amerikanischen Kontinents ständig weiter. Die Insel Bonaire ist eine Besondere Gemeinde der Niederlande und Mitglied der überseeischen Länder und Gebiete (ÜLG) der Europäischen Union. Sie befindet sich im Süden des karibischen Meers, gegenüber der westlichen Küste von Venezuela und ist Teil der Kleinen Antillen. Sie ist ein Ort, der vom Meer umgegeben ist und wo die Weltweite Missionsbewegung vor zwanzig Jahren ankam. Pastor George Mensche gibt Zeugnis über das Wachstum der WMB in dieser kleinen Insel mit großem Glauben. Seit wann befindet sich das Werk in Bonaire? In Bonaire fing unser Werk 1997 an. Früher hatten wir schon eine gewisse Präsenz, aber wir hatten noch nicht etwas errichtet. Seit 1997 arbeite ich mit meiner Frau und Kindern für den Herrn dort. Es sind schon über 20 Jahre her. Welche Fortschritte haben Sie in all diesen Jahren gemacht? Das Werk macht Fortschritte. Bonaire ist eine Insel, die Teil der Niederlande ist. Insgesamt gibt es sechs Inseln: Aruba, Curaçao, Bonaire, die Antillen, Saint-Martin, Saba und Sint Eustatius. Als wir in Bonaire ankamen, hatte die Insel 12.000 Bewohner. Mittlerweile sind es 18.000. Dort begann unsere Arbeit, wir gründeten eine praktisch neue Gemeinde. In diesen Jahren hat Gott uns erlaubt, unseren eigenen Tempel zu bauen, mit einer Kapazität für 300 bis 400 Menschen, die dem Herrn gewidmet sind. Was für Schwierigkeiten stellen sich dem Wachstum des Werks in Bonaire? Erstens ist die Insel zu klein. Wir sind von Wasser umgegeben, ganz entfernt und der größte Teil des Jahres verbringen wir alleine. Es gibt weder Werkerversammlungen noch Klausuren für die Brüderlichkeit, denn es gibt keine weiteren Kirchen in der Nähe. Das Meer hat uns von den anderen getrennt. Dann arbeitet der Pastor praktisch alleine. Zweitens: da die Insel klein ist, erfährt man gleich alles; so wie man es sagt: „kleine Insel, große Hölle“. Drittens gibt es viele Immigranten, die zum Wachstum der Kirche beitragen aber sich zu viele Sorgen um ihre Familien, um die aktuelle Lage ihres Landes machen. Trotzdem war es unser Glück, mit dieser Gruppe und mit den Einheimischen zu arbeiten und Gott hat uns geholfen. In diesen 20 Jahren hat Gott uns erlaubt, zusammen mit den Einheimischen größer zu werden, obwohl die Insel sehr klein ist. Das ist wunderschön. Es gibt hier auch Brüder aus Peru, Santo Domingo und Kolumbien. Wir alle werden größer, indem

wir die Arbeit erfüllen, die Gott uns erteilt hat. Was sind die Projekte für die nächsten Jahre? Wir planen viele Projekte. Wir glauben, dass wir es schaffen werden, 18.000 Seelen für den Herrn zu gewinnen. Deswegen können wir uns nicht nur mit einer Kirche zufrieden geben. Wir möchten eine große zentrale Kirche haben und dann weitere 10 gründen. Das ist unsere Vision, unser Glaube. Manchmal sagt man, dass wir verrückt sind, doch wir müssen in Gott verrückt sein, damit wir Großes schaffen können. Wir haben vor, in der ganzen Insel präsent zu sein. Deswegen haben wir den Tempel ausgeweitet, damit er eine Kapazität für 400 Menschen hat. Wir sind jetzt etwa 100 Teilnehmer aber wir werden immer mehr. Ich sage immer, dass wir nicht darauf warten müssen, dass Gott die Sachen für uns tut, und dann alles in der letzten Minute erledigen. Wenn wir glauben, dass Gott Wachstum schaffen wird, müssen wir uns vorbereiten. Wir haben schon die Lage und wollen weitere Werker befördern. Dieses Jahr möchten wir ebenfalls weiße Felder herrichten, die mit der Zeit größer und dann zu Kirchen werden können. Wie viele Brüder gibt es in der Kirche? Zwischen 80 und 100 Menschen, und für uns ist das schon Wachstum, von Gott geschenkt. Werden Kommunikationsmittel zur Evangelisierung benutzt? Ja. Wir besuchen jeden Sonntag das Gefängnis. Es gibt ebenfalls eine Gruppe, die das Krankenhaus besucht. Über das Internet übermitteln wir unsere Botschaft. Wir haben auch ein Radioprogramm, das zweimal der Woche 30 Min lang am Dienstag und Donnerstag läuft. Wir besuchen auch jedes Haus, um zu evangelisieren und führen Kampagnen mit dem Ziel durch, mehr Seelen für Jesus Christus zu gewinnen. Gibt es irgendeine Schwierigkeit, die die Kirche auf der legalen oder politischen Ebene hat? Nein. Gott sei Dank haben wir Freiheit. In Bonaire bitten wir um Erlaubnis, um Kampagnen an bestimmten Orten durchzuführen. Auch wenn die Insel Teil von den Niederlanden ist und ihr Gesetz dort gilt, haben wir keine Einschränkungen. Gibt es denn irgendeine Schwierigkeit? Keine Unterdrückung. Viellicht nur, dass die Insel klein ist. Also geographische Schwierigkeiten? Ja. Bonaire ist sehr isoliert. Dass wir eine verbundene Gemeinde haben ist notwendig, sogar für den Pastor. Doch in der Insel ist das nicht möglich. Vielleicht gibt es einmal im Jahr eine Versammlung und dann motivieren wir die Menschen dazu, daran teilzunehmen. Aber natürlich können viele nicht daran teilnehmen, weil die Preise sehr teuer sind. Nicht alle können sich es leisten. Wir sind isoliert, allerdings gibt uns diese Tatsache keinen Grund dazu, das Werk des Herrn nicht zu tun. Wir haben sein Werk gemacht und er hat uns geholfen. Wenn der Internationale Leitungsauschuss jemandem erlaubt, uns zu besuchen, ist das sehr erfrischend, denn so bekommen wir auch was von den anderen.

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D

ieses biblische Werk wurde von William Hendriksen geschrieben. Es untersucht eins der vier Evangelien, mit denen Gott uns die Geschichte vom Leben Jesu auf der Erde erzählt und somit uns seine Botschaft vermittelt. Es wurde „das wichtigste Buch auf der Welt“, „das erfolgreichste Buch, das je geschrieben wurde“ genannt. Außer seiner Bedeutung und seinem Erfolg ist das Buch ebenfalls wunderschön. Die Lektüre ist vom Anfang bis zum Ende ein aufregendes Erlebnis. Dieses Buch ist einfach unwiderstehlich. Selbst am Anfang wird man auf das Geheimnis der vierzehn Glieder neugierig gemacht. Danach folgt die aufregende Geschichte der Weisen, die vom „Morgenland“ kamen, um das Kind anzubeten und dann folgen die Bergpredigt mit den Seligpreisungen, der Vater Unser und viele anderen wunderschönen Bibelpassagen. Alle erlauben uns, einen tiefen Blick in das Herz des Meisters selbst zu werfen. „Das Evangelium nach Matthäus“, Teil der Reihe von achtzehn Kommentaren zu den Bibelbüchern, die vom christlichen Autor William Hendriksen geschrieben wurden, ist ein Werk, das den Inhalt von einem der vier Evangelien analysiert, mit denen Gott den Menschen die Geschichte vom Leben seines einzigen Sohnes auf der Erde erzählt und somit die Frohe Botschaft verkündet. Das Buch wurde 1979 veröffentlicht und es gibt der evangelischen Gemeinde eine Reihe von Erklärungen, die für sie unerlässlich sind. Matthäus war nicht nur ein intelligenter Jude, sondern auch ganz religiös, so wie es sich aus der Tatsache schlussfolgern lässt, dass er sofort gehorchte, als Jesus ihn rief. Ebenfalls lässt sich behaupten, dass er profunde Kenntnisse des Alten Testaments auf Hebräisch und dessen Übersetzung ins Griechische, die Septuaginta, hatte. Sicherlich war er in den Heiligen Schriften gut versiert. Deshalb war er der Art Mensch, der mit der Führung des Heiligen Geistes die Passagen des Alten Testaments so schreiben konnte, dass diese auch bei neuen Lagen anwendbar waren. Das Evangelium MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DAS EVANGELIUM

NACH MATTHÄUS


literatur

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nach Matthäus stimmt mit dieser Fähigkeit Matthäus überein.

FOLGE MIR Hendriksen, Autor von über 70 Büchern, wurde in den Niederlanden am 18. November 1900 geboren. Im Vorwort seines Werks weist er darauf hin, dass der erste Teil des Neuen Testaments „ein Evangelium ist, das sich auf die Vergangenheit bezieht, also auf das Alte Testament mit seinen messianischen Voraussagen, und die Erfüllung von diesen in der Gegenwart, in Jesus Christus, verkündet. Dieses Evangelium ist durch die Gedanken und den Geist der Hebräer gekennzeichnet”. Im Allgemein kann man sagen, dass das Ziel dieses Evangeliums war, die Juden für Christus völlig zu gewinnen, die unbekehrten Seelen zu gewinnen und die Bekehrten zu verstärken. Der hebräisierende Charakter des Evangeliums nach Matthäus, so wie es oben beschrieben wurde, verrät uns, dass er nach diesem strebte. Um sein Ziel zu erreichen, wird im Buch die Tatsache betont, dass Jesus ganz gewiss der so lang erwartete Messias ist, von dem die hebräischen Schriften erzählen. Deswegen unter der providenziellen Führung Gottes, folgt das Evangelium nach Matthäus die prophetischen Bücher des Alten Testaments und kündigt die Erfüllung dieser Prophezeiungen an. „Das Evangelium nach Matthäus“ ist ein Lektüre-Werkzeug für die Gläubigen, durch das man die wertvolle Bemühung von Hendriksen erkennt, der einer der wichtigsten und respektiertesten Exegeten der Bibel war. Mit wissenschaftlicher Genauigkeit und auf der Basis von archäologischen Befunden, stellt der Schriftsteller, der am Calvin College studierte, eine Reihe von vernünftigen Gesichtspunkten, die zum Verstehen des Worts des Herrn beitragen. Das Evangelium nach Matthäus fängt mit dem Stammbaum Jesus Christi an. Heutzutage halten vielleicht viele Leser diese Namensliste für so unwichtig, dass sie sie überlesen. Allerdings muss in Betracht gezogen werden, dass Matthäus hauptsächlich für die Juden schrieb, wie es schon bewiesen wurde. Dies wird auch durch die Tatsache bestätigt, dass er mit dem Stamm ab Abraham beginnt und nicht ab Adam, wie Lukas es tut. Nun gut, für die Juden MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

waren Stammbäume nie unwichtig oder dem Interesse nicht wert. Nach der Eroberung von Kana war es wichtig, den Wohnort der Familie orten zu können. William Hendriksen, Professor am Calvin Theological Seminary zwischen 1942 und 1952, diente dem Allmächtigen in seiner Jugend als Pastor in einer christlichen Gemeinde der USA fünfzehn Jahre lang. Dann, nachdem er seine Doktortitel in Theologie erhalten hatte, fokussierte er sich auf die ausführliche Analyse der Heiligen Schriften. Später begann er eine Arbeit, die zur Veröffentlichung einer Reihe von Kommentaren zu den Büchern des Neuen Testaments und zur Gewinnung des Preises „Gold Medallion Book Award“ 1982 führen würde Jesus sagte zu Matthäus: „Folge mir!“.

Im Allgemein kann man sagen, dass das Ziel dieses Evangeliums war, die Juden für Christus völlig zu gewinnen, die unbekehrten Seelen zu gewinnen und die Bekehrten zu verstärken. Der hebräisierende Charakter des Evangeliums nach Matthäus... verrät uns, dass er danach strebte.

Und er stand auf und folgte ihm. So, auf diese gemäßigte Weise und ohne sich irgendeinen Verdienst zuzuschreiben, erzählt der davon Betroffene von seiner unvergesslichen Erfahrung. Für weitere Einzelheiten zu seinem Opfer müssen wir uns an das Evangelium nach Lukas wenden, der darüber berichtet, dass der Zöllner „alles verließ“, um Jesus zu folgen. Es ist fast sicher, dass Matthäus in Kafarnaum wohnte und arbeitete, also am selben Ort, den Jesus als Zentrum seines Werks ausgewählt hatte. Demzufolge hatte er öfters Kontakt mit dem Meister gehabt, so dass er ihm sein Herz schon längst gewidmet hatte, als er ihn rief.

DAS URTEIL Die aktuelle Version des Evangeliums nach Matthäus enthält 1.606 Seiten. Das Buch

stellt eine ausführliche Analyse der achtundzwanzig Kapitel vor, die den Anfang vom Teil der Bibel markieren, der aus den kanonischen Schriften und den nach dem Tod Jesu geschriebene Briefe besteht. In diesem Sinne schrieb der Autor mal: „In Matthäus wird die Erfüllung der Prophezeiungen unterstrichen. Außerdem lässt der Autor uns wissen, dass Jesus mit einem bestimmten Ziel auf die Erde kam“. Die angewendete Lehrmethode war damals die „Wiederholung“. Die erteilte Lektion wurde also für den Schüler vom Meister wiederholt, und dann für den Meister vom Schüler. In dem Maße wie sich die Regulierungen und Meinungen zu einem Thema erweiterten, wurde das Volumen des zu lernenden Materials jedes Jahr, jede zehn Jahre auch größer. Es wurde so groß, dass der Rabbi Jehuda etwa im Jahr 200 n.Ch. die wichtigsten Aussagen des rabbinischen Judentums in seiner Mischa zusammenfasste – ein Wort, das als Substantiv von der hebräischen Wurzel „wiederholen“ abgeleitet wird. Andere hatten zwar versucht, auch eine zu schreiben, doch das Werk von Jehuda wurde sofort als die Vollständigste anerkannt. William Hendriksen, der am 12. Januar 1982 starb, bleibt trotz seines Todes einer der wertvollsten Theologen der evangelischen Welt. Seine Weisheit, Geistlichkeit und sein Glaube sind eine dauerhafte Quelle von Kenntnissen für diejenige, die das Wort Gottes studieren. Nach seinem Tod wurde seine fruchtbare Arbeit zugunsten der Studie der Heiligen Schriften von seinem Landsmann Simon Kistemaker weitergeführt, der als Diener des Herrn dazu beitrug, das Werk seines Vorgängers zu erweitern. Der Prozess war eine Farce, ein „Schauprozess“. Man hatte nie die geringste Absicht, Jesus einer gerechten Anhörung zu geben, um in strikter Übereinstimmung mit den Gesetzen herauszufinden, ob die gegen ihn erhobene Anklage berechtigt oder unbegründet war. In der Rechtsprechung gibt es keinen Prozess, der lächerlicher als dieser ist. Außerdem muss man keine Studie der ganzen Einzelheiten bezüglich des jüdischen Rechtes der Zeit durchführen, um zu diesem Schluss zu kommen. Verschiedene Autoren haben betont, auf unterschiedlichen technischen Punkten basiert, dass der Prozess gegen Jesus illegal war.

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D

ie Hymne der christlichen Komponistin Civilla Durfee Martin beschreibt rhetorisch und mit feiner Schönheit die Hoffnung und den Frieden, die Gott seinen Gläubigen inmitten der Trübsale des irdischen Lebens gibt.

Eine der beliebtesten Hymnen des 20. Jahrhunderts „Sein Auge ist auf dem Spatzen“ ist ein Lied, das uns durch seine Dichtkunst an die Worte Jesus Christi aus dem Evangelium nach Matthäus und an die Worte des Königs David aus den Psalmen erinnert. Der Gesang wurde von der evangelischen Autorin Civilla Durfee Martin 1905 geschrieben. Er beschreibt rhetorisch und mit feiner Schönheit die Hoffnung und den Frieden, die der Allmächtige seinen Anhängern inmitten der Schwierigkeiten des irdischen Lebens gibt. Civilla Durfee Martin wurde am 21. August 1866 in Kanada geboren. Sie schrieb diesen Gesang, nachdem sie ein religiöses Paar besucht hatte, das trotz aller durchgemachten Schwierigkeiten glücklich lebte. Diesbezüglich erzählte die Dichterin; „Ich machte Urlaub in der Stadt Elmira, als ich das Paar Doolittle kennenlernte, sie litten an verschiedenen körperlichen Beschwerden und mich beeindruckte ihr Glaube an Gott“. Die Dienerin des Herrn gab bei dieser Gelegenheit auch den Moment preis, der Anlass zur Entstehung des Gedichts gab, das zu einem ganz bekannten Lied wurde, nachdem es von Charles Hutchinson Gabriel vertont wurde. In diesem Sinne erzählte sie: „Mein Mann fragte die Frau Doolittle, was das Geheimnis ihrer Hoffnung an Gott war, und ihre Antwort war ganz einfach: ´Sein Auge schaut auf den Spatz und ich weiß er schaut auf mich´. Diese Äußerung von unendlichem Glauben bemächtigte sich meines Herzens“. Civilla war mit Pastor Walter Stillman Martin verheiratet, der sie dazu antrieb, ihre Kreativität weiter zu entfalten. Civilla war ein christliches Vorbild, das ihr musikalischen Talent entfaltete, um zur Verbreitung des Evangeliums beizutragen und den Herrn zu loben. Unter ihMISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

SEIN AUGE IST AUF

DEM SPATZEN


musik

Sein Auge ist auf dem Spatzen 1 Warum sollte ich mich entmutigen lassen? Und warum sollten die Schatten kommen? Und warum sollte mein Herz sich so einsam fühlen Und sich nach Himmel und einem zuhause sehnen, wenn Jesus ein Teil von mir ist? Er ist mein Freund. Sein Auge schaut auf den Spatz und ich weiß er schaut auf mich. Refrain Ich singe, weil ich glücklich bin Ich singe, weil ich frei bin Sein Auge schaut auf den Spatz und ich weiß er schaut auf mich. 2 “Lass dich nicht entmutigen”, Höre ich den Herrn sagen, und seinem Wort vertrauend, verdränge ich den Schmerz. Mit jedem Schritt folge ich ihm. Ja, ich folge ihm unaufhörlich und er schenkt mir seine Güte und seine ganze Güte wird er mir für immer geben. 3 Wann auch immer ich verführt oder auf die Probe gestellt werde, laufe ich an seine Seite; so ist mein Weg geschützt. Wenn mein Glaube wankt und mich der Kummer überfällt, kann nur er mich aufheben und mir Sicherheit gewähren! Nur er kann mich aufheben und mir Sicherheit gewähren!

ren bekanntesten Liedern befinden sich: God Will Take Care of You (Gott wird sich um dich kümmern), “One of God’s Days”(Einer von Gottes Tagen), “Going Home” (Nach Hause) und “The Old Fashioned Way” (Die gute alte Weise). Civilla starb am 9. März 1948 nach einem langen Leben, das Gott gewidmet war. Das Lied besteht aus drei Versen und einem Refrain. „Sein Auge ist auf dem Spatzen“ bezieht sich auf drei Bibelpassagen. Erstens bezieht es sich auf Matthäus 6,26, wo es sich liest:

„Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch“. Ebenfalls werden die Verse von Matthäus 10,29-31 angespielt: „So fürchtet euch denn nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge“. Außerdem enthält es auch Versen aus dem Psalm 32:8, der lautet: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten“. Der Gesang, der mit der afroamerikani-

schen Bürgerrechtsbewegung in den USA und der afroamerikanischen Gemeinde verbunden war, ist seit den 50er Jahren von vielen christlichen und säkularen Sängern gesungen worden. Rosetta Tharpe, Marie Knight, Ethel Waters, Mahalia Jackson, Dottie West, Marvin Gaye, Andy Griffith, Shirley Caesar, Jessica Simpson, Gladys Knight und Whiney Houston sind manche davon - Sänger, die das Gedicht von Civilla Durfee Martin zu einem Remix gemacht haben.

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J

ohn Wilbur Chapman war einer der größten Prediger der Vereinigten Staaten. Er förderte simultane evangelische Kampagnen, die Massen versammelten. Sein Beitrag zum Christentum war wesentlich für dessen Entwicklung in Nordamerika, Europa, Ozeanien und Asien am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Ed Reese

John Wilbur Chapman, von Prediger Dwight Lyman Moody für einen der größten evangelischen Prediger der Vereinigten Staaten gehalten, war sehr wichtig für die Verbreitung des Christentums in Nordamerika, Europa, Ozeanien und Asien am Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Dank seiner Missionsarbeit, die über 37 Jahre dauerte und das Wort Gottes mit der Musik kombinierte, empfingen über siebzig Millionen Menschen die Frohe Botschaft. John, am 17. Juni 1859 in Richmond in einem christlichen Zuhause geboren, war der Sohn von Alexander Cha-pman und Lorinda McWhinney. Nach einer ruhigen Kindheit verlor er leider seine Mutter, als er 13 Jahre alt war. Trotzdem zerbrach sein geistliches Leben nicht. In seiner Jugend besuchte er die Quaker First Day School, wo er eine solide christliche Bildung bekam. Außerdem besuchte er in dieser Phase ständig die Sonntagsschule.

ERSTE SCHRITTE Im Alter von 17 Jahren beschloss Chapman, der einen festen Glauben an den Herrn hatte, seine Widmung an Gott öffentlich zu machen. Diesbezüglich erzählte er: „Eine Lehrerin der Sonntagschule, die Frau Binkley, war entscheidend für die Befestigung meines Glaubens an das Evangelium“. Nach seiner Vereinigung mit Jesus Christus wurde er 1876 am Oberlin College in Ohio aufgenommen. Zeit später, MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

EIN GLAUBE, DER MILLIONEN

ERSCHÜTTERTE im Jahr 1877, besuchte er die Lake Forest University of Chicago, wo er 1879 den Bachelor-Studiengang Kunst absolvierte. In Chicago, der Stadt der Winde, erlebte der junge Gläubige eine der entscheidendsten Erfahrungen seines Lebens. 1878, als er an seinem Kompromiss mit dem Schöpfer zweifelte, nahm er an einer der evangelischen Kampagnen von Moody teil, bei der er sich von seiner Mission überzeugte. Da verpflichtete er sich mit der Sache Gottes und arbeitete leidenschaftlich, bis er am 13. April 1881 zum Pastor von einer christlichen Kongregation des Viertels Whitewater in Ohio ordiniert wurde. Nach seiner Ordination absolvierte dieser Diener Gottes das Lane Theological Seminary in Cincinnati am 4. Mai 1882. Sechs Tage später heiratete er Irene Steddon und kümmerte sich um die Kirchen der kleinen Stadte Liberty in Indiana und College Corner in Ohio. Am nächsten Jahr übernahm er die Leitung des Tempels von Schu¬ylerville in New York. Danach, im Mai 1885, übernahm er die Leitung von einer Kongregation in Albany, wo er bis 1890 blieb.

ANGESEHENER PREDIGER Von dem Tod seiner Frau entmutigt, der am 1. Mai 1886 geschah, nahm John an einer Konferenz in Northfield, Massachusetts teil, bei der der evangelische Prediger Frederick Brotherton Meyer über die Missionsarbeit sprach und auch darüber, dazu bereit zu sein, alles zu verlassen, um Christus zu dienen. Nachdem er Pastor Meyer, Freund von Moody, zugehört hatte, änderte er seine Perspektive über die Arbeit zugunsten des Christentums und fühlte - so nach seiner Aussage-, dass sein Werk mit neuem Glauben erneut wurde. Im Januar 1890, nachdem er eine gro-

ße Arbeit in Albany geleistet hatte, verpflichtete sich der Missionar mit der evangelischen Kirche in Bethany, Philadelphia, deren Sonntagschule eine Kapazität für 4820 Schüler hatte. Sofort ergab sich eine geistliche Erweckung, bei der 400 Seelen für Gott gewonnen wurden. Außerdem machte er aus dem Tempel ein geistliches und soziales Bildungszentrum, das Hunderten von Unbekehrten zu sich zog. Zu diesem Zeitpunkt wurde seine Leidenschaft für die Seelen immer mehr bekannt. Zusammen mit seinem Freund Benjamin Mills nahm er 1893 an einer Kampagne in Minneapolis teil und war ebenfalls ein Schlüsselteil bei den Kampagnen Moodys in der Chicago World’s Fair, die zum vierhundertsten Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus stattfand. Ebenfalls realisierte er eigene Erweckungen in Montreal, Saginaw, Burligton, Saratoga, Ottawa, Bloomington, Fort Wayne, usw. 1895 nannte ihn Moody „der größte Evangelische der Vereinigten Staaten“. Chapman besetzte die Stelle des stellvertretenden Leiters des Bible Institute of Chicago und war eine ständige Inspirationsquelle für alle, die mit ihm in dieser Einrichtung zusammenarbeiteten. John, Anhänger der direkten Evangelisierung, rekrutierte 1893 Billy Sunday, damit er ihn bei seinen Aufgaben unterstützen konnte. Allerdings übernahm er 1896 wieder die Leitung der Kongregation Bethany, die er mit Erfolg bis 1899 führte. Mit seiner Hilfe wurde diese Kirche zu einer der größten in Nordamerika. 1895, als er in Indianapolis predigte, schlug Pfarrer Sol C. Dickey ihm vor, eine Biblische Konferenz durchzuführen. Anfangs lehnte er diese Idee ab doch dann half er sogar dabei und trug zur Eröffnung der Biblischen Konferenz am Winona

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Lake bei, die zur Verbreitung des Christentums in US-amerikanischen Gebiets diente. Später, im März 1899, akzeptierte er die Leitung einer Kongregation in New York, wo er bis 1902 bleiben würde. Danach, im Jahr 1900, wurde er mit dem Glück gesegnet, ins Heilige Land zu reisen.

EIN REVOLUTIONÄR John war ein Mann mit mächtiger Stimme und elegantem Verhalten. Er wurde am 30. Oktober 1901 zum Sekretär des Evangelisation Committee der presbyterianischen Denomination ernannt. In jenem Moment überwachte er die Arbeit von 52 Evangelischen in 470 Städten und gab sich Zeit „Present Day Evangelism“ zu schreiben, was damals ein oft benutztes Buch war. John Converse, ein Laienanführer, beauftragte ihn mit der Organisation von simultanen evangelischen Kampagnen und finanzierte seine Ausgaben bis zu seinem Tod im Jahr 1910. John Wilbur, von Converse unterstützt, entwarf eine revolutionäre Methode zur Evangelisierung der Massen. Seine Technik bestand darin, Assistenten bei den parallel stattfindenden Versammlungen in den vielen Bereichen der Stadt einzusetzen. 1904 stellte er 17 Prediger an 9 Orten von Pittsburgh, wo er über 7000 Gläubiger versammelte und die Basis einer neuen Technik zur Christianisierung legte. Dann, im Jahr 1906, führte er eine ähnliche Kampagne in Syracuse mit sehr guten Ergebnissen durch. Zusammen mit Prediger Charles McCallon Alexander, deckte Chapman vom 12. März bis 19. April 1908, 42 Orte von Philadelphia mit 21 Paaren von evangelischen Predigern und Sängern. Über 400 Kirchen aus aller Denominationen halfen bei dieser Erweckung, die über 1,5 Millionen Menschen versammelte. Anfang 1909 verteilte er drei Wochen lang 30 Missionare und Musiker in 27 Gebieten von Boston. Die Erweckung, über die die säkulare Presse berichtete, enthielt besondere Vorträge und hatte eine globale MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

Zuhörerschaft von etwa 720.000 Menschen. 1909 verbrachte der Prediger, von Alexander unterstützt, großen Teil seiner Zeit bei einer evangelischen Reise um die Welt. Seine internationale Rundfahrt begann am 26. März und endete am 26. November. Bei dieser besuchte er die Städte Melbourne, Sidney, Manila, Hong Kong, Canton, Nanking, Hankou, Beijing, Tientsin, Seoul, Kyoto, Tokio und Yokohama. Danach, vom 16. Oktober bis zum 27. November 1910, versammelte er in Chicago über 800.000 Menschen mit der Hilfe von 400 Kongregationen. Im nächsten Jahr besuchte er England, Kanada, Irland und Wales. Man schätzt, dass er 1912, im Moment mit dem größten Einfluss seines Werks, über 50.000 Predigten machte, die etwa 60 Millionen Menschen erreichten. Seine Arbeit zugunsten der Befestigung des Christentums ging weiter bis 1918. In diesen Jahren besuchte er Auckland, Tasmanien, Ceylan, Glasgow, Fidschi und Hawaii. Ebenfalls konsolidierte er die Anwesenheit Jesu an verschiedenen Orten des US-amerikanischen Gebiets, wie z.B. Atlanta, Georgia, Washington und Pennsylvania. Am Ende seines Lebens koordinierte er die Bemühungen der presbyterianischen Kongregation, um die Probleme des Wiederbaus als Folgen des ersten Weltkriegs zu lösen. Am 25. Dezember 1918 starb er in New York, nachdem er sich einer Operation der Gallenblase unterzogen hatte. Dank seiner Evangelisierungstechnik der Massen und seine fruchtbare literarische und musikalische Arbeit zeichnete er sich als einen der anerkanntesten Minister beim Predigen aus.

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D

ie Einsamkeit, die Traurigkeit und der Mangel an Verständnis führten Juan Carlos zu dem Weg der Drogen. Lange Zeit ging er schmutzig und hilflos durch die Straßen und Plätzen auf der Suche nach Halluzinogenen, die seine fatale Abhängigkeit mindern konnten. In seinen hellen Augenblicken fragte er sich, ob er jemals die Gelegenheit haben würde, diese Randwelt zu verlassen. Dieser Tag kam, als er ihn am wenigsten erwartete. Susan Amau Bild: Archivo Familiar

Juan Carlos Pozo Muñoz erinnerte sich an seine unglückliche Vergangenheit. Tränen fielen über seine Wangen und, ohne sie verstecken zu können, sagte er, dass sie aus Glück sind. „Nur Christus hat die Kraft zu heilen”, sagt er und fühlt sich dankbar, der Auserwählte für eine solche bemerkenswerte Transformation gewesen zu sein. Er ist der dritte Sohn von vier Brüdern. Seine Eltern, Gloria und Manuel, arbeiteten stets daran, um eine bessere Zukunft für ihre Kinder zu schaffen. Die spanische Krise hatte sie jedoch mit Gewalt getroffen, und deshalb mussten sie es in irgendeiner Weise auslegen, um die Kosten einer großen Familie übernehmen zu können. Sie waren fast nie zu Hause, arbeiteten Tag und Nacht, und deshalb war Natividad, die ältere Schwester, dafür verantwortlich, ihre Brüder zu bewachen. Für sie war es eine sehr komplizierte Aufgabe, da sie neben der Schule auch die Hausarbeit erledigen musste. Die Kinder wuchsen auf, aber ohne viel Aufmerksamkeit und Sorge von ihren Eltern. Nach und nach dachte Juan Carlos, dass es nutzlos war, eine Ausbildung zu machen oder etwas zu studieren und, dass es das Beste war, sich direkt der Arbeit zu widmen. Es gab zweifellos eine Notwendigkeit zu Hause: Er wollte die ideale Hilfe sein und vielleicht auch die Nähe zu seinen Eltern suchen. Die Streitigkeiten, Diskussionen, und die Probleme waren MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


lebengeschichten

DIE FLUCHT VOR

DEM SCHMUTZ

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tägliches Brot und das alles erlaubte ihm nicht, sich auf seine Schulbildung zu konzentrieren. Er brauchte Zuneigung, alle seine Brüder liebten ihn, aber niemand achtete auf diese wesentliche Lebensphase. Mit 14 Jahren verließ er die Schule. Seine Eltern alarmierten sich, aber konnten ihn nicht mehr kontrollieren. Seine Geschwister hatten dasselbe Schicksal und niemand wollte etwas lernen. Bis dahin (1991) arbeiteten Gloria und Manuel als Putzpersonal in Pubs und Diskotheken und Juan Carlos machte sich daran, ihnen zu helfen.

DER ANFANG Ohne sich mehr Büchern widmen zu müssen, dachte er, dass es eine gute Option war, etwas Geld zu verdienen. Das war noch besser, da er jetzt seinen Eltern nahe war: Etwas, das er immer wollte, obwohl er das nie gesagt hatte. Juan Carlos hatte viele Freunde in der Schule und lernte zu rauchen, was bei Jugendlichen in Spanien üblich war. Was er aber an diesem Tag finden würde, war der Beginn einer unbekannten Welt. Beim Putzen vom Lokal fand er nicht nur Müll, sondern auch Uhren, Schmuck, Geld und sogar mehrere Arten von Drogen. Eines Tages bewahrte er ein bisschen davon, um zu probieren, worum es ging. Später beschloss er mit seinen Freunden, eine Droge nach der Andere auszuprobieren. Er kann sich an fast nichts erinnern, was an diesem Tag geschah. Er weiß nur, dass er etwas Ähnliches als die Ruhe erlebte und so begann seine Sucht. Das Erste, was er konsumierte, war Haschisch, eine Droge, die ihm die Abhängigkeit erzeugte. Sie zu konsumieren bedeutete, dass seine Stimmung sich änderte und so konnte er seine Probleme für einen Moment vergessen und sich angeblich glücklich fühlen. Mit 16 Jahren dachte er, er würde sein Leben ruinieren und wollte sich selbst ändern. Er suchte nach einem anderen Job, der ihn von den Drogen wegbringen würde, und beschloss, sich dem Bau zu widmen. Unglücklicherweise hielt seine Abstinenz nicht lange an und er fing wieder an zu rauchen. Er fing auch damit an, Alkohol mit Haschisch zu kombinieren. DIE ZEIT VOM SELBSTMORD Das Leben hatte für Juan Carlos keine Bedeutung, bis er eine junge Frau kennenlernte. Er verMISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

liebte sich an sie und dachte darüber nach, sein Leben noch einmal zu ändern. Er war zu dieser Zeit 18 Jahre alt und mit anderen Zeiten verglichen, schien er glücklich zu sein, weil er jemanden an seiner Seite hatte. Er ruinierte jedoch wieder alles, weil er seine Sucht nicht aufgeben konnte. Vier Jahre lang versuchte er seine Freundin zu betrügen und gab vor, eine gesunde und glückliche Person zu sein. Die hohen Dosen des Konsums spiegelten jedoch ihre Sucht wider und auf einmal stahl er sogar das Geld, das sie

für die Hochzeit zusammen gespart haben. Sie erwischte ihn, beendete die Beziehung und verließ ihn. Das Leid stürzte Juan Carlos in einer Depression, sodass er versuchte, Selbstmord zu begehen, ohne das schaffen zu können. Er war damals 22 Jahre alt und hatte schon die schlimmsten Drogen auf dem Markt konsumiert. Zusammen mit seinem Bruder José Manuel versteckten sie sich im Keller des Hauses, um sie zu konsumieren, ohne dass seine Mutter es bemerkte, bis sie ihn eines Tages erwischte.


lebengeschichten

Gloria litt sehr, als sie ihre Kinder in diesem Zustand sah und bereute, nicht nah von ihnen gewesen zu sein, als sie ihr am meisten gebraucht hatten. Sie versuchte mehrmals, sie zu beraten, aber ihre Worte wurden in kurzer Zeit vergessen. Juan Carlos diskutierte ständig mit seinem Vater. Eines Tages sind sie fast außer Kontrolle geraten und konnte seine Vorwürfe nicht ertragen: Sein Herz war durch Einsamkeit und Verlassenheit verletzt und er stahl das Geld aus dem Haus, um es nur für Drogen auszugeben. Er aß

fast nicht, war hilflos auf den Straßen und versteckte sich zwischen den verlassenen Häusern. Wenn er mehr als die übliche Dosis konsumierte, erlitt er epileptische Anfälle und niemand konnte ihm helfen. Er war extrem dünn und seine Knochen waren sichtbar. Dann dachte er daran, ein zweites Mal Selbstmord zu begehen.

DIE HOFFNUNG KOMMT Eines Tages sah er auf dem Weg nach Hause einen zehn Jahre älteren jungen Mann aus sei-

ner Nachbarschaft. Dieser Mann war vorher auf dem falschen Weg, aber jetzt war er gut angezogen, trug einen Anzug, saubere Schuhe und fuhr ein Auto. Da war etwas anderes in diesem jungen Mann und in seinem Gesicht und dieses Bild traf Juan Carlos. Als er nach Hause kam, erzählte er seiner Mutter, was er auf der Straße gesehen hatte, und fragte sich, wie er aus seiner Sucht herauskommen konnte. Er dachte traurig: „Ich wünsche mir, ich könnte das auch schaffen”. Eine Nachbarin erzählte ihrer Mutter, dass

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lebengeschichten

Beim Putzen vom Lokal fand er nicht nur Müll, sondern auch Uhren, Schmuck, Geld und sogar mehrere Arten von Drogen. Eines Tages bewahrte er ein bisschen davon, um zu probieren, worum es ging. Später beschloss er mit seinen Freunden, eine Droge nach der Andere auszuprobieren. Er kann sich an fast nichts erinnern, was an diesem Tag geschah.

derjenige, der diesem jungen Mann geholfen hatte, eine Schwester, eine Gottes Dienerin war. Sie nahm sofort Kontakt mit der Schwester auf, suchte nach ihr und erzählte ihr von dem Fall seines ältesten Sohnes. José Manuel hatte bereits geheiratet und aufgrund der Drogen führte er ein schreckliches Leben, zerstörte seine Familie, seine Frau und seine Kinder, sodass sie ihn verlassen wollten. Seine Mutter wollte das nicht und bat der Schwester um Hilfe. Sie rief diesen Mann mehrmals an, aber er antwortete immer, dass er keine Hilfe brauchte und, dass er allein das Drogenproblem überwinden konnte. Adoración Solis war der Name der Dienerin, die eine Gemeinde in der Stadt Andujar leitete, wo sie lebten. Seine lange Karriere im Evangelium ermöglichte es ihr, alle möglichen Leute kennenzulernen, aber sie bemerkte, dass es gegenüber den Drogenabhängigen und ihr etwas Besonderes gab. Die Gefühle gegenüber diesen jungen Leuten waren sehr stark und Gott benutzte sie, um ihnen zu helfen. Eine Woche später besuchte die Schwester das Haus der Familie Pozo Muñoz, um über den

ältesten Sohn zu informieren. Als sie an die Tür klopfte, war tatsächlich Juan Carlos zu Besuch. Er war offensichtlich unter der Wirkung von Drogen, als die Dienerin ihn kennenlernte. „Er ist mein anderer Sohn”, sagte die Mutter. Die Schwester schaute ihn an und sagte: „Mein Sohn, willst du wirklich keine Drogen mehr konsumieren?” Der Blick traf den jungen Mann: Er fühlte etwas in seinem Herzen und antwortete „Ja“. Dann betete jeder fromm im Raum. Etwas war in ihm geschehen: Er schien gesund zu sein und konnte es nicht glauben.

GOTT ÄNDERT DEN LEUTEN Bewusst von seinem Fall schlug die Schwester Juan Carlos vor, allein nach Madrid umzuziehen, um dort in einem christlichen Rehabilitationszentrum namens „Bethel” untergebracht zu werden. Dort blieb er eineinhalb Jahre lang. Am Anfang litt er unter Tränen an seiner Abstinenz, er fühlte sich sterbend und traurig und wollte verschwinden. Er brauchte nur Drogen, um alles zu vergessen aber diesmal war er eingesperrt. Er kämpfte mit sich

selbst, bis Gott ihn davon befreite. Da es sich von einem christlichen Zentrum handelte, fehlten dort nicht die Gebete, Fastenzeiten, Kulte und die Frömmigkeit, um Gott anzubeten. Zuerst dachte er, wenn er verrückt nach Drogen sein sollte, waren sie verrückter als er. Zwei Monate später, in einem der Kulte, konnte er die Herrlichkeit Gottes spüren, ging zum Altar, fiel auf die Knie und erhob den Gottes Namen von ganzem Herzen. In diesem Augenblick spürte er, dass etwas aus ihm heraus kam und, dass er sich nie wieder allein fühlen würde. Seine Eltern besuchten ihn nie, da die Stadt weit weg war und nicht genug Geld hatten, um dort zu reisen: Sie schrieben oder telefonierten ihn nur ein paar Mal. Sechs Monate später bekam er eine unerwartete Überraschung: Der Besuch der Schwester mit José Manuel, der auch sein Leben verändern wollte. Endlich hatte er die Hilfe angenommen, und mit dem Zeugnis seines Bruders in so kurzer Zeit schloss er sich der Gruppe der Insassen in Madrid an. Sie waren nicht durch Verwandtschaft zusammen, aber sie trafen sich während der Gottesdienste für die Anbetung. Dort zu sein, half ihnen völlig, aber nach drei Monaten konnte José Manuel es nicht mehr aushalten: Er fühlte sich stark genug, um auf die Straße zu gehen und sich ohne Drogen seinem Leben zu stellen. Unglücklicherweise geriet er in Laster und bis heute kämpft er gegen dieses Übel. Nach anderthalb Jahren bekam Juan Carlos eine Einladung. Es war die Hochzeit des jungen Mannes aus der Nachbarschaft, deren Verwandlung er gesehen hatte. Er sprach mit der Schwester, und sie sagte ihm, dass es nicht mehr nötig war, zurückzukehren. Jetzt war es für ihn notwendig, sich in der Kirche zu versammeln. Juan Carlos kehrte als ein ganz anderer Mann in seine Stadt zurück, hatte an Gewicht zugenommen, sah körperlich besser aus und spürte das Vertrauen Christi in seinem Herz. Seine Eltern und seine Schwester, die ebenfalls viel unter seiner Sucht litten, feierten das mit Freude. Juan Carlos wurde im Jahre 2003 in Pila, Sevilla, getauft. Gott lehrte ihn, ein Instrument zu spielen und seitdem spielt er für ihn. Vor vier Jahren heiratete er eine peruanische Frau und zog nach Martos in der Provinz Jaén um, wo er dem Pastor der Kirche half. Er lebt in diesem Tempel und glaubt, dass es kein größeres Privileg gibt, als im Haus des Herrn zu sein.

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„Und dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden - zum Zeugnis für alle Völker; dann erst kommt das Ende“ (Matthäus 24:14). Pfarrer. Luis M. Ortiz

Die rasche Evangelisierung der Welt ist die höchste Aufgabe der Kirche. Aus diesem Grund müssen alle ihrer Aktivitäten und Bemühungen mit diesem Ziel übereinstimmen. Jede Kirche oder Person, deren Hauptziel nicht die Evangelisierung der Welt und die Missionsarbeit ist, betrügt den Herrn und täuscht sich selbst. Der Herr setzt die Evangelisierung der Welt und die Missionsarbeit an erster Stelle. Die erste Botschaft bei der Geburt Christi war eine missionarische Botschaft (Lukas 2:10). Das erste Gebet, das Christus seinen Jüngern beibrachte, war ein Missionsgebet (Matthäus 6:10). Der erste Jünger, Andreas, war der erste Missionar (Johannes 1:41). Die erste Botschaft des auferstandenen Christus war eine missionarische Botschaft (Johannes 20,17). Das erste Gebot des auferstandenen Christus war ein Missionsgebot (Johannes 20,21). Christi letzter Wunsch auf der Erde war ein missionarisches Verlangen (Matthäus 28,19). Die erste apostolische Predigt war eine Missionspredigt (Apostelgeschichte 2: 17-39). Das erste Kommen Christi war eine Missionsarbeit (Lukas 4,18-19). Das zweite Kommen Christi wird durch die Missionsarbeit beschleunigt (Matthäus 24,14). Liebe Bruder und Schwester, Die Zeichen, die Christus uns für sein zweites Kommen gegeben hat, sind jetzt Zeitgeschichte: Alles ist bereit zum Handeln und zur Domäne des Antichristen. Die Nacht kommt, lass uns die Zeit erlösen, lass uns vorwärts gehen. In der Welt ist jedes menschliche Unternehmen und jede Aktivität - sei es sozial, wirtschaftlich, politisch, technologisch, wissenschaftlich gesättigt und bewegt sich mit einem Gefühl von Dringlichkeit und Schnelligkeit. Aber für das große Unternehmen, für die große Aufgabe der Kirche (d.h. für die Evangelisierung der Welt) ist sie im Allgemeinen zu langsam geblieben: Was wird Gott mit uns tun, um uns aus dieser Trägheit und diesem Zustand der Selbstzufriedenheit zu befreien? Welche Überraschung MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

oder Aufregung müssen wir erfahren, damit unsere höchste Verantwortung geweckt wird? Wenn der atheistische Materialismus so schnell Millionen Menschen überreden kann, warum kann die Kirche sie dann nicht genauso schnell evangelisieren? Wenn die sogenannten Zeugen Jehovas schnell viele Anhänger gewinnen können, warum gewinnt die Kirche dann sie nicht mit derselben Geschwindigkeit? Damit die Kirche in der Evangelisierungsaufgabe der Welt sich genauso schnell wie diese gegenwärtige Generation und wie die materialistische Doktrin in ihre teuflische Propaganda bewegen kann, muss das Feuer Gottes in jedes Herz fallen. Dafür ist es notwendig, dass das Feuer der Evangelisierung in jedem Gläubigen und in jeder Kirche angezündet wird. Das Feuer des Heiligen Geistes muss in jedem Christen hell brennen, damit er uns die übernatürliche Macht gibt, um die Kürze der Zeit und die Dringlichkeit der Aufgabe nachzollziehen zu können. Aber dieses Feuer von Gott kommt immer nur nach einem Opfer. Damit Feuer von Gott kommt und hinabsteigen kann, muss ein Opfer geben. Die Bibel sagt: „Und Feuer ging aus vor Jehova und verzehrte das Brandopfer” (3. Mose 9,24). „Da fiel das Feuer von Jehova und verzehrte das Brandopfer, das Holz, die Steine und den Staub, und er leckte das Wasser auf, das im Graben war” (1. Könige 18,38). „Und David baute dort einen Altar für Jehova, das Brandopfer und Dankopfer, und auf Jehova angerufen, der ihn mit Feuer vom Himmel auf dem Altar des Brandopfers beantwortet“ (1 Chron. 21.26). „Als Salomo zu beten aufhörte, kam Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Opfer; und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus” (2. Chronik 7: 1). Und im Neuen Testament fiel das Feuer nur, wenn diese Gesellschaft von Gläubigen alles verließ und alles opferte: „… gingen sie

in das Obergemach hinauf… alle verharrten dort einmütig im Gebet… Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war… da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich

FÜR CHRISTUS IST DIE EVANGELISIERUNG

AN ERSTER STELLE


andacht

verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt…“ (Apostelgeschichte 1: 13-14; 2: 1-4). Und diese kleine Gesellschaft, in der das Feuer Gottes in ihrem Leben brannte, verstand, dass die Evangelisierung an erster Stelle stand, und evangelisierte fast jeden in sehr kurzer Zeit. Und noch heute haben wir als einzige Möglichkeit, unser Körper als ein lebendiges und heiliges Opfer vor Gott zu präsentieren, damit das Feuer von Gott auf die Gläubigen fällt und so eine rasche Evangelisierung der Welt ermöglicht werden kann (Römer 12: 1). Nur dann wird das Feuer Gottes herabkommen und wir werden nicht faul sein, sondern im Geiste glühen und dem Herrn dienen. Und so werden wir auch wissen, dass es Zeit ist, aus dem

Schlaf aufzustehen und die Rüstung des Lichts, das heißt des Feuers, anzuziehen, um die Dunkelheit zu bekämpfen und, um die Welt zu evangelisieren. (Römer 12:11; 13: 11-12). Gott verlangt immer noch ein Opfer. Das Feuer ist niemals dort gefallen, wo es Gleichgültigkeit, Faulheit, Selbstgefälligkeit, Bequemlichkeit und Trägheit herrscht. Das Feuer ist immer dort gefallen, wo es Opfer gibt. Wollen Sie das Feuer Gottes für die Evangelisierung der Welt haben? Dann müssen Sie sich opfern, denn es gibt keinen anderen Weg. Man muss sich vor dem Altar des Opfers, der Bereuung, des Bekenntnisses, der Wiedergutmachung und des völligen Gehorsams gegenüber Gott und seinem Wort vorstellen. Es ist wichtig, dass man seinen Komfort, seine

Ruhe, seine Zeit und sein Geld opfert, wobei man sein Fleisch, seine Zuneigung, seine Leidenschaften und seine Wünsche opfern muss (Lukas 14:26, Matthäus 10:37). Sie werden vom Podest des Ruhmes herabsteigen und werden zum Altar des Opfers gehen; Sie werden den Trost des menschlichen Lebens verlassen und die Verleugnung des christlichen Lebens annehmen; Sie werden die Wünsche des Fleisches befriedigen oder sie mit ihrer Zuneigung und Begierden kreuzigen; Sie werden vom Thron der unkontrollierten Liebe zu Ihrem eigenen Leben, Interessen und zu Ihrem Geld herabsteigen, um somit einen Platz am Kreuz einnehmen und sagen: „Mit Christus bin ich zusammen gekreuzigt, und ich lebe nicht mehr, sondern Christus lebt in mir” (Galater 2,20).

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„Die Worte eines gedankenlosen Schwätzers verletzen wie Messerstiche; was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.“ (Sprüche 12:18). Pfarrrer. Rubén Concepción

Wir sind inmitten einer Gesellschaft, die die Fähigkeit der Kommunikation verloren hat, obwohl es für uns notwendig ist, uns zu kommunizieren und etwas zu teilen. Wenn sich zwei Menschen treffen und anfangen zu reden, finden sie Gemeinsamkeiten und werden Freunde: So nutzen sie jeden Moment, um miteinander zu reden, Gemeinschaft zu haben und, um Momente zu teilen. Jedoch haben wir bemerkt, dass im Laufe der Zeit und im 21. Jahrhundert die Kommunikation in unserer Gesellschaft fehlt. Wir stehen vor einer Gesellschaft, die als eine „Kultur der Gewalt“ beschrieben worden ist: Fast alles, was mitgeteilt oder gezeigt wird, ist feindlich oder negativ, sodass das keinen guten Einfluss auf die Menschen haben kann. Die Kommunikation ist eine Kunst und in der Kunst der Kommunikation gibt es drei grundlegende Elemente: Sprechen, Zuhören und Verstehen. Denn es lohnt sich nicht, wenn man nur spricht und nicht zuhört oder nicht versteht, was man gerade gesagt oder gehört hat oder was der Andere gesagt hat. Wenn man zu Hause sich damit beschäftigt, gute Beziehungen zu haben und diese werden beibehalten, entwickelt sich eine gute Kommunikation. Wenn die Eltern effektiv mit ihren Kindern kommunizieren, wenn der Ehemann weiß, wie er mit seiner Frau sprechen soll, wenn Mitarbeiter eines Unternehmens mit Kollegen kommunizieren, entwickelt sich eine Atmosphäre der Harmonie und des gegenseitigen Respekts. In der aktuellen Zeit stehen wir manchmal vor Situationen, die die Kommunikation beeinflussen oder schaden. Wenn wir in die Vergangenheit zurückkehren, werden wir uns an die angenehme Gewohnheit erinnern, als die ganze Familie am Tisch saß. Aber diese gute Gewohnheit ist leider zusammengebrochen und wird nur von ganz wenigen Familien weitergemacht. Heute sind die Kinder öfter nicht zu Hause und die große Mehrheit der Eltern weiß nicht, wo sie sind. Es gibt sehr viele Kommunikationsschwierigkeiten und unterschiedliche Interessen: Häufig sehen wir in den Familien, dass es dort die sog. MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE KUNST EINER GUTEN

KOMMUNIKATION

Nestwärme fehlt, denn die verschiedenen Interessen und Verpflichtungen dazu geführt haben, dass jeder Mensch nur an sich selbst denkt. So richten sich viele nach dem Prinzip: „Ich zuerst, ich danach, ich anschließend, usw. und, wenn es noch Zeit gibt, kümmere ich mich weiter um mich, da jeder nur um sein eigenes Wohlbefindet kümmert. Wenn wir die Schwierigkeiten sehen, die die Kommunikation in der aktuellen beeinflussen, konzentrieren wir uns auf die diskrepanten Perspektiven, falls es unterschiedliche Interessen gibt. So stellen wir fest heraus, dass all das aufgrund verschiedener Temperamenten geschieht, die die Kommunikation beeinflussen oder beeinträchtigen. Und es ist tatsächlich so, dass wir als Menschen unterschiedliche Temperamente haben. Die Psychologie sagt, dass jeder Mensch sein Temperament hat: Einige sind sehr aktiv, dynamisch und leicht; Andere sind dagegen passiver, ruhiger und gelassener. Einige haben eine größere Fähigkeit zu überlegen, zu denken und anschließend, um Dinge zu tun. Andere sehen die Dinge und Situationen anders und nichts erschüttert sie. Jeder hat sein eigenes Temperament. Gegenüberliegende Temperamente werden die Kommunikation beeinflussen: In diesem Kern, der von einer Ehe dargestellt wird, hat jede Partei eine Art zu sein. So versuchen Mann und Frau, sich mit bestimmten Begriffen zu wehren, die wie Pfeile sind, die die guten Beziehungen und die Kommunikation zerstören. Einer der Pfeile, der unsere Gesellschaft zerstört, ist die explosive Art, mit Leuten zu sprechen. Und das finden wir sogar in der Kirche. Lassen Sie nicht, dass die Gewalt Ihre gute Kommunikation beeinflusst; Lassen Sie, dass Gott Ihre Wunden heilt; Legen Sie Ihre Lasten vor den Herrn. Lassen Sie diesen Pfeil nicht, eine


andacht

gute Kommunikation zu schaden. Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, müssen wir beten und Gott um Kontrolle und Ruhe bitten, um sie nicht zu verletzen. Ein ruhiger Dialog wird Verständnis erzeugen, obwohl das zu behandelnde Thema schwer oder sensibel sein kann. Wenn man emotional betroffen ist, wird die Kommunikation nicht effektiv sein, denn „ein kränkendes Wort lässt den Zorn aufflammen“ (Sprüche 15: 1). Ein weiterer Pfeil, der die Kommunikation zerstört, ist die Kritik. Sie ist eine der Ursachen der Trennung in einer Ehe und in den familiären Beziehungen. Als der Herr Zachäus traf, wusste er, dass er ein Dieb war, aber er kritisierte ihn nicht, sondern gab ihm Worte des Lebens. Wir lesen: „Zachäus, komm schnell herunter! Ich soll heute dein Gast sein!“ (Lukas 19,5). Kritik erzeugt Feindschaft innerhalb der Gesellschaft, in der Familie, in der Kirche und an jedem Ort. In den sozialen, politischen und religiösen Rahmenbedingungen der Menschen sind Ethik und Respekt notwendig, um ein würdevolles Umfeld zu schaffen, in dem sich Vergebung und göttliche Gnade manifestieren. Ein anderer Pfeil, der die Kommunikation zerstört, ist Stille. Die Stille ist ein Pfeil, der die Ehe, ein Zuhause, ein Leben, eine Beziehung zwischen Eltern und Kindern oder einer Freundschaft nicht erreichen soll, denn er wird der Grund sein, die Kommunikation zu unterbrechen. In einer guten Kommunikation muss es immer einen geben, der spricht und ein anderer, der zuhört und beide müssen die Bedeutung einer gesunden Kommunikation verstehen. In der Kunst einer guten Kommunikation muss es Harmonie geben und nicht Geschrei oder Konflikte. Gott möchte, dass der Mann des 21. Jahrhunderts lernt, mit ihm, mit sich selbst und mit seinen Altersgenossen zu kommunizieren. Um eine wirksame und gesunde Kommunikation zu erreichen, ist es notwendig, den Kommunikator par excellence zu kennen: Sein Name ist Jesus Christus, der durch sein Opfer den Himmel öffnete, um uns das Privileg zu geben, Gemeinschaft mit Gott und mit unseren Mitmenschen zu haben.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

WIR GEHEN VORAN, UM DEN SIEG

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ZU SCHAFFEN

ie Weltmissionsbewegung organisierte den 11. Kongress von Mittelamerika und Mexiko in Costa Rica, an dem mehr als 12.000 Gläubigen im Dienst des Herrn teilnahmen. MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mit der Anwesenheit von mehr als 12.000 Anhängern von Jesus Christus und unter dem Motto „Wir gehen verantwortungsvoll voran, um den Sieg zu schaffen“, organisierte die Weltmissionsbewegung der 11. Kongress von Mittelamerika und Mexiko vom 04. bis zum 08. Juli in Costa Rica, der im Auditorium von Casa

Oasis in San Miguel de Santo Domingo de Heredia stattfand. An der Veranstaltung nahm auch der Vorstand der internationalen Offiziere des Werkes vom Herrn teil, der von Pastor Gustavo Martínez geleitet wird. Pastor Martinez betonte, dass die Kirche in der gesamten Region günstig gewachsen ist. Er


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wies jedoch darauf hin, dass trotz der Widrigkeiten man weiter stark arbeiten muss. Anschließend, im Moment der Botschaft, analysierte der Leiter ausführlich den Bibelspruch 1. Könige 19: 9. In seiner Ansprache unter dem Motto „Wenn man sich nach dem Heiligen Geist sehnt, soll man treu sein und Gott dienen”, ermahnte er, verantwortungsvoll voranzugehen. Am zweiten Tag während des ersten Gottesdienstes teilte der Leiter der WMB, Pastor Humberto Henao, die Botschaft Gottes durch eine Lehre mit, die sich auf Josua 1: 1-7 basierte und die er wie folgt nannte: „Erobere das fehlende Erde“. Der Diener des Schöpfers betonte in seiner Auslegung der Botschaft Christi, dass „es Zeit ist, auf die Straße zu gehen und der Welt zu sagen, dass es einen Gott mit Werten gibt, der die Prinzipien und die Familie verteidigt. In diesem Zusammenhang stehen wir vor einer enormen Herausforderung und es ist unsere Aufgabe, das Gottes Wort zu säen“. Stunden später, im Nachtdienst, war der Sprecher der guten Nachrichten Pastor Álvaro Garavito, Direktor des Werkes, der das Thema „Unsere Verantwortung und Rolle in der Schaffung von Fortschritten“ behandelte. Unterstützt auf Johannes 9,4-5 wies der Prediger darauf hin, „dass wir gerade eine wachsende und allgemeine Krise in der Welt erleben. Die Sünde schreitet voran und übernimmt alle Schichten der Gesellschaft. Und wo ist die Kirche, das Volk Gottes? Das Volk Gottes muss zu dem Weg zurückkehren, den es hinterlassen hat.” Am Anfang vom dritten Tag fand die Zeremonie für die Förderung der Arbeiter vom Werk in Costa Rica statt. Die Veranstaltung begann mit der Parade der Delegationen, die an diesem spirituellen Festival teilnahmen und eine Zusammenfassung von ihren vorstellten. Anschließend wurden 10 Laienprediger, 6 lizenzierte Prediger und 10 ordinierte Prediger anerkannt, die von den Hauptleuten der WMB gesalbt wurden. Später verkündete Schwester Carmen Valencia, Frau vom Pastor Martínez, das Wort des Herrn. Basierend auf 1. Timotheus 2: 9 hieß der Vortrag der Missionarin „Die Bekleidung ist der Spiegel des Herzens und des Charakters”. In ihrem Vortrag betonte die Dienerin, dass „die wahren Söhne und Töchter von Gott sich nach einem bestimmten Muster richten sollen, das der Mode überlegen ist. In diesem Rahmen sind z.B. kurze Röcke oder Kleider verboten, denn eine anständige und ordentliche Kleidung ist ein

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Bildher: Gerson Agüero y Paula Guerra

göttliches Mandat. Elegant und feminin zu sein, bricht nicht die biblischen Vorgaben“, sagte sie. Im Abendgottesdienst wurde die Predigt für das Gottes Volk von Pastor Rubén Concepción übernommen, die das Auditorium von Casa Oasis füllte. Die Rede des Leiters der Weltmissionsbewegung namens „Die Hindernisse, die den Fortschritt zum Sieg behindern” basierte sich auf Hebräer 12,1-3. „Das Ziel der WMB ist es zu kämpfen: Das ganze Weltall ist in einen großen Konflikt verwickelt und die zentrale Schlacht findet auf der Erde statt. So hat dieses Werk die Aufgabe, weiter zu evangelisieren “, sagte der Pastor. MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der vierte Tag der Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst, bei dem die Teilnahme von Pastor Martinez eine wichtige Rolle spielte. Der Weltleiter vom Gottes Werk ergriff das Wort mit seiner Botschaft: „Ein Führer ohne Integrität ist ein Führer ohne Glaubwürdigkeit”. Gestützt auf Josua 24: 14-15 behauptete der Pastor, dass „Jesus Christus unser Leitbild ist und unsere Herausforderung es ist, ihn nachzuahmen. Der christliche Führer muss in der Darstellung des Wortes und in seinem täglichen Leben integer sein. Das Gottes Wort gibt Leben.” Anschließend, im Abendgottesdienst stell-


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te Pastor Rómulo Vergara die Botschaft des Schöpfers vor. Geschützt auf die Apostelgeschichte 2,1-4 erläuterte der Direktor des Werks das Thema „Wir gehen voran mit der Füllung des Heiligen Geistes“. In seinem Beitrag betonte der Pastor Folgendes: „Wenn der Heilige Geist auf eine Person ausgegossen wird, ist es ihre Aufgabe, das Wort zu predigen. Wenn die Kirche gestoppt wird, liegt es daran, dass es ihr noch mehr Fülle fehlt. Es kann Verfolgung

MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

geben, es kann Kritik geben, aber die Kraft des Heiligen Geistes stärkt sie.“ Am letzten Tag vom 11. Kongress von Mittelamerika und Mexiko der WMB stellte der internationale Vorstand für das Gottes Werk die neuen nationalen Vertreter für Costa Rica vor, die unter der Leitung von Pastor Carlos Guerra sind. In diesem Zusammenhang dankte sich der o.g. bei Pastor Manuel Zúñiga, Mann von großem Glauben, der nach einer verdienstvollen


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Arbeit für die Erweiterung des Evangeliums die Stelle als nationaler Aufseher der Weltmissionsbewegung von Costa Rica verließ. Für den Abschluss dieser spirituellen Feier war Pastor José Soto verantwortlich, der über die Botschaft „Eine entscheidende Zeit“, basierend auf Römer 13:11, sprach. In seiner Ansprache betonte der internationale Vizepräsident der Weltmissionsbewegung Folgendes: „Die Freiheit kommt von unserem Schöpfer. Es ist an der Zeit, die Angriffe auf die Religion zu beenden. Wir sind hier, um zwei Werte zu feiern, die immer zusammengebunden sind: Glaube und Freiheit. Die Weltmissionsbewegung ist

zu ihrer Zeit. Wir müssen heute eine Entscheidung treffen, denn morgen könnte es schon zu spät sein.“

DAS PARLAMENT GEWÄHRTE DER WMB EINE ANERKENNUNG Herr Gonzalo Ramírez, Präsident des Parlamentes von Costa Rica, überreichte der WMB eine Anerkennung über Pastor Gustavo Martínez, Vorsitzender des Werkes der WMB. So wurde die anstrengende und opfernde Arbeit dieses Werkes von Gott in diesem glorreichen Parlament durch die Autoritäten dieser Erde geehrt. Gott sei die Herrlichkeit!

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GRUNDVERANTWORTUNGEN

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IN UNSEREM LEBEN

ie Weltweite Missionsbewegung von Brasilien feierte ihre 15. Nationale Versammlung in der Stadt Manaos mit der Teilnahme vom Präsidenten des Werkes Gottes. Vom 23. bis 25 Juni veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Brasilien ihre 15. Nationale Versammlung in der Stadt Manaos, der meist bevölkerten Stadt von Amazonien. Nennenswert war die besondere Teilnahme von Pfarrer Gustavo Martínez, Internationalem Präsidenten der WMB. Er kam zum brasilianischen Land um die Frohe Botschaft des Herrn MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Bildher: Cristian Vela

zu verbreiten und über die Expansion des Werks des Herrn in der Welt zu sprechen. Zusammen mit Pastor Gustavo Martínez nahmen auch andere Führer der Weltweiten Missionsbewegung an der Veranstaltung der brasilianischen WMB teil. Unter anderen waren Pfarrer Rómulo Vergara, Internationaler Direktor des Werkes Gottes und Pfarrer Gerardo Martínez, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Chile und südamerikanische Missionsaufsichtsbehörde. Rev, Henry Ramos,

nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Brasilien, trug die Verantwortung für die Organisation des geistigen Festes, das im Auditorium Samuel Benchimol ausgetragen wurde. Die Versammlung begann mit einem Tag, an dem Pfarrer Gustavo Martínez zu Wortführer der Botschaft des Herrn wurde. Anschließend, im ersten Gottesdienst vom zweiten Tag, trug Pastor Marco Rau von der WMB von Peru das Wort Gottes vor. Später, im zweiten Gottesdienst erteilte Pfarrer Vergara den Gläubigern

eine Lehre, die zum Ruf der WMB von Brasilien kamen. Später, am Anfang des Veranstaltungsabschlusses, übertrug Pastor Martínez eine Ansprache mit dem Titel „Jedes Menschenwesen entscheidet was er vor der Stimme Gottes macht“. Danach wurde die Zeremonie zur Förderung der Kirchenarbeiter zelebriert. In dieser Zeremonie verkündete Pastor Gerardo Martínez eine wertvolle Rede mit dem Thema „Grundverantwortungen in unserem Leben“

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BESUCH BEI DEN INDIANISCHEN

GEMEINDEN VON VAUPÉS

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ie Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien brachte das Wort des Herrn zu den Völkern der Flüssen Caduyarí und Querarí und schulte die indianischen Führer und Pastoren. Über ihre Kirche in der Stadt Mitu, Hauptstadt vom Department Vaupés, führte die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien vom 7. bis 13. April ihre dritte Missions-, und Pastoralreise bei den an den Rändern der Flüsse Caduyarí und Querarí ansässigen Völkern, in der kolumbianischen Amazonien. Die Bevölkerung gehört in seiner großen Mehrheit der MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Bildher: Eduard Sánchez

Ethnie Cubeo. Während der sieben Tage der Missionsreise, verbreitete das Werk des Herrn das Evangelium in verschiedenen Punkten des kolumbianischen Urwalds und besuchte mehrere christliche Gemeinde mit einer Botschaft des Glaubens und der Hoffnung, außerdem wurde eine Gruppe von evangelischen Pastoren und Führern hierdurch verstärkt. An den Flüssen Caduyarí und Querarí, verteilte die WMB von Kolumbien, als Teil ihrer Missionsaufgabe, Ausgaben der Illustrierte Impacto Evangelistisch, so wie christliche Bücher, Abhandlungen und Unterlagen für die Familien. Das Material wurde von der Vereinten Biblischen Gesellschaft von Kolumbien gespendet. Im Laufe der Missionsreise wurden auch die Kinder und Jugendlichen der besuchten Völker evangelisiert. Die Gemeinden von Pacuativa, Barranco Colorado, Querarí-Mirí, Puerto Casanare, Puerto Llano, Arara, Puerto Asís und Bocoa wurden von Mitgliedern des Werks besucht. Alle diese Bevölkerungen bekamen die Frohe Botschaft aus dem Munde der Missionaren Valentin Castañeda, Jorge Perdomo, Maximiliano Calle und Eduard Sánchez, Pastor vom Tempel in Mitú und Presbyter der Region 81 von der WMB von Kolumbien. Die Minister Jesus Christi schulten die indianischen Führer und Pastoren mit Workshops und biblischen Seminaren, die während dieser Missionsreise vorgetragen wurden. Ebenfalls, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien eine indianische Versammlung in der Gemeinde von Bocoa.

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GOTT BELEGT DEN ERSTEN D

PLATZ IN MEINEM HERZEN

ie Weltweite Missionsbewegung von Madagaskar veranstaltete eine evangelistische Aktion. Diese war an die Kindheit der Stadt Ambohibao gerichtet. Das Werk wächst in der Welt.

MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Aktion konzentrierte sich darauf, die Frohen Botschaften unter den Jüngsten vom Gotteskönigstum zu säen. Die Weltweite Missionsbewegung von Madagaskar führte diese Aktivität am 20. Mai. Diese evangelistische Aktion der Kindheit fand in der Stadt Ambohibao statt unter dem Motto „Gott belegt den ersten Platz in einem Herzen“ Die Aktion, an der sich 125 Kinder aus verschiedenen Punkten von Ambohibao beteiligten, basierte auf der Bibelstelle von

Lukas 10:27 und drehte sich um die Liebe an Gott, wem wir mit ganzen Herzen und mit der ganzen Seele verehren müssen. Die Schwestern vom Tempel, der sich in Ambohibao befindet, waren für die Durchführung der Aktion zuständig. In dieser Veranstaltung wurde, mittels Spiele und christliche Gruppendynamiken, die Frohe Botschaft mitgeteilt. Darüber hinaus predigte Schwester Suhé Reenis, Leiterin der Weltweiten Missionsbewegung in Madagaskar, das Wort Jesu Christi.


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VERTRAUE DEM

HERRN D

er Wellington Square Park, in der Stadt Perth, wurde als Szenario für die Evangelisierung der Kinder von der WMB von Australien gewählt. Die Kindheit kam um aus der Heilen Lehre zu trinken. Am 24. Juni veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Australien in der Stadt Perth einen Tag der Evangelisierung. Die Aktivität wurde besonders den Kindern dieses Erdteils gewidmet. Das Szenario dafür war der Wellington Square Park, der sich in dieser Stadt befindet. Diese Aktivität wurde unter dem Motto „Vertraue dem Herrn“ durchgeführt und diente dafür, dass Pastor Isaí Ríos und Schwestern Silvia Lara, Emily Flores, Stephanie Grande und Ruth Flores den Kindern, die den Ruf des Werkes Gottes gefolgt waren, biblische Lehren erteilen konnten. Außerdem nahmen an diesem Evangelisierungstag die Brüder vom Zentraltempel der Stadt Nedlands und von der Gemeinde Daniella von Perth. Sie führten das Theaterspiel „Daniel in der Höhle der Löwen“ vor. Das Theaterstück war Teil der christlichen Lehre und zeigte, wie wichtig ist es, Gott zu vertrauen, sowie der Prophet Daniel es machte. Wie es in der Bibelstelle Daniel 6:1 beschrieben wird, wurde er von Gott geholfen, um sich von den wilden Tieren auf wundersamer Weise zu befreien.

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ICH WERDE MEINE MISSION MIT VERANTWORTUNG

ERFÜLLEN

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ie Kinder der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico feierten ihren Nationalen Geistigen Klausurlager. Die Geschichte des Werkes wurde den neuen Generationen ins Gedächtnis gerufen. Mit dem Motto „Ich werde meine Mission mit Verantwortung erfüllen“ feierten vom 5. bis 7. Juni in den Anlagen des Ebenezer Campingplatz in Cidra mehr als fünfzig Kinder der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico ihren Nationalen Geistigen Klausurlager. Am ersten Tag der Aktivitäten, der mit Lobesgesängen von Kindern der Regionen 1, 3, 4 und 7 der WMB von Puerto Rico startete, ermahnte Schwester Elizabeth Maldonado die Teilnehmer die Botschaft des Herrn mit denjenigen zu teilen, die Jesus nicht im Herzen haben. Unterstützt von der Bibelstelle Matthäus 5:14, trug Schwester MalMISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

donado die Rede „Wir sind das Licht der Welt“ vor. Im ersten Gottesdienst des zweiten Tages flehten die Kleinen zusammen mit den Führern des Werkes Gottes, damit der Herr sie in diesem irdischen Weg führt. In der gleichen Form wurden Vorträge spezifisch für Jugendlichen und Kindern gegeben. Diese Konferenzen behandelten das Thema der Verantwortung der Kirche und die persönliche Beziehung zu Christus. Nachher in dem Nachmittag wurde die Botschaft des Herrn von Schwester Ruth Godén verkündet. Sie sprach über das Thema „Ich werde meine Mission in der Kirche und mit Gott verantwortungsbewust erfüllen“. In ihrer Rede forderte die Missionarin die Teilnehmer darauf, das geistige Leben zu pflegen. Schwester Nadine Lugo war die Vortraghaltende des Wortes am Abschlusstag des Nationalen Geistigen Klausurlagers für Kinder der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico. In ihrem Vortrag „Ein wenig Geschichte der Weltweiten Missionsbewegung“ behauptete die Missionarin, dass es sehr wichtig sei, den Nationen das Evangelium beizubringen.

Bildher: Grabaciones Impacto


veranstaltung

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DENN SOLCHER IST DAS

REICH GOTTES

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ie WMB von Panama versammelte mehr als 800 Kinder in einem Kinderlager, in dem das Evangelium verkündet wurde und die Aussaat der Heilen Werte stattfand.

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Mit der Teilnahme von mehr als 800 Kindern führte die Weltweite Missionsbewegung von Panama einen Kinderlager zum geistigen Rückzug vom 8. Bis 10. Juni in der Anlagen des Besprechungszentrum der WMB in der „Villa Unida von Chilibre, nach dem Motto „Denn Solcher ist das Reich Gottes“ durch. Die Veranstaltung des Werkes Gottes wurde vom Rev. Epifanio Asprilla geleitet. Rev. Asprilla, nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Panama, wurde hierzu vom lokalen Amtsgewalt und von einer großen Gruppe von Presbytern und Pastoren der Provinzen von Panama und Colon begleitet. Die Kinder Grace Ortiz, vom Tempel Villa Unida, Jared Adrian Smith, von der Kirche von Llano de Jesus, Amir Valdés, vom Tempel in der Villa del Caribe und ein Vertreter der Gemeinde von Arraigán waren für die Verkündung der Frohen Botschaften zuständig, die sich auf das Thema der christlichen Kindheit bezogen. Verantwortlich für diese Aktivität waren Schwestern Loyra de Terrientes, Elizabeth de Rios, Janeth Allen, Nimia de Smith und anderen Dienerinnen Jesu Christi. Sie bemühten sich sehr, damit die Kinder der WMB von Panama an einen Kinderlager teilnehmen konnten, in dem die Priorität die Lehre des Evangeliums war.


veranstaltung

GLAUBEN UND GEDULD UM DIE

VERSPRECHEN ZU ERBEN

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ie Weltweite Missionsbewegung von Spanien weihte einen neuen Tempel des Werkes Gottes im Herzen Zaragozas ein. Mit überschäumender Freude und Aufregung weihte die Weltweite Missionsbewegung Spaniens am 11. Juni einen neuen Tempel des Werkes Gottes im Herzen der Stadt Zaragoza

ein. Der Tempel, der sich im Stadtbezirk Delicias befindet, bereicherte noch mehr die Präsenz des Werkes auf spanischem Boden. Der heilige Akt, der unter dem Motto „Glauben und Geduld um die Versprechen zu erben“ stattfand, startete mit der Öffnung der Kirche in der Strasse Desiderio Esco¬sura 29. Verantwortlich dafür war Pfarrer Carlos Medina, Nationale Aufsichsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien, wer zusammen mit den anderen Pastoren und mit den anwesenden Gläubigen, verkündete den

neuen Sitz der WMB als „Haus Gottes und ein Tor zum Himmel“. Nach der Eröffnungszeremonie war Pastor Medina für die Erteilung des Evangeliums zuständig. Er teilte das Wort durch eine von Korinther 14:8 inspirierte Predigt namens “Aufpassen mit dem ungewissen Klang”. Darüber hinaus stellte er Esther Torrejón Molina, Tochter der gastgebenden Pastoren Fisher Torrejon und Mac-dory Molina vor, und anschliesslich betete er, damit Gott das Leben des Mädchens führt.

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CHRISTUS BRICHT ALLE

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ie Weltweite Missionsbewegung von Curazao führte eine evangelische Aktion in der Nachbarschaft von Seri Domi in Willemstad durch und zeigte dabei, den Weg, den man folgen sollte. Vom 18. bis 19. Mai wurde die Sportsanlage der Nachbarschaft Seri Domi, in der Stadt Willem¬stad, von der Weltweiten Missionsbewegung von Curazao ausgewählt, um eine evangelische Aktion zu veranstalten. Die Aktion, die an die christlische Gemeinde dieses autonomen Territoriums des Königsreichs von den Niederlanden gerichtet war, hatte als Motto „Christus bricht alle Ketten”. Am Eröffnungstag der Aktion predigte Bruder Junny Camelia das Evangelium mitMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

KETTEN


veranstaltung

tels der Botschaft „Ich will, dass Jesus mich berührt“. In seinem Vortrag, der auf Markus 5:25 basierte, behauptete Bruder Camelia, dass ein Leben ohne Christus eine leere Existenz darstellte. Darüber hinaus, sagte er, dass wenn man sich mit dem Herrn trifft, kann man ganz neue Erfahrungen erleben. Im Laufe des ersten Abends der Veranstaltung verehrte das Volk Gottes, gebildet durch die Mitglieder der zentralen Kirche der Weltweiten Missionsbewegung von Curazao und durch die Arbeiter der weissen Felder, den Herrn fortdauernd und zeigte dabei seine Liebe für die Gesunde Lehre. Am zweiten Tag war die Erteilung des Wortes eine Verantwortung von Pastor Mitsch Ilario, wer über das Thema „Über den Tod hinaus” sprach. Auf der Grundlage von Lukas 16:19-31 betonte der Diener Gottes, dass Jesus uns den Weg zeigt, den wir laufen sollten.

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Bildher: Dorcas Cuero

TAUFE IN QUEVEDO

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as Werk des Herrn in Ecuador erteilte drei neuen Christen das von Jesus Christus etablierte Sakrament. Aussagen der Wiedergeburt beleuchteten das Treffen mit dem Herrn. MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Zwölf Folger des Herrn, die in der ecuadorianischen Stadt von Quevedo, Herz vom Bananenanbau, leben, wurden in die Herde Jesus Christi herzlich willkommen, als sie am 1. Juli durch den Empfang des Sakraments der Taufe dem Christentum beitraten. Auf dieser Weise schlossen sich die Gläubigen der Welt-

weiten Missionsbewegung von Ecuador und dem Werk Gottes an. Durch die Taufzeremonie, die im Tempel von Quevedo und in einem berühmten Schwimmbecken dieser Stadt zelebriert wurde, bestätigte die WMB von Ecuador ihren Kompromiss zu den vom Allmächtigen festgesetzten Vorschriften. Auf dieser Weise, baten die zwölf neuen Brüder eine Aussage über ihre Hingabe zu Gott an, erstmals in den Anlagen der Kirche vor einer grossen Menschenmenge. Minuten später, als er sich bereits an dem Ort befand, wo man ins Taufwasser tauchen würde, dankte Gott Pas¬tor Lorenzo Cuero, geistiger Führer des Tempels von Quevedo, für die geretteten Seelen der Welt. Danach las man das Wort, wobei einige Lobgesänge dem Herrn gewidmet wurden. Darüber hinaus teilte Pas¬tor Cuero eine Botschaft, durch die er die Mitglieder der Kirche dazu aufforderte, treu zu Jesus zu bleiben.


Weitere Veranstaltungen

SCHWEIZ 9. Nationale Frauenversammlung

Die Stadt Genf war vom 12. bis zum 14. Mai das Szenario der 9. Nationalen Frauenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung der Schweiz. An der Veranstaltung, die unter dem Motto „Die Aussage einer Frau“ stattfand, nahmen mehr als 200 Gläubigen teil und sie wurde vom Pastor Jimmy Ramírez geführt. Pfarrer Ramirez ist zuständig für das Werk in der Schweiz. Die Versammlung wurde von einer grossen Anzahl von Ministern des Herren besucht und wurde auch live vom Rundfunk Ebenezer sowie von verschiedenen virtuellen Medien der WMB in der Schweiz übertragen. Im Laufe der drei Tagen dieses geistigen Festes erlebte das Volk des Herrn die Macht und die Herrlichkeit Jesus Christi. Am ersten Tag der Aktivitäten erteilte Schwester Martha Barros die Botschaft durch die Lehre „Was ist die Aussage einer Frau?”. Danach, am Anfang des zweiten Tages sprach Schwester Elizabeth Vanegas zu den Folgern Gottes mittels einer Botschaft namens „Eine Frau als Aussage“. Später, im zweiten Dienst des Tages, trug Schwester Patricia Almache die Rede „In der Mitte eines Widerstands bleibt die Aussage einer Frau treu“ vor. Beim Abschluss der Versammlung war Schwester Fanny Miranda für die Ankündigung des Evangeliums zuständig.

PERU Tag der Wiedereingliederung des Gefangenen in die Gesellschaft

Am 11. Juli führte die Weltweite Missionsbewegung von Peru den Tag der Wiedereingliederung des Gefangenen in die Gesellschaft im Stadtbezirk San Juan de Lurigancho, in der peruanischen Hauptstadt. An der Veranstaltung des Werkes Gottes beteiligten sich ehemalige Gefangenen verschiedener Gefängnisse des peruanischen Bodens, die den Herrn im Gefängnis kennenlernten. Darüber hinaus beteiligten sich daran Brüder und Schwestern der Kirchen vom Presbyterium 6 der WMB von Peru. In dieser Aktivität, die unter dem Motto „Das Gefängnis ändert dich nicht, Jesus Christus macht das” stattfand, wurden eine Vielzahl von Aussagen von Menschen gehört, die ihr Leben dank Jesus Christus umwandelten. In diesem Sinne, erfuhr man, wie Gott seine verlorene Schaffen rettete, die auf dem falschen Weg gerieten. Im Laufe der Aktion, die das Interesse der Bürger von San Juan de Lurigancho weckte, äusserte sich Christus durch die Reue einer Gruppe von Familien, die das Evangelium umarmten und sich offentlich verpflichtete das Christentum zu verteidigen.

ITALIEN Jugendtreffen in Firenze

Die Weltweite Missionsbewegung von Italien veranstaltete am 11. März ein Jugendtreffen in der Stadt Firenze mit der Teilnahme des Jugendvorstands der WMB von Italien. Eine zahlreiche Gruppe von Verfolgern des Herrn kam zu diesem geistigen Fest mit dem Ziel, den Namen Christi zu verehren und zu verherrlichen. Schwester Zenaida Espinoza, zuständig für die Kirche der Gemeinde von Vimercate, erteilte die Botschaft Gottes mittels des Vortrags „Das Feuer Gottes befreit Dich“. Im Laufe ihrer Rede behauptete Schwester Espinoza, dass alle Jugendlichen beschliessen sollen, sich durch Nichts auf dieser Welt verseuchen zu lassen. Ausserdem betonte sie, dass der Herr die Gläubiger ehrt, die ihm Respekt zeigen.

veranstaltung

MEXIKO Nationale Pastorenklausur

Das Klausur- und Konventionszentrum La Fortaleza, das sich im Stadtbezirk Almecatla (Puebla) befindet, beherbergte vom 27. bis 28. April die Nationale geistige Klausur Mevon Pastoren sowie die Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Mexiko. An der Veranstaltung der WMB von Mexiko beteiligten sich Pfarrer Álvaro Garavito, Internationaler Offizier der WMB, der mit den Dienern der Bundesstätte Nayarit, Nueva León, Veracruz, Tabasco, Sinaloa, Chiapas, Tlaxcala, Oaxaca, México, Puebla und Distrito Federal, u.a. verschiedene Lehren teilte. Am Anfang des ersten Tages, erteilte Pastor Garavito das Wort Gottes. In seiner Predigt „Weil das Gute sich in unseren Händen beschädigt“, bezog sich Pfarrer Garavito auf Deuternomium 30:15 und 19. Danach, im zweiten Dienst des Tages, war Pastor Ysidro Bello für die Evangelisierung des Volkes Gottes verantwortlich. Auf der Grundlage der Offenbarung 3:2 sprach er über das Thema „die Stagnation unterbrechen”. Am letzten Tag morgens, erteilte Pastor Ricardo Bocanegra das Evangelium durch die Rede „Das Aufwecken einer Wiederbelebung“. Später, nachmittags, predigte Pfarrer Garavito das Wort Gottes erneut mittels der Botschaft „Keine Waffe wird gegen Dich Erfolg haben“.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba) FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney) APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname)

LUIS LÓPEZ

JOSÉ PEREA Gott segne all die Brüder von diesem wunderbaren Team, das für die Herausgabe dieser Zeitschrift zuständig ist. Dieses Magazin stellt ein Segen für die Mitglieder der Kirche und für viele andere Menschen dar. Möge Gott Sie für immer weiterhin beleuchten. Aus El Carmen de Bolívar, Kolumbien.

Ich werde nie müde, Gott für diesen wunderschönen Segen, sowie für den riesigen Privileg zu danken, mich als Teil des Ministeriums dieses Werkes zu fühlen. Ich bekomme immer die Zeitschrift und geniesse es sehr, die erbaulichen Botschaften zu lesen, die darin enthalten sind. Ich geniesse es auch sehr, die Fotos der zahlreichen Veranstaltungen zu sehen, die die Brüder in Puerto Rico sowie in anderen fernen Orten durchführen. Aus Mayagüez, Puerto Rico.

LUIS SILVA MARÍA TAUTIVA Ich habe das Magazin gelesen, und es ist für mich eine erhebliche und eine segenvolle Erfahrung gewesen. Es ist eine grosse geistige Nahrung, und ich habe sehr wissenswerte Sachen von der Missionsarbeit gelernt. Aufwärts im Herrn. Aus dem Meta, Kolumbien.

JUAN ROJAS Brüder in Christus, ich wollte meine Dankbarkeit für die Zeitschriften zum Ausdruck bringen, die Sie mir geschickt haben. Für diesen Gefangener mit lebenslängliche Freiheitsstrafe stellt das Magazin ein Segen dar. Ich habe wunderbare Aussagen von Menschen gelesen, die ihre Erfahrungen erzählen, und diese Erfahrungen sind Segen für andere Menschen. Ich bin Gott sehr dankbar und ich bewahre diese Zeitschriften wie ein sehr wertvoller Schatz. Aus Peñuelas, Puerto Rico.

FRANCISCO SOTO Gott segne die Brüder und Schwestern, die zu dieser grossen Zeitschrift beitragen. Aus Massachusetts, den Vereinigten Staaten.

Liebe Brüder, Gott segne Sie auf besonderer Weise. Möge Gott Ihnen Weisheit und Gnade für dieses Ministerium weiterhin schenken, denn es ist ein grosses Segen für uns alle. Ihr Magazin und ihre unbelehrbare Informationen haben viele Menschen darauf aufgefordert, zur Kirche zu gehen. Ich lade die Brüder in Christus ein, diese Zeitschrift in den von den Menschen meistbesuchten öffentlichen Orten zu schenken. Lass uns dieses geistige Informationsmittel zur Verfügung stellen. Investieren Sie ins Seelenheil und Gott wird Sie dafür belohnen. Möge der Herr Ihre geistige Unterstützung segnen. Aus Lima, Perú.

ALEXANDER BETANCUR Gott segne die Menschen, die in der Zeitschrift Impacto Evangelistisch arbeiten. Sie sind eine grosse Inspirationsquelle. Liebe Brüder, möge Gott Sie weiterhin segnen, weiter so! Aus Quito, Ecuador.

CLARA CÓRDOBA Sie sind ein grosser Segen für die Welt. Möge Gott Ihnen Weisheit und Verständnis weiterhin geben, damit die Botschaft viel mehr Menschen erreichen kann. Aus Arauca, Kolumbien.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

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LUSTIGE ERFAHRUNGEN mit

JOEL und RUTH

DIENSTAG 10 Uhr – 16 Uhr SAMSTAG 10 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. August 2017 / Impacto evangelisch

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P redige MIT VERANTWORTUNG UND HINGABE

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

kon VENTION PERU

September

Chiclayo - Arequipa - Lima 9 Uhr – 19 Uhr

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Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe August 2017 Sprache Deutsch

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