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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

März 2017 / Ausgabe 758

Pro-Abtreibung Kampagne gegen die schwarze Gemeinde wurde entdeckt

VÖLKERMORD OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

AUSSAGE

GLAUBENSHELD

ANDACHT

Der reuige Polizist

Der Apostel von Neuseeland

Die Gottheit von Jesuschristus


DIE BIBEL

Die Bibel, aus einem anderen Standpunkt erzählt Donnerstag

17:00

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika Afrikabelehrenden einer kulturellen Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. • Europe • Ozeanien •und • Asien


leitartikel

DURST NACH GOTT Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„Und es begab sich, da er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz. Da der Jesum sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: HERR, willst du, so kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsobald ging der Aussatz von ihm”. (Lukas 5: 12-13)

M

anche Menschen werden so behandelt, als

ges vor Jesus vor, er fiel auf sin Gesicht und floh

wären sie der Abschaum der Menschheit,

ihn an; er bat ihn um Hilfe, um Gesundheit und er

denn sie sind tief in die Verkommenheit, Unmoral

wurde wieder gesund, gereinigt. Denn sein Herz

und Süchten gefallen und haben gesündigt. Die

hatte beschlossen, die Barriere zu beseitigen, sich

anderen Menschen wollen sich nicht ihnen strei-

nicht von seiner Krankheit besiegen zu lassen.

ten, weil sie glauben, dass sie nicht mehr zu retten

Also nahm er den festen Beschluss und Risiko,

sind, dass es keine Lösung, keinen Heilsmittel, kei-

sich an Jesus zu wenden. Er war auf der Suche

ne Besserung für sie gibt. Doch ich möchte euch

nach Hilfe und Gnade und er fand sie. Ehre sei

sagen: Obwohl diese Menschen in diesen Zustand

Gott!

verfallen sind und vom Rest der Menschheit aus-

Liebe Brüder, es gibt keine Barriere für den

geschlossen wurden, hat Gottes Gnade sie nicht

Menschen, der durstig nach Gott ist, der ein

ausgeschlossen.

Wunder des Herrn will. Wenn ihr den festen

Das Wort Gottes spricht von einem Mann voll

Beschluss nehmt, euch an Gott zu wenden, gibt

Aussatz, einem Abschaum der Gesellschaft, der

es weder niemand noch nichts, das ihr daran hin-

von seiner Familie und von allem anderen isoliert

dern könnt.

war, damit sich der Aussatz in den nahliegenden

Lieber Freund, Sie können auch nach Heilung

Dorfen nicht verbreiten konnte. Dieser Mann

suchen. Erlauben Sie, dass der Herr die Sünde von

hatte jedes Recht verloren und wurde als wider-

Ihrem Herzen wegnimmt, die Ihre Seele so lange

lich betrachtet; man hatte ihn bis zu seinem Tod

gefesselt haben. Wenn Sie sich heute entscheiden,

verbannt. Außerdem gab es damals kein Medika-

werden diese Ketten heute im Namen unseres

ment, das ihm die geringste Hoffnung geben kön-

Herren Jesus Christus brechen. ER, unser Herr,

nte, irgendwann wieder gesund zu werden.

sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hi-

Dieser Mann voll Aussatz stellte sich eines Ta-

nausstoßen“.

März 2017 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz MÄRZ 2017 / AUSGABE N° 758 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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16 / INTERNATIONAL. Das neue Planetensystem

ANDACHTEN 40 / DIE GOTTHEIT VON JESUSCHRISTUS. Pastor Luis M. Ortiz 42 / JOCABED, EINE MUTTER FÜR KRISEN. Pastor Alberto Ortega

Völkermord an der schwarzen Gemeinde

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Aussage

30 / GLAUBENSHELD. Der Apostel

Interview

28 / MUSIK. Mein Mund besinge tausendfach

Aktualität

24 / LITERATUR. Skizzen des sozialen jüdischen Leben zur Zeit Jesus Christus

Titelblatt

20 / WISSENSCHAFT. Die befürchtete Tuberkulose

„Chencho“, der reuige Polizist

GenderIdeologie Top zu dem „ToilettenStreit“

22 18

34

44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. Lasset die Kindlein zu mir kommen 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

52 / Veranstaltung.

66 / BRIEFE-AGENDA.

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VÖLKERMORD AN DER SCHWARZEN GEMEINDE D

ie abwegige Industrie der Abtreibung hat die schwarze Gemeinde in den USA angegriffen. Die Pro-Life-Aktivisten verkündeten, dass hunderte Babys vor der Geburt wegen ihrer Rasse getötet werden. Eine erschreckende Wahrheit, die jahrelang verschwiegen wurde. Beatriz de la Rosa (*) Martin Luther King Jr, größter Verteidiger der Zivilrechte bezüglich der Rassentrennung sagte mal: „Unser Leben beginnt an dem Tag zu enden, an dem wir über Dinge schweigen, die wichtig sind“. Diese Lebensweisheit war Teil der Rede der Pro-Life-Schriftstellerin und Referentin Christina Marie Bennett (Bound4Lifeblo), die den Völkermord an der schwarzen Gemeinde an die Öffentlichkeit gebracht hat. Wenn Christina Marie, Afroamerikanerin, über Abtreibung spricht, muss sie an ihre eigene Geschichte denken. Ihre Mutter ging nämlich vor vielen Jahren in ein Krankenhaus, um abzutreiben. Sie hatte eine Panikattacke erlitten, denn ihr fehlten die ökonomischen Mittel und Hilfe, um ein Kind zu erziehen. „Der Hausmeister sah meine Mutter, die im Wartesaal weinte. Er ging zu ihr und fragte, ob sie glaubte, dass sie das Richtige tat. Meine Mutter nickte und er sagte zu ihr: ´Gott wird dir die Kraft geben, die du im Moment nicht hast´“, erzählt sie. „In diesem Augenblick rief der Arzt meine Mutter. Als sie das Zimmer betrat, sah sie, dass das Personal nicht mal das Blut von der vorigen Abtreibung abgewischt hatte. Meine Mutter wollte dann raus, sie hatte ihre Meinung geändert, doch der Arzt zwang sie dazu, zu bleiben. Er sagte ihr, es wäre zu spät dafür, denn sie hatte schon bezahlt. Doch meine Mutter war tapfer und verließ das Zimmer“. „Dieses Gespräch mit dem Hausmeister rettete mein Leben, doch… wie viele schwarze Babys sind wegen ihrer Farbe ermordet worden?“ fragt sich die Pro-Life-Aktivistin. Bennet spricht vom Blutvergießen der schwarzen Gemeinde in den USA und der Welt. Die Aktivistin erklärt: „Wir stehen vor einem Völkermord, von dem niemand spricht“. Doch die Pro-Life-Organisationen haben nach vielen Jahren angefangen, das Schweigen zu brechen. Seit der Legalisierung der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


BILDER: AFP

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BILDER: AFP

Seit der Legalisierung der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 wurden über 15 Millionen schwarze Babys abgetrieben. Genauer gesagt ist 31% der abgetriebenen Babys des Landes Afroamerikaner. Durchschnittlich werden also 1876 Babys pro Tag dort abgetrieben

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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wurden über 15 Millionen schwarze Babys abgetrieben. Genauer gesagt ist 31% der abgetriebenen Babys des Landes Afroamerikaner. Durchschnittlich werden also 1876 Babys pro Tag dort abgetrieben. Selbst die Abtreibungsgemeinde ist sich der Anzahl der Abtreibungen von schwarzen Babys gewusst. Das Guttmacher Institute versichert, dass es um 5% wahrscheinlicher ist, dass schwarze Frauen abtreiben, als weiße Frauen.

VERFOLGUNG DER SCHWANGEREN SCHWARZEN FRAU Dieser 5% ist kein Zufall. Dies passiert nicht, weil ihr Organismus schwacher als der von der weißen Frau ist, sondern weil die schwarze Bevölkerung vom System stark unter Druck gesetzt wird, abzutreiben. Dies hängt gleichzeitig mit der ökonomischen und sozialen Lage der afroamerikanischen Bevölkerung, die normalerweise niedriger als die von den Weißen ist. Nichts davon ist Zufall, so wie es die afroamerikanischen Pro-Li-

fe-Aktivisten behaupten. Die ewige Unterstützung dieser Abtreibungen ist zweifellos die große Abtreibungsorganisation Planned Parenthood. In der Tat wird in ihren Anlagen 30% der schwarzen Babys abgetrieben, also 266 schwarze Babys pro Tag. Die Pro-Life-Gemeinde hat auch bekannt gegeben, dass Planned Parenthood ihre Abtreibungskliniken in der Nähe von den Vierteln baut, wo es eine schwarze Gemeinde mit begrenzten finanziellen Mitteln gibt. Doch dies wird nicht gemacht, um der schwangeren Frauen zu helfen, sondern um sie aufgrund ihrer Hautfarbe auszubeuten und auszugrenzen. Der Mitbegründer von Radiance Foundation, Ryan Bomberger, hatte es bei seiner Pro-Life-Kampagne #BlackLivesMatter schon verkündet: „Nur um einen Überblick über die Lage zu verschaffen: Planned Parenthood tötet mehr unbewaffnete schwarze Menschen an einem Tag als die Polizei in einem Jahr“.

DIE EUGENIK WAR KEINE ERFINDUNG DER NAZIS Doch das Einzige, dass die multinationale Organisation macht, ist es, die eugenischen Anweisungen ihrer Gründerin, Margaret Sanger,

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DIE OPFER IN AFRIKA Afrika ist der Kontinent, der am meisten unter dem Druck von den großen Mächten leidet, die versuchen, einen neuen Kolonialismus im Austausch gegen Geld aufzuzwingen. Die USA verlangt die Einführung der Abtreibung im Austausch gegen Geld - so einfach ist das, und dieser Austausch gelingt ihnen. Das ist der Grund, warum Abtreibung in den meisten afrikanischen Ländern eingeführt wurde. Obianuju Ekeocha, die ugandische Krankenschwester, die wegen ihrem Widerstand gegen Abtreibung viel zahlen musste, warnt uns genau davor. Ekeocha, Filmproduzentin des Films „Killing Africa“ und Gründerin von Culture of Life Africa, denkt, dass die beste Weise, die Abtreibung in dem Kontinent zu stoppen, wo das Leben entstand, ist es, die Finanzierung der Abtreibungsorganisationen abrupt abzubremsen. Sie erzählt, dass es Abtreibungsorganisationen wie International Project Assistance Service gibt, die Abtreibung in Afrika dank dem Steuergeld der US-Amerikaner fördern. Sie benutzen dieses Geld, um einen großen Druck auf die afrikanischen Politiker auszuüben, die keine Gesetze zu ihren Gunsten erlassen wollen, so nach LifeSiteNews. Ekeocha spricht von einem Kolonialismus, der blutrünstiger als der von den alten europäischen Mächten ist: der Kolonialismus der Abtreibung. Diese Mächte verstoßen gegen die Souveränität der afrikanischen Länder, obwohl der 80% davon gegen Abtreibung ist. Abtreibung ist legal in den USA, England, Deutschland, Frankreich und in den meisten reichen Ländern der Welt. Jedoch hat die Mehrheit der afrikanischen Länder diese Praktik abgelehnt. Für sie ist ihre Legalisierung eine Art Anschlag gegen das Leben ihrer Kinder. Deswegen wenn diese Organisationen nicht genügend Geld, um Einfluss auf die afrikanischen Politiker auszuüben hätten, wäre Abtreibung gar nicht legal in den meisten afrikanischen Ländern,. (*) Quelle: http:// www. actuall.com)

sklavisch zu befolgen. Seitdem sie Planned Parenthood in den 30er in Tätigkeit setzte, fokussierte sie ihre Aktivitäten und Kampagnen in den armen Vierteln mit Latino- und schwarzen Minderheiten, um die Geburtenkontrolle im Zaum zu halten. Mittels der Abtreibung wollte sie die Ausrottung der schwarzen Rasse schaffen. Der Beweis dafür ist, dass über 40% der durch Planned Parenthood durchgeführten Abtreibungen in den USA schwarze Menschen oder andere Minderheiten betrafen. Sanger versuchte sogar so zu tun, als wäre es nur ein Zufall. Sie sagte: „Wir wollen nicht, dass das Gerücht umgeht, dass wir die schwarze Bevölkerung ausrotten wollen“. Dies stand in Verbindung mit ihrer eugenischen Ideologie, die andere Angelsachsen vom Ende des 19. Jahrhunderts auch teilten, wie der britische Francis Galton. Sie alle wollten den Schwächen vernichten und eine reine Rasse fördern. Die geschriebenen Aussagen von Sanger sprechen für sich: „Wir befinden uns in einer Lage, in der unsere Hilfsorganisationen, unsere Entschädigungsakten, Pensionen, Krankenhäuser und sogar unsere sanitären Einrichtungen dazu neigen, kranke und schwache Menschen am Leben zu halten, denen es erlaubt wird, sich zu fortpflanzen und somit eine Rasse von degenerierten Menschen zu erschaffen“. Eine Idee, die dem Rassismus ähnelt, der das Hitlerdeutschland MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Selbst die Abtreibungsgemeinde ist sich der Anzahl der Abtreibungen von schwarzen Babys gewusst. Das Guttmacher Institute versichert, dass es um 5% wahrscheinlicher ist, dass schwarze Frauen abtreiben, als weiße Frauen.


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Planned Parenthood baut ihre Abtreibungskliniken in der Nähe von den Vierteln, wo es eine schwarze Gemeinde mit begrenzten finanziellen Mitteln gibt. Doch dies wird nicht gemacht, um der schwangeren Frauen zu helfen, sondern um sie aufgrund ihrer Hautfarbe auszubeuten und auszugrenzen.

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charakterisierte, und sich im Laufe der Jahre in einer scheinbar demokratischen Gesellschaft wie die von der USA getarnt hat. Doch das ist nicht alles, die USA und die NATO wollen den Völkermord nach Afrika bringen, und zwar durch ihre Verhütungsund Abtreibungspläne. Sie bestechen die Regierungen dieser Länder im Austausch gegen Entwicklungshilfe. Die USA hat die Industrie der Abtreibung nach Afrika gebracht, ohne auf die Souveränität der Länder und Bürger zu achten: eine neue Art Kolonialismus. Die Gründerin von Culture of Life Africa, Uganderin Obianuju Ekeocha, hat sechs Aspekte erwähnt, die den verdeckten Kolonialismus in Afrika entlarven, den die USA mittels der Finanzierung der Abtreibung ausübt. Die Taten sind nicht zu verbergen, besonders in den USA. Die Organisation für Zivilrechte Black People Against Abortion versichert, dass in den letzten 40 Jahren mehr schwarzen Men-

schen aufgrund der Abtreibung gestorben sind, als Menschen wegen AIDS, Krebs, Diabetes, Herzkrankheiten und Gewalttaten (die vom Ku-Klux-Klan miteingeschlossen). Das Ziel dieser Art afroamerikanischer Pro-Life-Organisationen ist es, den eugenischen Charakter von Planned Parenthood zu entpuppen und das Klischee widerlegen, dass diese für die Gesundheit der Frau kämpft. Es ist nicht einfach, denn das Image der multinationalen Organisation, die von der Filmindustrie, der Mode oder der Werbung konstruiert wurde, ist das von einer Organisation, die für die Menschenrechte kämpft. Es hilft auch nicht, dass manche Hollywood Promis Margaret Sanger oder Cecile Richards, Leiterin von Planned Parenthood, immer noch für „große Retterinnen der Frauen“ halten. (*) Quelle: http://www. actuall.com)

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Drohung an die schwarze Alveda King Pro-Life „Die legale Abtreibung in den USA hat das geschafft, was der Ku-Klux-Klan nicht mal träumen konnte: die Ausrottung von etwa ein Drittel der heutigen schwarzen Bevölkerung“. Nichte von Martin Luther King Jr., Aktivisten für die Zivilrechte, und Gründerin von Alveda King Ministries

NORDAMERIKA ist die ewige Unterstützung dieser Abtreibungen, so wie es die afroamerikanischen Pro-Life-Aktivisten behaupten.

31% IN DER WELT

28

2008

-1 In Bezug auf 2003 -7 In Bezug auf 1995 MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

-2 -3

19

der abgetriebenen Babys in den USA sind schwarzfarbig.

5%

mehr Abtreibungswahrscheinlichke iten als die weißen Frauen, so nach dem Bericht vom Guttmacher Institute.

LATEINAMERIKA

32

Anzahl der Abtreibungen je 1000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahre.

-1 -5


Gemeinde

Ryan Bomberger Pro-Life

„Ich bin Frucht einer Vergewaltigung, doch dank der Adoption hat mein Leben einen Sinn“.

Radiance Foundation

1876 schwarze Babys

15 Millionen

pro Tag werden durchschnittlich in den USA abgetrieben.

schwarze Babys wurden in den USA seit der Legalisierung der Abtreibung im Jahr 1973 abgetrieben.

EUROPA

27

-1 -21

28

AFRIKA

29

ASIEN

-1 -5

= -4

Apartheid

Als Apartheid wird die Rassentrennung in Südafrika bezeichnet, die im 20. Jahrhundert von den englischen Kolonisatoren festgelegt wurde, was ein Symbol von einer Reihe von Diskriminierungen war, die die Politik, Ökonomie, Rasse und sozialen Status betrafen.

Die Pro-Life-Gemeinde hat auch bekannt gegeben, dass Planned Parenthood ihre Abtreibungskliniken in der Nähe von den Vierteln baut, wo es eine schwarze Gemeinde mit begrenzten finanziellen Mitteln gibt.

OCEANIA

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-1 -4

Quellen: WHO, Guttmacher Institute

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DAS NEUE

PLANETENSYSTEM

D

ie Entdeckung von sieben neuen Planeten hat die wissenschaftliche Welt bewegt. Diese sind Teil eines Systems, das unserem Sonnensystem ähnlich ist. Die Spekulationen über die Möglichkeit, Leben in drei davon zu finden, sind vielfältig und verschieden. Die Entdeckung von einem neuen Planetensystem, dessen Zentrum Trappist-1 benannt wurde, hat die Aufmerksamkeit der NASA-Wissenschaftler wegen der Lage und Größe von drei ihrer Planeten geweckt, die der Erde ähnlich sind. Ihre Eigenschaften lassen vermuten, dass die drei Exoplaneten bewohnbar sein könnten. Die Erde hat eine privilegierte Lage im Sonnensystem, denn sie befindet sich in einem bewohnbaren Raum, d.h., sie ist weder zu nah noch zu entfernt von der Sonne, aus diesem Grund kann es Wasser und eine Atmosphäre geben, also Leben. Die sechs Planeten, die dem Stern am nächsten sind, liegen in einer Temperaturzone von 0 bis 100 Grad, also in der Wasser flüssig sein kann. Die NASA behauptet, dass diese drei Exoplaneten eine erdähnliche Größe haben. In der Tat werden der Radius und der Durchmesser von Planet f wie die von der Erde dargestellt und manche Wissenschaftler wagen schon, zu sagen, dass dieser praktisch ein „Zwilling der Erde“ ist. Einer der interessantesten Aspekte dieser Entdeckung ist „die Komplexität des Planetensystems, denn es handelt sich um Gesteinsplaneten“. Dank ihrer Lage könnten sie Wasserozeane auf der Oberfläche besitzen, versichert David Barrado, Forscher der Abteilung für Astrophysik des Zentrums für Astrobiologie in Spanien. Barrado behauptet auch: „Man muss noch eine ausführliche Studie mit Radialgeschwindigkeit und Spektrographen durchführen, die uns erlaubt, ergänzende Information über dieses System zu bekommen“. Trappist-1, auch 2MASS J23062928-0502285 bezeichnet, hatte bis vor einem Jahr keine große Bedeutung, bis die Wissenschaftler die Präsenz von Planeten um ihn herum feststellen konnten. Dafür benutzten sie die Transit Photometrie, eine Technik, die darin besteht, entfernte Planeten ausfindig zu machen und dann die Abschwächung im Licht des Sterns zu messen. Indem sie die Transit-Periodizität, Tiefe und Form untersuchten, konnten die Wissenschaftler die Eigenschaften, der MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Radius, die Große und die Dichte der neuen Planeten feststellen. Die erste wichtige Information über Trappist-1 wurde in Mai 2016 gegeben, als das Team von Michaël Gillon von der Universität Lüttich in Belgien preisgab, dass sie zwei Planeten um Trappist-1 entdeckt hatte. Trappist-1 hat neun Prozent der Masse unserer Sonne, ist kleiner, rot und kalt. Wenn dieser Zwergstern kleiner wäre, wäre er kein Stern mehr, sondern ein brauner Zwerg, also ein kalter Stern, der keine Wasserstofffusion aufweist. Die Planeten dieses neu entdeckten Systems haben Umlaufperioden von etwa 1,5 und 13 Tage. Nach den Astronomen ähnelt der Aufbau dieses Planetensystems dem System


international

BILDER: AFP

Die NASA behauptet, dass diese drei Exoplaneten eine erdähnliche Größe haben. In der Tat werden der Radius und der Durchmesser von Planet f wie die von der Erde dargestellt und manche Wissenschaftler wagen schon, zu sagen, dass dieser praktisch ein „Zwilling der Erde“ ist.

der Jupitermonde, sowohl wegen seinen relativen Proportionen als auch wegen seinem kompakten und nahen Orbit. Nach einem Pressebericht der NASA haben die Wissenschaftler die Masse von sechs von den sieben Planeten schon festgestellt. Die Masse des siebten und am weitesten entfernten Planeten wurde noch nicht geschätzt, jedoch glauben die Forscher, dass er eine eisige, „schneeballähnliche“ Welt sein könnte, aber weitgehende Beobachtungen sind erforderlich. Sobald man über diese neue Entdeckung erfuhr, spekulierte man schon darüber, ein Raumschiff in dieses System zu schicken, das 39 Lichtjahre (350 Billionen Km) von der Erde entfernt ist. Doch dies entspricht nicht der aktuellen wissenschaftlichen Lage.

„Mit der aktuellen Technologie ist es nicht möglich, ein Raumschiff in dieses System zu schicken. Doch es gibt gute Initiativen; in einer nicht so weit entfernten Zukunft könnten wir es schaffen“, erklärte David Barrado. Nach einer ersten „Erkennungsphase“ planen die Wissenschaftler „ausführliche Beobachtungen durchzuführen, um das Wetter und die chemische Zusammensetzung der Körper zu untersuchen und somit festzustellen, ob es Leben in diesen Planeten gibt“. „In zehn Jahren werden wir wissen, ob es außerirdisches Leben gibt“, behauptete die NASA. (Quelle: Information aus dem Internet)

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TOP

ZU DEM „TOILETTENSTREIT“ D

US-Präsident Donald Trump hat die von seinem Vorgänger Barack Obama angeordnete freie Toilettenwahl für Transgender an öffentlichen Schulen wieder rückgängig gemacht. Diese erlaubte den Transgenderschülern die Toilette und Umkleideräume aussuchen, die ihrer geschlechtlichen Identität entsprachen. Justizminister Jeff Sessions erklärte, der von Obama ausgegebene Erlass sei verwirrend und juristisch mangelhaft. Deswegen hat Präsident Donald Trump am Mittwoch die Anweisung aufgehoben, die den lokalen Einrichtungen nicht erlaubte, nach ihren eigenen Vorstellungen über die Toilettenwahl zu entscheiden. „Der Toiletten-Streit“, wie Obamas Regelung genannt wurde, wurde als großer Fortschritt von den Transgender-Gruppierungen und ähnlichen Organisationen betrachtet. Jedoch wurde diese Initiative von vielen kritisiert. Es wurde darauf hinwiesen, dass sie eine Drohung für die Sicherheit und Privatsphäre der anderen Schüler sei. Ohne Obamas Regelung haben jetzt die lokalen Einrichtungen die Möglichkeit, eigene Gesetze zu erlassen und zu bestimmen, ob die Transgenderschüler die Toilette aussuchen dürfen, die ihrer geschlechtlichen Identität entspricht. Auf diese Weise stellt Trump sich auf die Seite der republikanischen Staaten, die versicherten, dass Obama durch den Erlass dieser Regelung seine Zuständigkeit überschritten habe, die die Schulen mit dem Entzug von Bundesgeld drohte, die der Anweisung nicht Folge leisteten. Justizminister Jeff Sessions verkündete, dass die Regierung von US-Präsident Trump die Regelung außer Kraft gesetzt habe, weil sie verwirrend und rechtlich nicht ausreichend begründet sei. Am Dienstag hatte Trumps Pressesprecher Sean Spicer schon gewarnt, dass derartige Fragen nicht vom Präsidenten entschieden werden dürften, sondern per Gesetz vom Kongress, den Parlamenten der Bundesstaaten oder den örtlichen Behörden. Bei seiner Mitteilung versicherte Sessions, dass MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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ie öffentlichen Schulen der Vereinigten Staaten müssen nicht mehr akzeptieren, dass die Transgenderschüler die Toilette und Umkleidekabine aussuchen, die ihrer geschlechtlichen Identität entsprechen.

das Justizministerium ihr Versprechen hält, alle Schüler – auch die, die zur LGBT Community gehören - vor der Diskriminierung und Mobbing zu schützen. Die Änderung der Einstellung der Regierung zu dem Thema wird keine sofortige Auswirkung haben, denn Obamas Toiletten-Politik wurde in August letztes Jahres auf Anfrage von 13 Bundesstaaten von Reed O’Connor, Bundesrichter von Texas, blockiert. (Quelle: www.protestantedigital.com)


aktualität

GENDER-THEORIE

WIRD

D

ABGELENHT

as aufgezwungene Lernen der Gender-Theorie in den öffentlichen Schulen von New South Gales in Australien hat sein Ende gefunden. Den Lehrern wurde das Unterrichten der Gender-Theorie nach einer unabhängigen Überprüfung der staatlichen Unterrichtsmittel zur Sexualität untersagt. Im Bundesstaat New South Gales, Australien, wird den Schülern nicht mehr gelehrt, dass das Geschlecht eine „gesellschaftliche Konstruktion“ sei. Das staatliche Plan zur sexuellen Bildung für Kinder zwischen 12 und 13 Jahren, das Postulate der Gender Theorie enthielt, wurde endlich von

Adrian Piccoli, Bildungsminister von New South Gales, in Frage gestellt, der eine Überprüfung der Inhalte anordnete. Nach dieser Anweisung aktualisierte man den Bildungsplan, der jetzt das Unterrichten von bestimmten Themen verbietet. In der Verbotsliste befindet sich eine Zusammenstellung von 17 Seiten von einem Handbuch für Lehrer, dessen Inhalt 10-Jährigen gelehrt wurde. Dieses Handbuch betonte z.B. die Geschichte von Josef, einem verheirateten Mann, der drei Kinder hatte und zugab, bei dem Gedanken an Männer zu masturbieren. Es enthielt auch die Geschichte von Alex, der Geschlechtsverkehr mit Frauen – eine davon Jugendliche - hatte und dann auch mit einem Mann. Die Regierung wollte sich dazu nicht äußern. Außerdem ist es nicht klar, ob der neue Bildungsminister von Australien, Rob Stokes, die Überprüfung des Bildungsplans über Gender Theorie für die staatlichen Schulen auch anordnen wird. Die nun abgelehnte Verordnung bestimmte die Sprachweise der Lehrer, die das Thema Sex explizit angingen und Ideen verbreiteten, wie die, dass „es eine Unzahl von geschlechtlichen Identitäten“ gibt. New South Wales ist die älteste und am meisten bevölkerte Stadt Australiens. Sie befindet sich im Südosten des Landes. (Con información de internet)

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DIE

BEFÜRCHTETE TUBERKULOSE S ie ist eine der ältesten Krankheiten der Medizingeschichte und stellt eine der zehn häufigsten Todesursachen weltweit dar. Sie wird durch Speichel übertragen, der als Verkehrsmittel für die Mikroorganismen dient, die sich in den Atemwegen der Kranken befinden.

Die TBC ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Sie befällt normalerweise die Lungen. Die Krankheit wird von einem Erkrankten zu einem gesunden Menschen durch Mikrotröpfchen übertragen, die gleich austrocknen und in der Luft stundenlang bleiben, bis sie durch Einatmung in die Atemwege eines anderen Menschen gelangen. In den Ländern mit hohem Anzahl an Tuberkulose-Fällen, soll man einen Arzt aufsuchen, wenn der Husten länger als zwei Wochen hält, um den Verdacht auf Tuberkulose auszuschließen. Eine der Hauptursachen dieser Infektionskrankheit ist, dass sich die Menschen zu spät an einen Arzt wenden. Man schätzt, dass die Patienten, bei denen die Krankheit vorhanden ist, bereits 20 andere Menschen angesteckt haben, bevor die Krankheit diagnostiziert wurde und sie behandelt wurden. Die Krankheit kann am Anfang keine Symptome bei gesunden Menschen aufweisen, da ihr Immunsystem eine Barriere um die Bakterie bildet, aber Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind anfällig dafür, eine Tuberkulose-Erkrankung zu entwickeln. Die Diagnose wird mittels einer genauen Krankengeschichte (Husten, der mehr als 2 Wochen hält, und Kontakt mit einem Tuberkulose-Kranken) und Tests stellt, wie z.B. der Erregernachweis oder eine Blutentnahme. Andere Tests, die länger Zeit nehmen, sind die kulturelle Anzüchtung; die serologischen Tests wie die Tuberkulin-Hauttest, die nicht immer genau ist; und die radiologischen Tests wie die Röntgenuntersuchung. Weitere ausführlichere Tests werden durchgeführt, wenn es wichtige klinische und epidemiologische Befunde gibt, und die o.g Tests negativ waren oder zweifelhafte Ergebnisse lieferten. Die Tuberkulose kann normalerweise geheilt werden. In der Therapie versucht man, die Übertragung zu stoppen, und MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

BILDER: AFP

Walter Menchola Vásquez

mögliche Komplikationen und den Tod des Patienten zu vermeiden. Die Behandlung ist pharmakologisch und basiert auf der Verwendung von vier Medikamenten in relativ kurzen Zeiten (zwei Monaten), danach gibt es eine zweite Phase, die länger dauert (vier Monate). Die direkt überwachte Therapie (DOT auf Englisch) hat sich als die Wirksamste erwiesen, denn sie wird von einem ausgebildeten Personal gegeben. Eins der größten Probleme, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkannt wurde, ist die Nichteinhaltung der Behandlungsschemen. Dies hat die Entstehung von TBC Bazillus verursacht, die gegen die Medikamente widerstandsfähig sind (sekundäre Resistenz). Diese Keimen können auch genetisch mutieren und von sich selbst Widerstand leisten


wissenschaft

DIE AM SCHLIMMSTEN BETROFFE­ NEN LÄNDER

In Lateinamerika weisen Peru und Guyana die höchste Rate auf (100 bis 299 Fälle je 100,000 Einwohner). Außerdem soll man in Betracht ziehen, dass aus verschiedenen Gründen nicht alle Fälle von aktiver Tuberkulose gemeldet werden. Die Diagnose der Krankheit wird in etwa 60% der Fälle festgestellt. Im Allgemein tritt diese Krankheit auf der Welt immer weniger auf. Das Ziel ist, dass die Epidemie bis 2030 ausgerottet ist.

(primäre Resistenz). Die sekundäre Resistenz ist eine häufige und schwere Sterblichkeitsursache. Die multiresistente Tuberkulose (MDR) ist schwer zu behandeln, man benötigt mehr Medikamenten und lange Zeit – und in manchen Fällen sogar eine Chirurgie. Andererseits hat die extrem resistente Tuberkulose (XDR) nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten und daher ist der Erfolg der Therapie sehr gering. Die WHO schätzt, dass 2015 etwa 480 000 Menschen weltweit eine multiresistente Tuberkulose (MDR) entwickelten. Die Vorbeugung besteht darin, den Erkranken zu isolieren, eine Frühdiagnose zu stellen und ihn schnell zu behandeln. Die Menschen, die zu Hause drei Monate vor der Diagnose mit einem Tuberkulose-Kranken (sie teilten täglich dieselbe

Umgebung) Kontakt, oder drei Monate vor der Diagnose Nahkontakt mit ihm hatten (sie teilten einen geschlossenen Raum lange Zeit, wie z.B in der Arbeit), müssen eine Behandlung mit Isonazid sechs Monate lang – oder mehr, je nach Fall – machen. Wichtig ist auch, dass der Patient ständig einen Atemschutz benutzt (FFP-3 Maske), wenn er Kontakt mit anderen Menschen hat, die sich auch mit einem Atemschutz beschützen sollen. Die FFP-1 Maske verhindert, dass der Kranke die Infektionsagenten überträgt, doch sie verhindert die Inhalation von Infektionsagenten nicht. Quelle: Harrison´s Principles of Internal Medicine; The Washington Manual of Medical Therapeutics, Weltgesundheitsorganisation (WHO). (*) Internist, Mg. Managment und Public Policy

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Bilder: Roberto Guerrero MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


interview

GENDER-IDEOLOGIE D

as Thema „Gender-Ideologie“ löst Kontroverse in verschiedenen Ländern aus. Die meisten Menschen erheben ihre Stimme gegen diese Initiative, die gegen Gottes Gesetz und die Naturgesetze verstoßt. Deswegen glaubt der Internationale Offizier der WMB, Pfarrer Margaro Figueroa, dass diese Ideologie nicht lang anhalten wird. Pfarrer Margaro Figueroa, Internationaler Offizier, bereist verschiedene Länder als christlicher Missionar und hat gesehen, wie man in den verschiedenen Ländern mit der Debatte um die Gender-Ideologie umgeht. Im folgenden Interview wird auf dieses Thema sowie die Rolle der Technologie bei der Evangelisierung und Verbreitung des Werks eingegangen. Was für Fortschritte macht das Werk der WMB weltweit? Wir hatten ein rasantes Wachstum in diesen Jahren. Wir werden von verschiedenen Ländern angerufen, um das Werk herzubringen, deswegen fragen wir uns manchmal: „Wie schaffen wir es, so viele Orte zu erreichen? Den Menschen gefallen klare Aussagen und wenn man mit ihnen klar spricht, merken sie, dass wir das wahre Wort bringen, sie nehmen uns auf und schließen sich der Weltweiten Missionsbewegung an. Welche Rolle spielen die Medien bei dem Fortschritt des Werks? Die Menschen schauen sich die Sendungen an, sie hören die Predigt und rufen sofort an, weil sie sich der Weltweiten Missionsbewegung anschließen möchten. Wie Sie es ja wissen, hat Bethel in Peru angefangen, doch jetzt sind alle Länder verbunden, sogar die, die weit entfernt von einander liegen. Wie ist das Werk dahingekommen? Durch die Medien. Dies steht auch in Verbindung mit den neuen Technologien, wie z.B. mit den sozialen Netzwerken, richtig? Wie haben die sozialen Netzwerke zum Fortschritt des Werks beigetragen? Sie haben uns sehr geholfen. Diese werden für ein gutes Ziel benutzt und so wie es wir manchmal sagen, ist der Produkt, den wir verkaufen, das Wort des Herrn. Wenn die Menschen durch die sozialen Netzwerke hören, was wir sagen, kommen sie zu uns, sie beobachten, überzeugen sich und bleiben zufrieden und glücklich. Nun ja, jedes Jahr gibt es neue Herausforderungen. Ich war ein Geschäftsmann und weiß daher, dass wir nicht ins Stocken geraten dürfen, wir müssen weitermachen. Was für Herausforderungen? Können Sie eine nennen? Die weltweite Missionsbewegung hat sehr große Herausforderungen und diese sind z.B. die Konkurrenz, denn manche wollen als Erste

da sein, aber ohne Gottes Führung. Was meinen Sie genau unter Konkurrenz? Viele möchten das Wort Gottes leichtnehmen, die Botschaft nicht so streng vorstellen, um das zu erreichen, was wir erreichen. Sie erzählen alles Mögliche, um ihre Gläubiger nicht zu verlieren. Sie lehren also keine Heilige Lehre, doch da dieses Werk vom Heiligen Geist geführt wird, machen wir weitere Fortschritte. Ist das die Konkurrenz? Wenn ich Konkurrenz sage, dann meine ich jemand, der das sieht, was wir machen, und dasselbe machen will. Er ist aber nur eine Kopie und schafft es nicht. Originalität, das ist Gottes Wort. Wenn wir bei seinem Wort bleiben und die technologischen Mittel benutzen, werden wir viele Orte erreichen. Das Werk hat eine lange Geschichte, die in Puerto Rico begann. Ich bin Frucht dieses Werks. Ich bin seit 70 Jahren mit dem Evangelium. Am Anfang wurden wir langsam – zu langsam – größer, weil es noch keine Technologie gab. Doch jetzt benutzen wir sie auf eine sorgfältige Weise. Hilft die Technologie beim Wachstum des Werks? Die Technologie hat immer geholfen. Als Vater musste ich lernen, vorsichtig damit umzugehen. Deswegen sage ich, man muss lernen, sie zu benutzen, damit ihre übermittelten Inhalte keinen Schaden hinzufügen. Wir sollen die Technologie richtig benutzen, um unseren Geist nicht zu schädigen, um die nächste Generation nicht zu schädigen. Die Technologie kommt von überall. Wenn wir sie benutzen, um das Wort zu verbreiten, wird sie für uns ein Segen sein. Ich glaube da wird der Zitat wahr: „Prüfet aber alles, und das Gute behaltet“. Das Werk und das christliche Volk stehen vor einer Herausforderung, nämlich der Gender Ideologie. Wie kann man sie bekämpfen? Sie ist ein Angriff an die Welt. Jesus Christus wusste schon, dass dies kommen würde und er brachte durch den Heiligen Geist das Gegenmittel, er brachte das Wort. Die Bibel sagt: „So jemand dazusetzt, so wird Gott…“ „und so jemand davontut von den Worten des Buchs…“. Das Wichtige ist, dass Gott Mann und Weib schuf. Diese Gender-Ideologie versucht, Gottes Pläne durchzukreuzen, das zu wischen, was er sagt. Auf diese Weise würde eine Beziehung ohne Prinzipien entstehen, eine Beziehung ohne Werte. Wir, die schon Großeltern sind, würden rückgängig machen, was von Gott festgelegt wurde. Wir können nicht erlauben, dass eine Regierung ohne Gefühle für die Familie diese Ideologie anwendet. Die meisten von uns verkaufen nicht die eigenen Werte und Prinzipien und werden es nie tun. Wenn diese Gruppierung bei dieser Gender-Ideologie bleibt, muss sie irgendwann vor Gott Rechenschaft legen. Eine Gender-Ideologie festzulegen, wird ihnen nicht gelingen, weil die Menschen mit Moral und Prinzipien nicht in die Falle der Finsternis tappen werden. Diese Gender-Ideologie wird sich nicht durchsetzen.

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SKIZZEN DES SOZIALEN

JÜDISCHEN LEBEN ZUR ZEIT JESUS CHRISTUS

D

as Buch wurde verfasst, um den Zeitraum und die Umstände zu beschreiben, unter denen Jesus Christus lebte. Das Werk von Alfred Edersheim gibt wichtige Information für die weltweite evangelische Gemeinde. Vor über 18 Jahrhunderten zeigte das Land, das heutzutage trostlos liegt, - mit kargen, grauen Hügeln, die auf verwilderte Täler schauen, mit abgeholzten Wäldern, zum Staub gewordenen Oliven- und Weinterrasen, von Armut und Elend heimgesuchten Dörfern, unsicheren und verlassenen Straßen, einer einheimischen Bevölkerung beinah weg und somit auch ihre Industrie, Reichtum und Stärke - eine Szene von Schönheit, Reichtum und hektischem Leben. Die Rabbiner sangen unermüdlich Loblieder, egal ob das Thema der physische oder der moralische Vorrang von Palästina war. Das Werk „Skizzen des sozialen jüdischen Lebens zur Zeit Jesus Christus“ wurde dafür geschrieben, den Zeitraum und die Umstände zu beschreiben, unter denen Jesus Christus lebte. Es trägt dazu bei, genau zu verstehen, was zu diesem Zeitpunkt in Palästina geschah, in den Gedanken der Gemeinde aufzutauen und sich in ihren Gewohnheiten, Lehren und ihrem Kult einzugewöhnen. Außerdem meint Alfred Edersheim, zum Christentum bekehrter Jude, dass es ein besseres Verständnis für manche Ausdrücke und Anspielungen des Neuen Testaments schafft.

GEISTLICHE TIEFE Wenn Galiläa mit der Schönheit ihrer Landschaft und der Fruchtbarkeit ihres Landes angeben und sich damit brüsten konnte, der Markt eines hektischen Lebens und der Verkehrsweg zu der großen Welt außer Palästina zu sein, weder begehrte noch beneidete Judäa diese Vorteile. Sie hatte nämlich Anspruch auf etwas Anderes, etwas Besonderes. Galiläa war ja vielleicht der Vorhof aber Judäa war der innere Tempel Israels. Es ist zwar wahr, dass ihr Land völlig unfruchtbar war, dass ihre Hügel karg und steinig, und ihre Wüste abgeschieden waren; doch um diese grauen Kalkberge MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

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rankte sich die heilige Geschichte Israels – man kann sogar sagen, ihre Romantik und Religion. Das Buch von Edersheim, das 1876 veröffentlicht wurde, nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die zivile Gesellschaft des palästinensischen Volks zur Zeit Jesus. Die ausführliche Abfassung lässt den Leser im Leben der Menschen dieser Zeit auftauen und sie in ihrem Familienleben betrachten, um sie durch ihr alltägliches Leben zu begleiten und ihre Gewohnheiten und Handlungsweisen zu lernen. Dieses Werk gibt den Worten der Bibel eine Bedeutung, Färbung und geistliche Tiefe. Der große Unterschied, der die ganze Menschheit in Juden und Nichtjuden trennte, war nicht nur religiös, sondern auch sozial. Egal wie nah die Städte der Heiden den Städten von Israel waren, egal wie oft und nah die Kommunikation zwischen beiden Parteien war, niemand konnte eine jüdische Stadt oder Dorf betreten, ohne zu fühlen - so zu sagen -, dass man in einer anderen Welt war. Die Straßen, die Architektur der Häuser, die munizipale und religiöse Regelung, die Manieren und Sitten der Menschen, ihre Gewohnheiten und Handlungsweisen – und vor allem das Familienleben – standen in deutlichem Gegensatz zu dem, was man irgendwo anders sehen konnte.

RELIGIÖSES DENKEN Das Buch ist in 18 Kapitel unterteilt, die Themen wie Palästina zur Zeit Jesus oder die alte theologische jüdische Literatur angehen. Das Werk enthält wichtige Informationen für die weltweite evangelische Gemeinde. In diesem Sinne schrieb Alfred Edersheim in sein Buch, dass es noch vieles zu tun gib, wie z.B. dem Fortschritt des religiösen Denkens zu folgen, was die Heiligen Schriften, den Messias, die Gebote, die Sünde und die Erlösung angeht. Um die Lage der Frau in Israel genau zu verstehen, muss man nur das Neue Testament sorgfältig durchlesen. Das Bild des sozialen Lebens, das darin vorgestellt wird, gibt einen kompletten Überblick über den Platz, den sie im privaten und öffentlichen Leben hatte. Hier findet man nicht diese Trennung, so typisch unter den Östlichen zu allen Zeiten, sondern eine Frau, die sich mit den anderen frei kommuniziert, sowohl Zuhause als auch draußen. Statt unter sozialer Unterlegenheit zu leiden, nimmt sie eine beeinflussende und öfters leitende Rolle in allen Tätigkeiten, besonders in denen mit religiösem Charakter. [] In Israel war die Frau rein, das Haus glücklich und die Familie verehrt. Edersheim, ein Minister des Herrn, wurde am 7. März 1825 ge-

Der große Unterschied, der die ganze Menschheit in Juden und Nichtjuden trennte, war nicht nur religiös, sondern auch sozial. Egal wie nah die Städte der Heiden den Städten von Israel waren, egal wie oft und nah die Kommunikation zwischen beiden Parteien war, niemand konnte eine jüdische Stadt oder Dorf betreten, ohne zu fühlen - so zu sagen -, dass man in einer anderen Welt war.

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boren. Er schrieb sein Werk mit dem Hauptziel, die Geschichte und die Lehren des Neuen Testaments zu veranschaulichen. Diesbezüglich behauptet er im Vorwort seines Textes: „Es enthält die Ergebnisse von vielen Jahren der Studie… Ich hoffe, dass diese Seiten Licht auf das Neue Testament werfen und frische Beweise, in eine neue Richtung, über die Wahrheit der Sachen geben, an die wir ganz fest glauben. Es wäre schwer gewesen, in Galiläa oder in Judäa weit weg zu gehen, ohne in Kontakt mit einer ganz besonderen und auffallenden Figur zu kommen, die sich von allen anderen um sie herum unterschied und sofort Aufmerksamkeit erregte. Diese war der Pharisäer. Gelobt oder gefürchtet, ausgewichen oder geschmeichelt, Vorbild oder Witzfigur – egal was, er hatte überall Macht, religiöse und politische, denn er gehörte zu der am meisten beeinflussenden, eifrigsten und eng vernetzten religiösen Bruderschaft, die bei der Verfolgung ihrer Ziele weder Zeit noch Bemühungen verschwendete, keine Gefahr fürchtete und keinen Folgen aus dem Weg ging.

ZEITEN VON BRÜDERLICHKEIT Einige der Hauptthemen, die von Edersheim angegangen werden, sind: die Juden und Nichtjuden, Galiläa zur Zeit unseres Herrn, Straßen und Gasthäuser in Palästina, jüdische Häuser, die Erziehung von jüdischen Kindern, die Erziehung zu Hause, Schulen in Israel, Mütter, Tochter und Ehefrauen in Israel, jüdische Perspektiven über die Berufe und Innungen, der Handel, die „Bruderschaft“ der Pharisäer, das Verhältnis der Pharisäer mit dem Evangelium Christus und die Synagogen. Um die Lage der religiösen Gesellschaft zur Zeit unseres Herrn zu verstehen, muss man immer die Tatsache im Blick behalten, dass die Pharisäer ein normaler Orden waren und es viele solchen „Brüderlichkeiten“ gab, die meisten davon das Ergebnis von den originellen Pharisäern. Denn das Neue Testament zeigt uns nur zeitgenössische Szenen und Figuren, und hält den damaligen Zustand der Dinge – so zu sagen - für selbstverständlich. Doch die o.g. Tatsache erklärt viele scheinbar komische Umstände und wirft auf sie neues Licht. […] Die Pharisäer waren erklärtermaßen eine „Arbeitsgruppe“, also eine Vereinigung oder Zunft. Alfred Edersheim, der am 16. März 1889 starb, diente den Herrn seit 1846 und widmete ihm sein Leben zugunsten der Verbreitung des Christentums. Der größte Beitrag von diesem virtuosen Prediger und Autor vieler religiösen Texte ist, nach der Meinung der Spezialisten für religiöse Literatur, das Buch „Sketches of Jewish Social Life“ (Skizzen des sozialen jüdischen Lebens). Das Buch zeigt, dass Jesus Christus, als Mensch, eine Figur seiner Zeit war, die in einem religiösen Zuhause aufwuchs. Wenn wir den Pharisäismus rückschauend betrachten, so wie er in diesem Werk beschrieben wurde, muss man an eine Aussage unseres Herrn denken, die auf den ersten Blick fast unerklärlich scheint, doch sie ist klar und emphatisch. „Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut’s…“ (Mt. 23:3). Aber wenn sich die ersten Jünger nicht sofort und für immer von der jüdischen Gemeinde brechen sollten, war so eine Maßnahme absolut nötig. Denn obwohl die Pharisäer nur ein „Orden“ waren, war der Pharisäismus so wie der moderne Ultramontanismus nicht nur zu einer führenden Richtung des theologischen Denkens geworden, sondern wurde auch feierlich verkündet.


literatur

Um die Lage der Frau in Israel genau zu verstehen, muss man nur das Neue Testament sorgfältig durchlesen. Das Bild des sozialen Lebens, das darin vorgestellt wird, gibt einen kompletten Überblick über den Platz, den sie im privaten und öffentlichen Leben hatte. Hier findet man nicht diese Trennung, so typisch unter den Östlichen zu allen Zeiten, sondern eine Frau, die sich mit den anderen frei kommuniziert, sowohl Zuhause als auch draußen.

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MEIN MUND BESINGE

TAUSENDFACH D as Lied wurde 1739 vom britischen Reformator Charles Wesley geschrieben. Es zeichnet sich durch ihre poetische Eleganz und die geistliche Aussage aus, die es übermittelt.

Die Hymne „Mein Mund besinge tausendfach“, die am 21. Mai 1739 vom britischen Reformator Charles Wesley zum Anlass des ersten Jubiläums seiner Bekehrung geschrieben wurde, zeichnet sich durch ihre poetische Eleganz und die geistliche Aussage aus, die sie übermittelt. Wesley, der zusammen mit seinem Bruder John die methodistische Bewegung gründete, war ein fruchtbarer christlicher Komponist. Er schrieb diese Öde mit dem Ziel, den Herrn zu loben und zu preisen. Wesley, der am 19. Dezember 1707 in England geboren wurde, schrieb etwa sechstausend christliche Lieder. Sein breites musikalisches Werk, nach seinen Biographen, wurde geschrieben, während er sein Land bereiste, um das Wort Gottes zu predigen. Charles, für die Dichtkunst begabt, war zu seinen Zeiten ein meisterhafter Dichter, der Lieder schrieb, die von der Bibel, dem evangelischen Glauben und hauptsächlich dem Schöpfer erzählten. „Mein Mund besinge tausendfach“, dessen originelle Version aus achtzehn Strophen besteht, wurde zum ersten Mal 1740 als Teil einer Hymnensammlung veröffentlicht. Das Lied basiert auf den Worten vom Missionar Peter Boehler, der bei Gelegenheit sagte: „Mein Mund besinge tausendfach den Ruhm des Herrn“. Dieser Gesang hat einen reichen poetischen Inhalt, der die Hauptrolle Christus betont. Die poetische Aussage von Charles Wesley über seine Bekehrung zeichnet sich durch seine feine poetische Sprache aus. Dieser Diener des Herrn bereiste England, um die Heilige Botschaft zu bringen. Wesley benutzte eine Hyperbel am Anfang seines Gedichts, um die Gefühle in seinem Lied zu betonen. Außerdem benutzte er auch andere rhetorische Stilmittel wie das Oxymoron, bei dem eine Formulierung aus zwei gegensätzlichen Begriffen gebildet wird, und die Antithese. Der Gesang, der noch weltweit gesungen wird, überdauert die Zeit als Beweis der poetischen Geschicklichkeit seines Autors. In der aktuellen Version, die sich auf eine geringere Strophenanzahl reduziert, strahlt deutlich das Wort Gottes. Ebenfalls äußert die verkürzte Version die Herrlichkeit und die Siege der Liebe Gottes. Ferner betont sie die befreiende und wiederMISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


música

MEIN MUND BESINGE TAUSEN­ DFACH 1 Mein Mund besinge tausendfach den Ruhm des Herrn der Welt, der meiner Sünde Joch zerbrach, sich gab zum Lösegeld.

2 O Gott, mein König und mein Herr, hilf, dass dich preist mein Wort und nichts als deines Namens Ehr sucht stets an jedem Ort. 3 Dein Name, Jesus, heilt den Schmerz, macht aus dem Leid ein Lied, dringt Sündern wie Musik ins Herz, ist Leben, Heil und Fried. 4 Er bricht ins Reich der Sünde ein, setzt die Gefangnen frei, sein Blut macht uns von Sünden rein, die Knechtschaft ist vorbei.

herstellende Rolle des Herrn. Heutzutage wird die Hymne in den USA öfters mit dem Arrangement von US-amerikanischen Komponist Lowell Mason gesungen. Andererseits wird in England das Arrangement von englischemn Komponist Thomas Haweis benutzt. Das Lied „Mein Mund besinge tausendfach“ ist nach etwa 278 Jahren weltweit noch sehr beliebt und findet noch einen großen Anklang. Charles Wesley, der am 29. März 1788 in London gestorben ist, wird in der christlichen Welt von allen anerkannt. Seine tiefe Ehrlichkeit und ehrgeizige Frömmigkeit, seine Kraft und scharfe Sinne, seine zweifellose Kultur und die unvergleichliche Spontaneität seiner Eloquenz stellten ihn unter den großen britischen Dichtern von christlichen Liedern. Ein fruchtbarer Gottesdichter, zu dessen Erbe das Lied „Mein Mund besinge tausendfach“ gehört.

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DER APOSTEL S

amuel Marsden lebte unter Kannibalen und Wilden für den alleinigen Zweck, das Wort Gottes zu predigen. Seine Arbeit für Gott ist eine der Einzigartigsten in der Geschichte des Christentums. William Pakenham-Walsh

Hier ist die Geschichte eines Mannes, der sein Leben in der Mitte der Barbaren verbrachte und dort unter Kannibalen und Wilden neue Seelen für den Herrn gewann. Sein Name war Samuel Marsden und er ist als „der Apostel von Neuseeland“ bekannt. Keine Gefahr oder Schwierigkeit konnte diesen Mann erschrecken. Genauso wie andere Helden des Glaubens wurde er in einem bescheidenen Hause in England am 25. Juni 1765 geboren. Er bekam eine Grundausbildung in seiner Heimatstadt und besuchte danach die Hull Grammar School. Es gibt eine Version die sagt, dass Marsden eine Weile als Schmied arbeitete. Außerdem erzählt man, dass er von der christlichen Organisation „Eland Society“ angenommen wurde, welche nach der Suche von jungen Gläubigen war, um das Gottes Werk zu verbreiten. Dank dieser Organisation besuchte er später das Saint John‘s College an der University of Cambridge. Danach verbreitete er in seinem Leben das Evangelium unter den Strafgefangenen in New South Wales und zeigte seine guten Fähigkeiten für die harte und aufopfernde Arbeit als Missionar.

FERNES EXIL Am 1. Juli 1793 warteten Samuel und seine Frau in der Stadt Hull die Abfahrt des Schiffes, das sie ins „ferne Exil“ bringen sollte. Da es an einem Sonntagmorgen war, wollten sie vor der Ankunft im Hafen eine Kirche besuchen. Aber als sie dort ankamen, bekamen sie eine Mitteilung, dass er und seine Frau sofort gehen müssen. Sie wurden damals von der ganzen Gemeinde begleitet. An diesem Tag gab es einen Abschiedssegen statt der Predigt und das Schiff lief unter Gebeten und Segenswünschen von allen aus dem Hafen aus…. Es war eine schwierige und in vielen Aspekten auch eine unangenehme Arbeit, die auf Marsden in Parramatta, der größte europäische Siedlung in Australien, wartete. Dort war eine Kolonie der schlimmsten Übeltäter. Gauner und eine Bevölkerung, die aus ihren Häusern in England verbannt worden war, weil sie die abscheulichsten Verbrechen begangen haben. Die ihm zugewiesene Arbeit war genug um das stärkste Herz zu zerquetschen. Jedoch übernahm der Missionar seine Tätigkeiten mit dem Glauben eines Mannes, der an seine Mission lebte. Nach seiner Ankunft am 10. März 1794 in Sidney, der wichtigsten Siedlung in der ersten britische Kolonie Australien musste Marsden verschiedene Härten in seiner Arbeit als Prediger des Christentums überwinden. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der Missionar erlitt zahllose Verletzungen, unzählige Hindernisse durch die lokalen Behörden sowie jede Menge Verleumdungen von der australischen Presse. Immer wieder musste sich Samuel mit den Gesetzen seines Landes schützen, bis er die Kritiker der Opposition besiegte und seine moralischen und geistigen Anregungen angenommen wurden.


glaubensheld

SEHNSUCHT NACH GLAUBEN Als Marsden im Jahre 1807 England besuchte, um seine Missionspläne vorzustellen, setzte er sich vor den Vertretern der Missionsgesellschaft der Kirche für die Evangelisierung von Neuseeland ein und legte damit den Grundstein für eine der bemerkenswertesten christlichen Missionen der Neuzeit. Vierzehn Jahre zuvor während seiner ersten Reise nach New South Wa-

les las Samuel „Das Leben von Brainerd“, was dazu führte, dass sich die Flamme für den Missionseifer in seinem Herz entzündete. So kümmerte er sich um die Projekte der Siedler, konzentrierte sich jedoch besonders auf die eingeborenen Australier und kümmerte sich um ihr Wohl. Sein wahres Interesse lag jedoch in den Neuseeländern: Es war ein wildes Volk, das in viele Kriege verwickelt wurde.

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Marsden öffnete die Türen eines Krankenhauses auch für die Neuseeländer und dadurch gewann er bald einen wunderbaren Einfluss auf sie. Ein besonderer Anführer, Tippahee, besuchte ihn im Jahr 1806. Dabei erkannte der Prediger, dass der tätowierte Kannibale ein Mann mit überlegenen Fähigkeiten und einem besonderen Interesse für die Entwicklung seines Volkes war. So schickte Samuel ihn voll mit Saatgut, Werkzeugen und nützlichen Geschenken zurück nach Neuseeland und ebnete so den Weg für die Christianisierung der Neuseeländer. Die Mission dieses Mannes Gottes wurde von der Church Missionary Society aus London besucht. Doch zunächst fand er keinen Missionar, der bereit war, das Evangelium im Herzen von Ozeanien zu verbreiten. Aber an eines Tages schmiedete er Pläne und begaben sich nach Neuseeland, um Beziehungen zu den Ureinwohnern zu knüpfen und das Wort des Herrn zu predigen.

TURBULENTE MISSION Auf der Fahrt nach Port Jackson zurück, traf der Missionar auf Ruatara, einen kranken Neuseeländer, der wie viele seiner Landsleute schlecht und grausam von den englischen Matrosen behandelt worden war, die ihn mit vergeblichen Versprechen überzeugt hatte, mit ihnen nach England zu segeln . Marsden hatte Mitleid mit dem Armen und fand heraus, dass er Neffe

Nach seiner Ankunft am 10. März 1794 in Sidney, der wichtigsten Siedlung in der ersten britische Kolonie Australien musste Marsden verschiedene Härten in seiner Arbeit als Prediger des Christentums überwinden. Der Missionar erlitt zahllose Verletzungen, unzählige Hindernisse durch die lokalen Behörden sowie jede Menge Verleumdungen von der australischen Presse.

von Tippahee war. Bald war Ruatara genesen und bot Samuel bei der Aufgabe, das Neuseeland Territorium zu evangelisieren, seine Hilfe an. Nach seiner Ankunft in Parramatta, hörte Marsden katastrophalen Nachrichten. Ein großes Schiff, welches im Hafen lag, war von den Einheimischen geplündert worden, die dabei alle Passagiere und Besatzungsmitglieder getötet und gegessen hatten. Einige Walfänger beschlossen daraufhin, diese Tat zu rächen und verschonten weder Unschuldige noch Täter. Sie legten das Dorf von Tippahee in Schutt und Asche. Der Vorfall war so bedeutend, dass Marsden klugerweise seine Missionsunternehmungen verschob. Inzwischen kehrte Ruatara in sein Dorf zurück und begann, sein Volk zu erleuchten. Er erzählt, was er gehört und gesehen hatte. Dadurch waren die beiden Missionare endlich in der Lage, Neuseeland zu besuchen und wurden dort mit Freude begrüßt.

BOLD EVANGELIST Am 19. November 1814 fuhr Marsden mit einer Gruppe von Christen und Eingeborenen aus Europa und Neuseeland; Frauen und Handwerkern, zusammen mit einigen Pferden, Rindern, Schafen und Geflügel los. MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

Bei der Ankunft am Nordkap geriet die Gruppe in die Mitte einer Blutfehde zwischen zwei benachbarten Völkern. Also entschied Samuel dorthin zu gehen, um die wildesten Einheimischen zu treffen. Diese warteten schon auf ihn, mit Speeren in der Hand und Ketten aus menschlichen Zähnen gemacht. Die Gruppe war überrascht, denn sie wurden von den Maori im Takt eines Kriegstanzes herzlich empfangen. Durch die Hand von Samuel Marsden, welcher in der Lage war, Mut mit Güte zu verbinden, kam das Evangelium nach Neuseeland. Seit der Ankunft von weiteren in England geborenen Missionaren nahm das Wort Gottes Besitz dieses Landes, und für ein Vierteljahrhundert wurde die gute Botschaft des Herren gelebt. Samuel führte dabei einen unerbittlichen Krieg gegen Laster, Ungerechtigkeit und Gewalt. Es waren insgesamt sieben Missionen, die dieses edle Missionarsherz geschaffen hat. In seinen Missionsreisen lernte Marsden die Sprache und Wortschatz von den neuseeländischen Ureinwohnern, verwendet diese fleißig und eröffnete Schulen und Bibelseminare für die Menschen. Er löste Konflikte zwischen feindlichen Stämmen und verkündete immer das Evangelium Christi und arbeitete von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, um das Königreich Gottes zu vergrößern.

Durch die Hand von Samuel Marsden, welcher in der Lage war, Mut mit Güte zu verbinden, kam das Evangelium nach Neuseeland. Seit der Ankunft von weiteren in England geborenen Missionaren nahm das Wort Gottes Besitz dieses Landes, und für ein Vierteljahrhundert wurde die gute Botschaft des Herren gelebt.

Samuels Bemühungen, Seelen zu gewinnen und so die Herde des Herrn zu vermehren, waren nicht ohne Erfolg. Dank seiner Predigten erklärten sich Tausende von Eingeborenen bereit, den Lauf ihres Lebens zu korrigieren und sich Jesus zuzuwenden. Die siebte und letzte Reise nach Neuseeland von Marsden wurde unvergesslich. Er war bereits 72, als er von einer Krankheit befallen wurde und seine Vision aufgeben musste. Er entschied er sich jedoch, noch einmal die Maori zu besuchen. Seine Ankunft wurde dort mit unbeschreiblicher Freude gefeiert. Überall, wo der ehrwürdige Patriarch erschien, begrüßten die einheimischen Christen ihn mit Tränen in den Augen; und die heidnische Bevölkerung mit Musketenschüssen und Vorführung ihrer Kriegstänze. Einige Zeit später machte sich Samuel Marsden am 12. Mai 1838 bereit, seinen Schöpfer zu treffen. Auf seinem Sterbebett war er mutig und stark bis zum Ende und begab sich heim zu seinem Schöpfer. Und so starb der „der Freund des Maori und Sträflinge“ in Gegenwart seiner Brüder. Nach all den Verleumdungen und Widerstände seiner Feinde, hatte er erfolgreich eine der größten Missionen des achtzehnten Jahrhunderts erschaffen.

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„CHENCHO“, DER REUIGE POLIZIST

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uan Mosquera, ein ehemaliger kolumbianischer Polizist, der Pablo Escobar in Medellín diente, fand im Wort Gottes den Weg, einem Leben voller Verbrechen, Blut und Schmerz zu entkommen. Jetzt lebt er in Ruhe und Frieden mit seiner Familie. Johan Pérez Bilder: Roberto Guerrero y Archivo familiar

Bellavista, Kolumbien, eines der überfülltesten Gefängnisse in Medellín, in dem siebentausend Gefangene neben ihrer Freiheit auch ihre Menschenwürde verloren. Die neue Heimat von Juan Mosquera Mosquera für die nächsten 39 Jahre seines Lebens zeigte viele Ähnlichkeiten mit der Familie, in der er als Waise aufwuchs. Ein Auftragsmörder für Pablo Escobar, ein ehemaliger Polizei, der zum Verbrecher und Drogenhändler wurde. Juans Gerichtsakten enthalten genügend Gründe für jedermann ihn niemals freizulassen. Er hatte ein einsames Leben seit seiner Kindheit geführt. Er wurde 1967 geboren, im Departement Chocó im Nordwesten Kolumbiens, und seit seiner Geburt wusste er, was leiden heißt. Sein Vater, Pedro Jose, flüchtete vor seiner Verantwortung und ließ ihn im Stich, ebenso wie seine 39 anderen Kinder, die er mit verschiedenen Frauen hatte. Im Alter von 10 Jahren verlor Juan seine Mutter und lebte in der Obhut des Stiefvaters seiner Schwester, wo er ein Leben voller Entbehrungen erfuhr. Zwei Jahre später begann er mit der Anpflanzung von Bananen, um so sein Leben zu finanzieren und einen seiner jüngeren Brüder zu unterstützen. Im Alter von 14 Jahren beschloss er zu sich weiterzubilden und ging zu einem nahe gelegenen Dorf, wo eine Tante von ihm lebte, die ihn aufnahm und sich ihm widmete. Darüber hinaus offenbarte sie ihm, dass sein Vater im gleichen Verwaltungsbezirk wohnte, vergeblich versuchte sie mehrmals ein Treffen mit ihm zu realisieren. Das Treffen kam dennoch durch einen seiner 39 Brüder zustande, den er zufällig kennenlernte. Mosquera, zwischenzeitlich auch ‚Chencho‘ genannt, versöhnte sich mit seinem Vater, der ihn um Verzeihung bat dafür, dass er ihn verlassen hatte und ihn dann in sein Haus aufnahm. ‚Chencho‘ verbrachte einige Zeit mit seinem Vater und mit seiner Unterstützung besuchte er die Schule. Jedoch, im Alter von 17 Jahren, wurde er von Pedro Jose dafür misshandelt dass er Fußball gespielt hatte. Aufgrund dieser Enttäuschung verließ er das Haus seines Vaters, um unabhängig zu werden. Weit weg von seinem Vater, kam er mit dem Lernen weiter und wurde MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


lebensgeschichten

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ein Schüler, dessen Noten überragend waren. Damals träumte er davon, die Universität zu besuchen und Mathematik und Physik zu studieren und fließend Englisch zu sprechen. Doch seine Träume platzten aufgrund einer ungeplanten Schwangerschaft. Er war in der 10. Klasse und das Mädchen, mit dem er zusammen war, wurde schwanger. In diesem Moment versprach, er nicht die gleichen Fehler wie sein Vater zu machen und übernahm mit Freude seine neue Verantwortung.

DER POLIZIST ALS STRAFTÄTER Im Jahr 1988, mit einem kleinen Mädchen im Arm und voller Illusionen, entschied er sich nach Medellín zu ziehen. Medellin ist die Hauptstadt des der Hauptstadt von Antioquia/Kolumbien und war damals die gefährlichste Stadt der Welt aufgrund der mörderischen Aktivitäten des Drogenbarons Pablo Escobar, genannt der „Pate“. Eines Tages bot sich ihm die Möglichkeit, in die Schule der Nationalpolizei von Kolumbien einzutreten, und ab diesem Zeitpunkt wurde er mit der alltäglichen Kriminalität in Medellin konfrontiert. Als Junge vom Land war er an ein ruhiges Leben gewohnt und entdeckte plötzlich, dass das Leben der Auftragsmörder, die die Straßen Medellin kontrollierten, wertlos war. Bei vielen seiner Einsätze war er dem Tode nahe, aber er entschied sich trotzdem weiterhin seine Polizeiuniform zu tragen. Überwältigt von so viel Blutvergießen und nach der Trennung von der Mutter seiner Tochter, besuchte er einen Kurs an der Carlos-Holguín-Polizeischule in Medellín und schloss sich Militärkapelle der Nationalen Polizei von Kolumbien als Hornbläser an, weitab von der ihm bekannten Gewaltszene. Doch nach einer Zeit der Ruhe, überzeugte ihn ein korrupter Kollege für den „Patron“ zuarbeiten; und so war er schnell an diversen Überfällen, Erpressungen und Morden beteiligt. Zu Beginn der neunziger Jahre, während dem Bösen diente, traf er

1995 im Rahmen eines Einsatzes der Polizei gegen seine Organisation wurde Mosquera von einem ehemaligen Kollegen verhaftet, der ihn beinahe erschoss. Nach seiner Festnahme wurde er ins Bellavista-Gefängnis wegen Mordes, schweren Raubes und illegalen Besitzes von Waffen eingeliefert.

María Lilian Torres, seine jetzige Frau, die sich in ihn verliebt hatte und die stoisch seine kriminellen Aktivitäten ertrug. Nach einer Erpressung zum Nachteil eines Geschäftsmannes wurde er aus dem Polizeidienst entlassen und zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Aus der Haft entlassen und mit einem immensen Hass auf die Sicherheitsbehörden, wurde er Mitglied in einer der am meisten gefürchteten kriminellen Banden in der Geschichte von Medellín: „La Terraza“, einem Zusammenschluss von Kriminellen, ehemaliger Militärs Polizisten, die damals im Dienst der Drogenhändler standen. Auf diese Weise wurde er ein Söldner für eine monatliche Zahlung von zwei Millionen kolumbianische Pesos (ca. dreitausend Dollar). Als er der MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

(...) nachdem er in erster Instanz bis 39 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, bat Mosquera um Gnade. Während des Prozesses verteidigte er sich persönlich vor den Gerichten seines Landes. Mit einem Widerspruch basierend auf dem kolumbianischen Strafgesetzbuch, erreichte er die Entlastung seiner schwersten Straftaten. Allerdings verurteilte ihn das Gericht zu sechs Jahren Gefängnis.


lebensgeschichten

Meinung war, nicht genügend Geld zu verdienen, verließ er 1993 „La Terraza’” und verbündete sich mit 16 anderen ehemaligen Polizisten, mit denen er Überfälle auf Banken, Firmen und luxuriöse Villen verübte. 1995 im Rahmen eines Einsatzes der Polizei gegen seine Organisation wurde Mosquera von einem ehemaligen Kollegen verhaftet, der ihn beinahe erschoss. Nach seiner Festnahme wurde er ins Bellavista-Gefängnis wegen Mordes, schweren Raubes und illegalen Besitzes von Waffen eingeliefert.

TREFFEN MIT GOTT Gewohnt am Spaß mit Frauen von zweifelhaftem Ruf und dem Trinken von Schnaps mit Milch, stieß er mit einer neuen Weltsicht in Bellavista zusam-

men: das Evangelium Gottes. Zunächst ungläubig, verspottete er den evangelischen Pfarrer Óscar Osorio, der ihn das Wort Gottes zu lehren versuchte. „Jedem Verrückten sein Thema. Sie mit Ihrem, ich mit meinem“, pflegte er ihm zu sagen. Allmählich trat jedoch der christliche Glaube in sein Leben. Juan war nicht klar, dass, während er die evangelischen Anhänger verspottete, Jesus Christus ihm seine Liebe gab und ihn vor falschen Göttern schützte. In dieser Hinsicht hatte ihn Pastor Osorio gewarnt: „Eines Tages wirst Du Dich uns anschließen“. Auf diese Weise, aus Angst vor dem Schöpfer, hörte Juan Mosquera in einem gemeinsamen Gebet den Vers Römer 7: 7, der sich mit der Sünde

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Von den Nachbarn als verrückt erklärt und mehrmals in der Versuchung erneut mit seinen ehemaligen Komplizen Straftaten zu begehen, hielt er der Versuchung stand und gab nie den Glauben an das Evangelium auf. Sein Glaube an den Schöpfer führte ihn zum Beitritt in eine evangelische Kirchengemeinde nachdem er davon gehört hatte, dass eine seiner Großmutter im Alter von 85 Jahren zur evangelischen Kirche konvertierte. beschäftigt, und von diesem Moment an veränderte sich sein Leben. Einige Tage später, am 25. November 1995, kniete er sich hin und beschloss, sein Leben in die Hände Gottes zu legen. Bald darauf schickte er einen Brief an seine Frau und begann mitten Worten: „Ich grüße dich im Namen des Herrn Jesus Christus“. Sie konnte nicht glauben, was ihre Augen sahen. Juan war jedoch entschlossen sich und sein Leben zu ändern. Seit dieser Zeit begann er die Bibel Tag und Nacht zu lesen. Darüber hinaus bat er seine Frau, Gott zu suchen und sich einer Kirchengemeinde anzuschließen. So groß war sein Interesse am Christentum, dass er Sprecher von Gottes Wort im Gefängnis von Bellavista wurde. Wegen unterschiedlicher laufender Gerichtsverfahren wurde er auch in zwei weitere gefährliche Gefängnisse in Kolumbien verlegt: San Bernardo in Armenien und Villahermosa in Cali. Im Jahr 1998, nachdem er in erster Instanz bis 39 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, bat Mosquera um Gnade. Während des Prozesses verteidigte er sich persönlich vor den Gerichten seines Landes. Mit einem Widerspruch basierend auf dem kolumbianischen Strafgesetzbuch, erreichte er die Entlastung seiner schwersten Straftaten. Allerdings verurteilte ihn MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

das Gericht zu sechs Jahren Gefängnis.

DIENER DES HERRN Im Jahr 2001, nachdem er das Erdbeben, welches Armenien am 25. Januar 1999 heimgesucht hatte, überlebte, wurde er aus der Haft entlassen und kämpfte gegen das Stigma ein schlechter Polizist gewesen zu sein, der in die Fänge der Kriminalität geraten war. Um seine Frau und seine 4 Kinder zu ernähren, verkaufte er Zitronen auf der Straße. Von den Nachbarn als verrückt erklärt und mehrmals in der Versuchung erneut mit seinen ehemaligen Komplizen Straftaten zu begehen, hielt er der Versuchung stand und gab nie den Glauben an das Evangelium auf. Sein Glaube an den Schöpfer führte ihn zum Beitritt in eine evangelische Kirchengemeinde nachdem er davon gehört hatte, dass eine seiner Großmutter im Alter von 85 Jahren zur evangelischen Kirche konvertierte. Heute dient Juan Mosquera Mosquera nur Jesus Christus allein. Sein Hauptziel ist es, dass mehr Menschen, die das Evangelium nicht kennen, den Blick auf Gott richten. Er blickt zurück auf ein Leben, welches ihn in die Arme des Bösen ge-


lebensgeschichten

führt und ins Gefängnis gebracht hat. Sein Zeugnis, voll des Glaubens, zeigt, dass der Herr allmächtig ist 1995 im Rahmen eines Einsatzes der Polizei gegen seine Organisation wurde Mosquera von einem ehemaligen Kollegen verhaftet, der ihn beinahe erschoss. Nach seiner Festnahme wurde er ins Bellavista-Gefängnis wegen Mordes, schweren Raubes und illegalen Besitzes von Waffen eingeliefert. Im Jahr 1998, nachdem er in erster Instanz bis 39 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, bat Mosquera um Gnade. Während des Prozesses verteidigte er sich persönlich vor den Gerichten seines Landes. Mit einem Widerspruch basierend auf dem kolumbianischen Strafgesetzbuch, erreichte er die Entlastung seiner schwersten Straftaten. Allerdings verurteilte ihn das Gericht zu sechs Jahren Gefängnis. Von den Nachbarn als verrückt erklärt und mehrmals in der Versuchung erneut mit seinen ehemaligen Komplizen Straftaten zu begehen, hielt er der Versuchung stand und gab nie den Glauben an das Evangelium auf. Sein Glaube an den Schöpfer führte ihn zum Beitritt in eine evangelische Kirchengemeinde nachdem er davon gehört hatte, dass ein seiner Großmutter im Alter von 85 Jahren zur evangelischen Kirche konvertierte.

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DIE GOTTHEIT VON

JESUSCHRISTUS „Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel“ (Matthäus 16:13-17). Pastor Luis M. Ortiz

Diese Passage zeigt, dass die Menschen viele unterschiedliche Meinungen über die Person und die Identität Christi hatten: Alle von denen waren falsch und böswillig, wie zum Beispiel die Meinung von den Pharisäer, die ihn als aufständisch vor den politischen Behörden und als blasphemisch vor den religiösen Autoritäten bezeichneten. Die einzige richtige Antwort kam von den Lippen des Apostels Petrus, durch die die göttliche Offenbarung gegeben wurde.

GENAUSO WIE GOTT In seiner Fürbitte mit dem Vatersagte er: „Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht“ (Johannes 17:10). Zum Einlösen braucht man Folgendes: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“ (Philipper 2:6-11). Die Menschen töteten Christus, weil er sich Gott gleich machte (Johannes 5:18). „Gott aber setzte ihn durch die Auferstehung von den Toten – Jesus Christus, unserm Herrn ein. (Römer 1:4). „Mit ihr hat er an Christus gewirkt, als er ihn von den Toten auferweckt hat und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und jeden Namen, der angerufen wird, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles“ (Epheser 1:20-22). Zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist bilden sie die Heilige Dreifaltigkeit, deren biblische Beweise überwältigend sind. Seine Gleichheit mit dem Vater ist ein Beweis von der Gottheit Christi. SEIN GEBURT UND LEBEN Die ca. 260 Prophezeiungen und wunderbare Details über die Geburt MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


andacht

Christi hätten sich nicht menschlich erfüllen können, wenn er nicht als Sohn des Allerhöchsten geboren wäre. Diese Hunderte von Prophezeiungen und wunderbaren Details, die sich bei seiner Geburt erfüllten, wurden von tausenden Wundern, die im Laufe des Lebens von Christus gemacht wurden, bestätigt und nachweisen seine Gottheit. Einige Beispiele dafür sind: Sein Sieg über Satan in der Versuchung in der Wüste; die Verkündigung von Johann der Täufer, als er als Gottes Lamm präsentiert wurde, das die Sünde der Welt hinwegnimmt; die hörbare Aussage des Vaters vom Himmel; sein einwandfreies Leben; seine perfekt ausgeglichene Liebe und Geduld zwischen der Empörung und die Heuchelei; seine Lehre; seine Doktrin; seine Weisheit; seine Sicherheit und seine Autorität. Es gab keine Krankheit im Körper, im Geist oder in der Seele, die die er nicht heilen konnte: Er trieb die Dämonen aus und auch sie haben erkannt, dass sie vor dem Gottes Sohn waren. Er beruhigte den Sturm, multiplizierte die Brote und hob die Toten. Er wusste, dass er verraten, verhaftet, versucht, verweigert, verurteilt, geschlagen und gekreuzigt werden sollte und dass er sterben sollte. Jedoch wusste er auch, er würde wieder auferstehen und würde die Sünde, den Teufel und den Tod siegen. Vierzig Tage lang erschien er zu seinen Jüngern, stieg dann in den Himmel und setzte sich zur rechten Seite von Gott. Mit seinem untadeligen siegreichen Leben voll von übernatürlichen Werken verließ er reichliche Beweise, dass er der Gottes Sohn ist.

DIE WIRKSAMKEIT VON SEINEM OPFER „…deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben“. (Röm. 5,12). Und: „Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen“. (Röm. 3,23). Deswegen „darf kein Mensch einen Bruder, mit irgendwelchen Mitteln erlösen noch Gott ein Lösegeld geben“. (Psalm 49:7). Also, um die Menschen zu erlösen, war eine heilige, untadelige, göttliche Person notwendig, die ihr Leben und Blut als Preis für die Erlösung der sündigen Menschen geben könnte (Römer 03:10, 23). Und diese Person ist unser geliebter Jesus Christus. In diesem Zusammenhang sagt die Bibel sagt uns, dass das Gottes Ziel war, dass „er von der Erschaffung der Welt sich opfern würde“ (Offenbarung 13: 8). Die Kostbarkeit seines unschuldigen, reinen, makellosen, göttlichen, unbestechlichen und ewigen Blutes, das sich als Opfer für die Sünde des Menschen vorgestellt, verwandelt diejenigen, die an seinen Namen glauben und ihn als Opfer akzeptieren So wird Gott sich nicht mehr an ihre Sünde erinnern (Hebräer 10:14-17). Die Wirksamkeit seines Opfers verkündet die Gottheit von Christus. DER TRIUMPH DER KIRCHE Die Bestimmung von mehr als zweihundert Millionen evangelikalen Christen, die bereit waren, während der Kaiser Verfolgungen und der religiösen Inquisitionen als Märtyrer zu sterben, war genauso wie die von den ersten Christen, die sich weigerten, die Gottheit vom Cäsar anzuerkennen und aus diesem Grund proklamierten sie die Gottheit von Jesuschristus. Sie akzeptierten keinen anderen Vermittler als Jesuschristus, denn die Bibel sagt: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1 Tim. 2: 5). All dies ist möglich, weil Jesus Christus der Herr ist und all dies verkündet die Gottheit Jesu Christi.

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JOCABED,

EINE MUTTER FÜR KRISEN „Ein Mann aus dem Hause Levi ging und eine Tochter von Levi wurde verheiratet, die ward schwanger und gebar einen Sohn; und zu sehen, dass es schön war, verbarg sie ihn drei Monate. Aber als sie ihn nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein aus Schilfrohr ... und legte ihn in das Schilf am Ufer des Flusses ... „Exodus 2: 1-10. Pastor Alberto Ortega

Moses, einer der hervorragendsten Führer der jüdischen Nation, entstanden durch Eltern, die von ganzem Herzen liebten und Gott gehorchten. Wir sehen den Satan arbeiten durch den Pharao, der König von Ägypten, der entschlossen zur Zerstörung der jüdischen Kinder (Ex. 1,22). Aber einige Eltern beschlossen, nicht durch diese königliche Verordnung (Bsp. 2, 1-2) überwinden zu werden. Diese Entscheidung rettete das Leben von Moses, der kam, um eines der außergewöhnlichsten Mysterien auszuüben. Moses überwand die Macht Ägyptens. Aber wie konnte er all dies zu erreichen? Durch die Hingabe von Jochebed, seiner Mutter, an ihn!

LIEFERUNG „Durch den Glauben wurde Moses, als er geboren wurde, von seinen Eltern 3 Monate versteckt, weil sie sahen, dass er ein Kind war, und sie hatten keine Angst vor dem König“ (Hebr. 11,23). Gott gab ihnen den Glauben, und obwohl es ein Erlass des Pharao gab, der sie verpflichtete, den Sohn zu Tode zu übergeben, beschlossen sie, ihn zu verbergen; und trotzten Einschüchterung, als sich viele andere von ihnen ihre Kinder weg nehmen ließen. Und während sie in der Gefahr des Todes waren, begaben sie ihr Baby in die Händen des lebendigen Gottes. Gott interessiert sich für unsere Kinder, unsere Familie. Wir dürfen nicht Satan in den Händen unserer Kinder lassen, den Glauben an Gott überwindet die Welt (1 Joh. 5: 5). GEFÜHLE Jocabed hatte ihre Gefühle als Mutter zu den Füßen des Herrn zu gegeben, sagt die Schrift, „nicht mehr verstecken ...“ (Ex. 2: 3). Es war Zeit, dass sie nicht mehr für das Kind tun konnte; jeden Tag zerrissen Gefühle ihre Mutterherz, aber sie verstand, dass ihre Gefühle nicht das Kind retten konnte. Gefühle haben die nicht Fähigkeit, Konflikte oder Schwierigkeiten zu lösen. Kann eine Mutter, die ein Kind hat, dies auch nach drei Monaten nicht zu sagen? Der Name von Moses, „aus dem Wasser“, wurde nicht von Jocabed gegeben, sondern von der Tochter des Pharao. Wie schrecklich muss es für eine Mutter sein… Verstehen Sie es? Übergeben Sie ihre Gefühle in die Händen des Herrn, lassen Sie es Gott sein, der für sie entscheiden wird. MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

INS WASSER „Sie hat ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Asphalt und Pech und legte das Kind in ihm und legte es in dem Schilf am Ufer des Flusses“ (Ex. 2: 3). Jocabed sorgte dafür, dass der Proviant in dem Schilfkörbchen für ihr Kind geeignet und vor dem Nilwasser geschützt ist. Unsere Kinder müssen sich heute mit einem reißenden Wasser in Schulen, Universitäten und Unternehmen beschäftigen. Sie müssen in einer dekadenten und feindlichen Umgebung gegen alle moralischen Konzepte wiederstehen. Was verwenden wir, wenn es darum geht, diesen ungestümen und verschmutzten Fluss zu trotzen? Jocabed war vorsichtig mit der Auswahl des Schilfes und der Anwendung von Pech und Kunstharz in dem Korb. Sie wollte nicht, das Wasser in das Bett ihres Sohnes durchgesickert und es dann ertrinkt. Sie übergab dem Nil ein Kind, welchen durch Dekret des Königs zum Tode verurteilt war, und durch den Glauben legte sie es in Gottes Hand, um diese Arche zu führen. Der Fluss war voll von hungrigen Krokodilen, aber Gott ließ es nicht zu, dass diese Tiere das winzige Boot angegriffen. Die gewaltige Hand Gottes brachte das Kind zur Tochter des Pharao. Gab es einen besseren Ort als das Haus des Pharao‘s, der Moses zum Tode verurteilt hatte? Es war in ganz Ägypten der Sicherste. Moses entging der Todesdrohung durch den königlichen Schutz. Wer würde es wagen, in dem Palast des Königs des Königs Protege zu töten? Gott berührte das Herz der Tochter des Pharaos, ihn an die Mutter zurück zu geben, jedoch ohne es zu wissen (Ex. 2: 7-9). Maria, die Schwester von Moses, kam nach Hause, um Jocabed zu bitten, zum Palast zu gehen und Moses zu holen. „Und als das Kind wuchs, brachte sie ihn der Tochter des Pharao, wo er ihr Sohn wurde, und sie gab ihm den Namen Mose und sprach: Weil es das Wasser nahm“ (Ex 2.10.). Jocabed hatte den eigenen Sohn nach einigen Jahren wieder in ihren Armen. Als jedoch die Zeit gekommen war, hatte sie ein zweites Mal zu liefern. Dies ist ein weiterer schöner Moment: Die Hingabe des Kindes, das wuchs, zu erneuern. Jocabed wieder hatte ihre Gefühle zu opfern, wurde durch die Liebe einer Mutter durch Gottes Absichten mit ihrem Sohn und an das Volk Israel erfüllt. Die Wahl war hart; Aber was war besser, ein lebendes Kind oder auf der anderen Seite einen toten Sohn? Es ist in dem Prozess der Überlieferung des Leidens, wo große Befreier geboren sind. Ein Volk war versklavt; jedoch wurde die Befreiung durch eine Mutter empfangen, die ihre Hingabe zu erneuern wusste. Jochebed gab dem Fluss ein verurteiltes Kind, das als ein Instrument von Gott erwählt, und das wurde für Israel ein Retter. Welch große Dinge produziert Hingabe an Gott!


andacht

Moses hat nie bestritten oder den Namen der Tochter des Pharao preisgegeben, sich aber voll mit diesem Namen identifiziert. Es Gottes Absicht aufgegangen, weil die Mutter Moses in der Lage war, sich in der Krise zu behaupten. Vielleicht haben wir nicht die besten Bedingungen in unserem Leben gehabt, aber wir dürfen trotzdem nicht verbittert leben, verärgert oder frustriert, sondern offen für die Liebe unseres Gottes. Das wird uns gegeben, so kann Er etwas für uns tun und unsere Kinder.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

LEBE DEN WECHSEL, FINDE DEINE SICHERHEIT IN

JESUS CHRISTUS

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ie WMB von Bolivien veranstaltete ihre 18. Nationale Versammlung mit Belobigung, Evangelisierungsaktionen und beeindruckenden Aussagen. MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Foto: Marcos Nina

veranstaltung

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Cochabamba, drittwichtigste wirtschaftliche Stadt Boliviens, empfing vom 26. bis 29. Januar die Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Bolivien. Sie trafen sich um an der 18. Nationalen Versammlung vom Gotteswerk in diesem Land teilzunehmen. Unter dem Motto „Lebe den Wechsel, finde deine Sicherheit in Jesus Christus“ wurde diese Versammlung in 2 Schichten im MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Universitätskoliseum Mayor de San Simon durchgeführt. Die 18. Nationale Versammlung vom Gotteswerk in Bolivien wurde mit einem Tag voller Geistlichkeit, Gebete und Gottesbelobigung eröffnet. An dieser Aktivität nahmen die wichtigsten internationalen und einheimischen Führer der WMB teil. In der Eröffnungsfeier predigte Pfarrer Gustavo

Martinez, Internationaler Präsident der Weltweiten Missionsbewegung das Evangelium und ermahnte das bolivianische Volk den Weg der Verantwortung zu gehen. Am Zweiten Tag wurden unzählige Gebete, Tränen und Jammergeschrei seitens der Teilnehmer gehört. In gleicher Form wurden mehrere Aussagen von Gläubigern, Arbeitern und Führern der Weltweiten Missionsbe-


veranstaltung

wegung gehört. Eine Evangelisierungsaktion, in der das Volk Gottes, geführt von den wichtigsten Ministern Jesuschristi, auf den Straßen Cochabambas das Evangeliums des Herrn verkündete. Am dritten Tag der Aktivitäten teilte Pfarrer José Soto, Internationaler Vize-Präsident der WMB, die Freudensbotschaft und evangelisierte die Gläubiger mit einem Beitrag,

dank dessen das Wort Gottes die Herzen vieler Menschen treffen konnte. Im Laufe seines Vortrags behauptete Pastor Soto, „durch das Wort empfangen wir Heiligtum, Reinigung und Erneuerung in unserem Leben“. Am Abschlusstag der 18. Nationalen Versammlung des Werkes Gottes von Bolivien wurden Arbeiter der Kirche in einer Zeremonie befördert.

Es wurden 13 Laienprediger anerkannt, 5 Prediger zugelassen und 2 Minister geweiht. Im Abschlussgottesdienst anerkannte Pfarrer Gustavo Martinez, Internationaler Präsident des Werk Gottes, die Arbeit von Pfarrer Ciro Soto, Nationalem Aufsichtsbeauftragter von Bolivien zwischen den Jahren 2002 und 2016, und ernannte Pfarrer Mario Lima Vacaflor als seinen Ersatz und Nachfolger.

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BEMÜHE DICH

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UND BEMÜHEN WIR UNS

n der Stadt Rosario veranstaltete die WMB von Argentinien ihre 16. Nationale Versammlung mit Delegationen aus Paraguay, Chile und Uruguay. MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Versammlung wurde in zwei Schichten in den Anlagen vom Stadium des Vereins „Atletico Newell’s Old Boys“ von Rosario veranstaltet. Die 16. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von der Region Zentrum brachte

vom 9. bis 12. Februar, in der Hauptstadt der Provinz Santa Fe, die Folger des Herrn von dieser Region von Südamerika zusammen. An der Versammlung beteiligten sich Pfarrer Gustavo Martinez, Internationaler


veranstaltung

Bilder: Ricardo Benites

Präsident des Werkes Gottes; José Soto, Internationaler Vize –Präsident der WMB, Gerado Martinez nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Chile und missionarischer Aufsichtsbeauftragter von Südamerika, und Luis Rivera, nationaler WMB von Paraguay, so wie Delegationen von Paraguay, Chile und Uruguay. Im Eröffnungsgottesdienst predigte Pfarrer Gustavo Martinez das Wort Gottes mit der Botschaft, „Die Verantwortung

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MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

der Entscheidung“ auf der Grundlage des Buches von Matthäus 27:11-22. Der Internationale Präsident der WMB behauptete „Die Verantwortung ist ein Wert, der damit zu tun hat, die Konsequenzen unserer Entscheidungen zu übernehmen. In gleicher Form, bemerkte Pfarrer Martinez „Den Menschen alle Epochen, seit Adam, hat Gott Verantwortungen gegeben. Gott sagte ihnen was sie machen müssten, was sie pflegen müssten, was sie befolgen müssten und was verboten war“. Wir können feststellen, dass der Mensch falsch entschieden hat und die Konsequenzen seiner Fehlentscheidungen tragen müsste. Das bringt uns dazu zu wissen, dass Gott jeder von uns Menschen Verantwortungen übertragen hat.“ Am Anfang des zweiten Tages der Versammlung verkündete Pfarrer Luis Rivera, Führer der WMB von Paraguay, die Freudensbotschaft mit dem Vortragsthema „Ohne Verantwortung gibt es kein Feu-

er“. Dieser Beitrag basierte auf dem Buch vom Prophet Daniel 1:8. Anschließend im Abenddienst predigte Pfarrer José Soto, Vize-Präsident des Werkes Gottes, durch einen Beitrag mit dem Titel „Wir können betten um gesegnet zu werden“ auf der Grundlage von 1 Chronik 4:9-10. Weiter am Tagesdienst vom dritten Tag, trug Pfarrer Fabio Mosquera, Pastor in Uruguay, das Thema „Die Verantwortung Könige und Priester genannt zu werden“, inspiriert im Buch des Apokalypse 1:6. Nachher, am Abend, evangelisierte Pfarrer Gerardo Martinez mit einer Predigt mit dem Namen “Die zerstörende Wirkung der verborgenen Sünden” Am letzten Tag fand der Missionsgottesdienst statt, wo Pfarrer Soto sich beteiligte. Er trug die Gottesbotschaft „Berufung einer neuen Generation“ vor. Darüber hinaus wurden Arbeiter der Kirche befördert. Dank dieser Zeremonie wurden einige Brüder zur nächsten hierarchischen Stufe befördert.

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Bilder: Yessica Quechuyante

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veranstaltung

LASSET DIE KINDLEIN

ZU MIR KOMMEN

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ie WMB von Chile veranstaltete die Aktion zur Evangelisierung der Kinder in der Region Los Rios. Ein Tag der gesunden Lehre. Mit Begeisterung erlebte die chilenische Gemeinde von Panguipulli, die sich in der Provinz Valdivia befindet, am 4. Februar eine von der Weltweiten Missionsbewegung von Chile veranstaltete Evangelisierungsaktion der Kinder. Das Thema war „Lasset die

Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht“ Im Laufe der Aktion wurden mehrere Gruppendynamiken benutzt, die auch Spiele und Vorträge des Wortes Gottes beinhalteten. Die Kinder dieser Gemeinde, die zur Region „Los Rios“ gehört, wurden evangelisiert und empfingen die gesunde Lehre, die vom Werk Gottes weltweit vermittelt wird. Dank des Enthusiasmus vom Bruder Francisco Saavedra und Ehefrau, Schwester Jane Flores, genossen die Kinder von Panguipulli eine Aktivität mit dem Ziel das

Evangelium sowie die Arbeit, die die Weltweite Missionsbewegung im Sinne der Verbreitung des Wortes macht, unter denen bekannt zu machen, . Am Ende dieser Evangelisierungsarbeit, die sich auf die Kindheit von Panguipulli konzentrierte, würdigten die Organisatoren die Unterstützung der Mitglieder der WMB von Chile und betonten ihr Engagement mit dem Herrn. Darüber hinaus versprachen sie zurückzukommen um das Wort Gottes an den Kleineren der Gemeinde beizubringen.

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FAMILIE, JETZT IST DEINE ZEIT G enua war der Sitz für die Familienversammlung, die von der WMB von Italien organisiert wurde. Viele Menschenleben wurden dabei gerettet.

Die Weltweite Missionsbewegung von Italien, eine der aktivsten Zweigskirchen vom Gotteswerk, veranstaltete vom 20. bis 29. Januar eine Familienversammlung im Zentraltempel der Stadt Genua. MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Zu der Kirche, mit Sitz in Ferdinando Maria Perrone 20, 16152, kam eine große Anzahl von christlichen Familien, die die Veranstaltung genossen. Pfarrer David Echalar, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Italien, war für die Predigt der Familienversammlung zuständig, ebenfalls seine Ehefrau, Schwester Janeth Ibarra, die ihn bei der Evangelisierung des Volks Gottes, das nach Genua kam, begleitete. Während der von der Weltweiten Missionsbewegung von Italien veran-

stalteten Familienversammlung, wurden zahlreiche Aussagen präsentiert. Diese zeigten die Liebe und den Frieden, die Christus jedem anbietet, die sein Wort vertrauen. Darüber hinaus wurden viele Menschenleben in den Tagen des Ereignisses erneuert. Das Evangelium wurde durch dieses geistige Fest vermittelt, dank dessen verschiedene Menschen, die sich von Jesus entfernt hatten, sich bekehrten. Ebenfalls wurde das Wachstum des Werkes Gottes in Genua offenbart.


veranstaltung

Bilder: Noemi Pacheco y Antony Paredes

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FÜHRUNGSFÄHIGKEIT BEDEUTET DIE

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

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uf der Isla del Cordero fand die geistige Klausur der Führungskräfte der WMB von Puerto Rico mit einer massiven Teilnahme. In einer Atmosphäre des Gebets, des Lobgeschrei und des Glaubens veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico am 28. Januar ihre geistige Klausur von Führungskräften mit Anwesenheit des Ministerkörpers in der Stadt San Juan. An der Aktivität der WMB von Puerto Rico beteiligte sich in besonderer Weise Pfarrer Rubén Concepción, Internationaler Sekretär des Werkes Gottes. Er ermunterte die Anhänger Jesus weiter zum Guten des Christentums zu arbeiten und zugunsten der Verbreitung des Wortes des Herrn zu kämpfen. Im geistigen Rückbesinnungszug der Führerschaften wurden Mitglieder der Führung der verschiedenen Bruderschaften der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico vorgestellt: Bruder José Villegas, Führer der Herren, Schwester Elizabeth Peña, Führerin der Damen, Schwester Maria Alicea, Führerin der Kinder und Pfarrer Juan Casiano, Führer der Missionen. Die Lehre des Worts war Verantwortung vom Nationalen Aufsichtsbeauftragter der WMB von Puerto Rico, Pfarrer Albert Rivera, wer das Thema „Führer übernehmen die eigene Verantwortung“, basierend auf Esdras 10:1-5 behandelte. In seinem Beitrag Pfarrer Rivera behauptete, dass wir die Verantwortung über das Gebet übernehmen müssen.

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veranstaltung

Bilder: Grabaciones Impacto

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VERANTWORTUNGSVOLLE JUGENDLICHEN

FLIEHEN VOR DER SÜNDE

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ie Weltweite Missionsbewegung von Holland veranstaltete ihre Nationale Jugendversammlung in Amsterdam. Die Stadt von Amsterdam, Hauptstadt der Niederlande, empfing vom 27. bis 28. Januar die Nationale Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Holland. Die Veranstaltung versammelte viele Jugendlichen des Werkes Gottes in ein paar Tage, die dazu dienten den Herrn zu loben. Bruder Marcelo Echalar, von der Kirche der WMB in Genua (Italien) erteilte das Evangelium Christi mit der Botschaft: ”Wer bin Ich?“ Auf der Basis der heiligen Schriften beMISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung Bilder: Jackelyn Cuellar

tonte Bruder Echalar, dass Gott ständig an alle seiner Kinder denkt, sowie an die Weise, wie Er sie vom Bösen schützen kann. Außerdem sprach der Arbeiter bolivianischer Ursprung Marcelo Echalar, über das Moment, in dem diejenigen, die Gott

vertrauen, alles hinter sich verließen um ihn zu folgen und dadurch die Wunder zu sehen die Jesuschristi für jeden Mitglieder der WMB vollbringt. Die Nationale Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Hol-

land ermöglichte, dass mehrere in Amsterdam lebenden Jugendlichen zum Christentum bekehrten, womit sie die Bosheit hinter sich verliessen. In gleicher Form offenbarte sich Gott im Event und zeigte dabei seine unendliche Macht.

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SEVILLA

FEIERTE IHR 14. JUBILÄUM

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ie Veranstaltung brachte die wichtigsten Führer der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien zusammen. Eine der Mitteilungen handelte sich um die Verteidigung des Territoriums. Mit der Rückendeckung stetiger Arbeit zugunsten des Evangeliums feierte die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung von Sevilla am 21. Januar ihr 14. Existenzjahr. An diesem Tag organisierten Pfarrer Wilfredo Alvarado und Schwester Luisa Santiago eine Veranstaltung, an der die wichtigsten Führer der Weltweiten Missionsbewegung Spaniens teilnahmen. Nach Sevilla, Autonome Stadt Andalu-

MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Bilder: Mary Zelada

siens kamen Pfarrer Carlos Medina, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Spanien vom Block A Europa, seine Ehefrau, Schwester Marbelis Moya de Medina und Pfarrer Ovidio Romero, Presbyter der südlichen Region der WMB von Spanien. In gleicher Form kamen auch verschiedene Pastoren und Mitarbeiter des Werks Gottes im spanischen Boden dazu. Pfarrer Medina war dafür zuständig, das Wort Gottes zu predigen. Der Gottesdiener trug die Botschaft „Gewinne und verteidige dein Territorium mit Verantwortung“ vor. Pfarrer Medina hob hervor, dass die WMB von Sevilla eine aktive Niederlassung der WMB von Spanien sei. Darüber hinaus und auf der Grundlage von 1 Samuel 7:12-14, betonte er, dass die Hand Gottes die Weltweite Missionsbewegung unterstützt und ihr hilft.

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PARAGUAY FEIERTE

SEINE NATIONALE VERSAMMLUNG

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as Werk Gottes in Guarani Boden versammelte sich in der Stadt Itauguá. Die Macht Christus ist in Südamerika anwesend. Vom 3. bis zum 5. Februar veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Paraguay ihre Nationalversammlung in der Stadt von Itauguá, 30 Kilometer von Asunción entfernt. Bis dahin kam eine zahlreiche Gruppe von Folgern Jesus Christi, die während dieses religiösen Fest ihn unaufhörlich lobten und anbeteten. An der Nationalen Versammlung der WMB von Paraguay beteiligten sich Pfarrer Rodolfo Gonzalez, Schatzmeister des Beirats der Offizieren des Werkes Gottes, Luis MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Meza Bocanegra, Internationaler Direktor der WMB, Gerardo Martínez, nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung in Chile und Missionsaufsichtsbeauftragter Südamerikas, auch Teófilo Estrada Maíz, Schatzmeister des Nationalen Beirats der WMB von Peru. Während der Versammlung fand auch eine Evangelisierungsaktion statt. Durch diese Aktion gingen die Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung von Paraguay auf die Straßen von Itauguá, um das Evangelium des Herrn zu proklamieren. Darüber hinaus, nahmen an diesem in paraguayischem Land veranstaltenten geistigen Fest indianische Stämme, die Ihr Liebe und Respekt zu Gott zeigten. Es entstand eine große Anzahl von Bekehrungen zum Christentum, wobei sich die Macht von Christus offenbarte.


veranstaltung

Bilder Vanessa Duarte

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LEBEN IN RECHTSCHAFFENHEIT IN EINER WELT DER ILLUSION

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ie WMB von Brasilien führte ihre 7. Nationale Jugendversammlung, einen Tag zum Nachdenken für das neue Blut. Vom 16. bis 18. Dezember 2016 feierte die Weltweite Missionsbewegung von Brasilien ihre 7. Nationale Jugendversammlung unter dem Motto: „Leben in RechtschaffenMISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

heit in einer Welt der Illusion“. Es war ein geistiges Fest, das auf der Grundlage des Buches von Daniel 1:8 gefeiert wurde. Die Feier machte es möglich, dass das Wort Gottes mit den brasilianischen Gläubigern geteilt werden konnte. An der 7. Nationalen Jugendversammlung der WMB von Brasilien beteiligten sich Pfarrer Marcos Rau, Nationaler Offizier des in Peru errichteten Werkes Gottes. Er kam nach Brasilien zum zweiten Mal. Er kam

zum ersten Mal im Jahre 2016. Im Laufe drei Tagen der Veranstaltung, war Pastor Rau für die Botschaft des Herrn an die brasilianische Jugend zuständig. Unterstützt vom Erzeuger, teilte der Minister Gottes in seiner Rede Botschaften, die die Jugendlichen zur Überlegung einluden, durch die Analyse des Lebens von manchen Jugendlichen, die in der Bibel beschrieben werden, wie zum Beispiel: Daniel, David und Timothäus.


Weitere Veranstaltungen

ENGLAND Culto en Londres

Vom 3. bis zum 5. Februar führte die Weltweite Missionsbewegung von England einen gemeinsamen Gottesdienst in der Stadt London, Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Diese Veranstaltung rechnete mit der Unterstützung der Kirchen von Schweden und Dänemark. Am ersten Tag des Events wurde das Wort Gottes vom Pastor Morten Christensen, Pastor der Stadt Slagelsen (Dänemark) vorgetragen. Er kam nach England begleitet von der Familie und einer Gruppe von Brüdern der WMB von Dänemark. Nachher, am zweiten Tag erteilte Pfarrer Carlos Contreras, Presbyter der Region Skandinavien, die Freudenbotschaft Jesuschristus. Die Predigt vom Pastor Contreras schaffte, dass eine Gruppe von Teilnehmer den Herrn empfing. Während dem Abschluss des gemeinsamen Gottesdienstes in der Stadt London, haben sich die Kinder der WMB mit einem bemerkenswerten Beitrag daran beteiligt. Außerdem stellten die Damen der organisierenden Kirche eine Inszenierung des Missionslebens vor, in der die Realität der Missionare weltweit gezeigt wurde. Anschließend stellte Pastorin Ángela de Gala ihre Aussage vor. Pfarrer Carlos Contreras evangelisierte die Gläubiger, die bis zur Hauptstad des Vereinigten Königreichs aus verschiedenen Teilen Europa kamen.

INDIEN Führerversammlung

Die Weltweite Missionsbewegung von Indien veranstaltete am 14. Dezember 2016 eine Versammlung von Pastoren von allen Kirchen der WMB der Stadt Panagudi, im Bundesland Tamil Nadu. Die auf indischem Boden eingerichtete Körperschaft von Pastoren des Werkes Gottes kam zusammen mit der Absicht das Gesicht des Herrn zu suchen. Die Veranstaltung wurde von Pfarrer Sam Jacob, nationalem Aufsichtsbeauftragter der WMB von Indien präsidiert. Er war dafür zuständig das Wort zu predigen. Nach dem Glaubenstag, kamen die Anwesenden verstärkt und erneuert Dank der Ministration des Heiligen Geistes. Es war ein besonderer Pakt zwischen Gott und den Ministern um weiterhin diese vom Evangelium Christus sich sehnenden Volk zu christianisieren.

MEXIKO Geistige Pastorenklausur

Die Kirche Santa Inés de Tecuexcomac, im Staat Tlaxcala, war der Sitz für eine geistige Klausur der Pastoren von der Weltweiten Missionsbewegung von Mexico vom 6. bis zum 8. Januar. An der Veranstaltung beteiligten sich Pfarrer Francisco Mejia, Presbyter der Region 1 und die Pastoren dieser Region vom Gotteswerk auf mexikanischem Boden. Jeden Abend wurden Gottesdienste zelebriert, in denen das Wort Gottes gepredigt wurde. Am 6. Januar trug Pastor Bonifacio Bautista die Freudensbotschaften vor. Er sprach über das Thema “Geistige Rüstung“, das auf dem Buch des Ephesien 6 basierte. Am nächsten Tag trug Pastor Sergio Lopez das Thema „Reue“ vor, auf der Grundlage der Bibelstelle Matthäus 4:16-17. Am 8. Januar hielt Pastor Joel Salas eine Botschaft mit dem Namen “Kam zu mir das Wort Gottes”, die das Buch vom Jonas 1:1-3 behandelte. Die Aktivität der WMB von Mexiko endete mit einer Taufzeremonie, in der drei Brüder ihr Leben dem Herrn opferten, indem sie sich verpflichteten das Evangelium zu predigen.

veranstaltung

URUGUAY Versammlung in Paysandú

Die Weltweite Missionsbewegung veranstaltete am 10. und 11. Dezember 2016 eine Versammlung in der nördlichen Stadt von Paysandu, in der 3. Region der WMB von Paraguay. An der Versammlung nahmen Delegationen der Departments von Montevideo, Artigas und San Jose teil. Während des Ereignisses fand eine Wanderung durch die Straßen statt, um das Evangeliums Christus zu predigen und die Einwohner von Paysandu zur Teilnahme einzuladen. Die Aktivität wurde von Pfarrer Daniel Lapaz, Beauftragter der Region 3, geführt. Die Vortraghaltender des Wortes Gottes waren Pastor Fabio Mosquera, Missionar in der Stadt Bella Union sowie Pfarrer Freddy Perez, von der Kirche des Departments von San Jose.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net RUBÉN BASTIDAS Gott Segne Sie Bruder von Impacto Evangelistisch. Machen Sie weiter so, und Gott soll Sie führen in der Veröffentlichung dieser Illustrierte. Mir gefiel sie schon, als sie sie zum ersten Mal las. Ich werde sie weiterhin kaufen um die Wunder zu sehen, die Gott in vielen Menschenleben vollzieht. Möge der Herr Sie segnen, da wir mit Christus mehr als nur Gewinner sind. Aus Villegas, Ecuador.

JOHANNA GUILLÉN

MANUEL ORTIZ Gott segne Sie. Ich bekomme die Illustrierte Impacto Evangelistisch und jede Ausgabe kommt voller Segen und voll mit nahrhaften Themen. Die Cover-Themen einer älteren Ausgabe halfen mir, die Fakten im Leben meines Königs und Herrn Jesus genauer zu visualisieren. Er gab sein Leben für die Menschheit. Liebe wie nur Gott geben kann. Danke für die Illustrierte und für das Ministerium, die sie darstellt. Aus Bayamon, Puerto Rico

FRANCISCO AGUIRRE Gott soll Sie für die sehr privilegierte Arbeit, die Sie machen, reichlich segnen. Die Illustrierte Impacto Evangelistisch ist ein enormer Segen, nicht nur für Gotteskinder sondern auch für die nicht konvertierten Existenzen. Es freut mich sehr zu wissen, dass durch diese Illustrierte viele Leben gerettet wurden, und noch in der Zukunft gerettet werden können. Aus Lima, Peru.

CLAUDIA MARTÍNEZ Gottessegen. Jedes Mal, dass ich die Illustrierte lese, bringt sie großes Segen für mein Leben. Aus Santiago, Chile

Einen herzlichen Grüß aus Chicago. Soll der Herr Sie segnen und in seinem Frieden hüten, der das Verständnis überschreitet. Mein Name ist Andrea, bin 26 Jahre alt und bin Missionarin. Ich schreibe Ihnen mit der Absicht mehr über Ihre Illustrierte und über Ihre Arbeitsweise zu erfahren. In meiner Freizeit schreibe ich Artikel für den geistigen Aufbau der Jugend. Ich habe im Herzen den Wunsch meine Schriften mit Ihnen zu teilen. Aus Chicago, Vereinigten Staaten von Amerika.

GLORIA HERMOSILLO Unser Herr Jesus Christus soll Sie weiterhin segnen. Ich bekomme die Illustrierte Impacto Evangelistisch jeden Monat und es ist ein großer Segen für mich gewesen. Ich habe über die Lehren, die drinnen erzählt werden, sehr viel gelernt. Ich danke Gott und dem Ministerium von der WMB dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen mir diese gesegnete Illustrierte zu senden. Vielen Dank. Aus Georgia, Vereinigten Staaten von Amerika.

JOSÉ LÓPEZ Gott soll Sie reichlich segnen. Ich bin Pastor und gehöre der Kirchenversammlung „Bruder in Christus Inc.“. Vor geraumer Zeit verteilte Bruder Justino Collazo in einer Arbeiterversammlung eine sehr interessante Illustrierte namens Impacto Evangelistisch. Diese Veröffentlichung wirkt sehr aufbauend auf meinem Leben. Gott segne Sie. Aus Toa Baja, Puerto Rico.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba) FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney) APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname) MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


! or v h c i d e it e r e B DIE VERSAMMLUNGEN ERREICHEN DEIN LAND

MAI

JAPAN Vom 04. bis zum 07

INDIEN Vom 24. bis zum 27

HOLLAND Vom 26. bis zum 28

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Jesus sagte: Wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, dass sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel Matthäus 18:19

Montag bis Freitag 12 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

758_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Januar 2017 Sprache Deutsch

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