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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Januar 2017 / Ausgabe 756

evangelisch

AUSSAGE

Die Befreiung von Jorge

MOTTO

„Verantwortung“

GLAUBENSHELD

Der Seelenfischers

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

WAS IST

SÜNDE?

Antworten zu einer Frage, die viele Menschen sich stellen

Januar 2017 / Impacto evangelisch

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In diesem Jahr 2017 gibt Gott uns ein neues Motto, das uns in den nächsten 365 Tage begleiten wird; eine eigene Eigenschaft, die jeder Gläubige zum Scheinen bringen muss.

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

VERANTWORTUNG Pfarrer. Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben“. (Römer 14:12)

D

as Wort „VERANTWORTUNG“ bezeichnet die

Wert lässt viele Leute scheitern, sowohl in ihrem materie-

Fähigkeit, Pflichten zu erfüllen. Sie ist mit dem

llen, als auch in ihrem geistlichen Leben.

Vertrauen eng verbunden und bedeutet, Kompromisse

Verantwortung schafft Vertrauen. Aufgrund des Man-

zu machen und zu halten. Die Verantwortung als Wert ist

gels an Verantwortung verliert man Chancen; man wächst

wichtig, denn die Beständigkeit der persönlichen Bezie-

nicht weiter, verliert Rechte und kommt vom richtigen

hungen hängt von ihr ab. Sie ist wertvoll, weil sie schwer

Weg ab. Jeder ist vor Gott für seine Einstellung verant-

zu erreichen ist. Sie ist ein Wert des Menschen und eine

wortlich. Er weiß genau, was motiviert uns, zu helfen und

moralische Anforderung, die notwendig ist. Sie ist auch

das zu tun, was wir tun. Doch der Herr weiß auch sehr ge-

wichtig, weil sie die Erfüllung der Kompromisse garantiert

nau, wie wir die Dinge tun, die er uns anvertraut hat. Wir

und Vertrauen und Ruhe zwischen den Menschen schafft.

sind für jeden Gedanken verantwortlich, den wir haben.

Um verantwortlich zu sein, muss man sich bewusstmachen, dass jeder Kompromiss eine Folge hat.

Nehmen Sie in Ernst Ihre Verantwortung, arbeiten Sie tiefer daran, machen Sie aus ihr eine große Eigens-

Vor Gott ist jeder Mensch für sich selbst verantwort-

chaft in ihrem Leben, seien Sie verantwortlich mit Ihrer

lich und hat keine gültige Ausrede, die sie rechtfertigen

Zeit, verschwenden Sie Ihre Verantwortung nicht bei

kann. Das Problem des Menschen im Allgemein fängt mit

Aktivitäten, die ihr entgegengesetzt sind. Vergessen Sie

den ersten Kapiteln des Buchs Genesis an, in denen der

nicht, dass die Zeit schnell vergeht und nie zurückkommt.

Mann als das Größte der Schöpfung dargestellt wird. Der

Geben Sie den Konformismus auf, geben Sie die Ausre-

Mensch hat über die ganze Schöpfung herrschen sollen,

den auf, die Sie machen, um Ihrer Verantwortung zu en-

als ein Butler Gottes. Seit seiner Schöpfung ist der Mensch

tkommen. Seien Sie ein vorbildlicher Christ; lernen Sie,

ein verantwortliches Wesen, denn Gott verlangt von ihm

verantwortlich zu sein, und tolerieren Sie keine Ausrede.

Gehorsamkeit.

Überwinden Sie die Hindernisse, indem Sie Ihren Blick

Jeder Mensch ist dafür verantwortlich, sich von der

auf Gott richten.

Sünde nicht locken zu lassen. Die ersten Kapitel der Bi-

Lieber Bruder, trainieren Sie diese Eigenschaft, setzen

bel unterstreichen die Schwere der Sünde und die hoff-

Sie sie in die Tat um, um das Werk Gottes aufwachsen zu

nungslose Lage, in der sich der Mensch danach befand.

lassen. Der Apostel Paulus sagte am Ende seines Lebens:

Die Verantwortungslosigkeit des Menschen hatte schwere

„Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe

Folgen.

den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten“ (2

Nach der neuen Geburt ist der Mensch verantwortlicher. Die Verantwortung ist einer der Werte, an dem es auf der Welt am meisten mangelt. Der Mangel an diesem

Timotheus 4:7). Möge Gott Sie reichlich segnen und mögen wir ein glückliches Jahr 2017 voller Verantwortung leben l

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz JANUAR 2017 / AUSGABE N° 756 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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16 / INTERNATIONAL. Mord in der Türkei 20 / WISSENSCHAFT. Das Gehirn und die Sprachen

„Die gender-ideologie beeinrächtigt die famille” ANDACHTEN 42 /DIE SCHANDE DER SÜNDE. Pastor Luis M. Ortiz 44 / EIN GROSSER REGEN KOMMT. Pastor José Soto Benavides 46 / DU HAST EINEN WEITEN WEG VOR DIR!. Pastor Carlos Guerra

Die Bedeutung der Sünde

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Der Glaube rettete sie

Aussage

40 / INTERVIEW.

Wohlbefinden

30 / GLAUBENSHELD. Der Seelenfischer

Aktualität

28 / MUSIK. Sammeln wir am Strom uns alle?

Titelblatt

24 / LITERATUR. Hebräer

Die Befreiung von Jorge

Alergische Krankheiten

22 18

34

48 - 64 / VERANSTALTUNGEN. Gott belebt dein werk 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

14 / Infographik.

66 / BRIEFE - AGENDA.

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DIE BEDEUTUNG DER

SÜNDE

E

s gibt viele Dinge auf der Welt, die nicht gut sind: Bosheit, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Kämpfe, Kriege, Tod, Leiden. Es stellt sich also die Frage: Wie kam die Sünde in die Welt? Diese Frage hat viele erstaunen lassen. Die Bibel hat aber die Antwort Gottes. Myer Pearlman

Was ist Sünde? Die Bibel hat eine große Vielfalt an Ausdrücken, die das moralische Böse beschreiben und etwas über seine Natur sagen. Eine Vertiefung der originellen Ausdrücke des Hebräischen und Griechischen wird uns eine biblische Definition der Sünde geben.

IM ALTEN TESTAMENT Verschiedene hebräische Wörter beschreiben, wie die Sünde in den folgenden Ebenen erscheint: Die moralische Ebene. Die folgenden Ausdrücke werden benutzt, um die Sünde zu bezeichnen. 1) Der am häufigsten benutzte Ausdruck für Sünde bedeutet „ein Ziel verfehlen“. Dieser übermittelt die folgenden Bedeutungen: a) ein Ziel verfehlen, wie ein Bogenschütze, der den Pfeil schießt doch verfehlt. Auf dieselbe Weise verfehlt der Sünder das echte Ziel des Lebens; b) sich verirren, wie ein Reisender, der vom Weg abkommt; c) es stellt sich heraus, dass man gemein war, nachdem man im Gottes Wiege gewogen worden ist. In Genesis 4:7, wo der Ausdruck zum ersten Mal benutzt wird, wird Sünde als ein wildes Tier dargestellt, das sich auf jeden wirft, der ihm die Chance gibt. 2) Eine andere literale Bedeutung ist „Verdrehung“ und wird als „Bosheit“ übersetzt. Sie ist der Gerechtigkeit widrig. Gleichzeitig ist Gerechtigkeit das, was gerade oder dem Rechtsempfinden angemessen ist. 3) Eine andere Übersetzung ist „Böse“, dieses Wort deutet Gewalt oder Bruch an, und beschreibt den Menschen, der die Gesetze Gottes bricht oder dagegen verstoßt. Die Ebene des brüderlichen Verhaltens. Für die Sünde, die sich auf dieser Ebene befinden, bedeutet der benutzte Ausdruck Gewalt MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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oder schädliches Verhalten (Gen. 6:11; Hes. 7:23; Spr. 16:29). Indem er den anständigen Einfluss des Gesetzes ignoriert, missbraucht der Mensch seine Mitmenschen und unterdrückt sie. Die Ebene der Heiligkeit. Die Ausdrücke, die die Sünde in dieser Ebene beschreiben, geben zu verstehen, dass der Beleidiger eine Beziehung zu Gott hatte. Die israelitische Nation war eine Nation, die aus Priestern bestand. Sie waren in Kommunion mit Gott und in Kontakt mit dem heiligen Tabernakel. Deswegen war jeder Israelit ein Heiliger, er war für Gott ausgewählt worden und alle die Aktivitäten seines Lebens wurden durch das Gesetz der Heiligkeit reguliert. Das, was sich außer dem Gesetz befand, war profan (das Gegenteil von heilig) und derjenige, der sich so verhielt, wurde schmutzig oder verseucht (Levitikus 11:24, 27; 11:31, 33, 39). Wenn man so weiter machte, wurde man als profaner oder nicht religiöser Mensch eingestuft (Levitikus 21:14; Apg. 12:16). Wenn er sich auflehnte und wohl überlegt die Gerichtsbarkeit dieses Gesetzes ablehnte, wurde er für einen „Übertreter“ gehalten (Ps. 37:38; 51:13; Jes. 53:12). Die Ebene der Wahrheit. Die Ausdrücke, die die Sünde beschreiben, heben das trügerische Element der Sünde hervor. Die Sünder verhalten sich falsch und sprechen nicht die Wahrheit (Ps. 58:3; Jes. 28:15), sie stellten eine verstellte Wahrheit vor und geben falsche Aussagen (Exodus 20:16; Ps. 119:128; Spr. 19:5, 9). Das ist „Eitelkeit“ (Psalm 12:2; 24:4; 41:6), d.h., leer, wertlos. MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

FOLGEN DER SÜNDE Die SÜNDE ist Handlung und Zustand. Als Aufstand gegen die Gesetze Gottes ist die Sünde eine Tat des Menschen Willens; und da sie eine Trennung von Gott darstellt, stellt sie ein sündiger Zustand dar. Eine doppelte Folge tritt ein: der Sünder bringt Böses über sich aufgrund seiner bösen Taten und ist vor Gott schuldig. Zwei Sachen müssen also unterschieden werden: die schlimmen Folgen, die nach der Sünde kommen, und die Strafe, die er am Tag des Jüngsten Gerichts bekommen wird. Das alles kann man wie Folgendes erklären: ein Vater verbietet seinem Sohn, zu rauchen und warnt ihn vor der doppelten Folge: erstens wird das Rauchen ihn krank machen und zweitens wird er ihn für seine Ungehorsam bestrafen. Auf derselben Weise beschreiben die Heiligen Schriften zwei Auswirkungen der Sünde auf die schuldigen Menschen: schreckliche Folgen für ihre Seelen und die Bestrafung Gottes. Der erste Sünder war ein Lügner (Joh. 8:44); die erste Sünde fing mit einer Lüge an (Genesis 3:4); und jede Sünde hat ein betrügerisches Element (Heb. 3:13). Die Ebene der Weisheit. Der Mann verhält sich böse, entweder


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weil er sich keine Gedanken darüber macht, wie er richtig nachdenken soll, oder weil er es nicht will. Sei es Unachtsamkeit oder überlegte Ignoranz, er führt sein Leben nicht nach dem Willen Gottes. 1) Viele Ermahnungen sind an die Unverständigen gerichtet (Spr. 1:4, 22; 8:5). Dieser Ausdruck bezeichnet den natürlichen Menschen, ohne eine Entwicklung Richtung Gutes oder Böses, ohne feste Prinzipien doch mit einer natürlichen Neigung zum Bösen - einer natürlichen Neigung, die ausgenutzt werden kann, um ihn zu versuchen. Er hat keine festen Ziele und keine moralischen Grundlagen. Er hört doch er vergisst und deswegen wird er leicht zur Sünde geführt (Vgl. Mt. 7:26) 2) Wir hören oft von Menschen, die keinen Verstand haben (Spr. 7:7; 9:4). Sie werden Opfer der Sünde aufgrund ihres Mangels an Verstand und nicht aufgrund einer Neigung zur Sünde. Da ihre Weisheit fehlerhaft ist, verurteilen sie hastig und unvorsichtig die Vorsehung Gottes und die Dinge, die sie nicht verstehen können. Sie fallen in der Gottlosigkeit. Sowohl diese Art Menschen als auch die Unverständigen haben keine Ausreden, denn die Heiligen Schriften zeigen, wie der Herr sie darum bittet – oder besser gesagt, sie anfleht (Sprüche 8: 1-10), das zu akzeptieren, was ihnen Weisheit geben wird, um die Erlösung zu finden. 3) Der Ausdruck, der oft als „Tor“ übersetzt wird (Spr. 15:20), beschreibt den Menschen, der durch sinnliche Ketten gefesselt ist und leicht zur Sünde geführt wird, obwohl er Gutes tun kann. Er ist nicht diszipliniert und führt seine eigenen Neigungen nicht nach dem göttlichen Gesetz. 4) Der „Spötter“ (Ps. 1:1; Spr. 14:6) ist der Böse, der seine Bosheit durch durchgedachte Argumente gegen die Existenz Gottes und gegen das Geistliche im Allgemein rechtfertigt. Das Wort „Spötter“ vom alten Testament entspricht also wahrscheinlich dem Atheisten oder dem Freidenker und der Ausdruck „noch sitzt, da die Spötter sitzen“ bezeichnet wahrscheinlich die heidnische oder untreue Gesellschaft.

IM NEUEN TESTAMENT Andererseits beschreibt das Neue Testament die Sünde, wie folgt: Das Ziel verfehlen. Der Ausdruck beinhält dasselbe Konzept, das im Alten Testament definiert wird. Schuld (Mt. 6:12). Der Mensch ist Gott schuldig, seine Gebote einzuhalten. Jede begangene Sünde entspricht einer Schuld. Da er sie nicht bezahlen kann, ist seine einzige Hoffnung die Vergebung oder der Erlass der Schuld. Zügellosigkeit. Der Sündiger ist ein Rebell und Götzendiener, denn jeder, der absichtlich ein Gebot Gottes übertritt, bevorzugt seinen eigenen Willen vor dem Gesetz Gottes. Schlimmer ist es, dass er sein Willen zum Gesetz macht und aus diesem Grund macht er ein Gott aus sich selbst. Die Sünde begann im Herzen des hochmütigen Engels, der sagte: „Ich will in den Himmel steigen“ und sich dabei den Willen Gottes stellte (Jes. 14: 13-14). Der Antichristus ist zügellos (literarische Übersetzung für gemein), denn er überhebt sich über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt (2 Thes. 2:4). Die Sünde ist wesentlich Hartnäckigkeit, Sturheit, und Hartnäckigkeit ist wesentlich Sünde. Ungehorsam. Literarische Übersetzung dafür ist „falsch zu hören“; „nicht zuzuhören“ (Apg. 2:2). „So sehet nun darauf wie ihr zuMISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

höret“. (Lk. 8:18) Übertretung. Es bedeutet „Grenzen überschreiten” (Röm. 4:15). Die Gebote Gottes sind sozusagen Zaune, die verhindern, dass der Mensch einen gefährlichen Bereich betritt und so seiner Seele Schaden hinzufügt. Fall. Oder „Fehler“ oder „auf dem Weg fallen“ (Eph. 1:7) in griechischer Sprache. Von daher der Ausdruck „in Sünde fallen“. Sündigen heißt von einer Verhaltensebene runterzufallen. Niederlage. Es ist die literarische Bedeutung des Worts „Schade“ (Römer 11:12). Indem sie Christus verleugnete, errang die jüdische


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Nation eine Niederlage und verstand Gottes Ziel falsch. Gottlosigkeit. Kommt von einem Wort, das bedeutet „ohne Verehrung oder Verlangen“ (Röm. 1:18; 2 Tim. 2:16). Der gottlose Mann ist derjenige, der dem Heiligen keine oder nur wenig Achtung gibt. Das Heilige löst bei ihm kein Gefühl der Furcht aus. Er ist ohne Gott, weil er Gott nicht will. Fehler. Dies beschreibt die Sünde, die aufgrund der Unachtsamkeit oder Ignoranz begangen worden sind. Sie unterscheiden sich von jenen Sünden, die absichtlich begangen werden. Der Mensch, der sich hartnäckig dazu entscheidet, Böse zu tun, begeht eine schlimmere Sün-

de als derjenige, der aufgrund seiner Schwachheit, in Sünde fällt.

FALSCHE THEORIEN Im Laufe der Geschichte hat man Theorien vorgeschlagen, die die Sünde und deren Natur ablehnen, falsch vorstellen oder unterschätzen. 1. Atheismus. Indem er Gott verleugnet, verleugnet der Atheismus auch die Sünde, denn im strikten Sinne können wir nur gegen Gott sündigen. Wenn man das genau in Betracht zieht, ist ausschließlich jedes böse Handeln gegen Gott gerichtet. 2. Determinismus. Diese Theorie behauptet, dass der freie Wille

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ein Betrug ist und in Wirklichkeit nicht existiert. Wir bilden uns ein, dass wir frei zu wählen sind, doch in Wirklichkeit ist jede Entscheidung von inneren Reizen und den Umständen bestimmt, die außer unserer Kontrolle sind. Der Mensch ist also nur ein Sklave der Umstände, so nach dieser Theorie. Eine der praktischen Folgen des Determinismus ist es, die Sünde als eine Krankheit zu betrachten. Demzufolge sollte man den Sündiger als ein Wesen, das mitleidswürdig ist, betrachten und nicht als jemand, der man bestrafen muss. Doch die im Bewusstsein des Menschen implantierte Pflicht widerlegt diese Theorie. 3. Hedonismus. Dieses Wort stammt von einer griechischen Wurzel, die „Genuss“ bedeutet. Es geht um eine Theorie, die behauptet, dass das größte Wohl des Lebens ist es, die Freude bzw. Lust zu genießen und den Schmerz zu vermeiden. Nicht alle Hedonisten führen MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Der Sündiger ist ein Rebell und Götzendiener, denn jeder, der absichtlich ein Gebot Gottes übertritt, bevorzugt seinen eigenen Willen vor dem Gesetz Gottes. Schlimmer ist es, dass er sein Willen zum Gesetz macht und aus diesem Grund macht er ein Gott aus sich selbst. Die Sünde begann im Herzen des hochmütigen Engels, der sagte: „Ich will in den Himmel steigen“ und sich dabei den Willen Gottes stellte […]


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ein lasterhaftes Leben, doch die allgemeine Tendenz des Hedonismus ist es, die Sünde zu übersehen, und zwar mit folgenden Ausdrücke: „naive Schwache“, „stolpern“, „Laune“ und „jugendlicher Enthusiasmus“. Sie vergeben Sünde mit Worten wie: „Irren ist menschlich“, „das Natürliche ist schön und das Schöne ist gut“. Natürlich ist dies oft ein Versuch, die Unmoral zu rechtfertigen. 4. Christian Science. Die christliche Wissenschaft verleugnet die Existenz der Sünde. Die Sünde, behauptet sie, ist bloß die Abwesenheit des Gutes. Dass die Sünde existiert, ist ein „Irrtum des sterblichen Verstands“. Die heiligen Schriften beschreiben die Sünde als Verstoß gegen das Gesetz Gottes, sie ist eine wahre Beleidigung. 5. Evolution. Diese Theorie hält die Sünde für das Erbe der Tierhaftigkeit des primitiven Menschen. Die Evolutionstheorie ist antibiblisch. Außerdem sündigen die Tiere nicht, sie leben nach ihrer Natur und haben kein Schuldgefühl, wenn sie danach handeln. Es ist wahr, dass der Mensch eine physische Natur hat, doch dieser Unterteil war Schöpfung Gottes und ist geschaffen worden, damit er der Intelligenz unterworfen ist, die von Gott erleuchtet wird.

DER URSPRUNG DER SÜNDE Das dritte Kapitel des Buchs Genesis gibt die Schlüsselwörter, die die geistliche Geschichte des Menschen charakterisieren: Versuchung, Sünde, Schuldgefühl, Bestrafung, Erlösung. 1. VERSUCHUNG. a) Die Möglichkeit der Versuchung. Das zweite Kapitel des Genesis erzählt die Geschichte des Menschen. Es spricht von dem ersten Zuhause des Menschen, seiner Intelligenz, seinem Dienst im Garten Eden, den zwei Bäumen und der ersten Hochzeit. Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse werden besonders erwähnt. Nun, warum wurden sie dort eingepflanzt? Sie waren eine Prüfung, durch die der Mensch mit Liebe und Freiheit wählen konnte, Gott zu dienen. Ohne den freien Willen, wäre der Mensch nur eine Maschine gewesen. b) Die Quelle der Versuchung. Es ist logisch, daraus zu schließen, dass die Schlange der Agent Satans war (Hes. 28: 13-17; Jes. 14: 1215). Aus diesem Grund wird Satan als „die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas“ bezeichnet (Offenbarung 12:9). c) Die Subtilität der Versuchung. Die Subtilität wird als eine hervorragende Eigenschaft der Schlange (Vgl. Mt. 10:16) dargestellt. Sie gibt sehr raffiniert Vorschläge, die zu sündhaften Wünschen und Handlungen führen, wenn man sie nimmt. Am Anfang spricht sie zu der Frau (Genesis 2:16-17). Sie wartet, dass Eva alleine ist (vgl. Genesis 3:1; 2:16-17). Auf diese Weise pflanzt sie den Zweifel im Herzen der Frau und deutet gleichzeitig an, dass sie fähig ist, Richter zu sein und dieses Verbot für richtig oder nicht richtig zu erklären. 2. SCHULDGEFÜHL. a) Die Worte der Schlange (Genesis 3:5) erfüllten sich, doch die erworbene Kenntnis war anders als die, die sie erwartet hatten. Statt sich wie Gott zu fühlen, spürten sie ein schlechtes Schuldgefühl. Hier soll man in Betracht ziehen, dass die körperliche Nacktheit ein Symbol eines nackten bzw. schuldigen Schuldgefühls ist. Als sie sündigten, wurde die Kommunion mit Gott unterbrochen. Der Leib war stärker

als der Geist und es begann ein Kampf zwischen Geist und Fleisch (Röm.7: 14-24), der die Ursache von so viel Elend gewesen ist. b) So wie die Nacktheit die Repräsentation und der Zeichen eines schuldigen Bewusstseins war, so war auch der Versuch, die eigene Nacktheit mit dem Umhang des Vergessens oder der Ausreden zu decken. Jedoch kann nur ein Kleid, das von Gott gemacht worden ist, die Sünde decken (Genesis 3:21). c) Der schuldige Mensch versucht, sich von Gott zu verstecken, vor ihm zu fliehen, so wie Adam und Eva sich hinter den Buschen versteckten. 3. BESTRAFUNG. a) Die Bestrafung der Schlange. Die Schlange war ein wunderschönes Tier, sie war gerade, doch sie wurde zum Instrument für den Fall des Menschen. Sie ist nun ein verfluchtes und heruntergekommenes Tier. Wenn aber die Schlange nur ein Instrument Satans war, warum sollte sie bestraft werden? Weil Gott der Fluch über die Schlange zu einem Symbol und zu einer Prophezeiung von dem Fluch über den Teufel und alle Kräfte des Bösen machte. b) Die Bestrafung der Frau. „Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein“. (Genesis 3:16). c) Die Bestrafung des Mannes. Für den Mann hatte Gott schon die Arbeit bestimmt (Genesis 2:15); doch die Strafe bestand darin, wie hart die Arbeit sein und wie viele Kummer und Enttäuschungen er haben würde. d) Die Todesstrafe. Der Mensch wurde mit der Fähigkeit geschaffen, körperlich nicht sterben zu können. Er hätte ewig leben können, wenn er seine Naivität behalten und weiter vom Baum des Lebens gegessen hätte. Obwohl er seine Kommunion mit Gott durch die Reue und das Gebet wiederherstellt (und den geistlichen Tod besiegt), muss er zurück zu seinem Schöpfer durch den Weg des Grabs. 4. ERLÖSUNG. Die ersten drei Kapitel des Buches Genesis beinhalten die drei Berufungen Gottes, die in den Heiligen Schriften in allen Beziehungen zwischen Gott und den Menschen auftauchen. Die versprochene Erlösung 1) Die Schlange versuchte, eine Allianz mit Eva zu schließen, doch Gott wird diese Allianz brechen. Mit anderen Worten, wird es ein Kampf zwischen der Menschheit und den bösen Mächten entstehen, die ihren Fall verursachten. 2) Was wird das Ergebnis dieser Konflikt sein? Erstens, ein Sieg für die Menschheit durch den Vertreter des Menschen, den Samen der Frau: „Derselbe [der Samen der Frau] soll dir den Kopf zertreten…“ Christus, der Samen der Frau, kam zur Welt, um die Macht des Teufels zu zertreten. (Mt. 1:23, 25; Lk. 1:31-35, 76; Jes. 7:14; Gal. 4:4; Röm. 16:20; Kol. 2:15; Apg. 2:14-15; 1 Joh. 3:8; 5:5; Offb. 12:7-8, 11; 20:13, 10). 3) Jedoch ist der Sieg nicht ohne Leiden. „… und du [die Schlange] wirst ihn in die Ferse stechen“. Auf dem Kreuzweg stach die Schlange den Samen der Frau in die Ferse. Doch diese Wunde hat der Menschheit Gesundheit gegeben (Jes. 53:3-4, 12; Dtn. 9:26; Mt. 4:1-10; Lk. 22:39- 44, 53; Joh. 12:31-33; 14:30-31; Apg. 2:18; 5:7; Offb. 2:10) l

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Falsche Zunge Hohe Augen

Die Augen sind das Spiegel der Seele. Unser Blick spiegelt Liebe oder Hass, Mitleid oder Zartheit. Wenn es Stolz im Herzen gibt, spiegelt der Blick Hochmut oder Überheblichkeit. Der Hochmütige zeigt weder Liebe noch Mitleid noch Gnade. Die Bibel sagt: „Hoffärtige Augen und stolzer Mut, die Leuchte der Gottlosen, ist Sünde“ (Spr. 21:4). „Denn der HERR ist hoch und sieht auf das Niedrige und kennt die Stolzen von ferne“ (Ps. 138:6).

e Lüg

Dinge, die Gott verabscheut

Sto lz

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Gott verabscheut die Lüge, weil sie Familien, Kirchgemeinde, Arbeitsstellen zerstört. Alle, die durch Lügen sündigen, zeigen, dass sie Kinder des Teufels sind. Ist diese Behauptung zu hart? Achten wir auf das, was Jesus sagt: „Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben“. (Joh. 8:44).

Im Folgenden werden die Dinge, die Gott am meisten verabscheut, vorgestellt. Es gibt sündhafte Handlungen, die die Menschen oft tun. Gott wünscht sich, dass wir diese sündhaften Handlungen vermeiden, denn seine Seele verabscheut und verdammt sie. Die Bibel sagt: „Diese sechs Stücke haßt der HERR, und am siebenten hat er einen Greuel: hohe Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldig Blut vergießen, Herz, das mit böser Tücke umgeht, Füße, die behend sind, Schaden zu tun, falscher Zeuge, der frech Lügen redet und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet“. (Spr. 6: 16 -19)

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MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Hände, die unschuldig Blut vergießen

Es ist eine der Sünden, die Jesus am meisten verabscheut. Was wir heute in unserer Gesellschaft erleben, in der grausame und gnadenlose Männer jeden Tag Menschen ermorden, ist bloß die prophetische Erfüllung der Worte Jesus: „und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig“ (Mt. 24:12 -13).

Herz, das mit böser Tücke umgeht Die verdorbene Natur der Sünde lässt arge Gedanken in den Herzen entstehen, die jeden Tag in die Praxis umgesetzt werden. Jesus sagte: „Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung“ (Mt.15:18 -19).

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Wer Hader zwischen Brüdern anrichtet

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Klatsch

Die Menschen, die zwischen Brüdern Hader anrichten, sind zankende, eifersüchtige und verbitterte Menschen, die viele Familien und Kirchen zerstört haben. Sie sind Menschen, die sich von Satan ausnutzen lassen, um Hader anzurichten, und Klatsch und Kritik sehr schick benutzen. Ihr Verfahren hat einen irdischen, menschlichen und teuflischen Ursprung, denn sie bezwecken -bewusst oder nicht-, das Werk Gottes zu zerstören. Die Bibel sagt: „Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht wider die Wahrheit. Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding“ (Jak. 3: 14 -16). Nur Jesus kann uns von jeder bösen Manipulationsmanöver, die Satan in unseren Herzen durchführt, befreien. Geben wir den Klatsch und die Kritik auf und widmen wir unser Herz dem Herrn.

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Falscher Zeuge, der frech Lügen redet

Füße, die behend sind, Schaden zu tun

Das neunte Gebot sagt: „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (Exodus 20:16). Dies ähnelt dem zweiten Ding, das Gott hasst und die Folgen sind dieselben. Die Bibel sagt: „Wer wahrhaftig ist, der sagt frei, was recht ist; aber ein falscher Zeuge betrügt.” (Spr. 12:17). “Falsche Mäuler sind dem HERRN ein Greuel; die aber treulich handeln, gefallen ihm wohl“ (Spr. 12:22). Der Rat des Herrn ist: „Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden. Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach“ (Ps. 34:13 -14).

Wussten Sie, dass unsere Glieder nur das gehorchen, was unser Herz ihnen befehlt? Und etwas, das Gott auch verabscheut, sind die Füße, die behend sind, Schaden zu tun. Gott erklärt es so: „Ihre Füße laufen zum Bösen, und sie sind schnell, unschuldig Blut zu vergießen; ihre Gedanken sind Unrecht, ihr Weg ist eitel Verderben und Schaden“ (Jes. 59:7).

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MORD IN DER

TÜRKEI

D

er Mord an Andrei Karlov, russischen Botschafter in der Türkei, durch die Hände eines Polizisten, der zur Ordnungskraft dieses Landes gehörte, war ein großer Schlag für diese Region und die ganze Welt. Das Motiv hinter dem kriminellen Anschlag sollte Aleppo, eine Stadt im Norden Syriens, sein, wo die Truppen der Regierung dieses Landes mit der Unterstützung der Luftwaffe Russlands eine Koalition von bewaffneten Gruppierungen besiegten, deren Mehrheit Islamiten waren und Verbindungen zu Al-Qaida hatten. Diese Gruppierungen hatten viele Viertel des Landes im Jahr 2012 besetzt. „Wir sterben in Aleppo! Ihr sterbt hier! Ihr tötet Unschuldigen in Aleppo und in Syrien!“ schrie der 22-Jähriger, nachdem er auf den russischen Diplomaten - als Rache für das vermeintliche Massaker, das es in dieser Stadt beim letzten Angriff der Regierung gegeben haben sollte - geschossen hatte. Trotz der Befürchtung, dass diese neue Krise einen Kampf zwischen beiden Ländern auslösen könnte, reagierte Russland mit Ruhe, so wie beim letzten Mal. Die Regierung von Vladimir Putin hat bevorzugt, vorsichtig zu sein, und hat ebenfalls verlangt, dass die Sicherheit in der russischen Botschaft erhöht wird. Dabei hat sie betont, dass das Treffen weiterhin stattfinden wird. Wenn sich Putin vor einem Jahr für eine ökonomische Strafe gegen die Türkei entschied und dabei ihre schwache Ökonomie schlug, kann die aktuelle Krise ihm erlauben, die Regierung von Recep Tayyip Erdogan zu schlagen, der immer weniger Unterstützung aufgrund der Unterdrückung der linken Opposition, des wieder ausgebrochenen Krieg gegen die Kurden und seiner Unterstützung der islamischen Organisationen in Syrien, bekommt. Wer steckt hinter diesem Anschlag? Die Medien und die türkischen und russischen Anführer eilten und gaben den westlichen Geheimdiensten die Schuld. Die wahrscheinlich richtige Antwort hat jedoch mit den neuen Mitgliedern der Streitkräfte zu tun, die sich dank dem syrischen Konflikt und den fundamentalistischen Gruppierungen zunehmend radikalisiert haben. Ist es ein Zeichen, dass sich ein neuer Krieg zwischen den Weltmächten nähert? Ganz im Gegenteil. Die Hauptfolge ist anscheinend eine Türkei, die sich Russland noch mehr unterordnet und die Auflösung des Staats. Dabei bleibt die Türkei in der konservativen islamischen Rhetorik ihres Anführers Erdogan gefangen. MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


international

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Trotz der Befürchtung, dass diese neue Krise einen Kampf zwischen beiden Ländern auslösen könnte, reagierte Russland mit Ruhe, so wie beim letzten Mal. Die Regierung von Vladimir Putin hat bevorzugt, vorsichtig zu sein, und hat ebenfalls verlangt, dass die Sicherheit in der russischen Botschaft erhöht wird.

Was doch klar ist, ist es, dass sich die Benutzung und die unverantwortliche Unterstützung von islamistischen extremistischen Gruppierungen seitens verschiedener Regierungen – wie die Taliban in Afghanistan, die Rebellen in Libyen, die Muslimbrüder in Syrien, etc. – immer als ein zweischneidiges Schwert entpuppen. Diese Lektion konnte die NATO nach ihrem Scheitern in Afghanistan leider nicht lernen, wo sie letztendlich die Entstehung der Terrorgruppe verursachte, die am 11. September 2001 die USA angriff und heutzutage Syrien zerstört l

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Bilder: AFP

DER GLAUBE

RETTETE SIE D

rei Fußballspieler, eine Flugbegleiterin, ein Flugtechniker und ein Journalist haben den Flugzeugabsturz in Kolumbien überlebt, bei dem fast alle Fußballer des brasilianischen Fußballklubs AF Chapecoense ums Leben kamen.

Es ist unglaublich, doch vier von den sechs Überlebenden des Unfalls, der sich am 28. November 2016 ereignete, waren evangelische Christen. Aus diesem Grund sagte Guillermo León, Leiter der Klinik San Juan de Dios de La Ceja, dass ein Wunder es erlaubte, dass sie überlebten. „Es ist ein Wunder. Es gibt keinen Zweifel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man so einen Unfall überlebt. Glücklicherweise gab es keine Explosion, sonst wären alle gestorben“, sagte er. Bei dem Unfall, der sich in der der Stadt Medellín anliegenden Zone ereignete, nach der der brasilianische Klub reiste, um das Finale der Copa Sudamericama gegen Atlético Nacional zu spielen, starben 71 Menschen, die meisten davon waren Mitglieder des Fußballklubs AF Chapecoense. Der Absturz des bolivianischen Flugzeugs der Fluggesellschaft Lamia – der sich wegen Treibstoffmangels ereignete – hatte als MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Folge eine Solidaritätswelle in Kolumbien, das Land sah den tragischen Unfall als eigenen. Ximena Suárez, die Flugbegleiterin von Lamia, ist Bolivianerin und Mitglied einer evangelischen Kirche in Bolivien. Sie ist diejenige, die im besten Zustand ist, und ist in ihr Land zurückkehrt, nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Nach dem medizinischen Bericht „ist das Überlebenswunder“ die Stelle, wo sie sich während des Absturzes befand, zu verdanken. Im ihren Facebook-Profile gibt es viele Ermunterungsposts, die anerkennen, dass die Hand Gottes bei ihrer Überlebung am Spiel war: „Dein Leben ist ein Wunder Gottes“, oder „Mein schönes Kind, Gott liebt dich sowie deine Familie und deine Nachbarn. Gott ist groß, Ximenita“. Zwei der drei Fußballspieler des Chapecoense, die lebend ge-


aktualität

Bei einem Interview, das ein paar Stunden vor dem Flugzeugsabsturz gemacht wurde, sprach Neto über die Pflege Gottes bei seiner Erholung: „Ich hatte eine schwere Verletzung und habe nicht erwartet, dass sie so gut heilt, wie es passiert ist. Das hat Gott in meinem Leben erlaubt“. rettet wurden, gehören auch zum evangelisch-christlichen Glauben. „Die Lage ist kompliziert, schwer. Nur Gott kann genügend Kraft geben. Danke für deine Hilfe, Herrn“, schrieb Amanda, Frau von Alan Ruschel, in Instagram, kurz nachdem man die Überlebung des Fußballspielers bestätigt hatte, der ins Krankenhaus ge-

bracht worden war, wo sein Zustand stabil blieb. „Wir beten für alle, die noch nicht gerettet wurden, und für Mut für die ganze Familie“, fügte sie hinzu. Wenige Stunden nach dem Unfall erfuhr man, dass der Spieler Helio Hermito Neto lebend gefunden und ins Krankenhaus gebracht worden war, wobei sein Zustand kritisch war“. Nach JM Noticia ist Neto ebenfalls ein evangelischer Christ. Bei einem Interview, das ein paar Stunden vor dem Flugzeugsabsturz gemacht wurde, sprach Neto über die Pflege Gottes bei seiner Erholung: „Ich hatte eine schwere Verletzung und habe nicht erwartet, dass sie so gut heilt, wie es passiert ist. Das hat Gott in meinem Leben erlaubt“. Außerdem ist bekannt, dass es einen vierten Evangelisten unter den Überlebenden gibt: Erwin Tumiri, christlicher Musiker und Flugtechniker des abgestürzten Flugzeugs l

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DAS GEHIRN UND DIE

SPRACHEN E

ine Studie beweist, dass es universale Regeln für die Organisierung der Sprache gibt, sei es mündlich oder schriftlich. Der biologischer Prozess des Lernens bleibt ein Geheimnis in vielen Aspekten. Die Wissenschaftler und Spezialisten sind sich noch nicht darüber einig, ob die Sprache völlig vom Lernen abhängig ist, oder ob wir über angeborene Strukturen für deren Entwicklung verfügen. Wir wissen allerdings, dass das menschliche Gehirn Sprachen auf eine selbe Weise lernt, egal was für eine Sprache es ist. Das hat eine Studie bewiesen, an der Forscher von verschiedenen Universitäten teilgenommen haben. Ihr Ziel war, zu beweisen, dass gemeinsame Bereiche unseres Gehirns aktiviert werden, wenn man eine Sprache mündlich oder schriftlich benutzt. Das Phänomen hat man bei Sprecher des Chinesischen, Hebräischen, Englischen und Spanischen festgestellt, also zwischen vier Sprachen, die sehr unterschiedlich voneinander sind. Englisch und Hebräisch sind in der Tat komplizierte Sprachen, denn ihre Aussprache und Schrift stimmen nicht überein. Die spanische Sprache ist genau das Gegenteil, denn jeder Buchstabe hat einen einzigen Laut. Die chinesische Sprache ihrerseits hat logographische Schriften, jeder Zeichen stellt ein Wort dar. Es sind also sehr unterschiedliche Sprachen, die unterschiedlich geschrieben und gesprochen werden. Jedoch werden gemeinsame Gehirnbereiche in ihren Sprechern aktiviert, sowohl um die schriftliche als auch die mündliche Sprache zu entziffern.

ORGANISIERT UND WIRKSAM Diese Forschung, die vom Basque Center on Cogni¬tion, Brain and Language (BCBL), der Yale University (USA), der Hebräischen Universität Jerusalem (Israel) und der National Yang-Ming Univeristy (Taiwan) durchgeführt wurde, deutet an, dass „es sich um ein universelles Prinzip handelt“, so behauptete Kepa Paz-Alonso, Forscher des Basque Center und Autor der Studie. Man hat bewiesen, dass sowohl beim Lesen als auch beim Hören gemeinsame Bereiche des Gehirns aktiviert werden. Obwohl wir beim Lesen eines Textes oder beim Hören einer Stimme verschiedene Sinne benutzen, gibt es Bereiche unseres Gehirns, die aktiviert werden, wenn wir irgendeine von diesen zwei Aktivitäten durchführen. MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Diese Überlappung zwischen den neuronalen Netzwerken des Lesens und des Verstehens der Sprache wurde in den Gehirnen der Muttersprachler dieser vier Sprachen festgestellt. Deswegen glauben die Forscher, dass es sich um ein universelles Prinzip handelt. In dieser Studie, die in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde, hat man die Gehirne von 84 Freiwilligen untersucht (21 pro Sprache). Während


wissenschaft

steht Ähnlichkeiten hat, was die Gehirnnetzwerke betrifft, die für die Verarbeitung dieser Information zuständig sind“, erklärt Paz Alonso. „Da Spanisch gelesen so wie geschrieben wird und da es nicht der Fall bei Englisch oder Hebräisch ist, könnte man zu dem Gedanken kommen, dass bei einem Muttersprachler von den zwei letzten Sprachen verschiedene Gehirnnetzwerken aktiviert werden sollten. Jedoch ist es nicht der Fall: dieselben Gehirnbereiche werden bei allen Sprachen aktiviert, auch bei Chinesisch, die ein völlig anderes System hat“, fügt er hinzu.

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sie verschiedene Wörter gelesen oder gehört haben, hat man ihre Gehirnaktivität durch eine Technik untersucht, die als Funktionelle Magnetresonanz bekannt ist. Dank dieser werden die Gehirnbereiche beobachtet, die bei einer bestimmten Aufgabe aktiviert werden. „Wir haben Sprachen gewählt, die unterschiedlich voneinander sind, weil auf diese Weise konnten wir besser beobachten, ob die Art und Weise, wie man die mündliche Sprache liest und ver-

WIE LERNEN WIR LESEN? Die Forscher denken, dass der natürliche Prozess des Lernens uns dazu führt, ab den ersten Lebensmonaten das neuronale Netz zu entwickeln, das für das Verstehen der mündlichen Sprache zuständig ist. Dieses Netz gilt als Basis des Netzes, das für das Verstehen der schriftlichen Sprache zuständig ist, wenn wir am Ende der ersten Kindheit das Lesen lernen. Auf diese Weise entsteht eine Konvergenz zwischen beiden Netzen, denn das neuronale Netz, das für das Verstehen der mündlichen Sprache zuständig ist, als Basis für das Lesen dient. Da man dieses Phänomen bei den Sprechern von verschiedenen Sprachen festgestellt hat, die so unterschieden wie die o.g. sind, glauben die Forscher, dass sie ein „universelles Prinzip der Gehirnorganisation der Sprache entdeckt haben“, sagt Paz-Alonso. „Dies impliziert eine gewisse Ökonomie in der Gehirnorganisation: es wäre nicht so sehr leistungsfähig, zwei getrennte Sprachsysteme für das Verstehen und das Lesen zu benutzen, besonders wenn eins davon sich früher entwickelt hat“, erklärt er. Als Folge von diesen Befunden stellen sich neue Fragen für die Forscher. Zum Beispiel, wenn gemeinsame Gehirnbereiche bei den verschiedenen Sprachen aktiviert werden, kommunizieren sie mit einander auf eine ähnliche oder eher verschiedene Weise? In welcher Maße wird die Lesefähigkeit von der Art und Weise, wie das neuronale Netzwerk gebaut ist, das für das Verstehen zuständig und schon vor der Entwicklung der Sprache festgelegt ist, betroffen? l

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ALERGISCHE

KRANKHEITEN A

llergische Krankheiten sind weltweit ein Problem der Volksgesundheit. Allem Anschein nach wird sich ihre Frequenz mittel- und langfristig erhöhen. Sie gelten als große nichtinfektiöse Epidemie in den entwickelten Ländern und in vielen Entwicklungsländern. Walter Menchola Vásquez

Man schätzt, dass es auf der Welt zumindest einer von 4 Menschen an einer Art von Allergie leidet. Die Prävalenz (Menschen, die in einem bestimmten Zeitraum von einer Krankheit befallen werden) von Allergischen Krankheiten steigt immer weiter. Der Begriff Allergie bzw. atopische Krankheit bedeutet „Fremdreaktion“ und impliziert eine familiäre Tendenz für ihr Vorkommen; dies kann isoliert oder zusammen mit Krankheiten wie Asthma, Schnupfen, Nesselausschlag, atopische Dermatitis, u.a., vorkommen.

WAS IST EINE ALLERGIE Es ist eine Reaktion des Organismus auf Fremdstoffe die sich reizend im Körper verhalten und übertriebene Reaktionen im Immunsystem erzeugen können. Wenn sich ein Mensch diesen Fremdstoffen aussetzt, die allergen heißen, reagiert der Organismus durch das Immunsystem mit einer Reihe von komplexen biologischen Mechanismen darauf, die Antikörper (Abwehr) produzieren und als Ziel haben, die Allergen zu neutralisieren. Dies geschieht schon beim erstem Kontakt der allergischen Menschen mit dem Fremdstoff. Ab dem zweiten Kontakt ist die Reaktion dieser Menschen übertrieben, denn es tauchen Symptome und Zeichen auf, die für die Allergie typisch sind: Jucken, Anschwellung und Röte des betroffenen Bereichs, Übelkeit, Tränen, Niesen und - in ernsten Fallen - Fieber. In manchen Fällen kann die Lage so kritisch sein, dass sie zu einer Verstopfung der oberen Atemwege und dann zum Tod führt, wenn der Betroffene nicht dringend behandelt wird. Dieser kritische Zustand ist als Anaphylaxie bekannt. Die Reaktionen können verschieden sein: Atemwege (Niesen, Nasenjucken, Verstopfung, wässriger Schnupfen, Verkrampfung und partielle Verstopfung der Bronchien), Augen ( Jucken, Tränen, Anschwellung der Augenlider), Haut (AnMISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

schwellung, Jucken, Röte), gastrointestinal (Durchfall, Flatulenz); Übelkeit und Schlaflosigkeit. Die ernsten Allergiefälle können den Tod von Menschen verursachen, aus diesem Grund sollten sie sofort behandelt werden. Bei diesen Fällen wird über das Leben von diesen Menschen sehr schnell entschieden. Aus diesem Grund sollte es im Fall von Schwierigkeiten beim Atmen, kardiovaskulärer Kollaps (Blutniederdruck, fehlender oder schwer zu fühlender Puls), Bewusstlosigkeit oder mangelndes Gleichgewichtsgefühl. Der


gesundheit

wissen nicht, was für Allergien sie haben. Die häufigen Reaktionen bei den allergischen Menschen betreffen die Atemwege (allergische Rhinitis, Asthma bronchiale), die Augen (Bindehautentzündung) und die Haut (Nesselausschlag, Ekzem).

VORBEUGUNG UND BEHANDLUNG Die Vorbeugung impliziert die Identifizierung des Allergens und die Verhinderung des Kontakts mit diesem Fremdstoff. Deswegen soll die aufgenommene Nahrung keine Allergen-Medikamente, Substanzen oder Nahrungsmittel enthalten. Eine andere Maßnahme ist die Hyposensibilisierung des Patienten, der eine lange Behandlung impliziert und darin besteht, ihn turnusmäßig verschiedenen Dosis von dem Fremdstoff auszusetzen, mit dem Ziel den allergischen Menschen zu desensibilisieren. Andere einfache Maßnahmen sind: den Staub im Haus mit nassen Lappen oder mit einem Staubsauger zu putzen, keine Besen zu benutzen, denn sie heben den Staub; Teppiche und Vorhänge zu vermeiden; die Bettwäsche mit heißem Wasser zu waschen (dies tötet die Milben); synthetische Bettwäsche zu benutzen (also keine Wolle oder Feder). Die ärztliche Behandlung für nicht ernsthafte Fälle kann durch orale Antihistaminika der ersten Generation erfolgen, deren Auswirkung auf die allergischen Reaktionen groß ist, auch wenn sie Nebenwirkungen haben (vor allem Schlaflosigkeit). Man kann auch Antihistaminika der zweiten Generation

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Betroffene muss sofort zur nächsten Notaufnahme gebracht werden oder sich Epinephrin spritzen. Allergische Menschen haben in ihren Geldbeuteln, Taschen oder Handys die Namen der Fremdstoffe dabei, auf die sie allergisch sind. Denn wenn sie sich in einer kritischen Lage befinden würden, könnte das ärztliche Personal so wissen, welche Allergien sie haben, und die Benutzung eines Medikaments verhindern oder suspendieren, das für sie schädlich sein könnte. Denn sie werden oft bewusstlos und die Verwandten oder Freunde

benutzen, die weniger Nebenwirkungen haben, wie z.B. Loratadin, Cetirizin, u.a.. Die Kortikoide müssen für die ernsten Fälle vorenthalten werden Denken Sie an den alten griechischen Spruch: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht´s, dass ein Ding kein Gift sei“ l (*) Internist, Mg. Management und öffentliche Politiken Quelle: Harrison Medicina Interna; Manual Washington de Terapéutica Médica

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HEBRÄER D

er Theologe Simon Kistemaker analysiert in diesem Werk den Brief an die ersten zum Christentum bekehrten Juden auf eine gewissenhafte Weise. Ein Buch mit großer Botschaft.

Wenn es ein Buch des Neuen Testaments gibt, das die Christen dazu ermahnt, „in den letzten Tagen“ treu zu bleiben“, dann ist dieses Buch der Brief an die Hebräer. Dieser Brief enthält eine besondere Botschaft für eine Zeit, die von der Apostasie charakterisiert ist. Es wendet sich an den Gläubigen, der angesichts der Ungläubigkeit und des Ungehorsams standfest bei seinem Glauben bleiben muss. Demzufolge ist der Brief an die Hebräer eine Ermahnung zur Treue. Auch wenn Hebräer die Überlegenheit Gottes über die Engel erklärt, sind Mose, Josua, Aaron und Melchisedek auch Ermahnungen, die sich in den doktrinellen Kapiteln zerstreut befinden. Das Buch Hebräer, das zum ersten Mal 1984 veröffentlicht wurde, ist ein Buch, das eine Reihe von Auslegungen enthält, die dabei helfen, eins der siebenundzwanzig Büchern des Neuen Testaments zu verstehen. Das Werk, das von Dr. theol. Simon Kistemaker – berühmtem Fachmann für die Heiligen Schriften - geschrieben wurde, ist Teil einer Reihe von achtzehn Texten mit Kommentaren, die der Bibel treu sind. Diese Reihe von Büchern wurde von Professor William Hendriksen angefangen, der am 12. Januar 1982 starb. Gott sprach zu unseren Vorfahren schon vor der Geburt Jesus und er offenbarte sich ihnen. Gott ist derjenige, der die Offenbarung bringt. Er ist die Quelle, die Basis und das Subjekt. Zur Zeiten des Alten Testaments benutzte Gott die Propheten, um sein Wort zu verkünden. Doch er konnte nicht nur durch die Propheten sprechen; der erste Vers erklärt, dass sich Gott dem Volk in verschiedenen Gelegenheiten und auf verschiedene Weisen offenbarte. Die Worte, Gelegenheiten und Weisen haben eine besondere Stellung im originalen griechischen Text: sie stehen nämlich an erster Stelle des Satzes.

GROßE ÜBERLEGUNGEN Hebräer wurde mit dem Ziel geschrieben, die angefangene Arbeit von Doktor Hendriksen fortzufahren. Es gibt theoretische und angemessene Überlegungen, die zur Vorbereitung einer Predigt oder zur Studie der Bibel beitragen können. Das Buch, das in 13 Kapitel unterteilt ist, enthält außerdem keine technischen Ausdrücke. Ebenfalls findet der Leser hilfreiche Empfehlungen und einfache Anwendungen, die auf der Basis des Neuen Testaments entwickelt MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

Gott sprach zu unseren Vorfahren schon vor der Geburt Jesus und er offenbarte sich ihnen. Gott ist derjenige, der die Offenbarung bringt. Er ist die Quelle, die Basis und das Subjekt. Zur Zeiten des Alten Testaments benutzte Gott die Propheten, um sein Wort zu verkünden. Doch er konnte nicht nur durch die Propheten sprechen; der erste Vers erklärt, dass sich Gott dem Volk in verschiedenen Gelegenheiten und auf verschiedene Weisen offenbarte.

worden sind. Eins der Bindeglieder, die es zwischen dem ersten und zweiten Kapitel gibt, sind die direkten und indirekten Anspielungen auf die dreifache Investitur Jesus: Prophet, Priester und König. Im ersten Kapitel wird der Sohn als der Mensch, durch den Gott prophetisch sprach; als Hohepriester, der „die Reinigung der Sünde“ gab und als derjenige, der sich mit Herrlichkeit „zur Rechten Gottes hinsetzte“, beschrieben. Der Autor betont dies im zweiten Kapitel weiter, indem er Jesus als der Herr beschreibt, als derjenige, der als Prophet die Erlösung verkündet und als König mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt ist. Die Arbeit von Simon Kistermaker beim Buch Hebräer erforscht, welche die Hauptmerkmale dieses Briefs und seines Autors sind, was die Botschaft des Briefs ist, welche Gründe es für seine Ablehnung in den ersten Jahrhunderten gab, wann er geschrieben wurde, wer seine ersten Leser waren und wie man ihn vorstellen kann. In diesem Sinne behauptet der Autor selbst, dass es sich um einen Teil der Bibel handelt, dessen Hauptziel es ist, die Gläubigen darauf aufmerksam zu machen, Gott treu zu bleiben. Das Privileg, vom Gott gerufen zu werden, schließt einen Befehl mit. Der Befehl ist weder schwer noch kompliziert, die Brüder können es erfüllen. Man bittet sie darum, dass sie ihre Gedanken sorgfältig auf Jesus richten. Anscheinend haben die Leser dieses Briefs es damals nicht getan, denn sie fielen. Schon in Hebräer 2:1 ermahnt der Autor dazu „das Wort mehr wahrzunehmen“, das wir hören, denn das Wissen über Jesus ist unerlässlich. Als er über Jesus spricht, sagt er zu ihm weder „Jesus Christus“, noch „Gottessohn“, noch „Herr und Erlöser“. Ganz im Gegenteil, er nennt ihn Apostel und Höhepriester. In seinem Werk behauptet Pfarrer Kistermaker, Absolvent des Calvin College, des Calvin Seminars und der Freien Universität Amsterdam: „ein entscheidendes Merkmal von Hebräer ist die Auswahl der Worte, das Gleichgewicht der Ausdrücke, der rhetorische Rhythmus der griechischen Sprache und der hervorragende Stil“. Er fügt hinzu: „auch durch die Übersetzung bekommt der heutige Leser etwas von der Pracht der literarischen Fähigkeit des Autors mit“. Wir sollen die wahren Empfänger dieses Briefs nicht kritisieren, denn in uns sind auch solche Eigenschaften zu

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finden. Wir, die das Evangelium gehört haben, das im Laufe unseres Lebens verkündet worden ist, haben oft kein geistliches Unterscheidungsvermögen. Obwohl wir die Offenbarung Gottes in Altem und Neuen Testament finden, lernen wir langsam. Befragungen, die von lokalen Pastoren oder christlichen Agenturen durchgeführt worden sind, zeigen, dass die Mitglieder der Kirche die grundlegenden Prinzipien der Bibel nicht kennen oder wenn schon, sind sie unfähig, diese grundlegenden Prinzipien in die Tat umzusetzen. MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

SÜNDGEFÜHL Hebräer wurde auf Spanisch 1991 veröffentlicht, dies war aber nicht der einzige Beitrag des Theologen zu der Reihe von Büchern mit biblischen Kommentaren, die von seinem Kollegue William Hendriksen angefangen wurde. Dieser gelehrte Gläubige, schrieb


literatur

Der Pakt, der Gott mit Israel gemacht hatte, hatte einen Haken: er konnte das Sündgefühl nicht tilgen. Das Blut der geopferten Tiere konnte die Sünde nicht tilgen. Nur das für immer vergossene Blut Jesus tilgt die Sünde und das Schuldgefühl im menschlichen Gewissen. Das Opfer von Jesus war das Ende der früheren Opfer, die vom Gesetz des Alten Testaments festgelegt worden waren. „Jesus ist des Gesetzes Ende“ – sagt Paulus.

auch Texte über die Bücher Offenbarung, Apostelgeschichte und Korinther und die Briefe an Jakobus, Johannes, Petrus und Judas.. Es soll auch erwähnt werden, dass diese vier Werke die Goldmedaille der ECPA (Evangelical Christian Publishers Association) bekamen. Der Pakt, der Gott mit Israel gemacht hatte, hatte einen Haken: er konnte das Sündgefühl nicht tilgen. Das Blut der geopferten Tiere konnte die Sünde nicht tilgen. Nur das für immer vergossene Blut Jesus tilgt die Sünde und das Schuldgefühl im menschlichen Gewissen. Das Opfer von Jesus war das Ende der früheren Opfer, die vom Gesetz des Alten Testaments festgelegt worden waren. „Jesus ist des Gesetzes Ende“ (Römer 10:4). Der Schriftsteller von Hebräer schreibt eine ähnliche Variante: „Jesus ist das Ende der Opfer des alten Pakts“. Als er sich selbst opferte, setzte Jesus das Ende des levitischen Priesteramtes, das Opfergaben und Opfer verlangte. Simon Kistemaker, der bei der Evangelical Theological Society (ETS) erstens als Vorsitzender und dann als Schatzmeister 18 Jahre lang diente, schreibt: „Ein flüchtiger Blick auf den Brief an die Hebräer sagt den Lesern, dass der Inhalt aus zahlreichen Zitaten des Alten Testaments besteht. Außerdem ermahnt der Autor die Leser und letztens folgt die Entwicklung des doktrinellen Teils einem logischen Ablauf. Das Wort heilig lässt uns an einen Menschen denken, der mit verflechten Händen, dem Blick auf den Himmel gerichtet, und einer Aureole über dem Kopf, läuft. Auf eine gewisse Weise haben wir den Eindruck, dass er nicht einer von uns ist. Doch als der Autor von Hebräer uns durch des Alten Testaments führt und uns das Leben von Gideon, Barak, Jiftach, Samson, David, Samuel und anderen zeigt, stellt er uns das Leben von Menschen im Einsatz vor. Diese Heiligen sind unsere Brüder und Schwester im Glauben. Ihre Lebensbilder sind Szenen von Kämpfen, Vorbilder von Mut und Leiden. Die Menschen, die hier vorherrschen, sind gewöhnliche Männer und Frauen l

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SAMMELN WIR AM STROM

UNS ALLE?

B

erührende Hymne, die vom Komponisten Robert Lowry geschrieben wurde, und zwar mit dem Ziel, die Bedeutung des Stroms des lebendigen Wassers zu unterstreichen, der aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes geht. Die traditionelle christliche Hymne „Sammeln wir am Strom uns alle?“ verweist durch seine Lyrik auf eine der letzten Stellen der Heiligen Schriften, Offenbarung 22:1, der über einen Strom des lebendigen Wassers spricht, der aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes ging. Die Hymne, die am 4. Juli 1864 vom Komponisten Robert Lowry geschrieben wurde, übermittelt auch Hoffnung und stellt einen fröhlichen Gesang mit über 150 Jahren Geschichte dar. Lowry, der am 12. März 1826 in den USA geboren wurde, schrieb diese Ode, während er über seinen evangelischen Glauben nachdachte. Damals überstürzten sich Gedanken über die Apokalypse, den Herrn, einen himmlischen Fluss und die Heiligen in seinem Kopf. Sofort spürte Robert das Bedürfnis, ein Loblied zu schreiben, das das Leben lobte. In jenem Moment sprudelten aus ihm schöne Worte und seine Feder schrieb ein wunderschönes Gedicht. Als man ihn über den Ursprung seiner Komposition fragte, antwortete Robert Lowry, der ein Gottes Minister und Literatur Professor war, dass das Überraschendste von „Sammeln wir am Strom uns alle?“ die Schnelligkeit war, mit der er die Verse schrieb. Diesbezüglich fügte dieser Diener Gottes hinzu: „Ich fing an, mich zu fragen, warum man so wenig über das reine Wasser des Lebens geschrieben hatte, da fingen die Worte an, meine Gedanken zu überfüllen. Dann entstand die Hymne“. Die Wichtigkeit von „Sammeln wir am Strom uns alle?“ beschränkt sich nicht auf die christliche Welt, der Gesang bezieht auch die säkulare Umgebung ein, denn er war Teil des Soundtracks von den bekanntesten Filmen des Direktors John Ford, der als einer der Cineasten mit größten Einfluss des 20. JahrhunMISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

derts gilt und das Lied für seine Lieblingshymne hielt. „Ringo“, „Faustrecht der Prärie“, „Spuren im Sand“, „Der schwarze Falke“ und „The Big Punch“ sind ein paar von den Filmen, bei denen das Lied als Soundtrack benutzt wurde. Lowry, Autor von etwa 500 evangelischen Liedern, erlangte Ruhm mittels seiner musikalischen Werke, unter denen „Nichts außer dem Blut Jesu“, „Im finstrer Gruft er lag“ und „Wie kann


musik

SAMMELN WIR AM STROM UNS ALLE? 1 Sammeln wir am Strom uns alle, wo die Engel waren schon und die Wasser wie Kristalle fließen hin vor Gottes Thron? REFRAIN Ja, wir sammeln uns am Strome, dem herrlichen, dem herrlichen Strome, sammeln uns mit Heiligen am Strome, der hinfließt vor Gottes Throne. 2 Dort, wo an des Stroms Gestade sich die Silberwelle bricht, preisen ewig wir die Gnade an dem Tag voll Glanz und Licht. 3 Ehe wir zum Strom gelangen, legen jede Last wir hin, dort als Sieger zu empfangen Kron´ und Purpur zum Gewinn. 4 In des Stromes hellem Spiegel nimmt man Jesu Antlitz wahr, und des Todes Schloß und Riegel trennt da nicht der Heil´gen Schar. 5 An dem Silberstrom im Leben schließt sich unser Pilgerlauf, und des Herzens heilig Beben geht in Wonnejubel auf.

ich vom Singen halten“ zu finden sind. Jedoch hätte er es vorgezogen, wegen seinem pastoralen Werk bekannt zu werden. In diesem Sinne behauptete er ständig: „Die Musik hat eine zweite Stelle in meinem Leben. Ich ziehe vor, das Wort Gottes zu verkünden, als eine Hymne zu schreiben. Ich habe mich immer als Prediger gesehen.“ Robert Lowry, Musikeditor der Firma Biglow & Main Pu-

blishing und enger Freund der Komponistinnen Annie Hawks und Fanny Crosby, starb am 25. November 1899, nachdem er Gott über 45 Jahre gedient hatte. Der Gesang „Sammeln wir am Strom uns alle?“ wurde sehr bekannt. Trotz seiner Abneigung ging Lowry, der sein Werk ursprünglich „Hanson Place“ genannt hatte, in die Geschichte des Christentums als einer der Vertreter der kirchlichen Musik ein l

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DER SEELENFISCHER

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harles McCallon Alexander war ein Gläubiger, der schuf, unzählige Soldaten für Jesus Christus zu gewinnen. Er bereiste die Welt, um das Wort Gottes zu teilen. Sein Gebetsleben war tief und ständig. Daniel Whitesell

„Charlie war der unermüdlichste Christ, der ich je kennengelernt habe“, schrieb Pastor Reuben Archer Torrey, als er über den plötzlichen Tod seines geliebten Kollegen im Evangelisierungsprozess informiert wurde. Darüber hinaus sagte der äußerst produktiven evangelischen Schriftsteller Samuel Dickey Gordon, dass „Charles immer ein Mann mit einem scharfsinnigen Herz war, der schuf, Seelen für Jesuschristus zu gewinnen. Die ganze Kraft seiner bezaubernden Persönlichkeit weihte sich vorbehaltlos zu dem einzigen Dienst, den er liebte.“ Charles McCallon Alexander, der berühmte Nachfolger des Komponisten und Sängers Ira David Sankey war ohne Zweifel einer der besten Vertreter der evangelistischen Musik seiner Zeiten und vielleicht auch von allen Zeiten. Er legte alle seine persönlichen und musikalischen Begabungen auf den Füßen Jesu und benutzte sie bei der Arbeit, um neue Seelen zu gewinnen. Dieser Diener des Herrn machte immer eine tüchtige Arbeit für das Evangelium und forderte auch die Anderen, das zu tun. Gott gab ihm die ausgezeichnete Begabung der Überzeugung. Charles, geboren am 24. Oktober 1867 auf einem Bauernhof in Tennessee (USA) und aufgewachsen in einer gottesfürchtigen Familie, lernte bald Gott zu lieben und die Lieder von Zion zu singen. Später, als er 13 Jahre alt war, gab er dem Herrn sein Leben. Er bekam eine gute Ausbildung an der Akademie Maryville, eine Schule, die in der Nähe vom Haus seiner Eltern lag und wo Alexander sich für seine besonders gute Leistungen in Musik und Leichtathletik kennzeichnete. Er war auch ein beliebter Schüler bei Lehrern und Kollegen. Nach einem Jahr einer fortgeschrittenen musikalischer Ausbildung an dem Washington College erkannt das Maryville Academy sein Potenzial an und stellte ihn als seinen ersten Musiklehrer.

WELTWEITER PREDIGER Nach dem Tod des Vaters von Charles Alexander im Jahre 1890 machte er eine ernsthafte Analyse über die Richtung seines Lebens. Dann wandte er sich in Vollzeit dem christlichen Dienst und erweckte sich in ihm der tiefe Wunsch, Seelen für den Erlöser zu MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Was machte Alexander, der große Seelenfischer? Es wurde zu seinem Ziel ganz gewidmet. In dieser Hinsicht behauptete der Redakteur Fleming H. Revell, ein enger Freund von ihm, der sogar von Alexander als „Onkel Fleming“ genannt wurde, dass „der einzige Zweck seines Lebens war, neue Mitglieder für Gott zu erobern. Ich habe nie jemanden mit einer solchen großen und uniformen Leidenschaft, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich, kennengelernt.“


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gewinnen. Danach, nachdem er über die das berühmte biblische Institut „Moody“ hörte, das sich mit evangelistischer Musik und einer praktischen biblischen Ausbildung beschäftigte, verließ er Tennessee im Herbst 1892 und ging nach Chicago In den Jahren der Vorbereitung in Chicago war Charles unter dem Einfluss von geistigen Riesen wie Dwight Lyman Moody, Reuben Archer Torrey, Daniel Webster Whittle, Fleming Revell, Henry Varley, Arthur Tappan Pierson und John McNeill sowie von den

berühmten Komponisten Ira David Sankey, Hugh Henry McGranahan, Daniel Brink Towner, George Stebbins und James Burke. Alexander, deren Kenntnisse, Urteilsvermögen und christliche Macht, den Herrn zu dienen, sich schnell entwickelten, arbeitete zwischen 1892 und 1902 in Evangelisationen unter der Leitung von Pastor Bertrand Milan Williams im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Dank der Arbeit von Williams und Alexander gaben zwölftausend Menschen ihre Leben in vierunddreißig Städten.

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Wie evangelisierte Alexander? Er hatte keine festen Regeln, wurde aber von der Liebe Christi beherrscht und richtete sich nach der Sensibilität des Heiligen Geistes. In Bezug auf diesen Punkt sagte Charles, dass „die einzige Art und Weise, wie man die Evangelisierungsarbeit lernt, ist, es zu tun. Und wo beginnt man mit dieser Arbeit? Im ersten Ort, der geöffnet ist. Nehmen Sie immer Ihre Bibel mit Ihnen und verwenden Sie sie, um die Art und Weise des Lebens zu zeigen“.

Eine Zeit später schlug Pastor Reuben Archer Torrey ihm vor, eine globale evangelistische Tour zu machen. Nach seiner positiven Antwort arbeiteten Torrey und Charles zusammen zwischen 1902 und 1906 und machten globale Kampagnen in Länder wie Australien, Tasmanien, Neuseeland, Indien, England, Irland, Schottland, Kanada und die Vereinigten Staaten. 1904 heiratete Alexander Schwester Helen Cadbury (Birmingham, England), eine engagierte Christi, die aus einer reichen englischen Familie kam. Mit der Unterstützung seiner Frau machte er eine zweite Welttournee zwischen 1906 und 1907, die ihm erlaubte, das Gottes Wort weiter zu predigen. Später, im Jahre 1908, fing Charles McCallon Alexander damit an, mit dem Prediger John Wilbur Chapman, zusammen zu arbeiten, mit dem er die Welt mehrmals bereiste, um die gute Nachricht des Herren zu bringen. Das bedeutendste Werk dieser beiden Gottes Diener konkretisierte sich im ersten Weltkrieg in den Kasernen, als sie unzählige Soldaten für Christus gewannen.

MANN DES GLAUBENS Was machte Alexander, der große Seelenfischer? Es wurde zu seinem Ziel ganz gewidmet. In dieser Hinsicht behauptete der Redakteur Fleming H. Revell, ein enger Freund von ihm, der sogar von Alexander als „Onkel Fleming“ genannt wurde, dass „der einzige Zweck seines Lebens war, neue Mitglieder für Gott zu erobern. Ich habe nie jemanden mit einer solchen großen und uniformen Leidenschaft, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich, kennengelernt.“ „Das Gebetsleben von Charles war tief und ständig. Er betete für alle mit dem Glauben und der Hoffnung eines kleinen Kindes. Er liebte die Bibel, las sie und verwendete sie ständig. Er hörte nie auf, die christlichen Grundlagen zu betonen. In diesem Sinne betonte seine Frau Helen Cadbury, dass er immer Folgendes sagte: „Es gibt drei wichtige Elemente, um ein Wachstum im Gnade gewährleisten zu können: Die Gemeinschaft mit Gott durch das Gebet; die Bereicherung des geistigen Lebens durch das Gottes Wort und die Entwicklung einer geistigen Motivation, neue Seelen zu gewinnen.“ Alexander sagte immer wieder: „Jesus zu folgen bedeutet auch, MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

neue Leute zu fischen“. In diesem Zusammenhang sagte seine Frau: „Unter allen Ordnungen Gottes sah Charles als dringender und entscheidender die Wörter, die Jesus zu den Aposteln Petrus und Andreas sagte: Steige mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen“. In der Ausgabe vom 13. April 1906 der Zeitung „Philadelphia Evening Telegraph“ wurde folgendes über die Persönlichkeit von Charles geschrieben: „Stellen Sie sich einen jungen mittelgroßen, gut rasierten und kahlen Mann vor, dessen Gehirn niemals schläft. Seine Augen glänzen mit einer besonderen Lebensfreude; sein Mund lächelt immer. Aus seinem Mund kommen immer empathische Wörter für die Unglücklichen, Ermutigung für die Depressiven, Hoffnung für die Geschürzten und Worte der Wahrheit und Weisheit für alle.“ Die Philadelphia-Zeitung betonte auch, dass „Charles M. Alexander ein magnetischer Mann war. Es war ein Christ von den Fußsohlen an die Spitze seines Kopfes. Es war so voll von guten Gedanken, dass sein Werk sich immer mehr verbreitete, da seine Überzeugungen aus jeder seiner Poren ausgingen. Nach einer Minute mit ihm wird man schon von seiner Persönlichkeit betroffen.“

HERVORRAGENDER EVANGELIUMSVERKÜNDIGER Wie evangelisierte Alexander? Er hatte keine festen Regeln, wurde aber von der Liebe Christi beherrscht und richtete sich nach der Sensibilität des Heiligen Geistes. In Bezug auf diesen Punkt sagte Charles, dass „die einzige Art und Weise, wie man die Evangelisierungsarbeit lernt, ist, es zu tun. Und wo beginnt man mit dieser Arbeit? Im ersten Ort, der geöffnet ist. Nehmen Sie immer Ihre Bibel mit Ihnen und verwenden Sie sie, um die Art und Weise des Lebens zu zeigen“. Alexander hatte diesen Geist überall: in evangelistischen Versammlungen, in Reisen, zu Hause, in Friseurläden und Restaurants. Er sprach mit allen, Wächtern, Taxifahrern, Schuhputzern, Polizeibeamten und mit jedem Mensch über Gott. Für ihn war jede neue Seele, mit der er Kontakt aufnahm, eine Motivation und er fühlte sich so, als ob es das erste Mal beim Predigen wäre. In seinen letzten Lebensjahren förderte Charles das sog. „Pocket Testament Liga“, eine christliche Organisation, die von ihm und seiner Frau im Jahre 1893 gegründet wurde und als Ziel hatte, Kopien der Evangelien zu verteilen, um somit der effektivste Kanal, die Botschaft des Herren zu teilen, zu verbreiten. Diese Arbeit erlaubte, dass eine Million von britischen und amerikanischen Soldaten eine Kopie des Neuen Testaments im Zweiten Weltkrieg erhalten konnten. Der Mann, der die Musik in der Kongregation leitete, Herausgeber von Hymnen und Seelenfischer war, lebte nur 53 Jahre. Charles McCallon Alexander starb am 13. Oktober 1920 in Großbritannien, nachdem er den Herrn drei Jahrzehnten diente. In unseren aktuellen Zeiten, wo die berühmtesten Persönlichkeiten so anspruchsvoll in der Welt der Geschäfte, Bildung, Unterhaltung und des religiösen Lebens sind, würde das nicht Gott ehren und gefallen, wenn es mehrere Fischer wie Alexander geben würden, die verlorene Seelen retten? l

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lebensgeschichten

DIE BEFREIUNG VON K

JORGE

ann ein dunkles Leben sich ins Licht verwandeln? Von der schmutzigsten Existenz bestätigt Jorge Dionisio Mateo Montejo wieder einmal die unendliche Macht des Herrn. Niemand hätte für möglich gehalten, er könnte sich von der Homosexualität, den Drogen und dem Alkohol befreien. Für Gott ist aber nichts unmöglich. Marlo Pérez Bilder: Salvador Carillo y Familienarchiv

Jorge nimmt seine kleine Bibel und geht zur Gemeinde von La Laguna im Hochland von Jacaltenango, Guatemala, wo er geboren wurde. Bei der Ankunft dort oder ins sog. „weiße Feld“, wie die Kirche der Weltmissionsbewegung die neuen Sektoren des Werkes nennt, macht er den kleinen Raum sauber und lädt die wenigen Einwohner dort, den Raum zu betreten. Jorge übernahm die Aufgabe der Evangelisierung seit seinen ersten Schritten im Glauben des Christentums. Als jeder guter Christ weiß er, dass er einen harten Kampf gegen den Teufel kämpfen muss, da er Hunderte von Seelen in diesen Orten und auch in seinem Heimatort entreißen will und es ist seine Aufgabe, sie wieder für Christus zu gewinnen. Das genau erfuhr er eines Tages, als er in den Drogen, dem Alkohol und der Homosexualität verloren war: Ein Erlebnis, das sein Leben prägte.

VERWORRENE KINDHEIT Heute mit 30 Jahren und einer unaufhörlichen Liebe für die verlorenen Seelen entfernt sich Jorge Dionisio Mateo Montejo von der Verhüllung und sagt offen, dass er homosexuell war. Er sagt das jeder, der über seine dunkle Vergangenheit fragt. Er hat keine Angst, was die Leute sagen, weil der Allmächtige im Mai 2010 ihn und seinen damaligen Partner von der Sünde befreite: Ein denkwürdiges Datum, in dem beide neu geboren wurden und sich in neue Kreaturen durch den Willen des Schöpfers verwandelten. Allerdings erinnert er sich auch an die unaufhörlichen Belästigungen während seiner Kindheit, die einen schwe-

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Nach dem Schulabschluss war Jorge von seinem Doppelleben müde und gestand seine Homosexualität. Er führte eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, mit dem er die böse Welt in seiner kleinen guatemaltekischen Stadt weiter entdeckte. In diesem Umfeld wurde er als „Yorch“ bekannt. Er besuchte öfter Bars und Clubs, wo Dutzende von Jungen ihre durcheinandergebrachte Persönlichkeit zeigten. ren Konflikt über seine sexuelle Identität in ihm verursachten. „Ich weiß nicht, was es mit mir passiert war, dass ich solches Betragen hatte… Das war innerhalb mir, aber ich versuchte, anders zu sein. Das aber wurde immer mehr in meinem Leben verwurzelt,“ erinnert er sich. Dieses traumatische Erlebnis änderte seine Art des Seins, seine Sprechweise und seine Gangart und er ließ sich gegenüber seinen Schulfreunden von seinen niedrigen Instinkten leiten. Sein Verhalten war auffällig und er wurde als einen verweichlichten Jungen gesehen. „Sie behandelten mich wie ein Waschlappen und ich wurde nicht gut angesehen. Deswegen bekam ich auch MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

viele abwertenden Spitznamen“. Schon in der Sekundarschule war seine Anwesenheit ein Synonym für Spaß und Spott für seine Schulkameraden. In jedem Augenblick und beim Spielen spürte er immer eine Hand, die seine Intimität verletzte und ihm vor den Anderen zeigte, wie er war. Das führte ihm zu einer schrecklichen Depression: Er hasste sich, weil er so war und zog sich in seine Einsamkeit zurück. Seine Eltern, Baltasar Montejo und Catarina Mateo Hernandez Diaz konnten nichts tun, um das Letzte von acht Kindern auf dem richtigen Weg zu führen, das in der Familie als „verdreht“ aufwuchs. „Ich glaube, meine Eltern haben mein Verhalten bemerkt, denn einmal wollte ich, dass sie mir Spielzeuge für Mädchen und nicht für Jungen kauften… Dann haben sie tatsächlich das bemerkt, aber da sie das Gottes Wort nicht kannten, haben sie mich nicht zum richtigen Weg geführt und erlaubten mir diesen Lebensstil“, erinnert er sich.

DIESES HARTE LEBEN Nach dem Schulabschluss war Jorge von seinem Doppelleben müde und gestand seine Homosexualität. Er führte eine Beziehung mit einem verheirateten Mann, mit dem er die böse Welt in seiner kleinen guatemaltekischen Stadt weiter entdeckte. In diesem Umfeld wurde er als „Yorch“ bekannt. Er besuchte öfter Bars und Clubs, wo Dutzende von Jungen ihre durcheinander-


lebensgeschichten

gebrachte Persönlichkeit zeigten. Ihm waren der Klatsch und Tratsch seiner Familie und der Leute seines Umfeldes in Bezug auf seine sexuelle Orientierung egal. Jorge akzeptierte sich, wie er war. „Wir kleideten uns als Rocker mit den geklebten Haaren, wir schminkten uns die Augen und Augenbrauen, lackierten uns die Nägel und trugen sogar Kontaktlinsen, um die Aufmerksamkeit zu ziehen.“ So begann der Wahnsinn von Jorge und er lernte das chaotische Leben vieler jungen Homosexuellen lernen. Er wurde Alkoholiker und Drogensüchtiger. So begann sein Ruin und sein Leben versank in eine tiefe Leere. „Viele junge Menschen haben sich für Geld prostituiert. Da viele von ihnen vom Elternhaus weggeschmissen worden waren, kleideten sie sich als Frauen, gingen auf der Straße und standen an den Ecken, um von dort „abgeholt“ zu werden. Viele junge Menschen wurden wegen Untreue von ihren Geliebten oder sogar von ihren eigenen Gefährten erstochen oder von Homophoben umgebracht. Es gibt

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auch Fälle von Jungen, die in den Städten entführt, gefoltert, zerstückelt und getötet wurden.“ Schon mit 20 Jahren, voll mit neuen Suchten, hatte er die Promiskuität als Flagge: So stand er in Beziehung zu einer Vielzahl von Jungen, die eine Nacht von Spaß und Perversion suchten. Sein verworrenes Leben führte ihn dazu, auch andere in der Nähe gelegene Städten wie Quetzaltenango und Guatemala-Stadt zu besuchen, wo er in homosexuellen Bars und Clubs bekannt wurde. „In diesen Orten gab es viele Untreue, Konflikte, und Streit… Viele nahmen den Partner des Anderen. Einige haben sogar sie aus Hass umgebracht…. Ich fragte mich immer wieder: Warum bin ich hier? Das alles passt nicht mit mir … Aber in meiner IgnoMISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ranz wollte ich nicht anders sein. Ich wollte nicht ein Alkoholiker und Drogensüchtiger sein; ich wollte eine andere Person sein und nicht weiter in dieser Situation bleiben“, sagte er. Zwei Jahre später beruhigte sich Jorge anscheinend und begann mit einer Ausbildung als Krankenpfleger dank eines Stipendiums von der Universität Rafael Landívar. Doch nach sechs Monaten verließ er seine medizinische Ausbildung und beschäftigte sich mit der menschlichen Entwicklung und Sport an der Galileo-Universität in der Hauptstadt von Guatemala. Ein Jahr später richtete er sich wieder nach seinen weltlichen Instinkten und hörte mit seiner Ausbildung auf. Die Zügellosigkeit wartete auf ihn.


lebensgeschichten

DIE WAHRHEIT WIRD EUCH FREI MACHEN Mitte 2009 arbeitete Jorge als Lehrer und lernte dort einen homosexuellen Jungen kennen, der vorher ein evangelischer Christ gewesen war. Beide verliebten sich und mieteten zusammen ein kleines Zimmer in einer nah gelegenen Stadt von seinem Heimatort. Monate später gründeten sie ein kleines Unternehmen, das sich mit dem Vertrieb medizinischer Produkte beschäftigte, deren Gewinnen jedoch in Bars, Clubs und in allen Arten von Partys und Verlebtheiten verschwendet wurden. Inmitten dieser Welt überlegte Jorge wieder über seine Existenz und über diese Leer im Herz, die ihm noch mehr versank. Allerdings änderte ein Bibellesen sein Leben. „Eine Nacht habe ich mit meinem

damaligen Partner, mit dem ich zusammenlebte, gesprochen, und er fragte, ob es möglich war, dass ich mein Leben verändern könnte. Ich sagte nein, weil alles in mir tief verwurzelt war und konnte nicht anders sein. So zeigte er mir das Gotteswort. Als er die Bibel zum ersten Mal aufmachte und mir von Jesus Christus sprach, öffnete der Heilige Geist mein Verständnis und sein Wort kam in mein und in sein Herz an“, erinnert sich Jorge. So liefen es einige Wochen und Jorge versuchte, weg von der Homosexualität zu sein. Er erlebte eine Reihe von Umständen, die ihm offenbarten, dass er tatsächlich gegen den Teufel selbst kämpfen musste, der ihm noch unter seiner Herrschaft haben wollte. So geschieht es auf einmal, dass er von einem Täter angegriffen wurde und fast starb. Darüber hinaus wurde sein Glaube an Gott getestet, als er informiert wurde, dass sein Partner mit HIV infiziert war. Glücklicherweise wurde diese Krankheit nach den entsprechenden medizinischen Untersuchungen bei ihm ausgeschlossen.

EIN GOTTES MANN Ein paar Monate später entschieden sich Jorge und sein Partner für Christus, sodass beide an einer evangelistischen Kampagne teilnahmen, die in ihrer Stadt stattfand. Das geschah am 24. Mai 2010: Ein sehr wichtiges Datum für sie, weil sie geändert wurden und eine neue Natur bekamen. Später kannte Jorge die Weltmissionsbewegung kennen. „Gott machte die ganze Veränderung innerhalb mir. In seinen Händen verwandelten wir uns in neue Kreaturen. Obwohl ich weiter beurteilt werde, weiß ich, dass Jesus mich schon verzieht hat und mit seinem Blut meine Sünden gereinigt hat“, sagt Jorge l

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„DIE GENDER-IDEOLOGIE BEEINTRÄCHTIGT

DIE FAMILIE“

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er internationale Beamte der Weltweiten Missionsbewegung, Pastor Humberto Henao, erhebt seine Stimme, um die Grundwerte von jeder gesunden und fruchtbaren Koexistenz zu verteidigen. Die Gender-Ideologie versucht, die Gesellschaft zu zerfressen und gefährdet die ganze Welt. Mit der festen Überzeugung, die Familienwerte zu verteidigen und mit der Unterstützung vom Gottes Wort bezog sich der internationale Beamte der Weltweiten Missionsbewegung, Pastor Humberto Henao, auf seinen Kampf gegen die Gender-Ideologie, das man in Kolumbien einführen wollte und, welches gegenwärtig verschiedene lateinamerikanischen Ländern schon bedroht hat. Welche Verknüpfungen hat der sog. FARC-Friedensprozess mit der Gender-Ideologie, das sich in Kolumbien durchsetzen will? Wir sind gereist, um uns über den Inhalt dieser Friedensgespräche und der Gender-Ideologie zu informieren. Ein Monat vor der Zustimmung waren diese Vereinbarungen aber schon unterschrieben, ohne dass das Volk entsprechend darüber informiert war, was zu einer Ablehnung führte… Eine große Gruppe und wir stimmten für das „Nein“ und das bedeutet nicht, dass wir den Frieden nicht wollen. Was wir nicht wollen, ist, dass der Inhalt (die Gender-Ideologie) die Familie als sozialer Kern beeinträchtigt. Was beinhaltet das Material über die Gender-Ideologie, das in den Schulen Ihres Landes verteilt worden ist? Diese Broschüren enthalten viel Gift, denn sie sagen, wenn die Jungen und Mädchen genug Vernunft haben, müssen sie sich entscheiden, mit welchem Geschlecht sie sich am meisten identifizieren, was es aus der wissenschaftlichen, anthropologischen und biologischen Sicht eine Absurdität ist. Warum ist das so? Weil sie das Konzept Mann und Frau löschen wollen: Begriffe die seit Jahrtausenden klar gewesen sind und sich nicht von archaischen und primitiven Begriffe handeln. Biblisch, sozial, genetisch und anthropologisch gibt es sie wirklich. In diesem Sinne untergräbt das die Grundlage der Gesellschaft, d.h., die Familie. Welche ist die Meinung des kolumbianischen Volkes nach diesem Prozess? Im Moment ist das kolumbianische Volk sehr polarisiert und das ist nicht gut für das Land, weil die Polarisierung Gewalt erzeugt. Was wir tun, ist beten, flehen und wollen auch die Regierung Bescheid sagen, dass es bestimmte Aspekte gibt (einschließlich das Gottes Volk), die berücksichtigt werden müssen, denn die Gender-Ideologie ist etwas, das die innersten GeMISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

fühle unserer Seelen berührt: Es hat mit der Familie zu tun, mit christlichen, ethischen und moralischen Werten, und das ist für die kolumbianische Gesellschaft nicht gesund. Diese Art von Bewegungen über die sexuelle Identität hat sich in ganz Lateinamerika verbreitet. Welche Meinung haben Sie über dieses Thema? Die Gender-Ideologie bewegt sich derzeit weltweit und noch stärker in Lateinamerika, das ein Zielort der Bewegung ist. LGBTI. Lateinamerika wird als eine dritte Welt betrachtet, denn sie meinen, wir sind „verzögerte“ Länder in Bezug auf bestimmten Familientraditionen. Sie halten uns für Radikale und wir sind tatsächlich in diesem Aspekt so: Hier in Lateinamerika gibt es eine große Bastion des Christentums (Protestanten und Katholiken) und deswegen sehen sie uns als „verzögert“. Deswegen versuchen sie, diesen Teil der Welt zu beeinflussen. Glauben Sie, dass das christliche Volk von Beamten vertreten sein muss, die die Werte der Familie verteidigen? Ich glaube, dass die Politik aus der Sicht der Menschen, die sie ausüben, schädlich ist. Deswegen haben viele Christen eine Aversion und eine Feindschaft gegen sie. Die aus der biblischen Sicht ausgeübten Politik ist aber gut. Die Bibel spricht von Königen und Berater: Wie viele Propheten waren Berater von den Königen? Welche Beratung haben sie zu den Herrschern, also den Monarchen jener Zeiten gegeben? Man kann bemerken, dass Männer und Frauen mit klaren und präzisen Werten notwendig sind, die ihre Stimme zum Protest erheben sollen, wenn die Regeln und Gesetze gegen die Bibel sind und, wenn es notwendig ist, an den Herrschern zu wenden und ihnen mitteilen, dass der Gott, der im Himmel ist, berücksichtigt werden muss. Wird die Welweite Missionsbewegung sich über diese schädliche Entwicklung, die die natürliche Familie in mehreren Ländern gedroht hat, ausdrücken oder wird es eine offizielle Mitteilung darüber abgeben? Wir haben das schon in Kolumbien gemacht, denn unser Vorsitzender, Pastor Gustavo Martínez, aus Kolumbien kommt, die Vereinbarungen gelesen hat und deswegen haben wir uns auf ihren Inhalt alarmiert. Neben den Predigen, die wir machen, die offensichtlich dieses Übel vermeiden wollen, haben wir keine offizielle Mitteilung gemacht, obwohl wir das schon auch über unsere Normen und Prinzipien verspiegeln wollen. In jeder Kanzel wird es gepredigt, was das Wort über dieses Thema sagt. Jedoch haben wir sozial nichts mehr gemacht und wissen nicht, ob das Thema noch behandelt wird, denn das hat mit der Entwicklung und den Fortschritten in der Kirche zu tun… Die Politiker wissen bereits, dass das Christentum der Gender-Ideologie entgegengesetzt ist, denn wir glauben, dass der Mensch aus einem Mann und einer Frau kommt und, dass die die Familie die Bindung eines Mannes mit einer Frau ist l


interview

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DIE SCHANDE DER

SÜNDE

„Die Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben“ (Sprüche 14:34)

Rev. Luis M. Ortiz

E

INE SCHANDE ist etwas, das von uns oder von einem Anderem gesagt oder getan wird, das uns schämt, verwirrt, erwischt und zeigt, wie wir sind. Eine Person kann äußerlich sehr gesund scheinen, ohne zu wissen, dass sie gerade von einem schrecklichen Krebs verschlingt wird und, dass er sich früher oder später enthüllt wird. Auch kann eine Person äußerlich sehr ehrenwert scheinen und tatsächlich begeht sie Schandtaten in ihrem privaten Leben, die irgendwann in der Öffentlichkeit kommen werden und diese Person schämen werden. Oft beschuldigen wir Gott für unser Unglück, unsere Tragödien, unsere Probleme. Aber Gott will, dass wir Glück, Wohlstand und Wohlfahrt haben. Er will, dass wir sowohl einen geistigen als auch einen materiellen Wohlstand erleben. „Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht“ (3 Johannes. 1:2). Das Fehlen von Wohlstand in der Seele verspiegelt sich in Abwesenheit von Wohlstand in alles andere. Manchmal scheint es aber, wir sind in Wohlstand in alles, aber nicht in der Seele. Anders gesagt könnte das verstanden werden, dass die Anwesenheit von der Sünde in unserer Seele uns sowohl als Individuen als auch als Nation schämt und das verursacht unsägliche Probleme in unserem Leben. Wenn unsere Seele wegen der Anwesenheit von der Sünde nicht richtig vor Gott ist, kann es keinen Segen, keine brüderliche Liebe, keinen Frieden, keinen echten Wohlstand, keine Verständigung, keine Vergebung und keine Reue geben. „Die Sünde ist der Leute Verderben”. Sie verunstaltet die Nation, verdirbt die Menschen und zerstört ihre moralischen und geistigen Reserven. Die Sünde raubt die Herrlichkeit und Gerechtigkeit der Nation, den Segen des Wohlstands und das Glück der brüderlichen Koexistenz. “Die Sünde ist der Leute Verderben“. Eine Sünde, die die Welt schämt, ist die Sünde der Idolatrie: Diese Sünde ist die Ruine der Menschen, denn es ist eine Sünde gegen Gott, sodass sie als eine heftige Übertretung des ersten und großen Gebotes ist, der sagt: „Du sollst keine anderen Götter haben MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin..“ (Ex. 20:3-5). Beachten Sie die große Schande dieser Sünde, die durch Apostel Paulus geschrieben wird. Er sagt: „Diejenige, die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. Darum hat Gott


andacht

Das Fehlen von Wohlstand in der Seele verspiegelt sich in Abwesenheit von Wohlstand in alles andere. Manchmal scheint es aber, wir sind in Wohlstand in alles, aber nicht in der Seele. Anders gesagt könnte das verstanden werden, dass die Anwesenheit von der Sünde in unserer Seele uns sowohl als Individuen als auch als Nation schämt und das verursacht unsägliche Probleme in unserem Leben. Wenn unsere Seele wegen der Anwesenheit von der Sünde nicht richtig vor Gott ist, kann es keinen Segen, keine brüderliche Liebe geben.

sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren. Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen. Desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an

sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist…“ (Rö. 1:22-32). Es gibt viele Sünden, die die Nation schämen, wie die Sünde der Rauschmittel: Die Drogensucht ruiniert Leben, Familien, Geschäfte und Industrien, welche die direkte Ursache von einem großen Teil der Verbrechen und Unfällen sind. Eine andere Sünde ist auch die Sünde des Spielens im Casino, in der der Mensch die Ehre für die Arbeit verliert und sich in einen Parasit und in einen Bummler verwandelt. Viele andere Sünden, die in der Vergangenheit geheim geübt wurden, weil sie so beschämend sind, werden heute unverschämt offen und schamlos geübt: Noch schlimmer versucht man heute, diese Sünden wie zum Beispiel die Homosexualität, die lesbische Liebe, Pornografie, usw. zu rechtfertigen. Ja, die Sünde ist eine Schande für die Nation und für das Individuum. Jedoch gibt es ein wirksames Heilmittel für all dies. Hören Sie die Stimme Gott durch die Propheten Jesaja, der sagt: „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden…und will meine Hand wider dich kehren und wie mit Lauge ausschmelzen, was Schlacke ist, und all dein Zinn ausscheiden” (Jesaja 1:18, 25). Und Gott sagt auch: „Ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen” (Jesaja 36:25). Und er sagt noch dazu: „Und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde“ (1 Johannes 1:7). Mein Freund, ich bitte Sie darum, Jesus Christus als Ihren großen Retter anzunehmen. Wenn Sie ihn akzeptieren, wird Ihnen die Schande von der Sünde entfernt, die uns erniedrigt und verschiebt. Amen l

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EIN GROSSER

REGEN KOMMT

„Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen“ (1. Könige 18:41). Rev. José Arturo Soto Benavides

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N DEN TAGEN des Propheten Elia war das Volk Israel in einer kritischen geistigen Situation. Eine Gruppe entschied sich dafür, den Herren zu verlassen, um die heidnischen Götter zu verehren. Andere lehnten Gott ebenfalls als Souverän ab und erforderten Samuel einen König genauso wie die anderen Nationen (1. Samuel 8: 5-22). Der politische Wandel verursachte in der Nation einen religiösen und moralischen Verfall. Nach dem Tod vom König Salomo verschärften MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

sich noch die Probleme bis zur Teilung des Königreichs. Die nationalen Kriege riefen wiederum neue Allianzen mit heidnischen und gottlosen Menschen hervor. König Omri von Israel machte einen Bund mit dem König von Zidon, der sich konkretisierte, als sein Sohn Ahab Isebel heiratete (1. König 16.32). Die Frau war sehr eifersüchtig auf ihrem Gott Baal und etablierte das Baalismus als die nationale Religion. Elia begann seinen prophetischen Dienst und betrat das Gericht Ahabs, um das Gottes Wort zu verkünden: „So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn“. (1 R. 17:1). Laut der Pro-


andacht

phezeiung von Elia wurde es in Israel nicht für drei aufeinander folgende Jahre regnen (1 R. 18: 1). Die Dürre verursachte Hungersnot im Land, aber Gott schützte Elia und gab ihm einen Lebensunterhalt inmitten der Krise: Er gab ihm Wasser von der Quelle von Querib und Fleisch dank einiger Raben. Als der Bach aber vertrocknete, sandte Gott ihn zu einer Witwe in Sarepta und mit ein bisschen Mehl und Öl überlebtem der Prophete, die Witwe und der Sohn von ihr.

DER ERSTE AUFSTIEG VON ELIA NACH KARMEL Als Gott beschloss, es war Zeit, dass der Regen über Israel wieder kam, machte er Ahab unruhig, damit er auf der Suche nach grünen Weiden ginge, um die Pferde und Maultieren des Gerichtes zu füttern (1 R. 18: 5). Der König beauftragte einen seines Hausverwalters, Obadiah, der ein gutherziger und gottesfürchtiger Mann von Jehova war, (er versteckte hundert Propheten von Jehova in Höhlen und ernährte sie, als Isebel eine Verfolgung gegen sie anordnete), damit er der Erste wäre, der Ahab treffen sollte. Die ersten Worte von Ahab zum Propheten beschuldigten Elia für die Beunruhigung in Israel. Elia, von Gottes Autorität investiert, sagte den König, er habe das Volk gestört und ihnen den Befehl gegeben, alle Propheten von Baal auf dem Berg Karmel zu sammeln, damit es dort einige Opfer stattfinden konnten. Danach sollte „der Gott, der mit Feuer antwortet, Gott sein“ (1. König 18.24). Und es war Zeit, dass das Volk aufhörte, zwischen den heidnischen Göttern und Jehova zu wanken! Elia war ein Gottes Diener mit einem großen Sinn für Humor und zögerte nicht, die Propheten Baals zu verspotten. Es war notwendig, dies zu tun, damit die Menschen verstanden, dass die Idole sie nicht hörten und absolut nichts tun konnten (Psalmen 135: 15-18.). Nun, wenn die Leute davon überzeugt waren, dass Baal nicht

durch Feuer antworten würde, baute Elia den Altar des Herrn wieder auf. Und damit es keine Zweifel gäbe, dass Gott in der Sache involviert war und alle sehen konnten, dass es kein Trick war, grub der Prophet einen Graben um den Altar und füllte ihn mit Wasser. Er bewässerte auch den Altar und den Opfer mit Wasser (1 R. 18: 34,35). Als alles schon vorbereitet war, rief Elia zu Gott (1. Könige 18: 36-37). Elia brauchte nicht eine stundelange Show wie die Propheten von Baal und es war auch nicht notwendig, dass er sich Schnitte machte und sich selbst verletzte, um was zu zeigen: Mit einem einfachen Gebet des Glaubens, antwortete Gott mit Feuer und verzehrte das Opfer.

DER ZWEITE AUFSTIEG VON ELIA NACH KARMEL Nach diesen Ereignissen ergriff das Volk die Propheten Baals, und Elia tötete alle im Fluss Kishon, damit sie nicht mehr betrügen konnten. Dann verkündete Elia, der große Regen sollte kommen und Ahab sollte nach Hause gehen, um nicht auf dem Weg überrascht zu werden. Der Prophet ging auf seiner Seite und stieg nach Karmel zum zweiten Mal, um dort zu beten und das Gottes Gesicht zu suchen. Seinerseits sollte sein Knecht ein Anzeichen vom kommenden Regen finden.

Die ersten Worte von Ahab zum Propheten beschuldigten Elia für die Beunruhigung in Israel. Elia, von Gottes Autorität investiert, sagte den König, er habe das Volk gestört und ihnen den Befehl gegeben, alle Propheten von Baal auf dem Berg Karmel zu sammeln, damit es dort einige Opfer stattfinden konnten. Danach sollte „der Gott, der mit Feuer antwortet, Gott sein“ (1. König 18.24). Und es war Zeit, dass das Volk aufhörte, zwischen den heidnischen Göttern und Jehova zu wanken!

Als der Diener ihm sagte, dass er nichts sah, sandte Elia ihn sieben Mal, die gleiche Aufgabe zu machen. Inzwischen betete er weiter und war vertrauensvoll im Wort, was Gott ihm offenbart hatte. Am siebten Mal sah der Knecht von Elia eine kleine Wolke, die so klein wie eine Handfläche war. Elia entgegen sah den großen Regen Jehovas: „Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hinauf und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält! Und ehe man sich’s versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein großer Regen. Ahab aber fuhr hinab nach Jesreel…Und die Hand des Herrn kam über Elia, und er gürtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam nach Jesreel…” (1 R. 18:44-46). Für die Erde bedeutet der Regen Leben und alle Art von Segen: Dank des Regens ist es möglich, dass die Vegetation und Früchte wachsen und, dass die Herzen der Menschen sich erfreuen. In der geistigen Welt bezieht der Regen sich auch auf Reinigung, geistige Erfrischung, Belebung, Wachstum und Energie. Möge Gott Sie segnen! l

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DU HAST EINEN WEITEN WEG

VOR DIR!

„Und der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir“ (1. Könige 19:7). Rev. Carlos Guerra

N

ACH SALOMO, dem König von Israel, kamen es noch mehrere Könige, die den Thron bestiegen. Alle waren aber böse, schlecht, gemein, weltlich, abgöttisch, los, schlaff, Säufer, Humanisten, Gnostikern. Keiner von ihnen war gut, so dass in der Epitaph auf seinem Grab stand, dass sie in den Augen des Herrn böse getan haben. Unter diesen Königen war auch Jerobeam, der sagte: „Hör auf nach Jerusalem zu gehen. Warum wollt ihr dorthin? Warum geht man so oft dort? Es ist besser, wenn wir unsere Götter hier machen. Dann machen wir ein Kalb, ein Bild. Jerobeam wählte auch Priester, die keine Kinder von Leviten waren: Sie waren Männer, die nicht von Gott beruft wurden. Dies markierte den Beginn des Abfalls, der mit der Korruption im Priestertum und die Wahl von Ministern, vom Menschen gewählt, geprägt war. 58 Jahre nach der Teilung des Reiches erlebte Isarel so schlechte Zeiten wie noch nie zuvor: Das war die dunkelste Zeit der Geschichte Israels. Damals fand Gott den Propheten Elia inmitten eines schrecklichen Abfalls. Jesus sagte Folgendes in Matthäus 7: 21-23: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!“ Nach Jerobeam herrschte sein Sohn Nadab zwei Jahre lang. Dann erschien Bascha, der König Nadab ermordete und 24 Jahre regierte. Danach herrschte ein Betrunkener namens Ela, der von Simri, einer der Kommandeure der Armee, getötet wurde. Simri, militärischer Verschwörer, der kaum sieben Tage herrschte und danach vom Omri, General der Armee, in die Enge getrieben wurde, beging Selbstmord, als er bemerkte, dass er von Omri vollständig versperrt war. Anschließend herrschte Omri, der schlechteste aller Könige. Wir hatMISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


andacht

ten schon vorher eine große Liste von Lügnern, Suiziden, Verschwörer, Betrunkenen und noch dazu kam Ahab, der Sohn von Omri. Ahab war derjenige, der am meisten zwischen allen Königen sündigte: Er war ein Mörder, gemein, heidnisch, unmenschlich, abgöttisch und Trickser. Er heiratete Isebel, die Tochter eines heidnischen Königs und begann dreist Baal zu verehren. So verschwand die Anbetung Jehovas: Diese heilige, andächtige und gesalbte Anbetung verseuchte sich mit der Zügellosigkeit und mit einem sinnlichen und vulgären Rhythmus. Die Priester von Baal wurden immer mehr und bildeten Kongregationen. Der Baalismus wurde eine Mode und so auch die Anbetung von Baal mit der neuen Doktrin, Musik, Rhythmus, Lob und die neuen Methoden. Was es aber am meisten empörte, war, dass es gesagt und gelehrt wurde, dass der Herr gestorben war und mit ihm seine Gesetze, seine Musik und seine Minister.

„Der Herr ist gestorben!“, sagten sie inmitten dieser Immoralität, Abfall, Weltlichkeit und Ketzerei. Als es schien, dass die Tür der heilsamen Lehre geschlossen war, dass das Licht aus war und, dass der Teufel alles unter Kontrolle hatte, erschien aber eine Person, die für die Menschen unbekannt war, aber im Himmel schon berühmt war. Es war nicht bekannt, wie die Namen ihrer Eltern waren, aber es handelte sich von einem Mann, der von Jehova gewählt wurde. Sein Name war Elia, das bedeutet: „Der Herr ist mein Gott“. Sein Name spricht von der tiefen Überzeugung, dass dieser Mann hatte. Es handelte sich von einem fremden Mann, der nicht wusste, wo seine Heimat war: Ein Mann der durch das Leben zäh und verhärtet wurde und daran gewöhnt war, in der Einsamkeit zu leben, erschien auf der Szene mit einer anderen Botschaft als die von Baal. Er benutzte kaum die Rhetorik und hatte keine menschliche Beredsamkeit, denn er wollte nicht, dass die Anderen ihn unbedingt mögen. Er hatte auch kein Diplom als Theologe. Es handelte sich von einem einfachen Mann mit einer kaum bekannten Botschaft, der den König Ahab und Königin Isebel belästigen wollte, damit die Zähne der Minister von Ball knarren. Er baute ein mächtiges Ministerium, um das Volk von der Weltlichkeit, der Abgötterei, der Gleichgültigkeit und des Abfalls zu wecken: Ein Dienst, der die Leute auf dem Weg der Heiligkeit zurückkehren sollte. Gott erhob Elia, weil er anders und einzigartig war, denn er war ein besonderer Diener. Im derzeitigen Kontext brauchte man besonders Mut, Glaube, Ausdauer, körperliche und geistige Anstrengung, weil die Entmutigung und die Einsamkeit auch groß waren. Es kam eine Zeit, in der er sich einsam fühlte. Manchmal dachte er, er hatte schon viel geschafft, aber das Volk blieb trotzdem „schläfrig“. Auf einmal wollte er sogar sterben. Vielleicht erleben Sie gerade eine ähnliche Situation und denken ähnlich wie Elia damals. Jedoch kam Gott und sagte zu ihm: „Es ist noch ein langer Weg, dies ist noch nicht vorbei. Du bist nicht fertig, lass dich nicht entmutigen; steh auf und mach weiter, denn du hast noch einen weiten Weg vor dir: Du sollst noch zwei Könige und Ihre Nachfolger salben; es gibt noch viel zu tun“ l

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

GOTT BELEBT DEIN WERK

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it einem bemerkenswerten Anwesenheit von Gläubigen und des Heiligen Geistes hisste das Werk von Nicaragua seine Flagge durch seine glorreiche nationale Versammlung. Das Werk der Weltweiten Missionsbewegung in Nicaragua schmückte sich, um die vierzehnte nationale Versammlung zu feiern. Von 24. bis 27. November 2016 wurde der Veranstaltung unter dem MotMISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

to „Gott belebt dein Werk“; in der Mehrzweck-Sporthalle von Granada, einer der wichtigen Städte des Landes, auch als „Paris von Mittelamerika“ bekannt, durchgeführt. An dieser Veranstaltung nahmen der Präsident der Internationalen WMB, Pastor Gustavo Martinez Garavito, der Internationale Direktor, Pastor Álvaro Garavito, der nationale Aufsichtsbeauftragte von Guatemala, Pastor Gustavo Chay, der nationale Aufsichtsbeauftragte von Panama, Pastor Epifanio Asprilla und verschiedene Delegationen der Kirchen des Werkes in Mittelamerikas teil. Die Gottesdienste wurden zu 2 Uhr-

zeiten veranstaltet: 9:00 und 18:00 Uhr. Am Donnerstag, dem 24. November war Pastor Gustavo Martinez für den Vortrag des Wortes Gottes zuständig. Er zitierte das Buch Genesis 26, um das Thema „Die Treue zu Gott macht uns Erben seines Segens“ zu erläutern. Am Freitagmorgen des 25. Novembers trug Pastor Alcides Ramea aus Panama, trug die Botschaft „Was die Kirche braucht“, basierend auf dem Buch Apostelgeschichten 2:1, vor. Abends verkündete Pastor Álvaro Garavito, Internationaler Direktor des Werkes, die Bibelbotschaft mit dem 2. Brief des Petrus 2:15-17 als Basis.


veranstaltung

Am Morgen des Samstags, dem 26. November trug Pastor Gustavo Chay, Aufseher in Guatemala, die Rede „Der Jugendliche in der Absicht Gottes“ vor. Er benutzte dafür das Buch Psalmen 32:8. Am Abend teilte Pastor Epifanio Asprilla, Panamas Aufseher, seine Botschaft mit folgender Frage: „Und du? Wen siehst du?“, indem er den Propheten Jesaja in seinen Schriften in der Bibel 6:1-8 zitierte. Im letzten Gottesdienst dieser großartigen Veranstaltung behandelte Pastor Gustavo Martínez Garavito das Thema „Wenn du weiteres erobern willst, steh aus deiner Niederlage“, basierend auf Josua 7:1-13. Mit der mächtigen Präsenz des Heiligen Geistes entwickelte sich eine glorreiche Versammlung, deren Ergebnisse reichlich waren. „Möge Gott Nicaragua weiterhin segnen“ l

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JESUS FÜR DAS GLÜCK

DER FAMILIEA

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as in Bolivien ansässige Werk des Herrn führte seine achte Versammlung indianischer Völker durch. Die Weltweite Missionsbewegung von Bolivien feierte ihre achte Versammlung indianischer Völker in der Bergbaustadt Llallagua im Department Potosi. Diese Stadt bekam von vielen Mitglieder des Werk Gottes Besuch. Die Veranstaltung der WMB von Bolivien fand vom 6. bis 9. Oktober 2016 statt und hatte als Leitmotiv: „Jesus für das Glück der Familie“. Die Veranstaltungen wurden im Theater der MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

Bergbaugewerkschaft durchgeführt. In der Veranstaltung trugen die Pastoren Folklorekleidung, um sich mit den Teilnehmern zu identifizieren. Auf diese Weise hatten die Minister Gottes mehr Vertrauen, den bolivianischen Indianern die Frohe Botschaft des Herrn mitzuteilen. In der gleichen Form wurde eine Botschaft an die Jugend des Mehrnationenstaates Bolivien übermittelt, um sich ihres

Ursprungs nicht zu schämen. Pastor Ciro Alfonso Soto, nationaler Aufseher de WMB von Bolivien, entschied, die Verantwortung für die Versammlung auf die Pastoren Enrique Valenzuela, Daniel Zárate, Arturo Saavedra y Ramiro Campos zu übertragen. Diese Gruppe von Dienern des Herrn hatte die Verantwortung, das Wort des Herrn während dieses dreitägigen geistigen Festes mitzuteilen.

Die achte Versammlung der Völker der Uhreinwohner der weltweiten Missionsbewegung von Bolivien, die auch einen evangelisierenden Festzug durch die Straßen Llallaguas beinhaltete, wurde über die verschiedene Informatik-Plattformen, die das Werk Gottes im bolivianischen Territorium besitzt, übertragen. Somit wurden die Ereignisse der Veranstaltung über Fernsehen, Rundfunk und Internet verbreitet l

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HERR, HIER BIN ICH,

DEINE DIENERIN

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as Werk des Herrn in Panama veranstaltete seine 20. Nationale Frauenversammlung mit massenhafter Teilnahme Der Lagerplatz des Werks des Herrn, mit Sitz in der Region von Chilibre, im Herzen des panamaischen Territoriums, diente zur Durchführung der 20. Nationalen Frauenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Panama vom 16. bis 19. November 2016. Der unter dem Leitmotiv “Herr, hier bin ich, deine Dienerin” organisierte Veranstaltung konnte mit einer massenhaften Teilnahme von Jüngern aus Panama durchgeführt werden. Die Versammlung wurde von dem Rundfunk- und Fernsehsender „Heiligtum Oase“ live übertragen. Die Eröffnung wurde von Schwester Ada Luz Simití, die nationale Präsidentin der Damen der WMB von Panama, gemacht. Sie trug das Thema „Herr, hier bin ich, deine Dienerin“ vor. In ihren Beitrag betonte Schwester Simití

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die Notwendigkeit, das Evangelium des Herren in den harten Zeiten des Endes zu predigen. Nach dem Morgengottesdienst des zweiten Tages der Aktivitäten übernahm Pastor Epifanio Asprilla, nationaler Aufseher der weltweiten Missionsbewegung von Panama, die Verantwortung das Wort Gottes mitzuteilen. Abend Schwester Sheyla Hernandez hatte die Aufgabe die Anwesenden zu evangelisieren. Während des dritten Tages verkündeten Pastor Eliseo Obando, Assistent des Aufsehers und Schwester Esmeralda Obando die Frohe Botschaft Jesu Christi. Pastor Obando entwickelte das Thema „Überlasse sie Gott“, während die Gläubige Obando die Rede „Durch den Glauben werden wir weitere Königtümer erobern“ sprach. Darauf predigte am vierten Tag Pastor José Arturo Soto, Internationaler Vizepräsident des Werks des Herrn, das Wort Gottes. Schlieβlich verkündete Schwester Elizabeth de Calderon zum Abschluss der Versammlung das Evangelium Jesu Christi l


veranstaltung

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MINISTER, DIE

GERADLINIG BAUEN D

ie weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico veranstaltete ihr geistigen Rückbesinnungszug der Arbeiter in der Stadt Trujillo Alto.

Unter dem Leitmotiv „Minister die geradlinig bauen“, basierend auf 1 Korinther 3:10, veranstaltete die weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico vom 1. bis 3. Dezember 2016 ihren geistigen Rückbesinnungszug der Arbeiter im Evangelikalen städtischen Zentrum („La Finca“), mit Sitz in der Stadt Trujillo Alto, wohin eine große Anzahl von Gläubigen aus verschiedenen Teile der Insel kam. Pastor Alberto Ortega, Missionarer AufMISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

seher der WMB von Haiti war dafür verantwortlich alle Vorträge zu halten, die in diesen 3 Tagen des für Arbeiter bestimmten geistigen Rückbesinnungszugs der WMB von Puerto Rico gehört wurden. Vom Herrn geführt teilte Pastor Ortega mit den Arbeitern des Werkes beeindruckende Botschaften, die die Brüder im evangelikalen Städtischen Zentrum(„La Finca“), in großer Form berührten.

Am Eröffnungstag entwickelte Pastor Ortega das Thema „Bewahre dein Ministerium“mit der Bibelstelle 1 Korinther 3:10 als Basis. In seinem Beitrag ermahnte der Minister Jesus die Anwesenden, die Bescheidenheit beizubehalten. In der gleichen Form erwähnte er, dass die Mitglieder der weltweiten Missionsbewegung die Heilslehre, die Lehre über das Werk des Herrn, leidenschaftlich verteidigen müssen, damit diese in den 5 Erd-

teilen verbreitet wird. Anschließend teilte Pastor Ortega am Anfang des 2. Tages die Botschaft des Wort Gottes mit der Nachricht „Die Handhabung der Profile“. Stunden später verkündete er im Abendgottesdienst die Frohe Botschaft Jesus mittels eines Themas, das er „Bauer und Umgestalter“ nannte. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte er die Rede „Die Grenzen des Menschen“ vor l

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DAS GEHEIMNIS DES GLÜCKS

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it zahlreiche Besuchern feierte Uruguay seine zehnte nationale Versammlung mit der Teilnahme von Delegationen aus verschiedenen Ländern der Region. Mit einem wunderschönen Gottesdienst, geprägt von der Freiheit Gott zu anzubeten, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung ihre zehnte nationale Versammlung in der Stadt Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Dieser Event fand vom 3. bis 6. November MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

2016 in den Anlagen des Vereines „Club Defensores de Maroñas“ und in der Festhalle „El Dorado“ statt. Diese Versammlung lief unter dem Motto “Das Geheimnis des Glücks“, womit neuen Leben erreicht werden sollten, und begann mit der Vorstellung der Delegationen und der einzelnen Kirchen Uguguays, Argentiniens, Perus, Kolumbiens und anderer Nachbarländer. Einer der ersten Prediger, der die frohe Botschaft verkündigte, war Pastor Gerardo Martínez, Aufsichtsbeauftragter von Chile und Missionsaufsichtsbeauftragter für Süd-

amerika. Seine Botschaft basierte auf dem Buch des Exodus 14:15 und trug den Titel: „ Stehe auf und schreite voran. Das Volk empfing dieses Wort der Verstärkung und Ermunterung mit großem Enthusiasmus, womit ein glorreicher Anfang der Versammlung geschaffen wurde. Der zweite Gottesdienst wurde am Freitagmorgen dem 4. November von Pastor Marcos Rau, dem nationalen Offiziellen Vertreter des Werkes in Peru, gehalten. Die Botschaft „Es ist Zeit zu marschieren, die Vorbereitung ist vorbei, es ist Zeit zum Agieren“, basierend aus Josua Kapitel 6. Später gab der Herr Worte


veranstaltung

Fotos: Gerard Porras

der Stärkung für das Uruguayische Volk mittels Pastor Humberto Henao, dem Internationalen Offiziellen Vertreter, und seiner Rede „Ein wenig mehr Einsatz“. Der vierte Gottesdienst wurde von den anwesenden Jugendlichen durchgeführt und war auch für diese bestimmt. Das Wort Gottes wurde vom offiziellen Vertreter von Peru, Pastor Bernardo Neyra, gepredigt, der unzählige Erfahrungen, die er mit Gott gehabt hatte, mit dem Publikum teilte. An diesem Abend wurde das Wort vor großem Publikum vom Pastor Ismael Parrado, dem Aufsichtsbeauftragter von Argentinien, gepredigt. Er teilte eine Warnungsbotschaft mit: „Wir wollen keine Christen mit doppelter Moral in unseren Kirchen“, Das Volk Gottes antwortete bescheiden vor dem Altar auf der Suche nach der Hilfe und Barmherzigkeit des Herrn. Am letzten Tag mit einem vollen Saal Betender, die das Wort Gottes hören wollten, entwickelten sich ein glorreicher Gottesdienst, in dem Pastor Humberto Henao über „Die Mission vom jeden einzelnen“ predigte. Es war ein Sieg des Werkes der WMB in Uruguay, die ihre Kräfte erneuerte, um weiter fortschreiten zu können l

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BEMÜHE DICH

UND SEI TAPFER M

it der Präsenz Italienischer Brüder feierte das Werk in der Schweiz seine siebte nationale Versammlung. In der Veranstaltung wurde der Nationale Vorstand des Landes gebildet. Das Werk der weltweiten Missionsbewegung in der Schweiz entwickelte seine siebte nationale Versammlung, in der sich das ganze Land vom 4. bis November 2016 mobilisierte und Richtung Route de Pres Bois, 1215 Meyrin bewegte. Der Titel des Events war: „Bemühe dich und sei Tapfer“ (Josua 1:9) Bei dieser Aktivität waren mehrere Pastoren aus Italien anwesend, wie zum Beispiel der Assistent des Aufsehers des B Blocks von Europa Pastor David Echalar, Pastor Leonel Cedeño aus Mailand, Galo Fiori aus Bergamo und unter den hiesigen der Schweiz Pastor Jimy Ramirez und Pastor Elvis Chávez. Alle verkündeten das Wort des Herrn. Folgenden Vortraghaltende nahmen ebenfalls teil: Pastor César Gonzales und seine Ehefrau Rafaela, Schwester Rebeca Yamberla, Schwester Elizabeth Vanegas sowie ihr Ehemann Pascuale und andere, die aus den Schweizer Städten Langenthal, Laussane und Ticino kamen.

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Zu dem christlichen Treffen kamen auch eine große Anzahl von Brüdern aus dem ganzen Land, um die 150 Seelen einschließlich der Diener des Herrn, die das Evangelium Jesus Christi verkündeten. Alle sangen zusammen Lobpreisungen und beteten den Schöpfer in einer Umgebung unvergänglicher Geistlichkeit an, die den ganzen Raum mit seiner Präsenz erfüllte. Während des Events wurde ein schönes Lob an Pastor Jimy Ramirez als Präsident des Vorstands der Schweiz, Schwester Mercedes Lechon als Schatzmeister und Pastor Elvis Chávez als Sekretär ausgesprochen. Somit wurde der Vorstand der nationalen offiziellen Vertreter gebildet. Für sie sprach Pastor David Echalar ein Gebet gemeinsam mit dem anwesenden Volk Gottes, damit der Herr ihre Arbeit leite. „Dem König der Könige sei die Glorie, das Ansehen und die Ehre, für seine ganze Unterstützung und Führung in jedem Moment, damit diese glorreiche Aktivität durchgeführt werden konnte, die ein großer Segen für viele Leben war. Wir danken Gott, weil es durch das Internet, unseren Schweizer Rundfunksender Ebenezer und unseren „Youtube“-Khanel übertragen wurde. Aus diesem Grund danken wir Gott: Halleluja!“, äußerte Pastor Jimy Ramirez. Anschließend bedankte er sich bei allen anwesenden Brüdern. Ganz besonders bedankte er sich bei Mercedes Lechón aus Basel sowie bei Benila Zephyr aus Boupin, den Gastgeberinnen dieser Veranstaltung l

Fotos: Gina Saavedra


veranstaltung

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IN CHRISTUS SIND WIR

MEHR ALS SIEGER

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ie Stadt „Terraza“ veranstaltete den geistigen Rückbesinnungszug der Pastoren des Blocks A der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien.

Eine zahlreiche Gruppe von Mitarbeitern und Pastoren des Blocks A der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien nahm an dem geisMISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

tigen Rückzug der Pastoren teil, der vom Werk des Herrn organisiert worden war. Dieser geistige Rückbesinnungszug fand in der Stadt „Terraza“ vom 10. bis zum 12. November statt. Die Versammlung diente dazu, das Wort Gottes zu hören und die vollständige Hingabe der spanischen christlichen Gemeinde an das Evangelium zu bestätigen. Am Eröffnungstag dem 10. November verkündete Pastor Carlos Medina, nationaler Aufseher der WMB von Spanien und vom Block B von Europa, das Evangelium. In seiner Rede „Wächter des Werkes“ drängte Pastor Medina die Arbeiter, die von Gott erteilten Aufgaben zu erfüllen. Nachher predigte bei der Eröffnung des 2. Tages Pastor Medina wieder das Evangelium mittels eines Vortrag mit dem Namen „Säulen eines erfolgreichen Ministeriums“. Auf die Hei-

ligen Schriften gestützt versicherte der Minister Jesus: „Pastor, Sie sind etwas Besonderes. Gott hat Ihnen ein Herz gegeben, um das Leiden der anderen aufzunehmen“ Stunden später am Abend war Pastor Salomón Ramírez der Bote der Verkündigungen von Christus. Basierend auf 1 Samuel 12:13, entwickelte Pastor Ramírez das Thema: „Gelegenheiten ausnutzen“, durch die er über die Wichtigkeit der Treue gegenüber dem Herrn

sprach. Außerdem ermunterte Pastor Ramírez die Pastoren des Werkes das Böse zu bekämpfen. Später wurde beim Abschluss der Veranstaltung eine Besprechung durchgeführt, in der die Führer der WMB von Spanien über den Wachstum des Evangeliums in der Iberischen Halbinsel sprachen. Außerdem wurde eine Konferenz über die christliche Kommunikationsmittel veranstaltet, die von dem Team „Avivamiento Producciones“ vorgetragen wurde l

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ES IST ZEIT, DASS GOTT

UNS BESUCHT

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er Herr besuchte El Salvador mittels seiner glorreichen nationalen Versammlung, die durch verschiedene Kommunikationsmedienl und soziale Netzwerke übertragen wurde. Bei diesem geistigen Fest waren die Mitglieder des Leitungausschusses Pastor Ruben Concepción, Pastor Margaro Figueroa und Pastor Álvaro Garavito neben weiteren Predigern zugegen. Außerdem kamen auch Delegationen aus Guatemala, Honduras, Nicaragua, den Vereinigten Staaten, Puerto Rico und Kolumbien. MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Fotos: Yaakob Parada Gomez


veranstaltung

Einer der ersten Mitteilungen wurde vom Pastor Álvaro Garavito angesprochen. Er sprach über „die Chance, die wir alle hier auf Erden haben“ (1 Timotheus); er betonte: „Wir alle müssen die Zeit unseres Besuches verstehen“, „Was haben Sie mit der Chance gemacht, die Ihnen Gott in den Hände gegeben hat? Und was mit dem Privileg, das er Ihnen gegeben hat?“ Ein anderes behandeltes Thema oblag der Verantwortung von Pastor Margaro Figueroa, der über das Thema „Wenn man die Zeit Gottes verpasst“ (Markus 3:24,27) sprach. In seiner Predigt betonte er das Wachstum der Kirche, die Bibelinstitute

und Versammlungshallen aufbauen kann, um mehr Seelen zu gewinnen und sogar in andere Ländern gehen. „Gott wird nicht darauf warten, dass derjenige, der die Zeit nicht ausnutzt, sich entscheidet. Er hat einen Plan festgelegt, und wenn jemand sich nicht entscheidet, wird er eine Ersatzperson für ihn suchen“ Am Samstagmorgen behandelte Pastor Elder Arnaldo Ramirez das Thema „Der Charakter im christlichen Leben“ (Josua 1:1-9) und machte klar, dass Mittelamerika durch eine Wüste durchschritten hatte, der Herr aber diese Region nie vergessen hatte, weil er alle seine Versprechungen zeitig hält:

„Gott hat uns zum Wachsen, zum Wohlstand gerufen, um die Städte zu erreichen… Es liegt an Ihnen, das Versprechen zu erreichen.“ Und um den Sonntagmorgen glorreich abzuschließen nahm Pastor Rubén Concepción wieder in der Predigt des Wort Gottes den Teil mit der Rede: „Habe keine Angst“ (Lukas 5:10) und stellte folgende Frage: Wozu wollen Sie vom Herrn besucht werden? Der Prediger versicherte, dass der Herr seinem Werk sowohl eine Herausforderung als auch ein Versprechen gegeben hatte: „Uns wurde gesagt: es werden große Sachen auf uns zukommen“ l

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TAUFEN IN MADAGASKAR D

as Werk des Herrn veranstaltete eine wichtige Zeremonie zur Konsolidierung des Glaubens in dem Inselland des indischen Ozeans. Die weltweite Missionsbewegung von Madagaskar feierte am 18. Oktober 2016 in der Region Sava eine bedeutungsvolle Taufzeremonie in der 3 Gläubige ihre Leben dem Herrn übergaben haben. Der Event, der ein Teil der nationalen Versammlung von WMB von Madagaskar war, wurde von Pastor Alberto Ortega, dem Missionaren Aufsichtsbeauftragten der WMB von Haiti, durchgeführt, der zuständig dafür war das Wort Gottes zu verkünden In Anwesenheit von zig Gläubigen brachte Pastor Ortega die neuen Mitglieder des Werkes Gottes dazu, in das Taufwasser zu sinken. In dieser Form festigt Madagaskar, die Inselnation im indischen Ozean im Südwesten des afrikanischen Kontinents, seine Verbindung zu Jesus Christus. Nach der Zeremonie hob Ortega, MiMISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

nister von Jesus Christus, hervor, dass die WMB von Madagaskar eine wachsende Zwegkirche ist, die mit dem Christentum engagierte Mitglieder hat. In der gleichen

Form versicherte Pastor Ortega, dass bald die Früchte der evangelisierenden Arbeit von der WMB in Madagaskar zu sehen sein werden l


Andere Veranstaltungen

HOLLAND Erste Bibelschule für die Ferien

In der ersten Bibelschule für die Ferien, die vom 28. bis 30 Juni 2016 in Almere, Holland, stattfand, nahmen Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren teil. Die Aktivität reichte von Geschichten und Liedern bis hin zu, handwerklichen Tätigkeiten und Spielen. Die Kinder lernten während dieser Tage über den Glauben und die Barmherzigkeit Gottes. „Gott hat uns das größte Geschenk gegeben, seinen Sohn(Barmherzigkeit). Um dieses schöne Geschenk zu bekommen müssen wir zuerst dem Vater danken. Dann laden wir Jesus ein, in unsere Herzen zu kommen. Jesus übernahm deinen Platz und deine Schulden und gab uns allen ein neues Leben(Glauben). Die Kinder bekamen ihre Kronen und sind jetzt sind Kinder Gottes. Wir danken Gott dafür, dass er den Kindern erlaubt, seine Liebe zu genießen“.

MEXICO Versammlung in Coatzacoalcos

Die Versammlung der WMB in Mexiko wurde am 18 Oktober 2016 in der Festhalle D´Cache in der Stadt Coatzacoalcos, Bundesland Veracruz, durchgeführt. Teilgenommen haben Pastor Álvaro Garavito, internationaler Offizieller Vertreter der WMB; Pastor Alejandro Roblero González, nationaler Aufsichtsbeauftragter; Pastor Adán Verdugo Gómez, Presbyter der V. Region und die Pastoren aus Chiapas, Tabasco, Puebla, México und Guatemala. Pastor Garavito trug seine Botschaft des Wort Gottes mit dem Thema „am Rande des Weges gefallen, ohne jemand, der mir helfen kann“ (Lukas 10:25-35). Die Seelen eilten auf den Ruf herbei und erkannten Jesus Christus als ihren einzigen Retter. Morgens trafen die Pastoren in der hiesigen Kirche zusammen, um Gott anzubeten. Am Nachmittag wurde ein Evangelisierungszug durch die Straßen Coatzacoalcos veranstaltet. Anschlieβend wurden evangelistische Lieder gesungen und Flyer verteilt. An dem Abend hielt Pastor Álvaro E. Garavito seine Rede: „Wir waren kein Volk“ (Johannes 1:11-14)in der er über den Verbliebenen spricht, der sich für Gott aufhebt. Die Macht des Erlösers zeigte sich, und die Seelen nahmen Christus an.

ÄQUATORIALGUINEA Versammlung von Ikunde

Eine glorreiche Versammlung in der Kirche der WMB von Ikunde in der Stadt Bata Äquatorial-Guinea, fand vom 16. bis 18. September 2016 statt deren Leitmotiv “Heile unser Land” war. Auf diesem geistigen Fest wurde die Macht Gottes über die Ministranten und über alle Teilnehmer ausgegossen. Am Freitag dem 16. September war Pastor Antonio Yombo der Vortraghaltende mit der Rede „Der Ankläger wird hinausgeworfen“ (Apokalypse 12:9-10) Am Samstag dem 17. September war Pastor Benjamin Engono in der Versammlung der Arbeiter der Verantwortliche für die Botschaft der Presbyter der Region mit dem Thema „das Pastorat ist etwas Ernstes“. Dann war abends Pastor José Antonio der Vortraghaltende mit seinem Beitrag „Die Kirche Christi säubern“ Zum Abschluss am Sonntag dem 18. predigte Pastor Cornelio Esono unter dem Titel „Gott entgegenstehen“. An diesem letzten Tag versammelten sich viele Leben um den Altar.

veranstaltung

CHILE Confraternidad regional en Osorno

n Gottes Rechtes machen“ war das Leitmotiv der regionalen Versammlung der Region Süd in der Stadt Osorno, Chile, vom 9. bis 10. September 2016. Der nationale Aufsichtsbeauftragten Gerardo Martínez und der Presbyter der Region, Pastor Abel Cabeza, nahmen teil. Die erste Rede wurde von Pastor Gerardo Martínez mit dem Thema „geistige Verstärkung“ (Jesaja 40) vorgetragen, in der er das Volk ermunterte, alles was das geistige Leben stört, zu vernichten. Am nächsten Samstagmorgen wurde die Aktivität mit einer Fürbitte für das Werk Gottes eröffnet, worauf auf den Vortrag des Wortes, mit der Mitteilung: „Gefahren, die auf den Gläubigen lauern“, vorbereitet wurde. Die Worte sprach Pastor Gerardo Martínez, der das Volk darauf aufmerksam machte, vorsichtig zu sein, um zwischen den verschiedenen entstandenen Lehren zu unterscheiden. Nachmittags wurde die letzte Botschaft verkündet. Pastor Abel Cabeza sprach über das Thema „Entferne dich nicht von der Versprechung, da es Entscheidungen gibt, die Auswirkungen haben (Ruth 1:15-17) Er stellte die Wichtigkeit vor, sich ruhig zu verhalten und auf Gott zu vertrauen.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

INTERNATIONALE AGENDA 2017 JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin)

LINA MARÍA TAUTIVA In den wenigen Monate, in denen ich die Illustrierte gelesen habe, war es eine lohnende Erfahrung und ein groβer Segen. Ich hatte somit viel geistige Nahrung und sehr interessante Daten über das Missionswerk erfahren. Ehre sei Gott! Aus Villavicencio, Kolumbien

CARMEN VÁSQUEZ Gott segne alle Brüder dieser wunderbaren Gruppe, die für die Ausgabe dieser schönen Illustrierte zuständig, die ein Segen für die Mitglieder der Kirche sowie auch für nicht bekehrte Menschen ist. Aus „El Carmen“, Bolivar, Kolumbien.

LUIS LOAYZA Ich danke Gott unaufhörlich für den schönen Segen und das Privileg, mich als einen Teil des Gotteswerkes zu benutzen. Ich wollte Ihnen sagen, dass ich immer die Illustrierte bekomme und diese so sehr aufbauende Lektüre der hier behandelten Themen genieße. Ich genieße auch die Bilder der unterschiedlichen bewundernswerten Aktivitäten, die an unterschiedlichen Orten gemacht werden. Aus Mayagüez, Puerto Rico.

JUAN PAULO MARTÍNEZ Ich habe die Mitteilungen der Illustrierten gelesen, und diese sind ein großer Segen für mich gewesen. Ich habe nach christlichen Illustrierten gesucht und diejenigen, die ich fand und gelesen habe, beunruhigten mich. Seitdem diese in meine Händen gekommen ist, haben sich viele Zweifel und Bedenken geklärt. Nochmals Vielen Dank. Aus Monterrey, Mexiko.

CARLOS ROMERO Geliebte Brüder, Gott segne euch auf ganz besondere Weise. Gebe Er euch weiterhin Weisheit und Gnade für euer Amt und der Illustrierten die evange-

MARIO ALBERTO SÁNCHEZ Es ist eine Ehre, mit Ihnen die weltweite Berichterstattung des Missionswerks durchzuführen. Deswegen ist alles, was von unserer Seite zu tun ist, unseren Erlöser als solchen anzuerkennen. Gott segne Sie. Aus Villahermosa, Mexiko.

lisierende Kraft, die für uns und für unsere Freunde ein Segen gewesen ist. Ihre Ausgabe mit Informationen über die Lehre hat viele Menschen dazu bewegt, in die Kirche zu gehen. Ich lade euch dazu ein, die Illustrierte an öffentlichen, gut besuchten Orten zu verschenken und diese Kommunikationsmittel zur Verfügung zu stellen. Investieren Sie in die Rettung der Seelen, Gott wird das belohnen, Gott segne eure geistige Unterstützung. Aus Cali Kolumbien.

DIEGO PIÑEROS Wenn eine neue Ausgabe der Illustrierte bei uns ankommt, freue ich mich sehr, weil Gott zu mir durch die biblische Lehren spricht. Die Zeugnisse berühren mich, die Bilder über den Fortschritt des Werkes inspirieren mich und, vor allem fühle ich dadurch eine Herausforderung, auch etwas für den Herrn zu machen. Machen Sie mit diesem schönen Projekt weiter, und gebe Gott Ihnen weiterhin Weisheit und Gnade. Aus Bogota, Kolumbien.

ANTONIO SOLIER Zeigen Sie weiterhin aktuelle Themen unter einem biblischen Blickwinkel. Ich gratuliere der Arbeitsgruppe und möge Gott Ihren Leben weiterhin beeinflussen. Gott segne Sie. Aus Lima, Peru.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


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Ich genieße die Sendung zusammen mit meiner Familie. Möge Gott euch segnen.

Eine Sendung mit viel Segen. Grüße an euch!

SONNTAGS 8:30Uhr / KOLUMBIEN

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

Januar 2017 / Impacto evangelisch

67


besteht darin, den wahren Gott zu kennen Pfarrer

MO. BIS SA. 13 Uhr / PERU

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

756_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Januar 2017 Sprache Deutsch

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