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Das Alumni-Magazin der Universität St. Gallen

# 3 / 2016


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Editorial

Inhalt

Industrie 4.0

Dossier

04 Ehemalige im Porträt: Valentin Vogt 06 Die Maschinen und die Moral 08 Neue Karrierewege in der Arbeitswelt 4.0

04 Wissen und Karriere

10 Startup: Mit «Spacebase» zum perfekten Meetingraum 14 Peter Voser: «Digitalisierung muss zur Chefsache werden»

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Netzwerk

24 Member Benefits: Antarktis-Expedition 2018 26 Women’s Chapter Flagship Event 28 Stadler Rail öffnete Türen für HSG Alumni Industrial Club 32 Studentische Vereine im Porträt

14 Rubriken

08 Presidents' Corner 12 next 13 lab 30 Publikationen

24

Impressum Das Alumni-Magazin der Universität St. Gallen (bis 1997: «St.Galler Hochschulnachrichten») ISSN 1422-5980, 14. Jahrgang, Nr. 3/2016 (Juni 2016) Auflage: 25500 Exemplare, erscheint alle 3 Monate Herausgeber: HSG Alumni Verlagsleitung: Stefano Alghisi Chefredaktion: Roger Tinner Projektleitung/Redaktion: alea iacta ag, St. Gallen Gestaltung: Schalter &Walter GmbH, St. Gallen Druck: Stämpfli AG, Bern

Beiträge: Stefano Alghisi, Nikola Bellofatto, Krenare Berisha, Fernando Carlen, Peter A. Fischer, Lisa Hofians, Martin Kolmar, Urs Landolf, Jan Marco Leimeister Gudrun Sander, Nadezhda Serova, Katja Tinner, Roger Tinner Redaktion: alma, alea iacta ag, Oberer Graben 12, CH-9001 St. Gallen, T +41 71 244 66 00, alma@alea-iacta.ch Anzeigen: print-ad kretz gmbh,Tramstrasse 11, Postfach, 8708 Männedorf, T +41 44 924 20 70, info@kretzgmbh.ch Adressänderungen: HSG Alumni, Dufourstrasse 50, CH-9000 St. Gallen, T +41 71 224 30 10, alumni@unisg.ch

Stichworte wie «Industrie 4.0», «Internet der Dinge» und «Digitalisierung» werdem (zu) oft als Schlagworte in Diskussionen und Publikationen eingesetzt – oft ohne Differenzierung und Antwort auf die Frage, worum es dabei wirklich geht. Höchste Zeit also, diesen Themen im «HSG Focus» und in der «alma» einen (gemeinsamen) Schwerpunkt zu widmen. Dabei kommen wie gewohnt HSGeigene Stimmen (diesmal Gudrun Vogt, Martin Kolmar und Marco Leimeister) zu Wort, dazu HSG-Alumni (diesmal Valentin Vogt, der als Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands eine wichtige Rolle in der öffentichen Diskussion solcher Themen einnimmt und am HSG Alumni-Forum auftritt). Schliesslich kommt auch Peter Voser zu Wort, Verwaltungsratspräsident von ABB, der dank seinem grossen Engagement als Präsident der «ISC-Stiftung» der HSG ebenfalls sehr nahe steht. Fast allen Autorinnen und Autoren sowie Gesprächspartnern gemeinsam ist, dass sie das Thema zwar differenziert betrachten und durchaus auch die Gefahren dieser Entwicklungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze sehen, dass sie aber von einer positiven Grundhaltung getragen sind, die in den Herausforderungen insbesondere auch die Chancen sieht.Valentin Vogt bringt es (vgl. Seiten 4 und 5) auf den Punkt, wenn er sagt: «Die Industrie 4.0 spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ziel muss es sein, mit gleich viel Beschäftigten den Output deutlich zu erhöhen und nicht Arbeitsplätze abzubauen.» Diese Haltung bedeutet zweierlei: Zum Einen ist die Technologie an sich nicht gut oder schlecht, sondern sie kann sinnvoll oder weniger sinnvoll eingesetzt werden. Um zum Zweiten: Wir als Unternehmerinnen und Unternehmer oder als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen können zu dieser Sinnhaftigkeit beitragen. Und das wohl eher und besser, wenn auch wir die genannte positive Grundhaltung übernehmen. Roger Tinner, Chefredaktor

Zum Titelbild: Industrie 4.0 (Bild Florian Brunner)

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Nachrichten

HSG modernisiert Webauftritt Vor kurzem ist die HSG mit einer überarbeiteten und modernisierten Webseite live gegangen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Optimierung der Webseiteninhalte für mobile Geräte und der Positionierung als «Denkplatz». Moderne Kacheln unterschiedlicher Grösse, Video- und Social-Media-Inhalte sowie grosse Themenbilder erwarten die Nutzer auf der neuen Homepage der Universität St. Gallen. Ressort-Kategorien von «Campus» über «Forschung», «Hintergrund», «Leute», «Meinungen» bis hin zu «Publikationen», «Veranstaltungen» und «Videos» bieten den Webseitenbesuchern Orientierung. Denkplatz-Ansatz Strategisch unterstützt das Redesign den in der Vision der HSG verankerten Ansatz, die Universität als Denkplatz zur Lösung aktueller Probleme von Wirtschaft und Gesellschaft zu positionieren. Der Netzwerk-Gedanke, der dem Relaunch zugrunde liegt und www.unisg. ch als «Wissensplattform» begreift, löst dieses Versprechen durch die Integration von internen und externen Kanälen, von dynamischen Feed-Inhalten und redaktionell gesetzten Themen ein. Während die Startseite als zentrale digitale Anlaufstelle der gesamten Universität fungiert, versammelt der «Newsroom» alle Meldungen und Medienmitteilungen des Ressorts Kommunikation. Responsive-Layout und optimierte Nutzerführung Ein besonderes Augenmerk des Projekts lag auf der Aktualisierung von Nutzerführung, Design und Webseiten-Technologie. Die Homepage erhielt im Zuge des Projekts zusammen mit den Unterseiten ein Redesign unter besonderer Berücksichtigung der Darstellung auf mobilen Geräten und der leichten Teilbarkeit aller Inhalte in den sozialen Medien. Der Webauftritt der HSG ist mit über 13 Millionen Seitenaufrufen und über 2.2 Millionen Webseitenbesuchern im Jahre 2015 der wichtigste Kommunikationskanal der Universität St. Gallen www.unisg.ch

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Ab Herbstsemester 2020

Neuer Master in Human­medizin An der Universität St. Gallen und am Kantonsspital St. Gallen sollen ab dem Herbstsemester 2020 40 Studierende ihre Masterausbildung in Humanmedizin absolvieren. Dieses neue Angebot basiert auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Universitäten St. Gallen und Zürich sowie dem Kantonsspital St.  Gallen, vorbehältlich der Zustimmung des Universitätsrates und des Regierungsrates Zürich. Mit dieser vorgesehenen Kooperation bewirbt sich der Kanton St. Gallen um eine Teilnahme an der Anschubfinanzierung des Bundes. Projekt «Medical Master St. Gallen» Die St.Galler Regierung setzt alles daran, unter Beteiligung des Kantonsspitals St. Gallen und der Universität St. Gallen neue Studienplätze in Humanmedizin in St. Gallen realisieren zu können. Sie hat darum 2015 das Projekt «Medical Master St. Gallen» lanciert. Seither laufen die Vorbereitungen für den Aufbau eines neuen Medizinstudienganges in St. Gallen auf Hochtouren. Am 3. Februar 2016 hat der Bundesrat einen einmaligen Betrag über 100 Millionen Franken für die Jahre 2017 bis 2020 gesprochen, der zur Anschubfinanzierung für zusätzliche Studienplätze für angehende Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz dienen soll. Gesuche konnten bis Ende April 2016 eingereicht werden. Bei einer Berücksichtigung des St.Galler Projekts dürfte der Kanton St. Gallen einen tiefen einstelligen Millionenbetrag erhalten.

Kooperationsvereinbarung Diese Möglichkeit, an der Anschubfinanzierung des Bundes partizipieren zu können, hat dem Projekt «Medical Master St. Gallen» Rückenwind gebracht und die Projektarbeiten beschleunigt. Dem jetzt vorliegenden Kooperationsprojekt sind intensive Verhandlungen mit der Universität Zürich vorausgegangen unter Teilnahme von Vertretern der Universität St. Gallen, des Kantonspitals St. Gallen und der Projektgruppe Medical Master St. Gallen. Aus diesen Verhandlungen resultierte eine Kooperationsvereinbarung mit Entwicklungsmöglichkeiten für St. Gallen. Mangel an inländischen Ärztinnen und Ärzten begegnen «Mit dem Aufbau eines gemeinsamen innovativen Masterstudienganges in Medizin will St. Gallen dem herrschenden und zunehmenden Mangel an inländischen Ärztinnen und Ärzten aktiv begegnen. Damit setzen wir einen Leuchtturm für die Ostschweiz», sagt Regierungsrätin Heidi Hanselmann. Das Kooperationsprojekt wurde fristgerecht bei der Schweizerischen Hochschulkonferenz SHK eingereicht. «Die St.Galler Regierung ist überzeugt, dass sie mit der ausgehandelten Kooperation die Vorgaben des Bundes erfüllt und dem eingereichten Projekt ein Beitrag aus der 100-Millionen-Franken-Anschubfinanzierung zugesprochen wird», sagt Regierungsrat Stefan Kölliker. Der Entscheid der SHK über die berücksichtigten Projekte wird Anfang 2017 erwartet.


Nachrichten

Josef Ackermann stiftet Lehrstuhl

Die VWL und die Problemlösung in der Praxis Die Antrittsvorlesung von Johannes Binswanger, der den neu geschaffenen Lehrstuhl «Business Economics and Public Policy» innehat, vereinte zu Ehren von dessen Stifter, HSGAlumnus Josef Ackermann, illustre Gäste aus Wissenschaft und Praxis. Dazu gab es auch einen Abschied von Franz Jaeger und ein Panelgespräch zum Thema «Vier Meilensteine für die Volkswirtschaftslehre der Zukunft». Roger Tinner Johannes Binswanger, der im letzten Jahr von der niederländischen Universität Tilburg her nach St. Gallen berufen wurde, positionierte in seiner Antrittsvorlesung als HSGProfessor die Volkswirtschaftslehre als ein «Navigationssystem»: Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik sitzen nämlich sinngemäss in ihren «Cockpits», müssen durch Probleme navigieren und an ein Ziel gelangen. In der Antrittsvorlesung ging Binswanger der Frage nach, wie sich die Volkswirtschaftslehre weiterentwickeln müsse, um dabei hilfreich zu sein. Dabei machte er drei Initiativen in den Bereichen Pädagogik, angewandte Forschung und Grundlagenforschung namhaft, mit denen sein Lehrstuhl dazu einen Beitrag leisten will. Josef Ackermann stiftet Lehrstuhl Bereits vor der Antrittsvorlesung trafen sich weit über 100 Gäste aus Wissenschaft, Behörden und Politik zu einer Veranstaltung, die zu Ehren von Lehrstuhl-Stifter Josef Ackermann, früherer Vorsitzender der Konzernleitung der Deutschen Bank AG, ausgerichtet wurde. Rektor Thomas Bieger und Winfried Ruigrok, Dean der Executive School, dankten Ackermann für diese grosszügige Geste, die den Höhepunkt einer lebenslangen, engen Beziehung zwischen dem einstigen HSG-Studenten und seiner «Alma Mater» markiere und für die Universität gleichzeitig Ehre und Verpflichtung bedeute. Beide Redner würdigten auch die Verdienste von Franz Jaeger, der mehrere Jahre

Johannes Binswanger.

über seine Emeritierung hinaus an der Executive School für die volkswirtschaftliche Ausbildung zuständig blieb und nun auch als begeisterter und begeisternder Dozent der ES-HSG zurücktrat. Beitrag der VWL zur Problemlösung Hochkarätig war auch das Panelgespräch zum «Tagesthema» besetzt: Unter der Leitung von Gerhard Schwarz (HSG-Alumnus, früherer NZZ-Wirtschaftschef und bis vor kurzem Direktor von Avenir Suisse), diskutierten Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, UBS-Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber, HSG-Volkswirtschaftsprofessor Christian Keuschnigg und Michael Stucky, COO von Wyss Zurich. Neben der differenzierten Sicht auf verschiedene Ausprägungen und Sichtweisen innerhalb der Volkswirtschaftslehre kam die Expertenrunde durchaus zum Schluss, dass die VWL oder jedenfalls verschiedene Exponent(inn)en dieses Fachs aufgrund ihrer Kompetenz eine noch aktivere Rolle zur Lösung von Praxisproblemen übernehmen dürften – auch wenn sich die Teilnehmenden einig waren, dass volkswirtschaftliche Modelle immer (nur) eine Abstraktion der Realität darstellen und nicht alle MarktReaktionen auf Entscheide vorwegnehmen und damit sozusagen verlässlich «prognostizieren» können.

Digital Natives: Ziele statt Hierarchien Unternehmen müssen Nachwuchstalente in ihrer Belegschaft stärker als bisher in Entscheidungsprozesse einbeziehen und mehr Entscheidungen delegieren. Das zeigt die Studie «Global Perspectives Barometer 2016: Voices of the Leaders of Tomorrow». Dazu befragten der GfK Verein und das St. Gallen Symposium rund 800 Nachwuchskräfte aus mehr als 70 Ländern. Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Führungskräfte von morgen sind als sogenannte Digital Natives gross geworden. Die wachsende Komplexität und Dynamik der Digitalisierung sind für sie Normalität. Sie fordern von der Führungsriege, ihr Entscheidungsverhalten radikal zu überdenken und sich bewusst zu entscheiden, anders zu entscheiden. Bisherige Erfahrungen aus der vordigitalen Welt müssen dazu überwunden werden. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich drei Kernthesen ableiten, wie sich künftige Führungskräfte Entscheidungsprozesse vorstellen. • These 1: Die grössten Risiken bergen dringend nötige Entscheidungen, die versäumt werden. Die wichtigsten Fehlerquellen liegen in der Entscheidungsvorbereitung. • These 2: Manager treffen falsche Entscheidungen, wenn sie sich in ihrer Komfortzone bewegen und nicht aktiv Widerspruch von ihren Mitarbeitern einfordern. • These 3: Beziehe deine Mitarbeitenden in Entscheidungen ein – oder die Besten werden gehen. Das «Global Perspectives Barometer» zeigt: Die Digital Natives fordern, dass Unternehmen die Art, wie sie Entscheidungen treffen, grundlegend verändern. Zur Frage nach dem «Wie» geben die Leaders of Tomorrow konkrete Ansätze: Sie wollen in einer informationsgetriebenen und dezentralen Organisation arbeiten, in der mit klar definierten Zielen und nicht durch Hierarchie geführt wird.

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Dossier Ehemalige im Porträt: Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

«Industrie 4.0 ist eine grosse Chance»

HSG-Alumnus Valentin Vogt ist Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, Präsident des Verwaltungsrats und Miteigentümer der Burckhardt Compression Holding AG in Winterthur. Ein Gespräch zu seinem Verhältnis zur HSG und zum Thema «Industrie 4.0». Wieso haben Sie für die Ausbildung die HSG ausgewählt? Die Wirtschaft hat mich schon nach der Matura fasziniert. Die HSG genoss auch damals – 1979 als ich mit dem Studium begann – einen ausgezeichneten Ruf. 1984 schloss ich das Studium mit der Vertiefungsrichtung Finanz- und Rechnungswesen als lic. oec. HSG ab und ging in die Praxis. Was ist Ihnen von der HSG besonders gut in Erinnerung geblieben? Was weniger? Wie beurteilen Sie in der Rückschau den Praxisbezug der HSG? Die HSG war zu meiner Zeit noch relativ klein. Das erste Semester haben ca. 450 Studenten begonnen, die alle in der Aula Platz fanden. Dadurch war der Kontakt zu den Professoren sehr eng, was ich sehr geschätzt habe. Genervt habe ich mich über «Pflicht-

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übungen», die wir als Studenten erledigen mussten. Vieles was ich an der HSG gelernt habe, konnte ich nach dem Studium anwenden. Das spricht für die Ausbildung an der HSG. Welche Erkenntnisse/Inhalte des Studiums konnten Sie besonders gut im beruflichen Alltag brauchen? Die strategischen und analytischen Ansätze, die mir an der HSG vermittelt wurden. Der juristische Rucksack, den ich als Betriebswirt mitbekommen habe, war für mich ebenfalls sehr hilfreich. Wie sind Sie zu Ihrer heutigen beruflichen Aufgabe gekommen? Professor Hans Siegwart kannte den CFO des Sulzer Konzerns und hat mich ermuntert mich bei Sulzer im Finanz- und Rechnungswesen zu bewerben. Seit 1985, nach dem Abschluss des Studiums, habe ich nur für Sulzer bzw. Tochtergesellschaften von Sulzer gearbeitet. 2002 als Mitglied der Konzernleitung von Sulzer hatte ich die Gelegenheit, Burckhardt Compression mittels eines MbO gemeinsam mit vier Kollegen zu erwerben und vier Jahre später einen IPO zu machen.

Was ist das Spannendste an Ihrer beruflichen Funktion? Seit 2011 bin ich nun Profi-Verwaltungsrat, nachdem ich vorher 25 Jahre operativ tätig war. Das Spannendste für mich ist die Möglichkeit, so in sehr verschiedene Firmen Ein-

Valentin Vogt ist seit Juli 2011 Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Er ist zudem seit April 2011 Präsident des Verwaltungsrats und Miteigentümer der Burckhardt Compression Holding AG in Winterthur. Von 2000 bis 2011 war er CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der Burckhardt Compression AG. Zuvor übte er im Sulzer-Konzern verschiedene Führungsfunktionen im In- und Ausland aus, zuletzt als Mitglied der Konzernleitung. Er studierte an der Universität St. Gallen mit Vertiefungsrichtung Finanz- und Rechnungswesen und schloss 1984 als lic. oec. HSG ab. Valentin Vogt wurde1960 geboren, wuchs in Rapperswil-Jona auf und wohnt heute im Zürcher Oberland. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.


Dossier

blick zu erhalten. Zudem habe ich das Privileg mit vielen interessanten Menschen zusammen arbeiten zu können. Neben Ihrer Tätigkeit in der Privatwirtschaft sind Sie seit 2011 Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Was für Ziele verfolgen Sie in diesem Amt? Wir leben in einem Land, in dem die Wirtschaft heute sehr gute Rahmenbedingungen vorfindet, um ausgezeichnete Leistungen zu erbringen. Diese Rahmenbedingungen verschlechtern sich aber laufend. Es ist deshalb wichtig, dass wir uns als Vertreter der Wirtschaft wieder vermehrt selbst in die politischen Entscheidungsprozesse einbringen. Gibt es Rezepte dafür, den Werkplatz Schweiz zu erhalten, oder ist zu akzeptieren (und allenfalls positiv zu werten), dass die Schweiz ein Land der Dienstleistungsunternehmen wird bzw. in weiten Teilen schon ist? Das Rezept kann in zwei Wörtern zusammengefasst werden: «gute Rahmenbedingungen» durch den Staat. Es ist dann Aufgabe der Unternehmer, in diesem Umfeld gute unternehmerische Leistungen – mit möglichst wenig staatlicher Intervention – zu erbringen. Die Schweiz hatte 1960 rund 1.3 Mio. Beschäftigte im verarbeitenden Sektor, heute sind das immer noch gut 1.1 Mio. Beschäftigte. Der Sektor hat sich also absolut gut gehalten. Der industrielle Sektor leistet mit 20% einen wichtigen Beitrag zum BIP und damit zum Wohlstand der Schweiz. Was verstehen Sie unter «Industrie 4.0» und was bedeutet diese Entwicklung für den Werkplatz Schweiz? Nach der Mechanisierung, der Massenproduktion und der Automatisierung durch den Computer folgt nun die vierte industrielle Revolution, die man auch Industrie 4.0 nennt. Gemeint ist damit die Vernetzung der Industrie von Mensch und Maschine unter Mithilfe der Informationstechnologie. Aus meiner Sicht ist die Industrie 4.0 eine grosse Chance für die Schweiz und nicht primär eine Gefahr. Was antworten Sie kritischen Persönlichkeiten, die von der Digitalisierung auch im Industriebereich vor allem den Abbau von Arbeitsplätzen erwarten? Die gefährlichsten Prognosen sind die, die die Vergangenheit in die Zukunft extrapo-

lieren. Die Schweizer Industrie muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, kontinuierlich effizienter werden. Die Industrie 4.0 spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ziel muss es sein, mit gleich viel Beschäftigten den Output deutlich zu erhöhen und nicht Arbeitsplätze abzubauen. Wie beantworten Sie selbst die Frage, die als Titel über dem diesjährigen, von Ihnen moderierten HSG Alumni Forum steht: Industrienation Schweiz 2026 – Renaissance oder Deindustrialisierung? Im Mittelpunkt des ganztägigen Programms steht die Frage wie sich die Unternehmen, der Staat und die anderen Stakeholder in Zukunft verhalten müssen, damit sich der Industriestandort Schweiz weiterhin behaupten und attraktive Arbeitsplätze anbieten kann. Ich freue mich auf einen inspirierenden Tag im Kreise der HSGAlumni.

Was kann eine Universität wie die HSG für einen Beitrag leisten, dass die Schweiz auch als Industrienation erhalten bleibt? Die HSG kann mithelfen, die Industrie mit dem wichtigsten Rohstoff – gut ausgebildeten Mitarbeitern – zu versorgen. Viele HSGAlumni arbeiten heute übrigens in Toppositionen bei grossen Schweizer Industrieunternehmen. Ich würde mich auch freuen, wenn, wie am diesjährigen Alumni Forum, die Herausforderungen der Industrie vermehrt an der HSG diskutiert würden. Wie ist Ihr heutiger Bezug zur HSG und zu HSG Alumni? Ich bin nicht nur mental immer noch stark mit der HSG verbunden. Als Altherr der Studentenverbindung A.V. Amicitia San Gallensis pflege ich über unsere Aktivitas den Kontakt zur heutigen Studentengeneration. Zudem wirke ich, wenn es die Zeit erlaubt, als Referent an den EMBA-Programmen der HSG mit. 

Interview: Roger Tinner

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Dossier

Die fundamentalen Herausforderungen der Digitalisierung

Die Maschinen und die Moral

Die fundamentalen Herausforderungen der Digitalisierung sind nicht nur technologisch, sondern auch ethisch. Martin Kolmar In dem Masse, in dem sich unsere Gesellschaften weiter digitalisieren, stellt sich die ethische Frage, welche Informationen erhoben werden sollten, wer, was, wann, mit ihnen tun darf und wie man ihre Richtigkeit garantiert. Ein Verständnis der moralischen Prinzipien, mit denen wir Informationstechnologien bewerten, ist zentral für die Frage ihres Designs und ihrer Nutzung. In der heutigen Situation werden diese Fragen weitgehend von den Unternehmen beantwortet, die Informationstechnologien entwickeln und vermarkten. Daher muss geklärt werden, inwieweit unternehmerisches und gesellschaftliches Interesse zusammenfallen. Derzeit haben wir grosses Vertrauen in die Algorithmen, mit denen Informationen gesammelt, gefiltert und inter-

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pretiert werden. Diese Algorithmen sind der Kern des Geschäftsmodells, das Coca-ColaRezept der Informationsindustrie gewissermassen, so dass Unternehmen ein berechtigtes Schutzinteresse haben. Dagegen steht das Interesse der Öffentlichkeit sicherzustellen, dass dieses Rezept ihnen nicht nur nicht schadet, sondern gar nützt. Wie Algorithmen unsere Wahrnehmung prägen... Maschinen nehmen uns in immer mehr Lebensbereichen Entscheidungen ab und bewerten Situationen auf Basis bestimmter Informationen und handeln danach. Hier sind zwei Beispiele zur Illustration. Mit der Entwicklung autonomer Mobilität stellt sich die Frage, wie autonome Fahrzeuge Konflikte lösen. Kollidiert bei einem unvermeidbaren Unfall das Fahrzeug mit dem Kind oder der Gruppe von Rentnern? Die Technologie entscheidet nicht einfach so, sondern wir sind es, die durch die Gestaltung der Algorithmen moralische Fragen regeln.

Experimente zeigen, dass unsere Wirklichkeitswahrnehmung stark von der Sortierung von Ergebnissen bei z.B. Google abhängt, so dass solche Unternehmen über die Macht verfügen, den Ausgang ganzer Wahlen zu beeinflussen (ein Experiment hierzu wurde in Indien durchgeführt, und Facebook hat in einem Experiment zur Affektbeeinflussung nachgewiesen, dass man durch Manipulation des emotionalen Gehalts von Botschaften Einfluss nehmen kann). Die Eigenschaften des Sortieralgorithmus sind daher ethisch zu beurteilen. Dies zeigt, dass Technologien Entscheidungen treffen, die ethische Relevanz besitzen. Daher kann man es nicht allein den Softwaredesignern überlassen, auf welchen moralischen Prinzipien die digitale Welt basieren soll. Wir haben es mit einer Verschiebung von moralischen Problemen zu tun, die früher situativ gelöst wurden (wenn es z.B. zum Unfall kam), hin zu Problemen, die bereits im Vorfeld durch eine in Software umsetzbare moralische Regel gelöst werden müssen.


Dossier

...und Apps uns konditionieren Die gesuchtesten Absolvierenden guter Universitäten haben oft Softwarearchitektur oder Angewandte Psychologie studiert. Wissen über die menschliche Psychologie und Regeln menschlichen Verhaltens sind in der App-Gestaltung wichtig, weil man damit Verlangen und Überzeugungen gestalten kann. Die bewussten und unbewussten Lern- und Belohnungsmechanismen des Gehirns werden der Nutzung von Apps dienstbar gemacht. Das menschliche Gehirn kann nicht nichthabitualisieren, so dass jede Nutzung von Technologie bestimmte Gewohnheiten erzeugt, die durch eine Verknüpfung mit Emotionen den Nutzer an die Technologie bis zu einem gewissen Grad bindet. Das Wissen über die Mechanismen, wie das Gehirn Verhalten und Wahrnehmung habitualisiert, führt dazu, unsere Interaktionen aus einer bestimmten ethischen Perspektive zu sehen: ein wichtiger Teil unseres Erlebens ist Produkt unserer Erfahrungen, die sich gewissermassen in unseren Gehirnen «verkörpern». Damit stellt sich die Frage nach der Bewertung solcher Habitualisierungspraktiken. Beim App-Design haben wir es mit einer Situation zu tun, in der Softwareentwickler das Wissen um diese Mechanismen nutzen, um bestimmte ökonomische Ziele zu verfolgen. Hebelt sich hier Eigeninteresse in Gemeinwohl?

Eine erfolgreiche App etabliert eine Gewohnheit, indem sie einen sogenannten Habit-Cycle schafft, der über die Zeit ein emotionales Reaktionsmuster im Gehirn der Nutzer verankert. Ziel ist u.a., die Verweildauer der Nutzer auf der App zu maximieren um damit Umsatz und Gewinn zu erzielen. Snapchat etwa nutzt das Gefühl, etwas zu verpassen, da die dort geposteten Fotos nach einer Weile nicht mehr sichtbar sind. Man spricht auch von HabitForming-Technologies, und der Preis, den die Nutzer zahlen, besteht in der knappen Ressource Willensstärke, mit der sie gegen ihre eigenen Gewohnheiten angehen müssen. Hier das Ergebnis: Eine britische Studie hat ergeben, dass 75 Prozent der 18- bis 24-Jährigen ihr Smartphone unmittelbar beim Aufwachen zum ersten und danach noch 220 mal am Tag checken, im Durchschnitt alle 4,3 Minuten. Gibt es hier ein ethisches Problem? Wenn wir daran glauben, dass unsere Handlungen unsere wahren Interessen offenbaren, wohl eher nicht, und dann würden wir den einzelnen Nutzer auch in die Verantwortung für sein Verhalten nehmen. Aber das ist ein ungleicher Kampf zwischen individueller Willenskontrolle und einer Technologie, die explizit dafür entwickelt wurde, unseren Willen zu umgehen und unser Verlangen zu habitualisieren. Wir wissen, dass ein Teil der Zeit, die wir im Internet verbringen, unproduktiv und unbefriedigend ist und können es doch nicht ohne weiteres ändern.

Genügend «Informationshygiene»? Aus der Perspektive zukünftiger Generationen hat jedes Zeitalter Verhaltensweisen, die im Rückblick fragwürdig und roh erscheinen. Körperhygiene erscheint uns heute als selbstverständlich, um bestimmte Krankheiten einzudämmen. Und doch wurde z.B. der ungarische Arzt Ignaz Philipp Semmelweis von seinen Kollegen verlacht, als er das häufige Auftreten von Kindbettfieber auf mangelnde Hygiene zurückführte. Es ist nicht unplausibel, dass nachfolgende Generationen auf unser Zeitalter zurückschauen werden und sich kopfschüttelnd die Frage stellen, warum wir nur so wenig «Informationshygiene» betrieben haben, warum wir uns nicht darum gekümmert haben, wie sich unsere Weltbilder, unser Verhalten und unser emotionales Erleben auf eine Weise gebildet haben, die uns nicht immer gut tun. Die fundamentalen Herausforderungen der Digitalisierung sind nicht nur technologisch, sondern auch ethisch.

Martin Kolmar ist Ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre, mit Schwerpunkt der angewandten Mikroökonomik, an der Universität St. Gallen.

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President’s Corner

Dossier

Neue Karrierewege in der Arbeitswelt 4.0

Liebe Alumnae, liebe Alumni Als Alumni-Präsident beschäftigt mich die Frage, ob wir HSG'ler mit unserer Ausbildung auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 vorbereitet sind. Der integrative Ansatz der HSG, der Wissen in Betriebsund Volkswirtschaftslehre, in Recht und in Sozialwissenschaften vermittelt, sowie der starke Bezug zur Praxis geben uns HSG'lern das nötige Rüstzeug, um agil auf sich rasch ändernde Verhältnisse zu reagieren. Die HSG arbeitet mit Hochdruck daran, sowohl Lehrinhalte (verstärkte Bedeutung von Programmierkenntnissen und Wirtschaftsinformatik) wie auch Lehrformen («flipped learning») anzupassen, um der zunehmenden Relevanz der Technologie und der sozialen Medien für die Ausbildung Rechnung zu tragen. Auch in Zukunft werden jedoch persönliche Lernerfahrungen und das Arbeiten in Teams entscheidend sein, die durch die Digitalisierung auch unterstützt werden können. Zur Industrie 4.0 gehört nämlich die Fähigkeit, mit dezentralen unternehmerischen Systemen umgehen zu können; nach Rektor Thomas Bieger eine wichtige Kompetenz zukünftiger Manager. Dazu braucht es Führung über Vertrauen und über Teams, wie sie an der HSG gelehrt und gelernt wird. Für uns Alumnae und Alumni gilt es, sich durch lebenslanges Lernen und stetiges Weiterbilden a jour zu halten, z.B. mit den vielseitigen Angebote der Executive School der HSG. Und natürlich können wir im starken HSG Alumni Netzwerk regelmässig die neuesten Entwicklungen mitverfolgen. Auch wir als Organisation werden technologisch aufrüsten wollen, um neben dem persönlichen auch den digitalen Austausch unter den Alumni zu fördern. Herzlichst, Euer

Urs Landolf, Präsident HSG Alumni

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Zwischen Arbeit, Haushalt, Partnerschaft und Familie: die Teilzeit-Strafe.

Noch immer sind die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in der Schweiz beschränkt. Hauptgrund ist die sogenannte Teilzeit-Strafe: Die Reduktion des Arbeitspensums auf 80 oder 90 Prozent kann die Karriere bremsen. Wie verändert die Vierte Industrielle Revolution die Arbeitswelt? Gudrun Sander Die Vierte Industrielle Revolution hat bereits begonnen, auch wenn sie noch in den Kinderschuhen steckt. Digitalisierung, das Internet of Things, cyber-physische Systeme und Cloud Computing sind Schlagworte, die sie kennzeichnen. Reale und virtuelle Welt sollen immer mehr zusammenwachsen. Einiges davon klingt noch sehr utopisch: Der Kühlschrank, der automatisch fehlende Lebensmittel bestellt oder die Heizung, die mit dem Servicetechniker signalisiert, dass bald eine Wartung ansteht, Zahnbürsten, die das Putzverhalten optimieren und die Daten an die Zahnärztin des Vertrauens übermitteln, sind nur einige Beispiele für diese (Noch?-)Utopie. Manches davon ist uns schon näher: Manche Autoversicherungen stützen sich bei der Berechnung ihrer Tarife vermehrt auf Daten, die ein vernetztes Fahrzeug übermittelt. Beispielsweise zeichnet ein Recorder verschiedene Parameter des Fahrverhaltens wie Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kilometerleistung auf. Je sicherer die Fahrweise eines Lenkers, desto höher fällt der Rabatt aus. Auch Cloud Computing ist etwas, das viele von uns bereits privat oder beruflich nutzen.

Wer gewinnt? Wer verliert? Aber wie verändert sich die Arbeitswelt durch die Vierte Industrielle Revolution? Welche Auswirkungen hat sie auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Sehr wahrscheinlich ist, dass der Anteil an manuellen Tätigkeiten und Routinearbeiten sinken wird, weil er von Maschinen, Robotern oder intelligenter Software übernommen wird. McKinsey hat für die USA berechnet, dass 45 Prozent aller beruflichen Tätigkeiten automatisiert werden können. Das betrifft nicht nur die Arbeit in Fabriken. Auch die Arbeit von Finanzmanagerinnen, Anwälten oder Ärztinnen ist betroffen. So könnten Computer Standard-Krankheiten anhand von Messwerten künftig schneller diagnostizieren als Ärzte. Gewinner der Vierten Industriellen Revolution wird es vor allem in den Bereichen Computertechnologien, Ingenieurwesen, Information, Kommunikation und Professional Services geben, wie eine aktuelle WEF-Studie zeigt. Personalverantwortliche rechnen damit, dass Frauen unter den Veränderungen mehr zu leiden haben werden, da sie in den technologischen Berufen immer noch schwächer vertreten sind. Gleichzeitig sind sie in stark negativ betroffenen Bereichen wie dem Gesundheitssektor überdurchschnittlich oft vertreten. Frauen könnten aber auch als Gewinnerinnen aus der Entwicklung hervorgehen. Digitalisierung und Cloud Computing erlauben es an einem beliebigen Ort und zu einer beliebigen Zeit zu arbeiten. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco) schätzt,


Dossier

dass in Deutschland bis zu zwei Drittel der Büroplätze bis 2025 wegfallen und durch Heimarbeit ersetzt werden könnten. Ähnliches gilt wohl auch für die Schweiz. Sechs von zehn Frauen, die aktuell keine Anstellung haben, geben in einer Studie von accenture («Getting To Equal – How Digital is Helping Close the Gender Gap at Work») an, dass Telearbeit und flexible Arbeitszeiten ihnen helfen würden, Arbeit zu finden. Insgesamt rechnen Expertinnen und Experten damit, dass die neuen Arbeitsbedingungen dazu beitragen, Beruf, Privatleben und Weiterbildung besser vereinbaren zu können – und zwar bei Frauen und bei Männern. Denn wann und wo gearbeitet wird, wird immer unwichtiger. Mobilität ist out. Gefragt ist Vernetzung. Dafür wird für spezifische Projekte stärker auf externe Beraterinnen und Vertragspartner zurückgegriffen werden. Karrierekiller Teilzeit-Arbeit Die Zahl der Vollzeitangestellten wird dramatisch sinken. Die Arbeitsmöglichkeiten werden sich noch viel stärker flexibilisieren. Die heute in einer Welt von Normalarbeitszeit weit verbreitete Teilzeit-Strafe, die vor allem Frauen

aufgrund der immer noch traditionellen Rollenteilung trifft, wird also zwangsläufig verschwinden. Tatsächliche Karrierekiller sind nämlich weder Geschlecht noch Mutterschaftsurlaub oder flexible Arbeitszeiten, sondern ob Vollzeit oder Teilzeit gearbeitet wird. Das zeigt unsere aktuelle Studie.¹ Die zeitliche und örtliche Flexibilität wird auch die Unternehmenskulturen verändern. Die Ergebnisorientierung wird die heute noch weit verbreitete Präsenzorientierung ablösen. Wichtig ist nicht mehr, wo gearbeitet wird (zu Hause, im Büro, im Zug) oder wann gearbeitet wird (nine to five oder eben gerade das nicht), sondern die Resultate. Die grössere Flexibilisierung kann auch dem gesellschaftlichen Wertewandel entgegenkommen. Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit mit Kindererziehung und Pflegezeiten wird für viele Beschäftigte immer wichtiger. Bei lebensphasengerechtem Arbeiten von Frauen und Männern kann auf solche Bedürfnisse Rücksicht genommen werden. Wichtig ist, dass Care-Arbeit nicht mehr nur an den Frauen hängen bleibt, sondern sich beide Geschlechter gleichermassen daran beteiligen.

Trotzdem ist eine gewisse Wachsamkeit angesagt: Heisst flexible Arbeit ständig verfügbar sein zu müssen und verwischen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit dann völlig? Entstehen dadurch vermehrt prekäre Arbeitsverhältnisse? Wie wirkt sich die stärkere Digitalisierung und Virtualisierung der Lebenswelt auf den Menschen aus? Und wie verändern sich dabei die geschlechtsspezifischen Rollen? Wir blicken gespannt in die Zukunft.

Prof. Dr. Gudrun Sander ist Titularprofessorin für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Diversity Managements, Direktorin des Competence Centre for Diversity and Inclusion an der FIM-HSG sowie Direktorin an der Executive School ES-HSG. ¹«The penalty of part-time work», Studie durchgeführt vom Competence Centre for Diversity and Inclusion an der Forschungsstelle für Internationales Management im Auftrag von Advance, Mai 2016. Siehe www.fim.unisg.ch/ccdi

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Wissen & Karriere

Mit «Spacebase» zum perfekten Meetingraum

Die Spacebase-Experten Jan Hoffmann-Keining (l.) und Julian Host.

So einfach wie Online-Shopping funktioniert jetzt auch die Buchung von Meetingräumen. Mit «Spacebase» wurde eine Buchungsplattform geschaffen, bei der man in nur wenigen Schritten aussergewöhnliche Meetingräume in der ganzen Welt reservieren kann. Die Gründer Jan Hoffmann-Keining und Julian Jost wollen einzigartige Räume mit professionellem Service verbinden und setzen dabei keine (Landes-)Grenzen. Katja Tinner Jede/r verbringt viele Stunden in Meetings oder organisiert selbst Konferenzen. Um kreativ zu sein und über sich hinauszuwachsen, müssen alte Verhaltensmuster aufgebrochen und neue geschaffen werden.

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Für die entsprechende Inspiration muss man gar nicht so weit suchen – denn die Umgebung selbst kann bereits zu aussergewöhnlichen Ideen führen. Hier setzt die Idee von «Spacebase» an: Sie will aussergewöhnliche Räume für kreative Workshops und Meetings möglichst einfach zugänglich machen. Kreativität braucht ein passendes Umfeld Jan Hoffmann-Keining, einer der Gründer von Spacebase, hat sich während seiner Arbeit am Institut of Retail Management an der HSG für seinen Master an der Universität St. Gallen entschieden. Zu seinem Entscheid haben besonders auch die Stadt und die Berge beigetragen. «In sehr guter Erinnerung sind mir die Berge, die Kunstsammlung der HSG und das Kontextstudium ge-

blieben», schwärmt Hoffmann-Keining. Die Selbstständigkeit war bereits beim Bachelor-Studium in Deutschland ein grosser Traum von ihm. Diesen konnte er sich jetzt erfüllen – nicht zuletzt, weil er seine an der HSG erlernten Kenntnisse in analytischen Fähigkeiten gezielt einsetzen konnte. Die Idee für Spacebase entstand – wie könnte es anders sein – während der Organisation eines Meetings: Hoffmann-Keining war auf der Suche nach ausgefallenen Räumlichkeiten, die für mehr Kreativität in Workshops und Meetings dienen sollten. Gleichzeitig hatte er aber eigentlich keine Zeit für die Suche. Um den hohen Zeitaufwand zu minimieren und kreativen Köpfen einen geeigneten Raum zu bieten, entwickelte er – zusammen mit seinem Kollegen Julian Jost – die Plattform Spacebase.


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Raus aus dem Alltag, rein in die Einzigartigkeit Spacebase ist eine Buchungsplattform, die ausserordentliche Meeting- und Workshop­ räume schnell buchbar macht. Ganz nach dem «Sharing Economy»-Prinzip können Unternehmen hier mit einem einfachen Online-Ablauf ihre gewünschten Räume mieten. «Finde den perfekten Raum, wähle deine Extras aus und buche dann direkt online», erklärt Hoffmann-Keining den 3-Schritte-Prozess. Sobald also ein geeigneter Meetingraum – übrigens in bereits über 10 Ländern verteilt – gefunden ist, können Extras wie Beamer, Flipchart und Verpflegung ausgewählt werden. Danach erhält man eine Übersicht über die Kosten und kann die Buchung auch gleich abschliessen. An Kreativität mangelt es auch dem Spacebase-Team nicht: «Wenn jemand keinen passenden Raum findet, kann er uns gerne kontaktieren – dann finden wir eine Lösung bzw. einen neuen, spannenden Raum.», sagt Hoffmann-Keining. Das Team stellt zudem sicher, dass die Räume trotz ihrer Einzigartigkeit für professionelle Meetings geeignet sind, indem sie die Räume

vorher selbst besuchen. Mit Spacebase sollen Unternehmen über den Tellerrand hinausschauen und somit nicht nur «outside of the box» denken, sondern es auch wirklich tun. Denn, so die Gründer: «Unproduktive und zeitaufwendige Meetings bremsen nicht nur die Firma, sondern auch die Mitarbeitenden. Mit aussergewöhnlichen Räumen können Besprechungen aufgefrischt und spannend gestaltet werden.» Hier sei Mut zum «besonders sein» gefragt. Fairer Wettkampf und grosse Ziele Insgesamt vier Abteilungen (Marketing, Operations, Product und Scouting) beschäftigen zwölf Mitarbeitende im Berliner Büro. Im «Sortiment» sind bereits 2000 Räume, die rund um die Welt verteilt sind. Um mit der Online-Geschwindigkeit mithalten zu können, wird momentan jeder Euro Umsatz gleich wieder investiert. Zusätzlich hat das Start-up in Stephan Ekbergh einen engagierten Investor gefunden, der Spacebase ein noch schnelleres Wachstum ermöglicht. Auf dem Weg zum Erfolg gibt/gab es immer wieder neue Herausforderungen: «Anfangs habe ich LinkedIn völlig unterschätzt»,

blickt Hoffmann-Keining zurück. «Es ist überraschend, wie viele interessante Personen sich dort finden und was sich daraus entwickeln kann.» Im Gegensatz dazu seien Google Adwords von ihm viel zu hoch eingestuft worden – einfache und schnelle Gewinne seinen hier kaum zu erzielen. «Die zäheste Aufgabe war es, eine GmbH zu gründen, ein Konto zu eröffnen (das dauerte zwei Monate!) und die rechtliche Seite des Geschäfts prüfen zu lassen», so Hoffmann-Keining. Dafür sind die Jungunternehmer aber gut vernetzt mit der Konkurrenz: «In dieser Branche herrscht ein sportlicher Wettkampf, bei dem sich alle mit gegenseitigem Respekt begegnen.» Was die GmbH von Jan Hoffmann-Keining und Julian Host erreichen will, ist klar: Der neue Begriff für «einen Meetingraum buchen» soll zukünftig aus aller Munde kommen – «To spacebase a meeting». www.spacebase.com

KMU UND PERSPEKTIVENWECHSEL – MITTENDRIN UND TROTZDEM DRAUSSEN © Thomas Koy

Online-Anmeldung unter www.kmu-tag.ch

Urs Fueglistaller

Martin Kolmar

Thomas Binggeli

Wilhelm Schmid

Bea Knecht

Luciano Marinello

28 / OKTOBER 2016 SCHWEIZER KMU-TAG ST GALLEN

Anitra Eggler

Christa Rigozzi

Patronat: Schweizerischer Gewerbeverband / economiesuisse / IHK St.Gallen-Appenzell / Kantonaler Gewerbeverband St.Gallen (KGV) Veranstalter

Hauptsponsoren

Kommunikationspartnerin

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next Teddy Amberg B.A. HSG ’04 und M.A. HSG ’06

Widmer verfügt über reiche Erfahrung im Gesundheitswesen: Er war Vorsitzender der Geschäftsleitung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel, CEO der Sonnenhof AG in Bern und Leiter der Gesundheitsversorgung des Kantons Basel-Stadt. Seit Anfang 2012 ist er Präsident des Verwaltungsrats der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und übt eine selbstständige Beratungsund Managementtätigkeit aus.

Jörg Aebischer

Ende Januar 2016 pensioniert wurde. Thomas Lenzhofer studierte auf dem zweiten Bildungsweg an der HSG und begann seine Laufbahn zunächst als Lehrer für Wirtschaft und Recht an verschiedenen Berufsfachschulen und an der Kantonsschule Enge Zürich. Danach war er als Projektleiter und Lehrbeauftragter am IWP der HSG und zuletzt an der School of Management and Law der ZHAW als stellvertretender Abteilungsleiter der Bachelorstudiengänge und Dozent tätig. Zudem ist er Schulkommissionsmitglied der Kantonsschule Hottingen in Zürich.

EMBE-HSG ’01

Grégoire Mangeat & Fabien Aepli Teddy Amberg hat sich per 1. Februar 2016 bei CreditGate24 beteiligt, wo er als Partner für den Bereich Business Development verantwortlich ist. Das Fintech-Unternehmen CreditGate24 bringt Kreditnehmer direkt mit privaten und institutionellen Anlegern zusammen. Zuvor arbeitete Amberg während acht Jahren bei der auf Privatmarktanlagen spezialisierten Partners Group AG, zuletzt im Management der globalen Marketing- und Vertriebseinheit als Senior Vice President, und absolvierte ein Doktoratsstudium an der Universität Zürich. Das Buch zu seiner Dissertation zum Thema Management-Anreizsysteme in der Private-EquityIndustrie erscheint im Sommer 2016.

Konrad Widmer

Executive M.B.L.-HSG '03 & '07

Der Bundesrat hat die Mitglieder der 15-köpfigen ausserparlamentarischen eidgenössischen Berufsbildungskommission für die Amtsperiode 2016 – 2019 gewählt. Mit Jörg Aebischer, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz und Alumnus des Executive MBA in Business Engineering, wird erstmals ein Vertreter des Berufsfelds der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) gewählt. Damit sind die Interessen des für die Schweiz bedeutenden und immer grösser werdenden Berufsfelds in diesem wichtigen Steuerungsorgan der Berufsbildung auf Bundesebene erstmals direkt vertreten.

Exec. MBA HSG ’07

Thomas Lenzhofer lic. oec. HSG ’98, dipl. Hdl. HSG ’99 und Dr. oec. HSG ’06

Konrad Widmer wurde per 1. März 2016 zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates des Kantonsspitals Aarau und des Spitals Zofingen gewählt. Er bleibt weiterhin Präsident des Verwaltungsrates der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. Der neue Verwaltungsratspräsident ist 54-jährig, Mediziner und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Global Executive MBA.

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Thomas Lenzhofer wurde zum Generalsekretär des Sozialversicherungsgerichtes des Kantons Zürich gewählt. Er tritt die Nachfolge von Dr. Robert Schnetzer an, der auf

Die beiden Alumni der HSG Grégoire Mangeat und Fabien Aepli haben die neue Anwaltskanzlei Mangeat Attorneys at Law LLC mit Sitz in Genf gegründet. Die Kanzlei beschäftigt zurzeit 12 Mitarbeiter und hat den Ehrgeiz, eine dynamische Alternative zu den internationalen lawfirms in folgenden Bereichen anzubieten: Banking & Financial Services, Corporate & Commercial, Dispute Resolution, Employment, Fraud & Financial Crime, Real Estate und Restructuring. Grégoire Mangeat, der zudem zum neuen Präsidenten des Genfer Anwaltsverbandes (Bâtonnier de l’Ordre des avocats de Genève) gewählt wurde, ist Spezialist in Dispute Resolution und Fraud & Financial Crime. Fabien Aepli fokussiert sich auf Banking & Financial Services und Corporate & Commercial.

Hast du eine neue Stelle, ein neues Amt oder eine neue Aufgabe übernommen? Melde uns deinen Sesselwechsel an alumni@unisg.ch.


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Crowdsourcing for Innovation: Warum engagieren sich Kunden unentgeltlich in VirtuellenIdeen-Communities von Unternehmen? Dr. Ulrich Bretschneider und Prof. Dr. Jan Marco Leimeister Insbesondere grosse Unternehmen wie Swisscom oder BMW betreiben Virtuelle-IdeenCommunities, um auf diesen virtuellen Plattformen Kunden zur Entwicklung von Ideen für zukünftige Produkte oder zur Verbesserung bestehender Produkte zu entwickeln. Kunden verfügen auf Grund ihrer Produkterfahrung und ihrem Produktwissen, welches sie durch die Nutzung oder Anwendung eines Produktes gewinnen, in der Regel über ein hohes Innovationspotenzial. Unternehmen ziehen einen Nutzen aus diesem so genannten Crowdsourcing for Innovation, indem sie geeignete Ideen für die Innovationsentwicklung aufgreifen. In ihrer Studie untersuchen Dr. Bretschneider und Prof. Leimeister vom Competence Center Crowdsourcing des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, warum Kunden sich in diesen Virtuellen-Ideen-Communities unentgeltlich engagieren. In der Studie wurden über 230 Kunden der SAP AG, die in der SAP-eigenen Ideen-Community «SAPiens» aktiv sind, zu ihren persönlichen Teilnahmemotiven befragt. Es stellte sich heraus, dass Kunden beispielsweise durch ihre Ideen ein Kompetenzsignal an SAP aussenden wollen, um sich beispielsweise für eine Anstellung bei SAP interessant zu machen. Darüber hinaus engagieren sich Kunden in Ideen-Communities, um Lob und Anerkennung von Dritten für ihre Ideen zu bekommen. Kontakt: ulrich.bretschneider@unisg.ch janmarco.leimeister@unisg.ch

Beschaffung von Rechtsdienstleistungen und Management externer Anwälte Bruno Mascello Unternehmen benötigen immer mehr rechtliche Dienstleistungen. Sie erstellen sie entweder selber mit eigenen Rechtsabteilungen oder kaufen sie bei Dritten ein. Der Rechts-

markt ist vor allem seit der Finanzkrise auf grosser Breite im Umbruch: Kunden kaufen professioneller ein, neu bieten sich alternative Dienstleister an und Geschäftsmodelle traditioneller Anwaltskanzleien müssen überdacht werden. Bei einem geschätzten weltweiten Marktvolumen von etwa USD 700 Milliarden und dem Umstand, dass interne Ressourcen bis zu 2,5 Mal günstiger sind als externe Anwälte, werden operative Fragen für die einkaufenden Kunden relevanter. Die Position der Marktteilnehmer in der ganzen Wertschöpfungskette rechtlicher Dienstleistungen soll deshalb genauer untersucht werden. Folgende Ergebnisse sind u.a. bereits absehbar: Rechtsabteilungen wachsen (Insourcing), der Einkauf und Verhandlungen werden professioneller und härter geführt, Kanzleien müssen sich auf neue Konkurrenten einstellen, die operativen Prozesse und die damit verbundenen Kosten sind zu optimieren und schliesslich sind innovative neue Lösungen gefragt. Kontakt: bruno.mascello@unisg.ch

Neue Zusammenarbeitsmodelle in der Industrie Prof. Dr. Christian Belz Marktsegmentierung entwickelt nicht genügend Wirkung. Die gleichen Kunden kaufen einmal schlank ein, ein anderes Mal fordern sie eine intensive Unterstützung. Mehrwertangebote stossen an Grenzen. Überleistungen der Lieferanten werden vom Kunden preislich abgestraft. Auch ist die Spitze des Marktes definitionsgemäss eng und sie wird bedrängt. Die Möglichkeiten des Wachstums sind damit beschränkt.Verschiedene Interaktionsmodelle mit Kunden können eine wirksame Lösung sein. Unternehmen sind in der Lage, schlank bis extensiv mit Kunden zusammen zu arbeiten. Je nach Nutzensituation segmentiert sich der Kunde selbst. Die Lieferanten erweitern ihre Kompetenz als Partner und werden nicht erst zugezogen, wenn sehr anspruchsvolle oder kritische Beschaffungen anstehen. Besonders interessieren uns die Optionen für Unternehmen, gleichzeitig in Mehrwert- und Volumengeschäft erfolgreich zu sein. Ziel ist es dabei für Anbieter, einen Preisspielraum von 40% zu realisieren.

lab Wer forscht an was? Aktuelle Forschungsund Praxisprojekte der Universität St. Gallen

Mia Engiadina – Eine Region macht sich fit für das digitale Zeitalter Prof. Dr. Antonia Albani Den Grundstein für das innovative Projekt «mia Engiadina» legte die Bündner Regierung. Mit den Herausforderungen einer Randregion konfrontiert, initiierte die Regierung des Kantons Graubünden den Dialog mit unterschiedlichen Akteuren innerhalb und ausserhalb der Region, um Zukunftsmodelle zu diskutieren. Unter dem Claim «mia Engiadina – Your First Third Place» hat sich das Engadin zum Ziel gesetzt, zum bevorzugten «Third Place»-Rückzugs-, Vernetzungs- und Inspirationsort für Wissensarbeiter zu werden. Das gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen unter der Leitung von Prof. Dr. Antonia Albani entwickelte Konzept stellt nicht die Bedürfnisse einer Randregion in den Vordergrund, sondern schafft neue Angebote und Dienstleistungen, die genau auf die Bedürfnisse von Wissensarbeitern und Organisationen, unter Berücksichtigung der Herausforderungen des digitalen Zeitalters, abgestimmt sind. Gleichzeitig bietet «mia Engiadina» den lokalen Akteuren einen virtuellen Markplatz, auf welchem sie ihre Leistungen noch effizienter anbieten können. Kontakt: antonia.albani@unisg.ch

Kontakt: christian.belz@unisg.ch

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Interview Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB und Speaker an der HSG Alumni Konferenz

«Digitalisierung muss zur Chefsache werden» Peter Voser, Verwaltungsratspräsident der ABB, tritt an der diesjährigen HSG Alumni Konferenz (15. bis 17. September in Davos) als Redner auf. Im Gespräch mit «alma» äussert er sich zum Konferenzthema «Bridging Cultures» ebenso wie zum Dossierthema «Industrie 4.0». Peter Voser, Sie treten an der HSG Alumni Konferenz auf, die sich dem Thema «Bridging Cultures» widmet.Was verstehen Sie unter diesem Schlagwort? Unter «Bridging Cultures» verstehe ich den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen – und hier meine ich Unternehmenskulturen. Dieses Schlagwort beinhaltet auch das übergreifende Thema der Diversität, das bei der Entscheidungsfindung gerade in einem weltumspannenden Unternehmen wie ABB von grosser Bedeutung ist. Eine wertebasierte Unternehmenskultur kann mit einem Leuchtturm verglichen werden, der gerade in Zeiten grossen Wandels Orientierung und Sicherheit bietet. Es geht also darum, den interkulturellen Dialog zu fördern sowie einheitliche und verbindliche Werte zu verankern, die das Fundament für nachhaltiges Wachstum bilden. Was bedeutet «Bridging Cultures» konkret für die ABB, deren Verwaltungsrat Sie präsidieren? Wie geht Ihr Konzern diese Herausforderung an? ABB hat heute eine Unternehmenskultur, die stark dezentral gewachsen ist und in den Geschäftseinheiten und Geographien unterschiedlich ausgeprägt ist. Wir wollen nun in einem umfassenden Prozess proaktiv die ABB-Kultur prägen, indem wir die zentralen Werte definieren und in den verschiedensten Teilen der Organisation verankern. Es ist ganz wichtig, dass die Führungsmannschaft diese vorlebt, ohne dabei die lokale Identität zu zerstören. Nur so entsteht Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit. ABB ist dank ihrem Pioniergeist, der von den Gründervätern eindrucksvoll vorgelebt wurde, ihrer Innovationskraft und ihres Unternehmergeistes so erfolgreich geworden. Das ist unsere DNA: Diese Werte wollen und müssen wir weiterleben.

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Das Thema dieser alma ist «Industrie 4.0», was ja auch einen kulturellen Wandel bedeutet und ABB unmittelbar betrifft.Wie soll die Wirtschaft und wie sollen einzelne Unternehmen mit der Digitalisierung umgehen? Was ist die richtige Strategie für diesen Wandelprozess? Die Digitalisierung verändert die Industriegesellschaft in einem Masse, wie man es nie zuvor erlebt hat: Sie bringt innert kürzester Zeit neue Wettbewerber hervor, rüttelt an lange unerschütterlich scheinenden Glaubenssätzen und zwingt Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle an die neuen Erfordernisse anzupassen. Es geht in den Unternehmen längst nicht mehr nur um die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, sondern darum, mit Hilfe der Digitalisierung komplett neue Wertschöpfungsmodelle zu entwickeln. Es geht um Vernetzung, um rasant wachsende Datenmengen und ihre Analyse. Und nicht zuletzt geht es um Lösungen, die einen überragenden Kundennutzen bieten. Natürlich ist das alles eine Aufgabe für unsere ganze Gesellschaft. Diesen Wandel zu gestalten, können Unternehmen nicht alleine schaffen. An der Politik ist es, die richtigen Rahmen-

bedingungen zu setzen: bei der Bildung etwa, bei der Forschungsförderung oder durch den Abbau von bürokratischen Hemmnissen. Damit Unternehmen diesen Paradigmenwechsel erfolgreich meistern können, sind meines Erachtens die folgenden vier Punkte wichtig: Partizipation Von höchster strategischer Bedeutung ist für die Unternehmen zunächst überhaupt die Teilhabe am digitalen Wandel. Unternehmen müssen sich aktiv auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Nur so können sie in diesem dynamischen und oft unvorhersehbaren Umfeld langfristig überleben. Differenzierung Sich als Unternehmen zu differenzieren, ist ein weiterer Schlüsselfaktor für nachhaltigen Erfolg in Zeiten der Digitalisierung. Branchengrenzen verschwimmen immer mehr. Da braucht es einen klaren Kompass und den Mut, das eigene Geschäftsmodell anzupassen. So müssen sich Unternehmen ein Profil erarbeiten, das sie für den digitalen Wettbewerb qualifiziert – indem sie einen besonderen Mehrwert für ihre Kunden schaffen.


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von ABB verfolgten Ansatzes des «Internet of Things, Services and People» (IoTSP), haben wir neue Wertschöpfungsmodelle entwickelt. Unabdingbare Prämisse ist aber auch, dass im Verwaltungsrat die nötigen Kompetenzen vertreten sein müssen, um die strategische Ausrichtung des Unternehmens in Richtung Digitalisierung optimal zu unterstützen. Wir haben bei ABB den Verwaltungsrat gezielt mit diesem Know-how verstärkt.

Innovation Das ist der Motor, der alles antreibt. Denn nur der technische Fortschritt eröffnet neue Möglichkeiten, um weiter zu wachsen und auch auf Dauer international wettbewerbsfähig zu bleiben. Unternehmen müssen daher kontinuierlich Bewährtes in Frage stellen. Sie müssen neue Konzepte und Ideen entwickeln und dazu vor allem: ihre Innovationskultur weiter verbessern. Kulturwandel Gerade der Verwaltungsrat muss sich stets fragen, wie er gemeinsam mit dem operativen Management die Zukunft des Unternehmens in einer Weise gestalten kann, das es auf Dauer wettbewerbs- und damit zukunftsfähig macht. Hier gilt es, die strategischen Weichen richtig zu stellen. Das heisst aber vor allem, dass das Thema Digitalisierung zur Chefsache gemacht werden muss. Die Digitalisierung ist eine strategische Angelegenheit der obersten Führungsebene! Mit der Next-Level Strategie verschiebt ABB unter der Führung von Ulrich Spiesshofer u.a. den Schwerpunkt des Unternehmens gezielt in Richtung Digitalisierung. Bereits heute sind 50 Prozent der Produkte des Unternehmens softwarebasiert und dank des

Gibt es ganz konkrete Projekte, um das zu veranschaulichen? Unser globales Forschungszentrum in Bangalore ist ein gutes Beispiel für die industrielle Digitalisierung. Dort analysieren und kontrollieren unsere Ingenieure den Zustand von über 5000 weltweit von ABB installierten Robotern. Unsere Spezialisten in Indien können durch diese Zustandsanalyse vorbeugende Wartungsmassnahmen einleiten. So werden kostspielige Ausfälle für unsere Kunden vermieden. Das ist ein eindrückliches Beispiel für das IoTSP: Die «Things» sind die Roboter, die «Services» sind die vorausschauenden Wartungsarbeiten und die «People» sind die Servicetechniker, deren Einsatz so optimiert wird. Zudem arbeiten wir in der Schweiz an intelligenten Lösungen für einen energieeffizienteren Betrieb von Bergbau-Minen. In BadenDättwil steht die Fernwartungszentrale für getriebelose Mühlenantriebe; hier werden Applikationen für deren Fernwartung entwickelt. Inwieweit kann die Digitalisierung auch eine Chance für Hochlohnländer wie die Schweiz sein, ihren «Industrieanteil» zu halten oder neu zu beleben? Die Digitalisierung bietet meines Erachtens für Schweizer Unternehmen grosses Potenzial, zumal insbesondere Effizienzsteigerungen möglich sind. Schweizer Firmen können dank der Digitalisierung den Mehrwert ihrer Dienstleistungen verbessern und die Integration der verschiedenen Funktionen und Prozesse erhöhen. Das sind gute Voraussetzungen, um den Industriestandort Schweiz zu stärken. Ich bin auch der Überzeugung, dass technischer Fortschritt immer wieder neue Arbeitsplätze schafft. Wichtig ist allerdings, dass wir den Wandel aktiv begleiten und gestalten müssen. Sie haben selbst nicht an der HSG studiert, sind aber dennoch HSG-Alumnus. Wie hat sich das entwickelt? Ja, ich bin Präsident der St. Gallen Stiftung für internationale Studien. Der Stiftungsrat ist verantwortlich für die langfristige Weiterent-

wicklung des St. Gallen Symposiums sowie für die Auswahl und Unterstützung des International Student Committee (ISC); eine Gruppe von rund 35 Studenten, die jeweils für ein Jahr das nächste St. Gallen Symposium organisieren. Zudem erhielt ich 2014 auch die Mitgliedschaft in der HSG Alumni-Vereinigung anlässlich meines Vortrages an der AlumniTagung und meiner Arbeit für das Symposium. Wie schätzen Sie die HSG und ihre Absolvent(inn)en ein? Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken, nimmt die Ausbildung eine zentrale Rolle ein. Unser Ausbildungssystem muss auch im internationalen Vergleich zu den Besten gehören, wollen wir unseren Wohlstand wahren. Die HSG ist ein gutes Beispiel dafür. Was erwarten Sie für sich selbst von einem Auftritt wie jenem an der HSG Alumni Konferenz? Ich freue mich besonders auf die vielen spannenden Begegnungen und den Gedankenaustausch.Viele HSG-Abgänger sind ja in verschiedenen Bereichen in führenden Positionen, und ich habe an der HSG Alumni Konferenz wirklich den Eindruck, den Puls der Wirtschaft zu spüren. 

Interview: Roger Tinner

8. HSG Alumni Konferenz in Davos Die 8. HSG Alumni Konferenz findet vom 15. bis 17. September in Davos statt und widmet sich dem Thema «Bridging Cultures». Neben Peter Voser treten dabei weitere bekannte Referentinnen und Referenten auf, unter anderen Autorin Felicity Aston, der frühere HSG-Rektor Rolf Dubs, Kühne+Nagel-VR-Präsident Karl Gernandt, HSG-Prorektorin Ulrike Landfester, Nestlé-Konzernleitungsmitglied Wan Ling Martello und Swisscom-CEO Urs Schäppi. Die Konferenz ist eine einmalige Gelegenheit, sich von spannenden und renommierten Vordenkern inspirieren zu lassen, die man in der Schweiz nur selten sieht. Neben dem Kopf kommen auch Bauch und Gemüt nicht zu kurz: Bei der Eröffnungsparty, am Cocktail-Dinner, beim Abschiedskaffee und immer wieder zwischendurch bieten sich viele Möglichkeiten zum Netzwerken und geselligen Beisammensein. Details und Anmeldung unter: www.alumnikonferenz.ch

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Mentoring-Programm von Universität und HSG Alumni

Wir wollen dich als Mentor(in)! Stehst du gerne jungen Talenten mit Rat und Tat, Erfahrung und Wissen zur Seite? Schätzt du den Gedankenaustausch mit engagierten Studierenden? Dann melde dich jetzt an für die 15. Durchführung des Mentoring-Programms der Universität St. Gallen und HSG Alumni und begleite als Mentor(in) eine(n) Studierende(n) während zwei Jahren. Weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung findest du unter www.mentoring.unisg.ch. Anmeldeschluss ist der 11. September 2016. Für Fragen steht dir Pascale Lutz, Leiterin Mentoring-Programm, unter 071 224 75 30 und mentoring@unisg.ch gerne zur Verfügung.

Neues Angebot von HSG Alumni Career Services

Bereite dich erfolgreich auf dein Assessment vor Steht bei dir demnächst ein Assessment für eine neue Stelle oder eine interne Beförderung an? Suchst du Unterstützung für eine optimale Vorbereitung? Ein Interview mit Dr. oec. HSG Ariel Hugentobler, Leiter Career Services bei HSG Alumni. alma: Ariel Hugentobler, was versteht man unter einem Assessment Center? Ein Assessment-Center (AC) ist ein Personalauswahlverfahren, das unter mehreren Bewerberinnen und Bewerbern diejenigen ermitteln soll, die den Anforderungen eines Unternehmens und einer zu besetzenden Position am besten entsprechen. Hierzu werden die Kandidaten vor verschiedene Probleme gestellt und im Umgang mit diesen bewertet. Das AC kann die Personalabteilung firmenintern stellen, oder es kann durch eine externe Beratungsfirma unterstützt oder vollständig besetzt werden. Dabei wird auch die «Stressresistenz» beobachtet, die durch die prüfungsähnliche Situation bedingt ist.

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Welchen Nutzen bieten die Assessment-Angebote von HSG Alumni? Obwohl die meisten von uns bereits Erfahrungen mit Assessments haben, stellt diese Prüfung sicher eine Ausnahmesituation mit Überraschungsmomenten dar. Unsere Dienstleistung ermöglicht das vorgängige Durchlaufen dieses Auswahlverfahrens, um auf Situation, Methoden und Vorgehensweisen vorbereitet zu sein. Damit wird sichergestellt, dass im «Ernstfall» der Rahmen bekannt ist und auf die Inhalte fokussiert werden kann.

Welche Varianten werden zur AC-Vorbereitung angeboten? Wir bieten ein halbtätiges Gruppenseminar sowie halb- und ganztätige Privatkurse an. Der Tageskurs wird individuell auf Zielfunktion und -branche massgeschneidert und ermöglicht eine vollwertige Generalprobe. Kann diese Dienstleistung kurzfristig in Anspruch genommen werden? Wir tun unser Möglichstes, um schnell zu sein. Kürzlich erfolgte eine erste Anfrage am Mittwoch und das Training konnte dann am darauffolgenden Montag durchgeführt werden.

Am Assessment-Angebot interessierte Alumnae und Alumni melden sich bitte telefonisch bei Ariel Hugentobler unter +41 71 224 30 29. Weitere Informationen unter: www.hsgalumni.ch/assessment


Jahresbericht 2015 / 2016 Die offizielle Ehemaligenorganisation der Universität St.Gallen

HSG Alumni Highlights

HSG Ball

Club Presidents Meeting

HSG Alumni Forum

Unser Verein in Zahlen Weltweites Netzwerk

Alumni nach Branche

■ Schweiz (77%) ■ Deutschland (13%) ■ Österreich (2%) ■ Grossbritannien (1%) ■ USA (1%) ■ Liechtenstein (1%) ■ Andere (4%)

2%

1% 4%

13%

77%

25%

15%

3% 1% 5%

4%

20%

5% 4% 5%

19%

5% 9%

18%

Anzahl der Mitglieder

Alumni nach Geschlecht 32%

■ Industrie/Handel/Verkehr/Bauwesen (20%) ■ Banken/Versicherungen (19%) ■ Beratung (18%) ■ Finanzen/Steuern/Controlling/Audit (9%) ■ Bildung/Wissenschaft (5%) ■ Recht/Compliance (5%) ■ Verwaltung/NGO (4%) ■ Informatik/Telekommunikation (5%) ■ Andere (5%) ■ Marketing/Verkauf/Medien/PR (4%) ■ Medizin/Gesundheitswesen (3%) ■ Freizeit/Tourismus (1%) ■ Personalwesen (1%) ■ Verschiedene (1%)

3.0%

19%

25’000 22’500

23’609

20’000 17’500

21’274 19’676

19’979

69.3%

77.1%

2010

2011

24’764

21’819

15’000

69.3%

77.1%

87.2%

97.9%

12’500 79.6%

10’000 7500

87.2%

97.9%

79.6%

79.6%

2014

2015

5000 68%

bis 30 J.

75%

85%

97%

81%

31–45 J.

46–60 J.

ü. 60 J.

Total

2500 0 2012

2013

■ männlich ■ weiblich

1


Erlebnisse, die verbinden HSG Alumni Forum: «Das Internet der Dinge – Die neue Macht über Menschen und Maschinen» Rund 350 Personen nahmen am HSG Alumni Forum vom 18. Juni 2015 teil. Das Thema «Das Internet der Dinge – die neue Macht über Menschen und Maschinen» führte zu anregenden Diskussionen während der Konferenz, aber auch in den Pausen und am anschliessenden Apéro. Tagungsleiter Thomas Sieber, damals VRP Orange Schweiz, führte durch den Tag mit spannenden Referenten wie Roger de Weck, Generaldirektor SRG, oder BKW-Chefin Dr. Suzanne Thoma.

HSG Ball Nicht nur thematisch ansprechende Anlässe standen im Zentrum der HSG Alumni-Veranstaltungen: Am 24. Oktober 2015 wurde zum HSG Ball auf dem Campus der Universität St.Gallen eingeladen. Über 1500 Gäste erlebten am ausverkauften Anlass einen einzigartigen Abend mit Galadinner, Big-Band-Musik, Tanz und einer Musikshow von A-live. Zusammen mit der Universität St.Gallen und der Studentenschaft organisierte HSG Alumni den HSG Ball 2015, der allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben wird.

9. HSG Alumni Zürich Flagship Event Am 23. November 2015 fand der HSG Alumni Zürich Flagship-Event bereits zum neunten Mal statt. Rund 350 Teilnehmende liessen sich von den Ausführungen prominenter Referentinnen und Referenten zur Rolle des Mindsets beim Erreichen von aussergewöhnlichen Leistungen begeistern. Auf dem Podium diskutierten Nicola Spirig, Schweizer Profi-Triathletin, Franz Julen, CEO Intersport, und Florian Teuteberg, Co-Founder und CEO Digitec/Galaxus.

HSG Alumni Seniors Chapter: 2. Jahrestreffen Ebenfalls Ende November fand das zweite Jahrestreffen des HSG Alumni Seniors Chapter zum Thema «Die gute alte Zeit – und was daraus geworden ist» im Kunsthaus Zürich statt. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Diskussionsrunden über «Die HSG und die Deutschen», «Geld und Geist» sowie «HSG – zwischen Elite und Arroganz», an denen unter anderen Ernst Mohr, ehemaliger HSG-Rektor, Bruno Gehrig, VRP der Swiss, oder Edgar Oehler, ehemaliger VRP und CEO der AFG Arbonia-Forster-Holding, teilnahmen. 2


Lebendiges Netzwerk – zahlreiche Neugründungen Nicht nur Grossveranstaltungen wie das HSG Alumni Forum gehören zu unserem Netzwerk. Über 350 Club- und Chapter-Events finden jährlich statt. Für jeden Alumnus, für jede Alumna ist etwas dabei: Von Firmenbesichtigungen über Get-togethers bis hin zu Freizeit- und Sportaktivitäten überzeugen die HSGAlumni-Events der über 160 Clubs und Chapters weltweit.

Club Presidents Meeting Rund 50 Präsidentinnen und Präsidenten von HSG Alumni Clubs aus über zehn Nationen trafen sich Ende Oktober zum alle zwei Jahre stattfindenden HSG Alumni Club Presidents Meeting. Dabei tauschten sie Erfahrungen aus und pflegten das Netzwerk unter den Präsidenten-Kollegen. Ob aus Chicago, Wien, Boston, Helsinki oder Oslo: Die Präsidentinnen und Präsidenten genossen das Zusammensein und diskutierten gemeinsam über neue Ideen für ihre Clubs. Wir danken ihnen herzlich für ihr Engagement!

Clubgründungen 2015/16 Im vergangenen Jahr ist unser Netzwerk national und weltweit gewachsen. Folgende Clubs wurden gegründet: · HSG Alumni @ AXA Winterthur Präsident: Luca Perin · HSG Alumni @ BDO Präsident: Marc Sollberger · HSG Alumni Club Buenos Aires Präsident: David Grass · HSG Alumni Club Silverfox Präsident: Karlo Novak · HSG Alumni Club Italia Präsident: Riccardo Lizzola · HSG Alumni Representative Poland Präsident: Fabian Wiegand

· SKK Alumni Präsident: Dario Lardi · HSG Alumni SLESS Präsident: Marc Zimmermann · HSG Alumni Studienstiftung des deutschen Volkes Präsident: Patrick Ruthardt · HSG Alumni Uniorchester Präsidentin: Mateja Andric · HSG Alumni Club United Arab Emirates Präsident: Mazen Khattab

Die aktivsten Clubs und Chapters Chapter

Anzahl Anzahl Events* Mitglieder

Club

Anzahl Anzahl Events* Mitglieder

HSG Alumni Zentralschweiz

20

3373

Executive M.B.L. HSG Alumni

20

704

HSG Alumni Women's Chapter

18

4501

HSG Alumni Club Rhein-Main 16

590

HSG Alumni Nordwestschweiz

15

1353

HSG Alumni Club India

12

163

HSG Alumni Bern

14

1658

HSG LAW Alumni

10

2867

HSG Alumni St.Gallen

4

4536

EMBA Jobnet

8

36

HSG Alumni Young Chapter Zürich

4

8125

EMBE HSG Alumni

8

667

HSG Alumni Seniors Chapter

3

2480

HSG Alumni Club Norge

8

190

* Es wurden nur Veranstaltungen berücksichtigt, die über die HSG-Alumni-Webseite administriert wurden.

3


Der Verein HSG Alumni – Organisation Der Vorstand

Die Geschäftsstelle

Der Vorstand entwickelt die Strategie von HSG Alumni und entscheidet über die Umsetzung von Projekten. Der Präsident und der Vorstand, der ehrenamtlich für HSG Alumni tätig ist, werden an der Generalversammlung für jeweils drei Jahre gewählt.

Die Geschäftsstelle von HSG Alumni übernimmt zusammen mit einem Team aus studentischen Mitarbeitenden alle operativen Aufgaben von HSG Alumni, ist Anlaufstelle für Fragen von Alumni und Clubpräsidenten, unterstützt bei der Organisation von Anlässen und sorgt dafür, dass die Ehemaligen über Neuigkeiten von der Universität und aus unserem Netzwerk auf dem Laufenden bleiben. Zudem sorgen die Bereiche Member Benefi ts und Career Services für Zusatznutzen für all unsere Ehemaligen.

Urs Landolf, Präsident Alexander Herzog, Quästor Franziska Eberhard Volkart, Women's Chapter Sophia Buhofer, Young Chapter Markus Berni, Recht Florian Schweitzer, Entrepreneurship Tibor Luka, Romandie Tobias Rohner, Partnerschaften Jacqueline Moeri, Kommunikation Bernhard Moerker, Chapters/Clubs Schweiz Doris Schiesser-Gachnang, Mitglied des Vorstands Adrian Locher, Entrepreneurship Christian Speck, IT Oliviero Terrani, Tessin Pascal Scheiwiller, Career Services Philip Erzinger, Clubs & Networks abroad

Festangestellte Daniel Knus, Geschäftsführer Nicole Brunner, Finanzen Ariel Hugentobler, Career Services Sara Frigg, Relations Katarina Stigwall, Relations Gilles Walz, IT Stefano Alghisi, Kommunikation Eda Ilgün, Sekretariat Studierende Karin Pfändler Luis Duarte Martins Dominic Brügger Ennio Tauro Patrick Geiger Sven Naef Cathrin Flühler

Urs Landolf, Präsident HSG Alumni

Die HSG Stiftung HSG Alumni setzt sich für die Finanzierung von Projekten an der HSG ein, für die keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die «HSG Stiftung» ist eine selbstständige gemeinnützige Stiftung – sie bündelt finanzielle Zuwendungen von Privatpersonen und Organisationen. Alle Förderungen vereint ein gemeinsames Ziel, und zwar die Universität St.Gallen in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen.

Die privaten Fördergelder von Freunden und Ehemaligen, Stiftungen und Unternehmen stellen für die HSG eine Ergänzung zu den Mitteln der öffentlichen Hand dar, mit denen die Hochschule ihr Profil schärfen und so langfristig eine Schlüsselrolle im internationalen Bildungssystem einnehmen kann. Anfang 2013 ist die HSG Stiftung aus der Stiftung HSG Alumni hervorgegangen. Acht Persönlichkeiten

aus Wirtschaft und Wissenschaft vertreten den Stiftungsrat der HSG Stiftung, der von Paul Achleitner präsidiert wird. Operativ leitet Michael Lorz von der Universität St.Gallen die Geschäfte der Stiftung.

Paul Achleitner

Michael Lorz

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© HSG Alumni 2016


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Digitalisierung – Herausforderung für Aus- und Weiterbildung an Unis Die Digitalisierung birgt nicht nur für Unternehmen Chancen und Risiken. Auch die Universitäten müssen sich fragen, wie Lehre und Forschung im digitalen Zeitalter aussehen soll. Dabei müssen eine Vielzahl von Faktoren, wie sich ändernde Anforderungen an Absolventinnen und Absolventen im digitalen Zeitalter, aber auch die Rolle neuer Technologien für bestehende und neue Lehr-/Lernszenarien betrachtet werden. Und es gilt weitreichende Veränderungen zu wagen, um auch in Zukunft noch «vorne dabei» zu sein. Jan Marco Leimeister Die Digitalisierung verändert die Art und Weise wie wir arbeiten, leben, kommunizieren, miteinander interagieren und welche Produkte und Dienstleistungen wir wie und wann konsumieren und produzieren. Nicht selten führt die Digitalisierung dazu, dass ganze Branchen ihre Geschäftsmodelle ändern müssen und die Natur vieler Berufe und Tätigkeiten (auch durch die immer grösseren Automatisierungspotenziale intelligenter moderner IT-Lösungen) substantiell verändert wird. Für Universitäten bedeutet die Digitalisierung Veränderungen entlang von mindestens drei Stossrichtungen, die sich mit der fachlichen Ausrichtung, der Interaktion mit Studierenden und der Universität selbst, befassen. Disziplinäre Veränderungen Für eine führende Universität müssen sich insbesondere die wissenschaftlichen Disziplinen mit den gravierenden Veränderungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzen und sich daran anpassen. Konkret wird sich dies in den Kerninhalten fast aller betriebswirtschaftlichen Fächer selbst niederschlagen. Wenn beispielsweise jede Aktivität oder Nutzung in der digitalen Welt Spuren hinterlässt, können und werden diese Spuren auf vielfältigste Art und Weise für Planung, Steuern,

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Kontrolle, Durchsetzung und Führung betrieblicher Aktivitäten genutzt werden («Big Data» oder Data Science). Dies kann ganze Bereiche der BWL grundsätzlich verändern – von Marketing über Controlling bis hin zu Strategie und Führung. Aber auch die Bedeutung der Wirtschaftsinformatik, die sich mit dem Einsatz von IT in Wirtschaft und Verwaltung traditionell beschäftigt hat, wird für das Management von Unternehmen immer wichtiger und muss sich entsprechend weiterentwickeln. Diese disziplinären Veränderungen werden immer bedeutsamer und es verändern sich auch die zu vermittelnden Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen. Auch Querschnittskompetenzen, wie sie zur «Digital Literacy» gehören, und die aktualisierten Inhalte der Disziplinen sind notwendige Voraussetzungen, um den heute schon veränderten Lebenswirklichkeiten der Absolventinnen und Absolventen Rechnung tragen zu können. Hier gilt es nicht nur aktuelle Defizite zu beseitigen, sondern Universitäten auch strukturell und über neue Studienschwerpunkte so weiterzuentwickeln, dass in zehn oder zwanzig Jahren Erfolg möglich scheint.

Denn nur mit solchen Kompetenzen werden die Studierenden befähigt, an einer digitalen Unternehmenswelt teilzuhaben, aber auch gleichzeitig die gesellschaftlichen Folgen von digitalen Technologien, Konzepten und Geschäftssystemen zu verstehen und deren Gestaltungsmöglichkeiten erfolgreich nutzen zu können. On-Campus und Off-Campus Studierende von heute leben in einer digitalisierten Welt und müssen, ähnlich wie in der Internetwirtschaft, als digitale Prosumenten verstanden werden, also zugleich Produzenten und Konsumenten von Leistungen in einer digitalisierten bzw. digital ertüchtigten Universität. Dabei ändern sich auch die Interaktionspunkte mit Studierenden in einem erheblichen Mass. Interaktion erfolgt «anywhere – anytime». Dies bietet grosse Chancen für neue Lehr-/Lernszenarien, die die Studierenden immer stärker in die Lehre integriert, auf dem Campus aber auch darüber hinaus: Anforderungen an Lehrräume verändern sich, da Lehr-/ Lernszenarien eingesetzt und weiterentwickelt werden können – die Möglichkeiten


Originalton

moderner IT sind atemberaubend: Zusammenarbeit von Studententeams an grossen interaktiven Displays auf dem Campus, ITEinsatz in Grossveranstaltungen und kontextsensitive mobile Lernanwendungen sind nur erste Beispiele für eine Universität der Zukunft, die klassischen Präsenzveranstaltungen einer Campus-Universität werden dabei kombiniert von intelligenter IT-Unterstützung On-Campus und Off-Campus – all dies um die Stärken guter Präsenzlehre auf dem Campus mit den Potenzialen der digitalen Welt (anytime, anyplace, individualisiert und kontextspezifisch) zu kombinieren und so viel leistungsfähigere Lernmöglichkeiten zu schaffen. Technologie darf dabei kein Selbstzweck sein, sondern muss immer den einzelnen unterstützen, wichtige Kompetenzen zu erlangen. Ziel ist es, dass Studierende ihr Studium erfolgreicher absolvieren und ihren individuellen Lernerfolg maximieren können. Dieses intelligente Zusammenspiel von Digitalisierung und im Rahmen eines sogenannten «Blended Learning» ist als integrierende Klammer zu sehen, um den Erfolg für die Universitäten in Zukunft zu sichern.

«Digitale» Administration Auch nach Innen müssen sich Universitäten insbesondere entlang der Verwaltungs- und Leistungserbringungsprozesse neu aufstellen, und zwar nutzer-, nutzungs- und nutenorientiert. Dienstleistungen auch nach innen gerichtet anzubieten, die für Menschen und deren Verwendungsprozesse und –ziele gemacht sind und die gern und intensiv genutzt werden, muss das Ziel sein («Nutzen kommt durch Nutzung») – das machen uns erfolgreiche Angebote aus den Internet wie doodle.com mustergültig vor. Gelingen kann dies durch die Digitalisierung und dementsprechende (Teil-)Automatisierung und gegebenenfalls Flexibilisierung von (insbesondere Backoffice-)Prozessen. Dies sollte mit dem Leitbild einer weitestgehend digitalisierten Prozesslandschaft in der Universität («smart digital administration») einhergehen, um sowohl die Individualisierung von Leistungen als auch die Hebung von Produktivitätsreserven durch intelligente Teilautomatisierung zu ermöglichen. Die Digitalisierung dieser Prozesse ist dabei die Grundvoraussetzung für die zwei zuvor genannten Stossrichtungen im Rahmen der digitalen Transformation.

Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche; sie passiert und ist unumkehrbar – unabhängig davon, was einzelne Unternehmen oder Universitäten wollen oder nicht. Um zukunftsfähig zu sein gilt es mindestens in den drei genannten Bereichen aktiv zu werden, um bestehende Defizite zu beseitigen und die Digitalisierung positiv zukunftsgewandt mitzugestalten. Ziel muss es sein, unsere Universität und unsere Absolventinnen und Absolventen erfolgreich zukunftsfähig zu machen. Dies ist ein Kraftakt, der uns alle fordert – er ist aber meines Erachtens alternativlos, um auch in zehn oder zwanzig Jahren noch als Universität Innovations- und Qualitätsführerschaft glaubhaft anstreben oder innehaben zu können.

Prof. Dr. Jan Marco Leimeister ist Ordinarius für Wirtschaftsinformatik und Direktor am Institut für Wirtschaftsinformatik janmarco.leimeister@.unisg.ch

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Member Benefits HSG Alumni Reisen

Antarktis-Expedition 2018 Vom 8. Februar bis 6. März 2018, also in rund zwei Jahren, bietet HSG Alumni ein einmaliges Reiseangebot für Alumnae und Alumni: eine einzigartige Expedition über den Südpolarkreis, vorbei an riesigen Eisbergen in die Antarktis. Erfahrene Expeditionsleiter führen auf Landgängen in eine einmalige Tierwelt. Vor, während und nach den Expeditionen vermitteln ausgewiesene Fachpersonen alles Wissenswerte über die Antarktis. Peter A. Fischer, Stefano Alghisi Einfach nur so unternimmt kaum jemand eine Reise dieser Grössenordnung. Wenn schon, sollte alles stimmen: das Gesamtangebot, die Betreuung und genauso wichtig: die Reisegesellschaft. Daher dieses exklusive Angebot, zu

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dem auch ein spezielles Rahmenprogramm für Alumni der HSG gehört: Buenos Aires, Feuerland und die Wasserfälle von Iguassu – und dies alles als HSG-all-inclusive-Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Partnerinnen und Partner sind herzlich willkommen. Kleines Expeditionsschiff Die MS Bremen, mit der die HSG-Alumni reisen werden, ist ein kleineres Expeditionsschiff, dessen Kabinen erfahrungsgemäss über ein Jahr vor Reisebeginn ausgebucht sind. Sichere dir daher vorerst unverbindlich deine Teilnahme im HSG-Alumni-Kontingent, eine EMail an relations@unisg.ch genügt. Du erhältst rechtzeitig Bescheid für eine definitive Anmeldung. Die HSG Alumni Reisen werden von Peter Fischer geleitet, der bereits seit über zehn Jahren für Alumni-Reisen (z.B. ETH Alumni) zuständig ist. Er besitzt langjährige Erfahrung in der Organisation und Durchführung anspruchsvoller Gruppenreisen.


Member Benefits

Interview mit einem Expeditionsteilnehmer

«Meine aussergewöhnlichste Reise» Peter Jost, HSG- und ETH-Alumnus, war bereits Teilnehmer an der ETHAntarktis-Expedition, die mit jener von HSG Alumni vergleichbar ist. Wir haben ihn nach seinen Erfahrungen gefragt.

unberührte Schönheit hat uns tief beeindruckt. Während der ganzen Reise haben wir nur ein einziges anderes ExpeditionsSchiff gesehen, sonst nur Natur pur mit treibenden Eisbergen und Gletschern, die bis zu den Berggipfeln reichten.

Peter Jost, Sie sind HSG- und ETH-Alumnus und haben bereits an einer AntarktisExpedition teilgenommen, wie sie nun auch für HSG Alumni geplant ist.Was waren die Highlights Ihrer Reise? Das Schiff ist total übersichtlich, klein und sehr gepflegt mit ausgezeichnetem Service. Es hat Eisklasse 1, das heisst, es kann auch dort fahren, wo es Packeis und Eisschollen hat. Dank dem geringen Tiefgang erreicht es Buchten, in die grosse Schiffe nicht hineinkommen. Dennoch bietet es den gleichen Service wie ein Kreuzfahrtschiff, allerdings für eine überschaubare Anzahl von insgesamt 150 Personen. Wir waren 20 Tage auf dem Schiff, hatten viel Glück mit dem Wetter und haben neben der Beobachtung von zahlreichen Tieren wie Pinguinen, Seebären und Albatrossen insbesondere die Anlandungen (Ausflüge an Land) und eine Fahrt nahe an die Gletscher mit den Zodiacbooten sehr genossen.

Können Sie anderen HSG-Alumni und -Alumnae diese Reise empfehlen und warum? Ja, das muss man einmal erlebt haben. Mir fallen Stichworte ein wie «einmalig», «unberührte Natur», «atemberaubend» und «wunderschön». Das habe ich so anderswo noch nie erlebt.

«Expedition» tönt nach Forschung und Anstrengung. Wie muss man sich diese Expedition denn konkret vorstellen? Diese Reise ist natürlich keine Expedition. Auf allen Landgängen wird man von Lektoren, d.h. Wissenschaftern wie Geologen, Biologen, Polarlogistikern und Historikern über die Polargeschichte begleitet. Während den Überfahrten gab es Vorträge mit vielen Zusatzinformationen und jeweils am Vorabend informierte der Expeditionsleiter darüber, was einen am nächsten Tag erwartet.

Gab es auch Unerwartetes während der Antarktis-Expedition? Nicht alle geplanten Anlegestellen konnten auch wirklich angefahren werden, zum Teil waren die Wellen zu mächtig und einmal versperrte ein treibender Eisberg die sichere Zuund Wegfahrt zur Landestelle. ProgrammAlternativen waren aber immer vorhanden. Total haben wir 7000 Kilometer zurückgelegt, waren 17 Mal mit einem Zodiacboot an Land und machten drei längere Ausflüge, die zwischen 2 und 4 Stunden dauerten. Ein Risiko gingen wir nie ein. Sämtliche Anlandungen wurden vorgängig vom Expeditionsleiter und einem Sicherheitsoffizier der Bremen rekognosziert. Die Reise war hervorragend geführt. Welche bleibenden Erinnerungen haben Sie von der Reise in den Alltag «herübergerettet»? Die Antarktis ist uns Europäern fremd, wir haben keine Ahnung, wie gross und einzigartig sie ist. Die Grösse und die gewaltige,

Sind Sie in Ihrem Leben viel gereist? Wenn ja: Welchen Platz in Ihrer «Rangliste» von Reisen belegt dann die Antarktis-Expedition? Eindeutig auf dem ersten Platz, weil es meine aussergewöhnlichste Reise war. Ich war zwar beruflich sehr viel unterwegs, für längere Zeit auch in Afrika. Im Vergleich zur Antarktis ist man dort aber fast immer in der Zivilisation. Hier erlebt man Natur – sonst nichts. Und gerade das ist das Aufregende und Einzigartige. Interview: Roger Tinner

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Netzwerk Women’s Chapter Flagship-Event

Self-Marketing Excellence – Your Personal Success!

Wie man erfolgreich Self-Marketing betreibt und welche Ambitionen ein Markenprofi mitbringen sollte – darüber sprachen renommierte Marketingexperten zu den knapp 200 wissbegierigen Frauen, die den Women’s Chapter Flagship-Event im Zunfthaus zur Meisen in Zürich besuchten. Katja Tinner Die ehrenamtliche Women’s Chapter-Präsidentin Edith Infanger, Partnerin der Infanger Consulting AG, führte die Teilnehmenden mit dem Volksmärchen «Das tapfere Schneiderlein» in den Abend ein. Dabei stellte sie die grossen Herausforderungen des Schneiderleins und die Tatsache, dass es Self-Marketing eben anders als die anderen betrieben hatte, in den Vordergrund – genau so, wie es auch in unserer Welt ausgeführt werden sollte. Nach der Begrüssung aller Partner und Panelteilnehmenden startete Dominique von Matt, Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe und

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Lehrbeauftragter an der Universität St.Gallen, mit seinem Impulsreferat «Was man von Branding für das Self-Marketing lernen kann». Dabei erläuterte er die drei Grundfunktionen einer Marke: Orientierungshilfe, Qualitätsgarantie und Stammeszeichen. Obwohl sich Selbst- und Fremdbild meist differenzieren, legte von Matt den Frauen nahe, dass Image und Identität übereinstimmen müssen, um nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Zudem legte er den Teilnehmenden ans Herz, das Markenprofil immer nach den Kriterien Relevanz, Fokus, Inspiration, Differenzierung und Authentizität zu beurteilen. Perfektion interessiert niemanden In der anschliessenden Paneldiskussion, moderiert von Judith Wittwer Herter, Mitglied der Chefredaktion von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung, wurde intensiv über die fehlende Individualität von Bewerbun-

gen gesprochen. Monika Ribar, Vize-Präsidentin der SBB, hielt dabei fest: «Es ist sehr schwer, die eigene Persönlichkeit auf Papier zu bringen.» Björn Johansson, Gründer der Dr. Björn Johansson Associates AG, gab den Zuhörerinnen den Rat, «sich auf ihre Stärken zu konzentrieren, gleichzeitig aber auch zu den eigenen Schwächen zu stehen». Dem «eigenen Naturell entsprechen», meinte Gabi Huber, selbstständige Rechtsanwältin und Notarin, dazu. Die Women’s Chapter-Teilnehmerinnen wurden dazu aufgefordert, sich dort einzubringen, wo man bzw. frau sich sicher fühlt. Auch Nadja Schildknecht, Managing Director des Zurich Film Festival, hat sich mit ihren Stärken profilieren können: «Es ist hart, aber man muss an sich glauben und sich selbst bleiben. Der Wille und die Selbstreflektion zählen. Der Entscheid, welchen Weg man gehen will, liegt immer an der Frau selbst.»


Netzwerk

E.M.B.L.-HSG Alumni met in the Imperial City of Vienna After visiting Athens, Moscow, Paris and many other places previously, the E.M.B.L.-HSG Alumni Club met in Vienna this year, upon invitation of Prof. Dr. Georg Schima, Alumnus 2008/2009 and Mag. Christian Mayer, Chairperson of our Competition Law Module.

tional Viennese dish at Gasthaus Pfudl. Saturday morning, the general meeting took place. The focus was on the integration of the club in the HSG Alumni network and the further development of the E.M.B.L.HSG program. Next year the Alumni will meet in Tbilisi, Georgia. Detailed information will follow soon.

Nadezhda Serova, Nikola Bellofatto One highlight followed another. Lawyers, economists and engineers from different countries gathered at the Hotel Le Méridien on the first evening for the welcome reception. After this, the group enjoyed the mild night in a traditional Heuriger in the middle of vineyards with a splendid view over Vienna. The next day began with food for thought. The E.M.B.L.-HSG Alumni Club not only stands for providing networking opportunities but also for lifelong learning. Therefore a symposium with distinguished speakers on “the risk of corporate decisions“ was held. In the afternoon, the group visited the UN and learned about the functioning of the IAEA. In the evening, the alumni attended an amazing Antonio Vivaldi concert at Karlskirche which was followed by a good glass of wine and a tradi-

After meeting for cake and coffee in the afternoon at the historic Café Central, the group gathered at the National Library for the Grand Finale. Georg Schima announced that he had adopted a book to have it restored in honour of the E.M.B.L.-HSG Alumni Club. The Alumni are very thankful to Georg Schima and Christian Mayer for having set up such an outstanding event.

Alumni are invited to re-embark on the flying classroom and to refresh their knowledge. The program will be in Asia for the modules Law and Business in China and Japan in late August and early September, in Zurich for the module Finance and in Frankfurt for the module M&A. Join a module anytime! For 2016 and 2017 you will be given a 50% discount to celebrate the program’s 20th anniversary. Furthermore, you are welcome to attend a summer party on 13 September 2016 in Zurich or the graduation ceremony of the current class in St.Gallen on 3 December 2016. For information about the program see www.embl.unisg.ch and about the Executive M.B.L.-HSG Alumni Club on www.hsgalumni.ch/embl.

Leserbrief alma 2/2016 zur Ungarnhilfe Der alma-Beitrag «Die Ungarnhilfe 1956» hinterlässt den Eindruck, die hier aufgenommenen Ungaren seien einfach NormalFlüchtlinge gewesen. Das ist unvollständig, denn sie waren Verfolgte, Bedrohte. Grund: Es waren unsere Kommilitonen in Budapest, die den Volksaufstand ausgelöst und getragen haben, sie waren Freiheitskämpfer. Dazu brauchten sie Geld, Medikamente, Kampfmittel. Die «Studentische Direkthilfe Schweiz-Ungarn» (SDSU, angeregt von Uni ZH) bekam vom Schweizervolk Geld und Güter, sie lieferte auch gefährliche Güter

nach Budapest. Getragen wurde diese Aktion von Uni ZH, ETH, Uni BS und, am Rande, Uni BE, koordiniert wurde sie vom HSGStudenten Gottfried Weilenmann, damals Präsident des VSS.

Renschler, Gottfried Weilenmann und Walter M. wurden in Ungarn (in Abwesenheit) zu Gefängnis verurteilt; wegen einer Panne bei einer Nachfolgeaktion in Zürich auch hier gemeinsam gebüsst.

Als ab 4. November die Lage in Ungarn kritisch wurde, organisierten Walter Renschler (später NR) und Walter M. (Finanzchef des VSS) im Rahmen der SDSU die «Flüchtlingshilfe für ungarische Studenten». Sie waren dankbar, als ab Dezember auch die HSG geflohene Ungaren übernahm. Walter

Natürlich kann es sein, dass sich die im Dezember von der HSG aufgenommenen Ungaren nicht am Freiheitskampf beteiligt hatten, darum «Nur-Flüchtlinge» waren, wie von Ihnen dargestellt. Gottfried Weilenmann, Männedorf

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Netzwerk

Stadler Rail öffnete die Türen für den HSG Alumni Industrial Club Im April trafen sich über 50 Mitglieder des HSG Alumni Industrial Club (HAIC) im thurgauischen Bussnang zur Besichtigung der Produktion von Stadler. Fernando Carlen Da Peter Spuhler, Group CEO und Präsident des Verwaltungsrates, kurzfristig nach Algerien reisen musste, nahm Deputy Group CEO Dr. Thomas Ahlburg die angereisten Alumni der HSG in Empfang. Nach einer halbstündigen Präsentation über Stadler und die aktuellen Herausforderungen, beantwortete Herr Ahlburg die zahlreichen Fragen der HAIC-Mitglieder. Die Umssatzentwicklung bei Stadler Rail ist beeindruckend.

Beeindruckend war neben diversen Aspekten vor allem das Umsatzwachstum seit der Übernahme des Betriebes durch Peter Spuhler. Doch dieses enorme Wachstum ist gleichzeitig auch eine der Herausforderungen für den Betrieb. So gilt es in diesem immer noch sehr stark Inhaber geprägten Unternehmens Schritt für Schritt die nötigen (Management)-Strukturen zu etablieren oh-

Dr. Thomas Ahlburg, Deputy Group CEO

Martin Ritter, CEO Stadler US

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ne dabei die Vorteile der Agilität, Schnelligkeit und Möglichkeit zu individuellen Kundenlösungen zu verlieren. Die Überkapazitäten im Markt führen, ähnlich wie in der Zementindustrie, zu zahlreichen Zusammenschlüssen und Übernahmen. Herr Ahlburg sieht dies zumindest mittelfristig als Vorteil für Stadler, da sich Firmen nach solchen Zusammenschlüssen oft über Jahre vor allem mit sich selber beschäftigen anstatt konsequent den Fokus auf die Kunden zu lenken. Für den zweiten Teil des Abends übernahm Martin Ritter, CEO Stadler US, das Zepter. Zusammen mit zwei HSG-Alumni-Kollegen führte er die über 50 Anwesenden durch die Produktionshallen und gab zu den vielen Fragen kompetent Antwort. Um 21 Uhr durften die Mitglieder den wohlverdienten Apéro geniessen und sich über diverse Industriethemen mit gleichgesinnten austauschen. Wir danken Stadler und insbesondere Martin Ritter für den tollen Anlass und die Gastfreundschaft. Der nächste Anlass des HSG Alumni Industrial Club findet am 29. Juni statt. Wir besuchen Burckhardt Compression und erhalten von Valentin Vogt (VRP) und Marcel Pawlicek (CEO) Einblick in die Produktion.

HSG Alumni Industrial Club Der HSG Alumni Industrial Club bietet eine einzigartige Plattform zur Vernetzung von Alumni aus der Industrie. Wir fördern den fachspezifischen, intensiven Austausch unter den über 400 Mitgliedern und bieten informelle Gelegenheiten, sich mit Gleichgesinnten über aktuelle Themenstellungen auszutauschen. Interessiert? Jetzt Mitglied werden unter www.haic.ch.


Presse

Presse

Das haben die Forscher in einer Befragung von 25 Cyber-Experten herausgefunden. Diese schätzen die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls auf 42.7 Prozent.

St.Galler Tagblatt, 27. April 2016 St.Galler Tagblatt, 12. April 2016

Totalausfall des Internets ist möglich

HSG-Erweiterung an zwei Standorten möglich

Eine Befragung der Universität St. Gallen unter Cyber-Experten hat ergeben, dass ein kompletter Ausfall des Internets in den nächsten zehn Jahren denkbar ist. Die Risiken, die ein Internetnutzer eingeht, sind in den vergangenen Tagen wieder in den Fokus gerückt: Gleich mehrfach wurde die Website der Gratiszeitung «20 Minuten» Opfer einer Cyber-Attacke – über die Seite wurde eine Schadenssoftware verbreitet. Eine Studie der Universität St. Gallen zeichnet nun gar ein noch düstereres Bild der Risiken im World-Wide-Web. Gemäss den Wissenschaftlern des Instituts für Versicherungswirtschaft ist ein weltweiter Ausfall des Internets über mehrere Tage in den nächsten zehn Jahren möglich.

Die abgeschlossenen Testplanungen zeigen zwei Standorte für die Erweiterung der Universität St. Gallen. Am Platztor – bei der offenen Kirche – zeigte sich, dass eine verdichtete Bauweise verträglich ist. Für den Rosenberg wurde entschieden, dass das Bibliotheksgebäude bestehen bleibt und saniert sowie mit einem Ergänzungsbau erweitert wird. Dies schreibt die St.Galler Staatskanzlei in einer Mitteilung. Unter Einbezug des Platztors wird der Universität eine langfristige räumliche Entwicklung ermöglicht. Wie auch der heutige Campus am Rosenberg, soll der neue Universitätsstandort in der Stadt öffentlich zugänglich sein. Damit die Raumbedürfnisse erfüllt werden können, wird am Platztor eine verdichtete Bauweise angestrebt.

20 Minuten Tilllate, 11. Mai 2016

So reisen HSG-Studenten eine Woche ohne Geld Im Rahmen der «Can You Make It?»-Challenge von Red Bull sind drei St.Galler in einer Woche im April von Schottland nach Frankreich getrampt, mit nur einer Währung in der Tasche: Red-Bull-Dosen. «Zu Beginn mussten wir unsere Handys abgeben und unsere Bankkarten in einem versiegelten Couvert verstauen, damit wir nicht schummeln konnten», sagt der 24-jährige Fehim zu 20 Minuten Tilllate. 165 Teams aus 50 verschiedenen Ländern sind angetreten, um untereinander die besten Roadtripper auszumachen. Doch nicht das rechtzeitige Ankommen in Paris, sondern der Weg war das Ziel: Insgesamt klapperten die Teams sechs Checkpoints in ganz Europa ab, um ihren Vorrat an Dosen aufzustocken und durch Challenges Punkte für den Sieg zu sammeln. So führte das HSG-Team im Englischen Milton Keynes etwa einen PitStop an einem Formel-1-Wagen durch oder bestritt als Gondoliere ein Rennen in Cambridge.

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Publikationen

Warum jede Fliege zählt Hans-Dietrich Reckhaus Insect-Respect erschienen 2016

Buchhandlung zum goldenen Buchstaben François Loeb Allitera Verlag ISBN 978-3-86906-762-9 erschienen 2015

Wie steht es tatsächlich um unser Verhältnis Die Buchhandlung – zu den Insekten? Sind ein Ort zum Stöbern, sie eher nützlich oder Verweilen, Eintauchen schädlich? Welche Rolin fremde Welten. Hier le spielen sie in der setzt François Loeb an, Welt? Wie wirkt sich indem er den Leser in der Klimawandel aus: Wird die Zahl der Inganz besondere Buchhandlungen entführt. sekten weiter zunehSolche, in denen sich men? Dieses Buch diskutiert die nützlichen die Buchstaben verund schädlichen Wirkungen von Insekten und setzt sich mit ihrer Entwicklung und ih- selbstständigen, Buchläuse sprechen und Bürer Bedeutung für die Biodiversität auseinan- cherwürmer nur ganz spezielle Werke verder. Autor ist HSG-Alumnus Dr. Hans-Diet- zehren. Skurrile Kunden mit absurden Bürich Reckhaus. Er lancierte das Gütezeichen cherwünschen bringen den Leser zum «Insect Respect», das Ausgleichsflächen für Schmunzeln, die grenzüberschreitende Faneine ökoneutrale Insektenbekämpfung tasie des Autors lädt zum Staunen ein. Die schafft. Mit der Reckhaus GmbH entwickelt Kurzgeschichten lassen in fremde und doch er Produkte zur Insektenbekämpfung. 2015 so bekannte Räume blicken, durch sie hinwurde Reckhaus mit dem Schweizer Ethik- durchwandeln und eine Mischung von Nachdenklichem und Kuriosem erleben. preis ausgezeichnet.

Mentale, emotionale und körperliche Fitness Sven Voelpel, Anke Fischer Publicis Publishing ISBN 978-3-89578-450-7 erschienen 2015 Das Leben verlangt permanente Höchst­leist­ ung, im Beruf und privat. Dafür brauchen wir viel Energie. Wird diese Energie in ausreichender Menge zu­ geführt, bleibt unser körperliches und mentales Gleichgewicht erhalten. Andernfalls holt sich der Organismus das, was er braucht, aus Reservespeichern, die eigentlich für das Funktionieren der täglichen Energiekreisläufe gedacht sind. Sind diese Speicher leer, ist unsere Leistungsfähigkeit drastisch reduziert. Optimale Ernährung, ausreichend Bewegung und mentale Fitness sind nach dem heutigen Wissensstand ausschlaggebend dafür, dass wir dauerhaft leistungsfähig bleiben. Doch nicht jeder Mensch funktioniert gleich: Dank Checklisten und Selbsttests können wir uns selbst einschätzen und unsere Fitness typgerecht optimieren.

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Der Patientenkompass Barbara Züst spo – Patientenschutz ISBN 978-3-905795-40-0 erschienen 2015 Ein umfassender Ratgeber der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz. Der Pa t i e n t e n k o m p a s s weist Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen bei medizinischen Fragen den Weg durch den «Dschungel» im Gesundheitswesen. Dabei geht es um Fragen wie die folgenden: Was ist im Umgang mit medizinischen Informationen zu beachten? Welche Aspekte sind beim Behandlungsentscheid zu bedenken? Was können Patientinnen und Patienten zur eigenen Sicherheit im Spital beitragen? Wie lösen Betroffene Konflikte, die während oder nach der medizinischen Behandlung entstehen? Was tun, wenn Angehörige oder Patienten Behandlungsfehler vermuten? Der Ratgeber vermittelt Wissen mit anschaulichen Beispielen aus dem medizinischen Alltag.

Gesundheitswesen Schweiz 2015 - 2017 Willy Oggier Hogrefe Verlag ISBN 978-3-456-85441-0 erschienen 2015 Das Schweizer Gesundheitswesen ist komplex und im Umbruch. Dieses Buch ist das Standardwerk über das schweizerische Gesundheitswesen. Besonderen Wert legen die beiden Herausgeber auf möglichst hohe Objektivität, aussagekräftige Daten und auf gute Lesbarkeit. Das Buch ist ein Nachschlagewerk für alle, die sich für das Gesundheitssystem und die Gesundheitspolitik interessieren: Fachleute aus dem Gesundheitswesen und den Sozialversicherungen, für Politik, Medien und Wissenschaft und selbstverständlich auch für interessierte Versicherte und Patientinnen/Patienten.

The Global Innovation Index 2015 Soumitra Dutta, Bruno Lanvin, Sacha Wunsch-Vincent Cornell University, INSEAD, WIPO ISBN: 978-2-9522210-8-5 erschienen 2015 This book explores the impact of innovationoriented policies on economic growth and development. High-income and developing countries alike are seeking innovation-driven growth through different strategies. Some countries are successfully improving their innovation capacity, while others still struggle.

Publikationen von Mitgliedern Hast du ein Buch, ein Konferenzpapier oder eine andere Publikation veröffentlicht? Gerne platzieren wir hier einen Hinweis. Rezensionsexemplar bitte an Redaktion alma, c/o alea iacta ag, Postfach 20, 9001 St. Gallen.


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Horizontal  2. Name der jährlichen Startup-Konferenz an der HSG (… Summit)  5. Übernimmt mechanische Arbeit   9. Kommunikationskanal der Industrie 4.0 10. Umwandlung oder Umformung 12. Austragungsort der 23. HSG Alumni Golfmeisterschaft (Golf …) 14. Veranstaltungsort unter dem Stiftsbezirk 16. Thema des diesjährigen Symposiums 18. Bekanntes St.Galler Honig­ gebäck 19. Bar der Studentenschaft unten am Rosenberg (…Point) 20. Hauptsitz-Standort von BMW

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Vertikal   1. Unabhängig, selbstständig   3. HSG-Professor für Produktionsmanagement (Nachname)   4. Errungenschaft der zweiten Industriellen Revolution   6. Frühlingsmesse in St. Gallen   7. Austragungsort des Openair St. Gallen   8. Japanischer Automobil­ hersteller 11. Neuer Präsident von Omega (Nachname) 13. Schwerpunkt des neuen HSG-Studiengang ab 2020 15. Neuer Member Benefit (The …) 17. Globale Allianz in Management-Ausbildung (Abk.)

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Studentische Vereine im Porträt Grosser Erfolg bei dritter Durchführung

Business Game St. Gallen 2016 – 100 Studierende von 24 Universitäten

Bereits zum dritten Mal fand das diesjährige Business Game St. Gallen statt und war erneut ein voller Erfolg. Bei dem Case Competition Event traten 100 Studierende von 24 Universitäten aus ganz Europa gegeneinander an. Dabei lösten sie innerhalb von zweieinhalb Tagen Fallstudien, die von den Partnerunternehmen BDO, Nespresso, Swarovski, Zurich Versicherung und der BMW Group zur Verfügung gestellt wurden. Lisa Hofians Das Business Game St. Gallen erfreute sich auch in diesem Jahr grosser Beliebtheit: Mehr als 240 Studenten haben sich um einen der begehrten Teilnehmerplätze beworben. Über einen Aufnahmetest wurden die besten 100 Studierenden zu dem Event eingeladen, das zwischen dem 31. März und dem 2. April im Einstein Kongress Hotel stattfand. Innerhalb der ersten beiden Tage erarbeiteten die Teilnehmer in Viererteams Lösungen zu realen Fallstudien. Dafür hatten sie jeweils zwischen zwei und vier Stunden Zeit. Dieses Jahr wurde die zukünftige Entwicklung der Marke BMW i, der Nachhaltige Aspekt von Nespressos Abfallpolitik, die Häufigkeit von Einkäufen eines Kunden

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bei Swarovski, die Entwicklung der Zurich Versicherung hin zu digitalen Prozessen und die Employer Branding Strategie von BDO bearbeitet. Am Samstag präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor einer Jury aus Unternehmensvertretern und Universitätsprofessoren. Sie wurden an Hand von Qualität, Kreativität und Realisierbarkeit bewertet. Bei jeder Challenge wurden die besten drei Teams gewählt und mit attraktiven Preisen ausgezeichnet. In das grosse Eloquence Final zogen schliesslich die drei Teams mit dem höchsten Gesamtscores ein. Darin bekamen

sie 30 Minuten, um an einem Start-Up-Konzept zu arbeiten, das sich mit einem innovativen Ansatz für Fahrstunden beschäftigte. Die Finalisten präsentierten ihre Ergebnisse vor dem Plenum und mussten zuletzt den beiden konkurrierenden Teams innerhalb von zwei Minuten Rede und Antwort stehen. Die Gewinner des Business Game St. Gallen 2016 sind Kai Aschick von der Universität St. Gallen und Henrik Johnsdorf von der Frankfurt School of Finance & Management. Sie überzeugten die Jury durch ihre ausgezeichneten Ideen, Präsentationsfähigkeiten und smarten Fragen.


Vergabungen

Giving Back: The Responsibility of Future Leaders

Graduate Business Conference 2016 Die Studentenschaft der Universität St. Gallen durfte Anfang April 2016 rund 120 internationale Gäste an der Universität St.  Gallen begrüssen. Grund für die Anreise der Gäste aus fünf Kontinenten war die Graduate Business Conference 2016. Krenare Berisha Diese internationale und auf studentischer Basis organisierte Konferenz findet seit 1983 jährlich an einem anderen Ort statt und bringt Repräsentanten der Studierendenorganisationen der 50 höchstklassierten Wirtschaftsuniversitäten zusammen, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Gleichzeitig dient dieses Gefäss als Bündelung der Probleme, Herausforderungen aber auch Stärken und Chancen der globalen Hochschulpolitik. Jedes Jahr bestimmt das Organisationsteam der Konferenz ein Thema, unter welchem die verschiedenen Programmpunkte gehalten

werden. Mit dem Konferenzthema «Giving Back: The Responsibility of Future Leaders» versuchte das Organisationsteam eine nachhaltige Wirkung auf die Teilnehmenden zu erzielen und eine Reflexion auf der globalen Hochschulebene anzuregen. Die Subthemen «Politics, Ethics and Business», «Social Entrepreneurship» und «Education» bildeten dabei die Pfeiler der einzelnen Programmpunkte und sollten den Teilnehmern die Thematik aus drei verschiedenen Perspektiven näher bringen und sie dazu anregen darüber nachzudenken, welche Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sie als zukünftige Führungspersonen weltweit haben.

shops und einem abwechslungsreichen Abendprogramm. Doch auch kulinarisch gesehen hat sich das Organisationsteam das Motto zu Herzen genommen und den Teilnehmenden ausschliesslich vegetarisches Essen aufgetischt. Trotz anfänglicher Skepsis waren die Studierenden auch hier erneut verblüfft vom Angebot. So wurden in einer familiären Umgebung, wie es nur in St. Gallen möglich sein kann, verschiedenste Perspektiven geteilt, bleibende Eindrücke gewonnen und neue Freundschaften geschlossen.

Seit August war ein 27-köpfiges Team der Studentenschaft nebst Studium und Praktika intensiv mit der Vorbereitung der vier-tägigen Konferenz beschäftigt. Die Mühe hat sich gelohnt: die Teilnehmenden waren begeistert von den spannenden Diskussionen mit hochkarätigen Gästen wie Christoph Franz und John Plender, den lehrreichen Work-

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10. Juni 2016 bis 29. September 2016

Schweiz

agenda

13. Juni 2016 Executive M.B.L.-HSG Traditional Egli-filet Event 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr Executive M.B.L.-HSG office, roof terrace, Tigerbergstrasse 9, St. Gallen mblhsg@unisg.ch

23. Juni 2016 MBF-HSG Alumni 2016 MBF-HSG Alumni Annual General Meeting 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr Zunfthaus zur Waag, Münsterhof 8, Zurich lutz.preussler@gmail.com

13. Juli 2016 EMBA Jobnet Jobnet Meeting 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr Klubschule Migros Limmatplatz Limmatstrasse 152, 8005 Zürich stefan.klaeusler@gmail.com

15. Juni 2016 Executive M.B.L.-HSG HSG Arts Tour 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr University of St. Gallen mblhsg@unisg.ch

29. Juni 2016 HSG Alumni Industrial Club HAIC: Burckhardt Compression – Vortrag von CEO (Marcel Pawlicek) und VRP (Valentin Vogt) sowie Führung durch die Produktion 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Burckhardt Compression, Im Link 5, Winterthur enzowaelchli@gmail.com

14. Juli 2016 Alumni EMBA HSG Bern, Sommerstamm 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Restaurant Schwellenmätteli, Dalmaziquai 11, 3011 Bern tg@gisselbrechtwirtschaft.ch

16. Juni 2016 HSG Alumni Bern Exklusiver Einblick bei CSL Behring 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr CSL Behring, Wankdorfstrasse 10, 3014 Bern orofab@gmail.com 16. Juni 2016 HSG Alumni Zentralschweiz Apéro + Dinner 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr Ort wird noch bekanntgegeben ivana.meyer@axonxperts.ch 21. Juni 2016 HSG Alumni Golf Club 23. HSG Alumni Golfmeisterschaft 2016 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Golf Kyburg alumni@unisg.ch 22. Juni 2016 Executive M.B.L.-HSG St. Gallen Sightseeing Tour 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr, St. Gallen mblhsg@unisg.ch 23. Juni 2016 HSG Alumni HSG Alumni Forum 2016, Anschliessend Generalversammlung 09.00 Uhr bis 18.30 Uhr Olma Halle 9.2, St. Gallen alumnievents@unisg.ch

30. Juni 2016 HSG Alumni Life Sciences Club Dinner with a Senior Leader: Meet Tina Lupberger, Head of Marketing Region Europe, Novartis Oncology 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Hotel/Restaurant Storchen, Storchengasse 16, 8001 Zürich christian.knapp@gmx.ch 4. Juli 2016 HSG Alumni EMBA Stamm Zürich Stadtführung 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr, St. Gallen mblhsg@unisg.ch 5. Juli 2016 HSG Alumni Young Chapter Zürich HSG Alumni YC ZH – Sommerevent 2016 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Ort wird noch bekanntgegeben kaspar.weilenmann@ch.pwc.com 6. Juli 2016 HSG Alumni Women's Chapter HSG Alumnae July 12 o’Clock-Lunch 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr Haus Hiltl, Sihlstrasse 28, 8001 Zürich sara.frigg@unisg.ch

17. Juli 2016 HSG Alumni Club St. Moritz Jazz Brunch 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Hotel Hauser olga.valek@alumni.unisg.ch 10. August 2016 EMBE HSG Alumni Ruder- und Grillabend am Zürichsee mit Ueli Bodenmann 18.00 Uhr bis 21.45 Uhr, Bootshaus Seeclub Horgen, Hirsackerstrasse 27, 8810 Horgen rudolf.bruehwiler@swissonline.ch 13. August 2016 Alumni EMBA HSG Bern Segeln auf dem Thunersee 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Yachtclub Spiez, Schachenstrasse 19, 3700 Spiez tg@gisselbrechtwirtschaft.ch 21. August 2016 HSG Alumni Nordwestschweiz Sommerfest auf dem Lande mit Familie 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr Schartenhof Gempen, Schartenhof 1 niggi.schaer@gmail.com Aktualisierte Informationen und weitere Anlässe bei den angegebenen Kontaktpersonen oder auf www.hsgalumni.ch/events

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31. August 2016 EMBE HSG Alumni HSG – ETH Ryder Cup 2016 – «The Swiss Leading Alumni Golf Masters» (Handicap wirksam) 08.30 Uhr bis 20.00 Uhr Golf Club Limpachtal, 3315 Aetingen SO rudolf.bruehwiler@swissonline.ch 1. September 2016 connexHR Entrepreneurial HR: Von High Tech zu Human Touch 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Ort wird noch bekanntgegeben wyssconsulting@bluewin.ch 8. September 2016 HSG Alumni Zentralschweiz Lunch + Referat: Pharma Venture – Glück oder Können? von Dr. Ulrich Geilinger 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Restaurant Aklin, Zug sn@familyofficecircle.ch 8. September 2016 HSG Alumni Life Sciences Club Life Sciences Panel Discussion 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31, 8001 Zürich hsglifesciences@gmail.com 12. September bis 17. September 2016 Executive M.B.L.-HSG Course on 'Finance' 08.00 Uhr (12. September) bis 12.00 Uhr (17. September), SIX Stock Exchange, Zurich mblhsg@unisg.ch 13. September 2016 Executive M.B.L.-HSG Alumni Reception at Vischer Law Firm, Zurich 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr Vischer AG, Schützengasse 1, 8021 Zurich mblhsg@unisg.ch 14. September 2016 HSG Alumni Nordwestschweiz Explorative Datenanalyse – Faktenbasierte Entscheidungsfindung im Spital 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr Enothek, Grenzacherstrasse 62, Basel niggi.schaer@gmail.com

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14. September 2016 EMBA Jobnet Jobnet Meeting 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr Klubschule Migros Limmatplatz, Limmatstrasse 152, 8005 Zürich stefan.klaeusler@gmail.com 15. September bis 17. September 2016 HSG Alumni 8. Internationale HSG Alumni Konferenz 08.00 Uhr (15. September) bis 23.00 Uhr (17. September) Kongresszentrum Davos, Schweiz alumnievents@unisg.ch

19. September bis 24. September Executive M.B.L.-HSG Course on «Mergers & Acquisitions» 08.00 Uhr (19.11.) bis 12.00 Uhr (24.11.) Gleiss Lutz, Frankfurt am Main mblhsg@unisg.ch 21. September 2016 Executive M.B.L.-HSG Visit of the Städel-Museum, Frankfurt a.M. 17.45 Uhr bis 18.45 Uhr, Städel-Museum, Schaumainkai 63, Frankfurt am Main mblhsg@unisg.ch

China Deutschland 30. Juni 2016 HSG Alumni Club Rhein-Main St.Galler Management Gespräche in Frankfurt: «Schweizer Armee, Wirtschaft und Zivilgesellschaft» 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr, Residenz des Schweizerischen Generalkonsuls, Höhenblick 37, 60431 Frankfurt-Ginnheim corinna.egerer@hsgalumni.ch 9. Juli 2016 HSG Alumni Club Stuttgart Besichtigung der Alpirsbacher Klosterbrauerei 10.15 Uhr bis 15.00 Uhr, Alpirsbacher Brauwelt, Marktplatz 1, 72275 Alpirsbach hsgalumni.stuttgart@web.de 25. August 2016 HSG Alumni Club Köln/Bonn 4. Stammtisch 2016 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr Gaffel am Dom, Köln philipp.biermann@simon-kucher.com 9. September bis 11. September 2016 EMBE HSG Alumni 1. Treffen der Business Engineers 12.15 Uhr (9. September) bis 13.00 Uhr (11. September), München rudolf.bruehwiler@swissonline.ch 14. September 2016 HSG Alumni Club Düsseldorf Stammtisch 19.30 Uhr bis 23.59 Uhr Ort wird noch bekanntgegeben duesseldorf@hsgalumni.ch

22. August bis 26. August 2016 Executive M.B.L.-HSG Course on «Law & Business in China» 08.00 Uhr (22. August) bis 17.00 Uhr (26. August), Fudan University, Shanghai, mblhsg@unisg.ch

Japan 29. August bis 3. September 2016 Executive M.B.L.-HSG Course on «Law & Business in Japan» 08.00 Uhr (29. August) bis 12.00 (3. September), Waseda University, Tokyo, mblhsg@unisg.ch

Singapore 2. September bis 4. September 2016 HSG Alumni Club Singapore and SGI HSG Asia Alumni weekend in Singapore 17.00 (2. September) bis 18.00 (4. September) melchersa@melchers.com.sg Aktualisierte Informationen und weitere Anlässe bei den angegebenen Kontaktpersonen oder auf www.hsgalumni.ch/events


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Das Alumni-Magazin der Universität St.Gallen

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