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Das Alumni-Magazin der Universität St.Gallen

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Impulse aus der Tourismusforschung fürs Management Städtetourismus im internationalen Standortwettbewerb «Flashpacker – Backpacker, die mit Stil reisen» 7.April 2010

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Lehrstuhl für Logistikmanagement


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Editorial 2/2010

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Aus dem Tourismus generelle Erkenntnisse fürs Management gewinnen · Die Professoren Thomas Bieger und Christian Lässer vom IDTHSG analysieren Trends in Tourismus und Tourismusforschung.

Tourismus – mehr als eine Branche

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IDT-HSG richtet sich neu aus · Das Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus erweitert sein Forschungsgebiet.

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Den Tourismus als emotionalen Kern der Standortmarke positionieren · HSG-Alumnus Frank Bumann, seit sieben Jahren Direktor von Zürich Tourismus, sucht den unternehmerischen Challenge.

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Start-up · Mit «A la Carte Maps» wollen Yuan Yao und Jan A. Gerber das Reisen revolutionieren.

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Presseschau

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Alumni Haus: Ein Ort zum Feier und Geniessen · Unter der Woche Übernachtungsort für Teilnehmende der Executive School, bietet das Alumni Haus am Wochenende Platz für Feiern und Zusammenkünfte.

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HSG Alumni im Web 2.0 · Facebook, LinkedIn, Twitter, Xing: HSG Alumni ist mit Plattformen in den derzeit wichtigsten sozialen Netzwerken des Web 2.0 präsent.

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3. HSG Alumni Asia Meeting und HSG Alumni Golfmeisterschaft · Im Juni und Juli stehen zwei Grossanlässe mit breiter Teilnehmerschaft bevor.

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Meine Region, mein Thema · Wie sollen sich die Aktivitäten der HSG Alumni Chapters in der Schweiz entwickeln? Die Vorstände trafen sich zur Beratung.

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Mitgliederumfrage und Verstärkung auf der Geschäftsstelle · Die Umfrage zeigt, welche Dienstleistungen die Mitglieder besonders schätzen. Membership Benefits und Career Services erhalten Verstärkung.

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Fünfzig Präsidenten in St.Gallen · Am 19./20. März trafen sich die Chapter- und Clubpräsidenten zum 5. Internationalen HSG Alumni Club Presidents’ Meeting.

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Clubnews

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Uni aktuell

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EMBA/MBE/MBL HSG

spannt sein!

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HSG Shop

Roger Tinner, Chefredaktor

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Bücherseite

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Terminkalender

«Tourismus» ist Schwerpunkt dieser Nummer.Wieso? Weil die Tourismusbranche, wie insbesondere das Gespräch mit den beiden damit befassten Professoren im Institut für öffentliche Leistungen und Tourismus (IDT-HSG) zeigt, ein Bereich ist, in dem viele Entwicklungen stattfinden, die sich später auch in anderen Branchen zeigen. Längst ist das Institut aber nicht mehr einfach Ausbildungs- und Forschungsstätte für den Tourismus: Es hat sich neu ausgerichtet und den Fokus der wissenschaftlichen Arbeit verbreitert. Zum Schwerpunkt-Thema passen (wie meistens) auch die Beiträge «Ehemalige im Porträt» und «start-up»: Der erfahrene Frank Bumann von Zürich Tourismus und die Jungunternehmer Yuan Yao und Jan A. Gerber zeigen die Palette von HSG Alumnae und Alumni, die in dieser Branche tätig sind. Innovation ist wichtig im Tourismus – ebenso wie für die «alma»: Während wir uns diesmal mit einer neuen Rubrik «Originalton» melden, in der Professoren zu einem bestimmten Thema pointiert Stellung nehmen, läuft nach dieser Nummer der Prozess eine «alma»-Neugestaltung an. Sie dürfen ge-

Zum Titelbild: Im Tourismus geht es längst nicht mehr ausschliesslich, aber doch immer wieder um die Bettenauslastung: Blick in ein Zimmer im Alumni Haus an der HSG (Foto HSG).

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President’s Corner

«Aus dem Tourismus generelle Erkenntnisse fürs Management gewinnen» Professor Dr. Thomas Bieger und Professor Dr. Christian Laesser forschen am Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus (IDT-HSG) im Bereich des Tourismus. «alma» hat sich mit den beiden Wissenschaftern über Entwicklungen und Trends in Tourismus und Tourismusforschung unterhalten. Interview: Roger Tinner

Liebe Alumna, Lieber Alumnus Von Peking bis Sao Paulo: Wir sind stolz auf unsere fast 40 HSG Alumni Clubs im Ausland. Nutze die Gelegenheit und statte im Rahmen Deiner nächsten Reise den Kolleginnen und Kollegen fernab der Heimat einen Besuch ab. Treffen im Ausland sind stets spannende und bereichernde Begegnungen und bleiben noch lange in bester Erinnerung. Eine vollständige Liste aller Clubs im Ausland findest Du auf www.alumni.unisg.ch > Alumni Clubs > Internat. Clubs Ausland. Die jeweiligen Clubpräsidenten freuen sich über Deine Kontaktaufnahme. Ende März waren die Clubpräsidenten selbst auf Reisen: Anlässlich des 5. Internationalen HSG Alumni Club Presidents' Meeting durften wir 50 Chapter- und Clubpräsidenten aus aller Welt in St.Gallen begrüssen (vgl. Bericht auf S. 25). Ob nun in der Ferne oder zu Hause – viel Vergnügen mit der vorliegenden alma-Ausgabe zum Thema «Reisen/Tourismus».

Urs Landolf, Präsident HSG Alumni

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Was sind Tendenzen im heutigen Tourismus, welches sind die wichtigsten Entwicklungen in dieser Branche und in diesem Markt? Thomas Bieger: Wie in vielen Märkten heisst der Trend Ausdifferenzierung. Auf der einen Seite gibt es einen immer noch starken Trend in Richtung luxuriöser Reiseformen wie etwa «Kreuzflüge», Abenteuerreisen, Luxus-Skiurlaub und aussergewöhnliche Städtereisen. All diese Angebote sind geprägt durch einen hohen Grad an Erlebnisintensität und Convenience. Aufgrund des Konjunktureinbruchs heisst der andere Trend Low Cost bzw. Low Price. Prägend dafür ist eine weitgehende Selbstorganisiertheit der Kunden: Wo kann ich das Optimum herausholen? Die Herausforderung ist also dieselbe wie in vielen anderen Märkten: Mittelgute, mittelteure Angebote haben Probleme aufgrund extremen Preisdrucks. Christian Laesser: Interessant ist auch die Frage nach den Gründen für diese Tendenzen. Treiber der Nachfrage werden immer mehr die Lebensphasen des Kunden und die sozialen Netzwerke. Dabei nimmt die Familienphase tendenziell immer mehr ab (es gibt immer mehr Alleinstehende und Paare ohne Kinder), das für Ferien verfügbare Einkommen der mittleren Altersklasse nimmt also zu. Ganz junge und ältere Personen zeigen bereits heute ein sehr ähnliches Reiseverhalten – der Unterschied besteht

vor allem darin, dass die Älteren mehr Geld ausgeben. Was sind die Herausforderungen für Destinationen und für Anbieter im Tourismus? Thomas Bieger: Der Tourismus hat es immer mehr mit hybriden Kunden zu tun, die einmal low cost reisen, das nächste Mal luxuriös. Selbst in den gleichen Ferien sind dieselben Leute zum Beispiel beim Flug sehr preissensibel, während sie vielleicht ein ganz teures Hotel auswählen. Die Orientierung an sozialen Netzwerken nimmt zu, es handelt sich aber oft auch nur um temporäre Wahlgemeinschaften. Dieses hybride Verhalten macht es sehr schwierig, die Kundenbedürfnisse richtig einzuschätzen. Christian Laesser: Die Schweiz ist internationaler ausgerichtet als etwa Österreich, das sehr stark von Gästen aus Deutschland dominiert wird. Generell ist die Schweiz nicht schlecht aufgestellt. Die Internationalisierung findet aber vor allem in Top-Orten statt. Beispiele wie Engelberg, das mit geschicktem Marketing in Indien und China neue Gäste findet, zeigen, dass eine internationale Nischenstrategie auch für kleinere, im internationalen Kontext zunächst noch unbekanntere Destinationen möglich ist. Allerdings ist das oft eine teure Alternative. Aus meiner Sicht könnten die Destinationen und Anbieter bei der Wahl der Distributionswege jedoch generell noch innovativer sein und hier etwa konsequenter neue Wege gehen,


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wie jenen über soziale Netzwerke oder multinationale Konzerne. Wohin geht die «Reise» in Zukunft? Im Tourismus ergeben sich etwa mit Guerilla-Marketing-Methoden gute Chancen, auch wenn die Schweiz natürlich ein sehr reifer Markt ist, in dem Wachstum nur noch im Rahmen des Bevölkerungswachstums möglich ist. International ist die Situation aber eine ganz andere: Während heute das (Marketing-)Problem noch darin besteht, wie man mehr Kunden anzieht, wird sich in 10 oder 15 Jahren eher die Frage stellen: Wie bringe ich die Kunden umweltund sozialverträglich «durch die Destination»? Schlangen wie beim Colosseum in Rom oder am Jungfraujoch wird es in Zukunft noch viel mehr geben – in Indien, China und anderen Ländern Thomas Bieger:

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entsteht erst heute jene Mittelschicht, die in Zukunft möglicherweise die Märkte noch überschwemmen wird. Christian Laesser: Dämpfende Effekte könnten sich nur ergeben, wenn sich Energiekosten so stark erhöhten, dass sich ein Re-Allokationseffekt beim Kunden ergibt. Das wird aber – wenn überhaupt – nur entfernte Destinationen wie etwa Bali betreffen. Die Transportkosten werden nämlich vermutlich auch in Zukunft nur einen kleinen Anteil an den Gesamtkosten von Ferien ausmachen. Das knappste Gut ist allerdings die Zeit der Kunden. Weitere «Dämpfer» fürs Reisen können Angst vor Risiken, Terror und Krankheiten sein.

Verändern sich auch die Geschäftsmodelle im Tourismus? Thomas Bieger: Der Tourismus ist der Prototyp einer intangiblen, intransparenten, persönlichen Dienstleistung, geprägt davon, dass Produktion und Konsum gleichzeitig erfolgen. Eine grosse Herausforderung besteht nun darin, die Leistung für den Kunden überhaupt spürbar zu machen. Dabei gibt es verschiedene Stufen der Transparenz: Zunächst eine Bewertung durch Medien, dann eigene Bewertungskategorien wie «Sterne» durch die Branche und am Ende die heutigen Bewertungen in Communities. Das Bildungs- und das Gesundheitssystem sind hier noch in der ersten Stufe, der Tourismus in der letztgenannten. Diese Branche ist daher besonders stark gefordert, auf die grössere Macht der Kunden adäquat zu reagieren, Leistungsqualitäten transparent zu machen.

Die beiden Professoren im Bereich Tourismus an der HSG:Thomas Bieger (links) und Christian Laesser.

(Fotos: Roger Sieber)

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Christian Laesser: Eine zweite grosse Herausforderung liegt beim Preis: Der Tourismus ist Vorreiter von differenzierten Preisen. Der Kunde hat – bei den Flugpreisen – gelernt, mit differenzierten Preisen umzugehen. Er akzeptiert unterschiedliche Preise. Heute geht es auch um die sogenannte behavioristische Bepreisung, die das Verhalten des Kunden beeinflussen soll. Damit soll aber die Ertragskraft gesteigert, nicht etwa ausgehöhlt werden: Je pauschaler Kostenrabatt ist, desto weniger wird individuell die Zahlungsbereitschaft abgeschöpft. Die Airlines geben hier gute Beispiele: So ist aus mehreren Studien klar geworden, dass etwa Vielflieger bei drohendem Statusverlust eine höhere Zahlungsbereitschaft zeigen.

Wo und wie kann das Institut einen Beitrag an den Tourismus und seine Entwicklung leisten? Thomas Bieger: Als universitäres Institut haben wir einen Forschungsund Lehrauftrag. Früher ging es um Fragen wie «Was ist besonders in der Branche? Was muss ich anders machen im Vergleich zu anderen Branchen?» Heute haben wir einen anderen Ansatz: Wir wollen am Beispiel des Forschungs- und Anwendungsobjekts Tourismus generelle Erkenntnisse zum Management gewinnen. Deswegen

machen wir zum Beispiel Pricing- oder Distributionsforschung. Christian Laesser: Wir gehören bewusst und mit Überzeugung zum Marketing Department und bieten Lehrveranstaltungen im Bereich Marketing und Dienstleistungsmanagement an. Dazu kommen eine Vertiefung und Wahlveranstaltungen im Bereich Tourismus und Verkehr. Unsere Studierenden wählen Tourismus aufgrund persönlicher Vorliebe oder aufgrund eines tieferen Interesses an Zusammenhängen im Dienstleistungsmanagement. Weil die Branche Tourismus ein eher enger Markt für Akademiker und sehr klein strukturiert mit entsprechend eingeschränkten Karrieremöglichkeiten ist, landen viele der Absolventinnen und Absolventen in der Finanz- oder Beratungsbranche.

Thomas Bieger: «Der Tourismus hat es immer mehr mit hybriden Kunden zu tun.»

Sie forschen beide im Tourismus. Was motiviert Sie persönlich, in diesem Bereich zu arbeiten? Thomas Bieger: Ich habe Spass an dieser Branche, die in vielem Vorreiter ist, reise selbst gerne und treffe im Tourismus immer interessante Menschen und Ideen. Antrieb ist für mich eine Art «Mission»: Ich sehe die Entwicklung von touristischen Regionen, die nicht so im Zentrum stehen, als kulturelle Aufgabe, der ich mich gerne stelle.

Christian Laesser: Wir haben ein Riesenglück, eine Neugier in einem Gebiet auszuleben, das nicht Randerscheinung ist und eine gewisse Relevanz hat. Probleme beobachten und Lösungen dafür entwickeln, die nachher auch in anderen Branchen funktionieren, das motiviert sehr stark.

prisma-Abo für Alumni Der letzten alma lag die Jubiläumsausgabe des Studierendenmagazins prisma bei. Der Doppelversand stiess durchwegs auf positive Resonanz: Zahlreiche Alumni erkundigten sich nach einem dauerhaften Gemeinschaftsversand von alma und prisma. Gerne geben wir daher bekannt, dass interessierte Alumni fortan das prisma kostenlos im Abonnement beziehen können.Wer auch künftig in vollem Umfang über Neuigkeiten aus dem Studentenleben an der HSG informiert werden möchte, meldet sich bitte per Mail bei der HSG-Alumni-Geschäftsstelle unter alumni@unisg.ch mit dem Stichwor t Christian Laesser: «Dämpfende Effekte könnten sich nur ergeben, wenn sich die Energiepreise sehr stark erhöhten.»

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«prisma-Abo».


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IDT-HSG richtet sich neu aus Das Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus (IDT-HSG) entwickelt sich weiter in den Bereich «Management pluralistischer Organisationen zwischen Staat und Markt»: Seit dem 1. Januar 2010 gehört auch Professor Dr. Johannes Rüegg-Stürm, bisher geschäftsführender Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft, mit seinem Team zum IDT-HSG. Von Roger Tinner Das IDT-HSG nutzt den personellen Zugang, der zusammenfällt mit dem Start des SBB Lab zur Erforschung von Management-Fragen im Verkehrsbereich, zu einer Neuausrichtung. Institutsdirektor und Prorektor Thomas Bieger sagt dazu: «Ohne dass die erfolgreichen Anwendungsfelder wie Public Management, Tourismus, Verkehr und Regionalwirtschaft an Bedeutung verlieren, sollen vermehrt auch grundsätzliche Fragen im Bereich des Managements und der Governance pluralistischer Organisationen, in denen verschiedene «Rationalitäten» (z.B. ökonomische Rationalität, politische Rationalität, professionsspezifische Rationalitäten) aufeinander treffen, bearbeitet werden.» Reflexives unternehmerisches Management Auf den 1. Januar 2010 trat Johannes Rüegg- Stürm, Professor für Organizational Behavior, mit seinem Team, bestehend unter anderem aus den vier Postdocs Daniel Bartl, Simon Grand, Thomas Schumacher und Harald Tuckermann vom Institut für Betriebswirtschaft in das Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus ein. Rüegg-Stürm beschäftigt sich in seiner Forschung mit der Entscheidungs-, Handlungs- und Strategiefähigkeit in wissensintensiven Organisationen, in denen gleichzeitig mehrere Rationalitäten (Handlungslogiken, Erfolgskriterien, Sinnhorizonte) wirksam sind. Einen wichtigen Forschungs- und Transferschwerpunkt bilden dabei Spitäler und Gesundheitsorganisationen, in denen arbeitsteiliges Entscheiden und Handeln im Kontext historisch gewachsener, grundlegend unterschiedlicher Professionsrationalitäten (medizinisch, pflegerisch,

ökonomisch und politisch) erfolgen muss. Lange Institutstradition Das Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus entstand 1998 aus dem ehemaligen Institut für Tourismus und Verkehrswirtschaft. Im Zentrum stehen Fragen des Managements standortrelevanter und standortbezogener Themen und Branchen wie Public Management, persönliche Dienstleistungen, Tourismus, Verkehr und Regionalmanagement. Gerade an Standorten und «lokalisierten» Branchen ist das Management durch das Spannungsfeld unterschiedlicher Rationalitäten zwischen Staat und Markt geprägt, und das IDT-HSG hat sich in diesen Fragen bereits seit mehreren Jahren profiliert. Mit dem Eintritt von Professor Rüegg-Stürm ergeben sich

interessante Synergien in der Forschung. Bereits früher bestand eine enge Zusammenarbeit mit seinem Lehrstuhl, beispielsweise bei gemeinsamen Projekten zum Management von staatsnahen Betrieben, in der Weiterbildung oder in der Weiterentwicklung des Systemansatzes im Tourismus. Die Direktion des Instituts teilen sich neu als Direktoren die Professoren Thomas Bieger (Vorsitz, Tourismus und Verkehr), Kuno Schedler (Public Management) und Johannes Rüegg-Stürm (Reflexives unternehmerisches Management) sowie die Vizedirektoren Pietro Beritelli (Tourismus und Verkehr), Christian Laesser (Tourismus und Verkehr), Josef Mondl (Sino Swiss Management) und Roland Scherer (Regionalwirtschaft).

Die neue Direktion des IDT-HSG (v.l.n.r.): Kuno Schedler, Christian Laesser, Roland Scherer, Johannes Rüegg-Stürm und Thomas Bieger. (Foto pd)

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ehemalige im porträt

Den Tourismus als emotionalen Kern der Standortmarke positionieren Aufgewachsen in Saas-Fee, einer klassischen alpinen Tourismus-Destination, ist HSG-Alumnus Frank Bumann heute als Direktor von Zürich Tourismus, des grössten Schweizer Players im globalen Wettbewerb der urbanen Tourismus- und Wirtschaftsstandorte, voll in seinem Element. Wer ihn kennen lernt, merkt aber schnell: Der Vollblut-Unternehmer hätte wohl in jeder Branche Erfolg.

Von Iwan Köppel Der Mann wirkt ruhig und abgeklärt. Alles, was er sagt, ist wohl überlegt. Dennoch ist er hoch ansteckend. Ansteckend vor Begeisterung. Seine Augen leuchten. Frank Bumann, 48, Direktor von Zürich Tourismus, nimmt sein Gegenüber auf Anhieb für sich ein. Für sich, das heisst vor allem für seine Arbeit: die Förderung des Tourismus in Stadt, Region und Kanton Zürich. Mit dieser offiziellen Umschreibung seines Auftrags ist die Vision, die der gebürtige Walliser verfolgt, allerdings zu eng gefasst. Integriertes Standortmarketing «80 Prozent der touristischen Wertschöpfung geschieht ausserhalb der Hotellerie: im Detailhandel, in der Kultur- und Eventwirtschaft, bei Zulieferern, Verkehrs- oder Finanzdienstleistern», betont Frank Bumann. Entsprechend ortet er eine grosse Herausforderung in der Markenführung: «Die Standortmarke hat im globalen Wettbewerb massiv an Bedeutung gewonnen. Als ihr emotionaler Kern bildet der Tourismus den entscheidenden Positionierungsfaktor. Darum herum gruppieren sich alle anderen Bereiche wie Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.» Die Tourismus-Marke müsse zur Gesamt-Standortmarke für Erlebnis, Wirtschaft und Wissenschaft werden: Tourismus als Querschnittsbranche mit gesamtwirtschaftlicher Funktion. Auf die Verwirklichung dieser Vision arbeitet Frank Bumann seit sieben Jahren, als er aus einer Vielzahl erstklassiger Bewerber zum Zürcher Tourismus-Direktor gewählt wurde,

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mit seinem Überzeugungsvermögen hin. Er tut das mit viel Charme, meist diplomatisch, immer mit klaren Zielvorstellungen, selbstbewusst und bestimmt in der Sache. Sein Feuer hat sich von Anfang an auf das Team von Zürich Tourismus übertragen: Die Führungs-Crew des rund 60-köpfigen Unternehmens zieht seit sieben Jahren in unveränderter Besetzung mit Bumann am selben Strick – für die Branche eher die Ausnahme denn die Regel.

zur Finanzierung der Marketing-Aktivitäten von Zürich Tourismus. Diese sind offensichtlich überzeugend und bringen sichtbaren Nutzen: So gut wie alle Hotels machen bei der privatwirtschaftlichen Citytax mit.

Frank Bumann reizt die unternehmerische Herausforderung, mit der er konfrontiert ist. Der Kanton Zürich ist in der Schweizer Tourismus-Landschaft ein Spezialfall: Er kennt keine gesetzlichen Tourismus-Grundlagen. Zürich Tourismus ist seit 125 Jahren – im Juni wird das Jubiläum mit der Bevölkerung gefeiert – hauptsächlich privatwirtschaftlich finanziert und getragen. Die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand ist zwar intensiv – «Wir arbeiten ja mit einem öffentlichen Gut.» –, ihr Einfluss auf die Unternehmensstrategie aber beschränkt.

Hohe Servicequalität In der Stadt und am Flughafen ist Zürich Tourismus direkter Partner und Vermarkter der zahlreichen Anbieter. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen das internationale Marketing für die gesamte Tourismusregion, zu der neben dem Kanton Zürich der Kanton Zug, Teile von Schwyz, das aargauische Baden und Rapperswil-Jona im Kanton St.Gallen gehören. «So können wir ideal Synergien nutzen und ein attraktives Produkt zwischen Urbanität und Naturerlebnis anbieten: Kultur, Sport, Seen, Schlösser, Naturschutzgebiete und vieles mehr. Es gibt wohl wenige Destinationen mit einem so reichhaltigen Angebot in naher Distanz. Zudem bieten wir eine hohe Lebens- und Servicequalität», gerät Frank Bumann ins Schwärmen.

Unternehmerischer Challenge In den letzten sieben Jahren hat der Vollblut-Unternehmer denn auch einiges bewegt. Als Frank Bumann seine Funktion 2003 antrat, betrug das Marketing-Budget von Zürich Tourismus weniger als jenes in Saas-Fee – heute kann er ein Mehrfaches für die Vermarktung «seiner» Region einsetzen: In enger Zusammenarbeit mit dem Zürcher Hotelierverein, dem Hauptfinanzierungspartner von Zürich Tourismus, hat Bumann eine neue «Citytax» eingeführt: Die Hotels erheben pro Gast und Übernachtung freiwillig eine Gebühr von 2.50 Franken

Dass Bumann Touristiker würde, war trotz seiner Herkunft nicht vorgezeichnet: Nach der Wirtschaftsmatura zog es ihn auf Anraten eines Lehrers – selbst HSG-Absolvent – mit drei Kollegen an die St.Galler Uni: «Wir haben bis heute regelmässig Kontakt, und über Studentenverbindung und die Alumni-Organisation bleibt man mit der Alma Mater verbunden.» 1989 schloss er mit Schwerpunkt Organisationswissenschaften ab, bevor er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Tourismus und Verkehrswirtschaft – heute IDT-HSG – mit dem Tourismus in Berührung kam. Nach


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einem Auslandsemester an «der Bocconi» in Mailand, dem Abschluss des ersten Masterlehrgangs der Community of European Management Schools (CEMS) und dem Einstieg bei Grischconsulta, einer Bündner Beratungsfirma für Destinationsmarketing, folgte 1994 die Rückkehr nach Saas-Fee: «Da suchte man einen Tourismusdirektor. Ich, jung und frech, habe mich einfach beworben – und dann sieben Jahre dort gewirkt.» Ganzheitliches Denken Frank Bumann sucht immer wieder neue komplexe Herausforderungen. An der Universität prägte ihn der Ansatz des ganzheitlichen, vernetzten Denkens nach Stafford Beer. Das war wohl einer der Gründe, die ihn nach zwei weiteren Jahren als Leiter Marketing-Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung SBB Personenverkehr – «einer interessanten Zeit mit spannenden Projekten wie etwa dem ganzen Expo.02-Marketing» – veranlassten, sich als Zürcher TourismusDirektor zu bewerben: «Ich suchte wieder die gesamtunternehmerische Verantwortung.» Als Tourismus-Direktor muss Bumann alle möglichen Erwartungen verschiedenster Anspruchsgruppen erfüllen, von den Leistungsträgern über die Kunden, Marktpartner, weitere Branchen bis hin zu Politik, Medien und Öffentlichkeit. Das setzt die Fähigkeit voraus, das grosse Ganze im Auge zu behalten und die Interessen flexibel zu moderieren. Darum geht es Frank Bumann auch, wenn er sich mit Vehemenz für nachhaltigen Tourismus einsetzt: «Der Tourismus ist ein gesellschaftlich sehr wertvolles Gut, das wir pflegen müssen. Reisen bildet, baut Vorurteile ab und trägt zu sozialer Empathie bei. Das wird gerade im Zeitalter der globalen Migration immer wichtiger.» Deshalb müssten sich Wirtschaft und Gesellschaft aktiv der Herausforderungen annehmen, die eine nachhaltige Mobilität an sie stellten, ohne in gefährliche Überregulierung zu verfallen, die das hohe Gut der Reisefreiheit einschränken würde. Baumann will mit

Engagiert für nachhaltiges Wirtschaften: Frank Bumann (links) im September 2009 an der 5. City Tourism Challenge zum Thema «Live Zürich – Feel Green» im Talk mit Nationalrat Daniel Jositsch.

Zürich Tourismus Vorbild und Benchmark sein. Das Unternehmen arbeitet als erste Schweizer Tourismusregion CO2-neutral, mit ISO-, Umwelt- und myclimate-Zertifikat. «Zürich hat mit der weltweit einzigartigen Verankerung des Ziels einer 2000-Watt-Gesellschaft per Volksabstimmung ein gutes Umfeld geschaffen. Es geschieht viel in dieser Richtung, etwa beim öffentlichen Verkehr oder beim Energiemanagement. So werden wir uns an der Spitze der internationalen Rankings der lebenswertesten Städte halten können», ist Frank Bumann überzeugt. Wachsender Städtetourismus Überzeugungsarbeit ist aus Sicht des alpin wie urban erfahrenen Touristikers auch nötig, um in Städten wie Zürich den Tourismus besser im öffentlichen Bewusstsein zu verankern: «Seit 20 Jahren ist der urbane Tourismus das Zugpferd, der alpine Tourismus stagniert. Auch Zürich hat sich stark von einer Business- zu einer attraktiven Freizeitdestination gewandelt.» Heute liegt die Stadt mit rund 1 Mio. Übernachtungen im Freizeittourismus bei ingesamt 2,5 Mio. Übernachtungen gleichauf mit der ausgeprägten Freizeitdestination Luzern. «Der Städtetourismus ist in Europa mit 4 Prozent Zunahme pro Jahr eine der stärksten Wachstumsbranchen Europas. Um da mitzuhalten, braucht die

Grossregion Zürich pro Jahr drei bis vier neue Hotels», zeigt Bumann die Relationen auf. «Das fordert Politik und Raumplanung ebenso wie urbane und ländliche Standorte im gemeinsam Destinationsmarketing.» Auch am Schluss des Gesprächs sprüht Frank Bumann noch genauso vor Energie wie zu Beginn. Sicher hat das auch damit zu tun, dass seine Frau Margrit und er drei Tage zuvor glückliche Eltern eines gesunden Jungen geworden sind. Doch das allein ist wohl nicht die Quelle von Bumanns scheinbar unerschöpflichem Tatendrang. Danach gefragt, streicht er seine Liebe zur Natur hervor, die er beim Wandern, Skifahren und Langlauf pflege. «Vor einiger Zeit habe ich zudem die Kraft von Meditation und Yoga entdeckt. Ich bin beruflich oft in China und Japan unterwegs. Die asiatische Kultur interessieren mich stark, vor allem auch der Buddhismus.» Aktuell deshalb auf Frank Bumanns Nachttisch: Shaolin – Du musst nicht kämpfen, um zu siegen (Bernhard Möstel).

Mehr zur Destination www.zuerich.com Mehr zum Unternehmen www.ztextra.ch

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start-up

«Wir zielen auf Flashpacker, also Backpacker, die mit Stil reisen» Mit einer «Kombination aus Stadtkarte, Reiseführer und Kunstwerk» wollen die HSG-Absolventin Yuan Yao und HSG-Absolvent Jan A. Gerber die traditionelle Art des Reisens «revolutionieren». Das Unternehmen heisst «A la Carte Maps», und diese Marke soll für eine innovative Art des Reisens sorgen, indem traditionelle Stadtkarten und Reiseführer in einem kunstvollen Produkt zusammengeführt werden. Von Jacob Detennis Die Kritik an den herkömmlichen Reiseführern kommt im offiziellen Porträt des Start-ups direkt daher: «Ähnlich aufgebaut, nicht aktuell und unpersönlich, überladen mit Informationen und Empfehlungen, oft unhandlich und unpraktisch, mit zu kleinen Plänen und gekauften Ausgehtipps, gedruckt auf billigem Material und schlecht gestaltet». Da gibt es tatsächlich viel Verbesserungspotenzial, wie die beiden weit gereisten exHSG-Studierenden Yuan Yao und Jan A. Gerber auch aus eigener Erfahrung beurteilen können.

Yuan Yao und Jan A. Gerber präsentieren ihre «A la Carte Maps».

«Der persönliche Freund» Der Ansatz des JungunternehmerDuos ist eine einfache und einleuchtende Grundidee: «Man stelle sich vor, in aufregenden Städten auf der ganzen Welt immer einen persönlichen Freund zu haben, der von Hand all seine Tipps und Tricks auf einen Stadtplan schreibt», ist die Kurzfassung der Geschäftsidee. Dieser «Freund» beantwortet dann Fragen wie: Wo gibt es den besten Schokoladekuchen? Welche lokalen Gerichte muss ich probieren? Wo finde ich die aussergewöhnlichsten Restaurants? An welchen Abenden gehen die Einheimischen in welchen Club? Was könnte ich in dieser

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Stadt erleben, das ich nirgends sonst erleben könnte? Welches sind die besten Tipps für Regentage? Es ist also ein «Local Guide», vertraut mit den Besonderheiten der jeweiligen Stadt, der aber die «FAQ» der Besucherinnen und Besucher beantwortet. «Off the beaten track» seien die meisten Tipps, halten Yuan und Jan fest, in gewöhnlichen Reiseführern also nicht zu finden. Auch hier gibt es Beispiele für entsprechende Fragen, die sich die Reisenden schon mal stellen: Schon einmal daran gedacht, in einer chinesischen Universität zu Mittag zu essen? Wie wäre es mit Tango unter Münchens Sternen? Warum sollte man dem Zürcher Polizeiposten Urania einen freiwilligen Besuch abstatten? Wo lerne ich in Barcelona Castañuelas zu spielen? Neben den umfangmässig beschränkten Tipps auf den gedruckten Reiseführern gib es für die Käufer auch Zugriff auf die umfassende Online-Datenbank der besuchten Stadt, wo individuelle Tipps und Angebote «à la carte» zusammengestellt werden können. Das Besondere erleben Hinter dem Projekt steht ein besonderer, neuer Ansatz: «Ich möchte alles wissen, möchte das Besondere erleben und glaube nicht einfach der (Eigen-)Werbung der Destination.» Die Idee der Kundenbewertung wird – leicht adaptiert – umgesetzt: Alle «Local Guides» arbeiten anonym und akzeptieren weder Geschenke noch Werbegelder. Einziger Grund für die Aufnahme von Tipps in die Karten für die Jungunternehmer und ihre Mitarbeitenden: «Weil wir sie mögen.» «Flashpacker» nennen die beiden Geschäftsführer ihre Zielgruppe: «Das

sind Backpacker, die mit Stil reisen. Flashpacker sind unabhängig, clever, neugierig, abenteuerlustig, leidenschaftlich und anspruchsvoll. Sie wollen nicht nur Dinge sehen, sondern erleben. Flashpacker haben keine fixe Reiseroute, lieben das Ungewöhnliche und haben keine Angst davor, Unbekanntes auszuprobieren.» Oder kurz zusammengefasst: «Flashpacker backpacken nicht, weil sie müssen, sondern weil sie wollen.» Das authentische Reise-Erlebnis stehe für diese Leute im Vordergrund, die niemals als «Touristen» reisen, sondern vor Ort wenn immer möglich einen Einheimischen suchen, der ihnen die Stadt mit seinen Augen zeigt. Produkt für die «eigene» Zielgruppe Die «A la Carte Maps»-Gründer bezeichnen sich selbst als «leidenschaftliche Flashpacker» und haben damit ein Produkt «für sich selbst» kreiert bzw. eines, das die eigenen Bedürfnisse – und wohl auch jene der (ganzen) eigenen Generation – zu erfüllen sucht. Es geht also um ein neues «Geschäftsmodell» des Reisens (auch auf Seiten der Kunden), und deshalb sprechen die beiden HSGler denn auch davon, das Reisen zu «revolutionieren». Zwei weitere Punkte im Business Modell lassen den Schluss zu, dass die Drucksache «Stadtplan» zwar traditionell aussieht, dass sich dahinter aber deutlich mehr Kreativität und Vielfalt verbirgt: Mit der «Create your own City à la Carte» Map mit Stickers können Reisende wie auch Einheimische ihren ganz individuellen Stadtplan dekorieren und gestalten, der sich dann auch als Geschenk für die beste Freundin eignet. Und 10 Prozent des Gewinns


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wenn ihre Studierenden extrakurrikular oder unternehmerisch tätig waren.»

«A la Carte Maps» sollen das Reisen revolutionieren. (Fotos pd)

jedes Stadtplans – inzwischen gibt es solche von London, New York, Paris, Wien, Barcelona, München, Zürich, Shanghai, Tokyo und Washington D.C. – gehen an ein soziales Projekt in derselben Stadt: Soziale Verantwortung wird von Anfang an mitgedacht und umgesetzt. Dass die A la Carte Map in einem handlichen Format (42x70cm), aus erstklassigem Material, matt-laminiert, wasserabstossend und reissfest daherkommen, wen wundert’s nach der Mängelliste in Bezug auf traditionelle Produkte. «Talentierte Jungkünstler» zeichnen die Pläne, und weil sich Flashpacker auf der ganzen Welt bewegen, gibt es die Produkte («vorerst», wie es heisst) ausschliesslich in englischer Sprache. Und inzwischen sind die Maps auch schon im Buchhandel erhältlich. Unternehmer im Nebenamt Die 24-jährige Yuan Yao doktoriert derzeit an der HSG, wo sie bereits den Bachelor und Master in International Affairs and Governance absolviert hat, und schreibt ihre Dissertation im Bereich «Entrepreneurship and Health». Daneben ist sie – die schon fast unzählige Funktionen und Aufgaben übernommen hat, von der «Jugendmerkerin des St.Galler

Tagblatts» bis zur UNO-Jugenddelegierten der Schweiz – Geschäftsführerin des Jungunternehmens. Mitgründer, Geschäftsführer und bester Freund in einem ist der 28-jährige Jan A. Gerber, der an der HSG den Bachelor in Betriebswirtschaft (mit einem Austauschsemester in Singapur) und anschliessend den Master in Finance an der London School of Economics (LSE) absolvierte. Yuans Vater arbeitete schon an der HSG, an der sie damit praktisch «aufgewachsen» ist, beide wählten das HSG-Studium aber, «weil wir die bestmögliche Ausbildung in unseren Fächern haben wollten». Jan, der als HSG-Student Nachbar von Yuans Familie war, wird ab September ebenfalls in St.Gallen doktorieren. Er hat, wie er selbst sagt, bei den zahlreichen Engagements neben dem Studium «unternehmerisches Denken und Handeln» gelernt, z.B. beim ISC oder bei der Gründung eines neuen Vereins an der HSG. Und Yuan, die ebenfalls an verschiedenen Universitäten studiert hat, meint: «Nirgends erhielt ich soviel Selbstverantwortung sowie Gestaltungsfreiheit wie an der HSG. In St.Gallen werden studentische Initiativen sehr stark gefördert, und Professoren und Professorinnen waren immer höchst erfreut,

«Gut gerüstet» fürs Unternehmertum «Das Bachelor-Studium der HSG hat mich gut gerüstet fürs Unternehmertum», meint Jan im Rückblick und erwähnt die juristischen Fächer ebenso wie Vorlesungen in Strategie, Marketing oder Finanzen. Yuan bestätigt dies. Ihr hat vor allem auch gefallen, dass sie als International Affairs-Studentin zahlreiche Wirtschaftsfächer belegen konnte: «Dadurch konnte ich mir ein gutes BWL-Verständnis aneignen, das mich hervorragend auf mein Unternehmerdasein vorbereitet hat.» Jan kümmert sich im Unternehmen vor allem um betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen, Yuan dagegen eher um die Bereiche Produktentwicklung, Design, Marketing und PR. Wichtige Entscheide werden aber im Team gefällt. Während für Jan alles am Unternehmertum spannend ist (wobei er die Flexibilität und den eigenen Entscheidungsspielraum am meisten schätzt), betont Yuan die Realisierung der eigenen Vision: «Wir lieben unsere Arbeit und unsere Maps, was auch in den Produkten selbst spürbar ist. Spannend ist es, sich jeden Tag zu überlegen, wie wir unsere Produktewelt weiter verbessern können, um einen noch grösseren Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Die absolute Zufriedenheit unserer Kunden ist unsere grösste Motivation.» Und Probleme sehen beide vor allem als Lernprozess. «Dank eines positiven Cashflows unser Kernproduktportfolio erweitern» nennt Jan als nächstes Ziel, für Yuan ist die Corporate Social Responsibility sehr wichtig. Und beide sprechen von «zig Ideen» für Spin-off-Produkte und auch andere Geschäftsfelder. Doch gilt für sie dasselbe wie für die Flashpacker in einer neuen Stadt: Schritt für Schritt. www.alacartemaps.com

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Das Alumni-Magazin der Universität St.Gallen

Beiträge:

Redaktion /Anzeigen:

(bis 1997: «St.Galler Hochschulnachrichten»)

Daniel Bargetze,Thomas Bieger, Alexander

alma, alea iacta ag

Burtscher, Jacob Detennis, Marcel Feurer,

Kesslerstrasse 5

ISSN 1422-5980

Manuel Hoerl, Herbert J. Joka,Thorsten

9001 St.Gallen

10. Jahrgang, Nr. 2/2010

Klaas-Wissing, Iwan Köppel, Urs Landolf,

telefon +41 71 244 66 00

Auflage: 20’500 Exemplare

Michael Lorz, Sophie Ober, Patricia Purice,

telefax +41 71 244 70 00

Erscheinungsweise: alle 3 Monate

Thorsten Thiel, Roger Tinner;

alma@alea-iacta.ch

HSG Alumni Chapter- und Clubpräsident/innen Herausgeber: HSG Alumni

Adressänderungen: Gestaltung:

HSG Alumni

alea iacta AG, St.Gallen

Dufourstrasse 50

Verlagsleitung: Daniel Bargetze

CH-9000 St.Gallen Druck:

Telefon +41 71 224 30 10

Zollikofer AG, St.Gallen

Telefax +41 71 224 30 11

Chefredaktion: Roger Tinner

alumni@unisg.ch Anzeigenpreise: auf Anfrage

Internet: www.alumni.unisg.ch


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presseschau

Handelszeitung, 20. Januar 2010 Urs Rellstab lic.oec HSG 1986 Dr. oec. 1992 «Mich reizen die unternehmerische Verantwortung und die Möglichkeit , zusammen mit einem Team von erstklassigen Kommunikationsprofis komplexe Fragestellungen für Kunden zu lösen.» HSG Alumnus Urs Rellstab übernimmt den Posten von Roman Geiser als CEO bei der Kommunikationsberatung Burson-Marsteller. Zuvor war er beim Wirtschafts-Dachverband Economiesuisse. Sein Ziel ist es, die Spitzenposition von Burson-Marsteller im PRMarkt weiter zu stärken.

Spiegel Online am 8. März 2010 Prof. Dr. Miriam Meckel Managing Director MCM Institut der Universität St.Gallen «Ich habe mich geändert, ja. Ich bin aus vielen Jurys, Gremien, Beiräten ausgetreten und konzentriere mich jetzt auf meine Professur in St.Gallen.» Miriam Meckel erzählt im Interview mit dem Spiegel von ihrem Burnout und stellt dabei ihr Buch vor, dass sie zu dieser Problematik geschrieben hat: «Brief an mein Leben». Als Kommunikationswissenschaftlerin stellt sie zudem fest, dass Burnout auch ein Krankheitsbild der Kommunikationsgesellschaft darstellt.

BILANZ, 26. Februar 2010 Pierin Vincenz CEO Raiffeisen Bank Dr. oec. HSG 1990 «Die Auszeichnung zeigt, dass wir unabhängig von der Vermögensgrösse im Private Banking eine hohe Beratungskompetenz bieten können.» Die Raiffeisenbank wurde im Rahmen der Private-Banking Rangliste 2010 in der Kategorie Universalbanken National zur besten Bank ausgezeichnet.

WOMEN IN BUSINESS, Februar 2010 Tina-Maria Willner B.A. HSG 2005 M.A. HSG 2006 Finanz und Wirtschaft, 23. Januar 2010 Theophil H. Schlatter lic. oec. HSG 1978 HSG Alumnus Theophil H. Schlatter wird in der Kategorie SMI-Unternehmen am Swiss CFO Day zum CFO of the Year ausgezeichnet. Am 21. Januar fand in Zug zum ersten Mal der SWISS CFO Day statt. Eine prominent besetzte Jury wählte dabei Theophil H. Schlatter zum CFO of the Year. Schlatter ist seit 1997 CFO von Holcim und wird vor allem für sein profundes Fachwissen geschätzt, welches ihm auch in Zeiten der Finanzkrise zugute kommt.

Handelszeitung, 3. Februar 2010 Antoinette Hunziker-Ebneter lic. oec. HSG 1985 «Der wirtschaftliche Schock hat viele Menschen dazu gebracht, ihr eigenes Investitionsverhalten stärker zu hinterfragen.» Frau Hunziker-Ebneter, CEO von Forma Futura, erklärt in ihrem Interview mit der Handelszeitung, weshalb die «Leute ihr Geld nur noch gestützt auf Nachhaltigkeitskriterien anlegen.» Auch wenn in Europa bis dato ausschliesslich 2% der Gelder in diesem Bereich angelegt werden, ist eine stark erhöhte Nachfrage zu beobachten.

«Karriere wird oft mit Macht und dem Aufsteigen der hierarchischen Leiter definiert. Ich persönlich aber verstehe unter meiner Karriere die Möglichkeit, den Beruf auszuüben, hinter dem ich stehen kann, der mir im Alltag Freude bereitet und mit dem ich auch Mitmenschen begeistern kann.» Die Doktorandin erzählt von ihren Zielen sowie ihren Erfahrungen als Frau in der Arbeitswelt im Rahmen eines Artikels über die Karrieren der HSG Alumnae.

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Alumni Haus: Ein Ort zum Feiern und Geniessen, auch für HSG Alumni Das Alumni Haus, das seit kurzem das Areal des Weiterbildungszentrums ideal ergänzt, dient den Teilnehmenden von Nachdiplom-Lehrgängen und -Kursen der Executive School als Übernachtungsort. An Wochenenden, über Feiertage und im Sommer hat es aber auch Platz für Feiern und Zusammenkünfte von HSG Alumni. Das im Mai 2008 eröffnete und durch grosszügige Spenden zahlreicher Ehemaliger und Unternehmen finanzierte HSG Alumni Haus bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Veranstaltungen ein exklusives Übernachtungsangebot. Zusammen mit den Seminar- und Tagungsräumen des Weiterbildungszentrums auf dem gleichen Areal ergeben sich ideale Voraussetzungen für die Durchführung von Alumni-Club-Treffen und ähnliche Events. Ideale Lage Das HSG Alumni Haus liegt mitten im grünen Rotmonten-Quartier. Die Universität ist zu Fuss in zehn Minuten erreichbar. Gegen Süden öffnet sich ein wunderschöner Blick über die Stadt St.Gallen hinweg auf den Säntis, den höchsten Berg des nahe gelegenen Alpsteins. Das Haus beeindruckt mit seiner modernen Architektur und

bietet alles, was man sich nach einer Tagung oder einem Anlass wünscht: 54 hochwertige, in schlichter Eleganz eingerichtete Businesszimmer. Die Zimmer sind mit Grandlit (120/160 cm), Arbeitsplatz mit Internet-Anschluss, Selbstwahltelefon, Safe und Dusche/WC eingerichtet. Einige der Zimmer können auch als Doppelzimmer eingerichtet werden. Im Untergeschoss befinden sich ein gut eingerichteter Fitnessraum und eine Sauna. In die Lounge statt fernsehen Bewusst wurde auf ein TV-Geräte in den Zimmern verzichtet. Das HSG Alumni Haus soll Treffpunkt und Ort des sozialen Austausches sein, mit der Möglichkeit, Kontakte und Beziehungen zu pflegen. Genau für dieses Bedürfnis wurde die Lounge eingerichtet: Rot gestrichene Wände regen Gedanken und Gespräche an, die Möblierung in sanften Beige- und Brauntönen

bietet sich für entspannte Momente an. Nespressomaschine und Teekocher stehen zur freien Verfügung, aus dem gut bestückten Kühlschrank können sich die Gäste bedienen. Der Preis für eine Übernachtung beträgt CHF 140.00, für das Frühstück CHF 18.00. Die Benützung des Fitnessraumes und der Internet-Zugang sind im Preis inbegriffen. Für grössere Anlässe an Wochenenden, über Feiertage und im Sommer kann Ihnen die Leitung des WBZ attraktive Preise anbieten. Gerne stehen Ihnen Gaby Heeb und ihr Team für Fragen und die Organsation von Events zur Verfügung. Kontakt: Weiterbildungszentrum der Universität St.Gallen, Holzstr. 15b, 9010 St.Gallen Telefon +41 71 224 20 12 E-Mail wbzhsg@unisg.ch Mehr unter: www.wbz.unisg.ch

Das Alumni-Haus eignet sich sehr gut auch für Feiern und Zusammenkünfte samt Übernachtung – im Bild die Lounge.

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HSG Alumni im Web 2.0 Etliche unserer Mitglieder sind in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 aktiv. Damit auch dort ein reger Austausch stattfinden kann, haben wir Gruppen auf den derzeit vier wichtigsten Plattformen eingerichtet.

Von Daniel Bargetze In unseren Gruppen auf Facebook, LinkedIn, Twitter und Xing werden wir regelmässig Aktuelles von der Alma Mater und aus dem Alumni-Netzwerk veröffentlichen. Dazu gehören Ankündigungen von Events an der HSG und von HSG Alumni, aktuelle Forschungsergebnisse und Nachrichten aus den Instituten und Centers. Gleichzeitig bleibt unsere AlumniWeb auf www.alumni.unisg.ch zentrale Plattform für alle Alumni-Aktivitäten – sämtliche Web-Gruppen sind auf die Plattform verlinkt und umgekehrt.

Exklusives Netzwerk So wichtig die Vernetzung mit den beliebtesten sozialen Netzwerken des Web 2.0 ist, oberstes Prinzip bleibt der Datenschutz: Wir werden auch weiterhin keinerlei Daten unserer Mitglieder preisgeben. Der Zugang zu unserer Webseite www.alumni.unisg.ch inklusive aller Services (who's who, Anmeldung zu Veranstaltungen etc.) bleibt ausschliesslich den Mitgliedern von HSG Alumni vorbehalten. Neuerungen auf AlumniWeb Zeitgleich steigern wir die Attraktivität des AlumniWebs: Künftig wird bei

aktuellen Themen eine Kommentarfunktion zur Verfügung stehen. Beginnend mit dieser alma-Ausgabe, setzen wir ausserdem vermehrt auf eine Verlinkung von alma-Inhalten mit Artikeln auf unserer Webseite. www.alumni.unisg.ch/web20 HSG Alumni im Web 2.0 – unsere Gruppen bei den beliebtesten Plattformen: www.facebook.com/HSGAlumni www.linkedin.com/groups?gid=36759 www.twitter.com/HSG_Alumni www.xing.com/net/hsgalumni

HSG-Alumni-Reise nach Riga HSG Alumni geht der lettischschweizerischen Zusammenarbeit und dem Wertewandel in der Gesellschaft nach. Riga, die «heimliche Hauptstadt» des Baltikums, ist eine der schönsten und ältesten Städte Nordeuropas und zählt heute zu den aufstrebenden Metropolen. Erleben Sie die unverwechselbare Atmosphäre in den Altstadtgassen, auf den Jugendstilboulevards, in den Cafés und Gaststätten. Gewinnen Sie in Fachgesprächen und Präsentationen einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Si-

tuation sowie die Chancen und Möglichkeiten für Schweizer Unternehmen in Lettland. Der Wertewandel in der Unternehmenspolitik von der Sowjet-Ära bis heute wird thematisiert, aber auch das Aushängeschild der städtebaulichen Entwicklung, das

Prestigeprojekt «Die Neuen 3 Brüder», die das moderne Riga symbolisieren, wird Ihnen vorgestellt. Informationen und Anmeldung unter www.alumni.unisg.ch/alumni-reise

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The 3rd HSG Alumni Asia Meeting from June 4th to 6th 2010 in Shanghai After the successful HSG Alumni Asia Meeting in 2006 in Singapore and 2008 in Hong Kong, we are happy to announce that the 3rd HSG Alumni Asia Meeting will be taking place from June 4th to 6th 2010 in Shanghai. The HSG Alumni Clubs Shanghai and Beijing are hosting the 3rd Asia Meeting as a joint event. We are in the middle of organizing the weekend and any form of support is more than welcome! Please feel free to contact us by e-mail beijing@alumni.unisg.ch. We are very much looking forward to the event and wish you a great start into the Year of the Tiger! By Urs Scheidegger & Max-Antonio Burger-Calderon In 2008 the HSG Alumni Asia Meeting brought 70 people from all over Asia together and we had a fantastic time. We are sure that Shanghai will

follow the same spirit and will give us the opportunity to build on our friendship! Besides enjoying ourselves during the different lunches/dinners at some of Shanghai's greatest restaurant we will spend one day exploring the Expo Shanghai.

Contact Max-Antonio Burger-Calderon President HSG Alumni Beijing beijing@alumni.unisg.ch

Zwei Anlässe für Golfliebhaber Die HSG Alumni Golfmeisterschaft findet am 6. Juli statt. Bereits am 13. April geht die St.Galler Hochschulmeisterschaft in Waldkirch «über den Golfplatz».

Wer ist der beste Golfer unter den HSG Alumni? Am 6. Juli findet die HSG Alumni Golfmeisterschaft im Golfclub Schloss Goldenberg statt. Das Anmeldeformular für das Turnier finden Sie in dieser alma auf Seite 10. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl beschränkt ist und wir die Anmeldungen nach Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigen. Weitere Informationen unter www.alumni.unisg.ch. Eine ideale Gelegenheit, sich für die HSG Alumni Golfmeisterschaft aufzuwärmen, bietet die St.Galler Hochschulmeisterschaft. Das Turnier für Studierende, Ehemalige und Gäste findet am Dienstag, 13. April

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2010 im Golfpark Waldkirch statt. Die Alumni spielen Stableford, Front Tees. Die Detailausschreibung ist auf www.sport.unisg.ch ersichtlich. Auskünfte erteilt gerne Leonz Eder (Telefon 071 224 22 52, leonz.eder@unisg.ch). Die SGHM

Golf ist stets eine ausgezeichnete Gelegenheit für Alumni, mit Studierenden der HSG in ungezwungenem sportlichen Ambiente in Kontakt zu treten. Anmeldungen sind noch bis Sonntagabend, 11. April unter unisport@unisg.ch möglich.


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«Meine Region, mein Thema» Für jede und jeden etwas dabei: Die HSG Alumni Chapters schaffen ein vielfältiges Angebot für alle Alumni in der Schweiz. Vergangenen Dezember trafen sich die Chapter-Vorstände in Zürich und berieten die künftigen Aktivitäten.

Von Daniel Bargetze Knapp 12'000 Mitglieder und damit die grosse Mehrheit (65%) der HSG Alumni leben oder arbeiten in der Schweiz. Damit auf dem wichtigen Heimmarkt das Angebot stimmt, hat der Vorstand in der Strategie 2006 – 2009 beschlossen, die HSG Alumni Chapters zu lancieren. Chapters sind keine neuen Vereine, sondern stehen für eine neue Organisationsform, die sich durch drei Merkmale auszeichnet: enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle von HSG Alumni, Koordination mit den anderen Chapters, offen für alle Alumni ohne zusätzliche Mitgliedschaft und Beiträge. Das Ziel: jedem Mitglied soll etwas geboten werden. Oder wie HSG-Alumni-Präsident Urs Landolf die Vision des Vorstands zusammenfasst: «Wir wünschen

uns, dass jede Alumna und jeder Alumnus pro Jahr mindestens ein Mal an einem Event von HSG Alumni teilnimmt». Dies soll durch ein flächendeckendes, vielfältiges Angebot in der Schweiz erreicht werden. Entsprechend gibt es themenspezifische Chapters (Young, Women) und regionale Chapters. Die Regionen St.Gallen, Bern und Zürich sind bereits als Chapters organisiert. Nun werden auch HSG Alumni Basel, Anciens de St.Gall (Suisse Romande) und SGOC Anziani Goliardi (Tessin) den Chapter-Status erhalten. Für die Mitglieder ändert sich dadurch nichts. Durch den Chapter-Status erhalten die Gruppen künftig zusätzliche Unterstützung durch die Geschäftsstelle, sind offen für alle Alumni in der jeweiligen Region und stimmen sich

Die Chapters und ihre Präsidenten HSG Alumni Basel, Felix Grisard, felix.grisard@alumni.unisg.ch HSG Alumni Bern, Noëmi Schenk, noemi.schenk@alumni.unisg.ch HSG Alumni St.Gallen, Leo Kaufmann, leodegar.kaufmann@alumni.unisg.ch HSG Alumni SGOC Anziani Goliardi, Oliviero Terrani, oliviero.terrani@alumni.unisg.ch HSG Alumni Anciens de St.Gall,Tibor Luka, tibor.luka@alumni.unisg.ch HSG Alumni Zürich, Peter Zehnder, peter.zehnder@alumni.unisg.ch HSG Alumni Women's Chapter, Franziska Eberhard, franziska.eberhard@alumni.unisg.ch HSG Alumni Young Chapter, Martin Meyer, martin.meyer@alumni.unisg.ch

Women Back to Business

Management-Update f r Umsteigerinnen und Wiedereinsteigerinnen September 2010 - September 2011 Sie haben einen Studienabschluss, m chten nach der Familienpause wieder ins Erwerbsleben zur ckkehren oder planen einen $;92(3"6;# /%753;8-

Unverbindliche Informationsanl sse 18. M rz / 21. April / 11. Mai 2010, Z rich +#%;&<2#8 2#< 0#:!9%.53!#1 Tel. 071 224 75 16 4%.3&1 .##;&3;7;*:;69,2#378*"6 '''*;7*2#378*"6)'$$

zeitlich und inhaltlich mit den Aktivitäten der anderen Chapters ab. Die Führungsteams aller Chapters arbeiten ehrenamtlich und bestehen aus engagierten Alumnae und Alumni. Chapters und Clubs ergänzen sich Die Chapters ergänzen das Angebot der bestehenden HSG Alumni Clubs: Clubs richten sich an eine eng definierte Zielgruppe mit spezifischen Interessen, die Chapters hingegen möchten eine möglichst grosse Zahl von Mitgliedern ansprechen. Bernhard Moerker, im Vorstand von HSG Alumni zuständig für die Chapters, wünscht sich eine enge Zusammenarbeit der Chapters und Clubs: «Wir versprechen uns davon einen wertvollen Austausch und spannende Begegnungen». Keine Anmeldung nötig Damit Sie die Angebote in ihrer Region und zu ihrem präferierten Thema erhalten, werden Sie ab Juli automatisch über die jeweilige Chapter-Aktivität informiert: alle Alumni in der Region Bern gehören fortan zum Chapter Bern, alle Alumnae sind Teil des Women's Chapter und so weiter. So wird zudem sichergestellt, dass Sie als Mitglied die für Sie relevanten Informationen erhalten. Sie können jederzeit Ihre Einstellungen im Profil auf der Homepage ändern – auch eine Mitgliedschaft bei mehreren Chaptern ist problemlos möglich. Ziehen Sie in eine andere Region um, wird die Chapter-Auswahl automatisch angepasst. Bernhard Moerker bringt es auf den Punkt: «Wir möchten, dass jede Alumna und jeder Alumnus bestimmen kann: ‹dies ist meine Region, und dies ist mein Thema›».

Mehr zu den Alumni Chapters: www.alumni.unisg.ch/chapters

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HSG Alumni Geschäftsstelle: Verstärkung für wichtige Projekte Wir freuen uns, dass wir zwei kompetente Mitarbeiterinnen für die Projekte Membership Benefits und Career Services gewinnen konnten. Von Alexander Burtscher Im Rahmen des Projekts «Membership Benefits» werden exklusive Angebote in den Bereichen Netzwerk, Karriere und Weiterbildung für die Alumni entwickelt. Mit speziellen Career Services will HSG Alumni künftig die berufliche Weiterentwicklung der Mitglieder unterstützen. Sarah Schabos ist seit Mitte November 2009 Mitglied unseres Teams und verantwortlich für das Projekt «Membership Benefits». Schabos absolvierte im Jahr 2007 ihr Studium als Diplom-Betriebswirtin im Fach International Business Administration. Im

Anschluss arbeitete sie als Unternehmensberaterin im Bereich Banking und Financial Markets, wo sie zahlreiche Projekte bearbeitete und umfangreiche Erfahrungen im Projektmanagement sammeln konnte. Marta Widz arbeitet seit Januar 2010 als Senior Projektmanagerin Career Services bei HSG Alumni und ist für die Entwicklung von Karrieredienstleistungen verantwortlich. Die 32-jährige Polin ist seit 2008 Doktorandin an der HSG bei Prof. Dr. Martin Hilb. Bevor sie an die HSG kam, sammelte sie während sieben Jahren Berufserfahrung in über 15 Ländern. Ihre Kernkompetenzen liegen in den

Sarah Schabos (links) und Marta Widz verstärken neu das HSG Alumni-Team in den Bereichen Membership Benefits und Career Services.

Bereichen Projektmanagement, Marketing und Human Resources.

Was unsere Mitglieder wollen Ende letzten Jahres führten wir eine Mitgliederumfrage zu unserem Dienstleistungsangebot durch. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Über 1000 Alumnae und Alumni nahmen an der Umfrage teil und gaben uns so die Möglichkeit, unsere jetzigen Services zu evaluieren sowie neue Ideen und Anregungen zu sammeln. Erfreulich: Mit 85% ist die grosse Mehrheit mit ihrer Mitgliedschaft zufrieden oder sehr zufrieden. Auch der Informationsaustausch wird zu 85% als gut oder sehr gut beurteilt. who's who ist der beliebteste Service Über 90% der Teilnehmenden gaben an, einen oder mehr Services von HSG Alumni zu nutzen. Das who's who (Print und Online) ist nach wie vor mit Abstand der beliebteste Service, dann folgt die lebenslange EMail-Weiterleitungsadresse und auf

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dem dritten Platz liegt die alma. Gleichwohl wurde bei der alma umfangreicher Reformbedarf aufgezeigt: die Leser wünschen sich attraktivere Inhalte und den verstärkten Einbezug aktueller Themen. Die Antworten und freien Anregungen zeigten auf, dass vor allem zusätzliche Services aus den Bereichen Karriere, Weiterbildung und Forschung für die HSG Alumni attraktiv sind. Andere Bereiche wie Konsum, Freizeit oder Ökologie sind offenbar weniger gefragt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden der Umfrage für Ihre wertvollen Rückmeldungen.

zusätzlichen Mehrwert zu liefern, haben wir unter anderem das Projekt Membership Benefits lanciert. Durch strategische Partnerschaften wollen wir unseren Mitgliedern zusätzliche Angebote offerieren. Diese reichen von Ermässigungen bis hin zu exklusiven Services, die ausschliesslich unseren Mitgliedern vorbehalten sind. Das Gesamt-Projekt wird Anfang Juli zusammen mit den Partner und den Angeboten kommuniziert. Jedes Mitglied erhält zeitgleich eine HSG Alumni Mitgliedskarte, die zum Bezug der Services berechtigt. www.alumni.unisg.ch/membership-benefits

Mitgliedskarte kommt Um diese Erkenntnisse umzusetzen und unseren Mitgliedern einen


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Fünfzig Präsidenten in St.Gallen

Am 19./20. März trafen sich die Chapter- und Clubpräsidenten zum 5. Internationalen HSG Alumni Club Presidents' Meeting. Von Daniel Bargetze «HSG Alumni ist stolz auf das weltweite Chapter- und Club-Netzwerk», begrüsste HSG-Alumni-Präsident Urs Landolf alle Teilnehmenden aus nah und fern. Am weitesten gereist war Marius Ronge vom HSG Alumni Club Chicago/Midwest. Bernhard Moerker, Vorstandsmitglied von HSG Alumni, gab einen kurzen Rückblick, was sich im Netzwerk und im Verein seit dem letzten Presidents' Meeting 2008 getan hat, ehe Rektor Ernst Mohr die Entwicklungen, Ziele und Herausforderungen der Universität St.Gallen vorstellte. Jedes Mal ein Höhepunkt: die Club-Präsentationen. Arve Solheim vom HSG Alumni Club Norge fasste die Situation der HSG-Norweger so zusammen: «Leider kommen immer weniger Norweger nach St.Gallen. Das hat aber auch positive Seiten: Die St.Galler Mütter können ihre Töchter wieder gefahrlos in den Ausgang lassen, im Seeger sind die Abende ruhiger, und die Langlaufloipen im Appenzell sind wieder frei befahrbar».

Intensiver Austausch Knapp ein Jahr ist seit dem Neustart der Web-Plattform www.alumni.unisg.ch vergangen. Im Plenum hatten die Clubpräsidenten die Möglichkeit, Rückmeldung zu geben und Ideen für Weiterentwicklungen und Verbesserungen auszuarbeiten. Eine rege Diskussion entstand um das Thema Social Networks. Einige Clubpräsidenten wünschten sich ein Öffnung gegenüber etablierten Netzwerken wie Facebook und Xing, andere hingegen befürworteten ein exklusives HSG-Alumni-Netzwerk.

In vier Workshops vertieften die Teilnehmenden spezifische Fragestellungen zu den Bereichen «Internationales Netzwerk», «Chapters und Clubs in der Schweiz», «HSG Alumni in Deutschland» und «Best-Practice-Sharing». Zum Abschluss gestaltete Alumnus Dr.oec.HSG Walter Koller eine unterhaltsame Team-Session (vgl. Infobox). Vorstand und Geschäftsstelle von HSG Alumni werden nun die zahlreichen Anregungen und Ideen ordnen und gemeinsam mit den Clubpräsidenten weiterverfolgen. Infos zu den Projekten und weitere Bilder auf: www.alumni.unisg.ch/cpm

An der Team-Session spielten die Clubpräsidenten das PRO4S-Unternehmerspiel. Was hat dies mit der Universität St.Gallen zu tun? Dr. Walter Koller, Dr. Lüder Tockenbürger und Dr. Mathias Müller sind Gründungspartner von PRO4S. Sie alle haben an der HSG studiert, promoviert und seit vielen Jahren Lehraufträge an der HSG. Weitere Infos zu PRO4S Memo und ein ausführliches Interview mit Walter Koller auf www.alumni.unisg.ch/cpm

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EMBA Zürich im Landesmuseum 23 EMBA-Absolventinnen und Absolventen trafen sich Anfang Jahr im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich. Der Zürcher EMBAStamm machte sich auf, um mehr von der Geschichte seiner Heimatstadt zu erfahren.

Food for Thought: HSG Alumnae kochen im Hiltl Das HSG Alumni Women's Chapter Team kann wieder auf einen äusserst gelungenen Anlass zurückblicken. Der jüngste Event fand unter dem Motto «Bewusst essen» statt und sollte alle fünf Sinne der Alumnae ansprechen.

Von Martin Wyler und Peter Erne Zwei gut gelaunte und äusserst kompetente Führerinnen lotsten uns durch das neu gestaltete Museum. Die attraktive Neugestaltung hat dem Zuschauer einiges zu bieten und gar ein Alumni wurde gewahr, dass er oder sie wohl schon mehrere Jahre nicht mehr in den ehrwürdigen Hallen dieses historischen Gebäudes gewesen war. Gezielt ausgesuchte Objekte wurden angesteuert und man konnte von den ausführlichen Ausführungen unserer zwei Spezialistinnen nicht genug bekommen. Mit historisch aufgefrischtem Wissen und dem guten Gefühl, das einen beschleicht, wenn man sich kulturhistorisch weitergebildet hat, überquerten wir anschliessend bei eisiger Bise die Sihl. Was historisch begann, wurde historisch beendet. Bei einem gemütlichen Abendessen in den Kellergewölben des King’s Cave, fand der Abend bei Café de Paris, Pommes und einem Glas Roten einen runden Abschluss. Die Rekordbeteiligung bestärkte nicht nur die Organisatoren am «So-Weitermachen». Der EMBA-Stamm Zürich in seiner neuen Form hat Fuss gefasst und wir freuen uns auf alle, die künftig neu zu uns stossen. Am 8. Juni treffen wir uns wieder für eine abendliche Seerundfahrt. Mehr davon unter: www.alumni.unisg.ch Kontakt: Martin Wyler martin.wyler@alumni.unisg.ch

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Das Women’s Chapter im Hiltl in Zürich.

Von Franziska Eberhard Insgesamt trafen sich über 30 HSG Alumnae im Hiltl Kochatelier in Zürich um die Ayurvedische Küche näher kennen zu lernen. Zusammen mit der Köchin Barbara Elmer hat der indische Ayurveda-Therapeut Umesh Tejasvi den Alumnae den Teilnehmerinnen die Ayurvedischen Essregeln im Rahmen einer Live-Kochschow näher gebracht. Bei Ayurveda handelt es sich um ein komplexes ganzheitliches System, mit dem Ziel des körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens. Die Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle, wobei jedoch nicht nur das Sättigungsgefühl im Zentrum steht. So legt die Ayurvedische Küche u.a. auch grossen Wert auf eine sorgfältige Vor- und Zubereitung der Speisen sowie auf eine ruhige Umgebung in der man das zubereitete Essen zu sich nimmt.

Wie an allen HSG-Alumni-Anlässen, zielte auch diese Veranstaltung darauf ab, den Alumnae die Gelegenheit zu bieten, alte Kolleginnen zu treffen sowie neue Bekanntschaften zu schliessen. Verabschiedet wurden die Teilnehmerinnen mit einem Goody-bag, der von HSG Alumni, Hiltl, sowie dem Hauptsponsor des Anlasses «Focus14», offeriert wurde. Für das Jahr 2010 sind bereits weitere spannende Women's Chapter Anlässe geplant, so z.B. am 3. Mai der Women’s Chapter Main Event: Unter dem Motto «change» wollen die Alumnae an diesem Abend im Hotel Marriott, Zürich darüber sprechen, wie sie mit intrinsischen sowie extrinsischen Veränderungen in ihrem Leben umgehen. Mehr Informationen auf www.alumni.unisg.ch. Kontakt: Präsidentin Women’s Chapter Zürich: Franziska Eberhard franziska.eberhard@alumni.unisg.ch


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Zweites HSG Alumni Treffen im Herzen von Soho, New York eine besondere Bedeutung, da im Oktober die zweite HSG Alumni USA Conference in New York stattfinden wird.

Von Antoine Gerschel Bei Bündnerfleisch und Zürcher Geschnetzeltem trafen sich 19 (16 davon neue Gesichter seit dem ersten Treffen im Januar) HSG Alumni im Café Select im New Yorker Soho Distrikt. Dieses von einem Schweizer Musiker gegründete Restaurant bot die perfekte Kulisse für das Ehemaligentreffen von vornehmlich deutschschweizerischer Herkunft. Es waren aber auch eine gebürtige Griechin, ein deutschstämmiger Südafrikaner und ein Ägypter deutsch-italienischer Abstammung mit von der Partie. Verschiedene Industriezweige waren vertreten, dazu ein weit gefächertes Alumniprofil, von Studierenden im Praktikum bis zu Scoci, St.Gallen Jahr-

gang ‘59. Die Atmosphäre war herzlich und aufgeschlossen. Antoine Gerschel, Präsident des New Yorker Alumni Clubs, konnte sich über regen Zuspruch freuen – und die Ehemaligen einigten sich darauf, sich auch zukünftig monatlich zu treffen. Das Jahr 2010 hat für den New Yorker Alumni Club mit seinen insgesamt mehr als 50 aktiven Mitgliedern

Weitere geplante Treffen 2010 • Montag, 3. Mai: Stammtisch • Montag, 7. Juni: Stammtisch • July/August: Sommerpause – eventuell ein «Special Event» • Montag, 27. September: Stammtisch • Oktober: HSG Alumni USA Conference in New York (später mehr) • Montag, 29. November: Letzter Stammtisch des Jahres

Kontakt: Antoine Gerschel, Präsident antoine.gerschel@alumni.unisg.ch

India: Presentation at the Swiss Embassy by new Nestlé CEO Von Rahul S. Sahgal The event marked the first organised get-together of the HSG Alumni in India. We met in a nearby hotel bar for some drinks, chat and a relaxed getting to know each other. While some of the participants had flown in from far away cities in India, others were based in Delhi. It was nice to catch up and exchange thoughts and views. What followed was a dinner presentation featuring the new Nestlé India CEO Mr. Antonio Helio Waszyk as guest speaker. Mr. Waszyk's presentation was titled, «The hottest job in Nestle today, in my opinion.», with cocktails and dinner at the Embassy of Switzerland in Delhi. An ideal platform to kick start operations, to say the least, the headlining event was interesting, refreshing and stressing the

strong economy of India. «Nestle coffee in India caters to the taste of India whilst Nestle coffee in Switzerland caters to the taste of Switzerland. There is no compromise on quality & local market needs, hence, there is no point arguing as to which coffee is better». This was the answer by Mr. Antonio Helio Waszyk (Nestlé India CEO) to the question of «Which coffee is better, Indian Nestle or Swiss Nestle?» The remark clearly highlights the focus on local market needs, reaffirming the faith in «think global, act

local» mantra preached in B-Schools. It also emphasises the need for continued co-operation between the two nations pursued by the Swiss Indian Chamber of Commerce (SICC) and HSG Alumni India. During the postspeech dinner session at the Embassy, the HSG alumni got a chance to catch up and network. We look forward to future events and get-togethers all over India. We invite all alumnis based in India to join the HSG Alumni Representative Indien network and enhance and increase the database and the contact amongst ourselves. Also, all alumnis passing through India are most welcome to join us! Contact:: HSG Alumni Club India Representative Rahul S. Sahgal rahul.sahgal@alumni.unisg.ch

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HSG Alumni Brüssel zu Gast beim Botschafter

Clubpräsident Frédéric Maas, Botschafter Dr. Jean-Jacques de Dardel und Prof. Dr. Christoph Frei (v.l.n.r).

Von Frédéric Maas Der HSG-Alumni-Club Brüssel war vor kurzem Gast des Botschafters der Schweiz im Königreich Belgien. Die Ehemaligen der HSG wurden in der Residenz des Botschafters in Brüssel empfangen und diskutierten mit Botschafter Dr. Jean-Jacques de Dardel über ihre alma mater, über die Schweiz und ihre Erfahrungen in Brüssel. Der Gastgeber hob die Bedeutung universitärer Netzwerke hervor und wünschte dem Alumni-Club Glück, Erfolg und ein langes Bestehen. Unter den fast dreissig Teilnehmern fand sich auch eine Abordnung des HSG-Alumni-Clubs Düsseldorf, unter ihnen David Averdunk, der Vorsitzende des dortigen HSG-AlumniClubs. Als Hauptstadt Belgiens, Schaltzentrale der Europäischen Union und NATO-Hauptquartier, ist Brüssel für viele HSG-Absolventen zunehmend attraktiv. Ziel des vor einem

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Jahr gegründeten Alumni-Clubs Brüssels ist es, der wachsenden Bedeutung der Stadt Rechnung zu tragen und zugleich die Verbindung zwischen der Universität St.Gallen und den verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen und Unternehmen vor Ort zu stärken. Clubpräsident Frédéric Maas ist es ein Anliegen, mit den in Brüssel lebenden oder arbeitenden Ehemaligen über die gemeinsame Verbundenheit zur HSG hinaus Themen gemeinsamen Interesses zu finden und dem Club so auch inhaltlich Substanz zu geben. Zudem soll den Mitgliedern eine Basis für unabhängigen regelmässigen Austausch und eine stärkere Vernetzung untereinander geben werden. Als Ehrengast hielt Professor Dr. Christoph Frei von der Programmleitung des Studiengangs International Affairs und Governance einen Vortrag über die jüngsten Entwicklungen an der HSG. Der Erfolg dieses Abends

(Foto Nicolas Evans)

wäre ohne die grosszügige Unterstützung der Botschaft und der HSG Alumni nicht möglich gewesen, wofür sich der lokale Alumni-Club herzlich bedankt. Kontakt: Frédéric Maas, Präsident frederic.maas@alumni.unisg.ch


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Wenn Profis Gutes tun – Vortrag von betterplace.org in Berlin Von Andreas Stammnitz Via Internet die Welt verbessern? Ist das nicht einfach naive Träumerei? Muss nicht sein, wenn man das Ganze professionell angeht, die richtigen Unterstützer an Bord holt und sich dem harten Regime eines erfahrenen Beirates stellt. Genau diese Lektion durften etwa 50 HSG Alumni aus Berlin beim Vortrag «betterplace.org» am 28. Januar lernen. Und zwar gleich aus zwei ganz unterschiedlichen – und sehr persönlichen – Perspektiven. Till Behnke schöpfte bei der Initiierung seines Online-Marktplatzes für Spenden und soziales Engagement aus der eigenen Erfahrung beim Bau eines Gemeindehauses in einem südafrikanischen Township. Heute ist er Chef eines rasant wachsenden und vielbewunderten «Social Ventures». Bernd Kundrun, früher als Vorstandsvorsitzender der Gruner & Jahr AG immerhin

Herr über Europas größten Zeitschriftenverlag, erfüllte sich mit dem Engagement bei betterplace.org seinen grössten Geburtstagswunsch zum Fünfzigsten. Glaubwürdig und anschaulich beschreibt Kundrun, wie er viele Jahre beim Überreichen von Schecks aus unternehmensweiten Spendenaktionen ein «Leuchten in den Augen» der Beschenkten feststellte, das er im normalen Business-Alltag so nicht fand. Kundrun ist heute nicht nur der größte finanzielle Förderer von betterplace.org, sondern bringt auch seine Erfahrung und sein Netzwerk ein. Und beiden Herren ist das «Leuchten in den Augen» deutlich anzusehen, als sie während des Vortrages im Berliner «betahaus» beschreiben, wie sie mit betterplace.org eine neue – jüngere –

Zielgruppe für die Themen Spenden und ehrenamtliches Engagement erschließen und wie z.B. via Facebook innerhalb kürzester Zeit Schneeballeffekte für Einzelprojekte losgetreten werden. Als sie uns dann zum Abschluss noch verraten, dass man seine im «Payback»-System gesammelten Bonuspunkte nun mit wenigen Klicks auf der Plattform spenden kann, gibt es wirklich keine Ausreden mehr: An betterplace.org kommt niemand von uns vorbei. Und beim anschliessenden Apero kann man deutlich merken, dass das «Leuchten in den Augen» beim Publikum angekommen ist und Früchte trägt. Kontakt: Andreas Stammnitz andreas.stammnitz@alumni.unisg.ch

Fondue-Essen beim Alumni-Club London Von Christian Pfundstein Ein alljährliches Fondueessen hat sich mittlerweile zu einer guten Tradition und einem festen Standbein im Kalender des Alumniclubs London entwickelt. Auch diesmal kamen wieder mehr als 25 Alumni ins Restaurant St.Moritz im Londoner Stadtteil Soho. Die Veranstaltung war ausgebucht, der erste Stock des Restaurantes komplett von uns belegt. Begonnen hatte der Abend aber mit einem Aperitif in der urigen Kellerbar des Restaurants. Danach ging es dann bei Fondue, Wein und einigen Schnäpsen bis in die späten Abendstunden lustig zu. Kontakt: Christian Pfundstein, Präsident christian.pfundstein@alumni.unisg.ch

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HSG schafft neuen Zugang für Förderer Die HSG verfügt neu über eine Stelle für Universitätsförderung. Deren Ziel ist es, Förderinteressen engagierter Personen und Organisationen mit zukunftsweisenden Projekten der HSG zusammenzubringen und langfristige Förderpartnerschaften aufzubauen. Damit soll die stetige Weiterentwicklung von Forschung und Lehre unterstützt und der exzellente Ruf unserer Universität weiter gestärkt werden.

Von Marcel Feurer Schweizer Universitäten sind heute vor dem Hintergrund des internationalen Wettbewerbes mehr denn je gefordert, zusätzlich private Mittel zur Finanzierung ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeiten zu beschaffen. Die Universität St.Gallen ist auf private Mittel angewiesen, um weiterhin eine exzellente Forschung und Lehre sowie beste Studienbedingungen garantieren und ihren Spitzenplatz unter europäischen Universitäten behaupten zu können. Die neue Stelle für Universitätsförderung an der HSG trägt hierbei zur langfristigen Finanzierung von Projekten der Universität bei. Mehrwerte dank Partnerschaften Die Stelle für Universitätsförderung führt Förderinteressen engagierter Personen und Organisationen mit Projekten der Gesamtuniversität, ihrer Abteilungen, Institute, Center und Vereine zusammen. In langfristigen Partnerschaften sollen unsere Universität und ihr exzellenter Ruf gemeinsam gestärkt werden – zugunsten aller Angehörigen der HSG und zukünftiger Studierendengenerationen. Eine hohe Dienstleistungsqualität und professionelle Beratungsleistungen sind essentielle Bestandteile der individuellen Betreuung von Förderpartnern durch die neue Stelle. Grossen Wert gelegt wird dabei auf Glaubwürdigkeit und Transparenz sowie Effizienz und Effektivität in der Förderumsetzung.

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Michael Lorz leitet die Stelle für Universitätsförderung

Breites Spektrum an Fördermöglichkeiten Der Zugang zum Angebot der Stelle für Universitätsförderung ist durch eine eigene Website möglich (www.foerdern.unisg.ch). Dank der grossen thematischen Vielfalt unserer Universität mit ihren über dreissig Instituten, Center und Schools sowie der einzigartigen Dichte an Initiativen in Lehre und Forschung ist ein breites Spektrum an Förderengagements möglich: von Forschungsvorhaben über Studierendenförderung bis hin zu Infrastrukturprojekten. Interessierte können mit der Stelle für Universitätsförderung Kontakt unverbindlich aufnehmen und werden dort beraten. Anschliessend wird die richtige Ansprechperson innerhalb der Universität ermittelt und der Kontakt zu die-

ser Person hergestellt. Die Stelle für Universitätsförderung konzentriert sich nach der Vermittlung vor allem auf die Sicherstellung des konstanten Informationsflusses und reibungslosen Ablaufs. Die neue Stelle für Universitätsförderung ist dem Rektorat angegliedert und wird von Michael Lorz geleitet. Das Team besteht im Weiteren aus Claudia Herold sowie studentischen Mitarbeitenden. Die Internetadresse lautet: www.foerdern.unisg.ch. Stelle für Universitätsförderung Dufourstrasse 50 9000 St.Gallen Tel. +41 (0) 71 224 3948 Fax +41 (0) 71 224 2750 michael.lorz@unisg.ch


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Die unternehmerische Wirtschaftsuniversität – aus St.Gallen in die Welt Seit drei erfolgreichen Jahren trägt der Alumni-HSG Beirat mit wertvollen Ideen aus der Praxis zur Weiterentwicklung der Universität St.Gallen bei. In dieser Zeit wurde durch die Lancierung strategischer Projekte das Unternehmertum stärker an der Universität verankert und Konzepte für die internationale Präsenz der HSG erarbeitet. Eine unternehmerische Wirtschaftsuniversität – eng verbunden mit der Region St.Gallen und doch im internationalen Spitzenfeld: Die HSG erwartet auch in Zukunft einiges von sich. Von Manuel Hoerl Der 2007 auf Initiative von Rektor Prof. Ernst Mohr und Dr. Urs Landolf, Präsident HSG Alumni, ins Leben gerufene Alumni-HSG Beirat wird von 14 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die eine enge Verbundenheit mit der Universität St.Gallen aufweisen, sowie von Vertretern der Universität, HSG Alumni und der Executive School gebildet. Durch ihren persönlichen Einsatz in ausgewählten Projekten gestalten die Beiräte die Zukunft der Universität aktiv mit. Ihre vielfältigen professionellen Hintergründe bieten eine hervorragende Basis für die Entwicklung und Umsetzung von Initiativen zu Gunsten der langfristigen Weiterentwicklung der HSG.

An einem Treffen am 11./12. März 2010 wurden der Alumni-HSG Beirat über den Fortschritt der mit seiner Unterstützung initiierten Projekte «Entrepreneurship» und «Internationalisierung» unterrichtet und das weitere Vorgehen diskutiert. So konnte durch die Gründung des Center for Entrepreneurial Excellence (CEE-HSG) die Zusatzausbildung «Entrepreneurship» ins Leben gerufen werden. Sie ermöglicht bereits im ersten Jahrgang, 54 Studierende in einer Vielzahl von neu geschaffenen Veranstaltungen an die Gründung eines eigenen Unternehmens heranzuführen. Des Weiteren wurden dank der tatkräftigen Unterstützung der Beiräte Projekte in den HSG-Hubs Singapur und Sao Paolo lanciert. Die bevorstehende Ablösung des Rektorats um Professor Ernst Mohr

und die Anpassung der HSG-Strategie an die kommenden Jahre unter neuer Führung bieten nun noch einmal die Gelegenheit, das Wissen und die Erfahrung des Alumni-HSG Beirats für die HSG zu nutzen. Franziska A. Tschudi, CEO der WICOR Group und Mitglied des Beirats, sieht dessen Mehrwert in «einer kritischen externen Sicht von Personen, die der HSG wohlwollend gesinnt sind und damit die Geschäftsleitung der Universität dabei unterstützen wollen, die HSG auch in Zukunft als exzellente Wirtschaftsuniversität international zu positionieren». Beim nächsten Treffen im Oktober wird der Alumni-HSG Beirat aus seiner externen Perspektive mögliche Orientierungspunkte und Inputs für die HSG-Strategie präsentieren. www.alumni.unisg.ch/beirat

Hochzeitsplanung mit dem Institut für Technologiemanagement Auf der 4. Mediterranean Conference on Information Systems in Athen wurden im September 2009 Wolfgang Maass und Tobias Kowatsch mit dem Best Paper Award für das Konferenzpapier «Let’s Get Married: Adoption of Interactive Product Information for Bundle Purchases by Tangible User Interfaces» ausgezeichnet. 49 Pärchen planten auf der St.Galler Fest- und Hochzeitsmesse 2010 für das Institut für Technologiemanagement ihre Hochzeit. Die beiden Autoren sind am Institut für Technologiemanagement der HSG im Bereich Smart Products bei Prof. Dr. Elgar Fleisch tätig. In ihrem Konferenzpapier wird ein Informationssystem beschrieben, mit dem Pärchen interaktiv ihre Hochzeit planen können. Dieser interaktive Hochzeitsplaner besteht aus einem Puppenhaus und einem PC. Im Januar 2010 wurde das System in einem Feldexperiment

auf der Fest- und Hochzeitsmesse in St.Gallen erprobt. Untersucht wurde insbesondere die Nützlichkeit und Benutzerfreundlichkeit von Produktavataren für die gemeinsame Zusammenstellung von Produktbündeln wie z.B. die Auswahl der Braut- und Festmode oder das Zusammenstellen des Caterings für das Hochzeitsfest. Das Interesse am Hochzeitsplaner war gross und weckte enorme Neugier bei den

Teilnehmern. Zusätzlich zu den Paaren wurden 14 Aussteller zur Praxistauglichkeit des Prototyps befragt. Eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse wird zeigen, ob Produktavatare auch für die Zusammenstellung von anderen Produktbündeln genutzt werden können. Ausführlicher Bericht und Fotos www.alumni.unisg.ch/alma

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originalton

Vernünftig entscheiden und handeln im Kontext unterschiedlicher Rationalitäten Eigentlich nichts Neues, aber es erklärt, warum trotz guter Absichten so viele Projekte in Regionen und Destinationen scheitern: Es wird den unterschiedlichen Rationalitäten nicht Rechnung getragen. Und diese können auch zwischen Kantonen und Regionen grosse Unterschiede aufweisen, beispielsweise aufgrund der unterschiedlichen politischen Kultur oder Wirtschaftsstruktur.

Von Thomas Bieger Jeder Bergbahndirektor, Tourismusdirektor, Gemeindepräsident oder Berater kennt die Situation: Aufgrund einer klaren Ausgangsanalyse und eindeutigen Problembefunden ginge es darum, für die Destination, die Bergbahn oder das Beherbergernetzwerk Ziele, Strategien und Massnahmen abzuleiten und diese dann auch noch umzusetzen. Vielleicht einigt man sich noch auf abstrakte Ziele, aber schon bei der Gewichtung der Dimensionen einer integrierten Nachhaltigkeit wird es schwierig. Den Begriff «Strategie» schliesslich definieren alle Anspruchsgruppe anders. Die einen reden von Kernkompetenzen und Marktpositionen, die anderen von sozialen Entwicklungsprozessen, die Dritten von Taktik und Kommunikationsstrategien. Genauso schwer fällt es zu definieren, was eigentlich unter «Erfolg» verstanden werden soll.

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Bei der Umsetzung treffen dann divergierende Welten aufeinander, die einen wollen Massnahmenpläne mit «Deadlines» und Meilensteinen, die anderen motivierende Arbeitsschwergewichte. Jeder hat seine eigene Begriffswelt, seine eigenen Denk- und Erfolgsmodelle und wertegeprägten Freiheitsgrade respektive Konkretisierungsniveaus. Dahinter stehen unterschiedliche «Rationalitäten» und Hintergrundüberzeugungen, wie die Welt funktioniert, wie sie gestaltet werden soll und welches die relevanten Ziele sind – divergierende und weitgehend unversöhnliche mentale Grundmodelle im eigentlichen Sinne. Der Politiker will Wahlen gewinnen und denkt in Mehrheiten, die Managerin in strategischen Marktpositionen und Freien Cashflows. Der NGO-Vertreter will die Verbandziele realisieren und denkt an Mitgliederakzeptanz.

Management im Tourismus betrifft immer verschiedene Umweltsphären und regionale Netzwerke. Wenn man im Spannungsfeld zwischen Staat und Markt agieren muss, ist man unausweichlich unterschiedlichen Rationalitäten ausgesetzt. Die Kenntnis der relevanten Rationalitäten und ein achtsamer konstruktiver Umgang mit den entsprechenden Unterschieden sind erfolgsentscheidend für die Entwicklung und Umsetzung kohärenter Strategien. Dies ist nicht zuletzt auch ein Grund, weshalb sich das Institut für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen erweitert durch die Integration des Lehrstuhles von Professor Dr. Johannes Rüegg Stürm, ein Spezialist für den Umgang mit unterschiedlichen Rationalitäten im Management, um sich in Richtung eines Instituts für das Management pluralistischer Organisationen zwischen Staat und Markt weiterzuentwickeln. www.idt.unisg.ch

In der Rubrik «Originalton» nehmen künftig Professorinnen und Professoren der HSG pointiert Stellung zu einem bestimmten Thema.


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hsg einmal anders

Ein Dr. med. an der HSG Ein Studium an der HSG ist kein blosses Fachstudium: Die Vielfalt der Vorlesungen ist gross und belegt, wie ganzheitlich die Ausbildung an der HSG ist. Von Patricia Purice Wir werden künftig in jeder almaAusgabe eine Lehrveranstaltung vorstellen, die man nicht im Vorlesungsverzeichnis der HSG vermuten würde. Den Anfang macht der Kurs «Narzissten, Egomanen und Psychopathen in der Führungsetage – Fallbeispiele und Lösungswege für ein wirksames Management» von Dr. med. Dipl.-Psych. Gerhard Dammann, MBA, Spitaldirektor und ärztlicher Leiter der Psychiatrischen Klinik in Münsterlingen. Der Kurs dreht sich um die Fragestellung, weshalb destruktive Aspekte wie Gier, Neid und Kriminalität lange in Management-Ausbildungen ausgeklammert wurden. Zwischen Erfolg im Management und Formen der Egomanie gibt es offenbar einen engen Zusammenhang: in Gestalt der positiv-narzisstischen Führungspersönlichkeit, die charismatisch ist und produktive Resultate erbringt, und in Gestalt der destruktiven Narzissten und Psychopathen, die Macht und Einfluss missbrauchen. Durch eine Kombination aus Vorträgen und Diskussionen werden im Kurs diese produktiven und pathologischen Aspekte von Führung aber auch von Gruppenprozessen beleuchtet. Dabei wird vor allem ein Fokus auf das Konzept des Narzissmus in Management gelegt und eine klinische Perspektive für die Wirtschaft eingenommen. Wir haben uns mit Dr. Gerhard Dammann unterhalten und ihn nach den Zusammenhängen zwischen Psychologie, Medizin und Wirtschaft gefragt. Herr Dammann, was macht für Sie den Reiz aus, an einer Wirtschaftsuniversität zu lehren? Ich habe von 1990 bis 2006 an Universitätskliniken gearbeitet und schätze die akademische Welt und ihre Diskurse sehr. Für mich ist es eine

Herausforderung, an einer renommierten Wirtschaftsuniversität lehren zu dürfen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Wirtschaftsstudenten von den angehenden Ärzten und Psychologen, die ich bisher im Rahmen von Lehraufträgen kennengelernt habe, unterscheiden werden. Worin sehen Sie den Mehrwert für einen Wirtschaftsstudenten, derartige psychiatrische Phänomene zu erkennen? Ich denke, dass die Wirtschaft und das Management sehr stark von psychologischen Prozessen geprägt sind. Dies ist schon länger bekannt und wird zunehmend gelehrt. Etwa im Bereich der Führung oder der Spieltheorie. Relativ neu ist es jedoch, vermehrt klinische und psychotherapeutische Positionen auf ökonomische Prozesse anzuwenden. Ich bin überzeugt, dass dies nicht nur spannend, sondern auch relevant ist, ohne dass man jedoch diese Perspektive überschätzen sollte.

Antwort will ich aber nicht verraten. Die Teilnehmer sollen sich ja frei und unbefangen in dem Kurs verhalten können und sich nicht wie in einem Experiment oder gar auf der Couch des Psychoanalytikers fühlen müssen. Buchinformation und Meinung eines Kursteilnehmers: www.alumni.unisg.ch/alma

Exklusives Angebot «Betriebswirtschaft verstehen» – Das Standardwerk Prof. Dr. oec. Roman Capaul,Titularpro-

Glauben Sie, dass es in der Wirtschaft überdurchschnittlich viele Menschen mit narzisstischen Ausprägungen gibt? Welches sind die Erfahrungen mit anderen Branchen? Ja, das ist so. Die Gründe liegen sowohl bereits in der Berufs- oder Studienwahl, aber auch in der später erfolgten Sozialisierung und Selektion bei der Karriere. Aber natürlich gibt es auch sehr erfolgreiche und renommierte Wirtschaftsführer, die bescheiden und altruistisch sind, andererseits finden Sie auch in anderen Branchen, erwähnen möchte ich nur Chefköche und Chefärzte, narzisstisch geprägte Persönlichkeiten.

fessor an der HSG für Betriebswir tschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftspädagogik, veröffentlicht in Kürze das Lehrbuch «Betriebswir tschaft

verstehen

Das

St.Galler Management-Modell». Das Buch präsentier t und erläuter t das St.Galler Management-Modell in aktualisierter Form. Es eignet sich sowohl für den Klassenunterricht (vorwiegend Sek. II) als auch zum Selbststudium. Mitglieder von HSG Alumni profitieren von einem Rabatt von 15% (CHF 64.60 statt CHF 76.00, inkl. 2,4% MWSt. sowie inkl. Porto undVerpackung innerhalb der Schweiz – Angebot gültig bis 30. Juni 2010). Bestellen Sie jetzt bei uns per

Wie erkennen Sie einen Narzissten unter ihren Studierenden? Das ist eine gute Frage. Hinweise über Zusammenhänge gibt es, die eine gewisse Treffsicherheit haben. Die

Mail: alumni@unisg.ch, Stichwor t «Betriebswir tschaft verstehen», per Fax: +41 71 224 30 11, per Post: HSG Alumni, Dufourstrasse 50, 9000 St.Gallen

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Logistik als Quelle strategischer Wettbewerbsvorteile Logistik steht schon lange nicht mehr für das simple «Kistenschubsen», für das sie früher einmal belächelt wurde. Das Weiterbildungsdiplom für Logistikmanagement an der HSG kann den Absolventen neu auch das Zertifikat der European Logistics Association (ELA) überreichen. Ein Interview mit dem Leiter des Studiengangs, Professor Dr. Wolfgang Stölzle. Von Thorsten Klaas-Wissing Welches sind die neuen Herausforderungen im Bereich der Logistik, auf welche die Studierenden vorbereitet werden müssen? Logistik steht schon lange nicht mehr für das «simple Kistenschubsen», für das sie früher einmal belächelt wurde. Sie ist für viele Unternehmen zu einer Quelle strategischer Wettbewerbsvorteile geworden. Früher nur unter Insidern bekannte Schlagworte wie «SCM», «Hub and Spoke», «JIT», «Kombinierter Verkehr» oder «Kontraktlogistik» gehören heute zum Standardwissen im Managementalltag und das Repertoire an Fachwissen wächst stetig. In Zukunft sind zudem nachhaltige Lösungen gefragt, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Unser Studienangebot weckt das Bewusstsein hierfür und zeigt Strategien auf, wie in einer global arbeitsteiligen Welt intelligente Logistik- und Transportlösungen dazu beitragen, nicht nur die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen, sondern auch negative Auswirkungen für Mensch und Umwelt zu vermeiden. Welche gegenseitigen Potenziale können sie durch die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut ausschöpfen? Durch unsere Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund können wir zu den betriebswirtschaftlichen auch die ingenieurwissenschaftlichen Aspekte der Logistik und des Supply Chain Managements abdecken. Jedes der Fachmodule

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Verleihung der ELA-Zertifizierung für den Studiengang: Professor Dr.Wolfgang Stölzle (Studiendirektor, links) und Thomas Bögli von der GS1 Switzerland/Swiss National Certification Board.

wird durch einen einschlägig anerkannten Experten, jeweils ein Universitätsprofessor, verantwortet. Dieser steht mit seinem guten Namen für die Qualität des Moduls. Wir sind zudem stolz darauf, das Zertifikat der European Logistics Association (ELA) – "ELA Master Logistician on the Strategic Management Level" an alle erfolgreichen Absolventen vergeben zur dürfen und zwar zusätzlich zum Weiterbildungsdiplom in Logistikmanagement der HSG. Das macht uns in dieser Form einzigartig im deutschsprachigen Raum. Wem würden Sie empfehlen, den Diplomstudiengang «Logistikmanagement» zu absolvieren? Unser Studienangebot empfehlen wir insbesondere beruflich qualifizierten Logistikern ebenso wie fachfremden Quereinsteigern, die

sich jeweils im logistischen Umfeld bereits mit Erfolg unter Beweis gestellt haben und die Karriereleiter fest im Blick haben. Als Zulassungsvoraussetzungen gelten daher auch eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung im einschlägigen Logistikbereich, wovon ca. drei Jahre Führungserfahrung nachzuweisen sind, ein bestandenes Assessment und die Erlaubnis des Arbeitgebers. Lesen Sie das ganze Interview auf www.unisg.ch/alma www.diplom-logistik.unisg.ch


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HSG TALENTS Conference 2010 90 regionale, nationale und internationale Unternehmen präsentierten sich an der offiziellen HSG-Jobmesse der HSG TALENTS Conference 2010. Von Thorsten Thiel* Was aber verbirgt sich hinter dieser Conference, die für sich beansprucht, die grösste Rekrutierungsveranstaltung in der Schweiz für Studierende der Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften zu sein? Offiziell vom Rektorat in Auftrag gegeben, steht die Conference als studentische Initiative mit Projektbetreuung durch das Career Services Center (CSC-HSG) in der Tradition erfolgreicher Begegnungen zwischen Studierenden und rekrutierenden Unternehmen an der Universität St.Gallen. Sie präsentierte sich in diesem Jahr mit einem neuen Namen und frischem Design, bot aber auch inhaltlich und thematisch viel Neues. Dazu zählten eine grössere Branchenvielfalt im Feld der teilnehmenden Unternehmen, die MBA Lounge am Messetag, ein erweitertes Angebot für Studierende zur optimalen Vorbereitung sowie ein eigens eingesetzter Beirat, der sich aus HSGAngehörigen, Studierenden, Unternehmensvertretern und Alumni zusammensetzte. Im Rahmen von über 100 Präsentationen, Workshops, Abendessen und Apéros sowie zahlreichen Interviews hatten interessierte HSG-Studierende denn auch während vier Wochen die Chance, eigene Antworten auf brennende Fragen der Karriereplanung und des Berufseinstiegs zu finden. Dass dabei viele Ehemalige der HSG als fachkundige Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Branchen, Unternehmen und Funktionen zur Verfügung standen, machte den Austausch für beide Seiten noch wertvoller. Elisabeth Ziller, lic.oec. HSG und derzeit als Leader Human Capital Marketing bei PricewaterhouseCoopers (PwC) tätig, betonte: «Unsere HSG-Alumni nehmen sehr gerne an der HSG Talents Con-

ference teil, um neue Talente für PwC zu gewinnen und mit ehemaligen Studienkolleginnen und -kollegen zu networken.» Und Alumnus Bernhard Kluge, Director im Global Investment Banking bei Citi in Frankfurt, zeigte sich in diesem Jahr besonders erfreut «über die grosse Resonanz und die exzellenten Studierenden» in dem eigens für die Conference angebotenen Workshop. Er schätzte «die vielen persönlichen Kontakte und guten Gespräche». Ein neues Bild bot sich dem Besucher in der MBALounge, die in diesem Jahr erstmalig auf der Galerie der Messehalle eingerichtet wurde. Die exklusive Lounge als separater Bestandteil der Messe ermöglichte 21 Unternehmen und mehr als 100 MBAStudierenden und Alumni eine angenehme Atmosphäre für spontane Begegnungen und ungestörte Gespräche. Massimo Muzzi, St.Gallen MBA Alumnus und für seinen Arbeitgeber ABB auf der Suche nach neuen Talenten, beschrieb die ganz besondere Atmosphäre in der MBA Lounge als «ausserordentliche Erfahrung». Er sei «stolz, an der diesjährigen MBA Lounge teilnehmen und die neuen Studenten kennenlernen zu können». Sein Fazit: «Ich empfehle definitiv allen Alumni und ihren Unternehmen, an der nächsten Veranstaltung 2011 teilzunehmen!»

als im vergangenen Jahr angeboten. Die steigende Zahl der aufgeschalteten Stellen auf der Karriereplattform HSG TALENTS Online, ein gemeinsames Projekt des Career Services Center und der HSG Alumni, bestätigt diesen Trend. *Dr. Thorsten Thiel, Director Career Services Center (CSC-HSG) Weiterer Artikel und Fotos auf www.alumni.unisg.ch/hsgtalents

HSG Alumni zur HSG TALENTS Conference 2010 «Wir haben an der HSGTALENTS Conference 2010 in vielen sehr guten Gesprächen Kontakte zu interessierten Studenten knüpfen können. Alle Studenten waren sehr gut auf die Gespräche mit uns vorbereitet.Vielen Dank für die perfekte Organisation der Messe.» Dr. Robert Jekel, HSG Alumnus, Consultant, A.T. Kearney (International) AG «Studierende sollten diese Chance nutzen, sich bei den verschiedenen Ausstellern zu präsentieren. Ich finde es auch schön zu sehen, wie viele Alumni an Ihre Alma Mater zurückkehren, um Ihre Arbeitgeber vorzustellen. Eine ideale Möglichkeit ehemalige Studienkollegen wieder zu treffen.»

Auch das hervorragende Engagement des studentischen Organisationsteams wurde belohnt. Trotz eines noch immer angespannten Arbeitsmarktes und der allgemein gedämpften Erwartungen an eine baldige Besserung zeigte allein ein Blick auf die neu eingerichtete Jobwall in der Messehalle, dass sich der Arbeitsmarkt quer durch alle Branchen allmählich zu erholen scheint. Es werden deutlich mehr Praktika und Vollzeitstellen

Stefan Arnold, HSG Alumnus, Brand Manager D-A-CH, Unilever Schweiz GmbH «In diesem Jahr war die StudierendenMesse äusserst gut besucht. Wir hatten noch nie so viele Studierende an unserem Stand in St. Gallen. Mit über 50 Interessier ten sind wir ausserordentlich zufrieden.» Philip Rauber, HSG Alumnus, Swiss-California Foundation Fellow (2007/2008)

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NZZ-Preis für die EMBA-Absolventen Hans Burger und Manuel Hauser Die Chancen und Risiken für die Schweizer Milchwirtschaft aus Sicht der Zentralschweizer Milchproduzenten im Zuge des Freihandelsabkommens der Schweiz mit der EU im Agrar- und Lebensmittelbereich zu analysieren und aufzuzeigen war Ziel der Projektarbeit von Hans Burger und Manuel Hauser. Ihre hervorragende Arbeit wurde mit dem NZZ Preis ausgezeichnet. Von Sophie Ober Ausgangslage für die von Hans Burger und Manuel Hauser vorgelegte und von Professor Dr. Franz Jaeger betreute Projektarbeit waren die im Oktober 2008 in Brüssel eröffneten Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich (FHAL) zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU). Diese zielen auf den Abschluss eines Abkommens, das neben dem Agrar- und Lebensmittel- auch den Gesundheitsbereich umfasst, sowie die der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Stufen einbezieht. Das mögliche Inkrafttreten des Abkommens wird vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) auf 2012 geplant. Das Ziel der beiden EMBA Absolventen war es, darzulegen, was die Milchproduzenten, deren Organisationen und die Milchverarbeiter von einem FHAL zu erwarten haben und Wege aufzuzeigen, wie

sich die betroffenen Akteure am besten darauf vorbereiten. Dabei konzentrierten sich die beiden EMBA-Absolventen auf die zentrale Forschungsfrage «Was sind die Chancen und Risiken eines FHAL für die Schweizer Milchwirtschaft aus Sicht der Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP)?». Basierend auf einer persönlichen Expertenbefragung sowie auf Literatur- und Statistikanalyse kamen Burger und Hauser zu interessanten Ergebnissen und Empfehlungen für Milchproduzenten, Politische Interessenorganisationen, Milchverkaufsorganisationen und Verarbeiter. Insgesamt ergab die Befragung der Experten eine positive Haltung zu einem FHAL. Die abschliessende Beurteilung eines FHAL hängt allerdings davon ab, wie die konkrete Ausgestaltung sein wird und mit welchen Begleitmassnahmen gerechnet werden könnte. Unbestritten ist die erwartete zunehmende Wettbewerbsintensität mit oder ohne FHAL. Alle Stufen der

Hans Burger und Manuel Hauser bei der Verleihung des NZZ-Preises durch Professor Dr. Jürg Manella.

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Wertschöpfungskette sind deshalb gefordert, sich anzupassen, sich unternehmerisch zu verhalten und die eigene Strategie zu überprüfen. Gesamthaft werden von einem FHAL für die schweizerische Milchwirtschaft deutlich mehr Chancen als Risiken erwartet. Dementsprechend weisen Burger und Hauser darauf hin, dass eine klare Positionierung der Akteure der Milchwirtschaft auf jeder Wertschöpfungsstufe wichtig ist und das Fundament für eine gute Zusammenarbeit bildet. Ziel muss sein, den Markt gemeinsam zu bearbeiten und gemeinsam strategische Erfolgspotentiale zu erschliessen. Es braucht eine integrierte Kommunikation über den Mehrwert der Schweizer Produkte, um beim Konsum von Lebensmitteln Emotionen zu wecken und bei den Konsumenten die vorhandene hohe Affinität zur Region zu nutzen. Eine intensive Zusammenarbeit mit dem Detailhandel und der Lebensmittelindustrie ist notwendig, um den hohen Inlandmarktanteil zu sichern. Es gilt den Detailhandel einerseits von Schweizer Produkten zu überzeugen und andererseits die Milchproduzenten am Erfolg teilhaben zu lassen und sie als Lieferanten eines qualitativ hochwertigen, natürlichen Schweizer Rohstoffs langfristig als strategische Partner zu gewinnen. Dem Staat fällt dabei eine wichtige Rolle zu. Von ihm werden verlässliche Rahmenbedingungen erwartet. Ein FHAL ist die konsequente Weiterführung der Agrarreform. Die Rahmenbedingungen müssen zum Ziel haben, die Akteure wettbewerbsfähiger zu machen und sollten vergleichbar mit denjenigen in der EU sein.


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EMBA-Frauen: Neues Präsidium und neue Event-Reihe Das von Edith Stuber gegründete EMBA Women’s Net startet mit einem neuem Präsidium und einer neuen Event-Reihe ins Jahr 2010. Von Sophie Ober

Thema «Debriefing» Vor kurzem war Hauptmann Bernhard Lehmann, Berufspilot der Schweizer Luftwaffe und Leader des Schweizer PC-7 TEAM (www.pc7-team.ch), zu Gast an der Executive School der HSG. Sein Thema: «Debriefing als Management-Instrument».

Nach Gründung und langjähriger EMBA Women's Net-Präsidentschaft ist Edith Stuber von ihrem Amt zurückgetreten. Dank ihres grossen Engagements gibt es für EMBA Alumnae seit 2005 eine Plattform von Frauen für Frauen. Mit der neuen Präsidentin Franziska Eberhard wird die Kontinuität von EMBA Women’s Net gewahrt und zugleich eine Reihe neuer Veranstaltungen angekündigt. Bereits am 8. März 2010 erfolgte mit einem ganz speziellen Event der Start. Weitere Events im Jahresüberblick: Donnerstag, 29. April 2010, 18.30 Uhr

Von Herbert J. Joka Für die Veranstaltung haben der HSG Alumni-Club Euregio MaasRhein, der EMBA für Technologiemanager der RWTH Aachen sowie der EMBA General Management der HSG kurzerhand zusammengespannt. Hauptmann Lehmann referierte vor über 90 Kursteilnehmern aus der fliegerischen Praxis über das Instrument des Debriefings. Ein Team wie das PC-7 TEAM muss mehr als nur perfekt fliegen können. Es muss menschlich zusammengeschweisst sein, die uneingeschränkte Ehrlichkeit untereinander bestehen. In sämtlichen fliegerischen Situationen gilt es, dass alle «Procedures» auf Kommando sitzen, aber auch die Intuition zuverlässig funktioniert. Zum Procedure gehört als selbstverständlicher Bestandteil der Abschluss jeder einzelnen Mission durch das Debriefing. Hier fliessen die gemachten Beobachtungen, Erfahrungen, erleb-

ten Gefühle, persönlichen Einschätzungen oder auch Fehler in eine offene Diskussion ein, um sie bestenfalls nicht mehr zu wiederholen.

«Ich kann mehr als ich weiss» Bea Kutter, Berufs- und Laufbahnberaterin Ort: Restaurant Belvoirpark, im Südzimmer ab zirka 19.30 Uhr Edles Diner im Restaurant Belvoirpark, www.belvoirpark.ch

Es handelt sich um einen strukturierten Informationsprozess in der Gruppe, der ausreichend zeitlichen Raum haben muss, um alle Punkte kurz und prägnant analysieren zu können. Hauptmann Lehmann: «Bei diesen Meetings tönt jeder von sich aus wirklich alles an, weil es uns allen persönlich hilft. Klar ist, dass selbst Fehler, von denen sich niemand freisprechen kann, nie dazu führen dürfen, auf einen Kameraden eine Art von Druck aufzubauen. Das würde zwangläufig das Verhalten aus psychologischer Sicht und die Kommunikation beeinflussen, somit unnötige Risiken ermöglichen. Das Debriefing ist für uns das günstigste und effizienteste Verbesserungstool». Ein Prinzip der Piloten sollte jeder beherzigen: Wenn man ins Cockpit steigt, darf keine Frage mehr offen sein.

Montag,14. Juni 2010,18.30 Uhr «Barbies Weltreisen» Verena Meier Kruker, Dozentin ab zirka 19.30 Uhr: Essen unter den alten Lindenbäumen beim Restaurant zum alten Löwen,www.altenloewen.ch Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18.30 Uhr «7 Lehren aus der Bankenkrise» Sabine Lutz, Bankerin, ab zirka 19.30 Uhr: Essen in lockerer Umgebung im Restaurant Linde Oberstrass, www.linde-oberstrass.ch

Kontakt: Franziska Eberhard, Präsidentin EMBA Women’s Net franziska.eberhard@alumni.unisg.ch

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bücherseite

Hans Christoph Binswanger: Vorwärts zur Mäßigung Dieses Buch ist nicht mehr und nicht weniger als die Summa eines großen Ökonomen. Hans Christoph Binswanger führt den Leser vom philosophischen Verstehen und wissenschaftlichen Nachdenken zum politischen Handeln: Wo liegen die grundsätzlichen Probleme unserer Wirtschaft? Und welche Maßnahmen können wir gegen die scheinbar unausweichliche Wiederkehr der ökonomischen und ökologischen Krisen ergreifen? Hans Christoph Binswanger ist Professor em. für Volkswirtschaftslehre an der Universität St.Gallen. Für seine Arbeit wurde der Autor u.a. mit dem deutschen Bundesnaturschutzpreis ausgezeichnet.

Thomas Skipwith: «Die packende betriebsinterne Präsentation» Wie oft wurden Sie schon bei betriebsinternen Präsentationen gelangweilt? Wie oft war Ihnen nicht klar, worauf der Redner hinaus wollte? Wenn Sie nicht auch zu diesen Rednern gehören wollen, dann folgen Sie den Tipps und Tricks in diesem Buch. Thomas Skipwith beschreibt, was es braucht, damit Präsentationen inhaltlich verständlich sind und von der Form her überzeugen. Sie lernen u. a. wie Sie Ihre Präsentationen strukturieren, sich auf den Auftritt vorbereiten und mit Lampenfieber umgehen. Es geht um die Grundlagen wie auch um Techniken für Fortgeschrittene. Dieses Buch ist voll gespickt mit Checklisten und Übungen. Thomas Skipwith, Rhetorik-Europameister und professioneller Trainer für Rhetorik und Präsentationstechnik, gibt hier sein umfangreiches Wissen weiter.

Gudrun Sander / Catherine Müller: Innovativ führen mit Diversity-Kompetenz - Vielfalt als Chance Ein bewusster Umgang mit der Heterogenität der Beschäftigten ist zum Vorteil aller: Die Potenziale der Mitarbeitenden werden besser erkannt und jenseits von diskriminierenden Stereotypen gefördert und weiterentwickelt. Durch die Ressourcenoptimierung erwachsen den Unternehmen wirtschaftliche Vorteile und den Mitarbeitenden bessere Entwicklungschancen. Richtig eingesetzt birgt die Integration sozialer Diversitäten für Unternehmen ein großes Innovationspotential. Catherine Müller und Gudrun Sander führen differenziert und praxisorientiert in die komplexe Thematik ein. Sie zeigen eine Fülle von konkreten Handlungsmöglichkeiten und Instrumenten auf.

Boocks on Demand GmbH, Norderstedt, 2008

Haupt Verlag, Bern, 2009

Miroslav Zuzak: Ökonomische Analyse der Regulierung des Insiderhandels Die Bekämpfung unerwünschten Insiderhandels ist aus regulatorischer Sicht eine Herausforderung. Die Gesetze sind nicht nur so zu gestalten, dass keine Lücken bleiben, sondern sie sind auch auf die Verhaltensweisen potentieller Delinquenten abzustimmen. Dieses Buch zielt darauf ab, mehr Licht auf den Entscheidungsprozess für oder gegen eine Insidertransaktion zu werfen und unterschiedliche Regulierungsalternativen auf ihre Wirksamkeit hin zu prüfen. Dazu wird der besagte Entscheidungsprozess mit den Instrumentarien der ökonomischen Analyse des Rechts strukturiert, modelliert und im Experiment untersucht. Die Berücksichtigung der Konzepte der «Behavioral Economics» tragen zu einem vertieften Verständnis der Entscheidungssituation eines Insiders bei, was bei der Ausgestaltung von Gesetzen von Vorteil sein kann.

Bianca B. C. Braun: Erfolgreich jenseits der Börse - Was führende Familienunternehmen auszeichnet Die Finanzkrise beweist es: Erfolgreiche Firmenpolitik wird vor allem von Familienunternehmen betrieben. Fernab vom Shareholder-Value-Streben verfolgen sie ihre Ziele mit Weitblick und Bedacht. Das macht sie heute zu den Hoffnungsträgern der Wirtschaft. Denn für sie steht Überlebensfähigkeit – meist über Generationen hinweg – im Vordergrund. Und so können sie ihre Geschäfte ohne Druck durch Aktionäre und Analysten nachhaltig ausrichten. Die Autorin hat zahlreiche Interviews mit Eigentümern und Entscheidern geführt und beantwortet Fragen: Wo liegen die Unterschiede zu den börsennotierten Firmen? Welche Faktoren sind für den Erfolg ausschlaggebend? Welche Veränderungen sind notwendig, um diese Strategien auf das eigene Unternehmen zu übertragen?

Mathias Weis / Heiko Spitzeck: Der Geldkomplex - Kritische Reflexion unseres Geldsystems und mögliche Zukunftsszenarien Quer über parteipolitische Grenzen und ökonomische Denkschulen hinweg wird Wirtschaftswachstum als Ziel und Indikator guter Politik betrachtet. Limitierte Ressourcen, die globale Erwärmung und anhaltend hohe Arbeitslosenzahlen in westlichen Ländern nähren die Skepsis daran, ob Wirtschaftswachstum wirklich das «Wundermittel» ist, gesellschaftliche Probleme in den Griff zu bekommen, oder ob der Ruf nach Wachstum nicht vielmehr die Wurzel des Übels darstellt. Die Autoren dieses Bandes nehmen die Aspekte dieser Dynamik in den Blick, um innovative Ansätze zur Linderung sozialer und ökologischer Herausforderungen vorzustellen. Dieses Buch dient denn auch als «Denk-Anstoss» für Praktiker wie Wissenschaftler.

Haupt Verlag, Bern, 2009

Orell Füssli Verlag AG, Zürich, 2009

Haupt Verlag, Bern, 2009

Murmann Verlag GmbH, Hamburg, 2009

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Laufend aktualisierte Informationen und weitere Anlässe finden Sie auf www.alumni.unisg.ch unter «Veranstaltungen» oder bei den angegebenen Kontaktpersonen.

04. August 2010

Schweiz

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt): HSG Networking Night

15. April 2010

19:30 Uhr, Gaststätte Neuer Volkswirt

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

(Reservierung auf Egerer/St.Gallen)

Apéro + Dinner

corinna.egerer@alumni.unisg.ch

19:00 Uhr, wird mit der Einladung bekannt gegeben ivana.meyer@axonpartners.ch

26. August 2010 China

HSG Alumni Club Düsseldorf: Stammtisch

15. April 2010

19:30 Uhr, Location wird im Club-Bereich der

SIM-HSG Alumni: SIM/MIM After Work

04. Juni 2010

Alumi-Webseiten kommuniziert

20:00 Uhr

HSG Alumni: 3rd HSG Alumni Asia Weekend

duesseldorf@alumni.unisg.ch

janhenrik.sieg@alumni.unisg.ch

01. September 2010

20. April 2010

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt):

IMT-HSG Alumni: IMT Karrieretag

HSG-Mittagstisch

14:00 Uhr, Universität St.Gallen

12:00 Uhr, KUBU am Opernplatz,

tobias.heinisch@unisg.ch

12:00 Uhr, Shanghai – various locations beijing@alumni.unisg.ch Deutschland 05. Mai 2010

Vis-à-vis der Alten Oper

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt):

peter.jacubowsky@alumni.unisg.ch

20. April 2010 HSG Alumni Young Chapter:

HSG-Mittagstisch 12:00 Uhr, Gaststätte Kubu am Opernplatz

29. September 2010

Young Chapter Get-Together

peter.jacubowsky@alumni.unisg.ch

HSG Alumni Club Stuttgart: Stammtisch

18:00 Uhr, noch offen

19:30 Uhr, noch offen

rachel.reed@unisg.ch

27. Mai 2010

hsgalumni.stuttgart@web.de 21. April 2010

HSG Alumni Club Düsseldorf: Stammtisch 19:30 Uhr, Les Halles

06. Oktober 2010

MBF-HSG Alumni

duesseldorf@alumni.unisg.ch

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt):

18:00 Uhr, Schützenhaus Weiherweid, St.Gallen

HSG Networking Night

markus.menz@alumni.unisg.ch

02. Juni 2010

19:30 Uhr, Gaststätte Neuer Volkswirt

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt):

(Reservierung auf Egerer/St.Gallen)

23. April 2010

HSG Networking Night

corinna.egerer@alumni.unisg.ch

MBF-HSG Alumni 19:30 Uhr, Restaurant Latino

19:30 Uhr, Gaststätte Neuer Volkswirt (Reservierung auf Egerer/St.Gallen)

23. November 2010

corinna.egerer@alumni.unisg.ch

HSG Alumni Club Stuttgart: Stammtisch

17. Juni 2010

19:30 Uhr, noch offen

01. Mai 2010

hsgalumni.stuttgart@web.de

HSG Alumni Club Basel: Besuch der Blindenhundeschule Allschwil

HSG Alumni Club Stuttgart: Stammtisch 19:30 Uhr, noch offen

michael.schwaller@zkb.ch

Liechtenstein

11:00 Uhr, Blindenführhundeschule niggi.schaer@gmail.com

hsgalumni.stuttgart@web.de 13. April 2010 28. Juni 2010

HSG Alumni Club Liechtenstein: «Wirtschaftskrise

03. Mai 2010

HSG Alumni Club Hamburg: HSG-Business-BBQ

– Wie Hilti damit umgeht»

HSG Alumni Women’s Chapter Zürich:

18:00 Uhr, Hamburg Messe und Congress GmbH

17:00 Uhr, Hilti AG, Schaan

HSG Alumni Women’s Chapter Main Event

DrN@wwwPeters.de

daniel.bargetze@unisg.ch

18:30 Uhr, Hotel Marriott Zürich

07. Juli 2010

Niederlande

rachel.reed@unisg.ch 06. Mai 2010

HSG Alumni Club Rhein-Main (vormals Frankfurt): HSG-Mittagstisch

17. Juni 2010

HSG-MLE Alumni: After-Work Apéro

12:00 Uhr, KUBU am Opernplatz,

HSG Alumni Club Amsterdam: Annual Dinner

19:00 Uhr, Almodo-Bar, Lounge/Bar

Vis-à-vis der Alten Oper

18:00 Uhr

kevin.russi@alumni.unisg.ch

peter.jacubowsky@alumni.unisg.ch

jochem.overbosch@odgersberndtson.nl


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07. Mai 2010

06. Juli 2010

27. Oktober 2010

Zofingia HSG: Centralfest

HSG Alumni: HSG Alumni Golfmeisterschaft

HSG Alumni St.Gallen:

11:15 Uhr, Stadt Zofingen

09:00 Uhr, Golfclub Schloss Goldenberg

Besuch Kunstgiesserei Lehner AG

causzh@gmail.com

rachel.reed@unisg.ch

17:00 Uhr, Kunstgiesserei Lehner AG, Sittertal

12. Mai 2010

06. Juli 2010

HSG Alumni Club Basel: Novar tis Campus –

HSG Alumni Young Chapter:Young Chapter

04. November 2010

Führung mit Mittagessen

get together, 18:00;Uhr

HSG Alumni Women’s Chapter Zürich:

St.Gallen

11:00 Uhr, Novartis Campus schaer@bluewin.ch

Diamantenseminar bei Beyer Uhren & Juwelen 06. August 2010

18:15 Uhr, Beyer Uhren & Juwelen Zürich

HSG-MLE Alumni: HSG-MLE Alumni BBQ 2010

rachel.reed@unisg.ch

20. Mai 2010

19:00 Uhr, (Details folgen)

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

kevin.russi@alumni.unisg.ch

Lunch + Referat

04. November 2010 HSG-MLE Alumni:

12:00 Uhr, Parkhotel Zug

19. August 2010

HSG-MLE Alumni After-Work Apéro

ivana.meyer@axonpartners.ch

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

19:00 Uhr, Almodo-Bar, Lounge/Bar

Apéro + Dinner

kevin.russi@alumni.unisg.ch

22. Mai 2010

19:00 Uhr, offen

SHSG Alumni:1. SHSG Alumni Day 2009

ivana.meyer@axonpartners.ch

16:30 Uhr, Haus der Studentenschaft shsg@alumni.unisg.ch

05. November 2010 HSG Alumni Young Chapter:

23. August 2010

Young Chapter - Event

EMBA-Stamm Zürich:

22:00 Uhr, noch offen

28. Mai 2010

Neue Durchmesserlinie Zürich

HSG Alumni: HSG Alumni Forum

17:30 Uhr, Hauptbahnhof Zürich

09:30 Uhr, Executive Campus HSG

emba_alumni_zuerich@alumni.unisg.ch

rachel.reed@unisg.ch

08. November 2010 EMBA-Stamm Zürich: Besuch EXPOVINA 18:30 Uhr, Bürkliplatz, Zürich

02. September 2010

emba_alumni_zuerich@madnet.ch

08. Juni 2010

HSG Alumni St.Gallen: Trinkwasserentsorgung –

EMBA-Stamm Zürich: Zürichsee-Rundfahrt

Abwasserentsorgung

18. November 2010

18:30 Uhr, Bürkliplatz, Zürich

17:30 Uhr, Blumenbergplatz St.Gallen

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug): Lunch + Referat

emba_alumni_zuerich@madnet.ch 16. September 2010

12:00 Uhr, Parkhotel Zug

11. Juni 2010

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

ivana.meyer@axonpartners.ch

MBF-HSG Alumni

Lunch + Referat Vereinigte Staaten

18:00 Uhr, Zunfthaus zur Waag

12:00 Uhr, Parkhotel Zug

michael.schwaller@zkb.ch

ivana.meyer@axonpartners.ch

17. Juni 2010

23. September 2010

HSG Alumni: 2nd HSG Alumni USA Conference

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

HSG Alumni: 5. Internationale HSG Alumni

12:00 Uhr

Apéro + Dinner

Konferenz

rachel.reed@unisg.ch

19:00 Uhr, wird mit der Einladung bekannt gegeben

10:00 Uhr, Montreux

28. Oktober 2010

Übriges Europa

ivana.meyer@axonpartners.ch 12. Oktober 2010 24. Juni 2010

MCM Alumni Club: MCM-Alumni-Treffen

14. April 2010

HSG Alumni St.Gallen: Besuch Openair St.Gallen

in St.Gallen

HSG Alumni Club London: Stamm

17:00 Uhr, Openair Gelände St.Gallen, Sittertobel

18:00 Uhr, MCM Blumenbergplatz

19:30 Uhr, to be confirmed

leodegar.kaufmann@alumni.unisg.ch

rita.widler@unisg.ch

christoph.pfundstein@gs.com

29. Juni 2010

21. Oktober 2010

20. Mai 2010

HSG Alumni Anciens de St.Gall: Business School

HSG Alumni Club Zentralschweiz (vormals Zug):

HSG Alumni Club Vienna: Abendessen

Summer Cocktail

Apéro + Dinner

mit Prof. Dr. A. Grünbichler

19:00 Uhr, wird mit der Einladung bekannt gegeben

19:00 Uhr, noch offen

ivana.meyer@axonpartners.ch

lucas.gnehm@bnpparibas.com

16:33 Uhr, anciensdestgall@gmail.com


Space has no limit – and so do careers with Travelzoo ! 2006 2010

On April 10, 2006, Travelzoo CEO Ralph Bartel congratulates 10,000,000th subscriber Matthew Wagner on a Zero G flight from Kennedy Space Center at Cape Canaveral, Florida

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General Manager, China General Manager, Fly.com Europe Worldwide Head of Branding Assistant to CEO (New York)

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