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GRÜNWINKLER ANZEIGER Das offizielle Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. NR. 106 | JUNI 2014

Bürgerverein Grünwinkel e.V.


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Inhaltsverzeichnis

Foto: BV Grünwinkel

5. Kinder- und Jugendforum | S. 17

Foto: Mehrgenerationenwohnen

Mehrgenerationenwohnen | S. 51

Interessantes aus Grünwinkel Richtfest Mehrgenerationenwohnen 50 Jahre Rolladen-Ganz Aktiv älter werden in Grünwinkel

51 53 55

Schulen, Kinder- u. Jugendeinrichtungen Kindergarten St. Josef 57 Grundschule Grünwinkel 59 Schulzentrum Südwest 61 Engelbert-Bohn-Schule räumt auf 61 Engelbert-Bohn-Schule 62 Foto: Grundschule Grünwinkel

Grundschule Grünwinkel | S. 59/60

Foto: TSV Grünwinkel

Dt. Meisterschaft in Grünwinkel | S. 72

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Aus der Arbeit des Bürgervereins Mitgliederversammlung BV Grünw. 5 Neues Vorstandsmitglied D. Jüngert 15 Initiative für Kinder+Jugendl. in Grünw. 17 Glückwunsch, Aaron Immesberger! 19 Arbeitsgruppe Stadtjubiläum KA 2015 21 19. Grünwinkler Dreck-weg-Putzete 23 Unsere Bücherboxen 25 Bücher (Gedicht) 26 Einweihung Bücherboxen 27 Die Bücherpaten 28 Unterstützung gesucht! 29 Blumenschmuckwettbewerb 30 Augen auf in Grünwinkel 31 Neue Mitglieder 32 Ankündigung Jahresausflug 33 Karlheinz Schmidt, Glückwunsch zum 70. 34 Flohmarkt-Ankündigung 34 Mit dem Geschichtskreis unterwegs 35 Eduard Jüngert, Glückwunsch zum 80. 36 Wir gratulieren zum Geburtstag 37 Bertold Kunz, Glückwunsch zum 80. 38 Projekt „Offene Pforte“ 40 Verstorbene 41 Einsendekarten: Ausflug/Beitritt 43

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Kirchen Evang. Hoffnungsgemeinde Treffpunkt Leben Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Südwest

75 76 77

Sonstiges und Wissenswertes Der Fächerblick – Räumliches Leitbild 46 Neuer AKB-Vorstand 47 Der Fächerblick – Gehwegparken 48 Fragen und Antworten zur Papiertonne 50 Geldwechsel auf der Straße 70 Preis Kinder- und Jugendfreundlichkeit 79 Altpapiersammeltermine 79 Vorstandschaft BV Grünwinkel/Impressum 81 Veranstaltungskalender 82 Schadstofftermine 82

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Foto: Gerhard Strack

Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Karlheinz Schmidt (2.v.l.) bedankt sich bei Elke Bittner (l.), Helga Schmidt (2.v.r.) und Hubert Buchmüller (r.) für ihre Arbeit im Vereinsvorstand

Mitgliederversammlung des Bürgervereins Grünwinkel e.V.

Am 15. Februar 2014 konnte unser 1. Vorsitzender Karlheinz Schmidt um 16.00 Uhr nahezu 150 Mitglieder und Gäste in der Turnhalle des TSV Grünwinkel begrüßen. Darunter den Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe, Prof. Dr. Gerhard Seiler mit Gattin, den Ehrenvorsitzenden des Bürgervereins Heribert Scherer, die Stadträtinnen Dr. Ute Leidig (Grüne) und Karin Wiedemann (CDU), die Ehrenmitglieder des Bürgervereins Heinz Schwarzwälder, Peter Wegener, Eduard Jüngert und Paul Schwingen. Ebenso die Repräsentanten der Kirchen und Vereine unseres Stadtteils. Die Referenten Gerhard Schönbeck (Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Karlsruhe) sowie Jürgen Lohmeyer (Baustellenkoordinator) zusammen mit Konrad Lang (Abteilungsleiter für Neubau von Versorgungsleitungen) und Sascha Englert (Baustellenbeauftragter GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

für die Fernwärme Pulverhausstraße) wurden ebenfalls von Karlheinz Schmidt herzlich begrüßt. Nach Verlesen der verstorbenen Mitglieder im Jahre 2013 erhoben sich die Teilnehmer von den Plätzen und gedachten der Verstorbenen.

Baumaßnahmen Unter Top 3 „Baumaßnahmen in Grünwinkel und ihre verkehrlichen Auswirkungen“ stellte der Leiter des Tiefbauamtes, Gerhard Schönbeck, den Anwesenden nun vor, welche Punkte und welche Ämter bzw. Institutionen bei einer Baumaßnahme der Stadt Karlsruhe (wie bei der Sanierung der Grünwinkler Brücke, die Fortsetzung des Baus der Fernwärmeleitung in der Pulverhausstraße und die umfangreichen Maßnahmen auf der Südtangente) angehört und berücksichtigt wer-

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beitskreissitzungen wurden diverse Punkte und Themen ausgearbeitet und dem Vorstand wieder vorgelegt. Der 1. und 2. Vorsitzende nahmen regelmäßig an den AKB Sitzungen teil. Ebenso gilt dies für diverse Sitzungen im Rathaus, wie Planungsausschuss, Gespräche mit einzelnen Dezernaten, im Amt oder vor Ort.

den müssen. Viele Anwesenden staunten, was beim Zusammenwirken der einzelnen Ämter dabei alles zu koordinieren ist. Er gab allen zur Kenntnis, dass es beim Menschen wie auch beim Auto immer wieder kleine und größere „Inspektionen“ gibt. Diese sind natürlich auch bei unseren Straßen und Brücken nunmehr notwendig. Er bemerkte, dass es auch bei exakter Planung zu Verzögerungen kommen kann, denn alles sei natürlich nicht voraussehbar. Jürgen Lohmeyer teilte den Bürgern die einzelnen Zusammenhänge der verschiedenen Baumaßnahmen mit und dass die verschiedenen Vorhabenträger „äußerste Disziplin bei der Abstimmung der Baustellen“ walten lassen. Beide warben bei den Anwesenden um Verständnis für die Situationen (s. Bild oben). Die Fragen aus der Versammlung wurden von den Referenten sachkundig und zur Zufriedenheit beantwortet.

Geschäftsbericht Nun folgte der Geschäftsbericht von Karlheinz Schmidt über alles was im abgelaufenen Jahr vom Bürgerverein organisiert wurde. Auch einige Veranstaltungen im Geschäftsjahr 2013 erwähnte er. Hierüber nun ein Überblick: Der Vorstand traf sich im Geschäftsjahr zu 12 Vorstandssitzungen, bei denen zahlreiche Tagesordnungspunkte diskutiert und besprochen wurden. In gesondert anberaumten ArGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Der Vorsitzende berichtete ausführlich und detailliert über die einzelnen Veranstaltungen, wie den Seniorennachmittag im April, den zweimal im Jahr stattfindenden Runden Tisch mit Grünwinkler Vereinen, Kirchen, Schulen und Polizei. Im Juli durfte Karlheinz Schmidt nach langer Anlauf- und Vorplanungszeit mit Herrn OB Dr. Mentrup und Vertretern der Volkswoh-

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nung den ersten Spatenstich für das Mehrgenerationenwohnen vornehmen. Ein weiterer Schritt zur Realisierung dieses Projektes.

der evangelischen Hoffnungsgemeinde. Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Grünwinkel stellte die Ehrenwache.

Mit über 80 Ständen war unser Flohmarkt wieder sehr gut besucht und die Standbetreiber waren überwiegend mit ihren Umsätzen zufrieden.

Das Jahr schloss ab mit dem Weihnachtssingen im Dezember auf unserem Friedhof. Unterstützt durch die Akkordeonfreunde Grünwinkel und dem Posaunenchor der evangelischen Hoffnungsgemeinde sangen ca. 250 Besucher Weihnachtslieder und stimmten sich auf das Fest ein.

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde Mitte August das neue Glaskunstfenster der Fa. Großkopf an unserer Friedhofskappelle eingebaut. Es ersetzt das alte Drahtglasfenster und sorgt für eine würdevolle Atmosphäre im Innenraum der Kapelle. Anfang September beteiligte sich der Bürgerverein, wie schon die Jahre zuvor, am Tag des offenen Denkmals. Organisiert durch den Geschichtskreis konnten die Friedhofskapelle, die Albkapelle, der Römische Ziegelbrennofen, die Thomaskirche und unter dem Thema „Holz“ die Entstehung und Entwicklung der Hardecksiedlung bei sachkundigen Führungen besichtigt werden. Im September fand unser Ausflug nach Schwetzingen statt. Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint und wer dabei war, erlebte einen wunderschönen Nachmittag. Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug. Nicht mehr wegzudenken ist im November unser St. Martinsfest, das der Bürgerverein mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und den Naturfreunden Grünwinkel durchführt. Musikalisch umrahmt, wie in jedem Jahr, durch die Liederspatzen Daxlanden sowie dem Posaunenchor der evangelischen Hoffnungsgemeinde. 500 Leuchtbecher in rot, gelb und orange wurden an den Wegen aufgestellt und sorgten für ein einzigartiges Ambiente, das dieses Fest auszeichnet. Der Besuch war wieder enorm. Im kleinen Rahmen wurde Mitte November auf dem Friedhof am Volkstrauertag der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaften gedacht. Die Gedenkansprache hielt vor ca. 40 Zuhörern Stadträtin und Friedhofspflegerin Frau Dr. Ute Leidig. Musikalisch umrahmt wurde diese Feierstunde vom Posaunenchor GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Der Januar begann mit dem Neujahrsempfang der Grünwinkler Vereine, der zum 10. Male durchgeführt wurde. Organisiert vom Bürgerverein, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und dem TSV Grünwinkel trafen sich in der Turnhalle des TSV Personen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertreter der Grünwinkler Vereine im Sinne eines besseren Miteinanders und gegenseitigen Verstehens, um sich in zwanglosen Gesprächen näherzukommen. Mit knapp 200 Personen eine gut besuchte Veranstaltung.

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Am 22. März stand gleich wieder die Putzete an. Es waren rund 200 Personen aus Kirche, Schule, Vereinen und aus der Bürgerschaft. Mit großem Beispiel ging hier die Fa. Michelin voran, die mit ihrer kompletten Geschäftsleitung aktiv an der Putzete teilnahm. Große Medienpräsens hat unsere Aktion „der Grünwinkler Jugend eine Stimme geben“ ausgelöst, die mit dem ersten Jugendforum im April 2013 begonnen wurde. Weitere Jugendforen folgten, die wir dankenswerter Weise in der Aula der Grundschule Grünwinkel in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendausschuss und dem Gartenbauamt abhalten konnten. Hier wurden die Wünsche der Jugendlichen erarbeitet und in weiteren Foren kontinuierlich mit den Fachleuten umgesetzt. Bei diesem Projekt zeigt sich mit aller Deutlichkeit, dass die Jugend gefragt werden will – was sie denkt und sich vorstellt – eigene Ideen einbringen möchte und nicht von Erwachsenen vor vollendete Tatsachen gestellt werden will. Gerade deshalb ist die Beteiligung der Jugend enorm wichtig und erfolgreich. Unser Dank geht dabei an unseren 2. Vorsitzenden Michael Popp, der die Aktion „Wir sind Grünwinkel – Für die Beteiligung junger Menschen“ ins Leben gerufen hat (lesen Sie dazu: Initiative für Kinder und Jugendliche in Grünwinkel). Viel Arbeit und Zeitaufwand wurde im letzten Jahr von der Arbeitsgruppe „Stadtgeburtstag“ abverlangt. Letztlich mussten die 17, von Grünwinkler Bürgerinnen und Bürgern, eingebrachten Vorschläge bewertet werden. Der beste Vorschlag wurde vom Gesamtvorstand bestätigt und dem Stadtmarketing im November präsentiert. Die BNN berichtete am 23. November darüber (lesen Sie auch dazu den Bericht in diesem Heft). Unsere beiden „Bücherboxen“ Ecke Zeppelinstr. und Durmersheimer Str. stellen wir Ihnen ebenfalls in einem gesonderten Bericht in diesem Grünwinkler Anzeiger ausführlich vor. Leider mussten wir aus Termingründen unser Sommerfest an der Albkapelle absagen. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Der Geschichtskreis trifft sich jeden letzten Dienstag, um u. a. Themen für seine 16-seitige Beilage „Grünwinkler Geschichte/n“ zu erarbeiten, die im Grünwinkler Anzeiger erscheint. Diese Treffen finden im Gemeinschaftraum des Gebäudes „Vielfalt“ in der Durmersheimer Str. 36 statt. Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen. Wie Sie wissen, ist der Bürgerverein der Herausgeber des „Grünwinkler Anzeigers“. Zweimal im Jahr erscheint dieses 84-seitige offizielle Stadtteilmagazin, welches an alle Haushaltungen kostenlos verteilt wird. Dafür müssen redaktionelle Beiträge geschrieben werden. Auch die Grünwinkler Vereine erarbeiten ihre Berichte mit großem Engagement. In der Mitte des Anzeigers befindet sich die beliebte 16-seitige Sammel-Beilage „Grünwinkler Geschichte/n“, welche bereits zum siebten Mal erscheint. Auch muss das Einholen der Anzeigen bewältigt werden, um die Finanzierung unseres Anzeigers zu gewährleisten.

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Nun folgte der Kassenbericht unseres Kassiers Dietmar Kullick und der Kassenprüfbericht unserer Kassenprüfer Josef Essig und Thomas Laschuk. Ohne Fragen aus der Versammlung wurde der Gesamtvorstand unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Seiler entlastet und Karlheinz Schmidt bedankte sich im Namen aller Vorstandsmitglieder.

Neuwahlen und Abstimmungen Lt. Satzung des Bürgervereins beträgt die Wahlperiode zwei Amtszeiten. Eine Wiederwahl der ausgeschiedenen Personen ist grundsätzlich möglich. Die Amtszeit des 2. Vorsitzenden Hubert Buchmüller, der Schriftführerin Helga Schmidt sowie der Beisitze-

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rinnen Elke Bittner, Renate Mechelke und der Beisitzer Peter Haas, Hans Peter Rapp und Michael Popp liefen aus. Auf eigenen Wunsch schieden aus: Hubert Buchmüller als 2. Vorsitzender, Elke Bittner als Beisitzerin und Frau Helga Schmidt als Schriftführerin. Herr Schmidt bedankte sich bei den drei Personen für ihre Mitarbeit mit einem Blumengebinde (s. Foto auf Seite 5). Renate Mechelke, Peter Haas, Hans Peter Rapp und Michael Popp haben sich für eine weitere 2-jährige Amtszeit bereit erklärt. Hubert Buchmüller ist ebenfalls bereit als Beisitzer weiter im Vorstand tätig zu sein, dies war im Vorfeld auch so besprochen. Durch unsere intensiven Bemühungen, Verstärkung für den Vorstand zu finden, wurden wir in der Person von Dominik Jüngert fündig. Drei weitere Personen, die sich in Vorstandssitzungen informierten, stehen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung und haben abgesagt. Aus Reihen des Vorstandes hat sich Dipl. Ing. Michael Popp bereit erklärt, das Amt des 2. Vorsitzenden zu übernehmen (s. nebenstehendes Bild). Foto: Privat

Dies ist nur ein Abriss unserer Tätigkeiten in Kurzform. Das alles wird von meinen Kolleginnen und Kollegen im Gesamtvorstand des Bürgervereins in ehrenamtlicher Arbeit verrichtet, zum Wohle der Grünwinkler Bürgerschaft. Dafür mein Respekt und Dank an alle Kolleginnen und Kollegen.

Alle vorgeschlagenen Personen wurden von der Michael Popp Versammlung einstimmig gewählt. Die beiden Kassenprüfer Josef Essig und Thomas Laschuk wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Dipl.Ing. Michael Popp ist somit neuer 2. Vorsitzender des Bürgervereins Grünwinkel. Danach wurde, ebenfalls einstimmig, der Mitgliedsbeitrag von 5,00 auf 7,00 € sowie der Familienbeitrag von 8,00 auf 10,00 € erhöht. Diese Erhöhung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106


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Ehrungen Zum Abschluss folgten die Ehrungen für langjährige Mitglieder des Bürgervereines. 15 Personen erhielten die „Goldene Ehrennadel“ für 40 jährige Mitgliedschaft und 81 Personen die „Silberne Ehrennadel“ für 25-jährige Mitgliedschaft.   Hubert Buchmüller

Möchten auch Sie sich ehrenamtlich im Bürgerverein Grünwinkel engagieren? Dann steht Ihnen Karlheinz Schmidt, Tel. 0721 574986, k.schmidt@bv-gruenwinkel.de sehr gerne für weitere Informationen zur Verfügung. 

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Als neues Mitglied des Vorstandes möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen: Mein Name ist Dominik Jüngert, geboren am 08.03.1965 in Karlsruhe. Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. In Grünwinkel bin ich aufgewachsen und fühle mich daher diesem Stadtteil besonders verbunden.

Dies war auch der Grund, weshalb ich mich nach Anfrage für die Wahl zum neuen Mitglied des Vorstandes aufstellen ließ. Bei der Gestaltung Grünwinkels und den Aktivitäten unseres Stadtteils möchte ich mich einbringen. Ich freue mich auf die Aufgaben, die mich in den nächsten zwei Jahren erwarten und bedanke mich für Ihr Vertrauen. Ihr Dominik Jüngert

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Initiative für Kinder + Jugendliche am 4. April 2014 von 16 bis 18 Uhr (20 Teiln.)

Foto: BV Grünwinkel

Das Thema für die Jüngeren: Klettergarten am „Piraten“-Spielplatz Die Wünsche der Arbeitsgruppe Spielplatzgestaltung/ Klettern für den „PiratenSpielplatz“ in der Hohlohstraße werden Wirklichkeit. Mit der Fertigstellung der

Erweiterung des Piratenspielplatzes, des „Adventure Park“, ist im Juli 2014 zu rechnen. Dieser Termin wurde vom Gartenbauamt nochmals bestätigt. Im Forum laufen nun die Vorbereitungen für die Eröffnung. Die Kinder wollen ihre eingebrachten Ideen umsetzen und die Jugendlichen können diese unterstützen. Heliumluftballons starten lassen (Tim) alle rennen zur Eröffnung durch ein Band (Leoni) Wasser und Apfelschorle sich verewigen/unter schreiben auf Tafel/Schild

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5. Kinder- und Jugendforum Grünwinkel – Die Themen des 5. Kinder- und Jugendforum Grünwinkel: „Piraten“-Spielplatz – Ideen zur Einweihung „Treffpunkt Hardeck“ – Ort der Begegnung und Bewegung? Dirtbike-/BMX-Strecke – wie geht’s weiter?

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Würstchen grillen Buttons unserer Aktion „WIR sind GRÜNWINKEL“ verteilen (Florin) Thema für alle Kinder und Jugendliche: „Treffpunkt Grünwinkel“ Nach dem von der Stadt Karlsruhe vorgesehenen Abbruch der bestehenden Gebäudesubstanz war eine weitere Nutzung auf dem Grundstück des Vereinsheimes des ehemaligen FSV-Hardeck, am JoachimKurzaj-Weg bisher unklar. Der Bürgerverein Grünwinkel hat sich für eine Nutzung als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche in unserem Stadtteil Grünwinkel eingesetzt.

5. Kinder- und

Jugendforum


Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Diese Idee wird vom Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe begleitet und soll durch regelmäßige Treffen und Programme für unsere jungen Mitbürger vor Ort belebt werden. Bürgerverein und Stadtjugendausschuss e.V. suchen bereits seit rund 2 Jahren im Rahmen der Aktion „Wir sind Grünwinkel“ einen geeigneten Ort für einen Treffpunkt. Die vorhandene Stahlkonstruktion der Vorplatzüberdachung und die befestigten Flächen unter diesem Dach bieten sich als Schutzdachkonstruktion an und werden verbleiben. Die Überdachung wird bereits jetzt als Treffpunkt von Jugendlichen genutzt. Eine Störung von Anwohnern ist an diesem Standort nicht zu erwarten. Als Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche u.  a. mit sportlichem Interesse vorstellbar: Skater + Scooter können die gut dafür geeigneten, überdachten Betonfläche nutzen. Biker können von hier aus direkt im angrenzenden Waldgebiet, die weiträumig vernetzten Wege nutzen. Jogger finden ebenfalls ideale Trainingsmöglichkeiten. Ebenfalls unweit, an der Hornisgrindestrasse, befindet sich ein Bolzplatz Die erforderliche Sanierung ist unter Beteiligung/Einbindung von interessierten Kindern und Jugendlichen in Form von Eigenleistungen vorgesehen.

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Durch die Unterstützung der Stadt Karlsruhe, insbesondere Herrn Bürgermeister Lenz, sowie die gute Kooperation mit dem FV Grünwinkel war diese Lösung erst möglich geworden, wofür wir uns herzlich bedanken. Das Thema für die Älteren: „Dirtbike-/BMX-Strecke“ Nachdem die Stellungnahmen zur Bauvoranfrage für eine Genehmigungsfähigkeit der Dirtbike-/BMX-Strecke vorliegen, wurden die Teilnehmer über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen informiert. Einwände gegenüber dem Vorhaben gab es seitens der Forstbehörde, der Naturschutzbehörde und vor allem durch die Anwohner an der Hornisgrindestraße. Die Forstbehörde stimmt nicht zu, weil sie eine zu hohe Belastung für den Erholungswald durch die Nähe zum Waldrand erwartet. Das Umweltamt stimmt nicht zu, weil sich das Vorhaben mit den Schutzzwecken der Verordnung des Landschaftsschutzgebietes nicht

vereinbaren könnte. Besonders relevant sind aber die massiven Einsprüche der Angrenzer in der Hornisgrindestraße, deren Interessen ebenfalls zu schützen sind. Man hatte Angst vor Lärm, Vandalismus, Schmutz, Parkplatzsituation, auswärtigen Besuchern, Wertverlust der Immobilien usw. Die Jugendlichen haben schnell eine sehr erwachsene Haltung zu diesem Ergebnis eingenommen und sich darauf geeinigt, ihre Wünsche nicht gegen die Interessen der Bedenkenträger an diesem Ort weiter zu verfolgen. Zusammen mit dem Gartenbauamt wird nun nach einem anderen Ort für die Realisierung der geplanten Dirtbike-/ BMX-Strecke gesucht. Wir hoffen, dass es gelingt, einen weiteren Vorschlag des Gartenbauamtes bald zu überprüfen und die Stecke dort zu bauen. Thema Stadtgeburtstag: Zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe, im Jahr 2015, wird vom Bürgerverein Grünwinkel ein Stadteilprojekt durchgeführt. Dabei

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werden Krähenskulpturen, die farblich gestaltet werden sollen, in Grünwinkel aufgestellt. Die Kinder beschließen einstimmig, dass sie bei diesem Projekt mitwirken und eine Krähe für das Kinder- und Jugendforum gestalten wollen.

GLÜCKWUNSCH!

Mit der Aktion „Wir sind Grünwinkel“ haben wir bisher einiges in Gang gebracht. Erste Projekte aus dem Forum werden bald realisiert. Mit dem Kinder- und Jugendforum ist in Grünwinkel eine Plattform entstanden, die Interessen von Kindern und Jugendliche voran bringt.   Michael Popp

Wollt ihr Grünwinkel aktiv mitgestalten? Nächstes Forum: Eröffnung Klettergarten am „Piraten“-Spielplatz voraussichtlich im Juli 2014

Wir unterstützen euch! Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe Timm Hohler kjh-west@stja.de Tel. 0721 133-5643 Bürgerverein Grünwinkel e.V. Michael Popp m.popp@ bv-gruenwinkel.de

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15jähriger Teilnehmer bei den Europameisterschaften im Gewichtheben aus der Grünwinkler Gartenstadt Am 3. Mai startete Aaron Immesberger bei den Europameisterschaften der Jugend im Gewichtheben in Ciechanow (Polen), und das mit 15 Jahren. Sein großes Vorbild ist sein Vater, der 1984 bei den Olympischen Spielen in Atlanta 4. wurde und 1988 in Seoul die Bronzemedaille für Deutschland gewann. Aaron, der von der Deutschen Sporthilfe unterstützt wird, nahm erstmalig im Mai bei Europameisterschaften teil. In der Gewichtsklasse bis 94 kg erreichte Aaron im Reißen mit einer Leistung von 123 kg den 5. Platz, im Stoßen brachte er 142 kg auf die Hantel. Beides waren persönliche Bestleistungen. Mit einer Zweikampfleistung von 265 kg erreichte er somit den 8. Platz. Der Bürgerverein gratuliert dem Nachwuchssportler für seinen Erfolg.    Conny Immesberger

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Bericht der Arbeitsgruppe

Stadtjubiläum KA 2015 (Teil 2) So einiges hat sich inzwischen zu unserem Beitrag der Grünwinkler Krähen für den Stadtgeburtstag im Jahr 2015 getan. Der Vorstand des Bürgervereins tat gut daran sich auf eine Idee zu konzentrieren und diese über unsere Arbeitsgruppe bis ins kleinste Detail auszuarbeiten. In der Zwischenzeit traf sich die Arbeitsgruppe bereits sechsmal zur Besprechung. Auch in den Vorstandssitzungen wurde das Thema bereits in den letzten 6–8 Sitzungen ausführlich besprochen.

Fotos: Quantis (3D-Modell), Oliver Buchmüller (Hintergrundfoto)

Dass viel zu tun ist, war uns bewusst. Wir im Arbeitskreis haben mehrere Veranstaltungen des Stadtmarketings zum Thema KA 2015 besucht. Wir waren sehr gut vorbereitet und konnten so unsere Idee der Grünwinkler Krähen schnell in Einzelschritten planen und die vom Stadtmarketing geforderten Unterlagen einreichen.

Beim „Runden Tisch“ wurden die Vereine gefragt, ob sie eine Krähe farblich durch Bemalen gestalten wollen. Es haben auch bereits einige Vereine Interesse bekundet. Die Aufstellorte wurden von der Arbeitsgruppe und vom Bürgerverein ebenfalls bereits ausgesucht. Nun ist noch geplant den Grünwinkler Firmen Krähen zum Kauf anzubieten, welche auf deren Betriebsgrundstück aufgestellt und durch diese farblich gestaltet werden können. Somit wollen wir erreichen, dass die Krähen an vielen Stellen in unserem Stadtteil zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe im Jahr 2015 zu sehen sind. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Deshalb – wenn jemand gerne in der Arbeitsgruppe mitwirken möchte, würden wir uns über Verstärkung freuen. Ansprechpartner ist Oliver Storm (o.storm@bv-gruenwinkel. de) oder Michael Popp (m.popp@bvgruenwinkel.de).    Oliver Storm

Im weiteren Verlauf haben wir eine Grünwinkler Firma gefunden, welche uns zunächst ein Modell der Krähe (als Vorentwurf) erstellt hat. Nach eingehender Recherche der Firma QUANTIS und der Einbringung unserer eigenen Vorstellungen zu dem Aussehen der Krähe entstand eine moderne Form einer Krähe als Poligonmodell. Diese Form wird aus vielen Dreiecken zusammengesetzt und sieht ungefähr wie eine Swarowski-Figur aus. Einen Vorentwurf können Sie hier sehen. Die Krähen mit einer Höhe von ca. 1,40  m und einer Länge von ca. 1,70  m sind fast menschengroß.

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Fotos: Andreas Roth

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19. Grünwinkler

Dreck-weg-Putzete Am Samstag, 22. März, organisierte der Bürgerverein Grünwinkel seine traditionelle Putzete – und dies bereits zum neunzehnten Mal. Zahlreiche Helfer trafen sich um 9 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Zeppelinstraße. Von dort aus ging es trotz des schlechten Wetters in kleinen Gruppen zum Müll einsammeln. Neben vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern nahmen auch in diesem Jahr wieder Grünwinkler Vereine, wie z. B. der FV Grünwinkel, die Naturfreunde, die Jugendfeuerwehr und die Grundschule Grünwinkel an

dieser Aktion teil. Die Firma Michelin war mit ihrer kompletten Führungsmannschaft vertreten und sponserte auch die belegten Brötchen und Brezeln beim abschließenden Ausklang im Feuerwehrhaus gegen 11:30 Uhr. Organisiert wurde die Putzete von den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Gertrud Bader und Hans Peter Rapp, die auch in diesem Jahr Sponsoren für die Aktion gewinnen konnten: Die alkoholfreien Getränke wurden von der Gartenstadt Genossenschaft eG gestiftet, das Bier spendierte die Brauerei Hatz-Moninger. Allen Sponsoren möchten wir hiermit unseren herzlichen Dank aussprechen. Ein weiterer Dank gilt auch dem Amt für Abfallwirtschaft (AfA), welches die Aktion mit „Karlsruher Drecksäcken“ unterstützt, Zangen zum Einsammeln bereitstellt und den Müll letztendlich abgeholt und entsorgt hat. Es wurde wie jedes Jahr eine beeindruckende Menge Müll eingesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben!   Conny Immesberger

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Unsere Bücherboxen Ende 2013 hatte die Vorstandschaft die Idee unserer Beisitzerin Gertrud Bader aufgegriffen und den Versuch unternommen, einen „öffentlichen Bücherschrank“ in Grünwinkel zu installieren. Da die Kosten sich im Bereich zwischen 8.000 € und 10.000 € bewegten, war die Hoffnung nicht besonders groß, diesen Vorschlag in die Tat umsetzen zu können. Und trotzdem konnten wir am 22. März 2014 unsere beiden Bücherboxen der Bürgerschaft übergeben.

Wie kam es dazu? Eine Spende der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen in Höhe von 2.000 € ließ uns weiterdenken. Michael Popp (2. Vorsitzender) lieferte den Vorschlag mit der Telefonzelle. Wir brachten in Erfahrung, dass diese in Berlin käuflich zu erwerben sind und stellten uns vor, dass am Robert-Sinner-Platz (Ecke Zeppelinstraße und Durmersheimer Straße) ein „Ensemble“ mit zwei Telefonzellen und einer Bank aufgestellt werden könnte.

Zuständig für die beiden Bücherboxen ist Frau Gertrud Bader vom Bürgerverein (siehe Grünwinkler Anzeiger) mit ihrem Team. Unser Dank geht nun an alle, die uns bei diesem Vorhaben unterstützt haben und wir unser „Limit“ von ca. 2000 € einhalten konnten.   Hubert Buchmüller

Foto: Oliver Buchmüller

Nachdem die beiden Telefonzellen von unserem Mitglied Andreas Baam (Fa. Baam,

Transporte) nach Karlsruhe transportiert wurden und das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe zwei Fundamente für die sichere Befestigung hergestellt hatte, waren wir unserem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe verankerte dann noch eine Sitzbank zwischen den beiden Häuschen. Unser Mitglied Oliver Buchmüller (Werbeagentur HOB-DESIGN) ließ sich den passenden Namen „Bücherbox“ einfallen und setzte das Logo unseres Bürgervereins dekorativ um. Ein weiteres Mitglied, Ulrich Stolz (Fa. Hammer + Buchmüller, Malermeister) versah das „Ensemble“ mit dem passenden blauen Farbton. Die Ausführung der Beschriftung erledigte die Firma Litho-Type zu einem Sonderpreis.

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Bücher Ein Mensch, von Büchern hart bedrängt, An die er lang sein Herz gehängt, Beschließt voll Tatkraft, sich zu wehren, Eh sie kaninchenhaft sich mehren. Sogleich, aufs äußerste ergrimmt, Er ganze Reih’n von Schmökern nimmt Und wirft sie wüst auf einen Haufen, Sie unbarmherzig zu verkaufen. Der Haufen liegt, so wie er lag, Am ersten, zweiten, dritten Tag. Der Mensch beäugt ihn ungerührt Und ist dann plötzlich doch verführt, Noch einmal hinzuseh’n genauer – Sieh da, der schöne Schopenhauer... Und schlägt ihn auf und liest und liest, Und merkt nicht, wie die Zeit verfließt... Beschämt hat er nach Mitternacht Ihn auf den alten Platz gebracht. Dorthin stellt er auch eigenhändig Den Herder, achtundzwanzigbändig. E.T.A. Hoffmanns Neu-Entdeckung Schützt diesen auch vor Zwangs-Vollstreckung. Kurzum, ein Schmöker nach dem andern Darf wieder auf die Bretter wandern. Der Mensch, der so mit halben Taten Beinah schon hätt den Geist verraten, Ist nun getröstet und erheitert, Dass die Entrümpelung gescheitert.   Eugen Roth

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Foto: Hubert Buchmüller

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Einweihung und Öffnung der Bücherboxen am Robert-Sinner-Platz

„Da bin ich mal gespannt“, sinnierte der erste Vorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel Karlheinz Schmidt, der die Eröffnungsrede hielt, umrahmt von einem Gedicht, das die

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Beisitzerin Renate Mechelke vortrug. Eingeweiht wurden die Boxen dann von Bürgermeister Klaus Stapf, der die anwesenden Bürger und Interessierte begrüßte und drei seiner eigenen Bücher für die Bücherboxen spendete. „Mit einer gewissen Skepsis habe der Bürgerverein Grünwinkel die Bücherboxen aufstellen lassen, zumal nur eine Box in der Planung gewesen sei“, resümierte er die Entstehung der Boxen. Die gezielte Planung und Umsetzung dieses Projekts stelle nun eine Bereicherung für die Bürger in Grünwinkel dar.

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Am 22. März 2014 war es endlich soweit: Die Bücherboxen am Robert-Sinner-Platz (Ecke Zeppelinstr. und Durmersheimer Str.) wurden im Rahmen einer kleinen Veranstaltung offiziell eröffnet. Bereits am Vortag traf sich das Team um Frau Bader, um die Bücherspenden zu sortieren und übersichtlich in die ehemaligen Telefonzellen einzuräumen.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Mittlerweile sind fast drei Monate seit der Eröffnung vergangen und es ist erstaunlich, wie frequentiert die Bücherboxen sind. Leider ist es manchmal unglaublich, was in die Boxen hineingelegt wird, so zum Beispiel ein eingepacktes Telefonbuch. Da der Raum für Bücher in den Zellen begrenzt ist, sollten nur Bücher eingestellt werden, die man auch selbst gerne verschenken würde. Die Bücherbox dient schließlich nicht als Ersatz für die blaue Tonne. Genauso gespannt kann jetzt in den nächsten Monaten beobachtet werden, wie die Möglichkeit, kostenlos Bücher auszuleihen bzw. zu behalten von den Bürgern angenommen wird. Dieses Prinzip funktioniert nur dann, wenn jeder, der ein Buch hineinstellt, auch wieder eins herausnimmt. Als Fazit bemerkte eine Dame: „Nach dem Einkaufen kurz in die Bücherbox schauen, und sich eine Verschnaufpause auf der Bücherbank gönnen, das ist einfach ideal“.   Conny Immesberger

Trotz Regen sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gekommen, um bei der Eröffnung der beiden Grünwinkler Bücherboxen auf dem Robert-Sinner-Platz dabei zu sein

Die Bücherpaten Sie sorgen täglich für etwas Ordnung in den Bücherboxen. Sie sortieren beschädigte Bücher, die nicht mehr zeitgemäß sind, aus. Ganz besonders ärgerlich ist es, wenn bei den Kinderbüchern Literatur für Erwachsene dazwischen gestellt wird. Bitte lassen Sie dieses Fach ausschließlich für die Kinderbücher. Auch appellieren wir an die Bücherfreunde, nur solche Bücher einzustellen, die sie selbst noch gerne in die Hand nehmen und lesen würden. Unsere Bücherboxen sind kein Entsorgungsplatz! Danke für Ihr Verständnis.    Gertrud Bader

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Unterstützung gesucht! Alljährlich veranstaltet der Bürgerverein Grünwinkel verschiedene Festivitäten in Grünwinkel. Da wird bei der Putzete für das leibliche Wohl gesorgt, es gibt den Flohmarkt, das Martinsfest, den Volkstrauertag, das Weihnachtssingen, den Ausflug und alle zwei Jahre den Seniorennachmittag. Alle Veranstaltungen muss der Vorstand des Bürgervereins alleine stemmen. Und wenn man bedenkt, dass zwei Frauen und die neun Herren des Vorstandes derzeit ein Durchschnittsalter von ca. 62 Jahren haben, kann man sich sicherlich gut vorstellen, wie sehr das „auf die Knochen“ geht. Um aber auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern von Grünwinkel diese Unterhaltungen bieten zu können, benötigen wir dringend Hilfe. Wir suchen im Kreis der Mitglieder und auch Nichtmitglieder tatkräftige jüngere Frauen und Männer, die bereit sind uns beim Auf- bzw. Abbau für die Veranstal-

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tungen zu unterstützen. Auch eine Mithilfe während eines Festes ist erwünscht. Wer also bereit ist, uns zu helfen, möchte sich bitte bei uns melden. Wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse senden, können wir eine Liste mit Namen erstellen und bei gegebenem Anlass anfragen, ob Sie Zeit haben.

Unterstützen Sie uns! Es muss doch möglich sein, in Grünwinkel Menschen zu finden, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Letztendlich profitieren alle Grünwinklerinnen und Grünwinkler davon. Fragen Sie auch in Ihrem Freundesund Bekanntenkreis. Ihre E-Mail-Adresse können Sie mit dem Vermerk „Festhelfer“ an folgende Adresse senden: gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Der Vorstand des Bürgervereins bedankt sich im Voraus bei allen Unterstützern.   Gertrud Bader

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Blumenschmuckwettbewerb Spannend war es wieder bei dem städtischen Blumenschmuckwettbewerb im letzten Jahr. Die Jury, bestehend aus Vertretern des städt. Gartenbauamtes, vom Verband Badischer Gartenbaubetriebe und vom Bürgerverein, bewerteten wieder im Juli die Blumen- und Pflanzenpracht in Gärten und Balkonen. Dabei kommt es bei den Bepflanzungen auf die Außenwirkung und die Zusammenstellung der Pflanzen in ihrer Gesamtheit an. Von 3.598 Karlsruher Teilnehmer waren 190 aus Grünwinkel beteiligt. Die Grünwinkler konnten sich an folgenden Preisen erfreuen: 2 x Gold, 3 x Silber, 1 x Bronze, 23 x 1. Preise, 19 x 2. Preise, 40 x 3. Preise Teilnehmen am Wettbewerb können Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe, die mit ihren Sommerblumen am Fenster/ Balkon, Vorgarten oder Garten helfen, das Stadtbild zu verschönern. Bis Ende Juni kann man sich beim Gartenbauamt, Lammstraße 7, 76122 Karlsruhe (Tel. 0721 133-6754, Fax: 0721 133-6709, Mail: katja.ludwig@gba.karlsruhe.de) anmelden. Wichtig ist, die Lage des Blumenschmuckes genau zu beschreiben. Wer innerhalb der letzten drei Jahre schon einmal erfolgreich teilgenommen hat, ist automatisch wieder dabei und muss sich nicht nochmals anmelden.    Gertrud Bader

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Wenn Sie in unserem Stadtviertel spazieren gehen, können Sie manches entdecken, was oft unbeachtet bleibt. Wir möchten Sie mit den beiden Suchbildern ermuntern, offenen Auges durch unseren Stadtteil (Alt-Grünwinkel, Hardeck-, Alb- und Heidenstückersiedlung) zu schlendern:

Hier die Auflösung aus Heft Nr. 105 | Dezember 2013: Bild 1: Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitbürger in der Nähe der Albkapelle Bild 2: Glasfenster der Eingangstüre auf der Rückseite des Hatz-Moninger Verwaltungs­ gebäudes in der Durmersheimer Straße 1

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Der Gewinner: Peter Möllmann

Und hier die neuen Suchbilder: Bild 1: Wussten Sie schon, dass in der Heidenstücker­ siedlung Hühner mit Wurstsalat gefüttert werden dürfen? In welcher Straße treffen Sie diese Hühner an? Bild 2: Zum Stadtgeburts­ tag 2015 werden die Krähen in Grünwinkel eine große Rolle spielen. Wo begrüßt Sie schon jetzt eine Krähe beim Einkaufen?

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Gerne können Sie mir Ihre Antworten zukommen lassen: Renate Mechelke, Haubenkopfstr.1 d, 76189 Karlsruhe Preise werden nicht mehr ausgelost. Wer aber mit offenen Augen durch unser schönes Grünwinkel geht, darf sich auf die Veröffentlichung seines Namens in der nächsten Ausgabe an dieser Stelle freuen. Renate Mechelke

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Der Bürgerverein begrüßt seine neuen Mitglieder! • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Fleischer, Noah Hanselmann, Adelinde Grimm, Mario Grimm, Malvin Grimm, Michael Hummel, Manfred Schaffitzel, Eckhard Schaffitzel, Timo Schaffitzel, Moritz Schmidt, Dr. Paul Schmidt, Angela Schmidt, Eva Dorothea Schmidt, Pia Eleonora Schramm, Ute Sinner, Robert Sinner, Ulrike Tucek, Iris Tucek, Jiri Tucek, Jenny Tucek, Lenka Vetter, Wolfgang

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Jahresausflug des Bürgervereins am 27.9.2014 nach Oberkirch im Renchtal Ausgangspunkt ist das Apfelfest bei der Kirche. Von hier aus unternehmen wir einen Stadtrundgang durch die historische Altstadt von Oberkirch. Wer möchte, kann anschließend das Wahrzeichen Oberkirchs, der Ruine Schauenburg, erwandern (3,5 km) oder um 14 Uhr in den Bus einsteigen, der den Parkplatz unterhalb der Ruine ansteuert. Nach einem kurzen Anstieg (etwa 200 m Fußweg) erreichen wir die Burgschänke. Hier genießen wir den Ausblick weit über das Rench- und Rheintal, bei guter Sicht grüßt am Horizont sogar das Straßburger Münster. Nach Kaffee und Kuchen bieten sich einige Möglichkeiten an: Besichtigung der Burgruine auf eigene Faust. Teilnahme an einer Führung um 16 Uhr. Rundgang um die Burg (800 m) entlang des Kunstpfades oder Spaziergang (ca. 1,5 km) auf einem fast ebenen Waldweg zum Kapuzinerbrunnen.

Fotos: Mechelke, Kerish

Und wer seinen Fotoapparat vergessen hat, kann sich – mit der Burg als Hintergrund – von einem freundlichen Automaten ablichten lassen und dieses Bild zuhause im Internet abrufen.

Details zum Ausflug: Treffpunkt: 10.35 Uhr am Feuerwehrhaus (Zeppelinstraße), Abfahrt: 10.45 Uhr oder 10.50 Uhr an der Kirche St. Josef (Eichelbergstraße), Abfahrt: 11.00 Uhr Rückkehr: Gegen 20.15 Uhr Kosten:

20,00 € für Mitglieder 25,00 € für Nichtmitglieder 9,00 € für Kinder bis 12 J.

Im Preis von 20 Euro für Mitglieder und 25 Euro für Nichtmitglieder sind enthalten: Busfahrt, Stadt- und Burgführung, Kaffee / Tee (alternativ ein nichtalkoholisches Getränk) sowie ein Stück Kuchen in der Burgschänke, eine kleine Überraschung beim Abendessen, jedoch nicht das Abendessen selbst. Feste Schuhe und evtl. ein kleines Vesper für unterwegs sind empfehlenswert. Für Rückfragen stehen Ihnen Renate Mechelke unter Telefon 577485 und Herr Karlheinz Schmidt unter Telefon 574986 gerne zur Verfügung. Anmeldeschluss: 5. September 2014    Renate Mechelke Oberkirch

Ausklingen lassen wir den Tag in den Räumen des Landhotels Gaisbacher Hof, bei schönem Wetter sogar im romantischen Garten.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Anfang Juni feierte Karlheinz Schmidt seinen 70. Geburtstag „fern der Heimat“. Zu diesem Ereignis gratulieren wir ihm von ganzem Herzen und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute, vor allem aber Gesundheit, damit er seinen Traum vom Reisen in aller Herren Länder weiter verwirklichen kann.

Freiwillige Feuerwehr ihre Anliegen koordinieren, sei es die Zusammenarbeit mit den anderen Karlsruher Vereinen und der Stadtverwaltung.

Wir sind dankbar für sein Engagement und die Zielstrebigkeit, mit der er sich für die Belange der Grünwinkler Bürger immer wieder erfolgreich einsetzt. Sei es der „Runde Tisch“, an dem Vereine, Kirchen, die Schule und die

Wir freuen uns weiterhin auf sein tatkräftiges Wirken und bedanken uns für all seinen Einsatz zum Wohle unseres Stadtteiles und seiner Bürger.   Renate Mechelke

Dieses Jahr gilt sein Augenmerk besonders den Vorbereitungen auf das Stadtjubiläum unter Federführung unseres zweiten Vorsitzenden Michael Popp sowie des Vorstandsmitgliedes Oliver Storm. Wie immer bringt sich unser erster Vorsitzender mit Teamgeist, Sachkompetenz, Zielstrebigkeit und seiner langjährigen Erfahrung ein.

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Foto: Oliver Buchmüller

70. Geburtstag unseres 1. Vorsitzenden Karlheinz Schmidt

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Mit dem Geschichtskreis unterwegs Obwohl wir nach wenigen Monaten in unserem neuen Dominzil im Mehrzweckraum der Gruppe „Vielfalt“ des Mehrgenerationenprojekts „Am Albgrün“ gerade heimisch geworden waren, führten uns gleich zwei der monatlichen Treffen im neuen Jahr nach auswärts. Zum einen gab es da die Einladung des Stadtarchivs, die neuen durch Aufstockung der ehemaligen Pfandleihe geschaffenen Räume zu besichtigen. Der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Ernst Otto Bräunche, nutzte die Gelegenheit, uns auch Hinweise zu geben, wie wir an Quellen für unsere eigene Geschichtsarbeit herankommen können. Und so manches Archival, das er aus den Regalen geholt hatte, wurde lebhaft betrachtet und diskutiert. Zumal diese meist einen Bezug zu Grünwinkel hatten.

störten Stadt so manche Diskussion, wo das Dia wohl aufgenommen wurde. Gerne würden wir einen solchen Film- und Dia-Abend wiederholen. Dabei sind wir aber auf Mithilfe aus der Bürgerschaft angewiesen. Sicher schlummern noch Schätze in so manchem Diakasten oder in der einen oder anderen Filmrolle. Schauen Sie doch einmal nach und bringen Sie sie uns vorbei. Der Geschichtskreis trifft sich an jedem letzten Dienstag im Monat, in der Regel um 19 Uhr in der Durmersheimer Straße 36. Geschichtsinteressierte sind herzlich willkommen.   Gerhard Strack

Das Treffen im April verlegten wir in das Gemeindezentrum St. Josef. Wir rechneten mit einem größeren Andrang als sonst und behielten damit Recht. Grund war die Vorführung alter Dias und Super 8-Filme. Klaus Hunn hatte die Idee dazu und auch gleich 40 Jahre alte Filme seines Vaters mitgebracht, die den Spatenstich für das Grünwinkler Feuerwehrhaus, diverse Übungen und gesellige Zusammenkünfte der Feuerwehr zeigten. Friedrich Brockmeier war in der Landesbildstelle fündig geworden und entfachte mit Aufnahmen der im Zweiten Weltkrieg zer-

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Foto: Privat

Glückwünsche zum 80. Geburtstag unseres Ehrenvorsitzenden Herrn Eduard Jüngert Seit nunmehr 48 Jahren ist Eduard Jüngert Mitglied im Bürgerverein. 44 Jahre hat er aktiv mitgearbeitet. Von März 2003 bis März 2010 war er zweiter Vorsitzender. In dieser Funktion übernahm er das Amt des Vorsitzenden im Sicherheitsbeirat. Er war Bindeglied zu unserer Grundschule und der Stadtverwaltung. Durch seine ruhige vorausschauende Art erntete er überall Anerkennung. Am 15.10.2005 verlieh ihm der Bürgerverein das Ehrenzeichen in Gold. Sein Berufsweg begann 1950 bei den Stadtwerken, wo er eine kaufmännische Lehre absolvierte. Zielstrebig besuchte er die Verwaltungslehrgänge und schloss ein Abendstudium der Wirtschaftswissenschaften mit Diplom ab. 1961 holt ihn der neu gewählte Bürgermeister Dullenkopf in sein Sekretariat. Dort übernahm er 1969 die Leitung. Als dieser ein Jahr später zum Oberbürgermeister gewählt wurde, avancierte Herr Jüngert zur rechten Hand. Er übernahm mit Sachkompetenz und Gründlichkeit die Vermittlung zwischen dem Oberbürgermeister, dem Gemeinderat und der Verwaltung. Neben seinen vielen beruflichen Pflichten fand er noch Zeit für ehrenamtliches Enga-

gement: Zwischen 1966 und 2004 war er im Vorstand der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, davon 36 Jahre als geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Ebenso selbstverständlich übernahm er den Vorsitz des Pfarrgemeinderates der Kirchengemeinde St. Josef. Er war Mitglied des Diözesanrates und im Gesamtstiftungsrat der katholischen Gesamtkirchengemeinde. Weiterhin war er über ein Jahrzehnt Vorsitzender des Dekanatsrates sowie Kuratoriumsmitglied der Stiftung „Hänsel und Gretel“. Dieser Einsatz für die Bürgergesellschaft wurde 1996 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. Wer meint, Eduard Jüngert hätte sich aus dem aktiven Leben zurückgezogen, kennt ihn nicht. Er ist weiterhin in vielen Ausschüssen tätig. Außerdem hat er für die Senioren von Grünwinkel einen wöchentlichen Spaziergang ins Leben gerufen und führt die Gruppe jeden Dienstag an interessante Orte. Trotz aller Verpflichtungen ist die Familie sein Mittelpunkt. Als Vater von 7 Söhnen und 17 Enkelkindern feierte er im Kreise seiner Lieben am 4. Mai seinen 80. Geburtstag. Der Bürgerverein gratuliert ihm auf diesem Wege ganz herzlich und wünscht ihm auf seinem weiteren Lebensweg vor allem Gesundheit und viel Lebensfreude.   Gertrud Bader

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Juli: Weyand, Hannelore Boettgestr. 13 Bittner, Helmut Edelbergstr. 6 h Weick, Brigitte Bietigheim Kassens, Heide Kübelkopfstr. 15 Maurer, Mathias Altfeldstr. 12 Domke, Reinhard Bad Herrenalb Gay, Helga Chr.-Schneider-Str. 40 Hörner, Jürgen Karlsdorf-Neuthard Lämmler, Dieter Eichelbergstr. 38 Tilmann, Gustav Weinbrennerstr. 62 August: Matt, Hermine Robert-Blum-Str. 16 Mönch, Karin Hopfenstr. 10 d König, Magda Buchenweg 9 Morawitzky, Waltraud Heinr.-Spachholz-Str. 12 Legeland, Ursula Durmersheimer Str. 73 Buchmüller, Ellen Joh.-Schuster-Weg 7 September: Pallmer, Anna Yburgweg 13 Pfeifer, Ingeburg Kreuzelbergstr. 49 Molz, Norbert Waldbronn Schulze, Annette Franz-Abt-Str.3 Grimm, Dieter Zeppelinstr. 28 Krieg, Ivo Merkurweg 42 Vetter, Wolfgang Pappelallee 15

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90 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre 65 Jahre 65 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Foto: Privat

Bertold Kunz zum 80. Geburtstag Bertold Kunz saß Ende 2003 auch am Tisch im „Lobberle“ – so wird das Braustübl auch heute noch oft genannt –, als die Idee geboren wurde, eine Chronik für Grünwinkel zu schreiben. Er war einer der Initiatoren. Tatkräftig hat er sodann mitgewirkt. Die Schulgeschichte stammt aus seiner Feder und die des öffentlichen Nahverkehrs. Insbesondere das „Lobberle“ hat es ihm angetan, jene Kleinbahn, die Grünwinkel zwischen 1890 und 1937 mit der Residenzstadt und mit dem Umland verband. Und so tat ich auch keine Fehlbitte, als ich ihn im Vorfeld unseres Jubiläums „100 Jahre Grünwinkel in Karlsruhe“ darauf ansprach, ob er nicht mit einem Vortrag von den Ergebnissen unserer Heimatgeschichtsforschung berichten würde. Proppevoll war der Bräukeller der Brauerei Moninger, als er über die Schulgeschichte referierte. Seinen Vortrag zum Lobberle mussten wir sogar wiederholen, weil der Ansturm so groß war. Und auch die Wiederholung, dann im größeren Besucherzentrum auf den Sudhausberg der Brauerei, war außerordentlich gut besucht. Gemeinsam haben wir in der Grünwinkler Chronik die Geschichte der Familie Schuster nachgezeichnet. Für mich war es bereichernd, dabei nicht nur auf Geschriebenes zurückgreifen zu müssen. Wenn wir auch teilweise andere Vorstellungen von der inhaltlichen Ausrichtung unserer Chronik hatten, so hat Bertold Kunz unsere Geschichtsarbeit immer wieder mit neuen Beiträgen unterstützt. Als wir uns vereinbarten, die Treffen der Autoren in einem monatlichen Geschichtskreis weiterzuführen, war er sofort dabei. Als wir beschlossen, eine Beilage im Grünwinkler Anzeiger mit Geschichtlichem und Geschichten aus der Vergangenheit herauszugeben, hat er gleich zur Schreibmaschine gegriffen. Und noch immer sind Aufsätze von ihm fertig und warten auf ihre Veröffentlichung.

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Bertold Kunz hat etwas zu berichten aus dem gesellschaftlichen Leben Grünwinkels. Auch wenn er im Alter von einem Jahr mit den Eltern nach Stettfeld gezogen und erst 1950 wieder nach Grünwinkel zurückgekehrt ist. Lange Jahre sang er im Kirchenchor, überaus engagiert war er in der katholischen Gemeinde St. Josef. Darüber hinaus hat er einen großen Verwandten- und Freundeskreis im Stadtteil. Gelernt hatte er das Schreinerhandwerk. Danach absolvierte er ein Studium am Pädagogischen Institut Karlsruhe und am Institut zur Ausbildung von Sonderschullehrern Stuttgart in Verbindung mit der Universität Tübingen. Konrektor und Rektor an Sonderschulen war er und am Ende seiner beruflichen Laufbahn Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt Karlsruhe. Mit seiner Frau Gisela bewohnt er ein Haus im „Unterdorf“, und gemeinsam freut man sich über den Besuch der vier Kinder mit ihren Familien. Insbesondere die sechs Enkelkinder und ein Urenkel haben es ihm angetan. Am 15. April 2014 hat Bertold Kunz seinen 80. Geburtstag gefeiert. Grund genug für den Bürgerverein, Danke zu sagen für das Engagement für die Gemeinschaft. Auch ich sage Danke und wünsche noch viele glückliche und gesunde Jahre im Kreis der Familie und des Geschichtskreises.   Gerhard Strack

Liebe Mitglieder! Bitte denken Sie daran, bei Adress- oder Namensänderungen sowie Änderungen Ihrer Bankverbindung unbedingt auch den Beitragskassier des Bürgervereins Grünwinkel in Kenntnis zu setzen. Vielen Dank! Ihre Vorstandschaft des Bürgervereins Grünwinkel

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Oktober: Fuhrmann, Rolf Gerberstr. 13 Urban, Alexander Siedlerstr. 16 König, Ludwig Buchenweg 9 Schmidt, Werner Hochkopfstr. 1 Gentsch, Anneliese Kreuzelbergstr. 31 b Hanselmann, Adelinde Hopfenstr. 5 Hany, Theresia Siedlerstr. 27 Rolle, Rolf Wilhelmshafen Schleif, Ursula Gellertstr. 46 Kunz, Karin Eichelbergstr. 58 Schulze, Manfred Robert-Blum-Str. 1 a Ziegler, Eva-Maria Robert-Blum-Str. 30 Eble, Erika Bernsteinstr. 14 Schneider, Gunther Eschenweg 3 November: Koch, Margarethe Durmersheimer Str. 41 Früh, Werner Hardeckstr. 12 a Gay, Klaus Chr.-Schneider-Str. 40 Kastl, Ursula Rheinstetten Schmidt, Karin Hochkopfstr. 1 Lauinger, Roswitha Durmersheimer Str. 93 Mannal, Brigitte Durmersheim Dezember: Mühlebach, Werner Franz-Abt-Str. 11 Wernert, Herbert Waidweg 1 Ehrmann, Gerhard Rheinhafenstr. 193 Heger, Ruth Bernsteinstr. 2 Weiss, Dieter Altfeldstr. 5 Denk, Günther Hopfenstr. 5 Beuscher, Hermann Rheinstetten Neff, Lothar Schliffkopfweg 11

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Berichtigung:

Leider haben wir uns im letzten Heft bei den folgenden Geburtstagen vertan. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Richtig ist:

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Ingeborg Dannhauser (Mahlbergstraße) wurde 75 Jahre nicht 65. Norbert Bohner (Rheinstetten) wurde 80 Jahre nicht 70. Thea Stadick (Gerberstraße) wurde 80 Jahre nicht 70. Gustav Weick (Bietigheim) wurde 80 Jahre nicht 70.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Karlsruhe hat viele unbekannte grüne Oasen. Einen Einblick in sonst verschlossene Gärten und Höfe sollen Bürgerinnen und Bürger an einem Tag oder einem Wochenende im Jahr beim Projekt „Offene Pforte“ erhalten. Den Impuls, zum 300. Stadtgeburtstag die „Offene Pforte“ auch in Karlsruhe einzuführen, gab der Verein BÜGA 2015 e.V. (Bürgergartenschau e.V. Karlsruhe). Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Teilnehmen konnten private Gärten und Höfe sowie Schul- und Kleingärten. Interessierte sind eingeladen vorbeizuschauen, Erfahrungen und Anregungen auszutauschen und sich inspirieren zu lassen. Wichtiges Ausstattungselement der Gärten und Höfe sind Pflanzen, aber auch die Gestaltung trägt zum Gesamteindruck bei. Wann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Hof oder Garten zur Besichtigung öffnen möchten, konnten sie selbst festlegen.

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Foto: Gartenbauamt Karlsruhe

Bürgerinnen und Bürger können am Projekt „Offene Pforte“ teilnehmen

Seit März 2014 erschien eine Broschüre, in der die Anschriften aller bis zu diesem Zeitpunkt gemeldeten Gärten und Höfe mit Angabe der ungefähren Größe, des Besichtigungszeitraums sowie des jeweiligen Gartenthemas aufgeführt sind.   Presse- und Informationsamt, Stadt KA

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TSCH

Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Der Herr über Leben und Tod hat folgende Mitglieder von uns genommen: Dietrich Gerbert, Hochkopfstr. 4

10.04.2013

Werner Dorsner, Durmersheimer Str. 17

01.08.2013

Sigrid Zillmann, Schliffkopfweg 31

12.11.2013

Edgar Gerspach, Hopfenstr. 5

15.11.2013

Rudolf Schaub, Buschwiesenweg 14

06.11.2013

Rainer Herrmann, Mehliskopfstr. 8

02.12.2013

Werner Lindemann, Hausackerstr. 6

04.12.2013

Rita Krischke, Babelroth

02.01.2014

Renate Liefeith, Heidestückerweg 42 b

26.01.2014

Günther Bayer, Kastanienallee 13

03.02.2014

Luise Plötz, Klopstockstr. 6

08.02.2014

Walter Sihn, Hardtstr. 28

14.02.2014

Walter Hummel, Boettgestr. 17

07.04.2014

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GRÜNWINKLER

Geschichte/n Die Sammel-Reihe des Grünwinkler Anzeigers – Folge 7 | Juni 2014

Der Erste Weltkrieg 1914–1918 Eine Spurensuche in Grünwinkel

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Überblick: Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren ist derzeit das Historienereignis in den Medien. Auch wir wollen zeigen, wie Grünwinkel betroffen war. Das Denkmal vor der Verwaltung der Hatz-Moninger AG ist ein sichtbares Zeichen jener unglückseligen Zeit. Weiter geben die Feldpostbriefe der Sinner AG einen Einblick. Sie sind nur wenigen bekannt. Renate Mechelke hat sie für uns gelesen. Margarete Götz hat die Erinnerung ihrer Mutter an den verpassten Zirkusbesuch festgehalten, mit dem diese dem schwersten Bombenangriff gerade noch entkommen ist. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014 2012

Mit dem zweiten Teil der Firmengeschichte Gössel setzen wir unsere Reihe der Industriegeschichte in Grünwinkel fort. Hubert Buchmüller erinnert an seine Vorfahren und skizziert die Geschichte des Malergeschäftes Hammer und Buchmüller. Die letzte Seite gehört wie stets einer Persönlichkeit Grünwinkels. Gernot Horn beschreibt mit Gustav Scheib den letzten Bezirksvorsteher des Stadtteils. Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr Gerhard Strack 97


Folge 7: Grünwinkel im Ersten Weltkrieg

Grünwinkel im

Ersten Weltkrieg G ünter Hess hatte einen wahren „Schatz“ mitgebracht zum Zeitzeugengespräch des Bürgervereins Grünwinkel am 1. März 2007 mit dem Thema „Gaststätten“. Vier dicke schwarze Bücher hatte der „Bierführer beim Sinner“ vor Jahren aus einem Müllcontainer gefischt und für unsere Geschichtsarbeit gerettet. In 125 wöchentlich erschienenen Kriegsmitteilungen hatte die Sinner AG den Kontakt zu ihren Mitarbeitern auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen gehalten. Und zu zwei Bänden hatte sie diese anschließend binden lassen. Zwei dieser Bände haben wir gleich dem Karlsruher Stadtarchiv übergeben, die beiden anderen haben wir in unserem eigenen Bürgervereinsarchiv aufbewahrt. Mit ihnen kön-

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nen wir einen Einblick in die Lebenswelt der Menschen in unserem Stadtteil in der Zeit des Ersten Weltkrieges gewähren. Renate Mechelke hat die Sinnerfeldpost ausgewertet, und mit exemplarischen Auszügen vermittelt sie ein Gefühl für die damalige Zeit. „Der Feldzug des Ratsherrn“ war eine Art Karikaturen-Serie in dieser Kriegszeitung. Im Jubiläumsjahr der Eingemeindung 2009 hatte sie das Stadtarchiv im Bridge-Club ausgestellt. In der nächsten Ausgabe wollen wir einige Auszüge zeigen. Wertvoll und zur Nachahmung empfohlen ist der Beitrag von Margarete Götz. Sie schildert, wie ihre Mutter und ihr Onkel mit viel Glück dem Luftangriff am 22. Juni 1916 entkommen sind, der als der GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Folge 7: Grünwinkel im Ersten Weltkrieg

bisher schwerste in die Geschichte eingegangen ist. 120 Zivilisten starben dabei, darunter 71 Kinder. 169 Menschen wurden verletzt. Sie besuchten eine Aufführung des Zirkus Hagenbeck, der an der Ecke Ettlinger Straße/Beiertheimer Allee sein Zelt aufgeschlagen hatte. Die kriegerischen Auseinandersetzungen hatten eine neue Dimension angenommen. Mit den Bombenangriffen aus der Luft durch die neueste technische Errungenschaft des Flugzeuges waren die Menschen fernab der Fronten zu unmittelbar Betroffenen geworden, man sprach von der „Heimatfront“. Karlsruhe war aufgrund seiner Nähe zu Frankreich gleich 13 Mal Ziel von solchen Angriffen, Grünwinkel davon dreimal. Das konnten auch die Flugabwehrgeschützstellungen nicht verhindern. In Grünwinkel, genauer im Gewann Hardeck, in der heutigen Heidenstückersiedlung, stand eine von vieren auf Karlsruher Gemarkung, wie uns der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Ernst Otto Bräunche, bei einem Besuch des Geschichtskreises vor kurzem als ein neuestes Forschungsergebnis vorstellte. Was hat sich mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Grünwinkel verändert? Die Wirtschaft wurde unvorbereitet getroffen. Aufgrund der wegfallenden Absatzmärkte im Ausland, vieler eingezogener Mitarbeiter und fehlenden Nachschubs musste die industrielle Produktion teilweise eingestellt werden. So auch bei Junker & Ruh. Erst im Winter 1914/15, als erkennbar wurde, dass es sich um keinen schnell zu lösenden Konflikt handeln würde, wurde auf Kriegsproduktion umgestellt. Junker & Ruh stellte nun Waffen, Schrauben, U-Boot-Teile, rohe und fertige Zünder her. Die Kriegszeitung der Sinner AG gewährt uns auch hier einen ergänzenden Einblick. Etwa 200 der damals annähernd 1.000 Beschäftigten des Nahrungsmittelkonzerns am Standort Grünwinkel wurden gleich zu Beginn der Auseinandersetzungen eingezogen oder GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

meldeten sich als Kriegsfreiwillige. Ende 1915 waren es fast 400. Produziert wurde weiter, die Truppen mussten verpflegt werden. Mehrarbeit der Verbliebenen, vermehrter Einsatz von Frauen, aber auch Optimierung von Prozessen und technische Innovationen halfen bei der Kompensation der fehlenden Arbeitskräfte. Und nicht zuletzt wurden französische Kriegsgefangene eingesetzt. Auch bei Sinner wurde für die Kriegsproduktion umgestellt. So wurde 1916 eine Fabrikationsanlage für Marmelade mit bis zu 16.000 Tonnen pro Jahr in Betrieb genommen. Weiter wurde eine Fabrik gebaut zur Herstellung von Protol, einem Grundstoff für Glyzerin, aus welchem wiederum Sprengstoff hergestellt wurde. Und für die Futtermittelknappheit wurde eine Lösung gefunden. Aus Melasse und Salzen wurde ein Ersatzfuttermittel mit einem Eiweißgehalt von 50% gefertigt, erstmals in Deutschland in einer eigens gebauten und vom Deutschen Reich bezahlten Fabrik. Der Geheimrat Dr. Robert Sinner war nicht nur ein genialer Firmenleiter, er muss auch ein überzeugter Patriot gewesen sein. Pferde, Lastwagen und sogar ein Schiff stellte er dem Militär zur Verfügung. Dem Roten Kreuz gewährte er große Zuwendungen, größere Unterstützungen gingen von Zeit zu Zeit an einzelne Truppenteile. Dies alles neben den regelmäßigen Päckchen an die eigenen Beschäftigten. In den ersten drei Kriegsmonaten wurden über 52.000 Mark für „Liebesgaben“ aller Art und Aufwendungen für die Angestellten im Felde und deren Angehörigen ausgegeben. Das entspricht heute umgerechnet etwa 250.000 Euro. Auch der Tod seines ältesten Sohnes Robert jun. nach einem Gefecht in Fricourt sowie zweier Prokuristen in den ersten Wochen des Krieges hielt ihn nicht von seiner Unterstützung ab. 128 gefallenen Mitarbeitern hat er 1922 vor dem Verwaltungsgebäude ein Denkmal gesetzt, das noch heute 99


Folge 7: Grünwinkel im Ersten Weltkrieg

zu sehen ist, und das wir auf der Titelseite unserer Beilage abgebildet haben. Der Sinnerschen Feldpost kann man weiter entnehmen, dass gleich nach Kriegsausbruch die 68. Munitionskolonne drei Wochen lang in Grünwinkel einquartiert war. Bei Sinner waren 80 Mann und 100 Pferde untergebracht. Im beliebten Ausflugslokal „Kühler Krug“ wurde eine „Anfertigungsstelle für Verbandspäckchen“ eingerichtet. Hunderte von Frauen und Mädchen fertigten täglich bis zu 18.000 Verbandspäckchen. Der Unterricht an der Schule fiel fast vollständig aus. Einerseits, weil viele Lehrer einrücken mussten und andererseits, weil die Schule, damals noch an der heutigen Durmersheimer Straße gegenüber dem im Bau befindlichen Mehrgenerationenprojekt „Am Albgrün“, zu einer „Wachstub“ umfunktioniert worden war.

In ihrem Schlusskommentar spricht die Schriftleitung vom Wandel, von den Tagen höchster Begeisterung des August 1914 über die lange Kriegszeit hin zu Mangel und Not auf allen Gebieten. Siebzehn Millionen Menschen sind diesem Ersten Weltkrieg zum Opfer gefallen. Zahlreich waren die Verwundeten, auf Jahre im Straßenbild erkennbar, nicht messbar die schrecklichen Erinnerungen der überlebenden Kriegsteilnehmer. Und doch konnte dies nicht verhindern, dass nur wenige Jahre später die nächste Katastrophe über die Welt hereinbrach. Vielfach wird in diesen Tagen an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Die Erinnerung als Mahnung soll auch ein Aufruf sein an Erlebnisse in der eigenen Familie. Schreiben Sie uns, wir werden sie gerne in der nächsten Beilage veröffentlichen. Gerhard Strack

Auf der Karte von Erich Steude sind alle Bombeneinschläge auf Karls­ruher Stadtgebiet sowie die im Laufe des Krieges eingerichteten Flakstellungen eingezeichnet. Auffallend ist die Häufung und das genauere Trefferbild zum Ende des Krieges.

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Folge 7: Grünwinkel im Ersten Weltkrieg

Die vergessenen Zirkuskarten Margarete Götz aus der Heidenstückersiedlung schildert, wie ihre Mutter Glück im Unglück hatte

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nfolge veränderter Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland mussten meine Großeltern und ihre Kinder im zweiten Kriegsjahr ihre geliebte Heimat in Gebweiler im Elsass verlassen. Die Südstadt in Karlsruhe wurde ihr neues Zuhause. 1916 gastierte der Zirkus Hagenbeck in Karlsruhe am Ettlinger Tor, Ecke Ettlinger Straße und Beiertheimer Allee. Meine Großmutter kaufte zwei Karten, um die Kinder etwas aufzumuntern, da ja alles fremd für sie war. Voll freudiger Erwartung machten sich meine Mutter, damals 16 Jahre alt, und ihr drei Jahre jüngerer Bruder am 22. Juni auf den Weg. Als sie am Eingang des Zirkuszeltes ankamen, stellten sie mit Schrecken fest, dass die Eintrittskarten zu Hause lagen. So rasch sie konnten, liefen sie zurück. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

Es war ein schönes Stück Weg, denn sie wohnten in der Rüppurrer Straße bei der Stuttgarter Straße. Während dieser Zeit wurde der Zirkus bombardiert. Es gab viele Tote. Fügung? Schicksal? Hätten die beiden ihre Karten nicht vergessen, wären sie schon im Zirkuszelt gesessen. Niemand kann sagen, ob sie unter den Toten gewesen wären, denn 71 Kinder verloren ihr Leben, neben vielen Erwachsenen. Vielleicht hätten meine Großeltern durch diesen unseligen Krieg nicht nur ihre Heimat, sondern auch diese beiden Kinder verloren. Mein Onkel verlor 1943 in der Ukraine sein Leben. Meine Mutter wurde dagegen 91 Jahre alt. Die beiden Zirkuskarten hat sie behütet, bis sie sie in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verlor. Margarete Götz 101


Folge 7: Die Sinner-Feldpost

Die Sinner-Feldpost

D

ie Gesellschaft Sinner aus KarlsruheGrünwinkel hat die „Mitteilungen an unsere zur Fahne einberufenen Beamten & Arbeiter“ aus der Kriegszeit 1914 bis 1918 in zwei Bänden gesammelt. Die ersten „Mitteilungen“ wurden am 16. September 1914 herausgebracht. Darin enthalten waren • Adressen und Stationierungsorte der Kriegsteilnehmer, • Veröffentlichung derer, die „den Heldentod“ gestorben sind, • Nachrufe, Vermisstenmeldungen, Ernennungen und Auszeichnungen. Ab dem 1. Oktober 1914 wurden diese Mitteilungen ergänzt durch • Beschreibung der allgemeinen Lage an den verschiedenen Fronten, • Ermutigungen, Durchhalteparolen, kleine Tipps, • Briefe von der Front an die Sinner-Leitung und Angehörige sowie • Anekdoten, kleine Geschichten und Gedichte zur Aufheiterung. Auffällig ist, dass diesem letzten Punkt ein immer größerer Raum gewidmet wurde, je länger sich der Krieg hinzog. In den Mittelpunkt rückten dabei die „Erlebnisse des Ratsherrn“, auf die in der nächsten Ausgabe eingegangen wird. Diese „Mitteilungen“ erschienen anfangs wöchentlich und wurden an alle Kriegsteilnehmer der zuvor bei Sinner Beschäftigten verschickt, soweit ihr Standort bekannt war. So erfuhren sie, was sich in der Heimat zutrug und die Daheimgebliebenen konnten teilhaben an den Kriegsfahrten und Erlebnissen im Felde. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt war es, den Soldaten die Verbundenheit mit der Heimat zu zeigen, ihnen Mut zu machen, nicht aufzugeben und das Vertrauen zu ver102

mitteln, das die Daheimgebliebenen in sie setzten. Dazu diente auch die Verschickung sogenannter Liebesgaben. Die Direktion der Firma sandte schon am 2. Oktober 1914 ihre ersten Pakete an das 3. Bataillon des bad. Res.-Inf.-Reg. Nr. 109. Darin befanden sich warme Socken, Hemden, Landjäger, Puddingpulver, Zigarren, Cognac und Zeitungen. Auch Angehörige konnten persönliche Dinge und Briefe mitschicken, wenn bekannt war, wohin die Sendung ging. Im Folgenden erhalten Sie einen Eindruck von der Sinner-Feldpost, im Wesentlichen durch Auszüge einiger Feldpostbriefe, die in den „Mitteilungen“ abgedruckt wurden. IN DEN „MITTEILUNGEN“ VOM 1. OKTOBER 1914 WIRD DIE MOBILMACHUNG IN EGGENSTEIN BESCHRIEBEN: In 24 Stunden wurden 190 Pferde mit Geschirr versehen, 180 Mann eingekleidet und 26 Fahrzeuge ausgerüstet. Es ging durch den Hardtwald, vorbei an winkendem Publikum hin zum Zirkel. Dort schenkte ihnen die begeisterte Bevölkerung allerlei Lebensmittel, unter anderem Brot in prima Qualität vom Hofbäcker Schmidt. Unser Schreiber ergatterte darüber hinaus ein Fläschchen Sinner Tafelbier, Münchener Brauart, welches instruktionswidrig in seinem Zeltsack kühl und sicher verwahrt wurde. Erst nach vielen Verladungen und Märschen erinnerte er sich im Waldbiwak in Baccarat an seinen Schatz, da der Rotwein ausgegangen war. Mit aller Macht sehnte man sich an die Urquelle in Grünwinkel und nach der Kühlung ließ er sich das Bier munden. F. H. SELBST SCHREIBT DAZU: „Das waren schöne Augenblicke und dankbar GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Folge 7: Die Sinner-Feldpost

gedenke ich mein Leben lang des Spenders, der es mir im Zirkel am 5. August in die Hand drückte.“ Zuversicht herrschte zu diesem Zeitpunkt auch noch im heimischen Grünwinkel. „Liebe Soldate von Grünwinkel! Seitdem unsere Väter im Krieg sin', isch für uns Bube hier elend viel los! Schul henn mer faschd gar keine, weil erschtens sehr viel von unsre Lehrer henn einrücke müsse und weil zwaitens unsre Schul zu 're Wachstub g'macht worre isch und hoffentlich Wachstub bleibt bis zum Friedensschluß, mer henn zum Lerne a später noch Zeit. Jetzt henn mer andre G'schichte im Kopf, die viel wichtiger sin, denn mer spielen jeden Tag Soldätles! Alles guckt, wenn mer ausrücke; vorne raus die große Bube, mit emma Trommler und mit Fahne, hinne dran komme dann die klaine Bube und zum Schluß zwai Sanitätler mit ere Tragbahr un enn Vorhang druf zum Zudecke von de Verwundete, enn Verbandskaschte henn mer a derbei! Die klainschte Bube singe: Haltet aus im Sturmgebraus! Morgens scho wird abmarschiert, an Sinners vorbei, naus uff 's Grünwinkler Feld! Dann werre z'erscht die Abtailunge g'macht: Die Pfiffige, das gibt die Deutsche, e annere Partie d' Franzose, die gröschte Brigante das gebt d'Russe un die ganz Dumme markiere d'Engländer!“ Ganz anders klingt da der Brief der Vorsteherin des Lazaretts Kinderheil in Gebweiler an die Witwe eines Gefallenen: ÜBER DEN TOD UNSERES AUF DEM FELD DER EHRE GEFALLENEN ANGESTELLTEN FRIEDRICH GEIGER „(…) Gott ist unser Trost und unsere Hoffnung. Heute muss ich Ihnen schweren Herzens mitteilen, dass der liebe Gott Ihren guten Mann zu sich gerufen hat. Er kam heute nachmittag mit einer schweren Schusswunde zu uns ins Lazarett (…). Trotz sofortiger HilGRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

fe von zwei Stabsärzten und zwei Civilärzten, entschlief er sanft um 5 ¼ Uhr. Das Begräbnis findet nächsten Mittwoch 9 Uhr morgens statt, der hiesige Kriegerverein wird sich daran beteiligen. Eine Pflegerin und ich haben Ihrem lieben Manne die Augen zugedrückt, - seine Züge waren sanft und ruhig. Der liebe Gott hat ihn jetzt in seinem Himmel. Möge er Sie trösten und stärken, er verläßt nicht die, welche auf ihn hoffen und wird der Vater der Waisen sein. Es grüßt Sie in Gott Ihre ergebene C. Schlumberger-Boeringer“ Solch einfühlsame Ausführungen waren nur zu Anfang des Krieges möglich, später blieb dafür keine Zeit mehr. Immer mehr Mitarbeiter der Firma fanden den Tod auf dem Schlachtfeld, darunter auch der Juniorchef Robert Sinner und zwei Prokuristen, trotzdem war die Firma stolz auf ihre finanziellen Unterstützungen, was folgender Text in den „Mitteilungen“ verdeutlicht. „UNSERE FIRMA UND DER KRIEG!“ (BERICHT DER DIREKTION) Mannigfaltig sind die Beziehungen, die gerade die Firma Sinner in Berührung mit dem gegenwärtigen Krieg bringen. Da ist erstens die große Zahl aktiver Streiter aus der Reihe der Beamten und Arbeiter. Dann sind es Lieferungen von Spiritus, Mehl und Preßhefe an die verschiedenen Verwaltungen und Proviantämter. Des weiteren unsere Pferde, die früher in gemächlichem Tempo die Bierwagen durch die Straßen der Residenz zogen und die heute vor Munitions- und Proviantwagen den Truppen folgen. Nicht minder unsere Lastautos, die den Namen Sinner tief ins Feindesland hineintragen. Daß wir aber auch aktiv am Seekrieg beteiligt sind, dürften doch die wenigsten gewußt haben. Und doch ist es so. Unser Spiritustankdampfer „Karlsruhe" steht seit Beginn des Krieges im Dienste der Kaiserlichen Marine 103


Folge 7: Die Sinner-Feldpost

als Materialschiff etc. Der Dampfer wurde samt der Besatzung von 14 Mann unter Kapitän C. Darmer von der Marine übernommen und hat jetzt außerdem noch eine kleine Anzahl Marinetruppen an Bord. Daß die ganze Besatzung frohen Muts ist, zeigt folgender Brief des Kapitäns Darmers aus der Ostsee, den wir hier zum Abdruck bringen: „Für die Uebersendung der „Mitteilungen" spreche ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank aus und zugleich die Bitte, uns die Zeitungen doch, wenn möglich, regelmäßig zukommen zu lassen. Die Firma Sinner stellt ja nicht allein ihr Kontingent im Felde, sondern darf, wenn auch in bescheidenem Maße am Seekriege teilnehmen. Und gerade dieser Gegner liegt uns allen wohl am meisten am Herzen. Unser Dampfer liegt hier vor den (in der Seemannssprache benannten) … Inseln. Geschützdonner, westlich von H …, schallt öfters zu uns herüber. Besuch können wir nächtlich erwarten. Wir sind alle guten Muts

und bitten unsere Kameraden im Felde, dafür zu sorgen, daß wir Weihnachten im Kreise unserer Familien verleben können. Mit besten Grüßen aus der Nordsee bin ich Ihr ergebener Kapitän Darmer.“ Aus vielen Feldpostbriefen spricht die Hoffnung auf das Ende des Krieges bis Weihnachten 1914. Kaum einer hätte zu Beginn gedacht, dass der Krieg sich so lange hinziehen und so schrecklich enden würde. BERICHT ÜBER EIN GEFANGENLAGER: Ein Reporter besuchte ein Gefangenenlager in Ohrdruf und war überrascht, so freundliche Häuser rechts und links der mit Bäumen bewachsenen Straße anzutreffen, statt der erwarteten Baracken. Die 11000 Gefangenen setzten sich aus Franzosen, Belgiern, Zuaven und Tirailleurs algériens zusammen, die getrennt untergebracht waren und durch ihre bunten Uniformen auffielen. Es gab nur zwei Engländer und einige Alpenjäger in ei-

Lastkraftwagen der Gesellschaft Sinner im Felde

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Folge 7: Die Sinner-Feldpost

möglich. 90 Mann wurden wir durch die Franzosen gefangen genommen, die uns sehr anständig behandelten, die Verwundeten mit Schonung verbanden und uns überhaupt als Menschen ansahen. Anders dagegen die Engländer, denen wir zwei Tage später übergeben wurden (…). Während der ganzen Zeit der Ueberfahrt und der nachherigen Weiterbeförderung mit der Bahn bis London-Richmond, also während 31 Stunden, erhielten wir nichts zu essen und zu trinken (…). In der Nähe Richmonds war das Gefangenenlager. Hier mußten wir ausgerechnet auf nassem, faulem Stroh in Zelten schlafen. Schon nach den ersten Tagen fingen die ersten von uns an zu husten Gefangene Franzosen bei der Arbeit im Fabrikhof von oder über Schmerzen im Sinner (Originalzeichnung von Hardy Weiß) Unterleib zu klagen (…). Letzte Woche hatten wir, so wahr ich jetzt noch lebe, genartigen Uniformen. Er schrieb, dass alle 46 Tote und alle ohne Ausnahme Lungengut versorgt werden und sich tagsüber frei entzündung und Unterleibsleiden. Wenn wir im Gelände bewegen dürfen. Dieser Bericht wenigstens noch einigermaßen gutes Essen steht ganz im Gegensatz zu folgendem Be- bekämen, dann ginge es noch, doch was man richt der in den „Mitteilungen“ Ende Okt. uns zu essen vorsetzt, ist ein wahres Hunde1914 erschien. futter und höchst selten gar gekocht, oft in einem ganz ungenießbaren Zustande (…). BRIEF EINES DEUTSCHEN Die Bemittelten unter uns, das heißt diejeSOLDATEN IN ENGLISCHER nigen, die noch Geld besitzen (vielen wurde GEFANGENSCHAFT: alles abgenommen), können sich auf eigene „Wenn ihr diesen Brief erhaltet, bin ich viel- Kosten Eßwaren kommen lassen, meist durch leicht schon tot (…). Wir waren fast alle kern- die Vermittlung der Wachthabenden (…). An gesund, als wir leider in die Gefangenschaft einzelnen Tagen der Woche ist es den Bewohgerieten; glaubt mir, es war nicht unsere nern Londons gestattet, die gefangenen „GerSchuld, wir wurden abgeschnitten und ein mans“ zu sehen, und wir werden dann wie Durchschlagen zu unseren Truppen war un- wilde Tiere angestarrt und sind den ärgsten GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

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Folge 7: Die Sinner-Feldpost

Beleidigungen ausgesetzt (...). Ihr wißt jetzt wenigstens, wie wir hier behandelt werden, und was diejenigen erwartet, die das Unglück haben, in englische Gefangenschaft zu geraten. Tausendmal lieber den Tod auf dem Schlachtfelde inmitten der Kameraden. Während dieser Brief Mutlosigkeit und Verzweiflung über die Behandlung in der Gefangenschaft ausdrückt, sprechen aus den folgenden Auszügen Dankbarkeit für die Liebesgaben und Zuwendungen aus der Heimat. Als Beispiel sei hier das Schreiben des Hauptmanns und Bataillonführers Hofsäss angeführt: (…) Wie manch einem, seit Wochen tief in die Erde eingegrabenen deutschen Soldaten, wurde durch Ihre so praktischen und gütigen Liebesgaben ins Gedächtnis zurückgerufen, daß die Heimat seine im Feld stehenden Soldaten nicht vergessen hat und daß deutsche Treue, Sorgsamkeit und Liebe die hinausgezogenen Krieger begleitet bis in die entferntesten Posten im Feindeslande. Ihre Liebesgaben aber werden ein mächtiger Ansporn sein für unsere Truppen, nicht auszuruhn, bis auch der letzte Feind am Boden liegt. Immer wieder bedanken sich die Briefschreiber für die Liebesgaben wie Tabak, Leibbinden, Taschentücher, Fenchelöl, Dauerwurst, Landjäger und Schnaps. So konnten sie – wie Adolf Kistner berichtete – leben „wie Gott in Frankreich“ und dies im Bürgermeisterhaus, während der Besitzer selbst im Zuchthaus saß. Auch Richard Knies freute sich über Ochsenmaulsalat, der den Menschen wieder mit mehr Lebenslust erfüllt und betonte die Langeweile, mit der alle zu kämpfen hatten, da sie schon 4 Monate in diesem „von Gott verlassenen“ Lehm-Flandern saßen (…). 106

Im ersten Vierteljahr des Krieges enthält die Feldpost noch viele Berichte, die den Eindruck erwecken, als handle es sich um ein Abenteuer, bei dem Hütten gebaut und diese wohnlich eingerichtet wurden, wo musiziert wurde oder auch mit den Kameraden kleine Scherze getrieben wurden, wo der Backmittelvertreter aus Karlsruhe Proben eines Armeelebkuchens schickt, der als Brotersatz dienen könnte, da er mit wenig Zucker und dem Backpulver von Sinner hergestellt wurde. Alfred Stoll beschrieb die Lage bei der 88-er Kompanie, die schon viele Verluste hinnehmen musste und erzählte u. a. von Fuhrparkkolonnen, die Wigwams und Hütten aus Holz, Lehm und Stroh erbaut hatten mit Gardinen an Fenstern und Türen sowie einem „Künstler“, der seinen Wigwam in Form eines Schiffes mit Masten und Schornstein tief in die Erde gegraben hatte. Zum Weihnachtsfest 1914 schickte Richard Knies einen langen Bericht, laut dem sich ein Franzose und ein Deutscher am Drahthindernis trafen, Schokolade und Zigarren austauschten, sich die Hände reichten und dann wieder auf ihre Plätze zurückkehrten. Diesem Beispiel folgten dann acht Franzosen und neun Deutsche ohne jeglichen Gewehrschuss. Doch später überwiegen in den Briefen Schilderungen von harten Gefechten, Ängsten und vielen Verwundeten auf beiden Seiten. Da wird von den Dum-Dum-Geschossen der Belgier und Franzosen berichtet, die die Entrüstung der ganzen zivilisierten Welt hervorriefen und den „schlauen Engländern“, die solche Geschosse auch verwendeten, sie aber erst kurz vor dem Abfeuern zu Dum-Dum umwandelten. In diesem Zusammenhang meldet sich auch Richard Knies zu Wort: „Immerfort liest man, dass es hier und da GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Folge 7: Die Sinner-Feldpost

Pionier Richard Knies (rechts im Bild)

Prügel gegeben hat und wir liegen nur hier und tragen den Schützengrabenlehm an unseren Stiefeln (…). Den einzigen Spaß, den wir haben, ist, wenn unsere Artillerie auf die uns gegenüberliegenden Stellungen reinwichst, dass die Lappen (Unterstände, Zeltbahnen) fliegen. Es ist ja etwas Rohes dabei, daß man eine besondere Freude daran hat, wenn auch mal so ein ganzer oder etwas zerrissener Franzmann mitfliegt oder durch die Granaten abgerissene Glieder mit in die Luft fliegen. Aber Krieg ist Krieg (…). Solange unser Humor noch anhält und der ist ziemlich unversiegbar, solange geben wir die Sache auch nicht auf. Und siegen müssen wir auch hier.“ Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges enden auch die „Mitteilungen“ an die „zur Fahne einberufenen Beamten und Arbeiter“. Insgesamt 125 Mitteilungen wurden gedruckt GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

und hielten die Verbindung der Firma mit deren Soldaten und Angehörigen aufrecht. Die vorgestellten Auszüge aus diesen „Mitteilungen“ vermitteln uns noch 100 Jahre später ein authentisches Bild aus der damaligen Zeit von der Firma Sinner, der Direktion, deren Leitung und den Mitarbeitern, ihren Erlebnissen, Ansichten, Hoffnungen und Wünschen. Renate Mechelke SIE INTERESSIEREN SICH FÜR DIE GESCHICHTLICHEN HINTERGRÜNDE? Dann empfehlen wir Ihnen folgende Ausstellungen: Doppelausstellung „Der Krieg daheim. Karlsruhe 1914–1918“ · Stadtmuseum im PrinzMaxPalais und Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach, bis 26.10.2014. „Die deutsche Feldpresse 1914/18“ · Badische Landesbibliothek, bis 2.10.2014. 107


Folge 7: Industrie am Westbahnhof – Die Firma Gössel

Gössel – eine der ersten Firmen im

Teil 2

Industriegebiet beim (damaligen) Güterbahnhof NACH DEM ERSTEN WELTKRIEG Eine Reise durch die Firmengeschichte führt uns durch die Stadt zu den großen Baustellen der Zwanziger Jahre. Die Stadt wächst in den Randbereichen. Die größeren Bauvorhaben der Zeit sind Wohnsiedlungen, die von gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften errichtet werden. Ein Auftraggeber für die Firma Gössel ist die Gemeinnützige Mieter- und Handwerkergenossenschaft, die 1921 mit dem Bau der Hardtwald-Siedlung beginnt. Eine spätere, renommierte Großbaustelle, auf der wir der Firma Gössel begegnen, ist die von Walter Gropius geplante Dammerstock-Siedlung, die 1929 eingeweiht wird. Die „neuen Erfindungen“ im Hausbau stehen im Zeichen der Rationalisierung, die alle Bereiche der Wirtschaft beherrscht und auch in den Wohnbereich eindringt. Dem zeitgenössischen Betrachter der Siedlung schien es, als seien vor allem die Dächer der Siedlungsgebäude „wegrationalisiert“. So bedeutete die ungewohnte Flachdach-Architektur der Dammerstocksiedlung für manche Zeitgenossen vom Fach einen unverzeihlichen Bruch mit Konvention. Es begann ein erbitterter Streit um das Flachdach, der die Spalten der Zeitungen und Architektur-Zeitschriften füllte. Die Firma Gössel ist konstruktiv an den Dächern der Dammerstock-Siedlung beteiligt. Das Flachdach der langen, viergeschossigen Häuserzeile war eine Gössel-Konstruktion und wurde ein bautechnischer Erfolg, der die Voraussagen der Flachdachgegner widerlegen konnte: Dieses Dach blieb 30 Jahre lang dicht. KRIEG UND ZERSTÖRUNG Mit dem Beginn des Luftkrieges [Anm. der Red.: im Zweiten Weltkrieg] entstehen die 108

für die kommenden Jahre bezeichnenden Aufträge der Firma: Materiallieferungen für Notdächer und Notunterkünfte in Leichtbauweise. Ein erster Angriff im September 1942 auf Karlsruhe, der strategisch der Bahnlinie galt, zerstört das Firmengelände in der Bannwaldallee. DIE ENTWICKLUNG NACH DEM KRIEG – DIE FIRMA UND IHRE STANDORTE Das Hauptgeschäft in Karlsruhe beginnt seine Aktivitäten nach dem Krieg auf den Stammplätzen Kriegs-/Gartenstraße – dem Stadtlager des Baustoffhandels- und der Bannwaldallee/Ziegelstraße, dem ersten Standort des Betonwerkes, dessen Produkte auch hier gelagert werden. 1953 beginnt der Wiederaufbau des Filialbetriebes in Pforzheim auf dem angestammten Firmengrundstück. Eine zweite Filiale, die auf dem ehemaligen Lagerplatz für den Sandstein aus den Brüchen bei Ochsenbach errichtet worden war, befindet sich in Vaihingen. Nach

Startzeichen 1950: Der firmeneigene Fuhrpark in Karlsruhe – bestehend aus sieben Lastwagen und einem Pkw – steht zum Start bereit auf dem Betriebsgelände der Bannwaldallee. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Folge 7: Industrie am Westbahnhof – Die Firma Gössel

einer Zeit der Verpachtung wird diese Zweigstelle wieder übernommen. 1963 wird eine dritte Filiale des Baustoffhandels in Rheinzabern eröffnet. 1963/64 entsteht ein zweites Betonwerk in Oberweier bei Ettlingen. 1967/68 verlässt die Firma Gössel ihren Stammsitz in der Kriegs-/Gartenstraße und verlagert sich in die Bannwaldallee. 1970 werden Verkaufsflächen in Bruchsal zur Eröffnung eines Baumarktes angemietet. DIE FIRMA UND IHRE AKTIVITÄTEN Schon um die Jahrhundertwende war die Kombination der Aktivitäten Handel, Fertigung und Handwerksleistungen ausgeprägt, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten wurde. Das Angebot an Handwerksleistungen blieb unverändert: Fliesenverlegearbeiten führen die Firma über die Baustellen der Stadt und ihres Umlandes. Der Baustoffgroßhandel behält auch in der Entwicklung nach dem Krieg seine Spezialisierung: das Fliesenangebot. Zum vorherrschenden Baustoff des „Wiederaufbaus“ entwickelt sich der Beton. Der Baustoffhandel stellt sich um, er liefert nicht mehr nur die „Zutaten“, sondern gleich die „Fertigmasse“. Auf Initiative der Firma Gössel wird 1960 eine Gesellschaft für Lieferbeton gegründet, in der sich die Karlsruher Baustoffhändler zusammenschließen. Es entsteht in der Folge ein neues Werk für Lieferbeton im Gewerbegebiet der Bannwaldallee. Der entscheidende Impuls zur Veränderung der Zustände geht jedoch von einem neuen Konzept des Baustoffhandels aus: die „doit-yourself “-Bewegung amerikanischer Provenienz, die in den Staaten beobachtet und studiert wurde, veranlaßt den Firmenchef, zusätzlich zum Einzelhandel überzugehen.

Blick in das erste Bauzentrum für die „heimwerkende Bevölkerung“

Der Hobbybastler und Heimwerker ist der neue Kunde des Einzelhandels, der im Bausupermarkt alle Werkzeuge und Materialien vorfindet, die er zum „Werkeln“ benötigt. Ein neues Verwaltungsgebäude mit großzügigen Verkaufsflächen wird auf den Firmengrundstücken der Bannwaldallee errichtet. Baustoffe für den „heimwerkenden Endverbraucher“ werden nun im Bauzentrum Gössel angeboten, das am 27. September 1968 eröffnet wird. WENDEPUNKT 1975 Die Handelsaktivitäten, das Warenlager, der Fuhrpark, die Büroausstattungen werden 1975 verkauft an die Firma Raab/Karcher, die auch die Mitarbeiter übernimmt. Die Liegenschaften, Grundstücke, Lagerhallen, Büroräume in Karlsruhe, Vaihingen und Bruchsal werden an den Käufer vermietet. Im Bestand der Fa. Gössel verbleibt als Handwerksbetrieb die Fliesenabteilung sowie das Betonwerk in Oberweier, das 1984 an ehemalige Mitarbeiter verpachtet wird. [Anm. der Red.: Bis zum Jahr 2000 gab es den Handwerksbetrieb für die Verlegung von Fliesen.] Die Firma Gössel existiert heute [Anm. der Red.: nur noch] als Verwaltungsgesellschaft mit der Aufgabe der Vermietung und Verpachtung ihrer Grundstücke und Liegenschaften.

Der vorliegende Beitrag wurde auszugsweise aus der „Gössel Rundschau – Jubiläumsausgabe – 1. Oktober 1985“ zum 100jährigen Bestehen der Firma mit freundlicher Genehmigung der Firma und der Autorin Christa Daniel, Karlsruhe, entnommen. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

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Folge 7: Josef Hammer und Alois Buchmüller

Die Malermeister

Josef Hammer (1894–1976) und Alois Buchmüller (1912–1998)

A

ls sich Josef Hammer, der ehemalige Betriebsmaler der Brauerei Sinner, 1924 selbstständig machte, erreichte die Inflation gerade ihren Höhepunkt. In diesem Jahr wurde die höchste jemals gedruckte deutsche Banknote über „100 Billionen Mark“ in Umlauf gebracht. Der damals 30-jährige Malergeselle fuhr bis zu diesem Zeitpunkt täglich mit der Lokalbahn, dem „Lobberle“, von Durmersheim nach Grünwinkel. Es wird erzählt, dass ihn der Geheime Kommerzienrat Dr. Robert Sinner kommen ließ und ihm mitteilte, dass er ihn nicht mehr beschäftigen könne. Er soll gesagt haben: „Herr Hammer, machen Sie sich selbstständig. Sie erhalten von uns alle Arbeitsaufträge wie bisher, nur dass Sie diese jetzt auf eigene Rechnung ausführen müssen.“ Somit hatte der nicht ganz freiwillige Jungunternehmer bereits einen Grundstock von Aufträgen. Er renovierte für die Brauerei Sinner Eisschränke, Fest110

platzgarnituren und vieles mehr. Der kleine Betrieb entwickelte sich gut, und so konnte Josef Hammer am 1. Juli 1940 das Anwesen Durmersheimer Straße 90 erwerben. Dort bezog der Malerbetrieb im hinteren Bereich eine kleine Werkstatt. Nun folgten die Kriegsjahre. Auch Josef Hammer wurde eingezogen. Als er 1946 aus dem Krieg heimkehrte, erwies es sich als goldrichtig, ein „Standbein“ in Karlsruhe zu haben. Er wohnte aber weiterhin in Durmersheim, wo auch sein Firmensitz war. 1947 heiratete seine Tochter Irmgard den Maler Alois Buchmüller. Mit Sohn Hubert lebte die junge Familie zunächst im elterlichen Haus, bis sie 1951 von Durmersheim nach Grünwinkel in die Durmersheimer Straße 90 zog. Josef Hammer war der Meil.o.: Handwerkskarte von Josef Hammer r.o.: Josef Hammer GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Folge 7: Josef Hammer und Alois Buchmüller

nung, es wäre äußerst wichtig, auch einen Ansprechpartner bei der dortigen Werkstatt zu haben. Er sagte damals immer: „In Karlsruhe spielt die Musik!“. Und damit sollte er Recht behalten. Sein Schwiegersohn legte 1957 die Meisterprüfung ab und wurde im gleichen Jahr Mitinhaber der Firma, die nun unter dem Namen „Hammer und Buchmüller, Malermeister“, firmierte. Im Jahr 1965 übernahm Alois Buchmüller als Alleininhaber den Betrieb. Bereits 1975 wechselte nochmals der Inhaber und Sohn Hubert Buchmüller wurde mit 27 Jahren „Chef “ des Malerbetriebs. In einer Informationsbroschüre konnte man lesen: „Malertradition seit 1924. Als Josef Hammer 1924 seinen Malerbetrieb gründete, hätte er sich so manches nicht träumen lassen. Mit Fahrrad und Handwagen fing alles an.“ Die Familientradition endete 2004, als der Betrieb von Ulrich Stolz, einem langjährigen Malermeister und seit 1980 im Betrieb tätig, übernommen wurde. Dieser führt den Betrieb heute noch unter dem Namen „Hammer + Buchmüller, Malermeister GmbH“. Wenn man durch die Durmersheimer Straße kommt, dann ist auf der Fassade des kleinen Hauses mit der Nummer 90 heute noch zu lesen: Gegr. 1924. Hubert Buchmüller

3 Generationen

Josef Hammer *1894 †1976

Alois Buchmüller *1912 †1998

Hubert Buchmüller *1948

Das Haus „Durmersheimer Straße 90“ im Jahr 1953 und 2014 GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014

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Folge 7: Gustav Scheib

Gustav Scheib – Bezirksvorsteher in Grünwinkel nach 1945 Vielen der älteren Grünwinkler wird Gustav Scheib, 1945 als politisch Unbelasteter von den Besatzungsmächten als Bezirksvorsteher im Stadtteil Grünwinkel eingesetzt, noch in Erinnerung sein. Denn in diesem Amt, das später als städtische Dienststelle in Gemeindesekretariat umbenannt wurde, hatte Gustav Scheib zwangsläufig zu den Einwohnern von Grünwinkel vielfältige Kontakte. In den schweren Nachkriegsjahren war das von Gustav Scheib geleitete Büro Anlaufstelle für die heute kaum noch vorstellbaren Probleme, mit denen die Bevölkerung in jener Zeit konfrontiert bzw. belastet war. Gustav Scheib musste nach Kriegsende oftmals, meistenteils auf Weisung der Besatzer, Entscheidungen treffen, mit denen er sich bei den Einheimischen nicht gerade beliebt machte. Zahlreiche Beschwerden bzw. gegen ihn angestrengte Verfahren blieben indes ergebnislos, da ihm keine unkorrekten Handlungen nachgewiesen werden konnten. Vielfach gelobt werden hingegen auch noch heute seine Hilfsbereitschaft und sein Gerechtigkeitssinn. Gustav Scheib wurde am 14. Januar 1896 in Knielingen geboren. Er wurde bald in Grünwinkel sesshaft. 1921 heiratete er seine gleichaltrige Frau Berta, geb. Schiek. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Beruflich war er seit 1924 bei der Fa. Junker & Ruh als Former tätig. Früh engagierte er sich in der KPD. Als entschiedener Gegner der Nazis betätigte er sich nach 1933 mit seinen politischen Gesinnungsfreunden im

Untergrund. Als seine Widerstandstätigkeit aufflog, wurde er am 1. August 1935 wegen Hochverrat zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt. In der Untersuchungshaft hatten ihm die vernehmenden Gestapo-Beamten sämtliche Zähne eingeschlagen. Während seines Gefängnis-Aufenthaltes musste sich seine Familie mit einer kümmerlichen Fürsorge-Unterstützung durchschlagen. Nach Verbüßung seiner Strafe stellte ihn die Fa. Junker & Ruh als bewährten Facharbeiter wieder ein. Dort arbeitete er bis zum 4. April 1945, ehe ihm, als NS-Gegner ausgewiesen, die Leitung der Bezirksverwaltung Grünwinkel übertragen wurde. Dort wirkte er bis zu seinem Ruhestand am 31. Oktober 1961. Ehrenamtlich engagierte sich Gustav Scheib nach 1945 im FV Grünwinkel und amtierte eine Zeit lang als 2. Vorsitzender. Bekannt wurden seine Söhne Hans (inzwischen verstorben) und Wally als Fußball-Torhüter des VfB Mühlburg, der später mit Phönix Karlsruhe zum heutigen KSC fusionierte. Wally Scheib lebt heute hochbetagt in Pforzheim. Auch sein mittlerweile ebenfalls verstorbener Enkel Hans-Peter Scheib wurde in Grünwinkel als Ortschronist bekannt. Gustav Scheib, der sich nach 1945 nach Auskunft der Familie der SPD anschloss, ist am 9. August 1965 verstorben. Er folgte seiner Frau Berta, die fast auf den Tag genau zwei Jahre zuvor gestorben war. Gernot Horn 

REDAKTION: GRÜNWINKLER GESCHICHTSKREIS (GERHARD STRACK, HUBERT BUCHMÜLLER, RENATE MECHELKE, MANFRED FELLHAUER) | GESTALTUNG: HOB-DESIGN, OLIVER BUCHMÜLLER BILDNACHWEIS: S. 97, 98: O. Buchmüller | S. 100: Stadtarchiv Karlsruhe 8 PBS XVI 869 Flakstellungen | S. 101: Stadtarchiv Karlsruhe | S. 104 –107: Sinner Feldpost | S. 109: Fa. Gössel | S. 110/111: H. Buchmüller | S. 112: Stadtarchiv Karlsruhe 1/POA2677

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GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2014


Ich (wir) nehme(n) teil am

Ausflug des Bürgervereins Grünwinkel Termin:

Samstag, 27. September 2014

Treffpunkt:

10.35 Uhr am Feuerwehrgerätehaus (Zeppelinstraße) oder 10.50 Uhr an der Kirche St. Josef (Eichelbergstraße)

Name, Vorname Telefon Anzahl der erwachsenen Teilnehmer Anzahl der Kinder Zur Teilnahme bitte den Betrag von 20,– € für Mitglieder des Bürgerveins, 25,– € für Nichtmitglieder, Kinder bis 12 Jahren 9,– € auf das Konto des Bürgervereins bei der Sparkasse Karls­ ruhe, IBAN: DE72 6605 0101 0009 9135 34 überweisen. Die Anmeldung ist verbindlich, wenn der Betrag bis Freitag, 5. September 2014, auf das o. g. Konto überwiesen wurde.

Beitrittserklärung Hiermit erkläre/n ich/wir meinen/unseren Beitritt zum Bürgerverein Grünwinkel e.V. und erkenne die Satzung des Vereins an.

Gläuber-Identifikationsnummer: DE14 ZZZ 00000393634

SEPA-Lastschrift-Mandat

Jahresbeitrag: Einzelmitglied 5,– EUR, Familien 8,– EUR

Ich ermächtige den Bürgerverein Grünwinkel e.V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Bürgerverein auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

Vor- und Zuname

Kontoinhaber

Straße / Hausnr.

Straße, Hausnr.

PLZ / Ort

IBAN

Geburtsdatum

BIC

Vornamen und Geburtsdaten der Familienmitglieder*:

Ort, Datum

* Nur ausfüllen bei Mitgliedschaft von Familien GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Unterschrift

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

QUIZ 1. Aus welchem Geschlecht stammte Herzog Berthold II., der die Schauenburg erbaute? aus dem Geschlecht der Zähringer aus dem Geschlecht der Welfen aus dem Geschlecht der Staufer 2. Nach wem wurde der August-GantherBrunnen benannt? nach einem Straßburger Bischof nach einem Mundartdichter nach einem Pfarrer aus Oberkirch

Renate Mechelke Bürgerverein Grünwinkel Haubenkopfstr. 1 d 76189 Karlsruhe

3. Was bedeutet „Lohkäse“? eine Käsesorte aus Oberkirch ein früher verwendetes Heizmaterial einen durch große Hitze haltbar gemachter Käse

BEITRITT „Werden auch Sie

Mitglied des Bürgervereins Grünwinkel“ Wir wollen

• unseren Stadtteil schöner und ruhiger gestalten, • anstehende Probleme mit den zuständigen Stellen lösen, • berechtigte Bürgerwünsche verwirklichen helfen • und uns zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtteils einsetzen.

Bürgerverein Grünwinkel e. V. Appenmühlstr. 3 76185 Karlsruhe

Tragen auch Sie dazu bei, indem Sie Mitglied des Bürger­vereins Grünwinkel werden. 44

GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106


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Sonstiges und Wissenswertes

Der Fächerblick – Räumliches Leitbild Liebe Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe, Karlsruhe ist eine Stadt der Baustellen, beklagen viele. Sie denken dabei an Beschwerlichkeiten, die mit der Realisierung der Kombilösung verbunden sind, und die in den nächsten Jahren auch bleiben. Positiv ausgedrückt kann man sagen: Karlsruhe ist eine Stadt des Umbruchs, des Aufbruchs hin zu einem erstrebenswerten Ziel: wenn alles fertig ist, haben die Karlsruher eine fußgängerfreundliche Kaiserstraße und eine insgesamt verbesserte Mobilität. Das Ziel, so eine höhere Lebensqualität zu bekommen, die Fächerstadt attraktiver zu machen und besser für die Zukunft zu rüsten ist das Ergebnis eines langjährigen Planungsprozesses. Von den ersten Überlegungen 1970 bis zur Entscheidung der Bürger über den Bau 2002 und schließlich der Fertigstellung 2020 liegt eine große Zeitspanne.

zu setzen, eine Reihe von anderem eigentlich Wünschenswerten bleibt dabei auf der Strecke, zumindest zunächst. In das Leben der Bürger eingreifende Planungsvorstellungen können nur in einem Dreiklang von Bürgern, Politikern und Experten entwickelt werden. Das sieht auch die Stadt so. In einer Verfahrens- und Prozesskultur des gemeinsamen Mitwirkens, also einer wahrhaft konstruktiven Bürgerbeteiligung für die nachhaltige Stadtplanung, wird zurzeit die Planungswerkstatt zum „Räumlichen Leitbild 2015“ durchgeführt.

Jeder Stadtteil hat seine Besonderheit

Doch es geht weiter. Um die große Qualität und das große Potenzial unserer Heimatstadt in Zukunft zu nutzen, muss schon heute weiter geplant werden. Die Einwohnerzahl von Karlsruhe wächst im Unterschied zu anderen Großstädten, sagen die Prognosen. In der Planungswerkstatt zum „Räumlichen Leitbild 2015“ werden Ideen erarbeitet für räumliche Entwicklungsoptionen unserer Stadt und wie man sie konkretisieren kann, um damit zukünftige Entscheidungsprozesse zur Zukunft der Stadt zu unterstützen auf den Gebieten Siedlung, Verkehr, Freizeit, Einkauf, Wohnen und generell der Infrastruktur.

In der Stadtmitte wohnen nur 15.000 Karlsruher von 300.000, also 5 %. Zählt man zur Kernstadt auch die Stadtteile Südstadt, Südweststadt, Oststadt und Weststadt dazu, sind es nicht mehr als 33 %. Das Leitbild soll aber auch für die Entwicklungen der übrigen Stadtteile, in denen 2/3 der Karlsruherinnen und Karlsruher wohnen und leben, erstellt werden, und deren Bürger in die Planung eingebunden werden. Auf dem Karlsruher Stadtgebiet findet man deshalb ein buntes Mosaik dörflicher und städtischer Lebenswelten. Allen gemeinsam ist: Jeder Stadtteil hat seine eigene Geschichte und Besonderheit. Gemeinsam, alle zusammen, formen das Gesicht Karlsruhes. Alte Orte wie Knielingen (786), Durlach (1196), Gottesaue 1094 in der Oststadt, Rüppurr und Mühlburg und Daxlanden und andere haben alle ihr eigenes Profil, teils eine über tausend Jahre alte Geschichte und ihre ganz eigene Stimmung. Vieles davon ist bewahrenswert, sollte bei der Leitbilderstellung beachtet werden. Und wer anders als Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, kann dem Nachdruck geben bei der Erstellung eines neuen räumlichen Leitbildes.

Konstruktive Bürgerbeteiligung für eine nachhaltige Stadtplanung

Noch drei weitere öffentliche Veranstaltungen

Ein Leitbild darf kein einfaches Sammelsurium von Wünschen sein. Es gilt, Prioritäten

Die Planungswerkstatt wird vom Stadtplanungsamt Karlsruhe in Kooperation mit dem

Schon heute für die Zukunft planen

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Sonstiges und Wissenswertes

Karlsruher Institut für Technologie (Fachgebiet Quartiersplanung) veranstaltet. Drei interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften Team West 8, Team berchtoldkrass und Team Machleidt hatten schon zweimal ihren aktuellen Arbeitsstand öffentlich diskutiert. Am Donnerstag, den 10. April ab 16:30 Uhr fand die zweite Zwischenpräsentation statt, am 22. Mai 2014 ab 16:30 Uhr war die öffentliche Abschlusspräsentation, beides im Südwerk (Bürgerzentrum Südstadt). Am Mittwoch 4. Juni 2014 ab 18:00 Uhr waren alle Karlsruher eingeladen, am Finale im Gartensaal des Schlosses teilzunehmen.

Bürgervereine loben das offene Beteiligungsverfahren Das Räumliche Leitbild schafft auch in der Öffentlichkeit Transparenz über die langfristigen Ziele der Stadtentwicklung. Es bildet den programmatischen Rahmen für den Flächennutzungsplan, trifft aber – anders als der Flächennutzungsplan – keine detaillierten Aussagen über die künftige Nutzung einzelner Flächen und Grundstücke. In den laufenden Werkstattgesprächen werden recht komplexe Sachverhalte behandelt. Gut, dass Erkenntnisse von Zusammenhängen in einem transparenten Verfahren gemeinsam mit allen Interessierten bearbeitet werden. Das ist Zeichen einer modernen Politik, die die Bürger in einem offenen Dialog ernst nimmt und einbindet, ist eine gute Grundlage für die Akzeptanz von Ergebnissen. Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine

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Neuer AKB-Vorstand Auf der letzten Vollversammlung wurde der AKB-Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt mit dem Ergebnis: Vorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Fritz (2. Vors. BV Oststadt) 2. Vorsitzender Jürgen Sickinger (Vors. BV Südweststadt) Schriftführer Jürgen Gröbel (Ehrenmitglied BG Südstadt) Schatzmeister Hans-Peter Köppel (BV Nordweststadt) Beisitzer Rolf Apell (Vors. BV Stadtmitte) Ute Bühler (BG Durlach und Aue) Reimund Horzel (Vors. BV Daxlanden) Joachim Hornuff (Vors. BV Weiherfeld-Dammerst.) Herbert Müller (2. Vors. BG Rüppurr) Dr. Monika Stade (2. Vors. BV Beiertheim) kooptiert: Robert Pfeifer (BV Mühlburg) Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz AKB-Vorsitzender

GRÜNWINKLER ANZEIGER Anzeigenannahme/Redaktion: Gertrud Bader Telefon: 0721 2016977 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de

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Sonstiges und Wissenswertes

Der Fächerblick – Gehwegparken und sicherer Fußweg Liebe Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe, knapp ist der Straßenraum. In der Mitte liegt die Fahrbahn, am Rand der Fahrbahn wird geparkt, ganz außen sind die Fußgängerwege, manchmal kommen noch Radwege dazu. Der parkplatzsuchende Autofahrer ist oft froh, wenn er endlich irgendwie einen Platz zum Abstellen gefunden hat, und sei es, dass er dabei den Gehweg mit 2 Rädern mitbenutzt. Würde er am Fahrbahnrand parken, wäre womöglich der verbleibende Fahrweg nicht breit genug z. B. für die Feuerwehr (3,10 m). In Konkurrenz zum Parkwunsch steht der Anspruch des Fußgängers auf einen ausreichend breiten Fußweg, der nicht zugeparkt haben möchte. Zum Parken ist nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) die Nutzung des rechten Fahrbahnrandes vorgeschrieben, sofern keine Parkbuchten oder ähnliche baulichen Anlagen vorhanden sind. Das Parken auf den Gehwegen ist verboten. Ausnahme: Es ist eine Mitnutzung des Gehwegs markiert und beschildert. Die Markierung sollte eine Gehwegbreite von 2,50 m gewährleisten und kann im Einzelfall bis auf 1,60 m reduziert werden, sofern dies bei den jeweils bestehenden Randbedingungen vertretbar ist. Die Stadt Karlsruhe hatte das Gehwegparken auch ohne Markierung dennoch geduldet, wenn der Verkehrsraum für Fußgänger dadurch nicht unzumutbar stark eingeschränkt wurde. Es war die Grenze hierfür in der Vergangenheit mit 1,20 m definiert, was dem erforderlichen Verkehrsraum für einen Rollstuhlfahrer entspricht. Diese „Karlsruher Lösung“ wurde aber zunehmend kritisch gesehen. Die Fachaufsichtsbehörden, das Verkehrsministerium mahnen eine StVOgerechte Regelung an.

gefährliche Behinderung für Passanten dar. Mütter mit Kinderwagen, ältere Personen mit Gehhilfen oder Kinder müssen wegen Falschparkern die Straße statt des Gehwegs benutzen und begeben sich dadurch in Gefahr“, betonte OA-Chef Dr. Björn Weiße.

Der Umgang mit dem Gehwegparken wird neu geregelt Die Stadtverwaltung strebt nun einen klaren, auf der StVO basierenden Umgang mit dem ruhenden Verkehr im öffentlichen Straßenraum an. Dieser soll einerseits die Interessen des fließenden Kfz- und Radverkehrs, der Fußgänger, aber so weit wie möglich auch dem Bedürfnis der Bewohner nach Parkständen im öffentlichen Straßenraum entgegenkommen. Dabei will die Stadt die verschiedenen Situationen in den Stadtteilen und die unterschiedlichen städtebaulichen Strukturen berücksichtigen.

1. Gehwegparken „ohne Not“ wird nicht mehr geduldet In vielen Fällen wird trotz ausreichend breiter Fahrbahnen „einfach so“ auf dem Gehweg geparkt. Dieses ungeregelte Gehwegparken wird in Zukunft nicht mehr geduldet.

2. Gründerzeitquartiere In Gründerzeitquartieren (z. B. Südstadt, Weststadt) gibt es wenig private Stellplätze. Ohne die Mitbenutzung der Gehwege wäre in zahlreichen Straßen nur noch ein einseitiges Parken möglich, die Zahl der Parkplätze wäre halbiert. Das wäre nicht verhältnismäßig, da ein Ausweichen auf privaten Parkraum nicht möglich ist. In solchen Gebieten soll möglichst eine beidseitige Parkmöglichkeit unter Mitbenutzung der Gehwege weiterhin erhalten werden. Mittels Markierung und Beschilderung wird die Mitbenutzung des Gehwegs legalisiert.

Zu schmale Gehwege sind gefährlich

3. Wohngebiete mit Garagen und Höfen

Das Ordnungs- und Bürgeramt (OA) stellte fest: „Das Parken auf Gehwegen stellt eine

In vielen städtischen Gebieten mit Ein-, Zweioder Mehrfamilienhäusern gibt es Garagen

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Sonstiges und Wissenswertes

und Höfe, trotzdem herrscht ein hoher Parkdruck mit zum Teil sehr deutlicher Inanspruchnahme der Gehwege. Dies kann zumindest teilweise darauf zurückzuführen sein, dass vorhandene Garagen z. B. als Hobby- oder Lagerraum verwendet werden. Hier erscheint eine Anordnung eines einseitigen Halteverbotes zu Gunsten freier Gehwege vertretbar.

4. Ortskerne mit sehr engen Straßen Schwierig ist die Situation in den besonders eng bebauten, schmalen Straßen der alten Dorf-Stadtteile wie z.  B. in Rintheim oder Daxlanden. Oft entsprechen die Gehwegbreiten auch ohne zusätzliche Einschränkungen durch geparkte Fahrzeuge nicht den Anforderungen des Fußverkehrs. Auch hier gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten wie „Mischflächen“ und eine einseitige Aufgabe eines Fußwegs.

und eine Bestandsaufnahme durchführen. Dort, wo legales Gehwegparken ermöglicht wird, muss markiert und beschildert werden. Mit den Bürgerinnen und Bürgern soll das Gesamtkonzept öffentlich erörtert werden. Wann also die neue Regelung wirklich eingeführt wird und durchgesetzt werden kann, ist heute noch nicht klar. Klar aber ist, dass sie kommt. Der Planungsausschuss des Gemeinderats hat das Konzept für den zukünftigen Umgang mit dem Gehwegparken mehrheitlich unterstützt und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt. Ich gehe davon aus, dass die Stadt bei der Detaildurchführung ihrer Maßnahmen in den einzelnen Gebieten die Anwohner und die Bürgervereine einbindet. Ihr Prof. Dr. Wolfgang Fritz Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine

Das Parkraumangebot verringert sich Die Abkehr vom bisher geduldeten, aber verbotenen Gehwegparken war schon im 2012 mit Bürgerbeteiligung erstellten Verkehrsentwicklungsplan Stadt Karlsruhe enthalten und wird vom Verkehrsministerium den Städten abgefordert. Viele andere Großstädte verhalten sich schon seit Jahren beim Schutz der Fußgänger rigoroser als Karlsruhe. Andererseits: Es sind viele Autofahrer-Beschwerden zu erwarten, denn das Parkraumangebot verringert sich, vor allem dort, wo auf einer Straßenseite das Parken verboten wird. Wo was nötig ist, will sich die Stadt überlegen

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Sonstiges und Wissenswertes

Fragen und Antworten zur Papiertonne Zum 1. Januar 2015 soll – in Ergänzung zu den bisherigen Vereinssammlungen und Wertstoffstationen – eine Papiertonne für alle Haushalte der Stadt Karlsruhe eingeführt werden. In die Papiertonne kommen zukünftig alle Abfälle aus Papier, zum Beispiel Zeitungen, Büropapier, Bücher, aber auch Pappe und Karton sowie Verpackungen aus diesen Materialien. Wichtige Fragen, beispielsweise zu den Vereinssammlungen oder zum Stellplatz, hat das Amt für Abfallwirtschaft dem Grünwinkler Anzeiger beantwortet.

Wie oft werden Wertstofftonne und Papiertonne geleert?

Wie wirkt sich die Papiertonne auf die Vereinssammlungen aus?

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die Stadt wird auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für die Vereine sein und deren gemeinnützige Sammlungen für die Jugendarbeit fördern. Sie hilft den Vereinen bei der Vermarktung des Altpapiers mit dem Ziel, höhere Vermarktungspreise zu erhalten und bietet an, beispielsweise Container oder Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Die Stadt hat alle Vereine und karitative Organisationen, die in der Vereinssammlung tätig sind, angeschrieben und eine Vereinbarung angeboten. Vereine, die sich für eine Zusammenarbeit mit der Stadt interessieren, können sich nach wie vor gerne an das Amt für Abfallwirtschaft wenden.

Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen und Anliegen an die Behördennummer 115 wenden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.karlsruhe.de/abfall    Amt für Abfallwirtschaft

Das Amt für Abfallwirtschaft hat in den vergangenen Wochen eine flächendeckende Datenerhebung bei allen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Hausverwaltungen durchgeführt. Diese wird zeigen, welcher Abholrhythmus der Wertstofftonne für notwendig gehalten wird. Die Auswertung der Datenerhebung läuft derzeit noch. Das Ergebnis fließt in das endgültige Konzept ein. Die Papiertonne wird voraussichtlich alle vier Wochen geleert.

Was kann ich tun, wenn ich keinen Platz für eine weitere Tonne habe? Wo es schwierig ist, eine weitere Tonne aufzustellen, bietet die Stadt Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie Hausverwaltungen an, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Auch Behältergemeinschaften mit Nachbarn sind möglich. Wer nachweist, dass er sein gesamtes Altpapier an Wertstoffstationen oder Vereine abgibt, muss keine Papiertonne aufstellen. Derzeit können sich Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Hausverwaltungen noch nicht von der Papiertonne befreien lassen. Ab Mitte September steht der Befreiungsantrag im Internet zum Herunterladen bereit und kann auf Anfrage auch zugesandt werden.

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Fotos: Mehrgenerationenwohnen

Interessantes aus Grünwinkel

Richtfest im Mehrgenerationenwohnen am Albgrün Am Freitag, den 28.03.2014 konnten wir endlich das lang ersehnte Richtfest der Häuser Belverde, Haus C und Da Vinci im Mehrgenerationenprojekt am Albgrün bei strahlendem Sonnenschein mit vielen begeisterten, künftigen Bewohnern, Freunden und Gästen feiern. Die teilnehmenden Facharbeiter, Monteure und die Vertreter der Firmen Moser, Elan, Ochs, Zeh und Trefz sowie die Architekten, Fachingenieure, Berater trugen zu guter Stimmung und großer Freude bei. Viele Interessierte waren unserer Einladung gefolgt. Das Vorbereitungsteam setzte den Gemeinschaftsgedanken tatkräftig um und sorgte für ein gelungenes Fest. Über fünf Jahre hat es gedauert, bis im letzten August endlich mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Im Laufe der kommenden Monate entstehen insgesamt ca. 90 Wohneinheiten für Jung und Alt mit mehreren Gemeinschafts- und Gewerberäumen, einer Kindertagesstätte, einem Café und ergänzenden sozialen Einrichtungen im Gesundheitshaus (Arztpraxis, ambulanter Pflegedienst, verschiedene therapeutische Einrichtungen). Freianlagen mit einem Grillplatz und einer Boulestrecke, Kinderspielplätze und zwei große Tiefgaragen gehören ebenfalls zu dem gut durchdachten Komplex. Dieses in seiner Art und Größe einzigartige Mehrgenerationen-Wohnprojekt mit allen vorkommenden Rechtsformen wurde als Pilotprojekt von der Stadt Karlsruhe und in GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Partnerschaft mit der Volkswohnung initiiert. Umgesetzt und geplant wurde es aber als echtes Bürgerprojekt von sechs Baugruppen. Diese wurden begleitet vom Wohnprojektberater Herrn Rainer Kroll, der die gesamte Planung und die Verträge mit seinen fachlichen Kompetenzen begleitete und koordinierte. Das Haus Vielfalt konnte dabei schon 2012 bezogen werden und war in vielem Vorreiter. Im Stadtteil hat sich das Wohnprojekt bereits etabliert. Es hat vom Bürgerverein, der freiwilligen Feuerwehr und dem AWO-Seniorenheim Unterstützung erfahren und sich auch tätig eingebracht.   Geschäftsführung MGW Bernd Kaiser und Doris Ritter

v.l.: Herr Kripp (Architekt und Bauleiter), Herr Grässel (Polier), Herr Kroll (Wohn­ projektberater und Koordinator), Herr Kaiser (Geschäftsführer)

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Interessantes aus Grünwinkel

50 Jahre Rollladen-Ganz Am 01. Juni 1964 eröffneten Edgar und Rosemarie Ganz den Rollladenbaubetrieb E. Ganz Rollladenbau. Zunächst in angemieteten Räumlichkeiten in der Karlsruher Südstadt. Doch schon am 1. Mai 1971 konnten die neue Werkstatt sowie Büro- und Verkaufsräume in der Rudolf-Freytag-Straße 13 eingeweiht werden. In der modern eingerichteten Werkstatt werden seitdem alle Arten von Rollladen, Markisen, Jalousien und Rolltoren gefertigt und repariert. Die Serviceleistungen wurden bei E. Ganz Rollladenbau schon immer groß geschrieben. Doch mit Kundendienst allein gab man sich nicht zufrieden. Man wollte dem Kunden mehr Möglichkeiten bieten sich über alle Rolladenprodukte, für Alt- sowie Neubau, zu informieren. Nach nur 11-monatiger Bauzeit konnten dann am 1. Oktober 1989 die neuen Ausstellungsräume dem Kundenkreis zugänglich gemacht werden. So ist es dem Kunden heute möglich, sich über eine breit gefächerte Produktpalette zu informieren. Diese geht weit über den konventionellen Rollladen hinaus. Sie reicht von Elektroantrieben für Rollläden und Rolltore über Jalousien und Verdunklungen sowie Markisen und Faltstoren bis hin zu Sicherungseinrichtungen für vorhandene/neue Rollläden in rollgeformtem und stranggepresstem Aluminium. Der Bürgerverein Grünwinkel gratuliert der Firma Ganz zum 50jährigen Bestehen und wünscht weiterhin viel Erfolg.    PR GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

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Interessantes aus Grünwinkel

Aktiv älter werden in Grünwinkel

Die Unentwegten zu Fuß, die bei Erscheinen dieses Heftes bereits zum 195. mal – immer dienstags – einen Erkundungsspaziergang in der Region unternommen haben werden, finden immer noch neue lohnenswerte Ziele. Der Literatur- und Gesprächskreis, der sich mit interessanten Neuerscheinungen, aber auch lesenswerter alter Literatur beschäftigt, zieht mehr und mehr Mitgestalter an. Möglicherweise muss das alle zwei Wochen stattfindende Angebot aufgeteilt werden, damit der Gesprächswunsch nicht zu kurz kommt. Der „Kochkurs für Männer“ steht jetzt unter der Leitung von Frau Jung, die ein neues Konzept vorgestellt hat und dabei die Kochwilligen stärker ins aktive Mittun verpflichtet. Die Idee dieses Kochkurses, die dankenswerterweise von Herrn Hermann in die Tat umgesetzt und über vier Runden geführt wurde, wird nun von Frau Jung übernommen. Der nahtlose Übergang hat bereits stattgefunden. Weiter im Programm gibt es das Boulespielen, die Gesellschaftsspiele und den Knöpfleskreis. Alle diejenigen, die diese Aktivitäten anbieten und dabei auch selbst mitmachen, freu-

en sich über noch viel mehr Menschen, die hieran Spaß haben und mitmachen möchten. Wer sich in den Kreis der Organisatoren einbringen möchte, ist ebenfalls sehr willkommen. Alle Angebote sind kostenfrei, es fallen bei Bedarf nur Kosten für den eigenen Verzehr an.

Informationen: Jeder 2. Montag im Monat von 10 bis 11 Uhr im Haus Edelberg in der Edelbergstr. 19 oder bei Gabriele Ortlepp, immer ab 19 Uhr, Tel. 0721 862543 oder gaby.ortlepp@gmx.de. Informationen finden Sie auch auf den Webseiten des Bürgervereins Grünwinkel unter www.bv-gruenwinkel.de. Die Aktivgruppe wird unterstützt vom Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe und dem Bürgerverein Grünwinkel. Weitere Infos im Seniorenwegweiser unter www.karlsruhe.de/Senioren   Heide Wroblewski

Foto: Aktiv älter werden

Die Initiative „Aktiv älter werden in Grünwinkel“, die von mehreren ehrenamtlich Engagierten betreut wird, ist weiter auf Erfolgskurs.

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Wenn Prinzessinnen, Hexen, Cowboys und viele andere bei uns im Kindergarten unterwegs sind, dann ist klar: Es ist wieder Faschingszeit. An zwei Tagen konnten sich die Kinder verkleiden, wurden geschminkt, es wurde getanzt und ausgelassen Fasching gefeiert. Auch in diesem Jahr haben uns wieder verschiedene Grünwinkler Firmen durch die Spende von Backwaren, Süßigkeiten, Getränken etc. unterstützt. Ein ganz herzliches Dankeschön an das Reno Schuhzentrum, den Hit Einkaufsmarkt und an die Bäckereien Krämer und Nussbaumer. Im April fand unser traditioneller Frühjahrsflohmarkt statt, der dank der guten Organisation unseres Elternbeirates wieder reibungslos abgelaufen ist. Mit dem Erlös dieser Veranstaltung wird für alle Kinder ein Theaterbesuch finanziert. Für unsere Schulanfänger haben wir die Teilnahme an einem „Gewaltpräventionskurs“ organisiert. An zwei Tagen erfuhren die Kinder, welches Verhalten in einer Gefahrensituation wichtig ist und konnten dies unter Anleitung eines erfahrenen Trainers bei vielen praktischen Übungen ausprobieren.

Foto: Hubert Buchmüller

Kindergarten St. Josef

Die Begegnung von Jung und Alt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Dies haben wir in den letzten Jahren sehr intensiv mit dem Pflegeheim St. Bernhard durch gegenseitige Besuche und viele gemeinsame Aktivitäten praktiziert. Durch den Umzug des Pflegeheimes fiel diese Kooperation leider weg. Glücklicherweise haben wir eine neue Möglichkeit gefunden. Seit Anfang des Jahres besuchen wir mit Kindern unserer Einrichtung regelmäßig die Bewohner des Pflegeheimes „Haus Edelberg“ zum Geburtstagssingen. Die Kinder überreichen selbstgebastelte Karten und erfreuen die Bewohner durch ihren Gesang. Weitere gemeinsame Aktivitäten sind geplant. Wenn Sie mehr über unsere Einrichtung erfahren wollen oder noch einen Kindergartenplatz suchen, freuen wir uns über Ihren Anruf.    Martina Förderer, Leiterin

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

SeSiSta in der Grundschule Grünwinkel Schon seit einigen Jahren ist das Projekt „Mein Körper gehört mir“ ein fester Bestandteil unserer Arbeit mit außerunterrichtlichen Partnern für unsere Dritt- und Viertklässler. Im April hatten nun auch unsere Erst- und Zweitklässler das erste Mal die Möglichkeit, an einem Projekt teilzunehmen, welches sie für Konflikt- und Gefahrensituationen sensibilisieren und für deren Bewältigung stärken soll. Denn Herr Mörixbauer war mit seinem Projekt SeSiSta für eine Woche zu Gast bei uns in der Schule.

SeSiSta, das heißt Selbstbewusst, Sicher und Stark. Und genau das sollen unsere Schülerinnen und Schüler mit den vier neu gelernten Grundregeln werden. Die erste Grundregel „Spricht mich jemand an, geh ich einfach weiter dann“, soll es Fremden nicht ermöglichen, Kontakt zu den Kindern aufzubauen. „Mama oder Papa müssen immer, immer, immer wissen, wohin ich geh´ und mit wem ich geh“, lautet die zweite Regel, die ohnehin in den meisten Familien gilt. Bei der dritten Grundregel „Greif mich, dann beiß ich“ hatten wir Lehrer erst einmal Bedenken, ob es sinnvoll ist, die Kinder zum Beißen zu animieren. Herr Mörixbauer konnte uns als erfahrener Selbstverteidigungslehrer jedoch davon überzeugen, dass Kinder keine andere Möglichkeit haben, sich von einem Erwachsenen, der sie festhält, loszureißen. Mit „1, 2, 3 und schon bin ich frei“ lernten die Kinder die vierte Grundregel, mit der sie sich

z.B. von einem Schulranzen befreien können, an dem sie festgehalten werden. Mit Rollenspielen, Bewegung und Spaß haben unsere Schülerinnen und Schüler viel gelernt in dieser Woche. Dies bewiesen sie dann auch gleich im „Praxistest“, als Herr Mörixbauer sie am letzten Tag aus seinem Auto heraus ansprach und sie zum Anhalten überreden wollte. Die meisten gingen weiter und ließen ihn mit seinem angeblich so niedlichen Hundebaby im wahrsten Sinne des Wortes einfach sitzen. So soll es bleiben, dann steht einer sicheren Zukunft der Kinder nichts mehr im Wege.   Christine Sormani

Zirkusprojekt und Slow-Mobil In der Zeit vom 19. bis 23. Mai 2014 fand an der Grundschule Grünwinkel das Zirkusprojekt mit Zirkusfamilie Hein statt. Eine Woche lang wurden die Schülerinnen und Schüler zu Jongleuren, Akrobaten, Clowns und vielem mehr ausgebildet. Den krönenden Abschluss bildeten die Galavorstellungen in einem echten Zirkuszelt. Das Slow-Mobil besucht unsere Schule vom 06. bis 24. Oktober 2014. Die Kinder werden im zur Küche umfunktionierten Bauwagen kochen und vieles über gesunde Ernährung und Herkunft der Lebensmittel erfahren.    Christine Sormani

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„Bergwelten“

an der Grundschule Grünwinkel

Der Abenteursporttag am 28.03.2014 stand dieses Jahr unter dem Motto „Bergwelten“: Zusammengedrängt im Geräteraum warteten ca. 140 Schüler der Klassenstufe 3 + 4 auf den Bergkönig. Mit wildem Getöse kündigte er sich dieser schließlich an: Zehn Prüfungen galt es zu bestehen bevor die Eindringlinge die Halle des Bergkönigs verlassen durften. Zuerst musste das Spinnennetz überwunden werden, danach ging es über den Grat in die Schlucht. Nach dem Schneefeld erfolgte der Mutsprung in die Gletscherspalte aus der einem dann der heftige Windstoß packte. Der Fühlparcour spricht den Tastsinn an, bevor

Langlauf und Biathlon die Ausdauer schulen. Zum Abschluss kam es zur Höhlenforschung mit verbundenen Augen. Bis hierhin sind die Kinder geklettert, gesprungen, gekrochen haben balanciert, koordiniert und vielfach ihren Mut und ihre Geschicklichkeit beweisen müssen. Doch trotz aller Anstrengungen und Schweißtropfen hat der Spaß überwogen. Zur Belohnung hat sie dann der Bergkönig mit einem Edelstein als Geschenk entlassen. Der Bergkönig musste aber nochmal ran: die Kinder der Klassenstufe 1 + 2 wollten nun auch die Hallen des Bergkönigs erkunden.   Christine Sormani

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Foto: Grundschule Grünwinkel

Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen


Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

„Echt Klasse“ am Schulzentrum Südwest Das Präventionsprojekt zum Schutz vor sexueller Gewalt der Stiftung Hänsel+Gretel und des Förderverein Lions Club KarlsruheZirkel e.V. machte halt im Joachim-KurzajWeg 4 am Schulzentrum Südwest. Kennst du gute, schlechte und komische Berührungen? Wie lerne ich „Nein“ zu sagen? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigten sich die Kinder der Klassenstufen 5 und 6 der Sophie-Scholl-Realschule zwei Wochen lang. Der Mitmachparcours bestand aus sechs Stationen, an denen sich die Kinder spielerisch auf emotionaler und sinnlicher Ebene mit den wichtigsten Präventionsprinzipien auseinandersetzten und diese einübten. Nicht nur die Schüler wurden „trainiert“, sondern auch die Lehrkräfte und Eltern wurden durch eine fundierte Lehrerfortbildung sowie

einem Eltern-Informationsabend in das Gesamtkonzept eingebunden. Die Ausstellung gastierte vom 17.–28.03.2014 im Schulzentrum Südwest. Die Umsetzung am Schulzentrum Südwest wurde durch eine Patenschaft der SMV und des Förderkreises der Engelbert-Bohn-Schule sowie einen Projektantrag beim 24h-Lauf für Kinderrechte 2013 ermöglicht, an dem die Sophie-Scholl-Realschule gemeinsam mit der Engelbert-Bohn-Schule unter dem Teamnamen „SSR und EBS lassen´s laufen“ am Start war. Weitere Informationen zur Übernahme von Schulpatenschaften und wie man die Ausstellung buchen kann, finden interessierte Schulen und Unternehmen auf der Projektwebseite www.echt-klasse.org   Tilo Voltz

Foto: Engelbert-Bohn-Schule

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Engelbert-Bohn-Schule Karlsruhe räumt auf – und wir räumen mit! Mit großem Elan beteiligten sich viele Klassen der verschiedenen Schularten der Engelbert-Bohn-Schule an den DreckWeg-Wochen 2014. Insgesamt waren rund 200 Schüler im Einsatz – und wie das Foto zeigt, kam schon allein beim Einsatz einer Klasse einiges zusammen!    Anne Deißler

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Engelbert-Bohn-Schule W1/2 besucht den Energieberg in Karlsruhe Am Freitag, dem 28. März 2014 war es soweit. Die Klasse W1/2 der Berufsfachschule für Wirtschaft fuhr, im Rahmen der Initiative „Schüler auf den Energieberg“, zum Windmühlberg nach Karlsruhe.

Bei einem ausführlichen Rundgang lernten wir die Möglichkeiten der Energiegewinnung mittels Deponiegasnutzung, Photovoltaikanlagen und Windmühlen kennen. Hierbei wird aus Deponiegas, Windkraft und Sonnenenergie Jahr für Jahr Strom für über 11.000 Menschen produziert. Das entlastet die Atmosphäre von 6.600 Tonnen CO2 im Jahr. Auf der Spitze des Windmühlbergs ange-

Im Pavillon des Energieberges erhielten wir weiterhin interessante Informationen über die Energiegewinnung. Bevor uns der Bus am Pavillon abholte, erhielten wir einen kuschligen Teddy-Eisbären der Stadtwerke und zur Stärkung eine Brezel.    Sebeastien Wendt

Foto: Engelbert-Bohn-Schule

Pünktlich um 9.30 Uhr wurden wir mit einem Pendelbus an der Schule abgeholt und zum Energieberg am Rheinhafen auf der ehemaligen Mülldeponie West gefahren. Hier empfingen uns die Referenten der Stadtwerke Karlsruhe und des Geschäftsbereichs Rheinhafen.

kommen, konnten wir die tolle Aussicht auf das riesige Rheinhafengebiet, auf Karlsruhe und das Umland genießen.

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Foto: Engelbert-Bohn-Schule

EinSparProjekt

Engelbert-Bohn-Schule – Schüler spenden für Schüler

Beim EinSparProjekt der Karlsruher Schulen hat die Engelbert-Bohn-Schule für das erste Bilanzjahr einen Bonus von 2700 € erhalten. Die beteiligten Schulen versuchen durch energiebewusstes Verhalten Strom, Wärme und Wasser zu sparen. Dazu finden an der Engelbert-Bohn-Schule Schulungen für die Energiemanager jeder Klasse statt, die dann wieder ihre Mitschüler zum Energiesparen anhalten. 40% der jährlichen Kosteneinsparungen stellt die Stadt Karlsruhe der jeweiligen Schule zur Verfügung.    Anne Deißler

Hier soll etwas für Kinder sein? Im Gewerbepark am roten Turm? – Wir waren skeptisch. Doch nachdem wir den Eingang zur Kinder und Jugendarche Karlsruhe gefunden hat- Kinderliteraturtage 2014 an der ten, kamen wir aus dem Staunen nicht he- Engelbert-Bohn-Schule raus, was sich hinter der Industriefassade Stellt euch vor, hier bei uns ist Krieg – jetzt. verbarg: helle, großzügige Räume, liebevoll Wohin würdet ihr gehen? eingerichtet und bei unserem Besuch leider Mit dieser Anfangsfrage begann Farida She„kinderleer“, da diese das schöne Wetter zu hada ihre Lesung von Janne Tellers Jugendeinem Ausflug genutzt haben. Um so freund- buch „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“. licher wurden wir von der 1. Vorsitzenden Die Schülerinnen und Schüler der Berufsder Kinder und Jugendarche, Frau Sibylle kolleg- und Berufsfachschulklassen verfolgten gespannt die Geschichte, in der so Beck, und ihrem Team begrüßt. Schülersprecher Romero, die SMV-Lehrer vieles, was uns in Deutschland weit weg erund der Schulleiter der Engelbert-Bohn- scheint, plötzlich bedrohlich nahe kommt. In Schule übergaben den Erlös des Weih- Deutschland bricht Krieg aus, die 14-jährige nachtsbasars 2013 als Spende an die Arche. Hauptperson muss fliehen und findet sich in „Wir freuen uns über jede Spende“, so Sibyl- einem Lager in Ägypten wieder. Der Krieg le Beck, „dieser Scheck über 730 € ist aber nimmt dem Jungen sein bisheriges Leben, er etwas Besonderes, denn hier helfen Kinder erlebt Hunger, Armut, Angst und den Verlust anderen Kindern“. seiner Heimat. Die Kinder & Jugend ARCHE hilft Kindern Gut konnten sich die Schülerinnen und Schüaus sozial benachteiligten Verhältnissen. Alle ler in die Lage des Jugendlichen versetzen Durmersheimer Str. 30a Schüler, die zur ARCHE kommen, bekommen und waren so gebannt von der Handlung, 76185 Karlsruhe hier ein kostenloses warmes Mittagessen,0721/9823330 dass sie am Ende sicher waren, die GeHausaufgabenbetreuung und sinnvolle Freischichte könnte sich in der Realität genau so 0172/7246-360&361 zeitgestaltung. Viele qualifizierte Mitarbeiter abspielen wie sie beschrieben wurde. M.Haden@gmx.de sind ehrenamtlich tätig, die ARCHE finanziert Die Lesung wurde im Rahmen der 6. Kindersich rein aus Spenden. Weitere Infos unter: literaturtage veranstaltet und hinterließ bei unseren Schülerinnen und Schülern nachwww.archekarlsruhe.de   Susanne Trauth, Anne Deißler haltige Eindrücke.    Anne Deißler

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Foto: Kleingartenverein Albsiedlung

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Kleingartenverein Albsiedlung e.V. Für den Kleingartenverein Albsiedlung ging ein arbeitsreiches Jahr 2013 zu Ende. Der milde Winter und die milden Frühjahrstemperaturen sorgten dafür, dass die Gartenfreunde im neuen Jahr schon früh ihre Arbeit aufnehmen konnten. Im März fand die Jahreshauptversammlung im TSV Grünwinkel statt, die wieder zahlreich besucht wurde. Zwei Gartenfreunde wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde auch die

neue Gartenordnung der Stadt Karlsruhe an die Mitglieder ausgegeben. 2014 stehen u. a. auch diverse Veranstaltungen durch den Bezirksverband auf dem Programm. Neben den gemeinsamen Arbeitseinsätzen werden wir im August traditionell unser Gartenfest in der Kleingartenanlage ausrichten. Wir wünschen allen Gartenfreunden ein gutes und ertragreiches Gartenjahr.   Andreas Gromann u. Karin Bouhraoua

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Zuerst drückte nur das Grundwasser

Dann wurde die Alb zum reißenden Strom

Kleingartenverein Grünwinkel: Land unter – hoffentlich ein Jahrhundertereignis Ein gutes Jahr ist es her, als wir freudig darüber berichteten, dass das Alb-Hochwasser unseren Gärten nun, nach der Renaturierung der Alb 2008, nichts mehr anhaben kann. Doch wir hatten uns zu früh gefreut. Ende Mai 2013 kam es zu einer außergewöhnlichen Wetterlage, deren Auswirkungen sich kaum jemand vorstellen konnte. Erst drückte nur das Grundwasser, und einige Gärten verwandelten sich in klare Seen mit etwa knietiefem Wasser. Das war noch nicht so schlimm. Dann hörte es endlich auf zu regnen und wir waren sicher, dass jetzt auch das Wasser wieder sinken würde. Doch über Nacht war die Alb einfach über den Weg geschwappt und hatte mehrere Gärten bis in Bauchhöhe überflutet. Das Wasser war jetzt nicht mehr klar, sondern

braun und schlammig. Man sah nur noch einen einzigen trüben See, in dem neben Gartenmöbeln auch einzelne verirrte Goldfische schwammen. Was war passiert? Nach Auskunft von Frank Lamm vom Tiefbauamt Karlsruhe war das Hochwasser ein unvorhersehbares Ereignis, das von mehreren außergewöhnlichen Faktoren beeinflusst wurde. Da war zunächst der tagelange Dauerregen, der dazu führte, dass die Alb nicht nur den Regen aus dem Schwarzwald aufnehmen musste, sondern zusätzlich das hohe Regenwasseraufkommen aus Karlsruhe. Gleichzeitig hatte der Rhein einen ungewöhnlich hohen Pegelstand, der den Albabfluss erheblich erschwerte. Der übervolle Rhein drückte das Wasser einfach zurück.

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Fotos: Kleingartenverein Grünwinkel

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Die Alb überschwemmte die Gärten Zwar habe die Renaturierung der Alb zu mehr verkraftbarem Wasservolumen geführt, so Lamm, und Grünwinkel profitiere insbesondere von den neuen Überflutungsflächen am Entenfang, doch mit diesen Wassermassen konnte einfach niemand rechnen.

Land unter, was tun? Bange verfolgten wir die weitere Entwicklung und stellten bald fest, dass die Wege zwar langsam wieder begehbar wurden, das Wasser aus den Gärten jedoch nicht allein abfließen würde. Denn die Gärten liegen in einer Senke. Die naheliegende und von uns erhoffte ‚Nachbarschaftshilfe’ kam leider nicht zustande – sie war einfach unbezahlbar für einen Kleingartenverein. So besorgten wir privat mehrere Pumpen und begannen auf eigene Faust mit der Entwässerung der betroffenen Gärten. Gleichzeitig konnten wir mit Unterstützung des Bürgervereins Grünwinkel und dem Verband der Kleingärtner das Tiefbauamt von unserer Not überzeugen. Schon einen Tag später rückten die Kollegen mit schwerem Gerät an und packten kräftig zu. Langsam sank der Wasserspiegel und das Ausmaß der Schäden wurde sichtbar: Sämtliches Inventar und auch ein Großteil der elekGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106

Ein verirrter Goldfisch trischen Gartengeräte waren nicht mehr zu gebrauchen. Die Pflanzen waren mit einer braunen Schlammschicht überzogen und boten einen traurigen Anblick. Etliche von ihnen gingen ein, andere verloren ‚nur’ die Blätter. Jetzt ging es ans Aufräumen. Die Stadt Karlsruhe organisierte einen kostenlosen Sperrmüll und auch die vom Hochwasser geschädigten Pflanzen wurden abgeholt. Und wir Gärtner begannen den Boden zu lüften und neu zu pflanzen. Schon am Ende des Sommers war bis auf die braune Schlammschicht auf den verbliebenen Pflanzen kaum noch etwas vom Hochwasserschaden zu sehen. In diesem Jahr strahlt alles wieder in frischem Grün. Hoffen wir, dass das Hochwasser tatsächlich ein Jahrhundertereignis bleibt. www.kgv-gruenwinkel.de   Cornelia Mrosk

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Naturfreunde Grünwinkel Am 15. Januar begann mit der Hauptversammlung im Vereinslokal beim TSV Grünwinkel das Wanderjahr für die Naturfreunde. Da neben den üblichen Regularien keine Wahlen auf der Tagesordnung standen, konnten die Formalien schnell erledigt werden. Nach der Weihnachtspause ergab sich ein harmonischer Stammtisch, in dessen Verlauf man schnell wieder sämtliche Neuigkeiten erfuhr.

Bei Redaktionsschluss für das Juniheft des Anzeigers standen doch noch etliche Aktivitäten auf dem Programm. So wollen wir am 18. Mai von Grötzingen über Jöhlingen nach Weingarten wandern, am 29. Mai zum Vatertagsfest der Naturfreunde nach Forchheim und am 22. Juni vom Mummelsee über den Ruhestein nach Baiersbronn. Dazwischen liegen die Rentnerfahrt der Ortsgruppe Karlsruhe mit dem Bus am 21. Mai sowie die Pfingstmontagsradtour ins Blaue. Hinzu kommen unsere Stammtische um 20:00 Uhr an jedem 1. und 3. Mittwoch eines Monats beim TSV Grünwinkel. Sollten wir Sie neugierig gemacht haben, kommen Sie doch einfach mal vorbei. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne auch unser 1. Vorsitzender Manfred Bergdolt unter Tel. 576241. So, jetzt sind Sie wieder auf dem neuesten Stand. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer, einen erholsamen Urlaub und – bleiben Sie gesund!    Josef Essig

Foto: Naturfreunde Grünwinkel

Zweieinhalb Wochen später, am 2. Februar, stand die erste Wanderung auf dem Programm. Wir wanderten mit leider nur 4 Teilnehmern von Bad Herrenalb über Bernbach nach Moosbronn ins Naturfreundehaus. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es weiter über Mittelberg, am Wiesenhof vorbei nach Marxzell. So kamen am Ende des Tages auch wieder 18 km zusammen. Die nächste offizielle Wanderung führte uns dann am 2. März nach Forchheim zum Fastnachtsumzug. Dies hat schon Tradition, ebenso die anschließende Einkehr. So konnten wir auch 22 Teilnehmer begrüßen. Am 21. April ging es von Bad Herrenalb über die Plotzsägemühle zur Talwiese (Einkehr) und wieder zurück nach Bad Herrenalb. Auch hier war der Zuspruch mit 13 Wanderern

überraschend gut. An diesem Tag legten wir 15 km zurück.

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Sonstiges und Wissenswertes

Geldwechsel auf der Straße

Wer kennt die Situation nicht selbst. Man steht vor der Parkuhr, dem Parkscheinautomaten, am Fahrkartenautomat oder am Einkaufwagen vor dem Supermarkt und stellt fest, dass sich in der Geldbörse nicht das passende Kleingeld befindet. Was liegt in solch einem Moment also näher, als sich an Personen zu wenden, die sich gerade in der Nähe befinden. Und dann ist es besonders schön festzustellen, dass es noch Menschen gibt, die bei einer solchen „Notlage“ helfen. Schließlich will kein Mensch unhöflich sein, schon gar nicht bei einer Bitte, die ohne große Mühe und Aufwand zu erfüllen ist. Doch aufgepasst: Immer häufiger wird diese Hilfsbereitschaft von gerissenen Trickdieben schamlos ausgenutzt. So geschehen in bereits über 50 Fällen in den ersten drei Monaten dieses Jahres in den Stadtkreisen Karlsruhe und Pforzheim, den Landkreisen Karlsruhe und Calw sowie dem Enzkreis. Die Masche ist dabei immer die gleiche: Zumeist männliche Täter mit südländischem oder osteuropäischem Aussehen treten bevorzugt an ältere Menschen mit der Bitte heran, ihnen eine Ein- oder Zwei- Euro Münze zum Telefonieren, zum Lösen eines Tickets am Parkscheinautomaten oder zur Benutzung des Einkaufswagens zu wechseln. Doch kaum hat der hilfsbereite Mensch seine Geldbörse geöffnet, gelingt es den Tätern durch geschickte Ablenkungsmanöver und exzellente Fingerfertigkeit, die Geldscheine aus dem Scheinfach der Geldbörse unbemerkt zu entwenden. Deshalb wird der Verlust der Geldscheine meistens erst deutlich später festgestellt und der finanzielle Schaden kann beträchtliche Höhen erreichen. Sollten Sie durch fremde Personen um einen Geldwechsel gebeten werden und auch tatsächlich dazu bereit sein, beachten Sie folgende Tipps:

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Foto: Polizei

Vorsicht wenn Ihnen Fremde zu nahe kommen

Seien Sie besonders argwöhnisch, wenn Sie unmittelbar nach dem Geldabheben bei der Bank um einen Geldwechsel gebeten werden. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie im Handyzeitalter auf Kleingeld für ein Münztelefon angesprochen werden. Halten Sie beim Öffnen der Geldbörse einen ausreichenden „Sicherheitsabstand“ zu dieser Person ein und beobachten Sie genau deren Verhalten. Machen Sie die Person, falls diese Ihnen Ihrer Meinung nach zu nahe kommt, unmissverständlich auf die Einhaltung eines gebührenden Abstands aufmerksam. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Einblicke oder gar den Zugriff in Ihre Geldbörse zu gewähren. Brechen Sie den Geldwechsel ab, wenn Ihnen das Verhalten dieser Person sonderbar vorkommt. Verweisen Sie aufdringliche Personen ggf. auf andere Möglichkeiten des Geldwechselns, wie z.B. in einem nahe gelegenen Geschäft oder einem Geldinstitut.

Übrigens: Wer prinzipiell bereit ist, Geld zu wechseln, sollte immer etwas Kleingeld in seiner Jacken- oder Hosentasche bereithalten, um erst gar nicht die Geldbörse ziehen zu müssen. Polizeipräsidium Karlsruhe Prävention Durlacher Allee 31–33 76131 Karlsruhe Tel. 0721 666-1201, Fax 0721 666-1250 karlsruhe.pp.praevention@polizei.bwl.de www.polizei-karlsruhe.de GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2014 | NR. 106


Grünwinkler Vereine

Tennisclub Grünwinkel 1981 e.V. – Tag der offenen Tür am 14. April 2014 Am 14 April war es wieder soweit. Die Tennissaison 2014 wurde auf der Tennisanlage des TC Grünwinkel eröffnet. Viele Vereinsmitglieder und Gäste aus Oberreut und Grünwinkel kamen bei strahlendem Sonnenschein. Nach der Eröffnungsrede des 1. Vorsitzenden, Siegfried Melchior, stießen wir traditionell mit einem Glas Sekt auf die neue Saison an. Neben Kaffee und Kuchen konnten sich die Besucher über alle Veranstaltungen, die der Tennisclub in dieser Saison anbietet, informieren. Nach kurzer Zeit wurde auf allen 7 Plätzen munter gespielt. Vor allem Nicht-Mitglieder hatten Gelegenheit, an diesem Tag mit Vereinsmitgliedern Tennis zu spielen. Für Kinder stand ein Betreuerteam zur Verfügung, das mit zwei Kleinfeldnetzen und besonderen Kinderschlägern den Kindern den Spaß am Tennis vermittelte. Wie in jedem Jahr, werden wir auch mittwochs ein „After-Work-Tennis“ starten. Das Besondere am „After-Work-Tennis“ ist, dass die Mitglieder, egal welchen Alters oder

Spielstärke, sich auf der Anlage treffen, ohne vorher Paarungen zu vereinbaren. Ebenfalls fand im Mai für alle Mitglieder das inzwischen traditionelle Schleifchenturnier, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund steht, statt. In den Pfingstferien veranstalten wir wieder ein Tenniscamp für Kinder und Jugendliche, jeweils von 11.00–17.00 Uhr. Gerne können auch Nichtmitglieder daran teilnehmen. Für die Anfang Mai 2014 beginnende Medenrunde wünschen wir allen Mannschaften des TCG viel Erfolg. Wenn Sie sich für Tennis interessieren, kommen Sie doch einfach mal vorbei. Der Tennisclub bietet nicht nur ambitionierte Mannschaften, sondern auch viele Angebote für Breitensportler, Kinder und Jugendliche an. Sie finden alle Angebote und Veranstaltungen auf der Anlage des TC Grünwinkels (neben dem Oberreuter Friedhof) oder auf der Internetseite: www.tc-gruenwinkel.de   Roswitha Roßnagel

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Fotos: TSV Grünwinkel

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Deutsche Meisterschaft findet in Grünwinkel statt Der TSV Grünwinkel, Abteilung Boule führt am Samstag, den 19. Juli ab 11 Uhr und Sonntag, den 20. Juli 2014 ab 9 Uhr auf ihrem Vereinsgelände an der Durmersheimer Str. 81a die 19. Deutsche Meisterschaft im Doublette Mixte durch. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, diesem Event beizuwohnen. Nachdem der Verein 2012 seine große 150-Jahr-Feier mit umfangreichem Rahmenprogramm erfolgreich durchführen durfte und die Indiaca-Abteilung in 2013 mehrere Weltmeistertitel nach Hause trug, wird in diesem Jahr die Boule-Abteilung den Namen Grünwinkel wieder bundesweit ins Gespräch

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bringen. Die besten 128 Teams (insgesamt 256 Boulespieler) aus Deutschland werden erwartet. Die Spieler müssen sich über Landesausscheidungen Anfang Juli 2014 für diese Meisterschaft vorab qualifizieren. In den vergangenen Jahren ging der TSV Grünwinkel bereits mehrere Male mit einer Auswahl seiner besten Teams an den Start bei den Deutschen Meisterschaften. Auch in diesem Jahr erwarten wir einige unserer Mitglieder am Start. Am Samstag, den 19. Juli 2014 ist für die DM-Teilnehmer um 10 Uhr Einschreibeschluss. 10.30 Uhr beginnt die Auslosung der Vorrunden und die Grußworte werden ge-

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Grünwinkler Vereine

sprochen bevor um 11 Uhr „Anpfiff“ ist. Die Spiele können beginnen! Die Vorrunde wird im Poulesystem gespielt, d.h. die Hälfte der Teilnehmer ist danach ausgeschieden. Ca. 17 Uhr beginnen die 1/32-Finals, ab ca. 19 Uhr die 1/16-Finals. Damit der Spaß während dieser zweitägigen Veranstaltung nicht zu kurz kommt, wird DJ Tom am Samstagabend ab ca. 21 Uhr Musik auflegen. Auch hierzu begrüßen wir nicht nur die Sportler sondern auch alle Zuschauer und Anwohner. Am Sonntag betritt nur noch eine kleine Elite mit 16 Mannschaften das Boulegelände und misst sich ab 9 Uhr weiter in spannenden Begegnungen. Das 1/8-Finale wird im KOSystem gespielt, d.h. wer verliert, scheidet aus. Um ca. 16 Uhr beginnt das große Finale um den Titel. Daran anschließend werden die neuen Deutschen Meister im Rahmen einer Siegerehrung gebührend geehrt und gefeiert.

Die Mitglieder des TSV laden zu Kaffee und Kuchen ein. Kommen Sie vorbei und fiebern Sie mit! Falls Sie auf den Geschmack gekommen sind, laden wir Sie herzlich ein, auch an unseren Trainingsabenden Dienstag und Donnerstag ab 18 Uhr auf unserem Bouleplatz an der Durmersheimer Str. 81a teilzunehmen. Kontakt: Michael Grimm, Tel. 0721/57415.   TSV Grünwinkel

Der Bürgerverein Grünwinkel dankt allen Inserenten dieses Heftes für die tatkräftige Unterstützung. Darüber hinaus möchten wir dieses Mal dem Malerbetrieb Hammer + Buchmüller danken. Die Firma feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Firmenjubiläum und war bisher in allen Ausgaben des Grünwinkler Anzeigers mit einer Anzeige vertreten – mit nur einer Ausnahme: der Ausgabe Nr. 1. Damals hat man seitens des Bürgervereins leider versäumt, den Betrieb nach

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einer Anzeige zu fragen. Übrigens: Das diesjährige Jubiläum hat der Grünwinkler Geschichtskreis zum Anlass genommen, in seiner Folge Nr. 7 der Grünwinkler Geschichte/n, die Malermeister Josef Hammer und Alois Buchmüller vorzustellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Der Vorstand des BV Grünwinkel

Sie finden uns gegenüber der Postagentur in der Heidenstückersiedlung und erreichen uns mit der Buslinie 62 (Haltestelle Eichelbergstr., 50m von der Praxis entfernt). Terminvereinbarung telefonisch oder persönlich.

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Foto: Dean Mitchell/fotolia.com

Grünwinkler Vereine

In der Hoffnungsgemeinde

Meditative Bewegungen + Übungen zum Stillewerden Ein Angebot um zu sich selbst zu finden, Verspannungen loszulassen und in eine heilsame Ruhe zu kommen.

Der VdK KA-Grünwinkel informiert

Schwierige Suche nach dem richtigen Pflegeheim Derzeit leben rund 90 000 Baden-Württemberger in Pflegeheimen. Bis zum Jahr 2031 wird diese Zahl nach Prognosen des Statistischen Landesamts auf rund 136 000 ansteigen. So wird die Pflegeheimsuche künftig noch wichtiger werden. Unter www.pflegelotse.de finden sich Heime in Wohnortnähe. Es gibt Kosteninfos und Fotos sowie Angaben zu den Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). An der persönlichen Prüfung des Heims führe aber kein Weg vorbei, betonte kürzlich die Techniker Krankenkasse (TK). „Wer im Pflegeheim lebt, braucht neben der fachlichen Qualität der Pflege auch das Gefühl, gut aufgehoben zu sein“. Man solle sich Zeit nehmen und verschiedene Angebote vergleichen. Dabei solle man den Kontakt zu Personal, Bewohnern und deren Angehörigen suchen. Bei der Bewertung eines Heims sollten, so die TK, alle Fragen in Ruhe geklärt werden – beispielsweise „Sind die Kosten transparent? Welche Angebote gibt es für demente Bewohner? Wie steht es um die ärztliche Versorgung? Welche Beschäftigungen oder Gemeinschaftsveranstaltungen werden angeboten? Können eigene Möbel mitgebracht werden?“ Sozialverband VdK Ortsverband KA-Grünwinkel Tel. 574309 Hans-J. Braun

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Übungen um Körperbewusstsein zu entwickeln, behutsame Atemschulung und Meditation sind die Elemente der Übungsstunde.

Freitags, 19.30 Uhr, Neuer Gemeindesaal, Thomaskirche Leitung und Rückfragen: Peter Wegner, Telefon: 57 57 03 E-Mail: peterlucia60@aol.com Jubiläumswochen vom 01.6.2014–31.10.2014:

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Tischabendmahl am Gründonnerstag Schon seit einigen Jahren feiern wir in unserer Hoffnungsgemeinde an Gründonnerstag das Tischabendmahl. Es soll an das letzte Abendmahl erinnern, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Der Schwerpunkt im Gottesdienst war die Frage, wer Jesus wohl verraten und damit große Schuld auf sich laden hat. Am Gründonnerstag, dem 17. April, war es wieder mal soweit. Die Philippus-Kirche war ganz wunderschön hergerichtet. Brot und Saft standen auf den Tischen bereit. Viele Besucher fanden sich an den Tischen ein. Der Gottesdienst begann mit dem „Largo“ von Antonio Vivaldi, vorgetragen vom Flötenkreis unserer Gemeinde unter der Leitung von Brigitte Günzel. Nach der Eingangsliturgie schloss sich die Gründonnerstagsmesse von Anton Bruckner, wieder gespielt von unserem Flötenkreis, an.

Während der Abendmahlsfeier reichten die Anwesenden Brot und Saft an ihre Nachbarn weiter. Dazu begleitete uns Herr Berthold Fritz musikalisch an der Orgel. Die Fürbitten formulierten Frauen aus unserer Gemeinde. Dazu sangen wir als Zwischengesang ein Lied, bei dem es um enge Grenzen, Ohnmacht, verlorenes Zutrauen und die Sehnsucht nach Geborgenheit ging. Mit dem Segen und dem Orgelnachspiel endete ein wirklich beeindruckender Gottesdienst.    Brigitte Günzel

Foto: Evang. Hoffnungsgemeinde

Frau Pfarrerin Louisa Mallig, die diesen Gottesdienst mit uns feierte, erklärte während der Liturgie sehr einfühlsam und kurz die Teile

einer Messe, nach denen bis heute noch alle Gottesdienste gefeiert werden. Ihrer Predigt lag ein Bild des Malers Sieger Köder zugrunde, bei dem die zwölf Jünger um den Tisch beim Abendmahl zusammen sitzen und Jesus als Hauptperson nur als Spiegelbild im Weinbecher zu sehen ist. Die Jünger sehen äußerst verwirrt und erschrocken aus ob der Aussage Jesu, dass ihn einer von ihnen verraten würde, wobei er ja schon wusste, wer es sein wird. Immer wieder kam die Frage auf: „Bin ich’s?“.

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Kirchen

Treffpunkt Leben Sonntag, 10 Uhr parallel Kindergottesdienst Freitag, 17.30 Uhr (Ferien ausgenommen) Treffen der Pfadfinder Royal Rangers Infos bei Miriam Sayah (miriam.sayah@gmail.com)

Teenskonzert mit WM-Übertragung Musicalakteure im Gottesdienst Die zweite Jahreshälfte 2014 steht bei Treffpunkt Leben ganz im Zeichen musikalischer Highlights: Nachdem am Samstag, den 21.06.2014 das Musicalkonzert „Johannes der Täufer“ mit 70 Teenagern & Live-Band um 19:00 Uhr in der Festhalle in Durlach aufgeführt wurde und gleich noch die Übertragung des WM-Spiels genossen werden konnte, haben am Sonntag, den 22. Juni um 10:00 Uhr, die Sänger und Musiker den Gottesdienst in der Herrmann-Leichtlin-Str. 15 bei Treffpunkt Leben in Grünwinkel mitgestaltet.

MitmachMusical 2014 Bereits zum wiederholten Mal engagieren sich wieder der Verein Adonia und mehrere Gemeinden aus Karlsruhe, darunter das Gospelhouse, Treffpunkt Leben und die kath. Seelsorgeeinheit KA-Südwest aus Grünwinkel beim diesjährigen MitmachMusical. Die Begeisterung bei dem MitmachMusicalProjekt reißt nicht ab, sondern zieht Kreise. Wer mitmachen möchte, sollte die Möglichkeit nutzen und zeitnah online seine Teilnahme unter www.mitmachmusical.de reservieren. 2012 waren die Plätze so überraschend schnell belegt, dass selbst „Dauerteilnehmer“ unerwartet feststellen mussten, dass keine Plätze mehr frei waren. Diesmal wird das Kontingent auf ca. 350 Teilnehmer aufgestockt. Damit steht jedem, der sich frühzeitig anmeldet, die Möglichkeit offen, generationsübergreifend mit Klein und Groß, Jung und Alt zu musizieren. Engagierte Mitarbeiter werden einen Rahmen gestalten, der es erlaubt, sich wohl zu fühlen, ins Gespräch zu kommen, vom Alltag abzuschalten und gemeinsam viel Spaß zu haben. Die vielen positiven Rückmeldungen nach den letzten MitmachMusicals sind dabei eine große Mo-

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Foto: Treffpunkt Leben

Gottesdienst:

tivation für die ehrenamtlichen Helfer, sich zu investieren. Mit zwei Aufführungen des einstudierten Musicals am 6. und 7. Dezember 2014 im Konzerthaus Karlsruhe wird das Projekt dann einen neuen Höhepunkt erreichen. Ob im KidsChor (ab 6 Jahren), dem Erwachsenen- und Jugendchor (ab 12 Jahren) oder bei den Minis (für die ganz Kleinen ab 3 Jahren), alle Altersgruppen sind eingeladen, bei diesem Projekt dabei zu sein. Die wöchentlichen Proben finden ab Oktober im Gemeindezentrum St. Barbara in Daxlanden – Rheinstrandsiedlung statt. Die Mitwirkenden erhalten zur Vorbereitung eine professionell produzierte CD und ein Liederheft des Musicals. Zusätzlich zum Chor gibt es die Möglichkeit, beim Tanz, beim Theater, bei der Requisitenherstellung oder beim Nähen der Kostüme kreativ zu werden.

Vielfältige Kreativität in den Gottesdiensten Im Nachgang zu den großen Konzerten im Konzerthaus wird am Sonntag, den 13. Dezember um 10:00 Uhr ein kreativer Gottesdienst mit den Mitmachern des Musicals bei Treffpunkt Leben in Grünwinkel zu erleben sein. Diesem Highlight schließt sich unmittelbar das nächste an: Der Heilig Abend-Gottesdienst für die ganze Familie um 16:00 Uhr. Wir freuen uns immer über Gäste! Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

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Kirchen

Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Südwest Missionsessen in der Pfarrgemeinde St. Josef Am Sonntag, 23. März 2014 fand in St. Josef das erste Missionsessen auf Seelsorgeeinheitsebene statt. Ein Organisationsteam, bestehend aus Daxlandern und Grünwinklern, hatte sich schon Wochen vorher viele Gedanken über die Gestaltung gemacht. Nach dem Patroziniumsgottesdienst gab es vor der Kirche Kaffee und Hefezopf. Außerdem wurden Waren aus fairem Handel zum Verkauf angeboten. Auf Stellwänden konnten die Besucher Informationen über die Missionsprojekte erhalten. Der Duft aus der Küche des Gemeindezentrums verriet ein leckeres Mittagessen: Hähnchencurry mit Reis, dazu gab es Salat. Natürlich gab es auch viele feine Kuchen. Dank der zahlreichen Besucher beträgt der

Reingewinn des Missionsessens 1355,83 €! Dieses Geld wird zu gleichen Teilen auf die Missionsprojekte von Schwester Ines, Schwester Elsey, Schwester Simona und Pater Abreu verteilt. Allen, die durch ihre tatkräftige Mithilfe, durch ihre Kuchenspende, ihr Kommen zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön! Vielen Dank auch an die Bäckereien Krämer und Gerach für die Spende von Backwaren, sowie an die Bäckerei Nussbaumer für 12 Hefezöpfe! Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig: Wir waren ein gutes Team und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Veranstaltungen!    Martina Förderer

Erstkommunion der Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Südwest

Foto: Oliver Buchmüller

Dieses Jahr haben sich über 70 Kinder aus unserer Seelsorgeeinheit gemeinsam unter dem Thema „Kleines Senfkorn Leben“ auf den Weg der Erstkommunion gemacht. Sie haben sich regelmäßig zu Gruppenstunden getroffen. Zusammen sind sie für ein Wochenende in das Haus Nickersberg, im Schwarzwald gefahren. Am Ostermontag und am Weißen Sonntag wurden die Gottesdienste zur Erstkommunion in der Heilig Geist Kirche gefeiert. Wir wünschen den Kindern und ihren Familien, immer wieder neu die Erfahrung, dass Gott in ihrem Leben gegenwärtig ist.   Martina Förderer

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Kennen Sie mich schon? Ich bin Malermeister Markus Schrödter. Über 25 Jahre war ich für den Grünwinkler Malerbetrieb Hammer + Buchmüller tätig, davon sieben Jahre als Geschäftsführer. Jetzt bin ich mit einem kleinen Team selbstständig. Egal ob Rauhfaser, Glasgewebe oder dekorative Muster tapeten ... wir renovieren Ihre Räume. Auf Wunsch bekommen Sie auch gleich die passenden Bodenbeläge dazu: Ob Teppichboden, PVC, Laminat oder Fertigparkett – wir erfüllen gerne Ihre Wünsche. Natürlich lassen wir auch Ihre Fassade wieder in neuem Glanz erstrahlen – von der sorgfältigen Reinigung über einen Neuanstrich bis hin zum energiesparen-

den Wärmedämm-Verbundsystem. Mit Schrödter Malermeister haben Sie einen kompetenten Malerfachbetrieb an der Hand, wo der Chef noch täglich an der „Basis“ mitarbeitet. Bei der Verwendung unserer Materialien legen wir übrigens großen Wert auf hochwertige und umweltfreundliche Produkte. Denn die Zufriedenheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Wenn Sie Ihre Räume oder Ihre Fassade fachgerecht renovieren lassen möchten, freue ich mich, Sie kennenzulernen. Rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin:

Telefon: 0721 95137160

Mehr Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten unter: www.schroedter-malermeister.de

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Daxlander Schaufenster

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Sonstiges und Wissenswertes

„Kinder- und Jugendforum Grünwinkel“ zum Preis für Kinderfreundlichkeit vorgeschlagen Im Jubez am Kronenplatz wird am Donnerstag, 3. Juli, um 18.30 Uhr zum neunten Mal der Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis verliehen. Eine ausschließlich mit Kindern und Jugendlichen besetzte Jury entscheidet über die Preisträgerinnen und Preisträger, gestaltet die Veranstaltung mit und wird die diesjährigen Gewinner bekannt geben. Für den neunten Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis wurden in diesem Jahr 17 Personen, Initiativen und Vereine vorgeschlagen, die sich in besonderer Weise für die Belange von Kindern in Karlsruhe engagieren. Zu der Veranstaltung sind alle Karlsruherinnen und Karlsruher eingeladen. Die Laudatio spricht Klaus Pistorius, ehemaliger Geschäftsführer des Stadtjugendausschusses Karlsruhe, Bürgermeister Martin Lenz hält ein Grußwort und der Chor Cantus Juvenum sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.   

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Leisten auch Sie einen Beitrag zum Umweltschutz!

Altpapiersammlungen 12.07. 20.09. 22.11. Bitte legen Sie Ihr gebündeltes Altpapier am Sammeltag ab 9.00 Uhr am Straßenrand bereit. Wir danken für Ihre Unterstützung.

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PROFESSIONELL WERBEN. DAS KÖNNEN SIE AUCH. Auch Sie als Handwerker, Dienstleister oder Einzelhändler können professionell und kostengünstig werben. Sie brauchen nur den richtigen Partner. Wir entwickeln maßgeschneiderte Werbekonzepte für kleine und mittelständische Unternehmen. Informieren Sie sich jetzt unter: www.hob-design.de

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Inh. Oliver Buchmüller Dipl.-Ing. (FH) – Druck- und Medientechnologie Johannes-Schuster-Weg 7 | 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574132 | Fax 0721 577952 info@hob-design.de | www.hob-design.de

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KOMMUNIKATIONS- UND WERBEAGENTUR

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Sonstiges und Wissenswertes

Vorstandschaft BV Grünwinkel Schmidt, Karlheinz – 1. Vorsitzender Appenmühlstr. 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 574986, Fax 0721 5705876 k.schmidt@bv-gruenwinkel.de Popp, Michael – 2. Vorsitzender Gellertstr. 28 A, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 387982 m.popp@bv-gruenwinkel.de Kullick, Dietmar – Kassier Hausackerstr. 6, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 578924 d.kullick@bv-gruenwinkel.de Haas, Peter – Protokollführer Silcherstraße 17, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 50634 p.haas@bv-gruenwinkel.de

Beisitzer: Bader, Gertrud Haubenkopfstr. 15 B, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 2016977 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Buchmüller, Hubert Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9573710, Fax 0721 577952 h.buchmueller@bv-gruenwinkel.de Jüngert, Dominik Plättigweg 16, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 575787 d.juengert@bv-gruenwinkel.de Mechelke, Renate Haubenkopfstr. 1 D, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 577485 r.mechelke@bv-gruenwinkel.de Rapp, Hans Peter Boettgestr. 9, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574871 h.rapp@bv-gruenwinkel.de

GRÜNWINKLER ANZEIGER Impressum: Herausgeber: Bürgerverein Grünwinkel e.V. www.bv-gruenwinkel.de Titelbild: Oliver Buchmüller 1. Vorsitzender: Karlheinz Schmidt Appenmühlstr. 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 574986, Fax 0721 5705876 k.schmidt@bv-gruenwinkel.de 2. Vorsitzender: Michael Popp Gellertstr. 28 A, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 387982 m.popp@bv-gruenwinkel.de Redaktion: Gertrud Bader Geschäftsstelle: Haubenkopfstr. 15b, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 2016977, Tel. 0721 501616 Anzeiger: gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Bitte schicken Sie Ihre Manuskripte an diese Adresse. Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht grundsätzlich die Meinung der Redaktion dar. Der Grünwinkler Anzeiger ist das Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. mit langer Tradition. Er wird in dieser ansprechenden Form seit 1965 kostenlos an alle Grünwinkler Haushalte verteilt und findet durch die Berichterstattung über Grünwinkel auch breite Beachtung in anderen Stadtteilen. Sollte irgendwo ein Heft fehlen, liefern wir dieses gerne nach. Ein Anruf genügt.

Auflage:

5.800 Stück

Storm, Oliver Eichelbergstr. 53, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 504001 o.storm@bv-gruenwinkel.de

Erscheinung: 2 x pro Jahr

Strack, Gerhard Appenmühlstr. 2, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 571518 g.strack@bv-gruenwinkel.de

Gesamtherstellung: HOB-DESIGN Kommunikations- und Werbeagentur Oliver Buchmüller, Dipl.-Ing. (FH) Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574132, Fax 0721 577952 info@hob-design.de, www.hob-design.de

CHLUSS REDAKTIONSS 7: 15 . OK T. 2014 AU SG AB E NR . 10

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Verteilung:

kostenlos an alle Haushalte und Betriebe

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Sonstiges und Wissenswertes

Grünwinkler Veranstaltungskalender 2. Halbjahr 2014 Datum Juni 28.06. Juli 01.07. 04.– 06.07. 05.07. 19.+20.07.

Wer

Was

Wo

Freiwillige Feuerwehr

Tag der offenen Tür

Feuerwehrgerätehaus

Bürgerverein Grünwinkel Verein der Siedler u. Eigenh. Bürgerverein Grünwinkel TSV Grünwinkel

Braustübl Hatz-Mon. Siedlerheim Parkplatz Itron TSV Sportgelände

25.–27.07. 25.–27.07. 29.07. August 01.– 04.08. 05.08. 26.08. September 02.09. 06.+07.09. 20.09. 20.09. 27.09. 30.09. Oktober 07.10. 28.10. November 04.11. 11.11., 18 Uhr 15.+16.11.

FV Grünwinkel 1910 TSV Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Waldfest Flohmarkt Deutsche Meisterschaft Doublette Mixte (Boule) Sportfest Sportfest Geschichtskreis

Kaninchen- und Geflügelzuchtv. Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Hahnenfest Stammtisch Geschichtskreis

Festplatz Grünwinkel Braustübl Hatz-Mon. Mehrgenerationenhaus*

Bürgerverein Grünwinkel Treffpunkt Leben Evang. Hoffnungsgemeinde Kleingartenv. Grünw. 1979 e.V. Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Mitmach Musical Ausflug 35-jähriges Jubiläum Ausflug Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Mon. Konzerthaus Esslingen Gartenfest an der Alb Oberkirch Mehrgenerationenhaus*

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Mon. Mehrgenerationenhaus*

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel Kaninchen- und Geflügelzuchtv.

Stammtisch St. Martin Lokalschau

16.11., 11 Uhr 25.11. Dezember 02.12. 24.12., 16 Uhr

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Volkstrauertag Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Mon. Albkapelle Vereinshaus Durmersheimer Str. 4 Friedhof Grünwinkel Mehrgenerationenhaus*

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Weihnachtssingen

Braustübl Hatz-Mon. Friedhof Grünwinkel

Sportgelände FV TSV Sportgelände Mehrgenerationenhaus*

* Mehrgenerationenhaus „Vielfalt“, Durmersheimer Straße 36

Schadstoff-Sammeltermine in Grünwinkel und Daxlanden Zeppelinstraße (neues Einkaufszentrum) Di, 07.10.2014 17.00–18.00 Uhr Verlängerter Staufenbergweg (Parkplatz Friedhof) Do, 09.10.2014 15.00–16.00 Uhr Lindenallee (vor der Rheinstrandhalle) Di, 11.11.2014 16.00–17.00 Uhr Möchten Sie Sperrmüll abholen lassen, rufen Sie einfach die bundeseinheitliche Telefon-Nr. 115 an.

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Ein Unternehmen der Graf Hardenberg-Gruppe

Grünwinkler Anzeiger Nr 106 - Juni 2014  

Das offizielle Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel

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