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GRÜNWINKLER ANZEIGER Das offizielle Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. NR. 111 | DEZEMBER 2016

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Bürgerverein Grünwinkel e.V.

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Inhaltsverzeichnis Aus der Arbeit des Bürgervereins Grußwort 1. Vors. Karin Armbruster 5 Einladung zur Mitgliederversammlung 7 Mitglieder-Statistik, Neue Mitglieder 9 Initiative für Kinder + Jugendl. in Grünw. 11 Jahresausflug des Bürgervereins 2016 15 Gehwegparken 17 Wohnraum gesucht 18 Gewerbegebiet Grünwinkel 19 Exkursionen mit dem Geschichtskreis 21 Schaukasten des Bürgervereins 23 Wir danken für die Unterstützung! 24 Tag des offenen Denkmals 2016 25 Grünwinkler Flohmarkt 26 Platz 1 bei den Dreck-Weg-Wochen 27 St. Martin 28 Klappstuhl-Lesung an der Albkapelle 29 itte: m ft e 31 Richtfest Volkswohnung | S. 47 in H R Blumenschmuckwettbewerb 2016 KLE/n Bücherboxen 33 N I NW te GRÜschich 33 Ge Folge 12 – Einladung zum Weihnachtssingen Heinz Schwarzwälder wird 90 Jahre alt 34 – Wir gratulieren zum Geburtstag 35 Grünw. Anzeiger – Anzeigenannahme 36 Nachruf Liesel Sinner 38 Verstorbene 39 Interessantes aus Grünwinkel Grußwort Stadträtin Yvette Melchien 44 Grußwort Stadträtin Renate Rastätter 45 Grußwort Stadträtin Karin Wiedemann 46 Richtfest der Volkswohnung 47 85 Jahre Michelin Werk Karlsruhe 49 35 Jahre Haus Edelberg 52 Aktiv älter werden in Grünwinkel 53 Grundschule Grünwinkel | S. 59 Quartier am Albgrüm 55 Schulen, Kinder- u. Jugendeinrichtungen Kindergarten Albgrün 57 Kindergarten St. Josef 58 Grundschule Grünwinkel 59 Engelbert-Bohn-Schule (EBS) 61 Grünwinkler Vereine Die historische Bürgerwehr in Karlsruhe 62 Naturfreunde Grünwinkel 63 Kleingartenverein Albsiedlung e.V. 64 TC Heidenstücker e.V. 65 TC Grünwinkel 66 FV Grünwinkel 1910 – Boule-Anlage 67 TSV Grünwinkel – 25 Jahre Boule-Abt. 68 Verein der Siedler und Eigenheimer 70 Sozialverband VdK Karlsruhe-Grünw. 72 Seelsorgeeinheit – Sternsinger | S. 78 Kirchen Rock am Stock 74 Treffpunkt Leben 75 St. Josef – KjG-Räume 77 Seelsorgeeinheit – Sternsinger 78 Seelsorgeeinheit – Gottesdienste 79 Sonstiges und Wissenswertes Der neue AKB-Vorsitzende stellt sich vor 40 AKB – Haushaltsstabilisierungsprozess 41 Altpapiersammeltermine 76 Schadstoff-Abgabestellen/-Termine 80 Vorstandschaft BV Grünwinkel 81 Impressum 81 Veranstaltungskalender 82 Foto: Seelsorgeeinheit

Foto: Grundschule Grünwinkel

Foto: Karin Armbruster

Foto:Fritz Brockmeier

Exkursionen Geschichtskreis | S. 21

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Liebe Bürgerinnen und Bürger, mein erstes Jahr als 1. Vorsitzende des Bürgervereins neigt sich dem Ende zu. Und ich nutze die Gelegenheit um inne zu halten und zurück zu blicken auf das Jahr 2016. Ein Jahr, in dem ich die vielen verschiedenen Facetten der Arbeit im Bürgerverein kennen gelernt habe. Ich habe erfahren, dass die Aufgaben für eine Bürgervereinsvorsitzende äußerst vielfältig sind und vieles dazu gelernt. Eines haben aber alle Aufgaben gemeinsam, es geht letzten Endes immer um die Menschen, die hier in Grünwinkel leben. Eine der besonders schönen Seiten dieser Arbeit ist es, immer wieder in Kontakt mit den Bürgern zu treten und im Austausch mit diesen Menschen zu gemeinsamen Ergebnissen zu kommen. Natürlich hatte ich auch weniger angenehme Pflichten zu erfüllen. So mussten wir in diesem Jahr leider Abschied nehmen von Frau Liesel Sinner, die sich Zeit ihres Lebens mit Grünwinkel verbunden fühlte. Auch Herr Prof. Fritz, der Vorsitzende des AKB, des Arbeitskreises Karlsruher Bürgervereine, ist in diesem Jahr verstorben. Persönlichkeiten, die in unserer Erinnerung lebendig bleiben. Gemeinsam mit meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen habe ich mich im vergangenen Jahr vielen unterschiedlichen Themen gewidmet. Uns beschäftigten die Sparpläne der Stadt Karlsruhe genauso, wie die vielen bereits begonnenen und geplanten Neubauvorhaben für unseren Stadtteil. Wir haben uns aktiv in das Projekt REGEKO zur Optimierung der Gewerbeflächen in Grünwinkel eingebracht und gemeinsam mit anderen Vereinen in Grünwinkel und Oberreut zu den geplanten Änderungen des Flächennutzungsplans Stellung genommen. Nichts davon wäre möglich, ohne die Vorstands- und Vereinsmitglieder und die Bürger aus Grünwinkel, die sich gemeinsam für ihren Stadtteil stark machen. Es ist immer die Summe vieler kleiner Aktionen, Ideen und Taten, die am Ende ein großes Ergebnis liefern. In Zeiten, in denen oft von einer Verrohung der Gesellschaft zu lesen ist und man manchmal den Eindruck hat, dass sich niemand mehr für seine Mitmenschen interessiert, ist es besonders wohltuend, Menschen zu begegnen, die sich vollkommen uneigennützig für die Gemeinschaft einsetzen. Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit Ihnen für Grünwinkel aktiv sein zu können.

Fotos: Oliver Buchmüller, Privat

Das gesamte Vorstandsteam wünscht Ihnen einen besinnlichen Jahresausklang im Kreis Ihrer Lieben und einen guten Start ins neue Jahr. Ihre

Karin Armbruster 1. Vorsitzende

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Einladung zur Mitgliederversammlung 2017 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder unseres Bürgervereins, zu unserer Mitgliederversammlung lade ich Sie herzlich ein, am Samstag, den 11. März 2017 um 16.00 Uhr in die Turnhalle des Turn- und Sportvereins Grünwinkel e.V., Durmersheimer Straße 81 a, 76185 Karlsruhe.

Tagesordnung Top 1 Begrüßung Top 2 Ehrung der verstorbenen Mitglieder Top 3 Impulsvortrag von Rechtsanwalt Heiko Graß zum Thema „Patientenverfügung mit Bezug zum neuen Urteil BGH zur Bestimmtheit der Anordnungen“ – Kurze Pause – Top 4 Geschäftsbericht Top 5 Kassenbericht Top 6 Prüfbericht Top 7 Aussprache zu den Punkten 4– 6 Top 8 Entlastung Top 9 Neuwahlen Die Amtszeit des Hauptkassier Dietmar Kullick, der Beisitzerin Gertrud Bader läuft aus. Dietmar Kullick und Gertrud Bader haben sich bereit erklärt, ihr Amt für weitere 2 Jahre auszuüben. Wiederwahl ausgeschiedener Personen ist grundsätzlich möglich. Top 10 Wahl der Kassenprüfer Top 11 Veranstaltungen im Jahr 2017 Top 12 Ehrung langjähriger Mitglieder Top 13 Verschiedenes Wenn Sie Wünsche zur Tagesordnung haben, dann teilen Sie diese bitte der 1. Vorsitzenden bis zum 25. April 2017 schriftlich mit. Bitte beachten Sie die Anfangszeit nachmittags um 16.00 Uhr. Die Vertreter der Grünwinkler Vereine sind herzlich eingeladen, ebenso unser zuständiges Polizeirevier Karlsruhe West und der Polizeiposten Grünwinkel/Daxlanden. Wir sehen uns am 11. März 2017 Bis dahin alles Gute Ihr Bürgerverein Grünwinkel e.V.

Karin Armbruster 1. Vorsitzende Bitte beachten Sie, dass keine weitere Einladung per Post erfolgt. Am besten schneiden Sie diese Seite aus dem Anzeiger aus und bewahren sie als Einladung auf. GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Mitglieder-Statistik Bürgerverein Grünwinkel e.V. Stand: September 2016 Alter

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233

61– 99

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16

19

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Anzahl Mitglieder 600

537 59 %

500 400 300

233 25 %

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Arheidt-Funk, Dieter Baam, Elfi Buchmüller, Dr. Diana Buchmüller, Sina Eise, Thomas Förder, Wolfgang Huber, Fred Kolb, Fritz Kolb, Dr. Stefan Kolb, Stefanie Legeland, Barbara Legeland, Bernhard Legeland, Nele Liedke, Rosemarie Liedke, Walter Mohr, Joachim Mohr, Kornelia Popp, Irmtraud Sommer, Janine Stein, Anneke Stein, Juliane Stein, Jürgen Stein, Miriam Stein, Sybille Triebel, Andreas Triebel, Verena Weber, Heidi Weber, Dieter Wernert-Huber, Christine Winter, Christel

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Der Bürgerverein begrüßt seine neuen Mitglieder!

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Initiative für Kinder + Jugendliche

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in Grünwinkel

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12. Kinder- und Jugendforum Grünwinkel – am 30.09.2016 von 16 bis 18 Uhr … diesmal am Bolzplatz Bernsteinstraße/Edelbergstraße mit Rahmenprogramm Spielaktion des WEST ab 14 Uhr Trampolin, Stockbrot, Malen und Basteln u.v.m.

Die Themen des 12. Kinder- und Jugendforums Grünwinkel: Eure Meinungen, Wün„„ sche, Anliegen

Zukunft des Kinder- und „„

Kinder- und Jugendforum sein kann oder ob sie zu sehr beschäftigt sind, sich die Eltern mehr engagieren könnten, das Kinder- und Jugendforum bekannter sein müsste und und … schwierig!

Jugendforums

Fotos: Gertrud Bader, Michael Popp

Infos des Bürgervereins „„ Aufgrund der rückläufigen Teilnehmerzahlen haben wir uns Gedanken gemacht, woran dies liegen könnte und wie man dieser Entwicklung entgegenwirken kann. Dabei wurde auch hinterfragt ob nicht auch die breite Zufriedenheit der jungen Menschen im Stadtteil Grund für ein geringeres Interesse am

Jedoch alle, bei denen man sich nach dem Kinder- und Jugendforum erkundigt, ob klein oder groß, finden die Aktion toll – was tun? Festzustellen ist, dass aktuell keine jüngeren (ab ca. 8 Jahre) mehr neu dazukommen und Jungs inzwischen weniger vertreten sind. Festzustellen ist auch, dass meist nur persönliche Anfragen bei den Kindern und Jugendlichen und deren Eltern zur Beteiligung führen. Unser Plakat an

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der Pulverhausstrasse, die jeweils rund 150 Flyer für die 3. und 4.-Klässer der Grundschule Grünwinkel, unsere Terminankündigungen im Grünwinkler Anzeiger und auf der Homepage des Bürgervereins Grünwinkel und des Stadtjugendausschusses Karlsruhe werden scheinbar kaum wahrgenommen oder kommen nicht gut genug an. Alle bisherigen (fast 100) Teilnehmer bekommen zudem jeweils eine Einladung per E-Mail. Das Kinder- und Jugendforum, die Aktion „WIR sind GRÜNWINKEL“, hat zum Ziel, den jungen Menschen in Grünwinkel, mit ihren Bedürfnissen und Wünschen, eine Stimme zu geben. Dies können wir tun, wenn Kinder und Jugendliche – Ihre Kinder, Ihre Enkel – uns

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

mitteilen, was für die jungen Menschen im Stadtteil besser sein sollte bzw. könnte. Wir haben uns also auch Gedanken gemacht, wie wir unsere Aktion bekannter machen und mehr junge Menschen ansprechen können, die uns noch nicht kennen bzw. noch nie bei einem Forum dabei waren. Durch das Zusammenlegen der Spielaktion des Jugendhaus WEST an der Bernsteinstrasse mit dem 12. Forum haben wir uns neue Aufmerksamkeit erhofft. Wir sind gespannt, ob sich die Gespräche, die wir mit Kindern und Eltern führen konnten, in Zukunft positiv durch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmern auswirken. Schön wäre, wenn wir wieder eine gut gemischte Teilnehmerzahl von 30 bis 40 Personen erreichen könnten. Wenn wir dann in der Runde im Gespräch sind ist großes Interesse vorhanden.

Lage der schrumpfenden Teilnehmerzahlen und über die Zukunft des Kinder- und Jugendforums diskutiert. In 4 Jahren haben wir schon viel erreicht, aber macht es Sinn diese Aktion weiter durchzuführen, wenn das Interesse nun stetig abnimmt? Die Meinungen waren sofort klar und einstimmig. Das Forum muss weiter stattfinden! Die Kinder haben spontan angeboten, z.B. mit Flyern vor den HIT-Markt zu stehen und für das Kinder- und Jugendforum zu werben. … wir bleiben also weiter dran und appellieren an dieser Stellen an alle, die sich vorstellen können mitzumachen, beim nächsten Forum zu kommen und an mögliche Unterstützer mit uns Kontakt aufzunehmen.

Zukunft des Kinder- und Jugendforums Mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir die

Infos des Bürgervereins Aus aktuellem Anlass haben wir den Kindern zwei Planungen der Stadt Karlsruhe vorgestellt, Meinungen abgefragt und erklärt inwieweit der Bürgerverein Grünwinkel eingebunden ist und welche Möglichkeiten wir verfolgen, um die Interessen aus dem Stadtteil mit einzubringen. Dafür sind auch die Meinungen der jungen Grünwinkler/ innen sehr wichtig, da es um langfristige Planungen geht, die eben gerade die jungen Leute im Stadtteil in Zukunft betreffen könnten. Die Stadt Karlsruhe ist händeringend auf der Suche nach Wohnraum und Möglichkeiten neue Wohngebiete zu finden. Zur Fortschreibung des dafür relevanten Flächennutzungsplans hat man deshalb einige Gebiete in der Stadt auf die Eignung als Wohngebiet untersucht und auch um Stellungnahmen der Bürgervereine dazu gebeten. In Grünwinkel geht es dabei vornehmlich um

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die Flächen südlich der Heidenstückersiedlung (siehe obiges Luftfoto) aber auch um das Areal der Kleingärten an der Pulverhausstrasse auf der Gemarkung Oberreut. Mehr als erwartet haben sich die Kinder dafür interessiert, Fragen gestellt, diskutiert und sich dann dafür ausgesprochen, möglichst alles so zu belassen wie es jetzt ist.

Fotos: Michael Popp, LUBW

Eine weitere Planung „REGEKO“ der Stadt Karlsruhe betrifft eigentlich nur das Gewerbegebiet Grünwinkel. Doch Maßnahmen für die großen Flächen im Zentrum von Grünwinkel bis zur Südtangente wirken sich natürlich auch ganz erheblich für die Grünwinkler/innen bzw. auf die Qualitäten im Stadtteil aus. Die Stadt Karlsruhe hat den Bürgerverein Grünwinkel von Anfang an in die Masterplanung mit eingebunden. Wir sind Teilnehmer der Lenkungsgruppe für die Bürger von G r ü n­w i n k e l und können Stadtteilinteressen direkt in den Planungsprozess mit

einbringen. Nachverdichtung, Verkehr, Parkierung, Wegeverbindungen, öffentlicher Nahverkehr, Entsiegelung, Begrünung, PocketParks, Optimierung von Energieverbräuchen uvm. werden diskutiert und sollen als zukünftige Ziele der weiteren Entwicklung gelten. Das Projekt ist vom Bund gefördert und soll auch bundesweit Vorbild für die Weiterentwicklung von bestehenden Gewerbegebieten sein. Siehe auch die gesonderten Beiträge zum Flächennutzungsplan und zur REGEKO Nun zu einem schon „alten“ Thema, dem Kinder- und Jugendtreff am FV Grünwinkel. Es tut sich was, aber bei einem Verlauf über inzwischen drei Jahre, seit der Zusage von Bürgermeister Lenz, kann man nicht zufrieden sein, zumal die Fläche noch abgesperrt ist und die Dacheindeckung bei Redaktionsschluss auch noch nicht vorhanden war. Wir bleiben dran und hoffen, dass dieses Projekt bald fertig sein wird und als Treff genutzt werden kann. Ansonsten scheint vieles für unsere jungen Menschen im

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Stadtteil in Ordnung zu sein. Kritik oder Vorschläge und Wünsche werden aktuell nicht vorgebracht. Einzige Bitte der Kinder ist es, die Hecken am Schulweg der Grünwinkler Kinder durchs Beiertheimer Feld (Günther-Klotz-Anlage) in die weiterführenden Schulen, wie im letzten Jahr vor der dunklen Jahreszeit wieder zurück zu schneiden. Unsere Bitte an Herrn Kern, dem Leiter des Gartenbauamtes wurde sofort positiv beantwortet. Und nun denkt mal gut drüber nach.

Nächstes Treffen: 28. April 2017   Michael Popp

Wollt ihr unseren Stadtteil aktiv mitgestalten? Dann unterstützt unsere Aktion „WIR sind GRÜNWINKEL“

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Foto: Gertrud Bader

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Jahresausflug

unseres Bürgervereins am 24.09.2016 Kakteenland in Steinfeld und Weingut Beck in Oberotterbach Bei herrlichem Spätsommerwetter teilten sich die 60 Teilnehmer des diesjährigen Ausflugs auf zwei Reisebusse auf. Um die Mittagszeit kamen wir dann an unserem ersten Reiseziel, dem Kakteenland in Steinfeld an. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe sich auf der schönen Sonnenterrasse des Bistros mit diversen Speisen rund um den Kaktus stärkte, wurde die andere Gruppe durch das Gewächshaus geführt. Auf einer Fläche von 7000 m² zeigt der Familienbetrieb der Familie Beisel rund 1000 verschiedene Kakteenarten und weitere 600 andere sukkulente Pflanzen, die vorwiegend aus eigener Produktion stammen. In den für Jung und Alt (der jüngste Mitreisende Grünwinkler war 6, die älteste Mitreisende über 80 Jahre alt) sehr interessant gestalteten Führungen erfuhren wir zunächst allerlei Wissenswertes und Nützliches über den Umgang mit Kakteen. Blättern des soge­

nannten Feigenkaktus finden in Mittelameri­ ka seit vielen Jahrhunderten, bis heute, als Heilpflanze und Nahrung Verwendung. Das Gemüse aus dem Kaktus gilt als sehr gesund und wir konnten selbst an Hand von kleinen Häppchen den leicht säuerlichen Geschmack erleben. Das natürliche Vorkommen der Kakteen beschränkt sich auf den amerikanischen Kontinent, wobei man die meisten der 1500 verschiedenen Spezies in Mexiko findet. Allen Arten gemein ist die Eigenschaft, längere Zeiträume der Trockenheit überstehen zu können. Daher müssen, ja dürfen Kakteen nicht so häufig wie andere Zierpflanzen ge-

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gossen werden. Geduldig wurden unsere Fragen bezüglich Pflege, Standort und Überwinterung von Kakteen beantwortet. Im zweiten Teil der Führung ging es hauptsächlich um die Aloe Vera Pflanze. Sie ist eine von zwei der mehr als 300 verschiedenen Aloe-Arten, die nachweislich Heilwirkung besitzen. Nach Pflege- und Standorttipps wurde uns erklärt, wie man ein Aloe-Blatt richtig „erntet“, um es dann weiterverarbeiten zu können. Äußerlich angewandt hilft die Aloe vor allem bei Hautverletzungen. Durch die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften der Aloe wird sie auch für kosmetische Zwecke gerne verwendet. Wir hatten die Gelegenheit verschiedene Säfte und Cremes, hergestellt aus der Aloe Vera Pflanze, zu testen. Nachdem dann alle Ausflugsteilnehmer sowohl an der Führung teilgenommen als auch die Gelegenheit hatten, sich im Bistro z.B. mit einer Kaktus-Suppe oder einem Kaktus-Salat zu stärken, versammelten wir uns wieder an den Bussen. Nach einer kurzen Weiterfahrt in das Weindorf Oberotterbach kamen wir im Weingut

Beck an. Anlässlich des „Festes des Federweißen“ war der ganze Ortsteil für den Straßenverkehr gesperrt und wir konnten durch die Straßen und Hinterhöfe schlendern, um allerlei Antikes, Selbstgemachtes oder Nützliches anzuschauen oder zu kaufen. Im Weingut Beck waren für uns ausreichend Tische reserviert und jeder Ausflugsteilnehmer erhielt einen Verzehrbon, mit dem er/ sie leckere Pfälzer Speisen und Getränke aus dem wirklich reichhaltigen Angebot einlösen konnte. Ganz nach eigenem Antrieb konnten wir nun den Rest des Nachmittags gestalten. Manche waren überwiegend in den Höfen unterwegs, viele blieben aber auch im Weingut bei angeregten Gesprächen sitzen. Spätestens als dann von der Bühne die Musik einsetzte und daraufhin sogar vereinzelt das Tanzbein geschwungen wurde, konnten wir von einem gelungenen Ausflug sprechen. Um 18 Uhr holten uns die Busse wieder ab und brachten alle Teilnehmer wohlbehalten und gutgelaunt wieder nach Grünwinkel zurück. Ein gelungener Familienauslug für Jung und Alt!   Herbert Leinweber & Andreas Kempf

Tätigkeitsschwerpunkt: Kinderzahnheilkunde

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Wohin mit dem heilig‘ Blechle? Am 20. April waren alle Bürgervereine zu einem Gespräch mit den städtischen Ämtern eingeladen, um sich über die Umsetzung der gesetzlichen Verordnung zum Gehwegparken zu informieren. Hier wurde darüber informiert, dass die Stadt Karlsruhe das bestehende generelle Verbot des Parkens auf dem Gehweg (auch nur mit zwei Rädern) umsetzten will. Hauptgrund war die Tatsache, dass viele Gehwege in Karlsruhe für Fußgänger nur eingeschränkt nutzbar sind, weil sie durch parkende Fahrzeuge verengt werden. Gerade für körperlich eingeschränkte Menschen, Kinderwägen und Rollstühle ist eine Mindestbreite von 1,60 m unerlässlich. Gleichzeitig ist aber für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,50 m erforderlich. Das Gehwegparken ist grundsätzlich unzulässig und kann in Zukunft nur auf Antrag legalisiert werden. Hierzu hat die Verwaltung den Leitfaden „Gehwegparken“ für die Bürgervereine und Ortsverwaltungen sowie den Flyer „Freie Gehwege in Karlsruhe“ für die Bürgerinnen und Bürger erarbeitet. Im Rahmen eines Pilotprojektes hat die Stadtverwaltung drei Musterstadtteile (Südstadt, Knielingen und Nordweststadt) ausgewählt, um das Thema exemplarisch zu untersuchen. Die Ergebnisse sollten dann genug Informationen für die anderen Stadtteile liefern, damit die Bürgervereine dort eigenständig Straßen identifizieren könnten, für die Ausnahmeregelungen erforderlich sind. Schon im Sommer sollten die baulichen Umsetzungen für diese Ausnahmen erfolgen. Die Bürgervereine waren mit dem hohen Zeitdruck nicht glücklich. Ohne Unterstützung durch die Stadt empfanden viele die Aufgabe, selbst die in Frage kommenden Straßen im eigenen Stadtteil zu finden und entsprechende Vorschläge für Ausnahme­ regelungen zu entwickeln, für zu schwierig. Der Bürgerverein Grünwinkel hat sich dieser Herausforderung dennoch gestellt. Im GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

Gespräch mit Bürgern, durch Aufrufe auf unserer Internet- und Facebookseite, Mundpropaganda und direkte Ansprache der Grünwinkler Vereine sollen Vorschläge zur Einreichung gesammelt werden. Ergänzt wird dies durch eigene Erhebungen bei denen wir Straßen identifizieren, für die unserer Meinung nach eine Ausnahmeregelung geschaffen werden sollte. Diese Vorschläge haben wir an die Stadtverwaltung weiter gegeben.    Karin Armbruster, Karlheinz Schmidt

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Wohnraum gesucht Ende Juli, also mitten in der Sommerpause, erreichte uns ein Schreiben vom Stadt­ planungsamt, in dem wir darüber informiert wurden, dass wir im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Flächennutzungsplan „Wohnen“ eine Stellungnahme abgeben können. Ärgerlich war für uns, dass die Möglichkeit zur Einsichtnahme zu diesem Zeitpunkt schon seit fast drei Wochen bestand und auch schon in den BNN darüber berichtet wurde, bevor wir als Bürgerverein informiert wurden. Auch dass die Möglichkeit zur Einsichtnahme und Abgabe einer Stellungnahme nur bis zum 16. September 2016 möglich war, stellte uns vor zusätzliche Herausforderungen, denn viele unserer Vorstandsmitglieder befanden sich im Urlaub. Wir ergriffen dennoch diese Chance zur Bürgerbeteiligung und zwei unserer Vorstandsmitglieder sahen sich die Pläne an. In einer Bewertungsmatrix wurden mögliche Flächen für Wohnbebauung beurteilt. Als geeignete Flächen wurde das Areal südlich der Heidestückersiedlung (Friedhof) in Richtung Messe und das Gelände des Kleingartenvereins an der Pulverhausstraße identifiziert. Wir nahmen sowohl mit Vereinen in Grünwinkel als auch mit dem Bürgerverein Oberreut und dem betroffenen Kleingartenverein Kontakt auf. Gemeinsam wurde eine Stellungnahme erarbeitet, die wir fristgerecht einreichen konnten.

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Hierbei sprachen wir uns gegen die geplanten Bebauungsvorhaben aus. Wir sind der Meinung, dass unser Stadtteil keinen weiteren Verlust von Grünflächen verkraften kann. Wir sahen diese Baupläne auch im starken Widerspruch zu den sonstigen Plänen der Stadt zu mehr Grün, weniger Verdichtung und Versiegelung. Nach unserer Meinung benötigen wir mehr und nicht weniger Naherholungsraum für Grünwinkel. Wir werden die weiteren Entwicklungen im Auge behalten.   Karin Armbruster, Michael Popp

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Masterplankonferenz im Gewerbegebiet Grünwinkel mit neuem Motto: Mehr [als] Gewerbe! Am 11. Oktober fand im Gewerbegebiet Grünwinkel in Karlsruhe die Masterplankonferenz des im Januar gestarteten Projektes REGEKO der Stadt Karlsruhe und der Karlsruher Fächer GmbH statt. Rund 70 interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, Politik, Verwaltung, IHK, KEK und Institutionen der Karlsruher Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung zur Präsentation des Maßnahmenplans in dem herausragend sanierten Denkmal der ehemaligen ‚Färberei‘ teil. Frau Bürgermeisterin Luczak-Schwarz begrüßte die Anwesenden, während Herr Bürgermeister Michael Obert in seinem abschließenden Wort noch einmal die enormen Entwicklungspotentiale des Gebietes zusammenfasste.

30% der Fläche überbaut. Daher gibt es, insbesondere auf privaten Grundstücken, noch großes Potenzial um weitere Gewerbeflächen

Die seit Januar tätigen PlanerInnen der Zero Emission GmbH in Kooperation mit dem Planungsbüro scheuvens + wachten plus stellten nun einen sogenannten Maßnahmenplan vor. Dieser beinhaltete exemplarische Maßnahmen zur Aufwertung des Gewerbegebietes durch höhere Funktionalität und Aufenthaltsqualität, Schaffung von Grün- und Freiflächen, neuen Wegeverbindungen und vor allem die Anlage eines „Quartiersplatzes“ am Westbahnhof – aber auch zur Verdichtung, denn obwohl zwar rund 80% der Fläche des Gebietes versiegelt ist, sind nur ca. GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

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zu schaffen. Neben städtebaulichen Möglichkeiten wurden jedoch auch betriebliche und überbetriebliche Maßnahmen zu Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung vorgeschlagen, denn gerade das Gewerbegebiet Grünwinkel wurde bereits als besondere „Wärmeinsel“ im Stadtgebiet identifiziert. Die vielfältigen Maßnahmen sind weiterhin auch ein Ergebnis der Sektorenworkshops, der Ortsbegehung und der Gespräche mit den GrünwinklerInnen. Beispielgebend sind die Anregungen für eine neue Wegeverbindung zwischen Lotzbeck- und Hardeckstraße, die Fuß- und Radwegeverbindung entlang der Bahnlinie und die Verbesserung der Funktionalität der Haltestelle Westbahnhof. Ein interessanter neuer Aspekt ergab sich durch das vorgestellte Konzept des Quartiersbüros, das ab Januar 2017 im Quartier die Unternehmen bei der Umsetzung von Maßnahmen unterstützen wird. Dafür hat sich die Zero Emission etwas gänzlich Neues ausgedacht: die als ‚Quartiersmanager‘ agierenden Planer

werden nicht, wie an anderen Standorten bereits bekannt, dazu ein Büro eröffnen, sondern werden jeweils vier Wochen rotierend bei den Unternehmen des Gewerbegebietes einkehren, und von dort das Netzwerk unter den Gewerbetreibenden aufbauen. Die jeweils als „Unternehmen des Monats“ Ausgezeichneten profitieren dabei als Gegenleistung für ihre Gastfreundschaft von der Expertise der Quartiersmanager und erhalten im Gegenzug Beratungen, beispielsweise für die Freiraumgestaltung. Spontan haben sich an diesem Abend bereits sieben Unternehmen als erste „Herbergen“ für 2017 angeboten! Ein innovatives 3D-Tool wird den Unternehmen online zur Verfügung stehen, mit welchem sich die Grünwinkler über den Standort und die Grundstücke informieren und an Maßnahmen interaktiv teilnehmen können. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz für ihr Interesse und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, um gemeinsam ‚Mehr [als] Gewerbe‘ in Grünwinkel zu schaffen.    Moritz Wolf

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Exkursionen mit dem Geschichtskreis Auch im 2. Halbjahr 2016 bot der Geschichtskreis allen Grünwinklern wieder interessante Exkursionen an. Auch die Spaziergänger-Gruppe vom Projekt Aktiv-Älterwerden kam gerne mit.

Eine weitere interessante Besichtigung gab es am 30. August 2016 beim Besuch des Rheinhafen-Dampfkraftwerks. Die Führung dauerte 3 Stunden. Die Besucher mussten bei der Führung einen Helm tragen und durften keine Taschen mitnehmen. Damit alle den Ausführungen des Projektleiters folgen konnten, bekamen die Besucher Funkkopfhörer. Wir erfuhren viel über die Herstellung des Stromes. Mit einer Vielzahl an technischen Innovationen setzt das RDK 8 der EnBW für ein Steinkohlekraftwerk neue Maßstäbe für eine effiziente und damit umweltschonende Erzeugung von Strom und Fernwärme („Kraft-Wärme-Kopplung“). Erstaunt war man auch über die großen Kohlehalden

Foto: Fritz Brockmeier

Am 26. Juli 2016 fand eine Vorstellung des Mehrgenerationsprojektes „Quartier am Albgrün“ statt. Auf dem Gelände Durmersheimer Straße/Ecke Zeppelinstraße ist ein Wohnprojekt entstanden, in dem junge Familien mit Kindern und ältere Mitbürger in menschlich sozial geprägtem Miteinander leben wollen. Über 100 Wohneinheiten sind entstanden, deren Gestaltung überwiegend von den Mitwirkenden bestimmt worden ist. In der Wohnsiedlung aus sieben Gebäuden gibt es drei Gemeinschaftsräume sowie Gemeinschaftsfreiflächen, die für das gemeinschaftliche Leben wichtige Voraussetzungen sind sowie ein sogenanntes Gesundheitshaus mit einem Arzt für Allgemeinmedizin, einem Pflegedienst und weiteren Angeboten aus dem Gesundheitsbereich. Das geplante soziale und kulturelle Netzwerk ist zwischenzeitlich der tragende Faktor des Gemeinschaftslebens geworden. Die Fertigstellung der Freianlage mit hohem Naherholungswert direkt auf dem eigenen Gelände, das autofrei gehalten wird, soll – heiß ersehnt – im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden, wieder überwie-

gend in Eigenarbeit. Nähere Infos erhalten Sie auch unter http://www.am-albgruen.de/

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Abbildung: Stadtarchiv Karlsruhe

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Foto: Gertrud Bader

o.: Zeigt das Lagerhaus der Sinner AG in den 1920er Jahren, und ist jenes, vor dem wir heute standen. Sinner hatte in jenen Jahren seine Blütezeit und verfügte über eine eigene Reederei mit Schiffen und wie zu erkennen über ein eigenes Lagerhaus im Rheinhafen.

vor dem Werk. Der Höhepunkt der Besichtigung war die Aussicht aus 120 m Höhe über ganz Karlsruhe bis nach Mannheim und bis zu den Vogesen. Alle waren sehr begeistert über die Besichtigung mit den ausführlichen Erläuterungen. Eine Führung am 25. Oktober 2016 durch die historischen Lagerhallen des Karlsruher Rheinhafens wollten sich die Geschichtsinteressierten nicht entgehen lassen. Herr Gerhard Hildebrand von der KVVH sowie Andreas Kempf, der Geschäftsführer von Rhenus Kehl GmbH, empfingen uns mit einem Imbiß im

Hafenkontor. Eine beeindruckende Präsentation über den Rheinhafen und die Rhenus Kehl GmbH gab uns einen Überblick über die Größe des Karlsruher Rheinhafens und die gewaltigen Umschlagsmengen, die hier täglich zu bewältigen sind. Besonders interessant war die Besichtigung des historischen Getreidesilos, dort wurde derzeit die Maisernte umgeschlagen. Weiter im Programm war die Besichtigung des Schleppkahns, den wir betreten durften. Die Teilnehmer waren sich einig, dass auch dies wieder eine interessante Führung war. www.rheinhafen.de, www.de.rhenus.com   Gertrud Bader

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Schaukasten des Bürgervereins Grünwinkel

Foto: Gertrud Bader

Wussten Sie, dass der Bürgerverein Grünwinkel einen Schaukasten hat? Der Schaukasten steht an exponierter Stelle, und zwar direkt an der Haltestelle „Sinner“. Schauen Sie doch einfach mal vorbei. Es hängen immer aktuelle Seiten in dem Schaukasten. Auch ein Lageplan von Grünwinkel hängt darin. Hier kann man sehen, wo Grünwinkel anfängt und endet. Auf der Rückseite des Schaukastens ist das neue Programm vom Jugendhaus West ausgehängt. Und die Geschichte von Grünwinkel kann man hier auch noch nachlesen. Einen weiteren Schaukasten gibt es inzwischen auch in der Hopfenstraße zwischen den beiden Häusern Nr. 3 und 5 vor den Räumen des Bürgervereins.    Gertrud Bader

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Foto: Oliver Buchmüller

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Tag des offenen Denkmals 2016 Das Motto am 11. September: „Gemeinsam Denkmale erhalten“

Wie jedes Jahr öffnete die Gemeinde St. Josef in der Seelsorgeeinheit Südwest die Türen der Albkapelle, dem Wahrzeichen von Grünwinkel. So auch am diesjährigen Tag des offenen Denkmals von 14 bis 17 Uhr. Vor über 100 Jahren wurde das eigentlich „Maria-Hilf-Kapelle“ genannte Gotteshaus aus GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

der Ortsmitte an das Hochgestade der Alb verlegt. Heute ist die Albkapelle ein beliebtes Fotomotiv am Rad- und Wanderweg. Heiko Graß und Bernhard Weckenmann gewährten Einblick in die Kapelle und gaben Erläuterungen.    Gertrud Bader

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Ein bestens zu dem Thema passendes Denkmal findet man in Grünwinkel, in der Albsiedlung. Im Garten des Hauses Silcherstraße 17. Hinter Buchshecken versteckt, führt eine Treppe hinab in einen unterirdischen Schutzbau. Diesen hat man in den 1920er Jahren über einen römischen Ziegelbrennofen (siehe obiges Foto) gebaut, als man diesen wie auch zwei weitere bei der Erschließung der Siedlung freilegte. Während die zwei anderen nach der Dokumentation überbaut wurden, rettete man den kleinsten, aber am besten erhaltenen. Am Sonntag, dem 11. September 2016, standen auch in diesem Jahr die Archäologin Dr. Petra Mayer-Reppert und der Hausbesitzer Peter Haas von 10 bis 12 Uhr für Fragen zu diesem gelungenen Beispiel für die Erhaltung von Bodendenkmalen in Baugebieten und ihre Betreuung zur Verfügung. Auch in diesem Jahr konnte man feststellen, dass dieses Thema viele interessierte. 100 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, den römischen Ziegelbrennofen zu besichtigen und sich die Geschichte von Frau Dr. Petra Mayer-Reppert erklären zu lassen.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Regen trübt Schnäppchenjagd auf Grünwinkler Flohmarkt Der Himmel über Grünwinkel versprach an diesem frühen Samstagmorgen nichts Gutes. Und leider wurden die Befürchtungen der Bestücker des Grünwinkler Flohmarkts bestätigt. Nachdem im vergangenen Jahr heiße Temperaturen die Besucher mächtig ins Schwitzen gebracht hatten, sorgte eine dicke Wolkendecke für eher herbstliches Ambiente. Davon ließen sich hartgesottene Flohmarktbesucher jedoch nicht beeindrucken. 40 Teilnehmer hatten in den frühen Morgenstunden dennoch ihre Stände auf dem Parkplatz der Firma Itron aufgebaut, um ihre Waren feilzubieten.

Wer bei der Schnäppchenjagd dann doch etwas nass geworden war, konnte sich am Stand des Bürgervereins Grünwinkel, der traditionell für das leibliche Wohl der Flohmarktbesucher sorgt, mit einer heißen Tasse Kaffee, leckerem Kuchen und knuspriger Bratwurst etwas Gutes tun. Das entschädigte zumindest ein wenig für die Wetterkapriolen. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Itron, dass der Flohmarkt erneut erfolgreich veranstaltet werden konnte, bei der Freiwilligen Feuerwehr für die Bereitstellung eines Hydranten und der Biertisch-Garnituren und bei allen Kuchenbäckerinnen für Ihre leckeren Spenden.    Sandra Schneider

Fotos: Gertrud Bader

Trotz der feuchten Witterung schlenderten die Besucher über den Markt auf der Suche nach Schnäppchen und Raritäten. Eine Dame trug eine Gartendusche Richtung Auto. Es fiel schwer zu glauben, dass sie diese in diesem Jahr noch gebrauchen würde, angesichts all des Wassers, das an diesem Samstag von

oben für ein unfreiwilliges Duscherlebnis sorgte. Da kam es gerade recht, dass einer der Stände sogar eine Reihe Regenschirme im Angebot hatte.

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Bürgerverein Grünwinkel erreicht zum wiederholten Male Platz 1 bei den Dreck-Weg-Wochen

Beteiligt waren 85 Paten, 46 Kindergärten und Kindertagesstätten, 43 Vereine und 50

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Schulen. Außerdem nahmen an den DreckWeg-Wochen teil: 94 Privatinitiativen, neun Gewerbebetriebe und sechs soziale Einrichtungen. Auch in diesem Jahr haben sich wieder 17 neue Sauberkeitspaten gemeldet, die sich im ganzen Jahr um ein bestimmtes Gebiet kümmern. Besonders gefreut hat es Bürgermeister Stapf, dass sich so viele junge Menschen, um die Sauberkeit Ihres Stadtteiles sorgen und sich einbringen. Bei der Preisübergabe des 1. Preises in der Rubrik Vereine hob Bürgermeister Stapf die lange Tradition in unserem Stadtteil hervor. In diesem Jahr wurde die 21. sogenannte Putzete in Grünwinkel durchgeführt. Das zeugt von einem starken Zusammenhalt unseres Stadtteiles. Beeindruckt hat ihn auch das Ende der Stattteilsäuberung mit der sogenannten Hockete, bei der sich noch alle Helfer bei einem Imbiss zusammensetzen. Weitere 1. Preise gab es für die Durlacher Kindertagesstätte Les explorateurs, und die Comenius Realschule.    Gertrud Bader

Foto: Hans Peter Rapp

Bei den 10. Dreck-Weg-Wochen wurde der Rekord von 11.020 Teilnehmenden erreicht. Bürgermeister Stapf begrüßte gemeinsam mit den Projektverantwortlichen des Amtes für Abfallwirtschaft die Vertreter der Vereine, Schulen, Kindergärten, Firmen und Privatleute, welche einen Preis erhielten.

von links: Bürgermeister Stapf, Gertrud Bader vom Bürgerverein Grünwinkel, Rektorin Eva Mees von der Grundschule Grünwinkel, Beate Sturm vom Kaninchen- und Geflügelzuchtverein sowie Hans-Josef Essig von den Naturfreunden Grünwinkel

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Am 11.11.2016 war es wieder soweit, nicht nur aus Grünwinkel, auch aus den angrenzenden Stadtteilen kamen Kinder mit Ihren Laternen in Begleitung ihrer Eltern und auch Großeltern, um das Martinsfest an der Albkapelle zu feiern. In Erwartung auf St. Martin auf dem Pferd und dem Bettler konnte man sich bei einem Glühwein oder Kinderpunsch, der in diesem Jahr durch die Bewohner des Quartiers am Albgrün ausgeschenkt wurde, etwas aufwärmen.

Archivfoto: Oliver Buchmüller

29. Martinsfeier

Zuerst wurden die bekannten Martinslieder gesungen, dann lauschten alle der Martinsgeschichte, vorgetragen von Pfarrer Sören Suchomski von der Evang. Hoffnungsgemeinde. Musikalisch umrahmt wurde das Fest vom Posaunenchor der Thomaskirche. Sehr beeindruckend war das große Martinsfeuer, das wir der Jugendfeuerwehr zu verdanken haben, die auch bereit standen, damit niemand durch das Feuer gefährdet wurde. Alle Kinder bekamen wieder die obligatorische Martinsbrezel, gespendet von der Fir-

ma Nussbaumer, der Firma Baam, der Firma Elektro Dominik Jüngert, dem Architekturbüro bauart Michael Popp und vom LVM-Ver­ sicherungsbüro Oliver Storm. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die behilflich waren, dieses schöne Fest durchzuführen. Dies waren die Freiwillige Feuerwehr Grünwinkel, die Bewohner des Quartiers am Albgrün, der Posaunenchor der Evangelischen Hoffnungsgemeinde und Pfarrer Sören Suchomski, Wolfgang Kober vom Reiterverein Daxlanden mit der Reiterin Alicia Meinzer, Karlheinz Lipp (als Bettler) und den Organisatoren dieses Festes vom BürgerverAnzeige 04/2015: „Grünwinkler Anzeiger 120x59“ ein Grünwinkel.    Gertrud Bader

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Klappstuhl-Lesung an der Albkapelle am 18. Juli 2016 Ein idealer Platz, ideales Wetter und tolle Beiträge, das kann man über die Klappstuhl-Lesung an der Albkapelle berichten. Über 50 Zuhörer lauschten auf ihren mitgebrachten Stühlen oder Decken den verschiedenen Beiträgen der Literatenrunde Karlsruhe e.V. Durch das Programm führte Franziska Joachim, die gleich mit ihrem ersten Beitrag „Von der Alb an die Alb“ über den Standort an der Alb beklatscht wurde. Dann folgte eine Kindheitserinnerung von Marbod Mauer „Gott sieht alles“, die auch von Frau Joachim vorgetragen wurde, da Herr Mauer nicht teilnehmen konnte. Waltraud Kirste deklamierte eine selbsterfundene Heldensage aus ihrem Garten. Als nächstes trug Rabenstern* eine Geschichte über die Verwandlung eines

Ameisenbären in eine schöne Libelle vor. Brigitte Heneka‘s Geschichte über „Erich und seinen Garten“ war sehr interessant und hatte eine Pointe zum Schmunzeln. Fritz Kölling brachte in seinem Gedicht seinen Unmut mit „Der Laubsauger“ zum Ausdruck und Birgit Heneka konnte nochmal mit einem netten Beitrag über die gefräßigen Bienen mit dem Titel „Balkonfrühstück“ erfreuen. Waltraud Kirste hat in Anspielung an unsere Krähen zum 300. Stadtgeburtstag einen Beitrag „Krähen krähen“ vorgelesen. Zum Abschluss summten viele mit bei „Der Mond ist aufgegangen“, vorgetragen von Franziska Joachim. Zwischen den einzelnen Beiträgen erfreute uns Rabenstern* mit Ihrem Flötenspiel.

Foto: Gerhard Strack

Zum Gelingen der ganzen Lesung hat die Lautsprecheranlage von Herrn Klaus Gieschen vom Mehrgenerationenprojekt wesentlich beigetragen. Ein Dankeschön geht auch an das Pfarrbüro der St.-Josef-Gemeinde, die uns gestattete Strom aus der Albkapelle zu nehmen. Es war eine gelungene Veranstaltung und wir hoffen, dass die 1. Klappstuhl-Lesung an der Albkapelle nicht die letzte war.   Gertrud Bader

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Blumenschmuckwettbewerb 2016 Anfang August 2016 nahmen ein Vertreter des städt. Gartenbauamtes und mir, als Vertreterin des Bürgervereins Grünwinkels e.V., teil, um den Blütenflor in Grünwinkel, der Hardecksiedlung und der Heidenstückersiedlung, in den Vorgärten, Balkonen und so weit möglich, auch in den Gärten zu bewerten. Es ist für die Bewertung Voraussetzung, was man von der Straße aus sehen kann. Dieser Sommer machte es allen Blumenfreunden sehr schwer, einen prachtvollen Blumenflor zu erzielen. Doch mit gekonntem Wissen und einem grünen Daumen haben zahlreiche Bewohner Grünwinkels eine Blütenpracht hervorgezaubert und es freute uns sehr, zu sehen, mit wieviel Liebe und Arbeit die Bürger ihre Anwesen pflegen. Immer wieder können wir neue Gestaltungen der Beete feststellen, neue Pflanzen entdecken, so dass die Blumenfreunde sich auch stets um eine Neugestaltung ihrer Gärten und Bal-

kone bemühen. Daher allen Blumenfreunden ein großes Lob und Danke für ihre Mühe und Fleiß. Das Ambiente eines Stadtteils, das mit einer reichen Blütenpracht sich zeigt, ist auch für die Stadt Karlsruhe nach außen hin ein gutes und preiswertes Image. Die Gold-, Silber- und Bronzeverdächtigen Objekte werden noch einmal separat von einer Jury des Gartenbauamtes beurteilt und prämiert. Wir freuen uns über jeden neuen Blumenfreund/in, der sein Haus und seinen Garten schön schmückt und werden dies in Zukunft gerne honorieren. Nähere Infos zur Teilnahme am Blumenschmuckwettbewerb für das kommende Jahr richten Sie bitte an: www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen/ wettbewerbe/blumenschmuck   Gaby Ortlepp

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Die Bücherboxen – weiterhin gut frequentiert Allseits beliebt sind die Bücherboxen am Robert-Sinner-Platz. Hier kann man schmökern und auch bei guten Wetter auf der Bank sitzen und in den Büchern blättern, lesen oder aussuchen und zu Hause lesen. Leider verwechseln manche diese Bücherschränke mit der Altpapier-Tonne. Mindestens über 50 Bücher von Konsalik und Simmel fand man schon. Leider mag die niemand mehr und auch andere ältere Bücher, will niemand mehr lesen. Sind sie auch noch unschön anzusehen, bleiben sie im Regal stehen und die Bücherpaten entsorgen sie dann bei regelmäßigen Aufräumaktionen. Wer ältere Bücher hat, die nicht mehr schön anzusehen oder auch nicht mehr aktuell sind, kann sie in der Wattkopfstraße 62 in die dort vorhandenen blauen Tonnen legen. Die freireligiöse Jugend freut sich darüber, da mit den Einnahmen eine Schule in Afrika unterstützt wird.   Gertrud Bader

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Stammtisch Der Stammtisch des Bürgervereins Grünwinkel findet jeden 1. Dienstag im Monat um 19 Uhr im „Braustübl Hatz-Moninger“ in der Zeppelinstraße statt. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bürgerverein Grünwinkel e.V.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Foto: Gertrud Bader

Heinz Schwarzwälder wird 90 Jahre alt Das Ehrenmitglied des Bürgervereins Grünwinkel e.V. und Mitglied der Wiedergründer des Bürgervereins 1953 feiert am 6. Dezember seinen 90. Geburtstag. Im Kreise seiner Familie mit seinen fünf Kindern und neun Enkeln feiert er das große Ereignis. Herr Schwarzwälder ist ein waschechter Grünwinkler. Hier wurde er geboren und ist im sogenannten Unterdorf in der Neubruchstraße aufgewachsen. Seit der Wiedergründung 1953 bis 2004 war er im Vorstand des Bürgervereins. Herr Schwarzwälder war im Vorstand viele Jahre als Schriftführer, später als Protokollführer tätig. 11 Jahre lang hat er die Geburtstagsgrüße vom Bürgerverein überbracht. Für diese einmalige Leistung be-

dankt sich der Bürgerverein noch heute recht herzlich bei ihm. Weiterhin ist er dem Bürgerverein verbunden und bei den monatlichen Stammtischen anzutreffen. Gerne hört man seinen Geschichten aus Grünwinkel zu. Seit 2008 lebt er mit seiner lieben Frau Brigitta im AWO-Senioren-Zentrum. Hier bringt er sich in die Gemeinschaft ein und nimmt auch hier an den regelmäßig stattfindenden Treffen teil. Der Bürgerverein Grünwinkel wünscht dem Jubilar und seiner Familie weiterhin alles Gute und Gesundheit.    Gertrud Bader

Sie

„Werden auch Mitglied des Bürgervereins Grünwinkel“

Ihnen frohe Wir wünschen einen guten d Weihnachten un ue Jahr! Rutsch ins ne

Deutsche Küche • gut bürgerlich Inhaber: Rosi Hauser Durmersheimer Straße 85 76185 Karlsruhe (Grünwinkel) Fon/Fax (0721) 571610 Öffnungszeiten: Mo - So 10.00 - 24.00 Uhr Mittwoch Ruhetag Nebenzimmer für Festlichkeiten bis 30 Personen tägl. frische Schlachtplatte mit hausgem. Wurstsuppe Jeden Montag hausgemachte Maultaschen Jeden Donnerstag Sauer-Essen Tagesessen ab 5,90 EUR 1.+ 2. Weihnachtsfeiertag geöffnet bis 16 Uhr, Tischreservierung erbeten

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

0 8 Geburtstag 0 0 6 7 65 70 90 0 9 0 0 8 6 5 65 9 5 5 7 9 0 0 6 7 80 65 80 90 Michael Trunk 0 6 0 5 7 5 7 6 70 90 Wir gratulieren zum

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Januar: Pascher, Maria Beinert, Walter Geier, Hubert Demmer, Wolfgang Schädlich, Wolfgang Röhrer, Peter Husser, Harald Müller, Sonja

Forchheimer Str. 17 Durmersheimer Str. 71 Mühlburger Str. 8 a Hausackerstr. 7 Appenmühlstr. 5 Kandel Zeppelinstr. 6a Durmersheimer Str. 65

90 Jahre 85 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

Februar:

Barsch, Günther Becker, Richard Hetzler, Edith Knöthig, Hermine Sturm-Mark, Klaus Zureich, Ingrid Bergdolt, Gisela Billmann, Rudolf Barthel, Ellen Lachenmeier, Helmi Tilmann, Mariam

Bernsteinstr. 11 b Margarethenstr. 2 Haubenkopfstr. 10 Wachenburgweg 10 Margarethenstr. 10 Hohlohstr 8 Schliffkopfweg 61 Hopfenstr. 16 Edelbergstr. 38 Eichelbergstr. 56 Weinbrennerstr. 62

90 Jahre 85 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

März:

Hornung, Astrid Melbert, Richard Rudolph, Renate Dittus, Kilian Klettenheimer, Peter Schmid, Ernst

Gerstenstr. 12 Blohnstr. 17 Bernsteinstr. 11 c Chr.-Schneider-Str. 1 Haubenkopfstr. 18 Altfeldstr. 5

80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 70 Jahre

Ein frohes und erholsames Fest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihnen Ihr Meisterbetrieb ...

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Grünwinkler Anzeiger – Anzeigenannahme Liebe Inserentinnen und Inserenten des Grünwinkler Anzeigers, wir möchten Sie darüber informieren, dass ab sofort Oliver Buchmüller, Inhaber der Kommunikations- und Werbeagentur HOB-DESIGN, die Anzeigenannahme des Grünwinkler Anzeigers für den Bürgerverein Grünwinkel übernehmen wird. Die Vorstandschaft ist sehr froh darüber, in ihm einen kompetenten und fachkundigen Nachfolger für Frau Bader gefunden zu haben. Bitte wenden Sie sich bei Ihrer Anzeigenbuchung und eventuellen Fragen ab sofort bitte an: HOB-DESIGN Kommunikations- und Werbeagentur Oliver Buchmüller Tel. 0721 9574132 o.buchmueller@hob-design.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. Mai 2017

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Ihre Anzeigenvorlagen senden Sie per Mail bitte direkt an: o.buchmueller@hob-design.de An dieser Stelle bedanken wir uns auch recht herzlich bei Frau Bader, die die Anzeigenannahme viele Jahre mit großem Engagement übernommen hat. Zudem freut es uns, dass sie weiterhin den redaktionellen Teil des Grünwinkler Anzeigers betreuen wird. Textmanuskripte und Bilder senden Sie bitte weiterhin direkt per Mail an Frau Bader: gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de   Bürgerverein Grünwinkel

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Inh. Oliver Buchmüller, Dipl.-Ing. (FH) – Druck- und Medientechnologie Joh.-Schuster-Weg 7 | 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574132 | Fax 0721 577952 info@hob-design.de | www.hob-design.de

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

0 8 Geburtstag 0 0 6 7 65 70 90 0 9 0 0 8 6 5 65 9 5 5 7 9 0 0 6 7 80 65 80 90 0 6 0 5 7 5 7 6 70 90 Wir gratulieren zum

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April: Heinzler, Renate Roller, Hildegard Freudenberger, Werner Gäckle, Edeltraud Scheck, Peter Eicker, Gerald

Wichernstr. 18 Battertstr. 21 Forchheimer Str. 21 Bernsteinstr. 12 a Wattkopfstr. 46 Durmersheimer Str. 91

85 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre

Mai:

Goetz, Josef Reiser, Werner Leitz, Manfred Erat, Klaus Ortlepp, Hans Sälzer, Julie Schoofs, Nicole Barham, Don Wißwässer, Jürgen

Hellbergstr. 21 Forchheimer Str. 22 Bernsteinstr. 12 Heinrich-Spachholz-Str. 7 Siedlerstr. 10 Fremersbergweg 28 Robert-Blum-Str. 32 Boettgestr. 24 Durmersheimer Str. 3

85 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre

Juni:

Sieck, Karl Klein, Wilhelm Kutterer, Inge Schneider, Ursula Weber, Ursula Barham, Uta Merkert-Ohlheiser, Armin Ciesielski, Reiner Maly, Iris Nold, Inge

Zeppelinstr. 21 c Rennbergstr. 8 Waidweg 1 Haubenkopfstr. 1 e Mahlbergstr. 11 a Boettgestr. 24 Bernsteinstr. 4 Fremersbergweg 33 Charlottenstr. 22 Wattkopfstr. 41 a

90 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 70 Jahre 65 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

Mai:

Langer, Gerda Woll, Margarete Neuberg, Christian Webersik, Gerda Bittel, Herbert Grether, Brigitte Stepusin, Drago

Mörscher Str. 9 Battertstr. 16 Eckenerstr. 3 Gerberstr. 16 Wörth Rheinstetten Pappelallee 10

90 Jahre 85 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

Juni:

Legeland, Bernhard Großmann, Georg König, Heinz Weber, Manfred Ullrich, Bernd Lörch, Bernd Harsch, Ingrid Schober, Dr. Cornelius

Wattkopfstr. 73 Hochkopfstr. 14 Forchheimer Str. 9 Bernhard-Lichtenberg-Str. 6 Christian-Schneider-Str. 32 Franz-Abt-Str. 16 Robert-Blum-Str. 1 Sinnerstr. 7

85 Jahre 80 Jahre 80 Jahre 75 Jahre 75 Jahre 70 Jahre 65 Jahre 65 Jahre

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Nachruf Liesel Sinner

Liesel Sinner wurde als Tochter eines Schuhfabrikanten in Pirmasens geboren. Ihre Jugend war durch die Kriegsjahre und dadurch bedingte Umzüge geprägt. Schule und Berufsausbildung brachten sie ins Badische. Dort lernte sie auch ihren Mann, Robert Sinner kennen. Gefunkt hatte es aber erst als er aus dem Krieg zurückkam. Und so wurde 1947 geheiratet.

te Frau war sie eine echte Dame, die sich am liebsten im Ferienhaus in Südfrankreich aufhielt und den Lebensstil dort sehr schätzte. Sie ging mit der neuen Technik und Handy und Internet waren ihr nicht fremd. Als 2007 ihr Mann verstarb, war das nach fast 60 Ehejahren ein schwerer Schlag für sie. Aber umsorgt von ihrer Familie, gewann sie dennoch ihre Lebensfreude zurück. Erst am Ende ihres Lebens sorgten Altersgebrechen für Einschränkungen, so dass sie am Ende schwach und bereit war zu gehen.

Foto: Privat

Im kleinen Kreis haben sich die Menschen von Liesel Sinner verabschiedet, die mit 91 Jahren nach kurzer Krankheit am 25.05.2016 verstorben ist.

Für ihre zwei Kinder war sie eine liebevolle Mutter, die immer für sie da war. Früh schon wurde ihr Interesse für Kunst und Kultur geweckt. Sie war ein lebensfroher Mensch, der gerne Freundschaften schloss und diese dann auch intensiv pflegte. Musik, Tanzen, Gesellschafen, reisen waren ihre Lieblingsbeschäftigungen. Als gut aussehende und immer gepfleg-

Nicht nur Freunde und Verwandte, auch ehemalige Beschäftige wie ihr Chauffeur oder ihre Haushälterin nahmen von ihr Abschied mit, wie es in der Trauerrede richtig gesagt wurde – „einer großen Verbeugung“.

Karin Armbruster

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DAUERGRABPFLEGE

Alles in guten Händen

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Der Herr über Leben und Tod hat folgende Mitglieder von uns genommen: Rosemarie Schmidtke, H.-Leichtl.-Str. 14

März 2016

Liesel Sinner, Gernsbach

25. 05.2016

Johanna Christa, Kreuzelbergstr. 14

21.06.2016

Elfriede Kaiser, Heinrich-Spacholz-Str. 12 12.07. 2016 Hannelore Ehrmann, Rheinhafenstr. 193

26.07.2016

Willi Bachmann, Forchheimer Str. 13

28.08.2016

Heinrich Sacknus, Charlottenstr. 38

06.09.2016

Walter Beinert, Durmersheimer Str. 71

02.09.2016

Wir werden allen Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Sie mögen in Frieden ruhen.

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Sonstiges und Wissenswertes

Foto: Privat

Der neue AKB-Vorsitzende stellt sich vor Am 16. März 2016 wurde der bisherige Beisitzer Dr. Helmut Rempp zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine (AKB) gewählt. Diese Wahl innerhalb der Legislaturperiode wurde notwendig, da Prof. Dr. Wolfgang Fritz im November seine Aufgaben niederlegen musste und in Folge einer schweren Erkrankung Anfang Februar verstarb. Ein Nachruf gab es in den BNN vom 6.2.2016 und im Fächerblick der Bürgerhefte. Nun zu meiner Person: Ich erzähle meine Lebensstationen weitgehend rückwärts, so dass das Aktuellste zuerst erscheint. Anfangen möchte ich aber mit der Feststellung, dass ich gebürtiger Karlsruher bin und somit die Stadt seit Jahrzehnten gut kenne, wenngleich ich durch meine berufliche Tätigkeit auch in ganz Europa zuhause war. Erfahrungen in der Bürgervereinsarbeit habe ich seit 2010 im Bürgerverein Rintheim als Vorsitzender gesammelt. Ca. 20 Jahre, bin ich Ortsvereinsvorsitzender in Rintheim. Mindestens solange kümmere ich mich bereits um den Ortsteil Rintheim und die Karlsruher Politik. Politik habe ich aber auch ca. 25 Jahre beruflich betrieben, wenn auch in einem anderen Politikfeld und auf einer anderen Ebene. Mei-

Das Apothekenteam wünscht Ihnen frohe Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Dr. Helmut Rempp AKB-Vorsitzender

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ne Aktivitäten galten der Forschungs- und Technologiepolitik, und das auf nationaler und europäischer Ebene. Dabei ging es um Forschungsprojekte zu neuen Technologien vornehmlich im Produktionsbereich mit Industrieunternehmen und Forschungsinstituten in Deutschland oder grenzüberschreitend in Europa. Davor war ich 10 Jahre in der IT-Industrie beschäftigt. Begonnen habe ich nach einem Physikstudium bei der TH Karlsruhe in der Kommission für Wirtschaftlichen und Sozialen Wandel der Bundesregierung und danach habe ich weiterführend bei der Fraunhofer-Gesellschaft – Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung – gearbeitet. Auch dort lag der Schwerpunkt in der Politik- und Wirtschaftsberatung. Das Abitur habe ich beim Helmholtz-Gymnasium abgelegt, d.h. ich bin in der Weststadt aufgewachsen. Meine Heimat war der schönste Platz in Karlsruhe, vielleicht in ganz Europa, nämlich der Gutenbergplatz. Schon seit Jahren habe ich mit der AKB und somit mit Prof. Wolfgang Fritz gut zusammengearbeitet. In dieser Zeit habe ich sein außerordentliches Engagement für dieses Amt kennen und schätzen gelernt. Ganz persönlich werde ich ein ehrendes Andenken an ihn bewahren. Sein Handeln wird mir immer wieder Richtschnur bei der Ausübung des Amtes sein.

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Sonstiges und Wissenswertes

Haushaltsstabilisierungsprozess und Gehwegparken Liebe Karlsruher Mitbürgerinnen und Mitbürger, was Karlsruhe seit einigen Wochen bewegt und auch über Jahre hinaus bewegen wird, ist die Haushaltsstabilisierung, sprich es muss gespart werden. Mehr als 300 Einsparmaßnahmen und Gebührenerhöhungen wurden bisher vorgeschlagen. Etwa die Hälfte liegt in der Entscheidungskompetenz des Oberbürgermeisters und seiner Verwaltung, die andere Hälfte wurde dem Gemeinderat am 25. April vorgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft der Karlsruher Bürgervereine hat die Maßnahmenlisten für den Gemeinderat genau geprüft und eine kritische Auswahl der Maßnahmen getroffen, die für die Bevölkerung aus AKB-Sicht am wenigsten hinnehmbar zu sein scheinen. Die AKB hat sich ge-

genüber dem Gemeinderat gegen folgende Maßnahmen ausgesprochen: Zeitliche Streckung und Reduzierung des „„ Ausbaus der Bürgerzentren (M9_AfSta) Schließung der Bürgerbüros Ost und „„ Mitte (M10_OA) Aufgabe der Aufstellung von Christ­„„ bäumen im Stadtgebiet (M6_GBA) In allen drei Fällen hat der Gemeinderat die Sparmaßnahmen nicht befürwortet, so dass also die Christbäume in den Stadtteilen und die Bürgerbüros Mitte und Ost erhalten bleiben sowie das Konzept der Bürgerzentren mit unveränderter Intensität weiter verfolgt wird. Dr. Helmut Rempp AKB-Vorsitzender

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GRÜNWINKLER

Geschichte/n Die Sammel-Reihe des Grünwinkler Anzeigers – Folge 12 | Dez. 2016

1816 – das Jahr ohne Sommer Tambora-Krise auch hier bemerkbar

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Überblick: Der Ausbruch des südostasischen Vulkans Tambora vor 200 Jahren führte zu weltweiter Kli­ maveränderung, zu Hungersnöten, Epidemien und Auswanderungen, auch bei uns. Der Lei­ ter des Karlsruher Stadtarchivs, Dr. Ernst Otto Bräunche, und die Leiterin des historischen Archivs der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Dr. Peggy Fiess, gingen auf Spurensuche. Die Turnhalle des TSV Grünwinkel war 1893 die erste vereinseigene Halle im Karlsruher Turngau. Karin Armbruster betrachtet das abwechslungsreiche Leben der „Alten Dame“, Peter Forcher ihr „Äußeres“ und Gernot Horn GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER JUNI 2012 2016

ihre damalige „Verwandtschaft“. Auf ein 125jähriges Bestehen konnte in diesem Jahr die Firma Hellmut Geiger zurück­blicken. Seit den 1950er Jahren hat das weltweit agie­ rende Unternehmen seinen Sitz in Grün­ winkel. Marga Götz widmet sich auf der letzten Seite dem Daxlander Urgestein „Rachidl“ – Richard Reiser war auch in Grünwinkel eine bemer­ kenswerte Persönlichkeit. Viel Spaß beim Lesen und Sammeln Ihr Gerhard Strack 177


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

Der Ausbruch des Vulkans Tambora und seine weltweiten Folgen „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Wer kennt ihn nicht, den Schlager von Rudi Carrell aus den 1970er Jahren. Ein müdes Lächeln ringt uns die Erinnerung daran ab. Schließlich kam er doch jedes Jahr wieder – der Sommer, früher oder später. Ein Jahr gänzlich ohne Sommer, das ist heute kaum vorstellbar. Vor 200 Jahren war es bittere Re­ alität, mit unsäglichen Folgen auf der ganzen Welt, besonders bei uns in Baden, in Würt­ temberg, in der Schweiz und in Österreich.

sprünglich ca. 4.200 Metern Höhe blieben nach der Absprengung des Gipfels noch 2.850 Meter übrig. Man schätzt, dass bei der Eruption 150 Kubikkilometer an vulkanischem Material ausgestoßen wurde. Es war der größte Vulkanausbruch seit Menschengedenken, er wurde bis heute nicht übertroffen. Im unmittelbaren Umfeld zerstörte der Bimsstein- und Ascheregen alles Leben. Es

Und natürlich in Südostasien. Dort war am 5. April 1815 der Vulkan Tambora auf der Insel Sumbawa ausgebrochen. Zehn Tage lang dauerte der Ausbruch, noch Wochen danach war der Vulkan aktiv. Von seinen ur-

o.: Karte von Sumbawa.

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GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

Karlsruhe und Umgebung im Jahre 1824.

folgte ein Wirbelsturm und ein Tsunami, der mit vier Metern höher war als jeder früher bekannte. Über 100.000 Menschen, so schätzt man heute, verloren auf den umliegenden Inseln ihr Leben. Die Explosionswolke reichte bis in eine Höhe von 50 Kilometern. Große Teile Asiens litten Monate unter dem „Höhenrauch“, der die Sonne verdunkelte. Höhenwinde verteilten die Gas- und Schwebepartikel weltweit. Die Aerosole verminderten die Sonneneinstrahlung und führten zu einer globalen Abkühlung. Der Winter 1815/16 war einer der kältesten des letzten Jahrtausends. Sturzbachartiger Regen verursachte Überschwemmungen in Indien und in China. 1816 wurde das „Jahr ohne Sommer“ in Europa und Nordamerika. Regen, Hagel- und Schneeschauer von April bis September ließen das Getreide verschimmeln, die Kartoffeln verfaulen und das Obst nicht GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

reifen. Das folgende Jahr 1817 wurde in vielen Teilen der Erde ein „Jahr des Hungers“. Seuchen und Massenmigrationen mit sozialen Problemen waren die Folge. Unsere Abbildung auf der Titelseite zeigt zwei von acht Papiereinlagen eines nach 1817 weit verbreiteten Schraubtalers aus Zinn von Johann Thomas Stettner. Sie beschreiben eindrucksvoll die damalige Not. Vielfach wurde auf diese Krise reagiert. Man setze auf Wissen, Forschung und Nachhaltigkeit. In Württemberg wurde die landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt Hohenheim gegründet, Kern der späteren Universität. Sparkassen entstanden und Volksfeste wurden gefeiert, als die ersten Ernten wieder eingefahren werden konnten. Darunter auch das Cannstatter. Noch heute erinnert die Fruchtsäule auf dem „Wasen“ an diesen Ursprung. Gerhard Strack 179


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

Karlsruhe im Jahr 1816

ut 100 Jahre nach der Stadtgründung war Karlsruhe im Umbruch und glich einer Baustelle. Im Zuge des Aufstiegs der Markgrafschaft Baden zum Großherzogtum Baden war die Bevölkerung auf über 15.000 angestiegen. Viele neue private und öffentliche Gebäude waren entstanden oder im Bau. Immerhin war aber nach dem Ende der Befreiungskriege und der endgültigen Niederlage Napoleons bei Waterloo die Exis­ tenz des Großherzogtum Badens auf der Grundlage der Beschlüsse des Wiener Kongresses gesichert. Gesichert war damit auch die weitere Funktion von Karlsruhe als großherzoglichbadische Haupt- und Residenzstadt. Dennoch war es kein sorgenfreies Jahr für die Karlsruherinnen und Karlsruher. Es war nämlich geprägt von einem katastrophal schlechten Sommer mit 98 Regentagen vom Mai bis September, einem Unwetter am 5. August in einem lange nicht erlebten Ausmaß, als ein Orkan über vier Stunden über Karlsruhe und Umgebung fegte und große Schäden anrichtete. Spürbare Folge war schon im Jahr 1816, dass die Getreidepreise im Juli und August deutlich stiegen und in manchen ärmeren Gebieten des Großherzogtums eine Hungersnot drohte. Katastrophale Ausmaße nahm die Hungersnot dann im Jahr 1817 an, als die Folgen der Missernte auch in Karlsruhe in vollem Umfang zu spüren waren. Entwarnung konnte erst gegeben werden, als die neue, glücklicherweise wieder normale Ernte, eingefahren war. Der Verfasser der Ende 180

des 19. Jahrhunderts erschienenen dreibändigen Stadtgeschichte Friedrich von Weech, Direktor des Generallandesarchivs, beschreibt dies sowie die eingeleiteten, nur bedingt erfolgreichen Gegenmaßnahmen der staatlichen und städtischen Behörden ausführlich und anschaulich unter der Überschrift „Das Unglücksjahr 1817“. Die beunruhigte Bevölkerung stellte demzufolge auch allerlei Vermutungen über die Ursachen der Katastrophe an, die von den Auswirkungen eines 1811 gesichteten Kometen bis hin zu der Befürchtung einer allmählichen Erkaltung der Erde reichten. Den wahren Grund kannten die Karlsruher und auch 80 Jahre später Weech offensichtlich nicht. Auslöser der katastrophal schlechten Witterung im „Jahr ohne Sommer“ war nämlich der Ausbruch des Vulkans Tambora auf der östlich von Java gelegenen Insel Sumbawa in GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

Indonesien am 5. April 1815. Das bis nach Europa gelangte durch die gewaltige Eruption ausgeworfene Material führte zu der witterungsbedingten Missernte. Der Vulkanausbruch, die Missernte und in deren Folge das durch Futtermangel weitverbreitete Pferdesterben wird heute vielfach auch als Initialzündung für die bahnbrechende Erfindung des in Karlsruhe geborenen Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn gesehen. Drais soll demnach seine Laufmaschine als Antwort auf das Pferdesterben konstruiert haben – die Laufmaschine ersetzt das Pferd. So schön diese Interpretation auch klingen mag, durch Quellen zu belegen ist sie allerdings nicht. Auch Friedrich von Weech erwähnt die Draissche Erfindung zwar relativ ausführlich, zieht aber aus gutem Grund nicht die Verbindung zu dem Pferdesterben, denn dafür hatte er offensichtlich keine Belege gefunden. Von Drais selbst gibt es ebenfalls keine dahingehenden Äußerungen, die ein Interesse an seinem Laufrad ja eigentlich nur hätten steigern können. Dem Ruhm des Erfinders und seinem Stellenwert in der Erinnerungskultur der Stadt Karlsruhe tut es im Übrigen keinen Abbruch, wenn sich der Zusammenhang zwischen seiner Erfindung und der Naturkatastrophe mit Quellen nicht belegen lässt.  Dr. Ernst Otto Bräunche

l.o.: Karlsruhe um 1816. u.: Karl Friedrich Drais von Sauerbronn.

GROSSE NOT IN GRÜNWINKEL Prof. Dr. Gerhard Seiler beschreibt die Not in unserer Stadtteilchronik, „…dass die Gemeinde Grünwinkel wohl die ärmste Gemeinde in der Markgrafschaft Baden-Baden war… Ein Grund war die kleine Gemarkung, aber auch die karge Beschaffenheit der Böden und der Mangel an Wald“. Ein weiterer Grund: „die nicht enden wollenden Kriege…zwischen Frankreich und Österreich“. An einer Heerstraße gelegen mussten immer wieder Einquartierungen hingenommen und Kriegslieferungen geleistet werden. Bis in die 1830er Jahre sind Abzahlungen von Kriegsschulden der vorhergehenden Jahre verzeichnet, wie Benedikt Schwarz 1925 in seinem „Heimatbuch“ berichtet. Er spricht von den Hungerjahren 1816 und 1817 und zitiert aus einem Bericht der Gemeindebehörde, als sie 1816 zu einer Beteiligung an der Reparatur des Pflasters der Straße aufgefordert wurde: „…daß es platterdings unmöglich ist, diesen Betrag (80fl 30kr) in unserem armen Orte aufzubringen, indem wir erst vorige Woche fruchtlos wegen ca. 250fl schuldigen herrschaftl. Geldern von der Dominialverwaltung Ettlingen exequiert wurden, die wir dermalen zu bezahlen ebenfalls außer Stand sind, weil sich auch nicht ein einziger Bürger in unserem Orte befindet, welcher schuldenfrei ist und sein Brot nur bis Weihnachten vorrätig hat.“ Gleichwohl geben die Kirchenbücher jener Jahre keine Hinweise auf eine erhöhte Sterberate. Auch die Auswanderungswelle des 19. Jahrhunderts beginnt in Grünwinkel erst Jahre später. Möglicherweise hat die in jener Zeit beginnende Rheinkorrektur durch Johann Gottfried Tulla den Menschen auch in Grünwinkel Arbeit gegeben. Gerhard Strack 181


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

„Lerne sparsam und fleißig erwerben ...“ Die Gründung der Ersparniskasse im Notjahr 1816 Die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen geht, wie die meisten im frühen 19. Jahrhundert gegründeten Sparkassen, aus einem Leihhaus hervor, das am 12. Dezember 1812 offiziell ins Leben gerufen wurde. Das staatlichstädtisch geführte Leihhaus sollte die Menschen vor privaten Zinswucherern schützen und ihnen Kredite zu fairen Konditionen bieten. Von Anfang an gab es Pläne, dem Leihhaus eine Sparkasse anzuschließen. Sie sollte vor allem der minderbemittelten Bevölkerung die Gelegenheit geben, ihre kleinen Ersparnisse sicher und verzinslich anzulegen – für eine Existenzgründung oder als Vorsorge für Notzeiten, Krankheit und Alter. „Hilfe zur Selbsthilfe“ war der Grundsatz der Sparkassenidee. Die Fürsorge stand 182

im Vordergrund und so war auch die Zielgruppe laut Statuten zunächst auf „Handwerksgenossen, Dienstboten und Taglöhner und Leute dieses Stands“ begrenzt. In der Residenzstadt Karlsruhe war dieser Personenkreis besonders stark vertreten und so waren auch die Erwartungen der Sparkassengründer entsprechend hoch. Da die Ersparniskasse eine verwaltungstechnische, personelle und räumliche Einheit mit dem Leihhaus bildete, mussten außer dem Druck von „300 Schuldverschreibungen“ kaum Vorbereitungen für den Geschäftsbetrieb getroffen werden. Diese sogenannten Schuldverschreibungen, die für jede Einzahlung einzeln ausgestellt GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016


Folge 12: 1816 – das Jahr ohne Sommer

werden mussten, waren die Vorläufer des Sparbuchs, das erst 1840 eingeführt wurde. So nahm die Ersparniskasse am 18. November 1816 offiziell ihren Betrieb auf. Doch es war kein guter Zeitpunkt für die Eröffnung einer Sparkasse. Denn das „Jahr ohne Sommer“ hatte auch Karlsruhe in Armut, Not und Hunger gestürzt. Und die Not hielt auch in den Folgejahren an. 1818 befürchtete der Stadtrat gar, die Residenzstadt könne „zu einem allgemeinen Armenhaus, am Ende gar zu einer Räuberhöhle werden“. Gefragter denn je waren daher die Kredite des Leihhauses, die von immer mehr Menschen sogar für das tägliche Leben aufgenommen werden mussten. Die LeihhausKunden drängten sich im Geschäftslokal im Hintergebäude des Karlsruher Rathauses und die Pfändermagazine quollen über. Zur Ersparniskasse dagegen kam bis zum Ende des Jahres 1816 kein einziger Kunde. Dies war eine herbe Enttäuschung für die Leihhausverwalter, die sich von der Ersparniskasse auch neues Kapital für den Betrieb des Leihhauses erhofft hatten. Dessen Betriebsmittel wurden seit Beginn von privaten Gläubigern auf Obligationen aufgenommen und für diese musste die Leihhausverwaltung schon seit dem Frühjahr 1816 erstmals höhere Zinsen bezahlen. Ein Hemmnis für die Ersparniskasse hatte die Leihhausverwaltung selbst zu verantworten. Denn der von ihr festgelegte Mindesteinzahlungsbetrag in Höhe von zehn Gulden war nicht nur im Hinblick auf die Notzeiten entschieden zu hoch gegriffen. Schon 1818 wurde er daher halbiert. Abgesehen davon vertrauten viele ihr Erspartes weiterhin lieber dem Sparstrumpf an als es an einem Schalter gegen ein Stück Papier einzutauschen. Während das System der Pfandleihe schon vor der Gründung des Städtischen Leihhauses allgemein bekannt war, war die Ersparniskasse nicht nur für die Karlsruher etwas völlig Neues. SchließGRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

lich ist die Karlsruher Sparkasse die älteste kommunale Sparkasse in Baden. Vereinzelte Sparkassengründungen hatte es bereits im 18. Jahrhundert gegeben. Doch davon wussten die potentiellen Karlsruher Sparkassenkunden sicherlich nichts. Sie kannten nur die vier großen Karlsruher Privatbanken: das Kontor der Markgrafen und die Bankhäuser Seligmann, Haber und Kusel. Diese arbeiteten jedoch mit Summen, die sich der Durchschnittsbürger nicht einmal vorstellen konnte. Not und Geldmangel hielten auch in der Folgezeit an. Gerade mal 16 Kunden konnte die Ersparniskasse im Jahr 1817 gewinnen. Doch die Zeiten änderten sich und die Entwicklung in den folgenden Jahren gab den Karlsruher Sparkassenpionieren schließlich recht. Nach 1820 vervielfachten sich Kundenzahl und Spareinlagen. Mit dem Erfolg wuchs die Zahl derer, die etwas neidisch auf die Möglichkeiten blickten, die den unteren Schichten hier geboten wurden, ihnen selbst jedoch verwehrt blieben. Denn aufgrund der Beschränkung des Kundenkreises blieben ganze Bevölkerungsschichten, insbesondere die Bürger, per Satzung von der Ersparniskasse ausgeschlossen. Da für sie auch die großen Privatbanken nicht in Frage kamen, waren Beschwerden aus der Bürgerschaft an der Tagesordnung. Doch nach wie vor dominierte der Fürsorgegedanke. Erst 1840 öffnete sich die Ersparniskasse für alle Bevölkerungsschichten und das Sparen avancierte mehr denn je zur bürgerlichen Tugend. Dr. Peggy Fiess/Historisches Archiv der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen

l.o.: Sparbüchlein der Städtischen Ersparniskasse aus dem Jahr 1871 (Vorder- und Rückseite).

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Folge 12: Turnhalle des TSV Grünwinkel

W

Eine alte Dame sagt „Guten Tag“

enn man die Turnhalle des TSV Grünwinkel betrachtet, stellt man sich sicher die Frage, was diese Halle, die keinen Denkmalstatus hat, zu so etwas Besonderem macht. Die Turnhalle des TSV Grünwinkel ist tatsächlich die älteste Turnhalle im Karlsruher Turngau. Und das ist sie nicht, weil vielleicht ältere Hallen mittlerweile zerstört sind, sondern weil sie die erste war, die erbaut wurde. Zur Geschichte der Halle gehört natür­ lich auch die Geschichte des TSV selbst. Der TSV Grünwinkel wurde 1862 gegründet und nutzte schon kurz nach seiner Gründung einen Platz beim alten Schulhaus für seinen Turnbetrieb. Dieses Schulhaus stand an der heutigen Durmersheimer Straße zwischen der Zeppelinstraße und der Robert-Blum-Straße. Die Firma Sinner und damit auch die Familie Sinner waren von Anbeginn große Gönner und Förderer des Vereins. Georg Sinner (1823 bis 1883) war Mitbegründer und auch der erste Vereinsvorsitzende, von 1862 bis 1865. Die Turnübungen wurden im Freien abgehalten. Sinner stellte für die Wintermonate einen ungeheizten Schuppen der Firma zur Verfügung. Wenn es auch darin zu kalt wurde, musste auf Grünwinkler Lokale, z. B. den Tanzsaal des Gasthauses „Zur Rose“ ausgewichen werden. Eine Schulturnhalle stand leider nicht zur Verfügung. Nachdem Georg Sinner 1865 aufgrund seiner beruflichen Belastung den Vereinsvorsitz abgab, übernahm Julius Sinner als weiterer Vertreter der Familie sein Amt. Bereits 1866 stellte die Firma Sinner dem Turn- und Sportverein Grünwinkel das Gelände zur Verfügung, auf dem er sich auch heute noch befindet. Die Familie Sinner hatte den TSV auch stets mit großzügigen Geldspenden unterstützt. 1875 gab Julius Sinner den Vereinsvorsitz 184

ab, weil er aus Grünwinkel wegzog. Mit dem Tod von Georg Sinner im Jahr 1883 verlor der TSV seinen größten Gönner. Seine Nachkommen unterstützten den Verein zwar nach wie vor, aber mit dem Verkauf der Brauerei im Jahr 1972 endete diese Verbindung endgültig. VON DER HOLZBARACKE ZUR TURNHALLE Der Verein verfügte nun zwar über ein eigenes Gelände, war aber immer wieder gezwungen, im Herbst und Winter in Gasthäuser auszuweichen. Nicht immer wurde dort Platz gefunden und so ruhte der Sportbetrieb oft über den ganzen Winter. Daher wurde in der Turnratssitzung 1890 das mutige Vorhaben beschlossen, eine eigene Turnhalle zu bauen. Diese Aufgabe wurde mit viel Idealismus und Elan in Angriff genommen, und die Halle wurde tatsächlich mit eigener Kraft in nur drei Jahren erbaut. So konnte am 16. Juli 1893 die erste Turnhalle im Karlsruher Turngau eingeweiht werden. Auf diesem Umstand wurde auch in der Festschrift des TSV Grünwinkel zu seinem 50 jährigen Bestehen hingewiesen. Interessant ist an dieser Stelle die Finanzierung dieses Vorhabens. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 3.500 Mark. Davon brachte der Verein 750 Mark auf, die Familie Sinner stellte den Bauplatz und einen Zuschuss von 500 Mark. Die Gemeinde Grünwinkel GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016


Folge 12: Turnhalle des TSV Grünwinkel

gewährte einen Zuschuss von 600 Mark. Aus einer Stiftung wurden von der Deutschen Turnerschaft 500 Mark beigesteuert. Wer mitgerechnet hat, stellt fest, dass noch 1.150 Mark zu finanzieren waren. Über den Erlös einer allgemeinen Sammlung in der Gemeinde kamen 200 Mark und über ein Preiskegeln des Vereins nochmals 170 Mark zusammen. Die restlichen 780 Mark wurden wahrscheinlich über ein Darlehen finanziert. Es ringt einem auch heute noch Bewunderung ab, wie ein Verein mit wahrscheinlich nicht einmal 200 Mitgliedern (leider sind genaue Zahlen erst ab 1910 dokumentiert und da waren es 200) eine solche Leistung vollbringen konnte. Der Bau der Turnhalle brachte den erhofften Effekt und der Verein konnte seine Angebotspallette erheblich erweitern. Das brachte einen enormen Aufschwung. Später kam zur Turnhalle auch noch eine Vereinsgaststätte hinzu und wurde schnell zu einer Anlaufstelle für die Mitglieder und zum Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Der Turnbetrieb konnte problemlos ganzjährig aufrechterhalten werden und die Vereinsveranstaltungen wie Weihnachtsfeiern und Bälle konnten in der eigenen Halle statt­ finden. AUCH AN DER TURNHALLE GINGEN DIE KRIEGSJAHRE NICHT SPURLOS VORBEI Mit dem Ersten Weltkrieg fand die stetige Aufwärtsentwicklung des TSV ein jähes Ende. 27 aktive Turner mussten ihr Leben lassen. Die Turnhalle wurde sowohl als Unterkunft für Kriegsgefangene als auch als Ausbildungsstätte für Rekruten herangezogen. Die schwere Aufbauzeit dauerte bis 1921, erst jetzt war der Verein wieder in der Lage, eine Mannschaft zu einem Kreisturnfest zu entsenden. Nach den Blütezeiten GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

Anfang des 20. Jahrhunderts war man nun gerade mal wieder bei der Mitgliederzahl von 200 angekommen. Man kann also gut sagen, dass der Erste Weltkrieg den TSV fast 10 Jahre in seiner Entwicklung zurückgeworfen hat. Aber die Mitglieder zeichneten sich durch Idealismus aus und Anfang der 1930er Jahre war die Mitgliederzahl auf 230 Turner angestiegen. Doch schon 1937 warf die Herrschaft der Nationalsozialisten ihren Schatten auf den TSV. Der Verein wurde in „Bund für Leibesübungen“ umbenannt – ein Vorbote der Gleichschaltung der Vereine und ein Ausdruck der starken Einflussnahme der Politik auf das Vereinsleben. Der Zweite Weltkrieg selbst vernichtete nahezu alles, was davor in jahrzehntelanger Vereinsarbeit aufgebaut wurde. Wie in der Grünwinkler Chronik nachzulesen ist, beherbergte die Halle zeitweise sogar eine Schuhmacherwerkstatt, in der Kriegsgefangene zur Arbeit herangezogen wurden. 1945 beschlagnahmten die Franzosen die Turnhalle und räumten sie fast vollständig aus. Nach dem Einzug der Amerikaner erhielt der Verein die geplünderte Halle zurück. Fast 50 Turnmitglieder waren im Krieg gestorben. Nahezu alle Aktiven und Übungsleiter waren entweder ums Leben gekommen oder so stark verwundet, dass sie nicht mehr aktiv am Sportgeschehen teilnehmen konnten. DER WIEDERAUFBAU So stand der Verein mit einer leeren Halle ohne Übungsgeräte da. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und der vorher stark vom Geräteturnen geprägte Sportbetrieb wandelte sich nun mehr zu Leichtathletik und zu Bewegungsspielen. Vor allem die schon vor dem Krieg bestehende Handballabteilung hatte jetzt ihre Hochblüte. Zum 95. Jubiläum 1957 konnte der TSV schon wieder 263 Mitglieder vorweisen. Die Nachkriegsjahre waren geprägt vom 185


Folge 12: Turnhalle des TSV Grünwinkel

Wiederaufbau und der Aufgabe, die alten Besitzverhältnisse vor der Gleichschaltung und Enteignung durch die Nationalsozialisten wieder herzustellen. 1961 bekam die Turnhalle einen neuen Ver-

putz und Anstrich, auch die Böden wurden renoviert. Außerdem wurde ein Anbau für Umkleide-Räume und Toiletten errichtet. Natürlich war die Turnhalle mittlerweile in die Jahre gekommen. 1969 wurde auf der Mitgliederversammlung beschlossen,

URSPRÜNGLICH EINE SCHÖNE, KIRCHENSCHIFFARTIGE HALLE Auf einer Postkarte um das Jahr 1900 ist neben weiteren Motiven aus Grünwinkel auch die damals gerade fertiggestellte Turnhalle abgebildet. Es ist der einzige bisher entdeckte Bildnachweis aus der Entstehungszeit der Turnhalle. Man erkennt darauf einen einfachen Baukörper mit rechteckigem Grundriss, geraden Seitenund Stirnwänden und einem Giebeldach. Allerdings legte der Bauherr zur damaligen Zeit auch bei diesem Nutzgebäude Wert auf ein repräsentatives Äußeres. Die Halle ist von der zu Ende gehenden Historismus-Epoche geprägt. Auf den ersten Blick erscheint die Turnhalle aufgrund ihrer architektonischen Ausführung wie eine einfach gestaltete Saalkirche. Die vertikale Gliederung der ursprünglichen Eingangsseite mit der Traufseite Richtung Westen erfolgte durch sechs Pilaster. In den Zwischenräumen waren vier hohe gotische Fenster mit Spitzbogenab186

schluss und die Eingangstür, ebenfalls mit Spitzbogen auf gleicher Höhe wie die Fenster, angeordnet. Ob die rückseitige Traufseite, wo heute die Vereinsgaststätte angebaut ist, genauso ausgeführt war, kann im derzeitigen Zustand nicht mehr nachvollzogen werden. Es ist anzunehmen, dass sie analog der Eingangstürseite gestaltet war, um durch fünf Fenster viel natürliches Licht in der Halle zu haben. Horizontal war das Gebäude durch einen umlaufenden Sockel mit Sockelgesims gegliedert, Dieser Sockel gab der Halle eine Erdung mit dem Fundament. Heute ist dieser gemauerte Sockel nicht mehr vorhanden. Die auf der Abbildung erkennbare Stirnseite hat eine vertikale Gliederung mit vier Pilastern. In der Mitte befand sich das gleiche Fenster wie auf der Eingangsseite. Heute ist diese Gliederung mit Ausnahme des zentralen Fensters nur an der Seite in Richtung Norden noch zu erkennen. An der südli-

chen Stirnseite wurde die ursprüngliche Halle um eine Bühne erweitert. Die Eckpilaster der Stirnseite gehen in einen stufig geformten Giebel über, der wie die Negativausführung eines Stufengiebels bei einem gotischen Rathaus wirkt. Als Fassadenschmuck ist über dem Fenster das Turnerkreuz, das den Wahlspruch „Frisch, fromm, fröhlich frei“ aufgreift, gut zu erkennen. Von außen betrachtet ist nicht mehr viel vom Urzustand der Halle zu sehen. In der Turnhalle selbst und insbesondere im angebauten Spiegelsaal erkennt man aber noch gut die ursprüngliche Gliederung der auf der Postkarte abgebildeten Eingangsseite. Durch vielfache Anbauten ist von der ehemals schönen, kirchenschiffartigen Gestalt der Halle nichts mehr übrig geblieben. Innen allerdings hat sie noch einiges vom Charme einer über hundert Jahre alten Turnhalle behalten. Peter Forcher

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Folge 12: Turnhalle des TSV Grünwinkel

Ausschnitt aus einer Ansichtskarte um die Jahrhundertwende mit der Turnhalle und der Fabrik der Sinner AG im Hintergrund.

das Gebäude zu unterkellern, einen weiteren Umkleideraum zu errichten und die Sanierung der Heizungsanlage und Duschräume vorzunehmen. Da dem Verein die erforderlichen Geldmittel fehlten, wurde eine Bausteinaktion ins Leben gerufen. Eine ähnliche Aktion hat Jahre später für einen neuen Bühnenvorhang gesorgt. Die Spender wurden auf der Spendertafel verewigt. 1984 meinte es das Schicksal noch einmal ganz schlecht mit dieser historischen Schönheit. Ein Feuer, das das Vereinsheim völlig niederbrannte, zog auch die Turnhalle in Mitleidenschaft. Glühende Zigarettenkippen in einem Mülleimer wurden als Brandursache ausgemacht. Der Brand ereignete sich am Tag der jährlichen Generalversammlung. So kam es, dass sich die Mitglieder trafen und gemeinsam die Turnhalle von Ruß und Löschwasser befreiten, damit am Abend die Versammlung wie geplant durchgeführt werden konnte. Die Schäden der Halle waren jedoch so stark, dass drei Monate kein Sportbetrieb möglich war. In dieser Zeit wurde für den Hallensport in die Halle der Grund- und Hauptschule Grünwinkel ausgewichen. Und wieder packten alle mit an und errichteten die neue Vereinsgaststätte in nur drei Monaten. Außer dem Rohbau wurde alles in reiner Eigenarbeit geleistet. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

DER ERWEITERUNGSBAU Schon zu dieser Zeit träumten einige Mitglieder, und allen voran die Oberturnwartin Doris Zboron, von einer Erweiterung der Turnhalle. Der stark gewachsene Verein mit über 600 Mitgliedern konnte die Wünsche seiner Sportler nach unterschiedlichen Sportangeboten und den Bedarf an Übungsstunden aus Platzmangel nicht erfüllen. So wurde dringend ein Spiegelsaal gewünscht, der vor allen den Jazzdancegruppen die Möglichkeit einräumte, sich selbst über die Spiegel zu sehen und zu kontrollieren. Die bestehende Halle war voll ausgelastet, und es waren keine weiteren Sportangebote mehr möglich. Im Vorstand wurde immer wieder über Erweiterungsmöglichkeiten diskutiert und viele Möglichkeiten geprüft. Wohin mit dem Erweiterungsbau? In den Keller? Zu schwierig für eine vernünftige Belüftung. Auf die Turnhalle aufgesetzt? Da machte die Statik nicht mit. Einfach eine neue zusätzliche Halle? Dafür bekam der TSV keine Genehmigung. Zu dieser Zeit waren Sportvereine in Wohngebieten von der Stadtverwaltung nicht gerne gesehen. Nur zu gerne wollten man sie raus auf die grüne Wiese in Sportzentren verbannen. Einzig ein Anbau an die Turnhalle war durchsetzbar. Dafür mussten aber viele bürokratische Hürden und finanzielle Engpässe überwunden werden. So wurde dieser große Traum 187


Folge 12: Turnhalle des TSV Grünwinkel

erst 2001 verwirklicht, der jahrelang als fast schon versponnenes Wunschdenken auf der Tagesordnung von Vorstands- und Turnratssitzungen stand. Der Spiegelsaal wurde eingeweiht. Und wie schon damals beim Bau der Turnhalle selbst, sorgte der Spiegelsaal dafür, dass der TSV sein Sportangebot erweitern konnte. Inzwischen haben Step-Aerobic, Aerobic,

Tai-Chi und die Wirbelsäulengymnastik im mittlerweile vollständig ausgelasteten Spiegelsaal ihr zuhause. Die vielen Anbauten haben leider dazu geführt, dass von außen nur noch die Giebelseite der Turnhalle ihr ursprüngliches Aussehen zeigt. Aber im Inneren ist die Halle noch genauso wie vor über 100 Jahren. Eine charmante alte Dame eben. Karin Armbruster

ZUR GESCHICHTE DER BADISCHEN TURNBEWEGUNG BUND DER OBERRHEINISCHEN TURNVEREINE Die badischen Turnvereine hatten sich am 12. März 1848 in Offenburg zu einem „Bund der oberrheinischen Turnvereine, im Anschluss an die Partei der Volkssouveränität“ zusammengeschlossen. Von den politisch motivierten Vertretern der Turnvereine war wohl zusammen mit anderen „Revolutionären“ angedacht, eine solche Partei zu gründen. Da die Revolution bekanntlich anders verlief, als sie es sich im Frühjahr 1848 vorgestellt hatten, kam diese Parteigründung wohl nicht zustande. Der Bund der Turnvereine hat sich vermutlich nach dem Verbot vieler Vereine und der Flucht bzw. Verhaftung ihrer Wortführer von selbst aufgelöst, da er auf Grund der politischen Entwicklung keine Wirkung entfalten konnte. Quellen in der Turn188

geschichtsschreibung sind mir keine bekannt. DEUTSCHE TURNERSCHAFT Jahre später, im März 1860 erfolgte durch zwei schwäbische Turner, den Stuttgarter Kaufmann Kallenberg und den Esslinger Rechtsanwalt Georgii, ein Ruf der Sammlung an die Vereine in den deutschen Fürsten-Großherzogtümern. Da sich bereits regionale Turnerbünde (Verbände) gegründet hatten, riefen sie zur Gründung eines Dachverbandes auf. Als Ergebnis dieses Aufrufes wurde das erste Deutsche Turnfest am 17./18. Juni 1860 in Coburg veranstaltet, an dem über 100 Vereine mit 1000 Turnern aus allen „deutschen Landen“ teilnahmen. Dort wurde beschlossen, einen einheitlichen Dachverband zu gründen. Formal erfolgte dies erst 1868 in Weimar. Die Deutsche Turnerschaft

gliederte sich geografische in Kreise, heute würde man Landesverbände sagen. Die jeweiligen Kreise wurden mit römischen Zahlen benannt. OBERRHEINISCHER TURNERBUND Der bereits 1860 gegründete Oberrheinische Turnerbund ging 1879 als Turnkreis X [zehn] in die Deutsche Turnerschaft ein. Der Oberrheinische Turnerbund bzw. der Turnkreis X waren die Vorläufer des heutigen Badischen TurnerBundes. Diese badische turnerische Dachorganisation gliederte sich geografisch in Turngaue. Einer dieser Turngaue war und ist der Karlsruher Turngau. Zur Zeit des Grünwinkler Turnhallen-Baues umfasste der Karlsruher Turngau die Stadtvereine und Vereine aus einem Teil des Landkreises Karlsruhe. Gernot Horn

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Folge 12: Industrie am Westbahnhof – Hellmut Geiger

Hellmut Geiger –

Industr ie Westbah am nhof

ein Traditionsunternehmen am Standort Grünwinkel in der Welt zu Hause In der Reihe „Industrie am Westbahnhof “ geht der Blick dieses Mal auf ein Unterneh­ men, das nicht zu den Ausgründungen aus dem Karlsruher Stadtgebiet zählte, als Ende des 19. Jahrhunderts kein Platz mehr war in der expandierenden Landeshauptstadt. An der Peripherie, am neuen Güterbahnhof, dem heutigen Westbahnhof, fanden viele eine neue Bleibe. Die Firma Hellmut Geiger kam erst in den frühen 1950er Jahren nach Grün­ winkel, in die Hardeckstraße. Sie ist seither ein Begriff im Stadtteil. Das Verwaltungsge­ bäude prägt den Straßenzug. Bis zu 400 Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen in den 1960er und 1970er Jahren, viele davon aus Grünwinkel. Die Geschichte der Firma ist weit älter. Vor genau 125 Jahren, 1891, gründete Carl

Geiger (1821 bis 1892) die Geiger’sche Fabrik in der Karlsruher Südstadt. Mit eigenen, patentierten Konstruktionen leistete er mit seinem Sohn Eugen Geiger (1861 bis 1931) Pionierarbeit in der Abwasserentsorgung. Unsere beiden Abbildungen legen ein Zeugnis davon ab. Einen Einschnitt in die Firmengeschichte bedeutet der Verkauf an Investoren im Jahr 1927. Zunächst bleibt der Name erhalten als „Abteilung Geiger“ in der Firma „Breuer-Werk A.-G“ mit Sitz in Frankfurt am Main-Höchst. Doch bereits 1934 endet dieses Kapitel mit der Liquidation und der Übernahme der Auffanggesellschaft durch die Firma Buderus.

o.: Werbeanzeige aus dem ersten Katalog 1891 mit dem Produktportfolio der Firma. r.: Patent-Kran- und SchlammabfuhrWagen aus der Gründungszeit der Geiger’schen Fabrik. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

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Folge 12: Industrie am Westbahnhof – Hellmut Geiger

Im selben Jahr gründet der Enkel des Firmengründers Dr. Hellmut Geiger (1897 bis 1989) die Maschinenfabrik Geiger und führt damit die Familientradition fort. In der kleinen Werkstatt von Karl + Willi Gerber in der Nähe des jetzigen Standorts beginnt er mit zwei Mitarbeitern. 1937 erwirbt Dr. Hellmut Geiger die Maschinenfabrik „Louis Nagel“ in der Lameystraße 24 und zieht mit der inzwischen zu klein gewordenen Werkstatt in die dortige Produktionsstätte. Angeboten werden neben der Klärtechnik auch Eisenbahntechnik unter dem Namen „Louis Nagel“ mit Besandungsanlagen, Kohlebunkern und Hebeböcken. Zu den Aufträgen aus dieser Zeit zählen auch Bieraufzüge z.B. für den Bahnhof in Rastatt oder eine Biegemaschine für Fassdauben. Der Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt mit 69 Beschäftigten unter dem Namen „Hellmut Geiger Maschinenfabrik GmbH“ und unter zum Teil abenteuerlichen Bedingungen. Die Briketts zum Heizen mussten beispielsweise selbst mitgebracht werden. Ein erster Auftrag aus jener Zeit war die Fertigung eines Löwenkäfigs für den Karlsruher Zoo.

Eine weitere Zäsur in der Firmengeschichte bedeutete der Umzug in die Hardeckstraße in Grünwinkel. 1952 wurde der Bauantrag für ein Werkstattgebäude gestellt, 1954 erfolgte der Umzug, zwei Jahre später folgten die Angestellten. Grund dafür war die verkehrliche Entwicklung im Nachbarstadtteil Mühlburg, die dortigen Gebäude in der Lameystraße mussten dem Straßenbau weichen. In den 1960er und 1970er Jahren beginnt die Zeit der großen Kläranlagenprojekte sowie Wasserentnahmen mit der Firma Geiger als Ausrüster und Anlagenbauer. Nicht nur im Inland ist die Firma an großen Infrastrukturprojekten beteiligt, auch im Ausland, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten. Die Anzahl der Mitarbeitenden steigt bis auf 400. Der bisherige Alleingesellschafter Dr. Hellmut Geiger zieht sich zurück, bleibt aber zunächst als Kommanditist im Unternehmen. Die Buderus’sche Eisenwerke treten als Kommanditist in das Unternehmen ein. 1988 scheidet der Firmengründer aus der Gesellschaft aus. Trotz vielfacher Eigentümerwechsel bleibt der Name „Hellmut Geiger“ bis auf den heutigen Tag bestehen.

Neben Kohle und Wasser benötigten Dampflokomotiven auch Sand zum Anfahren schwerer Züge und zum Bremsen. Hier wird eine Lok mit Hilfe eines Besandungsturmes bestückt.

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Folge 12: Industrie am Westbahnhof – Hellmut Geiger

Blick auf das Industriegelände am Westbahnhof mit dem Verwaltungsgebäude und den Betriebsstätten der Firma Geiger in der Bildmitte.

Anfangs des neuen Jahrtausends hat die Firma eine schwierige Zeit zu überstehen. Die Mitarbeiterzahl sinkt auf weniger als 70 Personen. Heute sind es wieder 106 Beschäftigte am Standort, an dem nun auch das globale Kompetenzzentrum der gesamten Unternehmensgruppe der Firma Bilfinger Water Technologies GmbH angesiedelt ist. Diese wurde in diesem Jahr von einer chinesischen Gruppe übernommen und firmiert nunmehr unter dem Namen „Aqseptence Group GmbH“.

nahme aus Flüssen, Seen oder dem Meer. Geiger gilt als Marktführer weltweit in der mechanischen Vorbehandlung von Rohwasser mit Maschinen, die vorwiegend am Standort Karlsruhe gefertigt werden. Betreiber der Produkte sind insbesondere thermische Kraftwerke, Meerwasser-Entsalzungsanlagen sowie Industrie- und Trinkwasseranlagen in aller Welt. Gerhard Strack

In Karlsruhe ist man spezialisiert auf Sondermaschinenbau und Engineering von Lösungen für die WasserentBlick auf das Verwaltungs­ gebäude in der Hardeckstraße. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | DEZEMBER 2016

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Folge 12: Richard Reiser (Rachidl)

Richard Reiser, genannt Rachidl Ein Original, wie es heute kaum so noch eines gibt, das war „de Rachidl“. Am 14. September 1928 kam Richard Reiser in Daxlanden auf die Welt. 1937 bezog die Familie ein Siedlungshaus in der Mahlbergstraße 52. Schon als junger Bursche war er für jeden Spaß zu haben. Er war aktiver Handballspieler beim TSV Grünwinkel und zeitweise auch in der Handballabteilung des TSV Daxlanden engagiert. Dort hatte er zusammen mit anderen Gleichgesinnten die Idee, einen Fastnachtsverein mit Elferrat zu gründen. Am 25. April 1969 entstand die 1. KG Daxlanden. Richard Reiser übernahm sogleich die Geschäftsführung. In den ersten Jahren veranstaltete man die Prunksitzungen im „Kühlen Krug“ und zusätzlich am „Schmutzigen Donnerstag“ in Richard Reisers „Siedlerheim“. Viele Sitzungen mit großem Programm verhalfen vielen Menschen zu unbeschwerten Stunden. Die Veranstaltungen waren immer restlos ausverkauft. In fast allen Vereinen in Grünwinkel und in Daxlanden war Rachidl Mitglied und engagiert. Er war Ideengeber, Organisator, Initiator. Er war ein Macher, wie man so schön sagt. Ich erinnere mich noch gut: Wenn seine fast blinde Oma zu Besuch kam, stellte Richard einen Schemel in den Fahrradanhänger, setzte seine Oma drauf und fuhr mit ihr in den Wald spazieren. Mir als jungem Mädchen sagte er einmal, „Musch so bussiere, dass mit de Hausschlabbe hi kannsch“. Er hat es vorgemacht. Denn seine spätere Frau Irmgard wohnte auf der anderen Straßenseite. Mit ihr zusammen hat er am 1. August 1966 die Gaststätte im Siedlerheim übernommen. Durch verschiedene Gruppierungen war im

Siedlerheim immer etwas los. Die JugendAkkordeon-Gruppe war ihm besonders ans Herz gewachsen. Musik verbindet, dachte sich der Rachidl. So organisiert er Konzertreisen auch nach Wien und Holland. Dazu eine kleine Anekdote: Bei einem Waldfest stand er in der Mitte des Platzes hinter dem Siedlerheim und spielte Trompete. Niemand merkte, dass ein richtiger, guter Trompeter hinter einem Vorhang spielte und der Richard nur schauspielerte. Musikalisch war er, aber Trompete spielen, das konnte er nicht. Rachidl, ein Hansdampf in allen Gassen, hatte viele Ideen. So das Straßenfest in Daxlanden und einige Jahre in der Heidenstückersiedlung. Manche Idee wurde sicher auch in weinseliger Laune geboren. Zwischen dem Siedlerheim und dem Merkurweg erinnert ein Straßenschild „RichardReiser-Weg“ an eine Persönlichkeit, die am 18. März 1984 starb und seine letzte Ruhestätte auf dem Daxlander Friedhof gefunden hat. Eigentlich war er ja immer ein Daxlander Urgestein.  Marga Götz o.: So kannten und schätzten ihn viele Menschen: Rachidl (l) auf der Bühne, zusammen mit Stefan Pötsch (m.) und Robert Lang (r).

REDAKTION: GRÜNWINKLER GESCHICHTSKREIS (GERHARD STRACK, HUBERT BUCHMÜLLER) GESTALTUNG: HOB-DESIGN, OLIVER BUCHMÜLLER BILDNACHWEIS: S. 177: Uni Hohenheim | S. 178: Peter Palm, Berlin/Raimund Zimmermann, Saarbrücken | S. 179: StadtAK 8/PBS XVI 145 | S. 180: StadtAK 8/PBS oXIIIb 415 | S. 181: StadtAK 8/PBS oIII 114 | S. 182: Sparkasse Karlsruhe Ettlingen | S. 187: Archiv Bürgerverein Grünwinkel | S. 189–191: Aqseptence Group GmbH | S. 192: privat

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Interessantes aus Grünwinkel

Grußwort Stadträtin Yvette Melchien

Foto: Privat

Liebe Grünwinkler Bürgerinnen und Bürger, Investieren, Sparen und Beteiligen – dies waren die großen Herausforderungen, mit denen sich die Karlsruher Kommunalpolitik in der vergangenen Zeit konfrontiert sah. Investieren und Sparen klingt zunächst wie ein Widerspruch. Ziel der von einer großen Mehrheit des Karlsruher Gemeinderats mitgetragenen Haushaltsstabilisierung ist es, auch in Zukunft die Ausgaben den uns zur Verfügung stehenden Einnahmen anzupassen, so dass wir nicht heute auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Einzelne Sparvorschläge der Verwaltung hat die SPD-Fraktion allerdings abgelehnt. Einsparungen beim Ausbau der Bürgerzentren und die Schließung städtischer Bürgerbüros haben wir nicht mitgetragen. Um das bürgerschaftliche Leben in den einzelnen Teilen unserer Stadt weiterhin zu fördern, sind Orte der Begegnung von großer Bedeutung. Auch ist es wichtig, dass die Menschen möglichst wohnortnah ihre Behördengänge erledigen können. Weniger Bürgerbüros wären hier das völlig falsche Signal. Wichtig ist es dagegen, ehrenamtliches Engagement zu unterstützen und die Menschen an Entscheidungen vor Ort direkt zu beteiligen. Mein Dank gilt hier dem Bürgerverein Grünwinkel und allen engagierten Bürgerinnen und

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Bürgern des Stadtteils. Die vom Bürgerverein angestoßenen Kinder- und Jugendforen, deren Ergebnis unter anderem der Bau der BMXBahn war, sind hierfür ein gutes Beispiel. Investieren wird der Gemeinderat in unsere Schulen, über 85 Millionen werden in den nächsten zwei Jahren in diese zentrale Zukunftsaufgabe fließen. Auch der Ausbau unseres städtischen Klinikums ist ein Schwerpunkt in den kommenden Jahren. Von herausragender Bedeutung war nun endlich die Zusicherung der Verantwortlichen von Land und Bund, die Finanzierung des Umbaus der Kriegsstraße zu ermöglichen. Der Autotunnel kann gebaut werden und der Bürgerwille des Bürgerentscheids wird umgesetzt. Veränderungen gab es in diesem Jahr im Bereich der Flüchtlingshilfe. Neben weiteren Unterkünften in der Stadt wurde auch die Flüchtlingsunterkunft in der Hermann-Leichtlin-Straße geschlossen. Allen, die sich für die geflüchteten Menschen engagiert haben, möchte ich unseren Dank aussprechen. Viele Themen müssen im Rahmen eines Grußwortes unerwähnt bleiben, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich aber gerne jederzeit an mich wenden. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr! Ihre Stadträtin Yvette Melchien Fraktion SPD im Gemeinderat

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Interessantes aus Grünwinkel

Grußwort Stadträtin Renate Rastätter

Foto: Privat

Liebe Grünwinkler Bürgerinnen und Bürger, fast ein Jahr nach unserem schönen 300jährigigen Stadtgeburtstag, an dem sich auch Grünwinkel engagiert und kreativ beteiligt hat, stehen wir vor neuen Herausforderungen. Wohnraumschaffung und Haushaltskonsolidierung sind zwei zentrale Themen, die uns als Gemeinderat intensiv beschäftigen. Die Einwohnerzahlen in Grünwinkel steigen weiter an. Das große bürgerschaftliche Wohnprojekt am „Albgrün“ ist fertiggestellt und viele Menschen haben hier eine neue Heimat gefunden. Trotz der dichten Bebauung gibt es viel Grün zwischen den Gebäuden. Grünanlagen mit Bäumen und vielfältige Gemeinschaftsaktivitäten tragen zur hohen Lebensqualität im neuen Quartier bei. Weitere große Wohnprojekte entlang der Durmersheimer Straße sind derzeit im Aufbau. Sicher wäre es schöner, wenn innerörtliche Freiflächen erhalten bleiben könnten, aber es gibt für Verdichtungen keine Alternative, wenn wir die Naturflächen an den Siedlungsgrenzen nicht antasten wollen. Ich sehe es deshalb sehr kritisch, dass das alte Friedhofgelände in der Heidenstückersiedlung von der Stadtverwaltung in die Prüfkulisse für eine weitere Bebauung aufgenommen wurde. Wir Grüne lehnen solche Überlegungen ab und unterstützen das Ziel der Siedler von Karlsruhe und des Bürgervereins, dort dauerhaft einen offenen Bürgerpark einzurichten. Der Bevölkerungszuwachs in Grünwinkel bietet auch Chancen. Neue Mitbürgerinnen und Mitbürger können sich in die Arbeit des Bürgervereins einbringen. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit sich am tollen Engagement des Kinder- und Jugendforums zu beteiligen. Auch zur Haushaltskonsolidierung sehe ich GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

keine Alternative. Es ist für uns Grüne eine Frage der Generationengerechtigkeit, dass wir unseren Kindern und Enkeln einen kommunalen Haushalt hinterlassen, der auch ihnen Gestaltungsspielräume ermöglicht. Zum Glück gibt es eine große Übereinstimmung zwischen den Fraktionen, dass wir an der Bildung und an der sozialen Gerechtigkeit nicht sparen. Der Karlsruher Kinderpass und der Sozialpass sollen dazu beitragen, Kinder- und Altersarmut einzudämmen. Die Einsparungen in anderen Bereichen sind moderat und so gestaltet, dass ein Kaputtsparen vermieden wird. Gerne können Sie mir dazu Rückmeldungen geben und Vorschläge machen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit, schöne besinnliche Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr 2017. Ihre Stadträtin Renate Rastätter Fraktion Grüne im Gemeinderat

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Interessantes aus Grünwinkel

Foto: Roland Fränkle

Grußwort Stadträtin Karin Wiedemann Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Grünwinkel,

ereignis ZusammenHalt, das am Pfingstwochenende auf der halbseitig gesperrten Pulverhausstrasse stattfand.

der 300. Geburtstag ist Geschichte, im Jahr 1 danach gab es in Grünwinkel viel zu tun und sie haben es angepackt.

Ein neues Projekt wurde ins Leben gerufenREGEKO – Ressourcenoptimiertes Gewerbeflächenmanagement durch Kooperation im Gewerbequartier in Grünwinkel. Es klingt vielversprechend, hoffen wir, dass sich die Erwartungen erfüllen, so ist auch hier Ihr Stadtteil wieder Pionier und Vorbild für andere Quartiere.

In ihrer Mitgliederversammlung im März wählten sie im Bürgerverein eine neue Vorsitzende, die das verantwortungsvolle und zeitaufwändige Amt auf Grund der „rückhaltslosen Unterstützung“ durch ihre Vorstandskollegen gerne annahm. Dieser Rückhalt ist Voraussetzung bei jeder ehrenamtlichen Verpflichtung und ich bin überzeugt, in Grünwinkel wird er auch immer da sein. Die Bautätigkeiten im Stadtteil sind auf der einen Seite abgeschlossen, auf der anderen beginnen sie. Das Cafe 1715 wird sicher ein neuer Treffpunkt, der Krähenbrunnen ist wieder an seinem alten Platz und die liebevoll gestalteten Geburtstagskrähen haben neue Domizile gefunden. Die Jugendarbeit im Stadtteil ist vorbildlich, die neue BMX-Bahn wurde in Betrieb genommen. Ein Höhepunkt 2016 war das Groß­

Rückhalt – Zusammenhalt – Vorreiter –, so kann man das Jahr 2016 in Grünwinkel zusammenfassen 2017 wird wieder ein Jahr, das Neues bringen wird, sie packen es an! Gerne stehe ich Ihnen und den Grünwinkler Vereinen für Fragen und Anregungen zur Verfügung: Tel.: 0721 577967, E-Mail: karin. wiedemann@gr.karlsruhe.de Nun darf ich Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Im Neuen Jahr 2017 soll Sie alle Zufriedenheit, Glück, Gesundheit und Gottes Segen begleiten. Ihre Stadträtin Karin Wiedemann Fraktion CDU im Gemeinderat

Unsere Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 11:00 –24:00 Uhr Familie Puhlmann und das Braustübl-Team freut sich auf den Besuch der Grünwinkler! Zeppelinstr. 17 · 76185 KA · Tel. 0721 5307689 www.braustuebl-ka.de · info@braustuebl-ka.de 46

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Interessantes aus Grünwinkel

Richtfest der Volkswohnung in der Durmersheimer Straße Im Stadtteil Grünwinkel errichtet die VOLKSWOHNUNG drei mehrgeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 42 Mietwohnungen – davon 26 Sozialwohnungen – und einer Tiefgarage. Der Bezug ist für Mitte 2017 vorgesehen. Im Beisein von Baubürgermeister Michael Obert fand am Montag, dem 18. Juli 2016 das Richtfest statt.

Fotos: Karin Armbruster, Gertrud Bader

Auf dem Grundstück Durmersheimer Straße Ecke Winkelriedstraße baut die VOLKSWOHNUNG gegenwärtig drei Mehrfamilienhäuser mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.200 m². Ein Teil der Wohnungen wird barrierefrei sein. Insgesamt gibt es 5 Ein-Zimmer-, 8 Zwei-Zimmer-, 15 Drei-Zimmer, 10 VierZimmer und 4 Fünf-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind zwischen 44 m² und 109 m² groß, haben im Erdgeschoss eine

Terrasse und einen Gartenanteil sowie in den Obergeschossen eine Loggia oder Dachterrasse. In der Tiefgarage ist Platz für 42 PKW und für ca. 120 Fahrräder. Energetisch entsprechen die Gebäude dem KfW-Effizienzhaus 70-Standard. Der Entwurf stammt vom Karlsruher Architekturbüro Kränzle+FischerWasels, das auch das Gebäude der VOLKSWOHNUNG im benachbarten „Quartier am Albgrün“ geplant hat. „Eine Besonderheit dieses Bauprojekts sind Flächen, die wir für gemeinschaftliches Gärtnern zur Verfügung stellen. Auf vier großen Hochbeeten können unsere künftigen Mieterinnen und Mieter Gemüse, Obststräucher und Kräuter pflanzen“, so VOLKSWOHNUNGS-Geschäftsführer Reiner Kuklinski. Durch die unterschiedlich angelegten Gartenund Grünbereiche entsteht ein großzügiges Innengelände mit Hofcharakter. Ein Teil des alten Baumbestands bleibt erhalten, im südlichen Bereich werden junge Bäume gepflanzt. Die neuen Wohngebäude ersetzen zwei Zeilenbauten aus dem Jahr 1955, die im Juni 2015 abgerissen wurden. „Wir mussten uns für diesen Weg entscheiden aufgrund der sehr schlechten Bausubstanz, immenser Sanierungskosten und veralteter Grundrisse“, erklärte Kuklinski. Volkswohnung

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Interessantes aus Grünwinkel

85 Jahre Michelin Werk Karlsruhe – Traditionsstandort mit Zukunftspotenzial Das Michelin Werk Karlsruhe feiert 2016 sein 85-jähriges Bestehen: 1931 startete das Unternehmen mit 250 Beschäftigten die weltweit erste Reifenproduktion außerhalb Frankreichs. Heute sind hier rund 1.200 Mitarbeiter aus 26 Nationen beschäftigt und das Werk ist innerhalb des Konzerns ein anerkannter Spezialist für die Fertigung von Leicht-Lkw-Reifen. Mit seiner hoch automatisierten Fertigung gehört es zu den modernsten und flexibelsten im Konzern. Produziert werden ein breites Spektrum von Reifendimensionen, vorwiegend für den europäischen Markt, aber auch für den Export nach Japan, Mexiko und Nordamerika, und Gummimischungen für die europäischen Michelin Werke. „Die Leistungsfähigkeit unseres Werkes ist das Ergebnis einer Strategie der stetigen Erneuerung. Durch die permanenten Erweiterungen und das kontinuierliche Modernisieren ist dieses Werk immer auf der Höhe der Zeit geblieben. Michelin Karlsruhe ist deshalb heute Benchmark für Qualitätsmanagement und zählt zu den zentralen Produktionsstätten des Konzerns“, betont Bernd Lanius, Direktor des Michelin Werks Karlsruhe. „Bis heute hat das Michelin Werk Karlsruhe rund 64 Millionen Reifen gefertigt“, so Lanius weiter. „Außer der Produktion befinden sich hier am Standort auch die Vertriebszentrale und die Konzernbereiche für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz, mit welchen wir eng zusammenarbeiten, um unseren Kunden den besten Service zu bieten.“

Vorbild in puncto Flexibilität und Automatisierung Der Michelin Standort Karlsruhe ist nicht nur das älteste deutsche Werk des global agierenden Reifenherstellers, sondern auch eine der weltweit flexibelsten und modernsten Reifenfertigungen überhaupt. Die hoch automatisierte Produktion ermöglicht die Umstellung auf wechselnde Dimensionen in kürzester Zeit. Allein in den vergangenen fünf Jahren investierte das Unternehmen 60 GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

Millionen Euro in Karlsruhe und legte damit ein eindeutiges Bekenntnis zum ältesten Produktionsstandort außerhalb Frankreichs ab. Als jüngste Anlagen gingen dieses Jahr zwei neue Pressen für die elektrische Reifenvulkanisation in Betrieb. Das wegweisende und nachhaltige Produktionsverfahren feiert dieses Jahr am deutschen Hauptsitz des Reifenherstellers ebenfalls Jubiläum: Seit 30 Jahren produziert das Karlsruher Werk mit diesem besonders energieeffizienten Verfahren und nutzt es für rund 80 Prozent seiner Reifenproduktion.

Neue Arbeitsmodelle steigern die Produktivität Zur Zukunftssicherung des Standorts Karlsruhe tragen vor allem auch die Beschäftigten bei. Sie arbeiten in variablen Schichtsystemen und haben so einen wesentlichen Anteil an der flexiblen Produktion. Je nach Marktlage kann die wöchentliche Arbeitszeit zwischen 35 und 40 Stunden variieren. Damit ist das Werk in der Lage, seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich zu sichern und die Kunden bedarfsgerecht zu beliefern. Zusätzlich engagiert sich Michelin für den Nachwuchs, sei es durch Ausbildungsplätze, duale Studienplätze oder die enge Kooperation mit Schulen, um Jugendlichen bei der Berufswahl zu helfen.

Beispielhaftes Engagement für die Umwelt Beim Engagement für eine intakte Umwelt zählt das Werk ebenfalls zu den Vorreitern. Seit 2010 fördert Michelin in Karlsruhe verstärkt die Erzeugung regenerativer Energien. Zwei Fotovoltaikanlagen auf den Dächern und Mitarbeiterparkplätzen produzieren pro Jahr rund 1,69 Millionen kWh Solarstrom. Der so erzeugte Solarstrom reduziert den jährlichen CO2-Ausstoß um 1.440 Tonnen und wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch die elektrische Reifenvulkanisation und den Einsatz von Fernwärme für die Heizung reduziert der Standort die CO2-

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WER INNOVATIV IST, KOMMT WEITER.

Wir bei Michelin arbeiten für Mobilität mit Köpfchen. Ständig entwickeln wir neue Technologien, um unser Ziel zu erreichen: Bis zum Jahr 2050 wollen wir bei der Reifenherstellung die Menge der Rohstoffe um die Hälfte reduzieren. Auch die Abrollgeräusche, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen wollen wir senken – zum Beispiel indem wir den Rollwiderstand unserer Reifen verringern. So wie Sie intelligente Technologien befürworten, setzt sich Michelin für deren Umsetzung und Einsatz für alle ein. www.michelin.de

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Interessantes aus Grünwinkel

Emissionen um weitere 9.500 Tonnen pro Jahr. Der Standort Karlsruhe ist seit 2012 auch nach ISO 50001 zertifiziert. Die Norm stellt sicher, dass die Energieeffizienz und Energieflüsse ständig verbessert werden, und geht über die Anforderungen der ISO 14001 hinaus.

In 85 Jahren 64 Millionen Reifen aus Karlsruhe Bis heute hat das Michelin Werk Karlsruhe 64 Millionen Reifen gefertigt, eine Zahl, die vor 85 Jahren trotz der stürmischen Entwicklung des Automobils noch undenkbar war. Die beginnende Motorisierung und der gute Ruf der MICHELIN Reifen in Deutschland lassen Ende der 1920er-Jahre bei Michelin den Entschluss reifen, eine eigene Fertigungsstätte zu errichten. 430 deutsche Städte bewerben sich um die Ansiedlung. Karlsruhe macht das Rennen. Für die damalige badische Landeshauptstadt sprechen gleich mehrere Argumente: der Rheinhafen, der Eisenbahnknotenpunkt und die Nähe zur geplanten Autobahn Frankfurt–Basel. Vor allem aber: Frankreich ist um die Ecke. Michelin erwirbt im Januar 1930 von der Stadt ein 138.000 Quadratmeter großes Gelände, Anfang September 1930 erfolgt der erste Spatenstich für das neue Werk. Von Anfang an sein Wahrzeichen: der weithin sichtbare und noch heute erhaltene Wasserturm, damals allerdings noch ohne Michelin Mann auf dem Behälter. Der grüßt erst seit 1984 aus der Höhe.

1931: Start mit 250 Beschäftigten Bereits Anfang Oktober 1931 startet Michelin mit 250 Beschäftigten die Fertigung von Reifen „made in Germany“. Erstes Produkt ist ein Lkw-Reifen der Größe 6.50-20. Außerdem sind Pkw-, Motorrad- und Fahrradreifen im Programm. Ebenfalls 1931 zieht die Michelin Verkaufsorganisation von Mainz ins Badische. Das NS-Regime macht dem Erfolg von Michelin in Deutschland jedoch rasch ein Ende: Am 30. April 1938 fertigt das französische Unternehmen den vorerst letzten Reifen in Karlsruhe. Der komplette Maschinenpark GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

wird demontiert und nach Clermont-Ferrand sowie ins niederländische Werk ’s-Hertogenbosch transportiert. 1942 folgt die endgültige Enteignung. Zwei Jahre später zerstört ein Luftangriff die Werkshallen weitgehend.

Neustart aus Trümmern Im April 1949 bekommt Michelin sein Eigentum zurück. Da die Direktion in Clermont-Ferrand erst einmal die wirtschaftliche Entwicklung der jungen Bundesrepublik beobachten will, wartet das Unternehmen bis 1955 mit dem eigentlichen Wiederaufbau. Drei Jahre später läuft die Produktion wieder an. Viele Angehörige der Vorkriegsbelegschaft wechseln ohne lange zu zögern wieder „zu Michelin“. 1963 arbeiten bereits 1.300 Beschäftigte im Karlsruher Michelin Werk. Kontinuität ist auch an der Spitze angesagt: Werksleiter Maurice Oberli hatte bereits bis 1938 im Reifenwerk gearbeitet. Das immer vielseitigere Produktangebot, wachsender Wettbewerb und ein raueres wirtschaftliches Klima erfordern in den 1970er- und 1980er-Jahren die umfassende Modernisierung der Produktionsanlagen. Zu den neuen Hightech-Installationen gehört seit 1986 auch die Elektrovulkanisation, in der Reifen ganz ohne Wasser „gekocht“ werden. Das Verfahren gilt bis heute als vorbildlich – auch weil es im Vergleich zur herkömmlichen Dampfkochung wesentlich umweltschonender und energieeffizienter ist. Die 1990er-Jahre bringen dem Werk an der Michelinstraße, wie die Adresse seit 1989 offiziell lautet, grundlegende Neuerungen. Auslöser sind zum Beispiel verschärfte Umweltauflagen und der immer internationaler werdende Wettbewerb. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wird beispielsweise intern die Arbeit in Gruppen mit flachen Hierarchien neu organisiert und so effizienter und für die Mitarbeiter motivierender. Das Werk Karlsruhe spezialisiert sich außerdem auf Reifen für leichte Nutzfahrzeuge und produziert heute eine breite Produktpalette von aktuell 150 Dimensionen. Damit schließt sich der Kreis, denn mit solchen Pneus begann 1931 die Produktion.    Michelin

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35 Jahre Haus Edelberg

Die heimeigene Küche verwöhnte mit diversen Speisen und später mit Kaffee und Kuchen. Der Heimleiter, Herr Israel, begrüßte alle Anwesenden und Herr Schlott von der Heimverwaltung betonte, wie sehr alle haupt- und ehrenamtlichen Helfer zum Gelingen des Alltagbetriebs beitragen. Unsere 1. Vorsitzende, Karin Armbruster, hielt im Namen des Bürgervereins ein Grußwort, in dem

sie betonte, dass Wohnen im Haus Edelberg bedeutet, wohnen in Grünwinkel. Integriert in die Gemeinschaft und die Aktivitäten des Stadtteils. Besonders auffällig war während der Feier der freundschaftliche Umgang bei den Mitarbeitern im Umgang miteinander, aber auch im Umgang mit den Bewohnern. Alle waren mit Hingabe bei der Sache. Die Tombola bescherte viele Preise und es konnten wunderschöne Arbeiten erworben werden, die von den Heimbewohnern selbst hergestellt wurden. Ein gelungenes Fest, ein schöner Nachmittag.    Karin Armbruster

Frohe Weihnachten ... und ein glückliches neues Jahr wünschen Ihnen alle Inserenten des Grünwinkler Anzeigers.

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Am 02.07.2016 konnte das Haus Edelberg in der Edelbergstraße auf sein 35jähriges Bestehen zurückblicken. Alle Heimbewohner, Mitarbeiter und Vertreter anderer Häuser der Edelberg Gruppe, geladene Gäste und Besucher aus Grünwinkel fanden sich zu einer Feier ein. Zwei Musiker sorgten mit Liedern die jeder mitsingen konnte dafür, dass trotz gelegentlicher Schauer die Stimmung gut blieb. Es wurde sogar eifrig das Tanzbein geschwungen. Und das nicht nur von der Trachtengruppe die verschiedene Tänze aufführte.

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Ich freue mich auf die Kurzzeitpflege im Haus Edelberg! Sie brauchen eine Pause? Wir bieten Ihnen im Haus Edelberg unsere qualifizierte und zuverlässige Kurzzeit-, Tages-, Nacht- und Wochenendpflege, bezuschusst durch Ihre Krankenkasse. Vertrauen Sie Ihr Familienmitglied unseren gut ausgebildeten und fürsorglichen Mitarbeitern an. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne persönlich. Edelbergstraße 19 76189 Karlsruhe Tel. 0721/57 08-0 karlsruhe@haus-edelberg.de www.haus-edelberg.de/karlsruhe

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Interessantes aus Grünwinkel

Aktiv älter werden in Grünwinkel

Fotos: Aktiv älter werden in Grünwinkel

Im Frühjahr 2010 fanden sich einige Grünwinkler zusammen, die den bei zwei Bürgerforen in der Grünwinkler Schule zum Thema „Aktiv älter werden in Grünwinkel“ entwickelten Ideen zum Leben verhelfen wollten. Sie bildeten eine Arbeitsgruppe, die sich bis heute an jedem zweiten Montag im Haus Edelberg trifft. Es wurden Ideen konkretisiert und ihnen zum Leben verholfen. Frau Ulrike Engesser vom Seniorenbüro der Stadt bot ihre Unterstützung an.

Frau Edda Dorn übernahm die Werbearbeit. Frau Gabriele Ortlepp wurde die Ansprechpartnerin für Kontaktsuchende, Frau Gertrud Bader gestaltete einen Literaturkreis (inzwischen wurde ein zweiter aufgrund regen Interesses gebildet), Frau Gerlinde Lauinger-Blumer, Frau Edda Dorn und Dr. Klaus Morgenstern übernahmen Spielnachmittage und Dr. Morgenstern übernahm auch die Einladung zum Boulesport. Frau Heide Wroblewski griff die Idee „Kochkurs für Männer“ auf, inszenierte Informationsstände und moderiert meist die Gespräche der Arbeitsgruppe und bewährt sich als Berichterstatterin. Frau Bader initiierte zusätzlich den „Knöpfleskreis“, die Zusammenkunft von emsigen Damen, die von Heimbewohnern des Hauses Edelberg schadhafte Wäsche flicken und Knöpfe annähen. Eduard Jüngert erklärte sich bereit, an jedem Dienstag um 15 Uhr ab Grünwinkler Friedhof mit einer Wandergruppe zu starten GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

Jeweils vor dem Start der Wandergruppe wird in die Runde nach Wünschen zum Tagesziel gefragt. Eduard Jüngert hat für den Bedarfsfall Vorschläge parat. Seit dem ersten Wandertag am 13. Juli 2010, seit sechseinhalb Jahren sind dienstags bis zu 16 Wanderfreunde unterwegs, die mit Pkw zu unterschiedlichen Ausgangspunkten an den Rändern unserer Stadt oder ins Umland fahren, um beweglich zu bleiben und oft unbekannte Gegenden kennenzulernen. Am 16. August diesen Jahres war die 300. Wanderung. Sie führte ab Hofgut Scheibenhardt über den Golfplatz und Pirschweg in die südliche Hardt. Der „festliche“ Abschluss war bei strahlendem Sonnenschein auf der gastlichen Terrasse des Hofguts Scheibenhardt. Der welterfahrene Mitwanderer Klaus Klein resümierte die vielen schönen und erlebnisreichen Unternehmungen in einer Dankesrede. Und der Initiator bedankte sich seinerseits für die Treue der Wanderfreunde und das herzliche Miteinander. Und es geht so weiter, nur nicht an Feiertagen. Am Nikolaustag wird es die 315. Wanderung sein.

Informationen: Jeder 2. Montag im Monat von 10 bis 11 Uhr im Haus Edelberg in der Edelbergstraße 19 oder bei Gabriele Ortlepp, immer ab 19 Uhr,

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Interessantes aus Grünwinkel

Tel. 0721 862543 oder gaby.ortlepp@gmx.de. Informationen finden Sie auch auf den Webseiten des Bürgervereins Grünwinkel unter www.bv-gruenwinkel.de. Die Aktivgruppe wird unterstützt vom Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe und dem Bürgerverein Grünwinkel. Weitere Infos im Seniorenwegweiser unter www.karlsruhe.de/Senioren   Heide Wroblewski

Ergotherapie am Albgrün Praxisgemeinschaft

Ivette Borsch, Eva Anderer, Helga Traub

Foto: Aktiv älter werden in Grünwinkel

staatlich anerkannte Ergotherapeutinnen

Christina Lorenz Tel.: 0721 – 1745 9036 Mail: kontakt@physiotherapie-am-albgruen.de

Durmersheimer Straße 60 76185 Karlsruhe-Grünwinkel

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Durmersheimer Str. 60 76185 Karlsruhe 0721 - 50 16 26 kontakt@ergotherapie-am-albgruen.de www.ergotherapie-am-albgruen.de

Termine nach Vereinbarung

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Krankengymnastik Manuelle Therapie Manuelle Lymphdrainage Krankengymnastik auf neurologischer Basis - PNF Klassische Massage - BGM Elektrotherapie Wärmetherapie - Naturmoor Ultraschallbehandlung Schlingentisch - Traktion

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Interessantes aus Grünwinkel

Quartier am Albgrün Nun sind wirklich alle Wohnungen und Geschäftsräume bezogen. Zuletzt eröffnete Alexandra Arena im Juli 2016 die Café-Bar „1715“ (Erkennen Sie das Stadtgeburtstagsjahr?) direkt an der Ecke Durmersheimer Str./Zeppelinstraße. Dort hat man an den Tischen unter den alten Bäumen und neben dem Krähenbrunnen einen guten Überblick über das Grünwinkler Leben. An dem zentralen Platz setzt sich auch schon mal ein Vorbeikommender, der eigentlich gar keine Zeit hätte, zu den herbeiwinkenden Gästen. Wie genussvoll kann man dort Kaffee trinken, wenn der Verkehr vorüberrauscht, und man sich selber dem Dolce-far-niente hingeben kann. Manchmal leisten auch Tauben und Krähen hierbei Gesellschaft, wenn sie gemeinsam mit den Brunnenkrähen am Wasser nippen.

Fertig sind nun auch die Durchgangswege durch das gesamte Projekt, so dass an verschiedenen Tischen und Bänken, die noch nicht den endgültigen Platz gefunden haben, einfach ausprobiert wird, wo es sich am gemütlichsten treffen lässt und von wo die Bewohner am besten zu den Kaffee- und Strickund sonstigen Runden angelockt werden. Damit war nun auch das 2. große Sommerfest am 24. September für alle auf kurzem Weg erreichbar und alle Wege und Plätze einzubeziehen für die fröhliche Feier. Als absoluter Höhepunkt auf dem Fest erwies sich die „Einstandsidee“ der zuletzt bezogenen beiden Häuser, nämlich eine Cocktailbar, die ohne Pause süffige Getränke mit und ohne Alkohol ausschenkte – und natürlich auch Kinderbowle für all die Kinder, für die es jede Menge aufregende Spiele gab.

Fotos: Quartier am Albgrün

Auch die Boule Bahn, auf der man seine Treffsicherheit erproben kann, steht jetzt allen zur Verfügung. Für Oktober sind an allen Wochenenden gemeinschaftliche Pflanzaktionen für die noch fehlenden Stauden und Büsche vorgesehen. Dabei werden die Parkplätze mit bienenfreundlichen Hecken abgeschottet. Aber schon jetzt können aus den Gemeinschaftsbepflanzungen Radieschen, Kräuter, Äpfel, Birnen, Tomaten, Rucola, JoGRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

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Interessantes aus Grünwinkel

GFT

hannisbeeren und anderes geerntet werden – zum Beispiel direkt von der Pflanze in den Mund. Das „Quartier am Albgrün“, das im Kreis der Mehrgenerationen-Wohnprojekte als Leuchtturmprojekt gilt, zieht auch Besucher und Interessenten aus verschiedenen Bereichen an. Das waren in letzter Zeit Studenten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, da war die Architektenkammer Karlsruhe im Rahmen der deutschlandweiten „Tage der Architektur“ mit über 80 Teilnehmern (25. Juni 2016) und eingeladen waren auch der Geschichtskreis und andere Mitglieder des Bürgervereins Grünwinkel, um nun kennenzulernen, was endgültig aus dem Projekt geworden ist, das vom Bürgerverein über so viele Jahre hilfreich begleitet wurde. Der von den Mitgliedern des „Quartier am Albgrün“ gegründete „Albgrün-Verein“ steht nicht nur den Bewohnern des Mehrgenerationen-Wohnens zur Verfügung. Er ist als Nachbarschaftsverein zu betrachten und bündelt die schon bestehenden und noch zu planenden Aktivitäten im Projekt und darüber hinaus. So wird zum Beispiel der „AlbgrünVerein“ auf Anfrage des Bürgervereins beim St.-Martinsfeuer im November den Glühweinverkauf übernehmen. Schon vorher hatten Projektmitglieder die Klappstuhl-Lesung im Sommer an der Albkapelle unterstützt.    Quartier am Albgrün

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Im Kindergarten Albgrün ist was los! Der April stand in der Kindertageseinrichtung Albgrün in Grünwinkel ganz unter dem Motto „Bald piepst etwas bei uns“! In Zusammenarbeit mit dem Kleintierzuchtverein Grünwinkel wollten wir den Kindern unserer Einrichtung hautnah zeigen, wie sich das Leben in einem Ei entwickelt. Herr Stober stellte uns hierfür eine Brutkiste zur Verfügung und brachte zwölf Eier mit, aus denen schließlich sechs kleine Küken schlüpften. Jede Woche kam Herr Stober in unseren Kindergarten und zeigte allen Kindern mit einer speziellen Lampe, wie weit die Küken in den Eiern gewachsen waren.

Dieses Projekt war für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis und Dank des großen Engagements von Herrn Stober eine einzigartige Erfahrung. Für das großartige Engagement Herrn Stobers spendeten Eltern und Erzieher, um den Kleintierzuchtverein ein wenig zu unterstützen. Hierfür möchten wir uns herzlich bei allen Spendern bedanken! Und falls Sie mal die „Albgrün-Hühner“ besuchen möchten, schauen Sie doch mal beim Kleintierzuchtverein Grünwinkel vorbei!   Das Albgrün-Team

Fotos: Kita Albgrün

Dies war für die Kinder besonders spannend, denn von Woche zu Woche konnte man sehen, wie die Entwicklung von Statten ging,

wie das Küken als kleiner Punkt zu erahnen war und schließlich das ganze Ei ausfüllte. Und auch das Schlüpfen und die Kleinen selbst waren für uns alle faszinierend zu beobachten. Die Küken blieben noch vier Tage bei uns, und die Kinder konnten sie immer wieder besuchen und beobachten. Schließlich nahm Herr Stober sie wieder mit in den Kleintierzuchtverein. Nach zwei Wochen besuchte er uns mit den bis dahin schon ganz schön groß gewordenen „Albgrün-Hühnern“. Das war eine Überraschung, da sich die Kleinen bis dahin sehr verändert hatten!

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Kindergarten St. Josef Frühling, Sommer, Herbst und Winter ... In allen Jahreszeiten – und meist auch dazwischen – wird im Kindergarten St. Josef gefeiert. Im Juli fand unser traditionelles Sommerfest statt. Zum diesjährigen Thema „Cowboys und Indianer“ boten die Kindergartenkinder tolle Programmpunkte dar. Im Anschluss daran hatten wieder zahlreiche Väter verschiedene, kreative Spielstationen im Hof vorbereitet. Der Elternbeirat überraschte das Kindergartenteam zum Abschluss mit einer lustigen Mitmachgeschichte, bei der alle eine witzige Rolle übernahmen und die Zuschauer viel zu lachen hatten. Im Oktober gestalteten die ErzieherInnen mit den Kindern eine kleine Herbstfeier in der Kirche. Im Mittelpunkt standen verschiedene Herbstfrüchte, besonders die Kastanie. Danach freuten sich alle auf das leckere Frühstücksbuffet im Gemeindesaal, bei dessen Vorbereitung die Kinder fleißig mitgeholfen hatten. So wie der Wechsel der Jahreszeiten stattfindet, so gibt es auch in unserer Einrichtung eine Veränderung: Ab Januar 2017 werden unsere beiden Regelgruppen in VÖ-Gruppen (Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten) umgewandelt. Da die Nachfrage nach Betreuung an zwei Nachmittagen in der Woche zurückgegangen ist, war diese Änderung schon länger im Gespräch. Die Betreuungszeiten unserer 3 VÖ-Gruppen sehen ab Januar 2017 folgendermaßen aus: Montags–Donnerstags von 7.15 –13.30 und Freitags von 7.15 –13.00. In unserer multikulturellen Einrichtung werden 70 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in drei Stammgruppen betreut (Elefanten-/Mäuse-/Igelgruppe). Die Kinder haben auch die Möglichkeit, auf Anfrage eine andere Gruppe zu besuchen. Außerdem werden gruppenübergreifende Beschäftigungen angeboten. Eine Besonderheit unserer Einrichtung ist das tägliche gemeinsame Frühstück, auf das auch Eltern sehr großen Wert legen. Das gemeinsame Frühstück ist ein wichtiger Teil im Tagesablauf. Hierbei ist es uns natürlich wichtig, die Uhrzeit des Frühstücks flexibel zu gestalten (je nach Tagesform, Beschäftigung der Kin-

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der ...). Beim gemeinsamen Frühstück können die Kinder an gemütlich gedeckten Tischen essen, sich mit anderen Kindern unterhalten und auch der Aspekt des Teilens kommt nicht zu kurz, wenn das ein oder andere Stück Brezel, Obst etc. den „Teller wechselt“. Wenn Sie mehr über unsere Einrichtung erfahren möchten, können Sie gerne telefonisch (0721 571649) einen Besichtigungstermin vereinbaren.   Martina Förderer, Kindergartenleiterin

Ein frohes Weichnachtsfest und ein glückliches neues Jahr wünschen wir all unseren Kunden!

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Foto: Grundschule Grünwinkel

Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Begegnungsprojekt an der Grundschule Grünwinkel Vor den Sommerferien fand an der Grundschule Grünwinkel ein Begegnungsprojekt zwischen Kindern der dritten Klassen und Kindern der Vorbereitungsklasse (VKL) statt. Initiiert wurde dieses Projekt von Herrn Pfarrer Sören Suchomsky in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin der VKL. Ziel des Projektes war es, die Integration ausländischer Schülerinnen und Schüler voranzubringen und erlebbar zu machen. So wurden bei den ersten Treffen Interviews geführt und Steckbriefe erstellt, um sich besser kennenzulernen. Nach anfänglicher Scheu gingen die Kinder recht bald offen und ungezwungen miteinander um. Es wurde gesungen, geredet, gestikuliert und auch viel gelacht. Anschließend wurde gemeinsam

mit den Kindern der weitere Verlauf des Projektes geplant. Hier stand zunächst das gemeinsame Kochen auf dem Programm. Beim Zubereiten von Spätzle und Obstsalat hatten die Kinder sehr viel Spaß und verzehrten anschließend stolz die leckeren Gerichte. Abschluss des Projektes war ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo. Beim Bestaunen der Tiere und beim Spielen auf dem Spielplatz verging die Zeit wie im Fluge. Viel zu schnell kam man wieder in der Schule an. Besonders die Kinder der VKL erzählen noch oft begeistert von dem Projekt und fragen regelmäßig: „Wann machen wir das mal wieder?“   Grundschule Grünwinkel

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

An der Grundschule Grünwinkel erhalten die Schüler in diesem Schuljahr eine Extraportion Vitamine. Im Rahmen des Schulobst– und Gemüseprogramms der Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg bekommt jede Klasse pro Woche eine Lieferung verschiedener Obst- oder Gemüsesorten. Finanziert wird dieser wertvolle Beitrag zur Ernährungserziehung zu 75% von der EU, die übrigen 25% übernimmt dankenswerterweise der Förderverein der GS Grünwinkel. Neben der Freude am gemeinsamen Knabbern und Essen, erfahren die Schüler wichtige Informationen über eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Es geht auch darum Fragen zu beantworten, woher unsere Lebensmittel kommen und wie diese zubereitet werden können. Welches Obst wächst wann bei uns? Die Schüler erkennen, dass nicht alle Sorten in der Region wachsen. Südfrüchte, wie z.B. die Ananas oder Bananen, werden ganzjährig aus der ganzen Welt importiert.

Foto: Grundschule Grünwinkel

Die Vitamine sind los in der Grundschule

Das Schulfruchtprogramm verfolgt das Ziel, die Schüler von einem höheren Verzehr an Obst und Gemüse zu überzeugen – geschmacklich wie inhaltlich. Fünf Handvoll Obst und Gemüse täglich sind hierbei zu empfehlen. Die Schüler sind von dieser Aktion begeistert und zeigen sich wissbegierig. Das Obst und Gemüse wird von der großen Mehrheit der Kinder sehr gerne gegessen. Weitere Informationen unter: www.schulfrucht-bw.de    Grundschule Grünwinkel

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Engelbert-Bohn-Schule (EBS) Verstehen Sie die Béliers? Wir schon! – EBS startet einzigartiges Zusatzangebot in der Berufsschule Nach langer Vorbereitung und tatkräftiger Unterstützung des Hörsprachzentrums Neckargmünd und der Gebärdensprachschule des Stadt- und Kreisverbands der Hörgeschädigten e.V. in Karlsruhe startete die EBS mit dem neuen Schuljahr 2016/17 ein bislang einzigartiges Zusatzangebot.

In den wöchentlichen 90-Minuten-Einheiten vermittelt Gebärdensprachdozentin Tördin Jyhs mit großer Motivation und viel Humor die Grundlagen. Alle Schülerinnen und Schüler sind begeistert bei der Sache und voller Tatendrang, das Gelernte auch in ihrem Arbeitsumfeld umzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsberufe „Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen“ und „Kaufleute für Büromanagement“ können im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts freiwillig die Grundlagen der Gebärdensprache erwerben. In zwei Kursen erlernen insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler jede Woche die Gebärdensprache, um dadurch in Zukunft auch den Menschen mit Hörbeeinträchtigung kompetent weiterhelfen zu können.

Mit dieser Zusatzqualifikation wird eine Brücke in die Welt der Hörgeschädigten gebaut und dadurch eine ganz neue und andere Form von Inklusion in der Schule angestoßen. Durch die großzügige Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit, der BBBank eG, dem Badischen Wohlfahrtsverband für Hörgeschädigte und dem Förderkreis der EngelbertBohn-Schule konnten die beiden Kurse finanziert und damit der Grundstein für dieses Angebot gelegt werden,

wofür ich mich im Namen der Schule und aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlich bedanken möchte.    Uwe Bäuerle

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Grünwinkler Vereine

Die historische Bürgerwehr in Karlsruhe – einst und heute Die Wurzeln aller Bürgerwehren reichen bis ins Mittelalter und gehen auf die Schützentradition zurück, als Schutz und Sicherheit noch Aufgabe der Stadtbewohner war. Daher ist es geradezu selbstverständlich, dass auch in Karlsruhe vor jetzt mehr als 300 Jahren mit Unterstützung des Markgrafen eine Bürgerwehr aus der bereits 1721 gegründeten Schützengesellschaft hervorgegangen ist. Sie war dem Bürgermeister unterstellt und genoss in der Bevölkerung sehr hohes Ansehen.

Die heutige Hauptaufgabe besteht im Bewahren und Fortführen von heimatlichem Brauchtum und als Repräsentant der Stadt auf historischen Heimatfesten in ganz Baden-Württemberg. Weiter hat es sich der Verein seit 2004 zur Aufgabe gemacht, sich ehrenamtlich um die

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Einmal im Jahr jedoch übt unser moderner Verein noch eine der ureigenen Aufgaben einer Bürgerwehr des 19. Jahrhunderts aus: Die Absicherung der Laufstrecke des BadenMarathons im Bereich des Schlosses. Die Karlsruher Bürgerwehr ist wieder eine stattliche Mannschaft geworden und setzt sich aus Schützenzug, Biedermeiergruppe, Spielleuten und der im vergangenen Jahr wieder ins Leben gerufenen Artillerie zusammen. Auch im Hinblick auf die im kommenden Jahr in Karlsruhe stattfindenden Heimattage suchen wir Verstärkung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wollen Sie bei uns mitmachen? Dann informieren Sie sich unverbindlich beim 1. Vorsitzenden, Hans-Josef Essig, unter Tel. 578863. Wir freuen uns auf Sie!   Hans-Josef Essig

Foto: Karlsruher Bürgerwehr

In ihrer Blütezeit 1848/49 bestand die Karlsruher Bürgerwehr aus insgesamt etwa 2.600 Mann, die in vier Bannern gegliedert war (Infanterie, Scharfschützen, Feuerwehr und Artillerie). Auf dem Höhepunkt der Wirren der Badischen Revolution trug sie u. a. mit der Sicherung des Zeughauses entscheidend zum Schutz der Stadt und der Bürger vor Anarchie und Plünderung bei. Daneben war sie im Mai 1849 maßgeblich am Gelingen der Flucht der großherzoglichen Familie aus der Residenz beteiligt. Zum Dank für die Treue zum Haus Baden erhielt jedes Banner nach der Rückkehr des Hofes von Großherzogin Sophie eine Fahne, wovon ein Original heute noch erhalten und im Stadtmuseum Prinz-Max-Palais ausgestellt ist.

Erhaltung von Karlsruher Kulturgut zu kümmern. So pflegen die Mitglieder zum Beispiel die Außenanlagen um die Fürstliche Grabkapelle im Hardtwald. Die dortigen Brunnen samt Schwengel-Pumpen wurden unentgeltlich restauriert.

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Naturfreunde Grünwinkel Von unseren Aktivitäten bis Ende Juli hatte ich in der Ausgabe des letzten Anzeigers schon berichtet. Im August ist traditionell „wanderfrei“. Dennoch bietet der Monat August seit drei Jahren einen Höhepunkt: Unser Grillfest im Naturfreundehaus Moosbronn. So trafen sich am 13. August etwa 30 Teilnehmer für ein gemütliches Beisammensein in Moosbronn. Das Wetter war zwar nicht „echt“, dennoch konnten wir, wenn auch der ein oder andere mit Weste, draußen sitzen. Die verschiedenen Salate, Braten und Schäufele mundeten jedem. Es war wieder alles bestens gerichtet und organisiert. Danke dem Team um Manfred und Nicole. Am 18. September wurde es dann ernst. Sieben Teilnehmer machten sich auf den Weg von Linkenheim-Hochstetten zur Insel Rott, dann weiter zur Fähre nach Leopoldshafen und zurück zur Stadtbahnhaltestelle Vier Morgen, nicht ohne vorher nochmals beim Andreas-Bräu guten Tag gesagt zu haben. Das Wetter war sehr „bescheiden“ und auch kalt. Es regnete immer wieder, zum Teil auch anhaltend. Nachher waren es 13 km und diejenigen, die dabei waren, waren wohl vor allem von den Zwischenstopps angetan. Am 16. Oktober wanderten wir im Kraichgau von Leingarten zur Heuchelheimer Warte. Es ging knapp 4 km mäßig ansteigend ständig bergauf. Doch wurden wir im oben gelegenen Gasthof hervorragend mit Speis und Trank versorgt. Ein voller Bauch wandert nicht gern. Da war es gut, dass es nur wieder bergab ging. Auch das Wetter spielte dieses Mal mit. So war es eine herrliche Wanderung inmitten der Weinberge. Redaktionsschluss für diese Ausgabe war Mitte Oktober. So kann ich jetzt nur noch berichten, was wir danach geplant hatten. Da war am 20. November eine kleinere Wanderung von Grünwinkel nach Knielingen ins Albhäusle. Dies auch deshalb, weil man im November nie weiß, wie die Wetterverhältnisse sind. So blieben wir lieber in der Region GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

Foto: Naturfreunde Grünwinkel

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vor der Haustür. Mitte Dezember war dann Wir wünschen Ihnen undbeim Ihrer TSV Familie noch der Jahresabschluss Grüneingeplant. besinnliches Weihnachtsfest winkel Dazwischen lagen jeweils unund ein gesundes Neues Jahr sere 14-tägigen Treffen bzw. Stammtische.

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Grünwinkler Vereine

Kleingartenverein Albsiedlung e.V. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten des Sommers hat es Petrus dann doch noch gut gemeint mit allen Kleingärtnern. So konnten diese nach den schönen und warmen Sommer-Sonnentagen doch noch reichlich ernten.

Oft altersbedingt mussten einige unserer langjährigen Mitglieder ihre Gärten abgeben, so dass wir in diesem Jahr insgesamt sechs Pächterwechsel hatten. Junge Familien und Paare konnten so die Altersstruktur unseres Kleingartenvereins etwas auffrischen. Wir wünschen allen Gartenfreunden schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.   A. Gromann, K. Bouhraoua

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Foto: Kleingartenverein Albsiedlung e.V.

Stolz sind wir darauf, dass unser Verein dieses Jahr sein 70-jähriges Jubiläum begehen konnte. Auch wenn es zur Sommerfestfeier geregnet hat, wurde es von den Mitgliedern gut besucht und das Jubiläum gebührend gefeiert.

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Erfolgreiche Saison für den TC Heidenstücker e.V. Mit dem Herbstanfang in Karlsruhe ging eine sehr erfolgreiche Tennissaison beim TC Heidenstücker e.V. zu Ende. Traditionell begann das Tennisjahr mit einem „Tag der offenen Tür“ Anfang Mai. Neben dem alljährlichen „Fähnchenturnier“, bei welchem der Spaß am Tennis im Vordergrund stand, konnten alle Tennisinteressierten ganz ungezwungen den Schläger schwingen und uns kennenlernen. Mit diesem Tag der offenen Tür beteiligte sich unser Verein in diesem Jahr bereits zum 4. Mal an dem Aktionswochenende „Deutschland spielt Tennis!“, mit dem der Deutsche Tennis Bund (DTB), die Landesverbände und Tennisclubs in ganz Deutschland gemeinsam ein Zeichen für den Tennissport setzen.

Nun startet unser Verein mit einer Herrenmannschaft und einer vierer Mixedmannschaft in die Wintersaison. Wir wünschen unseren Spielern viel Erfolg bei der Winterrunde und bedanken uns für eine tolle, erfolgreiche Saison 2016 und freuen uns bereits auf die kommende Saison 2017. Weitere Informationen unter: www.tc-heidenstuecker.de – Schauen Sie doch mal bei uns vorbei ... und schon bald ist wieder „Tag der offenen Tür“ für Alle ;)))    Claudia Boppert

Sportlich kann sich unser Verein über eine spannende und erfolgreiche Saison freuen. Der TC Heidenstücker e.V. startete mit zwei Herrenmannschaften, einer Damenmannschaft, einer gemischten U14 Jugendmannschaft, sowie einer Damen40, einer neugegründeten Herren40 Mannschaft und einer Herren50 Mannschaft in die Medenspielsaison. Die erste Herrenmannschaft, die Damenmannschaft und die Herren50 Mannschaft erreichten alle drei den Klassenerhalt nach ihrem Aufstieg im vergangenen Jahr. Unsere neue Herren40 Mannschaft konnte sich locker im Feld behaupten. Herzlichen Dank an die zahlreichen Zuschauer, die unsere Mannschaften kräftig und jubelnd unterstützt haben! Auch eine Kooperation mit der Sophie-SchollRealschule hat 2016 stattgefunden, womit interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben wurde in den Tennissport hinein zu schnuppern – und das völlig kostenlos. Auch das jährlich stattfindende Tenniscamp mit zwei Übernachtungen auf der Tennisanlage, wurde mit hoher Teilnehmerzahl für unsere Vereinsjugend organisiert.

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Unsere Sommersaison beschlossen wir mit einem zünftigen Abschlussfest, bei dem auch die erfolgreichen Teilnehmer der Clubmeisterschaften 2016 geehrt wurden. GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

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Unser Verein konnte in der Sommersaison 2016 mit zahlreichen Mannschaften sowohl im Erwachsenen, als auch im Kinder- und Jugendbereich, erfolgreich am Ligabetrieb teilnehmen. Bei uns hat jedes Mitglied die Möglichkeit, in einer Mannschaft zu spielen. Neue Mitspieler/innen sind immer gerne willkommen und schnell integriert. Tennis kann bei uns sowohl im Sommer im Freien, wie auch im Winter in der Halle gespielt werden. Auch stehen erfahrene Trainer zur Verfügung, die individuell, aber auch in der Gruppe gebucht werden können. Ein großer Vorteil unseres Vereins ist die Selbständigkeit als Tennisverein. Dies zeigt sich vor allem an den günstigen Mitgliedsbeiträgen und dem Schnupperangebot für neue Mitglieder. Für das erste Jahr wird nur der halbe Mitgliedsbeitrag fällig. Kleiner Auszug aus dem Vereinsleben 2016: Eingeläutet wurde die Saison mit der Platzeröffnung im April, einem Tag der offenen Tür sowie mit unserem traditionellen Schnipplerturnier. Dieses Spaßturnier wird jeweils zu Beginn und zum Ende der Sommersaison veranstaltet und bietet die Möglichkeit andere Vereinsmitglieder besser kennenzulernen. Gespielt werden kurze Doppelspiele, wobei Partner als auch Gegner für jedes Spiel neu ausgelost werden. Den Ausklang bildet dabei, schon fast traditionell, ein gemeinsames Grillen auf unserer schönen großen Terrasse im Grünen. Zur Vorbereitung für die Ligaspiele (sogenannten Medenspiele), fand Anfang Mai ein zweitägiges Tenniscamp für Erwachsene statt. In unserem Verein steht vor allem die Förderung der Kinder und Jugendlichen im Fokus. So gibt es zahlreiche Tenniscamps und Turniere, bei denen sowohl die Kleinsten als auch die älteren Kinder mit Spielerfahrung Spaß am Sport haben können. Auch fand dieses Jahr speziell für Kinder und Jugendliche in den Pfingst- und Sommerferien jeweils in der ersten Ferienwoche ein Tennis-

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Foto: TC Grünwinkel

TC Grünwinkel

camp statt (im Schnitt haben ca. 20 Kinder teilgenommen). Trainiert und betreut wurden sie von einem sehr erfahrenen und qualitativ sehr gutem Team. Während die älteren Kinder schon Routine für die Spiele entwickelt haben, galt es die U10 Mannschaftskinder auf die Spiele im Midfeld hinzuführen. Auch in der nun laufenden Winterrunde sowie in der schon bald kommenden Sommerrunde 2017 werden wir wieder einiges in unserem Verein anbieten können. Haben wir euch, liebe Leserinnen und Leser, Lust auf Tennis beim TC Grünwinkel machen können? Schaut am besten direkt auf unserer Homepage (www.tc-gruenwinkel.de) vorbei. Wir freuen uns auf euch!    Stephanie Wende

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Einweihung der neuen Boule-Anlage beim FV Grünwinkel 1910 Rege ging es zu am 18.6.2016 auf den neuen BouleAnlagen. 34 Teams hatten sich angemeldet. Vorab begrüßte der 1. Vorsitzende des FV Armin Wagner alle Anwesenden und gab eine Runde Sekt aus. Der Boule-Abteilungsleiter Michael Lenhard gab pünktlich nach einigen Runden Einspielung den Startpfiff für das Turnier. Nach dem Schweizer System mit 4 Runden und Halbfinale und Finale herrschte intensive Konzentration. Die Zeitbegrenzung war auf 70 Minuten pro Runde beschränkt. Es wurde nicht nur auf den beiden neuen Anlagen mit je 5 Bahnen gespielt sondern auch noch auf den bereits vorhanden. Höchste Konzentration wurde gefordert. Schließlich wollte man ja gewinnen. Nach jeder Runde konnte man sich an den ImbissStänden stärken. Für das leibliche Wohl wurde mit Bratwurst, Gulaschsuppe, belegten Brötchen, Kuchen u. a. Leckereien gesorgt. Auf Bänken und Tischen unter aufgestellten Pavillons konnten sich die Zuschauer niederlassen und die Spiele verfolgen. Gegen 18.00 Uhr wurde die Siegerehrung von Michael Lenhard vorgenommen: Didier Nonat und Ralf Körner, FV Ubstadt „„ Hans-Peter Föller und Friedbert Mager, NB Pfinztal „„ Werner Lenhard und Vladimir Cabraja, „„ FV Grünwinkel und BC Daxlanden Thomas und Marcel Quaiser, „„ TSV Grünwinkel und BC Eisingen

Foto: Gertrud Bader

Eine Vertretung vom Bürgerverein Grünwinkel war zugegen und wünschte dem Turnier viel Erfolg.    Gertrud Bader

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Seniorennachmittag des Bürgervereins Grünwinkel Alle Mitglieder des Bürgervereins Grünwinkel ab 65 Jahren laden wir herzlich zu unserem Seniorennach­mittag am Samstag, den 13. Mai 2017, in die Turnhalle des TSV Grünwinkel (Durmersheimer Str. 81a) ein. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Bürgerverein Grünwinkel

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25-jähriges Jubiläum der Boule-Abteilung im TSV Grünwinkel 1862 e.V. Mit einem kleinen Festakt wurde in der historischen Halle des TSV Grünwinkel der 25. Geburtstag unserer Boule-Abteilung gefeiert. Was ist Boule oder auch Pétanque eigentlich? Für den interessierten Leser hier eine kurze Erklärung: Es ist ein Spiel, das dem Präzisionssport zugeordnet ist, bei dem zwei Mannschaften versuchen, eine bestimmte Anzahl von Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher ausgeworfene Zielkugel zu werfen. Im Wettkampf stehen sich jeweils 3 Spieler (genannt Triplette), 2 Spieler (genannt Doublette) oder 1 Spieler (genannt Tête-à-Tête) gegenüber. Pétanque wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Südfrankreich erfunden, 1959 fand die erste Weltmeisterschaft in Belgien statt. 1963 wurde in Bonn der erste Pétanque-Club Deutschlands gegründet. Am 13. April 1991 passierte es dann auch im TSV: 13 Mitglieder (Dieter Grimm, Claus Schmitt, Klaus Grimm, Harald Hauser, Roland Kuhn, HansPeter Ochs, Claus Hamsdorf, Peter Kollarik, Robert Schilling, Curt Schulze, Wolfgang Huber, Thomas Weickmann, Adelbert Ball „Eddi“) des TSV Grünwinkel, Indiaca-Spieler und auch gute Freunde, bemerkten, dass die Knochen und Gelenke langsam nicht mehr so wollen. Sie suchten nach Alternativen, da sie ja weiterhin Sport treiben wollten. Vom Schwimmbad, vom Baggersee und aus gemeinsamen Urlauben kannten alle die bunten Boggia-Kugeln, die sich fast überall spielen ließen und schnell war die Idee da, eine Boule-Abteilung zu gründen. Eifrig und unaufhaltsam, wie man sie heute noch kennt wurde der Boule-Platz von Hand ausgegraben und aufgefüllt, sodass sie mit ihrer Freizeitaktivität Boule beginnen konnten. Was klein angefangen hat und nur zur Freizeitgestaltung gedacht war, entwickelte sich schnell zum ehrgeizigen Spiel und dem Kampf sich in der Liga zu behaupten. So wuchs die Anzahl unserer Mitglieder auch stetig von zunächst 13 Mitgliedern im Gründungsjahr 1991 auf mittlerweile 50 Mitglieder

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aller Altersstufen. Im Jahr 2000 gelang dann der Aufstieg in die Landesliga und führte 2008 nach langen sportlichen Kämpfen in die Baden-Württemberg-Liga. Heute behaupten sie sich mit drei Mannschaften in der Ba-Wü-Liga, Landesliga und der Bezirksliga. Durch diese Liga-Erfolge, unsere Glühweinturniere und auch durch unser seit 20 Jahren durchgeführtes Krähenturnier sind wir in der Boule-Szene bekannt und gern gesehen. Beim 1. Krähenturnier im Juni 1996, wurden noch ein paar Bänke und Tische aufgestellt für 14 Mannschaften, damals auch schon aus Frankreich, die zum Turnier gefunden hatten. Bis zur späten Stunde wurde gemeinsam mit dem 1. TSV-Vorsitzenden Helmut Bauer und den TSV Boulern unter der damaligen Leitung von Kuno Lauinger, das Krähenturnier mit seinem erfolgreichen Verlauf gefeiert. Heute ist es eines der beliebtesten Turniere in der Boule-Szene mit bis zu 100 Mannschaften. In Vertretung für alle 13 Gründungsmitglieder wurden Dieter Grimm und Claus Schmitt vom neu gewählten 2. Vorstand des TSV Grünwinkel, Mike Jung (in Vertretung für unseren leider erkrankten 1. Vorstand, Helmut Bauer), mit einem schönen Geschenk geehrt. Ihnen wurde für ihr unermüdliches Engagement seit 25 Jahren gedankt. Sie haben die Geschichte der Abteilung über Jahre hinweg mitgestaltet. Es zeichnet sie aus, dass sie sich schon seit 25 Jahren für die Boule-Abteilung einsetzen und noch viele Jahre mehr für den Gesamtverein. Der Verein bedankt sich für diese aktiv gelebte Solidarität und spricht ihnen uneingeschränkte Anerkennung aus. Des Weiteren wurde den Abteilungsleitern Markus Wehrum und Tina Heck eine Ehrentafel als Anerkennung für ihr Engagement und Ihre Arbeit in der Abteilung in Vertretung GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111


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aller bisherigen Abteilungsleiter und Gremiumsmitglieder überreicht. Mike Jung erhob sein Glas zum gemeinsamen Anstoßen auf dieses schöne Jubiläum und eröffnete das vom Hauptverein gesponserte hervorragende Buffet. Der TSV Grünwinkel wünscht Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, schöne Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017.   Mike Jung, Sabine Kratofiel

Samstag, 10.12.2016 Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des TSV Grünwinkel 1862 e.V. mit Verkauf von floristischer Weihnachts­ deko, Glühwein und Leckeres vom Grill oder aus dem Suppentopf

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Verein der Siedler und Eigenheimer Heidenstücker – Aktivitäten 2016 Vatertagsfest

Gymnastikgruppe

Bei herrlichem Sonnenschein und ausgelassener Stimmung feierten wir den Vatertag auf dem Festplatz hinter dem Siedlerheim. Zahlreiche Fahrrad fahrende Väter, angehende Väter und Väter von Vätern überschwemmten förmlich unseren Festplatz. Die Nachfrage nach Speis und Trank war so groß, dass bis 18 Uhr trotz guter Vorbereitung alles ausverkauft war. Es ist toll anzuschauen, wie sich unser Festplatz nach und nach langsam zum sozialen Mittelpunkt unserer Einwohner entwickelt. Auf der neuen Festbühne gaben zwei Musik-Bands von Alexander Fertig und Martin Willimsky aus der Heidenstückersiedlung ein Gratis-Live– Konzert.

Gymnastikgruppe im Siedlerheim – Leiter/ Leiterin gesucht: Beim Waldfest haben wir nachgefragt, was sich die älteren Mitglieder in der Siedlung wünschen. Als Ergebnis dieser Befragung ist beabsichtigt, eine Gymnastikgruppe einzurichten. Es stellt sich die Frage, wer die Leitung übernehmen könnte? Wer jemanden kennt oder selbst einsteigen kann, darf sich gerne bei uns melden.

Tipp-Kick-Turnier Im Saal des Siedlerheims fand am 04.06.2016 der Tipp-Kick-World-Cup 2016 statt. In acht Stadien suchten über 30 Teilnehmer ihren Meister. Hochspannung und torreiche Spiele waren garantiert. Der Dank der Veranstalter Stefan, Tobias und Philipp gilt den Sponsoren und der Erlös wird vom Verein verdoppelt und wird der Hanne-Landgraf-Stiftung zufließen.

Traditionelles Waldfest Zum Jahreshöhepunkt des Siedlervereins veranstalteten wir an drei Tagen Anfang Juli unser traditionelles Waldfest auf dem Festplatz hinter dem Siedlerheim. Trotz FußballEM und diesjährig wechselhaftem Wetter war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Musiker von Paule Popstar & the Burning Elefants (Freitag) und Bluesmama mit Sandy Campos (Samstag) sorgten für gute Stimmung umrahmt von einer Vielzahl weiterer Musiker und Angeboten. Neben den Top Bands auf der Waldbühne sorgte leckeres Essen aus der Siedlerküche für gute Stimmung und zufriedene Gäste. Ein ganz großes Dankeschön geht an die bis zu 80 Helfer, die teilweise an mehreren Tagen im Einsatz waren! Ohne die zahllosen ehrenamtlich geleisteten Stunden gäbe es kein Waldfest.

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Ferienkinderbetreuung In den ersten beiden Ferienwochen konnten wir auf unserem Vereinsgelände ein ganztägiges und preisgünstiges Ferienbetreuungsangebot für Grundschulkinder anbieten. In Organisation des Stadtjugendausschuss (Klever-KA) hatten insgesamt 49 Kinder viel Spaß beim Spielen und Lernen auf dem Festplatz und im angrenzenden Wald. Unser Dank gilt dem Betreuerteam von Klever und unserer geduldigen Wirtin der Vereinsgaststätte. Dieses Angebot findet schon seit mehreren Jahren statt, ist sehr beliebt und immer wieder schnell ausgebucht.

Vereinsausflug Am 17. September fand unser diesjähriger Vereinsausflug statt. Unser 1. Vorsitzende Claus-Jürgen Kuhn durfte 45 Teilnehmer zum Besuch der Gartenausstellung Blühendes Barock in Ludwigsburg begrüßen. Der Abschluss des Ausfluges fand am Abend in unserer Vereinsgaststätte statt.

Schlachtfest/Brotbackofen Dieses Jahr veranstalteten wir wieder ein Schlachtfest. Eine breite Auswahl von Zubereitungen der badischen Landsau hatten wir von unserem Hoflieferanten aus Rüppurr geliefert bekommen. Ergänzt um Sauerkraut, Kartoffelstampf sowie frisch gebackenen Brötchen aus einem Holzbackofen. Mittelfristig ist angedacht, einen solchen Holzbackofen für die Siedlergemeinschaft zu kaufen und zentral auf dem Gelände des Siedlervereins zu installieren. Hier soll für die Einwohner die Möglichkeit geschaffen werden, GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111


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dass der Backofen einmal im Monat zu einem festen Termin angeheizt wird, damit jeder die Möglichkeit hat, hier in der Gemeinschaft sein eigenes Brot zu backen. Für die geplante Anschaffung konnten alle Mitglieder einen solchen Ofen beim Schlachtfest vorab kennenlernen und beurteilen.

Flohmarkt witterungsbedingt abgesagt Für den 18.09.2016 war auf dem Festplatz hinter dem Siedlerheim erstmalig ein Flohmarkt geplant. Für die Veranstaltung waren alle 37 Tische ausgebucht und sie fiel buchstäblich ins Wasser. Der heftige Regen nach der langen Trockenzeit ließ keine Veranstaltung im Freien zu und der Flohmarkt musste leider kurzfristig abgesagt werden. Im nächsten Jahr soll das Projekt neu angegangen werden und es ist angedacht, die vorhandenen Unterstände auf dem Festplatz und unserem Saal zu nutzen, so dass die Veranstaltung dann bei jeder Witterung durchgeführt werden kann.

km 40 Baden-Marathon-Karlsruhe Am 25.09.2016 fand in Karlsruhe der BadenMarathon statt. Erstmals waren der Start und das Ziel der Veranstaltung bei der Neuen Messe Karlsruhe vorgesehen. Die Laufstrecke führte durch unseren Stadtteil und wir waren vom Veranstalter gefragt und gebeten worden, bei km 40 einen offiziellen Verpflegungsstand zu betreiben. Tatsächlich hatten sich nach einem Helferaufruf um die 30 ehrenamtliche Helfer eingefunden, die in der Bernsteinstraße Wasser und isotonische Getränke an die Marathonläufer reichten. Vielfach hatten sich die Sportler und Organisatoren für das Engagement der Siedlergemeinschaft bedankt.

Halloween-Party 2016 Auf dem Festplatz hinter dem Siedlerheim fand am 31.10.2016 die zweite Ausgabe der Halloweenparty statt. Für die ausgelassene Stimmung sorgten regionale Nachwuchsmusikbands und wie im vergangenen Jahr hatte sich eine Vielzahl von Teilnehmern entsprechend dem gruseligen Motto verkleidet. Aus zwei dampfenden Feuertöpfen wurden die Gäste mit Kürbissuppe und WesternbohnenGRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

eintopf versorgt. Die Geister der Nacht tanzten bis in die frühen Morgenstunden. Nichts für schwache Nerven!

Weihnachtsmarkt Am Freitag, den 02.12.2016, findet auf unserem Festplatz hinter dem Siedlerheim unser Weihnachtsmarkt statt. Verschiedene Siedler stellen ihre handwerklichen Produkte zum Kennenlernen und zum Verkauf aus. Für die kulinarischen Genüsse aus heimischer Jagd und Heißgetränke wird gesorgt sein. Die Veranstaltung wird von einem Auftritt einer Jugendmusikgruppe und Jagdhornbläsern umrahmt sein.

Weihnachtsfeier Abschließend möchten wir auf unsere Weihnachtsfeier am 17.12.2016 hinweisen. Wie immer werden wir das Jahr besinnlich mit musikalischer Umrahmung, vielleicht einer Theatergruppe und einer Tombola in unseren Vereinsräumen ausklingen lassen. Mit erfreulich vielen Neumitgliedern freuen wir uns auf ein friedvolles Weihnachtsfest, einen stimmungsvollen Jahreswechsel und ein hoffentlich glückliches neues Jahr 2017. Dies mit den besten Wünschen für die Gesundheit unserer Siedler und Eigenheimer und der Vorfreude auf viele Veranstaltungen für Alt und Jung. Gleichwohl sind wir in Gedanken an unsere in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder und wünschen den Angehörigen viel Kraft und Zuversicht.

Ausblick ins neue Jahr Nach wie vor sehen wir als Siedlerverein unsere Aufgaben in der Förderung des sozialen und nachbarschaftlichen Miteinanders. Durch zahlreiche Aktivitäten für Jung und Alt wollen wir das Leben in unserer Siedlung bunter und reicher gestalten. Wir sind offen für Neues, Ihre Ideen, Ihre Beteiligung und Ihr Engagement.    Tom Herdle

Der Bürgerverein Grünwinkel dankt allen Inserenten für die tatkräftige Unterstützung.

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Sozialverband VdK Karlsruhe-Grünwinkel Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen – Weg mit den Barrieren! Was ist Barrierefreiheit? Barrierefreiheit umfasst mehr als Rampen, abgesenkte Bordsteine oder die Tonsignale an der Ampel. Barrierefreiheit bedeutet: Alle Aspekte unseres Lebens müssen so gestaltet sein, dass sie die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen und damit auch von Menschen mit dauerhaften körperlichen, seelischen, kognitiven oder Sinnesbeeinträchtigungen genutzt werden können. Das gilt für öffentlich zugängliche Gebäude, Wohnungen und medizinische Einrichtungen ebenso wie für Verkehrsmittel, Straßen und Plätze, aber auch für Informations- und Kommunikationsmedien.

Barrieren aller Art. Auch Deutschland hat sich dazu verpflichtet. Aber: Rechtliche Vorgaben werden oft nicht umgesetzt oder fehlen ganz. Häufig bleibt es dem Zufall überlassen, ob ein Angebot für Menschen mit Behinderung zugänglich ist. Vor allem beim Wohnen, im Verkehr und bei privaten Angeboten und Dienstleistungen gibt es dringend Nachholbedarf. Wir erkunden das Weltall, erklimmen die höchsten Berge und sind mit der ganzen Welt vernetzt – aber Menschen im Rollstuhl kommen noch nicht einmal zum Zug? Das muss sich ändern! Denn auf ein Leben ohne Barrieren sind schon heute Millionen Menschen angewiesen.

Warum ist Barrierefreiheit wichtig?

Warum geht mich das an?

Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht. Wann immer Menschen auf Hindernisse stoßen, bleibt ihnen die volle Teilhabe an der Gesellschaft verwehrt – und damit ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden, eine freie Berufswahl oder die Gestaltung der Freizeit nach ihren Interessen. Nicht nur Rollstuhlfahrer, blinde oder hörgeschädigte Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten sind auf Barrierefreiheit angewiesen. Eine Welt ohne Barrieren nutzt uns allen: einer wachsenden Zahl Älterer ebenso wie kleinen Kindern, Eltern mit Kinderwagen und allen, die vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder nur wenig Deutsch sprechen.

Barrierefreiheit ist für jeden Zehnten unentbehrlich, für jeden Dritten notwendig und für uns alle komfortabel. Die Zahlen sprechen für sich. Was aber viele verdrängen: Wir alle können von heute auf morgen darauf angewiesen sein. Nur 4 Prozent der Behinderungen sind angeboren – aber schon 25 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren sind dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt, durch Krankheiten oder chronische Beschwerden. Tendenz: steigend. Barrierefreiheit geht uns alle an. Und sie rechnet sich! Investitionen kurbeln die Wirtschaft an und sparen – allein durch die Vermeidung teurer Heimpflege – Sozialausgaben in Milliardenhöhe. Gute Gründe, sich jetzt für ein barrierefreies Deutschland einzusetzen.   Presseartikel des VdK http://www.weg-mit-den-barrieren.de/ OV Grünwinkel, Sven Schipper

Wo ist das Problem? Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert ein Ende der Benachteiligung. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Beseitigung von

Stammtisch VdK Unser Stammtisch ist immer am ersten Dienstag im Monat, um 17.30 Uhr – außer im Dezember und Januar. Die Örtlichkeit wechseln im Moment. Daher bitte telefonisch erfragen unter 9575382.

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Nächste Putzete am 25.03.2017 Wir freuen uns über Ihre Hilfe! Ihr Bürgerverein Grünwinkel GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111


Grünwinkler Vereine

VdK Grünwinkel bemängelt schlechten Zustand des Radweges GrünwinkelSilberstreifen Der Vorsitzender des VdK Karlsruhe-Grünwinkel und Beisitzer im Kreisverband, Sven Schipper, bemängelt in einem Brief an das Landratsamt den schlechten Zustand des Radweges von der Heidenstückersiedlung in Richtung Silberstreifen. Gerade bei gutem Wetter, an Wochenenden und Feiertagen wird dieser Weg sehr stark befahren und verbindet den südlichen Stadtkreis mit dem Epplesee, Forchheim und Ettlingen. Der Weg ist jedoch in so einem schlechten Zustand, dass er nur erschwert von Radfahrern genutzt werden kann. Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator ist die Nutzung gar nicht möglich. Naherholung wird ein immer größeres Thema in Zeiten von wachsendem Stress, so Schipper. Dabei sollten die Menschen mit Handicap nicht vergessen werden. In einer ersten Stellungnahme des Landratamtes wird auf die verschiedenen Zuständigkeiten verwiesen. Jedoch sei die Problematik bekannt und würde auch in den laufenden Planungen eines Radverkehrskonzepts priorisiert.    Sven Schipper

Vom Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg kam inzwischen folgendes Schreiben: Sehr geehrter Herr Schipper, vielen Dank für Ihre Mail in der Sie sich für einen besseren Fuß- und Radweg von der Heidenstückersiedlung zum Kutschenweg einsetzen. Der Kutschenweg vom Waldrand (Segelflugplatz) bis zur Kreisstraße ist im Eigentum der Liegenschaftsverwaltung des Landes Baden-Württemberg. Bedingt durch das Befahren des Kutschenweges mit landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen durch das Landwirtschaftliche Technologiezentrum ist dieser immer wieder stark in Mitleidenschaft gezogen. Schlaglöcher kommen daher regelmäßig vor, werden aber auch regelmäßig beseitigt. Es fand zuletzt Ende Juli wieder eine Instandsetzungsmaßnahme statt. Eine Versiegelung der Wegfläche im Bereich GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

des Segelflugplatzes durch Asphalt ist nicht angedacht, da in diesem Bereich diverse Leitungen liegen und zudem eine flächenmäßig entsprechend große Fläche als Ausgleich entsiegelt werden müsste. Mit freundlichen Grüßen Sarah Meyer Abteilung 2, Referat 22 Vermögen und Bau Baden-Württemberg – Amt Karlsruhe –

Carpe diem –

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Foto: Björn Rosenbaum

Kirchen

Rock am Stock Wir sind eine Gruppe von 24 Junggebliebener, die ihre Lebensfreude und Begeisterung beim Singen von Rock- und Pop-Songs zum Ausdruck bringen. Singen macht Spaß, singen hält jung und gesund. Schon der weltberühmte Menuhin schrieb 1999: „Das Singen ist die eigentliche Muttersprache aller Menschen; denn es ist die natürlichste und einfachste Weise, in der wir ungeteilt da sind und uns ganz mitteilen können - mit allen unseren Erfahrungen, Empfindungen und Hoffnungen… Das Singen entfaltet sich in dem Maße, wie es aus dem Lauschen, dem achtsamen Hören, erwächst. Singend können wir uns darin verfeinern, unsere Mitmenschen und unsere Mitwelt zu erhören. Immer geht uns der Gesang eines Menschen unmittelbar an, wächst ein Verstehen, Teilhaben und Begreifen über alle Begriffe hinaus… Singen macht, wie nichts anderes, die direkte Verständigung der Herzen über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich… Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn alle aus ihrer Seele singen und einzeln in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“ Dass Singen nicht nur Spaß macht, sondern auch gesund hält haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden: Nach einem Auftritt eines Chores hatte sich der überprüfte Immunglobin -A- Wert (Antikörper, der Krankheitserreger abfängt und neutralisiert) bei den Sängerinnen und Sängern mehr als

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Wenn Sie jetzt Lust bekommen, bei uns mitzusingen, schauen Sie mal bei unserer nächsten Chorprobe nur mal zum „Schnuppern“ vorbei.

Wann? jeden Montag von 15.00–16.30 Uhr

Wo?

Im Gemeindehaus der Markusgemeinde Am Yorckplatz, Weinbrennerstr. 23

verdoppelt. Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „If you can talk, you can sing!“   Eckhard Rosenbaum

In der Hoffnungsgemeinde

Meditative Bewegungen + Übungen zum Stillewerden Ein Angebot um zu sich selbst zu finden, Verspannungen loszulassen und in eine heilsame Ruhe zu kommen.

Freitags, 19.30 Uhr, Neuer Gemeindesaal, Thomaskirche Leitung und Rückfragen: Peter Wegner, Telefon: 57 57 03 E-Mail: peterlucia60@aol.com

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Treffpunkt Leben Umbau

Foto: Treffpunkt Leben

Erfolgreich wurde die Umgestaltung des Gottesdienstraumes kurz vor den Sommerferien abgeschlossen. Viele fleißige Hände haben dazu beigetragen, dass der Raum einen neuen Anstrich erhielt, die Bühne erweitert und für die Bildprojektion eine Projektionsfläche installiert werden konnte. Dass auch Jugendliche sich in dieses Projekt eingebracht haben, wurde spätestens beim Einsatz der LED-Bars deutlich, die auf angenehme Weise bei Bedarf die multifunktionalen Vorhänge farblich ausleuchten. Auch das Foyer konnte in diesem Zuge durch einen neuen Teppichboden in ungeahntem Glanz erstrahlen. Der schönste Nebeneffekt dabei war, dass gemeinsames Arbeiten und Gestalten einfach Freude macht. Ein Ziel der Aktion ist es, den Raum noch multifunktionaler nutzen und besonderes der jungen Generation mehr Möglichkeiten eröffnen zu können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen, die aktiv Hand angelegt oder auf irgendeine Weise das Projekt mit unterstützt haben!

Gottesdienst: (parallel Kind So, 10 Uhr ergottesdien st) Treffen der Pf ad Royal Ranger finder s: Fr, 17.30 Uhr (Ferien ausgen Infos bei Miri ommen) am miriam.sayah@ Sayah: gmail.com

Kirchen

die Gemeinschaft. Dass nebenbei die Kinder in Eigenregie einen modernen Psalm schrieben und einen Rapp einstudierten gab dem Abschlussgottesdienst eine ganz besondere Note. Alle haben die Zeit so genossen, dass eine Zugabe bereits für das Jahr 2018 fixiert wurde.

Vorweihnachtszeit und Heilig Abend Eine herzliche Einladung, die Vorweihnachtszeit bewusst zu erleben: Die Vorweihnachtszeit wird von unterschiedlichen Gelegenheiten geprägt sein, die dazu einladen, Innezuhalten und Aufzutanken. Besondere Gelegenheit dazu bot der Frauen­ nachmittag unter dem Motto „Erwartungsvoll“ am 26. November von 14.30 bis 18.00 Uhr im Gemeindezentrum von Treffpunkt Leben. Auch das Konzert Christmas Carols unpugged am 4. Dezember um 17.00 Uhr lädt in einer warmen und intensiven Atmopshäre dazu ein. Der Heilig Abend-Gottesdienst um 16.00 Uhr ist traditionell mit vielen kreativen Elementen ausgestattet. So dürfen wir uns auch in diesem Jahr wieder auf einen Tanzbeitrag der Mädchen freuen.

Ausblick: Israel. Auf den Spuren Jesu – das heilige Land aktiv erleben

Gemeindefreizeit in Daun Ein besonderes Highlight im Sommer war die Gemeindefreizeit in Daun. Fast 40 Personen haben sich auf den Weg gemacht und an der Mosel „gemeinsam freie Zeit verbracht“. Unter diesem Motto stand die besondere Zeit vom 24. bis 28. August. Wanderungen, Kanufahrten, Fußballspiele oder einfach das entspannte Singen am Lagerfeuer prägten GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

Nachdem 2015 die erste Israel-Pilger-Wanderreise aus der Gemeinde Treffpunkt Leben mit tiefgehenden und bewegenden Erlebnissen stattgefunden hat, wird 2017 wieder eine Israelreise stattfinden. Um das Land der Bibel auch jungen Menschen nahezubringen, wurde die Reise ereignisreich und erlebnisorientiert unter dem Motto Wandern-WasserWüste geplant. Die Reisegruppe wird auf mehreren Etappen den Weg Jesu der Mission und Passion nachspüren und so zunächst zu Fuß den Weg von Nazareth über Kana durch das Taubental bis zum See Genezareth zurücklegen, um dann in einem zweiten

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Kirchen

Tel. 0721/2 49 50 26 Ist für Sie da: Montag–Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr Samstag: 8.00 – 14.00 Uhr

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Foto: Treffpunkt Leben

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Abschnitt die Wüste Judas von Jericho nach Jerusalem zu durchwandern. Eine sehr spannende Erfahrung ist es, die Landschaft, die ja auch als das 5. Evangelium beschrieben wird, auf diese Weise zu erleben. Dabei wird das Baden beginnend am Mittelmeer, über den Jordan, im See Genezareth und sowohl im Toten Meer wie auch in der Wüste die zu erwartende Hitze erträglich machen. Nähere Infos: Thomas.Inhoff@Treffpunkt-Leben.de   Pastor Thomas Inhoff

Im Moninger Treff. 76185 Karlsruhe-Grünwinkel Durmersheimer Strasse Ecke Zeppelinstrasse 15

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Altpapiersammlungen Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 76

14.01.2017 29.04.2017 01.07.2017 Machen Sie Bündel oder Kartons nicht zu schwer. Stellen Sie das Papier gut sichtbar am Gehweg ab.

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Kirchen

Ihr Altpapier verhilft KjG-Räumen zu neuem Glanz Am 23. September dieses Jahres konnten wir nach viel Schweiß und harter Arbeit unsere lang ersehnten Jugendräume auf dem Gelände der Kirche St. Josef endlich wieder im neuen Glanz eröffnen. Dies wurde auch durch die Erlöse aus den regelmäßigen Altpapiersammlungen der Jugend ermöglicht. Rund 35 tatkräftige Helfer unterstützten den nervenaufreibenden Verlauf des 18 Monate andauernden Umbaus der ziemlich in die Jahre gekommenen Jugendräume. Böden wurden neu verlegt, das Mobiliar überholt sowie erneuert, und auch die Wände erstrahlen nun wieder in neuem Lichte. Dies ist vor allem den gesprayten Wandbildern des Künstlers Jakob Duppel zu verdanken (siehe Bild oben).

Fotos: KjG

Zukünftig können davon die angebotenen Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche, die einerseits jeden Freitag für Kinder im Alter von 8 –13 Jahren von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr und andererseits für Kinder im

Alter von 13 –16 Jahren jeden zweiten Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr stattfinden, profitieren. In diesem Zusammenhang freuen wir uns natürlich auch immer über neue Gesichter. Das alles können wir allerdings nur durch Ihre Mithilfe erreichen! Sie ermöglichen durch jedes Gramm Altpapier, das sie an unseren Sammlungen an die Straße legen (und nicht in die vorhandenen blauen Tonnen werfen), eine erfolgreiche Jugendarbeit. Besonders in dieser schwierigen Zeit, in der uns die blaue Tonne Sammlung für Sammlung immer mehr Altpapier entzieht, sind wir besonders auf Ihre Unterstützung angewiesen. Unsere Kinder- und Jugendfreizeiten können zukünftig nur noch finanziert und jährliche Spenden für caritative und soziale Zwecke getätigt werden, wenn die sogenannte „APS“ (Altpapiersammlung) weiter bestehen bleibt. Ab 2017 erwartet Sie ein neues Konzept, für die Altpapiersammlung der KJG. Es ist ein neues Design der bekannten bunten Flyer erdacht, sowie veränderte Abholtermine (1 x im Quartal), die den Sammlern rechtzeitig bekannt gegeben werden. Vielen Dank, dass Sie auch in Zukunft beim Entsorgen Ihres Altpapiers an uns denken.   Leiterrunde KjG St. Josef Simone Grzonka und Julian Bittner

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Foto: Seelsorgeeinheit

Kirchen

Seelsorgeeinheit – Sternsinger aus Grünwinkel sind ein Segen „Die Sternsinger kommen!“ heißt es am 6., 7. und 8. Januar 2017 in der Pfarrgemeinde St. Josef. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+17“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Grünwinkel und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich unter der Rufnummer 9573193 im Pfarrbüro der Gemeinde St. Josef anmelden. Wegen der Größe des Pfarrgebietes schaffen die Sternsinger es nicht, während der Aktion alle Haushalte zu besuchen. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ heißt das Leitwort der 59. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Kenia. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die welt-

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weit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder unterstützt werden. Für die Sternsingeraktion braucht es viele Jungen und Mädchen als Segensbringer und auch erwachsene Begleiter, die ehrenamtlich bei der Vorbereitung helfen und die Sternsingergruppen betreuen. Anmeldungen gibt es im Pfarrbüro St. Josef (Eichelbergstr.1) Tel. 9573193. Zur ersten Vorbereitung treffen sich die Sternsinger am Donnerstag, den 9.12. um 17:00 Uhr im kleinen Saal im Gemeindehaus St. Josef (Eichelbergstr. 1). Auf viele Sternsinger freuen sich das Vorbereitungsteam.    Tim Capoccello

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Kirchen

Gottesdienste der Seelsorgeeinheit zu Weihnachten 2016 Sa, 24.12.16 – Heiligabend 16.00 Uhr: Krippenspiel, Heilig-Geist 16.00 Uhr: Krippenfeier, St. Thomas Morus 17.00 Uhr: Heilige Messe an Heilig Abend mit Krippenspiel für Familien, St. Josef 22.00 Uhr: Christmette der Seelsorge­ einheit, Heilig-Geist

So, 25.12.16 – Weihnachten 10.00 Uhr: Heilige Messe – Festgottesdienst, St. Thomas Morus 18.15 Uhr: Vesper, Heilig-Geist

Mo, 26.12.16 – Fest der hl. Familie 10.00 Uhr: Heilige Messe, St. Barbara

Sa, 31.12.16 – 7. Tag der Weihnachtsoktav 17.00 Uhr: Heilige Messe der Seelsorgeeinheit zum Jahresschluss, St. Josef 18.00 Uhr: Ökumenischer Jahresabschlussgottesdienst, St. Thomas Morus

So, 01.01.17 – Maria, Gottesmutter 18.15 Uhr: Heilige Messe der Seelsorge­ einheit, Heilig-Geist

Fr, 06.01.17 – Erscheinung des Herrn 10.00 Uhr: Heilige Messe der Seelsorgeeinheit, mitgestaltet durch die Sternsingerinnen und Stern­ singer, Heilig-Geist

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Sonstiges und Wissenswertes

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Di, 04.04.2017 Di, 10.10.2017 Di, 09.05.2017 Di, 21.11.2017 Di, 16.05.2017 Di, 21.11.2017

14.00–14.45 Uhr 15.30–16.15 Uhr 14.00–14.45 Uhr 14.00–14.45 Uhr 14.00–14.45 Uhr 15.30–16.15 Uhr

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Sonstiges und Wissenswertes

Vorstandschaft BV Grünwinkel Armbruster, Karin – 1. Vorsitzende Rheinhafenstr. 80, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 579119 k.armbruster@bv-gruenwinkel.de Popp, Michael – 2. Vorsitzender Hohlohstr. 51, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 387982 m.popp@bv-gruenwinkel.de Kullick, Dietmar – Kassier Hausackerstr. 6, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 578924 d.kullick@bv-gruenwinkel.de Haas, Peter – Protokollführer Silcherstraße 17, 76185 Karlsruhe p.haas@bv-gruenwinkel.de Schneider, Sandra – Schriftführerin Tel. 0157 83550615 s.schneider@bv-gruenwinkel.de

Beisitzer: Bader, Gertrud Haubenkopfstr. 15 b, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 2016977 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Buchmüller, Hubert Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9573710, Fax 0721 577952 h.buchmueller@bv-gruenwinkel.de Jüngert, Dominik Plättigweg 16, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 501000 d.juengert@bv-gruenwinkel.de Kempf, Andreas Langeckweg 13, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 1611855 a.kempf@bv-gruenwinkel.de Leinweber, Herbert Lotzbeckstr. 11, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 957850 h.leinweber@bv-gruenwinkel.de Rapp, Hans Peter Boettgestr. 9, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574871 h.rapp@bv-gruenwinkel.de Schmidt, Karlheinz Appenmühlstr. 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 574986 k.schmidt@bv-gruenwinkel.de Schneider, Gunther Eschenweg 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 868194 g.schneider@bv-gruenwinkel.de GRÜNWINKLER ANZEIGER | DEZEMBER 2016 | NR. 111

GRÜNWINKLER ANZEIGER Impressum: Herausgeber: Bürgerverein Grünwinkel e.V. www.bv-gruenwinkel.de Titelbild: Winterstimmung in Grünwinkel, Foto: Oliver Buchmüller 1. Vorsitzende: Karin Armbruster Rheinhafenstr. 80, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 579119 k.armbruster@bv-gruenwinkel.de 2. Vorsitzender: Michael Popp Hohlohstr. 51, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 387982 m.popp@bv-gruenwinkel.de Redaktion: Gertrud Bader Tel. 0721 2016977 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Anzeigenannahme: HOB-DESIGN, Oliver Buchmüller Tel. 0721 9574132 o.buchmueller@hob-design.de Bitte schicken Sie Ihre Manuskripte an gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de. Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht grundsätzlich die Meinung der Redaktion dar. Der Grünwinkler Anzeiger ist das Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. mit langer Tradition. Er wird in dieser ansprechenden Form seit 1965 kostenlos an alle Grünwinkler Haushalte verteilt und findet durch die Berichterstattung über Grünwinkel auch breite Beachtung in anderen Stadtteilen. Sollte irgendwo ein Heft fehlen, liefern wir dieses gerne nach. Ein Anruf genügt.

Auflage:

5.900 Stück

Erscheinung: 2 x pro Jahr Verteilung:

kostenlos an alle Haushalte und Betriebe

Gesamtherstellung: HOB-DESIGN Kommunikations- und Werbeagentur Oliver Buchmüller, Dipl.-Ing. (FH) Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574132, www.hob-design.de

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Sonstiges und Wissenswertes

Grünwinkler Veranstaltungskalender 1. Halbjahr 2017 Datum Januar 13.01./14.01. 21.01./22.01. 31.01. Februar 11.02. 18.02. 21.02. März 11.03. 25.03. 28.03. April 17.04. 25.04. 25.04. 28.04.

Wer

Was

Wo

TSV Grünwinkel TSV Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Theateraufführung Theateraufführung Geschichtskreis

TSV Turnhalle TSV Turnhalle Hopfenstraße 5

29.04.

Mai 13.05. 30.05. Juni 15.06. 24.06.

Verein der Siedl. u. Eigenheimer Faschingsparty TSV Grünwinkel Kinderfasching Bürgerverein Grünwinkel Geschichtskreis

Siedlerheim TSV Turnhalle Hopfenstraße 5

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Mitgliederversammlung Putzete Geschichtskreis

TSV Turnhalle Feuerwehrgerätehaus Hopfenstraße 5

TSV Grünwinkel TSV Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Ostermontagsturnier Boule Generalversammlung Geschichtskreis 13. Kinder- und Jugendforum

TSV Grünwinkel

Boule Vereinsmeisterschaft Tireur (Schießen) und Tête à tête

TSV Sportgelände TSV Turnhalle Hopfenstraße 5 wird noch bekannt gegeben TSV Sportgelände

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Seniorennachmittag Geschichtskreis

TSV Turnhalle Hopfenstraße 5

TSV Grünwinkel TSV Grünwinkel

Krähenturnier (Lizenzpflicht) Boule Vereinsmeisterschaft Doublette Geschichtskreis

TSV Sportgelände TSV Sportgelände

Sportfest

TSV Sportgelände

7 1 0 2

27.06. Bürgerverein Grünwinkel Schon mal vormerken, Termine 2. Halbjahr 2017 14.07.–16.07. TSV Grünwinkel

Hopfenstraße 5

Boule Glühweinturniere 2017 beim TSV Grünwinkel 08.01., 15.01., 29.01., 05.02., 12.02., 19.02., 26.02., 05.03., 12.03., 19.03.

Der Bürgerverein Grünwinkel wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

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Mitgliederversammlung des BV Grünwinkel Am Samstag, den 11.03.2017, um 16 Uhr in der Turnhalle des TSV Grünwinkel

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Grünwinkler Anzeiger Nr. 111 - Dezember 2016  

Das offizielle Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel (Grünwinkel ist ein Stadtteil der Fächerstadt Karlsruhe) gestaltet von der Karl...

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