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1962

–2012

Jahre

HGV

47. Jahrgang · Bozen, Juni 2012 · Nr. 6

www.HGV.it

Herzlichen Glückwunsch!

Spedizione in a.p. - 45 % - art. 2 comma 20/b legge 662/96 - Filiale di Bolzano

Der HGV ehrte 340 Gastwirtinnen und Gastwirte für ihre über 50-jährige Tätigkeit im Gastgewerbe Landeshauptmann Luis Durnwalder gratulierte den Jubilaren – Berichte auf den Seiten 6 bis 10

Kurtaxe und Tourismusabgabe wurden genehmigt

Informationen speziell für Gastronomiebetriebe

Informationen über die Aktivitäten der HGJ

Seite 3

Seiten 20–21

Seiten 31–33


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AKTUELL Standpunkt

JUNI 2012

Zitate des Monats

Freude und Begeisterung VON HGV-PRÄSIDENT WALTER MEISTER 236 Gastwirtinnen und Gastwirte erlebten am 30. Mai einen wunderschönen Festakt im Meraner Kursaal. Wir haben unsere Mitglieder, welche seit mehr als 50 Jahren selbständig im Gastgewerbe in Südtirol aktiv sind, zu einer großen Feier geladen. Alle fünf Jahre rücken wir bei dieser Gelegenheit unsere Tourismuspioniere

in den Mittelpunkt des Geschehens. Es war für uns Funktionäre schön zu sehen, mit welcher Freude und Begeisterung unsere Jubilarinnen und Jubilare in den Kursaal geschritten sind, die Laudatio von Landeshauptmann Luis Durnwalder verfolgt haben und schließlich nicht zuletzt auch aus seinen Händen das Diplom und die Ehrennadel entgegen genommen haben. Es war ein feierlicher Augenblick, umrahmt von den passenden Klängen des Trompeters

Karl Hanspeter und seiner Kollegen. Ich denke, Landeshauptmann Luis Durnwalder brachte es auf den Punkt, als er in seiner Laudatio sagte: »Heute feiern wir, heute gratulieren wir, heute ehren wir Sie«. Allen HGV-Mitgliedern, welche uns zur Ehrung gemeldet worden sind, nochmals meine und unsere herzlichsten Glückwünsche. Ihnen hat Südtirol zu verdanken, wenn wir in touristischer Hinsicht eine wichtige Rolle im Alpenraum spielen. Weitere Berichte lesen Sie in dieser »HGV-Zeitung« und sehen Sie in der Bildergalerie unter www.HGV.it. Weniger erfreulich war für uns jedoch die Diskussion über die Einführung einer Tourismusabgabe und einer Kurtaxe. Der Landtag stimmte schließlich für diese beiden Pflichtabgaben, auch wenn sich gar einige Abgeordnete von unseren Argumenten haben überzeugen lassen. Der HGV-Vorstand hat sich mit der neuen Situation auseinandergesetzt und beschlossen, nun als erstes die Strukturreform der Tourismusorganisationen einzufordern. Bevor die ersten Gelder fließen, wollen wir wissen, wie und für was diese Gelder eingesetzt werden. Dies werden wir vehement einfordern.

»Tirol hat im Sommer weniger ein Vermarktungsproblem als vielmehr ein Angebotsproblem.«

»In politisch schwierigen Zeiten habe ich in Südtirol Kräfte getankt.«

»Heute feiern wir, heute gratulieren wir, heute ehren wir unsere Tourismuspioniere.«

JAKOB EDINGER TOURISMUSBERATER

THEO WAIGEL EX-FINANZMINISTER

LUIS DURNWALDER LANDESHAUPTMANN

In dieser Aktuell 340 Gastwirtinnen und Gastwirte geehrt Der HGV hat im Meraner Kurhaus jene Mitglieder geehrt, welche seit mehr als 50 Jahren im Gastgewerbe in Südtirol tätig sind. Seiten 6–10

Gastro-Info Begeisterte Gäste

Neue Landesleitung

Das HGV-Beratungspaket »Gastronomisches Angebot« nimmt die Speisekarte, Arbeitsabläufe sowie Einkauf und Lagerhaltung unter die Lupe. Seite 20

Anton Dalvai vom Gasthof »Dorfnerhof« in Gschnon ist für weitere drei Jahre zum Obmann der HGJ gewählt worden. Seite 33

Panorama STK/HGV-Kurse Aktuelle STK/HGV-Seminare

Die Hogast legte wieder deutlich zu Mit einem Umsatzplus von gut sechs Prozent hat die Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe Hogast ihre positive Entwicklung fortgesetzt. Seite 12 Drei Förderpreise ausgeschrieben Die Stiftung »Futura - Stiftung für junge Südtiroler und Südtirolerinnen im Ausland« schreibt wieder drei Förderpreise für erfolgreiche junge Südtirolerinnen und Südtiroler aus. Seite 15 Ideen gesucht Die Provinzen Bozen und Trient sowie das Bundesland Tirol veranstalten gemeinsam mit dem HGV und dem Bauernbund den Ideenwettbewerb »Tourismus trifft Landwirtschaft«. Seite 17

HGJ-Info

Die aktuellen Seminare und Lehrgänge aus dem neuen Kursprogramm der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV. Seiten 22–23

Schnelligkeit, Eleganz und Präzision Der Kellnerlauf war wieder ein voller Erfolg. Martin Auer und Christopher Walder waren die Sieger. Seite 36

Märkte&Trends Niedrigere Kategorien drängen aufwärts Im Durchschnitt weisen die gewerblichen Beherbergungsbetriebe in Südtirol 35,6 Betten auf. Seite 24

Bezirke

Info & Rat IMU: erstes Akonto Bis Montag, 18. Juni 2012, ist das IMU-Akonto für das Jahr 2012 zu entrichten. Seite 47

Reise der Wirtesenioren nach Innsbruck

Sommerjobs für Schüler und Studenten

Der HGV-Bezirk Bozen und Umgebung hat die Wirtesenioren zu einem interessanten Ausflug eingeladen. Seite 26

Im Sommer können Schüler und Studenten mit Betriebspraktikas, Zeitverträge für die Sommermonate und mittels Wertgutscheinen eingestellt werden. Seite 49

Köstliches bei Vollmond »GenussVollMond« heißt eine neue kulinarische Initiative in den Orten Steinegg, Gummer, Karneid, Blumau und Kardaun. Seite 27

Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 50–51


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AKTUELL

JUNI 2012

Kurtaxe und Tourismusabgabe wurden genehmigt Kurtaxe tritt 2014 in Kraft – Details zu beiden Abgaben müssen noch näher definiert werden Der Gesetzentwurf zur Einführung einer Kurtaxe und einer Tourismusabgabe ist vom Südtiroler Landtag verabschiedet worden. Zwei Sitzungswochen benötigte der Südtiroler Landtag, um den im HGV und unter der Wirtschaft sehr umstrittenen Gesetzentwurf zur Einführung einer Kurtaxe und einer Tourismusabgabe zu diskutieren und schließlich zu genehmigen. Demnach wird die Kurtaxe laut dem verabschiedeten Gesetz ab Januar 2014 angewandt und zwar im Ausmaß von 0,5 Euro bis zwei Euro pro Übernachtung. Weitere Details müssen erst noch mittels Durchführungsverordnung von der Landesregierung festgelegt werden. Dazu muss das Assessorat unter anderem auch die Meinung des HGV einholen. Offen ist derzeit beispielsweise, ob es zu einer Staffelung der Kurtaxe je nach Sternekategorien kommt, ob die Höhe der Kurtaxe für alle Kategorien gleich hoch ausfallen wird (Landesrat Hans Berger wurde mit einem solchen Vorschlag zitiert) oder ob die Kurtaxe, bzw. Gästeabgabe etwa an den Übernachtungspreis gekoppelt wird. Das künftige System der Finanzierung der Tourismusorganisationen wird jedenfalls in allen 116 Südtiroler Gemeinden ange-

Die Gäste müssen in Zukunft in Südtirol eine Kurtaxe bezahlen. Foto: allesfoto.com

wandt werden. Weiters spricht das Gesetz von der Möglichkeit, eventuelle, noch zu bestimmende Befreiungen von der Kurtaxe vorzunehmen. Die Einnahmen aus der Kurtaxe, welche vom Gast bezahlt werden soll, werden grundsätzlich den Tourismusvereinen zugutekommen, wobei eine

indirekte, teilweise Umschichtung auch an die Tourismusverbände nicht ganz auszuschließen ist.

Tourismusabgabe Eine Tourismusabgabe wird mittels Durchführungsverordnung nur dann eingeführt, wenn die ört-

lichen Tourismusorganisationen nicht mindestens 18 Millionen Euro jährlich an freiwilligen Beiträgen einnehmen sollten. Noch nicht definiert ist, welche Art von freiwilligen Beiträgen man hier meint: ordentliche Mitgliedsbeiträge, Beiträge für die Teilnahme an bestimmten Aktio-

nen der Tourismusvereine oder etwa auch Sponsorengelder bei bestimmten Veranstaltungen. Sollte die Summe von 18 Millionen Euro an freiwilligen Beiträgen nicht eingenommen werden, sieht das Gesetz für die entsprechende Durchführungsverordnung folgende Rahmenbedingungen vor: Für die Hotels und Gastbetriebe kann die Tourismusabgabe bis zu zehn Promille des generierten Umsatzes des vorhergehenden Jahres und jedenfalls nicht mehr als 30.000 Euro betragen. Für andere Wirtschaftssektoren, wie etwa das Handwerk, darf die Tourismusabgabe nicht mehr als ein Promille des generierten Umsatzes des vorhergehenden Jahres und jedenfalls nicht mehr als 500 Euro betragen. Es wird ein Mindestbeitrag von 100 Euro eingehoben. Für Betriebe mit Umsätzen unter 20.000 Euro können Befreiungen vorgesehen werden. Weiters ermöglicht das im Landtag verabschiedete Gesetz, dass für bestimmte Gebiete Befreiungen oder Begünstigungen festgelegt werden können. Wie gesagt, all diese Details müssen erst noch festgelegt werden. Dabei müssen per Gesetz der HGV, aber auch der Rat der Gemeinden und der LTS angehört werden.

Thomas Gruber, HGV-Direktor


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AKTUELL

JUNI 2012

HGV erreichte Korrekturen Betrifft auch Wellnessabteilungen Die Landesregierung hat ein neues Raumordnungsdekret beschlossen. Unter den Neuerungen ist nun auch die Möglichkeit der Öffnung der Beauty-und Spa-Bereiche für Nichthausgäste. Die Landesregierung hat kürzlich ein paar Korrekturen an den geltenden Raumordnungsbestimmungen beschlossen. Dabei fand auch ein vom HGV lange gehegter und oft vorgebrachter Wunsch Berücksichtigung, und zwar jener, die Beauty-und Wellnessabteilungen öffentlich nutzen zu dürfen. Im Detail sieht die entsprechende Bestimmung vor, dass bei erweiterten Betrieben sowohl die Räumlichkeiten für die Verabreichung von Speisen und Getränken und die Konferenzräume als auch die Kurabteilungen und Badeanlagen auch von Nichthausgästen

Beauty und Wellness auch für Nichthausgäste.

beansprucht werden können. Zu beachten ist dabei, dass trotz Lockerung der ehemals geltenden urbanistischen Bestimmungen auch weiterhin eventuelle subjektive oder objektive Voraussetzungen für die Ausübung der Tätigkeit zu erfüllen sind. So können zum Beispiel Schönheitspflegeleistungen weiterhin nur von entsprechend ausgebildeten Schönheitspfleger/innen angeboten werden. Besondere Vorsicht ist nach wie vor auch bei Öffnung der Schwimmbäder für Nichthausgäste geboten: Die Ausdehnung der Tätigkeit auf Nichthausgäste bedingt im Gegensatz zur Nutzung der Hotelschwimmbäder nur durch Hausgäste die Anwesenheit von Bademeistern und sie muss auch mit der eigenen Versicherung unbedingt vorab klar abgesprochen werden.

Tourismuszonen Neu geregelt hat die Landesregierung auch zwei Aspekte im Bereich Tourismuszonen. Demnach können die Gemeinden nun bei der Ausweisung eine Dichte von bis zu 2,5m³/m² genehmigen. Hingegen wurde die Bestimmung, wonach die Zone eine Größe aufweisen muss, welche die Errichtung von Betrieben mit mindestens 60 Gästebetten ermöglicht, gestrichen. ed

Foto: Seehauser

Handelskammer ehrte vier Gastbetriebe Die Handelskammer Bozen ehrte auch heuer wieder Betriebe mit mindestens 50-jähriger ununterbrochener Tätigkeit bzw. Betriebe mit 75-, 100-, 125-jährigem usw. Gründungsbestehen. Handelskammerpräsident Michl Ebner und Landeshauptmann Luis Durnwalder würdigten die Leistungen der Unternehmerinnen und der Unternehmer und deren Mitarbeiter für Südtirol. Die vielen Kleinbetriebe seien das erfolgreiche Rückgrat für die heimische Wirtschaft, betonte Durnwalder. Im Hotel- und Gastgewerbe wurden ausgezeichnet: Hotel »Alpenblick«,

Fam. Hofer, Moos in Passeier für 50jährige Tätigkeit; Hotel »Serena«, Fam. Crazzolara, Stern/Badia, für 56jährige Tätigkeit; Restaurant »Patauner«, Fam. Patauner, Siebeneich/ Terlan, für 100-jährige Tätigkeit und Hotel »Engel«, Fam. Kohler, Welschnofen, für 150-jährige Tätigkeit. Im Foto von links: Rudi Christof, Kammerrat, Landeshauptmann Luis Durnwalder, Heinrich Hofer, Oliva Pizzinini, Andreas Eisenstecken, Carmen Kohler, Alois Kohler, Richard Pescosta, Kammerrat, Heinrich Patauner, HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Präsident Michl Ebner.

Die Wintersaison war stabil Starke monatliche Schwankungen festgestellt Im Winterhalbjahr 2011/12 wurden ein Plus von ein Prozent bei den Ankünften und ein kleines Minus von 0,1 Prozent bei den Übernachtungen zum selben Zeitraum des Vorjahres gemeldet. Über die Wertschöpfung sagen diese Ergebnisse nichts aus. In den Monaten November, Dezember, Januar und März wurden jeweils rückläufige Nächtigungszahlen registriert, zum Teil sogar zweistellig. Eine Ausnahme bilden die Monate Februar mit plus 13,5 Prozent und April mit plus 17,5 Prozent. Die starken Schwankungen

vor allem in der zweiten Hälfte der Wintersaison sind auf die zeitliche Verschiebung von Fasching und Ostern zurückzuführen.

Weniger italienische Gäste Aus der Untersuchung der wichtigsten Herkunftsmärkte geht hervor, dass vor allem die inländischen Gäste stark abgenommen haben (-9,1 Prozent gegenüber 2010/11). Das starke Minus bei den italienischen Gästen wurde durch die Pluszahlen anderer Herkunftsmärkte wieder ausgeglichen. Besonders auffallend ist der starke Übernachtungsanstieg der Schweizer Gäste, die von einem günstigen Wechselkurs des Schweizer

Franken zum Euro profitierten. Die Übernachtungen der bundesdeutschen Gäste nahmen um 6,5 Prozent zu. Unterschiedliche Entwicklungen gab es auch in den einzelnen Tourismusdestinationen. In der Wintersaison profitierten vor allem die Tourismusverbände Vinschgau und Meraner Land. Die Tourismusverbände Südtirols Süden, Tauferer Ahrntal und Eisacktal registrierten ebenfalls Nächtigungszuwächse. Den Rückgang der italienischen Gäste verspürten hingegen die Tourismusdestinationen in den Dolomiten (Hochpustertal -4,7 Prozent, Kronplatz -2,6 Prozent, Alta Badia -2,5 Prozent, Gröden -1,5 Prozent und Rosengarten-Latemar -1 Prozent).


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AKTUELL

JUNI 2012

HGV & Südtirol Wein: Enge Kooperation Erfolgreiche Zusammenarbeit wird fortgesetzt – zahlreiche gemeinsame Auftritte geplant Bereits seit vielen Jahren pflegen der HGV und »Südtirol Wein« eine sehr gute Zusammenarbeit. Vor kurzem trafen sich die Vertreter der beiden Organisationen, um weitere gemeinsame Aktionen und Ideen zu definieren. »Es ist uns ein besonderes Anliegen, die heimischen Weine zu lancieren und noch stärker ins Rampenlicht zu rücken. Dazu werden wir gemeinsam mit ›Südtirol Wein‹ eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen realisieren«, betonen HGVPräsident Walter Meister und Landesausschussmitglied Hansjörg Ganthaler. Auch Anton Zublasing, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein, zeigt sich erfreut über die Kooperation und meint: »Die Gastwirtinnen und Gastwirte sind

für die Weinproduzenten von großer Wichtigkeit. Deshalb liegt uns auch die Zusammenarbeit mit dem HGV besonders am Herzen. Im Grunde geht es darum, dass beide Branchen von einem besseren Miteinander profitieren«.

Hansjörg Ganthaler und Anton Zublasing (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung.

Schwerpunkte Einen wichtigen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildet die Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf die Südtiroler Weine. Die seit Jahren erfolgreichen Weinseminare »Südtirol Wein I« und »Südtirol Wein II« werden erneut angeboten und ausgebaut. Neu aufgelegt wird auch die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführte Initiative »WeinWissen Südtirol«, bei der sich alle Teilnehmer interessantes Wissen rund um die heimischen Weine aneignen können. Zudem werden auch verschiedene

Foto: allesfoto.com

Angebote zur Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hotels und Gastbetrieben zur verstärkten Sensibilisierung für die Südtiroler Weine organisiert. Auch der »Preis für Südtiroler Weinkultur«, der heuer bereits zum neunten

Mal vergeben worden ist, zeugt davon, dass die heimische Weinkultur in den Betrieben gepflegt und gefördert wird. Einen gemeinsamen Auftritt hatten und haben die beiden Organisationen bei der Messe »Tipworld« in Bruneck, bei der Fachmesse

»Hotel« in Bozen, bei der Landesversammlung des HGV und bei den Gebietsund Bezirksversammlungen. Diese Auftritte werden fortgesetzt. Weitergeführt wird auch die Aktion »Weinkarten für die Südtiroler Gastronomie«, die im vergangenen Jahr erneuert worden ist. Geplant ist zudem, weitere »wine bags« anfertigen zu lassen, mit welchen der Gast die nur zum Teil konsumierte Weinflasche mit nach Hause nehmen kann. »Südtirols Weine haben ein großes Potenzial und sind hervorragende Botschafter unseres Landes. Mit unserer Zusammenarbeit möchten wir diese Synergien noch besser nutzen und gemeinsam verschiedene Initiativen realisieren«, betonten Hansjörg Ganthaler und Anton Zublasing bei der Unterzeichnung des Abkommens zur weiteren Zusammenarbeit.

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AKTUELL

JUNI 2012

340 Gastwirtinnen und Gastwirte geehrt Festakt im Meraner Kurhaus – Laudatio von Landeshauptmann Luis Durnwalder Der HGV hat im Meraner Kurhaus jene Mitglieder geehrt, welche seit mehr als 50 Jahren im Gastgewerbe in Südtirol tätig sind. Der HGV ehrt alle fünf Jahre jene Gastwirtinnen und Gastwirte, welche seit mindestens 50 Jahren im Gastgewerbe in Südtirol tätig sind. 340 Gastwirtinnen und Gastwirte aus allen Bezirken Südtirols sind dem HGV zur Ehrung gemeldet worden. 235 Mitglieder haben am Festakt in Meraner Kurhaus teilgenommen. Im Mittelpunkt dieser Ehrung steht nicht der einzelne Gastbetrieb, sondern die Person, bzw. die Gastwirtin oder der Gastwirt, meinte HGV-Präsident Walter Meister in seiner Begrüßung. »Bei den zu Ehrenden handelt es sich um die Pioniere im heimischen Tourismus, welche sich nach dem Zweiten Weltkrieg daran machten, den Tourismus in Südtirol aufzubauen und welche an das große wirtschaftliche Potenzial in diesem Sektor geglaubt haben«, unterstrich HGVPräsident Walter Meister. Er ging in seiner Rede auf die Aufbauphase des HGV ein, der vor 50 Jahren in Bozen gegründet worden ist und erwähnte einige zentrale Stationen in der Verbandsgeschichte.

Öffentlicher Dank Dass Südtirol aber zu einem bevorzugten Urlaubsland geworden ist, sei den Gastwirtinnen und Gastwirten und deren Mitarbeitern zu verdanken, welche im Hotel- und Gastgewerbe ihre Chancen erkannt haben, fuhr Meister fort und meinte abschließend: »Unsere Jubilare haben an das Hotel- und Gastgewerbe in Südtirol geglaubt. Sie haben mit Zuversicht und Optimismus in diesem wunderschönen Beruf gearbeitet. Sie haben die sprichwörtliche Südtiroler Gastfreundschaft gelebt, natürlich und von Herzen. Für diesen Einsatz sagen wir ihnen heute

HGVPräsident Walter Meister lobte den Einsatz der Gastwirte für Südtirol.

Danke.« Dem schloss sich gerne auch Landeshauptmann Luis Durnwalder an, der die Laudatio auf die Jubilare hielt. Durnwalder erinnerte an die schwierigen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, wo es an den Wiederaufbau ging. Tausende von Südtirolerinnen und Südtirolern haben mit Zuversicht und Risikobereitschaft Betriebe aufgebaut, Arbeitsplätze geschaffen und Einkommen gesichert. »Eine wichtige Rolle haben dabei auch diejenigen Personen gespielt, welche im Tourismus ihre Chance erkannt haben«, sagte Durnwalder und dankte den Jubilaren für ihren Einsatz und für ihr Mitwirken am Aufbau und Ausbau des Hotel- und Gastgewerbes in Südtirol. Die Gastwirtinnen und Gastwirte haben aber nicht nur für den Sektor wichtiges geleistet, sondern auch für das Land Südtirol und nicht zuletzt für die eigene Unternehmerfamilie. »Die Familien sind das Rückgrat der heimischen Betriebe. Und unsere Betriebe sind das Rückgrat für die heimische Bevölkerung, indem viele dort ihr Einkommen gefunden und Wohlstand erzielt haben«, betonte Durnwalder und meinte zum Schluss seiner mit viel Applaus bedachten Laudatio »heute feiern wir, heute gratulieren wir, heute ehren wir sie«. Der Höhepunkt des Festaktes im Meraner Kursaal war die Verleihung des Diplomes und der Anstecknadel in Anerkennung und Würdigung für die über 50-jährige Ausübung des Gastwirteberufes in Südtirol an 235 Gastwirtinnen und Gastwirte, welche von

Landeshauptmann Luis Durnwalder hielt eine viel applaudierte Laudatio.

336 Gastwirtinnen nahmen am Festakt in Meran teil.

Die festlich gedeckten Tische im Meraner Kursaal. Fotos: allesfoto.com

Landeshauptmann Luis Durnwalder, HGV-Präsident Walter Meister, den HGVBezirksobleuten Gottfried Schgaguler, Hansi Pichler,

Alois Hinteregger, Thomas Walch und HGV-Direktor Thomas Gruber vorgenommen worden ist. Die Namen der Geehrten finden Sie auf

Danke den Partnern

den Seiten 8 bis 10 dieser »HGV-Zeitung«. Einen Eindruck vom dem Festakt sehen Sie in unserer Bildergalerie unter www.HGV.it.st


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AKTUELL

JUNI 2012

Der HGV hat 340 Gastwirtin ■ Bezirk Bozen und Umgebung Paola Felicetti Zanol, Hotel Waldheim, Altrei Guido Zanol, Hotel Waldheim, Altrei Theresia Bonell Barbieri, Hotel Gantkofel, Andrian Werner Mathà, Gasthof Schwarzer Adler, Andrian Vera Kustatscher Rauch, Hotel Christin, Auer Zita Rudella Graiff, Hotel Markushof, Auer Paula Egger Schrott, Gasthof Kohlern, Bozen Margareth Koppelstätter Pircher, Hotel Chrys, Bozen Maria Brunner, Hotel-Gasthof Stern, Deutschnofen Johanna Brunner, Hotel-Gasthof Stern, Deutschnofen Stefan Gallmetzer, Hotel Peter, Petersberg/Deutschnofen Emma Huber Gallmetzer, Hotel Peter, Petersberg/Deutschnofen Josef Pfeifer, Hotel Obkircher, Deutschnofen Edith Pichler, Gasthaus Rössl, Deutschnofen Karl Pichler, Gasthaus Rössl, Deutschnofen Walter Pichler, Hotel Ganischgerhof, Deutschnofen Helene Trockner Pichler, Hotel Ganischgerhof, Deutschnofen Herta Pichler Zelger, Hotel Pfösl, Deutschnofen Georg Weissensteiner, Hotel Sonnalp, Obereggen/Deutschnofen Maria Brugger Pichler, Gasthaus Buchwald, St. Pauls Michael Eisenstecken, Hotel Steinegger, Eppan/Berg Rosanna Capuzzo Giuliani, Pension Penegalblick, Eppan Gino Giuliani, Pension Penegalblick, Eppan Anna Hafner Kager, Paulser Dorfkeller, St. Pauls Christine Haselwanter Ebner, Gasthof Sternegg, Eppan Josef Spitaler, Hotel Frangart, Frangart/Eppan Maria Spitaler, Hotel Frangart, Frangart/Eppan Anna Weger Kössler, Weinstube Schreckenstein, St. Pauls Franz Costa, Frühstückspension Chalet Diana, Eppan/Obere Gand Carla Runggaldier, Frühstückspension Chalet Diana, Eppan/Obere Gand Maria Luise Egger Oberkofler, Landgasthof Zum Hirschen, Jenesien Rosa Spögler Plattner, Garni Latemar, Jenesien Theresia Zelger Gasser, Gasthaus Tomanegger, Jenesien Emil Andergassen, Hotel Andergassen, Kaltern Aloisia Gruber Tetter, Pension Preyhof, Kaltern Paula Morandell Atz, Torgglkeller, Kaltern Heinrich Von Stefenelli, Hotel Goldener Stern, Kaltern Helga Gallmetzer Codalonga, Bar Flora, Kardaun Rosa Moser Mair, Garni Bodner, Blumau Waltraud Haas Schroffenegger, Gasthof Oberwirt - Weisses Kreuz, Steinegg Josef Schroffenegger, Gasthof Oberwirt - Weisses Kreuz, Steinegg Waltraud Sepp Federer, Gasthof Schlosshof, Blumau Hermann Winkler, Restaurant Wasserfall, Eggenbach Augusta Zorzi Giacomuzzi, Berghotel Zorzi, Seiser Alm Edeltraud Demetz Burgauner, Hotel Madonna, Kastelruth Theresia Gasslitter, Gasthof Gstatsch, Seiser Alm Ingrid Maier Plattner, Hotel Kastelruth, Kastelruth Hanni Malfertheiner, Gasthof Ritsch-Schwaige, Seiser Alm

Caroline Perathoner, Gasthof Monte Piz, Seiser Alm Viktoria Pfanzelter, Garni Viktoria, Kastelruth Jackob Rier, Arnika Hütte, Seiser Alm Eleonora Mayeregger Schieder, Gasthof Toni, Kastelruth August Schieder, Gasthof Toni, Kastelruth Wilhelm Schiner, Hotel Diana, Seis Andreas Siebenförcher, Hotel Icaro, Seiser Alm Hermann Thomaseth, Ferienparadies Sabina, Seiser Alm Ida Thomaseth Fill, Gasthaus St. Oswald, St. Oswald/Kastelruth Johanna Tirler Malfertheiner, Hotel Tyrol, Kastelruth Stefanie Tammerle Trocker, Posthotel Lamm, Kastelruth Hubert Trocker, Posthotel Lamm, Kastelruth Walter Urthaler, Hotel Urthaler, Seiser Alm Rosa Malfertheiner Zemmer, Hotel Baumwirt, St. Michael/Kastelruth Richard Zemmer, Hotel Baumwirt, St. Michael/Kastelruth Antonia Karadar Martinelli, Gasthof Steinmannwald, Leifers Dorothea Nocker Pfeifer, Bar Restaurant Brunner, Leifers Klara Amplatz, Hotel Pausa, Kaltenbrunn/Montan Otto Pichler, Gasthof Goldener Löwe, Montan Felix Pichler, Pension Plattnerhof, Kalditsch/Montan Herbert March, Hotel Tenz, Kalditsch/Montan Elisabeth Pichler March, Hotel Tenz, Kalditsch/Montan Anna Unterhauser Vescoli, Gasthaus Dorfnerhof, Gschnon/Montan Anna Saltuari Tauber, Hotel Andreas Hofer, Neumarkt Josef Tauber, Hotel Andreas Hofer, Neumarkt Luis Walter, Gasthaus Rauscher, Neumarkt Luisa Lanzinger Prast, Hotel Drei Birken, Oberbozen Notburga Plattner Bachmann, Hotel Schönblick, Klobenstein Rosa Ploner, Gasthaus Roaner, Gissmann/Ritten Wilhelm Kemenater, Alpenhotel Penserhof, Pens/Sarntal Paola Maria Moser Kemenater, Alpenhotel Penserhof, Pens/Sarntal Ida Comploi Perathoner, Hotel Carmen, St. Christina Aldo Perathoner, Hotel Carmen, St. Christina Anton Stuffer, Hotel Cendevaves, St. Christina Frieda Kerschbaumer Spisser, Hotel Sureghes, Überwasser/St. Ulrich Paola Perathoner Pichler, Pension Pichler, St. Ulrich Ludwig Pichler, Pension Pichler, St. Ulrich Hermann Runer, Garni Runer, Terlan Anna Schrott Runer, Garni Runer, Terlan Josef Mair, Gasthof Edelweiss, St. Zyprian/Tiers Waltraud Stampfer Mair, Gasthof Edelweiss, St. Zyprian/Tiers Hans Schroffenegger, Hotel Dosses, St. Zyprian/Tiers Annelies Zemmer Schroffenegger, Hotel Dosses, St. Zyprian/Tiers Hermann Braun, Hotel Winzerhof, Tramin Arthur Dissertori, Restaurant Plattenhof, Tramin Arnold Dissertori, Hotel Arndt, Tramin Waltraud Luiprecht Dissertori, Hotel Arndt, Tramin Bertl Maier, Café Sonne, Tramin Josef Pernstich, Hotel Tirolerhof, Tramin Margarethe Piger Pomella, Hotel Traminer Hof, Tramin Josef Ludwig, Hotel Ludwigshof, Truden Anita Piccoliori Ludwig, Hotel Ludwigshof, Truden Waltraud Pichler Kritzinger, Hotel Waldsee, Völs am Schlern Filomena Schwienbacher Auer, Moser Alm, Welschnofen Felix Denicoló, Hotel Pralong, Wolkenstein Gabriella Morgan Denicoló, Hotel Pralong, Wolkenstein Elisabeth Mussner, Hotel Alaska, Wolkenstein Renzo Novelli, Hotel Condor, Wolkenstein Theresia Perathoner, Regensburger Hütte, Seceda-Wolkenstein Julius Prinoth, Grand Hotel Alpenroyal, Wolkenstein Margit Oberleiter Pycha, Hotel Astor, Wolkenstein Helmuth Pycha, Hotel Astor, Wolkenstein Angelica Mussner Senoner, Hotel Chalet Portillo, Wolkenstein Carlo Senoner, Hotel Chalet Portillo, Wolkenstein

■ Bezirk Meran/Vinschgau Flora Rover Ladurner, Pension Flora, Algund Rosa Plank Schwellensattl, Hotel Heinrichshof, Algund Heinrich Schwellensattl, Hotel Heinrichshof, Algund


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AKTUELL

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innen und Gastwirte geehrt Paula Tschenett Ortler, Hotel Cevedale, Sulden Johann Wallnöfer, Sporthotel Paradies, Sulden Emma Pramstaller Wieser, Hotel Zebru, Sulden Günther Wieser, Hotel Zebru, Sulden Heinrich Wieser, Hotel Mignon, Sulden Ingrid Helena, Wieser Stainer, Garni Panorama, Sulden Josef Pircher, Residence Hirzer, Tirol Frieda Widmair, Gasthof Tiroler Kreuz, Tirol Margherita Kofler, Gasthof Greti, St. Felix/Nonsberg Martha Pixner Geiser, Gasthof Gampenpass, St. Felix/Nonsberg Adolf Kainz, Gasthof Edelweiß, St. Gertraud/Ulten

■ Bezirk Eisacktal

Annamaria Eschgfäller Reiterer, Hotel Sulfner, Hafling Alois Reiterer, Hotel Sulfner, Hafling Alberta Tröger, Bar Post, Laas Balbina Geiser Peintner, Gasthaus Reichhalter, Lana Marianne Gruber Lanthaler, Hotel Schlosshof, Lana Karl Lanthaler, Hotel Schlosshof, Lana Friedrich Franz Stauder, Hotel Teiss, Lana Rita Rosa Vogelsberger Höfler, Hotel Ballguthof, Lana Sepp Kuntner, Gasthof Rosemarie, Marling Sepp Winkler, Gasthof Anny, Marling Elsa Gross Cavagna, Hotel Einsiedler, Meran Hilde Pernter, Hotel Tiffany, Meran Brigitte Schroth Aukenthaler, Hotel Aurora, Meran Jörg Stapf, Hotel Schloss Labers, Meran Herta Erschbamer Tarfusser, Pension Sandhofer, Nals Anna Mehrhauser Pristinger, Pension Traubenheim, Nals Anna Abler Götsch, Restaurant Naturnserhof, Naturns Franz Christanell, Hotel Kreuzwirt, Naturns Walburga Kuppelwieser Platzgummer, Hotel Lamm, Naturns Franz Schgör, Gasthof Goldene Rose, Naturns Josef Hermann Nigg, Gasthof Stern, Prad Werner Ortner, Hotel Zirmerhof, Riffian Elisabeth Paris Ortner, Hotel Zirmerhof, Riffian Stefanie Platzgummer Hehl, Hotel Hofbrunn, Riffian Johann Mair, Hotel Starkenberg, Schenna Rosmarie Pircher Mair, Hotel Starkenberg, Schenna Konrad Lochmann, Gasthof Ofenbaur, Schenna Martha Santer Lochmann, Gasthof Ofenbaur, Schenna Rosa Dosser Unterthurner, Hotel Tyrol, Schenna Matthias Unterthurner, Hotel Tyrol, Schenna Johann Dosser, Hotel Sunnwies, Schenna Rosa Weger Dosser, Hotel Sunnwies, Schenna Martha Weger Pföstl, Hotel Taushof, Schenna Josefine Hofer Raich, Pension Tyrol, Göflan/Schlanders Leo Raich, Pension Tyrol, Göflan/Schlanders Annamaria Gamper Widmann, Bar Café Widmann, Schlanders Gottfried Widmann, Bar Café Widmann, Schlanders Helga Eberhöfer Wieser, Hotel Goldener Löwe, Schlanders Luis Wieser, Hotel Goldener Löwe, Schlanders Theresia Nischler Gamper, Hotel Schwarzer Adler, Unser Frau/Schnals Josef Rainer, Hotel Rainhof, Unser Frau/Schnals Cäzilia Spechtenhauser, Gasthof Hotel Edelweiß, Vernagt/Schnals Hilda Weithaler Grüner, Café Restaurant Grüner, Kartaus/Schnals Josef Angerer, Hotel Madatsch, Trafoi Elisabeth Angerer Thoma, Gasthof Restaurant Bar Tibethütte, Stilfser Joch Rita Edith Bernhart Wallnöfer, Sporthotel Paradies, Sulden Helmut Josef Hofer, Gasthof Zur Sonne, Stilfs Ilse Pichler Knoll, Hotel Cornelia, Sulden Monika Schöpf Gunsch, Hotel Traube, Stilfs Anna Tschenett Gallia, Pension Eden, Sulden

Anna Gasser Elzenbaumer, Gasthof Kircher Sepp, Barbian Theresia Gruber Braun, Gasthof Zum Stern, Kollmann Maria Hofer Rabanser, Gasthof Traube, Barbian Martha Obwexer Kasslatter, Gasthaus Drei Brücken, Kollmann Peter Romen, Gasthof Zum Goldenen Kreuz, Kollmann Frieda Schrott Gantioler, Hotel Haus an der Luck, Barbian Richard Amort, Gasthof Nussbaumer, Gossensass Hansjörg Orgler, Gasthof Wolf, Brenner Edda Comai Senoner, Hotel Senoner, Brixen Paula Oberhofer Weissensteiner, Hotel Garni Traube, Brixen Anton Fischer, Hotel Fischer, Klerant/Brixen Maria Anna Prater Fischer, Hotel Fischer, Klerant/Brixen Anna Schmalzl Assner, Brixner Weinstube, Brixen Burghart Stremitzer, Hotel Grüner Baum, Brixen Anna Schwarzer Hochrainer, Gasthof Burgfrieden, Sprechenstein/Freienfeld Josef Kofler, Gasthof Schönblick, Egg/Freienfeld Anna Trenkwalder Kofler, Gasthof Schönblick, Egg/Freienfeld Josef Wieser, Hotel Wieser, Stilfes/Freienfeld Maria Brunner Schenk, Hotel Restaurant Rierhof, Klausen Johanna Merkentrup Kasslatter, Gasthof Zum Klostersepp, Klausen Helga Fischnaller Oberhofer, Hotel Schönblick, Meransen Oswald Rogen, Hotel Rogen, Spinges/Mühlbach Anton Schieder, Hotel Panoramik, Mühlbach Johann Senoner, Gasthof Senoner, Spinges/Mühlbach Johann Nössing, Gasthof Weisse Lilie, Mühlbach Elsa Tauber Nössing, Gasthof Weisse Lilie, Mühlbach Irma Hofer Graus, Pension Graushof, Wiesen/Pfitsch Regina Tötsch Haselrieder, Gasthof Alpenrose, Kematen/Pfitsch Josef Amort, Hotel Schönblick, Rodeneck Anna Lanz Amort, Hotel Schönblick, Rodeneck Antonia Rauchegger, Gasthof Rauchegger, Rodeneck Priska Baur Thaler, Hotel Thuinerwaldele, Thuins/Sterzing Gerold Häusler, Bar Café Häusler, Sterzing Ida Huber Mair, Hotel Restaurant Lahnerhof, Thuins/Sterzing Romana Michel Messner, Hotel Restaurant Zoll, Ried/Sterzing Fortsetzung Seite 10


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AKTUELL

Johann Wechselberger, Hotel Goldenes Kreuz, Sterzing Paula Hofer Gruber, Gasthof Hanserhof - Alpenrose, Spiluck/Vahrn Katharina Fischnaller Messner, Gasthof Fermeda, St. Magdalena/Villnöss Berta Stuffer, Gasthof Edelweiß, St. Magdalena/Villnöss

■ Bezirk Pustertal/Gadertal Olga Adang Pizzinini, Pension Olga, Stern, Abtei/Badia Caterina Canins Crazzolara, Pension Alidor, St. Kassian, Abtei/Badia Moritz Craffonara, Cafe Restaurant Piz La Villa, Abtei/Badia Raimondo Craffonara, Hotel Cavallino, Pedratsches, Abtei/Badia Monica Craffonara Craffonara, Hotel Cavallino, Pedratsches, Abtei/Badia Maria Feichter Valentini, Hotel Gran Risa, Stern, Abtei/Badia Serafino Frena, Hotel Tofana, St. Kassian, Abtei/Badia Ottone Frenademez, Hotel Dolasilla, Stern, Abtei/Badia Maria Costabiei Irsara, Pension Runcac', Pedratsches, Abtei/Badia Ferdinando Irsara, Pension Runcac', Pedratsches, Abtei/Badia Rita Canins Irsara, Hotel Gran Ander, Pedratsches, Abtei/Badia Hermann Irsara, Hotel Gran Ander, Pedratsches, Abtei/Badia Clara Nagler Crazzolara, Pension La Flu, Stern, Abtei/Badia Giuseppe Pedratscher, Hotel Vajolet, St. Kassian, Abtei/Badia Paul Pizzinini, Hotel Rosa Alpina, St. Kassian, Abtei/Badia Ernestina Pizzinini Andriolo, Pension Ciasa Antersies, St. Kassian, Abtei/Badia Paula Ploner, Hotel Conturines, St. Kassian, Abtei/Badia Walter Ploner, Hotel Gran Paradiso, St. Kassian, Abtei/Badia Pia Rieder Frena, Hotel Tofana, St. Kassian, Abtei/Badia Rosa Rinna Craffonara, Hotel Ciasa Lara, Stern, Abtei/Badia Elisabetta Rottonara, Gasthof Stern, Stern, Abtei/Badia Augusta Rottonara Crazzolara, Pension Rezia, Stern, Abtei/Badia Josef Rudiferia, Pension Plang, St. Kassian, Abtei/Badia Anna Rudiferia Ploner, Hotel Gran Paradiso, St. Kassian, Abtei/Badia Werner Sorá, Hotel Bel Sit, Stern, Abtei/Badia Marcello Varallo, Hotel Ladinia, Stern, Abtei/Badia Franz Wieser, Hotel Armentarola, St. Kassian, Abtei/Badia Ottilia Winkler, Pension Atlantic, Pedratsches, Abtei/Badia Franz Mairhofer, Hotel Neuwirt, Steinhaus Johann Steger, Hotel Linderhof, Steinhaus Anna Erardi Irschara, Garni Feldmessner, Reischach Heinz Hinterhuber, Hotel Royal Hinterhuber, Reischach Alois Mair, Hotel Tirolerhof, St. Georgen/Bruneck Olga Zingerle Feichter, Hotel Majestic, Reischach Maria Castlunger Erlacher, Villa Fraina, Corvara Albert Costamoling, Sporthotel Panorama, Corvara Serverina Irsara Castlunger, Pension Valbona, Corvara Elsa Finazzer Kostner, Hotel Posta Zirm, Corvara Heinz Kostner, Hotel Posta Zirm, Corvara Klara Kostner Sinner, Hotel Costes, Corvara Luisa Mersa, Pension Sellablick, Kolfuschg, Corvara Erica Pescollderungg, Rifugio Pralongiá, Corvara Rita Pederiva Pescosta, Hotel Sassongher, Corvara Richard Pescosta, Hotel Sassongher, Corvara Gualtiero Pescosta, Hotel Residence Riposo, Kolfuschg, Corvara Raimondo Pescosta, Hotel Residence Riposo, Kolfuschg, Corvara Renata Pescosta Posch, Hotel Sport, Kolfuschg, Corvara Alfons Pezzei, Hotel Col Alto, Corvara Giuseppe Pezzei, Pension Christian, Corvara Irma Pezzei Declara, Hotel Gran Ciasa, Kolfuschg, Corvara

JUNI 2012

Rita Pizzinini, Albergo Pradat, Corvara Renata Vittoria Kostner Pizzinini, Hotel Cappella, Kolfuschg, Corvara Giuseppe Pizzinini, Hotel Cappella, Kolfuschg, Corvara Ilse Stötter Posch, Garni Bel Air, Kolfuschg, Corvara Ursula Lindinger, Gasthof Mondschein, Gais Franz Pichler, Gasthof Sonne, Gais Letizia Benincasa Hellenstainer Ratti, Hotel Garni Letizia, Innichen Luisa Senfter, Garni Senfter, Innichen Erich Wurmböck, Sporthotel Tyrol, Innichen Josef Tauber, Hotel Rastbichler, St. Sigmund/Kiens Bernhard Pircher, Hotel Adler, Niederdorf Peter Senfter, Pension Goldener Stern, Niederdorf Maria Stoll, Pension Hirben, Niederdorf Dora Voppichler Stoll, Hotel Rose, Niederdorf Frieda Innerbichler Erlacher, Hotel Kristall, Geiselsberg/Olang Maria Kofler, Hotel Olaga, Olang Johann Gasteiger, Hotel Weiher, Pfalzen Franz Gatterer, Hotel Starkl, Pfalzen Maria Harrasser Gatterer, Hotel Starkl, Pfalzen Heidi Bürgisser Heiss, Hotel Pragser Wildsee, St. Veit/Prags Maria Hell Schwingshackl, Hotel Edelweiss, Außerprags/Prags Anton Trenker, Hotel Trenker, St. Veit/Prags Alois Hinterhuber, Hotel Pragserhof, St. Veit/Prags Maria Trenker Hinterhuber, Hotel Pragserhof, St. Veit/Prags Veronika Willeit Steiner Schmid, Gasthof Mösslhof, Innerprags/Prags Hermine Wolkan Steiner, Gasthof Steinerhof, St. Veit/Prags Erika Auchentaller La Marchina, Hotel Bad Salomonsbrunn, Rasen/Antholz Michael Hofer, Hotel Andreas Hofer, Oberrasen/Antholz Anna Leimgruber Brunner, Pension Brunner, Obertal/Antholz Rita Paola Joppi Schneider, Sporthotel Rasen, Niederrasen/Antholz Josef Schneider, Sporthotel Rasen, Niederrasen/Antholz Mathilde Schuster Delussu, Residence Montana, Oberrasen/Antholz Peter Niederkofler, Santeshotel Wegerhof, Mittertal/Antholz Anna Trebo Niederkofler, Santeshotel Wegerhof, Mittertal/Antholz Franz Egarter, Hotel Monika, Sexten Berta Alexander Happacher, Café Happacher, Sexten Rudolf Happacher, Café Happacher, Sexten Maria Holzer Prenn, Hotel Wiesenhof, Sexten Michael Innerkofler, Parkhotel Innerkofler, Sexten Rudolf Holzer, Helmhanghütte, Sexten Frieda Innerkofler Holzer, Helmhanghütte, Sexten Gemma Graz Lanzinger, Bergrestaurant Hahnspielhütte, Sexten Johann Lanzinger, Bergrestaurant Hahnspielhütte, Sexten Elisabeth Mair Pfeifhofer, Rotwandwiesenhütte, Sexten Anna Mair zu Niederwegs Reider, Garni Reider, Sexten Rita Stoll Watschinger, Hotel Alpi, Sexten Theresia Trojer Tschurtschenthaler, Hotel Schönblick, Sexten Josef Stabinger, Gasthof Edelweiß, Sexten Walburga Tschurtschenthaler Stabinger, Gasthof Edelweiß, Sexten Marianna Wassermann Stabinger, Hotel Mondschein, Sexten Helmut Gräber, Wirtshaus Alpenrose, Montal/St. Lorenzen Walter Winkler, Winkler Hotels, Montal/St. Lorenzen Peter Clara, Hotel Carmen, St. Vigil/Enneberg Erika Clara Coppola, Gasthof Erika, St. Vigil/Enneberg Emma Clara Pitscheider, Bella Vista Hotel Emma, St. Vigil/Enneberg Melitta Craffonara Kastlunger, Residence Melitta, St. Vigil/Enneberg Franz Kanetscheider, Hotel Resa Blancia, St. Vigil/Enneberg Maria Luisa Kastlunger Obwegs, Osteria Garsun, St. Vigil/Enneberg Helene Mutschlechner Alberti, Hotel Bad Cortina, St. Vigil/Enneberg Georg Taibon, Hotel Monte Paraccia, St. Vigil/Enneberg Erna Ties Videsott, Garni Erna, St. Vigil/Enneberg Emma Vigg Costa, Restaurant La Miara, St. Vigil/Enneberg Rita Burger Strobl, Hotel Silvesterhof, Wahlen/Toblach Anni Leimegger Stauder, Alpenhotel Ratsberg, Ratsberg/Toblach Paula Stoll Urthaler, Hotel Urthaler, Toblach Josef Strobl, Hotel Rosengarten, Toblach Sieglinde Taschler Strobl, Hotel Rosengarten, Toblach Charlotte Urthaler Nocker, Hotel Nocker, Toblach Josef Reichegger, Hotel Reichegger, Uttenheim Othmar Feichter, Hotel Alpenhof, Taisten/Welsberg Elisabeth Knapp Feichter, Hotel Alpenhof, Taisten/Welsberg Maria Huber Mairhofer, Pension Panorama, Taisten/Welsberg Erich Mairhofer, Pension Panorama, Taisten/Welsberg Angelo Frenes, Hotel Posta, Wengen Albert Rubatscher, Gasthof Pider, Wengen


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AKTUELL

JUNI 2012

Vorsicht bei Radevents Es ist ratsam, eine Diebstahlversicherung abzuschließen. Jedes Jahr werden auch in Südtirol rund um die großen Radevents zahlreiche Fahrraddiebstähle gemeldet. Mitunter sind organisierte Banden am Werk, welche gezielt teure Mountainbikes oder Rennräder aus den Radkellern und Garagen der Hotels entwenden. Für Schäden, die durch Diebstahl entstehen, haftet gemäß dem Zivilgesetzbuch grundsätzlich der Gastwirt. Die Haftung erstreckt sich dabei im Normalfall bis maximal zum Hundertfachen des Preises für eine Übernachtung. Werden dem Gastwirt die Fahrräder hingegen zur Verwahrung übergeben, so haftet der Gastwirt für den effektiven Wert des gestohlenen Guts, ohne Beschränkung auf das Hundertfache des Übernachtungspreises. Abmachungen oder Erklärungen des Gastwirts zum Ausschluss oder zur Beschränkung der Haftung sind wirkungslos. Das bedeutet, dass sich der Gastwirt weder durch Vereinbarungen mit dem Gast, noch durch das Anbringen von diesbezüglichen Hinweis-

schildern von der Haftung befreien kann. Bei Fahrrädern wird den Gästen häufig angeboten, diese im Radkeller bzw. in der Garage abzustellen. In solchen Fällen ist je nach konkreter Situation abzuwägen, ob der Gastwirt bis zum Hundertfachen des Übernachtungspreises oder aber bis zum vollen Wert des Fahrrades haftet. Bei Streitigkeiten entscheidet das Gericht. Aufgrund der beschriebenen strengen Haftungsregelung und dem erhöhten Risiko eines Raddiebstahls, das insbesondere bei größeren Radevents gegeben ist, empfehlen wir, die Fahrräder der Gäste sicher einzuschließen und gezielt zu überwachen.

Beratung im HGV Darüber hinaus ist es grundsätzlich empfehlenswert, eine entsprechende Diebstahlversicherung abzuschließen. Lassen Sie sich von den Versicherungsexperten, die einmal im Monat in den HGV-Büros ihre Sprechstunden abhalten, beraten. Die Beratung ist für HGV-Mitglieder kostenlos. Wenden Sie sich an Ihr HGV-Büro, um einen Termin für die Beratung zu vereinbaren. es

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Gastwirt haftet für Fahrräder der Gäste

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Hotelbau – Ästhetisch schön, individuell und beeindruckend schnell Jede Saison zählt und trotzdem muss die Ästhetik und Qualität im Hotelbau im Mittelpunkt stehen, um sich im Wettbewerb klar zu positionieren. Betonfertigteile ermöglichen eine ungeahnte Symbiose aus anspruchsvoller Architektur, Individualität sowie schnellem Baufortschritt.

Bei Diebstahl von Fahrrädern haftet der Gastwirt.

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AKTUELL

JUNI 2012

Die Hogast legte wieder deutlich zu Erfolgreiches Jahr 2011: Rund 600 Mitgliedsbetriebe – 209 Millionen Euro Umsatz getätigt Mit einem Umsatzplus von gut sechs Prozent hat die Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe Hogast ihre positive Entwicklung fortgesetzt. »Immer innovativ mit Hogast« lautete das Motto der diesjährigen Generalversammlung der Einkaufsgenossenschaft. Im Mittelpunkt der Versammlung standen jedoch die durchaus erfreulichen Bilanzergebnisse der Hogast, welche von Präsident Oswald Demetz und Geschäftsführer Markus Widmann vorgestellt worden sind.

Positives Jahr Auf die Ergebnisse im Geschäftsjahr 2011 kann die Hogast stolz sein, sind sie in einem Jahr erzielt worden, in dem der Tourismus die wirtschaftlichen Unsicherheiten, vor allem in Italien, zu spüren bekommen hat. Die positive Stimmung unter den Hogast-Mitgliedern war bei der General-

versammlung deutlich zu vernehmen. Die Ursache dafür lag im Rechenschaftsbericht. Demnach profitieren 596 Gastbetriebe von den Vorteilen der Hogast, zehn Betriebe mehr als im Geschäftsjahr 2010. Zusammen mit weiteren 105 Betriebsstätten zählt die Hogast 2011 insgesamt 701 aktive Hogast-Kunden. Im Jahr 2011 haben die 596 Mitglieder einen Umsatz von 209 Millionen Euro getätigt. Dies ergibt eine Umsatzsteigerung von 12,3 Millionen Euro oder 6,2 Prozent zum Geschäftsjahr 2010. Somit ist die 200-Millionen-Euro-Grenze deutlich überschritten worden. Die Einkaufspreise im Lebensmittelbereich sind im abgelaufenen Jahr im Schnitt um 3,2 Prozent gestiegen. Ein interessantes Detail am Rande: Die zehn neuen Mitglieder haben mit 14 Prozent zur Steigerung des Umsatzes beigetragen; dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass von den neuen Mitgliedern sofort versucht wird, die Gesamtabdeckung aller Hogast-Einkaufsleistungen anzustreben. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass der durch-

Oswald Demetz, Präsident Markus Widmann, Geder Hogast. schäftsführer der Hogast. schnittliche Wareneinkauf pro Mitglied auf stolze 351.000 Euro gestiegen ist. Auch dies ist ein neuer Rekord, freuten sich HogastPräsident Oswald Demetz und Geschäftsführer Markus Widmann.

Die Warengruppen Die Analyse des Umsatzes und dessen Aufteilung bringt folgendes Ergebnis: Die Verbrauchsgüter mit Lebensmitteln und Getränken konnten einen Zuwachs von 5,2 Prozent, der Bereich Hotel-Bedarf von 7,8 Prozent verzeichnen. Die Investitionsgüter haben um 9,8 Prozent zugelegt und im

Energiebereich ist aufgrund der erhöhten Preise eine Steigerung des Umsatzes von 6,8 Prozent festzustellen. Analysiert man die Warengruppen nach ihrem Anteil am Gesamtumsatz, so stellt sich heraus, dass das absolute Kerngeschäft die Verbrauchsgüter mit Lebensmittel und Getränke mit 56,6 Prozent sind. Mit 20,3 Prozent trägt der sonstige Hotelbedarf zum Gesamtumsatz bei. An dritter Stelle folgten der Energiebereich mit 12,3 Prozent und der Investitionsgüterbereich mit 10,7 Prozent. Mit etwas Sorgen schaut man auf die zukünftige Entwick-

Hogast-Umsatz-Entwicklung in Mio. Euro von 2001 bis 2011

lung im Energie-Sektor. Die ersten Monate im 2012er Jahr zeigen, dass Strom, Methan und Heizöl, Preissteigerungen beinhalten, die sich im zweistelligen Prozentbereich bewegen. Ziel der Hogast wird es sein, gerade in diesem Einkaufsbereich zu Gunsten der Mitglieder, mit laufenden Marktbeobachtungen und Verhandlungen entgegenzuwirken. Der Präsident berichtet, dass das oberstes Ziel der Genossenschaft nur die Vorteile der Mitglieder seien. Hier gelte es, die finanziellen und verwaltungstechnischen Vorteile für die Mitglieder hochzuhalten und sich damit vom Markt abzuheben. Unter dem Motto der Generalversammlung »Immer innovativ mit hogast« wurden zudem die neuen kostensparenden Projekte, wie die Tankkarten (Geld zurück), der Handy-Gruppenvertrag, die verwaltungstechnischen Neuerungen, die neu entwickelte Schnittstelle zur HGVSteuerbuchhaltung und im Besonderen die neue Internetseite www.hogast.it vom Präsidenten vorgestellt. Eine geballte Ladung an Informationen für die anwesenden Mitglieder.

Fokus Projekte

+ 6,24 % 250 209 200

184

187

2008

2008

197

164 149

150 127 104 100

84

90

2002

2003

71 50

0

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2011

Was die anderen laufenden Projekte der Hogast anbelangt, wird auch im 2012er Jahr auf die Lieferantenverhandlung, die Lieferanten-Qualitätskontrolle und die Feuer-Haftpflichtpolizze für Betriebe verstärkt Augenmerk gelegt. Mittels Qualitätskontrollen der Lieferanten bei den Mitgliedsbetrieben und eines regionalen und interregionalen Benchmarking werden die Lieferanten ausgewählt und zu Gesprächen eingeladen. »Bei den Verhandlungen ist es oberstes Gebot, die Qualität der Produkte zu halten«, so HogastPräsident Oswald Demetz.


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AKTUELL

JUNI 2012

Die Berge als gemeinsame Heimat HGV-Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol« und Firma »Sportler« gehen Zusammenarbeit ein Die neue Konvention zwischen der HGV-Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol« und der »Sportler AG« bringt für beide Seiten Vorteile. Mit der richtigen Ausrüstung und Bekleidung sicher in den Bergen unterwegs sein und es sich dann in einer gemütlichen Hütte bei Speis und Trank gutgehen lassen. Das sind die gemeinsamen Werte, die den Bergsport-Spezialisten »Sportler« und die Schutzhüttenbetreiber im HGV verbinden. Daher haben beide nun die Vereinbarung getroffen, in der Zukunft noch enger zusammenzuarbeiten: Die Schutzhüttenbetreiber, die sich beteiligen möchten, können für sich und ihre Mitarbeiter zu besonders vorteilhaften Konditionen bei »Sportler« Produkte

Von links: Stefan Perathoner Vorsitzender der Fachgruppe, Christian Hafner, Verkaufsleiter »Sportler AG«.

der Marken »Salewa« und »Dynafit« einkaufen. Die »Sportler AG« freut sich, die Schutzhüttenbe-

treiber und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausstatten zu dürfen und so ihren Kunden auf dem Berg

noch näher sein zu können. Sportler-Gründer und Präsident Georg Oberrauch: »Ich schätze die Arbeit der

Schutzhüttenbetreiber als Pioniere der Höhen und freue mich, dass wir mit ihnen eine wertvolle Zusammenarbeit beginnen dürfen, in der sich Akteure für hohe Qualität gegenseitig stärken«. Auch Stefan Perathoner, Vorsitzender der HGV-Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol«, betont: »Es freut uns, dass die ›Sportler AG‹ die Rolle der Schutzhüttenbetreiber als Werbeträger erkannt und somit die Konvention ermöglicht hat. Sie ist Ausdruck eines gelungenen Beispiels von Zusammenarbeit zwischen heimischen Wirtschaftstreibenden aus unterschiedlichen Sektoren, die für alle Beteiligten nur Vorteile bringt«. Die »Sportler AG« und die Schutzhüttenbetreiber im HGV freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und auf viele begeisterte Bergsteiger, Besucher und Wanderer.

Schutzhüttenbetreiber im HGV besuchen Kollegen Ausflug 2012 führte zum Ledrosee und nach Malcesine am Gardasee Die Schutzhüttenbetreiber im HGV haben auch heuer wieder den bereits zur Tradition gewordenen Frühjahrsausflug unternommen. Zum Auftakt des Frühjahrsausflugs trafen sich die Mitglieder der HGV-Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol« am Ledrosee im Trentino, wo ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm stand. Anschließend fuhren die Teilnehmer ein paar Kilometer weiter in das Conceital, von welchem aus die Wanderung zur Schutzhütte »Nino Pernici« (1.600 m) in Angriff genommen wurde. Das Ziel war so gewählt, dass es sowohl über eine Wanderung (etwa zwei Stunden) als auch über einen kurzen Spaziergang (etwa 30 Minuten) erreicht werden konnte. Entsprechend breit gefächert war dann auch das

Die Teilnehmer am Frühjahrsausflug der HGV-Fach- Diese Gruppe hat den Gipfel »Mazza di Pichea« bezwungen. gruppe vor der Schutzhütte »Nino Pernici«. Teilnehmerfeld: Von der einjährigen Maria Kasseroler bis zum achtzigjährigen Max Aichner kam jeder auf seine Kosten. Wer nach Erreichen der Schutzhütte noch überschüssige Energie zur Verfügung hatte, bestieg kur-

zerhand noch den nahegelegenen Gipfel »Mazza di Pichea« (1.879 m). Nach einem anschließendem reichhaltigen Abendessen und gemütlichem Beisammensein übernachtete die Gruppe in der Schutzhütte. Am zweiten Tag,

nach der Rückkehr ins Tal, stand der Höhepunkt des Ausfluges noch auf dem Programm: Ein gemeinsames Mittagessen im SterneRestaurant »Vecchia Malcesine« von Sternekoch Leandro Luppi. Nach dem vorzüglichen Mittagessen ließ

es sich die Gruppe bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen nicht nehmen, noch einen Verdauungsspaziergang durch das malerische Malcesine zu unternehmen, bevor die Heimreise angetreten wurde. de


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AKTUELL

JUNI 2012

Drei Förderpreise ausgeschrieben »Futura-Stiftung für junge SüdtirolerInnen im Ausland« – Einsendeschluss ist 31. August 2012 Die Stiftung »Futura Stiftung für junge Südtiroler und Südtirolerinnen im Ausland« schreibt wieder drei Förderpreise für erfolgreiche junge Südtirolerinnen und Südtiroler aus. Die Stiftung ist seit 22 Jahren aktiv und ist 1990 vom HGV und von der Verlagsanstalt »Athesia« ins Leben gerufen worden. Zusammen mit den Stiftungsträgern, der Spezialbierbrauerei »Forst«, der »Südtiroler Sparkasse«, der Lebensmittelkette »Aspiag/ Despar« und der Tageszeitung »Dolomiten«, konnte die Stiftung bisher 60 junge Südtirolerinnen und Südtiroler aus den unterschiedlichsten Wissensbereichen in ihrer beruflichen Karriere unterstützen. Partner

Die Stiftungsträger

Die Gründer und Partner der Stiftung »Futura«.

Die Stiftungspartner

der »Futura - Stiftung für junge SüdtirolerInnen im Ausland« sind die Europäische Akademie Bozen (EURAC) und »Südstern – das Netzwerk für Südtiroler im Ausland«. »Es ist schön zu sehen, wo heute unsere Förder-

preisträger tätig sind, an renommierten Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Ausland genauso wie in verantwortungsvollen Positionen in Südtirol«, blickt Juryvorsitzende Inga Hosp erfreut zurück. Die Stiftung

»Futura - Stiftung für junge Südtiroler und Südtirolerinnen im Ausland« schreibt für dieses Jahr wieder drei Förderpreise aus. Die Bewerber dürfen bis zum Einsendeschluss der Unterlagen (31. August 2012) das 40. Lebensjahr noch

nicht vollendet haben. Sie müssen sich seit mindestens drei Jahren im Ausland bzw. außerhalb Trentino-Südtirol aufhalten und müssen sich während der Ausbildung bzw. im Berufsleben durch besondere schulische bzw. berufliche Leistungen ausgezeichnet haben. Weiters müssen die Bewerber ihr Studium abgeschlossen haben. Den Bewerbungsunterlagen sind ein Lebenslauf, ein Passbild, Zeugnisabschriften, Publikationen, eine Beschreibung eines aktuellen Projektes und die Ziele für die berufliche Zukunft beizulegen. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist am Freitag, 31. August 2012. Die Bewerbungen sind zu richten an den Hoteliersund Gastwirteverband (HGV), Christoph Ladurner, Schlachthofstraße 59, Bozen oder via E-Mail an Projekt management@HGV.it. bp

Neue HGV-Mitglieder Martell

St. Leonhard/Passeier

Eberhöfer Katrin Schutzhütte »Lyfi Alm«

Raffl Peter Residence »Mairhof«

Moos in Passeier

St. Pankraz

Hofer Karl Imbissstube »Zum Karl« Pizzeria »Weißes Kreuz«

Telser Sabine Gasthaus »Forsthof«

Pixner Michael Jausenstation »Morx Puite«

Elsler Andrea »Rad Bar«

Staben/Naturns

Mühlbach

Stern/Abtei

Schieder Michael Hotel »Kandelburg«

Bernardi Franco Garni »Tamarindo«

Olang

Irsara Richard Appartments & Garni »Pre da Nai«

Oberhauser Franz Josef Berggasthof »Trattes« Prags Mairhofer Rudolf Hotel »Asterbel« Stifter Maria Hotel »Hohe Gaisl«

Sterzing Gander Erna Maria »Prantneralm« Tirol

Rasen/Antholz

Klotzner Thomas Garni »König-Bauer«

Renzler Gerd Garni »Renzler«

Kralik Erika Garni »Tallnerhof«

Schenna

Tscherms

Hertscheg Patrick »Ifinger Hütte«

Raich Othmar Restaurant »Miil«

Seiser Alm

Völs

Weissenegger Thomas »Schlernbödele«

Penz Petra Haus »Petra«

PROFI SERVICE

Imprägnieren Schleifen und imprägnieren von Lattenrosten Grundreinigung von Pools und Wellnessbereichen Renovieren von Holzdielen und Parkett Tiefenreinigung von Teppichböden Versiegeln/imprägnieren von Naturstein Präventive Behandlung aller Böden WAIDBRUCK + BOZEN WWW.HOFER.IT MO – FR: 8 – 12, 14 – 18. SA: 8 –12 UHR T 0471 654 148 – SERVICE@HOFER.IT

PROFI SERVICE


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AKTUELL

JUNI 2012

Leer gemacht und zurückgebracht Mehrwegglaskampagne gestartet – Eigener Internetauftritt trägt zur Bewusstseinsbildung bei Auf Mehrwegglasflaschen setzen ist eine bewusste Entscheidung für die Zukunft. Dieses Ziel verfolgt eine eigene Kampagne, die Anfang Mai der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. In den vergangenen Jahren hat kaum ein Thema die Menschen so durchgängig beschäftigt wie der Naturschutz in all seinen Facetten. Bio, Öko, Recycling, Nachhaltigkeit sind spätestens seit den 80er Jahren keine Fachbegriffe aktivistischer Umweltschützer mehr, sondern in aller Munde. Umso mehr erstaunt es, dass immer noch die Mehrheit der Südtiroler beim Getränkekauf zu Einweggebinden aus Plastik greift. Dabei sind die schädlichen Auswirkungen von Kunststoff auf die Umwelt nicht zu unterschätzen: Hoher Rohstoff- und Energieverbrauch, schlechte Recycelbarkeit und damit starkes Müllaufkommen, Belastung für Böden und Gewässer. Die Entscheidung für Mehrweg statt Einweg, für Glas statt Plastik, wäre eine der einfachsten Wege, um jeden Tag aktiv etwas zum Erhalt der Umwelt beizutragen.

Kampagne gestartet Ein solches Umdenken beim Konsumenten zu erreichen, haben sich der Unternehmerverband, der Verbund der Südtiroler Getränke- und Mineralwasserproduzenten und die Autonome Provinz Bozen zum

Die Träger der Mehrwegglaskampagne. Von links: Josef Negri, Direktor Unternehmerverband Südtirol, Landesrat Thomas Widmann, Thomas Brandstätter, Geschäftsführung Firma »Zipperle«, Werner Schwienbacher, Inhaber der »Werbecompany«, Meran. Ziel gesetzt. Mit Hilfe einer gemeinsam ins Leben gerufenen Kampagne sollen die Konsumenten dazu bewegt werden, sich beim Einkauf von Fruchtsäften, Getränken und Mineralwasser für Gebinde in der Mehrwegglasflasche zu entscheiden. Ein langfristig verändertes Konsumverhalten lässt sich nicht durch schöne Bilder und blumige Worte erzielen, sondern nur durch Überzeugung, sind sich die Initiatoren einig. Dafür braucht es sachliche Informationen, starke Argumente und eine leicht verständliche, klare Kommunikation, die dem Verbraucher die wesentlichen

Das Logo der Mehrwegglaskampagne 2012.

Vorteile der Mehrwegglasflasche nahebringt: sie ist umweltfreundlich und geschmacksneutral. Diese Vorzüge sprechen, rein objektiv betrachtet, für sich, deswegen ist die Kampagne im Grunde »eine ganz klare Sache«. Das eigens kreierte Logo mit der gestürzten 8 als Zeichen für den unendlichen Lebenszyklus der Glasflasche in Verbindung mit dem Claim »Leer gemacht – zurückgebracht!« bringen die Kernaussage und das Ziel auf den Punkt.

Produkten sowie den Kooperationspartnern sind im Internetauftritt zu finden. Analog zu in Zukunft geplanten Aktivitäten wird auch die Website eine ständige Aktualisierung erfahren. Während des derzeit vorgesehenen Kampagnenzeitraumes über drei Jahre ist unter anderem eine Aktion in Zusammenarbeit mit

dem Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) geplant, bei der Gastbetriebe ausgezeichnet werden sollen, die ihren Gästen Getränke aus Mehrwegglasflaschen anbieten. Auch an die Konsumenten von morgen ist gedacht: Mit didaktischem Informationsmaterial sollen bereits Schulkinder für das Thema sensibilisiert werden.

Maßnahmen Getreu dem Motto »Eine klare Sache« soll bei der Umsetzung der Kampagne so wenig Müll produziert werden wie möglich. Deshalb wurde auch auf die Produktion von Broschüren verzichtet, stattdessen stehen diese im Internet unter www.mehrwegglas.info zum Download bereit. Überhaupt ist der Internetauftritt das Herzstück der gesamten Kampagne. Alle Informationen zum Thema Mehrwegglasflasche, zu den beteiligten Unternehmen und ihren

Die verschiedenen Produkte der Südtiroler Getränkeund Mineralwasserproduzenten.


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AKTUELL

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Tourismus-Landwirtschaft: Ideen gesucht Der Preis »Tourismus trifft Landwirtschaft« wird erstmals auf Euregio-Ebene vergeben Die Provinzen Bozen und Trient sowie das Bundesland Tirol veranstalten gemeinsam mit dem HGV und dem Bauernbund einen Ideenwettbewerb. Im Vergleich zur ersten Auflage des Wettbewerbes »Tourismus trifft Landwirtschaft« 2009 gibt es eine großen Neuerung: Erstmals wird der Preis auf die Ebene der Euregio verlagert, also in Südtirol, dem Bundesland Tirol und dem Trentino ausgeschrieben. »Wir erhoffen uns dadurch neue Impulse für diese so wichtige Zusammenarbeit«, erklärt Hans Berger, Landesrat für Landwirtschaft und Tourismus. Berger betont, dass die beiden Sektoren Landwirtschaft und Tourismus bereits heute eng verzahnt

Das Logo des Wettbewerbes.

te oder geplante Maßnahmen, Initiativen, Veranstaltungen, Projekte, Produkte oder Dienstleistungen aus den Jahren 2011 und 2012 sowie realistische, bzw. realisierbare Ideen und Vorschläge, die dazu beitragen, die Kooperation zwischen Tourismus und Landwirtschaft zu fördern.

Informationen seien. »Das heißt aber nicht, dass nicht noch Potenzial, noch genügend Raum für neue Ideen da wären«, so der Landesrat. Berger ist es daher auch, der auf Südtiroler Seite mit dem Bauernbund, dem HGV und der Gesellschaft »Transkom« die zweite Auflage des Ideenwettbewerbs »Tourismus trifft Landwirtschaft« vorantreibt, für die man als Projektpartner auch die Handelskammer sowie die Firma »Gastrofresh« gewinnen konnte. Mit dabei sind

in diesem Jahr erstmals auch das Bundesland Tirol und das Trentino. »Der Wettbewerb bietet innovativen Köpfen eine Gelegenheit, neue Ideen zur Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft vorzulegen«, so der Landesrat. Neben der Funktion als Schaufenster guter Ideen diene der Wettbewerb zudem dazu, bereits erfolgreiche oder erfolgversprechende Konzepte einem breiten Publikum vorzustellen. »Wir setzen natürlich

auch auf einen gewissen Nachahmungseffekt, wo immer dieser möglich ist«, unterstreicht Berger. Und HGV-Präsident Walter Meister ergänzt: »Die Erfahrung aus der ersten Auflage hat gezeigt, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft dann Erfolg hat, wenn sie mit den Partnern vor Ort erdacht und umgesetzt wird«. Eingereicht werden können in Südtirol, Tirol oder dem Trentino durchgeführ-

Am Wettbewerb könnensich Private ebenso wie Gastbetriebe, Gemeinden, Vereine, Institutionen oder Schulen beteiligen. Die Projektunterlagen sind bis 31. Juli per Einschreiben an die Transkom KG, Vittorio-Veneto-Straße 18, 39100 Bozen zu senden. Die Wettbewerbsgewinner werden im Oktober 2012 prämiert. Der Gesamtwert der Preise beträgt 6.000 Euro. Infos dazu unter Tel. 0471 289 087, info@transkom.it, www.transkom.it.

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AKTUELL

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Projekt »all inclusion« vorgestellt Der HGV hat mit weiteren Hotels eine Patenschaft übernommen Die Lebenshilfe hat ein Projekt zur Arbeitsintegration von Menschen mit Beeinträchtigung vorgestellt und wird dabei auch vom HGV unterstützt. »all inclusion« ist der Name eines Projekts, das die Lebenshilfe in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsservice, der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Neumarkt und der Landesberufsschule »Savoy« lanciert. Es geht dabei darum, die Arbeitsinklusion im Hotel- und Gastgewerbe von Menschen mit Beeinträchtigung voranzutreiben. Das Projekt, das im kommenden Herbst starten wird, sieht vor, Menschen mit Beeinträchtigung eine sich über 18 Monate erstreckende Ausbildung im

Sinne einer so genannten individuellen modularen Qualifizierung (IMQ) anzubieten. Die praktische Ausbildung soll am Arbeitsplatz (bei den Partnerbetrieben) erfolgen und in den Bereichen Küche, Service, Zimmer und Wäscherei absolviert werden. Ergänzend zur Praxis in den Partnerbetrieben sind Theorieeinheiten durch die Lehrkräfte der Landesberufsschule »Savoy« sowie der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Neumarkt vorgesehen. Während der gesamten Ausbildungsphase steht im Sinne eines Job-Coachings das Fachpersonal der Lebenshilfe für Fragen zur Verfügung. Sollten das Hotel- bzw. Gastronomiepersonal Fragen rund um die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung haben, werden sie so kompetent beraten. Im

Menschen mit Beeinträchtigung sollen in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.

Mai wurde das Projekt »all inclusion« im Hotel »Masatsch« in Kaltern von Wolfgang Obwexer, Geschäftsleiter des Landesverbandes Lebenshilfe, Christian Etl, Leiter des Hotel »Masatsch« und von Georg Horrer, Leiter des Bereichs »Arbeit« in der Lebenshilfe, vorgestellt.

Patenschaft Als Paten von »all inclusion« nahmen Landesrat

Richard Theiner, HGV-Präsident Walter Meister, Ulrich Ladurner, Fa. »Schär« und Hotel »Vigilius Mountain«, und Andreas Kruselburger, Hotel »Schneeberg«, Ridnaun, mit Worten der Zuversicht und des Optimismus zum Projekt Stellung. Wenn es gelinge, echte Win-win-Situationen im Betrieb herbeizuführen, so werde einem erfolgreichen Verlauf des Projekts, das einen wertvollen Baustein

zur Umsetzung des »Fachplanes Behinderungen« darstelle, nichts im Wege stehen. Die Lebenshilfe ihrerseits richtet einen Appell an Hotels und Gastronomiebetriebe, Partner dieses Projektes zu werden. Je mehr Betriebe diese Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe eingehen, desto größer stehen die Aussichten auf einen erfolgreichen Verlauf des Projekts »all inclusion«. »In einem Gastbetrieb gibt es mehrere Bereiche, wo Menschen mit Beeinträchtigung tätig sein können. Der HGV hat gerne die Patenschaft für das Projekt übernommen und wird über seine Medien über das Projekt informieren und versuchen, Partnerbetriebe zu gewinnen«, unterstrich HGV-Präsident Walter Meister bei der Vorstellung des Projektes. Auskünfte zum Projekt erteilt die Lebenshilfe unter Tel. 0471 062 501.

Wettbewerb zur Förderung von Kooperationen zwischen Tourismus und Landwirtschaft WER IST TEILNAHMEBERECHTIGT? Teilnahmeberechtigt sind Privatpersonen und juristische Personen (Unternehmen, Gemeinden, Vereine, Institutionen, Schulen,...) mit Wohnsitz bzw. Rechtssitz in Tirol, Südtirol oder Trentino. WAS KANN EINGEREICHT WERDEN? Eingereicht werden können: in Tirol, Südtirol oder Trentino durchgeführte oder geplante Maßnahmen, Initiativen, Veranstaltungen, Projekte, entwickelte Produkte oder Dienstleistungen (das Jahr 2011/2012 betreffend) sowie realistische-realisierbare Ideen und Vorschläge, die im weitesten Sinne dazu beitragen, Kooperationen zwischen Tourismus und Landwirtschaft zu fördern bzw. zu unterstützen. EINREICHTERMIN: Innerhalb Dienstag 31. Juli 2012. PREISE: Gesamtwert der Preise Euro 6.000. INFORMATIONEN: Alle Informationen finden Sie unter www.transkom.it Für Fragen wenden Sie sich an die Transkom KG, Tel. 0471 28 90 87 oder info@transkom.it

Ein Gemeinsch aftsprojekt von: Tirol, Südtirol, Trentino und Transkom KG


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AKTUELL

JUNI 2012

Neue Konvention für HGV-Mitglieder Innovative Haftpflicht-Polizze mit »Assiconsult« geschnürt Die Versicherungspolizze »Hotelcover« berücksichtigt speziell die Bedürfnisse der heimischen Hotellerie und Gastronomie. Die Mitglieder des HGV hatten bisher die Möglichkeit, ihre Versicherungspositionen von den Spezialisten des Bozner Versicherungsbrokers »Assiconsult« kostenlos bewerten zu lassen und gegebenenfalls eine neue Versicherungslösung ausarbeiten zu lassen. Diesen Service erhalten die HGV-Mitglieder weiterhin. Der HGV hat beschlossen, diese Konvention mit »Assiconsult« zu erweitern und den Mitgliedern eine interessante Versicherung der direkten, indirekten und Haftpflichtschäden anzubieten. »Unsere Mitglieder haben öfters den Wunsch geäußert, eine entsprechende,

auf ihre Betriebe zugeschnittene Haftplicht-Polizze, zu schnüren. Wir haben uns dabei für unseren langjährigen Partner »Assiconsult« des Gregor Stimpfl entschieden«, sagt HGVPräsident Walter Meister.

Hotelcover Zusammen mit »Assiconsult« ist nun die Polizze mit der Bezeichnung »Hotelcover« entstanden, welche speziell die Bedürfnisse der heimischen Hotellerie und Gastronomie berücksichtigt. Möglich geworden ist »Hotelcover« auch durch innovative und kostengünstige Versicherungsprodukte der italienischen Versicherung »Cattolica Assicurazioni«. Neben den Basisdeckungen für Gasthöfe und Hotels werden in dieser Polizze auch Deckungen gewährleistet, welche normalerweise von den Versicherern nicht angeboten werden,

aber im Schadensfall sehr wichtig für den Schutz und die Sicherheit des Immobilienvermögens als auch für die wirtschaftlichen und finanziellen Folgeschäden sind, welche der Gastwirt wegen gezwungener Einstellung des Betriebes zu tragen hat. So sind im neuen Vertrag automatisch Garantien für Katastrophen, wie Erdbeben, Überschwemmungen, Muren und Lawinen, und auch die Deckung für Photovoltaikanlagen bis zu einem Wert von 100.000 Euro enthalten. Auch die Versicherung von Schäden durch Betriebsunterbrechungen infolge gezwungener Einstellung des Betriebes ist enthalten. »Diese Art von indirekten Schäden sind manchmal schwerwiegender als der direkte Schaden«, weiß Gregor Stimpfl. Oft muss der Unternehmer einen Bankkredit aufnehmen, um die Fixkosten

decken zu können, welche während der Betriebsschließung anfallen (Leasing und andere bereits gewährte Finanzierungen, Personalkosten, Konventionalstrafen und Kosten für die Unterbringung der Gäste in anderen Häusern, usw.). Zu diesen Schäden kommen dann noch die entgangenen Einnahmen und der Gewinnverlust während der teilweisen Schließung des Hauses. Auch im Bereich der Haftpflicht ist die Deckung, die von den normalen Versicherungsprodukten geboten wird, ausgebaut worden. Deswegen sind in der Polizze »Hotelcover« Angebote,

die von den Kunden sehr gefragt sind, automatisch eingeschlossen: Fitnessräume, Spa, Wellnessanlagen, autonome Organisation von Führungen, Tätigkeiten im Freien, Organisation von Skiausflügen.

Auskünfte Wenn Sie sich über »Hotelcover« informieren und die vielen Vorzüge der Konvention kennen lernen möchten, dann kontaktieren Sie das Team von »Assiconsult« unter Telefon 0471 069 900 (Andrea Roschatt) oder schreiben Sie an info@assiconsult.com.

HGV-Workshop: Bauen, renovieren und finanzieren Die HGV-Unternehmensberatung hat Referenzobjekte vorgestellt – gut besuchte Veranstaltungsreihe Rund 250 Gastwirtinnen und Gastwirte informierten sich im April und Mai über Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bauen. An drei Nachmittagen konnten die interessierten HGV-Mitglieder alles über wirtschaftliche, finanzielle und organisatorische Aufgaben rund um das Thema Neubau, Umbau oder Erweiterung erfahren. Die Veranstaltungen wurden jeweils von den HGV-Bezirksobleuten eröffnet, welche die verschiedenen Abteilungen im Verband aber besonders jene der Unternehmensberatung vorstellten. Im Rahmen des zweistündigen Workshops »Visionen erfolgreich umsetzen«, informierten Klaus Schmidt, Leiter der Unternehmensberatung im HGV, und Katrin Feichter, Mitar-

der Machbarkeit erklärt werden. Auch eine Überprüfung der Angebote und die Verhandlung der Finanzierungskonditionen mit der Bank stehen vor einem Vertragsabschluss an.

Organisation und Abwicklung

Interessiert verfolgten die HGV-Mitglieder die Ausführungen der Experten der HGV-Unternehmensberatung. beiterin der HGV-Unternehmensberatung, über die ersten erforderlichen Schritte, welche zum Start eines Vorhabens, sei es Umbau oder Neubau eine Gastbetriebes, von Bedeutung sind. Dazu gehören die Beurteilung der Ist-Situation vor dem Umbau in Zahlen sowie die Analyse von Stärken und Schwächen eines Betriebes und der Vergleich mit fun-

dierten Richtwerten. Projekt, Kosten, Machbarkeit und Markt werden bewertet nach Umfang, Inhalt und Vermarktbarkeit. Ein Schwerpunkt der Ausführungen war die Frage nach der Finanzierung des Bauprojektes. Der Finanzpartner muss in das Vorhaben Einsicht nehmen können und das Vorhaben muss ausführlich anhand

Michael Pichler und Klaus Kostner erklärten in ihren Vorträgen die Leistungen der Abteilung Baucontrolling der HGV-Unternehmensberatung. Was ist Baucontrolling und wie wird es eingesetzt? Was versteht man unter Konzeptberatung, Planungskontrolle – hinsichtlich Kosten und Nutzen – Auswahl des Projektteams, Vertragsgestaltung und Organisation sowie Abwicklung. All diese Bereiche sollen dazu dienen, dem Bauherrn Budget- und Terminsicherheit zu geben und durch eine straffe Projektorganisation und stete Kommuni-

kation Projektrisiken zu reduzieren und Qualität zu sichern. Als Beispiele wurden bereits durchgeführte Projekte der Unternehmensberatung im HGV wie das Naturhotel »Die Waldruhe« in Hofern/Kiens, das Berghotel »Zorzi« auf der Seiser Alm und das Hotel »Der Waldhof²« in Völlan vorgestellt sowie die entsprechenden Zahlen verglichen. Der Workshop »Visionen erfolgreich umsetzen« wurde in drei unterschiedlichen Betrieben, deren Umbau bzw. Neubau die HGV-Unternehmensberatung betreut hatte, durchgeführt. Die Teilnehmer hatten im Anschluss an die Fachvorträge noch die Gelegenheit zur Betriebsbesichtigung und einem Gespräch mit den Bauherren. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abt. Unternehmensberatung im HGV unter Tel. 0471 317 780 oder E-Mail an unterneh mensberatung@HGV.it. kk


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GASTRO-INFO

JUNI 2012

Begeisterte Gäste HGV-Beratungspaket zum gastronomischen Angebot Das Beratungspaket »Gastronomisches Angebot« nimmt die Speisekarte, Arbeitsabläufe sowie Einkauf und Lagerhaltung unter die Lupe. Das gastronomische Angebot ist DAS Aushängeschild eines Gastbetriebes. Wer Stammgäste gewinnen und begeistern will, muss ständig am Angebot arbeiten. Und genau hier setzt der HGV mit seinem Beratungspaket »Gastronomisches Angebot« an. Der HGV arbeitet dabei bereits seit vier Jahren mit Küchenmeister (KM) Reinhard Steger, zertifizierter Trainer, Coach und Innovationsexperte, zusammen. Der Fachmann berät Gastwirtinnen und Gastwirte, welche Speisen und Getränke unter Beachtung der Lage des Betriebes, Frequenz, Raumsituation und Geräteausstattung sinnvoll angeboten werden sollten. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Arbeitstechniken und -abläufe sowie Einkauf und Lagerhaltung optimiert werden können. Ein besonders wichtiger Bereich im Rahmen der Beratungen ist das Speisen-

andere passende Rezept gleich mit. Mehr zu diesem Thema im Artikel auf Seite 21 dieser »HGV-Zeitung«.

Profil zeigen

KM Reinhard Steger berät HGV-Mitglieder zum gastronomischen Angebot.

angebot und dessen Platzierung auf der Speisekarte. »Die Küche sollte ein eigenes Profil aufweisen und authentisch sein. Themen wie Natur, Frische, Düfte etc. müssen sich auch auf der Speisekarte wiederfinden«, erklärt KM Steger. Geachtet sollte dabei vor allem darauf werden, Kernprodukte zu stärken oder Nischenprodukte zu finden. Dabei gibt der Küchenmeister praktische Tipps und liefert auch das eine oder

Gemeinsam mit den Wirtsleuten wird zunächst das Angebot analysiert, geprüft und bewertet. Oft sind die Stärken schon vorhanden und müssen nur noch hervorgehoben werden. Begriffe wie »hausgemacht«, »aus der Pfanne« oder »handgemacht« können das Angebot aufwerten. Genau wie beim Betriebskonzept ist es beim Angebot wichtig, ein Profil hineinzubringen und auf die Bedürfnisse des Gastes einzugehen. All diese Maßnahmen können auch oft ohne großes Budget umgesetzt werden. Durch die Straffung der Arbeitsabläufe, eine mögliche Umstellung im Einkauf oder die Verkürzung der Arbeitswege können ebenfalls eventuelle Schwächen redupa ziert werden.

Infos zum HGV-Beratungspaket Schank- und Speisebetriebe können das HGVBeratungspaket »Gastronomisches Angebot« bei der Abt. Unternehmensberatung im HGV Bozen zu einem Spezialpreis buchen, Tel. 0471 317 780.

Fragen zum Kaffee: Peter Schreyögg antwortet

Warum hat der Kaffee eine braune Farbe? Antwort: Der grüne Rohkaffee wird durch trockenes Erhitzen chemisch und physikalisch verändert. Die ersten thermischen Zersetzungsprozesse beginnen bei ca. 60° C und enden bei der traditionellen Langzeitröstung bei ca. 230° C. In dieser Zeit kommt auch die Veränderung der Farbe durch die nichtenzymatische Bräunungsreaktion zustande. Ein Umwandlungsprozess, welcher durch Wärmeeinwirkung beeinflusst wird, von Aminosäuren und

reduzierenden Zuckern in stickstoffhaltige organische Verbindungen (Melanoide), welche maßgeblich zu der Aromabildung beitragen. Melanoide haben eine dunkelbraune bis schwarze Farbe, entstehen als Endprodukt der Maillard-Reaktion und geben dem Kaffee die entsprechende Farbe. Während des gesamten Röstvorganges werden über 1000 Reaktionen wahrgenommen, welche auf Geschmack, Aromen und Kohlendioxidbildung im Kaffee Einfluss haben. Gerade im

langsam gerösteten Kaffee, welcher die Aromenbildung fördert, kommen weit über 800 Aromen vor. Nur wenige sind jedoch dominierend oder kommen erst im Zusammenwirken der Stoffe zu Stande. Man spricht von etwa 25 Aromen, welche den Kaffee zu dem machen, was er ist.


GASTRO-INFO

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HGV-Beratungspaket: Angebotsgestaltung

»Starke Geschichten« Die »HGV-Zeitung« hat mit Küchenmeister Reinhard Steger gesprochen und einige seiner Tipps für eine optimale Angebotsgestaltung zusammengefasst. Die Ansprüche an das Speisenangebot haben sich laut dem zertifizierten Trainer, Coach und Innovationsexperten durch den Wandel in der Berufs- und Freizeitwelt in den letzten Jahren stark verändert. Einerseits gibt es immer mehr »sitzende« Berufe, andererseits einen immer bewussteren Umgang mit dem Körper, Schlagwort »fit bis ins hohe Alter«. Große Mahlzeiten und Menükombinationen sind out. Das Angebot wird »salatiger«, »gemüsiger« und nicht zuletzt leichter. »Wir müssen mit unserem Angebot Begeisterung und einen starken Südtirol Bezug vermitteln«, weiß Reinhard Steger.

Die Schwächen Auf mögliche Schwächen in der Südtiroler Gastronomie angesprochen, meint Steger: »Das Speisenangebot wird sehr oft zu einfach formu-

liert und verfasst. Provokant ausgedrückt: Eine Speisekarte darf nicht wie eine Todesanzeige formuliert werden. Wir müssen den Gästen kulinarische Geschichten erzählen«. Das Angebot der Südtiroler Gastronomie hat auch viele Stärken, vor allem die Frische, die hohe Qualität und die Regionalität der Produkte. Weiters verstehe es die Südtiroler Küche wie kaum eine andere, mediterrane mit alpinen Elementen zu verbinden.

Die Stärken Allerdings dürfe man sich nicht allein darauf beschränken. »Wir müssen die Herkunft der Produkte, den Produzenten und die Qualitätskriterien wie z. B. ›Presidio di Slow Food‹ oder ›Bioland‹ auch in die Speisekarte schreiben. Damit schaffen wir einen Mehrwert, für den der Gast auch bereit ist, mehr zu bezahlen«, ist Steger überzeugt. Dazu kommt, dass das Angebot ständig weiter entwickelt werden müsse. Denn Stillstand sei Rückschritt. Hier gelte es viele Faktoren wie die Saison und deren Produkte sowie das passende Getränkeangebot zu berücksichtigen. pa

Foto: allesfoto.com

Ricotta-Moccatörtchen Zutaten für 6 Portionen

den löslichen Kaffee darin auflösen. Die Gelatineblätter ausdrücken. Zutaten Ebenso im Grand Manier auflösen 2 Blatt Gelatine und schnell in die Creme einrühren. 75 g Ricotta • Die Ricotta-Moccacreme mit einem 25 g Mascarpone Spritzsack mit glatter Tülle in Timbal25 g Staubzucker Formen füllen. Als Dekor je eine 250 ml Sahne Hälfte eines Svojardi-Kekses in die 10 ml Grand Manier Creme eintauchen. 1/2 TL löslicher Kaffee • Nun die Formen mit der Ricotta3–4 Savojardi-Kekse Moccacreme in den Kühlschrank stellen und zwei Stunden durchkühlen Zum Garnieren lassen. etwas Eierlikör • Die Timbal-Formen kurz in warmes 2 Erdbeeren Wasser eintauchen, die Törtchen aus Minze der Form stürzen. • Auf den Tellern mit etwas Eierlikör, Zubereitung einer halben Erdbeere und frischer Minze anrichten und servieren. • Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. • Ricotta mit Mascarpone und Staubzucker mit dem Handrührgerät an- Unser Tipp Die Zuckermenge können Sie auch schlagen. • Grand Manier leicht erhitzen und erhöhen.


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WEITERBILDUNG

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Attraktive Texte STK/HGV-Kurs am 21. Juni in Vintl Den Leser mit Texten fesseln und Emotionen vermitteln – so bekommt man die Aufmerksamkeit der Leser. Nicht nur E-Mails und Briefe müssen in der Tourismusbranche zahlreich verfasst werden, immer wichtiger werden auch die Texte für soziale Netzwerke, Newsletter an Gäste, Werbetexte für Print- und OnlineMedien und die Inhalte auf der hoteleigenen Website. »Wer mit immer gleichen Schreibweisen und Standardtexten arbeitet, der vergrault die Leser bald«, verrät die Referentin Birgit Oberhollenzer, Trainerin beim Weiterbildungsinstitut WIFI Tirol in Innsbruck. Was also tun, damit die ganze Mühe des Schreibens nicht vergebens ist, und der Text auch gelesen wird? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Teilnehmer

im Workshop für Schreiben im Tourismus, welchen die STK und der HGV am 21. Juni anbieten. Wenn Texte Emotionen vermitteln und den Leser fesseln, dann hat der Autor den richtigen Ton getroffen. Darum geht es in diesem Kurs. Langweilige und fade Schreibpfade werden verlassen und nach neuen, kreativen Möglichkeiten des Textens gesucht. So kann die Aufmerksamkeit der Leser gesteigert werden.

Praktische Tipps Praxisnah und anhand vieler Beispiele werden die Kursteilnehmer an das Thema Schreiben im Tourismus herangebracht. »Die Teilnehmer können eigene Texte mitbringen und erhalten im Kurs viel Zeit, an ihren Texten zu arbeiten«, so die Referentin Birgit Oberhollenzer. Mit vielen praktischen Tipps verlassen die Teilnehmer den Kurs textsicher für ihren Alltag.

Erste-Hilfe-Kurse für Arbeitnehmer Ein wichtiger Bestandteil der Arbeitssicherheit sind ausreichende Erste-Hilfe-Kenntnisse. Aus diesem Grunde bieten STK und INAIL erstmals gemeinsam Erste-Hilfe-Kurse für Arbeitnehmer aus dem Hotelund Gastgewerbe an. Die Kurse dauern jeweils vier Stunden und die Kursgebühr beträgt 20 Euro. Folgende Termine stehen zur Verfügung: • Montag, 18. Juni in Lana, von 14 Uhr bis 18 Uhr in deutscher Sprache;

• Mittwoch, 20. Juni in Latsch von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr in deutscher Sprache; • Montag, 25. Juni in Gröden, von 14 Uhr bis 18 Uhr in italienischer Sprache, • Freitag, 29. Juni in Bruneck, von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr in deutscher Sprache, Anmeldung und Information in der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder E-Mail an weiterbildung@HGV.it.

Urlaub mit Wohlfühlgarantie STK/HGV-Kurs am 22. Juni in Niederdorf

Infos zum Kurs

jung.it

Titel: Workshop: Professionell texten im Tourismus Referent: Mag. Birgit Oberhollenzer, Trainerin WIFI Tirol, Innsbruck Datum: Donnerstag, 21. Juni 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Lodenwirt«, Vintl STK-Gebühr: 85 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Teilnahmegebühr: 223 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs in der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet auf der HGV-Homepage www.HGV.it.

Unsere Empfehlung des Tages!

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Kneippen stärkt den Körper und erfrischt den Geist – mit einfachen Mitteln können auch kleine Gastbetriebe den Gästen »Wellness« bieten. »Wenn es für mich ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein«, sagte Pfarrer Sebastian Kneipp, als er sich selbst wegen Tuberkulose behandelte. Aus seinem Wissen ist eine inzwischen über hundert Jahre alte, ganzheitliche Gesundheitslehre entstanden, die zu den medizinisch anerkannten Naturheilverfahren gehört und viele gesundheitsbewusste Menschen begeistert. Die Kneipp-Gesundheitslehre, die den Körper stärkt und den Geist erfrischt, stellt auch für Südtirols Tourismus eine besondere Chance dar, denn im Urlaub wollen viele etwas für ihre Gesundheit tun und Neues ausprobieren. Viele wissen

dabei nicht, dass es bei der Kneipp-Philosophie um viel mehr geht als um Wassertreten und kalte Güsse. Neben den Wasseranwendungen spielen auch die Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und Lebensordnung eine zentrale Rolle bei Kneipp. Deshalb bieten die STK und der HGV in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kneippverband im Juni einen Kurs an, der allen interessierten Gastwirtinnen und Gastwirten die Mög-

lichkeit bietet, diese Gesundheitslehre kennen zu lernen. Die Kneipp-Gesundheitstrainerin Helene Roschatt zeigt den Teilnehmern im Kurs, wie sie ihren Gästen mit einfachen Mitteln Gutes tun können. Auch kleine Gastbetriebe können ihren Gästen so ein Wellnessangebot bieten. Zudem haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, die Kneippanlage von Niederdorf zu besichtigen und auch auszuprobieren.

Infos zum Kurs Titel: Einfach Wellness: Kneippen Referent: Dr. Helene Roschatt, Kneipp-Gesundheitstrainerin, Bozen Datum: Freitag, 22. Juni 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Biohof »Unterstein«, Niederdorf STK-Gebühr: 80 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Teilnahmegebühr: 208 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs in der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet auf der HGV-Homepage www.HGV.it.


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WEITERBILDUNG

JUNI 2012

Erfolge für die Zukunft sichern Interessanter STK/HGV-Kurs am 20. Juni 2012 in Olang Verkaufs- und Personalreserven nutzen und eine effiziente Preispolitik sind für den Erfolg eines Unternehmens wichtig. Der Preisdruck in der Hotellerie und in der Gastronomie ist heute größer denn je. Die Rahmenbedingungen am Markt sind ungünstig, die Betriebskosten steigen, die Steuerlast erhöht sich um ein Vielfaches und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste nimmt stetig ab. Gleichzeitig werden die Gäste auch immer preisbewusster. Das alles sind nicht gerade günstige Voraussetzungen, um die Umsätze der vergangenen Jahre halten zu können. Aus diesem Grund bieten der HGV und die STK in Zusammenarbeit mit der HGJ einen Kurs zum Thema »Erfolg sichern in turbulenten Zeiten« an.

Verkaufsreserven und Personalreserven Auch die Tourismusbranche spürt den Rückgang der Kaufkraft, denn die Urlaube der Gäste werden in der Regel zwar nicht weniger, aber sie werden immer kürzer, und die Unterkunft wird mit immer mehr Bedacht und anhand vieler Vergleichsmöglichkeiten ausgewählt. Darum gilt es jetzt umso mehr, Reserven aufzuspüren. Dazu gehören unter anderem die

Hotel- und Gastbetrieb aber sehr hoch und müssen deshalb stets im Blick behalten werden. Mit welchen einfachen Instrumenten und Kennzahlen die Produktivität der Mitarbeiter gemessen werden kann, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Kurs.

Wir füllen Ihre Betten

Nischen und Vertriebswege Im breiten Angebot auf Die Produktivität im Bedem Tourismusmarkt hatrieb sichern.

Verkaufs- und Marketingreserven wie »Upselling« auf höhere Kategorien, der Verkauf von Zusatzleistungen wie beispielsweise SPA-Behandlungen und der Getränkeverkauf im Hotel. »Wenn der Gast in ein Hotel kommt, will er konsumieren. Aber noch immer lassen zu viele Betriebe diese Verkaufsreserven ungenutzt«, berichtet der Referent des Kurses, Helmut List von der Tourismusberatung »Kohl & Partner« in Villach aus Erfahrung. Zum anderen gehören zu den Reserven aber auch Personalreserven. Der effiziente Einsatz der Mitarbeiter und die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Unternehmen. Durch die Erfolge der letzten Jahre sind viele Unternehmen verwöhnt und haben den scharfen Blick auf die Kosten vernachlässigt. Besonders die Mitarbeiterkosten sind in einem

Infos zum Kurs Titel: Erfolg sichern in turbulenten Zeiten Referent: Mag. Helmut List, Tourismusberatung »Kohl & Partner«, Villach Datum: Mittwoch, 20. Juni 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Wellnessresidence »Mirabell«, Olang STK-Gebühr: 109 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Teilnahmegebühr: 292 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet auf der HGV-Homepage www.HGV.it.

ben vielfach jene Beherbergungsbetriebe Erfolg, die es schaffen, ein Nischensegment zu bedienen. Solche Nischen gilt es aufzuspüren und konkret zu nutzen. Dafür braucht es natürlich auch die richtigen Vertriebswege. Aktuell sind besonders Buchungsplattformen hoch im Kurs. Aber wie können diese gezielt und erfolgreich genutzt werden? Diesen und anderen Fragen geht der Referent gemeinsam mit den Kursteilnehmern auf den Grund.

Preispolitik »Die Preispolitik beschäftigt viele Hoteliers derzeit besonders stark«, weiß List zu berichten. Es gilt, die steigenden Kosten abzudecken, aber gleichzeitig den Gästen ein attraktives Angebot zu machen. Für die meisten Gäste ist schließlich der Preis am Ende das ausschlaggebende Entscheidungskriterium. Preisdumping und Kurzschlussaktionen bringen die Preispolitik vielfach ins Ungleichgewicht und bringen dem Unternehmen am Ende zwar oft mehr Gäste, aber nicht mehr Umsatz. Deshalb ist es wichtig, auf Preisverhandlungen gut vorbereitet zu sein und sie professionell zu führen. Die Teilnehmer beschäftigen sich in diesem Seminar intensiv mit den Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, um die Gewinne des Betriebs auch in Zukunft zu halten und professionell mit der neuen Marktsituation umzugehen.

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MÄRKTE & TRENDS

JUNI 2012

Tourismus in Zahlen: Eine Analyse der Beherbergungsbetriebe und der Hotelbetten – Teil 1

Niedrigere Kategorien drängen aufwärts Im Durchschnitt weisen die gewerblichen Beherbergungsbetriebe in Südtirol 35,6 Betten auf. Im Tourismusjahr 2010/11 (1. November bis 31. Oktober des Folgejahres) stellten die 4.243 gastgewerblichen Beherbergungsbetriebe in Südtirol insgesamt 150.932 Betten zur Verfügung. Gegenüber dem vorhergehenden Tourismusjahr entspricht dies einem geringfügigen Rückgang von 0,75 Prozent der Betriebe. Die Bettenanzahl blieb gleich. Rechnet man zu den gastgewerblichen Betrieben noch die 6.006 nicht gastgewerblichen Betriebe dazu, so stellen die 10.249 Südtiroler Beherbergungsbetriebe insgesamt 219.425 Betten zur Verfügung. Gegenüber dem vorhergehenden Tourismusjahr entspricht dies einer geringfügigen Steigerung von 0,1 Prozent der Betriebe und von 0,2 Prozent der Betten.

Rückgang bei Betrieben Die Analyse der Betriebsarten zeigt einen Rückgang der gastgewerblichen Beherbergungsbetriebe (-0,7 Prozent), wobei deren Beherbergungskapazität im

Die Entwicklung der Betriebe und Betten im Fünfjahresvergleich 1995/1996 ★★★★★

2000/2001

2005/2006

190

13.295

231

15.841

267

19.119

375

26.934

★★★

1.002

44.238

1.243

53.602

1.513

64.891

1547

65.729

★★

2.893

73.082

2.437

60.502

1.855

45.746

1.527

37.244

492

15.259

583

16.275

733

19.161

795

21.026

R

Summe

4.576 145.873

4.493 146.219

4.367 148.916

Verhältnis zum Tourismusjahr 2009/2010 unverändert blieb. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die sinkende Betriebsanzahl in der Ein- und Zwei-SterneKategorie. Hierbei ist zu beachten, dass vielfach qualitative Betriebserweiterungen erfolgen, was eine Umschichtung der Betriebsund Bettenanzahl in die höheren Sterne-Kategorien zur Folge hat. Bei den nicht-gastgewerblichen Beherbergungs-

betrieben befinden sich sowohl die Betriebs- als auch die Bettenanzahl im Wachstum. Vor allem die Anzahl der Unterkünfte auf dem Bauernhof wachsen seit Jahren ständig an, während die Privatquartiere sinken. Auch hier ist eine Umschichtung zwischen den beiden Kategorien zu beobachten. Im Tourismusjahr 2010/ 2011 verfügte ein Beherbergungsbetrieb im Durchschnitt über 21,4 Betten. Die

Durchschnittsgröße der gewerblichen Betriebe lag bei 35,6 Betten je Betrieb. Was die gastgewerblichen Betriebe betrifft, steigt die Durchschnittsgröße mit der Betriebskategorie: Betriebe mit drei Sternen verfügten durchschnittlich über 42,5 Betten, jene mit vier und fünf Sternen über 71,8 Betten je Betrieb. Die Betriebe mit einem Stern zählten 22,4 Betten und jene mit zwei Sternen 25,1 Betten je Betrieb.

3000

2500

4-5 Sterne

3 Sterne

1-2 Sterne

Residence

2000

1500

1000

500

0 1996/97

1997/98

4.243 150.932 Quelle: Astat

Die Anzahl der gewerblichen Betriebe von 1995 bis 2011

1995/96

2010/2011

1998/99

1999/00

2000/01

2001/02

2002/03

2003/04

2004/05

2005/06

2006/07

2007/08

2008/09

2009/10

2010/11

Quelle: Astat

Bei den nichtgastgewerblichen Betrieben stechen in erster Linie die Campingplätze hervor, die bekanntlich die stärkste Beherbergungskapazität aufweisen.

Bei Kapazität wenig Änderung In den letzten 15 Jahren blieb die Beherbergungskapazität ziemlich beständig. Ausgehend vom Tourismusjahr 1995/1996, als 145.873 gewerbliche Betten gezählt wurden, sank die Beherbergungskapazität zuerst etwas ab und erreichte im Tourismusjahr 2002/2003 wieder die Ausgangsanzahl. Seitdem steigt sie wieder an und hat im abgelaufenen Tourismusjahr 150.932 Betten gezählt (siehe Tabelle). Die Untersuchung der einzelnen Sterne-Kategorien zeigt sehr unterschiedliche Entwicklungen: Einerseits steigt die Bettenanzahl in den Kategorien Vier- und Fünf-Sterne, Residence und Urlaub auf dem Bauernhof von Jahr zu Jahr weiter an. Andererseits ist ein Rückgang in den Kategorien Ein- und Zwei-Sterne und Privatquartiere erkennbar. Die Betriebe mit drei Sternen weisen seit einigen Jahren eine stagnierende Bettenanzahl auf. sg


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MÄRKTE & TRENDS

Erfolg im alpinen Tourismus Schweizer Studienzentrum »BAK Basel Economics« hat Erfolgsfaktoren formuliert In vielen Bereichen sind die Touristiker im Alpenraum bereits gut unterwegs. »BAK Basel Economics« ist ein Studienzentrum in Basel, das speziell die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz und der angrenzenden Regionen unter die Lupe nimmt. Es hat kürzlich die Erfolgsfaktoren im alpinen Tourismus mit Schwerpunkt Schweiz untersucht. Nachdem diese Erkenntnisse auch für andere Alpenregionen gelten (können), im Folgenden die wichtigsten Faktoren, welche den Erfolg im Tourismus darstellen.

Ausgebildete Mitarbeiter Als wichtigsten Faktor erkennt »BAK Basel Economics« gut ausgebildete, freundliche Mitarbeiter und herausragende Unternehmerpersönlichkeiten. Der Tourismus profitiert von innovativen Persönlichkeiten. Aber auch weniger bekannte Persönlichkeiten tragen zum Erfolg des Tourismus bei. Ein nächster Faktor ist ein hochwertiges Hotelangebot. Macht das Luxussegment einen großen Teil des Angebotes einer Destination aus, können die Kapa-

Gut ausgebildete Mitarbeiter und innovative Persönlichkeiten fördern den Tourismus. Foto: mev

Meetings, Events und dergleichen mehr gefördert werden. Weiters können spezielle Angebote für antizyklisch reisende Gästegruppen wie beispielsweise die »Best Agers« (Senioren), erstellt werden. Als wichtiger Faktor wird auch das professionelle Destinationsmanagement mit einer klaren Strategie erkannt. Dazu gehört auch der Faktor Vielfalt versus Spezialisierung. Größere Destinationen können sich eher breiter positionieren, kleinere sollen sich besser auf wenige Segmente beschränken.

Marke und Vermarktung

zitäten in der Regel besser ausgelastet und höhere Erträge erzielt werden. Einen dritten Faktor orten die Basler Forscher in der Bildung größerer Unternehmen und Destinationen. Kleinere Destinationen sollen zu schlagfertigen Einheiten werden oder mit einer größeren Destination fusionieren. Als Alternative gilt eine Kooperation mit anderen Destinationen in einzelnen Bereichen. Als weiteren Faktor wird ein Alleinstellungsmerkmal, eine so genannte USP (Unique Selling Proposi-

Erfolgreiche Gästewerbung in den auflagestärksten deutschen und schweizer Zeitungen!

tion), erkannt. Natürlich kann nicht jede Destination ein Matterhorn haben. Alleinstellungsmerkmale sind aber ein großes Geschenk für eine Destination.

Intakt und attraktiv Faktor fünf wäre ein intaktes Ortsbild. Hier ist konsequente und nachhaltige Raumplanung gefragt. Ein nächster Faktor ist die Tourismusgesinnung. In der Schweiz ist diese durchwachsen. Attraktive Skigebiete ist der Faktor Nummer sechs.

Zumindest in der Schweiz benötigen die Skigebiete keinen großen Ausbau mehr. Vielmehr gilt es, in die bestehenden Anlagen zu investieren. Der Fokus soll dabei auf die Modernität der Transportanlagen und die Beschneiung gelegt werden. Zwei weitere Faktoren handeln vom vielfältigen Sommerangebot und von einer ausgeglichenen jährlichen Nachfrage. Dies ist kein leichtes Unterfangen, kann aber mit weniger saisonabhängigen Angeboten, wie Wellness, Golf,

Ein nächster Faktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Tourismusorganisationen und Leistungsträgern auf Landes- und Gemeindeebene. Die beiden letzten Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Tourismus im Alpenraum sind starke Marken und die übergeordnete Vermarktung. Wenn Tourismusdestinationen begehrt sein sollen, dann müssen dahinter starke Marken stehen. Eine übergeordnete Vermarktung ist dann wichtig, wenn neue Wachstumsmärkte und Fernmärkte bearbeitet werden sollen.

Aus »hotel revue«

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BEZIRKE

JUNI 2012

Reise der Wirtesenioren nach Innsbruck Besichtigung der Bergiselschanze, »Tirol Panorama« und Stadtführung Der HGV-Bezirk Bozen und Umgebung hat die Wirtesenioren zu einem interessanten Ausflug eingeladen. Auf Einladung von HGVBezirksobmann Gottfried Schgaguler haben heuer mehr als siebzig jung gebliebene »Altgastwirtinnen und Altgastwirte« aus dem ganzen Bezirk an einem Tagesausflug teilgenommen. Die Wirtesenioren wurden dabei begleitet von Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, den HGV-Gebietsobfrauen Brigitte Zelger und Marion De Carli sowie HGV-Vizedirektorin Ester Demetz. Als Ziel hatte der Bezirk die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck ausgesucht, wo zuerst die Besichtigung der Bergiselschanze auf dem Programm stand. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden dabei von kundigen Führern die Geschichte und die besondere Architektur der von Stararchitektin Zaha Hadid ent-

Die Wirtesenioren des Bezirkes Bozen und Umgebung in Innsbruck. worfenen Schanze erläutert. Anschließend waren alle zu einem schmackhaften Mittagessen im Restaurant in der Schanze eingeladen.

Tirols Geschichte Nach dem Mittagessen erwartete die Teilnehmer ein absolutes Highlight, nämlich die Besichtigung des »Tirol Panorama« samt

Rundgemälde mit Führung durch den ehemaligen Landeshauptmann und Bürgermeister von Innsbruck, Herwig van Staa. Er ließ durch sein unerschöpfliches geschichtliches Wissen und seine mitreißende Art den Funken der Begeisterung für die Geschichte Tirols und Südtirols auf die Teilnehmer überspringen. Landtagspräsident van Staa

nahm sich für die Gastwirtinnen und Gastwirte viel Zeit, beantwortete sämtliche Fragen und begleitete die Anwesenden anschließend auch noch in die Stadt, wo er mit der Gruppe sowohl die Hofkirche als auch die Jesuitenkirche besichtigte und einen interessanten Einblick in die Geschichte der Gotteshäuser gewährte. Er ließ es sich

dabei auch nicht nehmen, mit den Wirtesenioren ein gemeinsames »Vater unser« für Land und Leute aus Nord- und Südtirol zu beten. Begeistert vom unterhaltsamen und durch die Anwesenheit von Herwig van Staa unvergesslichen Tag in Innsbruck kehrte die Gruppe schließlich am frühen Abend wieder nach Südtirol zurück. ed

Ausgewogene Aufteilung der Steuerlast Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Sarntal – Referat über Bankenkredite – »gastro-pool« vorgestellt SARNTAL

Vertreter des Ortsausschusses Sarntal mit TV-Präsidentin Rosa Stuefer, Josef Günther Mair, Gottfried Schgaguler und Ester Demetz.

Die Mitglieder der HGV-Ortsgruppe Sarntal haben kürzlich im Hotel »Alpenblick« in Astfeld ihre Jahresversammlung abgehalten. Ortsobmann Hannes Gross konnte bei der Versammlung auch die Tourismusvereinspräsidentin Rosa Stuefer, den Gemeindereferenten Josef Günther »Pippo« Mair und HGVBezirksobmann Gottfried Schgaguler begrüßen. Das Hauptreferat hielt Klaus Schmidt, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung im HGV, der auf die aktuelle Situation im Bereich Investitionen und Kredite einging und nützli-

che Tipps zur Überwindung der gefürchteten »Kreditklemme« gab. Ester Demetz, HGV-Vizedirektorin, berichtete über den aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf die Kurtaxe und die Tourismusab-

gabe, und zeigte auf, wie Gästemeldungen korrekt gemacht werden. Weiters ging sie auf die Neuerungen im Bereich Einstufung der Betriebe ein und verwies auf den wiederum aufgeschobenen Termin für die

Anpassung der Betriebe an die Brandschutzbestimmungen. Zudem rief sie den HGV-Ortsausschuss auf, sich anlässlich der Festlegung der Hebesätze für die neue Immobiliensteuer IMU bei der Gemeinde für

eine ausgewogene Aufteilung der Steuerlast einzusetzen. Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung, bedankte sich bei der Ortsgruppe für ihr Engagement und ersuchte den durchwegs aus jungen und dynamischen Gastwirten bestehenden Ortsausschuss, sich weiterhin mit großem Einsatz zum Wohle aller Mitglieder des Sarntals einzusetzen. Christoph Steiner von der Einkaufsgesellschaft »gastro-pool« zeigte den Gastwirten auf, welche Vorteile der gemeinsame Einkauf im Gastgewerbe mit sich bringt. Die Versammlung klang mit einer schmackhaften Marende und regem Gedankenaustausch unter den Anwesenden aus. ed


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BEZIRKE

JUNI 2012

Leckeres Vergnügen

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Der Tourismusverein Steinegg lädt zur Vollmondküche ein.

Köstliches bei Vollmond Immer freitags in der Vollmondwoche KARNEID

»GenussVollMond« heißt eine neue kulinarische Initiative in den Orten Steinegg, Gummer, Karneid, Blumau und Kardaun. »Himmlisch lecker …«, so das Motto der kulinarischen Abende in den Sternendörfern der Gemeinde Karneid. Zwölf Restaurants unter der Federführung des Tourismusvereins Steinegg bieten immer freitags in der Vollmondwoche von Juni bis Dezember Köstlichkeiten der Vollmondküche und ein besonderes SternenErlebnis an: vom Schattenfisch, den Venusmuscheln auf Rosmarinrisotto bis zur Mondpizza. Lassen Sie sich überraschen!

Die teilnehmenden Betriebe Die Restaurants »Der Eggentaler« in Kardaun und »Lärchenwald« in Obergummer laden zu feinen Fischspezialitäten, der »Forellenhof« in Eggenbach bereitet schmackhafte Forellen zu. Die Pizzerias »Unterwirt« in Steinegg und »Gostnerwiese« in Blumau bieten verschiedene Pizza-

varianten und der Gasthof »Unteregger« in Obergummer kocht am Vollmondabend Knödelallerlei. Die Restaurants »Ottenkeller« in Kardaun, »Zur Sonne« in Eggenbach und »Valzurg« in Karneid laden zu köstlichen Fleisch- und Pastaspezialitäten. Feine Vorspeisen kreiert der »Oberölgarthof« in Karneid und mondige Kuchenspezialitäten gibt es im Café »Christl« in Steinegg. Zum »Aperitivo lungo« lädt die Bar »Gitzl« in Kardaun. Als kleines Präsent erhält jeder Gast der »GenussVollMond«-Abende ein kosmisches Erlebnis der besonderen Art: eine Eintrittskarte ins neu entstehende Planetarium in Gummer, welches 2013 seine Tore öffnen wird. Die Veranstaltungsreihe wird im Rahmen des Projektes »Erstes europäisches Sternendorf« mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.

Die Termine Die Aktion »GenussVollMond« wird noch am 6. Juli, 3. August, 31. August, 28. September, 26. Oktober, 30. November und am 28. Dezember 2012 durchgeführt. Weitere Informationen zur neuen Initiative im Internet unter www.sternen dorf.it.

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BEZIRKE

JUNI 2012

Wertschöpfung halten Versammlung der Ortsgruppe Barbian offen zeige sich die Gemeinde auch bei der Erstellung eines TourismusentwickDer Tourismus müsse lungskonzeptes. Bezüglich vonseiten der der neuen Gebäudesteuer IMU kommen auf die BeGemeinde weiterhin teilweise große Belasunterstützt werden, hieß triebe tungen zu. Die Spielräume es bei der Jahresverder Gemeinde seien dabei aber sehr gering, bedauerte sammlung der HGVder Bürgermeister. Er beOrtsgruppe Barbian. tonte auch, dass das Eisacktal große touristische PotenOskar Gafriller, Obmann ziale vor allem für Wandeder Ortsgruppe Barbian, rer und Familien aufweise, konnte zur Jahresversamm- die es zu stärken gelte. Dies lung auch Bürgermeister unterstrich auch HGV-VizeAlfons Klammsteiner und präsident und GebietsobHGV-Vizepräsident und Ge- mann Helmut Tauber. bietsobmann Helmut TauMit der Positionierung ber begrüßen. des Eisacktales als »Tal der Gafriller wies darauf hin, Wege« sei ein wichtiger dass auch die Gastbetriebe Schritt gesetzt worden, der im Ort die neuen steuer- nun konkretisiert wird. lichen Belastungen und die Tauber forderte die Barbiawirtschaftlichen Unsicher- ner Gastbetriebe auf, sich heiten, vor allem in Italien, an den gastronomischen spüren werden. Deshalb Spezialitätenwochen im Eimüsse die touristische Ent- sacktal zu beteiligen und wicklung in Barbian mehr sich somit auch kulinarisch denn je unterstützt werden. zu positionieren. Diesen Wunsch nahm auch Weiters informierte er Bürgermeister Klammstei- über das HGV-Buchungsner auf und betonte, dass portal »Booking Südtirol« man versuchen müsse, die und betonte, dass auch in Wertschöpfung aus dem der Ferienhotellerie die OnTourismus zu halten. Die line-Buchungen rasant zuGemeinde werde ihren Bei- nehmen. Schließlich stellte trag dazu leisten bei der In- Thomas Perathoner die Einstandhaltung der Wander- kaufsgesellschaft »gastrowege und bei der Dorfver- pool« für Kleinbetriebe vor schönerung. Ein großes Po- und Verbandssekretär Reintenzial sieht Klammsteiner hold Schlechtleitner inforauch in der Barbianer Alm, mierte über die Sparpakete allerdings fehlen derzeit Be- der Regierung und deren triebe, welche die Wanderer Auswirkungen auf die Unverköstigen können. Sehr ternehmen. rs BARBIAN

HGV-Frühjahrsreise führte nach Irland Mehr als vierzig Gastwirtinnen und Gastwirte erkundeten im Rahmen der HGV-Frühjahrsreise Irland, die »Grüne Insel«. Erstes Ziel war die Küstenstadt Cork, wo die Wirte vor allem von der großen Markthalle »English Market« und von der »Crawford Art Gallery« beeindruckt waren. Nach einem kurzen Abstecher in die Hafenstadt Kinsale erreichte die Reisegruppe die irische Hauptstadt Dublin. Dort standen die Besichtigungen von Kulturstätten sowie von traditionellen Betrieben, unter an-

derem der Brauerei des weltbekannten »Guinness«-Bieres und der Whiskeybrennerei »Old Jameson«, auf dem Programm. Bei einem Tagesausflug in die mittelalterliche Hauptstadt Irlands, Kilkenny genoss die Reisegruppe die wunderschöne Landschaft. Auch die Unterhaltung kam bei der HGVFrühjahrsreise nicht zu kurz: Beim Windhunderennen wurde fleißig gewettet und auch gewonnen. Im Bild die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Frühjahrsreise der HGVBezirke Eisacktal und Pustertal.

HGV-Ortsgruppe Villanders in Lissabon Im März dieses Jahres hat sich die HGV-Ortsgruppe Villanders zu einer Reise in Portugals belebte Hauptstadt aufgemacht. Bereits am Tag der Anreise genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Abendessen in einem typisch portugiesischen Restaurant, dem »Clube de Fado«, in der Altstadt von Lissabon. Am nächsten Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Am drit-

ten Reisetag besichtigte die Ortsgruppe die Altstadt von Lissabon und das zweitgrößte Meeresaquarium der Welt, bevor sie am Abend im Restaurant »Solar des Presuntos« speiste. Am Tag der Abreise unternahm die Gruppe einen Ganztagesausflug nach Estoril, einem bekannten Badeort nahe Lissabon, bevor sie am Abend den Heimflug antrat. Im Bild die Mitglieder der Ortsgruppe Villanders vor dem imposanten Jerónimos Kloster in Lissabon.

Von links: Bürgermeister Alfons Klammsteiner, HGVOrtsobmann Oskar Gafriller, Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner und HGV-Vizepräsident und Gebietsobmann Helmut Tauber.


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BEZIRKE

JUNI 2012

hotel & destination marketing

Professionelle Hotelmails leicht gemacht Von links: Thomas Schuster, Präsident der Tourismusvereins Rasen, Wolfgang Taferner, Präsident des Tourismusvereins Antholz, HGV-Ortsobmann Peter Preindl und Biathlon-Präsident Gottlieb Taschler.

Ja zu einer Fusion Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Rasen/Antholz RASEN/ANTHOLZ

Die bessere Nutzung der Biathlon-Infrastrukturen sowie der Zusammenschluss der beiden Tourismusvereine in der Gemeinde standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Rasen/Antholz. Ortsobmann Peter Preindl berichtete von einer zufrieden stellenden Wintersaison; bei den Nächtigungszahlen habe man ein kleines Plus verzeichnen können, so Preindl. Um die touristische Attraktivität zu steigern, sei es notwendig, die Tal-Loipe in Oberrasen zu realisieren. Auch eine stärkere Nutzung der BiathlonInfrastrukturen sei sinnvoll. Preindl dankte dem Präsidenten des Organisationskomitees Biathlon Antholz, Gottlieb Taschler, für die gute Organisation der Weltcuprennen. Die neu eingeführte Abwicklung des Skibusdienstes sei sehr aufwändig und müsse verbessert werden, ging Preindl auf das Thema Skibus ein. Auch in Olang sei man unzufrieden, be-

richtete HGV-Gebietsobfrau Evelin Schraffl. Sie versprach, die aufgetretenen Probleme zu sammeln und gemeinsam mit Mobilitätslandesrat Thomas Widmann nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Gottlieb Taschler, Präsident des Organisationskomitees Biathlon Antholz, berichtete über den erfolgreichen Verlauf der Weltcupveranstaltung, bei der ein Zuschauerrekord verzeichnet werden konnte. »Im Jahr 2012 stehen wichtige Entscheidungen an. Es geht um die Sicherstellung der Weltcuprennen 20152018 und um eine eventuelle Bewerbung für die WM 2017«, informierte Taschler. Die HGV-Ortsgruppe befürwortete mit einstimmigem Beschluss die Ausrichtung der WM sowie die Verlängerung der Rollerbahn, denn gerade Trainingslager seien für die Beherbergungsbetriebe eine Gelegenheit zur Saisonverlängerung.

Tourismusvereine Ein weiteres Thema war der Zusammenschluss der beiden Tourismusvereine in der Gemeinde. Einige Versuche habe es zwar schon gegeben, aber noch nie seien die Voraussetzungen für den Zusammenschluss so

gut gewesen, hieß es bei der Versammlung. »Die derzeitigen Präsidenten der Vereine leisten durch eine hervorragende Zusammenarbeit eine ideale Vorarbeit. Ein Tal, eine Gemeinde – die Vereine gehören einfach zusammen«, zeigte sich Preindl überzeugt. Wolfgang Taferner, Präsident des Tourismusvereins Antholz, und Thomas Schuster, Präsident des Tourismusvereins Rasen, bestätigten, dass ein Zusammenschluss eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen würde. Die Ortsgruppe des HGV sprach sich mit einer Gegenstimme klar für den Zusammenschluss der Tourismusvereine aus. Dabei einigte man sich darauf, dass HGV-Ortsobmann Peter Preindl Vorgespräche führen und somit die Aufgaben eines Mediators übernehmen solle. Bürgermeister Herbert Berger begrüßte die getroffenen Beschlüsse, die seine Bemühungen in diese Richtung bestärken. Klaus Winkler, Leiter der Abteilung Steuerberatung im HGV-Büro Bruneck, und Walter Gasser, Verbandssekretär des HGV-Bezirks Pustertal/Gadertal, informierten über die steuerlichen und rechtlichen Neuerungen. wg

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BEZIRKE

JUNI 2012

Lana setzt auf Gastronomie Versammlung der HGV-Ortsgruppe LANA

Von einigen interessanten Initiativen im Bereich der Gastronomie konnte HGVOrtsobmann Siegfried Dissertori bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Lana berichten. Vor allem die Wildkräuterwochen, welche bereits einen festen Platz im Gourmetkalender des Burggrafenamtes haben, waren von Erfolg gekrönt. Ebenso erfreulich entwickeln sich die Blütenfesttage, die ein interessantes Angebot für Einheimische und Urlaubsgäste darstellen. Die Kastanientage, besser bekannt unter dem Namen »Keschtnriggl«, sind bereits zu einem Highlight im gastronomischen Herbst Südtirols geworden, lobte Dissertori. Die Nächtigungszahlen konnten im letzten Jahr gehalten werden. Das kann man als Erfolg bewerten, gab sich Dissertori zuversichtlich. HGV-Gebietsobmann Roland Schwienbacher ging in seinen Grußworten auf die aktuelle Diskussion zu Kurtaxe und Tourismusabgabe und auf die Gebäudesteuer IMU ein. Diese werde für viele Gastbetriebe sehr belastend sein. Insgesamt kommen auf die Unternehmer höhere Ausgaben

hinzu, welche nur teilweise an die Gäste weitergegeben werden können. »Die neuen Belastungen gehen somit auf Kosten der Betriebsgewinne«, stellte Roland Schwienbacher fest. Bürgermeister Harald Stauder danke den Touristikern für die angenehme und gute Zusammenarbeit. Als besonderes Vorhaben bezeichnete Stauder die Aufwertung der Gaulschlucht, welche in den nächsten Jahren bis nach St. Pankraz begehbar und als Rundwanderweg über Völlan enden sollte. Aber auch in Sachen Ortseinfahrten, Beschilderungen, Ortsleitsystem und Fahrradweg ist einiges geplant. Ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt sollte Lana auch in der ruhigen Jahreszeit etwas beleben. In Sachen IMU versprach Stauder, die Berechnungen so gerecht wie nur möglich anzustellen, damit es zu keinen Ungleichbehandlungen komme. Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung, erläuterte gesetzliche Bestimmungen bei der Anstellung von Mitarbeitern. Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die Pflicht der telematischen Gästemeldung sowie über die Sparpakete der Regierung Monti und deren Auswirkungen auf die Unternehmen. hr

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HGV-Herbstreise nach Brasilien Der HGV-Bezirk Eisacktal bietet allen Mitgliedern in diesem Herbst eine ganz besondere Reise nach Brasilien. Während der knapp zweiwöchigen Reise vom 9. bis 24. November wird den Teilnehmern ein attraktives Reiseprogramm mit einer Auswahl an einzigartigen Hotels geboten. Neben den Höhepunkten Brasiliens, wie den Städten Rio de Janeiro und Salvador de Bahia sowie den Wasserfällen von Iguaçu erleben die Teilnehmer ein dreitägiges »DschungelAbenteuer« in einer exklusiven EcoLodge. Zum Abschluss können die

Teilnehmer noch erholsame Strandtage »All Inclusive« in einem FünfSterne-Resort genießen. Die Reise wird wieder begleitet von Marius Gebhard vom »Thomas Cook Reisebüro« in Brixen. Informationen und Anmeldungen im HGV-Büro Brixen, Tel. 0472 834 732 oder im »Thomas Cook Reisebüro«, Brixen, Telefon 0472 200 051 oder unter www.reisebuero24.it. Die Teilnehmerzahl ist auf 36 begrenzt. Deshalb ist eine baldige Anmeldung – auch wegen des Frühbuchervorteils – empfehlenswert.

Wichtigste Einnahmequelle Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Schnals SCHNALS

Die Gebäudesteuer IMU, die Zusammenarbeit mit den Schnalstaler Gletscherbahnen und die Finanzierung der Tourismusorganisationen waren die Themen der Versammlung. HGV-Ortsobmann Andreas Götsch stellte in seiner Begrüßung im Piccolo-Hotel »Gurschler« fest, dass die rege Teilnahme wohl ein Zeichen sei, dass man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Zusammenhalt untereinander wieder mehr pflege. Das zu erwartende höhere steuerliche Aufkommen sei auch für die Touristiker in Schnals belastend. Dahingehend ersuchte er die politischen Mandatare, allen voran den anwesenden Bürgermeister, bei der Berechnung der neuen Gebäudesteuer IMU den Steuersatz so niedrig wie nur möglich anzusetzen.

Weiters berichtete Götsch von laufenden Gesprächen mit der Führung der Schnalstaler Gletscherbahnen, in denen es darum gehe, die Öffnungszeiten der Betriebe mit jenen der Aufstiegsanlagen optimal abzustimmen. Bezirksobmann Hansi Pichler ging auf die neuen steuerlichen Belastungen, speziell die Gebäudesteuer IMU, ein. Allein bei der IMU müssen die Betriebe mit einer Steigerung von über 100 Prozent zur bisherigen ICI rechnen. Bürgermeister

Karl Josef Rainer dankte den Touristikern für die geleistete Arbeit und meinte, dass der Tourismus nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle sei. Die Gemeindeverwaltung werde versuchen, auch in Sachen IMU und sonstigen Gemeindesteuern die Betriebe möglichst wenig zu belasten. Dem ehemaligen Ortsobmann Paul Grüner wurde für seine langjährige wertvolle Mitarbeit auf Ortsund Bezirksebene gedankt. Er führte die HGV-Ortsgruppe seit 2001. hr

Von links: Verbandssekretär Helmuth Rainer, Ortsobmann Andreas Götsch, BM Karl Josef Rainer, Paul Grüner, Bezirksobmann Hansi Pichler.


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HGJ-INFO

JUNI 2012

Brauerei FORST informiert

Unsere Welt – unser Bier Die Brauerei FORST wurde 1857 genau an jenem Ort gegründet, wo sie sich heute noch befindet. Erstaunlich ist die Weitsichtigkeit der Gründerväter: Sie erkannten bereits vor über 150 Jahren, wie hervorragend sich das Umland mit den Quellen und die schattige Lage als Standort für eine Brauerei eignete. Das traditionsreiche Unternehmen befindet sich seit vier Generationen in Besitz der Familie Fuchs. Heute ist die Spezialbier-Brauerei FORST die einzige in Italien verbliebene Privatbrauerei. Heute werden hier im Einklang zwischen ökologisch bewusstem Handeln und modernster Technik 700.000 Hektoliter Bier gebraut. In Forst/Algund arbeiten 180 engagierte Mitarbeiter, die stets darum bemüht sind, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu brauen und den Kunden die bestmögliche Unterstützung zu garantieren. Der Name FORST steht für Tradition und Naturverbundenheit, nicht um-

sonst ist der Leitspruch der Eigentümerfamilie Fuchs: »höchste Qualität der Produkte im Einklang mit der Natur, denn Qualität achtet die Natur und Bier ist Natur!« Bei FORST wird stets auf Qualität geachtet; sei es bei der Auswahl der Rohstoffe, beim Sudprozess im neuen, energieeffizienten Sudhaus, oder bei der schonenden Verarbeitung im Gär- und Lagerkeller. So entstehen die Spezialbiere der Brauerei FORST, die dem Bierliebhaber immer höchsten Trinkgenuss garantieren. In allen FORST-Bierspezialitäten schmeckt man die unberührte Natur Südtirols getreu dem Slogan der Brauerei »Unsere Welt, unser Bier« ist jeder Schluck FORST Bier ein Schluck Südtiroler Lebensfreude.

-Jahreshauptversammlung Touristische Gipfelstürmer – together to the top Mittwoch, 13. Juni 2012, um 18 Uhr Kletterhalle »Salewa Cube«, Bozen-Süd, Nähe Autobahnausfahrt

Programm: ■ Gemeinsamer Aperitif ■ »Wie wichtig sind Kooperationen für uns Junggastwirte« HGJ-Obmann Anton Dalvai ■ Grußworte Walter Meister, HGV-Präsident Ehrengäste ■ »Als Seilschaft zum Gipfel« Simon Gietl, Bergsteiger ■ »Power Briefing – 3 Minuten täglich – macht Teams fit + sexy« Hans-Jürgen Hartauer, Trainer und Unternehmensberater ■ Touristische Gipfelstürmer, ein starkes Team Die HGJ-Landesleitung stellt sich vor Für super Stimmung sorgt die Band »ecetera«.

Alle HGJ-Mitglieder sind herzlich eingeladen!

Kontakt Weitere Informationen erteilt die SpezialbierBrauerei FORST, Forst/ Algund, Tel. 0473 260 111, E-Mail: info@forst.it oder unter www.forst.it.

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Vertrag mit »Schönhuber Franchi« verlängert Die HGJ zählt bereits seit vielen Jahren die Firma »Schönhuber Franchi« zu ihren Partnern. Kürzlich wurde die Partnerschaft um ein weiteres Jahr verlängert. HGJ-Obmann Anton Dalvai und Federica Franchi, Verantwortliche für den Bereich Marketing, trafen sich zu einem gemeinsamen Gespräch im Firmensitz von »Schönhuber Franchi« in Bozen. Die Firma wird auch in Zukunft die HGJ bei allen ihren Veranstaltungen und

Aktionen bestmöglich unterstützen, betont Federica Franchi. »Schönhuber Franchi ist ein wichtiger Partner für die HGJ. Das renommierte Unternehmen setzt immer wieder neue Ideen um und überzeugt durch einzigartige Designs. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit«, betont HGJ-Obmann Anton Dalvai. Im Bild Federica Franchi mit HGJ-Obmann Anton Dalvai.


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HGJ-INFO

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HGJ in 59 Mittelschulen unterwegs Über die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe informiert – Betriebsbesichtigungen durchgeführt Auch in diesem Schuljahr hat die HGJ wieder alle Mittelschulabgänger über die Berufe und Karrieren im Gastgewerbe informiert. Unter dem Motto »Talent zeigen! – Berufe im Hotelund Gastgewerbe« werden die Mittelschulabgänger über die vier klassischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe – Servierfachkraft, Koch/Köchin, Rezeptionist/in und Hotelmanager/in – die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und die Karrierechancen informiert. Die Schulen nehmen das Angebot der Berufsinformation sehr gerne in Anspruch: Im abgelaufenen Schuljahr war die HGJ in 59 von 65 deutsch- und ladinischsprachigen Mittelschulen präsent und hat über 3.500 Schülerinnen und Schüler über die Berufsmöglichkeiten informiert. Weiters konnte die HGJ erstmals in den italienischsprachigen Mittelschulen die Schüler über die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe informieren. »Uns freut es ganz besonders, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Schüler der italienischen Mittelschulen über die Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe informieren konnten und wir möchten dies auch in Zukunft fortführen«, betont Thomas Hölzl, Vorsitzender der Arbeitsgruppe »Berufskampagne« in der HGJLandesleitung. Die Schulen konnten dabei zwischen

zwei Modulen wählen: Das Modul 1 beinhaltete eine Powerpoint-Präsentation mit praktischen Beispielen über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Das Modul 2 sah eine Hotelbesichtigung vor, wo sich die Schüler ein Bild von den verschiedenen Bereichen des Hotels machen konnten: von der Küche, über den Service bis hin zur Rezeption, den Zimmern und dem Wellnessbereich. »Uns ist es besonders wichtig, den Schülern die vielseitigen und kreativen Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe aufzuzeigen und sie so bei ihrer Berufsentscheidung zu unterstützen. Die Betriebsbesichtigungen sollen zudem einen weiteren Einblick in unsere Berufe geben. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Betriebsinhabern, Mitarbeitern und Junggastwirten, ohne deren Hilfe wir diese Initiative nicht durchführen könnten«, unterstreicht Hölzl. Die Ausbildung im Hotelund Gastgewerbe bietet Jugendlichen viele Möglichkeiten: die Lehre im dualen System, der Besuch von Berufsfachschulen oder der Besuch der Hotelfachschulen. »Das Angebot ist sehr vielseitig und wird laufend erweitert und erneuert. Mit der Berufskampagne sind wir darum bemüht, Jugendliche und Eltern möglichst umfassend zu informieren«, betont Hölzl.

Werbemaßnahmen Die Präsentation wurde in diesem Schuljahr durch eine neue Broschüre, eine

Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule »Herz Jesu« in Mühlbach.

Die Mittelschulabgänger in St. Leonhard/Passeier. neue Homepage und neue Filme verbessert. Auf der Homepage www. hgj.it/talentzeigen erhalten Interessierte alle Informationen zu den einzelnen Berufen im Hotel- und Gastgewerbe. Zudem wurde auf dieser Internetseite ein Gewinnspiel platziert. Die In-

formationskampagne wurde weiters von einer Reportage im »DolomitenMagazin«, einem Werbebanner auf www.stol.it und von vier Radiospots unterstützt. Außerdem erhielten die Schüler bei jedem Schulbesuch ein Geschenk in Form eines I-Pod-Holders

und eine Broschüre mit den wichtigsten Infos zu den Berufen. Die Informationskampagne der HGJ wurde auch in diesem Schuljahr von der Südtiroler Tourismuskasse (STK), dem Assessorat für Tourismus und dem HGV unterstützt. kt


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HGJ-INFO

JUNI 2012

Mit vollem Einsatz HGJ-Obmann Anton Dalvai im Interview Die Mitglieder der neuen Landesleitung der HGJ.

Neue Landesleitung Anton Dalvai als HGJ-Obmann bestätigt Anton Dalvai vom Gasthof »Dorfnerhof« in Gschnon/Montan ist für weitere drei Jahre zum Obmann der HGJ gewählt worden. Zu den Vize-Obleuten der HGJ wurden Philip Ganthaler vom Hotel »Sonne« in Partschins und Hannes Kronbichler vom Wellnesshotel »Windschar« in Gais bestimmt. In den letzten Wochen fanden auf Gebiets- und Bezirksebene die Wahlen der jeweiligen HGJ-Bezirke statt, wobei auch die Vertreter der jeweiligen Bezirke, Pustertal, Eisacktal, Bozen/ Unterland/Gröden und Meran/Vinschgau in die HGJLandesleitung gewählt worden sind. Bei den HGJLandesleitungswahlen wurde nun der Obmann von der 16-köpfigen Landesleitung

gewählt und dieser bestimmte im Anschluss seine beiden Stellvertreter für die kommenden drei Jahre. Zu diesem Anlass konnte der amtierende HGJ-Obmann Anton Dalvai die scheidende und die neue Landesleitung der HGJ im Hotel »Weingarten« in Terlan begrüßen. Ebenfalls anwesend waren HGV-Präsident Walter Meister, die HGV-Vizepräsidenten Helmut Tauber und Thomas Walch und die HGV-Bezirksobleute Gottfried Schgaguler, Hansi Pichler, Alois Hinteregger sowie HGV-Direktor Thomas Gruber. Walter Meister begrüßte die Mitglieder der neu gewählten HGJ-Landesleitung und lobte die Initiativen in der Vergangenheit. Er wünschte der neuen Landesleitung viel Erfolg für die Zukunft und unterstrich, dass der HGV die

HGJ immer gerne bei ihren Aktionen unterstützt hat, und dies auch weiterhin tun werde. »Wir werden auch in den kommenden Jahren wiederum viele interessante Projekte und Aktionen planen und durchführen. Die HGJ ist stets bemüht, für ihre Mitglieder tolle Veranstaltungen und Projekte zu organisieren und die drei Säulen der HGJ – Gemeinschaft, Wissen und Gesellschaftspolitik – zu vereinen«, meinte der wiedergewählte HGJ-Obmann Anton Dalvai. Auch die beiden VizeObleute Philip Ganthaler und Hannes Kronbichler freuen sich über die neue Herausforderung. Philip Ganthaler ist zudem Obmann des HGJBezirkes Meran/Vinschgau und Hannes Kronbichler ist Bezirksobmann der HGJPustertal. mw

Die Mitglieder der neuen HGJ-Landesleitung HGJ-Obmann: • Anton Dalvai, Gasthof »Dorfnerhof«, Gschnon/Montan HGJ-Vizeobleute: • Philip Ganthaler, Hotel »Sonne«, Partschins • Hannes Kronbichler, Wellnesshotel »Windschar«, Gais Weitere Mitglieder: • Andergassen Monika, Gasthof »Die Sonne«, Kaltern • Clara Alex, Hotel »Clara«, Vahrn • Fortarel Stefano, Hotel »Walter«, Innichen • Gamper Hannes, »Villa Heidelberg«, Meran

• Hinteregger Petra, Hotel »Rosalpina«, Plose/Brixen • Huf Verena, Hotel »Panorama«, Kaltern • Perathoner Marco, Hotel »Gran Baita«, Wolkenstein • Oberhammer Daniel, Hotel »Messnerwirt«, Olang • Pichler Maria, »Apfelhotel Torgglerhof«, St. Leonhard in Passeier • Pinzger Maximilian, Hotel »Vinschgerhof«, Vetzan/Schlanders • Stolz Simon, Familienhotel »Huber«, Vals • Thaler Alexander, Gasthof »Sunnegg«, Brixen • Trocker Ramona, Hotel »Ortler«, Kastelruth • Unterberger Manfred, Hotel »Zum Hirschen«, Bruneck

Was bedeutet die HGJ für dich? Dalvai: Die HGJ bedeutet mir persönlich sehr viel. Die HGJ ist eine Vereinigung von Junggastwirten in Südtirol, die sich mit verschiedensten Themen wie Ausund Weiterbildung, Tourismuspolitik und Gemeinschaft beschäftigt. Aber natürlich stehen auch das gemeinsame Erleben und Kennenlernen im Vordergrund. Die HGJ ist sehr vielfältig, als Mitglied kann man sehr viel Wissen und Erfahrung für eine spätere Führungsposition und Selbständigkeit mitnehmen. Ich komme selbst aus einem kleinen Betrieb und die Erfahrungen, die ich bereits in den vergangenen Jahren in der HGJ mitgenommen habe, möchte ich nicht missen. Ich bin mir sicher, dass auch unser Familienbetrieb davon enorm profitiert hat. Die HGJ bedeutet mir als Obmann natürlich sehr viel. Als ich noch einfaches Mitglied war, war die HGJ für mich eine Plattform, wo ich mich informieren und austauschen konnte. Eine weitere wichtige Bedeutung spielt für mich der Kontakt zum HGV. Gemeinsam haben wir einige tolle Veranstaltungen, wie zum Beispiel den »Gastro School Day« mit über 1.000 Schülern umgesetzt. Diese Veranstaltung war eine tolle Erfahrung. Es war schön, so viele begeisterte »Junge Talente« mit Interesse für den Tourismus und das Hotel- und Gastgewerbe in einem Raum zu erleben. Welche Ziele hat die HGJ in den nächsten drei Jahren? Dalvai: Die HGJ befasst sich schon seit vielen Jahren mit drei Schwerpunkten. Die Aus- und Weiterbildung, die Tourismuspolitik und die Gemeinschaft. Diese Schwerpunkte gilt es weiterhin in den nächsten Jahren gut umzusetzen. Mit der neuen Landesleitung wer-

HGJ-Obmann Anton Dalvai. den wir Ziele und Themen festlegen und diese gemeinsam umsetzen. Ein wichtiges Merkmal und die Besonderheit der Landesleitung der HGJ ist schon seit jeher, dass sich die Landesleitung aus vielen verschiedenen Charakteren zusammensetzt. Dabei bringt jedes einzelne Mitglied sein Wissen und Engagement mit ein. Nun gilt es als neue HGJ-Landesleitung ein Team zu werden und für die Mitglieder der HGJ tolle Aktionen und Projekte zu organisieren. Die Landesleitung wurde stark erneuert. Wird es neue Schwerpunkte geben? Dalvai: Die Landesleitung hat sich zu 50 Prozent erneuert, wobei acht neue Gesichter in unsere Runde gekommen sind. Nun müssen wir die Stärken eines jeden Einzelnen erkennen und anschließend werden wir alle gemeinsam unsere vielen Aktionen und Projekte umsetzen. Dies ist sicherlich der Messeauftritt auf der Fachmesse »Hotel«, eine Tagung zum Thema Social Media oder die Fachtagung in Zusammenarbeit mit der EURAC. In Planung sind auch ein oder zwei neue Projekte. Ich freue mich schon auf die erste Landesleitungssitzung, wo wir die Arbeit auf die jeweiligen Mitglieder verteilen werden. Anschließend werden wir mit voller Kraft in die nächsten drei Jahre starten.

Infos zu allen HGJ-Veranstaltungen unter

www.HGJ.it


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PANORAMA

JUNI 2012

Nacht der Keller

Was & Wann HGV Berglertafel in Tiers. Tischreservierungen für die »Berglertafel« beim Tourismusverein Tiers, Tel. 0471 642 127, info@tiers.it.

Donnerstag, 19. Juli

HGJ Jahreshauptversammlung der HGJ in der Kletterhalle »Salewa Cube« in der Industriezone Bozen, Nähe Autobahnausfahrt Bozen-Süd. Beginn: 18 Uhr. Weitere Infos auf Seite 31 dieser »HGV-Zeitung«.

Mittwoch, 13. Juni

Messen Sonntag, 2. bis Mittwoch, 5. September

hogatec – Die Trendmesse für erfolgreiche Gastgeber, Essen, Deutschland.

Montag, 10. bis Donnerstag, 13. September

FAFGA – Fachmesse für innovative Gastlichkeit in Innsbruck.

Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. September

Automechanika – internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft, Frankfurt.

Donnerstag, 20. bis Samstag, 22. September

Klimaenergy – Fachmesse für erneuerbare Energien zur gewerblichen Nutzung, Bozen.

Donnerstag, 20. bis Samstag, 22. September

Klimamobility – Internationale Fachmesse, Bozen.

Mittwoch, 3. Oktober bis Sonntag, 7. Oktober

Innsbrucker Herbstmesse, Innsbruck.

Samstag, 6. Oktober bis Dienstag, 9. Oktober

inoga – Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit mit IKA/Olympiade der Köche, Erfurt.

Dienstag, 9. Oktober bis Freitag, 12. Oktober

interbad – Internationale Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa mit Kongress für das Badewesen, Stuttgart.

Mittwoch, 17. Oktober bis Freitag, 19. Oktober

SMAU – Internationale Messe für Informations- und Kommunikationstechnologie, Mailand.

Montag, 22. bis Donnerstag, 25. Oktober

Hotel 2012 – Internationale Fachmesse für das Hotelund Gastgewerbe, Bozen

Montag, 22. bis Donnerstag, 25. Oktober

Autochtona 2012 – Forum für autochthone Weine, Messegelände Bozen.

Mittwoch, 28. November bis Sonntag, 2. Dezember

Herbstmesse 2012 – Messegelände Bozen

Am 16. Juni entlang der Weinstraße Mit der »Nacht der Keller« am 16. Juni enden die »6. Südtiroler WeinstraßenWochen«. Die Veranstaltung »Südtiroler WeinstraßenWochen« zeichnet sich durch eine gelungene Mischung aus Wein, Kultur, Wissen, Gastronomie und Unterhaltung aus. Weinseminare, Kellerbesichtigungen, Weinführungen und Verkostungen – bei der sechsten Auflage der »Südtiroler WeinstraßenWochen«, die noch bis 16. Juni gehen, ist für jeden Weinliebhaber etwas dabei. Das Programm ist auch dieses Jahr wieder sehr umfangreich. Traditionelle Veranstaltungen wie die »Südtiroler Blauburgundertage«, »Wein & Musik in Kurtatsch«, die »Terlaner Urbansnacht« sowie verschiedene Weinseminare boten bereits im Mai tolle Gelegenheiten, edle Tropfen und kulinarische Leckerbissen zu genießen und viel über Wein zu erfahren. Gleichzeitig fanden bereits einige neue Veranstaltungen statt. So etwa »Wein & Genuss in Andrian«, bei der die Kellerei Andrian, begleitet von regionalen Köstlichkeiten, zubereitet von den Andrianer Gast-

wirten, ihre Weine vorstellte. Neu war heuer auch, dass die »WeinstraßenWochen« mit der Bozner Weinkost eingeläutet wurden, die von 18. bis 20. Mai im Merkantilgebäude und im Parkhotel »Laurin« in Bozen über die Bühne ging.

Die Veranstaltungen im Juni Im Juni stehen noch einige interessante Veranstaltungen an: So etwa »Kaltern ganz in Weiß« am 12. Juni, wo sich Kalterns beste Weißweine präsentieren. Weiters die Veranstaltung »Wein & Rad an der Südtiroler Weinstraße« am 15. Juni, bei der Gesundheit und Genuss verbunden werden können. Und den Abschluss der »WeinstraßenWochen« bildet die erfolgreiche »Nacht der Keller« am 16. Juni. Die Kellereien entlang der Südtiroler Weinstraße öffnen von 17 Uhr bis 24 Uhr ihre Tore. Ein buntes Rahmenprogramm macht die ausgiebige Kellertour zu einem unterhaltsamen Weinerlebnis. Auch heuer wurde wieder ein Shuttledienst eingerichtet, der zwischen den einzelnen Kellern verkehrt. Weitere Informationen zur »Nacht der Keller« im Netz unter www.suedtirolerpa weinstrasse.it.

Kastelbell- Tschars lädt zum Weinsommer ein Eröffnung und erstes Weinfest am 22. Juni – Wein, Musik, Kultur und Gastronomie Drei Weinfeste bei drei Weinhöfen. Das erleben die Einheimischen und Urlaubsgäste in den Sommermonaten in Kastelbell-Tschars.

sammenarbeit mit den fünf Weinhöfen der Gemeinde, dem »Himmelreich-Hof«, dem »Marinushof«, dem »Köfelgut«, dem »Rebhof« und dem »Joasmoar«.

Bereits zum vierten Mal wird in der Gemeinde Kastelbell-Tschars der »Kastelbeller Weinsommer« veranstaltet. Auf dem Programm stehen drei Weinfeste bei drei Weinhöfen. Veranstaltet werden diese vom Tourismusverein Kastelbell-Tschars in Zu-

Die Eröffnung des »4. Kastelbeller Weinsommers« findet am »Himmelreich-Hof« in Tschars, am Freitag, 22. Juni, um 18 Uhr, statt. Alle Weinliebhaber sind dazu herzlich eingeladen. Das zweite Hoffest findet am »Marinushof« in Kastelbell/Marein am Frei-

Die Weinfeste

tag, 27. Juli, statt. Das dritte und letzte Weinfest 2012 wird beim Weingut »Köfelgut« in Kastelbell, am Freitag, 17. August, veranstaltet. Die Weinfeste sind Ausdruck von Wein- und Festkultur im Dorf KastelbellTschars. Geboten werden neben Weinen, Edelbränden und feinen Speisen auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik sowie kulturellen und unterhaltsamen Darbietungen. Weitere Informationen im Internet unter www. kastelbell-tschars.com.

Drei Weinfeste im Kastelbeller Weinsommer.


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Zweite Auflage von »Wein & Lauben« Autochthone und internationale Spitzenweine am 7. Juli in den Lauben von Neumarkt Die zweite Veranstaltung von »Wein & Lauben« findet im historischen Zentrum von Neumarkt statt. Wein und Gastronomie stehen im Mittelpunkt. Neumarkt ist wegen der Schönheit seiner mittelalterlichen Lauben und dank seiner regen kulturellen Aktivität bekannt, welche dieses kleine Zentrum Südtirols zu einem Bindeglied zwischen der Südtiroler und der mediterranen Kultur machen. Die Veranstaltung »Wein & Lauben« widmet sich speziell den Qualitätsweinen aus der Region und entspringt aus der Leidenschaft für den Wein, die in dieser Region mit ihren Spitzenweinen eine besondere Erfüllung findet. Diese Leidenschaft wird von Vincenzo Degasperi,

Weingenuss pur unter den Lauben in Neumarkt.

Wirt in der Önothek »Johnson & Dipoli« in Neumarkt, und von Paolo Ianna geteilt. Ianna ist Weinkritiker des Weinführers »Vini Buoni d’Italia« und ein intimer Kenner der regionalen und

nationalen Weinszene. Die gemeinsame Leidenschaft und die Kenntnis des Terroirs und der Weine haben den Willen inspiriert, eine Veranstaltung zu kreieren, die im Stande ist, den gro-

ßen önologischen Reichtum der Regionen zu präsentieren. Es werden berühmte Weine aus interessanten autochthonen und internationalen Rebsorten, edle

Schaumweine, besondere Weinherstellungen und Naturwein-Etiketten, die Mythen geworden sind, präsentiert. Mehr als 30 hervorragende Weingüter werden sich somit am Samstag, 7. Juli, von 16.30 Uhr bis 22.30 Uhr in der wunderbaren Kulisse der Lauben von Neumarkt präsentieren und ihre Weine dem Publikum, den Weinliebhabern und der Presse vorstellen.Weinliebhaber haben hier die Möglichkeit, die Qualität und die Vielfalt dieser Weinbauregion kennen zu lernen, die gleichzeitig nordischen und mediter ranen Charakter hat. Während des Events werden Spezialitäten aus der Küche von Egon Heiss, renommierter Küchenchef des Hotels »Bad Schörgau« in Sarnthein, und von Josef Affenzeller, Chefkoch in der Önothek-Restaurant »Johnson & Dipoli«, serviert.

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PANORAMA

JUNI 2012

Schnelligkeit, Eleganz und Präzision Zweiter Südtiroler Kellnerlauf in Brixen durchgeführt – fünf Teams von Gastbetrieben am Start Der Kellnerlauf war wieder ein voller Erfolg. Martin Auer und Christopher Walder waren die Sieger. Der Domplatz in Brixen war wieder Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung: Beim zweiten Südtiroler Kellnerlauf kämpften 28 Zweierteams um den Sieg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten in Berufsbekleidung einen kniffligen Parcours bewältigen, zwischendurch Äpfel filetieren und Cocktails mixen, Treppen steigen und einen Slalom absolvieren. Und wie es sich für Servicefachkräfte gehört, waren dabei auch Schnelligkeit und Eleganz gefragt. Der Südtiroler Kellnerlauf wurde von der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« in Brixen in Zusammenarbeit mit dem HGV, dem Touriseum, dem Service-Verband und dem deutschen Bildungsressort der Autonomen Provinz Bozen organisiert.

Spannende Wettkämpfe Nach den Grußworten von Bürgermeister Albert Pürgstaller, dem Landesrat für Tourismus, Hans Berger und HGV-Bezirksobmann Alois Hinteregger erklärte

Die beiden Sieger des Kellnerlaufes. Martin Auer und Christopher Walder. die Direktorin der Landesberufsschule »Hellenstainer«, Brigitte Gasser Da Rui, den zweiten Südtiroler Kellnerlauf für eröffnet. Je zwei Zweierteams traten im direkten Duell gegeneinander an. Gewertet wurde die Zeit, für Fehler oder Regelverstöße gab es Zeitstrafen. »Der Großteil der Teams wurde von den Südtiroler Hotelfachschulen und von der Tiroler Tourismusfachschule Absam gestellt.

»Aber wir freuen uns, dass sich auch einige Teams von Gastbetrieben angemeldet haben«, betonte Projektleiter Martin B. Thaler. So haben das Hotel »Lahnerhof« in Thuins/Sterzing, das Hotel »Goldener Adler/ Finsterwirt« in Brixen, das Restaurant »Sunnegg« in Brixen und das Hotel »Gasserhof« in St. Andrä/Brixen je ein Team ins Rennen geschickt. HGV-Ortsobmann Markus Huber vom Restaurant »Grissino« und Markus

Knapp vom Hotel »Millanderhof« gingen als Team »HGV – Tourismusverein Brixen« ins Rennen. Die berufserfahrenen Erwachsenen hatten allerdings gegen die Schüler keine Chance und wurden von ihnen auf die Ränge verwiesen.

Die glücklichen Sieger Sieger des zweiten Südtiroler Kellnerlaufs sind Martin Auer und Christo-

pher Walder von der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer«. Den zweiten Platz belegten die Vorjahressieger Katharina Sinner und Aron Runggaldier von der Landeshotelfachschule »Kaiserhof«. Auf Rang drei schaffte es wieder ein Team der »Emma Hellenstainer«, nämlich Patrick Fischnaller und David Pircher. Die Jugendlichen hatten sich im Vorfeld gemeinsam mit ihren Servierfachlehrern auf den Wettbewerb vorbereitet und teilweise auch daheim fleißig trainiert. Gegen Mittag hatte auch das letzte Team den Parcours erfolgreich absolviert, und alle warteten gespannt auf die Ergebnisse. Die Wartezeit wurde von der Band »Tellura X« sowie von Schülern des »Kaiserhofs« verkürzt, die ihr Können im Showmixen zeigten. Dann prämierte Direktorin Brigitte Gasser Da Rui unterstützt von Landesrat Hans Berger die strahlenden Sieger. Die Direktorin dankte dem gesamten Organisationsteam, ganz besonders Martin B. Thaler, Waldemar Posch und Oswald Mederle, für die reibungslose Abwicklung. Genüsse aus Küche, Keller, Metzgerei, Bäckerei und Konditorei der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« rundeten den Südtiroler Kellnerlauf ab.

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»mobile marketing« in Sterzing Sterzings Gastbetriebe und Einzelhandel präsentieren sich auf sentres.com Ein innovatives Pilotprojekt wird in Sterzing umgesetzt. »Sterzing mobile« nennt sich ein Pilotprojekt, das den Betrieben in Sterzing seit Kurzem neue Möglichkeiten der Online-Vermarktung bietet. Die HGV-Ortsgruppe Sterzing hat das Projekt gemeinsam mit dem Handels- und Dienstleistungsverband (hds) und dem Team der Tourismusund Freizeitplattform sentres.com gestartet. Ziel ist es, den Betrieben aus dem Handels- und Dienstleistungssektor sowie Schankund Speisebetrieben in Sterzing eine attraktive Möglichkeit zu bieten, um das Internet gezielter für das Marketing zu nutzen.

Digitaler Reiseführer

digitaler Reiseführer. »sentres« präsentiert Land und Leute auf attraktive Art und Weise, bietet Einheimischen und Gästen eine Vielfalt an nützlichen Informationen und tausende Tourenvorschläge zum

Wandern, Radfahren und Bergsteigen. Auch kulturelle Angebote und Sehenswürdigkeiten werden dargestellt. »sentres« gibt es auch für unterwegs: Die SüdtirolApp für Android-Smartphones und iPhones ist mit

bereits 20.000 Downloads eine der beliebtesten SüdtirolApps. Das gesamte Angebot ist in deutscher und italienischer Sprache nutzbar. Die Mitglieder des hds und des HGV in Sterzing haben dank des Pilotprojekts

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Die Internetplattform sentres.com ist Südtirols

Der Einzelhandel und die Gastronomie in Sterzing beschreiten neue Wege.

die Möglichkeit, auf »sentres« und auf der SüdtirolApp zu günstigen Konditionen präsent zu sein. »Dies ist für Betriebe eine ideale Werbemöglichkeit und eignet sich auch für jene Betriebe, die noch nicht über eine eigene Website verfügen. Nachdem das mobile Web immer mehr Fuß fasst, wird das Internet auch für den Einzelhandel und für die Gastronomie immer wichtiger«, betont Manuel Demetz, Geschäftsführer von sentres.com. Das Pilotprojekt in Sterzing wird vom Land Südtirol unterstützt. »Es geht darum, die Stadt Sterzing mit all ihren Strukturen und Angeboten optimal im Internet zu präsentieren. sentres.com bietet hierfür die idealen Voraussetzungen in den Bereichen Technologie und Marketing«, ist Bürgermeister Fritz Karl Messner von diesem Projekt überzeugt.

Macht Müll!

Macht Sinn!

Premierengäste verwöhnt Vor Kurzem hat der Film »Sissi in den Bergen« von Karin Duregger und dem »Ebner-FilmTeam« im voll besetzten »Deuster«-Saal des Touriseums im Schloss Trauttmansdorff Premiere gefeiert. Er stellt die historische Figur von Kaiserin Elisabeth in den Vordergrund und vergleicht sie mit dem Sissi-Mythos von heute. Dank den Schülerinnen und Schülern der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« kam auch das Kulinarische bei der Filmpremiere nicht zu kurz. Im Anschluss an die Premiere warteten die Schülerinnen und Schüler nämlich mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller auf und stellten dabei ihre Service- und Kochkünste unter Beweis. Im Bild die Fachlehrerin Ingrid Egger mit dem »Kaiserhof«-Service-Team bei der Premierenfeier auf Schloss Trauttmansdorff.

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PANORAMA

JUNI 2012

Oldtimertreffen in der Passerstadt 8. »Citroën Classic Meran« vom 22. Juni bis zum 24. Juni – umfangreiches Rahmenprogramm Organisiert wird die achte Auflage des »Citroën Classic Meran« von der HGV-Ortsgruppe Meran in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Meran. Die 8. Ausgabe der »Citroën Classic Meran« steht vor der Tür. Von Freitag, 22. Juni, bis Sonntag, 24. Juni, werden Citroën-Oldtimer wieder das Bild der Passerstadt prägen. Neben dem Fahrspaß werden auch interessante Besichtigungen und kulinarische Köstlichkeiten geboten. Die Meraner Hoteliers und Gastwirte laden gemeinsam mit dem Organisationskomitee unter der Leitung von Adolf Egger zu einer einzigartigen Veranstaltung. Die Teilnehmer treffen sich am Freitag, 22. Juni, ab 15.30 Uhr in der Lauben-

Organisator Adolf Egger mit einigen Oldtimern vor dem Meraner Kurhaus.

gasse von Meran. Bei der Algunder Weinkellerei findet anschließend eine Weinverkostung statt und am Abend gibt es ein gemeinsames Essen im Restaurant »Edelweiss«, Töll. Am Samstag, 23. Juni geht es dann weiter ins

Ultental. Ziel der Rundfahrt mit Zeitmessung ist Kuppelwies. Im Gasthof »Ultnerhof« in St. Gertraud wird anschließend zu Mittag gegessen. Am Nachmittag wird dann ein kleines Museum mit einer wasserbetriebenen Getreidemühle

und einer originalen Venetianer Säge besichtigt. Der Treffpunkt für die Preisverleihung am Abend wird im Roadbook mitgeteilt. Am Sonntag, 24. Juni, ab 9 Uhr können die CitroënOldtimer auf dem Thermenplatz in Meran vom

Publikum bestaunt werden. Um 12 Uhr starten die Teilnehmer Richtung Obermais. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel »Schloss Labers« endet das diesjährige OldtimerTreffen. Organisiert wird die Veranstaltung von der HGVOrtsgruppe Meran in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Meran.

Die Sponsoren Einen besonderen Dank spricht das OK-Komitee den Sponsoren »Sparkasse Meran«, Spezialbier-Brauerei »Forst«, »Meraner Weinhaus« und Firma »Nägele« sowie der Kellerei »Meran Burggräfler« und ganz besonders dem Tourismusverein Partschins aus. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.citroends.info oder bei Adolf Egger unter Tel. 339 876 39 91.

Hessen zu Gast in Südtirol Interessanter Austausch mit Südtiroler Lehrkräften Die Gäste waren von der Professionalität der beruflichen Ausbildung in Südtirol beeindruckt. Während einer fünftägigen Studienfahrt nach Südtirol besuchten die Teilnehmer des Europa-Studienseminars für berufliche Schulen in Gießen (Hessen) die Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe »Emma Hellenstainer«, die Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie »Christian Josef Tschuggmall« in Brixen und die Landeshotelfachschule »Kaiserhof« in Meran. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der großen Professionalität der beruflichen Ausbildung, der sehr guten Ausstattung der Schulen sowie der guten Integration im Bildungsbereich. Die Landeshotelfachschule »Kaiserhof« konnte zudem mit einer besonderen Hausgeschichte aufwar-

ten. Direktor Josef Paler informierte die Besucher über das Gebäude, das bereits 1897 als renommiertes Hotel eröffnet wurde und das, neben zahlreichen Prominenten, auch Kaiserin Sissi zu seinen Gästen zählen konnte. Nach der Konzeptvorstellung der Schule

und einer anschließenden Hausführung wurden alle zu einem Fünf-Gänge-Menü geladen, das die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Hotelfachschule servierten. Als krönender Abschluss wurde die traditionelle Kaiserhof-Torte aufgetischt.

Die Teilnehmer der Studienfahrt im »Kaiserhof«.


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Erweiterung und Fass Nr. 9 gefeiert Die Kellerei Girlan stellte abgeschlossenen Um- und Ausbau vor Der Vernatsch Fass Nr. 9 der Kellerei Girlan wird 50 Jahre alt. Mit einer Vertikalverkostung wurde an das Jubiläum erinnert. 13.000 Kubikmeter wurden neu erbaut, weitere 13.000 Kubikmeter saniert und 1.400 Quadratmeter überdachte Fläche wurden neu geschaffen. So präsentiert sich nun die Kellerei Girlan nach der überaus gelungenen Erweiterung. Obmann Helmut Meraner und Kellermeister Gerhard Kofler haben kürzlich den Erweiterungsbau der Kellerei der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Linienführung und die Formgebung des Erweiterungsbaus leiten sich aus der sanft bewegten Topografie der umgebenden Hügellandschaft ab, welche seit Jahrhunderten vom Weinbau geprägt wird. Mit

örtlichem Aushubmaterial befüllte Gabionen an den Fassaden und Einfriedungen zeigen die mineralische Vielfalt der Girlaner Böden und stellen den Bezug zum »Terroir« als ein wesentliches Element des Weinbaues dar. Die Verwendung zurückhaltender erdiger Farbtöne integriert das Bauwerk in die gewachsene Dorfstruktur und trägt so zur stimmigen Einbindung in die Kulturlandschaft bei. Im Empfangsbereich des zentralen Innenhofes wurden zum Verweilen einladende Bereiche und Freiräume geschaffen. Die historischen Kellerräume sind durch eine lichttechnische Inszenierung für die zahlreichen Besucher erlebbarer gemacht worden.

Marke Fass Nr. 9 Nach dem Rundgang durch die neu gestalteten Räumlichkeiten der Kelle-

Das Fass Nr. 9 der Kellerei Girlan wird 50 Jahre.

rei Girlan wurde zu einer Vertikalverkostung Südtiroler Vernatsch »Fass Nr. 9« geladen. Der Grund dieser Verkostung lag darin, dass

dieser Vorzeige-Vernatsch 50 Jahre alt wurde. 1961 kamen die Stadtväter von Villach in den Weinhandelsort Girlan, um sich für

die 950. Jahresfeier einen besonderen Wein auszusuchen. Der damalige Kellermeister der Kellerei Girlan, Valtl Spitaler, suchte deshalb bei der Ernte die besten Trauben von den ältesten Stöcken aus. Diese verarbeitete er getrennt und lagerte den Wein zum weiteren Ausbau im Fass Nr. 9 der Kellerei Girlan. Bald zeigte sich, dass dieser Vernatsch etwas Besonderes war, dunkler, vollmundiger und extraktreicher, als von Vernatschweinen gewohnt. Der von den Villachern nicht benötigte Rest wurde in Flaschen abgefüllt und unter dem Namen »Fass Nr. 9« schnell zum Renner. Die Nachfrage ließ nicht lange auf sich warten und eine Marke war geboren! Nach der Vertikalverkostung präsentierte Sternekoch Herbert Hintner vom Restaurant »Zur Rose« kulinarische Genüsse.

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Buch im Gespräch

Sehnsucht nach Meran Der Roman »Sehnsucht nach Meran« ist das Erstlingswerk der Meraner Autorin Christa Debeljak. Die Tochter des bekannten Küchenchefs Hans Debeljak erzählt in ihrem Werk von Liebe, Betrug und einer schrecklichen Tragödie, die das Leben einer Südtiroler Familie überschatten. Zwei tragische Liebesgeschich-

Eine Liebeserklärung an die Passerstadt.

ten kreuzen sich mit allen Hochs und Tiefs, eingebettet in die Heimatstadt der Autorin. Herausgegeben wurde das Buch von der »Books on Demand GmbH«, Norderstedt (D). Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Stadt Meran, welche Einheimischen und Gästen neue Blickwinkel auf Meran und seine Umgebung liefert und besonders Gäste die Gegend auf eine intimere Art und Weiße entdecken lässt. Die Schauplätze der Geschichte sind bekannte Sehenswürdigkeiten in Meran und der näheren Umgebung. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, der Pferderennplatz, die Thermen, der Sissiweg, aber auch die umliegenden Berge und das Dorf Hafling kommen in dem kurzweiligen Roman vor. Erhältlich ist das Buch »Sehnsucht nach Meran« in der Buchhandlung »Alte Mühle« in Meran für 20,40 Euro.

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PANORAMA

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Kleinanzeiger in den HGV-Medien

Kleine Worte, große Wirkung! Funktional und nachhaltig. So präsentiert sich die neue Kellerei »Schreckbichl«.

Suchen oder Finden? Kaufen oder Verkaufen? Wortanzeigen in der HGV-Zeitung und im Kleinanzeiger auf den HGV-Internetseiten unter www.HGV.it sind für HGV-Mitglieder kostenlos. Schicken Sie uns Ihren Text per Fax oder E-Mail. HGV-Mitglieder können ihre Annonce auch direkt auf den HGV-Internetseiten eingeben. Ein Hinweis: Personalanzeigen werden im Kleinanzeiger der HGV-Medien nicht veröffentlicht!

»Schreckbichl« setzt auf Nachhaltigkeit Ein innovatives Energiekonzept wurde umgesetzt Naturnahes Arbeiten im Weinberg, schonendste Herstellungsverfahren, Klimaschutz und besondere Architektur. Damit will die Kellerei »Schreckbichl« ihren Erfolg ausbauen. Das innovative Konzept der Nachhaltigkeit haben die Verantwortlichen der Kellerei »Schreckbichl«, Obmann Max Niedermayr, Geschäftsführer Wolfgang Raifer und die beteiligten Ingenieure und Planer der Öffentlichkeit und der Bevölkerung vorgestellt. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür konnten sich Gastwirte, Kunden und Interessierte einen Eindruck verschaffen vom Konzept der Nachhaltigkeit der Kellerei »Schreckbichl« in Girlan.

Neue Wege HGV-Zeitung HGV-Zeitung@ HGV.it • www.HGV.it Schlachthofstraße 59 • 39100 Bozen Tel. 0471 317 700 • Fax 0471 317 701

»Der Weinmarkt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert: Die Menschen trinken weniger, aber besseren Wein – und dazu gehört natürlich die Weinqualität als solche,

aber auch Authentizität in der Herstellung vom Weinberg bis zur Kellerwirtschaft«, erklärte Wolfgang Raifer. Schon vor 30 Jahren habe man begonnen, die Weinproduktion mit Hauptaugenmerk auf den Weinberg umzustellen. »Nach mehreren Jahren Planung und zweijähriger Bauzeit ergänzt nun auch die Kellerei selbst unser Konzept der Nachhaltigkeit«, so Raifer. Schon von außen wird dieses Wachsen sichtbar. Da ist zum einen die bewusste Bepflanzung mit Bäumen und Kletterpflanzen, zum anderen die Verwendung von Wein-nahen Materialien wie Holz und Metall an Fassade und Gesamtarchitektur. Neue Gebäude wurden an die ursprünglichen Gebäude angebaut. Entstanden ist ein Gesamtensemble, das großen Wert auf die Kellereigeschichte gelegt hat. Neben den äußeren Merkmalen wurde auch Wert auf die Funktionalität im Sinne der Nachhaltigkeit gelegt. Die neue Traubenannahmestelle ermöglicht es, die Trauben allein durch die Schwerkraft zu den Verarbeitungsanlagen zu befördern. Dies schont

die Beeren und spart Energie. Dazu kommt die Planung von kurzen Wegen, die eine möglichst schonende Weinverarbeitung gewährleisten und gleichzeitig für das Energiekonzept von Bedeutung sind.

Ausgeklügeltes Energiekonzept Das Herzstück der Nachhaltigkeit ist das neue Energiekonzept, mit dem nun jährlich 177 Tonnen CO2Ausstoß eingespart werden. Möglich wird dies durch ein ausgeklügeltes System, das nicht nur die Sonnenenergie zur Strom- und Wärmeproduktion nutzt, sondern auch die Abwärme aller Produktionsanlagen wieder in den Energiekreislauf zurückführt. Darunter die Abwärme aus der Kälteanlage, der Druckluftanlage, aber auch der Erdgastherme, deren Abluft die restliche Wärme-Energie entnommen wird. Insgesamt 26 Prozent des Energiebedarfs stammen demnach nun aus erneuerbaren Energiequellen und Wärmerückgewinnung in der Kellerei »Schreckbichl«, freuten sich Obmann Niedermayr und Geschäftsführer Raifer.


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Die Vernatsch des Jahres gekürt Südtiroler Vernatsch Cup 2012 auf dem Vigiljoch ausgetragen – Prämierung und Vernatsch-Gala Das Ziel der Veranstaltung ist es, diesen oft unterschätzten, qualitativ hochwertigen Wein vermehrt ins Rampenlicht zu rücken. Im Hotel »vigilius mountain resort« am Vigiljoch wurde Mitte Mai zum neunten Mal der Südtiroler Vernatsch Cup ausgetragen. Dabei brillierten die Vernatsch des Jahrganges 2011. Vor neun Jahren haben Ulrich Ladurner, Othmar Kiem und Günther Hölzl den Südtiroler Vernatsch Cup ins Leben gerufen, um den qualitätsvollen Vernatsch zu fördern. Die einzigartige Atmosphäre des »vigilius mountain resort«, Designhotel mit internationalem Format, bietet eine ideale Bühne für diesen sonst oft

unterschätzten Wein. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählte eine internationale Jury, bestehend aus Önologen, Sommeliers und Fachjournalisten aus Italien, Deutschland und Japan, aus 94 Vernatsch-Weinen die »Vernatsch des Jahres« aus. Je nach Anbaugebiet haben die Südtiroler Vernatsch-Weine verschiedene Ausprägungen. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, wurden die Weine – nach Gebieten getrennt – verkostet und bewertet. In der Kategorie »Der andere Vernatsch« wurden Weine aus älteren Jahrgängen und solche bewertet, die nicht in das übliche Schema passen.

Die Höhepunkte Höhepunkte des Vernatsch Cup 2012 waren die Prämierung der »Vernatsch des Jahres« und die

anschließende VernatschGala. Zu den »Vernatsch des Jahres« servierte Küchenchef Mauro Buffo Köstlichkeiten unter dem Motto »Alles, was fliegt«. »Der Vernatsch ist ein traditioneller Wein, der heute wieder sehr modern ist. Er gefällt durch seine Leichtigkeit und seine Frucht«, betont Othmar Kiem, Weinfachjournalist und Organisator des Vernatsch Cup. Der Vernatsch Cup wurde auch heuer in Zusammenarbeit mit der Bozner Weinkost ausgetragen. Auf der Bozner Weinkost, die vom 18. bis 20. Mai im Merkantilmuseum und im Parkhotel »Laurin« in Bozen stattgefunden hat, hatten alle Besucher wieder die Gelegenheit, die Siegerweine des Vernatsch Cup zu verkosten. In nebenstehender Übersicht die prämierten Vernatsch des Jahres 2012.

Die »Vernatsch des Jahres« Kategorie Kalterersee • Südtirol Kalterersee Auslese klassisch 2011, Kellerei Kurtatsch • Südtirol Kalterersee Auslese classico Greifenberg 2011, Kellerei Kaltern Kategorie Meraner und Vinschgauer Vernatsch • Südtirol Meraner Hügel 2011, Ansitz Kränzel, Graf Pfeil, Tscherms Kategorie Südtiroler Vernatsch und Südtiroler Grauvernatsch • Südtiroler Vernatsch Missianer 2011, Kellerei St. Pauls • Südtiroler Edelvernatsch Pfeffersburger 2011, Kellerei Nals Margreid Kategorie St. Magdalener • Südtirol St. Magdalener Gröbnerhof 2011, Erste & Neue, Kaltern • Südtirol St. Magdalener classico mit Schutzzeichen 2011, Kellerei St. Magdalena, Bozen • Südtirol St. Magdalener classico 2011, Franz Gojer, Glögglhof, Bozen Kategorie »Der andere Vernatsch« • Südtirol St. Magdalener classico Ansitz Waldgries 2010, Christian Plattner, Ansitz Waldgries, Bozen

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MARKTBLICK

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Kunde im Mittelpunkt »Niederbacher Gastrotec« setzt auf Beratung & Service Ex-Skistar und Hotelier Gustav Thöni fungiert nun als Botschafter für den Küchenspezialisten »Niederbacher Gastrotec« in Kaltern. Zu seiner aktiven Zeit war er einer der besten Skifahrer der Welt. So elegant wie der sympathische Vinschger kurvte in den 70erJahren keiner durch die Torstangen. Weltcupsiege, Weltmeistertitel und Olympia-Gold standen am Ende seiner erfolgreichen Karriere zu Buche. Nach seiner Ski-Karriere wurde Thöni Hotelier mit Leib und Seele. Er führt gemeinsam mit seiner Familie das Hotel »Bella Vista« in Trafoi. »Wir freuen uns, dass Gustav Thöni dabei auf unsere Produkte vertraut«, ist Paul Schöpfer, Inhaber der Firma »Niederbacher Gastrotec« in Kaltern, zufrieden. Gustav Thöni ist einer von vielen zufriedenen Kunden. Den ehemaligen Skistar konnte »Niederbacher Gastrotec« jetzt als Botschafter gewinnen. »Gustav Thöni ist ein bodenständiger, sympathischer, aber vor allem ehrlicher Mann. Wenn er von unseren Produkten nicht überzeugt wäre, so hätte er sicher nicht mitgemacht«, weiß Schöpfer. Gustav Thöni und »Niederbacher Gastrotec« – das passt einfach zusammen: Da der bodenständige Skistar, der trotz aller Erfolge,

nie abgehoben und immer seinen Werten treu geblieben ist und hier die Firma »Niederbacher Gastrotec«, die genau jene Werte vermitteln möchte, die Gustav Thöni vorlebt.

Service steht an erster Stelle »Wir sind mit Abstand Marktführer in Südtirol. Aber nicht immer sind die Größten auch die Besten. Produkte von höchster Qualität sind eine Voraussetzung, um auf dem Markt bestehen zu können«, erklärt Schöpfer. »Wir sind sicher nicht die Einzigen, die gute Produkte vertreiben. Aber noch viel wichtiger als die Produkte sind in unserem technischen Sektor die Beratung und der Service«, weiß Schöpfer. »Darauf legen wir größten Wert, das ist unser Weg bei Niederbacher, den wollen wir in Zukunft auch konsequent weitergehen. Wir haben dafür das nötige Expertenwissen.« Bei »Niederbacher Gastrotec« sind in jedem technischen Bereich absolute Spezialisten am Werk. »Wenn sich jemand auf einen Bereich konzentrieren kann, dann wird er diese Materie einfach besser beherrschen, als jemand, der alle Bereiche betreuen muss. Bei einem kleinen Betrieb ist das einfach nicht möglich«, ist Schöpfer überzeugt. Die Firma »Niederbacher Gastrotec« setzt alles daran, den

Firmeninhaber Paul Schöpfer mit Skilegende und Hotelier Gustav Thöni.

richtigen Mittelweg zu finden. »Wir konzentrieren uns auf Südtirol und suchen nicht Kunden in der Ferne, da wir dort nicht unseren gewohnten Service anbieten können«. Damit der Service reibungslos abläuft und immer das höchste Niveau aufweist, werden die Mitarbeiter der Firma »Niederbacher Gastrotec« immer wieder auf Fortbildung geschickt. »Bei gemeinsamen Workshops besprechen wir mit dem Team, wie wir unsere Visionen am besten für den Kunden umsetzen können«, erklärt der Inhaber. Denn das beste Produkt nützt oft nichts, wenn man es nicht bedienen kann. »Das passiert unseren Kunden mit unseren Produkten nicht. Wir haben für alle unsere Marken geschultes Personal, das sich mit den technisch anspruchsvollen Maschinen perfekt auskennt«, sagt Schöpfer.

Produktmix bringt den Erfolg »Unsere Kunden haben mittlerweile verstanden, dass es nicht reicht, die Produkte auszuschreiben und dann einfach nur die Preise der Anbieter zu vergleichen. Denn was nützt das beste oder das billigste Produkt, wenn der Hersteller bereits am Freitagnachmittag keine Ersatzteile mehr liefert? Oder wenn Ersatzteile sehr teuer sind? Was nützen Markenprodukte, wenn die Techniker keine Schulung dafür erhalten«, fragt Schöpfer. Die Firma »Niederbacher Gastrotec« hat sich für einen anderen Ansatz entschieden: am Ende soll das optimale Preis-Leistungsverhältnis für den Kunden erreicht werden. »Wir haben uns deshalb für einen Produktmix entschieden, für welchen wir jederzeit geradestehen. Wir haben nur Topprodukte im Angebot. Nicht ausschließlich Markennamen, wo der Hersteller glaubt, der Name allein bürgt schon für Qualität, aber Produkte die auch halten, was sie versprechen«, erklärt Paul Schöpfer.

Qualitätsfleisch von natürlich gezüchteten Tieren.

Saftig, natürlich und aromatisch Spitzenfleisch bei »Wörndle Interservice« Internationale Spitzenköche schätzen die schottischirländische Fleischqualität. Seit mehr als zwei Jahrzehnten versorgt Donald Russel internationale Spitzenköche mit schottisch-irländischem Fleisch, das sich durch seinen unübertroffenen Geschmack und seine exquisite Zartheit auszeichnet. Die Expertise von Russel lautet, nur die besten, natürlich gezüchte-

ten Tiere von ständig überprüften Farmen auszuwählen. Die Besonderheit dieses Produktes ist der dreiwöchige Reifeprozess am Knochen, welcher dem Fleisch den besonderen Geschmack und die Zartheit verleiht.

Kontakt Diese schottisch-irländische Fleischqualität ist in Südtirol erhältlich bei der Fa. »Wörndle Interservice«, Tel. 0471 553 500. Weitere Informationen auch im Internet unter www.woerndle.it.

Appetit auf Sommer »Fruma«: Heimisches Obst und Gemüse Mit dem Sommer steigt auch der Appetit auf Süßes und Knackiges aus der Region. So freut sich der Bozner Obst- und Gemüsehandel »Fruma«, sein Sortiment um zahlreiche Glanzstücke aus dem Südtiroler Freiland erweitern zu können. Nachdem seit Frühjahr herzhafte Vorreiter wie frische Kräuter, Salate und Spargel die Gaumen beglücken, folgen rechtzeitig zu Sommerbeginn die süßen Geschmacksabrundungen in die Kühlzellen der

Firma »Fruma«. Unter den Sommerboten finden sich Köstlichkeiten wie Erdbeeren aus Ulten und Martell, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Kirschen sowie die heiß begehrten Marillen aus dem Vinschgau. Aber auch Deftiges steht auf dem Programm, darunter wieder Spezialitäten wie Südtiroler Pfifferlinge, Blumenkohl, Weißkohl, Radicchio, Radieschen, Kohlrabi, Chinakohl, gelbweiße Ronen und vieles andere. Weitere Informationen im Internet unter www. fruma.it mit dem 24-Stunden Online-Shop.


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Die Natur ins Hotel geholt »Resch Möbel GmbH«: Kompetenter Partner für den schlüsselfertigen Ausbau von Hotels Die Tischlerei »Resch Möbel GmbH« in Gargazon verwirklichte die Inneneinrichtung im Kräuterhotel »Zischghof« in Obereggen. Seit Dezember 2011 erstrahlt der »Zischghof« in Obereggen in neuem Glanz. Helle Räume mit angenehmen Farben und natürliche Materialien wie Holz erzeugen eine einladende Atmosphäre. Nahe am Eingang in das Hotel überraschen zwei Stockwerke tiefer die Rezeption mit einem Schindeldach und mit mehreren »Kräuterlampen« im Treppenhaus, welche den Gast willkommen heißen. Die von der Tischlerei »Resch« aus Gargazon geplanten alpinen Zimmer und Suiten verführen zum Träumen. Beim Eintreten fällt der Blick auf die Bett-

mit Lodenstoff und Leder überzogen.

Kompetenter Partner Die alpinen Zimmer im Kräuterhotel »Zischghof« sind in Fichtenholz roh gestaltet.

kopfteile, welche mit atemberaubenden Panoramabildern bedruckt wurden. Die gesamte Zimmerinneneinrichtung ist in Fichtenholz roh gestaltet. Durch den Einsatz von natürlichen Textilien wird das heimelige Ambiente noch verstärkt. Die großzügig gestalteten Bäder inmitten der Zimmer mit maßgefertigten

Badmöbeln, Spiegel und integriertem Handtuchhalter verleihen dem gesamten Neubau eine außerordentliche Einzigartigkeit. Auf den breiten Terrassen und Balkonen kann der Gast den wunderschönen Panoramablick hin zum Latemar genießen. Im Speisesaal spiegelt sich die angenehme Atmos-

phäre durch die Verwendung von Lärchenholz massiv gebürstet und die verspielte Deckenvertäfelung mit Altholzbalken und Lärchenholzfüllungen wider. Einladend präsentiert sich auch der gesamte Barbereich samt Lounge, wo wieder Altholz und Lärchenholz massiv den Ton angeben. Alle Polstersessel sind

Die mit dem Innenausbau betraute Tischlerei »Resch« hat den Ruf, ein kompetenter und verlässlicher Partner zu sein für den schlüsselfertigen Ausbau von Hotels und Gastbetrieben und für die Umsetzung von anspruchsvollen Einrichtungskonzepten. An den vielen aussagekräftigen Referenzprojekten, die im Kundenkatalog präsentiert werden (unter Tel. 0473 291 187 anfordern), ist ersichtlich, wie weitläufig die Fachleistungen der Tischlerei »Resch« in der Realisierung von hochwertigen Ausstattungen sind. Der Geschäftsführer der Tischlerei »Resch«, Norbert Lunger, bedankt sich mit seinen Mitarbeitern bei der Hoteliersfamilie Pichler für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Digital archivieren und mit Mausklick finden Mit »docufied for ASA« des IT-Dienstleisters »dis@ster« die Büroarbeit erleichtern Das lästige Ablegen und Wiederfinden von Hotelbelegen, E-Mails und anderen Dokumenten kann nun mit wenigen Arbeitsschritten vereinfacht werden. Das IT-Dienstleistungsunternehmen »dis@ster« aus Tscherms hat Anfang Mai im Rahmen eines BusinessBrunch alle interessierten Hoteliers zu einem Event zum Thema »Dokumentenmanagement« in den Golfclub nach Lana eingeladen. Die aufschlussreiche Veranstaltung stand unter dem Motto: »Lieber entspannt einlochen als Dokumente lochen«. Anhand praktischer Beispiele wurde eine clevere Software-Lösung für das Hotelprogramm ASA präsentiert, die es den Gastwirten ermöglicht, das Beste aus ihrem Hotelpro-

Von links: Klaus Ploner, Geschäftsführer »dis@ster«, Ulrich Schmidt, Fachreferent, »id-netsolutions GmbH« und Michael Holzner, »dis@ster«.

gramm herauszuholen, indem die tägliche Büroarbeit im Hotel wie das lästige Ablegen und Wiederfinden von Hotelbelegen, E-Mails und anderen Dokumenten, mit wenigen Arbeitsschritten einfach verwaltet werden kann. Mit »docufied for ASA« können alle Dokumente, auch jene in Papier-

form, automatisch zu jedem betreffenden Gast oder jeder Reservierung im Hotelprogramm ASA sicher und digital archiviert und auf Wunsch sofort per Mausklick wiedergefunden werden. Durch die vollständige Integration mit dem Hotelprogramm ASA erhält der Anwender eine geordnete

und komplette Übersicht aller wichtigen Dokumente einen Gast oder eine Reservierung betreffend per Knopfdruck direkt aus dem Hotelprogramm ASA. Dokumente brauchen nicht mehr teuer ausgedruckt zu werden, um sie dann mühsam in Ringordnern abzulegen. Die Vorteile einer

schnellen »Suche«, die so einfach wie bei Google funktioniert, liegen klar auf der Hand: So kann nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Zeit gespart werden. »Eine sinnvolle Ergänzung des Hotelprogramms ASA«, bestätigten auch die anwesenden Vertreter vom Softwarehouse »ASA«. Klaus Ploner, Geschäftsführer der Fa. »dis@ster«, freute sich über die gelungene Veranstaltung und das große Interesse der zahlreichen Teilnehmer. Beim gemütlichen Business-Brunch konnten die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen und anschließend auf dem Golfplatz in Lana entspannt einlochen.

Kontakt Weitere Informationen erteilt die Firma »dis@ster Computer Know-How« unter Tel. 0473 550 066 oder info@disaster.it.


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Professionelle Hotelmails leicht gemacht »Brandnamic« setzt mit neuem Korrespondenzmanager Maßstäbe Die steigenden Anforderungen an die Hotelbranche verlangen nach professionellen und zugleich flexiblen Lösungen in der Kommunikation mit dem Gast. Mit einer eigens entwickelten Software für professionelle Hotelmails – dem neuen Korrespondenzmanager für ASA Hotel – bringt »Brandnamic« ein innovatives Produkt auf den Markt. Die drei Geschäftsführer von »Brandnamic«, Michael Oberhofer, Matthias Prader und Hannes Gasser, berichten über die Vorteile des Korrespondenzmanagers: »Der Korrespondenzmana-

ger ist ein eMarketing-Tool, das den täglichen E-MailVersand so einfach macht wie nie zuvor«, meint Michael Oberhofer, selbst Hotelier in Seis. »Durchdachte, stilsichere und gleichzeitig emotionale Mails entscheiden maßgeblich darüber, ob wir als Hoteliers Gäste gewinnen oder nicht. Wir haben eine Software entwickelt, die das Innovativste darstellt, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist: Neben mehr als 50 Briefvorlagen in vier Sprachen, samt je nach Bedarf einsetzbaren Textbausteinen, verfügt der Korrespondenzmanager über viele praktische Zusatzfunktionen«. Matthias Prader führt aus, was den Korrespondenzmanager so einzigartig macht und welche Vorteile

er dem Hotelier bringt: »Der Weg vom Prototyp zum fertigen Programm war lang und hat uns viel Einsatz gekostet. Schließlich ist der Korrespondenzmanager viel umfangreicher als andere Softwarelösungen und macht zudem ein Textverarbeitungsprogramm überflüssig. Jede E-Mail kann als HTMLMail, Text oder Text-Mail mit PDF-Anhang bzw. mit Link versendet werden. Gemeinsam mit unserem Partner ›systems‹ bieten wir zudem die Möglichkeit, über dessen Software ›Archi|Mail‹ die gesamte Korrespondenz zu archivieren und garantieren so eine ständige Nachverfolgbarkeit der erfolgten Kommunikation«. Der dritte Geschäftsführer von »Brandnamic«, Hannes Gasser, betont die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Programms: »Unbedingt erwähnenswert sind die detaillierten Zimmerdarstellungen mit Bildern und die hohe Zustellbarkeit durch zertifizierte Server. Irritierende Fehler wie Bilder, die sich nicht öffnen

Die Geschäftsführer der Marketingagentur »Brandnamic«. Von links: Matthias Prader, Hannes Gasser und Michael Oberhofer. lassen, gehören damit der Vergangenheit an. Zahlreiche Erweiterungen wie Wartelistenfunktion, Morgenpost und mehr befinden sich bereits in der Program-

mierung«. Überzeugen Sie sich selbst vom Korrespondenzmanager von »Brandnamic«. Informationen unter Telefon 0472 831 340, info@brandnamic.com

»Brandnamic« vertraut auf »systems« Die Stärken der beiden Partner werden zum Vorteil der Kunden genutzt »eHotelier« nutzt die Vorteile der E-MailArchivierungslösung »Archi|Mail« Die Full Service Marketingagentur »Brandnamic« setzt mit den eigenen E-Mail-Versandprogrammen »eHotelier« sowie dem neuen Korrespondenzmanager – der derzeit innovativsten Software für Hotelmails auf dem Markt – auf die E-MailArchivierungslösung »Archi|Mail« von »systems«. »Brandnamic« bietet mit der führenden Lösung für E-Mail-Versand »eHotelier« eine wertvolle Unterstützung für die Rezeption im Versand von E-Mails. Durch die Automatisierung wird die Rezeption entlastet. Zudem werden Anfragen

öfter in Buchungen umgewandelt, Zusatzleistungen effizienter vermarktet und Gästezufriedenheit einfacher erfasst.

Schnittstelle Durch die Schnittstelle zum E-Mail-Archivierungsprogramm »Archi|Mail« werden E-Mails direkt und vollautomatisch archiviert und dem jeweiligen Gast zugewiesen. Damit bekommen der Hotelier und die Hotelmitarbeiter jederzeit einen

schnellen und einfachen Überblick über sämtliche E-Mail-Kontakte zum jeweiligen Gast. Dies bedeutet einen enormen Schritt in Richtung Arbeitsoptimierung. Der Überblick wird gewahrt und die Effizienz gesteigert.

Kostenlose Zusatzfunktion Gemeinsame Kunden, die die Archivierungslösung »Archi|Mail« sowie das Programm »eHotelier«

haben, können die Zusatzfunktion (Schnittstelle) zwischen den beiden Programmen kostenlos aktivieren lassen. Wenden Sie sich dazu bitte an den Ansprechpartner Ihres Vertrauens beim Unternehmen »Brandnamic«. Die Unternehmen »systems« und »Brandnamic«, zwei der führenden Anbieter, haben eine Kooperation zum Wohle der Kunden geschmiedet. »Brandnamic« ist die führende Full-Service-Marketingagentur für die Hotelbranche. Mit Lösungen und Programmen wie dem »eHotelier« und nicht zuletzt dem neuen Korrespondenzmanager für professionelle Hotelmails mit nahezu unbegrenzten Funktionen hat die Agentur neue Akzente in Sachen Gäste-Marketing

für die Hotellerie gesetzt. »systems«, Südtirols größter ASA Partner und IT Service Leader, punktet mit herausragendem SupportService und Innovationen wie »Archi|Mail« und dem Hotel-Server. Gemeinsam kooperieren die beiden Unternehmen mit einem einzigen Ziel: dem Kunden die Arbeit zu erleichtern und die Produktivität signifikant zu steigern.

Weitere Infos Sie kennen das E-MailVersand- oder Archivierungsprogramm noch nicht? Sie möchten eine unverbindliche Vorführung? Schreiben Sie eine E-Mail an sales@hotel-solutions.it. Wir zeigen, wie unsere Lösungen auch Ihre Arbeitsabläufe optimieren können.


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Solider Partner für Hotel-Einrichtung Fa. »Erlacher Innenausbau« in Barbian/Waidbruck verfügt über langjährige Erfahrung Die Tischlerei »Erlacher Innenausbau« ist der richtige Partner, um eine individuelle Einrichtung mit dem gewissen Etwas zu realisieren.

Das Firmengebäude der Tischlerei »Erlacher Innenausbau«.

Die Gäste schätzen immer mehr ein besonderes Ambiente. Für ein solches Ambiente ist neben einem außerordentlichen Service auch die Einrichtung eines Betriebes ausschlaggebend, speziell im Hotel- und Gastgewerbe. Die Tischlerei »Erlacher Innenausbau« ist der richtige Partner, um eine individuelle Einrichtung mit dem gewissen Etwas zu realisieren.

Große Erfahrung Das Waidbrucker Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Einrichtungsbereich von Hotels und Gastbetrieben.

Viele der Kunden in dem Bereich sind bereits Stammkunden. Das kommt nicht von ungefähr. Der Begleitung der Kunden von der ersten Idee bis zur Umsetzung wird oberste Priorität

eingeräumt. Die großzügigen Ausstellungsflächen im Sitz in Waidbruck gewähren einen Überblick über die Materialvielfalt, die im Bereich Innenausbau zum Einsatz kommen kann. Eine

frühzeitige Kontaktaufnahme schon während der Planungsphase führt zu einem garantiert überzeugenden Endergebnis. Die fachmännische Begleitung von hoch qualifi-

ziertem technischen Personal, auch in Zusammenarbeit mit Architekten, bietet dem Bauherrn eine große Entlastung. Neben der garantierten Qualität und der Einhaltung der Terminpläne sichert die Begleitung durch die Techniker die Einhaltung des vorgegebenen Budgets. Eine gezielte Kostenkalkulation und eine Preisgarantie schützen die Kunden vor dem sprichwörtlichen bösen Erwachen bei der Abrechnung. Hochwertiger individueller Innenausbau ist gerade in schwierigen Zeiten eine Investition, die den langfristig denkenden Unternehmer vom kurzfristig denkenden unterscheidet.

Kontakt Die Tischlerei »Erlacher Innenausbau« finden Sie in Barbian/Waidbruck an der Brennerstraße oder unter www.erlacher.it.

Faszination Getränke www.naegele.it Nägele K. & A. GmbH-Srl – J.-Weingartner-Str. 14 – I-39022 Algund (BZ) – Tel. +39 0473 447877 – info@naegele.it

Ob leichte Teegetränke, fruchtige Nektare oder erfrischende Vitamingetränke: Produktinnovationen und der hohe Qualitätsanspruch sind ausschlaggebend für den Erfolg des Algunder Getränkeherstellers und -abfüllers Nägele. Wer über ein Jahrhundert und in vierter Generation Durst löscht, legt Wert auf den gewissen Unterschied, um höchsten Ansprüchen mehr als gerecht zu werden. So hat sich das Vitamingetränk Jambo Vital auf dem Markt bestens etabliert, auch das Wellness-Getränk Ti San liegt im Trend: Getränke stehen heute im Focus für Gesund-

heitsbewusstsein, Lebensgefühl und natürlichen Genuss. Das reine Geschmackserlebnis garantiert Nägele durch ausschließliche Verwendung erlesener Rohstoffe sowie durch eine sorgfältige und schonende Verarbeitung. Auf diese Weise bleiben die natürlichen Aromen und der volle Geschmack sonnengereifter Früchte erhalten. Der hohe Qualitätsanspruch gilt auch bei den Schankanlagen für die Gastronomie, mit 20 Geschmacksrichtungen, präzisen Portionierer und zuverlässigen Rundumservice. Als besonderer Meilenstein in der Firmenentwicklung gilt die Erwei-

terung des Getränkemarktes im vergangen Jahr: 500 m2 Verkaufsfläche, moderne Architektur und ein vergrößertes Sortiment, das von Weinen über gastronomische Spezialitäten bis zu ausgefallenen Biersorten kaum Wünsche offen lässt. Denn gerade beim Bier sehen die Brüder Markus und Norbert Nägele viel Potential: sie gehören zu den ersten diplomierten Biersommeliers in Südtirol und geben Einblick in eine vielfältige Bierkultur. Wer neue Biersorten wie z.B. Kaffee-, Schokolade- oder Sektbier entdecken möchte, kann bei Nägele auf Entdeckungsreise gehen.

www.mehrwegglas.info

Orange-Karotte Arancia-carota


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Die Zukunft des Internets ist mobil Mit »SiMedia« in ein neues Internetzeitalter schreiten Die Zukunft des Internets ist mobil. Betriebe müssen verstärkt darauf achten, dass ihre Websites auch für Smartphones geeignet sind. Als das Unternehmen »Apple« im Jahr 2007 das Smartphone »iPhone« auf den Markt brachte, nahm das Interesse am mobilen Internet schlagartig zu. Dem US-Unternehmen war es gelungen, erstmals ein mobiles Gerät herzustellen, mit welchem man beinahe uneingeschränkt im Web surfen konnte. Was folgte, war ein Wettlauf der Mobiltelefon-Hersteller um die Gunst der Kunden. Heute, rund fünf Jahre später, verfügen Mobiltelefone – so genannte Smartphones – über moderne Betriebssysteme und sind vollends

Das mobile Internet nimmt an Bedeutung stark zu. Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

internettauglich. Parallel zur technischen Weiterentwicklung der Geräte hat sich auch das Konsumver-

halten der Endverbraucher gewandelt. Immer und überall online sein ist für viele Menschen bereits heute

Mobiler Rechtsdienst

Recht bequem!

Alltag. So selbstverständlich wie die Erwartung, mit dem Mobilgerät genauso gut auf Websites zugreifen

zu können, wie vom heimischen Computer aus. Wenn man bedenkt, dass laut Google die mobile Suche im Internet seit 2010 um 400 Prozent gestiegen ist und bereits im Jahr 2013 weltweit mehr Menschen über Smartphones und Tablets ins Internet gehen werden als über Standcomputer, wird das Bedeutungsausmaß der Entwicklung im »mobile Web« noch offensichtlicher. Eine Entwicklung, die den Tourismustreibenden und den Unternehmern aus anderen Branchen ganz neue, bisher nicht für möglich gehaltene Chancen eröffnet. Aber auch Gefahren birgt, wenn Trends nicht rechtzeitig erkannt oder gar ignoriert werden. Deshalb ist es notwendig, für das mobile Internetzeitalter gerüstet zu sein. Alles zum Thema »mobile Web« im Internet unter www. mobilefuture.it.

Was bedeutet HACCP konkret? Erfüllt Ihr Betrieb alle Bestimmungen zu Brandschutz und Arbeitssicherheit? Auf ganz bequeme Weise beraten wir Sie in allen rechtlichen Fragen, direkt in Ihrem Betrieb: • • • • • • •

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Info & Rat Terminkalender 18. Juni

Steuer

Beteiligungen & Grundstücke: Aufwertung möglich Noch bis 2. Juli 2012 besteht die Möglichkeit, Gesellschaftsbeteiligungen, Baugründe und landwirtschaftliche Grundstücke aufzuwerten. Von dieser Aufwertung Gebrauch machen können Privatpersonen, welche zum 1. Juli 2011 im Besitz solcher Beteiligungen oder Grundstücke waren. Der Vorteil dieser Aufwertung besteht darin, dass im Falle eines Verkaufes der Veräußerungsgewinn wesentlich reduziert werden kann. Der Veräußerungsgewinn ergibt sich nämlich aus der Differenz zwischen dem Anfangswert (Anschaffungswert der Beteiligung bzw. des Grundstückes) und dem

Verkaufserlös. Wird der Anfangswert nun aufgewertet, ist die Differenz natürlich kleiner und die steuerliche Belastung entsprechend geringer. Die Aufwertung erfolgt folgendermaßen: – Es muss eine beeidete Schätzung von einem dazu ermächtigten Freiberufler (z.B. Ingenieur, Architekt, Geometer, Steuerberater usw.) innerhalb 2. Juli 2012 abgefasst werden, aus welcher der aktuelle Marktwert der Grundstücke bzw. Beteiligungen hervorgeht. – Auf den Wert laut Schätzung ist eine Ersatzsteuer in Höhe von vier Prozent für Grundstücke und qualifizierte Beteiligungen

bzw. zwei Prozent für nicht qualifizierte Beteiligungen geschuldet. – Diese Ersatzsteuer muss mittels Vordruck F24 entweder in einer einzigen Rate innerhalb 2. Juli 2012 oder in drei gleichbleibenden Jahresraten mit einem Zinsaufschlag von drei Prozent für die folgenden Raten am 1. Juli 2013 und am 30. Juni 2014 gezahlt werden. Wer also in nächster Zeit beabsichtigt, Beteiligungen bzw. Grundstücke an Dritte zu veräußern, sollte mit seinem Steuerberater umgehend abklären, ob eine solche Aufwertung für ihn auch sinnvoll sein könnte. hh

IMU: erstes Akonto ist fällig Bis Montag, 18. Juni 2012, ist das IMU-Akonto für das Jahr 2012 zu entrichten. Es müssen 50 Prozent der Gesamtschuld eingezahlt werden. Für die Hauptwohnung samt Zubehör, z. B. Garage, beträgt der Steuersatz 0,40 Prozent, wobei ein Freibetrag über 200 Euro gewährt wird. Für maximal acht Kinder unter 26 Jahren kann der Freibetrag pro Kind um 50 Euro erhöht werden. Für alle anderen Gebäudeeinheiten beträgt der Steuersatz 0,76 Prozent. Die Saldozahlung ist dann am 17. Dezember 2012 fällig, wobei der Steuersatz von Gemeinde zu Gemeinde abweichen kann. Die Berechnung des Saldos erfolgt nämlich aufgrund der Bestimmungen, die der jeweilige Gemeinderat bis Ende

JUNI 2012

September definieren muss. Steuerpflichtig sind die Eigentümer und Fruchtnießer von Immobilien (Gebäude und bebaubare Grundstücke) sowie jene, die ein anderes dingliches Recht (z. B. Nutzungs- oder Wohnungsrecht) darauf besitzen und/ oder Leasingnehmer von Immobilien sind. Als Bemessungsgrundlage wird bei den eingetragenen Gebäudeeinheiten der Katasterertrag mit dem für die betreffende Kategorie (A, B, C oder D) vorgesehenen Koeffizienten multipliziert und dann mit fünf Prozent aufgewertet. Bei bebaubaren Flächen hingegen gilt der Marktwert als Bemessungsgrundlage. Neu ist, dass entgegen der bisher üblichen Bezahlung in zwei Raten – Akonto im Juni und Saldo im De-

zember – für die Hauptwohnung die IMU in drei Raten bezahlt werden kann: 18. Juni, 17. September und 17. Dezember. Eine Bezahlung in drei Raten bedeutet aber auch Mehrkosten und zusätzlichen Arbeitsaufwand. Die Bezahlung der IMU erfolgt ausschließlich anhand des Vordruckes F24, wobei es verschiedene Steuercodes anzuwenden gilt. Nach Aussagen des Gemeindeverbandes wird der Großteil der Berechnungen von den jeweiligen Gemeinden durchgeführt und den Steuerschuldnern per Post samt Vordruck F24 zugeschickt. Erhält man von der Gemeinde keine Berechnungen, so muss man sich umgehend an seinen Steuerberater wenden, damit dieser die Zahlung rechtzeitig hh vornehmen kann.

F24 – Einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Mai 2012 Lohnsteuer – Mai 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Mai 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Mai 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Mai 2012 Elektronische Überweisung F24 – Einheitlicher Zahlungsvordruck für Einkommensteuern und Pensionsbeiträge – IRPEF / IRES / IRAP / INPS Bezahlung des Saldos für 2011 und des 1. Akontos für 2012 auf Grund der Ergebnisse der Steuererklärung. Die Bezahlung kann auch innerhalb 16. Juli 2012 mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent erfolgen. Elektronische Überweisung Vereinheitlichte Gemeindesteuer IMU Bezahlung der ersten Rate 2012 Vordruck F24 F24 – Handelskammer – Jahresgebühr Alle Unternehmen, die am 1. Januar 2012 im Handelsregister eingetragen waren, müssen die Jahresgebühr für 2012 mittels Vordruck F24 entrichten. Die Bezahlung kann auch innerhalb 16. Juli 2012 mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent erfolgen. Elektronische Überweisung

25. Juni INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Mai 2012 aus bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt

2. Juli Black List – Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Mai von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen

10. Juli NISF/INPS – Privathausangestellte Bezahlung der Sozialbeiträge des zweiten Trimesters 2012 (April bis Juni) Elektronische Überweisung

16. Juli F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Juni 2012 Lohnsteuer – Juni 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Juni 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Juni 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Juni 2012 Elektronische Überweisung


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INFO & RAT

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Recht

Zahlungshaftung im Baubereich Solidarische Haftung des Auftraggebers – die neuen rechtlichen Bestimmungen im Detail Die kürzlich in Kraft getretenen Bestimmungen zur steuerlichen Vereinfachung haben die Solidarhaftung für Auftraggeber von Gewerken ausgedehnt. Bisher galt, dass der Auftraggeber für die Nichteinhaltung der Lohn- und Gehaltsverpflichtungen (einschließlich Abfertigung) sowie für die Nichteinzahlung der Sozialbeiträge und Versicherungsprämien durch die Auftragnehmer und Unterauftragnehmer solidarisch haftete. Mit der eingeführten Neuregelung wird die solidarische Haftung des Auftraggebers, insofern dieser Unternehmer und Arbeitge-

Die solidarische Haftung wurde ausgeweitet. Foto: mev

ist, welche Vorbeugemaßnahmen getroffen werden können (eine Eigenerklärung des Auftragnehmers bzw. Unterauftragnehmers erscheint nicht ausreichend), ist bei der Vergabe von Aufträgen mittels Werkverträgen mit äußerster Vorsicht vorzugehen.

Information und Rat beim HGV ber ist, auf die Zahlung der Lohnsteuern für die abhängige Arbeit und die Zahlung der aus den Werkverträgen resultierenden Mehrwertsteuer ausgedehnt. Das heißt konkret: Kommen der Auftragnehmer oder Unterauftragnehmer den gesetzlichen Verpflichtungen zur Bezahlung der Lohnsteuern für die abhängige Arbeit ihrer Angestell-

ten und der Zahlung der aus den Werkverträgen resultierenden Mehrwertsteuer nicht nach, kann nun der Auftraggeber zur Zahlung der geschuldeten Beträge gezwungen werden. Die solidarische Haftung dehnt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren nach Ablauf der Werkverträge aus. Die solidarische Zahlungshaftung kann nur

durch die Erbringung des Beweises ausgeschlossen werden, alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen zu haben, um die Nichteinhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen durch den Auftragnehmer oder Unterauftragnehmer abzuwenden. Da in Bezug auf die Zahlung der MehrwertsteuerSchulden jedoch nicht klar

Die Experten in der Abteilung Unternehmensberatung im HGV sind dank ihrer Erfahrung und fundierter Kenntnisse im Baubereich in der Lage, bei allen Aspekten einer Auftragsvergabe behilflich zu sein. Informationen oder Terminvereinbarung unter Telefon 0471 317 780 oder E-Mail an baucontrolling@ HGV.it. vg

BOOKING SÜDTIROL – DAS BUCHUNGSPORTAL DES HGV Seien auch Sie präsent im Buchungsportal für Südtiroler Beherbergungsbetriebe unter www.bookingsuedtirol.com.

  

©Südtirol Marketing/Thomas Grüner

Das Portal enthält detailgenaue und hochauflösende Südtirolkarten. Schnittstellen zur gängigsten Hotelsoftware und zur offiziellen Datenbank TIC. Pflege der Daten über TIC-Web.

Informationen, Konditionen und Registrierung: Abteilung EDV/Technik, HGV-Bozen, Tel. 0471 317 700, www.HGV.it.


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INFO & RAT

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Personal

Sommerjobs für Schüler und Studenten Ein Überblick über die Einstellungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe Im Sommer können Schüler und Studenten mit Betriebspraktikas, Zeitverträge für die Sommermonate und mittels Wertgutscheinen eingestellt werden. Die Sommerbeschäftigung von Studenten aller Grade wird auch heuer das »Ausbildungs- und Orientierungspraktikum« sein, meist kurz einfach »freiwilliges Betriebspraktikum« genannt, um es von Pflichtpraktika zu unterscheiden. Voraussetzung für die Einstellung ist, dass die Schüler bzw. Studenten im laufenden Schuljahr zumindest die Pflichtschule abschließen und ein Mindestalter von 15 Jahren haben. Auch die Betriebspraktika müssen einen Tag vor Beginn beim Arbeitsamt

Unser Fachautor

Wilfried Albenberger, Leiter der Abteilung Personalberatung im HGV

gemeldet werden. Die Praktika sind nur in Betrieben möglich, welche mindestens einen Arbeitnehmer auf unbestimmte Zeit beschäftigen. Das Praktikum ist für Schüler und Studenten gedacht, um später die Berufswahl durch erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu erleichtern. Es ist im juristischen Sinne kein Arbeitsverhältnis und es brauchen keine Sozialbeiträge bezahlt zu werden. Als Entlohnung kann ein monatliches Taschengeld von 400 bis 600 Euro zwischen den Betrieben und den Jugendlichen vereinbart werden. Es können alle Schüler/ Studenten, welche die Pflichtschule abgeschlossen haben (neun Jahre) und mindestens 15 Jahre alt sind, eingestellt werden. Die Betriebspraktika können für mindestens zwei Wochen und höchstens drei bis sechs Monate abgeschlossen werden. Nicht zulässig sind die Sommerpraktika, wenn – in der Vergangenheit bereits ein Arbeitsverhältnis jeglicher Art im selben Wirtschaftsbereich bestanden hat, – der Praktikant in der Vergangenheit schon Praktika mit einer Gesamtdauer von mehr als sechs Monaten absolviert hat und – aufnehmende Betriebe keine auf unbestimmte

Sommerjobs sind beliebt. Zeit angestellten Arbeitnehmer beschäftigen. Die Anzahl der zugelassenen Praktikanten hängt von der Betriebsgröße ab: – Betriebe mit einem bis fünf Arbeitnehmern auf unbestimmte Zeit dürfen einen Praktikanten beschäftigen, – Betriebe mit sechs bis 19 Arbeitnehmern auf unbestimmte Zeit zwei Praktikanten, – Betriebe mit 20 und mehr Arbeitnehmern auf unbestimmte Zeit bis maximal zehn Prozent der beschäftigten Arbeitnehmer. Im Falle von Saisonbetrieben zählen die befristet Beschäftigten als unbefristet angestellt.

Zeitverträge Das Mindestalter für die Einstellung beträgt 16 Jahre. Bei Zeitverträgen handelt es sich um regelrechte, zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse mit Sozialversicherung. Dazu sind Rahmenabkommen zwischen

Zigaretteneinkäufe melden Frist verfällt am 15. Juli 2012 Die halbjährliche Meldung der eingekauften Zigaretten ist fällig. Innerhalb 15. Juli ist die Meldung der Zigaretteneinkäufe für das erste Halbjahr 2012 (Januar bis Juni) an das Bezirksinspektorat des staatlichen Monopolamtes in Trient zu übermitteln. Die Meldung erfolgt in

Form einer zusammenfassenden Übersicht (dichiarazione semestrale) der aus dem Register mod. U88/Pat hervorgehenden Einkäufe. Diese Übersicht ist auch vom Inhaber der Tabaktrafik zu unterschreiben. Die Mitteilung kann mittels Fax an die Nummer 0461 981 716 erfolgen. Wird die semestrale Meldung nicht fristgerecht übermittelt, geht das

Monopolamt davon aus, dass der Zigarettenverkauf eingestellt wurde und entzieht in der Folge das »patentino«. Deshalb sollte der Termin auch eingehalten werden. Die Vorlage für die halbjährliche Meldung der getätigten Monopoleinkäufe kann von der HGV-Homepage unter Formulare Betriebsführung heruntergeladen werden. ak

den Wirtschaftsverbänden und den Gewerkschaften auf Landesebene erforderlich. Hauptvorteile der Anstellung von Studenten in dieser Form sind die von den Sozialpartnern ausgehandelten Lohnreduzierungen und die klare zeitliche Begrenzung der Arbeitsverhältnisse. In den meisten Abkommen der Vorjahre wurden beispielsweise folgende Prozentsätze der Tariflöhne vereinbart: – 55 Prozent für Studenten, welche die erste Oberschulklasse besucht haben; – 65 Prozent für jene, welche die zweite Klasse besucht haben; – 75 Prozent für jene, welche die folgenden Oberschulklassen besucht haben und – 85 Prozent für Universitätsstudenten. Die Prozentsätze sind auf die Lohnstufen von qualifizierten Arbeitnehmern anzuwenden.

Wertgutscheine Das Mindestalter für die Einstellung beträgt 16 Jahre. Das Beschäftigungssystem mit Wertgutscheinen (sog. Vouchern) ist unter anderem auch auf die Beschäftigung von Studenten aller Schulen und Hochschulen bis zum 25. Lebensjahr in der Ferienzeit im Sommer zulässig. Als solche gilt in diesem Sinne der

Zeitraum vom 1. Juni bis zum 30. September. Für Universitätsstudenten ist die Voucher-Beschäftigung sogar ganzjährig möglich. Der Hauptvorteil dieser Beschäftigungsform ist – abgesehen von den geringen Kosten – darin zu sehen, dass fast keine bürokratischen Auflagen erforderlich und keine Lohnabrechnungen zu machen sind. Die Abwicklung ist folgende: Die Betriebe kaufen beim NISF/INPS Wertgutscheine (Voucher), welche dann für die Studenten als Zahlungsmittel verwendet werden können und bei der staatlichen Postverwaltung in Geld eingetauscht werden. Dabei wird aber nicht der volle aufgedruckte Wert ausbezahlt, sondern 25 Prozent werden als Sozialbeitrag für INPS und INAIL zurückbehalten und an diese Anstalten überwiesen. An- und Abmeldung bei den Arbeitsämtern und Lohnbuchhaltung entfallen gänzlich, und die so an die Studenten gezahlten Entgelte – deren Höhe völlig frei vereinbar ist und für die es keine Mindest- oder Höchstbeträge gibt – sind auch steuerfrei. Einzige bürokratische Auflage ist die namentliche Anmeldung der Mitarbeiter beim INAIL zwecks Unfallversicherung. Diese muss am Tag vor Arbeitsbeginn auf eigenen Vordrucken des INAIL erfolgen.


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KLEINANZEIGER Sprechstunden des HGV

Gadertal Jeden zweiten und vierten Montag von 15 Uhr bis 16 Uhr in der Raiffeisenkasse von Stern/La Villa. Oberpustertal Jeden Montag von 9 Uhr bis 11 Uhr im Gemeindeamt von Innichen. Ahrntal Jeden zweiten Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr in Steinhaus, Pfisterhaus Nr. 29, 1. Stock. Sterzing Jeden ersten und letzten Mittwoch im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Raiffeisenkasse von Sterzing.

Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144.

Geräte Wäscherei-Maschinen, gebraucht, laufend günstig zu verkaufen oder zu vermieten. Fa. »KAAN«, Blumau, Tel. 0471 353 316, info@kaan.it. Eisflockenmaschine »SPR 80 W 529/626/797«, um 1.200 Euro, Computersystem mit Touch-Bildschirm, zwei Orderman, Drucker und zwei Registrier-Kassen um 4.200 Euro zu verkaufen. Tel. 348 33 99 222. Gebrauchte Kartoffelschälmaschine »Hudson PE8« zu verschenken. Höhe: 90 cm, Breite: ca. 40 cm. Tel. 338 17 38 990. Elektroherd mit ElektroBackrohr und Tiefkühlschrank mit vier Fächern zu verkaufen. Tel. 340 42 66 609. »Wolf«-Entlüftungsmaschine, 2000 m³/h, gebraucht, um 300 Euro zu verkaufen. Tel. 335 80 53 800. Verschiedene kleinere oder größere Küchengeräte zu kaufen gesucht. Telefon 0473 239 249. Zu verkaufen: Wäscheschleuder, 5 kg, 380V, Verkaufspreis 200 Euro, Teppichreiniger »Electrolux«, Verkaufspreis 100 Euro, Kartoffelschälmaschine, Verkaufspreis 100 Euro. Tel. 0471 613 169. »Xenox« Musik- und MediaGerät günstig zu verkaufen. Xenox Music & Media – die beste Kombination aus Sound und Videos. Integrieren Sie in Ihren Sound Multimediainhalte wie Bilder, News, Werbung oder gar Videoclips! Tel. 348 26 11 612.

Haben Sie Fragen in Pensionsangelegenheiten? Für individuelle Auskünfte wenden Sie sich an das Patronat für Gastwirte und Kaufleute (ENASCO) beim Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds), Bozner Boden, Mitterweg 5, Tel. 0471 310 316.

Die Sprechstunden: Bozen:

Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 13 Uhr, 14.30 Uhr bis 16 Uhr

Sterzing:

21. Juni und 5. Juli, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr hds Sterzing, Neustadt 17, Tel. 0472 766 070

Bruneck:

21. Juni und 5. Juli, von 11 Uhr bis 12.30 Uhr hds Bruneck, Romstraße 3, Tel. 0474 555 452

Brixen:

21. Juni, 28. Juni und 5. Juli, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr hds Brixen, Plosestraße 38/b, Tel. 0472 271 411

Meran:

jeden Mittwoch, 8 Uhr bis 12 Uhr hds Meran, Lauben 218, Tel. 0473 272 511

Schlanders: 27. Juni, von 14 Uhr bis 16 Uhr hds Schlanders, Göflanerstraße 6/a, Tel. 0473 730 397

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Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Sigrid Mair, Dr. Beate Pachler, Dr. Michaela Walder Anzeigenverwaltung: Sylvia Gschwenter Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Hansjörg Dariz Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.


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