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Z AhLBAR y t s / / U NBE e 4 6 f i ABE D a s 8L. j a h r / / 0 2 -1 0 / / A U S G im


EDITORIAL

Foto: Fiona Götz

VIP ist, was Du draus machst. Sind Sie gut angekommen im Jahr 2010? Hauptsache, Sie haben den jährlichen Abend der Abende gut überstanden. Das ist doch schon die halbe Miete für ein gutes neues Jahr! Über die Art und Weise, wie man den Silvesterabend – wohlbemerkt „am besten“ – verbringt, wird auffallend viel diskutiert, nachgedacht, ein- und dann wieder ausgeladen, sich vorgenommen, geflüchtet und die ganz Harten, boykottieren den vermeintlichen VIP-Status eines doch eigentlich „stinknormalen Abends“ einfach. Na, gut. Aber dann könnten wir ja auch auf alle anderen Wichtigtage pfeifen. Auf Geburtstage (wieder die ganze Meute durchfüttern), auf Hochzeitstage (dann kann man ihn auch nicht vergessen), Weihnachten ist eh nur noch zum Konsumrausch verkommen und ach wie dämlich – alle WichtigtageHasser jetzt mal kurz weglesen – steht uns das „Fest der Liebenden“ bevor. Sie wissen schon, der Tag, an dem man seinem Schatz süße Herzchen schenkt, gerne auch Blumen beim Floristen des Vertrauens pflückt und man sich um Kopf und Kragen säuselt. Schon klar. Aus einem

pragmatischen Ernst wird nun mal, nur weil es der 14. Februar ist, kein phantasievoller, ebenso leidenschaftlicher wie humorvoller Valentin. Meine Damen, sehen Sie also einem unveränderten 2010 fest ins Auge und meine Herren, wollen Sie es nicht doch einmal versuchen? VIV: Very important Valentinstag? Echt nicht? Okay. Dann machen Sie doch einfach das wichtig, was für Sie und zwar nur für Sie wichtig ist. Erfinden Sie Ihren eigenen Wichtigtag. Kein Mensch kann nämlich immer nur alles gut oder schlecht finden. Erst das Erkennen von etwas Besonderem macht es auch dazu. Gilt natürlich gleichermaßen für Frauen. Es gibt nur ein einziges Wesen unter uns, für das jeder Tag besonders ist: für den Hund. Sie kommen eine Stunde später, als ausgemacht? Egal, er freut sich wie bekloppt, dass Sie überhaupt da sind. Sie haben heute keinen Bock zu kochen? Na, und? Fertigfutter aus der Tüte wird grundsätzlich mit Schwanzwedeln freudig angenommen. Sie haben einen BadHair-Day? Wen stört´s? Für Ihren Hund sind Sie immer der oder die Schönste. Ob Regen oder Sonnenschein, ob reich oder pleite, ob der FC 04 aufsteigt oder nicht: Für Ihren Hund ist jeder Tag mit Ihnen ein Wichtigtag! Grund genug für uns, unserem besten Freund, ein eigenes Special in dieser Ausgabe zu gönnen. Gerade jetzt, wo sie wieder als süßes Fellknäuel zum Wichtigtag Heilig Abend verschenkt wurden und manche von ihnen, schon in diesem Moment wieder als Trauerkloß in Tierheimen sitzen, weil die Beschenkten Wichtigeres zu tun haben, als sich dauerhaft um so „ein Vieh“ zu kümmern. Ich glaube ja ganz ehrlich, dass alle Hundebesitzer auch Wichtigtage lieben, weil sie einfach wissen, was wahre Freude ist. Ach ja, bevor ich es vergesse: Auch wir haben einen Wichtigtag erfunden. Am 8. März steigt unser VIB. Was das ist, finden Sie schon raus, wenn Sie durch Gladdys blättern. So. Es ist spät geworden. Mein Hund Marla hypnotisiert mich mittlerweile mit ihren schönen braunen Augen: „Komm, Claudia! Lass uns Heim gehen, noch ein bisschen was futtern und ins Bettchen kuscheln. Morgen ist auch noch ein wichtiger Tag.“ Recht hat sie. Machen Sie´s VIP und bis bald: Ihre

Claudia Richarz-Götz

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15.01.2010


M i l c h s t r a s s e 8 • 8 5 0 4 9 I n g o l s ta d t • T e l e f o n 0 8 4 1 / 1 7 7 8 9 • w w w. b o n k- m o d e . d e • H U ND BR U T U S


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H a i r & M a k e - U p BEATE BONK • f o t o f r a n z r i c h a r z • a r t w o r k g l a d d y s w e r b e a g e n t u r


Editorial.......................................... S 03 Aperitif............................................. S 08

inhalt

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Impressum ...................................... S 82

KULTUR/kunst theater ingolstadt......................S 11 into the blue...................................S 12 altstadttheater............................S 14 Kulturtage nassenfels...............S 14

Fashion/shoppen white westpark............................. s 58 mit gladdys shoppen.................. s 64

LIFESTYLE/Gourmet das gladdys weihnachtsbaby....S 16 2010 was gibt´s neues?.................S 18 dog-special.................................... S 23 tittle tattle................................... s 44 bärbel und michael.................... s 46 manschuko manching................ s 48 caro in down under................... s 50 zurück im leben............................ s 54 fci-04 news...................................... s 60 very important bavarian...........s 70

beauty/Wellness schöner, schlanker ... ...............s 52

business/Technik wellness für die ohren............. s 62 125 jahre praunsmändtl........... s 65 11. moto technika..........................s 72

on Tour rosanna............................................S 74 bildschöne adventszeit.............s 76 gastronomen-ball...................... s 80 


26 Donaunixen

France-Punk Paradox?

hello mr. wonderful

Synchronschwimmen ist ein Wassersportstil, der zu Musik als Solo, im Duett oder in der Gruppe von zwei bis zu acht Personen geschwommen wird. Synchron bezieht sich sowohl auf die Synchronität zur Musik als auch auf die synchronen Bewegungen der Schwimmer untereinander. Synchronschwimmen ist für Frauen eine olympische Disziplin und daher hat Deutschland natürlich auch eine Nationalmannschaft. Natascha Heckel von den Donaunixen des TSV Neuburg schwimmt für Deutschland, sie nahm als Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft 2009 an der WM in Rom teil. Am 6. und 7. Februar können Sie die junge Dame live und in Farbe erleben. Sie nimmt neben über 100 Teilnehmerinnen aus neun Vereinen an den 30. Bayerischen Jugendmeisterschaften im Synchronschwimmen im Parkbad Neuburg teil. Dort zeigt sie als Kür das Duett der Nationalmannschaft. Nach 12 Jahren ist es dem TSV Neuburg wieder gelungen diese Bayerischen Meisterschaften auszurichten. Insgesamt kämpfen in den verschiedenen Altersklassen 26 Donaunixen zwischen 10 und 18 Jahren um die Titel. Mischen Sie sich unter die Zuschauer! Dresscode: Badeschlappen und sommerliche Garderobe – es wird heiß!

Warum eigentlich nicht? Die Band P.O. Box kommt aus Nancy in Frankreich, macht feinsten Ska-Punk und hat das außergewöhnliche Talent, eine Fülle von Stilen zu vermischen und auf ihre eigene Art und Weise zu kombinieren. Punk fällt für viele in die gleiche Schublade wie Heavy Metal und Hardcore: laut, aggressiv und definitiv nix für Mutti! Wie weit weg ist Punkmusik vom Geschmack des Durchschnittbürgers? Einfach mal ausprobieren! P.O. Box sind sowohl im Herzen als auch im Kopf Punks und seit ihrer Gründung 2001 eng mit der französischen Punk-Szene verwurzelt. Ihr Debut-Album „...and the lipstick traces“ ist kraftvoll, ohne protzig Testosteron zu versprühen. Die oft politisch motivierte Botschaft von P.O. Box wird im Ska, Punk, Reggae oder Screamo umgesetzt – und wer den Hidden Track entdeckt, wird merken, dass die Band auch eine sanfte Seite hat. Der Titel des Albums bezieht sich auf den musikkritischen, philosophischen und sozialwissenschaftlichen Aufsatz Lipstick Traces „A secret history of the 20th century“ von Kulturkritiker Marcus Greil, der zu dem Schluss kommt: Widerstand ist Existenzgrundlage – die Essenz der Punkbewegung. Lass es raus und verschaff dir Gehör!

Eine unverwechselbare Stimme und Welthits wie „Missing You“ oder „Mr. Wonderful“: John Waite war einer der Topstars der 80er Jahre, eine lebende Legende. Wie zeitlos seine Songs auch nach fast 30 Jahren sind, zeigt seine Tour 2010, bei der er am 6. März auch in der Kulturfabrik Roth Station machen wird. Seine Karriere startete der charismatische Sänger mit der samtweichen Rockpop-Stimme 1980 als Frontmann und Bassist der Gruppe „The Babys“, die in den folgenden fünf Jahren fünf Alben herausbrachte. Ab 1982 war John Waite auch als Solokünstler aktiv. Schon sein zweites Album „No Brakes“ brachte mit dem Tophit „Missing You“ den internationalen Durchbruch. 1988 gründete er zusammen mit den Musikern von Journey die Supergruppe „Bad English“. Die Hitsingle „When I See You Smile“ wurde erneut ein Klassiker. Sein Talent für eindringliche Balladen, genauso wie für fetzigen Arena-Rock ist ungebrochen. Die Stimme klingt mittlerweile noch gereifter, ohne ihr unverwechselbares, rauchiges Timbre verloren zu haben. Der aktuelle Mister „Samtrocker“ John Mayer sollte sich warm anziehen – jetzt, da der andere John endlich zurück ist und wieder die Bühnen kuschelrockt.

30. Bayerische Jugendmeisterschaften im Synchronschwimmen, 06.02: Kürwettkampf Solo: 17 Uhr/ 07.02 ab 9 Uhr, Siegerehrung: 16.30 Uhr, Parkbad Neuburg, Eintritt frei

P.O. Box, 13.02 Café Paradox, Krummenauerstr. 38, Eintritt 9 Euro, Einlass ab 20 Uhr, Beginn 22 Uhr, Infos unter www.myspace. com/pobox und www.cafeparadox.de

John Waite, 06.03. ab 20 Uhr, Kulturfabrik Roth, Stieberstr. 7. Eintritt ab 23 Euro, Karten unter www.ticketonline.de, Hotline 01805170517, Infos www.kulturfabrik.de



Gladdys

Das Lifestyle-Magazin


Doctor Right & Mister White Es gibt drei Säulen des Ingolstädter Faschings: die Narrwalla, den Gastronomenball und die Treubel/ Beitler-Nights. Auf die immer ausverkaufte Kultparty des sportlichen Friseurs und des gut frisierten Sportsmanns will niemand mehr verzichten müssen. Auch in diesem Jahr geben die beiden weißen Faschingsritter ein Motto aus. Willkommen zur zweiten „Night of white Vol.2“ im Westpark Ingolstadt. Sie rufen und wir kommen – ganz in weiß, manche sogar mit einem Blumenstrauß. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, sein Brautkleid aus dem Schrank zu ziehen, seinen MannG60_AZ_Luck_RZ.indd als Schneeflöckchen zu verkleiden oder mit einer strahlenden Saubermannverkleidung in weißer Weste sein Image aufzupolieren. Wer weiß, vielleicht passsen Sie ja auch mit ein bisschen Brust- und Baucheinziehen in ihr Kommunionkleid. Damit würden Sie neben den klassischen Whitekostümen Gott, Arzt und kranke Schwester auf Ingolstadts coolster Faschingsparty garantiert allen Bräuten die Show stehlen. Die Showbühne betreten unter vielen, vielen anderen Stars auch der unvergleichliche Johny Travioli alias Markus Knoll und die berühmten Roy White Twins – wer mag das wohl sein? Für Partymucke sorgen die TopDJ´s von Radio Galaxy, für heiße Gefühle sorgen die KissBox und wilde White-Midnight-Drinks. Einziger Haken: es wird keine Abendkasse und auch keine Gaderobe geben!

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12.09.2009 1

Night of white, 06.02.2010 im Westpark Ingolstadt, Einlass: 21 Uhr Eingang D, Eintritt: 8 Euro, Karten bei: Friseur Treubel 2x in Ingolstadt, im Life Park Max 2x in Ingolstadt und bei love your hair 5x in Ingolstadt. Achtung: keine Abendkasse, keine Garderobe!

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07.12.2009 1


jüdische wurzeln in ingolstadt Am 27. Januar hat Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Anlässlich dieses Themas zeigt das HeinrichStiefel-Schulmuseum in der Wirtschaftsschule Ingolstadt die Ausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens...“ Es geht um Geschichte und Geschichten der jüdischen Haushhaltsschule in Wolfratshausen von 1926 bis 1938, die als Zufluchtsstätte für junge Mädchen aus dem ganzen Deutschen Reich diente. Jüdische Familien schickten ihre Kinder hierher, um sie vor Anfeindungen und Ausgren-

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zung zu schützen. Mindestens eine dieser Schülerinnen kam aus Ingolstadt. Beate Rosenbusch wurde am 26. Januar 1922 als zweites Kind des Rechtsanwaltes Willy Rosenbusch geboren. Er war in Ingolstadt bekannt für sein Engagement für Arme in Mietrechtssachen und für jüdische Bürger. Bis zur vierten Klasse, beziehungsweise bis 1932 besuchte Beate Rosenbusch die katholischen GnadenthalSchulen in Ingolstadt und danach wohl die jüdische Mädchenschule in Wolfratshausen. 1936 zog die Familie nach Ham-

burg. Die Wahlfachgruppe Museum der Wirtschaftsschule Ingolstadt sucht seit November nach den Spuren von Beate Rosenbusch. Die Schüler haben bereits mit der in Amerika lebenden Schwester Uschi Rychter Kontakt aufgenommen. Sie hat bis dato unveröffentlichte Familien-Fotos in Aussicht gestellt und ist bereit, sich der Vergangenheit nochmals zu stellen. Ein kleines Mädchen und ihr Schicksal werden lebendig. Die ersten Ergebnisse dieser Nachforschungen werden innerhalb der Ausstellung gezeigt, ein Dokumentarfilm soll Mitte bis Ende des Jahres folgen. Als Begleitprogramm zu „Wir lebten in einer Oase des Friedens...“ wird die Zeitzeugin Dorothea Albrecht von Ihrer Schulzeit zwischen 1936 und 1949 erzählen und der Film von Sybille Krafft „Rohrstock, Schwamm und Tintenfass. Zur Kulturgeschichte der Schule in Bayern“ gezeigt. Sonderausstellung bis zum 2.3. zur Geschichte der jüdischen Haushaltsschule im HeinrichStiefel-Schulmuseum Ingolstadt, Brückenkopf 1, 4.2. ab 19 Uhr: Filmvorführung „Rohrstock, Schwamm und Tintenfass“, Eintritt 3 Euro, 25.2. ab 19 Uhr: eine Zeitzeugin erzählt


»ZEIT:ARBEIT« Nach ihrer gemeinsamen Arbeit „Erlkönig“, die in der vergangenen Spielzeit am Theater Ingolstadt zu sehen war, untersuchen Autor Kai Schubert und Regisseurin Jenke Nordalm in ihrem neuen Projekt „Zeit: Arbeit“ im Kleinen Haus den Rohstoff Arbeit, unseren ewigen Wettlauf gegen die Zeit und die ganz banale Frage, wie wir eigentlich leben wollen. Dabei konfrontieren sie unser Verhältnis zu Arbeit und Zeit mit ideologischer Realität und gesellschaftlicher Utopie. Nach intensiver Recherchephase ist dabei ein Stück entstanden, dessen Welt in einer Zeitarbeitsfirma spielt. Kai Schubert über die Projektentwicklung: „(...) Nachdem ich einmal angefangen hatte zu suchen, fanden sich immer mehr Beispiele aus der „Normalarbeitswelt“ dafür, wie versucht wird, den Faktor Mensch zu „flexibilisieren“. Da

LAST MINUTE …

stellte „Zeitarbeit“ dann auf einmal kein Nischenphänomen mehr dar, sondern wurde zum Symptom. Zur Spitze des Eisbergs sozusagen, an der man eine gesamtgesellschaftliche Tendenz besonders gut erkennen kann.“

jetzt schnell noch Tickets sichern! »

Projekt von Jenke Nordalm und Kai Schubert am 06., 07., 13., 17., 19., 24. Februar, jeweils 20.00 Uhr, Kleines Haus Im Anschluss an die Vorstellung am 06.02. findet ein Publikumsgespräch statt!

Tel. 0841.30547200

» 02./11./27.02. DER KONTRABASS » 04./05.02. EIN SELTSAMES PAAR » 10.02. UNSCHULD » 14./23.02. ZAR UND ZIMMERMANN » 19./20.02. PORNOGRAPHIE » 20.02. DANCE SHORT CUTS 5

FURIOSES SOLO: »DER KONTRABASS« Patrick Süskinds 1981 veröffentlichter Einakter ist der furiose Monolog eines mittelmäßigen Berufsmusikers. Sind es zu Beginn noch flammende Lobreden auf sein Instrument, werden seine Elogen mit zunehmender Spieldauer und fortschreitendem Bierkonsum – gegen den „wahnsinnigen Flüssigkeitsverlust“! – immer brüchiger und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich als einsamer Eigenbrötler und Stubenhocker, der sein omnipräsentes Instrument und seinen Beruf

Patrick Süskinds Komödie mit Matthias Winde wieder am 02., 11., 27. Februar, jeweils 20 Uhr, im Studio.

zutiefst hasst. Seine Gefühle projiziert er auf die junge Sopranistin Sarah, die er allerdings nie angesprochen hat. Doch heute Abend, bei der RHEINGOLD-Festspielpremiere, will er sein Leben verändern und inmitten der laufenden Vorstellung lauthals ihren Namen rufen...

Öffnungszeiten Theaterkasse: Mo – Fr: 10 – 13 Uhr + 16.30 – 19 Uhr • Sa: 10 – 12.30 Uhr, Tel. 08 41 .30547200, www.theater.ingolstadt.de


Into the Blue Markus Jordan macht blau

Im vergangenen Winter verwandelte sich durch seine blau illuminierte Eisskulptur der geamte Rathausplatz in Ingolstadt in eine geheimnisvolle Anderswelt mit hypnotischer Anziehungskraft. Seitdem sieht Markus Jordan „blau“!

Der gelernte Schilder- und Lichtreklamehersteller, arbeitet seit 14 Jahren als autodidaktischer Lichtkünstler. Gerade erhielt er den Gräfelfinger Kunstpreis 2009.

Mehr Infos unter

www.jordanoptix.de

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Seine Fahrt ins Blaue startete der Ingolstädter Lichtkünstler Markus Jordan genau am 1.1.2010 um 20.10 Uhr vom Ingolstädter Rathausplatz aus. „Die Welt in geheimnisvolles blaues Licht tauchen“, war seine Devise und „mal sehen, was passiert, wenn man sich treiben lässt.“ Die Idee: Tagsüber nach geeigneten Objekten Ausschau halten, Nachts wiederkommen, mit dem LED Scheinwerfer „Eliminator S600“ – ein Prototyp der Firma Cobra electronic aus Ingolstadt – die Szenerie beleuchten und als Fotokunst festhalten. Los ging es über die A9 Richtung Allgäu. Mit seinem Eliminator

war er mehr oder weniger mobil, denn so ein Scheinwerfer benötigt natürlich Energie, 600 Watt um genau zu sein. Da wilde Landschaften nicht am Straßenrand liegen, sondern eher in für seinen Bus unzugänglichen Gegenden, stand Markus Jordan auf seiner 10-tägigen Fahrt ins Blaue des öfteren vom einem kleinen Problem: „Wie kriege ich nur mein 50 Kilo schweres Aggregat an Ort und Stelle?“ Mit tatkräftiger Hilfe, neuen Bekanntschaften und manchmal auch mit einem Schlitten. Eines seiner ersten Fotomotive war ein Iglu, dass ihm mitten im Nirgendwo ins Auge sprang. Be-


Fotos: Markus Jordan

Individualisten unter sich: Ein Freund des Lichtkünstlers campiert in der Nähe des Schnaithofes.

sucher des Schnaithofes in Wildpoldried hatten es gebaut, aber das erfuhr der Lichtkünstler erst nachdem er von den Besitzern Stefan Rues und seiner Frau Susanne bei der nächtlichen Fotoaktion entdeckt wurde. Sie waren von seiner „blauen“ Idee sofort begeistert und luden ihn ein, statt im Bus in einem der Gästezimmer zu überwintern, da es mit minus 15 Grad doch empfindlich kalt war. Auch den nächsten Tag verbrachte Markus Jordan auf dem Schnaithof und erkundete das Gelände, denn er hatte einen tollen

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Stefan Rues in Aktion: Er half Markus Jordan den steilen Berg zur Teufelsküche hinauf.

Tipp von Stefan Rues bekommen: „Nicht weit von hier liegt die Teufelsküche. Ein Felsabbruch aus der Gletscherzeit hat das Waldgebiet in eine wilde Landschaft verwandelt.“ Und so kam es, dass bald darauf eine kleine Gruppe bei Nacht und Nebel aufbrach, um die Teufelsküche zu erobern. Sie zogen mit vereinten Kräften einen Schlitten den steilen Berg hinauf. Das Ergebnis kann sich Ingolstadt ab sofort seiner ersten „Jordan-macht-blau“ Ausstellung im „Schwedenschimmel“ in Ingolstadt ansehen. (SK)

23.01.2010 14:40:31

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Altstadttheater Jan/Feb

GRETCHEN 89FF. Foto: Franz Richarz

Komödie von Lutz Hübner – Werfen wir doch mal einen Blick hinter die Kulissen der Theaterwelt !

Das Stück „Gretchen 89ff.“ des jungen Regisseurs und Schauspielers Lutz Hübner ist ein genial tiefer Blick hinter die Kulissen, eine Liebeserklärung an das Theater und ein großes Vergnügen für das Publikum, das sich unversehens mitten im Theateralltag wiederfindet. Geprobt wird die berühmte Kästchenszene aus Goethes „Faust“, in der Gretchen ein

Schmuckkästchen findet. Dabei schlüpfen Ingrid Canonnier und Titus Horst jeweils in neun verschiedene Schauspieler und Regisseurarchetypen weiblicher und männlicher Bühnenkunst. Sie treffen als kabarettistisch überspitzte Witzfiguren aufeinander. Mal hat es die Diva mit dem schüchternen Jungregisseur zu tun, mal verzweifelt der erfahrene alte Hase an der

kompletten Ahnungslosigkeit der blutigen Anfängerin. Fazit: Regisseure haben eine Macke, Schauspieler eine Selbstdarstellungsneurose und umgekehrt. Gemeinsam leiden sie an der Welt da draußen, und ziehen sich am liebsten in ihren privaten Schutzraum, das Theater, zurück, um zu proben, wie der Ernst des Lebens durch die Kunst erträglich gemacht werden kann. Hinter den Kulissen blühen die Klischees und die Künstler pflegen ihre Marotten. Vorhang auf für „Gretchen 89FF.“, will meinen: Faust 1, Seite 89 und folgende. Dort beginnt die Originalfassung der Kästchenszene. (SK)

p re m i ere 19.02., Eintritt: 13,50 Euro, Beginn: 20.30 Uhr

Nächster Halt:

Kulturtage Nassenfels Von St. Pauli bis Moskau, von Siena bis London haben sich die coolen Oberbayern mit ihrer Band LaBrassBanda, 2007 gegründet, längst Kultstatus erspielt. LaBrassBanda, bestehend aus drei Bläsern, einem Schlagzeuger und einem Bassisten definieren den Pop nicht neu, sie machen ihn neu. Im letzten Jahr veröffentlichte die Band aus dem Chiemgau ihr Debüt-Album „Habedieehre“. Flankiert wurde der Erstling durch Live-Präsenz mit erstaunlicher Schlagzahl. Die Bühne ist da, wo LaBrassBanda sind, ob auf dem Roskilde Festival, auf dem Chiemsee Reggae Summer, im Hamburger Golden Pudel Club oder auf einem Traktoranhänger bei ihrer Spontankonzert-Fahrt zum EM-Halbfinale nach Wien. Pop-Gitarren sind out, es lebe die Blasmusik, kombiniert mit Schlagzeug und E-Bass.

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Und plötzlich war klar, dass auch bayerische „Musi“ im Kern natürlich den funky Groove einer Brasssection hat. Ihr zweites Album heißt „Übersee“. Übersee ist überall. Nicht nur am Chiemsee. Die Bläser Stefan, Manu, Hans, Drummer Manuel und Bassist Olli haben ihren Sound weiterentwickelt und präsentieren einen Brass-Pop der Extraklasse, der sich den Groove greift, wo er wächst. Die bairische Sprache mit ihren offenen Vokalen und typischen Umlauten ist Pop-

Sprache, und die funktioniert nicht nur in Nassenfels, die funktioniert international. Egal ob in England, Frankreich, Dänemark, Russland oder Simbabwe – wo LaBrassBanda spielen greift dieses bayerische Selbstverständnis mit dem ersten Stück auf das Publikum über. (SK) LaBrassBanda auf den Kulturtagen Nassenfels, 12.08.2010, Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 18 Euro, Karten und Infos zum kompletten Programm vom 11. bis 15.08.2010 unter www.kulturtage-nassenfels.de


I o a n Ni s A ngelos Ioa nnidis

Eine Gl端ckliche Mamma: Helena Ioannidis-Schweigert 16


Fotos: Franz Richarz

DAS Gladdys Weihnachtsbaby

Seine Mutter lag schon seit Stunden in den Wehen, als die Verantwortlichen im Klinikum Ingolstadt „unser“ Weihnachtsbaby Ioannis Angelos per Kaiserschnitt auf die Welt holten. Wir schreiben den 24. Dezember 2009, es ist 8.56 Uhr. Ioannis ist unglaubliche 59 Zentimeter groß, kerngesund und wiegt fast fünf Kilo. Der Kaiserschnitt war die einzig richtige Idee, eine göttliche Eingebung, wenn man so will! Der kleine Kerl hätte wohl ohne Hilfe das Licht der Welt nicht erblickt. „Spätestens mit den Schultern wäre er steckengeblieben“, erklärte später die erfahrene Hebamme Helene Konradi, bei der sich Ioannis Mutter auf diesem Weg nochmals herzlichst für ihre Betreuung bedanken möchte. Es war keine schwere Geburt, obwohl man auch nicht von schmerzfrei sprechen kann, wenn man stundenlang in den Wehen liegt. „Ich war zwischenzeitlich richtig wütend, weil ja immer alle sagen, man vergisst die Schmerzen wieder. Wie soll man so was vergessen? Aber tatsächlich – ich hatte ihn noch gar nicht ganz im Arm und mir war klar: sofort wieder!“, lächelte Helena Ioannidis-Schweigert. Was für ein niedliches Kind. Als wir mit unseren „Heiligen“ und „Königsgeschenken“

wie versprochen zum Antrittsbesuch beim Gladdys-Weihnachts­ baby aufschlugen, zeigte sich der Kleine besonders fasziniert von Christoph Trögl, der aus seiner Gärtnerei einen winterharten Strauch Pieris (wächst 20 cm pro Jahr) mitgebracht hatte. Mal sehen wer zuerst die zwei Meter-Marke packt – Pieris oder Ioannis. Mit einer dreiteiligen Pflegeserie von L´Occitane punktete Petra Elender von Hautnah Cosmetics und Bernhard Ostermeier von Ilmtal Lederwaren hatte sich für eine schicke wie praktische Pandatasche entschieden. Fotografin Sabine Rieß vom Studio Lichtspiel hat eigentlich das geschickteste Geschenk dabei gehabt: einen Fotoshooting-Gutschein. Sie sieht den kleinen Ioannis Angelos und seine sympathische Mutter schon bald wieder. Alles Gute, kleiner Mann! (SK)

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2010

Schön, dich wieder zu sehen!

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Klar, in erster Linie geht es beim Neujahrs-Empfang der Stadt Ingolstadt natürlich um eine Skizzierung der momentanen Lage. Nicht weniger spannend ist aber das „Meet and greet“ untereinander. Für jeden ein strahlendes Lächeln, für jeden ein nettes Wort: Oberbürgermeister Alfred Lehmann vollbringt diese freundliche Geste über 1.000 mal an diesem Abend. In einer langen Schlange stehen die geladenen Gäste dafür auch geduldig an. Langweilig wird es währenddessen nicht, denn man trifft

auf interessante Menschen, die man manchmal sogar nur einmal im Jahr persönlich trifft. Zu reden und zu sehen gibt es also genug. Muss es auch, wenn man die frohe Botschaft vom Stadtchef vernommen hat, dass Ingolstadt, laut Manager-Magazin im Dezember, nach Luxemburg und München auf Platz 3 der zukunftsfähigsten Regionen liegt. Da ist ein Miteinander aller Entscheidungsträger ausschlaggebend. Aber was sind denn so die persönlichen News im frischen 2010? Gladdys hat sich mal umgehört.

Fotos: Franz Richarz

Was gibt`S neues?


ALTER TURM – NEU ENTDECKT Türme haben ja seit jeher etwas Streitbares. Sie lassen durch ihre Höhe den Feind bereits von weitem erkennen und sind schwer einzunehmen. Kein Wunder also, dass Rechtsanwalt Hans Nüsslein von seinem neu entdeckten Feriendomizil sozusagen schon berufsmäßig begeistert ist. Er entdeckte über die Feiertage einen alten Turm in Südtirol, der mit perfektem Hotel-Service zu mieten ist. Wo genau sich dieser Turm befindet, sollte aber sein Geheimnis bleiben. EINE NEUE OLDTIMER-GESCHÄFTSADRESSE Wer alte Autos liebt, liebt auch alte Häuser. Die Macher von Bayerns schönster Oldtimer-Rallye, Robert Faber (li.) und Peter Hallauer bereiten die Donau Classic 2010 demnächst in einer Immobilie Baujahr 1929 vor. Top restauriert wird sie nicht nur der neue Firmensitz des Donau Classic-Veranstaltungsbüros, sondern auch die neue Adresse der Rechtsanwalts-Kanzlei von den Hausherren Robert Faber und Wolfgang Maus.

EINE NEUE CITY PRIVAT-ADRESSE Charming-Sepp wohnt ab jetzt mitten in der City. Begeistert nennt er seine neue Privatadresse „Dollstraße“ auch „Insel der Glückseligkeit“, wobei diese Bezeichnung sicher nicht nur mit „kuscheligen neuen 160 qm2“ zu tun haben, sondern auch mit der anhaltenden Verliebtheit in seine Frau Christa. Er gesteht einen immer größer werdenden Einfluss seiner Herzensdame ein und berichtet von mitreißender Euphorie in Einrichtungsfragen. Rein praktisch gesehen: Bürgermeister Sepp Mißlbeck hat von dort aus nur einen kurzen Spaziergang zu seiner Arbeitsstätte Rathaus.

ALTE LIEBE ROSTET NICHT Früher war sie bereits begeisterte Skifahrerin – nach langer Pause ist sie es wieder. IN-City Mitarbeiterin Monika Sagberger hat am Tegernsee das Skifahren für sich wieder neu entdeckt. „Man verlernt es ebenso wenig, wie das Fahrradfahren !“, freut sie sich.

FUNKELNAGELNEUE SLALOM-SKI In seiner schicken Polizisten-Uniform war Hans Katzenbogen nicht nur stattlich anzusehen, sondern auch seine Lernerfolge bei Kids und Jugendlichen sind stattlich. Seit vielen Jahren hat die sympathische „Gutseele“ Tausenden von Kids richtiges Verhalten im Straßenverkehr beigebracht – ebenso lang ist er Initiator für sichere Ski-Spaßfahrten, wie dem Radio-IN-Cup 2010. Diesmal mit neuen Ski! Darf ich bitten? Seit September 2009 gehört laut UNESCO der Tango zu den Meisterwerken des immateriellen Erbes der Menschheit. Dem emotional intensiven Gefühl eines Tangos Argentino haben sich neu auch Sylvia und Klaus Stich verschrieben. Besonders begeistert hat sie ein Workshop von Gustavo Vidal, einer Leuchtfigur innerhalb eines Tangolebens, „das womöglich nie zur Perfektion gebracht werden kann.“

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TOP NEWS AuS IN Alive n a m t Sexies

Interview stisl iriliquis atuercilit, verat velinur abso ichtfeu h nbla c li k quam, quismod oluptat. Dui feugiam y ir x e w s : t . . das is ht auch acnisciduisl m doch .con s en a d am, euismod ex et in Oh quat, , k rte einhent man-like ger zöge n Gentledolorem ia a d L u lut eugait t la C rs nos zzrit alisi. r Ho urin n uerberate dys-Chefredakte te te g S in d e Olorer in t,utat d acil doloree ls b Glanos eetummodignit -H h n ig e r H e m n o rt M ue geiste on nevelis volorpe rcipisi augiamc ötz vent Als beommodip t u g t Richarz-G en zu befreien. nich suscinit am, commodi psustiniam, en: Wer coreet b hmerz e l r ie e V . Fußscirilla iß n be r we im Lewis paßutpat thonläufesuscidunt Svel praesed adin r e e d ig Maramodolor i n e e b anger t, hat w t Lfaci uß isvel Horsea gniam, diat. Utir nos tatueros n: Im zu Fquat n w e h c n Triathlo s n te ü rs w e m ß e a p S illaore riustin sein dipisim ute min endre tat lutpat ungen zu Vorbereit ! it e w s so Juni ist e

Kleiner Plausch, bevor es mit der Neujahrs-Ansprache losging: Sparkassen-Chef Dieter Seehofer (li) philosophierte mit Gladdys Chefredakteurin Claudia Richarz-Götz, nach einem Anruf seiner Frau, über private Gesprächsthemen. Sein Fazit: „Der Job hat Zuhause so wenig wie möglich zu suchen, da gibt es genug andere Themen, die für eine Familie wichtig sind.“

neuer feuerwehrmann

motivierende Worte! Oberbürgermeister Alfred Lehmann schwor seine 1.300 geladenen Gäste auf mehr Zuversicht und hochzukrempelnde Ärmel ein. „Ärmel“ ist ein ein gutes Stichwort. Sein Vorsatz für 2010: keine neuen Hemden mehr! In seinem Kleiderschrank befinden sich noch jede Menge unausgepackte Neulinge.

Er ist eben einfach zum Knutschen: Der Ingolstädter Immobilienprofi Elmar Zieglmeier. Was gibt´s Neues Elmar? „Ich bin Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Kärnten geworden!“, ist die überraschende Antwort. Grund: Damit bekommt er Einladungen zum Feuerwehrfest und kann so die Aufenthalte in seinem Ferienhaus noch mehr genießen!

Architekt Peter Bachschuster freut sich über neue Erfolge: Den Gewinn eines Wettbewerbs in Brixen und den Bau des Expo-Gebäudes für Niedersachsen über sein Shanghai-Büro. Glückwunsch! 20

... Wer so strahlt rlenunderschöne Pe w ue ne ne hat ei Georg n an m füllte Traum kette. Damit er ten hn se er ng bi einen la Eder seiner Ga unsch! Weihnachtsw


SCHICKE KRAWATTE! Neues zur politischen BerlinKarriere von Dr. Reinhard Brandl gäbe es bestimmt genug zu erzählen. Für den NeujahrsEmpfang war es aber mal die neue Krawatte, die in den Mittelpunkt rückte: Ein Shopping-Erfolg vom Münchener Flughafen, „weil man plötzlich mal eine Stunde Zeit hatte.“

Brillenmodel JANUAR 2010

Wer wird das Brillenmodel im Februar ?

NEUE BESEN KEHREN GUT! Miba-Macher Heiner Sandner sprüht nur so vor Tatendrang: Er ist begeistert von der „Neuerfindung“ seiner Verbrauchermesse, die gerade von Statten geht. Nach 30 Jahren erfolgreicher MesseKarriere lässt er sich nun von „Jungen Wilden“ inspirieren. Mit neuen Ideen, neuen Konzepten und viel Vorfreude auf die nächste miba 2011.

Sie wollen unser Februar-Model werden und am Jahresende vielleicht sogar das Brillenmodel 2010? Dann lassen Sie sich mit einer Brillenfassung Ihrer Wahl bei uns fotografieren. Wir stellen die Bilder zum Internetvoting ins Netz und vergeben Monat für Monat einen Brillengutschein im Wert von 100 Euro an die Monatssieger. Alle Gewinner nehmen automatisch an der Endausscheidung zum Brillenmodel 2010 teil. Für den Sieger gibt es ein Komplett-Styling von Helmut Schmid und Marco Slavulj und ein professionelles Shooting mit Gladdys-Fotograf Franz Richarz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück, viel Spaß und keep on smiling!

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edel & langlebig Hunde-Accesoires in traditioneller Handwerksarbeit hochwertig maßgearbeitet

Leine und HaLsband

DEUTSCHLAND IST AUF DEN HUND GEKOMMEN Die siegreiche Hundedame PrimaDonna macht klar: Deutschland ist supertierlieb Wochenlang hielt die RTL-Show „Das Supertalent“ die Fernsehzuschauer in Atem. Berührende und begeisternde Auftritte, peinliche Talente und phänomenale Youngstars rührten nicht nur Dieter Bohlen und Co zu Tränen. Bis zu neun Millionen Zuschauer schalteten Woche für Woche ein, um zu verfolgen, was sich da als Supertalent versuchte. In einem superdramatischen Finale war die Entscheidung wirklich denkbar knapp. Steht Deutschland nun mehr auf die fulminante Opernstimme der begnadeten Vanessa Calcagno, oder doch eher auf die gelehrige Jack Russel-Dame PrimaDonna und ihren Trainer Yvo Antoni. Die Jury hätte nie im Leben mit diesem Ergebnis gerechnet, aber Deutschland entschied sich für die coole Hundedressur. Das Supertalent 2009 geht auf vier Pfoten,

macht Männchen und kann hüpfen wie ein Flummi! Auch in Hunde-Chat-Foren im Internet wurde die Nummer heiß diskutiert, von einigen ausprobiert und schlussendlich für supergenial, superschwierig und supersüß befunden. Die 100.000 Euro Siegprämie hat sich PrimaDonna wirklich verdient. Die Hundedame steht jetzt stellvertretend für die große Tier-, beziehungsweise Hundeliebe der Deutschen. Auch in Ingolstadt und Umgebung gibt es eine unglaubliche Vielzahl an Geschäften, Experten und Hundeflüsterern, die sich bestens mit Vierbeinern auskennen und sich voll und ganz auf die Bedürfnisse des Hundes spezialisiert haben. Es gibt so viel zu entdecken und deswegen gehören die folgenden Seiten dem besten Freund des Menschen: Dem Hund. (SK)

Das Punzieren von hochwertigem Leder ist ein altes Kunsthandwerk, wie es heute kaum noch zu finden ist. Veredelt mit Messingbeschlägen besitzen Menschen, die Edles lieben, mit unseren Hunde-Accessoires etwas sehr Besonderes. Für Ihren Hund maßgefertigt in den Farben Tan, Schokolade und Schwarz.

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Tierisch tolle Taschen Von wegen „das verflixte siebte Jahr“: Die Erfolgssträhne von Michael und Joerg Knobloch, Gründerväter des Hamburger Kultlabels pink poodle, reisst auch 2010 nicht ab. Im Jahr 2003 gründeten die Brüder die Lifestyle and Fashion AG und patentieren im selben Jahr das kultige smokeshirt®, einen Textilüberzieher für Zigarettenverpackungen. Damit eroberten sie innerhalb eines Jahres den Lifestyle- und Modebereich.

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Nur drei Jahre später folgte ein neues Kultobjekt: die erste poodlebag® Kollektion. Die innovative Idee dahinter: für jeden Wochentag eine individuelle Tasche, frei nach dem Motto: „7 Tage – 7 Taschen“. Der pinke Pudel erklimmte mit den ausgefallenen Taschen nicht nur den deutschen Modeolymp, sondern ist bereits in mehr als 36 Ländern erhältlich. Ideenvater des außergewöhnlichen Logos war nicht etwa ein Firmenchef mit einem Fable für eingefärbte Königspudel, sondern ein findiger Grafiker. „Der pinke Pudel soll unsere Philosophie widerspiegeln: Ausgefallene Taschen und Accessoires für expressive Menschen“ erklärt Salesmanager Carmen Kiehl. Doch nicht nur Taschen zählen zur breiten Produktpalette des jungen Labels, sondern auch Geldbörsen, Gürtel und ganz neu: High-Fashion-Shirts. Die kreativen Köpfe hinter den flippigen Teilen sind Angeliki Fragakis und Joerg Borstel, die zusammen mit ihrem Designteam jährlich zwei Kollektionen entwerfen. Auch in diesem Jahr lanciert

das Team neue Kollektionen für die drei Produktlinien funkyline, GERMAN COUTURE und celebrity. Während die funkyline, weltweiter Topstar der poodlebag®-Kreationen, 2010 im angesagten Leo-Revival-Look aufritt und der Trägerin einen Hauch von Safari verleiht, haben die Ledertaschen der Linie celebrity echtes Starpotential. Die weichen Lammledertaschen sind besetzt mit edel-rockigen Nieten, sorgen für den gewünschten Glam-Faktor und haben das Zeug zum Superstar. GERMAN COUTURE hingegen besticht durch klassische deutsche Tugenden. Hauptaugenmerk liegt bei der „Deutschen Maßarbeit“ vor allem auf Funktionalität, Qualität und Erfindungsgeist. Unverwechselbares Merkmal der Kollektion ist das knautschig weiche Material und die Geräumigkeit. Exklusiv in der Region und ganz neu ist die pink poodle Kollektion bei Novastyle 21 erhältlich (Kontakt s. re.) (NE)

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Hunde liebhaben will auch organisiert sein Deutschland ist eindeutig ein Land von Vereinsmeiern, Kegelbrüdern und Vorsitzenden. Auch für Tierfreunde und Tierbesitzer gibt es jede Menge an Vereinigungen, in denen man Mitglied werden könnte. Eine sehr aktive und inzwischen weitvernetzte Gruppierung ist zum Beispiel die Europäische Kynologische Union mit den angeschlossenen Landesunionen Ungarn, Österreich, Schweiz, Lichtenstein, Frankreich und Deutschland.

Internationale Hundeausstellung, 3./4.07.10, Donauhalle Ingolstadt Mehr Infos unter www.eku-dku.de, Geschäftsstelle DHZ und internationales Zuchtbuchamt Tel.: 08450-8765

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Die 5500 Mitglieder des Deutschen Hundeliebhaber-, Zuchtund Sportverbands mit Sitz in Ingolstadt sind wiederum der Deutschen Kynologischen Union angegliedert. Sie laden im Juli zur Internationalen Hundeausstellung in die Donauhalle ein und dürfen selbstverständlich mit vielen europäischen Meldungen rechnen. Nach Rasse, Klasse und Geschlecht eingeteilt, werden die Hunde dem jeweiligen Rassestandart entsprechend bewertet. Die Kriterien, nach denen die Richter ihre Noten vergeben, legen zum Beispiel Größe, Farben, Ohren- und Augenformen fest, die bei den verschiedenen Rassen vorkommen dürfen. Wie gut oder eben nicht so gut ein Hund bei solchen Gelegenheiten abschneidet, bestimmt und verändert letztendlich den Genpool einer jeden Rasse. In den Zuchtpapieren werden nämlich Siegertitel, beziehungsweise Championate vermerkt, die bescheinigen, dass ein Hund den Anforderungen des Rassestandarts entspricht. Ein mehrfach ausgezeichnetes Tier hat natürlich wesentlich bessere Karten, wenn es um die Zucht geht. Durch gezielte Zucht wiederum bleibt eine Rasse „rein“. Dabei sind die Rassestandarts keine Gefängnismauern. Sie werden mit zunehmendem Hundesachverstand immer weiter optimiert – in ethischer und ästhetischer, in gesundheitstechnischer und funktionaler Hinsicht. Der Mensch hat dazugelernt. Heute werden keine Dackel mehr mit überdimensional langem Oberkörper gezüchtet, die Gefahr laufen durchzubrechen. Der Rassestandart darf auch nicht mehr dem normalen Atmen eines Hundes im Wege stehen. An den Zuchtirrungen und –wirrungen vergangener Jahrzehnte durfte der Mensch klar und deutlich erkennen, wie schwer es ist, Gott zu spielen. Die Europäische Kynologische Union, die übrigens auf die Ingolstädter Helmut und Irma Ernst zurückgeht, nimmt ihre Aufgabe und ihre Verantwortung gegenüber dem Tier ernst. Es ist wichtig, dass sich die richtige Zuchtidee und Philosophie durchsetzen und sich möglichst viele Züchter einer klaren Aussage verschreiben: Es geht um den Hund, seine artgerechte Haltung und nicht um den Profit. (SK)


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Pailetten-Halsband und -Leine, Webpelz-Look für Frauchen und Hund sowie ein rotes Lodenmäntelchen: Modedesignerin Beate Bonk hatte im wahrsten Sinne des Wortes tierischen Spaß beim Kollektions-Entwurf „Donna & Dog“ exklusiv für Gladdys. Alle Teile sind maßgefertigt ab sofort in ihrem Geschäft in der Milchstraße 8 in Ingolstadt erhältlich.

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Da schlägt nicht nur das Hundeherz höher...

Ein aufgeregtes Kläffen tönt durch die Straßen Ingolstadts: Modedesignerin Beate Bonk beglückt sowohl Hund als auch Frauchen mit einer kleinen Serie ausgefallener und doch praktischer Hunde-Accessoires. „Donna & Dog“ heißt die extra für Gladdys entworfene Kollektion. Inspirationsquelle und gleichzeitig Model der Kollektion war Brutus, seines Zeichens Designerhund. „Ich habe die Kollektion an Brutus angepasst und auch an ihm getestet – er liebt jedes einzelne Teil“ so Beate Bonk. Die Kollektion, bestehend aus drei Teilen, bietet Outfits für den legeren Spaziergang, aber auch für einen glamourösen Abendauftritt. Das rote Mäntelchen eignet sich hervorragend für einen winterlichen Ausflug. Es besteht aus Tiroler Loden, einem reinen Wollwalk. Dieses Material zeichnet sich durch eine sehr hohe Strapazierfähigkeit aus. Heißt: das Mäntelchen ist nicht nur wasser- und schmutzresistent, sondern auch geruchsabweisend – falls mal was daneben geht. Ein ganz spezieller Hingucker ist ein Kunstpelzmäntelchen. Das Besondere daran: Frauchen und Hündchen können im Partnerlook auftreten, da der Mantel auch für die modische Zweibeinerin erhältlich ist. Outfit Nummer drei: ein schwarzer Pailletten-Überzieher für Halsband und Hundeleine. Mit dem Paillettenschlauch, der problemlos über jedes Band und jede Leine gestülpt werden kann, ist ein glamouröser Abendauftritt garantiert. Die Accessoires sind ab sofort bei Beate Bonk erhältlich und werden auf Bestellung für jede Hundegröße und in jeder Farbe maßgefertigt. (NE)

Fotos: Franz Richarz

Grosses Hundecasting am 6. Februar bei Beate Bonk Sie haben einen besonders knuffigen Vierbeiner oder eine echte Schönheit? Dann kommen Sie am 6. Februar zwischen 11 und 13 Uhr zu Beate Bonk in die Ingolstädter Milchstraße 8. Dort wartet dann Gladdys Fotograf Franz Richarz auf Starfotos für unser Magazin. Der Gewinnerhund bekommt nicht nur ein maßgefertiges „Donna & Dog“ Designerteil geschenkt, sondern ist auch ShootingTopmodel der Kollektion. Übrigens: 10% des Erlöses aus dem Verkauf der „Donna & Dog“ Kollektion stiftet Beate Bonk an das Ingolstädter Tierheim. 29


Im neuen Hundehotel in Reichertshofen fühlen sich Hunde pudelwohl Die bisherigen Hotelgäste sind sich einig und würden am liebsten gleich wieder einchecken: „Hier ist es supercool! Den ganzen Tag Party. Von uns aus hätten Frauchen und Herrchen ruhig länger weg bleiben können!“ Es gibt wohl kein Kind, dass sich nicht ein Haustier als Spielgefährten wünscht. Aber wie das eben so ist mit Wünschen: nicht alle können in Erfüllung gehen. Wichtigster Einwand gegen ein pflegeintensives Haustier wie einen Hund, der natürlich auch viel Verantwortung mit sich bringt, ist dieser: Wohin, wenn man mal in den Urlaub fliegen will oder zum Wellnesstrip in den Schwarzwald? Mit einem Hund ist man immer angebunden, nicht überall sind Vierbeiner als Gäste erwünscht, beziehungsweise erlaubt. „Ich habe mir als Hundebesitzerin früher immer eine Einrichtung gewünscht, in der ich meinen Hund ruhigen Gewissens zur Pflege hätte abgeben können. Nicht jedes Tier kommt mit Zwingerhaltung zurecht!“, erklärt Manuela Klemz, die im vergangenen Jahr das erste Hundehotel in der Region eröffnet hat. Hier

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gibt es keine Zwinger. Die Hunde werden in Zimmern untergebracht, erfahren individuelle Betreuung mit Familienanschluss und viel Kontakt zu Artgenossen. „Wir haben uns für Gruppenhaltung entschieden. Hunde sind soziale Wesen. Sie benötigen Kontakt zu ihren Sozialpartnern, Zuwendung und klare Strukturen. Das ist ein fester Bestandteil unserer Philosophie. Daher gehört es zu unserem Konzept, dass wir Hunde, die mit Artgenossen große Schwierigkeiten haben, leider nicht annehmen können“, erläutert die engagierte Hotelbesitzerin, die auch als stellvertretende Vorsitzende von INTierschutz e.V. fungiert. Natürlich, es gibt günstigere Möglichkeiten, seinen Hund in Gewahrsam zu geben. 19 Euro für Tagesgäste und 29 Euro inklusiv Übernachtung, Verpflegung und Spaziergang sind nicht gerade billig. Aber Qualität hat nun einmal ihren Preis. Der Vergleich hinkt ein wenig, trotzdem – auch wir Zweibeiner wissen den deutlichen Unterschied zwischen Hotel und Jugendherberge oder Zeltplatz zu schätzen. Für Hundebesitzer ist es mit Sicherheit ein beruhigendes Gefühl, den Vierbeiner auf keinen Fall abgeschoben, sondern ihm einen richtigen Urlaub im Hunde-Wohlfühlhotel spendiert zu haben.

Fotos: Franz Richarz

Zimmer statt Zwinger


Bewegung ist das A und O Nicht nur Manuela Klemz ist davon überzeugt, dass nur ein ausgelasteter Hund ausgeglichen und entspannt ist. Im Hotel-Freigelände können die Hunde viel laufen und miteinander spielen. Das baut jede Menge Energie ab. Zusätzlich hat das Hotelteam ein Beschäftigungsprogramm ausgearbeitet, mit dem man auf die individuellen Bedürfnisse der Vierbeiner eingehen kann. Ihr Hund gehört zu den lauffreudigen Rassen? Dann schenken Sie ihm das Sportpaket. Auch Ihr Hund kann es lernen, ruhig und sicher neben dem Fahrrad zu laufen. Beim Einstein-Paket sind Grips und Konzentration gefragt, um die kniffligen Aufgaben lösen zu können. Eine gute Übung für Temperamentsbündel zu mehr Disziplin zu finden und ideal für ältere Hunde, deren Spielfreude etwas nachgelassen hat oder die aus körperlichen Gründen nicht mehr über Bewegung ausgepowert werden können. Auf dem hoteleigenen Hundespielplatz gibt es zudem zahlreiche Stationen, um die Koordination des Hundes zu trainieren: Hürden, Slalom, Steg und auch der Sinnespfad mit unterschiedlichen Untergründen – zu buchen als Dribbelkünstler-Paket. Auch das Pfiffikus-Paket erzielt überraschende Resultate. Jedes Tier hat ganz besondere Talente. Bestimmte Verhaltensweisen, die der Hund anbietet, werden genutzt und in kleine Tricks eingebaut. Solche Übungen sind gut für die Konzentration und machen nicht nur dem „Künstler“ Freude!

Betreute Spielstunde für Hundehalter aus der Region Manche Hundehalter können ihren Hund wegen seiner Jagdleidenschaft fast nirgendwo frei laufen lassen. Wieder andere haben zu große Angst, dass ihrem Liebling etwas zustoßen könnte. Gönnen Sie Ihrem Hund ein paar fetzige und ungefährliche Runden unter Freunden. Die Hunde können unter Aufsicht von Manuela Klemz und ihrem Team während der betreuten Spielstunden (Preis 3 Euro pro Hund) zunächst miteinander toben, später geht es dann gemeinsam mit den Besitzern an die verschiedenen Geräte des Hotel-Spielplatzes. Bitte melden Sie Ihren Hund vor dem ersten Besuch aber unbedingt im Hundehotel an. Spiel und Spaß für Knirpse (kleine Rassen, ab einem Jahr) wird immer Sonntags von 13 bis 14 Uhr angeboten. Die Spielstunde danach für mittelgroße bis große erwachsene Hunde ist momentan voll. Sie können sich aber gerne auf die Warteliste setzen lassen.

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Qualifikation und Know-How Manuela Klemz hat mehrjährige Erfahrung in der Hundeerziehung und im Umgang auch mit schwierigen Hunden. Sie ergänzt ihr Wissen regelmäßig durch fachkundig durchgeführte Weiterbildungsmaßnahmen. Ihre Sachkunde nach § 11 des Tierschutzgesetzes ist gegenüber dem Veterinäramt Pfaffenhofen nachgewiesen. Ihr Hundehotel ist inzwischen zu einer zentralen Anlaufstelle für Fragen, Tipps, Anregungen und weiterführende Adressen rund um den Hund geworden. Workshops, Informationsabende, Vorträge, Hundewanderung, ausgesuchte Accessoires wie Leinen, Spielzeug und besonders hochwertiges Tierfutter der Firma Kale aus Pfaffenhofen, haben das Hundehotel innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution gemacht. Weitere Infos unter www.mein-hundehotel.de

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Hundeliebe für die Wand Peppen Sie ihren Space mit dem Pudelrudel von Zauberfee Design auf Zauberhaft! Ein Pudel in pretty-pink bewacht den Wohnzimmertisch, der nächste verkriecht sich schüchtern hinterm Sofa und ein anderer wartet im Flur auf neue Gäste. Das coolste an den selbstklebenden Walltattoos von Zauberfee-Design aus geplotteter, seidenmatter und einfarbiger Folie ist natürlich, dass man die schicken Dekomotive ganz bequem und rückstandsfrei wieder ablösen kann. Das flotte Pudel-Walltattoo, 80 Zentimeter breit und 80 Zentimeter hoch, gibt es in pink, türkis und grün. Walltattoos halten auf glatten, silikonfreien Oberflächen genauso wie auf Raufasertapete und

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anderen rauen Flächen. Sie verleihen Schranktüren, Fenstern, Türrahmen und Tischplatten einen neuen Touch oder überdecken kleine Macken und Schönheitsfehler. Wann wohnt also bei Ihnen ein stattlicher Königspudel?

Walltattoo Pudel 80 cm breit, 80 cm hoch erhältlich in drei Farben für 54 Euro, Infos und Bestellung unter www.zauberfee-design.com


Willkommen Zuhause Der Hundegnadenhof Diggersworld

Eine eher zufällige Begegnung mit einem misshandelten Hofhund wird für Werner Schneider zu einem einschneidenden Ereignis, das sein Leben für immer verändert. Er beginnt, sich dem Hund anzunähern und es gelingt ihm tatsächlich, das Vertrauen des Schäferhundes Digger zu gewinnen. Wenig später kauft er ihn frei. Aus seinen ursprünglichen Auswanderungsplänen wird eine ganz andere Reise – eine Reise voll von Abenteuern, an deren Ende der Traum steht, vergessenen Hunden ein Zuhause auf Lebzeiten geben zu können. Doch es ist auch eine Reise zu sich selbst, eine Aufarbeitung seiner eigenen Wunden, die ihm in einem lieblosen und gewalttätigen Elternhaus über die Jahre seiner Kindheit hinweg zugefügt wurden. Erfahren Sie in einer ergreifenden Autobiografie, wie Werner Schneider zusammen mit seiner Frau Petra und seiner Tochter Jennifer über alle Hürden hinweg den Kampf für geschlagene, sterbenskranke und hilflose Tiere aufnimmt und später den Hundegnadenhof Diggersworld ins Leben ruft. Digger, Werner Schneiders ganz große Hundeliebe, ist inzwischen verstorben. Er war der unumstrittene König des Hunderudels, das auf dem Gnadenhof seine letzten Tage verbringen darf. Aktuell leben 20 geschundene Seelen bei Werner Schneider. Wegen negativer Erfahrungen mit Privatpersonen und natürlich bei aller Liebe begrenzter Kapazitäten übernehmen die Schneiders wirklich nur noch die ganz schweren Fälle – Vermittlung ausschließlich über Tierheime. Der Gnadenhof ist keine Auffangstation für Hunde, deren Besitzer lieber in Urlaub fahren, anstatt sich um ihre Tiere zu kümmern und auch kein Überbrückungszuhause bis eine hundegerechte größere Wohnung gefunden ist, was durchaus bis zum Sankt Nimmerleinstag dauern kann. Alles passiert, alles schon dagewesen. Sie wollen mehr erfahren? Dann lesen Sie sich ein auf www.diggersworld.de. Eine kurze E-Mail an hundegnadenhof@aol.com genügt und Sie bekommen Werner Schneiders Buch „Willkommen Zuhause“ zugeschickt. Der Erlös des Buch-Projekts, für 14,90 Euro erschienen im Autoren-Feder Verlag, kommt dem Hundegnadenhof Diggersworld zugute.

Hallo Wuff Wie verhalte ich mich einem Hund gegenüber richtig Das Schulungsprojekt „Hallo WUFF“ ist ein Sicherheitstraining für Kinder, mit dem Beate Tomulla ins Klassenzimmer kommt. Es vermittelt in zwei Schulstunden die richtigen Reaktionen bei der Begegnung mit einem Hund. Immer wieder passieren Unfälle aus Unwissenheit, beziehungsweise durch grundlegende Missverständnisse zwischen Mensch und Hund. „Der will doch nur spielen“ stimmt sicherlich nicht in jedem Fall. Die Kinder erfahren in dem Projekt, das sich in erster Linie an Schüler der ersten bis zur vierten Klasse richtet, nach welchen Regeln und Gesetzen die Hundewelt funktioniert. Sie lernen, die Gefühle von Hunden zu erkennen, Situationen schnell einzuschätzen und richtig zu reagieren. Jeder Hund ist natürlich in der Lage zu beißen, aber kein Hund beißt ohne Grund. Es gibt eigentlich nur vier mögliche Anlässe: ein Hund beißt aus Angst, weil er etwas verteidigt, weil er sich provoziert fühlt, zum Beispiel weil eine fremde Person ihn einfach streichelt oder weil sein Jagd- und Spieltrieb geweckt wurde und er so etwas Ähnliches wie Fangen spielt. Ein Hund bleibt immer ein Hund und spricht eine ganz andere Sprache als wir. Während bei uns der Blickkontakt zum Beispiel als höflich gilt, fassen Hunde diesen schlimmstenfalls als Bedrohung auf. Natürlich reagiert nicht jeder Hund gleich und in der Regel sind ja auch Frauchen oder Herrchen in der Nähe. Kommt es aber zum Konflikt mit einem freilaufenden Hund gibt es eigentlich nur eines: Stehenbleiben, Arme verschränken, Hochschauen und Wegdrehen! Gut zu wissen. Mehr Infos zu „Hallo WUFF – Sicheres Verhalten rund um den Hund“ unter www.wuff-projekt.de Ansprechpartnerin Beate Tomulla: 0170/ 9458599

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Denken Sie daran: Auch Hunde können nachtragend sein.

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Die Werbung hat den Hund schon längst als Topverkäufer entdeckt. Getränke, Handys, Automobile . . . zahlreiche Werbespots lassen Produkte mal humorvoll, mal rührend durch Vierbeiner präsentieren. Unter dem Motto “Bad Food, Bad Dog” ist jetzt eine der witzigsten Kampagnen entstanden. Dabei wirbt logischer Weise ein Hund für das, was Hunde mit am liebsten tun: fressen. Der Futterhersteller Nutri Balance zeigt Situationen, in denen sich der Hund an seinem Frauchen oder Herrchen für schlechtes Futter rächen könnte. Die Botschaft: Es empfiehlt sich also dringend, nur das Wertvollste, was die Futtermittelindustrie zu bieten hat, den vierbeinigen Lieblingen im Fressnapf aufzutischen. Sollte man leichtsinniger Weise zum Billigfutter im Regal greifen wollen, kommt die Warnung: Sie werden es bitter bereuen. Denn es gilt die Regel: Bad food, bad dog! Eines sollten Sie als Hundeliebhaber zum Thema Nahrung aber unbedingt wissen: Nachzulesen auf der Online-Seite www.abc-tierschutz.de ist: Weintrauben, Rosinen, Schokolade, Kakao, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado, Nikotin, Obstkerne und rohes Schweinefleisch sind für Vierbeiner so extrem giftig, dass schon geringe Mengen tödlich sein könnten. Fangen Sie also am besten gar nicht erst an, bettelnden Hundeaugen von einem für Menschen gedeckten Tisch etwas abzugeben. (CRG)


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liebe will nur das beste wenn sie nach qualität suchen: cats & Dogs in Ingolstadt Bettchen, Decken, Hundekissen, ausklappbare Sofas (wenn mal der Hunde-Freund über Nacht bleibt), Katzen-Spieltunnel, AgilityStangen, Transportboxen, Gitterklapp-Boxen für Zuhause oder fürs Auto, Liegestühle, Strandkörbe – bei Cats & Dogs, dem „etwas anderen“ Geschäft für Heimtierbedarf aller Art, gibt es einfach alles, was sich Katzen, Hunde und ihre Besitzer wünschen. „Wir legen aller höchsten Wert auf Qualität. Bei Cats & Dogs finden Sie ein individuell zusammengestelltes Sortiment, von hochwertigen Pflegeprodukten zur Fell-, Zahn-, Augen- und Ohrenpflege, über Spielzeug, Kratzbäume, Katzennetz, bis zu einem bewusst ausgesuchten Sortiment an Katzen- und Hundefutter“, erklärt Inhaberin Ina Gärtner. Hundefutter gibt es heute in jedem Supermarkt, oft genug bleibt Laien nur der Vergleich des Preises. Hersteller sind nicht verpflichtet alle Bestandteile aufzuführen. Wenn in einer 15 KiloPackung Trockenfutter beispielsweise vier Prozent Fleisch enthalten sind (=600 g), stellt sich natürlich die Fra-

ge, woraus denn der geheimnisvolle Rest besteht. Oft wird auch kein „echtes“ Fleisch verwendet, sondern minderwertige Nebenprodukte wie Fleischabfälle, Knochenmehl oder Geflügelnebenprodukte, die Urin, Kot und im schlimmsten Fall auch Krebsgeschwülste enthalten können. Außen hui und innen pfui – lassen Sie sich beim nächsten Einkauf lieber vorsorglich vom Cats&Dogs Team beraten. Die Vorteile von „gutem“ und hochwertigem Katzen- und Hundefutter liegen auf der Hand: weniger Haarausfall und glänzendes Fell, weniger Probleme speziell mit den Nieren, beziehungsweise Zähnen. Ina Gärtners Cats & Dogs ist aber nicht nur wegen des ausgezeichneten Futter- und Warenangebotes seit Jahren eine hochfrequentierte Anlaufstelle. Hier bekommen Tierbesitzer in jeder Hinsicht und egal mit welchem Problem Rat und Hilfe, zum Beispiel mit Top-Adressen von Tierheilpraktikern, Tiertherapeuten, Tierkommunikatoren, Spezial-Tierärzten und Spezial-Kliniken oder Hundeschulen.

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Hundebesitzer wünschen sich aus ganz praktischen Gründen einen Hund, der folgt. Leider sind viele der Meinung, dass dies nur über Druck und Strafe geht. „Das ist falsch“, betont Renate Aufenanger von der Hundeschule Play Fair. Wichtig für eine gewaltfreie Hundeerziehung ist die Kenntnis der vier Grundelemente: Bindung, Lernverhalten, Grundbedürfnisse der Hunde, und eine gemeinsame Sprache.

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1. Bindung Der Hund bringt von sich aus alles mit, sich an den Menschen als seinen Rudelführer zu binden und nicht nur unterzuordnen. Was der Mensch dazu braucht ist Einfühlungsvermögen, viel Körperkontakt, Fairness, Konsequenz und die Ausstrahlung einer souveränen Autorität. 2. Lernverhalten Der Hund lernt hauptsächlich über Wenn-Dann-Ereignisse. Er versucht immer zu einem Erfolg, das heißt zur Belohnung mit Futter, Spiel oder Sozialkontakt zu kommen. Durch die Belohnung nimmt das erwünschte Verhalten zu und der Hund hat Freude am Lernen. Wird unerwünschtes Verhalten ignoriert, wird es nach und nach seltener auftreten. Wird mit Strafe gearbeitet, verliert der Hund das Vertrauen – bis hin zur Aggression.

3. Grundbedürfnisse Hunde benötigen neben Futter und Sozialkontakt auch ein sicheres Territorium und eine ausreichende körperliche und geistige Auslastung. Dies ist zum Teil abhängig von der Rasse, aber auch vom Alter und Charakter des Hundes. Beachtet man diese Bedürfnisse, wird der Hund ausgeglichen und ruhig und es etabliert sich selten unerwünschtes Verhalten. 4. Gemeinsame Sprache Der Mensch muss die Körpersprache und die Mimik seines Hundes deuten lernen, muss sich aber auch seiner eigenen Körpersprache bewusst sein, damit die Kommunikation funktioniert. Gute Hundeschulen vermitteln dieses Wissen – damit Gewalt in der Erziehung keine Chance hat. Renate Aufenanger Hundeschule Play Fair www.hundeschule-play-fair.de


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken! Diesen Satz lebt nicht nur die Therapeutin Ilona Grünauer von der Tierheilpraxis Samira. Wir müssen verstehen lernen, dass ein Hund kein Mensch ist. Zum Glück gibt es in der Region so einige Hundeflüsterer, die sich mit tierischem Ernst, Liebe zur Kreatur und Sachverstand dem „Hundeleben“ verschrieben haben.

1 DogWellness, Styling & Akupunkturmassage Flotte Fellchen ist Pflege, Friseur (auf Wunsch auch als mobiler Service) und Gesundheit für Hund und Pferd aus einer Hand! Als Besonderheit bietet Karin Lau Akupunkturmassage nach Penzel an, die auf den Grundlagen der chinesischen Akupunkturlehre beruht. Die sanfte Behandlung erfolgt mit einem Massagestäbchen entlang der Meridiane des Körpers. Flotte Fellchen Karin Lau,c/o Mein Hundehotel Starkertshofen 5, 85084 Reichertshofen Tel. 08446/ 929291 www.flotte-fellchen.webs.com

2 William Jones, der Tier-

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zeichner Einen Hundeblick kann nicht jeder einfangen! Sie wünschen sich ein Portrait von Ihrem Hund? Dann bringen Sie William Jones Ihren Liebling oder ein Foto von ihm vorbei. Der Tierzeichner und Maler bietet seine Arbeiten in Grafit-, Kohle-, Aquarell, Öl-, Acryl- oder Mischtechniken an. Drucke Ihrer Auftragsarbeit oder von anderen Originalen sind auf Wunsch natürlich jederzeit erhältlich.

Hundeerziehung ohne Gewalt Um einen Hund zu erziehen, muss man ihn nur richtig verstehen. Wie bei kleinen Kindern helfen Schläge, Geschrei und drako nische Strafen nicht weiter. Im Gegenteil: der Hund wird aggressiv, verliert das Vertrauen und das Selbstbewusstsein. In der Hundeschule Play Fair (ibh-geprüft) wird Hundebesitzern ein anderer Weg gezeigt - gewaltfrei und effektiv.

Ganzheitliche therapie für Hunde Ihr Hund hat ein Problem mit Ängsten, Phobien, Aggressionen, Unarten, Trauer, Kummer, extremen Vorlieben, Krankheiten...? In der Tierheilpraxis Samira werden mit Homöopathie, Bachblüten, Magnetfeld-Akupunktur ohne Nadeln, Verhaltenstherapie, Energiearbeit und Tierkommunikation Körper, Geist und Seele Ihres Tieres wieder in Einklang gebracht.

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Hundeschule Play Fair Renate Aufenanger, Fischerstr. 15, 85107 Baar-Ebenhausen Tel.: 0163/ 1785028 www.hundeschule-play-fair.de

Tierheilpraxis Samira Ilona Grünauer, Kohlstatt 20, 86706 Lichtenau,Tel. 08450/ 901736 ilona.gruenauer@tierheilpraxis-samira.de www.tierheilpraxis-samira.de


Krankenschwester, Soldat, Hund suchen…

In Ingolstadt mit Haustier eine adäquate Bleibe zu finden, ist schon eine Herausforderung

Schuld ist eigentlich unsere Bundeskanzlerin, denn die schickt unsere tapferen Soldaten zum Einsatz nach Afghanistan. Und was macht man in dem Fall mit seinem treuen Vierbeiner, der einen schon seit Jahren mit seinen Kulleraugen durch dick und dünn begleitet? Vor diesem Problem steht zur Zeit Oberfeldwebel Fred Janzon. Seine Schäferhündin „Easy“, übrigens das Maskottchen seines Bataillons der 2. Gebirgspioniere VIII, sucht ein neues Zuhause. Glücklicherweise hat man ja Freunde und diese übernehmen gerne den süßen Knuddelhund. Alexandra Herb und ihr Freund Josh Brehmer suchen nun zusammen mit „Easy“ eine 3-4-Zimmer-Wohnung im Großraum Ingolstadt zum 01.03.2010. So leicht, wie das klingt, ist das aber nicht in unserer Boomtown. Beide sind natürlich berufstätig und das sehr ehrenwert, Alexandra als Krankenschwester und Josh ist Offiziersausbilder bei der Bundeswehr. Nun sind Sie gefragt, liebe Vermieter mit einem Herz für Hunde. Rufen Sie die beiden doch bitte an, unter 0151 / 12 76 26 96. (TG)

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Willkommen im krankenhaus für tiere dr. Hackner betreibt Tiermedizin auf humanmedizinischem Niveau Die Kleintierklinik von Dr. Walter Hackner hat einen guten Namen im Raum Ingolstadt und darüber hinaus. Dr. Walter Hackner war einer der ersten Tierärzte, die in unserer Gegend moderne Verfahren der Osteosynthese, Kreuzbandplastik und der operativen Versorgung von Bandscheibenvorfällen einführten. In den 90er Jahren wurde aus einer Tierarztpraxis in der Dieselstrasse 16 in Gaimersheim eine Kleintierklinik gegründet. Sehr bald wurden die medizinischen Schwerpunkte auf die Durchführung komplizierter chirurgischer Operationen und die Behandlung internistischer Erkrankungen gelegt. „Wir machen

hier Humanmedizin für Tiere“, erläutert der Tierarzt Dr. Hackner. „Durch unsere erweiterten medizinischen Möglichkeiten und unseren Notdienst rund um die Uhr sind wir auch zu einer weithin gefragten Überweisungstierklinik geworden.“ Neben den erwähnten Tätigkeitsschwerpunkten werden in der Tierklinik Dr. Hackner Haustiere mit Augen- und Zahnerkrankungen behandelt. Auch die Therapie von Tumorerkrankungen, die bei unseren kleinen Familiengenossen in letzter Zeit immer häufiger auftreten, wird bei Dr. Hackner nach modernsten Verfahren durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit genießen auch kar-

diologische Patienten. Ob EKG, Blutdruckmessungen oder Ultraschall – in jedem Fall steht die beste technische Ausrüstung zur Verfügung, um helfen zu können! Die Tierklinik Dr. Hackner in Gaimersheim ist ein Krankenhaus für unsere Lieblinge im Kleinen.

Dieselstraße 16, 85080 Gaimersheim, Tel 08458-1200, Geöffnet: Mo bis Fr 10 – 12 + 15 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr, Notfälle jederzeit

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Im Mai und im august gibt es im Ingolstädter Windhund-rennverein bis zu 80 km/h auf vier Pfoten zu bewundern.

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Azawakh, Barsoi, Chart Polski, Magyar Agar. Nein, wir möchten keinen Sprachkurs in Ungarisch oder Kirgisisch mit Ihnen machen, wir sprechen über weithin unbekannte Windhundrassen. Die Artgenossen von Greyhound und Co. tummeln und messen sich nun seit genau 35 Jahren im Ingolstädter Süden auf einer ovalen Rasenrennbahn oder beim Coursing. Auf der Rennstrecke von exakt 480 Metern Länge wird traditionell mittels Startkasten gestartet. Als Jagdobjekt kommt ein konventioneller HasenzugSchlepphase zum Einsatz. Das kann enorm spannend sein, wenn sich der prächtige Afghanische Windhund mit dem riesigen irischen Wolfshound sozusagen bis aufs Rennhemd duelliert. Der WRVI führt zweimal im Jahr ein

offizielles Ausstellungs- und Rennwochenende durch, an dem Zuschauer und Interessierte herzlich Willkommen sind. Zum einen wird die Schönheit der edlen Tiere von internationalen Punktrichtern bewertet, zum anderen die Leistung auf der Rennbahn. Es werden auch 2010 wieder über 100 Windhunde aus den In- und Ausland zu diesen Veranstaltungen erwartet. Also, halten Sie sich die Wochenenden ab dem 29. Mai und dem 21. August frei und kommen Sie nach Zuchering, an den Seeweg 17. Windhunde können bis zu 80 km/h schnell werden, Afghanen sind – bedingt durch ihr langes Fell – etwas langsamer und erreichen Höchstgeschwindigkeiten von 50–60 km/h. Grundsätzlich wurden Windhunde zur Hetzjagd auf Sicht gezüchtet – sie verfolgen ihre Beute also nicht mit Hilfe


Die Greyhound Lines

des Geruchssinns, sondern mit Hilfe des Sehsinns. Aufgrund dieser Eigenschaft werden sie im Englischen auch als Sighthound (Sichthund) oder Gazehound (Blickhund) bezeichnet. Obwohl alle 13 Windhundrassen ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden, werden sie in den meisten europäischen Ländern heute nur noch als Haus- und Begleithunde gehalten. In den angelsächsischen Ländern sind kommerzielle Windhunderennen verbreitet, bei denen fast ausschließlich Greyhounds zum Einsatz kommen. Faszination Windhund Atemberaubend schön sind diese Hunde, deren Blick ständig in die Ferne schweift. Gelingt es dem Fremden, ihre Aufmerksamkeit zu erringen, erlaubt ein graziles Senken des Kopfes

und freundliches sachtes Wiegen der Rute, sie zu streicheln. Instinktiv tätschelt man den Windhund nicht wie einen alten Kumpel, sondern streicht sanft, das seidige Fell genießend, über den edlen Kopf. Wie ein Erlebnis empfindet man die Freundlichkeit des sonst so unnahbaren Hundes, den man am besten mit gebührendem Abstand betrachtet und auf sich wirken lässt. Ganz anders das Szenario, sobald der Hund die Rennbahn spürt. Da fasziniert die Kraft, mit der der Rennhund selbst von einer kräftigen Hand nur mit Mühe gehalten wird. Erspäht er den fellähnlichen Lappen, den sogenannten Hasen, der an dünner Schnur über die Bahn gezogen wird, sprüht der ganze Hund vor Lebenskraft, der Körper bebt vor Eifer die Beute zu verfolgen. Mehr Info unter: www.wrv-ingolstadt.de

Weltbekannt und Bestandteil vieler großer Hollywood-Filme: Die Greyhound Lines. Mit Hauptsitz in Dallas sind sie das größte Unternehmen im Fernbuslinienverkehr in Nordamerika. Das Unternehmen wurde 1914 von Carl Wickman gegründet. Mit seinem Bus transportierte er Bergleute von Hibbing nach Alice (Minnesota). Der Name des Unternehmens geht auf die Hunderasse Greyhound zurück, welche als die typische Windhund-Rasse angesehen wird. Das von Greyhound verwendete Logo eines springenden Windhundes ist nach Firmenangaben eines der bekanntesten Logos in den USA. Nach eigenen Angaben bedient Greyhound 3100 Ziele in Nordamerika. Greyhound beschäftigt 8400 Mitarbeiter in den USA und befördert 22 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Das Unternehmen verfügt über etwa 1250 Busse. Außer den Fahrgasttransporten bietet die Firma auch Paketversand und einen Kurierdienst an. 41


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Foto: Franz Richarz

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Waschen, Schneiden, Trockenblasen?

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issen Sie, was den großen Unterschied zwischen einem guten Witz und einem schlechten Scherz macht – Nein? Helmut Schmid und Marco Slavulj schon: Es fängt mit „J“ an und reimt sich Penny. Zur Beweisführung: Schauen Sie den smarten Marbella-Buben mal ganz tief in den Ausschnitt. Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie die beiden da so in ihrer Hair&Beauty Galerie in Ingolstadt fläzen sehen. Ja genau: warm, wärmer, am wärmsten! Um so belustigender, dass ihre Ex-Angestellte Jenny jetzt einen neuen Notschrei vor Gericht geltend machte: Sie klagt wegen sexueller Belästigung! Da hängen einem doch ganz schön große Fragezeichen im Gesicht, denn das Bild der Schwerenöter, die sich alles packen, was zwei Brüste hat und bei drei nicht auf dem Friseurstuhl hockt, will so gar nicht zu den Ingolstädter TV-Promis passen. Die Marbella-Affäre ist in die nächste, diesmal bemerkenswert komische Runde gegangen und die Glaubwürdigkeit der Anklage hat sich irgendwo zwischen Mars und Venus versteckt. Man soll ja niemals nie sagen, aber auch das ungeübte Auge muss erkennen, dass sich die beiden höchstens gegenseitig belästigen würden. Bleibt abzuwarten, wann Helmut Schmid die erste Vaterschaftsklage von einer seiner Angestellten am Hals hat. Obwohl – welcher Richter würde nicht auch gerne mal vor lauter Lachen hinter seinem schicken Pult zusammenbrechen. Schalten Sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn es heißt: Vati mach die Mutti klar, der Helmut, der ist wieder da!

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prominent * eminent * wichtig

Masse trifft Klasse und umgekehrt

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as Dirk Bach nicht gerade ein eiserner Weightwatcher ist, sondern dem Genuss in vollen Zügen frönt, tut der Popularität der rheinischen Frohnatur, die gerne als kleines, dickes Gehoppse das Dschungelcamp moderiert, überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil. Logisch, dass ein Dirk Bach

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nicht für Diätcola werben würde. Die prallen Schokoriegel von shokomonk sind schon eher sein Kaliber. Das nennt man dann wohl Corporight Identity: Auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln hat nicht nur der Ingolstädter Christian Schmid seine neue Marke „Prime Sweets“ vorgestellt (siehe S. 69), auch die neue Riegelkollektion mit dem Titel „star bar“ von shokomonk hatte einen ganz großen Auftritt. Die Idee hinter der „star bar“ Edition ist, einen prominenten Paten auszusuchen, der dann Einfluss auf das Produkt, also die Rezeptur, die Geschmacksrichtung und die Verpackung nehmen darf. Der erste Star, der dem Schokokultriegel quasi seine Würze, et-

was von seinem Charakter und dem, was für ihn typisch ist, geben durfte, ist Dirk Bach. Die massiven Schokoladenriegel aus der Serie „star bar – flavoured by dirk bach“ gibt’s ab Februar in Ingolstadt exklusiv im „der“ Gummibärchenladen im Westpark und zwar in den folgenden Sorten: Bananasplit, Ananas-Curry, Möhre-Haselnuss und Waldfrucht.

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„Bärbel, wir haben noch zwanzig Minuten!“

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Jede Faschingsgesellschaft hat ihr Prinzenpaar. Die Gredonia Greding natürlich auch. Aber wie kommt es, dass ausgerechnet Michael Walter, Betreiber der Autobahnraststätte Köschinger Forst, Edel-Caterer für Events, Mitbegründer der Gladdys-Oskar-Night und mehrfacher Festwirt (Greding und Lenting), Prinz wird? Wo er das doch eigentlich „ganz sicher“ nie werden wollte? Mal rein optisch gesehen, kann man nachvollziehen, dass die Gredonia schon länger ein Auge auf Michael und Bärbel Walter geworfen hat. Wer das Paar persönlich kennt, weiß auch, dass die beiden an Sympathie und Charme kaum zu übertreffen sind. Wie sonst, sollte es sich erklären lassen, dass Michael beim „Vorglühen“ mit Freunden und Verwandten, kurz vor dem

nachgeholfen wurde, ein „Stornierungsversuch“ von Bärbel Walter wurde gut zuredend abgelehnt. Seitdem wurde durch hartes Training mit Corinna Pietzner aus einem selbsternannten „absoluten Nichttänzer“ ein passabler Walzertänzer. Seitdem wurde maßgenommen und in Köln pracht- und wertvolle Kostüme gefertigt. Seitdem erkannte Michael Walter, dass Fasching harte Arbeit ist und er heute einen Heidenrespekt vor der Leistung seiner Gredonia-Mannschaft hat. Über 30 Auftritte haben auch Bärbel und er vor sich, beim ersten zum Krönungsball – bei der „Mutprobe“, wie Michael Walter diesen nannte – haben wir die beiden begleitet. Ruhig und besonnen gingen die beiden zum Umziehen ins Schlafzimmer. Aufregung? Fehlanzeige. Stattdessen eine Zeitansage von Michael: „Bärbel, wir haben

16. Februar 2010 14 - 19 Uhr Gredinger Faschingszug

Fotos: Franz Richarz

Wie aus Michael und Bärbel Walter Prinz Michael II. und prinzessin Bärbel I. wurde Krönungsball, ein Lebkuchenherz mit der Inschrift „Ladykiller“ überreicht bekam? Es war der Wahlsonntag 2009, an dem im Sportheim nicht nur die Wahlergebnisse im Vordergrund standen, sondern auch – so ganz zufällig – die Wahl des zukünftigen Gredonia Prinzenpaares geschickt eingefädelt wurde. Nicht ganz nüchtern, ließ Michael diese Schnapsidee möglich erscheinen. Prompt wurde seine Frau Bärbel angerufen mit der Nachricht: „Du, der Michael möchte so gern mal Faschingsprinz sein.“ Und da Bärbel Walter ihren Ladykiller gerne glücklich sieht, sagte sie „Ja, wenn der Michel gerne möchte . . .“ Am Montag war den beiden klar, dass ihrem gemeinsamen Prinzenglück sanft

noch zwanzig Minuten.“ Bereits in die Prinzenhose geschlüpft, hilft der Gentleman seiner Prinzessin in die opulente Robe, Hund Piruschka bekommt noch einen Streichler ab, der neue Bond-Duft findet seinen Platz hinter den Prinzenohren. Noch ein Gläschen Champagner, ein Bussi für Bärbel und ein kleiner Plausch mit den Kids, dann steht das Taxi vor der Tür. Hinein steigt ein wirklich glamouröses Prinzenpaar und verschwindet in die Gredinger Nacht. Auf dem Weg zu ihrem ersten offiziellen Prinzenwalzer im Hippodrom, auf dem Weg zu tosendem Applaus und ganz sicher auf dem Weg, eine einzigartige Zeit zu erleben, die sie nie mehr vergessen werden. (CRG)

„Die beiden sind ein echter Glücksfall für uns!“ Alex Hill, Präsident Gredonia www.gredonia.de

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Grad sche is! Traditionell beginnt die fünfte Jahreszeit mit dem Dreikönigstag am 6. Januar. Der Gipfel der Faschingsgenüsse sind natürlich die tollen Tage, die 2010 mit dem Unsinnigen Donnerstag am 11. Februar durchstarten, gefolgt vom Rußigen Freitag, dem Schmalzigen Samstag, dem Faschingssonntag, dem Rosenmontag und dem Faschingsdienstag. In vielen Gemeinden und Städten der Region werden auch in diesem Jahr riesige Gaudiwürmer und Faschingsumzüge durch die Straßen ziehen. Von Mörnsheim bis Münchsmünster, von Kipfenberg bis Kinding, von Baar Ebenhausen bis Reichertshausen, beziehungsweise Steinkirchen, herrscht an den närrischen Tagen absoluter Ausnahmezustand. Wir haben für Sie drei Faschingshighlights herausgepikt, die auch das Herz eines rheinländischen Karnevalisten höher schlagen lassen. Alaaf und Heijuhe! 11.02.10 - Chinesenfasching in Dietfurt Bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist, trifft sich BayrischChina am Unsinnigen Donnerstag in Dietfurt. Hier regiert Kaiser Ko-Houang-Di. Beim traditionellen Chinesenfasching, der weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist, geht es really närrisch zu. Pünktlich um 13.61 Uhr beginnt der Maskenzug, der jährlich um die 20.000 Besucher in die 7-Täler-Stadt lockt. Anschließend findet das offizielle Kaiser-Zeremoniell vor dem Rathaus statt. 14.02.10 – Faschingsumzug in Manching In Manching und um Manching herum beginnt um 14 Uhr ein gigantischer Auflauf. Clowns und Helden, Indianer und Cowboys, Hexen und Zauberer säumen in bewährter Bonbonsammler-Manier mit Plastiktüten bewaffnet die Straßen und begrüßen vier Stunden lang Zug und Gegenzug. Hier fliegen echt die Löcher aus dem Käse und sämtliche Pferde stehen auf dem Flur. Nach dem Umzug beginnt in der Schulstraße das Faschingstreiben. 16.2.10 Faschingsumzug in Gerolfing So was gibt es im ganzen Stadtgebiet von Ingolstadt nicht. Seit 1982 fallen traditionell am Faschingsdienstag Tausende von Besuchern in Gerolfing ein und umjubeln die Wagen, Fußgruppen und Einzelakteure. 2010 wird unter dem Motto „Wir machen Mythen, Märchen und Legenden“ erstmalig eine echte Strechlimo zu sehen sein. Wer dahinter steckt? Wir natürlich. Gladdys läuft im Z-Promi-Pulk, angeführt von Paris Hilton und zwei schicken Faschingsprinzen ganz in White. Los geht´s um 14 Uhr.

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Rock me, Opa Heinrich Die einen bekamen auf der Nacht der Garden a kiss from a rose, die anderen einen ­Keltenorden Die Manschuko ist ein relativ junger Faschingsverein, der seinen Anfang 1967 fand und seit 30 Jahren zelebrieren die Manchinger Narren das nun schon inzwischen traditionelle Gardetreffen. Es wurde eine echte „Jubiläumsnacht“ im Theater Ingolstadt, denn auch für eine der anderen vier geladenen Garden aus Kösching, Denkendorf, Reichertshofen und Ingolstadt ist 2010 ein besonderes Datum. Die Germanica Kösching hatte ebenfalls Grund zum Feiern, sie schaut auf 20 Jahre Faschingsvereinsgeschichte und grandiose Tanzauftritte zurück. Während jene Köschinger mit bayerischem Schwung, Tanzmariechen, Prinzenwalzer und einem abenteuerlichen Showteil mit Flugfigur dem Publikum den Atem stahlen, schenkten die gekrönten Häupter der REB aus Reichertshofen zu „Kiss from a rose“ unendlich romantische Momente in die Nacht. Bevor das


Fotos: Franz Richarz

Mit seinem Projekt „Opa Heinrich“ möchte Heinrich Stiefel Eltern, Jugendlichen und Kindern elementare ethische Werte vermitteln, die helfen sollen, das Zusammenleben und die Erziehungsarbeit zu erleichtern. Mehr Infos unter www.opaheinrich.de

Faschingskomitee aus Denkendorf, das Rock ’n’ Roll-Club Casino als Mitternachtsüberraschung und die Narrwalla Ingolstadt als krönender Abschluss zum Zuge kamen, war aber erstmal ein ganz anderer an der Reihe: Opa Heinrich. Der keltische Hausorden der Manschuko ging an den zweiten Frühling des Heinrich Stiefel, der nun bereits 6 Kinder-CD´s mit 70 eigenen Liedern darauf herausgegeben hat: „Wenn man der Welt etwas Gutes schenkt, kommt es auch zurück!“ Der neue Würdenträger, der für sein großes, soziales Engagement ausgezeichnet wurde, bedankte sich natürlich prompt mit seinen Sangeskünsten. Wie es sich für einen gestandenen Kelten gehört, peitschte Opa Heinrich mit seinem hitverdächtigen „Zickezacke“-Fußballlied den ganzen Festsaal zu ungeahnten Höhen. Und die Hände zum Himmel – selbst Ingolstadts Oberbürgermeister Alfred Lehmann geriet in Ekstase und klatschte, was die Hände her gaben. So come and Rock me, Opa Heinrich! (SK) 49


Teil 3

Carolin Gmehling auf Rucksacktour in Down Under Mehr Fotos in der Galerie

www.gladdys.de

Das Töchter flügge werden, ist gerade für Väter schwer zu ertragen. Aber irgendwann ist es dann soweit und so musste auch Neuburgs Oberbürgermeister Bernhard Gmehling seine Carolin (19 Jahre) ziehen lassen. Sie ist gemeinsam mit einer Freundin für ein Jahr als Backpacker, zu deutsch Rucksacktourist, unterwegs in Australien. Seit den Blue Mountains schien den beiden Neuburgerinnen die Sonne ins Gesicht und der Urlaub auf der kleinen Insel Magnetic Island tat nach den Anstrengungen, die so ein Backpacker-Arbeitsleben mit sich bringt, besonders gut.

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Take it easy dad! Von Magnetic Island ging es hinein ins Abenteuer nach Airlie Beach. Im Hafen laufen täglich Segelboote ein und aus, um Touristen zu den bekannten Whitsunday Islands zu bringen. Auch wir hatten einen solchen 3-Tage-Trip gebucht. Unser Schiff die „Mandrake“ – es kam natürlich viel zu spät – war vor allem eines: ziemlich klein. Unsere 90 Zentimeter breiten Pritschen fungierten gleichzeitig als Küchenbank. Auch die Toilette war winizig, eine Dusche gab es nicht. Als aber zum ersten Mal die Segel gesetzt wurden und uns die Wellen entgegenspritzten, nahmen wirs easy. Bald hatten wir sie erreicht, diese fantastische Inselwelt der Whitsunday Islands! Der bekannte Whitehaven Beach ist mit einem Quarzgehalt von 99,7 Prozent der weißeste Strand der Welt. So was Schönes kannte ich eigentlich nur von Postkarten. Zurück an Land gefiel uns Airlie Beach von Tag zu Tag besser, was an den netten Leuten und an unserem tollen Hostel lag, das wie eine Art Buschcamp mit kleinen Hütten aufgebaut war. Nach einer gigantischen Halloween-Party - Myriam ging mit toupierten Haaren als Hexe und ich

mit Sonnebrille als Lady Gaga – hieß es Abschied nehmen. Wir bestiegen den Overnight-Bus Richtung Hervey Bay. Von dort aus sollte unsere Selfdrive-Tour nach Fraser Ireland starten. Nach einer kurzen Einweisung wurden wir in zwei Gruppen zu je zehn Leuten eingeteilt und mit Campingequipment in Four Wheel-Cars verstaut. Bevor wir aber mit der Fähre übersetzen konnten, mussten wir erst noch selbstständig unsere Lebensmittel für drei Tage einkaufen, beziehungsweise planen und kalkulieren, was man für so viele Leute braucht. Das Auto ließen wir voll bepackt und (leider) unbewacht auf einem Parkplatz stehen. Auf der Insel angekommen, fiel auf, dass etwas fehlte. Nicht die Lebenmittel, sondern sieben von zehn Rucksäcken. Und natürlich war meine Tasche mit Kamera, iPod und Handy auch verschwunden. Meine Vorfreude auf Fraser Ireland war dahin. Der Rest der Tour verlief auch nicht gerade besser: zwei platte Reifen und unzählige Befreiungsaktionen wegen durchdrehender Reifen. Fraser Ireland ist nämlich die weltweit größte Sandinsel. Das bedeutet: Statt Straßen Strandpisten oder sandige Trampelpfade durch den Wald. Natürlich ist die Insel ein wunderbares Naturschauspiel mit bezaubernden Seen an Plätzen, an denen man sie nicht erwartet hätte und kilometerlangen Stränden. Aber wie gesagt, mir war die Romantik abhanden gekommen. Nachts schlief ich nicht im Zelt, sondern doch lieber auf der Rückbank des Autos. Das war zwar nicht wirklich bequemer, aber die nächtlichen Besuche der Dingorudel fand ich hinter Glasscheiben interessanter zu beobachten. Die Nächte waren hier auch in jedem Fall sehr beeindruckend. Wir hatten Glück, denn zur Zeit unseres Besuches war gerade Vollmond. Noch nie im Leben habe ich einen schöneren roten Mond aus dem Meer auftauchen, über den Himmel wandern und dann als schönster


Stern unter Milliarden am Abendhimmel stehen sehen. Nach drei Tagen – schon wieder ohne Bad und Dusche – war ich dann aber wirklich froh zurück in Hervey Bay zu sein. Viel zu sehen gab es dort nicht, aber ich musste ja meine gestohlenen Sachen ersetzen. Dann ging es zur vorletzten Station unserer Ostküstentour. Welcome in Noosa. Dieses kleine Städtchen liegt nur etwa zwei Stunden entfernt von Brisbane und ist daher ein beliebter Standort für Wochenendhäuser, in denen gestresste Businessleute ausspannen. Hört sich sehr idyllisch an. Aber nachdem sich durch Noosa ein Fluss schlängelt, an dem sich die Wochenendoasen mit eigenem Bootsanlegesteg und

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mindestens zwei Jetskis davor wie Perlen an einer Schnur aufreihen, werden diese Häuser doch eher als perfekte Partylocation genutzt. Da wir niemanden mit einem solchen Haus kannten, paddelten wir mit unserem Kanu nur daran vorbei und warfen neidische Blicke auf die schönen Terrassen. Danach durchwanderten wir noch zwei Stunden lang den Nationalpark, der an der Küste und einigen der schönsten Surfstrände entlang führt. Wenn man schon einmal in Noosa ist, sollte man es sich nicht entgehen lassen, den berühmten Australia Zoo zu besichtigen, der nur eine dreiviertel Stunde entfernt liegt. Bekannt geworden durch Steve Irwin, dessen Abenteuer man

auch im deutschen Fernsehen verfolgen konnte, beherbergt dieser Zoo sämtliche Tiere Australiens. Besonders schön ist dabei, dass man diese nicht nur ansehen, sondern zum Beispiel Koalas auch streicheln und Kängurus und Elefanten füttern darf. Nach diesem, leider etwas verregneten, aber dennoch sehr schönen Tag, schleppten wir unsere Rucksäcke und uns selbst zurück in den Bus, der uns nach Brisbane bringen würde, dem Ziel unserer Ostküstentour. Aber davon erzähle ich Euch in der nächsten Ausgabe von Gladdys.

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Schöner schlanker Selbstbewusster Gute Frage, nächste Frage, aber so leicht kommen Sie uns diesmal nicht davon! Nehmen Sie sich ein Beispiel an unserem Landesvater Horst Seehofer. Er hat mit Powerwalken schon sieben Kilo abgespeckt und damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Wo ein politischer oder unpolitischer Wille ist, findet sich auch eine Walkingstrecke. Abnehmen und mehr Sport treiben steht alljährlich ganz oben auf der Top-Ten-Hitliste der guten Vorsätze. Die Zeitungen und Magazine sind

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Was ist aus ihren guten silvesterVorsätzen geworden ?


Für die Damen haben wir einen Start-Tipp:

14 Tage Gratistraining im Lady Fitness in Ingolstadt. Das ist Ihre Chance! Siehe Seite 45.

gerade zum Jahreswechsel übervoll mit guten Tipps, Gesundheitsspecials und Abnehmrezepten. Auch die Hurraund Bravo-Meldungen von Menschen, die es bereits geschafft haben, das Fit&Fun-Gedankengut in ihrem Leben fest zu verankern, dürfen natürlich nicht fehlen. Und hier kommt jetzt Ihre Rechtfertigung. Eigentlich wollten Sie es sich gar nicht wirklich vornehmen – das mit dem Sport, der Gesundheit und dem Abnehmen. Sie sind von der Macht der Medien quasi überrollt und dazu gezwungen worden, sich an Silvester Ihre guten Vorsätze vor versammelter Mannschaft rauszuquälen. Ist nicht so schlimm, ging den meisten so. Sie sind ganz sicher nicht alleine und es ist ja auch noch nicht aller Tage Abend. Die guten Vorsätze gehören als herzzerreißendes Ritual einfach zu einer gepflegten Silvesternacht dazu, genauso wie Chinaböller, Raketen Bleigießen und Fondue-Geschirr in der Spülmaschine. Erklären Sie das Ihren Kritikern, die Sie bereits mehrfach mit dem Song „Morgen, morgen fang ich an ...“ aufgezogen haben. Gut, es wäre

natürlich schon wünschenswert, wenn Sie etwas gesünder leben würden. Der Konjunktiv alleine hat in der Welt selten etwas verändert. Vielleicht wäre jetzt, ein paar Wochen nach dem vollmundigen Jahreswechsel, der richtige Zeitpunkt, noch einmal über alles nachzudenken – ohne Silvester-Blues und ohne Zuschauer, ganz heimlich still und leise. Sind Sie wirklich zufrieden mit Ihrem Kampfgewicht? Wäre es nicht doch schön, ein paar Pfund weniger auf die Waage zu schleppen? Von einer zu verbessernden Kondition und den gesundheitlichen Einschränkungen mal abgesehen: Der Frühling steht in den Startlöchern und damit der Sommer vor Tür. Wollen Sie wirklich wieder behaupten, dass Schwimmen nicht so Ihr Ding ist, weil Sie sich in Wahrheit für Ihre Figur schämen? Wie gesagt – Sie sind mit diesem Problem nicht allein, was in der Regel allerdings auch nicht wirklich weiter hilft. Geben Sie sich einen Ruck, Sie schaffen das! Es gibt so viele Möglichkeiten, sich fitter und freier zu fühlen. Jetzt gilt es, jetzt! Abgemacht? Morgen fangen Sie an. (SK)

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Foto: Franz Richarz

Birgit Niedner lebte fünf Jahre ohne Zeit. Ihr 40. Geburtstag war das Erste, was sie wieder wahrnahm.

Birgit Niedner:  zurück im Leben 54


Zeit ist das kostbarste, was wir haben!

Wie oft wünscht man sich, sie möge stehen bleiben, diese gottverdammte Zeit, die uns im täglichen Alltag immer wieder davonrast. Für Birgit Niedner ist dieser, oft bemühte, unbedachte Wunsch furchtbare Realität geworden. Sie hat in einer Art Wachkoma jede Orientierung und fünf Jahre ihrer Lebenszeit verloren. Die Geschichte der Ingolstädterin begann in einem Skiurlaub mit der Familie. Sie litt an den für eine Grippe typischen Symptomen, aber mit ein bisschen Bettruhe war es nicht getan. Auch nach sechs Wochen wollte sich ihr Zustand nicht bessern. Die konsultierten Mediziner waren ratlos. Ein AidsTest fiel negativ aus und auch die Diagnose „Burnout“-Syndrom erwies sich als falsch. Inzwischen schmerzte jede Bewegung, jedes kleinste Geräusch erzeugte Höllenqualen und die Familie schlich auf Zehenspitzen durchs Haus. Und dann kam sie doch, die erlösende Diagnose. „Ein Jahr nach Ausbruch der Krankheit, konnte festgestellt werden, dass ich an einer Gehirnentzündung litt“, erinnert sich Birgit Niedner. Wäre ihr Zustand nicht bereits schon chronisch gewesen, hätte man die Infektion gut behandeln können. Aber es war zu spät und die Aussichten klar formuliert: Wenn überhaupt, wird sie schwere Hirnschäden davon tragen. Die Infektion wütete mit unvorstellbarer Wut in ihrem Körper und die Welt verschwand für vier Jahre im Dunkel. Wie durch ein Wunder erwachte sie ganz langsam wieder aus dieser Nacht und tastete sich, fast all iher kognitiven, sensitiven und motorischen Fähigkeiten beraubt, vor. Sie hatte den Kampf auf Leben und Tod noch nicht gewonnen, aber ihr war klar, sie würde siegen. Heute steht die Geschäftsfrau und Autorin ihrer eigenen Geschichte wieder mitten im Leben und gibt TV-Interviews. Neben Jürgen Fliege haben nun auch Bettina Böttinger und Johannes B. Kerner bei ihr angeklopft.

Birgit Maria Niedner, „Fünf Jahre ohne Zeit“, Edition Fischer, 18 Euro

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Mister Medizintechnik – Ein Mann Für alle Fälle

Harry Kruse ist als Kooperationspartner von GO-IN der Ansprech-

Lass das den Harry machen! Wenn Ärzte oder Therapeuten planen mit ihrer Praxis umzuziehen, den Eingangsbereich umgestalten zu lassen oder sich ganz neu in Ingolstadt niederlassen möchten, fällt immer wieder ein Name: Harry Kruse, beziehungsweise Kruse Medizintechnik. Er ist der Mann für alle Fälle, wenn es um Organisation, Praxiseinrichtung, Medizintechnik und Praxisbedarf von der Spritze bis zum EKG geht. Gerade wenn Projekte anstehen, bei denen mehrere Gewerke Hand in Hand arbeiten sollen und koordiniert werden müssen, sind sein Sachverstand, seine 33 Jahre Berufserfahrung und sein branchenübergreifendes Know-how gefragt. Ein schönes Beispiel dafür und ein aussagekräftiges Referenzobjekt ist der Medi-IN-Park in Ingolstadt, bei dem Harry Kruse Heinz Spörer tatkräftig unterstützt hat: „Das Wichtigste ist für mich immer der persönliche Kontakt zu meinen Kunden und Kollegen!“ Wer

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ihm vertraut, spart sich viel Lauferei, Geld und Ärger. Natürlich stellt er sich nicht selber hin und weißelt die Wände runter, zimmert ausgefallene, einzigartige Thekenlösungen, verlegt Wasserrohre und Stromleitungen oder installiert neue Lichtsysteme. Dafür hat er seine Kooperationspartner, Fachleute und Spezialisten, die er aus langjähriger Zusammenarbeit kennt und für deren Leistung er deshalb auch die Hand ins Feuer legt. Trotz verschiedener Gewerke hat der Auftraggeber auf Wunsch nur einen Ansprechpartner, der die Leistungen seiner Handwerkskollegen abnimmt. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen! Und wenn Harry Kruse etwas nicht selbst übernehmen kann, dann vermittelt er Aufträge ungeniert und uneigennützig an den nächsten Experten weiter. Im Grunde genommen könnte man ihn auch schon kontaktieren, wenn man nur nach neuen Räumlichkeiten sucht. Harry Kruse weiß immer wann, wo und was sich in Ingolstadt und Umgebung

bewegt. Speziell wenn es um Hygiene und sterile Arbeitsgeräte geht, könnte man ihn eigentlich auch den „Meister Proper“ von Ingolstadt nennen. Er organisiert spezielle Schulungen für Helferinnen und Ärzte und ist selber natürlich immer auf dem aktuellsten Stand, was neue Vorschriften, Gesetze und Medizintechnik betrifft. Auch seinen zuverlässigen Wartungsservice der hochmodernen medizinischen Geräte, die er als Handelsvertretung anbietet, wissen seine Kunden enorm zu schätzen. Kruse Medizintechnik, gegründet von Harry und Susanne Kruse, ist seit dem vergangenen Jahr ein richtiges Familienunternehmen. Sohn Roland ist im August ins Geschäft mit eingestiegen und ab dem 1. Januar 2011 komplettiert Sohn Ralf den Familienbetrieb Kruse Medizintechnik. Eichenwaldstr. 59 Tel. 0841/ 97 57 71 Fax. 0841/ 97 57 72 Mobil. 0171/ 61 53 108

Fotos: Franz Richarz

partner für die Ärzte in der Region


White Westpark Zum ersten mal seit neun Jahren wurde die Ingolstädter Hochzeitsmesse an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. „Der Wechsel vom Theater in den Westpark wurde vom Publikum sehr gut angenommen und dementsprechend positiv haben das auch unsere Aussteller quittiert“, freut sich Organisatorin Ute Meier von eventmacher x2. 60 Aussteller zeigten an ihren mit viel Liebe dekorierten Ständen, was am schönsten Tag des Leben möglich ist. Von extravaganten Stylingtipps, origineller Fotografie bis hin zum Limousinenund Oldtimerservice: Die Heiratswilligen staunten nicht schlecht, was der Markt alles bietet, um diesem Tag maximale Einzigartigkeit zu schenken. Wie wär`s denn mit Ihnen 2010? Sie trauen sich „Ja“ zu sagen? Dann haben wir zwei tolle Ideen für Sie. Zum einen müssen Sie nicht traurig sein, wenn Sie „White Westpark“ verpasst haben, denn alle Top-Adressen für Ihr Vorhaben finden Sie noch unter www.hochzeitsmesse-in.de und zum anderen bieten wir von Gladdys an, einen ganz besonderen Heiratsantrag in unserem Magazin als Überraschung zu veröffentlichen! Bewerbungen mit dem Stichwort „Antrag“ bitte an info@gladdys.de.

ES MUSS NICHT IMMER WEISS SEIN, MAN TRÄUMT JA AUCH BUNT Gerade Hochzeitskleider sind einem modischen Wandel unterworfen. Die Träume ganz in weiß sind zwar nicht ausgeträumt, folgen aber aktuellen Fashion-Trends. So muss es heute längst nicht mehr das traditionell weiße, bodenlange Kleid mit Rüschen sein. Es darf durchaus auch etwas farbenfroher und knapper ausfallen. Nach einem eher puristischen Jahr tendieren die Designer wieder zu etwas üppigeren Modellen im Prinzessstil. „Für die Zukunft ist jetzt schulterfrei schwer angesagt“, erklärt Chefin Sonja Heinzinger. Ihr Brautmodengeschäft wurde gerade erst von einer großen Münchner Zeitung als Perle Bayerns bezeichnet. Tatsächlich ist die Auswahl von Brautmoden Sonja gigantisch und die definitiv größte im Umkreis von 200 Kilometern. 1500 Braut- und Abendkleider in den Größen 36 bis 60, schicke Dessous, Schuhe, Accessoires und 300 Outfits für Herren vom Frack bis zum Abendanzug warten auf Braut, Bräutigam und Hochzeitstross. Tun Sie sich selbst einen Gefallen, nehmen sich jede Menge Zeit für Ihren Besuch bei Brautmoden Sonja und vereinbaren Sie einen Termin. Es gibt nämlich keine Öffnungszeiten. Exklusiver geht es nicht. Jeder Kunde wird individuell empfangen, betreut und beraten. (SK) Jetzt Neu bei Brautmoden Sonja: Der Designer des Jahres Ian Stuart mit seinen Avantgardemodellen.

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Foto: Franz Richarz

Das war sie: die neunte Ingolstädter Hochzeitsmesse


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Noch hält der Winter die Baustelle fest im Griff, aber pünktlich zur Saison 2010/11 wird die neue Heimat des FC Ingolstadt 04, der Audi Sportpark, auf dem ehemaligen Bayernoil-Gelände fertig gestellt sein. „Schon die Außenansicht des Audi Sportparks fasziniert mit ihrer mondänen Architektur.“, verspricht die für den Bau verantwortliche Unternehmensgruppe Hellmich. Die Dinslakener sind in der Stadionbaubranche in Deutschland führend. Das Ingolstädter Stadion wird nach modernstem Standard gebaut und erfüllt alle DFB und DFL Richtlinien. Aufstieg, Du kannst kommen!

Mehr Infos unter www.audisportpark.de Fakten zum neuen Stadion Fläche Stadion Gesamtfläche Kapazität intern. Spiele Sitzplätze Stehplätze Baukosten Parkplätze Fläche Spielfeld Höhe Stadion Logen Business Seats

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21.300 m² 198.600 m² ca. 15.000 Zuschauer ca. 12.000 Zuschauer ca. 9000 ca. 6000 ca. 24 Millionen Euro am Stadion ca. 2.500 weitere ca. 1.000 105m x 68m ca. 18m 18 ca. 1.200

Und dass dieses Ziel in greifbarer Nähe liegt, zeigt die Einnahme der Tabellenspitze in der Rückrunde. Also Jungs, nur noch 18 Spiele durchhalten, dann hat Ingolstadt im Mai doppelten Grund zur Freude: Den Einzug in den Audi Sportpark in der zweiten Liga! Aber bis dahin freuen wir uns erst einmal auf ein spannendes Spiel am 20.02. gegen Holstein Kiel, für das wir wieder zwei VIP-Karten verlosen dürfen. Sie möchten gewinnen? Dann mailen Sie uns einfach Ihren Kontakt (inkl. Handynummer!) bis 15.02. an info@gladdys.de Viel Glück!

Foto: Franz Richarz

der countdown läuft


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Wellness für die Ohren Das Neueste auf dem hart umkämpften Hi-Fi Markt ist die Wiederauferstehung einer längst überholt geglaubten Technik. Röhrenverstärker sind schwer auf dem Vormarsch. Die Headline dieses Artikels, gleichzeitig der Wahlspruch der Tube Audio Sound GmbH, trifft es auf den Punkt. Hier dreht sich alles um den ultimativen Hörgenuss. Gespannt sitzen wir in der Redaktion, um einer ganz besonderen, klanglichen Vorführung beizuwohnen. Anke Breuer und Jörg Schumann, die beiden Geschäftsführer der oben genannten Ingolstädter Firma, möchten uns eine vermeintlich alte Technik, die des Stereo-Röhrenverstärkers, in allerneuester High-End-Qualität vorführen. Die eigentlich, seit den 80ern von Transistoren abgelöste Röhrentechnik, feiert seit ein paar Jahren eine Renaissance, die wohl nur Kenner der Szene mitbekommen haben. Und unsere Besucher sind die absoluten Spezialisten, wenn es um Röhrentechnik geht. Denn sie beschäftigen sich nur mit dieser und sonst nichts anderem. Bis hin zu den Boxen, vom holländischen Hersteller Xanadu, wird in jedem noch so

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kleinen Detail, der Wunsch des Kunden berücksichtigt und somit jede Tube Audio Anlage individuell zusammengestellt. Welcher Aufwand und welche Liebe zum eigenen Produkt betrieben wird, zeigt die Passion des Age van der Wout, seines Zeichens Chef von Xanadu. Um sein Gehör zu schulen, geht der Holländer ganze fünfmal die Woche auf Konzerte. Wow, das artet ja direkt in Arbeit aus. Vor uns wird also nun die Anlage um den UL 40-S2 Stereo Röhrenverstärker von Jörg Schumann aufgebaut und wir erwarten, ob der Vorschusslorbeeren, das Ungewöhnliche, das Besondere. Und wirklich, die Gladdys Glam Lounge CD klingt schon beim ersten Ton weicher, noch an-


Fotos: Franz Richarz

genehmer als sonst. Die außergewöhnlich detaillierte, besonders räumliche Klangwiedergabe begeistert uns sofort. Wenn man die Augen schließt, wähnt man sich mitten im Konzertsaal. Jedes noch so kleine Detail, jedes Instrument kann das Ohr ohne Probleme herausfiltern. Eindrucksvoll erschließen sich uns Klangwelten, von einem geradezu exzellenten akustischen Aroma. Der relativ schnelle Bass vereint alle Eigenschaften, die man sich wünschen kann. Volumen, Kraft, Tiefgang und Präzision. Die Übergänge zwischen den einzelnen Frequenzbereichen sind praktisch nicht wahrzunehmen. Ohne irgendeine Lücke geht der Tieftonin den Mitteltonbereich über, nahtlos in den Hochtonbereich. Samtig, stimmig, lebendig. Der von dem Ingenieur Menno van der Veen entwickelte UL 40 überzeugt uns auf der ganzen Linie. Und wir können Jörg Schumann nur zustimmen, wenn er mit Stolz behauptet: „Die besten CD´s, vor allem die sehr gut aufgenommenen, klingen besser als je zuvor.“ Und das ist „erhörbarer“ Genuss. Sozusagen

„Wellness für die Ohren.“ Die Vorteile der Röhrentechnik haben sich übrigens auch bei den großen, den renommierten Hi-Fi Herstellern, wie Marantz und Yamaha herumgesprochen. Aber das ist eben Großserientechnik und den Unterschied müssen wir hier wohl nicht extra erklären. (TG)

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Sie sind jetzt so richtig neugierig geworden und möchten dieses einzigartige Klangerlebnis selbst einmal genießen? Sie sind dazu eingeladen! Am 10. März ab 14 Uhr gibt es im EGZ Ingolstadt, in der Marie-Curie-Str. 6, eine exklusive Vorführung. Sie werden Ohren machen! Um Anmeldung wird gebeten. Tube Audio Sound GmbH Rothenturmer Strasse 97A 85053 Ingolstadt Tel. 08459-323408 Mehr Informationen unter

www.tube-audio.de

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Mit Gladdys shoppen DEN WOLLEN ALLE HABEN! „Ich habe mir den X-Mini auf der Cebit gekauft. Der Sound hat ordentlich Bass und die Lautstärke reicht locker aus, um ein 30qm 2 Zimmer zu beschallen!“ Das ist nur eines von vielen begeisterten Statements zum X-Mini, der verspricht, der kleinste Speaker der Welt zu sein. Seine wahre Größe liegt aber im Design. Mit dem begehrten „reddot Design award“ ausgezeichnet, revolutioniert er schon rein optisch Accessoires für mobile Menschen. Mit dem X-Mini können Sie an jedem Ort Ihre Lieblingsmusik laut und in perfekter Soundqualität hören. Der Lautsprecher verfügt über eingebaute Lithium Akkus, was lästiges und teures Batteriewechseln überflüssig macht. Klar, dass die Minis bereits in der Gladdys Redaktion wummern und Sie können dieses musikalische Design-Meisterwerk ab sofort über unseren Shop www.gladdys.de für 29,90 Euro bestellen!

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GLAM LOUNGE VOLUME 1

KAUM WAR SIE DA, WAR SIE AUCH SCHON WIEDER WEG: DIE GLADDYS GLAM LOUNGE CD Gute Nachricht: Wir haben wieder welche nachbestellt! Frisch aus Hamburg angekommen und mit feinster Ibiza Lounge-Musik berühmter DJs gefüllt, ist unsere erste Gladdys CD ein absoluter Leckerbissen für Nachtschwärmer und Tagträumer. Wie eine warme Brise fühlen sich die zwölf Gladdys Lieblingstitel an und lassen die Gedanken zu einer coolen Beachclub-Party reisen. Urlaub vom Alltag für 15 Euro gibt es im Gladdys-Shop. Einfach mal unter www.gladdys.de reinhören und schnell bestellen, denn mehr gibt es jetzt leider nicht mehr. Aber Volume 2 kommt bestimmt!


125 Jahre ein leuchtender Stern: mercedes praunsmändtl Und es gibt sie doch, die positiven Nachrichten in der viel besagten Wirtschaftskrise. Wenn ein Unternehmen 125 Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben hat und weiter schreibt, ist das ein bemerkenswertes Zeugnis einer langjährigen, erfolgreichen Geschäftspolitik. Mercedes Praunsmändtl ist diese Meisterleistung gelungen. Eine Leistung, hinter der seit Generationen die ganze Kraft einer Familie steht. 1885 gründete Wilhelm Praunsmändtl das Familienunternehmen als Büchsenmacherei und Handel für Fahr- und Motorräder. Emil Praunsmändtl führte die Geschäfte weiter. 1917 öffnete unter seiner Führung die erste Fahrschule Ingolstadts ihre Pforten und 1925 kam das, was bis heute in das Jahr 2010 seine Fortsetzung fand: Der Daimler-Benz-Vertrag wurde unterschrieben. Somit stehen unglaubliche 85 von 125 Jahren die Praunsmändtl-Erfolge unter dem glänzenden Leitbild des Mercedes-Sterns. Kurz nachdem Fritz Praunsmändtl das Unternehmensruder übernahm, kam 1952 der legendäre Flügeltürer auf den Markt. Bis heute eine begehrte automobile Schönheit, die auf Juwel-Veranstaltungen wie der Carrera Panamerikana und der Millie Miglia Erfolge feierte. Pünktlich zum 125jährigen Jubiläum kommt nun das lang ersehnte Revival dieses Ausnahme-Autos auf den Markt. Darüber, dass auch das Autohaus Praunsmändtl ein Exemplar der Sport-

wagenschmiede AMG präsentieren kann, freuen sich Peter und Edith Praunsmändtl, seit 1972 die heutigen Unternehmensinhaber. 571 PS und eine vollendete Formgebung sind doch schöne Gratulanten zum Jubiläum! Aber dieses Highlight ist nicht das einzige, das der Feierfreude Ausdruck verleiht. Am 27. März rollt das neue E-Klasse Cabrio in den Ingolstädter Frühling und am 24. Juni wird eine ganze rollende Karawane auf dem Gelände erwartet: Dann wird Mercedes Praunsmändtl Gastgeber einer Durchfahrtskontrolle der Donau Classic (24. bis 26. Juni) sein. Bayerns schönste Oldtimer-Rallye macht Halt in der Goethestraße 14. Der Juli feiert sogar noch ein weiteres Jubiläum: Am 31. starten um die hundert smarts zur 10. Praunsmändtl smart-Tour. Über die Grenzen Bayerns hinaus, ist diese Veranstaltung made in Ingolstadt längst Kult geworden. Was kann man zu so viel Bewegung noch sagen? Möge sie auch für die Zukunft mit viel Freude und Gesundheit für die Familie Praunsmändtl und ihre großartigen 270 Mitarbeiter anhalten. Wir sagen: „Herzlichen Glückwunsch zu 125 bewegten Jahren und vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!“

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Rechtsanwälte Dr. Volkert & Kollegen • Rathausplatz 11/ III • 85049 Ingolstadt Tel. (08 41) 9 35 27-0 • Fax (08 41) 9 35 27-30 • kanzlei@dr-volkert.de • www.dr-volkert.de


Foto: Franz Richarz

Unsere Anwälte sind in folgenden Rechtsgebieten für Sie tätig und informieren Sie regelmäßig an gewohnter Stelle hier in Gladdys über Neuigkeiten oder besonders praxisrelevanten Regelungen aus dem: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht, Schadensersatzrecht, Vertragsrecht, Verkehrsrecht… eben aus nahezu jedem Bereich des Zivilrechts, das wir für unsere Kanzlei für Sie zum Schwerpunkt gemacht haben!

Neues aus dem

Neues aus dem

Neues aus dem

Erbrecht

Familienrecht

Verkehrsrecht

von Rechtsanwältin Kerstin Bacher auch Fachanwältin für Arbeitsrecht

von Rechtsanwalt Dr. Heinz Volkert auch Fachanwalt für Familienrecht

von Rechtsanwältin Birgit Gössl

Die Erbrechtsreform ist in aller Munde, doch wer profitiert eigentlich davon? Eingeführt um die familiären Bande zu stärken, endet die Diskussion um die Höhe des Pflichtteils, der Ehegatten, Abkömmlingen und Eltern gesetzlich zusteht, immer wieder beim Anwalt. Um zu verhindern, dass das Erbe durch großzügige Schenkungen soweit ausgehöhlt wird, dass am Ende nichts mehr da ist, wovon man seinen Pflichtteil einfordern könnte, gilt der sogenannte Pflichtteilsergänzungsanspruch. Alles was innerhalb der letzten 10 Jahre an Sparbüchern, Immobilien und Barvermögen verschenkt worden ist, konnte zu 100 Prozent als Erbmasse, von der ja der Pflichtteil berechnet wird, geltend gemacht werden. Die neue Erbrechtsreform lockert die starre 10-Jahres-Frist deutlich auf. Je länger eine Schenkung zurückliegt, desto geringer ist der gesetzliche Anspruch. Eine Schenkung, die 5 Jahre zurückliegt, wird nur noch zu 50 Prozent berücksichtigt. Eine Schenkung die vor 10 Jahren gemacht worden ist, wird nur noch zu 10 Prozent zur Berechnung des Pflichtteilsergänzungsanspruches herangezogen. Kümmern Sie sich also rechtzeitig um Ihr Vermächtnis und Ihr Testament. Die neue Erbrechtsreform bietet verbesserte Möglichkeiten, das Erbe dem zukommen zu lassen, der es Ihrer Meinung nach auch haben soll.

Die Familienrechtsreform bescherte uns eine Vielzahl von Neuerungen, unter anderem auch zur Berechnung des Zugewinnausgleichs. Konnte bisher ein Ehegatte mit Schulden in die Ehe gehen, ohne dass dies seinen eventuellen Zugewinn bei der Scheidung erhöhte, werden diese Schulden, die er im Laufe einer Ehe abbaut und dann noch zu einem Vermögen wandelt, nun auch angemessen berücksichtigt. Damit wird der Ehegatte besser gestellt, der an der Tilgung der vorehelichen Schulden mitwirkt, aber bei Scheidung kein eigenes Vermögen anhäufen konnte.

Auch im Verkehrsrecht bringt das Jahr 2010 einige Neuerungen. Bisher haben viele Autofahrer ihre Bußgelder, die sie im Ausland erhalten haben, nicht bezahlt, weil bekannt war, dass – mit Ausnahme von Österreich – rechtskräftige Entscheidungen ausländischer Verwaltungsbehörden oder Gerichte, denen Verkehrsordnungswidrigkeiten zugrunde liegen, in Deutschland nicht vollstreckt werden. Bislang gab es – außer mit Österreich – keine entsprechenden Vollstreckungshilfevereinbarungen, die in der Praxis tatsächlich angewendet wurden. Im Jahr 2010 soll dies anders werden. Geplant ist, dass voraussichtlich ab Oktober 2010 auch in Deutschland Auslandsbußgelder über 70 € aus dem EU-Ausland vollstreckt werden. Noch nicht entschieden ist, inwieweit auch ältere Strafzettel vollstreckbar sein werden.

Zum Vergleich: Bisher: Anfangsvermögen Endvermögen Zugewinn

- 50.000 Euro 120.000 Euro 120.000 Euro

Neu: Anfangsvermögen Endvermögen Zugewinn

- 50.000 Euro 120.000 Euro 170.000 Euro

Und 50.000 Euro Unterschied ist ein gutes Argument, sich anwaltlich beraten zu lassen, oder?

srecht § Arbeit echt sr § Vertrag ersatzrecht en § Schad t ch § Mietre ragsrecht ert § Kaufv gsmanagement un § Forder ...

Bild rechts (v.l.n.r.) Kerstin Bacher RA & FA für Arbeitsrecht, Dr. Heinz Volkert RA & FA für Familienrecht, Birgit Gössl RA 67


Süsse Verführung

Wer will dazu schon Nein sagen – „Der“ Gummibärchenladen im Westpark

Foto: Franz Richarz

Wo wir unsere superleckeren Bonbons, original Jelly Belly Bohnen, Zuckerstangen, türkischen Nougat, Schokomonks, Lakritz und Fruchtgummis in über 80 verschiedenen Geschmacksrichtungen von A wie Anis bis Z wie Zitronensorbet kaufen, ist uns ja schon lange klar. Natürlich bei Gabriele Schmid, Inhaberin von „Der“ Gummibärchenladen im Westpark Ingolstadt. Hier gehen auch die süßesten Träume und Wünsche, vom Logolegebild aus Gummibärchen bis zu ausgefallenen Geschenkarrangements in Erfüllung. 1997 entwickelte Gabriele Schmid die Idee zu diesem und bislang 14 weiteren Naschkatzenparadiesen in Deutschland mit je nach Ladengröße 300 bis 400 unterschiedlichen Artikeln. Gemeinsam mit ihrem Sohn, der den Süßwarenvertrieb Christian Schmid in Großmehring gründete, tüftelte sie an dem Franchise-Konzept für „Der“ Gummibärchenladen. Um ein hochwertiges Süßwarensortiment und Gummibärchen nach eigenen Rezepturen anbieten zu können, haben die beiden Jungunternehmer erfolgreich nach geeigneten Produzenten und Produkten gesucht, die dem hohen Qualitätsanspruch genügen konnten. Der Süßwarenvertrieb von Christian Schmid ist seit 2002 zugleich Lizenzgeber der Franchise-Kette „Der“ Gummibärchenladen, bundesweiter Distributeur des englischen Premiumlabels The Natural Candy Shop und offeriert ab sofort ein breites Zuckerwarensortiment für den gehobenen Fachhandel unter der neuen Marke „Prime Sweets“, auch als Eigenmarke konzipiert. Das bedeutet: Wer möchte, kann sich ab einer Mindestbestellmenge von 10.000 Stück Gummibärchen-Tütchen in Standartgrößen a 80, 160 und 240 Gramm (auf Kundenwunsch sind auch

andere Gewichtseinheiten machbar) abfüllen und bedrucken lassen. Die Branche ist begeistert. Nach der Vorstellung von „Prime Sweets“ auf der Internationalen Süßwarenmesse in Köln kann sich der 28-jährige Firmenchef vor Lob und Händleranfragen aus der ganzen Welt gar nicht mehr retten. Gabriele und Christian Schmid haben das bislang süßeste Stück Ingolstädter Erfolgsgeschichte geschrieben und das Kapitel ist noch lange nicht beendet. Die beiden brüten schon längst wieder über neuen Geschmacksrichtungen und Rezepturen…

Das Original im WESTPARK

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VIB

Diese vier Gesichter sollten Sie sich verdammt gut einprägen. Im Vordergrund blickt Bernd Neumann, der Wirt der Schanzer Rutschn in die Kamera. Gemeinsam mit Gladdys und den beiden Hair&Beauty Künstlern Helmut Schmid und Marco Slavulj, hat er für den 8. März einen ganz besonderen Starkbier-Event mit Glamourfaktor, Highsociety, coolen DJ´s und einem knackigen Tracht&Pracht Showteil aus der Taufe gehoben. Haben Sie gemeint, nur der Stanglwirt in Kitzbühl kann Promi-Weißwurstpartys schmeißen? Was ein Balthasar Hauser kann, ist für den Rutschn-Wirt doch eine Kleinigkeit. Ab sofort wird in Ingolstadt einmal pro Jahr die VIB Party mit never ending Weißwurst-Flatrate in der heißesten Bavarian-Schenke der Stadt gefeiert. Das wollt Ihr Euch unbedingt anschauen? Schau ma mal, hot der Kaiser g´sogt. Dazu müsst Ihr eines von diesen kleinen schwarzen VIB-Kärtchen ergattern. In der Rutschn ist flanierend oder sitzend schließlich nur Platz für höchstens 350 Partypeople - in Lederhosn, Dirndl und bester Laune versteht sich. Sorry Leute, ohne persönliche Einladung von Bernd Neumann, Helmut Schmid, Marco Slavulj oder Claudia RicharzGötz darf an diesem Abend keiner rein. For very important bavarians only! Wir verlosen 10x2 VIB-Karten. Überzeugen Sie uns. Warum sind ausgerchnet Sie ein very important bavarian und müssen unbedingt auf die VIB Party ? E-Mail und Postanschrift s. Impressum

8. März 2010 Ingolstadts 1. vib Party! Eintritt nur für geladene gäste

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Fotos: Franz Richarz

Very important bavarian


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Das rostigste Hobby der Welt Mitte Januar öffnete die 11. MOTO TECHNIKA, die grösste Oldtimer-

30.000 qm Ausstellungsfläche und rund 400 gutgelaunte Händler sind die Eckdaten, die jährlich tausende von rostverliebten Fans im Winter nach Augsburg locken. Die eben erwähnten Daten sind Fakten, aber was ist das nun eigentlich wirklich, was gestandene Männer ins Schwärmen kommen lässt, was sie die Winterabende in der kalten Garage zubringen lässt und überhaupt im Schneetreiben zu Treffen und Teilemärkten führt? Ist es der Urinstinkt des Jägers und Sammlers, den wir laut manchem Wissenschaftler seit der Steinzeit im Blut haben? Oder gar ein ganz aktueller Beweggrund? Manch einer traut ja den Banken nicht mehr über den Weg und möchte sein „Sauerverdientes“ in Gold oder Antiquitäten anlegen. Und dazu gehören ja unbestreitbar auch historische Fahrzeuge und alles, was es an Zubehör, Literatur und sonst noch zu erstehen gibt. Schließlich gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Oldtimern und laut Statistik sind die Preise in den letzten Jahren, vor allem für deutsche Fahrzeuge, geradezu explodiert. Also was kann man falsch machen? Um der Faszination des Themas auf den Grund zu gehen, nehmen wir einmal als typischen Vertreter der Spezies „Homo Rostikus“, unseren Redakteur Tom Gehrke. Der freut sich schon seit Wochen wie ein Schneekönig auf die erste Messe im Jahr, um dort mit leuchtenden Augen in Bergen von alten Schrauben, Chromteilen und zerfledderter Literatur zu stöbern. Und was es da alles zu entdecken gibt. Neben alten Motorrädern, Automobilen, Traktoren und ihren stolzen Besitzern, sind ganze Clubs angereist, um stilecht in

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Fotos: Tom Gehrke

messe im Süden Deutschlands ihre Pforten


Näheres unter:

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der jeweiligen Kluft, z.B. aus den 50er Jahren, ein ganzes Wochenende auf dieser Messe zuzubringen. Und das ist noch nicht alles. Liebevoll wurden die Areale der Oldtimerfreunde mit historischen „Goodies“ dekoriert. Man sitzt gemütlich an Nierentischen, lässt die Jukebox einen fetzigen „Peter Kraus“ oder „Elvis“ auflegen, genehmigt sich dazu eine Sinalco und wagt sogar manchmal ein Tänzchen zu den altbekannten Rhythmen. Also liebe Frauen, dieses rostige Hobby hat schon auch einen gewissen Unterhaltungswert und die Männer kruschen nicht nur in „altem Schrott“ herum, um dann das Erstandene stolz wie Oskar zu Hause vorzuführen und in monatelanger Kleinarbeit herzurichten. Da ist schon mehr dran am Thema: Oldtimerfaszination. Was der eingangs erwähnten Theorie des „Jagens und Sammelns“ allerdings widerspricht, ist die Tatsache, dass jenes Erstandene ja teilweise auch wieder verkauft wird, wenn es dann restauriert ist. Also geht es doch wieder nur ums Geld? Oder geht es vielmehr um das Restaurieren selbst und weniger ums Besitzen. Manch einer spricht ja vom sogenannten „Dornröschen“, das er behutsam aus dem jahrelangen Schlaf wecken möchte, um es sozusagen dem Tageslicht wieder zu schenken und damit die Welt ein wenig schöner zu machen. Wenn Sie, als Romantiker, jetzt auf den Geschmack gekommen sind: Auch in Ingolstadt haben wir demnächst eine Oldtimermesse. Am Samstag, den 6. Februar, steht die Reithalle im Klenzepark, ganz im Zeichen des „Altmetalls“. (TG)

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osanna l채sst die Puppen tanzen

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Fotos: Franz Richarz

Die neue symparty-lounge in ingolstadt HUGO´S: Immer, wenn Sie etwas Besonderes erleben möchten! SUBSTANTIVE: Café, Cuisine, Bar und Partyplace. ADJEKTIVE: edel, schick, lecker und spannend. SUPERLATIVE: die gemütlichste, sympathischste, stilvollste und definitivste Gute-Laune-Garantie der Stadt. www.hugos-bar.com

Echtes Salsafeeling ist mehr als ein paar Noten auf einem Blatt Papier, eine Gitarre, ein Keyboard und PercussionInstrumente. Mehr als eine rauchige, tiefe Stimme, die technisch perfekt, vielleicht sogar mit ein bisschen Timbre und gezieltem Überschlag die Töne trifft. Echte südamerikanische Leidenschaft, Feuer und ungezügeltes Temperament kann man nicht nachsingen oder einstudieren. So was muss man im Blut haben. Man muss es riechen, schmecken, fühlen und leben. Kurz: Salsafeeling muss man haben, um es rauslassen zu können. Erst dann bäumt sich die Erde auf und der Raum füllt sich mit berstender Energie, die jeden erfasst, mitreißt und hineinzieht in dieses übervolle Lebensgefühl, dass die, die es nicht haben, schlicht Salsafeeling nennen. Nichts anderes wünscht sich der Mensch, wenn er eine Salsa-Night mitten in Ingolstadt besucht. Er will sich anstecken lassen, seine Sehnsucht nach echtem Gefühl und wilder Leidenschaft befriedigen, tanzen, träumen, schwärmen – wenn möglich ohne dieses aufgesetzte und weichgespülte Folklore-Schluchzen, das nicht ansatzweise ins Herz trifft oder das Blut des eher biederen Bajuwaren zum Kochen bringen kann. Gut, haben Sie die Nacht der Nächte verpasst, denn im Januar gab es im Hugo´s eine Salsa-Night, die die Anwesenden so schnell nicht mehr vergessen werden. Aber Rosanna Arenas-Henriquez tritt in Ingolstadt ja öfter auf. Die 36jährige Venezolanerin mit ihrer mächtigen Altstimme und diesem unverwechselbaren Timbre ließ die Puppen im Hugo´s ordentlich tanzen. „Ich bin stolz darauf, dass ich Lateinamerikanerin bin. Es macht mir Freude, anderen Menschen durch meinen Gesang unsere Kultur nahe zu bringen“. Mehr unter www. rosanna-musica.com

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So sehen Weihnachtsmänner heute aus! Christian Holz schenkte Ingolstadt eine

Dukes Footballmannschaft

Das kbumm-Team vermisste Chef Stefan Bösl, der in den USA war

Haben Sie schon einmal versucht, auf einem Bein zu stehen (mit High Heels ist es lustiger!), den Oberkörper nach hinten geneigt, das andere Bein angewinkelt (eben ganz entspannt an eine Wand gelehnt, obwohl da gar keine ist), ohne zu wackeln und dabei regungslos einen coolen Gesichtsausdruck wie Angelina Jolie und Brad Pitt ins eigene Gesicht zu zaubern? Nee? Wir schon. Und eine blutige Schramme am Knie von „Angelina Jolie“ war dabei das kleinste Problem. Yoga müsste man drauf haben. So wie Christian Holz. Mit Leichtigkeit nahm er diese Position (in für ihn zu kleinen High Heels!) ein – und lächelte! Können Sie sich nur annähernd vorstellen, wie doof man sich dann vorkommt? Schwamm drüber. Viele andere hatten es für den Foto-Adventskalender, der sich Tag für Tag in Ingolstadts coolstem Foto- und Partyportal öffnete, auch nicht leichter. Sehen Sie selbst: Gelohnt haben sich die Mühen in jedem Fall. 24 großartige Fotos sind das kreative Meisterwerk eines leidenschaftlichen Fotografen, der seit seinem 12. Lebensjahr nur noch selten ohne Kamera unterwegs ist. Seit einigen Jahren ist der 41jährige (glaubt man´s?) aktives Mitglied im Schanzer Fotoclub und seit mehr als fünf Jahren Fotograf bei kbumm. Drei von diesen fünf Jahren schwebte ihm die Idee eines „bildschönen“ Adventskalenders bereits durch sein kreatives Köpfchen. 2009 ließ sie sich endlich

Fotos: Christian Holz

bildschöne adventszeit


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Angels of the night

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realisieren. „Viele der Bilder entstanden just in time erst einen Tag vor der Veröffentlichung und ich glaube das Ganze hat allen Beteiligten riesigen Spaß gemacht.“, freut sich Christian Holz über seinen großen Wurf und erklärt weiter: „Das ist auch ein Hauptanliegen bei meiner People-Fotografie. Die Leute müssen sich wohlfühlen und Spaß dabei haben. Die Fotos sollen individuell zu den Modellen passen, auch wenn sie inszeniert und außergewöhnlich sind.“ Da hat er wohl viel richtig gemacht, der Christian. Denn der kbumm Adventskalender erreichte über 46.000 Views, was für gerade mal 24 Bilder ziemlich ordentlich ist. Eigentlich ist er aber etwas ganz anderes. Christian Holz ist Diplom Modedesigner. Bäumler, Rosner, Escada, Willy Bogner . . . alles Stationen seines Weges. Wenn man seine Fotos unter diesem Aspekt betrachtet, entdeckt man das modische Auge sofort. Sie sind einfach schick und haben doch etwas Provozierendes. Eben der Stoff, aus dem im Optimalfall auch gute Couture gemacht ist. Beides lässt sich also perfekt verbinden. Karl Lagerfeld lebt diese Verbindung schließlich auch. So kommt es auch, dass Christian Holz gerade dabei ist, ein eigenes Fotostudio einzurichten. Und jetzt raten Sie mal, wie der Mann, der das Computerstrickprogramm Sirix beherrscht, sich seine Eröffnungs-Party vorstellt? Lassen Sie es. Sie kommen ja doch nicht drauf. Es wird eine Sockenparty. Mit möglichst crazy Socken versteht sich. Ob wir von Gladdys dann noch einmal versuchen sollten, den sterbenden Schwan alias Angelina Jolie und Brad Pitt zu machen? In Socken müsste das doch ganz einfach klappen. (CRG)

N´s Company

2010 wird HUI . . . sagt das kbumm-team! w w w . k b umm . d e


flanieren, flirten, feiern Wie nicht anders zu erwarten, verwandelte das Juwel der Ingolstädter Ballsaison das Theater in eine glitzernde, amüsierte Partymeile mit Hollywood-Flair, Filmstarlächeln und Champagnerlaune. Der Gastroball war und ist das Ereignis in Ingolstadt, das politisch korrekt und stylisch ambitioniert alles, was Rang und Namen hat oder noch bekommen möchte, unter einem so was von angehübschten Hut bringt! See you next year...

Hat man so was schon gesehen? Besonders tricky war, neben dem Raucherzelt vor dem Nebeneingang, ein firstclass Decken-Service für schulterfreie oder tief dekolletierte Damen. Die begehrten Decken lagen allerdings nicht einfach zur freien Benutzung im Eck. Zwei Gentlemen standen die ganze Gastro-Nacht bereit und halfen der Damenwelt galant in und aus der Decke. So gehört sich das, meine Herren!

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Fotos: Franz Richarz G64_AZ_Schuster_RZ.indd 1

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