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Schutzgebühr 5,80 EUR

‚Genuss + FeinSinn‘ STUTTGART

Hotel am Schlossgarten n Merck Fink & Co. n Breuninger n Louis Vuitton n Champagner n Jaguar XF

Winter 2008/2009

deutsch english русский

Sonderthema ParfUm

STUTTGART

for connaisseurs


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Fotos: © Genuss + FeinSinn; Cover: © Cartier

Verehrte Leserinnen und Leser, mit dieser Erstausgabe eines ausschließlich auf das Luxussegment ausgerichteten Stadtmagazins präsentieren und zelebrieren wir ganz im Sinne von „Genuss + FeinSinn“ die Erlesenheiten, Finessen und den besonderen Esprit eines lebendigen und kreativen Marktes, der aufgrund seiner hohen individuellen Wertigkeit darauf bedacht ist, adäquat vorgestellt zu werden. Wir freuen uns, Ihnen mit dieser neuen Generation eines Stuttgarter Stadtmagazins jene vielschichtigen, exklusiven Facetten Stuttgarts aufzuzeigen, die den singulären Reiz der Landeshauptstadt ausmachen. Dabei erschließen wir für Sie jenen gehobenen Adressenkreis, herausragende Produkte und interessante Persönlichkeiten, die das Connaisseurtum auszeichnen. Mit dem Sonderthema, das dem erlesenen Parfum gewidmet ist, möchten wir Sie vor allem in die vieldimensionale Welt der Düfte führen, in der „jede noch so zarte Spur des Duftes eine Geschichte vom Leben, von den Menschen und von der Welt erzählt“ (Gérard Delcour, Präsident des Comité Francais du Parfum). In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude mit der Lektüre und ein erfülltes Jahr 2009.

Dr. Achim Onur

Fetzi Baur

With this first edition of a city magazine devoted exclusively to the luxury segment, we are celebrating - in keeping with the spirit of “Genuss + FeinSinn” - the sophistication, finesse and distinctive esprit of a living, creative market. We were guided in this by the awareness that a market composed of individual excellence calls for a corresponding style of presentation. It is a pleasure to introduce to you in this new generation of city magazine all the multi-layered, exclusive facets of the city of Stuttgart that combine to give this regional capital its own quite distinctive charm. We have assembled in this magazine all the top addresses, outstanding products and exciting people who make up the world of connoisseurs for you to peruse at leisure. With our special feature theme that is dedicated to superior fragrances, we aim to guide you into the multi-dimensional realm of perfume, a world where “even a faint trace of fragrance tells a story about life, about people and about the world” (Gérad Delcour, President of the French Comité du Parfum). It is in this spirit that we wish you much pleasure in reading our magazine and a rewarding year in 2009.


inhalt

contentS

Mode & Accessoires

Breuninger Louis Vuitton Modehaus Fischer

28 32 34

Schmuck & Uhren

Juwelier Leicht Wellendorff Tiffany & Co.

36 38 40

Schönheit & Wellness

Mußler Beauty Parfümerie Heudorf Parfümerie Breuninger

48 48 49

Hotel im Schlossgarten Le Méridien Steigenberger Graf Zeppelin

50 52 53

stilwerk Stuttgart Schildknecht

68 71

Couture & Accessories

Jewellery & Timepieces

Beauty & Wellness

Hotels & Kulinarisches Hotels & Culinary

Wohnen & Manufakturen Living & Fine Craft

Gesundheit & Medizin Health & Medicine

Dr. Nägele Förderkreis Krebskranke Kinder e. V. 74 Dr. med. Schröder 76

Geschäftswelt

Merck Finck & Co.

80

Cars & Travel Culture

Autos & Reisen

Jaguar XF Triple Alpha Luftfahrt

82 84

Kunst & Kultur Stuttgart

88

Adressen & Stadtpläne

94

Impressum & Herstellerverzeichnis

98

World of Business

Art & Culture

Addresses & Maps

Imprint


Sonderthema

Special Feature особенное

Parfum

Sonderthema Interview: Frank Schnitzler CHANEL

8 12 18

Champagner

20

Austern

26

St. Pierre

64

Fotos: © Jaguar, © Fabergé, © Glashütte , © Breuninger, © Cartier

Perfume

Champagne

Oysters

Petersfish


Juwelier Leicht | Juwelier Leicht - Über dem schimmernden Meer eines Brillantpavées thront erhaben ein stattlicher Brillant – ein Ring, der Bewunderung hervorruft, womit er seinem Namen Admira die höchste Ehre erweist.

Seite 36

Ring in Gelbgold 750/– mit 2,080 ct Brillanten und Einzelstein 4,05 ct in Brillantschliff. Auch in Weißgold lieferbar.

Seite 38

Fotos: © Juwelier Leicht, © Fabergé, © Wellendorf, © Louis Vuitton



Wellendorff | Mit der Kollektion„Verführung“ hat die international renommierte Marke eine moderne Variante ihrer legendären WellendorffKordel geschaffen, in der sich Gold weich wie Seide gibt. Im Stil einer Y-Kette fließen die Kordeln tief in das Dekolleté und werden von einer Ronde im typischen Wellendorff-Design zusammengefasst.


Ring, 750/-Roségold, Brillanten 0,18ct Collier, 750/-Roségold, Brillanten 0,24ct, 45 cm lang Ohrringe, 750/-Roségold, Brillanten 0,40ct

FABERGé | In filigranen, verschlungenen Variationen zitiert die exklusive Schmuckkreation in Roségold die ovalen Formen des berühmten Fabergé-Eis, dessen räumliche Dimensionen durch elliptische Negative und das Oszillieren wertvoller Diamanten sanft durchbrochen werden. Eine raffinierte Linienführung löst die Grenzen ebener Flächen und konkreter Plastizität im fantastischen Spiegel goldener Schönheit auf.

LOUIS VUITTON | Ein schimmernder Goldglanz durchdringt die zart-transparente Umhüllung schwarzer Eleganz ebenso sanft wie die fließenden Formen die gerade Linienführung.

MIDAS‘ GOLD

Seite 44

LOUIS VUITTON Wahre Größe zeigen die glamourös glitzernden Pumps, in denen nur echte Göttinnen auszugehen wagen. In diesem extravaganten Schuh der Superlative treffen gekonnt verschiedene Stile aufeinander, indem sich von den goldenen Edelplateaus der Luxuspumps das glanzvolle Zitat eines StilettoAbsatzes von zehn Zentimetern Höhe in schwarzem Lack abhebt und am Fersenansatz einen Ankle-Boot andeutet. An der Spitze findet sich eine elegante Variation aus schwarzem Leder, die das glanzvolle Thema der fantastischen Pumps zum glorreichen Finale krönt.

Seite 32




PARFUM Die Duftkultur ist ein inkarnierter Bestandteil des menschlichen Seins. Was in den Ritualen früherer Hochkulturen einst als „per fumum“ in Form wohlriechenden Weihrauchs zur Huldigung der Götter dargebracht wurde, wandelte sich mit der Erfindung des Parfums zum essenziellen olfaktorischen sowie ästhetischen Bindeglied menschlichen Miteinanders.


„Die Nase weiß Dinge, die der Verstand nicht kennt.“ (Blaise Pascal, 1623–1662) Das Bewusstsein, angenehm zu riechen, verleiht dem Menschen nicht nur ein hohes Maß an Selbstsicherheit, der Duft ist auch ein wesentlicher Ausdruckstärker seines Erscheinungsbildes und insofern auch eine Facette seiner Persönlichkeit. Obgleich ein Geruchsbild ephemeren Charakters ist und vom Kalkül subjektiver Unberechenbarkeit getragen wird, ist es ein maßgebendes Kriterium dafür, ob man sein Gegenüber als sympathisch erachtet – weil man ihn eben „gut riechen kann“ – oder nicht. So zählt der Geruchsinn neben dem Tast- und Geschmackssinn zu den Sinnen der Intimität, die eine körperliche und psychologische Nähe schaffen. Wie sehr die geruchliche und die ästhetische Bedeutungsebene ineinandergreifen können, zeigt sich im chinesischen Sprachgebrauch am deutlichsten, da der Begriff „duftend“, zugleich den Terminus für „hübsch“ bildet. Im Zeitalter der Pharaonen stand das Hieroglyphenzeichen Nase für „Duft“ und für „Freude“. Dass Düfte ebenso unser Erinnerungsvermögen sowie unser emotionales Erleben beeinflussen und in uns ein bestimmtes Stimmungsbild oder gar tief greifende Sehnsüchte zum Erwachen bringen, führen die zahlreichen Dichtungen, Sonette und Mysterien der Kulturgeschichte vor.

Verbindung stehen. Die Herkunft zahlreicher Duftstoffe aus dem Osten prägt das Bild einer Kultur der Wohlgerüche. Aristoteles bekräftigte in seinen „Problemata Physica“, dass der Süden Europas wohlriechender sei als der Norden und der Osten (Arabien) wiederum mehr als der Westen, da „der Geruch eine Form der Wärme und alles Wohlriechende warm ist“. Die Verwendung von Düften hat ihren Ursprung in den rituellen Handlungen der frühen Hochkulturen, wo aus dem Verbrennen aromatischer Substanzen, wie etwa Hölzern und Gummiharzen, eine reinigende sowie parfümierende Wirkung hervorging. Im babylonischen, sumerischen, assyrischen und ägyptischen Kulturkreis wurde Weihrauch zur Reinigung der Tempel verwendet, er galt aber auch als Nahrung der Verstorbenen. Der Einsatz von Düften, der zumeist ein Privileg der Hohepriester war, ging fließend in den profanen Lebensbereich über und wurde zum tragenden Medium der Freude an den sinnlichen Wohlgerüchen. Babylonische Salben galten alsbald in Indien und Europa als sehr kostbares Handelsgut und waren das Produkt der erfolgreichen Mazeration mit Hilfe von kaltem und warmem Fett. Insbesondere die „Nardensalbe“, die aus den Wurzeln eines Baldriangewächses aus dem Vorgebrige des Himalayagebirges gewonnen wurde, zählte zu den begehrtesten Düften, die zur Salbung genutzt wurden. Im königlichen Auftrag arbeiteten Parfümeure (muraqqui) und Apotheker an der Herstellung von Salben, Seifen, Ölen und Parfums aus verschiedenen Pflanzenextrakten. Neben der rituellen und medizinischen Anwendung sollten diese der Haut die nötige Elastizität verleihen und sie vor der Sonne schützen. Wie in der ägyptischen Hochkultur wurden die Duftstoffe in kostbaren Behältern aus Alabaster, Onyx, Bergkristall, Glas oder geschnitztem Elfenbein aufbewahrt.

„Atmest du nicht mit mir die süßen Düfte? O, wie so hold berauschen sie den Sinn.“ Fotos: © Genuss + FeinSinn

Richard Wagner, Lohengrin Wiege der Duftkultur Allein schon die Erwähnung von Rosen, Myrrhe, Zimt, Kardamom, Sandelholz, Jasmin und anderen Duftstoffen ruft in uns jene exotisch-opulenten Bildwerke wach, die eng mit der Faszination des Orients in




Der alchemistische Durchbruch Obgleich Techniken der Destillierkunst in Mesopotamien und Indien bereits angewandt wurden, ist die hohe Kunst der Parfumherstellung eine Errungenschaft der Araber, die die Ära der Duft-Verfeinerung einleiteten. Das so genannte „arabische Verfahren“ gleicht der heute vorherrschenden trockenen Destillation, wobei ein Gerät aus zwei mit einem Rohr verbundenen Gefäßen benutzt wurde. Ein Gefäß füllte man mit trockenem Material, drehte es um und erhitzte das obere Gefäß, wobei sich das Destillat unten sammelte. Mit diesem Prinzip des absteigenden Verfahrens gewann man Öle aus Rinden, Hölzern und Gewürzen. Als Erfinder der modernen Kunst des Extrahierens gilt der im 10. Jahrhundert lebende persische Arzt, Physiker und Alchemist Ibn Sina (Avicenna), dem es erstmals gelang, duftendes Rosenwasser zu erzeugen. Rose, Orangenblüte, Narzisse und Jasmin galten als Inbegriff der olfaktorischen Verführung und spielen im „Duftenden Garten des Scheichs Nefzaui“ – dessen Übersetzung in Europa als Grundwerk der orientalischen Liebeskunst Eingang fand – die Rolle des wohlriechenden Aphrodisiakums. 10

Etablierung in Europa Erst mit dem Aufstieg Venedigs zur Handelsmacht erwachte die Parfümerie auch in Europa. Venedig lancierte mit dem „Eau de la Reine d’Hongrie“, das erste, auf der Essenz von Rosmarinblüten beruhende Duftwasser mit großem Erfolg auf den Markt. Inspiriert von der Destillierkunst der Sarazenen schuf der katalanische Alchemist und Arzt Arnoldus Villanovanus das

primär aus Alkohol, Rosmarin- und Terpentinöl bestehende und in höfischen Kreisen sehr beliebte „Oleum mirabile“. Im Laufe der Jahrhunderte folgten das Öl der Melisse, Lavendel, Neroli und Bergamotte. Der Konsum erlesener Duftwässer, parfümierter Seifen sowie parfümierter Genussmittel wie Konfekt und Tabak erlebte in der Renaissance einen enormen Aufschwung und war ein nicht wegzudenkender Lebensbestandteil der europäischen Elite. Mit der Verhängung des Badeverbotes in den öffentlichen Badehäusern, da das Wasser in Verdacht geriet, schwere Krankheiten zu übertragen, etablierte sich der Verzicht auf häufiges Waschen. Diese Bedingungen führten zur Hochzeit der Parfümeure, deren Essenzen nicht nur die menschlichen Ausdünstungen überdecken sollten; man erachtete die Anwendung von Düften auch als notwendig zur Bekämpfung von Krankheiten, die sich über die Luft übertrugen. Im Zeitalter des Barock – allem voran am Hofe Ludwigs XIV. – waren der schwere Duft fäulnisgeprägter Äpfel, Zibet, Moschus sowie gebranntes Orangenblütenwasser en vogue. Eine Gegenbewegung eröffnete sich im 18. Jahrhundert mit der Erfindung des Eau de Cologne, das im Gegensatz zu den schweren, animalischen Stoffen blumige Noten entfalten ließ. Mit der Gründung der berühmten Häuser und legendären Marken wie Houbigant 1775, Lubin 1798, Pinaud 1820, Guerlain 1828, Bourjois 1862 sowie Coudray 1882 begann die Ära der grazilen und frischen Düfte mit Zitrone, Rose oder Nelke. Sie läuteten zugleich die subtile Kunst der Parfumkreation ein, die Paris zur unverrückbaren und bis heute gültigen Ikone in der Parfumherstellung statuierte.


„… ein wilder raubtierhafter Hauch umschwebte …“ (Baudelaire (1721–1867), Der Duft) Lustgewinn durch den Wohlgeruch waren sowohl für Anakreon (580–490 v. Chr.) als auch für Plutarch (45–125) von so tief greifender Bedeutsamkeit, das sie die Düfte als Aphrodisiaka ansahen. Im Zeitalter der Aufklärung erklärte Denis Diderot (1713–1784) den Geruch als den „wollüstigsten“ aller Sinne. Betrachtet man im Verlauf der Kulturgeschichte die Ars amatoria sowie Verführung durch das Parfum, so wurde diese primär als ein Monopol der Frauen definiert. In der Malerei verdichtet sich diese Sichtweise im Werk „Die Königin von Saba vor Salomo“ (1435–37,

Geruchsempfindung sein gesamtes Oeuvre – sei es in Form betäubender Frauendüfte im Roman „Nana“ (1880) oder den haptisch vorgeführten Duftorgien in „La faute de l’Abbé Mouret“ (1875). Charles Baudelaires „Les Fleurs du Mal“ zeichnet einen vollendeten Frauenkörper, der „des pieds jusque à la tête“ von einer olfaktorischen Aura umgeben ist. Es ist ein unberechenbares Duftkleid von erotischer Wollust, dem der Mann – sobald er damit in Berührung kommt – hilflos ausgesetzt ist. Diese enge Verwobenheit von Duft und Weiblichkeit sah der Vater des frühneuzeitlichen Rationalismus René Descartes in der anatomischen Analogie zwischen den Nasenflügeln und den Brustwarzen einer Frau begründet. Derart abenteuerliche Analogien wurden mit Vorliebe von den Ibn Qutayba (828-889) positivistischen Gelehrten in lustvoll akademischer Detailbesessenheit regelrecht zelebriert. Dieser Dialog erweist sich bis heute als ein immer wiederkehrendes Thema. So entwickelte die europäische Parfümerie nach dem 18. Jahrhundert zwei Leitlinien eines weiblichen Stereotypen, die in der Werbung nach wie vor als ideale Leitfiguren fungieren: das unschuldige und den Nimbus der Natürlichkeit tragende „Mädchen“ und die „Femme fatale“, die wie ein duftendes Raubtier die Sesshaftigkeit bürgerlicher Konventionen aufbricht und Begehrlichkeiten weckt. (ao)

Fotos: © Genuss + FeinSinn

„Das beste Parfum für Frauen ist jenes, das seine Farbe zeigt und seinen Duft verbirgt“ Gemäldegalerie Berlin) von Konrad Witz, der durch die Figur der Königin von Saba Weiblichkeit und Duft miteinander vereinigt. In der Dichtung verkörpern sich diese im Sinnbild einer Verführerin, die mit wohlriechendem Balsam aus Genezareth einen Eremiten reizte. Die Symbiose von Exotik und Erotik der Düfte gestaltet sich als ein immer wiederkehrendes Thema in der Malerei und Literatur des 19. Jahrhunderts. So durchzieht beispielsweise das leidenschaftliche Bekenntnis Émile Zolas (1840–1902) zur

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Im Dialog Frank Schnitzler Frank Schnitzler z채hlt zweifelsohne zu den Ikonen im Duftgesch채ft und ist als erfahrener Grandseigneur und feinsinniger Gentleman in der nahezu un체berschaubaren Welt der Parf체mszenerie einer der gefragtesten Berater, der die faszinierende Liebe zum Duft regelrecht als Lebensphilosophie lebt.


Ich würde das Parfum als das i-Tüpfelchen in der Persönlichkeitsdarstellung bezeichnen.

Fotos: © Frank Schnitzler

G+F, Dr. Onur: Für einen Gentleman sind Anzug, Hemd, Krawatte, Fazzoletto, Schuhe und Gürtel stilistische Eigenheiten, die sorgsam aufeinander abgestimmt werden. Welche Rolle übernimmt das Parfum? Frank Schnitzler: Wenn ein Mensch sich positiv darstellen möchte, sind alle diese tragenden Faktoren von Wichtigkeit. Die Rolle des Parfums jedoch ist die wichtigste, da es am ehesten in die falsche Richtung führen kann. Ein Parfum kann die Persönlichkeit eines Menschen ins Lächerliche ziehen, wenn es nicht stimmt. Deswegen würde ich das Parfum als das i-Tüpfelchen in der Persönlichkeitsdarstellung bezeichnen. Der Träger hat sich mit dem Parfum zu identifizieren. Das geht auf keinen Fall mit dem Griff ins Parfumregal oder über den Weg einer unqualifizierten Beratung. Ein Mensch, der ein Parfum sucht und der Wert darauf legt, seine Persönlichkeit richtig darzustellen, wird nicht das erstbeste Parfum nehmen. Da muss alles stimmen: der Duft, das Image einer Marke und natürlich die Duftentwicklung – das heißt, es darf nicht stärker werden, nicht sauer kippen, pudrig werden oder am Ende süßlich oder würzig. Es sollte die dezente Dufteinteilung, die es zu Anfang hatte, auch über längere Zeit halten und nur leicht schwächer werden. Dies alles ist eine Sache der Qualität und des Austangierens der Wirkstoffe. G+F, Dr. Onur: Wie findet der stilbewusste Herr seinen persönlichen Duktus in der Welt erlesener Düfte und wie lässt sich ein Duft-Fauxpas vermeiden? Frank Schnitzler: Man muss affin sein mit der Welt der Parfums, sollte sich entschieden haben, dass zu einem selbst ein schönes Parfum passt, und muss sich beraten lassen. Ein Parfuminteressent spricht mit seinen Freunden, hört, was die anderen benutzen, schaut sich die Werbung an und lässt sich in einer guten Parfümerie sachlich und professionell beraten. Dabei würde ich immer erst empfehlen, sich in einem guten Geschäft einen Duft abfüllen zu lassen, um ganz sicher zu sein, dass man den Duft auch mag. Man sprüht es dann in aller Geruhsamkeit auf die Haut und hört, was die Umgebung dazu sagt. Man kann in einer Parfümerie nicht innerhalb von zwei Minuten sagen, ob der Duft passt oder nicht passt. Man hat dem Duft eine Chance zu geben, sich zu setteln und sich mit dem Säureschutzmantel der Haut zu verbinden, was entscheidend ist. Erst die Verbindung mit dem Säureschutzmantel der Haut lässt den Duft sich richtig schön entwickeln. Rein auf Chemie aufgebaute Düfte riechen gleich und können nach geraumer Zeit einen muffigen Ton annehmen. Das hängt zum Beispiel damit zusammen, was für einen Futterstoff man im Anzug hat, ebenso spielt die Wärme des Körpers eine Rolle. Ein wertvolles Parfum basiert auf dem Verhältnis 70 % Natur und 30 % Chemie. Dies ist eine gute Grundformel, auf deren Basis man schöne Düfte kreieren kann. Es sind Düfte, die hervorragend haften und sich dennoch sehr gut individuell entwickeln.

G+F, Dr. Onur: Welchen Duft würden Sie dem Gentleman von heute empfehlen? Frank Schnitzler: Der Gentleman nimmt Düfte, die ihn auch als einen solchen in Erscheinung treten lassen. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Person vor sich, wo alles stimmt, nur der Duft nicht, dann gerät selbst ein Gentleman ins Wanken. Aber ein Gentleman weiß das genau einzuordnen. Es gibt diese wunderbaren klassischen Düfte, die nie falsch sein können, da sie sich bewährt haben und sehr gut passen. Guerlain hat beispielsweise zwei herrliche Gentleman-Düfte: den Vetiver für die älteren Herren, der ein wenig kräuterig ausfällt, und den Habit Rouge für die Jüngeren, der über einen schönen Vanilleton verfügt. Mark Birley, der Gründer des legendären, elitären ANNABEL’s Club in London, hat einen Duft, der seinen Namen trägt, herausgebracht – ein wirklich vorzügliches Parfum. Ein sehr schöner Duft ist auch der Eau Sauvage von Christian Dior. Oder denken Sie an Aramis, der in den 60er Jahren seine Hochzeit erlebte. Willy Brandt hat es getragen und viele berühmte Persönlichkeiten. Noch heute ist er – obgleich einen Tick zu stark – ein beliebter Duft, der seine Liebhaber hat und in guten Parfümerien zu finden ist. Die braune Aramis-Serie war beispielsweise weltweit die kompletteste Herrenserie mit einem sehr breiten und unglaublich erfolgreichen Programm. Zudem muss man bedenken, dass ein Gentleman nicht unbedingt ein Produkt schätzt, das in jeder Werbung zu sehen ist. Ein Gentleman ist immer auf der Suche nach dem Einzigartigen. Ein sehr schöner Duft ist der von Sierstorpff. Er wendet sich genau an jene Menschen, die etwas sehr Wertvolles und ganz Besonderes haben wollen. Dieser Duft ist eine fantastische Augenweide, die Distribution dieser sehr ästhetischen, großen und maskulin definierten Flasche ist äußerst exklusiv gehalten. Der Duft ist dadurch etwas ganz Besonderes, was nicht jeder kennt, und er setzt sich auch durch den höheren Preis deutlich von den anderen Düften ab. Und da bei diesem Duft rundum alles stimmt, ist es das ideale Präsent für den Gentleman – es trifft punktgenau seinen Geschmack sowie hohen Anspruch. G+F, Dr. Onur: Gibt es Innovationen im Parfümszenarium, die Sie als Connaisseur noch zu überraschen vermögen? Frank Schnitzler: Obgleich man annehmen sollte, dass es jeden Duft schon gab, erscheinen immer wieder faszinierende Novitäten. Ich habe erst jüngst in den USA einen Duft von Kilian Hennessy gesehen, den er ausschließlich in Geschäften platziert, die er persönlich ausgesucht hat. Es handelt sich um eine sehr schöne tiefschwarze Flasche mit einer wunderschönen Schachtel. Es sind herrliche Düfte für den Herrn und die Dame, die jetzt auch nach Deutschland kommen werden. Die Düfte sind so konzipiert, das sie absolut überzeugen – man kann also behaupten, dass es einen Duft in dieser Form noch nicht gegeben hat. Da der Parfümindustrie die Ideen kaum ausgehen werden, wird es immer neue Marken geben, wobei immer nur der Bessere das Geschäft machen wird. Die eindeutig besten Ideen kommen aus Europa, und da haben nach wie vor die Franzosen die Nase ganz klar vorne.

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VON SIERSTORPFF The Scent of a Gentleman Der Duft gewordene Inbegriff von männlicher Eleganz und zeitlos-nobler Sinnlichkeit ganz im Habitus des charismatischen Gentlemans. Eine Essenz von allerhöchster Vollendung und feingeistiger, individueller Größe.

NASOMATTO Duro Mit ergreifender Stringenz äußern sich eine leidenschaftliche Dramaturgie sowie das olfaktorische Sinnbild männlicher Anziehungskraft. Eine Komposition gewaltiger Gefühle sowie eindrucksvoller Sinneserfahrungen.

LALIQUE Limited Edition 2009 Im kristallin-kubistischen Artefakt konzentriert sich die reine Essenz mythischer Männlichkeit. Ein Duft von unglaublich haptischer Vitalität, anziehender Frische und erstaunlich anregender Direktheit, der die Sinne ergreift.

Ein von Leidenschaft eingenommener Mensch ist voller Duft

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Plutarch (50 – 125 n. Chr.)


pour hommes

Fotos: © Von Sierstorpff, © Nasomatto, © Lalique, © F. Malle, © Amouage, © Clive Christian

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Frederic Malle Maurice Roucel, Dans tes bras Ein grandioser Duft von faszinierender Vielschichtigkeit und ausdrucksvoller Persönlichkeit, die mit zielgerichtetem Charme hervortritt. Hier wirkt die Emanation kultivierten Understatements und souveräner Prägnanz.

AMOUAGE Jubilation XXV Eine expressiv-männliche Kreation von orientalischer Anmut und mystischer Tiefendimensionalität. Seltenstes Oud-Holz, grauer Amber, Immortelle und balsamisches Opoponax formen die betörenden Klänge der Komposition.

CLIVE CHRISTIAN N° 1 Pure Er ist die Verkörperung des Luxus schlechthin. Der mit einem Brillanten verzierte königliche Kristallflakon birgt ein subtiles Dufterlebnis von überwältigender Finesse und inspirierender Perfektion.


pour FEMMES

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MILLER HARRIS Fleur oriental Der Nimbus des Orientalischen zeigt sich durch das geheimnisvolle Ausdrucksvermögen verführerisch-weiblicher Undurchdringlichkeit. Die Essenz gehört zur selbstbewussten Garderobe der Frau, die ihre Weiblichkeit zu artikulieren versteht.

FLORIS Edwardian Bouquet Der neuen Ära von Juan Famenias Floris verpflichtet, steht dieser Duft als Synonym klassischsouveräner Eleganz. Die vollendete Harmonie dezent-oszillierenden Blütenduftes mit Modulationen aus Labdanum, Amber und Sandelholz ist die Erfüllung weiblicher Eleganz.

ANNICK GOUTAL Ambre Fétiche Ein wohlgeformtes Fluidum von Weihrauch, Labdanum und Styrax strukturiert diesen plastisch-sinnlichen Duftkörper, der mit verführerischer Frische und liebevoller Zärtlichkeit zu umhüllen vermag.


DELICES DE CARTIER Luxuriöse Brillanz und die leise Geste hypnotisierend-virtuosen Verführungsspiels prägen die komplexe Partitur dieser grazilen Essenz, die es auf das Vorzüglichste versteht, wie ein Juwel in Erscheinung zu treten.

PENHALIGON’S Artemisia Inspiriert von der Aura der griechischen Göttin des Mondes bespielt der feingliedrige Duft die Klaviatur sinnlich-warmer Töne. Ein weicher Zusammenklang von Begehrlichkeit und mystischer Tiefe.

LALIQUE Limited Edition 2009 Die Göttin der Liebe ziert in lasziver Pose den Kristallflakon und ist zugleich Ausdrucksträgerin einer überaus sinnlichen Komposition, deren traumhaft-aphroditische Stimme alle Sinne zu ergreifen vermag.

Fotos: © Miller Harris, © Edwardian Bouquet, © Ambre Fetiche, © Cartier, © Artemisia, © Lalique

Denn von den Dünsten deines Angesichts steigt Atemdunst, der Liebe erzeugt durch Riechen Shakespeare

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CHANEL

Initiiert wurde der Duft-Klassiker 1921 von der französischen Modeschöpferin Gabrielle Bonheur Chanel, besser bekannt als Coco Chanel (1883–1971), die in den 20er Jahren in Paris das gleichnamige Modeimperium begründete. Für ihre erste Kreation wandte sie sich an den Hofparfümeur des russischen Zaren, Ernest Beaux, der ein Parfum für eine Frau mit dem Duft einer Frau komponieren sollte. Sie hatte die Vision eines femininen Duftes, der wie sie selbst gegensätzliche Eigenschaften miteinander verbindet, denn „in erster Linie muss ein Parfum der Person ähneln, die es verwendet“. Von den zehn präsentierten Mustern wählte sie die Nummer 5, die dem Parfum seinen berühmten Namen gab und zur „goldenen Zahl“ des Hauses avancierte. Mit der ersten abstrakten Duftkollektion, die sie am fünften Tag des fünften Monats lancierte, setzte Chanel einen Meilenstein in der Parfumwelt: „Ich will weder Rose, noch Maiglöckchen, ich will ein komponiertes Parfum.“ Bis zu diesem Zeitpunkt hatte niemand in der Parfumbranche die Kühnheit besessen, sich von den natürlichen Essenzen zu entfernen und synthetische Stoffe, die gerade die geheimnisvollen Facetten von Chanel N° 5 ausmachen, in die Konzeption mit einzubauen. Bestehend aus über 80 verschiedenen erlesenen Ingredienzien, geht von der Kopfnote zunächst eine natürliche Frische von Neroli aus, das aus der Dufthauptstadt Grasse stammt und durch fruchtig-herbe Aromen der Bergamotte intensiviert wird. Von den Komoren fügt sich ein exotischer Odem von YlangYlang ein, in dem sich ein Hauch Zitrone entfaltet, von den berühmten Aldehydnoten magisch durchbrochen. Mit verschwenderischer Üppigkeit versprüht

die blumenreiche konzentrierte Herznote den Duft tausender von Blüten, deren Grundlage Mairosen und Jasmin aus den Chanel-eigenen Feldern in Grasse bilden. Als abschließender Höhepunkt enthüllt sich die unwiderstehliche, feurige Basisnote, deren holzig-harziger Wohlgeruch von komplexen Noten aus Bourbon-Vetiver und Ambra sowie der lieblichen Vanille begleitet wird und der das Sandelholz ihre Wärme und Samtigkeit verleiht. Mit Chanel N° 5 wurde ein Parfum geschaffen, das ohne Kompromisse und ohne glamouröse Hüllen auskommt: „Ich werde mich ganz auf den Inhalt konzentrieren, nicht auf das Äußerliche.“ Diesem Credo Coco Chanels folgt auch der elegante Flakon mit der klaren, geometrischen Linienführung. Sein edler Verschluss aus geschliffenem Glas erinnert sowohl an den Spiegel im Foyer der Appartements, die Mademoiselle Chanel im Hotel Ritz bewohnte, als auch an den Place Vendôme, auf den sie von ihrem Balkon aus blickte. Durch goldene Elemente der fein umrandeten Kartonage wird der Schwarzweißkontrast des legendären Chanel-Kostüms wieder aufgenommen, der den perfekten Rahmen für das Parfum N° 5 bildet. Als universell gültiges Symbol für eine schlichte Ästhetik bildet er die Vorlage für alle nachfolgenden Interpretationen des betörenden Duftes. Noch immer wird der Flakon, dessen klassisches Design seit 1959 in der Dauerausstellung des Museum of Modern Art (MoMA) in New York zu bestaunen ist, traditionell mit der„Baudruchage“Technik von Hand luftdicht versiegelt. Seit dem Erscheinen von Chanel N° 5 vor über 80 Jahren wurde der beliebte Duftklassiker stets mit bekannten Gesichtern beworben wie Vanessa Paradis,

Fotos: © Chanel

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Die geheimnisvolle Vielschichtigkeit und zeitlose Eleganz des legendären Duftes Chanel No 5 strahlt eine ungebrochene charismatische Faszination und Verführungskraft aus, die das Ideal des Weiblichen formvollendet offenbart. In einer berauschenden Aura aus dezentem Minimalismus und einzigartigem Luxus präsentiert sich das meistverkaufte Parfüm der Welt als vieldimensionale Schönheit, in der die revolutionäre Idee, seltene Essenzen der Natur mit artifiziellen Stoffen zu einem olfaktorischen Meisterwerk zu vereinen, weiterhin spürbar bleibt.


Chanel N° 5 The mysterious complexity and timeless elegance of the legendary fragrance Chanel N° 5 with an unbroken charismatic fascination. Initiates were descent of the classic 1921 by the French fashion designer Gabrielle Bonheur Chanel, better known as Coco Chanel (1883-1971), in the 20s in Paris the eponymous fashion empire founded. With the first abstract Duftkol lessons, sat a milestone Chanel perfume in the world by Senz-It is natural with synthetic materials to a unified olfactory masterpiece. Bestanding Ingredenzien from over 80, is head of the note is a natural freshness of the flowers rich heart note and penetrated into the base through complex notes of vanilla and sandalwood rounded. With N° 5 EAU PREMIERE was an easier and clearer version, whose subtle fragrance is not quite the same and yet no one else is. Chanel N° 5 Перед харизматичным обаянием легендарных духов Chanel N° 5 с их загадочной многогранностью и непреходящей элегантностью устоять просто невозможно. Эти классические духи были созданы в 1921 году французской законодательницей мод Габриель Бонёр Шанель (Gabrielle Bonheur Chanel), больше известной под именем Коко Шанель (Coco Chanel, 1883-1971), которая в 20-х годах основала одноимённую империю моды в Париже. Предложив коллекцию духов со сложным, «абстрактным» запахом, не позволяющим сразу угадать доминирующую ноту, Коко Шанель произвела революцию в мире парфюмерии. В результате соединения 80 ингредиентов выкристаллизовалась многогранная главная нота, отличающаяся природной свежестью. N° 5 EAU PREMIERE – это более лёгкий и прозрачный вариант духов Chanel. Catherine Deneuve, Nicole Kidman und Marilyn Monroe, die 1954 bekannte: „Zum Schlafen trage ich nur einige Tropfen Chanel No. 5.“ Die exklusive Dimension eines Parfums, das nicht kleidet, sondern Teil des Körpers wird, hat Jaques Helleu, der langjährige künstlerische Direktor des Hauses Chanel, perfekt in Szene gesetzt, ob als Metropole aus Strass, als Wirbel von Rhythmen oder aufwühlendes Melodram. Nach der Vorstellung von Chanel sollte ein Parfum einen Lebensstil verkörpern, der über dem Wechsel der Modeerscheinungen in schwereloser Zeitlosigkeit schwebt. Diese Idee hat sich in N° 5 verwirklicht, dessen unverwechselbarer Glanz und atemberaubende Schlichtheit über die Jahrzehnte hinweg bewahrt wurden. Als Hommage an die mutige, selbstsichere Frau hat Jacques Polge mit N° 5 EAU PREMIERE eine leichtere und eindeutigere Version kreiert, deren subtiler Duft nicht ganz derselbe und doch kein anderer ist. In der klangvollen Variation, komponiert aus denselben transparenten Noten der gleichen Tonart, formieren sich die klaren Akkorde neu und vereinigen sich zu einer Symphonie von vollendeter Schönheit. Durch die identischen Inhaltstoffe der Essenz, bei denen nur die einzelnen Proportionen verändert wurden, sind die ursprünglichen Aromen erhalten geblieben. Bereits die Ouvertüre eröffnet die besondere Frische der Kopfnote durch die zarten Knospen Neroli und Ylang-Ylang und die sich öffnenden Kelche der abstrakten Aldehydblüten. Das Crescendo der Herznote erschafft plötzlich einen blühenden Garten, der inmitten von Rosen und Jasmin mit einem harmonischen Finale weicher Vanille- und Holztöne sowie leisen Akzenten von Vetiver und Bourbon sanft ausklingt. (sh)

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Champagner Er gilt in der Welt erlesener Getränke schlichtweg als Synonym exklusivster Gaumen- und Sinnesfreuden. Von Talleyrand-Périgord als “vin de la civilisation” glorifiziert, ist der Champagner ein vollendeter Ausdrucksträger französischer Noblesse, getragen von höchster Spitzenqualität und lebendiger Feinstruktur, der bereits zur Zeit Ludwigs XIV. die unumstrittene Krone gehobener Tafelkultur bildete. Entschlüsselung der Kürzel auf dem Champagneretikett

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NM: Négociant Manipulant. Handelshaus/Hersteller, der Champagner ausbaut und selbst vermarktet. In der Regel besitzen diese Firmen eigene Weinberge, kaufen jedoch auch Traubenmaterial zu. RM: Récoltant Manipulant. Kleine Winzerbetriebe, die den Champagner (die eigenen Trauben) selbst ausbauen und vermarkten. RC: Récoltant Coopérateur. Weinbauer, der sein Traubenmaterial einer Genossenschaft zum Ausbau überlässt. Eigene Flaschen werden zwecks Vermarktung der eigenen Champagnermarke zurückgehalten . CM: Coopérative de Manipulation. Kellergenossenschaft, die das Traubenmaterial ihrer Mitglieder ausbaut und vermarktet. MA: Marque Acheteur oder Marque Auxiliaire. Dabei geht es um einen buyer’s own brand oder eine Handelsmarke.

Vin du diable Bereits um 1540 füllten Mönche der Abtei Saint-Hilaire in Limoux im Herbst unvollständig vergorene Weine in Flaschen ab und verschlossen diese mit Eichenkorken. Begünstigt durch den Wärmeinfluss im Frühjahr setzte der Gärungsprozess ein und damit die Entwicklung von Kohlensäure – die „méthode ancestrale“ in der Schaumweinherstellung war besiegelt. Da jedoch der Hefesatz in den Flaschen noch nicht entfernt werden konnte, zeichneten sich diese frühen Schaumweine durch eine gewisse Trübung aus und wurden später als „Blanquette-Weine“ bezeichnet. Der Beginn der Schaumweinherstellung in England verhält sich sehr ähnlich. Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Wein aus der Champagne ausschließlich in Fässern verkauft, wobei England mit Abstand als größter Abnehmer galt. Dort wurde der Wein in robuste Flaschen (verre anglais) gefüllt, die dem Kohlensäuredruck eher standhalten konnten, und zudem mit Zucker und Melasse versetzt. Mit dem warmen Frühling trat dieselbe Kohlensäure-Begleiterscheinung auf wie in Frankreich. Diese als „méthode champenoise“ bekannte Technik wurde laut Christie’s World Encyclopaedia of Champagne &

Sparkling Wine bereits im Jahr 1662 bei der Royal Society of England schriftlich dokumentiert. In der Anfangszeit stieß der „vin mousseux“ eher beim englischen Nachbarn auf Begeisterung. Der Winzer in der Champagne betrachtete den schäumenden Wein mit kritischen Argusaugen und erachtete das Resultat als fehlerhaft, was dem unbändigen Wein den Namen „vin du diable“ einbrachte. Der Druck im Verlauf der zweiten Gärung war zuweilen so stark, dass diese nicht nur Flaschen, sondern auch regelrecht Fässer zur Explosion brachte. So nahmen sich Winzer und Kellermeister Ende des 17. Jahrhunderts verstärkt dieses „Problems“ an mit dem Ziel, die schäumende Kraft technisch zu bändigen. In dieser Zeit spielte vor allem der Kellermeister der Benediktinerabtei Hautvillers, Dom Pérignon, eine zentrale


Oui, du champagne! Il mousse pour la fête pour des convives de qualité; Un vin merveilleux!

Fotos: FOTOLIA: © musetenphoto (Schaumkrone), © StudioAraminta (Champagnerglas); © Billecart (Champagnerkühler mit Gläsern)

Aria du Champagne (Don Giovanni)

Rolle in der Champagnerentwicklung. So ist beispielsweise die Novität in der Weinbereitung – die Entwicklung von Cuvées aus verschiedenen Crus, um ein harmonisches Endprodukt zu erzielen – auf seinen Einfluss zurückzuführen. Zudem führte er die Verwendung von spanischer Korkeiche ein, die dem Druck der Kohlensäure besser standhalten konnte. Die Schaumweine der Champagne begannen immer besser zu werden und erfreuten zusehends auch den Gaumen vieler Franzosen. In Antoine Furetières (1619–1688) Dictionnaire universel steht der Begriff „mousseux“ erstmals in Zusammenhang mit dem Wein aus der Champagne. Für Voltaire entsprach der prickelnde, leichte Wein dem französischen Geist. Sinnliches Vergnügen Mit lyrischen Worten umzeichnete Sir George Etheredge in seiner Komödie „The Man of Mode“ (1676) den sinnenberauschenden Effekt des „sparkling Champagne“: „… it quickly recovers poor languished lovers, makes us frolic and gay, and drowns all sorrow.“ immer wieder trifft man in der Literatur und Dichtkunst auf die Symbiose von Eros und Champagner. So stößt man nicht

nur in den Memoiren des Giacomo Casanova auf den „Champagner und ein Gespräch einer aufregenden Natur“. Kaum ein anderes Getränk vermag der Anmut und Poesie eines Champagners nahe zu kommen, dessen sinnliches Potenzial und unbändige Inspirationskraft immer vom Esprit des Geheimnisvollen und der In gelösten Heiterkeit getrader Regel hangen wird. Bereits im 18. delt es sich um einJahrhundert konnte sich fache Qualitäten. kaum ein europäischer ND: Négociant d i s t r i b u t e u r. Hof der faszinierenden Handelshaus, das Anziehungskraft des fertig ausgebauten prickelnden Weins Champagner aufentziehen. Madame kauft und unter Pompadour, die dem eigener Marke Champagner als vertreibt. dem einzigen Wein SR: Société de huldigte, „bei dem Récoltants. Eine Frauen auch nach sehr kleine Winzergenossenschaft. dem Trinken noch schön bleiben“, bringt Trinität, die glücksejenes Charisma nahe, lig stimmt das man ausschließlich Drei Rebsorten prägen diesem besonderen Wein den Champagner: die blauzuschrieb. Champagner veren Trauben der Rebsorte Pinot lor nie seine Eleganz und seinen Noir und Pinot Meunier sowie die Charme bei der Entführung in weißen Trauben der Rebsorte Chardie lustvollen Sphären gelassener donnay. Der besondere Charakter eines Champagner geht unter anVergnügtheit und Tête-à-Têtederem aus der Mischung der Sorten Amusements. Die Belle Époque hervor. Vom eleganten Pinot Noir mit ihren poetischen Lobeshymerhält der Champagner primär sein nen sowie zahlreichen GesellVolumen und seine strukturelle Beschaftsjournalen und pittoresken schaffenheit. Die den Champagner Gemälden, in die der Champaauszeichnende fruchtig-frische Note gner in allen Variationen Eingang ist auf den Einfluss des Pinot Meunier fand, formten den glückselig zurückzuführen und spielt in erster stimmenden Wein zum Sinnbild Linie für den jung getrunkenen der Lebensfreude und SorglosigChampagner eine tragende Rolle. Für die Finesse und filikeit – eine Anziehungskraft, grane Feingliedrigdie bis heute von keit sorgt die ihrer Wirkung Chardonnaykaum etwas einTraube. gebüßt hat.

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CHAMPAGNER AUFBEWAHREN Eine offene Champagnerflasche sollte so bald wie möglich ausgetrunken werden. Mit einem speziellen Druckverschluss ist eine halbvolle Flasche gekühlt ca. 24 Stunden ohne große Qualitätseinbußen haltbar.

Die Herstellung von Champagner Gerade beim erlesenen Champagner ist allergrößte Sorgfalt die höchste Prämisse. Um Spitzenqualität zu gewährleisten, erfolgt die Lese ausschließlich von Hand, damit nur gesunde und reife Trauben in die Kelter gelangen. Die Weinleser geben die behutsam geschnittenen Trauben an die Träger weiter, die die Trauben in sogenannten „mannequins“ (Behältnisse mit flachem Boden, die bis zu hundert Kilo fassen) sammeln. Entscheidend ist, dass die Trauben möglichst unversehrt zur Presse gelangen müssen, da beim Aufplatzen der blauen Schalen das Pigment die Farbqualität des Champagners beeinträchtigen würde. Im „pressoir“ angelangt, findet die sanfte Pressung der Trauben statt. Um den Kontakt des Mostes mit den Schalen zu vermeiden, muss die Pressung schnellstmöglich erfolgen. Der Most aus erster Pressung wird auch als „cuvée“ bezeichnet, der Rest als „vin de taille“. Nach Reinigung des Mostes wird dieser in Eichenfässern oder in Email- oder Edelstahltanks vergoren. Danach wird der Wein gekühlt und geklärt, woraus der sogenannte „Grundwein“ hervorgeht, bei dem es sich noch um einen Stillwein handelt. Erst im Frühjahr oder am Sommeranfang setzt die Schaumweingärung ein. Nach der Gärphase wird die Cuvée zusammengestellt – ein ganz essentieller Aspekt in der Champagnerherstellung, der Erfahrung und außerordentliches Feingefühl verlangt. Der Grundwein eines jahrgangslosen Champagners besteht

Méthode champenoise Um die zweite Gärung zu ermöglichen, wird dem Cuvée der „liqueur de tirage“ – ein Gemisch aus Hefe, Rohr- oder Rübenzucker sowie Champagner aus früheren Jahrgängen – hinzugefügt. Die „prise de mousse“ (Schaumweingärung) findet dann in Flaschen statt. Diese werden mit einem Kronkorken verschlossen, welcher innen eine „bidule“ (Plastikkapsel) trägt, die zum Auffangen des Depots dient. Die zweite Gärung erfordert gleichbleibend kühlere Temperaturen (10–12 °C), damit sich eine feine sowie homogene Perlage entwickeln kann. Dabei werden die Flaschen zur Reifung „sur lattes“ (auf Latten) gestapelt. Bei jahrgangslosen Champagnern lagern die Flaschen zwischen drei Monaten und einem Jahr. Bei JahrgangsChampagner kann dieser Reifeprozess drei Jahre und länger dauern. Danach steckt man die Flaschen mit dem Hals in Rüttelpulte, „pupitres“ genannt. Die Konstruktion der Einstecköffnungen erlaubt nach und nach die Steigerung des Neigungswinkels der Flaschen, so dass sich der Bodensatz am Korken festsetzt. Ein erfahrener „remueur“ dreht die Flasche täglich um ein Achtel, damit sich an der Flaschenwand kein Niederschlag festsetzen kann. Dann ist für den Kellermeister der Augenblick gekommen, den Flaschenhals kopfüber in eine Kühllösung zu tauchen, um den Niederschlag im Flaschenhals leichter zu entfernen. Der leichte Flüssigkeitsverlust durch den Vorgang des „dégorgement à la glace“ wird durch den „liqueur de dosage“ ausgeglichen. Er besteht aus gealtertem Stillwein und Rohrzuckersirup, der den Süßungsgrad (brut, sec, demi-sec, doux) bestimmt. Die „dosage“ zählt zu den bestgehüteten Geheimnissen der Champagnerhäuser. Danach wird die Flasche mit dem typischen pilzförmigen Korken endgültig verschlossen. (ao)

Fotos: © Pommery (Traubenpresse); © Roederer (Fässer); FOTOLIA: © StudioAraminta (Champagnerkork); Hersteller (Champagner)

zu zirka 70 % aus dem aktuellen Jahrgang. Der Rest sind ältere Jahrgänge, die so genannten Reserveweine.


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Roederer Cristal 2002|Im Jahr 1776 in Reims gegründet, ist das Weingut Louis Roederer noch heute im Besitz derselben Familie und zählt zu den drei großen, unabhängigen Champagnerhäusern. 1876 kreierte das Weingut für Zar Alexander II. die legendäre „Cuvée Cristal“ im klaren Kristallglas und mit flachem Boden. Der berühmte „Prestige Cuvée“ gilt als glanzvoller Höhepunkt aus dem Hause Roederer, der in seiner vollendeten Reinheit und seinem eleganten Habitus den Gaumen im höchsten Maße inspiriert. Es gelten stets allerstrengste Qualitätskriterien in der Auswahl der Jahrgänge, Lagen und Trauben. So finden ausschließlich die Pinot-Noir- und die Chardonnay-Trauben aus den zehn berühmtesten Lagen der Weinberge des

Cuvée Louise Rosé 2000 – China Edition|Das internationale

Renommee der Marke Pommery ist auf das Wirken von Jeanne Alexandrine Louise Pommery im 19. Jahrhundert zurückzuführen. Unter ihrer Regie wurde 1874 auch erstmals der „Champagner Brut“ eingeführt, was einer revolutionären Neuschöpfung entsprach. Nur die Prestige Cuvées tragen ihren Namen und sind dementsprechend ausdrucksstarke Kompositionen höchsten Anspruches in Reinheit und Finesse. Die Trauben stammen aus den allerbesten Parzellen des Weinguts Pommery (Avize, Cramant und Ay). Zwischen 6 und 8 Jahren beträgt die Reifezeit in den Kreidekellern. Als be-

sonders seltene Version gilt die „Cuvée Louise Rosé“ aus dem sorgsam abgestimmten Duett der Chardonnay-Traube und dem Pinot Noir aus Bouzy. Der Cuveé Louise Rosé 2000 hat eine limitierte Auflage von nur 200 Flaschen und präsentiert sich in einer einzigartigen, mit Chinalack überzogenen Präsentschatulle mit dem chinesischen Emblem der Ratte. Der 2000er erweist sich als ein sanfter Champagner, dessen reich facettierte, fruchtig-frische Aromenstruktur aus Waldbeeren und weißen Früchten ganz gemächlich zur Entfaltung kommt und einen durchweg weichen Gesamteindruck hinterlässt, mit einer dezenten Apfelnote im belebenden Abgang. www.pommery.com

Hauses Eingang in diesen herausragenden Cuvée. Die Reifezeit auf der Hefe beträgt mindestens fünf Jahre. Das reiche Bouquet und die den Gaumen überaus angenehm erfüllende Vollmundigkeit kommen hier mit einer fantastischen Ausgewogenheit sowie belebenden Frische und souveränen Gradlinigkeit des Jahrgangs 2002 zur Geltung. Der „Roederer Cristal 2002“ ist ein hochexklusiver Champagner von herausragender Persönlichkeit, eleganter Seidigkeit, wunderbar nuancenreicher Geschmackstiefe und Konzentration. Eine wahrhaftige Offenbarung für den Gaumen. www.champagne-roederer.com, www.schlumberger.de.

Fotos: © Hersteller (Champagner)

In der Spitzengastronomie bilden Sie den obligatorischen Auftakt in das kulinarische Oeuvre des chef de cuisine. Es handelt sich hier ausschließlich um Jahrgangschampagner und Prestigecuvées der herausragendsten traditionellen Häuser, deren erlesene Cuvées dem bewussten Genießer als die „wohl glückhafteste Inspirationsquelle“ (Mark Twain) dient.


Cuvée William Deutz 1998|Deutz zählt zu den wenigen Champagnerhäusern mit bedeutendem eigenem Weinbergsbesitz in den besten Lagen der Champagne rund um den historischen Ort Ay. Sämtliche Arbeitsschritte folgen einer klaren Produktionspolitik, die den Fokus auf die Bewahrung absoluter Spitzenqualität und Eleganz setzt. Für die Jahrgangschampagner, die nur aus makellosen Trauben und in den besten Jahren hergestellt werden, erfolgt die Assemblage ausschließlich mit den Weinen ein und desselben Jahrgangs, um den besonderen Duktus sowie den Esprit des Jahrgangs zu bewahren. Alle Jahrgangschampagner werden mindestens sechs Jahre auf der Hefe ausgebaut. Mit einem herrlich kraftvollen Bouquet eröffnet der Cuvée William Deutz 1998 sein faszinierendes Wesen. Eine komplexe Cuvée von wunderschöner Fülligkeit und Harmonie im Mund mit feinen rauchigen Akzenten, viel Biss und runder Frucht, die mit einem enormen Nachhall ausklingt. www.segnitz.de

Bollinger Grande Année 1999|Bollinger zählt zu den wenigen unabhängigen und selbstbestimmten ChampagnerHäusern mit einem strengen Credo der unverfälschten Traditionsverbundenheit, das den Stil dieses prominenten Hauses auszeichnet. Die fantastischen Cuvées überzeugen durch ihre bewundernswerte Spitzenqualität und großartige Ausgewogenheit. Dieser besondere Duktus des Hauses findet im „La Grande Année“ einen Ausdrucksträger vollendeter Harmonie. Für die Komposition des „La Grande Année 1999“ werden 17 Crus verwendet, wovon 82 % Grand- und 18 % Premier-Cru-Lagen sind. Die Assemblage setzt sich aus 63 % Pinot Noir und 37 %. Chardonnay zusammen. Die erste Gärung findet in gebrauchten, kleinen Eichenfässern statt, damit

weder Tannin noch Holzgeschmack den Wein überdecken. Nach der Flaschenabfüllung und Zugabe der „prise de mousse“, verschließt man – dem traditionellen Verfahren verpflichtet – die Flasche mit einem Naturkorken, der dem Champagner seine Frische bewahrt. Mindestens sechs Jahre reift der „La Grande Année“ im Keller. Das komplexe und vornehme Charisma des Champagners ist Resultat eines harmonisch ausponderierten Zusammenspiels erstklassiger Trauben mit einer sehr aufwendigen Kellertechnik. Er überzeugt durch eine feingliedrige Perlage und entfaltet sich im Gaumen mit präzis ausgewogener Frucht, äußerst milder Säure und perfekt ausbalancierter Harmonie: ein Champagner vollendet-harmonischen Charakters. www.champagne-bollinger.de, Telefon: 06722 71080


AUSTERN Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas sprach anmutig vom Ohr der Venus. Für Ludwig XIV., Casanova oder Balzac war das viel gerühmte Schalenweichtier ein nicht wegzudenkender Bestandteil ihres Liebeslebens und Napoleon Bonaparte verspeiste sie dutzendfach vor jeder Schlacht. fleischige Konsistenz und ein mildes Geschmackserlebnis mit Nussaroma. Die Spéciales Gillardeau-Auster trägt den Namen ihres Züchters, schmeckt nur leicht salzig und zeichnet sich durch eine konzentrierte Mischung aus grünen Algen und viel Jod sowie eine leicht mineralische Feuerstein-Note aus. Weltweit gibt es mehr als 100 Austernarten, wobei in Europa drei bedeutsame Züchtungen hervorzuheben sind: Die Europäische Auster (Ostrea edulis) zählt zu einer der beliebtesten Austernsorten. Ihre graugrünen Schalen sind flach, nahezu rund und erreichen einen Durchmesser von 6–15 cm. Ihr beiges bis sandfarbenes Fleisch ist sehr wohlschmeckend. Die Portugiesische Auster (Crassostrea angulata, auch Felsenauster genannt) verfügt über länglichovale Schalen und ist gewölbt. Ihre Farbe variiert von gelblichgrau bis gräulichbraun mit einer auffällig hellen, weißlichen Fleckung. Sie wird bis zu 15 cm lang und bis zu 7 cm breit. Im Geschmack wird sie nicht ganz so hoch eingeschätzt wie die Europäische Auster. Die Pazifische Auster (Cassostrea gigas) stammt ursprünglich aus dem Chinesischen Meer und den Gewässern um Japan. Gegenüber bestimmten Austernkrankheiten erwies sie sich als die Widerstandsfähigste. Sie kann eine stattliche Länge von 30 cm erreichen und verfügt über ein vorzügliches Aroma. (ao)

Foto: Fotolia: © Maceo; © Genuss + FeinSinn

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Bei dem Becken von MarennesOléron handelt es sich um eine der größten Austernkultivierungsregionen Europas. Für die Marennes-Oléron-Austern kommt es in erster Linie auf die »Claires« an – die ehemaligen Salzgewinnungsteiche, die jetzt als Austernbecken dienen. In diesen ganz besonderen »Austerngärten« findet die Veredelung der Pazifischen Auster (Crassostrea gigas) statt. Zur geschmacklichen Verfeinerung tragen Plankton und Mikroalgen bei, die die Austern in den Claires im Überfluss vorfinden. Sie mildern den sonst leicht dominierenden Meeresgeschmack. Für die besondere Finesse jedoch sorgt die »Blaue Navicula« (Navicula ostrea) – eine nur in diesen Becken vorkommende natürliche Mikroalge, die zur berühmten smaragdgrünen Färbung des Austern-Fleisches führt. Sie gilt als das Erkennungszeichen der klassischen Marennes-Oléron-Auster. Eine Philosophie für sich ist die ungewöhnliche Bandbreite der unterschiedlichen Austernsorten. Jede Sorte unterscheidet sich durch ihren speziellen Eigengeschmack. Zur Austern-Feinauslese gehören die Fine de Claires, Spéciale de Claires, Fine de Claires – Verte Label Rouge oder Spéciale – Pousse en Claire – Label Rouge. Letztere gilt als qualitativer Höhepunkt aller Sorten – hier muss dann auch wirklich alles stimmen: perfekte Schalenform, außergewöhnlich


Herkunftsgebiete oder Zuchtmethoden bestimmen den Namen der Austern:

DER FRISCHETEST Die lebende und gut mit Wasser gefüllte Auster ist geschlossen und liegt relativ schwer in der Hand. Eine offene Auster ist nur dann in Ordnung, wenn sie sich nach einem leichten Schlag auf die Schale sofort wieder schließt.

Frankreich Marennes, Bouzigue, Gravettes d´Arcachon, Belon-Austern (gelten als beste Austern der Welt). Diese Austern sind ziemlich groß, relativ dunkel und haben im Geschmack eine stark fleischige Note. Weil sie sehr selten sind und eine ganz besondere Wasserqualität benötigen, zählen sie zu den teuersten Austern. Fines de Claires sind etwas günstiger und werden von manchen Gourmets wegen ihres frischeren und klareren Geschmacks bevorzugt.

KLANG Schlägt man volle Austern gegeneinander, dürfen sie keinesfalls hohl klingen.

Holland Imperial- und Zeeland-Auster. Der leicht moorige Boden verleiht der Zeeland-Auster ihren typischen Geschmack. Belgien Ostender Auster Dänemark Limfjordauster England Galway Edulis, Galway Gigas, Colchesters und Whitstables, Helford und Pyefleet. Das unverwechselbare Aroma der Galway Gigas und Edulis ist auf die natürliche Reinheit der Küstengewässer der Galway Bucht zurückzuführen. Die Austern zeichnen sich durch ihr pralles Fleisch, ein nussig-mildes Aroma sowie einen frischen Duft aus. Irland Galways, Cork Rossmore-, Red-Bank-Auster Norwegen Blue Point Deutschland Sylter Royal Die Sylter Royal erreicht einen kaum zu übertreffenden Fleischgehalt von 20 % des Gesamtgewichts. Der Geschmack ist zart-nussig und hat leicht süßliche Nuancen.

AUSTERN ÖFFNEN 1. Die Austernschale unter fließendem kalten Wasser mit einer Bürste reinigen. (Nicht in Wasser legen, sondern auf einem Tuch trocknen lassen.) 2. Um Verletzungen zu vermeiden die Auster– mit der gewölbten Seite nach unten – in einem Küchentuch festhalten. 3. Das Austernmesser (oder ein kurzes, kräftiges Messer) an der spitzen Seite (= Scharnier) mit leichten Druck- und Hebelbewegungen zwischen die Schalen schieben und diese mit einer kräftigen Drehbewegung öffnen. 4. Den Schließmuskel entlang der Schalenränder lösen, den Muskel am Scharnier lockern und die Auster in der Schalenhälfte servieren. HINWEIS: Beim Öffnen ist darauf zu achten, die Auster waagrecht zu halten, damit die Austernflüssigkeit nicht herausläuft. Schalensplitter können mit einem in Salzwasser getauchten Pinsel vorsichtig entfernt werden. Frische Austern sollten nicht auf Eis, sondern (damit sie nicht kippen) besser auf einem Salzbett serviert und bei ca. 10 °C verzehrt werden. Das volle Aroma mit äußerst fein abgestimmten Nuancen entwickelt sich vor allem beim Zerkauen.

GERUCH Halten Sie Ihre Nase an das Scharnier der Auster. Eine intakte Auster darf nicht nach Schlamm riechen! Verströmt die Auster beim Öffnen nur den geringsten unangenehmen Geruch, sollte sie sofort entsorgt werden. Wirkt die Auster ausgetrocknet und bildet keinerlei Wasser, ist sie ebenfalls unbrauchbar. Eine intakte Auster riecht appetitlich nach Meer und hat einen angenehm frischen Tanggeruch. Sie schwimmt zudem in reichlich Austernsaft und ist leicht durchscheinend. BERÜHRUNG Berührt man den dunklen Rand des Fleisches bei der geöffneten, aber noch nicht vom Muskel gelösten Auster, sollte sich dieser leicht zurückziehen. Wenn sich der Austernsaum beim Beträufeln mit Zitronensaft kräuselt, ist dies ein deutliches Zeichen von Frische.

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Die faszinierende Erfolgsgeschichte des Breuninger-Stammhauses am Marktplatz in Stuttgart nahm im Jahr 1881 mit der Eröffnung des ersten Geschäftshauses in der Stuttgarter Münzstraße ihren Anfang. Bereits um die Jahrhundertwende erweiterte der Gründervater Eduard Breuninger das stetig wachsende Unternehmen durch einen Neubau und wendete neueste Werbestrategien an, um auf das Warensortiment seines exklusiven Hauses aufmerksam zu machen.


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„Das Vertrauen der Kundschaft zu gewinnen und zu erhalten, soll immer der oberste Grundsatz der Firma sein und bleiben“, lautete das protagonistische Credo Eduard Breuningers, das bis heute eine wesentliche Facette der gelebten Dienstleistungsphilosophie des Hauses darstellt. Seine innovative Unternehmensführung, die mit der Suche nach neuen Ideen einherging, führte ihn in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er sich von zahlreichen modernen Geschäftshäusern sowie Verkaufsmethoden inspirieren ließ. Im Zuge des international-modernistischen Aufwindes der 1920er Jahre, als aufsehenerregende Projekte wie die Weißenhofsiedlung und der TagblattTurm das „Neue Stuttgart“ proklamierten, entstand nach 1929 im Geiste des „Neuen Bauens“ das in Stahl-Glas-Konstruktion errichtete Herrenmodehaus in der Markstraße 3 mit insgesamt neun Obergeschossen und einer Fläche von über 14.000 Quadratmetern. Nach dem Zweiten Weltkrieg oblag es Heinz Breuninger, die durch den Krieg völlig zerstörten Geschäftshäuser wieder aufzubauen, was von innen heraus in einzelnen Etappen durchgeführt wurde. Dem Großvater gleich, besuchte er Kaufhäuser in New York, Detroit und Chicago, um mit den neu gewonnenen Ideen die größte und beste Einkaufsmöglichkeit Deutschlands zu bieten. In den 50er Jahren galt

Breuninger als erstes Warenhaus Deutschlands mit einer Rolltreppe, Aufzügen und der größten Änderungsschneiderei des Kontinents. Als absolute Novität in Europa führte Breuninger 1959 erstmals die bargeldlose Zahlung per Kundenkarte ein. Man schickte seine Einkäufer ins Ausland, um nur das Beste aus dem internationalen Angebot auszuwählen und im Rahmen der beliebten „Länderschauen“ für die Kunden den besonderen Habitus des Internationalen erlebbar werden zu lassen. Das„Kauf-Erlebnis“ erachtete Heinz Breuninger als essenzielles Leitmotiv in der Verkaufsphilosophie, was mit der Gründung des Ludwigsburger Breuningerlandes im Jahr 1973 zu einem vollkommen neuartigen Einkaufsmodell führte. Zwei Jahre später begann mit der der Ernennung von Willem G. van Agtmael als Nachfolger eine neue Ära, in der sich Breuninger in den Folgejahren zu einer nationalen Marke etablierte mit zahlreichen Geschäfts-Dependancen in Deutschland. Dem anspruchsvollen Kunden das Besondere in Service, Qualität, Mode sowie Lifestyle zu bieten, gilt als Grundsatz der sehr exklusiv ausgerichteten Kundenorientierung des Hauses, die unter anderem mit der Bestplatzierung in AVIS Best of Germany oder dem VISA Service Preis ausgezeichnet wurde. Im Stuttgarter Flagshipstore mit einer Gesamt-Verkaufsfläche von 35.000


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Breuninger is the highly professional leading address in Stuttgart with a sure feeling for trends in the top high-fashion segment and particularly noted for its exclusively managed service range and individually tailored customer amenities. For those with not much time for shopping, Breuninger offers a highly exclusive Special Service. Customers can ask to be picked up by Breuninger’s own shuttle service and chauffeurdriven straight to a personal appointment in an atmosphere of privacy. On arrival, they will find a collection of top labels already awaiting them, assembled under the style-savvy eye of a top specialist fashion advisor.

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Quadratmetern sind vor allem Deutschlands größtes Angebot an Premium-Accessoires, das internationale Markengrößen wie Burberry, Chloé, Dior, Gucci, Hermès, Tod’s, Fendi oder Yves Saint Laurent aufzuweisen hat, von zukunftsweisender Bedeutung. Seit Sommer 2006 werden auf dem 750 Quadratmeter großen Luxury Shoe Floor die angesagtesten Top-Schuhlabels perfekt in Szene gesetzt und statuieren auch in diesem Segment eine erlesene Präsenz auf höchstem Niveau. So erweist sich Breuninger neben dem exklusiv geführten Dienstleistungsangebot sowie dem individuell ausgerichteten Kundenservice als die kompetente und maßgebende Adresse für Trendsicherheit im absoluten High-Fashion-Segment. Gerade die gelungene Symbiose international renommierter Luxusmarken sowie kleiner, erlesener Newcomer-Labels im Spitzensegment sind Ausdruck eines einzigartigen Fashion- und Lifestyle-Konzeptes, das im besonderen Maße das Bedürfnis des Kunden nach Exklusivität in den Vordergrund stellt. Als europaweit einziges Kaufhaus mit eigener Maßwerkstatt für Damen und Herren kann zudem individuellsten Kundenwünschen nachgegangen werden. Demjenigen, der für einen persönlichen Einkauf nicht allzu viel Zeit investieren möchte, offeriert Breuninger einen hochexklusiven Special Service. Entsprechend persönlichen Angaben wie etwa zu Größe, Farbe und besonderen Vorlieben treffen speziell geschulte Beratungsexperten eine stilaffine Vorauswahl, die auf Typ und Charakter des Auftraggebers optimal ausgerichtet ist. Auf Wunsch wird eine Abholung mit dem hauseigenen Breuninger Shuttle Service arrangiert, der den Kunden direkt zu seinem ganz persönlichen Termin in privater Atmosphäre chauffiert, bei dem man bei einem schönen Glas Champagner aus der bereits zusammengestellten Kollektion renommiertester Modeschöpfer unter der stilsicheren Regieführung eines beratenden Top-Spezialisten wählen kann. Effizienter, professioneller und genussvoller kann gehobenes Shopping nicht sein. (ao)


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Louis Vuitton

Der Erfinder des modernen Reisekoffers, der Taschencreateur Louis Vuitton, legte 1854 den Grundstein für den Erfolg des heute größten Luxuskonzerns der Welt, der LVMHGruppe. Die emblematischen Taschen in Monogram Canvas sind ungemein beständige Begleiter, die schnell den Rang zeitloser Klassiker erreicht haben. Louis Vuitton steht heute für die ganze Bandbreite eines Taschen-, Leder- und Modelabels epochaler Kreationen.

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Fotos: © Louis Vuitton

Das extravagante Haus repräsentiert seit seiner Gründung in Paris vor über 150 Jahren den stilbildenden Anspruch des Besonderen: Der feine und weiche Monogrammstoff, der seit den 1960er Jahren mit festem Leder kombiniert verwendet wird, hat eine regelrechte Flut an Taschenklassikern hervorgebracht. Speedy, Keepall und Steamer Bag sind nur die bekanntesten. Sie spiegeln die Lebenslust einer Zeit, in der es Mode wurde, für ein Wochenende nach Saint-Tropez zu fahren und sich mit kleinem Gepäck zu begnügen. Die Kundenkartei liest sich wie ein Who’s who der Luxuswelt und der Kultur. Die bekanntesten Schauspieler und Künstler dieser Zeit delektierten sich schon an den Produkten des Pariser Koffer- und Taschenmachers, und Salvador Dalí entwarf sogar ein Logo, das er an das Monogramm des Hauses Louis Vuitton angelehnt hatte. Den Tugenden der eleganten Reiseutensilien kann man sich am einfachsten über ihre hohe Praktikabilität und ihre außergewöhnliche Verarbeitungsqualität annähern. Die Handwerkskunst war von Anfang an der Liebe zum Detail und der Perfektion verpflichtet. In den Werkstätten von Asnières vor den Toren von Paris arbeiten die Täschner, Koffermacher und Sattler Hand in Hand und lassen durchdachte und liebevoll gestaltete Produkte entstehen. Für den Korpus eines Koffers verwenden sie das leichte Pappelholz, während die äußeren Latten aus Buche gefertigt werden, denn sie schützen den Koffer vor äußeren Einflüssen während der Reise. Die handsignierten Baumwollscharniere halten die Hälften des Gepäckstückes zusammen, doch später sind sie unter Stoff oder Leder verborgen. Die Inneneinrichtung wie Fächer und

Schubladen besorgen die Koffermacher und die Arbeiten am Leder sind den Sattlern vorbehalten, die wie eh und je die Perforation von Hand mit der Ahle in die Tierhäute zwingen. Genäht wird mit zwei Nadeln und Leinenfäden, die mit Bienenwachs bestrichen sind. Die Geburtstunde des Unternehmens ist ins Jahr 1854 zu datieren, als der überaus begabte Louis Vuitton (1821–1892) sein eigenes Geschäft als Kistenmacher und Verpacker eröffnete. Die Erfahrungen aus diesem damals weitverbreiteten Gewerbe, das er bei seinem Lehrmeister Monsieur Maréchal erlernt hatte, waren unverzichtbarer Bestandteil seines Erfolges. Damals waren die layetiers, die Ladenmacher, eine zumal für den Hof und die gehobenen Kreise unverzichtbare Berufsgruppe: Sie nahmen im Hause der Auftraggeber Maß von den zu verpackenden Gegenständen – meist aufwendiger Garderobe – und fertigten entsprechende Pappelholzkisten an, die den


strapaziösen Kutschfahrten gewachsen waren. Louis Vuitton verstand es, ein ideales Verhältnis von Haltbarkeit und Leichtigkeit zu finden, und erfand den modernen, stapelbaren Reisekoffer. Bisherige Koffer hatten meist runde Deckel und waren nicht übereinander zu schichten. Besonderes Augenmerk richtete er auf das Innenleben der Koffer und auf die Tatsache, dass die Reiseutensilien um die zu schützenden Gegenstände herumgeformt werden sollten und nicht die empfindlichen und wertvollen Stücke in einem beliebigen Koffer unterzubringen waren. Die leichten und luftdichten Koffer des Louis Vuitton waren sogar auf der Weltausstellung 1867 zu sehen, wo sie ihr Erfinder der Weltöffentlichkeit präsentierte. In die Zeit von Georges Vuitton, dem Sohn von Louis, fällt die Einführung des weltbekannten LV-Signets und der stilisierten vierblättrigen Blumen, die die Basis der Monogram Canvas sind. Diese beschichteten Segeltücher waren revolutionär, denn sie waren sehr leicht und widerstandsfähig. Sie machten weltberühmte Taschen wie die Noé möglich, die 1932 auf Wunsch eines Champagnerproduzenten auf den Markt kam. In dieser von Gaston-Louis, dem Sohn Georges’, entworfenen Tasche lassen sich elegant fünf Flaschen Champagner transportieren.

stieg in das Sponsoring bedeutender Sportveranstaltungen ein. 1987 entstand durch die Fusion mit der Gruppe Moët Hennessy der größte Luxuskonzern der Welt. Weitere zehn Jahre später stellte der Designer Marc Jacobs eine Prêt-à-porter- und Schuhkollektion vor. Sieben Stardesigner bekamen zum 100-jährigen Jubiläum des Monogramms den Auftrag, aus dem edlen Material die Reisetasche ihrer Träume zu kreieren. Weltweit rissen die Sammler in den Geschäften sich die Ware aus den Händen und die Exklusivität der Marke war gestärkt wie nie zuvor. Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends setzte auch ein Paradigmenwechsel bei der Gestaltung der Shops ein. Ziel war es, den Kunden in den Geschäften nicht mehr das Gefühl zu geben, in einem Laden zu sein, sondern in einer Umgebung, die Teil der Stadt ist und die einer facettenreichen Reise ähnelt. So wirken die Fassaden wie eine mysteriöse Umhüllung und thematisieren die Mode auf ihre eigene Art. Der Besucher ist in mehrfacher Hinsicht auf einer Reise und gleichzeitig wieder ganz nah bei den Ursprüngen des Unternehmens, das nicht nur der ersten Reise ihres Gründers Louis bedurfte, sondern sich mit großer Hingabe der Schöpfung von Reiseutensilien widmete und dies bis heute sehr erfolgreich fortsetzt. (rp)

Seit den 1970er Jahren, als das Familienunternehmen Louis Vuitton gerade einmal zwei exklusive Läden sein eigen nennen konnte, wuchs die Marke rasch und der internationale Durchbruch war nicht aufzuhalten. Bis 1989 verfünfzigfachte sich der Umsatz und die Zahl der Geschäfte weltweit stieg auf über 120 an. Neue Lederkollektionen wurden lanciert und der Konzern

Stiftstr. 2 ▪ 70173 Stuttgart-Mitte ▪ Telefon: 0711 2991163 www.louisvuitton.com

Louis Vuitton

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Paul-Gérard Pasols: Louis Vuitton. Die Erfindung des Luxus. Collection Rolf Heyne, 2005, 540 Seiten; 135 EUR Ein opulentes und in höchstem Maße luxuriöses Werk, das den Leser die Faszination des Hauses LV spüren und erleben lässt. Die Aufmachung und der Inhalt sprechen eine Sprache; viele großformatige und meist farbige Abbildungen laden ein in die schillernde Welt des Paris des 19. Jahrhunderts und führen bis in die Gegenwart zu Modenschauen, Architektur und Yachtregatten. Die chronologisch fortschreitenden Kapitel des Buches erzeugen Leselust; sie erzählen nicht nur die Geschichte der französischen Edelmarke, sondern greifen oft aus in gesellschaftlich relevante Themen der Zeit und schaffen ein kaleidoskopartiges und ausdrucksstarkes Bild einer ganzen Epoche.

Couture & Accessories

Stilbildender Anspruch des Besonderen


Alles ausser gewöhnlich

Couture & Accessories

Seit nunmehr 60 Jahren gilt das renommierte Modehaus Fischer, mitten an der pulsierenden Einkaufsmeile gelegen, als exquisite Adresse für exklusive Modeschöpfungen weit über die Grenzen Stuttgarts hinaus. Die stilbewusste Frau „geht zum Fischer“, wie es kurz und schnörkellos heißt.

Auf über 1.800 qm wird der anspruchsvollen Kundin ein einzigartiges Spektrum an verführerischen Kollektionen, faszinierenden Facetten und atemberaubenden Einzelstücken offeriert. Haute Couture wird in vornehmer Atmosphäre als sinnliches Ereignis inszeniert, das ein Potpourri an Formen, Farben und Stoffen offenbart. Zusammen mit den bedeutendsten nationalen Modemarken werden die aktuellen Kreationen internationaler Top-Labels wie Prada, Gucci, Giorgio Armani, Jil Sander, Lanvin, Dolce & Gabbana, Chloé, Etro, Balenciaga, Christian Dior, Miu Miu, Fendi, Blumarine, Ed Hardy, Roberto Cavalli, Francisco Rosas, Tod’s und viele mehr zu einem außergewöhnlichen Gesamtbild komponiert. Ob klassisch oder sportiv, der Exklusivstore Fischer präsentiert auf mehreren Etagen Arrangements aus textiler Mode, die durch ein breit gefächertes Sortiment an wertvollen Designer-Accessoires, extravaganten Schuhen, raffinierten Gürteln und trendigen Taschen von Prada, Christian Dior, Bottega Veneta und Gucci ergänzt werden. Mit erstklassiger Be-

ratung und individuellem Service brilliert das führende Modeunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, „jeden Besuch zu einem besonderen Einkaufserlebnis“ werden zu lassen. Verwirklicht wird diese edle Maxime des Stuttgarter Nobelshops nicht zuletzt in Form einer engagierten Kundenbetreuung durch das qualifizierte Fachpersonal, das zuvorkommend und kompetent auf alle Wünsche und die Persönlichkeit der einzelnen Kundin eingeht, was auch eine Änderungsschneiderei sowie einen Bringservice mit einschließt. Mit einer ganz besonderen Schaufensterdekoration ebenso wie mit der Organisation spannender Fashion-Events feiert die elegante Boutique Fischer 2009 nicht nur das Jubiläum ihres 60-jährigen Bestehens, sondern auch ihren eigenen Aufstieg zur nationalen Marke für internationale Top-Labels. (sh) Modehaus Fischer Königstr. 19b ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 225870 www.modehaus-fischer.de

Fotos: © Modehaus Fischer

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Couture & Accessories 35 Genuss + FeinSinn stuttgart

For over 60 years, the renowned Fischer Fashion House has been the insider address for exclusive fashion creations known well beyond the boundaries of Stuttgart. Here the best of national labels blend to great effect with the latest creations from international top designers such as Giorgio Armani, Jil Sander, Roberto Cavalli and Francisco Rosas.


„Juwelen sollten so einzigartig sein wie die Frau, die sie trägt.“ Leitsatz Juwelier Leicht

LEICHT

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In der Goldstadt Pforzheim gründete Gerhard Leicht 1961 seine Werkstätte für feine Juwelen, die zunächst Bijouterien in Süddeutschland belieferte, durch ihre Präsenz auf zahlreichen nationalen wie internationalen Messen jedoch bald weltweites Interesse fand. Mit besonderer Leidenschaft widmete sich der Juwelenexperte farbigen Edelsteinen wie Rubinen, Smaragden und Saphiren sowie den damals in Europa beinahe unbekannten Südsee- und Tahitiperlen, die er direkt aus den Ursprungsländern importierte. Sein erstes Flaggschiff unter eigener Regie eröffnete Leicht im exklusiven Kurort Rottach-Egern am Tegernsee, wo er seine eigenen, handgefertigten Kostbarkeiten offerierte. Darauf folgten zahlreiche weitere Niederlassungen insbesondere in der Luxushotellerie, wie im Dresdener Grandhotel Taschenbergpalais oder im legendären Berliner Grandhotel Adlon Kempinski, aber auch an Bord von Kreuzfahrtschiffen wie der Europa und der MS Deutschland. Das kulturelle Engagement des Hauses zeigt sich in Initiativen wie dem Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche oder der Renaissance der deutschen Uhrenmarke Glashütte Original, wofür Leicht verschiedene Sondereditionen mit meisterhaften Unikaten anfertigen ließ. Seit Eintritt des ältesten Sohnes Georg H. Leicht 1990 wird die mit dem „De Beers Diamonds International Award“, dem weltweit bedeutendsten Schmuckpreis, ausgezeichnete Firma von zwei Generationen geführt und die besondere Philosophie weiterentwickelt. Neben den eigenen atemberaubenden Kreationen, die auch heute noch

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Jewellery & Timepieces

Juwelier


Fotos: © Juwelier Leicht

Mit der Eröffnung des europaweit einzigartigen Shopping- und Erlebniszentrums SCHMUCKWELTEN Pforzheim trat die renommierte Juweliergruppe im Jahr 2005 eine neue Ära der Firmengeschichte an. Auf rund 4.000 qm werden in sieben verschiedenen realen und virtuellen Welten die Komplexität der Schmuckproduktion und die faszinierenden Formen feinster Juwelen offenbart. Das preisgekrönte Herzstück bildet die SCHMUCKERLEBNISWELT, in der die Entstehung wertvoller Geschmeide in einer neuartig sinnlichen Dimension spürbar wird, die von der flackernden Hitze der Metallschmelze bis zur Überwindung einer meterhohen Wand aus purem Gold reicht. Ein Universum an leuchtenden Farben und bizarren Strukturen bieten über 5.000 Exponate der Wechselausstellung, die kostbare Mineralien und Edelsteine aus aller Welt, zahlreiche Bodenschätze aus der Region sowie Replikate berühmter historischer Diamanten zeigt. In der MARKENWELT manifestiert sich eine berauschende

Ästhetik der eigenen Kreationen aus dem Hause Leicht, während die BRANCHENWELT mit den herausragenden Kollektionen ausgewählter Partner das unerschöpfliche Spektrum der gesamten deutschen Schmuckund Uhrenproduktion widerspiegelt. Ergänzt wird das Luxussegment durch eine glamouröse Vielfalt an Mode- und Lifestyle-Marken, die interaktive Räume für die Kommunikation zwischen Hersteller, Händler und Kunden schaffen. (sh)

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&

von den edlen Materialien erlesener Farbsteine und hochwertiger Perlen bestimmt werden, offeriert Leicht auch Schmuckstücke anderer namhafter Hersteller wie Gellner, Chopard oder Wellendorff, die durch eine hochkarätige Kollektion exklusiver Uhrenmarken wie Rolex, Omega oder Girard Perregaux ergänzt wird.

Jewellery Timepieces

In der anmutigen Ästhetik eines perfekten Schmuckstückes spiegeln sich nicht nur die Lebensfreude und Wertschätzung der Trägerin, sondern ebenfalls die schimmernden Facetten ihrer individuellen Persönlichkeit. Unter dieser Maxime strebt die berühmte Manufaktur Leicht nach Vollendung in Qualität und Design, entwickelt inspirierte Ideen und verwirklicht diese in ihren zeitlos dezenten und zugleich innovativen Kreationen höchsten Niveaus.

“Jewellery should be as unique as the woman who wears it“(Guiding principle of Leicht Jewellers). The creations of the internationally renowned jewellery craftsman Leicht, founded 1961 in Pforzheim, owe their fame to the elegance and inspiration of their design and are driven by the quest for perfection and quality. The complexity of jewellery making and the fascinating, shimmering shapes of the individual gems are displayed over an area of 4,000 square metres in the SCHMUCKWELTEN shopping and discovery centre, unique of its kind in Europe. juwelier leicht Westliche Karl-Friedrich-Str. 56/68 75172 Pforzheim ▪ Telefon: 07231 12990 E-Mail: info@juwelier-leicht.de


Wellendorff

Jewellery & Timepieces Horlogery

Erlesene Goldschmiedekunst made in Germany

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Fotos: © Wellendorff

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Liebe und Glück, Erfolg und Emotion – das Leben hat viele Facetten. Die schönsten davon, die wahrhaft„magischen Momente“, begleitet die deutsche Schmuckmanufaktur Wellendorff mit ihren einmaligen Kreationen. Mit der Kollektion„Verführung“ hat die international renommierte Marke eine moderne Variante ihrer legendären Wellendorff-Kordel geschaffen, in der sich Gold weich wie Seide gibt. Das neue Design ergänzt die traditionelle, runde Collier-Form, ist jedoch noch anschmiegsamer und von frischer Ästhetik: Lange Kordeln fließen im Stil einer Y-Kette tief in das Dekolleté und werden von einer Ronde im typischen Wellendorff-Design zusammengefasst. Die Y-Form lässt sich verändern, indem die Ronde nach oben und unten verschoben wird. Damit die Kordel dieser Beanspruchung in vollendeter Schönheit standhält, wird sie in reiner Handarbeit extrem fest und eng gedreht. Das zeigt sich an der sinnlichen Schwere des Colliers „Verführung“, da für jeden einzelnen Strang noch mehr Gold als bei den klassischen Kordeln verarbeitet wird. Auch die handwerkliche Meisterleistung fasziniert, dank der die Ronde leichtgängig über die Kordel gleitet und dennoch die Stränge fest und sicher umfasst. Dies gelingt, indem jeder Strang einzeln durch die Ronde geführt wird. Eine Goldkugel am Ende des kürzeren Strangs fungiert dabei als Sicherung, sodass die Stränge nicht aus der Ronde gleiten können. Ein weiteres Geheimnis aus den Goldschmiedeateliers ist die Fertigung der über und über mit Brillanten besetzten Ronde. Das Pavé ist außergewöhnlich fein gearbeitet: Die Diamanten sind so dicht gesetzt, dass äußerst viele Edelsteine verarbeitet werden. Ein Juwelen-Fasser ist eine ganze Woche beschäftigt, all diese Brillanten von Hand zu setzen und zu fixieren. Dabei ist viel Behutsamkeit und Erfahrung erforderlich: Für jeden einzelnen Stein muss eine Vertiefung ins Gold

gebohrt werden, die exakt der Größe des Diamanten entspricht. In diese Vertiefung gelegt, wird schließlich mit einem winzigen Stichel Gold über den Diamanten geschoben, bis ihn kleine Goldkörner sicher und fest halten. Alle Arbeitsschritte werden vom Juwelen-Fasser mit Hilfe eines Mikroskops durchgeführt, um noch das winzigste Detail fein und perfekt auszuarbeiten. Denn auch die Größe der Diamanten weist einen fast unmerklichen Verlauf auf, damit die Rundung der Ronde perfekt betont wird. Daher muss der Handwerker jeden einzelnen Stein mit viel Gespür fassen. Dank dieser Sorgfalt entsteht schließlich der Eindruck einer geschlossenen Diamant-Fläche. Gekrönt wird der Anspruch der Schmuckmanufaktur mit dem „Brillant-W“, das jedes Schmuckstück von Wellendorff tragen darf. Es bürgt für den Geist des Hauses, für die hohe Qualität eines jeden einzelnen Stücks und für „Wahre Werte“ von Wellendorff. Connoisseurs worldwide are entranced by the exquisite gold creations crafted by Wellendorff and the first-rate quality and extraordinary creativity behind each individual piece that is privileged to display the diamond W signature. This alone is the symbol of the highest of a goldsmith’s art: made by Wellendorff, made in Germany.

Wellendorff in stuttgart Wellendorff-Boutique: Kirchstr. 6c/Ecke Stiftstraße ▪ 70173 Stuttgart Juwelier Kutter: Königstr. 46 ▪ 70173 Stuttgart


Jewellery & Timepieces Horlogery Genuss + FeinSinn stuttgart

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Inspiriert vom legendären „Place Vendôme“ in Paris schuf S.T. Dupont eine limitierte Edition außergewöhnlicher Schreibgeräte – und gleichzeitig ein brillantes Abbild der Siegessäule. „Impossible n’est pas français“ tragen sie als stolze Gravur auf dem edlen Gehäuse. Die luxuriöse Sonderedition „Prestige Diamonds“, limitiert auf 35 Stück, wurde mit funkelnden Diamanten und massivem Roségold besetzt: So erfuhren der Olympio Extra Large Füllfederhalter genauso wie der Rollerball eine Veredelung mit jeweils 160 Diamanten. Eine überaus begehrenswerte Reminiszenz an den Place Vendôme mit seinen majestätischen Proportionen, seiner ausgeprägten Symmetrie und der glorreichen Historie.

S.T. Dupont, www.st-dupont.com


TIFFANY & Co. Jewellery & Timepieces Horlogery

Luxus, Eleganz und Exklusivität

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Die Idee des Besonderen im Gepäck, das bis heute die Produkte aus dem Hause Tiffany auszeichnet, reisten der damals gerade 25 Jahre alte Charles Lewis Tiffany und sein Freund John B. Young 1837 von New England nach New York City, um dort am Broadway 259 mit 1.000 Dollar Startkapital ihren Laden zu eröffnen. Zunächst wurden nur Nippes des gehobenen Genres und einfacher Schmuck aus Hanau feilgeboten, während des Bürgerkrieges auch „Zierlitzen und andere Stickereien aus Paris, Goldepauletten und Marinetressen aus London“. Mit ihrer revolutionären Marketingstrategie, jeden Artikel mit einem nicht verhandelbaren Verkaufspreis zu kennzeichnen, machten sie jedoch bald landesweit Schlagzeilen. Dennoch war Tiffany weiterhin unermüdlich auf der Suche nach einer eigenen Kreation, die maximale Qualität mit schöpferischer Einzigartigkeit vereinte, um die wohlhabende und verwöhnte New Yorker High Society zu faszinieren. Daher verarbeitete Tiffany als erste Company für seine glanzvollen Designs hochwertiges 925/1000Sterlingsilber, das den bis heute gültigen Qualitätsstandard des Silbers prägte und dem das Platin im nächsten Jahrhundert nachfolgen sollte. Mit den eleganten Geschmeiden seiner Manufaktur bezauberte Tiffany 1851 nicht nur die New Yorker Upper Class, sondern ein internationales Publikum. Als erstes amerikanisches Unternehmen erhielt Tiffany auf der Weltausstellung Paris Exposition Universelle mit seinen edlen Exponaten den europäischen Award of Merit. Inspiriert durch die japanische Malerei des 19. Jahrhunderts, entwarf Tiffany das Silberbesteck Audubon, das immer noch als das bestverkaufte Besteckset gilt. Der Schliff des größten gelben Diamanten der Welt, der das Licht mit tausendfachem Funkeln reflektierte, durchbrach alle bisherigen Dimensionen der Bijouterie. In der 5th Avenue in New York City, wo sich

seit 1940 der Hauptfirmensitz befindet, kann der fantastisch farbige 128,54 Karat schwere „Tiffany“-Diamant, der mit seinen unbeschreiblichen 90 Facetten 1878 in die Schmuckgeschichte einging, noch heute bestaunt werden. Um die Marke signifikant zu etablieren, wurde als Symbol für das Renommee, die Hochwertigkeit und die Kunstfertigkeit der Firma sowie die tiefe Verbundenheit zum Romantizismus ein charakteristischer Blauton gewählt, den bis heute die legendäre Blue Box weltweit nach außen trägt. Über das heute eingetragene Warenzeichen, das bald zum Synonym für Tiffany & Co. wurde, berichtete The New York Sun 1906: „Die Box soll nie den Firmennamen tragen und nie aus dem Haus getragen werden, ohne dass ein Artikel von Tiffany darin sei, für den die Firma voll verantwortlich zeichnet.“ Nach seinem Tode, bei dem Charles Tiffany ein Vermögen von 35 Millionen Dollar hinterließ, wurde sein Sohn 1902 zum ersten Art Director der Company ernannt. Zwar war Louis Comfort Tiffanys Seele vom Ingenium seines Vaters durchdrungen, er erlangte jedoch vor allem als Pionier des Jugendstils und als einer der ersten Designer der Kunstindustrie internationale Berühmtheit. Durch die Entwicklung der Glassorte Favrile, die aus einem Material bestand, das selbst ohne äußere Behandlung eine ansprechende Textur und satte Farben zeigte, wurde die von ihm gegründete Tiffany Glass Company bald zum wichtigsten Lieferanten für Buntglasfenster in Amerika. Aus den Tausenden kleinen Glasfragmenten, die bei der Produktion der bleiverglasten Fenster übrig blieben, entstanden 1895 als „Nebenprodukt“ gläserne Lampenschirme, die


Bis heute übernahm der „King of Diamonds“ zahlreiche Aufträge der Prominenz und präsentierte seine exklusiven Tiffany-Artefakte in unzähligen internationalen Museen. Der einzigartige Charme und unverwechselbare Glamour des weltbekannten Juweliers Tiffany & Co. erstrahlt seit dem Herbst nun auch mit einem Store – dem größten Deutschlands – auf der Düsseldorfer Königsallee, deren Stil dem Vorbild in Manhattan nachempfunden ist. (sh)

Top Quality, Luxury and Unique Design

Качество, шик и неповторимый дизайн

The sublime jewellery from Tiffany & Co has become a longstanding symbol for luxury, elegance and exclusiveness. The company that was founded in 1837 in New York by Charles Lewis Tiffany rose to international fame with its brilliant designs fashioned from priceless 925/1000 sterling silver. At 128.54 carat and with fabulously cut facets, the largest diamond in the world went down in history in 1878 as the “Tiffany” diamond. As from 29 September, when the fifth branch of the renowned jeweller opens in Düsseldorf, the unique charm and unmistakable glamour of Tiffany & Co, modelled on the style of the Manhattan store, will add to the glitter to the Königsallee.

Вот уже более полутора веков благородная ювелирная марка Tiffany & Co является метафорой роскоши, элегантности и эксклюзивности. Фирма, основанная в 1837 году в Нью-Йорке Чарльзом Льюисом Тиффани (Charles Le-wis Tiffany), сникала себе международную славу благодаря блистательному дизайну изделий из высококачественного серебра 925 пробы. В 1878 году самый большой в мире бриллиант в 128,54 каратов с безупречно отшлифованными гранями вошел в историю под именем «бриллиант Tiffany». С недавнего времени эта всемирно известная ювелирная марка блистает своим неповторимым очарованием и особенным гламуром и в Дюссельдорфе – на Кёнигсаллее, где 29 сентября 2008 года открылся пятый филиал фирмы, оформленный в стиле всемирно известного магазина на Манхэттене.

StarSapphire_Emerald_ThreeStone_SwirllRings

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Tiffany Junior bald zum bedeutendsten Meister der dekorativen Künste im goldenen Zeitalter Amerikas machen sollten. In den 1950er Jahren erfuhr das moderne Design eine Renaissance, die sich bis heute zu neuem Ruhm aufgeschwungen hat und sich neben das renommierte glamouröse Schmuckunternehmen einreihen kann. Tiffany & Co. gelang es, Designer zu gewinnen, die es verstanden, mit großer Leidenschaft und Perfektion wahre Schmuck-Visionen zu verwirklichen. Mit Jean Schlumberger trat 1956 ein Meisterjuwelier in die Firma ein, dessen farbenprächtige, mit unzähligen Edelsteinen verzierte Juwelen bewundernswerte Auszeichnungen einbrachten. Mit der Mode-Ikone und gefeierten Schmuckdesignerin Paloma Picasso entstanden Kollektionen unvergleichlicher Schönheit und zeitloser Eleganz. Die 1974 eingeführte Kollektion von Elsa Peretti mit ihrer Kreation „Mesh“ aus reinem Flüssiggold oder „Diamonds by the Yard“ setzten modernistische Akzente höchster Poesie. Eine hochartifizielle skulpturale Dimension brachte der renommierte Architekt Frank Gehry mit seiner Kollektion für Tiffany ein.

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Fotos: © TIFFANY

Rasberry-TintedSpinelNecklace


Jewellery & Timepieces Horlogery

IM DIALOG

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Gräfin Lambsdorff Gräfin Lambsdorff führt mit ebenso zielsicherer wie charismatischer Hand die Geschicke des legendären Juweliers Tiffany & Co. in Deutschland sowie in Österreich und zählt darüber hinaus zu jenen weiblichen Businessgrößen, die den lebendigen Charme des Romantischen und Weiblichen in den Habitus des deutschen Pragmatismus tragen.


Fotos: © TIFFANY

G+F, Dr. Onur: Kann man von einer Neuausrichtung in der Firmenphilosophie sprechen? Gräfin Lambsdorff: Früher hat man bei Tiffany sehr strikt Kollektionen eingehalten, was jetzt komplett revolutioniert wurde im Sinne der individuellen Kombinierbarkeit gemäß der Philosophie „the style is legendary“. Die Frauen haben die fantastische Möglichkeit, in der Vielfalt, die Tiffany bietet, ihren ganz eigenen Stil zu finden und frei heraus zu kombinieren. G+F, Dr. Onur: Traditionsstarke Unternehmen verfügen in der Regel auch über eine besondere Form der Dienstleistungskultur. Wie sieht diese bei Tiffany & Co. aus? Gräfin Lambsdorff: Dies ist ein ganz wesentlicher Punkt bei Tiffany und fängt bereits bei der berühmten „Blue Box“ an, die es seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt und die seitdem kontinuierlich gepflegt wird. Ganz gleich was der Kunde bei Tiffany kauft – es wird prinzipiell alles in diese feine Blue Box verpackt. Es handelt sich hierbei um ein schönes Ritual, was sich wiederum als eine Facette des Romantischen darstellt: das wunderbare weiße Band und vor allem dann das sorgsame Öffnen der Box. Natürlich bieten wir zu jedem Stück auch persönliche Gravuren an. Dies alles gehört zum typischen TiffanyStil des Verkaufens.

G+F, Dr. Onur: Was ist das Reizvollste, das Tiffany & Co. zu bieten hat und das für die meisten auch erschwinglich ist? Gräfin Lambsdorff: Ich finde, dass einer der schönsten Dinge, die man bei Tiffany vorfindet, die Celebration Rings sind. Die gibt es ab zirka 1.000 Euro in jeder Preiskategorie. Dahinter steht schlichtweg die Idee des Feierns – schließlich gibt es in unserem Leben vielerlei Anlässe zu feiern und aus diesem Grund gibt es Tiffany Celebration Rings. Eine wirklich grandiose Idee, da in jedem Ring die Kraft der schönen Erinnerung ruht. G+F, Dr. Onur: Wie steht es mit der Bedeutsamkeit von Verlobungsringen – liegen diese im Trend? Gräfin Lambsdorff: Die Romantik hat in den letzten Jahren ein deutliches Revival vollzogen. Insbesondere Themen wie Verlobung und Hochzeit sind wieder en vogue. Die berühmten Verlobungsringe der Kollektion „Tiffany Settings“ mit der einzigartigen Sechs-Krabbenfassung, die einen Brillanten in optimaler Weise hält und sein Licht durch diesen freien Stein strahlen lässt, ist vor allem für den Amerikaner der Inbegriff eines Verlobungsringes. Ich glaube, es gibt nichts Schöneres für eine Frau, als einen Antrag mit einem Ring zu bekommen, ganz gleich, wie groß der Stein ist. Es ist etwas unglaublich Schönes und sollte viel mehr zelebriert werden. Vielleicht verhilft Tiffany dazu, die Idee des Verlobungsringes verstärkt in die deutsche Mentalität einzubringen. G+F, Dr. Onur: Und wie steht es in diesem liebreizenden Refugium mit der Rolle der Frau? Gräfin Lambsdorff: Die Frau findet wieder eine neue Rolle im Leben. Sie werden wieder weiblicher. Ich beobachte vermehrt, dass man von einer Frau, die im Berufsleben steht, stets eine gewisse Männlichkeit erwartet. Wenn man trotzdem ein weiblicher Typ ist und dazu steht, führt diese Haltung oft zum Erstaunen – als ob es ins Berufsleben nicht passen würde. Weiblichkeit ist etwas Wunderbares – man sollte sie nutzen und leben und auf gar keinen Fall verstecken.

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G+F, Dr. Onur: Liegt es im Esprit des Romantischen, der Tiffany diesen unverwechselbaren Nimbus verleiht und bei dem man automatisch Hollywood-Filme, die in New York spielen, vor Augen hat? Gräfin Lambsdorff: Das Thema des Romantischen liegt im besonderen Maße im amerikanischen Konzept. Es gleicht den romantischen Vorbildern, wie man sie in den Filmen oder in der Literatur vorgeführt bekommt. Natürlich schwingt da auch immer ein wenig „Kitsch“ mit, aber meiner Ansicht nach hat dies alles eine angenehm positive Seite. Es ist im besonderen Maße die Einführung des Romantischen durch Tiffany, die ich als besonders reizvoll erachte. Betrachten Sie beispielsweise die Weihnachtsmotive, sie sind von Tiffany immer etwas romantischer beseelt. Das Thema der Romantik gehört schlicht und einfach zum inneren Selbstverständnis und Spirit des Unternehmens, was ich wiederum als ungemein charmant empfinde.

G+F, Dr. Onur: Was unterscheidet Tiffany & Co. von anderen Juwelieren? Gräfin Lambsdorff: Insbesondere in Deutschland gibt es zu den anderen Juwelieren einen ganz maßgeblichen Unterschied: Bei uns sind die Tore für alle offen. Jeder ist eingeladen gemäß dem Motto „come in and find out“. Dieser Punkt ist bei Juwelieren hierzulande nicht unbedingt üblich, bei Tiffany jedoch eine Grundhaltung, die den Interessenten zum Hineingehen und Durchschlendern einlädt. Man geht mit vielen Eindrücken hinaus und kauft vielleicht das nächste Mal etwas ein. Dies alles ist problemlos möglich, da Tiffany über eine enorme Palette an Ware verfügt: vom kleinsten Geschenk in Sterlingsilber bis zum hochwertigen Solitär.

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G+F, Dr. Onur: Mit Düsseldorf eröffnete Tiffany & Co. seine fünfte Filiale in Deutschland und erinnert im Store-Design an das Original auf der Fifth Avenue in New York. Erwacht das Neue durch die Erinnerung an seinen Ursprung? Gräfin Lambsdorff: Im Store-Design gibt es deutliche Wandlungen. Das neue Store-Design ist in einem dunkleren Holz gehalten und erweist sich als eine Reminiszenz an das Art-déco-Geschäft an der Fifth Avenue in New York. Es wirkt als Vorbild für alle weltweit neu gebauten Tiffany-Stores. Man erkennt das Art-déco-Prinzip an der Kombination der Materialien, wie beispielsweise das Zusammenspiel von dunklem Holz und gebürstetem Stahl.


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FABERGÉ

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Hochwertige Materialien, subtilste Mechanik und einzigartige Präzision bei gleichzeitig außergewöhnlicher Kreativität machen die Uhren der Firma Mohr Time der Marke FABERGÉ zu erlesenen Artefakten unverwechselbarer Individualität. Die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte des Hauses Fabergé wurde durch den russischen Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé (1846–1920) eingeleitet, als er im Jahre 1872 das kleine Juweliergeschäft seiner Eltern übernahm. Mit seinen künstlerischen Fähigkeiten kreierte er überaus fantasievolle und opulente Schmuckstücke, die ihm und dem Familienunternehmen in wenigen Jahren zu internationaler Berühmtheit verhalfen. Seine Arbeit in der Petersburger Eremitage, wo er gemeinsam mit seinem Bruder die umfangreiche Schmucksammlung instand setzte, zahlreiche Stücke restaurierte, ihren Wert schätzte und sie katalogisierte, inspirierte ihn zur Imitation wertvoller Geschmeide. Dieser großartige Einfall brachte dem Atelier den ersten Reichtum, indem die echten Kleinode im altrussischen Stil nachempfunden und in der eigenen Werkstatt hergestellt wurden. Aufgrund der authentischen Wirkung, die von den originalgetreuen Kopien ausging, konnte nicht einmal der Zar selbst seine Tabakdose von einer Replik, die zum Gebrauch in der Sommerresidenz angefertigt wurde, unterscheiden. Am innigsten verbunden mit dem Namen Fabergé ist das weltbekannte Osterei, das Carl Peter Fabergé auf der Allrussischen Ausstellung 1882 in Moskau präsentierte, wofür ihm Zar Alexander III. eine Goldmedaille verlieh. Aus der Idee des finnischen Goldschmiedes Eric Kollin, das traditionelle russische Osterbrauchtum mit der hohen Goldschmiedekunst zu vereinen, wurde das erste Fabergé-Ei geboren, das zum internationalen Erfolg des Ateliers führte. Im Zuge der Oktoberrevolution endete 1917 das Handwerk Fabergés, der seine Geschäftsanteile an seine Angestellten verkaufen und zunächst nach Finnland, dann nach Wiesbaden fliehen musste. Erst das „Gorbatschow-

Friedens-Ei“, das dem ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises überreicht wurde, erhielt 1991 wieder offiziell Einzug in den Kreml. Bei einer Galaveranstaltung in der Rüstkammer des Kremls wurde zu Ostern 2001 die Wiedereinführung von Fabergé in Russland gebührlich gefeiert. Auf der Höhe seines Erfolgs unterhielt das Familienunternehmen Niederlassungen in Moskau, Odessa, Kiew und London mit mehr als 700 Mitarbeitern, davon allein 500 am Stammsitz in Sankt Petersburg. Neben Tafelsilber, Tischuhren, dekorativen Skulpturen und Metallschnitzereien, die Fabergé nach Vorbildern der russischen Volkskunst herstellte, entwarf er auch günstigen Modeschmuck im „westlichen“ Stil als Serienproduktion mit Strass und unedlen Metallen, insgesamt ungefähr 150.000 Stücke. Zu weiteren Ehren gelangte er, indem das schwedische Königshaus ihm 1897 den Titel des Königlichen Hofgoldschmieds verlieh und sein Werk als Beitrag Russlands bei der Weltausstellung 1900 in Paris ausgestellt wurde. Nach seinem Tod in der Schweiz bauten seine Söhne Eugène und Alexander das Juwelierunternehmen wieder auf. Dessen Tradition wird heute von der Juwelenmanufaktur in Pforzheim fortgeführt, die um 1890 von Victor Mayer (1857–1956) gegründet wurde, dem neben Mohr Time einzigen autorisierten Werkmeister von Fabergé. Mit der ersten Uhrenkollektion seit der russischen Oktoberrevolution 1917 knüpft Fabergé nahtlos an seine Tradition als Createur von außergewöhnlichen Kostbarkeiten mit höchsten handwerklichen Ansprüchen an. Der Serienname Agathon ist eine Hommage an den jüngeren Bruder von Peter Carl Fabergé, der mit seinen brillanten Entwürfen wesentlich zum ersten großen Erfolg der


Jewellery & Timepieces Horlogery Fotos: © Fabargé

FABERGÉ Simmlerstraße 13 - 14 ▪ 75172 Pforzheim ▪ Telefon: 07231 9187-0 E-Mail: victor.mayer@faberge.de ▪ www.faberge.de

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Top quality materials, the finest of mechanisms and unique precision The success story of the House of Fabergé was launched by the Russian goldsmith Peter Carl Fabergé (1846-1920) when he took over his parent’s jewellery business in 1872. He made his name with imitations of valuable jewellery and most notably with the famous Easter egg created for Zar Alexander III. The October Revolution brought an end to his work in 1917, but the business was revived by his sons and carried on by Victor Mayer in his Pforzheim jewellery company. Tradition is being successfully continued there up to the present day and authentic FABERGÉ techniques such as radial guilloché are still being applied by hand. FABERGÉ was inspired by models taken from history to design his priceless Agathon collection of watches, noted for their very fine mechanism and unique creativity. The Baselworld 2008 witnessed the debut of the AGATHON REGULATEUR M 1124, a new, elegantly designed chronometer whose masculine impact derives from its blending of the functional with the optical. The world of FABERGÉ jewellery is also displayed in all its opulent splendour in the form of the Abondance Collection of precious stones.

Genuss + FeinSinn stuttgart

Marke Ende des 19. Jahrhunderts beitrug. Im zeitlos-eleganten Design und in der Anwendung der authentischen Fabergé-Techniken, die in aufwendiger Handarbeit jedem Exemplar seine Einzigartigkeit verleihen, bleibt die Inspiration durch die historischen Vorbilder weiterhin spürbar. So kreisen die formmarkanten, gebläuten Stahlzeiger über zwei Ziffernblätter aus hochwertigem Sterlingsilber und wertvollem Weißgold mit blauem Email, das die originale Handschrift Fabergés trägt. Durch die firmentypische Strahlenguilloche im Zentrum der Ziffernblätter entstehen Tiefendimensionen und Lichtreflexionen, die an den Glanz facettenreicher Edelsteine oder die berühmten Ostereier des Zaren erinnern. Der fünffach gedrehte Saphirglasboden gewährt einen exklusiven Blick auf den präzise gearbeiteten Rotor, dessen stilvollen Rahmen ein dreiteiliges Uhrgehäuse aus massivem Weißgold bildet. Geschmückt von einem blauen Saphir in der kannelierten Krone und einem edlen Armband aus schwarzem Krokoleder ist die AGATHON REGULATEUR M 1124 eine wahre Augenweide. Der elegante Zeitmesser mit limitierter Auflage ist auch in der Variante mit einem Gehäuse aus Roségold, einem Ziffernblatt mit braunem Email und braunem Armband erhältlich. (sh)


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Jewellery & Timepieces

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1 De Grisogono, Otturatore|Auf Knopfdruck bewegt sich die Sequenzanzeige in wenigen Millisekunden um 90°. Gehäuse: Rechteckig-geschweift in Rotgold 5N 18K, 31,40 x 32,70 mm, Glas und Gehäuseboden Saphir

2 Carré 70 'Brandebourg' von Hermès|Carré 70 aus Vintage-Seide

3 Corum Admirals Cup Competition 40|Winterlich weiß und mit funkelnden Brillanten auf der typischen zwölfeckige Lünette 18 kt. Roségold. Gehäuse massiv 18 kt. Roségold poliert und satiniert, Brillanten 0,924 ct. TW vsi, farbige nautsche Flaggen und Roségold Zeiger

4 Glashütte Star Collection, Night Shade |Das Weißgoldgehäuse ziert eine mit Baguette-Diamanten besetzte Lünette. 122 weiße Brillanten sind von Meisterhand aufgesetzt. Ein Brillant von 0,3 TW-if Karat schmückt die Aufzugskrone

5 Longines Les Elégantes|Nachbildung einer LonginesFotos: © Christel Heilmann

Schmuckuhr aus dem Jahr 1917, Limitierte Auflage von 20 Stück, 18 Karat Weissgold, 64 Diamanten Top Wesselton WS, 0,456 Karat

6 Bucherer Alacria Royal |Gehäuse: Weissgold 18K, 36 Rubine erste Qualität, 2,4 ct, 38 Brillianten TW vvs. Zifferblatt: 94 Rubine erste Qualität, 92 Brillianten TW vvs, total 1,2 ct

7 Chronoswiss Imperator|Gehäuse in Carrée-Form mit 94 7

glitzernden weißen Steinen in Brillantschliff besetzt.

Jewellery & Timepieces

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Mußler – Home of Beauty ist Stuttgarts größter inhabergeführter Parfümeriefilialist. An fünf Top-Standorten findet der anspruchsvolle Kundenkreis zeitlose klassische Düfte und exklusive Pflegekostbarkeiten mit dem Schwerpunkt auf natürlicher Kosmetik. Prägender Teil des ganzheitlichen Wohlfühlkonzeptes ist die professionelle und persönliche Beratung des stets engagierten Mitarbeiterteams. Die luxuriösen Räumlichkeiten des neuen Mußler in der Hirschstraße direkt beim Rathaus entführen in eine besondere Welt rund um Körperpflege, Well-Being, ästhetische Medizin sowie edle Parfüms, Lifestyle-Accessoires und hochwertige Kosmetik. Im Obergeschoss macht der erste Börlind City Spa Deutschlands oder die Beauty Suite von Futuresse den Besuch zu einem erholsamen Erlebnis.

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Genuss + FeinSinn stuttgart

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Beauty Wellness

Beauty & Wellness

Oase der Schönheit

The long-established Heudorf Perfumery offers a tantalizing choice of very special fragrances. And the Beauty Rooms provide an exclusive ambience for facial and body treatments.

The discerning shopper will find timelessly classic fragrances and exclusive care cosmetics in the five branches of Mußler – Home of Beauty.

Parfümerie Mußler | Home of Beauty Hirschstraße 22 ▪ 70173 Stuttgart Telefon: 0711 2239952 ▪ Telefax: 0711 2239954 E-Mail: bestellung@mussler-beauty.de ▪ www.mussler-beauty.de

Luxus und Entspannung pur Seit über 200 Jahren bietet die Parfümerie Heudorf den Luxus des Besonderen: Exklusive Produkte von Parfümeuren aus der ganzen Welt, rare Saisondüfte, exotische Kreationen oder Edles zur Pflege. Die Beratung – wie beispielsweise von der „Maître des Parfums“ Gisela Wagner – erweist sich als äußerst kompetent. In den stilvollen „Beauty Rooms“ findet der anspruchsvolle Kundenkreis ein besonderes Angebot von Gesichts- und Körperbehandlungen, Maniküre und Pediküre bis zur professionellen Make-up-Beratung und individuellen Hautanalysen. Heudorf Parfümerie | Beauty Rooms Büchsenstraße 10 und Hirschstraße 20 ▪ 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 297177 ▪ Telefax 0711 295815 info@parfuemerie-heudorf.de ▪ www.parfuemerie-heudorf.de


Parfümerie Breuninger

Fotos: © Heudorf, © Mußler, © Breuninger

Over an area of around 1,400 square metres, Breuninger’s flagship store in Stuttgart displays the widest selection of perfume and cosmetics in Germany, an awesome compendium of products from the top names in cosmetics and fragrances.

geführt. Im Rahmen individueller Services wie etwa den Beauty Rooms, die im wöchentlichen Turnus dem Kunden ermöglichen, unterschiedliche Marken sowie Pflegemethoden kennenzulernen, erlebt der Kunde just in time die Wirkung und Pflege der angewandten Produkte. Wer ein ganzheitlich ausgerichtetes Rundum-Programm sucht, wird in der Shiseido Beauty Lounge verwöhnt, die neben einer profunden Beratung Erlebnisoptionen wie etwa eine japanische Gesichts- und Handmassage anbietet. Eine weitere Besonderheit ist der im Oktober 2008 eröffnete exklusive Seifenshop mit seinen äußerst hochwertigen und extravaganten Produkten, sei es in Form einer himmlisch duftenden Schafsmilchseife von Florex aus Österreich oder den olfaktorischen Köstlichkeiten aus den traditionellen florentinischen Seifenmanufakturen Saponificio Artigianale und Nesti Dante – und auch hier kann sich der Kunde stets sicher sein, durch eine fundierte Beratung seinen persönlichen Pflege- und Duftstil zu finden. (ao)

Parfümerie im Breuninger Marktstr. 1-3 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Tel: 0711 2110 kontakt@breuninger.de ▪ www.e-breuninger.com

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Auf über 1.400 Quadratmetern präsentiert Breuninger in seinem Stuttgarter Flagshiphaus Deutschlands bestsortierte Parfümerie, die ein großartiges Produkt-Kompendium der besten Kosmetikmarken und Parfums führt, wie etwa die seit 2006 offerierten Spitzenprodukte des renommierten Schweizer Hautpflegespezialisten La Prairie oder die seit 2007 angebotene Parfum- und Pflegelinie aus dem Hause Giorgio Armani Cosmetics. Weitere außergewöhnliche Marken wie das von der internationalen Prominenz begehrte New Yorker Pflegelabel Kiehl’s, bei der Breuninger von Beginn an als exklusiver Partner dabei war, sind mit einem eigenen modernen Counter vertreten. Dies schließt auch klassische Kosmetikmarken ein, so etwa Estée Lauder, Chanel, Dior, YSL oder Kanebo, exklusive Naturkosmetik wie unter anderem Dr. Hauschka, L’Occitane, Benefit sowie professionelle Visagistenmarken wie Bobbi Brown oder MÄC. Einen besonderen Fokus der Premium-Parfümerie bilden die feinen luxuriösen Nischenbrands. Es handelt sich um erlesene Parfumhäuser, die über eine traditionsreiche Geschichte verfügen, wie Penhaligons, Floris, Lalique oder Acqua di Parma. Neben den Countern finden sich zahlreiche kleine Edelmarken wie Carthusia, Miller Harris, Kilian sowie Aqua di Genova im Premium-Parfümerie-Shop. Ob Luxuswaschmittel von The Laundress, Hightech-Pflege, HomeFragrance-Konzepte oder Naturkosmetik – stets wird der Kunde zielsicher zu seinem ganz persönlichen Produkt

Beauty & Wellness

Im Reich erlesener Düfte und Pflegeprodukte


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Das prestigereiche Leading Hotel of the World am Schlossgarten hebt sich durch seine einzigartige Lage direkt an der renommierten Königstraße – der Einkaufsmeile Stuttgarts – sowie die unmittelbare Nähe zur Staatsoper, zum Schauspielhaus, zum Parlament sowie zum Hauptbahnhof ab. Als eines der Top-Luxushäuser der erlesenen Althoff Hotel Collection bietet das traditionsreiche Haus eine individuell ausgerichtete Dienstleistungskultur auf höchstem Niveau sowie Spitzenkomfort für den anspruchsvollen Gast. Sowohl für geschäftliche Aktivitäten als auch für Unternehmungen in Stuttgart erweist sich das Hotel am Schlossgarten als optimale Adresse. Insbesondere für Tagungen, Meetings und Events stehen vier geräumige Salons (42–198 qm) für bis zu 120 Personen auf der Bankettetage zur Verfügung. Von außen gibt sich das Bauwerk streng geometrisch mit großzügigen Fenstern, die sich zum Schlossgarten öffnen. Als gestalterischer Kontrapunkt zur

geradlinigen, der strengen klassischen Moderne verpflichteten Stilistik der Fassade erweist sich der liebevoll-pittoreske Einrichtungsstil der Innenräume in klassisch britischer Manier, die das Ambiente eines exklusiven Privathauses vermitteln. In überaus virtuoser Handschrift setzte die Innenarchitektin Lis Spans bei den Stoffen, Teppichen und Vorhängen überwiegend erfrischende rostrote sowie türkisfarbene Töne ein, die teilweise von floralen Mustern bespielt sind und den hellen, freundlichen Räumlichkeiten eine heitere sowie poetische Eleganz verleihen. Der Sinn für das dezent geführte, elegante Ornament zeigt sich auch an der durchgängigen farbigen Bordüre unterhalb der Decke, die den Raum verzierend umgreift und ihm eine individuelle Note verleiht. Alle 116 Zimmer und Suiten des Hauses verfügen über den höchsten technischen Standard eines modernen Luxushotels. Ein Großteil der Zimmer bietet einen wunderschönen Panoramablick auf den historischen Schlossgarten. Im obersten, siebten Stockwerk befinden sich die zehn Suiten des 5-Sterne-Hotels. Jede Suite verfügt über einen ihr ganz eigenen Reiz: In der 75 qm großen Präsidentensuite taucht der Gast in eine luxuriöse PenthouseAtmosphäre ein mit einer schönen Bibliothek, großzügigem Badezimmer, Sauna und Whirlpool. Das altenglische Eisenbett findet sich auch in der romantischen Parksuite (ca. 42 qm) wieder, die außerdem eine separate Sitzecke mit freiem Blick auf die Anhöhen Stuttgarts bietet.

Fotos: © Hotel am Schlossgarten

Hotels & Culinary

Hotel am Schlossgarten


Wer sich nach kulinarischen Höhepunkten sehnt, wird im Gourmetrestaurant Zirbelstube mit französischer Grande Cuisine die Erfüllung seiner Wünsche finden. Das Schlossgarten-Restaurant mit feiner regionaler Küche, die Vinothek am Schlossgarten mit asiatisch-mediterraner Küche, das klassische Café am Schlossgarten sowie die John-Cranko Lounge mit American-Bar-Cocktailkultur sind die reizvollen Facetten eines reichen Gastronomieangebots, welches das Hotel am Schlossgarten auszeichnet. (ao)

As one of the top luxury establishments in the elegant Althoff Hotel Collection, the Hotel am Schlossgarten looks back on a long tradition of the finest in individually oriented service culture plus maximum comfort for the discerning guest. Guests in search of culinary high points need look no further than the Zirbelstube gourmet restaurant and its French grande cuisine.

&

hotel am schlossgarten Schillerstr. 23 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 20260 E-Mail: anfrage@hotelschlossgarten.com ▪ www.hotelschlossgarten.com

Hotels Culinary

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Bereits die prädestinierte Lage im Herzen Stuttgarts direkt neben dem prächtigen Schlossgarten verweist bildhaft auf die Besonderheit des Hotels Le Méridien, das sich nicht nur als exklusives Wellness-Hotel mit exzellenter Küche auszeichnet, sondern auch als kultureller Magnetpunkt der Stadt. Mit erfrischender Offenheit und stilvoller Ästhetik verkörpert das Haus eine Lebensart, deren grenzenloser Charme und moderner Esprit einen idealen Ort für freie Künste, architektonische Designs und gesellschaftliche Highlights schafft. Von inspirierten Vernissagen namhafter Künstler über brillante Theaterdarbietungen bis hin zu klassischen Konzerten reicht die Palette der Veranstaltungen, von denen sich Gäste weit über die Stadtgrenzen hinaus wie magisch angezogen fühlen. Der große Konferenzbereich bietet ideale Räumlichkeiten für Tagungen, die zusammen mit den eleganten, mit modernster Technik ausgestatteten Zimmern und Suiten besonders auch Geschäftsreisenden einen erstklassigen Aufenthalt in einzigartiger Atmosphäre bieten. Sinnlicher Genuss Das Schmuckstück des Hauses bildet der Wellnessbereich Le SPA mit seiner vielfältigen Saunalandschaft auf 850 Quadratmetern, der jüngst nach einer Umbauphase wiedereröffnet wurde. Entspannungsuchende können im stilvoll eingerichteten Dampfbad oder in der Infrarotsauna wunderbar relaxen, während für aktive Gäste im Fitnessraum die Möglichkeit besteht, sich an Kraft- und Ausdauergeräten zu betätigen. Zur großzügigen Anlage gehören u. a. ein Eisbrunnen, Whirlpool und diverse Massageangebote, die auch Gästen von außerhalb zur Verfügung stehen.

Gaumenfreuden In der gemütlichen Poolbar mit leichter Küche lässt sich genussvoll der Gaumen verwöhnen, ebenso wie im Hotelrestaurant Le Cassoulet, dem kulinarischen Markenzeichen des Le Méridien, das mit einer fantastischen Auswahl französischer und regionaler Spezialitäten die Sinne betört: „Der Südwesten Deutschlands trifft den Südwesten Frankreichs.“ In der Bar Lillet genehmigt man sich am besten den gleichnamigen Hausaperitif, der schon Ian Fleming inspirierte. (sh)

Its setting alone, in the heart of Stuttgart and directly adjacent to the magnificent Schlossgarten, heralds the special quality of the Hotel le Méridien. Le Méridien is more than an exclusive spa hotel with first-rate food – it’s also a cultural magnet for the whole city.

Le MÉridien Willy-Brandt-Str. 30 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 22212270 E-Mail: info.stuttgart@lemeridien.com ▪ www.lemeridien.com

Fotos: © Hotel Le Meridien, © Steigenberger Hotel Graf Zeppelin

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Le Méridien


Steigenberger Hotel Graf Zeppelin

Räumliche Vielfalt Großzügig und an anspruchsvollen Bedürfnissen orientiert, bietet das 5-Sterne-Hotel Zimmer und Suiten in drei unterschiedlichen Einrichtungsvarianten an, vom eleganten Standard Room über den klassischen Komfort im Landhausstil bis hin zum Avantgarde-Design mit Erlebnisdusche. 11 klimatisierte, multifunktionale Räume eignen sich hervorragend für Konferenzen und Familienfeste, während sportlich Aktive im weitläufigen Fitnesscenter auf über 70 qm an modernsten Kraft- und Ausdauergeräten trainieren können. Kulturelle Highlights finden sich, ebenso wie mehrere Golfclubs, in unmittelbarer Umgebung des Hotels. (sh) The Steigenberger Hotel Graf Zeppelin, located opposite Stuttgart’s main train station, looks back on a long tradition and is known both for the exquisite food it serves and its magnificent spa facilities. The service is first class, and the comfort of the amenities available to business clientele and those seeking rest and relaxation leaves nothing to be desired. steigenberger hotel Graf Zeppelin Arnulf-Klett-Platz 7 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 20480 www.stuttgart.steigenberger.de

Hotels & Culinary

Im Gourmet-Restaurant OLIVO setzt Küchenchef Marc Rennhack französische und spanische Akzente in der deutschen Küche, die von besonderen Raritäten aus dem Weinkeller begleitet wird. Im ansprechenden Ambiente des Zeppelinos werden mediterran inspirierte Gerichte, im gemütlichen Zeppelin Stüble regionale Spezialitäten serviert, während in der Zeppelin Bar, dem kommunikativen Treffpunkt des Hotels, herrliche Drinks und in der neuen Davidoff Lounge erlesene Zigarren offeriert werden.

Vollkommene Harmonie Über den Dächern Stuttgarts lässt es sich im großartigen Wellnessbereich des hauseigenen Shiseido Day Spa wunderbar entspannen, ob in der Sauna, im Dampfbad oder mit einer heilsamen Massage. Nach den Grundsätzen der ZEN-Philosophie in japanisch-elegantem Stil eingerichtet, verbreiten die edlen Materialien und dunklen Hölzer eine vollendete Harmonie, die durch sanfte Qi-Behandlungen, wohltuende Thalasso-Anwendungen und ein vielfältiges Beauty-Angebot spürbar wird und neue Energie in den Körper strömen lässt.

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En face zum Hauptbahnhof liegt das traditionsreiche Steigenberger Hotel Graf Zeppelin, das sich durch eine exquisite Küche und einen exklusiven Spa-Bereich auszeichnet. Erstklassiger Service und Komfort auf höchstem Niveau eröffnen eine Top-Hotellerie par excellence in einzigartiger Atmosphäre für Geschäftsleute und Erholungssuchende.


Gourmetrestaurant Zirbelstube

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Gemeinsam mit seinem talentierten stellvertretenden Küchenchef Carsten Neutmann bestimmt Bernhard Diers seit 2002 die kulinarischen Geschicke der Zirbelstube, die durch eine sehr einfühlsame sowie durchweg anregend-kreative Zubereitungskunst überzeugt. Unter der zielsicheren Regie von Maître Marion Merk erfreut sich der Gast kultivierter Gastlichkeit, Freundlichkeit und kompetenter Kreativität. Aus der formidablen und sehr reich facettierten Weinauswahl mit erlesenen Köstlichkeiten aus Frankreich, Italien, Deutschland und Übersee beglückt Sommelier Michael Schramm den Gast mit dem korrespondierenden Wein. Im Fokus von Diers stehen die makellose Qualität eines saisonalen Spitzenprodukts sowie das Hervorheben seiner besonderen aromatischen Eigenschaften. Die hohe Zubereitungskunst des Chef de Cuisine ruht zum einen in der vorzüglichen Entfaltung der Einfachheit, wie etwa durch perfekt abgestimmte Garpunkte, zum anderen in dem gelungenen Zusammenklang wohl dosierter und harmonisch aufeinander abgestimmter Aromen. Stets verbirgt sich in der Zusammenführung der Ingredienzien eine sorgsam ausponderierte Dramaturgie, die für einen runden Zusammenklang sorgt ohne Effekte oder aromatische Dissonanzen. So vereint sich beispielsweise das Carpaccio von Jakobsmuscheln wunderbar mit der eleganten Süße der Zuckerschotenvinaigrette sowie einer Mousse vom Muskat-

kürbis mit zarten Anteilen von Ingwer, die die ozeanische Essenz wunderbar ummantelt. Als Wohlklang entfaltet sich ebenso die Komposition aus zartem Saint-Pierre-Filet im Weintrauben-Pfifferlingssud, das vom feinen süßlichen Säureton der Trauben bespielt wird, mit jungem Lauch. Ein großes Vergnügen ist das Finale, ob in Form der herrlich erfrischenden hausgemachten Sorbets oder eines superben Parfaits von Pekannüssen mit Nougatmousse – Bernhard Diers sorgt mit stilbewusster Hand für ein in jeglicher Hinsicht vollendetes Genussszenario. (ao) Gourmetrestaurant Zirbelstube Schillerstr. 23 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 20260 E-Mail: anfrage@hotelschlossgarten.com www.hotelschlossgarten.com

Bernhard Diers, chef de cuisine of the exclusive Zirbelstube gourmet restaurant in the Hotel am Schlossgarten, is a true master of classic French haute cuisine and a subtle virtuoso of refined regional cooking. Awarded 2 Michelin stars, he is among the finest chefs in Germany.

Fotos: © Restaurant im Schlossgarten

Hotels & Culinary

Bernhard Diers, Chef de Cuisine des exklusiven Gourmetrestaurants Zirbelstube im Hotel am Schlossgarten, ist ein wahrer Meister der klassischen französischen Hochküche sowie subtiler Virtuose einer verfeinerten regionalen Cuisine, bei der unter anderem bodenständige schwäbische Gerichte durch den Esprit höchster geschmacklicher Verfeinerung wahre Gaumenfreuden auslösen.


Hotels & Culinary


Der Zauberlehrling Dass der „Zauberlehrling“ nicht nur Teil literarischer Balladen ist, sondern auch als exklusives Hotel und Restaurant den Gast regelrecht zu verzaubern vermag, kann man mitten in Stuttgart erleben und genießen. Karen und Axel Heldmann führen mit außerordentlicher Detailliebe und Freude am Genuss ein Haus, das vor allem durch originellen Esprit, kreatives Innovationspotenzial und seine brillante Dienstleistung zu begeistern vermag. Allem voran steht die Nähe zum Gast und dessen persönlichen Bedürfnissen. Das umfassende Verwöhn- und Genusskonzept überzeugt ohne Ausnahme, da alle Mitarbeiter ihr Metier als wahrhaftige Freude leben. Diese Philosophie macht das Hotel mit seinen einzigartig-individuellen Raumkompositionen und dem Restaurantbereich zu einem ganzheitlichen und in sich stimmigen Refugium für jeden Gast, der mit allen Sinnen genießen möchte.

Französische Käsespezialitäten mit Trüffel verfeinert – ein Hochgenuss exklusiv von Fromi

Der Zauberlehrling

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Rosenstraße 38 ▪ 70182 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 2377770 E-Mail: kontakt@zauberlehrling.de ▪ www.zauberlehrling.de

Restaurant Gui Ganz im Sinne des gehobenen Genusses vereint Bastian Pfeifer feinste Produkte aus dem Aus- und Inland zu raffinieren Kompositionen und pflegt eine internationale Küche, die primär von Frankreich, Italien und Österreich geprägt ist. Neben klassischen Fisch-, Fleischund Krustentiergerichten finden sich auch experimentelle Finessen für den genussliebenden Gaumen.

Genuss + FeinSinn stuttgart

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Restaurant Gui Olgastraße 133b ▪ 70180 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 6456777 E-Mail: kontakt@gui-stuttgart.de ▪ www.gui-stuttgart.de

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Schwanen, Haigerloch Eingebettet im idyllischen Haigerloch, am Fuße der schwäbischen Alb, verbirgt das renommierte Feinschmecker-Gasthaus „Schwanen“ eine überaus virtuose Küche auf Spitzenniveau und eine klare Produktphilosophie. Die Kreationen des Küchenchefs Chris Groen kombinieren regionale und mediterrane Elemente und begeistern den anspruchsvollen Gaumen durch den fein abgestimmten Zusammenklang belebender und authentischer Aromen. Fromi GmbH - Otto-Hahn-Strasse 5 D-77694 Kehl-Auenheim Tel. (0049) 7851 9378-0 - Fax (0049) 7851 75385 www.fromi.com

schwanen | Haigerloch Marktplatz 5 ▪ 72401 Haigerloch Telefon: 07474 95460 ▪ www.schwanen-haigerloch.de

Fotos: © Claudio Urru Restourant, © Reataurant Gui, © Schwanen, © Der Zauberlehrling

Restaurantempfehlung aus der Region


zur jeweiligen kulinarischen Komposition erweist sich stets als Freude und inspirierender Dialog. Hinter dem Chef de Cuisine und Ideengeber Urru stehen eine handverlesene Kochbrigade und ein sehr umsichtiger sowie freundlicher Service, deren minutiös abgestimmtes und harmonisches Zusammenspiel für den vergnüglichen Hochgenuss des Gastes sorgt. Die Kompositionen von Urru wie etwa das zarte Carpaccio von Langustinen, begleitet von Passionsfrucht, einer herzhaft gebackenen Polenta und erfrischendem Basilikumjoghurt, eröffnen neue Geschmacksdimensionen und machen neugierig auf weitere aromatische Höhenflüge, die in Form einer speziell hergestellten Spaghetti aus Wasser und Parmesan, bespielt von Auberginen sowie gebratenem Limonen-Flusskrebs-Tatar, ihre Fortsetzung finden. Stets verdeutlicht Urrus Handschrift ein vielschichtiges Zusammenspiel von Aromen, das auf einer klaren und schnörkellosen Zutatenphilosophie ruht, um den „Abflug“ ins Reich der Genüsse einzuleiten. (ao)

The “top air stuttgart” at Terminal 1 of Stuttgart Airport is an insider’s tip for gourmets as well as being the only airport restaurant to have a Michelin star.

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Claudio Urrus Kochkunst bewegt sich abseits jeglicher Trenderscheinungen oder einer kurzatmigen en-vogue-Küche. Der kulinarische Höhenflug seines Gourmetrestaurants ist das Ergebnis einer perfektionistischen und detailbewussten kulinarischen Regieführung par excellence. Dabei steht hinter der beeindruckenden Akribie eines jeden liebevoll komponierten Rezeptes die Leidenschaft eines kreativen Geistes. Urrus saisonale Frischeküche sowie seine Produktphilosophie folgen der Prämisse höchster Qualität und Authentizität. Sie bilden die elementare Basis für das Handwerk der Haute Cuisine, die Claudio Urru sowohl in streng klassischer als auch kreativer Manier perfekt beherrscht. Da der dynamische Küchenchef in Sachen Premiumprodukte keine Entfernungen scheut, kommen seine Gäste in den seltenen Genuss von ausgewähltem Wagyu-Rind aus Nebraska, feinstem Bison oder fantastischen Meeresfrüchten. Das Gemüse stammt aus biologischem Anbau, die dutzend Sorten Brot kommen aus eigener Herstellung. Als langjähriger Weggefährte agiert mit großartiger Kompetenz und dem Spürsinn für feinste deutsche und französische Weine der Restaurantleiter und Sommelier Ralf Pinzenscham. Die Auswahl des adäquaten Weins

Stuttgart Airport – restaurant top air 1 70629 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 9482137 www.restaurant-top-air.de

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Das „top air stuttgart“ im Terminal 1 des Stuttgarter Airports gilt als feine Gourmetadresse sowie einziges Flughafenrestaurant mit einem Michelin-Stern. Seit 2002 hält der Euro-Toques-Chefkoch Claudio Urru mit ungebrochenem Erfolg das Sterne-Niveau, was der exklusiven kulinarischen Adresse einen herausragenden Status verleiht.

Claudio Urru | C. Wöllhaf GastroService GmbH

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Kreativer Perfektionismus auf kulinarischem Top-Niveau


Weingut Graf Adelmann

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Die Kultur des Weinbaus auf der Burg Schaubeck blickt auf eine über 700-jährige, reiche Geschichte zurück. Das traditionsreiche Weingut, seit vier Generationen im Besitz der Familie Adelmann, wird heute vom gelernten Juristen und Vorstand des Württembergischen Weinbauverbands Michael Graf Adelmann geführt, der großartige Weine mit Finesse und großer Ausdruckskraft hervorbringt.

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Entstehung erlesener Weinkompositionen Auf 20 Hektar Rebfläche, von den Keuperhängen Süßmund und Oberer Berg in Kleinbottwar mit 60% Steillagen bis zu den Muschelkalkterrassen in Ludwigsburg-Hoheneck, wachsen prächtige Trauben für erlesene Weine heran. Unter idealen klimatischen Bedingungen, der oft sensationell frühen Blüte im Mai, der sommerlichen Mischung aus Sonne und Regen und einem trockenen Herbst, erwuchs ein sensationeller Jahrgang 2007 von kraftvoller Tiefe, herrlich fruchtigem Bouquet und einer komplexen Aromenstruktur. Nach der schonenden Ganztraubenpressung und einer verlängerten Maischegärung von über zwei Wochen reifen die Prädikatsrotweine in Holzfässern heran, wohingegen sich die saftig-cremigen Weißweine bei einer Kaltgärung von 12–16° C in Edelstahlgebinden entwickeln. Neben reinsortigen Klassikern werden auch delikate Cuvées komponiert wie Herbst im Park 2006 aus den Hauptsorten Lemberger und Burgunder, verfeinert mit Dornfelder und Cabernets, ein charismatischer Rotwein von harmonischer Eleganz, geprägt von seidig strukturierten Tanninen und dem vollen Duft schwarzer Johannisbeeren, Schokoladen- und Röstnoten. Ein Wein mit großartigem Potenzial. (sh)

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weingut graf adelmann | Stuttgart Auf Burg Schaubeck ▪ 71711 Steinheim-Kleinbottwar Telefon: 07148 921220 ▪ Telefax: 07148 9212225 E-Mail: weingut@graf-adelmann.com ▪ www.graf-adelmann.com

Fotos: © Graf Adelmann

The wine estate at Burg Schaubeck is run by Count Michael Adelmann in the fourth generation and produces elegant, first-rate wines such as the famous Brüssele’r Spitze, a premium range from the best Riesling, Burgunder and Lemberger grapes.


Refugium wahrer Erlesenheiten

2001 rief der Inhaber des Stuttgarter Tabakfachgeschäftes TABACUM, Siegfried Schäuble, seine Zigarrenmarke „Mythos Solitude“ ins Leben, um die legendäre Solitude-Rennstrecke genussvoll aufleben zu lassen. Mit dem Zigarrenhersteller Kurt Brandt entstand in einer kleinen costaricanischen Zigarrenmanufaktur die handgerollte Premiumzigarre aus feinen Nicaragua-Tabaken, die bei weitem alle Erwartungen übertraf und jüngst mit dem begehrten internationalen „Cigar Trophy Award 2008“ ausgezeichnet wurde. Tabacum

Alte Tabakstube

Schwabenstraße 120 ▪ 70193 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 295228 E-Mail: info@tabacum.de ▪ www.tabacum.degraf-adelmann.com

Schillerplatz 4 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 292729 E-Mail: mail@altetabakstube.de ▪ www.altetabakstube.de

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Ausgezeichneter Mythos

Es ist ein Genuss-Refugium herausragender Produkte und Raritäten, die Ralph Knyrims Alte Tabakstube zur einzigartigen Adresse individueller Raffinessen macht. Neben der hochexklusiven Auswahl an Tabak und Spirituosen mit rund 600 vorrätigen Spirituosen, 900 Zigarren, 200 Tabaken sowie einem seit 35 Jahren geführten Davidoff-Depot finden sich feinste handgefertigte Schreibgeräte von Stipula aus Florenz und Aurora aus Turin oder Accessoires von S.T. Dupont. Besonders eindrucksvoll ist das grandiose Produktsortiment traditionsreicher Manufakturen wie etwa Kleinlederwaren von Wünsch aus Berlin, wundervolle Nappaleder-Taschen von Kopp + Fürstel, klassisch englische Cambridge-Mappen von Leonhard Heyden, fantastischer Silberschmuck aus massivem Sterlingsilber von Raspini aus Arezzo oder Carrs of Sheffield. Im gehobenen Bereich der Edelbrände findet man unter anderem das komplette Sortiment aus dem Hause Rochelt. Die obligate Adresse für den anspruchsvollen Connaisseur.

Seit mehr als 260 Jahren haben wir von der Dürninger GmbH uns auf den Vertrieb hochwertiger Zigarren, Pfeifen und exklusiven Zubehör spezialisiert. Großen Wert legen wir darauf, unsere Kunden in allen Fragen rund um die Zigarren, Pfeifen, sowie Tabak und Rauchkultur kompetent und zuverlässig zu beraten. Deshalb besuchen Sie doch eines unserer zwei Fachgeschäfte in Stuttgart.

Calwer Passage 20 -70173 Stuttgart

Marktstraße 1-3 – 70173 Stuttgart

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Ältestes Zigarrenhaus Deutschlands

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Markthalle Stuttgart

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An sechs Tagen in der Woche sind die knapp vierzig international besetzten Stände in der denkmalgeschützten Halle geöffnet; der Weg durch die inmitten der historischen Altstadt gelegene Markthalle lohnt sich in jedem Fall. Die beeindruckende Fülle an Feinkostwaren, Gemüse, Fisch- und Fleischprodukten machen jeden Einkaufsbummel oder die gezielte Suche nach exotischen Zutaten zu einem Erlebnis. Die Vielzahl an fremden Düften, die appetitlich angerichteten frischen Spezialitäten, das internationale Publikum und die Händler aus aller Herren Länder lassen für kurze Zeit vergessen, dass sich dieser Marktplatz in der schwäbischen Landeshauptstadt befindet. Die Markthalle öffnete ihre Tore erstmals im Jahre 1912; damals schlängelten sich die vielen Passanten und Marktkunden zwischen über 400 Ständen meist einheimischer Erzeuger hindurch. Ein Teil der Waren wurde mit speziellen Straßenbahn-Güterwaggons aus den umliegenden Gemeinden direkt in die Halle transportiert und auf die Stände verteilt. Eine Methode des Güterumschlages, die bis in die Nachkriegszeit Anwendung fand und von der heute noch ein im Hallenboden verbliebener Gleisrest zeugt. Die elegante Jugendstilhalle hatte eine kurzlebigere Vorgängerin: An gleicher Stelle war bereits 1864 eine moderne Markthalle von König Wilhelm I. nach dem Vorbild der Pariser Les Halles errichtet worden. Doch die eiserne Halle mit Glasdach, die die vornehme Aufgabe hatte, „die Frauen und Töchter unserer Wengerter (Weingärtner oder Winzer, Anm. der Redaktion), geschützt

Fotos: © Markthalle Stuttgart

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Eine der schönsten Markthallen Deutschlands liegt idyllisch zwischen dem alten Schloss und dem Rathaus der Landeshauptstadt. Hinter schweren eisernen Türen öffnet sich der lichtdurchflutete Jugendstilbau dem Genießer; hier verbirgt sich eine Welt verführerischer Köstlichkeiten aus allen Teilen der Welt. Feine Früchte, Gewürze, frischer Fisch und Wild ziehen Kenner und Freunde der guten Küche regelmäßig in ihren Bann.


Indoor Market, Stuttgart One of Germany’s finest indoor markets is located on an idyllic site between the old castle and the town hall of the regional capital. The connoisseur enters the light and airy art nouveau building through heavy iron doors – and discovers a world of irresistible delicacies from all corners of the earth. markhalle stuttgart Dorotheenstraße 4 ▪ 70178 Stuttgart E-Mail: info@maerkte-stuttgart.de ▪ www.maerkte-stuttgart.de

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ist, welche es ermöglichen, die Halle vollständig zu umrunden. Im oberen Stockwerk finden sich zudem hochwertige Angebote aus dem Bereich Einrichtung, Garten und Küche sowie im Beauty-Segment. Doch die Hauptattraktion bleibt der 3.500 Quadratmeter große Marktplatz des Erdgeschosses. Hier locken die vierzig mannigfaltigen Stände in teilweise kunstvoller Aufmachung mit frischem Fisch, Geflügel, Fleisch und Wurst in einzigartiger Qualität. Seltene Gewürze, ausgesuchte Öle und Pata Negra stellen hier selbstverständliche Köstlichkeiten dar. Aber auch heimisches BioGemüse oder das Fildersauerkraut sind natürlich vertreten. Das einzigartige Konzept der Markthalle, das Besondere und das Bekannte in bester Qualität anzubieten und in historischer Atmosphäre mit einladender Gastronomie zu vereinen, erweist sich auch heutzutage als ein steter Erfolgsfaktor. (rp)

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vor den Unbilden der Witterung, ihre Produkte feilbieten“ lassen zu können, war schon nach 25 Jahren zu klein geworden. Sie wurde abgerissen und durch die bis heute weitgehend erhaltene Markthalle ersetzt. Der junge Architekt Martin Elsaesser hatte den Wettbewerb für einen größeren Nachfolgebau 1910 gewonnen. Elsaesser schuf in Stuttgart einen – trotz seiner Fresken, Arkaden und Türmchen – von außen betrachtet fast trutzig wirkenden Bau; allerdings ganz im Stil der Zeit und eingepasst in die historische Altstadt. Im Inneren überrascht die Halle durch grazile Luftigkeit und Eleganz. Selbst mit dem heutigen, an Leichtbaukonstruktionen gewöhnten Blick erscheinen die doppelten Stahlbetonbögen über dem Mittelschiff äußerst filigran: Die Flächen zwischen den Rippen sind fast durchgängig verglast und tauchen die Marktstände in ein mildes Licht. Besonders schön lässt sich diese Stimmung von den Emporenflächen im ersten Geschoss aus betrachten: Hier fällt in südländischem Flair die weitere Planung des (Einkaufs-)Tages bei einem Glas Champagner und kleinen oder großen Köstlichkeiten besonders leicht. Eines der drei Markthallenrestaurants residiert hier auf einer vorgelagerten Balustrade, die Teil der umlaufenden loggienartigen Räume über den Arkaden


Delikatessen aus erster Hand

Seit über 90 Jahren bietet Feinkost Längerer seinen Kunden erlesene Köstlichkeiten in einer Qualität und von einer Frische, die einem Einkauf direkt beim Erzeuger vor Ort gleichkommt. Ganz gleich, ob es sich um fangfrische Fische – viermal wöchentlich direkt von der Atlantikküste Frankreichs oder aus Island eintreffend –, täglich handverlesene frische Früchte oder internationale Käse- und Schinkenspezialitäten handelt: Die hervorragende Qualität und der kompetente Service begeistern.

Feinkost Längerer

Fangfrische Spezialitäten

Vaihinger Straße 41 ▪ 70567 Stuttgart-Möhringen Telefon: 0711 713663

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Fisch-Feinkost Rüdiger Stock steht für ausgesuchte Fischspezialitäten: Das außergewöhnliche Angebot in der Stuttgarter Markthalle von fangfrischen Fischfilets, ganzen Fischen, Schalen- und Krustentieren bis zu Räucherwaren und Feinkostsalaten überzeugt jeden Kenner und Gourmet.

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FISCH FEINKOST RÜDIGER STOCK In der Markthalle ▪ Dorotheenstraße 4 ▪ 70178 Stuttgart-Mitte Telefon: 0711 245962

Hochgenuss

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Von der kleinen, feinen Kaffeerösterei, die Gustav und Antonie Hunzelmann 1930 auf der Königsstraße eröffneten, hat sich das mittlerweile in der dritten Generation geführte Familienunternehmen zur heute größten, mehrfach ausgezeichneten Kaffee-Manufaktur Deutschlands aufgeschwungen. Der ausgezeichnete Ruf kommt nicht von ungefähr: So wird größter Wert auf hervorragende Rohkaffeequalität, handwerkliche Röstmethoden, exquisite Sortenkomposition und fairen Handel mit den Kaffeefarmern gelegt. Abgerundet wird das Angebot hochfeiner Kaffeekompositionen in den fünf Stuttgarter Filialen durch feine Teespezialitäten und ein hochklassiges Sortiment von Confiseriespezialitäten. hochland Filiale Kirchstraße ▪ Kirchstraße 10 ▪ 70173 Stuttgart–Mitte www.hochland- kaffee.de

Fotos: © Längerer, © Hochland, © Di Gennaro, © Feinkost Böhm, © Mokaflor, © Fotolia

Veredelter


Köstlichkeiten und Delikatessen bei Feinkost Böhm

Die feine italienische Lebens- und Esskultur Der Name Di Gennaro bürgt für Spitzenprodukte italienischer Esskultur. Seit vielen Jahren erfreuen sich Gourmets und Hobbyköche an den erlesenen Produkten direkt aus Italien, die es in dem noblen Feinkostgeschäft genauso wie in der Markthalle zu kaufen gibt. Das Gourmet-Haus in der Kronprinzstraße birgt außerdem eine hervorragende Vinothek, eine Kaffeebar und ein Ristorante – ein Muss für alle Italienliebhaber. „Italienische Delikatessen sind nicht nur Lebensmittel, sondern sie transportieren Lebensgefühl“, sind sich die Brüder Michele und Antonio Di Gennaro einig. Di Gennaro Delikatessenund Gastronomie GmbH Kronprinzstr. 11 ▪ 70173 Stuttgart Telefon: 0711 2229603 ▪ Telefax: 0711 22296040 www.digennaro.de

Die Traditionsrösterei MOKAFLOR in Florenz ist ein Inbegriff für die hohe Kunst der subtilen Kaffeeröstung und exquisiter Produktqualität im absoluten Premiumniveau. So brachte die kulturträchtige mittelitalienische Stadt am Fluss Arno nicht nur das berühmte goldene Zeitalter der Florentiner Kunst und Architektur hervor, sondern auch einen „goldenen Kaffee“ – den MOKAFLOR ORO . Er ist ein besonderes, genussintensives Erlebnis feinster florentinischer Kaffeekultur, der dem Liebhaber von exklusivem Kaffee größte Freude zu bereiten vermag. Im Gaumen entfaltet sich in vorzüglicher Ausgewogenheit die harmonische und vollmundige Assemblage edler Arabica- und würziger Robusta-Bohnen. Die voluminöse Crema ist nicht nur für das Auge ein Hochgenuss. Bei dem im aufwendigen Trennverfahren gerösteten Kaffee wird jede Bohnenart unter Berücksichtigung ihres idealen Röstzeitpunktes gebrannt. Dabei wird in Röstmaschinen mit Drehtrommeln der Kaffee langsam und schonend erhitzt, um seine wahre aromatische Natur zu entfalten. MOKAFLOR ORO ist sowohl für Vollautomaten als auch für Siebträgermaschinen bestens geeignet. Bezug unter: 0711 - 72 07 07 02

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Florentiner Kaffeegenuss in Gold

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feinkost böhm Kronprinzstraße 6 ▪ 70173 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 227560 E-Mail: kontakt@feinkost-boehm.de ▪ www.feinkost-boehm.de

MOKAFLOR ORO

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Dem Feinschmecker eröffnet sich mit 7.500 Produkten auf ca. 1.400 qm eine einzigartige Produktvielfalt: handverlesenes Obst und Gemüse, rund 350 Käsesorten, kaltes Büfett mit Feinkost-Salaten und Antipasti, edelstes Fleisch, wie z.B. australisches Wagyu-Rind oder US-Beef, Schwarzwaldschinken, Pasteten, Fisch und Schalentiere, Brot und Pâtisserie, 650 edle Weine aus 11 verschiedenen Ländern mit begehbarem Wein-Humidor oder die berühmten Eigenmarken von der Schokolade bis zur Maultasche. Im hauseigenen Gourmet-Restaurant erfreuen Speisen aus Böhm-eigener Herstellung den Genießer. Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt: Die Sushi-Bar „Sushi-ya“ mit exklusiven Sushi-Variationen.


SAINT-PIERRE lat. Zeus faber dt. Petersfisch, Sankt Petersfisch, Heringskönig franz. Saint-Pierre, Jean doré engl. John Dory, Petersfish ital. Pesce San Pietro span. Pez de San Pedro, Gallo port. galo griech. Christopsaro türk. Dülger

Foto Saint-Pierre aus: Thomas Ruhl ‚Die See‘

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In der wissenschaftlichen Bezeichnung trägt er den Namen eines griechischen Gottes. Sein imposanter Kopf mit großzügigem Maul gleicht einer kubistischen Konstruktion. Durch den schwarzen, gelblich umrandeten Fleck in der Körpermitte erhält der Fisch einen signifikanten pointilistischen Farbtupfer, der ihn ebenso eigentümlich wie unverwechselbar macht.

Als Sonnenfisch taucht er in der Oeconomischen Encyclopädie (1773– 1858) von J. G. Krünitz auf, auch wird er als Heringskönig, Christusund Martinsfisch bezeichnet. Im Fischhandel ist der Petersfisch zumeist unter seiner französischen Bezeichnung Saint-Pierre zu finden. Dieser Name steht in Verbindung mit dem dunklen Fleck, bei welchem es sich der Legende nach um einen Fingerabdruck des Apostels Petrus handelt, der – als er den Fisch festhielt, um ihm eine Münze aus dem Maul zu ziehen – dieses Mal hinterließ. Hauptlebensräume der Petersfische sind der Ostatlantik von Südafrika bis Norwegen, das Mittelmeer und das Schwarze Meer. Bestände dieser Fischart sind auch in Gewässern um Neuseeland, Australien und Japan zu finden. Sie leben in kleinen Gruppen pelagisch (im freien Wasser schwimmend) und bevorzugen die küstennahen Regionen, meist in Grundnähe in einer Tiefe von 5 bis 200 Meter. Durch den im Verhältnis zum Körper großen Kopf mit dem massiven Kiefer bleibt zwar ein relativ kleiner Fleischanteil übrig (nur 40 % des Tieres sind verwertbar), aber dieser ist – bei entsprechend feiner Zubereitung – ein kulinarisch unvergleichliches Erlebnis. Das weiße Fleisch ist von schöner Festigkeit und äußerst

zart und delikat. Diese besondere Qualität des Fleisches brachte dem Fisch in Frankreich auch die Bezeichnung „Poule de mer“ (Meerhuhn) ein. Petersfische können bis zu 70 cm lang und maximal 8 kg schwer werden. Der Körper ist von leicht diskusförmiger Gestalt, seitlich stark abgeflacht und weist eine graue

bis gelblich-braune Färbung mit dezenten gelben bis orangefarbenen Linien auf. An der ersten Rückenflosse befinden sich 7 bis 10 lange harte Strahlen. Wenn der Fisch erregt ist, stehen diese Stachelstrahlen imposant aufrecht. Die zweite Rückenflosse verfügt über 20 bis 40 weiche Strahlen. Die Brustflossen sind klein, kurz und von runder Form. Der Schwanzstiel ist


dünn und die Schwanzflosse klein ausgeprägt. Entlang des Bauches sowie der Basis der Rücken- und der Afterflosse ziehen sich Knochenplatten, die eine Panzerung bilden. Der Fisch hat keine oder nur sehr kleine Schuppen, und seine Haut ist lederartig. Zudem ist der Petersfisch in der Lage, seine Farbe der Umgebung anzupassen, um sich besser vor Feinden zu schützen. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus Schwarmfischen, welchen er sich vorsichtig nähert, um sie dann blitzschnell einzusaugen. Im Westatlantik folgt er großen Heringsschwärmen (daher ver-

mutlich der Name Heringskönig), wo er reichlich Beute findet. Teilweise ernährt er sich auch von Wirbellosen, speziell Tintenfischen und Krustentieren. Wenn er in Strandnähe kleinen Plattfischen nachstellt, legt er sich oft – ähnlich einer Scholle – auf die Seite. Beute, die sich nicht bewegt, wird vermieden. Falls er dennoch Aas ins Maul

bekommt, wird es regelrecht ausgespieen. Petersfische zählen nicht zu den typischen so genannten „Konsumfischen“. Sie werden nicht gezielt gefangen, sondern sind überwiegend als Beifang der Schleppnetzund Leinenfischerei vorzufinden. Die Ausbeute und die wirtschaftliche Bedeutung des Petersfisches ist vergleichsweise sehr gering. Wegen der überaus geschätzten Qualität seines Fleisches erzielt er jedoch hohe Kilogrammpreise und erfreut sich aufgrund seines wunderbaren Eigengeschmacks ähnlich dem Steinbutt und der Seezunge vor allem in der Spitzenküche eines großen Renommees. Petersfische sind das ganze Jahr über im Handel. Sie werden niemals tiefgekühlt, sondern immer als Frischware verkauft. Nicht verwechselt werden darf der Petersfisch mit dem „Neuseeländischen Petersfisch“, auch als „Black Dory“ (Allocyttus spp.) oder „Oreo Dory“ (Pseudocyttus maculatus) bekannt. Diese Fischarten haben zwar ein ähnliches Aussehen und werden fälschlicherweise oftmals als „Petersfisch“ angeboten, aber ihr Fleisch ist von deutlich geringerer Qualität. Der Petersfisch eignet sich ideal zum Sautieren mit reichlich aufgeschäumter Butter in der Pfanne oder zum Grillen im Ganzen. Auch das Pochieren oder Dämpfen bringt seinen feinen Eigengeschmack besonders gut zur Geltung. Unbedingt vermeiden sollte man ein zu langes Garen! Dadurch verschlechtert sich seine Konsistenz, und der Fisch verliert sein frisches Aroma. Bis auf den dezenten Einsatz von Meersalz sollte man sich mit dem Würzen dieses feinen Fisches eher zurückhalten. (ao)

Thomas Ruhl: Die See. Meeresfrüchte. Das Culinarium der Weich- und Krustentiere. Neuer Umschau Buchverlag, 2007, 312 Seiten, 64 Euro Ein fotografisch hochästhetisches Meisterwerk, das die wichtigsten Arten der wirbellosen Meeresbewohner mit feinfühliger Sinnlichkeit präzise in Szene setzt. Ruhl präsentiert kenntnisreich und mit außergewöhnlichen Fotografien illustriert die Vielfalt der Krustentiere, Krebse, Schnecken und Muscheln. Er beschreibt die Fangweise und die kulinarische Umsetzung der Meeresbewohner sehr anschaulich. Das Lexikon ist klar thematisch strukturiert und erlaubt mit seiner Grundstruktur wie „Lebensraum“, „Beschreibung“, „Fänge“ oder „Kulinarisches“ einen fundierten Überblick und hält nützliche Tipps für die Umsetzung in der Küche bereit. Die Reportagen aus verschiedenen Ländern geben gute Einblicke in das Leben der Fischer und die jeweiligen Fangweisen. Zentrales Thema des Buches ist aber der Umgang mit den Meeresfrüchten in der Küche. Wichtige Praktiken, Basisrezepte und die kulinarischen Spezialitäten renommierter Köche werden von exzellenten und appetitanregenden Fotografien begleitet. Ein großartiges Werk des zu Recht mit Preisen und Auszeichnungen hochdotierten Autors!

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Crème Brûlée au Foie Gras de Canard (40% Entenleber)

Saint-Pierre im Süsskartoffelsud Für 6 Personen

Süsskartoffelsud, 1 große Gemüsezwiebel, 60 ml Sonnenblumenöl, 300 g Süßkartoffeln, 40 ml Noilly Prat, 60 ml sehr trockener Weißwein, 60 ml Orangensaft, 200 ml leichter Geflügelfond, Meersalz, frisch gemahlener weißer Pfeffer und Koriander, Knoblauch, etwas Orangenabrieb, Paprikapulver, Lorbeer, Rosmarin, Senfsaat, Piment, wenig Safran, 1 EL fein gehackte Blattpetersilie

Die Crème Brûlée Novität ergänzt das exklusive Angebot von ROUGIÉ’s Entenleberspezialitäten, zu dem bereits das Foie-Gras-Eis und -Espuma gehören.

ZUBEREITUNG Süsskartoffelsud Die Gemüsezwiebeln fein würfeln und in dem Sonnenblumenöl anschwitzen. Die in Rauten geschnittenen Süßkartoffeln dazugeben und mit anschwitzen. Mit Paprikapulver würzen, dann mit Noilly Prat, Weißwein und Orangensaft ablöschen. Etwas einkochen lassen, den Geflügelfond und die Gewürze dazugeben und bei schwacher Hitze ca. 10 min ziehen lassen. Nochmals gut abschmecken, die fein gehackte Blattpetersilie dazugeben. Saint-Pierre Die Butter in einer Pfanne aufschäumen. Die SaintPierre-Filets mit der Hautseite nach unten einlegen und bei ganz milder Hitze gar ziehen lassen. Würzen und immer wieder mit der aufgeschäumten Butter übergießen. Rezept aus: Johannes King, Collection Rolf Heyne, 2007, 352 Seiten, 49,90 EUR Ein Genussbuch von großartiger Opulenz mit bemerkenswerten Foodfotografien sowie ausdrucksstarken Landschafts- und Detailaufnahmen Sylts von Luzia Ellerts. Das großzügig gestaltete Werk bietet einen äußerst lebendigen Einblick in Kings fantastische kulinarische Kompositionen – ein einzigartiges Œuvre sinnlichen Hochgenusses.

www.rougie.com ROUGIÉ - Avenue du Périgord - 24200 SARLAT - FRANCE

Fotos: © Rezeptfoto aus: Johannes King, Collection Rolf Heyne ; © Genussreich Weinversand

Saint-Pierre 60 g Butter, 6 Saint-PierreFilets à 120 g, Meersalz, Frisch gemahlener weißer Pfeffer, 3 Tropfen Limonensaft


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Genuss + FeinSinn stuttgart

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The late classical KĂśnigsbau building is one of the finest meeting points in Stuttgart. Situated in a suitably worthy site opposite the Neues Schloss, it has since 2006 also served as a historic entrance to the new KĂśnigsbau shopping complex: behind the striking sandstone colonnades and spread around an elliptical atrium a shopping mall unfolds, offering a very stylish range for shoppers seeking dĂŠcor and design.


Königsbaupassage und stilwerk

um das große gemeinsame Atrium angesiedelt. So ragt das Gebäude fast doppelt so hoch in den Himmel wie der alte Königsbau, was jedoch nur von einem erhöhten Standpunkt aus wahrnehmbar ist. Aus der Perspektive der Fußgänger auf der Königstraße ist nach wie vor der mächtig scheinende, von beeindruckenden Säulen gesäumte Königsbau das platzbeherrschende Gebäude – auch wenn er durch das Kunstmuseum, das recht bestimmend die Silhouette zu dominieren sucht, einen modernen Wettstreiter bekommen hat. (rp)

Königsbaupassage Königstraße 26 ▪ 70173 Stuttgart E-Mail: info@adirektorat.com www.koenigsbau-passagen.de

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&

Für die meisten Passanten und Flaneure auf der Stuttgarter Königstraße ist der Königsbau weit mehr als eine Zäsur auf der langen und kerzengeraden Fußgängerstraße. Hier öffnet sich der Straßenraum zum weiten Schlossplatz mit Altem und Neuen Schloss und dem Kunstgebäude mit Hirsch-Rotunde. Das Rückgrat auf der Nordseite des Platzes bildet der Königsbau von 1860, der von König Wilhelm I. bei seinem Hofbaumeister Christian Friedrich von Leins in Auftrag gegeben wurde. Als Konzert- und Ballhaus geplant, mit mächtigen Säulen und einer fast 140 Meter langen Freitreppe kann der Königsbau vor seinen größeren Nachbarn bestehen. Vom Krieg schwer beschädigt, wurde das Gebäude 1958/59 wieder aufgebaut und fand als Geschäfthaus sowie von 1991 bis 2002 auch als Börse Nutzung. Im Zuge der Neuordnung des Kleinen Schlossplatzes mit dem Bau des Kunstmuseums entstanden an der Stelle des ehemaligen Postareals hinter dem Königsbau die von einem Glasdach bekrönten Königsbaupassagen: Im April 2006 eröffnet, wird das dreigeschossige Shopping- und Dienstleistungszentrum rund um ein ellipsenförmiges Atrium mit frei geführten Rolltreppen erschlossen. Der bisherige Branchenmix mit Mode-, Leder und Schmuckboutiquen wird konzeptionell gut ergänzt durch das hochkarätige Markenangebot des stilwerks. Der neue Treffpunkt für Einrichtung, Design und Lifestyle mit namhaften internationalen Herstellern wie Rolf Benz, JAP, Bang & Olufsen, Tobias Grau oder ligne roset findet regen Zuspruch. Über den Ladenflächen verbirgt sich allerdings noch eine weitere Welt: Jenseits einer Glashaut erheben sich bis zu fünf Büroetagen. Sie sind mit den Läden vergleichbar

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Fotos: © Königsbau

Der spätklassizistische Königsbau ist einer der schönsten Treffpunkte in Stuttgart. Würdevoll gegenüber dem Neuen Schloss gelegen, ist er seit 2006 auch historisches Eingangstor zu den neuen Königsbaupassagen: Hinter markanten Sandstein-Kolonnaden eröffnet sich eine Shopping-Mall mit einem hochkarätigen Einrichtungs- und Designangebot rund um einen ellipsenförmigen Lichthof.


Piano Centrum Matthaes Aus der harmonischen Symbiose von Tradition und Innovation entfaltete sich das heute in der vierten und fünften Generation geführte Familienunternehmen, das 1883 von Theodor Matthaes gegründet wurde und sich schon früh zu einem musikalischen Zentrum sensationeller Flügel- und Klavierbaukunst entwickelte.

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Das Stuttgarter Piano Centrum Matthaes, eines der größten Klavierhäuser Deutschlands, besticht mit der kontinuierlich ausgebauten Fabrikation und einer beeindruckenden Auswahl an führenden Marken. Als Synonym für virtuose Perfektion verbindet der Flügel- und Klavierbau von STEINWAY & SONS seit 1853 in New York künstlerische Qualität mit technologischer Präzision. Die Instrumente mit der unnachahmlichen Flexibilität, dem Reichtum an Klangfarben und der kontrollierbaren Mechanik werden von der Pianistenelite weltweit geschätzt, denn auch nach Jahren extremer Beanspruchung behält ein Steinway seine unverwechselbare Persönlichkeit bei. Die mit der „Henry E. Steinway Lyra“ ausgezeichnete Steinway Galerie Stuttgart eröffnete 2005 die im südwestdeutschen Raum größte Auswahl an Flügel- und Klaviermodellen der Premiummarke, welche auf 1.000 qm die faszinierende Welt des leidenschaftlichen Tastenspiels entfaltet. Piano Centrum Matthaes Silberburgstr. 143 ▪ 70176 Stuttgart Telefon: 0711 61553760 ▪ Telefax: 0711 61553770 E-Mail: info@matthaes-piano.de ▪ www.matthaes-piano.de

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Große Markennamen der Tischkultur aus aller Welt, vereint unter einem Dach Die Historie des im Volksmund als „Tritschler am Markt“ bezeichneten Handelshauses reicht zurück in das Gründungsjahr 1723; es zählt zu den traditionsreichsten und größten Händlern Deutschlands für erlesenes Porzellan, Besteck, Glas, Haushaltswaren und Geschenkartikel. Das Stammhaus am Stuttgarter Marktplatz ist der Inbegriff einer auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden ausgerichteten Beratungskultur sowie ein solides Wahrzeichen für allerhöchste Produkt- und Dienstleistungsqualität. Auf fünf Stockwerken und einer Verkaufsfläche von über 3.000 Quadratmetern eröffnet sich eine faszinierende Produktwelt, in der alle wichtigen Marken vertreten sind. Die vor drei Jahren eröffnete Filiale

Tritschler LifeStyle an der Königstraße präsentiert auf rund 400 Quadratmetern ein faszinierendes trendorientiertes Sortimentsspektrum. Bereichert durch das Starbucks-Kaffeehaus und den Swatch Store Stuttgart sowie den speziellen Tritschler-GastroService für Gastronomiebedarf und Firmengeschenke bekräftigt Tritschler seinen besonderen Habitus für eine individuelle Dienstleistungskultur.

Tritschler Great names in tableware from all over the world, united under one roof. Tritschler is one of the longest established and largest firms in Germany, dealing in exquisite porcelain, cutlery, household goods and gifts.

Tritschler | IdeenParadies Marktplatz 7 ▪ 70173 Stuttgart Telefon: 0711 22249320 ▪ Telefax: 0711 222493270 E-Mail: info@tritschler.com ▪ www.tritschler.com


Die Kultur anspruchvollen Einrichtens par excellence

Das Stuttgarter Einrichtungshaus Schildknecht feiert in diesem Jahr das Jubiläum seines 180-jährigen Bestehens. Schildknecht zählt zu den ältesten und beständigsten Adressen Deutschlands für gehobene Einrichtungskultur.

Stets hat sich das traditionsreiche Unternehmen der hochexklusiven Seite des Einrichtens gewidmet. Sein besonderer internationaler Stellenwert wird durch die zahlreichen Auslandsaktivitäten, unter anderem in Tschechien, Frankreich, der Schweiz, in Südafrika, Nigeria, Libyen, Japan oder in den USA deutlich, Der Name Schildknecht ist Inbegriff innovativer und stilvoller Planung sowie detailbewusster Realisation auch individueller Vorstellungen rund um das Thema Wohnen. In einem noblen Ambiente gibt das Haus auf acht Etagen zahlreiche Inspirationen für klassisches und modernes Wohnen persönlichster Art, wobei auch außergewöhnliche Details und Wohnaccessoires den Kunden zu begeistern vermögen. Schildknecht präsentiert internationale Top-Marken wie Treca de Paris, Poltrona Frau, Molteni, Interlübke, Walter

Knoll, Wiener Werkstätten und das Programm von WK-Wohnen, welches Schildknecht exklusiv in Stuttgart führt.

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Der Leistungsumfang von Schildknecht reicht von der Raumplanung und -gestaltung bis zum kompletten Innenausbau. Dabei wird auf Wunsch ebenso die Farb-, Licht- und Elektroplanung sowie eine gewerkeübergreifende Bauüberwachung übernommen. Auch heute noch legt das traditionsbewusste Einrichtungshaus größten Wert auf seine herausragende handwerkliche Tradition – u. a. mit eigener Näherei und individuellen Polsterarbeiten. Quintessential furniture culture for the discerning This year, the Stuttgart furniture store Schildknecht celebrates its 180th anniversary. Schildknecht is one of Germany’s oldest and most reputable addresses in the upmarket furnishing environment. Einrichtungshaus Schildknecht Kriegsbergstraße 42 ▪ 70174 Stuttgart ▪ www.schildknecht.de

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Fotos: © Piano Centrum Matthaes; © Tritschler IdeenParadies; © Einrichtugshaus Schildknecht

Die Geschichte von Schildknecht reicht zurück bis in das Gründungsjahr einer Sattler- und Tapezierwerkstatt im Jahre 1828. Im Jahre 1888 erhielt die Firma den Ehrentitel „Königlich württembergerischer Hoflieferant“.

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schildknecht


Gibt es doch einen

Jungbrunnen?

Das Erlebnis, eine ganz persönliche Batteriestation zu haben, die einen täglich von Neuem auflädt, ist kein Traum. Sondern ein Raum: Der individuelle Wohnraum. Und wenn er nüchtern gesteht, klingt das so: Für dieses Erlebnis sorgt die Stuttgarter Marke Wahl mit ihren Unternehmensbereichen unverwechselbad und livinghouse. Aber wenn solche Wohnräume zu erzählen beginnen, sprechen sie so anregend wie übereinstimmend etwa von der Kunst der Verschmelzung von Architektur, Farben, Materialien und dem Ich. Oder vom vollständigen Einzug des SelbstBewusstseins: endlich angekommen. Oder von der erfrischenden Botschaft an das Auge und die Seele, dass Begeisterung alles ist. … Deshalb drängt sich die Frage auf: Gibt es doch einen Jungbrunnen? Und sind die Ausstellungen von Wahl in Stuttgart und Böblingen die Quellen? www.sanitaer-wahl.de · Seit 30 Jahren.

Die Ausstellungen in Stuttgart und Böblingen


werden. Für die Zusammenstellung der durchdachten und in einer kaum überschaubaren Fülle intelligent miteinander zu kombinierenden Hightech-Innovationen empfiehlt sich vor dem Kauf eine ausführliche und fachkundige Beratung, die in den Bang & Olufsen-Fachgeschäften selbstverständlich ist. One of the outstanding telecommunications, HiFi and TV enterprises worldwide, Bang & Olufsen offers exclusivity, technical perfection and –first and foremost – creative design.

Fotos: © Sanitär Wahl; © bang&olufsen; © Thomas Heumann Gartenanlagen

Seit rund 30 Jahren plant und realisiert das international renommierte Stuttgarter Familienunternehmen Wahl die Gestaltung seiner unverwechselbaren Wohlfühlbäder in stilvoller Einzigartigkeit. Die exklusiven Individuallösungen werden durch die exemplarischen Interieur- und Outdoorkonzepte des 2002 gegründeten Tochterunter nehmens livinghouse vollendet. Faszinierende Ausstellungen offenbaren die künstlerische Dimension der visionären Sanitärobjekte, die – eingetaucht in ein Licht- und Farbenspiel – eine atmosphärische Sinnlichkeit verkörpern.

Sanitär Wahl Unter dem Birkenkopf 23 ▪ 70197 Stuttgart Telefon: 0711 656590 ▪ Telefax: 0211 8646826 E-Mail: mail@sanitaer-wahl.de ▪ www.sanitaer-wahl.de

Von Dachbegrünungen über Erdmodellierungen bis hin zu Natursteinarbeiten plant und gestaltet die Thomas Heumann GmbH seit über zehn Jahren hochwertige Garten- und Außenanlagen in fast allen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus. Modernste Gerätschaften, das 1998 eigens konzipierte Betriebsgebäude und die Vielfalt an Vegetationsformen bieten höchste Qualität für ein völlig neues Gartengefühl. Wasserfälle, Biotope oder Teiche offerieren nicht nur eine entspannte Pool-Atmosphäre oder Teichromantik, sondern schaffen optimale Bedingungen für eine üppige Gartenflora.

Thomas Heumann | Gartenanlagen Gartenanlagen ▪ 71384 Weinstadt Telefon: 07151 9921120 ▪ Telefax: 07151 99211 30 E-Mail: info@theumann.de ▪ www.theumann.de

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Atmosphärische Sinnlichkeit

Vielfalt an Vegetationsformen

Living & Fine Craft

bang & olufsen | im stilwerk Königstrasse 26 ▪ 70173 Stuttgart Telefon: 0711 2296807 ▪ Telefax: 0711 2296808 E-Mail: stilwerk.stuttgart@beostores.com www.bang-olufsen.com

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Die außergewöhnlichen Audiosysteme, Lautsprecher und Fernsehgeräte des dänischen Unternehmens Bang & Olufsen stellen herkömmliche Sehgewohnheiten permanent in Frage: Wie anders können doch die Geräte der Kommunikation aussehen, mit denen die meisten Menschen täglich umgehen! Die 1925 gegründete Firma verfolgt seitdem ihre Vision, die schon von ihren beiden Gründern Peter Bang und Svend Olufsen formuliert wurde und die den Geist des Unternehmens als „den unbeugsamen Willen“ ansieht, „stets nur das Beste zu erzeugen“ und „beharrlich nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen“. Die wie von einem künftigen Zeitalter großer Eleganz kündenden, skulptural durchgestalteten sowie technisch ausgefeilten Produkte sind bereits heute Wirklichkeit und können in den B & O Studios besichtigt und haptisch erfasst werden. Auch der Klang der außergewöhnlich designten Lautsprecher kann hier in aller Ruhe geprüft und für exzellent befunden

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Synthese aus Perfektion und Originalität


Prof. Dr. Nägele

IM DIALOG

Health & Medicine

Seit Anfang Juli ist der bekannte Arbeitsrechtsanwalt Prof. Dr. Stefan Nägele Vorsitzender des Förderkreises krebskranke Kinder e.V. Wir hatten Gelegenheit, mit Herrn Prof. Dr. Nägele über seine eigenen Motive, über die Aufgaben des Vereins und seine Visionen zu sprechen.

Genuss + FeinSinn stuttgart

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Genuss + FeinSinn: Herr Nägele, Sie sind als Arbeitsrechtler weit über Stuttgart hinaus bekannt. Wir nehmen an, Sie haben einen ausgefüllten Terminkalender. Wie kommt man in dieser Situation dazu, den Vorsitz einen solchen Vereins zu übernehmen? Nägele: Ganz einfach: Ich hatte keine Gelegenheit, nein zu sagen. Aber jetzt im Ernst. Der Verein ist durch die Machenschaften seines früheren Vorsitzenden in große Turbulenzen geraten. In dieser Situation war es erforderlich, dass ein externer Vorstand das Ruder in die Hand nimmt. Es musste einer her, der vor schwierigen Aufgaben nicht zurückschreckt und auch ein bisschen juristischen Sachverstand mitbringt. Wenn es um die Lösung komplexer Aufgaben geht, kann ich nicht nein sagen, sei es in meiner Kanzlei oder jetzt für den Förderkreis krebskranker Kinder e.V. Genuss + FeinSinn: Was verbirgt sich genau hinter dem Förderkreis krebskranke Kinder e.V.? Nägele: Die medizinische Versorgung der an Krebs erkrankten Kinder erfolgt auf höchstem Niveau. Hierfür bürgt der Chefarzt am Karl-Olga-Hospital, Herr Prof. Dr. Stefan Bielack. Ein Kind mit dieser Krankheit braucht mehr, als nur die beste medizinische Versorgung. Für dieses Mehr steht der Förderkreis. In den betroffenen Familien bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Eltern sind durch die Krankheit ihres Kindes traumatisiert, auch für die gesunden Geschwister bricht eine Welt zusammen. Um diese Folgen zu mildern, bietet der Förderkreis eine bunte Palette an Hilfsmaßnahmen. Genuss + FeinSinn: Können Sie uns das etwas detaillierter beschreiben? Nägele: Wir unterhalten in zwei Häusern direkt neben dem Kinderkrankenhaus Wohnungen, die von den betroffenen Eltern in Anspruch genommen werden können, solange ihr Kind stationär aufgenommen ist und das sind häufig mehrere Monate. Eine Wohnung direkt neben dem Krankenhaus zu haben, bietet deutlich mehr als das reine Rooming in. Hier können sich Eltern und Kinder zurückziehen, können sich selbst versorgen und für eine Übergangszeit eine vertraute Atmosphäre schaffen. Im KrankenProf. Dr. nägele | Förderkreis Krebskranke Kinder e. V. haus ist ein psychosozialer Dienst für die Kinder und die Eltern eingerichtet. Ein GroßHasenbergstr. 85 ▪ 70176 Stuttgart ▪ Telefon: 0711 297356 teil der Personalkosten übernimmt der Förderkreis. Für die Geschwister der erkrankten Telefax: 0711 294091 ▪ E-Mail: info@foerderkreis-krebskranke-kinder.de Kinder haben wir einen Geschwisterkindergarten eingerichtet und beteiligen uns an www. foerderkreis-krebskranke-kinder.de


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Nägele: Ich muss keinen Spender überzeugen. Wer erkennt, welche wichtigen Aufgaben der Förderkreis krebskranker Kinder e.V. wahrnimmt, spendet. Meine Aufgabe besteht deshalb darin, für den Förderkreis Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass es auch viele andere Hilfseinrichtungen gibt, die genauso unterstützungswürdig sind wie unsere Projekte. Aus diesem Grund versuche ich, in Zukunft jedenfalls die anderen Vereine, die sich um erkrankte Kinder im Karl-Olga-Hospital kümmern, ins Boot zu holen. Eine erste Kooperation ist schon mit der Olgäle-Stiftung, der Frau Dr. Schuster vorsteht, besprochen. Genuss + FeinSinn: Wir können wir uns eine solche Kooperation vorstellen? Nägele: Wie Sie wissen, entsteht hinter dem bisherigen Katharinen-Hospital, ein neues Klinikum das auch das Karl-Olga-Hospital aufnehmen wird. In 2012 soll der Umzug stattfinden. Damit stehen alle Kinderhilfsprojekte vor einer großen Aufgabe. Es bedarf neuer Elternwohnungen, wir brauchen einen neuen Geschwisterkindergarten, ein würdiger Abschiedsraum muss errichtet werden, ein Raum der Ruhe und vieles mehr. Einrichtungen, für die die verschiedenen Fördervereine die Verantwortung übernehmen. Nur wenn alle Vereine gemeinsam an einem Strang ziehen, gelingt es uns, im Rahmen des Klinikneubaus diese gewaltigen Aufgaben zu stemmen. Genuss + FeinSinn: Und bei alledem haben Sie noch Zeit für Ihren Beruf als Arbeitsrechtsanwalt? Nägele: Ja, selbstverständlich. Vor Übernahme dieses Vorstandsamtes hatte mein Tag 24 Stunden. Jetzt habe ich halt einige Stunden draufgepackt. Aber Sie haben Recht, die zeitliche Belastung ist enorm. Aber die Aufgabe ist es wert, diese zusätzliche Zeit zu investieren. Genuss + FeinSinn: Herr Prof. Nägele, wir danken Ihnen herzlich für dieses Gespräch.

Health Medicine

Fotos: © Prof. Dr. Nägele; Fotolia: © Jaimie Duplass

den Personalkosten für die dort tätige Erzieherin. Für die betroffenen Eltern organisieren wir Gesprächskreise zum Erfahrungsaustausch, für die erkrankten Kinder und ihre Geschwister Erlebnisprogramme. Wir sind im Fußballstadion, im Zirkus, besichtigen ein Automobilmuseum und versuchen, auf diese Weise für einige Stunden das Leuchten in die Augen der Kinder zurückzuholen. Genuss + FeinSinn: Und das organisieren Sie alles neben Ihrer Anwaltstätigkeit? Nägele: Nein, ich leiste nur einen kleinen Beitrag. Mir ist es gelungen, ein sehr engagiertes Vorstandsteam zu installieren. Zwei Frauen, zwei Männer, jeder mit speziellen Fähigkeiten, alle zum Nutzen des Förderkreises und der Aufgaben. Der Vorstand wird tatkräftig durch die Mitglieder des Vereins unterstützt. Wo immer Not am Mann ist, findet sich eine helfende Hand. Genuss + FeinSinn: Wir können uns vorstellen, dass diese Aufgaben eine Menge Geld ve r s c h l i n gen. Wie finanziert sich der Förderkreis? Nägele: Im Wesentlichen über Spenden. Wir können nur helfen, wenn uns geholfen wird. Wir sind deshalb auf eine hohe Spendenbereitschaft angewiesen. Die Vorstände arbeiten ehrenamtlich, tragen sogar ihre Auslagen aus eigener Tasche. Der Verwaltungsaufwand ist so klein wie möglich, so dass wir fast jeden gespendeten Euro direkt weiterreichen können. Genuss + FeinSinn: Das Einwerben von Spenden ist sicher keine leichte Aufgabe. Wie überzeugen Sie Ihre Spender?

Spendenkonto: Sparda-Bank Baden-Württemberg BLZ 600 908 00, Konto 77776


Überzeugende Mundkrebsvorsorge Dr. Thomas Schröder

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Dr. Thomas Schröder’s private dental clinic in Stuttgart uses the unique, innovative VELscope technology for the early detection of changes in the oral mucosal tissue. In a matter of a few minutes, it is possible to carry out optimal cancer prevention, detect any risks at an early stage and conduct case-specific treatment – absolutely pain-free and without any side effects.

Jeder auf seine Gesundheit bedachte Mensch wird regelmäßig zur Zahnprophylaxe gehen. Doch die wenigsten kommen in den Genuss einer umfassenden und ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge. Der Inhaber der Stuttgarter Privatpraxis Dr. Thomas Schröder hat bei seiner Arbeit nicht nur die Zahngesundheit im Blick, sondern er vertritt eine Philosophie, die sich dem gesamten Kauapparat und der Mundhöhle verpflichtet fühlt. Dr. Schröders Blick reicht dabei von den Kiefergelenken bis zur Beschaffenheit der Mundschleimhaut. Denn gerade hier bestehen kaum bekannte Risiken durch bösartige Neubildungen; allein in Deutschland erkranken pro Jahr rund 10.000 Menschen an Mundkrebs und 5.000 Menschen sterben jährlich daran. Das Risiko für diese Erkrankung ist äußerst ungleich verteilt: Für Männer ist es rund dreimal so hoch wie für Frauen und im Zusammenhang mit Tabak- und Alkoholkonsum steigt es sogar jeweils auf das Doppelte an. Allerdings deuten neueste Untersuchungen darauf hin, dass auch die sexuell übertragbaren humanen Papillomaviren (HPV) Auslöser sein können, wobei sich die Risiken in immer jüngere Kreise verschieben und zunehmend Frauen betroffen sind. Heimtückisch ist bei dieser Krankheit, dass sie mit dem bloßen Auge oder der weitverbreiteten Untersuchung mit Weißlicht nicht frühzeitig erkannt werden kann. Denn wird sie frühzeitig diagnostiziert, steigt die Überlebensrate auf über 80 Prozent an. Die neue VELscope-Technologie ist in der Lage, durch besonderes blaues Licht die Zellen der Mundschleimhaut

bis in die Tiefe zur Fluoreszenz anzuregen. Durch einen Filter betrachtet leuchtet das gesunde Gewebe apfelgrün, während abnorme Zellen die Fluoreszenz abmildern und dunkel erscheinen. Der Zahnarzt erkennt sofort verändertes Gewebe auch in den unteren Hautschichten. Diese hochzuverlässige Früherkennungsuntersuchung dauert nur wenige Minuten und ist „absolut schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen“, betont Dr. Schröder. Mit dieser neuartigen und schnellen Untersuchungsmethode können Risiken in einem frühen Stadium erkannt und gezielt behandelt werden. VELscope wurde nach einer sehr umfangreichen klinischen Erprobungsphase im Frühjahr 2007 von der FDA und Health Canada zugelassen und fügt sich hervorragend in die Praxisphilosophie von Dr. Schröder ein, die auf Basis einer soliden und vertrauenswürdigen Arbeit den Menschen in seiner Ganzheit im Mittelpunkt sieht und sich nicht auf kleine Teilbereiche wie etwa nur den Mundraum beschränkt. Hierbei definiert die erfolgreiche VELscope-Technik einen Höhepunkt der modernen zahnärztlichen Heilkunst mit hervorragenden Aussichten: So ist es ein gutes Gefühl, nicht nur einen Zahn, sondern ein ganzes Leben gerettet zu haben.

Dr. Thomas Schröder Privatpraxis für Zahnheilkunde Lautenschlagerstraße 3 ▪ 70173 Stuttgart Telefon: 0711 290670 ▪ www.privatpraxis-stuttgart.de

Fotos: © Dr. Thomas Schröder; © mectron Deutschland

Health & Medicine

Die zahnärztliche Privatpraxis Dr. Thomas Schröder in Stuttgart nutzt die einzigartige innovative VELscope-Technologie zur frühzeitigen Erkennung von Veränderungen in der Mundschleimhaut. Völlig schmerz- und nebenwirkungsfrei kann man innerhalb weniger Minuten eine optimale Krebsprävention durchführen, Risiken in einem frühen Stadium erkennen und gezielt behandeln.


Ihr Zahnarzt empfiehlt:

Besser ist

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Stuttgart mag’s privat

… Dr. Thomas Schröder … 0711-29 06 70 … www.privatpraxis-stuttgart.de …


Dr. med. Stefan Schuh Hauptmannsreute 62 ▪ 70193 Stuttgart Telefon: 0711 485080 E-Mail: info@dr-stefan-schuh.net www.dr-stefan-schuh.net

IM DIALOG Health & Medicine

Dr. med. Stefan Schuh

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Seit 11 Jahren ist er für den Deutschen Fußballbund (DFB) tätig und betreut die U21-Nationalmannschaft. Dr. med. Stefan Schuh ist nicht nur ein herausragender Sportmediziner, sondern einer der erfolgreichsten Wirbelsäulenspezialisten, der größten Wert auf ganzheitlich ausgerichtete Behandlungskonzepte auf der Basis neuester medizinischer Richtlinien und Möglichkeiten legt. Dabei gilt sein gesamtes Handeln dem Menschen und der Förderung seiner Gesundheit auf höchstem medizinischem Niveau.


Fotos: © Dr. med. Stefan Schuh

G+F, Dr. Onur: Mit welchen Beschwerden kommen Patienten zu Ihnen und welche Therapien wenden Sie an? Dr. Schuh: Einen wesentlichen Patienten-Schwerpunkt bilden die Sportler; es sind sowohl Freizeit- als auch Spitzensportler. Sie kommen vorwiegend mit Beschwerden im Bereich der großen Gelenke, der Muskulatur und der Wirbelsäule Dort werden nach entsprechender Diagnostik verschiedene Techniken angewandt: Die einfachste wäre die rein physikalische Therapie zum Ausgleich von Dysbalancen. Wenn Gelenkschäden vorliegen, ist die Verabreichung von Medikamenten direkt in das betroffene Gelenk häufig häufig die einzig sinnvolle Behandlung, bei chronischen Entzündungen oder Überlastungsschäden ist eine zusätzliche Röntgenreiz-bestrahlung möglich. Den zweiten Schwerpunkt bilden jene Patienten, die mich aufgrund von Wirbelsäulenschäden aufsuchen. Es handelt sich dabei vornehmlich um die Lenden- und Halswirbelsäule. Dabei hat ein Großteil der Patienten bereits eine Odyssee hinter sich. Häufig kommen die Patienten mit der Diagnose Bandscheibenvorfall. Erfahrungsgemäß liegt bei vielen Menschen ein Bandscheibenvorfall vor, aber nicht jeder hat Beschwerden. Häufig ist es eine Störung im Achsorgan, die größtenteils durch die Muskulatur sowie den passiven Halteapparat, also Kapseln und Bänder, verursacht ist, wobei wir diesbezüglich mehrere therapeutische Ansätze anbieten. Je nach Situation setze ich eine spezielle Spritzentherapie ein, die ich bei Prof. Jürgen Krämer in Duisburg erlernt habe. Dabei werden unmittelbar an die Wirbelsäule, unmittelbar in den Wirbelsäulenkanal sowie in die die Wirbelsäule begleitende Muskulatur verschiedene Medikamente gespritzt. Hierbei ist es mir jedoch von größter Wichtigkeit, nahezu komplett auf Kortison zu verzichten. Ich setzte vorwiegend homöopathische Substanzen ein, die den großen Vorteil mit sich bringen, keine Nebenwirkungen zu verursachen. Darüber hinaus beschäftigen wir hier im Haus einen amerikanischen Chiropraktiker. Im Gegensatz zu hierzulande ist die Chiropraktik in den USA ein gänzlich autarker und fundierter universitärer Studiengang mit einem Promotionsabschluss.

G+F, Dr. Onur: Der Stellenwert des Sports bis ins hohe Alter wird immer größer. Die Anzahl der Menschen, die leistungsorientiert trainieren oder sogar Leistungssport betreiben, steigt ebenfalls. Wie sehen Sie da ihre Rolle als Sportmediziner definiert und wie sinnvoll ist es, Freizeitsportler regelmäßig medizinisch zu untersuchen? Dr. Schuh: Grundsätzlich ist diese Entwicklung ein überaus erfreulicher Prozess – es geht nichts über „Bewegung“. Bewegung ist für unseren Körper von größter Wichtigkeit und nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Selbst Patienten mit Arthrose sollten in gewissem Maße beweglich sein und Sport ausüben. Es ist sicherlich ratsam, dass sich Freizeitsportler – bei Leistungssportlern ist dies obligatorisch – regelmäßig ärztlich untersuchen lassen, um vor allem Belastungsschäden im orthopädischen Bereich zu vermeiden. G+F, Dr. Onur: Mit welchen Schmerzformen kommen die Patienten auf Sie zu und wie verfahren Sie bei psychogenen Schmerzen? Dr. Schuh: Der überwiegende Anteil sind Wirbelsäulenpatienten – vom 10- bis zum 96-Jährigen. Man muss dabei bedenken, dass 30 Prozent der Wirbelsäulebeschwerden psychogener Natur sind, d. h., es liegt bei der Mehrheit der Patienten eine psychogene Mitkomponente vor. Schmerz bedeutet für den Betroffenen eine massive Einschränkung der Lebensqualität – vor allem, wenn Sie morgens mit Kopfschmerzen aufwachen und abends mit Kopfschmerzen zu Bett gehen, wird der Mensch durch die permanente Schmerzdominanz mürbe. Das hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Psyche. Man muss somit dem Patienten primär den Schmerz nehmen, wobei man ihn parallel noch psychisch betreut. Ich versuche – soweit dies im Bereich des Möglichen liegt – kausal vorzugehen, d. h. die Ursache der Beschwerden zu beseitigen. Dies gelingt nicht immer, insbesondere bei Patienten, bei denen beispielsweise eine massive degenerative Veränderung bzw. Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule vorliegen. Ich kann jedoch dafür sorgen, dass das Schmerzniveau ein gänzlich anderes wird, um dann im zweiten Schritt den Menschen wieder in einen therapiefähigen Zustand zu bringen. Dadurch erlangen die Patienten wieder deutlich mehr Lebensqualität, und dies ohne jegliche operative Eingriffe.

Health & Medicine

G+F, Dr. Onur: Worauf legen Sie in der Diagnose am meisten Wert? Dr. Schuh: Von entscheidender Wichtigkeit sind mir stets der persönliche Kontakt zum Patienten sowie eine grundlegende körperliche Untersuchung. Ich ziehe die intensive Auseinandersetzung mit dem Patienten einer ausschließlich medizintechnischen Untersuchung vor, ohne diese Untersuchungsform jedoch zu vernachlässigen.

G+F, Dr. Onur: Welche Spezialbereiche wären in Ihrer Praxis hervorzuheben? Dr. Schuh: Besonders hervorzuheben wäre innerhalb unserer physiotherapeutischen Kompetenz eine Spezialistin für den Bereich der Ortho-Bionomy (es geht dabei um die Unterstützung und Verstärkung der von Natur aus gegebenen Selbstregulation, Anm. der Redaktion) sowie eine Expertin, die das Gyrotonic Training professionell durchführt. Diese besondere Bewegungsform wird als eine Schwimmbewegung im dreidimensionalen Raum beschrieben, d. h., es sind sehr zielbewusst geführte, überaus leicht dosierbare Bewegungen, die sowohl für den 80-Jährigen als auch für den Fußball-Bundesliga-Profi bestens geeignet sind. Es ist ein Ganzkörpertraining, das allerdings nicht belastend ist und somit keinesfalls mit den normalen Fitnessstudios zu vergleichen ist.

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G+F, Dr. Onur: Auf welchen maßgeblichen Kriterien beruht Ihr fachliches Leistungsspektrum? Dr. Schuh:Ich habe meine orthopädische Ausbildung bei Prof. Heinrich Hess absolviert, der lange Jahre die deutsche Fußballnationalmannschaft als verantwortlicher Arzt betreute. So liegt naturgemäß ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Tätigkeit in der Sportmedizin. Im Laufe der Jahre kam mit der Wirbelsäule ein weiterer Schwerpunkt hinzu mit dem besonderen Fokus auf dem Rückenschmerz. In beiden Schwerpunktthemen habe ich dann eine weitergehende Spezialisierung in den Bereichen Homöopathie und Naturheilkunde vorgenommen.


Merck Finck & Co

World of Business

Exzellente Verkostung

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Wer sich in Stuttgart im gehobenen Kundensegment bestens versorgt wissen will, kommt an Merck Finck & Co, Privatbankiers nicht mehr vorbei. Reizvoll eingebettet in eine der größten Weinbauregionen Deutschlands, zieht Stuttgart durch sein herrliches Panorama, die schönen Plätze, die prächtigen Schlösser und Bauten und das vielfältige Angebot viele Menschen an. Kein Wunder daher, als dass sich Stuttgart mit diesen Voraussetzungen zu einem führenden Finanzplatz entwickelt hat. Als „Privatbankiers für die Besten“ ist auch Merck Finck & Co, Privatbankiers seit 1992 mit einer Niederlassung vertreten und engagiert sich für eine anspruchsvolle Klientel. Mit deutschlandweit 25 Standorten und 150 Beratern behaupten die Privatbankiers ihren Führungsanspruch in puncto Kundennähe. Den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bildet die Vermögensbetreuung und -verwaltung für vermögende Privatkunden In keiner anderen deutschen Großstadt ist der Weinbau so präsent wie in Stuttgart. Mitten im Herzen der Stadt, bereits wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt, gedeihen die Rebstöcke auf den sonnigen Hügeln des Nesenbach- und Neckartals. So unterschiedlich die Traubenarten, so vielfältig sind die Ausbaumöglichkeiten der Weine in der Region: als trockene oder halbtrockene Variante, als edler Süßwein, im Barriquefass gereift, als Cuvée aus verschiedenen Rebsorten komponiert oder als prickelnder Sekt gekeltert.

Ähnlich verhält es sich mit den Leistungen, die Merck Finck & Co anbietet: Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten am Markt. Dabei ist es entscheidend, welches ausgewählt wird und was letztendlich dabei herauskommt. Hier kommt die Produktneutralität von Merck Finck & Co zum Tragen: Es gibt keine eigenen Produkte, die vertrieben werden müssten. Die Berater vermitteln jeweils die besten der am Markt verfügbaren Produkte – je nach der individuellen finanziellen Situation der Kunden. Dass es kein „Produkt des Monats“ gibt, unterstreicht die Unabhängigkeit in der Beratung. „Bei uns steht der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt“, bestätigt Norbert Latta, Leiter der Niederlassung in Stuttgart. Der Zugriff auf ein Expertennetzwerk erhöht die Glaubwürdigkeit: Überall der Beste zu sein, kann kein Berater ernsthaft von sich behaupten. Daher werden beispielsweise Experten für Stiftungsgründungen oder Immobilienbeteiligungen hinzugezogen, wenn der Kunde dort gezielten Bedarf hat. Rund 2,7 Millionen Einwohner leben in der Region Stuttgart, 1,4 Millionen Menschen haben hier ihren Arbeitsplatz. Rund 160.000 Unternehmen erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 93 Milliarden Euro - in jungen Startups und mittelständischen Traditionsfirmen,

in kleinen Familienbetrieben und Weltkonzernen. Diese „gesunde“ Mischung und das nachhaltige Zusammenwirken von Unternehmen, Dienstleistern und Forschungseinrichtungen sind die Basis für die Innovations- und Exportstärke der gesamten Region und begründen ihre internationale Bedeutung. Diese Mischung aus gut zusammenarbeitenden Kräften kann Merck Finck & Co mit seinen Tochterunternehmen Merck Finck Treuhand und Merck Finck Invest Asset Management ebenfalls gewährleisten. Die Privatbankiers bieten das ganze Spektrum gehobener PrivateBanking-Dienstleistungen an; das


MERCK FINCK & CO | Privatbankiers Stuttgart Norbert Latta ▪ Stafflenbergstraße 81 ▪ 70184 Stuttgart ▪ Telefon 0711 162530 E-Mail: norbert.latta@merckfinck.de ▪ www.merckfinck.de

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World of Business

Fotos: © MERCK FINCK & CO

Angebot reicht dabei von Strategischer Vermögensplanung über Vermögensverwaltung bis zu Beratung bei Vermögens- und Unternehmensnachfolge, Family Office und Stiftungsberatung. Die Unternehmerberatung vereint alle privaten und geschäftlichen Strategien von Unternehmern. Die Abteilung Financial Markets bildet dabei die Brücke zu den Finanzmärkten. Wein steht für Genuss, für Geselligkeit, aber auch für Erdverbundenheit und für großes handwerkliches Können. Schon seit 138 Jahren zeigt Merck Finck & Co handfeste Resultate. Dies kommt unter anderem auch durch zahlreiche Veranstaltungen und soziale Initiativen zum Tragen.

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JAGUAR XF Seit jeher verkörpert Jaguar britisches Understatement und automobiles Charisma mit der feinen Note höchster Individualität. Als Gentlemen’s Pleasure besetzt die Marke souverän die Positionen kultivierten Prestiges, unübertroffener Noblesse und vollendeten Stilbewusstseins. Mit dem neuen XF eröffnet Jaguar eine neue Dimension der sportiven Leidenschaft mit dem Komfort und der Eleganz einer Luxuslimousine.

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Cars Travel Culture

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Cars & Travel Culture Fotos: © Jaguar

Wer von Jaguar spricht, hat stets den legendären „Leaper“ – die zum Sprung ansetzende Raubkatze – vor Augen, das unverwechselbare Synonym sowie den emotionalen Duktus der Marke. Mit dem XF macht Jaguar den Sprung in eine neue Ära, wobei der traditionelle Habitus der Marke – automobile Ästhetik und die Freude an Geschwindigkeit mit subtiler Eleganz zu vereinen – bewahrt bleibt. Designchef Ian Callum kreierte eine neue Form der Luxuslimousine in der stilistischen Linienführung eines Coupés, die er mit dem traditionellen Erbe des ersten XJ6 in Verbindung sieht. Als formalästhetische Reminiszenz an diesen großartigen Klassiker erweist sich der signifikante, vergitterte Kühlergrill. Er fungiert mit dem dreidimensional herausgearbeiteten Jaguar-Emblem als zentrierender Fokus im frontalen Gesamtbild, das anstelle des bei den Limousinen bislang obligatorischen „Vier-Augen-Gesichts“ von einteiligen, keilförmig geschwungenen Scheinwerfern geprägt ist, die den Augen der neuen Raubkatze eine dynamisch-schnittige Geste verleihen. Überhaupt wirkt die Vorderfront muskulöser und tritt mit kraftvoller Stringenz nach außen. Die Gesamtfigur des XF wird von weich fließenden, geschmeidigen Formen geprägt, die den luxuriösen Nimbus einer viertürigen, 4,96 Meter langen Limousine mit dem Reiz eines Coupés elegant verbinden. Sehr deutlich kommt auch die Affinität zum Exterieur-Design des Sportwagens XK zum Tragen: so ist durch die proportionale Nähe die Neigung der Windschutzscheiben bei beiden Modellen identisch. Erlesene, handgefertigte Materialien, längs gemasertes Eichenholz mit strukturierten Aluminium- Applikationen, die die technische Komponente betonen, und eine elegant-moderne Funktionalität, umfangen die Insassen. Im

wohldurchdachten Detail kristallisiert sich die überaus hohe Fertigungsgüte des im Werk Castle Bromwich produzierten Jaguar. Eine eindrucksvolle Innovation liegt im minimalistischen Reiz des „JaguarDrive SelectorTM“, der sich nach dem Start wie von selbst in die Handfläche des Fahrers schmiegt. Der intelligente Regler, der den konventionellen Getriebewählhebel ersetzt, sitzt platzsparend auf dem Mitteltunnel und ist mit großer Präzision intuitiv zu bedienen. Dass eine berührungslose Handbewegung die vordere Innenbeleuchtung aktiviert, ist ebenfalls einer neuen Technologie – dem „JaguarSenseTM“ – zu verdanken. Hinzu kommen technische Raffinessen wie die Einsätze der im Ruhezustand verborgenen Lüftungsdüsen, die sich erst nach Einschalten der Zündung öffnen. Ähnlich verhält es sich beim Handschuhfach – hier reicht der sanfte Druck auf das Logo auf dem Instrumentenbrett aus. In moderner Manier wird auch geschaltet: Mittels des bereits im Sportwagen XK eingesetzten Sechsstufen-Automatikgetriebes mit Sequential-Shift-Funktion, die Jaguar nun erstmals auch in einer Limousine einsetzt, fallen dank der „Shift by wire“- Technologie die Gangwechsel sogar noch etwas kürzer aus als beim XK. Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählen beispielsweise die radargesteuerte Überwachung des toten Winkels, eine Rückfahrkamera, ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine elektronische Parkbremse. Kaum ein Auto bietet eine derart ausgewogene Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit. So braucht man – umgeben von der angenehm beruhigenden Atmosphäre der phosphorblauen Innenraumbeleuchtung – nur noch den Start-engine-Knopf zu drücken, um sich dem ganzheitlichen Fahrgenuss à la Jaguar XF hinzugeben.

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TRIPLE ALPHA die gehobene kultur zu fliegen

Cars & Travel Culture

Beim führenden Anbieter von Businessflügen in der RheinRuhr-Region, der inhabergeführten Triple Alpha Luftfahrt GmbH, reisen bis zu 19 Fluggäste ohne Zeitverlust und mit höchstem Komfort in eleganten Business-Jets. Direktflüge zu 2.000 Destinationen in Europa und Nordafrika sowie seit 2007 auch über den Atlantik sind buchbar. Als Wim Wenders sich für seinen Film„Palermo Shooting“ mit einer SponsoringAnfrage wegen eines Privatjets an Hans Pfeiffer, den Geschäftsführer von Triple Alpha, wandte, war der gleich begeistert und sagte sofort zu. Es ging darum, auf dem Essener Flughafen Szenen mit Dennis Hopper und Milla Jovovich in einem von Pfeiffers eleganten Privatjets zu drehen. Pfeiffer ist begeisterter Pilot und cleverer Geschäftsmann: Aus der studentischen Firmengründung Avanti Aviation Aachen zweier begeisterter Piloten entstand Mitte der 1990er Jahre

Verbindungen innerhalb Europas und sogar über den Atlantik an. Mit mehr als 6.000 Passagieren und rund 15 modernen Business-Jets ist sie der führende Anbieter von Jet-Chartering in der Rhein-Ruhr-Region. Die Kunden schätzen nicht nur den exklusiven Komfort, den individuellen Dienstleistungsservice und die Diskretion, sondern vor allem die absolute Unabhängigkeit von Flugplänen, die sie bei Triple Alpha genießen können. Stunden, die sonst in Warteschlangen und bei Sicherheitskontrollen verloren gehen, können produktiv genutzt

der erfolgreiche Business-Jet-Charter-Anbieter Triple Alpha. Die drei gleichen Buchstaben der Alliteration sind auch weiterhin Namensbestandteile, auch wenn sie unter Verwendung des griechischen Buchstabens Alpha, der übrigens im Fliegeralphabet für das A steht, transformiert wurden. Der Firmensitz wurde von Hans Pfeiffer und seinem damaligen Kompagnon Erik Scheidt vor acht Jahren in das dynamische Düsseldorf verlegt, wo die Firma direkt vor Ort am Airport ihren Sitz hat. Dort ist sie Marktführer und bietet der vielbeschäftigten Businesselite und Privatleuten hocheffiziente, präzise gemanagte und zeitsparende

werden oder der Familie zugute kommen. Mit einem Business-Jet sind ohne weiteres drei Termine in Europa pro Tag realisierbar; die Abflugzeitpunkte lassen sich frei koordinieren und Zwischenlandungen und Umsteigen sind nicht mehr notwendig. Selbst kleinere Flugplätze, die von den großen Airlines gar nicht bedient werden, stellen für die kleinen Privatjets kein Problem dar. Bei Triple Alpha sind Executive-Buchungen mit einer Vorlaufzeit von wenigen Stunden keine Seltenheit und im Extremfall schafft es das Unternehmen, innerhalb von nur einer Stunde den Kunden im Flugzeug und schon in der Luft zu haben. Dabei ist der Anspruch an den Service bei Triple Alpha weit höher als bei den Wettbewerbern; die ausgeprägte Dienstleistungsphilosophie umfasst neben dem obligatorischen First-Class-Catering auch Privatparkplätze an der Homebase und einen Mietwagen- und Limousinenservice.

Up to nineteen flight guests head for 2,000 destinations in Europe, North Africa and the Atlantic without time-loss and with the highest standards of comfort in the elegant charter jets belonging to the leading provider of business flights in the

Rhine-Ruhr region, the owner-run Triple Alpha Luftfahrt GmbH. Flight guests enjoy all the advantages of being able to book flexibly and at short notice plus the finesse of the sheer luxury offered by its highly exclusive personalized service.

Triple Alpha Jet Management GmbH Wanheimer Str. 90-92 ▪ 40468 Düsseldorf ▪ Telefon: 0211 415599-40 E-Mail: info@3a-online.de ▪ www.3a-online.de

Fotos: © Triple Alpha

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Art Culture

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Neues Porsche-Museum, Stuttgart Die gegenwärtig erfolgreichste Autoschmiede der Welt vollendet ihr neues Museum an der Geburtsstätte des legendären 911, dem Stammsitz der Familienfirma in Zuffenhausen. In einer großzügigen skulpturalen Geste schwebt der Ausstellungsbau über einem polygonalen Sockel. Die Wiener Architekten Delugan Meissl zeichnen sich für den aktuell spektakulärsten Museumsentwurf in Stuttgart verantwortlich. Kernidee des auffälligen und technisch höchst anspruchsvollen Bauwerks ist die große Geste des fast schwebenden Körpers, der – auf wenige Punkte gestützt – eine schiefe Ebene überlagert. Augenscheinlich ist hier die räumliche Trennung der Funktionen: Die Ausstellung wird im weitgehend geschlossenen, aufgeständerten Bauteil inszeniert und illuminiert, während im Sockel der Eingangsbereich, eine Spezialwerkstatt für Oldtimer und ein Teil der Gastronomie Platz finden.


New Porsche Museum, Stuttgart

Fotos: © Porsche Museum

porsche museum stuttgart Porschestraße 42 • 70435 Stuttgart • Telefon: 0711 9115685 • www.porsche.com

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Zielsetzung der Architekten war es, einen sinnlichen Erlebnisort zu schaffen, der in der Lage ist, als Stein gewordene Metapher für die Leistungsfähigkeit und die Authentizität der Marke Porsche zu bürgen und die Dynamik des Autoherstellers in Architektur zu übertragen. Porsche selbst spricht vom spektakulärsten Bauprojekt in der Firmengeschichte. In der Tat ist das eigenwillig schwebende Bauwerk ein Blickfang und eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Bis zu 60 Meter werden stützenfrei überspannt und die ganze Masse des „fliegenden“ Museums ruht auf drei Kernen oder Auflagern, die gleichzeitig die gesamte Erschließung des Museums sicherstellen. Dazu zählen neben Treppen, Technik und Aufzügen auch die Transportsysteme für die historischen Fahrzeuge, die in regelmäßigen Abständen aus der Ausstellung auf die Straße und wieder zurück geholt werden sollen. Im Porsche-Museum scheint es keine rechten Winkel zu geben; sämtliche Außenwände, Dächer und die statisch anspruchsvolle große Untersicht sind geneigt und ohne orthogonale Bezüge. Die aus jeder Richtung komplett verschiedenen Ansichten des Gebäudes sind von einer wechselseitig verschränkten Linienführung bestimmt und selbst die weiße Bekleidung des von riesigen Fachwerkträgern gehaltenen Museumskörpers bildet ein rautenförmiges Muster. Lediglich die Fensterscheiben der beiden großen „Augen“, die zum Porscheplatz und nach Zuffenhausen blicken, sind rechteckig.

Die Ausstellung der Fahrzeuge – über Rolltreppen spektakulär erschlossen – auf verschiedenen Niveaus ist fast topografischer Natur und erlaubt vielfältige Querbeziehungen. Zeitlicher Knotenpunkt der Ausstellung ist das Jahr 1948. Es ist die Geburtsstunde des legendären 356, die jetzt fast genau 60 Jahre zurückliegt: „Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen“, war Ferry Porsches Erklärung zur Gründung der bis heute von Pioniergeist beseelten Automobilfirma. Die Ausstellung behandelt die Zeit vor und nach der Firmengründung in eigenen Abschnitten, die sich einerseits den Produkten und andererseits der Idee Porsche widmen sollen. Themeninseln dienen zur Illustration besonders wichtiger Erfolge der Firmengeschichte, etwa der Evolution 911 oder der Motorsportgeschichte von Le Mans. Prägend für die Ausstellung ist das Konzept des Rollenden Museums, das es als elementaren Aspekt eines Automobilmuseums ansieht, die Fahrzeuge in Bewegung zu halten. Dieser Ansatz erfordert einen steten Wechsel der Ausstellungsstücke und deren Einsatz bei historischen Rennen und Rallyes. Allein im Jahr 2009 werden Fahrzeuge an über zehn Wettfahrten teilnehmen, etwa der Mille Miglia, der Silvretta Classic oder dem weltgrößten Asphaltrennen in Australien, der Classic Adelaide. Von den 400 historischen Fahrzeugen der Sammlung werden jeweils nur etwa 80 im Museum gezeigt. Auf diese Weise ist die Ausstellung nicht nur einem steten Wandel unterzogen, sondern die Exponate werden kaum jemals verstaubt wirken, denn sie verströmen ganz authentisch die Aura des harten Straßeneinsatzes, für den sie einst ersonnen wurden und der sie aufgrund ihrer überragenden Eigenschaften so begehrt macht. (rp)

Art & Culture

The Viennese architects Delugan Meissl are responsible for the design of what is currently the most spectacular museum building in Stuttgart. What strikes the visitor here is the spatial separation of functions: the exhibition part is displayed and illuminated in the largely enclosed, elevated part of the building, whereas the entrance area, a special workshop for vintage cars and part of the restaurant facilities are housed in the base.


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STAATSOPER STUTTGART

Oberer Schloßgarten 6 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 20320 www.staatstheater-stuttgart.de/oper

Akustische Traumwelten Eingerahmt vom Schauspielhaus und dem Neuen Schloss, vermittelt die malerische Kulisse des 1909 auf den Ruinen des Neuen Lusthauses erbauten Gebäudes bereits einen heimlichen Klang der romantischen Oper Lohengrin, deren Premiere das gewaltige Opus Richard Wagners aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Dagegen spiegelt das Innere des mehrmals zum Opernhaus des Jahres gekürten Staatstheaters durch sein pompöses Interieur die akustische Traumwelt des Barock in voluminösen Farben wider. Doch werden auf der glamourösen Stuttgarter Bühne die Werke vergangener Epochen nicht nur wiedererweckt, sondern durch die zeitgenössische Interpretation der Intendanten immer neu erschaffen.

Kammerkonzerte in der Liederhalle, Mozartsaal

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Art Culture

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Actus tragicus – Sechs Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach Montag, 29.12.2008, 19.30 Uhr Herzog Blaubarts Burg / Quartett / Erwartungen Samstag, 24.1.2009 Oper nach Dichtungen von Béla Bálazs, Heiner Müller und Marie Pappenheim (Premiere) Les Troyens Sonntag, 8.2., 15.2. und 22.2.2009 Oper nach Vergils „Aeneis“ Lohengrin Romantische Oper in drei Akten Sonntag, 29.3.2009 Richard Wagner (Premiere)

Sinfoniekonzerte in der Liederhalle, Beethovensaal

3. Kammerkonzert Mittwoch, 14.1.2009, 19.30 Uhr ROBERT SCHUMANN: Klavierquintett Es-Dur op. 44, Fünf Lieder op. 40, Klavierquartett Es-Dur op. 47

3. Sinfoniekonzert Sonntag, 1.2.2009, 11 Uhr, Montag, 2.2.2009, 19.30 Uhr YEHUDI WYNER: Epilogue (Europäische Erstaufführung); BÉLA BATRÓK: Klavierkonzert Nr. 2 Sz 95; HECTOR BERLIOZ: Auszüge aus “Roméo et Juliette” op. 17 Dirigent John Nelson, Klavier Freddy Kempf

4. Kammerkonzert Mittwoch, 18.2.2009, 19.30 Uhr RICHARD STRAUSS; FRANZ HASENÖHRL: Till Eulenspiegel einmal anders; ARNOLD SCHÖNBERG; ALBAN BERG; ANTON WEBERN: Bearbeitungen von Strauß-Walzern; RICHARD WAGNER: Bearbeitungen für 4 Violoncelli

4. Sinfoniekonzert Sonntag, 8.3.2009, 11 Uhr, Montag, 9.3.2009, 19.30 Uhr ROXANNA PANUFNIK; MATENIK (UA); WALTER BRAUNFELS: Phantastische Erscheinungen eines Themas von Berlioz für großes Orchester op. 25; LUDWIG VAN BEETHOVEN: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Dirigent Manfred Honeck

5. Kammerkonzert Mittwoch, 22.4.2009, 19.30 Uhr GEORG PHILIPP TELEMANN: Konzert für Flöte,

5. Sinfoniekonzert Sonntag, 5.4.2009, 11 Uhr, Montag, 6.4.2009, 19.30 Uhr ROBERT SCHUMANN: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssinfo-

Fagott und Streicher; GEORG FRIEDRICH HÄNDEL: Arien; JAN DISMAS ZELENKA: Sonaten; GEORG PHILIPP TELEMANN: Konzert für Trompete, 2 Oboen und Basso continuo

nie“; ARNOLD SCHÖNBERG: Klavierkonzert op. 42; FRANZ LISZT: Totentanz für Klavier und Orchester; PJOTR I. TSCHAIKOWSKI: Romeo und Julia – Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare Dirigent Michael Schønwandt, Klavier Kirill Gerstein

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LIEDERHALLE | Kultur- und Kongresszentrum

Berliner Platz 1-3 • 70174 Stuttgart • Telefon: 0711 20 27 710 www.liederhalle-stuttgart.de Karten für Veranstaltungen erhalten sie unter: 0711 2 555 555

Das 1956 erbaute, asymmetrische angelegte Konzerthaus mit der frei geschwungenen Grundrissform ist nicht nur ein architektonisches Meisterstück der Architekten Rolf Gutbrod und Adolf Abel, sondern auch vielgestalter Magnetpunkt für internationale Künstler und Stars aller Genres. Mit ihrer Reihe Lauschen und Lesen entführen die Stuttgarter Philharmoniker derzeit das Publikum auf eine berauschende Wort- und Klangreise in die zauberhafte Welt berühmter literarischer Werke wie Shakespeares Klassiker Macbeth und Thomas Manns Novelle Tod in Venedig.

The Harlem Gospel Singers mit Queen Esther Marrow Montag, 29.12.2008, 20 Uhr Hegel-Saal Stuttgarter Philharmoniker – Die Große Reihe 4 Dienstag, 13.1.2009, 19 Uhr „Lauschen und Lesen“: Tod in Venedig (Thomas Mann) Beethoven-Saal Bach-Collegium Stuttgart – Geburtstagskonzert Samstag, 21.3.2009, 19 Uhr Mozart-Saal


STUTTGARTER BALLETT

Stuttgarter Ballettwunder

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Zurückblickend auf eine jahrhundertlange Tradition, erlangte das Stuttgarter Ballett wahrhaft internationale Reputation ab 1961 mit der Berufung des britischen Choreografen John Cranko, der die klassische Form des Balletts revolutionierte und als „Stuttgarter Ballettwunder“ in die Tänzerin Marcía Haydée, setzte die Leitung des berühmten Stuttgarter Balletts bis 1996 erfolgreich fort. Mit Tschaikowskys Dornröschen wird in diesem Winter nicht nur eines ihrer beliebtesten Stücke aufgeführt, sondern auch an den Begründer des modernen Balletts erinnert.

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SCHAUSPIEL STUTTGART

www.staatstheater-stuttgart.de/schauspiel

SCHAUSPIEL STUTTGART Als Teil des Staatstheater Stuttgart, das zum größten Drei-Sparten-Theater der Welt gehört, wurde das SCHAUSPIELHAUS 1909 zusammen mit der Oper als Königliches Hoftheater erbaut, nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört und mittlerweile wieder aufgebaut. Mit der exzellenten Aufführung des berühmten Dramas HAMLET, in der das individuelle Handeln im Spannungsfeld zwischen eigener Existenz und Gesellschaft antiexemplarisch zum Ausdruck kommt, wird die Aktualität William Shakespeares szenisch offenbart: Das Theater sollte der Spiegel sein, in dem sich das Abbild unseres Zeitalters zeigt.

ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNIFORM – Ein europäisches Abendmahl Eine Inszenierung nach Werner Schwab Premiere: Donnerstag, 16.1.2009 Regie: Stephan Rottkamp Bühne: Robert Schweer Musik: Cornelius Borgolte Dramaturgie: Kekke Schmidt Depot Hamlet Eine Inszenierung nach William Shakespeare Premiere: Freitag, 17.1.2009

Regie: Volker Lösch Bühne und Kostüme: Cary Gayler Dramaturgie: Beate Seidel Schauspielhaus Kabale und Liebe Eine Inszenierung nach Friedrich Schiller Premiere: Samstag, 28.3.2009 Regie: Claudia Bauer Bühne und Kostüme: Daria Kornysheva und Hendrik Scheel Dramaturgie: Sabine Westermaier Schauspielhaus

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Schauspielbühnen Stuttgart

Altes Schauspielhaus: Kleine Königstraße 9 • 70178 Stuttgart; Komödie im Marquardt: Bolzstrasse 4-6 • 70173 Stuttgart Telefon: 0711 2259421 • www.schauspielhaus.org Altes Schauspielhaus: Moulin Rouge Story 11.12.2008 – 24.1.2009 Musical von Wolfgang Adenberg und Marc Schubring Uraufführung -

Kiss me, Cole

Opern Anders Ab März 2009, mit Herbert Feuerstein und Mirjam Barthel

Wein sinnlich genießen Fotos: © Genuss + FeinSinn; © Stuttgart-Marketing GmbH

Komödie im Marquardt:

Ein fliehendes Pferd 29.1. – 7.3.2009 Martin Walser / Ulrich Khuon

13.11.2008 – 18.1.2009 Musical von Wolfgang Adenberg

Art & Culture

Theater im Depot: Landhausstraße 188/1 • 70188 Stuttgart • Telefon: 0711 202090

Achterbahn 25.3. – 24.5.2009 ACHTERBAHN Eric Assous Deutschsprachige Erstaufführung

Genuss + FeinSinn stuttgart

Schauspielhaus: Oberer Schloßgarten 6 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 20320

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Dornröschen Donnerstag, 5.3.2009 Choreografie und Inszenierung: Marcía Haydée nach Marius Petipa Musik: Peter Iljitsch Tschaikowsky

Geschichte einging. Seine ebenbürtige Nachfolgerin, die brasilianische

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Hamlet 3.2.2009 bis 21.2.2009, jeden Dienstag und Samstag Ballett von Kevin O’Day nach William Shakespeare

Der Nackte Wahnsinn 23.1. – 22.3.2009, Michael Frayn

Die größte Lust bereitet der Genuss von Wein gerade dann, wenn die komplexen Aromen des Buketts dezidiert wahrgenommen werden: Die luxuriöse Premium-Edition der Aromabar in der Holzschatulle ermöglicht durch 60 ausgesuchte Aroma-Flakons, die Nase an spezifischen Rotwein-, Weißwein- und Barriquearomen zu trainieren und den Duft eines Weines geradezu analytisch erleben zu lernen. In kurzer Zeit und mit etwas Training ist es möglich, in ganz neue Dimensionen bei der Weinverkostung vorzudringen und damit in gewissem Maße selbst zum Experten in dieser seltenen Kunst zu werden. Genussreich Weinversand | Aromabar Bestellungen unter: Telefon: 0721 3548140 ▪ Telefax: 0721 35481429 E-Mail: mail@aromabar.de ▪ www.aromabar.de

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Oberer Schloßgarten 6 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 20320 • www.staatstheater-stuttgart.de/ballett


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STAATSGALERIE STUTTGART

Konrad-Adenauer-Str. 30 – 32 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 470400 Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag bis Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 21 Uhr

Internationale Meister Der dreiteilige Gebäudekomplex, der verschiedenste Baustile harmonisch vereint, verweist auf das breite Spektrum der im Innern vertretenen Kunstgattungen und Epochen. Von der Malerei und Zeichnung über die Skulptur bis zur Grafik und Fotografie reicht die umfangreiche Kunstsammlung internationaler Meister des 14. bis 20. Jahrhunderts. Aktuelle Ausstellungen über berühmte Kunstwerke wie die eindrucksvollen Porträts von Henri Matisse – Menschen, Masken, Modelle oder die düsteren Visionen von Max Beckmanns Werk Apokalypse werden in der bereits 1829 erbauten Alten Staatsgalerie und der 1984 errichteten Neuen Staatsgalerie des Architekten James Stirling gezeigt.

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Matisse – Menschen, Masken, Modelle 27.9.2008 – 11.1.2009 Andrea Mantegna und die Druckgrafik Sammlungspräsentation 18.10.2008 – 1.2.2009 Fleischmann zum 40. Todestag Erinnerung an eine Stiftung 8.11.2008 – 22.2.2009 Max Beckmann „Apokalypse“ 13.12.2008 – 8.3.2009

KUNSTMUSEUM STUTTGART

Kleiner Schloßplatz 1 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 216 21 88 • www.kunstmuseum-stuttgart.de Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr, Mittwoch und Freitag 10 – 21 Uhr

Kunst im gläsernen Kubus

Christian Jankowski 13.9.2008 – 11.1.2009

Der inmitten der Königstraße schwerelos zwischen Stores und CaArt & Culture

Dimension der im Innern gezeigten Kunstobjekte bereits erahnen.

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präsentiert das Museum bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts

Genuss + FeinSinn stuttgart

fés gleichsam schwebende gläserne Kubus lässt die postmoderne

dische Exponate auch unterirdisch bestaunt werden können.

Drei – Das Tryptichon der Moderne 7.2. – 14.6.2009

In den luftigen Räumen des Glaswürfels kommt die Masse der großflächigen Werke besonders prägnant zum Ausdruck, wodurch deren sozialkritische Intention eindringlicher hervorsticht. Seit drei Jahren wie etwa Christian Jankowski in der aktuellen Ausstellung, dessen überir-

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Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier

architekturgalerie am weissenhof

Rathenaustr. 1 • 70191 Stuttgart • Telefon: 0711 2579187

Am Weißenhof 30 • 70191 Stuttgart • Telefon: 0711 257 1434

E-Mail: info@weissenhofmuseum.de • www.weissenhofmuseum.de

E-Mail: info@weissenhofgalerie.de • www.weissenhofgalerie.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 11 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 – 18 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 – 18 Uhr, Sonntag 12 – 17 Uhr

Lacaton∞Vassal / Studie Plus 10.12.2008 –25.1.2009 Wiederaufbau Berliner Stadtschloss 4.2. – 29.3.2009

FINES INTERNATIONAL JAZZ; FOOD & DRINKS IN STUTTGART dienstags bis samstags, 18 bis 2 Uhr www.bix-stuttgart.de


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MERCEDES-BENZ-MUSEUM

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Mercedesstraße 100 • 70372 Stuttgart • Telefon: 0711 17 30 000 www.mercedes-benz-museum.com

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Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9 – 18 Uhr

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Autochthones Pendant Mit seiner gläsernen Fassade, die glänzendes Aluminium und raffinierte Details sowie eine gerade Linienführung vereint, thront das Automobilmuseum wie das monumentale, autochthone Pendant der berühmten Luxuskarosserie von Mercedes-Benz. Im Innern präsentiert sich auf mehreren Etagen eine signifikante Optik exklu-

Bereits der kubische Bau des Schweizer Architekten Max Dudler mit dem quadratischen Grundriss, aber auch die umfangreiche geometrisch-abstrakte Kunstsammlung von Marli Hoppe-Ritter mit dem Titel „Homage to the square“ – ein Verweis auf den berühmten Schokoladenhersteller Ritter Sport – sowie die exquisiten Wechselausstellungen machen einen Besuch im Museum Ritter in Waldenbuch lohnend.

siver Limousinen und sportlicher Coupés, die sowohl ihre individuelle Geschichte als auch die des gesamten Konzerns dokumentieren. Eine unnachahmliche Magie geht vom Benz Nummer eins aus, der nicht nur die

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Kunst & Kultur

Geburtsstunde des Unternehmens markiert, sondern auch die des ersten Automobils der Welt.

Friedrichsbau Varieté

Friedrichstraße 24 • 70174 Stuttgart • Telefon: 0711 225 70 0 • Telefax: 0711 225 70 20 E-Mail: Friedrichsbau@deag.de • www.friedrichsbau.de Miss Evi’s Company Vom 7. November 2008 bis zum 31. Januar 2009 Vorstellungen: Montag bis Donnerstag 20 Uhr, Sonntag 18 Uhr, Freitag 20 Uhr, Samstag 18 und 22 Uhr »Varieté zum Tee« Nachmittagsvorstellung der aktuellen Show bei Kaffee, Tee und Kuchen Vorstellungen: verschieden Termine immer donnerstags um 15.30 Uhr

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Stuttgart

Plieninger Str. 100 • 70567 Stuttgart • Telefon: 0711 721-11 11 • Telefax: 0711 721-29 50 E-Mail: info@si-centrum-stuttgart.de • www.si-centrum.de

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ROSENAU

Rotebühlstraße 109 b • 70178 Stuttgart • Telefon: 0711 661 90 20 www.rosenau-stuttgart.de Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12 – 14.30 Uhr und 18 – 1 Uhr, Freitag 12 – 14.30 Uhr und 18 – 2 Uhr, Samstag 18 – 2 Uhr, Sonntag 10 – 14.30 und 18 – 1 Uhr

Fotos: © Stuttgart-Marketing GmbH

Delikates Geheimnis Die Gastronomie- und Kulturstätte Rosenau vereint exquisite Gaumenfreuden mit einem komplexen Unterhaltungsprogramm, das von literarischen Leckerbissen des Poetryslams über imposantes Kabarett bis hin zu musikalischen Highlights eine künstlerische Vielfalt aller Genres offeriert. Während einer wundersamen Metamorphose verwandelt sich das gemütliche Ambiente in das Dunkelrestaurant aus:sicht, das einzigartigartigen Genuss und sinnliche Intensität offenbart, indem in völliger Dunkelheit allein der Geschmack das Geheimnis unterschiedlicher Aromen und Nuancen der kulinarischen Delikatessen enthüllt.

Alighiero Boetti – Order and Disorder 26. Oktober 2008 bis 19. April 2009 Ritter Museum Sammlung Marli Hoppe-Ritter Alfred-Ritter-Straße 27 71111 Waldenbuch Telefon: 07157 53511-0 Telefax: 07157 53511-90 besucherservice@museum-ritter.de www.museum-ritter.de Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 11 – 18 Uhr Montag geschlossen


Art & Culture Genuss + FeinSinn stuttgart

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MICHEL COMTE – Intimacies

Fotos: © Lumas

Es ist eine Hommage an die Weiblichkeit, die der Schweizer Michel Comte mit vollendeter fotografischer Einfühlsamkeit festhält. Umkleidet von der intimen Sphäre eines Zimmers im Pariser Grandhotel Ritz fängt der Fotograf einen sinnlichen Dialog mit seinem Gegenüber ein und figuriert einen Moment der dramaturgischen Tiefe mit genau jenen Frauen, die sonst als vielbeachtete Topmodels mit dem Kalkül berechnender Erotik über die Laufstege schreiten.

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Königstraße 26 • 70173 Stuttgart • Telefon: 0711 2296151 • www.lumas.de Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9 – 16 Uhr, Sonntag 13 – 18 Uhr

Ausstellungsdaten: 23. Januar – 03. März 2009 Vernissage am Donnerstag, 22. Januar 2009, 19 Uhr


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Couture & Accessories Bungalow Stiftstraße 1a 70173 Stuttgart Tel: 0711 2202000 www.bungalow-stuttgart.de

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Di Gennaro Delikatessen- und. Gastronomie Kronprinzstr. 11 70173 Stuttgart Tel: 0711 222960-3 www.digennaro.de Seite 63 | Plan B3 Espressoladen Sophienstr. 20 70178 Stuttgart-Mitte Tel: 0711 6070973 www.espressoladen.de

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Feinkost BÖHM Kronprinzstr. 6 70173 Stuttgart-Mitte Tel: 0711 227560 E-Mail: kontakt@feinkostboehm.de www.feinkost-boehm.de Seite 63 | Plan B3

Gasthaus Schwanen Marktplatz 5 72401 Haigerloch Tel: 07474 9546-0 E-Mail: info@schwanenhaigerloch.de www.schwanen-haigerloch.de Seite 56

Feinkost Längerer Vaihinger Straße 41 70567 Stuttgart Tel: 0711 713663 Seite 62

Hochland kaffee Kirchstr. 10 70173 Stuttgart Tel: 0711 241902 info@hochland-kaffee.de www.hochland-kaffee-tee.de Seite 62 | Plan C3

Fisch Stock Markthalle Stuttgart 70173 Stuttgart Tel: 0711 24596 Seite 62 | Plan C3

Hotel am Schlossgarten Schillerstr. 23 70173 Stuttgart Tel: 0711 2026-0 E-Mail: anfrage@hotelschlossgarten.com www.hotelschlossgarten.com Seite 50,54 | Plan C3

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Mokaflor A.-Wolf-Straße 53 70597 Stuttgart Tel: 0711 72070702 Seite 63

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Stuttgarter Markthalle Dorotheenstraße 4 70178 Stuttgart Betreiber: Märkte Stuttgart GmbH & Co. KG info@maerkte-stuttgart.de www.maerkte-stuttgart.de Seite 60 | Plan C3

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Health & Medicine Dr. med. Stefan Schuh Hauptmannsreute 62 70193 Stuttgart Tel: 0711 48 5080 info@dr-stefan-schuh.net www.dr-stefan-schuh.net Seite 78 Förderkreis Krebskranke Kinder e. V. Stuttgart Prof. Dr. Nägele Hasenbergstraße 85 70176 Stuttgart Tel: 0711 297356 E-Mail: info@foerderkreiskrebskranke-kinder.de www.foerderkreis-krebskranke-kinder.de Seite 74

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Art & Culture BIX Jazzclub Leonhardsplatz 28 70182 Stuttgart Tel: 0711 23840997 E-Mail: hf@bix-stuttgart.de www.bix-stuttgart.de Musikalischer Salon Marktstraße 4 73230 Kirchheim/Teck Tel: 07021 807699 E-Mail: info@hut-und-co.de www.hut-und-co.de

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Privatpraxis für Zahnheilkunde Dr. med. dent. Thomas Schröder Lautenschlagerstraße 3 70173 Stuttgart Tel: 0711 290670 E-Mail: info@privatpraxisstuttgart.de www.privatpraxis-stuttgart.de Seite 76 | Plan C1

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Genussreich Weinversand www.aromabar.de Glashütte www.glashuette-original.com Tel. 035053460 Graf Adelmann Auf Burg Schaubeck 71711 Steinheim www.graf-adelmann.com Hochland Kirchstraße 10 70173 Stuttgart-Mitte www.hochland-kaffee.de Jaguar www.jaguar.com Kiton www.kiton.it Lalique www.cristallalique.fr, Albrecht & Dill Cosmetics GmbH, Brandstücken 23, 22549 Hamburg, Tel. +49 (0) 40 800 91 105 Juwelier Leicht Westliche Karl-Friedrich-Str. 56/68 75172 Pforzheim Tel. 07231 12990 Louis Roederer www.champagne-roederer.com, www.schlumberger.de Louis Vuitton www.louisvuitton.com Miller Harris www.millerharris.com, Albrecht & Dill Cosmetics GmbH, Brandstücken 23, 22549 Hamburg, Tel. +49 (0) 40 800 91 105 Mokaflor Tel. 0711 72070702 Nasomatto, Duro www.nasomatto.com, Intertrade Europe in Düsseldorf Tel. 0211-9337045 Piano Centrum Matthaes Silberburgstr. 143 70176 Stuttgart Tel. 0711 61553760 www.matthaes-piano.de Pommery www.pommery.com S. T. Dupont www.st-dupont.com Tiffany & Co. www.tiffany.com Triple Alpha www.3a-online.de Tel. 021141559940 Von Sierstorpff www.von-sierstorpff.de Tel. 02115421570 Wellendorff Alexander-Wellendorf-Str. 4 75172 Pforzheim www.wellendorf.com

Impressum ‚Genuss+FeinSinn’ – Stuttgart for connaisseurs Winter 2008/2009 ‚Genuss+FeinSinn’ STUTTGART Fetzi Baur B.B.K. Volmarstr. 16 70794 Stuttgart-Filderstadt Telefon: +49 (0)711 70098-00 Telefax: +49 (0)711 70098-02 www.stuttgart.gf-bestplaces.com redaktion@gf-bestplaces.com Zentralsitz Verlag/Redaktion ‚Genuss+FeinSinn’ villa baumann Zollernstraße 27 72379 Hechingen-Oberstadt Telefon: +49 07471 18057-51 Telefax: +49 07471 18057-49 www.genussundfeinsinn.com redaktion@genussundfeinsinn.com Fragen zum Magazin info@genussundfeinsinn.com Herausgeber Dr. Achim Onur /on communication* USt.-IdNr. DE 2329525766 Fetzi Baur Chefredakteur Dr. Achim Onur (V.i.S.d.P.) Stellvertretende Chefredakteurin: Petrarca Bohlender Art Direction Petrarca Bohlender Grafik Silke Fischer Matthias Schönweiler Artem Bokarev

Redaktion Stefanie Höbel (sh) Rütger Plate (rp) Stefan Rau (sr) Sabrina Beller (sb) Dirk Sommerfeld (ds) Schlussredaktion mariscript Lektorat, Rottenburg www.mariscript.de Übersetzung englisch Wendy Marth Translator/ Editor (BDÜ), wendy.marth@t-online.de russisch Alla Cotta, ACcent-Fremdsprachenservice www.accent-fremdsprachen.de Leserservice leserservice@gf-bestplaces.com Fotografie Fetzi Baur B.B.K. Robert Penkwitt Druck Druckerei Glückler, Hechingen www.glueckler.de Anzeigenleitung Dr. Achim Onur Anzeigen und Vertrieb Fetzi Baur B.B.K. Volmarstr. 16 70794 Stuttgart-Filderstadt Telefon: +49 (0)711 70098-00 Telefax: +49 (0)711 70098-02 fetzi.baur@genussundfeinsinn.com

‚Genuss+FeinSinn’ STUTTGART for connaisseurs erscheint 4-mal pro Jahr. Informationen unter www. gf-bestplaces.com Alle Angaben ohne Gewähr. Die in den Artikeln enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert. Eine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben kann dennoch nicht übernommen werden. Für unverlangte Einsendungen aller Art übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

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Michael Krume

IM DIALOG „Gesamtsituation betrachten“ Michael Krume, persönlich haftender Gesellschafter bei Merck Finck & Co, Privatbankiers über die Abgeltungsteuer und die Folgen der Finanzkrise Genuss + FeinSinn: Es sind nur noch wenige Wochen bis die Abgeltungsteuer in Kraft tritt. Wie haben Sie Ihre Kunden auf diese neue Steuer eingestellt? Krume: Unsere Kunden haben wir erstmals Ende 2007 auf dieses Thema angesprochen. Und danach regelmäßig im Rahmen der jeweils individuellen Anlagestrategie. Einige wirtschaftlich attraktive Konzepte greifen gezielt die neue Situation auf. Genuss + FeinSinn: Wenn jemand sein Depot wegen der Abgeltungsteuer neu strukturieren möchte: Wie geht man dabei am besten vor? Krume: Steuern zu sparen ist sinnvoll, sollte aber nie der einzige Grund für eine Anlageentscheidung sein. Wir sprechen mit unseren Kunden daher immer über die finanzielle Gesamtsituation, bevor wir eine Anlagelösung empfehlen. Hierfür haben wir Finanzplaner, die im Gespräch mit den Kunden immer zuerst auch die Frage klären, welche persönlichen Ziele mit dem Vermögen erreicht werden sollen. Genuss + FeinSinn: Nun hat man sich auch endlich auf eine Erbschaftsteuerreform geeinigt, die voraussichtlich am 1. Januar 2009 in Kraft tritt. Wie schätzen Sie diese Reform ein? Krume: Die neue Erbschaftsteuer wird vor allem die Steuerklassen II und III schlechter stellen. Es erhöhen sich zwar die Freibeträge, allerdings steigen die Prozentsätze um bis zu 18 Prozent. Änderungen gibt es vor allem beim Vererben von

Grundvermögen. Wo bislang ein einheitlicher „Bedarfswert“ von meist 50 bis 60 Prozent des Verkehrswertes besteuert wurde, wird künftig der aktuelle Verkehrswert herangezogen. Kurz zusammengefasst: „Besser zu früh als zu spät mit der persönlichen Regelung anfangen!“ Genuss + FeinSinn: Dieses Magazin beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt edler Düfte. In Ihrer Branche heißt es ja bekanntlich: Geld stinkt nicht. Gilt das nach der Krise immer noch? Krume: Ach, wissen Sie, im Zeitalter globaler Märkte gibt es keine lokal begrenzten Ereignisse mehr; insofern betrifft eine solche Krise immer alle. Im Hinblick auf die Vermögen unserer Kunden werden wir von der Situation aber bilanziell nicht berührt. Was zählt, ist dann immer die Frage: Sprechen ich mit meinem Kunden und berate ich ihn, auch bevor er anfängt sich Sorgen zu machen? Dieser Beratungsansatz, der den Kunden mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, kommt sehr gut an, so dass wir gegenwärtig viele neue Kunden begrüßen dürfen.

merck finck & co | Privatbankiers Stuttgart Norbert Latta ▪ Stafflenbergstraße 81 ▪ 70184 Stuttgart ▪ Telefon 0711 162530 E-Mail: norbert.latta@merckfinck.de ▪ www.merckfinck.de


A d l o n Ve r p f l i c h t e t

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Hotel Adlon Kempinski Berlin · Unter den Linden 77 · 10117 Berlin, Germany Tel +49 30 2261 0 · Fax +49 30 2261 2222 · hotel.adlon@kempinski.com · www.hotel-adlon.de


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