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TIPPS UND TERMINE 07/11

KOSTENLOS IN IHREM MUSEUM

Auflage 60.000 Exemplare

Schönste Frau des Mittelalters Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt Der Werktrupp von Bildhauern und Steinmetzen, mit dem sich der Name „Naumburger Meister“ verbindet, nahm innerhalb des Bauhüttenwesens des europäischen Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Nach der Ausbildung an den nordfranzösischen Kathedralbauten der Île de France, der Champagne und Picardie in den 1220er-Jahren führte ihr Weg über die Grenzen des Königreichs Frankreich hinaus, über Mainz nach Naumburg und Meißen. Die An-

Naumburger Dom St. Peter und St. Paul

zahl und vor allem die Qualität der erhaltenen Skulpturen sind von Weltrang. Als schönste Frau des Mittelalters ist die Skulptur der Uta von Naumburg in die Geschichte eingegangen. Die in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene Steinfigur steht bis heute als eine der zwölf Stifter im Westchor des Naumburger Doms, einem einmaligen Ensemble gotischer Kunst. Seit Jahrhunderten beflügelt sie dort die Fantasie der Betrachter und gibt ihnen zugleich viele Rätsel auf. Die gesamte Architektur, Skulptur, Glas- und Wandmalerei des um 1250 vollendeten Naumburger Westchors sind derart aufeinander bezogen, dass dies nur durch die Gesamtleitung eines verantwortlichen Bildhauer-Architekten erklärt werden kann. Doch wer war dieser geniale Künstler, dem die großartigsten Schöpfungen der deutschen Bildhauerkunst zu verdanken sind? Und was veranlasste ihn dazu, die bereits zweihundert Jahre zuvor verstorbene Uta in dieser Individualität zu porträtieren? Da die Identität des Bildhauers bis heute ungeklärt ist, wurde er nach seinem Hauptwerk, dem Westchor im Naumburger Dom, benannt und als „Naumburger Meister“ bezeichnet. Unter dem Titel „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ findet vom 29. Juni bis zum 2. November in Naumburg die Landesausstellung Sachsen-Anhalt an verschiedenen Orten statt. Sie wird gemeinsam von der Stadt Naumburg und den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und dem Kollegiatstift Zeitz durchgeführt. Es gibt einen zweibändigen Katalog aus dem Michael Imhof Verlag. Uta von Ballenstedt, Mitte 13. Jahrhundert; Naumburger Dom

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Noble Blässe Zur Geschichte der Kosmetik im Couven-Museum Aachen Das menschliche Schmuckbedürfnis reicht bis in urgeschichtliche Zeiten zurück. Doch die Schönheitsideale und die Mittel, sie zu erzielen, haben sich von Epoche zu Epoche gewandelt. Dabei diente die Kosmetik schon immer der Pflege des Gesichts und seiner Verschönerung. Wohltuende Substanzen schmeichelten der Haut. Farbauftrag und betonte Konturen steigerten den Ausdruck des Gesichts. Ausgesuchte Düfte sollten zu allen Zeiten die Erscheinung mit einer anziehenden Aura umgeben. Die Erfrischung des Bades wusste schon das alte Ägypten zu Parfumflakons, böhmisches schätzen. Wohl war die KosGlas, 1830er-Jahre; Couven- metik ein Luxus, den sich Jahrhunderte lang fast nur Museum Aachen die gehobenen Schichten Foto: Anne Gold leisteten. Die Porträtkunst berichtet über die Jahrhunderte vom Wandel der Schönheitsideale und dem Wechsel der Moden, aber auch von den verbreiteten Schminktechniken. Sie allerdings waren für die Gesundheit häufig keineswegs ein Gewinn. So wurde die noble Blässe des weißen Gesichts seit der Antike mit schädlichem Bleiweiß erzeugt. Gesündere Rezepturen empfahlen die Kosmetikratgeber hier erst seit der Aufklärungszeit. Für die „hausgemachten“ Kosmetika der Friseure und Parfümeure, der Puderverkäufer und Galanteriewarenhändler waren die teuren Rohstoffe in den Apotheken erhältlich. Mit der industriellen Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts wurden die pflegenden und schmückenden Substanzen, nun in kontrollierter Qualität produziert, für breitere Schichten erschwinglich. Aber immer noch und auch weiterhin umgab Puderdosen und Parfumflakons, Cremetöpfchen und schließlich die Hülsen des Lippenstifts in ihrer Mops aus der Porzellanmanufaktur Fürstenberg

Werkstatt Georges Demarées (1697-1776), Kurfürstin Maria Anna von Bayern in Grand Parure; Couven-Museum Aachen Foto: Anne Gold

delikaten Ausgestaltung der Hauch von Luxus. Die aktuelle Ausstellung im ehemaligen Monheim’schen Apothekerhaus unternimmt bis 4. September einen Streifzug durch die Geschichte verführerischer Schönheitsmittel von der Antike bis zur Gegenwart. TELEFON | 0241/4324951

Von freundlichem Charakter Kulturgeschichte des Mops’ in Fürstenberg „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, meinte schon Loriot. Und wer’s gern pflegeleicht mag, dem sei die Variante aus Porzellan empfohlen, z. B. aus der Manufaktur Fürstenberg. Der Mops ist in Mode gekommen. Doch nur wenige wissen, dass es sich bei diesem kleinen quirligen Kerl um eine der ältesten Hunderassen Europas handelt. Bereits im 18. Jahrhundert, im „Porzellanzeitalter“, waren Möpse beliebte Schoßhunde der Damen von Stand. Im „Mopsorden“ parodierte die Adelsgesellschaft jener Zeit außerhalb der Etikette das strenge Hofzeremoniell gleicher-


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maßen wie die geheimen Riten der Freimaurer und anderer Geheimgesellschaften. Kein Wunder, dass es so viele MopsFiguren aus Porzellan und Fayence aus dieser Zeit gibt. Im 19. Jahrhundert wurde der Mops als schnarchender, fetter „Damentröster“ und Begleiter alternder Jungfrauen verhöhnt und drohte schließlich (fast) gänzlich zu verschwinden, bis vor einigen Jahren immer mehr Menschen den wahren freundlichen und liebenswürdigen Charakter dieser kleinen Persönlichkeiten entdeckten. Die Ausstellung im Museum im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg geht bis 21. August der Geschichte von Mops, Carlin (französisch) und Pug (englisch) in Kultur, Kunst und Kitsch bis zur Gegenwart nach. TELEFON | 05271/401161

Im Vergleich

derts als Entwerfer für Glas hervorgetreten: In seinem Atelier in der Münchner Schwindstraße entstanden Entwürfe, die bereits um die Jahrhundertwende ganz im Stil des Art déco ausfielen. Am Anfang stand eine enge Zusammenarbeit mit Kayser-Zinn (Glaseinsätze im Wellendekor) und weiteren namhaften Metallproduzenten bis hin zu WMF, die viele seiner Gläser galvanisch bearbeitete. Immer mehr konzentrierten sich Becks Entwürfe auf Glas, das vor allem bei Steigerwald in der Regenhütte und Schliersee sowie bei Poschinger/Gistl in Frauenau entstand. Sein Ziel waren nicht Einzelobjekte, vielmehr machten seine Entwürfe die Reproduzierbarkeit und damit Erschwinglichkeit wertvollen und häufig leuchtend farbigen Glases möglich. Die Ausstellung in Mettlach führt nun erstmals Objekte von V&B mit analogen Entwürfen in Glas zusammen – dem Sammler eine willkommene Gelegenheit, zu vergleichen und Becks unverwechselbare Handschrift am Objekt zu erkennen. Die Schau ist bestückt aus dem Bestand von V&B und einer Privatsammlung, zudem sind Entwürfe des Designers und sein Skizzenbuch von 1879 (Familienbesitz) zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog.

Glas- und Keramikdesign von Jean Beck in Mettlach TELEFON | 06864/811020

Tee und Töpferkunst Momoyama-Keramik, Stiftung Keramion Frechen

Marmeladendose mit Löffel, maschinell aufgelegtes Fadenglas mit roten Cabochons, hergestellt bei Poschinger, Frauenau; Keramikmuseum Mettlach Foto: Jean-Beck-Archiv, www.jeanbeck@gmx.de

Das „SammlerJournal“ entdeckte in sieben Folgen 2009 und 2010 den bis dahin weitgehend unbekannten Keramik- und Glasentwerfer Jean Beck. Dem in Mettlach im Saarland geborenen Johann Beck widmet Villeroy & Boch den Sommer über bis 25. September eine Ausstellung, die im Museum des Keramikproduzenten in Mettlach stattfindet. Beck wurde 1862 in Mettlach geboren und erhielt bei V&B eine gründliche Ausbildung als Zeichner und Entwerfer, die so erfolgreich war, dass von ihm bereits 1879 ein erstes Produkt (Übertopf, auf dem Boden handsigniert) hergestellt wurde. Nach Studien in München war Beck mit seinen Keramikentwürfen für Wächtersbach, Lipp/Mering, Schwandorf und immer wieder für Mettlach als Ideengeber tätig. In erster Linie ist Beck aber seit dem Ende des 19. Jahrhun-

Die japanische Töpfertradition hängt eng mit der Etablierung und Popularisierung der Teezeremonie in Japan in der Momoyama-Zeit (1573-1615) zusammen. Über diese für die Keramikentwicklung so bedeutende Phase geben die mehr als zweihundert Keramiken aus der Sammlung Ulrich Vollmer (Berlin) im Keramion in Frechen bis 11. September einen hervorragenden Überblick. Die unterschiedlichen Einflüsse aus China und Korea werden ebenso dargestellt wie die verschiedenen traditionellen Öfen und Entwicklungen. Weitere Keramiken aus der Kollektion etwa von Arakawa Töyozö oder Kato Tokurö veranschaulichen die Rückbesinnung zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf die schlichten Steinzeuge der Momoyama-Zeit, die heute als das „goldene Zeitalter“ der japanischen Kunst angesehen wird. Die in der Momoyama-Zeit ausgelösten Innovationen der keramischen Techniken und in der Formensprache prägen auch heute noch die japanische traditionelle Keramik. Aus der Sammlung Gisela Freudenberg (Weinheim) werden über sechzig Keramiken bedeutender japanischer Künstler des 20. Jahrhunderts ausgestellt, die dieses widerspiegeln. Es gibt Räuchergefäß (köro), in Form einen Katalog. eines chinesischen Löwens, kiseTELEFON | 02234/697690

to, H 12,4 cm, Anfang 17. Jahrhundert; Keramion Frechen


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Symbol und „Stadt-Marketing“ Originalpläne von St. Stephan im Wien Museum Die Architekturzeichnungen von St. Stephan aus dem Spätmittelalter sind einzigartig: Von keinem gotischen Dombau in Europa hat eine derart große Zahl von Planrissen auf Pergament und Papier die Jahrhunderte überlebt. Der Bestand umfasst 294 Planrisse, von denen die Akademie der bildenden Künste Wien 285 und das Wien Museum weitere 9 Stück besitzt. Insgesamt handelt es sich um 440 Zeichnungen, da über die Hälfte der wertvollen Pergamente und Papiere auf beiden Seiten benützt wurde. Diese detaillierten Pläne, nach denen die Dombaumeister und Steinmetze arbeiteten, finden sich seit 2005 auf der UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes. Sie stehen im Zentrum der bis 21. August dauernden Ausstellung im Wien Museum, zum Beispiel ein fünf Meter hoher Aufriss des nie vollendeten Nordturms aus der Sammlung des Wien Museums. Mehr als 300 Jahre wurde am Stephansdom gebaut. „Hoch hinauf“ lautete die Devise der gotischen Sakralbauten, die enorme Höhe des gigantisches Turms war auch ein Ausdruck von „Stadt-Marketing“ und Symbol kirchlicher wie weltlicher Macht. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1433 stand in Wien der höchste Turm Europas. Mehrere gleichzei-

Glasscheibe aus dem Chor von St. Stephan, um 1340, Hüttenglas; Wien Museum © Wien Museum

tig laufende Turmbauprojekte zielten damals darauf, das Wiener Vorbild zu übertreffen. Lediglich dem Nordturm des Straßburger Münsters sollte dies gelingen. Der monumentale Dom mit dem bunt gedeckten Dach war von weitem sichtbar und wurde zur symbolische Mitte Wiens: St. Stephan fungierte auch als Repräsentationsbau der Landesfürsten, Pfarrkirche und später als Bischofssitz. Die Planzeichnungen stammen von den berühmtesten Baumeistern der Zeit. Ausgeführt wurde das Werk von unzähligen Handwerkern und Hilfskräften, die von weither nach Wien strömten. Und das in einer Zeit, als Europa von Umweltkatastrophen, Epidemien und Kriegen heimgesucht wurde. Ausgehend von den Originalplänen behandelt die Ausstellung verschiedene Themen: Wie wurde der Dombau finanziert? Welche Rolle spielte dabei das Wiener Bürgertum? Wer plante? Wie funktionierte eine mittelalterliche Bauhütte? TELEFON | 0043/1/50587470

Seltsames Spiel Liebesgeschichten von Klinger bis Picasso in Bietigheim Seit jeher beschäftigt die Liebe Musiker, Literaten und Bildende Künstler. Sie umfasst die Sehnsucht und den Rausch des Glücks ebenso wie die Eifersucht und das quälende Leid. Grafiken vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960erJahre hinein legen die unterschiedlichen künstlerischen Vorstellungen von der Liebe anhand bedeutender Positionen dar, u. a. Peter Behrens, Der Kuss, 1898, von Max Beckmann, Marc Städtisches Museum Spendhaus Chagall, Otto Dix, HAP Reutlingen, Schenkung Peter Grieshaber, Ernst Ludwig Kemna; Städtische Galerie Bie- Kirchner, Paul Klee, Max Klinger, Joan Miró, Otto tigheim-Bissingen Mueller, Edvard Munch, Emil Nolde, Pablo Picasso, Henri de Toulouse-Lautrec und Niki de Saint Phalle. Anhand der Werke aus fast 100 Jahren wird deutlich, wie häufig und in welcher Bandbreite sich die Künstler mit dem Thema beschäftigten. Dergestalt eröffnet die Ausstellung bis 10. Juli in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen den Blick auf die Vielfalt und Bedeutung der Ausdrucksmöglichkeiten, die Künstler für dieses seltsame Spiel gefunden haben, das in unseren Köpfen und Herzen umgeht. Ein Großteil der Werke stammt aus dem reichen Bestand des Sprengel Museums Hannover, ergänzt durch Blätter aus anderen qualitätvollen Grafiksammlungen. TELEFON | 07142/74483


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Exakt

Von Rang

Johann Heinrich Tiemeroth in Rudolstadt

Künstler aus Gablonz

Tiemeroth war praktischer Arzt in Erfurt und Arnstadt. Seit den 1720er-Jahren widmete er sich der Pflanzenmalerei. Er schuf mehr als 5000 Planzenaquarelle. Von seinen lebendig wirkenden, wissenschaftlich exakten Darstellungen sind seinerzeit nur wenige veröffentlicht worden. Bis 14. August zeigt das Museum eine kleiJ. H. Tiemeroth, Schöllkraut, ne Auswahl von etwa 80 Aquarell, 1740er-Jahre; Thürin- gezeichneten Planzenarten. ger Landesmuseum Heidecksburg zu Rudolstadt

Der Titel der vom 23. Juni bis 9. Oktober dauernden Ausstellung bezieht sich nicht nur auf eine regionale, sondern auf eine künstlerische Herkunft. Zu den bedeutendsten Professoren der 1888/1889 gegründeten Kunstgewerblichen Staatsfachschule in der Mal- und Zeichenklasse gehörten Richard Fleissner oder Heinrich Baudisch. Edith Plischke, Porträt Richard TELEFON | 08341/965018

Fleissner; Isergebirgs-Museum Kaufbeuren-Neugablonz

TELEFON | 02672/429022

Absurdes Theater Posthum geehrt Otto Knöpfer im Schlossmuseum Molsdorf, Erfurt

Otto Knöpfer (1911-1993), Herbstlicher Garten, 1937; Schlossmuseum Molsdorf, Erfurt

Als ein Maler Thüringens wurde Otto Knöpfer bereits zu Lebzeiten oft bezeichnet. Die wohl umfangreichste Sammlung von Arbeiten des Künstlers befindet sich im Schlossmuseum Molsdorf, das nun eigens ein Schaudepot zum 100. Geburtstag eingerichtet hat. Es gibt einen Katalog.

Neo Rauch im Museum Frieder Burda, Baden-Baden Seine Motive wirken wie eine Mischung aus Realismus und Surralismus, beeinflusst durch Pop-Art und Comics. Bevölkert von seltsamen Figuren, teils exzentrisch ausstaffiert mit Kostümen und Requisiten, entstehen die Sinne berührende Szenarien: die Welt als absurdes Theater. Neo Rauch, 1960 in Leipzig geboren, zählt zu den international bedeutendsten Künstlern seiner Generation. Das Museum Frieder Burda präsentiert bis 18. September rund 40 Hauptwerke des Künstlers aus den vergangenen 20 Jahren, darunter erstmals eine Skulptur aus Bronze. TELEFON | 07221/9737211

TELEFON | 036202/22085

Gut dokumentiert XX. Jahrhundert im DHM Seit zwanzig Jahren sammelt das Deutsche Historische Museum Berlin Fotografien zur Zeitgeschichte und zum Alltagsleben. In über 250 Motiven werden die Agentur Puch / Horst Urbschat, Höhepunkte der Sammlung Postzustellung im zerstörten bis 3. Oktober präsentiert. Berlin, Herbst 1945; DHM, Berlin Stiftung DHM

TELEFON | 030/20304410

Neo Rauch, Ausschüttung, 2009, Öl/Leinwand; Museum Frieder Burda, Baden-Baden, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011 / Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Foto: Uwe Walter, Berlin


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Pierre-Nicolas Sicot-Legrand de Serant, La marchande d’oranges, Ende 18. Jh., Musée des Beaux-Arts, Rouen; Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, © Musées de la Ville de Rouen, Photographie C. Lancien/C. Loisel

Verheißungen

Vielseitig

Der Zauber der Zitrusfrucht im GNM, Nürnberg

Seine stilistische Vielseitigkeit entsprang einer freien künstlerischen Haltung, die der kulturpolitischen Bevormundung der Nazi-Diktatur und der DDR-Kunstpolitik widerstand. Bis 14. August im kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg sowie in der Kunststiftung „ben zi bena“ (Katalog).

Zitronen, Pomeranzen, Orangen – die mythischen goldenen Äpfel und ihre Verheißungen stehen bis 11. September im Mittelpunkt einer Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Anhand von über 200 Objekten, Gemälde, Aquarelle, Bücher, Fayencen und Porzellane, wird ein kulturgeschichtliches Panorama vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart ausgebreitet. Der Katalog kostet 33,80 Euro im Museum.

Georg Paul (1901-1980) in Merseburg

Georg Paul, Roter Vogel, 1961, Privatsammlung; Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg Foto: Reinhard Hentze, Halle/ Saale

TELEFON | 03461/40111318

Retrospektive Neun Jahrzehnte Schmuckkunst in Pforzheim

TELEFON | 0911/1331103

Badekult Historische Bäderarchitektur in Schloss Wernigerode Die Ausstellung spannt den Bogen vom Badehaus aus der Zeit der Aufklärung über die Entwürfe zu Badeschiffen und die im 18. Jahrhundert entstehenden Seebäder an Nord- und Ostsee bis hin zu den im 19. Jahrhundert entstandenen Kurbädern (bis 21. August). Der Katalog kostet 29,80 Euro.

Vom 10. Juli bis 30. Oktober zeigt das Schmuckmuseum unter dem Titel „Hammer, Skizze und CAD“ Arbeiten ehemaliger Berufsfachschüler. Darunter finden sich Namen von Absolventen, die zu erfolgreichen Schmuckkünstlern avancierten, wie von Georg DobManfred Bischoff, Brosche, Sil- ler, Ute Eitzenhöfer, Karl ber, Stahl, Kunststoff, Leucht- Fritsch oder W. Krüger. farbe, 1982, Schmuckmuseum Pforzheim, Foto: Rüdiger Flöter

TELEFON | 07231/392970

TELEFON | 03943/553030

Gebremster Blick Stefan Plenkers in der Städtischen Galerie Dresden Bis zum 11. September stehen die Gemälde der 80erJahre im Mittelpunkt. Anregungen dafür erfuhr der Künstler z. B. an Stränden und Häfen, in Atelier und Zirkus, in der Stadt und in Gasthäusern. „Stürzende“ Linien bremsen den Blick Stefan Plenkers, Der Traum, des Betrachters. Blick in das morgenländische Bad in Stuttgart; Schloss Wernigerode

1989, Besitz des Künstlers; Städtische Galerie Dresden

TELEFON | 0351/4887310


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Spanisch

Im Lustgarten

Glas im Knauf-Museum

Chinesische erotische Kunst in Berlin

Bis zum 16. Oktober werden mehr als 200 außergewöhnliche Objekte der spanischen Glasmacher des 16. bis 19. Jahrhunderts, überwiegend von privat, im Knauf-Museum in Iphofen Kopie einer katalanischen Vase präsentiert. aus dem 16. Jh., Murano, um 1880; Knauf-Museum Iphofen

Im Gegensatz zur japanischen erotischen Kunst ist die chinesische dieses Genres weitgehend unbekannt. Die Ausstellung präsentiert bis 14. August gemalte Albumblätter sowie Kleinplastiken vom späten 16. bis frühen 20. Jahrhundert. TELEFON | 030/266424242

TELEFON | 09323/31-528

Prunkvoll Wiener Kunstkammer in der Stiftung Moritzburg Über 60 Preziosen werden bis 24. Juli präsentiert. Sie zeugen von kaiserlichem Prunk, vom feinen Kunstsinn und der Sammelleidenschaft der Habsburger. Die meisten Werke stamBüchse in Form einer Korngarbe, men aus der SpätrenaissanSüddeutschland, 2. Hälfte 17. Jh. ce und aus dem Barock. oder 1. Hälfte 18. Jh.; Stiftung Moritzburg, Halle a.d. Saale

Anonymer Maler, Liebesspiele im Frühlingsgarten, Albumblatt, Tusche und Farbe auf Seide, China, 18.-19. Jahrhundert, Sammlung Ferdinand Bertholet; Museum für Asiatische Kunst, Berlin

TELEFON | 0345/212590

Wahlverwandt Zum 300. Geburtstag

Katagami im Kreismuseum Zons, Dormagen

2011 jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag eines der bedeutendsten Möbelbauer seiner Zeit, Abraham Roentgen (1711-1793). Vor allem unter seinem Sohn David entwickelte sich die seit 1750 in Neuwied ansässige Manufaktur zu einer der erfolgreichsten in Europa. Zwei Präsentationen sind bis 4. September im Roentgen-Museum NeuAbraham Roentgen, Neuwied, wied sowie in der GaleVerwandlungstisch, um 1765; rie Mennonitenkirche zu Roentgen-Muse-um Neuwied, sehen (Katalog).

Katagami heißen in Japan Färbeschablonen aus Papier mit feinsten Mustern für Kimonostoffe. Sie übten – wie japanische Farbholzschnitte – auf europäische Künstler und Entwerfer vor etwas mehr als 100 Jahren eine große Faszination aus und revolutionierten das Kunstschaffen. In sichtbaren Wahlverwandtschaften von rund 50 Objekten japanischer Provenienz kann im Museum Zons bis 28. August der fernöstliche Einfluss nachvollzogen werVase, Steinzeug, um 1910, Hu- den. Es gibt einen Katabert Krumeich-Remmy, Ober- log.

Leihgabe aus Privatbesitz Foto: © Wolfgang Thillmann

betschdorf, Elsass, Privatbesitz; Kreismuseum Zons, Dormagen

Möbel-Design in Neuwied

TELEFON | 02631/803379

TELEFON | 02133/53020


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AACHEN Couvenmuseum La Beauté – Zur Geschichte der Kosmetik (-04.09.) www.couven-museum.de AMBERG Stadtmuseum Amberg Amberger Figuren aus Ludwigsburger Porzellanformen ● (-15.08.) www.amberg.de AUGSBURG Schaezlerpalais Die Stimmung der Landschaft. Malerei der Barbizonisten aus Liberec (-11.09.) www.kunstsammlungenmuseen-augsburg.de BAD WINDSHEIM Reichsstadtmus. im Ochsenhof Uhrensammlung Matthäus (-06.01.) BADEN-BADEN Museum Frieder Burda Neo Rauch ● (-18.09.) www.museum-frieder-burda.de Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts Schöner. Wohnen. Damals. (-28.08.) www.museum.la8.de BAMBERG Hist. Museum Bamberg ★ Von Lucas Cranach über Pieter Breughel zu Otto Modersohn (-06.11.)

Bürgerkultur im 19. Jahrhundert in Bamberg (-06.11.) Caminobscura. Günther Derleth, Sven Nieder. Spanische Pilgerwege in Fotografien der Camera obscura (-06.11.) www.bamberg.de/museum Sammlung Ludwig Bamberg ★ Von A(nsbach) bis Z(ürich). Die Manufakturen in der Sammlung Ludwig (-06.11.) www.museum.bamberg.de Stadtgalerie Bamberg – Villa Dessauer ★ Jahresausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken e.V. (02.07.-15.08.) www.museum.bamberg.de BASEL (CH) Kunstmuseum Basel Von Daumier bis Degas. Französische Druckgrafik des 19. Jahrhunderts (-17.07.) www.kunstmuseumbasel.ch Puppenhausmuseum Basel ★ Silvesterklausen. Altes, aber aktives Brauchtum in Urnäsch (-02.10.) www.puppenhausmuseum.ch BEDBURG-HAU Museum Schloss-Moyland ★ Im Fokus – Joseph Beuys und die Fotografie (-03.10.) www.moyland.de

Werkstätten Hagenauer (1898-1986), Schreitende mit Panther (Privatsammlung), Entwurf 30er-Jahre, H 25 cm, emailliertes bzw. vernickeltes Buntmetall/Holz; Wagner:Werk Wien © WAGNER:WERK Museum, Foto: Pixelstorm / Christian Schindler

BENNINGEN AM NECKAR Museum im Adler ★ Die Geschichte der Fotografie (-01.10.) www.benningen.de

Kupferstichkabinett Neue Realitäten, FotoGrafik von Havekost bis Warhol (-09.10.) www.smb.spk-berlin.de

BERLIN Alte Nationalgalerie ★ Die Sammlung des Bankiers Wagener. Die Gründung der Nationalgalerie (-08.01.) www.sammlungwagener.org

Museum Berggruen Brassai Brassai – Im Atelier und auf der Straße (-28.08.) www.smb.museum

Bauhaus Archiv ★ Die Moderne im Blick. Albert Renger-Patzsch fotografiert das Fagus-Werk (22.06.-29.08.) www.bauhaus.de Bröhan Museum ★ Fragile. Glaskunst 1889-1939 ● (-31.12.) FrauenSilber. Paula Straus, Emmy Roth & Co. Silberschmiedinnen der Bauhauszeit ● (07.07.-09.10.) www.broehan-museum.de

Museum der Dinge Blender – vom schönen Schein (-11.07.) www.museumderdinge.de Museum für asiatische Kunst Der chinesische Lustgarten. Erotische Kunst, Slg. Bertholet (-14.08.) www.smb.museum.de

Brücke Museum Karl Schmidt-Rottluff. Ostseebilder ● (-17.07.) www.bruecke-museum.de

Neue Nationalgalerie ★ Moderne Zeiten. Die Sammlung. 1900-1945 (-03.10.) El Lissitzky: Sieg über die Sonne Lithografien 1919-1923 (-31.12.) Richard Long. Berlin Circle ● (-31.07.) Frank Stella. Santiago Calatrava (-14.08.) www.smb.museum/nng

Dt. Historisches Museum ★ Das XX. Jahrhundert. Menschen – Orte – Zeiten. Zwei Jahrzehnte Fotosammlung ● (-03.10.) Über leben. Fotografien von Thomas Hoepker und Daniel Biskup (-03.10.) www.dhm.de

Stiftung Preußische Schlösser u. Gärten Berlin-Brandenburg ★ Berliner Porträtmalerei aus drei Jahrhunderten (-31.07.) 25 Jahre werben für die Preußischen Schlösser und Gärten (25.06.-11.09.) www.spsg.de

Hermann Nitsch, Aktionsrelikt, Sammlung: Duerckheim Collection; Museumszentrum Mistelbach (A) Foto: © Manfred Thumberger


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BERNRIED Buchheim Museum ★ Die „Blaue Brücke“. Alexej Jawlensky – Lyonel Feininger – „Die Brücke“ (-30.12.) Sommerfreuden – Badefreuden: Die „Brücke“-Maler in Moritzburg, Dangast und Fehmarn (10.07.-03.10.) www.buchheimmuseum.de BIELEFELD Deutsches Fächer Museum ★ Fächer (-31.12.) Frauenträume – Das Beiwerk der Mode (-31.12.) BIETIGHEIM-BISSINGEN Rathaus Bissingen ★ Manga – Comicfiguren aus Japan (-31.07.) Städtische Galerie ★ Liebesgeschichten von Klinger bis Picasso (-10.07.) Liebesgeschichten (eigene Slg.) (-09.10.) www.bietigheim-bissingen.de Stadtmuseum Hornmoldhaus ★ Das gewisse Etwas. Vom Charme der Accessoires (-25.09.) www.bietigheim-bissingen.de

BONN Bundeskunsthalle Max Liebermann ● (-11.09.) www.bundeskunsthalle.de BRACHTTAL-SPIELBERG Brachttal-Museum Wächtersbacher Steingut – Die zwanziger Jahre (-31.12., jeden 1. Sonntag/Monat) www.brachttal-museum.de BREMEN Paula Modersohn-Becker Museum ★ Wohin die Reise geht... Unterwegs mit Esther, Judith, Sybille und Fritz Haase (10.07.-02.10.) www.pmbm.de CELLE Bomann-Museum Celle ★ Ich bin der ich bin. Jubiläumsausstellung zum Porträtwerk von Eberhard Schlotter ● (-16.10.) www.bomann-museum.de CHEMNITZ Kunstsammlungen Chemnitz ★ Selbstporträts von Otto Dix im Museum Gunzenhauser ● (-31.10.) Max Slevogt. Malerei u. Grafik ● (-04.09.) www.kunstsammlungen-chemnitz.de

COBURG Kunstsammlungen der Veste Coburg ★ Studioglas aus Großbritannien (-06.11.) www.kunstsammlungencoburg.de

DORMAGEN Kreismuseum Zons Wahlverwandtschaften um 1900. Katagami: Abbild, Vorbild, Inspiration ● (-28.08.) www.kreismuseumzons.de

CRAILSHEIM Stadtmuseum im Spital ★ Crailsheimer Fayencen (-31.12.) www.crailsheim.de

DRESDEN Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung ★ Stefan Plenkers – Raum und Zeichen (-11.09.) www.galerie-dresden.de

DACHAU Bezirksmuseum Dachau ★ EssKultur (05.07.-08.01.) www.dachauer-galerienmuseen.de Gemäldegalerie Dachau ★ Kunst + Essen, 1880 bis 1980er-J. (-03.10.) www.dachauer-galerienmuseen.de DANGAST Franz Radziwill Haus Der Maler Franz Radziwill in der Zeit des Nationalsozialismus (-15.01.) www.radziwill.de DESSAU Bauhaus Dessau Mies van der Rohe zum 125. (-28.08.) www.bauhaus-dessau.de

DÜSSELDORF Hetjens Museum Musterküche – ironisch und irritierend. Forum für zeitgenössische Keramik, Halle (-11.09.) www.duesseldorf.de/hetjens Museum Kunst Palast ★ Johan Thorn Prikker. Vom Jugendstil zur Abstraktion ● (-07.08.) Neue Farben. Eine Auswahl aus der Slg. Kemp (-07.08.) Spot on 06. Clemens Weiss/ Monika Bartholome. Netsuke und andere Geschichten (-07.08.) Metallarbeiten der 1920er- bis 1930er-Jahre. Slg. Giorgio Silzer (18.06.-16.10.) www.museum-kunst-palast.de


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ECKERNFÖRDE Museum Eckernförde ★ Michael Arp – Brigitta Borchert – Tobias Duwe. Drei Realisten – drei Standpunkte (25.06.-28.08.) www.eckernfoerde.net/museum

FRANKFURT/M. Museum für angewandte Kunst Lack – Meisterwerke chinesischer Handwerkskunst 12. - 18. Jh. (-28.08.) www.museumfuerangewandtekunst.frankfurt.de

ERFURT Angermuseum Ein Jahrtausend Elfenbein vom 5. bis 15. Jahrhundert ● (26.06.-31.10.) www.erfurt.de

Museum für Moderne Kunst ★ MMK 1991-2011 (19.06.-09.10.) www.mmk-frankfurt.de

Schloss Molsdorf Otto Knöpfer – Schaudepot zum 100. Geburtstag ● (-31.12.) www.erfurt.de ESSEN Krupp Stiftung Krupp. Fotografien aus 2 Jh. ● (18.06.-11.12.) www.krupp-stiftung.de ESSLINGEN Museum im Schwörhaus „Multitalent“ Papier (-03.10.) www.museen-esslingen.de

Museum Giersch Expressionismus im Rhein-MainGebiet ● (-17.07.) www.museum-giersch.de Schirn Kunsthalle Geheimgesellschaften ● (23.06.-25.09.) www.schirn.de FRECHEN Keramion Momoyama-Keramik und ihr Einfluss auf die Gegenwart ● (-11.09.) www.keramion.de

Stadtmuseum im Gelben Haus ★ Reklamemarken. Werbung vor hundert Jahren (03.07.-11.09.) www.museen-esslingen.de

FREISING Stadtmuseum Freising Bierkrüge „made in Germany“. Die Freisinger Fa. Hauber & Reuther 1876-1906 (-11.09.) www.freising.de

FALKENSEE Museum und Galerie ★ Aufgehobene Dinge. Ein Frauenleben in Ost-Berlin (-02.10.) www.falkensee.de

FÜRSTENBERG Porzellanmanufaktur Fürstenberg ★ Mops! Kitsch – Kunst – Kultur (-21.08.) www.fuerstenberg-porzellan.com

Elliott Erwitt, New York, USA, 2000; Ludwiggalerie Schloss Oberhausen © Elliott Erwitt/Magnum Photos

FÜRSTENFELDBRUCK Stadtmuseum Fürstenfeldbruck Ganz schön süß! Konditorenkunst von Brameshuber & Co. (-16.10.) www.stadtmuseumffb.de GESSERTSHAUSEN Schwäb. Volkskundemuseum ★ 800 J. Kloster Oberschönenfeld (-16.10.) Glücksbringer und Unheilbanner (-06.11.) www.schwaebisches-volkskundemuseum.de GÖLITZ Kaisertrutz 3. Sächsische Landesausstellung (-31.10.) www.landesausstellungviaregia.museum HALLE Stiftung Moritzburg ★ Glanz der Macht. Kaiserliche Pretiosen a. d. Wiener Kunstkammer (-24.07.) Landschaften der Brücke-Maler (Slg. Hermann Gerlinger) (-04.09.) www.kunstmuseum-moritzburg.de HAMBURG Altonaer Museum ★ Die Vögel Mitteleuropas – Aquarelle von Johann Friedrich Naumann (-30.10.) Wolfgang Werkmeister. MeisterWerke der Radierkunst aus vier Jahrzehnten (-14.08.) www.altonaermuseum.de

Bucerius Kunstforum William Turner ● (-11.09.) www.buceriuskunstforum.de Museum für Kunst und Gewerbe Katagami – Japanische Färbeschablonen (-28.08.) Porträts in Serie. Fotografien eines Jahrhunderts ● (-17.07.) Grafikdesign im Jugendstil ● (-28.08.) Die Kraft der Linie. Abstraktion und Bildlichkeit in Japan und dem Westen (-08.01.) www.mkg-hamburg.de HANNOVER Historisches Museum ★ „Grenzerfahrungen“. Niedersachsen und die innerdeutsche Grenze 1945-1990 (-14.08.) www.historisches-museumhannover.de Museum August Kestner ★ Lost! Die Ägypten-Sammlung und ihre (Kriegs-)Verluste (21.07.-06.11.) www.kestner-museum.de Museum für Karikatur & Zeichenkunst Wilhelm Busch Künstler der Meggendorfer Blätter und der Fliegenden Blätter (-21.08.) Heinrich Kley (1863-1945). Ein Meister der Zeichenfeder im Kontext seiner Zeit ● (-21.08.) www.karikatur-museum.de

Kumano Kuröuemon (*1955), Schale (hachi), Kuma-Shino-Glasur, H 10 cm, Echizen 2003/04; Keramion Frechen


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HERRENCHIEMSEE Schloss Herrenchiemsee ★ Götterdämmerung. Ludwig II. und seine Zeit ● (-16.10.) www.herrenchiemsee.de

Schlossmuseum Ismaning Ismaninger Gastlichkeit in früherer Zeit (-17.07.) www.schlossmuseum.ismaning.de

KIEL Kieler Stadtmuseum Plastic World – Design und Alltagskultur 1967-1973 ● (-11.09.) www.kiel.de

HERSBRUCK Deutsches Hirtenmuseum ★ Sicilia mangia – Sizilien isst ● (-18.09.) www.hersbruck.de

KARLSRUHE Badisches Landesmuseum Glasmalerei der Moderne (09.07.-09.10.) www.landesmuseum.de

Kunsthalle Kiel Das Brasilia-Projekt von Lina Kim und Michael Wesely (-28.08.) www.kunsthalle-kiel.de

HOHENBERG Porzellanikon Hohenberg Wiedereröffnung „Bürgerliches Porzellan“ und „Historismus“ (Dauerausstellung) www.porzellanikon.org

KAUFBEUREN Kunsthaus Kaufbeuren Amish Quilts und die Kunst der 60er-Jahre (29.07.-06.11.) www.kunsthaus-kaufbeuren.de

KLOSTERNEUBURG (A) Essl Museum Festival der Tiere, Bilder und Skulpturen (-21.08.) www.essl.museum

IMMENHAUSEN Glasmuseum Immenhausen ★ Gefäße – nicht nur aus Glas (-23.07.) www.immenhausen.de/glasmuseum

KAUFBEUREN-NEUGABLONZ Isergebirgs-Museum ★ Künstler aus Gablonz. Gemälde von Professoren und Schülern der kunstgewerblichen Staatsfachschule Gablonz (24.06.-09.10.) www.isergebirgs-museum.de

KOBLENZ Ludwig Museum Die letzte Freiheit – Von den Pionieren der Land-Art 1960er-Jahre bis zur Natur im Cyber-Space (-16.10.) www.ludwigmuseum.org

IPHOFEN Knauf-Museum Spanisches Glas von Renaissance bis Barock (17.07.-16.10.) www.knauf-museum.de ISMANING Kallmann-Museum Das Essen in der aktuellen Kunst (-17.07.) www.kallmann-museum.de

KEVELAER Niederrh. Museum f. Volkskunde und Kulturgeschichte ★ Christus an Rhein und Ruhr. Zur Wiederentdeckung des Sakralen in der Moderne 19101930 ● (16.07.-02.10.) www.niederrheinisches-museum-kevelaer.de

IMPRESSUM

Philipp Wewerka – Taurus Farbzeichnungen ● (-31.07.) www.kolumba.de Museum f. angewandte Kunst ★ unPOLISHED? Junges Design aus Polen (16.07.-28.08.) www.makk.de KÖNIGSWINTER-HEISTERB. Haus Schesien Oswald Malura (-30.12.) www.hausschlesien.de KONSTANZ Rosgartenmuseum Chapeau. Berühmte Kopfbedeckungen 1700-2000 (23.07.-07.11.) www.konstanz.de Städtische Wessenberg-Galerie Der Maler O. Adam (1901-1973) ● (-28.08.) www.stadt.konstanz.de

KOCHEL AM SEE Franz Marc Museum ★ Die Klee-Slg. Rudolf Ibachs ● (-11.09.) www.franz-marc-museum.de

KORNWESTHEIM Museum im Kleihues-Bau ★ HAP Grieshaber (-31.07.)

KÖLN Kolumba „Noli me tangere!“ – Berühre mich nicht ● (-31.07.)

KREMS (A) Kunsthalle ★ Lucas Bosch Gelatin (17.07.-06.11.) www.kunsthalle.at

| GESCHÄFTSFÜHRUNG | Gerd Reddersen und Rudolf Neumeier

TIPPS UND TERMINE 07/11

| VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT | Karl Ruisinger

KOSTENLOS IN IHREM MUSEUM

Auflage 60.000 Exemplare

| REDAKTION UND TERMINE | Nicola Fritzsch

erscheint monatlich mit ca. 60.000 Exemplaren als Bestandteil des Sammler Journals und durch kostenlose Verteilung in Museen und Ausstellungen. | VERLAG | GEMI Verlags GmbH Pfaffenhofener Straße 3 85293 Reichertshausen

| ANZEIGEN | Tobias Mayer Tel. 08441/277 640-22 Mobil 0152/25 137 196 eMail: tobias.mayer@gemiverlag.de

Schönste Frau des Mittelalters Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt Der Werktrupp von Bildhauern und Steinmetzen, mit dem sich der Name „Naumburger Meister“ verbindet, nahm innerhalb des Bauhüttenwesens des europäischen Mittelalters eine herausragende Stellung ein. Nach der Ausbildung an den nordfranzösischen Kathedralbauten der Île de France, der Champagne und Picardie in den 1220er-Jahren führte ihr Weg über die Grenzen des Königreichs Frankreich hinaus, über Mainz nach Naumburg und Meißen. Die An-

zahl und vor allem die Qualität der erhaltenen Skulpturen sind von Weltrang. Als schönste Frau des Mittelalters ist die Skulptur der Uta von Naumburg in die Geschichte eingegangen. Die in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene Steinfigur steht bis heute als eine der zwölf Stifter im Westchor des Naumburger Doms, einem einmaligen Ensemble gotischer Kunst. Seit Jahrhunderten beflügelt sie dort die Fantasie der Betrachter und gibt ihnen zugleich viele Rätsel auf. Die gesamte Architektur, Skulptur, Glas- und Wandmalerei des um 1250 vollendeten Naumburger Westchors sind derart aufeinander bezogen, dass dies nur durch die Gesamtleitung eines verantwortlichen Bildhauer-Architekten erklärt werden kann. Doch wer war dieser geniale Künstler, dem die großartigsten Schöpfungen der deutschen Bildhauerkunst zu verdanken sind? Und was veranlasste ihn dazu, die bereits zweihundert Jahre zuvor verstorbene Uta in dieser Individualität zu porträtieren? Da die Identität des Bildhauers bis heute ungeklärt ist, wurde er nach seinem Hauptwerk, dem Westchor im Naumburger Dom, benannt und als „Naumburger Meister“ bezeichnet. Unter dem Titel „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ findet vom 29. Juni bis zum 2. November in Naumburg die Landesausstellung Sachsen-Anhalt an verschiedenen Orten statt. Sie wird gemeinsam von der Stadt Naumburg und den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und dem Kollegiatstift Zeitz durchgeführt. Es gibt einen zweibändigen Katalog aus dem Michael Imhof Verlag.

| VERTRIEB | Karin Teichmann (Anschrift/Tel. siehe Verlag)

Tel. 08441 /4022-0 Fax 08441 / 71846

| SATZ UND HERSTELLUNG | Westner Medien GmbH (Anschrift/Tel. siehe Verlag)

Internet: www.gemiverlag.de eMail: info@gemiverlag.de

| DRUCK | Kössinger AG Schierling

Naumburger Dom St. Peter und St. Paul

Uta von Ballenstedt, Mitte 13. Jahrhundert; Naumburger Dom

TELEFON | 03445/2301120


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LANGENFELD Kulturelles Forum ★ Rumänisch-orthodoxe Ikonenmalerei (-17.07.) www.kulturelles-forum-langenfeld.de LEIPZIG Grassi Museum Tschechischer Kubismus im Alltag. Artel 1908-1935 ● (-30.10.) www.grassimuseum.de LINZ (A) Lentos Kunstmuseum Linz Gilbert & George (17.06.-09.10.) www.lentos.at LONDON (GB) Estorick Collection United Artists of Italy ● (22.06.-04.09.) www.estorickcollection.com LUDWIGSBURG Kunstverein Ludwigsburg ★ Hermann Finsterlin (1887-1973) (26.06.-31.07.) www.kunstverein-ludwigsburg.de LUDWIGSHAFEN Wilhelm Hack Museum ★ Peter Sauerer – Demolition Demon ● (-31.07.) Cornelius Völker (-07.08.) Fred Sandback – Räume zeichnen (-21.08.) www.ludwigshafen.de

MAIHINGEN Rieser Bauernmuseum ★ Vom Scheitel bis zur Sohle. Die Arbeit am guten Aussehen (-06.11.) www.Bezirk-Schwaben.de MANNHEIM Reiss-Engelhorn-Museen meisterhaft von Cranach d. Ä. bis Kobell (-08.01.) www.rem.de MASSING Berta-Hummel-Museum ★ Max, Moritz und die Gänseliesl – Wilhelm Busch trifft Berta Hummel (-01.04.) www.hummelmuseum.de MEMMINGEN Kunsthalle Memmingen Das Alphabet von A bis Z ● (-31.07.) www.memmingen.de MERSEBURG Kulturhistorisches Museum ★ Georg Paul (1901-1980) – Ein Einzelgänger im Spannungsfeld der Moderne ● (-14.08.) www.saalekreis.de METTLACH Keramikmuseum Mettlach Aufbruch in die Moderne. Glasund Keramikdesign von Prof. Jean Beck (1862-1938) ● (-25.09.) www.keramikmuseum-mettlach.de

Eugène Boudin (Honfleur 1824-1898 Deauville), Die Küste von Bindy bei Logonna Daoulas (Côte de Bindy en Logonna Daoulas), 1871, Öl auf Leinwand, 38,5 x 61,5 cm; Schaezlerpalais, Augsburg

MEYENBURG Modemuseum Schloss Meyenburg ★ Stoffe tragen, Stoffe sagen (-31.07.) Fächer aus drei Jahrhunderten; Mode und Kameras, F. Richter (alle -31.08.) www.modemuseum-schlossmeyenburg.de

Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Kosmos Runge ● (-04.09.) www.hypo-kunsthalle.de

MISTELBACH (A) Hermann Nitsch Museum Hermann Nitsch. Die Essenz der Duerckheim Collection (-15.04.) www.mzmistelbach.at

Münchner Stadtmuseum Industriezeit. Fotografien 18452010 ● (-11.09.) Fächerflirt – Die Sache mit den Codes (15.07.-08.01.) www.stadtmuseum-online.de

MÜNCHEN Alpines Museum des DAV Münchner Bergsteigermaler und Münchner Hausberge, u.a. E. Th. Compton, A. v. Schlagintweit, O. Bauriedl, C. Reiser (-23.10.) www.alpenverein.de Alte Pinakothek Cranach in Bayern ● (-17.07.) www.pinakothek.de Bayerisches Nationalmuseum ★ Prunkmöbel am Münchner Hof. Barocker Dekor unter der Lupe ● (-31.07.) www.bayerisches-nationalmuseum.de

Lenbachhaus, Kunstbau Mondrian und de Stijl ● (-15.08.) www.lenbachhaus.de

Pinakothek der Moderne American Summer (08.07.-23.10.) Donald Judd. A good Chair is a good Chair (15.07.-09.10.) Amerikanische Zeichnungen und Skulpturen ab 1960. (28.07.-25.09.) www.pinakothek.de Villa Stuck Street Life and Home Stories. Fotografien a. d. Slg. Goetz ● (-11.09.) www.villastuck.de

Deutsches Museum Geliebte Technik der 1950erJahre (-31.10.) www.deutsches-museum.de

MÜNSTER Museum für Lackkunst Japanische Lackkunst für Bayerns Fürsten (-21.08.) www.museum-fuerlackkunst.de

Otto Adam, ohne Titel (Drei Palmen); Städtische WessenbergGalerie Konstanz

James Ensor (1860-1949), Die Marquise, 1911, Öl auf Leinwand; Clemens-Sels-Museum Neuss © VG Bild-Kunst, Bonn 2011 Foto: Walter Klein, Düsseldorf


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Westpreuß. Landesmuseum ★ Kinski. Fotografiert v. B. Presser (-03.10.) MURNAU Schlossmuseum Murnau Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan ● (21.07.-06.11.) www.schlossmuseummurnau.de NAUMBURG Mehrere Ausstellungsstandorte Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen ● (28.06.-02.11.) www.naumburgermeister.eu

NEUWIED Roentgen-Museum Neuwied ★ Möbeldesign – Roentgen, Thonet und die Moderne ● (-04.09.) www.roentgen-museum-neuwied.de Städtische Galerie Mennonitenkirche ★ Möbeldesign – Roentgen, Thonet und die Moderne ● (-04.09.) NÜRNBERG Germanisches Nationalmuseum Zitrusfrüchte in Kunst u. Kultur ● (-11.09.) www.gnm.de

NEUMARKT I.D. OPF. Museum Lothar Fischer ★ Menno Fahl und F. Grieshaber (-25.09.) www.museum-lothar-fischer.de

Spielzeugmuseum Nürnberg ★ Haushaltstechnik im Spielzeug (-16.10.) www.spielzeugmuseum-nuernberg.de

NEUSS Clemens Sels Museum ★ Von Ensor bis Matisse – Hommage an Irmgard Feldhaus (-14.08.) www.clemens-sels-museum.de

OBERHAUSEN Ludwiggalerie Schloss Oberhausen ★ Elliott Erwitt. Fotografie (-11.09.) www.ludwiggalerie.de

NEU-ULM Edwin Scharff Museum Tierplastiken des 20. Jh., Slg. Karl H. Knauf (-31.07.) www.edwin-scharff-museum.de

OFFENBURG Museum im Ritterhaus ★ Tomi Ungerer. Der kleine Unterschied. Postkarten (-30.09.) www.museum-offenburg.de

OLDENBURG Horst-Janssen-Museum ★ Horst Janssen in der Griffelkunst (-21.08.) www.horst-janssen-museum.de Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ★ Ameli Herzogin von Oldenburg. Aquarelle und Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten (-24.07.) www.landesmuseum-oldenburg.niedersachsen.de PFORZHEIM Schmuckmuseum ★ Hammer, Skizze und CAD (10.07.-30.10.) www.schmuckmuseum.de RASTEDE Palais Rastede ★ Het Drents Schildersgenootschap – Malerei, Grafik, Plastik (-24.07.) www.palais-rastede.de RATINGEN Oberschlesisches Landesmuseum ★ Schlossgeschichten – Adel in Schlesien (-08.01.) Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens (-21.08.) www.oslm.de

REGENSBURG Kunstforum Ostdeutsche Galerie Ré Soupault – Eine Künstlerin im Zentrum der Avantgarde ● (15.07.-04.09.) www.kunstforum.net ROSENHEIM Lokschuppen Rosenheim ★ Indianer ● (-06.11.) www.rosenheim.de RUDOLSTADT Thüringer Landesmuseum Pflanzenaquarelle von Johann H. Tiemeroth d. J. (1699-1768) (-14.08.) www.heidecksburg.de SAARBRÜCKEN Historisches Museum Saar Saar Rock History (-30.12.) www.historisches-museum.org SALZBURG (A) Dommuseum zu Salzburg ★ Ein Traum von einer Stadt. Georg Pezold (1810-1878) und Salzburg (-26.10.) www.kirchen.net/dommuseum SCHEIBBS (A) Keramikmuseum Scheibbs Wachau-Keramik (-26.10.) www.keramikmuseumscheibbs.at


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WEIDEN Int. Keramik-Museum Weiden ★ W. Heufelder zum 85. Geburtstag (-11.09.) Porzellan aus China – Die Sammlung Seltmann (-11.09.) www.die-neue-sammlung.de

SCHWEINFURT Museum Georg Schäfer ★ Das Tier und der Mensch. Gemälde und Grafik (17.07.-06.11.) www.museumgeorgschaefer.de Museum Otto Schäfer ★ „Gart der Gesundheit“ – Botanik im Buchdruck von den Anfängen bis 1800 ● (-10.07.) www.museumottoschaefer.de SCHWERIN Staatliches Museum Schwerin ★ Sommergäste. Von Arp bis Werefkin (22.07.-23.10.) www.museum-schwerin.de SOLINGEN Deutsches Klingenmuseum ★ Ein Tag in Seki – Fotoausstellung von Uli Preuss (-28.08.) Lack- und Goldarbeiten von Meister Takahashi, Kyoto ● (-28.08.) Von Göttern und Dämonen – Asiatische Blankwaffen ● (01.07.-27.11.) www.klingenmuseum.de SONNEBERG Deutsches Spielzeugmuseum Der Täufling u. die Staatsdamen (-29.01.) www.spielzeugmuseum-sonneberg.de SPEYER Historisches Museum der Pfalz Die Salier. Macht und Wandel (-30.10.) www.museum.speyer.de ST. VALENTIN (A) Geschichtliches Museum Werkschau Keramos 1919-1982 ● (-31.01.) www.valentinmuseum.at STADE Kunsthaus Stade Picasso. Druckgrafische Werke (-18.09.) www.museen-stade.de STRALSUND Kunsthistorisches Museum ★ Slawische Keramik. Ein besonderer Museumsschatz (-01.01.) www.stralsund.de

Anonymer Maler, Winterliche Umarmung, Albumblatt, Tusche und Farbe auf Seide, China, 19. Jahrhundert, Sammlung Ferdinand Bertholet; Museum für Asiatische Kunst, Berlin

STUTTGART Kunstmuseum Stuttgart Hölzel, Baumeister und die Stuttgarter Akademie (25.06.-23.10.) www.kunstmuseumstuttgart.de Landesmuseum Württemberg ★ Mein Lieblingsstück! (-28.08.) Zur Vorgeschichte der Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (-11.09.) www.landesmuseum-stuttgart.de Staatsgalerie Stuttgart ★ Kollwitz – Beckmann – Dix – Grosz. Kriegszeit (-07.08.) www.staatsgalerie.de ÜBERLINGEN Städtisches Museum ★ Hubert Siegmund – ein Überlinger Meister des Kartonmodells (-30.10.) www.museum-ueberlingen.de VILLINGEN-SCHWENNINGEN Städtische Galerie „Lovis-Kabinett“ ★ KünstlerInnen der Klasse Prof. Friedemann Hahn, Mainz (03.07.-04.09.) VÖLKLINGEN Weltkulturerbe Völklinger Hütte Die Kelten (-21.08.) www.voelklinger-huette.de

WERNIGERODE Schloss Wernigerode Zur Geschichte der historischen Bäderarchitektur ● (-21.08.) www.schloss-wernigerode.de WERTHEIM Glasmuseum Wertheim ★ Paperweights – von 1840/42 bis 1945 und danach (17.07.-31.12.) www.glasmuseum-wertheim.de Grafschaftsmuseum ★ Otto und Louise Modersohn in Franken (10.07.-31.12.) www.schloesschen-wertheim.de Schlösschen im Hofgarten ★ Max Liebermann und Mitglieder der Berliner Secession (-01.11.) Otto Modersohn und Max Liebermann – Eine Begegnung (10.07.-01.11.) www.schloesschen-wertheim.de WIEN (A) Bank Austria Kunstforum ★ Aiwasowski – Maler des Meeres ● (-10.07.) www.bankaustria-kunstforum.at Kunsthistorisches Museum Dürer – Cranach – Holbein ● (-04.09.) www.khm.at Liechtenstein Museum ★ Ägypten für Daheimgebliebene. Vom Land am Nil aus der Zeit des Biedermeier (-20.09.) Brueghel, Rubens, Jordaens... aus der Hohenbuchau Collection ● (-20.09.) www.liechtensteinmuseum.at Wagner:Werk Museum Postsparkasse Hagenauer. Wiener Moderne und Neue Sachlichkeit ● (-30.07.) www.ottowagner.com

Wien Museum Der Dombau zu St. Stephan ● (-21.08.) Makart. Ein Künstler regiert die Stadt ● (-16.10.) www.wienmuseum.at WOLFENBÜTTEL Herzog August Bibliothek Entwicklungen des Farbdrucks 1500-1800 (-28.08.) www.hab.de WUNSIEDEL Fichtelgebirgsmuseum WeltSpielzeug (-25.09.) www.fichtelgebirgsmuseum.de WÜRZBURG Mainfränkisches Museum ★ Kunst geht fremd (14.07.-06.11.) www.Mainfraenkisches-Museum.de Museum im Kulturspeicher August Macke – ganz privat ● (-17.07.) www.wuerzburg.de/kulturspeicher ZIRNDORF Städtisches Museum Zirndorf ★ Battery Toys – Kuriose Spielfiguren aus Japan (-03.10.) www.zirndorf.de/museum ZUG (CH) Burg Zug ★ Easy! Easy? Schweizer Industriedesign – das Büro M&E (-15.01.) www.burgzug.ch Kunsthaus Zug ★ Solothurn meets Zug (-04.09.) www.kunsthauszug.ch ZÜRICH (CH) Kunsthaus Zürich Franz Gertsch. Jahreszeiten. Werke 1983-2011 (-18.09.) www.kunsthaus.ch

Termine ohne Gewähr ● = Katalog, ★ = in diesem Haus liegt „Das Ausstellungsmagazin“ kostenlos für Besucher auf


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13:01 Uhr

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L I T E R AT U R F Ü R S A M M L E R

L I T E R AT U R F Ü R S A M M L E R

Hg. O. Westheider, M. Philipp

Hg. Andreas Blühm

Hg. R. Diederen, D. Depelchin

Hg. Mariantonia Reinhard-Felice

Hg. J. Lloyd, C. Witt-Dörring

Gerhard Richter

Alexandre Cabanel

Orientalismus in Europa

Corot

Birth of the Modern

Bilder einer Epoche

Die Tradition des Schönen

Von Delacroix bis Kandinsky

L’armoire secrète Eine Lesung im Kontext

Style and Identity in Vienna 1900

ca. 224 Seiten, ca. 170 farbige Abbildungen und 50 in Schwarz-Weiß, 22,5 x 28 cm, gebunden

ca. 128 Seiten, ca. 120 farbige Abbildungen, 24 x 30 cm, gebunden, einzige deutschsprachige Publikation zu A. Cabanel

312 Seiten, 238 farbige Abbildungen, 24 x 28 cm, gebunden, begleitend zur großen Ausstellung in München

Ca. 128 Seiten, ca. 60 Farbtafeln, ca. 40 farbige Abbildungen, 23,5 x 28 cm, Klappenbrochur

Text: Englisch, ca. 304 Seiten, ca. 240 farbige Abbildungen und 60 in SchwarzWeiß, 23,5 x 28,5 cm, gebunden

ISBN 978-3-7774-3451-3 | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3431-5 (dt.) | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3251-9 | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3421-6 | Hirmer Verlag • München

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

ISBN 978-3-7774-3441-4 | Hirmer Verlag • München

€ 45,00

€ 29,90

€ 39,90

€ 34,90

€ 49,90

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

Hg. Markus Müller

Hg. Richard Hüttel

Hg. Karl Schwind

Caecilie Weissert

Picasso

Michael Triegel

Arno Rink

Im Atelier des Künstlers

Verwandlung der Götter Neue Leipziger Schule

Malerei und Zeichnung Neue Leipziger Schule

Die kunstreichste Kunst der Künste

Ca. 456 Seiten, ca. 167 farbige Abbildungen, 24 x 30,5 cm, Leinen

284 Seiten, 61 farbige Tafeln und 93 in Schwarz-Weiß, 10 farb. Abbildungen u. 48 in Schwarz-Weiß, 23 x 28 cm, gebunden

224 Seiten, 138 Farbtafeln, 27 farbige Abbildungen, 24 x 30 cm, gebunden, einzige intern. lieferbare Monographie

228 Seiten, 187 farbige Abbildungen, 24 x 32 cm, Leinen, erste umfassende Monographie zu Arno Rink

ISBN 978-3-7774-2911-3 | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3281-6 | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3361-5 (dt.) | Hirmer Verlag • München

ISBN 978-3-7774-3351-6 | Hirmer Verlag • München

Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

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Vom Klassizismus zum Kubismus Bestandskatalog d. franz. Malerei in der Kunsthalle Bremen

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€ 39,90

Zur niederländischen Malerei im 16. Jahrhundert Ca. 360 Seiten, ca. 270 farbige Abbildungen, 21 x 28 cm, Leinen

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ISBN 978-3-7774-3631-9 | Hirmer Verlag • München Im Buchhandel & beim Gemi Verlag

BESTELLUNG zum Preis von je

45,00 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Alexandre Cabanel - Die Tradition des Schönen“ zum Preis von je

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Ich bestelle ___ Ausgaben „Orientalismus in Europa”

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Ich bestelle ___ Ausgaben „Corot - L’armoire secrète”

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34,90 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Birth of the Modern”

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49,90 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Vom Klassizismus zum Kubismus”

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98,00 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Picasso - Im Atelier des Künstlers”

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34,90 Euro _____________

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39,90 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Gerhard Richter - Bilder einer Epoche“

Christine Strauß-Seeber

Bernard Andreae

Ich bestelle ___ Ausgaben „Michael Triegel - Verwandlung der Götter”

Der Nil

Skulptur des Hellenismus

Ich bestelle ___ Ausgaben „Arno Rink - Malerei und Zeichnung”

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39,90 Euro _____________

Ich bestelle ___ Ausgaben „Die kunstreichste Kunst der Künste”

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Lebensader des Alten Ägypten 200 Seiten, 235 überwiegend farbige Abbildungen, 26 x 30 cm, gebunden SONDERAUSGABE

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232 S., 201 farb. Abb. u. 48 in S/W, 28,6 x 23 cm, Katalog zur Ausstellung in Hamburg Bucerius Kunst Forum, gebunden

ISBN 978-3-7774-2851-2 (dt.) | Hirmer Verlag • München

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Ausstellungsmagazin Juli 2011  

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