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DAS FÜHRENDE MAGAZIN FÜR TOURISTIK, GENUSS UND LEBENSART

13. Jahrgang · 4,40 Euro | Ausgabe Herbst 2017

1. Classic-Festival Schloss Lembeck Das neue Branchenevent der Oldtimerszene

Menüposter Herbstmenü

von Günther Overkamp-Klein Overkamp Gastronomien

4 147107

Ruhr Games

Ein Westfale auf Reisen

Warburg

GourmeDo 2017

Sport und Kultur im Ruhrgebiet

104401

Beslers historische Städtereise

(Fast) nostalgische Reise an den Gardasee Das 7. kulinarische Sommerfest in Dortmund

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Geschmack aus Erde und Boden

Rubrik Überschrift

Unser Anspruch an Produktvielfalt und Qualität sorgt für ein außergewöhnliches Gemüse- und Obstsortiment, das Ihren Wünschen gerecht wird. Frischer kann keiner.

niggemann.de #foodfrischemarkt WESTFALEN MAGAZIN #100prozentfrische


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Liebe Leserin und lieber Leser ...

in einigen Wochen haben wir bereits wieder Herbstanfang. Die Zeit rast nur so vorüber. Da kann ich nur hoffen, Sie hatten einen schönen Sommer und auch einen schönen Urlaub, ganz gleich wo Sie ihn verbracht haben. Vielleicht hatten Sie ja die Gelegenheit, eine der fanta­ stischen Landpartien zu besuchen oder waren auf Schloss Lembeck um sich historische Automobile anzuschauen. Die Veranstaltungen verfolgen das Ziel eine Gute-Laune-Atmosphäre zu erzeugen, also darf weder auf einer Landpartie noch auf einem Oldtimerfestival der eine oder andere Gourmetstand, noch der bereits fast obligatorische musikalische „Walking Act“ fehlen. GourmeDo, die kulinarische Spitzenveranstaltung auf dem Friedensplatz, liegt bereits einen Monat hinter uns. Hier waren in diesem Jahr auch erstmals Kunst und Kultur vertreten. Natürlich konnten Sie sich auch wieder von Sterne- und Szenegastronomie verwöhnen lassen. Nun freuen wir uns auf das Westfalen Gourmet­ festival, das in diesem Jahr wieder in 12 Spitzengastronomien in ganz West­ falen vertreten sein wird. Sie sehen, in Westfalen ist immer etwas los. Nutzen Sie unsere Veranstaltungstipps, um Westfalen besser kennenzulernen. Westfalen hat aber auch reizvolle Landschaften und wunderschöne Städte. Deshalb möchte ich auch gar nicht müde werden, Sie an dieser Stelle immer wieder zu animieren, unsere Region zu erforschen, denn das Gute liegt sehr oft ganz nah. Unsere oft 1000 Jahre alten Städte, die vielen Burgen und Schlösser sowie die Industriedenkmäler bieten zudem eine hervorragende Grundlage für einen realitätsnahen Geschichtsunterricht. Viel Spaß bei Ihren Streifzügen durch unser wunderschönes Westfalen.

Herzlichst

Sie sind uns willkommen!

Es ist nicht leicht zu finden, unser Waldhaus. Eigentlich ein Geheimtipp, gelegen an einem sonnigen Südhang des Kahlen Astens inmitten von Wiesen und Wäldern. Bei uns finden Sie alles, was Urlaub schön macht: großzügige Wohnatmosphäre, komfortable Appartements und Suiten, eine exzellente Küche und einen Blick, der Sie glauben lässt, allein auf dieser Welt zu sein.

Schwimmen, relaxen, saunieren; Kosmetik oder Massage: Sie müssen nur aussuchen. Unser Wald­ zauber & Spa Team freut sich auf Ihren Besuch!

Ihr Gerhard Besler

Waldhaus Ohlenbach Ohlenbach 57392 Schmallenberg WESTFALEN MAGAZIN Telefon: (02975) 84-0 www.waldhaus-ohlenbach.de


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Unser Westfalen

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AUCH AUF FACEBOOK

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UND ALS APP


Die Hoffnung stirbt zuletzt Ich hoffe, Sie hatten einen schönen Sommer mit vielen schönen Tagen auf Balkonien, im Garten oder im Urlaub. Ich persönlich habe den Sommer als sehr durchwachsen empfunden. Bis auf wenige heiße Tage war er wechselhaft, kühl und regnerisch. 15 Grad und Regen im August sind einfach nicht mein Ding. Auch wenn es eigentlich ein Liebesgedicht von weit vor meiner Zeit ist, kommt mir dann immer die Melodie des Hellberg-Duos aus den 60ern in den Sinn: „Auch der Herbst hat seine schönen Tage“. Das ist außer Zweifel so, ob im Leben oder beim Wetter. Bleibt also die Hoffnung auf einen schönen Herbst, den ich uns allen wünsche. Genauso freue ich mich aber auch auf gemütliche Abende am Kamin und vor allem die zahlreichen Leckereien und Spezialitäten, die nur im Herbst oder Winter gut schmecken. Beim Gedanken an die erste Ente oder leckeres Reh läuft mir schon jetzt das Wasser im Munde zusammen. Auch ein schöner Wellnesstag mit Sauna ist ja eher ein Herbstthema. Also unsere nächsten Wellnesstermine sind schon gebucht, wie sieht’s bei Ihnen aus? Gönnen Sie Körper und Seele mal wieder etwas Gutes. Anregungen für einen schönen Herbst bei jedem Wetter, egal ob drinnen oder draußen, finden Sie wie immer in diesem Heft, bei Facebook und in unserer App.

„Culinary Art“ Front Cooking km-Termine: 17.10.17, 10 Uhr

In diesem Sinne wünsche ich einen genussvollen Herbst

Ihr Marcus A. Besler

Trend Food - kulinarische Reise durch das Sauerland km-Termine: 05.10.17, 16 Uhr

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Inhaltsverzeichnis

Das Münsterland

Das Sauerland

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Wildwald Vosswinkel

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Balve Optimum

1. Classic-Festival Schloss Lembeck Das neue Branchenevent der Oldtimerszene

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Landpartie Schloss Lembeck

Das Ruhrgebiet 30 38 46

GourmeDo 2017 Brauhaus Drei Linden

Westfälische Reitsporttradition

Ostwestfalen-Lippe 70

Warburg Beslers historische Städtereise

Historische Gaststätte von 1697

Rezepte

Ruhr Games

34

Jugendsport im Ruhrgebiet

Overkamp Gastronomie Tradition mit Zukunft

62

Küche der Region Wilde Zeiten bei Mutter Althoff

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler & Thorsten Piepenbrink, Balve Optimum

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Inhaltsverzeichnis

64 70 Überregional

Rubriken

12

10 Jahre Westfälischer Gastronomiepreis

3

Editorial

40

Genuss meisterlich präsentiert

4

Unser Westfalen

Lebensart 16

Ein Westfale auf Reisen

28 43

Eine (fast) nostalgische Reise an den Gardasee

22

29

68

44

Premium Cars Peters – Ein Autohaus wie es nur eines gibt

52

Westfälische Impressionen Westfälische Empfehlungen Westfalen im Herbst Winterberger Spaziergang

Verspielte Nostalgie – nüchterner Zement

Westfalen Institut

Sauvignon Blanc Bischofskreuz, trocken Axel Gutschank

Premium-Premieren im Jubiläumsjahr

Italienische Premium-Keramik veredelt Böden und Wände in modernen Designs

Lieblingsplätze Prof. Dr. Norbert Lammert

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Neu im Netz Bella Italia

61

Tipps und Termine

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Impressum und Vorschau

76 Geniessershop

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1. Classic-Festival Schloss Lembeck

Das neue Branchenevent der Oldtimerszene Die prächtige Kulisse des Wasserschlosses „Herrlichkeit Lembeck“ ist des öfteren Veranstaltungsort für prächtige Freiluftveranstaltungen wie zum Beispiel Gartenfestivals. Der weitläufige Park und das historische Wasserschloss bieten dafür die allerbesten Voraussetzungen. Die Veranstaltung fand erstmals in diesem Jahr in der Zeit vom 22. – 23. Juli in Rahmen eines neuen Veranstaltungskonzeptes statt. Angekündigt wurde das Festival als stilvolles Oldtimerfestival mit Gartenfest, Ausstellung und Gastronomie.

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ie Ankündigung war vielversprechend und so waren die Gäste auf Folgendes gespannt: • Stilvolles Gartenfest im Wasserschloss Lembeck • Verkaufsmesse & Ausstellung für gepflegte Old- und Youngtimer mit gewerblichen und privaten Anbietern. • Marktstände für Lifestyle-Produkte rund um das Thema Oldtimer

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• Anspruchsvolle Gastronomie in einem großen eleganten Restaurantzelt • Oldtimerparty mit Livemusik • Organisierte Oldtimer-Ausfahrt ins Münsterland • Ein Concours d’Elegance, bei dem die Fahrzeuge ausschließlich vom Publikum bewertet werden • Während der Veranstaltung ein musikalischer Walking Act mit den Speedos.

Wir waren also gespannt und machten uns am Samstag dem 22.07.2017 auf nach Lembeck, einem Ortsteil von Dorsten. Wie es bei privat finanzierten Veranstaltungen üblich ist, waren hier als Eintrittsgeld 19 Euro für eine erwachsene Person fällig (Frühbucher 16 Euro). Für das Zweitagesticket wurden 25 Euro fällig. Herrliches Sommerwetter bei 25 °C. Bevor wir uns ab ca. 10.30 Uhr den einzelnen


Ahauser

Land & Golfhotel ...die ländliche Sympathie

Das Hotel empfiehlt sich in traumhafter Lage direkt an der mit 5 Sternen ausgezeichneten 27 Loch Golfanlage des Land- & Golfclubs Ahaus. 49 elegant eingerichtete Zimmer bieten jeglichen Komfort. Unser Haus ist mit 4 DEHOGA Sternen klassifiziert und ein beliebter Treffpunkt für geschäftliche und private Aufenthalte.

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Die ruhige Umgebung und die entspannte Atmosphäre beflügelt die Kreativität und Konzentration bei Seminaren oder Konferenzen, genauso wie sie zur Entspannung beiträgt, sei es im Urlaub oder auf der Geschäftsreise.

In den Herbstmonaten, an denen die Tage bereits kürzer werden, laden unsere Bar „Backspin“ mit einem offenem Kamin und unser Restaurant „ Fairway“ mit Blick auf dem Golfplatz mit seiner wohnlichen Atmosphäre zum Verweilen ein.

Ausstellungsexponaten widmeten, verschafften wir uns während eines kleinen Rundgangs erst einmal einen Überblick über die Aussteller. Da es sich bei den angebotenen Oldtimer-Exponaten vorwiegend um gewerbliche Aussteller, inkl. Firmen, die sich mit der Aufarbeitung und Restauration beschäftigten, handelte, hatten die Veranstalter einen eigenen abgesperrten Parkplatz, die Oldtimerwiese, mit Möglichkeit zum Picknick eingerichtet. Hier versammelten sich zeitweise bis zu 250 (Angaben des Veranstalters) Oldtimer, deren Besitzer das Festival mit dem eigenen Fahrzeug besuchten, von denen einige auch zum Verkauf angeboten wurden.

Als heimlicher Oldtimer-Fan war ich jetzt natürlich neugierig auf die ausgestellten Fahrzeuge. In einiger Entfernung vernahm ich dann die wohlbekannte Begleitmusik der Speedos, dem musikalischen Walking Act, den man auf vielen Open Air Festivals antrifft. Musik und Outfit passten perfekt zu dieser Veranstaltung. Man war gleich etwas beschwingter und das Wetter spielte ja auch mit. Wenn man in aller Gelassenheit über den Schlosspark flanierte, gab es natürlich einige Stände mit Oldtimer Accessoires, aber es gab auch Angebote an Pflanzen und Gartenartikeln. Die meisten angebotenen Fahrzeuge bewegten

Die Küche ist saisonal und regional ausgerichtet und bietet für jeden Geschmack ausgefallene Gerichte. Täglich empfehlen wir zur Kaffeezeit unseren hausgebackenen Kuchen. Viele weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.

Ahauser Land- & Golfhotel Schmäinghook 36 48683 Ahaus www.ahauser-land-golfhotel.de WESTFALEN MAGAZIN info@ahauser-land-golfhotel.de


Das Münsterland 1. Classic Festival Schloss Lembeck

sich in einem Preisrahmen von ca. 17 000 € bis zu 200 000 €. Ausreißer war jedoch das 300er Mercedes Cabrio von 1960 für 535 000 €. Meine privaten Favoriten standen sehr schnell fest, da ich viele Jahre persönliche Erfahrungen mit diesen Herstellern hatte: ein weißer Jaguar XK 120 Roadster von 1953 für 178 000 € und ein Mercedes Pagode für 120 000 €. Neben einem Mercedes SL von 1972 fiel mein Augenmerk auf einen VW Bus. Ich meine das Modell mit den kleinen Fensterchen im Dach. Wir nannten ihn früher „Samba Bus“ Dieser Bus war mit einem Preis von 120.000 € ausgezeichnet. Eines der preisgünstigsten Fahrzeuge war ein Porsche 928 mit ca. 17 000 €. Daneben gab

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es viele Porsche Modelle, Ford Mustang, MG, VW-Karmann Ghia und Chevrolet Corvette von 1959. Was ich nicht gefunden habe, waren z. B. Maserati, ein Flügeltüren-Mercedes oder einen Duesenberg J. Roadster, z.B. von 1931. Auf den Duesenberg hatte ich persönlich gehofft, weil ich diese Rarität noch niemals in „Natura“ gesehen habe. An dem Concours d’Elegance nahmen rund 50 erstklassige Oldtimer teil, die äußerst fachkundig und kurzweilig von Moderator Georg Weyring vorgestellt wurden. Das kulinarische Angebot.  Direkt am Eingang hatte sich die „Törtchenfabrik“ postiert. Ein kleiner hübsch zu recht gemachter mobiler Kaffee und Kuchenstand. Hier konnte man ganz vorzüglichen Sieb-

träger-Kaffee genießen. Gegen 14.00 Uhr gingen wir nochmals auf Erkundungsreise – diesmal kulinarisch. Das große Gastronomiezelt hatte die Arbeit noch nicht aufgenommen, da hier wohl hauptsächlich des Abends mit den Fahren gespeist und gefeiert werden sollte. Es blieb uns im Wesentlichen nur ein Rostbratwurststand und ein nostalgischer Hamburger-Wagen sowie einige weitere Kaffee- und Kuchenstände. Die vorher angekündigten Gourmetstände habe ich leider nicht gefunden, aber das will ja nicht so viel heißen. Während mehrerer Stunden unseres Aufenthaltes kam uns der Besucherzuspruch recht gering vor. Der Veranstalter hatte 5 000 Besucher an beiden Tagen erwartet. Auf seinem Rückblick spricht er

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

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Das Münsterland 1. Classic Festival Schloss Lembeck

von 2 000 Besuchern insgesamt an beiden Tagen. Es war die erste Veranstaltung in dieser Form, da soll man die verhältnismäßig geringe Besucherzahl nicht überbewerten. Hoffen wir, dass im nächsten Jahr

wieder gutes Wetter herrscht und einige Oldtimer-Fans mehr den Weg nach Schloss Lembeck finden. An den tollen Oldtimern, die teils in neuwertigen Zustand präsentiert wurden, hat es nicht gelegen.

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Die Veranstaltung im nächsten Jahr findet vom 20. – 22.7.2018 statt. Weitere Informationen www.classic-festival.de

mit Heiko Antoniewicz und unserem neuen Küchenchef Michael Bagschik vom 25.09. –  01.10.2017

Kulinarisches Münsterland – So schmeckt die Region

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www.mutter-althoff.de


10 Jahre Westfälischer Gastronomiepreis

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Im Jahr 2017 kann man zum ersten Mal von einer traditionellen Veranstaltung sprechen, denn der Westfälische Gastronomiepreis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet. In jedem Jahr gibt es eine leichte Verschiebung bei den teilnehmenden Restaurants, doch der Großteil der Teilnehmer ist aber bereits seit 10 Jahren mit dabei und stellt sich alljährlich dem Votum seiner Gäste.

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ie Platzierungen in der „Rangliste“ gehen für die meisten Restaurants geringfügig hoch oder runter. Wenn es jedoch dank guter Bewertungen gar einige Plätze nach oben geht, ist die Freude doppelt groß, denn es geht ausschließlich um die direkte Bewertung des Restaurants durch die Gäste. Der Westfälische Gastronomiepreis ist also ein Publikumspreis im besten Sinne. Im Jahre 2017 haben 178 Restaurants und Gasthöfe an diesem renommierten Preis teilgenommen. Was bedeutet in unserem Falle Publikumspreis für das beliebteste Restaurant oder den beliebtesten Landgasthof? In den Restaurants liegen zwischen dem 1. April und 30. Juli eines jeden Jahres Bewertungskarten aus. Diese Bewertungskarten werden von den Gästen vor Ort ausgefüllt und in eine versiegelte Urne, die im Restaurant aufgestellt ist, hineingeworfen. Manche Gäste versenden die Karte auch gerne per Fax oder Post direkt an die Redaktion. Eine Onlineabstimmung ist ebenfalls möglich. Die Auswertung wird von einer sachkundigen, unabhängigen Jury vorgenommen und steht unter notarieller Aufsicht. In die Bewertung fließen u. a. ein: Begrüßung des Gastes, Preis-Leistungs-Verhältnis, Ambiente, Service, Speisenangebot und Qualität

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der Speisen. Die Sieger werden in diesem Jahr am 16.10.2017 auf der großen Jubiläumsgala in der Rohrmeisterei Schwerte geehrt. Wir möchten uns bereits an dieser Stelle für die engagierte Teilnahme der Gäste und deren Votum bedanken. Aus allen eingesandten Bewertungskarten werden von der Jury wieder einige wertvolle Preise verlost, wie z.B. ein Candlelight-Dinner in der Almer Schlossmühle. Zwei Gäste werden zur Gala in die Rohrmeisterei Schwerte eingeladen. Weiterhin stehen auf der Liste wertvolle Bücher und hochwertiger Sekt.

Jury 2017 Um die Unabhängigkeit und Objektivität zu gewährleisten, gehören selbstverständlich keine Mitarbeiter des Verlags der Jury an. Des Weiteren wechseln die Jurymitglieder in unregelmäßigen Abständen. In diesem Jahr setzt sich die Jury wie folgt zusammen:

Heiko Antoniewicz wird auch auf der Gala wieder als Koch dabei sein.

Dr. Ing. K.P. Born Dr. Born ist Jurymitglied der ersten Stunde. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der mit vielen Preisen ausgezeichneten GÜDE Messer. Privat ist er ein ausgewiesener Feinschmecker, kennt die meisten guten Restaurants persönlich und kann daher die Leistung der einzelnen Betriebe objektiv bewerten.

Harald Becker (neu in der Jury) WIHOGA Dortmund / Schulleiter, DiplomKaufmann, lehrt u. a. Wirtschaftsinformatik und ist für die Vermittlung und Betreuung von Praktika und Ausbildungsplätzen verantwortlich.

Peter Erik Hillenbach

Heiko Antoniewicz

Chefredakteur der Fachzeitschrift Gastrotel, Restaurantkritiker und Buchautor. In diesen drei Funktionen kennt er die Gastro- bzw. Restaurantszene bis ins Detail und weiß ganz genau, worauf es ankommt.

Kulinarischer Impulsgeber, Avantgardekoch mit Sterneerfahrung, Dozent an der WIHOGA Dortmund und Bestsellerautor im Bereich hochwertiger Kochbücher.

Vorstandsvorsitzender der Super-BioMarkt AG. In dieser Funktion hat er be-

Michael Radau


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Fotos: futec AG / Lana Roßdeutscher

Überregional Gastronomiepreis 2017

ruflich ständig mit hochwertigen Lebensmitteln zu tun. Sein Lebensmittelangebot muss – wie in den Restaurants – stetig mit der Erwartungshaltung seiner Kunden korrespondieren.

Der Notar Dr. Hubert Brinkschulte Dr. Brinkschulte ist bereits zum zehnten Male Justitiar und Notar des Westfälischen Gastronomiepreises. Er hat das letzte Wort, wenn es um die Rechtmäßigkeit und Gültigkeit der eingesandten Bewertungskarten geht. Die Juroren überprüften stichprobenartig einige Restaurants (durch unangekündigte) Besuche vor Ort und rufen sporadisch auch Restaurantgäste an, um sich noch einmal persönlich nach deren Eindrücken zu erkundigen. Nach dem Abschluss der Auswertungen stehen die den Gästen beliebtesten Landgasthöfe und Restaurants fest. Jetzt werden die Kristallglaspokale für die Gala am 16.10.2017 hergestellt.

Die GALA In diesem Jahr feiert der Gastronomiepreis ein kleines Jubiläum. Aus diesem Anlass haben sich die Veranstalter einen ganz besonderen Rahmen einfallen lassen. In allen Jahren zuvor wurden die Teilnehmer zu einem exquisiten gesetzten Gala Dinner an elegant eingedeckten Tischen eingeladen. Die Gastköche wurden dann zwischen den Gängen kurz auf der Bühne vorgestellt, hatten aber sonst kaum Kontakt mit den geladenen Gästen und Preisträgern. In diesem Jahr wird es erstmals fünf „Kochstationen“ geben, die von den einzelnen Gastköchen betrieben werden. So werden der Kontakt und die Kommunikation zwischen den Köchen, Restaurant­besitzern und den Gastköchen positiv, noch dazu in lockerer Atmosphäre, gefördert.

Station 1: Heiko Antoniewicz Kulinarischer Impulsgeber, Kochschule, Michelin Stern von 2001 – 2004, Buchautor Schellfisch  | Bak Kut Teh Sud |  Sojabohnen  | Paprika

Station 2: Nils Walbrecht Küchenchef ErlebBar, Kulinarischer Berater von REWE Geriebene Gänseleber  | Birne  | Rote Bete

Station 3: Stefan Manier Betreiber Gasthaus Stromberg, Werkstatt Waltrop, BIB Gourmand, Michelin Stern 2001 – 2005. Octopus  | Romanesco-Sauce  |  Avocado  | Rauchspeck-Eis

Station 4: Bernhard Büdel Küchenchef und Inhaber Restaurant Medium, BIB Gourmand, Michelin Stern 1991 – 2002 Würfel vom Wagyu Rind mit BBQ-Sauce  |  gebratenes Wurzelgemüse  | Kartoffelwürfel

Station 5:Marc Kampmann Küchenchef Rohrmeisterei Schwerte, Restaurant Glaskasten, Bronze bei den Kochweltmeisterschaften in Dubai Violette Süßkartoffel  | Sauerkirsche  |  Kokosnuss  | Asiatisches Kräuter-Gewürz-Eis

WAHRE SEKTKULTUR SEIT 1838

DEUTSCHE SEKTTRADITION MIT FRANZÖSISCHER SEELE Peter Geldermann gründete 1838 seine erste Kellerei in der Champagne. Seine Nachfahren brachten das erlernte Handwerk und die Sektkultur mit der Zeit nach Deutschland, wo sich die Geldermann Privatsektkellerei nach wie vor ihren französischen Wurzeln und der traditionellen Flaschengärung verpflichtet fühlt. Das Ergebnis ist feinster Premium-Sekt, der damals wie heute für charakterstarke Komposition und einzigartigen Genuss steht. WESTFALEN MAGAZIN


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Überregional Gastronomiepreis 2017

DANKE SCHÖN

Für die großartige Beteiligung bei der Abstimmung möchen wir uns bei den Gästen bedanken und verlosen aus den Teilnehmern der Umfragen folgende Preise: »» 1 Candlelight-Dinner in der Almer Schlossmühle in Brilon für zwei Personen inklusive einer Übernachtung »» 10 Flaschen Geldermann Carte Blanche Sekt Sektgenuss auf höchstem Niveau »» 10 Bildbände „Westfalen wunderschön“ »» 3 Preisträger inkl. Begleitung erhalten eine Ein­ladung zur Gala des Westfälischen Gastronomiepreises am 16.10.2017 in der Rohrmeisterei Schwerte.

Moderator Oli Materlik

Henne & Biene

Moderation und Entertainment Auch 2017 wird der Kleinkunstgewinner Oliver Marlik wieder die Gala moderieren. Einem größeren Publikum bekannt ist er durch die TV-Sendungen Nightwash und Quatsch Comedy Club. In gewohnt routinierter und lockerer Art wird er die Köche des Abends und die Preisträger des Gastronomiepreises vorstellen. Für die musikalische Untermalung zeichnet aufgrund des großen Anklangs im letzten Jahr wieder das Duo Henne & Biene verantwortlich. Wenn es die Regie erfordert, können sie dezent als Untermalung agieren, aber auch gekonnte musikalische Unterhaltung präsentieren. Wir sind gespannt, wer von den teilnehmenden Restaurants es in diesem Jahr auf die vorderen Plätze im Ranking geschafft hat, wer seinen Platz festigen oder verbessern konnte. Von der Gala und der Preisverleihung an „unsere Besten“ werden wir Ihnen in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten. Weitere Informationen www.westfaelischer-gastronomiepreis.de

Wir machen Ideen sichtbar. www.LensingDruck.de

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GRUPPE


Weil Genuss Geschmackssache ist Original SELTERS – empfohlen als idealer Weinbegleiter

Zu einem „2015er TRADITION, Riesling, Achim von Oetinger, Rheingau“ empfehle ich Original SELTERS Medium. Anja Schröder Planet Wein Berlin Inhaberin & Sommeliere

Auch auf den Geschmack kommen und mehr erfahren?

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Ein Westfale auf Reisen

Eine (fast) nostalgische Reise an den Gardasee

Die Scaligerburg in Malcesine

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Lebensart Ein Westfale auf Reisen

In den Gassen von Malcesine

Historisches Segelschiff „Siora Veronica” im Hafen von Malcesine

Das Traumziel der Deutschen in den 1960er Jahren hieß Italien. Nach dem zweiten Weltkrieg träumte man davon, überhaupt einmal Urlaub machen zu können. Erst waren es Wanderurlaube in das Sauerland, den Harz oder, wenn es etwas weiter sein durfte, auch in die Alpen. Doch die Deutschen träumten von roten Sonnenuntergängen vor Capri oder von einem Badeurlaub in Rimini.

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er Weg mit dem Auto über den Brenner war jedoch zu lang und zu teuer. Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre änderte sich aufgrund des beginnenden „Wirtschaftswunders“ und dank bezahlbarer Autos die Situation. Und so kämpften sich Abertausende mit dem VW Käfer über die Alpen nach Italien. Ab 1960 wurden die Westdeutschen zu Reise­weltmeistern. Erstmals verbringen 13 Millionen ihren Urlaub im Ausland. Zwei Millionen soll es in den 1960er Jahren pro Saison an den Gardasee gezogen haben (ein Großteil davon waren und sind bis heute Camper). 60 Prozent aller heutigen deutschen Gardaseeurlauber sollen aus Bayern kommen, die den Lago di Garda auch als südlichsten See Münchens bezeichnen. Viele Orte am nördlichen und östlichen Gardaseeufer sind auch heute noch fest in deutscher Hand.

Um dieses Phänomen aus den frühen Wirtschaftswunderjahren etwas besser zu verstehen, buchten wir für Ende Mai 2017 einen Kurzurlaub in dem kleinen Hotel Villa Lisa in Malcesine am östlichen Seeufer. Malcesine scheint eine magische Anziehungskraft auf Gardaseeurlauber auszuüben. Von unseren Geschäftsfreunden und Nachbarn waren die meisten schon einmal dort, einige von ihnen bis zu fünf Mal. Wir machten uns am 19. Mai nicht mit dem Käfer sondern mit unserem 124er Fiat Spider um 9.30 Uhr auf dem Weg in den Süden. Unser Navi zeigte uns eine Fahrstrecke von 987 Kilometer an. Um keinen Stress aufkommen zu lassen, so dachten wir wenigstens, haben wir eine Übernachtung in Miesbach eingeplant, um uns hier mit Freunden zum Abendessen zu treffen. Ab Nürnberg erwarteten uns 16 Baustellen, Staus und LKW Unfälle. Also doch Stress.

Das mag in den 1960er Jahren komplett anders gewesen sein. Am nächsten Morgen zeitig los und ab über den Brenner in unser Urlaubshotel, das wir gegen 15.00 Uhr erreichten. Die Fahrt von Riva di Garda (am Nordufer) bis nach Malcesine im offenen Cabrio war bereits die reinste Erholung. Auf dem Hotelparkplatz fanden wir bis auf einen Österreicher ausschließlich deutsche Autos. Im Hotel wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen, die aus Werne stammte. Meine mühsam angelernten italienischen Begriffe und Redewendungen konnte ich also vergessen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, genossen wir den Abend bei einem kleinen Snack und einigen Glas Bardolino auf der herrlichen Sonnenterrasse mit direktem Blick auf den See. Nach einem ausgedehnten Frühstück stand unser erster Erkundungstag in Mal-

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Die moderne Seilbahnstation auf dem Monte Baldo

Markt in Verona

cesine auf dem Programm. Es waren nur 900 Meter steil bergab und kurz vor Erreichen des Zieles kommen wir an der modernen Talstation der Seilbahn zum Monte Baldo vorbei. Die Innenstadt der kleinen, ca. 3 700 Einwohner zählenden, Stadt besteht zum Großteil aus engen Gassen, die mit „Kieselsteinen“ gepflastert sind. Mit den dünnen Sohlen von Sneakern spürt man jeden, der durch die vielen Sohlen blankpolierten Steine, einzeln. Uns fällt auf, dass es unzählige Läden gibt, die Handtaschen und Schuhe anbieten. Dazu kommen wir später noch. Gegen Mittag spazieren wir zum Ristorante Centrale, direkt am kleinen Hafen. Hier am Hafen hat bereits 1786 Goethe während seiner Italienreise mit dem Ruderboot von Torbole kommend, angelegt und wurde fast wegen Spionage verhaftet, weil er die alte Scaligerburg zeichnete.

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Von unserem Sitzplatz unmittelbar am Bootsanleger haben wir „alles im Blick“. Auch hier stellen wir fest, dass hinter uns und neben uns ausschließlich deutsche Gäste sitzen – und tatsächlich überwiegend Bayern. Das Servicepersonal ist überaus freundlich und die Getränke kommen trotz voll besetzter Terrasse bereits nach fünf Minuten. Von hier aus blicken wir den kleinen Fahrgastschiffen hinterher, die stündlich die Touristen auf die andere Seeseite nach Limone bringen, dass wir am nächsten Tag besuchen wollten. Ging der Weg vom Hotel zum Hafen steil bergab, so geht es nun bei ca. 30 °C steil bergauf. Das schafft uns ganz schön. Am nächsten Morgen geht es mit der Fähre „Garda Express“ nach Limone. Vom Boot aus können wir die mächtige Scaligerburg, ein Wahrzeichen der Stadt, in voller Grö-

Typisch italienisch im Fiat Spider

ße von der Seeseite betrachten. Den Hafen von Limone erreichen wir nach knapp 20 Minuten. Die Gassen hier sind noch steiler als in Malcesine, besonders der Weg hoch zum historischen Zitronengewächshaus „del Castel“, das ein Museum beherbergt. In dem Museumsgebäude sind u.a. alte Werkzeuge ausgestellt und die Nutzung der Gewächshäuser wird erläutert. Wir erstehen in Limone natürlich einige Flaschen des legendären Limoncello, der hier hergestellt und abgefüllt wurde. Bereits an unserem dritten Tag am Gardasee bemerken wir, dass wir unser Programm radikal kürzen müssen. Es stehen jetzt noch Verona und Bardolino sowie ein Abstecher nach Garda auf dem Programm. Eine Woche ist einfach zu kurz. Am nächsten Morgen geht es auf nach Verona. Die Großstadt mit ca. 260 000

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Blick auf Limone vom See aus


Unser Hotelier Fabrizio Sama

Straße in Bardolino

Die exquisite Event-Location für den besonderen Anlass Ob private Feiern, Gartenfeste, Firmenevents oder Konzert und Ausstellungen: Wir bieten den außergewöhnlichen Veranstaltungsort mit typisch italienischem Flair.

Die Dolomiten laden zu Ausflügen ein

Einwohnern liegt in Venezien und ist Provinzhauptstadt der Provinz Verona. Weltbekannt wurde die Stadt durch das ca. 30 n. Chr. von Kaiser Tiberius erbaute Amphitheater, der heutigen „Arena di Verona”. Heute finden hier grandios inszenierte Opern-Festivals statt, wobei Nabucco schon bereits seit 1938 auf dem Spielplan steht. Natürlich werden auch Aida, Tosca und Rigoletto gegeben. Wir erreichen Verona gegen 11.30 Uhr und parken an der Via Garibaldi direkt an der Etschbrücke. Wir machen uns auf zum Piazza delle Erbe – hier pulsiert das Leben und jeden Tag ist Markt. Die Piazza bildet seit der römischen Epoche einen zentralen Treffpunkt der Veronesen. Hier können Sie eine architektonische Vielfalt sondergleichen bewundern. Ein Blickfang ist die Statue eines geflügelten Markus-

löwen, die als Symbol der Macht Venedigs diente. In der Mitte des Platzes thront der Brunnen Fontana die Madonna Verona. Bei unserem Spaziergang durch die Innenstadt fällt uns auf, dass das Preisniveau in den Geschäften und Boutiquen wesentlich höher liegt als in Malcesine. Außerdem spricht man hier nicht mehr automatisch deutsch – versteht es aber. Wir gehen nicht groß essen, sondern entspannen uns bei Cappuccino und Eis in einem der Eiscafés. Nachher spazieren wir noch etwas durch die Stadt (auch durch das im ersten Jahrhundert n.  Chr. errichtete alte Stadttor Porta Bosari). Jetzt steht das italienische Nationalgericht, der rot-weiß-grüne Salat „Caprese“, auf dem Speiseplan. Am späten Nachmittag geht es zurück nach Malcesine und wir speisen im Ristorante Al Cervo auf der Terrasse. Das

Mit eigener Gastronomie und einer stetig gepflegten Anlage machen wir aus Ihrer Veranstaltung ein einmaliges Erlebnis. Kontaktieren Sie uns für ein Angebot!

CONTAKT - LE TRE MARIE MALCESINE Via Navene Vecchia, 42 • 37018 Malcesine (VR) Italien Alessandro +39 335 5728112 WESTFALEN MAGAZIN Fabrizio +39 335 6361437 E-Mail info@letremariemalcesine.it


Benediktinerabtei Gerleve Eine Insel der Begegnung und Besinnung Die Benediktinerabtei Gerleve ist für viele Menschen, die sich mit den wichtigen Fragen ihres Lebens auseinandersetzen, zu einer festen Adresse geworden. In Gerleve finden sie Ruhe und Zeit. Hier begegnen sie interessanten Gesprächspartnern und spüren: Den Benediktinermönchen ist jeder einzelne ihrer Gäste etwas wert. Um Stille und Einkehr zu bewahren, sind wir auf Ihre Spenden und Stiftungen angewiesen.

Stiftung Abtei Gerleve Benediktinerabtei Gerleve 48727 Billerbeck www.stiftung-abtei-gerleve.de IBAN: DE75 4006 0265 0000 3332 00 BIC: GENODEM1DKM

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Bardolino

Restaurant liegt nur ca. 100 Meter von der Villa Lisa entfernt. Als Aperitif wird uns ein Aperolspritz serviert. Ich entscheide mich für eine Goldbrasse, gegrilltes Gemüse und einen gut gekühlten Lugana. Am Abend auf der Terrasse des Hotels genieße ich noch einen Bardolino und den Sonnenuntergang über den Bergen am Gardasee auf der Seite von Limone. Unser letzter Ausflug führt uns nach Bardolino, der Stadt, die dem weltberühmten Rotwein ihren Namen gab. Die Stadt hat ca. 7 000 Einwohner und liegt in der Provinz Verona. In Bardolino haben es uns vor allem der Hafen und die prächtige Uferpromenade angetan. Überall gibt es groß angelegte Blumenbeete und längs der Promenade prächtige Villen mit schönen Parks. Dann machen wir uns zu einem Stadtbummel auf. Auch hier viele schöne Gassen und alte Kirchen. In einem Weinshop erstanden wir einige Flaschen

Wassersport wird am Gardasee groß geschrieben

Bardolino verschiedener Jahrgänge und Qualitätsklassen, um diese zu Hause mit Nachbarn und Freunden zu verkosten. Am späten Nachmittag ging es dann bei bestem Wetter (32 °C) im offenen Fahrzeug zurück ins Hotel, wo wir noch einen Abend auf der Terrasse genossen. Am nächsten Morgen, gleich nach dem Frühstück, ging es zurück nach Westfalen. Es lagen wieder 987 Kilometer Autobahn vor uns. Wir hatten nun viele Stunden Zeit, die Woche am Gardasee noch einmal Revue passieren zu lassen und begannen immer mehr zu verstehen, warum es jedes Jahr Millionen von Deutschen an den Gardasee zieht. Wir konnten in dieser einen Woche nur einige ausgewählte Orte besuchen, aber diese waren von beindruckender Schönheit. Weitere Informationen www.gardasee.de

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Der Hafen in Malcesine


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Nähe ist einfach. Weil man die Sparkasse immer und ßberall erreicht. Von zu Hause, mobil und in der Filiale.

sparkasse.de

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Premium-Premieren im Jubiläumsjahr Premium Cars Peters – Ein Autohaus wie es nur eines gibt

Premium Cars Peters steht 2017 für 85 Jahre gelebte automobile Kompetenz sowie für die Entscheidung, „die besten Marken unter einem Dach zusammenzuführen“. Der Familienbetrieb mit 70 Mitarbeitern hat sich zum Premium-Anbieter in Hinblick auf Beratung, Service und Kompetenz profiliert.

P

remium-Service heißt für uns, dass nicht die Produkte im Mittelpunkt stehen, sondern der Kunde. Ob bei Beratung und Verkauf, bei Wartung und Reparatur oder ggf. bei der vollständigen Abwicklung eines Unfallschadens“, erläutert Geschäftsführer Günter Buchholz. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden und deren Erwartungen zu übertreffen ist die Philosophie

des Hauses. Auch in der heutigen schnelllebigen, online­geprägten Zeit legt Peters viel Wert auf persönliche Kundenbetreuung und eine gute Erreichbarkeit. Diese sind neben hochwertigen Produkten die wichtig­sten Grundsteine einer guten Geschäftsbeziehung und Basis des Versprechens: „Ein Autohaus, wie es nur eines gibt.“ Dieser Anspruch wird hier seit drei Jahren mit besonderer automobiler

Jaguar XF10 Sportbrake

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Range Rover Velar

Kompetenz gelebt. Eine Basis, die den Premium Marken des Hauses und den Ansprüchen der Kundschaft auf den Leib geschneidert ist. Für Geschäftsführer Jens Peters ist ein Auto: „Emotion pur. Das Gefühl, das wir damit verbinden. Wenn wir es auswählen. Wenn wir einsteigen. Wenn wir es fahren. Es begleitet uns täglich. Auf der Fahrt zur Arbeit, auf Dienstreise, mit der Familie, in den Urlaub. Warum sollten


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wir da Kompromisse machen? Warum sollten Sie Kompromisse machen? Genießen, leben, fahren Sie: Premium!“

Fotos: Jaguar Land Rover Deutschland GmbH, Archiv Premium Cars Peters

Britischer Porsche-Jäger: Range Rover Velar Mit dem neuen Range Rover Velar schließt sich die Lücke zwischen dem Evoque und dem Range Rover Sport. An den Start bringt der Velar eine neue Dimension an Glamour, Modernität und Eleganz – einen Grad an Luxus, Raffinesse und Leistungsfähigkeit, der bislang im Segment der Midsize-SUV kaum zu finden war. Pur, elegant und voller Technik: Der neue Velar ist nicht mehr und nicht weniger als ein neuer Typ Range Rover für einen neuen Käufertyp: SUV-Freunde mit exklusivem Geschmack. Die Fachpresse betitelt den Velar bereits als „englischen Porsche-Jäger“, der zugleich „sensationell schick“ ist. Sie meint damit die perfekt austarierten Proportionen, kraftvoll straff gespannte Flächen und die spektakuläre Silhouette. Elemente wie superflache Matrix-Laser-LED-Scheinwerfer oder herausfahrbare Türgriffe unterstreichen das puristische Design. Bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast – leicht beherrschbar dank erweitertem Anhängerassistenten – und Maschinen mit bis zu 3 Liter-V6 (380 PS) lassen natürlich auch den Nutzwert am Yachthafen oder Pferdestall nicht zu kurz kommen.

Restaurantleiter Eric Namyslo mit der Plate de fruit de mer

Mitverantwortlich für den Erfolg ist das motivierte Team

Jaguar feiert zehn Jahre XF mit der Weltpremiere des neuen XF Sportbrake Die Jaguar XF Limousine wurde seit ihrer Einführung vor 10 Jahren bis heute mit weltweit fast 200 Preisen bedacht – so viele wie noch für kein anderes Jaguar-Modell zuvor. Mit dem Gewinn des Goldenen Lenkrads (2016) wurde auch die biedere E-Klasse aus Stuttgart auf die Plätze verwiesen. Der neue Jaguar XF Sportbrake kombiniert sportliches Design und Handling mit einem bis zu 1 700 Liter großen Laderaum und ist so ein Kombi für alle Lebenslagen.Mit bis zu 300 PS wird man in dem Premium-Kombi souverän unterwegs sein. Selbstverständlich sind alle Sicherheits- und Komfortfeatures der XF-Modelle des Jahrgangs 2018 mit an Bord. In Deutschland startet der XF Sportbrake Anfang Oktober 2017 zu Preisen ab 43.960 Euro.

Range Rover Evoque Cabriolet

BU Evoque Cabrio: Das weltweit erste Cabrio in der Klasse der kompakten Premium-SUV und das erste Cabrio-Serienmodell mit Range Rover-Logo: Der Range Rover Evoque Cabriolet. Ein exzentrischer Trendsetter. Weitere Informationen www.premiumcars.de

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Landpartie Schloss Lembeck

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In jedem Jahr besucht die Redaktion zwei Gartenfestivals bzw. Land­partien. Diese finden wegen der großen benötigten Flächen (Parks und Gärten) gerne in Schlossparks oder ehemaligen Klöstern statt. So auch die Landparty Schloss Lembeck. Der Unterschied in der Werbung gegenüber den anderen Landpartien war der Zusatz „the finest“. Wir waren also neugierig, was uns in der großen Schlossanlage von Lembeck erwartete.

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ir erreichten Schloss Lembeck an einem Freitag gegen 11.00 Uhr Vormittag. Der Himmel war bedeckt bei Temperaturen von ca. 21 °C. Parkplätze standen kostenlos zur Verfügung, doch der Eintritt schien uns mit 14,00 Euro um einiges zu hoch (z.B. Gartenfest Kloster Dahlheim 9,00 €). Laut Ausstellerinformationen erwarteten uns ca. 150 Aussteller. Auf der Brücke vor dem Schloss wurden wir von Stefan Koller, dem Butler der Landpartie im stilvollen Cut begrüßt. Seit Jahren haben wir die Angewohnheit, erstmal einen kleinen Rundgang zu machen und dann bei einem Kaffee die ersten Eindrücke niederzuschreiben. Der erste Eindruck war, dass hier das Angebot rund um den Garten etwas reichhaltiger war als bei einigen anderen Veranstaltungen. Das hier keine Whirlpools ausgestellt

waren, störte uns nicht weiter. Mit einer großen Auswahl an exklusiver Bekleidung kamen wir dem Begriff „the finest“ schon etwas näher. Nach einer kleinen Stärkung (Curry­ wurst und ein Glas Riesling) gingen wir gezielt auf Entdeckungstour. Wie gesagt: gärtnerische Themen wurden groß geschrieben. Es gab antike Wasserquellen aus Naturstein, die als Brunnen verwendet wurden und auch andere Wasserspiele aus Naturstein in vielerlei Größen und Formen. Beeindruckend, wenn man so etwas in seinem Garten stehen hat, wo ansonsten der Kunststoff in breiter Front auf dem Vormarsch ist. Exklusive Wohnmöbel für den Garten und die Terrasse machen Traumgärten planbar. Natürlich fehlten auch Teakmöbel, Terralotten und Skulpturen nicht. Alles etwas hochwertiger als auf einigen anderen Gartenfestivals. Bei den

Genießen Sie die Gastfreundschaft, Herzlichkeit, den Charme und die Professionalität im Hotel Seehof.

Ein Ort der Entspannung Seien Sie uns willkommen und fühlen Sie sich wohl in unseren Komfortzimmern. Vergessen Sie die lange Anreise und genießen Sie bei einem guten Glas Wein den Blick vom Balkon Ihres Zimmers auf den See.

Arbeiten und Team Building

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Nach einer anstrengenden Tagung trifft man sich gerne in unserer Bar „Caveau“. Sie ist ein besonderer Ort der Kommunikation. Hier kann man mit Kollegen oder Freunden den Tag noch einmal Revue passieren lassen.

Hullerner Straße 102 45721 Haltern am See Telefon: 02364 928-0MAGAZIN WESTFALEN www.hotel-seehof.de


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler

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Das Münsterland Landpartie Schloss Lembeck

Skulpturen gab es z. B. die Dick–Madame Figuren von Barbara Hänsel. In der Hauptsache waren es etwas füllige Damen, die aus Holzmasse handmodelliert und handbemalt sind. „Jedes Stück ist ein Unikat!” so die Künstlerin selber. Was mir als Cabrio-Fahrer aufgefallen war: es wurden auf einem Stand aus Sylt spezielle Cabrio-Lederjacken in vielen Farben und Schnitten angeboten. Die Kragen haben einen besonderen Schnitt und spezielle runde Öffnungen (eine Art synthetisches Sieb), damit das Hören nicht beeinträchtigt wird. Schmuck (Diamanten und Saphire von „The Art of Luxury and Design”), Uhren, Handtaschen und Schuhe, ja selbst edle Autos wurden ausgestellt. Auch am Publikum sah man, dass diese Landparty etwas anders ist. Viele weibliche Besucher trugen Hüte. Einige Herren in Knickerbocker und karierter Weste wurden ebenfalls gesichtet. Kommen wir zum Kulinarischen: es gab Imkerhonig, selbstgemachte Marmeladen, hausgemachte Wurst von Rügen, Salatsaucen, Säfte, edle Kräuter und Gewürze sowie Sommerweine vom Gardasee. Kulinarisch waren neben den obligatorischen Flammkuchen und der Currywurst, die Trüffel der Trüffelmanufaktur Göschle ein Highlight. Zu den kleinen Gerichten mit Trüffel wurde selbstverständlich Champagner angeboten. Die Manufaktur war unter anderem auch mit einem kleinen kunstvoll

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bemalten Trüffelexpress unterwegs, ebenso das Caviarhouse mit ihrem dreirädrigen Trüffelwagen. Zwischendurch wurde die Stimmung durch „Die akustischen Vier” etwas beschwingter. In der Besetzung Bass, Saxophon, Gitarre und Gesang waren Songs der Beatles, Oasis und von Elvis angesagt. Mitsingen und Swingen war nun die Devise. Kulinarische Lebensfreude mit Champagner und Macrons versprach die kleine Pop-up-Bakery „La Petit Bellrose“. Hier konnte man seine Sinne mit einem Glas Champagner und dem gefüllten Baisergebäck mit Füllungen von salzigem Karamell bis zu Chili-Schoko anregen. Essen wie Gott in Frankreich dagegen war das Motto des Restaurants Giverny. Hausgemachte Marmeladen, Eis, Kaffee, Kuchen, feine Weine und Austern luden hier die Feinschmecker zu einem Besuch ein. Wer eine Landparty der etwas feineren Art erleben wollte, war hier genau richtig. Wir haben verstanden. Weitere Informationen www.landpartie.com

Freuen Sie sich auf marktorientierte Frischeküche und unsere herzliche Gastfreundschaft!

Öffnungszeiten: Mo - Sa ab 18.00 Uhr

„The Knife“ Die (Wieder-) Entdeckung des Schneidens

www.guede-solingen.de

Carl-Bertelsmann-Str. 33 33332 Gütersloh Tel: 05241 21216-36 www.medium-guetersloh.de

, Büdel s

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Lieblingsplätze

Lieblingsplätze Prof. Dr. Norbert Lammert

Z

u den Pfunden, mit denen das Ruhrgebiet wuchern kann, gehört in besonderem Maße die Kultur. Hier, wo Kathedralen der Arbeit zu „Montagehallen der Kunst“ (Gerard Mortier) wurden, ist eine der großen Kulturmetropolen Europas entstanden. Wie kaum ein anderes Bauwerk im Ruhrgebiet verkörpert die Jahrhunderthalle, die zu meinen Lieblingsorten in meiner Heimatstadt Bochum zählt, diesen Wandel unserer Region. Sie ist nicht nur ein Zeichen für einen gelungenen Übergang zwischen Moderne und Tradition,

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sondern auch ein glänzendes Beispiel für die Möglichkeiten der Revitalisierung und Modernisierung alter industrieller Zweckbauten. Nach einem aufwändigen, auf den ersten Blick kaum sichtbaren, an der Erhaltung des Denkmals orientierten Umbau ist die Jahrhunderthalle zu einer der modernsten Theaterhallen in Europa geworden, die auf einem riesigen Raum von fast 9 000 Quadratmetern nahezu jede räumliche Gestaltung für unterschiedlichste Zuordnungen von Bühne und Auditorium ermöglicht.

Das Ruhrgebiet steht vor der Aufgabe, sich als europäische Metropole, als Städteregion neu zu erfinden, dabei Urbanität, Identität und Integration miteinander zu verbinden – und sich gleichzeitig im Wandel selbst treu zu bleiben. Dieses Spannungsfeld zwischen dem Sein und dem Werden, dem Zustand und dem Prozess kennzeichnet auch die Geschichte der Jahrhunderthalle und macht ihre Faszination ebenso wie die der Region Ruhrgebiet aus. Prof. Dr. Norbert Lammert

Fotos: Archiv Prof. Dr. Lammert, Bochumer Veranstaltungs-GmbH

Der 1945 in Bochum geborene Norbert Lammert ist seit den 60ern aktiv in der CDU, war Abgeordneter, hatte verschiedenste Ämter im Bundestag inne und ist seit 2005 Präsident des Deutschen Bundestages. In dieser Funktion und durch sein Engagement in verschiedensten Bereichen verschaffte er sich parteiübergreifend Respekt und Anerkennung.


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Verspielte Nostalgie – nüchterner Zement

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Italienische Premium Keramik veredelt Böden und Wände in modernen Designs

enn der Herbst den Garten färbt, dann lebt diese Farbfaszination nicht vom Grell des sommerlichen Bunts, sondern von der Variantenvielfalt der erdigen Töne. Der Naturstein-Spezialist NGR aus Rheine holt mit den Keramikprodukten seines italienischen Handelspartners das Spiel der Herbstfarben ins Haus: Die Serie HMADE aus dem Unternehmen Mirage für Premium Keramik bringt verschiedene Oberflächen, Beschaffenheiten, Traditionen, Stile und Geschmacksrichtungen zusammen. „Für Mirage haben wir uns entschieden, weil es Top-Design bietet und in Fragen der Keramik immer vorneweg denkt – ähnlich wie wir beim Naturstein“, sagt der Vertriebsleiter von NGR, Henning Tubbesing. Die kleinen HMADE-Kacheln werden von Künstlern handdesignt und anschließend in Serie

gebrannt. Das Ergebnis ist verspielte Nostalgie in moderner Form, die als Akzent Innenräumen ihr gewisses Extra verleiht. „Mirage liefert aber auch Keramikfliesen im Holzdielen-Look oder Wandpaneele für eine rustikale Holz- oder Steinwand-Optik“, so Tubbesing. Rutschhemmend, pflegeleicht und unempfindlich gegen Verkratzen ist Keramik gerade im Herbst und Winter der perfekte Bodenbelag für

Fußbodenheizungen. NGR zeigt Beispiele für HMADE im Showroom zum Ansehen und Anfassen; die Kombination aus den vier Stilen Cottocemento, Holz, Ziegel und handbemalte Majolika-Fliesen können Interessierte hier bewundern. In der Outdoor-Ausstellung von NGR „Orange County“ erleben Besucher außerdem die neue Teststrecke für die Serie GLOCAL von Mirage. Die Keramik in Zementoptik für Innen- und Außenflächen gibt es in sechs neutralen Farbtönen, die von Weiß über warme und kalte Grau-Nuancen bis zum Anthrazit reichen. Der kühl-nüchterne Sichtbeton-Look in dezent chan­ gierendem Unifarbton passt hervorragend in moderne Architektur und erinnert an die Ursprünglichkeit gespachtelten Zements. Weitere Informationen www.ngr-natursteine.de

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GourmeDo 2017

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echs Jahre lang begann der offizielle Teil oft mit dem Fassanstich und dem „sabrieren“, sprich dem Öffnen einer Sektflasche mit einem Säbel durch Organisator Marcus Besler. Im Anschluss wurden von Politik und Sponsoren die einzelnen Köche an ihren Ständen besucht. In 2017 wurde die Regie für den Ablauf etwas geändert. Neben einigen neuen teilnehmenden Re-

staurants gab es in diesem Jahr auch ein Kunst- und Kulturzelt inklusive des innovativen Konzepts des Pop-Up-Restaurants „Studio by Dyllong“. Im Zelt gab es eine Kunst- und Skulpturenauststellung, in der die die wunderschönen Skulpturen der Holzbildhauerin Pia Bohr sowie Druckgrafiken des Dortmunder Künstlers Alexander Pohl gezeigt wurden. Des Weiteren gab es Akkordeonkonzerte von Sandra Kubat. Ab

12.30 Uhr war das Kunst- und Kulturzelt auch gleichzeitig Pressezelt. Vertreter der Presse, die Bürgermeisterin Birgit Jörder sowie Sponsoren und Partner des Westfalen Instituts waren hier zu einem exquisiten Menü, gekocht und zubereitet von Sternekoch Michael Dyllong, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Marcus Besler und der Bürgermeisterin freuten sich alle auf das Menü von Michael Dyllong, das ein

Studio by Dyllong

Der Schneider

Kleine kulinarische Auswahl

Gasthaus* Stromberg

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler

In diesem Jahr ging das beliebte kulinarische Sommerfest auf dem Friedensplatz in die Dortmund bereits in die siebente Runde. Gerade auch mit diesem Stadtfest wird das veranstaltende Westfalen Institut für Gastronomie und Touristik seiner Aufgabe gerecht, das Image der westfälischen Gastronomie zu fördern.


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Auszug aus dem allabendlich jeweils zweimal servierten Gästemenü in Dyllongs Studio war. Das Menü war schon Stunden nach der Bekanntgabe bereits im Vorfeld an allen Tagen ausverkauft.

Das Menü Amuse: FROM THE CITY | currywurst Vorspeise: HAMACHI „MOQUECA“ |  gurke, kokos, ingwer

Tapas Factory

Hauptgang: BLACK ANGUS |  karotte, fenchel, zwiebel Dessert: NEW YORK CHEESECAKE |  birne, hafer, thymian Zum süßen Abschluss wurde den Gästen noch “Schwarzwaldmisopraline” gereicht. Diese Auftaktveranstaltung des Westfalen Instituts diente dem gegenseitigen Informationsaustausch und Kennenlernen.

Es war früher Donnerstagnachmittag und der Friedensplatz begann sich langsam aber stetig zu füllen. Das Wetter war „heiter bis wolkig“, wie man so schön sagt, bei ca. 23 °C. Für die meisten Gäste hieß es nach der Ankunft, bei einem Rundgang, eventuell mit einem Glas HÖVELS oder einem GourmeDo Sommerwein, erst einmal die einzelnen Stände auf dem Friedensplatz in Augenschein nehmen. Zu den

Mu-Kii

Mowwe

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Michael Dyllong im „Pop-Up-Restaurant”

Kulinarische und akustische Genüsse

Gut besuchte Stände am Donnerstag

Alexander Mowwe vom Restaurant Mowwe

Zufriedene Gesichter allenthalben

Ciro De Luca vom Restaurant Vida

Es wurde eng unter dem Magic Sky

Nils Walbrecht aus der ErlebBar


Das Ruhrgebiet GourmeDo 2017

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

Stammgastronomen zählten z.B. Die Erleb­ Bar, Gasthaus Stromberg, Dieckmann’s Schönes Leben, die Tapas Bar, VIDA by Dyllong und de Luca, die HÖVELS Hausbrauerei, der Filetshop, Restaurant GINGER im Radisson Blue, sowie die Sylter Eis­manu­ faktur. Erstmals dabei waren Mu-Kii mit asiatischen Tapas, Der Schneider und Mowwe, das CABS Team-mobiler Cocktail-Service, die Berkenbergs, das Studio by Dyllong sowie „Dein Kochquintett“. Natürlich gab es auch wieder die HÖVELS Bierstände, den Geldermann Barwagen und das GourmeDo Café. Man hatte schon einiges zu tun, um seine kulinarischen Favoriten ausfindig zu machen. Am frühen Nachmittag setzte dann ein leichter Nieselregen ein, was aber niemanden abschreckte. Es folgten noch einige sehr heftige Böen. Danach war alles wunderbar. Die Sonne schien und die Temperaturen stiegen bis zum Abend auf 27 ° C. Anders als in den vorangegangenen Jahren – obwohl auch diese gegen Abend schon sehr gut besucht waren – bekam man gegen 18.00 Uhr kaum noch einen freien Platz. Um 19.00 Uhr war es dann soweit. An allen Ständen bildeten sich Schlangen und auch die Wege waren schon leicht überlaufen. Dieser Donnerstag entwickelte sich nach Angaben von Stammgästen als auch Gastronomen zum erfolgreichsten Eröffnungstag der GourmeDo in all den Jahren. Wir hatten gegen ca. 20.30 Uhr einen Platz zum Austernessen in der ErlebBar ergattert und gegen 21.30 Uhr ist1 es uns HERBST_AZ_WESTFALEN_225_102.qxp_Layout 07.08.17

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60 Service-Mitarbeiter waren für Wohlergehen der Gäste zuständig

gelungen, beim Gasthaus Stromberg einen Brioche Burger mit Rindfleisch und Gambas zu ordern. Man sah sehr viele zufriedene Gäste mit einem Glas Wein um den Platz spazieren gehen, die zu der Musik von Rawsome Delight, dem Dortmunder Akustik-Duo swingten. Gegen 22.30 Uhr zog das große Höhenfeuerwerk wieder alle Blicke auf sich. So ging ein grandioser Auftakttag langsam zu Ende. Der Freitag war trocken und ähnlich gut besucht wie der Donnerstag. Am Samstag allerdings regnete es schon den ganzen Vormittag. Der Nachmittag war dann zwar einige Zeit trocken, doch als am späten Nachmittag gegen 17.30 Uhr Starkregen einsetzte, war man froh über den großen Magic-Sky, unter dem sich dann die anwesenden Gäste versammelten. Nach 20 Minuten war der 17:27 Seite 1 ganze Spuk vorbei, der Platz

Pia Bohr stellte im Kulturzelt aus

belebte sich wieder, wollte sich aber nicht mehr so richtig füllen. Am Sonntag war dann bei idealem Wetter alles wunderbar. Für die Gäste aus ganz Deutschland stellte sich wieder das leichte, Gute-Laune-GourmeDo-Feeling ein. Wesentlich beteiligt an diesem Gefühl war auch der aufmerksame Service. Gleich 60 Servicemitarbeiter kümmerten sich um das Wohl der Gäste. Geschirr abräumen und spülen, Sauberkeit an den vielen Sitzbänken und Tischen usw. usw. Alles Arbeiten, die ein gutes Restaurant ausmachen. So war auch 2017 wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Freuen Sie sich auf GourmeDo 2018 vom 2. – 5. August 2018! Weitere Informationen www.gourmedo.com

Hier eine Auswahl an Specials ab 15.08.2017

iner!

Only D

S3 Sweet Patato with truffle dip

1. Mu-kii Dragon Roll

S4 Mu-Kii Taco

2. Beef truffle Roll

iner!

Only D

S5 Fried Avocado

3. Passion Mango Roll

iner!

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S6 Mu-Kii Ebi Skewer

4. Duo Spicy Roll

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Mu-Kii Fancy Rolls

WESTFALEN MAGAZIN Am Kai 8 | 44263 Dortmund | Tel.: (0231) 28689999 Dortmund@mu-kii.de | www.mu-kii.de


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Rezept Overkamp Gastronomie

OVERKAMP Tradition mit Zukunft

Ist eine Familien- und Unternehmensgeschichte mehr als 300 Jahre zurück zu verfolgen, kann man mit Fug und Recht von Tradition sprechen. „Tradition” mag gelegentlich etwas verstaubt klingen, doch bei Overkamps hat man die Zukunft fest im Blick. Was als Poststation im Jahre 1672 begann, präsentiert sich heute als gastronomisches Schmuckstück. Zum Hause Overkamp gehört seit kurzem auch ein kleines stilvolles Hotel. Eine behagliche Übernachtungsmöglichkeit nach einer Familienfeier oder einem geschäftlichen Abendessen.

B

ei Familienfeiern sind wir schon direkt mitten im Thema. Günther Overkamp-Klein bezeichnet die kulinarische Ausrichtung des Hauses als „Familienküche“. Die gesamte Familie Overkamp als Gastgeber umsorgt mit Engagement und Herzlichkeit die Familien, die hier als Gäste ihre Hochzeit, Konfirmation oder Kommunion feiern. Geschäftsleute werden hier selbstverständlich individuell und mit dem allerbesten Service betreut. Der Gast soll sich hier so wohl fühlen, wie in seinem Wohnzimmer. Kulinarisch fühlt sich die Familie der Heimat verpflichtet. Klassische westfälische Gerichte werden hier nach alten Rezepten oder in überarbeiteter Version etwas leichter und moderner angeboten. Wie westfälische Küche sein kann, präsentiert das Haus Overkamp in ihrem Kochbuch „OVERKAMP – Lecker Dortmund“. Hier werden auch die westfälischen Freundschaften – sprich regionale Erzeuger – vorgestellt. Sie spielen eine große Rolle bei dem kulinarischen Angebot des

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Günther Overkamp-Klein vor der hauseigenen Elektrotankstelle

Hauses. Unter anderem sind zu nennen: fangfrische Forellen vom Fischhof Baumüller, Ziegenkäse von Sondermann, Senf von der Schwerter Senfmühle, Käsespezialitäten von der Hofkäserei Wellie oder das Ardeyer Landhähnchen. „Unsere Küche ist eine „Kirchturmküche“. Am besten kommen die Lebensmittel um den Kirchturm herum.” sagt Spitzenkoch Günther Overkamp-Klein.

Westfalenhütte Wenn Sie Lust auf eine außergewöhnliche Location haben, ist Overkamps Westfalenhütte genau das Richtige für Sie. Seit 2013 ergänzt die Blockhütte das räumliche Angebot des Hauses und ist hier nicht mehr wegzudenken. In der 100 m² großen Hütte lassen sich Hochzeiten, Firmenevents oder eine zünftige Gaudi ganz vortrefflich feiern. Und – man ist in einer anderen „Welt“. Hier herrscht eine einmalige Hüttenatmosphäre. Wenn wir von Zukunft sprechen, gehört die Elektromobilität unbedingt dazu. In

den ersten Ländern werden „Benziner und Diesel“ bereits ab 2040 verboten. Da ist Overkamp gut aufgestellt. Die Firma Porsche hat auf dem Parkplatz direkt vor dem Haus eine Elektrotank­ stelle installiert. Hier zeigt Overkamp einmal mehr was Traditon mit Zukunft heißt. Weitere Informationen www.overkamp-dortmund.de www.westfaelisch-geniessen.de

Das Sommermenü VORSPEISE

Auf großer Fahrt durch Westfalen HAUPTGERICHT

Mein Herz schlägt für Westfalen DESSERT

Himbeerträumchen

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Archiv Overkamp Gstronomie

Drei Generationen OVerkamp auf einen Blick


Zum Heraustrennen


Zutaten

für 4 Personen

Himbeerträumchen

1 Paket Strudelteig aus dem Kühlregal Ihres Marktes 2 Päckchen Himbeeren – wir empfehlen Obsthof MERTIN in Dortmund-Grevel! Am besten Selbstpflücken ab Ende Juni

Zubereitung

wenig Dickmilch wenig Sahne

Ruhen lassen!

wenig Himbeersirup wenig Quark

wenig Schlagsahne Butter Pflanzenöl Honig, Rübenkraut, Puderzucker, Minze

für 4 Personen

Mein Herz schlägt für Westfalen

Für die „Westfälische Stippmilch“ Sahne, Zucker mit der Dickmilch und Quark „glatt“ rühren (Prise Salz nicht vergessen) und mit etwas Himbeersirup „aufpinken“. Danach mit Honig und sehr wenig Rüben­kraut nach Geschmack anrühren und mit der Schlagsahne auf gewünschte Konsistenz bringen. Mit den Himbeeren und den Strudelscheibchen abwechselnd statisch korrekt nach Belieben und Geschmack schichten.

1 kg Rinderbäckchen Öl zum Braten (Rapsöl oder „Biskin“) Weißbrot ohne Rinde Röstgemüse: Möhre, Sellerie, Lauch Rotwein, Südwein (z.B. Madeira, Sherry) Petersilie, Rosmarin, Thymian, Koriander Butter Salz, Pfefferkörner, Wacholderbeeren Gewürze trocken und frisch nach Geschmack (wenn möglich: aussem Gatten!) Gemüse: rot, weiß, grün also Zucchini, Tomate, Rübe oder Sellerie

Für die Waffelkartoffeln 50 g zerlassene Butter 1 Stck Ei 250 bis 300 ml Milch 1/2 bis 1 TL Jodsalz 300 g Möhren, Zucchini, Kürbis oder Pastinaken 100 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl 100 g Weizen- oder Dinkelgrieß

Zutaten

für 4 Personen

Auf großer Fahrt durch Westfalen

Für das Tatar von der Lachsforelle

1kg Kalbstafelspitz – roh und frisch – vom Metzger des Vertrauens „parieren“ lassen

Pflanzenöl (Rapsöl) in einem stabilen Topf oder in der Fritteuse erhitzen und die ausgestochenen oder in Quadrate geschnittenen Strudelplättchen kurz frittieren. Danach abtupfen und erkalten lassen. Mit Butter bestreichen und leicht mit Zucker bestreuen und im Ofen überbacken (Vorsicht !!!) oder mit einem Bunsenbrenner (dem von der Crème brûllée) karamellisieren lassen (nach „Dunkelbraun“ kommt „Hellschwarz“).

Zucker

Zutaten

Vorspeise

400 gr Lachsforellenfilet

Zubereitung Kalbstafelspitz mit vielen Gewürzen nach Belieben (wir nehmen Rosmarin, viel Thymian, Pfefferkörner, Salz, Koriander, wenig Nelke, Wacholderbeeren) im Sous-Vide-Verfahren 24 Stunden bei 55 °C garen. Rinderbäckchen stark anbraten und mit den Röstgemüsen und wenig Flüssigkeit einmal ankochen, danach auf kleiner Flamme im Ofen (ca. 85 °C) lange garen. Aus dem Fond durch Einkochen und wieder Einkochen sowie Alkoholika nach Geschmack eine Sauce „zum Niederknien“ herstellen und diese warm halten. Für die Kräuterkruste Weißbrot ohne Rinde sehr fein reiben, mit frischen fein gehackten Kräutern und zerlassener Butter eine „Matte“ herstellen und diese kühlen. Gemüse in allerfeinste Würfelchen schneiden und sehr kurz dünsten oder blanchieren. Bäckchen nach dem Auskühlen in Würfel schneiden und erwärmen. Kalbstafelspitz außen vom „Grau“ befreien und in Scheiben schneiden. Mit der Gewürzmatte belegen und kurz (sehr kurz) überbacken. Mit der Sauce und den Waffeln sowie den Gemüsewürfeln anrichten.

Waffelkartoffeln Butter, Ei, Milch und Salz verquirlen. Gemüse waschen, putzen und fein reiben. Gemüse (nach Wunsch auch gemischt),Mehl und Grieß in die Eiermilch geben und alles gut verrühren. Den Waffelteig 15 Minuten quellen lassen. Waffeleisen vorheizen und Waffeln ausbacken (bitte die Gebrauchsanweisung für Ihr Waffeleisen beachten!).

Schalotte, Limette, Ingwer, Zitronengras, Olivenöl, Balsamico weiß, evtl. frischer Koriander

Zubereitung

Deko: Möhren, Zucchini, Koriander, Gurke

Topfrische Lachsforelle vom Fischhändler Ihres Vertrauens. Unserer ist übrigens Frank Baumüller aus Wickede! Sobald die Totenstarre nachlässt, können Sie die Filets von der Haut befreien und die restlichen Gräten mit einer Pinzette oder Grätenzange ziehen (zur Not auch herausschneiden). Jetzt das Fleisch in sehr kleine Würfel schneiden (nicht hacken!) und die gepellte Schalotte in noch kleinere Würfel. Nach Geschmack mit Ingwer (sehr fein), oder Zitronengras (hier nur das Herz und sehr fein geschnitten), Olivenöl, Salz, Pfeffer, mit sehr wenig weißem Balsamico abschmecken und mit einer Form aus Alufolie auf dem Teller anrichten.

Salat in Champagner oder Himbeer­ essigdressing, Landrahm Salz, Pfeffer

Für das Wasabieis 4 Stck Eigelb Zucker

Tatar von der Lachsforelle

1 Stck kleine Tube Wasabipaste (Asiashop)

Wasabieis

300 ml Sahne

Eigelb, Zucker und Wasabi in einer Metallschüssel im Wasserbad zur Rose aufschlagen.

Saft einer Limette

Die Sahne aufkochen und unter die Eigelbmasse ziehen und dann alles auskühlen lassen. Anschließend die Masse in der Eismaschine frieren. Anrichten in einer ausgehölten Gurkenscheibe oder Limette.

Zum Heraustrennen

Hauptspeise

Dessert


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Antwort futec AG Redaktion Westfalen Magazin Harkortstraße 37 – 39 44225 Dortmund


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Brauhaus Drei Linden Historische Gaststätte von 1697

Die Gaststätte „Brauhaus Drei Linden“ befindet sich in Lünen Stadtmitte am Anfang der Fußgängerzone, in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Südtores von 1332. Der älteste Schützenverein der Stadt wurde bereits in diesem Jahr gegründet. Noch heute ist das Brauhaus Drei Linden die Heimstätte der Schützen, denn an dieser Stelle gab es schon immer Gastronomie. Im ausgehenden 14. Jahrhundert befand sich hier eine Poststation, an der auch die Pferde getauscht werden konnten. Das Brauhaus selber besteht seit 1697 an gleicher Stelle und ist damit die zweit­ älteste Gaststätte Deutschlands.

S

eit 1934 ist Familie Teschler als Gastronomenfamilie in Lünen aktiv. Kaum jemand hier, der diesen Namen nicht kennt. Am 21.03.2002 wurde das „Brauhaus“, wie es liebevoll von den Lünern genannt wird, von den Eheleuten Christiane und Frank Teschler als Familienunternehmen übernommen. Vor Ihrem Engagement im Brauhaus betrieben schon Waltraut und Günther, die Eltern von Frank Teschler, die überregional bekannte Gaststätte „Am Roggenmarkt“. Als die Eltern sich zur Ruhe setzten, wurde der Rog-

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genmarkt einige Jahre später von Frank und Christiane Teschler übernommen und bis 2002 weitergeführt. Familie Teschler legt großen Wert darauf, dass das Brauhaus ein beliebter Treffpunkt „für Alle“ ist. Danach richtet sich ihre ganze Philosophie. Hier begegnen oder verabreden sich Müßiggänger, Unternehmer, Politiker, Ärzte, Rechtanwälte, Stammtische und viele andere nette Menschen. Im Zeichen der Systemgastronomie und der Abholpizzerien sind die „gastronomischen Dinosaurier“ wie das Brauhaus

und einige wenige andere Gaststätten leider eine selten gewordene Spezies. Deshalb betreiben Christiane und Frank Teschler „ihr Brauhaus“ mit viel Herzblut. Manch ein Gast kommt bereits in zweiter oder dritter Generation zu den Teschlers. Über dem Gasthaus befindet sich das kleine, schmucke Hotel „Drei Linden“. Die Zimmer werden gerne von Geschäftsleuten gebucht. Brauhaus-Gäste buchen das Hotel gerne, um hier nach einem ausgiebigen Essen, einer Feier oder einem Besuch der Stadt zu übernachten.


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Archiv Brauhaus Drei Linden

Das Ruhrgebiet Brauhaus Drei Linden

Kernstück der Bierstube: der gemütliche Tresen

Frank Teschler vor dem Biergarten

Christiane und Frank Teschler

Das Restaurant

Bierstube

Restaurant

Die Küche

Gleich, wenn man das Haus betritt, dominiert der große Tresen. Die Wirtsleute und ihr engagiertes und freundliches Mitarbeiterteam haben dabei stetig ein Auge darauf, dass der Tresen immer freigeräumt ist, was leider in anderen Gastronomien seltener der Fall ist. Hier nimmt man gerne Platz. Ein Bier nach Feierabend, ein kleiner Snack am Tresen – wie der westfälische Salzkuchen oder Weißwürstchen mit süßem Senf sowie der kleine Schnack – dafür trifft man sich in der Bierstube. Hier wird westfälische Gemütlichkeit gelebt. Die vier kleinen Tische sind bei den Gästen sehr beliebt, wenn Sie nur eine „Kleinigkeit“ oder das Tagesgericht bestellen. Acht Biere vom Fass sowie einige Spezialbiere und weit über 100 Spirituosen bilden das Grundsortiment der Bierstube. Am Heiligabend und Silvester jeweils um die Mittagszeit treffen sich hier viele ehemalige Lüner mit alten Freunden und Kollegen.

Von der Bierstube durch eine große Schiebetür getrennt befindet sich das Restaurant. Apothekerstube und Uhrenzimmer bieten Platz für 40 Gäste. Diese werden gerne für Betriebs- oder Familienfeiern genutzt oder man genießt bei toller Atmosphäre die westfälische Frischeküche des Hauses. Im Sommer werden auf Wunsch auch alle Speisen in dem wohl „schönsten“ Biergarten der Stadt serviert. Plastikstühle sind hier verpönt. Der Blick geht direkt in die Fußgängerzone. Gute Gründe, es sich so richtig gut gehen zu lassen.

Nicht übertrieben, nicht alles High-End, doch alles frisch und handwerklich gut zubereitet. Westfälischer Rosenkranz, Rinderroulade, Westfälischer Sauerbraten, die Brauhauspfanne, Matjes, hausgemachter Heringstipp, Zander, dicke Bohnen, westfälische Kartoffelsuppe und natürlich das westfälische Krüstchen sind hier die Klassiker. Aber das Scampi-Pfännchen, Muscheln oder diverse Steak­ variationen finden hier ihre Liebhaber. Die Gäste schwärmen nicht nur von den guten und deftigen Speisen, sondern auch von einem einzigartigen Preis-LeistungsVerhältnis. Die herzliche Atmosphäre der Wirtsleute, das engagierte und freundliche Team, die westfälische Frischeküche und das „urwestfälische“ Ambiente heißen hier die Gäste aus nah und fern willkommen. In diesem Sinne: „Guet Goan!“

Schützenzimmer Dieser separate, holzgetäfelte Raum ist die Heimat des Schützenvereins von 1332. Finden keine Vereinsaktivitäten statt, wird er auch als kleine separate Gaststube oder als Gesellschaftszimmer genutzt.

Weitere Informationen www.brauhaus-drei-linden.de

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Genuss meisterlich präsentiert Sie bringen einen sehr guten Geschmackssinn, eine große Bierleidenschaft und fundiertes Produktwissen mit: Biersommeliers. Die gefragten Experten beraten kompetent rund um den Biergenuss. Auch bei den Dortmunder Brauereien gibt eine Biersommelière ihr Wissen weiter.

W

ie wird Bier gebraut und wie unterscheiden sich die vielen Biersorten voneinander? Fragen dieser Art stellen Genießer der Bierspezialitäten HÖVELS Original, HÖVELS Hop Pale Ale und HÖVELS Craftbock idealerweise der zertifizierten Biersommelière Sarah Schwefer. Sie erklärt unter anderem das Geheimnis der überlieferten HÖVELS-Rezeptur von 1893, das im speziellen Mischungsverhältnis vier verschiedener Edelmalze liegt: helles und dunkles Gerstenmalz, Weizenmalz und Röstmalz. „Bier hat zum Beispiel mehr Facetten als ein Wein. Das ist vielen Genießern gar nicht bewusst“, so Sarah Schwefer, die bei den Dortmunder Brauereien zugleich Markenverantwortliche von HÖVELS ist. Sie kennt sich mit Malz- und Hopfensorten, Brau- und Gärverfahren, Aromen und Geschmack als ausgebildete Biersommelière bestens aus. Den besonderen Biergenuss bestätigt auch die Sommelier-Union Deutschland, der Fachverband der Wein­ experten, die das feinherbe HÖVELS Original mit seinen Röst- und Karamellaromen 2009 zu ihrem offiziellen Bier kürte.

Sarah Schwefer ist Markenverantwortliche für HÖVELS und Biersommelière

Weitere Informationen www.hoevels-original.de

Der rot-braune HÖVELS Craftbock mit obergärigen Hefearomen

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Fotos: Archiv Mowwe

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Archiv Waldhaus Föckinghausen

Waldhaus Föckinghausen

K

eine 30 Einwohner zählt der Ortsteil Föckinghausen der Gemeinde Bestwig im Hochsauerland. Hier auf dem 500 m hohen Heinberg findet man in idyllischer Alleinlage das Waldhaus Föckinghausen. Die heutigen Inhaber Antonius und Ute Knippschild betreiben das traditionsreiche Haus als Landgasthof mit ausgezeichneter Westfälischer und Sauerländer Küche bereits in fünfter Generation. Der Gasthof verfügt über 17 Zimmer, urgemütliche Gaststuben und zwei Terrassen mit Blick über hügelige Weiden auf de-

nen das rote Sauerländer Höhenvieh grast. Hier kann man einfach nur die Ruhe genießen oder das Waldhaus als Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge zu Aussichtstürmen, dem Hennesee, Museen und Besucherbergwerken nutzen. Am Ende des Tages findet man zusätzliche Entspannung in der hauseigenen Sauna. Viele Produkte für die saisonale Küche des Waldhauses kommen direkt aus der Nachbarschaft. Die Marmeladen sind hausgemacht, der Frischkäse wird von der Abtei Meschede geliefert und die Wurst kommt vom Hausmetzger Hoppe. Klar,

dass die Knippschilds auch beim Bier besondere Maßstäbe anlegen. Der angenehm weicher Trinkcharakter von HÖVELS Original, vollmundig und schlank zugleich, überzeugt Bierliebhaber und Kenner gerade jetzt zur Herbstzeit mit feinen Sauerländer Wildgerichten.

Nicht nur bei Wanderern sind die Terrassen beliebt

Antonius und Ute Knippschild

Gediegene Gastlichkeit in den Innenräumen

Kontakt Hotel Waldhaus Föckinghausen 23 59909 Bestwig Telefon: (02904) 9776-0 www.hotel-waldhaus.com

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Schützenheide Bergkamen

B

Die verschiedenen Räumlichkeiten bieten sich ideal für alle Anlässe an. Am Tresen schmeckt das Feierabendbier, im Restaurant finden Paare und kleinere Gruppen immer ein gemütliches Plätzchen. Dazu gibt es einen Raum für Gesellschaften mit bis zu 30 Gästen. Der große Saal mit separatem Eingang ist teilbar und bietet bis zu 220 Gästen Platz. So ist das Restaurant besonders für Firmen- und Familienfeiern beliebt. Mit viel Erfahrung steht Sascha Djuric von der Zusammenstellung des Festmenüs über die Dekoration bis zur musikalischen Unterhaltung zur Seite. Im Sommer genießt man die Köstlichkeiten der Küche oder eine Erfrischung

auch im großen Biergarten mit altem Baumbestand. Im Restaurant oder auf der Terrasse ist HÖVELS Original ein perfekter Genussbegleiter. Die ausgewogene Aromakomposition aus vier Edelmalzen der Premium-Bierspezialität ist auch hier sehr beliebt. Kontakt Schützen- und Heimathaus „Schützenheide“ An der Schützenheide 17 59192 Bergkamen Telefon: (02307) 242411 www.sport-und-tradition.de/ gaststaette-schuetzenheide

Fotos: Archiv Schützenheide Bergkamen

ergkamen, die einst größte Bergbaustadt Europas, ist heute bekannt für ihre große Vielfalt an Sport- und Freizeitangeboten sowie das kulturelle Angebot. Eine beliebte gastronomische Institution ist hier das Restaurant Schützenheide. Angenehme Stunden der Ruhe, Entspannung und Harmonie, gepaart mit gepflegter Gastlichkeit zu bieten, so beschreibt Sascha Djuric seine Aufgabe. Dies wissen seine zahlreichen Gäste aus nah und fern offensichtlich zu schätzen. Auf der Karte finden sich saisonale Angebote, beliebte Standards wie Schnitzel, Pasta oder Pizza und Balkanspezialtäten wie reichhaltige Grillteller und -platten mit diversen Fleisch- und Fischvariationen.

Gemütliches Zusammensitzen im Gastraum

Platz genug im freundlichen Biergarten

Der große Saal bietet Raum für 220 Personen

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Das Haus ist im Grünen vor Bergkamen gelegen


Weintipp Axel Gutschank

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Sauvignon Blanc Bischofskreuz, trocken Weingut Karl Pfaffmann, Deutschland, Pfalz

2017 wird das Weingut der Familie Pfaffmann wieder mit positiven Beurteilungen für seine Handwerkskunst belohnt: beim Gault Millau „3 Trauben“, bei Eichelmann „sehr gut“ um nur zwei zu nennen. Nun kann man sich über Beurteilungen bei Weinführern streiten, doch bei dem Team um Markus Pfaffmann kann man sich jederzeit selbst in der neuen Vinothek überzeugen.

I

ch hatte das große Glück, gemeinsam mit allen Außendienstmitarbeitern von Getränke Weidlich diese Vinothek einweihen zu dürfen. Der Blick von der Terrasse über die Weinberge hin zum Pfälzer Wald Axel Gutschank, ist atemberaubend Weinberater bei Geund wenn auch noch tränke Weidlich das Wetter mitspielt, wirklich schwer zu toppen. Dazu ein Glas Sauvignon Blanc, in dem sich die Sonnenstrahlen brechen. Was kann schöner sein? Wenn man mit Markus Pfaffmann durch seine eigenen Weinberge streift und ihm sein Fachwissen entlockt, dann erkennt man schnell, warum das Weingut mit Bestnoten ausgezeichnet wird. Hier spricht nicht nur ein genialer Winzer sondern ein Mann, dem Most durch die Adern fließt. Das Funkeln in den Augen, wenn er über

seine Arbeit erzählt, spricht Bände und zeugt von seiner Liebe zum Wein und der damit verbundenen Arbeit. Mit über 110 Hektar gehört das Weingut schon zu den großen, familiengeführten Herstellern in der Pfalz. Bei vielen Weingütern in dieser Größenordnung gibt es schon mal Schwankungen in der Qualität, nicht so bei Markus Pfaffmann: er holt aus jedem Jahrgang das Bestmögliche heraus. Hier werden ehrliche und rebsortentypische Weine hergestellt, die sich unkompliziert und zumeist fruchtbetont öffnen. Vor der GourmeDo 2017 stand ich vor

der Wahl, einen frischen Jahrgang am Weinstand des Westfalen Instituts einzusetzen oder mal mit einem 2015er Sauvignon Blanc anzutreten. Nach der Verkostung des 2015er stand für mich fest, diesen Wein setze ich ein. Die Lagerung hatte diesem Wein einen eigenen Stempel aufgedrückt. Die klassische belebende Säure des Sauvignon Blanc war harmonisch eingebunden und in der Nase hatte sich die eigentlich opulente Aromastruktur sehr schmeichelnd und angenehm entwickelt. Also, ein bisschen Wellness für die Nase. Den Besuchern der GourmeDo hat es gefallen. Probieren Sie diesen Wein bei unseren Partnern: • Marples in der Alten Mühle, Dortmund • Haus Oberkampf, Menden • Haus am See, Essen Ihr Axel Gutschank Weitere Informationen www.getraenke-weidlich.de

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Düsseldorf · Dortmund · Osnabrück

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Rubrik Überschrift

Westfälische Impressionen Sonderausstellung im Römermuseum Haltern Seit 1993 wird hier die römische Präsenz in Westfalen thematisiert. Auf rund 1 000 qm Ausstellungsfläche und mit der einmaligen „Römerbaustelle Aliso” kann man sich über dieses spannende Kapitel westfälischer Geschichte informieren. WESTFALEN MAGAZIN


H P M U I TR G E I S E OHN

en i n a m r e G n i Roms Ende

2. Juni bis 5. Nov. 2017 LWL-Rรถmermuseum Haltern am See WESTFALEN MAGAZIN


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Ruhr Games 2017 Jugendsport im Ruhrgebiet

N

eu an den Ruhr Games 2017 ist die Konzentration auf drei Standorte mit klarer Schwerpunktsetzung: Actionsport und Festival in Dortmund, internationale Wettkämpfe in Hagen sowie Europäische Jugendbegegnung in Hamm. Erwartet wurden erneut viele tausend Aktive, die in mehr als 100 einzelnen Wettkämpfen sportlich-fair ihre Kräfte messen. Dieses Jahr starteten die Jugendlichen in 13 olympischen und vier Action-Sport­ arten. Weiterhin gab es neben den Wettkämpfen spektakuläre Sportshows, zum Beispiel in Slackline oder Bouldern und natürlich an allen vier Tagen ein Kulturprogramm. Selbst für die hochklassigen Show-Acts mit nationalen und internationalen Künstlern wurde kein Eintritt erhoben. „Umsonst

Spektakuläre Sprünge beim Dirtjump

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und draußen“ war ein bedeutender Bestandteil des Konzepts der Veranstaltung. Die europäische Jugendbegegnung als wichtiges Element der Ruhr Games hatte 2017 ein noch stärkeres Gewicht als bei der Premiere 2015. Das europäische Programm wurde bereits vor dem Start der Ruhr Games am 11. Juni 2017 in Hamm gestartet und in einer strategischen Partnerschaft gemeinsam mit dem Landessportbund NRW getragen. Bernd Neuendorf, Staatssekretär beim Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, sagt zum Konzept: „Das ist Sport und Kultur live für junge Leute aus dem Ruhrgebiet und ganz Europa. Ich freue mich, dass wir mit den Ruhr Games eine neue und relevante Marke für Jugendliche entwickelt haben. Mir ist kein ver-

gleichbarer Event bekannt, der eine derartige sportliche Vielfalt auf hohem Niveau bietet und gleichzeitig mit einem reichhaltigen Konzert- und Jugendkultur-Angebot das gesamte Ruhrgebiet anspricht.“ Demzufolge konnte diese Mischung aus olympischen und nichtolympischen Sportarten, Showvorführungen, Mitmachangeboten und Kulturprogramm auch mit großen Zahlen punkten: an drei Standorte gab es an vier Tagen 14 Bands, Teilnehmer aus 26 Nationen, insgesamt 57 Sportdisziplinen, 300 Workshops, 600 Jugendcamp-Teilnehmer sowie 2000 internationale Gäste und 6500 Sportler. Zusammen mit Ruhr.Tourismus und der Metropole Ruhr wurde das Konzept von 2015 überarbeitet und den drei neuen Standorten angepasst.

Handball in der Theodor-Körnig-Halle

Wegen der Hitze war gelegentlich „oben ohne” angesagt

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink, Christoph Maderer, Ruhr Games

Im Sommer 2015 hatten die Ruhr Games das erste Mal mit einer einzigartigen Mischung aus olympischen Disziplinen, beeindruckendem Actionsport und packenden Konzerten mehrere zehntausend Zuschauer begeistert. Während die Standorte damals im westlichen Ruhrgebiet lagen, ging es bei der Neuauflage vom 15. bis zum 18. Juni 2017 mit Dortmund, Hagen und Hamm nach Westfalen.


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Das Ruhrgebiet Ruhr Games 2017

BMX Flatland verlangte Gleichgewichtssinn

Trickfußball-Workshop

Karate-Wettbewerbe in Hamm

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink, Ruhr Games

Blick auf die Wettkampfbahnen im Stadion Rote Erde

„Klassische” Leichtatlethik

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Standort Dortmund

Standort Hagen

Mit dem traditionsreichen Stadion Rote Erde ist Dortmund nicht nur für den Sport, sondern auch als Festivalstandort prädestiniert. Zwar gab es hier auch klassische Sportarten wie Handball und Ringkampf sowie Wheelsoccer in Rollstühlen oder das noch recht moderne Beachvolleyball, doch standen ganz klar die Action- und Trendsportarten im Vordergrund. Von akrobatischen „Funkin Style Dance Battles“ über Skateboard bis hin zu den gewagten Sprüngen mit Spezialfahrrädern der Dirtjump-Contests waren diese Sportarten sicher die auffälligsten Wettbewerbe. Bei der Auftaktveranstaltung spielten hier die Sportfreunde Stiller als Headliner, moderiert wurde dabei vom Pro 7-Star Simon Gosejohann.

Im Sportpark Ischeland wurden eine Vielzahl an unterschiedlichen Disziplinen wie Basketball-Turniere (Hallenbasketball & Streetball), Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis und Fechten gebündelt. Für Fans und Besucher bot sich die Gelegenheit, an Fun-Sport-Aktivitäten wie dem „Action Run“ im Westfalenbad teilzunehmen oder sich bei einer Vielzahl weiterer Workshops, wie Parkour (akrobatischer Geländelauf), Slackline (ähnlich Seiltanzen auf einem Schlauchband) und Graffiti aktiv zu beteiligen. Im Rahmen der Hagener Sportnacht in der Enervie Arena wurden Ehrenämter und engagierte Vereine der lokalen Sportszene gewürdigt, um danach gemeinsam mit hunderten Jugendlichen und Freunden des Sports eine ausgelassene Party zu feiern.

Küchenparty im Wittekindshof „Amore Italia“ 02.10.2017 | 18.00 Uhr

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St. Pauli Leichen an der Stange 14.10.2017 | 19.00 Uhr

Erleben Sie unser neues Tatort-Dinner Programm und genießen Sie dazu ein köstliches 4-Gang-Menü mit Live-Gesang, Tabledance, Crime und norddeutschem Witz. Preis pro Person 70,00 Euro inklusive Aperitif, 4-Gang-Menü und Show

Schweizer Käsefondue im November ... zum Dahinschmelzen Showvorführung der Freestyle-Motocrossfahrer

Wichtig beim Skateboarden: Cool bleiben

Hmm, ein Genuss … mit zartschmelzendem Käse, köstlichem Brot, Pellkartöffelchen und verschiedenen Beilagen. Genießen Sie immer Freitags im November zu zweit oder mit Freunden unser „Original Schweizer Käsefondue“ Preis pro Person 16,50 Euro

Hüttengaudi in der Wittekindstube

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Das Ruhrgebiet Ruhr Games 2017

Besucherandrang beim BMX Flatland

Standort Hamm Das Jahnstadion in Hamm stand ganz im Zeichen der europäischen Jugendbegegnung. Neben dem internationalen Jugendcamp luden über 40 Workshops zum Mitmachen ein. Jugendliche Judo- und Karate-Wettbewerbe auf höchstem nationalen Niveau stellten das sportliche Highlight in der Sporthalle der Friedensschule Hamm dar, wogegen z.B. Fußball-Turniere sowie eine Skate Night auch die sportbegeisterte Bevölkerung und Hobbysportler einluden. Musikalische Größen wie die ESC-Gewinnerin Lena und der britische Singer-Songwriter Kelvin Jones sorgten dann beim „Hammer Summer“ dafür, dass wirklich bei jedem absolute Sommerstimmung aufkam. Wir selber besuchten die Ruhr Games am Sonntag, dem 18. Juni. Nachdem es am Samstag Terminverschiebungen wegen einiger Wolkenbrüche gab, war der Tag sonnig und heiß – demgemäß hatten sich die Besucher auch immer wieder auf die

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Hohe Sprünge bei der BMX Spineramp

im Schatten gelegenen Tribünenteile zurückgezogen. Das Publikum war insgesamt sehr gemischt – die sportlichen Leistungen zogen nicht nur Jugendliche, sondern Besucher aller Altersgruppen an. Im Stadion Rote Erde fielen als erstes die bis zu 18 m hoch aufgeschütteten Lehmberge auf, die für die halsbrecherischen Sprünge der Dirtjump-Wettbewerbe und die Showvorführungen der Freestyle-Motocrossfahrer benötigt wurden. Beim Dirtjump starten die (Rad-)Fahrer von einer Rampe und müssen danach über mehrere Hügel springen, wobei die Akrobatik der Sprünge gewertet wird. Die Wettbewerbe im Stadion fingen an und so konnten wir die Skateboardfahrer, die Sprünge an der BMX Spineramp oder die Kombination aus Technik und Gleichgewicht beim BMX Flatland verfolgen. Wer wollte, konnte an Workshops für Skateboard, Trickfußball oder Parkour teilnehmen – auf die wir diesmal verzichteten ... Dass diese Action- und Trendsportarten

eher jüngeren Datums sind, merkte man schon an der Musikauswahl: schwere Beats überwiegten und gelegentlich wurde es dann auch etwas rockiger. Zum Abend hin füllte sich das Stadion noch einmal stärker, denn für die Abschlussveranstaltung hatte sich der deutsche Pop-Star Clueso angesagt und so drängten die Fans in das Stadion. Insgesamt konnten die Veranstaltungen knapp 60 000 Besucher anziehen – gegenüber den etwas schwächer besuchten ersten Ruhr Games eine klare Verbesserung. Wer also Interesse an Sport aller Art und keine Berührungsängste mit etwas lauterer Musik und einem jugendlichen Publikum hat, dem seien die Ruhr Games ans Herz gelegt. Wir waren begeistert und freuen uns schon auf die Neuauflage 2019, die dann wieder in das westliche Ruhrgebiet führt. Weitere Informationen www.ruhrgames.de

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink, Ruhr Games

Wheel Soccer


DIE FEINSCHMECKER-TOURNEE DURCH GANZ WESTFALEN Wir bieten allen Feinschmeckern in diesem Herbst mit dem Westfalen Gourmetfestival 2017 wieder viele genussreiche Wochen mit einer unvergleichlichen Eröffnungsparty im „Der Schneider“ in Dortmund sowie 12 weitere kulinarische Höhepunkte in ganz Westfalen.

Eröffnungsparty im „Der Schneider“ in Dortmund

01.09.2017

UFT

AUSVERKA 04. – 10.09.

Detmolder Hof in Detmold

02. – 08.10.

Windmühle Fissenknick in Horn-Bad Meinberg

04. – 10.09.

Schloss Hotel Holzrichter in Nachrodt-Wiblingwerde

02. – 08.10.

Berghotel Astenkrone in Winterberg

11. – 17.09.

Romantik- & Wellnesshotel Deimann in Schmallenberg

09. – 15.10.

Kosmos in der Humboldt-Villa in Lüdenscheid

18. – 24.09.

Weinert’s Weinhotel Atrium in Bad Salzuflen

09. – 15.10.

Hotel-Restaurant Haus Gerbens in Wickede

25.09. – 01.10.

Restaurant Bobberts in Paderborn

23. – 29.10.

Gräflicher Park Grand Resort in Bad Dribrug

25.09. – 01.10.

Hotel Restaurant Mutter Althoff in Olfen-Vinnum

30.10. – 05.11.

„Der Schneider“ in Dortmund

DIE GASTKÖCHE

Heiko Antoniewicz

Erik Arnecke 

Maria Groß

Felix Weber

Olaf Baumeister

Thomas Blümel

Sascha Stemberg 

Christoph Brand

Heinz Otto Wehmann 

Frank Buchholz

Christopher Wilbrand 

Buchungsmöglichkeiten und alle Informationen zum Westfalen Gourmetfestival:

WESTFALEN MAGAZIN


Westfalen im Herbst Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Westfalen Magazin präsentiert seit nunmehr fast 18 Jahren an dieser Stelle gute regionale Erzeuger aus der Region sowie „ausgezeichnete“ Gastronomien, deren Vielfältigkeit vom Landgasthaus bis zum Sternerestaurant reicht. Diese Seiten sollen dem Leser eine Orientierungshilfe für gute Adressen in ganz Westfalen sein. Dabei kommt es in erster Linie nicht auf die Größe an, sondern auf die Kontinuität, damit sich beim Leser der Name, das Logo, oder ein bestimmtes Angebot einprägen. In einigen Tagen ist bereits Herbstanfang. Wildgerichte, neue Kartoffeln, Gänse- oder Fischspezialitäten stehen jetzt ganz oben auf den Speisekarten der Restaurants. Manches Mal kommt das Wild sogar aus der eigenen Jagd, denn viele Inhaber von Landgasthöfen, sind auch Jagd-

pächter. Mit guten regionalen Produkten werden diese Gastronomien sehr direkt von regionalen Erzeugern oder auch Bauernhöfen, die oftmals über eigene Hofläden verfügen beliefert. Eigene Schweine, eigene Rinder, Enten, hochwertige Landhähnchen, fangfrische Forellen und jahreszeitlich natürlich frisches Obst. Die kurzen Wege sind dabei für die Gastronomen besonders wichtig. Natürlich spielen auch die persönlichen Kontakte untereinander eine große Rolle. Im besten Fall entwickeln sich hieraus sogar „Westfälische Freundschaften“.

BERGHOTEL BERGHOTEL BERGHOTEL BERGHOTEL HOHE MARK HOHE HOHE HOHE MARK MARK

Restaurant Biergarten Restaurant Bistro ·· Biergarten Restaurant ·· Bistro Biergarten hl! wohl! michhh wo hl‘l‘l‘ ich füh hl! wo Hi H mic ich mic füh er fü Hiierer

2016

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Westfälische Empfehlungen

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2016

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2016

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Restaurant des Jahres PLATZ 1

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Kolumne: Winterberger Spaziergang

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as Wandern über die W i n t e r b e rger Bergwiesen wird erst so richtig spannend, wenn man mal woanders war. Der Kontrast könnDirk Engemann te nicht größer sein: Hotel Liebesglück Überall Welsch-WeiWinterberg delgras-Monotonie da unten und bunte chaotische Vielfalt hier oben. Bevor das Kind „Bergwiese“ Namen und Förderprogramm bekommen hat, war

mir nie bewusst, dass es woanders nicht so ist. Ich sehe nun diese mir vertraute Landschaft als einen besonderen Schatz an. Früher interessierten mich nur die vielen Kräuter, die meine Mutter z. B. zu „Grüne Mus“ köstlich zubereitete oder zu Salben und Tees verarbeitete. Ihre Kräuterrezepte kommen bei mir immer wieder zum Einsatz. Heute schaue ich mir vorzugsweise die vielen Insekten an. Über und unter den harmlosen Blümchen finden nämlich echte Dramen statt, die ich mir in Sicherheit – dank physischer Größe – genüsslich

anschaue. Ich fühle mich wie einst Grzimek in der Serengeti; entdecke eine neue Welt und jeden Tag eine neue Tierart. Zwischendurch begrüße ich die Bio-Ochsen vom Bauern Schmitt, die mir, mindestens 6 Jahre alt, herrlich aromatisches, fettes, zartes Fleisch liefern. Die ahnen nichts von Ihrem Schicksal und schlecken froh das Salz von der Haut dessen, der den Killer beauftragt. Und plötzlich fühle ich mich ein bisschen schuldig und hoffe, dass irgendwann mal Gras – sorry, Bergwiese- über die Sache gewachsen ist.

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Neu im Netz

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Neu im Netz - Bella Italia in Lünen

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as Restaurant Bella Italia befindet sich im Erdgeschoss des ehemaligen Hotels Lüner Hof. Das 1902 eröffnete Hotel wurde Anfang der 1980er Jahre geschlossen. Die Räumlichkeiten wurden im Anschluss als Wohnungen vermietet und das Erdgeschoss wird seither gewerblich genutzt. Am 4. Juli 1985 wurde das Restaurant als Familienbetrieb der Familie Rizzo in den unteren Räumlichkeiten des ehemaligen Hotels eröffnet. Die Inhaberfamilie Rizzo stammt aus der Ortschaft Crotone in der Provinz Kalabrien im Südosten Italiens. Heute gehört Bella Italia zu den besten Restaurants der Region. Zahlreiche Auszeichnungen können dieses belegen. (Aral Schlemmer Atlas 2012 und 2017: 2 Kochlöffel + Guter Service + Weinkarte). Neben den vielen kulinarischen italienischen Spezialitäten ist das Bella Italia vor allem wegen seiner großen Auswahl an erlesenen Weinen bekannt. Inhaber Antonio Rizzo schätzt, dass in seinem Weinkeller rund 300 Positionen, vor allem aus Italien,

aber auch aus Übersee lagern. Regelmäßig präsentiert er auf der Internetseite des Restaurants seinen Wein des Monats. Im Restaurant befindet sich die Vinothek des Hauses. Hier können Gäste auch Weine verkosten und werden dabei von Antonio Rizzo beraten und sich Ihren Lieblingswein für zu Hause aussuchen. Die alter Website wurde komplett überarbeitet und modern und responsiv gestaltet. Mit der Realisierung wurde die Dortmunder futec AG, eine der führenden Agenturen der Region betraut. Weitere Informationen bella-italia-luenen.de

Hertie – Früher ein Kaufhaus

Heute ein Ort voller Möglichkeiten

Lange Straße 99 44532 Lünen Tel.: 02306 / 202 11- 0 Fax.: 02306 / 202 11-31 info@bauverein.de www.bauverein.de

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Wildwald Vosswinkel Der Wildwald Vosswinkel ist eine 600 Hektar große Naturerlebniseinrichtung in Arnsberg-Vosswinkel. Das Areal des Wildwaldes liegt im Lürwald, einem großen historischen Waldgebiet in der Grafschaft Arnsberg. Heute wird damit ein etwas kleineres Waldgebiet in der nördlichen Randzone des Sauerlandes zwischen Neheim und Menden bezeichnet. Ein Teil der Flächen dieser Einrichtung ist Naturschutzgebiet.

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as Gelände des Wildwaldes befindet sich im Privatbesitz der Familie von Ketteler-Boeselager. Im Jahre 1970 wurde das Wildwald-Projekt von den Brüdern Wolfhard und Wilderich von Boeselager auf dem Gelände des historischen Jagdgatters gegründet. Aus den Anfängen in den 1970er Jahren hat sich im Laufe der Jahrzehnte ein bemerkenswertes und bedeutendes Projekt entwickelt, das heute weit mehr ist als ein Ausflugsziel.

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Gleich am Eingang des Wildwaldes befindet sich das Waldgasthaus und der Waldshop. Neben den üblichen Souvenirs und Informationsbroschüren kann man hier hochwertige Wild-Edelteile von Reh, Rotwild, Damwild, Mufflon, Wildschwein und Wildwurst erstehen. Liköre, Bücher und Dekorationen runden das Angebot ab. Bevor man sich aber gemütlich auf der Teichterrasse des Gasthauses niederlässt, ist erst einmal eine Exkursion durch

den Wildwald angesagt. Im Waldgasthaus kann man sich allerlei Nützliches für seinen Naturerlebnisrundgang ausleihen: Becherlupen, Ferngläser, Bollerwagen und Waldrucksäcke mit allerlei Nützlichem für kleine Entdecker. Vom Waldgasthaus führen zwei unterschiedliche Routen durch den Wildwald. Jede dieser Routen ist ca. 4,5 Kilometer lang. Die eine Route ist ein Rundweg durch das Hirschrevier, die andere führt durch


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Wildwald Vosswinkel

Viele Möglichkeiten zum Austoben für Kinder

das Wildschweinrevier. Auf beiden Routen erwarten die Besucher zahlreiche Attraktionen, inkl. der besonders bei Kindern sehr beliebten Wildfütterungen. Die Fütterungszeiten sind in den Informationsbroschüren, die man am Eingang erhält, beschrieben. Nimmt man an keiner der zahlreichen Führungen teil, kann man den Wildwald auch auf „eigene Faust“ erkunden. Selbst wenn man an der einen oder anderen Stelle etwas verweilt, kann man beide Wildfütterungen zeitlich während eines Tagesbesuchs schaffen. Die erste „Attraktion“, vor allem für Kinder, ist die Rotwildfütterung um 11.30 Uhr auf der großen Wildwiese. Während unseres Besuches sind dann auch Schulklassen

und eine KiTa-Gruppe mit ihren Begleitpersonen erschienen. Dank der inneren Uhr hat sich das gesamte Rotwild (mächtige Hirsche, Rehe und Kitze) auf der großen Wildwiese versammelt. Wir Besucher haben uns alle auf der großen (überdachten) Hirschkanzel versammelt, um die Fütterung mitzuerleben. Für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis. Nach der Fütterung ging es für uns weiter in Richtung Haarhof. Hier waren wir besonders gespannt auf den Waldbauernhof mit seinen alten Haustierrassen. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass der Hof bereits vor einiger Zeit verlassen wurde. Der Bauerngarten war verwildert und Tiere haben wir auch nicht angetroffen. Schade. Die Verwaltung ist aber

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Übernachtungsmöglichkeit „Waschbärhöhle Tierischer Andrang bei der Wildschweinfütterung

Der Haarhof

Stark frequentiert: die Waldseilbahn

Das Waldgasthaus

intensiv auf der Suche nach einem neuen Waldbauern. Also – bei Interesse, kann sich der geneigte Leser dort bewerben! Als wir den Abenteuerspielplatz besuchten, konnten wir langsam einschätzen, dass die Geschäftsleitung großen Wert darauf legt, dass sich Kinder hier wohlfühlen. Ein plätschernder Bach (zum Matschen), ein Floßteich, eine Rutsche, ein Baumhaus, natürlich ein Sandkasten. Dicht umlagert aber war vor allem immer die Waldseilbahn. Hier fühlten sich alle wie kleine Abenteurer, wenn nicht sogar wie Tarzan. In welcher modernen Wohnsiedlung in

der Stadt werden den Kindern schon solch tolle Erlebnisse, noch dazu in einem Wild­ wald, geboten. Im Wald gibt es für Besucher zusätzlich die unterschiedlichsten Übernachtungsmöglichkeiten. Es gibt eine kleine Schlafkanzel für max. 2 Personen, mitten im Hirschrevier gelegen, ohne Wasser und Strom, aber auch die Waldhütte für max. 15 Personen oberhalb des Ziegenhotels am Waldrand. Hier sind fließend Wasser und Toilette vorhanden. Dazwischen reicht das Übernachtungsangebot von zwei Personen in der Waschbärhöhle

mitten in den Baumkronen über mehrere Hüttenangebote für 6 – 15 Personen. Eine genaue Übersicht inkl. kurzer Beschreibung findet man in der Broschüre mit der Übersicht aller Veranstaltungen. Die Waldakademie Vosswinkel bietet ein großes Programm an Führungen und Seminaren an. Da geht es von der Motorsägenschulung über das Grillseminar bis hin zum Survival-Wissen für Eltern und Kinder. Darüber hinaus wird auch eine Sommerferienbetreuung für Kinder angeboten sowie Waldfeste für die ganze Familie. Die hier aufgezeigten Möglichkeiten sind nur

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Wildwald Vosswinkel

Junger Rothirsch


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Das Sauerland Wildwald Vosswinkel

einige Beispiele aus dem großen Angebot des Wildwaldes. Jetzt wurde es aber langsam Zeit: Wenn wir die Wildscheinfütterung nicht verpassen wollten, mussten wir also ins Wildscheinrevier. Hier beginnt die Fütterung täglich um 14.30 Uhr. Die sehr nette und kompetente Hegerin Michaela Selzer informierte uns, dass zu jeder Fütterung bis zu 200 Schweine aus dem ca. 200 Hektar großen Wildscheinrevier zusammenströmen. Wie auch bei den Hirschen kamen ganze Wildschweingenerationen, vom kleinen Frischling bis zum großen Keiler. Wenn Frau Heger mit der Schubkarre voller Mais in das Wildgatter einfährt, strömen die Wildscheine im Eiltempo zusammen, um nur genug abzubekommen. Diesem beeindruckenden Schauspiel wohnten wiederum Kinder einer KiTa samt ihren Betreuerinnen bei. Die Schweine merkten während der Fütterung sehr schnell, wenn der Nachschub ausblieb, sprich die Fütterung beendet war und zogen sich dann nach und nach wieder in ihr Revier zurück. Wir konnten an diesem Tag bei weitem nicht alles sehen und auch hier nicht alles beschreiben. Da braucht man schon etwas mehr Zeit, aber dafür gibt es ja dann auch die Übernachtungsmöglichkeiten. Frühstücken kann man dann unter Umständen im Waldgasthaus. Spätestens an dieser Stelle ist es geboten, Sie zu informieren, dass es aufgrund des großen Wildbestandes nicht gestattet ist, Hunde mit in den Wildwald zu bringen. Nach unserer Exkursion durch den Wildwald setzen wir uns ins Gasthaus bei Kaffee und Kuchen um alles noch einmal Revue passieren zu lassen und etwas zu entspannen. Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie mit diesem kleinen Bericht anregen können den Wildwald einmal mit Freunden oder Familie zu besuchen. Eventuell mit Ihren Kindern zu einem kleinen Abenteuerurlaub.

Bache mit Frischlingen

Tagsüber selten zu beobachten: der Uhu

Mufflonwidder auf der Waldwiese

Weitere Informationen www.wildwald.de

Gepflegte Wege beim Waldgasthaus

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Überall zu finden: der naturgeschütze Fingerhut

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Wildwald Vosswinkel

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Tipps und Termine 21. – 29.10.2017 Herbstlibori Paderborn

HEIM(at)SPIEL

Das Paderborner Herbstlibori-Fest geht zurück auf das Jahr 1627. Am 31. Oktober des Jahres wurden die Reliquien des Schutzpatrons der Diozöse Paderborn – des Heligen Liborius – feierlich in den Dom zurückgeführt. Alljährlich bieten etwa 70 Schausteller zum Abschluss der Paderborner Volksfestsaison auf 600 Meter ein abwechslungsreiches Kirmesangebot. www.paderborn.de

28. – 30. 10. 2017 Hamms Bunter Herbst Am letzten Oktober Wochenende steht die Hammer Innenstadt ganz im Zeichen des Einkaufens. Am Willy-BrandtPlatz und in der angrenzenden Bahnhofstraße macht wieder der Fischmarkt halt. Die Händler in der Innenstadt laden zudem am Sonntag den 30. Oktober zu einem ausführlichen Einkaufsbummel mit der ganzen Familie ein. www.hamm.de

DAS RESTAURANT & CAFÉ IM „GRÜNEN“ Hier können Sie von früh bis spät entschleunigen. „Das Küchenteam um Alexander Mowwe bietet leichte westfälische Küche, kreativ aus Produkten der Region.“

CATERING Schauen Sie Ihrer Feier ganz gelassen entgegen. Wir planen Ihre Veranstaltung mit Ihnen zusammen und kochen für Sie und Ihre Gäste. Öffnungszeiten Mo - Di: Mi - Fr: Sa: So:

Ruhetag 11:00 Uhr – 23:00 Uhr 09:00 Uhr – 23:00 Uhr 10:00 Uhr – 23:00 Uhr

Täglich warme Küche von 12:00-21:00 Uhr. Reservieren Sie Ihren Wunschtermin! Familie Mowwe Im Ostfeld 185, 44329 Dortmund (Lanstrop) Telefon: 0 231 - 35 13 31 Internet: www.mowwe.de

30.09. – 04.10.2017 Dortmunder Herbst Die Messe Dortmunder Herbst ist eine Einkaufs- und Erlebniswelt für die ganze Familie und bietet neun Messen unter einem starken Dach. Zahlreiche nationale und internationale Aussteller präsentieren in hier ihre umfangreichen Produkte und Dienstleistungen. www.dortmunderherbst.de

Wir haben uns vor 300 Jahren entschieden für unsere Heimat, unser Dortmund. Wir verstehen den Begriff Heimat heute als Ehre und Ansporn zugleich die kulinarische Kultur zu leben und weiterzugeben. So gesehen ist Overkamp gern konservativ. Machen Sie mit! Fragen Sie uns! Es ist auch Ihre Heimat! OVERKAMP – wo der Pfefferpotthast zu Hause ist

07. – 08.10.2017 Marler Seefest Theater, Musik und Shows, ein westfälischer Markt und Kunsthandwerk erfreuen die Besucher. Am verkaufsoffenen Sonntag laden die Marler Geschäftsleute zum Herbstshopping ein. Den Abschluss bildet am Sonntagabend ab ca. 20 Uhr ein musikalisches Feuerwerk. www.marlerstern.de

01.11. – 05.11.2017 Dortmunder Hansemarkt Seit dem 14.Jahrhundert finden in Dortmund Jahrmärkte statt, die bis heute mit dem jährlich stattfindenden Hansemarkt fortgeführt werden. Für fünf Tage verwandelt sich die Innenstadt in den Schauplatz eines Bauern- und Mittelaltermarktes, an den sich eine Mittelalterkirmes anschließt. www.hansemarkt-dortmund.de

Am Ellberg 1 44265 Dortmund-Höchsten Telefon: (0231) 46 27 36 Telefax: (0231) 4 70 01 www.overkamp-gastro.de www.facebook.com/Leckaland WESTFALEN MAGAZIN


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Rezept Wilde Zeiten bei Mutter Althoff

Küche der Region Wilde Zeiten bei Mutter Althoff

Nun ist sie wieder da, die Zeit, in der Wild aus heimischen Wäldern auf den Speisenkarten der Restaurants angeboten wird. Gerade in der Nähe von Olfen und Haltern gibt es große Wildreviere, wie z.B. die Hohe Mark. Am Heidhof, im Forsthof Üfter Mark in Schermbeck und im Forsthof Haard in Haltern gibt es frisches Wild aus heimischen Wäldern. Küchenchef Michael Belz ist dafür bekannt, dass er gerne regionale Produkte direkt beim Erzeuger kauft. Die Wildsaison 2017 eröffnet er mit seiner Version einer Hirschroulade. Für Michael Belz ist es sein letztes Gericht bei Mutter Althoff. Sein Nachfolger als Küchenchef ist Michael Bagschik. Seien Sie gespannt, was er uns als winterliches Gericht in der nächsten Ausgabe präsentiert.

Hirschroulade mit Pfifferlingen

Zutaten

 Wirsing-Kürbissauté | Preiselbeerschmarrn

für 4 Personen 440 g Hirschrücken 4 Stck Wirsingblätter 200 g Pfifferlinge 20 g Speckwürfel 1 Stck Schalotte 1 TL Schwerter Adrian-Senf Petersilie fein geschnitten, Salz, Pfeffer, Pflanzenöl, Küchengarn zum Binden, Frischhaltefolie, Butter Preiselbeerschmarrn 2 Stck Eier Mehl 175 ml Milch 1 Msp Backpulver 100 g Preiselbeeren 50 g Butter Salz, Pfeffer, Muskatnuss Wirsing-Kürbissauté 200 g Wirsing 80 g Kürbis 30 g Butter 80 g Créme Double Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat

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Zubereitung

Hirschroulade Den Hirschrücken in vier dünne Scheiben schneiden, zwischen eine Frischhaltefolie legen und plattieren. Wirsingblätter in kochendem Salzwasser blanchieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Schalotte schälen und fein würfeln. Pfifferlinge putzen. Speck und Schalotten in einer Pfanne braten.. Pfifferlinge zugeben und einige Minuten mitbraten. Senf hinzugeben. Zum Schluss mit Petersilie bestreuen und abschmecken. Abkühlen lassen. Den Hirschrücken ausbreiten und je ein Wirsingblatt darauf verteilen. Pfiffer­lingsmasse gleichmäßig verteilen und die Rouladen straff zusammenrollen. Mit Küchengarn binden und in einer heißen Pfanne kurz von allen Seiten anbraten. Anschließend etwas Butter in die Pfanne geben und die Rouladen in der Butter schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Preiselbeerschmarrn Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif aufschlagen. Eigelb und Milch verrühren. Mehl und Backpulver durch ein Sieb geben und glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Anschließend Eischnee unterheben und Preiselbeeren einrühren. Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen und den Teig in die Pfan-

ne fließen lassen. 3 bis 4 Minuten goldgelb backen, dann wenden und von der anderen Seite ebenfalls goldgelb backen. Zum Schluss den Schmarrn mit einer Gabel grob zerreißen und zusammen mit den Preiselbeeren servieren. Wirsing-Kürbissauté Wirsing in feine Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren. In Eiswasser abschrecken und anschließend auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen. Kürbis in feine Würfel schneiden und in Butter leicht anbraten. Wirsing zugeben und mehrmals durchschwenken. Crème Double einrühren und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einer kleinen Prise Zucker abschmecken. Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Michael Belz Foto: futec AG / Gerhard Besler

Hirschroulade mit Pfifferlingen


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Das Sauerland Balve Optimum

Balve Optimum Westfälische Reitsporttradition

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Das Sauerland Balve Optimum

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Westfalen kann sicher als Pferdeland bezeichnet werden. Zur Zeit gibt es z.B. im Pferdesportverband Westfalen e.V. rund 550 Pferdesportvereine mit mehr als 100 000 Mitgliedern. Damit gilt er als größter pferdesportlicher Landesverband in Deutschland.

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ferdesport selber ist natürlich Jahrtausende alt. Schon in der Antike wurden Wettbewerbe abgehalten und für die mittelalterlichen Ritter gab es die Teilnahme am Turnier. Später traf man sich zum Ringestechen, kirchlichen Prozessionen zu Pferde, zu Hubertus-Jagden und ähnlichem. Darum ist es kein Wunder, dass schon 1835 der erste Reitverein in Deutschland in Westfalen gegründet wurde. Weitere Vereine entstanden aus Pferdezuchtvereinen und wurden im Rahmen der kavalleristischen Ausbildung des Militärs auch staatlich gefördert. Später erkannte man die Möglichkeiten der Ausbildung von Pferden direkt vor Ort und die Idee der ländlichen Reitervereine, die qualifizierten Reitunterricht auch auf den Dörfern anboten. Dieser faszinierende Sport hat dementsprechend einen festen Platz im ländlich geprägten Sauerland. Das größte Turnier in dieser Region ist das jährlich stattfindende Balve Optimum, das mittlerweile eine rund 70-jährige Geschichte hat. Der Reiterverein Balve e. V., der das Turnier ausrichtet, wurde am 23. Februar 1925 als Reit-und Fahrverein Balve und Umgebung gegründet und das erste Wocklumer Turnier fand 1947 statt. Am 20. Juni 1948, dem Tag der deutschen Währungsreform, wurde in Balve das erste Reitturnier ausgetragen. In Nachbarschaft zum Schloss Wocklum wurden die Allhoff ’schen Wiesen dabei zu einem Turnierplatz umfunktioniert. Anläßlich des 25-jährigen Vereinsjubiläums 1950 errichtete man die ersten festen Tribünen mit Platz für 3 000 Zuschauern und erweiterte in den folgenden Jahren nach und nach die Turnierplätze. Die Turniere fanden dann auch schon 1959 das

Fotos: Balve Optimum

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Isabell Werth, Sieger Grand Prix Dressurreiten

Blick auf den Turnierplatz während der Dressur

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Showprogramm am Abend

Fabienne Lütkemeier mit Farbregaz

Alles, was das Reiterherz begehrt, gab es in der Ausstellung

Fotos: Balve Optimum

Charlott-Maria Schürmann auf Burlington


Interesse der Medien und es gab die ersten TV-Übertragungen. Die Qualität des Turniers entwickelte sich weiter und so fanden 1972 die ersten Vorbereitungsspringen für Olympia statt. 1984 richtete man das erste mal die Deutschen Meisterschaften der Spring- und Dressurreiter aus – auch hier wieder mit Sichtung der Teilnehmer für die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles. Seit 1997 tragen die Turniere den Namen „Balve Optimum“. Bis heute fanden sieben Olympische Qualifikationen, neun Deutsche Meisterschaften sowie mehrfache Qualifikationen zu den Weltmeisterschaften im Sauerland statt. Die Siegerliste des „Großen Preises von Balve” klingt dabei wie das „Who is Who” der internationalen Topstars im Sattel: Hans Günther Winkler, Hermann Schridde, Harry Boldt, Rodrigo Pessoa, Ludger Beerbaum und viele mehr haben in Balve schon „Gold” gewonnen. Das Balve Optimum zählt somit zu den traditionsreichsten Turnieren Europas und kann auf eine einzigartige sportliche Historie zurückblicken, getreu dem Motto: Zukunft braucht Herkunft!

Das Balve Optimum ist mit dem hochklassigen Teilnehmerfeld, dem wunderschön gelegenen Reitstadion und der Kulisse des Schlosses Wocklum sicher eines der schönsten Reitturniere Europas. Während der Turniertage können Sie dabei nicht nur den Profis zuschauen. Es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm und die Möglichkeit, sich mit allem einzudecken, was der Reitsportler so braucht. Dieses Jahr fand das 13. Balve Optimum bei hervorragendem Wetter vom 8. bis zum 11. Juni statt. Gewinner des diesjährigen Turniers war Simone Blum, die die Deutsche Meisterschaft im Springreiten gewann. Die Deutsche Meisterschaft Grand Prix Kür im Dressurreiten ging an Isabell Wert und das Championat von Balve 2017 im Springreiten wurde durch Felix Haßmann gewonnen. 2018 geht es vom 07. – 10. Juni wieder los. Freuen Sie sich also auf ein faszinierendes Erlebnis rund um den Reitsport im Sauerland! Weitere Informationen www.balve-optimum.de

Willkommen auf der Alm!

Kleine Auszeit vom Alltag

bei uns jederzeit Voltigiershow

Von links: Vizemeister Holger Hetzel, Deutsche Meisterin Simone Blum, Bronze Rolf Moormann

Dorf-Alm Willingen Briloner Str. 44 34508 Willingen T 05632 966190

Dorf-Alm Winterberg Am Waltenberg 35 59955 Winterberg T 02981 929592

Warme Küche: täglich 11-22 Uhr Aktionen &WESTFALEN Events:MAGAZIN www.dorf-alm.de


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Flavour Pairing

Auf dem Weg zum kulinarischen Kopfkino Was wird nicht alles geschrieben und geredet von westfälischer, regionaler, saisonaler oder feiner deutscher Küche. Fast jeder Gastronom verwendet einen dieser Begriffe auf seiner Speisenkarte. Das Westfalen Institut wollte mit einem Kochworkshop der besonderen Art einmal selbst Ideen- und Impulsgeber sein. Deshalb haben wir uns für den 07.06.2017 den Avantgardekoch Heiko Antoniewicz in die Seminar- und Studioküche eingeladen. Wieder waren viele Mitglieder aus ganz Westfalen unserer Einladung gefolgt.

Bei dem Thema Flavour Pairing ging es nicht in allererster Linie darum, wie ein bestimmtes Produkt zubereitet wird (diese Kenntnisse wurden bei den anwesenden Köchen vorausgesetzt). Es ging in erster Linie um die perfekte Harmonie bzw. Kombination bestimmter Aromen. Heiko Antoniewicz bezeichnet dieses Thema als „kulinarisches Kopfkino“. Wenn die Teilnehmer aus diesem Seminar einige Kenntnisse, Impulse und Ideen mitnehmen konnten, die sie zuhause in ihren Restaurants mit in die Karte einfließen lassen, wäre das Ziel erreicht.

Sous vide ist bei Flavour Pairing zum Beispiel ein ganz wichtiges Thema. Es gibt immer noch Restaurants, die bis heute keinen Sous-Vide-Garer in der Küche stehen haben und deren Köche sich mit dieser Garmethode bisher nicht befasst haben. Heiko Antoniewicz bezeichnet die Sous-Vide-Garmethode hierbei als unverzichtbar, ja als Standard. Heiko Antoniewicz war zu dem Workshop zusammen mit seinem langjährigen Freund und Geschäftspartner aus Mauritius, Adrien Hurnungee, erschienen. Anders als bei vielen anderen Kochseminaren be-

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de

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Fotos: futec AG

Westfalen Institut Sonderveröffentlichung

gann die Veranstaltung mit einem sehr detaillierten Referat über das Thema Flavour Pairing – unterstützt und aufbereitet von einer Videopräsentation. Heiko Antoniewicz hat zusammen mit Wissenschaftlern und mit Hilfe von Aroma-Datenbanken erarbeitet, wie man Geschmacksfamilien, die man so normalerweise nicht kombinieren würde, zusammenbringt. Z.B. Lachs mit Lakritz oder Mettwurst mit Schokolade – da stellt sich die Frage: Wird mit Flavour Pairing alles anders? Nach dem ca. einstündigen Referat und bevor mit dem Kochen gestartet wurde, folgte eine Weinverkostung, präsentiert von Axel Gutschank. Gutschank ist Wein-

berater beim Sponsor Getränke Weidlich. Vorgestellt und verkostet wurden sieben Eigenmarken der Kollektion Thomas Bauer. Neben der Verkostung von Grau- und Weißburgunder, Riesling und Acolon war auch die Gestaltung der Etiketten interessant und auch hilfreich für das Servicepersonal. Auf der Vorderseite prangt z.B. für Weissburgunder ein großes „W“ und natürlich die exakte Bezeichnung. Auf der Rückseite gibt es dazu eine sehr schöne und deutliche Beschreibung dieses Weins, einschließlich empfohlener Trinktemperatur und der dazu passenden Speisen. Nun ging es aber an die Praxis in diesem Kochworkshop, bei dem die Teilnehmer

reichlich Notizen machten um vielleicht das eine oder andere demnächst in Ihren Küchen zu probieren. Gekocht und verkostet wurden z.B.: • Schellfisch // Senföl // Minze • Lachs // Lakritz nach HB // Meerrettich • Foie gras // Nougat // Salz • Gambas // Marzipan // gestockte Mandelmilch // saurer Honig • Mein Bananen Weizen • Erdbeeren // Senf Die Workshopteilnehmer waren vollkommen begeistert, sodass zum Schluss Heiko Antoniewicz und Adrien Hurnungee einen langanhaltenden Applaus ernteten.

Impressum: Die nächsten Termine Westfalen Gourmetfestival 2017 Die Feinschmecker-Tournee durch ganz Westfalen 01. September 2017 – 05. November 2017 Eröffnungsparty am 01.09.2017 im Restaurant „Der Schneider“ in Dortmund www.westfalen-gourmetfestival.de

Wild durch den Herbst Kulinarische Köstlichkeiten aus Wald und Wiese Gewürzseminar von Wiberg mit Tim Herrmann 05. Oktober 2017 | 12.00 – 16.30 Uhr Ort: Westfalen Institut Seminarküche Einladungen zu dieser Veranstaltung erfolgen gesondert. Wenn nicht anders ausgezeichnet, für Mitglieder kostenfrei.

S. 68 – 69 sind eine Sonderveröffent­ lichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P.): Westfalen Institut e. V. Harkortstraße 37 – 39 44225 Dortmund Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Thorsten Piepenbrink Druck: Hitzegrad, Dortmund Besuchen Sie uns auch unter www.facebook.com/Westfalen.Institut www.westfalen-institut.de

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Warburg

Beslers historische Städtereise Die Hansestadt Warburg ist eine kleine Mittelstadt im Kreis Höxter und mit knapp 24 000 Einwohnern die größte Stadt in der Warburger Börde. Aufgrund ihrer vielen gut erhaltenen historischen Gebäude, der noch vorhandenen Stadtmauer, der fünf Wehrtürme und der zwei Stadttore wird Warburg auch gerne als Rothenburg Westfalens bezeichnet. Warburgs Südansicht gehört zu den schönsten Stadtansichten Westfalens.

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er Name der Stadt wird zurückgeführt auf die althochdeutsche Bezeichnung „Warta“. Es ist der Platz, von wo aus gespäht wird. Hier ist es der Wartberg, aber auch z. B. auf die Wartburg (Wächterburg) in Thüringen trifft diese alt­hochdeutsche Bezeichnung zu. Warburg wurde um 1010 erstmals schriftlich erwähnt. Die erste Nennung als geschlossene Ortschaft stammt aus dem Jahre 1036. Bereits im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet nördlich und südlich der Diemel durch Karl den Großen in Grafschaften eingeteilt.

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In diesem Zusammenhang wird auch ein Graf Duiko genannt, der bereits um 1000 vom Wartberg große Teile des Hessengaus verwaltete. In diesem Zusammenhang wird auch von seiner Burg gesprochen, die bereits von eindrucksvoller Größe und befestigt gewesen sei. Zur Versorgung der Burg wurden drei Wirtschaftshöfe angelegt. Im Schutze der Burg siedelten sich um die Wirtschaftshöfe herum viele Menschen an. Die Entwicklung der Stadt hatte begonnen. Erbenlos übergab der Graf 1018 die Burg in Form einer Prekarie (Leihe von Land) dem

Bischof von Paderborn. Der Graf starb aber bereits 1020, sodass der gesamte Besitz an das Bistum überging. Die heutige Stadt Warburg besteht historisch gesehen aus zweien im Mittelalter selbstständigen Städten: der Altstadt und der Neustadt. Altstadt: Südöstlich der Burg lag eine Siedlung mit dem Namen Wartberch. Hier lebten die Ministeralien und die Arbeiterfrauen. Zusätzlich siedelten sich hier Bewohner aus den umliegenden Dörfern an, sodass eine Vorstadt entstand, die


Foto: Thomas W. Fiege

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zusammen mit der Burg den Ortskern bildete. Die Ansiedlung am Fuße des Berges zwang den Bischof dazu, eine Stadt anzulegen, um den Schutz der anwachsenden Zahl der Siedler zu gewährleisten. So entstand die Warburger Altstadt in der Zeit von 1168 – 1187. Neustadt: Im nördlichen Teil ließen

sich Siedler nieder, die vor allem aus den Bauerndörfern Molhusen, Bußdorf und Papenheim kamen. Unter Einbeziehung des umliegenden Gebiets wurde die Neustadt Warburg 1228 von Bernhard IV. zur Lippe gegründet, um seine politische Stellung im Diemelraum gegen das Vordringen des Kölner Erzbischofs zu sichern. Wie

die Altstadt war auch die Neustadt eine Planstadt. Um 1239 war die Neustadt als städtisches Gemeinwesen voll ausgebaut und besaß ein eigenes Rathaus und einen selbständigen Stadtrat. Die Warburger Altstadt und die Neustadt waren zwei selbstständige Städte, zwischen denen es bis in die Neuzeit Spannun-

GRAND RESORT

FREUNDE GUTEN GESCHMACKS

Einladung zum Gourmetfestival am 28. Oktober 2017

Dass unser Küchenteam aus kulinarischen Künstlern besteht, ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. An besonderen Tagen lassen sie sich in der Küche des Caspar‘s exklusiv über die Schultern schauen. Am 28. Oktober ist wieder solch ein besonderer Tag. Dafür hat sich unser Küchenchef Thomas Blümel weitere

Spitzenköche aus der Region eingeladen. Mit dabei sind Heiner Eyers (Hotel am Rosenberg), Alexander Brotzmann (Restaurant Kitzgams), Benedikt Paus (Restaurant El Chingon) und Sebastian Höpter (Weintaverne Bielefeld). Und was heißt das für Sie? Ganz einfach; anmelden, zuschauen und genießen. WESTFALEN MAGAZIN

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Blick auf die Warburger Altstadt mit Biermannsturm

Rathaus „Zwischen den Städten”

Historischer Baubestand in der Altstadt

gen gab. Der Bischof bevorzugte die Neustadt. Warburg erhielt um 1327 das Recht Münzen zu prägen. Im Jahre 1364 traten beide Städte unabhängig voneinander in die Hanse ein und erzielten dadurch und durch das benachbarte Zisterzienserkloster einen wirtschaftlichen Aufschwung. In Warburg etablierte sich das in Zünften organisierte Handwerk, wobei die Leinwandweberei, die Leder- und Wollindustrie und einige Handwerkskünstler überregionale Bedeutung gewannen. 1436 schlossen sich die Städte zu einer Stadt zusammen. Das gemeinsame Rathaus wurde aber erst 1568 erbaut. Historische Kirchenbauten und Klöster spielen in der Hansestadt eine wichtige Rolle. Die katholische Neustadtkirche St. Johannes Baptist wurde bereits 1264 erbaut, die Altstadtkirche St. Mariä Heimsuchung folgte 1283. Imposant ist das ehemalige Dominikanerkloster. Das Kloster wurde 1993 aufgegeben und 1996 von der

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Das syrisch-orthodoxe Kloster St. Jacob

syrisch-orthodoxen Kirche Deutschlands gekauft und wird heute als Kloster St. Jacob von Sarung genutzt. Da die Stadt auf Ihrer Internetseite mit dem Logo und Slogon wirbt: „Warburg Westfalen lebensund lieben­swert“ und auch die Warburg Touristik die Stadt als „Rothenburg Westfalens“ bezeichnet, wurden wir neugierig und machten uns am 23. Juni auf, um uns selbst ein Bild zu machen. Bei Temperaturen um 22 °C und bewölktem Himmel erreichten wir gegen ca. 11.00 Uhr den Marktplatz vor der Neustadtkirche. Es war Markttag. Leider nur einige wenige Stände und kaum Besucher, sodass wir auf Anhieb einen Parkplatz vor der Kirche fanden. Da wir direkt am Neumarkt kein hübsches Café mit Außengastronomie fanden, um unseren Stadterkundungsgang zu besprechen, machten wir uns unverzüglich auf den Weg, voller Spannung, was uns hier erwartete. An den Neumarkt grenzt die Hauptstraße. Also startet hier

unser Rundgang. Die Straße wurde komplett barrierefrei umgestaltet. Straße und Bürgersteige bilden eine Ebene und Sitzmöglichkeiten lockern das Straßenbild auf. Nach der Neustadtkirche ging es bergab in Richtung Altstadtkirche. Diese wollten wir uns auch einmal von Innen ansehen – aber wie so oft – Türen verschlossen. Als Einzelperson findet man oft keinen Eintritt mehr für einige Minuten der Besinnung oder für ein stilles Gebet. Schade. Da wir kein bestimmtes Ziel hatten spazierten wir kreuz und quer. Das alte Rathaus „Zwischen den Städten“ sollte man sich ansehen. Das Gebäude ist ein stattlicher zweigeschossiger Massivbau von 1568. Das Erdgeschoss ist als Durchgangslaube angelegt und an drei Seiten mit Bögen geöffnet. Über der Westtür befindet sich eine Reliefplatte mit Wappen und Jahreszahl. Das alte Rathaus wird heute als Standesamt und Volkshoch­ schule genutzt. Direkt neben dem Rathaus befindet sich die Gaststätte Ratskeller. Ge-


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Wikimedia: presse03, Thomas W. Fiege

Ostwestfalen-Lippe Warburg

St. Mariä Heimsuchung

Gerberdenkmal vor dem Johannisturm

Burgruine Desenberg

gen Mittag leider geschlossen, obwohlsie gemäß der Öffnungszeiten geöffnet haben müsste. Kleiner Mittagssnack war hier also nicht möglich. In allen Beschreibungen über die (Kern-)Stadt ist oft von alten Stadtmauerresten die Rede. Diese sind hier tatsächlich sehr zahlreich vorhanden und auch in das historische Stadtbild mit einbezogen. Teilweise ging es sehr steil bergauf – und dann wieder bergab auf Kopfsteinpflaster durch schmale Gassen. Nach einem dieser Anstiege standen wir vor dem ehemaligen Dominikanerkloster  – sehr gut erhalten und ein durchaus

imposanter Anblick. Nun wollten wir aber endlich eine Kleinigkeit essen. Wieder auf der Hauptstraße sehen wir Café Pfeffermintz mit Biergarten. Ebenfalls geschlossen. Merksatz auf der Schiefertafel: „Offen wenn offen – meistens 19.00 Uhr.” Auf der Hauptstraße schließen wir unseren Stadtrundgang ab und bewundern noch einige der alten, schön restaurierten Fachwerkhäuser, die teils aus dem 17. Jahrhundert stammen. Wir gehen davon aus, dass diese meist unter Denkmalschutz stehen. Leider sind diese oft mit den Leuchtreklameschildern der einschlägigen Filialisten „ver-

ziert“. Nun machen wir noch einen kleinen Ausflug zum Desenberg. Auf dem ca. 343 Meter hohen ehemaligen Vulkan trohnt die Ruine der Burg Desenberg. Durch die Alleinlage in der ansonsten flachen Warburger Börde ist die Burg bereits von weitem sichtbar. Am Fuße des Berges befindet sich ein Parkplatz. Von hier aus kann man dann herrliche Spaziergänge und lange Wanderungen unternehmen.

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Impressum

Vorschau

Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag gedruckt und online. Heft Nr. 48, Ausgabe 03 / 2017 Herausgeber und Chefredakteur:

IM HIMMEL. AUF ERDEN. AUF ERDEN. IM HIMMEL. AUF ERDEN.

Unsere Herbstausgabe erscheint ab Mitte November 2017, u. a. mit folgenden geplanten Themen:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung: f utec AG Agentur & Verlag Harkortstraße 37 – 39 44225 Dortmund Lesertelefon und Abos:

Beslers Städtereise nach Emsdetten

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Erstmals 1178 urkundlich erwähnt als Thetten ist Emsdetten heute eine Stadt mit knapp 36 000 Einwohnern. Die Stadt liegt direkt an der Ems, dem kleinsten Strom Deutschlands und ist ein Eldorado für Kanusportler. Einkaufen und Urlauben in Emsdetten ist ein Erlebnis für Besucher.

E-Mail: kontakt@westfalen-magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Druck: Hitzegrad Print Medien & Service GmbH, Dortmund Gestaltung:

Thorsten Piepenbrink

Titelfoto:

Auf großer Fahrt durch Westfalen Zubereitet von Günther Overkamp-Klein Foto: Gerhard Besler

10 Jahre Westfälischer Gastronomiepreis Auch nach 10 Jahren hat der Westfälische Gastronomiepreis nichts von seiner At­ traktivität verloren. In diesem Jahr haben sich an diesem Publikumspreis wieder 178 Landgasthöfe und Restaurants beteiligt. Im Jubiläumsjahr werden sich Gala und Preisverleihung in neuer und attraktiver Form präsentieren. Wir stellen Ihnen die „Besten“ in Westfalen ausführlich vor.

Bildnachweis: siehe Angaben

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Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de

Fotos: futec AG / Lana Roßdeutscher; Rainer Halama, helfmann & Wolfnoah (Wikimedia Commons)

ISSN-Nr.: 1867-3449

Breitenbachtalsperre Es müssen nicht immer die großen Talsperren sein. Die Breitenbachtalsperre bei Hilchenbach ist als Ausflugsziel bei Freizeitsportlern und Spaziergängern sehr beliebt. Um die Talsperre führt ein 5,2 km Rundweg und in dem ehemaligen Stau­ wärterhaus befindet sich das Restaurant „Altes Wärterhaus“.

Von schwarzer Kohle zur Vielfalt In den Jahren 1927 bis 1928 entstand im Dortmunder Stadtteil Huckarde die Kokerei Hansa. Nachdem sie 1992 end­ gültig stillgelegt wurde bietet sie heute als begehbare Großskulptur faszinierende Einblicke in die Geschichte der Schwer­ industrie des vergangenen Jahrhunderts.

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Westfalen Magazin Herbst 2017