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6. Jahrgang · Ausgabe Frühling 2010 · 3,20 Euro

NEU! Jetzt mit Ausklapper: Gourmet-Rezept von Silvio Eberlein

ZOOM Erlebniswelt

Die Welt der Tiere in Gelsenkirchen anders erleben – Zoogeschichten neu definiert. Aus dem Ruhr-Zoo wird die ZOOM Erlebniswelt.

Campingplatztourismus

Der wiederentdeckte Individualurlaub auf dem Campingplatz. Die neue Reiselust der Deutschen?

Beslers Städtereisen Höxter

Weserrenaissance, historisches Fachwerk, Kloster Corvey und mehr ...


First Class im Sauerland — Zeit für das Besondere. Bereits zu Kaisers Zeiten, als Wellness noch Sommerfrische hieß, galt das Hotel Deimann am Fuße des Wilzenbergs als eine erste Adresse für gesunde Erholung im Sauerland. Heute, gut 125 Jahre später, verwöhnt das Romantik- und Wellnesshotel seine anspruchsvollen Gäste mit First-Class-Gastlichkeit – eingebettet in einen weitläufigen Hotel-Komplex mit exklusivem SPA und 18-LochPanorama-Golfplatz nur 500 m entfernt. Zahlreiche Wander- und Spazierwege beginnen direkt vor der Tür, der Rothaarsteig liegt etwa 4 km entfernt. Elegant legere Großzügigkeit bestimmt die Atmosphäre und das Angebot des einzigen 5-Sterne-Hotels im „Land der tausend Berge“. Die Zimmer zeigen Stil bis ins Detail – von klassisch modern bis sinnlich mediterran. Die Küche überzeugt mit Klasse. Und der Wellnessbereich? Wartet mit lichtdurchfluteten 3.200 m² auf – inklusive Süßwasser-Hallenbad (30°C), Sole-Freibad (30°C), Bewegungsbecken (36°C), Saunalandschaft mit 6 verschiedenen Schwitzräumen, Liegehalle, Gartenbistro und Sportbereich mit täglichem Fitnessprogramm.

Romantik- u. Wellnesshotel Deimann · Winkhausen 5 · 57392 Schmallenberg Tel. 0 29 75 - 8 10 · Fax 0 29 75 - 8 12 89 · info@deimann.de · www.deimann.de


Editorial und Impressum

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, mit der Ruhr.2010 rückt unsere Region als Kulturhauptstadt für ein ganzes Jahr in das Rampenlicht der Ö f f e nt l i c h ke it . Zugegeben, nicht alle 53 teilnehmenden Städte liegen in Westfalen, aber das haben wir ja noch nie so eng gesehen. Sie können bei über 2 500 Veranstaltungen live dabei sein. Was für eine tolle Werbung für unsere Region – sie hat es verdient. Einer der Höhepunkte wird sicherlich das Volksfest am 18. Juli auf der 60 km langen gesperrten Strecke der A 40 und der B1 sein. Gehen Sie hin und feiern Sie mit, denn das erlebt man nur einmal in seinem Leben. Wenn wir gerade dabei sind und über „unsere“ Region sprechen, machen wir doch damit weiter, was wir so alles in der Freizeit hier erleben können. Campingplätze scheinen wieder in Mode zu kommen (oder waren sie noch nie aus der Mode?), auf alle Fälle steigen seit einigen Jahren die Übernachtungszahlen kontinuierlich. Nach dem Mallorca-Boom möchten viele Menschen ihren Urlaub in ungezwungener Art und Weise in Deutschland verbringen, dabei mit dem Wohnwagen schöne heimische Landschaften erkunden und besuchen. Vielleicht ist bei dem Einen oder Anderen der Wohnwagen etwas größer, aber am Abend treffen sich alle in derselben Campingplatz-Kneipe. Jetzt im Frühling eröffnet ein neues Familien-Abenteuerland, die ZOOM Erlebniswelt Asien im Gelsenkirchener Zoo. Die gesamte ZOOM Erlebniswelt ist großflächig, möglichst naturnah und kinderfreundlich angelegt. In regelmäßigen Abständen werden an den „Erlebnistagen“ die Eintrittspreise um bis zu 50 % reduziert. Wenn das kein Grund für einen Familienausflug ist. In diesem Sinne – ich wünsche Ihnen einen erlebnisreichen Frühling. Herzlichst Ihr Gerhard Besler

Impressum Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG, Lünen Cappenberger Straße 84 – 90 44534 Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-405 (02306) 978-402 (02306) 978-401

E-Mail:

kontakt@Westfalen-Magazin.de

Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler Bretonischer Langustino mit Lasagne vom gebackenen Kalbskopf und Beluga-Linsen Bildnachweis: siehe Angaben, sowie fotolia.com: ExQuisine, Yong Hian Lim, Carmen Steiner, bilderbox, Elke Dennis Bankverbindung: Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46 ISSN-Nr.:

1867-3449

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de

Romantik,

Wellness &

Gourmet

DIE S i n n e VERWÖHNEN, DEN K ö r p e r STREICHELN, ZEIT FÜR SICH SELBST Nehmen Sie sich eine Auszeit – bei einer Massage, vitalisierenden Düften in unserer Dampfsauna, oder in der Saunalandschaft.

GENIESSEN SIE westfälische Küche UND KULINARISCHE Köstlichkeiten Typische, raffiniert verfeinerte westfälische Gerichte, regionale Küche und internationale kulinarische Spezialitäten von mediterran bis orientalisch: Erleben Sie bei uns wahre Gaumenfreuden!

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Inhaltsverzeichnis

Wellness erleben im Hotel Seehof

22 Stilvoll Wohnen

Aus dem Inhalt

Sinnlich Entspannen

Ausgewogen Genießen

Hullerner Straße 102 45721 Haltern am See, Südufer Telefon: 02364 928-0 Telefax: 02364 928-100 www.wellness-hotel-seehof.de

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Lebensart

49 Westfalen Institut Neujahrsempfang 52 Der Campingplatz – Urlaub für Individualisten Freizeitpark Flaesheim Freizeitpark Tillessensee Erholungspark Wehlingsheide Campingplatz Uentrop – Camping im Lippetal 80 Landluft und Kuchenduft

Rezepte

19 Küche der Regionen Alles von hier … geräucherter Aal mit Roter Bete, Sauercreme und Schnittlauch Asien trifft Fröndenberg – Forellen-Röllchen mit Papaya und Ziegenkäse, gebacken in grünem Reis 40 Gräflicher Park – Hotel und Spa Variationen von Erdbeeren mit Ziegenquark-Soufflé und Muscovadoessig; Rücken vom Merino-Lamm im Brotmantel mit BulgurRisotto und Bärlauchpesto; Lachsforellenfilet mit Spargelnudeln, Morcheln und Bachkresse; Bretonischer Langustino mit Lasagne vom gebackenen Kalbskopf und Beluga-Linsen 60 Zu Gast im Waldhotel Schinkenwirt Involtini vom roten Höhenvieh mit hausgemachtem Schinken vom schwäbisch-hällischen Landschwein aus eigener Haltung, dazu Möhrengemüse und Kartoffelrösti


Inhaltsverzeichnis

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Das Münsterland

11 Menü-Frühling im Landhotel HermannsHöhe Tradition und Herzlichkeit seit 1884

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Das Ruhrgebiet

14 Der Seehof Wohlfühlhotel im Naturparadies 17 Goldener Anker 18 Gastronomie im Dialog 22 ZOOM Erlebniswelt Vom Ruhr-Zoo zur Erlebniswelt 28 RUHR.2010 Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas 31 Entspannte Gäste und Gastgeber Service am Gast ist führender Personaldienstleister für die Gastronomie

Ostwestfalen-Lippe

36 Beslers historische Städtereisen – Reihe Höxter 50 Vier Sterne nur für Sie Das Lind Hotel in Rietberg

Das Sauerland

58 Gasthof Büker 62 Willkommen zum Wohlfühlen Willingen 66 Maiworms Küchenparty

Überregional

10 Gastkolumne Gerhard Besler Bodenhaftung verloren? 65 Gastkolumne Heiko Antoniewicz Korrespondierendes 74 Hövels Original Einzigartige Aromenvielfalt.

Rubriken

Editorial Impressum Unser Westfalen Auf in den Süden 8 Edle Tropfen „Capricho“ Zurück zum Ursprung oder Besinnung auf Althergebrachtes in hoher Qualität Scotch Malt Whisky – Altbewährtes und Genuss 51 Häppchenweise Produktvorstellungen mit Gewinnspiel 69 Kurz notiert NRW präsentiert sich beim Empfang für Militärattachés 500 Jahre alte Idee: Bier aus Brot Thomas Bühner im EURO-Spitzentrio Neuer Botschafter für HÖVELS ORIGINAL Romantikhotel investiert in Personal 59 Marktteil 72 Neu im Netz Alte Homepages sind Ärgernisse für Gäste 78 Tipps und Termine 82 Vorschau 3 3 6

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Unser Westfalen

Rahden Rheine Minden

Osnabrück Emsdetten Schöppingen Vreden

Coesfeld

Stadtlohn

Borken

Rhein

Heiden

Halle

Legden

Nottuln

Dörentrup

Versmold Detmold

Münster Warendorf

Senden

Gütersloh

Blomberg Bad Meinberg

Lüdinghausen

Olfen Haltern Dorsten

Ascheberg Nordkirchen

Oelde

Rietberg

Höxter Bad Driburg Paderborn

Selm Werne Hamm Bad Waldliesborn Bad Sassendorf Waltrop Lünen Kamen Erwitte Bottrop Dortmund Bönen Bochum Wickede Rüthen Holzwickede Unna Warstein Arnsberg Schwerte Bestwig Olsberg Sprockhövel Balve Velbert Hagen Willingen Sundern Meschede Altena Düsseldorf Eslohe Bad Fredeburg Solingen Winterberg Elspe Meinerzhagen Schmallenberg Olpe

Bad Berleburg Bad Laasphe Siegen

Geplante Standorte des Westfalen-Gourmetfestivals

Eingezeichnet sind Orte, die bisher Thema im Westfalen Magazin waren. Bei Besonderheiten können diese auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens liegen. Ein Heftarchiv und eine Restaurantübersicht finden Sie unter www.Westfalen-Magazin.de. Vorschläge und Empfehlungen zu Orten oder Restaurants sind willkommen an kontakt@Westfalen-Magazin.de oder (02306) 978-402.

BAD ME I N B ERG ER

Oberkirchen

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90x259 mm Westfalen Gastro

12:07 Uhr Seite Unser Westfalen

30.07.2009

Auf in den Süden Der Begriff „Süden“ wird seit jeher mit angenehmen Assoziationen wie Sonne, Wärme, Urlaub und nicht zuletzt kulinarischen Köstlichkeiten verbunden. Hierbei meinen wir natürlich nicht den weder politisch noch ökologisch korrekten Pauschalurlaub in Tunesien oder Ägypten. Auf unsere Region bezogen meinen wir mit Süden das Sauerland oder auch einmal ganz südlich das Hochsauerland. So südlich, dass gar ein paar Quadratkilometer nach Hessen gerutscht sind. Wir wissen, dass Willingen 5 km hinter „der Grenze“ liegt, machen aber hierbei genauso eine Ausnahme wie bei unseren Ausflügen ins Osnabrücker Land, welches seinerseits von Niedersachsen nach NRW hereinragt. Gerade jetzt im Frühjahr möchten wir zeigen, dass sich Orte wie Willingen mit der Kombination von Natur, Sport, Erholung und Erlebnis auf hohem Niveau zu einer 4-Saisonen-Destination entwickelt haben. Der Sauerlandstern und Siggis Hütte sind als winterliche Ausflugsziele nach wie vor in vielen Köpfen. In der Realität sind die Übernachtungszahlen über das ganze Jahr stabil. Die Gedanken von Gastgebern und Gästen werden heute von Begriffen wie Wohlfühlen und Verwöhnen geprägt. Neben Ski- und Après-Ski-Gästen weiß das vor allem die Generation der Junggebliebenen zu schätzen. Heilklima-Wandern steht auf dem Programm und Wohlfühlangebote werden um medizinische Aspekte ergänzt. Hört sich fast nach Kurlaub an, aber machen Sie sich selber ein Bild mit dieser Ausgabe oder gleich selbst vor Ort. Bleiben wir also dabei die schönsten Seiten Westfalens zu zeigen und zwar in seinen naturräumlichen und sozio-geografischen Grenzen. In der aktuellen Ausgabe haben wir uns wieder bemüht die Region möglichst ausgewogen darzustellen. Von daher also auch: Auf in den Osten, den Norden und den Westen der Region.

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Viel Spaß dabei wünscht

Marcus Besler

Gewinner des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie

H. Rademann GmbH Druck- und Medienhaus Baumschulenweg 1, 59348 Lüdinghausen Telefon 0 25 91/91 74-0, Fax 91 74-33 www.rademann.de, info@rademann.de 7

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Edle Tropfen

Capricho

Zurück zum Ursprung oder Besinnung Haben Sie immer noch Laune auf exzellenten Rot- auf Althergebrachtes in hoher Qualität wein? Wenn ja, sollten Sie Capricho (spanisch für Lau- Regionale Produkte haben Hochsaison. Die Identifikane) unbedingt probieren. tion mit heimischen Produkten oder besonderen Hereiner Sauer, einer der besten stellungsmethoden wird für den Verbraucher immer Bio-Winzer, pflanzte schon wichtiger. Die Besinnung auf Althergebrachtes und bald nach der Gründung seiner Bodegas Palmera auf den kar- die damit verbundene hohe Qualität der Lebensmittel gen Hochebenen von Utiel-Requena, (Verzicht auf Konservierungsstoffe und GeschmacksReben von Cabernet-Sauvignon und zusätze), sei es bei Lebensmitteln oder bei der HerstelMerlot. Ursprünglich gedacht zur Bereicherung seiner Tempranillo Cu- lung, spielt dabei eine besondere Rolle.

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vées, entwickelte der Bio-Winzer bald die Idee, einen selbstständigen Cuvée Wolfgang Anders zu kreieren, denn beide Rebsorten entwickeln durch einen langsamen Reifeprozess, aufgrund des kontinentalen Klimas und der starken Tag und Nacht Temperaturschwankung, ein breites Aromenspektrum mit einer außerordentlichen Fülle und Dichte. Die Reifung geschieht in französischen Eichenfässern, 12 Monate. Das Ergebnis ist ein tiefroter Wein der gehobenen Klasse. Der bezaubernde Duft nach reifen Kirschen, Veilchen, Röst­ aromen, Schokolade und Waldbeeren macht Lust auf mehr. Am Gaumen ist er saftig und voll, mit feinem Tannin, aber dennoch feingliedrig; opulent ohne zu erschlagen und mit einer guten Länge. Weinliebhaber können die spanische Laune als Begleiter zur gehobenen Küche genießen. Der Tipp des Winzers: Zu gebratener Entenbrust in Cassis oder zu reifem Hartkäse, wie Manchego, verspricht ein besonderes Geschmackserlebnis. Heiner Sauer genießt seinen Capicho gern entspannt am Abend mit einem anregenden Buch oder guter Musik. Trocken Jahrgang 2007 50 % Cabernet Sauvignon, 50 % Merlot 0,75 l 15,0 % Vol. Capricho erhalten Sie z. B. im Angebot für 12,90 Euro bei www.galerie-anders.de

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inzelne Städte, Gemeinden oder sogar ganze Landkreise und Regionen bieten seit neuestem Produkte aus heimischer Produktion an. Mit der Intention „zurück zum Ursprung“ könnte man dabei die MarketingRüdiger Sasse kampagnen beschreiben, die für diese Erzeugnisse werben. So auch der in der Grafschaft Bentheim ab Frühjahr 2010 erhältliche „Grafschafter Kräuterwacholder“. In dem Landkreis, der sich im Südwesten Niedersachsens entlang der niederländischen Grenze erstreckt, ist der „gemeine Wacholder“, wie er in der Botanik genannt wird, weit verbreitet. Die sandigen Böden und weiten Hochmoorgebiete der Grafschaft bieten ideale Wachstumsvoraussetzungen. Der Name Wacholder leitet sich vom althochdeutschen Wort „wehhal“ für lebensfrisch, immergrün und kräftig ab, von dem sich wiederum das mittelhochdeutsche Wort wechalter stammt. Hieraus wiederum, entstand das Wort Wacholder. Unter einer eigenen Marke und ausschließlich aus Grafschafter Weizen, Gerste, Roggen und Wacholder destilliert, wirbt der in der Regel als Digestif gereichte Grafschafter Kräuterwacholder ab 2010 über die Grenzen der Grafschaft Bentheim hinaus für diese Region an der niederländischen Grenze. Aber nicht nur als Digestif ist der Wacholderbrand ein beliebtes Getränk, im spanischen Baskenland wird beispielweise der Izarra, dessen Basisbrand aus Wacholder besteht, als Aperitif gereicht. Die Möglichkeiten einen hochwertigen Wacholderbrand auszuschenken sind vielfältig. Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle viel Genuss mit einem echten „Wacholderbrand“. Ihr

Herzlichst Ihr Wolfgang Anders Rüdiger Sasse

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Edle Tropfen

Scotch Malt Whisky – Altbewährtes und Genuss Mittlerweile gibt es kaum ein Restaurant, eine Hotelbar oder Gaststätte, die keinen Scotch Malt Whisky führt.

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abei ist der Scotch Malt Whisky geschmacklich so unterschiedlich, wie die Brennerei und Region aus der er stammt. Die Geschmacksvielfalt geht von den leichten Lowland Whiskys über die milden Highlands bis hin zu den rauchigen und torfigen Islay Malts, wobei von Islay die Rauchigsten Michael Habbel kommen. Seit der Harmonisierung der EU-Gesetze wird auch in vielen anderen europäischen Ländern wie z. B. in Deutschland oder Frankreich Malt Whisky gebrannt. Bereits 1978 habe ich selbst versucht als Besitzer einer Kornbrennerei zu 100 % aus Malz zu brennen, aber die Bundesmonopolverwaltung lehnte ab. Doch Iren, Schotten und auch die Waliser beanspruchen für sich, diesen edlen Tropfen erfunden zu haben. Aber der früheste Beweis befindet sich nicht in Schottland oder Irland, sondern wirklich bei den Walisern. Die schottische Whisky-Industrie feierte vor einigen Jahren ihren 500. Geburtstag. Hier wurde ein Mönch geehrt namens Bruder John Cor, der bereits 1494, wie aus einer Schatzliste dieses Jahres hervorgeht, acht Boll Malz (weit über 1 000 Pfund) im Auftrag des Königs zu Medizin destillieren sollte. Die Herstellung von „Aqua vitae“ als Medizin war den Mönchen wohl bekannt und auf den britischen Inseln seit Jahrhunderten Tradition. Das Bedeutende an diesem Hinweis ist aber, dass hier wohl zum ersten Mal nicht aus Wein, sondern aus Gerste gebrannt wurde. Der Name Whisky stammt aus der Übersetzung von Aqua Vitae in uisge-beatha und ist im Lauf der Jahre zuerst in usky und schließlich in die Bezeichnung Whisky überführt worden. Aber was soll’s mit der Geschichte, heute kann sich jeder seinen Whisky selber wählen, ob rauchig oder zart, mild oder kräftig, zur Zigarre oder zum Aperitif, als Digestif oder einfach mit ein bisschen Zeit einfach so, immer ein Genuss. Wissenswertes über Whisky: Ausschließlich aus gemälzter Gerste darf ein Single Malt hergestellt werden, der dann meistens den Namen der Brennerei trägt, die ihn produziert hat. Wird ein Malt aus verschiedenen Brennereien gemischt, erhält man einen „Vatted Malt“, „Blended Malt“ oder „Pure Malt“. Wird ein Single oder Pur Malt mit Grain Whisky (Grain Whisky = ähnlich unserem Korn) verschnitten, erhält man einen „Blended Whisky“.

13. & 14. MÄRZ 2010

FINEWINE.2010

DEGUSTATION | GENUSS | KOMMUNIKATION | PRÄSENTATION Erstmalig präsentieren am 13. und 14. März nationale und internationale Spitzenwinzer im Hotel am Kloster Ihre neuen Weine. 13. März von 18.00 bis 23.00 Uhr  Degustation zahlreicher Spitzenweine  Flying Buffet - raffinierte Köstlichkeiten serviert in 7-Gängen aus den jeweiligen Weinanbauregionen  Kaffeespezialitäten von der roestbar  Live Piano-Musik Eintritt am Samstag: € 59,00 pro Person 14. März von 11.00 bis 16.00 Uhr  Degustation zahlreicher Spitzenweine  Buffetstationen und Front Cooking  Kaffeespezialitäten von der roestbar  Live Piano-Musik Eintritt am Sonntag pro Person: € 49,00 Eintrittskarte für beide Tage: € 99,00 1

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Hotel am Kloster

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Kurt-Schumacher-Straße 9 | D-59368 Werne Fon +49 (0)2389 52614 0 | www.hotel-am-kloster.de

Sonderpreise für die Hotelübernachtung: Doppelzimmer ab € 40,00 pro Person Einzelzimmeraufschlag € 25,00 | Inklusive Frühstück

Alles aus einer Hand: 99 Frisches Gemüse und frische Kräuter 99 Exotische Früchte und Beeren 99 Küchenfertiges Gemüse

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Viel Spaß beim Genießen wünscht Ihnen Michael Habbel 9


Kolumne Gerhard Besler

Regelmäßig, wenn sich das Jahr seinem Ende zuneigt, erscheinen die Restaurant- und Hotelführer. Die Reiseführer, wie sie von ihren Erfindern gemeint und geschaffen wurden, gibt es schon lange nicht mehr. Sie sind zu Meinungsmachern, kulinarischen Strafrichtern oder vereinzelt auch zu Protegés für Restaurants, Köche und Hotels geworden. Henry Gault, der im Jahre 2000 verstorbene Mitbegründer des „Gault Millau“, würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wie sich sein „Reiseführer“ seither entwickelt hat. Der siebzigjährige Manfred Kohnke ist langjähriger Chefredakteur der deutschen Ausgabe und wohl maßgeblich verantwortlich für den Stil der Testkritiken. In der Ausgabe 2010 hat er gleich zu einem Rundumschlag ausgeholt. So titelte die deutsche Financial Times „Ein Kochkritiker sieht rot“ und zielt damit auf Manfred Kohnke. Neben dem Gault Millau gibt es natürlich noch andere renommierte Restaurantführer. Vergleicht man die Ergebnisse, der fünf bekanntesten Führer, zielt die Beurteilung bei den getesteten Betrieben meist in die gleiche Richtung. Beim Gault Millau sieht es in einigen Fällen oft komplett anders aus. Da ich die Führer seit vielen Jahren regelmäßig lese, hege ich auch den Verdacht, dass einige Restaurants in manchen Jahren gar nicht besucht wurden. Wie kann es sonst zu komplett anderen Beschreibungen der Inneneinrichtungen kommen. Inneneinrichtungen wohlgemerkt, die gar nicht mehr aktuell sind. Speziell im Gault Millau 2010 sind einige Bewertungen unsachlich, schlecht recherchiert und verlieren Bodenhaftung sowie guten Stil, wenn Sie in den persönlichen Bereich abdriften. Wenn es den Gault Millau Testern genehm ist, werden die Aspiranten negativ erwähnt, bei denjenigen, denen die Tester wohl gesonnen sind, kann es durchaus vorkommen, dass selbst Insolvenzen verschwiegen werden. Wir sind zwar keine Tester, aber kennen 10

uns in der Gastronomie aus und kennen auch viele Hintergründe. Manchmal gehört es zum guten Stil auch etwas nicht zu schreiben, besonders, wenn es ins Persönliche geht. „Unseriös, unsachlich und polemisch“, nennt Franz L. Lauter die Berichterstattung über sein Restaurant Venus und distanziert sich vom Gault Millau. Sein Küchenchef war noch niemals ein Norbert Garzych. Wenn schon nicht nachgefragt wurde, wie der aktuelle Küchenchef heißt, hätte man den Vorgänger (Norbert Parzych) wenigstens richtig nennen können. Matthias Hoffmann ist der neue Küchenchef und Parzych ist Küchendirektor. Franz L. Lauter lässt es in die Jahre kommen. Es wurden undefinierbare Flüssigkeiten in undefinierbaren Würfeln konstatiert und die Frage aufgeworfen, ob Lauter die molekulare Welt nicht begriffen hat. Dagegen wird Dirk Grammon im Gault Millau immer noch nachgetrauert. Bereits im letzten Jahr wurde sein neues Restaurant in Werne angekündigt, das bis heute noch nicht eröffnet ist, aber den Gault Millau Testern bereits 17 Punkte wert war. Auch in der aktuellen Ausgabe wird dem im Romantikhotel Sim-Jú „groß aufkochendem“ Grammon wieder nachgetrauert, wenn auch mit neuem Vornamen versehen. Weiterhin wird jedoch auf die Eröffnung des neuen Restaurants von Dirk Grammon hingewiesen, obwohl die Redaktion des Gault Millau davon unterrichtet wurde, dass Grammon in Werne kein neues Restaurant eröffnen wird. Dieter Gerdes, der in seinem Restaurant „Landhaus am Schlosspark“ in Rastede 17 Punkte und einen Michelin-Stern erkochte, ist laut Gault Millau in Werne aus der Versenkung erschienen. Bevor man bei Grammon Protektionismus betreibt, wäre es bei Gerdes fair gewesen, Zeit für einen zweiten Besuch zu investieren. Er musste sich schließlich erst einmal dort einfinden und wird ja wohl das Kochen nicht verlernt haben. Aufgrund dieser Unsachlichkeiten möchte Dieter Gerdes nicht mehr vom Gault Millau erwähnt werden und hat dies auch Herrn Kohnke mitgeteilt. Während einem Currywurst-Lokal im Hamburger Stadtteil Eppendorf eine halbe Seite gewidmet wird, fragt sich Jür-

Foto: futec AG/G. Besler

Bodenhaftung verloren?

Restauranttests nicht immer objektiv?

gen Faßbender von den Wielandstuben in Hamm, warum sein Restaurant seit Jahren ignoriert wird. Die Wielandstuben sind ja kein unbeschriebenes Blatt und in allen anderen Führen gut bewertet oder erwähnt. Im Übrigen hat viele renommierte Köche Kohnkes Rundumschlag viel härter getroffen. So wurden z. B. Johann Lafer (Bleib lecker Lafer und werde nicht Lichter) und Nils Henkel wegen dessen Heringskaviar abgestraft. Dieter Müller (Lidl-Partner) wird gar Selbstdemontage attestiert. Nehmen wir die „Reiseführer“, die keine mehr sind, doch nicht so ernst. Sein Restaurant sucht sich der Gast immer mehr nach Mund zu Mund Propaganda, persönlicher Empfehlung und dem Internet aus. Im Internet gibt es auch Foren, in denen danach gefragt wird, wer außer den beschrieben Köchen, Winzern und Sommeliers diesen Führer im Zeitalter von Internet und Navigationsgeräten überhaupt noch liest. So fragt sich die Kölnische Rundschau, ob wirklich ein Flurschaden durch die skurrilen Willkürakte eines altherrlichen Großkritikers (Kohnke) entsteht. Liebe Köche und Restaurantbesitzer. Der zufriedene Gast ist das Maß aller Dinge und sichert den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg, stärkt das Selbstbewusstsein und das gute Image Ihres Hauses. In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg. Gerhard Besler


Das Münsterland

Menü-Frühling im Landhotel HermannsHöhe Tradition und Herzlichkeit seit 1884

Fotos: Archiv HermannsHöhe

Im Sommer vergangenen Jahres feierte man auf der HermannsHöhe das 125-jährige Bestehen. Nun lädt Familie Beckhaus zum Menü-Frühling. Zusammen mit 23 weiteren Betrieben von WM à la carte wurde die Aktion auf die Beine gestellt. Ziel ist es die Leistungsfähigkeit und Qualität der Gastronomie im westlichen Münsterland unter Beweis zu stellen. Alle 24 Restaurants haben individuelle Menüs zum Sonderpreis kreiert.

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as Besondere an der Aktion ist, dass jeder Gast sich in Ruhe zu Hause sein Restaurant und sein Menü aussuchen kann. Die 48-seitige Informationsbroschüre stellt alle Betriebe, Köche und deren Menüs vor. Weiterer Vorteil: Die korrespondierenden Getränke, inkl. Mineralwasser, Wein und Bier, sind bereits im Menüpreis von je 34,90 Euro inbegriffen. So gibt es kein Kopfzerbrechen bei der Weinauswahl und keine Überraschung bei der Rechnung, also ein echtes Probier- und Freundschaftsangebot der WM à la carte Gastronomen. Damit noch nicht genug, findet sich in dem Heft auch noch ein Gewinnspiel mit hochwertigen Preisen.

Noch bis 30. April 2010 Die Aktion startete am 14. Februar, bei Redaktionsschluss zeigten sich die Verantwortlichen mit der ersten Resonanz äußerst zufrieden. Andreas Beckhaus vom Landhotel HermannsHöhe freut sich auf viele neue Gesichter, die sein Menü probieren möchten. Noch bis zum 30. April gibt es zum Sonderpreis von 34,90 Euro: Feldsalatcremesuppe mit Croûtons ~ Auf der Haut gebratenes Zanderfilet auf Gemüse-Bandnudeln ~ Rosa gebratenes Hirschrückensteak mit Walnusskruste auf Holundersoße oder Zarte Kalbsmedaillons mit Calvados-Senfsoße ~ Dessertvariation mit Nougatparfait und bayrischer Vanillecreme an Orangenkompott inkl. korrespondierender Getränke

periertes Hallenbad, ein Solarium, eine Sauna und ein Sanarium zur Verfügung.

Das Restaurant

Für dieses besondere Menü ist eine Platzreservierung unter dem Stichwort „Menü-Frühling“ unter Telefon (02566) 93000 erforderlich. Das Landhotel HermannsHöhe ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche, zeitgemäße und zugleich traditionsbewusste sowie regional orientierte Gastronomie. „Die schönen Dinge des Lebens genießen – lassen Sie uns dazu beitragen“, ist seit vielen Jahren das Motto von Familie Beckhaus. Immer wieder wird das Haus modernisiert, erweitert und verschönert und hat sich so zum beliebten Ziel für Einheimische und Touristen entwickelt.

Das Hotel

Als verfeinerte Münsterlandküche bezeichnet Familie Beckhaus ihre Küchenphilosophie. Diese wird durch aufmerksamen Service und die behagliche Gestaltung des Restaurants abgerundet. Und dass die westfälischen Gerichte nicht ohne Raffinesse und mit einer extra Portion Geschmack aus guter alter Zeit zubereitet werden, dafür sorgt eine Top-Küchenmannschaft. So finden Sie jetzt auch ausgewählte Gerichte, die im Rahmen der Aktion „So schmeckt das Münsterland“ aus Produkten der Region zusammengestellt und zubereitet sind.

Tagen & Feiern

Das Hotel ist mit 55 Gästezimmern und 100 Betten nicht zu klein, um auch die Ansprüche von Gruppen und Firmen erfüllen zu können, aber auch nicht zu groß für die persönliche Betreuung eines jeden Gastes. Wer sich etwas Gutes tun möchte, dem stehen neben vielen anderen Annehmlichkeiten auch ein auf 29 °C tem-

Neun moderne Veranstaltungs- und Banketträume für Gesellschaften bis zu 350 Personen stehen für Familienfeiern und Tagungen zur Verfügung. Eine optimale Seminartechnik, flexible Raumgrößen sowie entsprechende Klimatisierung sind die Voraussetzungen für gelungene Veranstaltungen. Im „Treff 1884“ (sky Sportsbar) können Restaurant- und Hotelgäste zwanglos kommunizieren. Weitere Informationen unter: www.landhotel-hermannshoehe.de 11


Liebe Gastronomen, liebe Hoteliers, der Westfälische Gastronomiepreis wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgelobt. Zur Freude aller Beteiligten hat der Preis eine rasante positive Entwicklung genommen und erfreut sich einer hohen Akzeptanz. Er wird von abertausenden Restaurantbesuchern als direktes Bewertungsinstrument für die Qualität der an diesem Preis teilnehmenden Häuser genutzt. Am Ende des mehrere Monate dauernden Bewertungszeitraumes wird ausgezählt und abgerechnet. Als Ergebnis stehen dann wieder die beliebtesten Teilnehmer in der Kategorie Restaurant und Gasthof/Landhotel des Jahres fest. Wie in jedem Jahr findet die große Gala im Oktober statt. In 2010 ist die Rohrmeisterei in Schwerte der Ausrichter. Auf diesem Fest werden die Preisträger des Jahres 2010 vorgestellt und geehrt. Natürlich werden auch wieder die engagiert teilnehmenden Betriebe, unabhängig von der Bewertung, zu diesem großen Fest der Gastronomie eingeladen. Ein tolles Rahmenprogramm sorgt für Kurzweil und gute Unterhaltung. Wir möchten, dass dieser Tag einzig und allein unseren Gastronomen gehört. Die besten Köche der Region werden wieder für ihre Kollegen aufkochen. Für das Westfalen Magazin als Veranstalter ist es wichtig, dass es eine Plattform gibt, wo die Restaurantgäste selbst die Qualität der Speisen, den Service sowie das Ambiente bewerten können. Zufriedene Gäste sind die wirtschaftliche Grundlage eines gesunden Gastgewerbes. Je mehr Res­ taurantbesucher an der Wahl teilnehmen, je größer ist auch der direkte Einfluss. In den letzten Monaten standen die Bewertungspraktiken des renommierten Gastro-Reiseführers Gault Millau im Kreuzfeuer der überregionalen Presse. Zu subjektiv wurden hier Punkte vergeben oder wieder weggenommen, zu oberflächlich wurde recherchiert. Beim Westfälischen Gastronomiepreis stellen sich die teilnehmenden Betriebe mehrere Monate kontinuierlich, das jeden Tag, dem Votum ihrer Gäste. Deshalb freut es uns besonders, dass sich immer mehr Gastronomen dieser Herausforderung stellen. Die Bewertung für beliebtestes Restaurant des Jahres und beliebtester/s Gasthof/Landhotel des Jahres findet in der Zeit vom 1. April bis 31. Juli 2010 statt. Wir bitten alle Betriebe, die sich im Jahr 2010 dem Votum ihrer Gäste stellen möchten, sich mit dem nebenstehenden Anmeldeformular registrieren zu lassen. Wir freuen uns auf die Gala 2010 mit Ihnen in der Rohrmeisterei Schwerte.


Jetzt anmelden und teilnehmen!

ˆˆ Ja, wir möchten gerne am Westfälischen Gastronomiepreis 2010 teilnehmen. Bitte senden Sie die Teilnahmeunterlagen an die unten stehende Adresse.

Kategorie (passendes bitte ankreuzen) ˆˆ Landhotel/Gasthof des Jahres ˆˆ Restaurant des Jahres

_______________________________________________________________________ Firmenname _______________________________________________________________________ Straße _______________________________________________________________________ PLZ, Ort _______________________________________________________________________ Ansprechpartner _______________________________________________________________________ Telefonnummer _______________________________________________________________________ E-Mail Adresse

Ihre Daten können Sie auch bequem über www.Westfalen-Magazin.de eintragen oder per Fax an (02306) 978401 schicken. Selbstverständlich werden Ihre Adressdaten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

www.hoevels-original.de

www.vreriksen.de

www.selters.de

www.maiworm-olsberg.de

www.rohrmeisterei-schwerte.de


Das Ruhrgebiet

Der Seehof

Wohlfühlhotel im Naturparadies Den Winterblues vertreiben und sich fit machen für einen schönen Frühling und Sommer. Vielleicht auch ein paar Pfunde verlieren und sich wieder rundherum wohlfühlen. Körper und Geist sensibilisieren für die schönen Dinge im Leben. Das Hotel Seehof in Haltern am See bietet dazu die besten Voraussetzungen. Da ist erst einmal die herrliche Natur rund um das Hotel. Der Halterner Stausee, die Westruper Heide und der Naturpark liegen im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor der Haustür.

Klaus und Elke Kandaouroff

Das Areal des Hotel Seehof

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er Stausee befindet sich direkt gegenüber vom Hotelparkplatz. Zahlreiche Ausflugsziele sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen, einschließlich eines kleinen Flugplatzes, wo man Rundflüge buchen kann. Für Eltern mit Kindern sind der Ketteler Hof

und der Wildpark Hohe Mark ein lohnendes Ziel. Für Ausflüge mit dem Rad bieten sich Wasserschloss Lembeck, die Mühle in Sythen oder das alte Schiffshebewerk in Henrichenburg an. Für Kurzurlauber mit einem Hang zum Kulturellen, bzw. zur Weiterbildung, bietet sich das

AUSZEIT... ... vom Alltag. Sich entführen lassen in eine feine Welt der Sinnesfreuden. Wandern, die Natur entdecken, das Sauerland lieben lernen. In einer traumhaften Badelandschaft entspannen, sich verwöhnen lassen, sich richtig erholen. Tradition erleben und Zeitgeist genießen. Gastfreundschaft hat hier wirklich etwas mit Freundschaft zu tun. Eggeweg 2 · 57392 Oberkirchen · Tel. (0 29 75) 82-0 · Fax 82-5 22 www.gasthof-schuette.de · landhotel@gasthof-schuette.de

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Römermuseum in Haltern an, das sich in unmittelbarer Nähe des Hotels befindet. Bevor wir auf das Hotel näher eingehen, sollen Sie wissen, was Sie bei Ihrem Urlaub für Ausflugsziele und Erholungsmöglichkeiten vorfinden. Was gibt es Schöneres nach einem Aufenthalt in der


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Wellness ist Entspannung pur

Hot Stone Massage

Wellnessabteilung des Hauses, als ein langer Spaziergang an der frischen Luft. Die Westruper Heide beginnt gleich hinter dem Haus.

ne daran ist, außer sich selbst brauchen Sie nichts. Sie verlassen das Hotel zu Fuß, machen einen Schlenker nach rechts und schon beginnt die Westruper Heide. Tolle Aussicht, ab und zu eine Bank zum Ausruhen und vielleicht der Schäfer mit seinen Heidschnucken. Da kann man gut abschalten. Wellness ist im Idealfall die perfekte Harmonie Ihres Körpers im Einklang mit Ihren Gedanken, Vorstellungen und Träumen. Nichts soll Sie davon abhalten sich hier wohl zu fühlen. Wenn Sie nach diesem Spaziergang ins Hotel zurückkommen, gönnen Sie sich ein tolles Abendessen im Restaurant und freuen sich auf den nächsten Tag mit „Ihren“ Anwendungen in der Wellness-Abteilung. Für alle Hotelgäste steht die große Badelandschaft mit Whirlpool und Sauna kostenlos zur Verfügung. Die „Anwendungen“ hat das Hotel in einer eigenen Wellnessbroschüre zusammengefasst, die Sie vor Ihrem geplanten Besuch anfordern können oder sich als PDF von den Internetseiten des Hotels ausdrucken können. Hier finden Sie alles über Gesichts-, Körperbehandlungen, Massagen, Bäder und

Wellness im Seehof Wellness ist nicht allein die Aneinanderreihung verschiedener Kosmetikbehandlungen, Massagen oder Entspannungsübungen. Wellness hat etwas mit Wohlfühlen zu tun und ist deshalb schon gar keine Erfindung der Engländer. Der Begriff hat sich nun mal verfestigt. Zum Wohlfühlen gehört in erster Linie auch „Entschleunigen“. Um das hin zu bekommen, ist eine schöne Umgebung eine gute Voraussetzung. Wenn Sie als Gast am späten Freitagnachmittag im Seehof ankommen und sich in einem der großzügigen Komfortzimmer eingerichtet haben, kommen Sie bei einem Spaziergang durch die Westruper Heide schnell auf andere Gedanken und vergessen für eine kurze Weile den Berufsalltag. Das Schö-

Spa-Anwendungen. Auch Angebote für Männer wurden nicht vergessen. Ein besonderes Angebot ist „Königin oder König für einen Tag“. Die Zeit der Königinnen und Könige gehört zwar im Wesentlichen der Vergangenheit an – aber nicht im Seehof. Hier hat man für Sie folgendes Rundum-Sorglos-Paket in einem unvergesslichen Ambiente zum Erholen und Genießen für Sie zusammen gestellt: • Nutzung der Badelandschaft mit Whirlpool und Sauna • Hot Stone Massage • Vier-Gänge-Menü • Übernachtung im Komfort-Zimmer • Ausgiebiges Frühstück Gastlichkeit mit Tradition seit 1890

Das weitbekannte Gasthaus neben dem Rathaus am Prinzipalmarkt in Münster

Ob traditionell oder international – genießen Sie die frische Küche bei Stuhlmacher.

Prinzipalmarkt 6/7 48143 Münster Telefon: 0251 44877 www.gasthaus-stuhlmacher.de info@gasthaus-stuhlmacher.de

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Fotos: futec AG/G. Besler

Das Ruhrgebiet

Für ein solches Arrangement zahlen Sie 135 Euro pro Person. Zwei Personen zahlen zusammen nur 220 Euro. Auch zu anderen Gelegenheiten bietet die Geschäftsleitung kleine Urlaubsspecials, zum Beispiel in der Ferienzeit für die ganze Familie, wobei Kinder bis zu einem bestimmten Alter nicht oder nur die Hälfte zahlen. Gerade für Kinder ist der Halterner Stausee interessanter als manch ein sogenannter Abenteuerspielplatz in der Stadt. Kanu-Touren, Tretbootfahren, ein Ausflug mit dem Motorschiff „Möwe“ oder das Strandbad bieten viel Abwechslung direkt vor der Haustür. Nun ist der Seehof ja auch noch ein „ganz normales“ Vier-Sterne-Hotel mit 116 Komfortzimmern sowie neun Konfe-

renz- und Seminarräumen. Gleich in vier Restaurants genießen Sie die regionale und internationale Küche à la carte. Und jeden Sonntag gibt es in der Zeit von 11.30 bis 14.30 Uhr ein großes Lunch Buffet. Im Sommer ist natürlich die große Sonnenterrasse der Gästemagnet schlechthin. Von hier geht der Blick über Blumen und Platanen direkt auf den See. Segelboote ziehen ihre Bahnen. Wenn man Glück hat, erlebt man sogar einen tollen Sonnenuntergang. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich mal persönlich werden muss. Zwei bis drei Mal im Jahr sitze ich hier bei schönem Wetter auf der Terrasse, bestelle mir ein Fischgericht, dazu einen guten Weißwein und schaue auf den See. Bei schwachem Wind gleitet manchmal ein Segelboot mit großem Spinnaker vorbei,

Hotel Menge – seit sieben Generationen ein gepflegtes Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Hotel Menge an der Schlacht Ruhrstraße 60 · 59821 Arnsberg Telefon (02931) 5252-0 · www.hotel-menge.de

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um nach einigen Minuten hinter einer Biegung zu verschwinden. Die Sonne beginnt unter zu gehen und berührt schon die Baumwipfel. Jetzt ein kühler Schluck Wein. Spätestens jetzt stellt sich ein Hauch von Urlaubsgefühl ein. Liebe Leserinnen und Leser, der Frühling steht unmittelbar vor der Tür. Suchen auch Sie sich ein kleines Hideaway, ganz in Ihrer Nähe, vielleicht im Hotel Seehof in Haltern am See. Weitere Informationen unter: www.hotel-seehof.de

Landhotel/Gasthof

des Jahres

Platz 1


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Goldener Anker

Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Goldener Anker

Dorsten – Revierrandlage mit kulinarischem Kultstatus. So bezeichnen Feinschmecker und Kenner die 82 000 Einwohner zählende Revierstadt, denn herausragend gute Restaurants gibt es hier gleich mehrere. Der Goldene Anker von Björn Freitag ist eines der beiden Sterne-Restaurants der Stadt.

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ie Geschichte des Hauses lässt sich bis in das Jahr 1911 zurückverfolgen. Seit 1997 führt Björn Freitag hier Regie. Er formte aus der guten bürgerlichen Küche seiner Eltern das überregional bekannte Feinschmeckerres­ taurant im Herzen von Dorsten. Seinen Michelin-Stern erkochte er sich bereits 2001. Diesen Stern hat er bis jetzt jedes Jahr erneut eindrucksvoll bestätigt. In den Jahren nach 1997 hat sich Freitag einen Stammplatz unter den besten Köchen der Region erobert. Nicht von ungefähr ist er seit Jahren im Fernsehen als Moderator, Gastkoch und mit eigenen Sendungen unterwegs. Aus dem jungen Talent ist ein etablierter junger Spitzenkoch geworden. Neben dem Fernsehen hat er sich seit einiger Zeit einen Namen als Buchautor gemacht. Seine Werke „Freitag in Deutschland“ und „Sterne Snacks“ sind von beeindruckender Qualität. Sein Restaurant am Lippetor wurde erst kürzlich komplett neu gestaltet. Die Gäste erwarten moderne Formen, klare Linien und eine zeitlose Eleganz ohne dabei kühl zu wirken. Die Sitzmöbel sind aus edlem Leder und die indirekte Lichtinstallati-

on kann farblich unterschiedlichen Anlässen und jahreszeitlichen Stimmungen angepasst werden. 35 Gäste können sich im Restaurant an 11 Tischen von einem versierten, freundlichen, aber unaufdringlichem Service verwöhnen lassen. In der Küche bzw. beim Speisenangebot herrschen genau so klare Linien vor. Seine schnörkellose Linie versieht er mit einem Attribut von Luxus. Edelste Produkte kombiniert Björn Freitag gekonnt mit sehr guten regionalen Erzeugnissen. Dabei schaut er auch schon einmal gerne über den Tellerrand und lässt sich von der französischen oder asiatischen Küche inspirieren. Wer einmal mit dem Spitzenkoch gemeinsam kochen möchte, kann gerne einen seiner Kochkurse besuchen. Hier treffen sich oft ambitionierte Hobbyköche, um sich von Björn Freitag den einen oder anderen Tipp zu holen und einige Finessen abzuschauen. Zu einem guten Essen mit Freunden gehören selbstverständlich auch gute Getränke. Wenn es dabei um Wein geht, sind die roten „Spanier“ und die weißen deutschen Weine seine Favoriten. Unter Fein-

schmeckern ist es längst kein Geheimnis, dass der Charakter edler Weine durch das richtige korrespondierende Mineralwasser noch betont wird. Bei der Beratung und Präsentation der Weinauswahl achtet der Service selbstverständlich darauf, das ideale Wasser zum ausgewählten Wein zu empfehlen. Deshalb ist auch im Goldenen Anker Original Selters mit seinen Varietäten der perfekte Begleiter für ein gutes Abendessen mit Freunden oder ein festliches Menü. Weitere Informationen unter: www.selters.de www.goldeneranker.info

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Das Ruhrgebiet

Gastronomie im Dialog

Fotos: futec AG/Marcus A. Besler

Jürgen Faßbender, Inhaber der Wielandstuben in Hamm hatte Spitzen­gastronomie und Pressevertreter am 1.­ Februar 2010 zu einem ungezwungenen Meinungsaustausch in sein Restaurant geladen. Es ging um allgemeine Themen wie die Sintflut der Kochshows oder wie mache ich Kindern und Jugendlichen eine gesunde und auch die gehobene Küche schmackhaft. Ein Brennpunktthema waren die Bewertungen der Restaurants durch mehr oder weniger kompetente Restaurantkritiker.

J

ürgen Faßbender erhoffte sich von dem Meinungsaustausch mit seinen Kollegen unter anderem eine Standortbestimmung für sich selbst. Die Gespräche sollten auch dazu beitragen herauszufinden, wie man jungen Menschen Esskultur und Geschmackserlebnisse näher bringen kann, um Sie so als Restaurantgäste der Zukunft zu gewinnen. Aus Paderborn war Sternekoch Elmar Simon vom Restaurant Balthasar und aus Essen der Zwei-Sterne-Koch Berthold Bühler aus der Residence angereist, um zusammen mit zahlreichen Pressevertretern diese Thematik in lockerer Runde zu diskutieren. Für die Wielandstuben nahmen Jürgen Faßbender und Küchenchef Daniel Voss an dem Gespräch teil. Die Presse war regional und überregional durch den Westfälischen Anzeiger, die Welt am Sonntag sowie den Magazinen Sternenklasse, Westfalium und dem Westfalen Magazin vertreten. Die verschiedenen Pressevertreter belegten einmal mehr das große Interesse an der Gastronomie. Gut gegessen wurde an diesem Abend selbstverständlich auch. Faßbender ließ ein erstklassiges Vier-Gänge-Menü servieren. 18

Terrine vom Perlhuhn und Gänseleber, Loup de Mer auf Trüffelgnocchi, Karree und Schulter vom Donald-Russell-Lamm und zum Abschluss halbflüssiger Schokoladenkuchen mit Birnensorbet beflügelten die Diskussionen. Zugegeben eine Luxusdiskussion. Wie kann man unsere Kinder und Jugendliche an gesundes und gutes Essen heranführen? Die allgegenwärtigen Kochshows, die oft schon um 14.00 Uhr beginnen, animieren auf alle Fälle kaum jemanden zum Nachkochen oder zum Restaurantbesuch. Diese Shows werden mit Chips auf der Fernsehcouch „konsumiert“. Die NRW-Regierung gibt kein Geld aus für gesunde Schulnahrung. Wie viele Kinder bekommen kein Pausenbrot und Obst mehr mit zur Schule und kaufen sich stattdessen Donuts und andere Süßspeisen auf dem Weg zur Schule? Fast Food sorgt für eine stetig steigende Fettleibigkeit unter den Jugendlichen. Zuhause gewinnen Fertiggerichte und Tütensuppen immer mehr Überhand. Kann man das Übel durch Kinderkochkurse mildern? Nur wenn die Eltern mitspielen. Ist natürlich auch eine Frage des Bewusstseins und der Kosten. Es ist auf alle Fälle

nicht so, dass Kinder nur gerne Pommes frites und Nudeln essen. In Kochkursen sieht man, dass sie gerne in Töpfen rühren, frische Erbsen puhlen und Möhren schälen. Diese Kinder sind die Restaurantgäste von Morgen, deshalb müssen auch die Gastronomen hier ansetzen, um das Bewusstsein für gutes und gesundes Essen schon früh zu schulen. Das kann im Kindergarten genauso geschehen wie in Kinderkochkursen. Kinder müssen zum Genuss erzogen werden. Ein anderes Thema waren die Restaurantkritiken der einschlägigen Führer. Bei den Restaurantführern 2010 ist in erster Linie der Gault Millau durch seine unsachliche, schlecht recherchierte und oft persönliche Kritik aufgefallen. Zahlreiche überregionale Medien befassten sich über Wochen damit. Fest steht, dass die Restau-

V. l.: Berthold Bühler, Daniel Voss, Jürgen Faßbender und Elmar Simon

rantführer nicht mehr ihren Zweck erfüllen, für den sie mal gegründet wurden. Viele Gastronomen sind der Ansicht, dass es Restaurantführer geben muss. Wenn Kritik, dann aber gut recherchiert. Der Leser soll schließlich objektiv informiert werden, damit er sich seine Meinung bilden kann. Den Abend in den Wielandstuben kann man als sehr gelungen bezeichnen. Jeder Gast freute sich über die einen oder anderen gewonnenen Erkenntnisse. Die Wiederholung eines solchen Treffens ist geplant. Vielleicht dann bei einem anderen Kollegen.


Küche der Regionen Fische aus heimischen Gewässern und von Fischwirten aus unserer Region gehörten viele Jahrzehnte zu den Standardangeboten auf den Wochenmärkten und in unseren Lebensmittelläden. Heilbutt, Rotbarsch und Hering waren preiswert und überall beliebt. Bei den Angeboten im Supermarkt haben leider Pengasius (Haiwels, meist aus Aquakultur) und Co. die Oberhand gewonnen. Stefan Manier bereitet heute aus heimischen Aal und Forelle zwei besonders leckere Gerichte.

Fotos: futec AG/G. Besler

entstand die Idee, direkt neben der Räucherei und dem Hofladen ein gemütliches Stübchen für Fischverkostungen zu errichten. Hierzu wurde ein neues Fachwerkhaus direkt am Hang mit einer Grundfläche von 110 m² gebaut. An den Verkostungen und privaten Veranstaltungen können jetzt bis zu 50 Personen teilnehmen. Frank Baumüller und Stefan Manier

Fischhof Baumüller Wir besuchten hierzu den Fischzuchtbetrieb. Das angesehene Unternehmen mit eigener Räucherei und Hofladen beliefert die Gastronomie und Feinkostgeschäfte und ist auch auf den Wochenmärkten der Region vertreten. Fischliebhaber kaufen gerne direkt ab Hof. Für Angler wurde der „Fischpark am Strullbach“ angelegt. Zum Park gehören drei Teiche. Die Fischteiche verfügen über eine hervorragende Wasserqualität, da sie aus dem frischen Quellwasser des Strullbaches gespeist werden. Das Warenangebot umfasst neben den frischen und geräucherten Forellen aus der eigenen Zucht auch Bachsaiblinge, Aale, Karpfen, Störe und Räucherlachs, der nur aus frischen, ganzen Fischen geschnitten und geräuchert wird. Um Fischverkostungen einer größeren Zahl von Kunden präsentieren zu können,

Stübchen für Fischverkostungen

Während man bei vielen Fischprodukten aus dem Supermarkt nicht weiß, wo und wie die Tiere aufgewachsen sind, kommen Sie bei den Baumüllers aus eigener Zucht oder wie z. B. beim Lachs aus bekannten Zulieferbetrieben in Norwegen. Und – bei Baumüller kann jeder Fisch vor dem Kauf verkostet werden.

Kleine Produktkunde Die Forelle Die Forelle ist eine Fischart aus der Gattung der Lachsartigen (Salmo). Als gemeinsames Merkmal besitzen alle Lachsfische eine strahlenlose Fettflosse und eine dicke Hautfalte zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Alle Salmoni-

den haben einen seitlich mäßig abgeflachten Körper. Der Kopf ist relativ groß, dass Maul reicht bis hinter das Auge und weist kräftige Zähne auf. Beim Männchen ist es in der Laichzeit zu einem Haken geformt. Nach der Lebensweise werden drei Formen unterschieden: die wandernde Meerforelle sowie die ständig im Süßwasser lebende Seeforelle und die Bachforelle. See- und Bachforellen sind beliebte Zucht- und Sportfische. Der Aal Der Aal ist ein beliebter Speisefisch, der sich durch sein extrem fettreiches Fleisch auszeichnet und dadurch vor allem zum Räuchern geeignet ist. Der europäische Aal ist eine Art der Flussaale, die in ganz Europa und Kleinasien vorkommen. Aale schlüpfen in der Sargassosee (Nähe Bahamas). Sie brauchen ca. 3 Jahre um an die europäischen Küsten zu gelangen. Hier verwandeln sich die Larven in ca. 7 cm lange Glasaale. In ihren „Heimatgewässern“ wachsen sie nun innerhalb von 12 bis 15 Jahren zu ihrer vollen Größe heran, bevor Sie geschlechtsreif werden und die 5 000 km zurück zur Sargassosee ohne Nahrungsaufnahme zurücklegen, um dort abzulaichen. Weitere Informationen unter: www.fischhof.de


Asien trifft Fröndenberg Forellen-Röllchen mit Papaya und Ziegenkäse, gebacken in grünem Reis

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Zubereitung Die Forellen filieren und entgräten. Mit einem scharfen Messer die Haut vom Fleisch befreien und diese ganz von Fleischresten befreien. Im Ofen bei 100 °C trocknen. Die Filets leicht klopfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Ziegenkäse belegen. Die Papaya schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese Scheiben gleichmäßig auf dem Käse verteilen und die Forelle dann zu einem Röllchen aufrollen. Zum Panieren die Röllchen zuerst in Mehl, dann in verquirltem Eiweiß und anschließend in grünem Reis wenden. In einer Pfanne Erdnussöl erhitzen und die Röllchen in reichlich Öl ringsum goldbraun backen. Das Gemüse in feine Julienne-Streifen schneiden. In einer Pfanne (oder besser noch im Wok) etwas Sesamöl erhitzen und die Gemüsestreifen zusammen mit den Sprossen kurz schwenken. Abschmecken und knackig auf heißen Tellern anrichten. Sesam in die Pfanne geben und goldbraun anrösten, etwas Sojasauce angießen und einkochen. Hierzu etwas Sweet Chili Sauce und frischen Koriander geben. Kurz aufkochen und als Sauce um das Gemüse anrichten. Die Röllchen halbieren und auf das Gemüse setzen. Mit Kresse und falls gewünscht mit etwas Kräuteröl garnieren. Fotos: futec AG/G. Besler

Zutaten für vier Personen 2 Stck frische Forellen (z. B. von Baumüller) 100 g Ziegenfrischkäse 1 Stck Papaya 100 g grünen Reis (Asia-Shop) 1 Stck Ei (trennen, wir benötigen nur das Eiweiß) 100 g Mehl Salz, Sechuan-Pfeffer Erdnussöl 2 Stck Karotten 1 Stange Lauch (Porree) 100 g Sojasprossen 100 g grüner Rettich Sojasauce, Sweet Chili Sauce Koriander (frisch und gemahlen) Pfeffer, Sesamöl, Kardamon


Das Ruhrgebiet

Alles von hier … geräucherter Aal mit Roter Bete, Sauercreme und Schnittlauch

Zutaten für vier Personen 4 Stck Rote Bete 1 Stck geräucherter Aal 1 Bd Schnittlauch 1 Becher Sauerrahm 1 TL Honig 1 TL Traubenkernöl 1 TL Rotweinessig Salat zum Garnieren Meersalz Pfeffer aus der Mühle Koriander aus der Mühle Limone

Zubereitung Den geräucherten Aal filieren und in kleine Stücke schneiden. Tipp: Aus der Haut und den Karkassen kann man einen sehr schmackhaften Fond herstellen. Aus dem Fond kann man zum Beispiel ein Rauchaal-Mousse herstellen. Die Rote Bete in Salzwasser kochen und von der Haut befreien. Mit dem Asia-Hobel in dünne Scheiben schneiden. Aus Honig, Essig und Öl eine Vinaigrette herstellen und die Rote Bete darin marinieren. Den Sauerrahm in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Koriander und dem Abrieb einer Limone abschmecken. Die Rote Bete auf Tellern anrichten und den leicht erwärmten Aal darauf setzen. Mit feinem Salat oder Kresse und dem Sauerrahm garnieren. Den Schnittlauch sehr fein schneiden und anrichten.


Das Ruhrgebiet

ZOOM Erlebniswelt

Vom Ruhr-Zoo zur Erlebniswelt Die Zoos erfüllen seit vielen Jahrzehnten eine wichtige bildungspolitische Aufgabe in unserer Gesellschaft. Sie vermitteln den Menschen mit der Präsentation von Tieren anderer Kontinente einen ersten Eindruck über die Artenvielfalt auf unserem Planeten. Gelingt es einem Zoo neben den Tieren auch ein kleines Stück Lebensumfeld dieser Tiere zu zeigen bzw. zu vermitteln, ist das ein wertvoller Bestandteil dieses Bildungsauftrages.

Ganze Schulklassen sehen erstmals Tiere, die sie vorher nur aus Büchern kannten. Studenten können hier die Verhaltensweisen von Tieren studieren. Nicht zuletzt wird in vielen der über 300 Tiergärten und Zoos, die wir in Deutschland haben, auch geforscht. Auch leisten die Zoos einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung mancher Tierart. Vergessen werden sollte aber auch nicht der Erholungswert für die Menschen, den die meist großzügig angelegten Parks den Menschen bieten.

Erlebniswelt Eine Zoo Erlebniswelt war der RuhrZoo schon immer, wenn ich mich an die 1960er Jahre erinnere. In einer Zeit ohne zig von Fernsehprogrammen rund um die Uhr, ohne Handys und ohne Billigflugreisen zum Schnäppchenpreis, war der Zoobesuch mit der ganzen Familie stets ein besonderes Erlebnis. Wir waren mit der Straßenbahn gefühlte zwei Stunden von Gelsenkirchen-Rotthausen bis zum Ruhr22

Zoo unterwegs. Dann ging es als erstes in das Restaurant „Zooterrassen“, bevor wir auf Erkundung gingen. Zugegeben, keine ZOOM Erlebniswelt, aber tolle Erinnerungen. Jetzt ist aus dem Ruhr-Zoo die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geworden. Ein neues, intensiveres Zooerlebnis. Selbst im Winter lädt die Zoolandschaft ein, zu langen besinnlichen Spaziergängen. Man nimmt die weinigen Tiere, die sich jetzt draußen aufhalten, viel intensiver zur Kenntnis. Im Sommer ist diese ZOOM-Welt unvergleichlich – und das auch wieder für die ganze Familie. Verglichen mit dem Platz, den viele ausländische Zoos zur Verfügung haben (Zoo San Diego ist mit ca. 700 Hektar der größte Zoo der Welt), müssen die deutschen Zoos meist mit verhältnismäßig geringen Flächen und viel Beton auskommen. Das war auch bis vor ca. 10 Jahren in Gelsenkirchen nicht viel anders. Als erster deutscher Zoo der Nachkriegszeit 1948 gegründet, war der Anfangsbestand 300 Tiere, die im Eigentum eines Privatunternehmens standen. 1951 erhielt der Zoo den Namen „Ruhr-Zoo Gelsenkir-

chen“, den er nun mehrere Jahrzehnte führen sollte. Der Zoo entwickelte sich ständig weiter. Schon früh war es das Bestreben der Betreibergesellschaft, den Tieren mehr naturnahen Lebensraum zur Verfügung zu stellen, als dieses in den deutschen Zoos üblich, bzw. möglich ist. 1970 eröffnete die Afrika-Savanne. Mit einer Fläche von 1,4 ha war das Gehege eines der größten in deutschen Zoos. Es sollte aber noch drei Jahrzehnte dauern, bis eine völlig neue Zoo-Vision Wirklichkeit wurde. Die neue Zoo-Vision möchte den Menschen die Tiere in großen, weitläufigen Freigehegen (Welten) zeigen, die durch ihre Architektur und Gestaltung dem Lebensraum der darin beheimateten Tiere möglichst nahe kommt. Die Tiere können sich durch ihre völlig neu konzipierten Lebensräume (es sind keine Gehege mehr im eigentlichen Sinne) viel natürlicher bewegen, als das in herkömmlichen, oft überfüllten Gehegen und Tierhäusern möglich ist. Den Menschen eröffnet sich durch diese Art der Zoogestaltung eine völlig neue Erlebniswelt – die ZOOM Erlebniswelt. Näher dran und mittendrin.


Das Ruhrgebiet

Die Zoom Erlebniswelt entsteht Im Jahr 2000 geben die Investoren grünes Licht für die ehrgeizige Umgestaltung des alten Ruhr-Zoo Gelsenkirchen.

Die ZOOM Erlebniswelt entsteht. Nun entsteht auf 30 ha der erste Zoo Europas, der konsequent naturnah gestaltet ist. In aufeinander folgenden Bauabschnitten entstehen verschiedene Welten. ZOOM Erlebniswelt Alaska, ZOOM Erlebniswelt Afrika und im März 2010 (geplant) die

ZOOM Erlebniswelt Asien. Im März 2002 wird die erste Anlage der ZOOM Erlebniswelt eröffnet, die bis zum Jahre 2007 den alten Ruhr-Zoo komplett abgelöst haben wird. Die Löwen- und Hyänenanlage sind fertig. Die „Zookunft“ hat begonnen.

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Das Ruhrgebiet

ZOOM Erlebniswelt Alaska Expedition in eine Welt der Extreme

Hängebrücke über dem Revier der Kodiakbären

Alaskadorf

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Am 1. Juli 2005 hat die ZOOM Erlebniswelt Alaska eröffnet. Der größte Flächenstaat des amerikanischen Kontinents vereint Tierreichtum und Artenvielfalt, klimatische Extreme und gegensätzliche Landschaften wie kaum ein anderer Lebensraum auf dieser Erde. Auf einem sechs Hektar großen Areal tauchen die Besucher ein in die legendenumwobene Welt von Eisbären und Wasserfällen, von Goldsuchern und Trapperhütten, von Pionieren und Braunbären. Die Dimensionen der Erlebniswelt Alaska vermitteln Weite. Gewaltige Felsformationen, ein tosender Wasserfall und riesige Schilfzonen gehen fast nahtlos in eine imposante Seenlandschaft über. Die großzügig gestalteten Lebensräume der Tierbewohner führen durch vier Vegetationszonen: von den Küstenregenwäldern, über die Tundra, die felsige Berglandschaft bis hin zur Polarregion.


Das Ruhrgebiet

Bootsfahrt mit der African Queen

In den naturnah gestalteten Lebensräumen haben die größten Landraubtiere der Erde ihr neues Zuhause gefunden: die Kodiakbären. Große Attraktionen sind auch die verspielten Seelöwen und die majestätischen Eisbären. Die Erlebniswelt Alaska umfasst mehr als 100 Tiere, die zu Land und im Wasser beheimatet sind. Im Inneren der Bärenhöhle und im Unterwasserglastunnel der Seelöwenanlage tauchen Besucher mitten in die Welt der Tiere ein. Nur eine massive Glasscheibe trennt sie von den tauchenden Seelöwen und den mächtigen Kodiakbären.

Abenteuer Alaska Ein 1,3 km langer Abenteuerpfad entführt die Besucher in das Land der Extreme. Das Abenteuer Alaska beginnt am beeindruckenden Tlingit-Portal und führt vorbei an Trapperhütte und Rangerstation. In Sam’s Goldmine (Sam erscheint hier als lebensgroßes Hologramm), in der Goldwäscherstation und auf dem Waldfriedhof werden Besucher zu Entdeckern der Pionierzeit. Die größte Seelöwenanlage Europas bietet beste Sicht auf geschickte Schwimm- und Tauchgänge der Seelöwen. Über eine Hängebrücke am Wasserfall gelangen Abenteurer mitten in die mehr als 3 000 m² umfassende Berg-

Restaurant des Jahres

Platz 2

hotel minus puester dot de

Tierwelt Alaska: Bären, Wölfe und Seelöwen

und Flusslandschaft der Kodiak- und Kamtschatkabären. Das urtypische Alaska Dinner lädt ein zur Rast von der Expedition nach Alaska.

ZOOM Erlebniswelt Afrika Seit Juli 2006 ist mitten im Ruhrgebiet eine faszinierende Safari in die Erlebniswelt Afrika möglich. Der zweitgrößte Kontinent der Erde ist Heimat unzähliger Pflanzen- und Tierarten in den gegensätzlichsten Lebensräumen. Die großflächigen Ebenen der ZOOM Erlebniswelt Afrika erscheinen endlos. Landschaftsarchitektonisch auf 14 Hektar aufwendig

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Das Ruhrgebiet Seite an Seite in einer Artengemeinschaft in direkter Nachbarschaft der imposanten Nashörner. Schimpansen hangeln sich von Baum zu Baum und Paviane und Flamingos bevölkern ihre eigenen Inseln. Giraffen leben in der weitläufigen Buschsavanne und Flusspferde an den Ufern des großen Afrikasees.

Abenteuer Afrika

Afrikanisches Dorf

so gestaltet, dass weitläufige Gras-, Buschund Feuchtsavannen entstanden sind. Auf dieser Fläche erheben sich sanfte Hügel in Savannenlandschaften und Seenlandschaften umschließen kleine Inseln. Die

zwei mächtigen Löwen haben ein Territorium erobert, das der Waterberg Felslandschaft in Namibia nachempfunden ist. In der großflächig gestalteten Grassavanne leben Zebras, Antilopen und Strauße

Die Afrikasafari führt auf einer Weglänge von 1,8 km vom landestypisch gestalteten Eingangsportal durch die verschiedenen Savannen Afrikas bis hin zur großen Dschungelhalle. Eine etwa 20-minütige abenteuerliche Bootsfahrt mit der „African Queen“ führt auf dem 240 Meter langen und 60 Meter breiten Afrikasee vorbei an Grassavannen und Inseln. Während das Boot lautlos über das Wasser gleitet, nähern sich schwergewichtige Flusspferde bis auf wenige Meter. Nashörner sind aus nächster Nähe zu beobachten und Zebras grasen am Ufer. In der über 2000 m² Dschungelhalle gelangen die Besucher mitten in die tropischen Regenwälder des Kontinents. Zudem erwartet die kleinen Besucher eine große Spiel-Erlebnisanlage aus Naturhölzern. Im „tiefergelegten“ Giraffenhaus begegnen Besucher den langhalsigen Huftieren auf Augenhöhe. Die Afrika-Lodge bietet allen Entdeckern auf den Aussichtsterrassen ein beindruckendes

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Fotos: futec AG/G. Besler, ZOOM Erlebniswelt

Das Ruhrgebiet

Erdmännchen beim Sonnenbad

Panorama über die großflächigen Savannen und die Seenlandschaft und noch jungen Safari-Teilnehmern einen großen Abenteuer Spielplatz.

Wegweisendes ZooNeugestaltungsprojekt wird komplettiert ZOOM Erlebniswelt Asien

Am 5. März soll mit der Eröffnung der ZOOM Erlebniswelt Asien die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen vollendet werden. 23 Millionen Euro wurden investiert. In das Highlight Tropenhalle mit OrangUtan Gehege wird eine siebenköpfige Orang-Utan Gruppe aus Basel einziehen. Es wird den 850 m² Indoor-Abenteuerspielplatz „Drachenland“ und eine große Themengastronomie in einem exotischen Umfeld geben. In der ZOOM Erlebniswelt Asien werden die Besucher auf einem Areal von fünf Hektar zu Entdeckern des grünen Dschungelparadieses. Eine über 7 000 m² Seenlandschaft, weitgefächerte Reisterrassen und ein abenteuerlicher Canopy Walk (Ein Weg, der über Brücken in Höhe der Baumkronen führt) erwarten die Besu-

cher entlang ihres 1,3 km langen Abenteuerrundgangs. Das Herzstück der dritten Erlebniswelt ist die 4 500 m² große lichtdurchlässige Tropenhalle. Sie vereint erstmals Lebensräume für Tiere und Erlebnisräume für Besucher unter einem Dach. Zu den Publikumslieblingen werden zukünftig auch die Asiatischen Fischotter und die kleinen Pandas zählen, die auf mit Bambus begrünten Inseln ihr Revier erobern werden. Mit der Vollendung der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wird ab dem 5. März 2010 die „Weltreise an einem Tag“ möglich. Dann können Besucher mitten im Ruhrgebiet in das abenteuerliche Alaska, die afrikanische Wildnis und das exotische Dschungelreich Asiens eintauchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist nicht nur ein Zoo, sondern auch eine Erlebniswelt und eine großartige Erholungslandschaft. Besuche zu verschiedenen Jahreszeiten, einschließlich des Winters sind besonders interessant und vermitteln immer neue Eindrücke, nicht nur für Erwachsene besonders für Kinder. Um diese Eindrücke mehrfach genießen zu können, gibt es die Familien- und die Erlebnistage. An diesen Tagen werden Rabatte zwischen 20 und 50 % auf die Einzeltageskarte gewährt. Was Ihnen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen geboten wird, ist in jedem Fall einen Tagesausflug wert. Weitere Informationen unter: www.zoom-erlebniswelt.de

Frühlingserwachen Wine & Dine am 20. März 2010 Entdecken Sie die frischen Aromen des Frühlings: Degustationsmenü und Weinprobe mit dem Winzer Klumpp v 69,00 pro Person Ostern im Kaiserhof Genießen Sie das Osterfest mit unserem Ostermenü v 45,00 pro Person Langschläferfrühstück Jeden Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr können Sie bei uns den Morgen genießen v 23,00 pro Person Das Monatsmenü Monatlich wechselnde Köstlichkeiten. Korrespondierende Weine zu jedem Gang und eine Flasche Wasser inklusive v 49,00 pro Person Kochkurs für Genießer An jedem dritten Sonntag im Monat verrät unser Chefkoch Ihnen Profi-Tricks für die Gourmet – Küche zuhause ab 14:00 Uhr v 89,50 Teilnehmer v 49,00 Begleitperson

Familie Cremer und das Kaiserhof-Team freuen sich auf Ihren Besuch!

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Das Ruhrgebiet

RUHR.2010

Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas

Foto: Manfred Vollmer

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Das Ruhrgebiet hat sich auf den Weg gemacht, mitten in Europa eine Kulturmetropole neuen Typs zu werden. Die Auszeichnung als „Kulturhauptstadt Europas“ durch die EU bedeutet für die Region Anerkennung der kulturellen Kraft, die den Wandel vom industriellen zum neuen dynamischen Ruhrgebiet prägt. Der Europäische Rat hatte den Titel im November 2006 an die Stadt Essen stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet verliehen. Still-Leben Ruhrschnellweg Die Metropole feiert

R

UHR.2010 ist ein kulturelles Entwicklungsprojekt von europäischer Dimension, das in der spannenden und kontrastreichen Stadtlandschaft des Ruhrgebiets nachhaltige Wirkung erzeugen soll. Zum ersten Mal wird mit dem Ruhrgebiet eine Metropolregion mit 5,3 Millionen Einwohnern den Titel Kulturhauptstadt Europas tragen. Gleich 53 deutsche Städte sind gemeinsam eine Kulturhauptstadt. Neben Essen gehören Städte dazu, die viele Menschen außerhalb des Reviers noch nie gehört haben. Marl, Moers, Schwerte, Bergkamen, Sprockhövel Hattingen und Hamm. Lünen hat von den Mittelstädten durch das „Colani-Ei“ mächtig an Popularität zuge-

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Herbert Grönemeyer präsentiert „Komm zur Ruhr“ bei der Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 auf dem Welterbe Zeche Zollverein.

legt. Nicht von ungefähr strahlt es, in der Dezember-Ausgabe der renommierten Zeitschrift GEO auf der Titelseite, das neue Selbstbewusstsein einer ehemaligen Kohlestadt in die Welt hinaus. Die Großstadt Essen mit 585 000 Einwohnern und ihrem Weltkulturerbe, der Zeche Zollverein, kennt man dagegen auch über die Grenzen Europas hinaus. Alles in Allem aber gehören viele Städte zu den eher unbekannten Größen der Ruhrstadt 2010. Das soll sich jetzt durch ein volles Programm mit 2.500 Veranstaltungen ändern. Die Fluggesellschaft Air-Berlin hat auf 53 ihrer Maschinen das Logo der Kulturhauptstadt 2010 sowie die 53 Städtenamen angebracht. Sie unter-

stützt damit im Rahmen einer Imagekampagne das Großereignis.

Die Idee Die Idee der Europäischen Kulturhauptstadt stammt von der ehemaligen griechischen Kulturministerin Melina Mer­ couri. Auf ihre Initiative hin wird seit 1985 jedes Jahr einer anderen Stadt der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ verliehen. Die erste in der langen Reihe der Kulturstädte war Athen. Die EU hat einige inhaltliche Vorgaben gemacht. Eine Kulturhauptstadt muss für


Foto: futec AG/G. Besler

Foto: Lutz Kampert

Das Ruhrgebiet opa ins Ruhrgebiet locken. Dass viele Besucher Gelegenheit haben werden, alle beteiligten Städte zu besuchen, darf bezweifelt werden. Jede Stadt wird für eine Woche besonders im Scheinwerferlicht stehen.

Foto: Manfred Vollmer

Dortmunder U

Gasometer Oberhausen

ein Jahr kulturelle Veranstaltungen organisieren, die zu einer europäischen Zusammenarbeit führen. Sie muss den Zugang zu beweglichem und unbeweglichem Kulturgut erweitern sowie das stadtspezifische kulturelle Schaffen fördern. Sie muss breite Bevölkerungsmassen mobilisieren. Sie muss den Dialog zwischen dem europäischen und anderen Kulturkreisen fördern. Und schließlich muss die Stadt ihr historisches Erbe, ihre Architektur sowie ihre Lebensqualität herausstellen.

Die Vorbereitung Für die Vorbereitung und Durchführung des Kulturhauptstadt-Jahres haben der Regionalverband Ruhr, das Land NRW, die Stadt Essen und der Initiativkreis Ruhr eine Trägergesellschaft für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet. Der Aufsichtsrat der RUHR.2010 GmbH hat Dr. h.c. Fritz Pleitgen, ehemaliger WDR Intendant, zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt. Für Vorbereitung und Durchführung des Kulturhauptstadt-Programms ist bis 2011 ein Budget von insgesamt 65,5 Millionen Euro gesichert. Das Programm von RUHR.2010 soll die Menschen Europas inspirieren, das Ruhrgebiet kennen zu lernen. Landschaft und Leute, Kunst und Kultur, Entdecken und Erleben der Industriekultur werden Besucher aus ganz Eur-

Eröffnung am 9. Januar 2010 Zur Eröffnungsfeier auf der Zeche Zollverein in Essen waren 1 200 Ehrengäste geladen. Trotz widriger Witterungsumstände (Sturmtief Daisy) fand die Feier pünktlich um 14.30 Uhr mit der Begrüßungsrede des Bundespräsidenten statt: „Manche von Ihnen mögen sich hier eine Lungenentzündung holen, aber können sagen: Wir waren heute dabei.“ Den 1 200 Ehrengästen spendierte die Veranstaltungsleitung Regencapes in den LogoFarben der Ruhr.2010. Nach dem Bundespräsidenten folgten die Grußworte von Juan Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission (Wandel ist immer Spiegelbild für Kreativität) und Ministerpräsident Rüttgers: „Heute geht ein Traum in Erfüllung. Wir sind sehr, sehr stolz darauf.“ Für die anschließenden Gesangs- und Showdarbietungen musste die Bühne mehrfach von Schnee und Eis befreit werden. Höhe- und Schlusspunkt der Eröffnungsfeier war die Vorstellung der Hymne „Komm zur Ruhr“, von und mit Herbert Grönemeyer. Am Sonntag dem 10. Januar besuchten 100 000 Menschen die Eröffnung der Ruhr.2010.

Das weitere Programm • Entdecken Stadt der Möglichkeiten • Emscherkunst 2010: Die Emscher-Insel bildet das Herzstück des neuen Emschertals zwischen Castrop-Rauxel und Oberhausen. Mit dem Projekt Emscherkunst 2010 ist eine Ausstellung geplant, die diesen spannenden, durch unterschiedliche Nutzungen geprägten Raum für die Besucher erlebbar macht. Kunst im Öffentlichen Raum mit urbanen Schwerpunkten.

Dortmunder U

Colani Ei/Ufo, Lünen

• SchachtZeichen Das Projekt könnte eines der einprägsamsten Bilder der Kulturhauptstadt Europas schaffen. Ruhrgebietsweit werden hunderte orangefarbene Luftskulpturen in den Himmel ragen und so die Wurzeln des Ruhrgebiets, die Schächte, markieren. Viele Schächte, die einst die Städte prägten, sind heute verschwunden. SchachtZeichen setzt ein künstlerisches Zeichen und emotionales Zeichen im und für das Ruhrgebiet. • Erleben Stadt der Künste Künstlerischer Direktor für die „Stadt der Künste“ ist Steven Sloane, der Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker. Als Projekte werden u. a. realisiert: • Odyssee Europa Auf die Spur des ältesten europäischen Reisenden begeben sich sechs Schauspielhäuser der Region. Sechs europäische Autoren deuten die Odyssee des Homer neu. • !SING-DAY OF SONG Die musikalische Bürgerbewegung animiert die Menschen zum Singen. Das größte Chor-Konzert Europas in der Veltins-Arena wird Amateurchöre des Ruhrgebiets sowie der europäischen Partnerstädte zusammenführen. • Bewegen Stadt der Kulturen • TWINS Aktive und kreative Europäer aus 29


Foto: Rupert Oberhäuser

Das Ruhrgebiet

150 Partnerstädten des Ruhrgebiets werden zu gemeinsamen Kulturprojekten erwartet. TWINS belebt die Städtepartnerschaften und will ein kreatives Netzwerk in Europa etablieren. Zur Zeit sind mehr als 1 500 Partner aus der Metropole Ruhr, ganz Europa sowie anderen Kontinenten eingebunden. • MELEZ – Geschichten vom Zusammenleben Die kulturelle und soziale Vielfalt unserer Region erforschen, anerkennen und abbilden. Daraus entstehende neue Kunst- und Kulturprojekte beleuchten. Die Vielfalt unseres potentiellen Publikums bei der Programmgestaltung berücksichtigen, um neue Zuschauer und Aktive für Kunst und Kultur zu gewinnen. • Fördern Stadt der Kreativität Ruhr.2010 ist die erste Kulturhauptstadt, die dieses Themenfeld inhaltlich und personell besetzt. Als Projekt wird u. a. realisiert: • Kreativ.Quartiere Urbane Qualität und kreative Areale – Faktoren, die urbane Räume zu Metropolen machen. Kreativ.Quatiere sind Orte, die modellhaft den urbanen Entwicklungsprozess einer Metropole im Werden sicht- und erlebbar machen: z. B. das Areal des Dortmunder U, oder das Viktoria Quartier Bochum. Nicht zuletzt wird in der Kulturhauptstadt auch gefeiert. Die „Extraschicht“, die es am 19. Juni zum zehnten Mal gibt, wird diesmal zum „Sommerfest der Kulturhauptstadt“. Von 18 bis 2 Uhr verwandeln sich Halden und frühere Stahlwerke in Bühnen für Musik, Tanz, Straßentheater oder Lichtinstallationen. Ein „Still-Leben soll es dagegen am 18. Juli geben. Der Ruhrschnellweg und die A 40/B1 werden zwischen Duisburg-Innenhafen und Dortmund Hörde auf knapp 60 Kilometern komplett gesperrt. Auf dieser Strecke werden sich 20 000 Tapeziertische zu einer langen Tafel aneinanderreihen, an der alle, die Lust haben, Platz nehmen können, um mitzufeiern. Das Programm setzt auf Alltagskultur, von der Rockband bis zum Kirchenchor. Das Westfalen Magazin wird auf den interessantesten Veranstaltungen dabei sein und in der Augustausgabe ausführlich von diesen Veranstaltungen berichten. Weitere Informationen unter: www.ruhr2010.de 30


Das Ruhrgebiet

Entspannte Gäste und Gastgeber

Service am Gast ist führender Personaldienstleister für die Gastronomie Einhelliger Tenor auf der Best of Events und auf dem NRW-Gastro-Symposium war, dass dem Service endlich wieder ein höherer Stellenwert zukommen muss und der Service die gleiche Gewichtung verdient, wie der Küche. Wenn es Veranstaltern oder Gastronomen hierbei an eigenem Personal fehlt, helfen Personaldienstleister wie Service am Gast und sorgen für entspannte Gäste und Gastgeber. Dirk Hintz

D

er Begriff Zeitarbeit ist gerade in Deutschland nicht unbedingt positiv besetzt. Führende Unternehmen bezeichnen sich deshalb gern als Personaldienstleister und verfolgen mit höherem Anspruch ganzheitliche Servicekonzepte. Bei Service am Gast heißt dies z. B., dass alle Angestellten zunächst eine anspruchsvolle Bewerbungsphase meistern müssen. Gute Umgangsformen, ein gepflegtes Auftreten und Zuverlässigkeit sind obligatorisch. Lange vor dem ersten Einsatz werden verschiedene Seminare in Theorie und Praxis absolviert. So gibt

es besondere Schulungen für Barkeeper, den Einsatz auf Galas oder für Veranstaltungsleiter. Ein Veranstaltungsleiter ist bei jedem Einsatz von Service am Gast vor Ort. Er koordiniert die Abläufe, trägt die Gesamtverantwortung für den Service und ist erster Ansprechpartner für Gäste und Gastgeber. Die Anlässe für den Einsatz von Service am Gast sind hierbei vielfältig. Es beginnt beim klassischen Event mit Menü- und Vorlegeservice, geht über in Kaffee-, Konferenz- und Kantinenbetreuungen und hört beim Service auf Diskoveranstaltungen nicht auf. Service

am Gast stellt hierfür zwischen einer und zweihundert Servicekräften pro Veranstaltung. Auf Personalbestellungen kann schnell und flexibel reagiert werden, so kann auch Restaurants bei Engpässen im Tagesgeschäft schnell und professionell mit geschultem Personal geholfen werden.

Kein Dreiecksverhältnis Normales Leihpersonal ist oft nicht geschult, wird schlecht eingewiesen und es

Tour de Menu in der Brasserie „1806“ vom 26. Februar bis zum 23. März 2010 ·ab 18.30 Uhr·

Gänseleberterrine mit Ananas und roh mariniertem Kaisergranat k

Pochiertes Kabeljaufilet mit geschmolzener Blutwurst, allerlei Bohnen und violetter Senfcreme k

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Das Ruhrgebiet Westfalen Magazin: Ein großer Auftrag für Sie?

Fotos: futec AG/M. Besler, Archiv Service am Gast

Dirk Hintz: Viele große und kleine. Aber dies kam ja nicht überraschend, auch wenn wir generell immer flexibler werden müssen. Wir haben uns über ein Jahr darauf vorbereitet und ausreichend Personal rekrutiert und ausgebildet. Westfalen Magazin: Zurück zum Thema. Worin sehen Sie Ihren Vorteil gegenüber normalen Zeitarbeitsunternehmen?

fehlt an einem leitenden Ansprechpartner vor Ort. So kommt es zu einem unliebsamen Dreiecksverhältnis zwischen Arbeitgeber, Auftraggeber und Leihpersonal. Koordinations- oder Kompetenzprobleme, wie sie oft beim Einsatz von Leihpersonal vorkommen, gibt es bei Service am Gast nicht. So hat er es auf 17 Jahre Erfahrung als Personaldienstleister gebracht. Nach der Best of Events Messe stand uns Herr Hintz für ein Interview zur Verfügung: Westfalen Magazin: Die Branchen-Leitmesse World of Events zog als Best of Events mit vollmundigen Versprechungen nach Dortmund in die Westfalenhallen um. Wie war Ihr Eindruck?

Dirk Hintz: Die World of Events war immer ein wichtiger Branchentreff. In Dortmund verdient die Best of Events endlich den Namen Leitmesse, sie hat sich enorm gemausert, alle Branchengrößen waren da, fast 10 000 Besucher, sicher auch ein Verdienst des Standorts Westfalenhalle. Westfalen Magazin: Ihr Stand gehörte zu den Beliebtesten ... Dirk Hintz (lacht): Mit unserem Partner Stolzenhoff Catering und unseren Barkeepern waren die Gäste ja auch besonders gut versorgt. Außerdem haben Sie recht: Das Interesse und der Anspruch an gutes Personal steigt. Auch bei Großevents wie der Ruhr.2010.

Dirk Hintz: Bei Zeitarbeitsunternehmen gibt es ein Dreiecksverhältnis zwischen den Zeitarbeitsunternehmen, dem Zeitarbeiter und dem Kunden. Der Zeitarbeiter ist natürlich flexibel und überall einsetzbar, allerdings fehlt die Bindung zum Zeitarbeitsunternehmen. Er muss direkt zu seinem Einsatzort fahren, ohne evtl. genau über seinen Einsatz in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Der Mitarbeiter ist immer ein fremdes Glied in einer Kette. Zusätzlich muss man den hohen Einarbeitungsaufwand und die ständige Unruhe durch Personalwechsel sehen. Wir als Personaldienstleister haben daher folgendes Konzept: Unser Servicepersonal hat eine Bindung zu uns. Wir setzen hier sehr viel Wert auf Mitarbeiterintegration. Unsere Servicekräfte sind keine Einzelkämpfer, sondern Teamplayer! Die Mitarbeiter treffen sich vor einer Veranstaltung bei uns und fahren gemeinsam mit unserem Teamleiter zum Kunden. So ist

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Montags Ruhetag Dienstag – Samstag 12.00 – 14.00 Uhr 18.00 – 22.00 Uhr Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr


es möglich schon im Vorfeld auf die Qualität der Mitarbeiter, beispielsweise: Veranstaltungsqualifikation und ein ordentliches und einheitliches Erscheinungsbild zu achten und bei der Quantität ist gewährleistet, dass die Anzahl der Mitarbeiter gesichert ist, die zur Veranstaltung angefordert wurden. Außerdem geben wir unseren Mitarbeitern so die Möglichkeit sich in einem extra eingerichteten Mitarbeiterbereich auszutauschen und sich auf die Veranstaltungen vorzubereiten. Jeder Mitarbeiter erhält Informationen über seinen Einsatzbereich auf der Veranstaltung. Durch dieses Konzept wird das Betriebsklima unter den Mitarbeitern gestärkt. Westfalen Magazin: Welche Vorteile sehen Sie noch? Dirk Hintz: Durch unsere ständige Erreichbarkeit im Betrieb oder bei mir persönlich kann ich auf direkte Anforderungen des Kunden sofort reagieren und Servicekräfte disponieren. Unser Kunde kann sich in dieser Zeit ganz auf seine Gäste konzentrieren. Wir machen es auch möglich, dass unsere Kunden innerhalb kürzester Zeit mehrere Servicekräfte ordern können und das ohne großen bürokratischen Aufwand. Auf jeder Veranstaltung befindet sich ein Teamleiter mit ausgebildeten Kenntnissen, der eigenverantwortlich die Veranstaltung leitet. Westfalen Magazin: Wie kommt man an Ihre Dienste? Dirk Hintz: Ganz einfach, beispielsweise können bei einem ersten Telefonat die Eckdaten einer Veranstaltung aufgenommen werden. Dazu gehören Zeit, Art und Ort der Veranstaltung, Zahl der Gäste, besondere Kleidung und so weiter. Falls der Kunde es wünscht, senden wir ihm direkt ein Angebot zu oder besprechen weitere Details der Veranstaltung in einem persönlichen Gespräch und präsentieren gleichzeitig unsere Dienstleistung und das innerhalb von 24 Stunden. Westfalen Magazin: Wie entscheiden Sie, welche Servicekraft zu einer Veranstaltung fährt?

Dirk Hintz: Unsere Mitarbeiter werden durch Fort- und Weiterbildungen gefördert und nach Kundenwünschen in dessen Aufgabengebieten eingearbeitet.

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Westfalen Magazin: Das heißt, Sie schulen auch ihre Mitarbeiter? Dirk Hintz: Nicht nur das, wir sind auch ein Ausbildungsbetrieb. Zu unseren Auszubildenden gehören z. B. Veranstaltungskaufleute, Bürokaufleute und demnächst auch Fachfrauen und -männer für Systemgastronomie. Alle Servicekräfte werden permanent weitergebildet. Hierfür haben wir ein eigenes Seminarprogrammund Unterlagen. Zu den zahlreichen Themen gehören adäquate Kleidung, Verhalten auf Veranstaltungen, Serviceregeln, Wein- und Cocktailschulungen, Menüund Vorlegeservice, Eindecken, Logistik inkl. Auf- und Abbau und vieles mehr. In den regelmäßigen Seminaren wird so stets der aktuelle Leistungs- und Wissensstand überprüft und verbessert. Außerdem haben unsere Mitarbeiter somit Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen, was für zusätzliche Motivation sorgt. Natürlich durchlaufen alle Mitarbeiter einmal jährlich bei uns im Haus eine Gesundheitsbelehrung nach § 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz. Westfalen Magazin: Sie engagieren sich auch im Westfalen Institut ... Dirk Hintz: Für uns selbstverständlich. Der Gastronomie und dem Tourismus der Region zu mehr Stellenwert zu verhelfen liegt mir im Blut. Dabei den Servicegedanken (vor-)leben zu können, macht zudem noch Spaß.

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Ostwestfalen-Lippe

Beslers historische Städtereise – Höxter Wir fuhren in die östlichste Stadt Westfalens, um auf dem traditionellen Huxori-Markt dabei zu sein. Dieser Markt in der Innenstadt gilt als „das Höxteraner Stadtfest“ schlechthin. Das Volksfest findet jedes Jahr am letzten Wochenende im September statt. Mit unserer Städtereise möchten wir Ihnen die schönen Seiten dieser kleinen und liebenswerten Stadt an der Weser zeigen und Sie dazu animieren, die Stadt und das Schloss Corvey in diesem Frühjahr einmal zu besuchen. Da die Stadt direkt an der Weser liegt, sollte man sich eine Dampferfahrt durch das Weserbergland auf keinen Fall entgehen lassen. Schloss Corvey

W

enn man über Höxter berichtet, stellt sich wie bei den meisten historischen Städten die Frage, wo fängt man an – und wo hört man auf. Die Stadt an der Weser liegt im Zentrum des Weserberglandes und wird zur Region Hochstift Paderborn gerechnet. Natürlich spielt in der langen Geschichte der Stadt die Kirche, die Hanse und der Dreißigjährige Krieg eine große Rolle. Geschichte und Geschichten werden Ihnen in Höxter auf Schritt und Tritt begegnen. Fachwerkhäuser aus der oft zitierten Epoche der „Weserrenaissance“ präsentieren sich hier in einer Pracht, wie man Sie in dieser Vielzahl kaum an einem anderen Ort findet. Diese mit Palmetten und Schnitzereien verzierten Bürgerhäuser und die ehemaligen Adelshöfe zeugen in ihren unterschiedlichen Ausführungen vom Ideenreichtum und dem handwerk36

lichen Geschick dieser Zeit. Im Wirtschaftsboom des 16. Jahrhunderts entwickelte sich im gesamten Weserbergland ein eigener Baustil, der geprägt war von vielen feinen, geschnitzten und gemalten Schmuckelementen mit denen wohlhabende Bürger, Klerus und Adel ihre Gebäude reich verzierten. Die Geschichte der Stadt beginnt aber wesentlich früher. Ludwig der Fromme erhielt 815 von Karl dem Großen den Auftrag hier ein Schloss zu errichten. Ab 822 zogen Benediktiner-Mönche in das Schloss. Es diente fortan als Kloster (Benediktiner-Abtei) oder aber auch das Kloster als Schloss. Etwas später werden wir in diesem Bericht noch genauer auf die Bedeutung von Kloster Corvey eingehen. Dem neu gegründeten Kloster Corvey schenkte Ludwig der Fromme 823 die Villa Huxori und die Marca Huxori (das

spätere Höxter) samt allen Ländereien. In der Folgezeit wurde Corvey zur bedeutendsten Abtei in Norddeutschland und erhielt 833 das Münzrecht, mit dem die Gründung eines Marktes als Warenumschlagplatz einherging. Die weitere Entwicklung von der Villa Huxori bis zur Stadt Höxter ist eng mit der Bedeutung der Fernhandelsstraße des Westfälischen Hellweges verknüpft, die das Rheinland und das Maas-Gebiet mit den Silbergruben in Goslar und Magdeburg verband. Der erste feste Weserübergang überhaupt entstand hier 1115. Das Angebot von Fernhandelswaren nahm daraufhin zu. Höxter hatte eine aufstrebende Entwicklung vor sich, die durch den Neubau der Kilianikirche um 1100 dokumentiert wird. Nach einem Überfall auf Höxter im Jahre 1152 gestattete Kaiser Friedrich Barbarossa einer steinernen Stadtmauer.


Ostwestfalen-Lippe Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und dem Ausbau der Siedlung ging auch die Bildung einer kommunalen Selbstverwaltung einher. Aus dem Jahre 1224 ist die erste eigene Höxtersche Münze überliefert und im Jahre 1235 tritt erstmals ein Rat zusammen. Im Jahre 1250 übernahmen der Rat und die Bevölkerung der Siedlung das Dortmunder Stadtrecht. Etwa gleichzeitig wurde an der Stelle eines älteren Gebäudes das Rathaus auf dem Brückenplatz errichtet. Seit dieser Zeit gelingt es den Bürgern der neu gegründeten Stadt Höxter immer mehr, sich aus der Herrschaft des Klosters bzw. des Corveyer Abtes zu befreien. Gleichzeitig verlor die Streckenführung des Hellweges über Höxter immer mehr an Bedeutung, da immer mehr Orte Brücken über die Weser errichteten. Die Stadt verlor ihre herausragende Stellung als Fernhandelsplatz und wandelte sich zum regionalen Marktort, der die umliegenden kleinen Orte und Dörfer versorgte. 1295 wurde Höxter in den Hansebund aufgenommen. Die Bürger der Stadt schlossen sich 1553 der Reformation an. Der Corveyer Abt blieb natürlich katholisch. Während dieser Zeit der geistigen Neuorientierung und der weitreichenden städtischen Autonomie entstanden die meisten der vielen prächtigen Fachwerkbauten der Weserrenaissance, die das Stadtbild bis heute prägen. Das 17. Jahrhundert ist von Ereignissen geprägt, die von der Bevölkerung als Katastrophen empfunden wurden. Während

Adam- und Eva-Haus

des 30-jährigen Krieges wurde der Brückenort Höxter von allen kriegführenden Mächten mehrfach erobert, besetzt, wieder zurückerobert oder geplündert. 1629 wurde das protestantische Höxter gezwungen wieder den katholischen Glauben anzunehmen. Den traurigen Höhepunkt bildete das „Blutbad von Höxter“, bei dem 1634 etwa 1 500 Einwohner durch die Soldaten der Katholischen Liga ermordet wurden. 1673 zerstörten französische Truppen die Weserbrücke. Sie konnte erst im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut werden. Die Stadt wurde gewaltsam der Herrschaft des Corveyer Fürstabtes unterworfen, der die über Jahrhunderte erkämpften bürgerlichen Freiheiten wieder erheblich einschränkte. Bis 1803 schließlich war Höxter die Hauptstadt der reichsunmittelbaren Fürstabtei Corvey. Nach der Auflösung der geistlichen Fürstentümer (Säkularisierung: Trennung zwischen Staat und Kirche) gelangte Höxter zunächst unter Nassau-Oranischer Herrschaft. Weiterhin Spielball der Politik wurde sie um 1809 dem Königreich Westfalen unter Napoleons Bruder Jerome zugeschlagen um kurze Zeit später, auf dem Wiener Kongress, dem Königreich Preußen zugesprochen zu werden. Trotz allen historischen Wirrungen entwickelte sich die Stadt und die Bebauung durchbrach in der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals die Grenzen der mittelalterlichen Stadtmauer. Die moderne Zeitrechnung begann für Höxter vor dem Ersten Weltkrieg mit

Historisches Rathaus Höxter

Kilianikirche

Westfälische Gastlichkeit und kulinarische Glanzlichter

Restaurant

Rudolf-Diesel-Str. 13 · 32369 Rahden · www.westfalen-hof.de

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Ostwestfalen-Lippe

dem neu errichteten Gas- und Wasserwerk sowie der Anbindung an das elektrische Netz. 1970 wurde durch den Zusammenschluss der Kernstadt mit den umliegenden Ortschaften die Großgemeinde Höxter geschaffen. Auf einer Fläche von 157,9 km² leben heute (Stand Dezember 2008) in der Kernstadt und 13 Ortsteilen 31 628 Menschen. Das Stadtgebiet der ländlich geprägten Kreisstadt besteht zu 85 % aus Wald und landwirtschaftlich genutzter Fläche. Gebäude-, Frei- und Betriebsflächen nehmen nur 6,5 % ein. Es ist also eine Stadt im Grünen. Die Weser, die an der östlichen Kernstadt vorbeifließt, ist Verkehrsader und Touristenattraktion gleichermaßen. An der Uferpromenade gleich hinter der Brücke befindet sich die Anlegestelle des Weserdampfers „Flotte Weser“. Von hier aus unternimmt der Dampfer zahlreiche Linien- und Rundfahrten durch das romantische Weser-

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bergland. Naherholung wird in Höxter großgeschrieben. Es gibt kostenlose Bootsliegeplätze, Kanuverleih (zwischen Münden und Minden befinden sich 60 ausgewiesene Anlegestellen), geführte Wanderungen, Stadtführungen bzw. Gästeführungen ins Weserbergland, die Freizeitanlage Höxter-Gondelheim mit zwei „Wohnmobilhäfen“, dem Bade- und Freizeitsee mit weißem Sandstrand und dem Restaurant Seestern. Das Alles – und noch viel mehr. Alleine ausspannen, genießen oder ein zünftiger Familien-Erlebnisurlaub – für jeden ist etwas dabei. Wie eingangs erwähnt, sind wir zum traditionellen Huxorifest nach Höxter gefahren. Etwa 300 Marktbeschicker bauen auf diesem Fest ihre Verkaufsstände auf. Herrliches Wetter und angenehme Temperaturen locken zigtausend Menschen in die Stadt. Traditionell kommen auch viele ehemalige Höxteraner, die irgendwann, aus irgendwelchen Gründen weggezogen


Fotos: futec AG/G. Besler

Ostwestfalen-Lippe

Innenhof des Schlosses Corvey

sind an diesem Wochenende zu Besuch. Ein Flohmarkt für Kinder und ein außergewöhnlich großes musikalisches Angebot, sowie Nützliches oder Kram an den 300 Ständen sorgten dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkam. Wem das alles zu viel wurde, konnte sich das Treiben aus einem der vielen Biergärten und Cafés in aller Ruhe betrachten. Ein kleiner Spaziergang zum Bootsanleger kombiniert mit einer kurzen Schnupperfahrt auf dem Weserdampfer sorgt für Abwechslung. Zu einem Besuch in Höxter gehört unbedingt „mindestens“ eine Stippvisite zum Schloss und Kloster Corvey. Hier gibt es Geschichte zum Anfassen. Corvey ist ein einzigartiger Ort von Architektur und Kultur. Die barocke Kirche und die barocke Schlossanlage mit dem prächtigen Kaisersaal, dem Kreuzgang und der bedeutenden fürstlichen Bibliothek mit über 70 000 Bänden. Hier wirkte einst August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

als Bibliothekar. Seine letzte Ruhestätte kann auf dem angrenzenden Corveyer Friedhof besucht werden. Der Schlossgarten Corvey befindet sich in Privateigentum. Der Schlosspark ist privat genutzt und lediglich durch ein Gartentor an der Nordseite einsehbar. Im Übrigen finden samstags und sonntags öffentliche Führungen statt. Das Museum ist in der Zeit vom 1. April bis 1. November täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Gleich am Eingang zur Schlossanlage befindet sich auf der linken Seite die Schlossgastronomie. Nach dem Museumsbesuch bietet die Außengastronomie im Sommer die Gelegenheit sich vor der Rückfahrt nach Hause noch etwas zu entspannen und zu stärken. Der Restaurantgarten entspricht leider nicht ganz dem Stil und Stellenwert des Schlosses. Verweilt man länger als einen Tag in Höxter ist ein Besuch der Porzellanmanufaktur Fürstenberg zu empfehlen. Hoch

über der Oberweser, im ehemaligen Jagdschloss von Carl I. von Braunschweig ist das „weiße Gold von der Weser“ lebendig. Im Jahre 1747 gründete er hier eine Porzellanmanufaktur. Heute nutzt die Manufaktur das Schloss als Museum und Ort für kulturelle Veranstaltungen. Hier wird die Geschichte des Porzellans mit dem blauen „F“ aus Fürstenberg gezeigt. Eine Besucherwerkstatt, ein Werksverkauf, eine Gastronomie mit Schlosscafé und Restaurant sind schon eine Empfehlung für sich und eine Reise wert. Wenn ich bei Ihnen ein wenig Interesse wecken konnte, machen Sie sich an einem schönen Frühlingswochenende auf nach Höxter. Es lohnt sich bestimmt. Weitere Informationen unter: Touristinformation Höxter www.hoexter.de

Landhotel/Gasthof

des Jahres

Platz 2

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Ostwestfalen-Lippe

Frühlingsmenü zum Heraustrennen

Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Gräflicher Park

Gräflicher Park – Hotel und Spa

D

ie Gastfreundschaft der Grafen von Sierstorpff ist legendär und hat schon 225 Jahre Tradition. Bereits der Gründer des Gräflichen Parks, Caspar Heinrich von Sierstorpff wollte mit dem Bad einen Ort des ländlichen Vergnügens schaffen. Heute zählt der Gräfliche Park zu den besten Wellness-Hotels in Deutschland. Im einzigartigen Spa Resort am Fuße des Teutoburger Waldes begleitet man die Gäste auf ihrem individuellen Weg zwischen Körper und Geist. Neben erstklassiger Medical Wellness bietet der Gräfliche Park auch die Möglichkeit, Tagungen und ähnliche Veranstaltungen in exklusivem Setting abzuhalten. Mitten im üppigen Grün des großen Landschaftsparks erwartet Sie Luxus, Lebensfreude und Wohlbefinden. Im Hotel ist jedes Zimmer, jeder Raum ein Traum, ein Unikat auf höchstem Niveau. Alle Zimmer und Suiten hat Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ebenso ist jedes der sechs Logierhäuser anders eingerichtet. Der gräfliche Stil, zurückhaltend elegant, individuell und gemütlich ist in der ganzen Welt in keinem anderen Hotel noch einmal zu finden. Die harmonische Verbindung von Design, his­torischen Elementen und Antiquitäten wird Sie als Gast vom ersten Augenblick Ihres Aufenthaltes für dieses Hotel einnehmen. Dem Zeitgeist folgend, sind alle Räume mit Internetzugang aus-

gestattete Nichtraucherzimmer. Im traditionsreichen Kaminzimmer „Roter Salon“ ist eine gemütliche Raucher-Lounge eingerichtet.

Küchenchef Silvio Eberlein

Essen & Trinken Speisen, trinken, miteinander reden und sich kulinarisch verwöhnen lassen; für diese Wohlfühl-Atmosphäre bietet das „Gräflicher Park Hotel & Spa“ einen stilvollen Rahmen. Ob in der gediegenen Eleganz des „Caspar’s Restaurant“ oder im rustikalen Ambiente des Restaurants „Pferdestall“, Feinschmecker kommen stets auf ihre Kosten. Und – so unterschiedlich die abwechslungsreichen Speisenkarten beider Restaurants auch sind, die kreativen Köche des Hauses komponieren unvergleichliche Gaumenfreuden aus regionalen und saisonalen Spitzenprodukten. Seit 1. Februar 2009 ist Silvio Eberlein (36) der neue Küchenchef im „Gräflichen

Park“. Sein Weg nach Bad Driburg führte ihn über viele renommierte Hotels und Sternerestaurants. Er hat für VIPs und Prominente, darunter auch Dr. Angela Merkel und Joschka Fischer, gekocht. Jetzt hat sich der gebürtige Sachse vorgenommen den weißen Fleck auf der Gourmetlandkarte „Bad Driburg“ zu beschriften. „Ich freue mich sehr, die Gäste hier mit kulinarischen Highlights überraschen zu können.“ Eberlein kocht zusammen mit einem 24-köpfigen engagierten Team. Frische Produkte und Zutaten mit saisonalem Bezug sind dabei seine Favoriten. Der engagierte Chef de Cuisine selbst liebt es bodenständig und legt Wert auf höchste Qualität der verwendeten Produkte. Für unsere Leser hat er ein leichtes 4-Gänge-Frühlingsmenü zubereitet (sie­ he ausklappbare Seiten rechts), dass Sie zum Nachkochen animierten soll. Weitere Informationen unter: www.graeflicher-park.de

40 Frühlingsmenü zum Heraustrennen


Zum Heraustrennen

Zum Heraustrennen


Dessert

hauptgericht

Variationen von Erdbeeren mit Ziegenquark-Soufflé und Muscovadoessig

Rücken vom Merino-Lamm im Brotmantel mit Bulgur-Risotto und Bärlauchpesto

Zutaten für 4 Personen Für das Erdbeersorbet 500 g Erdbeermark 50 g Glukose 100 g Zucker 100 ml Wasser Für den Erdbeergâteau 1 Stck Mandelbiskuit 3 bis 4 EL geschmolzene Valrhona-Schokolade 250 g Erdbeermark 3 Blatt Gelatine 110 g Sahne 2 Stck Eiweiß 50 g Zucker Für das Ziegenquark-Soufflè 80 g Ziegenquark 50 g Magerquark 25 g Zucker 1 Stck Eigelb 65 g Crème fraîche 12,5 g Weizenstärke 2 Stck Eiweiß Butter für die Form

Zubereitung Erdbeersorbet Wasser mit Zucker aufkochen, abkühlen lassen, mit den anderen Zutaten miteinander vermengen und in einer Eismaschine frieren.

Zutaten für 4 Personen 500 g Lammrücken, sauber pariert 4 Stck Toastbrotscheiben ohne Rinde, etwa 5 mm dünn geschnitten 50 g Kalbs- oder Geflügelfarce, grün gefärbt Salz und Pfeffer aus der Mühle Olivenöl zum Anbraten 4 Stck Zucchiniblüten 2 Stck Möhren 1 kleinen Brokkoli 12 kleine Schalotten 8 EL Bulgur grob 60 ml heller Kalbsfond etwas geriebener Parmesan 2 EL geschlagene Sahne Bärlauchpesto 4 EL Rotwein 6 EL Lammjus etwas Butter

Erdbeergâteau Biskuit mit Schokolade ganz dünn bestreichen und in eine rechteckige Form mit der Schokoladenseite nach unten legen. Gelatine einweichen, auflösen und unter des Erdbeermark geben. Sahne steif schlagen und unter das Fruchtmark heben. Eiweiß mit dem Zucker ebenfalls steif schlagen und nach und nach unter die Masse heben, dann auf den Mandelbiskuit füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Anrichten in Rechtecken von 4 mal 4 cm schneiden. Ziegenquark-Soufflè Ziegenquark und Magerquark und Crème fraîche in einem Tuch über Nacht abtropfen lassen. Zucker und Eigelb vermengen und unter den Quark heben, danach die Weizenstärke dazugeben. Eiweiß mit einem Teil Zucker zu einem festen Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Anschließend die Masse in die Formen geben und bei 180 °C 14 Minuten im Ofen garen.

Bärlauchpesto 200 g Bärlauch frisch 60 g geriebener Parmesan 60 g geröstete Pinienkerne 1,2 l Olivenöl 1 Spritzer weißer Balsamicoessig Meersalz

Zum Anrichten mit Puderzucker bestreuen.

© Oliver Haja/PIXELIO

Für den Muscovadoessig 60 g Muscovadozucker 300 ml Rotweinessig

Zubereitung Den Lammrücken in gleichgroße Stücke schneiden und würzen. Toastbrot mit Farce bestreichen und den Lammrücken mit Hilfe von Klarsichtfolie einwickeln und kaltstellen. Bulgur mit dem Fond ansetzen. Zum Schluss, kurz vor dem Anrichten, mit Sahne und Parmesan fertigstellen. Lammrücken aus der Folie nehmen und mit Olivenöl von allen Seiten goldgelb anbraten. Anschließend zum Servieren im Ofen bei 145 °C ca. 8 Minuten garen und 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Nebenbei die Schalotten anbraten, mit Rotwein und Lammjus ablöschen und garen. Das Gemüse (Zucchini, Möhren und Brokkoli) putzen, in die gewünschte Form bringen und blanchieren. Zum Anrichten mit Butter, Gewürzen und dem Bärlauchpesto garnieren.

ZwischenGang Lachsforellenfilet mit Spargelnudeln, Morcheln und Bachkresse Zutaten für 4 Personen 300 g Lachsforelle, sauber filiert Je 8 Stck weiße, grüne und Thai Spargelstangen 20 Stck Morcheln 1 Bund Bachkresse 1 EL geschnittene Petersilie 4 EL weiße Fischsauce Salz und Pfeffer aus der Mühle Butter zum Anbraten etwas Kartoffelpüree Weißweinsauce ¼ l Fischfond 0,1 l Weißwein, trocken 100 ml Sahne 10 g Crème fraîche Etwas kalte Butter zum Abbinden Zitrone, Salz

Zubereitung Spargel schälen, außer den Thai-Spargel, mit dem Sparschäler in Streifen hobeln und in Salzwasser kurz blanchieren. Bachkresse blanchieren und fein pürieren, eventuell mit einem oder zwei Esslöffeln Kartoffelpüree vermengen. Lachsfilet anbraten und im Ofen fertig garen. Morcheln mit Butter anbraten und würzen. Spargel in einer Pfanne mit heißer Butter vorsichtig schwenken, würzen und mit Petersilie bestreuen. Zum Anrichten das Lachsforellenfilet mit der Weißweinsauce servieren.

Vorspeise Bretonischer Langustino mit Lasagne vom gebackenen Kalbskopf und Beluga-Linsen Zutaten für 4 Personen 1 kleine Kalbskopfmaske mit Kalbszunge 1 Bund Wurzelgemüse (Bouquet garni) 4 Stck Langustino 6 – 8er geputzt Panko, japanisches Paniermehl 1 Stck Ei Mehl Kräutersalate mit Blumen, geputzt 1 Stck Tomate, ohne Haut und Kerne, in Würfel geschnitten 4 EL Beluga-Linsen 60 ml heller Geflügelfond 1 Spritzer alter Balsamicoessig ½ EL Schnittlauch fein geschnitten Butterschmalz zum Ausbacken Lorbeer, Piment Pfefferkörner 1 Spritzer Sherry Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung Die Kalbskopfmaske putzen. Fett, Haut und Haare entfernen. Den Kalbskopf in kaltem Wasser mit den Gewürzen und dem Wurzelgemüse ansetzen und langsam gar köcheln. Anschließend nochmals nachputzen und gleich große Stücke zerteilen, mit Salz, Pfeffer und dem Sherry würzen. Eine Terrinenform mit Folie auslegen und die Kalbskopfstücke einsetzen, ordentlich pressen und über Nacht auskühlen lassen. Die Linsen in Wasser kurz blanchieren und anschließend mit Geflügelfond gar kochen. Linsen, Tomaten und Schnittlauch würzen, Lorbeer und Piment hinzufügen. Danach mit Essig abschmecken. Kalbskopf aus der Terrine stürzen und in 3 mal 4 cm große und 1 bis 2 mm dicke Stücke schneiden. Anschließend mit Mehl, Ei und Panko panieren. Nun in Butterschmalz ausbacken und mit den abgeschmeckten Linsen abwechselnd zu einer warmen Lasagne schichten. Salat mit etwas Dressing anmachen und mit dem angebratenen Langustino und der Lasagne auf einem Teller anrichten. Mit Krustentiersauce und Blüten dekorieren.


- Sonderveröffentlichung -

Neujahrsempfang 2010

Stefan Manier (mitte) und Gerhard Besler (rechts)

Gastronomen, Lieferanten und private Mitglieder im Meinungsaustausch

Das Westfalen Institut hatte am 26. Januar 2010 zum Neujahrsempfang geladen – und alle sind gekommen. Die Organisatoren, Gerhard und Marcus Besler, waren sehr positiv überrascht, dass 85 Gäste den teils weiten Weg nach Lünen nicht gescheut haben. An diesem Tag hatten auch Freunde der Mitglieder Gelegenheit das Institut kennenzulernen. Wie im Institut üblich, gab es auch zu diesem Empfang natürlich kein Buffet, sondern es wurde wieder live und vor Ort gekocht, auch wenn es sich diesmal „nur“ um die legendäre Currywurst von Gerhard Besler und die FlammkuchenSpezialitäten von tarte-de-luxe handelte, die aus natürlichem Sauerteig und frischen

Zutaten gebacken wurden. Einige Sponsoren (HÖVELS ORIGINAL, Bauer Fruchtsäfte und Vollmer Privatrösterei) waren mit ihren hervorragenden Getränkeangebo-

Leckere Flammkuchenspezialitäten von tarte-de-luxe

ten vor Ort. An diesem Tag wurden weder kleine Ansprachen noch große Reden ge-

Veranstaltungen 2010 25. März 2010 · 15:00 bis 17:00 Uhr Jahreshauptversammlung im Westfalen Institut. 27. März 2010 · 12.00 bis 14.00 Uhr Verwegene Küche Kochseminar mit Heiko Antoniewicz. Anmeldungen bei www.antoniewicz.org oder info@antoniewicz.org.

27. April 2010 · 14.00 bis 17.00 Uhr ORIGINAL SELTERS & Wein Sensorium Erfahren Sie unter der Anleitung von Herrn Domänenrat (a. D.) Wolfgang Schleicher, weshalb ORIGINAL SELTERS als der Ursprung guten Geschmacks gilt. 08. Juni · 17.00 bis 21.00 Uhr Küchenparty Westfalen Institut für Mitglieder und Gäste

Geplante Veranstaltungen 2010 September • Weinseminar mit Benno Wurster (Clubabend mit Gästen)

• Westfalen Gourmetfestival (ab 2. September)

Zu den Veranstaltungen werden rechtzeitig Einladungen und Informationen versandt.

halten. Gepflegte und interessante Kommunikation auf Augenhöhe war angesagt. Man konnte 2 bis 3 Stunden ungezwungen plaudern und neue Mitglieder und Gäste kennen lernen. Unter den vielen Gastronomen, Hoteliers, Zulieferern und Produzenten spielte der Erfahrungsaustausch und die Diskussion über diese bewegten Zeiten eine große Rolle. Einige der Mitglieder und Sponsoren sind auch in das Westfalen Gourmetfestival involviert und so war auch dieses anstehende Großereignis ein wichtiges Thema. Die „Netzwerktechnik“ des Instituts hat bereits ein halbes Jahr nach der Einweihung zu greifen begonnen. Genau das war mit der Gründung beabsichtigt und wird in 2010 mit kleinen und großen Aktionen fortgeführt. Eine Fotostrecke der Veranstaltung finden Sie unter www.westfalen-institut.de

Impressum: S. 49 ist eine Sonderveröffentlichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de 49


Ostwestfalen-Lippe

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Vier Sterne nur für Sie Das Lind Hotel in Rietberg

Rundum Wohlfühlatmosphäre spüren – das ist das Versprechen an die Gäste des Vier-Sterne-Hotels Lind, das seit der Eröffnung im Oktober 2007 bereits jetzt einen überregionalen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Das Erfolgskonzept klingt einfach: Mit konsequenter Servicestärke und einem besonders hochwertigen Angebot sind die Tagesgäste aus der Region genauso zu überzeugen wie die wiederkehrenden Geschäftsreisenden, Erholungsreisenden und nicht zuletzt die regionale Wirtschaft. Für Reisende und Tagesgäste eröffnet sich mit dem Eintreten in die Lobby ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten: Im Restaurant Mauritz werden frische Zutaten zu kulinarischen Genüssen komponiert, die selbst bei Kennern einen besonderen Ruf genießen. Hotelgäste und Besucher erleben schon am Morgen mit dem reichhaltigen Buffet zum Frühstück das Talent des Küchenchefs, der großen Wert auf die Qualität der täglich frischen Zutaten und ein ständig wechselndes Angebot legt. Kulinarische Events wie das Candle-Light-Dinner, ein spannendes Krimidinner oder Genussabende vom amerikanischen Barbecue bis zum literarischen Menüabend sind im Vor-

Wenn Genuss und Entspannung zum Erlebnis wird.

h ot E l a n d E r E m S

feld bereits kurzfristig ausgebucht. Auch in der Bar La Vida wird der Gast vom freundlichen Ambiente und vom wohl einzigartigen Getränkeangebot überrascht:

Über 300 Spezialitäten auch ausgefallener Sorten aller Gattungen und das große Angebot frisch zubereiteter Cocktails machen die Bar zum Geheimtipp selbst unter Kennern edler Tropfen. Im Sommer genießen die Gäste die großzügigen Terrassen an der Ems, in der kalten Jahreszeit lädt das Kaminfeuer zum Verweilen ein. Auch Wellness ist ein Begriff, der im Lind Hotel zum Erlebnis wird: Saunieren, Entspannen, sportlich aktiv sein oder sich vom kompetenten Team für Gesundheit und

Beauty verwöhnen lassen – Erholung und Regeneration sind das Ziel eines besonders umfangreichen Angebotes im Lind vital, das auch externen Gästen offen steht. Bei duftenden Vollbädern, vielfältigen Massagen, Anwendungen und Entspannungsmöglichkeiten ist die Regeneration von Geist und Körper garantiert. Schnupper-Angebote sind gefragt, für Hotelgäste sind exklusive Termine möglich. Warum das Vier-Sterne-Haus besonders interessant für Unternehmen und Geschäftsreisende ist, erschließt sich aus dem besonderen Raumkonzept für Konferenzen, Seminare und Events. Flexible Raumgrößen und variable Ausstattungsmerkmale können für Veranstaltungen in kleinen und größeren Dimensionen individuell möbliert und vielfältig genutzt werden. Für gemeinsame Aufenthalte mit Übernachtung und zur Einladung anreisender Gäste und Trainer wird die Nähe zu den erstklassigen Zimmern und Suiten und zum Restaurant Mauritz sehr geschätzt. Ruhe und Konzentration sowie die gemeinsame Effektivität und Entspannung werden so zu einem überzeugenden Gesamtkonzept für die gastgebenden und eingeladenen Geschäftspartner.

Im Lind Hotel wird jeder Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ob Wellness- oder Sauna-Zeiten im Lind vital, kulinarische Raffinessen im Restaurant Mauritz, traumhafte Stunden in unvergleichlichen Räumlichkeiten oder das einzigartige Getränkeangebot in der Bar La Vida – im Lind Hotel findet jeder Besucher seine schönsten Momente.

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Häppchenweise

5 Kontinente in Gelsenkirchen Die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen ist die erste konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa. Ein einzigartiges Konzept ermöglicht den Besuchern unvergessliche und hautnahe Naturerlebnisse. Im Bericht ab Seite 22 erhalten Sie weitere Informationen zur ZOOM Erlebniswelt. Mit ein wenig Glück können Sie unter dem Stichwort „ZOOM“ zwei Mal zwei Eintrittskarten für die ZOOM Erlebniswelt gewinnen (siehe Kasten).

1500 Quadratmeter in Bad Driburg Am Fuße des Teutoburger Waldes liegt der Gräfliche Park Hotel & Spa. 135 individuell und liebevoll gestaltete Zimmer und Suiten hinter historisch reizvoller Fassade. Facettenreiche, internationale Spitzengastronomie und ein GARTEN SPA auf 1 500 m². Auf www.graeflicher-park.de finden Sie weitere Informationen. Der Gräfliche Park stellt unseren Lesern einen Verwöhn- und Genussgutschein zur Verfügung. Enthalten sind bei einer Übernachtung für zwei Personen im Doppelzimmer der Deluxe-Kategorie ein reichhaltiges Verwöhn-Frühstück, ein romantisches 4-GängeMenü, Entspannung im GARTEN SPA und Nutzung des Fitnessraumes. Mit etwas Glück können Sie diesen Gutschein unter dem Stichwort „Gräflicher Park“ gewinnen (siehe Kasten).

1 Botschaft auf dem Teller Individuelle Botschaften auf dem Teller? Mit „Notes“ ermöglicht KAHLA durch eine spezielle Beschichtung das Beschriften der Porzellanteller mit Bleistift oder farbigem Buntstift. Das Geschriebene kann wegradiert oder abgewaschen werden. Änderungen im Menü können mit Notes schnell und unkompliziert an Gäste kommuniziert werden. Auf www.kahla-porzellan.de finden Sie weitere Produkte. Mit etwas Glück können Sie unter dem Stichwort „Kahla“ eine von 5 Elixyr Mini-Notes-Platten mit Bleistift und Radiergummi gewinnen (siehe Kasten). Das Lösungswort aus dem Preisrätsel im Winter lautet: „Pader“. Jeweils ein Buch „Sterne-Snacks“ gewinnt S. Langhardt aus Kappeln, M. Meyer-Gattermann aus Hess.-Oldendorf und I. Carlowitz aus Wiesbaden. Ein Gourmet-Set von Kahla geht an K. Seeliger aus Gelsenkirchen. Jeweils ein Schnellkochtopf von Fissler gewinnen C. Stegemann aus Essen und E. von Engelbrechten aus Schwerte. Der Gutschein vom Gräflichen Park geht an H. M. Egen aus Münster. Herzlichen Glückwunsch!

45 Zentimeter in der Hand Gut, dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern bzw. verbessern lassen. Wie die Brotsäge „Franz Güde“. Sie wird bis heute in der gleichen Weise produziert, wie Franz Güde es vor 70 Jahren mit seiner Erfindung des Wellenschliffs entwickelte. Von der Klingenspitze bis zum Griffende aus Olivenholz ist die Brotsäge gut 45 Zentimeter lang, 350 gramm schwer und damit ein wahrer Hüne unter den Messern. Der geschmiedete Knauf bietet ein optimales Gegengewicht zur langen Klinge. Derart perfekt ausbalanciert gibt die Güde Brotsäge der Hand die nötige Führung. Auf www.guedesolingen.de finden Sie weitere Produktinformationen. Mit etwas Glück können Sie unter dem Stichwort „Güde“ die Brotsäge gewinnen (siehe Kasten).

10 Gänge in Werne Das 4-Sterne Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú in Werne bietet für Geschäftsreisende, Urlauber und Feinschmecker eine entspannte Atmosphäre, die jeden Aufenthalt zu einem angenehmen Erlebnis werden lässt. Jedes der 15 Hotelzimmer ist individuell und liebevoll eingerichtet. Alle bieten 4-Sterne-Komfort und Luxus, teilweise mit Himmelbetten oder Whirlpoolwannen. Liebhaber der deftigen westfälischen Küche und der internationalen Genießerküche kommen im Restaurant gleichermaßen auf ihre Kosten. Unter www.sim-ju.de erhalten Sie weitere Informationen. Mit dem nötigen Glück können Sie unter dem Stichwort „Sim-Jú“ eins von zwei 10-Gänge-Desgustationsmenüs für jeweils zwei Personen gewinnen (siehe Kasten).

Um einen dieser Gewinne zu erhalten, müssen Sie uns nur das entsprechende Stichwort nennen und unsere Preisfrage richtig beantworten: „Wie heißt das 815 erbaute Schloss in Höxter?“ Die Antwort finden Sie in dieser Magazinausgabe. Sollten mehr richtige Lösungen als jeweilige Preise eingehen, entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 30. April 2010. Teilnahme am Gewinnspiel erst ab 18 Jahren möglich. Teilnehmen können Sie über www.Westfalen-Magazin.de per E-Mail: gewinnspiel@Westfalen-Magazin.de per Fax: (02306) 978401 oder per Post an futec Verlag, Cappenberger Straße 84 – 90, 44534 Lünen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 51


Lebensart

Der Campingplatz – Urlaub für Individualisten Jenseits von Frühbucherrabatten und Last-Minute-Angeboten verbringt eine seit Jahren stetig steigende Zahl von Deutschen ihren Urlaub auf dem Campingplatz. Dabei spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle, sind aber nicht ausschlaggebend für die Entscheidung einen vollkommen andersgearteten Urlaub zu verbringen, als er von den meisten Reiseveranstaltern angeboten wird. „All inclusive“ ist oft das Zauberwort der pauschalen Reiseveranstalter. Morgens Buffet, mittags Buffet, abends Buffet ist oft das Speisenangebot in den unteren Preiskategorien. Damit die Gäste möglichst viel Zeit im Hotel verbringen, ist der Animateur natürlich auch nicht weit. Wer sich für einen Campingurlaub entscheidet, möchte seine Wochenenden und seinen Urlaub für einen angemessenen finanziellen Aufwand weitgehend selbst gestalten können. Dafür bietet der Urlaub auf dem Campingplatz beste Voraussetzungen.

Camping ist Spaß für die ganze Familie

C

amping an sich gibt es in Deutschland und dem europäischen Ausland schon seit vielen Jahrzehnten. In den 1950er und 60er Jahren erlebte Camping aufgrund der neu gewonnenen Mobilität der Deutschen einen ersten größeren Boom. Camping nannte man damals aber noch zelten und die Plätze hießen Zeltplätze. Natürlich gab es auch schon Campingwagen, mit denen man unterwegs war. Italien war damals schon groß angesagt. Als ich Anfang der 1970er Jahre erstmals mit einem Wohnmobil, ein umgebauter Borgward-Sankra (Sanitätskraftwagen der Bundeswehr), unterwegs war, wusste der Platzwart nicht, welche Standgebühr er von mir verlangen sollte. Wir einigten uns schließlich auf Zelt- und PKW-Gebühren. Das ist lange her. Heute nennen sich die Campingplätze zwar immer noch Campingplätze, aber auch Freizeit- und Wochenendplatz oder gar Freizeitpark. Die Plätze sind oft 52

landschaftlich schön gelegen, gerne auch am Wasser. Flussläufe, Bade- und Baggerseen erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Auf gut ausgestatteten Plätzen kann man an ausgewiesenen Stellen natürlich

immer noch zelten. Die größte Fläche einer solchen Anlage wird aber von Wohnwagen, Wohnmobilen und Mobilheimen belegt. Der Trend geht hier eindeutig zu Dauermietplätzen. Da ein guter Wohnwagen heute leicht bis zu 30 000 Euro kosten kann, richtet man sich darin gerne als „Dauercamper“ ein. Der Wohnwagen erhält ein Vorzelt, welches winterfest mit Katalytofen (mobiler Gasofen, Heizstrahler) und Fußboden ausgestattet wird. Die Gebühren für eine Parzelle (Stellplatz, Mietgrundstück) klaffen je nach Lage und Ausstattung des Platzes sehr weit auseinander. Bei unseren Recherchen zu diesem Bericht begannen die Preise für Ferien- und Wochenendcamper bei 3,50 Euro für ein Zelt und 5,00 Euro für ein Wohnmobil pro Nacht und reichten bis zu 7,00 Euro pro Nacht für einen Wohnwagen oder Wohnmobil. Hinzu kommen die Gebühren für die Camper (pro Kopf Gebühr), die noch einmal 4,00 bis 5,00 Euro pro Person betragen. Für Kinder bis zu

Dauercamper richten sich langfristig ein


Lebensart

Erholsame Tage auch am Yachthafen

16 Jahren gibt es meist Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent. Die Gebührenliste ist damit aber noch nicht ganz am Ende. Strom, Duschmarken und die Park- oder Standgebühr kommen noch hinzu. Zwei Erwachsene mit zwei Kindern und einem Wohnmobil kommen so auf ca. 22,00 bis 30,00 Euro pro Nacht. Hinzu kommen noch der verbrauchte Strom (0,25 bis 0,50 Euro pro kW/h) und die schon erwähnten Duschmarken. Für Dauercamper gibt es spezielle Angebote. Der Wohnwagenbesitzer kann sogenannte Parzellen mieten, deren Quadratmeterpreise zwischen 4,60 Euro und 10,20 Euro pro Quadratmeter und Jahr liegen – je nach Ausstattung und landschaftlicher Lage des Platzes. Für einen Wohnwagen mit Vorzelt rechnet man ca. 80 m². Viele Dauercamper mieten aber größere Parzellen und schaf-

fen sich hier eine kleine private Idylle, die nicht selten an jedem Wochenende aufgesucht wird. Hier wird dann gegrillt, gefeiert und die schöne Landschaft genossen. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Trend, zu Holz- bzw. Blockhäusern, die als Wochenendhäuser genutzt werden. Der Urlaub auf dem Campingplatz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Man kann auf verschiedenen Plätzen mittlerweile sogar kleine und komfortable Wochenendhäuser, die mit vielen Annehmlichkeiten ausgerüstet sind, mieten. Das ist ein ziemlich neuer Trend und wurde auch schon mehrfach im Fernsehen vorgestellt. Für einige Mieter dieser Wochenendhäuser ist es Campingurlaub auf Probe. Die meisten Plätze verfügen über einen Spielplatz für die Kinder und eine mehr oder weni-

ger gute Gastronomie. Die CampingplatzGaststätten sind an den Freitagabenden nach dem Ankommen und Auspacken der erste Anlaufpunkt der Camper. Den Stress der Woche abbauen, vielleicht eine Currywurst oder ein Schnitzel essen und mal hören, was es so Neues gibt auf dem Platz. Gehört man dann länger zu den Dauercampern, entwickeln sich oft gute Beziehungen und Freundschaften. Manche fragen sich dann gelegentlich, warum Sie in der Vergangenheit jedes Jahr nach Spanien, Griechenland oder die Türkei geflogen sind. Wir haben für Sie einige Plätze besucht.

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Lebensart

Freizeitpark Flaesheim Der Freizeitpark ist ein Camping- und Wochenendplatz, der mit einigen Angeboten aufwarten kann, über die nicht viele Plätze in unserer Region verfügen. Erst einmal liegt er sehr verkehrsgünstig an der A 43 in HalternFlaesheim. Kommt man über die A 2 und verlässt diese in Henrichenburg, sind es bis nach Flaesheim auch nur wenige Kilometer. Die Internetseite der Anlage wirbt mit der Aussage: „Ein Freizeitpark, der kaum Wünsche offen lässt“. Tatsächlich verfügt diese Anlage über ein breit gefächertes Angebot.

Als Dauermieter genießt man jede Jahreszeit

Die Freizeitanlage verfügt über ca. 400 Dauerplätze für Wohnwagen, Wohnmobile und Wochenendhäuser. Natürlich gibt es auch einen ausgewiesenen Bereich für den Urlaubs- und Wochenendcamper. Hier ist für 20 – 25 Camper auch das klassische „zelten“ noch möglich. Der Bereich verfügt über ein eigenes kleines Holzhaus, indem die typischen Hauswirtschaftsarbeiten (z. B. Geschirr spülen) erledigt werden können. Stromanschlüsse stehen selbstverständlich für jeden Stellplatz zur Verfügung. Zudem sind die sehr gepflegten Sanitäranlagen nur einige Meter entfernt. Die Räume sind in der kalten Jahreszeit natürlich beheizt. Die Freizeitanlage liegt an einem ehemaligen Baggersee (die Flaesheimer nen-

Spaß und Erholung am Sandstrand

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nen das „Urlaub am Baggerloch“). Dieser Baggersee verfügt über einen Durchstich zum Wesel-Datteln-Kanal. Darauf gehen wir später noch genauer ein. Der Platz erfreut sich bei den Campern aufgrund seiner landschaftlich schönen Lage, dem Baggersee und den großen Wäldern der Haard seit annähernd 50 Jahren großer Beliebtheit. Einige von ihnen haben hier seit über 40 Jahren ihren Wohnwagen mit gemütlich eingerichtetem Vorzelt stehen. Die angemieteten Parzellen sind meist um die 100 m² groß. Fließend Wasser, Stromanschluss und auf Wunsch sogar einen Festgasanschluss sind hier Standard. Die Grundstücke (Parzellen) sind komplett erschlossen. Dass eingangs schon genannte Gemeinschaftssanitärhaus verfügt

neben den Toiletten und Duschen auch über Waschsalon mit Waschmaschinen und Trockner. Einem längeren Urlaub auf diesem Platz steht somit nichts im Wege. Die Beleuchtung der Wege (die Camper nennen das „Schneisen“) erfolgt umweltfreundlich mit Solarstrom. Natürlich verfügt die Anlage auch über einen Spielplatz, der mit Klettergerüsten, Rutschen und Schaukeln ausgestattet ist. So können Eltern auch einmal beruhigt einige Stunden Urlaub von den Kindern nehmen, die hier gefahrlos spielen können und oft schnell Freundschaften schließen. Ein besonderes Highlight für Jung und Alt ist der vom Betreiber vor einigen Jahren angelegte 10 000 m² große Sandstrand am See. Die Uferzone des ehemaligen Baggersees ist sehr flach, sodass hier auch Kleinkinder gefahrlos spielen können, während die Eltern am Sandstrand in der Sonne liegen. Die Camper sind in der Regel ein geselliges „Völkchen“. Da Grillen nicht alles ist, trifft man sich am Wochenende gerne in der Campingplatz-Kneipe. Nun, die Campingplatz-Kneipe ist in Flaesheim ein modernes, erst vor vier Jahren neu erbautes Bistro mit einer großen Sonnenterrasse. Wohltuend zu bemerken ist, dass man Plastikstühle und Tische hier vergeblich sucht. Eine rustikale Biergartenausstattung ist angesagt. Von der Terrasse fällt der Blick auf den See und den Yachthafen. Ja, richtig gelesen: Yachthafen. Das Bi-

Idyllische Atmosphäre am Yachthafen


Lebensart stro selbst verfügt im Innenbereich über ca. 30 Plätze an den Tischen und 12 bis 14 Plätzen an dem breiten Tresen. An manchen Freitagabenden steht man aber auch schon mal in Zweierreihen. Ein Kiosk und ein Pavillon mit Bierausschank runden das gastronomische Angebot des Bistros ab. Im Sommer finden hier oft Grillpartys statt und ab und an auch ein Open-AirKonzert.

Freizeitpark Tillessensee Dieser Freizeitpark in Dorsten liegt nicht direkt an einem See, wie es der Name vermuten lässt, sondern eher in der Nähe eines Sees, des TillessenSees.

Marina Flaesheim – der Yachthafen

Die moderne Marina verfügt über 70 Dauerliege- und 15 Gastliegeplätze. Durch ihre Einbindung in den Freizeitpark Flaesheim bieten sich für den Skipper und seine Besatzung einzigartige Freizeit- und Urlaubsmöglichkeiten. Die Anlage ist geeignet für Boote bis zu einer Länge von ca. 15 Metern. Moderne Schwimmstege, Fäkalienabsauganlage, Stromanschluss an jedem Liegeplatz und Frischwasserversorgung sind hier die Standards. Die Gemeinschaftssanitäranlagen des Campingplatzes mit allen Einrichtungen stehen natürlich auch den Bootsbesatzungen zur Verfügung. Der See mit seinem Sandstrand und den bewaldeten Ufern verfügt bekanntlich über einen Durchstich zum Kanal. So steht dem Skipper von hier aus die gesamte Welt offen. Zum Wasserstraßenkreuz Datteln sind es nur acht Kilometer. Ob man nur zu einem Zwischenstopp hier anlegt oder einen Dauerliegeplatz mietet, Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf. Die Umgebung bietet mit dem Schiffshebewerk in Henrichenburg, der Westruper Heide oder dem Halterner Stausee, um nur einige zu nennen, zu dem zahlreiche Ausflugsziele in unmittelbarer Nähe. www.campingpark-flaesheim.de www.marinaflaesheim.de

Die große und sehr gepflegte Anlage verfügt über 600 Plätze für Wohnwagen, Wohnmobile und Blockhäuser. Die Infrastruktur dieses Platzes, mit seinen gepflegten Wegen, ist so angelegt, dass man den Eindruck gewinnen kann, sich in einem kleinen Dorf zu befinden. Erst kürzlich wurden zusätzliche 100 Stellplätze für Mobilheime sowie Wochenendund Ferienhäuser erschlossen. Die Ferienhäuser dürfen mit einer Nettowohnfläche von 40 m² errichtet werden. Hinzu kommt noch eine 12 m² große überdachte Terrasse. In Tillessensee ist fast alles auf Dauercamping ausgelegt, obwohl man hier auch noch zelten kann, mit dem Wohnwagen einen Wochenendurlaub oder gar Jahresurlaub verbringen kann. Auf Tillessensee stehen den Mietern und Gästen eine Sauna, ein Solarium und ein großzügig angelegtes Freibad zur Verfügung. In den

Blick auf das Schwimmbad

Sommermonaten können die Eltern ihre Kleinen gar in einem Kinderhort abgeben, um einige Stunden in Ruhe erholsam genießen zu können. Ein Kinderspielplatz mit sicheren Spielgeräten gehört selbstverständlich zum Standard der Anlage.

Auch hier ist die Campingplatz-Gaststätte gesellschaftlicher Treffpunkt von Wochenend- und Dauercampern sowie im Sommer auch den zahlreichen Fahrradtouristen. Anstelle eines Sees befindet sich vor der Gaststätte ein größerer Teich. Über eine Brücke erreicht man die große Sonnenterrasse der Gaststätte. Von der Brücke aus kann der Besucher Kois (Karpfen) und ganze Entenfamilien beobachten. Von einer zweiten kleineren Terrasse blickt man auf das Schwimmbad. Der Innenbereich der Gaststätte ist für 50 Besucher ausgelegt. Die Gaststätte bietet eine reichhaltige Auswahl gutbürgerlicher Gerichte. Verbringt man hier sein Wochenende oder Urlaub, kann man im nahen Dorsten bummeln und shoppen gehen oder das Wasserschloss Lembeck besuchen. Mit Kindern bietet sich eine Stippvisite in den Natur-Wildpark Granat an. Auf 600 000 m² können hier 400 bis 500 frei lebende Tiere von den Wanderwegen aus beobachtet werden. Im Freigehege treffen Sie auf Strauße, Luchse, Kängurus und kapitale Hirsche. Da die modernen Freizeitparks meist in einer schönen Umgebung liegen, läuft der Camper bzw. der Besucher und Wochenendurlauber niemals Gefahr, das ihm die Decke (sei es auch nur das Zeltdach) auf den Kopf fällt. Er hat immer die Wahl seine persönliche Camperidylle oder die schöne Umgebung zu genießen. www.tillessensee.de 55


Lebensart

Erholungspark Wehlingsheide Bei dem Freizeit- und Erholungspark Wehlingsheide in Datteln handelt es sich um einen vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit vier Sternen ausgezeichneten Campingplatz. Die Platzanlage ist umgeben von viel flachem Land am Rande der südlichen Haard und von bäuerlicher Nutzfläche. Hier befindet sich ein Reiterhof in unmittelbarer Nähe. Strandkörbe und Bänke zum Verweilen

Der Platzbetreiber bezeichnet seine Freizeitanlage als gepflegte Parkanlage. Der Bereich mit den Bungalows nennt sich Bungalow-Park. Betritt man diesen Bereich der Anlage, fallen sofort die gepflasterten und sorgsam gepflegten Wege auf. Eine Wegbeleuchtung ist selbstverständlich. In unregelmäßigen Abständen sind Bänke zum Verweilen aufgestellt. Ordnung und Sauberkeit spielen hier eine große Rolle. Alle Plätze sind vollerschlossen und verfügen über Gasanschluss, Frisch- und Abwasserversorgung, Stromund Telefonanschluss. Die Parzellen sind zwischen 150 und 300 m² groß. Im Bungalowpark befinden sich auch Objekte, die gemietet werden können, sei es nur für ein Wochenende oder für den ganzen Urlaub. Die Mietpreise für die komplett ausgestatteten Häuser bewegen sich zwischen 39 Euro und 59 Euro pro Tag und gelten immer für zwei erwachsene Personen.

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Für Kinder kommen nochmals 5 Euro pro Kind hinzu. Mietet man über einen längeren Zeitraum, z. B. für die großen Ferien oder gar für den ganzen Sommer, werden Rabatte bis zu 35 % gewährt. Die Häuser verfügen über komplette Küchen – und Haushaltseinrichtungen, Essecken, Wohnbereiche mit gemütlichen Sitzecken sowie moderne Plasma-Fernsehgeräte, DVD-Player und selbstverständlich gepflegte Sanitärbereiche. Hinzu kommen Gerätehäuser für mitgebrachte Fahrräder. Gartenliegen, Stühle, Tische und ein Grill gehören ebenfalls zur Ausstattung. Im Luxusbungalow zahlt man für zwei Erwachsene und zwei Kinder 69 Euro pro Tag. Geboten wird dafür eine sehr gepflegte Anlage mit einer Gastronomie, in der man preisgünstig speisen und den Abend auf der großen überdachten Terrasse genießen kann sowie eine „Wasserlandschaft“, in und an der die ganze Familie

entspannen und ausruhen kann. Weißer Sand, Palmen, Strandliegen und ein Wasserfall lassen Urlaubsgefühle aufkommen. Der Bungalowpark ist ein separater Bereich für sich. Auf dem Gelände des Erholungsparks gibt es aber auch noch die „normalen“ Touristen-Camper. Auch hier erwarten den Gastcamper gepflegte Wege und Anlagen. Die parzellierten Plätze für die Wohnwagen verfügen über Wasserund Stromanschluss. Wer keinen Sinn für die Gemeinschaftssanitäranlagen hat, mietet sich eine Wohnwagenparzelle mit eigenem kleinen Sanitärhaus, das mit Dusche und allen anderen notwendigen Details ausgestattet ist. Darüber hinaus gibt es frei wählbare Zelt- und Wohnwagenplätze auf einer großen Wiese. Weitere Informationen unter: www.wehlingsheide.de


Lebensart

Campingplatz Uentrop – Camping im Lippetal

Fotos: futec AG/G. Besler

Dieser Campingplatz nennt sich auch so, obwohl es hier auch Dauer-, Gast- und Durchgangscamper gibt. Der Platz liegt mitten in den Lippeauen, nur unweit der A2 an der Abfahrt Hamm-Uentrop. Seine Lage ist auf die Lippe hin ausgerichtet. Die natürliche Grenze bildet der Fluss mit seinen seichten Ufern.

Ruhige Atmospähre an den Lippeauen

Die Plätze, die direkt an der Lippe liegen, haben auch alle einen direkten Zugang zum Wasser. So idyllisch die Lippe sich hier auch entlang schlängelt, hat man doch immer den großen Kühlturm des Kraftwerks Hamm-Uentrop vor Augen. Macht keinen Lärm und seine Silhouette ist einmal etwas anderes als Sandstrand, Berge und Seen. Auf einer Länge von 500 Metern lädt der Fluss im Sommer zum Baden oder Schwimmen ein und bietet Gelegenheit zum Kanusport und Angeln. Auf dem Platz befinden sich eine komfortable Minigolfanlage und ein Kinderspielplatz. Der Kiosk bietet täglich frische Brötchen, Zeitungen, Lebensmittel, Campingartikel, Gas und Anglerbedarf. Wenn kein Grillen auf der eigenen Parzel-

le oder beim Nachbarn angesagt ist, trifft man sich in der Kneipe. Das benachbarte Hotel-Restaurant lädt dazu ein, sich im Urlaub einmal richtig bedienen zu lassen und die Kochkunst des Küchenchefs zu genießen. Im Restaurant oder auf der Terrasse. Für die Küchenarbeit auf dem Platz stehen Waschmaschine, Trockner, Spülund Kochgelegenheiten zur Verfügung. Der Campingplatz in Hamm-Uentrop verfügt über 240 Dauercampingplätze mit einer Größe von 90 m² bis zu 300 m². Die Preise für die Parzelle liegen mit 4,60 Euro bis 6,20 Euro im unteren Bereich der besuchten Plätze. Hinzu kommen die auf Campingplätzen üblichen Gebühren wie Strom, Wasser und Müllentsorgung. Den Feriencampern stehen hier 60 Stellplätze

mit Stromanschluss zur Verfügung. Die Feriencamper können selbstverständlich auch alle Anlagen des Platzes benutzen. Das Urlaubserlebnis auf diesem Platz ist sicherlich der Fluss. Hier können vor allem auch Eltern mit ihren Kindern einen preiswerten Badeurlaub erleben. Wir konnten in unserer Reportage naturgemäß nur einige wenige Plätze vorstellen. Schöne Campingplätze und Freizeitanlagen gibt es in ganz Westfalen und ganz Deutschland. Sie bieten heute eine komfortable Möglichkeit für den ungezwungenen Urlaub der etwas anderen Art, jenseits der Last-Minute-Schnäppchen und Billigflieger.

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Das Sauerland

Gasthof Büker

Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Landhotel Gasthof Büker

Silbach ist ein kleiner Ort mit 1 000 Einwohnern und einer langen Bergbautradition. Der Name weist auf alte Silbervorkommen hin, die hier abgebaut wurden. Die Historie des heutigen Stadtteils von Winterberg lässt sich bis ins Jahre 1281 zurückverfolgen.

D

ie Geschichte des Landhotel Büker ist zwar noch nicht ganz so alt, reicht aber immerhin bis in das Jahr 1882 zurück. Wie so oft war auch der Gasthof Büker eine Poststation. Küchenmeister Wolfgang Büker leitet das Familienunternehmen heute in der 4. Generation. Nach einem Brand in 1963 wurde das Hotel wieder neu aufgebaut, 1979 durch einen Ostflügel erweitert und von Grund auf neu ausgerichtet.

Ursprünglich und harmonisch, eingerichtet mit natürlichen Materialien, weichen Stoffen, wärmenden Holz und einer malerischen Atmosphäre – Landhausstil eben, wie sie dem Sauerland entspricht. 58

Hier steigen viele Gäste gerne ab, um die einzigartige Naturlandschaft rund um den Kahlen Asten zu genießen. Wolfgang Büker ist geprüfter Wanderführer und gibt Tourentipps gerne an seine Gäste weiter. Eine Wanderkarte gibt es gratis. Für Wanderurlaube hat das Hotel zusammengestellte Angebotspakete im Programm.

Auch Wellness und Romantik kommen im Landhotel Büker nicht zu kurz. Das Spa liegt im Erweiterungsbau und verfügt über ein großes Hallenbad, eine 10-Personen-Sauna, Dusch-Center, Bräuner und Massagen. Auf Wunsch werden auch Ayurveda-Behandlungen angeboten. Ein Romantik- und Wellnessaufenthalt für mehrere Tage vertreibt vor allem in der dunklen Jahreszeit den weit verbreiteten Winterblues. Die drei Restaurants des Hauses verfügen über insgesamt 120 Plätze. Die Restaurantstuben Benedikt, Lucia und

Willibrord mit ihrem unterschiedlichen Ambiente scheinen auf die unterschiedlichen kulinarischen Angebote des Küchenchefs abgestimmt zu sein. Morgens bedienen sich die Gäste am üppigen Buffet in Lucia. Die Stube Benedikt hat einen vornehmen und stilvollen Charakter. Sie bietet den idealen Rahmen für ein festliches Abendessen. Zum Dämmerschoppen trifft man sich gerne auf ein frisch gezapftes Bier, ein Glas Wein oder auch zum Essen in Willibrord. Sein kulinarisches Angebot nennt Wolfgang Büker „Küche der Vernunft“. In der Landhausküche wird alles frisch zubereitet. Zu seinen Favoriten zählen geschmorter Schweinenacken mit Hövels-Biersauce, Wildspezialitäten vom Hirsch (kommt aus der Umgebung von Winterberg) und sein Silbacher Kartoffelsüppchen. Romantisch, komfortabel und stilvoll – Landhotel Büker. Weitere Informationen unter: www.landhotel-bueker.de


Marktteil

Münsters Verwöhnhotel in traumhafter Lage Gourmet-Restaurant, Wellness …

Ringhotel Landhaus Eggert Zur Haskenau 81 · 48157 Münster Telefon 0251 328040 www.landhaus-eggert.de

Goldener Anker Björn Freitag Lippetor 4 46282 Dorsten

Restaurant WielandStuben Wielandstr. 84 Hamm-Wiescherhöfen Tel. 0 23 81. 40 12 17 ww w. wie lan ds tub en .d e 11-14 Uhr und 18-24 Uhr Samstags mittags, montags und dienstags geschlossen

Telefon (02362) 22553 www.goldeneranker.info Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr geöffnet.

Es freuen sich auf Ihren Besuch Sandra Middendorf, Sascha Peifer und ­das Team vom Gasthaus Middendorf.

Landhotel/Gasthof

des Jahres Top 10

Note 1,21 Bahnhofstraße 32 59199 Bönen Telefon (0 23 83) 58 87 50 www.gasthaus-middendorf.de

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Das Sauerland

Zu Gast im Waldhotel Schinkenwirt Gabi und Michael Pfannes sind seit 1998 für die Geschicke des traditionsreichen Waldhotel Schinkenwirt im sauerländischen Olsberg verantwortlich. Das Haus ist umgeben von idyllischem Baumbestand und ist für seine exzellente Küche mit mediterranem Einfluss weit bekannt. Mit der gleichen Liebe, wie die Räumlichkeiten des Waldhotel Schinkenwirt eingerichtet sind, werden auch die Speisen kredenzt. Für unsere Leser stellt der gebürtige Unterfranke Michael Pfannes heute sein Rezept für Involtini vom roten Höhenvieh vor. Bei „Involtini“ handelt es sich um den italienischen Begriff für Rouladen. Als rotes Höhenvieh fasste man Anfang der 1980er einfarbig rote Hausrindrassen zusammen, die auszusterben drohten. Mittlerweile ist der Bestand wieder auf über 600 Tiere, die ein qualitativ hervorragendes Fleisch liefern, angewachsen. Wer nun glaubt, es handele sich bei diesem Rezept nur um eine handelsübliche Rinderroulade, der sollte dieses Rezept nachkochen und sich vom Geschmack überzeugen.

Waldhotel Schinkenwirt – umgeben von Grün

Fotos: Archiv Waldhotel Schinkenwirt

Weitere Informationen unter: www.schinkenwirt.com

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Das Sauerland

Involtini vom roten Höhenvieh mit hausgemachtem Schinken vom schwäbisch-hällischen Landschwein aus eigener Haltung, dazu Möhrengemüse und Kartoffelrösti Zutaten für 4 Personen 1 kg dünn geschnittene Scheiben von der Hüfte des roten Höhenviehs 100 g durchwachsener Nackenschinken vom Landschwein 16 Blätter Salbei 1 kg Möhren 800 g gekochte, geschälte Kartoffeln 1 Stück Sellerie 2 große Zwiebeln 2 Zehen Knoblauch 1 El Tomatenmark ½ l kräftiger Rotwein (z. B. Primitivo) 2 l Brühe 1 Bund Petersilie 2 Eier Rapsöl Salz Pfeffer Muskat 3 Wacholderbeeren 2 Lorbeerblätter ca. 80 g Butter

Zubereitung Die Scheiben vom Höhenvieh mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit dem Schinken und ein paar Salbeiblättern belegen. Jetzt einrollen und mit einem Holzspieß (Zahnstocher) fixieren. Wenn alle fertig gerollt sind, diese in heißem Rapsöl anbraten, Röstgemüse (eine Karotte, den Sellerie, eine Zwiebel und den Knoblauch – alles grob gehackt) dazu, weiterbraten. Wenn alles schön Farbe bekommen hat, dann das Tomatenmark dazu, kurz mitrösten und mit dem Wein ablöschen. Einkochen lassen und mit Wacholder, Lorbeer würzen, dann mit der heißen Brühe auffüllen. Abgedeckt ca. eine Stunde bei kleiner Hitze schmoren. In der Zwischenzeit die gekochten Kartoffeln reiben. Dazu kommt eine in kleine Würfel geschnittene Zwiebel, gehackte Petersilie, die Eier, Salz, Pfeffer und eine Prise Muskat. Jetzt locker durchmengen und kleine Röstis formen. Die Röstis in heißem Rapsöl – am besten in einer Teflonpfanne – braten, dann warmstellen. Die restlichen Möhren schälen, in die gewünschte Form schneiden und in wenig Salzwasser al dente garen. Zum Fertigstellen mit ein paar Butterflocken erhitzen, salzen und etwas gehackte Petersilie dazu. Wenn die Röllchen gar sind, diese heraus nehmen, Spieße entfernen und zur Seite stellen. Jetzt die Sauce durch ein feines Sieb passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der kalten Butter mixen. Anschließend auf einem vorgewärmten Teller anrichten. Dazu passt sehr gut ein Primitivo aus Süditalien oder ein Tauberschwarz aus Tauberfranken. (Tauberschwarz ist eine fast ausgestorbene Rebsorte, von wenigen Winzern im Taubertal und Slowfood „gerettet“ und wieder zum Leben erweckt.) Viel Spaß bei der Zubereitung und einen guten Appetit wünscht Michael Pfannes

Landhotel Landhotel

SauerlandART&SPA SauerlandART&SPA

STIL

Die feine Adresse, seit über 50 Jahren.

Wärmendes Holz, kuschelige Stuben

ROMANTIK

Wie im Nest. Aufwachen in rotkarierter Bettwäsche.

WELLNESS

Kraftquelle Wasser. Grosses Hotelbad, Sauna, Ayuverda

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Winterberg--Bergfreiheit Silbach T 02983 97050 - www.landhotel-bueker.de

Tradition ist unsere gastronomische Verpflichtung. Dem Frühjahr mit seinen frischen Produkten entgegensehen. Spiekerhof 47 · 48143 Münster/Westfalen Tel.: 0251 43416 · Fax: 0251 43417 · www.kleiner-kiepenkerl.de

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Das Sauerland

Willkommen zum Wohlfühlen Zu den Vorzügen unserer Region gehört, dass einige der beliebtesten Fremdenverkehrsregionen Deutschlands in Westfalen oder in direkter Nachbarschaft liegen. Das Hochsauerland ist seit jeher ein solches Naherholungsziel. Im Winter beliebt bei Schnee- und Wintersportfreunden hat es sich mittlerweile zu einer Destination für das ganze Jahr gemausert. Über alle vier Jahreszeiten freuen sich die Gastgeber über stabile Gästezahlen. Die traditionell bekannten Wintersport- und Wandermöglichkeiten wurden durch zahlreiche weitere Angebote für Junge und Junggebliebene ergänzt. Immer schon war das Sauerland Ziel von Sportbegeisterten, gesundheitsbewussten und naturliebenden Menschen. So lag es nah, dass auch besondere Angebote zum Wohlfühlen und Verwöhnen geschaffen und angenommen wurden.

D

er größte Teil des Sauerlandes gehört zu Westfalen. Ein besonderer Teil des Hochsauerlandes wurde uns jedoch von den Hessen abspenstig gemacht. Wo sich früher das Fürs­tentum Waldeck erstreckte, hat sich im Südwesten des Naturparks Diemelsee, in Willingen, in den letzten Jahren einiges

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entwickelt. Willingen gehört zu den fünf übernachtungsstärksten heilklimatischen Kurorten Deutschlands. Erste Erholungssuchende, damals Sommerfrischler genannt, kamen bereits 1895 nach Willingen. Wessen letzter Besuch bereits ein paar Jahre zurückliegt oder wer bei Willingen nur an Winterurlaub, Wandern und

Party denkt, dem empfehlen wir dringend einen Besuch des Uplandes. Gerade jetzt im Frühjahr, wo die Bäche sprudeln, man Meister Lampe auf dampfenden Wiesen findet und erste Blüten Farbtupfer auf sattes Grün bringen. In Willingen setzt man einen großen Schwerpunkt auf das Thema Wohlfühlen, Gesundheit, Bewegung, Natur und natürlich auf das leibliche Wohl im Sinne von besonderen kulinarischen Angeboten. Das drücken Bürgermeister Thomas Trachte und sein Tourismus-Manager Ernst Kesper mit Slogan „Willkommen zum Wohlfühlen“ aus. Die Gedanken von Gastgebern und Gästen werden heute von Begriffen wie Wohlfühlen und Verwöhnen geprägt. Neben Ski und Après-SkiGästen weiß das vor allem die Generation der Junggebliebenen zu schätzen. Heilklima-Wandern steht auf dem Programm und Wohlfühlangebote werden um medizinische Aspekte ergänzt. Passend dazu schuf Ernst Kesper neben dem neuen


Das Sauerland die Spaß an Neuem haben, das Leben genießen und das Besondere lieben“. Starke Worte, die aber in der 36-seitigen Broschüre mit Inhalt und Leben gefüllt werden. Oftmals wird der überstrapazierte Wellness-Begriff einfach nur mit dem Schwimmbad, der Sauna und der Kosmetikabteilung eines Hotels in Verbindung gebracht und auch Kunden und Gäste denken bei Wellness oft „nur“ an Entspannung. In Willingen hat man sich dem Thema professionell angenommen und bietet neben der Entspannung Gesundheitsangebote, die die Gesellschaft im 21. Jahrhundert braucht. Gesundheitsvorsorge, Aktivangebote und „Medical Wellness“ heißt nicht nur die Antwort auf viele Gebrechen der heutigen Zeit sondern lautet auch die Devise für Vitalität bis ins Alter.

Willinger Kur- und Urlauberseelsorge

Logo für Willingen auch den treffenden Spruch „Willingen – Alles was ich will!“ Eigens für die Gesundheitsangebote in Willingen wurde nun ein neuer Katalog

herausgebracht. Unter dem Titel „Willkommen zum Wohlfühlen“ heißt es hier: „Willingen, ein Urlaub für Menschen, die bewusst mit ihrer Gesundheit umgehen,

Etwas ganz Besonderes sind auch die Angebote der Willinger Kurseelsorge: „Wellness für die Seele“. Eine Besonderheit für Willingen ist, dass den Gästen während der Wellness-Zeit die ökumenische Kur- und Urlauberseelsorge kostenfreie, auch therapeutische Gespräche bietet. Die persönlichen Gespräche befreien meist von den Belastungen der Vergangenheit, führen zur Ruhe und können Hilfe geben, ausgeglichen in den Alltag zurückzukehren. Wellness für die Seele:

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Das Außenbecken des Lagunenbades

Ein Höhepunkt im Frühjahr: die 4. Kulinarischen Schlendertage

Ein Begriff, in dem die Chance steckt, dass der berühmte Tropfen nicht auf einem heißen Stein verdampft, sondern im See des Lebens weite, ruhige Kreise zieht.

Erkrankungen des Bewegungsapparates. Und die große Auswahl an unterschiedlich temperierten Saunen im Lagunen-Erlebnisbad entspannen Körper und Seele. Ein Höhepunkt für Genießer sind im diesem Jahr die „4. Kulinarischen Schlendertage“, die vom 19. April bis zum 2. Mai 2010 in Willingen stattfinden. Neben einem spannenden Programm mit vielen Attraktionen steht vor allem der kulinarische Genuss im Vordergrund. Die Willinger Hotels und Gästehäuser bieten dazu attraktive Arrangements an.

Schlendern, schlemmen, baden gehen In Willingen kann man also nicht nur aktiv sein, mit ausgedehnten Wanderungen, Radtouren und vielem mehr, sondern auch herrlich entspannen und erholen, wie im Lagunen-Erlebnisbad. Das soletherapeutische Bewegungsbad unterstützt z. B. den Heilungsprozess bei vielen

Bernd Weiser vom Romantik Hotel Stryckhaus ...

... und Detlev Hohl vom Gutshof Itterbach gehören zu den Gastgebern.

Weitere Informationen unter: www.willingen.de www.willinger-schlendertage.de

Fotos: Tourist-Information Willingen, futec AG/G. Besler, Romantik Hotel Stryckhaus, Gutshof Itterbach

Das Sauerland

Kurz – nah – Willingen Alles was ich will!

Willingen-Stryckteich

Mir geht’s gut! Tourist-Information 34508 Willingen (Upland) Telefon 0 56 32 - 40 11 80 willingen@willingen.de

Zauberhafte Landschaft | Moderne Kabinen-Seilbahn auf den Ettelsberg | Bummeln & Shoppen Einzigartige Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten | Unzählige Restaurants & Lokale Top-Hotels & Ferienwohnungen | Traumhafte Wellnesslandschaften

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Lebensart

Korrespondierendes

Foto: futec AG/Gerhard Besler

Gastkolumne Heiko Antoniewicz

In Zeiten, in denen wir über Nachhaltigkeit in der Gastronomie und Einsatz von Bioprodukten sprechen, fällt mir auf, dass jeder natürlich seine Sicht auf die Art der Dinge hat. Was alle möchten und anstreben, sind Gäste, die zufrieden sind und gerne wiederkommen oder uns buchen möchten. Bei dem einen ist es das Spektakel beim Essen und beim anderen die persönliche Bindung zum Haus. Jeder schafft unterschiedliche Anreize, damit die Begeisterung der Gäste nicht abebbt. Wir haben einen weiteren Ansatz gefunden, der uns wichtig ist. Wir setzen ganz natürlich als Korrespondierendes nicht nur Weine zur Menüauflistung, sondern arbeiten ab sofort auch Getränke aus, die ohne Alkohol zum Menü begleiten.

Es fällt den Gästen nicht schwer den Vorschlägen zu folgen, da viele den Getränkeofferten wie Apfelschorle, Cola, Fanta und auch zwölf verschiedene Mineralwasser überdrüssig sind. Wir stellen die Getränkeauswahl Alkohol und NonAlkohol gleichwertig gegenüber. Die Präsentation ist gleich wie beim Weinservice. Das heißt im besten Fall, dass der Jahrgang, Hersteller, Sorte, Anbau und Geschmack beschrieben werden. Hinweise auf das Terroir fehlen in den Auflistungen leider noch, wobei ich denke, dass dies noch folgen wird. Die Degustation erfolgt über Weingläser, wo sich jeder Charakter des einzelnen Saftes klar erkennen und schmecken lässt. Für den Gast hat es folgenden Mehrwert – er muss auf Genuss und Geschmack nicht verzichten. Er wird eine Facette der Menübegleitung erfahren die Nachhaltig wirkt, ohne aufdringlich zu sein. Wir servieren zu Fischgerichten wie einem Hecht, Speck, dicke Bohnen oder orientalische Würze einen Birnensaft von Retter Austria, der ein volles Bukett von reifen Birnen hat. Ohne süß und klebrig zu riechen, hat er in der Nase den herben Duft der Hirschbirnenschale. Wenn wir diesen Saft gut gekühlt einschenken, werden Gäste glauben, dass Sie einen Wein eingeschenkt bekommen. Sehr genüsslich ist z. B. ein Cocktail­shot aus Tomatensaft von Gegenbauer, welcher mit Saft aus der Staudensellerie und der Kardamom gewürzt wird, nicht nur, wenn er zu Lammgerichten serviert wird. Es ist ebenfalls spannend zu erleben, dass Gäste die diese Korrespondieren-

Meine Erlebnisse mit der neuen Küche haben gezeigt, dass bei mir der Alkohol in der Menübegleitung zeitweise gerade den gewonnenen Geschmack der Speisen zerstört. Zu vielen Gerichten hat der Wein immer noch seine Berechtigung, aber ich würde mich freuen, wenn in naher Zukunft nicht nur eine Weinreise zum Menü angeboten wird, sondern tatsächlich Korrespondierendes. Kulinarische Grüße Heiko Antoniewicz

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den Getränke genießen, aufmerksamer durch das Menü gehen, um alle Varianten schmecken zu wollen.

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Das Sauerland

Maiworms Küchenparty Es gehört zur über 50-jährigen Firmenkultur der Firma Maiworm, dass die Geschäftsleitung in regelmäßig unregelmäßigen Abständen oder zu besonderen Anlässen zur Party in die Küche einlädt. Am 4. Februar hatte KarlHeinz Maiworm, der heutige Inhaber des Unternehmens, zur Küchenparty in das Fünf-Sterne-Hotel Deimann nach Schmallenberg eingeladen und Gastronomen, Kunden aus Krankenhäusern, Kantinen und Schulküchen waren der Einladung in das winterliche Hochsauerland in die Küche von Christof Schulte-Vieting gefolgt.

Die Küchenparty fand im Hotel Deimann statt

Adolf Podkriznik und Theo Deimann

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as 1954 von Karl Maiworm in Olsberg-Bigge gegründete Unternehmen beschäftigt sich mit Großküchentechnik, Objekteinrichtungen und Großküchenbedarf. Die Firma Maiworm beschäftigt 22 erfahrene Techniker, Monteure und Außendienstmitarbeiter. Wenn es um innovative Küchentechniken geht, ist Maiworm ganz

vorne mit dabei. Energieeinsparung bei Kälteanlagen und Großküchen spielt dabei eine große Rolle. Dabei wird ein besonderer Wert auf eine funktions- und zukunftsorientierte Einrichtung gelegt. Ein großes Plus für die professionellen Küchenbetreiber ist der versierte Service und die moderne Logistik des Unternehmens. Bei Maiworm gibt es nahezu kei-

ne Wartezeiten. Egal, ob Großgerät, Verbrauchsmaterial oder die kleine Dichtung für die Zuwasserleitung des Kombidämpfers. Die Monteure bedienen sich aus dem Logistikzentrum. Dies geschieht 365 Tage im Jahr und wenn Not am Mann ist auch rund um die Uhr. Service, Leistungsfähigkeit und Fachwissen sind es letzten Endes auch, dass auf der Referenzliste des Unter-

Naturstein

Gestaltungselement für Individualisten Erleben Sie außergewöhnliche Natursteinprodukte für die anspruchsvolle Gartengestaltung. Der Natursteinriese NGR bietet Ihnen eine unübertroffene Vielfalt besonderer Materialien auf über 60.000 m2 Lager- und Ausstellungsfläche. Fordern Sie den aktuellen Katalog an oder besuchen Sie NGR im Internet unter www.steine-aus-rheine.de. NGR-Natursteingesellschaft mbH, Kanalstraße 52-62, 48432 Rheine, direkt an der A30 (Abfahrt Rheine-Kanalhafen), Tel. 0 59 71/96 16 60 NGR-AZ-2010-184x83.indd 66

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03.02.2010 11:45:51 Uhr


Fotos: futec AG/G. Besler

Das Sauerland

Andreas Deimann (rechts) mit Gästen

Theo Deimann und Edmund Dornhöfer

Edmund Dornhöfer und Karl-Heinz Maiworm

Theo Deimann und Karl-Heinz Maiworm

Da geht die Post ab

nehmens viele bekannte Namen zu finden sind. „Küchenparty um 11.00 Uhr bei Deimann“ stand auf der Einladungskarte und viele Kunden waren diesem Ruf gefolgt. Einmal war es sicherlich ein kleiner Neujahrsempfang für die Kunden von Karl-Heinz Maiworm, zum anderen sollte diese Küchenparty eine kleine Demonstration für Fachleute zum Thema „moderne Küchentechnik“ sein. Im Spätherbst 2009 konzipierte und lieferte Maiworm eine moderne Großküche in das Fünf-Sterne-Hotel. Während Georg Seibt (Firma Maiworm) und Andreas Deimann die Gäste mit einem Glas Sekt begrüßten, zauberte Küchenchef Schulte-Vieting und

sein Team kleine Köstlichkeiten für diesen Empfang: „Er hatte da schon mal etwas vorbereitet. “ • Austern-Roquefort-Teller • Jakobsmuschel mit Chili-SchalottenSchmelze im Wantan-Nest • Gebratene Blutwurst „Himmel und Erde“ mit Kartoffelpüree • Zander auf der Haut gebraten mit Sauerkraut und Chablissauce • Roastbeef, rosa gebraten mit Sauce Bernaise • Frischkäseravioli mit Tomatenkompott • Räucherlachs mit Schmand und Reibeküchlein • Carpaccio vom Thunfisch mit Orangen-Curry-Marinade

Alles nur „Kleinigkeiten“, wie man so schön sagt. Aber mit diesen Köstlichkeiten auf einem „handlichen“ Teller ließ es sich gut schauen und unterhalten. Vergleiche ziehen mit der Küche im eigenen Restaurant und Erfahrungen austauschen waren heute groß angesagt. Schauen, zeigen und erklären lassen. Küchenchef Schulte-Vieting hatte ja schon einige Wochen Erfahrungen gesammelt in der Handhabung mit der komplett neuen Ausstattung. Beeindruckend die Energieersparnis in der Kältetechnik. Die Kälteleistung beträgt 24 kW und hatte einen Stromverbrauch von 256 kW pro 24 Stunden zur Folge. Das entsprach Kosten von 51,20 Euro pro Tag. Die neue

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Maiworms Großküchentechnik

Anlage leistet ebenfalls 24 kW, verbraucht aber nur noch 144 kW (28,80 Euro) pro 24 Stunden Laufzeit. Pro Tag werden so 22,40 Euro eingespart. Die Abwärme wird zusätzlich genutzt, um Brauchwasser und Schwimmbadwasser zu heizen. Das spart noch einmal 33 kW Heizleistung für die Wassererwärmung. Alles in allem ein positiver Beitrag für die Umwelt und für Kostenrechnung des Hotels bzw. das Porte-

Deimann ließ es sich nicht nehmen vor versammelter Gästeschar die Leistung von Maiworm zu loben. Einige kritische Anmerkungen wegen kleiner Zeitverzögerungen bei der Installation ließ er dabei nur kurz anklingen. Zum Abschluss waren die Gäste noch zu einem gesetzten Essen in den großen Wintergarten des Hotels geladen. Bezeichnet man die Kleinigkeiten in der Küche als Vorspeise, kam jetzt der Hauptgang auf den Tisch: Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Bouillonkartoffeln. Den Abschluss krönte das Dessert. Es gab Pralinenhalbgefrorenes mit weißem Kaffeemousse und Himbeersauce. Bei einem Küchenlieferanten, der über eine so lange Erfahrung verfügt und dann noch für solch tolle Küchenpartys für seine Kunden veranstaltet, lässt man sich auch gerne beraten, wenn es um so eine wichtige Neuinvestition für das Hotel oder Restaurant geht. Für alle Beteiligten war es ein schöner Tag im verschneiten Schmallenberg. Weitere Informationen unter: www.maiworm-olsberg.de

monnaie der Familie Deimann. So viel Spaß kann moderne Technik machen. Während dieser Küchenparty/Besichtigungstour war Küchenchef Schulte-Vieting so richtig in seinem Element. Jedes Detail wurde den Gästen/Köchen akribisch erklärt und auch Seniorchef Theo


Kurz notiert

NRW präsentiert sich beim Empfang für Militärattachés Anlässlich der Jahresabschluss­ unterrichtung der Miltärattachés am 8. Dezember 2009 empfing Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, die in Deutschland akkreditierten ausländischen Militärattachés im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Der Empfang am 8. Dezember 2009 fand im Gäs­ Fritz Pleitgen tekasino des Bendlerblocks statt. Dicht gedrängt standen die 300 gäste und warteten gespannt auf die Rede des Ministers. Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg informierte die ausländischen Militärattachés über die Grundzüge der Verteidigungspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Dieser Empfang (bzw. diese Veranstaltung) findet bereits seit 50 Jahren statt und wird in jedem Jahr von einem anderen Bundesland mit ausgerichtet. Am Abend gab es den Empfang des Ministers. Auf diesem Empfang präsentierte das Land Nordrhein-Westfalen, das durch Staatssekretär Michael Mertens vertreten war, seine wehrtechnische, wirtschaftliche und kulturelle Leistungsfähigkeit. Während im Bereich Wehrtechnik Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und Norbert Lammert ein roter Löschpanzer aus Hemer (Sauerland) vorgestellt wurde, präsentierte sich die Premium Biermarke HÖVELS ORIGINAL aus Dortmund als Botschafterin des guten Geschmacks. Die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen hat für landestypische Speisen gesorgt, inkl. der original Dönninghaus Currywurst aus Bochum. Für die Radeberger Gruppe und HÖVELS ORIGINAL präsentierte Verkaufsleiter Winfried Weber die einzigartige Bierspezialität aus Westfalen. Das kulturelle Großereignis Ruhr.2010 präsentierte NRW-Staatssekretär Mertens gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, Herrn Dr. h.c. Fritz Pleitgen. In geselligem Beisammensein gab es anschließend nord­ rhein-westfälische Spezialitäten und HÖVELS ORIGINAL. Zum Schluss spielte das Stabsmusikkorps der Bundeswehr eine Serenade.

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Kurz notiert

Thomas Bühner im EURO-Spitzentrio

5 000 Jahre alte Idee: Bier aus Brot Den Namen KANNE verbinden viele mit dem seit 25 Jahren bewährten Brottrunk, dem hauseigenen Reinheitsgebot oder rund 30 Bäckereifilialen in der Region. Die Kanne Brottrunk GmbH bietet Nahrungsmittel von Apfelsaft bis Zwieback. Dazu gibt es Körperpflege und Hygieneprodukte, Tiernahrung und gar Bodenverbesserer für die Landwirtschaft und Zimmerpflanzen. Das neueste Produkt ist Kanne Bro-Bier. Dies geht auf die 5000 Jahre alte Tradition zurück Brot zum Bier brauen einzusetzen. Das Ergebnis ist ein uriges Trinkgefühl. Ohne Hopfen und mit frischem Quellwasser der eigenen Herbach-Quelle ist das Bier besonders mild und bekömmlich. Auch den Alkoholgehalt kann man mit 3,6 Vol.% als mild bezeichnen. Erhältlich ist Kanne Bro-Bier in allen Filialen der Bäckerei Kanne GmbH & Co. KG, sowie direkt bei Kanne Brottrunk GmbH & Co. KG in Selm-Bork. www.kanne-brottrunk.de www.baeckerei-kanne.de

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Thomas Bühner aus dem Restaurant la vie in Osnabrück ist laut EURO-Ranking der 25 besten Köche Deutschlands „vielleicht der zurzeit kreativste Koch bei uns“. Das vom Finanzmagazin EURO jährlich veröffentlichte Ranking sieht lediglich Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube sowie Joachim Wissler vom Vendôme in Schloss Bensberg auf einem höheren Rang, wobei sich das Spitzentrio „nachdrücklich vom Rest der deutschen KöcheElite“ absetzt. Das Urteil der zehnköpfigen Jury lobt seine „komplizierte Kopfküche, aber mit Sinn und Sinnlichkeit“. Über diese Auszeichnung freut sich Thomas Bühner sehr: „Ich bin stolz darauf, im aktuellen EURO-Ranking eine solch erfreuliche Bewertung zu erhalten. Die gesamte Küchencrew ist natürlich für dieses exzellente Urteil der Fachjury mit verantwortlich, da wir hier wie ein Fußballteam alle gemeinsam am Erfolg beteiligt sind. Ich sehe mich als eine Art „Trainer“ der Mannschaft – Stürmer, Verteidiger und Mittelfeld werden gleichermaßen gebraucht, keiner ist wichtiger als der andere, nur weil er vorne spielt. Ein Riesenlob für uns alle!“ Die passionierte Aromenküche von Küchenchef Thomas Bühner umfasst klassische, mediterrane sowie asiatische Elemente, die er auf höchstem Niveau präsentiert und stets mit Bedacht weiterentwickelt. Mit zahlreichen Kleinigkeiten auf Löffeln, in kleinen Gläschen oder sogar Strohhalmen führt Bühner auf den jeweils folgenden Gang ein, so dass die Menüfolge durchgängig von einer harmonischen Verbindung der Aromen geprägt ist. www.restaurant-lavie.de


Kurz notiert

Neuer Botschafter für HÖVELS ORIGINAL 2007 begann der bundesweite Siegeszug der bis dahin regionalen Bierspezialität HÖVELS ORIGINAL. Um die Vermarktung der exklusiven Bierkomposition aus der HÖVELS HAUSBRAUEREI zu forcieren, hat die Radeberger Gruppe Thomas Behler zum „Nationalen Hövels Botschafter“ ernannt. Der 48-jährige Behler ist Vater von drei Kindern und wurde im Schatten des Dortmunder U groß. Nach dem Abschluss zum Hotelbetriebswirt kam er 1998 zur Dortmunder Union Ritter Brauerei. Der gebürtige Dortmunder freut sich auf seinen Botschafterauftrag: „Das erste Bier meines Lebens habe ich an der Hövelspforte an der damaligen Thier Brauerei genossen, ich mag die Region, die Menschen und dieses wirklich außergewöhnliche Bier.“ E-Mail: t.behler@radeberger-gruppe.de, www.hoevels-original.de

Romantikhotel investiert in Personal Nach der Aufnahme in die exklusive Gruppe der Romantik Hotels arbeitet Dr. Jörg Suplie weiter daran sein Romantikhotel und Restaurant Sim-Jú in Werne zur Genießerhochburg der Region zu machen. Neben Zertifizierungen setzt er 2010 hierfür weiter auf Werte wie Service, Freundlichkeit, Kompetenz und Flexibilität oder einfach Gastverständnis und Freude an der Arbeit. Für V. l.: Markus Klapper, Barbara Drees die Küche konnte der 37-jährige und Sven Rehfeuter Markus Klapper gewonnen werden. Er stammt aus der Brigade von Franz Lauter und schloss die Kochausbildung als Jahrgangsbester mit Auszeichnung ab. Sein Pendant im Service heißt Sven Rehfeuter. Während seiner Wanderjahre an namhaften Stationen wie dem Kreuzfahrtschiff MS Hanseatic oder dem Sofitel Bayerpost (beide 5 Sterne) konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln. Dritte Neue im Bunde ist Barbara Drees, die zuletzt in den 5-Sterne-Häusern A-Rosa Kitzbühel und Sheraton München tätig war und die Hotelleitung im Romantikhotel und Restaurant Sim-Jú übernommen hat. Im Bistro setzt Markus Klapper auf regionale, teils deftige Gerichte und bietet mittags zusätzlich zwei Hauptgerichte unter 10 Euro an. Im stimmungsvoll romantischen Ambiente des Restaurants wird die klassisch feine Küche als Drei-Gänge-Menü für 34,50 Euro oder à la carte serviert. Beim „Feuerzauber“ wird am Tisch flambiert. Als Aktion gibt es sonntagabends ein 10-GängeGenießerüberraschungsmenü zum Kennenlernen für 29,50Euro. Das Frühstück wurde mit hausgebackenen Biobrötchen und – brot sowie frischen Waffeln aufgewertet. Neu ist das Kaffee- und Kuchenangebot am Nachmittag. Beides wird auch gern von Gästen angenommen, die nicht im Romantikhotel logieren. www.sim-ju.de

Waldhaus Föckinghausen

ÐÐ Wandern, Wohlfühlen Ð und Entspannen ÐÐ ideales Ziel für Wanderer ÐÐ Restaurant und Gartenwirtschaft ÐÐ behagliches Hotel, Sauna ÐÐ Qualitätsbetrieb Ð „Sauerländer Wandergasthöfe“

Schnuppertage zum Kennenlernen: ÐÐ 3 Übernachtungen mit HP ÐÐ 2 x ein 3-Gänge-Menue ÐÐ 1 x ein Champagner-Menue mit 4 Gängen ÐÐ eine Flasche Wein auf dem Zimmer ÐÐ Lunchpaket und Wegbeschreibungen für Ihre Wanderung Ð ab 192 Euro pro Person

Hotel „Waldhaus Föckinghausen“ Föckinghausen 23 59909 Bestwig Telefon: (02904) 9776-0 Telefax: (02904) 9776-76 www.hotel-waldhaus.com

Hotel Gut Vorwald 57392 Schmallenberg Oberkirchen Tel.: 02975/9661-0 Fax: 02975/9661-19 www.gut-vorwald.de

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Alte Homepages sind Ärgernisse für Gäste Gesucht: Die schlechteste Homepage

In dieser Rubrik stellen wir normalerweise neue Internetseiten vor. Dies tun wir auch heute. Zunächst gehen wir jedoch auf ein großes Ärgernis für viele Gäste ein. Es geht um veraltete Homepages mit teils sogar falschen Informationen.

H

eutzutage wird vieles übers Netz erledigt. Natürlich auch die Vorbereitung eines Restaurantbesuchs oder Kurzurlaubs. Mit der vorliegenden Ausgabe des Westfalen Magazins sollen Frühlingsgefühle geweckt werden. Bei vielen Restaurateuren scheint die neue Jahreszeit hingegen noch nicht angekommen zu sein. Auch Ende Februar wird auf vielen Homepages noch „Frohe Weihnachten“ gewünscht. Vielleicht meinen Sie, das ist eine unschöne Kleinigkeit, die nicht der Rede wert ist. Vielleicht ist es aber auch Ausdruck eines Gesamtkontextes, der von Oberflächlichkeit und Lustlosigkeit geprägt ist. Draußen nur Kännchen und in der Küche nur Convenience? OK, wollen wir nicht übertreiben, aber was würden Sie von einem Restaurant denken, das zu Ostern noch weihnachtlich dekoriert ist? Die Erwartungshaltung an das Internet bzw. seinen Angeboten ist ähnlich hoch wie bei Tageszeitungen und hier gibt es ja bekanntlich nichts Älteres als die Zeitung von gestern. Wenn also ein Restaurant Wert auf frische Produkte, sorgfältige Zubereitung, gepflegtes Ambiente und freundlichen Service legt, wie kann es dann zu so zahlreichen Fauxpas im Internet kommen? Generell kann man sagen, dass die inhabergeführte Gastronomie das Potenzial des Internets oft unterschätzt. Bei den ungeliebten Mitbewerbern aus der Systemgastronomie ist dies anders. Unabhängig vom kulinarischen Angebot sind die Internetpräsenzen von Maredo, Pizza Hut oder auch Vapiano und Café del Sol informations- und imagemäßig mustergültig. Leider läuft das Marketing in vielen inhabergeführten Betrieben und somit auch die Außendarstellung im Web, nebenher. Damit einher geht dann meist die Aussage, dass Werbung ja eh nichts bringe. Oft fehlt den Restaurantbetreibern nicht nur die Zeit oder die Möglichkeiten die eigene Webseiten zu pflegen, sondern auch ein Dienstleister als Ansprechpartner hierfür. 72

Erstellt ist eine Seite meist schnell und hierfür laufen Agenturen und Freiberufler ihren Kunden auch gern hinterher. Wenn die Seite jedoch einmal online ist, gerät die­se schnell auf beiden Seiten in Vergessenheit. Dann hätte man sich diese allerdings sofort auch gleich ganz sparen können.

Homepages mit alten oder falschen Daten sind ein Ärgernis.

Abwrackprämie für Homepages! Seit fast 10 Jahren hat das Team der Lüner futec AG sich dieser Thematik angenommen und betreut Internetprojekte von der Wiege bis zur Bahre oder anders gesagt von der Planung bis zum Relaunch. Bis zum Sommer sucht die regional tätige Werbeagentur nun „die schlechtesten Seiten im Netz“. Hierbei geht es nicht darum jemanden an den Pranger zu stellen, so Marcus Besler von der futec AG. Im Gegenteil. Beide Seiten werden noch belohnt: Unter allen Einsendungen von Gästen und Lesern werden als kleines Dankeschön 10 x 10 Euro Einkaufsgutscheine für den Westfalen Magazin Shop verlost. Die Betreiber veralteter Homepages erhalten eine kostenlose Analyse und Beratung sowie auf Wunsch ein Angebot für die Überarbeitung und Neuerstellung. „Hierbei loben wir bis zu 500 Euro Abwrackprämie für das Austauschen einer

alten Homepage aus. Je nach Umfang des Projektes sind dies rund 30 % Ersparnis“, verrät Besler.

Erfolgsgarantie Alleine im Bereich der Gastronomie hat futec Erfahrung von mehreren hundert Projekten. Darunter die Kneipe an der Ecke ebenso wie der Sternekoch aus dem Fernsehen. Futec-Projekte überzeugen durch Authentizität, stimmungsvollen Fotos und aktuellen Inhalten. Neben ein paar weiteren Kniffen sind hiermit bereits die Grundlagen für eine erfolgreiche Website gelegt. Getreu der alten GoogleRegel „Content is King“ legt futec sehr viel Wert auf die Erstellung und die fortwährende Pflege der Inhalte, auch noch Jahre nach der Erstellung. Im nächsten Jahr feiern auch einige futec-Websites 10-jähriges Bestehen. „Gutes Design hält länger – manche Autos werden Klassiker, andere werden abgewrackt“, so Besler dazu.

Aufruf: Homepage melden und 10 Euro Gutschein gewinnen Sie haben sich über falsche oder alte Angaben auf einer Homepage geärgert? Melden Sie die Seite einfach an alt@Westfalen-Magazin.de oder auf unseren Anrufbeantworter unter (0721) 151388195. Bitte geben Sie Namen und Adresse bzw. E-Mail-Adresse an, die nicht gespeichert und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung verwendet werden. Unter allen Teilnehmern werden 10 x 1 Einkaufsgutschein über 10 Euro im Westfalen Magazin Shop verlost. Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen. Weder die Gewinner noch die gemeldeten Seiten werden veröffentlicht.


- Anzeige Reinheitsgebot der Bäckerei Kanne Die Bäckerei Kanne besteht seit über 100 Jahren und hat mittlerweile 27 Filialen in der Region. Nicht nur schmackhafte, sondern auch gesunde Backwaren zu produzieren, ist seit jeher die Devise von Familie Kanne. Über das eigene Kanne Reinheitsgebot informiert eine neue Broschüre. Erstellt von der Lüner futec AG und gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier liegt diese in allen Filialen aus. Zum Download finden Sie die Broschüre unter www.Hausprospekte-online.de www.Backerei-Kanne.de

Der Berg rief – 200 Lüner folgten Eine beliebte Tradition ist der Neujahrsausflug des Brauhaus Drei Linden aus Lünen. Am 24.01. war es wieder soweit und vier große Reisebusse starteten von Lünen nach Willingen. Legendäres Ziel: Siggis Hütte. Die Tickets und Ankündigungsplakate lieferte wie immer die futec AG aus Lünen. www.brauhaus-drei-linden.de

Frühjahrsbote: Ausflugsziel im Münsterland In einer Auflage von 10 000 Exemplaren ist die aktuelle Ausgabe des „Bürener Boten“, der Hauszeitung des Land-gut Ritters erschienen. Präsentiert werden Veranstal-

tungstipps, Ausflüge und Hotelarrangements. Das Haus ist beliebt bei Familien, Senioren, Clubs und Geschäftsreisenden. Dementsprechend finden sich für alle Zielgruppen wieder interessante Angebote in der aktuellen Ausgabe. Dazu ist das komplette Speisenangebot sowie ein Terminplaner zum Herausnehmen enthalten. Redaktion, Erstellung und Druckabwicklung wurde wie immer von der Lüner futec AG geleistet. Die Zeitung ist an vielen Stellen in Stadtlohn und Umgebung erhältlich, natürlich im LandgutRitter sowie online: www.Hausprospekte-online.de www.Landgut-Ritter.de

Wellness am Halterner See Bereits zum Jahresende 2009 wurde der Wellnessbereich des Vier-Sterne-Hotel Seehof renoviert und unter neue Leitung von Tanja Kleimann gestellt. Direkt am Halterner See genießen Sie auf über 1 000 Quadratmetern ein unvergleichliches Wohlfühlambiente. Neu sind auch die exklusiven Anwendungen von Clarins. So erleben Sie im Seehof Sinneserlebnisse par excellence mit Natur, die berührt. Einen kleinen Einblick verschafft die neu aufgelegte Wellnessbroschüre. 20 Seiten in edler Aufmachung verschaffen einen ersten Eindruck von der WellnessOase in Haltern. „Den hohen Anspruch haben wir mit Teillackeffekten und besonderem Format auch in der Broschüre aufgenommen“, so Gerhard Besler von der verantwortlichen futec AG. www.Hausprospekte-online.de www.Wellness-Hotel-Seehof.de

Weltpremiere: Erstes Brauhaus an Bord eines Kreuzfahrtschiffes Auch auf hoher See verführt HÖVELS ORIGINAL künftig die Sinne. Am 9. Februar wurde die AIDAblu von Jette Joop in Hamburg getauft, mit an Bord: eine Hausbrauerei. Auf Deck 10 ist die 2. Heimat von HÖVELS ORIGINAL zu finden. Im Stil der 1920er Jahre sorgen viele Details wie Sprossenfenster und bemalten Fliesen für eine außergewöhnliche Atmosphäre und lassen das weltweit erste Brauhaus an Bord eines Kreuzfahrtschiffes schon auf den ersten Blick zu einem wahren Genuss werden. In diesem hochwertig ausgestatteten Brauhaus mit rund 220 Sitzen, braut künftig der Braumeister die rotgoldene Spezialität aus 4 Edelmalzen, besten Hopfen und nach dem OriginalMaischverfahren von 1893. „Das ist eine absolute Novität auf einem Kreuzfahrtschiff. Für HÖVELS ORIGINAL ist dies eine großartige Chance, noch mehr Menschen für unser Super-Premium Dortmunder Ursprungs zu begeistern“, freut sich Thomas Schneider, Geschäftsführer der Dortmunder Brauereien. Die Speisekarten für das Brauhaus auf dem Meer lieferte übrigens die Agentursparte der Lüner futec AG. „Kein besonders großer, aber ein besonders schöner Auftrag – zu wissen das seine Produkte auf allen sieben Weltmeeren, an Bord eines Kreuzfahrtschiffs unterwegs sind“, freut sich futec Vorstand Marcus A. Besler und wünscht immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. www.hoevels-original.de

Weitere Informationen und Kontakt Marcus A. Besler Telefon: (02306) 978 402 E-Mail: marcus.besler@futec-ag.de

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Weltklasseservice: www.service-am-gast.de

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Einzigartige Aromenvielfalt. Ebenso viele Geschmacksnoten wie in einem guten Wein haben Sommeliers in Hövels Original entdeckt. Aber Sie müssen kein Experte sein, um die einzigartige Komposition unseres Bieres auszukosten – seinen angenehm weichen Trinkcharakter, vollmundig und schlank, ohne rauchige und kratzige Elemente. Und vor allem die Vielfalt der Malz-, Karamellund Röstaromen.

Die Vielfalt der Aromen haben Sommeliers in einem „Aromen-Stern“ zusammengefasst, der die verschiedenen Geschmacksanteile in Hövels gewichtet darstellt. Wobei Aromen immer auch subjektiv erlebt werden. Schließen Sie die Augen, riechen, schmecken und entdecken Sie es selbst!

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist. Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. Meisterhaus 2. Restaurant Stockey 3. George

2009 wurde Hövels zum offiziellen Bier der Sommelier-Union Deutschland e. V. gekürt.

Meisterhaus

Das eindrucksvolle Fachwerkhaus in der Hertinger Straße in Unna stammt aus dem 17. Jahrhundert und zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Stadt. Unter dem Namen „Altdeutsche Bierstuben“ erhielt es die erste gastronomische Konzession der Stadt. Seitdem der aus Apulien stammende Salvatore Gala im Jahre 1973 hier sein „Ristorante Meisterhaus“ eröffnete, hat sich dieses Haus zu einer kulinarischen Institution der Stadt entwickelt. Das historische Ambiente des alten Ackerbürgerhauses jedoch ist bis heute glücklicherweise unverändert. Aber – Fachwerkhaus hin, alte Balken her, das Meisterhaus ist trotz dem alten Gildeschild über der Eingangstür einer der waschechtesten „Italiener“ der 74

Region. Fast die gesamte Belegschaft sind Italiener oder haben italienische Wurzeln. Gianni, einer der Oberkellner, stammt sogar aus dem gleichen Dorf wie der inzwischen fast 70-jährige Salvatore Gala. Gala versteht es wie kein anderer, die gastliche Geschichte des Hauses zu pflegen. Das Meisterhaus ist landesweit bekannt für seine hervorragende italienische Frischeküche und die selten gute Steinofenpizza aus dem einzigen Buchenholzofen Westfalens. Natürlich spielt italienischer Wein hier ebenfalls eine große Rolle, aber auch die Liebhaber einzigartiger Bierspezialitäten wie „Hövels Original“ kommen auf ihre Kosten. Dem guten Ruf von Salvatore Gala und seinem Team sind auch viele bekannte Persönlichkeiten ins Meisterhaus

gefolgt, davon zeugt eine ganze Galerie von schwarz-weiß Fotos an den Wänden. Franz Beckenbauer und Paul Breitner, Kati Witt, die hier ihren 23. Geburtstag feierte und die Schwarz-Gelben (Borussia Dortmund), die seinerzeit mit Matthias Sammer hier die deutsche Meisterschaft feierten, waren gerne hier zu Gast. Jetzt hat er die Verantwortung an seinen Sohn Daniel und dessen Schwester Nadine übergeben, doch so ganz loslassen kann er nicht. Er hat alles im Blick, und wenn sich andeutet, dass irgendetwas schieflaufen könnte, ist er da. Daniel Gala ist ziemlich stolz auf die ganze, teilweise seit Jahrzehnten zusammengewachsene Truppe. Zum Team gehört seit Kurzem auch der Lebensgefährte von Na-


- Anzeige dine Gala, der Spitzenkoch Florian Löffler. Er war bis 2006 Küchenchef im Sternerestaurant „VAU“, von Kolja Kleeberg. Von 2006 bis 2010 führte er zusammen mit Nadine das Hotel & Restaurant Alte Schule vor den Toren Berlins. Hier erkochte er 15 Punkte im Gault Millau. Im Meisterhaus ist er nun der neue Küchenchef.

Sternekoch Horst Buchholz, Halbbruder von Daniel Gala, hatte hier viele Jahre seine Kochschule und kommt immer noch gerne hier her, um mit Freunden zu klönen und zu speisen. Er ist der Meinung, dass man eine italienische Küche auf so hohem Niveau, wie sie im Meisterhaus gekocht wird, nur sehr selten findet.

Kontakt Meisterhaus Hertinger Straße 32 59423 Unna Telefon (02303) 14685 Telefax (02303) 1791 www.meisterhaus.info

Restaurant Stockey

Das Restaurant Stockey befindet sich am Rande der Innenstadt von Lünen und doch soweit abseits vom Trubel, dass man in der kurz bevorstehenden Biergartensaison in aller Ruhe und Gelassenheit auf der Terrasse den ersten deutschen Spargel genießen kann. „Moderne deutsche Küche mit ihren regionalen Spezialitäten“, nennt Küchenchef Elmar Becker seinen Stil zu kochen. Klasse statt Masse. Meist leicht, bekömmlich und mit raffinierten Aromen, manchmal aber auch deftig und herzhaft, je nach Jahreszeit und regionalem Angebot. Modern mit einer Spur Eleganz ist auch das Bistro und Restaurant des Hauses, in dem Horst Fahrer und Dirk Becke seit 1986 ihre Gäste begrüßen. Das Restaurant Stockey kann auf mehr als 120 Jahre Geschichte und Tradition zurückblicken. Mehr als 100 Jahre hatte das Haus als Kneipe Bestand. Man verkaufte in der Hauptsache Frikadellen zum Bier, bis 1992 Elmar Becker hier als Koch mit seiner Arbeit begann. Er war es auch, der den Begriff „feine deutsche Küche“ für das Restaurant Stockey geprägt hat. Modern, mit einer Spur von Leichtig-

keit und Eleganz ist auch die Ausstattung des Bistros und des Restaurants. Das Bistro befindet sich im vorderen Bereich des Hauses. An einem großzügigen Tresen können die Gäste bei einem Aperitif auf ihre Verabredung zum Dinner warten, ein kleines Gericht zum Mittagslunch einnehmen oder ein frisch gezapftes Hövels Original genießen. Durch große Glastüren, die viel Licht in den Innenraum lassen, gelangt man direkt auf die Terrasse. Hier können 35 Gäste den Sommer genießen. Neben dem Bistro befindet sich ein kleines separates Clubzimmer. Für das vertrauliche Geschäftsessen oder die intime Familienfeier im kleinen Kreis ist dieser Raum bestens geeignet, wenn man „unter sich“ sein möchte. Das „Große“, sprich „à la carte Restaurant“, präsentiert sich mit elegant klaren Linien. Das schwarze Leder und die dunkle Möblierung stehen im Kontrast zu den hellen Wänden, die mit Bildern zeitgenössischer Künstler dekoriert sind, deren Ausstrahlung von dezenter Beleuchtung unterstrichen wird. Die sorgfältig aufeinander

abgestimmte Gesamtausstattung des Res­ taurants schafft ein Wohlfühlambiente, bei denen es eine Freude ist, die Kreationen des Küchenchefs zu genießen. Das Restaurant bietet 70 Gästen Platz und kann bei Bedarf in zwei separate Bereiche geteilt werden. Horst Fahrer und Dirk Becke sehen ihr besonderes Anliegen darin, den Gästen nicht nur gut zubereitete Speisen anzubieten. Zu einem rundum gelungenen Abend gehört wesentlich mehr. Eine harmonische Umgebung, freundliche Menschen, die ihre Gäste gerne beraten und bedienen, sowie die feine deutsche Küche, die hier schon 20 Jahre Tradition hat, sind eine gute Voraussetzung für einen besonders gelungenen Abend. Kontakt Restaurant Stockey Dortmunder Straße 35 44536 Lünen Telefon (02306) 14028 Telefax (02306) 14005 www.restaurant-stockey.de 75


GEORGE Die Pullman Hotels sind die First-ClassFlaggschiffe der Accor-Gruppe. Pullman Hotels befinden sich in den großen regio­ nalen und internationalen Metropolen. In Zukunft sollen 50 Hotels in 23 Ländern in Europa, Asien, im Nahen Osten und Lateinamerika vertreten sein. Die Eröffnung des ersten Pullman Hotels Deutschlands in Dortmund im Jahre 2007 war ein wichtiges Zeichen für die gesamte Region: „Dortmund ist eine Stadt mit großer Tradition, aber auch einer verheißungsvollen Zukunft im aufstrebenden Ruhrgebiet. Ich freue mich sehr, dass unsere Ruhrmetropole mit der traditionsreichen Marke Pullman zunehmend in den internationalen Fokus rückt“, so Direktor Uwe Schlünsen. Natürlich gehört zum Konzept eines modernen und komfortablen First-ClassHotels eine erstklassige Gastronomie. GEORGE Fine-Dine, das Gourmetrestaurant im Pullman Dortmund, wurde zuletzt von „Dortmund geht aus“ auf Platz 1 unter den sterneverdächtigen Restaurants der Region eingestuft. Hiermit erhielt Patron Sascha Heit­feld und sein Team die höchstmögliche Bewertung. Das Fazit der Tester: „Zurzeit kocht wohl keiner in Dortmund engagierter, ambitionierter und aufregender als er“, (Dortmund geht aus 2009/2010). Die Grand Dame der Restaurant-Tester Ellen Falout sieht Heitfeld ebenfalls „in der Phallanx der ersten Adressen im Ruhrgebiet“ und verlieh zwei Sonnen im Journal Savoir vivre. Passiert man das beeindruckende Foyer des Pullman erwartet einen im GEORGE Fine-Dine ein edles, exklusives Ambiente, welches die passende Bühne für die feine Küche von Sascha Heitfeld bietet. 76

Auf eigens in Belgien genähter Tischwäsche wird edles Silberbesteck von Robbe & Berking neben für das GEORGE kreiertem Porzellan stil- und liebevoll eingedeckt. Weiße Orchideen, filigrane italienische Lampen und Gemälde des Malers Gustav Klimt unterstreichen die Eleganz des Raumes. Die Farbpalette von Braun bis Champagner bestimmt das noble Ambiente des kleinen Restaurants. Kulinarisch beherrscht der 36-jährige Heitfeld die komplette Klaviatur der kulinarischen Spitzenklassen. Nach klassischer Ausbildung ergänzt er die französische Küche zeitgemäß mit Aspekten aus Asien und Elementen aus der Molekularküche. Er ist Maître Rôtisseur in der Chaîne des Rôtisseurs und Eurotoque Chef. Für seine Menüs verwendetet er nur beste Zutaten wie Bressehuhn, kanadischen Hummer, Paulliac-Lamm oder Wagyu-Rind. Heitfeld hat sich aber genau so auch den Regionalklassikern angenommen. Im hauseigenen Restaurant Davidis werden diese zu alltagstauglichen Preisen zeitgemäß interpretiert serviert.

After-Work-Kochkurse 2009 wurde eine Showküche im Pullman geschaffen. Es läuft bereits die dritte erfolgreiche Staffel des „After-Work-Cooking“. Donnerstags von 17.30 bis 19.00 Uhr kann man mit Kunden, Kollegen, Freunden oder Familie den Tag genussvoll ausklingen lassen. Zusammen mit Patron Heitfeld gewinnt man themenspezifische Einblicke in die Gourmetküche.

Homecooking Der Trend zu kleineren, intimeren Restaurants und Private Dining findet seine Steigerung im Homecooking. Veranstalten Sie zu Hause Ihre eigene Küchenparty oder begeistern Sie Ihre Gäste mit Speisen auf Sterneniveau an der eigenen Tafel. Sascha Heitfeld zaubert in Ihrer Küche, bringt alles benötigte mit. Dazu gehören auf Wunsch auch Servicepersonal und korrespondierende gepflegte Getränke. Auf der Weinkarte ist der Adel des Weinbaus aus Bordeaux mit seinen großen Gewächsen genauso vertreten wie ausgewählte und exzellente Tropfen aus Deutschland, Österreich, Spanien, Südafrika oder Chile. Ebenso hohe Ansprüche stellten Uwe Schlünsen und Sascha Heitfeld bei der Auswahl eines adäquaten Bieres für ihre Gäste. Die Wahl fiel auf Hövels Original. In handgeschliffenen Victoriabechern wird das rotgold leuchtende Premiumbier serviert. Das unverwechselbare Gesamtbukett und die harmonische Komposition der vier Edelmalze überzeugte die beiden Galane der Genusskultur. Kontakt GEORGE – Fine Dine by Sascha Heitfeld PULLMAN DORTMUND Lindemannstraße 88 44137 Dortmund Telefon (0231) 9113869 www.george-restaurant-dortmund.de

Fotos: futec AG/G. Besler, Matthias Purkert, Archiv Meisterhaus Unna, Archiv pullman

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Tipps und Termine

Tipps und Termine 5. März 2010 „Hotel Paradiso“, Rohrmeisterei Schwerte Im Rahmen des Jubiläums der 50. Schwerter Kleinkunstwochen erhalten Sie in der Theateraufführung Einblicke in die bizarren Vorkommnisse im „Hotel Paradiso“, dem kleinen, von der Seniorchefin mühsam zusammen gehaltenen Familienbetrieb in den Bergen. Die Schwerter Kleinkunstwochen zählen zu den renommiertesten und ältesten Kleinkunstfestivals Deutschlands. www.rohrmeisterei-schwerte.de

Treff­­ punkt für GenieSSer Unsere Highlights 12.02. – 07.03.2010 ­ Fischwochen im Hof Hueck Köstliche Fischgerichte, kreativ zubereitet von Küchenchef Markus Vockrodt. 13.02.2010 Three Soul Tenors ­ Show Dinner Vorhang auf für künstlerische und kulinarische Hochgenüsse. Als kleiner Kurztrip für Karnevalsmuffel oder ein außergewöhnliches Event für Musikliebhaber.* 18.04.2010 Ferrari Küsschen Rasante Kutschenfahrt mit 2 PS, 3-Gang-Menü „Küsschen“ im HotelRestaurant Hof Hueck und abends in die Küsschen-Show ... * 01. – 02.05.2010 Handwerkermarkt Rund um den Hof Hueck präsentiert sich immer am ersten Maiwochenende das traditionelle Handwerk. Gemüse und regionale Produkte aus der Soester Börde zum Kaufen und Kosten. Das Hotel-Restaurant Hof Hueck verwöhnt mit westfälischen Spezialitäten. * Die Veranstaltungen finden im Tagungs- und Kongresszentrum statt. Tickets erhalten Sie über HellwegTicket und unter 02921/501-4816. Es bewirtet Sie das Hotel-Restaurant Hof Hueck.

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5. März 2010 Die Nacht der Musicals, Paderborn Seien Sie dabei, wenn zahlreiche Szenen und Melodien weltbekannter Erfolgsstücke wie z. B. „Phantom der Oper“ oder „Cats“ mit Hits wie „Memory“ ihren Kultcharakter unter Beweis stellen. Die Stars aus „Evita“, „Tanz der Vampire“ oder „Elisabeth“ laden zu einem Abend der großen Gefühle ein. www.paderhalle.de 6. bis 14. März 2010 Frühjahrssend am Hindenburgplatz, Münster Schaustellerbetriebe aus ganz Deutschland präsentieren auf der größten Kirmes des Münsterlandes nostalgische Fahrgeschäfte ebenso wie die neuesten Attraktionen. Das kulinarische Angebot reicht von deftig-herzhaft über internationalexotisch bis zuckersüß. Höhepunkt ist am Freitagabend das Sendfeuerwerk. www.send.muenster.de 12. März 2010 Michael Gantenberg liest „Neuerscheinung“, Lippetal Michael Gantenberg ist bekannt als WDR-Radiomoderator und Gastgeber des Satiremagazins „Extra 3“. Nun debütiert er mit seinem ersten Roman „Neuerscheinung“. Er erzählt die unverschämt lustige Geschichte um einen unglaublichen Fortsetzungsroman, der eine glückliche Ehe und eine gläubige Kleinstadt durcheinander wirbelt. Seine Lesereise führt ihn in das Gasthaus Willenbrink. www.willenbrink.de 13. und 14. März 2010 FINEWINE.2010, Werne Erstmalig präsentieren sich nationale und internationale Spitzenwinzer im Hotel am Kloster. Nutzen Sie die Gelegenheit, namhafte Winzer persönlich kennenzulernen und deren beste Tropfen zu verkosten. Begleitet wird die Veranstaltung von fantastischer Piano-Live-Musik. www.hotel-am-kloster.de 17. März 2010 Taschenlampenführung „DASA im Dunkeln“, Dortmund Dunkle Schatten, geheimnisvolle Gänge und spannende Geschichten rund um die Nacht, die Arbeit und die DASA stehen auf dem Programm. Sehen Sie in abgelegenen Winkeln des Ausstellungshauses Dinge, die Sie im Hellen nie bemerken würden. www.dasa-dortmund.de

Restaurant & Bistro


Tipps und Termine 20. und 21. März 2010 10. Sauerländer Käsemarkt, Arnsberg Auf dem 10. Käsemarkt in Hüsten werden hochwertige, handwerklich hergestellte Käse angeboten und meist auch vom Hersteller direkt vermarktet. Die Käsereien kommen u. a. aus Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland. Frisches Brot und Wein ergänzen das kulinarische Angebot. www.huesten.net 4. April 2010 (Ostersonntag) Osterfeuer, Hamm Am Ostersonntag wird am malerisch gelegenen Brauhof Wilshaus um 19:30 Uhr das Osterfeuer entfacht. Im Schein des Feuers kann man im Brauhof selbst gebrautes Bier genießen und angenehm feiern. www.brauhof-wilshaus.de 17. April bis 24. Oktober 2010 Landesgartenschau, Hemer Ab April wird Hemer in eine fantastische Blumen- und Landschaftsschau verwandeln, wie es sie in NRW wahrscheinlich noch nicht gegeben hat. Berg und Tal sowie ein ausgedehntes Hochplateau sorgen bei der ersten Landesgartenschau im Sauerland für außergewöhnliche Perspektiven. www.landesgartenschau-hemer.de

Stilvoll Tagen und Feiern über den Dächern der Stadt. Zehn Veranstaltungsräume eignen sich ideal für Tagungen, Konferenzen, Betriebs- und ­Familienfeiern für bis zu 120 Personen.

25. April 2010 Bielefelder Nachtansichten, Bielefeld Ab 18.00 Uhr öffnen Museen, Kirchen und Galerien ihre Pforten und laden ein, zu nächtlicher Stunde wunderbare und faszinierende Installationen, Performances und interessante Ausstellungen zu sehen, zu erleben und ganz neue Orte zu entdecken. www.bielefeld.de 25. April 2010 Krimidinner im Casino Hohensyburg, Dortmund Der Spuk von Darkwood Castle: Schloss Darkwood, der Stammsitz der Familie Ashtonburry, soll versteigert werden. Der Geist des Hauses Ashtonburry geht um und er wird nicht ruhen, bis er die Schuldigen gefunden und zur Rechenschaft gezogen hat. www.westspiel.de 30. April und 1. Mai 2010 Maifeiertag im Brauhof Wilshaus, Hamm Wie die Jahre zuvor kann man im Brauhof Wilshaus ausgelassen in den Mai tanzen und am Tag darauf ist Brauhof Wilshaus ein gutes Ausflugsziel für Maiwanderungen. An diesem Tag wird auch der köstliche Maibock angestochen, welchen man nicht verpassen sollte. www.brauhof-wilshaus.de 29. Mai 2010 Tag der internationalen Hanse, Münster Der Münsteraner Prinzipalmarkt verwandelt sich in einen Freiluft-Speisesaal und lädt zum Hansemahl vor historischer Kulisse. Besucher und Gäste werden an einer 100 Meter langen Festtafel mit typisch westfälischen Schnittchen bewirtet. www.hanse.org

Unser à la carte Restaurant und die Pilsstube »Alte Gasse« bieten für Hotelgäste und Stammgäste Genießerstunden und Kurzweil. Hotel Drees

Hohe Straße 107 44139 Dortmund Telefon: 0231 1299-0 Telefax: 0231 1299-555 www.riepe.com

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Landluft und Kuchenduft Land- und Hofcafés sind Ausflugslokale der besonderen Art. Schön gelegen, mit familiärer Atmosphäre und hausgemachten Produkten. Meist dienen sie als beliebte Station bei einer Landpartie. Einige bieten sogar Einkaufsmöglichkeiten im hofeigenen Laden oder die Möglichkeit, rauschende Feste in der Scheune zu feiern.

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as Wort Landpartie entspricht der Übersetzung des französischen Begriffs „Partie de campagne“ und steht für einen nostalgischen Ausflug in die Landschaft, bei dem Sinneseindrücke und Genuss im Vordergrund stehen1. Jetzt, wo Veilchen, Krokusse, Buschwindröschen und Lungenkraut blühen, Bäche sprudeln, Wiesen dampfen und Feldhasen erste Ausflüge wagen, ist es Zeit für Landpartien. Es riecht nach Frühling und bei einer Einkehr in eines der zahlreichen Land- und Hofcafés trifft man auf Genuss, Qualität und Frische gepaart mit frischer Landluft und herzlichen Menschen. In ansprechend ländlicher Umgebung genießt man Kuchen wie zu Omas Zeiten und traumhafte Torten. Für den herzhaften Genuss werden oft hausgemachtes Brot und Wurst oder andere kleine Speisen angeboten. An und für sich sind diese Höfe meist schon interessant genug für Groß und Klein. Ein Blick in den Stall, Streicheltiere und Spielplätze sorgen zudem für Kurzweil. Teilweise gibt es kleine Ausstellungen historischer landwirtschaftlicher Geräte, Kunstausstellungen, Konzerte oder die Scheune wurde kurzerhand zur Hausbrauerei umgebaut. Es gibt also viel zu erleben auf dem Land. Einige Ausflugsziele stellen wir hier vor. 80

Hof Lohmann, Warendorf

Erlenhof, Beverungen

Im alten Kornspeicher, im Kaminzimmer, im Wohnzimmer, auf der Tenne und im Sommer auch im Gartencafé: Auf dem Hof Lohmann (Anno 1814) gibt es viele Möglichkeiten, sich zu erholen und verwöhnen zu lassen. Das hausgemachte Angebot aus der westfälischen Küche reicht vom Bauernfrühstück über kleine Speisen für Zwischendurch und leckeren Kuchen bis zu westfälischen Spezialitäten am Abend. Soweit möglich finden Produkte aus ökologischem Anbau bzw. ökologischer Tierhaltung Verwendung. Der Hof liegt in der Münsterländer Parklandschaft in Warendorf. Im Jahre 2000 erwarb der Caritasverband das Anwesen, um einen Wohn- und Arbeitsort für die Freckenhorster Werkstätten zu schaffen. Für behinderte Menschen sind hier Arbeitsplätze in der ökologischen Landwirtschaft und im Kartoffelschälbetrieb entstanden. Bei Interesse erfolgen geführte Betriebsbesichtigungen oder Naturerkundungen. Gertrud Spieker: (02581) 9419923 www.freckenhorster-werkstaetten.de

Im Osten Westfalens, an der Grenze zu Niedersachen, hat Familie Köhler ihren Erlenhof zum Ausflugsziel gemacht. 2002 erhielt Friedrich Köhler u. a. hierfür den örtlichen Unternehmerpreis. 2006 gehörte der Erlenhof zu den ersten Betrieben, die von der Landwirtschaftskammer mit vier goldenen Kaffeetassen ausgezeichnet wurde. Der Hofladen bietet ein ansehnliches Sortiment zu dem auch Kunstgewerbe gehört. Die Frühlingsausstellung startet am 21. März, die nächsten Termine für Frühstücksbuffets sind der 14. und 28. März sowie der 11. und 25. April. Im 1999 fertiggestellten Bauernhofmuseum kann man Heimatkunde und landwirtschaftliche Nostalgie anhand von 500 Original-Exponaten bestaunen. Zu den weiteren Attraktionen des Hofes gehören ein großer Spielplatz, ein Minigolfplatz, eine Rennbahn für Tret-Gocarts und ein Streichelzoo. Im Mais-Schwimmbad können die kleinen Gäste auch ohne Seepferdchen oder Schwimmflügel einmal ein besonderes „Bad“ nehmen. Fam. Köhler: (05273) 746 www.erlenhof-café.de


Lebensart

Fotos: futec AG/Marcus A. Besler

Vom Bauer zum Brauer: Kein klassisches Landcafé, aber unbedingt empfehlenswert, der Brauhof Wilshaus mit seinen Bieren, Flammkuchen, Grillabenden und vielem mehr.

Landcafé CV, Allagen Mit der Kombination von Kunstgewerbehof und besonderem Café schaffte es der Sebastian’s Hof, wie das Landcafé CV auch genannt wird, auf Platz 5 von 152 Häusern beim Westfälischen Gastronomiepreis 2009. Besonders bemerkenswert angesichts dessen, dass es dort „nur“ Waffeln und zwar besonders Gute in vielen Variationen gibt. Dazu bietet der Betreiber und renommierte Illusionsmaler Andreas S. Berger an Sonn- und Feiertagen einen ebenfalls empfehlenswerten „Frühschoppen“ (um nicht zu sagen: Brunch). Andreas S. Berger: (02925) 2211 www.sebastianshof.de

Brauhof Wilshaus, Hamm

Backhius, Hövel (Sundern)

Die Familie Wilshaus ist seit 1342 in Hamm bekannt. Nach den Stein-Hardenbergsche Reformen (1807) erwarb man für 3000 Goldtaler den Hof Wilshaus. Seit 1992 ist der Hof zu einem ruhig und malerisch gelegenen Ausflugsziel und Veranstaltungsort geworden. Der Biergarten verdient seinen Namen, hier kann man herrlich entspannen, ohne Straßenlärm oder missgünstige Nachbarn. Für das leibliche Wohl seiner Gäste sorgt „Heiwi“ Wilshaus mit eigener Schlachtung und eigener Holzofen-Bäckerei. Die Küche bietet alles vom Flammkuchen bis zum Spanferkel. Heinz Wilhelm Wilshaus: (02385) 8855 www.brauhof-wilshaus.de

In dem historischen Backhius wird seit Generation Buchenholzofenbrot gebacken. Je nach Saison kommen aus dem Steinofen aber auch Bratäpfel, Flammkuchen oder saftig-knusprige Braten. Die Zutaten für die himmlischen Torten von Maria Hegemann kommen oft aus dem eigenen Garten: Äpfel, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren erntet die Familie auf dem großen Grundstück. Und die Eier für Cremes und zur Garnierung der Schinkenschnittchen, die für weniger süße Besucher auch auf der Karte stehen, liefern die eigenen Hühner. Maria Hegemann: (02935) 4524 www.backhius.de Auf www.Westfalen-Magazin.de ist eine ausführliche Übersicht an Hofcafés der Region zu finden. 1

Quelle: Wikipedia

Events 2010 im Brauhof Wilshaus 06.03. 07.03. 02.04. 04.04. 30.04. 01.05. 13.05.

Brauseminar ab 11.00 Uhr Eröffnung von Susis Café Tanz Ü40 Osterfeuer am Brauhof Wilshaus Tanz in den Mai ab 20.00 Uhr Maifeiertag mit Maibockanstich Vatertag mit Musik, Spanferkel und Maibock

Br

of Wilsha auh us

Unsere „Küche“ kann sich sehen lassen!

Gasthausbrauerei & Restaurant Hamm-Braam

Weitere Events erfahren Sie auf www.brauhof-wilshaus.de

regional, saisonal, …einfach gut Brauhof Wilshaus · Baumstraße 46 · 59071 Hamm Telefon (02385) 8855 · www.brauhof-wilshaus.de

Landgasthof Pleister Mühle, Pleistermühlenweg 196, 48157 Münster Tel.: 02 51/1 36 76-0, E-Mail: info@pleistermuehle.de,www.pleistermuehle.de

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Vorschau

Am 28. Mai 2010 erscheint unsere Sommerausgabe, u. a. mit • Saisoneröffnungsfahrt auf der Weser

In der Sommerausgabe möchten wir Ihnen das schöne Weserbergland von Bord eines Ausflugschiffes zeigen. Wir fah­ren am 24. April zur Saisoneröffnung die Weser Fluss abwärts von Bad Karlshafen bis nach Holzminden. Unterwegs begleiten uns Performances und Musik auf allen Etappen. Wir hoffen auf ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

• Beslers Städtereise – Lüdinghausen

Die 700 Jahre alte Stadt im Süden des Münsterlandes verfügt über alle Attribute für einen romantischen Sonntagsausflug. Gleich drei Burgen, das Rosendorf Seppenrade, der Klutensee und viele Landgasthöfe locken zu einem Abstecher in die Stadt und ins Grüne. Die wohl typischste Wasserburg des Münsterlandes beherbergt das Münsterlandmuseum. Auch die nicht weniger interessanten Burgen Lüdinghausen und Kakesbeck locken zu einem romantischen Ausflug nach Lüdinghausen an der Stever.

• Zu Gast bei André Skupin im Gabriels

Im Oktober 2008 eröffnete im Vier-Sterne-Hotel Kaiserhof in Münster das Feinschmeckerrestaurant „Gabriels“. Innerhalb von 1 ½ Jahren hat sich das Restaurant einen exzellenten Ruf unter „Besseressern“ erworben, zumal Küchenchef André Skupin kein unbeschriebenes Blatt in der Münsteraner Restaurantszene ist. In der nächsten Ausgabe stellt er uns sein Sommer-Menü vor. »» Ochsenmaulsalat mit zweierlei roh mariniertem Spargel »» Brust und Keule von der Nantaiser Ente mit Rhabarberkompott und marmoriertem Kartoffelpüree »» Erdbeer-Schokoladenschnitte mit Waldmeistersorbet Wir sind gespannt.

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Westfalen Magazin - Frühjahrsausgabe 2010  

u.a. mit folgenden Themen: Die neue Urlaubslust der Deutschen, Besler’s Städtereise Höxter, Zu Gast bei Silvio Eberlein

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