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DAS FÜHRENDE MAGAZIN FÜR TOURISTIK, GENUSS UND LEBENSART

13. Jahrgang · 4,40 Euro | Ausgabe Sommer 2017

Landpartie Bad Pyrmont Kurpark, Palmen und Gartentage

Menüposter Sommermenü

von Alexander Greve Hotel Deimann

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GALILEO-Park

Die Hummernummer

Hurz

Städtereise Bad Driburg

Pyramiden im Sauerland

104401

Der Recklinghäuser Comedy-Preis

Schalen- und Krustentiere und Wein Erholung im Teutoburger Wald

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Weil Genuss Geschmackssache ist Rubrik Überschrift

Original SELTERS – empfohlen als idealer Weinbegleiter

Zu einem „2008er Malat, Pinot Noir Reserve, Kremstal“ empfehle ich Original SELTERS Naturell. Hagen Hoppenstedt Hotel Palace Berlin Maître d´Hotel Chefsommelier

Auch auf den Geschmack kommen und mehr erfahren?

Der Ursprung guten Geschmacks Zu im Barrique ausgebauten, kraftvollen, körperreichen Rotweinen, mit teils charakteristischen Vanillinkomponenten und hohem Tanninanteil, empfiehlt sich Dank seiner eleganten Stille SELTERS NATURELL. Als Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Hochschule Geisenheim University, bei der europäische Premium-Mineralwässer getestet wurden, erhält Original SELTERS ein Zertifikat, das eine ideale Mineralisation und eine sehr gute Eignung beim Genuss von Wein bestätigt.

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Weitere Informationen zu der Studie sowie zum erteilten Zertifikat finden Sie unter www.selters.de/selters-wein


Editorial

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Liebe Leserin und lieber Leser ...

Sommer, Sonne und Garten. Wenn man die vielen Landpartien und Gartenschauen besucht, die in diesen Monaten im ganzen Land stattfinden, ist man erstaunt, wie viele Menschen diese Veranstaltungen besuchen. Sind es die Gartenartikel, das Kunsthandwerk und die Whirlpools oder ist es das Ambiente und das Rahmenprogramm, das so viele Menschen interessiert? Da ich nicht glaube, dass die Besucher alle Gartenbesitzer sind, wird es auch die Freude an schönen Dingen und am schönen Ambiente sein, in dem die Veranstaltungen stattfinden. Kurparks, Schlösser und ehemalige Klöster liegen da ganz weit vorne. Auch im ersten Halbjahr haben wir wieder zwei schöne Veranstaltungen besucht. Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie mit lieben Menschen vielleicht eine besonders schöne Landpartie, die Gartentage auf Schloss Neuhaus oder das Gartenfest auf Schloss Corvey. Dies wird bestimmt ein besonders schöner, nicht ganz alltäglicher Sonntagsausflug. Ansonsten finden jetzt auch in einigen Städten historische Handwerkermärkte und das eine oder andere Stadtfest, wie zum Beispiel die GourmeDo in Dortmund oder das Sommer-Libori in Paderborn statt. Kommen wir zurück zum Thema Garten. Jetzt einfach den eigenen Garten genießen, sich an Dahlien, Rosen und Spalierobst erfreuen und mit der Familie oder Freunden ein kleines Nachbarschaftsgrillen veranstalten. Auf der Terrasse sitzen, ein gutes Buch lesen und dabei ein kühles Pils oder ein gutes Glas Wein genießen, ist natürlich auch eine Alternative. Genießen Sie den Sommer, wann und wo immer es geht.

Ihr Weinhotel im Herzen von Bad Salzuflen

In diesem Sinne

Herzlichst

Ihr Gerhard Besler

22. September 2017, 18.30 Uhr Genießen Sie diesen besonderen Abend mit mehrgängigem Festivalmenü und begleitenden Getränken. Zu Gast ist Sternekoch Heinz Otto Wehmann aus dem Landhaus Scherrer in Hamburg. Sichern Sie sich jetzt Ihren Tisch! Weitere Informationen und Reservierung unter: www.westfalen-gourmetfestival.de Weinert’s Genuss & Gastlichkeit Lietholzstrasse 22 · 32105 Bad Salzuflen WESTFALEN MAGAZIN Telefon: (05222) 62990 · www.weinhotel-atrium.de info@weinhotel-atrium.de


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Unser Westfalen

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AUCH AUF FACEBOOK

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UND ALS APP


Die Streetfood-Inflation Jeder kennt die Schilder bzw. Sprüche: „Kauft beim Bäcker/ Metzger – sonst gibt’s bald keine mehr“. Aus aktuellem Anlass möchte ich an dieser Stelle mal wieder eine Lanze für die Restaurants brechen, die Tag für Tag und Jahr für Jahr einen guten Job machen. Mit Anspruch, ehrlicher Küche und Mitarbeitern, die mehr als den Mindestlohn verdienen. In letzter Zeit kommt es einem so vor, als ob kein Wochenende ohne ein sogenanntes Streetfood-Festival vergeht. Dies ist so weit so gut, wenn die Veranstalter ihren Job ernst nehmen und z. B. auf große Vielfalt und gute Qualität achten. Ja, in Metropolen anderer Länder gibt es eine Streetfood-Kultur. Entweder entspricht dies jedoch nicht der deutschen Mentalität oder wir sind noch nicht reif dafür. Und so präsentieren sich viele der vermeintlichen Festivals mit einem großen Reigen an Burgern, Currywurst oder China-Nudeln, die aus teils unansehnlichen Verkaufsanhängern angeboten werden. Die oft als „Start-Ups“ gefeierten Anbieter gibt es oft schon im nächsten Jahr nicht mehr. Derweil wird viel Acrylamid und Müll produziert, da vieles aus Fritteusen kommt und mit Einweggeschirr angeboten wird. Also: Auf in die Biergärten und Terrassen der schönen Restaurants in der Stadt und auf dem Lande. Hier gibt’s die bessere Qualität und letztendlich das schönere Erlebnis. Und wenn’s doch ein Festival sein soll empfehle ich einen Besuch der zahlreichen Gourmetmeilen von „Lippe kulinarisch” über „Münster verwöhnt” bis zur „GourmeDo” und „Bochum kulinarisch”. In diesem Sinne wünsche ich einen genussvollen Sommer

Ihr Marcus A. Besler P.S.: Auf Anraten der Redaktion habe ich von der Überschrift „Kulturloses Gemampfe“ Abstand genommen.

„Culinary Art“ Front Cooking km-Termine: 17.10.17, 10 Uhr Trend Food - kulinarische Reise durch das Sauerland km-Termine: 05.10.17, 16 Uhr „Küche entlasten, Gewinne machen“ km-Termine: 29.08.17, 10 Uhr

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Inhaltsverzeichnis

Ostwestfalen-Lippe

Das Ruhrgebiet

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Bad Driburg Beslers historische Städtereise

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Die Windmühle Fissenknick in Horn-Bad Meinberg Beliebte Gasthäuser und Landgasthöfe

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Das Sauerland 18

Die Hummernummer Im Waldhaus Ohlenbach

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Gasthaus zur Börse Arnsberg

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Von Truthähnen und Töpferscheiben Der 10. Bauern- und Handwerkermarkt in Bad Sassendorf

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Pyramiden im Hochsauerland Der GALILEO Wissenschaftspark

Neue Genussdimension am Phoenix See Mu-Kii ist die Restauranteröffnung des Jahres in Dortmund

Blumenpracht und Waldidylle Landesgartenschau in Bad Lippspringe

Auf Sonnenkurs Vom Dortmund Airport in den Sommerurlaub starten

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120 Jahre Osterkirmes in Dortmund

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Stadtumbaufest in Lünen

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Genuss-Kultur in Dortmund GourmeDo bietet Kultur eine große Bühne

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Das Schaf ... der Wolf ... Hurz!

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RVR plant feste MountainbikeStrecke in der Haard

Rezepte 34

100 Jahre Deimann Genießen mit allen Sinnen!

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Küche der Region Spargel und Matjes bei Mutter Althoff

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Fotos: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH, futec AG / Thorsten Piepenbrink, GALILEO-Park

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Inhaltsverzeichnis

50 70 Überregional

Rubriken

14

Landpartie Bad Pyrmont

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Editorial

Genuss hoch drei

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Unser Westfalen

Bier ist nicht gleich Bier, aber Hövels ist immer Hövels

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Lesestoff

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Westfalen Gourmetfestival 2017 Die Feinschmecker-Tournee durch ganz Westfalen

100 Jahre Deimann

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Pinot Noir Rosé trocken „ Enjoy…“ Axel Gutschank

Lebensart

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Tipps und Termine

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Lieblingsplätze

Ruhe für Auge und Seele Große Gärten gliedern mit Naturstein

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Westfalen Institut

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40 Jahre Mövenpick Weinkeller

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HÖVELS Dortmunder Traditionsbrauerei setzt neue Trends bei Bierspezialitäten

Armin Laschet

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Neu im Netz Weinert’s Weinhotel

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Westfälische Impressionen

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Impressum und Vorschau

76 Geniessershop

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Bad Driburg

Beslers historische Städtereise Bad Driburg ist eine Kleinstadt mit rund 18 700 Einwohnern in Ostwestfalen-Lippe. Bis 1919 hieß die Stadt noch Driburg, also ohne die Bezeichnung „Bad“. Geografisch liegt Bad Driburg am östlichen Steilabfall des Eggegebirges im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Deutschlandweit bekannt ist Bad Driburg vor allem durch sein Heilbad, den Gräflichen Park und die Glasproduktion. Unser Städteführer Thomas Blümel, Küchenchef im Restaurant Caspar’s zeigt uns heute seine Lieblingsorte sowie die historische Innenstadt, und einige Sehenswürdigkeiten, die Sie unbedingt besucht haben müssen.

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ichtigster Ort der Geschichte der Stadt ist die Iburg auf dem 380 m und 170 m über dem Tal gelegenen Sporn der Egge. Von frühester Besiedlung zeugen Hügelgräber aus der Bronzezeit. Die Fränkischen Reichsannalen erwähnen die Iburg 753, als dort Hildegar, der Erzbischof von Köln, von den Sachsen getötet wurde. Nach einer Quelle von 1400 schenkte Karl der Große 799 die Burg dem Bischof von Paderborn, welcher innerhalb der Burgmauern die Petruskirche errichtete. Im 10. Jahrhundert gehörte der Burgberg dem freiweltlichen adligen Damenstift Heerse (868 – 1803). Bischof Bernhard II. von Paderborn errichtete 1189 innerhalb der älteren Anlage eine Ritterburg, die 1223 erweitert wurde, aber 1444 während der Soester Fehde niedergebrannt wurde. Seitdem ist die Iburg eine Ruine. Die Iburg wurde namengebend für den

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Ort Driburg (Ersterwähnung 1253). Die Stadtrechtverleihung ergibt sich aus einer Urkunde dieses Jahres, die von Richtern und Ratsherren bezeugt wurde. 1345 bestätigt Bischof Balduin von Paderborn sämtliche Stadtrechte. Die zu dieser Zeit kleine ovale Stadtfläche lag rund um die Pfarrkirche. Von der ehemaligen Stadtummauerung wurde neuerdings ein Teil an der Mühlenpforte wieder hergestellt. In der fürstbischöflichen Epoche bis 1802 war die Vogtei Driburg der Sitz eines Niedergerichts. In der Gemarkung sind mehrere Kleinsiedlungen als Wüstungen seit dem 14. Jahrhundert untergegangen. Der frühere fürstbischöfliche „Oberwaldische Bezirk“ wurde nach der Zugehörigkeit zum Königreich „Westphalen“ von 1807 – 1813 unter König Jerôme Bonaparte im Königreich Preußen zunächst als die Kreise Brakel und Warburg und ab 1832 – nach Zusammenlegung der Kreise Bra-

kel und Höxter – als Kreise Höxter und Warburg verwaltet. Bad Driburg war Teil und Verwaltungssitz des Amts Driburg. Diese preußische Verwaltungsstruktur blieb auch im Deutschen Reich erhalten. Nordrhein Westfalen übernahm nach dem zweiten Weltkrieg die Rechtsnachfolge. Mit dem Glasmacher-Gewerbe begann die frühe Neuzeit der Stadt. Die Äbtissin von Neuenheerse berief im Jahr 1532 Glasmacher, die in Wanderglashütten den Holzreichtum nutzten, seit in der „Helle“ zwischen Siebenstern und Neuenheerse die erste Hütte gegründet wurde. Die feine Hütte auf der Emde wurde unter den zahlreichen Neugründungen die hochwertigste.

Der Glashandel Der Glasabsatz und auch der Heilwasserversand erforderten den Fernhandel. Durch Handelsreisende wurde das „Dri-


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Bad Driburger Touristik GmbH

Ostwestfalen-Lippe Bad Driburg

Der Glass Cube ist ein überregional beachtetes, architektonisches Highlight

burger Glas“ im norddeutschen Raum vertrieben. Die Driburger Glashändler bedienten sich untereinander einer eigenen Handelssprache. Die reiche Driburger Mundart wurde dabei zu einer Geheimsprache verfremdet. Im Jahre 1900 führte das Mitgliederverzeichnis des Driburger Handelsvereins noch mehr als 100 Glashändler auf. Heute ist das Mitte des 19. Jahrhunderts von Benedikt Koch gegründete Unternehmen Glaskoch B. Koch GmbH u. Co. KG unter dem Markennahmen LEONARDO weltbekannt. Der Glashersteller vertreibt seine Produkte in 83 Ländern. Mit dem 2007 erbauten „Glass Cube“ als LEONARDO Markengebäude setzt das Unternehmen in Bad Driburg viel beachtete architektonische Akzente. Das futuristische Gebäude

Wichtiger Bestandteil des Bades: die Therme

ist Ausstellung, Seminargebäude und ein Ort für Aufzeichnung diverser Fernsehaufzeichnungen wie z. B. DSDS. Parallel zum Fernhandel mit Glas wurde auf den eingefahrenen Handelswegen der Glashändler auch ein reger Viehhandel mit Ziegen betrieben, der im Jahr 1842 bis Polen belegt ist. Für das Ende der Ziegenzucht steht das Jahr 1963, als die Bockstation in Bad Driburg abgerissen wurde.

Das Heilbad Entscheidend für die Zukunft der Stadt war die Übernahme der staatlichen Quellen und Forsten durch Caspar Heinrich von Sierstorpff (1750-1842) im Jahre 1782. Seine Publikationen weisen auf den Beginn der nachhaltigen Forstwirtschaft in der entwaldeten Landschaft hin. Mit dem

Städtchen (850 Einwohner) wurde das neue Bad durch eine Lindenallee verbunden. In der ersten Badesaison 1782 besuchten 101 Gäste das neue Badehaus. Im Landhausstil entstanden die Logierhäuser als Fachwerkbauten. 1815 kaufte von Siers­ torpff vom neuen Staat Preußen die früheren landesherrlichen-paderbornischen Forsten und wurde mit dem Erwerb des Gutes Rothehaus (1821) sowie der Klosterdomäne Gehrden (1826) einer der größten Gutsbesitzer der Region. Der Erbzins an den Quellen wurde vom preußischen König 1828 erneuert. Der Erbzins erlosch 1850, sodass Quellen und Bad seitdem Privatbesitz sind. Die Stadt Driburg erhielt auf Antrag am 28.August 1919 den Namen „Bad Driburg“.

GRAND RESORT

FREUNDE GUTEN GESCHMACKS

Einladung zum Gourmetfestival am 28. Oktober 2017

Dass unser Küchenteam aus kulinarischen Künstlern besteht, ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. An besonderen Tagen lassen sie sich in der Küche des Caspar‘s exklusiv über die Schultern schauen. Am 28. Oktober ist wieder solch ein besonderer Tag. Dafür hat sich unser Küchenchef Thomas Blümel weitere

Spitzenköche aus der Region eingeladen. Mit dabei sind Heiner Eyers (Hotel am Rosenberg), Alexander Brotzmann (Restaurant Kitzgams), Benedikt Paus (Restaurant El Chingon) und Sebastian Höpter (Weintaverne Bielefeld). Und was heißt das für Sie? Ganz einfach; anmelden, zuschauen und genießen. WESTFALEN MAGAZIN

reservierungen@graeflicher-park.de

Gräflicher Park Grand Resort • Brunnenallee 1 • D-33014 Bad Driburg • www.graeflicher-park.de

Tel. 0 52 53.95 23-161


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Ostwestfalen-Lippe Bad Driburg

Blick vom Kaiser-Karls-Turm auf Driburg

Als Lazarettstadt im zweiten Weltkrieg unzerstört, nahm nach der Freigabe durch die britische Besatzung das Bad mit der Gesundheitsvorsorge durch vier neue Kliniken verschiedener Träger, auch durch den Zuzug von Heimatvertriebenen den größten Aufschwung an Einwohnern und Gästen. Die Zahlen erreichten den Höhepunkt 1987 mit 57.736 Gästen, 962.564 Übernachtungen und unzähligen Tagesgästen. Das Thermalbad wurde als Stärkung des Heilbades im Kurbereich von der Stadt errichtet. Der seit den 1960er Jahren zu verzeichnende Besucherrückgang nahm in den 1990er Jahren krisenhafte Ausmaße an. Einzig positiv entwickelte sich die Glashütte in Siebenstern durch Automatisierung und vermehrten Export. Nach der Jahrtausendwende erfolgte eine Neukonzeption des Kurbetriebs. Die privaten Kurbetreiber, die Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, stellte nun die historischen Parkanlagen in das Zentrum des Kurangebots. 2005 / 2006 wurden die historischen Gebäude des Hotels und der Gästehäuser saniert und modernisiert und der Betrieb als „Gräflicher Park Grand Resort“ neu organisiert. Wir verabredeten uns am 20.04.2017 mit Thomas Blümel, der uns an diesem Tag seine liebsten Plätze in Bad Driburg zeigte und starteten unsere kleine Exkursion bei strahlendem Frühlingswetter und frischen 8° C auf der Ruine der Iburg. Die ganzjährig frei begehbare Burganlage ist zusammen mit dem dortigen Aussicht-

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Die Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul

sturm (Kaiser-Karls-Turm) und dem Ausflugslokal Sachsenklause ein beliebtes Ausflugsziel. Hier findet seit fünf Jahren auch alljährlich ein Mittelalterfest statt. Touristisch hat die Stadt Bad Driburg eine Menge zu bieten. Sie kann mit dem besten Heilbad in NRW und über 20 Museen, Schlössern, Burgen und Parkanlagen glänzen.

Gräflicher Park Die Anfänge des Parks liegen in der 1669 vom Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg angelegten, doppelreihigen Lindenallee. Diese wurde zu Anfang des 18.Jahrhunderts durch eine hierzu rechtwinklig verlaufende Allee ergänzt. Viele international renommierte Landschaftsarchitekten haben im Gräflichen Park ihre Spuren hiterlassen. Im Frühjahr 2012 wurden von renommierten Gartenkünstlern Zwiebelpflanzungen angelegt, so dass der Staudengarten nun schon im Frühling einem impressionistischen Gemälde gleicht. Das Erscheinungsbild des Parks ist geprägt vom Klassizismus und Frühbiedermeier. Ein Merkmal des Gräflichen Parks sind die zweimal jährlich wechselnden Beetbepflanzungen mit jeweils ca. 30 000 Pflanzen, die sich in jedem Jahr ändern. Einen der vielen Höhepunkte bildet der „Hölderlin-Hain“ und der diesem zugewandte Teich mit der Diotima-Insel. Thomas Blümel geht hier in seiner knapp bemessenen Freizeit gerne mit seiner Familie spazieren.

Burg Dringenberg Die trutzige Höhenburg aus dem Jahr 1318 Verdankt ihre Erbauung dem Paderborner Fürstbischof Bernhard V. zur Lippe. Es handelt sich um eine unregelmäßig viereckige Ringmaueranlage, die auch als Mantelburg bezeichnet wird, mit Wehrturm, Wehrmauer und großem Innenhof, sowie einem breiten Burggraben. Als markanter Blickfang empfängt den Besucher das zweigeschossige Torhaus aus dem Jahre 1488/89. In der Burg befinden sich unter anderem ein Brauhaus und mehrere Heimatstuben mit Wohnungseinrichtungen aus der Zeit der Jahrhundertwende. Weiterhin beherbergt die Burg ein naturkundliches Museum sowie wechselnde Kunstausstellungen.

Dreifaltigkeitskloster Bad Driburg 1924 entstand in Bad Driburg die erste Niederlassung der Genossenschaft der Dienerinnen des hl. Geistes von der ewigen Anbetung auf deutschem Boden (volkstümlich als „Rosa Schwestern” bezeichnet). Bis heute ist die Anbetung der zentrale Dienst der Klostergemeinschaft. Die Bauten dieses mächtigen Dreifaltigkeitsklosters plante der Paderborner Architekt Alois Dietrich. Die Innenausstattung der Anbetungskirche entwarf Berhard Lippsmeier. Das kunstvoll gespaltene Gitter, das der Goldschmied Josef Fuchs entwarf, trennt die Besucher vom Bereich der Schwestern. Die Klosterkapelle ist täglich von 5.15 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Donnerstags findet um 15.30 Uhr eine Diaschau statt.


Ostwestfalen-Lippe Bad Driburg

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Wikimedia: Linda Floren

Burg Dringenberg

Glasmuseum Bad Driburg Das Glasmuseum befindet sich im Heinz Koch-Haus. Heinz Koch, Ehrenbürger der Stadt, war ein großer Förderer dieses Museums. Das Museum befasst sich mit der Glasherstellung sowie mit der Geschichte Driburgs als Kur- und Badestadt. Das Glasmuseum veranschaulicht anhand von Schautafeln und Exponaten, wie Glas in den Bad Driburger Glashütten hergestellt, veredelt und vertrieben wurde. Es befasst sich zudem mit der Geschichte Driburgs als Kur- und Badestadt.

Mühlrad und Stadtmauer Thomas Blümel ist seit 5 Jahren Küchenchef im Restaurant Caspar’s im Gräflichen Park und wohnt mit seiner Familie in der

Abschluß im Restaurant Caspar’s für Gerhard Besler und Thomas Blümel

Innenstadt von Bad Driburg in unmittelbarer Nähe des Mühlrades. Den kurzen Weg zu seiner Arbeitsstelle legt er zu Fuß zurück und passiert dabei täglich das Mühlrad. Die Mühlenpforte ist ein Ort der Ruhe. An dieser Stelle am Kesselbach außerhalb der Stadtmauer am Unteren Tor, lag eine der sieben Mühlen der Stadt, die Piepsmühle oder „Heckersche Mühle“, benannt nach ihren früheren Besitzern. Der Mühlenbetrieb wurde 1937 eingestellt. In Folge der Stadtsanierung verschwanden die Mühle und das Wohnhaus. Das von der Stadt 1984 errichtete Mühlrad ist eingebunden in die Rekonstruktion eines Teilstücks der mittelalterlichen Stadtmauer. Von dieser Stelle blickt man im Frühjahr und Sommer über blühende Beete auf die

Stadtmauer und die Innenstadt mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Am Ende unserer kleinen Städtereise setzten wir uns im Restaurant Caspar’s zusammen und ließen unseren Ausflug noch einmal Revue passieren. Wir konnten Ihnen an dieser Stelle nur einen kleinen Ausblick über die vielen touristischen Ausflugsziele geben. Machen Sie sich auf nach Bad Driburg und entdecken Sie noch viele weitere schöne Plätze in der Stadt und der näheren Umgebung. Weitere Informationen www.bad-driburg.teutoburgerwald.de

2016

Restaurant des Jahres TOP 10

Unsere Öffnungszeiten Montag bis Sonntag 11.30 – 24.00 Uhr Durchgehend warme Küche von 12.00 – 21.30 Uhr.

Spiekerhof 47 48143 Münster (Westfalen) Telefon: (0251) 43416 www.kleiner-kiepenkerl.de

NOTE 1,32 Familie Eyers Hinter dem Rosenberg 22 33014 Bad Driburg

Telefon: (0 52 53) 97 97-0 Telefax: (0 52 53) 97 97-97

info@hotel-am-rosenberg.de www.hotel-am-rosenberg.de

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Rubrik Überschrift

Die Windmühle Fissenknick in Horn-Bad Meinberg Beliebte Gasthäuser und Landgasthöfe

Sehr beliebt ist das Klischee von einem schönen, gepflegten Fachwerkhaus auf dem Lande, wenn es um Landgasthäuser geht. Dieses mal ist es kein historischer Backsteinbau und kein Fachwerkhaus, sondern eine historische Windmühle. Die Windmühle Fissenknick ist ein ganz besonderes gastronomisches Kleinod in dem 500-Seelen-Dorf Fissenknick bei Horn-Bad Meinberg. Aufgrund des hohen kulinarischen Standards, der hier geboten wird, ist dieses Gasthaus bei Genussmenschen weit über die Region hinaus bekannt WESTFALEN MAGAZIN


Ostwestfalen-Lippe Windmühle Fissenknick

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Fotos: Windmühle Fissenknick

uf die lange Historie dieser Mühle möchten wir an dieser Stelle nicht eingehen, da Sie dieses auch auf den Internetseiten detailliert nachlesen können. Nur so viel: Im Jahre 2010 übernahmen das erfahrene Gastronomen-Ehepaar Birgit und Holger Lemke die historische Mühle und formten daraus in nur wenigen Jahren einen kulinarischen Leuchtturm in Horn-Bad Meinberg und darüber hinaus. Jetzt im Sommer ist die Mühle in Verbindung mit den vielen attraktiven Ausflugszielen das ideale Ziel für einen Ausflug nach Ostwestfalen-Lippe. Erst die Externsteine oder das Freilichtmuseum in Detmold und dann den Tag entspannt ausklingen lassen auf der Terrasse und eine der Spezialitäten aus Holger Lemkes Küche genießen. Die Qualität aus der Mühlenküche hat sich längst herumgesprochen, aber auch die herzliche Gastfreundschaft, der exzellente Service von Birgit Lemke und das unnachahmliche Ambiente des Mühlenrestaurants haben einen derartigen Wohlfühlfaktor, das Gäste aus ganz NRW gerne zu Gast sind. Die Küchenphilosophie von Holger Lemke lässt sich nicht in eine bestimmte Kategorie pressen. Sie ist nicht nur regional, nicht nur bodenständig und auch nicht nur gutbürgerlich oder modern. Saisonales und Regionales können durch verschiedene Zubereitungsmethoden (einschließlich Sous Vide) einen ganz neuen Charakter bekommen, der dann der Küche von Holger Lemke Stil und Ausdruck verleiht. So kann es zu ganz neuen Geschmackserleb-

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2012

Restaurant des Jahres Platz 1

Birgit und Holger Lemke

nissen bei einem vermeintlich klassischen Gericht kommen. So richtig wohl fühlt sich der Gast natürlich erst, wenn neben einer hervorragenden Küche auch ein wohnliches Umfeld vorhanden ist. Man betritt die Mühle über die Terrasse, auf der man an warmen Sommertagen Kaffee und Kuchen oder am Abend einen krossgebratenen Zander, ein Wiener Schnitzel oder einen gekochten Kalbstafelspitz genießen kann. Vegetarische und vegane Gerichte werden selbstverständlich auch angeboten. In der Mühle erwartet den Gast als Erstes die Kaminstube. Viel Holz, inklusive dem maßgefertigten, großen Stammtisch und dem offenen Kamin sowie viele liebenswerte Details bieten viel Gemütlichkeit. Das kleine Müllerstübchen liegt etwas separat und erlaubt einen offenen Blick in

„Augezeichnete” Mühlenküche

das Kaminzimmer. Die Gäste sitzen hier separat, fühlen sich aber nicht ausgeschlossen. Die Windmühle hat einen runden Grundriss. Die runde Mühlenstube ist ein besonderes Kleinod dieser Mühlengastronomie. Hier „atmet“ man eine ganz besondere Atmosphäre. Sie bietet Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis einen einzigartigen Rahmen. Birgit und Holger Lemke formten, seit sie die Gastronomie übernommen haben, aus dieser historischen Mühle eines der beliebtesten Restaurants der gesamten Region. Publikumspreise und die Auszeichnungen renommierter Gastronomieführer spiegeln das eindrucksvoll wider. Weitere Informationen www.diewindmühle.de

Die außergewöhnlich geschnittene Mühlenstube

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Landpartie Bad Pyrmont Das Staatsbad Pyrmont liegt im Landkreis Hameln im Südwesten von Niedersachsen, direkt an der Grenze zu Westfalen. Bad Pyrmont ist ein traditionsreiches Kurbad mit vielen Kureinrichtungen. Seit 1914 darf sich die Stadt Pyrmont „Bad“ Pyrmont nennen. Neben dem hohen Bekanntheitsgrad als Kurort, ist es vor allem auch der Kurpark den gerade im Frühjahr und Sommer viele Menschen besuchen.

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er Park gehört zu den schönsten in ganz Europa und wurde mehrfach ausgezeichnet. 2005 galt er als „Schönster Park in Deutschland“ und 2006 belegte er im Wettbewerb „Schönster Park Europas” als bester deutscher Mitbewerber den 5. Platz. Für uns wäre das alleine schon Grund genug gewesen dem Park einen Besuch abzustatten, aber Ende April fand hier auch für vier Tage die „Landpartie Bad Pyrmont“ statt. Also machten wir uns am Freitag, dem 28.04.2017 auf zum Besuch der Landpartie in einen der schönsten Gärten Europas. Als wir kurz vor 11.00 Uhr den Park erreichen wurde die Landpartie gerade auf den Stufen des Kurhotels von Kurdirektor Maik Fischer und Rainer Timpe, dem Veranstalter, vor zahlreichen Besuchern eröffnet. Der Kurpark, in dem während der Land-

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partie rund 140 Aussteller ihre Produkte rund um Garten, Keramik, Mode und Kulinarisches und Kunst zeigen, ist eine Mischung aus streng barockem Alleensystem und englischem Landschaftsgarten. Da das Thermometer an diesem Tag gegen Mittag nur ca. 10° C anzeigte, verlegten wir unsere Lagebesprechung kurzerhand in das Café des Hotels Steigenberger (ehemaliges Kurhotel). Anhand des Lageplans steckten wir unsere Route für den Rundgang ab. Beindruckend für den Besucher ist der einzigartige Palmengarten, er ist das Herzstück des Kurparks und zugleich die nördlichste Palmenfreianlage Europas. Die Palmen sind nahezu allgegenwärtig. Die 330, bis zu 11 Meter hohen Palmen stehen in großen Pflanzkübeln und säumen überall die Wege des Parks. Bad Pyrmont wirbt auf dessen Internetseite mit dem Slogan: „Ak-

tiv-Oase unter Palmen“. Blütenduft, Palmenflair, das Plätschern der Springbrunnen und kleinen Wasserfälle versetzen die Besucher in eine zauberhafte Welt. Der 17 ha große Kurpark ist ein Naturerlebnis und eine Ruhezone zugleich. Jedes Jahr werden auf den Schmuckbeeten 250 000 Pflanzen neu gesetzt. Diese werden in Ornamenten gepflanzt und bestehen u.a. aus Tagetes, Geranien, Stiefmütterchen und Eisblumen. Der Erdbeertempel im Park wurde bereits 1786 errichtet. Die Arkaden mit dem Lesegebäude und dem angrenzenden Konzerthaus wurden 1926  –  1928 errichtet. Das heutige Hotel Steigenberger ist das ehemalige Kurhotel. Das Parkpalais wurde 1950 erbaut. Die Kurkonzerte und viele große Open Air Veranstaltungen sind umrahmt von dieser einzigartigen Kulisse.


Fotos: futec AG / Gerhard Besler

FLAVOUR PAIRING V.l.: Kurdirektor Maik Fischer und Veranstalter Rainer Timpe

Art Tremodo waren ein Blickfang

Kulinarischer Workshop mit Heiko Antoniewicz

Große Auswahl an Schönem für den Garten

Bei der Hütevorführung konnten die Bordercollies beeindrucken

Kommen wir zurück zur Landpartie. Eine Landpartie ist etwas besonders schönes, wenn man zusammen mit Freunden oder der Familie einen Ausflug macht, um den Alltag hinter sich zu lassen und einen schönen Tag zu erleben. Das gilt nicht nur für Pflanzen-, bzw. Gartenliebhaber, denn das Spektrum der 140 Aussteller umfasst eine so reichhaltige Palette, dass für fast jedermann etwas dabei ist um sein persönliches Lebensartsgefühl zu bereichern. Gleich am Eingang, unter den Arkaden hatten sich zahlreiche Anbieter platziert. Unikatschmuck aus altem Silberbesteck, Seifen- und Körperbutter, hochwertige Lederkollektionen aus natürlich gegerbtem Büffelleder, Bekleidung und Accessoires aus Walkloden oder selbst hergestellte Unikatmode und Schmuck.

Mittwoch 7.06.2017 12.00 – 16.30 Uhr

Wir begannen unseren Rundgang durch den Park und begutachteten das riesige, breitgefächerte Angebot. Wie gesagt nicht nur für Gartenliebhaber: Whirlpools, Strandkörbe, trendige Mode, Staubsauer, Rasenmäher, Porzellan, Kaminkassetten, aber auch Skulpturen und Glaskunst für Terrasse und Garten. Was uns jetzt besonders interessierte, war die Hütevorführung. Damit war jetzt keine Modenschau mit extravaganten Hüten gemeint, sondern eine Hütevorführung mit Scottish Black­face Schafen und Bordercollies als Hütehunden. Bianca Jacobi und H. P Schaarschmidt zeigten in beeindruckender Weise wie ein Bordercollie nur aufgrund eines kurzen Pfiff ’s oder auf ein Handzeichen eine ganze Schafherde in Schach hält und dirigiert. Dabei scheint dieses Verhalten den Hunden fast schon

Das Thema „Flavour Pairing“ bezeichnet Heiko Antoniewicz als „kulinarisches Kopfkino“. Lachs mit Lakritz oder Mettwurst mit Schokolade – wird mit Flavour Pairing alles anders? Eine Veranstaltung des Westfalen Instituts. Für Mitglieder natürlich kostenfrei!

Westfalen Institut e.V. – Stark für die Region – Ganzheitliche und nachhaltige Konzepte für die Gastronomie WESTFALEN MAGAZIN Harkortstraße 37 | 44225 Dortmund www.westfalen-institut.de


Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Margret Besler

Architektur im Kurpark

Benediktinerabtei Gerleve Eine Insel der Begegnung und Besinnung Die Benediktinerabtei Gerleve ist für viele Menschen, die sich mit den wichtigen Fragen ihres Lebens auseinandersetzen, zu einer festen Adresse geworden. In Gerleve finden sie Ruhe und Zeit. Hier begegnen sie interessanten Gesprächspartnern und spüren: Den Benediktinermönchen ist jeder einzelne ihrer Gäste etwas wert. Um Stille und Einkehr zu bewahren, sind wir auf Ihre Spenden und Stiftungen angewiesen.

Stiftung Abtei Gerleve Benediktinerabtei Gerleve 48727 Billerbeck www.stiftung-abtei-gerleve.de IBAN: DE75 4006 0265 0000 3332 00 BIC: GENODEM1DKM

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Bonsaiausstellung

angeboren zu sein. Bianca Jacobi führte den Besuchern Vorführungen mit unterschiedlich ausgebildeten Hunden vor. Die vielen Zuschauer quittierten die Vorführung mit großem Applaus. Dabei erfuhr man so ganz nebenbei, dass es zwei Arten von Bordercollies gibt. Die „Kurzhaarigen“ sind die Arbeitshunde und die „Langhaarigen“ die Showhunde. Wir wollten uns nach der Hütevorführung etwas Kunst im Garten ansehen und begegnen den „Glückspilzen“ von Art Tremodo. Sie verzaubern mit ihren Stelzenacts und bis zu 60 verschiedenen Kostümen ihr Publikum. Sie sind ein absoluter „Hingucker“ und bei Kindern sowie als Fotomotiv besonders beliebt. Mit einem schönen Bierstand der Detmolder Brauerei beginnt auf der Landpartie der „Garten der Gastronomie”, in dem man sich an Flammkuchen, Grillschinken, Sylter Eis, sowie Kaffee, Kuchen und Einigem mehr gütlich tun konnte. Nachdem man sich gestärkt hat und auf seinem Rundgang einen Eindruck von dem

Pause mit Detmolder Bier

Der ganze Park wurde ausgenutzt

Gesamtangebot bekommen hat, gehen die Überlegungen oft in die Richtung, was ist neu hier, was könnte ich für den Garten gebrauchen, oder womit kann man Terrasse verschönern. Hinzu kommen u.a. eine Weinverkostung, Honig und spezielle Wurst- und Schinkenwaren. In meinem eigenen Garten pflege ich seit über 20 Jahren Bonsais. Da war der Informations­stand des Bonsai-Arbeitskreises Lippe Süd-Ost ein unbedingtes Muss. Hier erhielt man wertvolle Tipps zur Pflege und Gestaltung durch einen Bonsai-Suiseki-Künstler. Bei dem großen Angebot von über 140 Ausstellern war wohl für jeden Besucher etwas dabei. Entweder man schlenderte durch den Park und genoss das großartige Ambiente oder kaufte das eine oder andere Sinnvolle oder Schöne, oder Beides. Zum Schluss bestätigt sich die Aussage in der kleinen Broschüre: Eine Landpartie bedeutet etwas Schönes. Weitere Informationen www.badpyrmont.de


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Das Sauerland Die Hummernummer

Die Hummernummer Im Waldhaus Ohlenbach

Das Waldhaus Ohlenbach ist ein idyllisch gelegenes Hotel in den waldreichen Bergen des Hochsauer­ landes, unweit der Stadt Schmallenberg. Das Hotel verfügt über eine vielfach von den renommierten Restaurantführern ausgezeichnete Küche. Zudem hat Hotelier Stefan Schneider eine Vorliebe für gute Weine. In seinem Keller lagern 450 Positionen aus besten Lagen und renommierten Weingütern.

I

m Sauerland spielen Wild und die Lenneforelle eine wichtige Rolle. Viele Hoteliers beziehen ihr Wild direkt von heimischen Jägern aus der Region. Das ist auch im Waldhaus Ohlenbach nicht anders. Einmal im Jahr – immer der Dienstag vor Ostern – ist hier jedoch alles anders. Stefan Schneider lädt seit 15 Jahren ein zur Hummernummer in sein Gourmetrestaurant „Schneiderstube“. Was aber inspirierte den sympathischen Sauerländer zu dieser „Nummer“? Wie Eingangs schon erwähnt hat Stefan Schneider eine große Liebe zu guten Weinen. Dazu unterhält er auch beste Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Weingütern. Vor mehr als 15 Jahren konnte er bei Annegret

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Reh-Gartner vom renommierten Weingut Reichsgraf von Kesselstatt an der Mosel erstmals eine solche Hummernummer genießen. Annegret Reh-Gartner begründete ihre Hummernummer damit, dass Fisch so gut zu Riesling passt. Der Weinfreund Stefan Schneider war davon so begeistert, dass er fortan seinen Gästen auch ein solch

Das exklusive Waldhaus Ohlenbach

kulinarisches Erlebnis der Spitzenklasse anbieten wollte.

Plate de fruit de mer Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im berühmten Restauant Coquillages Astox & Brun in der Rue Louis in Cannes und haben eine Plat de fruits de mer bestellt. So oder ähnlich soll es auch am traditionellen Tag der Hummernummer im Waldhaus aussehen. In diesem Jahr wurden den Gästen nachfolgende Schalen- und Krustentiere angeboten und serviert: Austern, Miesmuscheln, Stabmuscheln, Herzmuscheln, Jakobsmuscheln, Crevetten, Taschenkrebs und als Krönung Bretonischer Hummer.


Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Landhaus Ohlenbach

Das Sauerland Die Hummernummer

Zu diesem reichhaltigen Angebot wurden sechs verschiedene Weine angeboten. Auf jedem Tisch standen dazu sechs Weingläser auf einer großen Serviette auf der die Namen der einzelnen Weine in jeweils einem Kreis aufgedruckt waren, so dass der Gast sehen konnte, um welchen Wein es sich jeweils handelte. Die Aufgabe bzw. das Vergnügen für den Gast bestand nun darin seinen Lieblingswein für das jeweilige Krusten- oder Schalentier herauszufinden. Man konnte wählen unter: • 2015 Grauer Burgunder /  Matthias Gaul Pfalz • 2014 Schneiders Rivaner Mosel • 2016 Riesling Grauschiefer Jakob Schneider Nahe • 2014 Picpoul de Pinet, Marc Cabrol, Languedoc, Frankreich • 2013 Valpolicella Superiore, Tedeschi, San Pietro, Italien • 2016 Rosé Good Hope, Danie de Wet, Robertson, Südafrika Bei diesen ausgezeichneten Gewächsen fällt die Wahl schwer.

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Dienstag 11.04.2017, 18.00 Uhr im Waldhaus Nach und nach treffen die Gäste – übrigens aus ganz Deutschland – ein, Einige von ihnen sind hier auch Stammgäste. Alle werden mit einem Glas Champagner begrüßt. Nachdem alle Gäste Platz genommen haben und den einen oder anderen Wein verkostet haben, beginnt das Dinner um 18.30 und es wird mit einer Austernplatte gestartet. Mir hat dazu der Riesling von Jakob Schneider am besten gemundet. Es folgt eine warme Fischsuppe mit Lachs, Forelle und Shrimps. Als nächstes steht dann schon der der halbe Hummer und Jakobsmuscheln auf dem Programm. Das Team um Restaurantleiter Eric Namyslo (er arbeitet seit 15 Jahren im Waldhaus und kennt sich mit den Abläufen der Hummernummer bestens aus) sorgt für einen perfekten Service. Nun habe ich gedacht, das die anderen Krustentiere auch einzeln serviert werde. Überraschung – nun kommt die komplette „Plate de fruit de mer“. Es wurde fürs Erste immer eine Platte für zwei Personen gereicht. Im Verlauf des Abends konnte man sich auf Wunsch aber

Restaurantleiter Eric Namyslo mit der Plate de fruit de mer

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Das Sauerland Die Hummernummer

Weitere Informationen www.waldhaus-ohlenbach.de

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

weitere Platten bestellen. Kommentar der Gäste: „Es war uns ein tolles Vergnügen“. Zwischendurch wurde warmes Zitronenwasser zum Säubern der Hände gereicht. Ein Markenzeichen der Hummernummer im Waldhaus: Anstatt der Hummerzange wird zum Zerlegen des Hummers eine „Wasserpumpenzange“ bereit gelegt. Als Dessert zum Schluss wurde Zitronenpanacotta im Glas mit Roter Grütze gereicht. Wer diese Hummernummer im Wald­ haus Ohlenbach noch nicht erlebt hat oder bisher gar nicht wusste, dass es bei uns in West­falen so etwas überhaupt gibt, kann ja gleich für das nächste Jahr reservieren. PS: Fast alle Gäste haben nach diesem Festmahl übrigens auch hier übernachtet und standen daher nicht unter Druck noch eine lange Heimfahrt antreten zu müssen.

Gute Stimmung bei ausgezeichneten Weinen

100 Jahre Deimann

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om Titel her könnte man glauben, dass es sich bei diesem Buch ausschließlich um eine „Familiensaga“ handelt. Natürlich ist es das auch, doch es ist noch weit mehr. Familie Deimann kaufte 1917 einen abgewirtschafteten Gutshof in Schmallenberg-Winkhausen und formte daraus in den nachfolgenden Jahrzehnten das einzige Fünf-Sterne Hotel im Sauerland. Hierzu finden Sie alles in der 24 Seiten umfassenden Familienchronik, die sich nicht wie gewohnt am Anfang des Buchs befindet sondern zum Schluss. Der Leser soll als erstes über Einzigartigkeit und die Vielfalt der Angebote des Hauses informiert werden. Kurze Textbeiträge und brillante Fotos lösen spontanes Reisefieber aus. Nicht nur das Hotel, sondern auch die umfangreichen Zusatzangebote, wie die großzügige Wellnessanlage, der Golfplatz mit exklusivem Golfrestaurant und die wöchentlichen Wandertouren sowie Veranstaltungen wie das Sommerfest und der Weihnachtsmarkt werden thematisiert. Zudem werden dem Leser wunderschöne Eindrücke und Erlebnisse für einen Besuch oder Urlaub in Schmallenberg

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vermittelt. Von der Einkaufsstadt Schmallenberg über das Schützenfest in Oberkirchen, der Wallfahrt zum Wilzenberg, den Karl-May-Festspielen in Elspe bis hin zum Kloster Grafschaft und der Burgruine Rappelstein finden sich attraktive Ausflugsziele. Und das ist noch längst nicht alles: Tolle Rezepte aus dem À-la-Carte-Restaurant und dem Gourmetrestaurant des Hauses machen Ihren Aufenthalt zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis. Den Abschluß macht die spannende 100-jährige Geschichte der Familie Deimann in Schmallenberg.

Fotografisch brillant in Szene gesetzt unter anderem von Klaus-Peter Kappest und Gerhard Besler. Ein Muss für jeden Sauerland-Fan!

100 Jahre Deimann Hardcover im Sonderformat mit Teillackierung und Prägedruck Umfang: 184 Seiten Autor: Gerhard Besler Erschienen im futec Verlag Zu beziehen ab Juli 2017 für 19,90 Euro, direkt bei Deimann im Hotel oder online unter www.deimann.de


Marktteil

NATÜRLICH FRISCH GENIESSEN

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Kleiner Seehof

2016

Restaurant des Jahres PLATZ 2

2015

Landhotel/Gasthof

des Jahres

2016

NOTE 1,39

Landhotel/Gasthof

des Jahres TOP 10

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Blumenpracht und Waldidylle Landesgartenschau in Bad Lippspringe

Landesgartenschau, Gartentage, Landpartie, wo ist da eigentlich der Unterschied? Zunächst einmal möchte ich die Gemeinsamkeiten herausstellen. Landes- und Bundesgartenschauen, Landpartien und Gartentage wenden sich in erster Linie an Menschen, für die Natur, Gärten, Gestaltung und natürlich die in diesem Umfeld angebotenen Accessoires interessant sind. Hier finden Sie Entspannung, Erholung und Inspiration zur Gestaltung Ihrer eigenen Gärten.

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH

Lassen Sie

sich beflügeln!

Gastkoch Erik Arnecke am 02.10 Whiskytasting am 06.10 Kochen mit Freunden am 07.10 Maskottchen Lippolino vor den Mersmannteichen

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in wesentlicher Unterschied zwischen Gartentagen und -Festivals ist jedoch, dass eine Gartenschau viel Wert auf die Gestaltung der Landschaft legt. Dabei kann ein bereits vorhandenes Areal genutzt und speziell auf die Landesgartenschau zugeschnitten werden, wie z.B. der Kurpark in Bad Lippspringe, oder komplett neu angelegt werden, wie in Hemer oder Lünen. Gartentage wie Dahlheim, Bad Pyrmont oder Corvey sind mit teilweise mehr als 140 Anbietern mehr verkaufsorientiert, auch wenn sie in ein schönes Ambiente eingebettet sind. Erstmalig findet die Landesgartenschau vor und in einer Waldkulisse statt. Die Kurstadt Bad Lippspringe ist zudem der kleinste Ort, der je eine Landesgartenschau ausgerichtet hat. Eine weitere Besonderheit Bad Lippspringes ist, dass es eine direkte Verbindung zur Innenstadt gibt was ebenfalls ein einmaliges Szenario ist. Die Landesgartenschau findet in der Zeit vom 12. April bis 17.Oktober statt. Der 3. Mai war der Tag für unseren Besuch

in Bad Lippspringe. Wir erwischten hervorragendes Frühlingswetter mit Temperaturen zwischen 17 – 19 °C. Das gesamte Kurgebiet besteht gleich aus mehreren Parks. Für die Gestaltung des 6,2 ha großen Arminius Parks zeichnete der Gartenbaudirektor Nölting verantwortlich. Ihm schließt sich der um 1900 angelegte Jordan Park an. Der jüngste, viele meinen auch der schönste Park ist der erst 1951 erschaffene Kaiser-Karls-Park, früher auch Prachtpark genannt. Hinzu kommt der zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegte ca. 25 ha große Waldpark, er ist ein Teil des früheren Kurwaldes. Sie sehen also, die Parks sind so weitläufig, dass es schon einen ganzen Tag braucht das meiste von Ihnen nur einmal gesehen zu haben, zumal diese teils nicht direkt miteinander verbunden sind. Den Karlspark und dem Arminiuspark verbindet z.B. die Fußgängerzone von Bad Lippspringe. Um diese Verbindungswege möglichst schonend zu erreichen, verkehrt hier z.B. die Bali-Bahn. Die kleine Elektrobahn ver-

Besuchen Sie uns online:

www.diewindmühle.de V.l. Clemes Tönnies, Björn Freitag, David Simsek

Großer Andrang bei der Kochvorführung

Die Windmühle Fissenknick

Holger u. Birgit Lemke Windmühlenweg 10 32805 Horn- Bad Meinberg Tel.: +49 (0) 5234 - 919602 WESTFALEN MAGAZIN info@windmuehle-fissenknick.de


Viele spannende Spielmöglichkeiten

Arminius war natürlich auch präsent

Trollhaus

Gestaltungsbeispiele Hausgarten

Jagd und Wild

„Löwenmaul” bei den Mersmannteichen

NIEWELS-Fontäne

Kaiser-Karls-Park


Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH

Ostwestfalen-Lippe Landesgartenschau 2017

Einkaufen im Gartenmarkt

bindet den Kaiser Karlspark und den Arminiuspark. Von dem großen Parkplatz der Landesgartenschau, der einige Kilometer vom Haupteingang entfernt ist, bringt ein Shuttle­bus die Besucher zum Eingang am Kaiser-Karls-Park. Die Bali-Bahn und der Shuttlebus können kostenlos benutzt werden. Während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau finden besondere Veranstaltungen statt. Über diese kann man sich in der offiziellen Broschüre und auf den Internetseiten der Landesgartenschau informieren. Wir wollten uns am 03. Mai zum Start unseres Gartenschautages die große Grillshow mit dem Sterne-und TV-Koch Björn Freitag nicht entgehen lassen. Als wir kurz vor 11.00 Uhr auf der Adlerwiese (dem Veranstaltungsort) eintrafen, hatten dort vor der Freilichtbühne bereits mehrere hundert Besucher auf den bereitgestellten Stühlen Platz genommen. Bürger­ meister Andreas Bee begrüßte die Gäste und übergab dann an Clemens Tönnies, der dieses Event sponserte. Björn Freitag, sein Küchenchef David Simsek und Clemens Tönnies machten sich dann gemeinsam ans Werk. Entrecote (Rib-Eye), marinierte Rippchen und Pulled Pork standen auf dem Küchen- / Grillplan. Der Unternehmer Clemens Tönnies und der Sternekoch Björn Freitag haben durch ihre Tätigkeiten beim Fußballverein Schalke 04 zusammengefunden. Tönnies ist dort Aufsichtsratschef und Björn Freitag der Mannschaftskoch. Nach dem BSE-Skandal zog die Vorliebe für Rindfleisch wieder stetig an und so riet Björn Freitag dem aufmerksamen Publi-

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Der Waldpark

kum die Steaks nicht zu dünn zu schneiden, um durchgegarte Schuhsohlen zu vermeiden. Das Pulled Pork und das Entrecote Steak wurden aus Allgäuer Fersenfleisch zubereitet. Die Rippchen und der Schweinenacken waren vorher mariniert worden und zu den anderen Gerichten gab es köstliche hausgemachte Grillsaucen. Stephanie Peters vom Förderverein der Landesgartenschau und ihr Team verteilten die gegrillten Leckereien dann im Publikum. Nun machten wir uns ganz entspannt auf den Rundgang durch die Landesgartenschau. Nach der Kochshow auf der Adlerwiese ging es durch den Waldpark West. Im Waldpark begeistert die Landesgartenschau insbesondere Familien. Hier können Kinder die Welt der Elfen und Trolle entdecken. Im Schul- und Kitagarten säumen von Kindern angefertigte Installationen bunt bemalter alter Stühlen den Wegrand. Weiter geht es zu den Mersmannteichen. Das Umfeld der Teiche, mit seinen offenen Wasserflächen, Stegen Dünen und einer großen Liegewiese ist ein besonderes Highlight. Hier wurden von den Ausstellern Gartensessel und Loungemöbel aufgestellt, die von den Besuchern ausgiebig genutzt wurden. Es ist eine Wasserlandschaft mit hoher Verweildauer entstanden. Zwei Stege über die Teiche steigern den Erlebnischarakter. Am Rande der Liegewiese wurde für die Dauer der Gartenschau ein großes Gastronomiezelt aufgebaut. Von Salaten, Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen oder Schnitzel in verschiedenen Variationen reicht hier das Angebot. Auf dem westlichen Hauptweg passieren wir nun den Staudengarten und die historische Liegehalle. Auf dem Weg liegt auch

das Restaurant „Martinus im Park“, das von der Gestaltung her an die erfolgreiche Bäderzeit der Stadt erinnert. Schon kommen wir wieder zum Haupteingang mit den Niewels-Fontänen an dem sich auch der Gärtnermarkt befindet. Verschiedene Aussteller bieten hier an ihren Ständen typische Garten-Accessoires, Kunsthandwerk und auch Gemüsepflanzen, Obstgehölze und Stauden an. Auf der sogenannten „Flaniermeile“ durchqueren wir die Fußgängerzone, welche von den Planern bewusst in die Gartenschau mit einbezogen wurde. Blumenkübel, Hochbeete und urbanes Gärtnern kann man hier betrachten und erleben. Kleine Cafés, Restaurants und Eisdielen laden zum Verweilen ein. Der Arminiuspark, der sich an die Fußgängerzone anschließt ist eine ganz andere Hausnummer. Sehenswert sind hier besonders das Prinzenpalais, die Burgruine, die Lippe- und die Arminiusquelle. Der Arminius­park bildet den gärtnerischen Schwerpunkt der Landesgartenschau. Freizeitgärten, Treffpunkt Landwirtschaft, Grabgestaltung und Blumenhalle dominieren hier die Beiträge der Ausstellung. Die Lage an der Lippequelle und der Burg verleihen diesem Teil der Gartenschau ein besonderes Flair. Im Kurpark seit Jahrzehnten gewachsene Strukturen und neue, für die Landesgartenschau konzipierte Themen und Objekte, sowie die Einbeziehung der Innenstadt machen einen Besuch hier zu einem besonderen Erlebnis. Aber – lassen Sie sich Zeit. Weitere Informationen www.lgs2017.de

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Genuss hoch drei Bier ist nicht gleich Bier, aber Hövels ist immer Hövels: In jeder der drei Sorten steckt Brautraditon, überraschend neu interpretiert. Auf die Mischung kommt es an“, wusste schon Goethe, dem Gerstensaft zugeneigt. Denn „Das Bier schafft uns Genuss, die Bücher nur Verdruss“, reimte der Dichterfürst munter. Weniger poetisch, aber nicht minder überzeugt klingt es, wenn Braumeister Marc-Oliver Tietz über die richtige Mischung für Hövels Original spricht: „Vier Edelmalze sind die Basis, die wir mit Hopfen nach dem Originalverfahren von Namensgeber Wilhelm von Hövel verbinden.“ Das Ergebnis: eine feinherbe, vollmundige Bierspezialität, reich an vielschichtigen Aromen. So haben Kreativität und Handwerk bei Hövels Original seit 125 Jahren Tradition. Weil Spezialitäten eine Renaissance erleben, Mikrobrauereien sprießen, besondere Rohstoffe und Rezepturen boomen, war es an der Zeit für eine Innovation. Oder gleich zwei: Hövels Hop Pale Ale und Hövels Craftbock heißen die beiden neuen Kompositionen, die eine fruchtig herb, die andere kräftig-malzig. Dafür haben die Hövels Braumeister mit den Edelmalzen und einer Kalthopfung gespielt. Doch ob rotgoldenes Hövels Original, bernsteinfarbenes Hövels Hop Pale Ale oder rotbrauner Hövels Craftbock – eines gilt in jedem Fall: Hövels verführt die Sinne. Weitere Informationen www.hoevels-original.de

Braumeister Marc-Oliver Tietz und Sarah Schwefer aus dem Marketing freuen sich über die Hövels Familie.

Der Schneider

B

ald ein Jahr besteht das Gourmetrestaurant Der Schneider am Ambiente-Hotel in Dortmund. Im Herbst 2016 eröffnete Phillip Schneider ohne viel Tamtam oder Werbetrubel, aber voll konzentriert und mit einem Plan. Nach Stationen bei Johann Lafer, Jan Cornelius Maier oder Frank Buchholz stand er bereits mit David Kikillus hier am Herd und erhielten 2016 einen Stern. Nun führt er mit seiner

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Partnerin Jana Schliekmann das Ambiente Hotel samt Restaurant. „Der Schneider“ prangt es seitdem selbstbewusst in großen Lettern an dem Restaurant nahe der Galopprennbahn Dortmund. In seinem unkomplizierten Design-Restaurant will Schneider polarisieren. „Je gewagter, desto besser“ sagt er. Dabei schafft er den Spagat zwischen modernen technischen Möglichkeiten und Respekt vor

dem Produkt. Immer wieder findet man nordische Einflüsse. Das Ziel ist klar: Der Stern. Schneider sieht kochen als ehrgeizigen Teamsport, in dem es für ihn natürlich auch um Medaillen geht. Drei Menüs werden angeboten, für einen maßgeschneiderten Abend. Apropos maßgeschneidert: In dem modernen Restaurant mit 36 Plätzen ist man auch in Jeans willkommen. Laue Sommerabende


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ner ausgewogenen Aromenkomposition die Sinne. Wer Der Schneider noch nicht kennt, dem sei ein Besuch empfohlen, z.B. während des Westfalen Gourmetfestivals dort oder auf der GourmeDo.

Kontakt Restaurant „Der Schneider” Am Gottesacker 70 44143 Dortmund Telefon: (0231) 4773770 www.derschneider-restaurant.com

Fotos: Archiv Der Schneider

kann man im idyllischen Restaurantgarten genießen. Hier, an der Bar und als Genussbegleiter zu den Menüs wählen die Gäste auch gern ein besonderes Bier. Rotgold leuchtend in handgeschliffenen Viktoriabechern verführt Hövels Original mit sei-

Direkt an der Rennbahn und der B1 mit ausreichend Parkplätzen vor der Tür

Langostino. Gurke | Avocado | Limette | Mango | Wasabi | Passepierre

Schnörkelloser eleganter Stilmix

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Mowwe Restaurant & Café

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Seit 10 Jahren steht Familie Mowwe für individuellen Genuss in netter Gesellschaft. Die Inhaber sind stets präsent, keine Spur von der heute vielfachen gastronomischen Anonymität. Vor einem Jahr hat Sohn Alexander Mowwe die Küchenleitung übernommen. Auf der kleinen aber feinen, regelmäßig wechselnden Karte finden sich Genüsse wie rosa gebratene Entenbrust, Baumüllers Lachsforellenfilet, zahlreiche Salatvariationen und vegetarische Spezialitäten. Auf der schönen Sonnenterrasse mit Blick ins Grüne empfiehlt Familie Mowwe gern ein Hövels Original, das Premiumbier aus vier Edelmalzen und

bestem Aromahopfen. Aktuell nimmt Mowwe am Voting zum Westfälischen Gastronomiepreis teil, um zu sehen wie das neue Konzept ankommt und wo man im Vergleich in der Region steht. Anfang August präsentiert sich Mowwe auf der GourmeDo. Kontakt Mowwe Restaurant & Café Im Ostfeld 185 44329 Dortmund (Lanstrop) Telefon: (0231) 351331 www.mowwe.de

Fotos: Archiv Mowwe

owwe ist ein Idyll etwa in der Mitte zwischen Dortmund, Unna, Lünen und Bergkamen. Mitten im Grünen unweit des Wahrzeichen Lanstroper Ei, einem alten Wasserturm, liegt hier ein alter Bauernhof. Das einstige Hofcafé dort hat sich nach Einstieg des Juniors Alexander Mowwe zum respektablen Restaurant mit schöner Terrasse gemausert. Die stilvollen und modern renovierten Räumlichkeiten bieten 70 Gästen Platz. Das große Schlemmerfrühstück jeden Samstag und Sonntag ist eine Institution, genau wie die hausgemachten Kuchen und Torten oder die Reibekuchen.

Ländlich gelegen bietet das Mowwe Entsprannung pur

Gastgeber Familie Mowwe

Stilvoll renovierte Räumlichkeiten

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Alles bereit mit neuem Konzept


Weintipp Axel Gutschank

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Pinot Noir Rosé trocken „ Enjoy…“ Weingut Emil Bauer & Söhne, Pfalz, Landau

Hier ist nicht nur die Verpackung ein Hingucker, auch der Inhalt ist wirklich außerordentlich gut. Ein richtiger Spätburgunder als klassischer trockener Rosé ausgebaut. In Nase und Mund sehr fruchtig nach Erdbeeren und Zitronen erinnert leicht an Eisdrops. Herrlich erfrischend!

A

LWAYS ENJOY LIFE – YOU´RE LONGER DEAD THAN ALIVE – Start now with my PINOT NOIR ROSÉ.” Eine Aufforderung, der ich nur zu gern nachgekommen bin! Alexander und Martin Bauer haben dem schon erfolgreichen Weingut ihres Vaters Emil zusätzlichen Schwung gegeben. Im pfälzischen Nußdorf in der Nähe von Landau steht mittlerweile nicht nur das Weingut, sondern auch eine Ideenschmiede der ganz besonderen Art. Die Brüder Alexander, der Herr der Weinberge, und Martin, der Marketingstratege, haben in den letzten Jahren mit den verrücktesten Etiketten auf sich aufmerksam gemacht. Aber nicht nur die Flaschenausstattung ist maßgeblich für den Erfolg, auch die Qualitäten der Weine wurden zigfach prämiert und mit Preisen und positiven Beurteilungen fast schon überschüttet. Es lohnt sich das Weingut Emil Bauer & Söhne mal in die entsprechenden Internet-Suchmaschinen einzugeben.

Mit dem Pinot Noir Rosé kann der Sommer kommen, dieser Rosé bietet alles, was man an lauen Sommerabenden benötigt. Lachsfarbenes Rosé. Die Nase ein Fruchtkorb von Erdbeeren, Süßkirschen und dezenten Zitrusnoten. Ein Weckruf auf der Zunge, der förmlich springt und tanzt und dieses anregende Frischegefühl vermittelt. Schön fruchtig mit einer herben Note. Und dann kommt man zu der Überzeugung, ALWAYS ENJOY LIFE – YOU´RE LONGER DEAD THAN Und hier können Sie den Wein probieren: • Küchenwirtschaft Bismark, Dortmund • Emil – Grill & Meer, Dortmunder U • Mit Schmackes, Dortmund

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Ruhe für Auge und Seele Große Gärten gliedern mit Naturstein

Im Sommer wird die Terrasse zum erweiterten Wohnzimmer. Besonders stilvoll wirkt dies, wenn beide Räume durch ihre Architektur miteinander verknüpft werden. Das RAUM+ Konzept von NGR steht für die durchgängige Gestaltung von Wohnraum und Garten: Indem die Bodenbeläge innen und außen stillvoll aufeinander abgestimmt werden, verbinden sich beide Lebensräume reizvoll miteinander. Durch die abgestimmte Materialbearbeitung sind sowohl der Indoor- als auch der passende Outdoor-Bodenbelag pflegeleicht trotz unterschiedlicher Anforderungen.

Travertin TIVO® Noce, Bodenplatten Anticato

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Fotos: NGR Natursteingesellschaft mbH

Lebensart Ruhe für Auge und Seele

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eder träumt vom großen Garten! Doch Größe allein wirkt nicht. „Es kommt auf die Gliederung an und auf das Zusammenspiel verschiedener Gestaltungselemente“, sagt Timo Lindner, der Geschäftsführer von NGR. Der Natursteinspezialist aus Rheine zeigt in seiner Ausstellung „Orange County“, was er meint. „Das Auge kann sich nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren: Nebeneinander stresst“, erklärt Lindner. Deswegen gelte es, unterschiedliche Funktionsbereiche optisch voneinander zu trennen. „Durch die Höhe einer Mauer lässt sich z. B. bestimmten, wie stark zwei Bereiche voneinander unterschieden werden sollen“, sagt Lindner. Um einen Weg vom Beet zu trennen, genügt schon eine flache Mauer: Sie lässt den Blick offen über das Beet schweifen und verhindert, dass Beet-Erde auf den Weg schwemmt. Mauern eigneten sich auch sehr gut, um Höhenunterschiede auszugleichen. „Schräg angelegte Beete bergen die Gefahr, dass beim Gießen oder bei Regen die Erde weggespült wird“, erläutert Lindner. Mauern staffeln das Beet und stützen das Erdreich. „Wer es besonders schnell besonders leicht haben möchte, der sollte unser Easy-Wall-System ausprobieren“, rät er. Durch gemauerte Beet-Einfassungen lassen sich wunderbar Themen-Ecken gestalten: „Der Andorra Hartgneis Mauerstein besitzt z. B. eine sehr abwechslungsreiche Textur. Nimmt man deren Farben durch die Beetpflanzen wieder auf, wird daraus eine harmonische Komposition“, so Lindner. Das Zusammenspiel zwischen einem bestimmten Naturstein und den passenden Pflanzen weckt schnell Erinnerungen an das Lieblings-Urlaubsland: Ein heller, kühler Stein kombiniert mit Gräsern erinnert an die kühlen Fjorde Norwegens, warme Erdfarben, die einen Olivenbaum einfassen, an die Sonne des Mittelmeers. Nicht immer jedoch muss es Massivstein sein: Mit den Natursteinpaneelen Gneis Provence lassen sich beispielsweise die Fassaden von Funktionsmauern aufwerten. Aus einer weiß getünchten Putzoptik an der Garage wird durch die Verblender ein stimmungsvoller Eingangsbereich zu einem mediterranen „Giardino“. Doch auch Liebhaber des modern-puristischen Stils finden hier Schönheiten mit ruhigen Oberflächen in kühlem Grau. Sichtgrenzen können auch andere Wünsche erfüllen: Wer sich im Sommer auf der Terrasse sonnt, möchte natürlich nicht dabei von außen beobachtet werden. Der NGR-Sichtschutz „Stone Wall“ heißt zwar Wand, wirkt weder begrenzend noch einengend: Die Zwischenräume zwischen den Platten blocken das Auge nicht, sodass es hindurchblinzelt. Dadurch empfindet der Betrachter Weite. Variabel sind die Spaltbreite zwischen den Platten sowie die Breite der Platte selbst. „Kleine Strahler im Beet vor der Stone Wall schaffen nachts eine tolle Atmosphäre“, sagt Lindner. Natursteinwege verbinden die einzelnen Gartenbereiche, Raum+ Bodenplatten Garten und Wohnen: Ob großformatige Platten oder die kleineren Riemchenpflaster – wichtig ist die Stimmigkeit zwischen Formaten und Materialien. „Zu bunt macht unruhig – zu einheitlich langweilt“, sagt Timo Lindner und rät, sich die eigenen Favoriten nicht nur im Katalog anzusehen. Weitere Informationen www.ngr-natursteine.de

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Natursteinpaneelen Gneis Provence

Mauer Merano Mauersteine, Boden White Sand Classico

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Gasthaus zur Börse Arnsberg Arnsberg, das Tor zum Sauerland, ist bei vielen Sauerlandtouristen ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Die Ruine der Burg Arnsberg, das Haus zur Krim und der Glockenturm in der Fußgängerzone sind nur einige Attraktionen. Arnsberg ist aber auch bekannt für seine gute Gastronomie. Direkt in der zentralen Innenstadt, am alten Markt 2, befindet sich ein renommiertes Gasthaus mit Tradition – das Gasthaus zur Börse Arnsberg.

E

ine Börse in Arnsberg? München, Düsseldorf, ja klar, aber im Sauerland? Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert war an dieser Stelle eine Schank- und Gartenwirtschaft. Hier trafen sich die Bürger, Kaufleute, Stadträte, Handwerksmeister und Studenten. Die verschiedenen Stammtische hatten viel zu besprechen, was Arnsberg und den Rest der Welt betraf. Es fand ein reger Meinungsaustausch statt, und so wurde der Name „Börse“ schnell zu einem Begriff. Eine Nachrichtenbörse also. Im Laufe der Jahrzehnte nagte der Zahn der Zeit gewaltig an diesem historischen Gebäude. Nach einer Umbauzeit von drei Jahren, in deren Verlauf 180 Container

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Bauschutt abgefahren wurden, Historisches aber erhalten blieb, wurde das Gasthaus am 27. Oktober 2016 wieder eröffnet. Manuela und Thomas Hartz sind nun die Geschäftsführer der siebenköpfigen Betreibergesellschaft, zu der auch Haus­ besitzer Christoph Regniet und seine Frau Margret gehören. Das „neue“ Gasthaus zur Börse verfügt nach der Totalrenovierung nun über 300 m² Gastronomiefläche im Innenbereich, komplett neue Sanitäranlagen und eine Sonnenterrasse. Hotelfachfrau Manuela Hartz und Koch Thomas Hartz sind ein erfahrenes Gastronomen-Ehepaar, die zuletzt gemeinsam 20 Jahre im renommierten Waldhaus Ohlenbach tätig waren. Nach einem kurzen

Abstecher zu Merte (Metzgerei und Partyservice), wagten sie in 2016 den Weg in die Selbstständigkeit. Küchentechnisch möchte er „sein Ding“ machen können, so Thomas Hartz, Küchenchef und Geschäftsführer. Kochen ist seine Passion. Bei der Neueinrichtung des Gasthauses legte das Ehepaar Wert auf eine hochwertige, zeitgemäße Ausstattung, die zu dem Gasthaus passt und in der sich die Gäste wohlfühlen. In der Bierhalle mit großem Tresen finden 40 Gäste Platz. Hinzu kommen die Lounge mit 20 Plätzen, der Gesellschaftsraum mit 40 und der Saal mit 50 Plätzen. Durch große gläserne Schiebetüren erreicht man die Sonnenterrasse. Hier können bei schönem Wetter noch einmal


Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Archiv Gasthasu zur Börse

Das Sauerland Gasthaus zur Börse Arnsberg

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Crossover-Küche vom Feinsten

Manuela und Thomas Hartz

50 Gäste die hervorragende Küche von Thomas Hartz genießen. Crossover-Küche nennt der Spitzenkoch seinen Küchenstil. Der Bogen reicht von bodenständig-rustikalen bis zu gehoben-feinen Gerichten. Sein Ziel ist es, im Laufe der Zeit mehr und mehr heimische, regionale Produkte einzusetzen. Garnelen und Jakobsmuschel, feine Fischgerichte, Rindertafelspitz und feiner Rehrücken mit Waldpilzen, aber auch Kartoffelkuchen mit Speck, gebratene Blutwurst mit Bratkartoffeln und sous-vide-gegarter Schweinebauch mit Sauerländer Potthucke oder geschmorte Schweinebäckchen erwarten die Gäste. Thomas Hartz möchte mit seiner Küche alle Gäste zu zufriedenen Gäs-

ten machen. Wenn demnächst einmal ein BIB Gourmand von Michelin dabei herauskommen sollte, wäre das eine schöne Ergänzung. Bei den begleitenden Getränken hat der Gast die Wahl zwischen regionalen Bieren und gepflegten Weinen. Beim Wein hat man sich ausschließlich auf deutsche Gewächse festgelegt, die z. B. vom Weingut Emil Bauer aus Landau oder Weingut Poss von der Nahe stammen. In puncto Mineralwasser war sich das Gastronomen-Ehepaar schnell einig, dass nur Original Selters mit seinen drei Varietäten als Partner in Frage kommt, gilt es doch als Inbegriff feinsten Mineralwassers und wird in seiner herausragenden Eigenschaft

Modern-gemütliches Ambiente

Gepflegter Wein in lockerer Atmosphäre

als idealer Weinbegleiter empfohlen. Mit seinen 3 Varietäten Selters Leicht, Selters Naturell und Selters Classic bewahrt es die feinsten Aromen bester Weine und vermag den Weingenuss zu akzentuieren. Manuela und Thomas Hartz bewirken durch die Symbiose zwischen guter Küche und hervorragenden Getränken, das die Gäste nach ihrem Aufenthalt in „Der Börse“ äußerst zufrieden das Haus verlassen und sehr gerne wiederkommen. Weitere Informationen www.boerse-arnsberg.de

Das junge Küchenteam von Thomas Hartz

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Rezept 100 Jahre Deimann

100 Jahre DEIMANN Genießen mit allen Sinnen!

Wie es schon der Untertitel dieses Artikels ausdrückt, versteht sich das einzige 5-Sterne-Hotel im Sauerland als Wohlfühl- und Genießerhotel par excellence. Das großzügige Angebot spricht sowohl Kurzurlauber, als auch Wanderer und Golfer an. Egal ob Sie Ruhe und Erholung wünschen, oder aktiv werden wollen, das in vierter Generation geführte Haus bietet nahezu Alles, was einen perfekten Urlaub ausmacht. Zudem werden die Hotelgäste kulinarisch mit einer hervorragenden „Pensionsküche“ verwöhnt und für Feinschmecker bzw. Gourmets bietet sich seit zwei Jahren die „Hofstube“ an.

I

m diesem Jahr feiern Familie Deimann und das Hotel Deimann das 100-jäh­ rige Jubiläum. Neben vielen Einzelveranstaltungen wird der Höhepunkt dieser Feierlichkeiten das Sommerfest vom 09. – 11. Juni im Gutshof sein. Hier erwartet die Besucher und Gäste ein attraktives Programm. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Jahre 1917. Schulrektor Theodor Deimann kaufte das abgewirtschaftete Anwesen in Winkhausen von einer Erbengemeinschaft. Seit diesem Zeitpunkt haben vier Generationen der Familie Deimann das Haus mit viel Liebe und Engagement zu einem der beliebtesten Hotels im ganzen Sauerland entwickelt. Neben der hervorragenden Küche und der touristisch interessanten Region des Schmallenberger Landes hat das Hotel aber noch viel mehr zu bieten. Im Laufe

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des Jahres werden Golfturniere, Sommerfeste, das Westfalen Gourmetfestival und zum Jahresende der weit über das Sauerland hinaus bekannte Weihnachtsmarkt im Gutshof veranstaltet. Deimanns Küche präsentiert sich frisch und unverfälscht mit zeitgemäß interpretierten regionalen und internationalen Gerichten. Küchenchef Alexander Greve bedient sich zusammen mit seinem Sous­ chef Waldemar Kremer dabei nach Möglichlichkeit regionaler Produkte. Mit dem Fine-Dining Restaurant Hofstube wurde das kulinarische Angebot erweitert. Hier lässt sich Felix Weber beim Front­cooking über die Schulter schauen und gibt in Kochkursen wertvolle Tipps. In dieser Ausgabe kocht für Sie Alexander Greve sein Sommermenü mit Gerichten aus dem Deimann Jubiläumsbuch, das im Juli 2017 erscheint und im Hotel

V.l.: Souschef Waldemar Kremer und Küchenchef Alexander Greve

Deimann bestellt werden kann. Am besten bei Ihrem nächsten Besuch gleich mitnehmen! Weitere Informationen www.deimann.de

Das Sommermenü VORSPEISE

Variation von der Lenneforelle HAUPTGERICHT

Rücken und Ragout vom Schwarzkopf-Biolamm DESSERT

Törtchen vom Sauerländer Pfannkuchen

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Archiv Hotel Deimann

Seit 100 Jahren gehobener Genuss im Sauerland


Zum Heraustrennen


Zutaten

für 4 Personen Für die Pfannkuchen 1 Stck Ei 100 g Mehl 15 g Zucker 250 ml Milch

Für die Vanille-Joghurtmousse 60 ml Milch 60 ml Sahne ½ Stck Vanilleschote 45 g Zucker 9 g Gelatine 40 g Joghurt 225 g geschlagene Sahne 1 Stck Eigelb

Für das Baiser

Törtchen vom Sauerländer Pfannkuchen Himbeere | Vanille-Joghurtmousse | Holunderblütensorbet

Zutaten

Zubereitung

1 Zweig Thymian

Pfannkuchen Die Eier mit Zucker schaumig schlagen. Milch, Mehl und Salz in einer separaten Schüssel schaumig verrühren. Anschließend das geschlagene Ei unterheben. Die Masse in einer Pfanne, in Ringen mit 10 cm Durchmesser goldbraun backen.

Vanille-Joghurtmousse Milch, Sahne, ausgekratzte Vanilleschote und Zucker erhitzen. Die heiße Flüssigkeit mit dem Eigelb zur Rose abziehen (82 – 85 °C). Jetzt die zuvor in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine hinzugeben und verrühren. Die Masse auf ca. 40 °C herunter kühlen lassen und dann den Joghurt zugeben. Alles gut durchmixen und eine Nacht stehen lassen.

60 g Eiweiß

Am nächsten Tag den Sirup in einer Eismaschine frieren.

120 g Zucker

Zusammensetzen

25 g Wasser

Für das Holunderblütensorbet

Pfannkuchen auf den Teller legen. Das Vanille-Joghurtmousse darauf platzieren. Nun kreisförmig um den Baiser halbierte Himbeeren legen und eine Schokoladenplatte darauf legen. Zum Schluss das Holunderblütensorbet darauf setzen.

für 4 Personen Für den Lammrücken 400 g Lammrücken

Rücken und Ragout vom Schwarzkopf-Biolamm Dicke Bohnenkerne | Pommes Anna

1 Stck Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

Für das Lammragout 500 g Lammkeule 1 Stck Zwiebel 1 Stck Knoblauchzehe 2 EL Tomatenmark 200 ml Rotwein

Zubereitung Dicke Bohnenkerne Grüne Bohnenkerne aus den Hülsen entfernen, dann in kochendem Salzwasser ca. 2 – 3 Minuten blanchieren, in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Anschließend die Bohnenkerne aus den Häuten drücken. In einem Topf Zwiebeln und Speck, fein gewürfelt, in Butter anschwitzen und dann die Bohnenkerne dazu geben.

500 ml Fleischbrühe 2 Stck Lorbeerblätter

Pommes Anna

Salz, Pfeffer

Rohe geschälte Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in eine gebutterte Cocotte legen. Würzige Bouillon über die mit Pfeffer und Salz vorgewürzten Kartoffelscheiben geben, bis sie fast bedeckt sind.

Für die Dicke Bohnenkerne

Auf die herausragenden Kartoffelscheiben Butterflocken geben und im Backofen bei 180 °C ca. 45 – 60 Minuten goldbraun garen.

50 ml Öl

1000 g Dicke Bohnen 70 g gehackte Zwiebeln

Je nach Geschmack kann man auch mit geriebenem Parmesan­käse die goldgelbe Kruste verfeinern.

100 g Speck in Würfeln

Lammrücken

25 g Zucker

50 g Butter

60 ml Wasser

200 ml Bohnenwasser

13 g Glukosesirup

50 ml Sahne

Lammrücken mit Salz und Pfeffer würzen. In einer heißen Pfanne das Lamm von der Fettseite anbraten. Wenn das Fett goldbraun ist, das Fleisch drehen und die Gewürze hinzugeben.

6 g Dextrose

Salz, Pfeffer, Zucker

230 g Holunderblütensirup

Für die Pommes Anna 800 g Kartoffeln 200 g Butter Bouillon

Zutaten

für 4 Personen

Variation von der Lenneforelle Roulade | geräuchertes Filet | Tatar

Für die Forellenroulade 4 Stck Forellenfilet, je ca. 100 g, ohne Haut 45 ml Sahne, gut gekühlt

Mit Bohnenwasser und Sahne auffüllen, etwa 30 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken

1 Zweig Rosmarin

Vorspeise

Das Fleisch weitere zwei Minuten braten, danach für 5 Minuten auf 165 °C backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und ca. 2 Minuten ruhen lassen. Am Ende das Fleisch portionieren und servieren.

2 EL fein gehackten Dill Salz, Pfeffer

Für das Forellentatar 2 Stck geräuchertes Forellenfilet 1 Stck Schalotte 1 Stck Gurke ½ Stck Zitrone ¼ Stck Apfel 1 EL Crème Fraîche

Zubereitung Forellenroulade Die Hälfte der Forellenfilets für die Farce (Füllung) klein würfeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Mixer fein pürieren. Nach und nach die Sahne einrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese kurz durchkühlen, durch ein Sieb streichen und den gehackten Dill unterheben. Forellenfilets salzen und pfeffern, nebeneinander auslegen und die Farce aufstreichen. Die Forellenfilets von der breiten Seite her fest einrollen, jeweils in eine hitzebeständige Frischhaltefolie wickeln und mit Küchengarn an den Seiten fest verschließen.

2 Stck geräuchertes Forellenfilet, ohne Haut

In einem flachen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Temperatur auf 70 °C reduzieren und konstant halten. Die Rouladen einlegen und 7 – 9 Minuten pochieren (sanft garen) und anschließend kalt stellen. Wenn die Roulade kalt ist, auspacken und in Scheiben schneiden.

80 ml Sahne

Forellentatar

20 g frischer Meerrettich

Die Forellenfilets in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden und zur Seite legen.

Salz, Pfeffer

Für die geräucherte Forelle

1 Spritzer Zitrone Salz, Pfeffer

Den Apfel, die Schalotte und die Gurke in ganz feine Würfel schneiden und vermengen. Sobald der Apfel dazugekommen ist, mit Zitronensaft anmachen. Nun die Forellenwürfel dazugeben und einrühren. Zum Schluss noch mit Crème Fraîche sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Salz aufpassen, denn die geräucherten Forellen sind oft schon sehr kräftig gewürzt.

Geräucherte Forelle Die Sahne schlagen, mit dem geriebenen Meerrettich vermengen und mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Die Forellenfilets nun halbieren und anrichten.

Zum Heraustrennen

Hauptspeise

Dessert


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Rubrik Überschrift

Westfalen Gourmetfestival 2017

Die Feinschmecker-Tournee durch ganz Westfalen Bereits zum neunten Mal präsentieren sich wieder 12 ausgezeichnete Restaurants von ihrer besten kulinarischen Seite mit hervorragenden Menüs von Anfang September bis Mitte November ihren Gästen. Sie haben sich dazu Gastköchinnen und Gastköche aus der gesamten Republik eingeladen, die ihre Gäste verwöhnen. Viele der Gastköche haben einen oder mehrere Michelin-Sterne, sind regelmäßig im Fernsehen präsent und haben auch ihre eigenen Restaurants.

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ährend des Festivals machen die Gastköche Station in den zwölf an dieser Veranstaltung teilnehmenden Restaurants. Wir wünschen allen Gästen wieder span­nende und exquisite kulinarische Erlebnisse. Vielleicht kommen Sie ja auf den Geschmack und besuchen im Verlaufe des Festivals noch den einen oder anderen Gourmet-Festival-Abend zusätzlich. Nun möchten wir Ihnen im Nachgang die einzelnen Teilnehmer und deren Gastköche vorstellen. Die Eröffnungsparty findet in diesem Jahr im Restaurant „Der Schneider” in Dortmund statt.

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1.09.2017 Eröffnungsparty „Der Schneider“ in Dortmund In 2017 findet die große Auftaktveranstaltung zum Westfalen Gourmetfestival wieder einmal in der Westfalenmetropole Dortmund statt. Philipp Schneider und sein Team laden in das ungezwungene Ambiente ihres Design-Restaurants ein. Bei Livemusik können die Gäste an verschiedenen Front-Cooking-Stationen vielfältige Spezialitäten genießen. Im schönen Garten des Hauses erwartet Sie ein BBQ. Aus dem Atelier des Schneiders werden Gänge des Gourmetfestivalmenüs und feines Sushi

als Flying Buffet gereicht. Sie schlemmen sich, begleitet von hervorragenden Getränken und Livemusik, durch einen kurzweiligen Abend.

4. – 10.09.2017 Detmolder Hof in Detmold Die Bürger der Residenzstadt Detmold können, neben ihren beliebten Ausflugszielen, stolz sein auf ihre wunderschöne historische Innenstadt, in der sich das Hotel Detmolder Hof, direkt in der Fußgängerzone, befindet. Im Hotel logieren die Gäste in 13 stilvollen Suiten. Für den gastronomischen Rahmen und die kuli-


Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink

Überregional Westfalen Gourmetfestival 2017

narischen Genüsse sorgt das kreative Küchenteam um Küchenchef Tobias Kohn und Serviceleiter Stefano Lidonnici. In diesem Jahr gibt hier am 08.09.2017 Deutschlands bester Avantgardekoch Heiko Antoniewicz, seine kulinarische Visitenkarte ab. Tradition und Moderne ergänzen sich in perfekter Weise. Genießen Sie hier ein nicht ganz alltägliches Menü der Extraklasse von Heiko Antoniewicz.

4.-10.09.2017 Schlosshotel Holzrichter in Nachrodt-Wiblingwerde In diesem Jahr zum ersten Mal beim Gourmetfestival dabei, ist das im Sauerland gelegene Schlosshotel Holzrichter. Familie Holzrichter ist seit 1890 Gastgeber aus Leidenschaft. Ehemals eine Dorfschänke wird über viele Jahrzehnte um- und ausgebaut, bis schließlich im Jahr 2000 ein schloss­ ähnliches Hotel-Restaurant mit Wellnessabteilung und 24 hochwertig ausgestatteten Zimmern errichtet wird. Romantisches Dinner, heiteres Familienessen oder fürstliches Galadinner mit bester Unterhaltung: Im Restaurant des Schlosshotels wird Genuss greifbar. Hier schmecken Sie die regionale Küche des Sauerlandes in seiner schönsten Vielfalt. Am 07.09.2017 gibt dann im Rahmen der Festivalwoche Olaf Baumeister, offizieller Genussbotschafter des Landes NRW hier im Schlossrestaurant mit einem exklusiven Sechs-Gänge-Gourmetfestivalmenü seine kulinarische Visitenkarte ab.

11.-17.09.2017 Romantik- und Wellnesshotel Deimann***** in Schmallenberg In diesem Jahr ist Familie Deimann seit 100 Jahren im Schmallenberg ansässig und feiert mit vielen Jubiläumsangeboten ihr 100-jähriges Jubiläum. Die herzliche Gastlichkeit der Familie und das exklu­ sive Ambiente des weitläufigen Anwesens wissen die Gäste sehr zu schätzen. Auch Deimanns Küche überzeugt durch Kreativi­tät, Facettenreichtum und höchste Qualität. Dabei wird das reichhaltige Angebot der regionalen Erzeuger mit in das Küchenkonzept eingebunden. Im neuen Gourmetrestaurant „Hofstube“ wurde das kulinarische Angebot noch erweitert. Im exklusiven Weinkeller des Hauses finden sich mehr als 600 ausgesuchte Weine mit dem Schwerpunkt „Große Gewächse aus Deutschland“. In diesem Jahr ist Sören Herzig aus Wien am 15.09.2017 im Rahmen des Gourmetfestivals Gastkoch im Hotel Deimann. Sören Herzig ist seit fünf Jahren Chef de Cuisine im Juan Amadors Weinhaus & Greißlerei in Wien.

18.-24.09.2017 Weinert’s Weinhotel Atrium in Bad Salzuflen Das Hotel wurde 1994 komplett neu in direkter Nachbarschaft zum idyllischen Kurpark von Bad Salzuflen errichtet. Im Frühjahr 2017 übernahmen Gerharda Weinert, Florian Erdmann und Matthias Weinert das „Atrium“ und führen es nun unter dem Namen „Weinert’s Weinhotel“. Weinert’s Weinhotel ist demzufolge in diesem Jahr erstmalig auf dem Gourmetfestival vertreten. Seien Sie also neugierig. Das neue Team möchte seine Gäste mit

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Altgewohntem und Bewährtem, regionalen Leckereien sowie außergewöhnlichen Fischgerichten verwöhnen. Gastlichkeit ist „in“ im Weinert’s. Der Gast kann sich auf eine zeitgemäße, leichte und kreative Küche mit frischen Produkten aus dem Lipperland freuen. Sternekoch Heinz Otto Wehmann, Inhaber des renommierten Hamburger Landhauses Scherrer, vermittelt den Gästen am 22.09.2017 Impressionen seiner „Norddeutschen Hochküche“.

18. – 24.09.2017 Hotel-Restaurant Haus Gerbens in Wickede In der urgemütlichen Gaststube des Haus Gerbens treffen sich seit 1838 Stamm­ tische, und Ausflügler, die eine rustikale Umgebung und eine unverfälschte Landhausküche mögen. Leger, chic und gemütlich genießen Sie im Lounge Restaurant. Küchenchefin Carmen Rodriguez-Garcia verwöhnt die Gäste des Hauses mit außer­ gewöhnlichen Geschmackserlebnissen. Feine Gerichte, raffinierte Menüs und kulinarische Themenabende erwarten die Gäste, begleitet von einem zuvorkommenden Service. Im Sommer ist der Garten des Hauses ein Ort der Entspannung und des Wohlbefindens. Freiluftrestaurant, Biergarten oder Barbeques auf der Terrasse laden zum sommerlichen Genießen ein. Für Genießer gepflegter Getränke ist die stylische Bar genau der richtige Ort. Nach der Fernsehköchin Meta Hiltebrand aus der Schweiz, ist in diesem Jahr am 22.09.2017 Maria Gross „MariaOstzone“ zu Gast. Sie ist Inhaberin des Restaurants Bach­stelze in Erfurt und als Jurorin diversen TVKochshows präsent.

RESTAURANT

Café • Lounge • Catering

RESTAURANT

Café • Lounge • Catering

Restaurant Paderborn / Elsen

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Überregional Westfalen Gourmetfestival 2017

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Thorsten Piepenbrink

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25.09. – 01.10.2017 Restaurant BOBBERTS in Paderborn Das BOBBERTS am neuen Platz neben dem Theater ist genauso vielfältig und überraschend inszeniert wie die Küche von Stefan Bergschneider. Der Restaurantbereich ist auf zwei Räume verteilt. Hier trifft Vergangenheit auf Moderne: Fotografien alter Stadtansichten, rote Sitzpolster, Jugendstilsäulen und moderne LoungeAtmosphäre laden zum Verweilen und Genießen ein. Consommé vom Edelhuhn, Karree vom Iberico Schwein, der halbe Hummer oder Stefan’s Lieblingsschnitzel sind nur einige Beispiele aus der Kompositionsvielfalt des Küchenchefs. Im BOBBERTS wird eins klar: Gutes Essen kann nur entstehen, wenn das Herz mit kocht und eine Prise Raffinesse das Ganze würzt. Um das zu unterstreichen, hat man für den 26.09.2017 Christoph Brand als Gastkoch

eingeladen. Der leidenschaftliche Koch aus Kassel liebt die Heimatküche. Er ist u.a. ein bekanntes Gesicht in Steffen Hensslers Show „Kitchen Impossible“ und bekocht mit seinen Caterings z.B. David Garrett und Xavier Naidoo.

25.09. – 01.10.2017 Hotel-Restaurant Mutter Althoff in Olfen Wenn sich die Küche eines traditionsreichen Landhotels zu einem Gourmet­ restaurant entwickelt, darf Avant­ garde­ koch Heiko Antoniewicz beim Gourmetfestival hier auf gar keinen Fall fehlen. Küchenchef Michael Belz liebt es, wie Heiko Antoniewicz mit den Aromen mit seinem „Flavour Paring“ spielt. Beim Küchenchef stehen die Klassiker des Hauses natürlich weiterhin auf der Karte, doch leichte, moderne Küche, mit einem Hauch Avantgarde verleihen seiner Küche einen

ganz besonderen Ausdruck. Saisonale und regionale Produkte werden hier im Hause bevorzugt. So hat sich das Restaurant im Laufe der vergangenen Jahre zu einer gefragten kulinarischen Adresse entwickelt. Der sterneerfahrene Gastkoch Heiko Antoniewicz ist bei den Gästen so beliebt, dass er in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal mit seinen Kreationen begeistern wird. Er ist ein kulinarischer Impulsgeber unserer Zeit.

02. – 08.10.2017 Restaurant Windmühle Fissenknick in Horn Bad Meinberg Seit 2010 prägen die gastronomieerfahrenen Eheleute Birgit und Holger Lemke das gastronomische Erscheinungsbild der historischen Windmühle. Seither hat sich die Mühle zu einem kulinarischen Leuchtturm in der Region entwickelt. Feinschmecker kommen von weit her, um

Gelebte Sektkultur seit 1838 Peter Geldermann gründete 1838 seine erste Kellerei in der Champagne. Seine Nachfahren brachten das erlernte Handwerk und die Sektkultur mit der Zeit nach Deutschland, wo sich die Geldermann Privatsektkellerei nach wie vor ihren französischen Wurzeln und der traditionellen Flaschengärung verpflichtet fühlt. WESTFALEN MAGAZIN

Das Ergebnis ist feinster Premium-Sekt, der damals wie heute für charakterstarke Kompositionen und einzigartigen Genuss steht.


die einmalige Atmosphäre der Mühle und die Küche von Holger Lemke zu genießen. Wichtig für die Gäste der Mühle ist, dass sie selbst bei regio­nalen Klassikern durch moderne und kreativen Zubereitungs­ methoden neue, intensive Geschmackserlebnisse genießen können. Themenabende mit Whiskey, Wein und Winzern prägen das moderne, herausragende Image der Mühle. Um dieses zu unterstreichen sind seit vielen Jahren zum Gourmetfestival renommierte „Kochkünstler“ hier zu Gast. In diesem Jahr ist es der Sternekoch Erik Arnecke aus dem Hotel „Die Sonne“ in Frankenberg. Arnecke stellt bei seinen Gerichten die Natur in den Mittelpunkt. Seine Küchenphilosophie heißt deshalb: „Natürlicher Genuss“.

helm von Humboldt, eröffnet 2013 in der Humboldt-Villa das Restaurant KOSMOS, das Bistro und das Wein-, Spirituosen- und Feinkostgeschäft CUMANA. Im Restaurant KOSMOS steht der Mensch im Mittelpunkt! In der Küche werden mit sehr viel Sorgfalt, saisonale und frische Produkte zubereitet, die vorzugsweise aus der Region kommen. Der freundliche Service verwöhnt liebevoll die Gäste. Besondere Momente in entspannter Atmosphäre sorgen für begeisterte Gäste. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis ist auch in diesem Jahr das Gourmetfestival, bei dem am 12.10.2017 der Sternekoch Christopher Wilbrand aus Odental zu Gast ist und hier den Gästen u.a. seinen Odentaler Hirschrücken und den Bergischen Saibling präsentiert.

02.-08.10.2017 Berghotel Astenkrone in Winterberg

28.10.2017 Gräflicher Park Grand Resort****s in Bad Driburg

Das Berghotel liegt im heilklimatischen Luftkurort Altastenberg auf 800 Meter Höhe unterhalb des „Kahlen Asten“. Bis zur Innenstadt in Winterberg sind es nur wenige Kilometer. Das „Land der tausend Berge“ verzaubert vor allem durch seine abwechslungsreichen Naturlandschaften, mit reichem Wildbestand, Skiliften, Loipen und Wanderwegen. Alle Zimmer des 4-Sterne-Superior-Hotels sind individuell und komfortabel mit Stoffen, Teppichen und Möbeln der JAB ANSOETZ Gruppe eingerichtet. Außerdem lädt die AstenSPA mit seinem individuellen Verwöhnprogramm ein. Genießen Sie hier eine unaufdringliche Füsorge, dezenten Luxus und das wohltuende Ambiente des Hauses. Der sterneerfahrene Frank Buchholz, TV-Koch und Buchautor verwöhnt Sie während der Gourmetfestivalwoche am 03.10.2017 als Gastkoch mit einem exklusiven Menü.

Der Gräfliche Park in Bad Driburg ist seit sieben Generationen im Besitz der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Das Vier-Sterne-Superior-Resort bietet seinen Gästen Ruhe, Wellness und eine ausgezeichnete Kulinarik. Seit vielen Jahren ist der Gräfliche Park alljährlich mit den besten Köchen der Repu­blik auf dem Festival vertreten. Fast legendär waren dabei immer die Küchen­ partys nach dem Gourmetfestivalabend. Dem hat man in diesem Jahr Rechnung getragen und statt eines TV- oder Sternekochs der Küchenparty den ganzen Abend gewidmet. In Caspar’s Restaurant sind verschiedene Stationen aufgebaut, an denen jeder der fünf Gastköche – alles Freunde des Hauses – eine eigene Station bekochen. Sie werden ihre Gerichte live vor den Augen der Gäste zubereiten, präsentieren und erklären. Dazu gibt es dezente Livemusik. Kommunikation gepaart mit Genuss ist hier das Erfolgsrezept.

09.-15.10.2017 Kosmos in der Humboldt-Villa in Lüdenscheid Die Humbold-Villa im Herzen der Stadt Lüdenscheid ist ein geschichtsträchtiges Baudenkmal aus dem Jahre 1913, bei dem Moderne auf Historie trifft. Hier wurde ein Ort geschaffen, der Raum für Begegnung, Genuss, Entspannung und Inspiration bietet. Benannt nach Alexander und Wil-

30.10. 05.11.2017 Restaurant „Der Schneider“ in Dortmund Bei der letzten Station unserer Genießerrundreise durch Westfalen kehren wir wieder an den Ausgangsort nach Dortmund, in das Restaurant „Der Schneider“ zurück. Das Restaurant befindet sich in

Jubil s o m m eÄ u m s Rfest 9 . -11. Ju

ni 2017

Genießen mit allen Sinnen! Aus einem Gutshof entstand in vier Deimann-Generationen das einzige 5-Sterne-Hotel des Sauerlandes. Das familiär und persönlich geführte Anwesen lässt kaum Wünsche offen. Ruhig gelegen im Hunau- und Rothaargebirge geht es direkt auf bestens ausgeschilderte Spazier- und Wanderwege. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet sich eine gepflegte 27-Loch Golfanlage. Der erstklassige Wellnessbereich verspricht Tiefenentspannung und Erholung. Deimanns Küche präsentiert sich edel, fein und unverfälscht. Mit dem Gourmetrestaurant „Hofstube“ wurde das vielfältige kulinarische Angebot noch erweitert. Romantik- & Wellnesshotel Deimann 57392 schmallenbeRg-Winkhausen telefon: 02975 - 810 WWW.Deimann.De

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DIE FEINSCHMECKER-TOURNEE DURCH GANZ WESTFALEN Wir bieten allen Feinschmeckern in diesem Herbst mit dem Westfalen Gourmetfestival 2017 wieder viele genussreiche Wochen mit einer unvergleichlichen Eröffnungsparty im „Der Schneider“ in Dortmund sowie 12 weitere kulinarische Höhepunkte in ganz Westfalen.

01.09.2017

Eröffnungsparty im „Der Schneider“ in Dortmund

04. – 10.09.

Detmolder Hof in Detmold

25.09. – 01.10.

Hotel Restaurant Mutter Althoff in Olfen-Vinnum

04. – 10.09.

Schloss Hotel Holzrichter in Nachrodt-Wiblingwerde

02. – 08.10.

Windmühle Fissenknick in Horn-Bad Meinberg

11. – 17.09.

Romantik- & Wellnesshotel Deimann in Schmallenberg

02. – 08.10.

Berghotel Astenkrone in Winterberg

18. – 24.09.

Hotel-Restaurant Haus Gerbens in Wickede

09. – 15.10.

Kosmos in der Humboldt-Villa in Lüdenscheid

18. – 24.09.

Weinert’s Weinhotel Atrium in Bad Salzuflen

23. – 29.10.

Gräflicher Park Grand Resort in Bad Dribrug

25.09. – 01.10.

Restaurant Bobberts in Paderborn

30.10. – 05.11.

„Der Schneider“ in Dortmund

DIE GASTKÖCHE

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Heiko Antoniewicz

Erik Arnecke 

Olaf Baumeister

Christoph Brand

Frank Buchholz

Maria Groß

Sören Herzig

Sascha Stemberg 

Heinz Otto Wehmann 

Christopher Wilbrand 

Buchungsmöglichkeiten und alle Informationen zum Westfalen Gourmetfestival:

www.westfalen-gourmetfestival.de


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Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Thorsten Piepenbrink

Überregional Westfalen Gourmetfestival 2017

dem im Jahr 2002 eröffneten Hotel Ambiente. Im Restaurant steckt hinter dem maßgeschneiderten Konzept ein echter Schneider – Küchenchef Phillip Schneider. Er ist der Chefdesigner in seinem kreativen Kochatelier und arbeitet mit seinem Team nicht mit Nadel, Garn und Schere, sondern mit scharfen Messern, Phantasie und viel Liebe zum Detail. Nur maßgeschneiderte Gerichte verlassen die weltoffene Küche. Und: wie bei einem Maßanzug wird auch in Sachen Gaumenfreude höchster Wert auf

besten „Stoff“ und eine fachlich gekonnte Verarbeitung der Produkte gelegt. Aromen und Texturen werden ganz individuell aufeinander abgestimmt. Am 02.11.2017 unterstreicht hier im Rahmen des Westfalen-Gourmetfestivals Sternekoch Sascha Stemberg aus dem traditionsreichen Haus Stemberg in Velbert mit seinem Know How und seiner Leidenschaft zum Kochen dieses anspruchsvolle Konzept. Auch während des Gourmetfestivals in diesem Jahr haben Sie wieder Gelegen-

heit viele gute Restaurants von ihrer besten Seite kennen zu lernen und TV- und Sterne­köche aus nächster Nähe persönlich zu erleben. Die Redaktion wünscht Ihnen viel Freude und Genuss bei Ihren kulinarischen Entdeckungen. Weitere Informationen und Reservierungsmöglichkeiten unter www.westfalen-gourmetfestival.de

NAtUrsteiN UND MeHr

AUCH

FLIESEN & KERAMIK

Sonntags Schautag - von 11:00 - 17:00 Uhr

www.steine-aus-rheine.de

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Von Truthähnen und Töpferscheiben

Der 26. Bauern- und Handwerkermarkt in Bad Sassendorf

Bad Sassendorf im Zentrum der Soester Börde ist durch seine Salinen seit 1928 als Kurort bekannt. Zentral gelegen ist der Kurpark mit dem Gradierwerk, viel Kunst und den historischen Gebäuden, wie Hof Hueck und dem Schnitterhof. Von Samstag, 29. April 2017 bis Montag, 01. Mai 2017 ludt der traditionelle Handwerker- und Bauernmarkt wieder zum Bummeln, Staunen und Kaufen ein.

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Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink

Wanderarrangement • 2 Übernachtungen in einer unserer modernen Suiten in der Residenz Itterbach • 2 x Frühstücksbuffet mit vielfältiger Auswahl an Speisen und Getränken im

W

ir hatten Glück bei unserem Besuch. Trotz des unangenehm kühlen Frühjahres ließ sich zwischendurch die Sonne sehen und so begaben wir uns gutgelaunt auf unsere Expedition in die Soester Börde. Der Name „Handwerk- und Bauernmarkt“ weckt Assoziationen von Rustikalität und so waren wir gespannt, was uns erwartete. Pünktlich um 11.00 eröffnete der traditionsreiche Markt vor der Kulisse des Hofes Hueck – immerhin findet er schon zum 26. Mal statt! Olaf Bredensteiner, Leiter der Gästeinformation und des Marketings der Bad Sassendorf GmbH und die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Kolkmann hielten jeweils eine kurze Rede und wiesen auf das Projekt „Kurpark 3.0“ hin, bei

Gutshof Itterbach

dem demnächst ein neues Gradierwerk gebaut und der Rosenau-Bach renaturiert wird. Im nächsten Schritt wird es neue Wege und zusätzliche Attraktionen geben. Weiterhin gab es noch einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen wie dem Sälzermarkt vom 08. – 09. Juli oder dem Oldtimer-Treffen „Internatiole ADAC Zurich Westfalen Klassik“ vom 07. – 10. September. Schon früh waren viele Besucher vor Ort, die durch den gepflegten Kurpark auf der Suche nach dem einen oder anderen Schnäppchen spazierten. Das ländliche Treiben zeigt traditionelles Handwerk, wie Schmiedekunst und Korbflechten und vieles mehr. Vielfalt ist das Stichwort: die Auswahl an den knapp 70 Ständen entlang der

• 1 x 3-Gänge-Candlelight-Dinner im Gutshof Itterbach • Wanderrouten-Empfehlung auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt • Ausführliches Wanderinformationsmaterial • 1 x Lunchpaket pro Person für Ihre Wanderungen • Freie Nutzung der Sauna in der Residenz Itterbach • und vieles mehr... Arrangement-Preis für 2 Nächte in einer Suite bei Doppelbelegung: ab 225,00 € pro Person

Sommerfest im Gutshof Itterbach am 25. Juni 2017 Kulinarische Weltreise & Erlebnistag

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Das Sauerland Von Truthähnen und Töpferscheiben

Kurparkpromenade ist riesig – vom Kunsthandwerk über Deko und Floristik bis zur Kinderkleidung. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und so wurde es gegen Mittag durchaus eng auf den Wegen im Kurpark. Wer wollte, konnte auch bei dem einen oder anderen Handwerk mitmachen. Beim Seiler konnte man selbst an der Reeperbahn Hand anlegen oder sich feine Klöppelarbeiten erklären lassen. Neben dem traditionellen Handwerk aus früherer Zeit, wird die westfälische Lebensart heute immer noch stark durch die Landwirtschaft geprägt. Welche Produktvielfalt die Soester Börde zu bieten hat, zeigten Marktstände mit Gemüse, Frischkäseherstellung, Imkerprodukten und anderen Leckereien. Ein Hingucker für Groß und Klein war außerdem die Tierausstellung mit Hühnern, Enten, Wollschweinen, Schafen und Ziegen, die gerade bei Kindern beliebt war. Für das leibliche Wohl sorgten an verschiedenen Ständen westfälische Köstlichkeiten – von der Bratwurst über Flammlachs bis zur Bäckerei. Der Besuch der Veranstaltung lässt sich ideal mit einem Bummel durch die angrenzende Fußgängerzone verbinden, was wir auch taten. Die Stadt ist ein Schmuckstück mit vielen schönen Fachwerkbauten und einer langen Historie. Wer noch mehr Energie hatte, konnte die verschiedenen Attraktionen wie die Westfälischen Salzwelten besuchen. Abschließen setzen wir uns in den Hof Hueck und konnten bei gutem Essen den Tag schön und entspannt Revue passieren lassen. Als Fazit können wir den Handwerker- und Bauernmarkt zusammen mit einem Besuch Bad Sassendorfs nur empfehlen.

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink

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Weitere Informationen www.badsassendorf.de

Montag Ruhetag, Dienstag – Samstag 17:00 – 24:00 Uhr, Sonntag & Feiertag 11:00 – 22:00 Uhr

Wir lassen eine wunderbare Tradition aufleben! Egal ob Sie à la carte speisen möchten, eine Hochzeit oder Familienfeier veranstalten, bei uns sind Sie herzlich willkommen! WESTFALEN ohne Industriegewürze! KücheMAGAZIN Frische

Alter Markt 2 · 59821 Arnsberg Tel.: 02931 7887333 · info@boerse-arnsberg.de www.boerse-arnsberg.de


Auf Sonnenkurs Vom Dortmund Airport in den Sommerurlaub starten

Sonne, Strand und Meer – für viele Menschen beschreibt dieser Dreiklang den perfekten Sommerurlaub. Sonne satt versprechen auch zwei neue Reisedestinationen, die der Dortmunder Flughafen im Sommerflugplan 2017 neu ins Programm genommen hat.

V

arna an der Schwarzmeerküste und Thessaloniki in Griechenland sind im Sommer mehrmals wöchentlich vom Dortmund Airport aus erreichbar. Beste Voraussetzungen für eine Auszeit der Sonnenkategorie bietet der Goldstrand in Bulgarien, der vom Flughafen in Varna nur 20 Kilometer entfernt liegt. Mit den Fliegern von Wizz Air erreichen Touristen ab Dortmund in zweieinhalb Flugstunden das beliebte Urlaubsziel an der Schwarzmeerküste. Dreieinhalb Kilometer lang und bis zu hundert Meter breit, bietet der feinsandige Strand optimale Bedingungen für Spaß und Erholung mit der ganzen Familie. Für die sportlichen Gäste besteht am Goldstrand die Möglichkeit zum Windsurfen, Wasserskifahren und Paragliden. Abends pulsiert an der Strandpromenade das Leben: Zahlreiche Restaurants und Bars sowie Souvenirshops laden am Goldstrand zum Einkehren und Verweilen ein. Den ganzen Tag lang Sonne tanken - das ist auch hervorragend in Griechenland

möglich. Die Halbinsel Chalkidiki mit ihren drei Fingern Kassandra, Sithonia und Atho lässt das Herz eines jeden Sonnenhungrigen höher schlagen. Neben dem mediterranen Klima um die 30 Grad während der Sommermonate erwarten Urlauber traumhafte Sandstrände, eine herrliche Natur und tolle Ausflugsmöglichkeiten. Zahlreiche Ferienorte auf der wunderschönen Halbinsel bieten eine große Auswahl an Unterkünften - von charmanten Ferienwohnungen bis zu luxuriösen 5-Sterne-Hotels. Die Anreise aus Deutschland erfolgt über den internationalen Flughafen Thessaloniki. Die Fluggesellschaft Ryanair bietet nun auch Flüge direkt ab Dortmund Airport an. Das neue Urlaubsziel im Sommerflugplan des Dortmunder Flughafens ist zweimal Mal pro Woche, immer montags und donnerstags, erreichbar.

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Surfen Sie täglich zwei Stunden kostenlos an den HotSpots im Flughafen-Terminal.

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Pro Flugbuchung erhalten Sie in der Airport Gastronomie einen kostenlosen Softdrink oder ein Heißgetränk.

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DTMcomfort Card – da steckt viel drin.

Flüge mit Ryanair sind buchbar unter www.ryanair.com

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Rezept Spargel und Matjes bei Mutter Althoff

Küche der Region

Spargel und Matjes bei Mutter Althoff Spargel ist das angesagte Gemüse zu dieser Jahreszeit. Den Spargel, der auch gerne als „Königsgemüse“ bezeichnet wird, bekommt das Landhotel Mutter Althoff vom Schloss Sandfort, das nur wenige Kilometer vom Restaurant entfernt liegt. Die Qualität des hier angebauten Gemüses ist über die Region hinaus bekannt. Küchenchef Michael Belz kocht gerne mit frischen Produkten aus der Region und kennt alle seine regionalen Lieferanten persönlich. Auch auf Schloss Sandfort kauft er gerne persönlich ein. Genießen Sie dieses Spargelgericht bei Mutter Althoff und reservieren Sie Ihren Lieblingsplatz – die Spargelsaison dauert nur noch kurze Zeit.

Salat von Spargel & Matjes

 Crème Fraîche | Kartoffelplätzchen | Frisée

für 4 Personen Spargelsalat

½ Stck Zitrone

800 g weißer Spargel, geschält

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Stck Schalotte, fein gewürfelt

Kartoffelplätzchen

½ Bund Kerbel

200 g Kartoffel, gekocht

1 Stck Limette

125 g Mehl

1 StckBio-Orange

120 g Créme Fraîche

25 g Estragonöl

2 Stck Eier L

150 g Butter

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Butter

100 ml Orangensaft Salz, Zucker, Pfeffer aus der Mühle, Tomaten-Concassée Matjessalat

Créme Fraîche 80 g Créme Fraîche ½ Stck Zitrone

4 Stck Matjes

Salz, Zucker, Pfeffer aus der Mühle

80 g Zwiebel

Frisée

2 Stck Strauchtomaten

½ Kopf Frisée

2 Stck Frühlingszwiebeln

1 Stck Limette

½ Bund Schnittlauch ½ Bund Dill 2 cl Kräuteressig 4 cl Pflanzenöl

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Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Spargelsalat 800 ml Wasser mit Butter, Orangensaft, Salz und Zucker zum Kochen bringen. Spargel in gleichmäßige Stücke schneiden und für drei Minuten kochen. Danach aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen (Spargel sollte noch lauwarm sein). 60  ml Spargelsud mit Schalottenwürfeln, Tomaten-Concassée, Abrieb von einer Bio-Orange und feingeschnittenen Kerbel zum Spargel geben. Mit Estragonöl und Saft von einer Limette gut vermischen. Alles mit Salz, Zucker und Pfeffer lecker abschmecken. Matjessalat Matjes unter fließendem, kalten Wasser abspülen und trocken tupfen. Anschließend Gräten und Schwanzflosse entfernen. Frühlingszwiebel waschen und klein schneiden. Zwiebel würfeln. Tomaten blanchieren, abschrecken, enthäuten, vierteln und entkernen. Nun die Tomatenspalten fein würfeln. Schnittlauch und Dill fein schneiden. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen. Mit Essig und Öl marinieren. Abrunden mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Kartoffelplätzchen Kartoffeln in eine Schüssel pressen. Gesiebtes Mehl und Créme Fraîche zugeben, gut vermischen. Eier nach und nach unterheben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss. In einer Pfanne, mit etwas Butter von beiden Seiten die Kartoffelplätzchen braten. Crème Fraîche Crème Fraîche mit Zitronensaft glatt rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Frisée Friséesalat putzen, zupfen und trocken schleudern. Frisée mit Limonensaft und Olivenöl marinieren, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Meine Empfehlung zu diesem Gericht: Maibowle mit frischen Erdbeeren! Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen Michael Belz

Foto: futec AG / Gerhard Besler

Zutaten


Der GALILEO-Park ist hoch über dem Lennetal gelegen

Das „Labyrinth des Unerklärlichen”

Lernen von der Natur

Optische Illusionen mit „Trictures”

Nachbau eines griechischen Automaten

Dokumentation zur Tunguska-Katastrophe


Pyramiden im Hochsauerland

Der GALILEO Wissenschaftspark

Wohlfühl-Urlaub

im wunderschönen Herzen Deutschlands – ganz in Ihrer Nähe

Wenn man durch das Lennetal fährt, kann man schon von Weitem die hoch über dem Tal gelegenen Sauerland-Pyramiden sehen. Im Gegensatz zu ihren ägyptischen Vorbildern sind sie jedoch nicht die Begräbnisstätte Sauerländer Pharaonen und Mumien. Vier von ihnen beherbergen ganz modern den GALILEO-Park, der wissenschaftliche und rätselhafte Themen präsentiert.

G

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink, Archiv GALILEO-Park

alileo Galilei (1564 – 1642) war ein kontaktfreudiger Wissenschaftler und Querdenker, in dessen Geiste der gleichnamige Park angelegt worden ist. Er soll das Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken und Treffpunkt für Familien, Touristen, Studenten und Geschäftsleute sein. 1999 entstand die Idee für die Sauerland-Pyramiden, die ersten beiden Gebäude wurden dann 2005 eröffnet. Wolfgang Schmidt, der Inhaber, sagte dazu anlässlich der Eröffnung: „Die Sauerland-Pyramiden sollen ein Ort des Staunens und Wunderns werden. Kein Platz für seichte Unterhaltung, sondern für ungewöhnliche Ideen und Projekte an den Grenzen des menschlichen Wissens.“ Insgesamt gibt es heute sieben Pyramiden, von denen drei gewerblich genutzt werden, während vier den GALILEO-Park beherbergen. Der Park selber besitzt keine Dauerausstellung, sondern es werden jedes Jahr speziell zusammengestellte oder Wander-

ausstellungen in den einzelnen Pyramiden in der Zeit zwischen März und November präsentiert. Auf diese Weise sind auch zukünftige Besuche spannend. Neben Touristen und Familien sind speziell weiterführende Schulen wichtiger Bestandteil des Besucherkonzeptes. „Lernen mit Spaß” steht im GALILEO-Park im Fokus jeder Ausstellung. Betreten wird der Park durch die Eingangspyramide, in der neben dem Foyer, ein kleines Café, eine Aussichtsterrasse mit herrlichem Blick über das Lennetal sowie ein Geschenk- und Souvenirshop untergebracht sind. Von hier aus kann man weiter zu den verschiedenen Ausstellungen gehen. In der Science-Pyramide kann der Besucher Experimente durchführen und wissenschaftliche, multimediale Ausstellungen besuchen. Auch Wissenswertes aus der regionalen Natur, Kultur und Geschichte findet hier Platz.

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Foto: Archiv GALILEO-Park

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Blick über den GALILEO-Park

Mit 15 Jahren Erfahrung gehört die futec AG zu den führenden Werbeagenturen der Region. Das fute©oncept steht für medienübergreifende Beratung, Konzeption und Umsetzung. Lokale Handwerker profitieren von unseren Leistungen genauso wie Deutschlands größte Brauereigruppe, führende Autohandelsgruppen oder die gehobene Gastronomie. Fordern Sie unsere Agenturbroschüre an, blättern Sie online oder am besten: Sprechen Sie mit uns! Harkortstraße 37 – 39 | 44225 Dortmund Telefon: (0231) 177 270 80

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Die Museumspyramide bietet gleich zwei Ausstellungsflächen. Im unteren Teil befindet sich die „Zeitmaschine“, der Hauptausstellungsraum mit rund 400 m² Grundfläche. Wechselnde Ausstellungen von Tiefsee bis Weltraum, von Vergangenheit bis in die Zukunft, erlauben virtuelle Reisen über Raum und Zeit hinweg. Im oberen Bereich befindet sich das „Laby­ rinth des Unerklärlichen“ mit einem einmaligen Ambiente, das weitere Ausstellungen aufnimmt. Die Show-Pyramide ist vielseitig verwendbar und kann für kulturelle Veranstaltungen, wie Tanz, Musik, Theater oder Filmbeiträge genutzt werden.

Aktuelle Ausstellungen Zur Zeit unseres Besuches gab es vier Ausstellungen, die dieses Jahr bis Ende November besucht werden können. In der Science-Pyramide ist das Thema „Lernen von der Natur“, eine interaktive Ausstellung rund um die Bionik (Die Bionik beschäftigt sich mit dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik) mit vielen Möglichkeiten zum Forschen und Ausprobieren. In der Zeitmaschine geht es um „Tric-

tures“, Gemälde mit speziellem 3D-Effekt. Durch geschickte optische Täuschung können Besucher mitmachen, anfassen und Teil der Illusion werden. Hier lohnt es sich einen Fotoapparat mitzunehmen! Im „Labyrinth des Unerklärlichen“ zeigt die spannende Wanderausstellung „Hightech aus dem antiken Griechenland“ antike Computer, Automaten, Uhren, Roboter und viele andere erstaunliche griechische Erfindungen aus der Antike. Der Park präsentiert dabei rund 30 Exponate des „Museum of Ancient Greek Technology“ aus Griechenland. Weiterhin gibt es noch eine Dokumentation rund um die noch ungeklärte Tunguska-Katastrophe von 1905 und die Möglichkeit, Sauerländer Mythen und Sagen zu erkunden. Die Räumlichkeiten werden nicht nur für Ausstellungszwecke genutzt, sondern können auch gemietet werden: Ob Semi­ nare, Kongresse, Buchlesungen, Trauungen oder Geburtstage – der GALILEO-Park bietet den passenden Rahmen für eine ganz persönliche Veranstaltung. Weitere Informationen www.galileo-park.de


Ahauser

Tipps und Termine HEIM(at)SPIEL

08. – 11. Juni 2017, Balve Balve Optimum

Wir verstehen den Begriff Heimat heute als Ehre und Ansporn zugleich die kulinarische Kultur zu leben und weiterzugeben. So gesehen ist Overkamp gern konservativ. Machen Sie mit! Fragen Sie uns! Es ist auch Ihre Heimat! OVERKAMP – wo der Pfefferpotthast zu Hause ist

Wir laden Sie ein, eines der schönsten Reitturniere Europas kennenzulernen - genießen Sie die einmalige Atmosphäre der wunderschön gelegenen Reitstadien inmitten einer faszinierenden landschaftlichen Kulisse. Das Balve Optimum am Schloss Wocklum zählt zu den traditionsreichsten Reitsportveranstaltungen Europas. www.balve-optimum.de

15. – 18. Juni 2017, Dortmund – Hagen – Hamm Ruhr Games 2017

Das Hotel empfiehlt sich in traumhafter Lage direkt an der mit 5 Sternen ausgezeichneten 27 Loch Golfanlage des Land- & Golfclubs Ahaus. 49 elegant eingerichtete Zimmer bieten jeglichen Komfort. Unser Haus ist mit 4 DEHOGA Sternen klassifiziert und ein beliebter Treffpunkt für geschäftliche und private Aufenthalte.

Die ruhige Umgebung und die entspannte Atmosphäre beflügelt die Kreativität und Konzentration bei Seminaren oder Konferenzen, genauso wie sie zur Entspannung beiträgt, sei es im Urlaub oder auf der Geschäftsreise.

Internationale Sportwettkämpfe. Actionsport-Contests. Street Art. Workshops. Tanz. Virtual Reality. Shows. Jugendcamp. Mitmachaktionen. Partys. Konzerte. All das sind die Ruhr Games - das Sport- & Kulturfestival. www.ruhrgames.de

15. – 18. Juni 2017, Schloss Lembeck Landpartie „the finest” Seit 2004 begrüßen Ferdinand Graf von Merveldt und seine Frau Catherine jeweils am Wochenende um Fronleichnam über 15 000 Besucher. Unter dem Motto „Entdecken, erleben und genießen” erwarten die Landpartie-Besucher rund 150 Aussteller, ein kurzweiliges Rahmenprogramm sowie einmalige Genusswelten. www.landpartie.com

12. August 2017, Warendorf Warendorfer Pferdeprozession

Am Ellberg 1 44265 Dortmund-Höchsten Telefon: (0231) 46 27 36 Telefax: (0231) 4 70 01 www.overkamp-gastro.de www.facebook.com/Leckaland

...die ländliche Sympathie

10. – 11. Juni 2017, Münster Münster Classics Zahlreiche automobile Klassiker und ein anspruchsvolles Rahmenprogramm bei dieser weit über die Grenzen des Münsterlandes bekannten Oldtimerveranstaltung sind inder Speicherstadt Münster zu finden. www.muensterclassics.de

Wir haben uns vor 300 Jahren entschieden für unsere Heimat, unser Dortmund.

Land & Golfhotel

Ein einzigartiges Spektakel: Mit einer Prozession hoch zu Ross bzw. vom Kutschbock aus ziehen eine Woche vor dem Hochfest Mariä Himmelfahrt ca. 200 Pferde unter festlich geschmückten Marienbögen in die Warendorfer Innenstadt ein. Begleitet werden sie nicht nur von den Zuschauern, sondern auch vom Geläut sämtlicher Kirchenglocken. www.pferdeprozession-warendorf.de

Unsere Bar „Backspin“ und das Restaurant „Fairway“ laden zum Verweilen ein. Genießen Sie die Sommermonaten auf unserer großen Sonnenterrasse direkt am Golfplatz.

Die Küche ist saisonal und regional ausgerichtet und bietet für jeden Geschmack ausgefallene Gerichte. Viele weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.

Ahauser Land- & Golfhotel Schmäinghook 36 48683 Ahaus WESTFALEN MAGAZIN www.ahauser-land-golfhotel.de info@ahauser-land-golfhotel.de


© UNICEF Libanon / Ramzi Haidar

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Lieblingsplätze Armin Laschet SyrienS kinder – BedrOHT dUrCH krieG Und FLUCHT Sie brauchen dringend Schutz und Hilfe. Spenden Sie jetzt! Online spenden: www.unicef.de

WESTFALEN MAGAZIN

Der gebürtige Aachener Armin Laschet ist Jahrgang 1961, verheiratet und Vater von drei Kindern. Die Familie lebt in Aachen. Er ist seit 1979 CDUPolitiker und war von 2005 bis 2010 Minister im Kabinett Rüttgers. 2008 wurde er in den CDU-Bundesvorstand gewählt und seit 2012 ist er Vor­ sitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Er ist also politisch in doppelter Mission für seine Partei unterwegs. Mit dem Sieg bei der Landtagswahl NRW kommen weitere Aufgaben auf ihn zu. Da bleibt wenig Zeit für Freizeit und Hobbys. Sein Lieblingsort ist, ganz heimatverbunden, der Aachener Dom.

V

on meiner Heimatstadt Aachen nach Höxter bin ich länger unterwegs als nach Brüssel, Amsterdam oder Luxemburg. Das allein zeigt, wie groß Nordrhein-Westfalen ist. Bei vielen Besuchen in allen Teilen Nordrhein-Westfalens erfahre ich die Dimensionen unseres Bundeslandes. Und auch die Schönheit unserer Heimat konnte ich an vielen Orten im Lipperland, in Westfalen und im Rheinland kennenlernen. An Westfalen gefallen mir die Vielfalt der Landschaften, die reiche Natur, die starke Wirtschaftskraft, die wertvollen Bau- und Kunstdenkmäler – und natürlich die Einzigartigkeit der Menschen. Wenn ich Burg Hülshoff sehe, die Soester Wiesenkirche oder den Münsteraner und den Paderborner Dom, die Höhenzüge des Sauer- und Siegerlands und das Wiehengebirge, dann verstehe ich die besondere Heimatliebe der Westfalen. Mein Lieblingsort ist in meiner Heimatstadt Aachen. Es ist der Aachener Dom, die Grablege Karls des Großen, Krönungskir-

che vieler Könige und Wallfahrtskirche, die alle sieben Jahre Gläubige aus der ganzen Welt anzieht. Für mich ist der Dom ein Fixpunkt, zu dem ich immer wieder gern zurückkehre und an dem ich mich heimisch fühle. Der Aachener Dom mit seiner über 1 200-jährigen Geschichte ist ein durch und durch europäisches Bauwerk. Jeder Stein symbolisiert, was uns Europäer kulturell und geistig verbindet und trägt. 1978 wurde dieser Dom als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen – eine Auszeichnung, die zuletzt auch das Kloster Corvey erhielt, ebenfalls eng verbunden mit Karl dem Großen. Die beiden großartigen Kirchenbauten in Aachen und Höxter zeugen vom kulturellen Reichtum unseres Landes Nordrhein-Westfalen. Rheinländer und Westfalen sind sich eben doch viel näher, als Autobahnkilometer und Fahrzeiten vermuten lassen. Armin Laschet


Die Bewertungskarte bitte eigenhändig und vollständig ausfüllen und in die Wahlurne einwerfen.

2017

Empfang, Begrüßung:

Service: Jetzt abstimmen!

Beratung, Eingehen auf indiv. Wünsche:

_________________________________ Restaurant bzw. Gasthaus *

Angebot an Speisen:

Restaurant bewerten und Gewinnen

_________________________________ Ort*

Ihre Stimme zählt

Küchenleistung:

_________________________________

Präsentation der Speisen:

_________________________________

Geschmackserlebnis:

Datum des Besuchs* Vorname*

_________________________________ Nachname*

_________________________________ Straße*

_________________________________ PLZ/Ort*

Wer wird in diesem Jahr bei unserem Publikumspreis von den Gästen zum beliebtesten Restaurant oder Landgasthof des Jahres gewählt? Geben Sie noch bis zum 31. Juli Ihre Stimme für den Westfälischen Gastronomiepreis ab und gewinnen Sie:

Angebot an Getränken:

Preis-/Leistungs-Verhältnis:

Ausstattung/Ambiente:

_________________________________ E-Mail **

Bewertungshilfe nach Schulnoten

Beginn: 01. April 2017 · Einsendeschluss: 31. Juli 2017 Weitere Informationen und Bedingungen auf www.westfalen-magazin.de. * Pflichtangaben. Adressdaten werden weder gespeichert noch weitergegeben. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Auswertung erfolgt durch eine unabhängige Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ** Freiwillige Angabe. Mit Nennung stimmen Sie der Zusendung unseres Westfalen Magazin Newsletters zu.

1 = sehr gut 2 = gut 3 = Durchschnitt 4 = ausreichend 5 = mangelhaft 6 = ungenügend

1. Preis: Ein Candle-Light-Dinner für zwei Personen zubereitet vom sterneerfahrenen Koch Martin Steiner in der Almer Schlossmühle, Brilon, Gewinner des Gastronomiepreises 2016. 2. – 10. Preis: hochwertiger Bildband WESTFALEN wunderschön

Die ausgefüllte Karte bitte in die vorgesehene Wahlurne einwerfen, per Fax an 0231 17727099 schicken, unter www.westfalen-magazin.de abstimmen oder mit 0,45 € frankieren.

11. – 20. Preis: Je eine Flasche Geldermann Rosé

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futec AG Redaktion Westfalen Magazin Harkortstr. 37 – 39 44225 Dortmund

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So schmeckt Heimat

Wie der kulinarische Grenzgänger Heimat definiert. Zum 3. April 2017 hatte das Westfalen Insti­tut und der Sponsor Service-Bund zu einem Workshop über dieses zurzeit sehr aktuelle Thema in die Studioküche des Instituts eingeladen. Gastkoch an diesem Tag war Christoph Brand aus Kassel. Brand ist selbst Gastronom, zudem Kochbuchautor und Gast in der Kochshow „Grill den Henssler“. Er kocht auch mit vielen prominenten Köchen

wie Sascha Stemberg, Stefan Marquardt oder Frank Oehler für gemeinsame Pro­ jekte. Das Thema Heimat, bzw. Heimatgeschmack ist auch ein Schwerpunkt der regionalen Küche. Zwar wird Heimatgeschmack in OWL, im Sauerland, Ruhrgebiet oder Münsterland jeweils unterschiedlich interpretiert, gemeinsam aber ist allen Gastronomen aus den jeweiligen Regionen,

dass am sie liebsten frische und saisonale Produkte aus der Nachbarschaft einsetzen. Noch besser ist es, wenn sie die Erzeuger auch persönlich kennen. Zu dem Workshop am dritten April konnte Gerhard Besler wieder Gastronomen aus ganz Westfalen begrüßen, die u.a. aus Detmold, Bad Salzuflen, Schmallenberg, Arnsberg, Dortmund und Rietberg angereist waren.

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de

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Fotos: futec AG

Westfalen Institut Sonderveröffentlichung

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Das Prinzip dieser Workshops ist ja das „Vormachen und Nachmachen“. Christoph Brand richtete jeweils einen „Thementeller“ an und die Seminarteilnehmer bauten ihn dann 20- bis 30-mal nach. Da es sich bei den Teilnehmern meist um erfahrene Köche handelt, sind diese Seminare in erster Linie auch Impulsgeber und Ideenlieferant. Zubereitet wurden folgende Gerichte: • Yuzo-Lachs mit heimischer Bete • Kalbstafelspitz | Grüne Sauce – nordhessisch | Kartoffel Popcorn • Onsenei (Stundenei) 60/65 • Rinderfilet Surf & Turf mit Rübenjus • Ahle-Wurscht* | Sauce Hollandaise • Biene mit Stich *Ahle Wurscht (Alte Wurst): luftgetrocknete, leicht kalt geräucherte Dauerwurst aus Hessen Nach jedem Gericht (Gang) nahmen die Teilnehmer an der langen Tafel Platz und probierten die einzelnen Gerichte bei einem Glas Hövels Original oder auch Original Selters, wenn es alkoholfrei bleiben sollte. Im Hintergrund liefen dann zur Information über Christoph Brand und sein Schaffen kurze Videofilme. Praxis, neue Ideen und ein starkes Netzwerk machen seit fast 10 Jahren die Arbeit des Westfalen Instituts aus.

Impressum:

Die nächsten Termine Flavour Pairing: Das Spiel der Aromen Kulinarischer Workshop mit Heiko Antoniewicz 07. Juni 2017 | ab 12 Uhr Ort: Westfalen Institut Seminarküche Das Thema „Flavour Pairing“ bezeichnet Heiko Antoniewicz als „kulinarisches Kopfkino“. Lachs mit Lakritz oder Mettwurst mit Schokolade – wird mit Flavour Pairing alles anders? GourmeDo Sterneküche trifft Szenegastronomie 07. Juni 2017 | ab 12 Uhr Das kulinarische Sommerfest auf dem Friedensplatz Ort: Friedensplatz Dortmund

Westfalen Gourmetfestival 2017 Die Feinschmecker-Tournee durch ganz Westfalen 01. September 2017 – 05. November 2017 Eröffnungsparty am 01.09.2017 im Restaurant „Der Schneider“ in Dortmund www.westfalen-gourmetfestival.de Einladungen zu dieser Veranstaltung erfolgen gesondert. Wenn nicht anders ausgezeichnet, für Mitglieder kostenfrei.

S. 56 – 57 sind eine Sonderveröffent­ lichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P.): Westfalen Institut e. V. Harkortstraße 37 – 39 44225 Dortmund Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Thorsten Piepenbrink Druck: Hitzegrad, Dortmund Besuchen Sie uns auch unter www.facebook.com/Westfalen.Institut www.westfalen-institut.de

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Lebensart 40 Jahre Mövenpick Weinkeller

Fotos: Archiv Mövenpick Weinkeller

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40 Jahre Mövenpick Weinkeller Ende März, Anfang April feierte der Mövenpick Weinkeller im Kreise seiner Kunden in Dortmund seinen 40-jährigen Geburtstag.

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ass sich ausgerechnet im Herzen des Gewerbegebiets Indupark an der Dortmunder A40 eines der wichtigsten Genusszentren Deutschlands befindet, mag den ein oder anderen viel-

leicht irritieren. Seit 40 Jahren werden von hieraus das Ruhrgebiet, Westfalen und ganz Deutschland mit erstklassigen Weinen versorgt. Und so konnte der Mövenpick Weinkeller jetzt das beeindruckende

Gernot Haack, CEO Mövenpick Schweiz AG, Christian Cordes, Filialleiter Dortmund, Christoph Schikora, Geschäftsführer Mövenpick Wein Deutschland

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Jubiläum feiern. Und das, obwohl der Name Mövenpick erst seit Ende der 1990er Jahre im Firmenlogo auftaucht. Vorher hieß das Geschäft Weinland Keiler und war eine unprätentiöse Lagerhalle, in der sich allerdings eines der umfangreichsten Weinsortimente der Region in himmelhohen Lagerregalen stapelte. Von Dortmund aus erschloss sich Mövenpick den Weinmarkt in Deutschland. Heute gibt es zehn Filialen in allen Großstädten der Republik. Weinfreunde finden hier eine kompetente Fachberatung und können täglich 20 Weine gratis verkosten. Bei zahlreichen Events, Seminaren und monatlichen kostenlosen Degustationsveranstaltungen können sie sich genussvoll über das Thema Wein informieren. Das umfangreiche Weinangebot ist auch unter www.moevenpick-wein.de online bestellbar.


Lebensart 40 Jahre Mövenpick Weinkeller

So freuten sich der Geschäftsführer von Mövenpick Wein Deutschland Christoph Schikora und sein Dortmunder Filialleiter Christian Cordes, zum großen Jubiläumswochenende Gernot Haack, CEO beim Mutterkonzern Mövenpick Schweiz AG, begrüßen zu können. Am Donnerstag, den 30.03.2017, gab es eine große Party für gute Mövenpick-Kunden; Freitag, den 31.03. und Samstag, den 01.04., war das Haus für jedermann geöffnet. Elf geladene

Zufriedene Gesichter am Stand von „Der Filetshop”

Eine

exzellente Cuvée

Weingüter wie Becker-Landgraf, MarkusMolitor und Bernhard Koch aus Deutschland, Bründlmayer aus Österreich, Château la Négly, Boede und Bouvet-Ladubay aus Frankreich, Baigorri, Rolland & Galarreta, Val de Vid und Camino del Peregrino aus Spanien, Frescobaldi Vini und Coppo aus Italien, die Orin Swift Cellars aus den USA und das argentinische Weingut Fournier stellten insgesamt über 100 Weine vor. Am Samstag wurde das vinophile An-

gebot durch ein kulinarisches ergänzt. Erstklassiges Streetfood vom Dortmunder Filet­shop, Coushi – The Cous Cous Company, Casa Tres – Feines aus Südeuropa und Mr. Singh – Indian Food Creation sorgte für eine köstliche Grundlage für den Weingenuss. Peter Krauskopf

Auf für den süßen Zahn gab es Einiges

Großer Andrang herrschte über den ganzen Tag

Weitere Informationen www.moevenpick-wein.de

Mövenpick

Wein des

Jahres

2017 Jeden Tag 20 Weine für Sie geöffnet

von Markus

Molitor Deutschland

2015 Cuvée Maximilian trocken Haus Klosterberg, Mosel Weingut Markus Molitor Score 17,5/20 75 cl €

9,90 1L € 13,20

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In unserem Weinkeller erfahren Sie nicht nur alles über Wein – Sie degustieren Weinerlebnisse! Unser kompetentes WeinkellerTeam in Dortmund freut sich auf Ihren Besuch. Weinkeller Dortmund Brennaborstr. 5 44149 Dortmund

www.moevenpick-wein.de WESTFALEN MAGAZIN


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Neue Genussdimension am PHOENIX See Mu-Kii ist die Restauranteröffnung des Jahres in Dortmund

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Mit einem innovativen Konzept in exklusivem Ambiente eröffnete am 16.03.2017 das Restaurant Mu-Kii in Dortmund am PHOENIX See. „Pan Asian Tapas“ lautet das Konzept und umfasst rund 100 verschiedene Spezialitäten aus der asiatischen Welt.

ies beginnt bei Vorspeisen wie Goma Wakame (Algensalat) oder Kimchi (Chinakohl) und erstreckt sich über ein vielfältiges Angebot an Fingerfood und Sushi. Ebenso stehen diverse Nudel- und Reisgerichte zur Wahl. Fleischfreunde kommen mit Rinderfilet, Lammkoteletts oder saftigen Tranchen vom Rib Eye Steak auf ihre Kosten. Zu den weiteren Angeboten vom Grill zählen z.B. Heilbutt, Lachs oder die in Asien beliebten Spieße (Kushi) mit Garnelen, Hähnchen oder Rinderfilet.

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Inhaber Weng Wang mit Familie bei der hervorragend besuchten Eröffnung

Diese Spezialitäten werden in einem komplett neu gestalteten, edlen Ambiente mit Blick auf den PHOENIX See und seinen Hafen vom freundlichen Team rund um Inhaber Wen Wang serviert. Mit hochwertigen Materialien wurde eine entspannte Atmosphäre in dem neuen Lounge-Restaurant geschaffen. Dieser Mix aus Lifestyle und traditioneller, völlig neu interpretierter, panasiatischer Küche erschafft für den Gast eine Welt, in die er eintauchen und entspannen kann, um dabei die Aromen und den Geschmack der Gerichte mit all seinen Sinnen aufzunehmen.


Fotos: futec AG / Fabian Grabenhofer. Lana Roßdeutscher

BIERVERKOSTUNG 15. SEPT. 2017 MIT DIPLOM-BIERSOMMELIER DAMIAN OLEJNIK INKL. PRICKELNDEM 4-GANG-MENÜ 15.09.2017, 19:00 UHR

Damit man von allem etwas probieren kann und sich nicht auf ein Hauptgericht festlegen muss, hat Wang ein innovatives und zugleich niveauvolles All-you-can-eat Konzept entwickelt. Wer hierbei nun an Schlangestehen an meterlangen Buffets und übervolle Teller denkt, liegt falsch. Im Mu-Kii wählt man bequem am Tisch per iPad. Das System überträgt die Bestellungen direkt in die Küche, wo alle Gerichte stets frisch zubereitet werden. So serviert der aufmerksame Service die gewünschten Gerichte sozusagen auf Knopfdruck. Dies sorgt für eine gediegene Restaurantat-

mosphäre und gute Stimmung am Tisch. Niemand muss den Tisch verlassen, um am Buffet etwas zu suchen, was vielleicht gerade „aus“ ist. Und auch beim Bezahlen macht das innovative Konzept Spaß: Die servierten, à la carte gewählten Gerichte werden zum günstigen Pauschalpreis abgerechnet. Dieser variiert je nach Wochentag und Tageszeit. Alle Informationen sowie die Möglichkeit online zu reservieren, gibt es auf der Website.

WEINVERKOSTUNG 20. OKT. 2017 MIT DEM BEKANNTEN DORTMUNDER WEINHÄNDLER UWE CASPARY INKL. ERLESENEM 4-GANG-MENÜ 20.10.2017, 19:00 UHR

Anmeldung per E-Mail unter: thomas.knefelkamp@radissonblu.com

Weitere Informationen www.mu-kii.de

RADISSON BLU HOTEL, DORTMUND An der Buschmühle 1, 44139 Dortmund, Deutschland Tel.: +49 (0)23110 86 0, Fax: +49 (0)23110 86 777 info.dortmund@radissonblu.com WESTFALEN MAGAZIN radissonblu.de/hotel-dortmund


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120 Jahre Osterkirmes in Dortmund

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Ursprünglich war die Kirmes ein Fest zum Gedenken an die Einweihung der Dorfkirche. Das ganze Dorf kam an diesen Tagen auf dem Dorfplatz zusammen, um ausgiebig zu feiern. Niemand arbeitete während der Kirchmess (daher „Kirmes“) und für die Bauern waren es einige der wenigen freien Tage im ganzen Jahr. Erst nach dem Mittelalter entwickelte sich die Kirmes zu der Veranstaltung, wie wir sie heute kennen – mit Buden, Schaustellern und später auch den Fahrgeschäften. Eine Kirmes wird heute zu den unterschiedlichsten Terminen gefeiert, wie etwa zu Ostern, Pfingsten oder Weihnachten.

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler

ie Osterkirmes in Dortmund auf dem Fredenbaumplatz wird bereits seit 120 Jahren gefeiert und hat sich in dieser Zeit zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art im Ruhrgebiet entwickelt. In diesem Jahr dauerte die Veranstaltung von Samstag, dem 8. April bis Sonntag, den 23. April. Die Kirmes hat in jedem Jahr außer am Karfreitag täglich geöffnet. Auch in diesem Jahr waren wieder einige neue Highlights dabei. Oberbürgermeister Ullrich Sierau eröffnete die Osterkirmes am 8. April um 16.00 Uhr mit dem Fassanstich. Im Anschluss gab es Freibier für alle Besucher. Gleich am ersten Kirmeswochenende wurden alle Besucher mit bestem Frühlingswetter belohnt. Die nächsten Tage ging es dann etwas kühler, doch ohne Regen weiter. Nach vielen Jahren und zwischenzeitlichen Besuchen der Cranger Kirmes, dem Send in Münster und Libori in Paderborn, waren wir neugierig, wie sich die Osterkirmes am Fredenbaum weiterentwickelt hat. Wir hatten uns darauf eingerichtet, einen schönen entspannten Abend auf der Kirmes zu verbringen. Zuhause kochen oder Restaurantbesuch war jedenfalls gestrichen und kirmestypische Verpflegung angesagt. Das Wetter spielte auch halb-

wegs mit. Wir hatten 13° Celsius und es war trocken. Also auf nach Dortmund. Parkplätze sind auf Volksfesten, die in der Innenstadt stattfinden, ja meist ein Problem, doch nicht so in Dortmund. Die Firma Poco stellte kostenfreie Parkplätze zur Verfügung und direkt vor dem Kirmes­ platz gab es auch zusätzlich noch gebührenpflichtige Plätze. Nachdem wir angekommen waren, galt es sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Ein kleiner Rundgang war angesagt. Wir waren etwas überrascht, dass gegen 18.30 Uhr nur relativ wenig Besucher vor Ort waren. Die Osterkirmes hat ihren Fokus klar auf Familien gesetzt. „Es ist immer schwieriger geworden, die Leute zu begeistern“, sagt Schausteller Patrick Arens. „Die Osterkirmes hat außerdem mit der Entwicklung des Nordens zu kämpfen. Früher war hier ein Arbeiterviertel. Die heutigen Probleme der Dortmunder Nordstadt sind bekannt. Ein Grund für den Schausteller­ verein, auch außerhalb von Dortmund Werbung zu machen. Und das Fazit sei dann fast immer gleich bei den Menschen: Es ist hier ja gar nicht so schlimm wie gedacht,“ so Patrick Arens in einem Interview mit dortmund24.de. An Fahrgeschäften war alles da, was man

Küchenparty im Wittekindshof 16.06.2017 | 18.00 Uhr

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Das Ruhrgebiet 120 Jahre Osterkirmes in Dortmund

erwartet: vom nostalgischen Kettenkarussell über große Fahrgeschäfte modernster Generation bis hin zum Riesen­rad, das auf keiner Kirmes fehlen darf. Gegen 19.00 Uhr begann sich der Platz langsam zu füllen. Kinderkarrusells waren erstaunlich wenig frequentiert. Offensichtlich haben viele sechs- bis zehnjährige Kinder heute andere Interessen als das Kettenkarusell. Die Autoscooter und die modernen Fahrgeschäfte wurden von jungen Menschen dagegen sehr gut frequentiert. Losbuden, Dosenwerfen und (Kirmesjargon) viele Fressbuden rundeten das typische Kirmesangebot ab. Kulinarisch haben wir uns an diesem Abend für Hamburger, ein Dortmunder Bier und Popcorn entschieden. Die Stehtische dazu waren von den Schaustellern liebevoll mit Tischdecken frischen Tulpen dekoriert. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass sich die Schausteller neu orientieren, überregional werben und bestimmte Altersgruppen gezielt ansprechen müssen, damit die traditionelle Kirmes auch weiterhin ein lohnenswertes Ausflugsziel, auch für Besucher aus anderen Städten, darstellt. Man rechnete auf der diesjährigen Osterkirmes übrigens mit ca. 150 000 – bis 200 000 Besuchern. Weitere Informationen www.arens-event.de

Direkt am Phoenix-See Touch and Enjoy! Bestellen Sie per iPad und erleben Sie unser einzigartiges und innovatives Konzept. Am Kai 8 | 44263 Dortmund | Tel.: (0231) 28689999 Dortmund@mu-kii.de | www.mu-kii.de

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Fotos: futec AG / Gerhard Besler

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Rubrik Überschrift

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03. – 06. August 2017 AUF DEM FRIEDENSPLATZ IN DORTMUND

www.gourmedo.com

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Rubrik Überschrift

Großer Andrang auf dem Marktplatz

„Kabellos” sorgten für Musik

Seilakrobatik hoch über dem Markt

Michael Groschek lobte das Projekt

Helmut Stolzenhoff hat „Alles richtig gemacht”

Auch die angrenzenden Straßen waren gut besucht

Stadtumbaufest in Lünen

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s herrschte allerbestes Frühlingswetter und die Stadt hatte diesen Tag zum verkaufsoffenen Sonntag erklärt. Die Menschen strömten in unglaublichen Mengen in die Innenstadt und auf den Marktplatz. Auf dem Marktplatz waren der Bauverein, die Stadt Lünen, Volksbank, Bäckerei Kanne und das Restau­rant HEIMATGESCHMACK jeweils mit Ständen vertreten. Natürlich gab es auch Bierstände, Bratwurst- und Steakbraterei, Kaffee und Kuchen. Die eigentliche Leichtigkeit des Seins und die gute Laune brachte die Gruppe „Kabellos“ mit ihrer heiteren Musik aus Klassikern und Moder-

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ne auf den Platz. Auch NRW-Bauminister Michael Groschek stattete der Veranstaltung einen Besuch ab. Er lobte Lünen als Musterstadt für Stadtentwicklung und Stadtumbau. Und: „Wenn Ihr Zweifel habt, was Städtebauförderung und Städtebau vermag, dann fahrt nach Lünen“. Helmut Stolzenhoff, Inhaber eines großen Catering-Unternehmens, eröffnete hier sein Restaurant HEIMAT­ GESCHMACK, inklusive Meisterfleischerei und war an diesem Tag von dem großen Andrang und der Stimmung mehr als begeistert: „Alles richtig gemacht!“freute er sich. So wie Helmut Stolzenhoff ging es

wahrscheinlich auch allen anderen neuen Unternehmern, die sich hier im neuen „alten“ Hertiehaus angesiedelt haben. Lünen hat wieder eine tolle Innenstadt, die sehr intensiv von den Lüner Bürgern und Gästen besucht wird. Dieses Beispiel sollte Schule machen! * Nach vielen Überlegungen hat man sich entschlossen auch in Zukunft bei der Bezeichnung „Ehemaliges Hertie-Kaufhaus“ zu bleiben. Andere Namen würden von den Bürgern kaum akzeptiert werden.

Fotos: futec AG / Gerhard Besler, Thomas Haubrich (Lünen)

Es hat viele Jahre gedauert, bis aus der „beinahe Ruine“, dem alten Hertie-Kaufhaus in Lünen am Markt, wieder ein interessantes Objekt mit vielen Möglichkeiten und Angeboten wurde. Am Sonntag, dem 03. April 2017 war dieser Tag gekommen. Alle Beteiligten, wie das ausführende Bauunternehmen, die neuen Mieter, Kaufleute und Vertreter der Stadt sowie viele Lüner Bürger wollten gemeinsam die Neugestaltung des Marktplatzes und die offizielle Einweihung des „neuen“ ehemaligen Hertie-Kaufhauses* feiern.


Neu im Netz Weinert’s Weinhotel

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Neu im Netz - Weinert’s Weinhotel

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as ehemalige Hotel Atrium am Kurpark in Bad Salzuflen präsentiert sich seit dem 1. März 2017 mit seinen neuen Betreibern als „Weinert’s – Genuss & Gastlichkeit”. Schon an der Namensgebung ist erkennbar wo Gerharda und Matthias Weinert sowie Florian Erdmann die Schwerpunkte setzen. Kürzlich noch ein reines Appartementhotel mit bürgerlicher Küche, wird nun besonderer Wert auf Genuss gelegt. Da kommt der Wein auch schon einmal vom Weingut der Familie aus Argentinien. Matthias Weinert hat als Küchenchef und Küchendirektor u. a. im Detmolder Hof Erfahrung gesammelt. Küchenchef Florian Erdmann prägt mit seinem Küchenstil eine Genießerküche, in der Bewährtes, Regionales, neue Leckereien und außergewöhnliche Fischgerichte auf die Karte kommen. Auf der modernen Internetpräsenz präsentieren die Inhaber natürlich die Zimmer und Appartements, das Restaurant, sowie die Speisen- und Weinkarte. Gerharda Weinert, vom Deutschen Weininstitut anerkannte Weinbera-

terin, vermittelt den Gästen gerne auf der Homepage und im Restaurant etwas von ihrem Weinwissen. Kurgäste und Urlauber erfahren deshalb Wissenswertes über die Stadt Bad Salzuflen und über Ausflugsziele ganz in der Nähe, wie den Externsteinen, das Hermannsdenkmal oder die Stadt Detmold. Die neue Präsenz glänzt mit klarem und responsivem Design. Mit der Realisierung wurde die Dortmunder futec AG, eine der führenden Agenturen der Region betraut. Weitere Informationen www.weinerts-weinhotel.de

Hertie – Früher ein Kaufhaus

Heute ein Ort voller Möglichkeiten

Lange Straße 99 44532 Lünen Tel.: 02306 / 202 11- 0 Fax.: 02306 / 202 11-31 info@bauverein.de www.bauverein.de WESTFALEN MAGAZIN

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Hartmut Eicher und Uwe Helmich stellen die neuen Geschmacksrichtungen vor

HÖVELS

Dortmunder Traditionsbrauerei setzt neue Trends bei Bierspezialitäten Bereits seit 1893 nimmt die besonders aufwändig gebraute Dortmunder Bierspezialität HÖVELS Original eine Sonderstellung unter den vielen auf dem Markt angebotenen Bieren ein. Die perfekte Komposition aus vier Edelmalzen sorgt für eine einzigartige Aromenvielfalt, das ist das Geheimnis von HÖVELS Original.

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ÖVELS war immer, und ist es bis heute geblieben, eine auf hohem Niveau handwerklich hergestellte Bierspezialität. Hövels ist schon seit 125 Jahren das, was heute überall als Craft-Beer angeboten wird: eine handwerklich, nach hohen Qualitätsstandards gebraute Bierspezialität. Als Craft-Beer haben es die Dortmunder aber in der Vergangenheit niemals bezeichnet. Die Bezeichnung Craft-Beer ist aus dem englischsprachigen Raum nach Deutschland herübergeschwappt. Die Bezeichnung Craft Beer wurde erstmals in den 1970er Jahren in England und in den 80er Jahren in den USA verwendet. Im Grunde handelt es sich immer um handwerklich gebrautes Bier mit hochwertigen Zutaten und unkonventionellen Geschmacksrichtungen. Auch die deutschen Massenmedien haben den Begriff inzwischen entdeckt – Craft-Beer ist „cool“ und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das Phänomen in der Mitte der (deutschen) Gesellschaft angekommen ist. Dazu sagt Sarah Schwefer, Brand Manager HÖVELS Original: „Mikrobrauereien, Gypsy-Brauer und Collaboration Brewing werden als Innovation gepriesen. Wir hören und lesen

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von erlesenen Rohstoffen, von besonderen Rezepturen, von sinnlichen Erfahrungen bei Bier-Tastings. Für unsere Hövels Braumeister ist das alles allerdings selbstverständlich. Der Gedanke, handwerklich gebraute, facettenreiche Biere zu genießen, ist schließlich nicht so neu. So setzte sich unser erstmals im Jahr 1893 gebraute HÖVELS Original schon damals mit seinen vier Edelmalzen und einem besonders langen Reifeprozess bei unter 0 Grad Celsius von den gängigen Bieren Bieren ab. Wie auch das bernsteinfarbene HÖVELS Hop Pale Ale mit dem Aromahopfen Yellow Sub und der rot-braune HÖVELS Craftbock mit obergärigen Hefearomen. Denn unsere drei Meisterwerke verführen die Sinne, jedes auf seine eigene Weise“. Nun gesellen sich zu dem Original von 1893 das HÖVELS „Hop Pale Ale“ mit dem Aromahopfen Yellow Sub und das HÖVELS „Craftbock“ mit obergärigen Hefearomen. Die Hövels Braumeister haben also ihre Braukunst noch einmal neu interpretiert. Am 13.2.2017 hat HÖVELS zu einem Pressegespräch in die HÖVELS Hausbrauerei nach Dortmund eingeladen, um die neuen Bierspezialitäten vorzustellen und zu verkosten. Laut Braumeister Martin Neuhaus hat es von der ersten Idee bis zur

ersten abgefüllten Flasche ca. 1 Jahr benötigt. Dabei war die Wahl des Hopfens entscheidend, dieser musste zu den vier Edelmalzen passen. Zur Verkostung gereicht wurden die drei HÖVELS Spezialitäten „Original“, „Pale“ und „Craftbock“ in den klassischen Sommelier-Gläsern. Braumeister Mark Oliver Tietz charakterisiert das Craftbock z. B. folgendermaßen: „Kein anderes obergäriges Bock, das diese Geschmacksrichtung hat. Es ist ziemlich einzigartig: schokoladig, hat karamellige Aromen und ist schmeichelhaft auf der Zunge. Unser Craftbock passt gut zu dunklen Fleischsorten und allen Gerichten mit kräftigen dunklen Saucen und auch sehr gut zu Desserts wie Mousse a Chocolat.” Die Markteinführung erfolgte im Februar 2017 in 4 x 0,33 Liter Glas-Mehrwegpfandflaschen. Diese werden über den Lebensmitteleinzelhandel, Getränkeabholmärkte und Convience-Stores vertrieben. Das HÖVELS Original ist selbstverständlich auch weiterhin in der 0,5-Liter-Glas-Mehrwegbügelflasche und vom Fass verfügbar. Gerhard Besler Weitere Informationen www.hoevels-original.de


Das Ruhrgebiet Genuss-Kultur in Dortmund

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Genusskultur in Dortmund

GourmeDo bietet Kultur eine große Bühne

Fotos: futec AG / Gerhard Besler

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as führende Feinschmeckerfest der Region – GourmeDo – geht in die siebte Runde. Vom 03. bis 06. August 2017 wartet man erstmalig mit einem großen Kunst- und Kulturprogramm auf. GourmeDo hat sich immer schon als Kulturveranstaltung verstanden und zwar für Genuss- und Ernährungskultur. Deshalb speist man auf dem Friedensplatz auf Restaurantniveau von Porzellantellern – Imbissgerichte sind verpönt. Die rund 20 teilnehmenden Spitzengastronomen verstehen GourmeDo als imagefördernde Leistungsschau und warten Jahr für Jahr mit über 100 kreativen Gerichten auf. Diese werden zu Probierpreisen von im Schnitt unter 10 Euro angeboten.

Künstler bereichern GourmeDo Das neue Kunst- und Kulturprogramm erhält mit drei Zelten großen Raum auf GourmeDo. Für die kulturelle Leitung konnte die Freie Kunstschule Pia Bohr ge-

wonnen werden. In Zusammenarbeit mit Künstlern der Dortmunder Gruppe e.V. (Künstlervereinigung seit 1956) und Peter Erik Hillenbach (Journalist, Autor) wird man so einem großen Publikum Kunst und Kultur in einem schönen Rahmen unkompliziert näher bringen und Künstlern und Kunstinteressierten GourmeDo als Plattform zur Verfügung stellen. GourmeDo wäre nicht GourmeDo, wenn in dem großen Kulturzelt nicht auch feine Kochkunst stattfinden würde. Der Dortmunder Sternekoch Michael Dyllong (Palmgarden) wird in dem Zelt sein Pop­ Up-Restaurant „STUDIO by Dyllong“ installieren. Das Konzept bietet „Food, Drinks & Entertainment. Frisch und kreativ mit internationalen Einflüssen.“ – natürlich auf Sterneniveau. Weitere Informationen www.gourmedo.com

HÖVELS verführt die Sinne. Einzigartige Kompositionen aus vier verschiedenen Edelmalzen.

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Rubrik Überschrift

Das Schaf ... der Wolf ... Hurz!

Recklinghausen feiert dieses Jahr sein 1 000-jähriges Jubiläum mit vielen Aktionen. Von dem heutzutage bei Jubiläen schon zum Standardprogramm gehörenden Epochenfestival „1 000 Jahre Zeitreise“ über „1 000 Tänzer“ bis hin zu „1 000 Adventskalender“ ist das ganze Jahr etwas los. Ein besonderes Highlight waren die „1 000 Gags“, die erstmalige Verleihung des Comedy-Preises „Recklinghäuser Hurz“ am 20.03.2017.

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urz! Vor 20 Jahren wurde ein Stück Fernsehunterhaltungsgeschichte geschrieben. Damals schmuggelten sich Komiker Hape Kerkeling - verkleidet als polnischer Tenor - und Klavier-Partner Achim Hagemann, beide gebürtige Recklinghäuser, in ein klassisches Konzert, um das versammelte Publi­kum mit ihrer eigenen Interpretation experimenteller, klassischer Musik zu verblüffen. Der Sketch mit dem berühmten Ausruf des Nonsense-Worts wurde zum Kult. „Ich habe das gute Bauchgefühl, dass unser Hurz in den nächsten Jahren noch bundesweit für Aufsehen sorgen wird”, so Bürgermeister Christoph Tesche bei der Pressekonferenz anlässlich des Co­ medyPreises. Dieser saß neben dem Intendan-

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ten der Ruhrfestspiele Frank Hoffmann ebenfalls in der Jury. Jurypräsident war Achim Hagemann (auch bekannt unter seinem Alter-Ego Pavel Popolski von „Der Popolski-Show“). Die Schirmherrschaft übernahm Hape Kerkeling, der sich zur Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und an dem Abend nicht teilgenommen hatte. Und so ging es am 20. März um fol­gende Preise: Dem Der-Wolf-und-das-LammHurz, der mit 6 000 Euro dotiert ist und dem Ehren-Hurz für das Lebenswerk, den Heimat-Hurz als Publikumswahl (4 000 Euro) und den Nachwuchspreis Kleiner Hurz (2 000 Euro), bei dem es eine Vorauswahl gab und dessen Preisträger erst während der Preisverleihung gewählt wurde. Moderiert wurde der Abend von der aus dem WDR bekannten Steffi Neu, die die

verschiedenen Akteure charmant und witzig durch die Show leitete. Dafür, dass es sich um den ersten Preis dieser Art handelte, drängelte sich schon ein guter Teil deutscher Comedy-Prominenz auf dem grünen (!) Teppich. Dementsprechend war das Ruhrfestspielhaus auch gefüllt. Dazu Intendant Hoffmann: „Ich sehe hier das Ruhrfestspiel-Publikum. Das kommt immer. Es ist ja auch so ein tolles Haus. Die Leute kommen auch zu schlechten Produktionen.” Der Publikumspreis „Heimat-Hurz“ ging an Markus Krebs, der seine Ansprache zu einer Witzparade nutzte, während der Haupt-Preis Der-Wolf-das-Lamm-Hurz an den „George Clooney der deutschen Comedy-Szene“ Kurt Krömer ging. Stilgerecht bedankte er sich, dass er „wohl den Preis


Das Ruhrgebiet Recklinghäuser Hurz

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink

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Katalyn Bohn erklärt neue Erziehungsmethoden

Mathes Fechner zeigte, dass auch Blues lustig sein kann

Laudator „Knacki” Deuser musste seine Rede auf einer Schaukel halten

Achim Hagemann alias Pavel Popolski

Bürgermeister Christoph Tesche

Torsten Sträter musste das Publikum bei seiner Laudatio bändigen

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Das Ruhrgebiet Recklinghäuser Hurz

Fotos: futec AG / Thorsten Piepenbrink

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Großer Presseandrang

Die Preisträger v.l. Dr. Ludger Stratmann, Markus Krebs, Kurt Krömer und Katalyn Bohn

bekommen hätte, damit er erstmal weg ist und ihn danach die guten Leute bekommen können“. Zwischendurch traten die drei Finalisten für den Kleinen Hurz auf: Katalyn Bohn mit Körperbeherrschung und überdrehter Originalität, der Comedy-Zauberer Marcel Kösling und die Poetry-Slammerin Sandra Da Vina mit einer Lobrede auf das Ruhrgebiet. Während das Publikum und die Jury abstimmten, erklärte Pavel Popolski musikalisch die polnische Herkunft des Raps.

Markus Krebs und Steffi Neu

Gewonnen hatte den Kleinen Hurz letztendlich Katalyn Bohn, die mit ihren Themen von modernen Medien, Youtube-Kindern und Helikopter-Müttern überzeugte. Nach der Laudatio seines „geistigen Ziehsohnes” Torsten Sträter gab es dann stehenden Applaus für den Gewinner des Ehren-Hurz Dr. Ludger Stratmann, der nicht nur für seine komödiantischen Fähigkeiten sondern auch für sein soziales und karitatives Engagement geehrt wurde. Der Geehrte nahm es locker und machte

sich in seiner Dankesrede über sein Alter lustig. Und das Publikum? Das war von dem humoristischen Dauerfeuer begeistert und man war sich einig, dass die Veranstaltung, auch außerhalb der Jubiläumsfeierlichkeiten, fortgeführt werden solle. Weitere Informationen www.1000jahre.re

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GRUPPE


RVR plant feste MountainbikeStrecke in der Haard RVR mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen, um eine Rückmeldung zu den Routen zu erhalten. Auf die Erfahrungen der Biker soll im weiteren Planungsprozess zurückgegriffen werden. Die Planung der Mountainbike-Strecke gehört zum Teilprojekte „Naturverträgliche Tourismusentwicklung Haard” im Rahmen des Projektes WALDband, in dem der Regionalverband Ruhr, der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland (NPHMW) und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW zusammenarbeiten. Ziel ist es, Zukunftsvisionen für rund 36 000 Hektar Waldbestand zwischen dem Münsterland und der Metropole Ruhr zu entwickeln. Dazu gehören u. a. die Hohe Mark in Dorsten, die Üfter Mark in Schermbeck und die Haard im Kreis Recklinghausen. Weitere Informationen www.rvr-online.de

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ür ein besseres Miteinander von Wanderern, Reitern und Mountainbikern in der Haard setzt sich der Regionalverband Ruhr (RVR) ein. Im Rahmen des Regionalen Projektes WALDband entwicklen Biker und Planer des RVR gemeinsam mit weiteren relevanten Akteuren eine natur- und nutzungsverträgliche Radroute. Bei der Cross-Tourenfahrt (CTF) des Haardbiker e.V. am 02. April testen die Sportler erste Routenoptionen. Einmal im Jahr richtet der Verein die Jedermann-Fahrt in der Haard aus, an der bis zu 1 000 Aktive teilnehmen. Diesmal haben die Veranstalter drei Routen abgesteckt, die zugleich als Teststrecken für einen geplanten permanenten Mountainbike-Trail dienen. Auch ein gemischtes Team des RVR ist am Start, um aus den drei zwischen 30 und 65 Kilometer langen Wegstrecken die am besten geeignete auszuwählen. Darüber hinaus wollen die Verantwortlichen der Haardbiker und des

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Rubrik Überschrift

Westfälische Impressionen Westfälische Dampfzug-Nostalgie Dampfzugfahren ist 40 Jahre, nachdem die mächtigen Dampfloks aus dem täglichen Eisenbahnverkehr verschwunden sind, so populär wie schon lange nicht mehr. Ob im Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen, mit der Museumseisenbahn in Minden oder wie auf diesem Foto im Rahmen der Veranstaltungen des Vereins „Westfälisch Genießen” mit einer kulinarischen Museumszugfahrt mit dem Rheingold-Express durch das Ruhrgebiet kann man in ganz Westfalen diese technologischen Relikte bestaunen. WESTFALEN MAGAZIN


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228 Seiten, gebundene Ausgabe mit Prägedruck, Sonderformat 24 cm × 27 cm

248 Seiten, gebundene Ausgabe mit Prägedruck silber, Sonderformat 24 cm × 27 cm

Art.-Nr. 8204

Art.-Nr. 8072

14,90 €

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Spirit of Spice BBQ Gewürzbox

Sorte Chili Art-Nr. 5102 Sorte Preiselbeeren Art-Nr. 5104

Kochen wie es uns gefällt

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Impressum

Vorschau

Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag gedruckt und online. Heft Nr. 47, Ausgabe 02 / 2017 Herausgeber und Chefredakteur:

Unsere Herbstausgabe erscheint ab Mitte September 2017, u. a. mit folgenden geplanten Themen:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung: f utec AG Agentur & Verlag Harkortstraße 37 – 39 44225 Dortmund Lesertelefon und Abos:

Balve Optimum international

(02 31) 177 270 80

Anzeigen:

(02 31) 177 270 88

Fax:

(02 31) 177 270 99

Das Balve Optimum vom 08. – 11. Juni am Schloss Woklum zählt zu den traditionsreichsten Reit­sport­veranstaltungen in Europa. Einmal im Jahr trifft sich die Welt des Pferdesports im sauerländischen Balve bei der größten und renommiertesten Sportveranstaltung der Region.

E-Mail: kontakt@westfalen-magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Druck: Hitzegrad Print Medien & Service GmbH, Dortmund Gestaltung:

Thorsten Piepenbrink

Titelfoto:

Art Tremodo Landpartie Bad Pyrmont Foto: Gerhard Besler

Beslers Städtereise nach Warburg Die fast 1000-jährige Hansestadt Warburg, auch als „Rothenburg Westfalens“ bezeichnet, ist ein städtebauliches Kleinod. Entdecken Sie die prächtig und reich verzierten Fachwerkhäuser, die Burgen, aber auch die moderne Stadt mit hübschen Boutiquen sowie einem reichhaltigen Kultur und Freizeitangebot.

Bildnachweis: siehe Angaben

Eingesandte Textbeiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de

Fotos: Balve Optimum, Tuxyso & Highlander210 (Wikimedia Commons), futec AG / Lana Roßdeutscher

ISSN-Nr.: 1867-3449

Nähe ist einfach.

Nostalgiereise an den Gardasee Das Traumziel der Deutschen in den 1960er Jahren hieß Italien. Mit dem VW-Käfer, die Koffer auf dem Dach, ging es mit der Familie über den Brenner nach Italien. Wir wollen auf einer Nostalgie­ reise die Faszination noch einmal erleben, von der unsere Eltern so schwärmten.

Weil man die Sparkasse immer und überall erreicht. Von zu Hause, mobil und in der Filiale.

Westfälischer Gastronomiepreis Ob Landgasthof, gutes bürgerliches oder Sternerestaurant: einzig und allein die Gäste entscheiden darüber wer in 2017 als beliebtestes Restaurant oder beliebtester Gasthof ausgezeichnet wird. Spitzenköche und ein tolles Rahmenprogramm sorgen auch in diesem Jahr für eine „ausgezeichnete“ Stimmung.

sparkasse.de

47. Ausgabe Westfalen Magazin Sommer 2017  
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