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7. Jahrgang · Ausgabe Frühjahr 2011 · 3,80 Euro

Rezept-Poster: Frühlingsmenü von Stefan Madeheim

Urlaub auf der Ritterburg

Die Wewelsburg ist der Inbegriff einer mächtigen Burganlage. Hier können Sie Geschichte lernen, Wissen vertiefen, preiswert Urlauben – alles ist möglich.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch Beslers Städtereise Detmold Fleisch ist das älteste Lebensmittel der Menschheitsgeschichte. Ist Fleisch eine Sättigungsbeilage oder ein Luxusartikel? Eine spannende Geschichte hierzu in diesem Heft.

Sie ist eine städtebauliche Perle in OWL mit einer 1 200 Jahre alten Geschichte. Das Residenzschloss, die historische Innenstadt und urgemütliche Gastronomie erwarten Sie.


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Editorial

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, die meisten von Ihnen freuen sich schon seit Wochen auf einen schönen Frühling. Die ersten Ausflüge werden bereits geplant und zum Angrillen Nachbarn und Freunde eingeladen. Der Winter hatte uns mal wieder viel zu lange mit schlechtem Wetter und schlechten Nachrichten fest im Griff. Gegen Naturgewalten, wie die immer öfter wiederkehrenden Überschwemmungen können wir kurzfristig nicht allzu viel tun, denn da muss sich im Verhalten der Staaten und der Menschen möglichst schnell und grundlegend etwas ändern. Solange das nicht passiert, ja der Ausstoß an schädlichen Klimagasen punktuell sogar noch ansteigt, werden wir die Auswirkungen des viel zitierten Klimawandels in Zukunft noch deutlicher zu spüren bekommen. Ein ganz anderes Thema treibt mich schon seit Jahren immer mehr um, es ist die Qualität unserer Lebensmittel. Bei diesem Thema hat jeder Einzelne von uns unmittelbaren Einfluss auf die Produkte, die wir Tag täglich zu uns nehmen. Anfang Januar machte ich mir gerade Gedanken über das Thema „Fleisch ist nicht gleich Fleisch“. Der Artikel war fast fertig. Ich hatte mit vielen Inhabern von Hofläden, einem „Fleischsommelier“ und mit Lebensmittelgroßhändlern gesprochen und war gerade dabei einen richtig schönen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Die ersten Nachrichten über die Dioxin verseuchten Futterfette, die Harles und Jentzsch seit Jahren an die Futtermittelmittelhersteller lieferte, holten mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Seit dem Gammelfleischskandal hatte sich augenscheinlich nichts geändert. Gegen kriminelle Energie und Profitgier scheint kein Kraut gewachsen. Solange viele Verbraucher billigstes Fleisch als tägliche Sättigungsbeilage verwenden und nicht als ein qualitativ gutes Lebensmittel, dass vielleicht nur 1 bis 2 mal pro Woche auf den Tisch kommt, gibt es für die Industrie immer genug Anreize möglichst billig zu produzieren. Erst wenn die Nachfrage nach diesen Produkten nicht mehr vorhanden ist, regelt sich der Markt von alleine. Wir, die Verbraucher, haben es selber in der Hand, wie gesund wir uns ernähren. Hoffen wir trotz allem auf einen richtig schönen Frühling mit allem, was dazu gehört.

Herzlichst Ihr Gerhard Besler 3


Inhaltsverzeichnis

14 Aus dem Inhalt Lebensart

20 Westfalen Gourmetfestival So war es auf dem Festival 2010 (2. Teil) 24 Gastronomiepreis 2011 26 Westfalen Institut Neujahrsempfang 2011 28 Fleisch – Das älteste Lebensmittel der Menschheit 48 Leistungsschauen der Spitzenköche – Das wird ein genussvoller Sommer 53 Spa-Maßnahmen Teil II – oder: Der schönste Strand im Sauerland

Rezepte

17  Küche der Regionen Kreative Geschmacksaromen; Confierte Schweinerippen mit Stielmus und Schalottenkompott 50 5-Sterne-Romantik- und Wellnesshotel Deimann Zu Gast bei Stefan Madeheim Lauwarme Perlhuhnroulade auf Blattsalat; Zweierlei vom Milchlamm mit eigenem Saft, gebratenem Spargel und Bärlauchspätzle; Rhabarbersüppchen 58 Orangen-Terrine mit Mohnsauce

= Titelthema 4


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Inhaltsverzeichnis

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Das Ruhrgebiet

13 Gasthaus Middendorf umgezogen Bewährtes in Bönen 14 Ausflugsziel für die ganze Familie alpincenter Bottrop

Das Münsterland

34 Swin-Golf in der Davert Der zwanglose Spaß für alle 36 Prachtstück 40 Genuss und Erholung in Legden Seit 1884 45 Friesenstube

Das Sauerland

46 Romantik Hotel Stryckhaus Schönheit, Romantik und Genuss in Willingen 47 Kulinarische Schlendertage in Willingen 51 Haus Gerbens

Ostwestfalen-Lippe

60 Die Wewelsburg 64 Beslers historische Städtereise Detmold 69 Schloss Erwitte Speisen, feiern und wohnen wie ein Graf

64 Überregional

42 Hövels Original Zweites Bord-Brauhaus: Hövels Original auf See genießen; La cuisine Mario Kalweit, Parkhaus Wortmann, Restaurant Alter Bahnhof 56 Gastkolumne von Stefan Manier: 2 Spitzenköche aus Westfalen auf kulinarischer Bildungsreise New York muss man gesehen haben, ... oder? 63 Gastkolumne von Günther Overkamp-Klein Gutbürgerlich

Rubriken

3 Editorial 8 Unser Westfalen  (Bald) Tausend Dank! 10 Edle Tropfen  Malbec FLAGTREE aus Argentinien; Versteckter Genuss; „Slainte mhath!“ 32 Tipps und Termine 54 Marktteil 52 Kurz notiert Torten nach alter Väter Sitte; Galerie Anders holt internationale Kunst nach Lünen 68 Impressum 73 Vorschau

= Titelthema 6


WELLNESS – WANDERN – GOLF „Hier habe ich mich in fünf Tagen besser erholt, als anderswo in vierzehn.“ Dieses Zitat eines Gastes bringt es auf den Punkt! Genießen Sie ohne Reisestress wertvolle Tage in Ihrer Nähe, in dem inhabergeführten Hotel der Extraklasse.

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Unser Westfalen

Rahden Hörstel Rheine Gronau Emsdetten

Vreden

Legden

Osnabrück

Lienen Altenberge

Minden

Halle

Versmold Coesfeld Stadtlohn Detmold Blomberg Münster Billerbeck Warendorf Senden Gütersloh Bad Meinberg Dülmen Borken Bocholt Lüdinghausen Ascheberg Rietberg Oelde Höxter Olfen Haltern Nordkirchen Bad Driburg Dorsten Datteln Paderborn Hamm Lippetal Selm Marl Rhein Werne Erwitte RUHRGEBIET Waltrop Lünen Büren Bottrop Werl Bad Sassendorf Dortmund Bönen Oberhausen Bochum Wickede Essen Arnsberg Schwerte Duisburg Bestwig Velbert Sprockhövel Olsberg Hagen Balve Willingen Sundern Altena Eslohe Düsseldorf Winterberg Medebach Solingen Attendorn Lennestadt Schmallenberg Plettenberg Kirchhundem Bad Berleburg Olpe Bad Laasphe Siegen

Eingezeichnet sind Orte, die bisher Thema im Westfalen Magazin waren. Bei Besonderheiten können diese auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens liegen. Ein Heftarchiv und eine Restaurantübersicht finden Sie unter www.Westfalen-Magazin.de. Vorschläge und Empfehlungen zu Orten oder Restaurants sind willkommen an kontakt@Westfalen-Magazin.de oder (02306) 978-402.

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Unser Westfalen

(Bald) Tausend Dank!

Eine der ersten Adressen im Sauerland, wenn es um feine Genüsse geht: das Restaurant Gutshof Itterbach.

O

ft werden wir gefragt wo man das Westfalen Magazin bekommt. Ehrlich gesagt: Wir wissen es nicht genau. Wir arbeiten mit verschiedenen Grossisten zusammen, die wiederum die ihnen angeschlossenen Pressefachhändler beliefern. Dieses sind im Wesentlichen die Bahnhofsbuchhändler der Region sowie die Pressefachhandel mit dem blauen Globus. Insgesamt ca. 250 Händler. Dazu beliefern wir rund 250 ausgewählte Hotels und Restaurants mit dem Westfalen Magazin, die es dort in den Lobbys oder auf den Zimmern für ihre Gäste bereit halten. Also bekommen Sie das Westfalen Magazin an rund 500 Stellen in Westfalen. Das ist doch schon ordentlich, oder? Allen Händlern und Logistikern an dieser Stelle dann erstmal 500 Mal Dank und vielleicht bald schon „Tausend Dank“. Am sichersten und einfachsten ist es jedoch das Westfalen Magazin zu abonnieren, dazu können Sie sich dann noch eine schöne Prämie aussuchen. Schauen Sie doch mal auf Seite 73. So oder so, auch Ihnen vielen Dank für die treue Leserschaft. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie uns weiter. Und noch ein Wort und ein Dank. Ab und an werden wir auch einmal auf Zahl der Insertionen in unserem Heft angesprochen. Diese sind vor allem Ausdruck

für die Wertschätzung der Inserenten für unser Magazin und Sie als Leser. Zudem wird jedes Heft aufwendig produziert. Die Kosten hierfür sind nicht nur mit dem Verkauf der Hefte zu decken. Sie finden im Westfalen Magazin ausschließlich Anzeigen für Produkte, Leistungen und Gastronomien, die wir auch selbst für empfehlenswert halten und die neben der Werbung sicher auch interessante neue Aspekte und Anregungen eröffnen. Also natürlich auch unseren Inserenten vielen Dank. Nun wünsche ich uns allen einen tollen Frühling und mit dem vorliegenden Heft eine anregungsreiche Lektüre.

Herzlichst Ihr

Die Lage und das einzigartige Ambiente des Gutshofes sind ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Events mit feiner Kulinarik für anspruchsvolle Gäste, die Hochzeiten, Geschäftsessen, Betriebs- und Jubiläumsfestlichkeiten, Geburtstage oder andere besondere Familienfeiern begehen möchten.

Besuchen Sie uns, um Augenblicke des Genießens zu erleben. Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag ab 14:00 Uhr Samstag ab 12:00 Uhr Sonntag ab 10:00 Uhr Montags und dienstags Ruhetag

Marcus A. Besler marcus.besler@futec-ag.de

Gutshof Itterbach Mühlenkopfstraße 7 34508 Willingen/Hochsauerland Telefon: (05632) 96940 Internet: www.gutshof-itterbach.de E-Mail: service@gutshof-itterbach.de

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Malbec FLAGTREE aus Argentinien Liebe Feinschmecker, wie wäre es mal mit einer etwas anderen Rebsorte als immer nur Cabernet-Sauvignon, Merlot, Sangiovese, Chianti und Co. – wie wäre es zum Beispiel mal mit einem Malbec?

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rsprünglich eine alte französische Rebso­rte die auch als Auxerrois, Côt oder Pressac bezeich­net wurde. Heute liegt sein Hauptanbaugebiet in Argentinien wo er, aufgrund der trockenen Wärme, prächtig gedeiht. Sein sehr hoher Tannin­ gehalt macht ihn sehr lagerfähig und somit ist er in vielen Cuvées enthalten, auch in den großen Gewächsen aus Bordeaux und im spanischen Vega Sicilia. Geschätzt werden die fast lilaschwarzen Malbec-Weine für ihre fruchtige Würze, die typische Pflaumen-und Tabaknoten aufweisen. Auch Anklänge Wolfgang Anders an Blaubeeren, Lorbeer, Wacholder, Kirschen und Bitterschokolade sind möglich. Der hier präsentierte FLAGTREE ist ein Kind der patagonischen Landschaft, der andauernde Wind gibt den Baumkronen ihre markante, geneigte Form, die sich im Logo von FLAGTREE widerspiegelt. Die BODEGA DEL FIN DEL MUNDO wurde 1999 gegründet und heißt übersetzt „vom Ende der Welt“. Entdecken Sie die Mystik und Romantik dieses Weines vom Ende der Welt und stellen Sie sich die unermessliche Schönheit und Ruhe der endlosen Weite Patagoniens vor. Sandige und felsige Böden, trockene Brisen, warme Tage und kühle Nächte, modernste Kellertechnik geben dem Wein seine intensive Farbe, angenehme Säure, beeindruckende Komplexität und gut strukturierten Körperreichtum. Die Bodega möchte mit den einzigartigen Eigenschaften des patagonischen Terroirs in höchster Qualität überzeugen. Das Ergebnis ist ein Wein von intensiver Farbe, vollmundig, komplexer Aromenvielfalt, weich und rund am Gaumen mit einem langen Abgang. Man kann ihn absolut nur so trinken oder zu geschmorten Fleisch- und Wildgerichten mit Johannis- oder Preiselbeeren. FLAGTREE Malbec können Sie z. B. in der Galerie Anders in Lünen erwerben (www.galerie-anders.de) für 9,60 €. Herzlichst Ihr Wolfgang Anders

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Edle Tropfen

Versteckter Genuss Pralinen: ein Zauber aus Schokolade, Zucker und Milch. In schlechten Zeiten verkörperte diese köstliche Mischung den Traum von einer besseren Welt. Heute, in einer Zeit der Hektik, bringt uns der Genuss einer Praline einen kurzen aber kostbaren Moment der Entspannung. Ende des 17. Jahrhunderts wurden anlässlich des „Immerwährenden Reichtages“ zu Regensburg die ersten Pralinen entwickelt. Ein Deutscher Koch, der in den Diensten des Herzogs Choiseul du Plessis-Praslin stand, überzog einen gezuRüdiger Sasse ckerten Kern aus Mandeln und Nüssen mit der damals gerade in Mode gekommenen Schokolade. Zu Ehren seines Herren nannte er die neue Schleckerei „Praline“. Bereits 1850 wurden in der Schweiz und in Frankreich Pralinen mit einer mit Alkohol angereicherten Ganache (Sahnecreme) hergestellt. 1924 kreierte Hugo Asbach dann als Reverenz an die damalige Damenwelt die erste Weinbrand-Praline, da es in der damaligen Zeit als unschicklich für Frauen galt, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken.

Heute ist die Auswahl an mit ausgesuchten Bränden gefüllten Pralinen so vielfältig, dass es sich kaum fassen lässt. Egal ob es sich um Obstbrände, Weinbrände oder Ganache-Füllungen handelt, die Kombination aus hochwertiger Schokolade und Alkohol ist einzigartig. Neben den bundesweit erhältlichen Pralinen gibt es aber auch regionale Spezialitäten. So kann z. B. die Münsteraner Bevölkerung seit dem Jahreswechsel ganz besondere Pralinen genießen. Ralf Ilgemann kreierte neue Trüffel mit verschiedenen Korn- und Geist-CremeFüllungen. Beide Destillate heben, durch den hohen Alkoholanteil von teilweise 60 Prozent Volumenalkohol, die üppigen Nuss-, Sahneund Kakaoaromen an. „Die Kombination des intensiven Brandes und der Süße der Praline geben ein unverwechselbares und einzigartiges Geschmackserlebnis. Die Welt steht einen Augenblick still und alle Sinne richten sich auf das, was da auf der Zunge zergeht“, so Ilgemann, Inhaber des Café Classique, Münster. Ihr Rüdiger Sasse

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Landhotel/Gasthof

des Jahres TOP 10

NOTE 1,50

Ihr Michael Habbel

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A

m Donnerstag, den 16.12.2010 wurde das Restaurant Habbel’s und Bistro Manufactur in Sprockhövel zum Treffpunkt von Whiskyfreunden und kulinarischen Liebhabern. Trotz der angekündigten Massen von Schnee fanden sich fast alle Gäste in der „Whiskyhochburg“ ein. Zur Begrüßung Michael Habbel wurde als Aperitif der hauseigene Whisky unserer Brennerei gereicht, begleitet von einer original schottischen Pipes & Drums Band, die den Abend begleitete. Geplant und schon sehr lange vorbereitet war ein Vortrag von Christian Rosenberg, der unter anderem Fachzeitungen wie „Der Malt Whisky Botschafter“ und „Drinks“ herausgibt. Aufgrund des Schneechaoses hing dieser allerdings vom Flughafen Düsseldorf kommend auf der A 46 fest, so kam es dazu, dass ich selbst als alter Whiskyliebhaber einspringen musste. Da ich im Jahre 1977 selbst Whisky hergestellt habe, der heute als „Deutschlands ältester Whisky“ gilt, und ich einige Brennereien in Schottland besucht habe, konnte ich den Herstellungsprozess eines Whiskys erklären und über die facettenreichen Duftund Geschmacksstoffe der vorgestellten Whiskys berichten. Das Team um Küchenchef Alessio Conforto vollbrachte kulinarische Höchstleistung. Als Amuse Gueule wurde ein mit Dalmore (12 years) gebeizter irischer Lammrücken aus dem Tabak-BucheRauch mit Petersilienwurzelsalat und gepfefferter PreiselbeerEmulsion gereicht, gefolgt von einer Tranche vom schottischen Label Rouge Lachs unter der Maronenkruste auf zweierlei Sellerie- und Limetten-Fettercairn-Fior (12 years) Butter. Als Zwischengang gab es eine Essenz von gefüllte Ravioli vom Rebhuhn mit Isle of Jura (10 years) verfeinert, anschließend geschmorte Bäckchen vom Freilandochsen an Laphroaig IslaySchaum (10 years) mit Kräuter-Gerstenrisotto und glasierten Rübchen. Krönender Abschluss war schließlich das gratinierte Butter-Scotch-Törtchen mit Valrhona Nougat-Eis und Glendronach (15 years) eingelegten Satsumafilets. Der schottische Trinkspruch „Slainte mhath!“ tönte immer und immer wieder durch die Räumlichkeiten und spiegelte die gute Stimmung der Gäste wieder. Letztlich ist zu sagen, dass der „Abend des Whisky“ durch und durch gelungen war und sicherlich nicht das letzte Whisky-Event in unserem Hause gewesen sein wird, dann allerdings mit Christian Rosenberg und im Idealfall ohne Schneechaos.


Fotos: futec AG/Marcus A. Besler

Bessere Lage und mehr Möglichkeiten: Der neue Standort am Kletterpoth 91 in Bönen.

Gasthaus Middendorf umgezogen Bewährtes in Bönen

Mit seinem großen Nachbarn Hamm gehört Bönen zum östlichen Rand des Ruhrgebiets, oder: zum Herzen Westfalens. Bis auf eine Handvoll Pizzerien und einem Fischlokal war hier bis vor dreieinhalb Jahren kulinarisch nicht viel zu erwarten. Im Oktober 2007 haben das jedoch Sandra Middendorf und Sascha Peifer mit viel Mut, Arbeit und Können und Liebe geändert. Der Mut wurde belohnt, am 13. Januar 2011 wurde die neue Wirkungsstätte mit mehr Möglichkeiten eingeweiht und der Umzug gefeiert.

S

andra Middendorf lebt in vierter Generation die Tradition der gepflegten Gastgeberschaft. Klar, dass man den mühevoll aufgebauten Namen nicht einfach aufgeben wollte. Am neuen Standort, ebenfalls einem Traditionshaus, wird man beiden Historien mit der Kombination „Gasthaus Middendorf im Haus Kreutz“ gerecht. Ihr Partner im Leben wie im Beruf ist Sascha Peifer. Peifer hat schon in einigen Küchen gearbeitet. Nach seiner Lehre im Parkhotel Dortmund kochte er in luftiger Höhe von 137,5 Metern auf dem Florianturm in Dortmund und im Bonsmanns-Hof in Herdecke. Auch in südlichen Gefilden wie am Tegernsee (Bachmair und Seehotel Überfahrt) sammelte er Erfahrung für den eigenen Betrieb. Den Schliff der Sternegastronomie erhielt er im Schloßhotel Friedrichsruhe, bei Stuttgart. Seit fast 4 Jahren bereichern die beiden nun Bönen und Umgebung mit raffinierten Gerichten aus frischen

Trilogie von der westfälischen Ananas

und regionalen Produkten und aufmerksamem und freundlichem Service. Auch beim Westfälischen Gastronomiepreis erzielte man in harter Konkurrenz zweimal in Folge gute Platzierungen (2009 die Note 1,21 und 2010 die Note 1,75).

Regionale Produkte Die Speisekarte vom „Gasthaus Middendorf - im Haus Kreutz“ liest sich wie das „Who is Who“ regionaler Spitzenerzeuger. Darunter der Fischhof Baumüller aus Wickede, die Hofkäserei Wellie, der Geflügelhof zur Nieden mit seinen Ardeyer Landhähnchen, Gänsen, Enten und Kaninchen. Das Rind- und Schweinefleisch stammt von NEULAND-Betrieben der Region. Diese haben sich der besonders artgerechten und umweltschonenden Tierhaltung verschrieben. Dem Ganzen kann mit Schwerter Senf in seinen diversen Varietäten die passende Würze verleihen. Aus den überwiegend regional bezogenen Produkten kreiert Sascha Peifer Gaumen- und Augenschmäuse. Neben der handwerklichen Kochkunst legt er besonderen Wert darauf, dass seine Gerichte den gewissen Pfiff besitzen, dass Klassiker neu interpretiert werden und das dies al-

les besonders appetitlich dargeboten wird. Hierbei ist er auch immer für ein kleines Späßchen zu haben, einen Flusskrebs mal „Westfälischen Hummer“ zu nennen oder die Steckrübe zur „Westfälischen Ananas“ zu machen. Der schnöden Rübe verhalf er in unserer Sommerausgabe 2010 mit seiner „Trilogie von der westfälischen Ananas“ zu Glanz und Bekanntheit.

Mehr Möglichkeiten Am neuen Standort haben Sandra Middendorf und Sascha Peifer nicht nur eine bessere Basis für den Restaurantbetrieb, sondern können ihr Angebot insgesamt verbessern. Schon jetzt freuen sich die beiden auf die Nutzung des schönen Gartens, in dem dann auch Grill- und Musicalabende geplant sind. Nächster Termin, allerdings noch im Haus: Musical-Gala-Dinner-Show am 9. und 10. April. Die besseren Möglichkeiten in der Küche lassen es nun auch zu, die Köstlichkeiten des Hauses auch außer Haus zu liefern. Ab 20 Personen wird geliefert. Die neue Adresse: Kletterpoth 91, Bönen Weitere Informationen unter: www.gasthaus-middendorf.de 13


Das Ruhrgebiet

Ausflugsziel für die ganze Familie alpincenter Bottrop

Wir möchten Ihnen ein weiteres Beispiel vorstellen, wie man eine alte Industriebrache sinnvoll für die Allgemeinheit nutzen und zu einem attraktiven Ausflugsziel für die ganze Familie entwickeln kann. Das alpincenter Bottrop bietet auf einer ehemaligen Bergehalde der Zeche Prosper die längste Skihalle der Welt. Aber nicht nur das, hier auf der Halde, die von den Einheimischen nur Monte Schlacko genannt wird, ist ein ganzjährig nutzbares Ausflugsziel mit einem vielseitigen Freizeit- und Sportangebot entstanden. Wie in den anderen Vergnügungs- und Freizeitparks in NRW, ist ein Aufenthalt mit der Familie nicht ganz billig. Die Frage die sich dann unwillkürlich stellt, heißt, was erhält man hier für einen Gegenwert. Wir waren für Sie vor Ort und möchten Ihnen die längste überdachte Skipiste der Welt und einige andere Attraktionen vorstellen.

D

ie Betreiber bieten zahlreiche Komplettangebote für Einzelpersonen, aber auch als Familienticket an. Das reizvolle an diesem Freizeitangebot ist, dass es ganzjährig und an jedem Tag nutzbar ist. Das ganze Areal der ehemaligen Bergehalde der Zeche umfasst 31,5 Hektar und ist 126 Meter hoch. Die Skipiste wurde anders als allgemein üblich nicht auf Betonstelzen erbaut, sondern passt sich in ihrem Verlauf der Halde an. Auf 30 Meter Breite und einer Neigung

von bis zu 24 % üben und trainieren hier Einsteiger, Fortgeschrittene, ja sogar die Nationalmannschaft bei winterlichen Minustemperaturen zu jeder Jahreszeit. Der kurvige Pistenverlauf und das abwechslungsreiche Profil machen das Alpincenter weltweit einzigartig. Alle Skitickets, die man für die Skihalle erwirbt, sind All inclusive Angebote. Das heißt: Essen vom Buffet bis 22.00 Uhr und Getränke bis 23.00 Uhr, ohne Limit. Skifahren ist ohne Zeit- und Kilometerbegrenzung möglich.

Die alpenländische Gastronomie, mit verschiedenen Almen, vermittelt ein fast authentisches Après-Ski Erlebnis. Die Großglockner Alm bietet Hüttenzauber auf über 1000 m² im alpenländischen Ambiente. Außerhalb der Alpen ist sie damit die größte Almhütte, in der Après-Ski gefeiert wird. Die Schirmbar, Bergpanoramen und eine Schneetanzfläche vermitteln ein fast authentisches Winter-Urlaubsgefühl. Zusammen mit vier weiteren Almhütten können hier 1000 Gäste zünftig feiern. Aus den Gasträumen entlang der Piste haben die Besucher einen direkten Blick auf das Pistengeschehen. Das Restaurant Panorama Stadl ist besonders beliebt für Betriebsausflüge und Firmenveranstaltungen oder gemütliche Fondue- oder Raclette-Abende. Für die musikalische Unterhaltung sorgen professionelle DJs. Einmal im Monat sind bekannte Schlagergrößen hier zu Gast, die mit ihren Hits für jede Menge Stimmung sorgen. Aber – die Skihalle ist nicht alles, was das alpincenter Bottrop zu bieten hat. Viele weitere Attraktionen vermitteln einen umfassenden Freizeitspaß zu jeder Jahreszeit.

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W e i n S h o p


Das Ruhrgebiet

Einige weitere Attraktionen:

Die Sommerrodelbahn

Hochseilklettergarten

The Wave

Nur wenige Meter von der Skihalle entfernt befindet sich die erste Sommerrodelbahn des Ruhrgebiets. Auf 1000  m Gesamtlänge sind hier Abfahrten mit bis zu 42 km/h möglich. Vom Gipfel bis zur Talsohle werden 80 m Höhenunterschied überwunden. Steile Kurven, ein Tunnel und ein Kreisel sorgen für eine spannende Abfahrt. Nach der Abfahrt bringt der Schlitten die Piloten automatisch zurück auf die Bergstation. Nutzen kann man die Sommerrodelbahn täglich ab 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Nervenkitzel und durchaus auch etwas Mut ist gefragt, wenn man sich in den Hochseilklettergarten begibt. In 10 Metern Höhe durchklettern Sie 13 abwechslungsreiche Stationen. Ein selbstsicherndes System bewahrt die Kletterer vor dem Absturz. Der Klettergarten ist für Groß und Klein gleichermaßen geeignet. Kinder müssen jedoch mindestens 130 cm groß und 30 kg schwer sein. Der Einstieg zum Klettergarten befindet sich direkt im Eingangsbereich zum Biergarten.

Die perfekte Welle, und dann auch noch in einem alpincenter im Ruhrgebiet. Genau – weder Sylt noch Hawaii – von April bis Oktober ist Surfsaison in Bottrop. Die Wellenreitanlage „THE WAVE“ sorgt für ein echtes Strandgefühl auf dem alpincenter Berg. In dem 7 × 15 Meter großen Wasserbecken wird durch Pumpen eine stehende Welle erzeugt, auf der mit echten Surfboards wie in Meereswellen gesurft werden kann. Die Welle bietet beste Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Die Anfän-

Waldhaus Föckinghausen

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Schnuppertage zum Kennenlernen: Ð 3 Übernachtungen mit HP Ð 2 x ein 3-Gänge-Menue Ð 1 x ein Champagner-Menue mit 4 Gängen Ð eine Flasche Wein auf dem Zimmer Ð Lunchpaket und Wegbeschreibungen für Ihre Wanderung ab 198 Euro pro Person

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Auszeit vom Alltag

Raus aus dem Alltag. Alles vergessen, was auf der Seele liegt. Sich fallen lassen. Bei uns im Land- und Kurhotel Tommes blühen Ihre Lebensgeister wieder auf und Sie können etwas wirklich Gutes für Ihre Gesundheit tun!

Lassen Sie sich anstecken von der harmonischen Atmosphäre eines traditionsreichen Familienunternehmens. Freuen Sie sich auf Ihre Auszeit zum Relaxen im Land- und Kurhotel Tommes.

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Fotos: alpincenter

Das Ruhrgebiet

Wellness erleben im Hotel Seehof Wellness bewusst erleben und genießen ist mehr als Rosenblütenbäder oder Hot Stone-Massagen. Wellness heißt vor allem sich rundherum wohlfühlen.

ger können sich während des Surfens an einer Haltestange festhalten und erleben somit bereits nach kürzester Zeit echtes Wellenreiten. Auch Profis wissen die realistischen Bedingungen auf der WAVE zu schätzen und feilen hier an ihrer Technik.

Paintball Unsere Wellness- und Beautyoase ist ein Ort der Entspannung, des Wohlbefindens und der Erholung von Stress und anderen Widrigkeiten des Alltags.

In unserem Restaurant verwöhnen wir Sie nach allen Regeln der Kochkunst.

Früher sagte man, lass uns einen Absacker nehmen. Wir nennen es „gepflegte Unterhaltung“ in unserer Bar Caveau.

Paintball ist ein Mannschaftssport, bei dem Gegenspieler mit Hilfe von Druckluft oder Gasdruck und Farbgeschossen markiert werden. Markierte Spieler müssen das Spielfeld verlassen. Paintball hat seinen Namen durch die verwendete Farbmunition erhalten, die aus mit Lebensmittelfarbe gefüllten Gelatinekugeln (Balls) besteht. In Deutschland gibt es die deutsche Paintball-Sport-Liga, mit 1. Bundesliga, 2. und 3. Bundesliga sowie weitere Ligen. Seit August 2010 wird im alpincenter Bottrop Paintball gespielt. Das Premium Spielfeld verfügt über mehr als 800 m² Indoor-Spielfläche. Die Spieler erwarten zahlreiche technische Features, wie audiovisuelle Szenarien, eine Anzeigetafel und hochwertige Licht- und Soundeffekte in einer exklusiven und individuellen Gestaltung. Für das Frühjahr 2011 ist die Eröffnung eines Outdoorfeldes mit einer Fläche von 3 000 m² und einem einzigartigen Panorama geplant. Mit dieser Anlage will das alpincenter Maßstäbe setzen.

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Abheben – im wahrsten Sinne des Wortes können Sie im modernsten vertikalen Windkanal und Deutschlands einzigem geschlossenen Bodyflying. Hier erleben

Sie das absolute Freifall-Gefühl. Der bis zu 280 km/h schnelle Luftstrom ist so gleichmäßig wie beim Freifall eines echten Fallschirmsprungs. Einsteiger können hier ganz ohne Übung und Vorkenntnisse abheben. Selbst Kinder ab einem Alter von vier Jahren können den Traum des Fliegens unter Anleitung hautnah erleben. Besucher und Zuschauer treffen sich in der Flieger-Bar, in unmittelbarer Nähe der gläsernen Flugkammer, um das außergewöhnliche FlugAirlebnis zu beobachten. Dann ist da noch: • Die Ski & Snowboardschule • Kinderskischule (ab 4 Jahre) • Skiservice • Mountainbiking • Mountainbike-Kurse

Der Biergarten Im Sommer ist der große Biergarten natürlich ein beliebter Treffpunkt. Nach dem Sport oder auch nur um sich hier mit Freunden zu treffen um einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Der alpincenter Biergarten ist der höchste Biergarten im Ruhrgebiet und bietet einen traumhaften Blick auf die gesamte Re­ gion, den Tetraeder sowie tolle Sonnenuntergänge. Hier schmecken bei schönem Wetter köstliche Speisen und kühle Getränke gleich doppelt so gut. Wann auch immer, Sommer wie Winter – fahren Sie mal hin. Weitere Informationen unter: www.alpincenter.com/bottrop/


Küche der Regionen

Kreative Geschmacksaromen Gastronomen und auch Hobbyköchinnen und -köche möchten ihren Gerichten eine individuelle Geschmacksnote geben. Dass man dafür um gute Kräuter und Gewürze nicht herumkommt, ist klar. Spezielle Salze sind ein besonderes Produkt, dass man auch gut selbst herstellen kann.

Salze

I

st Salz ein Gewürz? Im Allgemeinen wird Salz als Gewürz bezeichnet. Salz ist aber kein Gewürz, da Gewürze immer aus Teilen einer Pflanze bestehen. Salz besteht zum größten Teil aus Natriumchlorid – ist also mineralisch. Salz ist ein Geschmacksverstärker. Salz wird schon seit dem Altertum zur Konservierung von Lebensmitteln verwendet und ohne Salzzufuhr ist der menschliche Körper auf Dauer nicht lebensfähig. Der tägliche Salzbedarf eines Menschen beträgt 3 – 6 Gramm und wird vorwiegend über verarbeitete Lebensmittel aufgenommen. Erhöhter Salzkonsum führt zu Bluthochdruck. Salz war im Altertum ein begehrtes Handelsgut (Salzstraße). Aufgrund der verschiedenen Lagerstätten oder Gewinnungsarten unterscheiden wir zwischen verschiedenen Steinsalzen, die im Untertageabbau gewonnen werden. Da hat Deutschland eine lange Tradition. Das Himalayasalz und das Kalahari-Salz haben sich seit den 1990er Jahren zu Gourmet-Salzen entwickelt. Dazu gehören auch einige Meersalze wie das Maldon-Meersalz oder Fleur de Sel.

Gewürzsalz Setzt man dem Salz Kräuter oder Gewürze zu, sprechen wir von Gewürzsalz, oft auch nur Würzsalz genannt. Dazu werden gute Salze wie z. B. Fleur de Sel mit Chili oder Hibiskus versetzt, das gibt dem Salz ein optisch neues Bild und ein spezielles Aroma. Natürlich kann man auch einem Himalayasalz Kräutermischungen oder Knoblauch, Rosmarin, Lavendel, getrocknete Tomaten oder andere Kräuter und Gewürze zugeben. Die Herstellung von Gewürzsalz in Deutschland ist streng geregelt. Gewürzsalz muss mindestens 40 % Salz und 15 % Gewürze enthalten. Eine spezielle Spielart dieser Salzmischungen ist das von Spitzenkoch Stefan Manier zusammen mit einem Rezeptheft gelieferte Grubensalz. Er sieht das Grubensalz als kulinarische Hommage an das Ruhrgebiet und andere Bergbaugebiete. Es handelt sich dabei um feinstes Tiefensalz in Liaison mit medizinischer Aktivkohle. Es setzt optische Akzente auf Ihren Gerichten, ähnlich dem schwarzen Hawaii-Salz. Natürlich kann jeder Hobbykoch sein spezielles Gewürzsalz auch selber herstellen und dabei richtig kreativ werden.

Hugo im Dahl Spezialitäten-Restaurant Nehmen Sie Platz in unserem kleinen Restaurant und fühlen Sie sich wohl. Wir möchten, dass Sie hier ungestört entspannen und genießen können.

Nordick-Dahlweg 7 · 59387 Ascheberg-Herbern Telefon 02599.98903 · www.Hugo-im-Dahl.de 17


Küche der Regionen

Als Fleischbeilage für unseren Stielmus hätten wir auch jede handelsübliche Schweinerippe aus dem Supermarkt kaufen können. Da wir aber gerade in diesem Magazin über Fleischqualitäten diskutieren, bzw. berichten, haben wir uns für das bei Feinschmeckern geschätzte Schwäbisch-Hällische Landschwein entschieden. Als Lieferanten haben sich Spitzenkoch Stefan Manier und die Redaktion für

einen Fleischfeinkostversender entschieden, bei dem nicht nur die Gastronomie, sondern auch Endkunden bestellen können. Diese Schweinerippen sind die ideale Fleischbeilage zu Stefans Stielmusrezept. Das Schwäbisch-Hällische Landschwein ist eine alte Hausschweinrasse, die insbesondere in dem namensgebenden Landkreis Schwäbisch-Hall verbreitet ist. Kopf Hals und Hinterbeine sind schwarz. Umgangssprachlich wird dieses Schwein deshalb auch als „Mohrenkopf “ bezeichnet. Dank der hohen Fleischqualität wurde bis ca. 1940 in Schwäbisch Hall fast ausschließlich diese Rasse gehalten. Später wurde sie mehr und mehr verdrängt, weil der Verbraucher vorwiegend mageres Fleisch nachfragte. 1984 begannen engagierte Landwirte mit nur sie-

ben reinrassigen Muttertieren und einem Eber eine neue Zucht. Dieses Schwein errang mehrmalige Bundessiege für beste Fleischqualität auf der Grünen Woche Berlin. Die Aufzucht geschieht ausschließlich mit Futter aus der Umgebung ohne Masthilfsstoffe, dafür aber gelegentlich durch Eichelmast (Schwäbisch-Hällisches Eichelmastschwein). Heute wird das Schwäbisch-Hällische wieder in 1 000 Betrieben gehalten.

Confierte Schweinerippen

mit Stielmus und Schalottenkompott Zutaten für 4 Personen 1 kg Schweinerippen (Brust) vom Schwäbisch-Hällischen 1,5 kg Schweineschmalz oder Entenfett Meersalz Piment schwarzer Pfeffer Lorbeer Thymian Rosmarin Senfsaat rosa Beeren 500 g Stielmus 500 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt 500 g Schalotten, geschält und fein gewürfelt 50 g Rohrzucker ½ l Weißwein 8 Stck Kirschtomaten 100 g Butter ¾ l Geflügelbrühe ⅛ l Sahne Meersalz Pfeffer Muskat Erdnussöl Hilsmittel Moulinette 18

Zubereitung Das Schmalz in einem Topf erhitzen bis es flüssig ist. Gewürze und Kräuter fein mahlen, hacken und mit dem Meersalz zu einem Gewürzsalz verarbeiten. Das Fleisch mit dem Gewürzsalz einreiben und einige Minuten ziehen lassen. Dann in eine ausreichend große, feuerfeste Form legen und mit dem Schmalz übergießen. Im Ofen bei 100 °C ca. 4 Stunden garen. Vom Stielmus das obere, grüne Drittel abschneiden und in reichlich Salzwasser kochen. In Eiswasser abschrecken, gut ausdrücken und fein hacken. Mit der Hälfte der Butter in der Moulinette zu einer Paste pürieren. Den Rest vom Stielmus in 1 cm breite Stücke schneiden und zusammen mit einigen Schalottenwürfeln mit der restlichen Butter in einem Topf anschwitzen. Mit ½ Liter der Brühe auffüllen. Aufkochen und die Kartoffelwürfel zugeben. So lange kochen, bis die Brühe fast vollständig eingekocht ist und die Kartoffeln weich sind. Diese binden durch ihre Stärke das Stielmus. Mit Meersalz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Kurz vor dem Servieren einen Löffel der grünen Stielmuspaste unterrühren. Für das Kompott, die Schalottenwürfel mit etwas Erdnussöl anschwitzen. Mit Rohrzucker karamellisieren und mit dem Weißwein aufgießen. Mit dem Gewürzsalz würzen und so lange kochen, bis die Schalotten ganz weich sind und es einen feinen Kompott ergibt. Für das Süppchen die restliche Brühe und Sahne zusammen aufkochen und mit Meersalz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Stielmuspaste mit dem Zauberstab einmixen und abschmecken. Etwa 20 Minuten vor Ende der Kochzeit des Fleisches die Kirschtomaten mit in das Fett geben. Die Schweinebrust in vier gleichmäßige Stücke schneiden und zusammen mit dem restlichen Zucker gefällig auf heißen Tellern oder einer Schieferplatte anrichten.

Fotos: Gasthaus Stromberg, futec AG/Gerhard Besler

Westfälisch angerichtet


Lebensart

Präsentiert von

Westfalen Gourmetfestival

So war es auf dem Festival 2010 (2. Teil) In der Winterausgabe haben wir Ihnen schon die Eröffnungsgala und die meisten Stationen des Festivals vorgestellt. Um sich ein vollständiges Bild vom 1. Westfalen Gourmetfestival machen zu können, fehlen Ihnen noch zwei Stationen mit hervorragenden Gastköchen und die Abschlussparty. Vor allen Dingen werden viele Leser und Feinschmecker neugierig sein, was das Festival 2011 zu bieten hat. Die Resonanz und der Zuspruch waren so groß, dass es natürlich eine in wenigen Details wesentlich verbesserte Fortsetzung geben wird. Erste Informationen erfahren Sie schon heute. Seien Sie neugierig. Hotel Deimann

Sternekoch Holger Bodendorf bei der Arbeit

Hotel Deimann 1. – 7.11.2010 Das Fünf-Sterne-Hotel in Schmallenberg war bereits Station Nummer 9 des Gourmetfestivals. Der alte First-Class-Gutshof

Deckenbrock

Kleiner Kiepenkerl

Die feine Adresse, seit über 50 Jahren.

Das Frühjahr mit leichten Gerichten willkommen heißen.

Restaurant des Jahres TOP 10

NOTE 1,49

Spiekerhof 47 · 48143 Münster/Westfalen Tel.: 0251 43416 · Fax: 0251 43417 · www.kleiner-kiepenkerl.de

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hat überregional einen hervorragenden Ruf für seine erstklassige Pensionsverpflegung der Hotelgäste, die Küchenchef Christoph Schulte-Vieting und Küchendirektor Stefan Madeheim allabendlich mit jahreszeitlich-saisonalen Menüs verwöhnen. Das ist neben der schönen


Lebensart

Hotel Restaurant Cafe

Hof Hueck

Der Rosensaal im Hotel Dresel

Frühling 2011: 18.02. – 12.03.2011

Fischwochen im Hof Hueck

Kreative & köstliche Fischgerichte,

(V. l.) Inhaberin Marita Isken, Sternekoch Björn Freitag, Fernsehmoderator Matthias Killing und Matthias Gaul vom Weingut Matthias Gaul in der Pfalz

Im Rosensaal wurde eine Großbildleinwand mit Blick in die Küche installiert

landschaftlichen Lage und der exklusiven Wellness-Abteilung ein wesentlicher Grund, warum so viele Menschen hier ihren Urlaub verbringen. Während der Festivalwoche vom 1. – 7. November 2010 wurde an jedem Tag ein anderes Fünfoder Sechs-Gänge-Festivalmenü angeboten. Und das Ganze zu vergleichsweise günstigen Preisen. Am 7. November 2010 war dann Sternekoch Holger Bodendorf zu Gast bei Deimann. Der 1967 in Heiligenhafen geborene Sternekoch führt im Herzen der Insel Sylt das FünfSterne-Privathotel „Landhaus Stricker“. Seit dem Jahr 2000 gehört Bodendorf zur Gilde der deutschen Sterneköche. Waren es die positiven Schlagzeilen, die das Festival bisher machte, der gute Ruf von Hotel Deimann oder die Neugierde auf den Sternekoch von der Insel? Wahrscheinlich von allem etwas, denn der Abend war wieder ausgebucht. Holger Bodendorf dirigierte das Küchenteam ruhig und souverän, da machte es selbst Andreas Deimann Spaß, im Service „auszuhelfen“. Hier setzte auch der Begriff „Gourmet-

tourismus“ wieder Akzente, denn ich traf auf Gäste, die ich bereits schon auf vier anderen Festivalstationen getroffen habe. Die Begeisterung der Gäste, die während dieser Woche in das Hotel Deimann gekommen waren, ist die beste Grundlage für das Festivaljahr 2011.

samstags maritime Unterhaltung

mit dem Shanty Chor Möhnesee

13.04.2011

„Sissi – ihre wahre Geschichte“ Österr. Buffet & Theaterinszenierung im Tagungs- und Kongresszentrum

Catering: Hotel-Restaurant Hof Hueck

30.04. – 01.05.2011

Traditioneller Handwerkermarkt „Rund um den Hof Hueck“

Bäuerliches Kunsthandwerk,

Hotel & Restaurant Dresel 8. – 14.11.2010 Inhaberin Marita Isken wollte am 11. November 2010 nichts dem Zufall überlassen. Sie hat den Abend mit Sterne- und TV-Koch Björn Freitag perfekt inszeniert. Mit Fernsehmoderator Matthias Killing holte sie sich für die Moderation einen absoluten Profi ins Haus. Wenn man schon einen Fachmann vom Fernsehen im Haus hat, sollte man das auch ausnutzen. Kurzer Hand wurde in der Küche ein Kamerateam stationiert und im Restaurant eine Großbildwand aufgebaut. Den Gästen sollte nichts verborgen bleiben,

Kulinarisches & Schönes

Im Kurpark - Gartenstraße 8 59505 Bad Sassendorf

Zimmerreservierungen Tel. 02921 9614-0 Fax 02921 9614-250 hotel@hofhueck.de

Tischreservierungen Tel. 02921 9613-0 Fax 02921 9613-150 tisch@hofhueck.de www.hofhueck.de

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

HOTEL · RESTAURANT · GASTSTUBE · SALON · BIERGARTEN · BAR

Links: Günther Overkamp-Klein, Olaf Baumeister; rechts: Tobias Bäcker

(V. l.) Thomas Behler, Andreas Thielemann, Katharina Trelenberg und Ingolf Sperling

was Björn Freitag und Küchenchef Holger Dörscheln da „anrichten“. Als die Hausherrin die Bühne betrat und die Hauptakteure des Abends zu sich bat, war es natürlich klar, dass Björn Freitag auch zu den sportlichen Leistungen der Schalker interviewt wurde, denn der Sternekoch ist in Trainingslagern und bei den Auslandsreisen zu den Champions League Spielen ja als Leibkoch der Mannschaft unterwegs. Woran liegt der derzeitige Durchhänger in der Bundesliga – etwa an den Speisen des Spitzenkochs? Wohl kaum, denn was er mit dem Team um Holger Dörscheln für die Gäste zauberte war à la bonheur. Das Menü ist elegant und rustikal zugleich. Knuspersandwich vom Thunfisch (so lecker!!!) mit Nordseekrabben und Fenchelsalat scheint eine Spezialität des Meisterkochs zu sein. Als kleiner Gang folgte ein Karotten-Ingwersüppchen mit Jakobsmuschel mit Limonenhollandaise. Dann kam der Seeteufel im Cecinas* de León-Mantel, gefolgt von einem Wackelpeter von Champagner mit Hibiskusblüte.

Als Hauptgang gaben sich Reh und Gans die Ehre. Den Abschluss bildeten Zweierlei vom Winterapfel mit Fleur de Sel Eis und Allerlei vom Tölzer Kasladen. Nach diesem erstklassigen Menü aber auch schon zwischen den Gängen erfrischte ein gut gezapftes Hövels oder man genoss eine der Kaffeespezialitäten von HeimbsKaffee. Dresel war die letzte Station im Festivalreigen – und was soll ich sagen ... ausverk...!

Rohrmeisterei Schwerte Alles Party Kein großes Dinner, keine prominenten Gastköche. Alles locker und ohne Programm. Sponsoren, Festival-Gäste und Köche trafen sich am 12. November 2010 in der Rohrmeisterei Schwerte um das Festival in unbeschwerter Stimmung ausklingen zu lassen. 250 Gäste waren der Einladung vom Geschäftsführer Tobias

Cecina ist das Fleisch von den Hinterläufen eines jungen Rindes. Es hat außen eine graubraune Farbe und ist innen granatrot. Es hat einen sehr charakteristischen Geschmack. *


Bäcker gefolgt und feierten gemeinsam den Abschluss des erfolgreichen 1. Westfalen Gourmetfestivals. Bereits zum Empfang unterhielt leichte und dezente Dinner-Jazz-Livemusik die Gäste. An kleinen Ständen wurden unterschiedliche Speisen (Flammkuchen, Currywurst, Schweinefiletröllchen mit eingebackener Pflaume, verschiedene Desserts usw.) in kleinen Portionen angeboten. Das war die Grundlage für eine lange Partynacht, denn gegen 22.00 Uhr wurde das Restaurant Glaskasten zur Tanzfläche. An den Stehtischen wurde den ganzen Abend gefachsimpelt und Erfahrungen von den einzelnen Festivalstationen ausgetauscht. Die Vorfreude auf das Westfalen Gourmetfestival 2011 war bereits jetzt spürbar. In diesem Sinne – wir sehen uns auf einer oder mehreren Festivalstationen 2011.

Westfalen Gourmetfestival 2011 Eine kleine Vorschau Das Festival beginnt am 8. September 2011 mit der Auftaktgala im Brauersaal der Dortmunder Brauereien. Neben bekannten und berühmten Gastköchen haben Sie die Gelegenheit, bereits hier die Küchenchefs der am Festival teilnehmenden Restaurants und Hotels kennenzulernen. Einige Küchenchefs werden hier mit den Gastköchen das abendliche Festmenü zubereiten. Die teilnehmenden Häuser werden den Gästen visuell vorgestellt. Das Westfalen Institut hat natürlich an diesem Abend auch für kurzweilige Unterhaltung gesorgt. Weiterhin ist auch geplant, einigen begabten Schülern aus den Leistungskursen „Kochen“ die Gelegenheit zu ge-

ben, hier mit „berühmten Vorbildern“ zu kochen und auf der Bühne zu stehen. So will das Institut junge Menschen für das Kochen mit guten und frischen Produkten begeistern. Ein Teil der Einnahmen dieses Abends wird einem wohltätigen Zweck zur Verfügung gestellt. Lassen Sie sich überraschen, welche Gastköche bei der Auftaktgala zu Gast sind und buchen Sie rechtzeitig Ihren Tisch, denn das Kartenangebot ist sehr begrenzt. Durch den Abend führt am 8. September 2011 der bekannte Fernsehmoderator Peter Großmann. Nach der Gala geht das Festival wieder auf Tournee und ist zu Gast in 13 ausgewählten Restaurants in Westfalen, bis sich am 5. November 2011 Gäste und Köche auf der Abschlussparty in der Rohrmeis­ terei wieder treffen. Die einzelnen Stationen, die Gastköche der Gala und die Gastköche in den einzelnen Restaurants sowie die Menüs werden Anfang April offiziell bekannt gegeben. Weitere Informationen ... ... erhalten Sie in der Sommerausgabe dieses Magazins und vielen anderen Pressemedien sowie auf der Internetseite www.westfalen-gourmetfestival.de

Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Das elegante 4-Sterne Göbel’s Landhotel mit seinen großzügigen Zimmern, exzellenter Küche und stilvollem Ambiente strahlt eine Atmosphäre mit Herz aus. Eine wahre Wohlfühl-Oase ist das neue Mountain SPA mit Schwimmbad, 5 Saunen, Ruheräumen, Wassertretbecken, Erlebnisduschen, Fitness-Center und einem vielfältigen BeautyAngebot. Durch die attraktive Lage im Zentrum von Willingen sind es nur wenige Gehminuten bis zu allen Freizeiteinrichtungen.

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Lebensart

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der westfälische Gastronomiepreis hat in den vergangenen Jahren ständig an Beliebtheit gewonnen. Jedes Jahr ist die Zahl der von den Restaurantgästen eingesandten Bewertungskarten angestiegen. Wichtig ist uns hierbei, dass ausschließlich das Gästevotum für die Bewertung relevant ist. In 2010 haben sich über 23 000 Gäste an der Wahl zum beliebtesten Restaurant, bzw. Gasthof beteiligt. Mehr als 170 gastronomische Betriebe haben sich dem Votum ihrer Gäste gestellt. Wenn es um die Wahl zum beliebtesten Restaurant/Gasthof des Jahres geht, spielen die angebotenen Speisen natürlich eine große Rolle, aber, um ein beliebtes Lokal zu werden, müssen auch Service, Kompetenz, Beratung und Ambiente stimmen. Wenn das Restaurant in allen Bereichen den Gast überzeugt, wird er sich hier wohlfühlen und zum Stammgast werden. Alle sind zufrieden, die Inhaber der Gastronomien und die Gäste.

Die Bewertung für das Restaurant des Jahres, bzw. den Gasthof des Jahres findet in diesem Jahr wieder vom 1. April bis zum 31. Juli statt. Am Ende wird unter notarieller Aufsicht ausgezählt und bewertet. Am 27. Oktober werden auf der Gala zum Westfälischen Gastronomiepreis die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Unter den Einsendern der Bewertungskarten verlost die Jury wieder ein Wochenende in einem westfälischen Wellnesshotel, ein Candlelight-Dinner für zwei Personen in einem Spitzenrestaurant sowie einige Einladungen zur Gala. Alle Betriebe, die sich dem Votum ihrer Gäste stellen möchten, bitten wir, sich registrieren zu lassen, damit Ihnen die Teilnahmebedingungen und die Bewertungskarten zugesandt werden können. Wir freuen uns gemeinsam mit allen Teilnehmern auf die Gala in der Rohrmeisterei Schwerte.


Lebensart Gemütliche Gastlichkeit am Rande der Davert

Gasthaus Eickholt Hotel · Restaurant

Über 50 Jahre ein harmonischer Familienbetrieb mit außergewöhnlichem Engagement in der Küche und für den Gast. Erleben Sie familiäre Geborgenheit in gediegenem urigem Ambiente. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Teilnahme-Informationen anfordern: Bitte senden Sie einen Brief oder ein Fax mit Ihrer kompletten Anschschrift und dem Stichwort »Gastronomiepreis 2011« an:

Familie Eickholt-Schütte Frieport 22 · 59387 Ascheberg-Davensberg Telefon: (0 25 93) 75 65 · Telefax: (0 25 93) 51 43 www.gasthaus-eickholt.de E-Mail: info@gasthaus-eickholt.de

Westfälische Gastlichkeit und kulinarische Glanzlichter

futec AG Agentur & Verlag Cappenberger Straße 84–90 44534 Lünen a. d. Lippe Telefon: (02306) 978-404 Telefax: (02306) 978-401

Restaurant

Sie können Ihre Daten zur Teilnahme auch bequem online über www.Westfalen-Magazin.de eintragen. Hinweis: Es gelten die Teilnahmebedingungen des futec Verlages. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rudolf-Diesel-Str. 13 · 32369 Rahden · www.westfalen-hof.de

WIR DANKEN UNSEREN SPONSOREN

Restaurant und Bistro ab März auch wieder im Kräutergarten

Rosmarin, Salbei, Oregano, Thymian und Lavendel – diese typisch mediterranen Kräuter entfalten ihre Düfte in unserem Atrium-Biergarten! Romantik Hotel & Restaurant Sim Jú Ihre romantische Adresse für den Kreis Unna, Hamm und Dortmund Stockumer Straße 8 / Ecke Sim-Jü · D-59368 Werne an der Lippe Telefon 0 23 89 . 9 53 93-0 · www.sim-ju.de

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- Sonderveröffentlichung -

Langes Anstehen für eine Currywurst – natürlich mit Besler’s Currywurstsauce Spezial

Gerhard Besler, Sous-Chef David Spickermann (Goldener Anker) und Michael Möhl (Vreriksen Foodservice)

Neujahrsempfang 2011 Es war erst der zweite Neujahrsempfang in der Vereinsgeschichte des Instituts. Doch sind bereits in der kurzen Zeit des Bestehens dieses Instituts so viele Veranstaltungen zur Förderung der Gastronomie erfolgreich durchgeführt worden, dass die Mitglieder gleich mehrere Gründe zu feiern hatten. Sinn und Zweck des Instituts ist es ja Gastronomen, Ho­teliers, Erzeuger, Hersteller, Großhändler, Köche und Feinschmecker in einem Netzwerk zu vereinen, in dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und fördern, zum Wohle der Gastronomie und des regionalen Tourismus’. Die Mitgliederzahl ist in nur eineinhalb Jahren auf über 80 Betriebe angewachsen. Die vom Institut durchgeführten Veranstaltungen „von Profis für Profis“ erfreuten sich durchweg einer großen Beliebtheit. Koch-, Kaffee- und Weinseminare und Produktschulungen fanden im Institut an der Cappenberger Straße in Lünen statt.

Das einzigartige Westfalen Gourmetfestival mit seinen 11 Veranstaltungen „gastierte“ in ganz Westfalen. Zu diesem Festival waren viele Gastköche, darunter Sterne- und Fernsehköchinnen und -köche, aus der ganzen Republik angereist. Dieses Festival konnten die teilnehmenden Betriebe und das Institut gemeinsam als großen Erfolg verbuchen. Kein Wunder also, dass das Gourmetfestival 2011 eines der Hauptgesprächsthemen an diesem Nachmittag war. 2011 wird das Festival in 13 Betrieben Station machen. Die Auftaktgala wird in diesem Jahr vom Institut selber veranstaltet und findet mit vier Gastköchen im Brauersaal der Dortmunder Brauereien statt. Zum Neujahrsempfang am 25.01.2011 im Westfalen Institut hatten sich 85 Mitglieder und Gäste angemeldet. Der Empfang ist eine lockere Zusammenkunft von Mitgliedern, Sponsoren und Gästen, auf dem keine großen Reden gehalten werden. Der

zwanglose Meinungsaustausch unter den Mitgliedern ist wohl auch ein wesentlicher Grund, dass diese aus ganz Westfalen anreisen, um den Nachmittag mit guten Gesprächen und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten zu verbringen. Die Landespolitik aus Düsseldorf war an diesem Nachmittag durch Wolfram Kuschke vertreten, denn auch in der Landeshauptstadt ist man schon auf das Institut und das Gourmetfestival aufmerksam geworden. Wolfram Kuschke (Landtagsabgeordneter und ehemaliger Staatsminister) brachte den Gedanken ins Spiel, das Westfalen Gourmetfestival in den Bereich Kultur auszuweiten. Die Speisen bestanden auch in diesem Jahr wieder aus einem rustikalen und einem feinen Angebot. Gerhard Besler servierte seine beliebte Currywurst mit einer von ihm kreierten fruchtig-scharfen Sauce. Eine Gulaschsuppe mit Wagyu-Rind als Fleischeinlage hatte er zusätzlich im Angebot.

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de


Impressionen: Gutgelaunte Mitglieder und Gäste, kulinarische Leckerbissen und gute Gespräche – das war der Neujahrsempfang 2011

In diesem Jahr war das Küchenteam vom Sternerestaurant „Goldener Anker“ aus Dorsten zu Gast. Sous-Chef David Spickermann und seine Auszubildende Kristy Kohlgraf hatten Sterne-Snacks in ihrem kulinarischen Angebot, die sie in der offenen Instituts-Küche für die anderen Gastronomen mit Liebe und Leidenschaft zubereiteten. Man merkte sehr deutlich, dass es für dieses Team viel bedeutete, für so viele Kollegen zu kochen.

Sie reichten: • Warm gebeizten Ikarimi-Lachs mit Räucher-Erbsenpüree und HonigMett­enden • Spanferkelbäckchen aus der Lakritzjus mit Selleriepüree und rote Beete-Relish • Estragon Pannacotta mit SzechuanPfeffer-Kirschsorbet Die Getränke, die an diesem Tag im Institut angeboten wurden, standen an Qualität den Speisen aber in nichts nach. Ob das in

Impressum:

Veranstaltungen 2011 1. März 2011 · 14.00 – 18.00 Uhr Fleisch ist nicht gleich Fleisch Kochseminar mit Spitzenkoch Heiko Antoniewicz und Wolfgang Otto (OTTO GOURMET). 22. März 2011 · 14.00 – 17.00 Uhr Jahreshauptversammlung Westfalen Institut

Einladungen erfolgen gesondert.

kleinen Metallflaschen servierte Sekt-Szenegetränk Glitter & Gold, Selters Original, frisch gezapftes Hövels Original, Bauer Bio-Fruchtsäfte oder Kaffeespezialitäten der Privatrösterei Vollmer waren, die Gäste konnten auch hier ausgiebig probieren und genießen. Nach vier Stunden ging der Empfang zu Ende und die Gäste traten gut gelaunt die Heimfahrt an und freuten sich bereits auf die vielen hochkarätigen Veranstaltungen, die in diesem Jahr auf der Agenda stehen.

26. Mai 2011 · 17.00 – 22.00 Uhr Genießerabend in Overkamps Garten Mitglieder und Gäste treffen sich zu einem kulinarischen Genießerabend bei Overkamp in Dortmund.

S. 26 – 27 sind eine Sonderveröffent­ lichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Fotos: Günther Goldstein Druck: Rademann, Lüdinghausen

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Lebensart

Fleisch – Das älteste Lebensmittel der Menschheit Wie das Getreide und das Brot gehört auch das Fleisch zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit. Während Getreide zur Herstellung von Brot nachweislich seit 10 000 Jahren angebaut wird, ist die Geschichte des Fleisches bereits eine Million Jahre alt. Sie beginnt mit der Menschheitsgeschichte.

D

er Homo heidelbergensis ernährte sich bereits vor 620 000 Jahren von Jagdwild. Das war sehr lange Zeit vor dem Homo neanderthalensis (vor 200 000 Jahren) und dem Homo sapiens (seit 160 000). Für 50 000 Jahre existierten der Neandertaler und der moderne Mensch nebeneinander. In der Umgebung des Homo heidelbergensis lebten unter anderem Wald­elefant, Waldnashorn, Leoparden, Reh, Elch, Wildschwein und Wildkatze. Dass in seiner Umgebung auch Knochen von Hyänen und Säbelzahnkatzen gefunden wurden, zeigt, dass er nicht gerade ungefährlich lebte, aber einen Teil dieser Tiere auch zu Nahrungszwecken erlegte. Fleisch war über einige hunderttausend Jahre der dominierende Teil ihrer Nahrung. Um Fleisch wurde gekämpft, Fleisch war Kult und Fleisch wurde verehrt. Vor 12 000 Jahren wurden die Menschen sesshaft. Sie beginnen Wildtiere wie Schafe und Ziegen zu domestizieren. Die ersten Wildtiere werden zu Nutztieren.

Die Entwicklung geht weiter und 7 000 Jahre vor Chr. beginnen die Menschen Schweine zu züchten und für den Verzehr zu schlachten. Das Rind steht 1 000 Jahre später auf dem Speiseplan. Nach Christi Geburt werden bereits viele Tierarten für den menschlichen Verzehr gezüchtet. Durch die zahlenmäßige Entwicklung der Bevölkerung steht Fleisch bald nicht mehr in ausreichendem Maße für alle zur Verfügung. Fleisch wurde zum Luxusgut. Welt- und Kirchenadel verzehren große Mengen davon auf ihren Festgelagen, während der größte Teil der Bevölkerung fast ganz darauf verzichten musste. Sie ernährten sich hauptsächlich von Brei und Brot (Rispenhirse, Roggen, Weizen, Hafer, Dinkel). Obst wurde ebenfalls kultiviert, stand aber ausschließlich auf dem Speiseplan der Reichen. Ab dem 14. Jahrhundert werden Weidewirtschaft und Viehhandel systematisiert und kultiviert und vor allem professionalisiert. Die Fleischpreise fallen wieder und ein größerer Teil der Bevölkerung kann sich Fleisch jetzt wie-

der leisten. In den folgenden Jahrhunderten verändert sich nicht viel in den Essgewohnheiten der Menschen. Der reiche und wohlhabende Teil der Bevölkerung verzehrte weiterhin viel Fleisch (inkl. Geflügel), Fisch und auch Obst. Für den Großteil der Menschen waren es weiterhin Brot, Brei, Hülsenfrüchte und Suppen. Im frühen 18. Jahrhundert war dann die Kartoffel auf dem Vormarsch und wurde zum Volksnahrungsmittel. Im Jahre 1949 beträgt der pro Kopf-Verbrauch in Deutschland noch 35 kg Fleisch pro Jahr. Unter Bundeskanzler Konrad Adenauer kommt es in den 1950er Jahren zur Industrialisierung der Viehwirtschaft. Fleisch wird jetzt in großen Mengen produziert und zur Massenware. Bauern halten 1000 Schweine und mehr im Stall und auf Geflügelhöfen leben 100 000 Masthähnchen für 28 Tage, bevor sie geschlachtet werden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gibt es in Deutschland bereits Geflügelfarmen, auf denen 1 000 000 Tiere (gleichzeitig) aufgezogen werden. Diese Tiere sehen in


Lebensart

Geflügel: extensive Bodenhaltung

Zufriedene Rinder: frische Luft und gehaltvolle Wiesen

Stefan Manier auf dem Ziegenhof Sondermann

ihrem kurzen Leben nicht ein einziges Mal natürliches Tageslicht und sind von Geburt an medikamentenabhängig. Von jetzt an schritt die Massenproduktion von Fleisch und Geflügel in einem immer rasanteren Tempo voran. Turbohähnchen, Turboschweine, Turborinder. Das konnte nicht ewig so weitergehen und gipfelte in den allseits bekannten Gammelfleischskandalen (wir berichteten ausführlich darüber). Den Menschen war wohl in den meisten Fällen gar nicht bewusst, dass Fleisch, welches auf diese Art und Weise produziert wird, nicht wirklich gut sein konnte. Fleisch war aber längst kein Luxusgut mehr, wie der gute alte Sonntagsbraten. Fleisch war zur Sättigungsbeilage verkommen. Fast jedes Gericht hatte einen Fleisch­ anteil, wenn man nicht gerade Vegetarier war. Ein Kilogramm Rindfleisch bekommt man heute für unter sechs Euro, ein Kilogramm Schweinefleisch für knappe 3,60 Euro und ein Kilogramm Hähnchenfleisch für 2,30 Euro. Was will man mehr, Fleisch ist zurzeit preisgünstiger als gutes Gemüse. Ein daraus resultierender Nebeneffekt, der sich immer mehr hochschaukelt ist, dass dieses geschmack- und substanzlose Fleisch meist überwürzt wird. Saucen mit Geschmacksverstärkern runden das Gesamtbild ab. Es ist ja längst nicht so, dass in allen deutschen Haushalten nur Billig- und Turbofleisch verzehrt wird. Es hat bereits ein Umdenken eingesetzt – zunächst zwar nur ganz zaghaft, aber nun auch in immer größeren Umfang. Das hat nicht so viel mit dem verfügbaren Einkommen zu tun, sondern mit einem wachsenden Bewusstsein für unsere Umwelt und

für eine gesündere Ernährung. Jahrzehntelange mediale Berichterstattung und Aufklärungsarbeit haben dieses Umdenken ausgelöst. Der Gammelfleischskandal war für fast zwei Jahre omnipräsent und hat die Einstellung der Menschen zum verantwortungsbewussteren Umgang mit Fleisch positiv beeinflusst. Kaum war dieser aus den Schlagzeilen verschwunden, gab es Anfang 2011 neue Negativschlagzeilen. Im Januar mussten in Norddeutschland über 1 000 Legehennenfarmen, Puten- und Schweinezucht-

betriebe geschlossen werden, weil sie mit technischen Fettrückständen (von Biodiesel) verseuchtes Tierfutter eingesetzt hatten. Eier, Geflügel- und Schweinefleisch waren letztendlich mit Dioxin aus diesem Futter belastet. Offensichtlich gelangten diese Dioxin verseuchten Mischfette aus der Dieselproduktion schon seit Jahren in die Nahrungskette. Der Hersteller dieser Fette, Harles und Jentzsch (inzwischen insolvent) hat viele tausend Tonnen dieser Fettsäure zur Herstellung von Futterfett verwendet und an Futtermittelhersteller verkauft, obwohl diese Fettsäure, die er aus Holland bezog, entsprechend gekennzeichnet war und nicht zur Herstellung von Futtermitteln verwendet werden durfte. Hier wurde aus Profitgier

Ein feines Stück Fleisch vom Wagyu-Rind (American Porterhouse mit Filet)

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Lebensart kriminell gehandelt. Ein neuer Lebensmittelskandal war da und flimmerte über alle TV-Kanäle. Wird sich jetzt endlich etwas ändern? Die größte Schwachstelle der industriellen Fleischproduktion ist augenscheinlich auf fehlendes Verantwortungsbewusstsein einiger Hersteller und mangelnde Kontrollen zurückzuführen. Eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung wird sogar billigend in Kauf genommen. Fleischseminar: Stefan Marquard und Michael Möhl

Der Kunde (ob Bauer oder Endverbraucher) kann die Herkunft und Qualität der Futtermittel oft weder kontrollieren noch nachvollziehen. Die Herkunftskontrolle der Futtermittel und das Wissen darum, wie die Tiere aufwachsen, ist jedoch ein wichtiger Grundstein für die Produktion von gutem Fleisch.

Das neue Qualitätsbewusstsein Zum Thema „Fleisch ist nicht gleich Fleisch“ möchten wir an einigen Beispielen aufzeigen, dass es für jeden Verbraucher auch hochwertiges Fleisch zu fairen Preisen im Handel und in den Restaurants des Landes gibt, man muss als Kunde nur darauf achten und im Zweifel auch hartnäckig nachfragen. Vor vielleicht zwei Jahrzehnten begannen die Hofläden eine immer wichtigere Rolle bei der Versorgung der Menschen mit frischen und gesunden Lebensmitteln einzunehmen. Bauern wurden zu Direktvermarktern und spezialisierten sich in ihren Hofläden auf einige sehr gute selbsterzeugte Produkte und kauften weitere bei Bauern, die sich auf andere Produkte spezialisiert hatten, dazu. Im Laufe der Jahre wurden die Hofläden größer und attraktiver. Das Netz der Hofläden wurde dichter. Das Warenangebot war jetzt auch für eine größere, bewusst auf Qualität achtende Kundschaft verfügbar.

Alles Gute für den Gaumen!

Und heute? Die Hofläden bieten qualitativ ausgezeichnete Fleischwaren an. Die Tiere sind auf den eigenen Höfen aufgewachsen oder kommen vom „Nachbarn“. Viele Bauernhöfe mit Laden haben sich bei der Tierzucht auf hochwertige „Nischenprodukte“ spezialisiert. Sie züchten z. B. Charolais- oder Angusrinder, Burenziegen (reine Fleischlieferanten) und die weiße deutsche Edelziege (Milch und Käse). Das Schwäbisch-Hällische Eichelmastschwein, freilaufende Barberieenten und freilaufende Gänse befinden sich ebenfalls sehr oft im Angebot. Das Futter für diese Tiere wird meist auf den eigenen Höfen erzeugt. Viele Höfe sind „BIO“zertifiziert. Die Hofläden beliefern Privatkunden und die lokale Gastronomie. Hofläden allein können auch heute nicht den gesamten Bedarf an hochwertigem Fleisch decken, den Gastronomie und Privathaushalte nachfragen. Die gute Gastronomie vor allem hat einen hohen Nachholbedarf an neuen guten Produkten, weil diese von neugierigen und anspruchsvollen Gästen immer mehr nachgefragt werden. Die Gastro-Großhändler haben sich darauf eingestellt. Vreriksen Foodservice (Dortmund) zum Beispiel veranstaltet für seine Gastronomiekunden regelmäßig Produktschulungen für das erweiterte bzw. spezialisierte Angebot und verpflich-

Ausgewählte Produkte aus dem Otto Gourmet Sortiment erhältlich bei Vreriksen Foodservice.

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Fotos: © Ruhl Studios, www.port-culinaire.de; Futec AG/Gerhard Besler

tet hierzu namhafte Köche wie Stefan Marquard, Björn Freitag und Heiko Antoniewicz und den ersten Fleischsommelier Europas, Wolfgang Otto. Hochwertiges Kalbfleisch bekommt Vreriksen über Großhändler, die ihr Kalbfleisch z. B. vom Hof Brünninghoff aus dem Münsterland beziehen, Wagyu-Rind kommt von der Morgan Ranch in Nebraska, Produkte vom Iberico Schwein natürlich aus Spanien. Rindfleisch aus Namibia zeichnet sich durch seine einzigartige Qualität aus. Die Herden bestehen aus Zuchtmischungen europäischen Ursprungs wie Limousin, Herford und Simmentaler. Das Produkt ist ein besonders zartes Fleisch mit feiner Wildnote, das auf der Zunge zergeht. Auch Endkunden haben die Möglichkeit regionale und weltweit angebotene Spitzenqualität ganz gezielt und in kleinen Mengen einzukaufen. Fleischversender Otto Gourmet (Gebrüder Otto Gourmet GmbH) setzt seit fünf Jahren auf den Versand hochwertiger Fleischprodukte. Zu ihren Kunden zählt das Unternehmen etwa 10 000 Endkunden und 1 200 Gastronomen. Absolute Qualität ist für die drei Otto-Brüder dabei die oberste Maxime. Nachhaltigkeit, ursprüngliche Produktionsmethoden und die Verantwortung für Tiere und Umwelt gehören zur Unternehmensphilosophie. Otto Gourmet ist der Maßstab für exzellente Produkte. Ihr umfangreiches Angebot aus der ganzen Welt vertreiben sie über ihren leistungsfähigen Onlineshop. Hier erhalten die Kunden auch eine umfangreiche

Vom Drei-Sterne-Koch Klaus Erfort: Wagyu Ribeye mit Keniabohnen und Knoblauchbröseln

Produktinformation. Die Produktkontrolle nehmen die Gebrüder Otto bei ihren Lieferanten persönlich wahr. Die Gebrüder Otto verfügen über einen hohen Sachverstand und arbeiten mit vielen Spitzenköchen zusammen. Wolfgang Otto ist, wie bereits erwähnt, Europas ers­ter Fleischsommelier. Er gibt sein Wissen auch in Schulungen und Seminaren

weiter, um den Teilnehmern zu erklären und zu zeigen, dass Fleisch nicht gleich Fleisch ist. Wenn Fleisch in naher Zukunft wieder den Stellenwert bekommt, den es vor Jahrzehnten schon einmal innehatte und nicht mehr nur als billige Sättigungsbeilage wahrgenommen wird, haben wir schon viel gewonnen.

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Tipps und Termine

Tipps und Termine Legden im Münsterland Legden im Münsterland

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19. Februar bis 14. April 2011 52. Schwerter Kleinkunstwochen, Schwerte „Saure Wochen - frohe Feste!“ – So lautet das Motto der 52. Kleinkunstwochen. Henning Venske und Jochen Busse nehmen eine Bestandsaufnahme der deutschen Sach- und Vermögenswerte auf. Eine Verbindung mit der von Familie Flöz inszenierten Krise der Hotelbranche drängt sich auf. Oliver Steller rezitiert den von Spielleidenschaft geprägten deutschen Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing. www.schwerte.de 26. März bis 3. April 2011 Frühjahrssend in Münster Dreimal im Jahr ist Send – die größte Kirmes im Münsterland, die Jahr für Jahr über eine Million Besucher anzieht. Der ca. 40.000 m² große Festplatz auf dem Hindenburgplatz in Münster ist nah zur Innenstadt an der „grünen“ Promenade vor der malerischen Kulisse des Münsteraner Schlosses gelegen. Zu jedem Send finden sich etwa 210 Schaustellerbetriebe hier ein. Neben nostalgischen und supermodernen Schaugeschäften sind auch viele gastronomische Betriebe vertreten. www.muenster.de 26. März bis 26. Juni 2011 Schottland – Land der Saurier, Kilts und Lochs, Dortmund Das Naturkundemuseum Dortmund lädt mit einer Sonderausstellung zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Schottland ein. Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Exponate und großformatiger Fotos, dass Schottland mehr ist als die Heimat des Ungeheuers von Loch Ness oder Sean Connerys und mehr zu bieten hat als den besten Whisky der Welt. Der Besucher erfährt bei seiner Reise durch die Highlands, Hochmoore und Sturmküsten viel über die Geologie, die Tierwelt und über Geschichte und Gegenwart dieses rauen und kargen Landes zwischen Atlantik und Nordsee. museumfuernaturkunde.dortmund.de Noch bis zum 1. April 2011 Sternwarte Bochum zeigt Satelitenaufnahmen ab 1963 Wie Weltraumforscher können sich Besucher der Sternwarte Bochum fühlen. Unter der 20 Meter großen Parabolantenne des Radoms werden Bilder aus dem All gezeigt. Es sind Satellitenaufnahmen zu sehen, die seit 1963 in Bochum gemacht wurden. Die Bilder von Gebirgen und Wüsten, Flüssen und Ozeanen sind frühe wissenschaftliche Arbeiten des Bochumer Institutes für Satelliten- und Weltraumforschung, das 2011 sein 50. Bestehen feiert. www.sternwarte-bochum.de 2. April 2011 Nacht der Museen, Düsseldorf Über 40 Museen, Sammlungen Ateliers, Galerien, Kirchen und Kultureinrichtungen öffnen ihre Pforten bis weit in die Nacht. Aktuelle Ausstellungen werden durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik, Führungen, Performances und vielem mehr abgerundet. www.nacht-der-museen.de


Tipps und Termine 15. bis 17. April 2011 Waldlichter, Wildwald Vosswinkel Arnsberg Die Waldlichter werden bei Einbruch der Dunkelheit den Lüerwald in eine märchenhafte Kulisse verzaubern. Atemberaubende Künstler und Artisten locken Sie mit ihren Aktionen und Melodien in eine andere Welt und eröffnen so eine neue Sicht auf die Geheimnisse des Waldes. www.wald-lichter.de

CLARION COLLECTION BURGHOTEL BLOMBERG Die Burg Blomberg, „ein Ort zum Wohlfühlen“. Wo einst Ritter und Landgrafen residierten, lässt es sich märchenhaft schlafen, tagen und feiern.

Ab 16. April 2011 Landesgartenschaugelände Hemer wird zum Sauerlandpark Ab dem 16. April 2011 können auf dem Gelände der nord­ rhein-westfälischen Landesgartenschau 2010 erneut Streifzüge unternommen werden. Insgesamt wurde das Gelände von 30 auf 27 Hektar verkleinert; viele Attraktionen wie Spielplätze oder Themengärten bleiben jedoch erhalten. www.landesgartenschau-hemer.de 17. April 2011 Laufen zu Füßen des Fürsten Er startet am Fuße des Denkmals von Hermann, dem Cheruskerfürsten, auf der Grotenburg bei Detmold: Der Hermannslauf. Die mehr als 31 Kilometer lange Strecke führt überwiegend auf dem Hermannsweg über die Höhen des Teutoburger Waldes – über Waldboden und Sandwege – zur Sparrenburg in Bielefeld. Anmeldungen sind seit dem 6. Januar 2011 online möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. www.hermannslauf.de 1. bis 15. Mai 2011 5. kulinarische Schlendertage – Genussreiche Tage in Willingen Die willinger Gastronomie erwartet Sie mit Leckerbissen und einem Rahmenprogramm rund um das Thema „Essen und Trinken“. Informativ sind die Bier-, Wein- und Cocktailseminare, bei denen es neben Kostproben auch interessante Informationen zur Herkunft, Herstellung und Geschichte der leckeren Tropfen gibt. www.willinger-schlendertage.de 27. bis 29. Mai 2011 Weinfest, Siegen Winzer präsentieren hier ihre aktuellen Höhepunkte und wertvolle Klassiker und Besucher genießen die Vielfalt der verschiedenen Angebote und vor allem die persönliche Expertise der Erzeuger. Hier wird gefachsimpelt und geschwärmt, getrunken, gefeiert und genossen. www.weinontour.de 1. bis 5. Juni 2011 Un(n)a Festa Italiana, Unna Wenn die 10 Lichtbauer aus Bari, am Sporn des italienischen Stiefels, ihre Arbeit getan haben, verwandeln hundertausende bunte Lichter an Bögen, Pavillons und Rosetten Unnas historische Altstadt in ein einzigartig glitzerndes Lichtermeer. Bis weit nach Mitternacht feiern die zahlreichen Besucher ein außergewöhnliches Gute-Laune-Fest. Besondere Akzente setzen auch die vielen Gäste aus Italien. www.unna.de Alle Angaben ohne Gewähr.

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Das Münsterland

Swin-Golf in der Davert Der zwanglose Spaß für alle

Eine Variante des traditionellen Golfspiels kennen wir alle: das Minigolf. Auf einigen Äckern und Wiesen im Münsterland findet man neuerdings auch rustikale Bauerngolf-Varianten, die weniger mit Golf zu tun haben und wo zum Beispiel Holzschuhe als Schläger benutzt werden. 1982 wurde in Frankreich eine neue Variante des klassischen Golfs, das Swingolf, entwickelt. Seit 10 Jahren gibt es auch in Deutschland immer mehr Plätze für dieses Jedermann-Golf. In der Davert, südwestlich von Münster, in Ascheberg-Davensberg haben wir einen Platz für Sie besucht.

G

egenüber von ihrem idyllisch gelegenen Gasthaus Eickholt haben die Inhaber Ulrike und FranzJosef Schütte eine der ersten Swin-GolfAnlagen in Westfalen errichtet. Hiermit bieten sie willkommene Zerstreuung und Entspannung nach Feierabend, Spaß für die ganze Familie und ein besonderes Ziel für Vereins- und Firmenausflüge. Auf der schön angelegten und gelegenen Anlage 34

kann, nach einer kurzen Einweisung, jeder sofort losspielen. Es gibt keine große Theorie- und Regelkunde, keine 14 verschiedenen Schläger, sondern nur einen und auch keine Kleiderordnung. Gespielt wird mit einem Schläger, der drei Seiten hat. Eine zum Abschlagen, eine für Annährungsschläge und eine zum Einlochen. Der Ball ist hierbei etwa doppelt so groß wie ein bekannter Golfball. Das erhöht die

Treff- und Spielsicherheit – der Ball fliegt langsamer, so ist die Verletzungsgefahr bei Querschlägern nicht so hoch. Der „SwinGolf Davert“-Platz verfügt über neun Löcher und Bahnlängen zwischen 75 und 270 Metern. Mit einem Schlag kann man es schaffen den Ball 100 Meter weit in Richtung Loch zu schlagen. Auch die Löcher sind etwas größer als beim traditionellen Golf. Auf fünf Hektar kann man


Das Münsterland

20.– 23. Juli 2011

In Ascheberg-Davensberg befindet sich die erste Swingolf-Anlage Westfalens

hier die immer beliebter werdende Golf-Variante betreiben. Erfrischen und stärken kann sich hierbei an einem eigens am Golfplatz aufgebauten Blockhaus mit Biergarten. Dabei genießt man den Ausblick ins Grüne oder auf das angrenzende Wildgehege. Das dort grasende Damwild ist besonders für die kleinen Gäste eine große Attraktion. Auch auf den neun Löchern muss man nicht dürsten. Am Blockhaus kann man einen Bollerwagen mit Erfrischungen bestücken und mit auf den Platz nehmen.

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Fotos: futec AG/Marcus A. Besler

Soll das Golfen als Auftakt, Abschluss oder zur Auflockerung einer Feier oder Tagung dienen, lädt das direkt gegenüberliegende Gasthaus Eickholt, der Familie Schütte-Eickholt, ein. Seit fast 60 Jahren engagiert man sich hier für das Wohl des Gastes. Verschiedene Räume bieten insgesamt 200 Gästen Platz. Die Beliebtheit des Hauses zeigt sich auch durch die Auszeichnung mit einem Besteck im Schlemmer-Atlas sowie mit dem guten Abschneiden beim Westfälischen Gastronomiepreis (Note 1,8). Die gutbürgerliche, saisonale Küche genießt man im Sommer auch im neu gestalteten Biergarten. Weitere Informationen unter: www.swin-golf-davert.de www.gasthaus-eickholt.de

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Urgemütlich, behaglich, westfälisch – für Genießer – das Restaurant Prachtstück

Prachtstück Das Prachtstück. Was heißt das? Die Synonyme für Prachtstück sind unter anderem Prunkstück, Meisterwerk, Kleinod oder Glanzstück. Der Begriff Prachtstück kommt auch in der Heraldik vor, ist hier aber nicht gemeint.

D

as Prachtstück, das wir meinen, ist ein hervorragendes Restaurant in historischen Mauern und befindet sich im Ortskern der Gemeinde Altenberge, direkt neben der St. Johannes Baptist Kirche. Die Gemeinde Altenberge hat ca. 10 200 Einwohner und liegt 17 Kilometer nordwestlich von Münster. Vom Altenberger Höhenrücken hat man einen wunderbaren Blick auf das Müns­terland, die Baumberge und bei klarer Sicht sogar auf den Teutoburger Wald. Der Altenberger Unternehmer und Kaffeeröster Matthias Peters eröffnete am 26.08.2010 in einem historischen Gebäude der ehemaligen Domschänke sein „Prachtstück“. Peters ist seit zwanzig Jahren in der Gastronomie unterwegs, um den Restaurantinhabern seine Vorstellung von Genuss zu vermitteln. In dem speziellen Fall geht es dabei um guten Kaffee. In dieser Zeit entwickelte sich seine Vorstellung und seine Ideen, wie er ein Restaurant einrichten würde, in dem er sich selbst besonders wohl fühlen würde. Seine Idee war es kulinarischen Genuss auf dem Lande erlebbar zu machen. Er wollte weg von dem dörflichen Korn- und Pilsstubenimage, wie es gerade in Westfalen 36

weit verbreitet war. Entscheidend war das Finden eines Ortes, der dies durch seine Architektur und Erscheinung seine Ruhe und Behaglichkeit möglich macht. Der Name Prachtstück ergab sich aus dem mächtigen Baumberger Sandsteinkamin im Eingangsbereich. Diese Hauskamine aus dem berühmten Sandstein der Region waren in den vergangenen Jahrhunderten das Prachtstück in wohlhabenden Häusern. Sie waren meist mächtig und reich verziert und der Stolz ihrer Besitzer. Nachdem Haus und Kamin gefunden waren, ging es für Matthias Peters um das Finden und Zusammenstellen eines Teams, mit dem er seine Vorstellungen verwirklichen konnte. Die gastronomische Leitung und Gesamtorganisation übernahm Andreas Brachem. Mit dem Sterne-erfahrenen François Szivos wurde ein ausgezeichneter Sommelier und Res­ taurantleiter verpflichtet, der vorher den Oer’schen Hof Münster betrieb und auf dem Valkenhof in Coesfeld tätig war. Der junge Küchenchef Jan Glässing sammelte Erfahrung im Restaurant Noma in Kopenhagen, im Schloß Lerbach in Bergisch Gladbach und im Seesteg auf Norderney.

Er liebt vor allem das Gemüse der Region, so wie es früher im Garten wuchs. Glässing ist ein sehr kreativer junger Koch, für den ohne absolute Qualität kein Genuss möglich ist. Seit Oktober ist der Leipziger Bäcker und Konditor Maik Albrecht mit am Start. Seither weiß das ganze Team, wie glücklich guter Kuchen machen kann. Und – Glück sollte man doch teilen, oder? Seither gibt es jeden Samstag und Sonntag frischen Kuchen für Genießer. Als Ort und Team gefunden waren, ging es daran, das Haus selbst zu neuem Leben zu erwecken. Neue Räume entstanden und es kam mehr Licht ins Haus. Alte Bausubstanz wurde renoviert und restauriert. Die alten Fußböden aus Eiche und die Deckenbalken wurden in das neue Einrichtungskonzept einbezogen. Klare Formen und reduziertes Design. Die Res­ tauranttische bestehen aus massiver heller Eiche. Die Plätze im Restaurant verteilen sich über zwei offen gestaltete Ebenen. Im Eingangsbereich, direkt vor dem Kamin befindet, sich der Loungebereich und eine halbe Etage höher der Restaurantbereich, der 60 Gästen Platz bietet. Matthias Peters hat die Stadt aufs Land geholt und dabei


Das Münsterland

Puristisch – elegant – helle deutsche Eiche

die Kirche im Dorf gelassen. Das macht das Prachtstück aus. Im Sommer kann man die Ruhe und die kulinarischen Genüsse aus Küche und Keller auch vor dem Restaurant auf dem alten Kirchplatz genießen. Im Frühjahr 2011 entsteht für noch mehr Genuss und Entspannung an der frischen Luft ein neuer, großer und attraktiver Biergarten unter jungen Linden, direkt m Prachtstück. Das Herzstück eines jeden Restaurants ist die Küche, und hier ist Küchenchef Jan Glässing der Herr der Töpfe und Pfannen. Jan Glässing beschäftigt sich nach eigener

Kamin aus Baumberger Sandstein

Aussage viele Stunden am Tag mit Genuss und Gastronomie und wie man Beides miteinander verbinden kann. Er liebt eine einfache, schnörkellose und doch feine Küche. Die Küche im Prachtstück bezeichnet er als moderne Landhausküche. Modern ist für ihn auch ein Zeichen von Kreativität. Die klassischen Gemüse aus den Hausgärten sind seine Favoriten. Er mag Gemüse, was man noch schmeckt, d. h. einen Eigengeschmack hat, deshalb wird sein Gemüse auch niemals sehr stark gewürzt, da sonst die Erdigkeit verloren geht. Pastinaken, Rosenkohl, Rote Beete, Schwarzwurzeln, Spinat, grüne Boh-

nen sind Gemüse, die der Gast in vielen Kreationen und Kombinationen auf der Karte wiederfindet. In allen Gesprächen mit Jan Glässing, aber auch Matthias Peters fallen immer wieder die Begriffe – „einfach gut Essen“ und „Genuss tut gut“. Die Küche ist klar, transparent, nachhaltig und italienisch inspiriert. Das geht auch mit guten Produkten aus der Region. Die für einige Gerichte unverzichtbare Pasta (z. B. Tagliatelle mit Liebstöckel) wird natürlich nach eigenen Rezepten im Hause selbst hergestellt. Auf der JanuarKarte begegneten uns geschmorte Ochsenbäckchen vom Münsterländer Li-

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Fotos: Prachtstück, futec AG/G. Besler

Das Münsterland

Pochierte Waller-Roulade mit Zweierlei Petersilie, diversen Nüssen und spätwinterlichen TrevisoEiszapfensalat – Genuss à la Prachtstück

mousinrind mit winterlichen Gemüsen und zerdrückten Meerrettich-Kartoffeln, ebenso wie Tagliatelle in Rahm mit Waldpilzen, Rinderfiletstreifen und Salat oder Jakobsmuscheln-Calamaretti-Risotto mit Oliven, kandierten Tomaten an grünem Kräuterschaum. Ein „wildes“ Bretonisches Schollenfilet mit Nordseekrabben, Hummerschaum, sautiertem Spinat und Meersalz-Kartoffeln zeugen von der Kreativität des Küchenchefs. Der Mittagstisch wird in vielen Restaurants eher vernachlässigt oder er wird erst gar nicht angeboten. Im Prachtstück heißt es „Genuss tut gut“ – besonders in der kurzen Mittagspause. Ab 12.00 Uhr

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Dieses engagierte Team freut sich auf Sie

schon für eine Überraschung gut? Wie wär’s mit Norweger Lachs auf grünen Tomaten, Wiener Schnitzel auf Kerbel-Kartoffeln oder Spaghetti auf Waldpilzen. Genuss für alle, die mittags einfach und gut essen möchten. Die Weinkarte des François Szivos umfasst derzeit ca. 80 Positionen. Bevorzugt werden Frankreich, Italien und Deutschland. Die Weinempfehlungen zu den Gerichten werden bei der Erstellung der Speisenkarte zwischen Küchenchef und Sommelier abgestimmt. 2011 möchte das Prachtstück-Team seine Gäste mit saisonalen und kulinarischen Themenabenden verwöhnen. Im

Aktuelle Termine im Hotel Menge 18. März 2011

Theater & Menü Abend „Frank Sinatra“ April 2011

Schokolade & Wein Workshop

Januar war es der „Kaminzauber“. Hierzu wurde ein winterliches Vier-Gänge-Menü in besonderer Atmosphäre angeboten. Zum Valentinstag am 14. Februar darf ein romantisches Vier-Gänge-Menü mit Champagner und ganz viel Gefühl nicht fehlen. Am 24. und 25. März 2011 gibt es etwas für „Gipfelstürmer“. Jan Glässing führt die Gäste auf eine kulinarische Reise zu den höchsten Gipfeln der Alpen. Prachtstück – ein neues kulinarisches Ziel für Genießer, mitten auf dem Lande. Weitere Informationen unter: www.prachtstück-altenberge.de


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Das Münsterland

Genuss und Erholung in Legden Seit 1884

Frühlingsluft wittert Familie Beckhaus in ihrem Landhotel HermannsHöhe. Im Restaurant genießen die Gäste den Menü-Frühling und für Unternehmungslustige wurden verschiedene Arrangements in einem Prospekt aufbereitet. Neu dabei „Gut zu Fuß in Legden“.

N

atürlich ist gerade das Westmünsterland eine ausgesprochen beliebte und günstige Region für Radfahrer. Nicht zuletzt deshalb hat man sich mit der WM à la carte-Gemeinschaft auch entschlossen das erste flächendeckende Akkurad-TankstellenNetz aufzubauen. Auf HermannsHöhe vergisst man aber auch die nicht, die auf gute althergebrachte Weise, per pedes entschleunigen und die reizvolle Landschaft erleben möchten. Vier Rundwege von 2,5

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Menüfrühling Noch bis Ende April lädt Familie Beckhaus zum Menü-Frühling. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird die Aktion zusammen mit 20 Betrieben von WM à la carte für 2011 neu aufgelegt. Der Ansporn der teilnehmenden Restaurants ist es, den Gästen ihre kreative und kulinarische Leistungsfähigkeit zu präsentieren.

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Fotos: HermannsHöhe

Das Münsterland

Das Besondere an der Aktion ist, dass jeder Gast sich in Ruhe zu Hause sein Restaurant und sein Menü aussuchen kann. Eine 48-seitige Informationsbroschüre stellt alle Betriebe, Köche und deren Menüs vor. Weiterer Vorteil: Die korrespondierenden Getränke, inkl. Mineralwasser, Wein und Bier, sind bereits im Menüpreis von je 34,90 Euro inbegriffen. So gibt es kein Kopfzerbrechen bei der Weinauswahl und keine Überraschung bei der Rechnung, also ein echtes Probier- und Freundschafts­angebot der WM à la carteGastronomen. Im Landhotel HermannsHöhe können Sie sich auf dieses Menü freuen:

Klare Tomatensuppe mit Geflügelklößchen ~~~ Gebratenes Lachsforellenfilet mit Rieslingsoße auf Kräuterreis ~~~ Rinderfiletsteak – rosa gebraten mit Zwiebel-Altbier-Sauce oder Zartes Lammrückensteak in Knoblauch-Portweinjus ~~~ Dazu jeweils Schwenk­gemüse und Rosmarinkartoffeln. ~~~ Dessertteller mit Tobleronemousse und hausgemachten Kokos-Vanille-Eis an heißen Rumkirschen Preis 34,90 Euro inklusive begleitender Getränke Für dieses besondere Menü ist eine Platzreservierung unter dem Stichwort „MenüFrühling“ unter Telefon (0 25 66) 9 30 00 erforderlich.

Hotel und Bar „Treff 1884“ Das Hotel ist mit 55 Gästezimmern und 100 Betten nicht zu klein um auch die Ansprüche von Gruppen und Firmen erfüllen zu können, aber auch nicht zu groß für die persönliche Betreuung eines jeden Gastes. Wer sich etwas Gutes tun möchte, dem stehen neben vielen anderen Annehmlichkeiten auch ein auf 29 °C temperiertes Hallenbad, eine Sauna, ein Solarium und ein Sanarium zur Verfügung. Für Tagungsgäste stehen neun moderne Räume für bis zu 350 Personen zur Verfügung. Eine optimale Seminartechnik, flexible Raumgrößen sowie entsprechende Klimatisierung sind die Voraussetzungen für gelungene Veranstaltungen. Im „Treff 1884“ (sky Sportsbar) können Restaurant- und Hotelgäste zwanglos miteinander kommunizieren. Weitere Informationen unter: www.landhotel-hermannshoehe.de

Verlassen Sie sich auf Ihr gutes Gefühl: Hotel und Restaurant Borcharding Alte Bahnhofstraße 13, 48432 Rheine/Mesum Telefon 05975 1270, Fax 05975 3507 www.altes-gasthaus-borcharding.de Ihre Begeisterung ist unsere Empfehlung. Öffnungszeiten: Mo. – Mi. 12:00 bis 14:00 Uhr und ab 18:00 Uhr, Do. – Sa. ab 18:00 Uhr, So. Ruhetag (geschlossen), oder nach Vereinbarung, rufen Sie uns an.

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Zweites Bord-Brauhaus: Hövels Original auf See genießen Wer sich auf eine Reise mit AIDAblu oder AIDAsol begibt, der kommt auf hoher See in einen ganz besonderen Genuss. Einzig die beiden jüngsten Kreuzfahrtschiffe der Kussmund-Flotte verfügen über ein schwimmendes Brauhaus. In seinen gläsernen Sudkesseln wird Hövels Original nach Dortmunder Rezeptur gebraut. Aus einer Idee der AIDA Gäste ist eine echte Erfolgsgeschichte geworden. Das weltweit erste Brauhaus an Bord eines Kreuzfahrtschiffes kommt richtig gut an. Das Konzept aus hochwertigem Brauereiausschank, frischen Spezialitäten aus der Brauhaus-Küche und das unverwechselbar harmonische Hövels Bouquet trifft den Geschmack der anspruchsvollen Passagiere von AIDAblu und AIDAsol.

Auf diesen sinnlichen Genuss können sich auch die Gäste der neuen AIDAsol freuen, deren Taufe am 9. April in Kiel stattfindet. An Bord des jüngsten AIDA Schiffes wird ebenfalls an Deck 10 nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Der Braumeister sorgt aber nicht nur dafür, dass aus vier Edelmalzen, bestem Hopfen und nach dem Maischverfahren von 1893 rotgoldenes Hövels Original entsteht. Der Clou: Genießer können in den beiden schwimmenden Brauhäusern ein Brauseminar absolvieren und dabei ihr persönliches Braudiplom erwerben. Wer dem Super-Premium begegnen möchte, braucht jedoch nicht in die Ferne schweifen. Denn das Gute liegt bekanntlich oft sehr nah. Auch an Land empfehlen

immer mehr Spitzengastronomen Hövels Original als idealen Begleiter zur kreativen Küche.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist. Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. La cuisine Mario Kalweit 2. Parkhaus Wortmann 3. Restaurant Alter Bahnhof

La cuisine Mario Kalweit

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ie 1898 erbaute Tennisclubvilla in der Lübkestraße war bis 1998 das älteste Tennisclubhaus Deutschlands. Nach Renovierung und Umbau gehört die ehemalige Jugendstilvilla seit 1999 zu den angesagtesten Res­ taurants in Dortmund. Seit dieser steht der Küchenmeister Mario Kalweit in der Lübkestraße 21 am Herd. Ebenfalls von Anfang an dabei ist Restaurantleiterin Susanne Thoenes. Thoenes und Kalweit kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit im Zwei-Sterne Restaurant Residence. Ver42

antwortung als Gastronom und Unternehmer trägt der WDR-Fernsehkoch Mario Kalweit hier seit dem Jahre 2004. Das Restaurant befindet sich in der ersten Etage. Hier werden Sie empfangen von einem freundlichen Ambiente, eleganten Möbeln aus Kirschholz, zeitgenössischer Kunst und der Restaurantleiterin Susanne Thoenes. Bei unserem Besuch beherrschten große und kleine Stahlplastiken von Sebastian Wein den Raum. Moderne, zeitgenössische Kunst – angenehm für das Auge des Betrachters. Das Restau-

rant gefällt durch seine klare Gliederung, die ohne Schnörkel auskommt. Vor dem großen Tresen am Eingang, der ja in keinem Restaurant des Reviers fehlen darf, aber seine ursprüngliche Funktion schon längst verloren hat, befinden sich zwei Stehtische. Eine Reminiszenz an die Gäste, die nach Ihrer Ankunft erst einmal in Ruhe ein Hövels Original trinken möchten oder hier auf ihre Verabredung warten, bevor sie am Tisch Platz nehmen. Das Restaurant verfügt über 35 Sitzplätze. Das ist zwar der Durchschnitt in den meisten


- Anzeige Gourmetrestaurants, doch sind es real so wenig Plätze, dass es ohne Reservierung schwierig ist hier einen Platz zu bekommen, denn die feine Küche von Mario Kalweit gehört zu den besten in Dortmund. Im Sommer kommen noch einmal 35 Plätze auf der Terrasse hinzu. Abgeschirmt durch eine hohe Hecke bleiben Straßenlärm und Feinstaub der nahen B1 weitestgehend außen vor. Buchsbäume, Rosen und ein kleiner Kräutergarten vermitteln ein mediterranes Flair. Einer guten Urlaubsstimmung steht da nichts mehr im Wege. Ein Hövels-Aperitif oder ein Crémant kommen da gerade recht. Sein Ansehen als Spitzenkoch hat sich

Mario Kalweit seit 1999 hart erarbeitet. Als Fernsehkoch war er bereits 170 mal in der Livesendung „Daheim und unterwegs“ dabei. Kulinarisch lässt er sich in keine bestimmte Ecke drängen. Er kocht alles, was ihm Spaß macht. Auf der Karte befinden sich regionale Gerichte wie „Zander unter der westfälischen Schinkenkruste“, genauso wie „Filet vom Schwäbisch-Hällischen Schwein“, wie auch „geangelter Loup de mer mit Rucola-Strigoli und Tomaten-Bohnenkompott“. Auch die Liebhaber der klassischen Gänsestopfleber kommen hier zu ihrem Recht. Was ist der in Münster geborene Spitzenkoch eigentlich privat am liebsten?

Die Antwort kommt schnell und ohne zögern: „Currywurst mit Pommes.“ Kann das sein? Ja! Er mag sie am liebsten in der Dortmunder Hafenschänke, die er gerne nach seiner Einkaufstour für das Restaurant besucht oder auf dem Wochenmarkt in Münster.

ches Restaurant hier an der Evinger Straße, wo einst viele Kumpels wohnten, die auf der Zeche Minister Stein einfuhren, nicht erwartet hätte. Seit zehn Jahren nun führt die Familie Padro das Restaurant und hat mit ihren Ideen und Vorstellungen frischen Wind in dieses traditionsreiche Haus gebracht. Im gesamten Restaurant finden 120 Gäste Platz. In der Gaststube und im Kaminzimmer können es sich jeweils 20 Personen gut gehen lassen. Das Kaminzimmer kann separat für kleine Gesellschaften gebucht werden. Der 80 Gäste fassende Saal ist besonders geeignet für Familien- und Betriebsfeiern. Die lange Fensterfront bringt viel Licht in den großen Raum. Alle Bereiche des Restaurants strahlen durch die mediterrane Farbgebung und liebevolle Dekora-

tion Leichtigkeit und gute Laune aus. Im Sommer ist die Sonnenterrasse ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, Radfahrer und viele Stammgäste. Hier schmeckt ein frisch gezapftes Dortmunder Bier besonders gut, wobei die Premium-Marke HÖVELS Original zu den Favoriten der Gäste zählt. Bei knackigen Salaten, einem kross auf der Haut gebratenen Zanderfilet oder einem saftigen Steak lässt man es sich hier gut gehen. Argentinische Steaks und mediterrane Gerichte sind die Spezialität der Küche. „Aber wir wissen auch, dass wir hier mitten im Pott sind“, meint Milenka Padro. „Die kulinarischen Vorlieben dieser Region sind uns wohl bekannt.“ So steht die saisonale Regionalküche hier natürlich ebenfalls auf der Karte: „Frischer deutscher Spargel vom Gemüsehof Bleck-

Kontakt La cuisine Mario Kalweit Lübkestraße 21 44141 Dortmund Telefon (0231) 531 619 8 Telefax (0231) 531 619 7 www.mariokalweit.de

Parkhaus Wortmann In Dortmund-Brechten, ganz in der Nähe des größten zusammenhängenden Waldgebietes im Dortmunder Norden, finden Sie das Parkhaus Wortmann. Das Waldgebiet Grävingholz ist seit jeher ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer. Sie legen im Parkhaus Wortmann gerne eine Rast ein. Vielleicht waren es diese Ausflügler und Wanderer, die durch Mundpropaganda den Ruf der guten Küche des Hauses in der gesamten Region Dortmund bekannt gemacht haben. Das Restaurant befindet sich direkt an der B54, die hier Evinger Straße heißt. In verschiedenen Reiseführern kann man nachlesen, dass man ganz überrascht ist über die schlichte Eleganz und die nette Atmos­phäre, die den Gast hier empfängt. Die Überraschung kommt wohl vor allem daher, dass man ein sol-

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- Anzeige mann, Dortmunder Pfefferpotthast und natürlich Grünkohl mit Kasseler sind bei den Gästen besonders beliebt und gehören zu den saisonalen Angeboten.“ Wichtig sind Darko und Milenka Padro die absolute Frische und Qualität der Produkte, die sie verarbeiten. Das wissen auch ihre Gäste zu schätzen, die für die hohe Qualität der Speisen bereit sind etwas mehr auszugeben. Im Jubiläumsjahr wartet die Familie mit einigen Überraschungen auf. Wenn wir gerade vom Preisniveau ge-

sprochen haben, gibt es im Jubiläumsjahr 2011 ein besonderes Angebot. Jeden Donnerstag und Freitag erwartet die Gäste ein erstklassiges Buffet zum Jubiläumspreis von nur 19,90 Euro. Eine freundliche Atmosphäre zu schaffen ist Familie Padro besonders wichtig. „In unserem Haus für Sie da sein, Ihre Wünsche erfüllen, an Ihrem Glück teilhaben, Ihre Zufriedenheit spüren – das ist unsere Art der Gastfreundschaft“, beschreiben Darko und Milenka Padro ihre

Philosophie. Wenn Sie gerade einmal mal wandern im Grävingholz, oder einfach nur so – lassen Sie es sich gut gehen im Parkhaus Wortmann. Kontakt Parkhaus Wortmann Restaurant Evinger Straße 387 44339 Dortmund-Brechten Telefon (0231) 2 25 29 09 www.restaurant-wortmann.de

Die Bahngleise führen zwar immer noch direkt vorbei an diesem prächtigen Bahnhofsgebäude in Dortmund-Huckarde, doch seine ursprüngliche Funktion hat es schon lange verloren. Errichtet wurde das Bahnhofsgebäude nach langen Rechtstreitigkeiten zwischen den damaligen Landbesitzern und der preußischen Bahngesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1989 zum Restaurant umgebaut. Seit 2004 ist Sigurd Marmetschke Küchenchef und Pächter dieses Restaurants. Heute ist der Bahnhof ein gemütliches Restaurant. Sein helles Landhausmobiliar vermittelt eine freundliche Atmosphäre. Betritt man den alten Bahnhof, befindet man sich gleich in der gemütlichen Bierstube mit dem großzügigen Tresen. Hier treffen sich gerne die Huckarder auf ein Feierabendbier. Zum Wochenende nehmen sie gerne in der Bierstube Platz und bestellen ein Schweinenackensteak mit Folienkartoffel und Kräuterquark. Dazu ein frisches Hövels vom Fass. Zur sportlichen Betätigung trifft man sich vor oder nach dem Essen 44

auf der Kegelbahn. In der Bierstube finden 35 – 40 Gäste Platz. Vor der Bierstube befindet sich eine Terrasse, die im Sommer 20 Gästen Platz bietet. Das Restaurant ist ebenfalls mit hellen Möbeln ausgestattet und verfügt über 65 Plätze. Hier schließt sich ein Biergarten an. Die Gäste, die das Restaurant besuchen, kommen nur zu etwa 10 Prozent aus Huckarde. Der Altersdurchschnitt der Restaurantgäste liegt zwischen 40 und 60 Jahren. Dortmunder, Schwerter und Gäste aus Castrop-Rauxel zählen hier zu den Stammgästen, die besonders die Crossover-Küche von Sigurd Marmetschke schätzen. Herkömmliche, sogenannte gutbürgerliche Gerichte kommen bei ihm immer schon etwas anders daher, wie man sie gewöhnlicherweise kennt. Als Vorspeise sind z. B. kross gebratenen Riesengarnelen an Gurken-Mangosalat zu empfehlen. Seine Spezialitäten aber sind u. a. Springbocknüsschen mit Honig-Thymian-Chilihaube auf Gemüse-Pilzragout an Portweinrahm. Dazu gibt es hausgemachte, gebratene Gnocchi oder ein rosa gebratenes Lammfilet an asiatischen Ge-

müsen in Ingwer-Chilisauce. Natürlich gibt es auch die klassische rosa gebratene Entenbrust oder einen Hirschgulasch in Pilzrahm mit hausgemachten Spätzle. Eine Steakauswahl rundet das kulinarische Angebot ab. Das iberische Schweinefilet im Nussmantel auf provenzalischem Kartoffelragout in Sherryrahm mit ausgewogenen mediterranen Gewürzen aber zeigt, welche Gerichte Sigurd Marmetschke anbieten will, um auswärtige Gäste nach Huckarde zu holen. Zweimal im Jahr veranstaltet Sigurd Marmetschke Weinabende mit sachkundiger Winzerbegleitung. Die Weinkarte umfasst immerhin 160 Positionen. Im Sommer wird es kulinarische Themenabende geben und er bietet vielgängige (8 – 10) Gabelmenüs an, um den Gästen die Vielfalt seiner Küche schmackhaft zu machen. Kontakt Restaurant Alter Bahnhof Altfriedstraße 16 44369 Dortmund-Huckarde Telefon (0231) 3960494 www.alter-bahnhof-dortmund.com

Fotos: Markus Rodler, futec AG/Gerhard Besler, Restaurant Alter Bahnhof

Restaurant Alter Bahnhof


Fotos: Friesenstube

Friesenstube Das Spezialitätenrestaurant Friesenstube finden Sie im Ortskern der Gemeinde Senden im Münsterland. Senden hat ca. 20 000 Einwohner und wird in einschlägigen Reiseführern als Rad- und Wanderparadies bezeichnet.

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ie Radtouren, die man hier Pättkestouren nennt, führen durch die münsterländische Parklandschaft mit vielen kleinen und großen touristischen Attraktionen. Ganz in der Nähe befinden sich die Stever, der DortmundEms-Kanal und das Venner Moor. An der Schlösserroute liegen Schloss Senden, Burg Vischering und das Wasserschloss Nordkirchen. Im Sommer machen Wanderer und Tagestouristen, die sich Burgen und Schlösser angesehen haben, gerne einen Halt in Senden. Ein Ziel könnte da die Friesenstube sein, da schon alleine der Name des Restaurants neugierig macht. Ist es nur eine kleine Fischstube, wo es Backfisch im Brötchen gibt oder ein ausgewachsenes Restaurant mit wirklichen Fischspezialitäten? Wenn Letzteres zutrifft, fragt sich der neugierige Besucher von Senden, wie kommt ein Fischspezialitäten-Restaurant auf das platte Land?

Nach seinen Tätigkeiten als Koch und Küchenchef in renommierten Hotels der Republik zog Siegfried Kropp wieder in seine Heimat Westfalen zurück. Hier in Senden verwirklichte er sich gemeinsam mit seiner Frau Hildegard den lang gehegten Traum vom eigenen Restaurant. Ein kleines Restaurant, aber mit viel Charme

und noch mehr Persönlichkeit sollte es sein. Durch die Vorliebe zum Fisch war die kulinarische Ausrichtung schnell gefunden, zumal sich im sogenannten gutbürgerlichen Bereich sehr viele Mitbewerber tummeln. Von Anfang an stand für die Beiden fest, dass sie den alteingesessenen Westfalen ihre kulinarischen Gebräuche nicht streitig machen wollten, sondern diese um eine weitere Köstlichkeit ergänzen wollten. 1985 wurde dann das Restaurant eröffnet. Hildegard und Siegfried Kropp nennen ihre kulinarisches Angebot „Fischspezialitäten der westfälischen Küche“. Auf Anker, Fischernetze, Posi­ tionslaternen und anderes maritime Beiwerk wurde bewusst verzichtet. Die friesischen Farben Blau und Weiß finden sich aber überall im Restaurant wieder. Selbst der Strandkorb auf der Sonnenterrasse ist farblich „gleich geschaltet“. Nun sind seit der Eröffnung 1985 über 25 Jahre ins Land gegangen. Die Friesenstube ist ein akzeptiertes und etabliertes Spezialitäten-Restaurant im Münsterland. Auf der Speisenkarte dominiert natürlich der Fisch saisonal in vielen Varia­ tionen. Bei Fisch dominieren Wildfänge, die Siegfried Kropp meist direkt von der Nord- und Ostsee bezieht. Fisch als Wild – ja er nennt es Wildfisch. Der Fisch ist aromatischer im Geschmack als seine gezüchteten Artgenossen. Zudem konnte er auch in Freiheit aufwachsen und sich chemiefrei ernähren. Bis März ist der Skrei auf Ochsenschwanzsauce mit Marktgemüse und Semmelknödel eine Spezialität des Chefs. Skrei ist der Fachbegriff für den Winterkabeljau. Die beson-

ders feine Seezunge und die Auster Sylter Royal sind hier besonders zu empfehlen. Die einzige deutsche Auster schmeckt zart nussig und ist nur leicht salzig im Geschmack. Saisonal sind die jungen Matjes natürlich nicht aus dem Angebot weg zu denken. Für Gäste, die nicht so den Fischgerichten zugetan sind, wird Jungschweinfilet und Wiener Schnitzel angeboten. Selbst Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten. Gemüse und Kartoffeln kauft der Küchenchef aus Bioläden der Umgebung. Der Spargel kommt vom Hof Grothues-Potthoff. Das Menü wird monatlich gewechselt und bietet saisonale Köstlichkeiten von der Küste und von den Feldern aus der Region. Das Restaurant hat 60 Plätze. Ein separater Raum ist besonders geeignet für kleine geschlossene Gesellschaften. Besonders attraktiv ist die Gartenterrasse. Sie ist umsäumt von einer hohen Hecke, die vor neugierigen Blicken und Straßenlärm schützt. Elegant eingedeckte Tische laden zu einem Genießerabend unter freiem Himmel ein. Probieren Sie die fast legendäre Störtebekersuppe. Sie ist seit 25 Jahren auf der Karte und nach wie vor nicht wegzudenken. Ein Gläschen Rieslingsekt oder ein gut gekühlter Weißwein schmecken besonders gut an einem lauen Sommerabend im Strandkorb auf der Gartenterrasse. Hildegard und Siegfried Kropp freuen sich auf Ihren Besuch. Weitere Informationen unter: www.friesenstube.de 45


Das Sauerland

Romantik Hotel Stryckhaus

Schönheit, Romantik und Genuss in Willingen

Fotos: Stryckhaus, BABOR

Lange schon ist das Sauerland eine Destination für alle Jahreszeiten. Neben Wintersport, Wandern und Rad fahren hat sich die Region in den letzten Jahren auch im kulinarischen Bereich sowie mit hervorragenden Wellness- und Beautyangeboten einen Namen gemacht. Im nördlichen Hochsauerland, in Willingen, gehört das Romantik Hotel Stryckhaus zur festen Größe. Im September 2010 wurde die Schönheitsfarm neu gestaltet. Seitdem kommen Damen und Herren hier in den Genuss von Behandlungen mit dem auf Natur- und Edelkosmetik spezialisierten deutschen Hersteller BABOR.

Ziel für Romantiker, Genießer und Schönheitsbewusste – das Romantik Hotel Stryckhaus

Gehen Sie auf eine Entspannungsreise für die Sinne

600 m² Spa laden mit zum Entspannen ein

as Romantik Hotel Stryckhaus liegt mitten im Grünen, am Fuße des Ettelsbergs in Willingen. 1912 als großzügiges Landhaus erbaut, ist es seit 1935 im Besitz der Familie Höhle. Das Angebot für Erholungssuchende ist vielfältig. Wer einfach nur ausspannen möchte, findest 56 komfortable, individuell eingerichtete Zimmer und Apartments mit dem Komfort eines 4 Sterne+ Hotels, kleine, behagliche Nischen zum Verweilen, 600 m² Spa mit Innen- und Außenbecken, Whirlpool, 2 Saunen, 2 Dampfgrotten und eine große Liegewiese. Die im September 2010 neu gestaltete Schönheitsfarm eröffnet durch die edlen Spa Beautyangebote von BABOR nicht nur entspannende, sondern vor allem tief wirkende Pflegebehandlungen für Gesicht und Körper, die auf der mittlerweile 50-jährigen Forschung und Erfahrung der BABOR-Laboratorien beruhen. Von der klassischen Gesichtsbehandlung über Intensiv- und Peel-Off-Masken, Ampullenkuren sowie Maniküre und jetzt sogar medizinischer Fußpflege. Exotische Ge-

nüsse bieten Shi Tao Behandlungen (mit warmen Lavasteinen aus Asien), Khanya Energy Körpermassagen (mit Teebaum aus Afrika) oder Shadiva Massagen mit Elementen aus der ayurvedischen Lehre Indiens. Die dekorative Kosmetik in neuesten Trendfarben und allen Facetten für jeden (Haut-)Typ wird von être belle angeboten – der Name ist Programm. Tipps zum perfekten Tages- und Abend-Makeup vervollständigen die Leistungen der Beautyfarm.

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Entspannungsreise für die Sinne Das balinesisches Behandlungskonzept ONGKARA Spa für Gesicht und Körper von être belle ist wie eine Entspannungsreise für die Sinne. Ganzkörper-Verwöhnmassagen aus traditionellen asiatischen Massageelementen wirken der Hautalterung entgegen, sorgen für Straffung, Ent-

stauung und pures Wohlbefinden, denn diese indonesischen Behandlungen bedeuten Pflege, Beruhigung, Entspannung, Entgiftung und Regeneration für Körper und Seele zugleich.

Ausgezeichnete Küche Natürlich wird zu dem romantisch edlen Ambiente, den vielfältigen Angeboten auch exzellente Küche geboten. Das Stryckhaus gehört zur festen Größe in den großen Führern wie Michelin und Feinschmecker. Die gehobene Frischeküche sorgt mit ihrem regionalen und internationalen Angebot für Genuss auf der weiten Terrasse, im eleganten Restaurant bei Kerzenschein oder in der urig-gemütlichen Jugendstilkneipe „Wirtsstube“. Das umfangreiche Angebot aus dem Wein­ keller rundet das kulinarische Erlebnis ab. Weitere Informationen unter: www.stryckhaus.de


Kulinarische Schlendertage in Willingen

Foto: Stryckhaus

Bereits zum 5. Male zeigen Willinger Restaurants, was Küche und Keller zu bieten haben. Zu den feinen Leckerbissen gibt es ein interessantes und unterhaltsames Rahmenprogramm zum Thema Essen und Trinken. Schlendern Sie vom 1. bis 15. Mai durch Willingen und erleben Sie kulinarische Glanzlichter.

Willingen hat 365 tage SaiSon! Romantik Hotel Stryckhaus

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leich der Auftakt beginnt am 1. Mai fulminant im Gutshof Itterbach. Motto: „Ich hab’ noch einen Kocher in Berlin“ Markus Kapp – in der Rolle des Chefkochs – und Nici Neiss – alias Marlene Dietrich– servieren Ihnen die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer unsterblichen Ikone mit Herz und Magen, gespickt mit weltbekannten Hits. Lassen Sie sich von Kopf bis Fuß verzau-

bern, genießen Sie eine Originalspezialität aus Marlene Dietrichs Kochbuch, und erleben Sie einen kulinarischen Theaterabend voller Witz, Würze und Wahrheit! Pro Person 61,00 Euro inklusive Menü und Getränke (bis 23.00 Uhr). Telefon (05632) 96940.

Zauberhafte Landschaft | Moderne Kabinen-Seilbahn auf den Ettelsberg | Bummeln & Shoppen | Unzählige Restaurants & Lokale | Top-Hotels & Ferienwohnungen | Traumhafte Wellnesslandschaften

Weitere Informationen unter: www.willinger-schlendertage.de

Alle Termine im Überblick: 01. Mai 2011: „Ich hab‘ noch einen Kocher in Berlin“ im Gutshof Itterbach

09. Mai 2011: „Kul. Gaumenfreuden in luftiger Höhe“ im Hotel Bürgerstuben

02. Mai 2011: „Benimm ist In“ im Romantik Hotel Stryckhaus

10. Mai 2011: „Love Food Dinner“ im Waldhotel

03. Mai 2011: „Köstlichkeiten vom Rehwild“ im Sauerländer Hof

11. Mai 2011: „Herbie auf Extra-Tour“ – Sektempfang Gasthof Zur Zweere

04. Mai 2011: „Schlemmerrallye“ – Sektempfang Hotel Zur Alten Post

12. Mai 2011: „Spargel satt“ im Hotel Bürgerstuben

05. Mai 2011: „Essen unter Tage“ in der Grube Christine

13. Mai 2011: „Das kommt mir spanisch vor“ im Flairhotel Central

06. Mai 2011: „Spargelgalabuffet“ im Hotel Bürgerstuben

14. Mai 2011: „Degustationsmenü“ im Romantik Hotel Stryckhaus

07. Mai 2011: „Zünftiger Abend“ in Toni’s Dorf Stüb’l

15. Mai 2011: „Spargelbrunch“ im Hotel Bürgerstuben

08. Mai 2011: „Maischolle satt“ im Bavarium

erholung und Sport, gesundheit und Wellness, erlebnisse und natur gehören zur Vielfalt, die einzigartig ist!

Tourist-Information | 34508 Willingen (Upland) Telefon 0 56 32 - 40 11 80 | willingen@willingen.de


– Das wird ein genussvoller Sommer

Kulinarisch kann in diesem Sommer gar nichts mehr schief gehen. Sofern Petrus mitspielt, dürfen wir uns auf einen kulinarischen Festival-Sommer der Superlative freuen. Fast jederorts und für jedermann ist etwas dabei.

Einzigartig. Vielfältig.

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Individuell. Erleben Sie eine unübertroffene Vielfalt an außergewöhnllichen Natursteinprodukten auf mehr als 60.000 m2 Lager und Ausstellung. Unsere Fachberater freuen sich auf Sie. Jetzt im neuen ServiceCenter mit Indoor-Ausstellung.

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Leistungsschauen der Spitzenköche

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Der schönste Platz Dortmunds bietet die Kulisse für GourmeDo

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Naturstein

NGR-Natursteingesellschaft mbH Kanalstraße 52-62, 48432 Rheine, direkt an der A30 (Abfahrt Rheine-Kanalhafen)

www.steine-aus-rheine.de

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u den Veranstaltungen mit besonderer Strahlkraft und Beliebtheit gehören seit jeher Essen verwöhnt, Lippe kulinarisch (Detmold), Bochum kulinarisch und Münster verwöhnt. Zu dieser Spitzengruppe der kulinarischen Stadtfeste schließt Dortmund in diesem Jahr mit „GourmeDo“ auf. Als Ort wurde der Friedensplatz mit seiner einzigartigen Kombination aus moderner und historischer Architektur gewählt. Das Alte Stadthaus der Neurenaissance in rotem Sandstein kontrastiert mit der Glasfassade der Berswordthalle. Auf der anderen Seite bietet das moderne Rathaus eine schöne Kulisse für Dortmunds kulinarische Spitzenveranstaltung. GourmeDo wird in Zusammenarbeit vom Westfalen Institut und Severin Romero veranstaltet. Das Westfalen Institut ist unter anderem bereits durch das Westfalen Gourmetfestival bekannt. Romero veranstaltet seit acht Jahren erfolgreich „Münster verwöhnt“ und nun auch das „Münster Weinfest“. Bei GourmeDo werden sich die Spitzenköche der Stadt auf dem Friedensplatz zu einer kulinarischen Leistungsschau versammeln. Zu den bekannten und etablierten Größen wie Mario Kalweit, Dennis Rother, Heiko Antoniewicz, Stefan Manier und Manfred Kobinger wird bei GourmeDo besonders auch auf weitergehende Vielfalt und „Geheimtipps“ wert gelegt. „Wir denken dabei natürlich auch

den besten „Italiener“ und „Japaner“ der Stadt und vor allem auch an Talente, die noch nicht im Rampenlicht stehen“, verrät Marcus Besler vom Westfalen Institut. Hierbei zahlt sich auch die bewährte Zusammenarbeit mit dem Gastro- und Kulturjournalisten Peter Erik Hillenbach (u. a. Dortmund genießt, Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet), aus. Hillenbach kennt sich in Sterneküchen genauso wie in Hinterhöfen aus und arbeitet mit am qualitativen und vielfältigen Konzept von GourmeDo. Abgerundet wird das Angebot durch ein adäquates Unterhaltungsprogramm mit Musik, Moderation und Kochshows. Dazu werden regionale Feinkostprodukte präsentiert. Dortmund kann sich also auf eine Spitzenveranstaltung mit einmaligem Ambiente, Qualität und Vielfalt freuen. Weitere Informationen unter: www.GourmeDo.com | 24. –26.06.2011, Friedensplatz Dortmund 50 Kilometer Luftlinie weiter nördlich und vier Wochen später findet der nächste Höhepunkt des kulinarischen Festivalsommers statt. Vor der beeindruckenden Kulisse des fürstbischöflichen Barockschlosses in Münster. Bereits zum neunten Male laden Severin Romero und Spitzenköche aus Münster und Umgebung zu „Münster verwöhnt“. Die Finessen der


Foto: Münster verwöhnt

90x259 mm Westfalen Gastro

hohen Kochkunst finden ihren Rahmen in stilvoll dekorierten Pagodenzelten und dem durch Lichtspiele und Fackeln besonders stimmungsvollen Ambiente. Die Speisenangebote variieren von traditionell bis experimentell. Zu dem herrlichen Ambiente und der ausgelassenen Stimmung genießt man ein buntes Bühnenprogramm, das von Jazz bis zu Varieté- und Tanzdarbietungen reicht. Eröffnet wird Münster verwöhnt mit dem Sabrieren von Champagnerflaschen. Direkt zu Beginn ein besonderer Augen- und GauOberbürgermeister Markus Lewe und menschmaus. Veranstalter Severin Romero freuen sich auf Münster verwöhnt und das Münster Weinfest. Für Weinfreunde und die, die es werden möchten, inszeniert Severin Romero in diesem Jahr erstmals das Münster Weinfest, zusammen mit Trixi Bannert. Trixi Bannert ist nicht nur Sommelière, sondern gilt als ausgesprochen anerkannter Profi und Kapazität in ihrem Bereich.

30.07.2009

Seite Lebensart

12:07 Uhr

...Bogenoffsetdruck ...Medienmanagement ...in-Mail Direktmarketing ...Dienstleistungskompetenz

Weitere Informationen unter: www.muenster-verwoehnt.de | www.muenster-weinfest.de Alle Veranstaltungen verstehen sich als „großes Freiluftrestaurant“ und kulinarische Leistungsschau. Mit einem Preislimit von maximal zehn Euro soll zum Probieren angeregt und natürlich auch Werbung fürs eigene Restaurant gemacht werden. Zu dem Anspruch gehört auch, dass die Gerichte genau wie im Feinschmeckerrestaurant frisch zubereitet und ansprechend angerichtet werden. Freuen wir uns auf einen genussvollen Sommer. Termine in Westfalen: Castrop kocht über: 22. – 25.06.2011 GourmeDo: 24. – 26.06.2011 Dortmund à la carte: 20. – 23.07.2011 Münster Weinfest 01. – 03.07.2011 Münster verwöhnt 22. – 24.7.2011

Bochum kulinarisch: 10. – 14.08.2011 Lippe kulinarisch: 12. – 14.08.2011 Spitzenveranstaltungen im Umland: Essen verwöhnt: 15. – 19.06.2011 Weinblütenfest Kaiserswerth: 05.06.2011

Gewinner des Innovationspreises der Deutschen Druckindustrie

H. Rademann GmbH Druck- und Medienhaus Baumschulenweg 1, 59348 Lüdinghausen Telefon 0 25 91/91 74-0, Fax 91 74-33 www.rademann.de, info@rademann.de 49

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Das Sauerland

Frühjahrsmenü zum Heraustrennen

5-Sterne-Romantik- und Wellnesshotel Deimann Zu Gast bei Stefan Madeheim Fotos: Hotel Deimann, futec AG/Gerhard Besler

ten dieses Hotel zu einem sehr beliebten Urlaubs,- Wander- und Golfhotel. War die Pensionsküche schon immer sehr beliebt bei den Hotelgästen, hat Familie Deimann nun kulinarisch aufgerüstet. Deimann soll eine bekannte und beliebte Adresse für Feinschmecker aus der ganzen Re­ gion werden. Mit Stefan Madeheim führt seit dem 15. Januar 2011 ein bekannter Spitzenkoch Regie in der Hotelküche. Madeheim wurde als Küchendirektor verpflichtet. Der Vollblutkoch ist Vizepräsident bei den „Chef Heads“ dem Club der Küchenchefs, Mitglied bei der „Chaîne des Rôtisseurs“ und seit 2007 berufener „Eurotoque Chef “. Seine Küche wird von Kennern gern als puristisch-elegant bezeichnet. Seine letzten Stationen vor dem Hotel Deimann waren das Restaurant „Atoll Ocean Resort“ auf Helgoland und das stylische, moderne Restaurant „Pier One“ an der Rhein-Terrasse in Köln. Stammgäste, Urlauber und Feinschmecker aus ganz Westfalen dürfen neugierig sein auf die puristisch-elegante Küche von Stefan Madeheim. Für unsere Leser hat er das nachfolgende feine Menü zubereitet. Das Nachkochen lohnt sich auf alle Fälle.

Stefan Madeheim (Küchendirektor, links) und Johannes Kaiser (Entremetier, rechts)

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ereits zu Kaisers Zeiten, als Urlaub noch Sommerfrische hieß, war das Hotel zum Wilzenberg eine erste Adresse für gesunde Erholung im Sauerland. Albert Hilsmann, ein Pionier des Sauerland-Tourismus’, eröffnete 1883, nach Errichtung eines Anbaus, im ehemaligen Herrenhaus des Gutshofes das Hotel zum Wilzenberg. Im Jahre 1917 erwarb Theodor Deimann das Anwesen von der Erbengemeinschaft Hilsmann. Das Haus wurde im Laufe der vielen Jahrzehnte von der Familie Deimann ständig erweitert und modernisiert. Dabei wurde liebevoll auf den Stil und die Erhaltung des großzügigen Gutshofcharakters geachtet. Die Gebäude des Landwirtschaftsbetrie-

bes und der ehemaligen Sägerei sind inzwischen umgebaut, erneuert und für den Hotelbetrieb nutzbar gemacht worden. Auf den landwirtschaftlichen Flächen wurde der Golfplatz mit sehr attraktivem Clubhaus errichtet. Das Hotel und der Golfcafé werden heute in der 3. und 4. Generation von der Familie Deimann mit großem persönlichen Engagement geführt. Durch die außergewöhnliche Qualität der Einrichtungen und Leistungen sowie ein Höchstmaß an Komfort entwickelte die Familie aus dem ehemaligen Gutshof das einzige Fünf-Sterne-Hotel im Sauerland. Die großzügigen Zimmer und Suiten sowie die in der Region einzigartige Wellness- und Beautyabteilung mach-

50 Frühjahrsmenü zum Heraustrennen


Das Sauerland

Haus Gerbens Foto: futec AG/Gerhard Besler

Haus Gerbens ist eine Stätte der Begegnung, wo Tradition und Moderne gleichermaßen zu Hause sind. Die Geschichte des Hauses in Wickede an der Ruhr beginnt im Jahre 1900 als Poststation von Thurn und Taxis. Seit dieser Zeit hat das Haus eine bewegte Entwicklung hinter sich und eine glänzende Zukunft vor sich. Seit jeher ist es die Aufgabe und Berufung dem Reisenden und dem Gast ein Ort der Entspannung und der Rast zu sein. Dieser Tradition gegenüber den Gästen fühlen sich die Inhaber heute mehr denn je verpflichtet.

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as kleine Hotel liegt direkt an der Bundesstraße 63 unweit der nächsten Autobahnanbindungen zur A 44 und A 445. Die 13 Gäs­tezimmer sind großzügig und individuell eingerichtet. Mineralwasser steht den Gästen auf den Zimmern kostenlos zur Verfügung. Alle Zimmer sind mit Arbeitsplatz/ecke und WLAN ausgestattet. Der besondere Stolz des Hauses ist das stilvolle Restaurant und die neue De­signer-Bar. Neben gepflegten Ambiente legt der Eigentümer, Ernst Walter Hillebrand, Wert auf den Tischkomfort. Hiermit sind besonders das großzügige Raumangebot und die Stühle mit Armlehnen gemeint. All dies fördert die Tischkommunikation, wobei die Großzügigkeit zur Diskretion im Restaurant beiträgt. Der offene Kamin und die großen Fenster/Türen mit Blick in den Restaurantgarten steigern das Wohlgefühl. Die unterschiedlichen Raumangebote im Haus tragen dazu bei, das sich der Gast ohne Hektik auf einen vollkommen entspannten Abend einstellen kann. In der Lounge trifft man sich mit Freunden oder Geschäftspartnern. Sie ist elegant dekoriert und glänzt mit einem exzellenten Cocktail-, Wein- und Spirituosenangebot. Hier kann man nach einer längeren Anreise verschnaufen, auf seine anderen Gäste warten oder den Aperitif nehmen. In der gemütlichen Gaststube liegt der Schwerpunkt auf regionaler und traditionsreicher Küche mit westfälischen Spezialitäten. Besonders beliebt ist hier die lockere familiäre Atmosphäre. In der Gaststube wird ein schneller, frischer Mittagstisch mit wöchentlich wechselnder Karte angeboten. Bei mildem Wetter trifft man sich im Garten auf der Terrasse. Eine leichte mediterrane Sommerküche erwartet Sie hier. Der Garten ist auch ein Ort für Grillfeste, Barbecues und Sommerveranstaltungen. Ein großer Spielplatz lässt auch beim kulinarischen Genießernachwuchs keine lange Weile aufkommen. Nach einem ausgiebigen Feinschmeckermenü im Restaurant oder auch zu einem ganz speziellen Abend trifft man sich in der neuen Designer-Bar auf ein gutes Glas Wein oder einen Cognac. Die Bar glänzt mit dezenten Lichteffekten in Säulen und an der Decke, einem illuminierten Tresen und dezenter Kunst. 25 Gäste können hier in Ruhe exzellente Getränke genießen. Haus Gerbens verfügt über 120 Weinpositionen, vor allem aus Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich. Große Namen sind hier

Markus Pape, Küchenchef im Haus Gerbens

ebenso zu finden wie Geheimtipps kleiner, noch unbekannter Weingüter. Seit 2008 ist der 1981 geborene Markus Pape, Küchenchef im Haus Gerbens. Er liebt die klassisch französische und die saisonale Regionalküche. Moderne Gartechniken, wie Sous Vide, sind auch in seiner Küche aktuell. Pape weiß, wie wichtig bei einem guten Essen, eventuell mehrgängigem Menü, die Auswahl der richtigen Weine und des dazu korrespondierenden Mineralwassers ist. Wenn die Speisenkarte geändert wird, setzt er sich mit dem Betriebsleiter Herrn Mündelein und dem Oberkellner Herrn Becker zusammen und legt die für seine neue Karte passenden Weine fest. Sind diese nicht in dem großen Sortiment vorhanden, werden die passenden Weine separat bestellt. Auf das zum Wein korrespondierende Mineralwasser legen erfahrene Küchenchefs und Oberkellner ebenso einen großen Wert. Im Haus Gerbens hat man sich bewusst für Original SELTERS, den zertifizierten Weinbegleiter entschieden. Mit seinen drei Varietäten, SELTERS Leicht, SELTERS Naturell und SELTERS Classic gehört dieses Mineralwasser zu den „Grand Crus“ der Mineralwässer. So ist zum Beispiel das filigran feinperlende SELTERS Leicht ideal zu trockenen Weißweinen mit naturgeprägter Säure und mineralischer Komponente aus z. B. Riesling oder Weißburgunder sowie leichten Rotweinen aus z. B. Spätburgunder oder Trollinger. Erst die gelungene Kombination aus einem edlen Tropfen Wein und dem dazu korrespondierenden Mineralwasser macht deren Genuss zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Weitere Informationen unter: www.haus-gerbens.de 51


Kurz notiert

Kunstwerk „Renaturiert“ – Mischtechnik auf Leinen 140 × 160 cm

Torten nach alter Väter Sitte Eine besondere Qualität wird in Nordkirchen in der münsterländer Parklandschaft bewahrt. Seit 1870 wird im Schlaun Café mehr Wert auf Qualität statt auf teuren Damast oder Porzellan gelegt. Feinste Torten und Gebäcke werden hier noch traditionell gefertigt. Fertigmischungen sind ebenso verpönt wie Geschmacksverstärker. Diese althergebrachte Produktion ist sehr zeit- und arbeitsaufwendig, aber die treuen Gäste des Hauses wissen es zu schätzen. In der Backstube kann man den heutigen Inhabern Dagmar und Heinz Perrar jederzeit über die Schulter gucken und sich Rat holen. Dies ist zum Beispiel besonders für Allergiker oder heimische Backversuche sehr hilfreich. Der seit 1870 bestehende Betrieb konnte zuletzt 1998 noch einmal erweitert werden. Seitdem stehen auch 12 individuell eingerichtete Hotelzimmer, eine wunderschöne Gartenterrasse und Gesellschaftsräume für 100 Gäste zur Verfügung. www.schlaun-cafe.de

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Galerie Anders holt internationale Kunst nach Lünen Nach zeitgenössischen Größen wie Otmar Alt, James Rizzi oder Armin Mueller-Stahl, zeigt die renommierte Lüner Galerie vom 27.03. bis 30.04. 2011 Werke von Klaus Malyska. ARBEITET DAS AUGE – ARBEITET DER KOPF Es geht doch sicher auch anders. Warum Abstraktes auf einer Leinwand fixieren Warum malen, was so in der Natur nicht vorhanden ist? Für mich gibt es eigentlich nur eine Antwort ... Biete dem Betrachter eine Überraschung an. Leite ihn in einen aktiven Prozess der Betrachtung. Gebe ihm die Möglichkeit, das Angebot des Malers auf die eigenen ästhetischen Bedürfnisse zu überprüfen, sich eingraben in Material und Farbe. Die Phantasie des Interessierten erhält die Chance, ein sichtbares Bild unter einer vom Maler vorgegebenen Oberfläche zu erzeugen. Klaus Malyska Besonders empfehlenswert: Die Werke von Klaus Malyska, zu sehen in der Galerie Anders vom 27.03. – 30.04.2011 Galerie Anders, Münsterstraße 290, 44534 Lünen, Telefon: (02306) 55080, www.galerie-anders.de


Lebensart

Spa-Maßnahmen Teil II

– oder: Der schönste Strand im Sauerland In unserer letzten Ausgabe haben wir Ihnen ausgewählte Spa-Refugien gezeigt. Heute stellen wir den schönsten Strand im Sauerland vor. Foto: AquaMagis

Die Sauna- und Erlebniswelt Plettenberg im Märkischen Kreis

Das ideale Ausflugsziel für die ganze Familie! Böddinghauser Feld 1 · 58840 Plettenberg 0 23 91/60 55-0 tel · www.aquamagis.de Anz_Westfalen_Magazin_1210:Anz_Westfalen_Magazin_1210 Image_AZ_96x75_0610.indd 1

01.06.2010 17:48:56 Uhr

Erlebnisbad und Saunawelt im Lennetal: Das AquaMagis.

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as AquaMagis liegt im Herzen des Märkischen Sauerlandes, in Plettenberg. Tropisches Ambiente und zahlreiche Attraktionen des Erlebnisbades locken viele Gäste aus dem nahen Ruhrgebiet. Die Saunawelt begeistert durch das vielfältige Schwitzangebot (8 verschiedene Saunen) und ist durch das einzigartige Panorama – idyllisch im Lennetal gelegen. Der weitläufige Saunagarten lädt während der Abkühlungsphase zum Spazierengehen ein. Ein eigener großzügiger Nacktbadebereich mit Außenbecken und Whirlpool, attraktive und spannende Aufgusszeremonien, sowie Wohlfühlangebote der Massageabteilung runden das Angebot ab. Zusätzlich zu zwei Ruheräumen im Obergeschoss des Saunabereiches befindet sich im Saunagarten ein außergewöhnliches Ruhehaus mit Loungecharakter. In dieser innovativen und konzeptionell überzeugenden SaunaLounge lässt es sich am Rundkamin oder in ChilloutSesseln mit Multimedia-Ausstattung wunderbar entspannen. Im Gastronomiebereich (mit Außenterrasse) verwöhnen freundliche Mitarbeiter die Gäste mit vielen Leckereien.

Das Gute so nah – Schmallenberger Sauerland Kleine Auszeit vom Alltag gefällig? Genießen Sie die frische Luft und lassen Sie sich mal wieder rundum verwöhnen. Freuen Sie sich auf rustikale Genüsse und auf das Feinste der Neuen Deutschen Küche. Tipp: Schnuppertage zum Kennenlernen inkl. 2 Übernachtungen, Gourmetmenüs und einem Glas Sekt schon ab 95,00 € pro Person. Gästeinformation Schmallenberger Sauerland · Poststraße 7 · 57392 Schmallenberg Telefon 0 29 72 / 97 40-0 · www.schmallenberger-sauerland.de Eslohe Schmallenberg

Hotel Restaurant Aßmann

Weitere Informationen unter: www.aquamagis.de

Neue Seesauna in Hamm Das Gut Sternholz in Hamm hat sein Angebot unlängst durch eine „Seesauna“ erweitert. Die direkt am See des Gut Sternholz gelegene, großzügige Außensauna bietet bei angenehmen 75 °C besondere Aufgüsse. Darunter einen Früchteaufguss, eine Honigzeremonie oder ein Kefiraufguss. Weitere Informationen unter: www.gut-sternholz.de

23.1

• Natur pur – Oase der Ruhe, und doch zentral im Sauerland. • Familiäre Gastlichkeit vereint mit Wohlfühlatmosphäre. • Mediterrane Zimmer

Frühlingserwachen im Restaurant Aßmann. Große Salatkarte und neue Gerichte aus Neptuns Reich. Familie Aßmann· Selbecke 18· 57399 Kirchhundem Telefon: (02723) 7 24 00· www.hotel-assmann.de 53


Marktteil

Tee-, Heil-, Duftpflanzen, Kräuter und Raritäten.

Gut Forstmannshof Geöffnet von April bis Oktober

Gute Einkaufsquellen ganz in Ihrer Nähe In unregelmäßigen Abständen kommt es immer wieder zu Negativschlagzeilen über Lebensmittel. Wir möchten unseren Lesern an dieser Stelle einige vertrauensvolle Einkaufsquellen empfehlen.

Ziegenkäserei Hof Sondermann

Bioland-Pilzzucht Shii-take Kräuterseitlinge Austernpilze

Einfach köstlich! Qualität, die überzeugt. Gahmener Kamp 105 44532 Lünen a.d. Lippe Telefon: 02306 24357 www.gahmener-hofladen.de

Klaus Schmöning Dorstener Straße 672 45721 Haltern am See Telefon: (02360) 90250 Mobil: (0172) 6456642

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dem Ziegenkäse aus us Münsterland a ilch 100 % Ziegenm e! ohne Zusatzstoff Michaelisweg 10 46286 Dorsten-Lembeck Tel.: 02369 77 1 38 Fax: 02369 77 4 45 www.ziegenkaeserei-sondermann.de email@ziegenkaeserei-sondermann.de

Hugo im Dahl Erleben Sie die einzigartige Qualität unserer Forellen. Aufzucht in eigenen Teichen. Fangfrisch oder geräuchert. Abhohlung auf Vorbestellung. Nordick-Dahlweg 7 59387 Ascheberg-Herbern Telefon 02599.98903 www.Hugo-im-Dahl.de

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Markfelderstraße 32 · 45711 Datteln Telefon: (02363) 361288 www.kraeutermagie-keller.de


Marktteil

Gastronomie An dieser Stelle finden Sie einen Querschnitt durch die westfälische Gastronomie. Gute Adressen aus ganz Westfalen – vom Sternerestaurant bis hin zum guten Landgasthof und vom urgemütlichen Gasthof bis zum trendigen Café. Fahren Sie mal hin.

Hier fehlt Ihre Anzeige!

Beslers Liköre sind feine Fruchtliköre mit besonders ausgeprägtem Aroma und eigenem Charakter.

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Die heimische Küche in Vollendung verfeinert mit immer neuer Kreativität.

Bestellen können Sie Beslers Liköre in unserem Onlineshop www.shop.westfalen-magazin.de

Das urgemütliche Gasthaus mit Geschichte und Charakter im Herzen von Waltrop.

Goldener Anker

HOST GmbH Gasthaus*Stromberg Dortmunder Straße 5 45731 Waltrop Telefon: (02309) 4228

Björn Freitag Lippetor 4 46282 Dorsten

info@gasthaus-stromberg.de www.gasthaus-stromberg.de Montags Ruhetag Dienstag – Samstag 12.00 – 14.00 Uhr 18.00 – 22.00 Uhr Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr

Lebendiger Treffpunkt für Genießer!

Flaesheimer Straße 360 45721 Haltern-Flaesheim Telefon: 02364 2327 www.jaegerhof-flaesheim.de

Restaurant Freiberger im Gasthaus Schnieder-Bauland Sirksfeld 10 · 48653 Coesfeld Telefon 02541 3930 www.restaurant-freiberger.de

Telefon (02362) 22553 www.goldeneranker.info Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr geöffnet.

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Blaudruckerei & Café Indigo

kochkurse∙biergarten∙konditorei

Kreutz im Haus

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am neuen Standort! Sandra Middendorf, Sascha Peifer und Team. Restaurant WielandStuben Wielandstr. 84 Hamm-Wiescherhöfen Tel. 0 23 81. 40 12 17 ww w.w iel and stub en .de 11-14 Uhr und 18-24 Uhr Samstags mittags, montags und dienstags geschlossen

Landhotel/Gasthof

des Jahres

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BlaudruCkereI

Schönstes Kunstgewerbe im Werkstattladen. Für Gruppen sind nach Voranmeldung Führungen möglich. Erleben Sie Ihr »blaues Wunder«! Münsterstraße 51 · 59348 lüdinghausen Telefon: (0 25 91) 17 59

Café IndIgo

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Hotel RestauRant Cafe 49(0)29 73 97 11 0

+

59889 esloHe WenHoltHausen www.haus-hochstein.de

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Lebensart

2 Spitzenköche aus Westfalen auf kulinarischer Bildungsreise

Foto: Stefan Manier

New York muss man gesehen haben, ... oder?

Holger Stromberg (links) und Stefan Manier (rechts) beim Steak-Test in New York

Von Stefan Manier ein Freund Holger Stromberg und ich haben uns vorgenommen, einmal im Jahr etwas zusammen zu unternehmen. Wenn man sich nicht dazu zwingt, kommt man nie zum Reden. Und wenn man im Lande bleibt, kriegen sie einen doch. Also weg. Im letzten Jahr waren wir in Barcelona und haben dort Tapas-Bars auf Herz und Nieren getestet. Dieses Jahr haben wir uns für New York entschieden. Nicht zuletzt, weil wir als Gastronomen auf der Suche nach neuen Ideen und Herausforderungen sind. Steaks standen neben intensiven Gesprächen ganz oben auf dem Programm. Gesagt, getan. Unseren Freund Frank

M

Holup, der sich von Berufswegen mit Reisen beschäftigt, eingepackt und los. Das Beste zuerst. Ein Flug nach New York kostet nicht die Welt. Ich bin mit Singapore Airlines geflogen und habe den Flug für 500 Euro bekommen. Als Hotel hatten wir das Dream Hotel in der 55th Street nahe dem Central Park gewählt. Wir waren 4 Tage dort und wollten eben gleich mitten drin sein. Kurz gesagt: eine gute Wahl. Frisch renoviert und voll auf unserer Linie, was das Design betrifft. Und wir konnten unsere Gin Tonics in der hauseigenen Bar im 13. Stock mit herrlicher Aussicht genießen. Kulinarisch wollten wir sehen, was es auf sich hat mit den sagenumwobenen Steaks in New York.

Frank hatte von Deutschland aus bereits Tischreservierungen getätigt, was auch sehr zu empfehlen ist. Die Restaurants in New York sind wirklich täglich alle voll. Eine Tatsache, von der man in unserem Lande nur träumen kann. Man hat das Gefühl, dass kein New Yorker eine eigene Küche zu Hause hat. Unser erster Besuch führte uns ins Wolfgang’s. Das wohl zurzeit angesagteste Steak-Restaurant der Stadt. Den Keller mit dem so außergewöhnlich gut gereiften Fleisch konnten wir leider nicht besichtigen. Aber probieren! Was einem als erstes ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass es nur Rücken bzw. Filet gibt. Wir haben also das Rib-Eye bestellt. Als Vorspeise gönn-

Ihr Spezialist für schöne Urlaubserinnerungen. Ihr Lieblingskoch für natürliche Genüsse.

Restaurant des Jahres

PLATZ 1

www.astenblick.de

Nuhnestraße 5 · 59955 Winterberg Telefon: 02981 9223-0

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Lebensart

Ihr 3-SterneSuperIor-hotel am PaderbornLiPPstadt airPort

 Sonderkonditionen in Verbindung mit dem Vorabend-Check-in Restaurant mit Hotelbar und Terrasse Veranstaltungsräume für 2 bis 200 Personen exklusiver Gourmet- und Partyservice Zelt- und Pagodenverleih

ten wir uns natürlich einen Caesar Salad. Was auch sonst. Die Speisen kamen, wie man das in den Staaten gewohnt ist, erstaunlich schnell. Wie auch unser Rib-Eye. Dieses riesige Stück Fleisch wird auf so heißen Tellern serviert, dass man die Stücke auf dem Tellerrand noch nachbraten kann – wir wurden nicht enttäuscht. Perfekte Fleischqualität und schön knusprig gebraten. Das liegt daran, dass die Steaks hier in extrem heißen Öfen gegart werden. Beilagen schenkt man sich besser. Wir nahmen zwar noch Pommes frites dazu, die aber überflüssig waren. Hier zählt wirklich nur das Fleisch. Später gesellte sich noch der Hausherr an unseren Tisch und plauderte aus dem Nähkästchen. Schon unglaublich, was die Gastronomen dort bewegen. Soviel dazu! Am nächsten Mittag gönnten wir uns einen Besuch in Jean Georges Spicemarket in Soho. Ein asiatisch geprägtes Restaurant des Spitzenkochs. Eines von vielen seiner Restaurants, aber durchaus zu empfehlen. Wir versuchten unter anderem GingerRice mit Spiegelei und getrocknetem Ingwer und Kabeljau mit Gemüse-Pickles und Pesto. Dazu gab’s Kingfischer Bier. Nennen wir es eine Erfahrung! Abends ging es dann ins Gallagher’s. Im Eingang stolpert man hier schon über Fleisch. Unübersehbar liegt dies hier hinter Glas im „Dry-Aging Room“. Hier hatten wir allerdings das Gefühl, dass dieses Fleisch, das soooo Appetit auf mehr macht, den New Yorkern vorenthalten ist. Unser Sirloin war gut, aber weit entfernt von dem, was wir erwartet hatten. Wenn man bedenkt, dass die Restaurants, die wir besucht haben, im Schnitt 200 Plätze hatten und am Tag mindestens zwei Mal belegt sind, wundert es einen nicht. Die Fleischstücke im Kühlraum haben sich an dem Abend jedenfalls so gut wie nicht bewegt. Am nächsten Tag war mittags ein Besuch in einem von Daniel Bouluds Läden dran. Wir wählten das DBGB Kitchen & Bar. Um es kurz zu machen: Anschauen! Ein super Laden mit offener, trendiger, leichter Küche. Super Service, super Ambiente. Am Abend ging’s zum Godfather of Steakhouse nach Brooklyn, Peter Luger. Gegründet 1878 vom deutschen Einwanderer, hat man als erstes das Gefühl, dass auch das Mobiliar aus der Zeit stammt. Sehr rustikal, aber mit großem Charme. Das Peter Luger ist wirklich eine Steak-Fabrik. 284 Plätze stehen hier für Genießer bereit. Und wie immer ist der Laden brechend voll. Wir konnten auch hier wieder wählen zwischen Steak oder Steak. Aber die Qualität hat uns hier am meisten überzeugt. Grandioses Fleisch. Dazu gönnten wir uns einen riesen Teller voll knuspriger Zwiebelringe und die hauseigene Steaksauce. Fleischlust pur kann ich hier nur sagen. Wer in Erwägung zieht, es uns einmal nachzumachen, sollte hier einen Platz reservieren. Auf unserer Liste standen dann noch einige andere Restaurants und Konzepte, die wir uns in den „Pausen“ angesehen haben. Sightseeing lief da also nebenbei. Wobei man sagen muss, dass die Wirtschaftskrise in New York auf jeden Fall größere Spuren hinterlassen hat als bei uns. Schlussendlich haben wir nichts gefunden, was es nicht auch hier schon gibt. Eine Reise ist New York aber allemal wert. Nur das „große Feuerwerk“ der Stadt der Städte darf man nicht erwarten. Vielleicht haben wir es aber auch einfach nicht gesehen ... Herzlichst Ihr Stefan Manier

Schon lange gehört Stratmann zu den beliebtesten Einkehrorten der Stadt Hörstel. Ob zu Feiern, zu Tagungen und Firmen-Events, oder zur gemütlichen Einkehr mit Familie oder Freunden, unser Haus möchte Ihnen den passenden Rahmen für eine schöne und unvergessliche Zeit zaubern.

Restaurant

Hotel

Business

Festlich Hotel Restaurant Stratmann Sünte-Rendel-Str. 5

48477 Hörstel-Riesenbeck Tel. 0 54 54 – 9 30 70

Stratmann@md-hotels.de www.hotelstratmann.de

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Rezept

Desserts Desserts oder Nachspeisen bilden in den europäischen Küchen meist den Abschluss eines mehrgängigen Menüs. Es wird üblicherweise nach dem Hauptgang und der Käseauswahl gereicht. Desserts sind kalte oder warme Süßspeisen wie Cremes, Parfaits, Puddinge und Crêpes, aber auch Fruchtsalate, Obstterrinen oder Eisvariationen. Als Der Klassiker“ in der gehobenen Küche gilt in vielen Restaurants die Crème brulée. ” Der Dessertgang lässt sich aber auch noch um einen Dessertwein (meist Eiswein), einen Digestif oder einen Kaffee, eventuell sogar mit Gebäck, erweitern. Letztere sind für sich genommen kein eigener Gang in der klassischen Menüfolge. Zutaten für 4 Personen Dieses Dessert benötigt einen Tag Vorbereitungszeit. 4 Stck Orangen, unbehandelt 5 Blatt weiße Gelatine 200 g Crème double 200 g Crème fraîche 50 g weiße Kuvertüre 50 g Puderzucker 50 g Zucker 3 EL Orangenlikör 50 g gemahlener Mohn (bei Backwaren im Supermarkt)

Foto: futec AG/Gerhard Besler

Garnitur Orangenminze oder frische Beeren Vorbereitung Orangen heiß abwaschen und abtrocknen. Etwas Orangenhaut abreiben und beiseite stellen. Orangen schälen, weiße Hautreste entfernen und die Filets herausschneiden. Die Orangenreste auspressen und den Saft mit dem Puderzucker in einen Topf geben. Um die Hälfte einreduzieren und die Gelatine einweichen. Den einreduzierten Saft vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Die eingeweichte Gelatine unter den Saft rühren. Crème double unter den Saft rühren und die Orangenfilets unterheben. Die Fruchtmasse in vier Förmchen (oder Tassen) füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Zubereitung Die Kuvertüre schmelzen, den Orangenlikör, Crème fraîche, Mohn und Zucker unterheben und schaumig schlagen. Die fertige Mohnsauce kühlstellen. Die Terrinen stürzen und die Mohnsauce angießen und garnieren.

Winter und Frühling im Lind Hotel Tel. 0 52 44 / 700 100 www.lind-hotel.de

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Rezept aus dem Buch: Kochen ist nichts für Angeber von Gerhard Besler

Mit Genuss ins neue Jahr Wir laden Sie ein, besonders schöne Momente im Lind Hotel zu erleben. Starten Sie das neue Jahr zum Beispiel mit einem exquisiten Kochkurs, ausgesuchten Menüs zu den Osterfeiertagen oder einem stimmungsvollen Abend voll mitreißender Live-Musik in der Hotelbar La Vida. Jetzt anrufen und Plätze reservieren – wir freuen uns auf Sie! Kochkurs · Osterfeiertage-Menüs · Live-Musik-Abende


Oran�en-Terrin� mit Mohnsauce

BIB-GOURMAND-RESTAURANT „GLASKASTEN“ SOMMER AM FLUSS IM LANDSCHAFTSPARK AN DER RUHR WHISKY-TASTINGS UND WEINMENUS JEDEN MONTAG RUHRPOTT-MENU LEA LINSTER ZU GAST AM 17. MAI

Tel. 02304 - 2013001

www.rohrmeisterei-schwerte.de

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Ostwestfalen-Lippe

Unser Ausflugstipp für OWL Die Wewelsburg

Majestätisch thront die Wewelsburg über dem Almetal auf einem Bergsporn. Ihren Namen hat sie von dem Örtchen Wewelsburg, einem Ortsteil der Stadt Büren. Sie ist eine einzigartige Burganlage, die als historisches Bauwerk, als Museum, Gedenkstätte und Jugendherberge alljährlich von Tausenden von Menschen besucht wird. Die Burganlage befindet sich zudem in einem exzellenten baulichen Zustand und übt alleine aufgrund ihrer Architektur eine große Anziehungskraft auf die Besucher aus. Wandern oder radeln Sie doch einmal durch die reizvollen Flussauen der Alme und besuchen Sie anschließend das Kreismuseum auf der imposanten Burg. Ein nicht ganz alltäglicher Wochenendausflug, der Ihnen viel Freude bereiten wird.

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ie Wewelsburg in ihrer heutigen Form wurde in den Jahren 1603 bis 1609 vom Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg als dreischenklige Burganlage um einen mittelalterlichen Wohnturm herum neu errichtet. Neu errichtet heißt, dass sich an dieser Stelle bereits vorher einige andere Burganlagen befunden haben. Im Jahre 1123 errichtete Graf Friedrich von Arnsberg hier eine Burg, die nach seinem Tod von den Bauern wieder abgerissen wurde. Später errichteten die Grafen von Waldeck und die Fürstbischöfe von Paderborn Burgen an dieser Stelle. 60

Die einzige Dreiecksburg Deutschlands An den Autobahnen im Kreis Paderborn weisen großformatige Schilder auf dieses einmalige Bauwerk hin. Die offiziellen Werbeflyer und auch die Internetpräsenz (Stand 17.12.2010) der Wewelsburg werben mit dem Alleinstellungsmerkmal, dass es sich bei der Burg um die einzige Dreiecksburg Deutschlands handelt. Die „Neue Westfälische“-Zeitung berichtete bereits am 1.5.2010, dass diese offizielle

Aussage der Touristikzentrale Paderborner Land nicht den Tatsachen entspricht. Aufgrund der massiven Werbung ist die Meinung, dass es sich hier um ein einmaliges Bauwerk handelt, jedoch sehr weit verbreitet. Herbert Hoffmann, der Geschäftsführer der Touristikzentrale Paderborner Land räumte am 1.5.2010 in der NW-Zeitung ein, dass man auf diese Aussage in Zukunft verzichten werde. Tatsächlich gibt es zwei weitere Burganlagen­ in dieser Bauweise. Die Wewelsburg ist jedoch die einzige Dreiecksburg in heute noch geschlossener Bauweise. Der Saarbrücker Armin Andra, der umfangreich


Fotos: Kreismuseum Wewelsburg; www.djh-wl.de

Ostwestfalen-Lippe

Wieder Führungen im Sommer 2011

beim deutschen Burgeninstitut geforscht hat, spricht gar von einem Etikettenschwindel. Wird hier viel Lärm um nichts gemacht? Einerseits ist die Wewelsburg mit all ihren Einrichtungen ein herausragendes wichtiges Bauwerk für den Tourismus im Paderborner Land und anderseits handelt es sich hier um ein einzigartiges Bauwerk, zu dem auch ohne die umstrittene Aussage genauso viele Besucher strömen wie mit der nachweislich falschen Behauptung. Also, Schwamm drüber. Jedoch sollte die falsche Behauptung in den Marketingaussagen des Kreises kurzfristig korrigiert werden.

Die Jugendherberge Wewelsburg Jugendherbergen auf Burganlagen üben eine ganz besondere Anziehungskraft aus auf ihre Besucher. So zum Beispiel die älteste Jugendherberge Deutschlands auf der Burg Altena im Sauerland. Die Atmos­phäre einer alten Burg und das An-

Die Tagesräume sind mit Klavieren und Konzertflügeln ausgestattet

gebot einer modernen Jugendherberge machen den Aufenthalt zu etwas Besonderem. Das umfangreiche Angebot ist auf der Wewelsburg nicht ausschließlich auf Jugendliche zugeschnitten. Folgerichtig präsentiert sie sich auch als Hostel (einfaches und preiswertes Hotel) und wendet sich mit ihrem Angebot besonders auch an Familien und Einzelgäste, Vereine und Firmen, die hier Seminare abhalten möchten, Chöre und Musikgruppen. Die Jugendherberge Wewelsburg verfügt über 204 Betten in 41 Zimmern. Die Bettenzahl auf den Zimmern variiert zwischen 5 und 10 Betten. Auf allen Zimmern sind Waschgelegenheiten vorhanden und auf jedem Flur gibt es Gemeinschaftsduschen und Toiletten. Für Lehrer, Begleitpersonen und Familien stehen 2- und 4-BettZimmer zur Verfügung. Besonders reizvoll sind die großen Räumlichkeiten der Burg. Die Tagesräume sind mit Klavieren

und Konzertflügeln ausgestattet. Sie bieten Platz für Musikgruppen und eignen sich als Tagungsräume. Die große Rundturnhalle (350 m²) ist ideal für Sportvereine. Kindergeburtstage werden auf der Burg gern gefeiert. Am Geburtstag nicht nur ein Jahr älter, sondern auch schlauer zu werden, ist ein schönes Geschenk für das Geburtstagskind und dessen Freunde. Auch für die Abschlussgruppen der Kindergärten ist das Programm „Leben auf der Burg“ ein besonderes Erlebnis. Nach langen Seminaren, Proben oder Trainings bietet die hauseigene Sauna mit Solarium angenehme Entspannung. Zur Freizeitgestaltung stehen ein Bolz- und ein Grillplatz zur Verfügung. Vielfältige Erlebnisprogramme (z.  B. Kanutouren) und ausgiebige Wanderungen oder ein Besuch des Computermuseums in Paderborn lassen sich leicht zusammenstellen.

Herzlich willkommen! Besuchen Sie uns in der neuen WunderBAR! Köstliche Cocktails und noch viel mehr ... Wir freuen uns auf Sie! Unsere Jahreszeiten-Brunchtermine für 2011 Frühlingsbrunch: 10. April 2011 Sommerbrunch: 24. Juli 2011 Herbstbrunch: 25. September 2011 Jeweils ab 11.00 Uhr Preis Pro Person: 32,00 Euro

Rummenohler Straße 31 | 58091 Hagen Telefon: (0 23 37) 13 18 | Telefax: (0 23 37) 89 81 info@hotel-dresel.de | www.hotel-dresel.de

Restaurant des Jahres

Platz 2

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Ostwestfalen-Lippe Die Museen der Wewelsburg

Sie sind uns willkommen!

Es ist nicht leicht zu finden, unser Waldhaus. Eigentlich ein Geheimtipp, gelegen an einem sonnigen Südhang des Kahlen Astens inmitten von Wiesen und Wäldern. Bei uns finden Sie alles, was Urlaub schön macht: großzügige Wohnatmosphäre, komfortable Appartements und Suiten, eine exzellente Küche und einen Blick, der Sie glauben lässt, allein auf dieser Welt zu sein.

Schwimmen, relaxen, saunieren; Kosmetik oder Massage: Sie müssen nur aussuchen. Unser Waldzauber & Spa Team freut sich auf Ihren Besuch!

Waldhaus Ohlenbach Ohlenbach 57392 Schmallenberg Telefon: (02975) 84-0 www.waldhaus-ohlenbach.de

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„Museal einmalig“ heißt es in vielen Berichten über die Burg. Ein absolutes Unikat ist das Hochstift-Museum. Nicht zuletzt haben auch die einmalige Lage und der hervorragende Bauzustand ihren Anteil an diesem hervorragenden Ruf. Das historische Museum des Hochstifts Paderborn befindet sich im Süd- und Ostflügel der Burg. Es führt die Besucher auf eine Reise durch die Geschichte des Paderborner Landes von den Anfängen bis hin zur Säkularisation (1802). Vor 100 000 Jahren lebten Rentiere auf der Paderborner Hochfläche. Ritterrüstungen und Kettenhemden erzählen vom Leben in der mittelalterlichen Landesburg. Das Museum ist teilweise auch ein Museum zum „Erleben“ und „Anfassen“. Kinder dürfen auf ihren Geburtstagsfeiern ein solch schweres Kettenhemd anprobieren. Traurige Kunde von der Hexenverfolgung im Paderborner Land gibt der Verhörraum im eiskalten Verlies mit der Richterloge. Der Luxus des Adels erschließt sich beim Anblick der kostbaren Möbel von Schloß Schwarzenraben. Seltene Mörser, exotische Mohrenfiguren und Erstveröffentlichungen Sertürners (Friedrich Wilhelm Adam Sertürner, 1783 – 1841, war Apotheker in Bad Neuhaus) über seine Entdeckung, das Opium, sind in der ehemaligen Jesuitenapotheke aus Büren zu bestaunen. In der alten Bleiwäscher Schmiede können sich die Besucher unter Anleitung eines Schmiedes selbst an Hammer und Blasebalg versuchen. Ein dunkles Kapitel zeitgeschichtlicher Dokumentation informiert über die SSHerrschaft in Wewelsburg. Die Erinnerungs- und Gedenkstätte ist eine Abteilung des Kreismuseums Paderborn. Die multimediale Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ wurde im Jahre 2010 eröffnet und befindet sich in den historischen Räumen des Wachgebäudes am Burgvorplatz. Die Besichtigung von zwei in NS-Architektur erhaltenen Räumen im Nordturm der Wewelsburg ist Teil des Ausstellungsrundganges. Besucher können mit einem Video­guide selbstständig einen Dorfrundgang zu den baulichen Überresten des Nationalsozialismus ma-

chen. Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers erinnert ein Mahnmal an die lokalen Opfer der SS-Gewalt. Durch die Jugendherberge in der Wewelsburg und durch die Museumsgastronomie empfiehlt sich die Gedenkstätte für Klassenfahrten, Seminare und Jugendbegegnungen. Über die Veranstaltungen, Dauerausstellungen und das wechselnde Ausstellungsprogramm des Kreismuseums mit seinem historischen Museum des Hochstifts Paderborn und der Erinnerungsund Gedenkstätte Wewelsburg informieren zahlreiche Prospekte, Flyer und Broschüren ausführlich.

Gastronomie

Die neue Museumsgastronomie befindet sich im Ausstellungsgebäude am Burgvorplatz. Das Café-Restaurant zur Wewelsburg bietet leckere saisonale Speisen für bis zu 80 Gäste. Für Kindergeburtstage werden spezielle Kindermenüs angeboten, wie die Gespensterjause, das Rittermenü und das Drachenmenü. Die Wewelsburg und auch ihre Lage im Paderborner Land sind einzigartig mit ihren umfangreichen Bildungs- und Erholungsangeboten. Ein Kurzurlaub im Paderborner Land mit all seinen Sehenswürdigkeiten und ein Aufenthalt auf der Burg ist für neugierige und bildungshungrige Familien aber auch für Einzelurlauber oder Vereine ein ganz besonderes Urlaubserlebnis. Weitere Informationen unter: www.wewelsburg.de


Gastkolumne Günther Overkamp-Klein

Gutbürgerlich

E

in Begriff, der uns allzu vertraut ist, aber seine Bedeutung und Wertigkeit unterliegt einem ständigen Wandel. Vor Jahrzehnten auf zahlreichen Speisenkarten und Werbeanzeigen häufig gebraucht, dem Gast damit klar: Ihn erwartet einfaches, gutes und meist sehr reichhaltiges Essen. Selbst als die französische Küche als „Nouvelle Cuisine“ sich etablierte, die Portionen sehr übersichtlich wurden, hatte das Gutbürgerliche noch vielfach seine Berechtigung, da die neue Hochküche oft falsch interpretiert wurde. Die gleichen Bonduelle Erbsen waren noch auf dem Teller, jedoch jetzt einfach zu zählen. Nun kam der „Dialog von Scharantai-Melone und Pharmaschinken mit zwei Soßen“ auf die Karten. Doch außerhalb von München und einigen badischen Kleinortschaften blieb die kulinarische Revolution stecken und nur einigen wenigen vorbehalten. Viele jedoch sprangen auf den internationalen Zug von Zabaione, Pinot Grigio und Bresse-Poularde. In Abkehr zu den beschriebenen Auswüchsen der Nouvelle Cuisine wurde vor allem in den Medien der Ruf nach einer verfeinerten Hausmannskost, einer entschlackten Regionalküche erhoben. Dieser Ruf prallte allerdings an so gut wie allen Restaurants ab. Zaghafte Versuche regionale Spezialitäten wie Rinderroulade, Sauerbraten, Saumagen oder Maultaschen in modernisierter Version auf die Speisenkarte zu setzen, scheiterten letztendlich daran, dass die Gäste nicht bereit waren, dafür einen vergleichbaren Obulus wie für Jakobsmuscheln oder Loup de mer zu zahlen. Seitdem war es die verfeinerte

„Haute Cuisine“ nach französischem Vorbild, die in der bundesdeutschen GastroBundesliga unangefochten dominierte. Dominierte! Selbst unser Jahrhundertkoch Witzigmann geistert heute mit Artikeln wie „Hecht statt Hummer!“ durch die Gazetten. Heute haben sich die Werte dieser zugegebenermaßen aus Frankreich stammenden Küchenrevolution weitgehend aus den Edel-Schmieden Aubergine, Tantris, Schweizer Stuben durch deren Jünger in den letzten Winkel aller Küchen gefunden. Wir alle garen schonender, langsamer, rosa ... Aber selbst sehr moderne Trends wie die fast verblichene Molekularküche befassen sich nur mit der Verarbeitung. Noch nie hat einer der Koch-Physiker mit dem Chemiekoffer behauptet, dass seine Voodoo-Küche den Geschmack der Speisen verbessere. Es gibt in der gutbürgerlichen Küche etliche Zubereitungen, bei denen es auf viel Gefühl, Erfahrung und Sachverstand ankommt. Ich meine dabei eine Küche, in der das Augenmerk auf der Fähigkeit liegt, einem guten, aber einfachen Grundprodukt sein Bestes zu entlocken. Moderne Ausdrucksweisen befassen sich heute mit Terroir, Basic, Puristisch, New Fusion und meinen alle das gleiche: Das zu heben, was in jedem Stückchen Fleisch oder Fisch liegt, das zu entdecken, was einfache Dinge wertvoll macht. Sich das fachliche Rüstzeug für diese Art von Küche anzueignen, ist harte Arbeit für viele Jahre. Frei von Schnickschnack und Modern, fernab von den Wasabi-Schäumchen dieser Welt und ohne sich auf den zeitgeistig publikums-

...für Genießer, die EINFACH GUT ESSEN möchten. w w w. p r a c h t s t u e c k - a l t e n b e r g e . d e

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wirksamen Japan-Rindern auszuruhen. Man könnte mal darüber nachdenken, wie es um diese Wurzeln solider KüchenHandwerkskunst bestellt ist. Ob es, wenn sie dann ganz verschwunden sind, wenigstens guten Ersatz gibt? Auch neue Zubereitungs-Trends wie Japanisch oder Cross-over können die Bedeutung der Regionalität, der gutbürgerlichen, spießigen, biederen Heimatküche nicht verhindern. Wir haben nach wie vor hier in Westfalen die „PfefferpotthastKompetenz“ und oberhalb des Weiß­ wurstäquators die moralische Pflicht, in der legitimen Nachfolge von Henriette Davidis, in aller Bescheidenheit für die Verbreitung von Spanisch Fricco, Töttchenund Pumpernickelcreme zu sorgen. Und sollten wir es gut machen, sozusagen „gutbürgerlich“, so werden wir damit Westfalen helfen, Gesicht zu wahren. In diesem Sinne „Guet Goan“ Günther Overkamp-Klein


Ostwestfalen-Lippe

Detmold

Beslers historische Städtereisen Sie ist eine städtebauliche Perle in Ostwestfalen-Lippe mit einer 1 200 Jahre alten Geschichte, die über mehr als 450 Jahre von den Fürsten zu Lippe geprägt wurde. Die Stadt hat heute ungefähr 73 000 Einwohner und ist damit die größte Stadt im Kreis Lippe. Detmold liegt am Rande des Naturparks Teutoburger Wald und hat mit dem Residenzschloss, der historischen Innenstadt, den Externsteinen und dem Hermannsdenkmal gleich einige schöne und interessante Ausflugsziele für einen Wochenendurlaub zu bieten.

Fürstliches Residenzschloss Detmold

W

ir haben uns auf den Weg gemacht um Ihnen diese Perle des Lipperlandes vorzustellen. Simone Strate hat uns zu einer exklusiven Stadtführung eingeladen. Ihre Familie ist seit vielen Generationen in Detmold ansässig und seit 1863 mit der Privatbrauerei Strate für den guten Biergeschmack in Detmold und dem Lipperland verantwortlich.

Etwas Geschichte Detmold wurde 783 erstmals urkundlich als Theotmalli (Theot für das Volk und Mahal für Gerichtsstätte) erwähnt. In dem aus der alten sächsischen Siedlung entstandenen Ort legte Heinrich Graf von Sternberg 1252 die Burg Sternberg an. Der spätere Ort Detmelle, eine Siedlung mit Taufkirche und einigen bäuerlichen Anwesen erhielt 1263 vom Edelherrn Bernhard III. zur Lippe das Lippstädter Stadtrecht. Im Zuge dieser Stadtgründung 64

Erlöserkirche am Markt

bekam Detmelle eine bescheidene Gemarkung von 970 Hektar als Stadtgebiet. Ab 1265 trug das Marktprivileg zur Weiterentwicklung von Detmold bei. 1405 fielen Burg und Grafschaft Sternberg an die Edelherren zu Lippe. Diese führten im frühen 15. Jahrhundert umfangreiche Erweiterungsbauten durch. Alte Stadtpläne aus dem Mittelalter zeigen ein Straßenkreuz, das innerhalb eines kreisrunden Rings von ca. 500 Metern Durchmesser liegt und die Stadt in vier unterschiedlich große Stadtteile teilt, wobei in dem nordwestlichen Stadtteil die Burg des Landesherren stand. Das malerische Schloss liegt heute im Zentrum der Altstadt. Während der Soester Fehde ließ der Erzbischof von Köln im Jahre 1447 die Burganlage und die Stadt zerstören. Bereits wenige Jahre später wurde die alte Burg (heute Schloss) wieder aufgebaut und mit einer mächtigen Wallanlage versehen. Ab ca. 1305 war die gesamte Stadt durch Graben, Wall und Mauer gesichert. Die Bevölkerung der Ackerbürgerstadt wuchs nur sehr langsam. Um 1450 wohn-

ten in der Stadt erst 350 Einwohner. Sie blieb bis in das 17. Jahrhundert die kleinste Stadt in Lippe. Um 1590 hatte Detmold etwa 700 Einwohner. Graf Simon der V. (1471 – 1536) machte Detmold von 1511 – 1536 zu seiner festen Residenz. Die Einwohner der Stadt waren bis in das späte 19. Jahrhundert meist Ackerbürger und Handwerker. Die Wohnhäuser des Mittelalters waren Fachwerkhäuser (Ständerbauten mit Mittel- oder Seitendiele) mit mehr oder weniger farbiger, ornamentaler Schnitzerei an den Ständern, Balkenköpfen und Brüstungshölzern. Die repräsentativen Bauten besaßen an der Straßenfront erkerartige „Ausfluchten“ und im Hinterhaus einen Saalbau aus Fachwerk, sowie eine Stallung und manchmal auch ein Gärtchen im Hof. Bis zum Jahre 1918 blieb Detmold Regierungssitz der Grafen (seit 1789 Fürsten) zu Lippe. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Stadt Hauptstadt des Freistaates Lippe. Im Jahre 1947 erfolgte der Anschluss des Freistaates an das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Detmold wurde


Ostwestfalen-Lippe

Café Schokolade & Co

Das historische Gasthaus „Braugasse 2“

Sitz der Bezirksregierung. Detmold, die Kulturstadt, wird immer wieder als „die Wunderschöne“ bezeichnet. Das ist zweifelsohne auf den historischen Stadtkern und das Residenzschloss der Fürsten zu Lippe zurück zu führen.

Historisches Detmold Die historische Altstadt wurde von beiden Weltkriegen weitgehend verschont. Heute prägen mehr als 500 Baudenkmäler

Paradebeispiel für ein Giebelhaus in der Innenstadt

unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen das Bild der alten Residenzstadt. Einige Jahrhunderte hindurch prägten ausschließlich mehr oder weniger reich verzierte Fachwerkhäuser das Stadtbild. Im 18. Jahrhundert wurde es Brauch die Fassaden und Giebel der Fachwerkhäuser gegen die Witterungseinflüsse mit Schiefer zu verkleiden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, insbesondere um 1875, anlässlich der Einweihung des Hermannsdenkmals, wurde es Mode die Fachwerkhäuser zu verputzen. Das geschah nicht aus witterungsbedingten Gründen, sondern aus repräsentativen. Die Stadtbevölkerung hatte sich gewandelt. Außer

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Ostwestfalen-Lippe

Simone Strate zeigte Gerhard Besler die schönsten Seiten Detmolds

Strates Brauhaus in der Lange Straße 35

Innenansicht von Strates Brauhaus

dem Fürstenhaus und den Ackerbürgern wohnten jetzt auch die Stadtobrigkeit, die Beamtenschaft und wohlhabende Kaufleute in der Stadt. Der wohlhabende Teil der Bevölkerung setze die alten Fachwerkhäuser oft mit bäuerlich und ärmlich gleich. Die klassizistische* Bauphase (ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts) war geprägt durch die bereits erwähnte wohlhabende Beamtenund Kaufmannschaft. Sie stellten andere Wohnansprüche als die Ackerbürger. Während unserer Tour durch die historische Innenstadt streifen wir gut erhaltene und wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser, die klassizistischen Bürgerhäuser, das lippische Landesmuseum,

das Landestheater, das alte Postamt und, und, und ... Bei unserer Stadtführerin Simone Strate spürt man die Begeisterung für ihre Stadt, als sie uns das „Café Schokolade & Co. zeigt, wo Inhaber Wilfried Raab neben Kaffee auch Kakao- und Schokoladespezialitäten anbietet. Der Rundgang führt uns auch in die Braugasse 2. Hier befindet sich das historische Gasthaus „Braugasse 2“ mit dem ältesten Biergewölbekeller der Stadt, der mit seinen meterdicken Mauern schon den Vorfahren der Familie Strate als Kühlkeller für Bier diente. Zu einer Zeit also, als es noch keine Kühlschränke gab. Wir statten natürlich auch dem Gasthaus „Strates Brauhaus“ in der Lange Straße 35 einen Besuch ab. Die-

ses traditionelle Haus ist nachweislich das zweitälteste Fachwerkhaus in Detmold, dessen Baujahr auf das Jahr 1550 geschätzt wird. Es war für Familie Strate eine besondere Herausforderung, dieses denkmalgeschützte Haus, mit direktem Blick auf den Detmolder Marktplatz, zu einem Brauereiausschank umzugestalten. Schlendert man neugierig und aufmerksam durch die Innenstadt, fällt der gepflegte und adrette Zustand der Außengastronomien auf. Billige Plastikstühle und Tische sucht man hier vergeblich. Die meisten Sonnenschirme haben keine Werbeaufdrucke. Geschäftsinhaber, die Schirme mit Werbeaufdrucken aufstellen, müssen eine Sonderabgabe an die Stadt zahlen.

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Privat-Brauerei Strate

Ostwestfalen-Lippe

Das Rathaus wurde im klassizistischen Baustil in den Jahren von 1828 bis 1830 an der Nordseite des Marktplatzes errichtet.

Mittelpunkt der Altstadt ist der Marktplatz, an dem Gebäude aus allen Bauperioden der Stadt versammelt sind. Der einzige mittelalterliche Großbau der unverändert erhalten geblieben ist, ist die historische Stadtkirche (Erlöserkirche) aus dem 14/15. Jahrhundert. An der Ostseite des Marktplatzes bilden einige Giebelhäuser unterschiedlicher Stilrichtungen einen verbindlichen Stilabschluss. Die Giebelseiten der Fachwerkhäuser zieren kunstvoll gemalte Inschriften und Zierbuchstaben. Zwischen Rathaus und Kirche führt ein schmaler Durchgang auf den Schlossplatz. Der parkähnliche Schlossplatz entstand seit dem Bau der weitläufigen Schlossvorgebäude (Schlosswache, Ställe), nach dem ein Teil der alten Schlossumwallung entfernt wurde. Das fürstliche Residenzschloss beherrscht mit seiner Renaissancefassade und dem mittelalterlichen Turm den Schlossplatz. Das Schloss kann

täglich besichtigt werden. Im Schlosspark findet seit nunmehr 22 Jahren das Gourmetfest „Lippe kulinarisch“ statt. Hier präsentiert sich alljährlich die TOP-Gastronomie der Kulturstadt Detmold. „Lippe kulinarisch“ ist eines der schönsten Stadtfeste Westfalens und jeden Sommer ein besonderes Ereignis, das zigtausend Besucher in die historische Innenstadt lockt. Überall auf unserem Spaziergang durch die Innenstadt sehen wir prachtvolle, mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Fachwerkhäuser und als Gegenpol verputzte Steinhäuser aus dem Mittelalter sowie imposante Bauten des Klassizismus. Oft stehen sie Seite an Seite. An der Ecke Lange Straße / Krumme Straße z. B. sind es der imposante Detmolder Hof und das ehemalige „Westfälische Haus“. Das 1604 erbaute Fachwerkhaus ist heute eine Gaststätte. Der Denkmal geschützte, baumbestandene Kaiser Wilhelm Platz steht an der

Ecke Bismarckstraße/Paulinenstraße als interessantes Zeugnis der Neurenaissance der imposante Backsteinbau des Postamtes. Gehen wir die Paulinenstraße weiter bis zur Hornschen Straße, am Hotel Lippischer Hof zweigt nach Süden hin der Zugang zum Hermannsdenkmal ab. Die Achse dieser Stadtausweitung ist auf einer Länge von 1 km der Friedrichstaler Kanal, der 1705 von Graf Friedrich Adolph­ angelegt wurde. Dieser Kanal war einst schiffbar und führte vom Residenzschloss zur Inselwiese. An der Ostseite des Kanals ließ der Graf 1709 bis 1720 eine aus 13 Häusern bestehende einheitliche Straßenzeile errichten. Die als „Neustadt“ erbaute Häuserzeile mit den zweistöckigen Fassaden diente dem höfischen Bootsverkehr auf dem Kanal als städtebauliche Kulisse. Parallel zum Kanal führt der Weg weiter, vorbei an acht einzeln stehenden noblen Wohnhäusern im klassizistisch-bieder-

Gastlichkeit mit Tradition seit 1890

Das weitbekannte Gasthaus neben dem Rathaus am Prinzipalmarkt in Münster

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Impressum

Willkommen in der Weissenburg

Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

Inmitten der malerischen Parklandschaft des Münsterlandes, in der waldreichen Hügellandschaft der Baumberge, liegt im Erholungsort Billerbeck unser familiengeführtes Hotel, die Weissenburg.

meierlichen Stil. Über die Kanalbrücke hinweg erreicht man das Palais, das am Südende der „Neustadt“, das Graf Friedrich Adolph 1706 – 1718 für seine Gemahlin Amalie erbaut hat. Für einen Stadtrundgang in Detmold sollte man ruhig einen ganzen Tag einplanen, wenn man ihn richtig genießen will. Dazu gehört natürlich auch, dass man in einigen Abständen in eine der Gastronomien einkehrt, sich stärkt und die „Schokoladenseite“ des Lebens genießt. Das kann im „Café Schokolade & Co.“ genauso gut wie in der „Braugasse 2“, in „Strates Brauhaus“, „der Schlosswache“ oder einem der vielen Außengastronomien der Innenstadt sein.

• 80 Zimmer mit 140 Betten • Wellness- und Spa-Bereich mit Schwimmbad, Sauna und Solarium • Gartenterrasse mit schönem Blick auf Billerbeck • 15 Tagungs- und Veranstaltungsräume • Möglichkeiten zum Golfen, Reiten und Tennis in nächster Umgebung

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E-Mail: kontakt@Westfalen-Magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler Rhabarbersüppchen gekocht von Stefan Madeheim (Hotel Deimann) Bildnachweis: siehe Angaben sowie Gary – Fotolia.com; Phil Date - istockphoto. com; Flominator (Wikipedia) Bankverbindung: Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46 ISSN-Nr.: 1867-3449

Verbringt man ein ganzes Wochenende in der Residenzstadt, gehört ein Besuch des Hermannsdenkmals und der Externsteine unbedingt zum Programm. Wir sind für diesen Nachmittag noch in den Park der Detmolder Brauerei zu einer Grill-Haxe und einem zünftigen Detmolder Landbier eingeladen. Unser Dank geht heute an Simone Strate für ihre tolle Führung.

Familie Niehoff Gantweg 18 · 48727 Billerbeck Tel. (02543) 75-0 · Fax (02543) 75275 www.hotel-weissenburg.de

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Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de


Schloss Erwitte

Speisen, feiern und wohnen wie ein Graf Das Wasserschloss Erwitte gilt als Aushängeschild der Weserrenaissance-Architektur. Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts für Jobst von Landsberg zu Erwitte erbaut. Nach bewegter Geschichte wird das imposante Schloss seit 1999 als Hotel genutzt. Seit 2006 ist es im Eigentum und unter der Leitung der Familie Feuerhahn.

H

ben. Erwähnenswert sind die sogenannte „Kölner Decke“ in den Landsberg-Stuben, die imponierende Stuckdecke im Eingangsbereich und das klar gegliederte Tonnengewölbe, in dem sich heute das Restaurant befindet. Dies alles findet man gut erreichbar und dennoch ruhig um Schlosspark gelegen. So ist das Schloss Erwitte für private wie geschäftliche Anlässe gleichermaßen beliebt. Vom kleinen gemütlichen „Verlies“ für acht bis zehn Personen bis zum gro­ßen Saal bietet das Schloss für jeden Anlass den richtigen Rahmen. Natürlich sind Hochzeiten vor der traumhaften Kulisse und in dem märchenhaften Ambiente ein großes Thema. So sind viele Termine oft schon lange im Voraus ausgebucht. Aber auch Familienfeiern von Taufen bis zu runden Geburtstagen oder Hochzeitsjubiläen werden gern im Schloss Erwitte

gefeiert. Sollten einmal die Räumlichkeiten des Schlosses selbst nicht ausreichen, kann auf einen Festsaal im Schlosspark zurückgegriffen werden. Neben der saisonal wechselnden Speisenkarte sorgt Heidrun Feuerhahn mit Kunstausstellungen, Konzerten und besonderen Menüabenden für Abwechslung. Dazu ist das tägliche, reichhaltige Frühstücksbuffet zu empfehlen. An den Wochenenden lockt der Duft feiner, frisch gebackener Waffeln. Wer all dies gleich etwas länger genießen möchte, dem seien die besonderen Arrangements wie ein Champagner-Wochenende oder eine Romantiknacht bei Kerzenschein empfohlen. Der hauseigene Fahrradverleih ermuntert zu Pättkestouren. Weitere Informationen unter: www.schlosshotel-erwitte.de

Fotos: Schloss Erwitte

eidrun Feuerhahn machte das Schloss Erwitte zu einem VierSterne-Hotel mit ausgezeichneter Küche. Den Schwerpunkt bildet eine regional orientierte Frischeküche, die sich teils aber auch international inspirieren lässt. In den zahlreichen Gewölben, Nischen, Sälen und Verließen kann man sich heute noch wie zu Kaisers Zeiten fühlen, ohne dabei auf moderne Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Hierzu gehören heutige Selbstverständlichkeiten wie ein Lift, kostenloses W-LAN, Minibars und großzügige Marmorbäder. Alles Dinge, die im 17. Jahrhundert so noch nicht üblich waren. Bei allen Renovierungen wurde stets behutsam darauf geachtet, dass der Charme und Stil des Schlosses erhalten bleibt. So sind Teile der ursprünglichen Innenausstattung erhalten geblie-

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Sous-vide, das Garen im Vakuum, bietet in der Küche ein enormes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten – nicht nur für den Profi. Die Zartheit und Saftigkeit der Fischund Fleischgerichte, die punktgenaue Garmöglichkeit, die geringen Gewichtsverluste beim Garen sowie der weitestgehende Erhalt von Nährstoffen, Aromen und Vitaminen überzeugen. Heiko Antoniewicz, einer der Pioniere der modernen Gartechniken, hat alle Rezepturen bemerkenswerterweise auch für Kombidämpfer und Wasserbäder angegeben. Dieses Buch ist modern im Design, außergewöhnlich in der Fotografie und unvergleichlich im Foodstyling – ein echter Antoniewicz.

An diesem Buch ist alles anders. Der Autor ist ein ambitionierter Hobbykoch, der auch gelegentlich schon in „Sternetöpfe“ geschaut hat. Für sein Buch hat er alles selbst gekocht, fotografiert und getextet. Es geht nicht um westfälische, französische oder mediterrane Küche, sondern „Alles was mir schmeckt“ und zwar von Amuse Gueule bis Petit Four. Lassen Sie sich überraschen.

Gehen Sie mit Gerhard Besler auf eine genussvolle Reise durch ganz Westfalen. Der Autor zeigt Ihnen viele bekannte touristischen Ziele, aber auch touristische „Geheimtipps“ die abseits der bekannten Ausflugsziele liegen. In diesem Bildband finden Sie auch über 60 Rezepte zum Nachkochen – vom westfälischen Klassiker bis zur Hochküche ist alles vertreten. Die hochwertige Ausstattung mit Prägedruck sowie die hervorragenden Fotos bereiten Freude beim Studium dieses Bildbandes. Seien Sie neugierig auf 300 Seiten WESTFALEN.

200 ml Flasche für 14,90 € Verpackung im attraktiver Geschenkkarton 100 ml entspricht 7,45 € Alkohol 38 %

Verpackung im hochwertigen Geschenkkarton 100 ml entspricht 8,60 € Säure 5 – 6 %.

Art.-Nr. 4602

Art.-Nr. 4603

Art.-Nr. 4601

V.A.L. Meine No1 V.A.L.

Buch im Sonderformat für 24,90 € 204 Seiten, Sonderformat 23 cm × 27 cm von Gerhard Besler Art-Nr. 1010

Buch Sous-vide für 69,90 €

Westfalen Gastro Band IV für 24,90 € Umfang 300 Seiten, gebundene Ausgabe nderpreis Art-Nr. 1001 So

Aceto Balsamico mit Waldbeeren

19,90€

70 grundlegende Rezepte von Heiko Antoniewicz Umfang 240 Seiten, gebundene Ausgabe Lieferbar ab ca. Mitte März Art-Nr. 1201

PRÄMIE SICHERN! Pfirsich Grappa Fruchtlikör

Die Brotsäge

Beslers Liköre sind feine Fruchtliköre mit einem besonders ausgeprägtem Fruchtaroma. Es werden je nach Sorte zwischen 40 und 60 Prozent Früchte oder naturreine bzw. Bio-Fruchtsäfte verwendet. Seine Produkte sind weniger gesüßt als allgemein üblich und mit „Geist“ veredelt. Es werden keine künstlichen Fruchtaromen oder Farbstoffe verwendet. Der Pfirsich Grappa Likör wird unter Verwendung sonnengereifter erstklassiger Pfirsiche hergestellt.

Gut dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern bzw. verbessern lassen. Wie die Brotsäge Franz Güde. Sie wird bis heute in der gleichen Weise produziert, wie Franz Güde es vor 70 Jahren mit seiner Erfindung des Wellenschliffs entwickelte. Von der Klingenspitze bis zum Griffende aus Olivenholz ist die Brotsäge gut 45 cm lang und 350 g schwer und damit ein wahrer Hüne unter den Messern. Der geschmiedete Knauf bietet ein optimales Gegengewicht zur langen Klinge. Derart perfekt ausbalanciert gibt die Güde Brotsäge der Hand die nötige Führung. So gut dass jeder ihrer Besitzer das Thema Brotmesser für immer vergessen kann.

Alkohol 28 % Vol., 0,5 l Edelbrandflasche Art.-Nr. 2004 Weitere Sorten:

Güde Brotsäge für 138,00 € Art.-Nr. 6101

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Pfirsich Grappa Likör für 14,90 €

129 €

Orangenlikör für Clea für 14,90 € Alkohol 42 % Vol., 0,5 l Edelbrandflasche Art.-Nr. 2002

Saure Birne für 11,90 € Alkohol 25 % Vol., 0,5 l Edelbrandflasche Art.-Nr. 2006

Echter deutscher Honig Honig von selbst gezüchteten Bienenvölkern aus dem Naturdorf Bödefeld am Fuße des Kreuzbergs. Nektar der bunten Blumen, Obstbäume und Tannen geben dem Honig seinen aromatischen, feinen Geschmack. Der Honig wird von Hermann-Josef Albers (Landhotel Gasthof Albers) selbst geschleudert und abgefüllt.

500 g Glas für 4,90 € 100 g entspricht 0,78 € Art.-Nr. 4108

Ihre Vorteile  Ein attraktives Geschenk  8 Ausgaben frei Haus  Pünktlich in Ihrem Briefkasten!

Westfalen Birnenschnaps Dieser Schnaps 34 % Vol. basiert auf der Basis von Bio-Birnensaft. Etwas mehr Alkoholgehalt als der Likör und keine zusätzlichen Süßmittel zeichnen diesen Schnaps aus. Sein volles Fruchtaroma entfaltet er bei Raumtemperatur.

2 Steinguttöpfchen Schwerter Senf Die Senfe werden aus Senfsaat hergestellt, ohne Verwendung von Zucker oder Süßstoff. Es werden nur ausgewählte, hochwertige Produkte verwendet, da diese entscheidenden Einfluss auf den Geschmack und die Wirkung des fertigen Senfs haben.

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Himbeere mit Geist für 11,90 € Alkohol 25% Vol., 0,5 l Edelbrandflasche Art.-Nr. 2009

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Abonnement per Post, per Fax: (02306) 978 - 401 oder unter: www.shop.westfalen-magazin.de Diese Bestellung kann ich innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen schriftlich widerrufen. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung an Westfalen Magazin, Cappenberger Straße 84 - 90, 44534 Lünen.


Vorschau

Original SELTERS ist zertifizierter Weinbegleiter

Am 30.05.2011 erscheint unsere Sommerausgabe, u. a. mit folgenden Themen:

Wissenschaftliche Studie des Fachbereiches Geisenheim der Hochschule RheinMain im Vergleich von 15 europäischen Premium-Mineralwässern bestätigt Original SELTERS eine ideal harmonische Mineralisierung, die den Genuss von Wein perfekt ergänzt. *

Foto: Presseamt, Stadt Bochum

• Planetarium Bochum Entfliehen Sie dem Alltag und erleben Sie eine „Sternstunde“ im Planetarium. Die neue Bochumer Planetariums-Show lädt zu einer atemberaubenden Reise durch den Kosmos ein, die von der Erde bis zum benachbarten Rand des Universums führt. Nehmen Sie in einem der superbequemen Sesseln Platz und blicken nach oben – das Erlebnis Sternenreise kann beginnen.

Prof. Dr. rer. hort. Detlev Reymann

Prof.- Dr.- Ing. Mark Strobl

* Detailinformationen f entnehmen h Sie bitte dem Internet oder dem neuen SELTERS-Genießerrad. Bei Interesse erhältlich unter: info@selters.de

Menü im Waldhaus Ohlenbach****

Alles Gute für den Gaumen!

Das romantische Waldhaus im Schmallenberger Sauerland ist seit Jahrzehnten überregional für seine hervorragende Küche und den gut sortierten Weinkeller bekannt. Der Blick von der herrlichen Sonnenterrasse lässt Sie glauben, allein auf dieser Welt zu sein. Küchenchef Thomas Hartz präsentiert unseren Lesern sein Sommermenü: • Spargelparfait an Tartar, • Croustillant und Rahmeis von Flusskrebsen mit Liebstöckelsalat und Limettenkrokant • Roulade vom Kalbsfilet und Morcheln im Nudelblatt pochiert auf Blumenkohl, geräucherter Gänsestopfleber an Madeirajus • Gepfeffertes Joghurtsorbet mit Erdbeeren und Waldmeister • OWL aus der Vogelperspektive

Kaum ein anderer Luftsport ist so für Jedermann geeignet wie das Ballonfahren. Der Ballon zieht ohne jegliches Schwanken und ohne Turbolenzen dahin. Man spürt den Wind nicht, da der Ballon mit dem Wind fährt. Wir zeigen Ihnen Ostwestfalen-Lippe einmal aus einer anderen Sicht. Erleben Sie Paderborn, das Hermannsdenkmal oder das fürstliche Residenzschloss in Detmold einmal aus einer ganz anderen Perspektive. Mal sehen, wohin uns der Wind treibt.

www.vreriksen.de

Der Ursprung guten Geschmacks SELTERS Leicht

SELTERS Naturell

SELTERS Classic

Dezent feinperlend der perfekte Begleiter zu trockenen Weißweinen mit ausgeprägter Säure, aus z.B. Riesling, Weißburgunder und leichten Rotweinen aus z.B. Pinot Noir

Lässt mit zurückhaltender Stille kraftvolle, körperreiche Weiß- und Rotweine, wie z.B. BarriqueWeine bestens zur Geltung kommen

Mit seinem ausgewogenen Kohlensäuregehalt ideal zu milderen Rebsorten wie z.B. Gutedel, Silvaner, Grauburgunder und edelsüßen Weinen

Original SELTERS ist exklusiver Partner des Deutschen Weininstitutes und der Sommelier Union Deutschland und wird als idealer Weinbegleiter empfohlen

www.selters.de


Zum Heraustrennen

Zum Heraustrennen


Das Frühjahrsmenü zum Heraustrennen

Vorspeise Lauwarme Perlhuhnroulade auf Blattsalat

Zutaten für 4 Personen 2 Stck Perlhuhnbrust 70 g Geflügelfleisch, sauber geputzt 70 g Sahne, gekühlt 2 Stck Nadeln Rosmarin 1 Msp Tandori Marsala 5 Blatt Basilikum 12 g Trüffel, zum Auslegen (fein gehobelt) Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer Für den Blattsalat pro Person ca. 30 g ausgesuchte Salatblätter (Frisée, Eichblatt, etwas Rucola …), mit gezupften Kräutern (Kerbel, Blattpetersilie, Estragonblättchen, Kresse ...) Tomatenvinaigrette 250 g Tomaten 4 g Salz 4 g Limettenöl 25 g Olivenöl 10 g Frühlingslauch 8 g Petersilienstreifen 45 g fein geschnittene Tomaten-Concasser

Zum Heraustrennen

Hilfsmittel Bratfolie, Alufolie Moulinette Passiertuch

Zubereitung Für die Geflügelfarce Das Geflügelfleisch fein wolfen und auf Eis stellen. Die Sahne flüssig kalt stellen. Gut gekühlt in der Moulinette zusammen zur Farce vermixen. Die Gewürze dazugeben und mit Salz abschmecken. Die Perlhuhnbrüste sauber putzen. Die Knochen abschneiden. Alle Sehnen entfernen. Einmal in der Mitte einschneiden. Die Brüste nebeneinanderlegen und plattieren. Würzen mit Salz und Pfeffer. Mit den gehobelten Trüffelscheiben belegen und der Geflügelfarce bestreichen. Einrollen, so dass die Haut nicht mit eingerollt ist. Mit Klarsichtfolie und Alufolie einrollen und auf 67 °C Kerntemperatur im Dampf garen. Zum Schluss und kurz vor dem Servieren die Hautseite anbraten. Tomatenvinaigrette Die Tomaten mit dem Salz mixen und auf ein Passiertuch gießen und auspressen. Sie erhalten etwa 130 g weißen, klaren Tomatensaft. Das Öl dazugeben und mit dem Mixer emulgieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und abschmecken.

hauptgang

Dessert

Zweierlei vom Milchlamm

Rhabarbersüppchen

mit eigenem Saft, gebratenem Spargel und Bärlauchspätzle Zutaten für 4 Personen Sauce und Schulter 1 Stck Milchlammschulter 1 Stck Milchlammkarree 1 kg Knochen und Sehnen 70 g Sellerie 70 g Karotten 120 g Zwiebeln 100 g Tomaten 1 kl. Zweig Rosmarin 3 Zweige Thymian 3 Blatt Salbei 150 ml Rotwein Butter, Olivenöl Salz und Pfeffer Die Kruste 16 g Knoblauch, fein gehackt 35 g Schalotten doppelgriffiges Mehl Dijonsenf, Olivenöl 16 g Frühlingslauch 120 g weiche, nicht flüssige Butter 2 Stck Eigelb Der Spargel 16 Stangen Spargel, halb grün, halb weiß Olivenöl zum Anbraten Kräuter, im Ganzen, zum Braten Salz und Pfeffer Bärlauchspätzle 250 g doppelgriffiges Mehl 128 g Eigelb 152 ml Milch 50 g Bärlauchpesto 5 g Salz Hilfsmittel Salamander

Zubereitung Sauce und Schulter Die Schulter auslösen, binden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Karree ebenfalls putzen, teilweise auslösen (bis auf die Rippen). Die Knochen auf einem Backblech im Ofen bei 170 °C ca. 1 Std. rösten. Mit kaltem Wasser gerade bedeckt aufsetzen und 3 Stunden köcheln lassen. Abpassieren. Die gebundene Schulter im kleinen Bräter anbraten, herausnehmen. Das Gemüse (außer den Tomaten) in der gleichen Pfanne anrösten. Mit Rotwein ablöschen. Tomaten und Kräuter dazugeben. Mit dem Fond aufgießen und auf die Hälfte herunterköcheln. Die Schulter hineingeben und bei 130 °C feuchter Hitze gar schmoren. Bei Kerntemperatur von 66 °C die Schulter herausnehmen. Den Fond durch ein Tuch passieren. Zur Saucenkonsistenz einreduzieren (herunterkochen). Mit Butter und Olivenöl montieren. Das Karree Das Karree putzen. Die Hälfte der Fettseite abputzen. Die Sehnen entfernen. Würzen mit Salz und Pfeffer und scharf anbraten. Mit Dijonsenf leicht einstreichen. Die Kruste in 2 mm dicke Scheiben schneiden. Das Karree auf ein Blech setzen, mit den Scheiben belegen und bei 160 °C trockener Hitze im Ofen garen. Danach 2 Minuten ruhen lassen. Unter dem Salamander überbacken, aufschneiden und servieren. Die Kruste Schalotten in eine feine Brunoise schneiden. Mit doppelgriffigem Mehl bestäuben und in Olivenöl knusprig backen. Auf Küchenkrepp abkühlen. Frühlingslauch in feste Würfel schneiden. Die Butter im Schneekessel anschlagen. Das Eigelb nach und nach unterrühren, zur Emulsion schlagen. Den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Mit Klarsichtfolie in nicht zu dicke Rollen drehen. Zur besseren Verarbeitung kaltstellen. In Streifen schneiden und danach das Ganze kurz gratinieren. Der Spargel Den Spargel schälen, der Länge nach halbieren und auf 14 cm kürzen. In der Pfanne mit Olivenöl braten. Die Kräuter im Ganzen dazugeben (damit man sie wieder herausnehmen kann). Bärlauchspätzle Alle Zutaten zu einem Spätzleteig mit der Hand rühren/schlagen. Mit einer Spätzlepresse die Spätzle herstellen und in viel kochendem Wasser abkochen. Zum Anrichten in etwas Butter schwenken und möglichst hochdrehen.

Zutaten für 4 Personen 150 ml Champagner 675 g Rhabarber, geschält 150 g Zucker 100 g Zucker, zum Fond ziehen aus der Schale 1 Stck Orange, davon der Saft 50 ml Weißwein 1 Stck Zitronenschale Als Garnitur Ein Zweig Waldmeister Erdbeere Rhabarber Puderzucker

Zubereitung Den Rhabarber schälen und in feine Stücke schneiden (so fein, dass nachher keine langen Fäden in der Suppe sind). Die Rhabarberschalen mit 100 g Zucker bestreuen und eine Stunde ziehen lassen. Den entstandenen Fond vor dem Kochen dazu gießen. Die restlichen Zutaten, ohne den Champagner, zusammen mit dem Rhabarber und den Rhabarberfond aufsetzen und zehn Minuten köcheln lassen. Die Zitronenschale herausnehmen und den Rest mixen. Durch ein Spitzsieb passieren und kalt stellen. Als Garnitur Kurz vor dem Servieren 700 ml der Suppe abnehmen, 150 ml Champagner unterrühren und direkt servieren.

Westfalen Magazin Frühjahr 2011  

Genießen und Lebensart

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