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7. Jahrgang · Ausgabe Winter 2010 · 3,20 Euro

Rezept-Poster: Wintermenü von Franz L. Lauter

Beslers Städtereise

Geschichte, Industriekultur, moderne Dienstleistung und der BVB 09 sind in Dortmund allgegenwärtig.

Winter in Westfalen

Weihnachtsmärkte, Ski fahren, entspannen und genießen. Winter in Westfalen kann so schön sein.

CentrO Oberhausen

Egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – das CentrO in Oberhausen ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.


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Editorial

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, mit dem ersten Westfalen Gourmetfestival ist am 14. November ein in Westfalen bisher unvergleichliches, kulinarisches Ereignis zu Ende gegangen. Mehrere tausend Feinschmecker und Genießer besuchten die teilnehmenden Restaurants in ganz Westfalen. Einige Gäste traf ich gleich auf mehreren Veranstaltungen. Die Auftaktveranstaltung im Casino Hohensyburg und alle Abende mit den Gastköchen sowie auch einige Themenabende waren ausgebucht. Der größte Galaabend mit 300 Gästen fand mit Gastköchin Lea Linster in der Rohrmeisterei Schwerte statt. Ausschlaggebend war aber nicht die Größe der Veranstaltung, sondern die herausragende Qualität der Gastköche, die aus der gesamten Republik angereist waren. Das Festival hat auf Anhieb bewiesen, das kulinarischer Hochgenuss, oft mit guten regionalen Produkten zubereitet, auch bei den Restaurantgästen in Westfalen einen hohen Stellenwert hat. Das sieht man auch am Erfolg des Westfälischen Gastronomiepreises. Mehr als 23 000 Gäste wählten ihr beliebtestes Restaurant oder ihren Lieblingsgasthof. Als Fazit bleibt zu sagen, dass mit diesen erfolgreichen Veranstaltungen ein positives Image der westfälischen Gastronomie in die Republik getragen wird. Davon profitieren Gäste und Restaurantinhaber. Blicken wir nach vorn. Der Winter steht vor der Tür. Ab zur Côte d’Azur, in die Dom-Rep. oder den Winter in Westfalen genießen. Wir sind für Letzteres und halten einige Tipps für Sie bereit. Auf meiner Städtereise habe ich diesmal Dortmund für Sie besucht. Die Stadt hat eine spannende Geschichte und erfindet sich seit einiger Zeit komplett neu. Alte Industriebrachen werden komplett neu gestaltet. Das heißt in der grünen Stadt (49 % Wald und Grünflächen) werden keine neuen Flächen verbraucht, um die Stadt attraktiver zu machen. Wenn Phönixsee und Thier Galerie einmal fertig sind, wird der Touristenstrom in die westfälische Metropole ansteigen. Für die kalten und regnerischen Tage empfehle ich Ihnen die tollen Rezepte von Franz L. Lauter und Stefan Manier einmal nachzukochen. Schaffen Sie schon, da bin ich mir sicher. In diesem Sinne – Ihnen eine tolle Zeit

Das Hotel Seehof begrüßt seine Gäste seit über 50 Jahren mit bester Lage direkt am Sorpesee.

Das können wir Ihnen bieten: Sommerlicher, junger Wintergarten Elegantes Abendrestaurant mit kreativer und frischer Küche Tagungsräume für bis zu 100 Personen Terrasse mit Seeblick Zimmer mit jeglichem Komfort Festsaal für exklusive Feierlichkeiten

Ihr Gerhard Besler Am Sorpedamm 1-3 · 59846 Sundern-Langscheid Telefon: 02935 / 96510 · Fax: 02935 / 965130 www.hotel-seehof-sorpesee.de

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Inhaltsverzeichnis

12 = Titelthema

Aus dem Inhalt Lebensart

11 Chocolatierkunst auf höchsten Niveau Von Werl in alle Welt 26 Impressionen vom 1. Westfalen Gourmetfestival 32 Unser tägliches Brot 36 Winterliches Westfalen 45 Westfalen Institut Weinseminar mit Benno Wurster 57 100 scharfe Jahre Güde 62 Spa-Maßnahmen Energie für den Winter 68 Neu im Netz oder: Das Internet lernt laufen und wird sozial

Rezepte

22  Küche der Regionen Kabeljau auf Spitzkohl Kabeljau auf heimischen Spitzkohl mit Süßkartoffel-Estragonpüree, Steinpilzen und Wasser-Pfeffer 50 Schlossrestaurant Nordkirchen Zu Gast bei Franz L. Lauter Rotkohlsuppe, Hirschfilet mit Ananas-Kokos-Gelatine, Mohntorte und Blutorangeneisn 66 Möhrentopf mit Frikadelle und Bratkartoffeln

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Inhaltsverzeichnis

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Das Ruhrgebiet

12 Westfälischer Gastronomiepreis 2010 16 Beslers historische Städtereise Dortmund 24 Riepe Privat Hotels in und um Dortmund – seit 80 Jahren

Ostwestfalen-Lippe

40 Burg Blomberg 42 Lind – Vier-Sterne-Hotel an der Ems

Das Münsterland

Das Sauerland

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Kernobsternte auf Hof Grothues-Potthoff

70 Sauerland Stern Hotel und Gutshof Itterbach Das Größte in der Mitte Deutschlands 72 Antoniushütte Treffpunkt für Genießer 73 80 Jahre Mode in Bad Berleburg 74 Service- und Genussstufe I Hotel Menge an der Schlacht

76 Überregional

58 Hövels Original Exklusive Premiere für Genießer: Eine Reise der Sinne. Mit Hövels Original und AIDAblu. 61 Gastkolumne von Elmar Simon Regionale Produkte in unserer Küche oder: Das kann dauern ... 76 CentrO

Rubriken

3 Editorial 6 Unser Westfalen  Einzelhandel schafft 1600 neue Stellen in Dortmund und Werne 8 Edle Tropfen  2008er AGOSTÓN von Virgen del Aguila; Über die Lagerung von feinen Bränden; Qualität setzt sich durch 30 Tipps und Termine 48 Marktteil 64 Kurz notiert Zehn Jahre (nicht nur) in kulinarischer Mission, 1. Sauerland-Bergpreis-Historic 2010, GourmeDo zeigt Dortmund von bester Seite 80 Impressum 81 Vorschau

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Unser Westfalen

Rahden Petershagen Hörstel

Gronau

Rheine Emsdetten

Schöppingen

Coesfeld

Stadtlohn Nottuln

Rhein

Borken

Lienen

Dülmen

Minden

Halle

Legden

Vreden

Bocholt

Osnabrück

Versmold Detmold

Münster Warendorf Senden

Gütersloh

Blomberg Bad Meinberg

Lüdinghausen Ascheberg Rietberg Oelde Höxter Olfen Haltern Nordkirchen Oer-Erkenschwick Bad Driburg Dorsten Paderborn Hamm Lippetal Werne Erwitte RUHRGEBIET Waltrop Lünen Bottrop Werl Bad Sassendorf Dortmund Bönen Oberhausen Bochum Wickede Möhnesee Essen Warstein Arnsberg Schwerte Bestwig Velbert Sprockhövel Olsberg Iserlohn Hagen Balve Willingen Meschede Sundern Altena Eslohe Düsseldorf Winterberg Medebach Solingen Attendorn Lennestadt Schmallenberg Kirchhundem Bad Berleburg Olpe Bad Laasphe Siegen

Standorte des Westfalen Gourmetfestivals

Eingezeichnet sind Orte, die bisher Thema im Westfalen Magazin waren. Bei Besonderheiten können diese auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens liegen. Ein Heftarchiv und eine Restaurantübersicht finden Sie unter www.Westfalen-Magazin.de. Vorschläge und Empfehlungen zu Orten oder Restaurants sind willkommen an kontakt@Westfalen-Magazin.de oder (02306) 978-402.

BAD ME I N B ERG ER

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Unser Westfalen

Einzelhandel schafft 1600 neue Stellen in Dortmund und Werne

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ute Nachrichten aus dem Einzelhandel. Insgesamt 1 600 Stellen werden kurzfristig in Werne und Dortmund entstehen. Wie kann das sein? In Werne hat das Internetkaufhaus Amazon einen 60 000 m2 Logistikstandort bezogen. 800 Mitarbeiter sollen dort Arbeit finden. Eine halbe Autostunde weiter südwestlich: das nächste Jobwunder aus dem Einzelhandel. Wieder 800 Stellen. Auf einer Brauerei-Brache mitten in der Innenstadt baut die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG ein Einkaufszentrum der Superlative. Mehr über die Thier-Galerie lesen Sie in dieser Ausgabe. Kritiker mögen sagen, das sei alles kein „richtiger“ Einzelhandel. 16,7 Millionen Kunden von Amazon.de scheinen das anders zu sehen. Genau wie 30 – 40 000 Kunden die täglich das ECE-Einkaufszentrum „Limbecker Platz“ in der Innenstadt von Essen besuchen. Wir können froh sein, dass ECE in Innenstadt-Standorte inves­ tiert und keine Satelliten-Zentren auf der grünen Wiese baut. Dazu können die Dortmunder sich freuen, dass sie nach dem gescheiterten Bahnhofsprojekt doch noch ein schönes neues Einkaufszentrum bekommen, das zudem noch eine unschöne Lücke zwischen Fußgängerzone und Wallring architektonisch feinfühlig schließt.

Wenn man ein kleines, klassisches Einzelhandelsgeschäft wie eine Boutique oder einen Weinladen mit zwei Arbeitsplätzen ansetzt, bräuchte man also allein für die Stellen von Amazon in Werne und der Thier-Galerie in Dortmund rund 3 000 Einzelhandelsgeschäfte. So lang ist keine Fußgängerzone. Machen wir uns nichts vor. So wie Tante-Emma-Läden und Eckkneipen ausgestorben sind, heißen Buchhändler mittlerweile Mayersche oder Thalia. Und die Kunden suchen Einkaufserlebnisse à la Limbecker Platz oder Thier-Galerie. Einige Einzelhändler blicken wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf diese Entwicklungen. Teils ist dies sogar bis hin in Funktionärskreise diverser Verbände und Vereinigungen zu beobachten. Andere freuen sich auf die Belebung und Bereicherung z. B. der Dortmunder Innenstadt und wittern bereits Zusatzgeschäft. Für den klassischen Einzelhandel ist es an der Zeit sich neu aufzustellen und selbstbewusst zu präsentieren. Denn eins ist klar: Die Thier-Galerie wird eine ähnliche Anziehungskraft wie der Limbecker Platz oder das CentrO ausüben und so mehr Leute nach Dortmund locken und andererseits mehr Dortmunder in ihrer Stadt halten. Mehr über „das neue Dortmund“ in dieser Ausgabe und im neuen „Dortmund genießt“. Dortmund genießt ist der neue, 200 Seiten starke Restaurant- und Einkaufsführer von Peter Erik Hillenbach und ab 18.11.2010 im Handel (auch bei Amazon). In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein nicht zu kommerziell geprägtes, schönes Weihnachtsfest, schöne Feiertage im Kreise der Lieben und ein gesundes und glückliches 2011.

Wellness erleben im Hotel Seehof Wellness bewusst erleben und genießen ist mehr als Rosenblütenbäder oder Hot Stone-Massagen. Wellness heißt vor allem sich rundherum wohlfühlen.

Unsere Wellness- und Beautyoase ist ein Ort der Entspannung, des Wohlbefindens und der Erholung von Stress und anderen Widrigkeiten des Alltags.

In unserem Restaurant verwöhnen wir Sie nach allen Regeln der Kochkunst.

Früher sagte man, lass uns einen Absacker nehmen. Wir nennen es „gepflegte Unterhaltung“ in unserer Bar Caveau.

Herzlichst Ihr

Marcus A. Besler marcus.besler@futec-ag.de

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Edle Tropfen

Winterzeit ist Rotweinzeit Bei sinkenden Außentemperaturen geht der Trend von kühlen und erfrischenden Weißweinen hin zu wohltemperierten vollmundigen Rotweinen.

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Legden im Münsterland Legden im Münsterland

• 55 Gästezimmer ***superior • •55Bad Gästezimmer ***superior / WC / Föhn / TV • •Bad / WC /Internetanschluss, Föhn / TV Telefon, • Telefon, W-LanInternetanschluss, •W-Lan barrierefreie Zimmer • •barrierefreie Zimmer und Hotelarrangements • Hotelarrangements und Angebote •Angebote Wellnessbereich mit • Wellnessbereich Schwimmbad mit •Schwimmbad Sauna, Sanarium, Solarium • •Sauna, Sanarium, Solarium Mieträder, Tourenvorschläge, • Mieträder, Tourenvorschläge, Wanderwege Wanderwege

Täglich duTä rcghligch eh durcghegöehenend ffnetd geöffnet

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Tradition und Gastlichkeit

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ier unsere Empfehlung zu erlesenen winterlichen Fleischund Wildgerichten und zu würzigem Käse – probieren Sie den 2008er AGOSTÓN von Virgen del Aguila. Diese Bodega zählt zu den dynamischen Betrieben im oftmals etwas angestaubten Gebiet der Region Carinena im nördlichen Spanien. Der AGOSTÓN ist ein CuWolfgang Anders vée aus Garnacha und Syrah, die Trauben kommen von alten Reben, die auf kieshaltigen Böden stehen. Er ist frisch, leicht zugänglich, voller Saftigkeit und Trinkgenuss. Es ist ein auf hohem Niveau unkomplizierter Wein mit viel Charme und modernen Schraubverschluss. Durch die Lagerung in ausschließlich neuem Holz erhält er seine ausgeprägten jugendlichen Fruchtaromen und eine schon perfekte Harmonie. Seine Farbe ist ein brillantes Kirschrot. In Nase und am Gaumen spüren Sie fruchtbetonte Aromen von Sauerkirschen und reifen Himbeeren, pfeffrig-würzige Noten und dezente Anklänge an Mandeln runden diesen Wein weich ab und sorgen für ein beeriges Bukett. Er ist saftig, samtig und mineralisch – ein richtiger Newcomer. AGOSTÓN wurde unter anderem für diesen Wein 2009 auf dem Concours Mondial mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Dieser wunderbare, preisgünstige Wein ist jetzt schon trinkreif, aber auch bis Ende 2014 lagerfähig (aber warum?). Der AGOSTÓN ist auch unsere Empfehlung zum winterlichen Menü von Franz L.  Lauter in diesem Heft. AGOSTÓN können Sie kaufen oder bestellen z. B. bei der Galerie Anders in Lünen (www.galerie-anders.de) für moderate 7,90 €. Herzlichst Ihr Wolfgang Anders


90x259 mm Westfalen Gastro

12:07 Uhr Seite Edle Tropfen

30.07.2009

Über die Lagerung von feinen Bränden Wie lagere ich meinen Lieblingswein oder Brand? Was für Wein relativ einfach ist, ist bei Spirituosen nicht ganz so leicht zu beantworten, wenn der edle Tropfen sein Aroma optimal entfalten soll.

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iköre mit Frucht sollten möglichst schnell nach dem Erwerb verzehrt werden, da sie mit der Zeit eher an Geschmack verlieren. Edle Brände hingegen können ruhig noch reifen, da diese während der Lagerung Rüdiger Sasse noch an Qualität gewinnen. Sie sollten immer stehend gelagert werden, da bei liegender Lagerung der Alkohol die Abdichtungen der Flaschen (auch Kork) angreift. Für eine lange Lagerung eignen sich daher Naturkorken am besten. Diese lassen in geringen Mengen Sauerstoff an das Produkt und unterstützen so den Reifeprozess. Ob ein Brand eher hell oder dunkel gelagert werden sollte, ist allerdings nicht ganz so einfach zu beantworten. Sonnenlicht hat die Eigenschaft Brände aufzuklären. So werden selbst lange in Eichenfässern gelagerte, dunkle Destillate unter Sonneneinstrahlung mit der Zeit klar. Dies kann aber auch ein Vorteil sein: So lassen sich Brände, die in echten Eichenfässern gelagert wurden von solchen unterscheiden, die mit künstlichen Farbstoffen versetzt wurden. Geschmacklich hat das UV-Licht keinerlei negative Auswirkungen auf den Brand, ganz im Gegenteil sogar: Bei Geschmackstests in unserer Feinbrennerei wurden Brände, die dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, sogar tendenziell als milder beurteilt. Wärme fördert bei der Lagerung die Alterung des Destillats. Die Reifeprozesse können schneller Ablaufen. Typische Reife­ nuancen wie Vanille, Kokos oder Nougat werden schneller gebildet. Eine zu kalte Lagerung der Flaschen hat bei Bränden eher negative Auswirkungen. Die sogenannten höheren Alkohole, die auch Geschmacksträger sind, haben eine ölige Konsistenz. Diese flocken bei zu kalter Lagerung aus und finden sich am Boden der Flasche wieder und der Geschmack fehlt im Brand. Als Faustregel gilt: Einen guten Brand immer so lagern, wie er auch getrunken wird – dann wird Sie so mancher „Methusalem“ angenehm überraschen. Zum Wohl

Ihr Rüdiger Sasse

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Edle Tropfen

Qualität setzt sich durch

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er Genießer weiß: Viele gute Produkte reifen in Holzfässern, angefangen bei guten Rotweinen, die in Barriques reifen (225 Ltr. Fässer) oder den großen weißen ChardonnayWeinen aus der Bourgogne, die ihren letzten Schliff in neuen Barriques bekommen. Sicherlich hätten auch die berühmten Chateaux Michael Habbel aus Bordeaux ihren weltweiten Ruf niemals ohne die Barriques begründen können. Diese alte französische Tradition hat sich im Laufe der Jahrzehnte weltweit für höchste Qualitätsweine durchgesetzt. Was wäre ein Cognac oder Weinbrand ohne Holzfass oder ein Whisky oder Malt Whisky und viele weitere Brände und Spirituosen, die ihre Vollkommenheit nicht ohne das Holz dem Genießer auf diese Art und Weise näher bringen könnten. Auch in meinem Betrieb schlummern viele tausend Liter Alkohol verschiedener Ausgangsrohstoffe über viele Jahre und Jahrzehnte dahin, um irgendwann in einem schönen Glas serviert zu werden, um den Genießer zu verwöhnen und zu begeistern. Meine ersten Holzfässer aus neuem Holz habe ich 1978, damals noch in dem fünf-Mann großen Betrieb in Nantoux (Bourgogne) Tonnellerie Jacques Damy gekauft. Diese Fässer brauchte ich für einen klaren Likör aus Kräutern, der „Kräuterküsschen“ hieß. Da ich nach diesem Versuch keine neuen Barrique-Fässer mehr benötigte, verlor ich den Kontakt zu der Fassfabrik. 1946 gründete Roger Damy seine Tonnellerie (Fassfabrik) in Nantoux, nahe Beaune. Mit 16 Jahren übernahm sein Sohne Jacques Damy die Fassfabrik und gewann nach mühevollen langen Jahren die Goldmedaille als „Best Craftsman of France“. Mit der Auszeichnung wuchs die Nachfrage nach Fässern stetig und Jacques Damy verlagerte seinen Betrieb nach Meursault, wo die Fabrik genau wie die Anfragen aus aller Welt immer größer wurden. Auch heute noch, 30 Jahre später, steht in der Tonnellerie „Damy Père et Fils“ Tradition an erster Stelle. Somit wurde die Herstellung nicht vollständig automatisiert, sondern es sind speziell ausgebildete Mitarbeiter in jedem Bereich zuständig. Von dem schnellem Wachstum des Betriebes überwältigt, viel mir sofort auf, dass sich die Arbeitsgänge kaum verändert haben. Also ein Betrieb, in dem die Kombination aus Handarbeit und neuster Technik Tradition aufrecht erhält und vor allem Qualität sichert. Für uns Brenner und Destillateure ein unverzichtbares Produkt, um einen Teil unserer Brände überhaupt in der Art und Weise wie der Genießer es wünscht ins Glas bringen zu können. Das Holz veredelt mittlerweile eine ganze Reihe von Produkten wie Alter Apfelbrand, Altes Kirschwasser, Alte Pflaume, Weindestillate und natürlich, um das Älteste zu nennen, einen Whisky von 1977 aus 85 % Roggen und 15 % Malz. Sollten Sie ein Glas mit holzfassgereiften Weinen oder Spirituosen in der Hand haben, denken Sie daran, wie viel Zeit und Mühe notwendig war, dieses Bukett und diese Aromenvielfalt ins Glas zu bringen und genießen Sie dann langsam, denn umso größer ist das Erlebnis. Ihr Michael Habbel


Lebensart

Chocolatierkunst auf höchsten Niveau Von Werl in alle Welt

In Werl werden Schokoladen, Pralinen, Trüffel und Gebäck mit Weltruf hergestellt. „DreiMeister - Finest Handmade Confect“ heißt es dementsprechend international in der Werbung. Gegründet wurde das Unternehmen in der Tat von drei MeisterChocolatiers. Heute steht das Unternehmen unter der Leitung des Inhabers HansWilhelm Schröder, einem der Gründer und selbst Konditormeister.

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Fotos: DreiMeister

ei DreiMeister beschäftigt man sich seit mittlerweile über drei Jahrzehnten mit der Herstellung exklusivster ConfiserieSpezialitäten. Bereits seit dem Gründungsjahr 1973 zeichnen höchste Konditoreikunst und

Unternehmergeist die Familie Schröder aus. Feinste Trüffel und Pralinen, hochwertiges Teegebäck oder Schokoladentafeln mit Werbedruck, die süßen „Verführer“ von DreiMeister werden nach altbewährten Rezepten größtenteils von Hand und ausschließlich mit frischen Zutaten hergestellt. Denn nach den Worten des Inhabers Hans-Wilhelm Schröder „unterscheidet sich handgemachtes Frischkonfekt von Industrieware so deutlich wie Frischobst von Konserven.“ Im Lager von DreiMeister geht es höchst international zu. In Silos und auf Paletten lagert Rohware unterschiedlichster Herkunft. Darunter Santa Domingo, Ghana oder Ecuador. Ähnlich international geht es Tee- und Buttergebäck

im Versand zu. Bekannte Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffe und Hotels der 4bis 5-Sterne Kategorien aus alGolddublonen ler Welt gehören mittlerweile zu den Stamm- kunftsländern“. Sechs hochkunden von DreiMeister. Teils wertige Schokoladen tragen gehen die feinen Täfelchen, hier als Golddublonen dem Schokoladenschatz Pralinen und Trüffel bis nach Begriff Korea. Das Sortiment umfasst Rechnung. Großer Trumpf des inhaca. 70 verschiedene Sorten und ist besonders in Hotels, bergeführten und handwerkder Gastronomie und Fachge- lichen Unternehmens ist seine besondere Flexibilität. So werschäften überaus beliebt. den für und mit der Top-Hotellerie und -Gastronomie teils besondere Kompositionen entwickelt und produziert. Im Bereich der Präsente wissen die Kunden nicht nur die besondere Exklusivität und Qualität der Produkte zu schätzen.

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Zum Betrieb gehört auch eine eigene Bäckerei, in der feinste Gebäckspezialitäten wie Buttergebäck, Makronen, Florentiner oder zur Weihnachtszeit Butterspekulatius, Dominosteine, Baseler Leckerli, Schokoladen- und HonigNussprinten, Lebkuchen und Zimtsterne probiert. Bei DreiMeister nimmt man sich noch Zeit und Liebe beim Backen, und es werden nur die besten Zutaten verarbeitet. Ganz besonders stolz ist man bei DreiMeister auf die Produktlinie mit hochwertigen Herkunftsschokoladen unter dem Titel „Schokoladenschatz aus ausgewählten Her-

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Das Ruhrgebiet

Westfälischer Gastronomiepreis – die Gala Es war die dritte Gala in der noch jungen Geschichte dieses Publikumspreises. Da sollte man natürlich noch nicht von Tradition oder gar Kultveranstaltung sprechen – aber es ging schon etwa in diese Richtung. 250 äußerst gut gelaunte Gäste trafen sich zur diesjährigen Gala in der Rohrmeisterei in Schwerte.

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ie Bezeichnung „Publikumspreis“ war in diesem Jahr mehr denn je gerechtfertigt, denn mehr als 23 000 Bewertungskarten von Gästen gingen in der Redaktion ein. Das die Gäste kritisch sind und die Tagesform von Köchen und Service nicht immer gleich ist, ist ganz natürlich. Deshalb sind alle Beteiligten immer wieder sehr gespannt, welche Resultate schlussendlich am Ende die Sieger bestimmen. Einige Teilnehmer haben sich in den ver-

gangenen drei Jahren kontinuierlich nach oben gekämpft. Wobei zu sagen ist, dass sich alle 20 ausgezeichneten Betriebe als Sieger fühlen können, denn 170 (Vorjahr 152) Restaurants und Landgasthöfe haben sich im Jahr 2010 dem Votum ihrer Gäste gestellt. Wie in jedem Jahr gehören auch die Restaurantgäste zu den Siegern. Unter ihnen hat die Jury wertvolle Bücher, ein Gala Dinner im Feinschmecker-Restaurant Gabriel’s mit Hotelaufenthalt verlost und einige Einsender von Bewertungs-

Westfälische Gastlichkeit und kulinarische Glanzlichter

karten wurden zur Gala eingeladen. Die Auslosung erfolgte, wie beim Gastronomiepreis üblich, unter notarieller Aufsicht. Die Veranstaltung sollte am 27. Oktober 2010 um 18.30 Uhr beginnen. Noch während gegen 18.00 Uhr die letzten Vorbereitungen liefen, trafen die ersten Gäste ein. Wenige Minuten später schon bildete sich eine Menschenschlange vor dem Eingang zum Foyer. Da die Türen zum Saal noch geschlossen waren, drängten sich hier bald 200 Gäste. Stefan Manier ließ seine

Von Januar bis April ist Schnupperzeit

Restaurant

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Betriebs- und Renovierungsferien bis 26. Dezember 2010.


Das Ruhrgebiet

Tobias Bäcker begrüßt die Gäste

(V. l.) Peter Großmann, Manfred Kobinger, Stefan Manier, Esther Münch, Sascha Stemberg, Silvio Eberlein und Gerhard Besler

„kreativen Häppchen“ reichen. Zum Aperitif wurde Hövels Original und Kesseler Gold Sekt mit kandierten Früchten gereicht. Der Andrang wurde immer größer, sodass „Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert“ die große Eingangstür zum Saal öffnete, obwohl sie mit ihre Arbeiten im Saal noch nicht ganz abgeschlossen hatte. Kurz nach 19.00 Uhr begrüßte TV-Journalist Peter Großmann in seiner bekannt lässig – souveränen Art die inzwischen 250 Gäste, die sich vorwiegend aus Gastronomen und Gastro-Zulieferern zusammensetzten. Die ersten Getränke wurden serviert und die Band „Rainbow Company and Friends“ sorgte für einen angenehmen musikalischen Rahmen. Nach einem kurzen Trendbericht von Gerhard Besler (Herausgeber Westfalen Magazin) über die Entwicklung des Gastronomiepreises wurde der erste Gang aufgetragen. Jetzt startete der Abend mit einem kulina-

rischen Ereignis der besonderen Art, denn wie schon in den Jahren zuvor gaben hier wieder fünf Spitzenköche aus Westfalen ihr Bestes. Den Anfang machte Silvio Eberlein mit seinem „Sandwich vom Pulpo mit knusprigen Spanferkelbauch“. Bevor Peter Großmann mit der Bekanntgabe der ersten Gewinner startete, präsentierte Sternekoch Björn Freitag sein Zwischengericht: Sauerbraten vom Steinbutt mit Rahm-Kohlraben und Portweinkirschen. Was soll ich sagen? Die ersten zwei Gänge waren schon „hammermäßig“ gut. Unsere Leser mögen mir meine Wortwahl verzeihen, aber der Abend verlief bis hierhin schon sensationell gut. Und – Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert hatte immer noch im Saal zu tun und kam so langsam mit den Gästen ins Gespräch. Jetzt stand die bereits ungeduldig erwartete Bekanntgabe der Preisträger in der Rubrik Landhotels und Gasthäuser

auf dem Plan. Urkunden und Pokale lagen schon bereit. In kurzen Abständen kamen die Preisträger der Plätze 10 bis 4 auf die Bühne und nahmen ihre Urkunden in Empfang. Ab dem 3. Platz gab es die begehrten Kristallglaspokale und die Juroren würdigten die Preisträger mit einer Laudatio. Gerhard und Marcus Besler überreichten an alle Preisträger ihre Auszeichnungen. Zum Schluss großes Gemeinschaftsfoto für die Presse. Anzumerken ist noch, dass einige Preisträger bereits zum dritten Mal (wenn auch unterschiedlich platziert) geehrt wurden. Das spricht natürlich auch für die kontinuierliche Qualität der ausgezeichneten Häuser. Die Vertreter aus dem Sauerland hatten hierbei einen leichten Überhang. Lecker Reh nannte sich der auf diesen ersten Teil der Preisverleihung folgende Gang des Menüs. Küchenchef Manfred Kobinger trumpfte mit diesem ganz

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Restaurant des Jahres

Wir danken unseren Gästen und Mitarbeitern für den 2. Platz beim Westfälischen Gastronomiepreis.

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Fotos: Günther Goldstein

Das Ruhrgebiet Preisträger Restaurant des Jahres

Preisträger Landgasthof/Gasthaus des Jahres

groß auf. Ein auf den Punkt gebratenes Medaillon vom Rücken und ein Ragout im Strudelteig gebacken auf Steinpilzsauce mit Karotten-Steckrübenpüree waren ein ganz delikates herbstliches Gericht des Spitzenkochs.

Metamorphose – wissen Sie noch was das ist, und was das mit unserer Reinigungsfachkraft zu tun haben könnte? Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert ist Esther Münch und Esther Münch wiederum ist das „Ein-Frau-Kabarett“. Die Ver-

wandlung auf der Bühne von der Putzfrau zum singenden Vamp war grandios. Und eine Stimme hat die Frau, ganz toll. Den Szeneapplaus hat sie sich wahrlich verdient, denn die Gastronomen haben ihren Auftritt sehr genossen. Beschwingt ging es auch kulinarisch weiter. Neu-Westfale und Spitzenkoch Sascha Stemberg verzauberte alle Gäste mit seinen knusprigen Topfencannelloni mit Pumpernickel, Ananassalpicon und Mangosorbet. Jetzt drängte langsam die Zeit. Man hatte sich verplaudert und es standen noch zwei wichtige Programmpunkte auf dem Plan: 1. Der Aufmarsch der Köche. Ja – mit den Köchen hat diese Veranstaltung schon seit Jahren ganz großes Glück und das soll natürlich auch vor allen Gästen angemessen gewürdigt werden. Wo gibt es das noch, das fünf Spitzenköche alljährlich ohne Gage kochen und dabei in diesem Jahr 1 000 (!) Gerichte zubereiteten. Alle unterstützen die gemeinsame Sache des futec Teams und seiner Sponsoren (Vreriksen Food Service stellte auch in diesem Jahr wieder als Sponsor die Lebensmittel zur Verfügung), Westfalen kulinarisch in einem positiven Licht erscheinen zu lassen. Manfred Kobinger (Küchenchef Rohrmeisterei), Björn Freitag Sterne und TV-Koch (Goldener Anker), Silvio Eberlein (Küchenchef Gräflicher Park, Bad Driburg,) Sascha Stemberg (Küchenchef Haus Stemberg) und Stefan Manier (Küchenchef Gasthaus Stromberg) verwöhnten und verzauberten an diesem Abend 250 Gastronomen und Gastro-Zulieferer du erhielten dafür viel Applaus. Als letzter offizieller Programmpunkt folgte nun die Bekanntgabe und Ehrung

Ihr Spezialist für schöne Urlaubserinnerungen. Ihr Lieblingskoch für natürliche Genüsse.

Restaurant des Jahres

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14


Das Ruhrgebiet der Kategorie Restaurants nach dem gleichen bewährten Muster wie bei den Landhotels. Einziger feiner Unterschied war hier jedoch, dass sich auch Restaurants aus OWL, dem Münsterland und dem Ruhrgebiet einen Platz unter den 10 beliebtesten Restaurants eroberten. In dieser Kategorie waren auch die meisten „Ersttäter“ zu verzeichnen, will sagen Restaurants, die sich zum ersten Mal an diesem Wettbewerb beteiligten. Viele strahlende Gesichter, nicht nur, als die Presse ihre Fotos machte. Den Gästen hat die Veranstaltung sehr gut gefallen und auch die Gastgeber von der Rohrmeisterei waren hoch zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Geschäftsführer Tobias Bäcker hat alle Gastronomen zur Preisverleihung 2011 wieder in die Rohrmeisterei eingeladen. 30 bis 40 Gäste trafen sich im Anschluss noch auf ein bis zwei Hövels Original und einem Kräuterlikör „Kreuzritter“ im Foyer. Man hörte im Nachhinein, dass noch bis ca. drei Uhr morgens diskutiert und gefachsimpelt wurde. Genau so soll es sein. Ihr Gerhard Besler

Platz

Restaurant des Jahres 2010

Note

Platz

Gasthaus/Gasthof des Jahres 2010

Note

1

Hotel Astenblick, Winterberg

1,29

1

Landgasthof Hoffmann, Arnsberg

1,30

2

Restaurant Café Pellemeier, Lienen

1,31

2

Ferienhotel Haus Hilmeke, Lennestadt

1,33

3

Hilton Dortmund Hotel, Dortmund

1,37

3

Sauerländer Hof, Eslohe

1,40

4

Hotel Sunderland, Sundern

1,43

4

Landhotel Donner, Meschede

1,44

5

Hotel Deimann, Schmallenberg

1,44

5

Waldhotel Morhoff, Petershagen

1,47

6

Milius Restaurant, Hagen

1,47

6

Hotel Gnacke, Nordenau

1,48

7

Hotel Kaiserhof, Münster

1,48

6

Hotel-Restaurant Zur Mühle, Iserlohn

1,48

8

Deckenbrock Kleiner Kiepenkerl, Münster

1,49

8

Waldhotel Schinkenwirt, Olsberg

1,50

9

Hotel am Rosenberg, Bad Driburg

1,51

9

Landcafé CV, Warstein

1,50

10

Haus Hochstein, Eslohe

1,51

10

Gasthaus Spieker, Hövelhof

1,51

11

Schloss Erwitte, Erwitte

1,52

11

Hotel Menge, Arnsberg

1,51

12

Lind Hotel, Rietberg

1,56

12

Waldhaus Föckinghausen, Bestwig

1,51

13

Hotel Westfalen Hof, Rahden

1,57

13

Bonsmanns Hof, Herdecke

1,53

14

Hotel Engemann Kurve, Winterberg

1,60

14

Landhotel Albers, Schmallenberg

1,55

15

Restaurant Glashaus, Hagen

1,62

15

Gasthaus am Königsweg, Lichtenau

1,58

16

Hürsters Kochwerkstatt, Dortmund

1,64

16

Gasthof Willenbrink, Lippetal

1,63

17

Parkhotel Schloss Hohenfeld, Münster

1,65

17

Landgasthof Gilsbach, Winterberg

1,64

18

Hövels Hausbrauerei, Dortmund

1,69

18

Hotel Holländer Hof, Meschede

1,66

Rangliste von Platz 1 bis 18 der Kategorien Restaurant und Gasthaus/Gasthof des Jahres 2010. Hierfür mussten mindestens 100 gültige Stimmkarten eingegangen sein. Die Bewertung erfolgte nach Schulnoten (Beispiel Note 1,00 = sehr gut). Wir danken für die freundliche Unterstützung:

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Wir freuen uns auf Sie und verwöhnen Sie mit frischen Produkten aus unserer Sauerländer Landhausküche.

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Wir danken unseren Mitarbeitern und Gästen für den Erfolg beim Westfälischen Gastronomiepreis.

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Landhotel/Gasthof

des Jahres

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Das Ruhrgebiet

Dortmund

Beslers historische Städtereisen Hansestadt, Bierstadt, Kohlestadt, Stahlstadt. Dortmund hat eine großartige Vergangenheit hinter sich. Auch eine tolle Zukunft vor sich? Außer dem Bier gehört alles der Vergangenheit an. Wofür steht Dortmund in der Gegenwart und wohin führt die Reise in die Zukunft? Die westfälische Metropole mit ihren heute 581 000 Einwohnern hat sich nach der Kohle- und Stahl-Ära zu einem Zentrum für Handel, Dienstleistungen und Technologie entwickelt.

D

iese Entwicklung ist nicht stehen geblieben und so können wir an dieser Stelle über verheißungsvolle Projekte der Zukunft berichten. Wie so oft spielt auch hier, wie in den meisten Städten des Reviers, wieder einmal der viel zitierte und beschriebene Strukturwandel eine große Rolle. Dortmund ist heute „das“ Wirtschafts- und Handelszentrums Westfalens und dessen Metropole. Aber der Reihe nach, erst einmal et-

Hofbrau erei • Bornstein er L an dbier

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16

Fischerhütte

was zur Geschichte der Stadt. Der Ortsname der Stadt führt uns bis in das Jahr 882 zurück. Hier wird Dortmund erstmals im Heberegister des Klosters Werden mit dem Namen „Throthmanni“ erwähnt. Im Jahre 1152 stellt Kaiser Friedrich Barbarossa nach einem Aufenthalt in Dortmund, dem Kölner Erzbischhof eine Urkunde mit dem Namen „in burgo Tremonia“, was so viel heißt wie „in der Stadt Tremonia“, aus. Die heutige Namensform

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ist erstmals 1222 als Dortmunde nachweisbar. Im Jahre 990 erhält Dortmund das Marktrecht und bereits 1293 wurde ihr das Braurecht verliehen. Eine 700 Jahre alte Brautradition nahm ihren Anfang. Bereits um 1300 bestanden am Dortmunder Hellweg Hopfenberge, die verpachtet wurden und auf denen planmäßig Hopfen für die Bierproduktion angebaut wurde. Als Handelsplatz gewann Dortmund

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Das Ruhrgebiet

Brauerei-Museum Dortmund

Das Originalsudhaus der Hansabrauerei von 1912, ein Raum für Ambientetrauungen durch das Standesamt.

während dieser Zeit ebenfalls zunehmend an Bedeutung. Bereits im 12. und 13. Jahrhundert gehörte die Stadt zusammen mit Soest zu den wichtigen westfälischen Hansestädten. Im späten Mittelalter zählte Dortmund zu den bedeutendsten Hansestädten überhaupt. Auch das Bierbrauen gewann im späten Mittelalter immer mehr an Bedeutung. Als man 1477 in Dortmund dazu überging anstatt mit Grut (ein Gemisch aus allerlei Kräutern, aber auch giftigen Stoffen, die Halluzinationen hervorriefen), mit Hopfen Bier zu brauen, wurde das Bier auch exportiert, denn der Hopfen machte das Bier haltbarer und geschmacklich bekömmlicher. Das sahen die Nachbarstädte natürlich gar nicht gerne, da Ihnen durch das Dortmunder „Exportbier“ Steuereinnahmen entgingen. Schließlich kam es sogar zu Bierkriegen. Im späten Mittelalter belieferten die Dortmunder dann aber fast alle umliegenden Städte mit Bier. Um 1840 gab es in Dortmund ca. 70 Brauereien, in ganz Westfalen waren es sogar an die 1 200 Braustätten. Ab ca. 1870 wurde das Dortmunder Export sogar in das benachbarte Ausland geliefert. Jetzt war die Dortmunder Erfolgsgeschichte als Bierstadt nicht mehr aufzuhalten. Heute ist die Steigerstraße in Dortmund das Maß aller Dinge für

gehobenen Biergenuss. Hier werden zurzeit 14 verschiedene Biere gebraut, darunter so bekannte Dortmunder Marken wie DAB, Dortmunder Kronen, Dortmunder Thier, Brinkhoff ’s No.1 und Hövels Original. Im alten Sudhaus werden Hochzeiten, Firmen-Events und private Familienfeste gefeiert. Die alten, polierten Braukessel, verleihen jeder Veranstaltung einen besonderen Rahmen. Im benachbarten Brauereimuseum kann sich der Besucher über die einzigartige Dortmunder Bier- und Braugeschichte informieren. Außer dem Bier sind da aber auch noch die zwei anderen wichtigen Wirtschaftsfaktoren. Befassen wir uns erst einmal mit der Kohle. Die meisten Steinkohlebergwerke in Dortmund wurden im 18. Und 19. Jahrhundert gegründet. Viele von ihnen aber auch bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder geschlossen. In den besten Zeiten des Dortmunder Bergbaus mögen es um die 45 Zechen gewesen sein. Zu den großen Zechenanlagen gehörten oft auch Kokereien. Koks ist ein wichtiges Produkt für die Stahlerzeugung, die in Dortmund ja ebenfalls eine große Tradition hatte. Als letzte fördernde Zeche stellte Minister Stein in Dortmund-Eving im Jahre

Bier-U-Turm

Zoo Dortmund

Schloss Bodelschwingh

Innenstadt, Fußgängerzone

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Das Ruhrgebiet

Florianturm und Westfalenpark

Pulsierendes Leben am „Alter Markt“

Phönix-See

1987 die Kohleförderung ein. Nach langen Jahren als Zechenbrache befinden sich dort heute Einkaufszentren und direkt unter dem Förderturm ein moderner Bürokomplex. Die meisten Zechen verschwanden komplett aus dem Stadtbild. Hier entstanden Industriebrachen, die teilweise erst nach vielen Jahren wieder genutzt wurden. Zeche Zollern in DortmundBövinghausen blieb erhalten und ist heute Sitz des Westfälischen Industriemuseums. Zu den Hochzeiten von Kohle und Stahl waren im Revier 414 000 Kumpels in den Bergwerken beschäftigt und ca. 103 000 Arbeiter in der Stahlindustrie. Aber auch

die Stahlindustrie hat in Dortmund aufgehört zu existieren. In der Geschichte der Stahlindustrie spielt der Name Hoesch eine herausragende Rolle. Leopold Hoesch gründete 1871 das Eisen und Stahlwerk Hoesch AG. Zum Hoesch Konzern auf Dortmunder Stadtgebiet gehörten die Westfalenhütte, die Hüttenwerke Phönix AG, die Hermannshütte in DortmundHörde und das Hüttenwerk Union im Westen der Dortmunder Stadtmitte. Die Ära der Stahlerzeugung und Weiterverarbeitung dauerte in Dortmund 130 Jahre und endete im Jahre 2001 mit der Schließung der Westfalenhütte. Damit ist das Brauereiwesen (wenn auch abgespeckt) der einzig übrig gebliebene traditionelle Industriezweig in Dortmund. Die Zahl der Industriebeschäftigten verringerte sich von 1960 bis 1997 von 127 000 auf 37 000 Personen. Aber die Dortmunder und die Dortmunder Unternehmer haben sich nicht Bange machen lassen und auch nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Nicht umsonst heißt es Strukturwandel. Viele neue Unternehmungen aus dem Dienstleistungs-, Logistik-, Technologie- und Handelsbereich siedelten sich zum großen Teil auch auf den alten Zechenbrachen an. Heute ist Dortmund eine pulsierende Großstadt mit hoher Lebensqualität. Das Handelsblatt bezeichnete Dortmund 2004 als stillen Star unter Deutschlands Städten. So ist hier eine Hochburg der Versicherungen entstanden, das Frauenhofer Institut hat sich hier angesiedelt, Gesundheitswirtschaft, Biomedizin, Energie- und Informationstechnik kamen nach Dortmund. Dortmund gilt außerdem als Oberzentrum des Einzelhandels. Auf dem Westenhellweg pulsiert das Leben. Auch im er-

weiterten Stadtgebiet, auf Zechenbrachen und vor den Toren der Stadt haben sich große Filialisten des Einzelhandels angesiedelt (Baumärkte, Großgärtnereien, Lebensmitteleinzelhandel). Trotz aller Bemühungen ist die Umsatzkennzahl leicht zurückgegangen, aber zwei neue Großprojekte stehen kurz vor der Vollendung und treiben die positive Entwicklung der Stadt voran.

Der Phönix-See Hermann Dietrich Piepenstock gründete 1839 in Dortmund-Hörde auf dem späteren Gelände Phönix-Ost sein Stahlund Eisenwerk Hermannshütte. 2001 ist die Schließung des Stahlwerks besiegelt und 2006 beginnt der einzigartige Umbau einer Industriefläche zu einem Landschaftsbauwerk - dem Phönix-Park mit dem touristischen Highlight Phönix-See. Am 1. Oktober 2010 wurde an dem ehemaligen Standort des Stahlwerkes mit der Flutung des 24 Hektar großen und bis zu 3 Meter tiefen Phönix-Sees begonnen. Die Flutung wird nun ca. ein Jahr in Anspruch nehmen. Die Hörder feierten diesen Tag drei Tage lang mit einem großen Volksfest, verkaufsoffenem Sonntag und Mittelaltermarkt. Um 16 Uhr wurde es eng an den Ufern des Sees. Etwa 15 000 Menschen drängeln sich bereits am Nachmittag zwischen den Imbissständen hindurch. Am Freitagabend sollen es 30 000 Besucher gewesen sein. Ab Freitagabend gab es drei Tage lang es ein tolles (auch künstlerisches) Programm. Lasershow, Amy Macdonald und Kult-Comedian Atze Schröder zählten zu den Höhepunkten.

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Das Ruhrgebiet

Opernhaus Dortmund

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Hier am Phönix-See entstehen ein Hafen-Kai für Sportboote und an der Uferpromenade Büros und Gastronomie, 200 Wohngrundstücke für private Bauherren, ein Hafenquartier für neue Gewerbe- und Bürogebäude. Auf Phönix-West sind auch Firmen der Micro- und Nanotechnologie zu Hause.

Die Thier-Galerie Gleich hinter der Hövels Hausbrauerei entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Thier Brauerei ein äußerst attraktives Einkaufs- und Shoppingcenter mit einem hochwertigen Branchenmix. Am 4. Oktober wurde hier Richtfest gefeiert. Das Investitionsvolumen beträgt rund 300 Millionen Euro. Die Bauarbeiten befinden sich voll im Zeitplan. Im Herbst 2011 soll die Eröffnung stattfinden. Auf einer Verkaufsfläche von 33 000 m² sind rund 150 Geschäfte vorgesehen. Hinzukommen Galerien, Restaurants und Cafés. Eine besondere Attraktion wird das neue „Haus im Haus“, mit einer Kultur-

Weihnachten und Silvester im Lind Hotel www.lind-hotel.de

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terrasse für Veranstaltungen. Die traditionsreiche Hövels Hausbrauerei wird in das neue Gesamtensemble integriert und auch die klassische Fassade des Thier-Verwaltungsgebäudes am Hohen Wall bleibt erhalten. Für eine erstklassige Einbindung in die vorhandenen Innenstadt-Struktur sorgt die herausragende architektonische Gestaltung der neuen Stadtgalerie mit ihren sechs Ein- und Ausgängen. Für das zu erwartende hohe Besucheraufkommen werden 800 Parkplätze zur Verfügung stehen. Durch die Nutzung einer vorhandenen, versiegelten Industrie­ brache, kommt es zu keinem zusätzlichen Flächenverbrauch, sondern zur Reaktivierung bestehender Innenstadtflächen. Auch an die sinnvolle Nutzung von Ressourcen und Energieeffizienz wurde bereits bei der Planung gedacht. So werden im Innenausbau keine Tropenhölzer (nur einheimischer Nussbaum) verwendet, energiesparende Leuchtmittel der neuesten Generation eingesetzt, eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung wird geplant und sogar die Rolltreppen werden sensorisch nach Besucheraufkommen gesteuert.

Die neue Thier-Galerie ist für ein Einzugsgebiet von drei Millionen Menschen geplant. Durch dieses neue Einkaufs- und Erlebniszentrum wird Dortmund als Einkaufs- und Touristenstadt weiter an Attraktivität gewinnen. Wie bei allen großen oder zukunftsweisenden Projekten hört man natürlich auch negative Stimmen, besonders vom bestehenden Einzelhandel in der Innenstadt, der eine Abwanderung von Kunden befürchtet. Letztlich werden die Attraktivität der Angebote die Kaufentscheidungen der Kunden, die auch verstärkt aus dem Umland nach Dortmund strömen werden beeinflussen, bzw. prägen. Vielleicht wird gerade durch die neue Thier-Galerie auch der etablierte Einzelhandel zu kreativem handeln inspiriert.

Freizeit, Tourismus, Kultur und der BVB Westfalenpark, Westfalenhallen, Zoo, Hohensyburg, Westfalenstadion und eine attraktive Innenstadt mit vielen traditionsreichen Festen, wie dem Hanse-

Stimmungsvoll genießen. Sich Zeit zu schenken und im festlichen Ambiente gemeinsame Stunden zu genießen, dafür sind die Weihnachtsfeiertage eine schöne Gelegenheit. Und es darf gefeiert werden: Mit dem Silvester-Übernachtungsspecial beschließen Sie das Jahr mit kulinarischen Genüssen und starten entspannt ins neue Jahr. Jetzt anrufen und Plätze reservieren – wir freuen uns auf Sie! Weihnachtsmenüs · Silvesterfeier · Celebrate & Sleep

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Das Ruhrgebiet

Thier-Galerie

markt oder Dortmund a la Carte – Dortmund hat auch für Touristen einiges zu bieten. Neben den rein touristischen Aspekten liefert die Stadt fast immer auch einen weiteren Mehrwert für den Besucher mit, der aus dem Umland anreist. Ein Einkaufsbummel durch die Innenstadt ist nicht nur für „Auswärtige“ immer wieder ein Erlebnis. Zwar gibt es einige große Kaufhäuser nicht mehr, aber der Westenhellweg, der Ostenhellweg, die Plätze dazwischen und der „Alter Markt“ machen jeden Einkaufsbummel zum Erlebnis, wenn man genügend Zeit mitbringt. Die Feinkostabteilung im Karstadt-Haus, mit der kleinen Champagner-Bar hat sogar außerordentlich viele Stammkunden. Man kann sich nach dem Einkaufsbummel die Innenstadt ansehen und in einer der Außengastronomien Kaffee und Kuchen oder ein typisches Dortmunder Bier genießen und im Anschluss das Brauereimuseum besuchen. Nach einem Spaziergang durch den Westfalenpark bietet sich ein Besuch im Turmrestaurant, bei Küchenchef Dennis Rother an, mit einem anschließenden Besuch auf der Aussichtsplattform. Im Stadtteil Hohensyburg besichtigt man die Burgruine und genießt die Aussicht auf das Ruhrtal. In Europas größtem Casino lässt man die Kugel rollen oder legt sich mit einem einarmigen Banditen an. Dortmund ist eine Stadt der Kontraste und gerade deswegen spannend. Industriekultur, Geschichte und Großstadt mit viel Grün und schönen Landschaften. Das Stadtgebiet besteht aus 49 % Grünflachen. Daher stammt auch die Bezeichnung 49 % Wanderung. Aber auch alte Gebäude haben mitunter eine magische Anziehungskraft. Waren Sie schon einmal im alten Hafenamt (eingeweiht 1899 20

von Kaiser Wilhelm II.), am alten Torhaus im Rombergpark, im Haus Rodenberg (mit Restaurant) oder am Schloss Bodelschwingh? Ja selbst in der Fußgängerzone finden Sie sehenswerte Bauwerke, wie z. B. die im Jugendstil erbaute Krügerpassage. Es gibt in Dortmund eine Menge zu sehen und zu erkunden. Wir konnten dieses Thema hier aus Platzgründen nur anreißen. Großveranstaltungen und überregionale Ausstellungen finden hier regelmäßig statt. Das Dortmunder sechs Tage Rennen, die Dortmunder „Nokia Night of the Proms“, der Dortmunder Herbst, Hund und Pferd oder auch große Antiquitätenausstellungen, um nur einige zu nennen. Gleich neben den Westfalenhallen befindet sich das Stadion des BVB 09 Dortmund (Home of Borussia). Dieser Ballsportverein wurde 1909 gegründet und hat seither das sportliche Erscheinungsbild der Stadt in ganz Europa (z. B. Europapokalsieger) entscheidend mit geprägt. Der Signal Iduna Park (Westfalen Stadion) fasst 80 720 Zuschauer und ist damit das größte Stadion Deutschlands. Bei Heimspielen der Borussia liegt der Besucherschnitt bei über 77 000 Zuschauern. Man kann sagen, in Dortmund ist der Fußball populär wie in nur ganz wenigen Städten der Republik. Hier wird der Fußball gelebt. Dortmund kann und will seine Vergangenheit, Geschichte und Traditionen nicht verleugnen, aber Dortmund ist gleichzeitig eine moderne aufstrebende Dienstleistungsstadt mit immer neuen interessanten und zukunftsweisenden Projekten. Fahren Sie mal hin. Gerhard Besler

Noch mehr Dortmund 250 Restaurants im Test und dazu die besten Adressen zu Interieur, Mode, Wein & Feinkost präsentiert das neue „Dortmund genießt 2011“. Als Chefredakteur konnte der futec Verlag hierfür den renommierten Gastro-Journalisten Peter Erik Hillenbach gewinnen. Hillenbach ist u. a. bekannt von der „… geht aus“-Reihe (Überblick) oder seiner „Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet“ (Piper). Im Vergleich zu den bekannten Führern erscheint „Dortmund genießt 2011“ mit neuem Konzept und frischem Design. Vorgestellt werden 250 Restaurants vom Vorstadtbistro bis zum Sternerestaurant. Dazu gibt es die besten Einkaufsadressen der Stadt, einen Kulturkalender, „News & Stories“ sowie Restaurant-Bestenlisten in zehn Kategorien. Alles ist übersichtlich nach Stadtteilen geordnet und mit großformatigen Lageplänen und Fotos versehen. Der knapp 200 Seiten starke, gebundene Führer ist ab dem 18. November 2011 überall im Handel und online erhältlich. Für nur 7,20 Euro bietet „Dortmund genießt 2011“ einen einzigartigen Überblick über die Gastronomie- und Shoppingszene der Westfalen-Metropole. www.dortmund-geniesst.de


Die geschmackvollsten Kalender 2011 Westfalen Kulinarisch 2011 Gehen Sie mit uns auf eine kulinarische und touristische Reise durch ganz Westfalen. Wir stellen Ihnen Sehens- und erlebenswerte Häuser vor, deren Küchenchefs für Sie Ihre besten und schönsten Gerichte gekocht haben.

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Auf der Vorderseite präsentieren wir ganzseitig das Gericht und auf der Rückseite finden Sie das Rezept und die Restaurantbeschreibung.

Für Genießer Kalender 2011 Genießen im Großformat. Gerhard Besler hat für Sie seine Lieblingsgerichte fotografisch in Szene gesetzt. Hier finden Sie so tolle Gerichte wie Zander auf roten Nudeln, Jakobsmuschel auf Erbsen-Ingwer-Püree oder Thunfisch in der Sesamkruste auf Paprika-Mango-Spitzkohlsalat. Der Möhrentopf mit hausgemachter Frikadelle, die Ente aus dem Ofen und ein schöner Rehbraten gehören zu den deftigeren Gerichten. Exzellente Desserts geben dem Kalender den letzten Pfiff. Lassen Sie sich überraschen. Alleine schon die Fotos sind etwas für Genießer.

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Das Ruhrgebiet

Küche der Regionen – Kabeljau auf Spitzkohl Für die Winterausgabe brauchten Stefan Manier und Gerhard Besler nicht weit zu reisen. Bei diesem Gericht ging es um die Magie der Kräuter. Nur einige Kilometer entfernt vom Gasthaus Stromberg in Waltrop, besuchten sie in Datteln „KRÄUTERMAGIE KELLER“.

D

er 1962 geborene Gärtnermeister Gregor Keller betreibt in den Dortmunder Rieselfeldern bei Datteln ein Unternehmen für Landschaftsbau und seit 2004 eine Kräutergärtnerei mit kleinem Hofladen. Seine Kundschaft ist in erster Linie die regionale Gastronomie, wie z. B. Stefan Manier, Küchenchef vom Gasthaus Stromberg in Waltrop. Seine Kräuter verkauft er aber auch auf Gartenfachmärkten und Gartenfestivals. Seit 2005 ist der Betrieb BIO zertifiziert. Gregor Keller liefert 400 verschiedene Sorten bzw. Arten für die Kräutergärten der Küchenchefs. Neben den

Stefan Manier und Gregor Keller

Standard Kräutern gehören dazu auch Exoten wie Tulsi-Basilikum (für Tee), Knollen-Ziest, Gewürz-Tagetes und Para-

Kresse, hier sind die Blüten äußerst scharf und werden als Deko und Gewürz für Salate verwendet. Weiterhin gibt es hier Küchenkräuter, Teepflanzen, Duftpflanzen, Heilpflanzen, Kinderpflanzen, Räucherpflanzen, seltene Gemüsepflanzen und einige besondere Raritäten. Der engagierte Kräuterliebhaber kann hier auch BIO Erde und entsprechendes Zubehör erwerben. In vielen Restaurantküchen spielen frische Kräuter eine wichtige Rolle. Im heutigen Gericht von Stefan Manier nehmen die frischen Kräuter von Kräutermagie Keller einen ganz besonderen Platz ein.

Kabeljau auf heimischen Spitzkohl mit Süßkartoffel-Estragonpüree, Steinpilzen und Wasser-Pfeffer Zutaten für 4 Personen 600 g Kabeljaufilet, ohne Haut und Gräten 400 g Süßkartoffel 50 g Butter 10 Blätter französischer Estragon 1 Kopf Spitzkohl 200 g Steinpilze ¼ l Weißwein ¼ l Noilly Prat (frz. Wermut) ¼ l Fischfond 50 ml Sahne Erdmandeln Meersalz, Pfeffer, Koriander, Rohrzucker, Weißwein, Butter, etwas Nussöl

Zubereitung: Für die Sauce, Weißwein und Noilly Prat aufkochen. Fischfond hinzugeben und auf die Hälfte einkochen. Die Sahne zugeben und noch einmal ca. 5 Minuten köcheln lassen. Etwas Butter zugeben und abschmecken. Mit dem Zauberstab aufschäumen und beiseite stellen. Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. In Salzwasser sehr weich kochen. Abgießen und Butter zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Koriander würzen und mit dem Handrührgerät so lange rühren, bis ein feines Püree entsteht. Den Estragon fein schneiden und unterheben. Den Kabeljau in vier gleichmäßige Stücke schneiden und in eine Auflaufform legen. Mit Pfeffer und Koriander würzen. Etwas Weißwein angießen und auf jedes Filet eine Butterflocke legen. Im vorgeheizten Ofen bei 140 °C ca. 8 Minuten garen. Den Spitzkohl vierteln und in sehr feine Streifen schneiden. In einer beschichteten Pfanne etwas Butter aufschäumen und den Spitzkohl hinein geben. Mit Zucker, Meersalz und Pfeffer würzen und zusammenfallen lassen. Zwei Minuten garen und auf einem Küchenpapier trocken tupfen. In der Pfanne nun die geschnittenen Steinpilze ohne Fett kurz braten, die Erdmandeln zugeben und würzen. Etwas Nussöl hinzufügen.

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Spitzkohl auf Tellern anrichten. Den Kabeljau darauf legen und auf dem Kabeljau die Steinpilze anrichten. Mit Süßkartoffelpüree und der Sauce garnieren und sofort servieren. Zum Schluss mit fein geschnittenen Wasser-Pfeffer-Blättern garnieren. Diese dürfen nicht gekocht werden, da sie sonst ihre natürliche Schärfe verlieren. Guten Appetit Ihr Stefan Manier 22


Das Ruhrgebiet

23


Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Hotel Drees

Das Ruhrgebiet

Riepe Privat Hotels in und um Dortmund – seit 80 Jahren Tradition hat einen hohen Stellenwert in den Riepe Privat Hotels. Das „Drees“ in Dortmund, an der Hohen Straße 107, gibt es als Gastronomiebetrieb bereits seit 1929. Der Großvater der heutigen Inhaberfamilien Riepe, Bernhard Drees, startete hier vor 80 Jahren mit einer Restauration. Sein guter Ruf verschaffte ihm schon bald einen Gebietsschutz für den Ausschank des bekannten Kronen-Bieres. Seine Tochter und deren Söhne bewahrten nicht nur, sondern zeigten sich extrem unternehmerisch mit zahlreichen Modernisierungen, Um- und Anbauten. So gab es im „Drees“ die erste automatische Kegelbahn in Dortmund und das erste Hotel-Hallenschwimmbad. Darüber hinaus expandierte die Familie über die lokalen Grenzen hinaus mit neuen Hotels in den Nachbarstädten Herdecke, Lünen, Witten und Unna.

Z

ur Stärkung eines professionellen Marketings und Steigerung des Bekanntheitsgrades haben sich die Riepe Privat Hotels der größten deutschen Hotel-Kooperation „Ringhotels e. V.“ angeschlossen. In diesen über 130 Betrieben werden unter dem Motto „Aus Liebe zum Gast“ insbesondere privater Unternehmergeist, familiäre Tradition, von Herzen kommende Gastlichkeit und stetige Qualitätsverbesserung gepflegt. Inzwischen kann der gerade erweiterte Zweibrücker Hof in Herdecke bereits sein 25-jähriges Silberjubiläum feiern. Dort wie in den anderen Häusern steht nicht nur den Hotelgästen ein vielfältiges An24

gebot für einen angenehmen Aufenthalt oder eine erfolgreiche Tagung zur Verfügung, sondern Familie Riepe legt auch größten Wert auf herausragende Küchenund Serviceleistungen bei Familienfeiern, Betriebsfeiern und Jubiläen, ganz nach dem Motto „Wo Gäste zu Freunden werden“. „Und die Jugend ist nun auch angekommen“, so Markus Riepe. Nachdem sein Cousin Andreas Riepe vor 10 Jahren in die elterlichen Betriebe in Lünen und Unna eingestiegen ist, sind seine Schwester Veronika als auch er selber seit Sommer 2010 dabei. Aktuell investiert die Hotelier-Familie

Riepe in den Katharinen Hof und erweitert das Haus um 29 auf 99 Zimmer und zwei Veranstaltungsräume. Die Hotelzimmer sind großzügig geplant (nur Doppelzimmer) und werden geschmackvoll eingerichtet. Erst 1997 wurde das Haus eröffnet und


Das Ruhrgebiet ist seitdem aus dem Stadtzentrum nicht mehr wegzudenken. Hier steigen nicht nur Geschäftsleute, Freizeitreisende und Prominente ab, hier feiern auch die Unnaer ihre Geburtstage oder ihre Hochzeiten. Anfang Dezember sollen die beiden neuen Veranstaltungsräume und im Februar 2011 die Hotelzimmer fertiggestellt sein. 2011 werden im Ringhotel Drees 25 Zimmer nachträglich mit einer Klimaanlage ausgerüstet. Dies ist eine Erkenntnis aus dem kompletten Umbau des Haus Consuls. Dieser wurde 2007 komplett renoviert und es entstanden hochmoderne Exclusiv-Zimmer mit Klimaanlage. Modernisiert wird in diesem Jahr noch die Pilsstube „Alte Gasse“, wo bereits im Frühjahr in die Kegelbahnen investiert wurde.

Riepes kulinarische Reise Besonders zu erwähnen und brandneu ist die „Riepes kulinarische Reise“. Riepes kulinarische Reise bietet Ihnen kostbare Momente und eine Tafelrunde der besonderen Art. Sie lernen hierbei 3 bis 4 Familienbetriebe kennen, erleben überall einen kulinarischen Gang, werden chauffiert in einem luxuriösen Auto und genießen einen traumhaften – vor allem jedoch abwechslungsreichen Abend. Preis pro Person 95,00 Euro inkl. 4 Gang-Menü und korrespondierende Getränke am Abend. Besonders gut lässt sich der Jahreswechsel gemeinsam mit den Riepes feiern.

Von links nach rechts oben: Hans-Georg, Burkhard, Bernd, Markus, Johannes, Veronika Von links nach rechts unten: Monika, Rosemarie, Anja, Anna-Lena, Andreas

Alle 5 Betriebe bieten attraktive Angebote – mehr dazu auch auf www.riepe.com. Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen!

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Präsentiert von

Lebensart

Impressionen vom 1. Westfalen Gourmetfestival Begonnen hat alles mit der Idee die westfälische Gastronomie für einige Wochen pro Jahr in den Mittelpunkt des kulinarischen Interesses der Feinschmecker zu stellen. Die geplante Aktion sollte keine Eintagsfliege sein und sich durch verschiedene kurz aufeinanderfolgende Veranstaltungen im Gedächtnis der Restaurantbesucher einprägen. Aus dem Mitgliederkreis des Westfalen Instituts waren zehn Restaurants sehr schnell begeistert davon bei diesem Projekt mitzumachen. Eine besondere Attraktion sollten die Gastköche auf den Galas der verschiedenen Restaurants sein. So weit – so gut. Das Westfalen Gourmetfestival war geboren. Soviel zur Geschichte, die vielen Lesern ja schon bekannt ist. onsschluss noch nicht beendet war, werden die anderen Stationen sowie die Abschlussparty in der Frühlingsausgabe vorgestellt.

Glanzvoller Auftakt im Casino Hohensyburg

Eröffnungsgala im Casino Hohensyburg

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er Startschuss erfolgte am 19.4.2010 über den Dächern von Dortmund, im Restaurant B1 von Stefan Manier. Presse, Sponsoren und Restaurants waren zu einem Presselunch geladen, um sich über das, in Westfalen bisher nie da gewesene, kulinarische Ereignis zu informieren bzw. auszutauschen. Die von den Veranstaltern präsentierte

Festivalbroschüre war gespickt mit tollen Menüs und einer Liste exquisiter Spitzenköche aus Deutschland. Tatsächlich gingen schon während des Pressegesprächs die ersten Buchungen ein. In dieser Ausgabe des Magazins möchten wir Ihnen einige Fotoimpressionen von den ersten Festivalstationen vermitteln. Da das Festival nach Redakti-

Am 2.9.2010 wurde es ernst. Die Eröffnungsgala stand auf dem Terminplan. Im Saal Berlin hatten 100 Gäste Platz. Gleich die erste Veranstaltung war ausverkauft. Zum Empfang gab es Hövels Original in kleinen 0,1 l Stößchen, Champagner und dezente Klaviermusik von dem bekannten Bar-Pianisten Jacek Kroon. Der Abend wurde moderiert von Fernsehjournalist Peter Großmann und der Weinexpertin Ulrike Banse. Das festliche Eröffnungsmenü u. a. mit Seeteufel aus dem Rohr in Chili-Käsekruste und Variation vom Freesisch Rind mit tasmanischem Bergpfeffer präsentierte Küchenchef Rolf van der Linde. Das ganze Team

Gemütlichkeit

Gänsezeit Im November und Dezember bieten wir ganze Gänse auf Vorbestellung an! Für 4 Personen mit Ananaskraut, Blaukraut und hausgemachten Kartoffelklößen inklusive einer 0,7 l Flasche Rotwein für 68,80 €.

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des Jahres

Vielen Dank für Ihr Vertrauen

NOTE 1,75

Kulinarik

Restaurant mit kreativer Küche

Herzlichkeit

Persönlich und liebevoll


100423-KaHo-Anz-Westf-gastro

28.04.2010 Lebensart

haute sich mächtig ins Zeug, sodass der Abend mit riesigen Applaus endete.

Festivalwoche im Restaurant Gabriel’s im Kaiserhof Münster Himmlisch genießen kann man im Restaurant Gabriels und bei Küchenchef André Skupin. In der Woche vom 6. – 12.09.2010 sollte den Festivalgästen etwas ganz Besonderes geboten werden. Den Inhabern des Kaiserhofes (Peter und Anne Cremer) ist es gelungen für Ihre Veranstaltungswoche mit Thomas Bühner** einen der besten Köche DeutschAndré Skupin und Thomas Bühner

berten an diesem Abend die Gäste.

Das Festival macht Station in Werne In der Zeit vom 13. – 19.09.2010 trafen sich die Feinschmecker in der alten Hansestadt Werne. Hier wird seit einigen Jahren im Romantik Hotel Sim-Jú auf hohem Niveau gekocht. Für die Festivalwoche hat sich Küchenchef Markus Klapper natürlich etwas Besonderes einfallen lassen. Gebratener Seeteufel in Meerrettichkrume in rote Bete-SenfEmulsion und Wasabipüree oder Hirschkalbsrücken im Maronencrépe an rosa Küchenchef Markus Klapper

Knigge Kurs

Weihnachten

13.06.2010, 10:00 - 16:30 Uhr Interaktiv-unterhaltsamer Kurs über 25. und 26. Dezember 2010 Etiketteregeln im Alltag, Büro und auf mittags und abends Reisen 188,50 € pro Person Festtagsmenüs, die keine inkl. vieler Extras Wünsche

offen lassen

Menü ab 49Cup EuroGolfturnier pro Person Kaiserhof 17.07.2010 ab 09:00 Uhr Golfanlage Westerwinkel, Anmeldegebühr 65,00 € inkl. Greenfee und Verpflegung

Himmlisches Silvester im Kaiserhof Westfalen Gourmetfestival

31. Dezember 2010 um 19:00 Uhr 06. - 11.09.2010 Champagnerempfang, Festivalmenü 92,00 € pro Person inkl. korrespondierender Weine 5-Gänge-Menü, Live Musik und Mitternachtsimbiss Am 12.09.2010 begleitet uns

Stilvoller Empfang im Kaiserhof

Sterne-Koch 149 Euro pro Person

Thomas Bühner Menü 147,00 € pro Person inkl. korrespondierender Weine

Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú

lands nach Münster zu holen. Der Abend mit Thomas Bühner war bereits Wochen vor der Veranstaltung ausgebucht. Schon während seiner kleinen Ansprache beim Empfang bewies Bühner, dass er sich in Westfalen auskennt und auch weiß, worauf es bei diesem Festival ankommt. Gespeist wurde unter anderen Bretonische Langustine als Carpaccio und Gelee, gefüllt mit Taschenkrebs, Mosaik von Avocado. Sanft gegarter Rehbockrücken, mit fünf Mal Blumenkohl, Kirschen und Steinpilzen … und, und, und. Thomas Bühner, Küchenchef André Skupin und das gesamte Team vom Gabriel’s verzau-

Beeren-Sauerkirsch-Reduktion, Rosenkohl-Cranberries-Beet mit Haselnussdonut sind nur ein Auszug aus dem exquisiten Fünf-Gänge-Menü. Nach diesem Menü mundete der Digestif im Kaminzimmer besonders gut.

Gräflicher Park Hotel & Spa in Bad Driburg Das Festival war hier zu Gast vom 20. – 26.9.2010. Als Silvio Eberlein im Februar 2009 beruflich von Münster nach

Jeden Jeden Sonntag Sonntag Langschläferfrühstückbis bis14:00 14 Uhr Langschläferfrühstück Uhr 23,00 € pro Person Wir freuen freuen uns uns auf Wir auf Ihre Ihre Reservierung! Reservierung! Hotel Kaiserhof Bahnhofstraße 14 · 48143 Münster T 02 51 - 4 17 80 · F 02 51 - 4 17 86 66 hotel@kaiserhof-muenster.de www.kaiserhof-muenster.de

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Lebensart

Küchenparty mit Sarah Wiener

Rohrmeisterei Schwerte – v. l. Tobias Bäcker, Lea Linster, Gerhard Besler und Manfred Kobinger

Sechs-Gänge-Menü (Auszug: Hummer aus der Bretagne, confierter Bachsaibling, Austern und Imperial Caviar, Hummerhaube und Imperial Caviar, Gänseleber mit Feigentarte und Macadamiaschaum, Rehroulade mit Gänseleber, Sellerie und Steinpilzen) wurde den Gästen ein täglich neues kulinarisches und Unterhaltungsprogramm geboten. Den Abschied bildete die Champagner-Küchenparty mit Sarah Wiener. In dieser Veranstaltungswoche waren drei Abende komplett ausgebucht. Kulinarisch wurde in Bad Driburg eine ausgezeichnete Handschrift hinterlassen. Stefan Hermann* (rechts) war Gastkoch im „Gräflicher Park“

Ostwestfalen-Lippe wechselte, wollte er den weißen Fleck auf der Gourmetlandkarte „Bad Driburg“ mit seiner Handschrift versehen. Das ist ihm bisher in jeder Hinsicht perfekt gelungen. Als Küchenchef im Gräflicher Park Hotel & Spa setzt er seit dem kreative Akzente. Mit Sternekoch Stefan Herman, Patissier des Jahres Ronny Bols und TV-Köchin Sarah Wiener kochte er in dieser Woche ganz groß auf. Parallel zu dem erstklassigen

Vom 27.9. – 3.10.2010 zu Gast in der Rohrmeisterei Schwerte Alfred Biolek wollte kommen, stattdessen verzauberte Lea Linster die Gäste auf der Gala vom Gourmetfestival. Die gesamte Woche war bereits sehr gut besucht. Der Abend mit Lea Linster war mit 300

Gästen restlos ausgebucht. Die beliebte TV- und Sterneköchin vertrat an diesem Abend ihren verunfallten Freund, der wegen Krankheit absagen musste. Zusammen mit Küchenchef Manfred Kobinger präsentierten sie den vielen Gästen ein „Crossover“ Vier-Gänge-Menü der Spitzenklasse. Französische und westfälische Einflüsse verschmolzen hier zu einem harmonischen Ganzen. Foie Gras und der Rollmops von der Forelle seien hier nur stellvertretend genannt. Ein besonderer Showeffekt an diesem Abend: Lea Linster und ihr Team bereiteten ihre berühmte Créme brulée vor den Augen der Gäste auf der Showbühne zu. Während des Abends gefiel besonders ihre beschwingte Art der Moderation.

GenieSSen Sie ihr FeSttaGSmenü im G räFlichen Park Am 25. Dezember 2010

Am 26. Dezember 2010

Tarte von Waldpilzen mit Fourme d’Ambert gratiniert und Zupfsalaten mit Walnussvinaigrette

Carpaccio vom Kalbsfilet mit gehobeltem Mimolette, Kapern und Frisée

* * *

* * *

Filet vom Weißen Heilbutt mit Petersiliensauce und Karottenpüree

Cappuccino vom Hummer und Zitronengras mit Curry

* * *

Medaillon vom Rinderfilet mit Blutwurstkruste, Senfsaat-Jus, jungem Gemüse und Kartoffel-Apfelgratin * * *

Sanddorn-Orangenparfait mit Haselnussnougat und Himbeergelee

* * *

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Hof Hueck, Gräflicher Park

Adolf Podkriznik , Olaf Baumeister, Gerhard Besler, und Markus Vockrodt

Holger Stromberg und Stefan Manier

Günther Overkamp-Klein und Hans Stefan Steinheuer

Vom 4. – 10.10.2010 zu Gast bei Overkamp Die Zukunft der 300 Jahre jungen Gastronomie Overkamp beginnt jeden Tag neu. Die lebt die Familie Overkamp ganz intensiv. Overkamp ist in der Dortmunder Gastro-Szene bekannt und beliebt wie kaum ein anderes Haus. Ihr kulinarisches Angebot ist „Best Bürgerlich“, wie Günther Overkamp-Klein es gerne nennt. Über Dortmund hinaus bekannt ist Overkamp für sein Gänseessen und für die schon legendären Sylt Partys. Da sollte es bei der Festival-Gala auch etwas sein, wovon man noch lange spricht. Der Abend mit Hans Stefan Steinheuer war natürlich ausgebucht. Der ungekrönte Kochkönig von der Ahr zählt zu den zehn besten Köchen Deutschlands und kochte hier am 6.10.2010 ganz groß auf. Das Menü à la Steinheuer bestand u. a. aus Variationen von der Gänsestopfleber, St. Pierre im Orangenöl gegart, Kalbsbries-Schnitzel an Pedro-Ximénez-Sauce und Rehrücken mit Pimentjus. Viele Gastronomen aus ganz Westfalen waren an diesem Abend hier zu Overkamp und Hans Stefan Steinheuer gekommen.

Gasthaus Stromberg 11. – 17.10.2010

Hof Hueck 18. – 24.10.2010

Hier ist die sprichwörtliche westfälische Gastfreundschaft bereits seit 150 Jahren zu Gast, immer innovativ, immer irgendwie anders. Das Gasthaus wartete gleich mit drei prominenten Gastköchen auf. Alexander Dressel (großer Gastronomiepreis Brandenburg), Stefan Neugebauer (Sternekoch Deidesheimer Hof) und DFB-Koch Holger Stromberg. Stromberg kochte am 15.10.2010 als Gastkoch gemeinsam mit seinem Freund Stefan Manier in seinem Elternhaus. Ausverkauft! Holger Stromberg kochte ein westfälisch interpretiertes Gourmetmenü. Hier gab es eine Hommage an die Steckrübe, der Waller kam mit Herbsttrüffel daher und es gab eine Interpretation vom Pfefferpotthast. Als „Apfelkorn“ gab es ein warmes Ravioli von alten Apfelsorten mit Ziegenquarknocken und Vanillecreme. Die Gäste waren begeistert von den westfälischen Interpretationen des Holger Stromberg. Auch bei Alexander Dressel und Stefan Neugebauer wurde heftig applaudiert.

Am 22. und 23.10. gab der 36-jährige Fernsehkoch Olaf Baumeister seine Visitenkarte ab. Das Hotel-Restaurant Hof Hueck ist lebendiger Treffpunkt für die Freunde des wahren Genusses. Hier finden auch klassische Konzerte, beliebte Handwerkermärkte und Oldtimerrallyes statt. Während der Festivalwoche war das Restaurant „Alte Deele“ der Mittelpunkt des Geschehens. Fernsehkoch Olaf Baumeister präsentierte mit Küchenchef Markus Vockrodt die besten hiesigen Produkte kombiniert mit den raffiniertesten Ideen und Aromen aus aller Welt. Schon einem Amuse Gueule mit kleinen Leckereien aus dem Waldduft, leicht geräucherte Brust von der hiesigen Ente mit Trüffel und roter Bete an einem Mousse von Flusskrebsen mit Sichuankresse konnten die Gäste nicht widerstehen. Beide Abende mit Olaf Baumeister waren mit je 135 Gästen ausgebucht. Für die angenehme Dinnermusik am Flügel zeichnete Marc Szegedi verantwortlich.

Liebe Leserinnen und Leser, das waren die ersten Impressionen vom diesjährigen Westfalen Gourmetfestival. Die weiteren Stationen sowie das große Finale stellen wir Ihnen in der Februar-Ausgabe vor. Vor allem aber erfahren Sie dann auch,

wie es 2011 weitergeht. Es ist eine große zentrale Auftaktgala mit allen Köchen der beteiligten Häuser geplant. Dazu ein exquisites Rahmenprogramm. Freuen Sie sich mit uns schon jetzt auf das Westfalen Gourmetfestival 2011.

Wir danken unseren Sponsoren

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Tipps und Termine

Tipps und Termine Vom 4. November bis 30. Januar 2011 abenteuer-LACHEN, Münster Der Humor hält Einzug in die Kulturschiene, immer mittwochs bis sonntags findet „abenteuer LACHEN“ statt. Ein Spektakel, das im wahrsten Sinne des Wortes aus der Rolle fällt. Eine Mischung aus Film und Live Entertainment, bei dem sich die Akteure von der Projektionsfläche lösen und leibhaftig vor dem Zuschauer auf der Bühne stehen. www.abenteuer-lachen.de 14. November bis 23. Dezember 2010 Ausstellung zum 80. Geburtstag von Armin Mueller-Stahl, Lünen Armin Mueller-Stahl, Jahrgang 1930, gehört zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kulturgeschichte wie Hermann Hesse oder Ernst Barlach. Viele Malereien und Arbeiten sind auf Papier entstanden. www.galerie-anders.de 20. November 2010 Lichtersamstag in Coesfeld Das Rathaus ist beginnend mit dem Lichtersamstag ein echter Hingucker. 24 beleuchtete Bilder des Künstlers Marco Henkenjohann schmücken die Rathausfenster und erzählen die Weihnachtsgeschichte. Die Stadt lockt mit 150 000 Lichtern, festlichen Events und einem qualitätsvollen Fachhandelsangebot. www.coesfeld.de 25. November bis 11. Dezember 2010 Christmas Show 2010 im Casino Hohensyburg Lassen Sie sich für einige Stunden entführen und folgen Sie den wechselnden Moderatoren (Thomas Otto und Philip Simon) in eine Welt voller Magie, Witz und atemberaubender Akrobatik. Musikalisch begleitet von der Kenny Stewart Band. www.westspiel.de

Schon lange gehört Stratmann zu den beliebtesten Einkehrorten der Stadt Hörstel. Ob zu Feiern, zu Tagungen und Firmen-Events, oder zur gemütlichen Einkehr mit Familie oder Freunden, unser Haus möchte Ihnen den passenden Rahmen für eine schöne und unvergessliche Zeit zaubern.

26. November 2010 Sternenglanz zur Weihnachtszeit, Münster Bei einem Blick an den winterlichen Sternenhimmel von Münster berichtet das Planetarium Münster über Sterne und Sternbilder, die in der Weihnachtszeit zu sehen sind. Besonders Augenmerk wird auf den „Stern von Bethlehem“ gelegt und seine Einordnung in die Weihnachtsgeschichte. www.lwl-planetarium-muenster.de 26. November bis 12. Dezember 2010 Nikolausmarkt mit kreativem Künstlermarkt, Haltern Der Nikolausmarkt in Haltern am See lädt mit attraktiven Ständen und musikalischem Bühnenprogramm zum Bummeln und Verweilen ein. Weihnachtliches Flair verströmt der Kreativmarkt im Alten Rathaus, wo Halterner und auswärtige KünstlerInnen ihre selbstgemachten Werke vorstellen. www.haltern.de 4. Dezember 2010 bis 9. Januar 2011 Winterleuchten, Dortmund In der dunklen Winterzeit erstrahlt der Westfalenpark in einem märchenhaften Lichterspiel. Täglich ab 17.00 Uhr können sich die Kleinen und Großen von Märchenerzählern in die Welt der Phantasie entführen lassen. www.winterleuchten.com 30

Hotel Stratmann Sünte-Rendel-Straße 5 48477 Hörstel-Riesenbeck Telefon: (0 54 54) 93 07-0 Telefax: (0 54 54) 93 07-26 stratmann@md-hotels.de www.hotelstratmann.de


Tipps und Termine

Weihnachtsmärkte Weihnachtsmarkt Arnsberg 03. bis 12. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 14:00 bis 20:00 Uhr Weihnachtsmarkt Bochum 18. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 21:00 Uhr Was als Wechselstelle für Pferde begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer stilvollen Gastronomie, die heute für alle Arten von Zusammenkünften niveauvolle Räumlichkeiten bereit hält. Regionale Produkte werden hier »auf dem Höchsten« zeitgemäß interpretiert und freundlich serviert. Overkamp.

Weihnachtsmarkt Coesfeld 02. bis 05. Dezember 2010 Öffnungszeiten: 02. – 03.12.2010 von 15:00 bis 20:00 Uhr, 04.12. von 11:00 bis 21:00 Uhr, 05.12. von 11:00 bis 20:00 Uhr Weihnachtsmarkt Dortmund 18. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 10:00 – 21:00 Uhr, frei- u. samstags 10:00 – 22:00 Uhr, sonntags 12:00 – 21:00 Uhr Weihnachtsmarkt Duisburg 18. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: sonntags bis donnerstags 11:00 – 21:00 Uhr, frei- u. samstags 11:00 – 22:00 Uhr Weihnachtsmarkt Essen 18. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 11:00 bis 21:00 Uhr, freitags und samstags bis 22:00 Uhr. Weihnachtsmarkt Lünen 22. November bis 19. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 20:00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Weihnachtsmarkt Münster 22. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: sonntags bis donnerstags: 11:00 bis 20:00 Uhr, freitags und samstags: 11:00 bis 21:00 Uhr Weihnachtsmarkt Lippstadt 26. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 20:00 Uhr 5. Oberhausener Weihnachtswald 26. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 12 bis 20 Uhr Weihnachtsmarkt Paderborn 24. November bis 23. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 21:00 Uhr (Mittwoch und Samstag bereits ab 10:00 Uhr) Schmallenberger Weihnachtsmarkt 03. bis 05. Dezember 2010 Öffnungszeiten: Freitag von 16:00 – 21:00 Uhr, Samstag von 11:00 – 21:00 Uhr, Sonntag: 11:00 – 19:00 Uhr

Wittbräuckerstraße 633 44265 Dortmund Höchsten Telefon: (0231) 46 27 36 Telefax: (0231) 4 70 01 www.overkamp-gastro.de

Soester Weihnachtsmarkt 22. November bis 21. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr. Die Gastronomie-Stände haben bis 22:00 Uhr geöffnet. Weihnachtsmarkt Unna 22. November bis 22. Dezember 2010 Öffnungszeiten: täglich 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Samstag und Sonntag bis 20:00 Uhr Alle Angaben ohne Gewähr.

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Lebensart

Unser tägliches Brot Brot ist eines der ältesten von Menschhand hergestellten Lebensmittel. Bereits vor 10 000 Jahren wurde regelmäßig Getreide zur Ernährung von Menschen angebaut. Von Brot backen war damals noch nicht die Rede. Das Getreide wurde grob gemahlen, mit Wasser vermengt und als Brei gegessen. Seit ca. 6 000 Jahren sind die ältesten Getreidesorten als Kulturpflanzen bekannt. Es waren Weizen, Gerste und Hirse. Alle drei sind noch heute Bestandteil des Brotbackens.

D

hotel minus puester dot de

er Getreidebrei war nicht gerade sehr bekömmlich, so kamen die Menschen (durch Zufall?) darauf, den Brei in einer dünnen Schicht auf einem heißen Stein zu verteilen und zu trocknen. Später wurden Steine systematisch sehr stark erhitzt um darauf Brot zu backen. So entstand wohl das erste Fladenbrot. Es war leicht zu transportieren und auch für einige Zeit aufzubewahren. Die Fladenbrote wurden zwar nach dem Erkalten steinhart, waren aber ein vorzüglicher Proviant für die Jäger der mittleren und jüngeren Steinzeit. Einmal entdeckt und kultiviert, kam es zu einem unaufhaltsamen Siegeszug des Getreides in der gesamten, damals, bekannten Welt. Einige tausend Jahre wurden die Backtechniken zwar etwas verfeinert und systematisiert, aber mit dem heutigen Brot hatte das noch sehr wenig zu tun. Von den ersten Anfängen des Brotbackens, bis heute, hat sich das Brot in vielfältiger Form weltweit als Grundnahrungsmittel etabliert und ist teilweise auch eine feine Spezialität, ja gar Delikatesse geworden. 6 000­ Jahre vor unserer Zeitrechnung war man in der Brotbacktechnik noch mei-

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Frisches Brot: ein Hochgenuss

lenweit von der Herstellung eines „anständigen“ Brotes entfernt. Es fehlten einfach noch grundlegende Voraussetzungen. Eine Erfindung hat das Brotbacken entscheidend verändert, es war der Bau des Backofens. In einem Backofen war es erstmals möglich einen Laib Brot zu backen (in Deutschland bezeichnet man mit Laib eine runde, teilweise ovale Form einer bestimmten Länge und Dicke). In einem Backofen konnte die Wärme nicht entweichen und man konnte ihn sehr hoch erhitzen. Der Teig war

URLAUB * WOCHENENDE * WELLNESS ... das Naherholungsziel für Kurzentschlossene im Dreieck zwischen Arnsberger Wald, Möhnesee und Soester Börde.

von allen Seiten gleichmäßig von dieser Hitze umgeben. Die Feuchtigkeit im Teig wurde augenblicklich zu Wasserdampf, der das Volumen der Masse in alle Richtungen vergrößerte. Es entstanden kleine Hohlräume (Luftbläschen), die das Brot lockerer machten. Für diese Art des Brotbackens musste übrigens Brotgetreide (Weizen und Roggen) verwendet werden, weil andere Samen, bzw. Getreidesorten nicht genügend Eiweiß enthalten, um in Verbindung mit Wasser eine Kruste zu bilden. Sie würden nach dem Aufge-

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Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Handwerkliche Brotherstellung

Produkt-Beispiele aus dem umfangreichen Angebot an Brötchen

hen wieder in sich zusammenfallen. Womit wir wieder beim Fladenbrot wären. Glücklicherweise gab es den Ur-Weizen aber schon vor 6 000 Jahren. Die ersten Backöfen soll es der Geschichtsschreibung nach in Zentral-Asien gegeben haben. Diese Technik der Brotherstellung kam dann über die Seidenstraße in das Zweistrom Land Mesopotamien und von dort aus nach Ägypten. Die ersten Backöfen in Ägypten datiert man auf ca. 3000 vor Christi Geburt. Es sollen umgedrehte Bienenkörbe gewesen sein, die man mit Lehm verkleidete. Diese Formen wurden weiterentwickelt, bis man zu Backöfen kam, die aus Lehmziegeln gemauert waren. Die Ägypter waren es auch, die erstmals Hefepilze züchteten und bei der Brotzubereitung einsetzten. Die Brote wurden lockerer und luftiger. Das Volumen vergrößerte sich und die Hefe verfeinerte auch den Geschmack. Diesen Prozess kultivierte man, in dem man den Brotteig „gären“ ließ. Im vergorenen Brotteig vermehren sich die Hefen. Da es verschiedene Hefen gibt, waren die Backergebnisse auch oft ein Zufallsprodukt. Der Mensch lernte im Laufe der Jahrhunderte diesen Prozess zu steuern. Von einem gut gegorenem Teig wurde vor dem Backen eine kleine Menge abgenommen und dem nächsten Teig wieder zugeführt. Die Methode der Sauerteiggärung war geboren. Die Ägypter entwickelten Backöfen und Backtechniken ständig weiter und kannten bereits ca. 2 000 Jahre vor unserer

Zeitrechnung 30 (!) verschiedene Brotsorten. In Ägypten war Brot so beliebt, das die Ägypter den Beinamen Brotesser bekamen. Heute würde er wohl den Deutschen zustehen. Davon später mehr. Von Ägypten aus setzte die Kunst des Brotbackens ihren Siegeszug über Griechenland bis in das Römische Reich fort. Die Römer technisierten das Brotbacken im großen Stil. Sie bauten erste große Mühlen und waren damit in der Lage, sehr feines Mehl herzustellen. Sie erfanden auch die ersten Knettechniken. In einem großen Trog wurde über eine Mechanik ein Rührwerk betätigt, das von Sklaven, später von Ochsen angetrieben wurde. Die ersten römischen Großbäckereien waren bereits vor 2 000 Jahren in der Lage, pro Tag ca. 30 Tonnen Brot herzustellen. Sie erfanden den „römischen Backofen“. Zum Backen wurde der Ofen auf 300 °C vorgeheizt, dann nahm man die Glut heraus und gab die Brotportionen hinein. So wurde der Brotteig von allen Seiten gleichmäßig erhitzt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches entwickelte sich das hellere, aus feinerem Mehl gebackene, Brot zu einem Nahrungsmittel der Reichen und des Adels. Das dunklere Brot hingegen war den armen Bürgern und den Sklaven vorbehalten. Das hatte den Hintergrund, das in Europa vorwiegend nur robuste Getreidesorten wie Roggen gediehen. Weißbrot, vorwiegend aus Weizen hergestellt war ein Luxusgut.

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Literaturnachweis: das Brot-Koch-Backbuch von Heiko Antoniewicz/Matthes Verlag; Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Kanne

Lebensart

Frisches Baguette: Passt zu vielen Gerichten als Beilage

Neben der Bedeutung als Grundnahrungsmittel, spielte das Brot in vielen Religionen eine immer wichtigere symbolische Rolle. Das war besonders im Juden- und Christentum der Fall. Bei vielen Ackerbau treibenden Völkern galt Brot als heilig. Im Christentum ist das Brot gar Bestandteil von Gebeten (Vater unser, geheiligt werde dein Name ... unser tägliches Brot gib uns heute.) Auch sprichwörtlich ist der Brotbegriff weit verbreitet, z. B. Brot hält Leib und Seele zusammen. In der Politik bekam Brot eine immer größere Bedeutung. Fehlendes Brot war oft der Auslöser von Unruhen, Hungernöten und Auswanderungen. Heute ist Brot in Deutschland eines der sortenreichsten Nahrungsmittel überhaupt. Die Qualität des deutschen Brotes wird auf der ganzen Welt geschätzt. Allein im deutschen Sprachraum werden über 600 verschiedene Brotsorten angeboten. Brot ist auch ein Genussmittel. Damit sind in erster Linie nicht die Produkte der riesigen Brotfabriken gemeint, die oft mit künstlichen Treib- und Zaubermitteln arbeiten, um die Teigherstellung zu beschleunigen oder dem Brot eine einheitliche Krustenfärbung zu verleihen.

Die hohe Kunst des handwerklichen Backens hat längst wieder Konjunktur. Selbst handwerklich arbeitende Großbäckereien setzen auf Tradition und Qualität und stellen z. B. auch ihren eigenen Sauerteig her anstatt Zusätze zu verwenden. Einige von Ihnen beziehen gar Biogetreide von Vertragsbauern aus der Region. Bei der Herstellung von gutem, handwerklich hergestelltem Brot geht der Trend zur Langsamkeit, denn ein guter Teig braucht seine Zeit. Dafür gibt es sogar ein eigenes Gütesiegel in Form einer Schnecke. Übrigens, ein gut gebackener Laib Brot klingt hohl, bei der Klopfprobe.

Fertig! jetzt kommt der Genuss Schon der Geruch ist unwiderstehlich, vor allem wenn die frischen noch warmen Brote und Brötchen direkt aus der hinter dem Ladengeschäft gelegenen Bäckerei in das Geschäft getragen werden. Es ist dieser unnachahmliche Duft, der dazu verführt gleich hinein zu beißen. Mit dem frischen Brot zu Hause angekommen und sofort eine etwas dickere Scheibe vom Laib herunter schneiden und mit Butter, Quark oder einem Dipp bestreichen – welch ein Genuss. Viele Menschen haben nur zu selten die Gelegenheit das zu schmecken. Brot ist heute vielmehr als ein Grundnahrungsmittel. Brot gibt es bzw. reicht man zu vielen Gelegenheiten z. B.

Rundum bunt – oder bald weiß – das Romantik Hotel Stryckhaus ist in jedem Fall die richtige Adresse, um Schwung für das Jahresende zu holen. Erleben Sie Ruhe und pures Naturerlebnis direkt vor der Tür! Kulinarische Erlebnisse aus der Frischeküche, Durchatmen beim Kurzurlaub, Entspannung mit neuen Beautypflegelinien von BABOR und être belle, ein SPA mit Innen- und Außenbecken, belebende Aktivitäten beim Wandern, Sport oder effizientes Arbeiten bei Tagung, Workshop oder Seminar.

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als Häppchen vorweg gibt es Bruschetta, Crostinis. In Restaurants wird frisches Brot, meist 2 – 3 Sorten zusammen mit Butter, Frischkäse oder einem Dipp noch vor dem Amuse Gueule gereicht. Früchtebrot isst man auch gern zum Kaffee und Brezeln genießt man zum Bier, manchmal zusammen mit einem Radi (Rettich). Auf dem Wochenmarkt gibt es Fisch- und Krabbenbrötchen und auf einer gebrannten Baguettescheibe mit Schinken und gebratenem Wachtelei ist es ein Amuse Gueule oder gar eine nette kleine Vorspeise. Vergessen werden darf natürlich nicht, das Brot eine Basisgrundlage für das bekannte Fingerfood ist. Damit nicht genug, denn manche Bäckereien bieten von den bekannten 600 Brotsorten im deutschsprachigen Raum regional über 40 Sorten an. Laugenbrötchen, Kürbiskernbrot, Sesam-, Mohnund Körnerbrötchen, Früchtebrot, Ciabatta, Weizenmischbrot, Roggenmischbrot, Vollkornbrot, Pumpernickel usw. Das wichtigste bei Brot ist der Eigengeschmack. Der geht leider bei Produkten aus den Back-Großfabriken oft verloren. Alles schmeckt einheitlich irgendwie nach Brot – aber halt nur irgendwie. Bäckereien – auch große – die das mit Natursauerteig stellen, haben oft auch noch alte Familienrezepte, die ihre Produkte unnachahmlich machen. Deshalb achten Sie auch auf gute Qualität und Produkte ohne Zusatzstoffe, dann stimmt auch der Geschmack. Sie zahlen meist nur ein paar Cent mehr. Das sollte es Ihnen wert sein. Guten Appetit.


Kochen ist nichts für Angeber

Viele Kochbücher auf dem Markt sind

tung ist nicht westfälisch, mediterran,

von Kochprofis für ambitionierte Hobby-

asiatisch oder klassisch französisch, son-

köche und -köchinnen geschrieben. Auf-

dern: „Alles, was ich mag.“ Selbstgemach-

wendig von großartigen Fotografen in

te Fonds und Kräuter aus dem Garten

Szene gesetzt und getextet von professi-

sind ein Lieblingsthema des Autors.

onellen Autoren. Manches Mal hat man auch als guter Hobbykoch leichte Schwierigkeiten beim Nachkochen. Die private technische Ausrüstung ist gelegentlich unzureichend oder die in den Rezepten verwendeten Waren lassen sich nur schwer beschaffen. Mit etwas Pech trifft Beides zu.

Die Rezeptpallette reicht vom Gruß aus der Küche über Thunfisch auf PaprikaMango-Salat, Gemüse- und Fischterrinen, Steinbeißerfilet auf marinierten Berglinsen. Kleine Zwischenmahlzeiten wie

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Wildgerichte und Gabeleintöpfe sind et-

kommen ist ein Buch, bei dem nicht eine

was für den großen Hunger. Natürlich

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Lebensart

Winterliches Westfalen Winter in Westfalen ist gemeinhin nicht gerade ein Vergnügen. Monatelang viel Nieselregen, Nebel, Glatteis und Dunkelheit. Man verkriecht sich hinter dem Ofen. Wer es sich leisten kann fliegt in die Karibik oder zum Skilaufen nach St. Moritz. Die meisten Menschen in Westfalen müssen den Winter aus finanziellen oder beruflichen Gründen hier verbringen. Immer mehr Bewohner wollen den Winter hier aber bewusst genießen. Dazu bietet sich reichlich Gelegenheit. Es ist auch das Sauerland, aber nicht nur das Sauerland, wo der Westfale und andere Menschen, die es hier schön finden, bei schönem Wetter einige Stunden, ein Wochenende oder gar einige Tage Winterurlaub verbringen. Winterromantik in der Westruper Heide (Haltern)

Winter-Camping im Freizeitpark Flaesheim

A

usgedehnte Wandertouren in der Westruper Heide oder im Teutoburger Wald, über den Weihnachtsmarkt bummeln in Münster, Dortmund oder Winterberg, Schlittschuhlaufen auf dem Cappenberger See oder Skilaufen im Hochsauerland. Es gibt so viele Möglichkeiten seine westfälische Winterfreizeit aktiv zu gestalten. Für diejenigen, die an trüben Novembertagen lieber ausspannen und sich bei Massagen und anderen Anwendungen erholen möchten, empfehle ich eines der hervorragenden Wellnesshotels, die es von Nord nach Süd überall im Lande gibt. Jeder kann den Winter in Westfalen nach seinem eigenen Gusto verbringen und genießen. Die westfälische Wintersaison beginnt­ meist Ende November mit den ersten Weihnachtsmärkten. Einige Märkte haben sich inzwischen einen so guten Ruf erarbeitet, dass sie in größerer Zahl auch 36

von Menschen aus dem benachbarten Ausland besucht werden. Erst mit den Weihnachtsmärkten wird den Menschen erstmals richtig bewusst, dass der Winter vor der Tür steht. Viele schalten jetzt einen Gang herunter und stellen sich mental auf die Feiertage im Kreise der Familie und auf den Jahreswechsel ein. Die Tage zwischen den Jahren werden gerne genutzt, um sich zu erholen. Man kann also nicht sagen, der Winter in Westfalen ist langweilig. Es kommt immer darauf an, was man draus macht. Weihnachtsmärkte sind etwas für die ganze Familie. Die kleinen Kinder bekommen leuchtende Augen und genießen heiße Trinkschokolade und heiße Waffeln. Die Erwachsenen haben da so ihre eigenen Spezialitäten. Und es riecht nach Zimt, Vanille, Bratäpfeln und Glühwein. Zunehmend im Angebot befinden sich handgearbeitete Kunst-, Gebrauchsund Schmuckgegenstände. Auf einigen

Weihnachtsmärkten wird auch Livemusik geboten. Eine Wertung, welcher Weihnachtsmarkt am schönsten, am beliebtesten oder größten ist, möchte ich hier nicht abgeben. Einige große Weihnachtsmärkte werden bereits Mitte November eröffnet und dauern dann bis zum 23. Dezember. Kleinere Weihnachtsmärkte dauern mitunter nur einen Tag und finden nicht in der Innenstadt, sondern zum Beispiel auf einer großen Burganlage statt. Eine auszugsweise Terminübersicht finden Sie in diesem Heft. Eine ganz andere Geschichte sind da die Wander- oder Skiurlaube im Sauerland. Aus den Ballungszentren Westfalens reist man oft mit der ganzen Familie am Samstagvormittag in eines der zahlreichen Skiund Rodelgebiete. Die Deutsche Bahn setzt sogar Sonderzüge ein. Kahler Asten, Kleins Wiese, die Regionen Winterberg und Willigen sowie das Schmallenberger Sauerland sind hierfür bis in das be-


Lebensart

Eine der ersten Adressen im Sauerland, wenn es um feine Genüsse geht: das Restaurant Gutshof Itterbach. Hotel Deimann

nachbarte Ausland bekannt. Der Winter 2009 bis 2010 war bis Ende Februar mit reichlich Schnee gesegnet, so dass Skiliftbetreiber und Übernachtungsbetriebe keinen Grund zur Klage hatten. Die Region um den Ettelsberg (Willingen) zum Beispiel bietet 90  km gespurte Loipen, 19 Skilifte, eine Acht-Personen-Gondel zu Siggi’s Hütte auf den Ettelsberg. Diese Hütte ist wohl die bekannteste Berghütte im Sauerland und auch im Winter ein besonders beliebter Treffpunkt für Kegelklubs und Fußballvereine, die hier per Reisebus anreisen. Treffpunkt ist meist die neue SEIL’BAR an der Talstation. Rodelhänge, 30 Kilometer geräumte Winterwanderwege und eine Biathlon – Strecke mit Schießstand erwarten die zahlreichen Besucher. Waldhaus Ohlenbach

Das Skiliftkarussell-Winterberg ist das größte zusammenhängende Skigebiet nördlich der Mainlinie mit 21 Skiliften und im Schmallenberger Land gibt es die längste Flutlichtpiste im Sauerland. Das Sauerland ist also ideal geeignet, hier eine Woche aktiven Winterurlaub verbringen, ohne dass auch nur die Spur von Langeweile aufkommt. Zur Abwechslung packt man die ganze Familie in das Auto und fährt zum Weihnachtsmarkt nach Winterberg. Schauen, stöbern, einen Glühwein trinken und die Kinder vergnügen sich beim Karussell fahren. Viele Hotels und Gasthöfe haben ausgesuchte Winter-Wandertouren im Programm. Unter sachkundiger Anleitung und Führung genießt man auf geräumten Wegen die einzigartige Winterland-

Die Lage und das einzigartige Ambiente des Gutshofes sind ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Events mit feiner Kulinarik für anspruchsvolle Gäste, die Hochzeiten, Geschäftsessen, Betriebs- und Jubiläumsfestlichkeiten, Geburtstage oder andere besondere Familienfeiern begehen möchten.

Besuchen Sie uns, um Augenblicke des Genießens zu erleben: an einem besinnlichen Advent, für ein stimmungsvolles Weihnachtsfest oder für den besonderen Silvester-Abend. Öffnungszeiten: Mittwoch – Freitag ab 14:00 Uhr Samstag ab 12:00 Uhr Sonntag ab 10:00 Uhr Montags und dienstags Ruhetag

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Lebensart

Ski-Wochenende im Sauerland

Weihnachtsmarkt Dortmund

schaft des Sauerlandes. Wie eingangs erwähnt, ist das Sauerland für viele Menschen aus den Städten Westfalens und auch aus dem benachbarten Ausland ein willkommenes Ausflugsund Reiseziel im Winter. Westfalen hat aber auch andere reizvolle mitunter stille Landschaften zum ent- und ausspannen. Eine dieser Regionen ist der Teutoburger Wald. Die Hermannsdenkmal-Winterwanderung ist eine geführte Wandertour von Heidental hinauf zum „Hermann“. Eine weiße Idylle wie aus dem Bilderbuch. Anschließend lockt der Weihnachtsmarkt in Detmold, ein Besuch auf Burg Blomberg, oder man sieht sich bei der Gelegenheit die Externsteine in Horn Bad Mein-

berg einmal aus der Nähe an. anschließend durch die winterliche InAber auch auf dem flachen Land gibt nenstadt bummeln. es immer die eine oder andere GelegenDas Weihnachtsbaum schlagen in den heit einen schönen, sonnigen Winter- Adventwochen wird gerne von Restautag zu genießen. Schlittschuhlaufen. Das rants, Hotels und Hofläden in waldgeht erfahrungsgemäß nur alle 2 bis 3 Jah- reichen Regionen Westfalens angeboten. re einmal auf einem der kleinen Seen im Natürlich ist auch das wieder etwas für Ruhrgebiet oder Münsterland. Aber wenn die ganze Familie. Diese Veranstaltungen wir einen richtig kalten Winter haben, beginnen meist mit einer geführten Wanmacht das auf dem Cappenberger See in derung durch den Winterwald. Unterwegs Selm-Cappenberg besonderen Spaß, denn gibt es dann für die Erwachsenen auch dann sind hier auch Würstchenbuden und schon mal ein Schnäpschen zum AufwärGlühweinstände aufgebaut. Menschen aus men und für die Kleinen und auch für AuLünen und den Nachbargemeinden tref- tofahrer einen alkoholfreien Punsch. Dafen sich dann hier zu Hunderten. Auch nach geht es dann an die Arbeit. Hat man der Aasee in Münster friert in kalten Win- seinen Baum geschlagen und verpackt ist 20.04.2010 20:20 Uhr Seite 1 tern zu und man kann Anzeige_90/83:Layout hier Eislaufen und der 1Erbseneintopf aus dem großen Kessel

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Fotos: futec AG/G. Besler, alpincenter, Stadt Dortmund

Lebensart

Winterurlaub im Wochenend-Haus

sehr beliebt. Einige Hotels bieten hierzu auch ein spezielles Wochenend-Angebot inklusive Tannenbaum schlagen an. Der Winter in Westfalen ist ja nicht selten durch wochenlange Schlechtwetterperioden gekennzeichnet. Um nicht die meiste Zeit zwischen November und Ende Februar vor dem Fernseher zu verbringen und sich schlechtestenfalls auch noch der Gefahr einer Winterdepression auszusetzen, sollte man die wenigen Sonnentage ausnutzen. Verbringen Sie viel Zeit an der frischen, klaren Winterluft. Wandern, Ski laufen oder Bäume schlagen, oder auch der große Ausflug. Es geht in Ihren Schrebergarten, Ihr Wochenendhaus oder bei einem Kurzurlaub. Wenn das Wetter lan-

Hotel Menge – seit sieben Generationen ein gepflegtes Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

... mit ausgedehnten Waldspaziergängen

ge Zeit gar nicht mitspielt, kann man auch einmal eine Indoor-Skihalle ausprobieren, alpines Ambiente inbegriffen. Wer mag, kann dann noch etwas für sein Wohlgefühl in einem der zahlreichen heimischen Wellness-Hotels tun. Ein Moorbadsoll ja ungemein entspannend sein.

Burghotel Blomberg

In diesem Sinne – kommen Sie gut über den Winter. Gerhard Besler

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Aktuelle Termine im Hotel Menge 11. und 12.11.2010

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„Märchenabend“ mit weihnachtichem Menü

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Ostwestfalen-Lippe

Burg Blomberg

Fotos: Burghotel Blomberg

Burg Blomberg gehört zu den am besten erhaltenen Höhenburgen in Westfalen. Im 13. Jahrhundert von Edelherr Bernhard III. zur Lippe Burg und Stadt Blomberg erbaut, beherbergt sie heute eines der besten Tagungshotels in Deutschland. Seit etwas über einem Jahr hat das Hotel und das dazugehörige Burgrestaurant mit der RIMC – Lippe Hotelbetriebsgesellschaft mbH einen neuen Betreiber, der mit viel Engagement frischen Wind in die alten Gemäuer des Clarion Collection Burghotel Blomberg bringen möchte. Grund genug Ihnen dieses außergewöhnliche Hotel in Ostwestfalen-Lippe vorzustellen.

Z

wischen Teutoburger Wald und Weser liegt auf einem steilen Hügel die alte, von Wäldern umgebene Burgstadt Blomberg. Im Zentrum der heute ca. 17.000 Einwohner zählenden Kleinstadt liegt der historische Marktplatz und das Burghotel Blomberg. Historische Innenstadt und die Burg präsentieren sich als harmonisches Gesamtbild. Im Februar 1962 erwarb die Stadt Blomberg die Burg aus dem Privatbesitz des schaumburg – lippischen Fürstenhauses. Um das wertvolle Kulturdenkmal der Allgemeinheit zugänglich zu machen, übernahm der Landesverband Lippe im Jahre 1971 die Burg und baute sie zu einem Hotelkomplex besonderer Prägung aus. Der Besucher betritt den Burghof durch ein steinernes Tor. Eine vergangene Welt erscheint, die Mauern atmen eine viele hundert Jahre alte Geschichte. In der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart steht das Burghotel Blomberg seit über 30 Jahren für erstklassige Gastlichkeit mit mittelalterlichem Flair. Urige Tradition und komfortable Moderne sind hier kein Widerspruch, sondern verbinden sich zu einem stilvollen Ganzen, das auf die Gäste einen besonderen Reiz ausübt. Seit die Burg im Jahre 1971 zu einem 40

Hotel ausgebaut wurde, erwarb sie sich vor allem als Tagungshotel einen exzellenten Ruf weit über die Region Ostwestfalen-Lippe hinaus. Kurzurlauber und Tagungsgäste reisen aus einem Umkreis von bis zu 300 Kilometern an, um sich in dieser außergewöhnlichen Umgebung zu entspannen, zu erholen oder erfolgreich zu tagen.

Wohnen Wo einst die Ritter und Landesfürsten residierten und das Burgfräulein in der Kemenate auf die Rückkehr des Angebeteten wartete, wohnt es sich einfach märchenhaft gut. Heute tragen die „Kemenaten“ Namen, dahinter verbirgt sich jeglicher Komfort. 42 Doppelzimmer und sechs Einzelzimmer, sowie fünf exquisit ausgestattete bieten Luxus auf höchstem Niveau. Hier finden Sie mittelalterliche Behaglichkeit hinter den Mauern der mittelalterlichen Kernburg, wo jedes Zimmer ein Unikat ist, sowohl in der Ausstattung, der Farbgebung, wie auch von der Art und Größe des Zimmers. Alle Zimmer haben

Blick auf den Burggarten und die historische Altstadt Blombergs. Alternativ wählen Sie Ihr Zimmer in modernen Anbau der Vorburg, unterhalb der Kernburg gelegen, mit Blick auf den alten „Kerkergang“ oder in den VorburgGarten. Diese Zimmer sind modern und hell eingerichtet und verfügen über moderne technische Standards. Und für ganz besondere Stunden und das ganz besondere Wohlgefühl stehen fünf außergewöhnliche Themensuiten zur Verfügung. Dass man sich in dem fürstlichen Ambiente der Burg auch trauen lassen kann, soll hier nicht unerwähnt bleiben.

Erholung Verträumte Kutschfahrten, Biking durch Wald und Feld oder Golfen auf einem der 18 Golfplätze in der Umgebung werden von der Hotelleitung angeboten oder vermittelt. Im Hotel selbst ist die Wellness- und Beauty-Abteilung für die sanfte Art der Entspannung und Erholung zuständig. Verwöhnbehandlungen wie Relax-Massagen, Gesichts- und Körper-


Ostwestfalen-Lippe packungen sowie natürliche AyurvedaTherapien, die Blockaden lösen und Energien zum Fließen bringen, sind nur ein kleiner Teil des Angebotes. Auf Wunsch stellt Ihnen das Wellness-Team ein individuelles Relax-Paket zusammen. Auf alle Fälle finden Sie hier eine Oase der Ruhe. Schwimmen, saunieren in der Bio-Sauna sowie eine große Aquavivasauna, mit Licht- und Klangelementen, dienen der Erholung nach einem anstrengenden Tag. Badelaken, Handtücher, Bademäntel und Schläppchen erhalten die Gäste natürlich kostenfrei.

Tagungen und Seminare Das Burghotel bietet seinen Tagungs-, Konferenz- und Seminargästen ein harmonisches Umfeld mit perfekter Business-Atmosphäre. Für Veranstaltungen von zwei bis 250 Personen stehen neun Räume und zwei Terrassen in unterschiedlicher Größe und Ausstattung zur Verfügung. Die Tagungsräume im neuen Trakt sind miteinander kombinierbar und verfügen über natürliches Tageslicht, sind aber komplett ab zu dunkeln, voll klimatisiert und mit moderner Konferenztechnik ausgestattet.

Restaurant und Küche

bei umgeben von Original Gemälden alter Meister und den Portraits ehemaliger Fürsten. Im Sommer werden die Burgterrassen zu einem äußerst beliebten Freiluft-Res­ taurant. Ruhe und der wunderbare Blick über das umgebende Lipperland machen das Speisen hier zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ein entspanntes Frühstück, eine beschwingte Mittagspause oder Kaffee und Kuchen sind hier doppelter Genuss. Abends werden die Gäste mit Speisen aus dem á la carte Restaurant verwöhnt. Verantwortlich für das leibliche Wohl und das exquisite kulinarische Angebot ist seit 1998 Küchenchef Rüdiger Müller. Der Küchenchef setzt auf Regionalküche, die klassische gute bürgerliche Küche mit Einflüssen aus Ost- Westfalen. Frische Bio-Produkte und Lebensmittel aus der Region sind die Favoriten seiner kreativen und authentischen Frischeküche. Neben dem á la carte Geschäft spielt in einem Tagungshotel naturgemäß die Seminarverpflegung eine große Rolle. Im Tagungs- und Eventbereich hat das Hotel einen über viele Jahre ausgezeichneten Ruf zu verteidigen. Auch Diätspeisen und Sonderwünsche werden hier gerne berücksichtigt. Der täglich frische Kuchen kommt auf Burg Blomberg vom Bäcker aus der eigenen Restaurantküche.

Neues Management

Im Burgrestaurant mit offenem Kamin, altertümlichen Bruchsteinmauern und romantischen meterdicken Fensternischen, genießen die Gäste das Ambiente ganz besonderer Gastlichkeit. Sie sind da-

Qualität und Standard des Hauses sollen auch in Zukunft dauerhaft garantiert und kontinuierlich verbessert werden. Dafür wurde Mai 2010 Thomas Steger verpflich-

tet. Er ist der verantwortliche Direktor des „Clarion Collection Burghotel Blomberg“ und des ebenfalls zur RIMC Gruppe gehörenden Hotels „Quality Hotel Vital zum Stern Bad Meinberg“. Der 1960 geborene Steger ist ein ausgewiesener Fachmann. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann führten ihn seine Stationen u. a. zum Hotel Steigenbergerin Berlin, zum Hotel Inter Continental London und bei der RIMC Hotelbetriebsgesellschaft mbH als Hoteldirektor zum Golden Tulip Lübecker Hof.

Thomas Steger zur Seite steht der gebürtige Blomberger Nils Brinkmann. Der staatlich geprüfte Betriebswirt für das Hotel- und Gaststättengewerbe ist seit September 2010 stellvertretender Bankettleiter und verantwortlich für Tagungen den Eventbereich und das Catering. Die Aufgabenbereiche von Thomas Steger und Nils Brinkmann ergänzen sich in hervorragender Weise. Das neue Management, der erfahrene Küchenchef und das gesamte Team garantieren dafür, dass die Gäste auch in Zukunft den hohen Standard und den besonderen Service des Hauses genießen können, überall, und zu jeder Zeit. Weitere Informationen unter: www.burghotel-blomberg.de

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Ostwestfalen-Lippe

Lind – Vier-Sterne-Hotel an der Ems Der schmucke Hotel Komplex im Herzen der kleinen ostwestfälischen Stadt Rietberg ist in allen Bereichen ein Haus mit besonderem Charme. Individualität ist Trumpf in allen Häusern der Anlage.

D

as Geschäfts- und Tagungsho- bietet exquisite Speisen und in der Bar La tel wurde erst vor drei Jahren als Vida wird so manches Geschäftsgespräch moderne dreigeschossige Ho- in lockerer Art und Weise fortgesetzt oder telanlage errichtet und bestand zu dieser erfolgreich abgeschlossen. Ein besonderes Zeit aus drei miteinander verbundenen, Flair erhält das Lind durch die große, mit fast historisch anmutenden Giebelgebäu- modernen Korbgeflechtmöbeln bestückte den. 42 komfortable Zimmer und Suiten, Sonnenterrasse. Die attraktive Lage am moderne Tagungsräume, eine wunder- Flusslauf der Ems sowie die gehobene und schöne Vital- und Beauty Abteilung laden individuelle Ausstattung in allen Hotelbezum Arbeiten, kreativem Denken und reichen ließen dieses Haus sehr schnell auch zum Entspannen ein. Getränke aus zum Erfolgsmodell werden. Das Hotel ist der gut bestückten Minibar und die Nut- in erster Linie Geschäfts- und Tagungszung der Sauna sind bereits im Zimmer- hotel. Das Einzugsgebiet sind die Städte Anz_Westfalen_Magazin_0910:Anz_Westfalen_Magazin_0910 30.0 preis inbegriffen. Das Restaurant Mauritz Bielefeld, Gütersloh und Umgebung mit

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Das Gute so nah – Schmallenberger Sauerland Kleine Auszeit vom Alltag gefällig? Genießen Sie die frische Luft und lassen Sie sich mal wieder rundum verwöhnen. Freuen Sie sich auf deftig rustikale Genüsse und auf das Feinste der Neuen Deutschen Küche. Tipp: Schnuppertage zum Kennenlernen inkl. 2 Übernachtungen, Gourmetmenüs und einem Glas Sekt schon ab 105,00 € pro Person. Gästeinformation Schmallenberger Sauerland · Poststraße 7 · 57392 Schmallenberg Telefon 0 29 72 / 97 40-0 · www.schmallenberger-sauerland.de Eslohe Schmallenberg

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ihren Unternehmen der IT-Branche, Möbelindustrie, Pharma-Unternehmen und Landmaschinenhersteller. Mittags wird im Allgemeinen ein leichtes Zwei-GängeMenü serviert und des Abends ist es dann ein erstklassiges Drei- oder Vier-GängeMenü. Auf Wunsch der Seminarkunden wird aber auch rund um die Schulungen, Konferenzen und Tagungen eine besondere Verpflegung nach Absprache zusammengestellt. Das Hotelkonzept aus Eleganz, Funktionalität, Individualität und einem Hauch von Luxus war so erfolgreich, das bereits

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Liebevoll eingerichtetes Hotel in ruhiger Umgebung mit hohem Komfort, aufmerksamem Service und regionaler Frischeküche – ideal für einen Kurzurlaub, für Tagungen und Familienfeste.

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Ostwestfalen-Lippe nach zwei Jahren neu geplant werden musste. Die Kapazitäten reichten nicht mehr aus, es musste ein Erweiterungsbau her. Baubeginn war Anfang Februar 2010. Nach nur siebeneinhalb Monaten entstand ein moderner dreigeschossiger Kubus förmiger Gebäudekomplex, der sich an die drei Giebelgebäude harmonisch anschließt. Da bei der Planung des neuen Gebäudes großer Wert auf sinnvolle Energienutzung und erneuerbare Energien gelegt wurde, erhielt das Gebäude auf dem oberen Flachdach eine Fotovoltaikanlage, die in Kombination mit einem Blockheizwerk einen großen Teil der benötigten Energie zur Verfügung stellt. Gestalterische Elemente der Außenfassade, wie Sandsteinelemente und weiße Putzflächen wurden auch am neuen Gebäude angebracht. Der moderne Anbau fügt sich perfekt in die Gesamtoptik des Hotelkomplexes ein. Im neuen Gebäude erwarten die Gäste 38 zusätzliche Zimmer im gewohnt stilvollen Ambiente. Tagungsgäste können sich über vier neue Tagungsräume von 50 – 250 m² freuen. Voll klimatisiert und ausgestattet mit modernster Tagungstechnik bieten sie für Tagungen und Festlichkeiten jeglicher Art den gewohnt hohen Komfort des Lind Hotels. Eine gemütliche Lounge mit angeschlossener Bar im Erdgeschoss des Gebäudes lädt bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein zum Verweilen ein. Ein weiteres Highlight des neuen Hauses ist der Tagungs- und Eventraum (Sky-Lob-

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Ostwestfalen-Lippe Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Lind Hotel

by) im dritten Obergeschoss. In diesem Raum wurde sogar eine separate Haushaltsküche und eine kleine Bar installiert, sodass der Raum auch für Kochseminare genutzt werden kann. Durch großzügig gestaltete Fensterflächen haben die Gäste einen überwältigenden Ausblick auf die historische Altstadt von Rietberg und die nähere Umgebung. Eine umlaufende Dachterrasse steht in den Sommermonaten für Tagungen und Veranstaltungen ebenfalls zur Verfügung. Sie ist durch eine zweiflügelige Schiebetür mit der Lobby verbunden bzw. von dieser getrennt. Eine geräumige Tiefgarage bietet den Hotelgästen weitere bequeme Parkmöglichkeiten. Durch das neue Gebäude ist das Lind Hotel in der Lage eine Vielzahl von neuen Arrangements und Veranstaltungen anzubieten, die selbst Kenner des Hauses noch überraschen dürften. Insgesamt stehen den Gästen jetzt 7 Tagungsräume und 80 Hotelzimmer zur Verfügung. Das Lind Hotel wird auch in Zukunft den hohen Standard beibehalten, den es im Jahr 2007 begonnen hat. Die Wünsche und Belange jedes einzelnen Gastes stehen für das gesamte Team weiterhin an erster Stelle. Weitere Informationen unter: www.lind-hotel.de

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Herzlich willkommen! Besuchen Sie uns in der neuen WunderBAR! Köstliche Cocktails und noch viel mehr ... Wir freuen uns auf Sie!

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Restaurant des Jahres

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- Sonderveröffentlichung -

Weinseminar mit Benno Wurster am 15. September 2010 mit 30 Teilnehmern Wieder einmal war ein Seminar im Westfalen Institut ein voller Erfolg für die Gastgeber und die Gäste. Ein Großteil dieses Erfolges lag wie so oft bei den Referenten. Spitzensommelier Benno Wurster glänzte durch Humor und Sachkompetenz. Die Seminarteilnehmer waren einmal mehr Hoteliers, Restaurantinhaber, Oberkellner, Küchenchefs und auch Auszubildende. Benno Wurster ist ein Fachmann par excellence. Auf der Hotelfachschule und der Fachschule für Sommeliers erwarb er sein Basiswissen. Als Vertriebsleiter des größten deutschen Weingutes und Mitglied in der Geschäftsleitung mittlerer Weinhandelsunternehmen baute er sein Fachwissen kontinuierlich aus. Geboren in Luxemburg, aufgewachsen in Afrika, der Vater Franzose und die Mutter Deutsche, ist er mit einer französischen Trink- und Esskultur aufgewachsen.

Sein Temperament, Fachwissen und seine Lebensart machen auch die Qualität seiner Seminare aus. So war auch das Weinseminar im Westfalen Institut geprägt von einer humorvollen Leichtigkeit, die sich auf die Seminarteilnehmer übertrug. Bei diesem Weinseminar ging es nicht nur um die Degustation von Weinen an sich, sondern auch um den aktiven Einsatz von Wein am Gast. Darunter fallen auch die Präsentation und Darreichungsformen. Die Seminarteilnehmer wurden begrüßt mit Champagner Gosset Brut Grande Réserve. Er wird auch als der Champagner der drei Sterne Restaurants bezeichnet. Benno Wurster wollte die Gäste besonders mit dem „Gosset Style“ vertraut machen. Die besondere Frucht, Frische und gelungene Balance, welche Gosset bei der aufwendigen Bereitung seiner Champagner gelingt, muss man einmal selbst erlebt haben. Zu der Verkostung wurden frisches Brot, edler Käse und hochwertige Bitterschokolade gereicht. Elf Gewächse standen dann zur Degustation an. Aus Deutschland waren die Regionen Mosel, Pfalz und Baden vertreten.

Veranstaltungen 2010/2011 Kochkurs mit Heiko Antoniewicz 20. November 2010 Beginn 12.00 Uhr Thema: Weihnachtsmenü Anmeldung unter: info@antoniewicz.org 25. Januar 2011 • 14.00 bis 18.00 Uhr Neujahrsempfang* Für alle Mitglieder und Gäste Kulinarisch verwöhnen wir unsere Mitglieder mit Besler’s Kult-Currywurst von Gerhard Besler und Michael Möhl und als Höhepunkt Sternesnacks von Sterne- und Fernsehkoch Björn Freitag.

Natürlich wurden auch Gewächse aus Österreich, Frankreich und Italien vorgestellt. Aus Portugal bildete Churchill’s Reserve Port einen mehr als würdigen Abschluss. Genossen zusammen mit Bitterschokolade, ein Erlebnis für die Sinne. Churchill’s ist eines der Portweinhäuser, die den ganzen Produktionsprozess kontrollieren. Die Ergebnisse sind umwerfend: bereits für den 1985er Vintage Port vergab Robert Parker 93 Punkte. Zum Abschluss ist noch zu bemerken, dass die hochwertigen Seminare des Instituts für viele Mitglieder ein Grund sind aus ganz Westfalen anzureisen.

Impressum: 1. März 2011 • 14.00 bis 18.00 Uhr Kochseminar mit dem Thema: Fleisch ist nicht gleich Fleisch* mit Wolfgang Otto (Fleischfeinkostunternehmen Otto Gourmet) und Spitzenkoch und Buchautor Heiko Antoniewicz Geplant für Mai 2011 • Großes Frühlings-Barbeque für alle Mitglieder und Freunde Im Restaurant-Garten von Overkamp in Dortmund (Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben).

S. 45 ist eine Sonderveröffentlichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

 Einladungen erfolgen rechtzeitig.

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Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de 45


Das Münsterland

Kernobsternte auf Hof Grothues-Potthoff Regionale Erzeuger waren schon mehrfach ein Thema im Magazin. Frische, kurze Transportwege und Qualität sind die Hauptargumente, warum Menschen, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, immer öfter bei Direkterzeugern einen Teil ihrer Lebensmittel einkaufen. Der Hof Grothues-Potthoff in Senden hat eine lange Tradition in der Direktvermarktung. Viele der hier erzeugten landwirtschaftlichen Produkte werden auf dem Hof verarbeitet und verkauft. Prachtexemplare: Apfelsorte Fuji

F

ast 800 Jahre landwirtschaftliche Erfahrung kann die Familie Grothues-Potthoff in die Waagschale werfen, wenn es um die Erzeugung von hochwertigem Gemüse und Obst geht. Jahrhunderte, in denen die Geheimnisse und Kenntnisse der Landwirtschaft, des Obst- und Gemüsebaus von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Der 200 ha große Betrieb verfügt über ca. 100 ha Waldflächen sowie 100 ha landwirtschaftlich genutzter Flächen, wovon 40 ha Sonderkulturen sind. Hier werden z. B. Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren und Spargel angebaut. Als Kernobst kommen hinzu Äpfel und Birnen. Der größte Teil der Erzeugnisse aus Sonderkulturen wird im eigenen 400 m² großen Hofladen verkauft. Ein weiterer Teil der Produkte findet den Weg in die Küche des hofeigenen Restaurants und Café. Der Lebensmittel-Einzelhandel ist ein weiterer Abnehmer für die hier erzeugten landwirtschaftlichen Produkte. Der Hofladen ist nicht nur überdurchschnittlich groß, sondern in der Region auch sehr beliebt. Wenn die Kunden zum Einkauf in den Hofladen kommen, bleiben Sie auch oft ESCADA · BOGNER · TULLO · BARBARA KESSELS · POLO SYLT · ORWELL · RIANI · WINDSOR · U.V.M.

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Das Münsterland

Blick in die Apfelplantage

Elmar Grothues: Qualitätsprüfung

Ernteteam mit dem Erntehelfergerät Pluk-o-Track

als Gast im Hofcafé oder Restaurant. Die Saison mit Frischgemüse startet bereits im April mit dem ersten Spargel. Anfang Mai folgen dann die Erdbeeren und Ende Mai die ersten Himbeeren. Himbeeren und Erdbeeren werden sowohl unter großen Folientunneln als auch im Freiland kultiviert. Zur Befruchtung der Himbeeren in den großen Folientunneln wurden eigens Hummelvölker angeschafft, da sich die Bienen im Tunnel nicht orientieren können. Ab Mitte Juni folgt dann die Brombeerernte und von Juli bis September gibt es Heidelbeeren. Heidelbeeren werden ausschließlich im Freiland auf ehemaligen Waldböden oder Torfersatzböden angebaut.

Wenn die Erntesaison beginnt, sind auf dem Hof bis zu 100 Arbeiter und Angestellte beschäftigt. Hiervon sind etwa 80 Arbeiterinnen und Arbeiter als Erntehelfer tätig. Fast das ganze Jahr über liefert Grothues-Potthoff knackige Äpfel. 2010 gab es überhaupt keine Unterbrechung in der Lieferfähigkeit der Äpfel. Das liegt an der technisch aufwendigen Lagerung der Äpfel in Kühlhäusern. Die Äpfel werden hier bei 2,5 °C gelagert. Der Luft wird Sauerstoff entzogen (ULO = Ultra Low Oxygen – ultra niedriger Sauerstoffanteil) und es wird eine Atmosphäre mit ca. 1 % CO und 1,5 % CO₂ erzeugt. Die Äpfel verfallen praktisch in einen Tiefschlaf. Dieses

spezielle Lager nennt sich CA-Lager, hier wird der Alterungsprozess verderblicher Waren drastisch verlangsamt. Wir waren Ende September bei der Apfel- und Birnenernte dabei. Äpfel und Birnen werden auf ca. 11 ha Fläche angebaut. Geerntet werden können in guten Jahren bis zu 300 Tonnen Kernobst. Die Erntesaison geht von Mitte August bis Mitte Oktober. In den Plantagen angebaut und geerntet werden hauptsächlich Boskop, Rubinette und Topas. Um Ernteausfälle durch Spätfrost möglichst klein zu halten oder gar zu vermeiden, werden die Apfelblüten bei Frostgefahr mit Wasser besprüht. Hierzu werden 30 m² Wasser pro Hektar und Stunde benötigt.

Deckenbrock

Kleiner Kiepenkerl

Die feine Adresse, seit über 50 Jahren.

Gemütliche Gastlichkeit am Rande der Davert

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Über 50 Jahre ein harmonischer Familienbetrieb mit außergewöhnlichem Engagement in der Küche und für den Gast.

Die besten Stücke von der Gans. Jetzt wieder bei uns genießen.

Restaurant des Jahres TOP 10

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Das Münsterland

Fruchtsirup: auch ein Produkt des Hofes

Obstsaft aus der eigenen Produktion fertig zum Abverkauf

Wenn dann die Ernte vor der Tür steht, kommt der vor einem Jahr angeschaffte Pluk-o-Track zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen ca. 4 km/h schnellen Pflege- und Erntehelfer. Mit dieser Ern­ tehilfemaschine ersparen sich die Obstpflücker das „Schleppen“ der bis zu 25 kg schweren Pflückkörbe. Der Erntehelfer fährt langsam zwischen zwei Reihen Obstbäumen hindurch. Er ist mit weichen Gummitransportbändern ausgestattet, auf die die Äpfel oder Birnen gelegt werden. Die Früchte werden schonend in einem Sammelbehälter abgelegt. Es entstehen keine Druckstellen. So kommt es kaum zu Schäden. Die Erntehelfermaschine zieht außerdem einen Anhänger mit Transportkisten. Die leeren Kisten wer-

den zur Maschine nachgeführt und die vollen Kisten werden in der Schneise abgesetzt. An einer Maschine arbeiten drei bis sechs Erntehelfer. Wie bereits erwähnt wird die tagesfrische Ernte im Hofladen und im Einzelhandel verkauft. Ein Teil der Ernte wird auf dem Hof zu sortenreinen Apfel-Direktsäften und Apfelmischsäften verarbeitet. Abgefüllt werden die Säfte in 5 l Packs (Kanister) mit einem Ablaufhahn. Der Saft selbst befindet sich in einem Kunststoffsack, innerhalb der Box, in den beim Abzapfen kein Sauerstoff eindringt. Dadurch bleibt der Saft auch nach Anbruch des Behälters noch mindestens 8 Wochen ohne Kühlung haltbar. Auch dieses Produkt wird hauptsächlich im Hofladen ver-

Marktteil

Gute Adressen und Angebote aus Westfalen Im Marktteil präsentieren wir übersichtlich nach Postleitzahlen sortiert und im einheitlichen Format Angebote aus den Bereichen Gastronomie, Feinkost und Lebensart.

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kauft. Zusätzlich werden aus den Früchten aus eigener Produktion Fruchtaufstriche und Sirups hergestellt. Die Kombination aus großer Erfahrung, verantwortungsvoller Weiterverarbeitung und Veredelung durch qualifizierte Mitarbeiter macht die Früchte und Erzeugnisse vom Hof Grothues-Potthoff zu erlesenen Produkten. Es ist die Tradition des Hofes fortschrittlich zu sein. Den Fortschritt verdankt er seiner Erfahrung und Tradition. Daran arbeitet die ganze Familie – jeden Tag. Weitere Informationen unter: www.hof-grothues-potthoff.de

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Ostwestfalen-Lippe

Wintermenü zum Heraustrennen

Schlossrestaurant Nordkirchen Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Zu Gast bei Franz L. Lauter

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as letzte Menü dieses Jahres kocht für uns Franz Leonardo Lauter. Seit November 2004 ist er der kulinarische Schlossherr auf dem größten Wasserschloss in Nordrheinwestfalen, dem westfälischen Versailles. Aus dem ehemaligen Restaurant „Schlosskeller“ formte er ein überregional bekanntes Restaurant für Feinschmecker und Genießer. Hier aus Küche und Restaurant sendete bereits mehrfach das Fernsehen kulinarische Beiträge. In den einschlägigen Restaurantführern ist das Schlossrestaurant seit dem Einzug von Franz L. Lauter ständig vertreten.

Genau genommen sind es zwei Restaurants. Das „Krisentopf-Restaurant“ (Sie lesen richtig), in dem regionale Gerichte angeboten werden und das Gourmetrestaurant Venus.

Vom Barock-Restaurant Venus aus haben alle Gäste einen direkten Blick auf den Schlossgraben und den Park. Da Venus nur über 24 Plätze verfügt, ist es meist ausgebucht. Eine frühzeitige Reservierung ist daher angezeigt. Über die Restaurants hinaus kann Lauter noch über einige zusätzliche Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen, wie Bankette, Hochzeiten usw. verfügen. Im Schlosshof befindet sich ein Gartenrestaurant mit ca. 60 Sitzplätzen, das bei schönem Wetter fast regelmäßig voll besetzt ist. Spaziergänger und Schlossbesucher genießen die herrliche Umgebung des Schlossparks bei Lauters berühmter Mohntorte, einem deftigen Gericht aus dem Restaurant Krisentopf oder auch nur bei einem Kaffee oder frischem Radler. Die Beliebtheit und die Bekanntheit des Schlossrestaurants verdankt Lauter

neben seiner Kochkunst vor allem auch seinem Team, das ihn zum Teil schon über Jahrzehnte begleitet. Zu diesem Team gehören vor allem seine Frau Hania und seit über 20 Jahren sein Küchendirektor Norbert Parzych. Viel Wert legt Franz L. Lauter auch auf die Ausbildung junger Menschen. So gehören zu diesem Team zurzeit auch acht Auszubildende. Sein kulinarisches Angebot an die Gäste betrachtet er als Gesamtwerk, das nur unter Mithilfe aller so erfolgreich werden konnte. In dieser Ausgabe präsentiert und das Team vom Schlossrestaurant ein winterliches Menü:

50 Wintermenü zum Heraustrennen


Das Winter­menü zum Heraustrennen

Vorspeise Rotkohlsuppe Zutaten für 4 Personen 400 g Rotkohl 250 g Zwiebeln 100 ml Rotwein 50 g Preiselbeeren 150 g Apfelmus 10 ml Himbeeressig 750 ml Gemüsebrühe 1 Stck Nelke 1 Stck Piment 3 Stck Lorbeerblätter 3 Stck schwarze Pfefferkörner 100 ml geschlagene Sahne 200 g Kaninchenrücken Öl, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

hauptgang

Dessert

Hirschfilet mit Ananas-Kokos-Gelatine

Mohntorte und Blutorangeneis

Zutaten für 4 Personen Rotkohl und Zwiebeln klein schneiden. In Öl anschwitzen und mit Rotwein ablöschen. Preiselbeeren, Gewürze und Himbeeressig hinzugeben, mit Brühe auffüllen und einreduzieren. Die Sahne hinzugeben und aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pürieren und passieren.

Den Kaninchenrücken braten, würzen und in acht gleichmäßige Stücke schneiden. Rotkohlsuppe in einen tiefen Teller füllen und jeweils zwei Stücke vom Kaninchenrücken auf dem Tellerrand platzieren.

600 g Hirschfilet 100 ml Rotwein 100 ml Olivenöl 50 g Butter 3 Stck Thymianzweige Salz, Pfeffer aus der Mühle Für die Gelatine 400 g Ananas 100 ml Kokosmilch 20 g Ingwerzucker 16 g Gelatine 100 g Kokosflocken Mix von Gewürzblüten Marsala „Aphrodite“ Kartoffelklößchen in Haselnussbröseln paniert 600 g mehlig kochende Kartoffeln 150 g Kartoffelmehl 2 Stck Eier Salz, Pfeffer, Muskat Haselnussbrösel

Zubereitung Das Filet sauber parieren, mit Olivenöl einreiben und in eine zylindrische Form bringen. In einer Pfanne mit Öl, Butter, Salz und Pfeffer sautieren. Die Enden abschneiden und das Filet beiseite stellen. Für die Sauce die Thymianzweige in den Bratenfond geben. Mit dem Wein ablöschen und nach Belieben einreduzieren. Ananas fein pürieren und mit Kokosmilch und Zucker erhitzen. Die Gelatine hinzufügen und die Mischung in eine runde Form geben. Nach einer Stunde aus der Form nehmen. In vier Teile schneiden und die Seiten in Kokosflocken wälzen. Kartoffelklößchen in Haselnussbrösel paniert Kartoffeln mit Schale weich kochen. Nach dem Abkühlen schälen und durch eine Presse drücken. 150 g Kartoffelmehl dazugeben. Die Eier aufschlagen und zu der Masse geben. Das Ganze gut durchmengen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Von der Masse kleine Klößchen formen und in kochendes Wasser mit 1 TL Salz je Liter geben. Die Klöße so lange langsam kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Die Klöße herausnehmen und nach Belieben panieren (z. B. mit Haselnussbröseln). Tipp Zu diesem Gericht passt hervorragend ein Agoston Garnacha - Syrah DO 2008.

Für diese vorzügliche Mohntorte veröffentlicht Franz L. Lauter zum ersten Mal sein über einhundert Jahre altes Familienrezept. Zutaten für 4 Personen Mohntorte 400 g fein gemahlener Mohn 3 EL Semmelbrösel 10 g Rosinen 1 TL Backpulver 1 EL Mondamin (glatt gestrichen) 50 g gehackte Haselnüsse 14 Stck Eier 330 g Zucker Schokoüberzug für die Torte 600 g Zartbitter-Kuvertüre auf ca. 50 °C erwärmen und verflüssigen 3 Stck Eigelb 200 ml Milch, lauwarm Punsch zum Tränken der Mohntorte 500 ml Bärenfang 500 ml Läuterzucker

Zum Heraustrennen

Creme 250 g Butter 100 g Zartbitter-Kuvertüre auf ca. 50 °C erwärmen und verflüssigen 200 g Puderzucker abschmecken z. B. mit Bärenfang oder Eierlikör Blutorangeneis 300 ml Blutorangensaft 50 g Zucker 2 Stck Eigelb 80 g Butter, gekühlt 40 g Sahne 1 TL Glukose Grand Marnier zum Verfeinern

Zubereitung Mohntorte Die Eier aufschlagen und trennen. Eiweiß mit dem Zucker schaumig schlagen. Eigelbe unterrühren. Die restlichen Zutaten vermengen und nach und nach unter die Eimasse heben. In eine Backform füllen und bei 170  °C ca. 45 Minuten backen. Schokoüberzug für die Torte Die Zartbitter-Kuvertüre in der lauwarmen Milch schmelzen. Eigelbe unterheben und alles verrühren. Die Masse leicht cremeflüssig halten, am besten in einem Topf mit Wasserbad. Creme Alle Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Zubereitung der Torte Den fertiggebackenen Mohnkuchen aus der Form nehmen. In drei gleich dicke Schichten schneiden. Mit dem Punsch aus Bärenfang und Läuterzucker tränken. Trocknen lassen. Die unterste Schicht mit der Creme bestreichen und eine weitere Schicht Mohnkuchen darauf legen. Diese wiederum mit der Creme bestreichen und darauf die dritte Schicht geben. Zum Schluss die geschichtete Mohntorte mit der Schokoglasur überziehen. Abkühlen. Blutorangeneis Zucker und Glukose in einem Topf vorsichtig erhitzen, bis sich helles Karamell bildet. Mit Orangensaft ablöschen und auf 150 ml reduzieren. Eigelbe mit der Orangenreduktion in der Küchenmaschine mischen und kalte Butterwürfel und die Sahne hinzugeben. Halbfest aufschlagen (4 – 5 Minuten). Mit Grand Marnier abschmecken und in die Eismaschine füllen.


Zum Heraustrennen

Zum Heraustrennen


Lebensart

100 scharfe Jahre Güde

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Geschmiedete Messer in höchster Qualität und kleiner Stückzahl von Hand herzustellen ist seit 100 Jahren die Philosophie des Unternehmens GÜDE in Solingen. Als Karl Güde 1910 die Messermanufaktur gründete, gab es in Solingen über 9000 kleine Handwerksbetriebe, die Schneidwaren aller Art herstellten und so den weltweit guten Ruf der Solinger Messer begründeten.

Gut drauf: New Avengers

Dr. Ing. Karl-Peter Born und Claudia Born

Die Köche: Sascha Stemberg und Jens Bomke

ei GÜDE wurden von Anfang an aus einem Stück Stahl im Gesenk geschmiedete Messer hergestellt, von Hand geschliffen und mit Griffen versehen. Diese Messer gehörten von Anfang an zu den qualitativ hochwertigsten Solinger Produkten. In den folgenden Jahrzehnten wurde GÜDE zu einem weltweiten Begriff für Messerqualität Made in Solingen. Die Nachfolger des Firmengründers waren nicht nur gute Kaufleute und Fabrikanten, sondern auch innovative Unternehmer. So erfand Franz Güde 1931 die hintersetzte Zahnung für den Einsatz bei Brotschneide- und Aufschnittmaschinen und legte mit der Erfindung des Wellenschliffs, welcher Schneidfähigkeit und Schnitthaltigkeit bei Brotmessern deutlich erhöhte im Jahre 1937 noch einmal nach. Heute kommt der Wellenschliff bei nahezu jedem Brotmesser weltweit zum Einsatz. GÜDE Messer gewannen bis in jüngster Zeit zahlreiche nationale und internationale Design- und Qualitätspreise. Im Jahre 2000 war es das Kappa Käsemesser-Set, das den „red dot design award“ nach Solingen holte, 2001 folgte das große Brotmesser „Franz Güde“ mit dem DesignPlus-Preis. 2007 gewinnt das „Shark“ Kräutermesser den „red dot design

award“. Wiederum eine hohe Auszeichnung und die Bestätigung einer hervorragenden Produktpalette im Hause GÜDE. Seit 1983 wird das Unternehmen von Dr. Karl Peter Born, dem Enkel von Franz Güde, geführt. Seine Unternehmensphilosophie ist es, weiterhin handgefertigte klassische Messer von zeitloser und funktionsorientierter Formgebung in kleiner Stückzahl aber mit höchsten Qualitätsansprüchen herzustellen. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens wurde eine streng limitierte Serie von 100 Exemplaren mit 1000 Jahre alten Mooreichenholz-Griffen aufgelegt. Ein weiteres Glanzstück der Solinger Messer-Manufaktur. Am 3. September 2010 hat Dr. Ing. Born Kunden, Geschäftsfreunde und Lieferanten die historischen Hallen des Unternehmens eingeladen um am Entstehungsort der traditionsreichen GÜDEProdukte den einhundertsten Geburtstag des Unternehmens zu feiern. Dieser Ort wurde mit Bedacht gewählt, denn hier sollten die Gäste 100 Jahre Messergeschichte erleben. Um die zweihundert Gäste waren der Einladung gefolgt. In den Fabrikationshallen waren zünftige Biergartengarnituren aufgestellt. In einem Cateringzelt vor dem Gebäude sorgten zwei

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absolute Spitzenköche für höchste Gaumenfreuden. Sascha Stemberg (Velbert) und Jens Bomke (Wadersloh) tischten von 18.00 Uhr bis Mitternacht kleine und große Köstlichkeiten auf. Als Fingerfood gab es unter anderem Ochsenschwanzpraline auf gepfefferten Schalottenkompott oder Geselchte Schweinsbäckchen an Meerrettich und Buchweizen. Als Gabelgerichte wurde eine Terrine vom Hering mit Sommertomaten oder ein lauwarmer Saibling auf Kartoffel-Radieschen-Salat serviert. Im alten Maschinenraum tranchierte Jens Bomke ein großes Bratenstück. Dazu gab es Schnippelbohnen und Marmelade von Essigschalotten. Ein Kompott von Pflaumen mit Butterstreusel und geeistem Pumpernickelschaum gab es zum Dessert. Nach diesen Köstlichkeiten brauchten die Gäste etwas Bewegung. Dafür sorgten die New Avengers mit ihrem handgemachten Rock & Beat aus den 1960er und 70er Jahren. Da wurde bis in die Nacht gerockt, getanzt und geschwoft. Das war so richtig nach dem Geschmack der Gäste. Nach diesem gelungenen Abend können auch wir dem Team um Dr. Ing. Born nur von ganzem Herzen sagen – weiter so. Auf noch einmal 100 Jahre GÜDE. Gerhard Besler Weitere Informationen unter: www.guede-solingen.de

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Exklusive Premiere für Genießer:

Eine Reise der Sinne. Mit Hövels Original und AIDAblu. Auf hoher See verführen Hövels Original und AIDAblu die Sinne. Anspruchsvolle Passagiere können dort das SuperPremium im weltweit ersten Brauhaus an Bord des Kreuzfahrtschiffes genießen und dabei die Geheimnisse der Braukunst erkunden. Am 19. Februar 2011 legt ­AIDAblu zur Hövels Original GenießerReise ab. Die siebentägige Kreuzfahrt auf die Kanaren bietet einer limitierten Teilnehmerzahl ein exklusives Programm. Genuss steht täglich im Mittelpunkt. Mit einem exklusiven Gourmet-Dinner von Sternekoch Stefan Manier, mit einem Aromaparcours von Sommelier Peer F. Holm, mit einem Brauseminar und viel Wissenswertem aus der Welt des Schmeckens und Genießens. Den idealen Rahmen dieser unvergess-

1 249 Euro pro Person inklusive Flug und allen eingeschlossenen Leistungen. Das Kontingent ist streng limitiert.

lichen Reise bietet AIDAblu mit ihrem Premium-Konzept, dem größten Spa-Bereich der Weltmeere und dem weltweit ersten Brauhaus an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Die Reise der Sinne findet vom 19. bis 26. Februar 2011 statt. Start- und Zielhafen ist Teneriffa. Die Preise liegen – je nach gebuchter Kabinenkategorie bei 2-er Belegung – zwischen 1 049 Euro und

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist. Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. der Lennhof 2. Jägerhof zum Stift Flaesheim 3. Waldhaus Föckinghausen

der Lennhof Vielfalt genießen

W

ann und wo haben Sie schon einmal die Gelegenheit in einem Haus aus dem 14. Jahrhundert den modernen Komfort der Neuzeit stilvoll zu genießen? Das alte Fachwerkhaus präsentiert sich mit modernem Interieur und sehr viel Komfort. Der Ursprung dieses Hauses lässt sich bis in das Jahr 1368 zurückverfolgen. Seit 1395 trägt es den Namen der Familie Lenhove (Lennhoff). Bis weit in die Neuzeit nutzt die namensgebende Familie Lennhoff den Hof landwirtschaftlich. Im Jahre 1978 wird aus dem Lennhof ein Hotel. Das Hotel behält den jahrhundertealten histo58

rischen Namen. Ländlich idyllisch, im Dortmunder Stadtteil Barop gelegen, ist der Lennhof die richtige Adresse für Gäste, die das Außergewöhnliche lieben. Das besondere Ambiente des Fachwerkhauses, kombiniert mit einem offenen und innovativen Interieur, gibt dem Lennhof ein ganz besonderes Flair. Nicht zuletzt die unnachahmliche Ausstrahlung dieses Hotels ist ein Grund dafür, dass es ein beliebter Ort des Genießens, ein Ort für Hochzeiten und Tagungen geworden ist. Mit seinen 8 Einzelzimmern, 23 Doppelzimmern und vier Juniorsuiten gehört

das Haus eher zu den kleinen, aber charaktervollen Hotels in Dortmund. Der unverwechselbare Charme und Stil der Hotelzimmer ergibt sich aus dem besonderen Stil und das einzigartige Design. Die Kombination von Historie und Moderne hat hier eine besondere Strahlkraft. Eine klare und moderne Ästhetik mit viel Liebe zum Detail – schnörkellos, aber nicht kühl. Besitzer dieses Kleinods der Gastlichkeit ist Arne Brückmann. Der junge Hotelier hat in Dortmund bei der Hövels Hausbrauerei gelernt und war dann viele Jahre beruflich in Norddeutschland tätig. Das Hotel hat er vor fünf Jahren von Bo-


- Anzeige russia Dortmund gekauft. Er ist sehr froh darüber, dass er im Lennhof Dortmunder Biere, vor allen das Hövels Original, ausschenken darf und auch stolz darauf, das sich die Fußballer der Dortmunder Borussia hier weiterhin wohlfühlen, obwohl es kein Borussia-Hotel mehr ist. Alle Gäste sind bei Arne Brückmann sehr willkommen. So hat sich das Haus sehr gut als stilvolles Tagungshotel etabliert. Für die Tagungsgäste ist es immer ein Erlebnis hier Seminare, Kongresse und Tagungsveranstaltungen aller Art abzuhalten. Die großzügigen Räumen, die moderne und innovative Technik und die besondere Umgebung inspirieren die Teilnehmer zu

besonderer Kreativität. Bei Hochzeitern ist der Lennhof außerordentlich beliebt. Von März bis Oktober finden hier fast wöchentlich Hochzeitsfeiern statt. Für die Hochzeitsgesellschaften, die Tagungs- und die Restaurantgäste, ist die große überdachte Sommer- und Winterterrasse ein besonderer Anziehungspunkt. Unter der flexiblen Allwettermarkise werden sommerliche Schauer zur Nebensache. Das gastronomische Herzstück im Hotel Lennhof ist das Restaurant lennis. Küchenchef Wilko Masan zelebriert hier seit neun Jahren seine klassische Küche mit

französischen und asiatischen Einflüssen. Dabei wird im Lennhof keinerlei Wert auf Sterne, Punkte und Sonnen gelegt. Wichtig ist die absolute Frischküche, in der es sowohl Tafelspitz und auch Sechs-Gang Gourmet-Menüs gibt. Der Spaß am Kochen und zufriedene Gäste die gerne wiederkommen, sind dem Küchenchef besonders wichtig. Kontakt der Lennhof Menglinghauser Straße 20 44227 Dortmund Telefon (0231) 758190 www.hotellennhof.de

Jägerhof zum Stift Flaesheim Markus Stewen und Hans Grafe

Der Jägerhof zum „Stift Flaesheim“ ist ein liebenswertes Landhotel, wie es sie in Zeiten der modernen und exklusiven Wohnfabriken immer weniger gibt. Seit 1702 befindet sich der Jägerhof im Besitz der Familie Grafe. Die heutigen Besitzer, Doris und Hans Grafe, haben das Haus über Jahrzehnte durch ihr persönliches Engagement geprägt. Vor rund 40 Jahren wurde es in seiner heutigen Form erbaut. Ein stilvolles kleines Hotel mit 10 Doppelzimmern, einem Restaurant und einem Saal. Tagungs- und Gesellschaftsräume sowie zwei Bundeskegelbahnen gehören seit dieser Zeit zum Gesamtensemble. Gediegene Gemütlichkeit, geprägt von einer ganz besonderen Individualität der Hausherrin, ist genau das, was die Gäste von einem Landgasthof mit Tradition erwarten. Die Gaststube ist bemalt mit Originalen von Ernst Oldenburg. Alle Motive haben einen engen Bezug zum Haus und der näheren Umgebung. Die urgemütliche

Gaststube ist auch der bevorzugte Aufenthaltsrum der vielen Stammgäste. Im Restaurant finden bis zu 60 Gäste Platz. Das Foyer verbindet Gaststube, Restaurant und Saal. Doris Grafe hat es liebevoll mit alten Bildern und Antiquitäten dekoriert. Im Foyer befindet sich auch eine kleine gemütliche Gaube. Hier können sechs Personen abseits vom Restaurantbetrieb ganz unter sich sein und im engsten Familien- oder Freundeskreis speisen. Die Küche des Jägerhofs wurde über Jahrzehnte durch die Kreativität von Hans Grafe geprägt. Sie ist in der gesamten Region um Haltern bekannt und geschätzt. Seit April 2010 ist Markus Stewen neuer Küchenchef. Der gebürtige Halterner hat seine Lehre bei Hans Grafe absolviert. Nach seinen Wanderjahren ist er nun als Küchenchef in den Jägerhof zurückgekehrt. Grafe und Stewen propagieren nun gemeinsam eine ambitionierte, kreative Frischeküche mit den besten Produkten

aus der Region. Die Kreativität von Grafe und Stewen spiegelt sich auch in der neu gestalteten Speisenkarte wieder. Zu den Produkten aus der Region bzw. der unmittelbaren Nachbarschaft gehören zweifelsohne der Maibock, der Damhirsch und das Wildschwein. Die Wildschweine aus der Haard sind so zahlreich, das sie sich in manchen Jahren aus dem Wald bis in die Nähe des Hotelparkplatzes vorwagen. Im Herbst ist dann Wild- und Bratenzeit im Jägerhof. Jetzt kommt auch eine in Hövels Original geschmorte Wildschweinkeule auf den Tisch. Zu vielen Menüs passt aber auch ein Hövels Original als Aperitif, serviert im 0,1 l Stößchen-Glas. Der Whisky-Club Haltern hat im Jägerhof seine Clubräume und veranstaltet im Saal alljährlich im Januar das „Burns Supper“. Die im Januar stattfindende Veranstaltung ist seit vielen Jahren überregional so bekannt, das sie regelmäßig schon im Herbst ausverkauft ist. Sie findet zu Ehren des 59


- Anzeige schottischen Dichters Robert Burns statt. Zu dieser Veranstaltung wird groß aufgekocht. Ein Sechs-Gänge-Menü, dessen Hauptgang der Haggis (ein gefüllter Schafsmagen) ist. Für Wanderer und Radfahrer ist das Restaurant Jägerhof eine beliebte Anlauf-

stelle zum Rasten oder auch zum Übernachten. Von hier aus sind die beliebten Ausflugsziele der Region nicht weit. Zum Ausruhen von der Tour sitzt man gerne im Biergarten oder im Gartenrestaurant und lässt sich kulinarisch gerne von Hans Grafe und Markus Stewen verwöhnen.

Kontakt Hotel-Restaurant Jägerhof zum „Stift-Flaesheim“ Flaesheimer Straße 360 45721 Haltern-Flaesheim Telefon (02364) 23 27 www.jaegerhof-flaesheim.de

Fotos: futec AG/Gerhard Besler, hotellenhof, Waldhaus Föckinghausen

Waldhaus Föckinghausen

Da steht ein Wandergasthof, wie er im Buche steht oder anders gesagt wie man sich einen Wandergasthof idealerweise vorstellt. Idyllische Alleinlage in 500 Metern Höhe, umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern, dazu ein herrlicher Biergarten. Die Sauerland-Waldroute führt direkt am Haus vorbei. Wer Ruhe und Natur mag, ist hier bestens aufgehoben. Kein Straßenlärm, das Rauschen der Bäume und das Singen der Vögel kann man hier noch ungestört wahrnehmen. Aber wo liegt Föckinghausen? Es ist ein Ortsteil von Bestwig und zählt gerade einmal 40 Einwohner. Dass man diesen kleinen Ort kennt, liegt wohl mehr am Hotel-Restaurant der Familie Knippschild, als am Ort selber. Aber idyllisch ist es hier schon, da zählt nicht die Größe. Für die Gastgeber Ute und Antonius Knippschild ist Föckinghausen der ideale Ort, ihren Gästen den Alltag an der Rezeption abzunehmen und sie die Natur in einer familiär komfortablen Atmosphäre genießen zu lassen. Seitdem das Haus im Jahre 2003 komplett umgebaut wurde, zieren es drei Sterne mit dem Zusatz „Superior“, weil die für diese Klasse zertifi60

zierten Komfortmerkmale deutlich übererfüllt werden. Gleiches lässt sich über die „Stuben“ des Waldhauses sagen. In der Antonius- und der Sonnenstube genießt man wohlig warme Momente. Im rustikalen Gaststuben-Ambiente lässt sich die Anstrengung des Tages schnell vergessen, besonders wenn im Herbst und Winter das Feuer im Kamin prasselt. Genießen Sie ein Abendessen zu zweit oder mit der Familie. Am Morgen planen Sie bei oder nach einem reichhaltigen Frühstück Ihre nächste Wandertour. Spaziergänger und Wanderer belohnen sich mit hausgebackenem Kuchen, der an schönen Sommertagen gerne in der Gartenwirtschaft in der großen Gartenwirtschaft genossen wird. Für die kleinen Gäste wurde ein hauseigener Spielplatz angelegt. Im Restaurant verbürgt sich Hotelbesitzer Antonius Knippschild persönlich dafür, dass sich seine Gäste wie im Schlaraffenland fühlen. Antonius Knippschild ging durch die harte Schule des französischen Spitzenkochs Jean-Claude Bourgueil, der aktuell zwei Michelin-Sterne führt. Hier fand Knippschild auch seine Liebe zu frischen regionalen Produkten bestätigt. Von

Bourgueil erfuhr er auch, das eine regionale Frischeküche auch pfiffig und kreativ sein kann. Das Fleisch und den Käse für die Waldhausküche beziehen Ute und Antonius Knippschild unter anderem auch aus der nahe gelegenen Benediktiner­abtei Königsmünster. Die dort gezüchteten Piemonteser Rinder gehören zu den besonders beliebten Fleischrassen. Zum Rumpsteak von diesem Rind serviert Antonius Knippschild eine vorzügliche RotweinSchalottensauce. Seine Sauerländer Bachforelle harmoniert hervorragend mit einer feinen Kräuter-Honigmarinade. Für die Gäste, die etwas länger bleiben möchten, laden 12 Doppel- und vier Einzelzimmer zum Träumen ein. Die überwiegend im warmen Landhausstil eingerichteten Zimmer bieten alle Annehmlichkeiten für einen Urlaub in absoluter Idylle. Kontakt Hotel Waldhaus Föckinghausen 23 59909 Bestwig Telefon (02904) 97760 www.hotel-waldhaus.com


Gastkolumne Elmar Simon

Regionale Produkte in unserer Küche oder: Das kann dauern ...

Z

weifelsfrei: 10 Jahre Berlin prägen, fünf Jahre Kochen auf einer Insel namens West Berlin insbesondere. Jeder Sellerie und jede Möhre fährt wohl behütet im eigenen LKW über die Transitstrecken. Kalbsfilet und Loup de Mer sind etwas vornehmer, sie fliegen Economy Class bis Berlin Tegel. Von regionalen Produkten weit und breit keine Spur, den Beelitzer Spargel kennen wir nur vom Hören sagen, unser kommt aus Schwetzingen, aber dafür mit dem Flieger. Moment, fast hätte ich unser Minzbeet in Nachbars Garten vergessen und ein paar Hühner gab es auf unserer Insel. Das Schlaraffenland für Köche war schnell ausgemacht: Das muss Westdeutschland sein, genauer gesagt Ostwestfalen. Grüne Wälder, saftige Wiesen, glückliche Kühe und freundliche Jäger, die dem Wild ein „Lebewohl“ zuflüstern, wenn’s dann den ewigen Jagdgründen entgegen geht. Bauern hegen und pflegen ihr junges Gemüse, sprechen mit jedem Kopfsalat und Kohlrabi und tragen diese dann auf den heimischen Wochenmarkt. Für Köche das Paradies auf Erden, gutes Wetter natürlich inklusive. Also nichts wie die Koffer gepackt und ab in die Selbstständigkeit nach Paderborn. Kurz vor Eröffnung des Balthasars ein Anruf: Tante Mathilde am Telefon, sie hat wunderschöne Zucchini für mich. Klasse, sofort ins Auto und los. Die Zucchini sind wunderschön, wunderschön groß. Schon

von Weitem erinnern sie an Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, ein klarer Fall für den Kampfmittelräumdienst. Tante Mathilde steht neben der schönsten Frucht und ist stolz wie Oskar: „Naaa, haste so was schon mal gesehen???“ Nein, habe ich nicht ... die Zucchini reicht ihr bis übers Knie. Wie in Gottes Namen erkläre ich ihr, dass ich kleine Zucchini brauche? Das kann dauern ... Onkel Anton kommt dazu, ein begeisterter Jäger und klopft mir liebevoll auf die Schulter: „Tach Elmar, kannst du einen Rehbock für dein Restaurant gebrauchen? Habe ich vorgestern geschossen, echt ein super Tier.“ Vor meinen Augen eine schlotzig geschmorte Rehschulter, die koche ich heute für meine Gäste ... wenn da die Tiefkühltruhe nicht wäre. Die Kühltruhe ist in meiner Heimat ein magischer Ort. Alles, was aus dem Wald kommt, verschwindet, liebevoll eingepackt, sofort darin, die besten Fleischteile zuerst. Onkel Anton versuche ich zu vermitteln, dass ich gerne sein Wild nur gekühlt haben möchte und nicht gefroren. Ich komme auch jederzeit vorbei und hole es ab. Das kann dauern ... Abends dann im Balthasar .... das Restaurant ist gut besucht, fast alle Tische besetzt. Endlich so gegen 20.00 Uhr kommt Herr Hülskämper, liebevoll Lammonkel genannt, und bringt die sehnsüchtig erwarteten Lammrücken. Herr Hülskämper steht mitten im Restaurant: brauner Hut, graublauer Kittel,

grüne Gummistiefel und eine w u nde rs chön blutrot marmorierte Schürze. Die Lammrücken auf der Schulter und eine Keule in der linken Hand. Bis in die Küche höre ich seinen Bariton: „Ist Simons Elmar da, ich hab dat Lamm und hab noch ne frische Keule mit!“ Stimmt, die Keule ist frisch und die Lammrücken auch. Erkennt der Fachmann an den Bluttropfen auf dem Teppich an Tisch 4. Fleischreifung durch Abhängen in unserer Gegend was für Weicheier ... frisch muss es sein, auch das Lamm. Bei einem Glas Bier rede ich salbungsvoll in der Küche auf den Lammonkel ein, um ihn zum „Abhängen“ zu überreden. In mir keimt ein Verdacht: Sträubt er sich, weil ein Gewichtsverlust damit einher geht??? Das kann dauern … Das alles ist natürlich Jahre her und maßlos übertrieben. Wir arbeiten hier bei uns im Balthasar mit vielen regionalen Produkten. Es gibt nichts Schöneres, als wenn ein Erzeuger mit seinen Produkten bei uns reinschaut und wir feststellen können: Mensch, das super Zeug kommt ja hier direkt aus der Nachbarschaft. Soviel zum Thema regionale Produkte, ich muss los, Tante Mathilde hat angerufen … Ihr Elmar Simon

Genießen in behaglichem Ambiente.

Goldener Anker Björn Freitag

www.goldeneranker.info Lippetor 4 · 46282 Dorsten · Telefon (02362) 22553 Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr

Restaurant la vie Krahnstraße 1-2 49074 Osnabrück Telefon: (05 41) 33 11 50 www.restaurant-lavie.de

Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr Mittwoch bis Freitag ab 12 Uhr

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Lebensart

Spa-Maßnahmen Energie für den Winter

Um sich die kalte und dunkle Jahreszeit angenehm zu gestalten gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Vorlieben. Die einen ziehen es vor sich mit einer guten Lektüre und einer Tasse Tee unter der Decke zu verkriechen, die anderen bevorzugen das Glas Wein am Kamin. Gerade in den letzten Jahren erlebt auch die Saunakultur eine enorme Belebung. Dabei sind die Zeiten des „solange und so heiß wie möglich“-saunierens ebenso vorbei wie die exotischen Rituale und Aromen. Saunen aktueller Generation setzen zwar auf Vielfalt aber dabei auf Authentizität und Stil.

Der 50 000 m² große Park vom Gut Sternholz hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Sommer kann man hier verschiedene Anwendungen auch im Freien genießen.

„Die große Show der Therapien ist vorüber. Wir besinnen uns auf die guten, einfachen Dinge. Dazu gehören entspannende Bäder, Saunen, klassische Massagen. Ehrliche, geerdete Behandlungen, die uns wirklich guttun“, sagt Susan Harms-

worth, Kennerin der Szene und seit 40 Jahren im Geschäft. Rund 300 Spa’s hat sie selbst konzipiert, mehr als 2 000 in ihrem Leben gesehen oder getestet.1 Erfreulicherweise haben wir auch in Westfalen mittlerweile eine gute Aus-

wahl an Wellness-Resorts, Spa’s, Thermen, Saunaparks und -dörfern. Der deutschen Sprache mangelt es leider an einem angemessenen Begriff für diese Gesundheitseinrichtungen. Spa ist der gebräuchlichste Oberbegriff, der nicht wie oft und gern

Gut Sternholz GmbH & Co. KG Lippestr.138 (Navi: Im Giesendahl) 59071 Hamm Tel. : 02388-301099-0 www.sternholz.de Täglich von 9 - 23 Uhr dienstags Damensauna

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Quelle: Brigitte Women


Fotos: Gut Sternholz

Mit allen Sinnen genießen

verbreitet die Abkürzung von „Sanus per Aquam“ ist, sondern sich vom belgischen Badeort Spa ableitet. Zurück nach Westfalen. Zu den besten Anlagen der Region gehören das Saunadorf (Lüdenscheid), das Maximare (Hamm), die Meditherme (Bochum), das Freizeitbad Heveney (Witten), die Eymann-Sauna (Münster), die Lago-Therme (Herne), das Aquamagis (Plettenberg), das Solebad Wischlingen (Dortmund), das Maritimo (Oer-Erkenschwick), das Atlantis (Dorsten), das Inselbad Bahia (Bocholt), die Saunainsel (Dülmen), der Saunapark Epe (Gronau), das Gut Sternholz (Hamm) oder das Natursolebad in Werne. Das Maritimo in Oer-Erkenschwick ist ein Flaggschiff der monte mare Gruppe, die an 11 Standorten in Deutschland für Baden, Sauna, Wellness und „meer“ steht. In der Tat bringen es die großen Anlagen dazu innerhalb von einigen Stunden den Alltag zu vergessen, Neues zu erleben und zu genießen und Kraft und Ruhe für den Alltag zu gewinnen. Natürlich hat man auch längst erkannt, dass zeitgemäße Freizeit- und Wellnessangebote nur mit adäquater Gastronomie funktionieren. Im Maritimo hegt man gar Gourmetanspruch. An Gourmetabenden (Termine im Internet) empfängt das Toskana-Restaurant nach dem Saunagang mit gedeckten Tischen und Kerzenschein. Nach einem Kir-Royal zur Begrüßung kann man sich am Gourmetbuffet gütlich tun. Über die Jahre ist die Maritimo-Gastronomie, auch

ganz unabhängig vom Saunabesuch, eine etablierte Adresse für geschäftliche wie private Anlässe. Mehr noch: Mit dem Maritimo-Gourmet-Catering kommen die geschmackvoll in Szene gesetzten Genüsse auch an jeden Ort der Wahl. Auf dem Gut Sternholz in Hamm lädt das Lounge-Restaurant zum Verweilen und Genießen ein. In stilvoller Atmosphäre kommen hier leichte und naturbelassene Speisen auf den Tisch. „Wellness-Küche“ heißt hier das Stichwort und findet seine Fortsetzung im Angebot erlesener Teesorten, ausgesuchter Weine und frischer Obst- und Gemüsesäfte.

Willkommen an Bord von maritimo. Eingebunden in eine großzügige Architektur eröffnen wir Ihnen eine nie da gewesene Vielfalt an Angeboten rund um Wasser, Wärme und Wellness. Verwirklichen Sie mit uns Ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Entspannung und entdecken Sie die Lust an der Langsamkeit. Preisgekrönt als eine der besten Wellness-Adressen in Europa bietet maritimo auf mehr als 18.000 qm neben 12 verschiedenen Saunen, Hamam, Thalasso und Ayurveda-Massagen ein einmaliges Ambiente für Ihren perfekten Urlaub zwischendurch.

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Gutschein »Tageskarte Saunaparadies«

Das Besondere am Gut Sternholz ist die Lage in einem ehemaligen Gutshof mit einer 50 000 m² großen Parkanlage und einem schön in die Landschaft integrierten Außenpool. Im Oktober wurde mit dem Bau einer neuen See-Sauna und einem Wintergarten begonnen.

* Gilt für den Tageskarten-Tarif Saunaparadies (inkl. Sport- und Erlebnisbad bis 19 Uhr). Einmalig gültig für 1 Person im maritimo Sauna- & WellnessResort. Keine Barauszahlung oder weitere Ermäßigung möglich. Weitere geldwerte Leistungen sind nicht enthalten. Gültig von Montag bis Freitag (werktags) bis 23.12.2010.

Am Stimbergpark 80 · 45739 Oer-Erkenschwick Tel. 02368/698-0 · www.maritimo.info


Kurz notiert

Zehn Jahre (nicht nur) in kulinarischer Mission

I

m Dezember 2010 feiert die Lüner futec AG ihr zehnjähriges Bestehen. Gleich der erste Auftrag der kleinen Aktiengesellschaft aus Lünen war die Erstellung einer Internetseite für eine Kultkneipe. Erste Meilensteine waren die Entwicklung von Internetportalen für Wellness & Beauty, das Handwerk und die Gastronomie. Am 15.1.2001 startete das Portal westfalen-gastro.de. Mit crossmedialem Ansatz brachten die Lüner Kreativen ihre Inhalte bald als Sonderseiten in die RuhrNachrichten. Immer auf Weiterentwicklung bedacht, gab man darauf erste kulinarische Reiseführer und Fachbücher heraus. Der Agenturbereich entwickelte sich parallel dazu ebenfalls erfolgreich. Größere Kunden und Projekte konnten gewonnen werden. Bekanntes Flaggschiff des Verlages ist das Westfalen Magazin, das mittlerweile im siebten Jahrgang, viermal pro Jahr die besten Seiten Westfalens zeigt und sich wei-

Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Besler (vorne) sowie Junior und Vorstand Marcus A. Besler im Foyer der Agentur.

ter positiv entwickelt. Um das Engagement für die Region noch wirkungsvoller gestalten zu können, initiierte futec Gründer Gerhard Besler im Februar 2009 das Westfalen Institut

als e.V. Ziel des Business-Netzwerks ist es hier Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam Erfolg, Bekanntheit und Qualität der Region zu steigern. Heute zählt die Lüner Werbeagentur rund 200 aktive Kunden, darunter kleine Handwerker genauso wie große Konzerne. Die gesunde Kundenstruktur, die Unabhängigkeit von Großetats und sicher die immer neuen guten Ideen, ließen die futec AG auch die Krisenjahre unbeschadet überstehen. Haupterfolgsgaranten sind dazu weiterhin die starke familiäre Basis des Unternehmens und der stets ganzheitliche Ansatz, den man als fute©oncept vermarktet. Auch für 2011 zeigt man sich begründet optimistisch. Geplante Projekte zeigen sich Erfolg versprechend. Die aktuelle Agenturbroschüre „Frischer Wind für Ihre Werbung“ ist unter windkraft@futec-ag.de anforderbar.

1. Sauerland-Bergpreis-Historic 2010 Ein Rückblick von Bergrennlegende Erich Rostek

E

in Revival nach Maß - prägnanter ist die Wiederbelebung des großen Bergrennens, auf der traditionellen Rennstrecke zwischen Nuttlar und Kallenhardt im Sauerland nicht auf den Punkt zu bringen. Der Geist und die faszinierende Atmosphäre von damals war im Startbereich und an der Strecke sofort wieder zurückgekehrt und die Begeisterung der großen Anzahl von Zuschauern und Teilnehmern spiegelten sich in ihren Gesichtern. Die Veranstalter-Gemeinschaft rund um die Rennleiter Horst Schöne und Bernhard Jühe leistete trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur 2 Monaten hervorragende Arbeit. Alles bewegte sich auf dem bekannten „Sauerland-Bergpreis-Niveau“! Angefangen bei der Pressekonferenz am Freitag vor der Veranstaltung, im Fünf-Sterne-Hotel Deimann in Schmallenberg bis zur Siegerehrung mit Top-Pokalen unmittelbar nach der Zieldurchfahrt im Event und Startbereich – es fehlte im Hinblick auf diese kurze Vorbereitungsphase, bis auf Kleinigkeiten, wirklich an Nichts! Auch machte 64

MARCH-BMW-F2 Pilot Erich Rostek (3.v.l.), Jochen Deimann (4.v.l., Hotel Deimann) zusammen mit den Rennorganisatoren vor dem 5-Sterne Hotel Deimann in Schmallenberg, in dem die Pressekonferenz stattfand.

es keinem, aus der Vergangenheit erfolgreichen Fahrern, d. h. Reinhold Köster (Fiat Abarth) Peter Röllinghoff (BMWM1), Erhardt Paschtalka (FV 1300) und mir mit meinem MARCH-BMW-F2 etwas aus, im „gemäßigten Tempo“ die Strecke zu befahren, denn das wurde dem Veranstalter zur Auflage gemacht. Allen Anwesenden reichte der „ungedämpfte Sound“ eines BMW-F 2 Motors, eines 1000 Abarth TCR’s oder eines BMW-M1. Vom Sound her war das einfach Racing

Fünf-Sterne-Hotel Deimann

pur als diese hochkarätigen Berg-Rennwagen vom Start weg „donnerten“! An die Organisatoren und alle Teilnehmer, hiermit nochmals ein ganz herzliches Dankeschön und wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung am zweiten Oktoberwochenende 2011! Weitere Informationen unter: www.classicindex.eu www.scuderia-westfalica.de


Kurz notiert

GourmeDo zeigt Dortmund von bester Seite

Hochzeiten stilvoll feiern – ganz nach Ihren Wünschen Machen Sie den schönsten Tag in Ihrem Leben zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Was in Münster das Schloss ist, könnte in Dortmund das Alte Rathaus sein.

D

ortmunds Gastronomie ist 580 Jahre alt, 137 Meter hoch, Heimat des Bieres, der Stars und des Fußballs und greift nach den Sternen. Das alles und laute nette Nachbarn erleben Sie im Sommer bei GourmeDo. – So kündigt das Westfalen Institut die neue kulinarische Spitzenveranstaltung an. GourmeDo ist also das Zauberwort, das Dortmunds kulinarische Qualität ab 2011 angemessen präsentieren soll. Die kulinarischen Entwicklungen der letzten Jahre und nicht zuletzt der große Erfolg des Westfalen Gourmetfestivals waren für das Westfalen Institut Grund das neue kulinarische Festival auf Spitzenniveau ins Leben zu rufen. Dortmund fehle es an einer gehobenen kulinarischen Veranstaltung, wie man sie z. B. aus Essen oder Münster kennt, so die Initiatoren. Ein Prinzip des Westfalen Institutes ist es, jeden Kompetenzbereich fachkundig zu besetzen. GourmeDo wird z. B. in Zusammenarbeit mit Severin Romero realisiert. Romero hat seit vielen Jahren beste Erfahrungen und Erfolge als Organisator und Veranstalter von „Münster verwöhnt“. Münster verwöhnt ist ein besonders stimmungsvolles und kulinarisch anspruchsvolles Festival und spielt in einer Liga z. B. mit „Essen genießen“ von Rainer Bierwirth. Zusammen möchte man nun so etwas auch den Dortmundern bieten und den kulinarischen Ruf Dortmunds aufpolieren. Zwar leuchten aktuell keine Sterne über der Stadt, aber auch nach Bühner und gerade in den letzten Jahren habe es in Dortmund bemerkenswerte Entwicklungen gegeben. Denen müsse man Rechnung tragen. Man habe die besten Köche und Häuser der Stadt im Boot. Wichtig ist den Veranstaltern hierbei nicht nur die großen und bekannten Häuser zu präsentieren, sondern auch kreativen Außenseitern, Trendsettern oder stillen Stars eine Bühne zu bieten. Erste größere Sponsoren haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Geboten werden soll echte Spitzengastronomie, Lebensart und Lebenslust, im Herzen der Stadt, heißt es weiter. Wir sind gespannt. Weitere Informationen unter: www.gourmedo.com

der Lennhof · Menglinghauser Straße 20 · 44227 Dortmund Tel.: (0231) 758190 · Fax: (0231) 7581960 www.der-lennhof.de · info@der-lennhof.de

Fisch und Mehr Fischspezialitäten aus der westfälischen Küche – ungewöhnlich und extra für Sie, weil Sie das Besondere zu schätzen wissen. Wir sorgen immer dafür, dass Sie sich bei uns so wohl fühlen wie zu Hause.

Münsterstraße 20 · 48308 Senden Telefon: 02597/7706 · www.friesenstube.de

Hombeck im Siepen – seit mehr als vier Generationen ein Begriff für gelebte Gastlichkeit. Hier im idyllischen Grüner Tal erleben Sie in herzlicher Atmosphäre eine frische Küche, die sich Ihrer Wurzeln in der Region bewusst und dennoch offen ist für Einflüsse und Ideen aus den Küchen der Welt. Genießen Sie unsere fangfrischen Forellen aus eigenen Teichen, Wildgerichte und natürlich frische, knusprige Freilandgänse aus der Region im Kreis von Kollegen, Freunden und Familie. Wir freuen uns auf Sie, Ralf und Petra Hombeck

Grüner Talstraße 400 58644 Iserlohn Telefon: 02352 / 91960 www.zur-muehle.net

Restaurant des Jahres TOP 10

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Deftiges für den Winter

Möhrentopf

mit Frikadelle und Bratkartoffeln

Zutaten für 4 Personen 1 kg Möhren 200 g Kartoffeln für den Möhrentopf 1 Stck große Zwiebel 50 g Butter 1 Stck kleine Speckschwarte, geräuchert 1 l Gemüsebrühe 1 Bd. Petersilie, kraus Für die Frikadelle 1 Stck große Zwiebel 500 g Gehacktes (halb und halb = 50 % Schwein, 50 % Rind) 1 Stck altes Brötchen vom Vortag (eingeweicht) 1 Stck Ei 1 TL Schwerter Senf, Sorte Adrian 3 EL Rapsöl 3 Stängel Petersilie Fett zum Braten Pfeffer, Salz, Zucker, Paprika edelsüß

Zubereitung Möhren vom Kraut befreien und waschen. Mit dem Sparschäler schälen und in Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel für den Möhrentopf in möglichst kleine Würfel schneiden. Die Zwiebelwürfel in einem Topf mit Butter leicht, ohne dass sie Farbe nehmen, anschwitzen. Eventuell mit etwas Brühe ablöschen. Die Speckschwarte hinzugeben. Diese verleiht dem Möhrentopf einen leichten, typischen Räuchergeschmack, den Sie mit keinem Gewürz hinbekommen. Jetzt die Möhren in den Topf geben und mitschwitzen lassen. Mit Salz und Zucker würzen. Etwas Brühe angießen und bei geschlossenem Deckel, je nach Größe der Würfel, 10 – 15 Minuten dünsten. Anschließend die Kartoffeln zugeben und das Ganze mit etwas Pfeffer würzen. Mit Brühe nur soweit auffüllen, bis die Möhren leicht bedeckt sind. Deckel schließen und 20 Minuten weiter dünsten. Deckel abnehmen und die Speckschwarte entnehmen. Jetzt sollten Sie die Bissfestigkeit der Möhren testen. Sähmig oder schlotzig? Die Möhren und die Kartoffeln sollten noch ein klein wenig Biss haben, auf alle Fälle nicht breiig sein. Schlotzig ist was richtig Gutes, ich würde sagen es zergeht auf der Zunge. Eventuell etwas nachwürzen – fertig. Mit kleingehackter Petersilie dekorieren. Die Frikadelle auflegen und servieren. Am schönsten wirkt der Möhrentopf in einer kleinen Blechpfanne. Die Frikadelle Wer macht denn heute noch frische Frikadellen, die heiß aus der Pfanne direkt auf den Teller kommen und auch kalt noch richtig gut schmecken? Ich war mal von einer Zeitung zum Testen (Verkosten) fertiger Frikadellen aus dem Laden eingeladen. Was einem da alles so unterkommt. Bestenfalls konnte man sagen: „Geht so.“ Deshalb machen wir unsere Frikadellen natürlich selber. Die gehackte Zwiebel, das Ei, 1 EL Rapsöl, feingehackte Petersilie, Paprikapulver, Senf, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und verrühren. Das eingeweichte Brötchen ausdrücken. Das Gehackte (Hackfleisch) und das Brötchen ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Aus dieser Masse nun die Frikadellen formen und etwas flachdrücken, damit diese auch innen durchgebraten werden. Scharf in Bratfett anbraten und danach die Hitze reduzieren und langsam fertig braten. Dazu passen krosse Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck, am liebsten aus ganzen gekochten Kartoffeln vom Vortag. Rezept aus dem Buch: Kochen ist nichts für Angeber

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Das wichtigste am Möhrentopf sind die Möhren. Das ist nicht einfach so daher gesagt. Die müssen Aroma haben, also intensiv nach Möhren schmecken. Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, nehmen Sie die großen Bund Möhren vom Wochenmarkt, an denen das Grün noch schön frisch aussieht – der Aufwand lohnt sich absolut. Viele abgepackte Ware aus dem Supermarkt schmeckt leider sehr fade und wässrig. Diesen Möhrentopf habe ich einmal zusammen mit Günther Overkamp-Klein bei Overkamp in Dortmund gekocht. Seitdem gibt es ihn bei uns zu Hause nie mehr so suppenartig wie ursprünglich, sondern immer so wie auf der Abbildung. Einen Löffel brauchen Sie eigentlich auch nicht. Am liebsten mag ich ihn mit einer guten Frikadelle. Möhren sind hervorragende Vitamin- und Ballaststofflieferanten. Neben dem Provitamin A, enthalten sie auch noch Vitamin B1, B2, C und E. Sie sind gesund, nahrhaft und schmecken einzigartig, wie das oft so ist mit den einfachen Gerichten.


Hotel Restaurant Aßmann

• Natur pur – Oase der Ruhe, und doch zentral im Sauerland. • Familiäre Gastlichkeit vereint mit Wohlfühlatmosphäre. • Mediterrane Zimmer

Restaurant des Jahres

Freuen Sie sich auf unsere kulinarischen Spezialitäten im Winter wie Wild und Gans.

TOP 10

NOTE 1,47

Familie Aßmann· Selbecke 18· 57399 Kirchhundem Telefon: (02723) 7 24 00· www.hotel-assmann.de 67


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Neu im Netz oder: Das Internet lernt laufen und wird sozial In loser Folge stellen wir hier neue Internetpräsenzen aus dem Bereich Genuss und Lebensart vor. In dieser Ausgabe beschränken wir uns hierbei auf zwei neue Projekte. Dazu gehen wir auf zwei Themen ein, welche das Jahr 2011 maßgeblich bestimmen werden: Mobiles Internet und Social-Media.

Vor drei Jahren kam das iPhone auf den Markt und brachte einen Schub für das, sich bis dahin langsam entwickelnde, mobile Internet. Auch die sogenannten sozialen Netze wie Facebook oder Xing gibt es schon länger. Populär sind diese aber auch erst seit wenigen Jahren. Das Marketing wird mit diesen Entwicklungen vor ganz neue Aufgaben gestellt. Inhalte und Kampagnen müssen

noch mehr auf die verschiedenen Plattformen und Zielgruppen zugeschnitten sein. Genügte es vor fünf Jahren noch eine einfache Homepage zu haben, müssen sich heute auch kleine Unternehmen über die Nutzung von „Social Media“ und Angeboten für das mobile Internet Gedanken machen. Die Lüner futec AG hat in zehn Jahren über 200 Internetpräsenzen entwickelt. Eine große Aufgabe für

2011 ist nun diese an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Aktuell laufen einige Pilotprojekte, die schon bald an dieser Stelle vorgestellt werden können. Informationen und Kontakt unter: www.futec-ag.de marcus.besler@futec-ag.de

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Mit Partyservice und Catering hat wohl jeder schon so seine Erfahrungen gemacht. Ob Hinterhofmetzger oder Sternekoch, angeblich beherrschen alle dieses vermeintlich lukrative Metier. Jedoch je größer und anspruchsvoller der Anlass, desto mehr ist ein Party-Profi gefragt. Unter gleichem Namen stellen sich fünf Betriebe an verschiedenen Standorten seit einigen Jahren dieser Aufgabe. Party-Profi.com ist die neue Vermarktungsplattform für Catering in ganz NRW. Mit großformatigen Fotos und informativen Texten hat man schnell das gute Gefühl in den richtigen Händen zu sein. Hier kann man sich einen Eindruck von den eigenen Veranstaltungsräumlichkeiten der Party-Profis machen, mehr über die vielfältigen Dienstleistungen erfahren und auch gleich ganz unverbindlich und komfortabel seine Anfrage aufgeben. Zudem ist unter (0800) 63 00 701 ein kostenloser Zentralruf geschaltet. www.party-profi.com

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Die Ansprüche an Golfplatz-Gastronomien sind immer ganz Besondere. Von der Frikadelle bis zum Galamenü und von der Kaffetafel bis zum Champagnerempfang muss die komplette Klaviatur beherrscht werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist am Golfplatz in Herdecke, an der Stadtgrenze zu Dortmund, am Ahlenberg zu finden. Unter neuem Namen und neuer Leitung empfiehlt sich ein Besuch des „Restaurant Schumacher“ von Beate und Karsten Schumacher. Die neue Internetpräsenz verschafft Eindrücke von dem edlen, mediterran anmutende Ambiente des Restaurants sowie den Veranstaltungen und aktuellen Speisenangeboten. www.restaurant-schumacher.de

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Das Sauerland

Sauerland Stern Hotel und Gutshof Itterbach

Das Größte in der Mitte Deutschlands Willingen an der westfälisch-hessischen Grenze hat sich längst zur Ganzjahresdestination entwickelt. Gleichwohl geht vom Upland, dem nordöstlichen Teil des Rothaargebirges, jetzt im Winter für viele noch eine besondere Anziehungskraft aus. Ganz gleich ob man die Landschaft bei winterlichen Wanderungen, Spaziergängen, beim Wintersport oder Wellness genießt, bieten sich das Sauerland Stern Hotel und der Gutshof Itterbach zum verweilen und genießen an.

Unter den Top 15 der größten Hotels: Das Sauerland Stern Hotel, hier in Winteridylle, an der westfälisch-hessischen Grenze

„Das größte in der Mitte Deutschlands“ gibt man sich selbstbewusst auf den Visitenkarten und selbstbewusst können die Gastgeber auf das Hotel und Kongresszentrum, das seinesgleichen sucht, auch sein. Tagungsgäste aus der ganzen Welt nutzen 6 000 m² Ausstellungs- und Kongressfläche, 500 kostenlose Parkplätze, 16 Suiten, 509 Appartements, 4 Kongresszentren und vier Tagungsbüros. Für das leibliche Wohl sorgen die Gastronomien wie

der „Grill am Ettelsberg“, die „Trattoria La Stella“ oder das urige „Wirtshaus zum Stern“. 80 000 Übernachtungen von Kongressteilnehmern zählt man hier pro Jahr. Eine Zahl die für sich spricht. Ebenso beliebt ist das Sauerland Stern Hotel bei privaten Urlaubsgästen. So sind in Ferienzeiten viele Kinder unter den Gästen, die sich im „Junior Eldorado“, einer Erlebniswelt in der Halle, mit zahlreichen Angeboten und Animation vergnügen. Neben

einer idealen Infrastruktur setzt man im Sauerland Stern Hotel besonders auf den Service, den Wohlfühlfaktor, die Kulinarik und auf Veranstaltungen. Geben sich bei Kongressen die Konzerne der Welt die Klinke in die Hand, ist es bei den Veranstaltungen ebenso. Am 15. Januar erwartet man Prof. Justus Frantz mit seiner „Philharmonie der Nationen“ zum großen Galakonzert mit 600 Gästen. Auf ebenso hohem Niveau widmen sich die Inhaber und ihr Team der Kulinarik. Zu den beliebten Gastronomien im Sauerland Stern Hotel hat man 2001 den „Gutshof Itterbach“ eröffnet. Küchenchef Detlev Hohl arbeitet hier seit 2006 an dem Ruf der Genießer-Hochburg im Sauerland. Die Gäste und großen Führer honorieren dies. Der Gault Millau gab 2010 14 Punkte, „Der Feinschmecker“ zählte den Gutshof Itterbach 2009 zu den besten Restaurants Deutschlands. Bereits 1997 wurde Detlev Hohl als „Aufsteiger des Jahres“ gekürt. In der Vita von Detlev Hohl finden sich nur erste Adressen, wie die Traube Tonbach, die schweizer „Auberge du Raisin“, das Schlosshotel Lerbach oder nun der Gutshof Itterbach. Auf Basis der klassischen französischen Kochkunst zelebriert Hohl in Willingen seine regionale Frischküche. Hohl: „Nur aus wirklich frischen, hochwertigen Lebensmitteln kann

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Das Sauerland

Fotos: Sauerland Stern Hotel, Gutshof Itterbach

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HOF HUECK Der Gutshof Itterbach

Zauberhafte Festtage

Heiligabend Fr. 24.12.2010 ⁕ 19.00 Uhr Festlicher Sektempfang & weihnachtliches 4-Gang-Menü 42,00 € p. P.

Silvester Neben dem Menürestaurant birgt das Haus vier Konferenzräume, ein großes Plenum und somit viele Möglichkeiten von der Tagung bis zur Hochzeit.

man ein gutes Essen kreieren. Hier in der Region gibt es wunderbare Produzenten. Zum Beispiel die Jäger, die mir frisches Wild liefern, oder Fischzuchtbetriebe mit ausgezeichneten Süßwasserfischen. Auch wenn ich das Produkt verarbeitet habe, darf es seinen Eigengeschmack nicht verändern.“ Dazu gibt es immer wieder Genießer-Veranstaltungen wie Wein-Degus­ tations- und Themenabende im Gutshof Itterbach. So sind gern sternegekrönte Kollegen wie Dieter Müller oder Thomas Bühner als Gast im Gutshof um zusammen mit Detlev Hohl noch am i-Tüpfelchen zu feilen und den Gästen einen ganz besonderen Abend zu bieten. Kulinarik und Unterhaltung verbindet man auch bei Veranstaltungen wie einem original „Rodizio“ oder den Krimidinner. Bei einem Rodizio im Gutshof erlebt man einen süd-

amerikanischen Abend der Extraklasse. Beste Churrasco-Steaks vom Grill werden von temperamentvoller Musik und Showtänzen begleitet. Feinschmecker mit Spaß am Nervenkitzel können das nächste Mal am 22. Januar 2011 den Spuk von Darkwood Castle erleben, wenn das beliebte Ensemble vom original Krimidinner Station in Willingen macht.

Weitere Informationen unter: www.sauerland-stern-hotel.de www.gutshof-itterbach.de

Fr. 31.12.2010 ⁕ 19.00 Uhr Delikates 6-Gang-Menü, kurzweilige Unterhaltung, Livemusik und Himmelsfeuerwerk 78,00 € p. P. Besinnliche Momente… Gern informieren wir Sie über weitere Öffnungszeiten zu Weihnachten und Neujahr. Tischreservierung erbeten. Unsere Festtags-Arrangements 2010/11 senden wir Ihnen gern zu.

Im Kurpark . Gartenstrasse 8 59505 Bad Sassendorf Te l . 0 2 9 21 9 613 - 0 F a x . 0 2 9 21 9 613 - 15 0 reservierung@hofhueck.de www.hofhueck.de 71


Das Sauerland

Hotel Antoniushütte – Treffpunkt für Genießer

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Feinschmecker und Genießer finden am Rande des Sauerlandes, im Bergdorf Eisborn, einem Ortsteil von Balve, das exklusive Designerhotel Antoniushütte. Erbaut wurde das Haus 1932 von Josef Spiekermann als Bäckerei. Hermann Spiekermann schuf den Grundstein zum Landgasthof. Dessen Tochter Britta Spiekermann formte hieraus ein modernes Ferien- und Tagungshotel. Das Vier-Sterne-Superior-Hotel gehört zu den herausragenden Häusern der Region. Die exklusive Frischeküche wurde bereits mehrfach durch das Magazin „Der Feinschmecker“ ausgezeichnet. 2009 wählten die Gäste die Antoniushütte zum „Landhotel des Jahres“ auf den ersten Platz. Britta Spiekermann und ihr Patissier Florian Gallist

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as Hotel Antoniushütte ist auch ein optimaler Ort für ambitionierte Business-Gäste, die in schöner Umgebung, abseits vom hektischen Großstadtleben, arbeiten und erfolgreich tagen wollen. Hierzu bieten Räumlichkeiten von 60 – 160 m² genügend Raum für Tagungen und Seminare. Die sich direkt an die Tagungsräume anschließende Terrasse lädt im Sommer zum Tagen unter freiem Himmel ein. Ein besonderes Schmuckstück ist die rustikale Scheune. Zusammen mit der angrenzenden Streuobstwiese bietet sie nach einem arbeitsreichen Tag mit Seminaren die ideale Umgebung für ein gemütliches und geselliges Beisammensein. Neben einem internationalen Gästekreis und Tagungsteilnehmern kommen auch gerne Wanderer und Tagesausflügler in die Antoniushütte, um die Schönheiten rund um das romantische Hönnetal zu entdecken. Der deutsche Wanderverband zeichnete 2010 die Antoniushütte zum Qualitätsbetrieb Wandergasthof aus. Das Hotel spannt den Bogen zwischen herzlicher, regionaler Gastlichkeit und Cosmopolitan Style. Das wird besonders in der Gestaltung und Ausstattung der Designersuiten deutlich, aber auch in Räumen, die toskanisches Lebensgefühl gestatten. Es ist auch die Großzügigkeit der Raumaufteilung, die das Wohnen in einem der bis zu 40 m² großen Zimmer zu 72

einem besonderen Erlebnis werden lässt. Komfortable Gästezimmer im Pfarrhaus und im Schulhaus haben eine Größe von bis zu 70 m². Das ganze Haus (Hotel und Gästehäuser) vermittelt ein Wohngefühl von Leichtigkeit, verbunden mit der Romantik des Sauerlandes. Ergänzt wird das Angebot mit vielfältigen Wellnessangeboten. So gibt es exklusive Designersuiten mit Whirlpool, die Entspannung in exklusiver Atmosphäre bieten. Wohltuende Massagen oder Beauty Anwendungen tragen zum Wohlbefinden bei. Losgelöst vom Alltag können die Gäste hier herrliche Stunden in der einzigartigen Atmosphäre der neu eingerichteten Spa-Suite verbringen. Atmosphäre und Stil haben auch die Restaurants, denn diese verbinden gekonnt modernes Ambiente mit gepflegter Gemütlichkeit. Die Kamine in den Restaurants strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Hier lässt sich Zeit und hervorragende Küche genießen. Der geschmackvolle Empfangsraum heißt Sie „herzlich willkommen“. In der Bauernstube erwartet den Gast ein modernes Café-Restaurant mit offenem Kamin. Besonderer Blickfänger sind die jahrhundertealten Eichendielen. Sauerländer Gerichte, Spezialitäten von Fisch, Wild, Gänsen und Lämmern aus Freilandzucht, hausgemachte Kuchen und Torten sowie selbstgemachte Fleisch-

und Wurstwaren gehören zum Repertoire der Küche. Eine finessenreiche, regionale und mediterrane Frischeküche sind das kulinarische Markenzeichen des Hauses. Auch die Weinkarte mit ihren über 200 Positionen ausgesuchter Tropfen wird jedem Genießer gerecht, noch dazu, wenn der Gast sich auf eine kompetente Beratung verlassen kann, zu der auch das richtige bzw. passende Mineralwasser gehört. Original SELTERS mit den Varietäten SELTERS Leicht, SELTERS Naturell und SELTERS Classic hebt mit seiner ideal harmonischen Mineralisierung die Besonderheiten der Weine hervor, sodass sich auch die feinsten Nuancen eines edlen Tropfens richtig entfalten können. SELTERS gehört damit sicherlich zu den „Grand Crus“ der Mineralwässer. Die alte Giebelinschrift im Fachwerkdach sagt: „Ruht nicht aus auf dem Erreichten, sondern wagt mutig den neuen Anfang.“ Das ist auch die Triebfeder für Britta Spiekermann. Zu ihren Plänen gehören die Vergrößerung des Wellnessbereiches, eine umfangreiche Küchenrenovierung und der Bau einer Panorama-Terrasse mit Blick in das malerische Hönnetal. Sie möchte den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn sie zu Gast in der Antoniushütte sind. Weitere Informationen unter: www.hotel-antoniushuette.de


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80 Jahre Mode in Bad Berleburg

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929 eröffnete Paula Schneider ihr Hut-Geschäft. Nach der Übernahme durch ihren Sohn Helmut Schneider und dessen Ehefrau Hetty Schneider wurde das Unternehmen ausgebaut und weit über die Grenzen Bad Berleburgs bekannt gemacht. Am 1. August 1981, nach langer Umbauphase, eröffnete man das Modehaus mit Freude und unter großer Anteilnahme der Kunden am heutigen Standort in der Poststraße 9 direkt am Marktplatz. Susanne Meyer geb. Schneider trat nach

dem Studium der Textilbetriebswirtschaft 1994 in der dritten Generation die Nachfolge an. Auf zwei Etagen wird die große Welt der Mode mit den Kollektionen internationaler Top-Marken angeboten. Abgerundet wird das Angebot mit passenden Accessoires wie Taschen, Gürteln und Tüchern, Schuhen und – wie der Hausname schon sagt – Hüten. Ein herzliches Willkommen für jeden Kunden sowie die wertschätzende Beratung sind selbstverständlich. Auf individuelle Wünsche wissen die fünf Mitarbei-

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.30 Uhr Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr, jeden 1. Samstag im Monat bis 16.00 Uhr

terinnen einzugehen. Für die Begleitung der Damen bei ihrem Einkauf lädt eine gemütliche Bar mit Erfrischungen zum Verweilen ein. Große Events finden im Frühjahr und Herbst zur Saisoneröffnung mit persönlicher Einladung statt. Kontakt Modehaus Hut-Schneider Poststraße 9 57319 Bad Berleburg Tel. 02571 3957 www.modehaus-hutschneider.de


Das Sauerland

Service- und Genussstufe I Hotel Menge an der Schlacht

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Schon seit sieben Generationen ist das Haus eine beliebte Adresse für Reisende, Feriengäste und seit Christoph Menge hier der Küchenchef ist, auch für Liebhaber der feinen Regionalküche. Schon vor Jahrzehnten stärkten sich hier die Fuhrleute, bevor es mit den oft schwer beladenen Gespannen den Berg hochging, bei gutem Sauerländer Bier und deftiger Hausmannskost. Aus dem ehemaligen Landgasthof entwickelte sich ein gepflegtes Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die eintraditionell und Inhaber geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl hier willkommen und gut aufgehoben zu sein.

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as gemütliche Restaurant verfügt über 50 Plätze. Ihm angeschlossen ist der Bankettraum, in dem ebenfalls 50 Gäste Platz finden und der auch für kleinere Tagungen genutzt werden kann. Besonders schön ist der Blick von der Gartenterrasse auf die renaturierte Ruhr. Auf der Terrasse können bis zu 40 Gäste den wunderschönen Blick auf die Ruhr genießen. Die Küche des Christoph Menge gilt als eine der besten in der Region. Aus diesem Grund ist das Hotel auch beliebter Anlaufpunkt der Sauerland Waldroute und des Ruhrtal-Radweges. Mit seiner neuen deutschen Küche und besten regionalen Produkten begeistert Christoph Menge seit Jahren Gäste und Kritiker. 15 Gault Millau-Punkte und der Bib-Gourmand im Michelin-Führer sind dafür der eindrucksvolle Beweis. Um mehr Zeit für die kreative Küchenarbeit zu haben, wurde auch aufwendig in die Küche des Hauses investiert. Von dem neuen Konzept mit 74

besserem Klima, kürzeren Wegen und moderner Technik verspricht sich Christoph Menge mehr Zeit für die Weiterentwicklung seiner kreativen Küchenarbeit. Der Service des Hauses wurde 2010 mit dem Service-Q (ServiceQualität Deutschland Stufe I) zertifiziert und auch im Fernsehen konnte man sich erst kürzlich wieder von den Qualitäten des Hotel Menge überzeugen lassen: Christian Rach hat für „Abenteuer Leben“ (Kabel 1) neun aus dem Guide Michelin ausgewählte Restaurants besucht. Thema in der Sendung vom 14.11.2010 war: Verarbeitung von regionalen Fleischprodukten: das Arnsberger Galloway-Rind von der Wiese auf den Teller. Damit Wanderer, Radfahrer und Urlauber den Ruhrtalweg, die Arnsberger Aussichtsroute sowie Land und Leute besser kennenlernen, hält das Hotel besondere touristisch-kulinarische Angebote für seine Gäste bereit. Bei dem 2-Tages-Angebot »Ruhrtalweg kulinarisch« werden die Gäste zusammen mit ihren Leihfahrrä-

dern nach Winterberg gebracht. Die Gäste radeln dann nach Arnsberg (ca. 65 km) zurück. Nach ihrer Tour längs der Ruhr werden Sie abends mit einem regionalen Menü verwöhnt. Am nächsten Tag radeln Sie nach Schwerte und Familie Menge lässt sie mit Ihren Fahrrädern z. B. vom Hengstey See wieder abholen. Zurück in Arnsberg werden die Radtouristen dann mit einem Fünf-Gänge-Menü verwöhnt. So kann man Land und Leute kennenlernen und seinen Aufenthalt auch noch auf ganz besondere Art kulinarisch genießen. (Aus: Kalender Westfalen Kulinarisch 2010 Band Süd, futec Verlag, Gerhard Besler)

Weitere Informationen unter: www.hotel-menge.de


HOTEL · RESTAURANT · GASTSTUBE · SALON · BIERGARTEN · BAR


Abendliche Stimmung an der Promenade

CentrO Als im Jahre 1994 in Oberhausen der Grundstein für Europas größtes Einkaufs-und Freizeitzentrum gelegt wurde, befand sich die Stadt am Ende eines schmerzlichen Strukturwandels. Zechen, Kokereien, Stahlwerke und chemische Industrie bestimmten seit 150 Jahren das äußere Erscheinungsbild der im Jahre 1862 gegründeten Stadt. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Gutehoffnungshütte entstand ein neues, ein weiteres Stadtzentrum – die „Neue Mitte Oberhausen“. Städtebauliche Maßnahmen, private Investoren der Dienstleistungsbranche und Industrieunternehmen praktizierten hier einen Strukturwandel par excellence. Durch umfangreiche Investitionen wurde ein Wandel vom Industriestandort zum Dienstleistungs- und Tourismusstandort vollzogen.

W

er bis dahin „Oberhausen“ nur hörte, dachte sofort unweigerlich an Hochöfen, Walz- und Röhrenwerke, Zechen, Kokereien und rauchende Schlote. Das Zechensterben liegt längst hinter uns (es gibt im gesamten Ruhrgebiet nur noch vier fördernde Anlagen von ehemals über 3 000 Zechen) und auch die großen Hüttenwerke (siehe Thyssenhütte), sind nur noch Geschichte. Das einst industrielle Herz Deutschlands hatte aufgehört zu schlagen. Erhaltenswerte historische Industriegebäude wurden umfunktioniert oder als Industriedenkmal und Museum 76

der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach dem Abriss der Thyssenhütte begannen jahrelange Überlegungen, wie und wodurch die Industriebrache einer neuen Nutzung zugeführt werden konnte. Bei allen Nutzungsformen waren tiefgreifende bauliche und strukturelle Veränderungen von Nöten. Die Struktur und Identität sollte aber weitestgehend erhalten bleiben. Nach einigen Jahren der Planung entschieden sich die Verantwortlichen für den Bau eines Einkaufs- und Vergnügungscenters. Die Idee der „Neuen Mitte“ war geboren. Das Kürzel, bzw. der Begriff CentrO sollte bald in aller

Munde sein. 1994 begannen die Bauarbeiten zu diesem Großprojekt. Es gab viele kritische Stimmen (z. B. vom Einzelhandelsverband), die eine Verödung der gewachsenen Innenstadt befürchteten. Bereits im September 1996 wurde die neue Mitte von Oberhausen eröffnet. Durch das Großprojekt entstanden auch viele neue Arbeitsplätze. Während der Bauphase waren es um die 2 500 Arbeitsplätze und bis zum Zeitpunkt der Eröffnung wurden insgesamt 5 600 Arbeitsplätze geschaffen. Das Investitionsvolumen lag bei über einer Milliarde Euro. Um viele Besucher aus den Nachbarstädten zum Besuch


Überregional

Filmpalast CineStar

Drachenbootfahrer

Großes Speisenangebot

des CentrO zu animieren, wurden 14 000 kostenfreie Parkplätze geschaffen, ein eigener Autobahnanschluss und eine Trasse für den öffentlichen Personennahverkehr gebaut. Heute, fast 15 Jahre nach der feierlichen Einweihung, wurden viele Hoffnungen erfüllt und traten manche Befürchtungen nicht ein. Hatte der Einzelhandelsverband ernste Sorgen, dass die Marktstraße, Haupteinkaufsstraße der Stadt, verödet, ist dies nicht eingetreten. Im Gegenteil, sie ist immer noch das bevorzugte Einkaufszentrum der Oberhausener. Touristisch ist das CentrO ein Besuchermagnet für viele Menschen aus anderen Revierstäd-

ten und dem benachbarten Ausland geworden. Es ist wohl die gelungene Kombination vom überdachten Einkaufparadies, Gastronomie, Vergnügungspark und attraktiver Nachbarschaft, die diesen Erfolg ausmacht. Zudem hat sich das CentrO zu einem überregionalen Markenzeichen der Stadt Oberhausen entwickelt. Das überdachte Einkaufszentrum macht einen ausgedehnten Einkaufsbummel auch im Winter zu einem ungetrübten, wetterunabhängigen Vergnügen. Dem Besucher steht das breit gefächerte Angebot von ca. 200 Einzelhandelsgeschäften mit insgesamt 70 000 m² Verkaufsfläche zur Verfügung. Die große

Coca-Cola Oase am westlichen Ende des Einkaufsbereiches präsentiert sich mit 22 Gastronomieständen fast wie der Marktplatz einer südlichen Kleinstadt. Natürlich darf auch ein plätschernder Brunnen in der Mitte des Platzes nicht fehlen. Auf den langen lichtdurchfluteten Gängen befinden sich die Coffee-Shops bekannter internationaler Marken. Hier kann man zwischen den Einkäufen verweilen. In der „Alten Gasse“ wähnt man sich in der engen Fußgängerzone einer geschäftigen Kleinstadt. Ansonsten haben sich viele inund ausländische Franchiseunternehmen mit ihren Filialen angesiedelt. Viel Grün und natürliches Licht helfen mit, eine

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Überregional Gasometer Oberhausen

Coca-Cola Oase

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positive Grundstimmung zu erzeugen – immer wichtig für die gute Einkaufslaune. Aus dem Einkaufsbereich gelangt man mit seinen Waren direkt und trockenen Fußes in die Parkhäuser mit ihren 14 000 kostenlosen Stellplätzen. In den meisten Fällen geht es dann nicht direkt wieder nach Hause, sondern man bummelt über die direkt angrenzende Promenade. Hier befinden sich auf einer Länge von 400 Metern 25 Gastronomie- und Erlebnisbetriebe. Nahezu jedes Restaurant verfügt über eine Außengastronomie an dem angrenzenden Kanal, der an eine holländische Gracht erinnert. Es fällt auf, dass die Gastronomie international ist und hier auch Franchiser stark vertreten sind. Wenn man bedenkt, dass man sich hier im „Pott“ befindet, fällt besonders auf, dass keine regionalen Biermarken Ruhrgebietsmarken wie z. B. Fiege, Stauder, Kronen, Hövels oder Brinkhoff ’s hier Flagge zeigen. Guiness muss sein, weil es von der Promenade aus gesehen den großen „Guiness Irish Pub“ gibt. In der gepflegten Außengastronomie entlang der Promenade herrscht eine qualitativ hochwertige Möblierung vor. Billige Plastikstühle sucht man „fast“ vergeblich, ja man findet sogar Lounge-Möblierung, in der man es sich bequem machen und einen Cocktail genießen kann. Sehr positiv zu bewerten ist, dass die Preise für Speisen in den meisten Restaurants während der Mittagszeit (bis 17.00 Uhr) stark reduziert sind. Sonntags sind die Speisen für Kinder, in Begleitung Erwachsener, bis zu 12 Jahren kostenlos. Wir besuchten am Freitag, den 20. August in der Zeit von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr vier Außengastronomien. Das Preisleistungsverhältnis war durchaus in Ordnung, der Service aber durchweg überhaupt nicht zufriedenstellend. Die Plätze waren teilweise nur zu 25 Prozent belegt, trotzdem wurden neue Gäste teilweise nach 15 Minuten überhaupt erst zur Kenntnis genommen. Die Wartezeit konnte man damit überbrücken, sich die großen Kois und Graskarpfen im Kanal vor der Promenade anzusehen. Von der Promenade aus, zum Beispiel, wenn man im Biergarten vom Restaurant König sitzt, kann man, wie schon gesagt, die Fische beobachten, aber der Blick fällt auch auf das chinesische Restaurant Pagoda, den Irish Pub, und das Brauhaus – des Abends


Überregional

Sie sind uns willkommen!

Es ist nicht leicht zu finden, unser Waldhaus. Eigentlich ein Geheimtipp, gelegen an einem sonnigen Südhang des Kahlen Astens inmitten von Wiesen und Wäldern. Bei uns finden Sie alles, was Urlaub schön macht: großzügige Wohnatmosphäre, komfortable Appartements und Suiten, eine exzellente Küche und einen Blick, der Sie glauben lässt, allein auf dieser Welt zu sein.

allesamt mit Licht eindrucksvoll in Szene gesetzt. Im Biergarten des Brauhauses finden im Sommer mitunter musikalische Talentwettbewerbe statt. The Beach@CentrO bietet Strandvergnügen an der Promenade. 270 Tonnen weißer Quarzsand auf 2 000 m² Fläche wurden hier aufgeschüttet. Sonnenschirme, Liegestühle und Ruhezonen vermitteln Urlaubsstimmung. Hier lässt es sich auch ausgelassen feiern. The Beach ist alljährlich bis Oktober geöffnet. Hinter dieser Gastro-Kulisse der Promenade steht eindrucksvoll der alte Gasometer – des Abends ebenfalls prächtig beleuchtet. In diesem Industriedenkmal finden regelmäßig Ausstellungen und Events, aber auch Theateraufführungen statt. Bis zum 31.12.2010 läuft hier die

Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ – ein Projekt der Ruhr.2010. Hauptanziehungspunkte für auswärtige Besucher des CentrO sind natürlich das Einkaufzentrum und die angrenzenden Gastronomien auf der Promenade. Gesetz den Fall, Sie sind nicht zu einer Einkauftour im CentrO, sondern wollen ausschließlich einen unterhaltsamen und vergnüglichen Tag hier verbringen, da bieten sich zusätzlich einige interessante Möglichkeiten. Direkt am Luise-AlbertzPlatz befindet sich der Filmpalast CineStar. Laut Eigenwerbung soll Kino hier noch richtig Spaß machen. Auch das Sea Life und die Aqua Park sind nicht weit. Eine ganze Modellbahnwelt für Groß und Klein – inklusive Gastronomie – finden

Schwimmen, relaxen, saunieren; Kosmetik oder Massage: Sie müssen nur aussuchen. Unsere Wellnesslandschaft freut sich auf Ihren Besuch!

Waldhaus Ohlenbach Ohlenbach 57392 Schmallenberg Telefon: (02975) 84-0 www.waldhaus-ohlenbach.de

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Überregional Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Impressum Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG Cappenberger Straße 84 – 90 44534 Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-405 (02306) 978-402 (02306) 978-401

E-Mail: kontakt@Westfalen-Magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler Industriekultur Zeche Minister Stein in Dortmund Bildnachweis: siehe Angaben, sowie istockphoto.com Thomas_EyeDesign, courtneyk Bankverbindung: Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46 ISSN-Nr.: 1867-3449

Sie bei MWO, gleich gegenüber dem Sea Life. Sollten Sie über ein eigenes Motorboot verfügen, können Sie auch damit anreisen, denn zwischen dem Sea Life und dem Aqua Park Gelände befindet sich eine Marina. Hier sollen in Zukunft auch Hotelschiffe aus Holland und Belgien anlegen können. Wird das CentrO dann zum Tor der Welt? Haben Sie bei Ihrem Einkaufsbummel, dem Besuch des Sea Life und dem ausgie-

bigen Abendessen die Zeit vergessen? Auf der Centroallee und der Promenade finden Sie Hotels, damit Sie hier die Nacht oder ein ganzes Wochenende verbringen können. Weitere Informationen unter: www.centro.de

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de

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Bereits zu Kaisers Zeiten, als Wellness noch Sommerfrische hieß, galt das Hotel Deimann als eine erste Adresse für gesunde, Erholung im Sauerland. Heute, gut 125 Jahre später, verwöhnt das Romantik- und Wellnesshotel seine anspruchsvollen Gäste mit First-ClassGastlichkeit – eingebettet in einen weitläufigen Hotel-Komplex mit exklusivem SPA und 18-Loch-Panorma-Golfplatz nur 500 m entfernt.

Restaurant des Jahres Top 10

Note 1,44

Romantik- & Wellnesshotel Deimann · 57392 Schmallenberg-Winkhausen Telefon 02975/810 · www.deimann.de


Vorschau

Am 28.02.2011 erscheint unsere Frühjahrsausgabe, u. a. mit folgenden Themen

• Frühlingsmenü im Hotel Deimann *****

Das 5-Sterne-Hotel Deimann im Hochsauerland ist weithin bekannt als Wohlfühlhotel mit sehr hohem Komfort. Die Hotelgäste schätzen aber auch sehr die exquisite Küche von Küchenchef Christoph Schulte-Vieting.

Für einen guten kulinarischen Start in den Frühling empfiehlt Christoph Schulte-Vieting folgendes Menü • Lauwarme Perlhuhnroulade auf Blattsalat mit Frühlingskräutern an Tomatenvinaigrette • Zweierlei vom heimischen Milchlamm mit im eigenen Saft gebratenen Spargel und Bärlauchspätzle • Waldmeisterparfait im Rhabarbersüppchen mit Weißkäse • Die Wewelsburg

Foto: www.wewelsburg.de

• Beslers historische Städtereise Detmold Über 500 Baudenkmäler verschiedener Epochen und Stilrichtungen prägen das Bild der alten Residenzstadt. Das Wechselspiel mittelalterlicher Fachwerkhäuser und spätklassizistischer Putzbauten macht den besonderen Reiz der historischen Innenstadt aus. Das Residenzschloss und das Lippische Landesmuseum befinden sich ebenfalls im Stadtzentrum. Biergeschichte schreibt hier seit 1863 die Familie Strate. Architektonisch erinnert ihr Brauereigebäude an ein Schloss. Simone Strate hat uns zu einer exklusiven Stadtführung eingeladen. Ganz in der Nähe: das Hermanns Denkmal und die Externsteine.

Besuchen Sie mit uns die einzige Dreiecksburg Deutschlands. Zwischen 1603 und 1609 wurde sie im Stil der Weser-Renaissance als Nebenresidenz der Paderborner Fürstbischhöfe erbaut. Ihrer unrühmlichen Vergangenheit zwischen 1933 und 1945 wurde eine eigene Dauerausstellung gewidmet. Des Weiteren beherbergt die Wewelsburg ein historisches Museum des Hochstifts Paderborn und eine Jugendherberge. Alles zusammengenommen Gründe genug Ihnen diese Burg einmal ausführlich vorzustellen.

Alles Gute für den Gaumen!

Öffnungszeiten Di – So, Feiertage: 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 24.00 Uhr Küche: bis 14.30 bzw. bis 23.00 Uhr

Erleben Sie die Zukunft des sportlichen Luxus: den neuen Jaguar XJ. ab 799 76.900 €* ab €* 3-JAHRES-GARANTIE OHNE K I LO M E T E R B E G R E N Z U N G

Der neue Jaguar XJ definiert die Vorstellung von sportlichem Luxus neu. Mit einer von der Raumfahrt inspirierten, besonders leichten und verwindungssteifen Aluminiumkarosserie. Mit leistungsstarken und zugleich effizienten Motoren für ein intensives Fahrerlebnis. Mit intuitiven Technologien, hochwertig verarbeitetem Holz, Leder und Chrom, einem serienmäßigen Panorama-Glasdach und einem Bowers & Wilkins Surround-Klangsystem, wie es in keinem anderen Automobil der Welt zu finden ist. Steigen Sie ein in den neuen Jaguar XJ und erleben Sie die Zukunft des sportlichen Luxus hautnah – bei einer Testfahrt.

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Ristorante Sassella Westender Weg 3a 58313 Herdecke Tel./Fax (0 23 30) 61 20 90 www.sassella-herdecke.de

Westfalen Magazin - Winterausgabe 2010 -  

Westfalen ist eine aufstrebende Region mit hohen touristischen, kulturellen und gastronomischen Qualitäten. Das Westfalen Magazin zeigt dies...

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