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6. Jahrgang · Ausgabe Herbst 2010 · 3,20 Euro

Rezept-Poster: Herbstmenü von Björn Freitag

RUHR.2010 Still-Leben

Die Veranstaltung wurde zum größten Straßentheater der Welt und lockte 3 Millionen begeisterte Besucher auf die A40.

Rheingold-Express

Mit dem Dampfzug machten wir eine fantastische kulinarische Reise durch das Ruhrgebiet – in den historischen Aussichtswagen „Westfälisch genießen“.

Beslers Städtereise Arnsberg

Schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder, historische Fachwerkhäuser und 900 Jahre Geschichte.


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90x259 mm Westfalen Gastro

30.07.2009

Seite Editorial

12:07 Uhr

Editorial Liebe Leserinnen und Leser, seit unserer letzten Ausgabe liegen drei, in jeder Beziehung ereignisreiche Monaten hinter uns. Das Wetter spielte mal wieder verrückt. Bis zum 26. Juni war es sehr kalt und trocken. Die Außengastronomie kam nicht in Tritt und die Vegetation hinkte hinter dem Zeitplan her. Ab dem 28./29. Juni war es dann schlagartig sehr heiß und der Juli stellte neue Hitzerekorde auf. Bei Obst und Getreide kam es zu verringerten Ernten und die Preise zogen an. Auf unseren Reportagen hatten wir ausnahmslos schönes Wetter. Die Fahrt mit dem historischen Rheingold-Express war ein reiner Genuss. Gastronomen des Vereins „Westfälisch Genießen“ zauberten während der Fahrt im Küchenwagen des Zuges ein mehrgängiges Menü. Mitfahren konnte jedermann, solange es noch Plätze gab. Lesen Sie diesen interessanten Ausflugstipp. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art war das „Still-Leben auf der A 40. Wieder strahlendes Wetter. Wir buchten ein Sportflugzeug, um uns einmal die ganze Sache von oben anzusehen. Die Veranstalter hatten mit einer Million Gästen gerechnet. Es kamen drei Millionen. Diesen Erfolg führe ich persönlich darauf zurück, dass nicht der Kommerz eines einzelnen Veranstalters im Vordergrund stand und das jedermann herzlich willkommen war, der gut zu Fuß, Fahrrad oder „Rhönrad“ war. An der 60 Kilometer langen Tafel hat das Volk Platz genommen. Bewundernswert wie friedlich, gut organisiert und mit wie viel guter Laune alles abgelaufen ist. Einen Wiederholungserfolg (wie manche Bürgermeister ihn bereits fordern) gibt es nur, wenn eine Nachfolgever­ anstaltung nach identischem Konzept abläuft. Zum ersten Mal überhaupt findet das „Westfalen Gourmetfestival“ statt. Eine solche Veranstaltung hat es bisher nicht gegeben. In allen teilnehmenden Restaurants nehmen Sterne- und Fernsehköche aus anderen Bundesländern als Gastköche teil. Sie haben in der Zeit von September bis November die Gelegenheit Ihren Lieblings-Gastkoch vor Ort und live kochen zu sehen. Dieses Festival ist ein besonderes Ereignis für unsere westfälische Gastronomie-Landschaft. Viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihr

Ihr Gerhard Besler

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Inhaltsverzeichnis

35 = Titelthema

Aus dem Inhalt

Lebensart

18 Westfälischer Gastronomiepreis 2010 22 Gesunder Genuss mit Käse & Co. 23 Service-Oase Haus Stemberg erhält die Goldmedaille 34 Ruhr.2010 – Still-Leben 38 Westfalen Institut 60 Jahre Gerhard Besler, Kaffeeseminar und Genießerabend 60 Fahrbericht Jaguar XJ Jaguar XJ 3,0 l V6 Diesel 74 Bilster Berg Drive Resort Erster Rundkurs in den alten Bundesländern seit 1932 76 Den Sommer genießen Lippe kulinarisch; Münster verwöhnt

Rezepte

12 Gasthaus Middendorf Trilogie von der westfälischen Ananas mit zerlaufener Blutwurst 24 Gasthaus Stuhlmacher Stuhlmachers Münsteraner Kalbstöttchen 31 Küche der Regionen Salat von Tomaten und Papaya mit jungem Lauch und karamellisiertem Ziegenkäse; Knusper-Lasagne mit Ziegen-Quark-Mousse und Kirschen 50 Restaurant Goldener Anker Dreierlei vom Kürbis mit Krustentieren und Muscheln, Rehrücken aus der Lakritzjus mit Maronenstampf und Steinpilzen, Mascarponetörtchen mit Sauerampfereis

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Inhaltsverzeichnis

50

Das Ruhrgebiet

Das Münsterland

14 Kulinarische Dampfzugfahrt mit dem Rheingold-Express zum 20-jährigen Jubiläum von Westfälisch Genießen 21 Regionale Restaurantführer

26 Altes Gasthaus Borcharding 30 Gut Forstmannshof Himbeeren pflücken und Weihnachtsbäume schlagen

Das Sauerland

Ostwestfalen-Lippe

64 Herbst in der Homert: Holländer Hof lädt zum Genuss 66 Romantik Hotel Neuhaus Ankommen, Wohlfühlen, Genießen 67 Willingen für Körper und Seele 68 Antoniushütte Hotel, Restaurant, Café 70 Beslers historische Städtereise Arnsberg

75

70

Scuderia Westfalica

Überregional

48 Gastkolumne von Thomas Bühner Essen gehen ist etwas Anderes, als im Gehen essen. 44 Hövels Original Internationale Bierexperten begeistert

Produktvorstellung

57 Outdoor-Küche-GM-780 63 Genießen in Perfektion!

Rubriken

Editorial Unser Westfalen Komm doch mal rüber! 8 Edle Tropfen 2006er Poggio delle Faine Selbstgemachte Köstlichkeiten Benvenuti dal Gambellara 42 Tipps und Termine 58 Kurz notiert Wohltätigkeitsgala bei Overkamp, Thomas Bühner im Gutshof Itterbach, Benefiz Kochduell im Pullman Hotel 580 Jahre Dortmunder Kronen, Gasthof Willenbrink in neuem Glanz, 75 Jahre Karl Lingnau KG 47 Marktteil 80 Impressum 83 Vorschau 3 6

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Unser Westfalen

Rahden Rheine Minden

Osnabrück Gronau

Emsdetten

Schöppingen Legden

Vreden

Coesfeld

Stadtlohn Nottuln

Versmold Detmold

Münster

Senden

Dülmen

Borken

Rhein

Vlotho Halle

Gütersloh

Lüdinghausen Haltern Dorsten

RUHRGEBIET

Olfen

Selm

Werne Lünen Dortmund Bönen

Bottrop Oberhausen Bochum

Essen Velbert Sprockhövel Hagen Düsseldorf Solingen

Lippetal

Waltrop

Werl

Schwerte

Höxter Bad Driburg Paderborn

Erwitte

Bad Sassendorf

Wickede Arnsberg

Balve

Warstein Bestwig Olsberg Meschede

Sundern Altena

Eslohe Winterberg

Attendorn

Olpe

Bad Meinberg

Rietberg

Oelde

Nordkirchen

Blomberg

Willingen Medebach

Schmallenberg Bad Berleburg Bad Laasphe Siegen

Standorte des Westfalen Gourmetfestivals

Eingezeichnet sind Orte, die bisher Thema im Westfalen Magazin waren. Bei Besonderheiten können diese auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens liegen. Ein Heftarchiv und eine Restaurantübersicht finden Sie unter www.Westfalen-Magazin.de. Vorschläge und Empfehlungen zu Orten oder Restaurants sind willkommen an kontakt@Westfalen-Magazin.de oder (02306) 978-402.

BAD ME I N B ERG ER

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Unser Westfalen

Komm doch mal rüber!

D

as waren noch Zeiten, als wir im Heimatkundeunterricht der Volksschule vom „RheinischWestfälischen Industriegebiet“ erfuhren. Diese alten Vokabeln kennt kaum noch ein Zeitgenosse. Heute heißt es Geographie und wird mit „f “ geschrieben, die Grund- entwickelt sich zur Primarschule, und aus dem Kohlenpott wurde das Ruhrgebiet, die Kulturhauptstadt, gar die selbst ernannte Metropole Ruhr. Über diese Großmannssucht mag mancher die Nase rümpfen, unser eher städtisch geprägtes westfälisches Herz klopft dennoch lauter vor Stolz, denn das östliche Ruhrgebiet ist natürlich zugleich ein starkes Stück Westfalen. Was aber hindert uns, die imaginäre Grenze hinter Gelsenkirchen, Wattenscheid und Bochum zu überschreiten und uns mit dem Westfalen Magazin auf rheinischen Boden zu begeben? Zum Fremdeln besteht kein Grund – es sind doch unsere Brüder und Schwes­ tern aus dem Westen ... Warum erzähle ich Ihnen das? Und wo steckt überhaupt Marcus Besler, der Sie sonst an dieser Stelle willkommen heißt? Der Juniorchef hat mir heute freundlicherweise diese Seite überlassen, weil ich

künftig im Westfalen Magazin für den richtigen Ruhrgebietsgeschmack sorgen werde.

Lässig in Rüttenscheid Als Autor der „Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet“ und verantwortlicher Redakteur etlicher regionaler Restaurantund Kulturführer fühle ich mich auch in den lässigen Straßencafés von EssenRüttenscheid zuhause, schätze Mülheims Ruhrpromenade und den Blick vom Oberhausener Gasometer – und schnuppere jenseits von Duisburg-Rheinhausen vielleicht schon ein bisschen holländische Nordseeluft. Dem alteingesessenen Westfalen wird der rheinische Lebensstil, wie er dem Vorurteil gemäß ab Essen gepflegt wird, womöglich zu sehr düsseldorferisch sein. Das mag stimmen oder auch nicht, doch von einem gewissen Schuss Hedonismus, einigen modischen Loungecafés und der Möglichkeit multioptionaler Lebensentwürfe profitieren über kurz oder lang auch Gronau, Vlotho und Olpe. Wetten? Am einfachsten gelingt die Annäherung an die fremde Verwandtschaft über die Gastronomie. Ohnehin stützt sich die Ruhrgebietsküche auf mehrere Säulen, von denen neben rheinischen Gerichten wie Himmel un Ääd und westfälischen

Gastlichkeit mit Tradition seit 1890

Erfindungen wie dem Pfefferpotthast auch polnische, italienische und türkische Einflüsse ihre Rolle spielen. Im Vorfeld und im weiteren Verlauf des Kulturhauptstadtjahrs 2010 sind die gemeinsamen Rezepte und heimischen Zutaten immer stärker in den Fokus der regionalen Besseresser gerückt.

Spannende Ruhrgebietsküche Unter Ruhrgebietsgastronomen hat ein wahrer Ansturm auf authentische Gerichte und typische Produkte eingesetzt, in der Spitzenküche wie im gepflegten bürgerlichen Haus. Ebenso gespannt verfolgt der Gast das Bemühen hiesiger Küchenchefs, die altbekannten oder gerade wiederentdeckten Traditionsgerichte in entschlackten Varianten und zeitgemäßer Präsentation aufzutischen. In den kommenden Ausgaben des Westfalen Magazins werden wir Ihnen immer mal wieder gastliche Häuser im Ruhrgebiet vorstellen, die mit einer engagierten Speisekarte an der Weiterentwicklung der Ruhrgebietsküche und damit auch an der Weiterentwicklung westfälischer Traditionen arbeiten. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise, viel Spaß dabei wünscht Ihr Peter Erik Hillenbach

ESCADA · BOGNER · TULLO · BARBARA KESSELS · POLO SYLT · ORWELL · RIANI · WINDSOR · U.V.M.

Das weitbekannte Gasthaus neben dem Rathaus am Prinzipalmarkt in Münster

Ob traditionell oder international – genießen Sie die frische Küche bei Stuhlmacher.

Prinzipalmarkt 6/7 48143 Münster Telefon: 0251 44877 www.gasthaus-stuhlmacher.de info@gasthaus-stuhlmacher.de

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Edle Tropfen

2006er Poggio delle Faine

Tradition und Gastlichkeit

Ein sensationeller Rosso aus der Toskana für „kleines Geld“ ist der 2006er Poggio delle Faine.

P

oggio delle Faine ist ein moderner Betrieb im Herzen des Chianti Classico. Der rote Cuvée aus 80 % Sangiovese und 20 % Cabernet-Sauvignon misst sich mit den großen Super-Toskanern dieser Region. Der Wein stammt aus alten Reblagen, die vorwiegend nach Süden ausgerichtet sind. Die Trauben werden allein durch Wolfgang Anders ihre eigene Schwerkraft zu Wein verarbeitet und reifen anschließend für ein Jahr in neuen Barriques aus französischer Eiche. Das Resultat ist beeindruckend.

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Gala- und bunte Abende Betriebsfeste Großveranstaltungen Warm-up vor Konzerten Produktpräsentationen Vereinsfeste Jahrgangsfeiern Festlichkeiten im privaten Rahmen

Ein Super-Toskana, super günstig, körperreich, komplex, mit satten Aromen und schon trinkreif. Konzentriertes Bouquet aus vanilligem Holz vermählt mit angenehm warmer und schmeichelnder Frucht, Leder und Anklänge von Schokolade und Kaffee, viel Länge und Potenzial. Er ist noch 5 – 7 Jahre lagerfähig (aber warum lagern) und hat einen Alkoholgehalt von 13,5 %, einen Restzucker von 6,3 g/L und eine Gesamtsäure von 6,2 g/L. Der 2006er Poggio delle Faine ist ausgezeichnet mit GOLD bei der Berliner Weintrophy 2010. Er ist empfehlenswert zu Nudelgerichten mit Tomatensoßen, kräftigen Fleisch-Gerichten, Gegrilltem und Weich- oder Hartkäse. Poggio delle Faine erhalten Sie z. B. für 10,90 Euro bei der Galerie Anders in Lünen. Herzlichst

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Rosenweg 2 45721 Haltern am See info@mike-kestermann.de www.mike-kestermann.de

Ihr Wolfgang Anders


Edle Tropfen

Selbstgemachte Köstlichkeiten Zugegeben, jetzt schon an die Weihnachtszeit zu denken fällt uns bei den sommerlichen Temperaturen sicher nicht ganz einfach. Dennoch möchte ich Ihnen heute die Bereitung eines sehr aromatischen Apfellikörs vorstellen, den Sie ganz einfach zu Hause machen können, denn Schnäpse und Liköre selber machen ist nicht nur für den Gaumen eine Freude, sondern macht auch einfach Spaß.

V

orher aber ein bisschen Geschichte: Das deutsche Wort „Likör“ kam als Lehnwort aus dem Französischen „liqueur“ nach Deutschland und hat seinen Ursprung im lateinischen „liquor“, was le- Rüdiger Sasse diglich eine Flüssigkeit bezeichnet. Heute verstehen wir darunter alkoholhaltige Getränke, die mit Zucker und aromatischen Stoffen wie Pflanzen- und Fruchtauszügen oder Destillaten sowie Fruchtsäften versetzt sind. Der Alkoholgehalt kann dabei stark variieren. Äpfel sind bei uns das am häufigsten vorkommende Obst. Daher liegt es nahe aus diesem Obst einen leckeren Likör zu zubereiten. Das wichtigste an diesem Rezept ist, dass Sie einen hochprozentigen Apfelbrandwein, am Besten einen sehr guten Obstler verwenden. Nur so erhalten Sie das unverwechselbare Aroma. Um den Likör anzusetzen benötigen Sie 300 g aromatische Äpfel. Diese werden samt Gehäuse und Schale in einem Mixer zerkleinert und mit 500 ml Obstler angesetzt. Die gesamte Mixtur wird nun 14 Tage in einem verschließbaren Gefäß gelagert. Danach einfach den Ansatz durch ein Tuch abseihen. Über die Rückstände soviel Wasser geben, bis eine Gesamtmenge von 500 ml erreicht ist. Jetzt können Sie je nach Geschmack und Jahreszeit den Likör z.  B. mit dem Mark zweier Vanilleschoten, Vanillinzucker, Zitronensaft und einer Zimtstange abrunden. Das Ganze sollte anschließend mindestens drei Monate kalt und dunkel gelagert werden. Der Likör kann eine starke Trübung aufweisen. Das liegt an den vielen Pektinen die in den Äpfeln enthalten sind. Die Trübstoffe werden sich im Laufe der Lagerung langsam am Boden absetzen. Geschmacklich hat diese Trübung keinen Einfluss auf den Likör. Mit diesem leckeren Likör haben Sie für die Vorweihnachtszeit eine leckere Überraschung parat, mit der Sie Freunde und Familie verwöhnen können. Ihr Rüdiger Sasse

Das Hotel Seehof begrüßt seine Gäste seit über 50 Jahren mit bester Lage direkt am Sorpesee.

Das können wir Ihnen bieten: Sommerlicher, junger Wintergarten Elegantes Abendrestaurant mit kreativer und frischer Küche Tagungsräume für bis zu 100 Personen Terrasse mit Seeblick Zimmer mit jeglichem Komfort Festsaal für exklusive Feierlichkeiten

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Edle Tropfen

Benvenuti dal Gambellara

I

2. – 30. September 2010 Kartoffel sucht Liebhaber Köstliches von den tollen Knollen – von der Vorspeise bis zum Dessert, z. B.: »» Kartoffel-Kanapees »» Schweinsbäckchen mit dreierlei Kartoffelsalat »» Zanderfilet mit Kartoffelkruste »» Pommersches Rumpsteak mit gebratener Potthucke »» Zwetschgenknödel mit hausgemachtem Zimteis

Gasthof Willenbrink Hauptstraße 10 59510 Lippetal-Lippborg

Telefon: (0 25 27) 208 www.willenbrink.de gasthof@willenbrink.de

m Februar nutzten meine Frau und ich die Gelegenheit nach Venedig zu fliegen, um einer Einladung der Familie Cavazza auf ihr Weingut zu folgen. Der traditionelle Familienbetrieb liegt in Gambellara (Veneto), einem wunderschönen Gebiet, in dem Wein Leben bedeutet und der Wein zur Berufung der MenMichael Habbel schen geworden ist. Das Ziel der Familie Cavazza ist es nur für die besten Weine Trauben zu produzieren. Dies ist sicherlich auch die Begründung für die absolut beeindruckende Gepflegtheit der Weinberge und -gärten. Erst durch die Zusammensetzung des Bodens, der Lage, der Pflegeart der Reben und die Sortenauswahl werden die Cavazzaweine so vollkommen und qualitativ hochwertig. Der eigentliche Anlass der Einladung war allerdings das Fest des Reciotos im Februar. Der Name Recioto ist die Bezeichnung für einen Süßwein der nur in wenigen Weinbaugebieten wächst. Der Name Recioto bezieht sich nur auf die obersten und äußeren Beeren einer Traube, da diese durch hohen Licht- und Sonneneinfall reifer und süßer als die restlichen Beeren sind. Nach der Lese im Herbst werden die vollreifen Trauben dann in der Kellerei zum Trocknen aufgehängt. Im Februar werden schließlich die Trauben, die mittlerweile zu Rosinen geschrumpft sind zunächst entrappt und anschließend sanft gepresst. Dieses dickflüssige Traubenkonzentrat wird nun vergoren, wobei auch nach diesem Vorgang eine gehörige Portion Restsüße verbleibt. Recioto Gambellara ist golden in der Farbe und hat eine intensive Nase nach vollreifen Trauben, Honig und floralen Düften. Im Geschmack zeichnet sich der Recioto durch seinen typischen Geschmack nach Honig, Akazien, Minze und Mandel aus. Ideal passt dieser Wein zum Dessert, zu reifem Käse, vorzugsweise Blauschimmel und natürlich auch als Aperitif vor einem guten Essen. Natürlich sollte der Recioto immer eisgekühlt serviert werden. Versuchen Sie einmal diese Spezialität, sicherlich werden Sie genauso begeistert sein wie wir. Ihr

Michael Habbel

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Das Ruhrgebiet

Westfälische Ananas

Das Gasthaus Middendorf an der Bahnhofstraße 32 (L667) in Bönen.

In der letzten Ausgabe präsentierten wir Ihnen heimische Flusskrebse als „Westfälischen Hummer“. Nun haben wir „Westfälische Ananas“ für Sie gefunden. Spötter gaben der Steckrübe ihren Spitznamen. Gerade in Notzeiten musste die Steckrübe für die Ernährung der Bevölkerung herhalten. Im sog. Steckrübenwinter (1916/1917) des Ersten Weltkrieges wurden viele kreative Rezepte rund um die Rübe entwickelt. So sind viele der

annähernd runden, grün bis gelblichen Frucht mit einem herbsüßen, an Kohl erinnernden Geschmack, überdrüssig geworden. Sascha Peifer vom Gasthaus Middendorf in Bönen hat die westfälische Ananas für Sie in ganz anderen Variationen zubereitet. Seit 1928 führt Familie Middendorf das Gasthaus im Ortskern von Bönen. Das Ambiente des Restaurants erinnert teils noch an alte Gasthaus-Zeiten. Sandra Middendorf und Sascha Peifer machen dies aber mit liebevoller Deko, freundlichem Service und vor allem anspruchsvoller Küche wett. Sandra Middendorf führt das Gasthaus seit Oktober 2007 in vierter Generation. Zusammen mit ihrem Partner Sascha Peifer hat sie die Traditionsgaststätte zu einem der besten Restaurants in der Umgebung geformt. Die alten Klassiker des Hauses und bodenständige Gerichte der Region werden hier ebenso

perfekt zubereitet wie aktuelle saisonale Gerichte und eigene Kreationen des Küchenchefs. Neben der à la carte Gastronomie finden im Gasthaus auch regelmäßig Themenveranstaltungen statt. So werden zum Beispiel in dem 120 Gäste fassenden Saal Musical-Dinner veranstaltet und einmal im Jahr findet ein großer Hüttenzauber mit Wintergrillen im Biergarten Sascha Peifer, Küchenchef und Gastgeber interpretiert die westfästatt. lische Ananas neu.

Weitere Informationen unter: www.gasthaus-middendorf.de

Fotos: futec AG/M. A. Besler, G. Besler

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Das Ruhrgebiet

Trilogie von der westfälischen Ananas mit zerlaufener Blutwurst Zutaten für 4 Personen Türmchen von der westfälischen Ananas mit geräucherter Lachsforelle 400 g Steckrübe(n), fein geraspelt 1 Stck Zwiebel, fein geraspelt Muskat Salz und Pfeffer 1 Stck Ei 1 halbe geräucherte Lachsforelle (vom Fischhof Baumüller) Fett oder Butter Herzogin von der westfälischen Ananas 180 g Kartoffeln, mehlig kochend ein wenig Steckrübe 25 g weiche Butter 1 Stck Eigelb 1 Stck Eigelb zum Bestreichen Salz, Pfeffer, Muskat

Westfälische Ananas trifft westfälischen Hummer 4 gleich große neue Kartoffeln 8 Flusskrebsschwänze 1 Scheibe Steckrübe Salz, Pfeffer, Dill, Olivenöl 1 Stück Blutwurst

Zubereitung Türmchen von der westfälischen Ananas mit geräucherter Lachsforelle Die Steckrübe und die Zwiebel fein raspeln, würzen und das Ei untermischen. Ein wenig Fett oder Butter in die Pfanne geben und 12 kleine Rösti darin braten. Die Rösti aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchentuch legen, Lachsforelle in acht gleiche Stücke schneiden, nun abwechselnd Rösti und Lachsforelle als Türmchen anrichten. Herzogin von der westfälischen Ananas Kartoffeln kochen und durch die Presse drücken. Steckrübe in feinen Würfel schneiden. Butter, Steckrübenwürfel und Eigelb unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Backofen auf 225 °C vorheizen. Das Püree in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf ein gefettetes Blech Rosetten spritzen. Das Eigelb mit etwas Wasser verrühren und auf der Herzoginkartoffeln streichen. Ca. 10 Minuten backen. Westfälische Ananas trifft westfälischen Hummer Die Kartoffeln 25 Minuten kochen. Die Steckrübe in Würfel schneiden und kurz mitgaren. Kartoffeln leicht unten anscheiden und dann aushöhlen. Fluss­krebsschwänze mit den Steckrübenwürfeln mischen. Mit Olivenöl, Dill, Salz und Pfeffer würzen, das Ganze in die Kartoffel füllen. Blutwurst in der Pfanne zerlassen und das Ganze auf einem Teller mit Liebe anrichten. Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen

Sascha Peifer

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Das Ruhrgebiet

Kulinarische Dampfzugfahrt mit dem Rheingold-Express zum 20-jährigen Jubiläum von „Westfälisch Genießen“

In Bochum Dahlhausen befindet sich ein ehemaliges Bahnbetriebswerk, das nach seiner Außerdienststellung im Laufe vieler Jahre zu einem der bedeutendsten Eisenbahnmuseen Deutschlands ausgebaut wurde. Heute kommt es den Betreibern nicht nur darauf an, den Besuchern möglichst viele historische Fahrzeuge zu vermitteln, sondern ihnen einen umfassenden Eindruck über die Gesamtanlage eines Bahnbetriebswerkes zu zeigen und zwar mit einem eisenbahntypischen Umfeld mit den entsprechenden Gebäuden und technischen Anlagen.

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Der Aussichtswagen – Rheingold-Express

eder Eisenbahnliebhaber muss mindestens einmal hier gewesen sein. Für Kinder, die eine große Dampflok noch niemals auf einem deutschen Bahnhof gesehen haben, ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Im großen Lokschuppen sind gleich mehrere berühmte und legendäre Baureihen zu besichtigen. Natürlich befinden sich hier auch Schienenbusse, Diesellokomotiven und berühmte Züge wie der Rheingold. Insgesamt umfasst die Fahrzeugsammlung des Museums mehr als 180 Schienenfahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis heute. Rheingold war das Stichwort, den hier im Museum kann man nicht nur Züge und Lokomotiven ansehen, das verfügt auch über einen Museumszug, mit dem es regelmäßig

Unter Volldampf

Sonderfahrten bis hin nach Rotterdam durchführt. Auf Anfrage wird auch für die Bewirtung oder für ein Rahmenprogramm gesorgt. Im Rahmen der Veranstaltungen zu seinem 20-jährigen Bestehen hat der Verein „Westfälisch Genießen“ zu einer kulinarischen Museumszugfahrt mit dem Rheingold-Express durch das Ruhrgebiet geladen. Gebucht werden konnte diese Reise bei den drei Mitgliedsbetrieben (Overkamp Gastronomie, Hotel-Res­ taurant Zum Neuling, Gasthaus Klein), die für die Organisation und Verpflegung während dieser Veranstaltung verantwortlich waren, bei dem Verein „Westfälisch Genießen“ und beim Bochumer Eisenbahnmuseum. Ein extra aufgelegter

Warten auf die Abfahrt

Empfang am Bahnsteig 1

Im Eisenbahnmuseum

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Flyer sorgte schon vorab für die wichtigsten Grundinformationen dieser Veranstaltung. Tag der Veranstaltung war der 23. Juni 2010. Die Fahrt war ohne Zwischenhalte von Bochum aus quer durch das Ruhrgebiet geplant und führte über Hagen, Dortmund, Oberhausen, Essen und wieder zurück nach Bochum Dahlhausen. Für die ca. 145 km lange Strecke waren vier Stunden eingeplant. Losgehen sollte es um 17.00 Uhr, die Rückkehr war für 21.00 Uhr geplant. Für diese Fahrt hatten die Macher sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Eins vorweg, wir hatten herrlichstes Sommerwetter. Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und 24 °C im Schatten. Im Zug war es etwas wärmer.


Das Ruhrgebiet Kulinarisches Traum-Trio (Günther Overkamp-Klein, Christian Klein-Wagner und Axel Schmidt

Gut geschmiert ist halb ...

Die Hobby-Lokführer

Mit dem Besonderen meine ich nicht nur die kulinarischen Leckerbissen, die sich die Gastronomen Günther Overkamp-Klein, Axel Schmidt und Christian Klein-Wagner sich haben einfallen lassen. Schon am Bahnsteig wurden die Fahrgäs­ te gebührend empfangen. Die Pilspicker Jazzband (spielen seit 40 Jahren zusammen und sind im Revier schon fast so legendär wie der Rheingold-Zug) sorgte für einen beschwingten musikalischen Empfang der Gäste. Zur kulinarischen Einstimmung gab es schon auf dem Bahnsteig westfälische „Lecka-Bissen“ (auch bekannt als Fingerfood oder Häppchen vorweg). Neben einem guten Mineralwasser war natürlich auch Frischgezapftes, Wein und Sekt im Angebot. Während

die 90 Fahrgäste sich auf ein nicht alltägliches Erlebnis einstimmten, wurden von der Zugbesatzung letzte Handgriffe für die vier Stunden dauernde Fahrt erledigt. Zwischenzeitlich hatte auch die Dampflok an den Rheingoldzug angekoppelt. Der Heizer ging noch einmal mit der Ölkanne um die Lok, um die Gestänge abzuschmieren. Das Feuer loderte schon im Kessel und gleich konnte es losgehen. Wussten Sie, dass eine Dampflok nicht nur Kohlen sondern auch Unmengen an Wasser verbraucht. Unsere P8 Typ 38/2267 braucht ein m³ Wasser pro 10 Kilometer. Der Wassertank fasst 20 m³. Je unregelmäßiger die Fahrt ist (anfahren – bremsen, anfahren – bremsen), je höher ist der Wasserverbrauch.

Westfälische Gastlichkeit und kulinarische Glanzlichter

Um 17.10 Uhr bestiegen die Sponsoren dieses Events (Carolinen, Mestemacher, Marten und Warsteiner), die Gäste und die Veranstalter die Salon- und Aussichtswagen der klimatisierten Rheingold-Wagen, um ihre reservierten Plätze einzunehmen. Picobello eingedeckt wie im feinen Restaurant. Hinter dem Tresen des Barwagens hatte das Servicepersonal bereits seine Plätze eingenommen und eine Lautsprecherstimme kündigte die Abfahrt an. Ein schriller Pfiff von der Lok und der Zug setzte sich fauchend in Bewegung. Die Putzfrau „Waltraud Ehlert“, alias Esther Münch vom Ein-FrauKabarett machte ihren ersten Rundgang durch die drei Rheingold-Wagen. Währenddessen liefen im Küchenwagen die

SÜDAMERIKA-ABEND

Zuckerhutfeeling in Willingen Erlebnisgastronomie im Gutshof Itterbach! Samba- und Salsatöne gepaart mit dem Gaumenschmaus von Rodizio-Spießen und unverwechselbaren Cocktails.

Restaurant

„All you can eat“ auf höchstem Gourmetniveau! Lassen Sie sich verzaubern von rassigen Tänzerinnen, Live-Musik und dem südamerikanischen Flair.

16. Oktober 2010

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Das Ruhrgebiet

Waltraud Ehlert alias Esther Münch und Fischexperte Frank Baumüller

Seit 40 Jahren – Die Pilspicker

Westfälisch Genießen: Sponsor und 1. Vorsitzender lassen es sich gutgehen

Vorbereitungen für das festliche Menü auf Hochtouren. Dann wurden auch schon die Vorspeisenteller serviert. Während der Zug teilweise etwas schaukelte, brachte das Servicepersonal alle Teller „unfallfrei“ und immer mit einem Lächeln im Gesicht durch die engen Gänge zu den Gästen. Kompliment!

Die Gespräche mit den Tischnachbarn nahmen jetzt ebenfalls Fahrt auf. Man sprach über die vorbeiziehenden Kultur- und Industrielandschaften. Die Gäste unterhielten sich so gut, dass kaum über Fußball gesprochen wurde (Sie erinnern sich: Es war Fußball-Weltmeisterschaft und Deutschland spielte an diesem Abend gegen Ghana um den Einzug ins Achtelfinale). Wir kamen jetzt in Dortmund am alten Stahlwerk Phönix mit seinen Hochöfen vorbei. Hier waren umfangreiche Bauarbeiten zu erkennen. Hier wird ein Wohn- und Naherholungsgebiet und der Phönixsee entstehen. Die drei Gastronomen mit ihrer Küchenmannschaft hatten für jeden Gang 90 Portionen anzurichten, die zeitgleich serviert wurden. Viel Arbeit, wenig Platz im Küchenwagen und trotz allem keine Hektik. Viel Erfahrung, gutes Personal und auch die Logistik waren für den Erfolg ausschlaggebend. Jetzt pressten sich auch noch Presseleute und Fotografen in diese Mini-Restaurantküche. Mannomann! In den Wagen war jetzt auch verstärkt­

Vorspeisenteller Blutwurstsäckchen auf Apfeleingemachtem; Terrine vom Lüdinghauser Kaninchen auf scharfer Tomaten-Aprikosen Sauce; hauchdünner Kalbsrücken, westfälisch süßsauer mariniert mit Wildkräutersalat. Währenddessen zogen draußen die Auenlandschaften der Ruhr vorbei. Menschen badeten und Kanuten zogen ihre Bahn. In Witten-Bommern haben wir kurz gestoppt und Wasser getankt. Zweiter Gang Bonbon von Baumüllers Forelle auf Wermutspitzkohl. 16


Fotos: futec AG/G. Besler

Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Christian Klein-Wagner kochte gerne für die Fahrgäste

Vorbildlicher Service in bewegten Zügen

Putzfrau Waltraud Ehlert unterwegs. Die studierte Germanistin und Pädagogin (Esther Münch) hat auch noch eine Gesangsausbildung und beherrscht mehrere Instrumente. Die Ein-Frau-Kabarettistin übernahm jetzt auch die Verkehrsregelung für das Servicepersonal, damit es nicht zu Staus in den engen Wagen und Gängen kam, denn jetzt wurde der dritte Gang „geschickt“, während wir an alten Industriebrachen in der Nähe von Oberhausen vorbeifuhren. Zwischenzeitlich machte das 1:0 für Deutschland die Runde. Wir führten seit der 60. Minute durch ein Tor von Özil. Kilometermäßig waren wir auf der Höhe von Essen. Durch die verschiedenen Gänge unseres kulinarischen Essens wurde die Streckenführung nicht mehr so detailliert wahrgenommen. Hatte ich den Eindruck. Auch hielt man sich zwischenzeitlich gerne an der Bar auf.

Zum guten Schluss Süße westfälische Spezialitäten (serviert in kleinen Gläsern. Ist ja zurzeit modern). Fantastisch!

Dritter Gang Filet vom Sauerländer Weideochsen auf Halterner Pilzen, Spargelallerlei und Potthucke (die war besonders gut). Zwischenzeitlich hatte sich unser Sonderzug knapp eine Stunde Verspätung zusammen gefahren. Das lag daran, dass auf der Strecke vor uns ständig langsamere Züge unterwegs waren.

Das elegante 4-Sterne Göbel’s Landhotel mit seinen großzügigen Zimmern, exzellenter Küche und stilvollem Ambiente strahlt eine Atmosphäre mit Herz aus. Eine wahre Wohlfühl-Oase ist das neue Mountain SPA mit Schwimmbad, 5 Saunen, Ruheräumen, Wassertretbecken, Erlebnisduschen, Fitness-Center und einem vielfältigen BeautyAngebot. Durch die attraktive Lage im Zentrum von Willingen sind es nur wenige Gehminuten bis zu allen Freizeiteinrichtungen.

NEU Jetzt, nach dem guten Essen, hatte man wieder Zeit sich zu unterhalten (auch über Fußball). Die drei Gastronomen Günther Overkamp-Klein, Axel Schmidt und Christian Klein-Wagner drehten jetzt nach den arbeitsreichen Stunden zufrieden und ganz entspannt ihre Runden durch den Zug und freuten sich über die gute Laune der Fahrgäste. Für den Verein Westfälisch Genießen war diese kulinarische Jubiläumsfahrt eine großartige Image-Werbung. Um 21.45 Uhr kam der historische Rheingold-Express wieder in Bochum Dahlhausen an. Neben dem Bahnsteig war ein Zelt mit großer Videowand aufgebaut. Fußballschauen, Häppchen, Bier und andere kalte Getränke sorgten jetzt für gute Gespräche und einen harmonischen Ausklang. Weitere Informationen unter: www.westfaelisch-geniessen.de www.eisenbahnmuseum-bochum.de

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Göbel’s Miniurlaub 3 x Übernachtung im Komfort-Doppelzimmer 3 x Genießer-Frühstücksbuffet 3 x Verwöhnmenü / -buffet am Abend - Welcome Drink - jeden Nachmittag Kaffee / Tee und Kuchen - inkl. Wohlfühlbademantel und Badetasche für die Zeit Ihres Aufenthaltes - freie Nutzung des Mountain SPA - gültig von Sonntag bis Freitag Preis pro Person

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Lebensart

Westfälischer Gastronomiepreis 2010 Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, aber der „Westfälische Gastronomiepreis“ hat sich nach nur drei Jahren als einer der beliebtesten Publikumspreise etabliert. Selbst im viel beschworenen Krisenjahr 2010 haben sich über 160 Restaurants und Hotels dem Votum ihrer Gäste gestellt. Das ist wieder eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

B

esonders bemerkenswert ist das große Interesse bei den Gästen. Bis zum Redaktionsschluss gingen über 22 000 Bewertungskarten in der Redaktion ein. Der positive Trend ist also weiterhin ungebrochen. Wir können also nicht nur eine Steigerung (+18) der teilnehmenden Restaurants, sondern auch der eingesandten Bewertungskarten um ca. 6 000 Einsendungen verzeichnen. Dafür möchten wir uns besonders bei allen Gästen der teilnehmenden westfälischen Gasthöfe und Restaurants bedanken. Der bzw. die Gewinner werden wie gewohnt

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nicht vorher in der Presse bekannt gegeben, sondern am Abend der Gala durch TV-Moderator Peter Großmann. Die Gewinner in den Kategorien „beliebtester Landgasthof “ bzw. „beliebtestes Restaurant“ wurden wieder von einer unabhängigen Jury unter notarieller Aufsicht ermittelt. Die Jury besteht in diesem Jahr aus: • Dr. Willi Keinhorst, Redaktionsleiter der „Welt am Sonntag NRW“ • Dr. Ing. K. P. Born, Inhaber und Geschäftsführer des Tradionsunternehmens „GÜDE-Messer“

• Michael Sponholz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lünen • Rainer Bierwirth, Inhaber der Handelsagentur Bierwirth und Vorsitzender der Gourmetveranstaltung „Essen genießen“ • Jürgen Wolf, Vorsitzender im Schulträgerverein WIHOGA Dortmund Als Notar steht uns wieder Dr. Hubert Brinkschulte (Kamen) zur Verfügung. Mitarbeiter der Redaktion oder des Verlages sind nicht in der Jury vertreten.


Lebensart

Silvio Eberlein (Gräflicher Park) ist neu dabei

Manfred Kobinger (Rohrmeisterei) ist Hausherr

Um unsere Anerkennung den Gästen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, werden auch in diesem Jahr wieder wertvolle Preise unter den Einsendern ausgelost: • Vier-Sterne-Hotel Kaiserhof Münster Gala Diner im Feinschmecker Restaurant Gabriel’s. Dort werden Sie auf das Feinste von Spitzenkoch André Skupin bewirtet, sowie eine Übernachtung und Frühstück für zwei Personen im Kaiserhof. • Gala in der Rohrmeisterei Schwerte Wir laden 3 Personen der Einsender inklusive deren Begleitung zur Gala des Westfälischen Gastronomiepreises ein. • 10 × Kochen ist nichts für Angeber Wir verlosen 10 handsignierte Bücher des neuesten Buches von Gerhard Besler „Kochen ist nichts für Angeber“ inklusive 10 Gourmetkalender unter den Einsendern.

Sascha Stemberg kredenzt das Dessert

Auch in diesem Jahr werden die Gäs­ te der Gala von fünf Spitzenköchen aus Westfalen bekocht, die hier kostenlos und gerne für ihre 200 anwesenden Kolleginnen und Kollegen kochen. Drei von ihnen dürften unseren Lesern bereits bestens bekannt sein, da die­ se schon auf den anderen Galas für die geladenen Gastronomen, Sponsoren und allen anderen geladenen Gästen gekocht haben. • Stefan Manier (Gasthaus Stromberg in Waltrop und B1 Dortmund) Häppchen vorweg: „Kreative Häppchen“ zum Empfang • Silvio Eberlein (Hotel & Spa Gräflicher Park Bad Driburg) – neu im Team Vorspeise: Sandwich vom Pulpo mit knusprigen Spanferkelbauch Kräutersalat und Petersilien-KnoblauchVinaigrette

Waltraud Ehlert alias Esther Münch

• Björn Freitag (Goldener Anker in Dorsten) Zwischengericht: Sauerbraten vom Steinbutt mit Rahm-Kohlraben und Portwein-Kirschen. • Manfred Kobinger (Rohrmeisterei in Schwerte) – neu im Team und Hausherr 2010 Hauptgang: „Lecker Reh“ – Ragout im Strudelteig gebacken, Medaillon vom Rücken, auf Steinpilzsauce mit Karotten-Steckrübenpüree • Sascha Stemberg (Haus Stemberg in Velbert) Dessert: Knuspriger Topfencanneloni mit Pumpernickel, Ananassalpicon und Mangosorbet Zu diesem exklusiven Menü gibt es eine erlesene Auswahl an Getränken, die vom Kaffee über Mineralwasser, Bierspezialitäten, erlesenen Weinen bis hin zu exzellenten Fruchtlikören reichen.

Waldhaus Föckinghausen

Genießerrestaurant auch im Freien

Westfalen Gourmetfestival Bei uns vom 13. – 19.09.2010, 4-Gänge-Menü für 98,00 €, Gastkoch am 14.09.2010 ist Heiko Antoniewicz, Preis 149,00 € Faire-Woche-Menü In der Zeit vom 13. – 26.09.2010 bieten wir unseren Gästen ein spezielles Menü aus fair gehandelten Produkten an. Romantik Hotel & Restaurant Sim Jú Stockumer Straße 8 – Ecke Sim Jü · D-59368 Werne Telefon 0 23 89.9 53 93-0 · www.sim-ju.de

Ð Wandern, Wohlfühlen und Entspannen Ð ideales Ziel für Wanderer Ð Restaurant und Gartenwirtschaft Ð behagliches Hotel, Sauna Ð Qualitätsbetrieb „Sauerländer Wandergasthöfe“

Schnuppertage zum Kennenlernen: Ð 3 Übernachtungen mit HP Ð 2 x ein 3-Gänge-Menue Ð 1 x ein Champagner-Menue mit 4 Gängen Ð eine Flasche Wein auf dem Zimmer Ð Lunchpaket und Wegbeschreibungen für Ihre Wanderung ab 192 Euro pro Person

Hotel „Waldhaus Föckinghausen“ Föckinghausen 23 59909 Bestwig Telefon: (02904) 9776-0 Telefax: (02904) 9776-76 www.hotel-waldhaus.com

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Lebensart

Björn Freitag kocht das Zwischengericht

Bei dem künstlerischen Rahmen und Unterhaltungsprogramm wurde diesmal auf eine Mischung aus bewährtem und neuen gesetzt. Durch den Abend führt und moderiert in bekannt lockerer und souveräner Art der von viePeter Großmann len internationalen Sportveranstaltungen (Olympiade, Fußballweltmeisterschaft) bekannte TVModerator Peter Großmann. Für den musikalischen Rahmen ist bereits zum dritten Mal die Formation Rainbow-Company aus Lünen dabei. Ihre unaufdringliche Musik im besten Big-Band Sound ist auf der Gala sehr beliebt. Zum ersten Mal bei der Gala können wir uns auf Esther Münch freuen. Esther

Münch steht für Ein-Frau-Kabarett mit Gesang. Sie verkörpert darin die Kultfigur Waltraud Ehlert. Esther Münch ist als Kabarettistin, Moderatorin und Sängerin unterwegs. Man konnte sie im Fernsehen bereits in der ARD, im ZDF, WDR3 und SAT1 bewundern. Berühmt sind ihre Work-Acts im Publikum mit anschließender Wandlung zur eleganten Sängerin im Abendkleid. Soweit die Vorinformationen zum „Tag der westfälischen Gastronomie“. Unsere Künstler und Köche sind wieder der Garant für einen gelungenen Abend mit Freunden, Förderern der westfälischen Gastronomie und Gästen. Seien wir alle gespannt, welchen Gasthof und welches Restaurant die Gäste in diesem Jahr zu den Beliebtesten in Westfalen gewählt haben.

Die glücklichen Gewinner des letzten Jahres

In der Küche herrschte gute Stimmung

Weitere Informationen unter: www.westfaelischer-gastronomiepreis.de

Wir danken für die freundliche Unterstützung:

www.hoevels-original.de

www.vreriksen.de

www.selters.de

www.maiworm-olsberg.de

Ihr Mann für’s Ruhrgebiet und das Münsterland Es gibt etwas über Ihr Haus zu berichten? Sie haben Interesse an einer Anzeige? Ihr direkter Draht zum Westfalen Magazin: Bernd Stegemann Telefon: (0 23 61) 9 06 11 45 Mobil: (01 77) 6 75 63 69 E-Mail: bernd.stegemann@westfalen-magazin.de

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www.rohrmeisterei-schwerte.de

Fotos: futec AG/g. Besler, Rohrmeisterei Scwerte, Gräflicher Park, Haus Stemberg, Gasthaus Stromberg, Goldener Anker, WDR

Mit dabei: Die Rainbow-Company aus Lünen

Stefan Manier serviert kreative Häppchen


Ruhrgebiet

Regionale Restaurantführer

D

en meisten unserer Leser sind dem Erscheinen des Heftes besucht und die überregionalen Restaurant- anonym getestet hat. Die Testergebnisse führer wohl bekannt. Sie ver- und journalistisch sorgfältig verfasste geben Punkte, Sonnen und Sterne. Die Testberichte finden sich sowohl übersichtregionalen gastronomischen Gegeben- lich in Stadtteilkapiteln geordnet als auch heiten werden in diesen, einmal im Jahr in den Bestenlisten, die zum Beispiel nach erscheinenden Länderküchen 1 000-seitigen geordnet sind. Großen Wert Führern oft zu wenig oder legt die Redakgar nicht be- tion auf lokale rücksichtigt. und regionale In vielen Städ- Themen über ten sind regi- das Leben und onale Führer den Lifestyle ein adäquates in Dortmund UmgeMittel, um Be- und Gerhard Besler wohnern und bung. In Dort- Chefredakteur Peter Erik Hillenbach Gästen regionale Themen über Gastrono- mund genießt soll sich der Dortmunder mie, Leben und Lifestyle in angemessener wiederfinden und der Besucher die WestForm zu vermitteln. Regionale Führer sind falen-Metropole genussvoll entdecken „näher dran“, aktueller und hören manch- können. Neben dem breiten Spektrum mal sogar das Gras wachsen, will sagen, an Restaurants – vom Imbiss bis zum die Macher kennen sich in der Szene aus. Feinschmeckerrestaurant – werden deshalb auch angesagte Einer dieser Macher ist Kneipen und Bars Peter Erik Hillenbach. Er vorgestellt, sowie die ist in Dortmund kein unschönsten Cafés und beschriebenes Blatt. Peter Biergärten empfohlen, Erik Hillenbach verantfür auswärtige Gäs­te wortet in Dortmund beaber auch die besten reits seit 2004 lokale ReHotels. staurantführer. Zudem hat Die Zusammenarsich der 1959 in Vancoubeit des futec Verlages ver geborene Hillenbach mit Peter Erik Hilauch als Buchautor (u.  a.: lenbach als ChefreGebrauchsanweisung für 250 dakteur kann für alle das Ruhrgebiet) einen NaRestAuRAnts im test shoPPing LifestyLe Seiten nur von Vormen gemacht. teil sein. Die Leser erIm November 2010 erscheint im Lüner futec Verlag das neue wartet ein spannend, aktuell und journa„Dortmund genießt“, mit Peter Erik Hil- listisch gut gemachter, aktueller lokaler lenbach als Chefredakteur. Das Maga- Restaurant- und Genussführer. Nicht zuzin gehört zu den ersten lokalen Res- letzt profitieren Chefredakteur und Verlag taurant- und Genussführern der neuen von den gegenseitigen langjährigen Er„... genießt“-Reihe, die vom futec Verlag fahrungen auf diesem Gebiet. (Westfalen Magazin, Westfälischer GasGerhard Besler tronomiepreis) herausgegeben werden. Der Gastroführer präsentiert auf über 200 Hochglanzseiten Res­taurants, regionale Reportagen und ausgesuchte Shopping-Tipps der Metropolregion Dortmund. Im Einzelnen präsentiert Dortmund genießt ca. 200 Kritiken zu Restaurants, die ein Autorenteam kurz vor Ausgabe 2010/2011

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DortmunD �enießt

Fotos: Titelfoto Dortmund genießt: Adolf Winkelmann Produktion 2010

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Dortmund hat stil

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Westfalen Gourmetfestival 18. bis 24.10.2010 mit Gastkoch Olaf Baumeister Menüabende am 22. und 23. Oktober 2010

Westfalen geht fremd Die besten hiesigen Produkte kombiniert mit den raffiniertesten Ideen und Aromen aus aller Welt.

Festival-Menü Kleine Leckereien aus dem Waldduft Leicht geräucherte Brust der hiesigen Ente mit Trüffel und roter Bete Mousse von Flusskrebsen mit Sichuankresse ***

Vorspeisenvaration Carpaccio vom kurz gegrillten Wasserbüffel Gebackenes vom Spanferkel mit Curry-Krautsalat Jacobsmuschel mit Chips vom Mescheder Schinken ***

Latte macchiato von der Petersilie mit gebratenem Forellenfilet ***

Sorbet vom rosa Champagner auf Wunsch aufgefüllt mit Mispellikör ***

Zweierlei vom Sauerländer Reh Rücken im Pancettamantel und Ragout aus der Schulter im Knuspertäschchen mit Spitzkohlköpfchen ***

Sabayon vom frischen Veltins mit Bourbon-Vanille und Muscovado-Zucker ***

Kürbiskernparfait mit halbflüssigem Valhrona-Schokoladenkuchen und karamellisiertem Pumpernickel Menüpreis pro Person 98,50 € (inklusive Aperitif, Wein, Kaffee und Digestif) Tischreservierung erbeten.

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Lebensart

Gesunder Genuss mit Käse & Co. Dass sich Gesundheit und Genuss nicht ausschließen, ist regelmäßiges Thema im Westfalen Magazin. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass uns Milch nicht nur den ganzen Tag, sondern auch das ganze Leben in verschiedenen Formen begleitet. Bis zur Muttermilch wollen wir hier nicht zurückgehen. Aber vielleicht bis zum morgendlichen Glas Milch, der Milch zum Müsli oder dem herrlich cremigen Joghurt. Mit einem guten Glas Wein und einem herzhaften Stück Käse lässt sich der Tag genussvoll beschließen. Den Abschluss klassischer und moderner Menüs bildet ebenfalls traditionell ein Käse-Gang.

Foto: futec AG/Marcus A. Besler

„Milch macht müde M...enschen munter – und den Speiseplan abwechslungsreich“, schreibt auch die Stiftung Warentest am 24.02.2010 in einem Spezial über gesunde Ernährung mit tierischen Lebensmitteln. Auch Eiern sei z. B. lange Unrecht getan worden, ihr Cholesterin „... ist meist nicht so problematisch wie lange vermutet. Neue Studien erbrachten keinen Zusammenhang von koronaren Herzerkrankungen mit großem Eierkonsum. Der Körper baut das lebenswichtige Cholesterin selbst auf. Gesunde bauen ein gelegentliches Zuviel auch wieder ab.“ Bedeutsamer ist, was sonst noch drin ist. Und da sehen Eier gut aus: „... ihr Protein ist Spitze und ihr hoher Anteil an ungesättigten Fett- und essenziellen Aminosäuren günstig“, schreibt die Stiftung Warentest. Unser Kompetenzpartner für Lebensmittel ist die Dortmunder Service-Bund Gebietszentrale Vreriksen Foodservice. Kürzlich konnte der Lebensmittelgroßhändler im Dortmunder Indupark sein Sortiment weiter vergrößern und einen neuen Kompetenzbereich schaffen. Im Sommer konnte die Übernahme des Molkereiprodukte-Handels der Firma Bernhard Hunkenschroer GmbH abgeschlos-

Käsegenuss, wo ihn viele nicht erwartet hätten: Janaks Lokal bietet frische Küche und kosmopolitische Großstadtatmosphäre in der Dortmunder Nordstadt (Braunschweiger Straße 22)

Ein guter Start in den Tag oder ein leckeres Dessert: Joghurt, hier mit Beeren der Saison.

sen und ein neues Hochregal-Kühlhaus, eigens für Molkereiprodukte, in Betrieb genommen werden.

„Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass in Häusern wie dem Breidenbacher Hof unser Joghurt auf dem Frühstücksbuffet steht“, beschreibt Möhl nicht ohne Stolz das Kundenklientel.

Hunkenschroer Mopro-Kompetenz Der Name Hunkenschroer steht bei Kennern und Gastronomen für absolute Kompetenz und Qualität in Sachen Milch, Sahne, Butter, Käse und Eiern. Senior Bernhard Hunkenschroer bleibt Vreriksen als Berater erhalten, junior Thomas Hunkenschroer hat im Einkauf die Fäden für diesen Bereich in der Hand und hält den Kontakt zu den Käsereien und Molkereien. Tobias Pelzer (Geschäftsführer) und Michael Möhl (Vertriebsleiter) freuen sich nun Hotels, Restaurants und Großküchen zwischen Bielefeld und Frankfurt, Sauerland und Köln noch besser mit Molkereiprodukten beliefern zu können.

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Käse und Wein Zudem ergänze sich die Käsekompetenz ideal mit der Weinkompetenz von Vreriksen, der man sich seit Jahren mit Benno Wurster als Sommelier widmet. Ein großer Teil des Käseumsatzes werde natürlich auch mit Bäckereien und Pizzerien gemacht, aber gerade in der gehobenen Gastronomie seien Käsespezialitäten als krönender Menüabschluss gefragt. Weitere Informationen unter: www.vreriksen.de


Lebensart

Service-Oase Haus Stemberg erhält die Goldmedaille

Fotos: futec AG/G. Besler, Haus Stemberg

Seit nunmehr drei Jahren kürt der Kreditkarten-Dienstleister American Express bundesweit Restaurants, die sich durch einen besonders guten Service auszeichnen. Exzellenter Service ist in der Gastronomie mindestens genauso wichtig wie hervorragende Speisen und ein ansprechendes Ambiente. Gemeinsam mit Uta Bühler (Herausgeberin der „Sternenklasse“) wurde dieser Wettbewerb und die damit verbundenen Auszeichnungen von American Express ins Leben gerufen. Gerade in einer Zeit, in der sehr oft von der „Servicewüste Deutschland“ die Rede ist, stehen die ausgezeichneten Restaurants für das genaue Gegenteil, um hier im Bild zu bleiben.

V

iele tausend Restaurantbesucher haben gewählt. Von bundesweit über 1 000 prämierten Restaurants wurden 3 Restaurants mit der „Service-Oase Deutschland 2010/2011“ in Gold ausgezeichnet. Die Auszeichnungen gingen an das „Bistro-Restaurant Rive“ in Hamburg, „Haus Stemberg“ in Velbert und das Restaurant „Tantris“ in München. Für unsere Region besonders relevant ist das Haus Stemberg in Velbert. Herausragender Service und Gastfreundschaft werden bei Stembergs seit 1864 großgeschrieben. Heute wird das Haus in 4. und 5. Generation von Walter und Sohn Sascha Stemberg geleitet. Für den exzellenten Service ist Petra Stemberg verantwortlich. Das Haus Stemberg ist seit Generationen ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Heute ist die Familie ein Dream-Team, wie es nicht alle Tage vorkommt. Jeder arbeitet hier mit Kompetenz und Freude in seinem Bereich. Überregionale Bedeutung erlangte das Haus durch Walter Stemberg, der das Restaurant durch unzählige Fernsehauftritte und Kochbücher mit traumhaften Auflagen bekannt gemacht hat. Natürlich waren die Fernsehauftritte als Mar-

keting für das Restaurant sehr hilfreich, aber ohne die hervorragende Küche und den exzellenten Service wäre der Popularitätszuwachs nur ein Strohfeuer gewesen. So aber wird hier seit Jahrzehnten gut gekocht und im Service ist Oberkellner Ingo Matz seit Jahrzehnten ein Garant für einen hohen Qualitätsstandard. Obwohl das Restaurant fernab großer Städte und Geschäftszentren liegt, wurde es zum beliebten Treffpunkt für Gewerbetreibende, Industrielle, Politiker und Showgrößen. Viele von ihnen wurden zu Stammgästen von Petra und Walter Stemberg. Im Jahr 2003 kehrte Sascha Stemberg zurück in den elterlichen Betrieb und brachte von seinen Wanderjahren in der TOP-Gastronomie (z. B. Victorian, Hummerstübchen und Paradis auf Mauritius) viel Erfahrung mit. Die gut eingeführte Küche von Walter Stemberg wurde von Sascha um neue und kreative Akzente der feinen Küche bereichert. Sascha Stemberg ist heute der Küchenchef im Haus Stemberg. Im Übrigen kann sich die Familie Stemberg seit vielen Jahren, ja teilweise seit Jahrzehnten auf gute und motivierte Mitarbeiter in der Küche und im Service verlassen – eine wichtige Grund-

lage für Kontinuität und Qualität. Zur Preisverleihung der „Service-Oase“ in Gold, am 30. Juni 2010 in Velbert, waren dann auch viele der Stammgäste erschienen, um gemeinsam mit Familie Stemberg und allen Mitarbeitern die Auszeichnung zu feiern. Neben den Gästen aus Wirtschaft und Politik gratulierten unter Anderen auch so bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Erwin Kremers (Ex-Nationalspieler), Max Schautzer (TV-Moderator), der seit vielen Jahren hier Stammgast ist und auch die Laudatio hielt und von der Familie als „Dream-Team“ sprach. Selbst TV-Urgestein Jean Pütz ließ es sich nicht nehmen, an diesem Tag persönlich dabei zu sein. Bei strahlendem Sommerwetter und kühlen Getränken genossen die Gäste auf der Terrasse und im Restaurant einen kulinarischen Streifzug aus der Küche von Sascha Stemberg und seinem Team. Die gute Laune aller Beteiligten war das ­i-Tüpfelchen auf einen perfekten Tag. Wir gratulieren Familie Stemberg und ihren Mitarbeitern. Weitere Informationen unter: www.stemberg.tv 23


Das Münsterland

Gasthaus Stuhlmacher

T

öttchen werden in den Restaurants des gesamten Münsterlandes und vereinzelt auch im nördlichen Westfalen angeboten. Wer diese Spezialität in verschiedenen Restaurants probiert, wird feststellen, dass jeder Küchenchef sie etwas anders zubereitet. Jeder hat da sein eigenes Geheimrezept. Eines ist jedoch immer Voraussetzung, die Grundlage ist Kalbfleisch und am Ende muss das Ge-

Matthias Hoffmann

richt eine süß-saure Geschmacksnote haben. Die Zutaten und die Art des Würzens variieren jedoch sehr stark. Es heißt, der Name Töttchen sei eine Verballhornung der französischen Spezialität „en tortue“ und ein Überbleibsel aus der französischen Besatzungszeit durch Napoleon I. Wie dem auch sei, Kalbstöttchen haben sich seit dieser Zeit zu einer Münsteraner Spezialität entwickelt.

Fotos: futec AG/G. Besler

Im traditionsreichen Gasthaus Stuhlmacher in Münster am Prinzipalmarkt hat das Töttchen eine besonders lange Tradition und ist hier gleichermaßen beliebt bei Touristen und Einheimischen. Natürlich hat auch Küchenchef Matthias Hoffmann seine spezielle Art Münsteraner Kalbstöttchen zuzubereiten.

Stuhlmachers Münsteraner Kalbstöttchen Zutaten für 4 Personen 1 Stck Kalbsherz 1 Stck Kalbszunge 500 g Kalbsschulter Gewürze 15 Stck schwarze Pfefferkörner 3 Stck Lorbeerblätter 6 Stck Gewürznelken 1 gestr. TL Piment 4 Stck Gemüsezwiebeln 60 g Butter 40 g Mehl 3 EL Weißwein-Essig 2 EL gekörnte Brühe 150 ml Weißwein 3 EL mittelscharfer Senf 1 TL Zucker Salz und Pfeffer aus der Mühle Worcestershire-Sauce

Zubereitung Das Fleisch ca. 1 1/2 Stunden in reichlich Wasser zusammen mit den Gewürzen und der gekörnten Brühe weichkochen. Das Fleisch aus der Brühe nehmen. Die Zunge abziehen, das Herz vom Fett befreien und alles in teelöffelgroße Würfel schneiden. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen. Die Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und in Butter goldgelb anbraten. Das Mehl darüber stäuben und etwas Farbe nehmen lassen. Mit Weißwein ablöschen. Jetzt so viel von der Brühe hinzugießen, bis eine dickliche Sauce entsteht. Die Sauce ca. 15 Minuten ein reduzieren lassen. Mit dem Essig, etwas Zucker und dem in 3 EL Brühe verrührten Senf pikant und säuerlich abschmecken. Die Fleischwürfel in die Sauce geben und darin erhitzen (nicht verkochen lassen). Auf einem Teller anrichten und hübsch garnieren. Worchestershire-Sauce dazustellen. Dazu passen ein frisches Bauernbrot oder Petersilienkartoffeln. Ein frisch gezapftes Stuhlmacher Lager und ein Korn vervollkommnen das Gericht zu einem perfekten Geschmackserlebnis. Viel Spaß beim Nachkochen wünscht Ihnen

Matthias Hoffmann 24


STERNEKÜCHE IM SAUERLAND Thomas Bühner kocht für Sie!

Er zählt zu den 3 besten Köchen in Deutschland. Unter den Zwei-Sterne-Köchen zählt Thomas Bühner – mit seinem Team – eher zu den angenehm Zurückhaltenden, der sehr bescheiden mit seinem Ruhm und seinen Auszeichnungen umgeht. Der Sommelier – Kai Schatter – aus dem Sternerestaurant ENTE in Wiesbaden, stellt ausgesuchte Weine vor und übernimmt die Moderation. Genießen Sie mit allen Sinnen aus Küche und Weinkeller ein 6-Gänge-Menü im Weltklasseformat.

14. November 2010

6-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen und Mineralwasser kosten 160 Euro.

Mühlenkopfstraße 7 34508 Willingen/Hochsauerland Telefon: (05632) 96940 Internet: www.gutshof-itterbach.de

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Das Münsterland

Altes Gasthaus Borcharding Kennen Sie Mesum? Es ist ein Dorf mit annähernd 8 850 Einwohnern im Nordwesten von Westfalen. Im Zuge der Kommunalreform wurde Mesum 1975 nach Rheine eingemeindet, hat aber dennoch seit 1373 eine eigene Geschichte. Auf eine fast ebenso lange Geschichte kann das alte Gasthaus Borcharding zurückblicken, das 1576 als Fachwerkhaus erbaut wurde. Fährt man gemächlich durch den Ort, erinnern manche Häuser an den Baustil, wie man ihn oft in Ostfriesland findet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhr das Dorf durch den Bau von Textilfabriken einen signifikanten Aufschwung. Auch heute noch bietet die Gemeinde viele Arbeitsplätze, sodass täglich ca. 1 000 Einpendler in den kleinen Ort strömen.

H

eute sind es nicht mehr die Textilfabriken, sondern moderne Produktions- und Handelsbetriebe, wie eine Kunststoffverarbeitung und eines der größten Autohäuser Deutschlands, die den Mesumern und den zahlreichen Einpendlern Arbeit und Lohn geben. Das Alte Gasthaus Borcharding sah den Strukturwandel von einer

landwirtschaftlich geprägten selbstständigen Gemeinde zu einem Rheiner Stadtteil mit hohem Gewerbeanteil mit einer in vielen Jahrhunderten erworbenen Gelassenheit. Das Alte Gasthaus Borcharding ist seit 1712 ununterbrochen im Besitz der Familie Borcharding. 1805 wurde das wurde das alte Fachwerkhaus bis auf den al-

ten Kamin abgetragen. Um den Kamin herum wurde massives Backsteinhaus aus handgeformten Ziegeln errichtet. Aus der Chronik des Hauses lässt sich anhand von Inventaraufstellungen ablesen, dass um 1712 die Geschichte des „Alten Gasthauses Borcharding“ begann. Seither pflegt jede Generation eine besondere Leidenschaft – die Liebe zur Gastronomie. In der Folge

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NGR-Natursteingesellschaft mbH, Kanalstraße 52-62, 48432 Rheine, direkt an der A30 (Abfahrt Rheine-Kanalhafen), Tel. 0 59 71/96 16 60


Das Münsterland

hat die Familie es zu einem renommierten Gasthaus im Münsterland entwickelt. Im Jahre 1974 übernahmen Helga und Josef Borcharding den elterlichen Betrieb. Zu dieser Zeit war der Küchenmeister und Konditormeister (1972) der jüngste Konditormeister Deutschlands. 1987 erweiterten Helga und Josef Borcharding das Gasthaus um eine ansehnliche Weinstube. Ansehnlich heißt in diesem Falle, es ist nicht alltäglich das ein Gasthaus über 500 Positionen Wein verfügt, darunter alle Mouton’s (Mouton Roth­schild) seit 1949. Im Übrigen liegt der Schwerpunkt auf deutschen Weißund Rotweinen. Alle Weine werden mit einer eingehenden, individuellen Beratung angeboten. Auch ist es möglich hier Weine zum Winzerpreis zu erwerben. Darüber hinaus ist die Familie Borcharding in der glücklichen Lage Jubiläumsweine bis zum Jahrgang 1930 als besonderes Präsent anzubieten.

Beim Betreten dieser Weinstube fühlt sich der Gast unweigerlich zurückversetzt in die Zeit der Anette von Droste Hülshoff, an deren gute Stube die Einrichtung angelehnt ist. Hier finden Weinverkostungen den richtigen Rahmen. Seniorchef Josef Borcharding ist passionierter Yucca-Palmen-Züchter. Seit im Jahre 2005 das Angebot des Hauses um eine liebevoll gestaltete Gartenterrasse erweitert wurde, verwandelt sich diese jeden Sommer in einen von einer Eiche und Kastanie beschatteten Palmengarten. Eingefasst ist die Terrasse nicht etwa durch Büsche oder einen Zaun, sondern durch eine 2,50 m hoch geschichtete Kaminholzmauer. Vierzig Gäste können hier bei gutem Wetter speisen. Für die Biertrinker wurden separat zwei Biergartentische mit den dazugehörigen Bänken aufgestellt. Das Alte Gasthaus Borcharding bietet seinen Gästen sieben verschiedene Gast­ räume mit eigenständigem Ambiente.

B1* by Stefan Manier Der stilvolle Veranstaltungsort hoch über Dortmunds Dächern

WESTFALEN GOURMETFESTIVAL 2010 Am 12.10.2010 um 18:30 Uhr kocht Alexander Dressel für Sie im B1* ein 5-Gänge-Gourmetmenü. Zu Beginn gibt es Fingerfood von Stefan Manier und einen guten Tropfen aus unserem Keller.

INd WIR S I! b A d E

Durch teils variable Räumlichkeiten können zum Beispiel Gesellschaften mit bis zu 130 Personen bewirtet werden oder auch Tagungen durchgeführt werden. Das älteste Gastzimmer ist der Gastraum von 1712. Im lichtdurchfluteten und klimatisierten Atrium sitzen die Gäste inmitten exotischer Pflanzen, wie zum Beispiel Früchte tragender Kiwipflanzen.

Die Gasthausküche Küchenchef in dem alten Familienbetrieb ist Sohn Tobias Borcharding. Er hatte Gelegenheit deutschlandweit in renommierten Häusern Erfahrung zu sammeln. Nun sorgt er mit seiner engagierten Brigade für eine exzellente und kreative Küche – modern, gesund, regional und saisonal. Tobias Borcharding verzichtet ausdrücklich auf Convenience Produkte

Gasthaus* StromberG Westfälische Gastlichkeit – ein bisschen anders

WESTFALEN GOURMETFESTIVAL 2010 Am 14.10.2010 um 18:30 Uhr mit dem Pfälzer Gourmet­ abend inklusive 4­Gänge­Menü „Schwarzer Adler“.

INd WIR S AL dREIM I! dAbE

Am 15.10.2010 um 18:30 Uhr mit einem „westfälischen Gourmetmenü“ interpretiert von Holger Stromberg, Koch der Fußball­ Nationalmannschaft. Am 17.10.2010 um 18:30 Uhr ist Sternekoch Stefan Neugebauer vom Deidesheimer Hof zu Gast.

Reservierung und weitere Informationen unter: 02309 4228 und www.westfalen-gourmetfestival.de

Reservierung und weitere Informationen unter: 02309 4228 und www.westfalen-gourmetfestival.de

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Das Münsterland Fotos: Altes Gasthaus Borcharding

und bevorzugt gute Produkte aus der Region, wann immer es möglich ist. So liefern ihm Pilzsammler aus der Umgebung frische Steinpilze und den Bärlauch sammelt Josef Borcharding persönlich. Alle Speisen sind hausgemachte, münsterländische, französische, italienische und auch asiatische Spezialitäten mit dem gewissen Extra. Hier speisen die Gäste vor allem auch nach den Jahreszeiten. Auf den saisonalen Karten finden Sie je nach Jahreszeit die Bärlauchschaumsuppe mit Lachsstreifen oder Carpaccio vom Tafelspitz mit Bärlauchvinaigrette, eine Trilogie von der Gänsestopfleber, den Bilker Spargel, Jakobsmuschel auf einem Spargelbeet oder Lammcarré mit einer Rosmarinkruste. Zu anderen Zeiten gibt es dann den kross gebratenen Zander, die klassische rosa gebratene Entenbrust, Hirschkalbsrücken an Kirsch-Pfeffersauce oder Medaillons vom Schweinefilet mit frischen Waldpilzen. Eine Portion Crème brûlée von Vanille und dazu ein guter

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Kaffee ist nie verkehrt. Wenn dann die Speisen von guten Weinen begleitet werden und man seinen PKW nicht mehr bewegen darf, besteht auch die Möglichkeit hier zu übernachten. Zum Gasthaus gehört ein kleines Hotel, das zudem die Möglichkeit bietet von hieraus Radtouren ins Münsterland zu unternehmen. Herrliche Mischwaldbestände, weite Moor- und Heidelandschaften laden zu ausgedehnten Exkursionen ein. Im Münsterland gibt es 22 Golfplätze. Patron Josef Borcharding ist selbst begeisterter Golfer und für diesen Freizeitsport der ideale Ansprechpartner. Neben den Besuchern und Gästen, die in Mesum gut essen und sich hier erholen wollen, sind aber auch viele Unternehmer im Gasthaus Borcharding zu Gast. Da es in Mesum einen großen Kartoffelverarbeitungsbetrieb (geschälte Kartoffeln, Pommes frites etc.) gibt, treffen sich hier regelmäßig die Kartoffelerzeuger. Der Kunststoffverarbeitende Betrieb ist

der größte Produzent für die blauen und gelben Müllsäcke und das Autohaus zählt zu den Größten in Deutschland. So finden viele Besprechungen, Geschäftsessen und auch Tagungen der örtlichen Industrie und des Handels im Alten Gasthaus Borcharding statt. Im Übrigen hat das Gasthaus im Umkreis von 10 Kilometern (Emsdetten und Rheine) ein Einzugsgebiet von 100 000 Menschen. Das im Alten Gasthaus Borcharding das „Gebot der Leckerheit“ oberstes Prinzip der Familie ist, hat sich weit über Mesum und Rheine herumgesprochen. So treffen Sie hier viele nette Menschen, die im Sommer gerne einen Abend im Gartenres­ taurant verbringen, gute Weine genießen möchten oder von hieraus ihre Radtouren durchführen. Das Alte Gasthaus Borcharding – eine Menge Tradition und das gewisse Extra. Weitere Informationen unter: www.altes-gasthaus-borcharding.de


vom 02. September bis 14. November 2010 in 10 Spitzen-Gastronomien der Region mit 10 prominenten Gastköchen. Lernen Sie die besten kulinarischen Seiten von Westfalen kennen. 02.09.2010

Eröffnungsgala im Casino Hohensyburg in Dortmund

06.09 – 12.09.

Restaurant Gabriel’s im Hotel Kaiserhof in Münster

13.09. – 19.09.

Restaurant Romatikhotel Sim-Jú in Werne

20.09. – 26.09.

Gräflicher Park Hotel & Spa in Bad Driburg

27.09. – 03.10.

Rohrmeisterei in Schwerte

04.10. – 10.10.

Overkamp Gastronomie in Dortmund

11.10. – 17.10.

Gasthaus Stromberg in Waltrop

18.10. – 24.10.

Hotel-Restaurant Hof Hueck in Bad Sassendorf

01.11. – 07.11.

Hotel Deimann in Schmallenberg

08.11. – 14.11.

Hotel & Restaurant Dresel in Hagen

12.11.2010

Abschlussparty in der Rohrmeisterei in Schwerte

Wir bieten allen Feinschmeckern und Besseressern 10 Wochen lang einen kulinarischen Höhepunkt nach dem Anderen, gelegentlich gewürzt mit gekonnter Moderation, Entertainment und musikalischer Unterhaltung. Westfalen hat sein erstes überregionales Gourmetfestival. Die teilnehmenden Hotels und Restaurants präsentieren je eine Woche lang ihre regionalen Spezialitäten und besonderen Festival-Menüs. Die Küchenchefs der jeweiligen Restaurants werden dabei unterstützt von namhaften Sterne- und Fernsehköchen aus der ganzen Republik. Gemeinsam sollen sie die kulinarische Vielfalt Westfalens in ihrer schönsten Form präsentieren.

Während der Festivalswochen begrüßen wir folgende Gastköche und -köchinnen

Heiko Antoniewicz

Olaf Baumeister

Holger Bodendorf 

Thomas Bühner 

Alexander Dressel

Björn Freitag 

Stefan Hermann 

Lea Linster 

Stefan Neugebauer 

Stefan Steinheuer 

Holger Stromberg

Sarah Wiener

Weitere Informationen zum Westfalen Gourmetfestival 2010 erhalten Sie auf

www.westfalen-gourmetfestival.de


Das Münsterland

Gut Forstmannshof

Himbeeren pflücken und Weihnachtsbäume schlagen

Fotos: futec AG/M.A. Besler

Himbeeren zählen zu den besonders aromatischen Sommerfrüchten. Die prallen, dunkelroten Beeren sind nicht nur eine Augenweide, der aromatisch-süße und charakteristische Geschmack der reifen Früchte unübertrefflich. Die zu den Rosengewächsen gehörenden Beeren schmecken frisch vom Strauch gepflückt oder als Himbeereis ausgezeichnet. Gefroren oder gekocht und als Marmelade oder Sirup sorgen sie im Winter für eine Abwechslung auf dem Speisezettel. Noch bis in den November hinein beschert uns das Gut Forstmannshof in Lüdinghausen die köstlichen Früchte. Hierfür ist das Landgut mittlerweile weit bekannt.

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848 nahm die KornbranntweinBrennerei A. J. Böcker, welche zwei Kilometer östlich der Steverstadt Lüdinghausen (direkt an der B 58) liegt, den Betrieb auf. Bis heute verbinden den Namen Böcker so viele mit den exzellenten Spirituosen. Seit 1978 bewirtschaften Agnes und Eberhard Böcker das 10 ha große Landgut. 1991 folgte ein Hofladen, der seines gleichen sucht. Auf 200 m² werden hofeigene Produkte und weitere westfälische Spezialitäten feilgeboten. In der Landwirtschaft konzentriert man sich auf Spargel, Erdbeeren und eben: Himbeeren. Oft reicht das Angebot nicht für die große Nachfrage von Privatkunden aber auch Restaurants aus. Unter anderem ziert das bekannte Eiscafé San Remo seine Becher gerne mit den prallen Früchten vom Forstmannshof. Im Zweifelsfalle sollte man vorher anrufen, ob die Frucht der Wahl verfügbar ist. Umsonst ist der Weg nach Lüdinghausen in keinem Fall. Das imposante Landgut lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Feinschmecker werden im beschrieben Hofladen 30

immer fündig. Für die Adventzeit sollten Sie sich schon jetzt einen Besuch des Adventcafés vormerken. Besonders auch bei Gruppen und Firmen ist das urige Weihnachtsbaumschlagen sehr beliebt. In der hofeigenen Tannenbaumzucht kann bei Lagerfeuerromantik und Glühwein jeder seinen Baum schlagen. Danach lädt Agnes Böcker zu einer deftigen Suppe ins Gewölbekeller-Café. Dieses ist nur von Mitte November bis Heiligabend und da auch nur an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Das Ambiente, die herzliche Gastfreundschaft und nicht zuletzt die erstklassigen Kuchen und Torten sind in dieser Zeit so beliebt, dass man zeitig dort

sein sollte, um einen Platz zu bekommen. Die gastgeberischen Qualitäten von Agnes Böcker sind nicht nur in der Umgebung wohl bekannt, auch beim „Perfekten Dinner“ von VOX überzeugte sie mit einem perfekt zubereiteten Maibock, den Ehemann Eberhard selbst erlegt hat. Ebenso war der Forstmannshof schon Thema in der „Landpartie“ vom WDRFernsehen. Ganz modern präsentiert man sich auch auf dem Internetportal „youtube“. Wir empfehlen aber immer noch den eigenen Ausflug in die Steverstadt. Weitere Informationen unter: www.forstmannshof.de


Das Münsterland

Küche der Regionen – Ziegenkäserei Hof Sondermann

Fotos: futec AG/G. Besler

In dieser Ausgabe unseres Magazins geht es um Ziegenkäse und was man daraus für leckere Gerichte zubereiten kann. Ziegenkäse ist in und er kommt schon lange nicht mehr nur aus Griechenland und der Türkei, auch wenn der griechische Ziegenkäse in den Supermarktregalen kaum zu übersehen ist. In der Schweiz wir der Ziegenkäse unter der Bezeichnung Geißkäse angeboten. In Deutschland gibt es viele kleine Ziegenkäsereien, die ihre Produkte in eigenen Hofläden anbieten, sie auf dem Wochenmarkt verkaufen oder direkt in die regionale Gastronomie liefern. Käsespezialitäten aus Ziegenmilch werden als Frischkäse, Weich-, Schimmel- und Hartkäse angeboten. Sahne, Butter, Joghurt und Quark ergänzen oft das Standardangebot. Die regionalen Ziegenkäsereien erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, weil sich die Kunden hier relativ sicher sein können, keine „gestreckte“ Ware zu bekommen. Beispielsweise darf sich ein Käse, in dem nur 20 Prozent Ziegenmilch enthalten ist, bereits „Ziegenkäse“ nennen.

Hedwig Sondermann in ihrer Produktion am Käsekessel

A

uf meinen Exkursionen mit Spitzenkoch Stefan Manier besuchen wir regelmäßig regionale Erzeuger mit einem qualitativ hochwertigen Angebot handwerklich hergestellter Produkte. Die Ziegenkäserei Sondermann in Dorsten war diesmal unser Ziel. Hedwig und Hubert Sondermann betreiben auf einem 40 ha großen, konventionell geführten Gemüsehof ihre Ziegenkäserei. Während Sohn Heinrich Gemüse anbaut, u. a. für einen großen überregionalen Anbieter, betreiben Hedwig und Hubert hier seit 1986 eine Ziegenzucht. Sie besitzen ca. 100 Tiere der „weißen deutschen Edelziege“. Die Futtergrundlage sind die zum Hof gehörenden Feuchtwiesen. Sie liefern ein sehr aromatisches Heu, mit dem die Tiere das ganze Jahr über gefüttert werden. Als Ergänzung gibt es Getreide und eine Maissilage. Ihre Produkte sind Sahne, Joghurt, Butter, Quark, Frisch- und Schnittkäse nach Gouda-Art, der mit verschiedenen Kräutern angerei-

Hedwig Sondermann und Stefan Manier

chert wird. Ihre Kunden sind Feinkostgeschäfte, Reformhäuser und die Gastronomie. Privatkunden kommen gerne zu ihr auf den Hof. Sie kaufen die Produkte sehr oft auch aus gesundheitlichen Gründen (z. B. Laktoseunverträglichkeit). Hedwig Sondermann legt sehr großen Wert darauf, dass alle angebotenen Produkte aus 100 Prozent Ziegenmilch hergestellt sind. Das spielt vor dem Hintergrund, das mit Kuhmilch gestreckte Produkte auf dem Markt wesentlich preiswerter angeboten werden. Für ihre täglich frische Ziegenmilch gibt es immer mehr Stammkunden. Ziegenmilch ist sehr leicht verdaulich, da sie über eine feinere Fett- und Eiweißstruktur verfügt als Kuhmilch. Sie beinhaltet ebenfalls eine andere Art von Proteinen und wird deshalb bei Kuhmilchallergien, Hautveränderungen, Magen-Darm- und Lungenkrankheiten sowie in der Krebsprävention eingesetzt. Interessierten Feinschmeckern bietet

Hedwig Sondermann auch Führungen mit einem anschließenden Imbiss an. Bei diesen Verkostungen werden gegen einen kleinen Kostenbeitrag selbstgebackenes Brot, verschiedene Sorten Ziegenkäse und Ziegenkäse-Sahnetorte angeboten. Weitere Informationen unter: www. ziegenkaeserei-sondermann.de

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Das Münsterland

Salat von Tomaten und Papaya mit jungem Lauch und karamellisiertem Ziegenkäse Zutaten für 4 Personen 1 Stck Papaya 1 Schälchen Kirchtomaten 1 Bund Frühlingszwiebeln ½ Bund Koriander 4 Scheiben Ziegenfrischkäse 2 EL Mirin (süßer jap. Reiswein) 3 EL Limonenöl ½ Stck Limette (Abrieb und Saft) 1 EL Sweet-Chili Sauce Meersalz, Pfeffer aus der Mühle, Koriander, brauner Zucker

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Zubereitung Papaya schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Kirschtomaten vierteln und die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Koriander aus der Mühle würzen. Mit Mirin, Limettenöl, Sweet-Chilli-Sauce, dem Saft und dem Abrieb der Limette abschmecken und ca. 15 Minuten durchziehen lassen. Den frischen Koriander, fein geschnitten unterheben und in Gläsern anrichten. Die Ziegenkäsescheiben auf den Salat legen, fein den braunen Zucker aufstreuen und mit dem Bunsenbrenner flambieren. Mit feinen Salaten, Kräutern und Kresse garnieren.


Das Münsterland

Knusper-Lasagne mit Ziegen-Quark-Mousse und Kirschen Zutaten für 4 Personen 12 Stck Strudelteig-Blätter, ca. 4 × 8 cm 2 Stck Eigelb 40 g Zucker 75 g Ziegenquark 2 Blatt Gelatine ½ Stck Limette (Abrieb und Saft) ½ Stck Vanille-Stange 200 g geschlagene Sahne 300 g Kirschen, entsteint ¼ l Rotwein 1/8 l Portwein 100 g Zucker ½ Zimtstange Puderzucker

Zubereitung Zucker und Eigelb über einem Wasserbad schaumig schlagen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und dann unter die warme Eigelb-Zucker-Masse rühren. Kalt rühren und den Quark unterheben. Vanille und Limette zugeben und die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. In einen Spritzbeutel füllen und mindestens eine Stunde kalt stellen. Die Strudelblätter auf ein Blech legen und dick Puderzucker auf die Blätter streuen. Den Ofen auf 200 °C Oberhitze einstellen und die Strudelblätter im Ofen goldgelb karamellisieren. Rotwein und Portwein mit dem Zucker und dem Zimt in einem Topf aufkochen. Auf die Hälfte einkochen und dann die Kirschen zugeben. 3 – 4 Minuten kochen lassen. Passieren und den Fond wieder aufstellen. Solange einkochen, bis der Fond fast zähflüssig ist. Danach die Kirschen wieder in den Fond geben und abkühlen lassen. Zum Anrichten das Mousse mit den Strudelblättern zu einer Lasagne aufschichten und mit den Kirschen garnieren. Als Dekoration können Sie etwas Minze einstecken. 33


Lebensart

Ruhr.2010 – Still-Leben Es geschah am 18. Juli 2010. Auf der Autobahn A40 trafen sich so viele Menschen zu einer friedlichen Veranstaltung, wie es das in der europäischen Geschichte wohl noch niemals gegeben hat. Gerechnet hatten die Veranstalter mit rund einer Million Besucher. Was war geschehen? Am 18. Juli wurde der Ruhrschnellweg (A40) zum Schauplatz für das größte Straßentheater der Welt.

N

och am 15. Juli verbreiteten die meisten Medien die Nachricht, dass die Veranstalter 1 Million Besucher erwarten. Am Ende kamen nicht eine Million Menschen, bis zum späten Nachmittag des 18. Juli 2010 wa-

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ren es drei Millionen Menschen geworden – und der Veranstalter war das Volk. Das „Still-Leben“ war von den Organisatoren des Kulturhauptstadtjahres Ruhr.2010 von Anfang an als Höhepunkt der gesamten Veranstaltungsreihe geplant und ange-

legt. Dementsprechend umfangreich waren die Vorbereitungen. Ein 60 Kilometer langes Teilstück der A 40 zwischen Duisburg und Dortmund wurde zur längsten Tafel und zur Bühne kultureller Vielfalt der Metropole Ruhr. Von 11.00 Uhr bis


Lebensart

Messe Essen: Zwischenlager für 20 000 Tische

Unser Pilot: Wennemar Frye

17.00 Uhr wurde die Fahrbahn zwischen Dortmund – Märkische Straße und Duisburg Hafen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. In der Nacht zuvor wurde von 3 100 THW Helfern ein 60 Kilometer langer Tisch mit Bänken aufgebaut. Dieser Tisch bestand aus 20 000 BiergartenGarnituren, die bereits Wochen vorher in den Hallen der Messe Essen eingelagert wurden. Damit diese Mammutaufgabe

auch finanziell bewältigt werden konnte, machte das THW aus dieser Aktion eine Übung. Am 18. Juli waren dann noch zusätzlich 2 700 Polizisten und Feuerwehrleute im Einsatz, die während des ganzen Tages glücklicherweise kaum benötigt wurden. In der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr konnten alle Besucher die einmalige Gelegenheit nutzen mit allem, was Räder, aber

keinen Motor hat, die Autobahn zu befahren. Vielfältig, bunt und kreativ sollte das Programm an den 20 000 Tischen sein. Jeder Tisch ist eine eigene Bühne, jeder Teilnehmer gestaltet die Bühne auf der Autobahn. Das war das Ziel. Fußball, Samba, Geburtstage, Hochzeitstage, ein Klavier auf der Autobahn, Fallschirmspringer auf dem Randstreifen, Familientreffen und Traditionsveranstaltungen aus der

Konzentriertes Arbeiten im stilvollen Ambiente.

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Lebensart

Fritz Pleitgen gemeinsam mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Stand vom Gasthaus Stromberg

ganzen Welt waren an diesem Tag zu erleben. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen und Organisationen konnten für diesen einen Tag einen oder mehrere Tische mieten, um sich mit ihren Vereinen zu präsentieren oder um den Tag auf der Autobahn mit Freunden und Familie einfach nur zu genießen. Am Morgen hatte der Geschäftsführer Fritz Pleitgen gemeinsam mit seinem Geschäftsführerkollegen Oliver Scheytt und der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Still-Leben in Dortmund eröffnet. Über 100 Journalisten aus China, den USA, Russland und sogar Japan waren angereist. Wir vom Westfalen Magazin wollten uns mal einen Gesamtüberblick verschaffen und charterten zu diesem Zweck die Cessna 172 von Wennemar Frye. Gestartet wurde um 11.40 Uhr vom Flugplatz Borken Berge. Wir hatten herrlichstes Sommerwetter, also erwarteten wir eine

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riesige Ansammlung von Menschenmassen auf der A 40. An diesem Tag sollten sehr viele kleine Privatflugzeuge über der A40 unterwegs sein. Fotoagenturen, Verlage und Tageszeitungen hatten sich „ihren“ Flieger gebucht. Die Flughöhe war deshalb über der A40 einheitlich auf 2 000 Fuß festgelegt, um von vorneherein kein Flugchaos über der Autobahn entstehen zu lassen. Nach einigen Flugminuten erreichten wir Dortmund. Da die Autobahn bereits ab 11.00 Uhr für die Besucher geöffnet war, erwarteten wir eine volle Autobahn. Gegen 12.30 Uhr war davon aber noch nicht allzu viel zu sehen. Später hörten wir in den Radio-Nachrichten, dass es an den Zugangsstellen zu Ballungen, Staus und in der Folge zu Verzögerungen gekommen war. Um 14.00 Uhr bereits war es auf der Autobahn dann so voll, das die Zugangsstellen erst für die Radfahrer und später auch für die Fußgänger zeitweilig gesperrt werden muss-

ten. Jetzt war die A 40 rappelvoll, wie wir hier im Pott sagen. Es herrschte Volksfeststimmung. Als fröhliche und friedliche Kulturtafel bezeichnete Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen das bunte und kreative Treiben an den Tischen. Freundlich, fast mediterran locker ging es überall zu. Keine Aggressionen, kein Streit. Niemand regte sich auf, wenn er mit seinem Fahrrad im Stau stand oder an einer Zugangsstelle zur Autobahn warten musste. Sie warteten einfach seelenruhig, bis es weiter ging. Der Kreativität der Besucher tat das alles keinen Abbruch. Ganze Menschengruppen tanzten Tango. Kinder düsten mit Kettcars und Seifenkisten über die Mobilitätsspur. Einige Menschen waren mit dem Rhönrad unterwegs und immer wieder sausten ganze Radteams vorbei, wie bei der Tour de France. Bei der selbst mitgebrachten Verpflegung ging es eher traditionell zu, wie bei einem normalen Picknick halt. Nudelsa-


Fotos: futec AG/G. Besler, RUHR.2010/Manfred Vollmer, Sonja Werner, Rupert Oberhäuser, Udo Geisler, Gasthaus Stromberg

Lebensart ressen gewerblicher Veranstalter im Vordergrund standen. So konnte ein echtes Wir-Gefühl entstehen, bei dem erst gar keine Hektik und vor allen Dingen keine Aggressionen aufkamen. Das Wetter spielte natürlich eine ganz herausragende Rolle. Schönster Sonnenschein weit und breit, sodass Fritz Pleitgen seine Freude mit der Äußerung: „Der Wettergott muss ein Ruhri sein“ kundtat. Wie bereits erwähnt, lief die ganze Veranstaltung ohne größere Pannen und sehr friedlich ab. Als um 17.00 Uhr alles vorbei war, rückten die Besucher sogar die Tische gerade und nahmen ihren Müll mit. Die Bürgermeister der beteiligten Städte längs der 60 km langen Tafel waren so begeistert, dass bereits erste Vorschläge gemacht wurden, das Still-Leben alle zwei Jahre zu veranstalten. Die ganze Veranstaltung Ruhr.2010 war ein Volksfest der Superlative, aber auch der Leichtigkeit, Beschwingtheit und guten Laune. Aus der ursprünglichen Idee von Fritz Pleitgen, einfach mal auf der Autobahn zu feiern, ist etwas Einzigartiges entstanden. Pleitgen: „Uns ist ein Ding der Unmöglichkeit gelungen.“ Die Idee der Bürgermeister, diese Veranstaltung alle zwei Jahre zu wiederholen, hat es verdient weiterverfolgt zu werden. Gerhard Besler

lat, Kartoffelsalat, Würstchen, Frikadellen und Obst. Vereinzelt aber gab es auch Scampis mit Prosecco aus Pappbechern (Glas war verboten), Tapas und andere

kleine leckere Häppchen. Der große Andrang und die drei Millionen Besucher ist wohl nur damit zu erklären, dass nicht kommerzielle Inte-

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- Sonderveröffentlichung -

60 Jahre Gerhard Besler

Gabriele Stodden und Andreas Thielemann

Walter Stemberg gratulierte Gerhard Besler

Die örtliche Presse titelt: „Kumpel, Kicker, Koch“ und zum Empfang im Westfalen Institut trafen sich gerade zur letztgenannten Berufsgattung bekannte Größen. Darunter Franz L. Lauter, Walter Stemberg, Stefan Manier, Günther Overkamp-Klein oder Hans Grafe. Thomas Schneider, Andreas Thielemann, Thomas Behler und Gabriele Stodden vertraten die Radeberger-Gruppe bzw. Hövels Original als Sponsor des Westfalen Instituts. Tobias Pelzer und Michael Möhl kamen von der Dortmunder ServiceBund Gebietszentrale Vreriksen Foodservice, die ebenfalls zu den Sponsoren des Westfalen Instituts gehört. Wirtschaftsförderer, Gourmet und Juror beim Westfälischen Gastronomiepreis Michael Sponholz hielt die Laudatio und überbrachte Grüße des Bürgermeisters. In der Studioküche des Westfalen Instituts bereitete Günther Overkamp-Klein Leckereien wie Tafelspitz auf Linsensprossensalat, Schafskäse auf Tomatenragout, Bonbon vom Forellenfilet oder Schweinebäckchen

an Selleriepüree zu. Bei sommerlichen Temperaturen erfrischte man sich dazu mit Hövels Original vom Fass oder auch einem Gläschen Champagner. Gerhard Besler wurde am 26. Juni 1950 in Hörden am Harz geboren. Bereits in seiner Zeit als Einzelkämpfer und Kompanietruppführer bei der Bundeswehr verdingte er sich als Bataillionsfotograf. In späterer Selbstständigkeit, zunächst mit einem IT-Systemhaus, später als Vorstand eines PC-Herstellers, gab er bereits eigene Firmenzeitschriften heraus, als der Begriff Corporate Publishing noch nicht erfunden war. Der Weg in die Werbung und das Verlagswesen schien also vorgezeichnet. Die von ihm gegründete futec AG wird in diesem Jahr 10 Jahre alt. Mit 60 tritt Besler jedoch nicht kürzer, sondern konzentriert sich auf seine aktuellen Projekte wie Bücher, Magazine und Kalender.

Michael Sponholz hielt die Laudatio und überbrachte Grüße des Bürgermeisters

Auch Wilhelm Kanne jun. überreichte Glückwünsche

www.gerhard-besler.de

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de 38


- Sonderveröffentlichung -

Kaffeeseminar und Genießerabend am 08.06.2010 mit 20 Teilnehmern

Annika Straßburger von der Privatrösterei Vollmer berichtete von ihrer diesjährigen Reise in die Ursprungsländer des Kaffees. Ihr besonderes Anliegen hierbei war und ist das Thema fairer Handel und Bio. An dem Abend fand eine Verkostung sortenreiner Arabica und Robusta Kaffees und eines fein abgestimmten Blends aus der Privatrösterei Vollmer statt. So zeigte Annika Straßburger auf anschauliche Weise den Teilnehmern die Kunst der runden Mischung sortenreiner Kaffees. Dem Vergleich verschiedener Rohkaffeemuster schlossen sich ein Vortrag und eine angeregte Diskussion zu den Erlebnissen ihrer Reise in den Ursprung und dem Kaffeeanbau sowie nachhaltiger Kaffeewirt-

schaft an. Die auf der Reise erlebten Begegnungen und gesammelten Eindrücke, und vor allem viele Bilder, illustrierten die Ausführungen zu den spannenden Themen Nachhaltigkeit und unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung (engl. Abk.: CSR), die sowohl Vollmer als auch dem Westfalen Institut besonders am Herzen liegen. Im informellen Rahmen einer Küchenparty fand der Abend einen schönen Ausklang. Gerhard Besler, Franz Sänger und Andreas Schnieder reichten zu angeregten Gesprächen leckere Häppchen und erfrischendes Hövels Original vom Fass. „Man merkt, dass Sie das Thema Kaffee und Nachhaltigkeit mit viel Herzblut leben”, war die Resonanz der Teilnehmer.

Veranstaltungen 2010 2. September 2010 Beginn Westfalen Gourmetfestival Infos und Buchungsmöglichkeiten www.westfalen-gourmetfestival.de 15. September 2010 • Beginn 14.00 Uhr Weinseminar mit Benno Wurster Ein emotionales Plädoyer für den Wein unter dem Motto: „Erfolgsrezept am Gast durch aktiven Einsatz von Wein.“

Impressum: Kochkurse mit Heiko Antoniewicz • 2. Oktober 2010 Beginn 12.00 Uhr Thema: Herbstküche • 20. November 2010 Beginn 12.00 Uhr Thema: Weihnachtsmenü Anmeldungen zu den Kochkursen: Heiko Antoniewicz info@antoniewicz.org Telefon: 02389-9289455

 Einladungen zu dem Weinseminar erfolgen gesondert.

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„Ich persönlich habe mich über die angeregte Diskussion und vielen Fragen meiner Zuhörer gefreut, zeigt dies doch, dass auf dem Gebiet Kaffee, v. a. bezüglich der Lebens- und Arbeitssituation der Kaffeebauern, immer noch viel Neugierde, aber auch Aufklärungsbedarf besteht. Dabei möchten wir nicht die Ungerechtigkeit des internationalen Kaffeehandels beklagen, sondern vielmehr anhand positiver Beispiele aus der Praxis zeigen, wie wertvoll das Gut Kaffee ist und wie viel positive Wirkung unser gemeinsames Engagement für fair gehandelte und biologisch angebaute Kaffees hat und zukünftig noch haben kann“, resümierte Annika Straßburger.

S. 38 – 39 sind eine Sonderveröffentlichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

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Beslers Liköre Beslers Liköre sind feine Fruchtliköre mit besonders ausgeprägtem Aroma und eigenem Charakter. Bei seinen Produkten werden bis zu 70 % Früchte oder naturreine bzw. Bio-Fruchtsäfte verwendet. Seine Produkte sind weniger gesüßt als allgemein üblich und mit „Geist“ veredelt. Mehr Frucht und weniger Süßmittel geben den Produkten eine fruchtig trockene Note. Selbstverständlich werden keine künstlichen Farb- und Aromastoffe eingesetzt.

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Gerhard Besler: „ich verkaufe Geschmackserlebnisse, Chemie gibt es in der Apotheke.“ Einige Produkte sind jetzt auch in geringen Mengen als V.S.O.P. erhältlich.

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Westfalen Gewürzmischungen Exklusiv für unsere Leser haben wir einige Spitzengewürze aus ökologischem Anbau zu feinen Gewürzmischungen verarbeiten lassen. Ein gutes Gewürz unterstreicht das Aroma und den Eigengeschmack vieler edler Rohprodukte wie Fleisch, Fisch oder Geflügel. Unsere Gewürzmischungen sind keine Pulvermischungen, sondern zeichnen sich durch eine leichte Körnung aus und verzichten völlig auf Geschmacksverstärker (Glutamat), Trennmittel, Aroma und Konservierungsstoffe.

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Tipps und Termine

Tipps und Termine 4. Juli bis 24. Oktober 2010 Kosmen der Stille, Selm Hierbei handelt es sich um eine Ausstellung im Schloss Cappenberg in Selm, die Werke von Günter Haese zeigt. Der documenta-Teilnehmer und Biennale-Künstler arbeitete bis Anfang der 60er Jahre als Zeichner und Grafiker, bevor er sich der kinetischen Kunst zuwandte. Seine Objekte sind zarte Fantasiegebilde aus Messingdraht, Federn und Spiralen. www.kulturkreis-unna.de

Stilvoll Tagen und Feiern über den Dächern Dortmunds. Zehn Veranstaltungsräume eignen sich ideal für Tagungen, Konferenzen, Betriebs- und ­Familienfeiern für bis zu 120 Personen.

3. bis 12. September 2010 20. Warsteiner Internationale Montgolfiade Neben tollen Ballonfahrten werden viele Programmpunkte geboten wie Night-Glows und Feuerwerke. Auf dem Kirmesplatz mit Budenstadt ist an allen Veranstaltungstagen im Festzelt Live-Musik. www.warsteiner-montgolfiade.com 10. bis 14. September 2010 Hüstener Kirmes, Arnsberg Das größte Volksfest im Sauerland: Zahlreiche Fahrgeschäfte und Buden prägen das Bild dieser Kirmes. Vom nostalgischen Karussell bis zum modernsten Fahrgeschäft ist alles dabei. Auf Live-Musik, DJs und Partystimmung muss hier auch niemand verzichten. Zu den Höhepunkten zählt das Feuerwerk am Dienstagabend. www.kirmes.info 12. September 2010 Der Tag des offenen Denkmals, bundesweit Auch in diesem Jahr öffnen wieder zahlreiche Kultureinrichtungen und Denkmäler kostenfrei ihre Pforten, oft werden gesonderte Führungen angeboten. Schwerpunktthema ist „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“. Das alte Hafenamt und Dortmund, die Burgruine und Meschede und das Crüwellhaus in Bielefeld sind einige Besichtigungsorte. www. tag-des-offenen-denkmals.de

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17. bis 19. September 2010 NRW-Tag 2010, Siegen Erstmals wird die Bundesstraße 62 auf einer Länge von 2km für Besucher komplett in Szene gesetzt. Im gesamten Innenstadtbereich wird auf mehr als 15 Bühnen Comedy, Musik, Tanz und Theater für jung und alt und jeden Geschmack geboten. Besonderes Highlight: der große Festumzug mit zahlreichen Tambour Corps, Spielmannszügen, Vereinen und Partnerstadt-Präsentationen. www.siegen-pulsiert.de 18. September bis 13. November 2010 We will kill you again 2010! Freuen Sie sich schon auf Mord am Hellweg V – Tatort Ruhr. Im Herbst 2010 wird die Hellweg-Region – von Dortmund, über Unna bis Lippstadt, von Hamm bis Schwerte – zum 5. Mal Schauplatz vielfältiger literarischer Verbrechen. Geplant sind circa 200 Veranstaltungen unter Teilnahme von rund 600 Krimiautoren und anderen Künstlern! www.mordamhellweg.de


24. September bis 9. Oktober 2010 5. Münsteraner Oktoberfest Das Münsteraner Oktoberfest findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Ab Freitag wird sich die Osmohalle in Münsters Stadthafen in eine Oktoberfest Partymeile verwandeln – mit über 1000 m² großem Festzelt und einem Biergarten mit allen wichtigen Fußball-Live-Übertragungen auf der über 30 m²großen Großbildleinwand. www.oktoberfest-muenster.de 26. September 2010 LiteraTourTheater, Landhaus Wegermann Tauchen Sie unter dem Motto „Möpse & andere Menschen“ ein in Loriots dramatisch heitere Welt. Erleben Sie Sketche, Gedichte und viel Wahres von und mit Indra Janorschke und Dario Weberg zu Gast im Restaurant Landhaus Wegermann in Hattingen. www.landhaus-wegermann.de 9. bis 10. Oktober 2010 Drachenfest Lünen, Segelflugplatz Lünen Getreu dem Motto „Drachen sollen fliegen“ findet in diesem Jahr bereits zum 21. Mal das beliebte Drachenfest in Lünen statt. Das Nachtdrachenfliegen und das Feuerwerk wird es natürlich auch wieder geben. www.drachenfest-luenen.de 16. bis 17. Oktober 2010 7. Mittelalterliches Blomberger Burgspektakel, Blomberg Spektaculum von Gauklern, Meth und Teufelswerk, mystischen Klängen, Rittern, Kostümen, alter Handwerkskunst und mittelalterlicher Tafeley. Schlüpfen Sie in die Rolle eines Burgfräuleins oder eines Ritters und lassen Sie sich von den Knappen und Mägden mit süffigem Gerstensaft, süßem Wein und deftigen Speisen verwöhnen. www.burghotel-blomberg.de 23. bis 25. Oktober 2010 Hamms bunter Herbst Mittlerweile zum neunten Mal ist der Hamburger Fischmarkt mit seinen spektakulären Marktschreiern und den vielen Verkaufsständen zu Gast in Hamm. Marktschreier, Matjes und Musik sorgen jeweils bis 20.00 Uhr für Spaß und Abwechslung. Immer wieder ein Erlebnis sind die Händler, von „Blumen-Ralf “ bis „Wurst Herby“, alles nordische Originale. Musik und Wettbewerbe sorgen für zusätzliche Unterhaltung. www.hamm.de 11. bis 14. November 2010 35. Tage alter Musik in Herne Einmal im Jahr treffen sich in Herne Instrumentenbauer, Wissenschaftler und Liebhaber der Alten Musik. Das Kulturbüro organisiert die Musikinstrumenten-Messe, eine Ausstellung hochwertiger Instrumente und gleichzeitig Verkaufsmesse, während der WDR anspruchsvolle Konzerte mit alljährlich wechselndem Motto präsentiert. Die Tage alter Musik in Herne sind nicht nur ein lokales Ereignis, sondern haben sich zu einem Musikfest entwickelt, das über die Grenzen Westfalens und der Bundesrepublik Deutschland hinaus bekannt ist. www.tage-alter-musik.de


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Hövels Original – Internationale Bierexperten begeistert Es ist das neue Nachschlagewerk für Bierkenner und -genießer und -entdecker. In „1000 Beers You Must Taste Before You Die“ stellen international führende Experten für den Genuss die nach ihrer Ansicht nach weltbesten Biere und Bierspezialitäten vor. Feine Braukunst rund um den Globus findet in dem neuen Kompendium auf rund 1 000 Seiten ausreichend Raum und nimmt den Leser mit auf eine erlebnisreiche Bierreise durch alle Herren Länder. Zu den Entdeckungen der inte r n at i on a l e n Fachwelt gehört auch ein unvergleichliches Bier nach alter

Dortmunder Brautradition: Hövels Original. Allein die Charakterisierung verrät schon auf dem Papier, wie herausragend die rotgoldene Spezialität schmecken muss. „Light brown with a red hue and creamy beige head. This beer offers a citrus fruit nose with hints of caramel and breadlike aromas. On the palate, expect dry, bready, and caramel flavors accompanied by a fresh bitterness. The finish is clean, verlvety, dry and bitter”, so die Bier-Sommeliers. „1001 Beers You Must Taste Before You Die“, herausgegeben von Neil Morissey, ist unter der ISBN 978-0-7893-2025-4 im internationalen Buchhandel zu haben. Es kostet 36,95 US Dollar. Wer das unverwechselbare Gesamtbouquet von Hövels Original in Westfalen erleben will, kann die Bierspezialität natürlich auch bei ausgewählten Gastronomie-Partnern genießen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist. Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. Berghotel Astenkrone 2. Hotel Dresel

Berghotel Astenkrone Wohlfühlhotel für Genießer

Die Region um Winterberg im Hochsauerland zählt zu den Tourismus-Hochburgen in Nordrhein-Westfalen. Hunderttausende erholungssuchende Menschen besuchen Winterberg und seine umliegenden Gemeinden jedes Jahr. Wandern und Radfahren im Sommer, Ski laufen und Rodeln im Winter sind hier die angesagten Freizeitbeschäftigungen. Zudem gibt es zahlreiche Freizeitangebote und attraktive Ausflugsziele wie Besucher44

bergwerke, Tropfsteinhöhlen und Naturdenkmäler. Aber es gibt auch eine andere Seite: Rückzugsgebiete, wo Entspannung und Erholung die oberste Priorität haben. Nur unweit der Touristenhochburg Winterberg liegt im beschaulichen Ortsteil Alt­astenberg das Berghotel Astenkrone. Sie ist weit genug entfernt vom geschäftigen Treiben der knapp 14 000 Einwohner zählenden Wintersportmetropole und doch nah genug an allen interessanten

Angeboten und Attraktionen, die das Hochsauerland zu bieten hat. Altastenberg gehört zu den schönsten Winkeln des Hochsauerlandes. Bereits seit 1873 wird im Berghotel Astenkrone (vormals Müller-Braun) die Sauerländer Gastfreundschaft groß geschrieben. Die Astenkrone ist ein Wellnesshotel und Showhotel für Anspruchsvolle. Wie kommt dieses VierSterne-Superior Hotel zu dem Beinamen „Showhotel“? Klein Las Vegas in Altasten-


- Anzeige berg? Im Allgemeinen denkt man bei dem Begriff Show ja an eine mehr oder weniger aufwendige anspruchsvolle künstlerische Abendveranstaltung. Unternehmen zeigen ihre Produkte und Erzeugnisse gerne in ihrem Showroom. Der Showroom kommt der Sache im Hotel schon etwas näher, wenn auch nicht auf den Punkt. Die bekannte Eigentümerfamilie Anstoetz hat aus jedem der 43 Zimmer ein Muster- bzw. Ausstellungsraum für Hotelausstattung und gehobene Wohnkultur gemacht. Jedes der 43 Zimmer und jede der Suiten ist komplett anders eingerichtet und dekoriert. Auf den Internetseiten des Hauses kann der interessierte Gast sich jedes Zimmer anschauen und dann ganz gezielt sein Lieblingszimmer buchen. Kunden des Ausstattungsunternehmens JAB Anstoetz können hier aber auch am praktischen Beispiel und unter den strapaziösen Alltagsbedingungen eines Hotelbetriebes, Bezugsstoffe, Teppichböden und Vorhänge am tatsächlichen Einrichtungsgegenstand und nicht anhand von kleinen Stoffmustern begutachten. Die exklusive Ausstattung findet sich nicht nur auf den Zimmern wieder, sondern auch in den Restaurants und Tagungsräumen. Dieses aufwendige und teure Verfahren, seine Produkte (sozusagen am lebenden Objekt) in einem übergroßen Showroom zu präsentieren, ist sicherlich nicht alltäglich, vielleicht sogar einzigartig. Auch für die „normalen“ Gäste hat diese Art der Präsentation nur Vorteile, denn sie wohnen immer in einer neuen und top ausgestatteten Hotelumgebung. Zudem werden den Kunden der Firma Anstoetz die Produkte im strapaziösen Alltagsbetrieb

gezeigt. Stammgäste haben sich so daran gewöhnt, dass sie sich bereits bei der Buchung nach dem gerade neu eingerichteten Zimmer erkundigen. Die vielen Vorteile, die sich aus dieser Art von Produktpräsentation auch ergeben, ist das Berghotel Astenkrone in erster Linie aber ein Hotel der Luxusklasse, das sich wie alle Mitbewerber auch dem Alltagsbetrieb unter betriebswirtschaftlichen Bedingungen stellen muss. So ist die Astenkrone vor allem ein Haus zum Wohnen und Wohlfühlen. Das Hotel befindet sich auf einem Bergplateau in 813 m Höhe. Von hier aus haben die Gäs­ te zu jeder Jahreszeit einmalige und farbenprächtige Ausblicke auf das Panorama der sanft geschwungenen Bergketten. Das allergenarme Reizklima regt an und tut der Gesundheit gut. Hier kann man den Alltag gut hinter sich lassen. Das Umfeld des Hauses ist geprägt von Qualität, Eleganz und herzlicher Gastlichkeit. Nach anstrengenden Wanderungen, Tagungen oder auch nur zum Ausruhen vom Nichtstun empfiehlt sich der Besuch der exklusiv ausgestatteten Erlebnis-Badelandschaft. Ein zusätzliches umfangreiches „Wohlfühlangebot“ reicht von Aquagymnastik über Qi Gong, Thalasso bis Ayurveda. Mit individuell abgestimmten Programmen gelangt der Gast zu unbekannten Höhepunkten des Wohlbefindens. Die gute Küche des Hauses trägt natürlich maßgeblich zum Wohlbefinden der Gäste bei. Seit 1990 ist Peter Thon hier der Küchenchef. Im eleganten Kronen-Restaurant und der fein-rustikalen Atmosphäre der Kronenstube, können Hotelgäste und Restaurantbesucher die frische und

bodenständige Regionalküche von Peter Thon genießen. Sauerländer Spezialitäten gehören selbstverständlich dazu. In der Jagdsaison ist die Küche stark auf Wild aus den heimischen Wäldern ausgerichtet. Das kommt nicht von ungefähr, denn der Küchenchef ist Jagdpächter im benachbarten Bad Wildungen. Der Wildschweinrücken, geschmort in einem Premium Bier wie Hövels Original, das hier schon seit Jahrzehnten im Ausschank ist, macht selbst einen regnerischen ungemütlichen Novemberabend zu einem Erlebnis. Das Hotel Astenkrone bietet seinen Gäs­ ten zu jeder Jahreszeit viele Dinge, die erholungssuchende Gäste auch für viel Geld nicht kaufen können. Die einmalig wohltuende Atmosphäre und die Herzlichkeit der Mitarbeiter im Service ergänzen das hervorragende Angebot des Hauses zu einem perfekten Wohlfühlaufenthalt im Land der tausend Berge. Ob es da gerade Hochsommer ist, der November verregnet ist oder man Glück hat und einen herrlichen Winterurlaub mit viel Schnee und klarer Luft genießen kann, ist da nicht mehr ganz so wichtig. Unabhängig von jeder Jahreszeit bieten das Hotel Entspannung und Erholung.

Kontakt Berghotel Astenkrone Astenstraße 24 59955 Winterberg-Altastenberg Telefon (02981) 8090 Telefax (02981) 809198 www.astenkrone.de

Neues aus dem Hotel Dresel

Mehr Raum für noch mehr Event-Möglichkeiten Seit 1901 steht im schönen Volmetal das aus einer Poststation entstandene Hotel Dresel und heißt seine Gäste willkommen. Für die Eigentümerin Marita Isken und ihr Team ist Gastfreundschaft eine Passion. Hier wird sie gelebt, jeden Tag und zu allen Jahreszeiten. Das Haus bietet seinen Gästen gleich fünf Restaurants mit unterschiedlichem Zuschnitt. Hinzu kom-

men zwei Säle. Alle Räume haben viel Platz und noch mehr Ambiente. Kulinarische Genüsse in intimer Atmosphäre oder im Freundeskreis, kleine Feste und große Bankette – das „Dresel“ bietet seinen Gästen für jede Gelegenheit den richtigen Rahmen. Eine Überschrift in dem Hausprospekt lautet: „Wir empfehlen uns für alles …!“ Insgesamt bieten alle Räumlichkeiten zusammen Platz für 450 Gäste.

Das Leben in dem gastlichen Haus mit über 100-jähriger Tradition pulsiert an den Grenzen von Südwestfalen, Ruhrgebiet und dem Bergischen Land. Frei nach dem Motto „Gefühle brauchen Raum“ hat es im Dresel seit der Gründung niemals einen Stillstand gegeben. Inhaberin Marita Isken will etwas bewegen, um Menschen in Bewegung zu versetzen – sie zu animieren, sie zu locken, einen schö45


- Anzeige Fotos: Berghotel Astenkrone, futec AG/G. Besler

nen Abend in den Restaurants oder eine schöne Nacht in den stilvoll eingerichteten Gästezimmern zu verbringen. Mit den jetzt abgeschlossenen Bauarbeiten ist ihr das in hervorragender Weise gelungen.

„WunderBAR“ und „Gartenoase“ In diesem Jahr wurde das Hotel durch die umfangreichen Baumaßnahmen und Umgestaltungsarbeiten für die Gäste noch attraktiver. Am Anfang war es die Idee noch mehr Vielfalt zu schaffen, flexibler zu werden und ein Höchstmaß an Attraktivität zu erzielen. Freuen Sie sich auf eine Lern- und Vergnügungswelt die Ihresgleichen sucht. „Die WunderBAR“, der neue MeetingPoint für den Aperitif, den Digestif oder einfach nur so. Der Event-Raum „Unter der Linde“, „Treffpunkt“, die neue Freiluftterrasse für Empfänge jeglicher Art und

„Garten Oase“, die attraktive Neugestaltung des Gartens als Entspannungsoase. WunderBAR und Unter der Linde lassen sich für anspruchsvolle Lifestyle-Partys in zwangloser Atmosphäre kombinieren. Die neue Bar: Nicht nur für Hotelgäste eine „WunderBAR“e Rückzugsmöglichkeit. Hier können sich die Gäste mit köstlich zubereiteten Cocktails des Barkeepers Antonio, frisch gezapften Bieren wie Hövels Original oder Radeberger, sowie bekannten Softs verwöhnen lassen. Die Cocktailkarte ist einzigartig und umfasst hochwertigste Drinks und Champagnersorten. Natürlich ist die Bar voll klimatisiert. Der separate Terrassenzugang und die Outdoor-Terrasse bieten einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten. Die Kombi-Möglichkeit „WunderBAR“ und „Unter der Linde“ ist hervorragend geeignet für anspruchsvolle, aber lockere Kommunikation, Livestyle-Partys, Firmenpräsentationen und Treffpunkt für „Everybody“. Die „Garten-Oase“: eine attraktive Ent-

spannungsoase und ein Chill-out-Platz. Hier findet ganz sicher und ganz schnell jeder sein Lieblingsplätzchen. Der Service erfolgt durch die Köstlichkeiten der „WunderBAR“. Die Freiluftterrasse „Treffpunkt“ ist täglich mittags und abends für à la carte Gäste geöffnet. Unter großen Sonnenschirmen relaxen Sie mit Blick auf die heimischen Wälder. Frischluftgenuss pur! Selbstverständlich kann hier auch Ihr Empfang mit Fingerfood frischen Bieren und Champagner stattfinden. Der „Laubengang“ bietet die Möglichkeit trockenen Fußes vom Parkplatz bis zur Rezeption zu gelangen. Zur Entspannung stehen zwei gemütliche Schaukelstühle bereit. In Anbetracht dieser friedlichen Aufrüstung des Hotels (sprich Baumaßnahmen) und der bekannt guten Küche des Holger Dörscheln, dem kompetenten und freundlichen Service sowie der passionierten Gastgeberin, bietet sich das Hotel Dresel als besonders lohnendes Ziel für viele Gelegenheiten. Viele attraktive Ausflugsziele wie die Glörtalsperre und die Dechenhöhle befinden sich ganz in der Nähe. Einem Kurzurlaub mit den vielen Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten steht also nichts mehr im Wege. Kontakt Hotel & Restaurant Dresel Rummenohler Straße 31 58091 Hagen Telefon (02337) 13 18 Telefax: (02337) 89 81 www.hotel-dresel.de

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Gastkolumne Thomas bühner

Essen gehen ist etwas Anderes, als im Gehen essen.

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rische Matjes in einem holländischen Hafen, saftig-heißer Backfisch auf dem Münsteraner Domplatz-Markt oder eine gute Bratwurst auf einem Schützenfest im Osnabrücker Land. Das können kulinarische Highlights sein, auf die kaum jemand – auch ich nicht – verzichten möchte. Aus der Hand gegessen, an einer Verkaufstheke oder an einem Stehtisch unter freiem Himmel schmecken manche Spezialitäten einfach gut. Doch wie sieht es im Alltag aus? Kaum trete ich vor meine Tür in der Osnabrücker Altstadt, kommen sie mir in Scharen entgegen: Junge Leute scheinen heute nur noch im Gehen (oder auch im Stehen) zu essen und zu trinken. „to go“ ist ihr Zauberwort. Das muss nicht immer schön aussehen. So eine Döner-Tasche will erst einmal gegessen sein. Ein fast artistisches Handling scheint vonnöten. Nur Anakondas können ähnlich weit ihr Maul aufsperren. Es sind sicherlich nicht ästhetische Gründe, die das Essen auf der Straße oder im Stehen befördert haben. Nach ihren Motiven gefragt würden viele sicherlich ihre knappe Zeit als Argument ins Feld führen. „Ich habe keine Zeit!“ Zwischen Termin A und Termin B muss halt dem

menschlichen Grundbedürfnis Tribut gezollt werden. Dass es sich dabei nicht um einen kulinarischen Genuss handeln muss, liegt in der Natur der Sache. Hauptsache, es geht schnell und macht satt. Die Welt im Großen können wir nicht ändern – außer wir beginnen im Kleinen. Und da müssen wir Profis uns erst einmal an die eigene Nase fassen. Haben Sie schon die Gelegenheit gehabt, Spitzenköchen beim Verkosten eines Tellers zuzusehen? Ich glaube, Sie hätten sich eine Super-Slow-Motion gewünscht. Mag sein, dass es die Gewohnheit oder die Übung ist – das Tempo jedenfalls ist fast immer unmanierlich. Aber hat das bei aller Professionalität wirklich etwas mit Genuss zu tun? Sicherlich weniger. Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen. Das ist nicht nur genussarm, sondern auch etwas, dass einer guten Gemeinschaft abträglich ist. Manch einer wird einwenden, dass der häusliche Familientisch, wie er ihn in der Vergangenheit erlebt hat, nicht wirklich ein Hort des Friedens und der Versöhnung gewesen ist. Der Familienvater

sah sich häufig als der Chef des Hauses mit Richtlinienkompetenz. Er allein entschied, was richtig und falsch, gut oder schlecht war. Wir alle kennen das geflügelte Wort „Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst ...“ Diese Zeiten sind vorbei. Zu Recht empfinden es seine Kinder als Befreiung, nicht mehr an seinem Tisch sitzen zu müssen. Aber wir sollten das Kind nicht mit dem Bad ausschütten. Wenn wir nur ein wenig in unserer Erinnerung graben, werden wir an viele wunderbar fröhliche Familienfeiern denken, an harmonische Mahlzeiten in der Familie, an traute Candle-LightDinner mit der Partnerin oder dem Partner. Das sind viele Situationen, in denen gute Gespräche entstehen, wie sie nie an einem Stehtisch oder im Laufen zustande gekommen wären. Für unser „la vie“ lernen wir daraus doppelt. Für unsere Gäste setzen wir alles daran, dass das gemeinsame Essen und Sprechen bei uns zu einer wirklich guten Erinnerung wird. Und mit unserer Mannschaft essen wir jeden Tag an einem großen Tisch. Diese halbe Stunde ist uns wichtig. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass wir in der Küche und im Service optimal zusammenarbeiten können. Wir lassen uns in dieser Tischzeit nicht drängen. Sogar die Telefone müssen dann einen Moment auf uns warten. Essen und hetzen – das passt einfach nicht zusammen! Thomas Bühner

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Das Münsterland

Herbstmenü zum Heraustrennen

Restaurant Goldener Anker

Fotos: futec AG/G. Besler

Das Restaurant Goldener Anker befindet sich in der zentralen Innenstadt von Dorsten. Die knapp 74 000 Einwohner zählende Stadt ist für Feinschmecker eine feste Größe im kulinarischen Kalender. Als der Goldene Anker 1911 eröffnet wurde, gehörte er schnell zu den bekanntesten Gaststätten in Dorsten. Björn Freitag übernahm den Goldenen Anker 1997 im Alter von 23 Jahren von seinem Vater. Die Gaststätte war zu dieser Zeit bekannt für ihre gute bürgerliche Küche. Freitag formte hieraus ein Restaurant der Spitzenklasse und einen Treffpunkt für Feinschmecker aus dem gesamten Revier.

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ach nur vier Jahren „erkochte“ er sich hier 2001 seinen ersten Michelin-Stern, den er in ununterbrochener Reihenfolge bis heute, jedes Jahr neu bestätigt. Nicht nur das kulinarische Angebot hat sich seit dem Inhaberwechsel radikal geändert. Die Einrichtung erführ einen ebenso radikalen Stilwechsel. Heute kann man das erst kürzlich erneut renovierte Restaurant gleichermaßen als elegant und modern, aber keineswegs als kühl oder gar puristisch bezeichnen. Es bietet Platz für 35 Gäste. Im Kaminzimmer, das gerne für kleinere geschlossene Gesellschaften genutzt wird, finden noch einmal 16 Gäste Platz. Im Sommer lockt ein windgeschützter Platz auf der Terrasse. Der umsichtige Service unter der fachkundigen Leitung von Stefanie Pohlmann sorgt überall für eine unaufdringliche und angenehme Atmosphäre. Eine gute und überregional bekannte Küche macht auch Hobbyköche neugierig. So entstand auch ein Bedarf an Kochkursen, die er seit einigen Jahren in seiner Kochschule anbietet. Hier möchte er seinen „Kochschülern“ Spaß am Herd vermitteln. Seine Kochkurse eigenen sich sowohl für kochende Anfänger, als auch für leidenschaftliche Hobbyköche. Irgendwann fiel der ehemals „junge Wilde“ auch dem Fernsehen

Björn Freitag und David Spickermann

auf. Heute ist Freitag gleich für mehrere TV-Anstalten tätig. Beim WDR ist er auf zwei Sendeplätzen zu sehen. Seine neueste Sendung im Abendprogramm des WDR nennt sich „der Vorkoster“. Björn Freitag schaut dabei hinter die Kulissen der Erzeuger und der Nahrungsmittelindustrie. Damit betätigt er sich auch als Buchautor. Sein hervorragendes und aufwendig produziertes Erstlingswerk „Freitag in Deutschland“ erfuhr gleich große Beachtung. Es folgten „Sternesnacks“ und „Kleine Zaubereien“. Sein geniales Rezept für’s Kochen lautet: „Lieber mal eine Zutat weglassen und stattdessen puristisch lecker kochen.“

zeichnung ab. Auch sonst liest sich das noch junge Leben des David Spickermann wie ein Abenteuerroman. Immer wieder lockt ihn die Ferne. Als Souvenir bringt der gebürtige Bottroper aus den USA und den osteuropäischen Staaten unzählige kulinarische Erinnerungen mit nach Hause. Eine seiner festen Größen ist der Goldene Anker, in dem er 2004 als Auszubildender begann und hier heute als Sous Chef tätig ist. Für diese Ausgabe des Westfalen Magazins kochten Björn Freitag und David Spickermann ein nicht ganz alltägliches herbstliches Menü.

Ohne ein funktionierendes Team würden unter Umständen die Gäste im Restaurant unter den Außer-Haus-Aktivitäten des Chefs leiden. Nicht so im Goldenen Anker. Den hervorragenden Service unter der Leitung von Stefanie Pohlmann haben wir ja bereits erwähnt. In der Küche hat Sous Chef David Spickermann das Sagen, wenn der Chef mal nicht im Hause ist. Spickermann schloss seine Ausbildung zum Koch nach nur einem Jahr und neun Monaten als Jahrgangsbester mit Aus-

50 Herbstmenü zum Heraustrennen


Das Herbstmenü zum Heraustrennen

VOrsPeIse Dreierlei vom Kürbis mit Krustentieren und Muscheln Zutaten für 6 Personen Hokkaido-Hummer-Shot 1 Stck Hokkaidokürbis, gewürfelt 1 Stck Apfel, gewürfelt 1 Stck Knoblauchzehe 100 g Karotten, gewürfelt 1 Stck Metzgerzwiebel 50 g Butter 500 ml Apfelsaft ½ Stck Chilischote 500 ml Gemüsebrühe 400 ml Sahne Schale von mindestens 2 Hummern Salz, Zucker und Pfeffer Saft aus einer Zitrone

Hokkaido-Hummer-Shot Die Hummerschalen in der Butter anschwitzen. Die Schalen aus dem Topf nehmen. Nun Kürbis, Apfel, eine Knoblauchzehe, Karotten und Zwiebel darin anschwitzen. Die halbe Chilischote hinzugeben und alles mit Apfelsaft und Gemüsebrühe ablöschen. Das Gemüse ca. 20 Minuten mit Deckel garen, dann pürieren, passieren und mit den Hummerschalen, Sahne, Salz, Zucker, Pfeffer und Zitronensaft weitere 15 Minuten köcheln lassen. Zuletzt nochmals passieren und vor dem Anrichten mit einem Mixstab aufschäumen.

Jakobsmuschel mit Mangorelish und Butternutpüree 6 Stck Jakobsmuscheln, ausgelöst 1 EL Butterschmalz zum Braten ½ Stck Mango in Würfeln 1 Stck kleine Zwiebel 1 Msp Curry 2 Tropfen Sesamöl 1 TL Zucker 1 Msp Salz, 1 El Rapsöl

Den Butternut-Kürbis entkernen, schälen und mit der gewürfelten Zwiebel in der Butter anschwitzen. Anschließend abschmecken und mit Deckel bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten schmoren, bis der Kürbis weich ist. Den Kürbis nun auf einem Durchschlag abtropfen lassen und mit dem Mixer zu einem homogenen Püree verarbeiten. Die Jakobsmuscheln in dem Butterschmalz braten. Auf dem Püree anrichten und mit dem Mangorelish napieren.

¼ Stck Butternutkürbis 1 Stck Metzgerzwiebel, gewürfelt 1 Prise Muskat 1 Tl Salz, 50 g Butter 1 Stck Limette

Zum Heraustrennen

Zubereitung

Gamba-Carabinero mit Muskat-Pinienkernsalat 6 Stck Gamba ¼ Stck Muskatkürbis 1 TL Salz, 1 El Zucker 50 ml Balsamicoessig weiß 100 ml gutes Rapsöl 10 ml Pinienkernöl 1 EL geröstete Pinienkerne gutes Olivenöl

Jakobsmuschel mit Mangorelish und Butternutpüree Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Curry in dem Rapsöl glasig schwitzen. Nun die gewürfelte Mango und die restlichen Zutaten hinzufügen und kurz aufkochen.

Gamba-Carabinero mit Muskat-Pinienkernsalat Aus Salz, Zucker, Balsamicoessig, Raps- und Pinienkernöl die Marinade für den Muskatkürbis herstellen. Den Muskatkürbis schälen, entkernen und mit einem 1 cm-Kugelausstecher kleine Perlen bohren. Nun die Kürbiskugeln warm einlegen und mit den Pinienkernen zu der Gamba anrichten. Den Gamba kurz in einer Pfanne mit etwas Salz und etwas gutem Olivenöl braten.

HauPtGanG

Dessert

Rehrücken aus der Lakritzjus mit Maronenstampf und Steinpilzen

Mascarponetörtchen mit Sauerampfereis

Zutaten für 6 Personen 800 g Rehrücken, ausgelöst 500 ml dunklen Wildfond 200 ml Portwein ½ TL Süßholzpulver 1 Prise Salz 1 EL Zuckerrübensaft 100 g Butter 500 g Maronen 1 Stck Zwiebel 50 g Butter 1 Prise Salz 1 El Zucker 4 cl Cognac 200 ml Milch ca. 6 Stck Steinpilze Butterschmalz Salz

Zubereitung

Zutaten für 6 Personen

Zubereitung

Den Rehrücken portionieren, in einer Pfanne von beiden Seiten stark anbraten, herausnehmen und den Bratansatz mit Wildfond und Portwein ablöschen. Diesen nun auf ca. 200 ml einreduzieren und mit den restlichen Zutaten zu einem Lakritzjus abschmecken. Den Rehrücken bei 100 °C im Ofen ca. 15 Minuten in der Lakritzjus garen.

Sauerampfermarzipan ½ Bund Sauerampfer 150 g Mandeln, gemahlen 90 g Puderzucker 2 El Wasser 40 ml Sahne Spritzer Kirschwasser

Hinweis: Dieses Rezept benötigt einen Tag Vorbereitungszeit.

Die Zwiebel und Maronen schälen, würfeln und in der Butter glasig schwitzen. Nun mit den restlichen Zutaten ablöschen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Ein Drittel mit dem Mixstab pürieren und mit dem Rest vermischen. Steinpilze putzen, halbieren und mit Butterschmalz in einer Pfanne braten, salzen und anrichten.

Biskuitteig 4 Stck Eier 120 g Zucker 80 g Mehl 40 g Speisestärke 30 g flüssige Butter Mascarpone Creme 250 g Mascarpone 1 Stck Zitrone unbehandelt, davon die Zesten 10 ml Zitronensaft 50 ml Amaretto 2 ½ Blatt Gelatine, erwärmt 75 g Zucker 3 Stck Eigelb 300 ml geschlagene Sahne geschmolzene Kuvertüre Sauerampfereis 1 Bund Sauerampfer 300 ml Milch 200 ml Sahne 40 g Honig 4 Stck Eigelb 1 Stck Vanilleschote 120 g Zucker 2 cl Rum Hilfsmittel Eismaschine

Sauerampfermarzipan Alles in einem Mixer bei hoher Drehzahl ca. eine Minute fein pürieren. Biskuitteig Die Eier mit dem Zucker im warmen Wasserbad schlagen, dann herausnehmen und kalt weiterschlagen, nun Mehl und Stärke unterheben. Zuletzt die Butter unterrühren und bei 160 °C auf Backpapier golden backen. Mascarpone Creme Mascarpone und Zitronenzesten vermengen und glatt rühren. Den Amaretto kurz aufkochen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Nun zusammen mit dem Zitronensaft unter die Mascarpone rühren. Die Eigelbe mit dem Zucker aufschlagen und mit der geschlagenen Sahne unter die Mascarpone heben. Abschließend den Biskuit mit Sauerampfer-Marzipan bestreichen und mit der Mascarponecreme schichten. Das Törtchen nun über Nacht einfrieren, gefroren in Würfel schneiden und mit geschmolzener Kuvertüre überziehen. Sauerampfereis Die Sahne mit Honig, Vanilleschote und Zucker aufkochen lassen, mit den Eigelben zur Rose abziehen und anschließend kalt rühren. Nun die kalte Milch mit den Sauerampferblättern mixen, mit der Eigelbmasse mischen und passieren. Vor dem Frieren in der Eismaschine noch den Rum hinzufügen.


Zum Heraustrennen

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Produktvorstellung

W

er gern im Freien grillen und kochen möchte, findet hier eine ideale Möglichkeit, sein Hobby nach draußen zu verlegen. Alle Geräte können nach Kundenwunsch bestellt und eingebaut werden, z. B. ein Gas-Wok, ein Ceran- oder Induktionsfeld oder unser elektrischer Grill (Teppan Yaki), den wir schon lange im Sortiment führen. Auch ein Holzkohlegrill sowie ein Kühlschrank können integriert werden. Bei nicht vorhandenem Wasseranschluss sorgen zwei Tanks für die Wasserzufuhr und den Wasserablauf. Die Gasflasche für den Wok-Brenner kann in einem Edelstahlschrank „versteckt“ werden. Genügend Ablageflächen sorgen für entsprechende Verstaumöglichkeiten von Vorräten und KüchenUtensilien. Maße und Preis richten sich nach der Anzahl der eingebauten Geräte.

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Kulinarik

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Herzlichkeit

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Kurz notiert

E

in köstliches 4-Gänge-Menü wird an diesem Abend von den prominenten Gastkellnern Tanja Szewczenko und Karsten Kobs serviert. Das Begleitprogramm umfasst Harfenmusik von Christiane Köhne, kurze kulinarische Lesungen zwischen den Gängen von der Dortmunder Krimiautorin Gabriella Wollenhaupt und karibische Klänge der PanGanG unter der Leitung von Werner Weidendorfer. Das alles, zusammen mit einer exklusiven Versteigerung, unter bekannt wortgewandter Moderation von Werner Hansch. Der Eintritt von 120 Euro pro Person (inklusive Getränke) kommt dem Verein „wir 4 kids – gegen sexuellen Missbrauch“ zugute. Beginn ist um 19.30 Uhr. Kartenreservierungen werden entgegengenommen unter (0231) 462739 oder info@overkamp-gastro.de www.overkamp-gastro.de

Benefiz Kochduell im Pullman Hotel 18850 € für Kinderschutzbund Dortmund

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s war eine lange Nacht, am 2. August im Pullman Dortmund. Aber man wollte ja dem Motto und dem guten Zweck gerecht werden. Köche, Kicker, Rock’n’Roll lautete das Motto. Der gute Zweck war die Spende von 18.850 € für den Kinderschutzbund Dortmund e. V. Hoteldirektor Uwe Schlünsen und Sascha Heitfeld, Patron des hauseigenen Feinschmecker-Restaurants GEORGE, hatten geladen und alle kamen: TV-Koch Stefan Marquard, BVB Trainer Jürgen Klopp, BvB Ikone Norbert Dickel. Inszeniert wurde ein „Koch-Duell“. Als prominente „Schieds-

richter“ Jule Neigel, Jochen Behle und Dr. Dietrich Grönemeyer. Die Moderation des Abends übernahm Heiko Wasser. Am Spielfeldrand übernahm mit Krüger Rockt! Die „schärfste Rock’n’Roll-Band seit Einführung der Anschnallpflicht“ den R Rock’n’Roll-Part des Abends bzw. der langen Nacht … Weitere Informationen unter: www.george-restaurant-dortmund.de www. kinderschutzbund-dortmund.de

Älteste Biermarke Westfalens 580 Jahre Dortmunder Kronen Foto: p:e:w

27. September 2010 Wohltätigkeitsgala bei Overkamp

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ie erste urkundliche Erwähnung von der „Krone am Markt“, dem Stammhaus von Dortmunder Kronen wird in diesem Jahr 580 Jahre alt. 1843 führte Heinrich Wenker hier die untergärige Brauweise ein und legte so den

Grundstein für das weltberühmte „Dortmunder Helle“. Anfänglich von der Dortmunder Konkurrenz als neumodisches Herrenbier verspottet, setzte sich das neue Untergärige aus dem Brauhaus zur Krone wegen seines besseren Geschmacks und besseren Bekömmlichkeit nach und nach durch. Heute ist Dortmunder Kronen die führende Gastronomiemarke Dortmunds und der Umgebung. Ein nach Originalrezept von Heinrich Wenkers gebrautes obergäriges Wenkers Urtrüb gibt es noch heute, aber nur exklusiv im Wenkers am Markt in Dortmund. Weitere Informationen unter: www.kronen.de · www.wenkers.de

14. November 2010: Thomas Bühner im Gutshof Itterbach

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er Gutshof Itterbach in Willingen arbeitet weiter daran sich als feste Größe der Feinschmeckerrestaurants im Sauerland zu etablieren. 58

14 Gault-Millau-Punkte hat Chefkoch Detlev Hohl hier bereits u. a. erkocht. Am 14. November 2010 freut er sich als Höhepunkt des Jahres den 2-Sterne-Koch Thomas Bühner (Restaurant la vie, Osnabrück) begrüßen zu können. Thomas Bühner wird ein exklusives 6-Gänge-Menü präsentieren. Dazu wird Kai Schattner, Sommelier im Restaurant ENTE in Wiesbaden, für diesen Abend

ausgesuchte Weine vorstellen und die Moderation übernehmen. In Kooperation mit dem Sauerland Stern Hotels, als Mutterhaus, werden günstige Arrangements inkl. Übernachtung angeboten. Weitere Informationen unter: www.gutshof-Itterbach.de


Kurz notiert

Gasthof Willenbrink in neuem Glanz

I

m letzten Jahr feierten die Eheleute Willenbrink sowie ganz Lippetal das 222-jährige bestehen des Gasthof Willenbrink. Ein Jahr später gibt es erneut Grund zur Freude: Der Gasthof wurde behutsam renoviert. Nachdem 2009 bereits eine Außenrenovierung erfolgte, widmete man sich nun den Gasträumen. Das Restaurant erhielt neues Parkett, dem Hotel wurden neuer Teppich und Vorhänge spendiert. Dazu gibt es jetzt zeitgeFreuen sich über ihren außen und innen mäße Flachbildfernseher auf aufgefrischten Gasthof: Gabriele und Josef Willenbrink den Zimmern. In liebevoller Schreinerarbeit wurden die, irgendwann verkleideten, massiven Eichenprofiltüren wieder freigelegt. Der große Saal des Hauses hat durch einen neuen Anstrich, bodenlange Vorhänge und neue Bestuhlung noch mehr an angenehmer Atmosphäre gewonnen. Am 15. August feierte man die Renovierung bei einem Tag der offenen Tür mit einem Umtrunk und leckeren Kleinigkeiten aus der Gasthofküche. Vom 2. bis 31. Oktober laden die Willenbrinks zur 4. kulinarischen Deutschlandreise unter dem Motto „Mosel“ ein. Ab dem 2. November gibt es dann wieder den beliebten „Gänsedreiklang“.

Kurz – nah – Willingen Alles was ich will!

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75 Jahre Karl Lingnau KG

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5-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr der vielen noch als „Reifen Lingnau“ bekannte Fachbetrieb aus Lünen. Fachbetrieb heißt, dass es sich zum Beispiel um einen der noch wenigen Vulkanisier-Fachbetriebe der Region handelt. Gerade bei Land- und Baumaschinen mit großen, teureren Reifen ist dies eine gefragte Dienstleistung. Neben den klassischen Leistungen rund ums Rad bietet der Meisterbetrieb sämtliche Reparaturen und Wartungen an. Spezialgebiet sind das Fahrzeugtuning und der Flottenservice für Geschäftskunden. Jetzt im Oktober beginnt wieder die Winterräder-Saison von denen Lingnau tausende für seine Kunden einlagert. „Von O bis O – von Oktober bis Ostern“ ergänzt Thomas Weitz (Geschäftsführer) sollen Winterräder üblicherweise am Auto bleiben. Thematisch passend wird im September das Jubiläum mit geladenen Gästen und einem zünftigen Oktoberfest gefeiert. Weitere Informationen unter: www.reifen-lingnau.de

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Lebensart

Fahrbericht Jaguar XJ Jaguar XJ 3,0 l V6 Diesel

Mit der 8. Generation des XJ will Jaguar neue Maßstäbe in der Luxus-Klasse setzen. Nicht nur was Design, Ausstattung, Verarbeitung und Technologie betrifft, sondern auch beim Antrieb. Ein Höhepunkt in Sachen Effizienz ist der leistungsstarke und sparsame Dieselmotor.

S

elten wurde ein neues Auto mit so viel Spannung erwartet wie der Jaguar XJ. Design-Direktor Ian Callum versprach einen „radikalen Design­ sprung“ gegenüber dem Vorgänger. Und es wurde einer. Aus der einst klassischen

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Limousine in Stufenform ist ein gestrecktes Coupé geworden, das Dynamik und Eleganz ausstrahlt. Während sich die Front mit ihrem markanten Grill, dem neuen Familiengesicht von Jaguar, anpasst, ging Callum beim Heck völlig neue

Wege, was die Einzigartigkeit des XJ in seiner Klasse unterstreicht. „Wir brechen mit der jüngsten Vergangenheit und kehren zurück zu dem progressiven Jaguar Design der 50er und 60er Jahre“, sagt Jaguars Chef Mike O’Driscoll. „Wir haben


Lebensart es uns mit dem neuen XJ zur Aufgabe gemacht, eine sehr moderne, sportliche, schnelle und luxuriöse Limousine zu bauen.“ So wie beim vorigen XJ besteht auch beim neuen Topmodell von Jaguar die Karosserie wieder vollständig aus Aluminium. So konnte gegenüber der konventionellen Stahlbauweise mehr als 150 Kilo Gewicht eingespart werden, was sich natürlich positiv auf die Fahreigenschaften auswirkt. Die 5,12 Meter lange Limousine lässt sich für ihre Größe außerordentlich handlich und direkt dirigieren. Dynamik wird glücklicherweise nicht mit unnötiger Härte erkauft, wie es bei Konkurrenzmodellen manchmal der Fall ist. Auch schlechten Untergrund filtert der XJ geschmeidig weg, nicht zuletzt aufgrund der serienmäßigen Luftfederung an der Hinterachse. Eine ebenfalls exzellente Abstimmung gelang den Ingenieuren mit dem weiterentwickelten Dreiliter-Dieselmotor. Der hochmoderne, 275 PS starke Sechszylinder-Selbstzünder zählt nicht nur zu den laufruhigsten Vertretern seiner Zunft, sondern auch zu den kräftigsten und sparsamsten. Kein Wunder, dass sich mittlerweile 70 Prozent der Kunden für ihn entscheiden. Schon bei 2 000 U/min steht ein üppiges Drehmoment von 600 Newtonmeter zur Verfügung und verleiht der edlen Katze ein Höchstmaß an Souveränität. Verantwortlich dafür sind in erster Line die beiden Garrett-Turbolader. Im Cruis-

Traditionsbewussten Jaguar-Fahrern, die dennoch gern den kernigen Achtzylinder-Sound alter Tage spüren möchten, sollten zum Fünfliter-V8 greifen. Ihn gibt es als Sauger mit 385 PS sowie in einer Kompressor-Variante mit 510 PS, genannt Supercharged. Schon ein kleiner Tritt aufs Gaspedal reicht und die ZF-Sechsgangautomatik setzt den Befehl augenblicklich in nachhaltigen Vortrieb um. Noch „schärfer“ reagiert die Raubkatze, steht der Modus-Schalter auf der Mittelkonsole auf „S“. Die Limousine mutiert zum Sportwagen. Der Fahrer erkennt dies optisch an den dann rot eingefärbten Instrumenten. Statt der klassischen Anzeigen entschied sich Designer Ian Callum beim XJ für ein Anz_Westfalen_Magazin_0810:Anz_Westfalen_Magazin_0810 großes TFT-Display, das die Analog-In-

ing-Modus arbeitet hauptsächlich der größere Lader (ausgestattet mit verstellbaren Turbinenschaufeln), während der kleinere Turbo quasi im Leerlauf mitläuft. Steigt jedoch die Motordrehzahl über 2 800 U/ min, schaltet sich der kleinere Turbo augenblicklich dazu und steigert die Motorleistung nochmals deutlich. Diese „Teamarbeit“ macht zusammen mit der neuesten Bosch Common-RailEinspritzung das Triebwerk zu einem der effizientesten Euro-5-Dieselmotoren seiner Klasse. Nach EU-Zyklus fließen durchschnittlich nur 7,0 Liter je 100 Kilometer durch die Brennräume – in Relation zur gebotenen Leistung ein hervorragender Wert.

Land. Liebe. Lebensart.

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03.0


Lebensart

Text: Michael Specht, Fotos: Jaguar

höher positionierten Varianten hat der Kunde eine riesige Auswahl an Leder-, Holz und Deko-Oberflächen. Die Top­ ausstattung Supersport bietet neben eleganten 20-Zoll-Rädern auch Musikgenuss auf höchstem Niveau und ist für den 5,0 l V8 Kompressor und den 3,0 l V6 Diesel erhältlich. Eingebaut ist ein 1200-WattSurround-Klangsystem vom Spezialisten Bower & Wilkins. Ebenso exklusiv ist das Hybrid-TV. Auf ihm können der Fahrer zum Beispiel die Navigation beobachten, sein Beifahrer hingegen gleichzeitig seinen Lieblingsfilm genießen.

strumente virtuell darstellt. Dies hat den Vorteil, dass weitere Informationen, je nach Wichtigkeit, eingeblendet werden können, beispielsweise ein Warnhinweis und ein Navigationsbefehl. Und noch ein individuelles Gimmick ließen sich die Elektronik-Profis einfallen: Tacho und Drehzahlmesser werden nicht komplett beleuchtet, sondern immer nur die Segmente hervorgehoben, in denen sich gerade die Nadeln befinden. Getreu dem Callum-Motto „Aus einem Jaguar soll man stets entspannter aus- als einsteigen“ erhielt der XJ einen WohlfühlInnenraum, in dem weiches Leder, edles Holz und dezent verwendetes, poliertes

Deckenbrock

Kleiner Kiepenkerl

Metall eine Atmosphäre wie in einer Designer-Lounge schaffen. Hinzu kommen die exzellente Verarbeitung und der Genuss, die schönen Oberflächen immer wieder berühren zu wollen. Wählen kann der XJ-Kunde unter vier Ausstattungslinien: Luxury, Premium Luxury, Portfolio und Supersport. Bereits die Basis ist üppig ausgestattet und beinhaltet ein großes Panoramaglasdach, beheizbare Sitze mit Ledersitzflächen, 2-ZonenKlimaautomatik, adaptives Fahrwerk, Keyless Start, Xenon-Licht, Navigation mit Touchscreen-Display, Einparkhilfe hinten, elektrisch einstellbare Lenksäule und eine 400-Watt-Audioanlage. Bei den

Die feine Adresse, seit über 50 Jahren.

Fazit: Der neue Jaguar XJ 3,0 l V6 Diesel ist eine hervorragende Alternative zu den etablierten deutschen Limousinen dieser Klasse. Er bietet darüber hinaus ein hohes Maß an Individualität. Mit dem XJ zeigt der Käufer bewusst, dass er sich vom automobilen Einerlei abheben, dennoch eine luxuriöse, stilvolle und innovative Limousine fahren möchte. Der Jaguar XJ 3,0 l V6 Diesel mit 202 kW/275 PS ist ab 76 900 Euro erhältlich. Die Benziner Variante XJ 5,0 l V8 gibt es ab 96 600 Euro, die Top-Version mit Kompressoraufladung und Supersport-Ausstattung ab 133 900 Euro. Weitere Informationen unter: www.jaguar-wurth.de

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Das Sauerland

Herbst in der Homert: Holländer Hof lädt zum Genuss

Fotos: Holländer Hof

Für viele Feinschmecker ist der Herbst, zumindest kulinarisch gesehen, die schönste Jahreszeit. Die Tische kön­ nen reich mit Köstlichkeiten aus Wald und Flur gedeckt werden. Bernd Mesters, Inhaber und Küchenchef vom Holländer Hof in Grevenstein, freut sich besonders wieder seine beliebten knusprigen Flugenten und Rehschnit­ zel in Mandelkruste zu servieren.

„Flugenten sind magerer und muskulöser als Mastenten und gelten mit ihrem dunklen Fleisch als besondere Spezialität“, verrät Bernd Mesters. Aus Frankreich kennt man sie z. B. als Barbarie-Ente. Bernd Mesters bringt die halben Enten klassisch mit Klößen und Rotkohl auf den Tisch. Sie stammen aus bäuerlicher Haltung in Oldenburg (Niedersachsen). „Der Pfiff an den Enten ist jedoch die knusprig-braune Haut und die aromatische Kombination mit der Johannisbeersauce“, erklärt der Urenkel des „Holländers“ weiter. Zusammen mit Sohn André Mesters führt er das Küchenregiment. André und seine Frau Kerstin vertreten die 5. Generation in dem Familienbetrieb. Der Holländer Hof kam durch den Urgroßvater von Bernd Mesters zu seinem Namen. Ferdinand Mesters (geb. 1841) machte sich bereits 1855 von Grevenstein ins Land der Grachten und Kanäle auf. Hier sah er bessere Möglichkeiten für seinen Berufswunsch „Handelsmann“. Nach einigen Jahren kam Mesters mit vielen Ideen und einem finanziellen Polster zurück in seine Heimatstadt. Die Freude war groß den Weitgereisten wieder zu sehen, der ab jetzt nur noch „Der Holländer“ hieß. 1895 kauf64

te Ferdinand Mesters ein Grundstück in Grevenstein und legte den Grundstein für den heutigen Holländer Hof. Seit Erteilung der Schankerlaubnis am 17.03.1897 wird hier das am Ort gebraute Veltins Pilsener ausgeschenkt. Durch eine permanente Weiterentwicklung und Erweiterung wurde der Holländer Hof zu einem heute weit bekannten und etablierten Hotel und Restaurant. 17 Zimmer der 3-Sterne-Komfortklasse erwarten die Gäste. Das Restaurant im Holländer Hof gliedert sich in mehrere Räume und Stuben. Bei schönem Wetter die Terrasse zum Nachmittagskaffee ein. Der Festsaal des Hauses wirkt eher gemütlich wie ein Wohnzimmer als ein Saal. Insgesamt ist das Haus für Feierlichkeiten sehr beliebt. Neben der guten Küche wohl auch wegen der zahlreichen Räumlichkeiten für jeden Anlass. Wer lieber in eigenen Räumen feiert, dem steht der Partyservice des Hauses. Ausflüglern und Urlaubern bietet der Naturpark Homert, in dem Grevenstein liegt, zahlreiche Möglichkeiten. In der wunderbaren Natur kann sich auf 400 bis 650 Meter über NN jeder nach Belieben betätigen. Ob Seele und Beine baumeln

lassen, Nordic Walking, wandern auf dem neuen „Höhenflug“-Wanderweg oder Mountainbike fahren. Für Aktivurlauber hält Familie Mesters einige Wander- und Mountainbike-Arrangements bereit.

Naturpark Homert Junior André Mesters, der seit drei Jahren mit seiner Frau Kerstin im Betrieb ist, ist ausgebildeter und geprüfter Mountainbike-Guide. So erhalten die Hausgäs­ te zielgruppenorientierte, abwechslungsreiche Programme. Zudem werden Spaß, Sicherheit und Umweltverträglichkeit auf den Touren miteinander kombiniert. Für Wintersportler verfügt Grevenstein über einen eigenen Skilift. So ist der Holländer Hof zu allen Jahreszeiten ein empfehlenswertes Ziel. Für die Adventszeit sollten Sie sich schon jetzt einen Besuch des Adventscafés vormerken. Dieses ist an den beiden letzten Adventswochenenden geöffnet. Weitere Informationen unter: www.hotel-hollaender-hof.de


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a, wo sich das märkische Sauergestatten. In den Designersuit land von seiner schönsten en wurde der Seite gehören zum Repertoire ohnehin großzügige zeigt, liegt Eisborn. Komfort unter andeder Küche. Eine In dem kleifinessenreiche, bodenständi rem durch frei im nen Bergdorf leben Raum stehende Whirlheute 640 Einwohner. ge und mediterrane Frischeküche pools ergänzt. Die Urlauber genießen ist das kulinarische Restaurants verbinden hier eine herrliche und Markenzeichen des gekonnt modernes ruhige Landschaft Ambiente mit gepfl Hauses. Auch die . Zu den vielen attrakegter Weinkarte mit ihren Gemütlichkeit. Die tiven Ausflugszielen über 200 Positionen Farben Schwarz, Weiß, der Region ist es aber ausgesuchter Tropfen Dunkelrot und Pastellgelb auch nicht weit. wird jedem Genießer Das Hönnetal und finden sich in die gerecht. ästhetischer Zusammens Heinrichshöhle befi nden sich nur einige tellung durchgängig in Einrichtung Kilometer entfernt. und Raumgestaltung Am Ortsrand von EisAugenscheinlich fühlen wieder. Rund um die born erwartet Sie das Kamine lässt sich Zeit sich die Gäste in Hotel Antoniushüt te. Eisborn rundum und hervorragend Erbaut wurde es wohl, denn sie wählten e Küche genießen. 1932 von Josef SpiekerDer die Antoniushütte geschmackvolle Empfangsrau mann als Dorfbäckerei beim Westfälischen und Landgasthof. m heißt Sie Gastronomiepreis auf herzlich Willkommen Noch heute strahlt den ersten Platz. Auch . Von dort aus geht das blitzsaubere Faches der Deutsche Hotelin die einzelnen Restaurantbe werk Gediegenhei und Gaststättenvert und Harmonie aus. reiche. Sofort Als band freut sich über ist spürbar, dass hier Britta Spiekermann die herausragend auf hohem Niveau nach dem plötzlichen e der Qualität und verleiht Gast im Mittelpunkt Tod ihres Vaters Hermann dem Haus im Juni steht. Die Bauernstu1994 im Alter 2010 das Prädikat be wurde erweitert von 26 Jahren die Leitung Vier-Sterne-Superior. und es erwartet den des Hotels überBritta Spiekermann Gast nun ein modernes nahm, begann sie hat es sehr erfolgreich aus dem Traditionsha Café-Restaurant us geschafft, den Bogen mit offenem Kamin. ein modernes Komfort-, zu schlagen vom traBesondere BlickfänFerien- und Taditionsreichen Landgasthau ger sind die jahrhunderte gungshotel zu schaff en. Heute gehört das s zum Desialten Eichendiegnerhotel mit Tradition. len, die dem Raum Haus zu den herausragend wohlige Gemütlichke en Häusern der it verleihen. Region. Das Hotel spannt den Bogen zwischen herzlicher, bodenständi ger Gastlichkeit und „Cosmopolit an Style“. Das wird besonders in der Gestaltung und Ausstattung der Designersuiten deutlich, aber auch in Räumen, die toskanisches Lebensgefühl

Herzlicher und sympathisch er Service gehören zum Markenzeich en der Antoniushütte. Sauerländer Gerichte, Spezialitäten von Fisch und Meeresfrüchten, Wild, Gänse und Lämmer aus Freilandzucht, hausgemachte Kuchen und Torten sowie selbstgemachte Fleischund Wurstwaren

3 Stck Eier 125 g Quark 400 g geschlagene Sahne 3 Blatt Gelatine 2 Stck Limetten 150 g Zucker 1 EL brauner Zucker 800 g Erdbeeren 300 g Rhabarber ½ Stck Vanilleschot e 50 ml Weißwein 100 ml Wasser Puderzucker Für die Garnitur

1 Stck Schokoladen hippe etwas Minze Schale einer Limette

Läuterzucker 100 ml Wasser zusammen mit 100 g Zucker einmal aufkochen und anschließend kaltstellen. Erdbeersorbet Zwölf schöne Erdbeeren für die Deko beiseite legen. Die restlichen feln und auf ein flaches Erdbeeren fein würmit Folie ausgelegtes Blech verteilen. 24 Erdbeeren mit dem Stunden einfrieren. Läuterzucker und Die den Saft einer Limette cremig mixen. Karamellisierter Rhabarber Rhabarber schälen und in längliche Scheiben schneiden. In eine mit braunem Zucker Auflaufform geben bestreuen. Eine halbe und Vanilleschote hinzu wein angießen. Mit geben und mit dem Alufolie abdecken Weißund im Backofen bei soll noch Biss haben). 160 °C backen (der Auskühlen. Rhabarber Limetten-Quarkmousse Die Eier trennen. Eigelbe mit den Saft einer Limette und serbad schaumig schlagen. 50 g Zucker über einem Eingeweichte Gelatine Wasetwas Abrieb von hinzugeben. Den der Limettenschale Quark unterheben, zufügen und zum unterziehen. Schluss die geschlagene Sahne

Anrichten Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd legen. Mit Limettensaft mit dem Rhabarber und Läuterzucker in Reihe marinieren. Die Quarkmouss Erdbeerpüree in ein e schichtweise mit Glas schichten. Mit Minze, Limettenscha ausgarnieren. le und Schokoladen hippe

Der  in Wickede-Wim bern geborene Florian Gallist absolvierte eine Ausbildung als Konditor und machte er in der Antoniushütt Koch. Die Ausbildung zum Koch e. Über die Stationen Rottach-Egern am Egerhof in Tegernsee und Cafe Rapp in Obersdorf, als Konditor arbeitete, wo er kehrte er zurück in die Antoniushütte. ist er heute als Patissier Hier tätig. Seine persönlichen Lieblingsgerichte sind ein ordentliches Rumpsteak und italienische Pasta. „Mein Ziel ist es ein Lächeln auf Ihrem Gesicht zu sehen. Viel Spaß beim Nachkochen .“ Florian Gallist

www.shop.westfalen-magazin.de Die Kalender sind auch in den teilnehmenden Restaurants erhältlich: Teilnehmende Restaurants der Ausgabe Nord:

Teilnehmende Restaurants der Ausgabe Süd:

Zur Windmühle | Lind Hotel | Gabriel’s im Kaiserhof | Parkrestaurant Herne | Romantik Hotel und Restaurant Sim-Jú | Restaurant Wielandstuben | Burghotel Blomberg | Parkhotel Schloss Hohenfeld | Landhaus Penz | HotelRestaurant Verst | Restaurant Freiberger | Deckenbrock Kleiner Kiepenkerl

Land- und Kurhotel Tommes | Waldhaus Ohlenbach | Flair Hotel Central | Hotel Antoniushütte | Hotel von Korff | Hotel & Restaurant Dresel | Hotel Astenblick | Rohrmeisterei Schwerte | Hotel am See | Hotel Deimann | Landhotel Gasthof Schütte | Gasthof Hoffmann

Beispielseiten aus der Kalender-Ausgabe Süd.

Auf den Rückseiten der Kalenderblätter finden Sie ausführliche Rezepte und Kurzporträts der teilnehmenden Restaurants zum Sammeln.


Das Sauerland

Romantik Hotel Neuhaus

Ankommen, Wohlfühlen, Genießen Bei dem von der Familie Neuhaus in der dritten Generation geführten Vier-Sterne-Romantik Hotel handelt es sich in jeder Beziehung um ein ganz außergewöhnliches Haus. Nicht nur, dass hier Komfort und Gastfreund­ schaft großgeschrieben werden, das sollte in einem Hotel dieser Kategorie ganz normal sein. Es sind die vielen anderen Dinge, teilweise auch nur Kleinigkeiten, durch die ein harmonisches Ganzes entsteht, wie man es nur noch ganz selten findet.

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auf. Schauspieler und Kulturschaffende scheinen sich hier besonders wohl zu fühlen. Kunst spielt sowieso eine große Rolle in diesem Haus. Vernissagen internationaler Künstler finden hier regelmäßig statt. BØrge Madsen und Brit Mühleisen zeigten hier ihre Yin & Yang Studien. Familie Neuhaus richtet auch jedes Jahr zwei bis drei Kulturveranstaltungen aus. In einem eigens eingerichteten Atelier werden ganztägige Aquarell-Malkurse mit Christel Donner angeboten. Aktive Freizeitgestaltung ist ein weiteres Stichwort. Wanderer können gleich vor dem Haus mit ihrer Tour beginnen, weil es vor dem Hotel keinen Autoverkehr gibt. Im neuen Wellnessbereich mit DaySpa werden Massagen, Beauty und mit den Gästen besonders vereinbarte Therapien angeboten. In Kürze kommen Yogaund Pilateskurse hinzu. Hierbei handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, das Atemtechnik, Krafttraining, Koordination und Stretching kombiniert. Eine Bibliothek mit offenem Kamin macht das Entspannungsangebot komplett. In einer solch inspirierenden Umgebung lässt es sich natürlich vortrefflich tagen. Motivation und Kreativität sollten da kein Problem sein. Die Tagungsteilnehmer befinden sich an einem Ort, an dem die Ideen von ganz allein sprudeln. Alle Räume verfügen über Tageslicht und Klimaanlage. Bei Bedarf können alle Räume auch eine Einheit bilden. Dass modernste

Tagungstechnik und ein Angebot leichter Küche hier selbstverständlich sind, brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter auszuführen. Es ist das Gesamtambiente, das den Gedanken hier freien Lauf lässt. So richtig als König kann sich der Gast im Restaurant fühlen. Küchenchef Dirk Seeland bietet seinen Gästen eine kreativ-vielseitige Küche mit saisonalen Spezialitäten und eine reiche Auswahl an internationalen Köstlichkeiten. Auch die vegetarische Küche kommt nicht zu kurz. Frische Schätze aus dem hauseigenen Kräuter- und Obstgarten genießen hier einen besonderen Stellenwert. Der umfangreiche Weinkeller offeriert beste heimische und ausländische Weine aus Provenienzen, die auch anspruchsvolle Gäs­te zufrieden stellen, weil zu den diversen Weinen auch immer die richtigen Mineralwässer angeboten werden. Original SELTERS mit den Varietäten SELTERS Leicht, SELTERS Naturell und SELTERS Classic hebt mit seiner ideal harmonischen Mineralisierung die feinen Besonderheiten des Weines hervor, und die feinsten Nuancen eines erlesenen Tropfens können sich erst richtig entfalten. Speisen im Restaurant Neuhaus ist eine entspannte und genussvolle Angelegenheit und macht dieses Haus zu einem echten Wohlfühlhotel. Weitere Informationen unter: www.hotel-neuhaus.de

Fotos: futec AG/G. Besler, Romantik Hotel Neuhaus

B

is in das Jahr 1753 reicht die Geschichte dieses von einem Skulpturengarten umgebenen Hotels zurück, in welchem bis heute von der Eigentümerfamilie der Charme einer längst vergangenen Epoche bewahrt wird, ohne dabei auf modernen Komfort zu verzichten. Es ist ein Ort für Genießer – und das in vielerlei Hinsicht. Besinnung, Entspannung und aktive Regeneration bilden hinter historischen Mauern eine Einheit mit stilvoller Lebensart und ehrlichen Gefühlen, für jeden Gast auf seine ganz individuelle Art. Betritt man das Hotelgelände vom Parkplatz kommend durch den Skulpturengarten, so fällt der erste Blick auf das Bistro „JULIUS“. Hier lautet das Motto: Julius – jung, liebenswert und sorgenfrei. Die großen beweglichen Glastüren sind bei schönem und warmen Wetter geöffnet und bilden mit den Tischen auf der Terrasse eine harmonische Einheit. Hier genießt man den Sommer in vollen Zügen. Jung, modern und elegant geht es zu im Bistro. Weiße Ledersessel und eine stilvolle Bar prägen das Erscheinungsbild. Das Hotel verfügt über 50 liebevoll und komfortabel eingerichtete Zimmer und Suiten. Behindertengerechte- und Nichtraucherzimmer komplettieren das Angebot. Gleich neben der Rezeption fällt die umfangreiche Bildergalerie bekannter Film- und Fernsehschauspieler sowie vieler Menschen des öffentlichen Lebens


Das Sauerland

Willingen für Körper ... Er ist gerade von der Zeitschrift „active“ ausgezeichnet worden als einer der 15 schönsten Kletteranlagen Deutschlands: Der Natur­hochseilgarten in Willingen. Der Hochseilgarten befindet sich hoch über dem Strycktal, neben dem Aufsprung der Weltcupschanze in den hohen Buchenbäumen in einem einzigartigen Panorama. Die Herausforderungen auf den verschiedenen Strecken sind schon etwas für Mutige, denn man muss sich doch erst mal an die Höhe gewöhnen und sich überwinden, die Aufgaben anzugehen. Aber wenn man es geschafft hat, kann man stolz auf sich sein! Vieles, was am Anfang noch unmöglich erschien, ist dann doch machbar und steigert den Spaßfaktor. Weitere Informationen unter: www.kombinatour.de

... und Seele Der Upländer „Besinnungsweg Lebensspuren“ ist ein kleiner Pilgerweg, auf dem man über eigene Lebensspuren nachdenken kann. Hier ist der Weg das Ziel. In vier Wegabschnitten führt der Pilgerweg auf einen beschilderten Rundwanderweg von 17,1 km Länge. Jede Wegstrecke leitet mit insgesamt 46 Stationsschildern über herrliche Wanderwege mit einzigartigen Ausblicken; bringt aber auch Ruhe und Besinnung und ist für einen geübten Wanderer mit gutem Schuhwerk gut zu gehen. Ob die Schwalefelder Pilgerkirche, in der man herzlich willkommen ist, sich die vielen kreativen Bildmotive im Innern der Kirche anzuschauen, die Kirche in Usseln oder die Pilgergottesdienste und Meditationen, die von Pfarrer Ulf Weber während der Besinnungs- und Pilgerwochen angeboten werden, hier kann man wieder zu sich finden und neue Energie tanken. Der Besinnungsweg Lebensspuren wurde zu den Pilgerwegen in Hessen aufgenommen. Kartenmaterial kann im Internet runtergeladen werden. Weitere Informationen bei: Pfarrer Ulf Weber, Telefon: (05632) 6880 www.kurseelsorge-willingen.de

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Das Sauerland

Antoniushütte

Hotel, Restaurant, Café Da wo sich das märkische Sauerland von seiner schönsten Seite zeigt liegt Eisborn. In dem kleinen Bergdorf leben heute 640 Einwohner. Urlauber genießen hier eine herrliche und ruhige Landschaft. Zu den vielen at­ traktiven Ausflugszielen der Region ist es aber auch nicht weit. Das Hönnetal und die Heinrichshöhle befinden sich nur einige Kilometer entfernt. Am Ortsrand von Eisborn, gleich neben der Kirche, erwartet Sie das HotelRestaurant Antoniushütte. Erbaut wurde es 1932 von Josef Spiekermann als Dorfbäckerei und Landgasthof. Noch heute strahlt das blitzsaubere Fachwerk Gediegenheit und Harmonie aus. Als Britta Spiekermann nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters Hermann 1994 im Alter von 26 Jahren die Leitung des Hotels übernahm, be­ gann sie aus dem Traditionshaus ein modernes Komfort-, Ferien- und Tagungshotel zu schaffen. Heute gehört das Hotel zu den herausragenden Häusern der Region.

Limetten-Quarkmousse mit Carpaccio von Erdbeere, Rhabarber und Erdbeersorbet

Das Hotel spannt den Bogen zwischen herzlicher, bodenständiger Gastlichkeit und Cosmopolitan Style. Das wird besonders in der Gestaltung und Ausstattung der Designersuiten deutlich, aber auch in Räumen, die toskanisches Lebensgefühl gestatten. In den Designersuiten wurde der ohnehin großzügige Komfort unter

anderem durch frei im Raum stehende Whirlpools ergänzt. Es ist auch die Großzügigkeit der Raumaufteilung, die das Wohnen in einem der Designer-Zimmer mit 40 m² zu einem besonderen Erlebnis werden lässt. Komfortable Gästezimmer im Pfarrhaus und im Schulhaus haben eine Größe von bis zu 64 m². Da kommt

auch bei einem Urlaub hier in Eisborn kein Gefühl der Enge auf. Das ganze Haus (Hotel und Gästehäuser) vermittelt ein Wohngefühl von angenehmer Leichtigkeit, verbunden mit der Bodenständigkeit des Sauerlandes. Dieses angenehme Gefühl setzt sich in den Restaurants fort, denn diese verbin-

Verlassen Sie sich auf Ihr gutes Gefühl: Hotel und Restaurant Borcharding Alte Bahnhofstraße 13, 48432 Rheine/Mesum Telefon 05975 1270, Fax 05975 3507 www.altes-gasthaus-borcharding.de Ihre Begeisterung ist unsere Empfehlung. Öffnungszeiten: Mo. – Mi. 12:00 bis 14:00 Uhr und ab 18:00 Uhr, Do. – Sa. ab 18:00 Uhr, So. Ruhetag (geschlossen), oder nach Vereinbarung, rufen Sie uns an.

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Fotos: Antoniushütte, futec AG/G. Besler

Das Sauerland

Verleihung des Prädikats „Vier-Sterne-Superior“-Hotel

den gekonnt modernes Ambiente mit gepflegter Gemütlichkeit. Die Farben Schwarz, Weiß, Dunkelrot und Pastellgelb finden sich in ästhetischer Zusammenstellung durchgängig in Einrichtung und Raumgestaltung wieder. Die Kamine in den Restaurants strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Hier lässt sich Zeit und hervorragende Küche genießen. Der geschmackvolle Empfangsraum heißt Sie „Herzlich willkommen“. Von dort aus geht es in die einzelnen Restaurantbereiche. Sofort ist spürbar, dass hier auf hohem Niveau der Gast im Mittelpunkt steht. Die Bauernstube wurde erweitert und es erwartet den Gast nun ein modernes Café-Restaurant mit offenem Kamin. Besonderer Blickfänger sind die Jahrhunderte alten Eichendielen, die dem Raum wohlige Gemütlichkeit verleihen. Herzlicher und sympathischer Service gehören zum Markenzeichen der Antoniushütte. Sauerländer Gerichte, Spezialitäten von Fisch und Meeresfrüchten, Wild, Gänse und Lämmer aus Freiland-

Das Restaurant verbindet gekonnt modernes Ambiente mit gepflegter Gemütlichkeit

zucht, hausgemachte Kuchen und Torten sowie selbstgemachte Fleisch- und Wurstwaren gehören zum Repertoire der Küche. Eine finessenreiche, bodenständige und mediterrane Frischeküche sind das kulinarische Markenzeichen des Hauses. Auch die Weinkarte mit ihren über 200 Positionen ausgesuchter Tropfen wird jedem Genießer gerecht. Gehobene Ausstattung, hervorragender Service und die Herzlichkeit der Gastgeberin sowie des gesamten Teams machen jeden Aufenthalt hier zu einem besonderen Erlebnis. Für jede Jahreszeit bietet Britta Spiekermann ihren Gästen besondere Arrangements mit günstigen Übernachtungsangeboten. Flucht vor dem Karneval, ein Sommerferien-Special, Arrangements zur Landesgartenschau in Hemer, Tannenbaumschlagen im Advent und natürlich ein glanzvoller Jahreswechsel sind nur einige der Angebote, unter denen die Gäste wählen können. In einer solchen Umgebung lässt es sich auch hervorragend tagen. Hier macht die

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Besuchen Sie uns in unserer neuen WunderBAR. Köstliche Cocktails und noch viel mehr erwartet Sie.

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Unser Event- und Veranstaltungsraum „Unter der Linde“ mit Gartenoase und Barbeque freut sich auf Ihren Besuch.

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Unbedingt vormerken

Arbeit Spaß und der Tagungserfolg wird planbar, denn nach anstrengenden Seminaren kommt die Entspannung in der herrlichen Umgebung auch nicht zu kurz. Konkrete Tagungserfolge und motivierte Mitarbeiter sind das Ergebnis. Augenscheinlich fühlen sich die Besucher von Eisborn in der Antoniushütte so richtig wohl, denn sie wählten das Hotel beim Westfälischen Gastronomiepreis 2009 auf den 1. Platz und drückten damit ihre besondere Wertschätzung und Anerkennung aus. Auch der Deutsche Hotelund Gaststättenverband freut sich über die herausragende Qualität des Hauses und verlieh dem Haus im Juni 2010 das Prädikat „Vier-Sterne-Superior“. Britta Spiekermann hat es sehr erfolgreich geschafft, den Bogen zu schlagen vom traditionsreichen Landgasthof des Josef Spiekermann zum Designhotel mit Tradition.

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Das Sauerland

Arnsberg

Beslers historische Städtereisen Arnsberg ist historisches Eingangstor zum Sauerland. Mehr als 900 Jahre Geschichte und die Mittelgebirgs­ landschaft des Sauerlandes mit ihren ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern prägen die Gesichter dieser Stadt. Schwingende Landschaften, klare Seen, grüne Wälder und Fachwerkhäuser bestimmen das Bild der nä­ heren Umgebung. Der Glockenturm (das Wahrzeichen Arnsbergs) und rechts das Haus „Zur Krim“

D

ie Stadt Arnsberg besteht aus 15 Stadtteilen und hatte Ende 2009 insgesamt 79 665 Einwohner. Die­se Einwohnerzahl kam im Wesentlichen durch die Eingemeindungen im Jahre 1975 zu Stande. Der größte Stadtteil ist heute Neheim mit 23 040 Einwohnern. Arnsberg selbst verfügt dagegen „nur“ über 18 890 Einwohner. Mit seiner Lage im Sauerland und an der Ruhr hat der Tourismus in Arnsberg eine wirtschaftliche Bedeutung. Die Stadtteile Neheim, Hüsten und Oeventrop sind bereits seit dem 19. Jahrhundert vor allem durch die metallverarbeitenden Gewerbe industriell bestimmt. Die größten Arbeitgeber sind auch heute das metallverarbeitende Gewerbe und die Chemie. Hinzu kommen Tourismus- und Gastgewerbe, Dienstleistungen und Logistik sowie ITUnternehmen. Für die Gesamtstadt charakteristisch ist eine mittelständisch ge70

prägte metallindustrielle Struktur. Arnsberg ist schon seit dem 11. Jahrhundert Bezirkshauptstadt. Zunächst für die Grafschaft Arnsberg, dann von 1368 bis 1803 für das Herzogtum Westfalen und heute für den Regierungsbezirk Arnsberg mit seinen 3,8 Millionen Einwohnern. Arnsberg ist stolz auf seine Geschichte und auf seinen historischen Stadtkern. Schon auf der Autobahn weisen große Tafeln darauf hin und der Verkehrsverein hat gar eine eigene Broschüre über das his­torische Arnsberg aufgelegt (Gibt es u.  a. im Info-Büro am Neumarkt). Erstmals urkundlich erwähnt wurde Arnsberg bereits in den karolingischen Urbaren (Verzeichnis über Besitzrechte) der Abtei Werden an der Ruhr im Jahr 789. Die ersten Berichte über Ansiedlungen unter dem Namen „Arnesberge“ finden sich bereits um das Jahr 800. Als Herrschaftssitz der Grafen von Arnsberg gewann die

Siedlung an Größe und Bedeutung. Im 11. Jahrhundert bauten die Grafen von Werl auf dem Rüdenberg eine erste Burg. Von dieser Burg ist bis auf den quadratischen Turmstumpf heute nichts mehr erhalten. Die eigentliche Burg Arnsberg wurde zur Keimzelle der späteren Stadt Arnsberg. Sie war Wohnsitz und Herrschaftsmittelpunkt der Grafen von WerlArnsberg. Nachdem diese ihren Hauptsitz nach Arnsberg verlegten, bezeichneten sie sich nur noch als Grafen von Arnsberg. Im Jahre 1102 wurde die Burg erstmals durch den Erzbischof Friedrich dem I. von Köln während des Investiturstreits (politischer Streit zwischen Kaiser und Papst um die Einsetzung des Klerus) zerstört aber wieder aufgebaut. Im Jahre 1114 stellten sich die ersten 14 freien Familien unter den Schutz des Burgherren. Bereits in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurde die Altstadt befestigt. Die Burg war erst


Das Sauerland

Ruine (Schloss Arnsberg) auf dem 256 Meter hohen Schlossberg

die Burg der Grafen von Arnsberg und wurde später vom Kölner Kurfürsten zu einem repräsentativen Schloss ausgebaut. Im Jahre 1166 wurde die Burg von den Truppen Heinrich des Löwen erneut erobert. Der zu dieser Zeit regierende Graf Heinrich der I. stiftete nach dem Mord an seinem Bruder als Sühne das Prämonstratenserstift Wedinghausen. Das ehemalige Kloster befindet sich nur wenige hundert

Meter entfernt vom Neumarkt. Die zum Kloster gehörende Kirche war gleichzeitig die Pfarrkirche für die Siedlung. Im ehemaligen Kloster befindet sich heute u. a. das Stadtarchiv und der Arbeits- und Publikumsbereich des Landständearchivs so wie die Klosterbibliothek. Im Bereich des Klosters steht das Hirschberger Tor als Eingangstor zum Gymnasium Laurentianum Arnsberg.

H

Wir freuen uns auf Sie und verwöhnen Sie mit frischen Produkten aus unserer Sauerländer Landhausküche.

Ihre Familie Hoffmann

Graf Gottfried war der letzte Graf von Arnsberg und verkaufte 1368 seine Grafschaft an den Kurfürsten zu Köln. Die Stadt war zur Zeit der Herrschaft der Kurfürsten von Köln bis 1803 die Hauptstadt des Herzogtums Westfalen. Das repräsentative Schloss Arnsberg wurde im Siebenjährigen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Auf dem Schlossberg befindet sich heute eine

Hotel Menge – seit sieben Generationen ein gepflegtes Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

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Das Sauerland

Jagdschloss Herdringen

restaurierte Ruine. Geht man die Straße „Alter Markt“ hoch in Richtung Schloss, kommt man vorbei an einigen historischen Gebäuden. Auf der rechten Seite liegt das Sauerlandmuseum. Dieses ehemalige Schloss (Landsberger Hof) wurde vom Kurfürst Ernst von Bayern für seine Mätresse Gertrud von Plettenberg erbaut und beherbergte später verschiedene Behörden. Weiter oben befindet sich das um 1710 erbaute „Alte Rathaus“, der Maximilianbrunnen, das Haus „Zur Krim“ und der Glockenturm. Hier schlägt das historische Herz von Arnsberg. Die Madonna in der Nische am Rathaus hat viele Stadtbrände überstanden und eine ereignisreiche Geschichte hinter sich. An der Nordseite des Rathauses befindet sich das Kurkölnische Wappen, Symbol der Kölner Herrschaft in Arnsberg. Gegenüber vom Rathaus steht das wunderbar renovierte Patriziergebäude „Zur Krim“. Es erinnert an ein dunkles Kapitel in der Rechtsgeschichte der Stadt, denn in ihm lebte einst der Hexenrichter von Arnsberg. Nur einige Meter wei-

ter steht der Glockenturm, das eigentliche Wahrzeichen von Alt-Arnsberg, mitten auf der Straße „Alter Markt“. Die Straße führt durch den Glockenturm. Er ist mit seiner barocken Haube weithin sichtbar. Gleich nebenan ist die Stadtkapelle St. Georg, eine gotische Hallenkirche. Sie wurde 1323 direkt an der Stadtmauer erbaut. Der angrenzende Wachturm übernahm schon früh die Funktion des Glockenturmes. Direkt hinter dem Glockenturm stehen zwei stattliche Fachwerkhäuser, Haus Honning und der Weichs’scher Hof. Beide Gebäude sind ehemalige Adelssitze, die nach dem großen Stadtbrand von 1600 an der Stelle von Burgmannshöfen erbaut wurden. Nun beginnt der letzte Teil auf dem Weg zur Schlossruine. Glaubt man den Hinweisen der Informationstafeln am Anfang des Alten Marktes und am Glockenturm, kann man sich auf dem Schlossberg auf eine Biergarten-Gastronomie mit schöner Aussicht freuen. Es war ein angenehmer Frühsommertag und wir hatten Durst auf ein großes Glas Radler. Die Tage der Gas-

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Fantastico 72

tronomie hier oben am Schloss scheinen aber leider vorbei zu sein, obwohl darauf hingewiesen wird, dass am Wochenende geöffnet ist, standen wir vor verschlossenen Türen und vom Biergarten keine Spur. Von der Schlossruine hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und die bewalSauerland-Museum


Fotos: futec AG/G. Besler

Das Sauerland

Altes Rathaus

Kloster Wedinghausen

deten Hügel und Berge des Sauerlandes. Unterhalb der Schlossruine befindet sich auch der historische Weinberg. Im Alten Rathaus wurde im Mittelalter der Arnsberger Wein verkauft. Nach Verwilderung und Vandalismus wurde vom Verein der Freunde der Altstadt Arnsberg 1991 e.  V. 650 Rebstöcke neu gepflanzt und 2008 erstmals 85 kg Trauben geerntet und verarbeitet. Nach ausgiebiger Besichtigung der gesamten Schlossanlage ging es zurück in die Altstadt um dort in einem Biergarten doch noch ein großes Radler zu genießen. Hier auf dem Alten Markt fällt auf, dass viele Radfahrer in Gruppen unterwegs sind, um die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu erkunden und zu genießen. Der Möhnesee ist gar nicht weit von hier und das Schloss Herdringen muss man auch gesehen haben, wenn man schon einmal hier in Arnsberg ist. Der Einzugsbereich um den Möhnesee ist ein beliebtes Ausflugs- und Naherholungsgebiet für die Menschen aus den Städten des nahen Ruhrgebiets. Die meisten von Ihnen waren wohl schon einmal dort. Mit dem großen Katamaran kann man eine

Hirschberger Tor

Rundfahrt machen, sich ein Ruder- oder Segelboot mieten oder in ein Strandbad gehen. Das Hotel-Restaurant Haus Delecke verfügt über eine schöne Terrasse direkt am See. Mit dem Fahrrad kann man eine lange und schöne Rundtour um den See machen. Von Arnsberg aus sind es auch nur wenige Kilometer zum Schloss Herdringen. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss im englischen Tudorstil als Jagdschloss errichtet. Heute zählt das Schloss zu den bedeutendsten neugotischen Schlössern in Westfalen. Es diente in einigen Edgar Wallace Verfilmungen als Kulisse. Im großen, sehr gepflegten Schlosspark zieht ein Rudel Damwild gemächlich seine Bahnen. Im Schloss selbst finden regelmäßig auch Veranstaltungen mit bekannten Künstlern und Comedians statt. Es besteht auch die Möglichkeit hier seine Hochzeit zu feiern, standesamtlich und kirchlich. Ein besonderes Erlebnis ist es, die Feier bei gutem Wetter im Schlosspark zu veranstalten. In den Ortsteilen und Nachbargemeinden finden sich noch viele historische Gebäude, bei denen es sich lohnt vorbeizuschauen. Die Klöster Rumbeck und

Oelinghausen, der alte Rittersitz Haus Hüsten oder das efeuumrankte Wasserschloss Höllinghofen mit seinem wunderschönen Schlosspark sind nur einige der Ziele, die einen Besuch lohnen. Dann ist da noch der Naturpark Arnsberger Wald. Es ist ein 480 km² großer Naturpark und ein bis zu 560 Meter hoch gelegenes Waldgebiet. Der Arnsberger Wald befindet sich zwischen der Möhne mit dem Möhnesee im Norden und der recht tief eingeschnittenen Ruhr im Süden. Naturpark klingt nicht nur nach Natur, hier gibt es die Natur pur. Ausgedehnte Wanderwege führen durch die abwechslungsreiche Landschaft und laden zu Exkursionen ein. Seit 2006 führt der RuhrtalRadweg zwischen Winterberg und Duisburg viele Kilometer entlang der Südgrenze des Naturparks. Das ganze Gebiet um Arnsberg und den Arnsberger Wald, die viele Schlösse und Klöster und die teils malerischen Stadtteile lassen sich nicht an einem Tag erkunden. Erleben Sie Heimatkunde hautnah, indem Sie einige Tage hier verbringen und in aller Ruhe sehen, erleben und genießen.

AUSZEIT...

Ihr Mann für’s Sauerland Es gibt etwas über Ihr Haus zu berichten? Sie haben Interesse an einer Anzeige? Ihr direkter Draht zum Westfalen Magazin: Hans-Dieter Pohlschröder Telefon: (0 23 04) 5 97 57 12 Mobil: (0 15 20) 6 13 40 34 E-Mail: hans-dieter.pohlschroeder@futec-ag.de

... vom Alltag. Sich entführen lassen in eine feine Welt der Sinnesfreuden. Wandern, die Natur entdecken, das Sauerland lieben lernen. In einer traumhaften Badelandschaft entspannen, sich verwöhnen lassen, sich richtig erholen. Tradition erleben und Zeitgeist genießen. Gastfreundschaft hat hier wirklich etwas mit Freundschaft zu tun. Eggeweg 2 · 57392 Oberkirchen · Tel. (0 29 75) 82-0 · Fax 82-5 22 www.gasthof-schuette.de · landhotel@gasthof-schuette.de

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Lebensart

Erster Rundkurs in den alten Bundesländern seit 1932 Bilster Berg Drive Resort

Fotos: Bilster Berg Drive Resort

Mit dem Hockenheimring wurde 1932 die letzte Rennstrecke in den alten Bundesländern eröffnet. Nun bekommen Naturrundkurse wie Spa-Francorchamps oder die Nordschleife des Nürburgrings Konkurrenz – und zwar in Bad Driburg. Auf einem 85 Hektar großen Gelände inmitten der reizvollen Landschaft des Teutoburger Waldes entsteht eine anspruchsvolle, multifunktionale Test- und Präsentationsstrecke von 4,2 Kilometern Länge. Simulation der Boxengasse, Strecke und Ostschleifenterrasse

Hermann Tielke (Streckenarchitekt), Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (Ideengeber), Dr. Edelbert Schaffert (Akustik-Professor)

Mit einem Investitionsvolumen von 34 Mio. Euro entsteht hier eine „Teststrecke mit Stil und Ambiente“, die ohne einen Euro öffentliche Fördermittel auskommt. Den Hintergrund der Anlage skizziert Marcus Graf von OeynhausenSierstorpff, Ideengeber und geschäftsführender Gesellschafter seiner in Bad Driburg ansässigen Unternehmensgruppe, so: „Deutschland gilt nach wie vor als die führende Automobil-Nation – sowohl was Forschung und Entwicklung der Industrie angeht, als auch bezogen auf die Identifikation der Kunden mit ihrem Fahrzeug und die damit einhergehende emotionale Bindung zum Automobil. Um diesen Status aufrechterhalten oder gar ausbauen zu

können, werden die entsprechenden Testgelände in möglichst zentraler Lage und besonderem Umfeld benötigt. Und genau hier sehen wir die Nische für unser Projekt.“ Ascari in Spanien oder Goodwood in Großbritannien zeigen: Fahr- und Testzentren für Automobilbegeisterte, Industrie und Profis der Branche liegen im Trend. Neben dem Test- und Entwicklungsbetrieb der Industrie können hier Lizenzlehrgänge für den Motorsport abgehalten werden. Weitere Zielgruppen für Fahrtrainings rekrutieren sich aus den speziellen Anforderungen an Berufsgruppen in Rettungsdiensten, der Feuerwehr und der Polizei, hier insbesondere bezüglich hoch spezialisierter Sondereinsatz-

superior

Gutes Essen in Willingen hat einen Namen: Hotel Central ★★★Superior Küchenmeisterbetrieb Familien Günter Kesper Waldecker Straße 14-16 34508 Willingen Tel. 0 56 32 / 9 89 00 Fax 0 56 32 / 98 90 98 info@flairhotel-central.de www.flairhotel-central.de

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kommandos und Personenschützer. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat sich in den letzten Jahren eine hoch spezialisierte medizinisch-psychologische Disziplin entwickelt, die die Rückkehr von Unfallpatienten in den aktiven Straßenverkehr im Rahmen der Rehabilitationsmaßnahmen zum Ziel hat. Das Projekt stößt bei der Industrie, Motorsportbegeisterten und der Bevölkerung auf hohe Akzeptanz. Ein entsprechendes Schallschutzgutachten bestätigt, dass aufgrund der Lage des Testgeländes selbst Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft zum Testzentrum nicht mit Geräuschbelästigungen zu rechnen haben. www.bilster-berg.de


Ostwestfalen-Lippe

Scuderia Westfalica

Fotos: futec AG/G. Besler, Scuderia Westfalica

Formel Rennsport gehört sicher nicht zu den ersten Assoziationen mit Westfalen. Hierbei half uns Erich Rostek, einst selbst Formel 3 Pilot, auf die Sprünge. Er gilt als lebende Bergrennen-Legende und unterhält in Vlotho die „Scuderia Westfalica“, einen historischen Formel-Rennstall. 16 Motorsportbegeisterte betreiben hier einen Rennstall für klassischen Formel-Rennsport.

H

ierbei wandeln sie auf den Spuren legendärer Namen wie Jos Verstappen oder Thierry Boutsen deren ehemaligen Fahrzeuge sie im Bestand haben, pflegen und fahren. Die Fahrzeuge der historischen Formel-Größen haben ein Baujahre zwischen 1975 und 1988. Alle befinden sich in Originalzustand und sind absolut einsatzfähig. Mit ihren Rennern starten die 16 rennbegeisterten Damen und Herren der IG Scuderia Westfalica heute z. B. bei Berg-

rennen. Das heißt in Einzelzeitfahrten auf einer bergauf verlaufenden Strecke.

Keine Rennen in NRW Zuletzt trat Harald Aring mit seinem Formel Opel Lotus an und Andreas Kessler startete mit seinem REYNARD am 21./22. August beim Bergrennen in Osnabrück. Zuvor ging Erich Rostek Formel

2 March-BMW bei der Ransel-Classic in Lorch am Rhein an den Start. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werden seit Mitte der 1980er Jahre keine Bergrennen mehr genehmigt, wobei die Rennen mittlerweile als sicher und umweltverträglich gelten. Dies und die besondere Stimmung bei den Bergrennen sind sicher Gründe für die in den letzten Jahren zunehmende Popularität der Veranstaltungen. www.scuderia-westfalica.de

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Lebensart

Den Sommer genießen Zum sommerlichen Veranstaltungskalender in den Städten Westfalens gehören seit vielen Jahren die kulinarischen Stadtfeste. In einigen Städten, wie Dortmund und Detmold, werden sie bereits seit Jahrzehnten veranstaltet und locken alljährlich zehntausende von Menschen in die Innenstadt. Nach zwanzig oder mehr Jahren könnte man meinen, dass die Besucher nach und nach das Interesse verlieren, aber das Gegenteil ist der Fall. Die Veranstaltungen haben auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Attraktivität verloren, es kommen noch neue Veranstaltungsorte (Städte) hinzu, wie vor einigen Jahren Münster, mit der Veranstaltung vor dem Münsteraner Schloss. risch gleich auf einem ganzen Boulevard, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir sind in diesem Jahr einmal nach Detmold und Münster gefahren, um zu sehen wie man ein kulinarisches Wochenende im Schatten schöner Schlösser genießt.

Aufmarsch der Köche

Lippe kulinarisch

I

m Sommer besteht von Juni bis September fast an jedem Wochenende die Möglichkeit ein anderes Stadtfest

S c h m u c k S h o p

zu besuchen. Da bittet Haltern zu Tisch, Castrop kocht über, in Dortmund feiert man à la carte und bei Bochum kulina-

Kein großes Stadtfest, kein lautes Volksfest, sondern ein verhältnismäßig kleines Gourmetfest im Schlosspark der Fürsten zur Lippe. Dieses Fest ist ganz anders, als die meisten Stadt- und Gourmetfeste der Republik. In diesem Jahr präsentierte sich die lippische TOP-Gastronomie vom 13. bis 15. August in der Kulturstadt Det­ mold abermals im wunderschönen Ambiente des Schlossplatzes mitten in der historischen Altstadt. Die teilnehmenden Gastronomen präsentieren bereits 22 Jahre lang herausragende kulinarische Angebote. Sie sind stolz darauf, dass Detmold neben Dortmund zu den ältesten und beständigsten Veranstaltungen dieser Art in Nordrhein-Westfalen gehört. Lippe kulinarisch zählt mit zu den besonderen Ereignissen jeden Sommers in Detmold.

Bilder: Brisson · Coignard · Jobacasen · Gockel · Küster · James Rizzi · Liggesmeyer

Galerie Anders - Kunst und LebensArt Seit über 25 Jahren inhaberlich geführte Kunst-Galerie. Ständig wechselnde Ausstellungen, großer Skulpturengarten und eigene Rahmenwerkstatt. Wir beraten Sie kompetent und zielgerichtet. 44534 Lünen · Münsterstraße 290 (an der B 54 zwischen Lünen und Werne) · Telefon: 02306 55080 · www.galerie-anders.de Geöffnet: Mittwoch bis Samstag 15  – 19 Uhr und Sonntag 11 – 19 Uhr

Skulpturen: Klaus Jost · Dieter Portugall · Franz Bahr · Erika Post · Amadeus · Shona 76

W e i n S h o p


Lebensart

Christ-Dore Richter (stellvertretende Bürgermeisterin), Astrid Illers (Teamleiterin Marketing Stadt Detmold) und Christian Schneider (Bodega Detmold) eröffneten die Veranstaltung

In vielen Terminkalendern ist das zweite Wochenende im August bereits fest verankert. Wenn das Wetter mitspielt, werden 30 000 bis 35 000 Besucher erwartet. Die Gäste, die hier während der drei Tage das kulinarische Fest auf dem Schlossplatz besuchen, wissen eines ganz besonders zu schätzen, hier dreht sich alles ausschließlich um den kulinarischen Genuss. Es gibt keine Jazzband, keine Tanzgruppen keine Moderatoren und keine Entertainer. Eine wohltuende Gourmetveranstaltung ohne aufwendiges Rahmenprogramm. Das ist hier in Detmold ganz bewusst so gehalten und trägt wohl auch den Wünschen der meisten Gäste Rechnung, sonst würde „Lippe kulinarisch“ nicht schon zum 22. Male stattfinden. Dieses Fest kann zwar keine sechsstelligen Besucherzahlen vorweisen, aber die ca. 35 000 Besucher wollen nicht mal nur so eben über den Schlossplatz schlendern, sondern bewusst genießen. Sie kommen mit Frau oder Freundin, mit Freunden, in Gruppen oder allein. Viele haben im Vorhinein einen Tisch reserviert, denn des Abends ist

Seine Durchlaucht, Dr. Armin Prinz zur Lippe

es hier auch „rappelvoll“. An diesem Tag sah das Wetter bereits ab Mittag etwas unbeständig aus. Als die Veranstaltung gegen 17.00 Uhr von Christian Schneider (Bodega Detmold), Christ-Dore Richter (stellvertretende Bürgermeisterin) und Astrid Illers (Teamleiterin Marketing Stadt Detmold) eröffnet wurde, war der Himmel schon sehr bedeckt. Seine Durchlaucht, Dr. Armin Prinz zur Lippe, schaffte es gerade noch, alle Besucher und Veranstalter im Schlosspark willkommen zu heißen und dem Fest einen guten Verlauf zu wünschen, als einige Minuten später ein heftiger Schauer nieder ging und alle Anwesenden sich schnell in die Zelte zurückzogen. Die Lipper sind aber solche Wettereskapaden während des Festes gewohnt. Es beeindruckt sie kaum und schon gar nicht leidet darunter die gute Laune. Ein Wort zu den Zelten, die jetzt schnell aufgesucht wurden. Die Ausstattung darf man ohne zu Übertreiben als „gehoben“ bezeichnen. Stühle, Sessel und Tische aus dunklem Flechtmaterial, moderne Edel-

Geschäftsführer von Bad Meinberger Herbert Stemme und Direktor vom Burghotel Blomberg Thomas Steger

stahlmöblierung oder auch massive rustikale Ausstattungen, weiße Tischdecken und Stuhlhussen – bis auf eine oder zwei Ausnahmen, keine Plastikbestuhlung. Das Servicepersonal trug in den meisten Fällen Schürzen und Westen. Manch ein Oberkellner kam sogar in seiner offiziellen Restaurantbekleidung daher, will sagen, dunkler Anzug Krawatte, Weste. Gedruckte Flyer mit Speisenkarte – speziell für dieses Fest waren keine Seltenheit. Ein großer Lageplan informierte über die Stände und vor manchem Zelt gab ein professionelles Roll Up (auf manchen Stadtfesten heftet man gerne farbige DIN A4 Blätter mit dem Speisenangebot an das Zelt) inklusive Restaurant Logo, Auskunft über das Speisenangebot. Da die Getränkekarten zwar Mineralwasser von Sponsor Bad Meinberger, Champagner, diverse Weine und Cocktails, aber kein Bier im Angebot hatten, waren die Bierstände der Detmolder Brauerei auf dem Schlossplatz angesiedelt. Auf Wunsch der Gäste holte das Servicepersonal aber auch ein Tablett frisches Detmolder Landbier

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Lebensart

(V. l.) Herbert Stemme, Mathias Schlotmann, Simone Strate und Astrid Illers

oder Pils zum Gästetisch. Nach einigen Minuten war der Schauer wieder vorbei und sogar die Sonne traute sich zaghaft wieder heraus. Jetzt füllte sich der Schlossplatz in kürzester Zeit mit Menschen. Die Zelte waren voll und die Menschen drängten sich an den Bierständen. Bis weit nach Mitternacht genoss man jetzt den Sommerabend auf dem Schlossplatz. Die 13 Gastronomen haben ihr kulinarisches Angebot für diese drei Tage speziell auf die hohen Ansprüche ihrer Gäste abgestimmt. Eines hat Münster mit Detmold gemein. Es gibt hier keine Riesenportionen, dafür aber ein exquisites kulinarisches Angebot zum kleinen Preis. Der Sinn ist schnell erkennbar. Die einzelnen

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Restaurants wollen untereinander keine Mitbewerber sein, sondern aufgrund der kleinen Preise und der etwas kleineren Portionen sollen die Gäste animiert werden auch die Angebote der benachbarten Stände zu probieren. Außerdem kann man ja nach einem Rundgang noch einmal vorbei schauen. Wohltuend ist, dass es hier keine riesigen Schwenkgrills mit Bratkartoffeln oder Pilzen gibt. Reibekuchen habe ich auch nicht entdeckt. Dafür bereits für 6,00 Euro Getrüffelte Involtini von der Poularde mit Pfifferlingen und Gnocchi oder zart geschmorter Hirschbraten mit Preiselbeerrotkraut und Kartoffel-Walnussklößchen. Und einen Salat mit gebratenen Scampi und gebackenen Pinienkerne gab es schon für 5,00 Euro.

Alles beim Landhaus Hirschsprung. Hier kostete das teuerste Gericht 6,50 Euro. Ein Zelt weiter gab es Kalbstafelspitz für 8,50 Euro, eine Lammhaxe für 8,00 Euro und Mille-Feuille vom halben Hummer für 12,50 Euro. Nur ein paar Schritte weiter konnte man im Zelt der Windmühle Windbeutel bestellen. Für 3,50 Euro bis 7,00 Euro wurden diese mit Steckrüben oder Scampi mit Paprikagemüse gefüllt. Die bekannten süßen Varianten waren natürlich auch im Angebot. Im Übrigen zählten kleine Schmankerl von Wild- und Lammgerichten zu den Favoriten. Die Besucher hatten an diesem Wochenende in Detmold die Wahl, sich ausschließlich den kulinarischen Genüssen hinzugeben oder die Detmolder Som-


100423-KaHo-Anz-Westf-gastro

28.04.2010 Lebensart

Knigge Kurs Westfalen Gourmetfestival

merbühne auf dem Marktplatz zu besuchen, oder das Eine mit dem Anderen zu verbinden. Für dieses Erlebnis sind viele Besucher von weither angereist.

Münster verwöhnt

Thomas Behler (rechts) übergibt Peter Cremer zur Eröffnung eine Flasche Hövels Original in der Magnum-Version.

Die schönen weißen Pagoden-Zelte vor dem Schloss, bilden seit einigen Jahren für drei Tage im Hochsommer die imposante Kulisse für das Stadt- und Gourmetfest „Münster verwöhnt“ und erinnern entfernt an Schlossfeste längst vergangener Epochen. Seit 2004 möchten hier Spitzengastronomen aus Münster und Umgebung ihre Gäste kulinarisch verwöhnen. Dieses Gourmetfest gehört zwar noch zu den jüngeren Veranstaltungen in der Reihe der kulinarischen Freiluftveranstaltungen im Sommer, aber dafür ist es eines der Schönsten. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in der Zeit vom 23. – 27. Juli statt. Es war die Zeit unmittelbar nach den Hitzerekorden dieses Sommers und noch am Vormittag des Eröffnungs-

tages sah es teilweise nach Regen aus. Erst am späten Nachmittag tauchte die Sonne den gesamten Schlossplatz in ein goldenes Licht. Zur Eröffnung wurden wieder die Säbel geschwungen. Ein beliebtes Ritual ist hier das Sabrieren, dabei wird eine Champagnerflasche mit einem Säbel geöffnet. Ohne dabei Schaden zu nehmen, versteht sich. In diesem Jahr nahmen 20 Gastronomen an dieser Gourmet-Veranstaltung teil. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Münsteraner Restaurants. Auf dem Schlossvorplatz präsentieren sich Betriebe aus der gesamten Region. Einige von ihnen sind bereits seit 2004 dabei. Die Ausrichter dieser Veranstaltung handeln nach dem Motto, den Gästen „Kulinarische Einblicke“ in die Vielfalt des umfangreichen Speisenangebotes zu ermöglichen. Große Teller mit noch größeren Portionen sind hier passé. Die Vielfalt soll darin bestehen, möglichst viele verschiedene Köstlichkeiten des kulinarischen Angebots der an dieser Veranstaltung teilnehmenden Betriebe zu probieren bzw. zu genießen. Naturgemäß sind da die Portionen etwas kleiner – aber auch die Preise. Vorgabe der Veranstalter ist, dass kein Gericht über 8,50 Euro kosten darf und sogar ein Speisenangebot unter fünf Euro liegen muss. Die kulinarische Vielfalt der besten Köche aus Münster und Umgebung ist groß. Die Bandbreite reicht von roh marinierten Thunfisch auf Zuckerschotensalat (André Skupin, Gabriels im Kaiserhof), bis zu geschmorten Ferkelbäckchen in Spätburgundersauce (Benedikt Freiberger, Restaurant Freiber-

13.06.2010, 10:00 - 16:30 Uhr 06. bis 11.09.2010Kurs über Interaktiv-unterhaltsamer Festivalmenü Euro pro Etiketteregeln im92 Alltag, BüroPerson und auf Reisen 188,50 € pro Person inklusive korrespondierender Weine inkl. vieler Extras Am 12.09.2010 begleitet uns Sterne-Koch Thomas Bühner Kaiserhof Golfturnier Menü 147Cup Euro pro Person inklusive korrespondierender 17.07.2010 ab 09:00 UhrWeine Golfanlage Westerwinkel, Anmeldegebühr 65,00 € inkl. Greenfee und Verpflegung

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Lebensart

Impressum Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Fotos: futec AG/G. Besler

Gesamtherstellung:

ger, Coesfeld). Skupin beweist seinen Gästen, dass nicht nur die Japaner verstehen, rohen Thunfisch äußerst geschmackvoll zuzubereiten. Zu den Restaurants, die zum ersten Male dabei sind, gehörte auch das HotelRestaurant Schloss Wilkinghege der Familie Winnecken aus Münster. Das exklusive Restaurant bietet eine anspruchsvolle Küche. Neuer Küchenchef auf Schloss Wilkinghege ist der aus Bad Dürkheim stammende Pfälzer Alexander Frien. Frien erlernte sein Handwerk bei Altmeister Harald Wohlfahrt in der „Traube Tonbach“ in Baiersbronn, in dem Betrieb, in dem er auch die letzten drei Jahre, bevor er Neuer Küchenchef auf Schloss Wilkinghege Alexander Frien. nach Münster wechselte, als Küchenchef tätig war. Für Schloss Wilkinghege präsentierte Ulli Bai, der stellvertretende Küchenchef, zur Premiere ein nicht alltägliches Gericht. Geliertes Meeresspinnentartar mit Tomatenkompott und Zitronenkaramell. Das Gericht mit der Meeresspinne weckt die Neugier so manchen Gastes. Es handelt sich hier um Meerestiere, die z.B. in Norwegen schon lange auf der Speisenkarten gehobener Restaurants stehen. Man muss sich natürlich erst einmal von der landläufigen Meinung über Spinnen verabschieden. „Wenn wir den Gästen erklä80

ren, wie wir das Spinnenfleisch zubereiten sind die Vorbehalte schnell verflogen“, weiß Ulli Bai. Für die teils rustikalen, teils feinen und manches Mal auch extravaganten Gerichte boten alle Restaurants eine gute Weinbegleitung und Champagnerauswahl an. Freunde des gehobenen Biergenusses kamen in diesem Jahr besonders auf ihre Kosten. Die Radeberger Gruppe hat in ihre Premium-Marken Radeberger Pilsener, Hövels Original, Schöfferhofer Weizen und Jever Fun mit auf den Schlossplatz gebracht. Hövels Botschafter Thomas Behler und Marketing Manager Andreas Thielemann freuten sich über die gute Resonanz auf ihr Hövels Original. Eine Cocktailbar und ein großer Biergarten rundeten das umfangreiche Angebot ab. Neben den vielen Köstlichkeiten, die für „Kleines Geld“ an den zwanzig verschiedenen Ständen ausprobiert und genossen werden konnten, gab es ein breit angelegtes musikalisches Rahmenprogramm. Entspannende Hintergrundmusik wurde abgelöst von Piano Songs, Blues- und Jazzrhythmen und Tanzgruppen. Für die Kinder fand am Sonntag eine Kinderkochschule statt und die „Erwachsenen“ konnten sich bei der Kiepenkerl Klassik-Oldtimerausstellung über historische Prachtexemplare der Automobilgeschichte freuen. Nach dieser Veranstaltung freuten sich wohl 70 000 Besucher und alle teilnehmenden Restaurants darüber, dass Münster einmal mehr, drei schöne Tage lang alle verwöhnt hat.

futec AG Cappenberger Straße 84 – 90 44534 Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-405 (02306) 978-402 (02306) 978-401

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futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

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Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler Dreierlei vom Kürbis mit Krustentieren und Muscheln Bildnachweis: siehe Angaben, sowie fotolia.com: volff, Friedberg, istockphoto.com: paulbinet Bankverbindung: Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46 ISSN-Nr.:

1867-3449

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de


Kochen ist nichts für Angeber

Kochen ist nichts für Angeber Sonderformat 23 × 27 cm · Umfang 204 Seiten 24,90 Euro An diesem Buch ist einiges anders. Der Autor hat alle Gerichte selbst zubereitet, selbst fotografiert und getextet. Herausgekommen ist ein Buch, bei dem nicht eine Küchenrichtung vorherrscht. Die Stilrichtung ist nicht westfälisch, mediterran, asiatisch oder klassisch französisch, sondern: „Alles, was ich mag.“ Selbstgemachte Fonds und Kräuter aus dem Garten sind ein Lieblingsthema des Autors.

Viele Kochbücher auf dem Markt sind von Kochprofis für ambitionierte Hobbyköche und -köchinnen geschrieben. Aufwendig von großartigen Fotografen in Szene gesetzt und getextet von professionellen Autoren. Manches Mal hat man auch als guter Hobbykoch leichte Schwierigkeiten beim Nachkochen. Die private technische Ausrüstung ist gelegentlich unzureichend oder die in den Rezepten verwendeten Waren lassen sich nur schwer beschaffen. Mit etwas Pech trifft Beides zu.

Die Rezeptpallette reicht vom Gruß aus der Küche über Thunfisch auf Paprika-Mango-Salat, Gemüse- und Fischterrinen oder Steinbeißerfilet auf marinierten Berglinsen. Kleine Zwischenmahlzeiten wie Currywurst mit hausgemachter Sauce, Matjestartar auf Pumpernickel und Jakobsmuscheln mit Zwiebelcofit und Polenta stillen den kleinen Hunger. Die klassischeBauernente aus dem Ofen, Wildgerichte und Gabelkeintöpfe sind etwas für den großen Hunger. Natürlich dürfen auch tolle Desserts nicht fehlen.


Der Kalender zum Buch

Passend zum Buch erscheint ein Kalender mit den 12 schönsten Gerichten aus dem Buch. Für Genießer 2011

Format DIN A2, auf der Vorderseite ist ganzseitig ein Gericht abgebildet, auf der Rückseite das Rezept. 16,90 Euro

Fr 01

Sa So 02 03

Mo Di 0 4 05

Thunfisch in

April Mi Do Fr 06 07 08

Sa So 09 10

Mo Di 11 12

Mi Do Fr 13 14 15

Sa So 16 17

Mo Di 18 19

Mi Do Fr 20 21 22

Sa So 23 24

der sesAmkru sTe Auf spiTzkohl

Mo Di 25 26

Mi Do Fr 27 28 29

sAlAT

Sa 30

thunfisch

t auf SpitzkohlSala in der SeSamkruSte Zubereitung

Zutaten für 4 Personen Thunfisch

Thunfischfilet (in Sashimi-Qualität, Fischhändler) Salzlake (100 g Meersalz,

300 g 1l

vom

1 l Wasser) rote Paprika reife Mango

1 Stck ½ Stck 2 Stck

Lauchzwiebeln (nur das weiße Drittel) Spitzkohl (z. B. Filderstädter)

½ Kopf Mehl 80 g Ei 1 Stck Pfeffer aus der Palmfett zum Ausbacken, Meersalz, Mühle sesamkruste

40 g 4g 3g 30 g 40 g 1 Stck 1g 3g 2g

heller Sesam Meersalz Currypulver Cornflakes (fein gemahlen) frisch geriebener Parmesan Sternanis (fein gemörsert) Vanilla grüner Pfeffer Zitronenpfeffer inaigrette

Weißwein-Koriander-V

200 ml 3 Stck 1 Stck 1 Stck 2 EL 8 EL 1 EL 1 EL 1 Stck 3 EL

Gusto auch trockener Weißwein (je nach Reiswein) Ingwer in Scheiben geschnittener, geschälter geschält Zitronengras, angedrückt und Knoblauchzehe Honig (z. B. Rapshonig) Sesamöl chinesische Fischsauce Sojasauce Limette (nur den Saft) fein geschnittener Koriander Piment, evtl. eine Prise Salz

für die garnitur

Kresse und z. B. frische Radieschensprossen

und Wein mit Ingwer, Zitronengras Für die Vinaigrette den Honig, auf die Hälfte einkochen. Den Knoblauch in einem Topf Mit Limettensaft und evtl. das Öl und die Saucen dazugeben. und durch ein feines Sieb passieren Salz abschmecken. Alles unterrühren. nach Abkühlung den Koriander im Pfeffer, Meersalz und Sternanis Für die Sesamkruste den übrigen Zutaten verrühren. Mörser zerstoßen. Mit den gleich große Stücke schneiden Den Thunfisch in vier möglichst abtupSalzlake legen. Kurz abspülen, und für 10 Minuten in die fen und kalt stellen. nach und entkernen. Mit der Haut Die rote Paprika vierteln legen und 6 – 8 Minuten rösoben auf ein gelochtes Backblech stellen werden beginnt. Kurz beiseite ten bis die Haut dunkel zu salzen In kleine Würfel schneiden, und dann die Haut abziehen. und pfeffern. (wie die in ebenfalls in kleine Würfel Die halbe Mango schälen säuweißen Teil der Lauchzwiebel Paprika) schneiden. Den Würfel schneiden. bern, vierteln und in kleine BlätBlätter entfernen. Die übrigen Vom Spitzkohl die äußeren In ca. Mittelrippe herausschneiden. ter einzeln ablösen und die Streifen schneiden. 2 – 3 Minuten 10 cm lange und 1 cm breite abschrecken und trocken tupfen. blanchieren, kurz in Eiswasser Palmfett in einer Pfanne erhitzen. Für die Thunfischstücke das wenden, abklopfen und durch Die Thunfischstücke in Mehl Seund mit dem vorbereiteten das aufgeschlagene Ei ziehen in die heiße Pfanne geben sam panieren. Die Thunfischstücke Kruste jeder Seite braten, bis die und ca. 1 ½ – 2 Minuten von Herausnehmen und auf Küchenleicht Farbe genommen hat. soll ruhen lassen. Der Thunfisch krepp abtupfen. 20 Sekunden sonst der Ruhezeit aufschneiden, im Kern noch rot sein. Nach zieht er durch.

Schüssel mit der Wein-KorianderDie Spitzkohlstreifen in einer Teller einem länglichen schmalen Vinaigrette marinieren. Auf ebenMango und Lauchzwiebel mittig anrichten. Die Paprika, einem feiVinaigrette marinieren. In falls einige Minuten in der dann um den Spitzkohl herum nen Sieb etwas abtropfen lassen, drapieren.

Qualität Sashimi-Qualität: Bestmögliche Qualität muss an Fleisch und Frische. Die Fisch auch roh so gut sein, dass ich diesen essen kann.

danach die Enden anschneiden und Von den Thunfischstücken dem SpitzStücke schneiden und auf in jeweils drei gleich große Radieschensprossen als Garnitur kohl platzieren. Kresse und leichter trockener Weißwein. verwenden. Dazu passt ein

Limitierte Auflage In limitierter Auflage auch als Bundle Buch+Kalender erhältlich

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Vorschau

Am 19.11.2010 erscheint unsere Winterausgabe, u. a. mit • Winterliches Menü auf Schloss Nordkirchen

Wir sind zu Gast bei Franz L. Lauter, der im Schloss Schwansbell sieben Jahre lang einen Michelin-Stern innehatte und seit 2004 im Schloss Nordkirchen, dem westfälischen Versailles, residiert. Freuen Sie sich auf • Süppchen aus dem Rotkohl mit mariniertem Kaninchenrücken • Hirschfilet mit Ananas-Kokos-Gelatine • Törtchen von Käse und Orangen-Caviar, dazu Blutorangen-Rum-Sorbet umhüllt von einem Honigschleier

Foto: CentrO

• CentrO

Wir besuchen Europas größtes Freizeit- und Shoppingzentrum. Prominieren, flanieren und die vielleicht letzten schönen Sonnentage in diesem Herbst genießen. Kleine Geschäfte und große Kaufhäuser, der CentrO Park und das SEA LIFE erwarten Sie. Der bekannte Gasometer ist ebenfalls ganz in der Nähe. Einkaufen, genießen und entspannen – geht das? Wir werden sehen.

• Winter in Westfalen Eine kleine Vorschau auf das winterliche Westfalen. Wir besuchten Ausflugsziele im verschneiten Sauerland mit seinen zahlreichen Wintersportmöglichkeiten direkt vor der Haustür. Wir machten einen Abstecher in den Teutoburger Wald und besuchten den traditionsreichen Weihnachtsmarkt in Münster. Jetzt ist Westfalen zwar kälter, aber trotzdem sehr schön. Und vieles mehr: • Apfelernte auf dem Hof Grothues-Potthoff in Senden • Die Gala zum Westfälischen Gastronomiepreis. Wen haben die über 22 000 Gäste zum beliebtesten Restaurant gewählt? • Die Max Rabe Story, Impressionen von seinem Konzert in Lünen.

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ALLES MUSS SICH ÄNDERN, DAMIT ES BLEIBT WIE ES IST. Getreu dieser Maxime hat sich der Gutshof beständig weiterentwickelt und trägt seit Herbst 2008 als einziges Haus im Sauerland fünf Sterne. „Hier habe ich mich in fünf Tagen besser erholt als anderswo in vierzehn.“ Dieses Lob eines Gastes bringt es auf den Punkt, was Sie hier erwartet.

WESTFALEN GOURMETFESTIVAL 2010 – WIR SIND DABEI ! Vom 1. bis 7. November 2010 erwarten Sie bei uns kulinarische Highlights zu den Themen Herbstzeit, Regionales, Waldmanns Heil, Das liebe Federvieh, Fisch, Klassik. Zum Abschluss und als Höhepunkt dieser Gourmetwoche kocht für Sie Gastkoch Holger Bodendorf. Bodendorf führt im Herzen der Insel Sylt das 5-Sterne-S-Privathotel „Landhaus Stricker“ und gehört seit dem Jahre 2000 zur Gilde der deutschen Sterneköche.

Romantik- u. Wellnesshotel Deimann · Winkhausen 5 · 57392 Schmallenberg Tel. 0 29 75 - 8 10 · Fax 0 29 75 - 8 12 89 · info@deimann.de · www.deimann.de

Westfalen Magazin - Herbstausgabe 2010 -  

Westfalen ist eine aufstrebende Region mit hohen touristischen, kulturellen und gastronomischen Qualitäten. Das Westfalen Magazin zeigt dies...

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