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P.b.b., Verlagspostamt 8010, Erscheinungsort Graz

Ausgabe #01/2013 Heft Nr. 42 21. Februar 2013 Euro 0,–

ROAD TO RIO ÖTRV stellt neues Projekt vor

WITRI-ÖM Harter Kampf im Zirbenland

MEDIZIN

Überknöchelt – was nun?

3 1 0 2 G N I T CAS

FÜHRUNGSWECHSEL Ein neuer Mann beim Ironman


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Willkommen Der Süden Österreichs ist tief verschneit, man hat den Eindruck, die gesamte Wintersportwelt blickt nach Schladming, und dennoch lässt einen das Gefühl nicht los, dass nicht jedem Sportbegeisterten die alpinen Weltmeisterschaften gleich viel bedeuten wie so manch anderem Fernsehsportler. Da sei noch nebenbei bemerkt, dass im tschechischen Nove Mesto die Weltmeister im kombinierten Schießen und Laufen gesucht werden, dem Biathlon. Vorsicht, liebe Stammtischdiskutanten, hierbei handelt es sich nicht um den Sport, der im Sommer zu Wasser, Rad und Fuß ausgeführt wird. Wir sind gespannt, wann die Sportgemeinde dies endlich begreifen wird. Für den Großteil der Ausdauerfanaten hat der Winter kaum angefangen, so ist er auch schon wieder vorbei. Eine mehr als mickrige Anzahl an Möglichkeiten, seine Winterdreikampfkünste unter Beweis zu stellen, gab es heuer in Österreich, nämlich genau 2 – in Worten zwei. In Deutschland, der Schweiz, Italien etc. waren es nur unwesentlich mehr. Liebe Eventmanager, nehmt euch ein Herz und widmet euch dieser mehr als interessanten Sportart, um den Triathleten und Ausdauerfreaks auf Gleithölzern auch im Winter mehr Möglichkeiten zum Kräftemessen liefern zu können. Zurück vor dem Fernsehschirm muss man feststellen, dass die Damen und Herren Wintersportler sich mitten am Saisonhöhepunkt befinden. Die Triathleten hingegen befinden sich im Formaufbau zu eben diesem und posten und bloggen, was das Zeug hält, um den Frust der berufstätigen Daheimgebliebenen über die verpassten Trainingsstunden unter der südlichen Sonne ins Unendliche wachsen zu lassen. In diesem Sinne wünschen wir all jenen, die sich gerade im Trainingslager oder in der unmittelbaren Vorbereitung darauf befinden, ein paar schöne Wochen und allen anderen einen kühlen Kopf und alles Gute beim Training zu Hause. Viel Spaß mit der ersten Ausgabe im Jahr 2013 wünscht euch Max Hofstätter Herausgeber

Unterwegs hinter der Kamera bei eisigen Temperaturen.

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Fotograf: JAN HINKEL Athlet: MAX RENKO Location: MALLORCA

Unser Feature-Fotograf in dieser Ausgabe ist der junge Deutsche Jan Hinkel. Als Autodidakt zur Fotografie gekommen, gründete der Sport- und Werbefotograf 2010 unter dem Namen „Hinkel Photography & Retouching“ seine eigene Firma mit Standort Krefeld/Düsseldorf, wo er auch sein eigenes Studio betreibt. 2011 sowie 2012 gewann Hinkel den angesehenen Sportfotografiepreis der Peter-Christian-Schlüsschen-Stiftung aus Berlin. Seine Arbeiten im Sportfotografiebereich bestechen durch eine düstere, kühle Stimmung, die den Athleten nicht selten etwas Gladiatorenhaftes verleiht. Zur Entstehung des Action-Shots meint er: „Dieses Foto entstand während eines Shootings mit Matthias Epping und Max Renko auf Mallorca Ende Jänner. Ich flog spontan für ein verlängertes Wochenende runter und heraus kamen drei sehr produktive Tage an mehreren Orten der Insel. Fotografiert wurde mit einer Canon 5d Mark II und einem Akkugenerator sowie einem Blitzkopf. Der kalte Wind und die starken Sturmböen machten die Aufnahmen sowohl für die Sportler als auch die Crew zur Belastungsprobe.“ Weitere Artwork: http://www.janhinkel.de Finisher 5


Fotograf: LEX KARELLY Location: ZELTWEG (STMK)

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Fotograf: HARALD TAUDERER Athleten: WITRI-ÖM Location: ST. ANNA AM LAVANTEGG

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inhalt

FINISHER-Magazin #01|2013

8 10

Material World

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Mein Senf

8 16

F端hrungswechsel Interview mit Thomas Dieckhoff

18

Triathlon als Wissenschaft

Crossover Mit neuer Rennserie

8 Finisher

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20

32

Road to Rio Interview mit den Projektverantwortlichen des ÖTRV

38 41

Aufruf zum Finisher-TeamCasting

43

Beckenrand Kolumne von und mit Triwig

20

WITRI-ÖM Das Zirbenland kochte

26

HotShots Die Athleten beim Kampf um den Titel der WITRI-ÖM

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Medizin Überknöchelt – was nun?

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Sportphysio Verletzungsprophylaxe für das Sprunggelenk

Roccos Velosophy

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MATERIALWORLD Lightweight AUTOBAHN Mit dem Laufradsatz „Fernweg“ sorgten die Deutschen bereits für Aufsehen. Wenig später präsentieren sie nun das perfekte Duo für den Triathleten, der am Heck von einer Scheibe angetrieben werden möchte. Die Fakten sprechen klare Worte: Vorderrad 830 Gramm, acht Speichen, 81 mm Felgenhöhe, zulässiges Systemgewicht 90 Kilogramm. Hinterrad 780 Gramm, Disc, durchgehende Felgenhöhe, zulässiges Systemgewicht 120 Kilogramm. Die Scheibe ist somit um mehr als 200 Gramm leichter als die der Mitbewerber aus den USA – und wie die Hersteller versprechen: „Diese Vollcarbonscheibe musst du unter dem Sattel gehabt haben, um zu erfahren, dass du noch viel schneller sein kannst.“ Lechz ...

Skinfit Tri Suit Streamliner Nun können sich auch all jene Triathleten freuen, deren größtes Anliegen die Aerodynamik auf dem Bike ist. Denn zur Perfektionierung des Gesamtpakets aus aerodynamischer Rahmen- und Helmform und der optimalen Sitzposition hat Skinfit nun mit Hilfe von Profi-Triathleten (u.a. Thomas Hellriegel) ein innovatives TriathlonZeitfahranzug-Konzept erarbeitet. Es besteht aus einem Einteiler und den passenden Überschuhen. Die Verarbeitung der Nähte ist so konzipiert, dass der Anzug einen möglichst geringen Windwiderstand bietet. Er ist schnelltrocknend und um der Überhitzungsgefahr vorzubeugen, ist das Material atmungsaktiv. Um auch den Anforderungen einer Langdistanz gerecht zu werden, bietet der Anzug ausreichend Elastizität, damit er auch beim aufrechten Laufen komfortabel sitzt. Anzug und Überschuhe sind voraussichtlich ab April 2013 über die Skinfit-Shops und online auf http:// www.skinfit.eu erhältlich.

Die beiden neuen Garmin-GPS-Geräte verfügen über FarbTouchscreens, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar sein sollen. Das Modell Garmin Edge 510 richtet sich in erster Linie an Sportler, die viele Daten aufzeichnen und individuell darstellen wollen. Das Display des Garmin Edge 510 ist um 25 Prozent größer als beim Vorgängermodell. So sollen sich die Daten auf dem GPS-Gerät noch leichter ablesen lassen. Die Darstellung von Strecken und Tracks hat Garmin laut eigener Aussage verbessert. Auf eine Kartendarstellung wird aber weiterhin verzichtet. Für diejenigen, die mehr Wert auf umfangreiche Navigation legen, gibt es das Garmin Edge 810. Dieses GPS-Gerät wurde mit einem 2,6 Zoll großen Display ausgestattet und wiegt laut Hersteller 98 Gramm. Über die Onlineschnittstelle lässt sich etwa ein Livetracking durchführen und sie ermöglicht, Wetterinformationen in Echtzeit abzurufen.

Leicht, effizient und flach Es gibt ja bekanntlich viele Laufschuhhersteller, die dies behaupten, einer der interessantesten ist zweifelsfrei Newton Running. Die Marke ist dem einen oder anderen bestimmt schon ins Auge gestochen und das liegt nicht nur am auffälligen Design, sondern womöglich auch daran, dass diese Latschen zum Beispiel an den Füßen von Craig Alexander und Paula Newby-Fraser hängen. Das Konzept ist kompliziert und dodeleinfach zugleich – Natural Running in seiner kindlichsten Form: dazu sollen diese Schuhe laut Hersteller mittels einer Action-Reaction-Membran am Vorfuß verhelfen. Der Distance ist ein „Natural Lightweight Trainer“ für Training wie Wettkampf, von der Mittelstrecke bis zum Ironman. Er wiegt 221 Gramm, hat eine Sprengung von zwei Millimetern und eine vom Hersteller angegebene Laufleistung von 1600 km. Feinfühlige Bewegungsästheten lieben diesen Schuh nicht zuletzt für den Katapult-Effekt beim direkten Abdruck und für das Barfußgefühl. Wir sagen: „Selbst ausprobieren und überzeugen!“ Ach ja, der Preis des Distance liegt bei € 169,-. 10 Finisher


Das bedeutet: Wenn man 200 W an der Kurbel tritt, erreichen nur zwischen 186 W und 194 W die Hinterradnabe, also doch mehr als Läuft ja wie geschmiert. nichts. Aber wie holt man das Maximum Der Winter ist lang und hält uns bei aus seiner Kette? – Redaktionsschluss dieser Ausgabe Diesem Thema hat noch immer fest im Griff, was mich sich ein begeisterter zugegebenermaßen nicht wirklich Tüftler angenomstört, denn weder der Wintersport men. Auf seiner Seite noch die Pflege meiner geliebten Gleithölzer ist mir fremd. Umso mehr (Link1) erhält der geneigte Technikfan hat mich vor kurzer Zeit der Anruf eines befreundeten Winterdreikämp- Informationen rund um das Thema Kette. fers aus den wärmenden HomerSimpson-Patschen gehoben, er würde Wer wirklich das „letzte Eitzerl“ rausdoch gerne seine Schier präparieren, holen möchte, sollte grundsätzlich eine gute Idee, wäre schon einmal seinen die Anschaffung und somit die letzte Ultraschallreiniger Ölung nicht zwei Jahre in der Vergangenheit gelegen. Nun gut, es kann und die Schutzhandschuhe aus dem Kelschon einmal vorkommen, dass man ler holen, denn hier sein Sportgerät trotz dessen hohen gibt es die Präparamateriellen Wertes vernachlässigt, ich selbst merke es bei meiner „Stadt- tionsanleitung für die ultimative Kette: gurke“, einem feinen Damenrad der (Link2). Dies ist Nobelmarke Phil Rogers, mit Körberl natürlich noch keine für den Einkauf, StVO-konform mit Garantie für den Schutzblechen, perfekt, um es bei Schneefall draußen zu parken und die nächsten Sieg, aber doch eine MöglichKette fröhlich vor sich hin oxidieren zu lassen. Doch wie viel Watt buttern keit, seine Energie nicht sinnlos zu wir in eine Kette, die nicht gepflegt wird? Die Überleitung zu einem mei- vergeuden. Es zahlt sich also aus, seinem ner Lieblingsgebiete des MaschinenAntriebsstrang des baus, der Tribologie, der Lehre von Öfteren ein wenig Reibung und Verschleiß, folgt sofort. mehr AufmerksamIn den Gliedern einer Kette entstekeit zu gönnen, und hen zwischen den Laschen und den sei es nur der Optik Bolzen hohe Flächenpressungen; ist die Kette verschmutzt, sind also harte wegen. Partikel vorhanden, erhöht sich durch Euer Johny mikroskopische Schleifvorgänge der Gleitreibungskoeffizient und somit die Last, die mit Muskelkraft überwunden Link 1 werden muss, um die Kette weiterzu- http://www.friction-facts. treiben. Wird die Kette geschmiert, so com/ verringert sich der Gleitreibungskoeffizient wieder, eine weitere Möglichkeit bestünde darin, Ketten zu verwenden, welche mit sogenannten DLC-Schichten (diamond-like carbon) Link 2 http://www.frictionversehen sind, diese weisen ähnliche facts.com/forum/ Härte wie Diamanten auf und sind ultrafast-chain-optisomit unempfindlicher gegenüber mization-details-andharten Partikeln, dem entgegen steht formula/#simple-forumnur der hohe Preis. Den Wirkungsgrad post-55 eines Kettentriebes zu messen, ist schwierig und fast nur im Labor möglich, er beträgt jedoch nach Literaturdaten zwischen 93 und 97 Prozent.

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Interview

Ironman ist in der Vergangenheit mitunter als kalte amerikanische Unternehmung gesehen worden – das würde ich gerne verändern. 12 Finisher


Interview mit Thomas Dieckhoff

„Die Leute sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen!“ Der Deutsche Thomas Dieckhoff wacht seit Jahresanfang als neuer CEO von Ironman Europe über die Tätigkeiten der WTC in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten. Wir erreichen ihn am Ende seines Arbeitstages im Auto. Es entwickelt sich ein längeres interessantes Gespräch mit dem Marketing-Fachmann und ehemaligen Hockey-Profi, in welchem sich zeigt: Dieckhoff ist ein Mann des dreikämpfenden Volkes. Einer, der den Chlorgeruch am Morgen genauso kennt wie Läufe in der Dunkelheit oder das Anstellen bei der PastaParty. Im FINISHER-Interview spricht er über seine Pläne und Verbesserungsideen. Interview: Max Renko

FINISHER: Herr Dieckhoff, Sie sind nach Ihrer Sportkarriere 25 Jahre lang in den Marketingabteilungen von Firmen wie Procter & Gamble oder Kao führend tätig gewesen, bevor Sie mit Jahresanfang als neuer CEO von Ironman Europa, Afrika und Mittlerer Osten angeheuert haben. Inwieweit ist dieser externe Zugang hilfreich oder hinderlich bei Ihrer neuen Aufgabe? Dieckhoff: Ich denke, es ist ein großer Vorteil, weil die Anforderungen seitens der Athleten heute sehr hoch sind. Ich komme aus dem Marketing, wo die Bedürfnisse der Zielgruppe das zentrale Element bilden. Um diese erfolgreich adressieren zu können, braucht es Erfahrung, um kaufmännisches Denken mit den Wünschen der Athleten zusammenzuführen. Es reicht nicht mehr, eine Veranstaltung aus rein sportlichen Aspekten zu

organisieren, also etwa eine gesperrte Strecke und eine Finisherzeit zur Verfügung zu stellen. Der Sportler heute will Atmosphäre erleben, eine reibungslose Registrierung, schnell verfügbare Zwischenzeiten, einwandfreie Verpflegung im Rennen sowie eine zufriedenstellende Betreuung der Familienangehörigen. Die Leute sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

empfinde großen Respekt für Challenge. Wenn zwei große Player am Markt agieren, kann der Athlet davon nur profitieren, weil die Konkurrenz Innovationen fördert. Insofern finde ich es sehr positiv, dass beide Firmen am Markt präsent sind.

FINISHER: Was entgegnen Sie jenen, die Ironman-Bewerbe als überteuert kritisieren? Dieckhoff: Das kann ich nicht beantFINISHER: Worin besteht das Al- worten, die Antwort geben die Athleleinstellungsmerkmal der Marke ten bzw. die Anmeldezahlen. Wir sind Ironman, verglichen etwa mit bereits jetzt zu Jahresanfang für die der Challenge-Serie? meisten 70.3- und Ironman-Bewerbe Dieckhoff: Wir sind die Innovatoren in ausgebucht. Ich kann verstehen, dass dieser Branche, wir setzen die Bench- die Leute die Rennen gerne billiger mark. Wir waren die Erfinder und hätten, aber Veranstaltungen kosten haben den Sport weiterentwickelt. nun mal Geld, vor allem in dieser Auch in Roth (vormals Schauplatz Größe. Zudem probieren wir immer des Ironman Germany, Anm. d. Verf.) wieder Neues aus, was sich natürlich beispielsweise haben wir Standards auch in zusätzlichen Kosten niedergesetzt. Nicht falsch verstehen, ich schlägt.

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Primus inter pares

Bevor der Wiesbadener Thomas Dieckhoff die Führung von Ironman Europe übernahm, hatte er seine Manager- und Führungsqualitäten 25 Jahre lang im Konsumgüterbereich (u.a. bei Procter & Gamble) unter Beweis gestellt. Nach 13 Marathons infizierte sich der ehemalige Hockey-Profi 2010 mit dem Triathlon-Virus, praktischerweise gleich vor der Haustüre beim 70.3 Germany. Der zweifache 70.3-Finisher (Wiesbaden und Zell/See) trainiert neben seinem Job für einen weiteren 70.3-Bewerb und meint: „Irgendwann muss es noch etwas Langes sein. Wenn du Triathlon machst, willst du irgendwann auch einen Ironman machen.“

Age-Group-Weltrangliste IM-Ranking www.ironman. com/ranking

Neu für die Saison 2013 ist eine Ironman-Weltrangliste für Altersklasseathleten. Sämtliche Halb- und Langdistanzrennen werden erfasst, wobei lediglich die besten drei Bewerbe in die Wertung einfließen. AK-Sieger erhalten 3500 (Ironman 70.3) bzw. 5000 (Ironman) Punkte, die weiteren Plätze werden dynamisch in Abhängigkeit vom Rückstand gewertet. Mindestens werden jedoch 700 bzw. 1000 Punkte pro Finish vergeben. Weiterhin aufrecht ist das Angebot von Ironman Europe, dass alle Athleten, die sich 2013 für einen 70.3- und einen Ironman-Bewerb in Europa angemeldet haben, gratis bei einem 5150-Bewerb (Bela Bela, Klagenfurt, Marseille, Zürich) starten können.

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FINISHER: Woran muss Ironman noch arbeiten? Dieckhoff: An der Kommunikation mit dem Athleten. Ironman ist in der Vergangenheit mitunter als kalte amerikanische Unternehmung gesehen worden – das würde ich gerne verändern. Wenn man sich ansieht, wie kommunikativ die Sportler sind, gibt es da enormes Potenzial, auf deren Wünsche einzugehen. Das können etwa Hilfestellungen sein bei der Registrierung oder der Saisonplanung, Tipps zur richtigen Ausrüstung und Vorbereitung. Als größter Veranstalter haben wir zudem ein riesiges Netzwerk, mit dem wir die Athleten unterstützen können. FINISHER: In der Vergangenheit hat es immer wieder spürbare Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Austragungsorten gegeben. Die Bewerbe in Österreich und Deutschland etwa sind traditionell immer recht gut organisiert, bei anderen Bewerben steht die Wechselzone quasi auf gatschigen Wiesen. Wie will man da ansetzen? Dieckhoff: Es scheint sehr große regionale Unterschiede zu geben. Als europäisches Headquarter müssen wir eine Plattform bieten, die gewisse Mindeststandards garantiert. FINISHER: Laufen Rennen dann nicht Gefahr, durch Standardisierung der Prozesse ihre regionale Identität zu verlieren? Dieckhoff: Das ist ein wichtiger Punkt. Die Rennen leben auch sehr stark von lokalen Einschlägen, die wir nicht aufgeben wollen. Klagenfurt ist da ein sehr gutes Beispiel. Die Frage ist: Wie kann man auf eine Plattform mit einheitlichen Qualitätsstandards noch den regionalen Input setzen? Deswegen brauchen wir vor Ort weiterhin sehr erfahrene und vor allem sehr kreative Renndirektoren. Diese wer-

den dann natürlich daran gemessen, wie sie es schaffen, Lokalkolorit ins Rennen zu bringen. In der Automobilbranche ist es ähnlich: Im Headquarter wird ein internationales Basismodell definiert, und im Anschluss geht man in die lokalen Märkte und sieht zu, wie es für die dortigen Gegebenheiten adaptiert werden kann. Ich möchte die gute Arbeit meiner Vorgänger Helge (Lorenz) und Stefan (Petschnig) fortsetzen und die verschiedenen kleinen Einheiten auf einen gemeinsamen Kurs bringen. Nationales Konkurrenzdenken bringt uns nicht weiter. In Klagenfurt haben sie eine tolle Veranstaltung ins Leben gerufen, da können sich andere Bewerbe eine Scheibe abschneiden. Genauso gibt es aber auch Dinge, die Klagenfurt zum Beispiel von deutschen Bewerben lernen kann. Ich bin jedenfalls froh, dass die beiden weiterhin integriert sind und wir von ihrem Know-how profitieren können. Gleichzeitig bekommen die österreichischen Rennen zwei erstklassige Kräfte zur vollen Verfügung. FINISHER: Welche langfristigen Wachstumsperspektiven gibt es? Es fällt auf, dass neben Europa und Afrika die Region des Mittleren Ostens hinzugekommen ist. Dieckhoff: Wir schauen, wo es neues Wachstum geben könnte. Skandinavien etwa war ein voller Erfolg. Aber auch im Mittleren Osten wird viel investiert, man schaue sich da nur etwa Fußball, Tennis oder Formel 1 an. Ich plane ja eigentlich schon für 2014, und da sehen drei, vier Standorte recht vielversprechend aus. Wichtig für uns jedenfalls sind eine gute vorhandene Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit und Erreichbarkeit. Die Athleten wollen ja schließlich ohne größere Strapazen zum Wettkampf reisen. FINISHER: Vielen Dank für das Gespräch!


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[ˈkrɔ:ˌsəʊ crossover Extreme Man Serie 2013 Der Süden Europas ist um eine Triathlon-Serie reicher: und Extreme Man 2013 ist der Name. Die vier Stationen umfassende Serie bietet Wettkämpfe im Format von Mitteldistanzen an außergewöhnlichen und zugleich traumhaften Locations. Den Auftakt macht Salou an der Costa Dorada am 5. Mai 2013, gefolgt vom baskischen Getxo (7. Juli) und von Narbonne an der französischen Mittelmeerküste (8. September). Den krönenden Abschluss der Serie bildet die Balearen-Insel Menorca am 22. September. Alle diese Durchführungsorte inkludieren ein Urlaubsgefühl, was den Ausflug dorthin nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung interessant macht. Organisiert werden die Rennen von der 2002 gegründeten WIN SPORTS FACTORY. Mit der spanischen „Wild Wolf Triathlon Series by Polar“ hat sich die Firma mit Sitz in Barcelona in den vergangenen Jahren bereits einen Namen auf der iberischen Halbinsel 16 Finisher

gemacht. Trotz der relativ geringen Teilnahme der deutschsprachigen Dreikämpfer nahmen 2012 an den fünf Stationen (Kurz- und Olympische Distanz) insgesamt nicht weniger als 7500 Athleten teil. Beachtliche Zahlen sprachen für eine Weiterentwicklung, mit der „Extreme Man 2013“-Serie will man nun auch auf der Mitteldistanz für Furore sorgen. „Wir haben mit der Kurzdistanz-Serie großen Erfolg. Mit der ‚Extreme Man’-Serie wollen wir zeigen, dass wir auch auf der Mitteldistanz ähnlich erfolgreich sein können – und zwar nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa“, erklärt Luis Genero, General Manager der WIN SPORTS FACTORY. Wenn das keine Kampfansage ist.

Für 2013 hoffen die Organisatoren auf rund 3000 Teilnehmer bei den vier „Extreme Man“-Stationen. Man darf gespannt sein, ob und wie diese Serie einschlagen wird und ob sie eine ernstzunehmende Konkurrenz zu dem bereits bestehenden Angebot am Mitteldistanz-Sektor darstellen kann. Alle Informationen sowie Anmeldungen und Details zu den Locations sind natürlich, wie es sich gehört, online zu finden: Eventwebsite http://www. extreme-man. com/


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Tim Don (GBR) wechselt zum Ironman 70.3 Mr. „I kiss my guns“ Tim Don wechselt, nachdem er für die Heimspiele in London nicht berücksichtigt wurde, aus dem starken britischen Kurzdistanzteam auf die Mitteldistanz. Nach einem ersten Versuch 2009 startete er heuer am 20. Jänner beim IM 70.3 in Südafrika und belegte hinter Bart Aernouts und Ronnie Schildknecht den dritten Gesamtrang. Es scheint, als fühle sich Tim auf der Mitteldistanz wohl, man darf gespannt sein, was da noch alles kommt.

Große Veränderungen bei Lisa Norden (SWE) Schwedens Sportlerin des Jahres und Olympiazweite in London trennte sich von ihrem langjährigen Trainer Darren Smith. Ihr neuer Coach und Mentor ist niemand Geringerer als der dreifache Hawaii-Sieger Craig Alexander. Der Trainerwechsel bringt auch eine Weiterentwicklung mit sich. Lisa wird 2013 einige 70.3-Rennen in Angriff nehmen und ihr Ziel ist es, sich für Las Vegas zu qualifizieren, bevor sie sich 2014 wieder auf das Punktesammeln für Rio konzentriert. Gratuliere Lisa, den richtigen Trainer hast du dafür gefunden.

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Wissenschaft

Triathlon

als Wissenschaft?

Vorsicht: Diese Serie richtet sich an alle Sportler da draußen, die einerseits ihre persönliche Leistung legal steigern wollen und die andererseits nicht nur in der Umfangssteigerung ein Verbesserungspotenzial sehen, sondern dafür sogar das Tool des substanziellen Erkenntnisgewinns nutzen wollen. Text: Christian Jopp & Martin Hillbrand Trainer – Athlet: Eine hoffentlich nicht verhängnisvolle Affäre In der ersten Folge des Jahres 2013 möchten wir uns ganz bewusst eines heiklen Themas annehmen, nämlich der Beziehung zwischen Trainern und Athleten sowie der übergroßen, zumeist einseitigen Erwartungshaltung, die in solchen Beziehungen entstehen kann. Im Triathlonsport haben wir es auf Athletenseite in den meisten Fällen mit Um-, Neu- bzw. Quereinsteigern zu tun. In den seltensten Fällen betreibt jemand diese Sportart von Kindesbeinen an. Daraus ergibt sich naturgemäß das Problem, dass eine gewisse Sport-Grundschule erst mühsam im Erwachsenenalter erlernt werden muss. Normalerweise passiert diese „Sozialisierung im Sport“ spielerisch und in kleinen Schritten. Ein Triathlet wird aber von Haus aus schon mit einer Unmenge an Trainingstipps, Ratschlägen und Erfahrungsberichten konfrontiert, sei es durch das Studium diverser Fachzeitschriften, Bücher und Internetquellen oder aber auch über Kollegen aus dem Vereins- bzw. Starterumfeld. Zusätzlich sieht er sich der Herausforderung gegenüber, dass er noch sämtliche Verhaltensregeln und das grundlegende Wissen erlernen soll, das ihn zu einem mündigen Athleten macht. Daraus ergibt sich oft die Notwendigkeit, dass ein Athlet sich einen Trainer sucht und eine riesige Erwartungshaltung hat. Der Trainer steht nun vor der Herausforderung, dass er den passenden Coachingstil für seinen Athleten bereitstellen soll. Grundsätzlich kann man dabei den autoritären, den demokratischen und den mentoriellen unterscheiden. 18 Finisher

Beim autoritären Stil gibt der Trainer sehr bestimmend die Richtung und die Inhalte des Trainings vor. Beim demokratischen Stil werden die Ziele und Maßnahmen schon offener und gemeinsamer erarbeitet, und beim mentoriellen Modell interveniert der Trainer nur bei Bedarf. Allgemein festzuhalten ist dabei aber, dass hinter jedem erfolgreichen Athleten ein Trainer steht, der sich je nach Typ und Erfahrung an Trainingsjahren unterschiedlich stark einbringt und die objektive Instanz im Hintergrund bildet. Bedeutend ist zudem, dass ein Trainer ein eigenes Profil hat, einen eigenen Denkansatz vertritt und sich nicht neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen verschließt. Das bedeutet auch, dass er durchaus ungewöhnliche Standpunkte vertreten kann. Diese Haltung trifft man im Triathlon-Geschehen aber nur sehr selten an. In diesem Zusammenhang sind folgende Fragen im Fokus – und diese stellen sich die Athleten wiederholt während einer Saison oder zumindest am Ende eines Race-Jahres: Ist mein Trainer an allen schlechten Leistungen schuld? Und ist der Trainer des Kollegen so viel besser? Die Antwort darauf ist meist simpel: NEIN. Der Zweifel wohnt aber dem durchschnittlichen Triathleten ebenso inne wie der Wunsch nach der neuesten Zeitfahrwaffe aus den Arsenalen der begehrten Hersteller. Daher bleiben manche Athleten zeit ihrer Laufbahn ewig Suchende und Fragende und verwerfen auf den Tipp eines Kollegen hin oder aufgrund eines einzelnen Artikels ihr mühsam erbautes Trainingskonstrukt.


Auf Athletenseite gibt es ganz grob gesagt den mündigen Athleten, den brav Folgsamen, den ständigen Zweifler, den Beratungsresistenten und den Hybrid-Typen. Der Übergang kann aber sowohl bei den Trainer- als auch bei den Athletentypen fließend sein. Aus diesen Trainer- und Athletentypen können nun einige Varianten der Trainer-Athleten-Paarung entstehen, die durch perfekte Symbiose grundsätzlich äußerst effizient und harmonisch funktionieren können. Dem gegenüber stehen Paarungen, die durch die entsprechenden Gegensätze in ihrer Charakterisierung von Beginn an Reibungspunkte haben können oder aber einfach durch fehlende oder falsche Kommunikation am Erfolg gehindert werden. Aber auch bei in der Theorie ideal aussehenden Paarungen, wie z.B. dem autoritären Trainerstil in Kombination mit einem folgsamen Athleten, kann es zu Reibungsverlusten und oft sogar zu völlig unbemerkten Missverständnissen kommen, die die erwartete positive Leistungsentwicklung ausbleiben lassen. Damit es nun nicht zu einer verhängnisvollen Affäre kommt, bedarf es einiger sinnvoller Methoden und Werkzeuge, die das Zusammenspiel Trainer-Athlet zu einer effektiven und harmonischen Beziehung werden lassen

und die die notwendige, aber realistischerweise unmögliche permanente Kommunikation ermöglichen. Diese Themenstellungen werden in einer der nächsten Folgen von „Triathlon als Wissenschaft“ erläutert. Ebenso werden wir dabei noch detaillierter auf die unterschiedlichen TrainerAthleten-Paarungen eingehen und ein paar praxisrelevante Ratschläge geben. Bis dahin gilt beim Thema Kommunikation: Viel hilft vielleicht auch viel! MAG. CHRISTIAN JOPP Sportwissenschafter und Leistungsdiagnostiker. Im Triathlon von 1988 bis 1994 relativ flott bis zum Juniorenalter auf der olympischen Distanz unterwegs. Davor und danach aber im Eishockey- und Inlinehockeysport unter anderem bei vier Weltmeisterschaften aktiv.

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VOM BIATHLET EN ZUM W GOLD FÜR FELI X 20 Finisher


WINTER TRIA THLETEN

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Beim Witri packt jeder seine noch so alten Spikes aus, um Grip am Eis zu bekommen.

Die Tempobolzer auf Laufstrecke wurden gef체hrt von Lorber u Hammer.

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-10째C 23,2km 1:02:46


f der anund

St. Anna am Lavantegg: In Renate Götschls „Zirbenland“ bei Obdach am Fuße des ursteirischen Zirbitzkogels geht es einmal im Jahr so richtig rund. Vier Runden per pedes, vier Runden mit dem breitbereiften Mountainbike und vier Runden mit den nordischen Gleithölzern. Den Annawirt samt Bürgermeister, Zirbl-Maskottchen und Zirbenlandprinzessin freut es, dass die verrückten Rundenrenner nach getaner sportlicher Aktivität heißhungrig die beste, weil einzige Gaststätte im Ort stürmen. Text: Herwig Reupichler

Was ist eigentlich Wintertriathlon (WITRI)? Die Disziplinen Laufen, Mountainbiken und Schilanglauf im Freien Stil (Skating) werden an rauen Wintertagen schnellstmöglich hintereinander absolviert. Die Wintertriathleten freuen sich, wenn es dabei deutlich unter null Grad Celsius hat, denn dann ist der Grip beim Laufen und vor allem beim Biken ein guter. Strahlt die Sonne allzu lieblich und das Thermometer kraxelt deutlich über die Nullgradcelsiushürde, artet so ein Winterdreikampf in eine Schlammschlacht aus. Und das ist immer schade, denn dann kommen die bunten Rennanzüge der Akteure gar nicht gut zur Geltung, da sie dreckverschmiert an den Athletenkörpern picken. Die Distanzen sind unterschiedlich, aber am ehesten mit denen eines Sprinttriathlons zu vergleichen. Dabei gilt es, hohe Belastungsspitzen tief im Reich Anaerobiens zu überstehen. Im Gegensatz zum Sommertriathlon sind vor allem die technischen Fertigkeiten am Rad besonders gefragt. Und Athleten mit guter Form am Langlaufschi sind klar im Vorteil, wenn’s am Schluss des Rennens um die Wurscht geht.

Wintertriathlon for you & me Laufen: 6 km Mountainbiken: 8 km Schilanglaufen: vorzugsweise im Skatingstil, 10 km Gesamtdauer: rund 60 Minuten für den Herrensieger. Die drei Disziplinen sollten ausgewogen jeweils von etwa 20 Minuten Dauer sein.

Die Staatsmeisterschaft. Von Anfang an wurde in gewohnter Manier wieder sicherheitshalber ein irres Tempo angeschlagen. Verantwortlich hierfür zeichneten der Straßenlaufspezialist Gernot Hammer, Christoph Lorber (beide HSV Triathlon Kärnten) sowie Silvio Wieltschnig (Top Sport Asics Gaal Kolland). Wer dachte, aus diesem Trio würde der spätere Sieger hervorgehen, lag aber falsch. Ihnen dicht auf den Fersen wechselten die Jandl-Bros Martin und Tommy (beide don baroso racing) sowie Herwig Reupichler (SU Tri Styria) und der Deutsche Michael Ager. Am Bike widerfuhr ihnen alle dasselbe Schicksal: Wie aus dem Nichts raste der erst 22-jährige Felix Waldhuber (SC Knauf Liezen Triathlon) an jedem Einzelnen der alten Hasen vorbei, um schlussendlich die gesamte Konkurrenz auch noch am Schi zu düpieren. Hinter dem einstigen Biathleten Waldhuber sicherte sich der etablierte WITRI-Spezialist Silvio Wieltschnig den Vizestaatsmeistertitel. Um Bronze entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen Lorber, den Jandl-Brüdern und – etwas überraschend – FINISHERChefredakteur Herwig „Triwig“ Reupichler. Tommy Jandl, der einen kleinen Vorsprung vom Bike mitbrachte,

überzeugte auf den Gleithölzern und wehrte erfolgreich die heranstürmende Meute ab. Der schnellste Verfolger auf Schiern war unser Triwig, der sich diesen Winter für die Schilanglaufeuropameisterschaften fit machte. Christoph Lorber wehrte noch Maximilian Zdouc ab, danach erreichte Martin Jandl der Erschöpfung nahe Finisher 23


Klirrend kalt pr채sentierte sich das Zirbenland f체r die Athleten .

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Erneut unschlagbar: Romana Slavinec.

das Ziel im Zirbenland. Zwischen Rang drei und dem zehnten Platz lagen lediglich eineinhalb Minuten. Zehnter wurde mit Wolfgang Krenn übrigens der Gesamtzweite der Crocodile Trophy 2011. Dies unterstreicht die Klasse des Starterfeldes. Leider kann man bei 80 Startern jedoch nicht von Masse sprechen. Romana Slavinecs vierter Streich. Bei den Damen hielt sich durch die Überlegenheit von Hausherrin Slavinec die Spannung in Grenzen. Die CML-Fincon/Fohnsdorf-Athletin dominierte heuer wieder die ÖM und ließ der Niederösterreicherin Irene Zerkhold (TV Scheibbs 1885), Maria Frei (X-Trim Zeltweg) sowie der restlichen Damenschar keine Chance. Damit durfte die Obersteirerin bereits zum vierten Mal in Folge über Gold bei WITRI-Staatsmeisterschaften jubeln.

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Hier geht es zu den detaillierten Ergebnissen http://hightech-timing. com/Ergebnisse Für Streckeninteressierte: http://www.atusjudenburg-triathlon.at/ witri_2013_stanna/streckenfotos/index.htm

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HOTSHOTS

Anton Hergouth

Das ist Wintertriathlon vom Feinsten: kalt, schwer und intensiv.

Christoph Lorber Jandl vor Jandl

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Hannes Leitner


Nicht nur der STrV Präsident Josef Gruber kämpfte verbissen

Irene Zerkhold Herwig Reupichler

Miriam Reupichler

Eine Kurve, viele Varianten ...

Gernot Grillmaier

Julian Kutschera

Heimo Wedenhin

Thomas Mörth

Alex Frühwirth & Wolfgang Krenn

Matthias Cusumano

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SportMedizin

Überknöchelt – was nun? Ein Überknöcheln oder Umknacksen im Sprunggelenk gehört zu den häufigsten Missgeschicken, die dem Läufer widerfahren können. Gerade jetzt im Winter – bei eisigem und unebenem Boden – ist besondere Vorsicht geboten. Aus einer kleinen Unachtsamkeit kann leicht eine längere Trainingspause entstehen. Lest hier einen Überblick über die möglichen Verletzungen und die Wege zur Heilung.

D

as Sprunggelenk. Die beiden Knochen des Unterschenkels, das Schienbein (Tibia) und das Wadenbein (Fibula), bilden mit ihren unteren Enden und dem Sprungbein (Talus) das obere Sprunggelenk. Die sogenannte Sprunggelenksgabel oder Malleolengabel wird also von Schien- und Wadenbein gebildet. Die beiden Knochen werden durch eine straffe bindegewebige Verbindung – die Syndesmose – zusammengehalten. Über eine Vielzahl von Bändern stehen die einzelnen Knochen in Verbindung. Einige der Bänder sind aufgrund ihrer Lage beim Überknöcheln häufig betroffen und können gezerrt werden oder sogar reißen. Das Supinationstrauma. So nennt sich das Überknöcheln auch, mit Supination wird ein Heben des inneren Fußrandes bezeichnet. Findet eine übermäßige Supination über das für Bänder und Knochen erträgliche Maß hinaus statt, spricht man eben vom Supinationstrauma. Es kommt zur gewaltsamen Überdehnung des Halteapparates im Bereich des Außenknöchels und je nach Schwere zu Überdehnung oder Riss diverser Bänder oder aber auch zum Bruch des Außenknöchels. Wenn es passiert ist. Im ersten Moment besteht meist ein

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mehr oder weniger starker Schmerz im Bereich des Knöchels, oft verbunden mit Schmerzen beim Auftreten oder überhaupt der Unmöglichkeit aufzutreten. Als erste Maßnahme sollte man immer versuchen, den Fuß zu kühlen (am besten mit Eis, das man allerdings niemals direkt auf die Haut auflegen sollte), um zu verhindern, dass der Knöchelbereich und der ganze Fuß stark anschwellen. Auch wenn in vielen Fällen nichts Gravierendes passiert, ist es oft schwierig, ernstere Verletzungen ohne zusätzliche Diagnostik wie etwa Röntgenaufnahmen auszuschließen. Deshalb sollte man die Verletzung auf jeden Fall abklären lassen! Was kann passieren. Im einfachsten Fall kommt es zu einer Überdehnung des lateralen Bandapparates. Natürlich kann es auch ohne schwere Bandverletzung zu einer mehr oder minder starken Schwellung oder etwa einen Bluterguss kommen. In der Regel reicht hier eine Therapie mit abschwellenden Maßnahmen, elastischen Verbänden und meist nur kurzer Sportpause – je nach Beschwerden. Nun können aber auch eines oder mehrere der sogenannten Außenbän-

der als Folge des Traumas reißen. Man spricht dann von „Bandruptur“ und es kann nun aufgrund der fehlenden Haltefunktion der Bänder zu einer Instabilität im oberen Sprunggelenk kommen. Unbehandelt kann eine chronische Instabilität über Jahre zu einer abnormen Abnützung des Gelenksknorpels und zu einer Arthrose im Sprunggelenk führen. Des Weiteren müssen


DR. MED. ALEX SZYSZKOWITZ Facharzt für Chirurgie in Graz, Spezialgebiet Leistenchirurgie und minimal-invasive Chirurgie Als aktiver Triathlet mehrfacher steirischer Meister und Finisher der Ironman-WM auf Hawaii. Der Familienvater kennt alle Geheimnisse des Zeitmanagements und weiß über die gesundheitlichen Risiken des Triathlonsports bestens Bescheid.

auch ein Bruch zum Beispiel des Außenknöchels und eine Verletzung des Syndesmosebandes ausgeschlossen werden. Die meisten Verletzungen lassen sich durch eine

genaue klinische Untersuchung und konventionelle Röntgenaufnahmen diagnostizieren bzw. ausschließen. Die früher gefürchteten Instabilitätstests sind heute obsolet, da sie die Behandlung nicht beeinflussen und dem

Patienten nur Schmerzen zufügen. Die Behandlung in der Akutphase folgt dem sogenannten RICE-Schema: REST, ICE, COMPRESSION, ELEVATION. In weiterer Folge existieren – je nach Schweregrad der Bandverletzung – verschiedenste Stabilisationshilfen, die unter Umständen mehrere Wochen getragen werden müssen, aber auch eine frühfunktionelle Nachbehandlung durch den Physiotherapeuten erlauben, die wichtig ist, weil die Verletzung auch zu einer neuromuskulären, funktionellen Instabilität führt, welcher möglichst früh und zumindest dreimal pro Woche physiotherapeutisch entgegengewirkt werden sollte. Spätestens sieben bis 14 Tage nach einer Distorsion im Sprunggelenk sollte mit Physiotherapie begonnen werden. Nach vier bis sechs Wochen (natürlich je nach Schweregrad) kann mit der Wiederaufnahme der sportlichen Aktivität begonnen werden. Freilich sollte dabei eine Stabilisationshilfe getragen werden, denn die vollständige Heilung des Bandapparates dauert bis zu zwölf Wochen.

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SportPhysio

Verletzungsprophylaxe für das Sprunggelenk Dieses Mal beschäftigen wir uns mit dem Thema Sprunggelenk und warum es wichtig ist, auch dieses Gelenk koordinativ und muskulär zu trainieren. Text: Angela Passenbrunner, Iris Salm

S

prunggelenksverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen in vielen Sportarten. Dieses Gelenk wird im Triathlon vor allem beim Laufen strapaziert, nachdem beim Radfahren bereits stabilisierende Arbeit an den Pedalen geleistet wurde. Um Ermüdungserscheinungen, Überbeanspruchungen und Verletzungen vorzubeugen, ist ein zusätzliches Training speziell für das Sprunggelenk sinnvoll und empfehlenswert. Wer kann von sich behaupten, noch nie im Gelände oder auf nassem Untergrund ausgerutscht oder umgeknöchelt zu sein, eine kleine Stufe übersehen zu haben oder sogar über seine eigenen Füße gestolpert zu sein?! Das ist sicher jedem schon mal passiert … Um diese Situationen verletzungsfrei zu überstehen, wird ausreichend koordinative und muskuläre Stabilisation benötigt. Die Informationsweiterleitung an das Gehirn über die Stellung des Gelenks bis zur Aktivierung der richtigen Muskulatur sollte relativ rasch erfolgen, damit alle Bänder intakt bleiben. Um die schnelle Ansteuerung der Muskulatur zu verbessern und somit Verletzungen vorzubeugen, kommt das Propriozeptionstraining zum Einsatz. Unter Propriozeption versteht man die Wahrnehmung der Gelenksstellung, der Muskelspannung sowie der Bewegungsrichtung und der Lage des Körpers im Raum. Das propriozeptive Training ist ein Teilaspekt der Koordination. Es umfasst die Gleichgewichtsfähigkeit sowie die Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit, es wird durch Ermüdungszustand und Konzentrationsvermögen beeinflusst. Wir haben Rezeptoren in den Muskeln, Gelenken, Sehnen und in der Haut. Sie sind Sinnesfühler, die uns Informationen über Muskellänge, Sehnendehnung, Gelenksstellung und andere Parameter der Lage und Bewegung unseres Körpers liefern. Unter den Begriff Propriozeptionstraining fallen jegliche Arten von Übungen mit labilen Unterlagen oder Schwingungen. Das Ziel ist, die Feinabstimmung der Muskulatur zu fördern und so einen besseren Gelenksschutz zu erreichen. Die Beweglichkeit des Fußes ist durch das obere Sprunggelenk (OSG) und das untere Sprunggelenk (USG) gegeben. Das OSG ist für das Beugen des Fußes nach unten und das Strecken 30 Finisher

nach oben, das USG für das Innen- und Außenkippen im Fuß zuständig. Das Sprunggelenk wird auf der Innen- und Außenseite durch Bänder und durch die Muskulatur des Unterschenkels stabilisiert. Die Wadenmuskulatur sorgt für einen kontrollierten und dynamischen Abdruck beim Gehen und beim Laufen. Gemeinsam mit der an der Innenseite des Unterschenkels verlaufenden Muskulatur wirkt sie einem Überpronieren (Umknöcheln nach innen) entgegen. Die Muskulatur, die an der Außenseite des Unterschenkels verläuft, unterstützt das Anheben der Außenkante der Fußschaufel und stabilisiert so das Sprunggelenk gegen die Supination (Umknöcheln nach außen). Die Vorfußheber sorgen, wie schon der Name erahnen lässt, für ein rechtzeitiges Anheben der Fußschaufel. Bei den Koordinationsübungen sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt genügend Möglichkeiten und Situationen im Alltag, die man sinnvoll und oft auch spontan nutzen kann. Vom Balancieren auf Wurzeln, Baumstämmen oder Gehsteigkanten bis hin zum Slacklinen ist alles erlaubt. Labile Elemente und Unterlagen wie zusammengerollte Matten, Kreisel, Matratzen oder Wackelbretter können ebenfalls für ein spezifisches Training verwendet werden. Falls ihr das PropriozeptionsKoordinationstraining mit Seilzug/Theraband: training im Trainingsplan mit eurer Krafteinheit Oberkörper mit gerader Wirbelsäule nach vorne neigen (Beugung kommt aus kombiniert, empfehlen dem Hüftgelenk). wir euch, mit den KoÜber die Gesäßmuskulatur aufrichten. ordinationsübungen Standbein bleibt leicht gebeugt – Hüfte/ nach einem kurzen Knie/Sprunggelenk in einer Linie einordnen und stabilisieren! Warm-up zu beginnen und dann Serien: 3x erst mit der Wh: 20 Kräftigung Pause: 30 sek fortzufahSteigerung: Kreisel, Luftpolster, ren. Kippbrett, …

Kräftigung muskulatur


Stabilisationsübungen für das Sprunggelenk EINBEINSTAND auf zusammengerollter Matte: Das Standbein auf der Matte leicht beugen, Knie nach außen drehen. Das andere Knie wird hochgezogen, wobei die Beinachse des Standbeines und der Oberkörper gerade stabilisiert werden müssen. 3x10 Wh Steigerung: mit geschlossenen Augen, Kreisel, Luftpolster, Kippbrett, …

Das Koordinationstraining sollte ausgeruht vor den Kräftigungsübungen durchgeführt werden.

Fußgewölbe aufbauen, in die Hocke gehen, Knie gegen das Theraband nach außen spannen. Knie bleiben hinter den Zehenspitzen, Wirbelsäule bleibt gerade. 3x15 sek Steigerung: mit geschlossenen Augen Beidbeiniges Gleichgewichtstraining:

KNIEBEUGEN im AUSFALLSCHRITT mit Langhantel: Großen Ausfallschritt machen, vorderes Knie bleibt hinter den Zehen. Wirbelsäule gerade halten, Knie beugen, dabei sollte das vordere Knie in einer Linie mit Hüfte und Sprunggelenk bleiben! 3x10 Wh Steigerung: Kreisel, Luftpolster, Kippbrett, …

Kräftigung der Fußheber: Fußschaufel heben und langsam wieder senken. 3x20 Wh Steigerung: Mit Gewichtsmanschette oder gegen ein Theraband kann der Widerstand erhöht werden.

Kräftigung der Wadenmuskulatur:

der seitlichen Fußr: Fußschaufel seitlich heben und langsam wieder senken. 3x20 Wh Steigerung: Mit Gewichtsmanschette oder gegen ein Theraband kann der Widerstand erhöht werden.

Auf die Zehenspitzen hochdrücken und die Ferse langsam wieder hinuntersinken lassen. Wenn die Übung auf einer Stufe durchgeführt wird, Ferse bis unter die Kante sinken lassen. 3x15 Wh Steigerung: Kurzhantel als Zusatzgewicht Finisher 31


Road to Rio Exklusiv-Interview mit Robert Michlmayr und Roland Knoll

„Wir wollen in Rio mehr als zwei Athleten am Start haben und eine Top-Platzierung erreichen.“ 2013 startet das FINISHER-Magazin eine neue Serie: „Road to Rio“. Wir werden das österreichische Triathlon-Nationalteam in den nächsten drei Jahren auf Schritt und Tritt begleiten, um die Vorbereitung und die Entwicklung des Teams und der einzelnen Athleten für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Jahr 2016 zu verfolgen. Roland Knoll und Robert Michlmayr werden das Rio-Projekt begleiten und dokumentieren; dafür gäbe es wohl kein besser geeignetes Team: Roland Knoll, gebürtiger Deutscher, blickt als neuer Projekttrainer des österreichischen Triathlonverbandes wie Robert Michlmayr, verantwortlicher Projektleiter, hinter die Kulissen der olympischen Distanz und Sprintdistanz. So erhalten wir Einblicke in Abläufe, die wir normalsterblichen Hobbyathleten ansonsten wohl nie zu Gesicht bekommen würden. Interview: Max Hofstätter Der österreichische Verband zog nach den Erfahrungen für die Olympiaqualifikation für London 2012 Bilanz und entschied sich im März 2012 dazu, ein neues Athletenförderungsprojekt mit dem Namen „ÖTRV Team Rio 2016“ ins Leben zu rufen. Mit Anfang 2013 startete dieses Projekt, und FINISHER sprach mit den Verantwortlichen, um herauszufinden, was die Zielsetzungen und die konkreten Neuerungen des Projekts mit sich bringen. FINISHER: Lieber Robert, danke für die Skype-Schaltung zu euch ins Trainingslager nach Südafrika. Robert: Gerne! Hallo nach Österreich! FINISHER: Ihr hattet ja am Sonntag, 17. Februar, bereits den ersten Testwettkampf in Cape Town. Wer war am Start und wie ist es gelaufen? Robert: Bei den Herren waren Andi Giglmayr, Luis Knabl und Lukas Hollaus am Start, bei den Damen Theresa Moser und Julia Hauser. Wir sind mit dem Rennen sehr zufrieden. Es hat keine wirklich hohe Priorität (in der Vorbereitung gar keine), hat aber gut gepasst im Zusammenhang mit dem TL in Stellenbosch. Es waren einige gute Athleten am Start, wie Richard Murray (Sieger des WTSRennens in Hamburg letztes Jahr),

32 Finisher

Juniorenweltmeister Wian Sullwald und der U23-Weltmeister von 2011, Matthew Sharp, bzw. bei den Damen Kate Roberts sowie die Niederländerinnen Klamer, Boterenbrood und De Vries. Umso mehr freuen uns die guten Platzierungen: Andi wurde 4., Luis 7. und Luki 12., Theresa 9. und Julia 11. So konnten einige gute Punkte fürs ITU Ranking mitnehmen. Für There-

sa Moser (erstes Jahr U23) waren es gar die ersten Punkte gleich in ihrem ersten Rennen in der Elite. FINISHER: Robert, du bist als Projektleiter und Sportdirektor des ÖTRV für die inhaltliche Planung und den gesamten sportlichen Ablauf des Projektes verantwortlich. Beschreib doch

ROBERT MICHLMAYR

ROLAND KNOLL

Ehemaliger Trainer von Österreichs erfolgreichstem Schwimmer Markus Rogan und Fabienne Nadarajah und aktueller Sportdirektor des ÖTRV.

Team Rio 2016

ATHLETINNEN & ATHLETEN

Ehemaliger Trainer der beiden Olympiasieger von Peking 2008, Jan Frodeno und Emma Snowsill, trainierte von 2009 bis 2012 die Elite der Deutschen Triathlon Union. Als aktiver Athlet wurde er zweimaliger Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, wurde aber trotz Olympiaqualifikation nicht für Sydney 2000 nominiert.

Lisa Perterer

Lydia Waldmüller

Theresa Moser

Sara Vilic

Julia Hauser

Andi Giglmayr

Thomas Springer

Alois „Luis“ Knabl

Lukas Hollaus

Paul Reitmayr


Stabitraining beim ersten Teamtrainingskurs am Stützpunkt in der Südstadt.

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Die Athleten haben klar definierte Zielvorgaben, die sie erfüllen müssen, um im Projekt zu bleiben. Die Kriterien werden von Jahr zu Jahr schwerer. bitte, was das „Team Rio 2016“ bedeutet. Robert: Im Großen und Ganzen handelt es sich um ein Vorbereitungsprojekt auf die OS in Rio sowie auf die Heim-EM in Kitzbühel. Wir haben die aussichtsreichsten Athleten zusammengefasst und ein Betreuungsteam zusammengestellt, das diese in unterschiedlichen Bereichen unterstützen soll. Einmal im Jahr gibt es einen Athletencheck, wo es darum geht, in unterschiedlichen Bereichen den IstStand zu ermitteln, Entwicklungen zu analysieren und gemeinsam mit den Athleten und Heimtrainern etwaige Rückschlüsse auf Training und anderes zu schließen. Weiters gibt es einige gemeinsame Vorbereitungsmaßnahmen (im ersten Jahr sieben Kurzcamps in Österreich sowie das Trainingslager in Stellenbosch), sowie einige Wettkämpfe, die wir sozusagen als Team beschicken (im ersten Jahr bis zu acht).

FINISHER: Neu ist, dass beispielsweise Andi Giglmayr jetzt wieder permanent in Österreich wohnt und trainiert. Was genau ändert sich durch dieses Projekt noch im Vergleich zu vorher? Robert: Andi hat in den letzten Jahren in einer internationalen Trainingsgruppe trainiert, die sich größtenteils in Australien (Winter) und in Davos (Sommer) vorbereitet hat. Er hatte dort ein tolles Umfeld und einige gute Trainingspartner, war aber kaum zu Hause. Jetzt lebt er wieder zu Hause in Salzburg, wo er auch trainiert, hat aber keine permanente Betreuung vor Ort bzw. keine Trainingspartner. Durch das Projekt hat er regelmäßige Camps, wo er mit den anderen österreichischen Athleten und gut betreut trainieren kann. FINISHER: Es gibt ein Teamgrundgerüst (siehe Kasten) mit

einem Mix aus sehr jungen und hoffnungsvollen Athletinnen und Athleten, die ihr Potenzial aber teilweise auch schon unter Beweis gestellt haben, und einigen etwas erfahreneren Athletinnen und Athleten, ohne diese als alt bezeichnen zu wollen. Bleibt dieses Teamgefüge bis Rio so bestehen oder ist Platz für Veränderungen – und wenn ja, wie können diese aussehen? Robert: Wie sich das entwickelt, ist schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass sich die Anzahl der Athleten, je näher es zeitlich zu Rio geht, zwangsweise verringern wird. Die Athleten haben klar definierte Zielvorgaben, die sie erfüllen müssen, um im Projekt zu bleiben. Die Kriterien werden von Jahr zu Jahr schwerer. Es geht immer darum, die Athleten in diesem Projekt weiter zu fördern, die nach wie vor auf Kurs Rio sind. Es ist uns bewusst, dass Rio eventuell für den einen oder anderen noch etwas früh kommt; wie man an Lisa Perterer gesehen hat (sie war 2010 noch Juniorin), kann das aber recht schnell gehen, und auch junge Athleten, die noch nicht im Hochleistungsalter sind, können schon in Frage kommen. Für Lisa war es mit Sicherheit ein wichtiger Erfahrungsgewinn, in London schon am Start gestanden zu sein, auch wenn sie natürlich 2016 oder 2020 bessere Chancen haben wird. Sollten junge Athleten aus dem Projekt ausscheiden, so wird das nicht bedeuten, dass sie nicht mehr gefördert werden. Wir denken natürlich auch über Rio hinaus. Es ist ein Parallelbzw. Folgeprojekt in Planung. Sozusa-

links: Snapshot aus dem aktuellen Trainingscamp in Stellenbosch (RSA); die Athleten am Weg zum Schwimmtraining. 34 Finisher


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gen ein Bindeglied zwischen unserem „Future“-Projekt im Nachwuchs und dem Projekt Rio.

jekt Rio kam, ist der, dass ich ja vor 2008 mit Herwig [Herwig Grabner, Anm. d. Redaktion] bereits über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen mir und Österreich gesprochen habe, da ich damals als Trainer des Olympiasiegers natürlich gute Karten hatte und mir alle Optionen offenhalten wollte, und da ich immer schon gerne in Österreich gestartet bin und immer gut zurechtgekommen bin mit euch, war der Kontakt auch immer da. Dann war es so, dass ich in London bei den Spielen viel Zeit mit dem Robert verbracht habe, da wir auf dem Weg vom olympischen Dorf zu den Wettkampfstätten immer nebeneinander im Bus gehockt sind, und da haben wir uns natürlich viel unterhalten. So ist dann der erneute Kontakt zustande gekommen. Außerdem war ich mit der Situation in der DTU nicht mehr zufrieden und somit wollte ich eine Herausforderung suchen. Und unsere Gespräche waren scheinbar die Basis für diese Projektidee, welche dann vom österreichischen NOK mitentwickelt wurde und parallel in unseren Köpfen entstanden ist.

FINISHER: Mit Roland Knoll hat der ÖTRV einen olympisch hochdekorierten Mann als Projekttrainer an Bord geholt. Wie wurde dieser – für österreichische Verhältnisse – „Sensationscoup“ möglich? Robert: Die Kooperation mit Roland freut mich sehr. Wir haben hier wirklich einen hervorragenden Mann ins Boot geholt. Von den ersten Konzeptionen des Projektes an war für mich klar, dass es gut wäre, zusätzliches Know-how hinzuzuholen. Anfangs gingen meine Überlegungen in Richtung Laufspezialisten. Durch einige Gespräche in London habe ich erkannt, dass es eine Möglichkeit geben könnte, Roland ins Team zu holen. Wir haben die Gespräche nach London schnell vertieft und beide Seiten haben die Möglichkeiten geprüft. Nun haben wir nicht nur einen Laufexperten, sondern auch einen absoluten Trainerfachmann, der die Trainingsmaßnahmen perfekt plant und umsetzt. FINISHER: Was sind die mittelfristigen und langfristigen Ziele mit den Athletinnen und Athleten des Teams? Robert: Zunächst geht es darum, sowohl die Leistungsfähigkeit zu entwickeln (darum geht’s natürlich immer), als auch darum, Punkte zu sammeln, um im ITU Ranking Plätze gutzumachen. Die Quali für Rio beginnt (wenn der Modus gleich bleibt) bereits im Juni 2014 und da sollten einige so weit sein, in die Quali-Rennen zu kommen. Weiters wollen wir natürlich bei der Heim-EM in Kitzbühel eine gute Figur machen. Das Hauptziel ist dann Rio. Wir wollen dort mehr als zwei Athleten am Start haben und eine TopPlatzierung erreichen. FINISHER: Danke Robert und dem Team für die Schaltung zu euch ins Trainingslager und alles Gute für die restliche Vorbereitung. Robert: Vielen Dank an euch und beste Grüße nach Österreich! Roland Knoll wird später nach Südafrika fliegen, da er sich einen Muskeleinriss zugezogen hat. Wir erreichen 36 Finisher

Die beiden bisher einzigen Olympiastarter im Team. Oben Andi Giglmayr und unten Lisa Perterer. ihn jedoch am Telefon. FINISHER: Roland, es freut uns sehr, dich in der erlesenen Runde der FINISHER-Redaktion begrüßen zu dürfen. Wir sind sehr froh, dass du gemeinsam mit Robert die Leser künftig mit deinen Expertisen unterhalten wirst. Roland: Das freut mich ebenfalls und ich hoffe, dass ich interessante Inputs liefern kann. FINISHER: Du warst die letzten Jahre Trainer der Herrenelite der Deutschen Triathlon Union. Wie kam es, dass du dich dem Projektteam des ÖTRV angeschlossen hast? Roland: Das stimmt so nicht ganz, da ich eigentlich nicht nur für die deutschen Herren verantwortlich war, sondern für alle, nur der Aufgabenbereich hat sich auf persönlichen Wunsch im Laufe der Zeit verändert. Der Hintergrund, wie ich zum Pro-

FINISHER: Gab es bei der DTU grobe Unstimmigkeiten? Roland: Mir hat es in den letzten beiden Jahren auch durch den Präsidiumswechsel in der DTU nicht mehr so viel Spaß gemacht, Trainer zu sein. Für meine Begriffe hat sich das Präsidium viel zu viel in den Leistungssport eingemischt und hat die Trainer nicht mehr richtig arbeiten lassen. Das war eine eher unlustige Situation, in der ich dann für mich beschlossen habe, dass ich das so nicht mehr weitermachen will. FINISHER: Die Triathlon-Insider kennen dich als langjährigen Athleten und natürlich als Trainer der beiden Olympiasieger von Peking, Jan Frodeno und Emma Snowsill. Roland: Das stimmt, ich habe in den letzten Jahren den Jan trainiert, wir haben gegen Ende der letzten Saison gemeinsam beschlossen, etwas zu verändern, und er hat entschieden, dass er einen Ansprechpartner vor Ort in Saarbrücken braucht. Wir sind weiterhin freundschaftlich verbunden und telefonieren fast jede Woche, um uns auszutauschen. Wir gehen ab jetzt erst mal, was das Training betrifft, getrennte Wege, da es besser für jeden ist, um mit freiem Kopf an den neuen


Herausforderungen zu arbeiten. 2010/2011 gehörte auch Emma zu meinen Schützlingen, wobei sich diese Zusammenarbeit nach und nach aufgelöst hat, nachdem sie vom australischen Verband als Titelverteidigerin überraschend nicht für die Spiele in London nominiert worden war. Danach begab sie sich erst einmal in eine Nachdenkphase, wobei diese immer noch nicht ganz abgeschlossen ist. Sie weiß immer noch nicht genau, ob sie weitermacht oder nicht. FINISHER: Das heißt, diese beiden Athleten gehören nicht weiterhin zu deinen Schützlingen. Gibt es neben dem österreichischen Nationalteam noch weitere Athleten, die du trainierst, oder bleibt bei dieser neuen Aufgabe keine Zeit mehr dafür? Roland: Was ich noch immer mache, ist die Betreuung des bayrischen Nachwuchskaders. Das steht jedoch in keinem Vergleich mit dem Aufwand der Betreuung von Athleten, die bei internationalen Wettkämpfen starten. Diese Nachwuchsarbeit ist auch das, was mir immer schon Spaß gemacht hat, und daher habe ich vor zwei Jahren wieder damit begonnen. Die Vereinbarung mit dem ÖTRV erlaubt es mir auch, dies weiterhin zu tun. FINISHER: Im österreichischen Schiteam ist es durchaus ein gängiges Modell, dass der eine oder andere einen sogenannten Heimtrainer, und damit ist nicht der Ergo gemeint, als Vertrauensperson hat. Ist das eine Option, wie es auch im Team Rio laufen kann? Roland: Ich mache im Prinzip die Jahresplanung, und das Konzept der einzelnen Lehrgänge habe auch ich entwickelt. Dann betreue ich die expliziten Maßnahmen wie eben die Trainingslehrgänge, bei denen ich natürlich alle Athletinnen und Athleten gleich behandle. Ansonsten ist es schon so, dass viele ihre Heimtrainer haben, die ihr Training leiten und beobachten. Ich bin natürlich in Kontakt mit denen, um eine gute Zusammenarbeit gewährleisten zu können. Dieses Modell ist ja aus unzähligen anderen Sportarten bekannt. Persönlich kümmere ich mich um das Training von Andi, Lisa und Luis individuell, was sich auch durch Zufall so ergeben hat, weil die drei gerade jetzt alle einen neuen Trainer gebraucht haben.

Luis Knabl beim Wheelie auf dem Kitzbüheler Horn. Gemeinsam mit den Teamkollegen besichtigte er die Rennstrecke für das World Series Rennen im Juli 2013.

Da war es so, dass ich den kompletten Jahresplan und Wettkampfplan erstellt habe, und die bekommen von mir ihren Trainingsplan wie einen Stundenplan, wo drinsteht, was sie jeden Tag trainieren sollen, im Gegenzug schicken sie mir ihre Trainingsprotokolle und wir telefonieren meist zweimal pro Woche oder tauschen uns via E-Mail aus, wenn es irgendein direktes Problem gibt, wie beim Andi jetzt im Vorfeld zu Südafrika mit seiner Hüfte. In diesem Fall haben wir jeden Tag kommuniziert, wie wir weiter vorgehen. Auf alle Fälle ist es außerhalb der Lehrgänge so, dass wir uns im Monatsrhythmus mindestens ein- bis zweimal sehen. FINISHER: Welche Aufgaben wirst du im „Team Rio 2016“ noch übernehmen? Roland: Eigentlich bin ich erst mal rein für die trainingsmethodische Seite zuständig und die Ausrichtung für die Olympischen Spiele in Rio. Das große Zwischenziel ist die Heim-EM in Kitzbühel 2014, und insgesamt gilt es in Rio mehr als eine Dame und einen Herrn am Start zu haben und jeweils einen Top-Ten-Platz zu erreichen. FINISHER: Robert hat angedeutet, dass es künftig ein Jugendprojekt geben wird, quasi als Bindeglied zur Elite. Gibt es da bereits etwas Konkretes? Roland: Nein, es gibt noch nichts

ganz Konkretes. Ein erster Schritt ist mit dem Stützpunkt in der Südstadt bereits getan, aus dem die Leistungen der Julia schon eine erste Ernte sind. Langfristig muss es natürlich das Ziel sein, dass man in jedem Bundesland einen Stützpunkt schafft, wo die Jugendlichen zusammengezogen werden, um leistungsorientiert trainiert zu werden. FINISHER: Wäre dies eine Anlehnung an das deutsche Fördersystem? Roland: Na ja, das ist zwar in diese Richtung gedacht, wobei das in Deutschland auch nicht so perfekt ist, wie es sich immer jeder vorstellt. Da gibt es zwar ein paar sehr starke Stützpunkte, die vor allem von Strukturen aus der Vergangenheit leben. Etwas Neues aufzubauen, wie etwa in Bayern, ist sehr, sehr schwierig. Das spiegelt ein bissl die Situation in Österreich wider, wo wie in Bayern viel in den Wintersport investiert wird und der Sommersport hin und wieder ein wenig auf der Strecke bleibt. FINISHER: Danke, Roland, für die Einblicke ins Projekt und wir freuen uns auf eure erste Story in der nächsten Ausgabe des FINISHER-Magazins. Roland: Ja, ich freu mich ebenfalls und möchte mich bedanken, dass wir die Möglichkeit bekommen, einen Einblick in die Kurzdistanzszene zu vermitteln. Finisher 37


WIR SUCHEN DICH 38 Finisher


WAS ERWARTET DAS FINISHERTEAM-MITGLIED:

Ein voller Sponsoringvertrag von allen Partnern des Teams für die Saison 2013, Trainingsbetreuung von März bis Oktober 2013, ein umfassendes Leistungsdiagnostikpackage, wertvolle Tipps von erfahrenen Ironman-Athleten und Sportwissenschaftern und jede Menge Spaß.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME:

Du bist nicht auf den Mund gefallen, zwischen 20 und 55 Jahre alt, wohnst in Österreich, Deutschland, der Schweiz oder Südtirol und bist ein/e leidenschaftliche/r TriathletIn oder AusdauersportlerIn mit dem Wunsch, in den Triathlonsport einzusteigen.

ERSTENS:

Sende deine aussagekräftige Bewerbung an office@finisher-magazin.at – ob schriftlich, als Video oder Fotostrecke … alles ist erlaubt! Folgende Punkte sollte die Bewerbung enthalten: • Personalien (Name, Telefonnummer, E-Mail, Alter, Wohnadresse) • 1-2 Actionfotos / 1 Porträtfoto oder als Szenen in einem Video • Seit wann bist du dem Triathlonsport verfallen? • Welches sind deine bevorzugten Sportarten? • Welche Ausdauerbewerbe hast du schon als AthletIn gemacht? • WARUM SOLLTEST AUSGERECHNET DU IM TEAM SEIN? Maximal 100 Wörter!!

ZWEITENS:

Die Finisher-Team-Suche startet mit einem zweitägigen Eröffnungsevent im Rahmen eines sportwissenschaftlichen Testweekends am 23. und 24. März in Graz, zu dem die 20 interessantesten BewerberInnen schriftlich eingeladen werden. Am Abend des ersten Tages verkündet die Jury, wer eine Runde weiter und damit in den Top Ten und somit bei den abschließenden sportmedizinischen Tests ist.

DRITTENS:

Das FINISHER-TEAM-Casting beinhaltet mehrere Challenges, die über dieses eine Wochenende im März verteilt sind und somit über den Einzug in das Team entscheiden. Sechs der zehn Finalisten dürfen sich glücklich schätzen und einen der heiß begehrten Teamplätze für sich in Anspruch nehmen.

Scanne den QR-Code mit deinem Smartphone

Link zum Anmeldeformular für das Casting: https://www.dropbox.com/s/cibh5ovutflzy6t/Anmeldeformular%20 Finisher%20Team%202013.pdf

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Bewerbung für das Finisher-Team 2013 Vorname: Nachname: Geburtsdatum: Tag

Monat

Jahr

Telefonnummer: Unter der du am Besten erreichbar bist.

E-Mail: Diese wird in die Finisher-Datenbank aufgenommen, jedoch nicht an Dritte zu Werbezwecken weitergegeben.

Wohnadresse:

Straße Postleitzahl

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Seit wann bist du dem Triathlonsport verfallen?

Welches sind deine bevorzugten Sportarten?

Welche Ausdauerbewerbe hast du schon als AthletIn gemacht?

Warum solltest ausgerechnet DU im Team sein? Maximal 100 Wörter. Löschen Senden sponsored by sponsored by

Alles, was Triathlon zu bieten hat. Finisher 40 Finisher

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ROCCOS VE LOSOPHY Paradigmenwechsel Ich bin kein Profiathlet. Nicht mehr, vielleicht bin ich es auch nie gewesen. Die Definition eines Profiathleten ist schwammig, gerade in unserem Sport, der bereits im ambitionierten Amateurbereich ein hohes Maß an Commitment und Professionalität erfordert. Mit dem Ende der ÖTRV-Profi-Lizenz, die gewisse Zugangsbeschränkungen in Form von maximal erlaubten Prozentrückständen auf den Sieger mit sich gebracht hatte, verblieb lediglich die Ironman Pro Membership, welche keinerlei sportliche Mindesterfordernisse verlangt. Kraft einer Überweisung von USD 750 konnte und kann jeder Ironman-„Profi“ werden und damit Vorzüge wie kurzfristige Nennungen, Startgeldbefreiung und bessere Betreuung vor Ort genießen. Oder anders gesagt: Wenn ich lustig sein möchte, ist meine Großmutter ab morgen Profi. Was aber, wenn man gar nicht bei WTC-Rennen starten möchte? Eine andere, der engeren Bedeutung entsprechende Definition wäre, auf die Erwerbstätigkeit abzustellen. Profi ist, wer damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Das verlangt erst einmal eine Trennung von Umsatz und Ertrag. Ein gewisser Teil der heimischen Profis kann vermutlich einigermaßen kostendeckend agieren, wobei es erfahrungsgemäß Athleten im ländlichen Gebiet tendenziell etwas leichter haben („weltberühmt im Umkreis von 50 km“-Phänomen). Abzüglich der nicht zu unterschätzenden Kosten bleibt allerdings selten ein nennenswerter Betrag zum Bestreiten der täglichen Ausgaben; vom Schaffen finanzieller Sicherheitspolster ganz zu schweigen. Zumal ein Geist, dessen primärer Antrieb das kontinuierliche Streben nach Verbesserung ist, verbliebenes Geld eher in zusätzliche Massagen, Trainingslager und Physiotherapie als in Reparaturfonds o.Ä. steckt. Steuerrechtlich handelt es sich da häufig um nicht viel mehr als Liebhaberei, und die Heerschar echter heimischer Langdistanzprofis könnte in einem einzigen Smart zu den Rennen fahren – und vermutlich noch einen Fahrgast mitnehmen. Bliebe noch die Definition über das investierte Zeitbudget. Doch ginge es danach, so wären all die Teilzeit arbeitenden Pros simple Amateure, und jeder Langzeitstudent und sonstige Arbeitslose mit Tagesfreizeit wäre unsere neue Hoffnung für Kona. Für heuer habe ich jedenfalls beschlossen, Arbeit und Beruf erstmals seit Langem über den Sport zu stellen. Die Gründe sind vielschichtig und können nicht nur auf eine monetäre Ebene reduziert werden. Trainingstechnisch ist es ein Balanceakt, mit weniger als der Hälfte des früheren Umfangs weiter seinen eigenen Ansprüchen zu genügen. Ich versuche, hohle Trainingsinhalte wegzulassen und mit kurzen, funktionalen Einheiten neue Reize zu setzen. Ein Schritt weg von hohen Umfängen (von den vergangenen Jahren werde ich gewiss noch profitieren), hin zu mehr Technik- und Athletiktraining. Möglicherweise definiert sich ein Profi über den Zugang zum Sport und das Setzen der Prioritäten.

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KÄRNTEN

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TIROL

Bikesport Ortner, Görzer Allee 4, 9020 Klagenfurt

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TRIOUT, Anichstraße 29, 6020 Innsbruck

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Sportnahrung.at, Südpark 1, 1. Stock, 9020 Klagenfurt

Radsport Strobl, Unterwagramer Str. 50, 3100 Wagram

Toni’s Pro Shop, Bahnhofstraße 2, 6365, Kirchberg

Trisports, Theatergasse 4, 9020 Klagenfurt

Radstudio, Kremser Landstr. 2-4, 3100 St. Pölten

Radsport Stanger, Josef-Pirchl-Straße 42, 6370 Kitzbühel

Bikeshop Veratschnig, Klagenfurter Str. 25, 9170 Ferlach

Skinfit Showroom, Sch.-Delitzsch-Str. 7, 3100 St. Pölten

bike&run, Meranerstraße 15, 6460 Imst

Sportart, Hauptstraße 187, 9210 Pörtschach

INJOY Fitnesstudio, Kreisbacherstr. 5, 3150 Wilhelmsburg

Dolomitenbad, Rechter Drauweg 1b, 9900 Lienz

INJOY Fitnesstudio, Ossiacher Str. 4, 9300 St. Veit / Glan

INJOY Fitnesstudio, Hauptplatz 6, 3300 Amstetten

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Wolfsberger Stadtwerke, St. Michaelerstr. 2, 9400 Wolfsberg Gigasport, GAV Center, HandwerkStraße 20, 9500 Villach

Radsport Ginner, Fabrikstraße 16a, 3300 Amstetten Radsport Ginner, Ybbstorgasse 5, 3340 Waidhofen/Ybbs

VORARLBERG

INJOY Fitnesstudio, Tiroler Str. 19, 9500 Villach

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Cocoon Shop Vorarlberg, Langgasse 108, 6830 Rankweil

Triasport, Keutschacher Str. 179, 9535 Schiefling / See

RADCULT GmbH, Eglseestraße 3a, 6841 Mäder

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OBERÖSTERREICH

Skinfit Shop, Die Spinnerei 14-16, 6845 Hohenems

Holmes Place, Untere Donaulände 21-25, 4020 Linz

2Rad Feurstein, Kreuzgasse 2, 6850 Dornbirn

SÜD-DEUTSCHLAND

Skinfit Shop, Tegetthoffstraße 42, 4020 Linz

Skinfit Shop Dornbirn, Klostergasse 2, 6850 Dornbirn

Skinfit Showroom, Böblinger Straße 32, 70178 Stuttgart

Öhner Sport, Gruberstraße 13, 4020 Linz

Skinfit Showroom, Sonnenstraße 15, 6875 Bizau

Roy Sports, Obere Marktstraße 4, 71634 Ludwigsburg

Natural Power Sportnahrung, Stummerstr. 1, 4060 Leonding

INJOY Fitnesstudio, Mariahilfstr. 29, 6900 Bregenz

Radsport Sensz, Südenstraße 5, 76689 Karlsdorf-Neuthard

INJOY Fitnesstudio, Machlandstraße 47, 4320 Perg

RADCULT GmbH, Jahnstraße 11, 6900 Bregenz

Tri4you.Com, Eichendorffstrass 9, 78239 Rielasingen-Arlen

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Radshop Pro Cycle, Kornmarktstraße 9, 6900 Bregenz

Sport Bittl, Georg-Reismüller-Str. 5, 80999 München

Fa. Hugo Mayer, Eisenstraße 25, 4463 Grossraming

RADCULT GmbH, Im Dorf 1a, 6922 Wolfurt

Skinfit Shop, Altostraße 43, 81245 München

Sport Kaiser, Lumplgraben 4, 4463 Grossraming

Skinfit Showroom, Mühleweg 4, 6992 Hirschegg

MS Radsport Söhnel, Brucker Straße 30, 82205 Gilching MBZ Herrsching, Seestraße 38, 82211 Herrsching

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BURGENLAND

Freds Bike Shop, Rosenheimer Str. 69, 83098 Brannenburg

Radsport Sommer, Krenglbacher Str. 6, 4631 Krenglbach

R1CYCLES Bikeshop, Hauptstr. 4, 7082 Donnerskirchen

Bike Sport Mayer, Bahnhofstraße 2, 83329 Waging

Radsport Grassinger, Leitenstraße 6, 4650 Lambach

Radsport Waldherr, Hauptstr. 42, 7141 Podersdorf / See

Bike and Parts Mitter, Am Haslnussberg 7, 83567 Unterreit

Skinfit Showroom Pinsdorf, Wiesenstraße 33, 4812 Pinsdorf

Radwelt Michi Knopf, Hauptstraße 1, 7210 Mattersburg

Schliersee Radhaus, Schlierachstraße 4, 83727 Schliersee

radsport radpoint, Gmundnerstraße 99, 4840 Vöcklabruck

Zweirad Fassl, Hauptstraße 2 , 7423 Pinkafeld

Sport Allramseder, Adolf-Kolping-Str. 11, 84539 Simbach/Inn Radsport Pfeiffer, Am Griesfeld 1, 85435 Erding

MB-Biketech, Gmundner Strasse 99, 4840 Vöcklabruck INJOY Fitnesstudio, Hannesgrub Nord 24, 4910 Ried/Innkreis

STEIERMARK

Edelrad, Bahnhofstraße 8, 86470 Thannhausen

Bikepalast, Herzog-Odilo-Straße 52, 5310 Mondsee

Bad zur Sonne, Feuerbachgasse 11, 8010 Graz

Schindele Zweirad Fachmarkt, Im Schlegelwinkel, 88212

Gigasport, Sackstraße 7 - 13, 8010 Graz

Ravensburg

SALZBURG

Sportunion Steiermark, Gaußgasse 3, 8010 Graz

Fahrradshop Fischer, Memminger Straße 18, 89257 Illertissen

Bikepalast, Bayerhamerstraße 20a, 5020 Salzburg

Bad Eggenberg, Janzgasse 21, 8020 Graz

Sportpauli, Josef-Pöltl-Weg 4, 94034 Passau

Holmes Place, Innsbrucker Bundesstr. 35, 5020 Salzburg

Radsport Vychodil, Elisabethinergasse 15, 8020 Graz

Sportgeschäft Eglmeier, Rennweg 14, 93049 Regensburg

Skinfit Shop, Vogelweiderstraße 48, 5020 Salzbug

INJOY Fitnesstudio, Rettenbacherstr. 4 b, 8044, Graz

Radsportshop Schulz, Laubenstraße 5, 95339 Neuenmarkt

Thomas Steininger, top-in-form.at, Spanswag 30, 5203 Kösten-

Bikestore Graz Nord, Am Andritzbach 34, 8045 Graz

dorf / Flachgau

Skinfit Shop, Kärntner Straße 501, 8054 Graz

ITALIEN / SÜDTIROL

Radsport Grundtner, Metzgerstraße 2, 5400 Hallein

INJOY Fitnesstudio, Triesterstraße 391, 8055 Graz

Skinfit Showroom Bozen, Messeplatz Nr. 1, 39100 Bozen

Die nächste Ausgabe des Finisher - Das Triathlonmagazin aus Österreich erscheint Anfang April 2013. 42 Finisher


d n a r n e k c Be

Der „Sport-Yuppie 2000“ geht mir auf die Nerven! Was zu seinen „Must-haves“ zählt, sind eine Homepage, ein Blog, ein FacebookProfil, eine Facebook-Fanpage, ein Athleten-Twitter-Account und ein YouTube-Channel. Meist geht dieses selbstdarstellerische Internetbombardement beim Sport-Yuppie 2000 Hand in Hand mit folgenden Attributen: keine Ahnung vom Sport, keine Trainingsdisziplin, keine Leistung. Hingebungsvoll wird in den oben angeführten Medien der Konjunktiv geritten, das große „Hätt i – war i“-Einmaleins gebetsmühlenhaft rauf und runter geratscht. „Hätt i net als Einziger den Windschattenabstand eingehalten, war i Dritter in meiner Altersklasse geworden.“ Obwohl: Jetzt ist ja noch die Zeit im Jahr, wo alles nach Plan läuft. Das dritte mehrwöchige Trainingslager auf den Kanaren läuft nach Plan, die GPS-Daten irrwitziger Rad(Auto?!?)-Touren sind online gestellt und alles wird als perfekt empfunden. „Das wird mein Jahr! Marinos und Raelerts dieser Erde, haltet euch fest, ich komme!“ Unglaublich unspannende Facebook-Einträge wie „Essen!! “ mit einem Foto von einem Teller mit Nudeln drauf dokumentieren den minder spannenden Alltag des Sport-Yuppies 2000. Bei dem ganzen Heckmeck um eigentlich vollkommen – zu Recht – unbekannte Personen stellt sich mir immer wieder die Frage: „Wo steckt der Kerl, den das interessiert, was da gepostet wird?!?“ Bis jetzt ist er mir noch nicht über den Weg gelaufen … Teilweise richtig amüsant hingegen sind die „Sponsoren“, die auf Websites, Athletenbrüsten und -bäuchen (da ist oft mehr Platz …) prangen. Da kleine, weitgehend unbekannte Firmen wie Audi, Asics, Ironman, Coca Cola und Red Bull einen Imagegewinn erwarten, schütten sie Athleten, die um einen FINISHER ist ein Gratismagazin für triathloninteressierte Personen im deutschsprachigen Raum Top-Ten-Platz in der Altersklasse rittern, mit Geld zu. Na siund erscheint sechs Mal jährlich von Februar bis September. Die Erscheinungstermine für das Jahr 2012 sind: 10. Februar, 30. März, 11. Mai, 29. Juni, 13. August, 19. September. cher. Warum bitte stellt man solche Logos auf seine HomeDie Auflage beträgt mind. 15.000 Stück. Die Verteilung erfolgt über mehr als 180 ausgewählte Tripage? Hab ich was verpasst? Ist das nun vielleicht verpflichathlon-Hot-Spots in ganz Österreich, Bayern, Baden-Württemberg und Südtirol: Sportfachgeschäfte, tend? Ich hab bei Billa ein Joghurt um 25 Prozent billiger Trainingszentren, Fitness-Studios und Veranstaltungen. Die Vertriebsstellen sind auf der Homepage www.finisher-magazin.at und in jeder Ausgabe angeführt. FINISHER ist unabhängig von politischen bekommen, da es knapp am Ablaufen war (eines vorweg: ob Institutionen, Verbänden und anderen Interessensgruppen. Regionalität, Lesernähe und Objektivität werden bei FINISHER großgeschrieben. Das Hauptaugenmerk der inhaltlichen Gestaltung liegt über den Vorfuß oder die Ferse, ist mir nicht bekannt). Muss auf der Wettkampfberichterstattung und den Geschehnissen in und um die österreichische und südich nun „Billa“ auf meinen Wettkampfdress drucken? Oder deutsche Triathlonszene. Einzelzusendungen von FINISHER per Post an private Adressen können über die Internetseite www. mir die Billasau in die zweite Wechselzone legen, damit ich finisher-magazin.at als ABONNEMENT bestellt werden. ABONNEMENT für 6 HEFTE + 1 SONDERAUSGABE im Winter zum Preis von EUR 19,60 (Preis inkl. Mehrwertsteuer). ABO-PREIS für Deutschdann in Klagenfurt medienwirksam 42 Kilometer mit ihr land und das europäische Ausland: EUR 35,Gassi gehen kann?! Im Ziel könnte ich der Sau noch einen Die Meinung von Kolumnisten muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Mit „Werbung“ gekennzeichnete Heiratsantrag machen! Da muss ich noch in den ÖTRV-StaBeiträge erscheinen unter Verantwortung der Anzeigenleitung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. tuten nachlesen, aber solche Aktionen müssen mittlerweile obligatorisch sein, sonst würden die Leute ja nicht freiwillig VERLEGER und ANZEIGENVERKAUF: Max Hofstätter, masea GmbH, Sport-, Event- & Marketingagentur, Untere Teichstraße 15/7, A-8010 Graz, Telefon: +43/676/82141653, E-mail: office@finisher-magazin. wie Litfaßsäulen herumrennen. at, Internet: www.finisher-magazin.at. Zusammengefasst kann ich den Sport-Yuppies 2000 (und FOTORECHTE: Covershot Lex Karelly www.lupispuma.com, Galerie Shot und Roccos Velosophy by Jan -Yuppinnen!) den einzigen wahren Konjunktiv-Satz auf Hinkel www.janhinkel.de, Interview Thomas Dieckhoff by WTC-Europe & FINISHER Triathlonmagazin, Inerview Road to Rio by Triathlon Austria & FINIHER Triathlonmagazin, Medizin by http://upload.wikidie Reise mitgeben, der in deren Fällen Wahrheitsgehalt in media.org/wikipedia/commons/8/8e/Gray355.png, alle anderen Bilder by FINISHER Triathlonmagazin / Max Hofstätter, Lex Karelly www.lupispuma.com, Harry Tauderer www.haraldtauderer.com und Gerald Anspruch nimmt: „Hätt i nur zwei schnellere Haxn, war i Horvath bzw. privat von Athleten oder Vereinen zur Verfügung gestellt. net so langsam und es tat dann wirklich wen interessieren, REDAKTIONSTEAM: Max Hofstätter, Herwig Reupichler, Mag. Christian Jopp, Gerald Horvath, DI (FH) wos i moch!“ Stefan Tesar, Max Renko, Dr. Werner Leitner, Mag. Roland Stuhlpfarrer, DI Johannes Reiser, Mag. Martin Auferbauer, Dr. Alex Szyszkowitz. MITARBEITER DIESER AUSGABE: Lex Karelly, Harry Tauderer. LEKMehr trainieren, weniger posten – das hilft! TORAT: Mag. Birgit Schweiger PRODUKTION: Max Hofstätter; ART DIRECTION: Max Hofstätter; ANZEII like, GENLEITUNG: Max Hofstätter, DRUCK: Offsetdruck DORRONG OG, Kärntner Straße 96, A-8053 Graz. Finisher 43 euer Triwig


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IRONMAN 70.3 ZELL AM SEE-KAPRUN 1. Sept. 2013 I Zell am See-Kaprun, Austria www.ironmansalzburg.com

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Finisher 01 | 2013  

Das Triathlonmagazin aus Österreich

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