Anzeiger 9/19

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Lesen, um das

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UND LESEN IN SEINEM DASEIN HATTEN

er Maler und Grafiker Rudolf Schönwald­wurde 1928 in Hamburg geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Salzburg und Wien. Den Holocaust überlebte er als U-Boot in Budapest. Noch als Student an der Akademie der bildenden Künste setzt er sich im Zyklus „Soldatentreffen“ mit dem Wiedererwachen nazistischer Umtriebe auseinander. Der leidenschaftliche Leser Schönwald schuf bedeutende grafische Zyklen zu Werken der Weltliteratur, u. a. von 1968–1974 den legendären Comcistrip „Goks“. Von 1976 bis zu seiner Pensionierung 1993 war Schönwald Professor für bildnerische Gestaltung an der Technischen Hochschule in Aachen. Zu seinem Werk erschienen jüngst die Bücher „Rudolf Schönwald – Graphik erzählt“ (Hg. Britta Schinzel) im Mandelbaum Verlag und „Rudolf Schönwald – Kunst im Kalten Krieg“ (Hg. Heidrun Rosenberg) im Verlag Anton Pustet.

Interview: Erich Klein Fotos: Christopher Mavrič

Herr Schönwald, Sie sind ein lebenslanger ­Leser …

Leben leichter zu machen

RUDOLF SCHÖNWALD, DER LEGENDÄRE ILLUSTRATOR VON WELTLITERATUR, ÜBER SEIN LEBEN UND DIE BEDEUTUNG, DIE VORLESEN

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