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GÃœNTHER BLOCH ELLI H. RADINGER

Der Mensch Hund-Code SELBSTBEWUSST DURCH DEN DSCHUNGEL DER HUNDESZENE

K


• Inhalt 4

Zu diesem Buch

8

DER MENSCH-HUND-CODE

10

Artübergreifender Respekt

10

Unterschiedliche Blickwinkel

12

Drama-Queens und Drama-Kings

12 15

Gemeinsame Rituale Signale im Kontext betrachten

48

Das vielschichtige Thema Bindung

50 Nachteile von Bindung 51 Räumliche Bindung 53 Wunschkonzert „Bindungstreue“ 56 Dominanz 57 Bindungstests 62

Hundliche Leinenaggression

63 „Schwieriger“ Hund? 65 Angstaggression

16

Kompliziertes „neues Leben“

16 18

Neue Herausforderungen Ein Markt im Aufwind

68

WILDE HUNDERUDEL

70

Hundeverhalten lernen

19

Plädoyer für die Belange von Hund und Mensch

72

Falsche Klischees

19 Von einem Extrem ins andere 19 Brauchen Hunde Artgenossen? 20 Hundekontakte 21 Nicht verhalten geht nicht ... 22 Vorbildfunktion 24 Mischgruppenmodell Mensch-Hund 26 Ehrlichkeit 27 Artgerecht für den Hund ist, ... 30

Erfolgreiche Gruppenbildung

30 Zeit, die keiner mehr hat 32 Mischgruppen 33 Bedürfnisorientierung 34 Konstruierte Diskrepanz 35 Lernen von Wölfen 36 Gruppenstabilität oder Zerfall? 38 Vielschichtige Funktionen 40 Gruppenspezifische Interessen 42

Gute und weniger gute ­Gruppenführer

42 Anführer 44 Stabilität oder Instabilität

2

72 Dominanz 73 Genetisch fixierte Rudelstellungen 75 Spiel 76 Beschäftigung 77

Wilde Hunderudel?!

80

Verdammt lang her

80 Territorialverhalten 84

Verhaltensdaten aus dem „Tuscany Dog Project“

84 Eine Großfamilie im wahrsten Sinne 92 Dreistufen-Rangordnungsmodell 97 Territoriale Orientierung 98 Variable Wanderformationen 99 Persönlichkeitsbestimmung 105 Hunderudel in einem „Native-Reservat“

105 Rudelbildung 107 Beobachtungsbefunde 108 Wanderverhalten 108 Fressverhalten 113 Markierverhalten


114 GEMISCHTE PENSIONS­ HUNDEGRUPPEN 116 Zusammenleben von Haushunden

116 Grundsätzliche Verhaltenseinsichten 124 Unstimmigkeiten bei der Gruppen­ haltung 126 Was ist „hundegerecht“?

126 Meinungsstreit 132 Soziale Gruppen mit Faktor Mensch

132 134 136 138

Kaniden gucken“ Dominanzunterschiede nach Alter Persönlichkeitsbedingtes Verhalten Menschlicher Einfluss

140 MENSCH-HUND-­ GRUPPEN-CODE 142 Methodendschungel

144 Abkehr von der Natur 148 Verantwortung tragen 150 DER DSCHUNGEL DER ­H UNDESZENE 152 Hundehalter im „Haifischbecken“

152 Im Zweifel „nicht für den ­A ngeklagten“ 154 Der psychologische Kompass 156 Umgang mit Scharlatanen 159 Scharlatane erkennen 160 So gehen Scharlatane vor 161 Sei kein Opfer! 162 Gewinner oder Verlierer? 164 Schlussgedanken 168 SERVICE

169 Quellenverweise 170 Literatur 174 Register

3


ZU DIESEM BUCH Seit Jahren hören wir von Hundebesitzern stets aufs Neue: „Ich habe schon alles probiert. Nichts hat funktioniert. Sie sind meine letzte Hoffnung.“ Natürlich fühlt sich jeder von einer solchen Aussage geschmeichelt. Zur Ehrenrettung zahlreicher Fachberater für Kanidenverhaltensfragen im Allgemeinen und MenschHund-Lebensgemeinschaften im Besonderen weisen wir gleich im Einleitungstext dieses Buches unmissverständlich darauf hin, dass diese sicherlich ehrliche Arbeit abliefern. Wem es ein ernstes Anliegen ist, seinen Job als Berater gut zu machen, der strebt danach, Hilfe suchende Hundeleute mit Anstand und Respekt zu behandeln. Das gehört sich so. Stellvertretend für mehrere Hundert E-Mails mit ähnlichem Inhalt, die wir Jahr für Jahr von zum Teil total enttäuschten Hundebesitzern erhalten, hier ein Originalschreiben von Ute R. aus Frankfurt: Werter Herr Bloch. Ich habe Ihre Bücher ge­ lesen und bin ehrlich gesagt entsetzt, wie sich manche Ihrer Kollegen benehmen. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es denen nur ums Geld geht. Ich bin 59 Jahre alt, also weiß Gott kein Jungspund mehr. Meine Mischlingshün­ din Trudi ist drei Jahre alt. Sie ist sehr brav und ihr einziges Problem ist, dass sie mich ab und zu an der Leine durch die Gegend zieht. Das möchte ich nicht. Ich habe eine Hundeex­ pertin aus unserer Gegend gefragt, was ich ge­ nau tun soll, und die hat mir geraten, eine The­ rapie zu machen, weil es nicht normal sei, dass ein drei Jahre alter Hund noch an der Leine zieht. Stimmt das? Aber Trudi zieht doch gar nicht immer an der Leine. Jetzt soll ich eine Woche lang zur Leinentherapie kommen und die kostet ungefähr 1.200 Euro. So viel Geld 4

habe ich nicht, Herr Bloch. Das kann ich mir nicht leisten. Seit mein Mann letztes Jahr ver­ storben ist, lebe ich allein. Ich kann nicht so viel bezahlen, aber ich möchte Trudi doch hel­ fen. Können Sie mir keinen Tipp geben, wie ich Trudi Benehmen an der Leine beibringen kann? Ich weiß, Sie sind bestimmt ein viel be­ schäftigter Mann. Aber haben Sie nicht eine Idee für mich? Vielen Dank. Ich werde Ihnen ewig dankbar sein. Herzlichst, Ihre Ute R. Wir haben dieser Hundehalterin damals nur geraten, statt überteuerter „Therapie“ eine Woche lang unser Standardprogramm aus der Hippiezeit umzusetzen: „Guck mal hier!“ Kein neues „Schau mich an!“ und dies und das, keine andere hoch komplizierte „Problemhundberatung“. Nein, einfach nur „Guck mal hier!“ und kommentarlos mit Trudi weitergehen, wenn die Leine locker ist. Und siehe da. Drei Wochen später bekamen wir wieder Post von Ute R.: ein fünfseitiges Dankschreiben. Fazit der Geschichte: Nichts gegen Therapie, aber wer für eine einfache Maßnahme 1.200 Euro abkassiert, verhält sich unverschämt und muss sich unseres Erachtens den Vorwurf der Abzocke gefallen lassen. Die meisten einfachen Hundehalter – wobei mit „einfach“ oder „gemein“ normal gemeint ist – brauchen in erster Linie nur ein paar praxisbezogene substanzielle Ratschläge, ohne großes Tamtam oder irgendwelchen Zirkus. Die meisten Hundeleute kommen dann im Großen und Ganzen recht gut alleine klar – subjektiv betrachtet. Noch etwas Grundsätzliches: Nobody is perfect! Auch wir sind fehlbar – trotz unserer jahrelangen Erfahrungen im Umgang mit


Menschen und ihren Vierbeinern. Alles „richtig“ zu machen, ist eine Illusion. Das schaffen noch nicht einmal routinierte Kaniden­ eltern. Und die verhalten sich in der Tat meist wie ein Schweizer Uhrwerk: zuverlässig und professionell. Genau deshalb lautet unser allererster Tipp: Orientieren Sie sich in verantwortlicher Form am sozial Machbaren. Wer unentwegt auf der Suche nach dem „perfekten Hund“ ist, wird Schiffbruch erleiden!

MODERNE HUNDEKUNDE Im Folgenden wird bei aller Begeisterung für „moderne Hundekunde“ aus fachlicher Sicht begründet, wie wichtig das Erkennen und Berücksichtigen von Möglichkeiten und Grenzen funktionaler Gruppengefüge ist. Wie uns der Alltag lehrt, ist unser Zusammenleben nach wie vor von grundlegenden biologischpsychologischen Richtlinien geprägt und begrenzt. Menschliches und hundliches Konfliktregeln und Problemlösen inklusive. Leider geraten auch viele fundamental bedeutsame Gesetzmäßigkeiten erfolgreicher Gruppenarbeit immer häufiger aus dem Blickfeld, hastig ersetzt durch irgendwelche Hauruckverfahren. Stetig auseinanderbröselnde Sozialstrukturen sind die Folge, Strukturverlust droht. Anstatt sich über Strukturverlust und den Widerstand sozial unzureichend integrierter Zwei- und Vierbeiner und damit einhergehenden „sozialen Stressauffälligkeiten“ zu wundern, werden wir direkt im ersten Kapitel ­aufzeigen, welche Merkmale, Funktionen, Aktivitätsverteilungen und bindungsfördernde Entwicklungsprozesse jeder Hundebesitzer

kennen sollte, um sein familienspezifisch optimales Mischgruppenmodell ausbalancieren zu können. Unsere praktischen Vorschläge für Bindungstests, die in unseren Seminaren mit großer Freude und viel Spaß enthusiastisch umgesetzt wurden, kann jeder Hundebesitzer nun auch zu Hause selbst ausprobieren. Immer mehr Menschen suchen nach dem Verständigungsschlüssel zum Hund – leider. Je mehr Hunde es gibt, desto mehr Erziehungsund Therapiemethoden machen die Runde. Was „man“ heutzutage im Hinblick auf die „Artgerechtigkeit“ des Hundes tun muss, wissen wir nicht. Absolutheit war und ist nicht unser Ding. Generell gilt auch: Wir verstehen unser Buch weder als Erziehungsratgeber noch als „die“ Diagnoseanleitung. Wir beteiligen uns weder an wenig hilfreichen Methodenstreits noch an nutzlosen Debatten darüber, „wer Ahnung hat“. 5


Zu diesem Buch  —  Wozu das Ganze?

INHALT UND GLIEDERUNG Viele Printmedienberichte und TV-Spezialausgaben sind gespickt mit Beiträgen zur ­Verbesserung individueller Mensch-HundBeziehungen. Wer aber ganz praktisch in deutschen Haushalten unterwegs ist, weiß, dass die soziale Lebenswelt Mensch-Hund in mehr als der Hälfte aller dokumentierten Fällen allenfalls mehr schlecht als recht funktioniert. Diesbezügliche Statistiken existieren leider nicht. Müßig zu diskutieren, wer letztlich dafür haupt- oder nebensächlich verantwortlich ist. Schuldzuweisungen und Generalisierungen wollen wir sachliche Aufklärung entgegensetzen. Aufklärung nicht nur über die Gesetzmäßigkeiten des Gruppenlebens Mensch-Hund und Hund-Hund, sondern sehr konkret auch, wie man „Scharlatane, Blender und Schaumschläger“ erkennt. Wir würden uns freuen, wenn Hundehalter wieder ihre eigene Beobachtungsgabe schärfen. Dabei wollen wir behilflich sein. Was wir in Kapitel 1 ansprechen werden, sind die prinzipiellen Grundbedingungen erfolgreicher Gruppengestaltung und Zusammenarbeit. Des Weiteren wollen wir uns mit dem wichtigen Thema Bindung sowohl aus sozialer als auch räumlicher Sicht beschäftigen. In Kapitel 2, das wir als Herzstück unseres Buches verstehen, fassen wir zahlreiche Feldnotizen und bislang noch nicht veröffentlichte Datenanalysen zusammen, die sich über einen langen Zeitraum hinweg angesammelt haben. Hier in Kanada war endlich einmal Zeit, unsere vielschichtigen Verhaltenserkenntnisse aus Beobachtungen an „wilden Hunderudeln“ in Italien und einem kanadischen „NativeReservat“ auszuwerten. Nach Kapitel 2, in dem wir schon sehr viel Wissen über den Hund publiziert haben, berichten wir im dritten Kapitel von einigen aufschlussreichen Verhaltensbeobachtungen aus unserer fast vierzigjährigen Erfahrung und Pionierarbeit im Ausführen und Beurteilen von gemischten 6

Im Gegensatz zu Menschen …

Pensionshundegruppen. In Kapitel 4 geht es nochmals detailliert um den Mensch-HundGruppen-Code. Im letzten Kapitel setzen wir uns mit den Scharlatanen der Branche auseinander und schauen uns an, welche Strategien Sie lernen können, um Menschen, die immer nur nehmen, ohne irgendetwas zu geben, so schnell wie möglich zu erkennen, beziehungsweise sich als normaler Hundebesitzer zumindest ein wenig selbstbewusster durch den „Dschungel der Hundeszene“ zu bewegen.

WOZU DAS GANZE? Wir waren stets „mittendrin statt nur dabei“. Vor diesem Hintergrund und dem der hektischen Betriebsamkeit, allseits geforderter ­Dynamik, massiver Veränderungen im innerfamiliären Sozialstrukturbereich und räumlich-ökologischem Wandel der Außenwelt bleibt festzuhalten: Das Spiel, das man Leben nennt, wird heute anders gespielt als noch vor Jahren. Viele lieb gewonnene „Spielregeln“ haben sich total verändert oder gelten gar nicht mehr. Die Welt um uns herum ist technischer, anonymer und sehr viel naturentfremdeter geworden. Das kann man gut finden oder auch nicht.


… sind bei Hunden auch heute noch die „Spielregeln“ unverändert.

„Social media“ sind Segen und Fluch zugleich. Jeder weiß, dass im Internet massenhaft Halbwissen verbreitet wird. Hinzu kommen persönliche Diffamierungen in „Shitstorms“. Tolerabel ist das alles nicht. Trotzdem scheint soziale Blindheit fast schon die Regel zu sein, nicht die Ausnahme. Nicht von ungefähr herrscht bisweilen geradezu blindes Vertrauen gegenüber persönlich nicht bekannten „Freunden“. Wie kann man mit jemandem befreundet sein, den man gar nicht kennt? Wir sind jedenfalls der Überzeugung, dass diese Art sozialer Verein­ samung ein vergleichsweise neues Phänomen ist. Was das alles mit dem Hund zu tun hat? Sehr, sehr viel. Denn der scheint als geborenes „Rudeltier“ oft zum „missbrauchten“ Verbündeten im Kampf gegen die Einsamkeit, dem stillen Leid unserer Neuzeit, zu werden. Wer beruflich mit dem Dienstleistungsgewerbe „Hund“ zu tun hat, ist zwangsläufig viel im humanpsychologischen Bereich tätig. So auch wir. Unser Fachgebiet ist die Langzeitbeobachtung. Obwohl wir wahrlich tagein, tagaus mit der Betrachtung von Menschen und Hunden zu tun hatten, sind wir oft ins Grübeln geraten. Das bleibt nicht aus bei einer solch vielschichtigen Thematik. Außerdem sind wir keine Psychologen. Da wir uns auch nicht mit fremden Federn schmücken wollen, haben wir

uns im Rahmen der Vorrecherche zu diesem Buch fachlich intensiv ausgetauscht mit Bio­ logen, Verhaltensökologen, Ethologen und natürlich auch mit Humanpsychologen. Vor dem Hintergrund des heutzutage oft praktizierten „Kollegen-Bashings“ halten wir uns an eine unmissverständliche Regel: Wir betreiben keine pauschale Kollegenschelte. Was wir aber ganz klar anprangern, sind die Machenschaften fragwürdiger „Typen“ sowie Botschaften von voreingenommenen Zeitgenossen und deren absolut binärem Denken: gut oder schlecht, richtig oder falsch, Freund oder Feind. Und ein weiteres Recht nehmen wir für uns in Anspruch, nämlich freundlichheiter fehlerhafte Trends zu kommentieren und uns in einer global auf Gleichschaltung bedachten Welt zumindest ein klein wenig das Rebellische zu bewahren! Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse und so manchen Aha-Effekt mit diesem Buch. Ihr Günther Bloch und Ihre Elli H. Radinger P. S.: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. 7


DER MENSCH-HUND-CODE — Erfolgreiche Gruppengestaltung


ARTENÜBERGREIFENDER RESPEKT Im Jahr 2014 lebten in Deutschland 9,6 Millionen Menschen mit mindestens einem Hund im Haus. Der Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann hat sinngemäß einmal bemängelt, dass Tiere den Deutschen in­zwischen wichtiger seien als Kinder. Tatsächlich? So mancher Vertreter der Spezies Homo sapiens empfiehlt mittlerweile ernsthaft, den Umgang mit Mitmenschen zu vernachlässigen, weil man wahre Geselligkeit ohnehin nur im Zusammensein mit dem Hund, Canis lupus familiaris, erleben könne. Da ist er wieder, der Beweis für menschlich soziale Vereinsamung. Eine solche basiert aller Wahrscheinlichkeit nach auf zahllosen sozio-emotionalen Negativerlebnissen im täglichen menschlichen Miteinander und ganz sicher auf einem gravierenden Missverständnis, den Hund betreffend. Wer hilft solchen Menschen – ohne sich darüber zu erheben – im Kampf gegen die Einsamkeit? Wer beantwortet ihnen die offensichtlich unter den Nägeln brennenden ungeklärten Fragen zu hundetypisch tief verwurzeltem Sozialverhalten? Wir wollen unser Scherflein dazu beitragen. Im kleinen Rahmen und stets bemüht. Mehr geht nicht. Nein, wir haben ihn leider nicht gefunden, den überall passenden Verständigungsschlüssel zu allen Haushunden dieser Welt. Was wir 10

Ihnen aber guten Gewissens anbieten können, sind einige hoffentlich gut verständliche Richtlinien für das gesellige Beisammensein zweier intuitiv einander zugewandter Spezies. Unsere Vorstellungen von einem „MenschHund-Gruppen-Code“ lassen sich am besten durch ein insgesamt verbessertes Verständnis menschlicher und hundlicher Belange und Bedürfnisse erläutern. Diese sind nicht immer zu hundert Prozent kompatibel. Das wäre ja noch schöner.

UNTERSCHIEDLICHE BLICKWINKEL Zum Verständnis realistischer Mensch-HundGedanken gehört auch, dass wir vieles aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollen und dürfen. Es geht nicht um gegenseitige Annäherung mit dem Ziel der totalen Verschmelzung, sondern um Arten übergreifenden Respekt. Natürlich sind wir andersartig. Na, was denn sonst? Trotzdem lieben Menschen Hunde und Hunde lieben Menschen. Eine schlaue Weisheit unseres Mensch-HundCodes lautet daher: Solange das beiderseitig bekundete soziale Beziehungs- und Bindungsinteresse zu einem möglichst störungsfreien Kollektiv überwiegt, ist alles paletti!

Leseprobe: Der Mensch-Hund-Code  

Detailwissen über das Zusammenleben von Mensch und Hund Neueste Erkenntnisse zum Verhalten von Hunden. Mehr zum Buch: http://www.elli-radin...

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