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Ausgabe Nr. 7 / Juli 2013, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3.00

sommer-lifestyle

Verr체ckte Orte rund um die Welt Barbecue

M채nner an den Grill ... Frauen auch!

tirol im sommer

Sport trifft Kultur

www.econova.at

crazy places


friedl.wandertheater.oetztal.com

Alle Höhepunkte des Ötztaler

grieser gletschermarsch 21.07.2013 Gries (1.600 m)

gletscherflohmarsch 04.08.2013 Obergurgl (1.920 m) / Vent (1.900 m)

ötztal classic 02.08. – 03.08.2013 Sölden / Ötztal

ÖtztAl touriSmuS 6450 Sölden Austria T +43 (0) 57200 F +43 (0) 57200 201 info@oetztal.com www.oetztal.com


Wandertheater

Sommers auf www.oetztal.com

8. ötztaler countryfest 02.08. – 03.08.2013 Sautens

ötztaler radmarathon 25.08.2013 Sölden

friedl – mit der leeren tasche Wandertheater 01.09. – 22.09.2013 Vent / Marzellferner


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eco.inhalt

crazy.places

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Die schönsten Möbel für ein Leben im Freien.

Sehenswert

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Shopping & Wine

Gschwantler: Kleinod des Lifestyle.

Fine dining

Ein Sommer in Tirol ist so vielfältig, dass alles geht.

urlaubs.tipps

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Grillsaison

Männer an den Grill ... Frauen auch.

Sport trifft Kultur

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Österreichischer Städtetrip

Wo Sie in Wien und Salzburg be­ sonders gut essen und schlafen.

Und ewig lockt der Süden

Die andere Seite des Gardasees.

Woodfire: Für alle, die lieber grillen lassen ...

auto.bike

Wein als Grill-Begleiter

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Es muss nicht immer Bier sein.

Neueröffnung

Die Cabriosaison ist eröffnet!

Stadtradler

Die coolsten Bikes für die Stadt.

life.style

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Draußen daheim

tirol im sommer

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eco.bibliothek

Buchtipps für den Sommer.

Impressum Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: redaktion@econova.at, www.econova.at // Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin // Assistenz: Ruth Loreck // Chefredaktion: Marina Kremser Autoren dieser Ausgabe: Marina Kremser, Bruno König, Mag. Sandra Nardin // Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Bruno König, Martin Weissen­brunner // Grafik: Sophie Frenzel // Druck: Radin-Berger-Print GmbH // Jahresabo: EUR 25,00 (14 Ausgaben) Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. // Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Titelseite: Angel's Winetower Bar, London // Foto: Radisson SAS Hotel, London Stansted Airport

TANGOMAT

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Essen an der Tankstelle?

Gutmann hebt die Tankstellengas­ tronomie auf eine neue Stufe.

Sportliche Uhren, die Sie durch die Abenteuer des Sommers begleiten. Optik von einer ganz anderen Seite.

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garten.design

Time for sport

essen.trinken

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Verrückte Orte

Originelle Bars, Restaurants und Hotels rund um die Welt.

mode.trends

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Uhr des Jahres 2012: Tangomat GMT. Die Gestaltung basiert auf der des NOMOS-Klassikers Tangente. Ausgestattet mit dem Automatikkaliber Xi und so um eine pfiffig konstruierte zweite Zeitzone bereichert, verrät die Uhr, wo man selbst und wie spät es anderswo ist. Tangomat GMT und andere NOMOS-Modelle gibt es bei: Juwelier Leitner, Maria-Theresien-Straße 37, 6020 Innsbruck, Telefon + 43 512 582494, www.juwelier-leitner.com Schmollgruber, Pfarrgasse 4, 6020 Innsbruck, Telefon + 43 512 588422, www.uhrenschmollgruber.at

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eco.nova


crazy.places

Crazy Places Wer auffallen will, muss originell, revolutionär oder unverwechselbar sein – und am besten alles zusammen. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen verrückte Restaurants, Hotels und Orte aus aller Welt, die ihren Gästen das Außergewöhnliche bieten. Manche von ihnen sind exklusiv und teuer, andere kreativ und budgetfreundlich – und alle haben eines gemeinsam: Sie sind einzigartig!

Angels’ Wine Tower Bar

im Radisson Blu Hotel, London Stansted Airport Das Zentrum der Radisson-SAS-Hotellobby am Flughafen Stansted in London ist ein 13 Meter hoher, exakt temperierter Weinturm aus 6,5 Tonnen Verbundglas, einem Herz aus Stahl und gefüllt mit 4.000 Flaschen Rot- und Weißwein, lagernd in Regalen aus Acryl. Warum das Teil Angel’s Wine Bar heißt? Um an die Flaschen zu kommen, klettert ein Kellner nicht einfach auf eine Leiter. Als wäre der Turm nicht schon Spektakel genug, wird auch das Holen des Weines zur reinen Show. Vier anmutige „Engel“, die ganz entspannt an Kabeln in der Luft hängen, gleiten mittels computergesteuerter Winde im Turm auf und ab, fischen die georderten Flaschen aus den Regalen und vollführen dazu noch die ein oder andere akrobatische Übung. Wer in näherer Zukunft nicht nach London muss: Dasselbe Konzept gibt’s auch am Züricher Flughafen. www.radissonblu.co.uk/hotel-stanstedairport

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Apothéke, New York

Diese außergewöhnliche Bar liegt versteckt in der winzigen Doyers Street in Chinatown und ist derzeit einer der angesagtesten In-Plätze in der New Yorker Barszene. Hausnummer ist die 9, was deshalb gut zu wissen ist, weil von außen sonst nicht wirklich etwas darauf hinweist, was sich hinter der schweren Eingangstür verbirgt. Es wäre jedoch schade, die verrücktesten Cocktails der Stadt zu verpassen – zubereitet mit ausschließlich natürlichen Zutaten hinter einer Marmorbar von Barkeepern in weißen Mänteln, serviert in mondänem Ambiente samt Deko im Stil einer alten österreichischen Apotheke. Nanu? Wie das? Die Antwort: Das Konzept der Szenebar stammt vom Grazer Albert Trummer, weshalb die Bar auch einen deutschen Namen trägt. www.apothekenyc.com

B.E.D. Miami

Was fast wie ein Märchen klingt, wird im Restaurant B.E.D. Wirklichkeit: Essen im Bett mit Superstars – in der Mitte des Vergnügungsviertels South Beach in Miami in direkter Nachbarschaft zu den hippsten Nachtclubs der Stadt. Was fast schon ein wenig anrüchig klingt, ist in Wirklichkeit ganz harmlos. Aber toll. Das Restaurant besteht aus gigantischen Matratzen, Bergen von Kissen, weißen Chiffonvorhängen und coolen Lichteffekten und zieht damit auch Stars wie Will Smith, Paris Hilton oder Gwen Stefani an. Demzufolge ist das Speiseerlebnis nicht ganz günstig ... Insgesamt können sich rund 260 Gäste auf den Betten räkeln, was sie auch fleißig tun, denn in den meisten Fällen werden die „Tische“ am Abend doppelt vergeben. Sollten Sie der Zweite in der Reihe sein, keine Sorge: Die Leintücher werden gewechselt wie andernorts das Tischtuch ... www.bedmiami.com

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Glückundseligkeit, Bielefeld

Sakrale Architektur, stilvolles Ambiente und faszinierende Kochkunst in einmaliger Symbiose: So präsentiert sich das Restaurant Glückundseligkeit in Bielefeld, untergebracht in der ehemaligen Martini-Kirche. Hier genießen Sie ein entspanntes Frühstück genauso wie leichte Salate, Pizze und Wok-Gerichte oder Kreatives aus dem kanadischen Steinofen. Wer das ganz Besondere sucht, begibt sich in die erste Etage und lässt sich von den besonderen Geschmackserlebnissen aus der Hand von Küchenchef Fabian Huber überraschen. So werden wir wieder gern zum Kirchengänger ...

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Hotel Puerta AmériCa, Madrid

Ein wahr gewordenes Freiheitsideal, ein Schnittpunkt verschiedener Kulturen und unterschiedlicher Architektur- und Designkonzepte. Ein 12-Etagen-Bauwerk, das die Sinne des Gastes stimuliert und das durch den Gebrauch verschiedener Farben, Materialien und Formen alte Konzepte über den Haufen wirft. Ein Projekt, das den Gast in innovative, gewagte Räume führt, die sich vollkommen von den Lösungen unterscheiden, die man von ähnlichen Projekten kennt. Das Puerta América ist ein einzigartiges Hotel, das 19 der besten Architekten und Designer der Welt aus 13 verschiedenen Ländern zusammengeführt hat. Mit dabei u. a.: der französische Architekt Jean Nouvel, das junge Plasma Studio mit seiner Vorliebe für Futuristisches, der modern-entspannte Stil von Marc Newson, der Brasilianer Oscar Niemeyer als einer der besten Architekten der Geschichte, oder Zaha Hadid – ja genau, die mit der Sprungschanze und der Nordkettenbahn. Herausgekommen ist ein Haus voller Luxus, Originalität und Formenfreiheit, ein Ort zum Staunen und Wohlfühlen. www.hotelpuertamerica.com

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Schl체sselfertig! ab J채nner 2014

Exklusive Mietwohnungen im Herzen von M체hlau, Innsbruck von 30 m2 bis 150 m2 bzw. 1 bis 4 Zimmer

www.village-muehlau.com eco.nova

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Hotel Propeller Island City Lodge, Berlin

Lassen Sie sich von außen nicht täuschen. Dieses Hotel genießt absoluten Kultstatus, weil es so schräg ist, dass es schon wieder gut ist. Zugegeben: Luxus sieht anders aus, dafür bekommen Sie hier inmitten eines Berliner Wohnviertels so viel Eigenwilligkeit wie kaum wo sonst. Im Propeller Island wohnen Sie nicht ganz günstig, meist reicht aber auch eine Nacht darin. Immer wieder kommen lohnt sich jedoch, weil jedes Zimmer eine andere Themenwelt widerspiegelt. Und es handelt sich nicht wie vielerorts um die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Die City Lodge beschreibt sich selbst als „nicht bunt, sondern in kräftigen Farben komponiert“. Kann man natürlich auch so ausdrücken. Wie auch immer man es nennen mag: Die Räume sind im wahrsten Sinne des Wortes schräg (Zimmer „Flying Bed“ mit schiefem Fußboden), verrückt, kreativ, intensiv ... mit einem Wort: anders. www.propeller-island.de

Jicoo – The Floating Bar, Tokio

Auf diesem Bild geht es nicht um das futuristische Gebäude im Hintergrund, sondern um das noch futuristischere Boot vorne. Dieses Wasserfahrzeug schippert nämlich nicht einfach nur Leute durch die Gegend, sondern ist die wohl coolste Art, ins Tokioter Nachtleben abzutauchen. Der Name Jicoo setzt sich aus Zeit (ji) und Raum (coo) zusammen und ist Programm: Denn mit diesem Ding reist man wahrlich durch beides. Das Boot ist 30 Meter lang und neun Meter breit und beherbergt im Inneren eine Bar samt funkelndem Boden, der stetig die Farbe wechselt. Serviert werden ebenso bunte Cocktails, die man bei einem Blick auf die Skyline genießt. www.jicoofloatingbar.com

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Spitbank Fort, Hampshire

1878 als Seefestung in der Meerenge zwischen dem Marinehafen von Portsmouth und der Isle of Wight gebaut, ist Spitbank Fort heute ein exklusives Hotel der englischen Luxuskette Clarenco, die das Teil um fast vier Millionen Euro umgebaut hat. Insgesamt können darin 16 Gäste in neun Schlafzimmern übernachten. Dazu gibt’s je drei Speisebereiche und Bars, eine Bibliothek, Sauna und beheizten Pool am Dach, eine Feuerstelle und einen Weinkeller – alles umhüllt von sechs Meter dicken Mauern. Was auf dieser Insel geschieht, bleibt auf dieser Insel! Gebucht werden kann Spitbank Fort nur als komplette Einheit. Dafür bekommt man eine vollständige Crew samt Chefkoch und Skipper und eine kleine Flotte an Booten dazu. Wer Freunde oder Geschäftspartner beeindrucken will, hält dort eine Wein- oder Whiskyverkostung ab oder lädt zu Zigarrenproben. Wer will, kann auch mit auf eine Bootstour – samt Fischfang. Nicht vergessen: Den Ausblick aus dem Leuchtturm genießen. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den Hafen von Portsmouth. www.spitbankfort.com

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D ie er s te Adresse f ür Ihr gute s Ausse he n.

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Sofort sichtbar strahlendes Aussehen durch Jet Peel! Jet Peel ist eine sehr innovative kosmetische Behandlung, ein Multifunktionssystem zur langanhaltenden Hautverjüngung und zur sofortigen, signifikanten Verbesserung des Aussehens. Jet Peel basiert auf dem Prinzip von Düsenjets und modernster Technologie. Ein medizinisches Wasser-Gas-Gemisch, das aus mikroskopisch feinen Düsen in hohem Tempo auf die Haut schießt, befreit die Haut von Schlackenstoffen und entfernt abgestorbene Hautpartikel. Lymphwege werden geöffnet und der Lymphabfluss belebt. Auf die

so vorbereitete Haut können hochwirksame Substanzen, wie reiner Sauerstoff, Hyaluronsäure und wichtige Vitamine ohne Spritzen in tiefe Hautschichten eingebracht werden. Es ist buchstäblich zu fühlen, wie tief die einzelnen Wirkstoffe von der Haut aufgenommen werden. Jet Peel … - wenn Sie für eine besondere Gelegenheit strahlend aussehen wollen. - wenn Sie eine Hautverjüngung mit Langzeit Effekt wünschen. - im Beauty Center Tirol, weil wir Anti Aging Spezialisten sind und für unsere Kunden nur das Beste wollen.

6020 Innsbruck | Salurnerstraße 15/I (Casino Passage) | Tel. 0512 / 56 45 45 | Fax 0512 / 56 45 45 - 40 | e-mail: info@beautycentertirol.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr | www.beautycentertirol.at


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JuVet landscape Hotel, Valldal/norWegen

Mit diesen exklusiven Landschaftshotels am Geirangerfjord bekommt das Wort „Baumhaus“ eine völlig neue Dimension. Das Juvet Landscape Hotel aus Holz und viel Glas fügt sich unaufdringlich in die Landschaft ein und macht die Natur zu einem Teil der Einrichtung. Minimalistisch im Design und gerade deshalb irrsinnig stylish präsentiert sich das Interieur, das durch seine Reduziertheit den Blick nach außen lenkt. Einzig das quietschgelbe Badezimmer bringt Farbe ins Spiel. www.juvet.com

Noch mehr „Crazy Places“ gibt’s im gleichnamigen Buch, erschienen im Brandstätter Verlag: ungewöhnliche Ideen, unglaubliche Bilder und 100 % Erlebnis! 192 Seiten, ca. 250 Abbildungen, EUR 22,50

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Time for sport Uhren sind fixer Bestandteil vieler Sportler-Handgelenke. Um die Zeit anzuzeigen, vor allem aber, um sie zu stoppen. Wir zeigen Ihnen Modelle, die Sie unerschrocken und heldenhaft durch die Abenteuer des Sommers bringen.

Rado HyperChrome Court Collection: Hart-, Rasen- und Sandpl채tze waren die Inspirationsquelle der neuen Automatikuhren von Rado. So pr채sentiert sich die Kollektion in sportlichem Look mit neuen Farbakzenten, verpackt in ein matt-schwarzes Hightech-Keramik-Geh채use. Erh채ltlich mit Kautschukarmband um 3.800 Euro sowie mit Hightech-Keramik-Armband um 4.100 Euro.

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chopard superfast: So knackig wie der Name ist auch die Uhr, wenn auch im Design etwas gewöhnungsbedürftig. Mit der Superfast wächst die von der Welt der Formel 1 inspirierte „Classic-Racing“- Kollektion auf jeden Fall weiter. Der Roségold-Chronograph mit Kautschukarmband kostet 20.000+ Euro.

Breitling emergency ii: Mit dieser Uhr präsentiert Breitling die weltweit erste Armbanduhr mit Zweifrequenz-Notfunkbake (digital 406 MHz und analog 121.5 MHz). In einer Notfallsituation kann man durch einfaches Herausziehen der Antenne ein Alarmsignal an das internationale satellitengestützte Notfunksystem Cospas-Sarsat übermitteln. Die Ortungsdaten werden via Satellit weitergeleitet. Die Emergency II funktioniert überall auf der Welt – zu Land, zu Wasser und in der Luft. Erhältlich ab Herbst wahlweise mit schwarzem, gelbem oder orangem Zifferblatt und mit TitanProfessional- oder Diver-Pro-III-Kautschukarmband ab 13.300 Euro.

maurice lacroix pontos s extreme: Wenn die traditionelle Uhrmacherei auf Hightech trifft, erobert die Zeit eine neue Dimension. Die Pontos S Extreme ist ein Konglomerat aus Sportlichkeit und markanter Eleganz, einem Gehäuse aus der neuen Powerlite-Legierung und einem Titanboden sowie einem leichten Nato-Armband mit klassischer Schließe. Preis der von Henrik Fistker (u. a. Designer legendärer Modelle von BMW und Aston Martin) designten Uhr: rund 3.500 Euro.

iWc ingenieur automatic carbon performance: IWC Schaffhausen geht ab 2013 während drei Jahren als Official Engineering Partner des Mercedes-AMG-Petronas-Formula-One-Teams an den Start. Folgerichtig gibt’s auch eine Uhr dazu. Dazu packt IWC seine neue Ingenieur-Uhr in ein Carbongehäuse. Als Farbtupfer kommen Gelb bzw. Rot ins Spiel – beide Varianten sind auf je 100 Stück limitiert und kosten 23.300 Euro.

rolex oyster perpetual gmt-master ii: Auf der Baselworld präsentierte Rolex heuer eine neue Version der GMT-Master II in Edelstahl 904L mit einer drehbaren Lünette, die erstmals mit einer zweifarbigen Cerachrom-Zahlenscheibe aus Keramik in Blau und Schwarz zur Darstellung von Tag und Nacht ausgestattet ist. Die 40-mm-Uhr kostet rund 7.200 Euro.

tag Heuer carrera calibre 1887 JackHeuer-edition: Zur Feier des Jubiläumsjahres „50 years of Carrera“ und zur Würdigung der herausragenden Tätigkeit von Jack Heuer, dem Urenkel des Firmengründers und Ehrenpräsidenten von TAG Heuer, der die Carrera im Jahr 1963 lancierte, hat die Marke mit dieser 45-mm-Uhr ein besonderes Sammlerstück geschaffen. Der Chronograph ist um 5.800 Euro erhältlich.

panerai luminor marina 1950 3 days automatic: Mit ihr kombiniert Officine Panerai erstmals ein weißes Zifferblatt mit dem 42-mm-Gehäuse der Luminor 1950. In der Formgebung entspricht das Edelstahlgehäuse den klassischen Proportionen, für die die Luminor im internationalen Sportuhrensegment bekannt ist. Warum auch ändern? Das weiße Zifferblatt mit den großen schwarzen Ziffern sorgt indes für noch bessere Ablesbarkeit. Klassik meets Sportlichkeit um 6.400 Euro.

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uhren.mode

oris aquis depth gauge: Tauchen erreicht mit den Schweizern ungeahnte Tiefen. Und das, weil Wasser in die Uhr kommt. Der Hintergrund: Beim Abtauchen mit der Aquis Depth Gauge dringt Wasser durch die Öffnung bei 12 Uhr, wodurch die Luft innerhalb des Kanals durch den zunehmenden Wasserdruck komprimiert wird. Das eindringende Wasser färbt den Kanal dunkelgrau. Die Kante zwischen dunkelgrau (Wasser) und hellgrau (komprimierte Luft) zeigt die Tiefe an und ist an der gelben Meterskala ablesbar. Tiefen bis zu 100 Metern können auf diese Art berechnet werden. Den Tiefenmesser fürs Handgelenk gibt’s um 2.600 Euro.

Jaeger-lecoultre deep sea chronograph cermet: Mit dieser Uhr schlägt die Haute-Horlogerie-Manufaktur ein neues Kapitel in der Geschichte der Erforschung der Unterwasserwelt auf. Die Ikone der Uhrmacherkunst erscheint dank eines neuen Gehäuses in neuer Gestalt, denn die neue 44-mm-Hülle ist aus verstärktem Cermet, einem bahnbrechenden Werkstoff aus einer Aluminiummatrix, die von Keramikperlen verstärkt wird, bevor sie einen 40 Mikron dicken Schutzmantel aus Keramik bekommt. Das superleichte Wunderding ist bis 100 Meter wasserdicht und um 14.700 Euro zu haben.

Omega Speedmaster „The dark side of the moon“: Das schwarze Zifferblatt aus Zirkoniumoxid-Keramik – umgeben von einem passenden 44,23-mm-Keramikgehäuse – verfügt über auffällig applizierte Indizes aus 18 Karat Weißgold sowie zwei geschwärzte Zähler, durch die sich das Modell von seinem legendären Vorgänger, der Moonwatch, unterscheidet. Die Black Beauty ist ab Ende 2013 um 8.890 Euro zu haben.

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Zenith El Primero Stratos Flyback Striking 10th: Zugegeben, der Name ist etwas sperrig, die Uhr dafür umso übersichtlicher und perfekt für die ultimative Herausforderung. Nicht umsonst war Zenith mit dabei, als Felix Baumgartner aus seiner Kapsel auf die Erde hüpfte. Und so ist die El Primero Stratos usw. der präziseste in Serie gefertigte Chronograph der Welt. Um 8.000 Euro bekommen Sie Ihr eigenes Stück vom Baumgartner-Feeling ab.


Smaragdherzring von Crivelli in Weißgold, besetzt mit Diamanten

HERRNHAUSPLATZ 8 - 6230 BRIXLEGG - TEL 05337/63537 WWW.GOLDSCHMIEDE-SCHIESSLING.AT


brillen.mode

Puristisch, versehen mit einigen Hinguckern und bunten Akzenten und unglaublich gemütlich präsentiert sich der Laden von Tanja Schaffenrath in Wattens, die hier ihre Berufung zum Beruf gemacht hat und ihrer Leidenschaft für Kreativität ein Gesicht gibt. Das Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Wohlfühlfaktor, die Brillen werden ganz reduziert präsentiert und „verstecken“ ihre Vielfalt in den Schubladen. Der handgefertigte, geschwungene Tresen heißt den Besucher sofort willkommen und selbst der medizinische Bereich wirkt behaglich und so gar nicht klinisch.

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brillen.mode

Wohnzimmeratmosphäre statt Verkaufsraum. SEHENSWERT-Inhaberin Tanja Schaffenrath gibt den Brillen ihren ganz eigenen Rahmen und dem Interieur mit ihrem persönlichen Style einen individuellen Charakter. Und sie schafft darin Raum für Kreativität und gibt lokalen Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen, wodurch sich die Räumlichkeiten laufend verändern und immer wieder neu erfinden.

und plöTzlich isT alles ganz klar So lautet ein Spruch auf den individuellen SEHENSWERT-Brillentüchern, selbiges könnte sich aber auch Inhaberin Tanja Schaffenrath gedacht haben, als sie im Oktober 2011 ihr eigenes Brillengeschäft eröffnet hat. // Fotos: Julia Türtscher

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ngedacht hat Optikerin Tanja Schaffenrath ein eigenes Ge­ schäft ja schon länger, und plötzlich war er da: Der richtige Zeitpunkt. Seit fast zwei Jahren führt sie ihr „SEHENSWERT“ mitten in Wattens und der Name ist Programm – weil der Laden an sich ein echter Hingucker ist und man hier nebst bester Beratung stylische Brillen auch abseits des Mainstream bekommt. Und noch dazu ist für jede und jeden – Kin­ der bis Senioren – und passend zur Geldbörse ein schickes Modell dabei. Die meistverkauften Brillen kommen dabei vom jungen Grazer Label Andy Wolf, das vor allem für seine ziemlich aus­

geflippten Modelle bekannt ist. Daneben gibt's Brillen von Paul Smith, Tom Ford und KBL ge­ nauso wie die Klassiker von Ray Ban und Carrera. „Ich liebe meinen Beruf, weil er eine per­ fekte Kombi aus Kundenkontakt, Mode und Technik ist“, so die quirlige Inhaberin, die in der hauseigenen Werkstatt Qualitätsgläser von HOYA mit Verträglichkeitsgarantie selbst ein­ schleift und Brillen repariert. Wie weit Kreativität gehen kann, zeigt sich bei der Kontaktlinsenflüssigkeit: Die stammt von bilosa, „weil hier neben der Qualität auch die Verpackung toll ist.“ Und genau das ist es, was das Geschäft so sehenswert macht.

seHensWert eyeWear & art Tanja Schaffenrath Innsbrucker Straße 2, 6112 Wattens Tel.: 05224/53726 info@optik-sehenswert.at www.optik-sehenswert.at www.facebook.com/ SEHENSWERT.eyewear&ART

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Shopping & Wine Homeaccessoires wie antike Kelim-Teppiche oder Culti-Raumdüfte, edles Schuhwerk von Ludwig Reiter bis United Nude, ausgefallene Damenhüte, Mode von der Tiroler Kaschmirjacke bis zu internationalen Toplabels oder besondere Weine von besonderen Winzern: Gschwantler setzt in seinen Shops in Kirchberg und Kitzbühel auf erlesene Produtkvielfalt und schafft damit eine urbane Shoppingatmosphäre im Tiroler Unterland. Im Concept-Store können Besucher dazu die edlen Tropfen aus der hauseigenen Vinothek gleich vor Ort in der Winebar verkosten ... // Fotos: Florian Hirzinger

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chuhe spielen in der Familie Pröll bzw. Gschwantler seit Generati­ onen eine wichtige Rolle und so etablierte sich das Schuhgeschäft schon vor langer Zeit als einer der führenden Anbie­ ter in Kirchberg und Umgebung. Als Junior Christoph vor drei Jahren ins Unternehmen einstieg, positionierte sich der Betrieb völlig neu, „Gschwantler Shoes“ entstand und mit ihm ein einzigartiger Mix aus traditionellen

Klassikern und internationalen Avantgarde­ marken – vieles davon einzigartig in Tirol. Ein stimmiges und modernes Ladenkonzept verleiht den Produkten den passenden Rah­ men und rückt die Mode ins richtige Licht.

kleinod des lifestyle

Gleich nebenan im Concept Store hat Gschwantler ein ganz eigenes Style-Refu­ gium konzipiert, das die schönen Dinge des

Gschwantler shoes * concept store * woman * winebar * outletstore Kirchberg * Kitzbühel, Tel.: 05357/2269, www.gschwantler.com Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. von 9:30 bis 18 Uhr * Winebar bis 22 Uhr

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Lebens zusammenführt: Mode, Accessoires, Kleinmöbel, Geschenkartikel, Designobjekte und Bücher. Toplabels für Sie und Ihn treffen auf echte Geheimtipps, übersichtlich präsen­ tiert, die Deko auf ein Minimum reduziert, um nicht vom Wesentlichen abzulenken. Im Concept-Store integriert: Die Wine­ bar mit hauseigener Vinothek im ehemaligen Tresorraum einer Bank. Hier verkosten Ge­ nießer edle Tropfen aus Österreich und Ita­ lien, genießen hervorragenden Kaffee und verwöhnen den Gaumen mit den verschie­ densten Spezialitäten, während sie entspannt in den Coffe-Table-Books blättern.

women's world

Gschwantler hat es sich zum Ziel gesetzt, auch in seinen anderen Läden „anders“ zu sein. Im „Gschwantler Woman“ in Kitzbühel gelingt dies durch eine besonders kundenna­ he Betreuung und absolutes Wohlfühlflair. In der kleinen, aber feinen Boutique findet Frau eine hochwertige Auswahl an gediege­ ner Freizeitmode beliebter Damenmarken, hauseigene Gschwantler-Blusen und Cash­ mere-Jacken im Tiroler Stil sowie aufregende Total-Look-Kollektionen. Neu ist der Outletstore in Kirchberg, in dem Schnäppchenjäger beiderlei Geschlechts edle Markenware zu unschlagbar günstigen Preisen finden. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie Ihren ganz eigenen Lifestyle.


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Männer an den Grill ... Frauen auch! Wie man Männer dazu kriegt, sich um das Essen zu kümmern? Man stelle sie hinter einen Grill. // Text: Marina Kremser, Fotos: Südwest Verlag/Fotos mit Geschmack/Ulrike Schmid und Sabine Mader

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ange galt es als Naturgesetz, dass das Grillen der holden Männlichkeit vorbehalten war. Ein Grillbuch räumt mit diesem Vorurteil nun auf. Zumindest ein bisschen. Denn in

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„Grillen für echte Kerle und richtige Mäd­ chen“ zeigt sich schon ein klein wenig, dass es Rezepte für Männer gibt – und eben eine Tussivariante davon. Während in der Versi­ on in sattem, tiefen Schwarz Rinderkoteletts,

Lammlachse und Kreationen wie „Rotes Herz und schwarze Seele“ auf den Rost kom­ men, dominieren im pinken Teil Schnucki­ rezepte à la „Warmes Ratatouille mit ge­ zupftem Büffelmozzarella“ oder „kokette


essen.trinken nicht einfach nur ein grill: Durch das umfangreiche Modulsystem wird der Master-Touch GBS von Weber vom bewährten Kugelgrill zum wahren Allroundtalent. 57 cm Grillfläche gibt’s um rund 280 Euro.

auch für echte kerle darf’s zum grillen mal Wein statt Bier sein: Der Kalifornier Charles Smith hat seinen edlen Rebsäften dafür die richtige Hülle verpasst. Wir empfehlen (weil gut und preislich o.k.) den tiefschwarzen „Boom Boom Syrah“ und den eleganten „Kung Fu Girl Riesling“. Infos und Onlineshop unter www.vinoribis.at

Calamarette“. Fleisch darf ’s natürlich auch sein. Wenn, dann aber Huhn – etwa in Form von Chickensticks (eine kleine Auswahl da­ von finden Sie auf der nächsten Seite). Da­ zu gibt’s noch allerhand Grillweisheiten. In männlich und weiblich. Das Buch bedient so ziemlich jedes Kli­ schee, und das mit einem wunderbar witzi­ gen Augenzwinkern! Da aber auch wir Frauen im Leben wie beim Kochen respektive Grillen durchaus Flexibilität beweisen, lassen wir es uns nicht nehmen, uns auch mal bei den „Männer­ rezepten“ zu bedienen. Ob es umgekehrt ge­ nauso viel Spaß macht ... das sei dahingestellt.

grillen für ecHte kerle & ricHtige mädcHen Stefan Wiertz, Anja Sommerfeld Südwest Verlag, 128 Seiten, EUR 15,50 ISBN: 978-3-517-08858-7

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gold grillener Imme tipp: rr

eichlic Eiswü h r fe haben l vorrätig ! Nich t s ist schlim mer a ls war mer P rosecc o!

sommerlicher grillgenuss: Egal ob saftiges Fleisch oder knackiges Gemüse – richtig Pep kriegt ein Gericht erst mit der richtigen Würze. WIBERG hält dafür tolle Kreationen parat ... wie das markant-rauchige South-Carolina-Gewürz um 8,90 Euro.

hähnchen im kokosmanTel zutaten für 4 mädcHen • • • •

20 Hähnchen-Unterbrustfilets 20 Schaschlik-Holzspieße 5 EL Kokosraspeln Limettensaft

für die marinade: • • • • •

20 g frischer Ingwer 300 ml Orangensaft 3 EL Agavendicksaft 8 cl Orangenlikör Salz und Pfeffer aus der Mühle

gib gummi: Barbecook macht Säulengrills mobil, verleiht dem Holzkohlegrill „Major“ Rollen und adelt ihn damit zu einer „Go“-Ausführung. Den „Major Go Black“ gibt’s um 175 Euro.

zuBereitung

Hähnchen­Unterbrustfilets kalt abspülen, mit Küchenpa­ pier gut trockentupfen und in mundgerechte Stücke schnei­ den. Ingwer schälen, fein würfeln und mit den restlichen Zu­ taten für die Marinade vermischen. Die Filets über Nacht darin marinieren. Die Filets aus der Marinade nehmen und auf Schaschlik­Holzspieße stecken. Sofort rundum etwa 3 Mi­ nuten grillen. Die noch heißen Spieße umseitig kräftig in die Kokosraspeln drücken und mit einem Spritzer Limettensaft abgerundet direkt vom Spieß knabbern.

edelranger: Wer Steak liebt, wird auch diese Messer lieben. Hochwertig geschmiedetes Steakbesteck von WMF mit geöltem und genietetem Echtholzgriff. Der Name: Ranch, der Preis: rund 200 Euro.

tipp

Für richtige Grillgöttinnen: Die Holzgrillspieße sollten vor dem Spießen etwa 30 Minuten in lauwarmem Wasser oder als besonderer Aromaspieß in etwas Saft eingelegt werden. Denn ein nasser Spieß wird nicht so schnell in Flammen stehen! Spießchen sind ideale und leichte Begleiter zu Sommersalaten oder einer kalten Suppe.

barbies bbQ-sauce zutaten für 500 ml • • • • • • • • •

Je 2 weiße Zwiebeln und Knoblauchzehen 1 EL frischer Ingwer 2 EL Olivenöl 300 ml Ketchup 200 ml Himbeeressig 50 g brauner Zucker 50 ml Ahornsirup 2 EL Worcestersauce je ½ TL Salz, rote Pfefferkörner und Currypulver

zuBereitung

Zwiebeln und Knoblauch abziehen, Ingwer schälen und alles würfeln. In einem Topf in Olivenöl anschwitzen und nach drei Minuten mit den restlichen Zutaten auffüllen. Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten einkochen lassen. Anschließend fein pürieren und in eine dekorative Glasfla­ sche füllen. Barbies BBQ­Sauce ist im Kühlschrank etwa drei Wochen haltbar! Perfekt für heiße Sommer, wenn man gleich mehrmals mit den Freundinnen grillt.

tipp

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Um die Sauce beim Servieren noch etwas zu verfeinern, frische, fein gewürfelte Erdbeeren dazugeben. Das ergibt eine feine Fruchtnote, die besonders zu gegrilltem Hühnchen und Kalbfleisch passt.


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in

Als Fla fo nk die hin steak wird te r e F la (Ober schale nke ) vo m Rind b ezeich net .

flanksTeak zutaten für 4 kerle • 1 kg Flanksteak

für die marinade: • • • • • • •

5 Knoblauchzehen 1 EL Ahornsirup 2 EL Sojasauce 3 EL Worcestersauce je 3 EL Pflaumensaft und Aceto Balsamico 1 EL grobes Salz 2 EL roter Pfeffer

zuBereitung

das gelbe vom ei ist ab heute grün: BIG GREEN EGG hat sich das besondere Kocherlebnis zur Berufung gemacht und verpackt Grill, Backofen, Herd und Smoker in eine flotte Hightech-Keramik-Hülle. Verschiedene Größen ab ca. 600 Euro (Mini)

Flanksteak kalt abspülen und mit Küchenpapier trockentup­ fen. Knoblauch abziehen, würfeln und mit den restlichen Zu­ taten für die Marinade vermischen. Flanksteak zusammen mit der Marinade in einem verschließbaren Plastikbeutel geben. Mehrmals mit dem Beutel wenden und über Nacht im Kühl­ schrank marinieren lassen. Flanksteak mindestens 3 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich die Fleischfaser entspannen kann. Fleisch aus der Marinade neh­ men und mit Küchenpapier gut trockentupfen. Sofort auf dem heißen Rost (maximal 15 Zentimeter Abstand über der Glut) von jeder Seite etwa 7 Minuten kross grillen. Abschließend in eine Auflaufform geben und zum Entspannen mit der Marina­ de übergießen. Durch das lauwarme Nachmarinieren wird das Flank extrem gaumenfreundlich und bleibt schön saftig. Nach 10 Minuten herausnehmen und nochmals von jeder Seite etwa 3 Minuten extra kross nachgrillen.

tipp kochen mit system: Mit dem Weber-Style-Cookware-System haben die Amerikaner nun auch Kochutensilien für den Grill im Programm. Mit dabei: eine Brat- und Gemüsepfanne, ein Wok sowie ein Topf für Saucen und Marinaden – allesamt ausgestattet mit einer Spezialbeschichtung aus Keramik. Die Preise starten bei rund 30 Euro.

Das Flanksteak mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft und einem Spritzer gutem Olivenöl beträufeln, in grobe Streifen schneiden und direkt vom Brett essen.

rippe nach adams arT zutaten für 4 kerle

• 4 Rippenstränge vom Schwein (ca. 700 g)

für die marinade: • • • • •

1 EL (2 cl) Apfelkorn 2 EL brauner Zucker Salz und Pfeffer aus der Mühle 100 ml Olivenöl 8 Zweige frischer Thymian

info

Da s Fleis ch au s dem Ko telett str ang kommt vo m S c h wein. Echte K erle sag en da zu einfa ch n u r „ Ribs“ ! Schwein elecker!

zuBereitung

Rippstränge (Ribs) kalt abspülen und mit Küchenpapier gut trockentupfen. Anschließend die feinen Silberhäute mit einem scharfen Messer entfernen. Ran an die Marinade! Apfelkorn und braunen Zucker gut verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl dazugeben. Thymianzwei­ ge abwaschen, trockentupfen, die Blättchen von den Zweigen zupfen und in die Marinade streuen. Ribs rundum mit der Marinade einmassieren und unter Alufolie über Nacht im Kühlschrank zie­ hen lassen. Auch die restliche Marinade kühl aufbewahren. Ribs mindestens 3 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Für 5 Minuten bei starker Hitze zuerst mit der Fleischseite auf den heißen Rost legen und dann auf der Knochenseite für weitere 5 Minuten kross grillen. Die gegrillten, heißen Ribs auf einem großen Stück Alufolie deponieren und mit der restlichen Ma­ rinade beträufeln. Knochenseitig noch mal 5 Minuten auf dem Grill weitergaren. eco.nova

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Fine dining Innsbruck ist seit gut einem halben Jahr um einen kulinarischen Genuss reicher und der wird vor allem Liebhabern von herzhaftem Fleisch gefallen: Woodf ire in der Innsbrucker Universitätsstraße serviert Feinstes vom Holzkohlegrill in edlem Ambiente.

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ast wirkt es wie ein Stilbruch, der sich zu guter Letzt wieder wunder­ bar zusammenfügt. Auf der Wood­ fire-Karte finden sich zwar auch Hauptspei­ sen wie rosa gegrillte Barbarie-Entenbrust oder gegrilltes Schwertfischfilet auf violetten

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Stampfkartoffeln; wenn man hierher kommt, will man aber vor allem eines: das perfekte Steak. Dabei hat dieses Stück Fleisch beinahe etwas Archaisches – dem ein edles Ambiente zur Seite zu stellen, klingt nach einem Expe­ riment.

Im Woodfire bekommen Sie jedoch nicht einfach nur ein Steak, Sie bekommen das Beste – und das in allen Varianten: als Flankoder Rumpsteak, Rib-Eye, T-Bone oder Por­ terhouse. Hier wird hochwertigstes Fleisch direkt und ausschließlich über der Holzkoh­


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le veredelt – und der Gast kann dabei zuse­ hen. Die beiden Köche Alexander Junker und Stefan Wallner verstecken sich nicht hinter verschlossenen Türen, sondern grillen mitten im Lokal und geben daneben gerne Auskunft über Fleisch und Herkunft. Der Großteil des Fleisches kommt dabei von der Metzgerei À la carte aus Haiming, die nur feinste Qualität zur Weiterverarbei­ tung liefert. Danach hängt das Fleisch im Reifeschrank im Lokal, sodass der Gast auf den ersten Blick sieht, was ihn gleich auf dem Teller erwarten wird. Natürlich setzt man auch beim Gemüse – ebenso über der Holz­ kohle gegrillt – auf Produkte aus der Region; selbst die Weinkarte ist mit heimischen Eti­ ketten bestückt, weil „sich Österreich in kei­ nem Bereich verstecken muss“. Und so wird das Woodfire im wahrsten Sinne zum österreichischen Steakhouse. Die

stylische Karte in sattem Schwarz liefert auch gleich die Erklärung zu den einzelnen Rin­ derstücken und Garstufen.

Whisky und Zigarren

Durch den großen Küchenbereich und das offene Kochkonzept konnte direkt ins Woo­ dfire keine Bar integriert werden. Also hat man kurzerhand den Barbereich des an­ geschlossenen Hotels Grauer Bär im Zuge des Restaurantneubaus umgestaltet und mit einem großen offenen Kamin ein wenig an das Design des Steakhouses angelehnt. Die Raucherbar hat sich innerhalb kür­ zester Zeit als perfekte Ergänzung etabliert und bildet den harmonischen Abschluss eines besonderen Abends, den man am besten bei einem rauchigen Whisky und einer Zigarre, gerne auch bei einem bunten Cocktail, aus­ klingen lässt.

Woodfire – Steak & more Universitätsstraße 5–7 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59 24 757 info@woodfire.at www.woodfire.at

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Rebensaft als willkommene Alternative zum Grillgut Das Erhitzen von Lebensmitteln vor dem Verzehr hat eine lange Tradition. Schon unsere Urahnen wussten, dass diese dadurch bekömmlicher werden. Obwohl seit der Beherrschung der Glut zur Nahrungszubereitung tausende von Jahren ins Land gezogen sind, hat die Kombination von Feuerstelle und Essen nichts von ihrem Reiz verloren. Gerade um diese Jahreszeit erlebt das Grillen Hochsaison und nicht zuletzt dank der großen Auswahl wird immer häufiger Wein dazu getrunken. Bei der Auswahl des passenden Rebensaftes sind die Tiroler Weinhändler behilflich. // Text: Paul Salchner

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es Österreichers liebs­ te Sportart an den son­ nigen Sommertagen ist das Grillen – egal, ob es sich um einen ge­ planten Grillnachmittag oder eine spon­ tane Grillparty handelt. Mit den richtigen Zutaten und ein paar netten Gästen zum Plaudern steht einem gemütlichen Nach­ mittag oder Abend auf der Terrasse oder auf dem Balkon nichts mehr im Weg. Am

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häufigsten werden in unseren Breiten Brat­ wurst und Schweinebauch gegrillt. Hierzu passt natürlich ein Krügerl Bier sehr gut, auch aufgrund seines hopfigen Geschma­ ckes. Tatsächlich war der Hopfensaft lan­ ge Zeit zweifelsohne das klassische Ge­ tränk für eine Grillparty, doch heute wird gerne auch ein Glas Wein getrunken. Es ist einfach eine andere Art der Konsumati­ on und hängt in erster Linie stark davon ab,

was der Konsument, der Genießer so haben möchte. Ein Vorteil ist zweifelsohne, dass beim Wein die Auswahl weitaus größer ist als beim Bier – vor allem dank der unter­ schiedlichen Sorten und Anbaugebiete.

Alkoholgehalt nicht unterschätzen

„Wir empfehlen unseren Kunden gerne leichtere Rotweine, die relativ angenehm


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„miT leichTen WeissWeinen für einen grillnachmiTTag liegT man in der regel richTig.“ Caroline Wessiack

zum Trinken sind. Sehr gut passen auch Roséweine, beliebt sind zudem die prickeln­ den Vertreter wie der Frizzante oder der Prosecco, den man sehr gut mit Frucht­ saft mischen kann. Die leichten Weißwei­ ne, jene mit einem Alkoholgehalt um die elf Prozent, eignen sich sowieso gut“, so Caroline Wessiack von der Vinothek Na­ gele in Steinach am Brenner. Ihr Urgroß­ vater gründete in den 1920er­Jahren dort einen Getränkehandel, später kam noch der Handel mit festen Brennstoffen dazu. 1994 wurde der Kohlenhandel aufgegeben und die freigewordenen Lagerräume mit feinen Weinen aufgefüllt. Das Sortiment ist inter­ national, der Schwerpunkt liegt auf öster­ reichischen und italienischen Weinen. Wer Wein zu Gegrilltem genießt, muss daran denken, dass dieser deutlich mehr Alko­ hol als Bier enthält – mindestens doppelt so viel. „Deshalb sollte man reichlich Was­ ser dazu trinken, weil sonst der Grillabend früher enden kann, als einem lieb ist. Man kann aber auch auf einen Gespritzten zu­ rückgreifen, der als erfrischender Durstlö­ scher sehr beliebt ist“, empfiehlt Wessiack.

art der zuBereitung entscHeidend

Für viele beschränkt sich das Grillvergnü­ gen rein auf Bratwurst und Schweinsko­ teletts, doch es gibt gute Alternativen wie Fisch, Geflügel und Gemüse. „Zu Fleisch eignen sich leichte Weißweine. Kommt Ge­ müse wie Tomaten oder Zucchini auf den Grill, passt etwa ein Sauvignon Blanc gut. Zu gegrilltem Fisch trinkt man einen vom Aroma her neutralen Wein, damit er den Eigengeschmack vom Fisch nicht übertönt. Natürlich spielen auch die Zubereitung des Grillgutes und die Frage, was dazu serviert wird, eine wichtige Rolle, meistens ist auch eine Cocktailsauce oder eine andere scharfe Sauce im Spiel. All das muss man berück­ sichtigen. Nicht zuletzt deshalb ist eine all­ gemeine Weinempfehlung für einen Grill­ nachmittag oder ­abend eher schwierig. Entscheidend ist stets, dass das Aroma des Weins mit den Röstaromen des Grillguts

harmonisiert und ihnen gleichwertig ge­ genüber steht – der Wein muss sich ‚Ge­ hör verschaffen‘“, hält Weinexpertin Wes­ siack fest. Damit die Weinauswahl nicht zur Qual wird und vor allem damit man nicht mit dem falschen Wein zuhause ankommt, be­ raten die Tiroler Weinhändler mit großem Fachwissen und einem guten Gespür für die Wünsche der Kunden. Dabei kommt dem Weinhändler auch zugute, dass er sei­ ne Weine regelmäßig verkostet und damit genau um deren Qualität und Entwicklung Bescheid weiß.

auf die ricHtige küHlung acHten

Neben der Frage, was auf den Grill kommt, spielt auch jene nach der Uhrzeit eine wich­ tige Rolle bei der Wahl der passenden Fla­ sche Wein. Am Vormittag und gegen Mittag bieten sich leichte, aromatische Weißweine sowie leichte, fruchtige Rotweine an. Ge­ gen Abend dürfen es auch etwas schwerere Rotweine sein. Nicht minder wichtig ist die richtige Kühlung. „Der Wein zum Grillgut sollte entsprechend gekühlt sein, etwas stär­ ker als für einen anderen Anlass, und zwar so gut, dass sogar die Gläser anlaufen. Man kann die Flasche dafür in einen Trog mit kaltem Wasser legen oder aber Kühlman­ schetten verwenden, damit der Wein länger kühl bleibt“, empfiehlt Wessiack. Besonders an heißen Sommertagen auf dem Balkon oder auf der Terrasse wird auch gerne mal nur einfach so ein Glas Wein ge­ nossen. „Hierzu eignen sich eher junge, fri­ sche Weine, die auch säurebetont sein kön­ nen. Klassiker wie der Grüne Veltliner oder ein leichter Chardonnay sind sehr beliebt, unsere Kunden lieben aber auch den Bian­ co di Custoza, einen italienischen trockenen Weißwein“, so Wessiack. Eher vernachlässig­ bar als Sommerweine sind schwere Rotweine mit hohem Gerbstoffanteil. Vor einem Pau­ schalurteil, welche Weine sich als Sommer­ weine eignen und welche nicht, muss man sich aber hüten, weil die Geschmäcker ja be­ kanntlich verschieden sind.

gescHicHte des grillens Das Grillen ist die älteste Zubereitungsart von Speisen überhaupt, über deren Historie sich die Geister allerdings scheiden. Angefangen hat natürlich alles erst mit der Entdeckung des Feuers beziehungsweise vielmehr mit der Fähigkeit, dieses zu erzeugen und zu beherrschen. Warum und wie die Menschen dann auf die Idee kamen, es für das Garen von Fleisch einzusetzen, weiß man nicht genau. Vermutlich waren es die Urzeitmenschen, die bemerkten, dass ein ins Feuer gefallenes Mammutfilet wesentlich besser schmeckt als ein rohes und zudem besser verdaulich ist. Unsere Urahnen rösteten Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel direkt über der Glut oder durch Aufspießen des Grillguts auf Stöcke oder Speere. Wie man herausfand, wurden sehr früh auch schon vom Feuer erhitzte Steine verwendet, um ein Beutetier zu grillen. In den alten Kulturen finden sich nur wenige Hinweise auf das Grillen, aber es gibt Vermutungen, nach denen im alten Ägypten das Fleisch von Hyänen und Krokodilen gegrillt wurde. Allerdings tat man das nicht, weil es so gut mundete, sondern weil einfach kein besseres Grillgut vorhanden war. Eindeutigere Quellen besagen, dass in China die ersten Grillmeister beheimatet waren, die Fleischspieße über dem offenen Feuer gegart haben. Das Grillen in Europa eingeführt haben dürften die Römer, die bereits im 4. Jahrhundert nach Christus über spezielle Roste aus Metall verfügten, um Fleisch darauf zuzubereiten. Die moderne Geschichte des Grillens beginnt in Nordamerika, wo heute bei keiner Feier das allseits beliebte „Barbecue“ oder auch „BBQ“ fehlen darf, dessen Ursprung in Haiti liegt. Seinen Siegeszug in Europa trat das gemütliche Beisammensein um eine Feuerstelle unter dem Namen „Grillen“ nach dem Zweiten Weltkrieg an und dieser ist bis in die heutige Zeit herauf ungebrochen.

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Treffpunkt Tankstelle Die Tankstelle hat sich im Laufe der Zeit vom reinen Treibstoffverkäufer hin zum Nahversorger entwickelt. Vor allem in ländlichen Gebieten wird sie immer öfter zum Treffpunkt der Bewohner. Gutmann hat mit seinem „RestauRENT“ auf der Innsbrucker Straße in Hall die Tankstellengastronomie auf die nächste Stufe gehoben und positioniert sich damit klar abseits vom klassischen Brötchen. // Fotos: 2quadr.at

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eit rund 15 Jahren betreibt Gutmann seine Tankstelle an der Innsbrucker Straße und hat immer auf ein Gesamtkonzept aus Waschen, Tanken, Shop und Restau­ rant gesetzt. Im Nahversorgungsbereich konnte dafür MPREIS als Partner ge­ wonnen werden; erfreulicherweise haben die Produkte, eigentlich unüblich, dabei dieselben Preise wie im Supermarkt. Noch erfreulicher ist, dass Gutmann ab sofort auch das Restau­ rant im ersten Stock – bis vor Kurzem verpachtet – wieder selbst betreibt und mit ihm das „Essen auf der Tankstelle“ völlig neu konzipiert. Mit dem neuen Konzept hat man sich auch ganz bewusst dafür entschieden, dem Res­ taurant wieder den eigenen Namen zu geben ... mit einem kreativen Zusatz. Entstanden ist ein behagliches und stimmiges Lokal mit offener Küche, schöner Terrasse und genügend Privatparkplätzen, das durch seine Lage perfekt für einen (Business-)Lunch geeignet ist. Sollte Sie also demnächst ein Geschäftspartner zum Treffen an die Tankstelle bitten, kön­ nen Sie die Einladung getrost annehmen. Dazu werden Freitagabend zusätzlich ausgewählte Spezialitäten vom Fisch serviert.

Vom Restaurant zum restaurent

Ob der unkomplizierten Erreichbarkeit und der nicht vorhandenen Nachbarschaft hat Gutmann aus einem herkömmlichen Restaurant schließlich kurzerhand ein RestauRENT geschaffen. Warum? Weil sich das Restaurant für private wie berufliche Feiern, Meetings und sämtliche andere Festivitäten und Zusammenkünfte mieten lässt. Nun ist es an sich nichts gravierend Neues, ein Lokal mieten zu können. Aber auch hier geht Gutmann neue Wege und zeigt sich derart flexibel, dass im Grunde alle Kundenwün­ sche erfüllt werden können. Muss man sich normalerweise an das gastronomische Konzept eines Restaurants anpassen, geht im RestauRENT praktisch alles: vom puristischen Fin­ gerfood bis zu exquisiten belegten Broten, asistisch, mediterran, traditionell und modern – komplettes Service inklusive. Im RestauRENT mieten Sie einfach und bequem das gesamte Restaurant samt Perso­ nal und Infrastruktur und feiern in entspannter Atmosphäre, nicht überkandidelt und ab­ gehoben, sondern bodenständig und dennoch exklusiv. Und der Überraschungseffekt wird auf Ihrer Seite sein, zeigt sich doch von außen nicht wirklich, welches Kleinod sich hier im ersten Stock verbirgt.

gutmann Restaurent

Innsbrucker Straße 90, 6060 Hall, Tel.: 05223/57777-34 Mittags-Restaurent: Öffnungszeiten von Mo. bis Fr. von 10 bis 15 Uhr Fischrestaurent: jeden Freitag von 18 bis 22 Uhr

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Es grünt so grün … ..., wenn Spaniens Weine blühen ... Bei Tirols traditionsreichstem Weinhändler Gottardi verwöhnen diese herrlichen Weinblüten bereits seit Jahrzehnten in ihren schönsten Genussfarben – rot, rosé und weiß – die Gaumen tausender Weinfreunde in ganz Österreich. Dabei handelt es sich jedoch nicht um irgendwelche Weine: Nein, Gottardi hat sich mit den köstlichen Riojaweinen von Marqués de Cáceres Spaniens beliebteste Weinmarke exklusiv gesichert! Jedes Jahr, wenn die warme Jahreszeit beginnt, ist es dann so weit und Weinspezialist Alexander Gottardi präsentiert gemeinsam mit Marqués-de-CáceresPräsidentin Cristina Forner ein verlockendes Rioja-Angebot, dem keiner widerstehen kann.

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ielleicht wussten Sie es schon, wenn nicht: Der Spanier an sich gilt in Sachen Wein als im positivsten Sinne „heikel“. „Die wissen eben genau, was gut ist und worauf es ankommt“, meint Alexander Gottardi und lächelt da­ bei. Er hat wirklich gut lachen, denn mit den Edelweinen von Marqués de Cáceres hat er bzw. vor vielen Jahren schon sein Vater für Gottardi jene Riojaweine mit Exklusivrecht gesichert, die der genussverwöhnte Spanier selbst am allerliebsten auf seinem Tisch hat.

Besser geHt’s nicHt

Fülle, samtige Struktur, ein tiefes, vielschich­ tiges Fruchtaroma, Eleganz und Schmelz. Dabei von beeindruckender Reinheit und Harmonie. So präsentiert sich der Parade­ Rioja aus dem Hause Marqués de Cáceres. 12 Monate in Eichenbarriques ausgebaut und zur Vollendung weitere 14 Monate in der Flasche gereift. Ein edler Rioja, tiefgrün­ dig und elegant, ein Musterbeispiel an hoch­ wertiger Qualität. Kurz und gut: Ein Wein, der alles in sich vereint, was man sich von ei­ nem guten Rioja erwartet. Besser geht’s nicht! Warum dieser Wein heute beliebter ist denn je, geht auf einen strebsamen Mann und sei­ nen Traum von der eigenen Bodega zurück.

der rioJa-pionier

Anfang der 1970er galt Enrique Forner als wahrer Pionier. Mit Leidenschaft, seinem in Bordeaux erworbenen Fachwissen und ererb­ tem Unternehmergeist wollte er neue Wege beschreiten. Er reduzierte die Reifezeit seiner Weine im Fass, verwendete dafür als Erster in Spanien französische Eichenbarriques und schaffte es auf diesem Weg, der Frucht noch mehr Gewicht zu verleihen und den Aus­ druck der edlen Trauben zu verstärken. Da­ durch brach er mit der lokalen Tradition. Der Erfolg gab ihm jedoch Recht. Nicht nur die Spanier lieben die Köstlichkeiten der Bode­ ga. Mittlerweile exportiert Marqués de Cáce­ res seine Qualitäts­Rioja weltweit in über 80 Länder. Sie gelten als die meistverkauften Riojaweine Spaniens, sind sowohl in jeder Tapas­Bar als auch in namhaften Restaurants rund um den Erdball zu finden.

der feine rioJa zum sommerpreis rioja Blanco 2012 .............. 6,50 euro rioja rosado 2012 ............. 6,90 euro rioja crianza 2009 ........... 8,90 euro

Bestellen können Sie unter www.gottardi.at oder Sie schauen einfach in der traditionsreichen Weinhandlung in der Heiliggeiststraße im Herzen von Innsbruck vorbei. Die kompetenten Weinberater des Weinhandelshauses GOTTARDI beraten Sie gerne.

gottardi – die adresse für guten Wein gottardi gmbH & co. kg – feine Weine seit 1897 Weinhandel & Weinversand Heiliggeiststraße 10, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/58 44 93-0 wein@gottardi.at, www.gottardi.at www.facebook.com/sankt.urban.gottardi

VinotHek gottardi öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 9 bis 19 Uhr Sa. von 9 bis 12 Uhr

und das gute liegt so naH!

Gottardi­Kunden müssen nicht erst in die Ferne schweifen. Denn was Enrique Forner und Bruno Gottardi „exklusiv“ gemacht ha­ ben, das haben die „Jungen“ bis zum heuti­ gen Tage weitergeführt. Alljährlich treffen sich Cristina Forner und Alexander Gottar­ di – einmal in Spanien, einmal hier in Tirol –, um für die Gottardi­Kunden ein besonders interessantes Paket zu schnüren. Dabei steht jedoch nicht nur der klassische Rioja Crianza im Mittelpunkt.

aucH in rosé und Weiss

Obwohl die Region Rioja für ihre Rotweine

bekannt ist, entstehen hier hervorragende Weiß­ und Roséweine: Unglaublich saftig und herrlich frisch, tragen sie die iberische Sonne im Herzen und versüßen mit ihr nicht nur die heimischen Gefilde. „Cristina und ich haben uns dazu entschlossen, die öster­ reichischen Weinliebhaber vor allem auch für diese wirklich ausgezeichneten Riojawei­ ne zu begeistern. Sie haben schon zahlreiche Preise abgeräumt, genauso wie der Para­ de­Crianza. Daher haben wir dieses Mal al­ le Farben in ein tolles Angebot gepackt, das jedem Weinliebhaber die Sonne Spaniens ins Haus bringt“, so zeigt sich Weinfachmann Alexander Gottardi gewiss. eco.nova

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DrauSSen daheim Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass der heurige Sommer ein schöner wird. Das haben wir uns nach diesem verhauten Frühling echt verdient. Außerdem wäre es schade, wenn die neuen Outdoormöbel und -accessoires der Saison gar nicht zum Einsatz kämen.

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aut einer Presseinfo des Baustoffhändlers Quester verfügen 85 Prozent der österreichischen Haushalte über einen Garten, einen Balkon und/oder eine Terrasse. Wenn diese Fläche richtig genutzt wird, erweitert sie den Wohn­ raum auf eine äußerst charmante Weise und wird zum Wohnzimmer im Freien. Nach wie vor hoch im Kurs stehen schlicht-elegante Loungemöbel und wir können absolut nach­ vollziehen, warum. Natürlich wirken diese am besten, wenn dazu noch gaaaaanz viel Platz ist. Weil das aber eher selten vorkommt, zei­ gen wir Ihnen auf den folgenden Seiten ein paar Hinguckerteile, die auch mit nicht ganz so viel Fläche auskommen. Richtig einge­ setzt werten sie jede Terrasse auf und sorgen für die Extraportion Individualität im Freien. Möge die Outdoorsaison beginnen. Macht sich gut am Strand, aber auch im Garten: Der ÄPPLÄRÖ-Pavillon schafft ein großzügiges Refugium. Dazu gibt’s die passenden Möbel aus der Serie aus massivem Akazienholz und mit niedriger Sitzfläche, die sich beliebig zu individuellen Sofas kombinieren lassen. Der Name verrät’s schon – zu finden bei IKEA.

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Outdoorsofa „Network“ und Loungestühle „Harp“ von Roda. Erhältlich bei mg interior.


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Feuerstelle, Grill und Wok in einem: OlympiQ von Safretti. www.safretti.com

Outdoorstuhl von Desalto, erhältlich in Schwarz, Weiß, Grau, Grün und Rot bei mg interior

Kurvig, großzügig und langlebig: Die SKARPÖ-Armsessel von IKEA aus pflegeleichtem Polypropylen.

Stephen Burks, eines der begabtesten Talente einer neuen Generation amerikanischer Designer, kreierte für Dedon die Loungechairs „Dala“. Quelle der Inspiration waren die für Entwicklungsländer typischen, improvisierten Sitzmöglichkeiten und deren geschickte Handwerker. Dedon erhältlich bei Wetscher.

Schirm „Ensombra“ von Gandia Blasgo (in 8 Farben zu haben) bei mg interior

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Park Life von Kettal ist eine ganze Möbelfamilie für den Außenbereich, leicht und trotzdem extrem beständig und durch ihr geradliniges Profil verschiedensten Situationen gewachsen. Erhältlich bei Wetscher.

Ausziehbarer Outdoortisch „Spinnaker“ von Roda aus Teakholz und mit pulverbeschichtetem Stahlgestell. Gesehen bei mg interior.

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Traditionell und trotzdem höchst modern: Serie Dansk von Gloster bei Wetscher

Wem grüne Idylle zu romantisch ist, der kann seinen Garten mit diesem Outdoorkamin mit Industriecharakter in die urbane Jetztzeit beamen. SmokeStack von Frederik Roijé. www.roije.com

Die moderne Architektur und puristische Anmutung machen „Landscape“ von Kettal zum perfekten Begleiter für den Outdoorbereich. Bei Wetscher.

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Tirol im Sommer

Gipfelstürmer oder Genusswanderer, Sport oder Kultur, Familienabenteuer oder Kulinarik. Ein Sommer in Tirol ist kein Entweder-Oder, sondern so vielfältig, dass alles geht. 42

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as Land auf zwei Rädern er­ fahren und die Natur erwan­ dern, gemeinsam auf Entde­ ckungsreise gehen, Traditionen feiern und mit allen Sinnen genießen. Das alles ist der Bergsommer Tirol. Er zeigt, womit das Herz der

Alpen im Sommer begeistert. Hier erleben al­ le ihr eigenes Sommermärchen und schreiben ihre ganz persönliche Tirol-Geschichte: Na­ turliebhaber, sportlich Aktive und Genießer, Freunde und Familien. Und gerade weil Tirol so wunderbar wandelbar ist, ist es unmöglich,


© Matthias Burtscher

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alle Highlights zu präsentieren. Die kommen­ den Seiten sollen Ideengeber und Inspiration sein, das Land in seiner ganzen Vielfalt zu ent­ decken – ob am Berg oder im Tal, am See oder am Bike-Trail, bei Tag oder Nacht ... und über­ all dazwischen.

Reiseführer Tirol

Wer noch mehr Information und Tipps sucht, dem legen wir ganz dringend den „Reiseführer Tirol“ von Anton Prock ans Herz. Erschienen im Tyrolia Verlag gibt er auf über 300 Seiten einen Überblick über alle Orte Tirols samt deren Sehenswürdigkeiten. Dazu gibt’s zahlreiche Freizeittipps (Museen, Schwimmbäder etc.), übersichtliche Infotafeln und Tabellen mit vertiefenden Infos sowie Wissenswertes zu Geschichte und Kultur unseres Landes. ISBN 978-3-7022-3130-9, EUR 19,95

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Naturerlebnis Höhenwandern und Trekking sind für viele Menschen eine Möglichkeit, Freiheit zu spüren. Einmal in der Höhe angekommen, wandern sie entlang der Tiroler Berggipfel und betrachten Tirol genussvoll von oben.

Hütte oder Zelt?

Das Herz der Alpen bietet einzigartige Mög­ lichkeiten des Höhenwanderns. Dass dieses sich nicht zwangsläufig über Höhenmeter de­ finiert, erklärt Ambros Gasser, Geschäftsführer der Alpinschule Innsbruck: „Wir betrachten Höhenwandern als mehrtägiges Naturaben­ teuer zu Fuß, bei dem man sich zu Beginn eine gewisse Höhe erwandert, um dann an einem Gebirgszug entlang das Land aus der Adler­ perspektive zu erkunden. Man macht sich zu Fuß auf eine Reise entlang der Berggipfel und erlebt die Natur so intensiv und hautnah, dass es einem oft den Atem raubt.“ Bequem: Bei der Alpinschule Innsbruck ist der Gepäcktransport für Wanderer in­ zwischen Standard, „weil das Wandererleb­ nis mit leichtem Gepäck für eine Tagesetap­ pe einfach und noch schöner ist“, so Gasser. Das Höhenwander-Angebot geht vom ar­ chaischen Zelttrekking bis zur Wanderung von Hütte zu Hütte, die inzwischen gerade in Tirol sehr viel Komfort für Weitwanderer bieten. Weitere Infos: www.tirol.at/wandern

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Höhenwander-Tipps

Einer der spektakulärsten Höhenwanderwege führt durch den Naturpark Ötztal. Die Route des „Ötztal Trek“ umfasst 22 Etappen und 15 Varianten, 30.000 Aufstiegshöhenmeter und 400 Entfernungskilometer. Spektakulär ist dieser Panoramaweg vor allem deshalb, weil er mehrmals über die 3.000-Meter-Grenze führt. Ebenso anspruchsvoll ist die neue Peter-Habeler-Runde im Zillertal – benannt nach dem in Mayrhofen geborenen Extrembergsteiger. Der insgesamt etwa 60 Kilometer lange Höhenweg hält, was der Name verspricht. Erwandert werden sieben Hütten mit Distanzen von wohligen 3,5 bis nicht mehr ganz so wohligen 13 Kilometern. Wer’s lieber langsamer angeht, für den empfiehlt sich der Berliner Höhenweg – der bekannte Adlerweg über den Lechweg. Interessant ist auch der Inntaler Höhenweg von Innsbruck nach Schwaz, der immer wieder den Blick auf das Inntal freigibt. Und vor allem muss man nicht ganz so hoch hinauf.

Berge bequem erleben

Nun kann man die Berge natürlich per pedes erkunden – muss es aber nicht zwangsläufig. Denn Tirols Gipfel lassen sich auch bequem mit einer der 17 Tiroler Sommerbahnen erobern. Oben angekommen geht’s zum Panoramawandern, Sommerrodeln, Downhill-Mountainbiken oder einfach auf einen Besuch in einer urigen Hütte. Mit welcher Bahn Sie wohin kommen und was Sie dort erwartet, finden Sie unter www.sommerbahnen.tirol.at.


Happy Sommer!

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Unib rück e

Tauchen • Surfen • Schwimmen • und mehr Die richtige Ausrüstung gibt´s beim Wasser-Sport-Spezialisten

Blasius-Hueber-Straße 14 + 15 • 6020 Innsbruck Tel.: 0043/512/28 67 07 E-Mail: office@sport-spezial.at www.sport-spezial.at eco.nova

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sporT & fun Tirol ist ein Paradies für Kletterfans und prädestiniert, das Land per Bike zu erfahren. Gerne auch mit elektrischer Unterstützung. der perfekte klettertrip

Tirols Bergwelt bietet alles, was sich der Kletterer von heute erwartet: ob Bouldern, Sportklettern, alpine Mehrseillängen oder familienfreund­ liche Klettersteige; vom zweistündigen Zeitvertreib bis zu mehrtägigen Touren; von idyllisch gelegenen Klettergärten und Boulderfelsen im Sommer bis zu bizarren Eisformationen und Wasserfällen im Winter; ob ein paar Zentimeter über dem Boden oder in schwindelerregender Höhe. Tirol ist vieles: nur ganz bestimmt nicht langweilig. Mit seinen 16 Topspots setzt das „Climbers Paradise Tirol“ dabei neue Maßstäbe für Qualität und Variation im Alpenraum. Über 5.000 Alpinkletterrouten, 3.000 Sportkletterrouten, 1.500 Boulderprobleme sowie zahlreiche Klettersteige und Eisklettermöglichkeiten bieten sich in einer atemberaubenden Kulisse der Kletterwelt an. Auf www.clim­ bers­paradise.com und der dazugehörigen App finden Klettermaxe umfangreiche Infos und Tipps und alle Topos der Gebiete.

tipp: mit dem e-rennrad durcH die kitzBüHeler alpen

BikeHigHligHts

In Tirol findet der ambitionierte Biker rund 5.600 Kilometer beschilderte Mountainbikerouten und etwa 900 Kilometer Radwanderwege. Sämtliche Bikerouten für alle Konditionsstufen und Zeitbudgets im Überblick finden Sie auf www.tirol.at/bikerouten. Daneben wartet der heurige Bergsommer mit ein paar ganz speziellen Highlights auf. Mit dabei die SAAC Bike Camps für alle Abfahrer abseits der Schotterpisten – von EnduroRidern über Freerider bis zu Singletrail-Fans. Am Plan steht ein halber Tag Theorie und ein halber Tag Praxis im Bikepark bzw. auf den Singletrails der Region. Vermittelt werden neben der richtigen Fahrtechnik vor allem die Sicherheitsaspekte. Termine: 12./13. Juli: Lienzer Dolomiten und 28./29. September: Tiroler Zugspitzarena. Infos & Anmeldung unter www.saac.at/bike.

HilfreicHe app

Die Kitzbüheler Alpen sind mit rund 1.000 Kilometern Elektrofahrrad-Strecke die wohl größte E-Bike-Region der Welt. 310 Bikes an über 80 Verleihstationen geben den nötigen Rückenwind für ein genussvolles Berg- und Raderlebnis. Die saftigen grünen Grasberge und die breiten Talschaften sind daneben auch perfekt für Straßenradrennfahrer. Und so hat der Tourismusverband gemeinsam mit Gruber Antrieb aus Wörgl die E-Rennrad-Region Hohe Salve ins Leben gerufen. Steht bei E-Bikern normalerweise der Genuss im Mittelpunkt, kommt bei Fahren mit dem E-Rennrad auch ein sportlicher Aspekt dazu. Ist der Motor nicht zugeschaltet, läuft das Rad so widerstandslos wie gewohnt, auf Knopfdruck leistet der zusätzliche Elektromotor des vivax assist (das leichteste E-Rennrad der Welt von Gruber) jedoch Hilfe und unterstützt etwa bei steilen Anstiegen. Ist die Elektrounterstützung an, ist deren Leistung abhängig von jener des Fahrers. Soll heißen: Je mehr der Biker in die Pedale tritt, desto geringer die Unterstützung, lässt der Fahrer nach, wird der Motor stärker. Die schönsten Touren der Region gibt’s unter www.hohe-salve. com – Sommer/Bike&Rad.

myRescall ist die Notfall-App für iPhone und Android-Handys. Das Abo für ein Jahr kostet 2,69 Euro – eine Investition, die Leben retten kann, denn mit dem Notruf an die beauftragte Leitstelle werden gleichzeitig die GPS-Daten des Notfall-Standortes ermittelt, sodass Hilfe rascher und präziser möglich ist.

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termin

Am 14. und 15. September messen sich Biker bei der 1. Ischgl Overmountain Challenge mit Stars der Szene und erleben zwei Tage im Rausch legendärer Singletrails.


tirol im sommer

Veranstaltungszentrum FORUM Das lateinische Wort FORUM bedeutet: „Marktplatz, Begegnungsstätte, Diskussions-plattform“, das dem Kommunikations-, Kultur- und Kongresszentrum in Rum seinen Namen gibt. Für die baulich gelungene Gestaltung und die städtebauliche Einbindung des Gebäudes in die umliegende Landschaft und die Platzgestaltung wurde das FORUM mehrfach mit Architektur – Preisen ausgezeichnet. Herzstück ist der große Veranstaltungssaal mit 380 m2 Fläche, durch eine Trennwand teilbar in zwei kleinere Säle mit separaten Eingängen. Eine 146 m2 große Bühne und kleine Bühne mit 50 m2 sind eine ideale Voraussetzung für ihre Veranstaltungen Gastronomie Das Café FORUM- täglich geöffnet und steht für Veranstaltungen auf Wunsch auch gerne mit Catering zur Verfügung. Sie können aber auch eine von Ihnen gewünschte Catering-Firma für Ihre Veranstal-tung beauftragen oder selbst für Speisen & Getränke im Rahmen Ihrer Veranstaltung sorgen. Kontakt Veranstaltungszentrum FORUM Marktgemeinde Rum Rathausplatz 1 A-6063 Rum Tel.: +43 (0)512 / 24511-111 Fax: +43 (0)512 / 24511-200 forum@rum.at oder www.rum.at/forum

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Genuss & Familie Edle Genüsse treffen auf Familienferien. Während die einen auf den Tiroler Genussrouten den Geheimnissen der heimischen Küche auf die Spur kommen, verfolgen die Kleinen einen ganz anderen Plan: Das Finden der puren Spaßwelt. Tiroler Grauvieh trifft Schnaps

Im heurigen Sommer warten gleich zwei neue Routen auf die Ge­ nusswanderer. Die „Tiroler-Edle-Genussroute“ führt rund um Lan­ deck der naturnahen Lebenswelt des Tiroler Grauviehs nach, deren Milch zur Tiroler-Edlen-Schokolade verarbeitet wird. Von der Tal­ station Zams geht’s zuerst mit der Seilbahn auf die Bergstation des Venet auf 2.212 Metern, wo ein unvergleichlicher Panoramablick wartet, weiter zur Gogles Alm, wo Joachim Nigg die Milch von mehr als 70 Kühen zu Käse und Buttermilch veredelt, nächster Halt ist das Naturparkhaus Gachenblick samt Aussichtsterrasse auf 1.581 Metern, bevor es mit dem Naturparkbus nach Landeck zur Konditorei Haag geht, wo Chocolatier Hansjörg Haag die Produktion der Köstlichkei­ ten erklärt.Ebenfalls neu im Sommer 2013 ist die Tiroler Schnaps­ route, wo in ausgewählten Brennereien der Weg vom Obstanbau über den Brennprozess bis zum fertigen Produkt erläutert wird. Verkos­ tung natürlich inklusive!

Familienferien Buchtipp

Was Tirol (und die Umgebung) kulinarisch sonst noch zu bieten hat, lesen Sie unter anderem im aktuellen Slow-FoodGuide, der über 200 Gasthäuser in Österreich, Südtirol und Slowenien getestet hat. Für die Auswahl der empfohlenen Häuser gilt auch heuer wieder: Man muss für maximal 35 Euro ein typisches Menü bekommen und Gastfreundschaft und Behaglichkeit müssen im Mittelpunkt stehen. Slowfood 2013, Brandstätter Verlag, 320 Seiten, EUR 22,50 Gibt’s auch als App. Infos und Download: www.slowfoodguide.at

Sinnlicher Genuss

Es muss nicht immer der Magic-Life-Club in der Türkei sein, wenn das Beste praktisch vor der Türe liegt. Die Family-Tirol-Dörfer und -Hotels stehen seit 15 Jahren für maßgeschneiderten Familienurlaub. Ausgewählte Unterkünfte bieten für jeden das Richtige: Egal, ob Klein- oder Großfamilie, Großeltern mit Enkel oder Alleinerzieher. Als neues Mitglied bei den Family-Tirol-Dörfern ist 2013 erstmals auch das Ötztal mit dabei: Kids können dort auf dem komplett neu gebauten Spielplatz „Bergwerk“ herumtoben und Goldwaschen oder im Ötzi-Dorf mehr über das Leben des Mannes aus dem Eis erfahren. Highlights unter den Aktivitäten sind in diesem Jahr auch neue geführte Geocoachingtouren sowie Klettertouren für die ganze Familie. Infos unter www.tirol.at/familie

Hierzulande gibt es viele Spezialitäten, die selbst der gelernte Tiroler oft nicht mehr kennt: Von saftigen Haiminger Äpfeln über die Brandenberger Prügeltorte bis hin zum Kaunergrater Ziegenkäse. Auf den Tiroler Genussrouten können Sie sämtliche Köstlichkeiten mit allen Sinnen genießen. Gourmets folgen den insgesamt 21 Routen zu Fuß oder mit dem Rad und verkosten sich durch das kulinarische Tirol. Alle Routen unter www.tirol.at/genussrouten

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tirol im sommer

Ein besonderes Highlight ist das „Fröschl-Haus“, das neue Aqua-Terrarium mit Frosch, Molch und anderen Wassertieren, sowie das benachbarte Großaquarium „Fischwelt der Alpen“, das mit 230.000 Litern Fassungsvermögen und bis zu 4 Metern Tiefe weltweit das größte seiner Art ist. In die faszinierende Unterwasserwelt mischt sich ab und zu auch eine ganz besondere Spezies: der Mensch. Dann nämlich, wenn das Aquarium mit erfrischenden 18 Grad Wassertemperatur zu reinigen ist.

Das Bärenpaar Martina und Ander hat sich zwar noch lieb, die Familienplanung ist jedoch altersbedingt – die Bärendame ist 22 Jahre alt – abgeschlossen. Was gut ist, weil derzeit kein geeigneter Platz in einem anderen Zoo vorhanden wäre. Aus diesem Grund ist gerade auch kein Babyboom bei Luchs und Wolf zu erwarten. Nachgezüchtet wird im Alpenzoo nur, wenn die Tiere danach auch ein schönes Zuhause bekommen.

Neues Leben im Alpenzoo Das heurige Frühjahr war ja leider kein sonderlich gutes. Dem Nachwuchs im Innsbrucker Alpenzoo war das allerdings ziemlich egal. Und so können Besucher jetzt, da es endlich wärmer wird, viele Jungtiere durch das Gelände streifen sehen.

D

ie Jungtiere sind ein ganz be­ sonderer Anziehungspunkt im Alpenzoo – nicht nur für die Kids. Auch die schon etwas größeren Besucher sind ganz angetan vom Nachwuchs, der auf den noch etwas wackeligen Beinchen dahintapst.

Jungtierfreuden

Ganz besonders große Freude bereiten die mittlerweile rund vier Wochen alten Elchzwil­ linge, weil sie einerseits ganz besonders süß sind und auf der anderen Seite eine nette Geschich­ te dahintersteht. Kam doch ein junger und dy­ namischer Elchbulle ins Gehege ... der prompt von der dort ansässigen 7-jährigen Kuh zurück­ gewiesen wurde. Wäre er doch besser gleich zur Jüngeren gegangen. Diese schenkte ihm nämlich ihre volle Aufmerksamkeit und dem Alpenzoo vor rund einem Monat ihren ersten Nachwuchs. Wenn Sie sich nun fragen, was ein Elch über­ haupt im Alpenzoo macht: Der Elch ist tatsäch­ lich ein Alpentier. Oder war es zumindest früher. Davon zeugt ein über 2.300 Jahre altes, gut er­ haltenes Elchskelett, das in 1.850 Meter Seehöhe im Karwendel gefunden wurde und im Alpen­

// Fotos: Alpenzoo

zoo ausgestellt ist. Zum 800-Jahr-Jubiläum Inns­ brucks im Jahr 1987 machte Königin Silvia von Schweden der Stadt schließlich einen „echten“ Elch zum Geschenk, der stellvertretend für all jene Tiere steht, die heute hier zwar nicht mehr heimisch, aber trotzdem zum Zoo-Leitthema „Tierwelt der Alpen“ zu zählen sind. Nachwuchs gibt es auch bei den Wildkat­ zen, deren Nachzucht eine lange Tradition im Innsbrucker Alpenzoo hat. Auch sie sind bei uns heute nicht mehr heimisch, wurden aber dank der Alpenzoo-Nachzucht in großen deutschen Waldgebieten wieder angesiedelt. Derzeit bege­ ben sich drei Jungtiere bereits auf erste Erkun­ dungstouren durchs Gehege. Zuwachs gibt es auch bei der Murmeltier­ familie. Zoogründer Hans Psenner hatte die Nachzucht vor rund 50 Jahren zum ersten Mal geschafft, seitdem wartete man vergeblich auf Nachwuchs. Erst als die Murmeltiere in die große Voliere zu den Bartgeiern übersiedelten, war es wieder so weit. Während die Vögel auf­ grund ihres Alters (die Tiere sind älter als der Alpenzoo selbst) ihre persönliche Familien­ planung abgeschlossen haben, sorgen die Mi­

ni-Murmel für Entzücken. Ein Highlight ist immer die Familie Fischotter, die sich vor allem nachmittags über und unter Wasser mit ihren Schwimmkünsten produziert. Und verlässlich jedes Jahr: Kitze bei Gams und Steinbock.

Tipp: Sommerabendführung

Jedes dieser Tiere und viele mehr erzählen ihre ganz eigenen (Nachwuchs-)Geschichten, die es immer wieder aufs Neue zu entdecken gilt – am besten bei einer der beliebten Sommerabendfüh­ rungen, die auch heuer wieder vom 9. Juli bis 12. September stattfinden. Dienstags und donners­ tags ab 18 Uhr können Sie auf einem geführten Rundgang nach Zooschluss den Alpenzoo in be­ sonderer Atmosphäre erleben, sind bei der Fütte­ rung dabei und erhalten aktuelle Infos zur Tier­ welt der Alpen. Kosten: Eintrittspreis zuzgl. zwei Euro Führungspauschale für Erwachsene.

Alpenzoo

Weiherburggasse 37a, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/29 23 23, www.alpenzoo.at

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tirol im sommer

kultur Immer in Bewegung zu sein, heißt in Tirol nicht zwingend auf die höchsten Berge zu klettern. Die Tiroler lieben es auch, sich mit ihrer Geschichte und Kultur auseinanderzusetzen, das Alte zu erhalten und Neues aufzubauen – und das kann man getrost wörtlich nehmen. Musik und Architektur

Die großen Stärken der Kultur in Tirol: Das Ausrichten wunderbarer Festivals und die Pla­ nung und Erhaltung zukunftsweisender Bau­ ten. Dabei prägen moderne Architektur und prachtvolle historische Sehenswürdigkeiten gleichermaßen das Bild unseres Landes. Aus früheren Epochen stammen etwa die vor we­ nigen Jahren restaurierte Kaiserliche Hofburg, die Hofkirche mit ihren Schwarzen Mandern und der Klassiker, das Goldene Dachl. Auch Schloss Tratzberg bei Schwaz, Stift Stams im Oberland oder die Münze Hall mit dem Münzturm sind kulturelle Anziehungspunk­ te. Das gesamte mannigfaltige Angebot finden Sie unter www.kultur.tirol.at und Sie werden staunen, was sich seit Ihrem letzten Schulaus­ flug (das wahrscheinlich letzte Mal, dass man sich wirklich mit der eigenen Heimat ausein­ andergesetzt hat) alles getan hat.

Termine

Ende Juli..............................................................Straßen- und Kleinkunstfestival Olala in Lienz 25. Juli bis 31. August...................................Volksschauspiele Telfs Noch bis 9. August.........................................Schlossbergspiele Rattenberg 2. bis 17. August...............................................Operettensommer Kufstein 1. bis 3. August..................................................Outreach-Jazzfestival, Schwaz 1. bis 18. August...............................................Festival der Träume, Innsbruck 1. August bis 2. September........................Open-Air-Kino im Zeughaus 27. bis 31. August............................................Filmfest St. Anton

Dreck!

Pfui! Mit diesem Wort warnen wir unse­ re Kinder vor Dreck und Schmutz, leben wir doch in einer Zeit, die Sauberkeit und Hygiene hochhält. Doch gerade das Tiro­ ler Volkskunstmuseum, in dem in der Re­ gel das Repräsentative im Mittelpunkt steht, befasst sich bis 3. November in der Ausstel­ lung „Dreck“ mit dem allzu oft verdrängten und ambivalent gesehenen Thema. www.tiro­ ler-landesmuseen.at

Ritter. Traum und Wirklichkeit

Buchtipp

Die Innsbrucker Staßennamen von Josefine Justic, Tyrolia Verlag, 250 Seiten, EUR 19,95 In Innsbruck gibt es knapp 650 Straßen, Gassen, Wege, Promenaden, Plätze, Brücken und Parks. Wie sie zu ihren Namen kamen und was diese bedeuten, erklärt dieses Buch.

Holz-Erlebniswelt

Das Ideal vom edlen Ritter war seit jeher ein Traum mit großer Wirkung. Ausgehend vom historischen Ritter als gepanzerter Reiter und adeliger Grundbesitzer spannt die aktuelle Ausstellung im Schloss Ambras den Bogen von der im 15. Jahrhundert ausgehenden Ritterromantik bis ins 19. Jahrhundert. Die Ausstellung wird im 2. Stock des Hochschlosses gezeigt und ist bis 8. September täglich geöffnet www.schlossambras-innsbruck.at

Binderholz in Fügen hat mit seinem FeuerWerk ein äußerst ungewöhnliches Ausflugsziel etabliert. Rund um das hochmoderne Biomasse-Heizkraftwerk ist eine Erlebniswelt entstanden, die den Besucher auf eine sinnliche Reise durch die Geschichte des Holzes führt, die in 16 Metern Höhe im „Garten der Lüfte“ endet. Dazu gibt’s eine Galerie mit laufenden Ausstellungen zum Thema Holz. Für den kulinarischen Aspekt sorgt die SichtBAR mit einzigartigem Blick auf die herrliche Bergwelt. www.binder-feuerwerk.com

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promotion

Während auf der Bühne alles klassisch bleibt, hat sich rundherum einiges getan: 6,6 Mio. Euro haben die Seefestspiele in den 5.000 Quadratmeter großen Zubau investiert, um den Besuch noch entspannter zu machen. // Entwurf: SHS Architekten, Visualisierung: Markus Kremser

klassische operette im neuen gewand Ja, wir wissen’s: Mörbisch ist nicht in Tirol. Aber man kann auch als Tiroler sein Lieblings-Bundesland im Sommer durchaus mal verlassen und sich auswärts kulturell weiterbilden: Mit dem „Bettelstudenten“ zum Beispiel, der heuer im Zuge der Seefestspiele aufgeführt wird.

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in Mörbisch ist eine neue Zeitrech­ nung angebrochen: Mit Dagmar Schellenberger ist nicht nur eine neue Intendantin im Amt, auch das Fest­ spielgelände hat sich verändert – vor allem in Bezug auf die Gastronomie. In der Kü­ che des optisch umgestalteten Restaurants wird vom neuen Gastropartner „food af­ fairs“ ein „Best of Burgenland“ zubereitet. Zusätzlich bietet das Café Alsen beste Wie­ ner Kaffeehaustradition, an verschiedenen Ständen bekommt man Snacks gegen den

kleinen Hunger. So bietet etwa der „Würs­ telstand“ regionale Wurstspezialitäten und – eine Novität am Festspielgelände – gepfleg­ te Bierkultur frisch vom Fass. Dagmar Schellenberger startet indes mit dem Klassiker „Der Bettelstudent“ von Carl Millöcker, und damit mit einer der belieb­ testen Operetten überhaupt, in ihre erste Saison. Eine Unbekannte ist Schellenberger indes nicht in Mörbisch, stand sie doch be­ reits als Gräfin Mariza und Lustige Witwe selbst auf der Bühne.

Die Entertainment-Highlights in Tirol! Europas größte Schaumparty 6. Juli 2013 Olympiahalle

Cirque du Soleil QUIDAM! 2.-6. Oktober 2013 Olympiahalle

OTTO - geboren um zu blödeln! 18. Oktober 2013 Olympiahalle

Kaya Yanar 20. Oktober 2013 Olympiahalle

Der Bettelstudent 11. Juli bis 24. August 2013

Seefestspiele Mörbisch Tel.: 02682/66210 tickets@seefestspiele-moerbisch.at www.seefestspiele-moerbisch.at Ticketpreise: 23 bis 95 Euro Loge: 110 bis 130 Euro Vorschau 2014: Anatevka

(Karten erhältlich ab 11. Juli 2013)

sports. business. entertainment.

Andreas Gabalier Live mit Band 16. November 2013 Olympiahalle

VOLKSROCK ’N’ ROLLER

LIVE MIT BAND

16.11.2013

directed by Franco dragone

6.10.2013 777

Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH Tel.: +43 (512) 33838-0 Fax: +43 (512) 33838-200

Olympiastraße 10 6020 Innsbruck E-Mail: marketing@olympiaworld.at

www.olympiaworld.at

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tirol im sommer

sommer: aber sicher! Neben Wandern ist Schwimmen/Baden des Tirolers liebste Freizeitbeschäftigung im Sommer. Laut einer Umfrage gehen rund sieben von zehn Tirolern zumindest ab und zu in ein Schwimmbad. Die Bäder sind vor Kurzem in die Freibadsaison gestartet und hoffen wie die Besucher auf einen schöneren Sommer, als es der heurige Frühling war, um das vielfältige Angebot ausgiebig nutzen zu können. // Foto: TVB Innsbruck/Tommy Bause

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und 110 Bäder haben in Tirol wieder ihre Pforten ge­ öffnet und sind in die Som­ mersaion gestartet. Insgesamt gehören dabei jeweils 55 Freibäder sowie Hallenund Freibäder zum facettenreichen Ange­ bot; dazu laden zusätzlich 29 Seen im gan­ zen Land zum Badevergnügen ein. Damit dieses in den Bädern künftig noch siche­ rer wird, bietet die Fachgruppe der Ge­ sundheitsbetriebe der Wirtschaftskammer Tirol heuer bereits zum neunten Mal ent­ sprechende Ausbildungsprogramme nach ÖNORM S 1150 für Bädermitarbeiter an.

verantwortung am schwimmbecken

Das Image der Bademeister hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt.

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Wurden sie früher oft abwertend als „Bade­ waschl“ bezeichnet, die sich am Beckenrand auf und ab stolzierend gerne selbst präsen­ tierten, so ist das Berufsbild mittlerweile ein gänzlich anderes. Karlheinz Bader, Obmann des Bäderausschusses und einer der Refe­ renten im Ausbildungsprogramm: „Eines der Grundbedürfnisse des Badegastes ist die Sicherheit. Dass eine profunde Ausbildung der Bädermitarbeiter durchaus Sinn macht, zeigt sich vor allem darin, dass die Unfall­ häufigkeit deutlich gesunken ist. Der Ba­ demeister von heute wird nicht nur in der Wasserrettung ausgebildet, hohes Augen­ merk wird auch auf die Prävention gelegt. So können die Bädermitarbeiter Risiken früh erkennen und einschätzen, um bereits eingreifen zu können, bevor etwas passiert.“ Die Ausbildung im Bäderbereich wird in

sieben Stufen eingeteilt, mit jeder steigen die Kompetenzen und Einsatzmöglichkei­ ten. Die Basis bildet die 2-tägige Ausbil­ dung zur Badeaufsicht, auf die sich die wei­ teren Stufen zum Saunawart und Badwart für Klein- und Großbecken sowie Klein­ badteiche/Bäder an Oberflächengewässern, zum Bädertechniker bis hin zum Bade­ meister aufbauen. Während der Ausbildung werden nicht nur „Hardfacts“ wie hygienische und recht­ liche Bestimmungen oder technische Grundlagen vermittelt, sondern auch die Kommunikation und Menschenkenntnis geschult. Bader: „Wenn viele Menschen gleichzeitig an einem Ort zusammenkom­ men, ist Konfliktpotenzial immer gegeben. Oftmals muss der Bademeister auch als Vermittler auftreten, gleichzeitig muss er


tirol im sommer

„der bädermiTarbeiTer soll den badegäsTen als parTner zur seiTe sTehen, brauchT aber auch deren unTersTüTzung, Weil er TroTz besTer ausbildung nichT immer überall sein kann. deshalb unser appell an die badegäsTe: biTTe helfen sie uns, den badebeTrieb noch sicherer zu gesTalTen, und melden sie auffälligkeiTen ans personal.“ Karlheinz Bader, Obmann des Bäderausschusses

Gefahrenpotenzial frühzeitig erkennen und gefährdete Personen ganz besonders beobachten; etwa Menschen unter Alkoholein­ fluss oder Kinder, die schon durch ihren natürlichen Umgang ge­ fährdet sind, springen, spielen und die Attraktionen wie Rutschen nutzen. In der Ausbildung werden all diese Fähigkeiten erarbei­ tet, außerdem sind durch die unterschiedlichen Ausbildungsnor­ men die Positionen und Aufgabenbereiche in den Bädern klarer definiert.“ Was ein „echter“ Bademeister, und damit die höchste Stufe, können muss? Neben einer 80­stündigen Ausbildung und Prü­ fung in Hygiene und Bäderrecht, Management und Mitarbeiter­ führung, Sicherheitstechnik und Wasserqualität muss er neben einer 17­stündigen Erste­Hilfe­Ausbildung mit einem Schwer­ punkt für Ertrinkungsnotfälle auch eine Wasserrettungsausbil­ dung sowie mindestens ein Jahr Berufspraxis in einem Schwimm­ bad nachweisen. Er ist von einem „Badewaschl“ folglich sehr weit entfernt, sondern hochqualifizierter Hygieneexperte und Sicher­ heitsbeauftragter und für Badbesucher in allen Belangen kompe­ tenter Ansprechpartner. Insgesamt wurden bereits über 400 Personen für die Tätigkeit im Bäderbetrieb ausgebildet. Auch Anfang Mai war es wieder so weit und 65 Kandidaten sind zu den verschiedenen Schwimmbad­ prüfungen angetreten. Bestanden haben alle – vier davon sogar mit Auszeichnung. Sie alle sorgen dafür, dass der Badaufenthalt für die Gäste auch heuer zu einem entspannten Erlebnis wird.

tiroler Bäder in zaHlen (angaben in %)

Anzahl der Tiroler, die sowohl Hallen- als auch Freibäder besuchen: 40 hauptsächlich Freibäder besuchen: 17 hauptsächlich die Sauna besuchen: 13 nie in Schwimmbad oder Sauna gehen: 14 Anzahl der Schwimmer, die ganzjährig schwimmen: 37 bevorzugt im Sommer/Winter schwimmen: 33/17 Anzahl der Tiroler, die denken, das Preis-LeistungsVerhältnis der Tiroler Bäder sei vollkommen angemessen: 60, zu teuer: 40

Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Tiroler Bäder, Obmann Josef Fiegl und Karlheinz Bader, Obmann des Bäderausschusses, gaben einen Rückblick auf die Winter- und einen Ausblick auf die Sommersaison

der Badesommer kann kommen Schwimmen ist eine der beliebtesten Sportarten der Tiroler, weil es einerseits gesund ist und auf der anderen Seite nicht viel Aufwand braucht. Dazu kommen eine gehörige Portion Spaß und ein hoher Wohlfühlfaktor. Und Schwimmen ist nicht nur eine Freizeitaktivität für den Sommer, sondern auch für die kalte Jahreszeit, wie das Ergebnis einer Tirol-Umfrage zeigt. „Der Winter 2012/13 war sehr gut. Mehr als 1,44 Mio. Besucher nutzten das Angebot der Tiroler Bäder – ein Plus von fast fünf Prozent“, so Josef Fiegl, Obmann der Tiroler Bäder und selbst Betreiber der Freizeit Arena in Sölden. Noch erfreulicher seien allerdings die Umsatzzahlen, die um 10,4 Prozent zugelegt und in der Wintersaison 13,7 Mio. Euro eingebracht haben. „Das liegt zum einen daran, dass die Bäder die Wende im Tourismus geschafft haben und die Eintrittspreise langsam nachziehen, zum anderen aber auch am tollen Angebot. Wir sind sehr gut aufgestellt und die Tiroler Bäder können ihren Kunden einiges bieten“, erklärt Fiegl, aber: „Trotz der schönen Zahlen können die Betriebe nicht nur lächeln, weil angesichts der hohen Mitarbeiter- und vor allem Energiekosten kaum Gewinn gemacht wird.“ Deshalb sollten sich Regionen beim Bau eines neues Bades überlegen, sich zusammenzuschließen, denn „um ein Schwimmbad betreiben zu können, braucht es Massen. Das Umfeld muss passen und das Besucherpotenzial da sein.“ Dennoch bewerten von den 18 befragten Betrieben rund 45 Prozent ihre wirtschaftliche Situation besser als im Vorjahr, die Hälfte immerhin als gleich gut. Mit 9,52 Euro je Gast liegen auch die Erlöse der Bäder über jenen des Vorjahres (9,05 Euro). Erfreuliches brachte zudem der Mystery-Check zutage: Im Zeitraum von Feber bis April wurden elf Hallenbäder getestet, wobei der Gesamteindruck vom Betreten bis zum Verlassen des Bades insgesamt mit der Note 1,2 bewertet wurde. Auch für die heurige Freibadsaison sind die Tiroler Bäder bestens gerüstet. „Wir blicken mit großer Spannung auf den Sommer und sind optimistisch, den Jahrhundertsommer von 2003 toppen zu können. Das Angebot ist qualitativer und vielfältiger geworden. Wir sind sehr gut aufgestellt und bieten den Kunden viel Spiel und Spaß. Außerdem gönnen sich immer mehr Menschen einen Besuch im Erlebnis- oder Freibad“, so Fiegl. Auch wenn Karlheinz Bader, Obmann des Bäderausschusses, zu bedenken gibt, „dass von vier Monaten Freibadbetrieb statistisch gesehen nur maximal die Hälfte als so genannte Betriebstage bezeichnet werden können“, wartet auf die Tiroler sicher ein feiner Badesommer.

Anzahl der Tiroler Bäder, die sehr gute bzw. gute Bewertungen bekommen: Hallenbäder: 65, Freibäder: 77, Seebäder: 83, Saunen: 82

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urlaubs.tipps

Tu felix Austria Citytrips entführen uns in den meisten Fällen ins Ausland. Voller Freude und Inbrunst erkunden wir fremde Landeshauptstädte, stehen in der Schlange vor Museen, genießen die lokale Küche, riechen und schmecken die Stadt. Doch warum immer in die Ferne schweifen, wo doch Österreich in der glücklichen Lage ist, Architektur, Kultur und Kulinarik zu einem perfekten Gesamtergebnis zusammenzufügen. Wo Sie in Salzburg und Wien besonders gut essen und schlafen, zeigen wir Ihnen hier.

Haben Sie Wien schon relaxed gesehen?

Wir haben es. Und allein daran schuld war das Hotel Daniel mit seinen 116 smarten Zimmern. Gelebte Urbanität und smart Lu­ xury – so lässt sich die Idee des Hauses in aller Kürze beschreiben. Der Grazer Ho­ telexport ist viel mehr als nur ein Ort zum Übernachten. In einem geschichtsträchtigen Haus in bester Lage neben dem Schloss Bel­ vedere bietet das Daniel dem modernen Rei­ senden ein Konzept, das auch Einheimische schätzen. Kunst von Erwin Wurm und Bie­ nen am Dach, ein original amerikanischer Wohnwagen im Garten und eine Bakery, die sich abends zu einem Restaurant mit inter­ nationaler Küche verwandelt. Überflüssiger Prunk und Schnickschnack werden wegge­ lassen. Die Lobby, die keine ist, den gemüt­ lichen Vorgarten vor dem ehemaligen Hoff­ mann-La-Roche-Gebäude am Landstraßer Gürtel – und Urban Gardening am Haus­ dach – wo findet man das sonst?

Hotel Daniel: hip, stylish und unglaublich kreativ

Kulinarische Höhepunkte nicht ausgeschlossen – eine Huldigung

Achtung: An all jene, die hoffnungslos ge­ nialem Essen verfallen: „betreten verboten“. Denn wer nicht zu den oberen Zehntausend gehört, kann sich ein Abendessen im Steirereck nicht regelmäßig leisten. Doch hin und wieder über die (auch finanziellen) Stränge zu schlagen und dafür hinreißend gut zu spei­ sen, hat schon so manchen Alltagsfrust ganz schnell weggeblasen. Mehr Worte braucht es nicht: „Schneebergland-Ente mit gebratenem Sprossensalat, schwarzem Rettich und Erd­ nuss“ ... und das war nur ein Zwischengang. Klein, quirlig und immer ausgebucht ist das mochi. Ein – wie es sich selbst bezeichnet – Grill- und Sushi-Restaurant in der Wiener Praterstraße. Hier braucht es die Hilfe der süßen Kellnerin, um die Speisekarte zu ver­ stehen. Oder wussten Sie, wie Yuzu-Trüffel, Gurken-Kim-chi oder Kanpyp schmecken?

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Hotel Daniel

Landstraßer Gürtel 5, 1030 Wien Tel.: 01/901310 www.hoteldaniel.com DZ ab 92 Euro

Restaurant Steirereck Meierei am Stadtpark Am Heumarkt 2A, 1030 Wien Tel.: 01/7133168 www.steirereck.at

MOCHI

Praterstraße 15, 1020 Wien Tel.: 01/925 13 80 www.mochi.at


urlaubs.tipps

Blaue Gans: modern schlafen und gutbürgerlich essen

Es war einmal vor langer, langer Zeit ...

... da wurde das erste Gasthaus in der Stadt Salzburg eröffnet. Heute, genau 663 Jahre später, beflügelt die Blaue Gans noch immer ihre Besucher und hat sich zu einer traditi­ onsreichen Herberge mit modernem Design und zeitgenössischer Kunst gemausert. In bester Lage in Salzburgs Zentrum entstand aus dem ältesten Gasthaus das „artHOTEL“ mit seinen wunderbar renovierten Zimmern, verwundenen, mit Kunst behängten Gängen und einer gutbürgerlichen Küche mit medi­ terranem Touch. Wer ohne Restaurant auskommt, ist im Boutiquehotel am Dom in der Goldgas­ se bestens aufgehoben. Das im Juni 2009 er­ öffnete Haus bietet 15 individuell gestal­ tete Zimmer zu vernünftigen Preisen. Der Charme des 800 Jahre alten Altstadthauses paart sich mit dem Komfort und Luxus eines modernen 4-Sterne-Designhotels.

Charmant: Boutiquehotel am Dom

Über den Dächern

Der Mönchsberg, einer der sechs Stadtberge von Salzburg, bietet die beste Aussicht auf die Altstadt sowie die Festung Hohensalzburg. Von der Panoramaterrasse des Restaurants m32 aus genießt man gerne diesen wunder­ baren Ausblick und lässt die Seele baumeln. Unter dem von Matteo Thun entworfenen Café/Restaurant befindet sich das Museum der Moderne, dessen Bau vor einigen Jahren für großen Wirbel in der Stadt sorgte. Mit wechselnden Ausstellungen zieht das auch architektonisch spannende Museum mitt­ lerweile nicht nur Touristen, sondern auch Salzburger an. 

artHOTEL Blaue Gans

Getreidegasse 41, 5020 Salzburg Tel.: 0662/8424910 www.blauegans.at DZ ab 139 Euro

Boutiquehotel am Dom Goldgasse 17, 5020 Salzburg Tel.: 0662/842765 www.hotelamdom.at DZ ab 130 Euro

Restaurant m32 – Moderne am Berg

Mönchsberg 32, 5020 Salzburg Tel.: 0662/841000 www.m32.at

Kunst am Teller und rundherum gibt’s im Restaurant m32 am Mönchsberg

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urlaubs.tipps

Der Gardasee von seiner anderen Seite Tiroler lieben den Gardasee. Mediterran und doch noch immer irgendwie heimelig, relativ rasch erreichbar und damit perfekt für einen Kurzurlaub. Vor allem die Ostseite und das südliche Ende rund um Malcesine, Lazise oder Peschiera sind für viele zum zweiten Wochenend-Zuhause geworden. Wir haben den Gardasee von einer ganz anderen Seite kennengelernt ...

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iva del Garda, direkt am Nordufer des Gardasees gelegen, blickt auf eine bewegte Ver­ gangenheit zurück, die sich auch in der Ar­ chitektur des Ortes widerspiegelt. Vene­ zianische Einflüsse und Reliquien aus der k.u.k.-Zeit prägen das Bild der Stadt, Ju­ gendstilvillen wechseln sich mit barock ver­ zierten Häusern ab, dazwischen zahlreiche Shops, Cafés und Restaurants. Direkt am See, nur wenige Gehminu­ ten vom Zentrum entfernt und dennoch völ­ lig abgeschieden, liegt das Hotel Lido Palace, dessen Historie eng mit jener von Riva ver­ knüpft ist. Die Anfänge des imposanten Ju­ gendstil-Gebäudes reichen zurück bis ans

Lido Palace

Viale Carducci 10 I-38066 Riva del Garda Tel.: 0039/0464/021899 www.lido-palace.it Doppelzimmer ab 340 Euro für zwei Personen inkl. Frühstück, Juniorsuite ab 630 Euro

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urlaubs.tipps

Tipps in und um Riva

Eine faszinierende Aussicht hat man vom 34 Meter hohen Torre Apponale, der im 12. Jahrhundert als Wachturm über den Hafen erbaut und immer wieder zweckentfremdet wurde. 2002 wurde der Turm renoviert. Nun kann man die 165 Stufen nach oben steigen und vom Aussichtsbalkon den Blick über die sehenswerte Stadt genießen, empfiehlt Monika Kellermann, Autorin des neuen Gardasee-Genussführers. Spaß macht auch ein Bummel durch die Laubengänge auf der Piazza 3 Novembre, durch die engen Gassen gesäumt von Läden und Ristoranti oder durch die gepflegten Parkanlagen von Rocca. • Restauranttipp: Leon d’Oro, Via Fiume 28: Ein Restaurant mit alpinem Ambiente, das neben den typischen Klassikern auch mediterrane Gerichte und Pizze auftischt. • Bartipp: Riva Bar, Largo Medaglie d’oro: Vom Frühstück bis zum Mittagsimbiss, vom frühabendlichen Aperitif bis zum Mitternachtscocktail – hier ist immer was los. • Einkaufstipp: Agraria Riva del Garda, Via S. Nazzaro 4: Kellerei und Ölmühle zählen zu den modernsten Betrieben weit und breit, superschön ist der großflächige Shop.

Ende des 19. Jahrhunderts und stehen ganz im Zeichen der Belle Epoque. Offiziell er­ öffnet wurde das Hotel Ende 1899. Zur Zeit der beiden Weltkriege verlor das Haus jedoch an Bedeutung, bevor 1995 ein eher mäßiger Neustart versucht wurde. Nach umfangreicher Sanierung öffnete das heutige Fünf-sternede-luxe-Refugium Mitte 2011 schließ­ lich erneut seine Pforten. Das altehrwürdi­ ge Gemäuer und Teile des Interiors wurden weitgehend erhalten, um moderne Kompo­ nenten mit viel Glas zeitgeistig ergänzt und damit ein neues Gesicht geschaffen, das die Geschichte ins Heute transferiert. Entstan­ den ist ein Hotel mit 42 Zimmern und Sui­ ten, zwei Restaurants, einem 1.500 qm gro­ ßen Spa und drei Veranstaltungsräumen für jeweils 60 Personen und mit ihm ein Rück­ zugsort der ganz besonderen Art.

Stylisch und extrem relaxt

Luxusrefugien haben oft ein Problem: Die Einrichtung ist gerne derart gediegen, dass man beinahe Angst hat, bei Berührung die Gesamtkomposition zu zerstören, die Mit­ arbeiter wirken mancherorts etwas steif, der Service überkandidelt. Das Lido Palace ist völlig anders: hochwertig und exklusiv – und

dabei total entspannt, sodass man sich ab der ersten Minute angekommen fühlt. Und wer einmal hier war, weiß, warum das Haus Mit­ glied bei „The Leading Hotels of the World“ ist. Hier stimmt einfach alles. Die Zimmer klar im Design, schlicht elegant und mit ei­ nem stylischen Badezimmer ergänzt, die Um­ gebung weitläufig und saftig grün, der Well­ nessbereich CXI (Centoundici) groß und umfassend und so gut eingeteilt, dass man nicht verloren geht. Mittags serviert das „Tre­ mani Bistrot“ mediterrane Gerichte aus regi­ onalen Zutaten, das exquisite Abendessen im hauseigenen Gourmetrestaurant „Il Re dal­ la Busa“ wird begleitet von sanfter Live-Kla­ viermusik, die sich wie die Kellner angenehm im Hintergrund hält und dennoch sehr prä­ sent ist. Zu etwas späterer Stunde wandert der Musiker samt Klavier in die Nähe der Terrasse und gibt dem Abend einen be­ schwingten Ausklang. Wer das Exklusive sucht und dabei den­ noch mittendrin im Geschehen sein möchte, wer Wert auf Stil und Style, gutes Essen und den absoluten Wohlfühlfaktor legt, muss im Lido Palace zwar die etwas größere Geldta­ sche mitbringen, wird dafür aber reichlich belohnt ...

• Tipps in der Umgebung: Wer Lust auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte hat, für den lohnt ein Stopp im Gemüseladen „Bonaro Ortofrutto“ in Varone. Liebhaber von rustikalem Ambiente werden die Trattoria „Pie di Castello“ in Cologna di Tenno lieben.

Noch mehr genussvolle Adressen rund um den Gardasee hat Kulinarikexpertin Monika Kellermann in einem kleinen Genussführer zusammengefasst. Sie versammelt darin Adressen, die sich wirklich lohnen, und liefert dazu nützliche Infos und Beschreibungen – aufgelockert mit Bildern, die sofort Lust auf den Süden machen.

Gardasee – der Genussführer 2013 & 2014

Monika Kellermann & Thilo Weimar Collection Rolf Heyne, 280 Seiten, EUR 18,40

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urlaubs.tipps

Die Red-Banana-Boards lassen sich einfach und bequem mit an den Gardasee nehmen, Stand-up-Paddeln kann man aber auch in Tirol: an über 40 Seen und Flussabschnitten!

vom stehen am Wasser und roten bananen Tirol hat seine neue Trendsportart: Stand-up-Paddeln, kurz SUP, das für ordentlich Fun auf dem Wasser sorgt. Man steht auf einem Board und paddelt über Seen oder Flüsse, gerne auch über Wellen am Meer. Und damit Sie Ihr Board selbt in den Urlaub ganz bequem mitnehmen können, hat Bellagio Boards das Label „Red Banana“ lanciert und mit ihm ein aufblasbares Board auf dem Markt gebracht, das sich zusammengerollt in einem Seesack transportieren lässt.

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tand-up-Paddeln eröffnet zahlrei­ che Möglichkeiten am Wasser, ist leicht zu erlernen und wunderbar wandelbar, weil man sich seine Herausforde­ rung am Board immer wieder neu aussuchen

kann: Vom meditativen Dahingleiten am ruhi­ gen See bis zur speedorientierten Sporttour auf wilderen Gewässern ist so ziemlich alles dabei. Damit wird SUP zum Funsport für die ganze Familie ... und ist zudem noch richtig gesund.

Denn SUP beansprucht den gesamten Körper. Benutzen kann man die Boards in Tirol übri­ gens auf über 40 Seen und Flussabschnitten – also genug Platz und Abwechslung, um die neue Trendsportart auszuprobieren.

bananen-kult

2013 gründete Bellagio Boards, das seit ei­ nem Jahr auch den ersten SUP-Store in West­ österreich betreibt, mit „Red Banana“ eine re­ volutionäre SUP-Marke, die schon mit ihrem Logo aus Bananen, Hibiskus und Palmen für Urlaubsstimmung sorgt. Unter diesem Label gibt’s verschiedene aufblasbare Boards (in 3 bis 5 Minuten mittels Handpumpe startklar!), die in ihrer Anwendung einem festen Brett fast um nichts nachstehen, aber zusammengerollt in ei­ nem Seesack Platz finden und wesentlich güns­ tiger sind. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Luftboards bereits zu Kultobjekten!

Stand-up-paddeln ist in tirol angekommen Mit Bellagio Boards hat Bernhard Wink­lehner Stand-up-Paddeln (SUP) auch nach Tirol gebracht und vor rund einem Jahr den ersten SUP-Store im Westen Österreichs eröffnet, in dem der Paddler alles findet, was er braucht: Boards und Paddel, Boardershorts und Rash Guards (Shirts), Sandalen, Brillen und Hüte. Mit dabei: Verschiedene aufblasbare Boards der neuen, hauseigenen Marke „Red Banana“, die bequem mit einer Handpumpe mit Luft befüllt werden und bereits ab 499 Euro zu haben sind. Infos unter www.redbanana.at. Wer’s nicht in den Shop nach Thaur (Moosgasse 18) schafft, kann auch online bestellen: www.bellagioboards.com

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„durch alTagssTress gehT leider ofTmals der konTakT zum eigenen selbsT verloren. egoyou energie bieTeT ganzheiTliche reviTalisierung und erholung.“ Harald Spadinger, Landesdirektor Tirol Merkur Versicherung

vom Alltag und sammeln neue Anregungen, um den Herausforderungen des Lebens wieder mit Freude und Leichtigkeit zu begegnen.

inneHalten

seelisches Wohlbefinden Auszeit. Kräfte sammeln für den Alltag – das neue Gesundheits-Vorsorgeprogramm ego4you Energie der MerkurVersicherung lässt Sie innehalten und zur Ruhe kommen.

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eit Jahren steht die Merkur Ver­ sicherung für innovative, ganz­ heitliche Gesundheits­Vorsor­ geprogramme. Das neueste heißt ego4you Energie: ein einzigartiges Angebot für das seelische Wohlbefinden, bei dem Sie sich auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren, die persönlichen Ressourcen reaktivieren und neue Perspektiven für mehr Lebens­ freude finden können.

alltagslast

Vielen Menschen kommen Lebensenergie und ­freude im temporeichen Alltag abhan­ den. Stress im Beruf und großer Einsatz für die Familie lassen eigene Wünsche in den Hin­ tergrund treten. Dies kann zu physischen und psychischen Beschwerden führen: Der Kontakt zum eigenen Selbst geht verloren. Hier setzt das neue Gesundheits­Vorsorgeprogramm ego4you Energie an – Sie nehmen Abstand

Eine Auszeit, in der Sie Ihre Aufmerksam­ keit nur auf sich selbst und Ihr Befinden rich­ ten: Das dreitägige Programm in ausgewählten 4­ und 5­Sterne­Gesundheitshotels dient dem Innehalten und Hineinhören. Die individuellen Fähigkeiten und aktuellen Lebenssituationen werden betrachtet. Professionelles Coaching unterstützt Sie bei der (Neu­)Orientierung und (Wieder­)Entdeckung Ihrer Lebensfreude. Zusätzlich werden Wohlfühlmassagen, Entspannungsübungen und ein Kreativwork­ shop durchgeführt, und alles so weit wie mög­ lich in der Natur. Denn Wald, Wiese und frische Luft sind die besten Energiespender!

Vorreiter

Merkur­Generaldirektor Alois Sundl zur Programmeinführung: „Die Merkur Ver­ sicherung baut mit ego4you Energie ihre Vorreiterrolle in der präventiven Gesund­ heitsvorsorge weiter aus.“ Die individuellen ego4you­Programme decken ein breites Spek­ trum der Vorsorge und Lebensbegleitung ab, von Traditioneller Chinesischer Medizin bis Leistungsdiagnostik. Ein Team von Ärzten, Coaches und Masseuren unterstützt Sie dabei, länger gesund zu bleiben.

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Leopoldstraße 17, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59840, DW -3711 bzw. -3712 www.merkur.at

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Neueröffnung Eigentlich hätte die heurige Cabriosaison ja ganz gut angefangen. Anfang März waren schon einige Sonnentage mit knapp 20 Grad Außentemperatur dabei, die den langen Winter vertreiben wollten. Doch etwas zu früh gefreut, der Winter blieb hartnäckig, und das bis Anfang Juni. Doch nun hat das lange Warten endlich ein Ende. Cabriobesitzer und die, die es noch werden wollen, sind wieder artgerecht mit zurückgeklapptem Stoffverdeck bzw. Klappdach unterwegs. // Fotos: Werk

Wiesmann Roadster MF5

Der MF5 ist das leistungsstärkste Modell der Edelmanufaktur Wiesmann. Ein form- und technikvollendeter Sportwagen mit Aluminium-Monocoque, wenig Gewicht und 555 PS. Das ist die Garantie für puristischen Fahrspaß, den man sich mit rund 255.000 Euro jedoch teuer erkaufen muss.

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ür alle Liebhaber des offenen Fahrvergnügens, egal ob sie ihr Gefährt nach der Winterpau­ se wieder bewegen oder sich mit einer Neuanschaffung beschäftigen: Auf den folgenden Seiten finden Sie eine feine Aus­ wahl der Cabriohighlights der heurigen Frei­ luftsaison. Dazu einen Testbericht über einen offenen Klassiker, der seit mittlerweile 23 Jah­ ren die Herzen seiner zahlreichen Fans höherschlagen lässt: den aktuellen Mazda MX5.

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Abarth 500C

Der 500er Abarth ist schon eine richtige Spaßmaschine: klein, 140 PS stark und wendig. Dass nun auch noch das Dach aufgeht, ist das i-Tüpfchen beim italienischen Rennzwerg mit österreichischen Wurzeln. Zu haben ist der Oben-ohne-Abarth ab rund 22.000 Euro.


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Jaguar F-Type

Stress hatte Jaguar wohl keinen, nach dem geschichtsträchtigen E-Type einen Nachfolger zu präsentieren. Immerhin haben sich die Briten damit rund 52 Jahre Zeit gelassen. Doch es hat sich gelohnt. Der F-Type bringt seine Insassen mit einer Soundorgie in Ektase. Aber auch der Rest weiß zu beeindrucken. Interessant ist der Preis ab guten 85.000 Euro für den V6.

Audi RS5

Offen Audi fahren ist ja schon mal nicht schlecht. Noch besser jedoch ist, wenn unter der Haube ein fetter V8 brummt. Wie eben im RS5, mit 4-Liter-V8 und satten 450 Pferdchen. Da lässt sich die Sonne gleich noch viel besser genießen. Doch Achtung: 115.400 Euro sind dafür mindestens notwendig.

CitroËn DS3 Cabrio

Die DS-Linie von Citroën hat in ihrer Neuauflage voll eingeschlagen. Wie schon die Ur-DS-Modelle erfreuen sich auch die neuen großer Beliebtheit. Diesen Erfolg bestärkt der jüngste DS-Spross zusätzlich. Fließende Linien und charakteristische Merkmale zeichnen das DS3 Cabrio aus. Der Spaß ist unter 20.000 Euro zu bekommen.

Opel Cascada

Opel wurde in jüngster Vergangenheit recht selten mit positiven Nachrichten verwöhnt. Umso erfreulicher war es, als die Modelle Adam, Mokka und der Astra-Twin-Top-Nachfolger Cascada präsentiert wurden. Das mit Stoffhaube ausgestattete MittelklasseCabrio beeindruckt mit toller Optik und großer Alltagstauglichkeit. Benzin- und Dieselmotoren von 120 bis 195 PS sind im Programm. Preise ab 26.490 Euro.

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Lamborghini Aventador Roadster

V12, 700 PS, 350 km/h, Allrad. Noch Fragen? Einer der brutalsten und kompromisslosesten Sportwagen überhaupt. Extreme in allen Belangen, das liebt der Aventador. Das muss sich sich der Käufer bewusst sein. Am nötigen Selbstvertrauen darf es ihm ebenso nicht fehlen. Dafür gibt’s die volle Dröhnung, mehr geht nicht. Ab 380.000 Euro.

VW Beetle Cabrio 50s

Endlich trägt der neue Beetle wieder den Käfer-Schriftzug am Rücken. Schließlich machte der Käfer die Marke Volkswagen groß und bis heute berühmt. Das Beetle Cabrio soll in zweiter Generation die Erinnerung an den offenen Käfer mit den heutigen Werten verbinden. Das schafft das Sondermodell „50s“ mit Details aus den früheren Käfer-Modellen in Perfektion. Das Krabbeln beginnt ab rund 25.000 Euro.

Porsche 911 Carrera Cabrio

Dass der Porsche 911 zu den besten und erfolgreichsten Sportwagen der Welt zählt, ist bekannt. Das gilt auch für das Cabrio, das seit Kurzem auch in der jüngsten Baureihe, dem 991, am Markt ist. Zehn Zentimeter mehr Radstand verschieben zwar die Proportionen, nicht jedoch das typische Elferbild. Nichts zu wünschen übrig lässt der „11er“ bei Fahrleistungen und Qualität, die sind top. Ab rund 122.000 Euro.

BMW M6 Cabrio

Das „M“ steht bei BMW für die höchste Stufe der Sportlichkeit. Das gilt sowohl für die Limos als auch die großen X-Modelle – und eben auch für das M6 Cabrio. Beeindruckende 560 PS aus einem Biturbo-V8 beflügeln den offenen Bayern zu Höchstleistungen. Vier Sekunden auf 100 km/h und abgeriegelte 250 Spitze. Der offene Spaß muss einem jedoch mindestens 153.000 Euro wert sein.

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Mercedes E-Klasse Cabriolet

Das neue E-Klasse-Cabrio sieht eher neu aus als „nur“ facegeliftet. Neue Scheinwerfer mit LED-Lichttechnik verleihen der E-Klasse einen völlig veränderten Auftritt. Ein spezielles „Aircap“ an der Frontscheibe soll Verwirbelungen fernhalten. Ab guten 60.000 Euro zu bekommen.

Chevrolet Camaro Cabrio

Ein echtes Musclecar – und das seit Jahrzehnten. Der Camaro erfreut sich einer überaus treuen Fangemeinde und bleibt seinem Ursprung treu. Big Block V8 mit 6,2 Liter Hubraum jagen 432 Pferdchen auf die Straße. Unter fünf Sekunden geht’s auf 100 km/h und ab guten 60.000 Euro aus dem Schauraum.

Morgan Plus 8

Ein Auto für gemütliches Offen-Fahren? Nein, das ist der Morgan Plus 8 mit Sicherheit nicht. Auch wenn Servolenkung und Klimaanlage an Bord das vielleicht vermuten lassen. Ein 4,8-Liter-V8 mit 367 PS, die auf nur 1.100 Kilo treffen, fordert willige Hände. Autofahren in seiner puristischen Form um knapp 160.000 Euro.

Maserati Gran Cabrio Sport

Die Italiener nennen ja jedes ihrer Modelle ein Kunstwerk. Damit ist auch der neue Gran Cabrio von Maserati gemeint. Perfektion und Tradition vermischt mit purer Schönheit ergeben eben ein Gesamtkunstwerk. Dazu ein herrlich klingender V8 und fertig ist das italienische Menü um 180.000 Euro.

Mini Roadster John Cooper Works

Schon 54 Jahre alt, aber noch nichts von seiner Begehrtheit verloren: der Mini. Seit 2001 in den Händen der BMW-Group präsentieren die Bayern eine Modellreihe nach der anderen. Der Roadster ist ein von mittlerweile sieben und in der stärksten Version als John Cooper Works 211 PS stark. Allerdings dann nicht mehr zum Minipreis, knapp 30.000 will der Händler dafür haben.

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Klassik-Open Er zählt zu den Mitbegründern der kleinen spaßigen Roadster-Abteilung. Seit über 20 Jahren nahezu unverändert am Markt, konnte Mazda von seinem MX5 bis heute knapp eine Million Exemplare verkaufen. Im Test das 126 PS starke Spaßcabrio. // Text und Fotos: Bruno König

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akumi nennt Mazda das Sondermodell, das es vom 5er und vom MX5 gibt. Neben einem Preisvorteil steht der Begriff „Takumi“ vor allem für hohe Handwerkskunst, sprich höchste Qualität. Dies trifft auf den MX5 absolut zu. Klar, wie sonst hätte sich der spa­ ßige Roadster über 20 Jahre lang so erfolg­ reich am Markt gehalten? Knapp eine Mil­ lion verkaufte Fahrzeuge weltweit sprechen eine deutliche Sprache über die Beliebtheit des Modells, das Anfang der 1990er ein neu­ es Segment begründete. Daneben gibt’s im Takumi noch 17-Zoll-Räder, Navi mit Bluetooth und fesche Alu-Pedale.

Gas, Lenkung, Ganghebel

Das Fahren im Mazda MX5 macht einfach nur jede Menge Spaß. Das ist Autofahren in Reinkultur: Gas, Lenkung und Ganghe­ bel – das sind die wichtigsten und wert­ vollsten Zutaten für eine lustvolle Ausfahrt. Wenn es das Wetter zulässt, dann natürlich mit offenem Stoffdach. Obwohl der Roadster auch mit geschlossenem Verdeck toll zu fah­ ren ist. Man hat das Gefühl, eins zu sein mit dem Auto. Am besten jedoch ist, wenn’s im­ mer geradeaus geht, denn die Sicht nach hin­ ten ist mehr als bescheiden. Schlimmstenfalls könnte man ja zum Einparken das Dach öff­ nen. Das klappt mit einem Handgriff und so schnell wie es kein Elektrisches jemals schaf­ fen wird. Und genau das macht den MX5 aus: dieses unkomplizierte, einfache und reduzier­ te Autofahren. Dazu reicht auch der kleine­ re der zwei angebotenen Motorisierungen. Der 1.800er mit 126 PS macht zwar keinen Rennwagen aus dem MX5, hängt jedoch stets gut am Gas und mit der nötigen Drehzahl gelingt auch jedes Überholmanöver mühelos. Das Sortieren der Gänge in der knackig bedienbaren Schaltbox ist eine Wucht. Man fragt sich plötzlich, warum Autos mehr als fünf Gänge haben. Dazu gibt’s perfekte Sitze mit feinem Leder überzogen und klare über­ sichtliche Armaturen. Zu haben ist Mazdas Spaßcabrio schon ab 23.990 Euro. Der besser ausgestattete Takumi kommt auf gute 28 Tausender.

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Facts Mazda MX5 Takumi • • • • • • • •

Motor: 1,8-Liter-Vierzylinder-Benzin Leistung: 93 kW/126 PS Drehmoment: 167 Nm bei 4.500 U/min Beschleunigung: 9,9 sec von 0 auf 100 km/h Spitze: 194 km/h Testverbrauch: 8,2 Liter/100 km CO2-Ausstoß: 167 g/km Preis: ab 23.990 Euro (Takumi: ab 28.790)


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Verbrauch gesamt Verbrauch in l / 100 gesamt km: 5,2 in–l 7,2; / 100 km: 5,2 – 7,2; CO2-Emission in COg2/-Emission km: 138 –in 168 g / km: 138 – 168

Verbrauch gesamt in l / 100 km: 5,2 – 7,2; CO2-Emission in g / km: 138 – 168

Griesauweg 28, 6020 Innsbruck Tel. 0512-33 23-740/-757 Näheres bei: Näheres bei: office@denzel-unterberger.cc Musterstraße Musterstraße 90, 6883 Muster, 90,Tel. 6883 0 99 Muster, 99 / 99 Tel. 99,0 Fax 99 99 0 99 / 9999 99, / 99 Fax 990 99 99 / 99 99 www.unterberger.cc eco.nova 65

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Stadtradler Früher waren die Dinger noch schlicht und ergreifend „Räder für die Stadt“, heute sind sie zum Urban Bike mutiert und damit auf die nächste Stufe gehoben worden. Doch diesmal hat Altes nicht einfach nur einen neuen Namen bekommen. Das gemeine Stadtrad von heute ist nämlich nicht nur schön, sondern auch funktional und die perfekte Verbindung von Emotion und Technik.

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(1) – Hawk Classic Bikes Die Classic Bikes von Hawk transferieren den Stil der Motorräder aus den 20er- und 30er-Jahren in klare, ästhetische Rahmenformen. Den Retrochic in Reinkultur gibt’s wieder ab Anfang Juli bzw. August ab rund 800 Euro – Vorbestellungen sind schon möglich! www.hawkclassic.com (2) – Vivax Veloce Zugegeben, dieses E-Bike ist nicht unbedingt ein klassisches Stadtrad, kann aber auch gerne dort benutzt werden. Das Vivax Veloce ist das leichteste E-Rennrad der Welt und mit dem einzigartigen Sattelrohrmotor vivax assist 4.0. ausgestattet, der auf Knopfdruck elektrische Hilfestellung bietet. Komplett um 4.490 Euro.

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(3) – Creme Cycles Holymoly Lady Solo Die Holymoly-Räder sind die perfekte Wahl für alle, die daran glauben, dass der Weg genauso wichtig ist wie das Ziel. Drei Gänge für die urbane Frau von heute gibt’s um 569 Euro. (4) – Schindelhauer Siegfried Der Gates-Carbon-Drive-Riemen gepaart mit klassisch anmutenden, polierten Anbauteilen und den Lederapplikationen von Brooks macht Siegfried schon jetzt zu einem Klassiker. Sagt das Prospekt. Wir finden: Mehr Purismus geht fast nicht. Die Kosten sind mit 1.400 Euro nicht ganz so minimal, dafür können Sie mit kaum einem anderen Teil so elegant und unaufdringlich durch die Stadt schleichen. (5) – Indienrad Racer Der Racer ist mit seinem elegant geschwungenen Rennlenker, der außergewöhnlichen Zweigangschaltung, dem aus gegerbten Rindsleder gefertigten Sattel und dem schlanken Rahmenbau eine Hommage an die Pioniere des Radsports. Um rund 450 Euro bekommen Sie traditionelles Rennraddesign mit modernster Technik. (6) – Electra Amsterdam Ein Hollandrad mit hohen Ansprüchen an die moderne Technik. Electra hat sich damit all jener angenommen, die zwar das Design der Hollandräder lieben, denen diese aber zu schwerfällig waren. Ab sofort gibt’s den Niederländerstyle auch für den gehobenen Stadtfahrer um rund 600 Euro.

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(7) – Airsteeem Sturmreiter Das Everyday-Sorglos-Bike, ausgelegt für den täglichen Gebrauch bei jeder Witterung. Mit diesem Rad kommen Sie immer ans Ziel. Wer will, kriegt auch Kotflügel dazu. Preis auf Anfrage.

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Sonnenschutz von seiner schönsten Seite.

BESSER ISSER BERATUNG MODE KOMPETENZ IHR KONTAKTLINSENSPEZIALIST Isser Optik, 6020 Innsbruck Meinhardstraße 3 Tel. 0512/580469 Fallmerayerstraße 3 Tel. 0512/584712 Isser Optik, 6100 Seefeld Klosterstraße 43 Tel.: 05212/2885 Isser Optik, 6010 Telfs Bahnhofstraße 2 Tel. 05262/63496

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das Treten unterstützt, ist man aktiv und trotz­ dem behaglich unterwegs. Bei ausgeschaltetem Motor funktionieren die Fahrräder mit Freilauf ohne Widerstand. Durch das geringe Gewicht kann das Fahrrad auch weiterhin als „ganz nor­ males“ Rad genutzt werden.

gut für die gesundHeit

Beim gesunden Training geht es nicht dar­ um, sich auszupowern. Im Gegenteil: Mit dem richtigen Bewusstsein „Weniger ist mehr“ fin­ det der Radler die ideale Pulsfrequenz und op­ timiert so sein Training.

getestet und für „seHr gut“ Befunden

pimp my bike Ein Biker will treten – egal, ob Sportler oder Hobbyradler. Manchmal hätte man aber doch gern etwas Unterstützung dabei. Die Firma Gruber Antrieb aus Wörgl kriegt es mit ihrem ultraleichten elektrischen Antrieb „vivax assist“ hin, dass beides geht ... Sporteffekt statt Mofafeeling.

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b E­Rennrad, E­Mountainbike oder E­Trekkingrad – Gruber Antrieb aus Wörgl bietet mit dem vivax­assist­Sattelrohrmotor eine Leicht­ baulösung für jeden Fahrradtyp an. Elegant versteckt im Sattelrohr wirkt der 200­Watt­Antrieb direkt auf die Tretkurbel. Ein

Druck auf den Knopf am Lenker und der un­ sichtbare Anschub aktiviert sich. Das gesamte System wiegt inkl. Akku nur 1.800 Gramm. Ob Komplettfahrrad oder Nachrüstsatz: Mit dem vivax assist ist man leicht, sportlich und stylisch unterwegs. Mit bis zu 100 Prozent zusätzlicher Leis­ tung eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Eine erweiterte Tourenplanung ist möglich. Beim Radfahren in der Gruppe oder mit dem Partner werden Leistungsunterschiede ausge­ glichen. Keiner ist überfordert – keiner unter­ fordert.

autHentiscHes faHrgefüHl

Elektroräder von vivax sehen nicht nur aus wie herkömmliche Fahrräder, sie bieten auch ein authentisches Fahrgefühl. Wenn der Motor

Der Cheftester des renommierten Fahrradma­ gazines „Velo Total“ findet, dass das E­Renn­ rad vivax forza cf „ein echtes Schmuckstück“ ist. An anderer Stelle im Magazin „Active Wo­ man“ wurde das E­Mountainbike vivax alpha getestet und man kommt zum Ergebnis: „Ab­ solutes Active­Woman­Higlight“. Auch Chef­ redakteur Daniel Fikuart vom Magazin „Elek­ trorad“ kommt beim Test des vivax alpha 29’’ zum Fazit: Für Genussbiker sehr gut.

so funktioniert der neue ViVax assist 4.0 In das Sattelrohr (Innendurchmesser 31,6 oder 30,9 mm) wird der 22 cm lange Elektromotor eingeschoben. Der Motor überträgt 200 Watt Leistung direkt auf die Tretkurbel: Das komplette System wiegt nur 1.800 g und unterstützt den Fahrer je nach Akkuvariante für mindestens 100 Minuten.

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sTyle your life miT dem Wifi

Im Leben junger Menschen dreht sich vieles um die hippsten Modetrends, die neuesten Technik-Gadgets und die angesagteste Musik. Doch auch Bildung ist eine Form des persönlichen Lifestyles und ein wesentlicher Faktor, wohin sich unser Berufsweg und wir selbst uns entwickeln. Mit dem WIFI Tirol hat jeder die Möglichkeit, sich sein eigenes (Berufs-)Leben zu stylen.

D

ie Parallelausbildung „Leh­ re und Matura“ des WIFI Tirol stellt für Jugendliche einen hervorragenden Start ins Berufsleben dar. Wer mit etwa 20 Jahren zwei komplet­ te Ausbildungen abgeschlossen hat, dem stehen alle Möglichkeiten offen – von der Karriere im gelernten Beruf bis hin zum Studium an jeder beliebigen Hochschu­ le. Wer doppelt qualifiziert ist, bringt so­ wohl Praxiswissen und ­erfahrung durch die Lehre als auch Allgemeinwissen auf Hochschulniveau mit. Eine Kombination, die alle Türen öffnet, und zwar dem Lehr­ ling wie dem Lehrherrn! Denn wer weiß, was morgen in der Arbeitswelt wichtig sein wird. Durch die frühe Zweigleisigkeit kön­ nen die Nachwuchsfachkräfte später jede beliebige Laufbahn einschlagen und ver­ schiedenste Positionen im Unternehmen besetzen. Die Vorzüge von Lehre und Ma­ tura liegen damit auch klar auf Seiten des Betriebes. Denn bestens ausgebildete Mit­ arbeiter stärken das Unternehmen und si­ chern dessen Wettbewerbsfähigkeit.

mit dem Wifi sicHer zum ziel

Damit die jungen Menschen die anspruchs­ volle Ausbildung erfolgreich bewältigen kön­ nen, unterstützt das WIFI seine Teilnehmer/ innen mit zielgerichteter Beratung und lau­ fendem Coaching. Und das bereits vor dem Einstieg mit dem Lehre­und­Matura­Check. Schließlich soll der eingeschlagene Weg auch zum Ziel führen – heißt, erfolgreich abge­ schlossen werden! Ausschlaggebend für den Erfolg ist auch das gewählte Ausbildungsmo­ dell: Die berufsintegrierte Kursvariante, bei der die Lehrlinge einmal pro Woche für die Maturakurse von der Arbeit freigestellt wer­ den, erzielt die besten Ergebnisse, denn sie folgt einem verbindlichen Unterrichts­ und Lernplan. Moderne und effiziente Unter­ richts­ und Arbeitsmethodiken, wie z. B. die Einbindung einer Online­Lernplattform, sind ein weiteres zentrales Element des „WIFI­ Begleitservice“. Der aus vielen einzelnen Bausteinen bestehende Informations­ und Beratungsservice des WIFI hat sich jeden­ falls bestens bewährt, wie die besonders ho­ hen Erfolgsquoten zeigen!

Wifi Bringt leHre und matura in die Bezirke Das WIFI bietet Lehre und Matura in Innsbruck und auch direkt in den Bezirken an – lange Anfahrtswege zum Kursort sind damit passé! Die Maturakurse starten im Herbst bzw. im Frühjahr. In Innsbruck kann man zweimal im Jahr mit der Ausbildung beginnen. tipp: Wer bereits eine Lehre begonnen hat, kann in die Parallelausbildung wechseln!

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neu für erWacHsene: Wifi-facHmatura Matura mit integrierter Berufsausbildung – wer sich für diese neue Kombination entscheidet, kann am Ende alle Wege einschlagen! Das Besondere daran ist, dass keine Voraussetzungen erforderlich sind. Dieses Ausbildungsmodell ist die perfekte Alternative, wenn z.B. das konventionelle Schulsystem nicht oder nicht mehr in Frage kommt. Großes Plus: Die Module lassen sich flexibel zusammenstellen, wodurch sich eine Ausbildungsdauer zwischen eineinhalb und fünf Jahren ergibt. Erfolgsgaranten sind außerdem der geregelte Ausbildungsablauf und die gesicherte Betreuung, wobei die Betreuungsleistungen individuell abstimmbar sind. Zur Wahl stehen über 50 Berufsausbildungen aller Qualifizierungsniveaus – von Lehr- und Meisterausbildungen bis hin zu Fachakademien. Eine tolle Chance auf einen erfolgreichen zweiten Anlauf!

information & anmeldung: Anna Stefanitsch, Tel.: 05 90 90 5-7259 anna.stefanitsch@wktirol.at www.lehreundmatura.at


Hyundai Fahrer haben’s besser!

Wer sich jetzt für einen Hyundai entscheidet, hat gut lachen. Innovative Ideen, hochwertige Verarbeitung, mehr Komfort und Ausstattung erwarten Sie in der gesamten Modellpalette. Die Erfolgswagen i20, i30 und den ix35 sichern Sie sich jetzt in den ”Life” und ”Europe” Versionen mit Komplett-Ausstattung zum sensationell günstigen Preis. Und wenn Sie Lust auf mehr haben, entscheiden Sie sich für die attraktiven ”UpGrade“-Pakete. Damit gönnen Sie sich den Luxus zusätzlicher Ausstattung und sparen noch zusätzlich! Viele interessante Antworten finden Sie auf www.hyundai.at und bei Ihrem Hyundai-Partner!


life.style

eco.bibliothek Das ganze Jahr über bekommen wir viele schöne Bücher zugeschickt ... und vorm Sommer ganz besonders. Was uns sehr freut, weil vor allem im Urlaub viel gelesen wird. Im Flugzeug, im Auto (wenn man nicht gerade der Fahrer ist), am Strand, bei einem Glas Aperol, vorm Schlafengehen, als Schlechtwetterprogramm und zu jeder anderen Gelegenheit auch. Deshalb haben wir hier ein paar Tipps für Sie ...

Romane Elsas Küche. Marc Fitten, dtv, 260 Seiten, EUR 15,40 • Die „Tulpe“ ist das einzige gehobene Restaurant im ungarischen Delibab. Chefin Elsa möchte es jedoch in noch höhere Sphären schwingen, was nur so semi-gut klappt. Witzig, charmant und auch ein bisschen tiefgründig.

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Das Nadelöhr. Günter Neuwirt, styria pre­ mium, 272 Seiten, EUR 19,99 • Ein hinrei­ ßend komisches Roadmovie zwischen zwei Buchdeckeln, bei dem drei Außenseiter eine irrwitzige Jagd nach Glück und Gerechtig­ keit in Wiens dunklen Gassen starten.

Nestkälte. Maya Onken, Edition Xanthip­ pe, 200 Seiten, EUR 19,90 • Unterschiedli­ che Lebensumstände und unterschiedliche Geschichten treffen aufeinander, die alle ei­ nes gemein haben: komplizierte Liebschafts­ situationen.


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Die Walsche. Joseph Zoderer, Haymon tb, 120 Seiten, EUR 9,95 • Eine anrührende Ge­ schichte über das Fremdsein im eigenen Land. Stein des Anstoßes war, dass Olga ihr Bergbau­ erndorf in Südtirol verlassen hat, um zu einem Italiener (einem „Walschen“) in die Stadt zu ziehen ... Der wogende Balaton. Lajos Parti Nagy, Ni­ schen Verlag, 160 Seiten, EUR 19,80 • Ge­ schichten des vielleicht größten Sprach­ künstlers der zeitgenössischen ungarischen Literatur. Das Bild. Christine Fivian, Edition Xanthip­ pe, 170 Seiten, EUR 19,90 • Das durchaus gelungene Erstlingswerk der Autorin liest sich beinahe wie ein Krimi, ist schlussendlich aber ein Buch über die Ambivalenz des Le­ bens und der Liebe. Das Rad der Ewigkeit. Tibor Rode, Lübbe, 589 Seiten, EUR 20,60 • Lübbe ist der Ver­ lag, aus dem auch die Dan-Brown-Romane kommen. Und so ist es wenig verwunderlich, dass sich auch die Geschichte in diesem Buch um geheimnisvolle Codes dreht. Die Rettung aus der Not: ein funktionierendes Perpetuum mobile.

Kreativ durch den Sommer Familienzeit: Feiern, Kochen, Dekorieren, Zusammensein. Pernille Albers, Busse Seewald, 160 Seiten, EUR 14,95 • Kreative Einfälle für die ganze Familie und leckere Rezepte, die leicht gelingen. Dazu gibt’s tolle Fotos. Meine Sommernachtsträume. Imke Johannson, Busse Seewald, 160 Seiten, EUR 19,95 • Raffinierte Gestaltungsideen für stimmungsvolle Feiern samt bebilderten Anleitungen. Hell & zauberhaft. Ingela Broling & Petra Eriksson, Busse Seewald, 323 Seiten, EUR 32,00 • Wohn- und Dekoideen für ein helles, gemütliches und ganz persönliches Zuhause.

Historische Romane Die Wolkenbraut. Jeannine Meighörner, Haymon tb, 216 Seiten, EUR 12,95 • Das Leben der Philippine Welser – der Bürgerli­ chen an der Seite des Landesfürsten. Vischers Vermessenheit. Michaela Swoboda, Verlag Anton Pustet, 192 Seiten, EUR 22,00 • 1. Juli 1626: Freistadt wird von den Bauern erobert ... ein historischer Roman über den Dreißigjährigen Krieg.

Reiseführer Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Vorausgesetzt, er weiß, wo er hinmuss, um das Richtige zu sehen. Die Vis-à-Vis-Reiseführer von Dorling Kindersley gehören zu den erfolgreichsten weltweit und das kommt nicht von ungefähr: hohe Bildqualität, Detailansichten, exzellente Karten, viele Infos. Z.B: Indien, 824 Seiten, mehr als 2.200 farbige Fotos, EUR 30,80 / New York, 448 Seiten, mehr als 1.200 farbige Fotos, EUR 23,60

Krimis Die dunklen Lichter von Paris. Clara Black, Thiele Verlag, 384 Seiten, EUR 18,00 • End­ lich mal eine weibliche Krimiheldin ohne viel Klischee! Detektivin Aimée Leduc führt durch das Pariser Marais und ermittelt in ei­ nem verzwickten Fall, der weit in die Vergan­ genheit führt. Dringende Empfehlung! Der König von Rom. Giancarlo De Catal­ do, Folio Verlag, 176 Seiten, EUR 19,90 • De Cataldo ist Richter am Berufungsgericht in Rom und erzählt die wahre Geschichte vom

Aufstieg eines Vorstadtjungen zum König der römischen Unterwelt – nicht anklagend oder tadelnd, sondern mit nötiger Distanz. Schade um die Lebenden. Jacqueline Gil­ lespie, Haymon db, 192 Seiten, EUR 12,95 • Ein Mord am Fuße des Schneebergs. Die Autorin zeichnet ein authentisches Porträt des Lebens am Fuße des Wiener Hausbergs und verpackt es in einen raffinierten österrei­ chischen Provinzkrimi.

Das schnelle Geld. Claudio Cantele, molden verlag, 176 Seiten, EUR 19,99 • Das Buch ist der dritte Wirtschaftskrimi der Reihe, liest sich aber auch problemlos, wenn man die bei­ den anderen Bände nicht kennt. Wie immer dreht es sich um Macht, Beziehungen und das schnelle Geld. Femme fatale. Martin Walker, Diogenes, 432 Seiten, EUR 23,60 • Der fünfte Fall des äu­ ßerst charmanten Bruno, Chef de police, im eco.nova

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französischen Périgord, der auch wieder das ein oder andere kulinarische Schmankerl be­ reithält.

Was die eco.nova-Redaktion liest ... und warum sie es empfiehlt

Letzte Bootsfahrt. Herbert Dutzler, Hay­ mon db, 368 Seiten, EUR 12,95 • Der sym­ pathisch-tollpatschige Gasperlmaier verlässt sich in seinem dritten Fall so lange auf sein Bauchgefühl, bis ihm flau im Magen wird: Auch seine Mutter scheint nämlich in den Fall verwickelt zu sein. Ein Altaussee-Krimi.

Für Kids Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore. William Joyce, Bastei Lübbe, 56 Seiten, EUR 14,99 • Mister Morris Lessmore liest und schreibt für sein Leben gern. Eines Tages wirbelt ein Sturm jedoch sein ganzes Leben durcheinander ... Bezaubernde Ge­ schichte für Kids ab 4. Wie geht’s dem Schweinchen? Erwin Mo­ ser, Residenz Verlag, 32 Seiten, EUR 12,90 • Eine zauberhafte Bilderbuchgeschichte zur guten Nacht. Erwin Moser zeichnet seine Fi­ guren und deren kleine Welten so zärtlich, dass es auch für Erwachsene eine Freude ist. Für Kids von 5 bis 7. Was Flauschiges. Namako Takagi, Residenz Verlag, 32 Seiten, EUR 14,90 • Eine warm­ herzig erzählte und in leuchtenden Farben gemalte Bilderbuchgeschichte ab 3 Jahren. Das große Österreich-Wimmelbuch. Sa­ bine Wiemers, Residenz Verlag, 28 Seiten, EUR 14,90 • Österreich neu erleben. Die Reisenden treiben sich im Wimmelbuch in jedem Bundesland herum und entdecken sei­ ne Eigenheiten. Für jedes Alter! Drachen küsst man nicht. Michaela Hol­ zinger & Monika Maslowska, Obelisk Ver­ lag, 64 Seiten, EUR 11,95 • Eine fröhliche Geschichte für mutige Mädchen und friedli­ che Feuerspucker ab 7. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, was das (Vor-)Lesen ange­ nehm macht. Kampf um die Löwenburg. Walter Thor­ wartl, Obelisk Verlag, 160 Seiten, EUR 10,95 • Spannender Grusel mit einem sympathischen Antihelden. Ab 10 Jahren. Kaninchentage. Saskia Hula, Obelisk Verlag, 160 Seiten, EUR 11,95 • Es gibt so Tage, da läuft gar nix. Bei Amanda gibt’s viele davon ... Eine charmante Geschichte für Mädels ab 10.

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Ganz oder gar nicht. Lothar Matthäus und Martin Häusler, Bastei Lübbe, 222 Seiten, EUR 20,60 • Die Autobiografie der Fußballlegende und des heutigen Boulevardlieblings Lothar Matthäus. „... weil’s schon verrückt ist, mit solchen Geschichten ein Buch zu schreiben, das dann auch noch in großen Mengen verkauft wird ...“ Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Jonas Jonasson, carl’s books, 416 Seiten, EUR 15,50 • Sensationsbeststeller von 2011 und ein absoluter All-Time-Favorite, weil: (irr)witzig, ironisch und mit einem rundum liebenswerten Allan Karlsson als Hauptfigur mit 100-jähriger erlebnisreicher Geschichte versehen. Millennium-Trilogie – Verblendung / Verdammnis / Vergebung. Stieg Larsson, Heyne Verlag, 687/768/846 Seiten, je EUR 9,95 • Irre Trilogie, die innerhalb kürzester Zeit zum Weltbestseller avancierte und es von Schweden bis nach Hollywood geschafft hat. Wer’s noch nicht gelesen hat: Unbedingt nachholen! Ruhm. Daniel Kehlmann, rowohlt Verlag, 208 Seiten, EUR 8,99 • Kehlmann versteht es meisterhaft, seine Protagonisten bis in den letzten Winkel auszuleuchten, ohne indiskret zu wirken. Und er versteht es, selbst der ausweglosesten Situation noch ein Körnchen Humor abzutrotzen. Selbiges gilt auch für einen anderen seiner Romane: Die Vermessung der Welt. Daniel Kehlmann, rowohlt Verlag, 304 Seiten, EUR 12,99 • Der Roman über den Mathematiker Carl Friedrich Gauß und den Naturforscher Alexander Humboldt ist ein Buch mit interessantem Hintergrund und herrlichen Dialogen, in denen der feine Humor in jedem Satz mitschwingt. Der Glücksmacher. Thomas Sautner, aufbau Verlag, 256 Seiten, EUR 19,99 • Ein kauziger Versicherungsangestellter philosophiert im Büroalltag lieber über das Glück, anstatt Versicherungen zu verkaufen. So entsteht die Idee, ihn eine Glücksversicherung entwerfen zu lassen. Eine utopische Idee, doch der kuriose Büroangestellte hat erstaunliche Ideen, die wirklich glaubhaft machen, das eigene Lebensglück wäre nur eine Frage der richtigen Versicherung. Lackschaden. Susanne Fröhlich, Fischer Verlag, 288 Seiten, EUR 9,30 • Die Autorin erzählt vom Leben im Angesicht der Wechseljahre und dabei wird eines ganz klar: Der Spaß ist noch lange nicht vorbei! Witzig, spritzig und auch ein bisschen lehrreich. Die Tante Jolesch. Friedrich Torberg, dtv, 304 Seiten, EUR 9,20 • Ein Lieblingsbuch auch noch nach Jahr(zehnt)en, weil es so einen feinen Humor heute nicht mehr gibt und die Gestalten in dem Buch eine Reminiszenz an Österreichs jüdische Vergangenheit sind. Das Herzenhören. Jan-Philipp Sendker, Heyne Verlag, 304 Seiten, EUR 9,30 • Eine der großen Liebes- und Familiengeschichten unserer Zeit, mit viel Poesie und Sensibilität geschrieben und dabei ganz ohne Kitsch. Der Zwerg reinigt den Kittel. Anita Augustin, ullstein, 336 Seiten, EUR 14,99 • Der Titel verspricht einiges – das Buch hält es. Bitterböse, rabenschwarz ... aber grandios komisch! Die Bibel & ich. A. J. Jacobs, ullstein, 432 Seiten, EUR 19,90 • Nicht zu verwechseln mit „Die Bibel nach Biff“ (der Buchhändler wird garantiert danach fragen!). In diesem Fall nimmt der Autor die Bibel ein Jahr lang beim Wort, lässt sich einen Bart wachsen, beginnt jeden Monat mit einer Widderhorn-Fanfare und bewirft seinen Freund hinterrücks mit Kieselsteinen – Thema: Steinigung. Herrlich!


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