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TOP SEMI NARE

MEETINGS • INCENTIVES • CONGRESS • EVENTS

Ausgabe Nr. 08 | September 2020 P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00


Tagen mit Weitblick

© David Schreyer/Jakobskreuz

www.convention.tirol

Tirol – Das Leben ist zu kurz für langweilige Meetings!

Das Convention Bureau Tirol steht Ihnen bei der Planung für Ihre perfekte Veranstaltung – gemeinsam mit seinen über 60 qualitätsgeprüften Partnern – als Veranstalter*innen auf dem Weg zum Eventerfolg mit Informationen, Ideen und den richtigen Kontakten zur Seite. Die Expertinnen begleiten Sie kostenfrei, neutral und professionell mit neuen Ideen durch den gesamten Prozess zur Durchführung von Seminaren, Kongressen, Tagungen, Incentives und Veranstaltungen jeglicher Art in Tirol.

Convention Bureau Tirol · Maria-Theresien-Straße 55 · 6020 Innsbruck · T  +43 512 5320-675 · convention@tirol.at


eco.edit

VON STILLSTAND UND AUFBRUCH Österreich im Allgemeinen und Tirol im Speziellen sind mit ihren Vertretern der Tagungsindustrie seit Jahrzehnten gefragte Kongress­ destinationen. COVID-19 trifft die Branche mitten ins Gast­geberherz. Was es nun braucht, sind neue Formate und Kooperation sowie Präven­ tions­konzepte für vertrauensvolles Fort­bilden und Netzwerken.

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aut dem kürzlich veröffentlichten Meeting Industry Report Austria (mira) fanden im vergangenen Jahr österreichweit erstmals über 25.000 Seminare, Firmentagungen und Kongresse mit knapp 1,8 Millionen Teilnehmern und 2,3 Millionen berechneten Nächtigungen statt. Laut Studie des IHS erwirtschaftet die Veranstaltungsbranche in Summe nicht weniger als 8,9 Milliarden Euro Wertschöpfung und damit fast drei Prozent des österreichischen BIP. Die Rolle der Kongressund Tagungsindustrie ist daher auch essenziell für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Zahlreiche Gesellschaften und Organisationen sind in diesem Bereich angesiedelt. Damit fungiert das Kongress- und Tagungswesen für Unternehmen, Universitäten und Organisationen als Brücke zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung auf nationaler wie internationaler Ebene. Durch das von COVID-19 verursachte Veranstaltungsverbot fanden von März bis Ende Mai 2020 kaum bis keine Liveveranstaltungen statt. Das Austrian Convention Bureau initiierte vor Kurzem mehrere Befragungen zur aktuellen Situation. So ergab eine Umfrage bei 126 Tagungsbetrieben, dass allein bei diesen im Zeitraum von Mai bis Juni Umsatzverluste in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro entstanden sind. Ebenso wie die Reisebüros, Messe- und Eventbranche zählt die Tagungsbranche zu jenen, die es am härtesten trifft, denn sie musste als eine der Ersten schließen und wird noch für das verbleibende Jahr (und wohl auch darüber hinaus) in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt sein. Umso wichtiger ist es, dass die gesamte Veranstaltungsbranche trotz Abstandsregeln näher zusammenrückt und neue Kooperationen und Formate andenkt. Das Convention Bureau Tirol stärkt und fördert die Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Branche und trägt damit wesentlich dazu bei, das Profil Tirols auch im Tagungsbereich weiter zu schärfen. Auch bei der Sicherheit – ein Thema, das durch Corona erheblich an Bedeutung gewonnen hat – kann Tirol punkten. Die Branche arbeitet aktuell an professionellen Präventionskonzepten für sichere Liveveranstaltungen, um das persönliche Fortbilden, Netzwerken und Austauschen so sicher und vertrauensvoll wie möglich zu machen. Tirol hat sich in den vergangenen Jahren ein stabiles Image als professionelle Tourismusdestination aufgebaut. Davon können wir jetzt profitieren. Wenn alle mithelfen. Tagen Sie mit Weitblick und Umsicht, Ihre Redaktion der eco.nova.

ECO.TIPP SEEFELDER TOURISMUSGESPRÄCHE: 24. September 2020 ab 13:30 Uhr im Sport- und Kongresszentrum Seefeld sowie als Liveübertragung im Netz „Höher, schneller, weiter“ war noch das Thema der Seefelder Tourismusgespräche 2019. Ein Jahr später zeigt sich, dass Aufwärtstrends ein jähes Ende nehmen können. Die Coronapandemie trifft die Tourismusbranche besonders hart. Jetzt heißt es, Mut fassen und neue Wege finden. Wie schaut die Zukunft aus? Was muss sich ändern? Wie lassen sich Aspekte wie Nachhaltigkeit und Innovation unter einen Hut bekommen? Welche Chancen wird es geben? Die zentrale Frage in diesem Jahr bei den Seefelder Tourismusgesprächen lautet also: „Quo vadis Tourismus?“ Die Keynote-Speaker kennen die Problematiken der Branche: ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer, Zukunftsforscher Harry Gatterer, der Spezialist für die Optimierung von Erlebnisräumen Christian Mikunda und der Rockstar der Grand Hotellerie (die WELT) Carsten K. Rath geben Einblicke in mögliche Entwicklungen und Zukunftsszenarien. Die Konferenz in Seefeld richtet sich an Tourismusverbände und -entscheider, Hotellerie und Gastronomie, Personalmanager und an alle an der Branche Interessierten. Coronabedingt sind heuer nur 35 Sitzplätze erlaubt, deshalb werden die Seefelder Tourismusgespräche heuer erstmal auch live im Netz übertragen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.seefelder-gespraeche.at

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TAGEN IN ÖSTERREICH ZAHLEN 2019

546.883

Nächtigungen generierte die Tagungsindustrie in Tirol im Jahr 2019 Kongresse: 369.753 / Firmentagungen: 169.316 / Seminare: 7.815

1,8 Mio. Teilnehmer

Der Großteil davon bei Veranstaltungen zum Thema Wirtschaft & Politik, gefolgt von Humanmedizin und Geisteswissenschaften

8,9 Mrd. Euro

Wertschöpfung erwirtschaftete die Veranstaltungsbranche – bestehend aus einer Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen in den Bereichen Veranstaltungs­ technik, Locations, Catering, Messebau, Logistik, Veranstalter, Agenturen, Convention Bureaus und weitere Dienstleister – im Jahr 2019, das entspricht fast 3 % des BIP

Damit liegt Tirol auf Platz 2 hinter Wien. Gesamtösterreich: 3.393.722 Nächtigungen

44,5 %

aller Veranstaltungen finden in den Landeshauptstädten statt

95,4 %

aller Kongresse machen kleine und mittlere Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmern aus

733

Tagungslocations mit erfassten Veranstaltungen (2018: 621)

7.200

Veranstaltungen fanden 2019 im Zeitraum von März bis Ende Mai statt (rund 30 % des Jahresgeschäfts) – jenem Zeitraum, in dem durch COVID-19 heuer kaum bis keine Live-Veranstaltungen durchgeführt werden konnten.

25.178

Veranstaltungen Davon rund 1.600 internationale Kongresse, 4.000 nationale Kongresse, 13.300 Firmentagungen und 6.200 Seminare

Quelle: mira – meeting industry report austria


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eco.seminare

STÄRKEN STÄRKEN Dass sich durch die Coronapandemie neben Geschäftsreisegewohnheiten auch die MICE-Industrie verändern wird, darin sind sich viele Branchenvertreter*innen einig. Tirol hat es geschafft, sich in den vergangenen Jahren als vertrauensvolle und sichere Destination zu etablieren. Davon kann man jetzt profitieren. INTERVIEW: MARINA BERNARDI

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„ F Ü R U N S B E D E U T E T F O R T S C H R I T T, U N S I N N O VAT I V, F L E X I B E L U N D A G I L , A N G E PA S S T A N S I T U AT I O N E N U N D I N D I V I D U E L L E A N F O R D E R U N G E N , W E I T E R Z U E N T W I C K E L N .“ VERONIKA HANDL

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er MICE-Bereich (Meetings, Incentives, Congress, Events) lebt vom zwischenmenschlichen Miteinander. Mit der Coronapandemie sind die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen aktuell grundlegend anders. Wie nachhaltig sich die gesamte Branche dadurch verändern wird, darüber kann man derzeit nur spekulieren. Doch auch wenn Veränderungen meist eine Herausforderung sind, so können sie auch als Chance gesehen werden. Die Erfahrungen der letzten Monate haben im positiven Sinn zum Umdenken angeregt. Dinge, die bis dato unmöglich und zu kompliziert erschienen, waren plötzlich kein Problem mehr. Auch weil man keine andere Wahl hatte. Welche Auswirkungen COVID-19 auf die heimische Veranstaltungs-

branche hat und wo Tirol seine Stärken ausspielen kann, darüber haben wir mit Veronika Handl, Leiterin des Convention Bureau Tirol, gesprochen.

ECO.NOVA: In den letzten Wochen hat sich die Arbeitswelt vielfach ins Digitale verlagert, Konferenzen und Meetings wurden online abgehalten. Glauben Sie, dass dieser Trend anhalten wird bzw. welche Auswirkungen hätte dies auf den MICE-Bereich? VERONIKA HANDL: Bereits seit Jahren werden Tagungen und Kongresse auch hybrid, das heißt als eine Mischung aus analog und digital, durchgeführt. On- und Offlinewelten verschmelzen. COVID-19 hat diese Entwicklung beschleunigt und virtuelle Meetings werden einige Formate wie kurze Besprechungen,

für die zum Teil lange Anreisen erforderlich waren, oder einfache Schulungen ersetzen. Demgegenüber steht der Wunsch der Teilnehmer*innen nach persönlichen Treffen, Vertrauensaufbau und menschlichen Erlebnissen. Die Digitalisierung unterstützt Veranstaltungsplaner*innen dabei, ihren Kundenkreis (international) zu erweitern, auf mehr Nachhaltigkeit (bei der Anreise) zu setzen und den Kostenrahmen (zum Beispiel durch Zuschalten von Speakern, deren Reisekosten somit entfallen) zu verringern. Präsenzveranstaltungen werden digital potenziert. Unsere Anbieter sind in dieser Hinsicht sehr gut ausgestattet und geübt und stehen den Veranstalter*innen für ein erfolgreiches Meeting mit Rat und Tat zur Seite. FOTOS: © DAVID SCHREYER


FEUERWERK

MIT SICHERHEIT TAGEN BEI BINDERHOLZ

CONVENTION BUREAU TIROL

www.convention.tirol

Hat die Coronapandemie auch Auswirkungen auf die Arbeit des Convention Bureau Tirol? Die Customer Journey hat sich verändert. Wir haben unsere Kund*innen befragt, welcher Content für sie relevant ist, auf welchen Kanälen sie präsent und welche Dienstleistungen essentiell für sie sind. Planer*innen und Anbieter*innen stehen vor völlig neuen Herausforderungen und benötigen innovative Konzepte und Formate. Angesichts dessen haben wir unser Rollenverständnis angepasst und Kompetenzen und Know-how ausgebaut. Noch verstärkter positionieren wir uns als Trendsetter – beratend und impulsgebend. Das Convention Bureau fungiert als Enabler und Connector. Wir sind die erste, kostenlose Anlaufstelle für alle relevanten Fragen rund um das Thema Konferenzen und Seminare in Tirol. Gerade in dieser Krisenzeit wurden „Service und Information aus einer Hand“ umso mehr wertgeschätzt. Wir inspirieren Kunden*innen und vernetzen sie mit unseren qualitätsgeprüften Partnern. Neue Wege und Kanäle in der Ansprache unserer Kunden*innen und gezielte Vertrauensbildung ermöglichen langfristige Geschäftsbeziehungen. Der Kongress- und Tagungsbereich ist zu einem wichtigen Wirtschaftsbereich geworden. In Gesamtösterreich generiert die Veranstaltungsbranche fast drei Prozent des BIP. Durch den Lockdown kam die Branche teils komplett zum Erliegen. Was bedeutet das in Zahlen? Hier gibt es viele Szenarien und alles hängt davon ab, wie nachhaltig COVID-19 uns noch in allen Planungen in den kommenden Jahren begleiten wird. Allein im ersten Halbjahr 2020 wurden laut einer Befragung des Austrian Convention Bureau bei den 126 Teilnehmer*innen über 5.000 Veranstaltungen abgesagt. Eine aktuelle Branchenumfrage rechnet damit, dass sich die geschätzten Umsatzverluste bis Jahresende zu einem dreistelligen Millionenbetrag addieren.

Flexible Raumgestaltung mit zahlreichen Möglichkeiten, um den Mindestabstand einzuhalten. © BINDERHOLZ GMBH/OLIVER KURZEMANN

Das Convention Bureau Tirol steht Veranstaltungsplaner*innen – gemeinsam mit seinen über 60 qualitätsgeprüften Partnern – auf dem Weg zum Eventerfolg mit Informationen, außergewöhnlichen Ideen und den richtigen Kontakten zur Seite. Die Expertinnen begleiten ihre Kund*innen kostenfrei, neutral, professionell und ganz individuell durch den gesamten Prozess bis zur fertig geplanten Veranstaltung.

Saal Franz – Tagen mit Weitblick

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itten im Werksgelände von Binderholz liegt das FeuerWerk, das schon allein durch seine beeindruckende Architektur eine Besonderheit ist. Die Tagungsräume versprechen kreatives Arbeiten umgeben von qualitativ hochwertigen Naturmaterialien, wobei die Ausstattung mit Massivholzprodukten aus hauseigener Produktion das Wohlfühlambiente zusätzlich verstärkt und den idealen Rahmen für Seminare, Tagungen und Veranstaltungen abseits der Masse bietet. Insgesamt können bis zu fünf verschiedene Räumlichkeiten zur Exklusivnutzung angemietet werden.

TAGEN UNTERM ZIRBENHIMMEL

Der Saal Franz ist ausgestattet mit dem edelsten Holz der Alpen – der Zirbe. Zudem verfügt er über modernste Medientechnik und bietet Raum für bis zu 240 Personen, welcher je nach Verwendung auch geteilt werden kann.

TAGEN IM SCHWEBENDEN SEPARÉE

In der Business Lounge erwartet die Tagungskunden eine besondere Atmosphäre mit faszinierendem Rundblick auf die Zillertaler Bergwelt. Dieser Raum ist geeignet für exklusive Seminare bis maximal 16 Personen. Zusätzlich bietet die Galerie im Erdgeschoss Raum für Gruppenarbeiten oder Besprechungen.

GASTRONOMIE IM FEUERWERK

Das Team der SichtBAR begleitet kreativ durch die Pausenverpflegung und wird den Ansprüchen stets gerecht, wenn es um die kulinarische Abrundung von Veranstaltungen geht. Auf Anfrage kann auch das Restaurant mit Bergblick selbst als Kreativraum genutzt werden.

DAS ETWAS ANDERE RAHMENPROGRAMM

Ein Rundgang durch die HolzErlebnisWelt stellt das perfekte Rahmenprogramm dar. Mit professioneller Audioguide-Technik in sechs Sprachen werden die Sinne der Besucher für das Naturprodukt Holz geschärft. Mit dem Film „HolzWerk – der Weg des Stammes“ wird der Weg des Holzstammes von der Ernte im Wald durch die diversen Produktionen in den Binderholz-Standorten bis hin zu seiner neuen Bestimmung als wertvolles Massivholz eindrucksvoll in 13 Minuten gezeigt. PR

FEUERWERK / SICHTBAR

member of binderholz Binderholz Straße 49, 6263 Fügen Tel.: 05288/601-11466, feuerwerk@binderholz.com www.binderholz-feuerwerk.com


eco.seminare

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Wie lange, glauben Sie, wird es dauern, bis wir wieder halbwegs auf dem Niveau der Vor-Corona-Zeit angekommen sind? Die MICE-Branche hat es heuer unglaublich schwer getroffen, sie war eine der ersten, die komplett auf „Null“ gefahren wurde und wird als eine der letzten wieder hochgefahren. Vor allem Location-Betreibende, Kongress­ zentren, Eventagenturen und Technikanbieter leiden nachhaltig unter den Folgen, den Unsicherheiten und den sich beinahe täglich verändernden Vorschriften und Grenz­bestimmungen. Arbeitsplätze sind gefährdet. Firmen sind zurückhaltend und untersagen ihren Mitarbeiter*innen vielfach die Teilnahme an Kongressen. Budgets wurden gestrichen, Tagungen und Incentiveprogramme im besten Fall verschoben, sehr oft aber abgesagt. Teilnehmer*innen und Organisator*innen sind verunsichert, dies alles macht Planungen und Prognosen kurzund mittelfristig schwierig. Da die Auflagen für Businessevents sehr restriktiv sind und unsere Anbieter diese strikt einhalten, sind wir optimistisch, dass sowohl regionale als auch internationale Zusammenkünfte ihr Vertrauen in Tirol als Austragungsort setzen. Durch COVID-19 hat sich auch – zumindest kurzfristig – unser Reiseverhalten geändert. Wird man sich künftig vermehrt um den heimischen Tagungsgast bemühen müssen? Tirol hat sich bereits sehr früh als „Tagungskraftplatz der Alpen“ etabliert. Eine Positionierung, die

„DIE SICHERHEIT UND GESUNDHEIT S O W O H L D E R M I TA R B E I T E R * I N N E N AL S AUCH DER KUND*INNEN STEHEN SPÜRBAR IM FOKUS UND ERMÖGLICHEN ( FA S T ) B U S I N E S S A S U S U A L .“ VERONIKA HANDL

uns gerade in diesen Zeiten auch bei den Einheimischen zugutekommt. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Wer sein Seminar in Tirol abhält, findet professionelle Unterstützung, Herzlichkeit, kurze Wege, frische Luft und eine atemberaubende Aussicht vom Meeting­ raum direkt in die Natur. Dies wissen alle Gäste zu schätzen.

Welche Maßnahmen und Präventionskonzepte braucht es, um auch künftig Veranstaltungen, Fortbildungen, Netzwerken und Austausch vertrauensvoll und sicher zu gestalten? Das Convention Bureau Tirol hat für seine Mitglieder und zur Übersicht für seine Kund*innen umgehend einen Leitfaden sowie diverse Factsheets erstellt, die laufend aktualisiert werden und sowohl Venues auch Veranstalter*innen Sicherheit geben. Wir haben die Ausbildung zur COVID-19-Beauftragten absolviert, um aktuell und umfangreich beraten zu können. Unsere qualitätsgeprüften Mitglieder verfügen über angepasste Sicherheitskonzepte,

Hausordnungen und Notfallpläne und agieren umsichtig und individuell.

Durch die Krise scheinen die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Umweltschutz ins Hintertreffen geraten zu sein. Spielen diese Punkte in der Branche aktuell eine Rolle? Nicht erst seit der „Fridays for Future“-Bewegung spielt Nachhaltigkeit bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Destination im Kongressbereich eine große Rolle. „Green Meetings“ und „grüne Events“ sind stark im Kommen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Anteil der Veranstaltungsstätten mit CSR-Implementierung verdoppelt. Auch beim Eventcatering wird verstärkt Wert auf vegetarische, regio­ nale und nachhaltige Lebensmittel gelegt. Mobilitätsinitiativen wie „Tirol auf Schiene“ sind CO2-freundlich und zeitsparend. In Tirol bedeutet „Green Meeting“ mehr als nur „Meeting im Grünen“. COVID-19 hat natürlich Sicherheit und Gesundheit in den Vordergrund gestellt, jedoch ist und bleibt Nachhaltigkeit in der MICE-Branche ein Fokusthema.


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TAGEN MIT WEITBLICK UND ZILLERTALER HERZBLUT

Eine Stadt spielt Kongress. Motiviert arbeiten und intensiv entspannen. Setzen Sie Ihrem Business-Event die Krone auf.

Tagen im Congress Zillertal: Wo Business und Berge sich ergänzen. Wo Leidenschaft und Herzblut für Veranstaltungen spürbar sind. Und – wo Zillertaler Kultur und Brauchtum erlebbar werden.

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K

aum ein Tal verbindet so viele Bräuche und Traditionen wie das Zillertal – Herzblut und Leidenschaft für Berge, Kultur und Sport sind an allen Ecken spür- und erlebbar. So auch im Europahaus Mayrhofen | congress.zillertal. Mit seinen mittlerweile 40 Jahren Veranstaltungsgeschichte überzeugt das Haus durch jahrelange Erfahrung in der Organisation und Umsetzung von Tagungen und integriert dabei die unverwechselbaren Charakteristika des Tales in den Tagungsbereich. Weil Business und Berge im Europahaus nur durch eine Glasscheibe getrennt sind, finden Tagungen hier Raum für Inspiration und Motivation, die individuellen (Tagungs-)Ziele zu erreichen. Herzblut und Leidenschaft für die Umsetzung und Organisation werden spürbar aufgrund der jahrelangen Tagungskompetenz des zehnköpfigen Europahaus-Teams, welches seinen Kunden nahezu 24/7 mit Rat und Tat zur Seite steht. Sport, Kultur und Brauchtum bieten rund um das Europahaus genügend Spielraum für unvergessliche Rahmenprogramme. PR

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eco.seminare

SICHERHEIT GEBEN Tirol stand neben kurzen Wegen in der Vergangenheit immer auch fĂźr einen hohen Grad an Sicherheit. Auf diese wird es auch in Zukunft ankommen. Mehr denn je.

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„ICH DENKE, DASS ES IN ZUKUNF T I M V E R A N S TA LT U N G S B E R E I C H NOCH VIEL MEHR UM DAS THEMA VERTR AUEN GEHEN WIRD. WIR M Ü S S E N S I C H E R H E I T V E R M I T T E L N .“ ANDREAS ABLINGER

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ie letzten Wochen haben gezeigt, wie anpassungsfähig wir sind. Sie haben aber auch gezeigt, wie schnell es geht, ein gewachsenes und stabil geglaubtes Gefüge aus dem Lot zu bringen. Vielfach werden wir noch von Angst und Skepsis begleitet, gleichzeitig aber steigt das Bedürfnis nach sozialen Begegnungen. Die Frage ist: Wie lange braucht eine Gesellschaft, sich endgültig auf neue Gegebenheiten einzustellen? Fakt ist nämlich, dass das Coronavirus wohl nicht mehr gänzlich verschwinden wird. Wir werden also lernen müssen, damit umzugehen. „Wir befinden uns schon viel zu lange in einer Art Schockstarre“, sagt Andreas Ablinger von SALZRAUM.Hall livelocations. „Das Thema Corona begleitet uns täglich – vor allem im Tourismus. Was es jetzt braucht, ist eine positive Ausrichtung und Impulse für die Zukunft. Wir müssen wieder dazu übergehen, klare Botschaften zu senden, das geht mir aktuell sehr ab.“ Ein Gespräch über Tourismus und Veranstaltungen.

Die Coronapandemie hat den Tourismus in diesem Jahr teils völlig zum Erliegen gebracht, die Nachwirkungen werden noch eine Weile zu spüren sein. Auch und vor allem im Tagungs- und Eventbereich. Wie ist der Salzraum Hall damit umgegangen? ANDREAS ABLINGER: Der Salzraum Hall ist ein Teil der Hall AG, deren Hauptgeschäft in der Produktion und Dienstleistung von Strom, Wasser, Wärme und IT liegt. Der Freizeitbereich – das Schwimmbad sowie die Veranstaltungshäuser und die Burg Hasegg als Kulturzentrum – ist nur ein Teil des Gesamtunternehmens. Entsprechend hatten wir das große Glück, die gesamte Belegschaft in Vollbeschäftigung halten zu können. Wir haben die Zeit dazu genutzt, unsere Gebäude entsprechend zu sanieren, die ob ihres historischen Hintergrunds jährlich hohen Revitalisierungsbedarf haben. Allein im ECO.NOVA:

FOTOS: © TOURISMUSVERBAND HALL-WATTENS, INGE PRADER

Salzlager mussten heuer mehr als 60 Fenster saniert werden. Zudem haben wir das Lichtsystem erweitert und neue technische Möglichkeiten installiert, sodass alle Häuser zum Neustart in einem Topzustand sind. Im laufenden Betrieb beschäftigen wir dafür in der Regel Fremdfirmen, heuer haben wir die Maßnahmen vorgezogen und zum Großteil selbst bewerkstelligt. Damit konnten wir die Mitarbeiter in Beschäftigung halten und gleichzeitig mit dem damit eingesparten Geld einen Teil des Ausfalls durch den Shutdown ausgleichen. Die Monate Juli und August sind im MICE-Bereich bei uns allgemein etwas ruhiger. Hier liegt unsere Ausrichtung klar auf dem Kulturbereich und Kultur findet ja wieder statt. Insofern konnten wir die Wochen des Shutdowns und jene danach ganz gut überbrücken und der Kulturschwerpunkt im Sommer ist heuer Gott sei Dank nicht wesentlich weniger geworden.

Wie wird die Krise den MICE-Bereich generell beeinflussen? Wird man sich neue Geschäftsmodelle bzw. Standbeine überlegen müssen oder rechnen Sie mit einem Zurückkommen zum „business as usual“ in absehbarer Zeit? Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung sprechen. Ich hatte während des Lockdowns zahlreiche Zoom-Meetings, die gut funktioniert haben. Derartige Hybridlösungen werden also in Zukunft sicher eine Alternative sein, einen Event ersetzen werden sie aber auch künftig nicht können. Natürlich werden da und dort alternative Lösungen Veranstaltungen oder Meetings ersetzen, vor allem in näherer Zukunft, in der Unternehmer ihre Mitarbeiter nicht einer unnötigen Gefahr aussetzen möchten. Ich denke aber nicht, dass das so bleiben wird. Das menschliche Bedürfnis liegt in der Begegnung und dem sozialen Kontakt und dieses Bedürfnis wird sich nicht ändern. Irgendwann steht der innere Antrieb, Menschen zu treffen, über der Angst, sich anzu-

stecken. Die Frage ist, wie lange es dauert, bis die alte Normalität wieder zurückkehrt, und ob Veranstalter diese Phase überstehen. Doch wir werden über kurz oder lang lernen müssen, mit dem Virus zu leben.

Wo sehen Sie die Zukunft des MICE-Bereichs? Die Branche ist sicher eine der Leidtragenden der Krise, weil wir darauf ausgerichtet sind, möglichst viele Menschen unter einem Dach zu bedienen. Das ist im Moment schwer. Die Krise gibt uns Zeit, um manche Konzepte zu überdenken. Es wird künftig noch mehr um Qualität gehen. Veranstalter sind gut beraten, auf gutes, regionales Essen zu achten und Events nicht mit zahlreichen Eindrücken zu überfüllen, sondern gezielte Akzente zu setzen, die in Erinnerung bleiben. Das sehen wir auch als unseren eigenen Auftrag an: Auf Qualität zu achten und das Augenmerk auf gute Gespräche zu legen und auf einen persönlichen Austausch, der über den oberflächlichen Visitenkartentausch hinausgeht. Es gilt, zu überlegen, welche Formate in den Köpfen bleiben. Daraus ergibt sich, dass man sich von standardisierten Veranstaltungsfahrplänen löst und kreativ wird. Ich sehe auch eine Chance darin, Formate zu entwickeln, bei denen nicht mehr ein Mensch für viele entscheidet, ob sie dort hingehen (müssen), wie es etwa bei Businessveranstaltungen oder Meetings der Fall ist, bei denen der Unternehmer vorgibt, wer daran

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teilnehmen soll oder muss. Wenn ein Einzelner die Verantwortung für ein Event trägt, wird er sich für den sichersten Weg entscheiden, und der liegt aktuell darin, eine Veranstaltung im Zweifel nicht zu machen. Der Trend wird also dahin gehen, Veranstaltungsformen zu bieten, bei denen die Entscheidung zur Teilnahme bei jedem Einzelnen liegt. Das Thema Corona wird uns noch Monate begleiten. Ich bin nicht so blauäugig, zu glauben, Ende des Jahres sei alles vorbei. Ich denke, die Thematik wird auch 2021 noch massiv sein. Veranstaltungen als Anbieter selbst zu organisieren birgt natürlich ein gewisses Risiko, ist aber auch eine Chance.

Der Tourismus ist eine tragende Säule Tirols und in den letzten Jahren von Rekordzahlen verwöhnt worden. Die Konzepte scheinen also gestimmt und gewirkt zu haben. Braucht es trotzdem eine neue touristische Erzählung für Tirol? Allgemein gesehen denke ich, dass Tirol einen spannenden touristischen Mix bietet. Tirol ist winters nicht nur Après-Ski, sondern bietet höchste Qualität – sowohl bei den Übernachtungsmöglichkeiten als auch in der Kulinarik und im Rahmenprogramm. Was in der aktuellen Diskussion gerne vergessen wird: Es ist die Entscheidung jedes Einzelnen, wo und wie er seinen Urlaub verbringen möchte. Wer in seinem Urlaub Party will und ausgehen möchte, wird nicht an einen Ort fahren, an dem nichts los ist. Und umgekehrt. Das Schöne an Tirol ist, dass wir alle Facetten abbilden und quasi für jeden touristischen Wunsch das Passende anbieten können. Die Möglichkeit zum Skifahren, aber auch den Sommergenuss wird man in den Alpen kaum wo in dieser Qualität fin-

den. Die Frage ist, welche Verpackung man sich zukünftig als Gast wünscht, und letztlich reagiert der Markt auf die Nachfrage.

Sie sind in der Burg Hasegg mit der ersten Ausstellung nach der Wiedereröffnung gestartet, die für Juni geplanten Konzerte von Ernst Molden & Friends sind in den August verlegt worden. Gibt es ein erstes kurzes Resümee, wie die Menschen auf diese wiedergewonnene Freiheit reagieren? Der Burgsommer Hall hätte ursprünglich wie jedes Jahr im Juni stattfinden sollen. Bald war uns klar, dass das heuer so nicht funktionieren würde. Mir war es aber wichtig, Ernst Molden – der unter anderem in Hall maturierte und eine Vergangenheit in der Stadt hat – trotzdem hierher zu holen. Ich habe also das Management gefragt, ob für sie eine Verschiebung in den August möglich sei. Das war es und selbst als viele Veranstalter ihre Konzerte abgesagt haben, haben wir am August-Termin festgehalten. So sind wir im August das einzige Musikfestival, das in Tirol in dieser Art und Größenordnung stattfindet. Natürlich war es ein Risiko. Ich wusste nicht, welcher Aufwand auf uns zukommen würde, wir müssen die Gagen bezahlen und die große Unbekannte war, ob überhaupt Leute kommen. Doch mein persönliches Empfinden war, dass die Leute hungrig sind nach Kunst und Kultur. Wir haben das Glück, dass wir mit dem Konzert vom Burghof in den Hofratsgarten übersiedeln können, der genügend Platz bietet. Auch wenn wir laut derzeitigem Stand 1.200 Besucher einlassen dürften, haben wir die Zahl auf 500 beschränkt. Wir hätten selbstverständlich bereits für Juni gekaufte Karten zurückgenommen, insgesamt haben

aktuell aber nur sieben Leute ihre Karten zurückgegeben und das auch nur, weil sie urlaubsbedingt nicht da sind. Ganz selten erkundigen sich Menschen nach unserem Sicherheitskonzept, der Großteil hat offenbar Vertrauen, dass wir das gut machen werden.

Inwiefern verändern aktuelle Auflagen die Organisation? Laut Konzept haben wir für 500 Besucher 800 Stühle aufgestellt, damit zwischen den Menschen genug Platz ist. Zwischen den Sitzreihen ist je ein Meter Abstand, es gibt keine Pausen und wir verzichten auf eine Getränkestation und bieten stattdessen ein Flying Service mit Gastromitarbeitern samt Mundschutz und Handschuhen. Außerdem registrieren wir die Besucher mit Namen und Sitznummer, damit wir die Leute im Fall des Falles sofort kontaktieren können – das müssen wir nicht, machen es aber freiwillig. Wir kommunizieren im Vorfeld über die Anreisemöglichkeiten, haben drei Eingänge und genügend Personal. Es ist alles viel aufwändiger, aber wir sind froh, dass das Konzert stattfinden kann. Meine Wahrnehmung ist, dass es die Menschen kaum erwarten können. Wenn wir es also auch künftig schaffen, Veranstaltungen anzubieten, bei denen jeder Einzelne für sich entscheiden kann, ob er kommen möchte oder nicht, dann funktioniert das. Auch hier ist es wichtig, kluge Konzepte zu entwickeln. Letztlich haben wir nur eine Chance: Wir müssen professionell arbeiten. Der größte Fehler wäre es, nachlässig zu sein und das Thema Sicherheit nicht ernst zu nehmen. Als Benchmark gilt der ängstlichste und vorsichtigste Besucher. Wir gehen bei unseren Konzepten von jenen Menschen aus, die größtmögliche Sicherheit wollen. Dann wird es für alle gut sein.


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GANZJAHRESDESTINATION Kitzbühel hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend auch als Tagungsdestination einen Namen gemacht. Mit einem persönlichen Convention Services Team bietet Kitzbühel Tourismus Lösungen aus einer Hand sowohl für Team-Meetings im kleinen Kreis als auch für große, internationale Kongresse. INTERVIEW: MARINA BERNARDI


„ M I T K L A R E R S T R AT E G I S C H E R A U S R I C H T U N G U N D MARKENPOSITIONIERUNG IST KITZBÜHEL SEIT JEHER AT T R A K T I V E R G A S T G E B E R F Ü R H O C H W E R T I G E TA G U N G E N UND EVENTS. DIE EINZIGARTIGE ZUSAMMENARBEIT IN DER A R G E M I C E M I T E I N E M KO S T E N L O S E N C O N V E N T I O N S E R V I C E E R L A U B E N E I N E E I N FA C H E U N D R A S C H E U M S E T Z U N G DER UNTERSCHIEDLICHSTEN PL ANUNGSWÜNSCHE. DASS K I T Z B Ü H E L D A B E I N I C H T I M M E R KO N V E N T I O N E L L E N W E G E N F O L G T, I S T I N KO M B I N AT I O N M I T E I N E R KO N T I N U I E R L I C H E N Q U A L I TÄT S O F F E N S I V E U N S E R E S M I C E - S TA N D O R T E S E I N S C H L Ü S S E L Z U M D E S T I N AT I O N S E R F O L G .“ DR. VIK TORIA VEIDER-WAL SER, E XEC U TIVE DIREC TOR KIT ZBÜHEL TOURISMUS

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u Kitzbühels MICE ARGE zählen neben den sieben Seminarhotels, das als erste in Tirol als „Green Location“ zertifizierte Veranstaltungszentrum „K3 KitzKongress“ und die Full-Service-Incentive-Agentur element3. K3 KitzKongress unterstützt auch in der Zertifizierung zum Green Meeting/Event. Anhand des engen Bundes zur umliegenden Bergwelt, der verwurzelten Tradition wie auch der bereits vorhandenen Infrastruktur und regionalen Dienstleistern mit Fokus auf Nachhaltigkeit, setzt Convention Services Kitzbühel gemeinsam mit der MICE ARGE auf nachhaltiges Tagen. „Green Meetings“ sowie die Weiterentwicklung von „Green Solutions“ zählen zu den erklärten Entwicklungspotenzialen der Tagungsdestination Kitzbühel. Mit der Umsetzung der Strategie „Kitzbühel 365“ soll die Region zudem die begehrteste Ganzjahresdestination der Al-

pen werden. „Mit der Strategie ‚Kitzbühel 365‘ streben wir eine werteorientierte Entwicklung und Lebensraumgestaltung unserer Region an. Besonders, da wir den prognostizierten Wertewandel nun mehr denn je in der Gesellschaft beobachten dürfen, war es uns eine Freude, heuer unseren neuen Imagefilm als Exposé mit ganz besonderen Einblicken in die Region Kitzbühel vorzustellen“, so Dr. Viktoria Veider-Walser, Executive Director Kitzbühel Tourismus. Wir haben ihr ein paar Fragen zum Tagen gestellt.

Welchen Anteil machen die Nächtigungen im Tagungstourismus im Verhältnis zu den Gesamtübernachtungen aus? V I K TO R I A V E I D E R -WA L S E R : Kitzbühel liegt mit dem durch Tagungen und Veranstaltungen generierten Nächtigungsanteil weit über dem Tirolschnitt. Derzeit ECO.NOVA:

DESTINATION KITZBÜHEL DATEN & FAKTEN • K itzbühel ist als Ganzjahresdestination Austragungsort internationaler Großveranstaltungen (u. a. Snow Polo, Alpenrallye oder Klassik in den Alpen mit Elīna Garanča). • Mit drei Bahnhöfen vor Ort und drei Flughäfen in unmittelbarer Nähe ist Kitzbühel eines der zentralsten Reiseziele der Alpen. • Deutschland und Österreich sind die wichtigsten touristischen Herkunftsmärkte, jedoch trifft sich in Kitzbühel internationales Publikum. • K itzbühel vereint in Sport und Lifestyle zentrale Alleinstellungsmerkmale der Tourismusregion mit 200+ Skitagen, 190 Golftagen und 365 Wandertagen.

sind ca. 120.000 Nächtigungen pro Jahr dem MICE-Geschäft zugeordnet, dies entspricht etwa sechs Prozent der Gesamtnächtigungen in der Region. Im Vergleich dazu können das Land Tirol wie auch das SalzburgerLand von einem ungefähren Anteil von einem Prozent an MICE-Nächtigungen berichten. In Wien, einer im MICE-Bereich sehr stark positionierten Destination, können zwölf Prozent der Gesamtnächtigungen dem MICE-Sektor zugeschrieben werden. Somit ist Wien als Benchmark für Kitzbühel zu werten.

Der 2020 neu präsentierte Imagefilm gewährt spezielle Einblicke in die Region. Zu sehen unter imagefilm.kitzbuehel.com

FOTOS: © KITZBÜHEL TOURISMUS


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#LOCALHEROES

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Es sind die Menschen, die Kitzbühel und seine Feriendörfer Reith, Aurach und Jochberg so besonders machen. Genau um diese Persönlichkeiten geht es in der der #LocalHeroes Serie von Kitzbühel Tourismus. Hier werden die wahren Helden der Region ins Rampenlicht gerückt. Sie selbst würden sich nie als Helden bezeichnen, doch das sind sie: Denn nur durch ihre Leidenschaft für ihr Tun und für Kitzbühel wird das einzigartige Kitzbüheler Lebensgefühl erlebbar.

localheroes.kitzbuehel.com

In der Strategieformulierung „Kitzbühel 365“ wird das Thema MICE als wichtiges Tätigkeitsfeld der Ganzjahresstrategie sowie in der Pflege der Wertschöpfungsstärke der Region gesehen. Die MICE-Aktivitäten unterliegen dem strategischen Auftrag von „Kitzbühel 365“ und teilen auch das im Markenkern festgeschriebene Werteverständnis. Durch das bestehende Potenzial und eine stetige Optimierung der MICE-Aktivitäten sowie die damit verbundene Nächtigungsgenerierung ist die Vision, die legendärste Ganzjahresdestination der Alpen an 365 Tagen im Jahr zu werden, greifbar.

Welche Veranstaltungen will man vermehrt in die Region holen? Für die Convention Services Kitzbühel liegt der Fokus auf Veranstaltungen unter 500 Personen – dies schließt jedoch nicht aus, dass auch größere Global Player ihr Zuhause in Kitzbühel finden. Gemäß unseres aktuellen Kundenstamms und der erlangten Erfahrungen sind für Kitzbühel Corporate Business Veranstaltun-

gen aus den Branchen Automobil, Medizin, aber auch Lifestyle und Incentives der primäre Kundenkreis, der auch in Zukunft der Fokus unserer Marktstrategie sein wird.

Tirol steht generell für kurze Wege und eine hohe Qualität im Tourismus: Warum soll sich ein Veranstalter für Kitzbühel entscheiden? Wie möchte Kitzbühel nach außen hin wahrgenommen werden? Eingerahmt vom Kitzbüheler Horn, den Südbergen und dem Hahnenkamm steht Kitzbühel, die wohl legendärste Sportstadt der Alpen, seit jeher für Inspiration, Erfolg und Qualität. Die verkehrsgünstige Lage, das facettenreiche Sport- und Lifestyleangebot sowie kompetenter, individueller Service machen die Region rund um Kitzbühel zum idealen Ort für Tagungen. Zahlreiche internationale Großveranstaltungen fühlen sich in Kitzbühel zuhause. Veranstaltungskompetenz, das hohe Maß an Qualität und das örtliche Dienstleistungs-Know-how haben sich über Jahrzehnte in der sogenannten „Gamsstadt“ verwurzelt. Als Gastgeberregion gehört es für Kitzbühel dazu, den entsprechenden Rahmen für jede Veranstaltung unabhängig von der Größe zu finden und mit guter Zusammenarbeit für eine unvergleichliche Erfahrung zu sorgen. Die Coronapandemie könnte nachhaltige Auswirkungen auf unser Reiseverhalten haben. Glauben Sie, dass dem langfristig so sein wird, und wird man sich künftig mehr um den heimischen (Tagungs-) Gast bemühen müssen? Über 80 Prozent aller Tagungsgäste in Kitzbühel sind deut-

scher oder österreichischer Herkunft. Vor allem die urbanen Zentren München und Wien dienen als erste Anlaufstelle für eine personalisierte und intensive Bearbeitung der Zielmärkte. Aus diesem Grund bearbeitet das Convention Services Team Kitzbühel in erster Linie diese beiden urbanen Märkte. Die Auswirkungen der Coronapandemie werden diese Positionierung nochmals verstärken – wie auch nachhaltige Parameter im Tagungsbereich, die maßgeblich auf Destinationsauswahl, Tagen daheim und CO2-sparender Anreise abzielen. Unser Vorteil: In Kitzbühel trifft alpiner Lebensstil auf urbane Infrastruktur. Die zentrale Lage macht die Anreise nach Kitzbühel leicht: Mit drei Bahnhöfen vor Ort ist Kitzbühel eine der am einfachsten erreichbaren Tagungsdestinationen im Alpenraum. Die umliegenden Großstädte mit dazugehörigen Flughäfen wie München (90 Minuten), Salzburg (60 Minuten) und Innsbruck (60 Minuten) sind via Wörgl hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die lokalen Mobilitätslösungen machen auch die „Last Mile“ bei einer CO2-sparenden Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unkompliziert. In Kitzbühel selbst sind die Wege fußläufig. Als sportliches Incentive für die Tagungsteilnehmer können diese auch bequem mit dem Leihrad bzw. E-Bike zurückgelegt werden.

ANGEBOT CONVENTION SERVICE TEAM • kostenlose Beratung • Individuelles Veranstaltungs-Setup • Beratung und Assistenz bei der Planung • Mobilitätslösungen • Location-Scouting • Individuelle Buchungsplattform • Incentives und Rahmenprogramm • Lokales Dienstleister-Netzwerk • Partnerkoordination

mice.kitzbuehel.com


Foto: Werner Elmer

ALPINER RAUM FÜR INSPIRATION Inmitten der einzigartigen Ötztaler Bergwelt im Herzen des Ortes Obergurgl liegt das Kongress- und Veranstaltungszentrum Gurgl Carat. Bis zu 520 Personen besuchen hier Konferenzen, Tagungen, Workshops, Konzerte, Kunstausstellungen oder regionale Events. In Hinblick auf internationale Top-Events ist eine hochmoderne Saaltechnik verbaut worden. Das Highlight bilden die 100 m² große Front-Leinwand mit drei leistungsstarken Full-HD-Beamern und ein hochqualitatives Soundsystem von L-Acoustics. Auf zwanzig Metern Breite und fünf Metern Höhe werden Produktpräsentationen und Videoshows in Kinoatmosphäre erlebbar.

GURGL CARAT ÖTZTAL TOURISMUS CONGRESS GMBH Gurglerstraße 118 | 6456 Gurgl | T +43 (0) 57200 150 | info@gurgl-carat.com | www.gurgl-carat.com


KITZBÜHEL: TAGUNGSDESTINATION MIT WEITBLICK Nicht umsonst ist Kitzbühel regelmäßig Gastgeber von Veranstaltungen namhafter Global Player. Die 7 Seminarhotels mit großzügigen Tagungsräumlichkeiten von 21 m² bis 490 m², state-of-the-art Ausstattung und Veranstaltungstechnik bieten eine umfassende Auswahl an hochwertigen Unterkünften, ein abwechslungsreiches Incentive Portfolio, Möglichkeiten für Tagen im Freien wie auch ein breites Netzwerk an kompetenten und eingespielten regionalen Dienstleistern für Ihre Tagungs-Betreuung.

DAS QUALITÄTSVERSPRECHEN DER MICE ARGE KITZBÜHEL

TAGUNGS(T)RÄUME: DIE ORTSTYPISCHEN GRASBERGE

ERFOLGSFAKTOR RAHMENPROGRAMM

Jeder Berg, jeder Gipfel hat in Kitzbühel seinen eigenen Charakter – von den sanften Kitzbüheler Südbergen bis zum markanten Kitzbüheler Horn und dem berühmten Hahnenkamm. Im Tal wie auch am Berg führen herrlich angelegte Wanderwege mit oder ohne Aufstiegshilfen zu idyllischen Seen, Ruhe- & Kraftplätzen und urigen Almen, die sich für das Tagen im Freien eignen. Doch lieber eine Alternative direkt beim Seminarhotel? Nutzen Sie die großzügigen Freiflächen oder die inspirierenden Gartenanlagen der MICE Partner.

Oft unterschätzt, aber entscheidend für den Erfolg einer Tagung – das passende Rahmenprogramm. Kitzbühels Incentive-Programm sorgt für kreative Pausen. Die umliegende Bergwelt in ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm einzubinden, bietet sich an. Daher stehen Incentives mit Rad und Wandern wie auch Team-Buildings und Workshops im Freien ganz oben auf der Bucket-List.

Zu den MICE-Partnern zählen neben den Seminarhotels das als „Green Location“ zertifizierte Veranstaltungszentrum „K3 KitzKongress“ und die nachhaltig-orientierte Full-Service Incentive-Agentur element3. Mit der Kompletterneuerung des K3 KitzKongress im März 2020 bietet das Plenum „Palladium“, auf 613 m2 mit 80 m2 Bühne, Raum für innovative Präsentationen, individuelles Raumdesign sowie kreative Konzepte wie z.B. 360°-Projektionen. K3 KitzKongress unterstützt Sie in der Zertifizierung zum Green Event! Nur durch die perfekte Zusammenarbeit der einzelnen Leistungsträger der MICE ARGE sowie der einzelnen Dienstleistungs-Partner wird jede Veranstaltung in Kitzbühel zu einem besonderen Erlebnis. Diese vollumfänglichen Gestaltungsmöglichkeiten kommen individuellen Formaten wie u.a. M&I Forum, re.comm-Kongress, Quality Life Forum oder Global Wellness Summit, entgegen.

TRADITION MIT HAUBE Exquisite Gaumenfreuden in ansprechender Atmosphäre sind das i-Tüpfelchen für gelungene Veranstaltungen. Dafür gibt es in Kitzbühel eine große gastronomische Vielfalt im Tal wie am Berg: Von typischer Tiroler Hausmannskost in traditionellen Gasthäusern und Almhütten bis hin zu Haute Cuisine in einem der 11 Haubenlokale. Im Sommer bieten über 30 Berghütten mit Kapazitäten von 50 bis 600 Personen den perfekten Rahmen für Incentives oder auch als Meeting-Location.

Der Schwarzsee ist einer der wärmsten Moorseen der Alpen. Der 15 Hektar große See ist ob seiner idyllischen Lage ein Anziehungspunkt. Tagen im Freien, ideal für Incentives mit SUP, Ruder- oder Elektro-Boot und anschließend ein Golf-Schnupperkurs am angrenzenden Golfplatz KitzbühelSchwarzsee-Reith. Die charmante historische Innenstadt mit den bunten Häuserfassaden bietet ein ganz besonderes Flair für Ihr Rahmenprogramm. Stadtführungen, Besuch eines Traditionshandwerkbetriebes, gemütliches Flanieren durch die Innenstadt wie auch die Vielfalt an Verweil-Möglichkeiten. Tradition, Lifestyle und Natur bilden in Kitzbühel die perfekte Kombination. Hier werden einzigartige, um nicht zu sagen legendäre Meeting-Optionen möglich. Convention Services Kitzbühel unterstützt gerne auf der Suche nach Inspiration und neuen Perspektiven im Einklang mit der Natur.

HAHNENKAMM

INCENTIVE TIPPS

REITH BEI KITZBÜHEL

:: Mit dem Bike zur Berghütte :: Cross-Golf am Hahnenkamm :: Be(E)good – Baue dein Bienenhotel :: Inspiration hoch über den Wolken beim Paragleiten

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:: SUP Contest am Schwarzsee INCENTIVES IN KITZBÜHEL Kreativ, nachhaltig und inspirierend Organisation, Rent & Guide inklusive!

2 JOCHBERG

KITZBÜHEL


KITZBÜHELS TAGUNGSSPEZIALISTEN MICE ARGE PARTNER

TAGUNGSRÄUME

ZIMMER

1

K3 KitzKongress

11 | 37 - 613 m2

2

Kempinski Hotel Das Tirol *****s

8 | 33 - 490 m2

156

3

Hotel A-ROSA *****

4 | 32 - 305 m2

151

4

Hotel Grand Tirolia Curio Collection by Hilton *****

6 | 18 - 310 m2

81

5

Hotel Schloss Lebenberg ****s

4 | 32 - 420 m2

150

6

Hotel Kitzhof Mountain Design Resort ****s

9 | 21 - 340 m2

162

7

Hotel Zur Tenne ****s

4 | 57 - 291 m2

51

8

Hotel Rasmushof ****

2 | 52 - 375 m2

49

9

element3 Incentives

KITZBÜHELER HORN

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3

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eco.seminare

© TVB KUFSTEINERLAND/LOLIN

Im Kufsteinerland finden Sie spezielle Locations für jeden Bedarf und vielfältige Möglichkeiten für ein stimmiges Rahmenprogramm.

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SICH NACHHALTIG NACH VORNE ENTWICKELN Der Kongress- und Tagungsbereich ist in Tirol zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden und hat speziell in den letzten zehn Jahren einen signifikanten Aufschwung erfahren. Das Kufsteinerland konnte durch seine Lage und die damit einhergehende gute Erreichbarkeit, seine einzigartigen Locations und professionellen Seminarhotels und ein vielseitiges Rahmenprogramm davon profitieren. Die Corona-Pandemie hat der gesamten MICE- Branche einen Dämpfer versetzt. Neue Konzepte sollen nun in die Zukunft führen.


eco.seminare

MIT TENDRIN UND DOCH L ÄNDLICH GELEGEN: DIE NEUN SEMINARORTE IM KUFSTEINERL AND SIND VON ALLEN SEITEN PROBLEMLOS ZU ERREICHEN. MIT DEM ZUG ZUM GUT ANGEBUNDENEN BAHNHOF KUFSTEIN IST DIE A N R E I S E B E S O N D E R S U M W E LT F R E U N D L I C H .

© TVB KUFSTEINERLAND/DAS SIEBEN

chigen Raum kommen, vornehmlich Bayern und Baden-Württemberg, Österreich und Südtirol, erweist sich für die Region als weitere Vorteil.

KULINARIK TRIFFT NATURSCHÖNHEITEN

Schon immer waren die gute Erreichbarkeit und kurzen Wege im Land große Pluspunkte. Speziell das Kufsteinerland mit seinen direkten Nachbarn Salzburg und Bayern ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unter anderem über den Bahnhof Kufstein unkompliziert zu erreichen. Auch innerhalb der Region braucht es aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur kein eigenes Auto – ein Aspekt, der in Bezug auf nachhaltiges Reisen künftig noch mehr in den Fokus rücken wird. Letztes Jahr wurde die KufsteinerlandCard eingeführt. Sie bietet für Gäste zahlreiche Inklusivleistungen und Rabatte bei über 100 Partnern und einen kostenfreien Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr.

HYBRID - MEETINGS Dass sich neben den Geschäftsreise­ gewohnheiten vor allem auch die MICE-Industrie nachhaltig durch die Corona-Pandemie verändern wird, sind sich die Experten einig. Virtuelle Meetings haben sich in den letzten Wochen in vielen Firmen etabliert, wo sie bislang undenkbar waren. Im Sinne von Kosteneffizienz und unter Berücksichtigung weiterer – vor allem internationaler – Reiseund Quarantäneeinschränkungen werden vermutlich viele Firmen an diesem System auch in Zukunft festhalten. Gleichzeitig spielt der persönliche Kontakt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Hierzu sind Hybrid-Meetings ideal, die eine Vor-Ort- durch eine OnlineVeranstaltung ergänzen. Teilnehmer und Vortragende können flexibel zugeschaltet werden, Interaktion und Reichweite lassen sich somit weltweit ausdehnen.

Das Kufsteinerland steht für Natur, Kultur, Sport … und vielfältige Kulinarik in den unterschiedlichsten Facetten.

© AURACHER LÖCHL

D

ie Tiroler Veranstaltungsbranche ist so vielfältig wie die Landschaft und wie der Tourismus geprägt von hoher Qualität. Neben den urbanen Ballungszentren finden sich auch spezifischere Locations. In den vergangenen Jahren haben die Qualität und Dauer von Veranstaltungen vielerorts zugenommen, was den eingeschlagenen Weg der Branche bestätigt. Die Corona-Pandemie hat speziell den Tourismus und folglich auch den MICE (Meetings, Incentives, Congress, Events)-Bereich schwer getroffen. Wie nachhaltig der Schaden sein wird und wie sehr sich das Reiseverhalten langfristig ändern wird, lässt sich noch nicht abschätzen. Seine weit über die Grenzen hinaus bekannte Tourismuskompetenz, das konsequente Weiterdenken und professionelle Umfeld sowie das über die Jahre gewachsene Know-how kann für Tirol eine Chance sein, sich gegenüber anderen Destinationen künftig noch klarer zu positionieren. Dass die MICE-Kunden im Kufsteinerland vorrangig aus dem deutschspra-

Das Kufstein Convention Bureau hat entsprechende Leitfäden und Angebote entwickelt, um Veranstaltungsplaner bei der Organisation von Hybrid-Meetings zu unterstützen. Das Team steht bei der Planung und Organisation tatkräftig zur Seite und greift auf ein breites Netzwerk aus Partnerunternehmen zurück. Damit sich alle Teilnehmer auf das Wesentliche im Meeting konzentrieren können, unterstützen versierte Technikdienstleister vor Ort die Organisatoren.

Einen Überblick über Locations, Hotels und Rahmenprogramme liefert das Online-Planungstool unter dem Menüpunkt „MICE“ auf

www.kufstein.com

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eco.seminare

Die Festung steht symbolisch für die Stadt Kufstein und ist mit ihrem historischen Ambiente eine ganz besondere Veranstaltungslocation.

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Die Karte gilt im Umkreis von 120 Kilometern zu Kufstein und schließt zu den acht Dörfern des Kufsteinerlandes grenzüberschreitend auch Partner in Bayern und dem Salzburgerland mit ein. Die Karte bietet die Möglichkeit, die Region abseits von Veranstaltungen oder Tagungen zu erkunden, und schafft damit Raum für ein umfangreiches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Als zugänglichster alpiner Lebensraum bietet die Region eine feine Mischung aus Tradition und Moderne, Natur und Wellness, Kultur und Sport. Wer mag, kann aktiv sein, wer Ruhe sucht, wird sie ebenso finden. Und auch kulinarisch kann das Kufsteinerland mit Vielseitigkeit punkten, finden sich hier doch gemütliche Tiroler Wirtshäuser, urige Almen und elegante Gourmetrestaurants. Viele Schmankerln lassen sich gleich direkt bei den Herstellern erwerben und so regionale Landwirtschaft auf natürliche Weise erleben. Insgesamt verfügt das Kufsteinerland über die höchste Dichte von biologisch geführten Landwirtschaften im Tiroler Unterland. Um diese Vielfalt zu stärken, wurde unter anderem die „Initiative Kaiserweis“ gegrün-

U M D I E K U L I N A R I S C H E V I E L FA LT I N D E R R E G I O N Z U S TÄ R K E N , W U R D E D I E „ I N I T I AT I V E K A I S E R W E I S “ G E G R Ü N D E T, DIE KLEINERE L ANDWIRTSCHAF TLICHE BE TRIEBE MIT GASTRONOMIE UND T O U R I S M U S V E R N E T Z T. det, die kleinere landwirtschaftliche Betriebe mit Gastronomie und Tourismus vernetzt. Wichtige Impulse kommen dabei von jungen Einheimischen, die mit Leidenschaft alte Produkte und Rezepte wiederbeleben, verfeinern und veredeln. Die Schnapsbrenner sind nur ein Teil der delikaten Schatzkiste, die das Kufsteinerland zu bieten hat. Dazu gehören auch Käsereien mit Produkten, deren Herkunft frisch von der Alm man riechen und schmecken kann. In den Schaubetrieben der Almkäserei auf der Aschinger Alm bei Ebbs, der Biosennerei Hatzenstädt am Niederndorferberg und der Käserei auf der Ackernalm oberhalb von Thiersee kann man dem Käse beim Werden zusehen. Wer im Kufsteinerland unterwegs ist, füllt seinen

Einkaufskorb rasch mit Speck und Wurst, Marmeladen und Honig, Fruchtsäften und vielem mehr, was links und rechts des Inns mit Liebe produziert wird – das gilt nicht nur für die einheimische Bevölkerung, auch Gäste nehmen sich gerne das ein oder andere regionale Produkt mit nach Hause. Zahlreiche Bauernmärkte, Regionsfeste und Genusswanderungen laden außerdem dazu ein, in die Welt der guten Geschmäcker einzutauchen und sich eine kleine Auszeit zum Tagungsalltag zu gönnen. Auch wenn die nächsten Monate vermutlich schwierige sein werden: Den Kopf in den Sand zu stecken, hat noch nie geholfen. Wer das Besondere sucht, kann es in Tirol auch in Zukunft finden.


eco.seminare

HYMAT FÜR DENKER & VISIONÄRE

Ein y als Zeichen der Event-Zukunft: Das Tiroler Alpbachtal als Heimat für Hybrid-Events – Veranstaltungen, die klassische und virtuelle Komponenten bündeln. Das Congress Centrum Alpbach und Ganslhaut starten damit eine Event-Innovation.

D

ie letzten Wochen und Mo­nate haben gerade die Eventbranche vor große Herausforderungen gestellt. Hier waren neue digitale Lösungen gefragt. Das Congress Centrum Alpbach – beliebter Tagungsort für Denker, Visionäre und Gamechanger aus aller Welt – nutzt(e) die Krise als Chance für eine Erweiterung des Kerngeschäfts. Gemeinsam mit dem Partner Ganslhaut, der das nötige Technik-Know-how mitbringt, ist inmitten der Tiroler Bergwelt im Congress Centrum Alpbach eine technisch bestens ausgestattete „hymat“ für Hybrid-Events entstanden.

LIVE - STREAMING UND INTERAKTIVE MODULE

„Mit unseren neuen digitalen Dienstleistungen begegnen wir dem Trend der Hybrid-Events und beschreiten gemeinsam einen neuen Weg“, betont Georg Hechenblaikner, Geschäftsführer des Congress

Centrum Alpbach. Und Günter Dorfer, Geschäftsführer und Technikprofi der Firma Ganslhaut, ergänzt: „Klassische Events werden um virtuelle Komponenten erweitert. Neben Live-Streaming stehen dabei auch interaktive Module wie Chats im Vordergrund, um die Teilnehmer aktiv einzubinden.“

EFA GOES DIGITAL

Im 75. Jahr seines Bestehens erfand sich auch das jährlich stattfindende Europäische Forum Alpbach neu. Das Forum fand heuer vom 23. August bis 3. September 2020 ebenfalls in hybrider Form – also mit reduzierter Präsenz in Alpbach vor Ort und mit einer starken digitalen Komponente – statt. In der ersten EFA-Onlinekonferenz wurde der „Spirit of Alpbach“ mehr denn je in die ganze Welt getragen. Eine besondere Rolle kam heuer außerdem der Jugend zu. Alumni-Organisationen des Forums auf vier Kontinenten trugen mehr als 50 Veranstaltungen zur Konferenz bei. Infos unter www.alpbach.org.de.

GRÜN, AUTHENTISCH, ERFOLGREICH! Schritt für Schritt hat sich das Congress Centrum Alpbach und mit ihm der ganze Ort immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt. Heute ist Alpbach ein Leuchtturmprojekt in der Congress- und Tagungslandschaft. Eingebettet in den Hang kann eine Gesamtfläche von 2.796 Quadratmetern bespielt werden. Modernste Technik und lichtdurchflutete Räume definieren höchsten Congress-Standard an einer einzigartigen Location. In Alpbach bedeuten Green Meetings ein umfassendes Gesamtpaket. „Wir haben jeden Bereich genau unter die Lupe genommen und in Richtung Nachhaltigkeit optimiert“, sagt Georg Hechenblaikner.

CONGRESS CENTRUM ALPBACH 6235 Alpbach 246 Tel.: 05336/600 100 info@alpbach.at

www.congressalpbach.com

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ENTNERS AM SEE

ERLEBNIS. Das Entners am See bietet Tagungsräume mit Wohlfühlambiente.

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EIN TAGUNGS(T)RAUM AM ACHENSEE Das 4*-Superior-Hotel Entners am See bietet exklusive Seminarräume mit High-End-Technik inmitten einer traumhaften Seekulisse.

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irekt an der Seepromenade in Pertisau gelegen, bietet das Entners am See ein vollkommen neues Tagungserlebnis: Eine außergewöhnliche Location mit inspirierendem Ausblick, die zu geistigen Höhenflügen und kreativem Ideenaustausch anregt. Die lichtdurchfluteten Tagungsräume eignen sich für Events jeglicher Art, verfügen über eine eigene Tagungsterrasse und Platz für bis zu 160 Personen. Die schall- und blickdicht isolierten Räumlichkeiten sind mit neuester High-End-Technik ausgestattet und die Größe kann durch Zwischenwände variabel an die Teilnehmeranzahl angepasst werden.

KRAFTPLATZ

Fernab von der Alltagshektik vereint das Entners am See in einer unvergleichlich schönen Umgebung Strandfeeling mit al-

pin-mediterraner Gastronomiekultur und schafft so den perfekten Rahmen für erfolgreiche Tagungen und Seminare. In der 1.000 Quadratmeter großen Seelounge mit beheiztem Infinity-Pool und See-Sauna lässt sich der Tag entspannt ausklingen. Für Gourmets wird ein individuelles kulinarisches Angebot vom exklusiven Fünf-Gänge-Menü bis zum urigen Almabend im ENTNERs Wirtshaus geboten. Die stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten mit Blick auf die Berge oder den Achensee sorgen für einen erholsamen Schlaf. PR

TAGEN IM ENTNERS AM SEE • Lichtdurchflutete Tagungsräume mit Seeblick für bis zu 160 Personen • Direkter Zugang zur Tagungsterrasse • High-End-Technik mit allem, was das Tagungsherz begehrt • Variable Raumgestaltung und Bestuhlung möglich • Eigene Tagungslobby mit Buffetbereich • Über 80 großzügige Zimmer und Suiten • Vielseitiges gastronomisches Angebot in mehreren hoteleigenen Restaurants • Persönliche Betreuung

ENTNERS AM SEE Seepromenade 17–19 6213 Pertisau am Achensee Tel.: 05243/5559 info@entners.at

www.entners.at


TAGEN UND VERANSTALTEN IM HERZEN TIROLS Veranstaltungsräume mit ruhmreicher Vergangenheit und gewachsener Tradition, auf perfekte Weise vereint mit jenen Eigenschaften, die eine moderne Eventlocation auszeichnen.

www.salzraum.at

KURHAUS SALZLAGER BURG HASEGG


DER BERG RUFT! Vormittag SEMINAR Nachmittag GIPFELGLÜCK

Fernab des Berufsalltags sorgen die frische Bergluft und die prachtvolle Natur für neue Impulse. Arbeit und Erholung zugleich – St. Anton am Arlberg schafft den perfekten Rahmen für jede Veranstaltung. Egal ob Seminar, Kongress oder Event, Ihren Wünschen, sind dank der 16 verschiedenen Räumlichkeiten keine Grenzen gesetzt. Flexibilität bieten wir nicht nur bei den Veranstaltungsräumen, sondern auch bei Unterkunftssuche und Rahmenprogramm. Hüttenwanderungen, Kletterpartien, Biketouren oder Rafting-Ausflüge sorgen für neue Inspirationen und stärken den Gemeinschaftssinn. Dies gilt auch für gemütliche Hüttenabende in der verschneiten Landschaft, Schneeschuhwanderungen, Rodelausflüge oder gemeinsames Skifahren. St. Anton am Arlberg bietet das perfekte Zusammenspiel aus Gemeinschaftserlebnis an der frischen Bergluft und produktiven Arbeitstreffen.

KONTAKT: kongress@stantonamarlberg.com T: +43 (0) 5446 2269-55 und T: +43 (0) 5446 2269-54 www.arlberg-wellcom.at

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eco.nova Top500 – Seminare 2020  

eco.nova ist ein unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissensc...

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