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einundzwanzig Ausgabe 1/16

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Ausgabe 1/16

GRUPPE Magazin


Inhalt Mobilität + Logistik

90 Jahre Flughafen: Ein Stück Dortmund S. 4 Millionenprojekte S. 8 Hafen Hamburg zeigt Flagge in Dortmund S. 10 Haltestelle Westentor S. 13 Mehr Fläche für boomende Branche S. 24

Energie + Wasser

Gegen Energiearmut S. 17 Diese Familie weiß, woher der Wind weht S. 18 Kulturbeutel S. 27

Lebensräume

Wenn Häuser in die Jahre kommen S. 12 Neues Ladenzentrum für Löttringhausen S. 16 Voll in Form mit LEIon S. 20 Schöner mieten S. 26

Datennetze

WLAN für alle! S. 22

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Impressum Herausgeber: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Wolfgang Herbrand Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Bernd Winkelmann Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Mark Ansorg, Jürgen A. Appelhans, Christian Bohnenkamp, DEW21 Kultur, Rainer Eickelmann, eno energy, Fotolia, Gisbert Gerhard, Birgit Holthaus, HOFF und Partner, Sascha Kamrau, Lisa Maruhn, Bettina Nowarre, Warren Richard­son, Planung und Konstruktion DSW21, Jörg Schimmel, Dortmund Airport, Stadtarchiv Dortmund Druck: Westmünsterland Druck GmbH & Co. KG, Ahaus Verteilung: ORA mbH & Co. KG Service-Hotline ORA: 0231.56 22 96-24 Höhe der Auflage: 290.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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»Tante Ju« in Dortmund – Das Titelbild, die JU52 am Dortmund Airport, ist übrigens von Sascha Kamrau. Der DEW21-Kollege ist seit vielen Jahren begeisterter »Planespotter« und Hobbyfotograf und liefert auch regelmäßig Bilder für den Facebook-Auftritt des Flughafens.

90 Jahre Flughafen: Ein Stück Dortmund Dort, wo Borussia Dortmund heute trainiert, starteten und landeten vor 90 Jahren Flugzeuge. Der erste Flughafenstandort in Brackel ist mittlerweile Geschichte, die Betreibergesellschaft des Flughafens indes feiert am 16. April 2016 ihr 90-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums blicken wir auf die wichtigsten Stationen der Flughafen-Historie, die längst Teil der Stadtgeschichte geworden ist.

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Mobilität + Logistik

Vom Brackeler Flughafen zum Wohngebiet Die »Flughafenstraße« erinnert mit ihrem Namen an den ersten Standort der Dortmunder Flughafen GmbH in Brackel. Dort, wo heute Borussia Dortmund trainiert und das Wohngebiet Hohenbuschei ist, starteten und landeten vor 90 Jahren täglich zwölf Flugzeuge. Aus heutiger Sicht mag diese Zahl gering erscheinen, dennoch war der Dortmunder Flughafen neben dem in Köln einer der wichtigsten in Deutschland. Von Brackel aus in die Welt: Bereits zu dieser Zeit wurden wichtige Destinationen wie Berlin, München oder europäische Metropolen wie London, Kopenhagen und Wien angesteuert. Sicher einer der Höhepunkte der 90-jährigen Flughafen-Historie war der 10. August 1930. Das Luftschiff »Graf Zeppelin« landete in Brackel. Ein Spektakel, das 120.000 Schaulustige mitverfolgten. Wie sehr sich die Menschen über die Zeppelinlandung freuten – immerhin nahm

die Landung Ausmaße eines Volksfests an – können Sie in einem historischen Film sehen (Link in der Infobox). Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde die zivile Luftfahrt eingestellt und das Militär übernahm die Anlage. Nach Kriegsende nutzte die britische Royal Air Force den Flughafen – die zivile Luftfahrt war ohnehin bis zum Jahr 1953 untersagt. Danach landete wieder das erste deutsche Segelflugzeug in Brackel. Die Zeit des Wirtschaftswunders machte sich auch am Flughafen bemerkbar. Es wurden Werbeflüge durchgeführt und eine Flugschule eröffnet. 1960 erfolgte der Ortswechsel für die zivile Luftfahrt: An der Wickeder Chaussee, dem heutigen Standort des Airports, wurde ein neues Luftsportgelände mit einer Rasenpiste, die für die Sportflieger ausreichte, eröffnet. Heute ist vom Brackeler Flughafen nichts mehr zu sehen: Nach Schließung der britischen Kaserne

Filmtipp: Wir haben historisches Filmmaterial für Sie digitalisiert und aufbereitet. Den knapp dreiminütigen Film mit den Eindrücken der Zeppelinlandung sehen Sie unter: https://vimeo. com/153227959

Im Jahr 1930 landete das Luftschiff »Graf Zeppelin« in Dortmund.

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Mobilität + Logistik

Links: Der Hangar am Brackeler Standort im Jahr 1926. Rechts: Das heutige Terminalgebäude in Wickede.

entwickelte DSW21 dort das Wohngebiet Hohenbuschei. Von der Rasenpiste zum modernen Flughafen 1969 stellte der Rat der Stadt Dortmund mit dem Generalausbauplan und dem Antrag für eine Start- und Landebahn bei der Bezirkregierung die Weichen für den heutigen Flughafen. Auch in den 1970er- und 1980er-Jahren hielt der Boom an: Die Passagierzahlen stiegen weiter, 1987 erfolgte ein weiterer Ausbau in Dortmund-Wickede. Neben Geschäftsreisen wurde der Flughafen auch für Urlaubsreisen immer wichtiger. Im Jahr 2000 wurde wenige Hundert Meter vom alten Terminal das neue Flughafengebäude in Betrieb genommen.

Mehr als Hunderttausend Schaulustige machten die Landung des Luftschiffs »Graf Zeppelin« zum Volksfest.

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Von der Rasenpiste im Jahr 1973 (l.) zum modernen Flughafen (r.): Aus der Vogelperspektive ist der Wandel am Standort Wickede gut zu erkennen.

Otto Wessel kennt die Entwicklungen genau. 1973 heuerte er am Airport an, arbeitete bis zu seiner Pensionierung dort und führt noch heute Besuchergruppen durch den Flughafen. „Damals waren wir Mädchen für alles“, scherzt er. Als Tank- und Hallenwart fertigte er Flugzeuge ab und kümmerte sich um viele betriebliche Belange. Mit der Zeit übernahm er immer mehr Aufgaben, war Feuerwehrmann, später Schichtleiter – eine Karriere vom Arbeiter zum Angestellten. Am heutigen, hochtechnischen Airport sind die Aufgaben natürlich aufgeteilt. Und auch wenn sich Zeiten ändern, bleibt eines jedoch gleich: „Die Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen. Sie ist über die Jahrzehnte sehr hoch und drückt sich in der langen Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter aus.“

Dortmunder Flughafens längst auch ein Stück Stadtgeschichte geworden. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Von der Gründung der Dortmunder Flughafen GmbH am 16. April 1926 bis zum modernen Ruhrgebietsflughafen ist die Geschichte des

Internet-Fundstück: Auf der Internetseite www.luftbilder.geoportal. ruhr können Sie den Wandel der beiden Flughafenstandorte aus der Vogelperspektive nachvollziehen. Wählen Sie einzelne Jahreszahlen aus und sehen Sie Baufortschritte, etwa den Ausbau der Landebahn.

Mit dieser Marke (Motiv vergrößert) warb der Flughafen in den 1920er-Jahren.

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Alljährlich steckt DSW21 einen zweistelligen Millionenbetrag in Gleisanlagen, Fahrzeuge, Rolltreppen, Aufzüge und vieles mehr. Für mehr Verkehrssicherheit soll der zweigleisige Ausbau der Stadtbahnstrecke zwischen Brackel und Asseln sorgen (Foto/Skizze unten).

Millionenprojekte Wenn zu Beginn eines Jahres die Fahrpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und damit auch für die Busse und Bahnen von DSW21 angehoben werden, zeigen nur die wenigsten Fahrgäste Verständnis dafür. Inbesondere dann, wenn sich wie aktuell die Benzin- und Dieselpreise auf einem niedrigen Niveau bewegen, erwarten viele stabile oder gar sinkende Preise für den Nahverkehr. Doch die Treibstoffkosten sind nur einer von vielen Faktoren für die Fahrpreisgestaltung. Immer mehr Geld verschlingt die Verkehrs-Infrastruktur, also Kosten für die Beschaffung und Erneuerung von Fahrzeugen und Anlagen. Werden neue Busse und Bahnen beschafft, Gleise und Rolltreppen oder Stellwerke erneuert, handelt es sich in der Regel um Millionenprojekte.

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Eines dieser Millionenprojekte ist die Stadtbahn-Haltestelle Hauptbahnhof, die seit 2014 grundlegend erneuert wird. Durch breitere Bahn­ steige, zusätzliche Treppenanlagen und Aufzüge wird die Haltestelle bis 2019 erheblich aufgewertet. Ein zweites Projekt ist die Stadtbahnstrecke der U47 von und nach Aplerbeck. Voraussichtlich ab Ende dieses Jahres unterquert die Stadtbahnlinie die B1 durch einen 267 Meter langen Tunnel zwischen Hauptfriedhof und Marsbruchstraße. Die Ampel am Abzweig von der B1 zur Marsbruchstraße ist dann Vergangenheit und wird künftig weder den Individualverkehr noch die Stadtbahn »ausbremsen«. Während diese beiden Projekte im Wesentlichen von der Stadt Dortmund umgesetzt werden, sind Stadt und DSW21 bei einem dritten Millionenprojekt gemeinsam im Boot. Zwischen Brackel und Asseln verkehrt die Stadtbahnlinie U43 bislang noch einspurig und nur durch Fahrbahnmarkierungen vom Individual­verkehr getrennt. Zudem befinden sich auf dem Abschnitt die Zufahrten zu den Großlagern von REWE und TEDI. Die Höchst­geschwindigkeit der Stadtbahn wurde hier bereits auf 30 km/h reduziert. Weil es durch unliebsame Begegnungen zwischen Stadt­bahnen und Indidualverkehr dennoch immer wieder zu Gefahrensituationen kommt, soll ein 1,2 km langer Abschnitt zweigleisig ausgebaut und eine barrierefreie Halte­ stelle Döringhoff mit einem Mittelbahnsteig von 61 m Länge errichtet werden. Neue Rad- und Gehwege sowie eine zusätzliche Linksabbiegespur für Lkw sollen für eine weitere Entlas­tung sorgen. Die Entflechtung von Straße, Schiene, Geh- und Radweg würde für deutlich mehr Sicherheit sorgen als die heutige Situation. Zudem erhielte der Streckenabschnitt künftig einen AlleeCharakter und damit eine städtebauliche Aufwertung. Der Ausbau soll ca. 200 m westlich der Straße In den Erlen in Brackel beginnen und in Höhe der Ein­mün­­­­dung Asselner Straße in Asseln (L566) enden. Von Fördermitteln abhängig Doch noch steht hinter der Umsetzung dieser mehr als sinnvollen Maßnahme ein Fragezeichen. Für das Projekt sind Kosten in Höhe von rund 13,8 Mio. € veranschlagt, die zu einem erheblichen Teil durch Fördermittel gedeckt wer-

den sollen. Ein Planfeststellungsbeschluss liegt zwar seit Ende 2015 vor, doch eine Förderzusage steht noch aus. Diethard Wippermann, der bei DSW21 den Bereich »Fahrweg« leitet: „Wir sind aber optimistisch, dass wir für das gesamte Projekt im kommenden Jahr eine Zuschusszusage erhalten, sodass noch in 2017 mit dem Kanalbau und der Erneuerung von Versorgungsleitungen begonnen werden könnte. Die Gleisumbauten würden dann ab 2018 erfolgen, die Fertigstellung in 2019.“

Fahrstühle, Rolltreppen & mehr Doch sind es nicht nur Millionenprojekte, die sich auf der Kostenseite der Verkehrsunternehmen neben den Betriebskosten niederschlagen. Drei Beispiele: Alle 42 Stadtbahnaufzüge erhalten jetzt zusätzliche Sprachmodule, um die Bahnsteigebene und die dort abfahrenden Linien in den Aufzügen auch akustisch ankündigen zu können. Kostenpunkt: rund 400.000 €. Seit Februar werden an der Haltestelle Stadtgarten Rolltreppen erneuert, insgesamt sechs bis zum Spätsommer. Kostenpunkt: 1,7 Mio. €. Nach etwa 25 Jahren sind Schienen so in die Jahre gekommen, dass sie ausgewechselt werden müssen. Entlang des Hellwegs vergeht kaum ein Jahr ohne umfangreiche Gleisbau­ arbeiten, die in der Regel in der Ferienzeit durchgeführt werden. In den diesjährigen Sommer­ferien werden am Körner Hellweg im Bereich der Haltestelle Am Zehnthof beide Gleise auf einer Länge von je 235 Metern, insgesamt also 470 Meter Gleis, erneuert. 850.000 € inves­tiert DSW21 in diese Maßnahme. In Summe steckt DSW21 jährlich einen zwei­ stelligen Millionenbetrag in den Erhalt und die Erneuerung der Verkehrswege und -anlagen. Wobei die besonders kostenintensiven Maßnahmen z.B. für neue Stellwerke und Unterwerke oder für die Modernisierung und Erweiterung des Fahrzeugparks für die Stadtbahnlinien U41, U42, U45, U46, U47 und U49 erst noch bevorstehen.

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Hafen Hamburg zeigt Flagge in Dortmund Schon vor Hans Albers war die Verbindung Hafen gleich Hamburg gesetzt. Das Tor zur Welt, der große Seehafen mit all seinen Sehnsüchten, Geschichten und seiner Bedeutung für den Welthandel, ist jedem Kind bekannt – eine echte Marke eben. Wer Hamburg besucht, sieht aber auch, dass in der Speicherstadt nun schöne Büros zu finden sind statt Kaffeesäcke. Der weltweite Handel läuft heute über Container und die Reise der genormten Seekisten beginnt eben nicht in Hamburg. Volker Hahn hat deshalb die Hamburger Flagge in Dortmund gehisst und leitet die noch recht frische Niederlassung der Hafen Hamburg Marketing e. V.

„Keine Berührungsängste. Im November letzten Jahres fand der Hafenabend, gemeinsam mit dem Dortmunder Hafen organisiert, sogar im Signal Iduna Park statt.“

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Herr Hahn, neben Hafenvertretungen u. a. in Indien, Hongkong und Russland jetzt eine Dependance in Dortmund, was ist der Sinn? Volker Hahn: Das Ruhrgebiet ist enorm wichtig für den Hamburger Hafen, hier gibt es viele Unternehmen, die im Weltmarkt aktiv sind. Ich sage immer, alles östlich von Wuppertal wird zentral in Dortmund gehandelt. Hier hat sich tatsächlich seit der Hanse eine Handelsregion entwickelt und der Dortmunder Hafen, insbesondere das Container Terminal und auch die neue KV-Anlage, sind für Hamburg wichtige Partner. Der Hamburger Hafen geht also in die Fläche? Volker Hahn: Wir waren immer schon im Binnenland unterwegs, um die Inlandsverkehre auf die deutschen Seehäfen zu lenken. Weil Hamburg nicht direkt am Meer liegt und wir die sogenannte Revierfahrt von zehn bis zwölf Stunden benötigen, bis die großen Schiffe dann am Um-

schlagterminal im Hafen liegen, müssen wir gegenüber den anderen Seehäfen eben Vorteile generieren und kommunizieren. Und die sind? Volker Hahn: Service, Service, Service. Kapazität und die Verlässlichkeit bei der Zeitplanung und den zu erbringenden vielfältigen Dienstleistungen rund um Importe und Exporte. Wir kommen im Nachtsprung mit den Containerganzzügen hier nach Dortmund und auch zurück nach Hamburg. Das heißt, nach dem Löschen der Ladung am Seeschiff im Hamburger Hafen ist die Ware bereits einen Tag später im Lager. Das ist heute sehr wichtig, denn zum Beispiel Unternehmen der Bekleidungsbranche benötigen zum Teil alle sechs bis acht Wochen neue Ware, die nicht mehr gelagert, sondern ebenfalls sofort in die Verteilung in Richtung Handel und Konsument geht. Das bedeutet für

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uns, die Zeitfenster der Transportkette im Interesse unserer Hafenkunden im Auge zu behalten und einzuhalten. Dies ist eine der Stärken Hamburgs. Da sind wir nahezu unschlagbar. Und Dortmund braucht das? Volker Hahn: Wir haben hier IKEA mit dem Euro­ pazentrallager und TEDI – das sind Handelsunternehmen mit einer kompletten internationalen Warenlogistik. Das sind ganz große Player und die sind hier in Dortmund. Aber es gibt auch viele andere Hersteller im Sauerland, im Münsterland – das sind zumeist auch Firmen mit Weltrang, die ihre Produktion internationalisiert haben – und die ihre Exporte via Hamburg in die Welt verschiffen. Wenn da Transporte nicht funktionieren, steht die Produktion, sind die Läden leer, entstehen enorme Kosten. Alle Firmen sind heute bemüht, die Ausschläge nach oben oder unten so gering wie möglich zu halten – das Geschäft ist immer aktiv, immer wird produziert, geliefert. Und hier auch neue Wege und Ideen vorzustellen ist auch eine der Aufgaben der Hafen-Repräsentanz in Dortmund. Sie kennen also Ihre Kunden genau? Volker Hahn: Ich besuche sehr viele Unternehmen. Wir veranstalten selbst Thementage und laden ein zum Hafenabend. Auf unseren Veranstaltungen präsentieren und stellen sich dann die Vertreter der Hamburger Hafenwirtschaft den Unternehmen und beantworten alle Fragen. Die Kommunikationswege sind sehr direkt, erprobt und funktionieren. Aber manchmal muss es eben noch einen Tick schneller und/ oder besser gehen und dann müssen wir bereit stehen und Lösungen präsentieren. Die Branche ist so beschäftigt und ausgelastet, dass Sie sich schon wirklich die Zeit nehmen müssen, um dann gut vorbereitet mit Ideen zur richtigen Zeit zu punkten. Unsere Kunden sollen am Ende einen Nutzen für sich generieren. Dazu tragen wir gerne bei. Und alles wird größer? Volker Hahn: Ja, wir sprechen bei Seeschiffen mittlerweile von Dimensionen mit 400 Metern Länge. Das sind vier Fußballfelder voll mit Containern in vielen Etagen gestapelt. Alles wird transportiert und eben nicht nur als fertiges Produkt. In Containern werden Teile importiert,

die dann nach der Montage als Geräte wieder in den Export gehen. Die ganze Bandbreite der weltweiten Produktion und Distribution stützt sich auf den Container und die Schifffahrt. Größer, schneller, besser – das sind unsere Ziele im Hamburger Hafen. Da kommen wir zusammen. Thema »Zusammen«. Sie sind mit Ihrer Frau nach Dortmund gezogen. Heimweh? Volker Hahn: Heimweh nicht, hier in Dortmund ist jetzt unsere Heimat, wir wohnen hier und es gefällt uns gut. Dortmund, die Region, ist grün, sehr grün sogar. Es sind spannende Städte ringsum und die Kulturangebote sind hier ebenso vielfältig, wenn nicht sogar geballter. Wasser habe ich auch, denn ich wohne nicht unweit vom Phoenixsee. Also, das ist schon ganz prima hier. Ich würde aber sagen, ich habe Hamburgweh. Denn die Speicherstadt und der Hafen, das sind schon immer noch besondere Plätze für mich – aber ich bin ja auch oft da. Das ist ja das Gute an der Dependance. Wir arbeiten eng mit Hamburg zusammen und sind eigentlich an beiden Standorten für die Kunden präsent. Und der Dortmunder Hafen ist Hafenliebe light? Volker Hahn: Der Dortmunder Hafen ist prima. Klar denken viele an den Rhein, wenn sie Binnenschiff sagen, aber wir sind hier in Europas größtem Kanalhafen. Und Seehäfen brauchen Binnenhäfen. Containerbrücken in Aktion, diese Geschäftigkeit rund um die Uhr – auch an den Wochenenden – das findet man auch hier im Dortmunder Hafen. Häfen sind heute eine Schnittstelle, ein Vordenker in der Logistik für die Unternehmen, das ist nie langweilig. Jede Autobahn, jede Schiene hat eine Bedeutung für die Logistik und damit für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Da ist die Mitte Europas – und das ist Dortmund – genau so interessant wie die Seehäfen selbst. Denn die Transportkette ist das Geschäft. Und Dortmund hat Sie gut aufgenommen? Volker Hahn: Ja, wir haben zur Begrüßung BVB-Trikots erhalten, sowie einen BVB-Aufkleber für das Auto und waren auch schon im Stadion. Ich habe viele interessante Menschen kennen gelernt und bin hier quasi im Nachtsprung akzeptiert und integriert worden. Ich sage mal: das passt.

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Lebensräume

Sieht aus wie neu: In der »Ringelnatzsiedlung« in Wickede wurden in 2015 mehrere Gebäude grundlegend modernisiert.

Wenn Häuser in die Jahre kommen Zur Zeit wenig ansehnlich und in die Jahre gekommen sind einige Häuser am Gansmannshof und in der Ehmsenstraße in Berghofen. Doch noch in diesem Jahr werden sie in neuem Glanz erstrahlen.

Egal ob Eigentümer oder Mieter: Wer in ein neu erbautes Haus oder in eine nagelneue Wohnung zieht, wird darauf brennen, seinen Freunden und Bekannten voller Stolz die frisch bezogenen vier Wände zu präsentieren. Doch spätestens dann, wenn die einst helle Fassade dunkelgrau geworden ist und zu bröckeln beginnt, wenn man Fenstern oder Türen den Charme vergangener Jahrzehnte ansieht, dann wird es Zeit für eine grundlegende Modernisierung. Deshalb investiert Dortmunds großes Woh­ nungs­unternehmen DOGEWO21 alljährlich viele Millionen Euro in die Erhaltung und Verbesserung des Wohnungsbestands – bei rund 16.000 Wohnungen ist dies eine »Dauerbaustelle«. Doch Moder­ nisierungsergebnisse wie z.B. in Löttringhausen oder Wickede können sich mehr als sehen lassen. Modernisierung am Gansmannshof Eine der Maßnahmen, die in diesem Jahr umgesetzt werden, ist die umfassende Modernisierung von fünf Häusern mit insgesamt 28 Wohnungen am Gansmannshof und in der Ehmsenstraße in Berghofen. Den mehrgeschossigen Gebäuden in guter Wohnlage, die 1964 erbaut wurden, sieht man ihre mehr als 50 Jahre trotz

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mehrerer Schönheitsreparaturen in den fünf Jahrzehnten deutlich an. DOGEWO21 investiert hier nun rund 1,3 Mio € in die Runderneuerung. Die Häuser werden mit kompletter Wärmedämmung und dem Austausch aller Fenster energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Die vorhandenen Balkone werden erneuert und dabei um je 2 m² vergrößert. Eingangsbereiche, Treppen­ häuser und die Außenanlagen werden überarbei­ tet und – wo immer möglich – Barrieren abgebaut. Mit Ausnahme der Außenanlagen sollen die Arbeiten bereits Ende 2016 abgeschlossen sein, danach werden in einem nächsten Bauabschnitt vier weitere Häuser am Gansmannshof modernisiert. Dann heißt es für die Mieter/ -innen auch am Gansmannshof garantiert: schöner wohnen in Berghofen.

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Haltestelle Westentor

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»Tief im Westen...« sang Herbert Grönemeyer und meinte damit natürlich seine Heimatstadt Bochum. Aber auch auf Dortmund würde die Songzeile passen, nämlich, wenn es um die Haltestelle »Westentor« der Linien U43 und U44 geht. Direkt am Dortmunder U gelegen, mit einem Zugang auf je einer Seite des Königwalls, ist die Haltestelle der westliche Einstieg in die Innenstadt – und verbindet dabei elegant Vergangenheit und Gegenwart. Das »Westentor« hat in Dortmund eine lange Geschichte: 1292 wurde es erstmals als »Porta Occidentalis« erwähnt und öffnete bis zum Abriss im Jahre 1810 die Stadt am Hellweg in Richtung Essen und Duisburg. Doch auch heute findet sich hier noch ein Westentor, nämlich die gleichnamige Haltestelle. Sie gehört mit gerade einmal acht Jahren zu den jüngsten Stadtbahnhaltestellen im Netz von DSW21 und wurde im April 2008 im Rahmen der Eröffnung der neuen Ost-West-Strecke in Betrieb genommen. Der moderne Stadtbahnhof, der von der Dortmunder Firma LTK Architekten entworfen wurde, überzeugt mit einer lichtdurchfluteten Kons­ truktion aus Stahl, Glas und Naturstein. Gale­ rien und Rotunden sorgen dafür, dass Verteilerebene wie auch Bahnsteige zum Teil durch Tageslicht erhellt werden. Helle Decken-, Wandund Bodenfarben sowie moderne Bodenbeläge verstärken diesen Effekt.

munder U, Hauptbahnhof und der Fußgängerzone Westenhellweg. Über den Boulevard Kampstraße ist er das westliche Eingangstor zur City von Dortmund. Der Zugang an der Kampstraße fällt durch seinen vollständig verglasten, kegelförmigen Aufzugsturm sowie einem ebenfalls transparenten quadratischen

Glas und Stahl Der Stadtbahnbahnhof Westentor liegt am westlichen Schnittpunkt von Dortmunds Innenstadtwall (Königswall und Rheinische Straße/ Kampstraße) in unmittelbarer Nähe zum Dort-

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Mobilität + Logistik Die Haltestelle Westentor hat Zugänge von beiden Seiten des Königwalls (u.). Viel Glas sorgt bei den Aufzügen (l.) und bei den Treppenhäusern für Transparenz.

Unser Video-Tipp: Im Video »Haltestellen anders gesehen« können Sie die Haltestellen Reinoldikirche, Westentor und Westfalenhallen aus der Vogelperspektive erkunden: https://vimeo.com/ 137573189

Baukörper auf. Das verglaste Treppenhaus überdeckt eine von dem Gebäude abgehobene, scheinbar schwebende Dachkonstruktion aus Fachwerkträgern aus Titanzink. Das große Zugangsgebäude an der Rheinischen Straße vor dem Dortmunder U markiert das »Neue Westentor«. Der auffällige Haupteingang besteht aus vier Baukörpern, die zusammen ein Quadrat bilden. Die jeweils rund 15 m hohen Stahlpylonen bilden dabei ein weit sichtbares Zeichen. Aufgrund der Verkehrsführung der Rheinischen Straße liegt der Zugang diagonal zur Bahnsteig­ ebene und damit zu den Gleisen. Diese Verschwenkung findet sich übrigens auch im Bodenbelag wieder.

Bilder und Linien Als Gegensatz zu diesem Ausflug in die Moderne kann der Fahrgast an den Wänden auf der Bahnsteigebene eine Zeitreise in die Vergangenheit des Nahverkehrs unternehmen. Für das Gestaltungskonzept unter dem Motto »Dortmunder Vergnügen« war die lokale Agentur »bildwerk« verantwortlich. Ein stilisiertes Liniensystem von Straßenbahnlinien verbindet Darstellungen historischer Vergnügungsstätten und zeigt Einblicke in die Geschichte des Nahverkehrs. So werden z.B. der damals sehr

beliebte Lunapark im Fredenbaum oder das Ausflugslokal Freischütz im Schwerter Wald gezeigt – beide waren natürlich mit der Straßenbahn erreichbar. Aber auch Pferdebahnen, Straßenbahnen mit Dampfloks und Gelenkbusse selbst finden sich auf den Motiven wieder.

Brief und Siegel Das Qualitätsmanagement von DSW21 ist nun nach der europäischen Dienstleistungsnorm DIN EN ISO 13816 zertifiziert. Sie dient als Nachweis für die Servicequalität von Verkehrsunternehmen im öffentlichen Personennahverkehr. Die Zertifizierung erfolgt anhand messbarer Qualitätskriterien wie z.B. Pünktlichkeit, Freundlichkeit des Personals oder Informationsbereitstellung. Ziel des Verfahrens ist es, die bestehende hohe Qualität von DSW21 zu erhalten und zu verbessern und die Kundenwünsche zu berücksichtigen. Die externen Gutachter der »Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen« (DQS) bescheinigten DSW21 gute Ergebnisse bei der Umsetzung der vorgeschriebenen Kriterien und deren Durchführung im Betriebsalltag.

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Lebensräume

Neues Ladenzentrum für Löttringhausen Rund 1.900 Menschen leben im »Quartier« Löttringhausen, ein Großteil davon in Wohnungen von DOGEWO21. Bis Sommer letzten Jahres hatten sie die Möglichkeit, die wichtigsten Dinge für den täglichen Bedarf bei einem Discounter in einem Ladenlokal unterhalb des Langeloh-Hochhauses einzukaufen. Seither steht die Ladenzeile leer. Doch DOGEWO21 hat bereits einen Vertrag mit einer großen Lebensmittelkette abgeschlossen, die hier künftig ein Vollsortiment anbietet.

Wo ein Laden ist, ist Leben: 2013 wurde in unmittel­ barer Nähe des früheren und künftigen Ladenlokals eine »Nachbarschafts­ agentur« eingerichtet, die sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat.

Löttringhausen ist eines der größten zusammen­ hängenden Wohnquartiere von DOGEWO21. Mit einem umfangreichen Modernisierungsprogramm wurden in den vergangenen drei Jahren über 22 Mio. € investiert. Ziel war es, die Wohn- und Lebensqualität der Mieter in den 86 Häusern und 548 Wohnungen von DOGEWO21 in dem Orts­ teil zu verbessern. Zudem wurden je nach Erfordernis die Heizungsanlagen, Bäder, Fenster, Treppenhäuser und Eingangsbereiche sowie die Fassaden erneuert. Mehr Fläche, größeres Sortiment Doch trotz der hohen Investition in den Standort fehlt seit dem vergangenen Sommer ein wichtiges Element: eine Einkaufsmöglichkeit. Aber nur vorübergehend. Denn mit einer großen Lebensmittelkette hat das Wohnungsunternehmen be­ reits einen langfristigen Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen. Wegen eines

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zuvor erforderlichen Umbaus zur Erweiterung der Verkaufsfläche wird die Neueröffnung zwar erst in etwa zwei Jahren möglich sein, aber dann sind noch mehr Lebensmittel als zuvor in dem neuen Supermarkt erhältlich, in dem in einem separaten Backshop künftig auch frische Backwaren angeboten werden. Beliebter Treffpunkt In unmittelbarer Nähe des alten und neuen Ladenlokals ist in Löttringhausen 2013 die »Nachbarschaftsagentur« entstanden. Diese ist ein Gemeinschaftsprojekt von DOGEWO21 und dem Diakonischen Werk und ein beliebter Treffpunkt für nachbarschaftliches Miteinander und vielfältige Aktivitäten. DOGEWO21-Pressesprecherin Regine Stoerring: „Wir freuen uns, dass wir den Anwohnern an dieser Stelle künftig auch wieder eine gute Nahversorgung mit einem attraktiven Warensortiment anbieten können.“

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Energie + Wasser

Gegen Energiearmut Wenn der Computer aus bleibt, die Waschmaschine nicht läuft oder die Heizung kalt bleibt – dann könnte der Energieversorger Strom, Gas, Wärme oder Wasser wegen Zahlungsrückständen gesperrt haben. Um diese Sperrungen zu vermeiden oder zumindest schnell zu beenden, arbeitet der Dortmunder Energieversorger DEW21 seit 2013 mit der Verbraucherzentrale Dortmund in dem Modellprojekt »NRW bekämpft Energiearmut« zusammen. Mit Erfolg: Die Zahl der Sperrungen ist beim Grundversorger im vergangenen Jahr um 20 % gesunken. Fast 300 Bürger nutzten seit Projektbeginn vor drei Jahren die unabhängige und kostenlose Budget- und Rechtsberatung Energiearmut bei der Verbraucherzentrale Dortmund. In drei von vier Fällen konnten dadurch Sperrungen verhin­ dert oder aufgehoben werden. Die meisten Ener­ gieschuldner sind Empfänger von Hilfe­leis­tun­ gen oder Geringverdiener, doch das niedrige Budget ist oft nur eins von mehreren Problemen: In vielen Fällen ist es die mangelnde Fähigkeit, seine Einnahmen und Ausgaben zu planen und dabei die richtigen Prioritäten zu setzen. Die Energieschulden sind also nur ein Teil eines komplexeren Problems. Hier setzt die Fachbera­ terin Energiearmut Claudia Kurz an: Sie hilft den Betroffenen beim »Kassensturz« und der Pla­ nung der Finanzen, vermittelt eine Energiespar­ beratung oder unterstützt die Verhandlung mit dem Energieversorger. Für weitere Hilfsangebote besteht ein Netzwerk. Das funktioniert jedoch nur unter einer Voraussetzung: „Die Betroffenen müssen sich aktiv um eine tragfähige, dauerhafte Lösung bemühen. Ratsuchende sollten nicht zu

lange zögern, denn je eher eine Kontaktaufnahme erfolgt, desto höher ist die Chance, im Vorfeld gemeinsam eine Lösung zu finden“, so Claudia Kurz. Ihre Beratungsleistung ist Teil des Modell­ projekts »NRW bekämpft Energiearmut«, an dem acht Städte seit Anfang 2013 teilnehmen. Dortmund und DEW21 sind von Anfang an dabei. Der Dortmunder Energieversorger hat nun seine Unterstützung für das erfolgreiche Projekt für zwei weitere Jahre zugesichert. Für DEW21 nur eine Maßnahme unter mehreren zur Senkung der Anschlusssperrungen in Dortmund. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, betont Dr. Frank Brinkmann, Vorsitzender der DEW21-Geschäftsführung. „Zwar kommt es nur in unter 1 % der Fälle zu Sperrungen aufgrund nicht gezahlter Rechnungen oder aufgrund von Zahlungsrückständen. Aber auch hier können wir individuell helfen. Mit präventiven Maßnahmen und tragfähigen lokalen Kooperationen gelingt es uns immer öfter, bei Zahlungsrückständen eine Sperrung abzuwenden oder aufzuheben.“

Verbraucherzentrale NRW Budget- und Rechtsberatung Energiearmut Claudia Kurz Beratungsstelle Dortmund Reinoldistr. 7-9 0231.72 09 17 08 offene Sprechstunde: dienstags 9.30 - 11.30 Uhr telefonische Beratung: donnerstags 9.00 - 11.00 Uhr dortmund.energiearmut@ vz-nrw.de DEW21 Servicecenter Günter-Samtlebe-Platz 1 montags - freitags 8.00 bis 18.00 Uhr 0231.22 22 21 21 beratung@dew21.de www.dew21.de

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Diese Familie weiß, woher der Wind weht Dortmund, Alsleben, Mayen, Horst, Plauerhagen: Die DEW21-Windkraftfamilie ist über ganz Deutschland verteilt. Die vier Dortmunder Windräder Airwin, Ellwira I, II und III erhielten in den vergangenen Jahren viel Familienzuwachs aus dem Rest der Republik, weil die möglichen Standorte in Dortmund ausgeschöpft sind. Doch bei bald 60 Wind­ rädern und einer Windkraftkapazität von über 100 Megawatt soll es nicht bleiben. Er läuft und läuft und läuft: Der 65 Meter hohe DEW21-Windkraftpionier Airwin speist mit einer Nennleistung von 500 kWh seit 1997 pro Jahr etwa 800.000 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom in das Netz ein. Seit seiner Aufstellung vor fast zwanzig Jahren hat sich die Windradtechnik allerdings deutlich weiterentwickelt. Das sieht man schon allein daran, dass ihn seine drei 2005 errichteten großen »Schwestern« Ellwira I, II und III mit je 114 Meter Nabenhöhe deutlich überragen und mit je zwei Megawatt (MW) Nennleistung locker übertrumpfen. Das sieht man auch an der Einspeisung: Jedes Jahr produzieren die drei Ellwiras durchschnittlich 10 Mio. kWh Ökostrom – eine Menge, die ausreicht, um ca. 3.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen. Eine beeindruckende Zahl – doch noch lange nicht genug. DEW21, Besitzerin der vier Dortmunder Windräder, will den Anteil des eigener-

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zeugten Stroms aus regenerativen Quellen bis 2020 auf 25 % erhöhen. Doch die in Dortmund möglichen Standorte sind derzeit ausgeschöpft. Das Unternehmen greift deshalb auf Flächen außerhalb Dortmunds zurück. Und hier kommen die »Familienmitglieder« in Alsleben, Mayen, Horst und Plauerhagen ins Spiel. Im Aufwind: 100 Megawatt-Marke geknackt Der 2010 erworbene Alsleben-Windpark (Sachsen-Anhalt) ist mit 37 Anlagen und einer Nennleistung von 55,5 MW ein echtes Schwergewicht, das es auf eine Jahresproduktion von rund 113 Mio. kWh Strom bringt. Sieben Windkraftanlagen gehören DEW21 aber auch in der Eifel, in der Nähe der rheinland-pfälzischen Stadt Mayen. Sie weisen eine installierte Leistung von 14 MW auf und erbringen eine jährliche Stromproduktion von rund 24 Mio. kWh. Sechs weitere Windräder hören auf den schönen Namen Horst, genauer gesagt stehen sie im

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Energie + Wasser

25 % ... soll der Anteil an regenerativer Eigenzeugung bei DEW21 im Jahr 2020 betragen. Ellwira I, II und III (r.) bilden zusammen mit Airwin den Dortmunder Teil der DEW21-Windkraft-Familie. Mit dem neuesten Windpark in Plauerhagen (l.) wird diese dann aus insgesamt 60 Windrädern bestehen.

114 m ... ist die Nabenhöhe der drei Dortmunder Windräder Ellwira I, II und III. 109 Megawatt ... beträgt die installierte Windkraftkapazität von DEW21 bald.

niedersächsischen Horst in der Nähe von Schneverdingen, wo sie Ende 2015 ans Netz gingen. Mit dem nächsten Familienmitglied, dem Windpark in Plauerhagen in MecklenburgVorpommern, knackt DEW21 dann die 100 Megawatt-Marke beim umweltfreundlichen Wind­ strom. Der neue Windpark, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2016 ans Netz gehen soll, besteht aus sechs Anlagen mit einer Leistung von jeweils 3,5 MW. DEW21 hat ihr Know-how in der Projektierung und Umsetzung von Windprojekten in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt und gehört schon jetzt zu den größten kommunalen Wind­ erzeugern in NRW. Mit Inbetriebnahme des Windparks Plauerhagen kann diese Spitzenposition weiter ausgebaut werden: Die installierte Windkraftkapazität von DEW21 liegt dann bei 109 MW und einer durchschnittlichen jährlichen Stromerzeugung von 220 (Gigawattstunden) GWh. Das Ziel, die Quote des eigenerzeugten Stroms aus regenerativen Energien auf 25 % zu steigern, hat DEW21 damit fast zur Hälfte erreicht. Eine enorme Leistung, wenn man bedenkt, dass aus vier Windrädern innerhalb von nur fünf Jahren 60 geworden sind und die installierte Leistung von 6,5 MW auf 109 MW gesteigert werden konnte. Doch die in den vergangenen Jahren angestoßene Entwicklung soll noch lange nicht am Ende sein. Während die »Familienbande« der DEW21Windräder an fünf Standorten weiterhin fleißig

ihre Rotorblätter in den Wind hält, suchen die Experten von DEW21 mit Rückenwind nach neuen Standorten und Projekten. Frei nach dem Motto: Nicht nur von Energiewende reden, sondern sie machen.

Dortmund Logistik Mengenbegrenzung und Tempolimit Seit September des vergangenen Jahres laufen die vorbereitenden Arbeiten zur Umwandlung der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhütte zu einem neuen Logistik-Standort auf Hochtouren. Aktuell wird per Lkw neuer Boden angeliefert, um die Höhenunterschiede auf dem Gelände – diese belaufen sich auf drei bis neun Meter – auszugleichen. „Ursprünglich war geplant, täglich rund 3.000 Tonnen neuen Boden zum Gelände zu transportieren. Im November gab es Lieferungen von teilweise bis zu 7.000 Tonnen täglich, was auf der Rüschebrinkstraße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führte und an der Einfahrt zum Areal, an der die Lieferungen gewogen und erfasst werden, für Nadelöhrsituationen sorgte“, so Silke Seidel, Geschäftsführerin von Dortmund Logistik GmbH. „Um die Anwohner im Bereich der Rüschebrinkstraße zu entlasten, haben wir eine Deckelung der zulässigen Bodenliefermenge auf maximal 6.000 Tonnen pro Tag veranlasst. Gleichzeitig ist eine zweite Annahmestelle eingerichtet worden, um Rückstaus auf der Rüschebrinkstraße zu verhindern“, so Silke Seidel weiter. Der Vorschlag eines Anwohners, auf der Rüschebrinkstraße eine Tempo-30-Zone zu errichten, wird derzeit auf Stadtverwaltungsebene geprüft, parallel dazu sind die Lkw-Fahrer schon heute angewiesen, ihr Fahrtempo auf 30 km/h zu reduzieren. Um das Staub- und Schmutzaufkommen zu reduzieren, wird die Rüschebrinkstraße außerdem seit Anfang des Jahres täglich gereinigt. Silke Seidel: „Wir sind mit den Anwohnern im Gespräch, zuletzt Ende Januar im Rahmen einer Info-Veranstaltung auf Initiative des SPD-Ortsvereins Scharnhorst. Wir bemühen uns, die mit einer derartigen Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten so erträglich wie möglich zu gestalten.“

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Voll in Form mit LEIon Die Löwen auf dem »Eingangskreisel« in Hohenbuschei bekommen Gesellschaft: In unmittelbarer Nachbarschaft baut das Gronauer Generalunternehmen HOFF und Partner, gleichzeitig einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Hohenbuschei GmbH & Co. KG, mit dem »LEIon« einen markanten Gebäudekomplex. Zurzeit entsteht der erste Bauabschnitt, der zweite ist bereits in Planung.

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Lebensräume

Der Entwurf des markanten Gebäude-Ensembles stammt von dem niederländischen Architekturbüro MAS aus Hengelo.

Beim ersten Hören klingt der Name zugegebenermaßen etwas sperrig, aber »LEIon«, das Kunst­ wort aus »Ei« und »Lion«, könnte das entstehende Gebäude-Ensemble nicht treffender beschreiben: Weiche elliptische Formen in direk­ ter Nachbarschaft zu den markanten Steinlöwen – zusammen ergibt das eine lebendige und stilprägende Einfahrtssituation nach Hohenbuschei. Die dafür zur Verfügung stehenden Grundstücke sind 2.200 m² bzw. 8.800 m² groß. Architektonische Antwort auf die Umgebung Das Hauptmerkmal der Gebäudeentwürfe – verantwortlich dafür ist das niederländische Architekturbüro MAS aus Hengelo – liegt in der zeitgenössischen Antwort der Baukörper auf die vielfältigen Anforderungen des Umfeldes. Die Gebäude selber sind anhand der Architektursprache und durch die sich wiederholenden elliptischen Gebäudekonturen unverkennbar als Einheit zu erkennen, sie unterscheiden sich lediglich in der Ausrichtung und in den Geschosshöhen. Zurzeit im Bau befindet sich der erste Bauabschnitt direkt am Kreisel auf dem kleineren der beiden Grundstücke. Er ist konzipiert als leichter Pavillon auf einem festen Sockel. Die horizontalen Linien – rundherum auskragende Scheiben mit bodentiefen Glasfronten – unterstreichen den Gesamtcharakter und lassen viel Licht ins Gebäude hinein. Zum Einsatz kommen erdig-natürlich wirkende Farben und Materialien in rotbraun und purpur; Holzlamellen an der Fassade und Aluminium-Fensterelemente in

perlbeige ergänzen das Gestaltungs- und Farbkonzept. Zusammen mit nach außen weitergeführten, scheinbar schwebenden Büroböden entsteht ein Arbeitsklima im direkten Kontakt mit der Umwelt und eine Atmosphäre des Arbeitens »mitten im Grünen« durch die Bepflanzug der auskragenden Scheiben mit einem Moos-Sedum-Teppich. Auch in Sachen Ökobilanz kann das GebäudeEnsemble punkten: Zur Wärme- und Kälteversorgung wird eine Gasmotorwärmepumpe zum Einsatz kommen, die Umwelt- und Motorabwärme mit hoher Effizienz und geringem CO2Ausstoß nutzt. Durch das Zusammenwirken von Wärmeschutz der Fassade und moderner Anlagentechnik im Innern werden die Anforderungen der EnEV und des EEWärmeG (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz) sogar übererfüllt. Spannende Formensprache lockt Mieter Insgesamt rund 1.600 m² Mietfläche, verteilt auf drei Geschosse, stehen im LEIon zur Verfügung, und obwohl sich das Gebäude noch im Bau befindet, ist es bis auf eine Fläche von ca. 290 m² bereits vollständig an einen Zahnarzt, ein Dentallabor, eine Praxis für Physiotherapie und an einen Steuerberater vermietet. Einziehen werden die Mieter bereits in diesem Herbst. Aufgrund des guten Vermarktungserfolgs wünscht sich der Bauherr HOFF und Partner eine schnelle Realisierung des zweiten Bauabschnitts, die Pläne dafür sind bereits im Gestaltungsbeirat vorgestellt und dort sehr positiv aufgenommen worden.

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WLAN für alle!

Nicht nur für eingefleischte »Smombies« ein Grund zur Freude: DOKOM21 baut die »WLAN-City« kontinuierlich weiter aus. Eben mal schnell die Mails abrufen, den nächsten Urlaub buchen oder nur kurz bei Facebook den Status aktualisieren: Für Smartphone-, Tablet- und Laptop-Besitzer geht das an immer mehr Stellen innerhalb Dortmunds vollkommen kostenlos.

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Datennetze

DOKOM21 baut in Dortmund zurzeit ein öffentliches WLAN-Netz auf, die Zahl der Hotspots innerhalb der Innenstadt wächst und wächst kontinuierlich. Dort hat der Telekommunikationsdienstleister den Friedensplatz, den Alten Markt und das sogenannte Bankenviertel, die Berswordthalle, die Stadt- und Landesbibliothek, den Platz der Deutschen Einheit vor dem Fußballmuseum, die Katharinenstraße und den Boulevard Kampstraße zwischen Weddepoth und Freistuhl, Teile des Westen- und Ostenhellwegs sowie die Mediathek im Dortmunder U mit den kostenlosen Internet-Zugängen ausgestat­ tet. Mobiles Internet ist zudem an den Stadtbahn-Haltestellen Reinoldikirche, Kampstraße, Stadtgarten, Stadthaus und an der Haltestelle Hörde Bahnhof vorhanden. Außerdem verfügen der Westfalenpark, die Helmut-Körnig-Halle, das Eissportzentrum an den Westfalenhallen sowie das Big Tipi im Fredenbaumpark über freies WLAN. In Umsetzung sind zurzeit die Hansa- und die Kleppingstraße, der Platz von Amiens, das MKK, das Theater Dortmund sowie das Berufskolleg am U. Kostenlose Hotspots außerhalb der Innenstadt hat DOKOM21 in Hörde, Lütgendortmund, im EKS in Scharnhorst sowie in den Stadtteilbibliotheken Aplerbeck, Brackel, Hombruch, Hörde, Scharnhorst und Mengede eingerichtet.

Schon drin – das ist ja einfach Die Einrichtung des Hotspots ist kinderleicht und nahezu selbsterklärend: Einfach unterwegs über den Browser des Smartphones, Tablets oder Laptops den entsprechenden Hotspot auswählen und auf der »HotSpot-Website« registrieren (Verlinkung erfolgt automatisch). Anschließend erhält der Nutzer seine Zugangsdaten je nach Wunsch per SMS oder E-Mail und kann sich damit einloggen. Direkt nach Akzeptieren der Nutzungsbedingungen und der AGB kann es schon losgehen – für mindestens 30 kostenlose Minuten, die natürlich nicht »am Stück« verbraucht werden müssen. Alternativ ist das Registrieren vom heimischen PC aus unter www.dokom21.de ebenfalls schnell und unkompliziert möglich. DOKOM21-Kunden und DSW21-Ticket-Abonnenten surfen länger Übrigens: DOKOM21-Kunden und Inhaber eines Ticket1000, Ticket2000, FirmenTickets, YoungTickets, BärenTickets oder SchokoTickets surfen sogar ganze 120 Minuten glasfaserkabelschnell und kostenlos! Einfach auf der Hotspot-Website bei der Registrierung die Kundennummer eingeben, und schon kann’s losgehen. DOKOM21Kunden registrieren sich ganz einfach in ihrem per­ sönlichen Kundenbereich unter www.dokom21.de.

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Bis zu 60.000 Ladeeinheiten pro Jahr können schon jetzt in der KV-Anlage umgeschlagen werden, nach dem Endausbau sogar bis zu 150.000. Am 11. Februar wurde die Anlage offiziell eröffnet.

Mehr Fläche für boomende Branche Das Logistikgeschäft boomt – auch im Dortmunder Hafen. Allein das Containeraufkommen hat sich dort in den letzten Jahren mehr als ver­doppelt. Das 1989 fertiggestellte Container Terminal Dortmund (CTD) stößt schon seit einiger Zeit an seine Grenzen. Ein Ausbau des CTD-Standorts, der gleichermaßen gut durch Schiff, Bahn und Lkw mit dem Umland vernetzt ist, war mangels verfüg­barer Flächen aber nicht möglich. Deshalb wurde von DSW21 eine Anlage für den Kombinierten Verkehr (KV) auf dem Gelände »Am Hafenbahnhof« errichtet.

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Mobilität + Logistik

Der mächtige Portalkran schwebt bereits seit einigen Wochen über die Container, die auf dem Gelände gestapelt werden. Denn der Probebetrieb konnte planmäßig 16 Monate nach dem 1. Spatenstich für die KV-Anlage, der im Septem­ ber 2014 erfolgte, aufgenommen werden. Hier kann die Container Terminal Dortmund GmbH, die im Juli 2015 nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Dienstleistungskonzession erhalten hat, schon jetzt bis zu 60.000 Ladeeinheiten pro Jahr umschlagen. Und das ist erst der Anfang. Denn die KV-Anlage wurde bzw. wird in zwei Baustufen realisiert. In der ersten Baustufe wurden vier Umschlaggleise mit 720 Metern Länge, je einer Fahr-, Lade- und Rückfahrtspur für Lkw und fünf Containerabstellspuren geschaffen sowie ein Containerportalkran beschafft. Die Planung und Errichtung hat DSW21 in enger Abstimmung mit der duisportGruppe (Duisburger Hafen AG) durchgeführt. Besonders erfreulich: Auch die Baukosten wurden nicht überschritten – ganz im Gegenteil: Der Förderantrag für die Investition in die Infrastruktur des Hafens belief sich auf 28 Mio. €, insgesamt wurden 18,6 Mio. € an Förderung bewilligt. Dank guter Aus­ schreibungsergeb­ nisse und einer effizienten Bau­ abwicklung wurde die Förderantrags­summe nach derzeitigem Stand um rund 4 Mio. € unterschritten. Nach der Beschaffung des zweiten Ladekrans – voraussichtlich in 2017 – können 103.000 La­de­ einheiten auf dem Gelände mit einer Größe von ca. 70.000 m² pro Jahr umgeschlagen werden. In einer zweiten Baustufe kann die ContainerDepotfläche um knapp 30.000 m² ausgeweitet werden. Im Endausbau ist die KV-Anlage damit für bis zu 150.000 Ladeeinheiten pro Jahr ausgelegt.

Stärkung von Hafen und Standort Der Dortmunder Hafen kann damit auf die aktuelle Wettbewerbssituation im Logistikgeschäft reagieren und sein Dienstleistungsangebot marktgerecht erweitern. Hiermit sollen nicht nur Bestandskunden gehalten, sondern auch Neukunden gewonnen werden. Zugleich wird der Logistik- und Wirtschaftsstandort Dortmund gestärkt und dessen Arbeitsplätze – rund um den Hafen sind das ca. 5.000, in der Logistikbranche in der Region ca. 26.000 – nachhaltig gesichert. Die neue Anlage wurde auf dem Gelände des früheren Bahnhofs Nord der Dortmunder Eisen­ bahn errichtet. Entscheidend für die Auswahl des Areals westlich der Franz-Schlüter-Straße war vor allem die Anbindung an die Gleisanlagen der Dortmunder Eisenbahn und damit an die öffentliche Eisenbahninfrastruktur sowie an das Straßen- und Autobahnnetz. Im Dialog Nach derzeitigen Prognosen ist davon auszugehen, dass die Container je zur Hälfte per Eisen­ bahn und per Lkw die KV-Anlage erreichen bzw. verlassen. Im kritischen Dialog mit Anliegern, Anwohnern und politischen Gremien in der unmittelbaren Umgebung der KV-Anlage und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund wurde ein Verkehrs­konzept zur optimierten Verkehrsführung der Lkw zu den Haupt­ verkehrsadern erarbeitet. Insbesondere neue Ampelschaltungen sollen dazu beitragen. Großer Bahnhof zur Eröffnung Offiziell eröffnet wurde die KV-Anlage am 11. Februar. Unter den zahlreichen Gästen der Eröffnungsfeier waren NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Landes-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer sowie Dr. Veit Steinle als Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Und alle waren sich einig, dass die KV-Anlage von großer Bedeutung für den Logistik-Standort Dortmund ist. Dr. Veit Steinle: „Sie schafft und sichert Arbeitsplätze und trägt dazu bei, dass Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert wird. Das alles sind gute Gründe dafür, dass der Bund die Errichtung von KV-Terminals wie in Dortmund fördert.“

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Lebensräume

Schöner mieten Seit März kann man im Quartier 22 in Hohenbuschei mitten im Grünen nun auch zur Miete wohnen: Die ersten Niedrigenergie-Mehrfamilienhäuser im KfW55-Standard der Dortmunder Investorin und Immobilienmaklerin Bettina Nowarre sind fertiggestellt worden. z.B. mit freistehenden Badewannen und modernen Walk-In-Duschen. Die Grundrisse präsentieren sich geräumig und offen. Mieter der Erdgeschosswohnungen können einen Garten mit Terrasse ihr Eigen nennen, alle anderen Wohnungen verfügen über großzügige Dachterrassen und Balkone. Wer möchte, kann einen Stellplatz oder eine Garage separat anmieten.

Im Aleydisweg sind seit März drei Mehrfamilien­ häuser mit insgesamt 21 Mietwohnungen bereit für ihre ersten Bewohner. Die Wohnungen – sieben pro Haus – sind nach Südwesten ausgerichtet, zwischen 72 m² und 110 m² groß und allesamt hochwertig und modern ausgestattet,

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„Die Möglichkeit, in Hohenbuschei nun auch zur Miete wohnen zu können, ist die ideale Ergänzung zum hochwertigen Wohnen im Einfamilien­ haus“, so Silke Seidel, Geschäftsführerin der Hohenbuschei GmbH & Co. KG. „Dieses Angebot ist eine echte Bereicherung für den Standort!“ Bettina Nowarre, Bauherrin und Vermieterin der Wohnungen, ist in Hohenbuschei übrigens eine »alte Bekannte«: Die Dortmunderin hat bereits an der Hohenbuscheiallee zehn Doppelhaushälften bauen lassen, die im Handumdrehen vermietet waren. Auch in den neuen Mehrfamilienhäusern sind nur noch wenige Wohnungen frei; weitere Informationen dazu erhalten Interessenten im Internet unter www.nowarre-immobilien.de.

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DEW21Kultur

Beim Westparkfest (5. bis 8. Mai) spielen am 6. Mai bis spät in den Abend hinein Bands aus dem aktuellen Bandwettbewerb von DEW21 »Dortmund Calling«. Der Eintritt ist frei.

Kulturbeutel

Von DEW21 unterstützte Veranstaltungen April

Auch 2016 wird DEW21 die renommierte World Press Photo-Ausstellung in Dortmund (hier das Welt-Pressefoto von Warren Richardson) unterstützen. Die Ausstellung findet am 4. Juni im Depot statt.

18. April Jugend jazzt – Konzert der DEW21-Förderpreisträger (Konzert), domicil, Hansastr. 7-11, 20.00 Uhr, Eintritt frei Mai 6. Mai »Dortmund Calling« beim Westparkfest (Konzert), ab 16.00 Uhr, Eintritt frei Juni 4. Juni World Press Photo 16 (Fotoausstellung), Depot, Immermannstr. 39, weitere Details stehen noch nicht fest Informationen zu den Eintrittspreisen, zum Vorverkauf und weitere Termine finden Sie unter www.dew21kultur.de.

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