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Dreieich-Zeitung Rodgau | Rödermark Donnerstag, 12. April 2012

Ausgabe Nr. 15 E Für mehr Respekt Fußball mit Promis in Rodgau

Sonderthema: Schöner Leben und Wohnen

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Anzeigen-Hotline: 06105 98023-0 Urteil verkündet Richter verordnen Nachtruhe

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Leitbild für Rödermark Stadt hofft auf rege Bürgerbeteiligung Rödermark (DZ/kö) – Es sei daran erinnert: Die Parole „Ein Leitbild für Rödermark“ hatte schon Konjunktur in der „Ära“ von Alfons Maurer (1994-2005). Damals, als Bürgermeister, schwärmte der dem Thema „Kultur und Bildung“ zugeneigte CDU-Mann vom Image der Stadt. Kinder- und familienfreundlich, mit einem regen Vereinsleben und einer großen Angebotspalette in Sachen „Kunst und Freizeit“: So wolle und werde sich Rödermark präsentieren und damit seine „Standortvorteile“ unterstreichen, betonte Maurer. Jetzt, sieben Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit, wird ein neues Leitbild erstellt – und die Prognose fällt nicht schwer: Die Hochglanz-Phase ist vorbei. Kratzer, Beulen und weiße Flecken sind programmiert.

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enn in Anbetracht der dramatisch schlechten Finanzlage greifen die Kommunalpolitiker zum letzten Strohhalm. Die Bürger sollen ins Boot mit der Aufschrift „Verantwortung“ geholt werden. Bedeutet: Man fordert sie auf, zu sagen, welche Markenzeichen die Stadt aus ihrer (Mehrheits-)Sicht in Zukunft noch pflegen sollte und was im Gegenzug entbehrlich ist. Wunschzettel trifft Giftliste: Mit diesem Slogan lässt sich das angedachte Verfahren betiteln. Info-Veranstaltungen und eine groß angelegte Bürgerbefragung wird es geben, Projektgruppen zu ausgewählten Themen (Soziales, Wirtschaft, Kultur) werden sich treffen, ehe

Strahler löst Brand aus Rodgau (DZ/jh) – Im Stadtteil Weiskirchen musste die Feuerwehr am frühen Montagmorgen einen Brand in einem Mehrfamilienhaus bekämpfen. Die Helfer wurden nach Polizeiangaben gegen 4.20 Uhr am zweiten Osterfeiertag alarmiert. Nach ersten Ermittlungen hatte der 34 Jahre alte Wohnungsinhaber einen Gasheizstrahler mit offener Flamme benutzt und diesen direkt neben seinem Bett (unmittelbar neben das Kopfkissen) gestellt. Während einer kurzzeitigen Abwesenheit des Bewohners entzündete sich das Kissen. Das Feuer griff auf die ganze Wohnung über und wurde von der alarmierten Feuerwehr gelöscht. Es kamen keine Personen zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens blieb zunächst unbekannt, die Kriminalpolizei übernahm die Untersuchung.

schließlich die Stadtverordneten im November dieses Jahres die Schlussworte sprechen und das neue Rödermark-Leitbild verabschieden. So liest sich der „Fahrplan“. Ausbauen, auf dem jetzigen Stand halten, abspecken oder streichen... Die Richtungspfeile, die die Rödermärker für die verschiedenen Felder der örtlichen Infrastruktur vorgeben, sollen in den Folgejahren als „Handlungsleitfaden“ betrachtet werden. Und, ganz wichtig: Sie sollen helfen beim Bemühen, die Spirale mit der Aufschrift „wachsende Verschuldung“ zu stoppen. Eine Wirtschaftswissenschaftlerin, die sich auf das Anschieben und das Begleiten derartiger Leitbildprozesse in deutschen Kommunen spezialisiert hat, wird zu Rate gezogen. Prof. Dr. Ursula Funke von der Fachhochschule Frankfurt ist vom Magistrat als führender Kopf engagiert worden. Für gut 20.000 Euro macht sie sich mit einem kleinen Projektteam ans Werk, wenn es in den kommenden Monaten ums Befragen, Diskutieren, Vernetzen und Auswerten geht. Die Kombination, einerseits ein positives Leitbild zu formulieren und zugleich schmerzhafte Einschnitte in den Leistungskatalog der Stadt vorzuzeichnen, sei für sie Neuland, gesteht die ehemalige Sozialministerin des Landes Rheinland-Pfalz, die in den Jahren 1990 und 1991 dem Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Carl-Ludwig Wagner (CDU) angehörte. Ihr Ausblick auf das Engagement in Rödermark: Der Zeitplan sei ambitioniert („Da müssen wir die Turnschuhe anziehen“), doch es gebe kein Weh und Ach. Sie setze auf die Bereitschaft der Bürger, sich konstruktiv, kreativ, mit Begeiste-

rung für ehrenamtlichen Einsatz und Sponsoring-Aktivitäten („Da haben wir in Deutschland Nachholfbedarf“) in den Prozess einzubringen, erläutert Funke. Herzstück der Leitbild-Aktion ist eine Bürgerbefragung. Bürgermeister Roland Kern (AL/Grüne) skizziert das geplante Vorgehen wie folgt: „Wir suchen 60 Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, je zehn Interviews anhand eines Fragebogens durchzuführen. Die Fragen reichen von der Beurteilung der Themen Wohnen, Arbeiten und Freizeit bis hin zu den Stichworten Verkehr und Einkaufen. Die 600 Befragungen ergeben in der Summe ein repräsentatives Bild davon, wie die Rödermärker ihre Stadt sehen, was sie an ihr mögen und was sie kritisieren.“ Bereits am 16. April sollen die Interviewer geschult, sprich: auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Wer sich für die Tätigkeit interessiert und ein Taschengeld verdienen will (zehn Gespräche à 30 bis 45 Minuten werden mit 60 Euro vergütet), kann im Rathaus Ober-Roden mit Thomas Mörsdorf, Telefon (06074) 911301, Kontakt aufnehmen.

Ein reizvolles Programm... ...für Kammermusik-Freunde, gespickt mit romantisch-träumerischen Klängen à la Schumann, Schubert und Brahms: Damit kann die Musikgemeinde Rödermark am kommenden Mittwoch (18.) im Rothaha-Saal

der Stadtbücherei, Trinkbrunnenstraße, aufwarten. Verpflichtet wurde das LeibnizTrio: Junge, preisgekrönte Musiker, die ab 20 Uhr zum Konzert aufspielen werden. Wer Hwa-Won-Pyun (Violine), Lena

Wignjosaputro (Violoncello) und Nicolas Rimmer (Klavier) in Aktion erleben möchte, kann Eintrittskarten im Vorverkauf bei Rovena Bahmüller, Telefon (06074) 99445, ordern. (kö/DZ-Foto: p)

Ankerplatz für Arbeitslose Am 13. April gründet sich eine Selbsthilfegruppe in Rödermark Rödermark (DZ/kö) – „Die Selbsthilfegruppe ist für arbeitslose Menschen gedacht, die konstruktiv mit ihrer aktuellen Lebenssituation umgehen wollen. Der Name ‚Just do it’ steht für die Bereitschaft, sein Schicksal nicht als unabänderlich hinzunehmen, sondern aktiv etwas dafür zu tun, dass die eigene Lage besser wird.“ Mit diesem Tenor beschreibt

Wir kaufen Ihre modernen Möbel aus den Epochen 50er bis 70er Jahre. Dänische Teak- und Palisander Möbel, Büro- und Praxiseinrichtungen. Möbel von Knoll, Kill, Fritz Hansen, Miller etc. Gerne auch restaurierungsbedürftig.

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Mary Burke-Boz, was ihr als Impulsgeberin des Projekts „Just do it“ vorschwebt. Menschen, die sich (momentan) von der Erwerbstätigkeit und der Lebensunterhalts-Sicherung aus eigener Kraft abgekoppelt sehen, sollen zusammenkommen, einen Ankerplatz finden, sich beistehen, ein Netzwerk aufbauen und Wege aus der Krise beschreiten. Mitte April, am Freitag (13.),

wird die Gruppe gegründet. Wer sich informieren und anschließen möchte, ist zwischen 10 und 12 Uhr im Raum neben dem Jugendzentrum (Ex-Feuerwehrhaus) im Ober-Rodener Ortskern willkommen. Der Zirkel steht allen Interessenten offen. Nähere Vorab-Auskünfte erteilt Burke-Boz Interessierten unter der Rufnummer (0173) 6835973.

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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Blickpunkt Inhalt Sport auf Seite 4 Kultur auf Seite 5 Wirtschaft auf Seite 6 Regionales auf Seite 7 + 8 Lokale & regionale Seiten auf Seite 9 - 16, darin: Schöner Leben und Wohnen auf Seite 12 + 13 sowie Notfalldienste auf Seite 16 Veranstaltungskalender auf Seite 17 + 18 Stellenmarkt auf Seite 19 Immobilienmarkt auf Seite 20 + 21 KFZ-Markt auf Seite 22 Kreuz & Quer auf Seite 23

Impressum Die Dreieich-Zeitung erscheint immer donnerstags.

Richter verordnen Ruhe von 23 bis 5 Uhr Frankfurt/Leipzig (DZ/jh) – Kurz vor den Osterfeiertagen hat das juristische Tauziehen um Nachtflüge am Frankfurter Flughafen sein vorläufiges Ende gefunden. In letzter Instanz hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 4. April entschieden, dass zwischen 23 und 5 Uhr weiterhin keine Maschinen auf dem Rhein-Main-Airport starten oder landen dürfen. Zugleich ging es bei der Erörterung mehrerer Musterklagen um die Frage, ob der Bau der Nordwest-Landebahn überhaupt rechtens war – eine Frage, die die Juristen mit einem klaren „Ja“ beantworteten.

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ückblick: Im Planfeststellungsbeschluss, der von der Hessischen Landesregierung zu verantwortenden Grundlage für den Ausbau, wurden für die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr durchschnittlich 150 planmäßige Flugbewegungen je Nacht gestattet. Für die sogenannte „Mediationsnacht“ (23 bis 5 Uhr) wurden abweichend vom Mediationsergebnis (Ausbau nur mit Nachtflugverbot) „durchschnittlich 17 planmäßige Flugbewegungen von Luftfahrzeugen im ausschließlichen Luftfrachtverkehr beziehungsweise Luftpostverkehr sowie übergangsweise und nachrangig auch Touristik- und Passagierflüge zugelassen“. Dagegen gab es Widerstand: In den acht Musterklageverfahren der Städte Offenbach, Mörfelden-Walldorf, Neu-Isenburg, Raunheim und Rüsselsheim sowie von Privatpersonen, Gewerbetreibenden und einer kommunalen Klinik hat der Verwaltungsgerichtshof Kassel (VGH) das beklagte Land Hessen mit Urteil vom 21. August

Herausgeber: Günther Medien GmbH Anschrift: Dreieich-Zeitung Postfach 1429, 63204 Langen, Dreieichstraße 4, 64546 Mörfelden-Walldorf Telefon 0 61 05 / 98 023 - 00 Telefax 0 61 05 / 98 023 - 900 Verantwortlich fur Anzeigen und Redaktion, sowie Verlagsleitung: Marc Stornfels marc.stornfels@dreieich-zeitung.de Zurzeit ist Anzeigenpreisliste Nr. 9 vom 1. September 2011 gultig. Gezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Alle Angaben erfolgen nach bestemWissen, aber ohne Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Druck: Print:Marketing & Sales UG Große Bockenheimer Straße 33-35, 60313 Frankfurt am Main Ihr Kontakt: Buchhaltung: Monika Lang Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 20 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 920 monika.lang@dreieich-zeitung.de Redaktionsleitung: Jens Huhner Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 40 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 940 jens.huehner@dreieich-zeitung.de Verkaufsleitung/Marketing: Oliver Thiel Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 30 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 930 oliver.thiel@dreieich-zeitung.de Vertriebsleitung: Bettina Stornfels Tel.: 0 61 05 / 98 02 3 - 60 Fax.: 0 61 05 / 98 023 - 960 bettina.stornfels@dreieich-zeitung.de

Brüder sterben bei Unfall Heusenstamm (DZ/jh) – „Äußerst tragisch endete der Versuch eines 19-jährigen Autofahrers aus Neu-Isenburg, einem auf der Fahrbahn auftauchenden Greifvogel auszuweichen.“ Mit diesen Worten leitet die Polizei ihre Stellungnahme zu einem Verkehrsunfall am Ostersamstag ein. Gegen 11.15 Uhr befuhr der junge Mann aus Neu-Isenburg die Landstraße L 3405 (aus Offenbach kommend) in Richtung Heusenstamm. Bei dem Ausweichmanöver brach der schwarze Peugeot-Kleinwagen aus und schleuderte nach rechts in den Wald. Hierbei kippte das Fahrzeug auf die Seite und prallte mit dem Dach gegen einen Baum. „Durch den heftigen Anstoß wurden die beiden Fahrzeuginsassen, der Fahrzeuglenker und sein auf dem Beifahrersitz sitzender 15-jähriger Bruder, sofort tödlich verletzt“, so die traurige Bilanz der Ermittler. Die Landstraße musste für die polizeilichen Maßnahmen bis in die Nachmittagsstunden komplett gesperrt werden. Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger herangezogen.

2009 verpflichtet, über die Zulassung planmäßiger Flüge in der „Mediationsnacht“ sowie über den Bezugszeitraum für die Zulassung von durchschnittlich 150 planmäßigen Flügen je Nacht neu zu entscheiden. Insofern wurde der Planfeststellungsbeschluss aufgehoben. Seit Inbetriebnahme der neuen Landebahn im vergangenen Herbst waren Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr untersagt. Das bleibt so: Denn die Leipziger haben den Spruch der Kasseler Kollegen in der vergangenen Woche weitgehend bestätigt. Zwischen 23 und 5 Uhr sind Flüge weiterhin unzulässig. Die Zulassung von 17 planmäßigen Flügen in der Mediationsnacht, die im ursprünglichen Betriebskonzept nicht vorgesehen waren, war laut Justiz wegen fehlender Anhörung der Betroffenen aufzuheben. Der planerische Spielraum des beklagten Landes bei der nun erforderlichen Neuregelung des Flugbetriebes in der „Mediationsnacht“ ist nach Angaben der Richter sehr gering. Hinsichtlich der Nachtrandstunden (22 bis 23 Uhr und 5 bis 6 Uhr) ist der Senat in Leipzig über die Beanstandung durch die Vorinstanz hinausgegangen. Ab sofort dürfen in dieser Zeit nicht mehr durchschnittlich 150, sondern nur noch – auf das Kalenderjahr

Karl-May-Tisch in der Bücherei Rödermark (DZ/kö) – Der 100. Todestag am 30. März 2012 hat in Erinnerung gerufen, wie populär Karl May im In- und Ausland war und ist, welch guten Absatz seine Werke stets fanden und wie stark „Winnetou und Anhang“ die Phantasiewelten von Jung und Alt beeinflusst haben... Kurzum: Der Autor aus dem Sachsenland und seine Wildwest-Romanhelden sind Klassiker. Die Rödermärker Stadtbücherei ehrt das erfolgreiche Gespann derzeit mit einem separaten Karl-May-Ausstellungstisch. Neben (Hör-)Büchern zählen auch Filme des May’schen Abenteuer-Genres zum Ausleihbestand der Bibliothek. Mit einem Preisrätsel wird die Sonderaktion, terminiert für die Frühlingszeit bis Ende Mai, abgerundet. Zu gewinnen ist das Buch „Ich war Old Shatterhand“.

bezogen – durchschnittlich 133 planmäßige Flüge stattfinden. Über die Zulassung eines höheren Kontingents muss das Land nun neu entscheiden. Sollte es sich dazu entschließen, das Kontingent zu erhöhen, muss es laut Richterspruch beachten, „dass die Nachtrandstunden nicht als bloße Verlängerung des Tagflugbetriebes angesehen werden dürfen“. Selbst im Falle eines nahezu vollständigen Flugverbots in den Kernstunden der Nacht bleibe die Verhältnismäßigkeit

Der Flughafen Frankfurt in der Nacht nur gewahrt, wenn das Konzept eines zum Kern der Nacht hin abschwellenden und danach wieder ansteigenden Flugverkehrs auch in diesem Zeitsegment durchgehalten und durch geeignete Vorkehrungen effektiv und konkret begrenzt werde. „Absehbare tagähnliche Belastungsspitzen in den einzelnen Nachtrandstunden oder in längeren, insbesondere kernzeit-

(DZ-Foto: Fraport AG)

nahen Zeitabschnitten müssen deswegen in den jeweils betroffenen Überfluggebieten vermieden werden“, so die Ausführungen des VGH, der im Übrigen den Ausbau und mit ihm die neue Bahn nicht beanstandete – ein Umstand, den insbesondere auch der Flughafenbetreiber Fraport ausdrücklich begrüßte (weitere Reaktionen zum Urteil: siehe Bericht auf Seite 3).

Plameco-Decken: „Alles machbar“ Rödermark (DZ/PR) – „Sie wollen eine neue Decke, scheuen aber den Aufwand? Dann haben wir für Sie die ideale Lösung: Eine Plameco-Decke wird unmittelbar unter die vorhandene Decke montiert, meist innerhalb eines Tages. Große Möbel können stehen bleiben. Ob klassisch oder modern, immer passend zu Ihren Einrichtungswünschen, komplett bis ins Detail geplant: Über diese Decke werden Sie staunen.“ Mit diesen Worten wirbt der PlamecoFachbetrieb Sturm, ansässig an der Bahnhofstraße im Rödermärker Stadtteil Urberach, für seine Dienste. Beratung und Service aus einer Hand, basierend auf über 25-jähriger Berufserfahrung: Das bieten die Spezialisten. Plameco-Decken entsprechen höchsten Normen und Anforderungen. Angefertigt aus leichtem, hochwertigem Kunststoff, unempfindlich bei Trockenheit, Wärme und Kälte, feuchtigkeitsbeständig und schimmelfest: So liest sich das Eigen-

schaftsprofil. Plameco-Decken garantieren ein Minimum an Pflege und können individuell mit den Gestaltungswünschen des Kunden in Einklang gebracht werden. Ob Wohnraum, Empfangshalle oder Büro... Ob Decke mit Zierleiste oder Sternenhimmel-Dekor... Ob konventionelle Beleuchtung oder Einbau einer besonderen Strahler-Anordnung... „Alles ist machbar“, betonen die Fachleute der Firma Sturm. Ihr Hinweis: Eine Palette von rund 100 Farben – matt, marmoriert oder hochglänzend – steht zur Auswahl bereit. Selbst verschiedene Deckenhöhen und gewagte Farbkombinationen sind problemlos möglich. Räume können optisch vergrößert oder verkleinert werden. Der Plameco-Fachbetrieb Sturm in Rödermark, Bahnhofstraße 38, ist telefonisch zu erreichen unter der Rufnummer (06074) 629212.

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Blickpunkt

Nach dem Nachtflug-Urteil: Urteile mit „aber“ Frankfurt/Kreis Offenbach (DZ/kö) – In der Tendenz „pro Nachtruhe“ in Ordnung, aber... So klingt der Tenor nach dem FlughafenUrteil (siehe Artikel auf Seite 2), das Wirtschaftsvertreter und Politiker je nach Sichtweise mit unterschiedlichen Wermutstropfen behaftet sehen. Im Gegensatz zu diversen Bürger-Initiativen, die den Kampf gegen die Nordwest-Landebahn und die sich weiter drehende Wachstumsschraube keineswegs für beendet erklären, funken die Promis mit ihrer grundsätzlichen Haltung auf einer Wellenlänge. Der Frankfurter Flughafen, so die Einschätzung, habe die Hürde mit der Aufschrift „neuerliche Expansion“ endgültig übersprungen.

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ie Fraport AG begrüßt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit seiner Entscheidung den Ausbau höchstrichterlich bestätigt hat. Die Notwendigkeit einer Ausweitung der Kapazität des wichtigsten deutschen Luftver-

kehrsdrehkreuzes sei grundsätzlich anerkannt worden. „Ich hoffe, dass das Urteil zu einer Versachlichung der Diskussion führt und eine befriedende Wirkung hat“, ließ Dr. Stefan Schulte, der Vorstandsvorsitzende des Flughafenbetreibers,

Neuer Reigen: Andachten in der Philippseicher Schlosskirche Dreieich (DZ/jh) – Von Mitte April bis Ende September findet in der evangelischen Schlosskirche Philippseich bei Götzenhain auch in diesem Jahr wieder jeden Samstag ab 18 Uhr eine öffentliche Abendandacht statt. Es predigen Seelsorger aus dem Dekanat Dreieich und dem übergemeindlichen Dienst. Die Reihe beginnt am kommenden Samstag (14.) mit Pfarrerin Nicole Oehler aus Dreieichenhain. Die kleine Kirche liegt im

Park des Schlosses Philippseich zwischen Götzenhain und Offenthal. Der Reigen richtet sich an Menschen in der Region, über alle Grenzen der Kirchengemeinden hinweg. Er bietet eine Alternative zum „klassischen“ Gottesdienst am Sonntagmorgen. Informationen zu dem Veranstaltungszyklus finden interessierte Zeitgenossen auch im weltweiten Datennetz auf der Seite www.schlosskirche-philippseich.de.

verlauten. Sein Ausblick: „Die Vorgaben des Gerichts sind nun zügig umzusetzen.“ Dabei seien die sogenannten Nachtrandstunden von 22 bis 23 Uhr und von 5 bis 6 Uhr für die Fluggesellschaften und die angedockten Wirtschaftszweige von höchster Bedeutung. „Ohne eine ausreichende Kapazität in diesen Nachtrandstunden und eine vernünftige Betriebsregelung hätte der Frankfurter Flughafen die für Deutschland notwendigen interkontinentalen Verbindungen nicht aufrechterhalten können“, erklärte Schulte. Der Hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) interpretierte den Richterspruch als wegweisend. Es werde Klarheit geschaffen in einer „jahrelang umstrittenen Sache“. Dies sei „ein Erfolg der Revision der Landesregierung“, gab Posch zu Protokoll. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) machte sich folgenden Reim auf die Botschaft aus Leipzig: „Die Menschen in der Region wissen nun, dass sie zwischen 23 und 5 Uhr ein umfassendes Recht auf Nachtruhe haben. Sie wissen aber auch, dass sie in einer Region leben, die von der Ent-

wicklung des Flughafens abhängig ist. Und sie wissen, dass sie insgesamt mit Belastungen durch den Flugverkehr leben müssen.“ Roths OB-Kollege Horst Schneider (SPD) weiß für seine Stadt ein garstiges Lied über eben diese Belastungen zu singen. Sein Kommentar: „Eine ruhige Nacht alleine beschert Offenbach noch keinen Freudentag.“ Das Urteil sei allenfalls „ein Teilerfolg für die Fluglärmbetroffenen“. Die Politik sei nun wieder am Zug. Ziel müsse es sein, die Flugrouten mit der Vorgabe „weniger Lärm über bewohntem Gebiet“ zu verändern und die Negativ-Auswirkungen des Flughafenbetriebes „gerechter in der Region zu verteilen“, betonte Schneider mit Blick auf die drängende Frage „Wie geht es nun weiter?“. Für die Definition einer Lärmobergrenze hat sich Oliver Quilling (CDU), seines Zeichens Landrat des Kreises Offenbach, ausgesprochen. Sein Fazit nach dem Richterspruch lautet: „Ich hätte mir eine deutlichere Senkung der Flüge in den Nachtrandstunden gewünscht. Alles in allem kann ich mit dem Urteil aber sehr gut leben.“

„DIE PERLE ANNA“ ist eine Komödie betitelt, die am Mittwoch (18.) ab 20 Uhr mit Anita Kupsch in der Hauptrolle in der Stadthalle Langen zu sehen ist. Erzählt wird darin die Geschichte einer geschäftstüchtigen Haushälterin, die die Seitensprünge des sie beschäftigenden Ehepaars zu ihren Gunsten nutzt. Vorverkaufstickets zu Preisen zwischen 18,60 und 20,80 Euro gibt’s an der Kasse des Hallenbades, Telefon (06103) 203-455. An der Abendkasse sind die Karten teurer. (hs/DZ-Foto: shl)


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Sport aus der Region Villmeter: „Uns hat die Konstanz gefehlt“ Langen (DZ/hs) – Nachdem die „ProB“-Basketballer des TVL durch zwei Niederlagen gegen die Hertener Löwen früher als erhofft – nämlich bereits in der ersten Runde der „Playoffs“ – ausgeschieden sind, blickt Fabian Villmeter, der Trainer der „Giraffen“, im Saisonabschluss-Interview mit gemischten Gefühl auf die vergangene Spielzeit zurück.

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abian, der Klassenerhalt wurde gesichert, in der ersten Play-OffRunde gab es zwei Niederlagen gegen Herten. Wie bewertest du das Abschneiden deines Teams? Gegen Herten hätten wir zwei Mal eine außergewöhnlich gute Leistung gebraucht, um sie zu besiegen. Meiner Meinung nach haben wir in beiden Spielen gut gespielt, aber eben nicht sehr gut und somit hat sich Herten verdient durchgesetzt. Für mich war es bis zu den letzten Saisonspielen ein kleines Rätsel, wie stark wir in Bestbesetzung wirklich sind. Sebastian Greene stieß erst nach sieben Spielen zum Team, kurz darauf verletzte sich Joscha Domdey und verpasste vier Spiele. Als wir dann endlich für längere Zeit komplett waren, gelangen uns Siege und sehr starke Leistungen gegen Topteams und durchwachsene bis schwache Auftritte gegen vermeintliche Außenseiter. Letztlich fehlte uns in dieser Spielzeit ein wenig die Konstanz. Trotzdem bin ich mit dem Erreichen der Playoffs zufrieden und denke, dass sich die Mannschaft in den letzten acht Monaten gut entwickelt hat. Der TVL ist als „Ausbildungsbetrieb“ und Plattform für junge talentierte deutsche Spieler bekannt, die in der ProB reifen sollen. Welche Spieler haben aus deiner Sicht in dieser Spielzeit den nächsten Schritt gemacht? Zunächst lässt sich feststellen, dass wir im Moment eine kleine Lücke haben, was unsere eigenen Talente angeht. Die nächsten Kandidaten für die erste Mannschaft sehe ich im Moment in den Jahrgängen 96 bis 98, mit denen ich im BasketballTeilzeit-Internat (BTI) auch schon seit einiger Zeit arbeite. Für die ProB brauchen sie aber definitiv noch ein wenig Zeit. Von den aktuellen Spielern hat

Maxim Schneider den Sprung aus der Regionalliga und der NBBL gut hinbekommen und sich während der Saison gut weiterentwickelt. Er ist ein sehr veranlagter Aufbauspieler, der die Zahl seiner Turnover reduziert und das Spiel zunehmend besser gelenkt hat und von Zeit zu Zeit auch als Scorer in Erscheinung getreten ist. Das JBBL-Team der „Giraffen“ spielt bisher eine tolle Runde, doch sind die Talente noch zu jung für den Sprung in den ProB-Kader. Welche Maßnahmen werden ergriffen, damit auch weiter auf eigene Nachwuchs-Asse zurückgegriffen werden kann? Wir werden alles daran setzen, die erwähnte Lücke in unserem Jugendprogramm wieder zu schließen. Einige unserer Nachwuchstalente haben wir diese Saison schon punktuell ins ProB-Training eingebaut, und auch die 2. Mannschaft in der Herren-Oberliga kann wieder eine größere Rolle für Nachwuchsspieler spielen. Letztlich ist es wichtig, dass wir die Talente in einem kontinuierlich guten Trainingsprozess wissen. Durch die Förderung im BTI trainieren alle diese Jungs bereits an vier Nachmittagen pro Woche, inklusive Athletik- und Individualtraining. Hinzu kommen am Wochenende oft sogar zwei Spiele sowie Kaderlehrgänge. Die Jungs sind also alles in allem sehr gut versorgt, bestens betreut und die Ergebnisse werden wir sicher in zwei, drei Jahren auch in unserer HerrenMannschaft sehen. In der vergangenen Saison konnte man als Überraschungsmannschaft in den Play-Offs groß aufspielen und den späteren Aufsteiger, die Urspringschule, an den Rand einer Niederlage bringen. Dieses Jahr folgte das Saisonende in Runde eins. Ein Rückschritt?

Als Rückschritt würde ich es nicht bezeichnen, sondern eher als normale Schwankung von Saison zu Saison. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass wir in der Saison 2010/11 womöglich einen Tick stärker waren als in dieser Spielzeit. Wir hatten aktuell mit mehr Problemen in der Abstimmung und im spielerischen Bereich zu kämpfen. In der Saison zuvor lief vieles automatischer, unbeschwerter und unkomplizierter – da hat es einfach etwas besser gepasst. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass wir damals zu solchen Leistungen in den Playoffs fähig waren und diesmal eben nicht. Man kann nicht jedes Jahr über seinen Möglichkeiten spielen, und letztlich können wir auf das Erreichen der Playoffs stolz sein, vor allem weil wir damit der brutalen Situation, in den Play-

Baskets scheitern im Viertelfinale downs um den Klassenerhalt spielen zu müssen, aus dem Weg gegangen sind. Wann können die Fans des TV Langen mit den ersten Personalentscheidungen für die nächste Saison rechnen? Wir sind gerade dabei, die vergangene Saison ausgiebig zu analysieren, um daraus Ansätze für eine Zukunftsstrategie abzuleiten. Erste Gespräche mit Leistungsträgern gab es schon, wann es aber erste handfeste Zusagen und Entscheidungen geben wird, kann ich zurzeit nicht sagen. Möchtest du zum Schluss noch ein paar Worte an die Fans, Freunde und Unterstützer des TVL richten? Da bleibt mir nur ein großes Dankeschön, an alle, die sich engagiert haben. Basketball in einer semi-professionellen Liga ist nur möglich, wenn sich viele ehrenamtlich einbringen. Das können nie genug sein, und diejenigen, die diese Saison dabei waren, verdienen große Anerkennung!

„Main-Kinzig-Challenge“ wartet mit Umweltschutz-Aspekten auf Hanau/Offenbach (DZ/hs) – Sportveranstaltungen zeichnen sich nicht immer durch eine besondere Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten aus. Eine erfreuliche Ausnahme stellt daher die Laufserie „Main-Kinzig-Challenge“ dar, deren fünfte Auflage in diesem Jahr erstmals „kohlendioxid-neutral“ über die Bühne gehen soll. Konkret bedeutet dies nach Angaben von Mitorganisator Bernd Lein, dass die unter anderem durch die Anreise der Teilnehmer und den jeweiligen Stromverbrauch vor Ort entstandenen CO2-Ausstöße addiert werden. „Die Summe geben wir dann in den Rechner von ‚Prima-Klima-Weltweit’ ein und pflanzen anschließend die zum Ausgleich des CO2-Ausstoßes nötige Zahl von Bäumen“, geht Lein davon aus, dass am Ende der sechs Läufe umfassenden „Challenge“ 300 bis 400 der Sauerstoffproduzenten anzupflanzen sein werden. Zum Sportlichen: Die Laufserie wird am 29. April mit dem 10Kilometer-Lauf und Halbmarathon umfassenden und im Schlosspark Wilhelmsbad stattfindenden Hanauer Märchenlauf gestartet, am 19. Mai folgt der „City-Lauf“ in Offenbach und am 16. Juni der Dorflauf in Kefenrod. Weiter geht’s am 20. Juni in Linsengericht mit dem als „rustikal und naturverbunden“ beschriebenen „Sommernachtslauf am Hufeisen“ und dem Vogelsberger Südbahnlauf

am 15. Juli, ehe am 28. Juli der „Öko-Run“ in Wächtersbach das „große Finale“ der „MainKinzig-Challenge“ markiert. Wer an mindestens drei der sechs Läufe teilnimmt, kommt in die „Challenge“-Wertung, deren Sieger bei Frauen und Männern je eine Übernachtung im Sheraton Offenbach mit anschließender Teilnahme am Offenbacher Citylauf 2013 gewinnen. Weitere Infos gibt’s im Internet (www.mkk-event.de).

Neue Satzung für die SGE Egelsbach (DZ/hs) – Die Jahreshauptversammlung der SGE findet am Freitag (27. April) ab 20 Uhr im Bürgerhaus statt. Neben diversen Berichten und der Ehrung verdienter und erfolgreicher Mitglieder steht vor allem die Abstimmung über die Neufassung der SGE-Satzung auf dem Programm. Diese kann ab sofort im Internet (www.sgegelsbach.de/service/data/neufassung_satzung.pdf) eingesehen werden. Anträge müssen bis Freitag (13.) in der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.

Langen (DZ/hs) – Osterfrust statt Playoff-Lust: Die Rhein-Main Baskets sind im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gegen die Halle Lions ausgeschieden. Nachdem sie vor einer Woche bereits das Heimspiel in Hofheim unglücklich mit 86:91 verloren hatten, zogen sie am Samstag auch in Halle mit 73:76 den Kürzeren und verpassten es somit, in der „Best of Three“-Serie ein entscheidendes drittes Spiel in Langen zu erzwingen.

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ach der Niederlage im DBBL-Pokalfinale musste die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim also einen weiteren Tiefschlag nach einer ansonsten großartig verlaufenen Saison verkraften. Dabei sah es im „Alles oder nichts“-Spiel in Halle lange Zeit so aus, als sollten die „Baskets“ noch einmal zurückkommen können. Im ersten Viertel lagen die Gäste nämlich zumeist in Führung und hatten im Duell zweier gleichstarker Teams nach den ersten zehn Minuten auch mit 21:18 die Nase vorn. Im zweiten Abschnitt konnten die Schützlinge von Trainer Steffen Brockmann diesen Vorsprung vor allem dank einer hervorragenden Verteidigungsleistung auf 34:25 ausbauen, doch bis zur Pause kamen die Gastgeberinnen wieder auf 43:36 (aus Sicht der „Baskets“) heran. Nach dem Wechsel erhielt die Hoffnung der zahlreich mitgereisten Fans der Hessinnen auf einen Sieg in der Saale-Stadt weitere Nahrung, denn ihr Team setzte sich zunächst bis zum 52:39 ab. Dann aber folgte bei den Gästen eine Phase der Verwirrung, die unter anderem durch ein technisches Foul gegen den „Baskets“-Coach und das vierte Foul für Svenja Greunke gekennzeichnet war. Halle nutzte dies und verkürzte den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf sieben

Punkte (61:54 für die „Baskets“). Im Schlussabschnitt blieben die „Brockmann-Babes“ bis fünf Minuten vor dem Ende auf der Siegerstraße (70:62), doch mit zwei Dreiern und insgesamt zehn Punkten in Folge leitete Halle die Wende ein. Zwar holten die „Baskets“ beim 73:72 noch einmal die Führung zurück, doch die letzten vier Punkte markierten die Gastgeberinnen, und so zerplatzte der Traum des jungen Teams von Steffen Brockmann, für das Jaclyn Thoman (21), Karo Holtz (17) und Svenja Greunke (15) am besten trafen, vom Einzug ins Halbfinale wie eine Seifenblase. „Es war heute mehr drin, denn das Team hat sehr gut gespielt, aber leider auch ein 13-PunkteVorsprung nicht zum Sieg gereicht“, lautete der Kommentar des natürlich mächtig enttäuschten Trainers nach dieser bitteren Niederlage. Unterm Strich aber können die Verantwortlichen sehr stolz auf das Abschneiden ihrer Mannschaft sein, denn die nach dem Ende der regulären Spielzeit zweitplatzierten „Baskets“, die seit Februar die Ausfälle von Spielmacherin Nelli Dietrich (Kreuzbandriß) und von Centerin Francis Pieczynski (Pfeiffersches Drüsenfieber) kompensieren mussten, haben weitaus mehr erreicht, als ihnen vor der Saison zugetraut worden war.


Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Kultur Dreieicher Musiktage feiern sich selbst Dreieich (DZ/jh) – Auch wenn „10 Jahre Dreieicher Musiktage“ nicht in besonderer Weise zelebriert werden sollen, so bietet der runde Geburtstag doch den willkommenen Rahmen, sich über Vergangenes, Gegenwärtiges und Künftiges zu freuen. Das zumindest finden die „Bürgerhäuser Dreieich“, die mit dieser durchaus selbstbewussten Haltung ganz auf einer Wellenlänge mit Bürgermeister Dieter Zimmer, dem künstlerischen Leiter Georgi Mundrov und dem von Bernd Abeln geführten Förderverein „DreieichMusik“ funken. „Aus einer kleinen Konzertreihe wurde ein regionalübergreifendes Festival, das Künstler aus aller Welt nach Dreieich einlädt und Besucher aus Dreieich, aber auch aus der Rhein-Main-Region, mit hochkarätigen Konzerten lockt“, fasst Wolfgang Barth die Bilanz des Erreichten zusammen.

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er Veranstaltungschef der „Bürgerhäuser“ stand mit Mundrov an der Wiege der erfolgreichen Konzertreihe. Die diesjährige Ausgabe beginnt am 27. April. Bis der letzte Akkord am 3. Juni verklingt, dürfen sich Dreieicher wie Gäste auf so manchen akustischen Leckerbissen freuen. Eine zentrale Botschaft der Projektverantwortlichen, die sich einmal mehr über die Unterstützung mehrerer Sponsoren freuen, lautet: „Die jungen Virtuosen von heute sind die Stars von morgen. Das wissen wir in Dreieich zu schätzen und zu unterstützen. Deswegen geben wir auch bei der zehnten Auflage der Musiktage die Bühne für Nachwuchstalente aus der Re-

gion frei.“ Qualitativ müssten Programm und Künstler keinen Vergleich mit dem Musikangebot benachbarter Großstädte fürchten. Im Gegenteil: Die Atmosphäre, die die Veranstaltungen umgebe, sei eine ganz eigene, private, die dem Begriff der „Kammermusik“ (einem Schwerpunkt in diesem Jahr) etwas von seiner Ursprünglichkeit zurückgebe. Dies sei in großen Konzerthäusern nicht immer der Fall, betonte Barth bei der Vorstellung des Programms. Auch 2012 werde das Festival maßgeblich von der Gastfreundschaft in den bereitgestellten Privathäusern geprägt. Ein Blick auf die Terminübersicht (ein Faltblatt ist im Umlauf, Info: www.buergerhauser-

dreieich.de) zeigt einen weiten Bogen von Jazz bis Klassik. Das Eröffnungskonzert (27. April, Stadtwerke Dreieich) mit der Roman Kuperschmidt-Band und dem renommierten Gershwin Quartett verspricht traditionelle jiddische Klezmer-Musik sowie Werke von Johann Strauss und Dimitri Schostakowitsch. Auch Benny Goodman kommt zu Ehren. Weitere Höhepunkte sind Wilson de Oliveiras Auftritt am 6. Mai (Privathaus Familie Schmitt) mit Standards aus dem „American Songbook“ und das Stelldichein des Jazz-Pianisten Janis Irbe (26. Mai, Privathaus Familie Halberstadt) mit Jazz der 1930er Jahre aus dem New Yorker Harlem-Viertel. Klassische Kammermusik wird

1. Ihr Schmuck wird sofort vor Ihren Augen ausgewertet und unverbindlich geschätzt 2. Sie müssen bei uns nichts Neues kaufen 3. Das Geld wird sofort und bar ausbezahlt 4. Ehrliche Beratung: 100% seriös und diskret 5. Keine versteckten Kosten

Das Gershwin Quartett ist zu Gast in Dreieich. es zunächst in einem Nachwuchskonzert geben (4. Mai, Kursana-Domizil Dreieich). Francis Duroy und Pierre Laurent Boucharlat präsentieren am 5. Mai Violinsonaten von Ludwig van Beethoven, César Franck und Claude Debussy (Privathaus Familie Weber), und im Abschlusskonzert am 3. Juni stellt das Trio Clavino (Firma Gerhardt Baustoffe) unter anderem Werke des (verschollenen) Bachsohns P. D. Q. Bach vor. „Das ist ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungsreigen“, so Barth, „vor allem, wenn

(DZ-Foto: bhs)

man weiß, dass dieser BachSpross eigentlich die Idee eines englischen Musikwissenschaftlers ist, der sich und die Klassik nicht so ganz ernst genommen hat“. Dem Thema „Klavier“ sind Veranstaltungen am 28. April (Schüllermann & Partner AG, konzertante Tänze), eine Kindermatinee (29. April, Strothoff International School Dreieich), die „Chopiniana“ mit Werken des polnisch-französischen Komponisten mit Joanna Trzeciak (Privathaus Familie Otto, 29. April), ein romantisches Re-

cital mit Antonio Di Cristofano (11. Mai, Privathaus Familie Seum) und die Duoveranstaltung mit Ni Li und Xun Pan (16. Mai, „Unter einem Dach e.V.“) gewidmet. Ein Ohrenschmaus ist auch der Auftritt von Georgi Mundrov mit seiner Klavierpartnerin Elena Nogaeva am 19. Mai (Privathaus Familie Nolte). Dann geht es in einem Rachmaninow-Projekt um den großen russischen Komponisten und Klaviervirtuosen. Keine Musiktage ohne Liederabende: Ella Pasik (Klavier) und der Tenor Ilya Levinsky bringen Arien und Lieder von Peter Tschaikowsky bis John Kander zu Gehör (13. Mai, Privathaus Familie Seffer). Mundrov (Klavier) und Katharina Kammerloher (Mezzosopran) von der Staatsoper Berlin werden unter anderem Richard Wagners berühmten, für Mathilde Wesendonck komponierten Lieder-Zyklus (17. Mai, Privathaus Familie Röder) präsentieren. Klaus Cutik (Klavier) und Ronny Rickfelder (Bariton) tragen Kompositionen des romantischen Trios Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms vor (25. Mai, Privathaus Familie Niebel). Interesse geweckt? Karten für 8 bis 21 Euro gibt es beim Ticket Service Dreieich, Fichtestraße 50, Telefon (06103) 600031.


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Wirtschaft

GRUPPENBILD MIT DAME: Dr. Gertrud R. Traud, die Chefvolkswirtin der Hessischen Landesbank, und Dieter Walch, der ehemalige Leiter der ZDF-Wetter-Redaktion, fungierten als Referenten beim 7. Unternehmerforum, zu dem die Sparkasse Langen-Seligenstadt kürzlich nach Dietzenbach eingeladen hatte. Traud sprach dabei über die aktuelle Finanzsituation und gab einen volkswirtschaftlichen Ausblick auf das Jahr 2012, während Walch mit seinem Vortrag „Klimawandel – Sciencefiction oder Realität? Folgen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ laut Pressemitteilung „den Nerv der Zuhörer traf“. Das Foto zeigt (von links): Jürgen Kuhn, Vize-Vorstandsvorsitzender der SLS, Frank Lortz, Landtagsvizepräsident und Verwaltungsratsvorsitzender, Werner Müller, Vize-Verwaltungsratsvorsitzender, Dieter Walch, Oliver Quilling, Landrat und Vize-Verwaltungsratsvorsitzender, Dr. Gertrud R. Traud, Klaus Tinnefeld, Vorstandsmitglied der SLS, und Wolfgang Resch, Direktor Firmenkunden der SLS. (hs/DZ-Foto: sls)

KUNSTVOLL GESCHNITZTE MELONEN waren der Hingucker beim erstmals über die Bühne gegangenen „Businesstag Rhein-Main 2012“, an dem jüngst über 30 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen in der Langener Stadthalle teilnahmen. Dabei waren die vom örtlichen Steigenberger-Hotel so ansprechend zurechtgemachten Kürbisgewächse indes nur ein sekundäres Gesprächsthema. Viel wichtiger war bei dieser vom Gewerbeverein Langen, der städtischen Wirtschaftsförderung sowie der ortsansässigen Firma Keim GmbH organisierten „Kooperationsplattform“, dass die anwesenden Firmen sich über aktuelle Entwicklungen, Projekte, Waren und Dienstleistungen austauschen und neue Kontakte knüpfen konnten. Und weil alle Beteiligten von einer „gelungenen Premiere“ sprachen, ist für kommendes Frühjahr der zweite „Businesstag“ geplant. Weitere Infos hierzu erteilt Langens Wirtschaftsförderer Helmut Simon, der unter Telefon (06103) 203-100 oder per E-Mail (hsimon@langen.de) erreichbar ist. (hs/DZ-Foto: sl)

IHK-Zentrale lädt zum Weiterbildungstag nach Offenbach ein

Volksbank Dreieich schüttet 5.000 Euro für soziale Zwecke aus

Offenbach (DZ/jh) – „Wissen wirkt ... weiter“: So lautet das Motto des IHK-Weiterbildungstages, der am Freitag (20.) von 10 bis 16.30 Uhr in die Räume der Industrieund Handelsk a m m e r (IHK) Offenbach am Main lockt. Die Veranstaltung bietet Unternehmen, Personalverantwor tlichen und Weiterbildungsinteressierten eine Wissens- und Begegnungsplattform. „Im Fokus des IHK-Weiterbildungstages steht die Qualifizierung der Fachkräfte in der Region“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführerin Eva Dude. Regionale Bildungsanbieter und Beratungsstellen informieren im Rahmen einer Ausstellung über ihre Weiterbildungsprogramme. Darüber

hinaus greifen 20 Workshops Käzmann Kabarett-Kollektiv Westkreis Offenbach (DZ/PR) weil das regionale Institut 2011 heim Dreieich, Uwe Krahn beaktuelle Themen und Trends aus Mainz. Weitere Informatio- - Kurz vor Ostern überraschte auf Weihnachtspräsente für fürwortete eine Unterstützung auf – darunter Gesundheit im nen zum Programm gibt es im die Volksbank Dreieich acht Privat- und Firmenkunden ver- der „Langener Tafel“, während sich Bernd Koch für die „Kinderhilfestiftung Dreieich“ entschied. Alexander Hahn hatte den Vogelschutzund Zuchtverein Egelsbach ausgewählt und Marco Janotta sah in der „Villa Kunterbunt“ aus Unternehmen, Selbstmarketing weltweiten Datennetz auf der Vereine und Initiativen aus zichtet hatte. Stattdessen konn- Dietzenbach den idealen EmpSeite www.ihk-weiterbildungs- Dreieich, Egelsbach, Langen, te jeder Private Banking- und fänger. und Soziale Netzwerke. Die Abschlussveranstaltung tag.de sowie bei Gabriele Weis Neu-Isenburg und Dietzenbach Firmenkunden-Betreuer einen In einer Kartenaktion wurden um 15.45 Uhr präsentiert das unter der Rufnummer (069) mit einer Überraschung im Ge- Verein oder ein Projekt vor- auch die Kunden in die weitere Auswahl eingebunden. „Die Re„einzige Ein-Mann-Kabarett- 8207-341, E-Mail weiterbil- samtwert von 5.000 Euro. Die- schlagen. Kollektiv der Welt“, das Büb dung@offenbach.ihk.de. ser Betrag stand zur Verfügung, Frank Krähling wählte die „Mo- sonanz war überaus erfreulich, bile Jugendhilfe der absolute Favorit war das im KSC Neu-Isen- Tierheim Dreieich“, berichtete Helmut burg aus, Peter Vorstandsmitglied Weimann ent- Hoffman. schied sich für Sieben Mal wurden nun 500 das Projekt „Kin- Euro ausgezahlt, das Tierheim der- und Jugend- bekam 1.500 Euro. welten e.V.“ aus Die Scheckübergabe im Beisein D i e t z e n b a c h , der Paten fand im Private Banwährend Claus king Center der Volksbank Becherer sich für Dreieich in Neu-Isenburg statt. die „Arbeitsgrup- „Ich denke, aufgrund der grope Klimaschutz ßen Akzeptanz und UnterstütNe u - I s e n b u r g “ zung durch unsere Kunden ist stark machte. dies wahrlich eine noch besseMarco Macher re Verwendung – diesen Weg (Private Banking) werden wir künftig weiter beund Claus Specht schreiten“, betonte Hoffmann (Firmenkunden- (Zweiter von rechts) im Kreis betreuer) standen der Gewinner und Kollegen. (DZ-Foto: Voba) Pate für das Tier-


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Regionales Schwalben: Bretter gegen „Kot Azur“-Ärger Egelsbach (DZ/hs) – Eine Schwalbe macht zwar bekanntlich noch keinen Sommer – aber jede Menge Dreck. Denn weil es nun mal in der Natur eines jeden Lebewesens liegt, dass alles Verspeiste irgendwann einmal den Körper auch wieder auf seinem natürlichen Pfad verlassen muss, ähnelt die direkte Umgebung eines Schwalbennests nicht selten der „Kot Azur“. Weil also die zwar natürlichen, aber wenig appetitlichen Ausscheidungen der eleganten Flieger häufig Fenster und Fassaden verschmutzen, sind die Vögel bei vielen Hausbesitzern so beliebt wie ein Loch im Kopf. Dabei handelt es sich bei Schwalben um ausgesprochen nützliche Tiere. Jedes Exemplar vertilgt nämlich pro Tag rund 11 Gramm Insekten. Das entspricht nach Angaben der Ortsgruppe Langen des Naturschutzbundes (Nabu) pro Vogel in der Zeit von April bis September einer täglichen Menge von etwa 4.000 Stechmücken!

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or diesem Hintergrund ist es umso bedauerlicher, dass die Bestände der „fliegenden Insektenbekämpfer“ hierzulande seit Jahren abnehmen und Schwalben längst auf der Roten Liste der bestandsgefährdeten Brutvogelarten Hessens stehen. Und

es wird klar, warum Nabu-Aktivisten alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Lebensgrundlagen der Langstreckenflieger – die Winterquartiere der Schwalben liegen südlich der Sahara – nachhaltig zu verbessern. Dazu zählt beispielsweise auch das Anbringen von

LESERBRIEF

„Absurd“ Dreieich (DZ/jh) – Mit dem Straßenverkehr in Dreieich und konkret mit der geplanten Ortsumfahrung Offenthal befasst sich folgender Leserbrief: „Aus der Lokalpresse erfahren wir dieser Tage, dass die nunmehr zuständige Landesbehörde, Hessen Mobil, jüngst verkündete, dass der Bau der Landesstraße (Ostspange) davon abhängt, dass der Hessische Landtag die Bausumme genehmigt. Laut CDU-Landtagabgeordneten Hartmut Honka investiert das Land fleißig in die Straßen in seinem Wahlbezirk. Honka sagt: ,An erster Stelle steht dabei natürlich die Ortsumfahrung Offenthal.’ Allein hier würden in diesem Jahr 1,5 Millionen Euro investiert werden. Honka bestätigt, dass der Baubeginn für den ersten Streckenabschnitt im Frühjahr 2013 erfolgen würde und dass die Freigabe für die B 486 für den Herbst 2013 vorgesehen sei. Zum Bau der Landesstraße, der Ostspange, äußert sich Honka nicht. Letzteres ist nun aber für einen erheblichen Teil der verkehrsgeplagten Offenthaler von großer Bedeutung zu wissen, wann das Land tatsächlich zeitnah zur Bebauung der B 486 auch seine Mittel für die Bebauung der Ostspange freigibt. Hier erwarten die Offenthaler von ihrem Landtagsabgeordneten , dass er sich für den Bau der Landesstraße mit großem Engagement einsetzt, gerade deshalb, weil er hier zum zuständigen Landesministerium eigentlich die notwendigen Kontakte haben sollte. Herr Honka weiß, dass eine wirkliche Entlastung des Ortsverkehrs nur möglich ist, wenn auch der Verkehr nach Dietzenbach über die Landestraße über die Ostspange abgeleitet wird. Es wird deshalb Herrn Honka empfohlen, sich einmal tagsüber in der Weiherstrasse einige Minuten nur aufzuhalten, um mitanzusehen, wie sich hier – verbotenerweise – die großen LKW durch die enge Straße zwängen. Wenn er jetzt sagt, dass er das alles weiß, dann sollte es ihm noch mehr Ansporn geben, sich um diese wirklich wichtigen Belange seiner Offenthaler Wähler (und Nichtwähler) zu kümmern. Er sollte zumindest schnellstens Klarheit darüber schaffen, ob und wann die Landesgelder für die Realisierung der Ostspange zur Verfügung stehen. In diesen Tagen bekommt diese Angelegenheit noch mehr Brisanz, da zurzeit wegen Fahrbahnerneuerung einer Kreisstrasse zwischen Götzenhain und Dietzenbach der Verkehr durch das bereits stark verkehrsbelastete Offenthal umgeleitet wird. Dies zeigt einmal mehr die fragwürdige Prioritätensetzung und Koordination von Straßenbauvorhaben in der Region. Da warten Offenthaler seit Jahrzehnten auf ihre Ortsumfahrung, müssen eine weitere Verschiebung des Baus trotz Baurecht hinnehmen und dürfen dann (wenn auch nur zeitlich begrenzt und in den Ferien) mitansehen, wie die Erneuerung einer Kreisstrasse zwischen Götzenhain und Dietzenbach zu einem für mindestens drei Wochen starken Umleitungsverkehr in ihrem Dorf führt. Fast schon absurd.“ Dr.Thomas Vortmüller, Dreieich-Offenthal.

sogenannten Kotbrettern, wie es jüngst an drei Häusern in der Egelsbacher Lutherstraße durch Mitglieder der NabuOrtsgruppen Langen und NeuIsenburg praktiziert wurde. Diese Bretter fangen die Ausscheidungen der Vögel auf, vermeiden somit die eingangs geschilderten „Besudelszenarien“ und verbessern dadurch – so hoffen die Naturschützer – das Renommee der Tiere. Nester an den Außenwänden von Gebäuden bauen übrigens nur die Mehlschwalben, während die Rauchschwalben ihren Nachwuchs im Inneren von Gebäuden – etwa in Viehställen, Reithallen oder Scheunen – aufziehen. Die Erstgenannten (auch als Hausschwalben bekannt) siedeln sich seit 2010 im Egelsbacher Neubaugebiet Brühl zunehmend an, weil es dort noch – wie einer Pressemitteilung des Nabu zu entnehmen ist – „genügend Freiraum und Feuchtstellen gibt, wo die Schwalben lehmhaltiges Erdmaterial zum Nestbau finden“. Dies ist wegen der starken Versiegelung der Landschaft jedoch immer seltener der Fall. Und bei den Rauchschwalben kommt erschwerend hinzu, dass sie Opfer des landwirtschaftlichen Strukturwandels werden – es gibt schließlich immer weniger Viehställe. Nicht zuletzt deshalb sind beide Schwalbenarten auch besonders geschützt, und es ist unter anderem streng verboten, ihre Nester zu beschädigen oder zu zerstören, betonen die Nabu-Aktivisten, die das Anbringen der Kotbretter übrigens „ausnahmsweise“ gemeinsam mit dem Kreis Offenbach und der Egelsbacher Firma SMC finanziert haben. Und sie hoffen, dass es künftig noch mehr Hauseigentümer und Pferdebesitzer geben wird, die Schwalben an ihren Häusern beziehungsweise in ihren Ställen dulden. Weitere Infos rund um das Thema „Schwalben und Kotbretter“ erteilt Rudolf Lehmann, der unter Telefon (06103) 43380 sowie per E-Mail (rudolf@xlehmann.de) erreichbar ist.

Geld macht nicht glücklich. Aber es rettet Leben.

Spendenkonto: 41 41 41 · BLZ: 370 205 00 · DRK.de

„Not macht erfinderisch“: Dreieich-Museum zeigt in einer Ausstellung Kreatives Dreieich (DZ/jh) – Wer vor über 20 Jahren in seiner Schulzeit von Hans Schmidt in naturwissenschaftliche Geheimnisse eingeweiht wurde, der kennt das Hobby des mittlerweile im (Un-)Ruhestand lebenden Pädagogen nur zu gut. Schon in den 1980er Jahren präsentierte er am Rande des Unterrichts gerne jene Objekte, die demnächst ins Zentrum einer Ausstellung im DreieichMuseum gerückt werden: „Not macht erfinderisch – Kreative Einfälle für Abfälle“ lautet der Titel der Sonderschau, in der der in Erzhausen beheimatete Schmidt vom 21. April bis zum 5. August Exponate zeigt, die

aus vermeindlichem Müll und tatsächlichem Unrat gefertigt wurden. Vom Spielzeug Marke „Eigenbau“ aus den Notjahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum technischen Wunderwerk aus dem Afrika der Gegenwart wird der Bogen gespannt. Unser Foto zeigt ein Radio, bei dem unter anderem ausrangierte Kronkorken zum Einsatz kamen. Corinna Molitor, Leiterin der Kulturstätte auf dem Gelände der Burg Dreieichenhain, freut sich auf die illustre Sammlung: „Die Exponate sind faszinierend und lehren uns einen behutsameren Umgang mit den

globalen Ressourven. Sie zeigen, dass Kreativität keine Grenzen kennt.“ Ergänzt werden die Objekte aus Schmidts reichem Fundus durch gemalte Bilder von Mädchen und Jungen aus der Ricarda-Huch- und der Weibelfeldschule. Die Fragestellung: „Wie stellt ihr euch Afrika vor?“ Umgekehrt wird auch die Sicht afrikanischer Kinder präsentiert. Die Ausstellung kann nach der Eröffnung samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Führungen für Gruppen können unter der Rufnummer (06103) 84914 gebucht werden. (DZ-Foto: p)


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Regionales „Girls Day“: Blicke in Männerberufe Langen (DZ/hs) – Weil es trotz aller Gleichstellungsbemühungen nach wie vor fest verankerte geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahl von Ausbildungsberufen und Studienfächern gibt, findet auch in diesem Jahr wieder ein sogenannter „Girls Day“ statt. Mädchen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 haben dabei am Donnerstag (26.) auch in Langen die Möglichkeit, etwaige Berührungsängste und Vorurteile gegenüber technischen, handwerklichen sowie wissenschaftlichen Berufen abzubauen.

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elingen kann dies beispielsweise bei der Firma „Oracle“, einem der weltweit größten Hersteller für Soft- und Hardware, beim Steigenberger-Hotel, wo das Berufsbild des Kochs im Mittelpunkt steht, und bei der Pittler ProRegion Berufsausbildung, die interessierte „Girlies“ in ihrer Darmstädter Niederlassung mit Metall-, Elektro- sowie kauf-

männischen Berufen vertraut macht. Des Weiteren bietet der Abwasserverband Langen/Egelsbach/Erzhausen eine Einführung in den Beruf der Fachkraft für Abwassertechnik und zeigt, wie die Abwasserableitung und –reinigung funktioniert. Ergänzend stehen Laborversuche über die Abwasseranalytik auf dem Programm.

Biergarten ist wieder geöffnet Langen (DZ/hs) – Seit Anfang dieses Monats können es sich wieder bis zu 300 Gäste auf den einladend großen Holzbänken des Paulaner-Biergartens hinter der Stadthalle gemütlich machen und mit Bier, Ebbelwoi sowie vielen anderen Getränken ihren Durst löschen. Zu-

dem werden kleine Speisen wie Handkäs’ mit Musik, Leberkäs’, Obatzter, Brezeln, Wurstsalat und Fleischwurst serviert. Der von Gastronom Ulrich Zeller betriebene Biergarten an der Südlichen Ringstraße ist täglich geöffnet.

Und auch die Stadtverwaltung ist wieder mit von Partie: Mädchen stehen die Computer- und Rathaustechnik genauso offen wie die Veranstaltungstechnik in der Stadthalle sowie die Bädertechnik und -elektronik im Hallenbad. Von der Teilnahme am „Girls Day“ können im Übrigen nach Angaben von Langens Frauenbeauftragter Rosemarie Steffens beide Seiten profitieren: „Bei manchen Teilnehmerinnen der vergangenen Jahre hat es mit einer Lehrstelle in ihrem ‚Girls-Day’-Betrieb geklappt, und eine aktive Nachwuchspflege kommt natürlich auch dem Unternehmen zugute, wenn sich junge Frauen ganz gezielt für einen bestimmten Beruf entscheiden.“ Damit sich die jungen Herren der Schöpfung beim „Girls Day“ indes nicht vernachlässigt fühlen, haben sie am gleichen Tag unter dem Motto „Neue Wege für Jungs“ die Möglichkeit, Einblicke in Tätigkeiten zu erlangen, die bislang stark weiblich dominiert sind – vorwiegend in sozialen Berufen und im Dienstleistungssektor. So kön-

nen sich die Jungs in Langener Kitas näher mit dem ErzieherBeruf beschäftigen. Die Liste der Angebote für Mädels und Jungs sowie die Ansprechpartner der Unternehmen sind im Internet (www.langen.de) zu finden.

Volkshochschule lädt ein: Basiskurs in „Windows 7“ Langen (DZ/hs) – Der Stenografenverein und die örtliche Vhs bieten von Freitag (20.) bis Sonntag (22.) einen Grundlagenkurs zum Betriebssystem „Windows 7“ an, bei dem unter anderem Kenntnisse über die

Komponenten eines PCs, die Systemsteuerung, die Fenstertechnik, den Explorer und das Windows-Zubehör vermittelt werden und der mit 80,50 Euro zu Buche schlägt. Anmeldung: Telefon (06103) 910460.

NETTE GESTE: Jürgen Huhn, der Manager des Egelsbacher Toom-Marktes, hat kürzlich jedem der rund 90 Mädchen und Jungen des örtlichen Kindergartens Forsthaus eine Ostertüte spendiert. Darüber haben sich die Knirpse natürlich ebenso gefreut wie über das anschließende gemeinsame Osterfrühstück. (hs/DZ-Foto: p)


DZ für Sie vor Ort Rodgau | Rödermark Stadt streckt Fühler aus Bald Windkrafttürme in Rödermark? Rödermark (DZ/kö) – „Die Stadtverordneten-Versammlung spricht sich grundsätzlich für die Nutzung der Windenergie und die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Gebiet von Rödermark aus.“ Solch ein Beschluss, einstimmig gefasst, wäre vor fünf Jahren noch undenkbar gewesen. Doch sieh’ an: Die von der Bundesregierung ausgerufene „Energiewende“, die eine beschleunigte Hinwendung zu regenerativen Formen der Strom- und Wärmeerzeugung vorsieht, sorgt auch auf der kommunalen Ebene für bemerkenswerte Wendemanöver. Beispiel CDU: Während des Kommunalwahlkampfs im Frühjahr 2006 warnte die Partei noch vor einer „Verspargelung der Landschaft“ und bezeichnete die Vision „Rotoren auch im Flachland“ als grüne Spinnerei. Doch mittlerweile weht im Rödermark-Parlament ein anderer Wind. Gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner AL/Grüne will die Union dem Öko-Thema Auftrieb geben.

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er Magistrat soll das Terrain sondieren. Sprich: Prüfen, wo im Stadtgebiet geeignete Flächen für Windkraftanlagen vorhanden sind, wie umweltverträglich solche Objekte sind, wie sie den Flugverkehr tangieren und das Landschaftsbild beeinträchtigen... Kurzum: Basis-Datenmaterial verlangen die Stadtverordneten, um in einem zweiten Schritt über konkrete Umset-

Windkraft: Heute komplett Rödermark (DZ/kö) – Aufgrund eines technischen Fehlers erschien der Artikel „Stadt streckt Fühler aus“ in der Vorwoche (Ausgabe 14 am 5. April) als Torso, sprich: mit „Anlauf“ auf Seite 1, aber leider ohne Fortsetzung auf Seite 9. Wir bitten das Malheur zu entschuldigen und reichen den Beitrag zum Thema „Windkraft in Rödermark“ heute in voller Länge nach.

Pop-Oratorium: Zwei Termine Rodgau (DZ/hs) – Fast 60 Sänger des Chores der Jügesheimer Emmausgemeinde sowie SoloSänger aus Rodgau und Umgebung führen am Samstag (14.) ab 19.30 und am Sonntag (15.) ab 15 Uhr jeweils in der Aula der Georg-Büchner-Schule, Nordring 32, das Pop-Oratorium „Die zehn Gebote“ auf. In diesem wird in 19 Rock- und Popsongs unter anderem die Geschichte von Moses, die Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten und der Erhalt der zehn Gebote am Berg Sinai nacherzählt. Tickets kosten im Vorverkauf (im Pfarrbüro der Emmausgemeinde, Berliner Straße 2, und in der Bücherstübe Jügesheim, Eisenbahnstraße) für Erwachsene 15, für Kinder und Jugendliche 8 und für Familien 25 Euro, an der Abendkasse werden jeweils drei Euro mehr fällig.

zungsmöglichkeiten entscheiden zu können. Fragen, die – wenn es dazu käme – dann zur Erörterung anstünden: Wer betreibt die Windmühlen? Wie wirtschaftlich ist das Ganze? In welcher Form profitiert die Stadt? Doch bis dahin ist der Weg noch weit. Jetzt heißt es: Fühler ausstrecken. Verabschiedet wurde ein entsprechender Antrag des schwarz-grünen Bündnisses. Den Impuls für den Vorstoß hatte freilich die SPD geliefert mit ihrem Plädoyer für Windräder mit einer Nabenhöhe von nicht weniger als 120 (!) Metern, die in der Lage seien, auch relativ schwache Brisen von zirka fünf Metern pro Sekunde in Energie umzuwandeln (die Dreieich-Zeitung berichtete). Der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Junge und dessen Kollgen ärgerten sich über die Weigerung der CDU/AL-Mehrheit, die Forderung „Bürgerbeteiligung“ in den Antragstext aufzunehmen. Es sei ein Unding, so die Sozialdemokraten, dass diese in Anbetracht des sensiblen Themas doch eigentlich als Selbstverständlichkeit zu betrachtende Bedingung keine Berücksichtigung finde. Konter der Koalition: Erst müssten grundsätzliche Fakten auf den Tisch. Anschließend könne der selbstverständlich gewollte Dialog mit der Bevölkerung beginnen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Kruger erinnerte an die einstigen „Verspargelungsängste“ der CDU, die er selbst geteilt habe, damals noch parteipolitisch anders orientiert, als Flugblattverteiler in den Reihen der Christdemokraten. Doch das Denken, was die Bedeutung erneuerbarer Energien anbelange, habe sich gewandelt, räumte Kruger freimütig ein. Die FDP sperre sich nicht (mehr) gegen eine breit angelegte Offensive für Erdwärme, Biogas sowie Wasser-, Solar- und Windkraft, lege aber Wert darauf, dass kein Anlagen-Wildwuchs zustande komme. Peter Schröder (Freie Wähler) machte eine – erste – Einschränkung gegen das gedank-

liche Szenario der turmhohen Windräder geltend. Wo könne man sich diese am ehesten vorstellen beim Blick auf die Rödermärker Topographie? Richtig: Auf der Bulau, doch just dort seien die Dinger wohl nicht genehmigungsfähig, da eine Tabuzone rund um die regionale Wetterstation (gelegen zwischen Langen und DreieichOffenthal) zu beachten sei. Die Freien Wähler hätten vorab recherchiert, erklärte Schröder. Fazit nach der Aussprache im Parlament: „Grünes Reden“ hat derzeit Konjunktur. Abzuwarten bleibt, ob konkrete Maßnahmen folgen. Dies gilt auch beim Stichwort „Energie-Genossenschaft für Rödermark“. Die Stadtverwaltung soll den Aufbau eines derartigen Projekts unterstützen und damit Bürgern die Möglichkeit eröffnen, Investitionen unter ökologischen Vorzeichen (Photovoltaik, Windkraft etc.) im Verbund zu tätigen. Dies haben die Rödermärker Stadtverordneten kürzlich beschlossen, ebenfalls einstimmig und auf Antrag der CDU/AL-Allianz.

Informativer Kind-Hund-Tag Rödermark (DZ/kö) –Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren, die beim Thema „sicherer Umgang mit dem Hund“ etwas dazulernen möchten, dürfen sich zu einem Programm mit Kommunikations- und Verhaltenstraining sowie Spiel und Spaß eingeladen fühlen. Der Hundeverein Rödermark veranstaltet wieder einen Aktionstag für Zwei- und Vierbeiner: Mittlerweile ein TraditionsFerientermin, der seit 2006 regelmäßig angeboten wird. Am Freitag (13.) heißt es ab 10 Uhr auf dem Vereinsgelände neben der Kläranlage im Stadtteil Ober-Roden: „Kind und Hund“. Wer sich kurzentschlossen anmelden möchte, sollte mit Astrid Gerhart, Telefon (0176) 61088186, Kontakt aufnehmen.

EIN ZEICHEN FÜR TOLERANZ hat ein Fußballturnier in der städtischen Sporthalle in Jügesheim gesetzt. Als Veranstalter hatten sich die bundesweit agierende Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“, die IG Metall und die Stadt Rodgau zusammengetan. Die Initiative macht mobil gegen Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Homophobie und Sexismus. Viele Prominente haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. So gehörten der ehemalige Ringer-Weltmeister Alexander Leipold, die frühere Fußball-Nationalspielerin Sandra Minnert (als Schirmfrau

der Initiative) und Playmate Janina Wissler zu den Gästen. In zwei Gruppen traten Betriebsmannschaften und Prominententeams gegeneinander an. Auch Teams der Stadt Rodgau und die Freiwillige Feuerwehr Rodgau-Mitte kickten für den guten Zweck. Bürgermeister Jürgen Hoffmann half bei den Lösch-Spezialisten aus. Den Turniersieg holten sich die „Waldies“ der Offenbacher Kickers. Stefan Willhardt (Stadtverwaltung) zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung „sehr zufrieden, es hat alles bestens geklappt“. Die Zusammenarbeit mit der Initiati-

Termine in Rödermark und Rodgau

April 12

• Donnerstag, ab 19.30 Uhr in der „Kaminstube“ (TSVGaststätte), Forsthaussstraße, Dudenhofen: Treffen des Jahrgangs 1951/52 (Dudenhofen)

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• Sonntag, 10 Uhr, Treffpunkt TGM SV-Turnhalle, Weiskircher Straße, Jügesheim: Wanderung der TMG SV bei Langenselbold (Anreise in Pkw-Fahrgemeinschaften); Info: Telefon (06106) 9078

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• Montag, ab 19 Uhr in der „Alten Schule“, Ludwigstraße 37, Jügesheim: Treffen der Diabetiker-Selbsthilfegruppe (Thema: Footloose – damit Sie Ihre Füße behalten) • ab 20 Uhr im Johanniter-U3-Kindergarten „Die Sonnenburg“ im SK City-Center in Ober-Roden: Vortrag zum Thema „Homöopathie und Notfallapotheke für Kinder“; Info und Anmeldung: Telefon (06074) 7281594

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• Mittwoch, ab 17.30 Uhr im Rathaus, Hintergasse 15, Jügesheim: Informationsveranstaltung zum Thema „Rechte nach dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz“, veranstaltet vom Seniorenbüro der Stadt Rodgau; Anmelden für den Fahrdienst: Telefon (06106) 12012

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• Donnerstag, Treffpunkt 9 Uhr, Bahnhof Jügesheim: die Volkshochschule besucht die Edvard Munch-Ausstellung in der Frankfurter Schirn, Anmeldung: Telefon (06106) 693-1225

ve soll keine Eintagsfliege bleiben. „Wir werden Kontakt halten und eventuell wieder ein solches Turnier oder aber eine andere Veranstaltung mittragen“, kündigte Willhardt an. (ks/DZ-Foto: Jordan)

Zweiter Anlauf: „grüne“ Energie Rödermark und Rodgau (DZ/kö) – Der erste Versuch zur Gründung einer BürgerEnergie-Genossenschaft für die Stadt Rodgau war gescheitert, weil die von der Bundesregierung durchgesetzte Kürzung der Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen den Planern einen Strich durch die Rechnung machte (die Dreieich-Zeitung berichtete). Jetzt wird ein neuer Anlauf gestartet, diesmal im Verbund mit Rödermark, was die Sache wirtschaftlicher und effektiver machen soll. Wer sich für das Konzept interessiert, ist am Donnerstag (12.) ab 19 Uhr in der Kulturhalle in Ober-Roden, Dieburger Straße 27, als Gast einer öffentlichen Info-Veranstaltung willkommen. Bürgerengagement mit Rendite-Anreiz, Klimaschutz und Förderung des örtlichen Gewerbes: Diese Anliegen sollen unter einen Hut gebracht werden. Die Impulsgeber skizzieren das Ziel der angestrebten Genossenschaft wie folgt: „Es sollen Anlagen zur alternativen Energieerzeugung (Strom, Wärme) auf einer wirtschaftlichen Basis geplant, gebaut und betrieben werden, um die produzierte Energie schließlich auch zu vermarkten.“ Nach einem Einstieg mit Photovoltaik seien auch andere Sparten (Windkraftanlagen, KraftWärme-Kopplung) von Interesse.


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Regionales Im Juni wieder „Offene Gärten“

„Buddelzeit“ in Waldacker Rödermark (DZ/kö) – „Wo gehobelt wird, fallen Späne“, sagt der Volksmund. Wo gebuddelt wird, sind Staub und Erde, vorübergehend aufgestellte Halteverbots- und Umleitungsschilder, Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigungen für die Anwohner an der Tagesordnung... So könnte man in Abwandlung des Sprichworts die Situation im Rödermärker Norden skizzieren. Denn dort, in Waldacker, hat das lange geplante und angekündigte „große Buddeln“ nun tatsächlich begonnen.

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n der Goethestraße werden auf einer Länge von gut 600 Metern altersschwache Wasserleitungen gegen neue Rohre ausgetauscht. Entlang der Hauptstraße kommen die Bürgersteige in den Genuss einer Frischzellenkur. Während der diesjährigen Schul-Sommerferien folgt schließlich ein neuer Fahrbahnbelag für die zentrale Meile des Stadtteils. Ein strammes Programm, das „massive Probleme mit der Verkehrssituation“ zur Folge habe. Dies haben der Vorsitzende der

SPD-Stadtverordnetenfraktion, Stefan Junge, und dessen Mitstreiter in Erfahrung gebracht... Und in der jüngsten Sitzung des Kommunalparlaments nachgehakt. Wie der Magistrat die Situation einschätze, wurde Bürgermeister Roland Kern (AL/Grüne) gefragt. Sein Tenor: Natürlich gebe es Beeinträchtigungen, was in Anbetracht der Komplexität der Baumaßnahmen niemanden verwundern könne. Gleichwohl seien die Aktionen zur Aufwertung der Infrastruktur „in völlig ruhigen

Krabbelkreise: Freie Plätze Rödermark (DZ/kö) – Die Krabbelkreise der Urberacher Pfarrei St. Gallus haben für Eltern mit Kleinkindern allerhand zu bieten, sowohl Neues als auch Altbewährtes in aktualisierter Aufmachung. Nachfolgend eine kurze Übersicht. Am 17. April beginnt die diesjährige Saison des „Offenen Spieltreffs“ auf dem Außengelände des Gallus-Kindergartens an der Schömbsstraße. Dienstags von 15.30 bis 17 Uhr ist Bewegung unter freiem Himmel angesagt. Am 24. April trifft sich um 10

Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Wagnerstraße erstmals eine neue Gruppe für Jungen und Mädchen, die im Herbst/Winter 2011/2012 geboren wurden. „Und auch in den bestehenden Gruppen für Kinder im Alter bis drei Jahre sind noch Plätze frei“, erläutern Silke Pippig und Steffi Groh, die das neue Leitungsduo bilden. Mütter und Väter, die sich näher informieren möchten, erreichen Ansprechpartner unter der Rufnummer (0171) 1749113.

Lagebesprechung an der Hauptstraße in Waldacker: Arbeiten zur Erneuerung des Gehwegs haben begonnen. Im Sommer soll ein frischer Fahrbahnbelag aufgezogen werden. Außerdem halten in der Goethestraße neue Wasserleitungen Einzug. Fazit: Ein dickes Paket, das nicht ohne Beeinträchtigungen (Anwohner/Verkehr) zu schultern ist. (DZ-Foto: Jordan) Bahnen“ angelaufen, mit umfassender Bürger-Information für die direkten Anwohner. Anschreiben und Info-Treffen im Baucontainer habe es gegeben. Auch in den kommenden Wochen und Monaten, so Kern, werde sich die Stadtverwaltung in Kooperation mit den beteiligten Baufirmen und Institutionen (Gruppenwasserwerk Dieburg, Telekom, HSE) um eine gute Kommunikation mit der Bevölkerung bemühen. Beim Leiter der städtischen Tiefbauabteilung, Herbert Rupp, laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Er ist im Rathaus Ober-Roden unter der Rufnummer (06074) 911221 zu erreichen.

Arbeitseinsatz Pokal-Aus für und Neuwahlen TGS Jügesheim Obertshausen (DZ/hs) – Um ihre an der Badstraße gelegene und sieben Sandplätze umfassende Clubanlage vor der anstehenden Freiluftsaison auf Vordermann zu bringen, haben die Verantwortlichen des Tennisclubs „Am Waldbad“ (TCAW) für Samstag (14.) ab 10 Uhr einen Arbeitseinsatz terminiert. Dabei sollen die Mitglieder unter anderem Wintermüll beseitigen. Am Montag (16.) folgt dann ab 19.30 Uhr im Vereinsheim die Mitgliederversammlung, bei der Neuwahlen auf dem Programm stehen.

Neu: Tanzzirkel für Senioren Rödermark (DZ/kö) – Mit einem neuen Angebot für Senioren kann der TSC Rödermark in seinem Vereinshaus im Stadtteil Ober-Roden, In der Plattenhecke 2a, aufwarten. Donnerstags von 15 bis 17.30 Uhr – erstmals am 12. April – können die älteren Semester unter der Leitung von Aurelia Bickers ihre Grundkenntnisse in Sachen „Standard und Latein“ auffrischen. Außerdem wird Neues gelernt (Stichwort: Gruppentänze), garantiert ohne Leistungsdruck, orientiert an der Parole „Spaß an der Bewegung“, wie Bickers versichert. Zusätzlich zum wöchentlichen Trainingsangebot erhält die Gruppe freien Eintritt zum Senioren-Tanztreff, der am letzten Donnerstag eines jeden Monats in den Nachmittagsstunden im TSC-Heim über die Bühne geht, Live-Musik inklusive. Nähere Auskünfte werden unter der Rufnummer (06074) 90362 erteilt.

Rodgau (DZ/ks) - Die Verbandsligisten Sportfreunde Seligenstadt und Kickers Obertshausen bestreiten das Endspiel um den Fußball-Kreispokal Offenbach. Im Halbfinale setzten sich die Sportfreunde beim klassentieferen GruppenligaSpitzenreiter TGS Jügesheim mit 3:2 durch. Obertshausen siegte beim Gruppenligisten TSG Neu-Isenburg 4:2. Die TGS Jügesheim verpasste damit die zweite Pokalüberraschung binnen einer Woche. Im Viertelfinale hatte die Turngesellschaft das Jügesheimer Derby gegen den Titelverteidiger und Hessenligisten TGM/SV nach Elfmeterschießen 6:4 gewonnen. Es war der erste Sieg der TGS gegen den Ortsrivalen seit 2004 (1:0, ebenfalls im Kreispokal-Viertelfinale).

„Leseclub“ für kleine Kinder

DAS SÄCHSELNDE SCHWEIN ERWIN sagt dem wohlbehüteten Bauernhof-Leben Adieu, sucht sein Glück in der wilden Welt der Ratten, ist aber rasch enttäuscht von deren Treiben, wird von Gattin Margarethe ins vertraute Umfeld zurückgeholt... Doch auch dort sind die Dinge weit entfernt von „tierisch gut“. Es ist eine komödiantische Fabel mit Anklängen an die jüngere deutsche Geschichte, die das Kikeriki-Theater am 18. und 19. April im Dietzenbacher Bürgerhaus aufführen wird. Jeweils um 20 Uhr hebt sich der Vorhang für „Erwin, ein Schweineleben“. Eintrittskarten für das Gastspiel der Darmstädter Puppentheater-Experten sind zu Preisen von 22,50 und (ermäßigt) 20,50 Euro an der Vorverkaufskasse, Telefon (06074) 373335, erhältlich. (kö/DZ-Foto:p)

Rodgau (DZ/hs) – Immer mehr Kinder haben Probleme mit dem Lesen. Um dem Nachwuchs deutlich zu machen, wie unterhaltsam der Umgang mit Büchern sein kann, und gleichzeitig ihre Lesekompetenzen zu stärken, öffnet in den Stadtbüchereien in Jügesheim und Nieder-Roden einmal monatlich der „Leseclub“ für Kinder im Alter ab sechs Jahren seine Pforten. Dann stellen Vorlesepaten passende Geschichten vor. Die nächsten derartigen Veranstaltungen gehen am Montag (16.) in Nieder-Roden und am Donnerstag (19.) in Jügesheim jeweils ab 15.30 Uhr über die Bühne, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos sind unter Telefon (06106) 693-3344 oder per E-Mail (nicole.koester@rodgau.de) erhältlich.

Rödermark (DZ/kö) – Am Sonntag, 10. Juni, wird es sie wieder geben: Rödermarks „Offene Gärten“, ein Reinschauund Verweilprojekt, das Doris Heise-Lück und Angelika-Doris Tank zum dritten Mal organisieren. Der Kerngedanke: Menschen begegnen sich in privaten Gärten, die für einige Stunden den Besuchern offenstehen. Über unterschiedliche Formen der Gartengestaltung, Freude an blühender Vielfalt und „grüne Tricks“ soll gesprochen werden. Wer möchte, kann von Station zu Station laufen oder radeln. Die Gastgeber haben Gelegenheit, den Aktionstag mit einer Prise Kunst aufzuwerten, indem sie Ausstellungflächen unter freiem Himmel für Maler und Bildhauer zur Verfügung stellen. In Mitmach-Laune? Der Phantasie seien keine Grenzen gesetzt, betonen Heise-Lück und Tank. Unter den Rufnummern (06074) 893731 und 9176851 können die Impulsgeberinnen kontaktiert werden.

SPD hofft: „Neue Blüte“? Rödermark (DZ/kö) – Verjüngt um die 27-jährige Juristin Justyna Rulewicz: So präsentiert sich die Führungsspitze der Rödermärker Sozialdemokraten nach der Jahreshauptversammlung. Die Fachfrau in Sachen „Rechtssprechung“ gesellt sich zusammen mit Wolfgang Köhler als Vize-Doppelpack zu Hidir Karademir, der in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde. Ein Referat von Axel Gerntke (IG Metall) zum Thema „Gute Arbeit, guter Lohn“ und eine Aussprache zur aktuellen kommunalpolitischen Situation standen im Mittelpunkt der Zusammenkunft. Es sei nicht leicht, gegen die schwarz-grüne Zweidrittel-Mehrheit im Stadtparlament zu opponieren. Gleichwohl, so der Tenor von Fraktionschef Stefan Junge, bemühten sich die Sozialdemokraten intensiv darum, die Debatte zur künftigen Stadtentwicklung mit eigenen Anregungen, Vorschlägen und Forderungen zu bereichern. Karademir betonte, der Vorstand sei mit einer „aufgefrischten Truppe“ gut aufgestellt und bereit, die Rödermark-SPD „zu neuer Blüte zu führen“. Zur Erinnerung: Bei der Kommunalwahl im März 2011 waren zwischen Bulau und Breidert nur 15,6 Prozent der Stimmen auf die „Volkspartei“ entfallen.


Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Regionales Magistrat: Preisanstieg bei Kultur und Bädern Langen (DZ/hs) – Wer künftig in der Sterzbachstadt Spaß haben will, muss tiefer in die Tasche greifen. Um den Kostendeckungsgrad der verschiedenen Offerten zu verbessern und damit die riesige Lücke im Stadtsäckel zumindest ein bisschen zu schließen, plant der Magistrat nämlich, im kommenden Jahr die Preise für den Bäder-Eintritt und (teilweise bereits mit Beginn der Spielzeit 2012/13) auch auf dem kulturellen Sektor zu erhöhen. Das ist das Ergebnis einer vom Parlament in Auftrag gegebenen Prüfung durch den zuständigen städtischen Fachdienst „Kultur und Sport“, die eine Erhöhung der Leistungsentgelte um zehn Prozent zum Ziel hatte.

D

och einen solch pauschalen Anstieg hält Joachim Kolbe für nicht sinnvoll. „Es geht hier ja nicht um Steuern oder Gebühren, sondern um Preise, die am Markt bestehen und die wir bei unseren Kunden durchsetzen müssen“, betont der Fachdienstleiter. „Wir müssen ihnen das wert sein und uns das Geld mit unseren Leistungen verdienen.“ Wäre die Erhöhung zu hoch, würde sich das kontraproduktiv auswirken. „Das würde die Auslastung senken und die Erfüllung kultur-, bildungs- und sportpolitischer Ziele beeinträchtigen“, erklärt Kolbe. Seinen Angaben zufolge gehe an einer „moderaten Preisanpassung“ indes kein Weg vor-

bei – auch weil gerade bei den Bädern die zuletzt stark angestiegenen Energiepreise und Abwassergebühren „auf der Kostenseite durchschlagen“. In konkreten Zahlen bedeutet dies: Abhängig vom Wetter liegt das Defizit der drei Langener Bäder jährlich bei ein bis zwei Millionen Euro. Ganz besonders tragen dazu die hoch subventionierten Dauerkarten bei, erläutert Kolbe: „Hätten wir in einem guten Sommer von jedem Besucher den regulären Eintritt von drei Euro, wären wir fast kostendekkend.“ Dass sich die Preise in der Sterzbachstadt durchaus sehen lassen können, veranschaulicht der Fachdienstleiter

durch den Vergleich mit den Entgelten in Frankfurt. „Dort kostet die Monatskarte für die Bäder 40 Euro, im Jahr werden also 480 Euro fällig. Wir hingegen verlangen aktuell nur 60 Euro für eine Saisonkarte.“ Vor diesem Hintergrund hält Kolbe wie auch der Magistrat die erwähnte „moderate Preisanpassung“ für vertretbar. Sollte das Stadtparlament in seiner Sitzung am 10. Mai grünes Licht geben, dann würde eine Jahreskarte für die Bäder ab dem 1. Januar 2013 mit 160 statt bisher 150 Euro zu Buche schlagen und die Saisonkarte 70 Euro kosten; der Einzeleintritt und die Preise für Zehnerkarten sollen dagegen unverän-

„Bikepark“ entsteht unter der A 661-Brücke Dreieich (DZ/jh) – Wer einen langen Atem hat, der kommt auch ins Ziel. So lautet die Botschaft eines Projektes, das derzeit an der Hainer Chaussee realisiert wird. Unter der Autobahnbrücke, die auf Höhe des S-Bahn-Haltepunkts „Weibelfeld“ das Hengstbachtal überspannt, wurde nach intensiver Planung mit dem Bau eines „Bikeparks“ begonnen. Mit Unterstützung der Stadt Dreieich und dem Segen des Landes Hessen, dem das ins Visier genommene Grundstück gehört, kann sich eine Gruppe engagierter Jugendlicher und Erwachsener eine naturnahe Anlage für ihren Freizeitsport schaffen. Nach der Abnahme durch den TÜV steht die geplante Strecke all jenen zur Verfügung, die sich für sportliche und waghalsige Ritte auf sogenannten „Dirt-Bikes“ begeistern.

S

eit nahezu zwei Jahren sieht sich die Kommune mit dem Ruf nach einer solchen Freizeiteinrichtung konfrontiert. Entstanden ist die Idee während des städtischen Jugendforums 2010. Verfolgt wird sie seither von einer 20köpfigen Gruppe, der sich Heranwachsende ab 13 Jahren angeschlossen haben, der älteste Aktive ist bereits 37. „Wir waren von Anfang an sehr beeindruckt von der Hartnäckigkeit, mit der die Jugendlichen ihr Ziel verfolgt haben“, erklärte Sabine Grundmann bei der Vorstellung der Initiative kurz vor Ostern. Die Mitarbeiterin der Dreieicher Kinder- und Jugendförderung fungiert im Rathaus als Ansprechpartnerin für die „Bikepark AG“, die bei dem mittlerweile begonnenen Bau der Anlage auf Eigeninitiative setzt. Den großräumigen Erdhügel-Parcours, der direkt hinter der bereits vorhandenen Skateranlage unter der A 661Brücke entstehen soll, haben die „Dirt-Biker“ selbst geplant; nun wollen sie bei der Umsetzung ihres Vorhabens auch

selbst Hand anlegen. Unterstützt werden sie dabei von Grundmanns Kollegen Patrick Bessler und von Bernd Müller aus dem Fachbereich „Planung und Bau“. Voraussetzung für die Arbeiten war neben dem Segen des Magistrates insbesondere ein Vertrag mit „Hessen mobil“, das als zuständige Behörde die Fläche des Landes verwaltet. Analog zum Skatepark wird auch für die Drahteselritter gelten: Eine zeitliche Beschränkung für das Nutzen der Anlage wird es nicht geben. Allerdings wird das Fehlen einer künstlichen Lichtquelle den Aufenthalt nach Sonnenuntergang einschränken, so die Erwartung Grundmanns. Sie erhofft sich von dem Projekt insbesondere den Abschied von jenem Kapazitätsengpass, der sich bislang aus dem Miteinander von Skatern und Bikern an der Hainer Chaussee ergibt. Wann die neue Anlage eröffnet werden kann, sei zwar noch offen. Dass sie das herrschende „Verkehrschaos“ beseitigt, sei jedoch sicher.

Zum harten Kern der Gruppe gehören Marvin Graf (13 Jahre), Jan Kuch (13), Joshua Brücher (14), Dennis Brücher (17), Dennis Malinoswki (25), Sebastian Kieffer (31) und Dirk Rengshausen. Ihnen ist es gelungen, mehrere Sponsoren zu gewinnen. Das Material für die bis zu zwei Meter hohen Erdhügel und den Parcour insgesamt stellt die Stadt Dreieich kostenlos zur Verfügung – die Erde lagert(e) bisher auf dem lokalen Kompostplatz. Ansons-ten entstehen der öffentlichen Hand in punkto „Bikepark“ lediglich Kosten in Höhe von rund 750 Euro – Geld, das für die TÜVAbnahme und das Aufstellen von Hinweisschildern benötigt wird. Auf diesen wird unter anderem das Tragen entsprechender Schutzkleidung gefordert. Die Sicherheit der dreiteiligen Anlage (Gesamtgröße: rund 400 Quadratmeter) wird laut Magistrat wöchentlich getestet. Nach der Freigabe steht sie theoretisch auch für Wettbewerbe zur Verfügung.

PREISVERDRUSS TRÜBT PLANTSCHGENUSS: Sowohl Sonnenanbeter als auch Kulturliebhaber sollen nach dem Willen des Langener Magistrats künftig tiefer in die Tasche greifen. (DZ-Foto: sl) dert bleiben. Die bislang kostenlose Saisonkarte für das dritte und jedes weitere Kind soll zehn Euro kosten, und bei den Kursangeboten der Schwimmschule stiege der Preis von 5,80 auf 6,40 Euro pro Unterrichtseinheit. Bei der Stadtbücherei soll die Jahresgebühr von 10 auf zwölf Euro steigen, der Familienausweis unverändert 15 Euro kosten. Der kostenlose Leseausweis für Kinder und Jugendliche soll beibehalten werden,

während die Entgelte für Vorbestellungen, auswärtigen Leihverkehr und leichte Beschädigungen um je 50 Cent erhöht werden sollen. Die Teilnahme an Kinder-Malstunden würde um einen, die Mitwirkung am Ferienlesespaß um zwei Euro steigen. Der Unterricht an der Musikschule soll um ein bis drei Euro pro Monat teurer werden, die Ermäßigung für weitere Familienmitglieder bestehen bleiben. Bei der Volkshochschule liegen

die vorgeschlagenen Preissteigerungen im Bereich von zehn und 13,5 Prozent. Abonnement- und Eintrittspreise für Kulturveranstaltungen in der Stadthalle sollen zum Beginn der Theatersaison 2012/13 um sieben bis zehn Prozent steigen. Bei den Kinderveranstaltungen etwa würde das Tikket dann 50 Cent mehr kosten. Geplant ist zudem ein neues Jugendticket, das für junge Leute bis 20 Jahre für fünf Euro zu haben sein soll.


Schöner

Fein gepolsterte, teils mehrteilige Abdeckungen schaffen als wannengroße Ruhefläche oder aber als Einzelelement zusätzliche wohnliche Relax- und Ablagemöglichkeiten. Mittlerweile sind sie bei vielen hochwertigen Modellen im optionalen Zubehör zu finden oder sogar schon im Preis enthalten. (DZ-Foto: vds/kall)

Seele abtauchen lassen (DZ/vds) – Baden heute ist ein aufregendes Unterfangen, das immer wieder neu definiert wird. Mal ganz geradlinig, dann

wieder in schmeichelndem Oval, hier mit weichem Nakkenkissen, dort gut gepolstert abgedeckt, gerne auch frei ste-

hend, häufig jedoch platzsparend im Eck: Wer eine neue Badewanne sucht, der ist stets ein Gewinner. Die Programmvielfalt der Markenhersteller bietet für jeden Raumzuschnitt wonnevolle Lösungen, erklärte die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zum „Tag des Bades“. Frei stehende Modelle, so der

Bonner Dachverband, machen sich gut als Blickfang, benötigen allerdings viel Platz. Je mehr Fläche zur Verfügung stehe, desto besser; wenigstens 12 Quadratmeter sollte der Raum schon haben, damit sich auch wirklich das Beste aus dem neuen Traumstück herauslokken lasse. Die in den Boden eingelassene Variante brauche dagegen rund 50 Zentimeter Raum nach unten und biete sich deshalb fast ausschließlich für den Einbau im Erdgeschoss an. Dafür wirke das Bad aber gleich viel großzügiger. Bei knapp bemessenem Platz gehöre die Badewanne am besten in die Ecke. Neben dem Rechteck sind laut VDS Typen in Trapezform sehr gefragt: Während sie am Fußende mit Zentimetern geizen, bescheren sie an der breiten Kopfseite weiterhin erholsame Badefreuden. Wenn es der Grundriss erlaubt: Modelle mit Überbreite sorgen dafür, dass man in der eigenen Schaumburg sogar zu zweit selig nebeneinander dem Alltag trotzen kann. Separate Kissen mit Magnet- oder Bügelbefesti-


Leben und Wohnen

Beim Wannenkauf empfiehlt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), am besten Probe zu liegen. Und auch die Frage nach dem Material sollte man nicht vergessen. Neben Sanitäracryl und Stahl-Email stößt man vermehrt auf Modelle aus Mineralguss, die sich mit geschmeidigen, filigranen Formen besonders als Blickfang mitten im Raum anbieten. Auskünfte über die verschiedenen Werkstoffe gibt es im Fachhandel oder unter www.gutesbad.de. (DZ-Foto: bu) gung machen aus dem Vollbad Weitere VDS-Tipps: zu großen Badewannen rutscht einen wahren Genussbringer. • Vor dem Kauf Probeliegen. In man hin und her. In zu kleinen Modellen lässt es sich nicht ausstrecken. • Extras wie Griffe oder fein gepolsterte Abdeckungen sind eine Preisfrage. Auf Sicht bringen sie jedoch zahlreiche Vor-

Trapezförmige Badewannen geizen am Fußende mit den Zentimetern. Dagegen sorgt bei einigen Modellen eine Überbreite am Kopf dafür, dass man in der eigenen Schaumburg sogar zu zweit selig nebeneinander dem Alltag trotzen kann. Separate Kissen mit Magnet- oder Bügelbefestigung machen aus dem Vollbad einen wahren Genussbringer. (DZ-Foto: vds/dura)

teile wie sicheres Ein- und Aussteigen und zusätzliche wohnliche Relax- und Ablagemöglichkeiten. • Die Frage nach dem Material nicht vergessen. Sanitäracryl gilt als hautsympathisch und lässt sich besonders körper -

gerecht gestalten. Stahl-Email ist überaus stabil, pflegeleicht und zu 100 Prozent recyclebar. Mineralguss überzeugt mit sehr engen Radien und geschmeidigen, filigranen Formen.


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Regionales „Nimm du mein Tier...“: Urlaubssitter für Haustiere Langen (DZ/hs) – Wer ein Haustier sein Eigen nennt und einmal ohne selbiges Urlaub machen möchte, kann auch in diesem Jahr wieder auf ein Angebot des örtlichen Tierschutzvereins zurückgreifen. Unter dem Motto „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ vermitteln die Verantwortlichen ab sofort kostenlos fachkundige Tierliebhaber, die bereit sind, die Gefährten anderer Leute in Pflege zu nehmen. Dieser Service, der jeden Tierbesitzer seine Ferienreise mit einem ruhigen Gewissen antreten lässt, kann auch von Nicht-Mitgliedern in Anspruch genommen werden.

Der Tierschutzverein hält für alle Interessenten zudem ein kostenloses Poster mit Tipps zum Thema „Tier und Urlaub“ bereit, weitere Infos gibt’s unter der Rufnummer (06103) 929532. Zudem wird auf das „Urlaubsberatungs-Telefon“ des Deutschen Tierschutzbundes hingewiesen, das bis Mitte September unter der Rufnummer (0228) 60496-27 erreichbar ist.

SGE-Museum: „Stunde Null“ und „Spiele im Stadtwald“ Frankfurt (DZ/hs) – Innerhalb der von den Verantwortlichen des Eintracht-Frankfurt-Museums initiierten Veranstaltungsreihe „Tradition zum Anfassen“ sind am Donnerstag (19.) ab 19.30 Uhr der frühere Präsident Rolf Heller und Ex-Schatzmeister Gaetano Patella in dem in der Commerzbank-Arena, Mörfelder Landstraße 362, untergebrachten Museum zu Gast. Das Duo erinnert sich dabei an die

„Stunde Null“ (so der Titel des Abends), also wie es nach dem ersten Abstieg aus dem FußballOberhaus im Jahr 1996 bei der Eintracht zugegangen war. Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 3,50 Euro. Des Weiteren beteiligt sich das SGE-Museum am Samstag (21.) unter dem Motto „Spiele im Stadtwald“ an der „Nacht der Museen“. Ab 19 Uhr stehen Autogrammstunden, Talkrunden, ein Quiz mit Roberto Cappelluti sowie diverse sportlichen Betätigungen – Tischkicker, Torwand und Playstation – auf dem Programm. Für 12 Euro kann man alle teilnehmenden Museen aufsuchen – selbst jene in Offenbach.

„RADIOBALLETT“ lautet der Titel des aktuellen Programms des Dresdener Kabarettensembles „Die Herkuleskeule“, das am Samstag (21.) ab 20 Uhr in der Stadthalle Langen gastiert. Angekündigt wird „ein zweistündiges Feuerwerk an schwarz-humorigem, scharf-bissigem Politkabarett der Gegenwart“. Vorverkaufstickets zum Preis von 20,80 Euro gibt's an der Kasse des Hallenbades, Telefon (06103) 203-455, an der Abendkasse sind die Karten noch etwas teurer. (hs/DZ-Foto: shl)

„Wildwest“ bei Spielnachmittag Langen (DZ/hs) – Beim letzten Spielnachmittag für Erwachsene in der Stadtbücherei vor der Sommerpause präsentiert Till Kohl am Samstag (28.) von 14.30 bis 16.30 Uhr ein Western-Spiel. Mit von der Partie ist der Kelkheimer Spiele-Erfinder Florian Racky, der sich die-

sen Spaß mit Marshall und Outlaws (Letztere versuchen durch das Ausrauben von Banken und Postkutschen gemeinsam 10.000 Dollar zu erbeuten) ausgedacht hat. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter Telefon (06103) 203-420 erforderlich.

Die Zeit wird knapp! Fachberater Ivica Skondro rät, schnellstens auf digitalen Satellitenempfang umzustellen Obwohl schon seit Monaten von allen großen TV-Sendern über das Ende der analogen Satellitenübertragung am 30. April 2012 informiert wird, haben viele betroffene Haushalte immer noch nicht entsprechend reagiert. Laut Schätzung von Fachleuten müssen bundesweit mehr als zwei Millionen SAT-Anlagen umgerüstet werden, um das drohende TV-Aus zu vermeiden. „Es wird allerhöchste Zeit, die häusliche Empfangstechnik auf den neuesten Stand zu bringen. Unsere SAT-Spezialisten tun alles, um die Umstellung rechtzeitig zu bewerkstelligen“, erklärt Ivica Skondro, Warenspezialist im Sat-Bereich des Media Markts in Egelsbach. Ob man betroffen ist, erfährt man bei einem Schnell-Check auf der Videotextseite 198. EGELSBACH

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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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VEREINSMEISTER dürfen sich diese Mädchen und Jungen nennen, denn sie haben bei dem vor Kurzem in der Turnhalle der Ludwig-Erk-Schule über die Bühne gegangenen Vereinsturnfest der Turn-Abteilung der SSG Langen die besten Leistungen am Boden, Barren, Balken und beim Sprung (Kasten oder Bock) in ihrem jeweiligen Jahrgang gezeigt. „Mit rund 50 Teilnehmern hatten wir so viele wie schon seit fast 20 Jahren nicht mehr“, freute sich Abteilungsleiterin Dr. Cornelia Pelz über die tolle Resonanz. Siegerurkunden gab’s für: Simona Mühl, Benno Makelä, Nelli Jung, Maxima Herzog, Raphael Noah Schotte, Dilan Tanriverdie, Paul Werner, Marie Bröse, Amy Benz, Maximilian und Marie Himmel, Ilka Bartz, Sandra Kafka, Karim Afifi, Katharina Busch, Sebastian Kalbhenn, Sara Katzenberger sowie Daniela Gille. (hs/DZ-Foto: p)

Zeltlager in den Bei Blutspende Krimi-Spaß mit Boogie Woogie Sommerferien gibt’s Rucksack leckerem Menü im Bürgerhaus Langen (DZ/hs) – Die örtlichen Katholiken veranstalten auch in den diesjährigen Sommerferien wieder ein Zeltlager für Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren. Dieses findet vom 17. bis 27. Juli auf dem Jugendzeltplatz „Burg Breuberg“ bei Breuberg statt, und wie üblich wird ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Spielen, Basteleien und Musik offeriert. Die Teilnehmer werden von erfahrenen Teamern betreut, ein Küchenteam kümmert sich um Speis und Trank. Die Teilnahme kostet für das erste Kind einer Familie 180, für das zweite 140 und für jedes weitere 80 Euro. Info: (0151) 12833830.

Egelsbach (DZ/hs) – Unter dem Motto „Helfen steht jedem gut“ wird vom Deutschen Roten Kreuz am Freitag (20.) von 17 bis 21 Uhr im DRK-Domizil an der Dr.-Horst-Schmidt-Halle, Lutherstraße 9, wieder ein Blutspende-Termin durchgeführt. Daran können Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 71 Jahren teilnehmen, zudem erhält jeder Spender einen Unfallhilfs- und Blutspendepass und wird einer ärztlichen Untersuchung unterzogen. Als zusätzlichen Anreiz zur Abgabe von „Lebenssaft“ erhalten alle Spender einen Rucksack, heißt es in der Einladung des DRK.

Egelsbach (DZ/hs) – Eine Verbindung aus einer spannenden Kriminalkomödie und einem leckeren Vier-Gang-Menü bietet ein „Der letzte Schrei – Ein Mord nach Maß“ betitelter „Dinner-Krimi“, bei dem die Gäste laut Ankündigung „kaltblütige Morde“ erleben werden und wahlweise tatkräftig zur Überführung des Mörders beitragen oder die Handlung als stille Augenzeugen verfolgen können. Das Ganze findet am Donnerstag (10.5.) ab 19.30 Uhr in „Schuhbeck’s Check Inn“ am Flugplatz statt, inklusive Aperitif und Vier-Gänge-Menü sind 75 Euro zu zahlen. Reservierung: Telefon (06151) 9800912.

Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) Die 6. Boogie Woogie Night steht vor der Tür: Am Samstag (21.) ab 20 Uhr im Bürgerhaus Mörfelden in der Westendstraße 60 spielen Lokalmatador Christoph Oeser, Götz Ommert, Bernd Kohn, Wilson de Oliveira und Achim Pfarr. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Familienanzeige

Danke für Alles! Wir haben beim Tode meines Mannes, unseres Vaters und Großvaters

Hans-Michael Parsch viel Mitgefühl erfahren.

„KEEP ON DRUMMING“ lautet das Motto des nächsten von der Jazzinitiative Langen organisierten Konzertes, bei dem am Samstag (21.) die Schlagzeug-Legende Pete York – einst bei der „Spencer Davis Group“ und bis heute bei diversen Rock- und Jazz-Projekten (unter anderem von Jon Lord, Brian Auger und Klaus Doldinger) aktiv – ab 20.30 Uhr in der „Alten Ölmühle“, Fahrgasse 5, gastiert. Mit von der Partie sind ferner Claus Koch (Saxophon) und Kuno Körner (Piano). Tickets zum Preis von 19 Euro (junge Leute im Alter bis 27 Jahren zahlen die Hälfte, Ermäßigte 16 Euro) sind bei Musik-Luley, Lutherplatz 5-7, und an der Abendkasse erhältlich. (hs/DZ-Foto:jil)

Wir, die Familie, wussten, wie einzigartig, geradlinig und unkompliziert er war. Sprachlos und gerührt waren wir, als wir sahen, wie viele Freunde, Bekannte, Nachbarn, Geschäftspartner ihn auch so gut kannten und dies in sehr persönlichen, lieben und tröstenden Worten ausdrückten und an seiner Trauerfeier Anteil nahmen. Er liebte seine Heimatstadt und diese Liebe wurde erwidert. Danke!


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Notfalldienste Mitsingen: Chor und Musical Rödermark (DZ/kö) – In Sangeslaune? Auf der Suche nach einer Formation oder einem Projekt, das Vokal-Unterstützung benötigt? Wer diese Fragen mit „Ja“ beantwortet, hat im heimischen Umfeld die Qual der Wahl. Viele, ja fast alle Chöre werben um Zuspruch. Dieser Tage landeten wieder zwei „Fahndungsaufrufe“ auf den Schreibtischen der DZ-Redaktion. Gesucht werden... • Erwachsene, insbesondere Männer (alle Tonlagen) und Frauen mit Sopranstimmen, die sich dem Evangelischen Kirchenchor Eppertshausen/OberRoden anschließen möchten. Geprobt wird montags ab 19 Uhr. 2013 erinnert das Ensemble an seine Gründung vor 40 Jahren. Ergo: Dann erklingen diverse Geburtstagsständchen in eigener Sache. Wer sich näher informieren möchten, erreicht Ansprechpartner Willi Böllert unter der Rufnummer (06074) 90590. • Kinder im Alter ab sechs Jahren, die an der diesjährigen Schnittstelle zwischen Sommer und Herbst, am 9. September, beim Musical „König der Löwen“ in der Rödermärker Kulturhalle als Sänger dabei sein möchten, werden von den „Rejoice-Kids“ eingeladen. In der Woche nach den Osterferien, am Donnerstag (19.), beginnt um 18 Uhr im Gemeindehaus der Urberacher Protestanten, Wagnerstraße 35, die Phase des Einstudierens. Katja Berkler, Telefon (06071) 607502, erteilt nähere Auskünfte. Die Musical-Aufführung wird in ein „Rejoice“-Jubiläumswochenende eingebettet (Anlass: das 25-Jahre-Jubiläum). Zum Programm vom 7. bis 9. September zählt auch ein Gospel-Workshop. Interesse? Diana Schlapp, (06074) 879248, notiert Teilnahmewünsche.

Geschirrverleih als Erfolgsmodell Langen (DZ/hs) – Ein Ebbelwoi gehört in ein „Geripptes“. Auch ein Bier oder Wein gurgelt aus einem richtigen Glas weitaus schmackhafter die durstige Kehle hinab, als wenn sie zuvor ihr „letztes Stündlein“ in einem unansehnlichen Plastikbecher hätten fristen müssen. Und natürlich umschmeichelt auch jede Speise die Geschmacksnerven weitaus intensiver, wenn sie auf echtem Porzellan statt auf drögen Einwegtellern serviert wird. Genau deshalb ist es ein Segen, dass es den Geschirrverleih des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) gibt. Denn wer in größerer Runde feiern will, wird hier seit nunmehr 20 Jahren mit richtigem Geschirr und Besteck ausstaffiert.

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urch deren kostenlose Abgabe an Privatleute, Vereine, Schulen und Betriebe hat der VVV indes nicht nur bei allen Genussmenschen einen Stein im Brett. Vielmehr kommt dieser Service auch der Umwelt zugute: Dank der Verwendung von Mehrweggeschirr – ausgegeben werden übrigens 17 verschiedene Artikel – bleibt Mutter Natur schließlich ein riesiger Berg von Papptellern, Plastikbesteck und anderem Einweggeschirr erspart. Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

räumt auf“) von Bürgermeister Frieder Gebhardt und Sandra Trinkaus vom Langener Umweltreferat eine große Torte in Empfang nehmen. Geöffnet ist der seit 1997 am Wilhelm-Leuschner-Platz ansässige Geschirrfundus (vorher war dessen Sortiment im Bootshaus am Paddelteich untergebracht) vom 1. Mai bis 30. September montags und freitags ab 17 Uhr. Geht es nach den Ausleihzahlen – 2011 wurde der Service für 167 Veranstaltungen in Anspruch genommen –, wird in Langen jeden zweiten Tag gefeiert. Bestellungen müssen im Übrigen an der „Stadt-Info“ im Rathaus getätigt werden. Gleichwohl wird der Löwenanteil der anfallenden Arbeit von ehrenamtlichen Helfern des VVV geleistet. Und deshalb kann man auch in diesem Zusammenhang nur froh darüber sein, dass es diesen rührigen Verein gibt. Denn wer weiß, wie oft man sonst schon Ebbelwoi aus einem Plastikbecher hätte trinken müssen.

Insgesamt hat der VVV in den vergangenen zwei Jahrzehnten genau 1.918.312 Geschirrteile ausgegeben. Angesichts dieser beeindruckenden Zahl ist es nicht mehr als recht, dass die Stadt den Geschirrverleih jährlich mit 1.500 Euro unterstützt und ihm zudem die Räumlichkeiten im alten Feuerwehrhaus am Wilhelm-Leuschner-Platz zur Verfügung stellt. Und als Dank für den tollen Service, der seit 1992 ehrenamtlich geleistet wird, konnte der VVVVorsitzende Walter Metzger Langen (DZ/hs) – Bereits zum beim traditionellen Frühjahrs- 15. Mal findet am Sonntag (29.) putz seines Vereins („Langen der vom Lions Club und der Musikschule organisierte Musikwettbewerb „Lions Junior Contest“ statt. In diesem Jahr ist er für „moderne Musik“ ausgeschrieben, wobei die Wertung in den Sparten „Vocalplus“, also Gesang solo oder mit Begleitung, sowie Gitarre, E-Gitarre und E-Bass Solo oder Duo in unterschiedlichen Altersgruppen erfolgt. Daran teilnehmen können Pennäler der Musikschule im Alter bis 19 Jahre, zu gewinnen gibt’s kostenlosen Unterricht an der Musikschule sowie Sachpreise wie Noten oder Musikzubehör. Anmeldungen bis Dienstag (17.) unter Telefon (06103) 9104-70.

Anmelden für „Lions Contest“

NOTFALLDIENST

Ihre Notdienste vom 12.4.-19.4.2012 für Heusenstamm, Dietzenbach, Rodgau Rödermark, Mühlheim, Obertshausen  Apotheken Dietzenbach, Rodgau, Rödermark: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr des nächsten Tages. 12.4. Einhorn-Apotheke, Nieuwpoorter Str. 68, Rodgau/Dudenh., Tel. 06106/24549 13.4. Sonnen-Apotheke, Ludwig-Erhart-Platz 9, Rodgau/ Dudenh., Tel. 06106/23000 14.4. Nikolaus Apotheke, Hintergasse 11, Rodgau-Jüg., Tel. 06106/3666 und BieberApotheke, Gallische Str. 2, Dietzenb., Tel. 06074/31917 15.4. Stern-Apotheke, Eisenbahnstr. 14, Rodgau/Jügesh., Tel. 06106/9261 und EulenApotheke, Gustav-HeinemannRing 1a, Dietzenb., Tel. 06074/812273 16.4. Park-Apotheke, Rathausplatz 1, Messel, Tel. 06159/5252, BurgApotheke, August-NeuhäuselStr. 5, Rodgau/Hainh., Tel. 06106/4239 und LöwenApotheke, Fahrstr. 59, Babenhausen, Tel. 06073/2534 17.4. St. Peter-Apotheke, Schillerstr. 11-13, Rodgau/ Weisk., Tel. 06106/5152 18.4. Apotheke Esser, Traminer Str. 17, Rödermark, Tel. 06074/84230 und StadtApotheke, Fahrstr. 5, Babenhausen, Tel. 06073/2216 19.4. Apotheke am Markt, Zuckerstr. 1-3, Dieburg, Tel. 06071/25959 und Apotheke am Stadtbrunnen, Babenhäuser Str. 32, Dietzenbach, Tel. 06074/33489 Mühlheim, Obertshausen, Heusenstamm 12.4. Sonnen-Apotheke, Dietesheimer Str. 29, Mühlheim, Tel. 06108/71461 und Römer-Apotheke, Herm.Steinhäuser-Str. 2c, OF, Tel. 069/886403, zusätzl. bis 22 Uhr Buchrain-Apotheke, Isenburgring 42, OF, Tel. 069/98340125 13.4. Flora-Apotheke, Dreieichstr. 27, Obertshausen, Tel. 06104/71650 und Lauterborn-Apotheke, Hugo-Wolf-Str. 10-12, OF, Tel. 069/842999, zusätzl. bis 22 Uhr Apotheke im KOMM, Aliceplatz 1, OF, Tel. 069/40809070 14.4. Ketteler-Apotheke, Bisch.-Ketteler-Str. 48, Mühlh.Lämmerspiel, Tel. 06108/66418 und Jahn-Apotheke, Langstr. 3, OF-Bürgel, Tel. 069/861416, zusätzl. bis 22 Uhr ParacelsusApotheke, Kaiserstr. 28, OF, Tel. 069/888987 15.4. Birkenwald-Apotheke, Birkenwaldstr. 1, Obertshausen, Tel. 06104/73388 und Apotheke im Ärztezentrum, Waldstr. 228-230, OF, Tel. 069/98556666, zusätzl. bis 22 Uhr Central-Apotheke, Kl. Biergrund 32, OF, Tel. 069/880869 16.4. Aesculap-Apotheke, Offenbacher Str. 42, Mühlheim, Tel. 06108/71004 und Apotheke a. Buchhügel, Lichtenplattenweg 51, OF, Tel. 069/855920, zusätzl. bis 22 Uhr Einhorn-Apotheke,

Frankfurter Str. 42, OF, Tel. 069/813173 17.4. Doc Morris-Apotheke, Frankfurter Str. 32, Heusenstamm, Tel. 06104/924717 und Aesculap-Apotheke, Frankfurter Str. 77-79, OF, Tel. 069/883742, zusätzl. bis 22 Uhr Bieber-Apotheke, v.-Brentano-Str. 14, OF-Bieber, Tel. 069/894149 18.4. PAM-Apotheke, Königsberger Str. 2, Obertshausen, Tel. 06104/4099188 und disapo.de Apotheke, Schumannstr. 144, OF, Tel. 069/2444860, zusätzl. bis 22 Uhr Apotheke zum Löwen, Frankfurter Str. 35, OF, Tel. 069/813685 19.4. Beethoven-Apotheke, Beethovenstr. 21c, Obertshausen, Tel. 06104/42755 und Apotheke im Ring-Center, Odenwaldring 70, OF, Tel. 069/63836740, zusätzl. bis 22 Uhr Alpha-Apotheke, Berliner Str. 79, OF, Tel. 069/77067420

 Ärzte Dietzenbach: Die ärztliche Notdienstzentrale Babenhäuser Straße 29, Tel.: 19292 ist besetzt: Mo.-Do. v. 19 Uhr bis 6.30 Uhr am nächsten Morgen, mittwochs bereits ab 13 Uhr, am Wochenende v. Fr. 15 Uhr bis Mo. 6.30 Uhr. Heusenstamm/Rembrücken: Sa. und So. von 8-20 Uhr Ärztliche Notdienstzentrale, Obertshausen, Schulstraße 8, Tel.: 06104/4606. Mühlheim: Ärztlicher Notdienst Mo./Di./Do. 19 - 7 Uhr, Mi. 13 - 7 Uhr sowie Fr. 19 Uhr bis Mo. 7 Uhr: Notdienstzentrale Mühlheim, Friedensstr. 20 (im Rathaus), Tel. 06108/76982. Obertshausen: Sa. und So. von 8-20 Uhr Ärztliche Notdienstzentrale, Obertshausen, Schulstraße 8, Tel.: 06104/4606, nachts siehe ärztliche Notdienstzentrale Dietzenbach. Rödermark/Rodgau: Ärztlicher Notdienstzentrale, Rodgau, Friedberger Str. 30, Tel.: 06106/21272 Mo., Di., Do. von 18 bis 7 Uhr, Fr. 15 Uhr bis Mo. 7 Uhr, Mi. 13 Uhr bis Do. 7 Uhr, an gesetzlichen Feiertagen vom Vorabend 18 Uhr bis zum nächsten auf den Feiertag folgenden Wochentag morgens 7 Uhr.

 Zahnärzte Zahnärztl. Notfallvertretungsdienst Hessen: Die Ansage d zahnärztlichen Notfallvertretungsdienstes erfolgt tagund zeitgenau über die kostenpflichtige Service-Nummer 01805 / 60 70 11 (14 Cent/min. a.d. dt. Festnetz, max. 42 Cent/min. über Mobilfunk

 Tierärzte Wochenend- und Feiertagsdienst OF-West: erfahren Sie über den Anrufbeantworter Ihres Haustierarztes. OF-Ost: Anrufbeantworter Ihres Haustierarztes oder 14./15. u. 18.4. Tierarzt Hartmann, Heusenst., Tel. 06104/63102

 Stromstörungen Bereitschaftsdienst für Störungen in Stromabnehmeranlagen in Stadt und Kreis Offenbach Sammelnummer Tel. 069/ 89009444

 Gas/Wasser Langen 06103/595148 Egelsbach 06103/595148 Dreieich 06103/602-0 Neu-Isenburg 06102/246-299 (Strom) / 06102/246-399 (Gas & Wasser) Erzhausen 06151/7018080 (Störnummer HSE) / 0180/ 1368342 (Störnummer entega) Mörfelden-Walldorf 06105/ 40060 (Polizeidienststelle Mörfelden-Walldorf) Heusenstamm 06104/607-0 (Stadtwerke Heusenstamm) / 0176/21505019 (außerhalb der Geschäftszeiten) Dietzenbach 0800/80603030 (Energieversorgung Offenbach) / 112 (Abwasser) Rodgau 06106/8296-0 / 06106/829624 (außerhalb der Geschäftszeiten) / 06073/6030 (ZVG für Nieder-Roden & Rollwald) Rödermark 06074/8890 (Feuerwehr Ober-Roden) / 06074/5370 (Feuerwehr Urberach) Mühlheim 06108 6005-0 (Stadtwerke Mühlheim) / 06108/72428 (außerhalb der Geschäftseiten) Obertshausen 06104/7030 (Notrufnummer Stadtverwaltung)

 Kreditkarten

Bei Sperrung von Kreditkarten und Online-Banking: Bundesweite Nummer 116 116. Notruf Polizei: 110 Feuerwehr/Rettungsdienst: 112 Kreisgebiet Offenbach Unfallrettung u. Krankentransport Telefon: 06074/19222 Giftnotrufzentrale Mainz: 06131/19240 Hilfe für Frauen in Notfällen/ Frauenhaus Telefon: 06106/13360 Frauenberatungsstelle: Tel. 06106/3111 Notdienst für Sanitär, Gas und Heizung am Wochenende, Sonnu. Feiertagen für Stadt u. Kreis Offenbach. Tel. 069/89999530 Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, die nach Redaktionsschluss dieser Seite nicht berücksichtigt werden konnten. Ohne Gewähr.


Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Veranstaltungskalender FR

13. APRIL

Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Powerwolf, Mystic Prophecy, Stormwarrior, Lonewolf (20,80 €) Dietzenbach • Zum Hügeleck, 19 - 22 Uhr, WolfsGang - Country (Spende) Rödermark • Theater & nedelmann, 20 Uhr, Shirley Valentine... (15 €) Mühlheim • Schanz, 20.30 Uhr, Alice Hoffmann ist Vanessa Backes (14/16 €) Obertshausen • Stadtkino, Rathaus, Beethovenstr., 15 Uhr, Vorstadtkrokodile 2 (2 €) Offenbach • Hafen 2, 21.45 Uhr, Teletextile (8/10 €) Darmstadt • Staatstheater, GH, 19.30 Uhr, Orpheus und Eurydike (10 - 33 €); KH, 19.30 Uhr, Das Ende vom Geld (8 - 27 €) • An Sibin, 21.30 Uhr, Young Wings Fly • Bessunger Knabenschule, 20.30 Uhr, Tango Transit (12 €) • Centralstation, 19.30 Uhr, Vierte Zauberschlacht (8,90 €), 21 Uhr, Dichterschlacht (7,90 €) • Goldene Krone, 21 Uhr, Eycromon; Kneipe, 22 Uhr, Old Smith (Eintritt frei) • Jazzinstitut, 22.30 Uhr, 2CV, dieb13 (10 €) • halbNeun Theater, 20.30 Uhr, Kabbaratz: Eine sichere Bank... (17,50/18 €)

• TAP, 15.30 Uhr, Der Räuber Hotzenplotz • Galerie Netuschil, 19 Uhr, Erotische Poesie aus fünf Jahrhunderten (Anm.: 06151/24939) • Oetinger Villa, 21 Uhr, Stone Axe, Trippy Wicked, Stubb, 22 Uhr, Dubstadt 2 Frankfurt • Oper, 19 Uhr, Die Zauberflöte (13 - 75 €) • Schauspiel, 19.30 Uhr, Salomé (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Peer Gynt (14 - 25 €) • Nachtleben, 19.30 Uhr, Northern Lite (19 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Friday Live Jazz: Fahrenholz, Glessing, Kirschner, Schilling (Eintritt frei) • Union Halle, 20 Uhr, Funny van Dannen • Cocoonclub, 22 Uhr, Steve Aoki, Marco Sönke (10 - 15 €) • Die Käs, 20 Uhr, Ham & Egg: Ich freu mich (22 €) • Neues Theater, 20 Uhr, Nils Heinrich: Weiß Bescheid. Neues vom Hamsterradkapitalismus (16 - 21 €) • Museum für Angewandte Kunst, 19.30 Uhr, Peter Kurzeck: Unerwartet Marseille - Autorenlesung (9 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Yessongs Italy (16,40/18 €) Heidelberg • Karlstorbahnhof, 21 Uhr, Samy Deluxe & Tsunami Band Lorsch • Musiktheater Rex, 20.30 Uhr, AB/CD Mainz

Bekanntmachung

Amtsgericht Langen 7 K 45/11 Zwangsversteigerung zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. Folgender Grundbesitz eingetragen im Grundbuch von Ober-Roden Blatt 5976 laut Gutachten: Einfamilienwohnhaus in der Forststr. 11, 564 qm Grundstücksgröße, mit ca. 118 qm Wohnfläche sowie 122 qm teilweise ausgebauter Nutzfläche (im UG), soll am Donnerstag, den 03.05.2012 um 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Zimmerstr. 29, Saal B zum Zwecke der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Verkehrswert wurde gemäß § 74 a ZVG festgesetzt auf 265.000,- €.

50 Jahre „Weiße Rosen“ feiert Nana Mouskouri am 21. April in der Frankfurter Jahrhunderthalle. (DZ-Foto: va)

• unterhaus, 20 Uhr, Tobias Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Mann: Durch den Wind und wie- Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie der zurück Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Rüsselsheim Telefon (06074) 92 20 31 • das Rind, 20 Uhr, 20.30 Uhr, www.tierarztpraxis-roedermark.de Elandor, Mundtot, Gates Of Dawn €); KH, 19.30 Uhr, Der Theater(5/7 €) macher/Der Raub der Sabinerinnen (8 - 27 €); Ks, 20 Uhr, Zoom (14 €) • Bessunger Knabenschule, 20 Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Rock Uhr, Soundpack, Daddy Longlegs, Hard Cover (10 €) am Sterzbach: DJ Dirk (5 €) • Goldene Krone, 21 Uhr, AwaiNeu-Isenburg ting Dawn, Wayke, Buried In Ob• Treffpunkt, 20 Uhr, Dolf • Ev.-ref. Gemeinde am Markt- livion, Cage Called Earth, Within platz, 16 Uhr, Simon Schnorr, Ba- Departure; Kneipe, 22 Uhr, The riton, Alexandra Ismer, Klavier - Tenor Badness Quintet (Eintritt Schumann, Schubert, Brahms... frei) • halbNeun Theater, 20.30 Uhr, (10 €) Jens Neutag: Schöne scharf Rodgau • Open Stage, Jüg., 20 Uhr, Ma- (17,50/18 €) rieWonder, Inhuman, Final Con- • Achteckiges Haus, 20.30 Uhr, Christoph Oeser fusion (5/7 €) • Georg-Büchner-Schule, Jüg., • TAP, 15.30 Uhr, Der kleine EisNordring 32, 19.30 Uhr, Emmau- bär schor: Die 10 Gebote - Musical (15 • Michaelsgemeinde, Liebfrauenstr. 10, 18 Uhr, Laurel & Hardy€) Fantreffen Mühlheim • Schanz, 20.30 Uhr, Just Pink Frankfurt • Oper, 19.30 Uhr, Die Sache Ma(15/17 €) kropulos (13 - 82 €) Offenbach • Wiener Hof, 20.30 Uhr, X-it (13 • Schauspiel, 19.30 Uhr, Medea (Premiere; 22 - 49 €); Ks, 20 Uhr, €) • Schlosskirche Rumpenhm., 19 Die Hamletmaschine (14 - 25 €) Uhr, Gitarrenduo Klemisch/ • Nachtleben, 20 Uhr, The Kabeedies (12/15 €) Vogel: Kontraste (Spende) • Das Bett, 21 Uhr, The Bollock Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 15.30 Uhr, Brothers, Desparate, Society ParKammerkonzert (Eintritt frei), ty GH, 19.30 Uhr, Der Mond (10 - 33 • Die Fabrik, 20 Uhr, Dreamboat

SA

14. APRIL

Baujahr des Hauses: um 1977. Bieter müssen damit rechnen, dass sie in Höhe von 10 % des Verkehrswertes Sicherheit zu leisten haben. Die Sicherheit kann geleistet werden durch: Verrechnungsschecks, ausgestellt durch inländische Kreditinstitute oder Bundesbankschecks (beide frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt), Bankbürgschaften und rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Gerichtskasse Darmstadt, Kto. Nr. 1006048, bei der Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, unter Angabe des Kassenzeichens 12388401125. Das Kassenzeichen gilt nur für dieses Verfahren und darf nicht für die Zahlung von Sicherheitsleistungen in anderen Zwangsversteigerungsverfahren verwendet werden. Auf die Bekanntmachung im ZVG Portal unter www.zvg-portal.de wird verwiesen. Langen, 05.04.2012

- Amtsgericht -

LUMINALE  Biennale der Lichtkultur, 15. - 20.4., in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Aschaffenburg. Eröffnung Do., 15.4., 20 Uhr, Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Börsenplatz 4 (Highlights mit der Kulturothek, tägl. um 21 Uhr ab Paulsplatz/Paulskirche; www.kulturothek.de, Info: 069-281010; kostenloser Luminale-Express, von Frankfurt (Haltestelle Paulsplatz) nach Offenbach (Parkstraße) und dort auf einem Rundkurs; 60-Minuten-Takt ab 18 Uhr, letzte Rückfahrt nach Frankfurt um 23 Uhr; Frankfurter Lichtkultur: 16. - 20.4., jeweils 20.15 Uhr, 12 Euro; www.frankfurter-stadtevents.de; Sky-Light-Tour, Schiffsfahrt mit der Primus-Linie: 15., 16., 18., 19.4., 20.30 Uhr, Mainkai, Eiserner-Steg; Lichthafen, OFlovesU-Stadttouren: 17. - 20.4., Heyne Fabrik OF, Nordring 84, 20.30 Uhr...; Gesamtprogramm: www.luminale.de)

Serenaders: Duke Ellington (18 €) • Feinstaub, Friedberger Landstr. 131, 20.30 Uhr, King Automatic, D:K:Dent, Konrad, Black Cat (8 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, The Swinging Tuxedos (Eintritt frei) • hr, Sendesaal, 19.30 Uhr, hr4Frühlingsball: Peggy March, hrBigband (49 - 59 €) • Jazzkeller, 21 Uhr, Cathy Rocco & Jermaine Landsberger Trio (20 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Benny Benassi, Pink is Punk, Sebastian Serrano (10 - 15 €) • Monza, 23 Uhr, Sharooz, Beens, Ykel, MRCO, Naico Powers & Friends • Die Käs, 20 Uhr, Sinasi Dikmen: Integriert und Intrigiert (24 €) • Internationales Theater, 20 Uhr, Brel! (18/23 €) • Neues Theater, 20 Uhr, AssDur: 2. Satz - Largo maggiore (16 21 €) • Saalbau Bornhm., 15 Uhr, Karl Oertl, Slawia (10 €) Aschaffenburg • Colos-Saal, 21 Uhr, Gegenlicht (12/13 €) Lorsch • Musiktheater Rex, 20.30 Uhr, AB/CD Mainz • unterhaus (siehe 13.4.) • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Steffen Möller: Zwischen den Polen eine Reise mit dem Berlin-Warschau-Express Mannheim • Alte Feuerwache, 22 Uhr, Exit Ten (6 €) Reinheim • Weinhof, 21 Uhr, Fueled (8 €) Rüsselsheim • das Rind, 20.30 Uhr, Haken, Flaming Row (14/18 €) Weinheim • Café Central, 21 Uhr, Demented Are Go

SO

15. APRIL

• Oper, 19 Uhr, Così fan tutte (12 - 65 €) • Schauspiel, 16 Uhr, Salomé (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Hautnah (17 - 30 €); Box, 20 Uhr, Geld oder Leben: Das war ich nicht (9 €) • Alte Oper, GS, 11 Uhr, Opernu. Museumsorchester, Hyeyoon Park, Violine - Szymanowski, Mendelssohn, Zemlinsky (20 47 €), 20 Uhr, Philharmonic Classic Orchestra, Chor der Staatsoper Prag, Solisten: Carmina Burana v. Orff (34,50 57,50 €) • Batschkapp, 20 Uhr, Slapshot, Soifass, Krawallbrüder (15 €) • Brotfabrik, 20 Uhr, Dark Dark Dark • Frankfurt Art Bar, 12 Uhr, Five Pieces (Eintritt frei) • Jazzkeller, 20 Uhr, Swingsize Orchestra (10 €) • Jüdisches Museum, 11 Uhr, Christof Sänger Trio - Jazz (10 €) • Titus Forum, Walter-Möller-

Kinos REX u.VIKTORIA 0 61 03 / 6 75 71

DREIEICH - SPRENDLINGEN www.viktoriakino.de REX – Montag geschlossen Do. 20.30, Fr.-Mi. 18.00 + 20.30: BATTLESHIP Bahnstr. 60, 19 Uhr, Joan Faulk- VIKTORIA – Montag geschlossen ner, Gustav Csik, Klavier - Ea- Do.-Mi. 20.00, Sa. + So. 17.15 + 20.00: ster Songs, Spirituals, Ever- DIE TRIBUTE VON PANEM Do. + Fr. + Di. + Mi. 18.00, Sa. + So. 15.30: greens (10 - 15 €) DIE PIRATEN!

Langen • St. Albertus-Magnus-Kirche,

• Martin-Luther-Gemeinde, Berliner Allee 31, 17 Uhr, Thomas Wilhelm, Orgel - Werke des Barock (Spende) Mörfelden-Walldorf • Ev. Kirche Mörf., 20 Uhr, Epoca Barocca Rodgau • Georg-Büchner-Schule, Jüg., Nordring 32, 15 Uhr, Emmauschor: Die 10 Gebote - Musical (15 €) Offenbach • Hafen 2, 20.45 Uhr, The Minutes (11/14 €) Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 11 Uhr, Time Bandits (Eintritt frei), GH, 18 Uhr, LandesJugendSinfonieorchester Hessen - Mozart, Berlioz (7 - 23 €); KH, 18 Uhr, Einen Jux will er sich machen (8 - 27 €) • TAP, 11 Uhr, Oh, wie schön ist Panama Frankfurt

NEUE LICHTSPIELE 06074/50663 Rödermark-Urb. www.Neue-Lichtspiele.de Wo. vom 12.4.2012 - 18.4.2012 Do.-So. + Mi. 20.00 DIE TRIBUTE VON PANEM Do.-So. + Mi. 17.00 SAMS IM GLÜCK Sa. + So. 15.00 KLEINER STARKER PANDA

DIE LANGENER KINOS Neues UT Kino & Lichtburg Kinos Rheinstr. 32 / Bahnstr. 73 b

unser Programm unter: 06103 / 222 09 und 29 131 oder im Internet unter www.Die-Langener-Kinos.de

. . . mehr als nur Film


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

Veranstaltungskalender Platz 2, 12 Uhr, Welcome Back Group (10 €) • Die Käs, 19 Uhr, Werner Koczwara: Am achten Tag schuf Gott des Rechtsanwalt, Teil 2 (22 €) • Neues Theater, 19 Uhr, Tobias Mann: Durch den Wind und wieder zurück (16 - 21 €) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Philipp Weber: Futter Erbach/Rheingau • Schloss Reinhartshausen, 11 Uhr, Yulianna Avdeeva, Klavier Chopin, Ravel, Prokofjew (26 €; mit Brunch 68 €) Hanau • Culture Club, 20 Uhr, Nikolai Friedrich: Verzaubert (20 - 32,50 €) Heidelberg • Halle 02, 21 Uhr, Broilers (25/29 €) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Nina Hagen Rüsselsheim • das Rind, 19.30 Uhr, Jazzcafé: Jazz Apple trifft Jazz In Time

MO

16. APRIL

Darmstadt • Staatstheater, Foyer, 20 Uhr, Cinemafoyer: Almanya - Willkommen in Deutschland (Eintritt frei) • An Sibin, 20 Uhr, Do Me A Favour Frankfurt • Schauspiel, Box, 20 Uhr, Geld oder Leben: Das war ich nicht (9 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Opern- u. Museumsorchester, Hyeyoon Park, Violine - Szymanowski, Mendelssohn, Zemlinsky (22 - 55 €); MS, 20 Uhr, Ensemble Modern - Ferrari, Sarwas, Clementi, Andre (23,50 - 30,50 €) • Batschkapp, 21 Uhr, Dark Kasperle Theater (17 €)

• Nachtleben, 21 Uhr, Flipper (12/15 €) • Ponyhof, 21 Uhr, Vierkanttretlager (13 €) • Neues Theater, 20 Uhr, Kenavo - Celtic Folk (16 - 21 €) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Alpenglühn und Stützstrümpfe • Deutsche Nationalbibliothek, 19.30 Uhr, Prominente lesen Straßen von gestern (Eintritt frei; Anm.: veranstaltungen@dnb.de) Bensheim • Parktheater, 20 Uhr, A Spectacular Night of Queen

DI

17. APRIL

Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Holger Schüler: Menschen an der Leine (20 €) Mörfelden-Walldorf • Kommunales Kino, Mörfelder Str. 20, Walld., 20 Uhr, Bezaubernde Lügen (5 €) Rödermark • Stadtbücherei, O.-Ro., 18.30 Uhr, Lou Heinrich: Der Weg ins Licht (Lesereise Pearl S. Buck; 3 €) • Residenz am Badehaus, Urb., 15 Uhr, Detlef Nyga liest Das Wirtshaus im Spessart Darmstadt • Centralstation, 20.30 Uhr, Branford Marsalis (34,90 - 52,50 €) • Hoffart Theater, 20.15 Uhr, The Bellrays • Literaturhaus, 19 Uhr, Klaus Wagenbach: Die Freiheit des Verlegers (6 €) Frankfurt • Schauspiel, Box, 20 Uhr, Die andere Seite (9 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Danish National Symphony Orchestra, Tzimon Barto, Klavier - Grieg, Strauss (28 - 79 €); MS, 20 Uhr, Carolin Widmann, Violine, Alex-

ander Lonquich, Klavier - Schubert, Poulenc, Ives (16,50 - 29,50 €) • Batschkapp, 20 Uhr, Olli Schulz (18 €) • Nachtleben, 20 Uhr, Wingenfelder:Wingenfelder (22 €) • Frankfurt Art Bar, 21 Uhr, Just Friends (Eintritt frei) • Jazzkeller, 21 Uhr, The Tenor Badness Quintet (8 €) • Zoom, 20 Uhr, Oliver Polak (15/18 €) • Stalburg Theater, 20 Uhr, Marco Tschirpke: Lauf, Masche, Lauf • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Volker Braun: Die hellen Haufen (6 €) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Hanna Laura Klar: Silvia Tennenbaum. Die Frau des Rabbiners zwischen Frankfurt, Lynchburg und New York (7 €) Mainz • unterhaus, 20 Uhr, Horst Evers: Großer Bahnhof • Frankfurter Hof, 20 Uhr, Marit Larsen • KUZ, 20 Uhr, Kakkmaddafakka (15/19 €) Wiesbaden • Schlachthof, 20 Uhr, Joey Cape, Dave Hause, Black Diamond, Express Train To Hell, Nessi (9,75 €)

MI

18. APRIL

Langen • Neue Stadthalle, 20 Uhr, Die Perle Anna - Komödie m. Anita Kupsch (20 - 22 €) Mörfelden-Walldorf • Kommunales Kino, Mörfelder Str. 20, Walld., 20 Uhr, Bezaubernde Lügen (5 €) Dreieich • Bürgerhaus, 16 Uhr, Theaterhaus Frankf.: Der Tigerprinz (ab 4; 5 €) Dietzenbach • Bürgerhaus, 20 Uhr, Kikeriki Theater: Erwin - Ein Schweineleben (22,50 €)

• Zum Hügeleck, 19 - 22 Uhr, Hot Jazz Company (Spende) Rödermark • Stadtbücherei, O.-Ro., Trinkbrunnenstr, 8, Rothahasaal, 20 Uhr, Leibniz Trio - Brahms, Schubert, Schumann (Musikgemeinde; 20 €) • Theater & nedelmann, 20 Uhr, Shirley Valentine... (15 €) Darmstadt • Staatstheater, Ks, 18 Uhr, Sandmann (14 €), Bar, 20 Uhr, Nichts Schöneres (11 €) • Bessunger Knabenschule, 20 Uhr, Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe - Autorenlesung (10 €) • Centralstation, 20 Uhr, Eure Mütter: Ohne Scheiß: Schoko-Eis! (21,46/22 €) • Oetinger Villa, 21.30 Uhr, The Monochrome Set Frankfurt • Schauspiel, 19.30 Uhr, Die Räuber (16 - 45 €); Ks, 20 Uhr, Der Herr der Fliegen (16 €) • Alte Oper, GS, 20 Uhr, Chamber Orchestra of Europe, András Schiff, Klavier - Haydn, Schubert, Schumann (22,50 - 59,50 €) • Nachtleben, 21 Uhr, Monsters Of Ska: The Hotknives, The Butlers (14/17 €) • Das Bett, 20.30 Uhr, Eläkeläiset • Die Fabrik, 20 Uhr, Esra Dalfidan’s Fidan (20 €) • Die Käs, 20 Uhr, Helmut Schleich: Nicht mit mir (22 €) • Neues Theater, 20 Uhr, Patrizia Moresco: Wahn. Sinn... (16 - 21 €) • Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 19.30 Uhr, Leslie Malton: Straßen von gestern - szen. Lesung (15 €) • Romanfabrik, 20.30 Uhr, Rudolf Hickel: Über das fiktive Spekulationsspiel (Eintritt frei) • Literaturhaus, 19.30 Uhr, Kerstin Preiwuß, Marcus Roloff, Volker Sielaff (5 €) Aschaffenburg • Stadttheater, 20 Uhr, Klazz

Dauerbrenner im April  Offenbach: t-raum: Spiel’s nochmal Sam (13., 14., 21., 28.4., jeweils 20 Uhr; 13 €)  Frankfurt: Frankfurter Autoren Theater, Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4: 6 aus 49 (15., 21., 22.4., 18 Uhr) • Frankfurt liest ein Buch 2012: Silvia Tennenbaum, Straßen von gestern, 16. - 29.4.; 85 Veranstaltungen an 55 Orten (www.frankfurt-liest-ein-buch.de) • Kammeroper, Finkenhof, Finkenhofstr. 17: Die Comedian Harmonists (14., 18., 20. - 22., 24., 25., 27. - 29.4., 20 Uhr; 23,40 €) • Papageno Theater: Der kleine Muck (15., 21., 22.4.; jeweils 16 Uhr; ab 5; 9,50 - 15,50 €) • Die Schmiere: Grundlos erregt (14., 28.4.; jeweils 20 Uhr; 14,20 - 19,70 €) • Stalburg Theater: Viel Lärm um nichts (14.4.), Familie Hesselbach - Das Dreckrändchen (19. - 22.4.; jeweils 20 Uhr, 23 - 26 €) • Theaterhaus: Follow the Rabbit: Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor (ab 6; 15.4., 15 Uhr, 17./22.4., 11 Uhr, 18./20.4., 9.30 Uhr, 19.4., 11/14.30 Uhr), Theater Gruene Sosse & die stromer: Himmel und Meer (ab 6; 26.4., 11/14.30 Uhr, 27.4., 9.30/11 Uhr; 7,60 - 10,90 €) • Volkstheater: Alles für Mama (bis 2.6.; 13., 14., 18.- 21., 25. - 28.4., 20 Uhr; 15., 22., 29.4., 16 Uhr; 20 - 28 €)  Bad Homburg: Äppelwoi-Theater: Mainzelmännchens Lachparade (26.4.), Schlag auf Schlager (18., 25.4.), AlpenRock und Leder-Hose (21., 28.4., jeweils 20 Uhr; 19,80 €)  Wiesbaden: Galli Theater: Belladonna (20., 21.4.), Sind Sie ein Wolf? (27., 28.4.; jeweils 20 Uhr; 16 - 18 €); Froschkönig (13., 21., 22.4.), Hänsel und Gretel (14., 15.4.), Der gestiefelte Kater (28., 29.4.; jeweils 16 Uhr; 6 - 9 €)

AUSSTELLUNGEN  DIETZENBACH: Künstlerische Steinereignisse - Steinplastiken (ab Fr., 13.4., 19 Uhr), bis 10.5. im Museum für Heimatkunde und Geschichte, Darmstädter Str. 7 + 11, so. 15 - 18 Uhr, mo. - fr. 10 - 12 Uhr n. Voranmeldung unter (06074) 41742 (Eintritt: 2 €)  RÖDERMARK: Gut behütet in den Frühling, Hüte v. Stephanie Mitterle, bis 18.4. im Torbogen des Rathauses OberRoden, Dieburger Str.  SELIGENSTADT: Kunstfoto|Fotokunst, Projekte d. Klasse f. künstl. Fotografie der Kunsthochschule Mainz, bis 17.6. in der Galerie Kunstforum im Alten Haus, Frankfurter Str. 13, fr. - so. 15 - 18 Uhr. Vernissage So., 15.4., 17 Uhr (Eintritt frei)  DARMSTADT: Erotische Fröhlichkeiten, Pastelle und Zeichnungen v. Helmut Lortz, u. Akt dreidimensional, Bildhauer zeigen den nackten Menschen, verlängert bis bis 28.4. in der Galerie Netuschil, Schleiermacherstr. 8, di. - fr. 14.30 - 19, sa. 10 - 14 Uhr • Ankabutas Netz, bis 15.4. im Museum Künstlerkolonie, Olbrichweg 13a, di. - so. 11 - 18 Uhr  FRANKFURT: Das Gedächtnis Frankfurts - 575 Jahre Institut für Stadtgeschichte, verlängert bis 29.4. (Dormitorium), GesichtsAnsichten/Frankfurt, Porträts v. Eun-Joo Shin, bis 30.9. im Karmeliterkloster, Münzgasse 9, do. - di. 10 18, mi. 10 - 20 Uhr u. Yesterday & Tomorrow, Skulpturen u. Installationen v. E. R. Nele, bis 20.5. im Institut für Stadtgeschichte (Kreuzgang/Garten), mo. - fr. 10 - 18, sa. u. so. 11 - 18 Uhr (Führungen m. d. Künstlerin: 14.4., 15.5., 15 Uhr, 21.4., 19, 21 u. 23 Uhr) • Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze, bis Sommer am Güterplatz/Mainzer Landstr. 124, tägl. 10 - 18 Uhr (Tickets: 069/1340445: 6 - 14 Jahre: 8 - 10, Erwachsene: 16 19 €); in der Vorhalle bis 24.6.: Ägyptische Kunst heute (Eintritt frei); im Außenbereich: Ägyptische Street Art und Arabic Graffiti (ab Fr., 13.4., 19 Uhr; Eintritt frei)

Brothers & Cuba Percussion (16,40 - 28,50 €) Bad Vilbel • Theater Alte Mühle, 20 Uhr, Arnim Töpel: 51 aufgedrängte Bereicherungen (17 €) Heidelberg • Karlstorbahnhof, 21 Uhr, Quadro Nuevo

Mainz • unterhaus (siehe 17.4.); 20 Uhr, Martin Zingsheim: Opus Meins Mannheim • Alte Feuerwache, 20 Uhr, Tucson Songs On Tour: Sergio Mendoza Y La Orkesta, Brian Lopez, Marianne Dissard, Andrew Collberg (16/19 €)


Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Viele schöpfen Urlaub nicht aus (DZ/iw) – Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr etwa zwölf Prozent ihres Urlaubsanspruchs nicht genutzt. Das zeigt eine Untersuchung des Arbeitsmarktökonomen Daniel Schnitzlein. Wer seinen Urlaub nicht voll ausschöpft, kann laut Studie zwar mit kurzfristigen Einkommenszuwächsen rechnen – aber er muss auch eine Einschränkung seiner Lebensqualität in Kauf nehmen.

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er durchschnittliche tarifliche Urlaubsanspruch für Beschäftigte in Deutschland beträgt 30 Tage. Im Jahr 2009 lag die Zahl der tatsächlich genommenen Urlaubstage für jeden Arbeitnehmer im Durchschnitt um drei Tage unter seinem Urlaubsanspruch. Dies belegen unter anderem Daten der Langzeiterhebung „Sozio-oekonomisches Panel“ (SOEP). „Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen“, sagt Schnitzlein. So haben jüngere Arbeitnehmer im Alter bis 24 Jahre die meisten Resturlaubstage, ältere Arbeitnehmer ab 55 Jahren die wenigsten. „Es könnte sein, dass besonders die Jüngeren Verzicht auf Urlaub als Investition in ihre Karriere verstehen“, vermutet Schnitzlein: „Vielleicht soll der Urlaubsverzicht dem Vorgesetzten demonstrieren, wie hoch die eigene Arbeitsmotivation ist“. Dafür spräche auch, dass sich

eine Unterausschöpfung des Urlaubsanspruchs laut Studie positiv auf das Einkommen auswirkt. Diejenigen unter den Befragten, die ihren Urlaub nicht voll ausgeschöpft hatten, erhielten im Folgejahr einen um 0,39 Euro höheren Stundenlohn als diejenigen, die ihren Urlaub ausgeschöpft hatten. Urlaubsverzicht wirkt sich allerdings auch negativ aus: „Wer seinen Urlaub nicht voll ausgeschöpft hat, war im Folgejahr unzufriedener mit seiner Gesundheit und in seiner Freizeit“, sagt Schnitzlein. Die Studie zeigt auch: Die Menge der Resturlaubstage hängt auch von der Betriebszugehörigkeitsdauer und der Betriebsgröße ab. „Je größer der Betrieb ist, desto eher wird der Urlaub ausgeschöpft“, sagt Schnitzlein. Dabei könnten zum Beispiel organisatorische Gründe eine Rolle spielen. Arbeitnehmer können nicht in Anspruch genommene Urlaubstage auch ins nächste Jahr übertragen.


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Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Gebrauchte Objekte gefragt (DZ/PR) – Höhere Preise für gebrauchte Objekte machten Immobilienmakler von LBS und Sparkassen aus: Gemessen an den von ihnen vermittelten Objekten betrug die durchschnittliche Steigerung 2011 gegenüber dem Vorjahr bei Eigenheimen aus dem Bestand 5 Prozent, bei gebrauchten Eigentumswohnungen sogar gut 8 Prozent. „Mit Preisblasen hat das aber überhaupt nichts zu tun“, so LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. „Denn die Preise sind damit immer noch niedriger als im Jahre 2000.“

D

ie Maklergesellschaften, an denen die Landesbausparkassen beteiligt sind, haben im abgelaufenen Jahr über 34.000 Immobilien absetzen können, noch einmal 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Löwenanteil entfiel dabei auf über 15.000 Einfamilienhäuser und gut 12.000 Eigentumswohnungen. „Aber auch der Anstieg von knapp 8 Prozent bei den vermittelten Baugrundstücken zeigt, wie stark die Nachfrage nach zusätzlichen Angeboten wieder geworden ist“, so der Verbandssprecher. Zur Zeit konzentriert sich das Interesse breiter Erwerberschichten auf gebrauchte Objekte. „Sie finden vor allem wegen der immer noch recht günstigen Einstiegspreise ihre Käufer“, so Hamm. Denn Eigenhei-

me aus dem Bestand kosteten bei den Vermittlern von LBS und Sparkassen im Jahre 2011 im Durchschnitt gut 156.000 Euro. Das ist nur wenig mehr als die Hälfte der Neubaupreise von 298.000 Euro. Bei Eigentumswohnungen ist der Abstand ähnlich groß, denn durchschnittlich knapp 100.000 Euro für Gebrauchtobjekte stehen 185.000 Euro für neue Eigentumswohnungen gegenüber. „Neubauten sind auch deswegen im Schnitt teurer, weil sie immer stärker in den großen Ballungsräumen entstehen“, so der LBS-Sprecher. Nach Jahren der Preisstabilität oder leichten Preisrückgängen macht sich jetzt allerdings auch bei Bestandsobjekten wieder ein Preisanstieg bemerkbar. So kosteten gebrauchte Ei-

genheime 2011 rund 5 Prozent mehr als vor einem Jahr, bei Eigentumswohnungen aus dem Bestand liegt der Preisanstieg im Schnitt sogar bei über 8 Prozent. Dabei gibt es zum Teil spürbare regionale Unterschiede. „Insgesamt ist das aber eine gesunde Aufholentwicklung“, machte Hamm deutlich. Denn unterm Strich seien die Preise noch immer niedriger als die Werte etwa des Jahres 2000. Der genauere Blick zeigt nach Angaben des LBS-Sprechers denn auch, dass hierzulande die Zeichen für eine weitere Aufwärtsentwicklung bei der Immobiliennachfrage günstig sind: Nach wie vor finde man

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er L ist der erste Wagen der 500er-Familie, der die größten Emotionen des Lebens zusammen aufnehmen kann: Kinder, Freunde und Reisen. Der im serbischen Werk Kragujevac produzierte 500er wird ab dem letzten Quartal 2012 in Europa erhältlich sein. Der 500L ist die neue Fiat-Interpretation der „Einfach mehr“-Philosophie des Multispace-Konzepts. Er stellt eine neue Formel für die Kategorie von Kompaktfahrzeugen für die moderne Familie mit einem emotionalen Touch auf, indem einige der Siegerelemente des 500 in noch nie dagewesenen Formen weiterentwickelt wurden. Durch diese neuartige Formel kombiniert der 500L Eigenschaften aus unterschiedlichen Fahrzeugklassen zum Angebot eines charakteristischen und vielseitigen Erstwagens, der eine Alternative zu herkömmlichen Limousinen der unteren

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Mittelklasse darstellt. Der 500L wurde vom Centro Stile Fiat entworfen, das seine Inspiration aus dem Cab-Forward-Konzept der optisch nach vorne gerückten Fahrzeugkabine schöpfte: der modernen Neuinterpretation eines Fahrzeugkonzepts mit dem Ziel einer besser Sicht nach draußen und großer Helligkeit im Innern. Hier kommt die nahtlose Verglasung zum Einsatz. Die rund um den Wagen laufenden Scheiben geben ein stärkeres Gefühl, das Fahrzeug auf der Straße zu beherrschen, und vereinfachen das Einparken. Das Glasdach - das größte in seiner Klasse - lässt viel Licht in den Innenraum einströmen. Das in mehr als 30 Farbtönen angebotene Modell wird die größte Farbpalette in seinem Segment besitzen. Dieser lebendig-bunte Eindruck wird durch die weißen, grauen oder schwarzen Leichtmetallfelgen noch verstärkt. Der Innenraum sticht ebenfalls durch Vielzahl und Ausmaß der für Kunden verfügbaren Lösungen hervor. Vom Finish des in Wagenfarbe lackierten Armaturenbretts bis zum Angebot weicher Polsterstoffe mit eleganten Verzierungen. Dieser Eindruck wird von geschmackvollen Stildetails wie dem eleganten Design des Lenkrads, der kristallklaren Beleuchtung des Armaturenbretts sowie den praktischen und originellen Formen von Handbremsgriff und Schalthebel abgerundet. Der angebotene Komfort wird aufgrund des geräumigen Innenraums, des besten in seiner Kategorie in Bezug auf die äußeren Abmessungen, neue Maßstäbe setzen. Fahrer und Mitfahrer werden viele nützliche Ablagefächer an Bord finden, in denen alle Gegenstände des täglichen Lebens verstaut werden können. Fahrspaß und Bordkomfort werden durch die Multifunktionssitze noch erhöht, die mithilfe von acht unterschiedlichen Modi in jeder Bewegungsachse eingestellt werden können. Der 500L wird ein volles Zubehörsortiment umfassen: eigens entworfene Grafiken, Chrom und Duftspender. Außerdem werden sportbegeisterte Fahrer Skidachleisten und Fahrradhalter verwenden können. Die Größe (414 cm lang, 178 cm breit und 166 cm hoch) macht ihn zu einem ideal, übersichtlichem Raum zum bequemen Sitzen. Der Kofferraum mit fast 400 Litern Fassungsvermögen

für bis zu 5 Koffer oder einen Kinderwagen in voller Größe ist auch für lange Reisen bestens geeignet. Unter den Benzinmotoren ragt der neue 0,9 Liter TwinAir heraus. Neben dem TwinAir wird der 500L auch als 1,4-Liter-Benzinmotor und 1,3-Liter-MultiJetDieselmotor zum Einführungsdatum erhältlich sein. „eco:Drive“ bietet auf das Fahrzeug zugeschnittene Ratschläge zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen und wird erstmalig in der „Live“-Version verfügbar sein. Die Touchscreen-Schnittstelle, integriert erstmalig alle wichti-

gen Funktionen des Fahrzeugs (Navigationssystem, Infotainment, Selbstdiagnose). Der große Touchscreen mit eingebautem Navigationssystem entspricht einem kleinen TabletPC. Die USB-Anschlüsse, Bluetooth und AUX-Eingang gestatten es, Telefongespräche über die Freisprechanlage zu führen, empfangene SMS-Nachrichten abzuhören und die Lieblingsmusik über die gängigsten Smartphones und mp3Player zu hören. Steuerelemente am Lenkrad und Spracherkennung machen das alles ohne Ablenkung möglich. Zusätzlich integriert der 500L alle mo-

dernsten digitalen Anwendungen. Auf dem Touchscreen des Fahrzeugs bieten die beliebtesten Apps Zugang zu sozialen Netzwebseiten, Nachrichtensendern und dem gesamten Internetinhalt, beginnend mit Internet-Streaming-Radios, damit die bevorzugten Digitalkanäle abgerufen werden können. Zusätzlich wird der 500L mit der exklusive Fiat-Anwendung „my:Car“ verfügbar sein. Diese Anwendung ist in der Lage, die Geschichte des Fahrzeugs und seinen Wartungszustand jederzeit zu diagnostizieren, aufzuzeichnen und zu bescheinigen. (DZ-Foto: Werk)

GERÄUMIGER FAMILIENVAN: Mit dem komplett neu entwickelten Lodgy bringt die rumänische Renault-Tochter Dacia ihren ersten Familienvan auf den Markt. Die vierte Modellreihe vereint auf 4,5 Metern Länge Funktionalität mit dem markentypisch exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Weiteres Merkmal des als Fünf- und Siebensitzer erhältlichen Lodgy ist das Raumangebot für Passagiere und Gepäck. Der Name des Newcomers ist vom englischen „Lodge“ abgeleitet und weist auf die großzügig bemessenen Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck hin. Auch die Mitfahrer in der dritten Sitzreihe profitieren von überdurchschnittlicher Kopf- und Beinfreiheit. Für Koffer und Einkäufe steht zusätzlich ein großes Ladeabteil zur Verfügung. Dacia wendet sich mit dem neuen Lodgy an Familien, die ein vielseitiges und geräumiges Fahrzeug zu einem moderaten Preis suchen. In der überwiegenden Zahl handelt es sich um typische Gebrauchtwagenkäufer, die zum ersten Mal einen Neuwagen erwerben. Der Lodgy ermöglicht den Umstieg auf ein modernes Neufahrzeug mit zeitgemäßer Wirtschaftlichkeit und einer Dreijahres-Garantie. (PR/DZ-Foto: Werk)


Dreieich-Zeitung, 12. April 2012

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Westkreis Offenbach (DZ/ba) – Eigentlich wollten zwölf Jugendliche aus dem Dekanat Dreieich und zwei Begleiter in den Osterferien nach Ägypten reisen. Aufgrund der aktuellen politischen Lage in dem Land wurde die Reise jetzt abgesagt. Doch damit der gute Kontakt zwischen deutschen und ägyptischen Jugendlichen nicht unterbrochen wird, soll die Jugendbegegnung trotzdem zustande kommen: Dekanatsjugendreferent Carsten Preuß und Gemeindepädagoge Joachim Reinhard haben die ägyptischen Jugendlichen nun kurzfristig vom 15. bis zum 24. Juni nach Deutschland eingeladen. Unterstützt werden sie dabei vom Langener Pfarrer Dr. Tharwat Kades, der selbst aus Ägypten stammt. Finanzielle Förderung erhält das Jugendaustausch-Projekt von der Dr.-Bodo-Sponholz-Stiftung. „Der Einfluss von Religion, Kultur und Politik auf die Lebensentwürfe von deutschen und ägyptischen Jugendlichen“ ist das Thema der Begegnung, die in diesem Jahr unter dem unmittelbaren Eindruck der aktuellen politischen Entwicklungen in Ägypten stehen wird. Für die ägyptischen Gäste im Alter zwischen 15 und 26 Jahren werden jetzt Quartiere bei Jugendlichen beziehungsweise deren Familien in Neu-Isenburg, Dreieich, Langen oder Egelsbach gesucht. Vorrangig wird Übernachtung und Frühstück benötigt, da für die Gäste tagsüber ein umfangreiches Begegnungs- und Freizeitprogramm geplant ist, an dem sich Jugendliche aus dem Dekanat Dreieich beteiligen sollen. Informationen gibt es ab sofort bei Carsten Preuß, Telefon (06103) 3007819, und Joachim Reinhard, Telefon 01577 4740320. Die Ägyptenreise soll nach Möglichkeit in einem Jahr in den Osterferien 2013 nachgeholt werden.

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