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BKG INTERN 01|2013 APRIL 2013 Werkszeitschrift der BK Giulini GmbH

BETRIEBLICHES VORSCHLAGSWESEN

UNTERNEHMEN UND KONZERN

Sport, Freizeit, Unterhaltung

Gewusst wie!

Umstrukturierung

Mit Kind und Kegel...

Den Tücken einer Zellenradschleuse im Agglomerierbetrieb Food rückte Herbert Grüber mit einer genialen Idee zu Leibe.

Die Globalisierung der Geschäfte und die bessere Vernetzung innerhalb der ICL erfordern neue organisatorische Strukturen.

… und vielen sportlichen Kollegen geht‘s am 19. Juni zum diesjährigen Firmencup auf den Hockenheimring.

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2_EDITORIAL

BKG INTERN 01|2013

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, lassen Sie mich mit einem Blick auf das vergangene Jahr beginnen. Der Jahresbeginn 2012 war insgesamt von einer recht schwachen Wirtschaftslage gekennzeichnet, was wir sowohl in Europa als auch in China spürten. Gegen Jahresende entspannte sich die Lage etwas. Als problematisch für uns erwiesen sich die Versorgungsengpässe bei Phosphorsäure; auch hier besserte sich die Lage zum Jahresende. Übers Ganze gesehen litten wir im Jahr 2012 weiterhin unter hohen Rohstoff- und Energiekosten, die wir nicht im gleichen Maße an unsere Kunden weitergeben konnten. Eli Glazer, Geschäftsführer BK Giulini

BK Giulini GmbH setzte im Jahr 2012 427,7 Mio. Euro um (2011: 421,6 Mio. Euro), der operative Gewinn (ohne Sondereinflüsse) lag bei 22,1 Mio. Euro (23,5 Mio. Euro im Vorjahr).

* Zahlen für BKG nach Handelsgesetzbuch (HGB), für ICL PP Europe/ AP nach internationalem Rechnungs- legungsstandard (IFRS). Die in der BKG INTERN genannten Zahlen dürfen nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch das Unternehmen durch Dritte verwendet werden!

Somit lagen unsere Umsätze zwar im Bereich der Vorjahreszahlen bzw. knapp unter unserem Plan, beim operativen Gewinn (ohne Sondereinflüsse) erreichten wir aber nicht das Niveau des Jahres 2011. Die Zahlen im Einzelnen: BK Giulini GmbH setzte im Jahr 2012 427,7 Mio. Euro um (2011: 421,6 Mio. Euro), der operative Gewinn (ohne Sondereinflüsse) lag bei 22,1 Mio. Euro (23,5 Mio. Euro im Vorjahr). Unter Einbeziehung der Sondereinflüsse in Höhe von 8,4 Mio. Euro beläuft sich der operative Gewinn auf 30,5 Mio. Euro. Mit den Tochtergesellschaften erzielten wir einen konsolidierten Umsatz von 716,1 Mio. Euro (Vorjahr: 697,7 Mio. Euro) und einen operativen Gewinn von 44,4 Mio. Euro (einschl. Sondereinflüsse 52,8 Mio. Euro) und lagen hier deutlich unter dem Jahr 2011 (59,5 Mio. Euro)* (siehe Marginalspalte links unten). Erfreulich verlief die Entwicklung in der Business Unit PCG. Unsere ausgezeichneten Produkte konnten weiterentwickelt werden und sind vom Markt sehr gut angenommen worden. Water Solutions litt unter der generell schwachen Wirtschaftsentwicklung vor allem auf den europäischen Märkten. Dies trifft auch auf den Papierbereich und das Geschäft mit Al-Salzen (z.B. für die Bauindustrie) zu. Rhenoflex konnte das zufriedenstellende Niveau halten. Die Business Units Food und Bekaphos lagen bei den Gewinnen deutlich unter Vorjahr, was vor allem durch die Rohstoffverteuerung und die starke Konkurrenz bedingt war. Die unbefriedigende Situation bei AntiGerm gingen wir Mitte 2012 mit einem

Umstrukturierungsprogramm an; hierbei wollen wir Synergien zwischen den einzelnen Standorten schaffen und die jeweiligen Aktivitäten harmonisieren. In den ersten Monaten des laufenden Jahres deutete sich eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation an, u.a. bedingt durch den leichten Aufschwung in China. Erfreulicherweise konnten wir auch den Lieferengpass bei Phosphorsäure beheben. Mit dem Erwerb der P2S5-Anlagen (Phosphorpentasulfid) und des zugehörigen Geschäfts von Thermphos International B.V. (NL) am Standort Knapsack stärkt ICL seine globale Position im Bereich der phosphorbasierten Inhaltsstoffe (s. Bericht auf S. 19). Derzeit laufen neue Projekte im Bereich Tunnelbau, die uns zuversichtlich für unser Aluminiumgeschäft stimmen; auch die Nachfrage im Lebensmittelzusatzgeschäft erholt sich. Stefan Borgas, der neue CEO der ICL, hat auf Konzernebene verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht. Inzwischen ist die erste Stufe des Strategieprojekts abgeschlossen und es folgt die Umsetzung in den eingesetzten Arbeitsgruppen. Außerdem wurde eine Harmonisierungsinitiative angestoßen: die weltweite Einführung eines einheitlichen SAP-Systems soll die operativen Prozesse im Konzern zusammenführen. Bei BK Giulini werden strukturelle Änderungen auf der oberen Managementebene umgesetzt, die uns für künftige Herausforderungen in einem globalen Umfeld stark machen sollen (s. Artikel auf S. 11); in einem nächsten Schritt sind organisatorische Änderungen auf der darunter liegenden Führungsebene geplant. Ich wünsche allen Abteilungsdirektoren und Leitenden Angestellten viel Erfolg in ihren neuen Verantwortungsbereichen. Ihr Erfolg ist unser aller Erfolg! Ihr Eli Glazer


BKG INTERN 01|2013

INHALT_3

Inhalt 04

Arbeitssicherheit

24

betriebsrat

04 ... Sicherheitskurzgespräche 2013 04 ... Moderatorenveranstaltung „Gemeinsam stark gegen Stress“ 05 ... Workshops „Stark gegen Stress“ im Spezialitätenbetrieb der BU Food 05 ... Weihnachtsaktion: Feuerlöscherprüfung 06 ... Aktion „Sicheres Arbeiten“ - Azubiprogramm 2013

24 ... Betriebsversammlung in Ludwigshafen 25 ... Erholungsurlaub in Olfen

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26 ... Aktuelles Praxisbeispiel: Unverschuldeter Autounfall

07

gesundheit

07 ... Voll entspannt! ................................................................................................................

08

Betriebliches VORSCHLAGswesen

08 ... Idee erkannt, Problem gebannt 08 ... Ideen-Wettbewerb 09 ... Prämierte Verbesserungsvorschläge

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26

Recht

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28

Sport, Freizeit & Unterhaltung

28 ... 30 ... 30 ... 33 ... 33 ... 34 ... 35 ... 36 ... 37 ...

Faszination Tennis – der Weiße Sport Radsportlicher Aufruf Hobby, Hobby: Kein Weg ist ihnen zu weit! Auf ins Betreuer-Team beim Deutschen Turnfest! 11. BASF-Firmencup in Hockenheim am 19. Juni 2013 Von guten Vorsätzen und bösen Schweinehunden AUS-LESE: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele Fotografische Fundsachen Rätselsport für Ratekünstler

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11

Unternehmen / Konzern

11 ... 13 ... 15 ... 16 ... 17 ... 18 ... 19 ... 19 ... 22 ... 23 ... 24 ...

Umstrukturierungen bei BK Giulini Tunnel mit Durchblick Ethikkodex-Schulung bei BK Giulini CAREPHOS und GILUGEL® erstmals gemeinsam bei der Kosmetik-Fachtagung des BDIH 5. Internationales BEKAPHOS-Training Erfolgreiche Foren rund ums Leder ICL erwirbt P2S5-Geschäft von Thermphos Über Ländergrenzen hinweg: wissenschaftlicher Austausch im ICL-Konzern Spendeninitiative von Water Solutions BK Giulini unterstützt weiterhin soziale Einrichtungen und Projekte im Einzugsgebiet ICL-Aktienkurs

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38

PersonalabteilunG

38 ... Rückblick auf 2012 38 ... Personalien .......................................................................................................... 40 ... Impressum


04 Arbeitssicherheit

04 ... Sicherheitskurzgespräche 2013 04 ... Moderatorenveranstaltung „Gemeinsam stark gegen Stress“ 05 ... Workshops „Stark gegen Stress“ im Spezialitätenbetrieb der BU Food 05 ... Weihnachtsaktion: Feuerlöscherprüfung 06 ... Aktion „Sicheres Arbeiten“ - Azubiprogramm 2013

SIE HABEN FRAGEN?

In allen Fragen der Sicherheit steht Ihnen das Team um Bernd Koch zur Verfügung. Rufen Sie an unter 6666 oder 96666.

Sicherheitskurzgespräche 2013 Wie in der letzten Ausgabe der BKG INTERN angekündigt, werden wir in diesem Jahr jeden Monat ein Sicherheitsthema vorstellen und für Sicherheitskurzgespräche an alle Bereiche verschicken. Ein Ziel dieser Gespräche ist es, Gefahrenstellen am Arbeitsplatz aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Zusätzlich werden so alle Mitarbeiter einbezogen, um gemeinsame Lösungsvorschläge zur Reduzierung von Gefahrenstellen zu erarbeiten.

Zu den Sicherheitskurzgesprächen gibt es einen Gesprächsleitfaden für die Vorgesetzten. Bei Interesse erhalten Sie gerne ein Exemplar von der Abteilung Arbeitssicherheit. ¶ Bernd Koch, Arbeitssicherheit

5 Moderatorenveranstaltung „Gemeinsam stark gegen Stress“ In unserer Betriebsvereinbarung zu diesem Thema ist vorgesehen, in den Jahren 2013 und 2014 in allen Betriebsbereichen die ersten Erhebungen zur Erfassung psychischer Belastungen durchzuführen. Zu einer diesbezüglichen Informationsveranstaltung am 18.12.2012 wurden die aktiven Moderatoren sowie an einer Moderatorenausbildung interessierte Mitarbeiter eingeladen. Besonders erfreulich war, dass offensichtlich viele Mitarbeiter an einer Ausbildung zum Moderator interessiert waren und außerdem aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen kamen. Nach einem Erfahrungsaustausch über die bereits durchgeführten Workshops und einem klaren Bekenntnis zu diesem Projekt seitens der Geschäftsleitung (vertreten durch Dr. Brüne Cremer) und des Betriebsrats (vertreten durch die Vorsitzenden und weitere Mitglieder) wurden die Moderatoren mit möglichen Konfliktszenarien im Betrieb konfrontiert. Im Team erarbeiteten sie mögliche Lösungswege und stellten diese zur Diskussion. Hat dieser Bericht Ihr Interesse geweckt? Interessieren Sie sich für die Moderatorenausbildung? Dann melden Sie sich bitte bei der Abteilung Arbeitssicherheit!

Moderatorin Marcelline Hettinger erläutert das Auswertungsdiagramm des Impulstests (im Bild Daniela Becker und Anita Marciante)

¶ Bernd Koch, Arbeitssicherheit


BKG INTERN 01|2013

Workshops „Stark gegen Stress“ im Spezialitätenbetrieb der BU Food

Aus dem Unternehmen und dem Konzern_5

Schwieriges Thema, gute Atmosphäre (v.l.n.r.) R. Walk, E. Aksamoglu, F. Rezgui, T. Heitz, G. De Luca, M. Stumpf (nicht im Bild: G. De Franchis)

Im Januar 2013 fanden im Spezialitätenbetrieb in Ladenburg die Workshops zur Erfassung psychischer Belastungen für die Produktionsschichten und den Musterversand statt. Pro Schicht nahmen etwa zehn Kolleginnen und Kollegen teil. Die Leitung der Workshops übernahmen jeweils zwei ausgebildete Moderatoren. Als Beobachter nahmen der Leiter Arbeitssicherheit und ein Vertreter des Betriebsrates teil. Im einführenden Teil der Workshops ging es zunächst um grundsätzliche Fragen: Wie entsteht Stress? Wann macht Stress krank? Wie kann man Stress vermeiden? Stress kennt jeder, aber jeder geht anders damit um. Anschließend füllte jeder Teilnehmer (anonym) einen Fragebogen aus, mit dessen Hilfe die arbeitsbezogenen Stressthemen der Gruppe nach einem standardisierten Verfahren ermittelt wurden. Danach hatten die Kolleginnen und Kollegen in Kleingruppen die Möglichkeit, sich mit ihren betrieblichen Stress-Themen näher auseinanderzusetzen. In angeregten Gesprächen und einer kreativen Atmosphäre formulierten sie Wünsche und sammelten Ideen für Lösungen. Am Ende wurden die Ergebnisse der Kleingruppen der gesamten Schicht präsentiert und in der Diskussion um weitere Aspekte ergänzt. An dieser Stelle sagen wir allen Kolleginnen und Kollegen des Spezialitätenbetriebes herzlichen Dank für ihre engagierte Mitarbeit und Mitgestaltung der Workshops.

Ein arbeitsreicher, aber interessanter Workshop liegt hinter B. Stenz (li.) und M. Fleischhauer (re.) und der Schicht C (v.l.n.r.): A. Uzungöl, C. Pistillo, C. Ferraro, M. D‘Alessio, N. Wembacher, M. Lang, J. Mayer, S. Nolle, P. Arcuri

¶ Birgit Stenz, Bus. Unit Food | V Bernd Koch … und hinter (v.l.n.r.) R. Ndaneh, V. Barresi, S. Rezgui, D. Bock, Y. Toprak, A. Magliarisi

5 Weihnachtsaktion: Feuerlöscherprüfung Bei der Weihnachtsaktion im Dezember letzten Jahres wurden insgesamt 43 private Feuerlöscher an unseren Aktionsstand gebracht. Davon waren etliche Geräte nie zuvor geprüft worden oder so alt, dass sie nicht mehr prüfungsfähig waren und den Mitarbeitern nur noch die Verschrottung angeboten werden konnte. Alle anderen Feuerlöscher wurden mit frischem Prüfsiegel ausgestattet und konnten von den Kolleginnen und Kollegen beruhigt mit nach Hause genommen werden. ¶ Bernd Koch, Arbeitssicherheit | V Frank Keth

Prüfung nicht bestanden!


BKG INTERN 01|2013

6_arbeitssicherheit

Aktion „Sicheres Arbeiten“ – Azubiprogramm 2013 Projektarbeiten, Frühjahrsputz oder ein Ausflug zur größten Sicherheitsmesse in Deutschland: das Jahr 2013 hält ein spannendes Programm für alle Auszubildenden der BK Giulini GmbH bereit.

Drei Tastaturen braucht der Mensch Abschlussbild nach einem interessanten Arbeitstag zum Thema Sicherheit

D

er diesjährige Frühjahrsputz ist in vollem Gange, und auch unsere Azubis scheuen sich nicht, tatkräftig anzupacken. Die Aufgabe, die gestellt wurde, lautete, ein „Vorher-Bild“ und ein „Nachher-Bild“ des aktuellen Arbeitsplatzes zu erstellen. Der Vergleich soll den „aufgeräumten“ und vor allem sicheren Zustand verdeutlichen und andere Kollegen dazu animieren, ihren Arbeitsplatz immer ordentlich zu halten. Die Bildergalerie wurde im März mehrere Tage lang vor den Kantinen in Ludwigshafen und Ladenburg ausgestellt. Für Mitte/Ende August ist ein Treffen mit den neuen Azubis im Technikmuseum Speyer angesetzt. Da sich das Technikmuseum schon 2012 als idealer Veranstaltungsort erwies, um sich „spielerisch“ dem Thema Arbeitssicherheit zu nähern, sollen auch „die Neuen“ diese Erfahrung genießen dürfen. Sie werden gleich von Anfang an auf das Thema Arbeitssicherheit aufmerksam gemacht, und Bernd Koch, Leiter der Arbeitssicherheit, wird mit seinen Vorträgen das Bewusstsein der Neunankömmlinge für dieses wichtige Thema stärken.

In einer Veranstaltung im Februar, in der Bernd Koch und Ausbildungsleiter Hans Gabriel die Azubis über dieses Azubiprogramm 2013 informierten, wurde auch eine Checkliste vorgestellt, deren Fragen sich auf die Sicherheit im Arbeitsalltag beziehen. Im Idealfall sollten alle Fragen durchweg mit „Ja“ beantwortet werden, andernfalls muss ein kurzes Gespräch mit dem unmittelbaren Vorgesetzten oder Ausbilder gesucht werden, um Unklarheiten bezüglich Gefahrenquellen aus dem Weg zu räumen. Durch das Einführen dieser Checkliste wird das Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein gesteigert. Die Checkliste fand große Akzeptanz in der Azubi-Runde. Beim Thema „Projektarbeiten“ ging zwar ein leichtes Raunen durch den Saal, aber die Azubis fanden die Idee sinnvoll und stellen sich der Aufgabe gerne. Die Vorstellung dahinter: An vier Terminen im Jahr werden mehrere Kleingruppen jeweils ein Arbeitssicherheitsthema bearbeiten und den anderen Azubis vorstellen. Interessante Recherchen, die Freude am gemeinsamen Arbeiten und das

oder doch nicht? (Foto: Alexander Maas)

vermehrte Wissen über Arbeitssicherheit stehen hier im Vordergrund. Der letzte, aber wohl interessanteste Punkt ist ein Ausflug nach Düsseldorf, der für November geplant ist. Die A+A (Arbeitsschutz + Arbeitssicherheit) ist die größte Sicherheitsmesse in Deutschland; dort sind Firmen vertreten, die Arbeitssicherheitsausrüstung und –dienstleistungen anbieten, z.B. UVEX, Infiled, Steitz. Selbstständiges Arbeiten, Erfragen von Informationen und die Arbeit in kleinen Gruppen werden dort für die Azubis auf dem Programm stehen. Insgesamt wird das Jahr 2013 sowohl für die „alten“ als auch für die „neuen“ Auszubildenden ein spannendes werden, in dem sie viel über Arbeitssicherheit dazulernen und auch verinnerlichen. ¶ André Wendler (DHBW-Student im zweiten Lehrjahr)


07 gesundheit

Voll entspannt! Seit Januar bietet BK Giulini für alle Beschäftigten einmal wöchentlich eine „Entspannte Mittagspause“ an und übernimmt hierfür die Kosten. Die erforderlichen Übungsmatten wurden ebenfalls gesponsert.

Gruppenbild mit Personalchefin: Eine damals noch recht überschaubare Gruppe fand sich am 16. Januar zum ersten Ludwigshafener Termin ein (v.l.n.r.): C. Galeotti, Dr. W. Reibel, I. Scheffel, P. Steiner, M. Oest, Dr. D. Stumm, S. Hemmerich, T. Hens, Trainerin C. Patti, M. Tremmel, P. Lutz

S

ehr erfreulich ist, dass die Teilnehmerzahl sowohl in Ludwigshafen als auch in Ladenburg stetig anstieg, da das Angebot nun auch ohne Anmeldung genutzt werden kann. Wieder arbeiten wir mit ausgebildeten Therapeuten des Instituts für Bewegungsmedizin Dr. Jörg Dahlhaus zusammen. Im Sinne einer offenen betrieblichen Gesundheitsförderung können Anfänger und Fortgeschrittene jederzeit dazu stoßen und spontan teilnehmen, um sich von der Wirksamkeit der Übungen zu überzeugen. Die wohltuende Entspannung hilft gezielt, abzuschalten und sich zu regenerieren. Probieren Sie es aus!

Im Namen der „voll entspannten“ Teilnehmer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Personaldirektorin Magdalene Oest die das Programm befürwortet und der Kostenübernahme bereitwillig zustimmte. Nähere Auskünfte über das Programm erteilt Ingrid Scheffel (BKK Vital, Werk Ludwigshafen), Tel. 6342, E-Mail: ischeffel@bkkvital.de ¶ Ingrid Scheffel, BKK Vital | V Frank Barchet, Armin Etzel

TERMINe

Ladenburg: Dienstags, 12.30 – 13:00 Uhr Verwaltungsgebäde Bau V11, 1.OG Laufzeit bis 25.6.2013 Ludwigshafen: Mittwochs, 12.30 – 13:00 Uhr BKK Vital, Bau S3 Laufzeit bis 26.6.2013 Die Ladenburger „Anfängertruppe“ mit Trainerin S. Fibi (von hinten nach vorne): S. Maresch, A. Metz, S. Lösch, B. Herrmann, G. Brix, J. Straub, H. Sternberger (nicht im Bild: A. Etzel)


BKG INTERN 01|2013

08 Betriebliches vorschlagswesen

Idee erkannt, Problem gebannt Zum wiederholten Male führte eine Idee von Herbert Grüber, Vorarbeiter der Betriebsschlosser Bekaphos / I, zu einer Einsparung

Gratulation für eine wohlverdiente Prämie (v.l.n.r.): Dr. Brüne Cremer, Eli Glazer, Herbert Grüber, Raines Mathes

I

n der Agglomerier-Anlage der Business Unit Food in Ladenburg kam es bei der Dosierung von Trinatriumphosphat immer wieder zu Produktionsstörungen: das schmierige Material verbackte an der Innenseite des Gehäuses einer Zellenradschleuse, so dass das drehende Teil schließlich zum Stillstand kam und zur Reinigung ausgebaut werden musste. Da hatte Herbert Grüber eine geniale Idee, die er umgehend probeweise umsetzte: Durch eine bauliche Veränderung des Zellenradsterns konnte das drehende Teil den Ablagerungen ausweichen und ohne Stillstand bis zum Ende der Produktionskampagne betrieben werden. Dies führte zu einer jährlichen Einsparung von nahezu 25.000 Euro. Die Würdigung und Prämierung des Verbesserungsvorschlags von Herbert Grüber fand am 3.12.2012 statt. Unser Geschäftsführer

Eli Glazer zeigte sich beeindruckt von der Einfachheit der Idee und der großen positiven Auswirkung. „Aber auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Sie, Herr Grüber haben sich vom Willen, eine Lösung zu finden, leiten lassen. Das ist vorbildlich. Vielen Dank!“ Das Betriebliche Vorschlagswesen bedankt sich hiermit ebenfalls nochmals bei Herbert Grüber und ermutigt alle Kolleginnen und Kollegen, über den Tellerrand hinauszuschauen und solche genialen Verbesserungsvorschläge einzureichen. ¶ Melanie Schneider, Betriebliches Vorschlagswesen V Armin Etzel

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Ideen-Wettbewerb Unter dem Motto „Mit Sicherheit schadenfrei“ riefen das Betriebliche Vorschlags- wesen (BVW) und die Arbeitssicherheit (AS) gemeinsam zu einem Wettbewerb auf.

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esucht wurden Verbesserungsvorschläge (VV) zur Vermeidung von Personen- und/oder Sachschäden sowie zur Gestaltung ausreichend gesicherter Wege auf dem Betriebsgelände. Alle im September/Oktober 2012 eingereichten VV wurden mit einem Paar Socken mit BKG-Logo belohnt. Insgesamt gingen 51 relevante VV ein, deren Einreicher an der Verlosung von 10 Tankgutscheinen im Wert von je 40 Euro teilnah-

men. Natalie Schönberg, die im letzten Jahr ein 4-monatiges Praktikum bei BK Giulini in der AS absolvierte, war die Glücksfee für die zehn Gewinner. Herzliche Glückwünsche den Gewinnern und gute Fahrt nach dem Motto „Mit Sicherheit schadenfrei“!

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BKG INTERN 01|2013

Betriebliches vorschlagswesen_9

gewinner

Vertreter des BVW und der AS freuten sich für die Gewinner (v.l.n.r.): Dr. Markus Fath, Natalie Schönberg, Dietmar Balke, Rainer Mathes, Bernd Koch

¶ Melanie Schneider, Betriebliches Vorschlagswesen V Frank Barchet

• Christian Römer, Bekaphos / T • Hanspeter Domas, Food / Agglo • Thorsten Müller, PCG / Pharma • Hasan Coskun, Food / Spez. • Hagen Kirsch, PCG / Pharma • Adrian Bil, Bekaphos / T • Ottavio Tucci, APW / P • Heinrich Walther, SCM / Hafen • Thorsten Günther, APW / P • Franco Amendola, SCM / Hafen

Prämierte verbesserungsvorschläge Zellenrad HM 6340 Euro 5.792 an Herbert Grüber, Bekaphos / I .....................................................

Vermeidung von falschen Wiegungen Euro 2.483 an Norbert Lauer, EMR / IW .....................................................

Reparaturkosten senken TONA C 7 Euro 648 Kurt Weller, APW / P .....................................................

Energie-/Reparaturkosteneinsparung Schwingsieb A 660 bei FePyro Euro 620 an Frank Henze, Christian Römer, Julian Feßler

und Adrian Bil, Bekaphos / T .....................................................

Änderung der Konzentrataustrittleitung VOAnlage Euro 550 an Gerd Schmitt und Patrick Maginot, SU T / EV .....................................................

Spülen der Lager-und Produktionsbehälter Euro 375 an Thomas Leidner und Hanns-Dieter Klein, APW / P .....................................................

Zwei Tiefenauflagen Euro 300 an Giulio Squillace und Rocco Santo, SCM / LV .....................................................

Leitung Pastenlager / Nassteil Euro 250 an Hagen Kirsch, PCG / Pharma .....................................................

Optimierung Weber-Absackung Euro 225 an Hanspeter Domas, Luigi Vono und Christian Horwedel, Food / Agglo .....................................................

Euro 150 an Norbert Lauer und Fredy Puri, EMR / IW .....................................................

Minimum-Alarm am NaOH Euro 150 an Thomas Jaworski und Alexander Kappis, APW / P .....................................................

Versetzung des Bedienelements

Plexiglas am Mischer 2+3

Euro 150 an Vincenzo De Simone, Bekaphos / K .....................................................

Euro 200 an Willi Schaaf, Bekaphos / I .....................................................

Trockenlaufschutz für Pumpe P 6

Mengendurchfluss als Trockenlaufschutz verwenden

Euro 150 an Karlo Kvesic, APW / P ............................................

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10_Betriebliches vorschlagswesen

Kennzeichnung von Leitungen auf Sieb Abfüllung 2 Euro 100 an Hagen Kirsch, PCG / Pharma .....................................................

Leichtere + schnellere Reparatur Euro 100 an Norbert Lauer, IW / EMR .....................................................

Kontrolle bei der Flüssigdosierung über den

Druckbehälter Euro 100 an Bernd Zech, Food / Spez. .....................................................

Hinweisschild Euro 100 an Antonio Vavala, APW / P .....................................................

BKG INTERN 01|2013

Sichere Lagerung der Siebe

Bernd Zech, Food / Spez. .....................................................

Euro 100 an Salvatore Buttaccio und Ali Erdogan, Food / Spez. .....................................................

Frische Melodie + Klimaanlage in V 11

Fahranweisung am Schaltschrank Autoklav III

Trübheitsgefahr Giluton

Euro 100 an Sergej Posdyshev, APW / P .....................................................

Euro 100 an Cemil Yildirim, APW / P .....................................................

Tyvekzufuhr an der A3+A4

Anerkennung von Euro 40 an Marcelline Hettinger, Bekaphos / V .....................................................

Anerkennung von Euro 75 an

verbesserungsvorschläge zur arbeitssicherheit/Meldung von Beinahe-Unfällen

Schützt die Arme

Tritt in S 20 erhöhen

Euro 250 an Alexander Brechtel, Food / Spez. .....................................................

Euro 150 an Ottavio Tucci, APW / P .....................................................

Lichtschrankenaktivierung bzw. Überbrückung

Beleuchtung der Treppe zur Säureleitung

Euro 250 an Vincenzo De Simone, Bekaphos / K .....................................................

Euro 150 an Franco Amendola, Ottavio Tucci und Uwe Schneider, SCM / Hafen .....................................................

Unfallgefahr durch Staplerverkehr Euro 250 an Rocco Santo, SCM / LV .....................................................

Weg zu den Säuretanks ebnen

SCM / LDV .....................................................

Leiter mit Podest fest anbringen

Drahtgeflecht-Geländer am neuen Kran

Anerkennung von Euro 150 an Pascal Jurth, PCG / Pharma .....................................................

Euro 150 an Jessica Stancato, Azubi .....................................................

Rutschsichere Treppe am B1.2 Euro 150 an René Groß und Ottavio Tucci, APW / P .....................................................

Schlauchleitung

Euro 150 an Franco Amendola, Ottavio Tucci und Uwe Schneider, SCM / Hafen + APW / P .....................................................

Euro 250 an Christopher Nikelewski, APW / P .....................................................

Augenbrause 1. OG nahe Absackung 5

Haltegriff an HauserSchneidmaschine

Euro 150 an Vincenzo De Simone, Bekaphos / K .....................................................

Tränenblech für den Boden vor der Abfüllmaschine H 1

Euro 250 an Silvia Zingraf, Rx .....................................................

Stufe vor Schaltraum B 2

Entschärfung Kreuzung Sulfat / Tona

Euro 150 an Fredy Puri, IW / EMR .....................................................

Euro 150 an Thorsten Günther, APW / P .....................................................

Euro 150 an Heinrich Walther und Günther Gerdon, SCM/ Hafen ....................................................

Bessere Ausleuchtung Euro 150 an Norbert Lauer, EMR / IW .....................................................

2 Außenleuchten Treppe D 15 Euro 150 an Norbert Hauck, SCM / LV .....................................................

Spiegel gegenüber B 06 Euro 150 an Wilfried Fehr,

Wasserventil nach P 10 bei „Notaus“ schließen S20 Euro 150 an René Groß und Ottavio Tucci, APW / P ....................................................

Bodengitter ersetzen Euro 150 an Michael Muth, APW / P .....................................................

Sicherer Ausgang durch bessere Beleuchtung Euro 75 an Norbert Lauer, IW / EMR .....................................................

Brandschutz im Lager Anerkennung von Euro 75 an Thomas Huber, Food / Agglo .....................................................

Aufstieg Palettenbahn Lukasz Wozniak und Jürgen Steinert, Food / Agglo .....................................................

Wasserbäder Iris Ofer, APW / Mikrobiologie .....................................................

Absaugung von Staub am Einfülltrichter Torsten Hammann, APW / P .....................................................

Verkehrsschutz (Stapler) Ali Erdogan und Hans-Peter Wölke, Food / Spez. .....................................................

Bruchsichere Laborflaschen Kathrin Raßloff und Iris Ofer, APW / Mikrobiologie


11

Aus dem Unternehmen und dem Konzern

11 ... 13 ... 15 ... 16 ... 17 ... 18 ... 19 ... 19 ... 22 ... 23 ... 24 ...

Umstrukturierungen bei BK Giulini Tunnel mit Durchblick Ethikkodex-Schulung bei BK Giulini CAREPHOS und GILUGEL® erstmals gemeinsam bei der Kosmetik-Fachtagung des BDIH 5. Internationales BEKAPHOS-Training Erfolgreiche Foren rund ums Leder ICL erwirbt P2S5-Geschäft von Thermphos Über Ländergrenzen hinweg: wissenschaftlicher Austausch im ICL-Konzern Spendeninitiative von Water Solutions BK Giulini unterstützt weiterhin soziale Einrichtungen und Projekte im Einzugsgebiet ICL-Aktienkurs

Umstrukturierungen bei BK Giulini Zum Jahresbeginn gab es Veränderungen auf der Management-Ebene von BK Giulini. Naturgemäß kamen viele Fragen auf, insbesondere „Weshalb das Ganze?“

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rundsätzlich hat sich die Unterteilung in Geschäftsbereiche, die schon vor vielen Jahren vorgenommen wurde, bewährt. Im Zuge der zunehmenden Globalisierung unserer Geschäfte hat sich die Geschäftsleitung überlegt, wie das Unternehmen den heutigen und künftigen Herausforderungen am besten gerecht werden kann.

Vom Konglomerat von Bereichen und Tochtergesellschaften… Heute liegen die Hauptwachstumsmärkte in den sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Hier spielt die Musik, und wir müssen unsere Geschäftsentwicklungsaktivitäten hierauf ausrichten. Andererseits wollen wir das Wissen und die Erfahrungen, die wir in unseren Einheiten gesammelt haben, allen Gesellschaften des ICL-Segments Performance Products zur Ver-

fügung stellen. Heute liegt dieses Wissen zum größten Teil in den verschiedenen Einheiten, wird aber kaum innerhalb unseres Segmentes ausgetauscht und diskutiert – an Stelle eines systematischen Erfahrungsaustausches findet dieser eher gelegentlich oder gar zufällig statt. Dem soll die neue Struktur Rechnung tragen.

… zur zielgerichteten, übergreifenden Geschäftsoptimierung In Zukunft wird der operative Teil aller Standorte unter eine einheitliche Führung gestellt (Dr. Reiner Exner, Service Unit Operations). Dies soll den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Betrieben weltweit fördern. Welcher Bereich hat besonders wertvolle oder wichtige Erfahrungen gemacht? Was können andere Einheiten daraus lernen? Neudeutsch wird dies auch als „Best Practice“ bezeichnet,

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12_Aus dem Unternehmen und dem Konzern

BKG INTERN INTERN 01|2013 01|2013

3 wir wollen uns am Besten orientieren. Dies muss durch ein globales Managementsystem unterstützt werden, auch als „Matrix- zertifizierung“ bekannt. Durch die Zusammenfassung von Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Gesundheitsvorsorge, Produktsicherheit und Managementsystemen tragen wir dem Rechnung; dieser Bereich wird nun von Siegfried Groß als SU QHSE (Quality-SafetyHealth-Environment) geleitet. Durch die Herausnahme des operativen Teils sollen sich die Geschäftsbereiche stärker auf ihre Geschäftsentwicklung konzentrieren. Mit der Zusammenfassung unserer Aktivitäten Aluminiumverbindungen, Papier, Pharma, Kosmetik, Gips sowie Rhenoflex zum neuen Geschäftsbereich „Specialties“ (Spezialitäten) unter der Führung von Rainer Gruber wollen wir eine größere Einheit schaffen und Synergien zwischen den bisher weitestgehend selbständig agierenden Einheiten schöpfen. Dieser Schritt soll das in der Vergangenheit vorherrschende „Silodenken“ einzelner Geschäftsbereiche aufbrechen. Die Bereiche Wasser (BKG Water Solutions) und AntiGerm bleiben vorerst separate Geschäftsbereiche. Bei Wasser geht es darum, die sich bietenden Wachstumsmöglichkeiten offensiv anzugehen und zu realisieren. AntiGerm befindet sich gerade in einer Umstrukturierungsphase, dieser Prozess soll zunächst abgeschlossen werden.

Geschäftsentwicklung und Wachstum in den globalen Märkten Um „fit für die Zukunft“ zu sein, müssen wir unsere Geschäfte kontinuierlich erweitern und ergänzen. Durch Zukäufe von Unternehmen, die entweder unsere angestammten Aktivitäten stärken oder erweitern, wollen wir unsere Marktposition festigen. Als aktuelles Beispiel sei in diesen Zusammenhang auf den gerade abgeschlossenen Erwerb des Phosphorpentasulfid-Geschäfts (P2S5) von Thermphos verwiesen (s. Bericht auf S. 19). Die Ernennung von Frédéric Monachon zum Leiter Business Development (Geschäftsentwicklung/Wachstum) trägt der Bedeutung dieses Wachstumsfaktors Rechnung.

Innovation und Forschung sind angesagt Unterstützt werden sollen die Bereiche durch eine bessere Koordinierung unserer Forschungsaktivitäten, Innovation soll künftig stärker im Vordergrund stehen. Deshalb übernimmt Dr. Brüne Cremer die Verantwortung für die segmentweite Abstimmung unserer F&E mit dem Schwerpunkt, neue Forschungsprojekte anzustoßen und die Zusammenarbeit mit externen Instituten voranzutreiben. Manche werden sich fragen, weshalb die Geschäftsbereiche in Ladenburg so erhalten bleiben. Nun, zunächst bleibt festzustellen, dass auch dort die operativen Bereiche der neuen SU Operations unterstellt werden. Zum anderen sind Bekaphos und Food bereits global ausgerichtet, so dass hier kein weiterer Handlungsbedarf gesehen wurde. Ich hoffe, dass ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Hintergründe unserer neuen Struktur näher bringen konnte. Ich persönlich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen, die neue Verantwortungen und Aufgaben übernommen haben, viel Erfolg und Freude bei der Bewältigung der künftigen Herausforderungen. ¶ Dr. Brüne Cremer, Innovation/F&E


BKG INTERN 01|2013

Aus dem Unternehmen und dem Konzern_13

Tunnel mit Durchblick Jeder Autofahrer und Bahnreisende nutzt ihn. Für den einen ist er eine willkommene Abkürzung, der andere hat ein mulmiges Gefühl beim Durchfahren. Die Rede ist vom Tunnel. Wenigen ist bewusst, dass es hierbei um ein hochkomplexes Bauwerk geht, bei dem Sicherheit an erster Stelle steht.

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n alten Zeiten wurden Tunnel von Hand gegraben. Mit der Entdeckung des Dynamits und anderer Sprengstoffe war man in der Lage, größere und längere Tunnel in überschaubarer Zeit fertigzustellen. Heutzutage werden sie mit riesigen Maschinen gebaut.

Tunnelbau – ein kleiner technischer Exkurs Der Vortrieb mit Tunnelbohrmaschinen ist in Wohngebieten, bei langen, geraden Tunnelprojekten oder beim Vorliegen harter Gesteinsschichten das bevorzugte Verfahren. Ein hydraulisch angetriebener, rotierender Fräskopf wird gegen das Gestein gedrückt und „frisst“ sich so durch den Berg. Im rückwärtigen Teil sichert die Maschine gleichzeitig das entstandene Gewölbe durch Fertigteile aus Beton, sogenannte Tübbinge. In einem weiteren Arbeitsschritt wird der Abraum, also das gelöste Gestein, entfernt.

Tunnelbohrmaschinen arbeiten zwar schnell und sauber, sind jedoch sehr teuer und verschleißen schnell. Daher werden Eisenbahn- oder Straßentunnel oft nach der „Neuen Österreichischen Tunnelbau Methode“ (die gebräuchliche englische Abkürzung lautet NATM) errichtet. Diese Bauweise bezeichnet man landläufig auch als Spritzbetonbauweise. Dabei wird das Gestein in kleinen Abschnitten mit kontrollierten Sprengungen gelöst und entfernt. Anschließend wird der entstandene Hohlraum mit Spritzbeton beschichtet. So entsteht ein selbsttragendes Gewölbe. Unter dem Schutz des Spritzbetons kann dann der nächste Abschnitt vorgetrieben werden.

Spritzbeton – da kennen wir uns aus! Und hier kommt nun BK Giulini ins Spiel. Der verspritzte Beton muss sehr schnell fest werden, damit

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Sprengvortrieb im Branichtunnel in Schriesheim


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Voraussetzungen für solche „Realbedingungen“ sind zum einen die Verwendung des gleichen Zementes und der gleichen Zusatzmittel (Verflüssiger, Verzögerer) und, als wichtigster Punkt, die gleiche Einmischung des Beschleunigers in den „Beton“ wie auf der Baustelle. Dazu wird der Mörtel mit einer Schlauchpumpe gefördert und unser Produkt zusammen mit Druckluft in einem Mischkopf (Düse) in den Mörtel eingemischt und auf einen Probenträger aufgespritzt. Nachdem der Probenkörper hergestellt ist, wird geprüft, wie sich die Festigkeit der gespritzten Schicht mit fortschreitender Zeit entwickelt. Mit unserer neuen Laborspritzmaschine sind wir sicher, auch in Zukunft Tunnelbauer durch unsere herausragende Leistungsfähigkeit zu überzeugen, die aus der Verbindung hochentwickelter Produkte und ausgeprägter Fachkompetenz unserer Techniker herrührt. Wir stellen uns gerne neuen Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Im Betonlabor, Bau G09 (v.l.n.r.): Matthäus Kokot (Praktikant, Hochschule Karlsruhe) sowie Michael Bassler und Heiko Kossbiel (Anwendungstechnische Abteilung) an dem von ihnen entwickelten Testgerät.

er einerseits nicht von den Wänden rutscht oder fällt und andererseits dem Gewölbe die nötige Stabilität verleiht. Hierzu werden dem Beton Erstarrungsbeschleuniger zugesetzt. Der Bereich Aluminium Compounds (Aluminiumverbindungen) stellt seit über zehn Jahren unter unserer Markenbezeichnung GECEDRAL® alkalifreie Erstarrungsbeschleuniger her, die in der Branche einen ausgezeichneten Ruf genießen. Zum Absichern des freigelegten Sprengvortriebs wird der mit einem Erstarrungsbeschleuniger versetzte Beton mit hoher Kraft aus dem sogenannten Spritzmobil gegen die Tunnelwand des Vortriebs geschossen. Unser GECEDRAL® bewirkt, dass der Spritzbeton beim Auftreffen sofort erstarrt. Mehrere Zentimeter dicke Schichten Spritzbeton werden so aufgebracht und sichern das Gewölbe. Sobald dies geschehen ist, können die Arbeiten weiter gehen – und die Arbeiter können sich im Tunnel sicher fühlen. Vor unserer Erfindung der alkalifreien, flüssigen Erstarrungsbeschleuniger wurden alkalihaltige Substanzen verwendet, die neben einer geringeren Festigkeit des Spritzbetons auch die Gefahr von Verätzungen bei den Arbeitern in sich bargen. Bei der Errichtung der Tunnel auf der ICE-Neubaustrecke Frankfurt - Köln schafften unsere neuen Produkte den Durchbruch und waren seitdem schon bei vielen Projekten im Rennen.

Innovation ist angesagt Für ständig wachsende Anforderungen an den Beton entwickelt unsere Anwendungstechnik kontinuierlich verbesserte GECEDRAL® Erstarrungsbeschleuniger. Unsere Techniker sind ständig auf Reisen, um bei der Planung neuer Tunnel den richtigen Erstarrungsbeschleuniger zu wählen. Jeder Beton hat seine Besonderheiten, abhängig von den eingesetzten Zementtypen, Zuschlagstoffen (z.B. Sand und Kies) sowie anderen Additiven wie Fließmittel oder Verzögerer. Erst nach umfangreichen Vortests in unserem Labor können wir das am besten geeignete Produkt empfehlen. Um die Sicherheit bei der Auswahl des besten Beschleunigers zu erhöhen, haben wir uns entschieden, ein Betonspritzgerät im Kleinformat zu bauen, das den Gegebenheiten auf Baustellen weitestgehend entspricht.

¶ Petra Scherer, Matthäus Kokot Business Unit Specialties / Aluminium Compounds V Petra Scherer, Hubert Dörrer

GECEDRAL® – weltweit

Unsere Gecedral-Produkte kamen in Deutschland, u.a. an mehreren Tunneln der ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt, in Neckargmünd oder beim Fluchtstollen des Saukopftunnels zum Einsatz. Aktuell wird der Branichtunnel in Schriesheim mit unserem Produkt gebaut. Mehrere Tunnel entlang der Eisenbahnstrecke Inntal, der Fluchtstollen am Grenztunnel Füssen-Reutte, der Pfändertunnel in Bregenz und der Gotthard-Basistunnel sind weitere Beispiele. Aktuell sind wir in London beim Bahntunnel Crossrail aktiv. Und auch in „Down-Under“ kennt man GECEDRAL®: der Cross City Tunnel in Sydney wird durch unser Produkt abgesichert.


Ethikkodex-Schulung bei BK Giulini Die ICL-Gruppe hat sich verpflichtet, ihre Geschäfte auf eine faire und ethisch verantwortungsvolle Weise zu tätigen. Deswegen wurde 2012 weltweit und unternehmensweit ein neuer Ethikkodex veröffentlicht.

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as Management von ICL und BK Giulini hat dies zum Anlass genommen, alle Beschäftigten entsprechend zu schulen. Neben einer Online-Schulung, an der bereits über 300 Personen teilgenommen haben, boten wir im November und Dezember 2012 Präsenzschulungen an den Standorten Ludwigshafen und Ladenburg an. Die in Kleingruppen abgehaltenen Veranstaltungen wurden von einer auf dieses Themenumfeld spezialisierten Beraterin durchgeführt. Unter dem Motto „Fair Business“ wurden bisher mehr als 200 Beschäftigte geschult. Hier wurde der Begriff „Fair Business“ weit ausgelegt: Fairness wird nicht nur gegenüber anderen Beschäftigten und Geschäftspartnern eingefordert, sondern auch hinsichtlich unserer Umwelt, der Nachbarschaft und auch gegenüber nachkommenden Generationen. Klar war, dass zum Beispiel Korruption, Diskriminierung, Umweltverschmutzung und Diebstahl nicht zu fairen Geschäftspraktiken gehören. So wurden anschließend verschiedene Spielarten der Fairness unter aktiver Beteiligung der Teilnehmer kritisch durchleuchtet: Wie verhalte ich mich fair gegenüber anderen Beschäftigten oder Mitarbeitern von Fremdfirmen? Welches faire Verhalten kann ich von den Vorgesetzten erwarten? Ein heißes Thema war die Ethik-Hotline*. Zunächst standen ihr die meisten Teilnehmer kritisch gegenüber. Bedenken gab es in erster Linie wegen der Möglichkeit, anonym an ICL zu berichten. Es wurde befürchtet, bei Meldung eines Verstoßes als „Denunziant“ dazustehen; auch wurden Repressalien gegen die eigene Person befürchtet.

In den Arbeitsgruppen konnte vermittelt werden, dass es nicht darum geht, andere anzuschwärzen, sondern Schaden vom Unternehmen abzuwenden, der letztlich auch die Beschäftigten treffen kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Verstoß melden, müssen keine negativen Folgen befürchten; ICL hat sich ausdrücklich verpflichtet, Einreicher von Beschwerden in keiner Weise zu benachteiligen. Zu guter Letzt wurden die Rechte und Pflichten in punkto Arbeitsverhalten, Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz vorgestellt und anhand von zwei Fallstudien der Umgang mit Dritten und der Schutz des Eigentums von ICL bzw. BK Giulini erläutert. Bei diesen Themen waren sich die Anwesenden einig: Auffälligkeiten im Werk müssen sofort angesprochen werden, um die Sachverhalte zu klären und schnell und angemessen reagieren zu können. „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu.“ Wenn alle Beschäftigten diese goldene Regel der Ethik, die sich bereits in der Bibel findet, einhalten, dann ist das ein Schritt hin zu fairen Geschäftspraktiken im Sinne des ICLEthikkodex. * Ethikhotline: www.iclhotline.ethicspoint.com ¶ Marion C. Willems, www.MCW-Consulting.de, Veronika Di Clemente, Financial Compliance


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CAREPHOS und GILUGEL® erstmals gemeinsam bei der Kosmetik-Fachtagung des BDIH Am 28.11.2012 lud der Naturkosmetikverband BDIH wieder zu seiner traditionellen Kosmetik-Fachtagung ins Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung nach Mannheim ein.

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rstmalig präsentierten sich die Kosmetik-Segmente der Geschäftsbereiche Specialties und Bekaphos gemeinsam auf dieser Tagung. Den interessierten Besuchern wurde die neue Kosmetik-Produktreihe CAREPHOS der BU Bekaphos vorgestellt. CAREPHOS ist die neue Marke für spezielle Polyphosphate, die in Kosmetika die Konservierung unterstützen und Verfärbungen verhindern können. Die AWETA Kosmetik der BU Specialties präsentierte das neue Gilugel®ISO (Anwendung z.B. für die Herstellung von Sonnenschutzprodukten, Make-Up und Körperpflegemitteln wie reichhaltige Cremes), das die bereits etablierte Gilugel®-Produktreihe des Kosmetikbereichs erweitert. Wirkungsweise und Vorteile des Produkts wurden durch den Vortrag von Ellen Ge-

damke „Gilugel®ISO zur effektiven Stabilisierung von W/O-Emulsionen“ (d.h. von Wasser-in-Öl-Emulsionen) anhand von Beispielen im Detail erläutert. Das Interesse an beiden Produktneuheiten zeigte sich in vielen Einzelgesprächen, in deren Verlauf Produktmuster und weiteres Informationsmaterial angefragt wurden. Auch wenn es immer wieder mit viel Arbeit verbunden ist, Informationsstände und Präsentationen vorzubereiten - die Resonanz hat gezeigt: auch bei dieser BDIH-Tagung hat sich die Teilnahme wieder gelohnt! ¶ Gabi Brix, BU Bekaphos, Ellen Gedamke, BU Specialties/Pharma-Kosmetik V Jan Lorenz


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5. Internationales BEKAPHOS-Training Aller guten Dinge sind drei…

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ie Organisation eines technischen Seminars ist ja an sich schon eine große Aufgabe. Aufgrund der großen Nachfrage musste sich die BU BEKAPHOS in 2012 dieser Herausforderung gleich dreimal stellen. Zusätzlich zu den Seminaren im März und Mai fand am 7. und 8. November das 5. BEKAPHOS-Training statt. Unsere Gäste kamen aus der Ukraine, Russland, Polen, Schottland, England, Ungarn, Bulgarien, Tschechien, Schweden und der Türkei. Aus den USA waren die Kollegen unseres Schwesterunternehmens HALOX angereist, die die Gelegenheit nutzten, uns über ihre Produkte zu schulen. Unser Konzept hat sich auch bei diesem Training bewährt: Informationsblöcke zu BEKAPHOS-Produkten und deren Anwendungsgebieten, gefolgt von einem regen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, die uns immer wieder wertvollen länderspezifischen Input geben.

Bekaphos-Produkte in Theorie …

… und Praxis im Labor von Michael Schmitt

Auch während des Rahmenprogramms wurde viel gefachsimpelt, und es gab ausreichend Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und alte zu vertiefen. In vielen Fällen folgen nach den Seminaren in Ladenburg weitere Schulungen bei unseren Vertretungen vor Ort. Damit erreichen wir direkt die Endkunden und können so spezifisch auf die Fragen und Wünsche eingehen und regionale Marktgegebenheiten berücksichtigen. ¶ Heike Sternberger, Dr. Thomas Staffel, BU Bekaphos V Jürgen Straub


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Erfolgreiche Foren rund ums Leder BEKAPHOS weltweit auf Ledermessen vertreten

Das indische Verkaufsteam; im Hintergrund v.l. n.r.: Dr. Kevin Dunn, Mohammed Azhar Shakir (BKGSI), Thomas Schauwecker, Roberto Wurst, Steven Schroeder jr. (Atlas Refineries)

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om 1. bis 3. Februar fand in Chennai, Indien die 28. India International Leather Fair (IILF) statt, bei der unser Geschäftsbereich Bekaphos gemeinsam mit unserer indischen Beteiligungsgesellschaft BKGSI bereits zum vierten Mal in Folge mit einem repräsentativen Stand vertreten war. Unser indisches Verkaufs-Team war unter der Leitung von Mohammad Azhar Shakir mit neun Ledertechnikern sowie zehn Händlern vor Ort, verstärkt durch eine Delegation aus Deutschland unter der Leitung von Roberto Wurst. Unser US-amerikanischer Partner ‚Atlas Refinery‘, vertreten durch Inhaber Steven Schroeder jr., trat gemeinsam mit uns auf dem Stand auf. Sie zeigten einige sehr beeindruckende Ledersorten in der Ausstellung, die so manchen Besucher zu uns hinzog. Bekaphos und Atlas ergänzen ihre Portfolios von Lederadditiven und kooperieren technisch und kommerziell in Nord- und Südamerika, in Asien und bald auch in den sich stark entwickelnden ostafrikanischen Ledermärkten. Insgesamt präsentierten wir 196 verschiedene Lederartikel verschiedener Härten: vom festen Gürtel über Schuhoberleder, bis hin zu weichen Taschen-, Möbel- und dünnsten Bekleidungs- und Handschuhledern. An diesen Beispielen verdeutlichten wir die Vielfalt und die Wirksamkeit unserer Lederadditive. Im Gegensatz zu anderen Messen hatte sowohl die Zahl der überwiegend aus Indien stammenden Besucher als auch die Zahl der internationalen Aussteller deutlich zugenommen. Die Kunden kamen nicht nur aus den Gerberzentren nahe Chennai, sondern verstärkt auch aus dem Norden des Landes. Insgesamt war unsere Präsenz auf der IILF sehr erfolgreich, ein Anreiz für uns, auch in Zukunft auf diesen wachsenden Markt zu setzen. Im ersten Quartal 2013 stellten wir erstmalig in Äthiopien aus und verstärkten damit unsere Marketing-Aktivitäten für Lederspezialitäten in einem für uns neuen Markt. Die „All African Leather Fair“ wurde zum 6. Mal in der Hauptstadt Addis Abeba organisiert und zeigte alle Nuancen der sich stark entwickelnden Lederindus-

Erster Messeauftritt in Afrika für M. A. Shakir (rechts) und K. R. Dharmapal von BKGSI (Indien)

trie Afrikas. Es waren knapp 200 Firmen aus 40 Ländern vertreten, was die Gewichtung dieser Messe zeigt. Gleich im Anschluss daran präsentierten wir uns in Brasilien. Dort hat unsere Teilnahme an der Lederfachmesse „FIMEC“ Tradition, seit wir in diesem starken Ledermarkt von ICL do Brazil vertreten werden. ¶ Thomas Schauwecker, Roberto Wurst, BU Bekaphos V Dr. Kevin Dunn


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ICL erwirbt P2S5-Geschäft von Thermphos ICL Performance Products baut die Führung für Spezialchemikalien auf Phosphorbasis und die Präsenz in Europa aus.

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nde März hat ICL die Anlagen zur Herstellung von Phosphorpentasulfid (P2S5 ) und das dazu gehörende Geschäft von Thermphos International B.V. (NL) erworben. Die Produktion befindet sich an einem für uns neuen Standort in Knapsack bei Köln. Phosphorpentasulfid wird unter anderem zur Herstellung von Schmierölzusätzen, Schädlingsbekämpfungsmitteln oder Bergbauchemikalien benötigt. Dieses sehr spezielle Produkt wird nur in wenigen Anlagen weltweit erzeugt, wobei ICL der führende Hersteller in Nordamerika ist. Mit dieser Akquisition erweitern wir unsere globale Präsenz mit dieser Spezialchemikalie. Das neu erworbene Geschäft wird als neuer Geschäftsbereich von BK Giulini mit der Bezeichnung „P2S5“ geführt. Er wird

betriebswirtschaftlich / kaufmännisch als Teil des weltweiten P2S5-Geschäfts gesteuert, während das operative Tagesgeschäft und rechtliche Belange in der Verantwortung der Business Unit Bekaphos und der Service Unit Operations liegen. Herbert Neumann ist von Thermphos zu BK Giulini gewechselt und wird – wie schon bisher - diesen Betrieb mit 22 Mitarbeitern leiten. ¶ Dr. Brüne Cremer, Innovation/F&E

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Über Ländergrenzen hinweg: wissenschaftlicher Austausch im ICL-Konzern Dr. Florian Wolf (F&E Specialties) tauschte seinen Arbeitsplatz mit einem Forschungskollegen am ICL-Forschungszentrum in Haifa

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010 wurde die Idee geboren, den länderübergreifenden wissenschaftlichen Austausch unter ICL-Forschungsstandorten zu fördern. Als „Pioniere“ erklärten sich Dr. Joseph „Yossi“ Zilberman vom IMI TAMI Forschungszentrum in Haifa und sein amerikanischer Kollege Dr. Andrew Piotrowski, ICL-IP Laboratories in Ardsley, New York für einen solchen Austausch bereit. Die Chemiker – beide auf dem Gebiet der Flammschutzadditive tätig – konnten viele neue Erkenntnisse und Kontakte mit

Dr. Florian Wolf schildert seine Entscheidung und den Aufenthalt so: Die Anfrage meines Vorgesetzten, Dr. Rudolf Lunkenheimer, ob ich mir denn vorstellen könne, für einige Zeit am Forschungszentrum der ICL in Haifa tätig zu sein, kam für mich im Spätsommer 2011 überraschend. Meine Neugierde war sofort geweckt und ich signalisierte nach kurzem Überlegen meine Zustimmung. Im September 2011 wurde ich vorab zu einem Treffen des R&D-Centers of Exellence in

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Vor meinem Apartment auf dem Karmelberg erwartete mich bereits der leitende Chemiker des IMI TAMI, Dr. Reinhard „Fritz“ Effenberger. Später sollte ich noch die Gelegenheit bekommen, mit „Fritz“ eine beeindruckende morgendliche Wanderung durch den an Haifa angrenzenden und zu diesem Zeitpunkt menschenleeren Karmel Nationalpark zu unternehmen. Am nächsten Tag trat ich dann meinen ersten Weg zur Arbeit zu dem in der Bucht von Haifa gelegenen IMI TAMI Forschungs-

Das Forschungszentrum IMI TAMI mit

Dr. Florian Wolf (rechts) und seine israelischen Projektpartner:

landestypischer Vegetation.

Dr. Yossi Zilberman, Renata Yelizarov und Dalia Beery (von links nach rechts).

nach Hause nehmen und gleichzeitig bei ihren Gastgebern neue Impulse vermitteln. Die durchweg positive Bilanz dieses ersten Austausches von Expertenwissen innerhalb der ICL führte zu einer Neuauflage des Austauschprogramms im Jahre 2012. Diesmal sollte BK Giulini Austauschpartner des IMI TAMI Forschungszentrums werden, schnell waren die beiden Kandidaten „ hüben und drüben“ gefunden. Dr. Evgeniy Shapiro aus Haifa, über dessen erfolgreiches Wirken in Ladenburg wir in der Ausgabe 4/2012 berichteten, bereicherte von Mai bis November 2012 das F&E Team von Dr. Thomas Staffel. Als Gegenpartner war Dr. Florian Wolf, seines Zeichens Chemiker in der Forschung und Entwicklung der BU Specialties schnell von der Aussicht auf einen längeren Aufenthalt in Israel zu begeistern. Mit seinem Fachwissen auf dem Gebiet der Polymerchemie war er ein willkommener Gast in der Forschungsgruppe zur Entwicklung flammhemmender Materialien des IMI TAMI Instituts. Sein Kooperationspartner vor Ort: Dr. Yossi Zilberman, der „Austauschpionier“ aus dem Jahre 2010!

Tel Aviv eingeladen, dies erlaubte es mir, erste Kontakte zu knüpfen. Bestärkt durch die positiven Eindrücke meines angehenden Gastlandes fiel es mir nicht schwer, meine Lebensgefährtin zu überzeugen, für ca. ein halbes Jahr auf mich zu verzichten. Die Aussicht, mich im „Gelobten Land“ besuchen zu können ließen den Widerstand schnell dahinschmelzen. Nachdem dann Mitte Mai auch von Seiten des israelischen Innenministeriums grünes Licht gegeben wurde, durfte ich mein Arbeitsvisum in der israelischen Botschaft in Berlin persönlich in Empfang nehmen. Wenige Tage später (mein Pendant Dr. Evgeniy Shapiro aus Haifa war zu diesem Zeitpunkt schon seit 3 Wochen in den Ladenburger Laboratorien in emsige Betriebsamkeit verfallen) ging es endlich los. Nach vier Flugstunden bis Tel Aviv und zwei weiteren Stunden Autofahrt gen Norden kam Haifa in Sicht. Die für die israelische Wirtschaft wohl bedeutendste Stadt des Landes empfängt ihre Besucher mit beindruckenden Glasbauten, die die Schriftzüge internationaler Technologiekonzerne wie Intel, Google und Co. tragen.

zentrum an. Nach der Vorstellung meiner neuen Kollegen weihte mich Dr. Yossi Zilberman in die Geheimnisse der Brombasierten Flammschutzmittel ein. Dies sind Verbindungen, denen wir quasi unbemerkt im täglichen Leben begegnen. Sie sorgen dafür, dass die Kunststoffteile unserer geliebten Fernseher, Computer und „smart phones“ wesentlich sicherer sind und Flammen keine Nahrung bieten. Aber auch aus Werkstoffen wie dem bequemen Schaumstoff-Füllmaterial der Couch und den Polystyroldämmplatten unseres Hauses sind diese nicht wegzudenken. Da viele dieser Additive bereits während der chemischen Reaktion zu dem entsprechenden Polymer/Kunststoffausgangsmaterial hinzugefügt werden, dürfen sie den Herstellungsprozess und die Produkteigenschaften nicht negativ beeinflussen. Diesem Thema widmete ich mich in den nächsten Monaten meines Aufenthalts. Während des Studiums hatte ich mich auf das Gebiet der Polymerchemie spezialisiert. Bei BK Giulini liegt mein Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung neuer, nachhaltiger Additive für die Wasserbehandlung, die ebenfalls auf Polyme-


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Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten hat Israel eine Menge zu bieten. Galiläa, das sich von Haifa über Nazareth, den See Genezareth und die Golanhöhen erstreckt, vereint die Schönheit der Natur und die Er- habenheit der Geschichte auf beeindruckende Weise.

ren beruhen. Mit diesem Wissen konnte ich meine israelischen Kollegen erfolgreich bei der Entwicklung eines Testverfahrens zur Herstellung neuartiger, nachhaltiger Flammschutzmittel für Kunststoffe (also polymere Werkstoffe) unterstützen. Dieser Wechsel meines Aufgabengebiets - quasi „vom Wasser zum Feuer“ - war spannend und auf angenehme Art herausfordernd. Durch die offene und kommunikative Art der Israelis im Allgemeinen und meiner Projektpartner im Besonderen gewann ich nicht nur sehr bald Einblick in die Materie, sondern konnte mich auch in Besprechungen mit neuen Ideen und Vorschlägen einbringen. In Vorträgen und zahlreichen Gesprächen in Haifa und im weiter südlich gelegenen ICL-Forschungszentrum in Be’er Sheva hatte ich nicht nur Gelegenheit, mehr über unseren Mutterkonzern zu lernen, sondern auch unser Unternehmen mit seiner beeindruckenden Historie und den diversen Geschäftsfeldern vorzustellen. Die ICL-Mitarbeiter zeigten sich insbesondere von unserer Nähe zum Kunden und der Vielfalt an Speziallösungen beeindruckt. Aber auch die „persönliche Chemie“ stimmte. Mit Renata, Dalia und Basam, Dr. Zilbermans Mitarbeiter(inne)n, verstand ich mich auf Anhieb, und wir hatten neben der Arbeit und besonders bei den gemeinsamen Mittagspausen viele Gelegenheiten, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Länder und Gebräuche zu erörtern. Auch wenn wir uns in Englisch unterhielten, weckte in den Monaten meines Besuchs das Hebräische dennoch mein Interesse. Dank eines Lehrbuchs für den Unterricht an Volkshochschulen gelang es mir zumindest, die Grundzüge zu verstehen und Schriftzeichen zu erlernen. Motivierend waren die Reaktionen der Israelis auf meine hebräischen Satzfetzen, sei es an der Kasse im Supermarkt, im Taxi oder bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen.

Offensichtlich wurde positiv registriert, dass ich mich als Ausländer nicht nur für das Land, sondern auch die Sprache – und damit die Leute – interessiere. Dank des mir zur Verfügung stehenden Fahrzeugs konnte ich an den Wochenenden die Umgebung von Haifa erkunden. An die landestypische, etwas temperamentvollere Art des Autofahrens, zu der ein beherzter Einsatz von Gas und Bremse gehört, hatte ich mich nach kurzer Zeit gewöhnt. Die Anpassung an die lokalen Gepflogenheiten des Straßenverkehrs schritt offenbar so schnell voran, dass sich meine Freundin als Beifahrerin in Deutschland ein paar kritische Anmerkungen nicht verkneifen konnte … Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten hat Israel eine Menge zu bieten. Galiläa, das sich von Haifa über Nazareth, den See Genezareth und die Golanhöhen erstreckt, vereint die Schönheit der Natur und die Erhabenheit der Geschichte auf beeindruckende Weise. Die zahlreichen Feiertage im September - von Rosh Haschana, dem Jüdischen Neujahrsfest über Jom Kippur, den Tag der Versöhnung bis zum anschließenden Laubhüttenfest (Sukkot) - verlebte ich gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin. Nach einer kleinen Rundreise durch das

mir mittlerweile sehr vertraute Galiläa erkundeten wir noch gemeinsam Jerusalem, das Tote Meer und die Negev-Wüste bis nach Eilat am Golf von Akaba. Ausgestattet mit tollen Erinnerungen und dem Wissen um die Kompetenzen und wichtigen Ansprechpartner des IMI TAMI und anderer Teile der ICL ging für mich Mitte November eine schöne und ereignisreiche Zeit in Israel zu Ende. Ich hoffe, ich konnte mit meinem Beitrag Ihre Neugierde auf das Land Israel wecken. Ein Besuch ist in jedem Fall ein lohnenswertes Erlebnis! Mein besonderer Dank für ihr Engagement und die tatkräftige Unterstützung bei Planung und Durchführung dieses Projekts gilt den Kolleginnen der HR-Abteilung und Reisestellen (in Haifa und Ludwigshafen). ¶ V Dr. Florian Wolf, BU Specialties

Israelische Impressionen


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Spendeninitiative von Water Solutions Water Solutions unterstützt das CARE-Programm gegen die Dürre- und Nahrungsmittelkrise am Horn von Afrika. Wassertank in Dadaab (Foto: Sabine Wilke, CARE)

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emeinsam mit CARE, einer erfahrenen, global agierenden humanitären Organisation, setzen wir uns seit 2011 für die Verbesserung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im weltweit größten Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia ein. Aufgrund der schwersten Dürre seit 60 Jahren waren im Sommer 2011 hunderttausende Menschen gezwungen, ihr Heimatland Somalia am Horn von Afrika zu verlassen. Trotz der weltweiten Aufmerksamkeit und Berichterstattung in den Medien hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. Die Menschen, die Zuflucht in Dadaab fanden, sind nach wie vor abhängig von kontinuierlichen Hilfen der UNHCR (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen), der kenianischen Regierung und internationalen Hilfsorganisationen. „Wasser ist die Essenz des Lebens und menschlicher Würde“, so Jordi Verdés, Business Unit Director von Water Solutions. „Angesichts der schwierigen Lage am Horn von Afrika war es für uns selbstverständlich, CARE‘s Bemühungen zur Verbesserung des Zugangs zu Wasser und den Aufbau sanitärer Einrichtungen in den Flüchtlingslagern durch das WASH-Programm erneut zu unterstützen.“

WASH-Programm: Wasser, sanitäre Anlagen und Hygieneaufklärung Das Ziel des Programms ist die Versorgung mit sauberem Wasser sowie die Reduzierung gesundheitlicher Risiken von durch Wasser übertragenen Krankheiten. Von August 2011 bis Juli 2012 errichtete CARE mit Unterstützung von Water Solutions beispielsweise 20 Plattformen für Wassertanks, 18 Schultoiletten, fünf Wassersäulen und außerdem zwölf Zäune für Mülldeponien. Darüber hinaus war es möglich, die Wasserleitungen um fast 250 Meter zu verlängern und sieben Flüchtlinge in der Überwachung der Wasserqualität zu schulen. In diesem Jahr kann CARE mit Hilfe von Water Solutions seine WASH-Aktivitäten in Dadaab weiter ausbauen, z. B. werden alte und unergiebige Bohrlöcher ersetzt, 150 m3 Hochtanks errichtet und das Wasserleitungsnetz sowie die Hygienetrainings weiter ausgebaut. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Unterstützung CARE bei der Entwicklung und Verbesserung der Wasserver- und -entsorgung in Dadaab hilft und das Leben aller Flüchtlinge ein wenig erträglicher macht. Weitere Informationen über unser Engagement und CARE finden Sie auf www.bkgwater.com


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… und BK Giulini unterstützt weiterhin soziaEinrichtungen und Projekte im Einzugsgebiet

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Wasser ist die Essenz des Lebens und menschlicher Würde Kinder erfrischen sich an einer Wasserleitung (Foto: Evelyn Hockstein, CARE)

Jordi Verdés, Business Unit Director von Water Solutions

¶ Anja Falkenthal, Dalila Cherrad, Water Solutions | V CARE

Soziale verantwortung

… und BK Giulini unterstützt weiterhin soziale Einrichtungen und Projekte im Einzugsgebiet Vor allem Kinder und Jugendliche profitierten mehrfach. Das Jugendzentrum Rheingönheim freute sich über einen großzügigen Betrag zur Gestaltung eines Sommerferienprogramms. „Von dem Kletterkurs und den Ausflügen schwärmen die Kinder heute noch“, erzählt die Leiterin der Freizeiteinrichtung begeistert. Mehrere benachbarte Vereine erhielten Spenden für ihre Jugendarbeit, sei es für den Sport oder karitative Projekte. Im kulturellen Bereich unterstützten wir wieder den Konzertsommer in Ladenburg. Erstmalig beteiligten wir uns als Sponsor und mit aktiven Mitarbeitern am Ladenburger Triathlonfestival „RömerMan“. Weihnachtsspenden gingen an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen, das Heim Mirabelle und den Jugendgemeinderat in Ladenburg. Besonders freuen durften sich die Kinder der beiden kirchlichen Kindergärten in Otterstadt: Bernd Koch, Leiter der Arbeitssicherheit, hatte entschieden, dass die Prämie, die die Abteilung Arbeitssicherheit mit dem Sonderpreis der Berufsgenossenschaft erhalten hatte (s. Ausgabe 2/2012 der BKG INTERN), diesen Einrichtungen seiner Heimatgemeinde zu Gute kommen sollten. „Soziale Verantwortung endet bei uns nicht am Werkstor. Wir unterstützen gezielt bedürftige und förderungswürdige Einrichtungen sowie Veranstaltungen im Einzugsgebiet unserer Standorte“, so Dr. Brüne Cremer, Leiter Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Endres (KiGa Casa Vincentina, Bild oben) und Herr Mühleisen (KiGa Arche Noah) sind sich einig: „Mit einer solchen Spende können wir richtig was bewegen!“

¶ Sigrid Brachhold, PR/Kommunikation | V Frank Barchet


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24 Betriebsrat

Liebe Kolleginnen und Kollegen, bitte merken Sie sich folgenden Termin vor:

Betriebsversammlung am 25. April 2013 um 13.30 Uhr in der Kantine in Ludwigshafen Die Tagesordnung wird wieder rechtzeitig per Aushang und im Intranet bekannt gemacht. Der Bus f체r die Kolleginnen und Kollegen aus Ladenburg f채hrt um 12.45 Uhr am Verwaltungsgeb채ude ab. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

icl-aktienkurs


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Herrliche Landschaft, verträumte Ecken – das ist Olfen!

Erholungsurlaub in Olfen Reise zu gewinnen! Viele Menschen, die diesen Satz lesen, greifen schnell zur Briefmarke oder zum Telefonhörer. Allerdings ist die Teilnahme an einem solchen Preisausschreiben oft mit einer Enttäuschung verbunden.

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iese Enttäuschung bleibt BK Giulini-Beschäftigten ab mindestens fünf Jahren Betriebszugehörigkeit erspart. Denn ihnen steht ein 14-tägiger Erholungsurlaub in Olfen zu. Und das bei Vollpension und Taschengeld! Außerdem können Partner, Kinder, Enkelkinder usw. zu einem günstigen Preis problemlos „mit urlauben“. Da nicht jeder die Möglichkeit für einen 14-tägigen Urlaub am Stück hat, können auch nur sieben Tage beansprucht werden. Im Odenwald, genauer in Beerfelden–Olfen im Gasthaus „Zum Spälterwald“, wird dieser Erholungsurlaub angeboten. Alle interessierten Beschäftigten sollten sich an den Betriebsrat wenden, der ihnen gerne weitere Auskünfte erteilt. Das ist billiger als eine Briefmarke oder ein Telefonat und bestimmt auch erfolgreicher! Viel Spaß und gute Erholung!!!!!! ¶ Alexandra Voelkel | V Matthias Tremmel

urlaubsanspruch

Der Anspruch auf einen solchen Erholungsurlaub ist wie folgt gestaffelt: • ab 5 Dienstjahren alle 5 Jahre • ab 20 Dienstjahren alle 4 Jahre • ab 25 Dienstjahren alle 3 Jahre • ab 30 Dienstjahren alle 2 Jahre • ab 35 Dienstjahren jedes Jahr Taschengeld: 77 Euro


26 recht und versicherung

Aktuelles Praxisbeispiel: Unverschuldeter Autounfall Jedem kann es passieren: Ein unverschuldeter AutoAlles was Recht ist! unfall! Sei es durch Unachtsamkeit des Hintermannes, während man an der Ampel steht, sei es durch Vorfahrtverletzung anderer Verkehrsteilnehmer. Der Beitrag gibt einen Überblick, was in einem solchen Fall zu tun ist und welche Rechte man als Geschädigter hat.

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praxisbeispiel

I. Beweissicherung Nach einem unverschuldeten Unfall ohne Personenschaden ist das allerwichtigste die Beweissicherung. Am besten umgehend Bilder vom Unfallort und von den beteiligten Fahrzeugen anfertigen und die Identität des Unfallgegners anhand des Personalausweises sicherstellen. Zudem ist es wichtig, das Fahrzeugkennzeichen und den Fahrzeugtyp zu notieren sowie Angaben zur Versicherung zu erfassen. Falls möglich sollten auch Namen und Anschriften von Zeugen notiert werden. Im

Einzelfall (je nach Schwere des Schadens, aber auf jeden Fall bei Personenschäden) sollte die Polizei gerufen werden: in der Praxis kommt sie bei bloßen Auffahrunfällen ohne Personenschaden nicht. Als Unfallgeschädigter hat man einen Direktanspruch auf Bezahlung seines Schadens durch die Pflichtversicherung des Unfallgegners. Deshalb wird jeder Geschädigte versuchen, sich dort schadlos zu halten. Natürlich kommt bei einem Autounfall auch eine Mithaftung des Fahrers

oder des Halters in Betracht. In der Praxis werden Unfallschäden immer über den Pflichtversicherer des Unfallgegners abgewickelt, es sei denn, der Unfallverursacher will den Schaden ohne Versicherung regeln (z.B. um seinen Schadensfreiheitsrabatt nicht zu gefährden).


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II. Der Unfallgegner zahlt nicht – wie geht’s weiter So nett das Gespräch mit dem Unfallgegner am Unfallort vielleicht war, unschön wird es, wenn dieser oder dessen Versicherung sich nicht meldet. Sollte man es versäumt haben, die Versicherung des Unfallgegners (zum Beispiel anhand der grünen Versicherungskarte) zu erfassen, ist fraglich, ob der Unfall überhaupt der zuständigen Versicherung gemeldet wurde. Nun gilt es, das „Heft des Handelns“ selbst in die Hand zu nehmen. Anhand des Autokennzeichens und des Namens sowie der Anschrift des Unfallgegners kann beim Zentralruf der Autoversicherer zumindest für in Deutschland zugelassene Fahrzeuge die Ermittlung der Pflichtversicherung des Unfallgegners durchgeführt werden. Das entsprechende Formular ist unter http:// www.gdv-dl.de/142.html (Stand 08.02.2013) abrufbar. Sobald man die Daten der gegnerischen Versicherung hat, sollte man eine eigene Unfallmeldung per Einschreiben dorthin schicken. Zusätzlich empfiehlt es

sich, bei Schäden unter 1.500,- EUR einen Kostenvoranschlag durch eine Fachwerkstatt erstellen zu lassen. Bei Schäden über 1.500,- EUR (das kann die Fachwerkstatt am besten abschätzen) sollte zwingend ein öffentlich vereidigter Sachverständiger hinzugezogen werden, um den Schaden zuverlässig zu beurteilen. Nach Anerkennung des Schadens durch die Versicherung des Unfallgegners hat der Geschädigte die Möglichkeit, sich den festgesetzten Schadenbetrag (ohne Mehrwertsteuer) auszahlen zu lassen und selbst für die Reparatur des eigenen Fahrzeuges zu sorgen oder das Fahrzeug in der Fachwerkstatt gegen Rechnung reparieren zu lassen. Im ersten Fall hat man neben der Erstattung der Nettoreparaturkosten, gemäß Kostenvoranschlag bzw. Gutachten, Anspruch auf Erstattung der Kosten für den Kostenvoranschlag bzw. für das Sachverständigengutachten und eine Unkostenpauschale von 20,- EUR (wird in der

Regel ohne weitere Nachweise akzeptiert). Sollte das Gutachten eine Minderung des Wiederverkaufswertes ausweisen, dann kann diese ebenfalls als Schadensposten geltend gemacht werden. Die Verantwortung für eine sachgerechte und verkehrssichere Behebung der Unfallschäden trägt hierbei der Fahrzeughalter. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Versicherer gelegentlich (meist nach ca. sechs Monaten) einen Nachweis über die Reparatur verlangen können, denn nur bei vorhandenem „Nutzungswillen“ besteht Anspruch auf Auszahlung des Schadensbetrages. Bei Ausführung der Reparaturarbeiten durch die Fachwerkstatt muss die Rechnung beim gegnerischen Versicherer eingereicht werden. Auch hier können zusätzlich die o.g. Kosten, die Wertminderung sowie Entschädigung für den Nutzungsausfall des beschädigten Fahrzeuges geltend gemacht werden.

III. Der Versicherer zahlt nicht – und nun? Wenn der gegnerische Versicherer nicht oder nur einen Teilbetrag zahlt, obwohl ihm alle Unterlagen zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt aufzusuchen

¶ Rouven Schwab, General Counsel


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Sport, Freizeit, Unterhaltung

28 ... 30 ... 30 ... 33 ... 33 ... 34 ... 35 ... 36 ... 37 ...

Faszination Tennis – der Weiße Sport Radsportlicher Aufruf Hobby, Hobby: Kein Weg ist ihnen zu weit! Auf ins Betreuer-Team beim Deutschen Turnfest! 11. BASF-Firmencup in Hockenheim am 19. Juni 2013 Von guten Vorsätzen und bösen Schweinehunden AUS-LESE: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele Fotografische Fundsachen Rätselsport für Ratekünstler

Faszination Tennis – der Weiße Sport Spaß beim „Schnuppern“ und Spielen

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er Frühling hält Einzug, und damit startet wieder die Tennissaison. Der Tennisclub Giulini, der zu unserer Betriebssportgemeinschaft (BSG) gehört, hat eine eigene Tennisanlage mit einem Clubheim, ein Kleinod, das in der Erich-Reimann-Str. 1 in Ludwigshafen-Mundenheim in der Nähe des Südweststadions liegt. Die Spielsaison hat begonnen - ein Grund, sich auf dem weitläufigen Gelände umzuschauen. Auf drei Plätzen bestehen für alle Spielbegeisterten optimale Trainingsbedingungen und ausgiebige Möglichkeiten, sich in „Vor- und Rückhand“ zu üben. Eigentlich ist alles sehr einfach. Denn was brauchen Anfänger und ambitionierte Spieler? Einen Schläger, einen Ball und Motivation. Aufschlag, und schon geht es los.

Geboren wurde diese Sportart in Frankreich, wo bereits vor 700 Jahren versucht wurde - zuerst mit der Hand und ab dem 16. Jahrhundert mit Schlägern - einen Ball über ein Netz zu schlagen. Unsere BSG bietet für alle etwas: für ambitionierte Spieler die Medenspiele (Saisonturniere, die nach Carl August von der Meden benannt sind, der 1902 den Deutschen Tennisbund mitgründete), für die in 2013 zwei Damen- und drei Herrenmannschaften gemeldet sind. Hobbyspieler verabreden sich mit Freunden und Kollegen, verausgaben sich auf dem Court und genießen anschließend ihre Getränke in gemütlicher Runde im Clubhaus oder auf der Terrasse. Wer also aktiv zu moderaten Konditionen Tennis

spielen möchte, ist herzlich willkommen. Schnupperkurse können jederzeit vereinbart werden. Und Altersbegrenzungen gibt es auch keine. Das älteste aktive Mitglied ist mit 83 Jahren Mutfried Müller, ehemaliger Leiter des Geschäftsbereichs Lebensmittel. Er spielt seit 52 Jahren Tennis. Andere „Junggebliebene“ sind ebenfalls regelmäßig aktiv und mit Begeisterung bei der Sache. Das Tennisgelände ist von April bis Ende Oktober für aktive und passive Besucher geöffnet. Platzwart Francesco Vono freut sich über alle Interessenten und Gäste. Ihn, die „Seele des Tennisheims“, werden wir in einer unserer nächsten Ausgaben ausführlich vorstellen. „Ohne unseren Francesco ist das Clubleben kaum


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Lauschiges Plätzchen: das Clubheim des TC Giulini

Tennis im Grünen

vorstellbar!“ meinen unisono die Vorstandsmitglieder und Spieler. Wer nun Lust bekommen hat, den Schläger in die Hand zu nehmen und eine unverbindliche Probestunde zu absolvieren, der greift am besten gleich zum Telefon. Der 2. Vorsitzende, Thomas Hens, Telefon 0621 – 5709 6356 (Werk Ludwigshafen) oder Sportwart Gerhard Dörsam, Telefon 0621 - 56 99 84 geben gerne Auskunft. ¶ Marcelline Hettinger, BU Bekaphos Hans Ullrich, TC Giulini V Werner Drieß

Der Tennisclub Giulini im Überblick

• Gegründet 1. Juli 1955 • 16 Gründungsmitglieder, darunter Dr. Udo Giulini und Berto Giulini • Vorstand: 1. Vorsitzender Klaus-Dieter Viehl, 2. Vorsitzender Thomas Hens • Kassenwart Hans Ullrich • Sportwart Gerhard Dörsam • Schriftführerin Helga Arnold • Knapp 100 Mitglieder


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Radsportlicher Aufruf Sie sind Hobby-Radsportler (Rennrad, Mountainbike, Trekking)? Sie möchten diesen Sport gerne frei von übertriebenem Ehrgeiz gemeinsam mit anderen ausüben? Dann liegen oder besser: radeln Sie hier richtig! Wir wollen eine Betriebssportgruppe „Radsport“ gründen und suchen SIE! Unsere Ziele sind: • Gemeinschaft vor Wettbewerb • Erfahrungsaustausch über Trainingsmethoden und technische Fragen • Grundtraining zur Verbesserung der Ausdauer • Aufbautraining zur Verbesserung der Kraftausdauer (Bergfahren) • Möglichkeit der Teilnahme an ausgewählten Hobby-Events und/oder Rennen Rad Touristik/RTF, RömerMan in Ladenburg etc. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir laden Sie zur Gründungsversammlung ein:

Donnerstag, den 25. April, 17 Uhr Schulungsraum A6 (Personalabteilung) in Ludwigshafen Sollten Sie an diesem Tag verhindert sein, teilen Sie uns bitte vorab Ihr Interesse mit: Dr. Brüne Cremer, Tel. 6637 / b.cremer@icl-holding-germany.com Michael Kirchmer, Tel. 6215 / m.kirchmer@bk-giulini.com

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Kein Weg ist ihnen zu weit! Marathonläufer mit Leib und Seele: Gerd Rönz und Yotam Vardi Wir stellen Ihnen in dieser Hobby-Rubrik einen unserer passionierten Läufer aus dem Werk Ladenburg vor, den viele von Ihnen sicherlich kennen: Gerd Rönz. Mit dem Namen Yotam Vardi können wohl nur wenige Kollegen etwas anfangen: er ist Mitarbeiter bei unserer israelischen Puriphos-Division, die Bekaphos mit reiner Phosphorsäure versorgt. Wir haben beide Kollegen „ausdauernd interviewt“.

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Sport, Freizeit, Unterhaltung _ 31

te nur noch schlafen. Doch dann ging es durch den „Ho-Chi-MinhPfad“ (den gibt es tatsächlich auch in der Schweiz), und diese Umgebung hat alle Geister in mir wieder zum Leben erweckt: ich lief und lief, bis ich schließlich am Ziel angekommen war. Da konnten Sie ja richtig stolz auf sich sein! JA, das war ich auch! Denn auch für einen passionierten Marathonläufer ist das wirklich etwas ganz Besonderes – das vergisst man nicht! Haben Sie durch ihre Laufprogramme eigentlich noch Zeit für Ihre Familie? Meine Frau war in Biel dabei, das fand ich toll (außerdem: nach dieser Anstrengung wär ich nicht mehr fähig gewesen, heim zu fahren…). Und Zeit - was ist das? Man sollte sie halt sinnvoll gestalten, und bis jetzt ist meine Familie noch nicht zu kurz gekommen. Klar, meine Frau ist manchmal nicht so erfreut, wenn ich abends meine Laufrunden drehe, aber sie akzeptiert es, und für meine Familie bin ich immer da.

„Fix und alle“ – aber glücklich: Gerd Rönz nach dem 100-km-Lauf im Finisher-Shirt

Herr Rönz, bitte vorab ein paar Worte über Ihre Funktion hier bei uns Ich bin seit 1986 im Werk Ladenburg als Projektingenieur tätig und seit 2002 auch für die Infrastruktur unter Armin Etzel zuständig. Und wie sind Sie zu dieser doch sehr anstrengenden Sportart gekommen? Vor zehn Jahren dachte ich, jetzt musst Du mal was für Deine Fitness tun. Ich begann zu laufen, weil das mit relativ wenig Aufwand verbunden ist und man dabei draußen im Freien ist. Ich fand sehr schnell Gefallen daran und wurde „süchtig“. Mein großes Vorbild war mein damaliger Chef, Dr. Alexander Maurer, der bekannter Weise auch schon seit etlichen Jahren Marathons läuft. Vor sechs Jahren habe ich dann meinen ersten absolviert. Wie viel Zeit benötigen Sie für einen Marathon? Ich laufe die 42 km in ca. 3 Stunden 30 Min. Meine Wunschzeit von 3 Stunden habe ich leider auch nach 20 Marathons noch nicht erreicht. Deshalb verfolgte ich einen Traum, nämlich die Teilnahme an einem 100-km-Lauf in Biel (Schweiz) - dort kommt es nur darauf an, dass man ankommt.

Die jährliche Teilnahme am BASF-Firmencup in Hockenheim ist für Sie ja auch selbstverständlich Der Firmencup gehört zu meinen allerliebsten „Pflichtterminen“. Diese 5 km laufe ich in ca. 19 Minuten. Letztes Jahr belegte ich den 3. Platz bei den BKG-Läufern. Letztes Jahr waren Sie auch beim Ladenburger Triathlon- Festival RömerMan präsent Ja, da musste ich zur Teilnahme am sogenannten Fitness-Triathlon zusätzlich fürs Fahrradfahren und Schwimmen trainieren. Dies war dann ein perfekter Ausgleich zu meiner Arbeit, der Planung des neuen Lagers und Logistikzentrums am Standort Ladenburg. Das Schwimmen und Fahrradfahren fielen mir nicht ganz so leicht wie das Laufen, aber es hat solchen Spaß gemacht, dass ich dieses Jahr am 20. Juli beim RömerMan für die Olympische Strecke (1,8 km Schwimmen / 41 km Fahrradfahren / 10 km Laufen) antreten werde. Sind Sie schon fleißig am Trainieren? Ich hoffe, dass ich mit den Vorbereitungen dafür rechtzeitig beginnen kann, da ich zurzeit an einer langwierigen Entzündung, verursacht durch eine sportliche Überlastung, leide. Die Redaktion dankt Ihnen für das „sportliche Gespräch“ und drückt Ihnen schon jetzt die Daumen für den Firmencup und den RömerMan. ¶ Alexandra Voelkel, Controlling | V Armin Etzel ................................................................................................................

Wann waren Sie in Biel am Start? Letztes Jahr. Vor zwei Jahren hatte ich diesen Traum noch halbherzig verfolgt. Aber dann begann ich, ausgerüstet mit einem intensiven Trainingsplan, mich ernsthaft vorzubereiten und schaffte schließlich den Nachtlauf über 100 km in 12 Stunden.

Ähnlich „sportnärrisch“ ist auch Yotam Vardi, der seit 1992 der ICL angehört und mittlerweile für Verkauf und Marketing bei Puriphos verantwortlich zeichnet.

Wie muss man sich denn so einen Nachtmarathon vorstellen? Der Startschuss fiel um 22 Uhr. Die ersten 25 km lief ich mit drei bekannten Läuferinnen aus der hiesigen Region. Die hielten mich ordentlich auf Trab! Bei Kilometer 50 wurde ich so müde, ich woll-

Herr Vardi, ist es für den Laufsport nicht ein bisschen zu heiß in Israel? Tja, bei uns in der Wüste, wo wir leben, wird es gerade im Sommer schon morgens sehr heiß. Da laufe ich dann früher

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los als sonst. „Sonst“ heißt: 5.30 Uhr. Bevor meine vier Kinder zur Schule müssen, bin ich aber immer wieder zuhause. Für mich ist das Laufen ideal, man muss nicht viel organisieren, sondern läuft einfach los – alleine oder mit Freunden. Auch Sie haben sich im letzten Jahr einer besonderen Herausforderung gestellt. Ja, nach den bisher 15 Marathonläufen – u.a. auch in Berlin und Hamburg - mit einer persönlichen Bestzeit von 2 Std. 52 Min. beschloss ich mit vier Freunden, am Comrades Marathon in Südafrika teilzunehmen. Er gehört zu den weltweit anspruchsvollsten „Ultra-Marathons“. Die Strecke ist etwa 90 km lang und führt von Pietermaritzburg nach Durban. Diese Veranstaltung stößt in Südafrika auf ungeheuer großes Interesse, Millionen von Menschen verfolgen den Lauf am Fernseher. Was war das Schwierigste an der Strecke? Die Steigungen, die sich über mehrere Kilometer hinzogen, empfand ich als höllisch – jeder Muskel schmerzte. Aber nach ca. 50 km merkte ich dann, dass es sogar noch viel schlimmer werden kann – nämlich, als es bergab ging (da schmerzten auch Muskeln, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt…). Ihr Fazit dieses „Höllenlaufs“? Für mich war der Comrades Marathon der bisher härteste und doch der großartigste Lauf meines Lebens. Allein der Ansporn der Zuschauer und auch der Läufer untereinander – und dann der Zieleinlauf! Da vergisst man die Schmerzen und die Erschöpfung und genießt den Erfolg. Denn ankommen ist alles.

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Yotam Vardi im Ziel nach dem härtesten Lauf seines Lebens

Herr Vardi, auch Ihnen ein herzliches Dankeschön für den tollen Bericht – und weiterhin viele erfolg- und erlebnisreiche Läufe! ¶ Sigrid Brachhold, PR/Kommunikation


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Auf ins Betreuer-Team! Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Vom 18. bis 25. Mai findet das diesjährige Internationale Deutsche Turnfest in der Metropolregion Rhein-Neckar statt. BK Giulini und die Betriebssportgemeinschaft BK Giulini e. V. (BSG) unterstützen diese Veranstaltung. Dafür werden Helfer und Helferinnen gesucht, die bei der Betreuung der jugendlichen Teilnehmer in der „Rheinschule“ in Ludwigshafen mitmachen. Der Vorstand der BSG, Marcelline Hettinger und Thomas Wilhelm, rühren die Werbetrommel und geben unter Telefon 7201 bzw. 6417 Auskunft.

11. BASF-Firmencup in Hockenheim am 19. Juni 2013 Die Disziplinen sind unverändert: Der Laufcup für Jogger, Walker und Nordic Walker, der Inlinecup, der Junior-Laufcup und der Kids-Laufcup. Auch dieses Jahr lassen wir uns das sportliche Ereignis nicht entgehen. Die Anmeldung ist bis 23. April bei Alexander Maurer (Tel. LA 7200, E-mail a.maurer@icl-holding-germany.com) oder Melanie Erny (Tel. LA 7108, E-mail m.erny@bk-giulini.com) möglich. Bitte beachten Sie auch die Infoplakate zur Veranstaltung. Allgemeine Informationen rund um den BASF-Firmencup wie Laufstrecke, Altersgrenzen, Teilnahmebedingungen etc. finden Sie unter www.firmencup.de. Dabei sein und Spaß haben ist alles! ¶ Alex Maurer | V Armin Etzel


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Glosse

Von guten Vorsätzen und bösen Schweinehunden Die Glosse zum nicht mehr ganz neuen Jahr 2013

I

ch weiß natürlich nicht, wie Ihr Schweinehund aussieht. Meiner ähnelt in Ausmaß und Ausstrahlung dem dreiköpfigen Fluffy aus Harry Potter. Vielleicht haben Sie ja auch gar keinen? Solche Leute soll´s geben! Saisonbedingt bricht der Kampf gegen ihn – wie groß auch immer er im Einzelfall sein mag - nach dem Jahreswechsel mit voller Kraft aus. Man glaubt ja kaum, mit welcher Vielfalt an guten Vorsätzen man den Schweinehund provozieren kann. Nun ist er, seinem Wesen gemäß, auch nicht eben friedfertig, sondern eher leicht reizbar, vor allem, wenn man ihm mit den Neujahrsklassikern kommt. „In diesem Jahr höre ich auf zu rauchen!“ Schlimmer geht’s kaum. Schon beim Gedanken an die Qualen, die mit dem Verzicht auf das qualmende Pausenzeichen einhergehen, fängt Schweinehund heftigst an zu knurren. Aber natürlich gibt es Gegenkräfte. Schließlich haben wir lauter gute Gründe, die unseren Vorsatz unterstützen und unsere Willenskraft stärken – zumindest für ein paar Stunden… Sehr beliebt ist auch „Ich will mich mehr bewegen!“ OK, wer will das nicht. Ich will das auch immer – wieder. Erst neulich habe ich mich mit sanftem Druck von innen (los, beweg dich, du faule Socke) ins Krafttraining gequält. Natürlich mit den besten Vorsätzen, ein Stündchen fleißig Gewichte zu stemmen. Tja, wie es dann so kommt, macht neben mir ein Vertreter der Nicht-Schweinehundebesitzer einhändig Liegestütz mit Zwischenklatscher. Mal ehrlich, wären Sie etwa da geblieben? Während andere Leute ächzend gegen Erschöpfung und Schmerz kämpfen und immer noch einen Satz Gewichte drauflegen, lasse ich beim leisesten Piekser im Ellbogen entsetzt die Griffe los – man will sich schließlich keine bleibenden Schäden zuziehen, und das wäre auch nicht im Sinne der Allgemeinheit. Also vielleicht doch Diät? Die Pläne sehen rosig aus. Wasser statt Wein, Gemüse statt Gänsebraten, Obst statt Pralinen, Magerquark statt Sahne. Natürlich werden wir fest jeder Anfechtung widerstehen; die Kilos werden nur so purzeln, Spaghettiträger, Bleistiftrock – oh Mann, ich sehe schon, wie mein gehässiger Schweinehund sich beim ersten Anzeichen von Appetit geifernd auf die Hinterbeine stellt.

Dann weniger Stress? Eigentlich auch eine gute Idee. Ich fange gleich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit damit an. Vor allem im Stau kann man eine gelassene Grundeinstellung gut gebrauchen. Warum fährt die Schlafmütze vor mir eigentlich nicht, jetzt komme ich schon wieder nicht bei dieser Grünphase durch. Na endlich, es geht weiter, tief durchatmen, Schultern fallen lassen – jetzt schneidet mich doch dieser Torfkopf von vorhin, natürlich wieder ein schwarzer Audi. Wie ist eigentlich dieses verdammte Schweinehundevieh wieder ins Auto gekommen? Ich dachte, ich hätte ihn zu Hause gelassen. Eigentlich mag ich ja Hunde. Er kann ja auch nichts dafür, dass er zur Gattung Schweinehund gehört. Und wenn man ihn nicht unnötig provoziert, ist er auch ganz flauschig. Und denen, die noch gute Vorsätze haben, kann man immer noch den letzten Klassiker zurufen: „Der tut nix, der will nur spielen!“ ¶ Dr. Ute Höötmann, BU Specialties


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Sport, Freizeit, Unterhaltung_35

Das Bücherregal unserer Kollegen

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins

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ieses Buch handelt von der 16-jährigen Katniss, die in Panem lebt, einem Staat, der auf dem Gebiet des heutigen Nordamerika nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen errichtet wurde. Er besteht aus zwölf Distrikten und dem Kapitol (Hauptstadt und Regierungssitz). Einst gab es auch einen 13. Distrikt, doch dieser wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol vernichtet. Als Abschreckung gegen weitere Aufstände führte die Regierung die Hungerspiele ein. Für diese werden jährlich pro Distrikt jeweils ein Junge und ein Mädchen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren ausgelost. Alle ausgelosten Teilnehmer werden in einer weitläufigen High-Tech-Arena zusammengeführt, wo sie sich bis auf den Tod bekämpfen müssen. Am Ende kann nur eine/r der 24 Tribute, wie die Teilnehmer auch genannt werden, gewinnen und somit überleben. Die Spiele werden im Fernsehen übertragen, zum einen zur Unterhaltung der privilegierten Bewohner des Kapitols, und zum anderen zur Machtdemonstration der Regierung gegenüber den Bürgern in den Distrikten. Katniss ist eine der Teilnehmerinnen; sie nimmt anstelle ihrer kleinen Schwester Primrose teil, da diese erst zwölf Jahre alt ist und Katniss starke Beschützerinstinkte für sie hegt. Katniss stammt aus Distrikt 12, der zu den ärmeren gehört. Diese haben kaum eine Chance, die Hungerspiele zu gewinnen, denn dort gibt es auf Grund der großen Armut keine Trainingsmöglichkeiten. Der männliche Tribut aus Distrikt 12 ist Peeta, ein Junge in Katniss‘ Alter. Zusammen werden die beiden ins Kapitol gefahren, um sich dort auf die Hungerspiele vorzubereiten, sich während verschiedener Interviews zu präsentieren und Sponsoren zu gewinnen, von denen die Tribute während der Spiele lebenswichtige Geschenke erhalten

können, wie zum Beispiel Waffen, Nahrung oder Medikamente. In dieser Zeit überschlagen sich die Ereignisse. In einem Interview gesteht Peeta seine Liebe zu Katniss, weshalb er unbedingt möchte, dass Katniss die Hungerspiele gewinnt. Doch Katniss ist fest entschlossen, Peeta dabei zu helfen, als Sieger aus diesem grausamen Spiel hervorzugehen, denn sie steht tief in seiner Schuld: einst rettete Peeta ihr das Leben. Wird Katniss es schaffen, das Leben von Peeta zu retten und vielleicht sogar auch ihr eigenes? Und wird sie es schaffen, dem Kapitol zu zeigen, dass die Tribute nicht bloße Figuren in den Hungerspielen sind? „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ ist der erste Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins. Ich fand das Buch einfach fantastisch. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird aus der Sicht von Katniss erzählt, sodass man sie immer besser kennenlernt und sie immer sympathischer wird. Besonders mochte ich an ihr, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und sagt, was sie denkt. Die Idee der Hungerspiele ist für uns heute eigentlich total abartig und grausam, dadurch auch umso interessanter und faszinierender. Und aus der Geschichte wissen wir, dass die Idee an sich gar nicht so weit hergeholt ist … Am Ende kann ich nur sagen, dass ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen würde, auch wenn es „nur“ ein Jugendbuch ist. ¶ Fabienne Fischer, Schülerpraktikantin (14 J.)


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fotografische fundsachen

Diese „sonnige Erleuchtung“ … … kam Thomas Rieger (SCM) auf dem Weg ins Ludwigshafener Direktionsgebäude

Buchstaben-Purzel Puzzle

Schön war’s bei euch!

Was heißt hier Schreibfehler? Es gibt Gemeinderat, Betriebsrat, Aufsichtsrat, Verrat … warum also nicht Fahrrat???

Ein Kuchenblech voller Abschiedsgrüße für die Vertriebskollegen der BU Bekaphos: Franziska Lang begann im vergangenen Jahr ihre Ausbildung bei BK Giulini als DHBW-Studentin und absolvierte ihren ersten Praxisblock in Ladenburg. Mit einem selbstgebackenen Kuchen mit Bekaphos-Logo bedankte sie sich für die freundliche Aufnahme. Ist das nicht süß?

Im Werk Ludwigshafen aufgenommen von Armin Etzel (Technik)


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Sport, Freizeit, Unterhaltung_37

Rätselsport für Ratekünstler Der „sportliche“ Aspekt bezieht sich dabei auf das Lösungswort, das sich aus den rot gedruckten Buchstaben der u.a. Silben ergibt (verraten sei nur, dass es sich um ein Ereignis handelt, auf das sich einige Kolleginnen und Kollegen schon fleißig vorbereiten). Wie immer werden aus allen korrekten eingehenden Lösungen anonym die zehn Gewinner ermittelt (in diesem Jahr kein gesonderter Hauptgewinn). Und hier kommen wir zum „künstlerischen“ Aspekt: als Preise winken jeweils zwei Eintrittskarten wahlweise für das Konzert von Xavier Naidoo (31. Mai) oder von Sean Paul (1. Juni) im Rahmen des Konzertsommers 2013 auf den Ladenburger Neckarwiesen (nähere Infos über www.demi-promotion.de ober bei Sigrid Brachhold, E-Mail s.brachhold@bk-giulini.com / Tel. 0621 – 5709 6230). Nun, dann denken Sie mal hübsch um die Ecke – viel Spaß dabei! Senden Sie die gesuchten Begriffe und das Lösungswort bis spätestens 6. Mai an Alexandra Voelkel, Controlling

1 Ein Holzstab, der alleine rausgeht 2 Erholungszone für lerngeplagte Schüler 3 Federgeschmückt, aber kein Huhn 4 Nagetier mit Bücherinteresse 5 Organ bittet um Einlass 6 Erst bimmelt er, dann redet er 7 Pflanze, die an einer Steinwand wächst 8 Körperteil vom „Schafskind“

hö - Herz - cken - te - a - stock – Le – chen – hof – Lamm – Te – Spa – rer - Mau ner – fon – er – In – rü – Pau – di –rat – fen - klop – se – le – blüm – sen – zier – Folgende Begriffe ergeben sich aus den Silben: 1…………............................................................……..…………............................................................... 2…………............................................................……..…………............................................................... 3…………............................................................……..…………............................................................... 4…………............................................................……..…………............................................................... 5…………............................................................……..…………............................................................... 6…………............................................................……..…………............................................................... 7…………............................................................……..…………............................................................... 8…………............................................................……..…………...............................................................

Lösungswort: …………............................................................……..…………........................................


38 PErsonalabteilung

Rückblick auf 2012

Die Aufwendungen

Mitarbeiterzahl bei 881

Löhne, Gehälter, Sozialversicherungsbeiträge und Zusatzleistungen

und somit über Vorjahres-

bewegten sich im Rahmen der

für

Zum Jahresende 2012 lag die

Die im Früh-

niveau (878).

Vorjahre

jahr 2012 ausgezahlte freiwillige

Jahresleis-

tung fiel diesmal niedriger aus, da das Ergebnis 2011 unter dem des Jahres 2010 lag.

Die krankheitsbedingten

Fehlzeiten waren mit 4,7 % höher als im Vorjahr.

personalien

Hochzeiten

50 Jahre Betriebszugehörigkeit

• Ayaz, Can, Werk LU, Diana Nicolaou, 10.01.2013 • Weinacker, Jochen, Werk LA, Nguyen To Le, 25.01.2013 .............................................................................................

• Becht, Karl, Werk LU, 01.04.2013 .............................................................................................

Geburten

• Cursio, Angelo, Werk LU, 09.04.2013 • Dyck, Hans-Joachim, Werk LU, 01.06.2013 .............................................................................................

• Oest, Benjamin, Werk LA, Fabrizio, 25.10.2012 • Meyer, Sabine, Werk LU, Leni Sophie, 23.11.2012 • Diez, Alexander, Werk LU, Leni Sophie, 23.11.2012 • Nolle, Swen, Werk LA, Jeremy, 25.11.2012 • Bozic, Nedeljko, Werk LA, Mateo, 27.12.2012 • Dittmann, Peter, Werk LU, Timo, 27.12.2012 • Shafique, Sascha, Werk LA, Lea, 05.01.2012 • Schmitt, Vesna, Werk LAg, Lars Gabriel, 01.02.2013 • Schmitt, Gerd, Werk LA, Lars Gabriel, 01.02.2013 .............................................................................................

40 Jahre Betriebszugehörigkeit

10 Jahre Betriebszugehörigkeit • Dawid, Stefanie, Werk LU, 16.04.2013 • Knoll, Olaf, Werk LU, 01.04.2013 • Gammella, Pellegrino, Werk LU, 05.05.2013 • Lorenz, Jan, Werk LA, 16.05.2013 • Benninger, Martin, Werk LU, 10.06.2013 .............................................................................................


BKG INTERN 01|2013

personalabteilung_39

Seit

Anzahl der Auszubildenden kontinuier2003 ist die

lich gestiegen, so dass Ende 2012 ein vorläufi-

Eine

ger Höchststand von 40 jungen Menschen in der

Industrie-

Ausbildung erreicht wurde:

kauffrau, die zum

• 26 im naturwissenschaftlichen/

Juni 2012 ihre Ausbildung

technischen Bereich • 14 im kaufmännischen Bereich

Vier

abschloss, wurde über-

Chemikanten

nommen.

und ein Industriekaufmann, die im Januar 2012 ihre Prüfung mit Erfolg ablegten, wurden übernommen.

Übertritt in den Ruhestand • Weihe Wolfgang, Werk LU, 01.08.2012 • Stokitsch, Slavko, Werk LU, 01.10.2012 • Mühlenberg, Gertrud, Werk LU, 01.12.2012 • Raab Günter, Werk LA, 01.12.2012 • Mayer, Eveline, Werk LU, 01.01.2013 • Köllner, Sylvester, Werk LA, 01.01.2013 • Hornig, Otto, Werk LA, 01.01.2013 .............................................................................................

• Waffenschmidt, Ursula, Werk LU, 09.01.2013 • Schmitt, Ludwig, Werk LU, 12.01.2013 • Schmitt, Wilhelm, Werk LU, 15.01.2013 • Tuschner, Herbert, Werk LU, 02.02.2013 • Erasmus, Dr. Albert, Werk LA, 09.02.2013 • Koch, Dr. Wilhelm, Werk LA, 12.03.2013 .............................................................................................

Todesfälle – Pensionäre • Gori, Gino, Werk LA, 09.12.2012 • Palmeri, Ignazio, Werk LA, 13.12.2012 • Bauer, Gernot, Werk LU, 17.12.2012 • Kleiber, Johanna, Werk LA, 21.12.2012 • Rennholz, Karl, Werk LU, 22.12.2012

Werk LA = Ladenburg Werk LU = Ludwigshafen


40_RUBRIKTITEL

BKG INTERN 01|2013

Impressum:

Redaktion:

BKG INTERN

Daniela Appel (Reportagen)

Stefan Scheffel (Betrieb/Reportagen)

Zeitschrift der BK Giulini GmbH für die Werke

Tel: 0621 – 5709 6208

Tel: 0621 – 5709 6662

Ladenburg, Ludwigshafen und Düsseldorf

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Frank Barchet (Fotos)

Melanie Schneider (BVW)

Herausgeber:

Tel: 0621 – 5709 6642

Tel: 06203 – 77 7355

BK Giulini GmbH

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Postfach 21 72 51, 67072 Ludwigshafen

Sigrid Brachhold (Verwaltung/Schlussredaktion)

Alexandra Voelkel (Betriebsratsarbeit)

Tel: 0621 – 5709 6230

Tel: 0621 – 5709 6230

Tel: 06203 – 77 7418

Fax: 0621 – 5709 6794

....................................................................................

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E-Mail: s.brachhold@bk-giulini.com

Armin Etzel (Technik/Fotos)

Michael Volk (Turris Versicherungsvermittlung)

....................................................................................

Tel: 06203 – 77 7123

Tel: 0621 – 5709 6656

Verantwortlich für den Inhalt:

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Dr. Brüne Cremer

Thomas Feßenmayr (Technik/Umwelt)

Anregungen, Manuskripte, Fotos und Rückfragen

....................................................................................

Tel: 0621 – 5709 6404

bitte an die Mitglieder der Redaktion

Konzeption/Gestaltung:

....................................................................................

....................................................................................

Sigrid Brachhold

Marcelline Hettinger (Reportagen)

....................................................................................

Tel: 06203 – 77 7201

Design, Satz und technische Beratung:

....................................................................................

designstudio bork, Ludwigshafen

Dr. Ute Höötmann (Anwendung/Vertrieb)

Druck: johnen druck GmbH & Co. KG,

Tel: 0621 – 5709 6547

Bernkastel-Kues

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Frank Keth (Arbeitssicherheit)

Auflage:

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Katja Klumpp (Personal)

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Redaktionsschluss Ausgabe 02|2013: 29. April 2013

BKG INTERN 01|2013 april 2013 zeitschrift der BK Giulini GmbH


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