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JULI/AUGUST 2010

Christoph Eschenbach Eine starke Persรถnlichkeit ROLF BECK

Schluss mit Jammern! SPURENSUCHE

Gustav Mahler in Hamburg MIT POCKETPLAN UND RADIOPROGRAMM


Der Ministerpr채sident des Landes Nordrhein-Westfalen


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

W

ährend für uns die Sommerpause ansteht, kommen andere dieser Tage erst so richtig in Fahrt. Da ist einerseits der Beginn eines neuen „Sommermärchens“ zu verspüren, das unsere FußballNationalmannschaft in Südafrika mit einem hoffnungmachenden Auftakt in Aussicht stellt. Und natürlich die Festivals in ganz Norddeutschland, die tolle Musik an oftmals ungewöhnliche Orte bringen und eine sommerlich wohltuende Abwechslung und Ergänzung zum Musikbetrieb der Hauptsaison darstellen. Fußball und Musik haben mehr Gemeinsamkeiten, als es der erste Blick nahelegt. In beiden Fällen spielen Emotionen, das gemeinsame Erleben und das Gestalten von Zeit eine große Rolle. Schade für die klassische Musik ist nur, dass der Fußball heutzutage der Klassik immer mehr den Rang des besonderen Events abzulaufen scheint. Wo man sich früher viel stärker noch im Glanze der musikalischen Stars sonnte, hat es die Klassik heute zunehmend schwer, im Fest der Eitelkeiten eine Hauptrolle zu spielen. Ein erfolgreiches Gegenbeispiel stellen nicht zuletzt eben die sommerlichen Festivals dar. Dass es absolut keinen Grund gibt zu jammern, und wir voller Vorfreude auf das seit 25 Jahren wiederkehrende Sommermärchen des SchleswigHolstein Musik Festivals warten dürfen, hat uns dessen Intendant Rolf Beck im Interview erklärt. Darin lesen Sie auch, wieso trotz Kürzungen auch in den kommenden Jahren mit attraktiven Programmen gerechnet werden darf, und dass die einzigartigen Bestandteile des Festivals, wie die Musikfeste, die Akademien und die pädagogische Arbeit, auch in Zukunft das Besondere des SHMF ausmachen werden. Doch nicht nur das Festival selbst hat Grund zum Feiern, sondern auch Christoph Eschenbach, der beim großen SHMFGeburtstagsfest „Eschenbach & Friends“ geehrt wird. Wir gratulieren und wünschen Ihnen allen einen musikalisch erfüllten Festivalsommer!

Titelfoto: Eric Brissaud

Ihr

Gregor Burgenmeister Herausgeber 3


iNHalt

Inhalt das Hamburger Musikleben im Sommer 2010

18

8

Rolf Beck jammert nicht

4

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Simone Eckert hรถrt blind

Fotos: Eric Brissaud, privat, Justin Winz

Christoph Eschenbach feiert beim Schleswig-Holstein Musik Festival


Inhalt

3 Editorial 4 Inhalt 6 Die Welt in Noten – Kurz und knapp 8 „Schluss mit Jammern. Wir kriegen das hin!“ Der Dirigent und Intendant Rolf Beck über 25 Jahre Schleswig-Holstein Musik Festival 14 Das Nesthäkchen unter den Hochschulen Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg feiert ihren 60. Geburtstag 18 „Wichtig ist eine starke Persönlichkeit“ Der Dirigent und Pianist Christoph Eschenbach 24 „Auf diesen Blitz wartet der Schaffende“ Gustav Mahler in Hamburg 28 „Tanze meine Seele, tanz!“ Polen steht im Mittelpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2010 30 Drei Orgeln an einem Tisch Beim Hamburger Orgelsommer präsentiert der Michel seine neue Orgelanlage 34 Hamburg sucht den Supergeiger Der neue Musikwettbewerb TONALi

36 Der Evangelist aus Meißen Der Tenor Peter Schreier in der Reihe „Die großen Stars der Musik“ von NDR Kultur 38 Russische Romanzen Sie verstehen sich blind – die musikalischen Zwillinge Zoryana und Olena Kushpler 40 Don‘t cry for me Argentina Evita kommt vom Londoner Westend an die Staatsoper 42 Ein Grüner Hügel für Weber Die Eutiner Festspiele laden zur Jubiläumssaison 46 „Auch für Gambisten ist Bach das A und O“ In der Reihe „Blind gehört“: Die Gambistin Simone Eckert kommentiert CDs ihrer Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer spielt

50 70 90 96 137 138

Rubriken CD-Rezensionen Das Klassikprogramm Das Radioprogramm Veranstaltungshinweise Impressum Vorschau

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KUrZ & KNaPP

Die Welt in Noten Neuigkeiten aus dem Musikleben

Dohnányi im Gespräch Mit einem weithin beachteten Beethoven-Zyklus hat er sich gerade als Chefdirigent vom Ndr Sinfonieorchester verabschiedet, nun erscheint im Murmann Verlag der Band „offen sein Zu-Hören“, in dem Christoph von dohnányi eloquent über all das plaudert, was ihn bewegt. im Gespräch mit Klaus Schultz, der u.a. als intendant des Münchner Gärtnerplatztheaters wirkte, entfaltet der Maestro die lebenslinien seiner über fünf Jahrzehnte dauernden Karriere viel plastischer und persönlicher, als eine klassische Biographie sie je zu zeichnen vermag. Freunde, Weggefährten und Geschwister ergänzen in ihren Beiträgen das umfassende Bild des großen dirigenten.

Hamburgs GMD a.D. feiert 75. Geburtstag Von 1988 bis 1997 leitete er als Generalmusikdirektor die Staatsoper, prägte gemeinsam mit Peter ruzicka eine Ära: die Wiederentdeckungen der opern von Schreker und Zemlinsky, Wagners Ring unter Günter Krämers regie und der Parsifal von robert Wilson, ein zukunftweisendes Jugendprogramm und die Gründung des Klingenden Museums stehen beispielhaft für die künstlerischen Visionen des dirigenten. am 19. Juli feiert Gerd albrecht seinen 75. Geburtstag. 6

Fotos: Konzertdirektion Hans Adler, Siegfried Lauterwasser/DG

Carlos Kleiber zum 80. Schon mit Ende 20 dirigierte dieser Magier am Pult La Bohème an der Hamburgischen Staatsoper, leitete später einzelne Konzerte. doch binden lassen wollte sich der für seine absagen gefürchtete und für seine göttlich klaren interpretationen kultisch verehrte Egozentriker unter den Maestri nie: lukrative angebote aus aller Welt ließen den „größten und schwierigsten“ dirigenten des 20. Jahrhunderts kalt. am 3. Juli wäre Carlos Kleiber 80 Jahre alt geworden.


Foto [M] Getty Images/National Geographic

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iNtErViEW

„Schluss mit Jammern. Wir kriegen das hin!“ der dirigent und intendant rolf Beck über 25 Jahre SchleswigHolstein Musik Festival – und die Zukunft Von Arnt Cobbers

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Foto: Rolf Beck privat

as Schleswig-Holstein Musik Festival wird 25. Eigentlich ein Grund zu feiern – wäre da nicht die ankündigung der landesregierung, die Subventionen zu kürzen. doch intendant rolf Beck gibt sich kämpferisch. Seit 1998 leitet der Jurist und dirigent – er studierte bei Hellmuth rilling in Frankfurt – das Festival, seit 2002 als intendant. im selben Jahr gründete er auch die Chorakademie. Zudem ist er seit 1996 verantwortlich für den Bereich orchester und Chor beim Ndr. Zuvor war er 15 Jahre lang intendant der Bamberger Sinfoniker.

Herr Beck, Sie leiten das Schleswig-Holstein Musik Festival jetzt im zwölften Jahr. Wie schafft man es, über so lange Zeit den Schwung zu halten? dadurch dass jedes Jahr eine neue Herausforderung auf uns wartet, nämlich ein neuer länderschwerpunkt, fängt man immer wieder von null an. Es ist faszinierend zum Beispiel zu entdecken, dass die Kulturnation Polen außer Chopin und Penderecki noch viel mehr zu bieten hat. Nächstes Jahr wird’s besonders spannend beim türkei-Schwerpunkt und im Jahr darauf beim China-Schwerpunkt. das sind immer wieder neue aufgaben, die mein

team und mich frisch halten. in diesem Jahr kamen noch ungewollte Herausforderungen hinzu. Es ist ja normalerweise so, dass man zum Geburtstag Geschenke bekommt. damit will man dem Geburtstagskind achtung erweisen, manchmal auch liebe oder Zuneigung zeigen. Wir gehören zum 25. Geburtstag nun zu den Schenkenden: 1,1 Millionen Euro, unsere hart erarbeitete risikorücklage, haben wir an das land Schleswig-Holstein überwiesen, als Solidaritätsbeitrag angesichts der angespannten Haushaltslage des landes. Wir dachten, das sei eine Vorauszahlung auf die Kürzungen. aber falsch gedacht: Man will uns noch mal mit 500.000 Euro zur Kasse bitten. die wie ich finde etwas zynische Begründung: die werden das schon schaffen bei einem Etat von 8,3 Millionen Euro. das war ein Schock, aber nach drei tagen habe ich meiner truppe gesagt: Schluss mit Jammern, wir kriegen das hin! Und wir werden auch nächstes Jahr wieder ein attraktives Programm auf die Beine stellen. Sie sind zu erfolgreich? dass eine konservativ-liberale regierung leistung bestraft, hätte ich nicht für möglich gehalten. Es gibt vermutlich keine ande9


interview

Ein paar große Konzerte weniger, schon haben Sie es wieder drin. Das ist genau die Milchmädchenrechnung. Da verliere ich ja auch die Einnahmen. Ich müsste schon 30, 40 Konzerte einsparen oder die Akademien beschränken, aber das wollen wir nicht. Wo wir einsparen können und werden, ist die Flächenbespielung – es ist sehr teuer, überall im Land Bühnen aufzubauen und Flügel heranzukarren.

„Das Original muss besser bleiben als die Plagiate“ Sie haben einen großen Kreis von Sponsoren. Wie reagieren die auf die Finanzkrise? Wir haben das Risiko auf viele Schultern verteilt, rund 130 Sponsoren unterstützen uns. Und bis jetzt halten uns auch alle die Treue. Aber wir werden die Subventionskürzungen nicht so leicht durch Sponsorengelder auffangen können. Deshalb wünsche ich mir zum 25. SHMF-Geburtstag, dass alle mithelfen, den fruchtbaren Nährboden für die nächsten 25 Jahre zu bereiten. Denn das SHMF ist ein wichtiger Teil der kulturellen Seele des Landes Schleswig-Holstein. Und das soll auch so bleiben. Das heißt: Ohne staatliche Subventionen funktioniert solch ein Festival nicht? Sagen wir mal so: Das Rheingau-Festival zum Beispiel bekommt nur eine marginale Unterstützung vom Staat. Aber die übernehmen auch nicht eine klassische Aufgabe der öffentlichen Hand, den Bildungsauftrag, so wie wir es machen. Wir sind das einzige Festival weltweit, das mit den drei Akademien eine 10

so umfassende pädagogische Ausbildung anbietet. Abgesehen davon: Eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des SHMF belegt, dass jeder Subventions-Euro viermal zurückfließt. Eine Kuh zu schlachten, die noch Milch gibt, ist sehr delikat. Warum steigt Hamburg nicht ins Boot? Wir haben viele Hamburger Sponsoren, die unseren „Spielraum Hamburg“ unterstützen. Das SHMF war das Vorbild für viele Festivals. Spielt es heute noch eine Sonderrolle? Es ist schon schwerer geworden. Es gibt viel mehr Festivals, und andere haben unsere Ideen aufgegriffen. Aber ich sage meinen Leuten immer: Das Original muss besser bleiben als die Plagiate. Was ist das Besondere am SHMF? Diese Vielfalt mit den Musikfesten, den Akademien, den Kinderprogrammen, der pädagogischen Arbeit bietet sonst niemand. Außerdem die Qualität natürlich und die Dramaturgie, die der Länderschwerpunkt vorgibt. Und last but not least die Herzlichkeit, mit der die Künstler von unseren Beiräten betreut werden. Das sind Bürger der jeweiligen Orte, die sich vor und nach dem Konzert um die Künstler kümmern, indem sie Brote schmieren, für Getränke sorgen usw. 240 Damen und Herren sind ehrenamtlich für uns tätig. Ich bin ja öfter als Dirigent unterwegs, und ich habe noch kein Festival erlebt, das so nett zu seinen Künstlern ist wie wir. Jedes Jahr kommen neue Spielstätten hinzu. Wie finden Sie die? Die Städte und Gemeinden bewerben sich. In der Regel sind wir daran interessiert, dass sie sich auch finanziell beteiligen. Auch mit den langjährigen Spielstätten werden wir jetzt über Spielstättenkosten diskutieren. Es werden viele Dinge auf den Prüfstand kommen, denn an die Kunst wollen wir nicht gehen.

Foto: Gunter Glücklich

re Kulturinstitution im Lande, die Rücklagen hat. Und diese Rücklagen sind ja nicht vom Himmel gefallen. Wir werden nur zu knapp 20 Prozent öffentlich gefördert, jetzt fällt die Förderung auf 15 Prozent.


interview

Werden Sie, wenn es die Finanzen zulassen, in den kommenden Jahren beim Bewährten bleiben, zum Beispiel bei den Länderschwerpunkten? In den nächsten beiden Jahren auf jeden Fall. Ich sehe keine Veranlassung, an den Strukturen etwas zu verändern. Man muss nur in die Schläuche immer wieder neuen Wein gießen. Wir sind ja bald um die ganze Welt gereist – wieder von vorn anfangen? Das halte ich für problematisch.

„Nur wir können etwas exportieren: unsere Akademien“ Gibt es genug Nachfrage nach den Orchesterund Chorakademien? Wir hatten im letzten Jahr in der Chorakademie 260 Bewerbungen, dieses Jahr fast 600 – auf 60 Plätze. Allein aus Südafrika, wo wir in diesem Jahr zum ersten Mal waren, hatten wir 90 Bewerber. Die Orchesterakademie hat jedes Jahr 1200 bis 1300 Bewerber, aus denen wir ungefähr 110 aussuchen. Auch

bei den Meisterkursen gibt es enorm viel Andrang. Das läuft alles sehr gut. Das Orchester war mit Eschenbach und Lang Lang auf einer riesigen Tournee durch die USA, mit 23 Konzerten. So eine Werbung hat SchleswigHolstein noch nie gehabt. Das sind sympathische junge Leute aus 35 Nationen im Orchester, im Chor aus ungefähr 20 Nationen. Die könnte man viel mehr nutzen als Botschafter fürs Land, aber das hat man in der Politik noch nicht erkannt. Letztens war ich in Vilnius beim Litauischen Kammerorchester und habe da den Messias dirigiert mit meinem Chor und meinen Solisten. Und als ich aus der Probe kam, traf ich die Kollegen von der European Festival Association, die da ihre Tagung hatten, an die 100 Leute. Als wir abends zusammensaßen, habe ich festgestellt, dass unser Festival das einzige ist, das etwas exportieren kann. Nämlich die Akademien. Ich saß zwischen den Managerinnen aus Istanbul und Granada, und beide waren erstaunt, dass es so etwas gibt. Beide haben uns fürs nächste Jahr eingeladen, wir fahren auf beide Festivals mit Chor und Orchester. Das ist schon toll. Sie pflegen ja einen festen Kern von Musikern und Dozenten. Das ist einer der Punkte, die wir diskutieren. Wenn es zu viel Eingefahrenes gibt, besteht die Gefahr der Ermüdung. Wer ein lebenslanges Abo hat, ist Grigory Sokolov. Ich habe ihm gesagt: Er kann spielen, was er will – Hauptsache, er kommt. Ähnliches gilt für Martin Grubinger. Christoph Eschenbach ist künstlerischer Leiter der Orchesterakademie und dem Festival seit langem eng verbunden. Und dann gibt es noch einige, die alle paar Jahre kommen, aber das wird vom Publikum ja auch sehr gut angenommen. Das Interesse am Festival lässt nicht nach? Zum Glück nicht. Wir haben Dinge, die uns positiv überraschen, und Dinge, die wir überhaupt nicht verstehen. Dass das Radio11


interview

sinfonieorchester aus Kattowitz sofort ausverkauft war, aber das Mariinsky Orchester mit Gergiev und Garancˇa und einem interessanten sinfonischen Programm schlechter läuft, hätte niemand vorausgesagt. Das können Sie vorher nie wissen, und das macht auch den Reiz der Arbeit aus.

„Ohne Geld keine Musik – das ist einfach so“ Sie sind zugleich Manager und Musiker. Ist Ihnen beides gleich wichtig? Mein Geld verdiene ich als Manager. Der Musikerberuf wird in den letzten Jahren immer wichtiger, weil ich sehr gute Teams in Lübeck und Hamburg habe. Wir haben beim NDR in Hamburg das Haus bestellt mit den neuen Dirigenten. Und das Festival läuft gut, wenn ich es mir auch einfacher gewünscht hätte ohne die Kürzungen. Aber als Dirigent gibt es Dinge, die ich noch testen möchte. Ich habe mit dem Festivalchor jetzt ein wirklich exzellentes Ensemble, da kann man gemeinsame Projekte mit dem Festivalorchester oder dem Elbipolis Barockorchester in Hamburg auch international anbieten. Gerade waren wir bei den Händel-Festspielen in Göttingen, das hat Spaß gemacht. Ich werde versuchen, das in den nächsten Jahren zu forcieren. Sie wollten eigentlich Musik studieren, haben aber erst Jura studiert, weil Ihr Vater ein Veto eingelegt hatte. Sind Sie Ihrem Vater im Nachhinein dankbar? Sehr! Das war schon alles gut so. Ist es nicht schwierig, zwischen Musik und Management zu pendeln? Man lädt sich mit der Musik auch die Batterie wieder auf. Beim Festival mache ich dieses Jahr Poulenc, das Gloria von Vivaldi und das Requiem von Fauré, es ist interessant, 12

sich da reinzuarbeiten. Und wir machen noch ein sehr schönes a-cappella-Programm mit Reger, Bruckner und Rheinberger. Dieses Sich-Konzentrieren auf die Musik ist mir wichtig. Was ist für einen Festivalleiter wichtiger, die musikalische oder die wirtschaftliche Seite? Man braucht beides. Die musikalische Seite wird immer unterschätzt. Dass ich in Bamberg den Chor für Sinopoli, Blomstedt, Eschenbach, Prêtre einstudiert habe, hat die Ernsthaftigkeit meiner Beziehung als Intendant zu ihnen immer sehr befördert. Man wird anders gesehen als Musikerkollege. Aber wichtig ist, dass ein Festivalleiter wirtschaftlich Ahnung hat. Ohne Geld keine Musik – das ist einfach so. Es läuft auf die Frage hinaus: Wie wird man Dirigent und wie wird man Manager? Beides kann man im Prinzip nicht lernen. Der Dirigent muss Leute überzeugen können, das zu tun, was er möchte. Und der Manager auch. Vorausgesetzt, Sie einigen sich mit der Landesregierung – bleiben Sie dem Festival dann noch lange erhalten? Ich habe ja noch drei Jahre. 2013 laufen meine Verträge beim SHMF und beim NDR aus. Und dann wird man sehen. Aber ganz ohne Job möchte ich nicht sein. Konzert-Tipps Mi. 14.7.2010, 20:00 Uhr Lübeck, Dom & Do. 15.7.2010, 20:00 Uhr Rendsburg, Christkirche In elysischen Gefilden Chiyuki Okamura (Sopran), David Wilson-Johnson (Bass), Vincent Dubois (Orgel), Schleswig-Holstein Festival Chor, Ensemble orchestral de Paris, Rolf Beck (Leitung) Werke von Poulenc, Vivaldi & Fauré Do. 22.7.2010, 22:00 Uhr Lübeck, Dom Chornacht Hartmut Rohmeyer (Orgel), Schleswig-Holstein Festival Chor, Rolf Beck (Leitung) Werke von Reger, Mendelssohn, Bruckner, Rheinberger & Schumann


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Jubiläum

Das Nesthäkchen unter den Hochschulen Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg feiert dieses Jahr ihren 60. Geburtstag von Sören Ingwersen

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ine altehrwürdige Dame, wie die Laeiszhalle zu ihrem 100. Geburtstag respektvoll umschrieben wurde, ist die Hochschule für Musik und Theater gewiss nicht. Nicht nur, weil sie rund vierzig Jahre jünger ist, sondern auch, weil in ihr so viel spontanes Leben pulsiert, dass man eher geneigt ist, sie mit einem Tausendsassa zu vergleichen, der mit einem beachtlichen Quantum Inspiration, Fleiß und Experimentiergeist gesegnet ist. Tatsächlich ist die Hamburger Hochschule für Musik und Theater das Nesthäkchen unter den bundesdeutschen Musikhochschulen. Als sie gegründet wurde, gab es in anderen deutschen Großstädten schon seit Jahrzehnten öffentliche Institute zur Ausbildung von Berufsmusikern, in Städten wie Leipzig, Köln und Düsseldorf sogar bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nur der Kaufmannsgeist der Hamburger Bürgerschaft tat sich schwer mit der Gründung akademischer Einrichtungen, weil man keinen unmittelbaren Nutzen für die Stadt als führende Handelsmetropole sah. Das Schauspielerehepaar Eduard Marks und Anne Marks-Rocke legte mit seiner privaten Schauspielschule den Grundstein für 14

die heutige Hochschule für Musik und Theater. Nach Zusammenlegung des privaten Instituts mit der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses und des Hamburger Konservatoriums dauerte es noch sieben Jahre, bis die Stadt sich 1950 entschloss, das hier­aus entstandene städtische „Vogt’sche Konservatorium“ in eine „Staatliche Hochschule für Musik“ umzuwandeln. Allerdings erst auf Drängen musikinteressierter Bürger und Musiker sowie des engagierten Schulsenators Heinrich Landahl. Gründungsrektor war der renommierte Komponist Philipp Jarnach. In der wirtschaftlich schwierigen Situation der Nachkriegsjahre hatte es die Hochschule nicht leicht. Sie besaß kein eigenes Gebäude. Der Unterricht wurde in über die Stadt verstreuten Räumen abgehalten, Prüfungen und Veranstaltungen fanden im kleinen Saal der Musikhalle statt. Erst 1956 zog das Institut in seine heutige Wirkungsstätte im Budge-Palais an der Außenalster und wurde 1967 in „Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst“ umbenannt. Denn neben der rein musikalischen Ausbildung wurden auch die Studiengänge Theater und Oper angeboten.


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heutige „Eventim Popkurs Hamburg“ hervorgegangen ist. Unter der Hochschulleitung von Elmar Lampson wurden in den letzten Jahren unter anderem die Studiengänge Kammermusik, Liedgestaltung und Jazzkomposition eingeführt sowie die „International Mendelssohn-Summerschool“ gegründet, die jeden Herbst begehrte Meisterkurse für Streicher und Kammermusik anbietet. Heute ist die Hochschule mit ihrem Fächerangebot ausgesprochen breit aufgestellt. Ob Musikpädagogik, Musiktherapie oder Kultur- und Medienmanagement, Computermusik, multimediale Komposition oder Kirchenmusik, dazu die Fächer der hochschulinternen Theaterakademie – Vielseitigkeit bei höchstem Anspruch ist es, was sich die spät geborene Hochschule in 60 Jahren erarbeitet hat. Konzert-Tipps Sa. 3.7.2010, 18:00 Uhr HfMT (Forum) Französisches KLANG!-Fest feat. Georges Aperghis 3 x Musiktheater, Konzert mit ensemble Intégrales, Klangradar 3000, Solo- und Kammermusikwerke u.a. Mo. 5.7.2010, 19:00 Uhr HfMT (Forum) Die Lange Nacht der Neuen Werke Studierende der HfMT Hamburg. Kammermusik und Multimediales aus den Kompositionsklassen Mi. 7.7.2010, 18:30 Uhr HfMT (Forum) Jazzchor der Hochschule JazzPottery, Christoph Schönherr (Leitung) Fr. 9.7.2010, 20:00 Uhr HfMT (Forum) Masterabschlusskonzert – Komponistenporträt Werke von Ioannis Mitsialis

Foto: Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Der historische Spiegelsaal, den man heute im Museum für Kunst und Gewerbe bewundern kann, stammt ursprünglich aus dem Budge-Palais, wo er bis zu seinem Ausbau 1980 für studentische Kammermusikaufführungen genutzt wurde. Sechs Jahre später wurde das neue Forum eingeweiht, ein dem Gebäude angegliederter professioneller Theater-, Konzert- und Opernsaal, in dem 450 Besucher Platz finden. Von Anfang an verbinden sich große Namen mit der Hochschule. Hans Schmidt-Isserstedt, Gründer und erster Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters, gehörte ebenso zu den Lehrkräften wie der Pianist Conrad Hansen, Mitbegründer der Hochschule für Musik Detmold. Neue musikalische Impulse kamen mit György Ligeti, der seit 1973 in Hamburg eine Professur für Komposition inne hatte. Im gleichen Jahr gründeten Opernregisseur Götz Friedrich und der Intendant der Hamburgischen Staatsoper, August Everding, den Studiengang Musiktheater-Regie, der Nachwuchsregisseuren neben einer theoretischen auch eine praktische Ausbildung ermöglichte. Hochschul-Präsident Hermann Rauhe holte mit Dieter Glawischnig, Leiter der NDR Bigband, den Jazz an die Hochschule und initiierte 1982 zusammen mit Musikern wie Konstantin Wecker und Peter Maffay den „Modellversuch Popularmusik“, aus dem der


ProArte

Klassik für Hamburg

5. Oktober 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Hélène Grimaud, Klavier © Mat Hennek

Werke von Mozart, Liszt, Berg und Bartók

15. Oktober 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Gidon Kremer, Violine Kremerata Baltica

© Sasha Gusov

Werke von Schumann, Beethoven u. a.

22. Oktober 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

David Fray, Klavier © Sasha Gusov

Werke von Mozart und Beethoven

29. Oktober 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Lang Lang, Klavier © Olaf Heine

Werke von Chopin und Respighi

1. November 2010 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

New York Philharmonic Alan Gilbert, Dirigent Leonidas Kavakos, Violine

Werke von Sibelius, Strauss und Hindemith © Chris Lee

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02.06.2010 13:32:32 Uhr


titel-interview

„Wichtig ist eine starke Persönlichkeit“ Der Pianist und Dirigent Christoph Eschenbach wird beim SchleswigHolstein Musik Festival besonders geehrt von Christoph Forsthoff

Herr Eschenbach, Sie sind gerade mit Tzimon Barto auf Deutschlandtour gewesen, nun bestreiten Sie mit ihm beim SHMF erneut zwei Konzerte – was schätzen Sie so an ihm? Er ist für mich einer der bedeutendsten Pianisten und ein wunderbarer Musiker, der die Musik auslotet und ihr nachspürt und eine unvergleichliche Farbenpalette auf dem Klavier besitzt. Es ist unglaublich interessant, wie er die Stücke liest und hinter die Noten guckt – ich bin immer wieder überrascht und nie enttäuscht. 18

Nun besitzt auch manch anderer Musiker diese Fähigkeiten – was ist es darüber hinaus, das Sie seit inzwischen mehr als 20 Jahren mit ihm verbindet? Er ist einer der belesensten Menschen, die ich kenne, spricht fünf Sprachen fließend und lernt gerade Chinesisch. Mit ihm in ein Museum zu gehen, ist unglaublich aufschlussreich, er kann einem etwa die gesamte Geschichte eines Bildes von Paolo Veronese aus dem 16. Jahrhundert erzählen: Er besitzt einfach eine unglaubliche Allgemeinbildung – ein wahrer Renaissance-Mensch! Gemeinsam werden Sie auch beim großen SHMF-Geburtstagsfest „Eschenbach & Friends“ am 18. Juli in Salzau auftreten – wonach haben Sie die anderen „Freunde“ dieses Tages ausgewählt? Das sind alles jüngere Leute, die aus meinem Mentor-Stall kommen, wie einst auch Barto. Junge Leute, die ich entdeckt habe und fördere, weil sie ganz spezielle Talente haben – ähnlich jenen Eigenschaften von Barto am Klavier: nämlich der Musik nachzuforschen und zu erkennen, dass die Musik eigentlich nur spricht, wenn man ihr die Freiheit gibt und den Raum um die Phrasen frei macht;

Foto: Eric Brissaud

E

r ist ein Ausnahme-Künstler, dieser Christoph Eschenbach: Ein Dirigent, der auch mit 70 noch voller Neugier und Entdeckerlust ist. Der jungen Musikern nicht nur gern Mentor ist, sondern sie auch wie kaum ein zweiter zu begeistern vermag, wie er allsommerlich voll jungenhafter Dynamik beim Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) in der Salzauer Orchesterakademie beweist. Und der nicht zuletzt bis heute gern den Taktstock mit dem Klavierhocker tauscht und als Pianist ein wunderbar einfühlsamer Kammermusikpartner ist.


titel-interview

wenn man flexibel mit der Musik umgeht, mit den Tempi und der Dynamik und der musikalischen Sprache. Sind all dies jene Fähigkeiten, die ein junger Musiker haben muss, damit er in den Genuss Ihrer Mentorenschaft kommt? (lacht) Ja, ich glaube schon. Es gibt sehr viele solcher Talente. Ich bemühe mich nur darum, dass sie diese Eigenschaften nicht verlieren, denn diese Gefahr besteht gerade in den ersten Jahren im Alltag des Klassikbetriebs. Wichtig ist eine starke Persönlichkeit, um gegen die Routine und die schlechten Eigenschaften des Musikbetriebs anzukämpfen. Mit dabei am 18. Juli ist auch das FestivalOrchester mit 120 jungen Menschen aus mehr als 20 Nationen, die allsommerlich für die Festivalwochen zusammenkommen, um mit großen Dirigenten verschiedene Programme einzustudieren. Eine Idee, der Sie seit über zwei Jahrzehnten eng verbunden sind. Was ist für Sie bis heute das Faszinierende an diesem SHMF-Orchester? Die Orchestermusiker sind ebenfalls hervorragende Talente, und ich versuche während der Orchester-Phasen immer wieder, Ihnen in meinen Proben bei aller Genauigkeit diese Freiheit vorzuleben. Denn neben der Genauigkeit sind es eben auch die Freiheit des Singens und Sprechens einer Phrase wie auch die Freiheit des Phrasierens, die die Musik lebendig machen und lebendig halten – das versuche ich dem Orchester ebenso mitzuteilen wie meinen jungen Solisten.

Ist dies Ihr grundsätzliches Verständnis von Ihrer Rolle als Dirigent? Ja, das gilt genauso für sogenannte professionelle Orchester. Schließlich will ich ja von den Orchestern auch etwas, es ist ein Geben und Nehmen. Ich möchte keine graue Masse dirigieren, sondern eine Versammlung von Persönlichkeiten, die mir auch von ihrer Seite musikalische Ideen schenken, um diese dann in meine Interpretation – denn so weit ist die immer gefächert – aufzunehmen. Neben dem Geburtstagsfest werden Sie auch das große Jubiläumskonzert am 15. August in Kiel dirigieren. Anders als ursprünglich geplant wird dort nun auch Festival-Gründer Justus Frantz mit dabei sein – freuen Sie sich auf die Begegnung? Natürlich! Wir haben 20 Jahre nicht mehr zusammengespielt – und ich habe auch in meinen Gesprächen mit dem Intendanten Rolf Beck darauf bestanden, dass Justus Frantz bei diesem Jubiläum dabei ist, schließlich hat er das Festival gegründet. Dazu kommt, dass wir in Kiel mit Mozarts Doppelkonzert dasselbe Stück spielen werden, das wir damals zur Gründung musiziert haben, und darauf freue ich mich. Das SHMF feiert zwar seinen 25. Geburtstag, doch gleichzeitig hat die Landesregierung angekündigt, die Zuschüsse bis 2012

Fotos: Axel Nickolaus

Worauf legen Sie bei der Erziehung junger Orchestermusiker darüber hinaus Wert?

Ich packe jeden Musiker individuell an. Natürlich weist jeder eine andere Entwicklung und Persönlichkeit auf – und auf jede Persönlichkeit sollte Rücksicht genommen werden, denn auch in einem Orchester ist es wichtig, jede Persönlichkeit zu respektieren.

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titel-interview

um 500.000 Euro zu reduzieren, nachdem sie bereits in diesem Jahr die Festival-Rücklagen von 1,1 Millionen Euro einkassiert hat. Fehlt es bei Deutschlands Regierungspolitikern an Gespür für die Bedeutung von Kultur und Musik? Das würde ich schon sagen. Ich finde es wirklich unmoralisch, immer zuerst bei der Kultur zu kürzen: Kultur gehört zur Moral des Menschen, und ich möchte davor warnen, dass dieses wunderbare Festival aufgrund ökonomischer Faktoren von seiner Position als erster Kulturträger des Landes SchleswigHolstein verdrängt wird. Das wäre nicht nur schade, das wäre übel. Und ich möchte die Politiker in aller Freundlichkeit, aber auch in aller Strenge bitten, diese Kürzungen nicht vorzunehmen. Nun hält sich die Aufregung über diese Pläne in Grenzen, gerade viele junge Menschen haben mit Klassik ohnehin kaum noch etwas am Hut, die hören eher Popmusik. Können Sie dieser Musik etwas abgewinnen? Ich kann damit wenig anfangen, weil sie mir zu langweilig ist. Es geht immer um Tonika, Dominante und manchmal eine Subdominante – immer in der gleichen Lautstärke und mit einem gewissen Beat unterlegt, der eine rhythmische Flexibilität unmöglich macht. Denn Rhythmus heißt nicht nur Gleichschaltung eines rhythmischen Geschehens, sondern muss auch flexibel sein – und das langweilt mich einfach. Was fasziniert junge Menschen an PopMusik? Junge Menschen sind nicht von der Musik fasziniert, sondern von der Atmosphäre, die

ihnen diese Musik als Hintergrundmusik in Clubs und Bars vermittelt oder eben auch als Tanzmusik – was ich übrigens noch am besten finde. Und in Popkonzerten hängt solch eine Atmosphäre natürlich auch immer mit der Lautstärke zusammen, die nicht im poetischen Sinne betörend ist, sondern einfach den Kopf verrammelt und einen Effekt hervorruft, der Geselligkeit simulieren soll, wenn viele gemeinsam „mitschreien“. Konzert-Tipps Mi. 14.7.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Der Liebe linder Duft Thomas Hampson (Bariton), Schleswig-Holstein Festival Orchester, Christoph Eschenbach (Leitung) Werke von Mahler So. 18.7.2010 Konzertscheune Salzau „Eschenbach & friends“ – Das Geburtstagsfest in Salzau Teil I - 11:00 Uhr u.a. mit Erik Schumann (Violine), Alisa Weilerstein (Violoncello), Schleswig-Holstein Festival Orchester Werke von Berlioz, Beethoven & Schumann Teil II - 15:00 Uhr u.a. mit Marisol Montalvo (Sopran) Werke von Mozart, Strauss, Tschaikowsky & Higdon Teil III - 19:00 Uhr u.a. mit Ye-Eun Choi (Violine) Werke von Wieniawski, Elgar & Du Shtetl à New York So. 15.8.2010, 17:00 Uhr Sparkassen-Arena Kiel Das große Jubiläumsfest u.a. mit Bobby McFerrin (Vocals), Midori (Violine), Schleswig-Holstein Festival Chor & Orchester, Christoph Eschenbach (Leitung) Werke von Berlioz, Tschaikowsky, Beethoven u.a. Matthias Goerne (Bariton) & Christoph Eschenbach (Klavier): Mi. 25.8.2010, 20 Uhr Reithalle Wotersen Schubert: Schwanengesang & Sonate B-Dur D 960 Fr. 27.8.2010, 20:00 Uhr Christkirche Rendsburg Schubert: Winterreise Sa. 28.8.2010, 20:00 Uhr Rellinger Kirche Schubert: Die schöne Müllerin

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„Auf diesen Blitz wartet der Schaffende“

E

s passierte im Januar 1894 im Hamburger Stadttheater: Mahler probte die Meistersinger, als er plötzlich unter­ brach und die Sängerin der Eva fragte, wer die Rolle mit ihr einstudierte habe. Als sie antwortete „Mein Mann“, sagte Mahler: „Grüßen Sie ihn von mir und sagen Sie ihm, ich möchte ihn gern kennen lernen.“ So erinnert sich der Komponist und Kritiker Josef Bohuslav Foerster an die Vorgeschichte seiner Freundschaft zum gleichaltrigen Gustav Mahler, der nach Stationen in Leipzig, Prag und Budapest 1891 nach Hamburg gekommen war, als Erster Kapellmeister, d.h. Chefdirigent, des Stadtthea­ters. Die Fachwelt kannte ihn als schwierigen, aber genialen Dirigenten, als Komponist war er noch nicht in Erscheinung getreten. Auch in Hamburg feierte Mahler als Dirigent rasch große Erfolge. Tschaikowsky nannte ihn nach der deutschen Erstaufführung des Eugen Onegin 1891 einen „Mann von Genie“, Hans von Bülow, unbestrittener „Star-Dirigent“ jener Jahre mit Wohnsitz Hamburg, pries Mahler als ebenbürtig. Auch in seinen späteren Wiener und New Yorker Jahren galt Mahler den Zeitgenossen als großer Dirigent und Operndirektor – als Kom24

ponist war er umstritten. Hätte Mahler nicht auch komponiert, würden wir ihn heute ganz sicher in einem Atemzug nennen mit den Dirigier-Heroen Bülow, Nikisch, Furtwängler oder Bruno Walter, der 1894 als blutjunger Korrepetitor nach Hamburg kam und zum lebenslangen „Mahlerianer“ wurde. Die Einladung, die Mahler an Foerster ausgesprochen hatte, war also eine hohe Ehre. Foerster gilt zwar der Mahler-Forschung als unsicherer Zeuge, weil er ein halbes Jahrhundert später manche Details unterschiedlich darstellt. In den Grundzügen aber wird man ihm vertrauen dürfen. Von seinem ersten Besuch bei Mahler berichtet er folgendes: „Am selben Tage nachmittags eilte ich in die nahe Fröbelstraße. Da stand ich schon im dritten Stock und hatte die bezeichnete Tür gefunden. Ich drückte die Klingel. Eine freundliche Dame von feinen Umgangsformen öffnete, und als sie meinen Namen hörte, zeigte sie auf die Tür links, im Hintergrund des Ganges. Ich klopfte einige Mal vergeblich an, endlich wagte ich es, einzutreten. Das Zimmer war leer. Ich erblickte nur ein Bett, über dem ein halbwelker Lorbeerkranz hing. Die Blätter hatten schon das graue Olivgrün, das

Foto: PD

Sechs arbeitsreiche Jahre verbrachte Gustav Mahler in Hamburg. Doch die Originalschauplätze sind fast alle verschwunden von Arnt Cobbers


schön mit der Seidenschleife harmonierte, auf der in blassgoldenen Buchstaben zu lesen war: ‚Dem Pygmalion der Hamburger Oper – Hans von Bülow’. Ich klopfte an die zweite Tür und wurde unverzüglich durch ein freundliches ‚Herein’ zum Eintreten aufgefordert. In diesem zweiten, größeren Zimmer erblickte ich Gustav Mahler. Er sah mich an, sprach meinen Namen aus und stellte, als bemerkte er meine Verlegenheit nicht, auch einige Fragen. Es dauerte nicht lange, und wir verstanden uns. ... Und als ich ging, war ich um einen neuerlichen Beweis meiner Überzeugung bereichert, dass alle großen Menschen schlicht und bescheiden sind.“ Auf die Einrichtung der Wohnung geht Foerster später noch genauer ein. „Zurückblickend sah ich mich wieder vor dem schlichten Bett und entsann mich der Einrichtung des Wohnzimmers, in dem das Klavier, die Bibliothek und der Schreibtisch fast den ganzen Raum einnahmen. Das Klavier stand in der Mitte des Raumes und war gänzlich mit Musikalien bedeckt, seitwärts an der Wand stand das Pianino, das Mahler lieber war, auf dem Pult lag die Partitur einer Kantate von Johann Sebastian Bach aufgeschlagen. An den Wänden keine Spur der üblichen Familien­bildnisse, es hing dort nur eine Reproduktion von Dürers geheimnisvoller Melancholie, die Photographie einer mir unbekannten Zeichnung Der heilige Antonius von Padua predigt den Fischen, nicht zuletzt Gior­ giones Mönch, mit der Hand die Klaviatur antastend, im Antlitz ein Ausdruck von unbeschreiblicher Schönheit.“ Die Wohnung in der Fröbelstraße 14 war Mahlers zweite Hamburger Wohnung, nach jener in der Bundesstraße 10, das als einziges „Mahler-Haus“ noch erhalten ist. Die Fröbelstraße ist heute nur noch ein Stumpf, der von der Grindelallee aufs Universitätsgelände abgeht. 1895 weihte Mahler die Foersters beim Mittagessen in seinem Stammlokal, dem

Gustav Mahler 1892

Hotel Streit am Jungfernstieg, in „seinen geheimen Plan“ ein, so Foerster. „Er habe das Junggesellenleben endgültig satt. Er wolle seine eigene Wohnung, ein Hauswesen haben, wolle von Zeit zu Zeit seine Bekannten bei sich sehen. ‚Nur ein enger, kleiner Kreis intimer Freunde soll bei mir zusammenkommen, wir werden eine Auslese der besten Kammermusikwerke spielen, vor allem Klassiker.’“ Allerdings gründete Mahler keine Familie mit der Sängerin Anna von Mildenburg, mit der er zwei Jahre lang ein Beziehung führte, sondern nahm seine beiden Schwestern zu sich, von denen die eine bald heiratete, die andere, Justine, ihm dagegen mehrere Jahre den Haushalt führte. „Eine herzig liebe Stimmung herrschte dort“, so Foerster. „Sorgende Schwesterhände rückten umhergestreute Noten und Bücher zurecht, schmückten den Tisch mit Blüten und bereiteten Leckereien zu, die Mahler, wie alle Musikanten, sehr gern hatte.“ Über die Musikabende im dritten Stock der Parkallee 12 – auch dieses Haus ist kriegszerstört – berichtet Foerster: „Am Klavier nahm stets Mahler Platz. Wie er festge25


Das Hamburger Stadttheater 1890

setzt hatte, wurden vorerst die Klassiker gespielt. Den Löwenanteil hatten Beethoven, Mozart und Schubert, später kamen auch Mendelssohn und Schumann an die Reihe. Mahler war ein hervorragender Pianist. In seinem Spiel war kein Glanz der Virtuosität, er konnte der technischen Bewältigung des Instruments nicht die erforderliche Zeit widmen; dennoch aber waren seine Tonleitern vorzüglich ausgeglichen, der Anschlag war energisch und gesangvoll, der Vortrag in Gefühl und Ausdruck vollendet. Die improvisierten Konzerte waren für alle Anwesenden ein feierliches Ritual.“ Dass aber auch die Nachbarn unter ihm Musik machten, behagte Mahler nicht. Noch einmal Foerster: „Mahler brauchte Ruhe zu seiner Arbeit und ebenso sehr zum Ausruhen. Es kam zum Umzug. Es wurde ein kleineres, freundliches, einstöckiges Haus gemietet, eine Bleibe halb verborgen in blühenden Sträuchern, behaglich und fast versteckt hinter einem Wall hoher Bäume. Ein richtiges Häuschen wie vorgesehen für einen Menschen, der sich von der Welt abschirmen und seinem Traum folgen will.“ Mahlers letztes Hamburger Domizil stand in 26

der Bismarckstraße 86 (nach alter Zählung) in Hoheluft, doch auch dieses Haus existiert nicht mehr. Und in welchem Haus komponierte Mahler nun die zweite Sinfonie? Wo die dritte? Wo die Wunderhornlieder? Die Antwort ist aus Hamburger Sicht enttäuschend. Man ahnt sie schon, wenn man liest, dass Mahler in der Saison 1893/94 sage und schreibe 124 Aufführungen dirigierte, in der nächsten Spielzeit 134 und im Jahr darauf 138, nicht gerechnet die Sinfoniekonzerte. Was das für einen Dirigenten bedeutete, der zudem auf intensive Probenarbeit Wert legte, kann man sich kaum vorstellen. Erstmals nutzte Mahler 1893 die Sommermonate in Steinbach am österreichischen Attersee zum konzentrierten Komponieren. Mit Erfolg, und fortan zog sich Mahler jeden Sommer in ein „Komponierhäusl“ zurück, schlichte Hütten, die er sich in diversen österreichischen Sommerfrischen errichten ließ. In Steinbach entstand der Großteil der Sinfonien 2 und 3 und der Wunderhornlieder, jener Werke aus Mahlers Hamburger Zeit. Und doch dürfte Hamburgs Rolle in Mahlers kompositorischem Schaffen nicht ganz so klein sein. Abgesehen von der Überarbeitung der 1888 entstandenen Sinfonie Nr. 1 und den Reinschriften der im Sommer komponierten Musik, die er übers Jahr neben seiner täglichen Arbeit in Hamburg besorgte, entwickelte Mahler seine Werke aus spontanen Einfällen heraus, die er in einem Notizbuch festhielt. Das hatte er stets dabei, auch wenn er in Hamburg unterwegs war. Die Initialidee zum Chor-Finale der zweiten Sinfonie kam ihm, so berichtete er später, im Michel. Vier Sätze hatte Mahler geschrieben,

Foto: PD

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spurensuche

mit dem Finale tat er sich schwer – bis er am 20. März 1894 an der Trauerfeier für Hans von Bülow teilnahm. „Die Stimmung, in der ich dasaß und des Heimgegangenen gedachte, war so recht im Geiste des Werkes, das ich damals mit mir herumtrug. Da intonierte der Chor von der Orgel den Klopstock-Choral Auferstehn! Wie ein Blitz traf mich dies, und alles stand klar und deutlich vor meiner Seele! Auf diesen Blitz wartet der Schaffende!“ Uraufgeführt hat Mahler seine zu Lebzeiten populärste Sinfonie 1895 allerdings in Berlin. Nur einige wenige Lieder und die revidierte erste Sinfonie erblickten in Hamburg das Licht der Öffentlichkeit, letztere als Titan. Eine Tondichtung in Symphonieform am 27. Oktober 1893 im Konzerthaus Ludwig an der Reeperbahn. Mag Gustav Mahler auch oft über das Hamburger Publikum geklagt und gelästert haben, er wäre nicht so lange geblieben, wenn er sich in der Elbmetropole nicht wohl und geehrt gefühlt hätte. Doch als sich die Chance eröffnete, den bedeutendsten Posten der damaligen Musikwelt zu besetzen, zögerte er keine Sekunde. Nach zielstrebigen Vorarbeiten wechselte Mahler 1897 an die Hofoper in Wien, wo er rasch zum Direktor und Intendanten aufstieg. Vorbedingung dafür war, dass aus dem Juden Gustav Mahler ein

Christ wurde. Und deshalb, aber auch – so sind sich die Mahler-Forscher einig – aus innerer Überzeugung, konvertierte Mahler am 23. Februar 1897 zum römisch-katholischen Glauben. Die Taufe fand im „kleinen Michel“, der Kirche St. Ansgar statt. Auch sie ist kriegszerstört und lebt als Neubau aus den 50er Jahren weiter. Konzert-Tipps Gustav Mahlers Wunderhorn – drei Vorträge im Schnitgersaal der Hauptkirche St. Jacobi umrahmt von Mahler-Liedern aus Des Knaben Wunderhorn So. 11.7.2010, 11:30 Uhr Tod und Auferstehung Mahlers Fortwirken am Beispiel der 2. Sinfonie Rudolf Kelber (Vortrag), Betty Klein (Mezzosopran) Do. 15.7.2010, 20:00 Uhr Zerfall und Affirmation Mahlers 3. Sinfonie. Florian Seibold (Vortrag), Andrea Glaser-Gallion (Mezzosopran) Do. 29.7.2010, 20:00 Uhr Wir erleiden viel irdische Qualen. Über die 4. Sinfonie und „Soldatenleid“ in den Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ Hans-Jürgen Benedict (Vortrag), Felix Speer (Bass) Mo. 12.7., 20:00 Uhr Mozartsaal Moorweide Orchesterkonzert zum 150. Geburtstag Verena Usemann (Sopran), Jörg Gottschick (Bariton), Ensemble L‘ART POUR L‘ART u.a., Rudolf Kelber (Leitung). Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Sinfonie Nr. 4 u.a. Mo. 30.8.2010, 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Eröffnungskonzert des Zyklus Mahler in Hamburg NDR Sinfonieorchester, Peter Seiffert (Tenor), Thomas Hampson (Bariton), Alan Gilbert (Leitung) Sibelius: 7. Sinfonie, Mahler: Das Lied von der Erde

Klavierquartett • Klavierquintett MANDELRING QUARTETT CLAIRE-MARIE LE GUAY

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Festival

„Tanze, meine Seele, tanz!“

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a! mir bürgt des Liedes Meister: ‚Noch ist Polen nicht verloren!’“ Kein Geringerer als der deutsche Dichter Ludwig Uhland stimmte in die Hymne ein, die den Freiheitskampf der Polen im 19. Jahrhundert in die Herzen der Europäer trug. Für 123 Jahre war Polen von der politischen Landkarte verschwunden – und fand doch in dieser Zeit seine eigene, kulturelle Identität. Musiker und Literaten prägten als Symbolfiguren des Kampfes um Souveränität das polnische Nationalgefühl entscheidend, und stärker als

andere Länder versteht sich Polen als Kulturnation in der Mitte Europas. Früh blühte auch das Musikleben. In der Renaissance und im Barock wanderten italie­ nische Musiker nach Polen ein, und polnische Komponisten wie Marcin Mielczewski und Adam Jarzębski führten internationale Stile in die königliche Kapelle in Warschau ein. Der bedeutendste polnische Komponist – Fryderyk Franciszek Chopin, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr mit den Pianis­ ten Ewa Ku­piec, Rafał Blechacz und Elisa-

Die Komponisten Krzysztof Penderecki, Fryderyk Franciszek Chopin und Henryk Mikołaj Górecki 28

Fotos: PD, Deutsche Grammophon, Lech Kowalski & Włodzimierz Pniewski, KASSKARA, Jo Schwartz

Polen steht im Mittelpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2010 von Corinna Hesse


Festival

Elisabeth Leonskaja, Rafał Blechacz und Ewa Ku­piec spielen Chopin beim SHMF

beth Leonskaja beim Schleswig-Holstein Musik Festival gefeiert wird – verbrachte die Hälfte seines Lebens in Frankreich. Doch seine Musik lebt, wie der Dichter Stanisław Przybyszewski schrieb, von der Sehnsucht nach Polen: „Stilles, hinüberdämmerndes Träumen – tanze, meine Seele, tanz!“ In der Heimat reicherte unterdessen der Komponist Stanisław Moniuszko seine Bühnenwerke mit den Rhythmen der traditionellen Volkstänze an und schuf mit Halka die polnische Nationaloper, die es in diesem Sommer konzertant in Kiel zu entdecken gibt. Kunst und Politik waren für die Polen nie ein Widerspruch. Und so war es ein Komponist und Pianist, der als Ministerpräsident für Polen 1919 den Versailler Vertrag unterschrieb und damit die Wiedergeburt des polnischen Staates einläutete: Ignacy Jan Paderewski. „Europa einholen“ war das Motto, das sich junge Komponisten wie Karol Szymanowski damals auf die Fahnen schrieben: Europäischer Impressionismus und Folklore verschmolzen zu einer Einheit. Der Blick ging gen Westen, das Herz aber schlug in Polen. So wurde das Land während des Kalten Krieges zum kulturellen Angelpunkt zwischen Ost und West. Das Festival „War-

schauer Herbst“ schleuste die internationale Avantgarde in den Ostblock. Die Großmeister der polnischen neuen Musik wie Krzysztof Penderecki und Henryk Mikołaj Górecki fanden ihren ganz eigenen Ton. Sie sind in der Welt zu Hause – die polnische Geschichte aber bleibt ihr Thema. Mit Góreckis Sinfonie der Klagelieder und Pendereckis Polnischem Requiem erklingen beim Schleswig-Holstein Festival zwei erschütternde Dokumente der Unterdrückung des polnisches Volkes. Konzert-& hörBUCH-Tipps Sa. 17.7.2010, 20:00 Uhr Kieler Schloss & So. 18.7.2010, 19:00 Uhr Reithalle Elmshorn Auftakt Polen Ewa Kupiec (Klavier), Sinfonia Varsovia, Krzysztof Urbanski (Leitung) u.a. Chopin: Klavierkonzert Nr. 2, Górecki: Sinfonie Nr. 3 "Sinfonie der Klagelieder" Sa. 14.8.2010, 20:00 Uhr Hauptkirche St. Michaelis Vertonte Hoffnung – Penderecki: Polnisches Requiem Warsaw Philharmonic Choir, NDR Radiophilharmonie Krzysztof Penderecki (Leitung) u.a. Polen hören Eine musikalisch-illustrierte Reise durch die Kulturgeschichte Polens mit 50 Musikbeispielen von Barbara Barberon-Zimmermann. Rolf Becker (Sprecher). Silberfuchs-Verlag


orgelsommer

Drei Orgeln an einem Tisch

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685, im Geburtsjahr Johann Sebastian Bachs, wurde in Hamburg St. Michaelis in den Rang einer Hauptkirche erhoben. Im Laufe der folgenden 260 Jahre zerstörten drei Katastrophen in der Michaeliskirche hervorragende Orgeln: 1750 wurde das Instrument von Arp Schnitger ein Raub der Flammen, 1906 verbrannte die Hildebrand-Orgel mit der gesamten Kirche und in den letzten Kriegsmonaten 1945 erlitten die Walcker-Orgel von 1912 (für einige Zeit die größte Orgel der Welt) und die Konzertorgel der Orgelbaufirma Marcussen in Apenrade aus dem Jahr 1914 schwere Beschädigungen. Seit 1962 erfüllte mit der Orgel der Firma Steinmeyer/ Oettingen wieder ein großes Instrument den Kirchenraum mit seinem Klang. 30

2009 wurden die Orgeln der Michaeliskirche einer grundlegenden Revision unterzogen. Die große Orgel wurde restauriert, die Marcussen-Orgel stilgerecht rekonstruiert und eine dritte Orgel neu gebaut: Durch ein Schallloch in der Kuppel erklingt jetzt ein auf dem Dachboden platziertes Fernwerk, das nach dem Vorbild des berühmten Fernwerks der alten Walckerorgel konzipiert wurde. Alle drei Orgeln sind durch einen gemeinsamen Spieltisch auf der Konzertempore zu einer einzigen Orgelanlage verbunden – der Michel bietet somit die einzigartige Gelegenheit, an seinen drei Instrumenten Orgelmusik vom Barock bis zur großen sinfonischen Orgelmusik stilgerecht und eindrucksvoll zu Gehör zu bringen.

Foto: MB Dortmund

Beim Hamburger Orgelsommer präsentiert der Michel seine neue Orgelanlage von Detmar Huchting


Fr. 24.09.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Kent Nagano

mit dem Bayerischen Staatsorchester Werke von Strauss, Metamorphosen & Bruckner, 7. Sinfonie

Foto: Gabo/DG

Di. 28.09.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Elina Garanca ˇ

Habanera Tournee 2010 Lettisches Nationalsymphonieorchester, Karel Mark Chichon Ausschnitte aus Carmen, Werke von Villa-Lobos, Ravel, Lehar Mo. 18.10.2010, 20:00 Uhr, Neue Flora - Hamburg

Katherine Jenkins

Believe

Der britische Klassik-Crossover Star zu Gast in Hamburg! Di. 19.10.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Joyce DiDonato

Matthew Willis, Hamburger Symphoniker Werke von Händel, Mozart, Rossini

Foto: Angelo Antelino

Di. 26.10.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Josef Bulva

Das Comeback!

Werke von Chopin, Beethoven und Martinu Mi. 03.11.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Yuja Wang

Klavierrezital

Werke von Stravinsky, Scarlatti, Brahms und Ravel Do. 16.12.2010, 20:00 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Montserrat Caballé

60 Jahre in Deutschland - die Jubiläumstournee geht weiter! Manuel Burgueras (Klavier)

Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 Telefon 040 - 45 33 26 sowie an allen bek. VVK-Stellen Tickethotline: 01805 - 44 70* (*14 Ct./ Min. aus dem dt. Festnetz - max. 42 Ct./ Min. aus dem dt. Mobilfunk) www.elbklassik.de


orgelsommer

Die frisch restaurierte Steinmeyer-Orgel im Michel

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Ratzeburg Christian Skobowsky. Konzerte an drei Sonntagen jeweils um 15 Uhr ergänzen die Mittwochskonzerte. Am 18. Juli wird Christoph Schoener die erste auf der neuen Orgelanlage eingespielte CD mit Musik von Bach, Liszt, Vierne und Ives vorstellen. Mit einbezogen in den Hamburger Orgelsommer 2010 ist auch St. Jacobi, wo vom 6. Juli bis zum 31. August jeweils dienstags um 20 Uhr Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber oder internationale Gäste auf der ArpSchnitger-Orgel spielen werden. Und St. Petri stellt den Orgelsommer in den Dienst Jean Guillous. Der 80-jährige Altmeister der französischen Orgelmusik wird die Konzerreihe am 23. Juli selbst eröffnen. Konzert-Tipps Hamburger Orgelsommer Mi. 30.6.2010, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Michaelis Eröffnungskonzert mit den Hauptkirchenorganisten Hamburger Orgelsommer in den Hauptkirchen St. Michaelis: mittwochs 19:00 Uhr (30.6. - 8.9.) & an den Sonntagen 4.7., 18.7. & 1.8. um 15:00 Uhr St. Jacobi: dienstags 20:00 Uhr (Juli & August) St. Petri: freitags 18:30 Uhr (23.7. - 20.8.) Sa. 28.8.2010, 17:30 Uhr Hauptkirche St. Petri Hamburger Orgelnacht 25 Hamburger Organisten spielen Werke Hamburger Komponisten zugunsten einer neuen Truhenorgel

Foto: Michael Zapf

Im Hamburger Orgelsommer 2010 präsentiert der Michel den Hamburgern die neue Orgelanlage in all ihrer Vielfalt. Zum Eröffnungskonzert am 30. Juni hat Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener seine Kollegen der anderen Hauptkirchen zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Unter dem Titel „Die Zugaben zuerst“ vereint das Programm Musik von Bach bis zu Charles Ives, Maurice Duruflé und Jean Guillou. Dabei werden auch Ausflüge ins orchestrale Repertoire unternommen – beispielsweise mit Rossinis Ouvertüre zur Oper Die Belagerung von Korinth oder dem Vorspiel zu Wagners Meistersingern. Bei diesem und allen folgenden Konzerten wird der Zentralspieltisch der Orgelanlage so positioniert, dass alle Hörer die Organisten bei ihrer Tätigkeit auch sehen können. Neben den „Hausherren“ Christoph Schoe­ ner und Manuel Gera gibt sich jeden Mittwoch um 19 Uhr die internationale Orgelelite die Ehre: Von Tatiana Lukyanova aus St. Petersburg geht die eindrucksvolle Reihe über den Engländer Peter King, Organist an der Bath Abbey, bis zum Argentinier Ezequiel Menéndez. Aus München kommt der BachSpezialist Gerhard Weinberger, von der Stuttgarter Stiftskirche Kay Johannsen und aus


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Hamburg sucht den Supergeiger

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unge Leute suchen Vorbilder, die sie indes nur selten in Musikhallen finden, in denen das Durchschnittsalter dem ihrer Großeltern entspricht und jene Konzert­rituale der Klassik ablaufen, die mit ihrer Lebenswirklichkeit nur wenig gemein haben. Klassik ist weder cool noch jung, sondern gilt als angestaubt und langweilig. Umso großartiger ist die Idee von Amadeus Templeton und Boris Matchin, einen neuen Musikwettbewerb ins Leben zu rufen, der erstmals gezielt junge Hörer, junge Instrumentalisten und junge Komponisten zusammenführt. TONALi nennen die beiden Initiatoren, die selbst als Cellisten erfolgreich tätig sind, ihren Wettbewerb. Mit der ihnen eigenen Emphase wollen sie damit „der Zukunft Ge34

hör verschaffen“. Templeton fasst ihre Ziele so zusammen: „Wir wollen junge Talente aus ganz Deutschland schon heute kennenlernen, sie nach Hamburg einladen und in Verbindung bringen mit jungen Hörern, die durch das TONALi-Projekt vielleicht das erste Mal mit klassischer Musik in Berührung kommen.“ Willy Brandt variierend sagt Templeton, es komme jetzt zusammen, „was zusammen gehört: ‚Jung und Jung’. Die Gleichaltrigkeit von Künstlern und Publikum setzt ein starkes Identifikationspotenzial frei.“ In diesem Jahr ist der nationale Instrumentalwettbewerb, der allein privat finanziert und maßgeblich von der Hans-Kauff­ mann-Stiftung und der Oscar und Vera Ritter-Stiftung unterstützt wird, der Violine gewidmet, 2012 soll das Klavier, 2014 das Cello folgen. Junge Geigerinnen und Geiger aus ganz Deutschland haben sich beworben, zwölf hervorragende Künstler im Alter von 14 bis 21 Jahren haben die Vorauswahl des GeigenGrand Prix für sich entschieden, der nun vom 26. bis 29. August in Hamburg stattfinden wird. Wer ins Finale kommt, wird dann

Foto: Dan Hannen

Der neue Musikwettbewerb TONALi setzt auf die Identifikation eines jungen Publikums mit gleichaltrigen Musikern von Peter Krause


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nicht nur im Großen Saal der Laeiszhalle ein Violinkonzert vor großem Publikum spielen und dabei vom Ensemble Resonanz unter Gabriel Feltz begleitet, dem Gewinner winken stolze 10.000 Euro Preisgeld. Sein innovatives Profil erhält TONALi dadurch, dass eben nicht allein eine renommierte Jury über das künstlerische Potenzial des Nachwuchses befindet, sondern dass das dezidiert junge Publikum seine gleichaltrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zusätzlichen Preisen auszeichnet. Ihre Voten für die Publikumspreise geben die jungen Konzertbesucher dann direkt aus der Laeiszhalle zeitgemäß per SMS ab. Um auch wirklich zahlreiche musikbegeisterte Jugendliche als Jung-Juroren zu gewinnen, haben sich Templeton und Matchin ein exklusives Karten-Vorkaufsrecht für Hamburger Schulen ausgedacht: Im TONALi-Ticket-Contest haben Schüler in den letzten Wochen nach dem Motto „Motivation durch Wettkampf“ viele ihrer Altersgenossen spielerisch dazu bewegt, das Finale des Grand Prix zu besuchen. Zuletzt führte das Wilhelm-Gymnasium mit 130 verkauften 6-Euro-Tickets vor der Gesamtschule Bergedorf mit 113 Plätzen. „Wir verstehen den Wettbewerb auch als Mittel zum Zweck, junge Leute ins Konzert zu bringen“, sagt Templeton.

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Dem Prinzip „Jung für Jung“ folgt auch der integrierte Kompositionspreis, der junge Komponisten bis 30 Jahre bundesweit dazu aufruft, eine Pflichtstück-Komposition zu schreiben. Das rund sieben Minuten dauernde Werk soll sich im Schumann-Jahr 2010 an dessen Charakterstücken thematisch orientieren und als Solokomposition für Violine den jungen Instrumentalisten ermöglichen, sich nicht nur mit der Musik der Alten Meister, sondern dezidiert mit den Klängen ihrer eigenen Generation zu befassen. Wettbewerb- & Konzert-Tipps TONALi10 Grand Prix Fr. 27.8.2010, 10:00 - 18:00 Uhr Schnittke Akademie Vorrunde (12 Teilnehmer) Sa. 28.8.2010, 10:00 - 18:00 Uhr Laeiszhalle (Kl. Saal) Semifinale (6 Teilnehmer) Sa. 28.8.2010, 20:00 Uhr DESY Bahrenfeld (Hörsaal) Begleitkonzert „Der Dichter spricht“ So. 29.8.2010, 18:00 Uhr Laeiszhalle (Gr. Saal) Finalkonzert Wettbewerbsfinalisten, Ensemble Resonanz, Gabriel Feltz (Leitung) Mozart: Sinfonie in D-Dur KV 504 „Prager“, 3 Violinkonzerte, Krampe: „Der Dichter spricht“ Di. 31.8.2010, 19:30 Uhr Mozartsaal Inspiration Chopin Helge Antoni (Klavier & Tonalijuror) Werke von Couperin, Chopin, Dell‘Agnese & Grieg Weitere Informationen: www.tonali.de


die grossen stars der musik

Der Evangelist aus Meißen

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r war der bekannteste Sänger der DDR. Ob es die Passionen und Kantaten von Johann Sebastian Bach waren oder die Lieder von Schubert, Schumann und anderen, ob es schlichte Volkslieder waren oder die Tenor-Partien in Mozarts 36

Opern – Peter Schreiers Stimme war jedem Schulkind bekannt, seine Aufnahmen hörte man in fast jedem Haushalt. Nicht nur in der DDR. Peter Schreier ist ohne Zweifel mit dem legendären, tragisch früh verstorbenen Fritz Wunderlich der bedeutendste deutsche lyrische Tenor der Nachkriegszeit. Es begann in Meißen, wo Schreier am 29. Juli 1935 geboren wurde. Die Kindheit verbrachte er in Gauernitz, einem Dorf zwischen Dresden und Meißen, wo sein Vater Kantor und Lehrer war. So war es natürlich, dass der Weg des zehnjährigen Peter Schreier zunächst nach Dresden führte, in den ebenso traditionsreichen wie berühmten Kreuzchor. Dort erkannte Rudolf Mauersberger das Talent des Knabenalts und komponierte Solopartien in Chorwerken für Schreier. Später ließ Mauersberger den begabten Zögling die Altarien in Kantaten und Oratorien von Bach singen. Sänger zu werden, das hatte sich schon der sechzehnjährige Peter Schreier ganz fest vorgenommen. Nach relativ kurzem Studium – erst in Leipzig und dann in Dresden –, ergab sich ein Engagement im Studio der Dresdner Oper. Hier ging man behutsam mit der lyrischen Stimme des jungen

Foto: Hansjoachim Mirschel

Der Sänger Peter Schreier in der Reihe „Die großen Stars der Musik“ von NDR Kultur von Elisabeth Richter


Tenors um. Als 1. Gefangener im Fidelio gab er 1959 sein Bühnendebüt. Schon drei Jahre später feierte man ihn enthusiastisch als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail. Der Wechsel zur Berliner Staatsoper Unter den Linden war der nächste Meilenstein in der Karriere. Ab 1964 kamen die ersten Auslandsauftritte. Schreier wurde Stammgast bei den Salzburger Festspielen, er gastierte regelmäßig an der Wiener Staatsoper, er hatte Engagements an der Mailänder Scala, an der New Yorker Met, in Hamburg, in München. Nach eigenen Worten sah sich Peter Schreier jedoch nie primär als Opernsänger, sondern als Lied- und Oratoriensänger. Als Dresdner „Kruzianer“ und als Sohn eines Kantors waren ihm die Oratorien und Passionen von Johann Sebastian Bach von Kindesbeinen an vertraut. Und wer Schreier einmal als Evangelisten in der Matthäusoder der Johannes-Passion gehört hat, weiß, dass ihm hier – bis heute – nur sehr wenige Tenöre ernsthaft seinen Spitzenplatz streitig machen können. Im Juni 2000, mit 65 Jahren, verabschiedete sich Schreier von der Opernbühne, im Dezember 2005 trat er zum letzten Mal als Sänger in Bachs Weihnachtsoratorium auf. Als Dirigent ist er weiter aktiv. Schreier ist gewiss kein so universeller Künstler wie sein zehn Jahre älterer Bariton-Kollege Dietrich Fischer-Dieskau, der nicht nur als Musiker, sondern auch als Schriftsteller, Rezitator und Maler wirkte, aber Peter Schreier hat stets über den Tellerrand des Sängers hinausgeblickt und sich als Dirigent – vor allem der Oratorien von Bach oder Haydn, aber auch der Opern von Mozart – einen Namen gemacht.

präsentiert den Sänger und Dirigenten Peter Schreier in der Reihe „Die großen Stars der Musik“ am 4., 11. und 18. Juli, jeweils von 18-19 Uhr

11. Juni bis 29. August 2010 Festkonzert | Der Freischütz La Traviata | Der Zauberberg Lalla Rûkh | Gala-Abend Pinocchio

Tickets: 04521 70 97 34 www.eutiner-festspiele.de


liederabend

Russische Romanzen Sie verstehen sich blind – die Zwillinge Zoryana und Olena Kushpler von Peter Krause

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die Musik wirklich durchdringt, erreichen die Lieder bestimmt viele Menschen“, sagt die Sängerin. Nicht nur auf der gerade erschienenen Debüt-CD der Kushpler-Schwestern kann man sich nun von der klug kalkulierten Mezzo-Sinnlichkeit von Zoryana und dem gleichsam impressionistisch duftenden Klavierspiel von Olena betören lassen – ein Konzertauftritt der Geschwister im Rahmen des SHMF bietet die Möglichkeit, den Höreindruck live zu vertiefen. Neben dem Liedzyklus Die Kinderstube von Modest Mussorgsky, der auch auf der CD enthalten ist, werden die passionierten Musikerinnen in

Foto: Nancy Horwitz

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an müsste Russisch sprechen können. Nur, um auch noch die letzten der unendlich feinen Nuancen erspüren zu können, mit denen dieses famose Duo seine musikalische Reise durch die WortTon-Landschaften der Herren Tschaikowsky, Rachmaninow, Rimsky-Korsakow und Mussorgsky durchzieht. Denn in ihrer Liebeserklärung an das russische Lied erkunden die Zwillingsschwestern Zoryana und Olena Kushpler die Seelenwelt der Komponisten mit weiten Legatobögen, gemeinsam erfühlter Agogik und einer üppig gestaffelten Farbpalette. Die Mezzo­sopranistin und die Pianistin aus dem ukrainischen Lemberg erschaffen in den Romanzen eine atmosphärische Raffinesse, die der schwärmerischen Leidenschaft wie der tiefen Trauer der Texte beredten Ausdruck verleiht. Der berührt eben auch all jene, die des Russischen gar nicht mächtig sind und die sich einfach einlassen auf die unerhörte Liedkunst der beiden jungen Damen. „Wenn man jedem Wort Bedeutung beimisst und


liederabend

Travemünde u.a. Mahler-Lieder aus Des Knaben Wunderhorn aufführen. Über die künstlerische Symbiose des Geschwisterpaars sagt Zoryana: „Eigentlich haben wir ja schon im Mutterleib gemeinsam Musik gehört, schließlich sind unsere Mutter Pianistin und unser Vater Opernsänger – genau die Konstellation, in der wir nun gemeinsam auftreten. Wir erhielten dieselbe Grundausbildung in Musik, haben einfach dasselbe Gespür als Menschen und als Musiker. Etwas Besseres kann ich mir nicht vorstellen.“ Gerade für die intime Kunstform des Liedes ist dieses ohne Worte auskommende musikalische Einverständnis natürlich die ideale Voraussetzung. Während Olena Kushpler nun aber überzeugte Wahl-Hamburgerin und deshalb im Norden des Öfteren als Kammermusikerin mit dem Bonnard-Trio oder als Solistin zu erleben ist, bietet der Festivalauftritt die durchaus seltene Gelegenheit, die Pianistin gemeinsam mit ihrer Schwester Zoryana zu hören. Zwar hat die Sängerin wie Olena ihre Ausbildung an der Hamburger Musikhochschule vollendet, doch ihr festes Engagement an der Wiener Staatsoper lässt nur begrenzten Raum, um mit ihrer musikalischen Lieblingspartnerin Liederabende zu geben. Nachdem die Mezzosopranistin als Ensemblemitglied am

Stadttheater Bern zwischen 2004 und 2006 bereits bedeutende Fachpartien gesungen hat, kann Zoryana Kushpler in Wien nun ihr Opernrepertoire erweitern, an der Seite von Weltstars wie Thomas Hampson ihr Talent unter Beweis stellen und auch sonst aus dem Vollen schöpfen: Denn die Donaumetropole ist schließlich die Musikstadt schlechthin. Wer dort lebt, kann sich eben auch in Gustav Mahlers Lieder so intensiv einfühlen, als wären sie Musik der eigenen Heimat. „Schließlich kann ich in Wien Mahlers Grab besuchen. Er wurde zu einem meiner Lieblingskomponisten, der einen besonderen Platz in unserem Repertoire einnimmt. Wie gern würde ich auch eine CD mit seinen Liedern aufnehmen.“ Konzert- & CD-Tipp Do. 12.8.2010, 20:00 Uhr Travemünde Schleswig-Holstein Musik Festival Russisch beseelt Zoryana Kushpler (Mezzosopran) Olena Kushpler (Klavier) Werke von Reynaldo Hahn, Mahler & Mussorgsky Slawische Seelen Zoryana Kushpler (Mezzosopran), Olena Kushpler (Klavier) Lieder von Tschaikowsky, Mussorgsky, Rachmaninow, Rimsky-Korsakow Capriccio


Musical

Don‘t cry for me Argentina

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chte Neuinszenierungen von bedeutenden Musicals gibt es nur selten, denn strenge Auflagen der Autoren schränken die Freiheit von Regisseuren ein. Mit seiner Sicht auf Andrew Lloyd Webbers Evita aber ist es Bob Tomson geglückt, sich von den offiziellen Vorgängerproduktionen, zumal dem Original von Harold Prince, zu lösen und den Fokus behutsam zu verschieben. Der Regisseur der jüngsten Neuproduktion, die 2006 im Londoner Westend zum 30-jährigen Bühnenjubiläum des Meisterwerks Premiere feierte und nun anlässlich der 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit Argentiniens erstmals nach Deutschland kommt, gibt denn auch zu, dass er Angst gehabt habe, einfach das Image einer alten Inszenierung zu kopieren. Deshalb hat er sich entschieden, sowohl auf 40

üppige multimediale Mittel als auch auf eine Dominanz opulenter Tanzszenen zu verzichten, die so manche Vorgängerproduktion des Musicals ausgezeichnet haben. Tomson, der selbst als Schauspieler aktiv war und neben Musicals auch Shakespeares Macbeth und Verdis Aida in Szene gesetzt hat, konzentriert sich in seiner Regie ganz auf die „human story“, darauf, dass die Charaktere in ihrer Komplexität zu verstehen sind und „deren Schicksale in die Herzen des Publikums treffen.“ Dem Faszinosum Evita spürt Tomson durchaus vielschichtig nach. Er erzählt die Geschichte der María Eva Duarte Perón in klaren Bildern, zeigt den rasanten Aufstieg der später zur „spirituellen Führerin“ Argentiniens verklärten Frau aus einfachen Verhältnissen, die über wechselnde Liebesaffären ihre Erfolgsleiter als Schauspielerin, Model und Radioredakteurin erklimmt, bis sie sich von den neuen mächtigen Männern des Landes angezogen fühlt, die nach einem Militärputsch die Führung Argentiniens übernehmen. Eva begegnet Oberst Perón, setzt damit instinktiv auf den Richtigen, den späteren Präsidenten, und wird zur First Lady. Die Stärke von Tomsons Regiearbeit liegt darin, dass er die Story nicht auf das zuge-

Foto: BB Promotion

Die Evita-Erfolgsproduktion kommt vom Londoner Westend an die Staatsoper von Peter Krause


Musical

geben kitschige Pretty Woman-Märchen reduziert, sondern immer wieder auch das Schillernde der Heroine Evita spürbar macht: Wenn er seine Evita-Darstellerin Abigail Jaye eben nicht einfach in einem Marathon des Umziehens 24 Garderoben und vier Perücken im Rekordtempo wechseln lässt, sondern Anspielungen auf interessante Parallelen politischer und menschlicher Dramen wagt – auf die Schicksale von Grace Kelly oder Lady Di zum Beispiel. „Die Geschichte wiederholt sich ständig“, stellt der Brite fest und fügt schmunzelnd hinzu: „In Argentinien wird derzeit doch ernsthaft diskutiert, ob die aktuelle Führerin des Staates, die brünette Cristina, denn nicht erblonden solle wie einst Evita.“ Wirklich spannend wird auch diese EvitaProduktion durch den dramaturgischen Kniff des Librettisten Tim Rice: Er stellt neben die Protagonisten Evita und Juan Perón als Kommentator und Kritiker den revolutionären

Studenten Che Guevara, der sich der Ausstrahlung der Evita indes genauso wenig entziehen kann wie die Musical-Begeisterten in aller Welt. Als die Londoner Erfolgsproduktion kürzlich im schnuckligen Gaiety Theatre von Dublin gastierte, wurde übrigens der Darsteller des Che bei den zahlreich erschienenen jungen Zuschauern mit frenetischem Fan-Applaus bedacht: Der Revoluzzer ist eben längst selbst zu einer Ikone mit Popstarqualitäten geworden – gerade wie die früh verstorbene Präsidentengattin Evita, die zur Hoffnungsträgerin ihres ganzen Volkes wurde. musical-Tipp Di. 10.8.2010, 20:00 Uhr Staatsoper (Großes Haus) Andrew Lloyd Webber: Evita (Premiere) mit Musical-Stars vom Londoner West End Weitere Aufführungen bis 26.8.2010 täglich (außer montags) um 20:00 Uhr, samstags und sonntags zusätzlich um 15:00 Uhr

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JAHRE

Auf zur musikalischen Landpartie!

Portrait Fazil Say Pianist So. 01.08. 16:00 Uhr Ulrichshusen Festspielscheune Fazil Say, Klavier M. Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung

Virtuose So. 15.08. 16:00 Uhr Stolpe (bei Anklam) Scheune des Gutshauses Gstaad Festival Orchestra · Fazil Say, Klavier Maxim Vengerov, Leitung

Kammermusiker So. 29.08. 16:00 Uhr Wieck a. Darß Open Air im Hafen Patricia Kopatchinskaja, Violine · Fazil Say, Klavier

Komponist So. 12.09. 16:00 Uhr Wismar St. Georgen-Kirche Konzerthausorchester Berlin · Gábor Boldoczki, Trompete · Lothar Zagrosek, Leitung UA Fazil Say: Trompetenkonzert

Konzertsaison 13.06.–12.09.2010 www.festspiele-mv.de · Tel: +49 (0)385 – 591 85 85


festival

Grüner Hügel für Weber

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tädte geben gern mit ihren großen Söhnen an: Salzburg mit Mozart zum Beispiel oder Bayreuth mit Wagner. Wobei der Meister des Gesamtkunstwerks bloß ein Zugezogener war, der indes jene Festspiele begründete, die der einstigen Residenzstadt in Franken bis heute jeden Sommer immense Aufmerksamkeit bescheren. Auch Eutin, einst Residenz der Fürstbischöfe von Lübeck, kann auf einen komponierenden Spross verweisen: Carl Maria von Weber. Zum Gedenken an seinen 125. Todestag hatte seine Geburtsstadt 1951 zwei Aufführungen seiner Oper Der Freischütz geplant; aufgrund des großen An- Daniel Kühnel drangs wurden dann neun Vorstellungen angesetzt – die Eutiner Festspiele waren geboren. Doch nicht nur Webers Meisterwerk sorgte fortan jedes Jahr für ausverkaufte Vorstellungen, auch Opern des leichteren Repertoires, Mozarts Zauberflöte, Barockes oder Operetten gingen über die stimmungsvolle Seebühne im Schloss42

garten. Auf der standen immer wieder Stars wie Hanna Schwarz, Nicolai Gedda, Hermann Prey oder Theo Adam. Wer sich nicht rechtzeitig um Karten bemühte, ging oft leer aus. In den letzten Jahren sorgten die Festspiele indes nicht nur durch herausragende Inszenierungen und Besetzungen – Wagners Tannhäuser ließ manchen Rezensenten gar vom „Grünen Hügel des Nordens“ schwärmen – für positive Schlagzeilen. Finanzprobleme und schwindende Publikumsgunst brachten das Festival in Schieflage. In die Jubiläumssaison zum 60. Geburtstag starten die Festspiele aber nun mit einem jungen, hoch motivierten Team und frischen Ideen. Auf Bewährtes muss dennoch niemand verzichten, und so werden die Festspiele 2010 am 17. Juli mit einer Neuinszenierung von Webers Freischütz festlich eröffnet. Hierfür hat Daniel Kühnel, im Hauptberuf Intendant der Hamburger Symphoniker, die zugleich das Residenz-

Foto: Matthias Mramor

Die Eutiner Festspiele laden zur Jubiläumssaison von Peter Krause


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rich Schinkel hatte 1821 die prunkvolle ausstattung der Uraufführung in Berlin verantwortet. Nun lädt das Spektakel, das die poetische Geschichte einer indischen Prinzessin erzählt, wieder zum lustwandeln unter freiem Himmel ein: Musikalische Episoden und „lebendige Bilder“ lassen das Publikum von einer Station zur nächsten promenieren. Zum entspannten Familienfest werden die Festspiele vollends, wenn der hölzerne Flunkerer Pinocchio in einem Singspiel von Gloria Bruni alt und Jung die Wahrheiten des lebens im Gewande der lüge enthüllt. die Eutiner Festspiele befinden sich somit auf dem besten Wege, auf dem sommerlichen Festspielkalender des Nordens wieder in strahlendem Grün vermerkt zu werden. FESTIVAL-TIPP Eutiner Festspiele vom Fr. 11.6. bis So. 29.8.2010 Sa. 17.7.2010, 20:00 Uhr Freilichtbühne Eutin Weber: Der Freischütz (Premiere) Weitere Aufführungen: Mi. 21.7., Fr. 23.7, Sa. 31.7. & Sa. 7.8.2010, jeweils 20:00 Uhr Alle Informationen und Termine unter: www.eutiner-festspiele.de

Foto: Michael Kottmeier

orchester der Festspiele bilden, als neuer Festspielleiter den regisseur Kay Kuntze verpflichtet, der bereits mit seiner deutung des Tannhäuser vor zwei Jahren bewiesen hat, dass sich heutige regieambitionen mit den Bedingungen der Freilichtbühne verblüffend vertragen. Man darf davon ausgehen, dass auch in Webers romantischer oper der deutsche Wald als atmosphärische Kulisse mitspielen wird, und hoffen, dass vielleicht sogar Kuckuck und Nachtigall wieder einmal taktgenau ihren Kommentar zum operngeschehen abgeben. als zweites Highlight ziert Verdis La Traviata den Spielplan der Jubiläumssaison. im weiteren Programm setzt Kühnel auf innovation. Und die bezieht sich auf das andere große Plus des Festivals: die idyllische Natur. Sie macht den Eutiner Schlossgarten zur perfekten Bühne gerade für jene theatralischen Spektakel, die seit der Barockzeit das höfische Publikum entzückten und heute eine bunte Festspielgemeinde anlocken. Erstmals kommt Gaspare Spontinis „Festspiel mit Gesang und tanz“ namens Lalla Rûkh als Wandeloper auf dem gesamten Gelände des Schlossparks zur aufführung. Kein geringerer als der architekt Karl Fried-


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blind gehört

„Auch für Gambisten ist Bach das A und O“ Die Gambistin Simone Eckert kommentiert CDs ihrer Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer spielt von Arnt Cobbers

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leich nach dem Studium, u.a. bei Jordi Savall in Basel, gründete Simone Eckert 1991 das Ensemble Hamburger Ratsmusik, mit dem sie auf vielen Festivals gespielt, zahlreiche CDs aufgenommen und 2006 einen ECHO Klassik gewonnen hat. Der Name geht zurück auf ein achtköpfiges Musikerensemble, das sich der Hamburger Stadtrat seit dem 16. Jahrhundert leistete. Wir trafen uns zum Blind gehört im Konservatorium in Sülldorf, wo Simone Eckert seit 1992 unterrichtet.

Foto: Justin Winz

Bach: Sonate für Gambe und Cello D-Dur BWV 1027 Jaap ter Linden (Gambe), Richard Egarr (Cembalo) 1999. Harmonia mundi

(wir hören in alle vier Sätze hinein) Das gefällt mir. Der Kollege hat ein schönes Instrument. Die drei Bachschen Sonaten sind die Messlatte für einen guten Ton, man muss sich gegen das Cembalo behaupten, man muss um einen grundtönigen schönen vollen Ton kämpfen. Hier spielt jemand, der einen schönen Ton hat. Bach ist auch für Gambisten das A und O, die Sonaten sind

technisch wirklich knifflig, nicht für die linke Hand, das läuft, aber für die Tongebung. Wenn man in der Beuge des Cembalos sitzt, wird man zugedröhnt, und diese Stücke bewegen sich sehr viel in der Mittellage, auf den ungünstigeren Saiten. Der Diskant klingt gut, der Bass ist auch immer volltönig, aber sobald man in großer Geschwindigkeit die Mittellage traktieren muss, wird’s heikel. Das ist das Knifflige an dem Instrument. Auf dieser Aufnahme gibt es ein paar Stellen, da mauschelt es vor sich hin. Von dieser Sonate gibt es ungefähr 40 Einspielungen. Ich weiß nicht, wer es ist. Jaap ter Linden? Ein toller Gambist. Aber er ist lange nicht mehr in Erscheinung getreten. Ich habe viele CDs, die Konkurrenz möchte ich schon kennen und hören, aber der Markt ist so groß und diffus, da kann man gar nicht immer auf dem aktuellen Stand sein. Natürlich ist die Gambe ein Außenseiterinstrument, aber es gibt doch viele Gambisten. Ich bin zur Gambe gekommen über eine Blockflötenlehrerin, die ein Ensemble gründete. Ich wollte unbedingt ein Streichinstrument spielen und wurde damit gelockt, dass die Gambe das Vorinstrument zum Cello sei. Ich komme aus einem komplett unmusikalischen Haus47


blind gehört

halt – meine Eltern mussten erstmal im Lexikon nachgucken, was eine Gambe ist. Aber als ich dann groß genug fürs Cello war, hatte ich schon Feuer gefangen. Ich habe Cello immerhin im Nebenfach studiert, bin aber doch der Gambe treu geblieben. Unser Repertoire ist so groß und vielfältig, wir decken 500 Jahre Musikgeschichte ab, vom frühen 16. Jahrhundert bis heute, mit einer kleinen Lücke im 19. Jahrhundert – viel mehr als Pianisten und Geiger.

Telemann: Suite D-Dur Hille Perl (Gambe), Freiburger Barockorchester 2006. Deutsche harmonia mundi/Sony

Ich kenne das Stück, aber auch wenn ich’s nicht kennen würde, hätte ich auf Telemann getippt. Das ist Hille Perl, niemand anders hat diese Suite in letzter Zeit eingespielt. Telemann ist immer noch verkannt, obwohl sich seit Jahrzehnten alle Alten Musiker um ihn bemühen. Wir spielen ihn auch immer wieder, aber leider gibt es von ihm keine Gambenliteratur mehr zu entdecken. Allerdings schreibt er in einer seiner Autobiografien, dass er zwölf Fantasien für Gambe solo geschrieben habe. Die sind verschollen, und mein Traum ist natürlich, sie zu finden. Ich forsche viel, das ist ein Sport von mir. Fast alle meine CD-Einspielungen sind Ersteinspielungen. Dabei ist es sehr aufwändig, viele Bibliotheken sind mittlerweile so gut katalogisiert, dass es da nichts mehr zu entdecken gibt. Die Stücke aufzuspüren, zu prüfen, das Aufführungsmaterial zu erstellen, das macht sehr viel Arbeit. Unser Repertoire ist viel breiter gefächert, als der Name vermuten lässt. Wir wurden anfangs gefördert als Hamburger Ensemble mit Hamburger Repertoire, und als die Förderung aufhörte, haben wir den Namen beibehalten. Es hat 1991 als Duoprojekt begonnen, und es ist mein Kind geblieben, ich organisiere alles. Den 48

Kern bildet eine Basso-continuo-Gruppe aus Laute, Cembalo und Gambe, die je nach Repertoire aufgestockt werden kann. Aber wir treten auch schon mal als Gambenconsort unter dem Namen Hamburger Ratsmusik auf. Um als Gambistin zu überleben, braucht man mehrere Standbeine: Ich unterrichte und spiele auch in anderen Ensembles. Die Alte-Musik-Szene hat schon zum Teil noch familiäre Strukturen, aber es gibt auch nervösen Konkurrenzdruck. In Hamburg sind wir mit unserem speziellen Repertoire ziemlich allein auf weiter Flur, aber außer dem NDR und dem Bucerius KunstForum gibt es hier auch kein Podium für Alte Musik.

Petrucci: La Spagna aus: Harmonic Musices Odhecaton Fretwork 2000. Harmonia mundi

Das ist ein frühes Repertoire, schön gespielt auf einem richtigen RenaissanceInstru­mentarium. Es klingt etwas rauer, silbriger, obertöniger, das liegt an den Instrumenten und an den Saiten, nicht an der Spielweise. Fretwork? Die habe ich immer nur auf „normalen“ Gamben erlebt. Das ist schön! Ich habe wie jeder Gambist mehrere Instrumente, alles Originalinstrumente aus dem 18. Jahrhundert. Ich spiele aus Interesse viele Instrumente an, aber ich hatte bislang erst zwei Nachbauten in der Hand, von denen ich dachte, die können mit Originalen konkurrieren. Wobei auch nicht alle Originalinstrumente gut sind. Gute Gamben sind im Laufe des 19. Jahrhunderts oft zu Celli umgebaut worden. Ich zeige Ihnen mal meine. Sehen Sie, die war auch zwischendurch mal ein Cello. Leider hat der Geigenbauer damals die fallenden Schultern in die Celloform verändert. Aber man sieht an der Maserung und den Einlegearbeiten, dass sie mal die typischen Gambenschultern hatte. Fast jeder Gambist hat zwangsläufig mehrere Instru­mente, weil


blind gehört

man ja die ganze Familie beherrschen will, Diskant, Alt, Bass, möglichst noch Violone für Orchesterwerke, und ganz speziell ist die hohe Pardessus de Viole, für die es wunderbare Sololiteratur aus dem vorrevolutionären Frankreich gibt. Man muss sich schon in jede Größe sorgfältig einarbeiten, und auch das Wechseln erfordert Übung. Aber das macht es lebendig und abwechslungsreich.

Savall: Cantus Caravaggio III Extempore Jordi Savall (Diskantgambe) 2006 Aus: Lachrimae Caravaggio. Alia Vox

Das ist Savall, oder? Aber etwas sehr Spezielles. Kein Gambenrepertoire, eher Folklore. Savall und Wieland Kuijken waren lange Zeit die beiden Gurus. Savall hat es geschafft, mit immer neuem Repertoire und immer neuen Programmideen im Gespräch zu bleiben. Darüber kann man streiten, aber ich finde, es ist alles sehr inspiriert, was er macht. Für mich ist er immer noch der Meister der Atmosphäre. Auch das hier zieht einen in seinen Bann. Die virtuosen Stücke, die er in den 70er, 80er Jahren eingespielt hat, sind nach wie vor der Maßstab, finde ich.

Buxtehude: Jesu, meines Lebens Leben. Capella Angelica, Lautten Compagney, Wolfgang Katschner (Leitung) 2004. Raumklang

(nach wenigen Takten) Das ist etwas Norddeutsches, würde ich sagen, von der Dissonanzbehandlung und der Stimmführung her. Das spricht mich sehr an. Jetzt müssen Sänger kommen. (sie kommen auch) Ist das Buxtehude? Doch, das Stück kenne ich. Über die Interpreten kann ich nur spekulieren, aber der Ansatz gefällt mir, es ist schön luftig. Buxtehude hat viel für Gambe geschrieben, ein Markstein in der Musikgeschichte sind

seine Triosonaten für Geige, Gambe und Continuo. Auch in seinem Lübecker Umfeld ist viel Gambe gespielt worden auf sehr hohem Niveau. Da gibt es ein spannendes Repertoire, das ich auch mal unter dem Titel „Lübecker Virtuosen“ auf einer CD zusammengetragen habe. So, und jetzt sind Sie dran!

Manfred Stahnke: Der halbanalphabetische Zeisig Simone Eckert (Gambe) 2009. Aus: Musik von Carl Friedrich Abel & Aktuelles. Thorofon

Das ist was Zeitgenössisches, aber ich kann es nicht einordnen. Es hat fernöstliche Anklänge, ist aber nichts Asiatisches, oder? Das ist ein Stück von Manfred Stahnke, Professor an der Hamburger Hochschule und Ligeti-Schüler. Es ist ein Stück für Gambe solo in einer Skordatur, die reine Terzen und zu enge Quinten mit sich bringt, deshalb klingt es so asiatisch. Zeitgenössische Gambenmusik war eine Zeitlang ein Arbeitsschwerpunkt von mir, am Anfang hat die Kulturbehörde sogar Kompositionen finanziert. Da ist ein ganz tolles Repertoire entstanden von Hamburger Komponisten, die alle unter dem Einfluss von Ligeti stehen. Wirkliche Klassiker aus dem 20. Jahrhundert für Gambe gibt es noch nicht. Aber interessante Werke gibt es! konzert- & CD-Tipp So. 8.8.2010, 11:00 Uhr St.-Johannis-Kirche Hitzacker Sommerliche Musiktage Hitzacker Fantasien auf Reisen Hamburger Ratsmusik, Matthias Kirschnereit (Klavier) Werke von Mozart, C.P.E. Bach, Brahms, Schumann u.a. Weitere Informationen und alle Konzerte unter: www.musiktage-hitzacker.de „Felix Austria“ Klaus Mertens (Bass), Hamburger Ratsmusik, Simone Eckert (Viola da gamba). Werke von Schmelzer, Legrenzi, Valentini, Leopold I, Froberger & Kaiser Ferdinand III. cpo 49


rEZENSioNEN

Die Welt ist eine Scheibe die interessantesten Cd-Neuerscheinungen des Monats Die Schumann-Wundertüte Seit Jahren beschäftigt sich lev Vinocour intensiv mit Schumann, die Früchte seines Entdeckergeistes füllen nun eine wahre Wundertüte: da sind das frühe Klavierkonzert F-dur, das Vinokour aus Schumanns bis 1832 entstandenen Notizen zusammenfügte und instrumentierte; die Klavierphantasie a-Moll von 1841 nach dem originalen Notentext; der von Schumann orchestrierte Konzertsatz a-Moll von Clara Wieck; oder das Konzertstück für vier Hörner in Schumanns Fassung für Klavier und orchester. Natürlich spielen Vinocour und das orF-orchester unter Johannes Wildner auch das a-Moll-Konzert: kammermusikalisch und geradezu innig, manchmal keck, aber immer mit geradezu singendem Klavierton. (aC)

Spannung pur

Musikalische Reise ins Kinderland

„langweilig“, „dogmatisch“, „schwer fasslich“ – in seinen anmerkungen zu dieser aufnahme nennt alexander Melnikov die verbreiteten (Vor)Urteile gegen Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen op. 87 aus dem Jahre 1950 – um sie dann allesamt glänzend zu widerlegen. denn der russische Pianist nimmt den Hörer mit auf eine äußerst spannende reise durch diesen zweieinhalb Stunden währenden Zyklus. Mit nicht enden wollenden Spannungsbögen und seiner Fähigkeit, das je eigene Gesicht der Präludien und Fugen herauszuarbeiten. dabei fragt man sich immer wieder, was er nun besser kann: entrückt schwebend hingetupfte Klänge oder die fast brutalen, wie Messer schneidenden töne. (KH)

Der fröhliche Landmann, Wilder Reiter: Viele kennen diese titel aus dem eigenen Klavierunterricht. robert Schumann, dem die poetische Welt der Kindheit „besonders nah an’s Herz gewachsen“ war, begleitete die musikalische Entwicklung seiner Kinder von diesen kleinen Charakterstücken bis hin zu den Drei Clavier-Sonaten für die Jugend, mit denen er Heranwachsende „an die aufführung größerer Sätze“ gewöhnen wollte. Mit feinem Klangsinn und untrüglichem Gefühl für diese fragile Musik gelingt tobias Koch auf zwei herrlichen originalen Flügeln aus den 1840er Jahren ein besonders schöner Beitrag zum Schumann-Jahr 2010. (dH)

Schostakowitsch: Präludien und Fugen op. 87 Alexander Melnikov (Klavier) harmonia mundi

Schumann: Klaviermusik für die Jugend Tobias Koch (Klavier) Genuin

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Foto: Frank Schemmann

Schumann: Sämtliche Werke für Klavier und Orchester. Lev Vinocour (Klavier), ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Johannes Wildner (Leitung). RCA Red Seal/Sony


Ein Pianist, kein Dirigent Nun muss also auch Evgeny Kissin sein orchester unbedingt selbst leiten – Schade! denn so brilliant, interessant und hörenswert sein Mozart klingt, so deutlich ist der abstand zum Spiel der Kremerata Baltica. Solide, normale Mozartkost bekommt man von ihr geboten – da ist der Funke von Kissin nicht übergesprungen. inspiration bekommt man nur vom Klavierpart: die wunderbare Einfachheit, mit der er das larghetto des B-dur-Konzerts beginnt, zum Beispiel. Sie ist sofort dahin, wenn das orchester einsetzt. Ebenso wie die leichte Eleganz in der romanze des d-MollKonzerts. das nächste Mal bitte wieder mit einem dirigenten, der Kissins Einsichten in die Musik aufs orchester überträgt. (KH)

VOM 21. AUGUST BIS 11. SEPTEMBER 2010

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Mozart: Klavierkonzerte KV 466 & 595 Kremerata Baltica Evgeny Kissin (Klavier & Leitung) EMI Classics

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Der Klang der Stille

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Man hat den Eindruck, den letzten fallenden tropfen nach einem heftigen regenguss nachzulauschen, kurz bevor die Sonne sich wieder am Himmel zeigt. Mit den andächtig ruhigen Klang-lumineszenzen des Ungarischen Komponisten Barnabás dukay legt das Pianisten-duo Edit Klukon und dezsö ránki das album eines zeitgenössischen tonsetzers vor, der den reiz weich schwingender dissonanzen mit geduldiger Hingabe auskostet. losgelöst von einengender tonalität entfaltet dukay eine tonsprache von fast mystischer Entrücktheit. Eine Musik, die sich Zeit nimmt und gerade dadurch zeitlos wirkt. Sehr hörenswert. (Si) Dukay: Visions Heard Edit Klukon & Dezső Ránki (Klavier) BMC Records

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HIGHLIGHTS SA / 21. AUG / AB 19.30 Uhr / ERÖFFNUNG – 21 Konzerte rund um den Marktplatz

EINE GROSSE NACHTMUSIK mit Orchester Les Siècles, Franco Fagioli, Arnold Schoenberg Chor, Dorothee Oberlinger, Pygmalion, Rodriguez Brothers Quartet u. a. SO / 22. AUG / bis SO / 29. AUG Spielstätten im gesamten Nordwesten

ARP-SCHNITGER-FESTIVAL

Orgelkonzerte mit Masaaki Suzuki, Jakyung Oh, Hans-Ola Ericsson, Jacques van Oortmerssen, William Porter, Eduardo Bellotti, Michel Bouvard u. a. SA / 28. AUG / 20 UHR / Die Glocke Sydney Symphony Orchestra Behzod Abduraimov, Klavier

VLADIMIR ASHKENAZY Dirigent Werke von P. I. Tschaikowsky, E. Elgar u. a.

SO / 29. AUG / 20 UHR / Die Glocke Ensemble L’Arpeggiata & Christina Pluhar Countertenor Werke von C. Monteverdi, B. Strozzi, T. Merula u. a.

PHILIPPE JAROUSSKY

MI / 01. SEPT / 20 UHR / Die Glocke Le Cercle de l’Harmonie / Chœur Les Éléments

JÉRÉMIE RHORER Dirigent Werke von W. A. Mozart und H.-J. Rigel

DO / 02. SEPT / 20 UHR / Die Glocke Anima Eterna / Pascal Amoyel, Klavier Dirigent Werke von G. Bizet, F. Chopin und H. Berlioz

JOS VAN IMMERSEEL

SO / 05. SEPT / 20 UHR / Die Glocke Malcolm Martineau, Klavier Mezzosopran Lieder von W. A. Mozart, H. Berlioz u. a.

SUSAN GRAHAM

SA / 11. SEPT / 20 UHR / Die Glocke Ensemble Matheus / Solisten

JEAN-CHRISTOPHE SPINOSI Dirigent Werke von W. A. Mozart und G. Rossini

TICKETS: 0421.33 66 99 und 36 36 36 www.musikfest-bremen.de


Rezensionen

Zwischen Hindemith und Roussel

Beste Partner

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Henk Badings (1907-87) fast populär, Karl Böhm dirigierte mehrmals seine Dritte mit den Berliner und Wiener Philharmonikern. Nach dem Krieg wurde er in Holland aufgrund seiner Rolle während der deutschen Besatzung lange boykottiert. Typisch für den Autodidakten sind drängende Marschszenen und bebende rhythmische Verläufe, kontrastiert durch berückend ins­ trumentierte lyrische Passagen. Stilistisch steht er zwischen Hindemith und Roussel. Ab 1950 prägen Mikrointervalle, neuartige Tonleitern und Elektronik seine Musik. David Porcelijn legt hier seine zweite und hoffentlich nicht letzte Badings-CD vor, das Orches­ ter aus Ostrau klingt vorzüglich. (VT)

Man kennt Henry Vieuxtemps als Geigenvirtuosen und Komponisten von Virtuosenliteratur. Seine Violinkonzerte dagegen hört man selten. Um so schöner ist es, dass sich die Berlinerin Viviane Hagner der Konzerte Nr. 4 und 5 angenommen und in der Königlich Flämischen Philharmonie unter Marty Brabbins beste Partner gefunden hat. Es sind saftig-romantische, in der Anlage originelle und zudem hochvirtuose Werke, denen aber etwas die Prägnanz und thematische Eingängigkeit fehlt, um im Repertoire bestehen zu können. Mit schönem Ton und Gestaltungskraft meistert Viviane Hagner alle technischen Schwierigkeiten souverän. (AC)

Badings: Sinfonien Nr. 3, 10 & 14 Janáček Philharmonie David Porcelijn (Leitung) cpo

Vieuxtemps: Violinkonzerte Nr. 4 & 5, Fantasia appassionata. Viviane Hagner (Violine), Königlich Flämische Phiharmonie, Martyn Brabbins (Leitung) hyperion

Rhythmus-Orgie

Brasilianischer Mozart

Gustavo Dudamel könnte gelingen, was dem größten Dirigenten Lateinamerikas, Enrique Bátiz, nicht gelang: die Klassik des Subkontinents auch in Europa zu popularisieren. Auf „Rite“ gelingt Dudamel zum einen ein differenzierter und mit Klangüberraschungen aufwartender Sacre, zum anderen beweist Revueltas’ La noche de los mayas, dass die lateinamerikanische Musik durchaus der Avantgarde verpflichtet war und diese sogar zu übertrumpfen suchte. Revueltas’ Filmmusik von 1939 zelebriert im Finale eine zehnminütige, von Schlaginstrumenten dominierte RhythmusOrgie, wie sie nicht einmal Villa-Lobos geschrieben hat, geschweige denn Strawinsky. Das wirft jeden Hardrock-Fan zu Boden! (VT)

Ein Hoch auf die Globalisierung: Ein polnisches Orches­ ter, ein US-amerikanischer Dirigent und ein US-brasilianischer Pianist entdecken für ein deutsch-chinesisches Label die Musik eines brasilianischen Komponisten. Und die hat es in sich! Seriell, rhythmisch und harmonisch komplex – und dabei so voller Saft und Kraft, Witz und Energie, aber auch lyrischer Schönheit, dass es eine helle Freude ist. Mozart Camargo Guarnieri (1907-93) verbrachte fast sein ganzes langes Leben in Sao Paolo, doch zumindest seine Klavierkonzerte 4 und 5 sind weder exotisch noch provinziell. Sondern einfach umwerfend gut. Ebenso das viel traditionellere sechste. (AC)

Strawinsky: Le Sacre du printemps, Revueltas: La noche de los mayas Simón Bolívar Youth Orchestra, Gustavo Dudamel (Leitung). Deutsche Grammophon

Guarnieri: Klavierkonzerte Nr. 4 – 6 Max Barros (Klavier), Warschauer Philharmoniker, Thomas Conlin (Leitung) Naxos

52


Volkskunstlied Der a-cappella-Gesang „im Volkston“ ist durch Burschenschaftler und Nazis, Gartenlaube und Musikantenstadl arg beschädigt worden. Eigentlich gehören diese höchst kunstvollen und nur scheinbar einfachen Lieder zum Kernbestand deutscher Romantik und repräsentieren eine durch und durch demokratische Musikkultur. In der Auswahl von „Singer pur“, einem Herren-Quintett mit Sopran, frappiert besonders der Kunstcharakter dieser harmonisch mitunter gewagten Vertonungen; manches klingt eher nach Schütz-Motetten als nach Volksliedern. Die für Gemütskranke nicht geeigneten Texte kreisen um Wald und Tal, Sehnsucht, Schmerz und Abschied. Sängerisch optimal auf Kammerton gestimmt. (VT) Letztes Glück. Lieder von Silcher, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Reger & Strauss Singer pur Oehms Classics

Hinter den Noten Der amerikanische Pianist Tzimon Barto überrascht den Hörer, selbst wenn er die bekanntesten Werke Schuberts spielt. Hier hat einer, obwohl er einen Steinway benutzt, das Hammerklavier studiert: Präsent und plastisch treten die Bässe hervor, schöne Farbwechsel imitieren unterschiedlichen Register-Klangfarben. Die jähen Brüche in Schuberts Musik werden lustvoll ausgereizt, die Vortragsbezeichnungen mal ernst genommen, mal übersteigert. Und ein freierer Umgang mit den Tempi (mit Schwankungen bis zu 250%) ist kaum noch vorstellbar. Doch all das hat seinen Grund: Mit seiner gleichsam analytischen Spieltechnik versucht Barto, die eigentliche Idee hinter den Noten zu entdecken. (KH) Schubert: Impromptus D 899, Moments musicaux D 780, Sonate D 894 Tzimon Barto (Klavier) capriccio


Rezensionen

Ungarische Melancholie

Perkussive Pizzicati

Zu den erstaunlich vielen bedeutenden Komponisten, die Ungarn im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat, zählt unbedingt auch László Lajtha (1892-1963). Er war ein enger Mitarbeiter Bartóks, später erfolgreich als Komponist, Dirigent und Pädagoge, ehe er im sozialistischen Ungarn in die Isolation geriet. Neben Werken in allen Gattungen, darunter neun Sinfonien, schrieb er zehn Streichquartette, die von ganz eigenem, ungewöhnlichen Reiz sind. Von Melancholie durchweht, leicht und schwebend, geerdet in der ungarischen Volksmusik, aber von großer kompositorischer Raffinesse. Zudem hervorragend gespielt vom Auer Quartett. (HM)

Fast tonloses Reiben des Bogens auf den Saiten, filigrane Flageoletttöne, Glissandi, perkussive Pizzicati und sachtes Klopfen: Beat Furrer interessieren in seinem Quartett Nr. 3 aus dem Jahr 2004 die verschatteten und geräuschhaften Klänge. Zwischenzeitlich kristallisieren sich melodische Fragmente heraus. Aus diesen Bausteinen entwickelt das Stück eine ungeheure Kraft. Furrer geht es um Prozesshaftes, um bruchstückhaftes Erinnern. Den Spezialisten vom Kammerensemble Neue Musik Berlin ist eine faszinierende Einspielung gelungen. Das knapp einstündige Werk in einem Satz hat in seiner Rigorosität und Konzentration das Zeug zu einer „Großen Fuge“ des 21. Jahrhunderts. (EW)

Lajtha: Sämtliche Streichquartette (Vol. 3) Streichquartette Nr. 6, 8 & 10. Auer Quartett Hungaroton

Furrer: Streichquartett Nr. 3 Kammerensemble Neue Musik Berlin Kairos/WDR

Romantisches Handwerk

Alles drin

Was erwartet man von Ausgrabungen? Dass die Musikgeschichte umgeschrieben werden muss? Oder reicht es, dass das Repertoire um ein interessantes oder auch nur gefälliges Werk erweitert wird? Ferdinand Thieriot (1838-1919), geboren in Hamburg, tätig in Graz und Leipzig, war kein Brahms, nicht einmal ein Reinecke, aber seine Musik ist Spätromantik, wie man sie sich wünscht: emotional bis dramatisch, mit eingängigen Melodien, harmonisch anspruchsvoll und handwerklich solide geschrieben. Das macht die Begegnung mit den drei Kammermusikwerken, die die sieben Musiker der Hamburg Chamber Players mit großen Engagement spielen, zu einem Genuss. (HM)

In der bewährten HandbuchReihe der Verlage Metzler und Bärenreiter ist nun, zum 150. Geburtstag, auch Gustav Mahler vertreten, ein Komponist, mit dessen Werk sich die Musikwissenschaft erst seit wenigen Jahrzehnten intensiv beschäftigt. Im Zentrum steht die Darstellung der einzelnen Werke und Werkgruppen, doch werden auch übergreifende Aspekte zu Leben und Werk thematisch behandelt. Das reicht von „Mahlers geistiger Welt“ und seiner „kompositorischen Herkunft“ über „das Opernhafte in Mahlers Musik“ bis hin zu „Mahler im Film“. 22 renommierte Musikwissenschaftler haben beigetragen zu diesem gewichtigen, aber gut lesbaren und wirklich als Handbuch zu nutzenden Werk. (AC)

Thieriot: Kammermusik Vol. 1. Streichsextett D-Dur, Klavierquintett D-Dur, Thema mit Variationen für zwei Celli und Klavier op. 29. Hamburg Chamber Players. Toccata Classics 54

Mahler-Handbuch hrsg. von Bernd Sponheuer und Wolfram Steinbeck. 450 Seiten Metzler/Bärenreiter 2010


10|11 SAISONVORSCHAU

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


DAS LIED VON DER ERDE L AEIS ZH ALLE H AMBURG | GROS SER S A AL

Mo, 30.08.2010 | 20 Uhr Hamburg, Laeiszhalle Sonderkonzert 1 Eröffnungskonzert des Zyklus’ Mahler in Hamburg 2010/2011 Alan Gilbert Dirigent Peter Seiffert Tenor Thomas Hampson Bariton Jean Sibelius Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Gustav Mahler Das Lied von der Erde

Einzelkarten von 9,– bis 41,– Euro* (30.08.2010) und von 10,– bis 60,– Euro* (20.05.2011) erhalten Sie im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel. 0180 - 1 78 79 80**, Fax 0180 - 1 78 79 81**, E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. *zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr; **bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


S I N F O N I E D E R TA U S E N D H AMBURG | COLOR LINE AREN A

Fr, 20.05.2011 | 20 Uhr Hamburg, Color Line Arena Sonderkonzert 2 Christoph Eschenbach Dirigent Erin Wall Sopran I Michaela Kaune Sopran II Simona Šaturova Sopran III Petra Lang Alt I Mihoko Fujimura Alt II Nicolai Schukoff Tenor Michael Nagy Bariton John Relyea Bass

Tschechische Philharmonie Prag NDR Sinfonieorchester NDR Chor Schleswig-Holstein Festival Chor Knabenchor Hannover Prager Philharmonischer Chor Tschechischer Knabenchor Boni Pueri Gustav Mahler Sinfonie Nr. 8 Es-Dur „Sinfonie der Tausend“

In Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival Koproduktion mit dem Festival „Prager Frühling“ und der Tschechischen Philharmonie Prag

Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.


A BONNEMEN T KONZER T E 10 | 11 L AEIS ZH ALLE H AMBURG | GROS SER S A AL

REIHE A UND REIHE B | 10 KONZER T E CHRISTOPH VON DOHNÁNYI B1 | 23.09.2010 | 20 Uhr A1 | 26.09.2010 | 11 Uhr Christoph von Dohnányi Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

FOSTER / VOLODOS

ALAN GILBERT B4 | 09.12.2010 | 20 Uhr A4 | 12.12.2010 | 11 Uhr Alan Gilbert Mahler Sinfonie Nr. 6 a-moll

BOLTON / ARMSTRONG

B2 | 28.10.2010 | 20 Uhr A2 | 31.10.2010 | 11 Uhr Lawrence Foster Arcadi Volodos Klavier Montsalvatge Tschaikowsky | de Falla

B5 | 06.01.2011 | 20 Uhr A5 | 09.01.2011 | 11 Uhr Ivor Bolton Kit Armstrong Klavier Knabenchor Hannover NDR Chor Mozart | Haydn | Strawinsky

URBAŃSKI / BLECHACZ

JORDAN / GRUBINGER

B3 | 18.11.2010 | 20 Uhr A3 | 21.11.2010 | 11 Uhr Krzysztof Urbański Rafał Blechacz Klavier Penderecki | Chopin Strawinsky

B6 | 27.01.2011 | 20 Uhr A6 | 30.01.2011 | 11 Uhr Philippe Jordan Martin Grubinger Percussion Corigliano | Schostakowitsch

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


URBAŃSKI / MÜLLER-SCHOTT B7 | 24.02.2011 | 20 Uhr A7 | 27.02.2011 | 11 Uhr Krzysztof Urbański Daniel Müller-Schott Violoncello Schumann | Mahler

GILBERT / BATIASHVILI B8 | 24.03.2011 | 20 Uhr A8 | 27.03.2011 | 11 Uhr Alan Gilbert Lisa Batiashvili Violine Lindberg | Dvořák

MÁCAL / FUJIMURA B9 | 05.05.2011 | 20 Uhr A9 | 08.05.2011 | 11 Uhr Zdeněk Mácal Mihoko Fujimura Sopran Wagner | Strauss

SALONEN / FRAY B10 | 26.05.2011 | 20 Uhr A10 | 29.05.2011 | 11 Uhr Esa-Pekka Salonen David Fray Klavier Bartók | Mozart

Abonnements von 70,– bis 310,– Euro erhalten Sie im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel. 0180 - 1 78 79 80*, Fax 0180 - 1 78 79 81*, E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. (* bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz)

Zu allen Konzerten der Reihe B findet jeweils um 19 Uhr eine Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber statt. Parallel zu den Konzerten am 31.10.2010, 09.01.2011 und 27.03.2011 bieten wir Ihren Familienmitgliedern ab 5 Jahren die „Mit-Mach-Musik“ an. Die Konzerte der Reihen A, B, C und D sind auch als Familienabonnement (ab 87,50 Euro) und als StudentenWahlabonnement (36,– Euro) zu buchen. Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.


A BONNEMEN T KONZER T E 10 | 11 L AEIS ZH ALLE H AMBURG | GROS SER S A AL

REIHE C | 4 KONZERTE, REIHE D | 8 KONZERTE MORLOT / ZIMMERMANN

ESCHENBACH / ASHKAR

D1 | 08.10.2010 | 20 Uhr Ludovic Morlot Frank Peter Zimmermann Violine Bartók | Lutosławski Schubert

D3 | 17.12.2010 | 20 Uhr Christoph Eschenbach Saleem Abboud Ashkar Klavier Tschaikowsky | Schumann

STORGÅRDS / TETZLAFF

C2 | 13.01.2011 | 20 Uhr D4 | 14.01.2011 | 20 Uhr Herbert Blomstedt Julia Fischer Violine Mozart | Bruckner

C1 | 11.11.2010 | 20 Uhr D2 | 12.11.2010 | 20 Uhr John Storgårds Christian Tetzlaff Violine Delius | Widmann | Sibelius

BLOMSTEDT / FISCHER

ESCHENBACH / KARG C3 10.02.11 | D5 11.02.11 Christoph Eschenbach Christiane Karg Sopran Mozart | Ruzicka | Mahler

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


GILBERT / HAMPSON

CONLON / WAGNER

D6 | 04.03.2011 | 20 Uhr Alan Gilbert Thomas Hampson Bariton Schubert | Mahler/Berio Berg

D8 | 29.04.2011 | 20 Uhr James Conlon Stefan Wagner Violine Britten | Schostakowitsch

PAOLO CARIGNANI C4 | 07.04.2011 | 20 Uhr D7 | 08.04.2011 | 20 Uhr Paolo Carignani Marina Rebeka Sopran Laura Polverelli Mezzosopran Dimitry Korchak Tenor Andrea Concetti Bass NDR Chor Dänischer Rundfunkchor / DR Berio | Rossini

Abonnements von 28,– bis 124,– Euro (Reihe C) bzw. 56,– bis 248,– Euro (Reihe D) erhalten Sie im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel. 0180 - 1 78 79 80*, Fax 0180 - 1 78 79 81*, E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. (* bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz)

Einführungsveranstaltungen mit Habakuk Traber jeweils um 19 Uhr. Einführungsveranstaltungen für „Konzertanfänger“ am 12.11.2010 (Sibelius) und 17.12.2010 (Tschaikowsky) jeweils um 20 Uhr. Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.


AUF K AMPNAGEL 10 | 11 H AMBURG | K AMPN AGEL | JARRE S T R A S SE 20

3 PROGR AMME – ERS T M AL S AUCH AL S A BO METROPOLIS

BERNSTEIN NIGHT

Fr, 03.12.2010 | 20 Uhr Sa, 04.12.2010 | 20 Uhr Frank Strobel Dirigent Stummfilm von Fritz Lang mit der Originalmusik für großes Orchester von Gottfried Huppertz Hamburger Erstaufführung der restaurierten Originalfassung 2010

Sa, 05.02.2011 | 20 Uhr Kristjan Järvi Dirigent Christopher Franzius Violoncello Leonard Bernstein „Candide“-Ouvertüre Three Dance Episodes aus „On the Town“ Three Meditations aus „Mass“ Symphonic Dances aus „West Side Story“

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


SACRE, POÈME DE L’EXTASE Fr, 15.04.2011 | 20 Uhr Sa, 16.04.2011 | 20 Uhr Xian Zhang Dirigentin Klaus Obermaier Konzept, Künstlerische Leitung und Choreographie Julia Mach Tanz Alois Hummer Ton Wolfgang Friedinger Licht Ars Electronica Futurelab Interaktives Design und technische Entwicklung Alexander Skrjabin Le Poème de l’Extase op. 54 Igor Strawinsky Le Sacre du Printemps Eine interaktive 3D Tanz- und Musikperformance In Kooperation mit Elbphilharmonie Konzerte und Kampnagel

Einzelkarten für 16,– Euro* (03./04.12.2010, 05.02.2011) und für 35,– / 29,– / 15,– Euro* (15./16.04.2011) erhalten Sie im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel. 0180 - 1 78 79 80**, Fax 0180 - 1 78 79 81**, E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr ** bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz)

Die Konzerte am 4.12.2010, 5.2.2011 und 16.4.2011 sind auch als Abonnement für 50,– Euro zu buchen. Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.


FAMILIENKONZER T E 10 | 11 H AMBURG | ROLF -LIEBERM ANN- S T UDIO

4 KONZER T E TARZAHN HAT KARIES Sa, 22.01.2011 14.30 Uhr + 16.30 Uhr So, 23.01.2011 14.30 Uhr NDR Brass Jörg Schade als Taridius Zahn Dietmar Beese als Mr. Bloom Christiane Schoon als Palmina Ein Musiktheaterstück mit Musik von W. A. Mozart, Gioacchino Rossini, Giuseppe Verdi, Anton Bruckner, Scott Joplin und Andreas N. Tarkmann

„HALLO ELEFANT“, SAGTE DIE SCHNECKE Sa, 26.02.2011 14.30 Uhr + 16.30 Uhr So, 27.02.2011 14.30 Uhr B-Five Blockflötenconsort Margret Gilgenreiner Sprecherin Englische Traditionals und Texte von Toon Tellegen

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


DAS KRIMINELLE KONZERT IM WUNDERSCHÖNEN Sa, 02.04.2011 MONAT MAI ... 14.30 Uhr + 16.30 Uhr So, 03.04.2011 14.30 Uhr NDR Sinfonieorchester Theater Kontra-Punkt Musik von Mauricio Kagel, Aaron Copland, Sergej Prokofjew, Edvard Grieg, Modest Mussorgsky, W. A. Mozart, Johann Sebastian Bach und Hauke Berheide

Sa, 07.05.2011 14.30 Uhr + 16.30 Uhr So, 08.05.2011 14.30 Uhr NDR Chor Müllers Marionetten-Theater Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann

Die ausführliche Broschüre „Auf geht‘s...mit Musik“ erscheint im Juli 2010. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.

Einzelkarten: Erwachsene 10,– Euro*, Kinder 5,– Euro*, Familienkarte 20,– Euro*; Abonnement (4 Konzerte): Erwachsene 36,– Euro, Kinder (bis 18 Jahre) 16,– Euro; Familienabonnement (3 – 5 Personen, max. 2 Erwachsene) 74,– Euro erhalten Sie im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Tel. 0180 - 1 78 79 80**, Fax 0180 - 1 78 79 81**, E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de, montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. *zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr; **bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz)


K AMMERKONZER T E 10 | 11 H AMBURG | ROLF -LIEBERM ANN- S T UDIO

6 KONZER T E MI T MI TGLIEDERN DE S NDR SINFONIEORCHE S T ERS

KAMMERMUSIK AUS WIEN Di, 19.10.2010 | 20 Uhr Anton Bruckner Streichquintett F-Dur Erich Wolfgang Korngold Klavierquintett E-Dur op. 15

HOMMAGE À CHOPIN Di, 30.11.2010 | 20 Uhr Frédéric Chopin Klaviertrio g-moll op. 8 Polonaise brillante C-Dur op. 3 für Violoncello und Klavier Klavierkonzert Nr. 1 e-moll op. 11 (Kammermusikfassung)

I TUTTI CELLI Di, 18.01.2011 | 20 Uhr Werke für 3 – 8 Violoncelli von Julius Klengel, Wilhelm Fitzenhagen Heitor Villa-Lobos u. a.

BACH & MENDELSSOHN Di, 15.02.2011 | 20 Uhr J. S. Bach | Schumann Cello-Suite Nr. 3 Giovanni Bottesini Grande Allegro di Concerto „Alla Mendelssohn“ op. posth. für Kontrabass und Klavier J. S. Bach | Mendelssohn Ciaccona für Violine Johann Sebastian Bach Schlussfuge aus „Kunst der Fuge“ BWV 1080 und Choral „Vor Deinen Thron tret’ ich hiermit“ Felix Mendelssohn Bartholdy Klaviertrio Nr. 2 c-moll op. 66

Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


SONDERKONZER T E H AMBURG

2 KONZER T E SEXTETT

CHAGALL UND DIE MUSIK

Di, 19.04.2011 | 20 Uhr Antonín Dvořák Streichsextett A-Dur op. 48 Johannes Brahms Streichsextett B-Dur op. 18

Konzert im Rahmen der Marc Chagall– Ausstellung im Bucerius Kunst Forum (mit Ausstellungsbesuch) So, 14.11.2010 | 20 Uhr Bucerius Kunst Forum, Ian Karan Auditorium Rathausmarkt 2 Igor Strawinsky L’Histoire du Soldat Maurice Ravel Introduktion und Allegro Francis Poulenc Sextett op. 100

BAROCK! Di, 31.05.2011 | 20 Uhr Pietro Locatelli Concerto XI a quattro c-moll Giuseppe Tartini Violinkonzert E-Dur Georg Muffat Sonata V G-Dur aus „Armonico Tributo“ Arcangelo Corelli aus: Concerti grossi op. 6

QUARTETT MIT ALAN GILBERT Sa, 26.03.2011 | 20 Uhr Rolf-Liebermann-Studio Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett G-Dur KV 387 Felix Mendelssohn Bartholdy Andante und Scherzo op. 81 Ludwig van Beethoven Streichquartett Es-Dur op. 74 „Harfenquartett“


A BONNEMEN T KONZER T E 10 | 11 LÜBECK | MUSIK- UND KONGRE S SH ALLE

REIHE L | 8 KONZER T E CHRISTOPH VON DOHNÁNYI L1 | 24.09.2010 | 19.30 Uhr Christoph von Dohnányi Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur

BLOMSTEDT / FISCHER L4 | 15.01.2011| 19.30 Uhr Herbert Blomstedt Julia Fischer Violine Mozart | Bruckner

STORGÅRDS / TETZLAFF

URBAŃSKI / MÜLLER-SCHOTT

L2 | 13.11.2010| 19.30 Uhr John Storgårds Christian Tetzlaff Violine Delius | Widmann | Sibelius

L5 | 25.02.2011| 19.30 Uhr Krzysztof Urbański Daniel Müller-Schott Violoncello Schumann | Mahler

ALAN GILBERT L3 | 10.12.2010| 19.30 Uhr Alan Gilbert Mahler Sinfonie Nr. 6 a-moll

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE


GILBERT / BATIASHVILI L6 | 25.03.2011| 19.30 Uhr Alan Gilbert Lisa Batiashvili Violine Lindberg | Dvořák

MÁCAL / FUJIMURA L7 | 07.05.2011| 19.30 Uhr Zdeněk Mácal Mihoko Fujimura Sopran Wagner | Strauss

SALONEN / FRAY L8 | 27.05.2011| 19.30 Uhr Esa-Pekka Salonen David Fray Klavier Bartók | Mozart

Abonnements von 82,– bis 223,– Euro erhalten Sie bei der Konzertkasse im Hause Weiland, Königstr. 67a, 23552 Lübeck, Tel. (0451) 7 02 32-0, Fax (0451) 7 00 90, E-Mail info@konzertkasse-luebeck.de, www.ndrsinfonieorchester.de, montags bis freitags von 9.30 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 18 Uhr. In Verbindung mit dem Verein der Musikfreunde e. V. Lübeck und der Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH Gerne schicken wir Ihnen die Saisonvorschau des NDR Sinfonieorchesters zu. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop.


Das Radioprogramm Juli

Das Radioprogramm im Juli Das Programmschema werktags bis 20:00 Uhr 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Matinee

1.7. Donnerstag 20:00 Opernkonzert Eine vollendete Diva und Komponistin - Pauline Viardot-Garcia 22:00 Am Abend vorgelesen Tolstoi: Krieg und Frieden (67/70) 22:35 Klassisch in die Nacht

2.7. Freitag 20:00 Das Alte Werk Vejvanovski: Sonata Campanarium Biber: Violinsonate A-Dur, Battalia für Streicher und B.c., „Die Pauernkirchfahrt“, Meder: „Der Polnische Pracher“, Rittler: Harmonia Romana. The Rare Fruits Council, Manfredo Kraemer (Violine & Ltg.) 22:00 Am Abend vorgelesen Tolstoi: Krieg und Frieden (68/70) 22:35 Klassisch in die Nacht

3.7. Samstag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Borodin: Sinfonie Nr. 2 h-Moll Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Carlos Kleiber (Ltg.) 90

13:00 Klassik à la carte 14:00 Klassisch unterwegs 19:00 Journal 19:30 Musica 19:00 Musica - Glocken und Chor Hasse: Litanei „della Beatae Mariae Virginis“. Damen des NDR Chors mit Solisten, Michael Katzenmeier (Violoncello), Wolfgang Hochstein (Orgel), Claus Bantzer (Ltg.) Durante: Magnificat B-Dur. Bernhard Landauer (Countertenor), Hermann Oswald (Tenor), Ekkehard Abele (Bass), Balthasar-NeumannChor, Freiburger Barockorchester, Thomas Hengelbrock (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Mahler in Wien 22:00 Variationen zum Thema Große Mahler-Interpreten

4.7. Sonntag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert Strauss: Don Juan, Mozart: Ouvertüre zu „Don Giovanni“, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur. Mari Kodama (Klavier), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano (Ltg.) 13:00 Wickerts Bücher 14:00 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Peter Schreier (1/3) 19:00 Gedanken zur Zeit Nach dem Wachstum. Über die Kultivierung der Ökonomie. Von Harald Welzer

19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Herrenhäuser Gespräche: „Wer sein Gehirn dopt, ist klar im Vorteil?“ 22:00 Soirée Schumann: Klavierquartett Es-Dur, Klavierquintett Es-Dur op. 44. Fauré Quartett, Michael Mücke (Violine)

5.7. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Michael Gielen (Ltg.) Mahler/Cooke: Sinfonie Nr. 10 22:00 Am Abend vorgelesen Tolstoi: Krieg und Frieden (69/70) 22:35 Klassisch in die Nacht

6.7. Dienstag 20:00 Kulturforum Faust und Geist. Ein Schlagabtausch zwischen Boxern und Literaten 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Tolstoi: Krieg und Frieden (70/70) 22:35 Klassisch in die Nacht

7.7. Mittwoch 20:00 Hörspiel Zum 150. Geburtstag von Mahler: Der dritte Hammerschlag 20:55 neue musik darin: neue musik im Norden Kontinent Rihm - Neue Musik bei den Salzburger Festspielen 2010 22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (1/6), vorgelesen von Rudolf Jürgen Bartsch 22:35 Klassisch in die Nacht


juli Das Radioprogramm

22:00 Variationen zum Thema Mahler: Komponist und Kapellmeister in Hamburg

21:00 Welt der Musik

20:00 Opernkonzert Sommerfestspiele 2010 Eine Sendung von Sabine Lange

11.7. Sonntag

22:35 Klassisch in die Nacht

22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (2/6)

00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag

14.7. Mittwoch

22:35 Klassisch in die Nacht

08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen

9.7. Freitag

09:00 Matinee

20:00 Hörspiel Der Fälscher-Ingenieur. Eine Hommage an Satie. Von Ronald Steckel



8.7. Donnerstag

20:00 Junge Künstler 1. Jugend musiziert - Vierländerkonzert 2. Konzert junger Künstler Christiane Karg & Nerita Pokvytyte (Sopran), Milda Tubelyte (Mezzosopran), Karola Theill & Burkhardt Kehring (Klavier) 3. Preisträger am Klavier Nino Gvetadze (Klavier). Werke von Chopin & Liszt 22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (3/6) 22:35 Klassisch in die Nacht

10.7. Samstag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Melcer: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll Jonathan Plowright, BBC Scottish Symphony Orchestra, Christoph König (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor Schütz: Das ist je gewisslich wahr, Ich bin ein rechter Weinstock, Monteverdi: Laudate pueri Dominum, Mendelssohn: Mitten wir im Leben sind, Denn er hat seinen Engeln befohlen, Bach: Fürchte dich nicht, Gabrieli: Jubilate Deo. Dresdner Kreuzchor, Roderich Kreile (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Mahler in Hamburg

11:00 Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll, Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur. Christiane Oelze (Sopran), NDR Sinfonieorchester, Christoph von Dohnányi (Ltg.)

22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (5/6)

21:15 neue musik Neue Musik bei den Sommerfestivals im Sendegebiet von NDR Kultur 22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (6/6) 22:35 Klassisch in die Nacht

13:30 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Peter Schreier (2/3)

15.7. Donnerstag

19:00 Gedanken zur Zeit

20:00 Opernkonzert Ein Schwanenritter auf Abwegen – Bayreuth 2010 und „Lohengrin“

19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio „Wenn ich keinen Brief von Ihnen vorfinde, bin ich verloren“. Der Briefwechsel der Kurprinzessin Sophie Dorothea mit Philipp Graf Königsmarck 22:00 Soirée Musikfest Bremen Englische Vokalmusik der Renaissance von Sheppard, Tye & Tallis mit dem Hilliard Ensemble

12.7. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Christoph von Dohnányi (Ltg.) Mahler: Sinfonie Nr. 1 „Der Titan“ 22:00 Am Abend vorgelesen Seume: Mein Leben (4/6) 22:35 Klassisch in die Nacht

13.7. Dienstag 20:00 Kulturforum Jimis letzter großer Gig. Das Festival auf der Isle of Wight

22:00 Am Abend vorgelesen Brantôme: Das Leben der galanten Damen, vorgelesen von Jürgen Thormann 22:35 Klassisch in die Nacht

16.7. Freitag 20:00 Das Alte Werk Purcell: Schauspielmusik zu „The Gordian Knot Unty’d“, Dornel: Sonate en quatuor a-Moll, Vivaldi: Concerto e-Moll für Streicher und B.c. RV 134, Telemann: Ouvertüre D-Dur & Konzert B-Dur, Bach: Ouvertüre D-Dur BWV 1069. Zefiro, Alfredo Bernardini (Ltg.) 22:00 Am Abend vorgelesen Brantôme: Das Leben der galanten Damen 22:35 Klassisch in die Nacht

17.7. Samstag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 91


Das Radioprogramm Juli

08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Viotti: Violinkonzert Nr. 22 a-Moll. Rainer Kussmaul (Violine), Deutsche Kammerakademie Neuss, Johannes Goritzki (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor di Lasso: Dixit Dominus, Schütz: Meine Seele erhebet den Herren, Pärt: Magnificat, Schütz: Verleih‘ uns Frieden gnädiglich & Gib unsern Fürsten und aller Obrigkeit. RIAS-Kammerchor, Capella de la Torre, Kaspars Putninš (Ltg.) 20:00 Festspiele MecklenburgVorpommern 2010 Daniel Hope (Violine), WDR Sinfonieorchester Köln, Semyon Bychkov (Ltg.). Schuller: Where the word ends, Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll, Strauss: Eine Alpensinfonie 22:00 Jazz Eine Vorschau. Mit Bernd Hoffmann

18.7. Sonntag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert Schumann: Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur, Klavierkonzert a-Moll, Sinfonie Nr. 1 B-Dur. Lauma Skride (Klavier), Polnische Kammerphilharmonie Sopot, Wojciech Rajski (Ltg.) 13:00 NDR Kultur Reisezeit 14:00 Klassikboulevard 18:00 Die großen Stars der Musik Peter Schreier (3/3) 19:00 Gedanken zur Zeit 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 Christiane Oelze (Sopran), NDR Sinfonieorchester, Christoph von Dohnányi (Ltg.). Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll, Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur 92

22:00 Große Stimmen – Große Namen Schiller: Don Carlos Philipp II., König von Spanien: Friedrich Domin, Elisabeth von Valois: Maria Becker, Don Carlos: Hans-Georg Laubenthal, Marquis von Posa: Will Quadflieg u.a.

19.7. Montag 20:00 Aldeburgh Festival 2010 Arcanto Quartet, Alexander Lonquich (Klavier). Mozart: Streichquartett C-Dur “DissonanzenQuartett”, Kurtág: Six Moments Musicaux op. 44, Schumann: Klavierquintett Es-Dur 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (1/25), vorgelesen von Christoph Bantzer

23:00 Das Gespräch Elske Brault im Gespräch mit Daniel Libeskind 23:30 Jazz The Sigh of New York. Zum 80. Geburtstag der Sängerin Helen Merrill

22.7. Donnerstag 20:00 Festival International de Colmar 2010 Denis Matsuev (Klavier), Orchestre National Philharmonique de Russie, Vladimir Spivakov (Ltg.). Ravel: Valses nobles et sentimentales Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie op. 43, Gershwin: Rhapsody in Blue, An American in Paris 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (4/25)

23:00 Das Gespräch Elke Schlingensog im Gespräch mit Alexander Kluge

23:00 Das Gespräch Lerke von Saalfeld im Gespräch mit Silvia Bovenschen

23:30 Jazz Fokus Europa. Kurt Edelhagens britische Solisten. Mit Thomas Mau

23:30 Jazz Jazzszene Deutschland: Berliner Notizen zum „Kapital“

20.7. Dienstag 20:00 Rheingau Musik Festival Lars Vogt (Klavier). Janáček: Im Nebel, Schubert: Klaviersonate G-Dur D 894, Liszt: Klaviersonate h-Moll 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (2/25) 23:00 Das Gespräch Jörg Sobiella im Gespräch mit Nike Wagner 23:30 Jazz Timeless. hr-Bigband trifft John Abercrombie. Mit Jürgen Schwab

21.7. Mittwoch 20:00 City of London Festival Chor der Gulbenkian-Stiftung, Jorge Matta (Ltg.). Geistliche Vokalpolyphonie aus Brasilien (18. und 19. Jh.) & Kreolische Villanicos aus Afrika (17. Jh.) 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (3/25)

23.7. Freitag 20:00 Rheinvokal 2010 SWR Vokalensemble Stuttgart, Marcus Creed (Ltg.). Bach/Nystedt: „Immortal Bach“, Villa Lobos: Bachiana Brasileira Nr. 9, Sandström: Fürchte dich nicht, Barber: Agnus Dei, Bach/Villa Lobos: Präludium und Fuge Nr. 8, Sandström: Der Geist hilft unserer Schwachheit auf, Mahler/Gottwald: Urlicht, Im Abendrot, Ich bin der Welt abhanden gekommen 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (5/25) 23:00 Das Gespräch Kirsten Pape im Gespräch mit Doris Dörrie 23:30 Jazz Preview - Aus dem rbb-Studio. Das Meike Goosmann Quintet

24.7. Samstag 00:00 ARD-Nachtkonzert


juli Das Radioprogramm

06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica 19:00 Musica - Glocken und Chor 20:00 Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2010 Graun: Montezuma Solisten, Kammerakademie Potsdam, Sergio Azzolini (Ltg.)

22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (6/25)

22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (9/25)

23:00 Das Gespräch Walter Langlott im Gespräch mit Joachim Gauck

23:00 Das Gespräch Cornelia Zetzsche im Gespräch mit Luc Bondy

23:30 Jazz Unter Palmen. Die Frankfurter Konzertreihe „Jazz im Palmengarten“

23:30 Jazz Jazzszene Deutschland: Bremen und die Jazzmesse jazzahead!

27.7. Dienstag

30.7. Freitag

22:45 Jazz The German Jazz Ambassador. Erinnerungen an den Posaunisten Albert Mangelsdorff

20:00 Festival International Echternach 2010 European Union Baroque Orchestra, Lars Ulrik Mortensen (Ltg.). Werke vom Zelenka, Locatelli, Albinoni, Biber, Charpentier, Vivaldi & Muffat

25.7. Sonntag

22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (7/25)

20:00 Bachfest Leipzig 2010 Ullrich Böhme (Orgel), Solisten, Thomanerchor Leipzig, Gewandhaus Orchester Leipzig, Georg Christoph Biller (Ltg.). Bach: Präludium und Fuge a-Moll BWV 543, Brahms: Fest- und Gedenksprüche, Schumann: Missa sacra, Bach: Magnificat D-Dur BWV 243

00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag

23:00 Das Gespräch Susanne Kaufmann im Gespräch mit John Neumeier

08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 11:00 Das Sonntagskonzert Chopin: Andante spianato et Grande polonaise brillante, Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie op. 43, Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur. Tzimon Barto (Klavier), Schleswig-Holstein Festival Orchester, Christoph Eschenbach (Ltg.) 13:00 Klassik à la carte – Best of 14:00 Klassikboulevard 15:55 Bayreuther Festspiele 2010 Wagner: Lohengrin u.a. mit Jonas Kaufmann (Tenor), Georg Zeppenfeld (Bass), Annette Dasch (Sopran), Lucio Gallo (Bariton), Chor & Orchester der Bayreuther Festspiele, Andris Nelsons (Ltg.) 22:00 Große Stimmen – Große Namen Lessing: Nathan der Weise

26.7. Montag 20:00 Kuhmo Chamber Music Festival 2010 Kazunori Seo (Flöte), Mi-Sa Yang, Svetlin Roussev & Gidon Kremer (Violine), Matilda Kärkkäinen, Natacha Kudritskaya (Klavier) u.a.

23:30 Jazz João Bosco und die NDR Bigband

28.7. Mittwoch 20:00 Ludwigsburger Schlossfestspiele 2010 Offenbach-Gala: „Mon cher amant“, Arien von Offenbach, Tagebucheinträge von Edmond und Jules de Goncourt. Vesselina Kasarova (Mezzosopran), Jan Josef Liefers (Rezitation), Duisburger Philharmoniker, Michael Güttler (Ltg.) 22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (8/25) 23:00 Das Gespräch Norbert Schreiber im Gespräch mit Georg Kreisler 23:30 Jazz Ottos Mops und andere Kalamitäten. Die Lautpoesien des Ernst Jandl

22:30 Die Lesung de Maupassant: Bel Ami (10/25) 23:00 Das Gespräch Thomas Bimesdörfer im Gespräch mit Hartmut Bobzin 23:30 Jazz Preview. Neue Jazz-CDs und -DVDs. Mit Günther Huesmann

31.7. Samstag 00:00 ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 18:00 Das Gespräch 18:30 Neue Sachbücher 19:00 Musica - Glocken und Chor

29.7. Donnerstag

20:00 Bayreuther Festspiele 2010 Wagner: Das Rheingold u.a. mit Albert Dohmen (Bariton), Ralf Lukas (Bariton), Clemens Bieber (Tenor), Arnold Bezuyen (Tenor), Andrew Shore (Bariton), Orchester der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann (Ltg.)

20:00 Orlando Festival 2010 Orlando Bläser Quintett, Matangi Quartett, Ellen Corver (Klavier), Maria-Paula Majoor & Daniel Torrico Menacho (Violine) u.a.

23:00 Jazz Representing The United Swingdom. Musik von Annie Ross, George Shearing und Victor Feldman. Mit Karsten Mützelfeldt 93


Das Radioprogramm August

Programm-Highlights im August 1.8. Sonntag

4.8. Mittwoch

8.8. Sonntag

11:00 Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 Dan Zhu & Erik Schumann (Violine), Alisa Weilerstein (Violoncello), Tzimon Barto (Klavier), SchleswigHolstein Festival Orchester, Christoph Eschenbach (Ltg.). Berlioz: Ouvertüre zu „Benvenuto Cellini“,Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56, Schumann: Violinkonzert d-Moll

20:00 Lugano Festival 2010 Martha Argerich Project Alissa Margulis, Geza HosszuLegocky & Michael Guttman (Violine), Yuri Bashmet (Viola), Martha Argerich, Cristina Marton, Lilya Zilberstein, Giorgia Tomassi, Jura Margulis, Vladimir Sverdlov, Carlo Maria Griguoli & Alessandro Stella (Klavier). Werke von Chopin, Milhaud, Liszt, Enescu, Strawinsky/ Griguoli & Schumann

11:00 Schleswig-Holstein Musik Festival 2010: Concerto polon Hille Perl (Viola da gamba), Lee Santana (Laute), Arte dei Suonatori. Weiß: Concerto c-Moll für Laute und Streicher, Telemann: Ouvertüre D-Dur, Fasch: Konzert d-Moll für Laute, Streicher und Basso continuo, Graun: Konzert G-Dur für Viola da gamba, Streicher und Basso continuo, Telemann: Concerto polon G-Dur 20:00 Haydn Festival der Budapest Strings 2010 András Àgoston (Violine), Budapest Strings. Haydn: Sinfonie B-Dur Hob I:16, Szokolay: Violinkonzert, Tschaikowsky: Serenade für Streichorchester Anschl. West Cork Chamber Music Festival 2010 Kate Hearne (Blockflöte), Sarah Sexton, Mihaela Girardi & Pekka Kuusisto (Violine), Rebecca Jones (Viola), Sarah McMahon (Violoncello), Sarah Halpin (Kontrabass), Malcolm Proud (Cembalo). Telemann: Blockflötenkonzert F-Dur, Vivaldi: Violinkonzert D-Dur RV 208 „Grosso Mogul“

20:00 Klavierfestival Ruhr 2010 Bertrand Chamayou (Klavier), WDR Sinfonieorchester Köln, Semyon Bychkov (Ltg.). Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Burleske d-Moll, Ein Heldenleben

2.8. Montag 20:00 Musikfestival Mahler 2010 Festkonzert zum 150. Geburtstag Simona Houda Šaturová (Sopran), Yvonne Naef (Alt), Tschechischer Philharmonischer Chor Brno, Tschechische Philharmonie Prag, Christoph Eschenbach (Ltg.). Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung“ Anschl. Musik für Militärkapellen aus der Zeit von Gustav Mahler Musik der Burgwache und Polizei der Tschechischen Republik

3.8. Dienstag 20:00 Mozartfest Würburg 2010 Symphonieorcherster des Bayerischen Rundfunks, András Schiff (Klavier & Ltg.). Mozart: Sinfonie g-Moll KV 183, Haydn: Klavierkonzert D-Dur Hob: XVIII:11, Sinfonie e-Moll Hob. I:44 „Trauersinfonie“, Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466 94

5.8. Donnerstag 20:00 Festival „phil intensiv – Aufbruch!“ Hugo Siegmeth (Saxofone), Nguyên Lê (E-Gitarre), Harry Scharf (Bass), Bastian Jütte (Schlagzeug), SWR Big Band, Bremer Philharmoniker, Markus Poschner (Klavier & Ltg.). Tüür: Sinfonie Nr. 5 für Big Band, E-Gitarre und Orchester, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur u.a.

6.8. Freitag

9.8. Montag

20:00 Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 2010 Eröffnungskonzert Geneviève Strosser (Viola), hr-Sinfonieorchester, Stefan Asbury (Ltg.). Grisey: Les espaces acoustiques

20:00 Weilburger Schlosskonzerte David Fray (Klavier), hr-Sinfonieorchester, Alexander Shelley (Ltg.). Copland: Appalachian Spring, Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466, Schumann: Sinfonie Nr. 1

7.8. Samstag

10.8. Dienstag

20:00 Bayreuther Festspiele 2010 Wagner: Die Walküre u.a. mit Johan Botha (Tenor), Kwangchul Young (Bass), Albert Dohmen (Bassbariton), Christian Thielemann (Ltg.)

20:00 Kammermusiktage Mettlach Julian Steckel (Violoncello), Joseph Moog (Klavier). J. S. Bach: Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009, Liszt: Hexameron, Chopin: Violoncellosonate g-Moll op. 65


august Das Radioprogramm

11.8. Mittwoch 20:00 London Proms 2010 Sondheim at 80 Bryn Terfel (Bassbariton), Sänger des BBC Performing Arts Fund, BBC Concert Orchestra, David Charles Abell (Ltg.)

12.8. Donnerstag 20:00 Styriarte 2010 Haydn: „Die Schöpfung“ Dorothea Röschmann (Sopran), Werner Güra (Tenor), Ruben Drole (Bass), Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.)

13.8 Freitag 20:00 MDR Musiksommer Martin Grubinger (Schlagzeug), City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons (Ltg.). Wagner: Vorspiel zum 1. Akt von „Lohengrin“, Dorman: Frozen in time, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll

14.8. Samstag 20:00 Bayreuther Festspiele 2010 Wagner: Siegfried Siegfried: Lance Ryan (Tenor), Mime: Wolfgang Schmidt (Tenor), Der Wanderer: Albert Dohmen (Bass-Bariton), Alberich: Andrew Shore (Bariton), Fafner: Diógenes Randes (Bass), Erda: Christa Mayer (Alt), Brünnhilde: Linda Watson (Sopran), Stimme des Waldvogels: Christiane Kohl (Sopran), Orchester der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann (Ltg.)

15.8. Sonntag 11:00 Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 Romantische Meisterwerke Hilary Hahn (Violine), Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi (Ltg.). Schumann: Manfred-Ouvertüre, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur „Rheinische“, Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll

20:00 Robeco Sommerkonzerte Brahms: Ein Deutsches Requiem Rachel Harnisch (Sopran), Stephen Powell (Bariton), Niederländischer Radiochor, Philharmonisches Orchester des Niederländischen Rundfunks, Marin Alsop (Ltg.) Anschl. West Cork Chamber Music Festival 2010 Nicholas Daniel (Oboe), Sarah Sexton & Mihaela Girardi (Violine), Rebecca Jones (Viola), Sarah McMahon (Violoncello), Sarah Halpin (Kontrabass), Malcolm Proud (Cembalo), Chiaroscuro Quartet. Bach: Oboenkonzert F-Dur, Mozart: Streichquartett A-Dur KV 464 „Haydn-Quartett Nr. 5“

16.8. Montag 17:00 Braunschweig Classix Festival 2010 Thomas Quasthoff (Bariton), Kammerorchester Wien-Berlin. Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485, Mozart: Per questa bella mano KV 612, Haydn: ‚Se dal suo braccio oppresso‘‚Teco lo guido‘ aus „Armida“, ‚Il pensier sta negli oggetti‘ / ‚Chi spira e non spera‘ aus „L’Anima del Filosofo ossia Orfeo ed Euridice”, Sinfonie Nr. 45 fis-Moll Hob. I:45

17.8. Dienstag 20:00 Festival de Saintes Les Cris de Paris, Geoffrey Jourdain (Ltg.). Scarlatti: Stabat Mater, Rossi: Lamnatseach, Florentz: Asmarâ, A. und M. Rahbani/V. Manac’h: Nahna will amar jiran, Moultaka: Ligea Anschl. London Proms 2010 Maria João Pires (Klavier). Chopin: Nocturnes (Auswahl)

18.8. Mittwoch 20:00 Brandenburgische Sommerkonzerte Eröffnungskonzert Alban Gerhardt (Violoncello), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ingo Metzmacher (Ltg.). Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune, Dutilleux: Tout un monde lointain, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur „Pastorale“

19.8. Donnerstag 20:00 Donostia-San Sebastián Musical Fortnight 2010 Smolny Cathedral Chamber Choir, Vladimir Bletgesov (Ltg.). Rachmaninow: Vespern

20.8. Freitag 20:00 Salzburger Festspiele 2010 Dorothea Röschmann (Sopran), Elina Garanča (Mezzosopran), Klaus-Florian Vogt (Tenor), René Pape (Bass), Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker, Daniel Barenboim (Klavier & Ltg.). Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 GDur, Boulez: Notations I, III, IV, VII, II, Bruckner: Te Deum

21.8. Samstag 20:00 Bayreuther Festspiele 2010 Wagner: Götterdämmerung Lance Ryan (Tenor), Ralf Lukas (Bass-Bariton), Eric Halfvarson (Bass), Andrew Shore (Bariton), Linda Watson (Sopran), Edith Haller (Sopran), Christa Mayer (Mezzosopran), Simone Schröder (Alt), Martina Dike (Mezzosopran), Edith Haller (Sopran), Christine Kohl (Sopran), Ulrike Helzel (Sopran), Simone Schröder (Alt), Chor & Orchester der Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann (Ltg.)

22.8. Sonntag 11:00 Festspiele MecklenburgVorpommern 2010 Veronika Eberle (Violine), Richard Tognetti (Violine), Sol Gabetta (Violoncello), Dejan Lazic (Klavier), kammerorchester basel, Giovanni Antonini (Ltg.). Beethoven: Violinkonzert D-Dur, Tripelkonzert C-Dur, Sinfonie Nr. 7 A-Dur 20:00 Musiktriennale Köln 2010 Riten der Heimat Jan Vogler (Violoncello), WDR Sinfonieorchester Köln, Semyon Bychkov (Ltg.). Revueltas: La Noche de los Mayas, Mansurian: Violoncellokonzert (UA), Strawinsky: Le sacre du printemps 95


Veranstalter

SAISON 2010/2011

ABONNEMENT CONCERTO ITALIANO RINALDO ALESSANDRINI Abo 1 | Mo 27.09.2010 | 20 Uhr Laeiszhalle Werke u. a. von FRESCOBALDI, CASTELLO, FARINA, VIVALDI

AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN JEAN-GUIHEN QUEYRAS Abo 2 | Mi 27.10.2010 | 20 Uhr Laeiszhalle Werke von ANTONIO VIVALDI

NACHT DER COUNTERTENÖRE I BAROCCHISTI | DIEGO FASOLIS M. E. CENCIC | M. MANIACI M. REXROTH | X. SABATA Abo 3 | Sa 11.12.2010 | 20 Uhr Laeiszhalle Werke von PORPORA, VIVALDI u. a.

AL AYRE ESPAÑOL EDUARDO LÓPEZ BANZO Abo 4 | Mo 31.01.2011 | 20 Uhr Laeiszhalle G. F. HÄNDEL: Concerti grossi op. 6

CAPRICCIO STRAVAGANTE SKIP SEMPÉ Abo 5 | Mo 21.03.2011 | 20 Uhr Laeiszhalle Werke u. a. von M. PRAETORIUS, DOWLAND, SCHEIDT

FREIBURGER BAROCKORCHESTER VÉRONIQUE GENS Abo 6 | Mo 02.05.2011 | 20 Uhr Laeiszhalle Werke u. a. von LULLY, REBEL, LECLAIR, RAMEAU

Abonnements im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg, Telefon 0180–1787980* E-Mail ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de

Foto: Janos Stekovics

(* 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz.)

96 8404_DAW_Abo_10_11_AZ_Conci01.in1 1

27.04.2010 10:48:10 Uhr


Junge Instrumentalisten

Junge Stimmen

DO 21.10.2010 | 20 UHR LAEISZHALLE NDR SINFONIEORCHESTER DIRIGENT MATTHIAS FOREMNY ANDREI KOROBEINIKOV KLAVIER HYEYOON PARK VIOLINE WERKE VON BERLIOZ, KORNGOLD, SAINT-SAENS, DUKAS

FR 25.02.2011 | 20 UHR ROLF-LIEBERMANN-STUDIO NDR RADIOPHILHARMONIE DIRIGENT HERMANN BÄUMER JEANETTE VECCHIONE SOPRAN ANITA WATSON SOPRAN DIMITRIOS FLEMOTOMOS TENOR VUYANI MLINDE BASS-BARITON ARIEN UND AUSSCHNITTE AUS OPERN VON MOZART, BERNSTEIN, BIZET U. A.

Arienabend MO 13.12.2010 | 20 UHR ROLF-LIEBERMANN-STUDIO PRETTY YENDE SOPRAN GUILLERMO GARCIA CALVO KLAVIER WERKE U. A. VON GERSHWIN, DVORAK, GOUNOD, PUCCINI

Schlag auf Schlag FR 28.01.2011 | 20 UHR ROLF-LIEBERMANN-STUDIO NDR CHOR DIRIGENT PHILIPP AHMANN DANIEL HIGLER, RAPHAEL LÖFFLER SCHLAGZEUG-DUO WERKE VON FRIEDMAN, WOLPE WÖHRLIN, GINTER, HOSOKAWA

8405_PdJ_Abo_10_11_AZ_Conci01.in1 1

Pianissimo FR 25.03.2011 | 20 UHR ROLF-LIEBERMANN-STUDIO NDR BIGBAND LEITUNG JÖRG ACHIM KELLER GWILYM SIMCOCK PIANO PABLO HELD TRIO GWILYM SIMCOCK THE HAMBURG SUITE II Karten im NDR Ticketshop im Levantehaus Mönckebergstraße 7 | 20095 Hamburg Tel. 0180 – 1 78 79 80*| Fax 0180 – 1 78 79 81* ticketshop@ndr.de | www.ndrticketshop.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. (* bundesweit zum Ortstarif, maximal 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz) www.ndr.de/podiumderjungen

Saison 2010/2011

Foto: plainpicture | OJO Images

Veranstalter

27.04.2010 10:31:09 Uhr97


Veranstalter

ABONNEMENT Foto: Klaus Westermann | NDR

SAISON 2010/2011

AURORA

VESPER

ABO 1 | DO 30.09.2010 I 20 UHR HAMBURG | ST. JOHANNIS-HARVESTEHUDE

ABO 3 | SO 27.02.2011 I 18 UHR HAMBURG | ST. JACOBI

PHILIPP AHMANN DIRIGENT TANJA BECKER-BENDER VIOLINE TANJA TETZLAFF CELLO WERKE VON HILLBORG, RAUTAVAARA, SANDSTRÖM, VASKS, TORMIS

STEFAN PARKMAN DIRIGENT ULRICH NOETHEN LESUNG RACHMANINOW VESPERS OP. 37 DAS GROSSE ABEND- UND MORGENLOB (GANZNÄCHTLICHE VIGIL)

VERWANDLUNG

LAST WORDS

ABO 2 | DO 25.11.2010 I 20 UHR HAMBURG | ST. JOHANNIS-HARVESTEHUDE

ABO 4 | SO 17.04.2011 I 18 UHR HAMBURG | ST. NIKOLAI

PHILIPP AHMANN DIRIGENT WERKE VON SANDSTRÖM, LE JEUNE, MARTIN, PURCELL, LANGEMANN, BACH

PHILIPP AHMANN DIRIGENT ENSEMBLE RESONANZ JAMES MACMILLAN SEVEN LAST WORDS FROM THE CROSS

Einheitspreis : 55 €, sichert den besten Platz für alle Spielorte www.ndr.de/chor Karten zu 18,– Euro*/ermäßigt 9,– Euro* im NDR Ticketshop im Levantehaus, online unter www.ndrticketshop.de (*Vorverkauf: zzgl. 10%) und an der Abendkasse.

98 8145_CHOR_Abo_10_11_AZ_Conci02_V1 1

28.04.2010 11:55:27 Uhr


Veranstalter

99


Concerti 11_Concerti Veranstalter

1 17.05.10 11:16 Seite 1

»Die lustige Witwe« Foto: Brinkhoff/Mögenburg

Juli 2010

Karten: 040 | 35 68 68 www.staatsoper-hamburg.de 1 Do 19.30 Lucia di Lammermoor 2 Fr 19.30 La Traviata 3 Sa 19.30 Cavalleria rusticana/ I Pagliacci 4 So 11.00 Summertime (MH) 19.30 Lucia di Lammermoor

100

5 Mo 19.30 Les Indes galantes (OS) 6 Di 19.30 Cavalleria rusticana/ I Pagliacci 7 Mi 19.30 Lucia di Lammermoor 8 Do 19.30 Die lustige Witwe 9 Fr 19.30 Cavalleria rusticana/ I Pagliacci

10 Sa 19.30 Die lustige Witwe 11 So 19.30 Verdi und Verismo Gala-Konzert

(OS) Opera stabile (MH) Musikhalle


Veranstalter

schleswig-holstein musik festival

take 6 16.7. hamburg Take 6 – Vocal Stars aus Amerika A-cappella-Gospel mit Soul-, Jazzund Pop-Elementen € 10,- bis 54,-

elı¯na garanˇ ca 22.7. hamburg Elı¯na Garanˇ ca und das Mariinsky Theatre Symphony Orchestra Valery Gergiev Dirigent Sommernachtsgesang € 18,- bis 128,-

bobby mcferrin 10.8. neumünster 11.8. lübeck Bobby McFerrin und die NDR Bigband Gil Goldstein Leitung Bobby meets Chopin € 10,- bis 62,-

10. juli – 29. august karten: 0431- 570 470 www.shmf.de

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Veranstalter

philippe jaroussky anima eterna brügge

jos van immerseel orgel und leitung

»opium für die ohren« arien und duette von händel

6 . 8 . 20 00 kiel, schloss www.shmf.de

€ 18,- bis 62,-

karten: 0431- 570 470

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7. 8 . 20 00 lübeck, muk

schleswig-holstein musik festival


Veranstalter

leif ove andsnes norwegisches kammerorchester

isabelle van keulen kĂźnstlerische leitung

26 . 8 . 20 00 hamburg, laeiszhalle www.shmf.de

mozart: sinfonie nr. 35; klavierkonzert grieg: aus holbergs zeit

â‚Ź 10,- bis 62,-

karten: 0431- 570 470

schleswig-holstein musik festival

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Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

KARTEN 26 € INKL. GEBÜHREN

INNENHOF DES HAMBURGER RATHAUSES ODER IM BÖRSENSAAL DER HANDELSKAMMER 08.06.10 I 19.30 DIENSTAG

LIEBLINGSKLASSIK DIRIGENT: GAO JIAN MENGLA HUANG, VIOLINE BRAHMS: VIOLINKONZERT I TSCHAIKOWSKY: 5. SYMPHONIE

08.07.10 I 19.30 DONNERSTAG

MUSICALS DIRIGENT: STANISLAV VAVRINEK MUSIK VON BERNSTEIN UND AUS „LES MISERABLES“, „CHICAGO“, „PHANTOM DER OPER“ U. V. A.

27.07.10 I 19.30 DIENSTAG

ROMANTIK PUR DIRIGENT: BRUNO MERSE MIT SÄNGERN BRAHMS: 3. SYMPHONIE DAS SCHÖNSTE AUS „DER FREISCHÜTZ“

05.08.10 I 19.30 DONNERSTAG

GROSSE C - DUR DIRIGENT: HENDRIK VESTMANN D. SALOMON-JARQUIN, TROMPETE I MOZART: „DON GIOVANNI“ I HAYDN: TROMPETENKONZERT SCHUBERT: GROSSE C-DUR

KA KAR ARTEN EN N UN UND D IN NFO FO OR RMA MA ATTIO TIONEN N IM M ABEND ABEND ENDBLA BLATT BLA ATT CEN CE TTER E , KONZ KONZ ONZERT ER ERT RTTKA KAS K SSE E GER RD DES ES UND N BEI BEI DEN DEN N BEK BEKAN ANN ANN NTEN VO VORVE R RK RVE RKA KA AUFS UFSSTE FSSTE S LLLE ST EN. N ÄNDERU ERUNG NGE NG GE EN VOR VOR ORB RB BEHA EHALTE LTE T N

104HHS514222_Concertianz_Jun2010.indd 1

05.05.10 11:20


Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

1. KAMMERKONZERT MITGLIEDER DER HAMBURGER SYMPHONIKER AUF ORIGINALINSTRUMENTEN

KARTEN 8 BIS 24 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

23.09.10 DONNERSTAG

I

19.30

I

LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG KLEINER SAAL

HÄNDEL: TRIOSONATE C-MOLL OP. 2 NR. 1A I BACH: GAMBENSONATE D-DUR BWV 1028 COUPERIN: „APOTHÉOSE À LA MÉMOIRE DE LULLY“ I HOTTETERRE: ÉCHOS FÜR TRAVERSFLÖTE SOLO I U. A. HHS514526_Concertianz_Juli_Aug2010.indd 2

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27.05.10 16:04


Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER

TATE’S CANYONS AND STARS KARTEN 8 BIS 55 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

1. SYMPHONIEKONZERT 19.09.10 SONNTAG

I

19.00

I

SPIELZEIT 2010 | 2011

LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

DIRIGENT: JEFFREY TATE FRANCESCO TRISTANO, KLAVIER DANIEL LANDAU, VIDEOINSTALLATION (WELTURAUFFÜHRUNG) MESSIAEN: DES CANYONS AUX ÉTOILES 106

HHS514526_Concertianz_Juli_Aug2010.indd 3

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Veranstalter

Konzerte auf Gut Haseldorf

East West meets

Freitag,

3. September 2010, 19 Uhr In der Festivalscheune

auf Gut Haseldorf bei Hamburg Hauptstraße 26 25489 Haseldorf 6. Japanisch-Deutsches Freundschaftskonzert in Haseldorf unter der Schirmherrschaft des japanischen Generalkonsuls Seisuke Narumiya

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791 · Divertimento D-Dur KV 205 · Klavierkonzert A-Dur KV 414 · Sinfonie A-Dur KV 201 Yuko Okunuki * 1980 Uraufführung einer japanischen Auftragskomposition

Es konzertiert die Hamburger Camerata Leitung: Max Pommer

Solistin: Miki Yumihari Klavier Wir danken Yamaha für die freundliche Bereitstellung des Flügels. Veranstalter:

Golfclub Gut Haseldorf

Kartenvorverkauf: Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, 20148 Hamburg, Tel. 040.453326 Hamburger Abendblatt Ticketshop, AEZ, Tel. 040.611 694 74 · Hamburger Abendblatt Ticketshop, EEZ, Tel. 040.800 20 714 Theaterkasse Petera, Wedeler Chaussee 26, 25436 Moorrege, Tel. 04122.902700 · www.ticketonline.de · sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen grafik © peick-kommunikationsdesign.de · fotos © matthias mramor (camerata), florian profitlich (pommer), julia wesely (yumihari)

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Veranstalter

Konzertvorschau 2010/2011

Donnerstag, 16.9.2010, 20 Uhr

An die Hoffnung

20 Jahre wiedervereinigtes Deutschland Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 (1806) Hanns Eisler Ernste Gesänge „An die Hoffnung“ (1961) für Bariton und Streichorchester Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1800) Violine Alina Pogostkina Bariton Christian Eberl Leitung Max Pommer Dienstag, 9.11.2010, 20 Uhr

Aus der Tiefe

Samstag, 4.12.2010, 15 Uhr

Festliches Weihnachtskonzert Bach zu Ehren (325. Geburtsjahr)

Johann Sebastian Bach · Ouvertürensuite Nr. 2 h-moll BWV 1067 · Violinkonzert d-moll BWV 1052 Rekonstruktion Max Pommer · Konzertsatz Sinfonia D-Dur BWV 1045 Fragment Rekonstruktion Max Pommer · Pastorale aus BWV 248 Arvo Pärt Festina Lente Johann Sebastian Bach Ouvertürensuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 Violine Gustav Frielinghaus Cembalo und Leitung Max Pommer

Zum 9. November

Wolfgang Amadeus Mozart · Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 · Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Dimitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 14 g-moll op. 135 De Profundis für Sopran, Baß, Streichorchester und Schlagzeug Sopran Emriikka Salonen Baß Gihoon Cho Klavier und Leitung Ralf Gothóni

Bis zu 30 % Ermäßigung bei Kauf eines Abonnements Infos & Bestellung bei der Hamburger Camerata: • Telefon 040-420 64-64, Fax 040-420 64-25 • info@hamburgercamerata.com • www.hamburgercamerata.com sowie bei allen Konzertkassen

Wir danken unseren Förderern, Sponsoren und Kooperationspartnern für ihre freundliche Unterstützung:

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Veranstalter

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal

Max Pommer Zum 75. Geburtstag

Igor Strawinsky Apollon Musagète Ballett für Streichorchester Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 20 d-moll KV 466 Richard Strauss Capriccio für Streichorchester Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 Haffner Klavier Olga Scheps Moderation Rolf Seelmann-Eggebert Leitung Max Pommer Mittwoch, 20.4.2011, 20 Uhr

Frühlings Erwachen

Ralph Vaughan Williams Fantasia for double string orchestra on a theme by Thomas Tallis Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert d-moll für Violine, Klavier und Streichorchester Darius Milhaud Le Printemps für Kammerensemble Georges Bizet Symphonie C-Dur WD 33 Violine Elina Vähälä Klavier und Leitung Ralf Gothóni

Donnerstag, 23.6.2011, 20 Uhr

Ungarische Serenade

Zum 85. Geburtsjahr von György Kurtág Leó Weiner · Divertimento Nr. 1 op. 20 · Romanze op. 29 für Violoncello, Harfe, Streicher Joseph Haydn Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob VIIb:I Zoltán Kodály Ungarisches Rondo György Kurtág · Merran’s Dream (1998) · Ligatura y (1995) Béla Bartók Divertimento für Streichorchester Sz 113 Violoncello István Várdai

(1. Preis Concours de Genève 2008) Leitung Simon Gaudenz

(1. Deutscher Dirigentenpreis 2009) Samstag, 26.2.2011, 15 Uhr

Peer Gynt

Mit der Bühnenmusik von Edvard Grieg Für Kinder & mit Kindern ab 6 Jahren Konzept, Moderation & Leitung

Andreas Peer Kähler Mitwirkende Kindertanzklassen der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, Kinderstreichorchester „Saitenspiele“, Marianne Petersen (Ltg.) & Hamburger Camerata

grafik©www.peick-kommunikationsdesign.de

Dienstag, 8.2.2011, 20 Uhr

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Veranstalter

KlassikPhilhar Fünf Abonnementskonzerte 1. Konzert Dvorak Beethoven Mozart

Sonntag, 10. Oktober 2010, 20 Uhr Velicka Andreeva Klavier Serenade für Streichorchester E-Dur Klavierkonzert Nr.2 B-Dur Sinfonie Nr.40 g-moll KV 550

2. Konzert

Sonnabend, 13. Nov. 2010, 20 Uhr Daniel Austrich Violine Fedor Belugin Viola Das Publikum entscheidet über das erste Programmstück. Zur Wahl stehen 3 Werke. Haydn Sinfonie Nr.94„Mit dem Paukenschlag“ oder Mozart Eine kleine Nachtmusik KV 522 oder Prokofieff Sinfonie Nr.1 „Klassische“ Mozart Sinfonia concertante Es-Dur für Violine und Viola KV 364 Schubert Sinfonie Nr.6 C-Dur 3. Konzert

Freitag, 21. Januar 2011, 20 Uhr Caterina Grewe Klavier Mozart Sinfonie Nr.25 g-moll KV 183 Rachmaninoff Rhapsodie über ein Thema von Paganini Tschaikowsky „Souvenir de Florence“ 4. Konzert

Bach Schumann Haydn 5. Konzert Grieg Chopin Beethoven

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Freitag, 18. Februar 2011, 20 Uhr

Martin von Hopffgarten Cello Orchestersuite Nr.3 D-Dur (mit dem Air) Cellokonzert a-moll Sinfonie Nr.101 D-Dur „Die Uhr“ Freitag, 15. April 2011, 20 Uhr Miki Yumihari Klavier „Aus Holbergs Zeit“ Klavierkonzert Nr.1 e-moll Sinfonie Nr.1 C-Dur

jahre

Spielzeit 2010/2011


Veranstalter

monie monie Hamburg Hamburg Fünf Fünf Abonnementskonzerte Abonnementskonzerte undund zwei zwei Sonderkonzerte Sonderkonzerte im im großen großen SaalSaal derder Laeiszhalle Laeiszhalle – Musikhalle – Musikhalle

Hamburg HamburgProms Proms·Last·LastNigNihtght

Sonnabend, Sonnabend, 4. September 4. September 2010, 2010, 20 Uhr 20 Uhr

Hartmut Hartmut Wettges Wettges Klavier Klavier Unseren Unseren Prospekt Prospekt mit mit der der Bestellkarte Bestellkarte erhalten erhalten Sie Sie bei bei allenallen Vorverkaufsstellen Vorverkaufsstellen oderoder über: über: Peter Peter Veit Veit Bariton Bariton Telefon: Telefon: 01805-77 01805-77 44 11, 44 Fax: 11, Fax: 04821-95 04821-95 02 25 02 25 Operettenchor Operettenchor Hamburg Hamburg e-mail: e-mail: karten@klassikphilharmonie.de karten@klassikphilharmonie.de Einstudierung: Einstudierung: Doris Doris Vetter Vetter www.klassikphialharmonie.de www.klassikphialharmonie.de Rossini Rossini Ouvertüre Ouvertüre zu „Semiramis“ zu „Semiramis“ Abonnements Abonnements für fünf für fünf Konzerte Konzerte Bizet Bizet „Carmen“: „Carmen“: Auftrittsarie Auftrittsarie des des Toreador Toreador  149,–  149,– 136,– 136,– 119,– 119,– 90,–90,– 56,–56,– Verdi Verdi „Aida“: „Aida“: Triumphmarsch Triumphmarsch (15% (15% Ermäßigung) Ermäßigung) L. Anderson L. AndersonFiddle Fiddle Faddle Faddle  132,–  132,– 120,– 120,– 105,– 105,– 79,–79,– 49,–49,– GershwinGershwin- Rhapsodie Rhapsodie überüber beliebte beliebte GershwinGershwin(25% (25% Ermäßigung Ermäßigung für Vereinsmitglieder) für Vereinsmitglieder) Wettges Wettges Melodien Melodien für Klavier für Klavier undund Orchester Orchester  88,–  88,– 80,–80,– 70,–70,– 53,–53,– 33,–33,– Nicolai Nicolai Ouvertüre Ouvertüre zu „Die zu „Die lustigen lustigen (50% (50% Ermäßigung Ermäßigung Schnupper-Abo Schnupper-Abo für junge für junge Weiber Weiber vonvon Windsor“ Windsor“ Leute Leute bis 26) bis 26) Lortzing Lortzing AusAus „Zar„Zar undund Zimmermann“: Zimmermann“: DieDie zweizwei Sonder Sonder konzerte konzerte laufen laufen außerhalb außerhalb des des Chor: Chor: „Hoch „Hoch lebelebe die die Freude“ Freude“ Abonnements. Abonnements. ArieArie vanvan Bett:Bett: „O „O sancta sancta Justitia“ Justitia“ Preise: Preise:  48,–  48,– 45,–45,– 41,–41,– 26,–26,– 14,–14,– DieDie Chorprobe: Chorprobe: „Den „Den hohen hohen Herrscher Herrscher (50% (50% Ermäßigung Ermäßigung bereits bereits im Vorverkauf im Vorverkauf würdig würdig zu empfangen“ zu empfangen“ für junge für junge Leute Leute bis 26) bis 26) LastLast Night-Überraschung Night-Überraschung **** **** Elgar Elgar „Pomp „Pomp andand Circumstance“ Circumstance“ Marsch Marsch Nr.1,Nr.1, „Land „Land of Hope of Hope andand Glory” Glory”

SilSivesterkonzert lvesterkonzert

Dirigent Dirigent Robert RobertStehli Stehli

31. 31. Dezember Dezember 2010, 2010, 18 Uhr 18 Uhr Sylvia Sylvia Wieland Wieland Sopran Sopran Berlioz Berlioz Ouvertüre Ouvertüre zu „Römischer zu „Römischer Karneval” Karneval” Weber Weber „Freischütz”: „Freischütz”: ArieArie der der Agathe Agathe Tschaikowsky Tschaikowsky „Romeo „Romeo undund Julia“ Julia“ Puccini Puccini „La „La Boheme“: Boheme“: ArieArie der der Mimi Mimi Offenbach Offenbach Ouvertüre Ouvertüre zu „Pariser zu „Pariser Leben“ Leben“ Delibes Delibes Ballettsuite Ballettsuite aus aus „Sylvia“ „Sylvia“ Catalani Catalani „La „La Wally“: Wally“: ArieArie Joh.Joh. Strauß Strauß Kaiserwalzer Kaiserwalzer „Die„Die Fledermaus”: Fledermaus”: Czardas Czardas der der Rosalinde Rosalinde Ouvertüre Ouvertüre

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Veranstalter

WIENER KLASSIK HAMBURG · L AEISZHALLE

Abonnement 2010/2011 1. KONZERT: SONNTAG, 10. OKTOBER 2010, 11 UHR Christoph Willibald Gluck • Ouvertüre zu „Alceste“ Edvard Grieg • Klavierkonzert a-Moll op. 16 Ludwig van Beethoven • Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“) 2. KONZERT: SONNTAG, 14. NOVEMBER 2010, 11 UHR Antonín Dvorák • Violinkonzert a-Moll op. 53 Gustav Mahler • Symphonie Nr. 1 D-Dur BRANDENBURGISCHES STAATSORCHESTER FRANKFURT, LEITUNG: HERIBERT BEISSEL 3. KONZERT: SONNTAG, 5. DEZEMBER 2010, 11 UHR Wolfgang Amadeus Mozart • Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 („Eine kleine Nachtmusik“) • Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453 Franz Schubert • Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 4. KONZERT: SONNTAG, 23. JANUAR 2011, 11 UHR Richard Wagner • Siegfried-Idyll Louis Spohr • Violinkonzert Nr. 8 a-Moll op. 47 („in Form einer Gesangsszene“) Joseph Haydn • Sinfonie Nr. 100 G-Dur („Militär-Sinfonie“) 5. KONZERT: SONNTAG, 13. FEBRUAR 2011, 15 UHR ! Peter Tschaikowsky • Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 („Pathétique“) Sergej Rachmaninoff • Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 JUNGE PHILHARMONIE SACHSEN-ANHALT, LEITUNG: HERIBERT BEISSEL 6. KONZERT: SONNTAG, 20. MÄRZ 2011, 11 UHR Felix Mendelssohn • Die Hebriden (Ouvertüre) op. 26 Ludwig van Beethoven • Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 • Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 7. KONZERT: SONNTAG, 10. APRIL 2011, 11 UHR Georg Philipp Telemann • Orchestersuite C-Dur („Hamburger Ebbe und Flut“) Joseph Haydn • Violoncellokonzert D-Dur Charles Gounod • Petite Symphonie Wolfgang Amadeus Mozart • Sechs Deutsche Tänze KV 509

www.klassische-philharmonie-bonn.de 112

Leitung: Heribert Beissel

Bestellen Sie jetzt Ihr Abo für die neue Spielzeit! Weitere Infos und Abonnements unter

Tel. 040 / 56 6176 WIENER KLASSIK HAMBURG c/o Klassische Philharmonie Bonn Belderberg 24 53113 Bonn Fax 0 228 / 63 48 50 E-Mail: info@klassischephilharmonie-bonn.de Abo-Preise 7 Konzerte: 120,00 €; 149,00 €; 177,00 €; 204,50 € Einzelkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. www.klassischephilharmonie-bonn.de Klassische Philharmonie Bonn Programm- und Terminänderungen vorbehalten.


Veranstalter

musik im museum Juli / August 04.07. 15 Uhr

23.08. 20 Uhr

24.08. 20 Uhr

27.08. 20 Uhr

Sonntag Pianoon – MuSik und SPaSS für Jung und alt Sommerkonzert

der „Saitenspieler“ und „Zwiebelbauern“ – ein Konzertprogramm des Kinderstreichensembles, geleitet von Marianne Petersen. Werke von J. S. Bach, A.Vivaldi u. a. ——

Montag Werke von f. liSzt, J. BrahMS, r. StrauSS und „leichte MuSe“ mit Christine Schmidtke, Sopran; Martin Engel und Martin Rolfing, Klavier. Veranstaltung der Hamburger Blindenstiftung. Eintritt € 15, Karten: www.ticketonline.com, Abendkasse ——

dienStag Jazz-aBend Mit reinhard Walter Veranstaltung der Hamburger

Blindenstiftung. Eintritt € 15, Karten: www.ticketonline.com, Abendkasse ——

freitag inS herz geWürfelt – Balladen und chanSonS Evi Lerch,

Gesang; Thomas Zwerina, Klavier. Veranstaltung der Hamburger Blindenstiftung. Eintritt € 15, Karten: www.ticketonline.com, Abendkasse Musikalische Führungen in der Sammlung historischer Tasteninstrumente: Do 18 Uhr (nicht 26.08.), 2. und 4. Sa im Monat 16 Uhr, So 16 Uhr (nicht am 04.07., 25.07., 01.08.)

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01.06.2010 16:26:24 Uhr

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Veranstalter

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Veranstalter

X I R P D GRAN DeutschlanDs hochbegabte nachwuchsgeiger kommen vom 27. - 29. august 2010 zum toNAli10 GRAND PRIX nach hamburg

FINAlE 29. AUGUSt, 18 UHR lAEISZHAllE, GRoSSER SAAl

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Das EnsEmblE REsonanz begleitet die drei Finalisten unter der leitung von Gabriel Feltz. Das Publikum vergibt live per sms-VotinG drei Publikumspreise im Gesamtwert von 7.800 EuRo. Die tickets gibt es zum Pauschalpreis von nur 6 EuRo bei der Konzertkasse GERDEs 040 45 33 26 und allen anderen Vorverkaufskassen. alle weiteren informationen unter www.tonali.de

Porsche Zentrum Hamburg Nord-West

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Veranstalter

GUSTAV MAHLERS WUNDERHORN 3 Vorträge im Schnitgersaal der Hauptkirche St. Jacobi umrahmt von Mahler-Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ Eintritt frei, Spenden erbeten

Matinee Sonntag 11. Juli 11.30 Uhr Tod und Auferstehung Mahlers Fortwirken am Beispiel der 2. Symphonie Rudolf Kelber mitwirkend: Betty Klein Mezzosopran

Donnerstag 15. Juli 20.00 Uhr Zerfall und Affirmation – Gustav Mahlers 3. Symphonie Florian Seibold mitwirkend: Andrea Glaser-Gallion Mezzosopran

Donnerstag, 29. Juli 20.00 Uhr Wir erleiden viel irdische Qualen Über die 4. Symphonie und „Soldatenleid“ in den Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Benedict Felix Speer Bass

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Montag, 12. Juli 20 Uhr Mozartsaal Moorweide Orchesterkonzert zum 150. Geburtstag Lieder eines fahrenden Gesellen Symphonie Nr.4 G-Dur in Bearbeitungen von u. a. Arnold Schönberg für kleines Orchester

Anton v. Webern: Symphonie op. 21 Franz Schubert: Lieder in Bearbeitungen von Webern Verena Usemann Sopran, Jörg Gottschick Bariton Ensemble l’art pour l’art Teilnehmer der Anton v.Webern-Sommerakademie Leitung: Rudolf Kelber Eintritt VA 9,-r 16,-r (erm. 6,-r 11,-r)

Sonntag, 1. August 10.00 Uhr St. Jacobi Gottesdienst „Die Predigt hat g’fallen – sie bleiben wie alle.“ „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ („ Wunderhorn“) Pastor Reinhard Klaus Petrick mitwirkend: Susan Djanbakhsch Sopran


Veranstalter

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Lüneburger Bachwoche Künstlerische Leitung: Claus Hartmann

Samstag, 21.8.10, 20 Uhr, St. Nicolai

Lüneburger Bachorchester

Claus Hartmann (Leitung), Christoph Baerwind (Trompete), Rozalia Szabo (Flöte), Maria Sournatcheva (Oboe), Leonie Hartmann (Violine), Valentin Radutiu (Violoncello) J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2, Suite h-Moll C. P. E. Bach: Cellokonzert Nr. 3 WQ 172 (18/14/8,- €) Sonntag, 22.8.10, 20 Uhr, St. Michaelis

Kammerchor St. Michaelis, Henning Voss (Ltg.) Werke von J. S. Bach und seinen Schülern (14,- €)

Montag, 23.8.10, 20 Uhr, Lüneburger Rathaus (Huldigungssaal) © Palmer Projekt

Solenne Païdassi (Violine)

Werke von J. S. Bach, Paganinni & Ysaÿe (14,- €) Dienstag, 24.8.10, 20 Uhr, St. Johannis

Prof. Dr. Ludger Lohmann (Orgel) Werke von J. S. Bach (10,- €)

Mittwoch, 25.8.10, 20 Uhr, Lüneburger Rathaus (Fürstensaal)

Miku Nishimoto (Klavier)

© Patrick Chastel

Werke von J. S. Bach & Chopin (Préludes) (12/8,- €) Donnerstag, 26.8.10, 18 & 20 Uhr, St. Michaelis (Abtskapelle)

Trio Kastelewicz – Baranyay – Voss

Instrumentalwerke von J. S. Bach und seinen Schülern (14,- €) Freitag, 27.8.10, 20 Uhr, Lüneburger Rathaus (Fürstensaal)

Wolfgang Dimetrik (Akkordeon)

Werke von Bach, Haydn & Piazzolla (14/8,- €) Samstag, 28.8.10, 20 Uhr, St. Michaelis

J. S. Bach: Hohe Messe h-Moll

Sarah Wegener (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Julian Prégardien (Tenor), Matthias Weichert (Bass), Kantorei St. Marien Uelzen, Lüneburger Bachorchester, Erik Matz (Leitung) (28/22/16/12/8,- €) Kartenvorverkauf:

LZ - Veranstaltungskasse Lüneburg Am Sande, Tel: 04131-74 04 44 tickets@landeszeitung.de

50% Ermäßigung für Schüler, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende & Sozialhilfeempfänger

Veranstalter: „Freunde der Lüneburger Bachwoche e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lüneburg www.bachwoche-lueneburg.de

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Veranstalter

www.britishday.com n nsilie k-Ute ng c i n k u Pic timm ute S und g ingen! r mitb

Entspannen beim Konzert Wohlfuehlen beim Picknick Spass haben beim Mitsingen

THE BRITISH DAY Open Air Proms Concert Samstag 28. August 2010 20.30 Uhr Einlass: 18.30 Uhr Hamburger Polo Club Jenischstr. 26 HH/Klein Flottbek

Eintritt:

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Das Londoner Klassik-Konzert der Extraklasse unter dem Sternenhimmel des Hamburger Poloclubs Mit Highlights von „The Last Night of the Proms“ in London: Fantasia on British Sea Songs, Rule Britannia, Land of Hope and Glory and Jerusalem Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Russell N. Harris mit „Opera Interludes“ aus London. € 20,– + Vorverkaufsgebühr bei den bekannten Theaterkassen oder € 25,– an der Abendkasse.


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14.06.2010

18:22 Uhr

Seite 1 Veranstalter

“um alles in der Welt” Premiere THALIA THEATER 9. Juli 2010 13.– 18. und 21.– 25. Juli 20 10

K a r t e n 0 4 0 . 3 2 8 1 4 4 4 4 · w w w. t h a l i a - t h e a t e r . d e

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21.05.2010

12:44 Uh

Veranstalter

veranstaltungen juli 2010 03

Samstag 20.00 Uhr. Alle Räume der Hochschule

DAS FRANZÖSISCHE KLANGFEST Eine faszinierende, magische Klangwelt stellen die Kompositionen des 1945 in Athen geborenen und seit 1963 in Paris lebenden Komponisten Georges Aperghis dar.

Eine Veranstaltung der Hochschule für Musik und Theater und KLANG!

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Montag 19.00 Uhr. Forum der Hochschule

DIE LANGE NACHT DER NEUEN WERKE

Kammermusik und Multimediales aus den Kompositionsklassen Moderation: Prof. Peter Michael Hamel, Prof. Fredrik Schwenk Prof. Dr. Manfred Stahnke Organisation: Daniel Moreira und Friedemann Brennecke

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Dienstag 20.00 Uhr. Laeiszhalle – Musikhalle, Kleiner Saal

LIEDFORUM: MASTERKONZERT

aus Anlass der Masterprüfung Liedgestaltung von Dana Marbach, Sopran und Dan Deutsch, Klavier (Liedklasse Prof. Burkhard Kehring)

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Mittwoch 18.30 Uhr. Forum der Hochschule

JAZZ-CHOR-KONZERT Der Jazzchor der Hochschule

singt Arrangements von Manhattan Transfer, Vocal Line, Free Design u.a. Leitung: Prof. Christoph Schönherr JazzPottery – www.jazzpottery.de Mit: Nikos Titokis – Diplomkonzert Jazz Clint Campisi – Diplomkonzert Jazz

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Seite 1 Veranstalter

07

Mittwoch 20.00 Uhr.

Mendelssohn-Saal der Hochschule

KLEYNJANS-ENSEMBLE Gitarren & Schlagzeug

Werke von Mehmet Ergin, Ulli Götte, Tilman Hübner, Francis Kleynjans

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Donnerstag 20.00 Uhr. Forum der Hochschule

ORCHESTERKONZERT

mit dem Orchester des Instituts für Schulmusik Leitung: Prof. Lorenz Nordmeyer

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Freitag 20.00 Uhr. Mendelssohn-Saal der Hochschule

KAMMERMUSIKABEND

der Stipendiaten des deutsch-chinesischen Masterstudiengangs Werke von Haydn, Beethoven, Brahms und Dvorák ̌

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Sonntag 19.30 Uhr.

Mendelssohn-Saal der Hochschule

LIEDERABEND

Abschlusspräsentation der Seminare „Belcanto“ und „Englisches Lied und Oratorium“ der Studierenden der Klasse Prof. Mark Tucker und Isolde Kittel-Zerer

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Dienstag 19.00 Uhr.

Kirche St. Sophien Barmbek, Weidestraße

ORGELABEND

aus Anlass des Konzertexamens von

Young-Eun Jang (Klasse Prof. Wolfgang Zerer) Werke von Schumann, Brahms, Ritter und Reger

hochschule für musik und theater hamburg 20148 hamburg harvestehuder weg 12 www.hfmt-hamburg.de Eintritt frei, wenn nicht anders angegeben – Änderungen vorbehalten Stand 21.05.2010 Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 20148 Hamburg fon 040.45 33 26 oder 040.44 02 98

hochschule für musik und theater hamburg

hr

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Veranstalter

Hamburger

ORGELSOMMER in St. Michaelis

30. Juni bis 8. September 2010 Mittwoch, 30.6.2010 · 19.00 Uhr

Eröffnungskonzert mit den Organisten der Hamburger Hauptkirchen Sonntag, 4.7.2010 · 15.00 Uhr

Manuel Gera Hamburg

Mittwoch, 7.7.2010 · 19.00 Uhr

Tatiana Lukyanova St. Petersburg/Russland Mittwoch, 14.7.2010 · 19.00 Uhr

Kay Johannsen Stuttgart

Sonntag, 18.7.2010 · 15.00 Uhr

Christoph Schoener Hamburg Mittwoch, 21.7.2010 · 19.00 Uhr

Gerhard Weinberger München Mittwoch, 28.7.2010 · 19.00 Uhr

Peter King Bath/England

Sonntag, 1.8.2010 · 15.00 Uhr

Johannes Michel Mannheim Mittwoch, 4.8.2010 · 19.00 Uhr

Felix Pachlatko Basel

Mittwoch, 11.8.2010 · 19.00 Uhr

Ezequiel Menéndez Argentinien · USA Mittwoch, 18.8.2010 · 19.00 Uhr

Christian Skobowsky Ratzeburg Mittwoch, 25.8.2010 · 19.00 Uhr

Klemens Schnorr Freiburg

Mittwoch, 1.9.2010 · 19.00 Uhr

Manuel Gera Hamburg

Mittwoch, 8.9.2010 · 19.00 Uhr

Christoph Schoener Hamburg Karten 10,– € im Vorverkauf und an der Abendkasse 6,– € ermäßigt für Schüler und Studenten, nur an der Abendkasse freie Platzwahl Konzertkasse Gerdes · Telefon 040/453326 Turmkasse St. Michaelis alle bekannten Vorverkaufskassen Michel-Musik-Büro · Telefon 040/37 638 143 info@michel-musik · www.michel-musik.de

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Veranstalter

Hauptkirche St. Michaelis · Hamburg

Sonnabend, 30. Oktober 2010 · 18.00 Uhr

MONTEVERDI

VESPRO DELLA BEATA VERGINE Marienvesper 1610

Emma Kirkby · Susanne Ryden Sopran James Gilchrist · Andreas Post Tenor Raimund Nolte · Jens Hamann Bass Chor St. Michaelis Concerto con Anima Leitung

Christoph Schoener Karten: 8,– bis 44,– € Vorverkauf Konzertkasse Gerdes · Rothenbaumchaussee 77 · 20148 Hamburg Telefon 040/440298 · 453326 · info@konzertkassegerdes.de Turmkasse St. Michaelis sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse Information Michel-Musik-Büro · Telefon 040/37678143 info@michel-musik.de · www.michel-musik.de

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Veranstalter

Bach-Wochen 2010 Hauptkirche St. Michaelis · Hamburg Sonnabend, 30. Oktober 2010 · 18.00 Uhr

Monteverdi: Vespro della beata vergine Marienvesper 1610 (siehe gesonderte Anzeige auf der Vorseite) Mittwoch, 3. November 2010 · 20.15 Uhr Altarraumkonzert

Bach-Schumann-Nacht Robert Schumann Kinderszenen op. 15 · Geistervariationen Lieder Johann Sebastian Bach Praeludium und Fuge Es-Dur BWV 552 Andreas Schmidt Bariton Matthias Kirschnereit Klavier Christoph Schoener Orgel Karten: 25,– / 18,– €

Freitag, 5. November 2010 · 20.15 Uhr Kryptakonzert

Bell’ Arte Salzburg Werke von J.S. Bach, G.P. Telemann, C. Graupner, J.A. Hasse Annegret Siedel · Christian Leitherer Christian Zincke · Margit Schultheiß Karten: 25,– €

Mittwoch, 10. November 2010 · 20.15 Uhr Altarraumkonzert

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll

»Auferstehungssinfonie« Fassung für zwei Klaviere (1895) von Hermann Behn Christiane Behn · Mathias Weber Klavier Daniela Bechly Sopran · Iris Vermillion Alt Harvestehuder Kammerchor – Claus Bantzer Karten: 25,– / 18,– €

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Veranstalter

Sonntag, 14. November 2010 · 18.00 Uhr

W.A. Mozart: Requiem J.S. Bach: O Ewigkeit, du Donnerwort Kantate BWV 20 Dorothee Wohlgemuth Sopran Ursula Eittinger Alt Virgil Hartinger Tenor Markus Lemke Bass Chor St. Michaelis Orchester St. Michaelis

Mitglieder der Philharmoniker Hamburg und des NDR Sinfonieorchesters u.a.

Leitung Christoph Schoener Karten: 8,– bis 39,– €

Mittwoch, 17. November 2010 · 20.00 Uhr Buss- und Bettag

Johannes Brahms: Das gesamte Orgelwerk Christoph Schoener Orgel Vorstellung der neuen CD · Koproduktion NDR Kultur und Mitra-Classics

Karten: 12,– / 6,– €

Sonnabend, 20. November 2010 · 18.00 Uhr

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem Christiane Oelze Sopran Andreas Schmidt Bariton Chor St. Michaelis Orchester St. Michaelis

Mitglieder der Philharmoniker Hamburg und des NDR Sinfonieorchesters u.a.

Leitung Christoph Schoener Karten: 8,– bis 42,– €

Sonntag, 21. November 2010 · 10.00 Uhr

Bach-Kantate im Gottesdienst Ich will den Kreuzstab gerne tragen BWV 56 Andreas Schmidt Bariton Chor St. Michaelis Orchester St. Michaelis Leitung Christoph Schoener Sonntag, 28. November 2010 · 15.00 Uhr 1. Advent

Konzert zur Orgelweihe

Bach-Wochen 2010 Vorverkauf Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 20148 Hamburg Telefon 040/440298 · 453326 info@konzertkassegerdes.de Turmkasse St. Michaelis sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse Information Michel-Musik-Büro Telefon 040/37678143 info@michel-musik.de www.michel-musik.de

Die neue Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel Manuel Gera · Christoph Schoener Orgel Thomas Rohde Oboe Karten: 5,00 €

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HC_4c_A4_Sommer010_StJacobi

Veranstalter

31.05.2010

12:01 Uhr

Seite 1

Chorkonzert Sonntag, 4. Juli, 20 Uhr

Schumann: Missa sacra a-cappella-Chöre von Hugo Wolf, Günter Raphael, Arvo Pärt Kantorei und Vokalensemble St. Jacobi Leitung: Eva-Christina Pietarinen und Dörthe Landmesser Rudolf Kelber Orgel Eintritt: � 9,- (erm. � 6,-)

HAMBURGER inORGELSOMMER St. Jacobi Dienstage im Juli und August jeweils 20 Uhr

Eintritt: � 7,- (� 4,-)

6. Juli Rudolf Kelber Mozart, Schumann, Bach

3. August Mario Hospach-Martini Konstanz Reinken, Buxtehude, Bach

13. Juli Harald Vogel Bremen Vincent Lübeck

10. August Rudolf Kelber (mitwirkend: Choralschola) Hieronymus Praetorius zum 450. Geburtstag

20. Juli Martin Sander Basel Scheidemann, Sweelinck, Buxtehude und Bach

17. August Olimpio Medori Firenze Frescobaldi, Storace, Scarlatti, Vivaldi, Bach

27. Juli Léon Berben Köln Cabanilles, Lübeck und Bach

Hamburger Orgelsommer Eröffnung in St. Michaelis Mittwoch, 30. Juni 2010, 19 Uhr Weitere Konzerte St. Michaelis St. Petri Dom St. Marien

126

www.michel-musik.de www.sankt-petri.de www.dommusik-hamburg.de

24. August Dörthe Landmesser Bach, Mozart, Cherubini 31. August Stefan Wagner Violine, Markus Wagner Cello Rudolf Kelber Orgel Reger, Rheinberger, Joseph Haas, Karl Höller


Veranstalter

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Veranstalter

Sonntag, 4. Juli 2010, 18.00 Uhr (Spielfreier Tag Fußball-WM)

ROBERT SCHUMANN: MESSE C-MOLL OP. 147 REQUIEM FÜR MIGNON OP. 98B ANTON BRUCKNER: TE DEUM IN C WAB 45 FELIX MENDELSSOHN: PSALM 114 OP. 51 Dorothee Wohlgemuth, Sopran · Nicole Pieper, Alt Achim Kleinlein, Tenor · Matthias Lüderitz, Bass Kantorei St. Nikolai · Hamburger Camerata Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe Karten: € 11,00 bis 32,00 Konzerteinführung um 17.15 Uhr (ca. 20 Minuten)

Sonntag, 29. August 2010, 18.00 Uhr 4. Emporenkonzert 2010

»Wien & Ungarn«

Werke von Joseph Haydn, Anton Webern, Zoltán Kodály und György Kurtág Quartett Cologne Karten: € 10,00 – nur an der Abendkasse

Karten sind erhältlich bei: Konzertkasse Gerdes (Tel. 45 33 26) und allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse. Kein Vorverkauf im Kirchbüro. www.Hauptkirche-StNikolai.de

Metropolitan Artist & Concert Management

Neuenfelder Orgelmusiken 2010 www.schnitgerorgel.de

Konzerte an der Arp-Schnitger-Orgel im 3. Quartal 2010 Sonntag, 4.7.10, 16.30 Uhr Arp Schnitger und seine Erben

Sonntag, 1.8.10, 16.30 Uhr Orgelkonzert Ju-Hyun Kim

Sonntag, 5.9.10, 16.30 Uhr Auff Toccata Manier

Norddeutsche Orgelmusik aus klassisch-romantischer Zeit Hilger Kespohl, Orgel

Werke von J. P. Sweelinck, D. Buxtehude, G. Böhm, J. S. Bach u.a.

Toccaten von G. Frescobaldi, D. Buxtehude, W. A. Mozart, J. S. Bach u.a.

Ju-Hyun Kim (Seoul / Korea), Orgel

Hilger Kespohl, Orgel

Eintritt frei - Kollekte für die Restaurierung der Orgel erbeten St. Pankratius-Kirche Neuenfelde - Organistenweg 7 - 21129 Hamburg 128


Veranstalter

129


Veranstalter

konzert . Felix Woyrsch

Wann 3. Juli 2010 | 19 Uhr

Max Bruch

Wo in der Martin-LutherGemeinde Alsterdorf Bebelallee 156

Wikingerfahrt

Konzert fĂźr Violine und Orchester Nr. 1 Solist: Vladislav Popyalkovsky

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5

Dirigent: Fausto Fungaroli Eintritt frei

130

und Wann 4. Juli 2010 | 19 Uhr Wo in der Aula der Rudolf Steiner Schule in den WalddĂśrfern Bergstedter Chaussee 207


Veranstalter

2010|2011 HAMBURGER KONZERTE MONDSCHEINMUSIK – ROMANTISCHE HERBSTTÖNE Musik von Brahms, Korngold, R. Strauss, v. Zemlinsky, Weill u.v.a. SA, 25.09.2010 | 20 UHR

Künstlerischer Leiter:

HL. DREIEINIGKEITSKIRCHE ST. GEORG | ST. GEORGS KIRCHHOF 19

Wolfram-Maria Märtig

TOMASO ALBINONI: KONZERT FÜR TROMPETE UND ORGEL ROBERT SCHUMANN: MISSA SACRA SA, 27.11.2010 | 18 UHR KIRCHE ST. PETER | BORSTELER CHAUSSEE 139 JOHANNES BRAHMS: SCHICKSALSLIED GUSTAV MAHLER: LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN

WERDEN SIE ABONNENT!

HUGO WOLF: DER FEUERREITER

Sichern Sie sich die besten

WOLFRAM-MARIA MÄRTIG: SINFONIETTA (UA)

Plätze, vermeiden Sie langes

SA, 19.02.2011 | 19 UHR

Anstehen an der Abendkasse

KULTURKIRCHE ST. JOHANNIS ALTONA | BEI DER JOHANNISKIRCHE 16

und sparen Sie bis zu 25 %

RICHARD STRAUSS: VIER LETZTE LIEDER

gegenüber dem regulären ˇ ANTONIN DVORÁK: STABAT MATER

Vorverkauf! Darüber hinaus

SA, 04.06.2011 | 19 UHR

zahlen Sie als Abonnent keine

HAMBURGER HAUPTKIRCHE ST. PETRI | BEI DER PETRIKIRCHE 2

Vorverkaufsgebühren! Abonnements

SILVESTERKONZERT

sind ausschließlich erhältlich bei der Konzertkasse Gerdes

MOVIE MEETS MUSICAL – EINE MUSIKALISCHE ZEITREISE „Mit neuem Programm“

Rothenbaumchaussee 77

FR, 31.12.2010 | 17:30 UHR LAEISZHALLE | KLEINER SAAL | JOHANNES-BRAHMS-PLATZ

Tel: 040 / 45 33 26

20148 Hamburg Fax: 040 / 45 48 51 www.konzertkassegerdes.de.

AUSWÄRTIGE KONZERTE

Eintrittskarten sind erhältlich bei allen

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY: ELIAS

bekannten Vorverkaufsstellen

SO, 3.10.2010 | 19 UHR

und via Internet über

DOM ST. PETER UND PAUL ZU BARDOWICK | BEIM DOM 9

www.ticketonline.de sowie an der Abendkasse

GABRIEL FAURÉ: REQUIEM

jeweils ab 45 Minuten vor

WOLFGANG AMADEUS MOZART: REQUIEM

Konzertbeginn.

KARFREITAG, 22.04.2011 | 19 UHR DOM ST. PETER UND PAUL ZU BARDOWICK | BEIM DOM 9 hamburger kammerphilharmonie

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Veranstalter

D O N N E R S TA G , 1 . J U L I 2 010 , 20 UHR LAEISZHALLE (MUSIKHALLE) HAMBURG

CARL ORFF

Carmina burana Ottorino Respighi Pini di Roma Claudio Monteverdi / Carl Orff / Modern Ritmo italiano – Percussion Session Lenneke Ruiten S O P R A N Martin Petzold T E N O R Markus Eiche B A S S Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg Unterstufenchor am Heilwig-Gymnasium Hamburg ElbtonalPercussion Hamburg Sinfonietta LEITUNG

Hansjörg Albrecht

Karten zu Euro 9 / 17 / 27 / 34 / 41 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 / 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.cpe-bach-chor.de. Übliche Ermäßigungen an der Abendkasse.

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor www.cpe-bach-chor.de

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Veranstalter

XXIII. Sommerliche Musikakademie Wohldorf-Ohlstedt (Hamburg) Internationale Meisterkurse vom 20. bis 29. August 2010 Robert Aitken - Flöte, Ingo Goritzki - Oboe Reiner Wehle - Klarinette Thomas Brandis - Violine, Barbara Westphal - Viola Wolfgang Emanuel Schmidt, Klaus Stoppel - Violoncello www.sommermusikakademie.de

Konzerte Matthias-Claudius-Kirche Wohldorf-Ohlstedt, Bredenbekstraße 59 Freitag, 20. August, 20 Uhr

Eröffnungskonzert: „Duo Inter Pares“ Sophie Heinrich, Violine, Jacques Ammon, Klavier Werke von Mozart und Schubert

Sonntag, 22. August, 20 Uhr

Konzert der Professoren Werke von Aitken, Weber, Franck, Schumann u.a.

Freitag, 27. August, 20 Uhr

I. Konzert der Meisterklassen Kammermusik und Solowerke aller Epochen

Sonnabend, 28. August, 20 Uhr

II. Konzert der Meisterklassen Kammermusik und Solowerke aller Epochen

Sonntag, 29. August, 11 Uhr

Lions-Matinéekonzert

Gymnasium Buckhorn, HH-Volksdorf Im Regestall, U-Bahn Buckhorn

Teilnehmer der Meisterklassen spielen Kammermusik und Solowerke

Karten: € 13.-, Schüler und Studenten € 8.- nur an der Abendkasse Künstlerische Leitung: Prof. Klaus Stoppel Veranstalter: ev. Kirchengemeinde Wohldorf-Ohlstedt mit Unterstützung der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

Änderungen vorbehalten

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Veranstalter

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Veranstalter

14. INTERNATIONALES STEINWAY FESTIVAL unter der schirmherrschaft der kultursenatorin der freien und hansestadt hamburg, frau prof. dr. karin v. welck, präsentieren sich

Sie sind jung, und sie gehören zu den Besten. Die Preisträger der Steinway Klavierspiel-Wettbewerbe aus acht Nationen zeigen ihr Können. Sie kommen aus Belgien, China, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Spanien und der Bundesrepublik Deutschland. Die Matinee fi ndet statt am Sonntag, dem 05.09.2010, um 10.00 Uhr in der Laeiszhalle-Musikhalle Hamburg, Großer Saal. Moderation: Ranga Yogeshwar Karten ab 12.07.2010 an der Konzertkasse Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, im Classic-Center Alsterhaus, Jungfernstieg 16-20, und an der Tageskasse.

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Veranstalter

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Argentinien präsentiert Michael Brenner für BB Promotion GmbH in Kooperation mit Funke Media eine Bill Kenwright Produktion in Übereinkunft mit The Really Useful Group

T H E O F F I C I A L P R O D U C T I O N W I T H LY R I C S B Y

TIM RICE AND MUSIC BY

A N D R EW LL O Y D W EB B ER

DON’T CRY FOR ME ARGENTINA

10.-26.08.10

HAMBURGISCHE STAATSOPER TICKETS: 040 -35 68 68 · 0180 - 51 52 53 0 · 01805- 663 661 · www.evita-musical.com (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)

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Kodály-Chor

Hamburg

Veranstalter

Neuer Chorleiter gesucht! Wir sind ein ambitionierter Laienchor mit ca. 50 Sängerin­ nen und Sängern, die aus Freude am Singen regelmäßig montags abends proben. Gegenstand unserer Arbeit ist anspruchsvolle Chorliteratur von der Renaissance bis zur Moderne, aber auch gern Werke folkloristischen Ursprungs. Gelegentlich nehmen wir an nationalen und internationalen Chorwettbewerben teil. Auf Chorreisen im In- und Ausland knüpfen wir gern Kontakte mit dortigen Partnerchören, was wir als ideale Möglichkeit zur Völkerverständigung erlebt haben. Unsere Chorfreizeiten nutzen wir neben der intensiven Probenarbeit auch zum Feiern und Klönen. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, unseren Chor zu leiten, dann rufen Sie bitte unseren Vorsitzenden Dirk Nägelen unter folgenden Rufnummern an. Festnetz: 040/836234

Mobil: 0176/49383319

Impressum Verlag concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Überseering 29 22297 Hamburg Tel: 040 657 90 81-0 Fax: 040 657 90 817 info@concerti.de www.concerti.de Herausgeber Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Dr. Arnt Cobbers (Leitung, AC), Mirko Erdmann, Dr. Klemens Hippel (KH), Friederike Holm, You-Son Huh, Peter Krause, Jörg Roberts Autoren dieser Ausgabe Christoph Forsthoff, Corinna Hesse, Detmar Huchting (DH), Sören Ingwersen (SI), Heiner Milberg (HM), Elisabeth Richter, Volker Tarnow (VT), Eckard Weber (EW) Art Direktion & Gestaltung Tom Leifer Design

Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße 25704 Meldorf Anzeigen You-Son Huh Tel: 040 657 90 81-0 anzeigen@concerti.de

Tel: 040 657 90 808 Fax: 040 657 90 817 leserservice@concerti.de Erscheinungsweise elf Mal jährlich Auflage 25.000 Exemplare

Edgar Wintersperger Tel: 040 657 90 814 e.wintersperger@concerti.de

Alle Rechte concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH

Anzeigen Veranstalter regional Jörg Roberts Tel: 040 657 90 813 j.roberts@concerti.de

Zusatz Der Terminkalender und die Service­seiten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankün­ digungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

Anzeigen Musikindustrie / Labels Mirko Erdmann Tel: 040 657 90 816 m.erdmann@concerti.de Abonnement Das Jahresabonnement kostet 25 EUR frei Haus. concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Leserservice Postfach 600 423 22204 Hamburg

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Vorschau

concerti im September

Kent Nagano und das Bayerische Staatsorchester gastieren mit Strauss und Bruckner. Der junge Luxemburger Pianist Francesco Tristano stellt sich als Artist in residence der Symphoniker vor, und Rinaldo Alessandrini präsentiert italienische Barockmusik mit seinem Concerto Italiano. concerti – Das Hamburger Musikleben erhalten Sie im Abonnement sowie kostenlos an allen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und CafÊs. 138

Fotos: Nicolas Ruel, Eric Larrayadieu, Aymeric Giraudel

Die Ausgabe 09/10 erscheint am 20. August


concerti concerti –-Das Hamburger Musikleben GmbH Das Hamburger Musikleben Leserservice Leserservice Überseering 29 Postfach 600 423 22297 Hamburg 22204 Hamburg

concerti

Das bezahlt Porto Porto bezahlt der Empfänger

HIER SPIELT DIE MUSIK! Jeden Monat neu mit exklusiven Interviews, Porträts, Konzerttipps, dem NDR Kultur-Radioprogramm sowie dem gesamten Klassikprogramm für Hamburg.

JULI/AUGUST 2010

JUNI 2010

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„Alle wollen Chopin von mir“

Ein musikalischer WeltbürgerMIT POCKETPLAN UND RADIOPROGRAMM CHRISTOPH VON DOHNÁNYI

Schöne Stimme JONAS KAUFMANN

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Gustav Mahler in Hamburg

MIT POCKETPLAN UND RADIOPROGRAMM

MARC MINKOWSKI

„Schönheit allein ist Kitsch“ Der ganze Beethoven MIT POCKETPLAN UND RADIOPROGRAMM

„Manchmal möchte ich Archäologe sein“

„Ich brauche das Gefühl einer Mission“ MATTHIAS KIRSCHNEREIT

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„Ich bin nicht gerade pflegeleicht“ Gustav Mahler in Hamburg MICHAEL GIELEN

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In einer romantischen Phase

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Tabea Zimmermann Christoph „Ich brauche das Gefühl einer Mission“ Queyras

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Vor- und Nachname

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MÄRZ 2010 FEBRUAR 2010

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MAI 2010


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JULI/AUGUST 2010

JUNI 2010

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ADAGIOS Tennstedt Rattle · Barbirolli Berliner Philharmoniker u.a. 2 CDs 608753 2


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