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DAS KONZERT- UND OPERNMAGAZIN

Mit Regionalteil Hamburg & Norddeutschland 384 Konzert- UNd Operntermine

Joyce DiDOnato Die große Kunst des Falschsingens Iveta apkalna Blind gehört: »Ist das Cameron?«

Pretty Yende

»Dafür bin ich doch Opernsängerin geworden!«

november 2016


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Editorial

Fotos: Ivo von Renner, gemeinfrei (Lauren Mancke); Titelfoto: Gregor Hohenberg/Sony Music Entertainment

Liebe Leserin, lieber Leser, ein kleiner, aber sehr wich­ tiger Bestandteil unseres Magazins ist die Multime­ dia-Rubrik auf der letzten Doppelseite. Inzwischen ist nämlich die Klassik nicht mehr nur angekommen in der Vielfalt der Medien, sie ist bereits mittendrin, auch wenn sie nicht gar so früh dabei war wie andere Gregor Burgenmeister Branchen. Für uns war der Herausgeber/Chefredakteur Online-Bereich von concerti von Beginn an ein zentraler Bestandteil und kein Neben­ produkt unserer Printaus­gabe. Ich freue mich sehr, dass wir nun mit dem Relaunch unserer Website sowie einem völlig neuen Klassikportal (s. rechts) das Medium concerti noch reichhaltiger und vielfältiger gestalten können. Dass man bei all den Zukunftsvisionen den Blick zurück nicht vergessen sollte, zeigt uns derzeit die Wiederbe­ lebung einer besonderen Kunstform: des Stummfilms mit Livemusik. Vorreiter dieser Bewegung ist Frank Strobel, der mit seiner Filmphilharmonie in Berlin die eher stiefmütterlich archivierten Stummfilmaufnahmen der zwanziger Jahre rekonstruiert und katalogisiert – neben vielen anderen Aktivitäten, um die sich seine Ins­ titution in den letzten Jahren verdient gemacht hat. Ganz und gar nicht stumm ist übrigens der neue Kinofilm Die Florence Foster Jenkins Story über die schlechteste Sän­ gerin aller Zeiten. Gerade die Ernsthaftigkeit, mit der das Leben der amerikanischen Millionärin erzählt wird, macht Ralf Plegers Film so sehenswert. Denn gelacht hat die Welt bereits genug über die so tragische wie bewun­ dernswerte Randfigur der Musikgeschichte. Ihr

AUS DER REDAKTION Der Begriff »Lounge« ist vielfältig, steht aber für eine Besonderheit: Sie bietet die perfekte Atmo­ sphäre für belebenden und inspirierenden Small­ talk, aber auch für tiefer­ gehende Gespräche, die im Alltag stets zu kurz kommen. Genau das wollen wir mit der concerti Lounge, un­ serem neuen Onlinepor­ tal, bieten: Musikthemen, die sich nicht direkt auf das Hörerlebnis beziehen, gleichwohl relevant und vor allem interessant sind, etwa Karajans Lei­ denschaft für Sportwä­ gen oder was Weinbau mit Komposition zu tun hat. Jeden Donnerstag erscheint auf unserer neuen Plattform ein Beitrag, der sich mit solchen Themen befasst.

Übrigens: Über Rück­ meldungen, ob und wie Ihnen unsere Lounge gefällt, freuen wir uns natürlich. Zu finden auf: www.concerti.de/lounge

November 2016 concerti   3


Inhalt

Konzert

8 Philharmonie der Nationen

porträt Kein Orchester von Weltrang ist so stark in seiner Heimat verwurzelt wie die Tschechische Philharmonie in Prag

10 »Dafür bin ich doch Opernsängerin

geworden!« interview Unter den internationalen Sängern ist Pretty Yende mit ihren 31 Jahren noch relativ jung. Dabei entdeckte die Sopranistin erst mit 16 ihre Stimme

Oper

8

Tschechische Philharmonie Im Glanz der langen Tradition

16 Diva der Disharmonien

feuilleton Der neue Dokumentarfilm

über die berühmte Falschsängerin Florence Foster Jenkins berührt auch ein Problem der heutigen Klassikwelt

Regionalseiten

Die Welt der Klassik

24 Unter Freunden

festival Große Musiker brauchen nicht

zwingend die große Bühne – das beweist das Schweizer Bürgenstock Festival

26 Pure Experimentierlust

festival Das Kölner Fest für Alte Musik

16

Joyce DiDonato als Florence Foster Jenkins Im Rausch der schiefen Töne

Rubriken 3 Editorial | 6 Kurz & Knapp | 18 Opern-Kritiken 20 Opern-Tipps | 32 CD-Rezensionen 35 Top 20 Klassik-Charts | 40 Multimedia-Tipps 42 Vorschau & Impressum 4  concerti November 2016

macht die historische Aufführungspraxis zu einem oft unerhörten Erlebnis

28 Aufblühendes Genre

reportage Filmkonzerte sind im

Klassik­betrieb längst keine Seltenheit mehr. Doch worin liegt der Reiz?

36 »Ist das Cameron?«

blind gehört Die Organistin Iveta

Apkalna hört und kommentiert Aufnahmen ihrer Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer spielt

Fotos: Petra Hajsk, Gregor Hohenberg/Sony Music Entertainment, Philipp Baben der Erde

10

Pretty Yende Am Beginn einer großen Karriere

An dieser Stelle finden Sie die interessantesten Klassikgeschichten des Monats sowie alle Konzert- und Operntermine Ihrer Region


GROSSE PIANISTEN AUF

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kurz & knapp

Mein Lieblingsstück

Ockeghem: Missa Prolationum Während meiner Studienzeit in Moskau stieß ich auf die Missa prolationum von Johannes Ockeghem und Evgeni Koroliov entdeckte ein Wunder an Polyphonie! Die Messe reißt jeden mit, egal, ob man Musikstudent oder „nur“ Musikliebhaber ist. Sie ist wie ein Gebirge: Man kann den steilen Aufstieg auf sich nehmen, man kann aber auch von unten die fantastische Sicht genießen.

16  000  000 Menschen besuchten seit 1988 den Starlight Express in Bochum. Weltweit zählt keine andere Musical-Produktion so viele Besucher an einem Standort.

Punktsieg für die Musik Um junge Menschen für klassische Musik zu begeistern, greift man gerne zu unkonventionellen Mitteln. Ein interessanter Testballon zur Publikumsverjüngung wurde im letzten Monat im niedersächsischen Gifhorn gestartet: In einem Boxzentrum bot das TenHagen Quartett erlesene Kammermusik, während die Pause durch einen Schaukampf verkürzt wurde. Unter dem Namen „Klassik im Ring“ soll dieses Konzept weitere Fortsetzungen finden.

... Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum ... STIL-NOTEN mit Siems Luckwaldt

6  concerti November 2016

Es gibt in der Mode keinen gefährlicheren Satz als diesen: „Kleiden Sie sich dem Anlass entsprechend“. Mag Mann bei einer Sommerparty noch zielsicher zu Poloshirt, Chinos und Loafer greifen und bei einer Beerdigung zum schwarzen Einreiher, wird die Sache bei kulturellen Events bereits nebulös. Was ist angebracht bei einem Rockkonzert? Outfits à la Mick Jagger, also schwarzes Leder, viel zu eng für dessen Träger und seinen Geburtsjahrgang? Und wozu, bitte schön, geht der Griff bei einem Fest für ­Alte Musik? Ab zum Kostümverleih für Ritterrüstung und Burgfräuleingewand? Jein. Denn natürlich soll kein Dresscode-Wächter zwischen

Ihnen und der Garderobe stehen, die für Sie einen Tag oder Abend zum rundum sinnlich perfekten Genuss macht. Und wenn das in einem Barockmantel nebst rockartigen Hosen im Stil von Ludwig XIV. der Fall ist – who am I to judge?! Dann aber auch die passenden langen, offenen Haare ... Sie merken, so ganz ernst meine ich das nicht. Die Freiheit des modischen Ausdrucks schon, die Verkleidung weniger. Wie ich auch seltsam finde, wenn zu einer Modenschau die Gäste in alten Entwürfen des präsentierenden Designers erscheinen. Bleiben Sie lieber authentisch und Sie selbst. Denn echte Persönlichkeit ist nie over- oder underdressed.

Fotos: Barbara Frommann, Shutterstock (2x), AA Pphotothek/Thomas Kohler

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph


3 Fragen an ... Frank-Walter Steinmeier SAFT IN SEINER FEINSTEN FORM

Klangfarben Der Jurist begann vor 25 Jahren seine Laufbahn als Politiker und ist derzeit Bundesaußenminister

Sie sind Schirmherr des FestspielWorkshops »Krzyżowa-Music – Musik aus Kreisau. Für Europa«. Welche Brücken zwischen Völkern kann die Musik schlagen, die der Politik verborgen sind? Die Schirmherrschaft für das Projekt habe ich gemeinsam mit meinem polnischen Kollegen sehr gern übernommen: Der Dialog, den wir suchen, soll vielfältig sein und sich nicht auf den politischen Austausch beschränken. Er soll Kultur einbeziehen und Menschen zusam­ menbringen. Alles das kann Musik – auch weil sie immer wieder neue Blickwinkel auf scheinbar Vertrautes öffnet.

Als international tätiger Politiker hören Sie oft »gezwungenermaßen« Konzerte bei Staatsbesuchen oder Festakten. Ist das manchmal auch Last statt Freude? Last ist es nie! Im Gegenteil: Ich kann die Ent­ spannung durch Musik genießen. Manchmal reisen die Musiker schon im Flugzeug mit wie zuletzt die Pianistin Julia Hülsmann, die ein tolles Konzert in einer Jazzkneipe im zen­ tralasiatischen Bischkek gab.

Welches klassische Stück ist Ihr Lieblingswerk? Das ist immer ein bisschen abhängig von Stimmung und Tageszeit. Und ein gerade erklärtes Lieblingswerk ist bald keins mehr, weil ich’s zu oft höre. Aber Bachs Brandenburgische Konzerte gehen fast immer.

W W W.NI EHOFFS -VAI HI NGER.DE


Porträt

Philharmonie der Nation Kein Orchester von Weltrang ist so stark in seiner Heimat verwurzelt wie die Tschechische Philharmonie in Prag. Von Teresa Pieschacón Raphael

I

nternational berühmt ist heutigen Tschechischen Phildie Tschechische Philhar- harmonie. Karel Paul, ein Mumonie wegen ihres „wei- siker der ersten Stunde im chen Klangs“ und ihrer Refe- Jahre 1903: „Die finanzielle renzaufnahmen mit Musik Lage des Orchesters war jämtschechischer Komponisten. In merlich: Gagen gab es keine, ihrer Heimat aber wird sie an- lediglich die Erträge der Kongebetet wie ein nationales Hei- zerte wurden unter den Musiligtum – mit standesgemäßer kern aufgeteilt.“ Adresse: dem Rudolfinum in Mit etwa 40 Mann – heute sind Prag, dem Tabernakel der tsche- es fast dreimal so viele – probchischen Kultur. Ihre Grün- te man in Gaststätten und Tanzdung wird mit dem Konzert am lokalen, spielte als Kurorches4. Januar 1896 an eben diesem ter auf. 1908 schien sich die Ort angesetzt, das der weltbe- Lage gebessert zu haben: Gusrühmte Antonín Dvoˇrák, sei- tav Mahler, ein Jahr zuvor noch nerzeit aus den USA zurück, Wiener Hofoperndirektor, war dirigierte. Nur wenige Jahre in Prag, um beim sechzigjährispäter, 1901, kam es zum ersten gen Regierungsjubiläum Kaiser Streik unter den Musikern. Franz Joseph I. seine siebKomponist Karel Kovaˇrovic, te Sinfonie uraufzuführen. Aus der die Leitung innehatte, ent- dem Hotel schreibt er an sein schied, die Streikenden zu ent- „liebstes Almscherl“: „Ich muss lassen. Diese formierten sich darüber nachdenken, wie man neu, zu einer Philharmoni- aus einem Wurstkessel eine schen Genossenschaft, der Pauke, aus einer rostigen Gieß8 concerti November 2016

»Er erinnerte mich an Chaplin: Seine Füße waren zu groß«

Kein Jammerleben erwartete das Orchester mit Václav Talich, der es von 1919 bis 1941 führte und dem es gelang, die Finanzen durch Auslandstourneen und die Zusammenarbeit mit His Masters Voice abzusichern. Ihm folgte 1942 Rafael Kubelík. Er setzte sich für die Verstaatlichung des Ensem­bles ein, den Wiederaufbau des DvoˇrákSaals im Rudolfinum sowie die Gründung des berühmten Musikfestivals „Prager Frühling“. Als 1948 die Kommunisten die Macht übernahmen, bekam Talich Dirigierverbot, und auch Kubelík kehrte von einer Auslandstour nicht mehr zurück.

Foto: Petra Hajsk

Fast ausschließlich mit Musikern aus dem eigenen Land besetzt: die Tschechische Philharmonie

kanne eine Trompete, aus einer Heurigenschenke ein Concertlokal machen kann. Ein verzweifelter Trompeter hat gefragt: ‚Jetzt möcht ich nur wissen, was da dran schön sein soll, wenn einer die Trompeten fortwährend in den höchsten Tönen gestopft bis zum hohen Cis hinauf blasen soll.‘ Diese Äußerung hat mich sofort auf das Innere des Menschen gewiesen, der auch sein eigenes Jammerleben, das sich in den höchsten Tönen gestopft herumquälen muss, nicht begreifen kann, und wie dieses Gekreisch in der allgemeinen Weltensymphonie in den großen Akkord einstimmen soll.“


Der Tscheche Jiˇrí Bˇ elohlávek, seit 2012 Chefdirigent, kennt das Orchester seit Kindertagen. 1972 assistierte er Václav Neuman. „Es ist in der Tat verstörend“, sagte er 2007, „dass die Wechsel an der Spitze des Orchesters so häufig kommen. Für mich ist dies ein deutliches Zeichen, dass der Organismus nicht richtig funktioniert. Die Tschechische Philharmonie ist keinesfalls ein besonders schwer zu leitendes Orchester. Am Podium fühle ich mich dort immer sehr wohl.“

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Konzert-TIPPs

Köln So. 27.11., 20:00 Uhr Philharmonie Khatia Buniatishvili (Klavier), Tschechische Philharmonie, Jiří Belohlávek (Ltg). Werke von Janáček, Schumann & Dvořák München Mo. 28.11., 20:00 Uhr Gasteig (Philharmonie) Künstler siehe Köln Werke von Dvořák & Schumann Hamburg Di. 29.11., 19:30 Uhr Laeiszhalle Künstler siehe Köln Werke von Dvořák & Rachmaninow Düsseldorf Mi. 30.11., 20:00 Uhr Tonhalle Programm und Künstler siehe Köln

Staatliches Russisches Ballett Moskau 26.12.16 Bonn 28. – 29.12.16 Essen 02.01.17 Leipzig 03.01.17 Stuttgart 04.01.17 Nürnberg 10. – 15.01.17 Berlin 22.01.17 Frankfurt a. M. 24.01.17 Düsseldorf ... und weitere Termine

Hannover Do. 1.12., 19:30 Uhr HCC (Kuppelsaal) Programm und Künstler siehe Köln online-Tipp

„Die Moldau“ von 1968 Video & Termine: concerti.de/tschechischephilharmonie CD-Tipp

Dvořák: Slawische Tänze op. 46 & 72 Tschechische Philharmonie, Jiří Belohlávek (Leitung). Decca

J.S. Bach Weihnachtsoratorium 03.12.16 Würzburg 10.12.16 Berlin 10.12.16 Hamburg 16.12.16 Speyer 17.12.16 Freiburg ... und weitere Termine

Schwanensee – Lopatkina, Korsuntsev © N. Razina

„Ein Schock für das Orchester“, erinnert sich František Sláma (1923–2004). Talich hatte ihn 1946 ins Orchester geholt. Lebhaft erinnert sich der Cellist an Gastdirigenten, etwa den fröhlichen Sir John Barbirolli: „Vom Hals hinunter erinnerte er mich an Chaplin, irgendwie waren seine Füße zu groß.“ „No, no! Frei Bogen!“ war das Motto des neunzigjährigen Leopold Stokowsky, der 1972 mit dem Orchester seine monströse Orchesterversion von Bachs Toccata und Fuge in dMoll einspielte. Beeindruckend die Persönlichkeit von Sergiu Celibidache, der Mikrofone ablehnte und obsessiv an der Dynamik feilte, im Wissen, dass die Kunst eines Orchesters sich in der Fähigkeit zeigt, im Forte noch ein Piano zu finden. Spannend die Geschichten, die Otto Klemperer von Gustav Mahler erzählte, und die Zusammenarbeit mit Arthur Honegger, Darius Milhaud und immer wieder Dmi­tri Schostakowitsch. Die Schlammschlacht um Gerd Albrecht, von 1993 bis 1996 Chefdirigent, erlebte Sláma, der bis 1981 im Orchester wirkte, nicht. Albrecht, der erste NichtTscheche am politisch brisanten Pult, wurde offenbar zum Symbol für alles, was Deutsche den Tschechen angetan hatten. „Ich muss büßen für 300 Jahre Habsburger-Herrschaft, für die Nazi-Okkupation und die Beteiligung von DDR-Truppen an der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968“, sagte er 1996 im „Spiegel“. Albrechts klare Sprache besitze in der Tschechoslowakei keine Tradition, meinte damals der tschechische Botschafter in Bonn, Jiˇri Gruša.

Lust auf Klassik?


Interview

»Dafür bin ich doch Opernsängerin geworden!« Unter den internationalen Sängern ist pretty yende mit ihren 31 Jahren noch relativ jung. Dabei entdeckte die Sopranistin erst mit 16 ihre Stimme. Von Maximilian Theis

Léo Delibes’ Blumenduett aus Lakmé als Hintergrundmusik einer Werbung – das war der Schlüsselmoment für Sie, um Opernsängerin zu werden. Da musste doch noch mehr folgen, um Ihre Passion für das Musiktheater zu besiegeln, oder?

Klar, wegen Lakmé wurde ich nicht zur Opernsängerin. Aber es war eine Initialzündung, und zwar eine sehr heftige. Da begriff ein 16-jähriges Mädchen in einer kleinen südafrikanischen Stadt plötzlich, welche Kraft und welche Macht die Stimme als Instrument haben kann. Damals kannte ich solche Musik noch gar nicht und wusste nicht, dass die menschliche 10 concerti November 2016

Stimme so ein Geschenk sein kann. Aber wie haben Sie sich musikalisch „weiterernährt“? Nur die klassisch unterlegten Fernsehwerbungen anzusehen führt sicher nicht sonderlich weit ...

»Ich war neugierig auf die große Welt der Oper« Ich habe das Radio eingeschaltet und es nach Klassiksendern durchforstet, bis ich fündig wurde: RSG, ein Sender in afrikaanser Sprache. Jeden Abend von neun Uhr bis Mitternacht gab es dort klassische Musik. Diese Sendungen habe ich auf Kassette aufgezeichnet, um mir am nächsten Tag jedes einzelne Stück anzuhören. Ich habe die Gesangsstimmen imitiert und mich mit den Arien vertraut gemacht. Zwar hatte ich schon erste Erfahrungen als Sängerin: Als ich fünf Jahre alt war, brachte mir meine Großmutter Lieder bei, später hatte ich auch Auftritte in der Kirche als Solistin. Aber als

ich erstmals hörte, welche Möglichkeiten eine klassisch geschulte Stimme hat, war ich fasziniert. Ich war aber auch schlicht neugierig gegenüber dieser großen, weiten Welt der Oper ... ... die ja nur ein Teil der klassischen Musik ist. Haben Sie sich auch mit instrumentalen oder konzertanten Formen auseinandergesetzt?

Als ich in Kapstadt studierte, ja. Das half mir auch zu verstehen, wie eine Komposition funktioniert. Ich arbeite zwar mit meiner Stimme, aber letztlich ist auch sie ein Teil des Instrumentariums innerhalb einer Opernpartitur. An der Cape Town Opera gab es neben den Opern- und Konzertaufführungen auch Weiterbildungsprogramme, die ich sehr gerne besucht habe: Ein Live-Erlebnis ist schließlich ein riesengroßer Unterschied zu einem mitgeschnittenen Radioprogramm. Gesteigert werden konnten solche Erfahrungen nur noch durch meine Bühnenauftritte selbst, wenn man seine Freude an der Musik teilen und weitergeben kann.

Foto: Gregor Hohenberg/Sony Music Entertainment

N

achdem die Südafrikanerin 2009 in Wien den Belvedere Gesangswettbewerb gewonnen hatte, durchlief die Sopranistin ihre internationale Karriere im Schnelldurchlauf, die sie binnen drei Jahre unter anderem an die Mailänder Scala und die New Yorker Met brachte. Derzeit singt sie an der Pariser Bastille, danach debütiert Pretty Yende an der Münchner Staatsoper.


zur Person

Besuchen Sie denn auch als Zuhörerin Opernaufführungen? Ganz incognito ist so etwas bei Ihrem Bekanntheitsgrad, den Sie inzwischen genießen, sicher­lich nicht mehr möglich ...

... und doch ist es für mich als Sängerin wichtig zu wissen, was das Publikum bewegt. Dieses Wissen kann ich nur erlangen, wenn ich mich selbst unter die Zuhörer mische. Aber es

stimmt schon: Es kommt inzwischen immer häufiger vor, dass mich die Leute erkennen. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen, andererseits: Wenn mich jemand anspricht und mir erzählt, was ich allein mit meinem Gesang in ihm ausgelöst habe – genau deshalb bin ich doch Opernsängerin geworden! Die großartigen Empfindungen, die ich beim Singen

Langzeitstudentin: 1985 in Südafrika geboren, lebt Pretty Yende derzeit in Mailand, wo sie neben ihrer Karriere bei Mariella Devia studiert. Begonnen hat sie ihre Ausbildung am South African College of Music in Kapstadt. Dort sang sie auch mit zwei anderen südafrikanischen Sänger­ stars: 2015 mit Johan Botha und 2016 Sunnyboy Dladla. Mit Letzterem drückte sie obendrein die Schulbank.

habe, möchte ich schließlich ans Publikum weitergeben. Und was ist, wenn die großartigen Empfindungen sich nicht einstellen? Schließlich haben Sie sicherlich hie und da beispielsweise mit Lampen­fieber zu kämpfen. November 2016 concerti  11


Interview

Früher litt ich oft unter meiner Nervosität. Aber es ist nun mal so: Wir haben es hier mit einer fiktiven, spirituellen Welt zu tun, die von uns Menschen allein mit der atmosphärischen Kraft der Musik erschaffen wird, indem wir mit Emotionen arbeiten und Figuren zum Leben erwecken. Das alles transportieren wir dem Publikum und kommunizieren dadurch auch gewissermaßen mit ihm. Die Bezeichnung der Musik als Sprache kommt da nicht von ungefähr. Ich kann aber nur überzeugend sein, wenn ich frei von negativen Emotionen bin.

Derzeit hat sich Pretty Yende aufs BelcantoFach festgelegt

Auf Ihrer neuen CD A Journey präsentieren Sie jene Belcanto-Arien, die besondere Meilensteine auf Ihrer Reise zum Opernstar darstellen. Was sind denn Ihre zukünftigen, ganz großen Ziele?

dern der Opernliteratur überhaupt singen zu dürfen! Ein weitere große Station wird in dieser Spielzeit mein Debüt am Royal Opera House in Covent Garden sein, wenn ich

an der Seite von Rolando Villazón die Adina aus Donizettis L’elisir d’amore geben werde. Ein Traum ist, sofern es meine Stimme zulassen sollte, die drei Königinnen

Till Brönner THE G O OD LIFE

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12  concerti November 2016

ZUSATZTERMINE 2017

20.03.17 29.03.17 09.04.17 10.04.17 11.04.17 12.04.17 18.04.17 30.04.17

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Ach, da braucht man gar nicht in die Zukunft zu blicken: Gegenwärtig bereite ich mich auf meinen Auftritt als Lucia di Lammermoor an der Opéra Bastille vor. Das ist definitiv ein Meilenstein für mich: An diesem großartigen Haus eine der anspruchsvollsten Partien nicht nur des Belcanto, son-


Donizettis zu singen: Anna Bolena, Maria Stuarda und Elisabeth I. in Roberto Devereux. Und dann ist da natürlich noch mein allergrößtes Ziel: eines Tages die Partie der Norma zu singen.

»Südafrika ist der Ort, der mich erdet« Paris, London, New York, Mailand, im November auch noch München, wo Sie an der Bayerischen Staatsoper Ihr Debüt feiern: Gibt es ange­ sichts Ihrer erstaunlichen Reisetätigkeit überhaupt noch einen Ort, an dem Sie sich zuhause fühlen?

Derzeit ist es Mailand. An der Scala feierte ich meine ersten internationalen Erfolge, ich konnte in dieser Stadt so viel lernen, selbst italienisch spreche ich inzwischen fließend. Aber jetzt, wo ich gerade in Paris bin ... Plötzlich fühle ich mich auch hier wie daheim und lerne die französische Sprache. Vielleicht wird ja auch hier irgendwann mal mein Zuhause sein (lacht). Aber ganz egal, wie gut es im Leben läuft und wohin einen

die eigenen Träume leiten – meine Heimat bleibt Südafrika. Hier sind meine Wurzeln, hier lernte und lebte ich, bevor ich „Pretty, die Opernsängerin“ wurde, weshalb auch Südafrika der Ort für mich ist, der mich erdet und an dem ich mich zurückziehen kann. In Ihrer Kindheit und Jugend hatten Sie sicherlich bestimmte Klischee­ vorstellungen von der Oper. Welche haben sich bewahrheitet, welche sich als falsch erwiesen?

Ein sehr großes Klischee war lange Zeit, dass schwarze Menschen bestimmte Rollen nicht singen konnten. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und man weiß es heutzutage besser. Ich selbst bin da der lebende Beweis, schließlich singe ich weltweit an Opernhäusern Rollen, die man Schwarzen früher nie gegeben hätte. Vielleicht wird es eines Tages die Oper sein, die der Welt zeigt, dass wir alle gleich sind, egal, welche Hautfarbe wir haben. Meinen Sie wirklich, das Musiktheater hat die Kraft dazu?

Was passiert denn bei einer Aufführung? Magie! Manch-

mal haben wir danach auf dem Heimweg lauter Fragen im Kopf, und manchmal sind wir einfach nur beschwingt oder inspiriert. Wie ich schon vorher sagte: Zwischen Künstlern und Publikum findet eine Kommunikation statt, die über das gesungene Wort hinaus reicht. Und wenn ich mit meinem Gesang Menschen eine Freude machen kann – dann hat die Oper die Welt doch schon bereits ein Stückweit besser gemacht. Opern-TIPP

München Mo. 27.11., 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper Donizetti: L’elisir d’amore. Pretty Yende (Sopran), Daniele Callegari (Leitung), David Bösch (Regie)

Weitere Termine: 30.11. & 2.12. online-Tipp

Pretty Yende im Porträt Video & Termine: concerti.de/yende CD-Tipp

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November 2016 concerti   13


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Oper

Die interessantesten Inszenierungen und Künstler – wir stellen Ihnen das Wichtigste aus der Welt der Oper vor

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Ohne Russlandklischees: Peter Konwitschnys Inszenierung von Boris Godunow in Nürnberg

16_Feuilleton Diva der Disharmonien Der neue Dokumentarfilm über die berühmte Falschsängerin Florence Foster Jenkins berührt auch ein Problem der heutigen Klassikwelt 18_Kurz besprochen Online-Kritiken Auszüge aus unseren tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen 20_Operntipps Die besten Musiktheaterproduktionen – ausgewählt von unserem Experten

Peter Krause November 2016 concerti  15


Feuilleton

Diva der Disharmonien Feuilleton Der neue Dokumentarfilm über die berühmte Falschsängerin Florence Foster Jenkins berührt auch ein Problem der heutigen Klassikwelt. Von Matthias Nöther

16  concerti November 2016

so offensichtlich nicht getroffenen Tonhöhen, so erinnert sich DiDonato, seien allerdings nur ein kleiner Aspekt dieses Experiments gewesen: „Ich sollte auch möglichst unmusikalisch singen und den Ton kratzen lassen. Ich habe darüber jedoch niemals meine lebenslange musikalische Ausbildung vergessen – und ich habe mich in dieser ganzen Aktion in jedem Moment wohlgefühlt!“ Joyce DiDonato bewertet das Phänomen Florence Foster Jenkins nach Abschluss der Arbei-

ten viel positiver als der Rest der Musikwelt. Im gegenwärtigen Musikleben vermisst sie manchmal „die spleenige Exzentrik“, für die Foster Jenkins stand. Farbig und wild oder nur ein Zeugnis von Unfähigkeit?

Deren zahlreiche Aufnahmen von Mozarts Königin der Nacht bis zu Verdis Traviata sieht sie nicht als Zeugnis von Unfähigkeit, sondern als Beweis, „wie farbig und wild ihr Gesang war“. Sicherlich ist das ein ungewohnter Blick auf die Dinge.

Verkehrte Welt: Mezzo-Star Joyce DiDonato mimt eine Sängerin ohne Takt- und Tongefühl

Foto: Brooke Shaden, Philipp Baben der Erde

D

urchweg werden sie als Kuriosa der Schallplattengeschichte betrachtet: Auf zahlreichen Grammofonaufnahmen ist das zweifelhafte musikalische Erbe von Florence Foster Jenkins (1868– 1944) konserviert. Die reiche amerikanische Erbin eines Bankiers singt die großen Sopranarien des Opernrepertoires ohne das mindeste Gespür für Intonation, Tempo und Klang. Noch einmal genauer über diese historische Sicht nachzudenken, dazu regt der neue Dokumentarfilm von Ralf Pleger an. Pleger beleuchtet die musikverliebte und exzentrische, millionenschwere USAmerikanerin aus verschiedenen Blickwinkeln. Wer das Kino verlässt, denkt noch lange darüber nach, wie Florence Foster Jenkins’ musikalische Aktivitäten historisch zu bewerten sind – doch auch, ob die immer etwas arrogante Zuschreibung des „Falsch-Singens“ beziehungsweise der musikalisch-technischen „Fehler“ nicht gemeinhin zu leichtfertig gebraucht werden. Die Aufgabe der Mezzosopranistin Joyce DiDonato war es, das „falsche“ Singen der selbsternannten Diva in einer kunstvoll inszenierten filmischen Perspektive nachvollziehbar zu machen. Die von Foster Jenkins


Mit 44 Jahren gab Florence Foster Jenkins (Joyce DiDonato) ihr erstes Konzert

Hubert Kolland, Präsident des Landesmusikrats Berlin, findet diesen Standpunkt dennoch nicht weit hergeholt. Man müsse sich durchaus fragen, worin beim Musizieren überhaupt ein Fehler bestehen könne. „Einen Hornkiekser bemerken eigentlich alle“, sagt Kolland. „Lieber soll man sich fragen: Beeinträchtigt das jetzt den Kern der jeweiligen Musik?“ Oft lassen aktive Sänger und Musiker beim Hören von Aufnahmen mehr Gnade walten als der Musikkonsument an der heimischen Stereo-Anlage, so Kolland: „Jeder, der selbst auch nur laienhaft ein Instrument spielt, weiß um die Missgeschicke, die Musikern und Sängern in der Aufführung passieren können.“ Foster Jenkins’ musikalische Urwüchsigkeit schätzen lernen

In der Gnadenlosigkeit, mit der wirkliche oder vermeintliche Fehler beim Musizieren geahndet und verfolgt werden, liegt vielleicht ein Charakteristikum der heutigen Klassikwelt – dabei ist Fehlerlosigkeit selbst in der besten Live-Aufführung höchst unwahrscheinlich. Die einen Hörer, so Kolland, wür-

den dabei rücksichtslos Fehler ahnden, andere wiederum sich auf eine Interpretation festlegen: „Es ist eine Gefahr für ein kreatives Hören, wenn jemand eine CD-Einspielung als die einzig richtige betrachtet.“ Angesichts des großen Angebotes an Aufnahmen und der Zunahme von Live-Aufführungen seit einigen Jahren, so Kolland, sei opern- & Konzert-TIPPs

München So. 12.2.2017, 18:00 Uhr (Premiere) Bayerische Staatsoper Rossini: Semiramide Joyce DiDonato (Semiramide) Michele Mariotti (Leitung) David Alden (Regie)

Weitere Termine: 15., 18., 23. & 26.2., 3.3.2017 Hamburg So. 14.5.2017, 20:00 Uhr Elbphilhar­ monie Händel: Ariodante. Christiane Karg (Sopran), Joélle Harvey (Sopran), Joyce DiDonato (Mezzosopran), Sonia Prina (Alt), David Portillo (Tenor), Matthew Brook (Bassbariton), The English Concert, Harry Bicket (Leitung) Essen Sa. 27.5.2017, 20:00 Uhr Philhar­ monie (Alfried Krupp Saal) In War & Peace. Joyce DiDonato (Mezzosopran), Il Pomo d’oro, Maxim Emelyanychev (Leitung). Werke von Monteverdi, Purcell, Händel, Leo & Jommelli Berlin Di. 30.5.2017, 20:00 Uhr Philharmo­ nie Programm & Künstler siehe Essen

es aber heute glücklicherweise schwierig, ein solche Meinung puristisch durchzuhalten. „Der Hörer wird ein reicheres musikalisches Erleben haben, wenn er davon Abstand nimmt, spieltechnische Probleme zu überschätzen. Wenn er etwa eine bestimmte Mahler-Interpretation der Berliner Philharmoniker im Kopf hat und das Konzert eines Jugendorchesters besucht, wird er möglicherweise etwas in der Partitur hören, das ihm sonst verborgen bleibt. Es werden einfach andere Seiten in den Vordergrund gerückt.“ Wer zu einem vielschichtigeren Hören bereit ist, wird vielleicht auch die musikalische Urwüchsigkeit einer Florence Foster Jenkins schätzen lernen – und jenen Mut anerkennen, den man niemandem, der mit einem musikalischen Anliegen auf die Bühne geht, absprechen kann. Kino-Tipps

The Florence Foster Jenkins Story Dokumentarfilm, Deutschland 2016 Ralf Pleger (Regie) Filmstart: 10.11.2016

Florence Foster Jenkins Drama, GB/Frankreich 2016 Stephen Frears (Regie) Filmstart: 24.11.2016

online-Tipp

Masterclass mit Joyce DiDonato Video & Termine: concerti.de/didonato

CD-Tipp

In War & Peace – Arien von Händel, Purcell, Jommelli u. a. Joyce DiDonato (Mezzosopran), Il Pomo d’Oro. Erato November 2016 concerti  17


Kurz Besprochen

Opern-Kritiken Auszüge aus unseren tagesaktuellen Musiktheater-Rezensionen. Weitere finden Sie unter: www.concerti.de/oper

Nürnberg 1.10.2016

Göteborg 8.10.2016

Visionen der Idylle und der Albträume

Das Lächeln des Apokalyptikers

Bilder von kolossaler existenzieller Wucht

Ravel: Die spanische Stunde & Das Kind und der Zauberspuk Oper Köln. François-Xavier Roth (Ltg.), Béatrice Lachaussée (Regie), Katrin Wundsam, Julien Behr, Judith Thielsen

Mussorgsky: Boris Godunow Staatstheater Nürnberg. Marcus Bosch (Leitung), Peter Konwitschny (Regie), Nicolai Karnolsky, David Yim. Weitere Termine: 3., 14., 22. & 27.11., 17.12.

Mozart: Idomeneo Göteborgs Operan. Laurence Cummings (Leitung), Graham Vick (Regie), Paul Nilon, Luciano Botelho, Ingela Brimberg

Oper Eine Spielzeiteröffnung mit den beiden vor allem auf deutschen Bühnen höchst selten anzutreffenden Ravel-Opern darf als ungewöhnlich bezeichnet werden. Natürlich trifft sich hier Intendantin Birgit Meyers bekanntes Engagement für die musikalische Moderne mit dem Interesse von GMD François-Xavier Roth, das französische Repertoire im Spielplan der Kölner Oper zu verankern. Roth zeigt Ravel vor allem als progressiven Komponisten. Die vom lustvoll musizierenden Gürzenich-Orchester kantig herausgeschälten Sekundreibungen könnten von einem heutigen Komponisten stammen. Für Das Kind und der Zauberspuk nimmt Béatrice Lachaussée die Gattungsbezeichnung „lyrische Fantasie“ beim Wort. Wir sehen ein surreales Nachtstück der idyllischen wie alptraumhaften Visionen. (AF)

Oper Man sieht an diesem hellsichtigen Opernabend viele Konwitschny-Konstanten: Das hoffnungsvolle Lächeln eines Apokalyptikers, der das Stück nicht nur ernstnimmt, sondern es weiterdenkt. Die zutiefst menschliche Anteilnahme für einen eigentlich so leicht zu verdammenden Antihelden, der doch eine so tragische Figur ist. Das bewusst plakative Zuspitzen der Eigenarten gleichgeschalteter dumpfer Massen, in ihrer Entwicklung vom bunten, Wodka saufenden Arbeiterund Bauernkollektiv zu den goldblondperückt, Champagner schlürfenden Scheinindividual-Edelproletariern. GMD Marcus Bosch zieht mit Konwitschny an einem Strang. Er bedient wie der Regisseur keine Russlandklischees, sondern kehrt die Radikalität der Partitur hervor, die in Nürnberg in ihrer Urfassung erklingt.(PK)

Oper Mit Wagners Mythen kennt sich Graham Vick aus, jetzt wagte der Brite sich an Mozarts Meisterwerk archaischer Verstrickungen: göttliches Schicksal gegen menschliche Emanzipation. Mit dem Kniff eines psychologischen Expressionismus hat er die Opera seria grandios geknackt. Bilder von kolossaler existenzieller Wucht erzählen vom Zwiespalt eines gebrochenen Vaters und Herrschers. Idomeneo wird bei seiner Anrufung des Neptun, dem er das Opfer seines Sohns versprochen hat, geradewegs durchs Wasser gezogen. Paul Nilon hat Reife wie tenorale Wendigkeit für die komplexe Figur. Luciano Botelho singt Sohn Idamante mit jungmännisch betörendem Belcantoschmelz. Händelexperte Laurence Cummings betont die düsteren Requiemfarben der Partitur. Ein bewegender Abend.  (PK)

18 concerti November 2016

Fotos: Paul Leclaire, Ludwig Olah, Mats Bäcker

Köln 25.9.2016


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OPERN-Tipps Ausgewählt von unserem Experten Peter Krause

München Mo. 28.11.2016

Schocker jenseit von Gut und Böse Oper Es gibt kein richtiges Le-

Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk Bayerische Staatsoper. Kirill Petrenko (Leitung), Harry Kupfer (Regie). Weitere Termine: 1., 4., 8. & 11.12.

GMD Kirill Petrenko interpretiert die Musik seines Landsmanns 20 concerti November 2016

Der Ring-Vorabend spielt noch im antik-archaischen Ambiente Wiesbaden So. 13.11.2016

Wir schaffen das Oper Uwe Eric Laufenberg schmiedet einen

Nibelungen-Ring der multiplen Zeitschichten

A

ls Uwe Eric Laufenberg zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele seine Sicht auf Wagners Parsifal vorstellte, waren die meisten Kritiker ungnädig. Sein Religionen und Kulturen versöhnendes Finale mit der bühnenweihfestspielsanften Botschaft des „Wir schaffen das“ erschien vielen Rezensenten als gedanklich unterspannt. Nun legt der Wiesbadener Intendant am eigenen Haus nach und schmiedet gemeinsam mit Alexander Joel einen Ring, der bereits bis zum Ende dieser Saison vollendet und dann zu den Maifestspielen auch zyklisch zu

bewundern sein soll. Wer wissen will, was da zu erwarten ist, muss sich in Linz umhören, wo die Interpretation bereits zu sehen war. Nach einem antik-archaischen RheingoldAuftakt wurde da der stimmige Zeitsprung in eine Weltkriegs-Walküre gelobt, die in der dunklen deutschen Geschichte verortet ist. Später soll sich der Ring in einer hoffnungsfrohen Götterdämmerungs-Gegenwart runden. Wagner: Das Rheingold Hessisches Staatstheater Wiesbaden. Alexander Joel (Leitung), Uwe Eric Laufenberg (Regie). Weitere Termine: 16., 19. & 25.11., 3. & 8.12.2016

Fotos: Wilfried Hösl, Karl und Monika Forster, Guy Vivien, Uli Weber/Decca

ben im falschen. Höchstens eine richtige Nummer schnellen Sex im Gebüsch auf dem Weg ins Lager nach Sibirien. Schostakowitsch führt uns in die Abgründe des Daseins, erzählt eine brutale Geschichte des Begehrens, der Erniedrigung, der Unterdrückung. Moralische Kategorien bestimmen das Handeln der Figuren längst nicht mehr. Gut und Böse – das war einmal. Katerina, dieses Mitleid erregende Geschöpf, schreit nach Menschlichkeit und wird zur Mörderin. Regiealtmeister Harry Kupfer, der präzise Psychologe, nimmt sich des Schostakowitsch-Schockers an.


Hannover Sa. 26.11.2016

  Weitere Tipps

Bigottes Bürgertum Oper Henzes schnurrende Schmusekatzen

Baden-Baden

Norma

gehen wieder über Leichen

H

ans Werner Henzes 1983 uraufgeführte Oper ist ein böses, buntes Maskenspiel. Nach einer Erzählung von Honoré de Balzac schrieb der englische Dramatiker Edward Bond den Text als Gesellschaftssatire auf eine bigotte bürgerliche Welt, deren moralischer Anspruch als Deckmäntelchen für höchst eigennützige Interessen dient. Die ehrenwerte Gesellschaft der nie nur schnurrenden Schmusekatzen geht in ihrem Drang nach Eros und Erbschleicherei auch mal

über Leichen. Von Anleihen an den Gassenhauer bis zum höfischen Tanz reicht die Palette, mit der Henze eine in Lüge erstarrte Gesellschaft ironisch entlarvt, der die Klischees als Bollwerk dienen, um ihre auf Profitgier und Macht ausgerichtete Welt zu schützen. Hannovers Erster Kapellmeister Mark Rohde dirigiert. Henze: Die Englische Katze Staatsoper Hannover. Mark Rohde (Leitung), Dagmar Schlingmann (Regie). Weitere Termine: 2. & 21.12.2016, 10., 20., 25. & 27.1.2017

Bluttriefende Paare OPer Der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov

gibt sein Hamburg-Debüt urch Peter Konwitschnys grandiose Vorgängerproduktion von Bartóks blutriefendem Herzog Blaubarts Burg hängt die Regielatte an der Hamburgischen Staatsoper zwar besonders hoch. Doch das neue Team hat das Zeug dazu, sie dennoch überspringen. Schon die Kopplung mit Senza Sangue aus der Feder des dirigierenden Komponisten Peter Eötvös verspricht die HochBartók: Herzog Blaubarts Burg /Eötvös: Senza Sangue Hamburgische Staatsoper. Peter Eötvös (Leitung), Dmitri Tcherniakov (Regie). Weitere Termine: 9., 15., 19., 23., 26. & 30.11.

Berlin

DIE HUGENOTTEN So. 13.11., 17:00 Uhr Deutsche Oper Berlin Der Wahlpariser Meyerbeer war ein Berliner! Der Zyklus zur Wiederentdeckung des Meisters der Grand Opéra geht weiter – mit Juan Diego Flórez als Raoul. Lübeck

Hamburg So. 6.11.2016

D

Do. 10.11., 19:00 Uhr Festspielhaus Cecilia Bartoli (Foto) hat die Interpretationsgeschichte von Bellinis stolzer Druidenpriesterin umgeschrieben: Ein Mezzo singt den Arienhit „Casta Diva“!

spannung einer weiteren hochkomplexen Paarbeziehung. Und Dmitri Tcherniakov gehört zu den wirklich Aufsehen erregenden Regisseuren unserer Zeit, der nun endlich in Hamburg debütiert. Er gilt als Spezialist für das Dunkle und Gewalttätige im Musiktheater.

Im Dezember dirigert Eötvös erneut Senza Sangue – in Rom

Weitere Tipps, Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Tosca So. 18.11., 19:30 Uhr Theater Lübeck Im Jugendstiltheater-Schmuckkästchen an der Trave feiert Puccinis Verismo-Reißer Premiere: Tilmann Knabe setzt ihn in Szene und stellt die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Politik, persönlicher Freiheit und Verantwortung. Leipzig

LUCIA DI LAMMERMOOR So. 26.11., 19:00 Uhr Oper Leipzig Katharina Thalbach entstammt einer Theaterdynastie, doch seit ihrer Jugend ist die Schauspielerin auch ein Opernfan. Erstmals inszeniert sie einen tragischen Opernklassiker.

Die Rezension zum Tipp: Über alle Premieren mit diesem Zeichen berichten wir tagesaktuell. Sie finden diese und weitere Kritiken online: www.concerti.de/oper November 2016 concerti   21


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Hamburg & norddeutschland Das Musikleben in Hamburg & Norddeutschland im November

2 Hinrich Alpers

4 Gidon Kremer

16 Mari Kodama

17 Hamburger Ratsmusik

Fotos: Hannes Caspar, Andreas Malkmus, Vincent Garnier, Holger Ceglars

Sonaten und Anekdoten

Feuer und Finesse

Klang und Toleranz

Solide und versponnen

2_Porträt »Der Ecken-Ausleuchter« Ob in der New Yorker Carnegie Hall oder in Uelzen: Hinrich Alpers vermag die Zuhörer zu fesseln 4_Interview »In der Musik ist kein Platz für Lügen und Aggression« Gidon Kremer hat sich stets für weit mehr als nur seine eigene Violin-Karriere engagiert 10_Regionale Tipps So klingt Hamburg & Norddeutschland! Die wichtigsten Termine im November 20_Klassikprogramm 30_Veranstaltungshinweise concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 1


porträt

Der Ecken-Ausleuchter

Ein Auge für den besonderen Blick: Hinrich Alpers ist leidenschaftlicher Hobby-Fotograf

W

as ist eine Mannheimer Rakete? Warum empfiehlt es sich, auch gegen den Willen des Komponisten dessen Schubladen zu durchsuchen? Und was hat eine Beethoven-Sonate mit einer Schloss-Architektur gemeinsam? Bevor Hinrich Al-

pers sich an die Tasten setzt, gibt der Pianist seinem Publikum gerne anschauliche Erklärungen und Anekdoten mit auf den Konzert-Weg. So auch bei seinem Beethoven-Zyklus, den er erstmals auf der „Internatio­ nalen Sommerakademie Lüneburger Heide“ aufführte: 2010

2 Hamburg & Norddeutschland concerti 11 .16

hat der heute 35-Jährige, der sein Klavierstu­dium in Hannover und New York absolvierte, das Festival mit Konzerten und Meisterkursen in seiner Geburtsstadt Uelzen ins Leben gerufen. Dabei war Beethoven für ihn als Jugendlicher eher ein rotes Tuch gewesen: Bei „Jugend musiziert“ spielte der 14-Jährige lieber die Sonate von Berg – und hinterließ eine beeindruckte, aber etwas ratlose Jury ob dieser ungewöhnlichen Stückwahl. „2009 habe ich den Beethoven-Wettbewerb in Bonn gewonnen und gedacht: Jetzt musst du natürlich Beethoven spielen. So habe ich quasi im Vorübergehen immer mal wieder eine Sonate einstudiert“, erzählt Alpers – und lobt nebenbei den thailändischen Rindereintopf, den er sich bestellt hat. Ja, er sei auch ein Gourmet und koche gern – etwa für seine Frau und die drei kleinen Söhne, mit denen sie in Berlin leben. Als der erste auf die Welt kam, nutzte Alpers die Zeit zu Hause zum intensiven Studium der Beethoven-Sonaten. Als zwei Jahre später die Zwillinge folgten, hat er sich das gesamte Klavierwerk Ravels vor- und auch aufgenommen: „Ich bin nicht wahnsinnig versteift auf Komplettprojekte,

Foto: Hannes Caspar

Ob in der New Yorker Carnegie Hall oder in Uelzen: hinrich alpers vermag die Zuhörer durch sein Spiel ebenso zu fesseln wie durch Anekdoten und Erklärungen. Von Sören Ingwersen


»Kubricks Filme kann man mit Mahlers Sinfonien vergleichen«

Versteift oder nicht – 2017 wird ein weiteres Komplettprojekt erscheinen: Mit Freunden hat Alpers die Lieder und Kammermusik des im Ersten Weltkrieg jung gestorbenen Komponisten Rudi Stephan eingespielt. „Dessen Musik habe ich mit vierzehn im Sinfoniekonzert in meiner Heimatstadt kennengelernt – und ich war absolut plattgebügelt. Von da an gehörte Rudi Stephan zu meinem Leben.“ Doch auch andere Künstlergrößen lassen sein Herz höher schlagen: die Pianisten Walter Gieseking und Swjatoslaw Richter, weil sie so vielseitig waren und ohne Scheuklappen musizierten. Oder der 1999 verstorbene Stanley Kubrick, zu dessen Familie und ehemaligem Produzenten Jan Harlan der umtriebige Musiker Kontakte unterhält: „Es gibt zwölf große Kubrick-Filme. Das sind Meisterwerke für die Ewigkeit, die man mit den Sinfonien Beethovens oder Mahlers vergleichen kann.“ Meisterwerke eines Regisseurs, der eine Szene für The Shining 140-mal von seinen Schauspielern wiederholen ließ: „Er wartete immer darauf, dass etwas passierte, von dem er sagen konnte: ,Das ist es!‘“, erzählt Alpers. „Er hat sich vom Augenblick inspirieren lassen: Als mir das klar wurde, bin ich viel offener geworden beim Erarbeiten und Spielen von Musik.“ Eine Einstellung, die ihm zu Gute kam, als er 2012 Cages Sonatas and

Interludes für präpariertes Klavier aufführte: „Man muss unglaublich viel ausprobieren und verbringt Wochen im Baumarkt, um Material und Schrauben zu kaufen – es gibt welche, die klingen gut, und andere eben nicht.“ Dabei gilt Alpers’ Suche keineswegs dem reinen Schönklang. Für Aufnahmen in Kanada konnte er zwischen zwei Steinways wählen: „Der neue Flügel war natürlich toll, perfekt und ausgewogen – doch der 1970er-Flügel hatte eine ganz eigene Qualität: Er konnte hysterisch sein. Das habe ich sehr gemocht.“ Schließlich soll die Mannheimer Rakete – so der Fachbegriff für eine schnell aufsteigende Tonfolge in der Melodiestimme – ja auch zünden.

ALAIN PLATEL / STEVEN PRENGELS

NICHT SCHLAFEN

MAHLER-PROJEKT

24.–26.11.2016 / 20:00 »Großartiger kann man der Krise einer Epoche und dem Bedürfnis nach Erlösung nicht Ausdruck geben. Platel hat ein vitales Mahnmal des Schmerzes errichtet.« nachtkritik.de

Konzert-TIPPs

Uelzen Sa. 29.10., 19:00 Uhr Theater an der Ilmenau Hinrich Alpers & Markus Becker (Klavier), Elbtonal Percussion, St. Marien Kantorei Uelzen, Erik Matz (Leitung). Orff: Carmina Burana, Debussy: En blanc et noir, Bartók: Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug Hamburg Mi. 6.11., 16:00 Uhr Alte Druckerei Ottensen 32x Beethoven (IV). Hinrich Alpers (Klavier). Beethoven: Klaviersonaten op. 26, op. 27/1, op. 27/2 & op. 28 online-Tipp

Spontanes Konzert im Freien Video & Termine: concerti.de/alpers CD-Tipp

Ravel: Sämtliche Klavierwerke Hinrich Alpers (Klavier). Honens (2 CDs)

Foto: © Chris Van der Burght

aber ich leuchte gerne in möglichst viele Ecken hinein, wenn ich mich mit etwas befasse.“

AGEL N P KKAMAPM E .D NAGEL

TICKETS: KAMPNAGEL.DE / 040 270 949 49


interview

»In der Musik ist kein Platz für Lügen und Aggression« Ob Nachwuchsförderung, zeitgenössische Musik oder politisches Statement: gidon kremer hat sich stets für weit mehr als nur seine eigene Violin-Karriere engagiert. Von Jakob Buhre

Sie äußern sich in Ihren Interviews nicht selten kritisch, auch zu politischen Themen. Wie vorsichtig muss heute ein Künstler sein mit den Worten, die er wählt?

Das ist eine gute Frage – und ich werde präzise antworten, in dem ich sage: Man muss ehrlich bleiben. Ehrlich und keinesfalls gleichgültig. Wir leben in einer Zeit, in der man sich um vieles Sorgen machen kann oder muss und wenn man die Möglichkeit hat, dar-

über etwas zu vermitteln, ist es wichtig, dass man dazu steht. In einem totalitären Land könnte das gefährlich sein, aber ich lebe ja in der ganzen Welt und entgehe dadurch dieser Gefahr. Ich glaube, für einen Künstler ist es eher gefährlich, sich von der Dramatik des Alltags abzuschirmen und in einem Elfenbeinturm zu arbeiten oder zu leben. Vergangenes Jahr lud das Toronto Symphony Orchestra die Pianistin Valentina Lisitsa wieder aus, nachdem sie sich im Internet kritisch über die ukrainische Regierung geäußert hatte.

Ich kenne die Geschichte, aus meiner Sicht ist sie es aber nicht wert, viel darüber zu sprechen, da in dem Lärm von Valentina Lisitsa sehr viele unschöne Worte vorkommen. In diesen Worten, mit denen sie ihre Musik verziert, höre ich mehr Hass als Liebe. Für mich zeigt sich darin die Gefahr, dass sich junge Künstler auf Dinge einlassen, die ihnen viel Erfolg, Publizität, Geld und Ruhm einbringen; dass sie bestimmte Dinge tun oder sagen, weil sie sich gut verkaufen. Es gibt vie-

4 Hamburg & Norddeutschland concerti 11.16

le Instrumentalisten, die bewundernswert Geige, Cello oder Klavier spielen, die aber nichts zu sagen haben. Trotzdem lauscht ihnen das Publikum voller Euphorie und die Veranstalter verkaufen ihren Namen wie Fast-Food ...

»Es ist ein Merkmal dieses ungesunden Narzissmus« … weil das Publikum die Namen aus den Medien kennt.

Ich verfolge ja auch die Medien, ich bin selbst davon angesteckt und ärgere mich dann manchmal über Dinge, die ich lieber gar nicht wissen will. Zum Beispiel hat sich Valentina Lisitsa auf das Experiment eingelassen, einer großen Öffentlichkeit ihr Üben über Youtube zu zeigen – für mich ist das ein Merkmal, dass ihr etwas ganz anderes wichtig ist, als die Musik: Es ist ein Merkmal dieses ungesunden Narzissmus, der heute sehr verbreitet ist, sei es in offener Kleidung, im Geschwätz oder in Videoclips. Klappern gehört eben zum Handwerk.

Foto: Andreas Malkmus/ECM Records

I

ch fühle mich etwas schuldig“ sagt Gidon Kremer nach 45 Minuten unseres Gesprächs im Berliner Hyatt Hotel, „schuldig, meiner jüngsten Veröffentlichung nicht gedient zu haben.“ Sicher, Kremers Alben bieten immer Anlass zu vielen Fragen, doch überwiegt an diesem Tag das Interesse an einem anderen Thema: der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik. Denn da gehört der 69-jährige Geiger zu den wenigen Musikern, die klar Stellung beziehen. Und er hat – anders als viele Künstler, die ihre Interviews im Nachhinein glätten – kein einziges seiner deutlichen Worte zurückgenommen.


zur person

1947 in Riga als Sohn deutschstämmiger Eltern geboren, gilt Gidon Kremer als einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit. 1981 gründete er das Kammermusikfest Lockenhaus, 1997 das Streichorchester Kremerata Baltica. Zahlrei­ che zeitgenössische Werke, nicht zuletzt seiner Freunde Sofia Gubaidulina und Arvo Pärt, hat er selbst uraufge­ führt.

Da bin ich als älterer Kollege Aber auf dem Pferd dieser Meivielleicht etwas zu konservativ, nung zu reiten, finde ich geich stehe für andere Werte. fährlich, auch für einen KünstDeswegen ist mir ein junger ler. Weil man sich anderen Pianist wie Daniil Trifonow so Dingen widmen sollte. sympathisch, weil er dieses Geschäft nicht betreibt. Er Nun trifft es aber nicht nur spielt zwar auch viel zu viele junge aufstrebende Künstler: Konzerte und läuft dadurch Auch jemand wie Valery Gefahr, sich kaputt zu machen Gergiev gerät aufgrund seiner – aber er verfällt nicht der Ma- politischen Einstellung immer sche, sich durch irgendeine wieder ins Kreuzfeuer. politische Äußerung Publicity Das ist kein Zufall: Jemand, der zu verschaffen. Ich bin bereit, sich dermaßen klar äußert und anders denkende, anders füh- eine Regierung unterstützt, die lende Menschen zu akzeptie- – das ist ja bewiesen – ständig ren: Wir leben in einer demo- lügt ... Musik als solches sollte kratischen Gesellschaft, jeder doch mit der Wahrheit verbundarf seine Meinung haben. den werden: Ich kann mir

kaum eine gelogene Musik vorstellen, oder gelogene Musik genießen. Wir als Interpreten sollten uns eigentlich bewusst sein, dass wir Diener sind von denen, die wahrhaftige Musik geschrieben haben. Und jemand, der sich für einen lügenden Menschen einsetzt, kommt bei mir in den Verdacht, dass er entweder etwas nicht versteht oder dass er selbst zu einem Lügner wird. Können Sie den Zwiespalt nachvollziehen, in dem sich manche Kulturschaffende in Russland befinden? Schließlich haben Sie zu Sowjetzeiten

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 5


interview

selbst auf Parteitagen musiziert ...

machen Musik, die Politik bleibt draußen?

... das kam zum Glück nur selten vor, weil ich nicht zu jener Elite gehörte, die zu Parteitagen eingeladen wurde. Dass Künstler dort spielten, war Sitte, auch meine sehr verehrten älteren Kollegen haben das getan, Oistrach selbstverständlich und sogar auch Svjatoslaw Richter.

Mir bedeutet die russische Kultur und die russische Sprache sehr viel. Ich habe in meinem Leben wahrscheinlich mehr Russisch gesprochen als meine Muttersprache Deutsch und ich bewundere Komponisten wie Alfred Schnittke, Victor Kissine und ebenso Künstler wie die russischen Regisseure Oleg Dorman und Juri Norstein. Es sind Persönlichkeiten, die zu ihrer Meinung stehen, egal ob still oder laut. Es gibt aber auch jene, bei denen ich die Spekulation durchschaue, die mit den Mächtigen der heutigen Zeit liebäugeln: Denen gehe ich lieber aus dem Weg.

Hätten Sie als Musiker denn Nein sagen können?

Ich wäre zu der Zeit wahrscheinlich nicht fähig gewesen, öffentlich Nein zu sagen. Doch es gab auch andere Beispiele, wie die Pianistin Maria Yudina, eine fantastische Person: Letztes Jahr sind all ihre Briefe erschienen, die auch zeigen, wie viel Kraft sie aus dem Glauben geschöpft hat und was für eine starke Persönlichkeit sie war. Sie musizieren dann nicht mehr Das war ein Mensch gegen ei- zusammen? nen ganzen Staat. Aber sie ließ Mit einigen von denen, die auf sich nicht zermahlen durch die der Liste der 500 stehen ... Mühle der Ideologie, sie blieb eine anständige, eine gläubige ... jener russischen Künstler, die und große Künstlerin, sie blieb seinerzeit in einem Brief an das russische Kulturministerium die ein Mensch. Wenn Sie heute mit russischen Kollegen zusammen sind, diskutieren Sie dann viel über Politik oder sagen Sie: Wir

Annexion der Krim durch Russland ausdrücklich gelobt haben ...

... war ich früher befreundet, ich habe gerne mit ihnen musiziert.

6 Hamburg & Norddeutschland concerti 11.16

Aber seit sie sich für so einen radikalen Weg entschieden haben, die Regierungsmacht zu unterstützen, tue ich das nicht mehr. Ich will mit dieser negativen Energie nicht in Berührung kommen und mit ihnen nicht auf einer Bühne stehen. Es ist ganz klar, dass Valery Gergiev enorme Energien hat, ich habe mit ihm viele Konzerte gespielt und wir konnten in der Vergangenheit eine gemeinsame Sprache sprechen. Aber heutzutage will ich nicht in dieses Energiefeld kommen, das er verbreitet. Ich habe genug andere, wunderbare Kollegen, mit denen ich meine Sicht der Welt teile. Und wie gesagt: In der Musik kann ich weder Unehrlichkeit, noch Lügen, noch Aggression Platz lassen. Ich suche eine andere Sprache, eine Sprache des Verständnisses, des Brückenbaus und der Versöhnung. Konzert-TIPP

Hamburg So. 20.11., 11:00 Uhr & Mo. 21.11., 20:00 Uhr Laeiszhalle Gidon Kremer (Violine), Philharmo­ nisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano (Leitung). Gubaidulina: Violinkonzert „In tempus praesens“, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ online-Tipp

Mozarts Violinkonzert Nr. 2 D-Dur Video & Termine: concerti.de/kremer CD-Tipp

Gubaidulina: The Canticle of the Sun Kremerata Baltica, Gidon Kremer (Violine & Ltg). ECM

Foto: EMI Classics

Trotz aller politischer Missstände: Der russischen Kultur fühlt sich Gidon Kremer sehr verbunden


16/17 KLASSIK FÜR HAMBURG

Daniil Anne-Sophie Trifonov Mutter © Dario © Acosta Höderath / DG / DG

Freitag • 11. November 2016 • 19.30 Uhr

London Philharmonic Orchestra Robin Ticciati Leitung Anne-Sophie Mutter Violine Mendelssohn Violinkonzert e-Moll op. 64 Bruckner Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

Rudolf Buchbinder © Philipp Horak

Mittwoch • 16. November 2016 • 19.30 Uhr

Rudolf Buchbinder

Klavier

Beethoven Klaviersonate G-Dur op. 14 Nr. 2 Klaviersonate c-Moll op. 13 „Pathétique“ Klaviersonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 „Mondschein“ Klaviersonate C-Dur op. 53 „Waldstein“

Khatia Buniatishvili © Gavin Evans / SCl

Dienstag • 29. November 2016 • 19.30 Uhr

Tschechische Philharmonie Jiří Bĕlohlávek Leitung Khatia Buniatishvili Klavier Rachmaninow Paganini-Rhapsodie op. 43 Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

GrigoryKoroliov Evgeni Sokolov © © Gela MaryMegrelidze Slepkova / DG

Dienstag • 13. Dezember 2016 • 19.30 Uhr

Evgeni Koroliov

Klavier

Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 • Englische Suite Nr. 2 a-Moll BWV 807 Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 Schubert Klaviersonate A-Dur D 959 In Kooperation mit Elbphilharmonie Hamburg

Karten und Informationen www.proarte.de Classic Center im Alsterhaus Telefon 040 / 35 35 55 Elbphilharmonie Kulturcafé Telefon 040 / 357 666 66

Veranstaltungsort aller Konzerte Laeiszhalle • Großer Saal


AB HEUT SPIE KLASS AU ONLI DIE ERS GE Vorhang auf für die Wiederaufnahme von concerti.de am 21.Oktober! Wir haben unser Onlineangebot für Sie neu in Szene gesetzt. Die einzigartige Komposition aus spannenden Interviews, interessanten Porträts und aktuellen Termintipps ist nur einen Klick entfernt. Jetzt auf concerti.de


E LT IK CH NE TE IGE


So Klingt

… Hamburg & Norddeutschland. Die wichtigsten Termine im November, ausgewählt von der concerti-Redaktion

Bassbetont – nicht nur an der Seite von Jan Böhmermann: William Cohn

Hamburg William Cohn schließt als Strawinskys

Soldatengeiger einen Pakt mit dem Teufel

G

egen die Art und Weise, wie man in Europa vor hundert Jahren stritt, wirken selbst die derzeitigen Diskussionen um Freizügigkeit und Flüchtlingskontingente wie Scharmützel. Die Staaten des Kontinents steckten 1916 mitten im Ersten Weltkrieg – und für Künstler, welche der Mobilisierung der Massen und der Monstrosität des maschinellen Gemetzels etwas entgegensetzen wollten, begann eine

neue Zeitrechnung. Unter den Komponisten nahm kaum jemand so radikal Abschied von den Riesenapparaten spätromantischer Orchester wie Igor Strawinsky, der im Jahr 1917 seine Geschichte vom Soldaten schrieb – ein Gleichnis über die Sinnlosigkeit von Habgier und Streit, auf revolutionäre Weise karg umgesetzt von einem Vorleser, zwei Schauspielern, einer Tänzerin und sieben Musikern. Die junge norddeut-

10 Hamburg & Norddeutschland concerti 11.16

sche philharmonie begeistert seit 2010 als Zusammenschluss norddeutscher Musikstudierender ihr Publikum. Nun will sie die einstige Gegenwartskritik von Strawinsky gegen „die Ideale unserer ökonomisierten und selbstoptimierten Gegenwart“ in Stellung bringen. Dabei hat sie mit William Cohn einen Schauspieler verpflichtet, der gegenüber der musikalischen Kantigkeit und Nüchternheit der Fabel mit sonorem Bass ganz eigene Akzente setzt.  Matthias Nöther Sa. 5.11., 20:00 Uhr resonanzraum St. Pauli junge norddeutsche philharmonie, Kiril Stankow (Leitung), William Cohn (Sprecher). Strawinsky: L’Histoire du soldat

Foto: Vera Friederich

Kantiges Gleichnis gegen Habgier und Streit


1. 2016 .1 0 2 – . sik 17 he Mu

s t i H t s e t a Gre

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tscher n i p s a i , M a t t hu a r t e t n i a r o n t e m p r, c a l d e r Q e m b le o c r e t n b le i n , n d r c h o ly b oy d e n s re u . v. a . m e . s n e an u.a a ca nanz, nel h, autech m n o d l g e t F o ban le r e s a n n a M e re d i g e , M o r t o n appenings b m e s en h a r p , vo n J o h n c astallation, radio h s t t o i l s in el le n h i tr slaM, interaktive e i v t i M ose : coMp ausse

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Tipps & Termine

Kammerorchester trifft Jazzcombo Hamburg Das ensemble reflektor trägt gute

Stücke ins ehemalige Stückgutlager

N

ame und Konzerttitel klin­ gen etwas sperrig: „ensem­ ble reflektor: extended#2“. Dabei wollen die 39 Profimu­ siker alles andere als sperrig sein: Intensive Konzerterleb­ nisse durch besondere Veran­

staltungsorte sowie selten ge­ hörte und selten kombinierte Werke zu schaffen – dieses Ziel hat sich das 2015 gegründete Kammerorchester auf die Fah­ nen geschrieben.Der besonde­ re Ort: Halle 424. Das ehema­

Hier sind ausnahmsweise einmal nicht sie selbst die Brückenbauer: Das ensemble reflektor verbindet unterschiedlichste Musikstile

lige Stückgutlager im Hambur­ ger Oberhafen ist ein Indus­ triedenkmal mit besonderer Atmosphäre und wird seit 2014 für Klassik- und Jazzkonzerte genutzt. Das besondere Pro­ gramm: Zunächst klingt der Name Beethoven bei einem klassischen Orchester nicht gerade außergewöhnlich. Al­ lerdings hört man seine vier­ ten Sinfonie, die zwischen der „Eroica“ und der „Schicksals­ sinfonie“ die Rolle eines eher entspannt-geistreichen Spiels mit klassischen Formen ein­ nimmt, vergleichsweise selten. Spannend dürfte die Verbin­ dung mit dem zweiten Werk des Abends werden: ein Auf­ tragswerk für Kammerorches­ ter und Jazzcombo des Saxo­ fonisten und Komponisten Malte Schiller. Und wie das klingt, erfährt man wirklich erst am Abend der Urauffüh­ rung.  Christoph Kalies Mo. 14.11., 20:00 Uhr Halle 424 ensemble reflektor, Malte Schiller (Saxofon), Thomas Klug (Leitung). Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur, Schiller: Auftragswerk für JazzEnsemble und Kammerorchester

SALZBURG BAROCK PHILIPP AHMANN DIRIGENT BELL’ARTE SALZBURG SOLISTEN DES NDR CHORES Werke von MUFFAT, BIBER

Karten zu 24,– € / erm. 12,– € (zzgl. 10% VVG) im NDR Ticketshop, Mönckebergstr. 7 | unter ndrticketshop.de bei den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse | ndr.de/chor

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30.08.16 12:04

Fotos: Lukas Esser, gemeinfrei

So, 06.11.2016 | 19 Uhr | HAMBURG, HAUPTKIRCHE ST. NIKOLAI


Ging angekleidet zu Bett während der stalinistischen Säuberungswellen, um für die Inhaftierung gerüstet zu sein: Dmitri Schostakowitsch

Schostakowitschs musikalisches Testament Hamburg Bratschensonate und Dokumentarfilm

beleuchten die letzten Wochen des Komponisten

S

ein letztes Werk konnte Dmitri Schostakowitsch zwar noch vollenden, doch at­ met die Bratschensonate be­ reits die Nähe zum Tod: Schos­ takowitsch komponierte das Werk im Frühjahr und Sommer

1975 und korrigierte die Druck­ fahnen wenige Tage vor seinem Tod am 9. August. Er widmete die Sonate dem russischen Vi­ olavirtuosen Fjodor Druschi­ nin, der das Werk schon am 1. Oktober desselben Jahres

zusammen mit dem Pianisten Michail Muntjan uraufführte. Im Rahmen der „Happy New Ears“-Reihe werden nun Kom­ ponist und finales Werk an einem Abend lebendig. Zu­ nächst nähert sich die Musik­ wissenschaftlerin Verena ­Mogl im Gespräch mit den Musikern Tim-Erik Winzer vom Ensem­ ble Resonanz und dem Pianis­ ten Gilead Mishory dem Musi­ ker und Menschen Schostako­ witsch. Es folgt ein 75-minüti­ ger Dokumentarfilm aus dem Jahr 1981 mit Aufnahmen aus der Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegszeit sowie aus den letzten Lebenswochen, die vom letzten großen Werk, der Brat­ schensonate, beherrscht wur­ den. Dmitri Schostakowitsch konnte sie nicht mehr hören. Das Publikum aber erlebt sie an diesem Abend mit neuen, vom Filmerlebnis geöffneten Ohren. Dagmar Ellen Fischer Di. 22.11., 20:00 Uhr resonanzraum St. Pauli Happy New Ears. Tim-Erik Winzer (Viola), Gilead Mishory (Klavier). Schostakowitsch: Bratschensonate, Aranovitsch/ Sokurow: Die Bratschensonate (Film)

PHILIPPE JAROUSSKY Di, 08.11.2016 | 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

Freiburger Barockorchester | P. Jaroussky Countertenor | P. Müllejans Leitung Werke von GEORG PHILIPP TELEMANN und JOHANN SEBASTIAN BACH Karten zu 10,– bis 36,– € (zzgl. 10% VVG) im NDR Ticketshop, Mönckebergstraße 7 | unter ndrticketshop.de bei den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse | ndr.de/dasaltewerk

15840_daw_concerti_10_2016_AZ.indd 1

19.08.16 14:25 concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 13


Tipps & Termine

»Recreation des Gemüths« Hamburg Cembalist Bob van Asperen und Geiger

Thomas Pietsch in der Krypta von St. Michaelis

O

bwohl historisch rund 200 Jahre auseinander, waren sich Martin Luther und Johann Sebastian Bach über die Wirkung von Musik absolut einig: Für den Kirchenmann war sie – natürlich an zweiter Stelle nach der Theologie – die höchste Kunst, da sie unmittelbar auf die Seele des Zuhörers wirke; und dem Komponisten schienen Klänge bestens geeignet zur Ehre Gottes und „zur Recreation des Gemüths“. Letztgenanntes Zitat ist der Titel eines Konzerts in der Krypta der Hauptkirche St. Michaelis. Das protestantische Gotteshaus

öffnet sich sinnlichen Erlebnissen – anders als die Gesinnung vieler Zeitgenossen Bachs, die Musik zugunsten einer größeren Schlichtheit sogar aus dem Gottesdienst verdrängen wollten. Mit der Auffassung, Musik könne therapeutische, kathartische, sublimierende und friedensstiftende Funktionen haben, war der Reformator Luther seiner Zeit weit voraus. Vermutlich hätte er Musiker wie den Cembalisten Bob van Asperen und Thomas Pietsch samt Violine sogar persönlich eingeladen. Dagmar Ellen Fischer 

Rekonstrukteur von Bach-Sonaten und -Konzerten: Bob van Asperen Mi. 9.11., 19:30 Uhr Hauptkirche St. Michaelis (Krypta) Kryptakonzert „Zur Recreation des Gemüths“. Thomas Pietsch (Violine), Bob van Asperen (Cembalo). Werke von Bach, Biber, Walther, Froberger & Telemann

Mittag mit neun Bratschen

Z

Dieser (Noten-)Schlüssel öffnet den Bratschen die Tür zur Musik Di. 15.11., 12:30 Uhr Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Lunchkonzert mit den Bratschen der Symphoniker Hamburg. Kammermusik arrangiert für Bratschen-Ensemble

wölftonmusik ist mir völlig unbegreiflich. Ich habe doch nur zehn Finger.“ Jaja – die guten alten Bratschenwitze. Manche können davon einfach nicht lassen. Dabei haben sich die Vertreter der Tenorstimme im Streichorchester längst vom Klischee musikalischer Bräsigkeit freigespielt. Bratscher wie der Bremer Nils Mönkemeyer füllen als Solisten Konzertsäle in aller Welt und zeigen, dass warmer Klang und brillante Spielweise eine atemberaubende Symbiose eingehen können. Und so wie der legendäre Pau Casals die

14 Hamburg & Norddeutschland concerti 11.16

Idee zu einem Ensemble aus zwölf Cellisten schon 1927 ausbrütete, gibt es inzwischen auch reine Bratschergruppen – etwa die der Symphoniker Hamburg. Die treten beim traditionellen „Lunchkonzert“ in der Laeiszhalle auf und liefern kammermusikalische Leckerbissen in eigenen Arrangements. Für die Häppchen, die die Gastronomie im Brahms-Foyer dazu reichen wird, braucht man übrigens weder zwölf noch zehn, sondern nur Daumen und Zeigefinger. Bon appetit! Christoph Kalies 

Fotos: Hinrich Kuper, gemeinfrei

Die Bratscher der Symphoniker Hamburg laden zum »Lunchkonzert« ins Brahms-Foyer


Long & Thibau Thibaudet Dirige Dirigent YU LONG Klavier Klav JEAN -Y VES THIBAUDET CHEN Er Huang – Klavi Klavierkonzert GERSHWIN Variationen über „I got Rhythm“

Marc Minkowski Dirigent M ARC M INKOWSKI Bariton Ba FLORIAN SEMPEY R AVEL Suite auss „Ma mère l’oye“

S C H O S TA KO W I T S C H Sinfonie Nr. 6 h-Moll h-M

CHAUSSON Poème de l’amourr et de la mer

Laeiszhalle Hamburg mbu Freitag, 04.11.16 16 — 20 Uhr

FRANCK Sinfonie onie d-Moll

Valčuha a & Mørk Dirigent JUR A J VALČUHA Violoncello TRULS MØRK

Lae Laeiszhalle Hamburg Donnerstag, 24.11.16 — 20 Uhr Freitag, 25.11.16 — 20 Uhr

K AM M ERKONZERTE IM NDR

LJADOW Der verzauberte See ee

Athineos & Schubert bert

PROKOFJE W Sinfonisches Konzert ert ffür Violoncello und Orchester ches

Rolf-Liebermann-Studio Hamburgg Dienstag, 01.11.16 — 20 Uhr

RACHMANINOW Sinfonische Tänze

Musique de chambre ham

Laeiszhalle Hamburgg Donnerstag, 10.11.16 6 — 20 Uhr Sonntag, 13.11.16 — 11 U Uhr Musik- und Kongresshalle alle Lübeck L Freitag, 11.11.16 — 19.30 9.30 Uhr

Werke von SAINT- SAËNS, R AV EL , FAURÉ, BÖTTGER (UA) Rolf-Liebermann-Studio dio Hamburg Ha Dienstag, 29.11.16 — 20 Uhr

ndr.de/elbphilharmonieorchester


Die Ruhe vor der großen Kraftentladung Lübeck Philharmoniker sprengen die Harmonik mit

Bruckners Siebter und Schönbergs Klavierkonzert rnold Schönberg war gerade mal 22 Jahre alt, als Anton Bruckner 72-jährig in Schönbergs Heimatstadt Wien starb. Das Ringen des greisen Sinfonikers mit seinem letzten Werk, der neunten Sinfonie, hatte Schönberg aufmerksam verfolgt. Und überhaupt war seine Bewunderung und Nähe zu Bruckners alle Dimensionen sprengender Harmonik und seiner radikalen Erweiterung der sinfonischen Form viel größer, als man zunächst denken mag. Ausgerechnet die außergewöhnlich zarte und zugängliche siebte Sinfonie EDur Bruckners hatte Schönbergs Schüler Hanns Eisler später für Kammerorchester eingerichtet, um die Faktur noch transparenter zu machen. Das Stück sollte Ende 1921 in Schönbergs berühmtem Verein für musikalische Privataufführungen erstmals erklingen, wurde dann aber erst 1994 posthum uraufgeführt. Welche Rolle Bruckner in Schönbergs

Schaffen spielte, hat die amerikanischer Musikwissenschaftlerin Dika Newlin eindrucksvoll herausgearbeitet. In der hellen Siebten, vielleicht der zugänglichsten seiner Sinfonien, hatte Bruckner beinah kammermusikalische Strukturen gewählt, sich in heiterer Ausgeglichenheit und zartester Farbgebung erprobt, bevor er mit der Achten zu einer im sinfonischen Bereich noch nie dagewesenen Kraftentladung ausholte. Über die Länge von Bruckners Sinfonien haben sich berufene Geister, nicht zuletzt Peter Tschaikowsky, mokiert. Wer aber will ernsthaft bestreiten, dass das längste aller Hauptthemen im Kopfsatz der Siebten zu Bruckners sicher genialsten Eingebungen zählt?  Helmut Peters So. 27.11., 11:00 Uhr & Mo. 28.11., 19:30 Uhr MuK (Rotunde) Mari Kodama (Klavier), Phil. Orchester der Hansestadt Lübeck, Ryusuke Numajiri (Ltg). Schönberg: Klavierkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Solistin in Schönbergs Klavierkonzert: die Japanerin Mari Kodama h unter

Mehr Infos für dic

Fotos: Vincent Garnier, Holger Ceglars

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Hamburger Ratsmusik erhält den Ritter-Preis Hamburg Zwischen der Ham-

burger Ratsmusik von heute und dem gleichnamigen Ba­ rockensemble, das sich Hamburg einst „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz“ geleistet hat, gibt es ein paar Unterschiede. Gambistin Simone Eckert, Cembalistin Anke Dennert und Lautenist Ulrich Wedemeier, die das historische Instrumental­e nsemble vor einem Vierteljahrhundert wieder aufleben ließen, spielen heute nicht mehr vor Ratsherren und haben ein weitaus größeres Repertoire zur Auswahl als ihr Vorgänger. Vor Kurzem verriet Eckert, dass sie aus den Beständen der Hofkapelle Schwerin und des Schlosses Ludwigslust vergessene Manuskripte mit Originalwerken für Gambe vom Wiener Klassiker Joseph Haydn erhalten habe, mit denen sie und die Hamburger Ratsmusik sich neuerdings ebenfalls beschäftigen.  Helmut Peters

Gambistin der Hamburger Ratsmusik: Simone Eckert Di. 15.11., 19:30 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) 417. Konzert der Oscar und Vera RitterStiftung. Hamburger Ratsmusik Werke von Marais, Heudelinne, Bach, Dieupart, Marc & Forqueray

Deutsches Schauspielhaus Thalia Theater Hamburger Symphoniker Kampnagel Elbphilharmonie Konzerte Ernst Deutsch Theater Hamburgische Staatsoper NDR Elbphilharmonie Orchester The English Theatre ✘✘Sie werden jeden Monat Ohnsorg Theater aktuell über alle VeranstalKomödie Winterhuder Fährhaus tungen informiert Philharmoniker Hamburg Schmidt Theater ✘✘Sie stellen zu Hause Ihr Hamburger Camerata persönliches BühnenHamburger Kammerspiele Programm zusammen Imperial Theater St. Pauli Theater ✘✘Sie wählen Ihre Termine selbst Kammerkonzerte Altonaer Theater ✘✘Sie bestellen per Telefon, Engelsaal Post, Fax oder Mausklick Alma Hoppes Lustspielhaus Hamburger Kammeroper ✘✘Sie erhalten Ihre Karten frei Monsun Theater Haus Kirchenkonzerte Das Schiff TheaterGemeinde Hamburg Sprechwerk Ida-Ehre-Platz 14 Lichthof Theater 20095 Hamburg Ensemble Resonanz Telefon 040 - 30 70 10 70 Harburger Theater www.theatergemeinde-hamburg.de Thalia in der Gaußstraße

Die individuellen

Abos

für die ganze Stadt!


Talk im Kulturcafé

Sachse mit Blech und Gloria Neubrandenburg Ludwig Güttler verströmt virtuosen Trompetenglanz

In Kooperation mit

Di, 6. Dezember | 18 Uhr

Georg Nigl

2015 wurde er von der Zeitschrift »Opernwelt« zum Sänger des Jahres gekürt, jetzt kommt der österreichische Bariton mit einem Liederabend in die Laeiszhalle. Zuvor stellt er sich im Talk im Kulturcafé vor. Moderation: Melanie von Bismarck Eintritt frei

M

it Musik Berge versetzen“, lautet der Titel eines Buches über Ludwig Güttler, das der legendäre Trompeter, Dirigent und Festivalleiter zwar nicht selbst verfasst hat, in dem er aber einige Anekdoten und Geschichtchen aus seinem Leben verrät. Selbst wenn Güttler nicht hundertprozentig fit war, hätte der heute 73-Jährige nur im äußersten Notfall einen seiner geliebten Auftritte abgesagt. Vor vielen Jahren betrat er in Hamburg die Laeiszhallen-Bühne ohne sein wichtigstes Werkzeug, was zunächst ja Schlimmes ahnen ließ: Ludwig Güttler ohne Blech und Gloria, mit Frack und Taktstock und trauriger Miene. Seine Trompete sei zwar nicht kaputt, ließ er damals wissen, aber er selber, wenn auch nur ein kleines Stückchen: Eine Entzündung ausgerechnet an der Oberlippe, des Bläsers wichtigstem Körperteil also, hätte ihn erwischt. Klar, dass ein echter Sachse wie er Schlägel und Eisen dann nicht gleich fallen lässt, sondern kurzerhand zu anderer Gerätschaft greift, in diesem Fall zum Dirigierstab. Für Güttler kein Problem, schließlich ist er nun mal ein Allround-Talent.  Helmut Peters Mi. 2.11., 20:00 Uhr Konzertkirche Ludwig Güttler (Trompete), Leipziger Bach Collegium. Werke von Telemann, Finger, J. C. Bach, J. S. Bach u. a.

Barkhof 3 / 20095 Hamburg Tel: 040 357 666 66 www.elbphilharmonie.de Urgestein der Barocktrompete: Ludwig Güttler

Foto: Juliane Njankouo

am Mönckebergbrunnen


DAS NEUE ALBUM MIT DEN SCHÖNSTEN ITALIENISCHEN SONGS wie VOLARE, VOGLIO VIVERE COSI, MATTINATA, NON TI SCORDAR DI ME, PARLAMI D’AMORE, TORNA A SURRIENTO, PASSIONE, CARUSO u. a . MIT DEM ORCHESTRA DEL TEATRO MASSIMO PALERMO. WWW.JONASKAUFMANN.COM

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Foto: © Julian Hargreaves/Sony Classical

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Programm

Das Klassikprogramm für Hamburg & Norddeutschland im November

20:00 Alte Druckerei Ottensen Daniel Hoyos Rodríguez (Klavier)

Konzert

Musik in Kirchen

19:30 Staatliche Jugendmusikschule (Miralles-Saal) Hochschulorches­ ter, Dirigierklasse Prof. Ulrich Wind­ fuhr (Leitung). Mozart: Violinkonzert, Mahler: Sinfonie Nr. 5

17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik. Simon Schumacher (Orgel) 19:30 Hauptkirche St. Michaelis (Krypta) Krypta-Konzert. Juris Teich­ manis (Violoncello). Bach: Solosuiten Nr. 1 G-Dur & Nr. 6 D-Dur BWV 1012, Reger: Suite G-Dur op. 131c Nr. 1

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Hamburger Kammermusikfest Inter­ national: Eröffnungskonzert. Yuki Ma­ nuela Janke (Violine), Robert Oberaigner (Klarinette), Narine Yeghi­ yan (Sopran), Maria Gortsevskaya (Mezzosopran), Karo Khachatryan (Tenor), Elisaveta Blumina (Klavier). C. Schumann: Drei Romanzen, Ust­ wolskaja: Trio, Mamlok: Drei Bagatel­ len, Chatschaturjan:, Schostakowitsch: Aus der Jüdischen Poesie 20:00 NDR Rolf-Liebermann-Studio Große Kammermusik. Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters & Gäste. Athineos: Ithaki nach Gedich­ ten von Konstantinos Kavafis für So­ pran, Bariton und Kammerensemble (DEA), Schubert: Oktett F-Dur D 803 Musiktheater

19:30 Staatsoper Verdi: Rigoletto 20:00 Staatsoper (Opera Stabile) Even the Night Herself Is Here. Pur­ cell: Dido and Aeneas & A Fairy Queen Musik in Kirchen

Mecklenburg-Vorpommern

20:00 Konzertkirche Neubrandenburg Ludwig Güttler (Trompete), Leipziger Bach Collegium

3.11. Donnerstag Konzert

20:00 Freie Akademie der Künste JugendGitarrenOrchester-Hamburg 20:00 Kulturkirche Altona Hambur­ ger Kammermusikfest International. Ksenia Dubrovskaya (Violine), Ramon Jaffé (Violoncello), Kirill Soldatov (Trompete), Moritz Schott (Orgel). Werke von Pakhmutova, Glière u. a. 20:00 Laeiszhalle Nocturnal Dances. Hamburger Camerata, Arto Noras (Vi­ oloncello), Elbtonal Percussion, Ralf Gothóni (Leitung). Elgar: Introduktion und Allegro, Sallinen: The Nocturnal Dances of Don Juan Quixote, Schtschedrin: Carmen-Suite

18:00 St. Marien Dom Musik im Got­ tesdienst. Eberhard Lauer (Leitung). Vittoria: Missa „O quam gloriosum“

21:00 resonanzraum St. Pauli ePhil. Kara-Lis Coverdale (live electronics)

Niedersachsen

Musik in Kirchen

10:00 Theater Lüneburg (Junge Bühne T.3) Aladin. Olaf Schmidt (Choreografie)

12:00 Mahnmal St. Nikolai CarillonKonzert mit Hajo Patschkowski

2.11. Mittwoch Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung) 20:00 Staatsoper (Opera Stabile) Even the Night Herself Is Here. Pur­ cell: Dido and Aeneas & A Fairy Queen 20 Hamburg & Norddeutschland

Sonstiges

18:00 Museum für Kunst & Gewerbe Musikalische Führung in der Samm­ lung Historische Tasteninstrumente Schleswig-Holstein

19:30 Theater Lübeck R. Strauss: Ariadne auf Naxos (Premiere). Ryusuke Numajiri (Leitung), Aurelia Eggers (Regie)

20:00 Schloss Kiel Jean-Yves Thibaudet (Klavier), NDR Elbphilhar­ monie Orchester, Yu Long (Leitung). Chen: Er Huang - Klavierkonzert, Gershwin: I got Rhythm (Auszüge), Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6 h-Moll Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Villa Papendorf Klassik ganz privat. Patricia Hase (Klavier). Werke von Schubert & Beethoven

4.11. Freitag Konzert

19:30 C. Bechstein Centrum Chilehaus Sofja Gülbadamova (Klavier). Werke von Brahms & Liszt 20:00 Alte Druckerei Ottensen Holger Schönwald (Gitarre) 20:00 Kulturhof Dulsberg Hambur­ ger Gitarrenfestival. Mike Dawes, Adam Rafferty & Joscho Stephan (Gitarre), Hands on Strings

Tipp

5.11. samstag

20:00 Laeiszhalle Hamburg glücksfall - 70 Jahre Franz-Schu­ bert-Chor. Karola Pavone (Sopran), Michael Connaire (Tenor), Maximi­ lian Krummen (Bariton), FranzSchubert-Chor Hamburg, Loksted­ ter Kinderkantorei, Singschule Niendorf, Symphoniker Hamburg, Christiane Hrasky (Leitung). Orff: Carmina Burana, Albrecht: Leben Eine Schubertiade (UA)  Womit beschenkt sich ein Chor zu seinem 70. Geburtstag? Mit einem Auftragswerk über das Leben seines Namengebers Franz Schubert, komponiert von Hendrik Albrecht. Happy Birthday!

concerti-Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: Ekkehart Reinsch

1.11. Dienstag


20:00 Laeiszhalle Jean-Yves Thibau­ det (Klavier), NDR Elbphilharmonie Orchester, Yu Long (Leitung). Chen: Er Huang - Klavierkonzert, Gershwin: I got Rhythm (Auszüge), Schostako­ witsch: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54 Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia Tanztheater

19:00 Staatsoper Prokofjew: Romeo und Julia. Hamburg Ballett, John Neu­ meier (Choreografie) Musik in Kirchen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Gertrud Zander (Le­ sung), Renate Lade (Blockflöte), Peter Kröger (Klavier) 19:00 Hauptkirche St. Trinitatis Altona Musikalische Vesper 20:00 St. Marien Dom Sofia Gubai­ dulina zum 85. Geburtstag. Frauke Aulbert (Sopran), Josef Hlinka (Kon­ trabass), Cornelia Monske (Schlag­ zeug), Eberhard Lauer (Orgel) Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Jacobikirche Greifswald UWAGA!, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Florian Csizmadia (Lei­ tung) 19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Operngala

5.11. Samstag Konzert

19:00 Friedrich Ebert Halle Harburg Verdi: Messa da Requiem. Bramfelder Kantorei, Harburger Kantorei & Kam­ merorchester, Werner Lamm (Lei­ tung) 19:00 Tschaikowsky-Saal Balakirev Trio. Werke von Beethoven, Rachma­ ninow & Brahms 20:00 Laeiszhalle glücksfall 70 Jahre Franz-Schubert-Chor Weitere Infos siehe Tipp 20:30 NDR Rolf-Liebermann-Studio Hamburger Gitarrenfestival: Meister der Konzertgitarre. Pepe Romero (Gitarre) Musiktheater

15:30 Staatsoper (Opera Stabile) Matesic/Nemirova: Katze Ivanka 19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung) Tanztheater

19:00 Staatsoper Prokofjew: Romeo und Julia. Hamburg Ballett, John Neu­ meier (Choreografie) Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Musik in Kirchen

Mecklenburg-Vorpommern

11:30 Kirche am Rockenhof Volksdorf Timo Rinke (Orgel)

19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Offenbach: Hoffmanns Erzählungen 19:30 Theater Greifswald Rhapsody in Gershwin (UA). Ralf Dörnen (Cho­ reografie) 19:30 Theater Stralsund Künneke: Der Vetter aus Dingsda 19:30 Villa Papendorf Ausser der Reihe. Isabelle van Keulen (Violine), Ulrike Payer (Klavier), Rüdiger Ludwig (Kontrabass), Christian Gerber (Ban­ doneon). Werke von Piazzolla 19:30 Volkstheater Rostock Händel: Der Messias (Premiere). Katja Taranu (Regie & Choreografie)

12:00 Apostelkirche Eimsbüttel Constanze Kowalski (Orgel) 15:30 Christianskirche Ottensen Carillonkonzert mit Hajo Patschkowski 18:00 St. Johannis Eppendorf Trio­ sonaten des Barock. Evgeny Yatsuk (Corno da caccia), Sevastyana Leono­ va (Violine), Olga Chumikova (Orgel). Werke von Telemann, Krebs & Graun 19:00 Hauptkirche St. Katharinen Bach: Messe in h-Moll. Katherina Mül­ ler & Katharina Heiligtag (Sopran), Frauke Willimczik (Alt), Christian Zen­ ker (Tenor), Jonathan de la Paz Zaens (Bass), Kantorei & Kantatenorchester St. Katharinen, Andreas Fischer (Lei­ tung) 19:00 Hauptkirche St. Michaelis Ein Abend für Max Reger. Christiane Behn & Mathias Weber (Klavier), Chor St. Michaelis, Christoph Schoener (Lei­ tung & Orgel). Reger: Acht Geistliche Gesänge, Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart & Fantasie und Fuge über BACH, Brahms: Motette „Warum ist das Licht gegeben“ op. 74/1, Bach/Reger: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur & Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 19:00 St. Johannis Curslack Curslacker Abendmusik 19:00 Christianskirche Ottensen ChorAltona, Bülowchor Berlin, Vokal­ ensemble Capella Peregrina, Kleines Kantatenorchester Altona 20:00 Maria Grün Kantorei Maria Grün, Hamburger Camerata, Peter Hoffmann (Leitung). Mozart: Krö­ nungsmesse, Bach: Kantate BWV 137 Kinder & Jugend

6.11. Sonntag Konzert

11:00 Kulturhof Dulsberg Hamburger Gitarrenfestival. Giora Feidmann (Kla­ rinette), Johannes Tonio Kreusch (Gi­ tarre) 16:00 Stiftung Anscharhöhe Eppendorf Hasse: Marcus Antonius und Cleopatra. Jennifer Villanueva Stoppel (Sopran), Wolfgang Voegeli (Altus), Petra Kalusa (Flöte), Franziska Borde­ rieux (Violoncello), Regina Ewe (Con­ tinuo) 16:00 Alte Druckerei Ottensen 32 x Beethoven (IV). Hinrich Alpers (Klavier). Beethoven: KLaviersoneten op. 26, op. 27/1, op. 27/2 „Mond­ schein“ & op. 28 „Pastorale“ 16:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) 6 Saiten - 60 Minuten Gitarrenklassen im Porträt 17:00 Kulturkirche Altona Reger-Jahr. Rudolf Innig (Orgel) 18:30 Kulturhof Dulsberg Hambur­ ger Gitarrenfestival: Flamenco meets Latin. Andres Villamil & Rafael Cortés (Gitarre), Ahmed El Salamouny

16:00 Apostelkirche Eimsbüttel Joseph – ein echt cooler Träumer Sonstiges

14:00 Elbphilharmonie (Kaistudio 1) The Ship. Sound-Installation von Brian Eno - Eröffnung (täglich 14-20 Uhr) Schleswig-Holstein

19:30 Theater Kiel (Opernhaus) Delibes: Coppélia (Premiere). Yaroslav Ivanenko (Choreografie) Niedersachsen

20:00 St. Johannis Lüneburg Händel: Alexander’s Feast. Sabine Goetz (Sopran), Henning Voss (Altus), Andreas Post (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), St. Johanniskantorei, Concerto Brandenburg, Joachim Vogelsänger (Leitung)

20:00 Palais Esplanade Hamburger Kammermusikfest International: clas­ sicYoungstRs. Yury Revich (Violine), Alexey Shadrin (Violoncello), Mara Mednik (Klavier). Schumann: Drei Ro­ manzen, Doderer: Kadenz für Violine solo, Debussy/Heifez: Prélude à l’après-midi d’un faune, Ravel: Violin­ sonate Nr. 2 G-Dur, Brahms: Celloso­ nate Nr. 1 e-Moll u. a. Musiktheater

15:30 Staatsoper (Opera Stabile) Matesic/Nemirova: Katze Ivanka 18:00 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg (Premiere). Peter Eötvös (Lei­ tung), Dmitri Tcherniakov (Regie)

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 21


Klassikprogramm

Musik in Kirchen

10:00 Hauptkirche St. Michaelis Ev. Messe op Platt. Manuel Gera (Or­ gel), Kinderkantorei St. Michaelis, Sa­ muel Busemann (Leitung) 10:00 Kirche am Markt Niendorf Bachkantatengottesdienst 14:00 Kirche am Rockenhof Volksdorf Maxim Kowalev Don Kosaken 18:00 Hauptkirche St. Michaelis SonntagAbend Praytime. Jugendband St. Michaelis, David Baaß (Leitung) 18:00 Pauluskirche Altona Chor Bel­ canto, Thekla Jonathal (Leitung). Werke von Schein, Mendelssohn u. a. 18:00 Vicelinkirche Sasel Mendels­ sohn: Elias. Kantorei Sasel 19:00 Hauptkirche St. Nikolai Fest­ konzert: 70 Jahre NDR Chor. Bell’Arte Salzburg, NDR Chor, Philipp Ahmann (Leitung). Muffat: Missa „In labore re­ quies“, Biber: Missa Alleluia 19:00 Rogatekirche MeiendorfOldenfelde Festliches Konzert zum TEMAH-Jubiläum Kinder & Jugend

20:00 Laeiszhalle Christian Tetzlaff (Violine & Leitung), Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Mozart: Violinkonzert G-Dur KV 216, Schönberg: Verklärte Nacht op. 4, Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 20:00 resonanzraum St. Pauli fresh::sounds - seidenstrasse vol. 2. Duo Soie PLUS & Gäste. Werke von Seilova, Kuziyev, Ahmetjan & Özer u. a.

8.11. Dienstag Konzert

20:00 Laeiszhalle Philippe Jaroussky (Countertenor), Freiburger Barockor­ chester, Petra Müllejans (Leitung). Telemann: Der am Ölberg zagende Jesus TWV 1/364 & Jesus liegt in letz­ ten Zügen TWV 1/983, Bach: Kantate „Ich habe genug“ BWV 82 Musiktheater

19:30 Staatsoper R. Strauss: Salome Musik in Kirchen

20:00 Christianskirche Ottensen Begegnung mit den Komponisten Erhan Sanri & Axel Borup-Jørgensen. Werke von Jandl (UA) & Jørgensen

11:00 & 14:30 Laeiszhalle Kinderkon­ zert: Die kleine Meerjungfrau. Sym­ phoniker Hamburg, Jason Weaver (Leitung), Malin Büttner (Moderation) 16:00 Museum für Kunst & Gewerbe Musikalische Führung in der Samm­ lung Historische Tasteninstrumente

20:00 Hauptkirche St. Jacobi Jürgen Franz (Flöte), Gerhard Löffler (Orgel). Werke von Franck, Leclair u. a.

Schleswig-Holstein

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Jason Moran (piano)

17:00 Maria-Magdalenen-Kirche Reinbek Sarah Hanikel (Sopran), Juli­ ane Sandberger (Alt), Masanori Hat­ suse (Tenor), Jörg Müller (Leitung). Werke von Charpentier, Bach & Zelenka 17:00 St. Johannes Ahrensburg Mendelssohn: Paulus 18:00 Theater Kiel (Opernhaus) Verdi: Rigoletto 18:00 Theater Lübeck Lloyd Webber: Sunset Boulevard Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Theater Greifswald Donizetti: Don Pasquale Niedersachsen

19:00 Theater Lüneburg Benatzky: Im weißen Rössl

7.11. Montag Konzert

19:30 Pianohaus Trübger Christina Patten (Sopran), Nicky Wuchinger (Rocktenor), Marina Komissartchik (Klavier). Werke von Bernstein u. a. 22 Hamburg & Norddeutschland

9.11. Mittwoch Konzert

20:00 Kulturkirche Altona Hambur­ ger Kammermusikfest International. Bläserquintett der Staatskapelle Ber­ lin, Amparo de Triana (Kastagnetten). Mozart: Harmoniemusik aus „Cosi fan tutte“, Tailleferre: Sonate für Klarinet­ te solo, Piazzolla/Schäfer: 2 Tangos aus „Estaciones Porteñas“ u. a. Weitere Infos siehe Tipp

10.11. Donnerstag Konzert

19:00 Kunsthalle (Werner-OttoSaal) Mit den inneren Augen sehen. Lena Riedlinger (Blockflöte & Travers­ flöte), Anabel Röser (Blockflöte & Ba­ rockoboe), Olga Chumikova (Cemba­ lo). Mit Werken von Eyck, Purcell, Locke, Telemann u. a. 20:00 Laeiszhalle Truls Mørk (Vio­ loncello), NDR Elbphilharmonie Orchester, Juraj Valčuha (Leitung). Ljadow: Der verzauberte See, Prokof­ jew: Cellokonzert e-Moll, Rachmani­ now: Sinfonische Tänze Tanztheater

19:00 Staatsoper Prokofjew: Romeo und Julia. Hamburg Ballett, John Neu­ meier (Choreografie) Musik in Kirchen

12:00 Mahnmal St. Nikolai Carillon-Konzert mit Werner Lamm

Tipp

20:00 Alte Druckerei Ottensen Daniel Hoyos Rodríguez (Klavier) Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung) 19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Peter Eötvös (Leitung) Musik in Kirchen

17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik. Duo Schünemann/ Gärtner 19:00 Verheißungskirche Niendorf Gedenkgottesdienst zum 9. Novem­ ber 1938. SchülerInnen des Gymnasi­ um Ohmoor, Nele Schaumburg (Violi­ ne), Bertan Belli (Klavier) 19:30 Hauptkirche St. Michaelis (Krypta) Krypta-Konzert „Zur Re­ creation des Gemüths“. Thomas Pietsch (Violine), Bob von Asperen (Cembalo). Werke von Biber u. a.

9.11. mittwoch

20:00 Kulturkirche Hamburg-Altona Hamburger Kammermusik­ fest International. Bläserquintett der Staatskapelle Berlin, Amparo de Triana (Kastagnetten). Mozart: Harmoniemusik aus „Cosi fan tut­ te“, Tailleferre: Sonate für Klarinet­ te solo, Piazzolla/Schäfer: 2 Tan­ gos aus „Estaciones Porteñas“, Triana: „Wooden Sound“ für Kon­ zertkastagnetten (UA), Berio: Opus Number ZOO, Maric: Bläser­ quintett, Dvořák/Walter: Bläser­ quintett F-Dur nach op. 96  Kastagnetten sind für hiesige Ohren höchstens als „Klapperspiel­ zeug“ bekannt, in Spanien aber ein studierbares Konzertinstrument, welches Amparo de Triana bis zur Perfektion beherrscht.

concerti-Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Foto: Jürgen Rocholl/FACE

19:00 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung)


Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Theater Lübeck Verdi: Attila

19:30 Konzertkirche Neubrandenburg Lars Vogt (Klavier & Leitung), Neubrandenburger Philharmonie. Haydn: Die Vorstellung des Chaos aus „Die Schöpfung“, Beethoven: Klavier­ konzert Nr. 3 c-Moll, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“

Mecklenburg-Vorpommern

11.11. Freitag Konzert

19:00 Haus im Parkzwölf.orte – Klas­ sik in deinem Kiez. Daniel Golod (Kla­ vier) 19:00 Staats- und Universitätsbi­ bliothek Carl von Ossietzky (Lichthof) „Gottorf…ganz vor Freude lacht… und sagt ohn Abschied… Gute Nacht“. Santa Bulatova (Sopran), barockwerk Hamburg, Ira Hochmann (Leitung). Werke von Österreich & Schürmann 19:30 Laeiszhalle Anne-Sophie Mut­ ter (Violine), London Philharmonic Orchestra, Robin Ticciati (Leitung). Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll, Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur 19:30 Museum für Kunst & Gewerbe East Sound meets West Song. Instru­ mentalisten des Shanghai Conserva­ tory, Klavier- und Gesangsstudierende der Klasse Prof. Burkhard Kehrung 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Emerson String Quartet. Beethoven: Streichquartette Es-Dur op. 127, F-Dur op. 135 & cis-Moll op. 131 20:00 Alte Druckerei Ottensen Holger Schönwald (Gitarre) Musiktheater

19:00 Staatsoper (Opera Stabile) Matesic/Nemirova: Katze Ivanka 19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia Tanztheater

19:00 Staatsoper Prokofjew: Romeo und Julia. Hamburg Ballett, John Neu­ meier (Choreografie) Musik in Kirchen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Collegium Instru­ mentale, Klaus Singer (Leitung) 19:30 Hauptkirche St. Michaelis Christoph Schoener (Orgel). Werke von Reger & Bach/Reger Schleswig-Holstein

19:00 Theater Kiel (Opernhaus) Meyerbeer: Die Hugenotten 19:30 MuK Lübeck Truls Mørk (Violin­ cello), NDR Elbphilharmonie Orches­ ter, Juraj Valčuha (Leitung). Ljadow: Der verzauberte See, Prokofjew: Cel­ lokonzert e-Moll, Rachmaninow: Sin­ fonische Tänze Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Loewe: My Fair Lady (Premiere) 19:30 Theater Putbus Künneke: Der Vetter aus Dingsda 19:30 Volkstheater Rostock Händel: Der Messias. Katja Taranu (Regie & Choreografie)

12.11. Samstag Konzert

16:00 Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Teatime Classics. vision string quartet. Beethoven: Streichquartett f-Moll op. 95 „Quartetto serioso“, Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10 18:00 Kulturhaus Süderelbe zwölf. orte – Klassik in deinem Kiez. Viktor Soos (Klavier)

19:00 St. Johannis Harvestehude Annika Sophie Ritlewski (Sopran), Geneviève Tschumi (Alt), Elbtonal Percussion, Chor & Ensemble St. Jo­ hannis, Christopher Bender (Leitung). Schnittke: Requiem, Bach: Jesu, meine Freude, Bantzer: Messe an den Engel 19:00 St. Petri und Pauli Bergedorf Konzert des christlich-jüdischen Dia­ logs 20:00 Pauluskirche Altona Benefiz­ konzert für „Fluchtpunkt“ und „Hinz und Kunzt“. Chorallen - Stadtteilchor Altona, Samuel Busemann (Leitung) 20:00 St. Georgskirche Verdi: Messa da Requiem Schleswig-Holstein

19:30 Theater Kiel (Opernhaus) Verdi: Rigoletto 19:30 Theater Lübeck Bernstein: West Side Story Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Theater Stralsund Bizet: Carmen. Florian Csizmadia (Leitung)

19:00 Tschaikowsky-Saal Vokale Virtuosität zu viert. Peters­ quartett St. Petersburg

13.11. Sonntag

20:00 Laeiszhalle Christiane Oelze (Sopran), Michal Partyka (Bariton), Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg, Symphonieorchester der Mieczyslaw Karlowicz Philharmonie Stettin, Hansjörg Albrecht (Leitung). Brahms: Ein deutsches Requiem & Sin­ fonie Nr. 4 e-Moll, Penderecki: Agnus Dei aus „Polnisches Requiem“ Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia 19:30 Staatsoper R. Strauss: Salome Musik in Kirchen

15:00 Auferstehungskirche Barmbek Orgel für Kinder und Große Leu­ te. Irene Otto (Orgel) 15:30 Christuskirche Eimsbüttel Die Orgelmaus – Gesprächskonzert 18:00 St. Johannis Eppendorf Die Königin lädt ein. Rainer Thomsen (Orgel). Werke von Bach, Brahms u. a. 19:00 Hauptkirche St. Michaelis Oh Happy Day - Gospelklassiker von allen Emporen. Kerstin Wolf (Orgel), Ensemble Joyful Gospel, Posaunen­ chor St. Michaelis 19:00 Hauptkirche St. Nikolai Dvořák: Requiem. Katherina Müller (Sopran), Yvi Jänicke (Alt),Johannes Gaubitz (Tenor), Andreas Scheibner (Bass), Kantorei St. Nikolai, Hambur­ ger Camerata, Matthias HoffmannBorggrefe (Leitung)

Konzert

11:00 Freie Akademie der Künste Asasello Quartett. Zender: Hölderlin lesen I & Denn wiederkommen aus „Hölderlin lesen III“, Kutág: Officium breve in Memoriam Andreae Szer­ vánsky & zwölf Mikroludien „Hom­ mage à Mihály András“ 11:00 Kulturkirche Altona Emil Rei­ nert (Klavier), Hamburger Orchester­ gemeinschaft, Annalena Hösel (Lei­ tung). Werke von Bizet, Beethoven & Brahms 11:00 Laeiszhalle Truls Mørk (Violon­ cello), NDR Elbphilharmonie Orches­ ter, Juraj Valčuha (Leitung). Ljadow: Der verzauberte See, Prokofjew: Cel­ lokonzert e-Moll, Rachmaninow: Sin­ fonische Tänze 16:00 resonanzraum St. Pauli Tag und Traum. Chor des Hamburger Konservatoriums, Almut Stümke & Michael Petermann (Leitung) 16:00 Stiftung Anscharhöhe Eppendorf Daniel Lager (Altus), Gamben­ consort „Die 5 Temperamente“. Werke von Tomkins, Byrd & Bach 19:00 Kulturschloss Wandsbek zwölf.orte – Klassik in deinem Kiez. Ead Anner Rückschloss (Klavier) 19:00 Laeiszhalle Natalia Pavlova (Sopran), Irina Shishkova (Mezzoso­ pran), Ilya Selivanov (Tenor), Sym­ phoniker Hamburg, Ion Marin (Lei­ tung). Schostakowitsch: Liederzyklus „Aus jüdischer Volkspoesie“, Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 23


Klassikprogramm

19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) ZweiKlang. Feng Mantian (Ruan), Zhang Haiou (Klavier) Musiktheater

15:30 Staatsoper (Opera Stabile) Matesic/Nemirova: Katze Ivanka 16:00 Staatsoper Wagner: Lohen­ grin. Kent Nagano (Leitung) 19:00 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung) Musik in Kirchen

10:00 Hauptkirche St. Jacobi Musikalischer Gottesdienst. Vokalensem­ble St. Jacobi, Ensemble Schirokko Hamburg, Gerhard Löffler (Leitung). Weckmann: Wie liegt die Stadt so wüste 11:00 Hauptkirche St. Katharinen Mauersberger: Dresdner Requiem. Kantorei St. Katharinen, Andreas Fi­ scher (Leitung) 16:00 Kreuzkirche Alt Barmbek Olga Lubotsky (Violoncello), Faina Frey­ mann (Klavier). Werke von Tschai­ kowsky & Schubert 17:00 Erlöserkirche Farmsen Händel: Messias 17:00 Jubilate-Kirche Öjendorf Christiane Canstein (Sopran), SvenOlav Gerdes (Tenor), Schiffbek-Öjen­ dorfer Kantorei, Claus Kühner (Lei­ tung). Hettwer: Requiem, Chilcott: A Little Jazz Mass 17:00 Melanchthon-Kirche GroßFlottbek Fauré: Requiem 17:00 St. Gertrud Mundsburg Toten­ tanz. Uwe Bestert (Leitung & Orgel) 18:00 Epiphanienkirche Winterhude Roman Kazak (Panflöte), Wladimir Steba (Orgel) 18:00 Marktkirche Poppenbüttel Mozart: Requiem. Inka Neus (Alt), Martin Kötterle (Tenor), Kantorei & Junge Philharmonie Poppenbüttel, Samuel Nauck (Leitung) 19:00 St. Pauli Kirche Kammerchor St. Pauli, Karolina Kuhlmann (Leitung) Kinder & Jugend

11:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Jacques Trupin (Bandoneon), Pauline Dhuisme & Muriel Raynaud (Violine), Oliver Dams (Viola), Marie-Ange Wachter (Violoncello) 24 Hamburg & Norddeutschland

Sonstiges

Mecklenburg-Vorpommern

15:00 KomponistenQuartier „Piramo e Tisbe – Hasses vorletztes Bühnen­ werk. Wolfgang Hochstein (Vortrag)

19:30 Volkstheater Rostock Florian Krumpöck (Klavier), Norddeutsche Philharmonie Rostock, Michael Boder (Leitung). Werke von Brahms & Schönberg

Schleswig-Holstein

11:00 & 12:30 Theater Kiel (Opernhaus) Familienkonzert: Planet der Drachen. Imanuel Humm (Ezähler) 17:00 Martin-Luther-Kirche Trittau Posaunenchor Trittau 17:00 St. Nikolaikirche Kiel 100. To­ destag von Reger. Hamburger Bach­ chor St. Petri, SanktNikolaiChor Kiel. Reger: Der 100. Psalm, Bach: Kantate „Eine feste Burg ist unser Gott“, Men­ delssohn: Wie der Hirsch schreit

15.11. Dienstag Konzert

12:30 Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Lunchkonzert. Symphoniker Hamburg 19:00 Kulturpalast Billstedt zwölf. orte – Klassik in deinem Kiez. Tae-Min Hyun (Klavier) 19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) 417. Konzert der Oscar und Vera Rit­ ter-Stiftung: Preisträgerkonzert. Ham­ burger Ratsmusik. Werke von Marais, Heudelinne u. a.

19:00 Kirche am Kloster Uetersen Händel: Messiah. Katherina Müller (Sopran), Alex Potter (Altus), Stephan Zelck (Tenor), Konstantin Heintel (Bass), Kantorei Uetersen, Elbipolis Barockorchester Hamburg, Eberhard Kneifel (Leitung)

19:00 Staatsoper (Opera Stabile) Matesic/Nemirova: Katze Ivanka

19:00 Theater Kiel (Opernhaus) Delibes: Coppélia. Yaroslav Ivanenko (Choreografie)

19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Peter Eötvös (Leitung)

Mecklenburg-Vorpommern

18:00 Elbphilharmonie Kulturcafé Talk im Kulturcafé. Rudolf Buchbinder im Gespräch mit Melanie von Bis­ marck

16:00 Theater Greifswald Künneke: Der Vetter aus Dingsda 18:00 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Loewe: My Fair Lady 18:00 Volkstheater Rostock Florian Krumpöck (Klavier), Norddeutsche Philharmonie Rostock, Michael Boder (Leitung). Brahms: Tragische Ouver­ türe op. 81 & Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68, Schönberg: Klavierkonzert op. 42

14.11. Montag Konzert

19:00 TurTur Wilhelmsburg zwölf. orte – Klassik in deinem Kiez. Till Hoffmann (Klavier) 20:00 Laeiszhalle Till Brönner: The Good Life Tour. Till Brönner (trumpet) 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Hamburger Kammermusikfest International: Abschlusskonzert. Ralf Forster (Klarinette), Zohar Lerner & Andreas Neufeld (Violine), Nathan Braude (Viola), Gabriel Faur (Violon­ cello). Hensel: Streichquartett Es-Dur, Auerbach: Streichquartett Nr. 3 op. 76 „Cetera Desunt“, Brahms: Klarinetten­ quintett h-Moll op. 115 Schleswig-Holstein

20:00 Theater Kiel (1. Foyer Oper) Wir in Schleswig-Holstein: Fest der jungen Stimmen

Musiktheater

Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Volkstheater Rostock Florian Krumpöck (Klavier), Norddeutsche Philharmonie Rostock, Michael Boder (Leitung). Werke von Brahms & Schönberg

16.11. Mittwoch Konzert

19:30 Laeiszhalle Rudolf Buchbinder (Klavier). Beethoven: Sonate c-Moll „Pathétique“, Sonate cis-Moll „Mond­ scheinsonate“, Sonate G-Dur op. 14/2 & Sonate C-Dur „Waldstein-Sonate“ 19:30 Pianohaus Trübger Mischa Schumann (Klavier) 19:30 Staatliche Jugendmusikschule Mitte (Miralles-Saal) Junge Talen­ te. Ensembles & Solisten der Staatl­ chen Jugendmusikschule Hamburg 20:00 Alte Druckerei Ottensen Daniel Hoyos Rodríguez (Klavier) Musiktheater

19:30 Staatsoper R. Strauss: Salome Musik in Kirchen

17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik. Matthias Neumann (Orgel). Werke von Bach, Reger & Franck

concerti-Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Foto: Uwe Neumann

19:00 Palais Esplanade Hamburger Kammermusikfest International. Kirill Troussov (Violine), Peter Bruns (Vio­ loncello), Elisaveta Blumina (Klavier). L. Boulanger: D’un soir triste, N. Bou­ langer: Drei Stücke für Violoncello und Klavier, Prokofjew: Violinsonate Nr. 2 D-Dur, Hensel: Abschied von Rom, Dvořák: Klaviertrio e-Moll „Dumky“


Tipp

17.11. donnerstag

22:00 Kampnagel Hamburg (K2) Greatest Hits. Cédric Pescia (Klavier). Cage: Sonatas and Interludes  Ohne falschen Ehrgeiz und Druck zum Pianisten: da seine Eltern mit Musik nichts zu tun hatten, konnte Cédric Pescia spielerisch seine Fähigkeiten erproben und ausbauen. 18:00 St. Petrus Heimfeld Heimfelder Posaunenchor 19:30 Auferstehungskirche Barmbek Kammerchor Poppenbüttel, Michael Kriener (Leitung & Orgel) 19:30 Hauptkirche St. Michaelis (Krypta) Krypta-Konzert. Amaryllis Quartett, Nikolaus Friedrich (Klarinet­ te). Bach: Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge), Reger: Klarinetten­ quintett A-Dur op. 146, Brahms: Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67 Sonstiges

19:00 Hauptkirche St. Petri (Gemeindesaal) Max Reger – Der letzte Riese in der Musik. Thomas Dahl (Re­ ferent) Schleswig-Holstein

19:00 Drostei Pinneberg zwölf.orte – Klassik in deinem Kiez. Hanni Liang (Klavier)

19:30 Kampnagel (K6) Greatest Hits: Eröffnungskonzert. Ensemble inter­ contemporain, Matthias Pintscher (Leitung). Pintscher: Sonic Eclipse, Boulez: Sur Incises 19:30 Laeiszhalle Allesio Allegrini (Horn), Symphoniker Hamburg, Gia­ como Sagripanti (Leitung). Cherubini: Sinfonie D-Dur, R. Strauss: Hornkon­ zert Nr. 1, Mozart: Hornkonzert KV 417, Haydn: Sinfonie G-Dur Hob. I:88 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Starke Stücke - Junge Virtuosen. Christel Lee & Johanna Pichlmair (Vi­ oline), Karolina Errera & Silas Zscho­ cke (Viola), Marcel Johannes Kits (Vi­ oloncello), Gabriel Schwabe (Leitung), Heike Schäfer (Kontrabass). Werke von R. Strauss & Brahms 22:00 Kampnagel (K2) Greatest Hits. Cédric Pescia (Klavier) Weitere Infos siehe Tipp Musiktheater

20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis Tanztheater

19:00 Staatsoper Prokofjew: Romeo und Julia. Hamburg Ballett, John Neu­ meier (Choreografie) Musik in Kirchen

12:00 Mahnmal St. Nikolai Carillon-Konzert mit Werner Lamm Schleswig-Holstein

19:30 Buddenbrookhaus Lübeck Fremde Heimat. Franziska Ribbentrop (Violine), Maria Tsaytler (Harfe), Jörn Kolpe (Lesung). K. Mann: Der Vulkan Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

15:00 Volkstheater Rostock Händel: Der Messias. Katja Taranu (Regie & Choreografie)

20:00 Theater Lüneburg Benatzky: Im weißen Rössl

19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater SchwerinLoewe: My Fair Lady

17.11. Donnerstag

18.11. Freitag

Konzert

Konzert

12:30 Handelskammer Hamburg 358. Lunchkonzert: China Time Ham­ burg 2016. Yun Xu & Franck-Thomas Link (Klavier)

17:00 Kampnagel (KMH) Greatest Hits: Klangwelle - Klangradar 3000. Schüler der Stadtteilschule HamburgMitte (Komposition)

18:30 Kampnagel (K2) Greatest Hits: Gesprächskonzert. Cédric Pescia, Cal­ der Quartet. Feldman: Stuctures for String Quartet, Boulez: Le livre V aus „Livre pour quatuor“

18:00 Kampnagel (K4) Greatest Hits: Nelly Boyd Ensemble. Cage: Four6, Feldman: Durations 2, Tenney: For Percussion perhaps, or … (night), Lu­ cier: Criss-Cross

19:00 Zinnschmelze Barmbek zwölf. orte – Klassik in deinem Kiez. Alexan­ der Vorontsov (Klavier)

18:00 Kulturhaus Eppendorf zwölf. orte – Klassik in deinem Kiez. Shin­ young Lee (Klavier)

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

19:30 Kampnagel (K2) Greatest Hits: Bang on a Can All-Stars. Wolfe: Ree­ ling, Ghys: An open Cage, Gordon: Gene Takes a Drink, Marclay: Fade to Slide, Lang: Unused Swan u. a. 19:30 Museum für Kunst & Gewerbe Wandelkonzert: Klassik aus dem fer­ nen Westen. Dong Jinming & Dong Shi Huili (Erhu), Studierende des Hamburger Konservatoriums, Michael Petermann (Leitung) 20:00 Alte Druckerei Ottensen Holger Schönwald (Gitarre) 20:00 Laeiszhalle Landesjugendor­ chester Hamburg. Werke von Men­ delssohn, Chopin & Beethoven 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Tetzlaff Quartett. Mozart: Streichquar­ tett Es-Dur KV 421b, Bartók: Streich­ quartett Nr. 4 Sz 91, Sibelius: Streich­ quartett d-Moll op. 56 „Voces intimae“ 21:30 Kampnagel (K1) Greatest Hits: Composer Slam. Ehsan Ebrahimi, To­ bias Hertlein, Julia Mihály, Tatjana Prelevic & Sebastian Wendt (Kompo­ sition), Simon Kluth (Moderation) Musiktheater

18:00 Staatsoper Wagner: Lohen­ grin. Kent Nagano (Leitung) Musik in Kirchen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte 19:00 Hauptkirche St. Trinitatis Altona Musikalische Vesper) 19:30 Philemonkirche Poppenbüttel Philemon-Chöre, Susanne Kriete (Lei­ tung) Schleswig-Holstein

19:30 Theater Lübeck Puccini: Tosca (Premiere) Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Theater Putbus Rhapsody in Gershwin. Ralf Dörnen (Choreografie) 19:30 Volkstheater Rostock Café Co­ loré. Katja Taranu (Choreografie) 20:00 Villa Papendorf Begegnung im Salon. Barbara Auer & Christian Maintz (Rezitation), Cello Duello. Lie­ besgeschichten und -gedichte

19.11. Samstag Konzert

15:00 Museum für Kunst & Gewerbe Studierende spielen auf historischen Flügeln. Yun Kyung Cho, Jongeun Lee & Momcilo Radojevic (Klavier). Werke von Beethoven 16:00 Heinrich-Hertz-Schule Kon­ zert an der Jahn-Orgel. Ernst-Erich Stender (Orgel). Werke von Purcell, Buxtehude, Bach, Vivaldi & Mendels­ sohn

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 25


Klassikprogramm

Musiktheater

19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Peter Eötvös (Leitung) 20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis Musik in Kirchen

18:00 Blankeneser Kirche am Markt Jesus bleibet meine Freude. Cappella Vocale Blankenese, Elbipolis Ba­ rockorchester Hamburg, Stefan Scharff (Leitung). Bach-Kantaten zum Ewigkeitssonntag 18:00 Hauptkirche St. Michaelis Hanna Zumsande (Sopran), Oliver Zwarg (Bass), Chor & Orchester St. Michaelis, Christoph Schoener (Lei­ tung). Brahms: Ein deutsches Requi­ em, Reger: Der Einsiedler op. 144a 18:00 Martin-Luther-Kirche Alsterdorf Norddeutscher Kammerchor, Maria Jürgensen (Leitung) 18:00 Martinskirche Rahlstedt Walddörfer Kammerorchester, Susan Herrmannsfeldt (Leitung) 18:00 St. Johannis Eppendorf Brahms: Ein deutsches Requiem. Katherina Müller (Sopran), Bernhard Hansky (Bariton), Kantorei & Kam­ merorchester St. Johannis, Rainer Thomsen (Leitung) 18:00 St. Marien Dom Musik im Gottesdienst. Duruflé: Messe „Cum Jubilo“ 18:00 St. Stephan Wandsbek Erlesene Harfenklänge 18:30 St. Nikolai Finkenwerder Harburger Kammerchor 19:00 Hauptkirche St. Trinitatis Altona Dialog – Musik für zwei Tastenin­ strumente. Nala Levermann (Klavier), Hanno Schiefner (Orgel) 26 Hamburg & Norddeutschland

20:00 Christuskirche Eimsbüttel Stefan Rother (Gitarre), Friedemann Kannengießer (Orgel)

Tipp

Kinder & Jugend

11:00 & 15:00 Kampnagel (P1) Grea­ test Hits. Wiener Taschenoper. Cage: A House full of Music Schleswig-Holstein

19:00 Osterkirche Kummerfeld Hettwer: Requiem 19:30 Theater Lübeck Prokofjew: Romeo und Julia. Yaroslav Ivanenko (Choreografie) Mecklenburg-Vorpommern

15:00 Volkstheater Rostock Paris! Paris! Katja Taranu (Choreografie) 19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Ravel. Jutta Ebno­ ther (Choreografie) 19:30 Villa Papendorf Klassik ganz privat. Evgeni Koroliov (Klavier). Bach: Goldberg-Variationen BWV 988 Niedersachsen

15:00 & 17:00 Theater Lüneburg (Junge Bühne T.3) Aladin. Olaf Schmidt (Choreografie) 20:00 Theater Lüneburg Konradin Seitzer (Violine), Lüneburger Sym­ phoniker, Thomas Dorsch (Leitung). Strawinsky: Dumbarton Oaks, Beetho­ ven: Violinkonzert, Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Die Große“

20.11. Sonntag Konzert

11:00 Kampnagel (K4) Greatest Hits. Calder Quartet. Feldman: Streichquar­ tett Nr. 2 11:00 Laeiszhalle Gidon Kremer (Vio­ line), Philharmonisches Staatsorches­ ter Hamburg, Kent Nagano (Leitung). Gubaidulina: Violinkonzert Nr. 2 „In tempus praesens“, Beethoven: Sinfo­ nie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ 12:00 Museum für Kunst & Gewerbe Musikfest auf historischen Tasten­ instrumenten 17:15 Kampnagel (Foyer) Greatest Hits. Bläserensemble der Musikhoch­ schule. Cage: Fifty-Eight 18:00 Kulturkirche Altona Chor St. Johannis Altona, Ensemble Occident, Mike Steurenthaler (Leitung). Vivaldi: Magnificat g-Moll, Hasse: Misere in c, Zelenka: Misere in c u. a.

20.11. sonntag

18:00 Hauptkirche St. Jacobi Olivia Vermeulen (Mezzosopran), Viktor Rud (Bariton), Kerstin Wolf (Orgel), Kantorei St. Jacobi, Sym­ phoniker Hamburg, Gerhard Löffler (Leitung). Duruflé: Requiem, SaintSaëns: Orgelsinfonie  Geburtstagsständchen: Zum 100-jährigen Jubiläum der Laeisz­ halle war Kerstin Wolf 2008 auser­ koren worden, die dortige Becke­ rath-Orgel zum Klingen zu bringen. 19:00 Laeiszhalle Hanna Zumsande (Sopran), Geneviève Tschumi (Alt), Knut Schoch (Tenor), Matthias Lüde­ ritz (Bass), Hamburger Bachchor St. Petri, SanktNikolaiChor Kiel, Hambur­ ger Camerata, Thomas Dahl (Leitung). Reger: Der 100. Psalm, Bach: Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ BWV 80, Mendelssohn: Der 42. Psalm 19:30 Kampnagel (K6) Greatest Hits. Ensemble Musikfabrik, Warwick Stengårds (Leitung). Cage: Sixteen Dances for Soloist and Company of Three 21:00 Kampnagel (K2) Greatest Hits: Autechre. Rob Brown & Sean Booth (live electronics) 18.00 Ernst Barlach Haus Klang und Form: Saxophone Romantique. Asya Fateyeva (Saxofon), Valeriya Myrosh (Klavier). Werke von Schumann, Brahms, Mendelssohn & Franck Musiktheater

19:30 Staatsoper R. Strauss: Salome 20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis Musik in Kirchen

10:00 Hauptkirche St. Michaelis Ev. Messe. Chor St. Michaelis. Brahms: Mo­ tette „Warum ist das Licht gegeben“ 10:00 St. Johannis Eppendorf Musikalischer Gottesdienst. Motetten der Bach-Familie

18:00 Sasel-Haus Klavierduo Stenzl. Werke von Brahms & Beethoven

16:00 Kreuzkirche Alt Barmbek Sonntagskonzert. Makiko Chmielewski (Violine), Faina Freymann (Klavier). Werke von Vivaldi & Saint-Saëns

19:00 LOLA Bergedorf zwölf.orte – Klassik in deinem Kiez. Jelizaveta Vasiljeva (Klavier)

17:00 Lutherkirche Wellingsbüttel Ksenia Dubrovskaya (Violine), Moritz Schott (Orgel). Werke von Bach

concerti-Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: Stefanie Lampe, Jörg Singer

16:30 Kampnagel (K2) Greatest Hits: Reise21 - Klangradar 3000 18:00 Kampnagel (K6) Greatest Hits. Andra Darzins (Viola), Sönke Schrei­ ber (Schlagwerk), Thomas Cornelius (Celesta), NDR Chor, Philipp Ahmann (Leitung). Feldman: Rothko Chapel, Anderson: Four American Choruses, Cage: Four2 18:00 Nachasyl zwölf.orte – Klassik in deinem Kiez. Aurelius Braun (Klavier) 19:00 Tschaikowsky-Saal Symphonie Pathétique. Scott Curry (Klavier), Paul Sonderegger (Rezitation) 19:30 Kampnagel (K6) Greatest Hits. Ensemble Resonanz. Werke von Ten­ ney, Oliveiros & Sharp 20:00 Laeiszhalle (Studio E) Tomo Iwakura (Gitarre). Werke von Bach 23:00 Kampnagel (KMH) Greatest Hits: Anna Meredith & Band


17:00 St. Johannis Harvestehude Vokalensemble der SängerAkademie Hamburg. Gretchaninoff: Missa Festi­ va, Fauré: Requiem 17:00 St. Marien Fuhlsbüttel Nadine Remmert (Cembalo), Kantorei St. Marien, Bremer Barockorchester, Matthias Neumann (Leitung). Tele­ mann: Der Tag des Gerichts u. a. 18:00 Groß Flottbeker Kirche Rinck: Requiem 18:00 Hauptkirche St. Jacobi Kantorei St. Jacobi, Symphoniker Hamburg, Gerhard Löffler (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp 18:00 Hauptkirche St. Katharinen Norddeutscher Kammerchor, Maria Jürgensen (Leitung), Andreas Fischer (Orgel). Werke von Bach & Reger 18:00 Hauptkirche St. Michaelis Ev. Messe. Miriam Sharoni (Sopran), Or­ chester & Kantorei St. Michaelis, Ma­ nuel Gera (Leitung). Rutter: Requiem Kinder & Jugend

14:30 & 16:00 NDR Rolf-Liebermann-Studio Absolventen der Or­ chesterakademie des NDR Elbphilhar­ monie Orchesters. Dvořák: Bagatellen Sonstiges

11:00 Staatsoper Ballett-Werkstatt 14:00 Elbphilharmonie (Kaistudio 1) The Ship – Sound-Installation Schleswig-Holstein

11:00 Kieler Schloss Orchester & Opernchor des Theaters Kiel, Philhar­ monischer Chor Kiel 16:00 St.-Gabriel-Kirche Haseldorf Luthers „theologia crucis“ II 16:00 Theater Lübeck Lloyd Webber: Sunset Boulevard 17:00 Dom Schleswig Sjaella Weitere infos siehe Tipp

Tipp

Mecklenburg-Vorpommern

18:00 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Loewe: My Fair Lady

20:00 Laeiszhalle Götz Alsmann & Band: Broadway

18:00 Theater Greifswald Rhapsody in Gershwin. Ralf Dörnen (Choreografie)

21.11. Montag Konzert

19:00 Tangomatrix zwölf.orte – Klas­ sik in deinem Kiez. Adam Boeker (Kla­ vier) 20:00 Laeiszhalle Gidon Kremer (Violine), Philharmonisches Staatsor­ chester Hamburg, Kent Nagano (Lei­ tung). Gubaidulina: Violinkonzert Nr. 2, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur Musik in Kirchen

17:15 Hauptkirche St. Petri Kinder­ kantorei, Sabine Paap (Leitung)

17:00 Dom Schleswig Sjaella  Zarte 10 bis 13 Jahre alt waren die Ensemblemitglieder bei ihrem ers­ ten Auftritt 2005 in Leipzig. Heute hat sich das A-cappella-Ensemble in der internationalen Chorszene ei­ nen festen Platz ersungen.

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) nathan quartett. Mendelssohn: Streichquartett D-Dur op. 44/1, Rihm: „Fetzen“ & Streichquartett Nr. 13, Pro­ kofjew: Streichquartett Nr. 2 20:00 Alte Druckerei Ottensen Daniel Hoyos Rodríguez (Klavier) Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia 19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Peter Eötvös (Leitung) Musik in Kirchen

19:00 Hauptkirche St. Petri Kirchen­ chor „Der heilige Romanos Melodos“, Simeon Genov (Leitung) Schleswig-Holstein

20:00 Kieler Schloss Orchester & Opernchor des Theaters Kiel, Philhar­ monischer Chor Kiel, Georg Fritzsch (Leitung). Werke von Reger & Schu­ mann

22.11. Dienstag

17:15 Hauptkirche St. Petri Ae-Shell Nam (Orgel). Werke von Bach u. a. 19:30 Hauptkirche St. Michaelis (Krypta) Wolf Harden (Klavier). Wer­ ke von Bach/Busoni, Busoni & Reger Kinder & Jugend

9:30 & 11:00 Kultur Palast Elbwichtel Konzert: Vom Himmel hoch

24.11. Donnerstag Konzert

Konzert

18:00 MS Stubnitz zwölf.orte – Klas­ sik in deinem Kiez. Nina Gurol (Klavier) 19:30 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Der Klang von Wald und Wasser 19:30 Staatliche Jugendmusikschule (Miralles-Saal) Jiapeng Nie (Violoncello), Symphoniker Hamburg, Dirigierklasse Prof. Windfuhr

20:00 Johannes-Brahms-Konservatorium Denis Bouriakov (Flöte), Nobue Ito (Klavier). Werke von Bach, Chaminade, Saint-Saëns, Sibelius u. a. 20:00 Laeiszhalle Florian Sempey (Bariton), NDR Elbphilharmonie Or­ chester, Marc Minkowski (Leitung). Ravel: Suite aus „Ma mère l’Oye“, Chausson: Poème de l’amour et de la mer, Franck: Sinfonie d-Moll M 48

20:00 resonanzraum St. Pauli HappyNewEars X. Tim-Erik Winzer (Viola), Gilead Mishory (Klavier). Schostakowitsch: Violasonate, Arano­ vitsch/Sokurow: Die Bratschensonate

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Aufbruch. Amaryllis Quartett. Beetho­ ven: Streichquartette op. 18/6 & op. 130, Bartók: Streichquartett Nr. 3

18.00 Ernst Barlach Haus Schumann in Russland. Olena Guliei, Jakob Ku­ chenbuch, Constantin Pritz, Jieung Yang & Phillip Wentrup (Violoncello)

18:00 Staatsoper Wagner: Lohen­ grin. Kent Nagano (Leitung)

Musiktheater

20.11. sonntag

23.11. Mittwoch Konzert

20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis Musik in Kirchen

19:00 St. Johannis Harvestehude Kirchenchor „Der heilige Romanos Melodos“, Simeon Genov (Leitung)

Musiktheater

20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis Tanztheater

20:00 Kampnagel (K6) nicht schla­ fen (Premiere). Steven Prengels (Lei­ tung), Alain Platel (Regie) Schleswig-Holstein

Kinder & Jugend

9:30 & 11:00 New Living Home Elb­ wichtel Konzert: Vom Himmel hoch

19:30 Theater Kiel (Opernhaus) Delibes: Coppélia. Yaroslav Ivanenko (Choreografie) 19:30 Theater Lübeck Puccini: Tosca

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 27


Klassikprogramm

25.11. Freitag Konzert

18:30 Freie Akademie der Künste Elisabeth Kufferath (Violine & Viola), Jan Philip Schulze (Klavier). MüllerWieland: Himmelfahrt, Klavierstück, Libero fragile & Father Image, Brahms: Violinsonate Nr. 1 G-Dur 20:00 Laeiszhalle Florian Sempey (Bariton), NDR Elbphilharmonie Or­ chester, Marc Minkowski (Leitung) 20:00 Alte Druckerei Ottensen Holger Schönwald (Gitarre)

20:00 Alte Druckerei Ottensen Miki Ito (Klavier), Holger Schönwald, As­ kan Tünnermann & Fabian Tünner­ mann (Gitarre), La Silva (Flamenco) Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia 19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Peter Eötvös (Leitung) Tanztheater

20:00 Kampnagel (K6) nicht schlafen. Alain Platel (Regie)

Musiktheater

Musik in Kirchen

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia 19:30 Staatsoper R. Strauss: Salome 20:00 TheaterQuartier Gaußstraße Ullmann: Der Kaiser von Atlantis

15:00 Hauptkirche St. Michaelis Offenes Singen. Kinderkantorei St. Mi­ chaelis, Samuel Busemann (Leitung) 17:00 St. Johannis Harburg 37. Abendmusik vor dem 1. Advent 18:00 Lutherkirche Wellingsbüttel Kammerchor Niendorf 18:00 St. Johannis Eppendorf Offenes Singen zum 1. Advent 18:00 St. Petri und Pauli Bergedorf Offenes Adventssingen 18:00 St. Stephan Wandsbek Adventsmusik im Kerzenschein I 18:15 Osterkirche Eilbek Michael Tur­ kat (Orgel). Werke von Brahms u. a. 19:00 Hauptkirche St. Michaelis Adventskonzert von allen Emporen 19:00 Hauptkirche St. Petri Wolf­ gang Zerer (Orgel). Werke von Reger, Bruhns u. a. 19:00 St. Johannis Harvestehude Harvestehuder Kammerchor, Claus Bantzer (Leitung). Rheinberger: Mes­ se Es-Dur, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps, Britten: A Ceremony of Carols

Tanztheater

20:00 Kampnagel (K6) nicht schlafen. Alain Platel (Regie) Musik in Kirchen

19:30 St. Marien Dom Händel: Der Messias. Annika Sophie Ritlewski (So­ pran), Nicole Pieper (Alt), Johannes Gaubitz (Tenor), Konstantin Heintel (Bass), Cappella armonica, Eberhard Lauer (Leitung) 19:30 Christuskirche Wandsbek 139. Wandsbeker Abendmusik. Jannes Philipp Mönnighoff (Tenor), Gerd Jordan (Klavier) 20:00 St. Sophien Barmbek Andreas Maurer-Büntjen (Orgel) Kinder & Jugend

9:30 & 11:00 New Living Home Elb­ wichtel Konzert: Vom Himmel hoch Schleswig-Holstein

19:30 Theater Kiel (Opernhaus) Loewe: My Fair Lady 19:30 Theater Lübeck Prokofjew: Romeo und Julia. Yaroslav Ivanenko (Choreografie) Mecklenburg-Vorpommern

19:30 Volkstheater Rostock Mozart: Die Entführung aus dem Serail 20:00 Grand Hotel Heiligendamm (Ballsaal) David Orlowsky Trio. 20:00 Villa Papendorf Julia Schilin­ ski (vocals) & Johannes Huth Trio: Saudade

26.11. Samstag Konzert

15:30 & 19:30 Laeiszhalle Weihnach­ ten mit Margot Käßmann. Jane Berthe (Harfe), Carl-Philipp-Emanuel-BachChor, Hansjörg Albrecht (Leitung) 28 Hamburg & Norddeutschland

Kinder & Jugend

11:00, 15:00 & 16:30 New Living Home Elbwichtel Konzert: Vom Him­ mel hoch 18:15 Elbarkaden Theater Hafencity Die Himmelskinder-Weihnacht. Musik von Eicke & Faber 16:00 Museum für Kunst & Gewerbe Musikalische Führung in der Samm­ lung Historische Tasteninstrumente Schleswig-Holstein

19:00 Theater Kiel (Opernhaus) Meyerbeer: Die Hugenotten Mecklenburg-Vorpommern

17:00 Konzertkirche Neubrandenburg Rosa María Díaz Cotán (Harfe), Neubrandenburger Philharmonie, Da­ niel Stratievsky (Leitung). Mozart: Ein musikalischer Spaß & Sinfonie C-Dur KV 338, Dittersdorf: Harfenkonzert

18:00 Theater Stralsund Wagner: Tannhäuser. Golo Berg (Leitung) 19:30 Volkstheater Rostock Bernstein: Candide

27.11. Sonntag Konzert

11:00 Laeiszhalle Sven Stucke (Violi­ ne), Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung). Haydn: Sinfonie D-Dur Hob. I/70, Mozart: Vio­ linkonzert A-Dur KV 219, Mendels­ sohn: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 11:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Adrian Iliescu (Violine), Kammeror­ chester der Symphoniker Hamburg. C. P. E. Bach: Hamburger Sinfonien, Mozart: Violinkonzert Nr. 4, Dvořák: Streicherserenade 17:30 ZAR Restaurant zum Alten Rathaus Streichtrio der Hamburger Camerata. Werke von Telemann u. a. 18:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Viva Brasil! 5 Jahre ChorCovado 18:00 Alte Druckerei Ottensen Leon Gurvitsch (Klavier) 19:00 Laeiszhalle Hellen Weiß (Violi­ ne), Pauline Sachse (Viola), Albert Schweitzer Jugendorchester, Manfred Richter (Leitung). Mozart: Ouvertüre zu „Die Zauberflöte“ & Sinfonia con­ certante Es-Dur KV 364, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur Musiktheater

16:00 Staatsoper Wagner: Lohengrin 19:00 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia Musik in Kirchen

9:00 Hauptkirche St. Michaelis Turmblasen zum 1. Advent 10:00 Hauptkirche St. Jacobi Musi­ kalischer Gottesdienst. Kantorei St. Jacobi, Gerhard Löffler (Leitung) 10:00 Hauptkirche St. Michaelis Evangelische Messe. Kinder- und Ju­ gendkantorei St. Michaelis. Telemann: Nun komm der Heiden Heiland 11:00 St. Petrus Heimfeld Heimfelder Posaunenchor 14:30 Hauptkirche St. Katharinen Adventslieder zum Zuhören und Mit­ singen. Zimbelsternchen, Kinderkan­ torei, Sabine Paap (Leitung) 17:00 Kirche am Markt Niendorf Kammerchor Niendorf 18:00 Hauptkirche St. Michaelis Musikalische Vesper Kinder & Jugend

11:00 & 13:30 Elbarkaden Theater Hafencity Die Himmelskinder-Weih­ nacht. Musik von Eicke & Faber

concerti-Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)


Mecklenburg-Vorpommern

16:00 Museum für Kunst & Gewerbe Musikalische Führung

20:00 Hauptkirche St. Michaelis German Brass: Adventskonzert

Sonstiges

Schleswig-Holstein

15:00 KomponistenQuartier Rein­ hard Keiser und die Beziehungen zwi­ schen den Opernhäusern in Hamburg und Braunschweig-Wolfenbüttel. Do­ rothea Schröder (Vortrag)

19:30 MuK Lübeck Mari Kodama (Klavier), Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Ryusuke Nu­ majiri (Leitung). Schönberg: Klavier­ konzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7

Schleswig-Holstein

20:00 Nikolaikirche Kiel Philharmo­ nisches Orchester Kiel, Georg Fritzsch (Leitung). Schubert: Sinfonie Nr. 6, Mozart: Sinfonie C-Dur „Jupiter“

11:00 MuK Lübeck Mari Kodama (Kla­ vier), Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Ryusuke Numajiri (Leitung). Schönberg: Klavierkonzert, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 18:00 Friedenskirche Siek 78. Sieker Orgelmusik 19:00 Schloss Kiel Florian Sempey (Bariton), NDR Elbphilharmonie Or­ chester, Marc Minkowski (Leitung). Werke von Ravel, Chausson & Franck Mecklenburg-Vorpommern

16:00 Barocksaal Rostock Norddeut­ sche Philharmonie Rostock 16:00 Villa Papendorf Ausser der Reihe. Advent in der Villa 19:30 Volkstheater Rostock Café Co­ loré. Katja Taranu (Choreografie) Niedersachsen

11:30 Musikschule Lüneburg (Forum) Familienkonzert: Cinderella

28.11. Montag Musik in Kirchen

19:00 Hauptkirche St. Jacobi Bene­ fizkonzert zugunsten der hoffnungs­ orte hamburg/Verein Stadtmission. R. Strauss/Reger: Feierlicher Einzug, Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr. 3

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

Mecklenburg-Vorpommern

18:00 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Marc Nie­ mann (Leitung). Dallapiccola: Piccola musia notturna, Reger: Variationen und Fuge auf ein Thema von Mozart, Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Marc Nie­ mann (Leitung)

30.11. Mittwoch Konzert

20:00 Alte Druckerei Ottensen Daniel Hoyos Rodríguez (Klavier) 20:00 Laeiszhalle Ensemble Reso­ nanz, ChorWerk Ruhr, Florian Helgath (Leitung) Musiktheater

19:30 Allee Theater Bellini: Romeo und Julia. Ettore Prandi (Leitung) 19:30 Staatsoper Eötvös: Senza Sangue/Bartók: Herzog Blaubarts Burg. Gregory Vajda (Leitung) Musik in Kirchen

29.11. Dienstag Konzert

19:30 Laeiszhalle Khatia Buniatishvili (Klavier), Tschechische Philharmonie, Jiří Bělohlávek (Leitung). Dvořák: „Othello“-Ouvertüre & Sinfonie Nr. 7, Rachmaninow: Paganini-Rhapsodie

17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik. Vokalensemble St. Jacobi, Gerhard Löffler (Leitung) Schleswig-Holstein

20:00 Maritim Seehotel Timmendorfer Strand (Festsaal) Nils Land­ gren: Christmas With My Friends

20:00 NDR Rolf-Liebermann-Studio Musique de chambre. Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters und Gäste. Saint-Saëns: Fantaisie, Ravel: Introduction et Allegro, Fauré: Kla­ vierquintett Nr. 1 d-Moll, Böttger: Neues Werk (UA)

Mecklenburg-Vorpommern

Musiktheater

19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Marc Nie­ mann (Leitung)

19:00 Staatsoper Mozart: Die Zau­ berflöte. Nathan Brock (Leitung)

19:30 Konzertkirche Neubrandenburg Italienische Operngala 19:30 Mecklenburgisches Staats­ theater Schwerin (E-Werk) Apropos Liebe. Martin Chaix (Choreografie)

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 29


Veranstalter

November 2016 Richard Wagner

Lohengrin

© Jörg Landsberg

Musikalische Leitung: Kent Nagano Inszenierung: Peter Konwitschny

1 Di 19.30 Rigoletto 4 Fr 19.00 Romeo und Julia* 5 Sa 15.30 Katze Ivanka (os) 19.00 Romeo und Julia* 6 So 15.30 Katze Ivanka (os) 18.00 Senza Sangue/ Blaubart 7 Mo 11.00 Katze Ivanka (os) 8 Di 19.30 Salome 9 Mi 11.00 Katze Ivanka (os) 19.30 Senza Sangue/ Blaubart 10 Do 11.00 Katze Ivanka (os) 19.00 Romeo und Julia* 11 Fr 11.00 Katze Ivanka (os)

11 Fr 19.00 19.00 12 Sa 19.30 13 So 15.30 16.00 14 Mo 11.00 15 Di 11.00 19.00 19.30 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa

19.30 19.00 18.00 19.30

Romeo und Julia* Katze Ivanka (os) Salome Katze Ivanka (os) Lohengrin Katze Ivanka (os) Katze Ivanka (os) Katze Ivanka (os) Senza Sangue/ Blaubart Salome Romeo und Julia* Lohengrin Senza Sangue/ Blaubart

20 So 11.00 Ballett-Werkstatt* 19.30 Salome 23 Mi 19.30 Senza Sangue/ Blaubart 24 Do 18.00 Lohengrin 25 Fr 19.30 Salome 26 Sa 19.30 Senza Sangue/ Blaubart 27 So 16.00 Lohengrin 29 Di 19.00 Die Zauberflöte 30 Mi 19.30 Senza Sangue/ Blaubart (os) opera stabile *Vorstellungen des Hamburg Ballett

Karten: 040 | 35 68 68 www.staatsoper-hamburg.de

30 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


3. Philharmonisches Konzert Sofia Gubaidulina: Violinkonzert „In tempus praesens“ Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ Dirigent Kent Nagano Violine Gidon Kremer So. 20. November 2016, Laeiszhalle, 11 Uhr Mo. 21. November 2016, Laeiszhalle, 20 Uhr Karten: 10-48 €

Kinderprogramm am Sonntagvormittag „Spielplatz Orchester“ 4-8-jährige Kinder erwartet ein spannender Vormittag: Sie lernen Komponisten und musikalische Motive kennen und erleben einen kurzen Ausschnitt des Konzertes live im Saal. Kindereinführung 9-12-jährige Kinder bekommen parallel zur 1. Konzerthälfte eine Einführung zu Beethovens „Eroica“ und erleben die zweite Konzerthälfte live im Saal.

www.staatsorchester-hamburg.de

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 31


Veranstalter

3. Symphoniekonzert

Schostakowitsch Aus jüdischer Volkspoesie

Mahler 7. Symphonie – ›Lied der Nacht‹

Ion Marin, Dirigent Natalia Pavlova, Sopran Irina Shishkova, Mezzosopran Ilya Selivano, Tenor

So 13.11.16 19.00 Uhr Laeiszhalle Großer Saal

Karten von 9 bis 45 € — Konzertkasse im Brahms Kontor — T +49 40 357 666 66 Symphoniker Hamburg, Dammtorwall 46, 20355 Hamburg — symphonikerhamburg.de

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04.10.16 10:06


Die kleine Meerjungfrau Nach einer Erzählung von Hans Christian Andersen

1 . Kinderkonzert So 06 .11 .16 — 11 .0 0 und 14 . 3 0 Uhr Laeiszhalle G roßer Saal Jason Weaver, Dirigent Malin Büttner, Moderation

Werke von Cherubini Strauss Mozart Haydn

1 . Vielharmonie Do 17.11 .16 — 19. 3 0 Uhr Laeiszhalle G roßer Saal Giacomo Sagripanti , Dirigent Ales sio Allegrini , Horn

C. P. E. Bach Hamburg Symphonie Mozart 4. Violinkonzert Dvořák Serenade für Streicher

2 . Kammerkonzert So 27.11 .16 — 11 .0 0 Uhr Laeiszhalle Kleiner Saal Adrian Iliescu, Musikalische Leitung und Violine Kammerorchester der Symphoniker Hamburg

symphonikerhamburg.de

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concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 33 04.10.16 10:06


Veranstalter

epiph any

into the unknown konzert 2

Mi 30. November 2016 Laeiszhalle, Großer Saal, 20 Uhr

m n e d ter e s g l fo

ChorWerk Ruhr Florian Helgath, Dirigent Ensemble Resonanz Tickets: 040 357 666 66 oder auf ensembleresonanz.com

34 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


PINOCCHIO OPER FÜR KINDER VON 6-99 JAHREN

04.12.2016 15:00 Uhr LAEISZHALLE GROSSER SAAL

Komponistin

GLORIA BRUNI Libretto

URSEL SCHEFFLER Regie

EVA-MARIA SCHATTAUER Solisten

u.a. KATERINA FRIDLAND, OLGA PRIVALOVA, RALF GROBE Mädchenchor Hamburg

GESA WERHAHN (Leitung) Hamburger Camerata

FRANK LÖHR (Leitung)

www.hamburgercamerata.com

TICKETS

Im Abo: Einzelkarte:

29 – 40€ 9 – 17€

Konzertkasse Gerdes, info@konzertkassegerdes.de, Tel 040 / 45 58 02 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 35


Veranstalter

7. HAMBURGER

KAMMERMUSIKFEST

INTERNATIONAL

tinnen Europäische Komponis oderne der Spätromantik bis zu

rM

2016 1. bis 14. November pla nade

Laeiszhalle Hamburg

· KulturKirche Altona

· Palais Es

n t u.a. 3 Uraufführunge en Komponistinnen mi ch äis rop eu 15 n vo Werke hanna Doderer d Nadja Boulanger · Jo mlok · Ljubica Maric Lera Auerbach · Lili un su baidulina · Ur la Ma Gu a fi nn So · ko en on Fil mutova · Clara Schuma ja Alexandra sel · Alexandra N. Pakh ka en ols -H tw hn Us a so lin els Ga nd · a Me y an Fann · Amparo de Tri aya rsk Te v bo Lu · re Germaine Taillefer nden Künstlern ationen mit herausrage Zahlreiche neue Form ina (Klavier) oline) · Elisaveta Blum Yuki Manuela Janke (Vi Troussov (Violine) Revich (Violine) · Kirill ry Yu · ) te) pe om (Tr tov Nathan Braude (Viola Kirill Solda har Lerner (Violine) · Zo · .a. o) u.v ell n nc rli olo Be (Vi lle s pe un ka Staats Peter Br o) · Bläserquintett der Gabriel Faur (Violoncell mermusikfest.de www.hamburger-kam

Veranstalter (0,20 o/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen | max. 0,60 o/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen)

gefördert u.a. durch

36 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16

Kulturpartner


www.kammermusikfreunde. de

FrEitAg | 11. NovEmBEr 2016 | 20.00 Uhr LAEiszhALLE | KLEiNEr sAAL

Emerson string Quartet Ludwig van Beethoven: streichquartett Es-Dur op. 127 Ludwig van Beethoven: streichquartett F-Dur op. 135 Ludwig van Beethoven: streichquartett cis-moll op. 131 Karten: E 42 / 32 / 22 / 13 · ermäßigt: 10 E an der Abendkasse

FrEitAg | 18. NovEmBEr 2016 | 20.00 Uhr LAEiszhALLE | KLEiNEr sAAL

tetzlaff Quartett W. A. mozart: streichquartett Es-Dur Kv 428 (421b) Bela Bartók: streichquartett Nr. 4 Jean sibelius: streichquartett d-moll op. 56 »voces intimae« Karten: E 42 / 32 / 22 / 13 · ermäßigt: 10 E an der Abendkasse

soNNtAg | 4. DEzEmBEr 2016 | 19.30 Uhr LAEiszhALLE | KLEiNEr sAAL AUFtAKt 18.45 Uhr | KüNstLErgEspräch

Nils mönkemeyer viola signum Quartett Ludwig van Beethoven: streichquartett B-Dur op.18/6 John Dowland: Lachrymae (5-stimmige Original-Fassung) paul hindemith: trauermusik (Bearbeitung für Solo-Viola und Streichquartett) Johannes Brahms: Drei Ungarische tänze (Bearbeitung für Solo-Viola und Streichquartett) Johannes Brahms: streichquintett g-Dur op. 111 Karten: E 49 / 39 / 29 / 15 · ermäßigt: 10 E an der Abendkasse

Karten: Elbphilharmonie Kulturcafé, am Mönckebergbrunnen/Barkhof 3, 20095 Hamburg, Konzertkasse im Brahms Kontor (gegenüber der Laeiszhalle), Johannes-Brahms-Platz 1, 20355 Hamburg, Mo –Fr 11–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr. Telefonische Bestellungen: 040 - 357 666 66, Mo-Sa 10 –18 Uhr, sowie bei allen bekannten Konzertkassen und an der Abendkasse. Online: www.kammermusikfreunde.de · Veranstalter: Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik e.V., Am Weiher 15, 20255 Hamburg

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 37


Veranstalter

MAX RAABE & PAST ORCHESTER DAS HAT MIR NOCH GEFEHLT

DO 02.02.2017 LAEISZHALLE / 20 UHR

18. & 19.02.2017 MEHR! THEATER / 20 UHR SHOOTER PROMOTIONS GMBH PRÄSENTIERT

TICKETS UNTER: WWW.PALAST-ORCHESTER.DE P R Ä S E N T I E R T

KLAUS HOFFMANN & Band LEISE ZEICHEN TOUR 2016

MO 19.12.2016 LAEISZHALLE / 20 UHR

KÜNSTLERISCHE LEITUNG:

WJATSCHESLAW GORDEJEW

KLASSISCHE BALLETTKUNST IN IHRER REINSTEN FORM

SO 29.01.2017 / 15 & 19 UHR MEHR! THEATER

TICKETS: (0 40) 413 22 60 | KJ.DE 38 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


PRESENTS

ENO BRIAN

THE SHIP SOUND-INSTALLATION IN DER ELBPHILHARMONIE

5.11.– 4.12.2016 TÄGLICH 14 –20 UHR KAISTUDIO 1 TICKETS IM VORVERKAUF UND VOR ORT 040 357 666 66 WWW.ELBPHILHARMONIE.DE

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02.09.16 13:38 concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 39


Veranstalter

„Festliches Adventskonzert im Michel“

German Brass

„Echo-Preisträger 2016“ Mo., 28.11.2016, 20 Uhr, St. Michaelis

„Swinging Christmas“

Gospel Christmas - Concert Mi., 07.12.2016, 20 Uhr, St. Michaelis „Russische Weihnacht“

Don Kosaken Chor Russland Di., 20.12.2016, 20 Uhr, St. Michaelis „Eine musikalische Reise von der Fledermaus bis zum Radetzky-Marsch“

Wiener Operetten Gala Mi., 28.12.2016, 20 Uhr, Laeiszhalle „Die schönsten Arien und Ouvertüren von Rossini, Verdi und Puccini“

Belcanto Opern Gala

Do., 29.12.2016, 20 Uhr, Laeiszhalle 9. Symphonie „Freude schöner Götterfunken“ 5. Symphonie „Schicksals-Symphonie“

Beethoven Neujahrs Gala So., 01.01.2017, 15 Uhr, Laeiszhalle Das „etwas andere“ Neujahrskonzert

Blechschaden Sa., 07.01.2017, 20 Uhr, Laeiszhalle „Classic meets Comedy“ Das brandneue Programm: „MozART travels!“

MozART group Di., 10.01.2017, 20 Uhr, Laeiszhalle

Tickets erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter der Hotline 0 18 06 - 57 00 16* sowie online auf www.hanseatische-konzertdirektion.de *0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz 40 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


Sonnabend, 19. November 2016 · 18 Uhr

BRAHMS REQUIEM REGER: DER EINSIEDLER op. 144a Hanna Zumsande Sopran Oliver Zwarg Bass Chor St. Michaelis Orchester St. Michaelis Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und des NDR Elbphilharmonie Orchesters u.a.

Leitung

Christoph Schoener

Karten 8,– bis 42,– € zzgl. Vorverkaufsgebühren Vorverkauf MichelShop (Turmhalle) und unter www.michel-musik.de Konzertkasse Gerdes Telefon 040/440298 · 443326 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen bundesweit Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 41


Veranstalter

Bach-Wochen 2016 Hauptkirche St. Michaelis · Hamburg Sonnabend, 29. Oktober 2016 · 18.00 Uhr

Ludwig van Beethoven Missa Solemnis op. 123 Mittwoch, 2. November 2016 · 19.30 Uhr

Krypta-Konzert Juris Teichmanis – Violoncello Bach: Suite Nr. 1 G-Dur und Nr. 6 D-Dur BWV 1007 Reger: Suite G-Dur op. 131c Nr. 1 Bach: Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 Karten: 25,– €

Sonnabend, 5. November 2016 · 19.00 Uhr

Ein Abend für Max Reger Reger: Acht Geistliche Gesänge op. 138 Brahms: Motette »Warum ist das Licht gegeben« op. 74,1 Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 für zwei Klaviere Bach/Reger: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur für Klavier zu vier Händen Bach/Reger: Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 für Orgel Reger: Phantasie und Fuge über BACH op. 46 für Orgel Christiane Behn · Mathias Weber Klavier Chor St. Michaelis Leitung und Orgel Christoph Schoener Karten: 25,– € Pause mit Catering in der Krypta · Ende ca. 22.00 Uhr

Mittwoch, 9. November 2016 · 19.30 Uhr

Krypta-Konzert »Zur Recreation des Gemüths« Werke von Bach, Biber, Walther, Froberger und Telemann Thomas Pietsch Violine · Bob van Asperen Cembalo Karten: 25,– €

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Freitag, 11. November 2016 · 19.30 Uhr

Orgelkonzert Christoph Schoener Reger: Hommage à Bach – CD Präsentation Johann Sebastian Bach: Toccaten für Klavier, für Orgel bearbeitet von Max Reger fis-Moll BWV 910 / c-Moll BWV 911 / D-Dur BWV 912 d-Moll BWV 913 / g-Moll BWV 915 Karten: inkl. CD 25,– € / ohne CD 15,– € Preis der CD im MichelShop und unter www.michel-musik.de 19,90 € ab November 2016

Mittwoch, 16. November 2016 · 19.30 Uhr

Krypta-Konzert amaryllis quartett Bach: aus »Die Kunst der Fuge« BWV 1080 Reger: Klarinettenquintett A-Dur op. 146 Brahms: Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67 Nikolaus Friedrich Klarinette amaryllis quartett Lena Wirth Violine · Gustav Frielinghaus Violine Tomoko Akasaka Viola · Yves Sandoz Violoncello Karten: 25,– €

Sonnabend, 19. November 2016 · 18.00 Uhr

Johannes Brahms Ein deutsches Requiem op. 45 Max Reger: Der Einsiedler op. 144a Hanna Zumsande Sopran · Oliver Zwarg Bass Chor St. Michaelis · Orchester St. Michaelis Leitung Christoph Schoener Karten: 8,– bis 42,– €

Ewigkeitssonntag, 20. November 2016 · 10.00 Uhr

Motette im Gottesdienst Brahms: »Warum ist das Licht gegeben« op. 64, Nr. 1 Chor St. Michaelis Leitung und Orgel Christoph Schoener Mittwoch, 23. November 2016 · 19.30 Uhr

Krypta-Konzert Klavierabend Wolf Harden Bach: Präludium und Fuge Es-Dur für Orgel BWV 552 für Klavier bearbeitet von F. Busoni (1890) Busoni: Sechs Elegien (1907) Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von J.S. Bach

Bach-Wochen 2016 Karten Preise zzgl. Vorverkaufsgebühren Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse Vorverkauf MichelShop (Turmhalle St. Michaelis) und unter www.michel-musik.de Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 20148 Hamburg Telefon 040/440298 · 453326 sowie bei allen Vorverkaufsstellen in Hamburg und bundesweit Informationen Michel-Musik-Büro Telefon 040/37678 143 info@michel-musik.de www.michel-musik.de

op. 81 Karten: 25,– €

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Veranstalter

Sonnabend, 3. Dezember 2016 · 17.00 Uhr Sonntag, 4. Dezember 2016 · 14.30 Uhr

Christiane Hörbiger Texte und Musik zum Advent Chor St. Michaelis · Leitung und Orgel Christoph Schoener Karten: 10,– bis 32,– €

Sonnabend, 17. Dezember 2016 Sonntag, 18. Dezember 2016 Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium Teil I–III

Sa. 17.12. 15.30 und 20.30 Uhr So. 18.12. 15.30 Uhr Teil IV–VI Sa. 17.12. 18.00 Uhr So. 18.12. 18.00 Uhr Dorothee Mields Sopran · Luciana Mancini Alt Jörg Dürmüller Tenor · Andreas Scheibner Bass Chor St. Michaelis · Orchester St. Michaelis Leitung Christoph Schoener Karten: Teil I–III 10,– bis 48,– € Teil IV–VI 8,– bis 42,– € Teil I–VI im Abonnement 15,– bis 75,– €

Mittwoch, 21. Dezember 2016 · 19.00–21.00 Uhr

Weihnachtliches Orgelfest Große Orgel · Konzertorgel · Fernwerk Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel J.S. Bach, M. Reger, A. Guilmant, Improvisationen Manuel Gera · Christoph Schoener Orgel Karten: 18,– €

Sonnabend, 31. Dezember 2016 · 21.00 Uhr

Silvesterkonzert Trompeten und Orgel J.S. Bach, A. Vivaldi, G.F. Händel, Bach/Reger u.a. Matthias Höfs · Christoph Baerwind · André Schoch Trompete Mari Fukumoto · Christoph Schoener Orgel Karten: 15,– bis 25,– €

Ende ca. 22.15 Uhr

Vorverkauf läuft (Kartenpreise zzgl. Vorverkaufsgebühren) MichelShop (Turmhalle) und unter www.michel-musik.de Konzertkasse Gerdes · Telefon 040/440298 · 443326 info@konzertkassegerdes.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen bundesweit Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse

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Sonnabend, 18. Februar 2017 · 18 Uhr

VERDI REQUIEM Iwona Sobotka Sopran Iris Vermillion Alt Timothy Richards Tenor Franz Josef Selig Bass Chor St. Michaelis Orchester St. Michaelis Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters und des NDR Elbphilharmonie Orchesters u.a.

Leitung

Christoph Schoener Eine Veranstaltung im Rahmen des Musikfestes »Lux aeterna«

Karten 10,– bis 62,– € zzgl. Vorverkaufsgebühren Vorverkauf MichelShop (Turmhalle) und unter www.michel-musik.de Konzertkasse Gerdes Telefon 040/440298 · 443326 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen bundesweit Restkarten und Ermäßigungen an der Abendkasse

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Veranstalter

20. November 2016, Sonntag, 19 Uhr (Laeiszhalle, Großer Saal)

Reger:

100. Psalm Bach: Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott” Mendelssohn: „Wie der Hirsch schreit” Hanna Zumsande – Sopran Geneviève Tschumi – Alt Knut Schoch – Tenor Matthias Lüderitz – Bass SanktNikolaiChor Kiel (Einstudierung: Volkmar Zehner) Hamburger Bachchor St. Petri Hamburger Camerata

Leitung: Thomas Dahl Eintritt ab 10 € (Vorverkauf). Weitere Aufführung am 13. November um 17 Uhr in St. Nikolai Kiel.

16. November 2016, Mittwoch, 19 Uhr

(St. Petri Haus, Bei der Petrikirche 3, Gemeindesaal)

Max Reger – Der letzte Riese in der Musik

Regers Leben und Werk unter besonderer Berücksichtigung seines 100. Psalms

Einführung mit Musikbeispielen, Referent: Thomas Dahl Eintritt frei.

www.sankt-petri.de www.hamburger-bachchor.de Hauptkirche St. Petri, Mönckebergstraße, 20095 Hamburg , Vorverkauf im Kirchenbüro (Tel. 32 57 40-0, E-Mail: info@sankt-petri.de), bei Konzertkasse Gerdes (Tel. 44 02 98) sowie bei allen bekannten Vorverkaufstellen. 46 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


Concerti_Petri_Nov_einseitigB_2016_- 26.09.16 11:08 Seite 1

HAUPTKIRCHE ST. PETRI ADVENTSMUSIKEN IM KERZENSCHEIN 26. November 2016, Sonnabend, 19 Uhr

Adventliche Orgelmusik

Reger (Introduktion und Passacaglia f-Moll, op. 63), Bruhns, Franck und Bach Wolfgang Zerer, Hamburg – Orgel

3. Dezember 2016, Sonnabend, 19 Uhr

Es kommt ein Schiff, geladen

Lieder und Motetten zu Advent und Weihnachten Kammerchor Compagnia Vocale Hamburg, Leitung: Hans-Jürgen Wulf

10. Dezember 2016, Sonnabend, 19 Uhr

Händel: Messias, Teil I

Ilse-Christine Otto – Sopran, Kerrin Brinkmann – Alt, Joachim Duske – Tenor, Wolfgang Treutler – Bass Collegium vocale und Collegium instrumentale St. Petri, Leitung: Lukas Henke

17. Dezember 2016, Sonnabend, 19 Uhr

Bach:

Weihnachtsoratorium I-III Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme”, BWV 140 Sabine Schneider – Sopran, Yvi Jänicke – Alt Michael Connaire – Tenor, Jörg Gottschick – Bass Hamburger Bachchor und Collegium musicum St. Petri Leitung: Thomas Dahl und Lukas Henke Vorverkauf im Kirchenbüro (Tel. 32 57 40 - 0) sowie bei allen bekannten Vorverkaufstellen Hauptkirche St. Petri, Mönckebergstraße, 20095 Hamburg, E-Mail: info@sankt-petri.de

www.sankt-petri.de · www.hamburger-bachchor.de

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Veranstalter

Sonntag | 20. November 2016 | 18.00 Uhr KONZERT AM EWIGKEITSSONNTAG

Durué - Requiem

Foto: joexx / photocase.de

Camille Saint-Saëns - Orgelsymphonie

Olivia Vermeulen – Mezzosopran Viktor Rud – Bariton Kerstin Wolf – Orgel Kantorei St. Jacobi Hamburger Symphoniker Gerhard Löffler – Leitung 15 – 36 € (erm. 10 – 29 €) zzgl. VVG | www.konzertkassegerdes.de (040) 45 33 26 und Vorverkaufsstellen | AK Hauptkirche St. Jacobi | Steinstraße | U1 Steinstr. | U3 Mönckebergstr. | info@jacobus.de | www.jacobus.de

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SONNABEND, 12. NOVEMBER 2016, 19.00 UHR

ANTONÍN DVORÁK: REQUIEM OP. 89 KONZERT ZUM 175. GEBURTSTAG DES KOMPONISTEN KATHERINA MÜLLER, Sopran YVI JÄNICKE, Alt JOHANNES GAUBITZ, Tenor ANDREAS SCHEIBNER, Bass KANTOREI ST. NIKOLAI l HAMBURGER CAMERATA MATTHIAS HOFFMANN-BORGGREFE, Dirigent Eintritt 11-37 €

SONNABEND, 3. DEZEMBER 2016, 19.00 UHR

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL: MESSIAH MEIKE LELUSCHKO, Sopran KAJA PLESSING, Alt ACHIM KLEINLEIN, Tenor ANDREAS HEINEMEYER, Bass KAMMERCHOR DER KANTOREI ST. NIKOLAI l HAMBURGER CAMERATA MATTHIAS HOFFMANN-BORGGREFE, Dirigent Eintritt 11-32 € Karten bei der Konzertkasse Gerdes, allen Vorverkaufsstellen und unter www.Hauptkirche-StNikolai.de

/hauptkirche.stnikolai

www.Hauptkirche-StNikolai.de

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Veranstalter

SONNAbEND, 05. NOvEMbER 2016, 19.00 UHR

JOHANN SEbASTIAN bACH:

MESSE IN H-MOll bWv 232

Katherina Müller, Sopran I Katharina Heiligtag, Sopran II Frauke Willimczik, Alt Christian Zenker, Tenor Jonathan Zaens de la Paz, Bass Kantorei und Barockorchester St. Katharinen leitung: Andreas Fischer Eintritt: 11,– bis 34,– Euro (Ermäßigungen)

SONNTAg, 13. NOvEMbER 2016 (vOlKSTRAUERTAg), 11.00 UHR

RUDOlF MAUERSbERgER: DRESDNER REqUIEM

„Wie liegt die Stadt so wüst“ Kantorei St. Katharinen · Leitung: Andreas Fischer Predigt: Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann EWIgKEITSSONNTAg, 20. NOvEMbER 2016, 18.00 UHR

CHOR- UND ORgElKONzERT zUM TOTENSONNTAg

J. S. bach (Präludium und Fuge in e/Motette „Jesu, meine Freude“) Max Reger (op. 138, aus op. 80 + 67) Norddeutscher Kammerchor (Echo-Preisträger 2015) Andreas Fischer, Orgel Leitung: Maria Jürgensen Eintritt: 10,– Euro (erm. 7,– Euro), nur Abendkasse KIRCHENMUSIK IN DER HAUPTKIRCHE ST. K ATHARINEN Katharinenkirchhof 1 · 20457 Hamburg Anfahrt: U 1 Meßberg · Buslinien M 4 und M 6 bis Brandstwiete K ARTEN an allen Vorverkaufsstellen; im Kirchenbüro (Mo.–Fr. 10.00–12.00 Uhr), Tel. (040) 30374740 und an der Abendkasse; Internet: www.adticket.de/Hauptkirche-St.-Katharinen-hamburg.html INFORMATIONEN IM INTERNET www.katharinen-hamburg.de

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Veranstalter

Konzerte im november Sonnabend, 5. November, 18.00 Uhr Triosonaten des Barock Werke von Telemann, Krebs & Graun. Evgeny Yatsuk (Corno da caccia), Sevastyana Leonova (Violine), Olga Chumikova (Orgel) Sonnabend, 12. November, 18.00 Uhr Die Königin lädt ein Orgelkonzert zum Ausklang des Gemeindebasars Werke von Bach, Brahms & Reger. Rainer Thomsen (Orgel) Sonnabend, 19. November, 18.00 Uhr Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45 Katherina Müller (Sopran), Bernhard Hansky (Bariton) Kantorei & Kammerorchester St. Johannis Rainer Thomsen (Leitung)

Sonnabend, 26. November, 18.00 Uhr Macht hoch die Tür! Offenes Singen zum 1. Advent. Lieder, Kanons und Instrumentalmusik. Leitung: Studierende der Fachgruppe ev. Kirchenmusik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Rainer Thomsen Musik im Gottesdienst Sonntag, 20. November, 10.00 Uhr: Motetten der Bach-Familie

Werke von Johann Bach, Johann Christoph Bach & Johann Michael Bach. Neues Vokalensemble St. Johannis, Rainer Thomsen (Leitung & Orgel) 52 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16

www.johannis-eppendorf.de

Eintritt: 20,- Euro Kartenvorverkauf ab 17.10. im Gemeindebüro (040-477910)


Vom Barock zur Klassik

Dresden & Venedig Vivaldi Magnificat g-moll Hasse Miserere in c Zelenka Miserere c-moll u. a. Sonntag, 20. November 2016 | 18 Uhr St. Johannis – Kulturkirche Altona

Solisten Chor St. Johannis Altona Ensemble Occident

Mike Steurenthaler DIRIGENT

Karten: Euro 24 (19) 20 (15) 16 (11)

St. Johannis - Kulturkirche Altona

Vorbestellung: 040 43 43 34

Bei der Johanniskirche 22

www.chor-stjohannisaltona.de

22767 Hamburg

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Veranstalter

Blankeneser Blankeneser

Konzerte Konzerte Samstag, 19. November, 18 Uhr

Jesus bleibet meine Freude Bach-Kantaten zum Thema Tod und Ewigkeit

Kantate „Wir müssen durch viel Trübsal in das Reich Gottes eingehen“ BWV 146 Kantate „Komm, du süße Todesstunde“ BWV 161 Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“ BWV 147 Vokalsolisten, Elbipolis - Barockorchester Hamburg Cappella Vocale, Leitung: Stefan Scharff Eintritt 8,- bis 26,- € (Ermäßigungen Schüler und Studenten) Vorverkauf ab 7. November, Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginnn

Sonntag, 4. Dezember, 18 Uhr Orgelkonzert zum Advent

Werke von Couperin, Franck und Vierne Orgel: Stefan Scharff Eintritt frei

Sonntag, 18. Dezember, 18 Uhr Bach: Weihnachtsoratorium (I), Magnificat, Gloria Vokalsolisten, Elbipolis – Barockorchester Hamburg Blankeneser Kantorei, Leitung: Stefan Scharff

Eintritt 8,- bis 32,- € (Ermäßigungen Schüler und Studenten) Vorverkauf ab 5. Dezember, Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginnn

16 Uhr: Weihnachtsoratorium Gekürzte Fassung für Schulkinder Eintritt Kinder 5,- €, Erwachsene 10,- €, kein Vorverkauf Abendkasse 1/2 Stunde vor Konzertbeginn

Vorverkauf und telefonische Kartenvorbestellung: Gemeindehaus, Mo-Fr 9 - 12 Uhr & Mo-Do 15 - 17 Uhr, Tel: 040/866 2500

BlankeneserKirche Kircheam amMarkt Markt Blankeneser 54 Hamburg & Norddeutschland  concerti 11.16


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26.2016

November

19 Uhr, St. Johannis Harvestehude (Turmweg)

Karten zu € 20 / 16 / 12 / 6 € (keine Ermäßigung für Schüler u. Studenten) bei Konzertkasse Gerdes (Tel.: 45 33 26), allen bekannten Vorverkaufsstellen unter www.eventim.de und an der Abendkasse

t• ine dhar u R Viol rinette e • t t k o c L r la r Die rsch • K llo o g e Gr Bo nce iolo stian V • k Seba ier ar om P it • Klav r e a S Ve rfe hias • Ha r e y Matt re ne D Gesi

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Veranstalter

MUSIK IM MUSEUM CHINA TIME IM MKG AB 8.11. Chinoiserien für Augen und Ohren | anlässlich der CHINA TIME 2016 präsentiert das MKG in der Sammlung Musikinstrumente Chinoiserien in Musik und Kunsthandwerk Museumseintritt —— CHINA TIME IM MKG 10.11. Donnerstag, 18 Uhr Kuratorenführung: Chinoiserien für Augen und Ohren | Dr. des. Christine Kitzlinger und Olaf Kirsch Museumseintritt —— CHINA TIME IM MKG 11.11. Freitag, 19.30 Uhr „East Sound meets West Song“ | Westlicher Liedgesang trifft auf östliche Instrumentalklänge | Instrumentalisten des Shanghai Conservatory | Klavier- und Gesangsstudierende aus der Liedklasse Prof. Burkhard Kehring, HfMT Eintritt frei —— CHINA TIME IM MKG 18.11. Freitag, 19.30 Uhr Wandelkonzert: Klassik aus dem fernen Westen | Werke von Bach bis Puccini auf Cembalo, Klavier und traditionellen chinesischen Instrumenten | Prof. Dong Jinming und Dong Shi Huili (Nanjing), Erhu | Studierende des Hamburger Konservatoriums, Ltg. M. Petermann Eintritt 15 €, erm. 10 €, Abendkasse, CHIMETeilnehmer und Studierende des Hamburger Konservatoriums frei

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Cembalo Pascal Taskin, Paris 1787, Detail

November

STUDIERENDE SPIELEN AUF HISTORISCHEN FLÜGELN 19.11. Samstag, 15 Uhr Beethoven am Brodmann (1812) | Yun Kyung Cho, Jongeun Lee, Momcilo Radojevic | Planung und Leitung: Prof. Hubert Rutkowski, Hochschule für Musik und Theater Hamburg Museumseintritt —— MUSIKFEST AUF HISTORISCHEN TASTENINSTRUMENTEN 20.11. Sonntag, 12 – 17 Uhr Hommage an Prof. Dr. Andreas Beurmann | mit Anke Dennert, Jutta Dreesen, Hans-Ulrich von der Fecht, Jürgen Gottschalk, Norbert Hoppermann, Songwong Kempka, Olaf Kirsch, Volker Krafft, Susanne von Laun, Christine Schütze, Judith Viesel-Bestert Museumseintritt —— MUSIKALISCHE FÜHRUNGEN IN DER SAMMLUNG HISTORISCHE TASTENINSTRUMENTE 3.11. Donnerstag, 18 Uhr 26.11. Samstag, 16 Uhr 6.11. | 27.11. Sonntag, 16 Uhr


CARL-PHILIPP-EMANUELBACH-CHOR HAMBURG

Johannes Brahms

Ein deutsches Requiem Symphonie Nr. 4 e-moll Christiane Oelze SOPRAN Michal Partyka BASS

Symphonieorchester der Philharmonie Stettin Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg LEITUNG Hansjörg Albrecht

Sonnabend, 12. November 2016, 20.00 Uhr Hamburg, Laeiszhalle Karten zu 10 /19 /29 /38 /46 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de. Übliche Ermäßigungen an der Abendkasse. Info: www.cpe-bach-chor.de

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 57


Veranstalter

CARL-PHILIPP-EMANUELBACH-CHOR HAMBURG

Weihnachtskonzert mit

Margot Käßmann

Adventlich-weihnachtliche Texte und Chormusik

Margot Käßmann LESUNGEN

Jane Berthe HARFE Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg LEITUNG Hansjörg Albrecht

Sonnabend, 26. November 2016, 15.30 Uhr und 19:30 Uhr Hamburg, Laeiszhalle Karten zu 15 / 27 / 34 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de Übliche Ermäßigungen an der Abendkasse. Info: www.cpe-bach-chor.de

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CARL-PHILIPP-EMANUELBACH-CHOR HAMBURG Den Opfern von Krieg und Gewalt und als Mahnung zum Frieden

Benjamin Britten

War Requiem Fionnuala McCarthy SOPRAN Wolfgang Klose TENOR Klaus Häger BARITON

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg Chor der Hochschule für Musik und Theater Rostock Kammerchor »Vocalisti Rostochienses« Chorknaben Uetersen

LEITUNG Hansjörg Albrecht

Orchester der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Sonnabend, 28. Januar 2017, 18.00 Uhr Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis Karten zu 10 / 15 / 20 / 25 / 35 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de. Übliche Ermäßigungen an der Abendkasse. Info: www.cpe-bach-chor.de

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Veranstalter

NÄHeR AN DeR MUsiK

seit 2005

13. NOVEMBER 2016 | nur So 16.00 Uhr | Medienbunker | resonanzraum | 1. Stock

Tag und Traum Chorwerke aus romantik und moderne

Für Träumende setzt sich die Welt neu zusammen, bei Tag und bei Nacht. Sobald Wahrheit und Wünsche die Plätze getauscht haben geht’s los: Am Abend sehnt sich Brahms nach erfüllter Liebe und Reger nach göttlicher Geborgenheit. Im Schlaf schüttet Frank Martin mit Songs of Ariel Shakespeares unendliche Fantasie aus. Und die Zeitgenossen Mellnäs, Jennefelt und Glass wecken Nachtgespenster, deren buntes Treiben erst am Morgen mit zwei Sonnenaufgängen endet – helles Erwachen wird hiermit garantiert! Chor des hamburger konservatoriums Leitung: almut stümke und miChael Petermann

vorsChau: 3. und 4. DEZEMBER 2016 | Sa 18.00 | So 16.00 Uhr | Medienbunker | 4. Stock

Die Stimmung der Welt lesung und konzert über J. s. baChs reise naCh Fis-dur – mit Jens Johler Lesung und miChael Petermann (Tasteninstrumente)

bunkerrauschen.de Eine Konzertreihe des hamburger konservatoriums in Zusammenarbeit mit weisser rausCh Musik und Theater Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock | U3 und Metrobus 3: Haltestelle Feldstraße (Parkplätze gegen Gebühr vorhanden) Karten zu € 22,00 (erm. 11,00 | KON-Studierende frei), Kartenreservierung auf bunkerrauschen.de und telefonisch unter 040 23 51 74 45 Illustration mit freundlicher Genehmigung des Alexander-Verlag Berlin

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Carl Maria von Weber Ouvertüre zu „Oberon“

Robert Schumann Konzertstück für 4 Hörner und Orchester F-Dur, op. 86

Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll, op. 70

Sonntag, 11. Dezember 2016 20.00 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle Großer Saal Samstag, 10. Dezember 2016 20.00 Uhr | Elmshorn, Saalbau

Donnerstag, 8. Dezember 2016 20.00 Uhr | Rendsburg, Festsaal der Freien Waldorfschule

Solisten: German Hornsound

(Christoph Ess, Sebastian Schorr, Stephan Schottstätt, Timo Steininger)

Dirigent: Rida Murtada

Vorverkauf: 10,- | 15,- | 20,- € (Schüler & Studenten ermäßigt 7, 50 | 11,- | 15,- €) zzgl. VVK-Gebühren, erhältlich auf www.haydn-orchester.de & www.adticket.de Abendkasse: 11,- | 16,- | 21,- € (Schüler & Studenten ermäßigt 8, 50 | 12,- | 16,- €)

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Veranstalter

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Veranstalter

JUNGE TALENTE MI, 16.11.2016, 19:30 UHR MIRALLES SAAL, MITTELWEG 42 Spitzenensembles und Solisten der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg musizieren – von Jazz bis Klassik!

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HAMBURG · L AEISZHALLE

Anna Matz

Sonntag, 27. November 2016, 11 Uhr

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 70 D-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 Violine: Anna Matz

Felix Mendelssohn Symphonie Nr. 1 c-Moll

Leitung: Heribert Beissel www.klassische-philharmonie-bonn.de

Mit Programmeinführung um 10.15 Uhr.

Laeiszhalle, 35 76 66 66 Elbphilharmonie Kulturcafé Barkhof 3, 35 76 66 66 Schumacher, 34 30 44 Konzertkasse Gerdes Tel. 45 03 50 60 Kartenhaus, Gertigstr. 4 Tel. 2 70 11 69 Theaterkasse im SEZ Cuxhavener Str. 335 Tel. 7 02 6314 Tickethotline: 0180 / 5040300 (0,14 €/Min) (Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)

Internet: www.ADticket.de

Infos: 040 / 56 6176

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Veranstalter

St. Georgskirche am Hauptbahnhof (Hl. Dreieinigkeitskirche) Samstag, 12. November 2016, 20 Uhr

Guiseppe Verdi: MESSA DA REQUIEM Angelica Cuparius (Sopran), Sonja Boskou (Mezzosopran) Johannes Harten (Tenor), Marc Kugel (Bass) junge kantorei st. georg, Hugo Distler-Chor Orchester St. Georg, Leitung: Ingo Müller Eintritt: 23/18/13/8,– € (ermäßigt 21/16/9/4,– €) Vorverkauf: Weinkauf St. Georg (Lange Reihe 73), Optik Beckert (Lange Reihe 55) Kartentelefon: 040-280 567 07 (Mo 19:30 – 21:30, Do 12:30 – 15:30 Uhr) Mailbestellung: konzertkarten@stgeorg-borgfelde.de Diese Aufführung wird gesponsert von Karl-Heinz Ramke, St. Georg.

St. Johannis-Harvestehude

Samstag, 12. November 19 Uhr

Alfred Schnittke: Requiem

J. S. Bach: Jesu, meine Freude - C. Bantzer: Messe an den Engel Annika Sophie Ritlewski, Sopran; Geneviève Tschumi, Alt Elbtonal Percussion, Instrumentalensemble und Chor St. Johannis; Leitung: Christopher Bender

Eintritt: 6 – 32 Euro; VVK: Konzertkasse Gerdes (Tel. 453326) oder www.eventim.de und Abendkasse

Heimhuder Str. 92 • 20148 Hamburg • Tel. 44 42 35 • www.st-johannis-hh.de • info@st-johannis-hh.de

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LAW-Concerti_Nov_2016_- 12.09.16 23:07 Seite 1

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 67


Veranstalter

Hamburger Orchestergemeinschaft Sinfoniekonzert

Sonntag, 13. November 2016, 11.00 Uhr, Kulturkirche Altona Bei der Johanniskiche 22 (S21 + S31 Holstenstraße)

Solist Leitung

gegr. 1904

Emil Reinert, Klavier Annalena Hösel

Georges Bizet L’Arlésienne Suite Nr. 1

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

Johannes Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Georges Bizet L’Arlésienne Suite Nr. 2

Kartenvorverkauf: www.kulturkirche.de: 17,-- € + VVK-Gebühr, Tageskasse: 19,-- € (erm. 7,-- €)

Forum Neue Musik Di 08.11.2016, 20 Uhr Christianskirche, Am Klopstockplatz Hamburg - Ottensen Begegnung mit den Komponisten

Erhan Sanri & Axel Borup - Jørgensen

Erhan Sanri

Vorstellung sämtlicher 10 Vertonungen von Gedichten von Ernst Jandl auf der neuen CD von Erhan Sanri Vögel wollen fliegen, Fliegen wollen vögeln Davon UA des Ernst Jandl - Liedes für Bassbariton & Klavier Das Lied von der blauen Damaskusrose Von Axel Borup - Jørgensen (Dänemark 1924- 2014) „Im Volkston“, „Herbsttag“, Partita für Viola Solo & Duo für Violine & Viola

Ernst Jandl

Andrea Pellegrini - Mezzo / Jakob Bloch Jespersen - Bassbariton / Anne Mette Stæhr - Klavier Alexander Kunz - Kontrabass / Julius Kircher - Klarinette / Helge Slaatto - Violine / Anette Slaatto - Viola

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Sonntag, 27. November 2016  19.00 Uhr  Laeiszhalle, gr. Saal

Albert Schweitzer Jugendorchester W.A. Mozart Ouvertüre zur Zauberflöte W.A. Mozart Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364

L.v. Beethoven Sinfonie Nr.3 “Eroica” Es-Dur op.55

Hellen Weiß Violine Pauline Sachse Viola

Manfred Richter Dirigent www.facebook.com/asjhh / www.Albert-Schweitzer-Jugendorchester.de Karten € 18.- (ermäßigt € 9.-) im Vorverkauf bei: Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, Tel.: 44 02 98 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 69


Veranstalter

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zt rstüt Unvteon:

KLASSISCHE PRODUKTE AUS OSTEUROPA

Samstag, 5. November, 19 Uhr Samstag, 12. November, 19 Uhr Samstag, 19. November, 19 Uhr

Musikalische Botschafter Vokale Virtuosität zu viert Symphonie Pathétique Balakirev Trio In Russland geboren, macht die enge Verbindung zur Heimat diese Musiker zu perfekten Botschaftern zwischen russischen und westeuropäischen Kulturen. Programm: Werke von Beethoven, Brahms & Rachmaninow. Tickets: 15,-/erm.10,- Euro

Scott Curry, Klavier

Petersquartett St. Petersburg

Das außergewöhnliche Ensemble wurde Paul Sonderegger, Rezitation 1994 gegründet und erfreute sich zunehIn ihrem neuen Programm verbinden die mender Bekanntheit und Beliebtheit in beiden Künstler ausgewählte Textpassagen Europa, Australien, Japan und Südamerika. aus Klaus Manns „Symphonie Pathétique“ Programm: Klassik, Musical und Volkslieder mit Klaviermusik von Peter Tschaikowsky. aus aller Welt. Tickets: 12,-/erm. 8,- EUR Tickets: 15,-/erm. 10,- EUR

Tschaikowsky-Saal

Tschaikowskyplatz 2 · 20355 Hamburg

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Klassik gut finden. Auch in Norddeutschland. Jetzt abonnieren: concerti – Das Magazin für Konzert- und Opernbesucher. Mit den interessantesten Klassikgeschichten des Monats sowie allen Konzert- und Opernterminen in Ihrer Region.

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BYZANTINISCHER CHOR „DER HL. ROMANOS MELODOS“

Der männliche Kirchenchor „Der Hl. Romanos Melodos“ wurde im Herbst 2002 gegründet. Sein Dirigent ist Herr SIMEON GENOV, Theologe und Lehrer der byzantinischen Musik. Das Repertoire besteht vorwiegend aus Psalmodien, Kontakien, Troparien (Hymnentexten aus der göttlichen Liturgie der orthodoxen Kirche). Der Chor feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Zu diesem feierlichen Anlass sind zahlreiche Konzert- und Gottesdienstauftritte in ganz Europa geplant. Hamburg Mo. 21.11., 19 Uhr, Hauptkirche St. Petri, Bei der Petrikirche 2 Di. 22.11., 19 Uhr, Ev. Kirche St. Johannis Harvestehude, Heimhuder Str. 92 Konzertkarten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich Mehr Informationen finden sich auf www.byzantinische-musik.com

concerti 11.16 Hamburg & Norddeutschland 71


Veranstalter

Ernst-Erich

Stender

spielt Werke von Purcell, Buxtehude, Bach, Vivaldi und Mendelssohn Bartholdy

Sonnabend, den 19. November 2016 um 16 Uhr Konzerte Aula derFeast.qxd Heinrich-Hertz-Schule · Grasweg · 22303 an der Concerti historischen Alexanders Anzeige 31.08.2016 10:14 72Seite 1 Hamburg Hans-Henny-Jahnn-Orgel (U3 Borgweg) · Parkplätze vorhanden · Eintritt: 6,- € St. Johannis Lüneburg Samstag, den 5. November 2016, 20 Uhr

Alexander’s Feast or The Power of Musick Oratorium von Georg Friedrich Händel Sabine Goetz, Sopran - Henning Voss, Altus Andreas Post, Tenor - Matthias Vieweg, Bass St. Johanniskantorei - Concerto Brandenburg Joachim Vogelsänger, Leitung Tickets: 33/26/20/10 Euro (27/21/16/5 Euro) www.reservix.de oder LZ Lüneburg, 0 41 31/74 04 44

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Festivals In Deutschland und Europa – wir stellen Ihnen die interessantesten Programme, Orte und Künstler vor

Foto: Timo Schwach/Hotel Villa Honegg

Der Winter naht – und damit stimmungsvolle Festivals wie im Schweizer Nobelhotel Villa Honegg

24_Bürgenstock Unter Freunden Große Musiker brauchen nicht zwingend die große Bühne –

das beweist seit einigen Jahren das Bürgenstock Festival inmitten der Schweizer Bergidylle 26_Köln Pure Experimentierlust Das Kölner Fest für Alte Musik wagt Ungewöhnliches und macht die historische Aufführungspraxis zu einem oft unerhörten Erlebnis Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

November 2016 concerti   23


Festivalguide

Unter Freunden

Harmonisch in die Landschaft eingebunden: Festivalspielort Hotel Villa Honegg

A

lle guten Festivals sind José Gallardo. Gemeinsam mit kleine autonome Wel- Star-Klarinettist Andreas Otten auf Zeit – mit ih- tensamer arbeitet der argentirem eigenen Rhythmus, ihren nische Pianist seit 2013 daran, Insider-Witzen und mit be- dies zu ändern. Mitten im Fesonderen Programmen, wie bruar läuft ihr viertägiges Winman sie in der Saison an den terfestival in der weiß leuchtHäusern oft vergeblich sucht. enden Schneekugelwelt des Die Musiker sitzen nach den Schweizer Bürgenstock hoch Konzerten bis tief in die Nacht über dem Vierwaldstättersee: zusammen, und das Publikum, „Es wirkt ganz weit weg von zu hohem Prozentsatz „Wie- allem, aber das stimmt natürderholungstäter“, genießt die lich nicht.“ Atmosphäre aus musikalischer Höchstleistung und Eine bestens angebundene Lässigkeit.„Festivals konzen­ Idylle dank Schweizer Bahn trieren sich auf die warmen Es fällt zwar schwer, sich den Monate, im Winter herrscht ein Trubel der Außenwelt vorzubisschen Tabula rasa“, bedauert stellen, wenn der Morgenne24 concerti November 2016

bel den See verschwinden lässt, sich dicht um das frei auf der Anhöhe stehende Hotel Villa Honegg legt und nichts als Kuhglocken durch die Stille tönen. Tatsächlich aber ist der Konzertort, der schöne historische Hotelkomplex mit der berühmten Kapelle, in der sich Audrey Hepburn und Mel Ferrer 1954 in Anwesenheit von viel Film-Prominenz das Ja-Wort gaben, richtig gut angebunden – Schweizer Eisenbahnnetz sei Dank. „Vilde Frang musste letztes Jahr zwischendurch für ein Konzert nach Zürich und ist sozusagen gependelt“, erinnert sich José Gallardo. Die norwegische Geigerin gehört zur Liste hochkarätiger Künstler, die das junge Festival bereits auf den Bürgenstock gezogen hat. Die „Clarinotts“, bestehend aus Andreas Ottensamer, Bruder Daniel und Vater Ernst, waren ebenso mit von der Partie wie Oboist Albrecht Mayer, der Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Daishin Kashimoto, die Cellisten Stephan Koncz und Nicolas Altstaedt, die Bratscher Nils Mönkemeyer und Antoine Tamestit oder Trompeterin Tine Thing Helseth. „Zum Schifahren bleibt an den vier Tagen leider gar keine Muße, aber dazu, ein bisschen = Zeitraum

= Künstler

= Ort

Fotos: Timo Schwach/Hotel Villa Honegg, Stiftung Bürgenstock Festival

Große Musiker brauchen nicht zwingend die große Bühne – das beweist seit einigen Jahren das Bürgenstock Festival inmitten der Schweizer Bergidylle. Von Annette Zerpner


DEUTSCHLAND-TOURNEE

Wiener Sängerknaben WEIHNACHTSKONZERT

durch den Schnee zu wandern, kommen wir schon“, erzählt Gallardo. Und für die kurze Pause im Außenpool mit seinem spektakulärem Seeblick ist zum Glück auch meistens noch Zeit. Dass bei derartigen Festivals die Proben für alle Musiker enorm dicht getaktet sind, um in kürzester Zeit ein perfektes Programm auf die Bühne zu bringen, vergisst man als Zuhörer angesichts der entspannten Stimmung unter den Ausführenden glatt. „Ach nein, Urlaub ist etwas ganz anderes“, lacht Pianist Gallardo. „Aber wir genießen es, hier zu sein – diese Intimität von Hauskonzerten unter Freunden ist unvergleichlich!“ Er seufzt versonnen und erklärt: „Man bekommt ein wenig ein Gefühl dafür, wie es bei den Schumanns war, mit Johannes Brahms und ihrem ganzen Kreis. Damals wurde die Kammermusik überhaupt erst geboren. Sogar Brahms’ Requiem haben sie zuerst in diesem kleinen Rahmen aufgeführt, nicht mit riesigem

FOTO: LUKAS BECK

Lauschen statt schlemmen: Wo sonst Hotelgäste speisen, genießen Festivalbesucher die Musik

Chor und Orchester in einem Konzertsaal.“ Ein Zusammentreffen von Russland und Amerika

Dieses Werk gibt es 2017 allerdings nicht zu hören auf dem Bürgenstock. Im Fokus der Saison stehen die vielfältigen musikalischen Einflüsse zwischen Russland und Amerika. Bei „East-West Side Story“ in der neutralen Schweiz trifft Schostakowitsch auf Bernstein, Jazz auf Antonín Dvorˇák, eine Matinee ist der Exilmusik gewidmet. Etwas aus der Reihe tanzt der letzte Abend, wenn Andreas Ottensamer und Albrecht Mayer die dritte CD der Bürgenstock Festival Edition vorstellen, die dem zu Unrecht häufig unterschätzten Komponisten Carl Stamitz zu seinem Recht verhelfen soll. Bürgenstock Festival 1.–2.11.2016 und 9.–12.2.2017 José Gallardo, Maximilian Hornung, Emmanuel Pahud, Stephan Koncz, Albrecht Mayer u. a. Bürgenstock

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

26.11.16 | 18.OO UHR KONGRESSHAUS GARMISCH-PARTENKIRCHEN 27.11.16 | 18.OO UHR KU‘KO ROSENHEIM 1.12.16 | 19.3O UHR KONZERTHAUS KARLSRUHE 2.12.16 | 19.3O UHR EV. STADTKIRCHE DARMSTADT 3.12.2O16 | 18.OO UHR MARTINSKIRCHE KASSEL 4.12.2O16 | 17.OO UHR KIRCHE EIDINGHAUSEN BAD OEYNHAUSEN 7.12.16 | 19.3O UHR LUTHERKIRCHE OSNABRÜCK 8.12.16 | 19.3O UHR HISTORISCHE STADTHALLE WUPPERTAL 9.12.16 | 19.3O UHR SALVATORKIRCHE DUISBURG 1O.12.16 | 18.OO UHR FLORA KÖLN 14.12.2O16 I 19.3O UHR ALTE OPER ERFURT 15.12.16 | 19.3O UHR G.F.-HÄNDEL-HALLE HALLE/SAALE 16.12.16 | 19.3O UHR NIKOLAIKIRCHE POTSDAM 17.12.16 | 15.3O UHR KONZERTHAUS BERLIN 18.12.16 | 19.OO LAEISZHALLE HAMBURG

TICKETS: O18O – 55 44 888* WWW.EVENTIM.DE UND AN ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN *(0,14 Euro/Min. Mobilfunkpreise können abweichen)


Festivalguide

Pure Experimentierlust Das KÖlner Fest für Alte Musik wagt Ungewöhnliches und macht die historische Aufführungspraxis zu einem oft unerhörten Erlebnis. Von Christian Lahneck

Das Kölner Fest für Alte Musik lebt mehr denn je

Köln wagt schon seit langem erfolgreich den Spagat als Hochburg für Neue Musik und als Zentrum für Alte Musik. 1954 wurde etwa mit der Cappella Coloniensis das weltweit erste Orchester mit historischen Instrumenten gegründet. Auch die erfolgreiche Arbeit des Barockorchesters Musica Antiqua Köln strahlt immer noch nach. Heute zählen Concerto Köln (dessen Heimat­ adresse übrigens dieselbe ist 26  concerti November 2016

Historische Industriearchitektur für Alte Musik: die Balloni-Hallen

wie die des ZAMUS) und Kon- waren so nachhaltig, dass man rad Junghänels Cantus Cölln schon die Ausgabe von 2016 zu den internationalen Aus- erweitern musste. Waren es im hängeschildern der ansässigen letzten Jahr noch 16 VeranstalAlte-Musik-Szene. Seit 2011 tungen mit rund 4 500 Besugibt es inzwischen die Kölner chern, so standen im Folgejahr Gesellschaft für Alte Musik, ein bereits 25 Konzerte auf dem Jahr später wurde das ZAMUS Programm, mehr als 6 200 Tieröffnet, das als Festival-Spiel- ckets konnten verkauft werden. stätte nur einen kleinen Nach- Ein klares Indiz: Das Festival teil besitzt: Es ist mit seinen lebt mehr denn je. Plätzen für gerade mal 200 Warum nicht mal ein Choral Besucher zu klein. Inzwischen ist das Alte-Musik- von Bach auf Türkisch? Festival eine feste Größe in der „Wir wollen zeigen, dass Alte deutschen Klassiklandschaft. Musik nicht von gestern ist, Im nächsten Jahr geht man be- sondern für heute und die Zureits in die siebte Saison, und kunft viel zu sagen hat. Dazu die Erfolge der Vergangenheit möchten wir neue Wege und = Zeitraum

= Künstler

= Ort

Fotos: Balloni, Andreas Grasser

U

nweit rattern die Züge, oft quietschen ihre Bremsen bei der Einfahrt in den Bahnhof Ehrenfeld. Hier pulsiert das Kölner Leben: U-Bahn, Einkaufsmeile, der stark befahrene Gürtel – alles fußläufig miteinander verbunden. Auch sind es nur wenige Meter zwischen den beiden Hauptspielstätten des „Kölner Fests für Alte Musik“, nämlich den Balloni-Hallen und dem ZAMUS, dem „Zentrum für Alte Musik“. Sofern geboten, weitet man die Örtlichkeiten deutlich aus und verteilt sich quer über die Stadt, bespielt etwa die Trinitatiskirche am äußeren Zipfel der Altstadt, oder die Flora, den frisch renovierten Prachtbau im Botanischen Garten.


Zugänge eröffnen“, erklärt Festivalleiter Thomas Höft. Er hat zuvor schon in Brandenburg, Augsburg und Graz erfolgreich Festivalgestaltung betrieben. Jetzt ist er in Köln der Spiritus Rector, der mit ungewöhnlichen Ideen und Formaten dem Festival ein Profil verliehen hat. Immer wieder wagt er Ungewöhnliches, fordert Mutiges ein: 2014 etwa konnte man erleben, wie das CölnerVocalConsort, assistiert vom Ensemble Sarband, mit seinem arabischen Instrumentarium den Choral Wie soll ich dich empfangen aus dem Weihnachtsoratorium als Zugabe sang (in der Matthäuspassion lautet der Text übrigens „Wenn ich einmal soll scheiden“, eines der Beispiele für Bachs Auto-Kleptomanie). Doch das VocalConsort sang die erste Strophe – in türkischer Sprache! Ein musikalisch-kultureller Hybrid, der bezeichnend ist für dieses Festival, das sich nicht aufs Abspulen traditioneller Muster beschränkt. Stand das diesjährige Festival unter dem Motto des MartinLuther-King-Zitats „I have a dream“, so lautet der Arbeitstitel für 2017 „Greatest Hits“. Dann wird Thomas Höft erneut Vergangenheit und Gegenwart, Originalklang und Zeitgemäßes, kölsche Einheimische und internationale Gäste zusammenbringen. Experimentierlust garantiert, passend zum Sitz des ZAMUS – mitten im Leben zwischen Eisenbahn und Einkaufsmeile. Kölner Fest für Alte Musik 27.2.–13.3.2017 L’Orfeo Barockorchester, Ensemble Nel Dolce, Vox Werdensis, Kölner Akademie, Cantur Cölln u. a. Köln

  Weitere Tipps Münster

mensch.musik. festival 5.–6.11.2016 Unter dem Motto „Musik baut Brücken“ veranstaltet die Musikhochschule Münster zum zweiten Mal das Festival. In 18 Konzerten treffen Klassik, Neue Musik, Pop, Jazz und Weltmusik im Vielklang aufeinander. Hamburg

Greatest Hits 17.-20.11.2016 Der Name des Festivals für zeitgenössische ­Musik ist bewusst provokativ ­gewählt, soll er doch auch und vor allem bei Neulingen Interesse wecken. Würzburg

Bachtage

17.–27.11.2016 Auzüge aus dem Wohltemperierten Klavier, Kantaten sowie Kammer- und Orgelmusik – Matthias Querbach, Dirigent und Künstlerischer Leiter des Festivals, bedient auch diesmal wieder die gesamte Bandbreite des bachschen Œuvres. Berlin

Louis Lewandowski Festival 15.–18.12.2016 In diesem Jahr ­beschäftigen sich die Chöre mit der Zeit vor dem deutsch-jüdischen Komponisten des 19. Jahrhunderts, der die jüdische Liturgie neu belebte und bekannt machte. Arosa

arosa musik festival 27.1.–18.3.2017 Jazz, Rock und vor allem Klassik in luftigen Höhen: Abwechslung ist Programm beim dreimonatigen ­Konzertreigen. Neben etablierten Ensembles treten insbesondere junge Künstler auf.

Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide


Reportage

Aufblühendes Genre Filmkonzerte sind im Klassikbetrieb längst keine Seltenheit

mehr. Doch worin liegt der Reiz der bewegten Bilder? Von Jakob Buhre

Nicht der Dirigent gibt hier das Tempo vor, sondern der Film

Musik als den tatsächlichen Soundtrack wahrnimmt. Im Bild erklingende Kirchenglocken, Marschtrommeln oder Jagdhörner ertönen aus dem Orchester, spätromantischmelancholische Streicherklänge umspinnen sanft die Liebesszenen, die Filmfiguren tanzen zu Pariser Salonmusik.

K

urz vor der Vorstellung wirkt im Foyer der Dresdner Staatsoperette alles so wie immer: Viele Gäste sind in feiner Abendgarderobe erschienen, plaudern entspannt bei einem Glas Sekt, am Buffet gibt es belegte Brötchen und Kuchen – nur einen Popcorn-Automaten sucht man vergeblich. Betritt man jedoch den Zuschauerraum, wähnt man sich im Kino: Anstatt auf ein Bühnenbild fällt der Blick auf die weiße Leinwand, weder Dirigent noch Musiker sind zu sehen, der Orchestergraben 28  concerti November 2016

macht sie unsichtbar. Gespielt wird an diesem Sonntag im September Die Lustige Witwe, ein Stummfilm von 1925, der auf Franz Lehárs Operette basiert, ihr aber auch eine illus­tre Vorgeschichte hinzudichtet. 2005 hat die Komponistin Maud Nelissen hierfür eine neue Musik komponiert, auch unter Verwendung von Motiven aus Lehárs Partitur. Es dauert nur wenige Minuten, bis sich in der Staatsoperette die Grenze zwischen Orchester und Leinwand aufzulösen scheint und man Nelissens

Anders als noch vor zehn Jahren ist so eine Aufführung keine Seltenheit mehr, vielmehr sind die Filmkonzerte eine feste Säule im Klassikbetrieb geworden, eine aufblühende Gattung, bei der das Spektrum inzwischen von Metropolis bis hin zu Matrix reicht. Einst konzertant aufgeführte Filmmusiken wie Prokofjews Alexander Newski erhalten die Leinwand zurück, in Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum kommt der Donauwalzer nicht mehr aus der Konserve – und Spielstätten wie die Komische Oper Berlin lassen ihre Besucher Stummfilmabende im Stil der zwanziger Jahre nacherleben, inklusive Wochenschauen und Tanzeinlagen. Die Begegnung von Kino und Konzertsaal geht zurück in die achtziger Jahre. Die damalige Stummfilm-Re-

Foto: Die Film-Philharmonie GmbH

Stummfilmabende im Stil der zwanziger Jahre nacherleben


naissance wirkte in den Klassikbetrieb hinein, weshalb beispielsweise die Alte Oper Frankfurt 1988 der StummfilmMusik ein ganzes Festival widmete. „Stummfilme haben der Filmmusik den Weg in die Konzertund Opernhäuser bereitet“, erklärt Dirigent Frank Strobel. Zwar habe es mancherorts Berührungsängste mit den bewegten Bildern gegeben, „aber durch die Stummfilme hat man die abgebaut. Man hat es als originäres Genre anerkannt und als eine Kunstform wiederentdeckt, die in gewisser Weise zur ,Hochkultur‘ des Sinfonieorchester passte.“ Diese Anerkennung ist bis heute weiter gewachsen, nicht zuletzt dank Strobel selbst. Der gebürtige Münchner engagiert sich

für das Genre wie kein Zweiter. Bereits 1992 dirigierte er in Frankfurt die Uraufführung von Alfred Schnittkes Musik zum Stummfilmklassiker Die letzten Tage von St. Petersburg, von 1997 bis 1999 war er Chefdirigent des Filmorchesters Babelsberg. Kurze Zeit später hob er die Europäische Filmphilharmonie aus der Taufe, um Produktionen eigenständig realisieren zu können. Strobel spricht heute von einem „Boom“ der Filmkonzerte, rund 200 Projekte weltweit betreut die Filmphilharmonie im Jahr. „Die Häuser und Orchester merken jetzt, dass da ein Repertoire ist, das zu ihnen gehört.“ Und damit sind längst nicht mehr nur Klassiker à la Charlie Chaplin gemeint. Immer mehr Tonfilme

kommen hinzu, HollywoodProduktionen, aber auch seltene Fundstücke und Rekon­ struktionen. Live-Musik verleiht den Bildern noch mehr Intensität

Zuletzt hat sich Strobel Sergei M. Eisensteins Iwan der Schreckliche mit der Musik von Prokofjew angenommen, ein Mammutwerk in zwei Teilen, das die Macher vor mehrere Herausforderungen stellte: So musste für die Live-Aufführung der Originalton, der nur auf einer Spur erhalten geblieben ist, in Sprache, Musik und Geräusche zerlegt werden. Zudem bedurfte Prokofjews Partitur einer Überarbeitung – sie stimmt an vielen Stellen nicht mit der finalen Filmfassung überein.

Foto Thomas Dorn

ISABELLE FAUST

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Sämtliche Violinkonzerte Il Giardino Armonico Giovanni Antonini Mozart war noch keine 15 Jahre alt, als er anfing, Violinkonzerte zu komponieren, die als Hintergrundmusik der Abendgesellschaften am Salzburger Hof dienen sollten ... Der junge Konzertmeister hat dabei stetig auf seine Unabhängigkeit hingearbeitet: Humor und hintersinnige Spielereien sind an der Tagesordnung in den Werken dieser Gesamteinspielung, der sich Isabelle Faust und die Musiker von Il Giardino Armonico bei ihrer ersten Zusammenarbeit gleichermaßen lustvoll widmen.

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November26/09/2016 2016 concerti  29 17:23


Reportage

Filmkonzert bietet ernste Musik, die unterhalten soll

Frank Strobel arbeitete als Kind im Kino seiner Eltern

mächtige Leinwand, von der eine geradezu gespenstische Atmosphäre ausgeht, wenn Eisenstein seine grimmig bis diabolisch dreinblickenden Schauspieler in Nahaufnahme zeigt. Strobel verfolgt den Film über einen Monitor am Pult, auf Hilfsmittel wie ein Metronom verzichtet er. Auch die Gesangssolisten haben einen Bildschirm neben den Noten, häufig formen sie die Silben synchron zu den Mundbewegungen der Darsteller. Dass der Film stets unaufhaltsam weiter läuft, verlangt allen Beteiligten ein hohes Maß an Konzentration ab – eine besondere Spannung entsteht, die auch für den Zuschauer greif30 concerti November 2016

Escher leitet vor allem in seiner Heimat regelmäßig Filmkonzerte – und liefert für seine Faszination an der Filmmusik eine durchaus interessante Begründung: „Ich dirigiere wahnsinnig gerne Oper, habe dabei aber in den letzten Jahren oft festgestellt, dass die Musik nicht mehr zu dem passt, was auf der Bühne inszeniert wird. Dagegen schätze ich bei einer Filmmusik wie der Lustigen Witwe, wie toll alles zusammenpasst, wie die Musik genau auf die Intentionen des Regisseurs zugeschnitten ist. So eine Übereinstimmung vermisse ich manchmal am Theater.“ Aber ist so eine Filmaufführung nun eigentlich E- oder U-Musik? „Weder noch“, sagt Frank Strobel und lacht. Chris­ tof Escher formuliert es so: „Es ist E-Musik, die unterhaltend sein muss. Und sie trägt dazu bei, dass die Aussage des Films verstärkt wird. Es ist eine Kunstgattung, die absolut ernst zu nehmen ist.“

konzert-TIPPs

Pabst/Brock: Die Büchse der Pandora (1929)

Bielefeld Fr. 4.11.2016, 20:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle Film+MusikFest Bielefeld. Bielefelder Philharmoniker, Bernd Wilden
 (Leitung) Chaplin: The Tramp (1915) & The Kid (1921)

Bielefeld So. 6.11.2016, 17:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle Film+MusikFest Bielefeld. Staatsorchester Braunschweig, Helmut Imig (Leitung) Chaplin/Brock: Modern Times (1936)

St. Ingbert Sa. 26.11.2016, 18:00 Uhr Industriekathedrale „Alte Schmelz“ Saarländisches Staatsorchester, Adrian Prabava (Leitung) Nürnberg Fr. 3.2.2017, 20:00 Uhr Kongresshalle (Musiksaal) Nürnberger Symphoniker, Stefanos Tsialis (Leitung) Hamburg Do. 9.2.2017, 20:00 Uhr Laeiszhalle Hamburger Symphoniker, Stefanos Tsialis (Leitung) Aachen Fr. 24.3. & Sa. 25.3.2017, 19:30 Uhr Theater Aachen (Bühne) Sinfonieorchester Aachen, Justus Thorau (Leitung) Dessau Fr. 21.4.2017, 19:30 Uhr Theater Anhaltische Philharmonie, Elisa Gogou (Leitung) Chaplin: City Lights (1931)

Würzburg Di. 13.12.2016, 19:30 Uhr Mainfranken Theater Philharmonisches Orchester Würzburg, Stefan Geiger (Leitung) Chemnitz So. 4.6., 19:00 Uhr & Mo. 5.6.2017, 15:00 Uhr Opernhaus Robert-Schumann-Philharmonie, Helmut Imig (Leitung) Chaplin: The Circus (1928)

Stuttgart Do. 12.1.2017, 20:00 Uhr Liederhalle Stuttgarter Philharmoniker, MarkAndreas Schlingensiepen
(Leitung) Eisenstein/Prokofjew: Alexander Newski (1938)

Braunschweig So. 15.1., 11:00 Uhr & Mo. 16.1.2017, 20:00 Uhr Stadthalle Staatsorchester Braunschweig, Ernst van Tiel
(Leitung)

Foto: Kai Bienert

Doch der Aufwand hat sich bar ist. Am Ende entfaltet die gelohnt: Das Berliner Konzert- rasante, spektakuläre Musik haus ist ausverkauft und der von Prokofjew in Kombina­ Filmabend in vielerlei Hin- tion mit Eisensteins Bildern sicht beeindruckend. Die Büh- doppelte Kraft. ne ist durch Orchester, Solis- Auch bei der Lustigen Witwe ten und große Schlagwerk- in Dresden gelingt diese Symgruppen bis auf den letzten biose. Dirigent Christof Escher Meter besetzt, Chor und noch schafft es immer wieder, das mehr Schlagwerk sind im Orchester synchron zum BildRang postiert. Zwischen den rhythmus swingen zu lassen. Kronleuchtern hängt die „Wenn ich merke, dass die Musiker mitgehen, fange ich an, mich mit den Filmfiguren zu identifizieren, mit ihnen zu spielen, fast so als wenn sie lebendig wären“, so der Schweizer im Gespräch mit concerti.


Hitchcock/Talbot: The Lodger (1926)

Walsh: Regeneration (1915) Chaplin: The Immigrant (1916) Sheeler/Strand: Manhatta (1921)

Nürnberg Fr. 20.1.2017, 20:00 Uhr Tafelhalle ensemble KONTRASTE, Stefan Hippe
(Leitung)

Frankfurt Fr. 24.2.2017, 19:30 Uhr Oper Musiker der hr-Bigband, Musiker des Ensemble Modern,
Uwe Dierksen
 (Leitung)

Murnau/Erdmann: Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922)

Ruttmann/Meisel: Berlin – Die Sinfonie einer GroSSstadt (1927)

Mönchengladbach Sa. 4.2.2017, 20:00 Uhr Kunstwerk Sinfonieorchester Opus 125, Michael Mengen
(Leitung) Dortmund Fr. 5.5.2017, 20:00 Uhr Konzerthaus Michael Wollny (Klavier),
Eric Schaefer (Schlagzeug),
Det Norske Blåseensemble,
Geir Lysne (Leitung)

Hamburg Di. 14.2.2017, 20:00 Uhr Kulturkirche Altona The Orland Consort. Musik von Dufay, Loqueville, Binchois u. a. Julian/Davis: Das Phantom der Oper (1925)

Offenbach So. 12.2.2017, 17:00 Uhr Capitol Theater Neue Philharmonie Frankfurt, Jens Troester
(Leitung) Weimar Do. 2.3.2017, 19:30 Uhr Nationaltheater Staatskapelle Weimar, Frank Strobel (Leitung)

VIDEO

VIDEO auf YOUTUBE

Chaplin: The Kid & Idle Class (1921)

Kiel So. 2.4.2017, 18:00 Uhr Kieler Schloss Philharmonisches Orchester Kiel, Daniel Carlberg (Leitung) Murnau/Heymann: Faust (1926)

Chaplin: A Dog’s Life, The Cure & how to make movies (1917/18)

Nürnberg Sa. 27.5. & So. 25.6.2017, 19:30 Uhr Staatstheater (Opernhaus) Staatsphilharmonie Nürnberg,
 Frank Strobel (Leitung) Arnstham/Prokofjew: Romeo und Julia (1954)

Hannover Do. 1.6. & Fr. 2.6.2017, 20:00 Uhr Großer Sendesaal des NDR NDR Radiophilharmonie, Frank Strobel (Leitung) Kyser/Helbig: Luther (1927)

Dresden Sa. 3.6.2017, 20:00 Uhr Kulturpalast MDR Sinfonieorchester, MDR Rundfunkchor, Kristjan Järvi (Leitung)

Dortmund Mi. 19.4.2017, 19:00 Uhr Konzerthaus Dortmunder Philharmoniker, Philipp Armbruster (Leitung) online-Tipp

Berger/Vilallonga: Blancanieves (2012)

Berlin So. 23.4.2017, 20:00 Uhr Konzerthaus Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Frank Strobel (Leitung)

ALLUSIONS AND BEYOND

Transcriptions and transformations for piano duo

Mehr Konzertermine finden Sie unter concerti.de/stummfilm

HD-DOWNLOADS stereo & surround available at audite.de

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Dreyer: La Passion de Jeanne d’Arc (1928)

Frankfurt Mi. 15.3.2017, 20:00 Uhr Alte Oper Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Frank Strobel (Leitung)

Chaplin: The Gold Rush (1925)

Freiburg Di 2.5. & Mi. 3.5.2017, 19:00 Uhr Theater Philharmonisches Orchester Freiburg, Günter A. Buchwald (Leitung)

Vertrieb: Edel Kultur

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Bach / Reger: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 Bach / Kurtág: Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit • Aus tiefer Not schrei ich zu Dir • O Lamm Gottes, unschuldig Zimmermann: „Monologe“ für zwei Klaviere Brahms: Haydn-Variationen

22.09.2016 17:03:27 November 2016 concerti   31


Rezensionen CDs – ausgewählt und bewertet von der concerti-Redaktion

Spätestens seit seiner Einspielung der Goldberg-Variationen gilt Murray Perahia als führender Bach-Interpret

Höchste poetische Verdichtung

M

urray Perahias Bachspiel ist unverwechselbar. Sein warmsonorer Klavierklang zählt dabei ebenso zu seinen Markenzeichen wie der erzählende Grundton, der besonders in langsamen Sätzen zum Ausdruck kommt, aber auch in schnellen Sätzen immer zu spüren ist. Und obwohl Perahia mit großer stilistischer Bewusstheit spielt (er betrieb auch Studien am Cembalo), ist sein Zugang zu Bach eminent 32 concerti November 2016

pianistisch. Die klangliche Differenzierung und die formale Geschlossenheit, die seine Aufnahme der Goldberg-Variationen auszeichnen, machen auch die sechs Französischen Suiten, die er hier nun in seiner ersten Aufnahme für die Deutsche Grammophon vorlegt, zu einem Beispiel großer Klavierkunst. Jeder der stilisierten Tanzsätze erscheint dabei individuell charakterisiert, wobei Perahia gerade in den tiefsinnigen Sarabanden zu einem

Grad an poetischer Verdichtung kommt, der seine Überzeugung glaubhaft erscheinen lässt, das Studium von Bachs Musik, sei „ein ständiger Dialog mit Gott“. Auch die Klangqualität ist exzellent: Trotz des Wechsels von Sony zu DG setzt Perahia auf sein bewährtes Aufnahmeteam.  Frank Armbruster Bach: Französische Suiten Nr. 1–6 BWV 812–817 Murray Perahia (Klavier) Deutsche Grammophon (2 CDs)

Weitere Rezensionen finden Sie auch unter www.concerti.de

Foto: Felix Broede

CD des Monats Murray Perahia hat für die Deutsche Grammophon Bachs Französische Suiten eingespielt


Rezensionen

Die Blässe des Perfekten

Die Röte des Abends

Das Gelbe vom Ei

Mozart: Don Giovanni Dimitris Tiliakos, Myrto Papatanasiu, Vito Priante, Karina Gauvin, Kenneth Tarver, MusicAeterna, Teodor Currentzis (Leitung). Sony Classical

Bach: Kantaten „Ich habe genug“ BWV 82 & „Vergnügte Ruh“ BWV 170, Telemann: Kantaten TWV 1: 364 & 983 Philippe Jaroussky (Countertenor), Freiburger Barockorchester. Erato

Mozart: Streichquartette Nr. 17 „Die Jagd“ & Nr. 19 „Dissonanzen“, Schönberg: Streichquartett Nr. 2 op. 10 Amaryllis Quartett, Katharina Persicke (Sopran). Genuin

Wie seine Aufnahmen von Figaro und Cosí hat Teodor Currentzis’ lang erwarteter Don Giovanni das Ausdrucksspektrum einer Theaterinszenierung auf hohem Niveau. Jede Note erscheint durchgeformt, jede Phrase entschlossen interpretiert. Im Mittelpunkt der klug besetzten und, mit Ausnahme der virtuosen Elvira von Karina Gauvin und des lebenslustigen, aber nie chargierenden Leporello von Vito Priante, dennoch etwas blassen Solistenriege steht der Titelheld, den Dimitris Tiliakos überzeugend als fast befremdlich gelassenen, ganz im Moment lebenden Genussmenschen gibt.  (AF)

In dieser Aufnahme zieht Philippe Jaroussky sich auf das zurück, was er am besten kann. Mit ebenmäßiger Linienführung bringt er sein einmaliges Timbre zum Leuchten. Gerade den selten eingespielten TelemannKantaten bleibt er allerdings jede Dramatik schuldig. Elegisch tastet er sich durch diese Musik, ein wenig nüchtern begleitet vom Freiburger Barockorchester. Der innere Konflikt des „am Ölberg zagenden Jesus“ mag so nicht entstehen. Wenn er hingegen Bachs Schlummert ein, ihr matten Augen anstimmt, möchte man sofort gehorchen und selig hinüber dämmern, wo auch immer hin! (AF)

Das letzte Album aus der Farbenreihe: Erneut ist dem Amaryllis Quartett eine intelligente Synthese gelungen, diesmal zwischen Wiener Klassik und Zweiter Wiener Schule. In Schönbergs zweitem Quartett harmoniert Katharina Persickes raumfüllender und erschütternder Sopran vorzüglich mit den Streichern. Die Musiker verschmelzen zu einem wogenden Klangteppich, dessen Fasern mitunter bis an die Grenzen gedehnt werden. Der Übergang zu Mozarts Dissonanzenquartett ist fließend. Die frisch-forsche Verbindung glückt. Vorangestellt ist eine überaus lebendige Interpreta­ tion des Jagd-Quartetts.  (JH)

Ersteinspielung glanzvoller Weihnachtskantaten

cpo 555 052–2 Auf unserer diesjährigen Weihnachtseinspielung werden fünf Kantaten erstmals vorgelegt: Jeweils eine der Bachzeitgenossen Christoph Förster und Gottfried Heinrich Stölzel und drei Kantaten der nachfolgenden Generation, Gottfried August Homilius und Johann Heinrich Rolle. Den Eingangschören liegen meist kurze Bibelworte zugrunde, klanglich dominiert der festliche Glanz der Trompeten und Pauken.

cpo

Michael Alexander Willens Michael Alexander Willens, künstlerischer Leiter der Kölner Akademie, erhielt seine Ausbildung an der berühmten Juilliard School in New York. Nach seinem Abschluss setzte er sein Dirigierstudium bei Paul Vorwerk und Leonard Bernstein in Tanglewood fort. Er verfügt über ein selten anzutreffendes fundiertes Wissen über und eine Vertrautheit mit verschiedenen Aufführungspraxis-Stilen.

CD-Bestellung gegen Rechnung unter: www.jpc.de | jpc-Schallplatten-Versandhandelsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte | Geschäftsführer: Gerhard Georg Ortmann | Amtsgericht Osnabrück HRB 110327 cpo gibt’s auch im Internet: www.cpo.de

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November 2016 concerti  33


Rezensionen

Geiger unter Spannung

Musik über Bach

Bach: Doppelkonzert BWV 1043, Violinkonzert BWV 1041, J. C. Bach/ Casadesus: Violakonzert c-Moll u. a. Nemanja Radulović (Violine & Viola), Les Trilles du Diables. DG

Safaian: Fünf Konzerte „Überbach“ Sebastian Knauer (Klavier), Pascal Schumacher (Vibrafon), Zürcher Kammerorchseter, Willi Zimmermann (Leitung). Neue Meister

Ein Künstler, der uns etwas zu sagen hat! Was für ein Tempo, was für eine Brillanz, was für eine Interpretation. Dabei vergisst Nemanja Radulović das Wesentliche nicht: die Musik. Zwar wirken die Bearbeitungen ungewohnt, sind aber keine Selbstdarstellung sondern vielmehr Zeichen einer natürlichen Verbundenheit zu Bach. Umso klarer dafür die Ga­votte, bei der der serbische Geiger bis in seine gelockten Haarspitzen unter Spannung zu stehen scheint. Frisch und berührend die beiden Violinkonzerte. Allein schon wegen des Bratschenkonzerts lohnt sich die Anschaffung: Ein wahres Kleinod! (JH)

Geradezu unverschämt schwungvoll, erfrischend und beherzt kommt diese Musik daher, exzellent interpretiert, voller vorwärtsstrebender Dynamik, gleichzeitig irisierend, strahlend. In den intimen Momenten wird es zärtlich und berührend. „Musik über Bachs Musik“ wie er es nennt, hat der Komponist Arash Safaian kreiert: Fünf moderne Concerti, inspiriert von Kantaten, Klavier- und Orgelwerken sowie Instrumentalkanons des Thomaskantors. Man hört deutlich, wie viel Freude das Unternehmen dem Pianisten Sebastian Knauer und seinen Mitstreitern gemacht haben muss.  (EW)

Instrumente im Dialog

Pianistin mit Expressivität

Reminiscences - Fauré: Les Berceaux op. 23/1 & Élégie op. 24, Ysaÿe: Cellosonate u. a. Camille Thomas (Violoncello), Julien Libeer (Klavier). La dolce volta

Ustvolskaya: Klavierkonzert, Silves­trov: 4 Postludes & Hymn, Kancheli: Sio Elisaveta Blumina (Klavier), Stuttgarter Kammerorchester, Thomas Sanderling (Ltg). Grand Piano

Die preisgekrönte junge Cellistin Camille Thomas versammelt auf ihrer Neuerscheinung „Réminiscences“ mit dem Pianisten Julien Libeer französisches Repertoire des Fin de siècle: Franck, Saint-Saëns Fauré, Ysaÿe, Duparc. Thomas‘ Spiel ist sehr ausdrucksvoll, ja berückend, auch mal scharf akzentuiert, mitunter raffiniert gekörnt, mit dunklem Körper, doch stets schlank und wandlungsfähig. Dem Dialog mit dem Klavier merkt man an, wie aufeinander eingeschworen dieses Team ist. Beide Musiker erreichen eine perfekte Balance zwischen fragiler Sensibilität, Klangsinnlichkeit und dramatischer Verdichtung.  (EW)

Die gemäßigten Seiten einer Neuen Musik aus Russland und Osteuropa: Ustwolskaya ist hier noch keine Anti-Musik, sondern vielmehr Spiritualität. Diesem Geist folgen die Musiker mit viel Einfühlungsvermögen, raumerfüllend, intensiv, vielleicht nicht aggressiv genug. Perkussiv der Anschlag von Elisaveta Blumina, federnd das Orchester. Bei Kancheli kommt das expressive Spiel der russischen Pianistin ebenfalls optimal zur Geltung. Bei Silvestrov ist das Kammerorchester Stuttgart gefragt: Samtig strömen die Übergänge und der schmelzende Ton fließt butterweich direkt in den Gehörgang. (JH)

34 concerti November 2016

Kurz Besprochen Mitologica – Arien & Duette von Händel Christiane Karg (So­ pran), Romina Basso (Alt), Alan Curtis (Ltg). dhm Bei seiner letzten CD-Aufnahme hielt Alan Curtis die Zügel etwas lockerer und ließ die Solistinnen in Makellosigkeit und Expressivität erstrahlen. Ein würdiges Vermächtnis. (AF) Vivaldi: Concerti op. 8 Nr. 1–4 „Vier Jahreszeiten“ Shunske Sato (Violine), Concerto Köln. Berlin Classics Man kann Vivaldis Gassenhauer doch noch neuartig interpretieren. Hier ist die Partitur nur das Skelett, das von den Musikern fantasie- und lustvoll ausgestaltet wird. (CL) Krenek: Reisebuch aus den österreichischen Alpen Florian Boesch (Bariton), Roger Vignoles (Klavier). Hyperion Erneut erweist sich Boesch dank seinen tiefschürfenden, klangschönen Interpretationen als wesentlicher Liedinterpret unserer Zeit. (AF)

Beecke: Klavierkonzerte F-Dur & D-Dur Natasa Veljkovic (Klavier), Bayerisches KO Bad Brückenau, Johannes Moesus (Ltg). cpo Der weitgehend vergessene Komponist Ignaz von Beecke ist zwar eher was für Liebhaber, doch diese werden an der musikalisch gelungenen Aufnahme ihre Freude haben. (CL) Online-Tipp

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Top 20 Klassik-Charts Monat (9.9.– 6.10.2016)

1

Netrebko, Pappano & Orch. dell’Acca. di Santa Cecilia

2

Lang Lang

3

Fritz Wunderlich

(1)

(Neu)

(Neu)

Verismo Deutsche Grammophon New York Rhapsody Sony Classical

4

Fritz Wunderlich

5

Jonas Kaufmann, Antonio Pappano

6

Jonas Kaufmann

7

Il Volo

8

Alice Sara Ott, Esa-Pekka Salonen

9

Sophia Pacini

(Neu)

(2)

(Neu)

(Neu)

(Neu)

The 50 Greatest Tracks Deutsche Grammophon

Andrea Chénier Warner Classics

(Neu)

12

Arash Safaian, Sebastian Knauer & ZKO

Notte Magica – A Tribute to the Three Tenors Masterworks

Wonderland – Edvard Grieg Deutsche Grammophon

Solo Piano – Beethoven & Liszt Warner Classics

Jóhann Jóhannsson

Orphée Deutsche Grammophon

Elements We Love Music

(3)

Überbach Neue Meister

(Neu)

Bei „Überbach“ handelt es sich nicht um ­freudianische Annäherungen an, sondern um gewitzte Neukompositionen nach Bach. Eine Verneigung vor dem Barockkomponisten.

13

Olga Scheps

14

Jonas Kaufmann

15

Vox Clamantis

Satie RCA Red Seal

(8)

Du bist die Welt für mich Sony Classical

(4)

Arvo Pärt: The Deer’s Cry ECM Records

(Neu)

Das estnische Vokalensemble arbeitet seit Jahren mit Arvo Pärt zusammen und präsentiert eine Zusammenstellung aus oft, selten und nie gehörten Chorwerken des Komponisten.

Nessun dorma – The Puccini Album Sony Classical

Die Pianistin, die auf ihren Konzerten so gerne die Werke anmoderiert, schweigt zwar auf dieser Aufnahme, jedoch tut das den atemberaubenden Interpretationen keinen Abbruch.

10

Ludovico Einaudi

Sämtliche Studioaufnahmen Deutsche Grammophon Was immer der größte lyrische Tenor des zwanzigsten Jahrhunderts für die Deutsche Grammophon eingespielt hat, ist auf diesen 32 Tonträgern enthalten.

(Neu)

11

16

Cameron Carpenter

17

Fritz Wunderlich, Münchner Rundfunkorchester

18

Pretty Yende

19

Glenn Gould

20

Steve Reich

(6)

(Neu)

(Neu)

(WE*)

(Neu)

* Wiedereinstieg Ermittelt von GfK Entertainment GmbH im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V.

All You Need is Bach Sony Classical

Bisher unveröffentlichte Rundfunkaufnahmen. BR-Klassik

A Journey Sony Classical

The Complete Columbia Album Collection Sony Classical

The ECM Recordings ECM Records

November 2016 concerti   35


Blind gehört

Strahlende Königin der Orgelpfeifen: Iveta Apkalna

»Ist das Cameron?«

A

ufgeräumt kommt Iveta Apkalna in eines ihrer Lieblingscafés im nobleren Teil von BerlinSteglitz, zaubert aus ihrem Handtäschlein ihren Discman – „noch aus meinem Studium, immer für unterwegs“ – und sagt: „Geht’s los?“ Gleich da­ rauf fügt sie an: „Über Musik zu sprechen ist, als ob man über Kunst tanzt. Ich bin gar nicht darauf konzentriert, wer spielt, sondern wie.“ Schnell wird klar, dass die lettische Organistin, die Ende November 40 wird, einige Bankspieler problemlos erkennen wird. Apkalna ist keines dieser bläss36  concerti November 2016

lich-kauzigen Schattenwesen im Musikgeschäft, die über ihre Orgelkrume kaum hinausblicken können, weil sie immer fernab und hoch droben über dem Geschehen sitzen. Iveta Apkalna ist voller Energie, und das zeigt sie gern – ohne Exzentrik, aber auch ohne falsche Bescheidenheit. Wagner/Liszt: Pilgerchor aus „Tannhäuser“ Edgar Knapp (Große Orgel Passau). Eurodisc

Ich finde es fantastisch, wenn man sich, sobald ein Orgelstück

beginnt, sofort im Metrum befindet. Ich kann mitatmen. Normalerweise ist das problematisch: Man versteht in der ersten halben Minute meistens noch nicht, wie das Stück angelegt wird. Das ist schon ein großes Kompliment an den Interpreten. Aber die Orgel ist nicht mein Lieblingsinstrument, im Fortissimo klingt sie sehr scharf, ich bevorzuge da eher einen Mixturklang. Aber die Interpretation finde ich schön, sie wird sehr orchestral entwickelt. Ich würde das nicht so registrieren, aber das macht jeder anders. Deswegen sitze ich auch so gern in Wettbewer-

Foto: A. Vasjukevics

Die Organistin Iveta Apkalna hört und kommentiert Aufnahmen ihrer Kollegen, ohne dass sie erfährt, wer spielt. Von Christian Schmidt


ben: Obwohl dort immer das gleiche Werk zu hören ist, wird es nie langweilig! Bach: Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 Iveta Apkalna (Schukeorgel Dom Magdeburg). Oehms Classics 2015

Natürlich, das musste ja kommen! Diese Toccata ist ja eigentlich so frei gedacht wie eine Fantasia, gleichzeitig muss man aber daran denken, dass sie wie ein Baum dasteht, dessen Blätter sich im Wind bewegen. Schon in den ersten zwei Minuten hat man ständig das Gefühl, es seien aneinandergereihte, völlig verschiedene Werke, aber es muss wie aus einem Guss sein. Bach, das beweist sich hier, kann man auf allen Instrumenten spielen. Die Fokussierung auf barocke Orgeln finde ich unsinnig. Klingt wie mein Lehrer Ludger Lohmann, ich fühle mich sehr wohl damit. Mir gefällt das Tempo, es darf sich nicht dauernd ändern; zwischendurch habe ich mal gedacht, das könnte sogar ich sein. Ich höre meine Aufnahmen nämlich sehr ungern, weil ich dabei immer prüfe, wo ich noch nachbessern kann. Das fängt mich schnell an zu

irritieren, und ich kann mich dabei nicht entspannen. Korrekturen beim Schnittmeister sind eine Tortur! Aber hier, das bin doch ich, das erkenne ich an der Artikulation in der Fuge, deren einzelne Takte wie eine Gurke sind: Man kann sie halbieren, vierteln und im Ganzen essen, es muss nicht immer alles gleich sein. Franck: Choral Nr. 2 Peter Hurford (Cavaillé-Coll-Orgel Toulouse). Decca 2000

Das ist das erste Stück, das ich je von César Franck gespielt habe – und dann gleich noch im Wettbewerb! Viel zu früh war das, erst zwei Monate nach Studienbeginn. Das hier wirkt zu überartikuliert, es fehlt mir die gewisse Tragik, hier hüpft jemand wie ein Hase – zu leicht, zu einfach. Technisch ist das gar nicht kompliziert, aber musikalisch schwer zu treffen. Auch der Klang geht ein bisschen ins Elektrische. Das könnte eine Frau sein, ist mir sehr akkurat, zu wenig leidenschaftlich. Die langsame Passage hier gefällt mir sehr gut, sie zeigt, wo wir am Ende alle hingehen. Peter Hurfords Aufnahmen kenne ich nicht sehr gut. Diese

zur Person

Furios wie eine Argerich an der Orgel: Die 1976 geborene Lettin Iveta Apkalna studiert Klavier und Orgel in Riga, London und Stuttgart. Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado ist die zweifache ECHOPreisträgerin eine weltweit gefragte Solistin. Sie hat viele Werke der zeitgenössischen Musik uraufgeführt und gibt im Januar ihr Eröffnungskonzert als »Titularorganistin« der Elbphilharmonie Hamburg.

hier ist nicht besonders gut gemischt, denn was auch immer im Studio gut klingt – es muss auf jedem Billiggerät funktionieren. Liszt: Mephisto-Walzer Nr. 1 Cameron Carpenter (Orgel). Telarc 2008

Das klingt gar nicht nach Orgel, und ich glaube, das genau will der Interpret. Ist das Cameron? Ich weiß, dass er dieses Stück in seinem Repertoire hat. Vor seinem techni-

The Royal oPeRa

LES CONTES D’HOFFMANN Jacques Offenbach

Di., 15. Nov. 2016

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26.09.16 10:48 November 2016 concerti   37


Blind gehört

Mouret: Rondeau et Fanfares Martin Stephan (Orgel), John Roderick McDonald (Trompete). Naxos 2003

Eine goldene Kombination mit der Trompete, das erzeugt sofort Weihnachtsstimmung beim Publikum, wobei ich für diese Besetzung das zeitgenössische Repertoire lieber mag. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die klingen können – Trompeten wie Trompeter. Man merkt am gemeinsamen Atem: Sie spielen öfter zusammen. Sympathisch. Sweelinck: Ballo del granduca Allan Rasmussen (Dorotheenorgel Sønderborg). Helikon 1998

Das ist Musik, die ich fast nie spiele – nicht weil ich sie nicht mag, sondern weil ich mich damit nie so genau beschäftigt habe im Studium. Die Orgel ist nicht alt, aber mitteltönig gestimmt, das macht es schwer. Man muss von dieser Art von Musik überzeugt sein und für sie brennen. Das ist auch eine Frage der Quantität: Wie viel davon dosiert man, wo steht das Werk im Programm? Ich stelle mir sofort 38 concerti November 2016

Damen in langen Kleidern beim Tanzen vor. Eine distanzierte, elegante und höfliche Musik. Eine Sie-Musik, nicht wie Liszt, der immer duzt. Dietrich Wagler improvisiert Dietrich Wagler (Silbermannorgel Dom Freiburg). EAN 2013

Ich genieße das wirklich, deswegen bin ich so leise. Ich mag es, wenn man polyphon spielt, und man kann die Stimmen nicht nur hören, sondern richtig sehen – ein Genuss. Muss ein großes Instrument sein. Ich finde es toll, wenn ein Interpret Überraschungen zeigt. Aber wieder Musik, die ich viel zu selten spiele, weil ich sehr oft im Konzertsaal auftrete. Hierfür braucht man eher einen Kirchenraum. Die Komposi­ tion erkenne ich nicht. Ach so, eine Improvisation. Das könnten viele Orgeln sein, die ich kenne. Darf ich noch mal hören? Das klingt nach dem Dom in Riga. Nein? Aufnahmen klingen ganz anders als vor Ort und dann noch mal ganz anders als am Spieltisch, unglaublich schwer aufzunehmen. Bitte noch nicht auflösen. Die fantastische Silbermannorgel? Das kann nicht sein, klang eher romantisch, wie blamabel für mich! Bach: Triosonate Nr. 2 c-Moll BWV 526 Ullrich Böhme (Hildebrandt-Orgel Dom Naumburg). Rondeau 2016

Ich bin sehr froh, dass es noch Organisten gibt, die in so einem großen Nachhall noch Bach aufnehmen – wie gesagt,

Kulturbotschafterin ihrer lettischen Heimat: Iveta Apkalna

er klingt überall gut. Das Brotund Buttergeschäft jedes Organisten, aber es reicht nicht, sauber und präzise zu spielen. Um hier etwas zu sagen, braucht man eine gewisse Lebenserfahrung, hier klingt es mir zu sehr geradeaus. Ich muss außerdem jeder Stimme folgen können, sonst herrscht Zickenkrieg zwischen den Pfeifen. Es bedeutet viel Mut, überhaupt eine Triosonate aufzunehmen, und ich will niemanden beleidigen, aber hier wollte das entweder jemand ganz genau so, oder er hat sich nicht von der Seite gehört. Ulrich Böhme? Ach so, nun ja, das überrascht mich nicht. Es macht nicht den Eindruck, als ob er es genießt. Es erreicht leider nicht mein Herz. Poulenc: Konzert für Orgel, Streicher und Pauken g-Moll Maurice Duruflé (Orgel). EMI Classics 1961

Das ist ja nun die Crème de la Crème für Orgel und Orchester. Dieses Werk kann in zwan-

Foto: Nils Vilnis

schen Können habe ich großen Respekt. Natürlich klingt das viel zu sauber für eine Liveaufnahme, die aber den Vorteil hätte, leidenschaftlicher zu sein. Die Gefahr an großen Instrumenten ist auch, dass man möglichst viele Farben nutzt, das ist mir zu viel Information in drei Minuten. Ist sehr interessant, aber ich weiß nicht, wie lange.


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zig Minuten alles sagen, was zu sagen ist. Leider vergessen oft viele, dass hier auch die Pauken Soloinstrument sind. Sehr schade, dass Poulenc nur das eine Konzert geschrieben hat. Ich bin ein großer Fan von ihm und seinem Sinn für Humor, alles bleibt gut ausbalanciert. Da hört man Tragik, Komik, Jazz, Groove, Akkuratesse – aber es macht mich nie wahnsinnig. Klingt nach einem der großen klassischen Organisten der sechziger Jahre, wahrscheinlich aus Frankreich, wo man sehr locker mit dem Tempo umgeht. Saint-Saëns: Marche héroique Iveta Apkalna (Kuhn-Orgel Philharmonie Essen). Oehms 2012

Das habe ich selber mit großer Freude gespielt! Zügiges Tempo im guten Sinne. Ich fühle mich sehr wohl damit. Das klingt eher nach Konzertsaal mit für Orgel guter Akustik, was auch selten ist. Vielleicht Essen? Die Registerzahl dort ist relativ klein, wirkt aber sehr gut in den Raum hinein. Ich erkenne hier einen Diminuendo-Trick von mir, bin das schon wieder ich? Es ist nicht einfach, bei diesem Stück orchestral zu spielen, aber das muss sein. Man braucht dafür einen guten Registranten, und wenn der nicht schnell genug reagiert, hat man im Zweifel stundenlang umsonst eingerichtet. Das ist überhaupt das größte Pro­ blem der Organisten. Viele engagieren deswegen zum Registrieren den Lebenspartner und fahren mit dem dann um die Welt, aber ich halte das für keine gute Idee.

Konzert-TIPPs

Dortmund Mi. 16.11.2016, 20:00 Uhr Konzerthaus Iveta Apkalna (Orgel). Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 & Triosonate für Orgel d-Moll BWV 527, Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H, Kalējs: Toccata über den Choral „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“ & Gebet, Vasks: Cantus ad pacem, Garūta: Meditācija, Hakim: Bagatelle

Mehr Klangfaszination!

Hamburg Mi. 11.1., 18:30 Uhr & Do. 12.1.2017, 20:00 Uhr Elbphilharmonie Eröffnung der Elbphilharmonie. Anja Harteros (Sopran), Wiebke Lehmkuhl (Mezzosopran), Philippe Jaroussky (Countertenor), Jonas Kaufmann (Tenor), Bryn Terfel (Bassbariton), Iveta Apkalna (Orgel), NDR Chor, Chor des Bayerischen Rundfunks, NDR Elbphilharmonie Orchester, Thomas Hengelbrock (Leitung). Das Programm wird noch bekannt gegeben

Fr. 27.1.2017, 20:00 Uhr Elbphilharmonie Iveta Apkalna (Orgel). Kalējs: Toccata über den Choral „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“, Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564, Mozart: Adagio und Allegro f-Moll KV 594, Liszt: Präludium und Fuge über den Namen B-A-C-H S 260, Gubaidulina: Hell und Dunkel, Jongen: Sonata eroïca op. 94, Schostakowitsch: Passacaglia aus „Lady Macbeth von Mzensk“ Frankfurt Fr. 5.5.2017, 20:00 Uhr Alte Oper Iveta Apkalna (Orgel). Bach: Fantasie G-Dur BWV 572, Passacaglia c-Moll BWV 582, Praeludium und Fuge D-Dur BWV 532 & Toccata und Fuge d-Moll BWV 565, Glass: Mad Rush, Dance No. 4 & Conclusion aus „Satyagraha“

online-Tipp

Das Orgelkonzert von Walter Braunfels Video & Termine: concerti.de/apkalna CD-Tipp

Glass: Sämtliche Orgelwerke & Werke von Bach Iveta Apkalna (Klais-­ Orgel Abtei Himme­ rod). Oehms Classics

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 TV-Tipps

Listig

Jubiläum eines Misserfolgs

So. 6.11., 16:15 Uhr Spielfilm Ein vor Jahren zu Unrecht gefeuerter Dirigent des Bolschoi-Theaters erschleicht sich zusammen mit seinen alten Musikern und ­einer Star-Violinistin eine GalaAufführung in Paris. BR

Exquisit Mo. 7.11., 23:45 Uhr Konzert Im Rahmen ihres Solsberg Festivals gab Sol Gabetta ein denkwürdiges Kammerkonzert mit sieben exquisiten Musikern. Gemeinsam führten sie Schuberts F-Dur-Oktett auf. 3sat

Wienerisch und japanisch Sa. 12.11., 20:15 Uhr Konzert Beim Gastspiel in Tokyo hatten die Wiener Philharmoniker mit Zubin Mehta und Seiji Ozawa zwei hochkarätige Stammdirigenten am Pult und brachten mit Strauß auch Wiener Schmäh mit.

Uraufführungsplakat von 1896

D

as Turiner Teatro Regio ist eigentlich nicht der beste Ort für eine Aufführung der Bohème. Damals fand hier die Uraufführung von Puccinis meistgespielter Oper ihren gehörigen Misserfolg, wobei man den ausführenden Musikern nicht die Schuld geben konnte, stand doch das Haus unter Ar-

Klangvielfalt am Computer

I So. 20.11., 23:15 Uhr Oper Philipp Himmelmann inszenierte im Festspielhaus Baden-Baden Arrigo Boitos Oper Mefistofele. Mit Erwin Schrott, Charles Castronovo, Angel Joy Blue u. a.

40 concerti November 2016

Fr. 21.10., 20:00 Uhr, Puccini: La Bohème. Teatro Regio Turin www.theoperaplatform.eu

Online: swr Classic

Arte

Teuflisch

turo Toscanini derart in der Blüte, dass selbst die dortigen Interpretationen von WagnerOpern Maßstäbe setzten. 120 Jahre ist die Uraufführung jetzt her. Das Jubiläum der Uraufführung findet nun am Teatro Regio seinen Höhepunkt. ­Gianandrea Noseda, der die Jubiläumsinszenierung dirigiert, fand sehr freundliche Worte für die Oper rund um die tuberkulöse Mimì und ihre künstlerischen und feingeistigen Weggefährten: Die Partitur folge einem „perfekten, verständlichen und sehr feinen theatralen Mechanismus“.

m September hat das frisch fusionierte SWR Symphonieorchester seine Saison eingeläutet. Das Spielzeitmotto „Nach vorne!“ nimmt der SWR auch abseits des Konzertsaals ernst. So gilt es auch für das neue Klassikportal „SWR Classic“, das wiederum mit dem Leitmotiv „Klangvielfalt erleben“ versehen ist. Das Wort

„Klang“ wird durch Videomitschnitte von Konzerten eingelöst, die kunterbunten Informationen und Hintergrundbeiträge rund um das Orchester sind auch tatsächlich vielfältig. Ob daraus dann auch tatsächlich ein Erlebnis wird – das zeigt die Zeit. Zu finden auf: www.swrclassic.de

Fotos: Andrea Kremper, gemeinfrei, gemeinfrei (Lauren Mancke), Sue Doeksen, chrisdorney/Shutterstock.com

3sat


Online: Die concerti Lounge

Über die Musik hinaus

Zukunftsmusik können. Möglich wird dieser werbebannerfreie Lesegenuss mit großformatigen Bildern durch die Unterstützung kulturengagierter Partner wie die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, Hapag-Lloyd und Niehoffs Vaihinger. Jeden Donnerstag erscheint ein neues Thema in unserem Portal.

Di. 15.11., 22:05 Uhr Feature Nach einem Jahrhundert voller musikalischer Innovationen wird in der Sendung „Freistil“ der Frage nachgegangen, was die Zukunft für Musik bereithält. Deutschlandfunk

WunderMusik

Zu finden auf: www.concerti.de/lounge

Klassik für Kinderhände inder und Handys haben eine Beziehung mit positiven Aspekten (sie sind beschäftigt) und negativen (Handys überleben diese Freundschaft manchmal nicht). Eine neue Musikapp könnte diese Beziehung noch intensivieren: „Entdecke die Musik“ heißt das Programm, das Musikpädagogen und Illustratoren entwickelt haben. Behutsam werden die Kinder eingeführt in die Welt von Notenschlüsseln, Instrumenten, Klängen und Rhythmen. Stück für Stück können sie die Grundpfeiler der Musik erforschen, ohne dass irgendein Wissenskanon eingetrichtert wird. Stattdessen funktioniert die App so,

Barockmusik

Deutschlandfunk

App: Entdecke die Musik

K

NDR Kultur

So. 6.11., 19:00 Uhr Konzert Zum 70-jährigen Bestehen gibt der NDR Chor sich selbst und seinen Fans ein Jubiläumskonzert mit Salzburger Barock. Live aus der Hauptkirche St. Nikolai.

W

ohin geht man nach dem Konzert, um den Abend adäquat ausklingen zu lassen? Welche Preise erzielen Meistergeigen bei Kunstauktionen? Warum bezeichnet man Architektur als „gefrorene Musik“? Und welche Sportwagen hatte Herbert von Karajan in seiner Garage? Entspannte Atmosphäre, angenehme Musik, bequeme Sessel sowie anregende Gesprächsthemen – all das zeichnet eine gute Lounge aus. In der concerti Lounge erzählen wir spannende Geschichten über Themen, bei denen Musik mitschwingt, ohne dass wir sie bei Konzerten oder auf CD erleben

 Radio-Tipps

wie Kinder eben mit dem Handy umgehen: spielerisch und immer ein wenig planlos. Und wer weiß: Vielleicht greifen die Kleinen irgendwann gar nicht mehr zum Handy, sondern zum Instrument.

Di. 15.11., 22:05 Uhr Feature Die Sendung „Musikszene“ beleuchtete diesmal die so beneidenswerte wie verhängnisvolle Begabung von Wunderkindern und lässt diese zu Wort kommen. Deutschlandradio Kultur

Musik für Dirigenten Fr. 18.11., 20:03 Uhr Liveübertragung Marcus Bosch und seine Nürnberger Staatsphilharmonie präsentieren jeweil die erste Sinfonie von Johannes Brahms und Antonín Dvořák und würdigen das Dirigentenforum, das sein 25-jähriges Bestehen feiert. Deutschlandradio Kultur

Musik für zwischendurch

Schwan und Cello – das passte schon immer gut zusammen ... Entdecke die Musik (first:concert) Erhältlich als Download im Google Play Store und im iTunes Store

Do. 24.11., 20:03 Uhr Liveübertragung Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin lädt Anna Vinnitskaya ein und spielt Rachmaninows zweites Klavierkonzert. Davor dirigiert Marek ­Janowski Josephs Legende und Intermezzo von Richard Strauss.

November 2016 concerti   41


Vorschau

concerti Abonnenten erhalten die DezemberAusgabe am 18. November Alison Balsom Unverwechselbar: Die britische Trompeterin hat ihren individuellen Klang gefunden

Impressum Verlag concerti Media GmbH Hammerbrookstraße 93 · 20097 Hamburg Tel: 040/22 86 886-0 · Fax: 040/22 86 886–17 info@concerti.de · www.concerti.de Herausgeber/Chefredakteur Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Jörg Roberts (Chef vom Dienst), Maximilian Theiss (Textchef), Ninja Anderlohr-Hepp (Ressortleitung), Friederike Holm (Ressortleitung), Peter Krause (Ressortleitung Oper, PK), Sören Ingwersen (Textredaktion), Verena Kinle (Bildredaktion), Julia Hellmig (JH), Julia Oehlrich, Insa Axmann, Irem Çatı, Hannah Duffek, Nicolas Furchert, Hannah O’Neill Autoren der Oktober-Ausgaben Frank Armbruster (FA), Christina Bauer, Irene Bazinger, Helge Birkelbach, Ulrich Boller, Jakob Buhre, Hannah Duffek, Verena Düren, Andreas Falentin (AF), Dorothe Fleege, Robert Fraunholzer, Dr. Oliver Geisler, Katharina von Glasenapp, Reinald Hanke, Stefan Hentz, Dr. Klemens Hippel (KH), Christoph Kalies, Gottfried Franz Kasparek, Katherina Knees, Christian Lahneck (CL), Dr. Joachim Lange, Kirsten Liese (KL), Stefan Musil, Sabine Näher (SN), Dr. Matthias Nö­ther, Stefanie Paul, Georg Pepl, Helmut Peters, Teresa Pieschacón Raphael, Eva-Maria Reuther, Elisa Reznicek, Antje Rößler, Thomas Schacher, Stefan Schickhaus, Christian Schmidt, Sigrid Schuer, Dr. Eckhard Weber (EW) Art Direktion/Gestaltung Tom Leifer, Heidi Meyer, Jörg Roberts, Frauke Schäfers, Matthias Hirt Produktion/Lithographie Alphabeta GmbH Druck & Verarbeitung Mayr Miesbach GmbH

Business Development & Vertrieb Stefan Brettschneider Heftauslage vertrieb@concerti.de Abonnement concerti Media GmbH · Postfach 100 544, 20004 Hamburg · Tel: 040/228 688 688 Fax: 040/228 688 617 · abo@concerti.de Standard-Jahres­abonnement: 25 € frei Haus

Denis Matsuev Unerreichbar: Der russische Pianist gilt als RachmaninowVirtuose allererster Wahl

Lisa Batiashvili Unverzichtbar: Die georgische Geigerin kämpft mit Musik für mehr Gerechtigkeit

concerti – Das Konzert- und Opernmagazin erhalten Sie im Abonnement sowie am Ende des jeweiligen Vormonats an Veranstal-

tungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, Bildungseinrichtungen, Hotels und Gastronomie. Alle Termine,

Tickets und vieles mehr auch im Internet unter: www.concerti.de 42 concerti November 2016

Erscheinungsweise elf Mal jährlich IVW geprüfte Verbreitung II/2016: 163.529 Exemplare Redaktionsschluss Immer am 15. des Vor-Vormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: termine@concerti.de. Der Abdruck erfolgt kostenlos. Zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung für die angegebenen Daten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder durch Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Alle Rechte: concerti Media GmbH

Fotos: Jason Joyce/Warner Classics, Evgeny Evtuhow, Sammy Hart/DG

Anzeigen Felix Husmann (Leitung) Tel: 040/22 86 886-20 f.husmann@concerti.de Mirko Erdmann (Leitung Klassikveranstalter, Festivals & Musikindustrie) Tel: 040/22 86 886-16 m.erdmann@concerti.de Gabriele Heesen (Klassikveranstalter & Marken) Tel: 040/22 86 886-32 g.heesen@concerti.de Heidi Meyer (Anzeigen- und Vertriebsassistenz) Tel: 040/22 86 886-18 h.meyer@concerti.de Melanie Berndt (Anzeigendisposition) Tel: 040/22 86 886-27 m.berndt@concerti.de


INSPIRED BY Neukompositionen über Bach von Arash Safaian für Sebastian Knauer, Pascal Schumacher und das ZKO. Ein Chor-Gedicht über die Gegenwart: Sven Helbig trifft auf das Vocalconsort Berlin und Kristjan Järvi.

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Das neue Album CD & download Im Konzert: 12.11. Neumarkt · 13.11. Stuttgart · 14.11. München 12.12. Osnabrück · 13.12. Nürnberg · 14.12. Hamburg 16.12. Braunschweig · 17.12. Hannover 18.12. Düsseldorf u.a.

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concerti Ausgabe Hamburg & Norddeutschland November 2016  

concerti - Das Konzert- und Opernmagazin mit Regionalteil für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

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