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DAS KONZERT- UND OPERNMAGAZIN

Mai 2014

Mit Regionalteil

Hamburg

334 Konzert- UNd Operntermine

cameron carpenter Enfant terrible für die asketische Organistenzunft sir neville Marriner Freut sich über die Gelassenheit des Alters

Daniel Müller-Schott Über Heavy Metal, Graffiti und einen Apfel für 400 Dollar

Mit Radioprogramm


AKTUELLE

CDEMPFEHLUNGEN

VON HANSE CD

CAMERON CARPENTER Der junge amerikanische Organist ist auf dieser CD & DVD mit klassischen Orgelwerken von Bach bis Dupré, aber auch mit eigenen Kompositionen und Arrangements von berühmten Popsongs zu hören und zu sehen. Faszinierend!

JONAS KAUFMANN Endlich auf DVD: Der Don Carlos von den Salzburger Festspielen mit den überragenden Solisten Jonas Kaufmann und Anja Harteros in den Titelrollen und den Wiener Philharmonikern unter Antonio Pappano.

CARLO MARIA GIULINI Der legendäre Dirigent Carlo Maria Giulini auf 22 CDs. Mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Amsterdam Concertgebouw u.v.a. 1  concerti Monat 20xx


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser! Jan Delay – genau, der Volksrapper mit den ewig zu kleinen Hüten – hat jüngst beklagt, dass niemand mehr richtig Stellung bezöge und man die eigenen Ideale bei Leuten wiederfände, mit denen man nichts zu tun haben wolle. Und das berge die Gefahr, dass nicht nur die Rap-Kultur, sondern das ganze Leben in einer großen Koalition ende. Weltuntergangs-Stimmung in der U-Musik? Nun, wir können ihn beruhigen, denn zumindest in der Klassik ist Haltung nach wie vor gefragt, wie Gregor Burgenmeister Friederike Holm in ihrem Konzert-Essay ausführt. Herausgeber/Chefredakteur Nein, nicht der gerade Rücken am Flügel oder das lockere Handgelenk bei der Bogenführung, sondern die eigene Stellung im Musikbetrieb. Auch Sir Neville Marriner ist ein gutes Beispiel für klare Ansagen, wie unser Interview mit dem 90-jährigen Dirigenten zeigt: Warum er sich schon vor längerer Zeit aus dem Festengagement verabschiedet habe? „Es gab einige Dinge, die ich so nicht mehr tun wollte.“ Oder Gerard Mortier, dessen Furor der Erneuerung auch über seinen Tod hinaus fortwirkt. Doch auch ein Daniel Müller-Schott zeigt Haltung, wenn er vor zigtausend Hardrock-Fans eine Bach-Suite spielt – oder ein Cameron Carpenter, der zwar nach außen den Punk am Orgel-Spieltisch gibt, doch am Ende nie beliebig werden würde: „Auch ich suche als Musiker nach der Wahrheit der Musik, nach Visionen.“ Vielleicht sollte Jan Delay einfach mal das Genre wechseln. Eine Lektüre mit Ecken und Kanten zum Nachdenken wünscht Ihr

Fotos: Ivon von Renner, Heidi Fischer, Stefanie Paul

P.S.: Die hochgelobte neue Schubert-CD von Matthias Goerne erhalten Sie als Prämie, wenn Sie jetzt ein concerti-Abo bestellen. Weitere Infos finden Sie auf Seite 26. KURZ VORGESTELLT

Jörg Roberts ist als dienstältester Mitarbeiter Redakteur, Graphiker, Techniker und Me­diaberater in Personalunion. Der studierte Kulturmanager und Musiker taucht gerne in Hamburgs Kulturszene ein und gestaltet sie als Dirigent und Chorsänger aktiv mit.

Stefanie Paul absolvierte die Deutsche Journalistenschule und arbeitete schon während ihres GeschichtsStudiums im Künstlerbüro eines Dirigenten. Was ihrer Leidenschaft indes keinen Abbruch tat – bis heute schreibt die Kölnerin gern über klassische Musik ... Mai 2014 concerti   3


inhalt

KONZERT

8 Der Hardrocker am Spieltisch

PORTRäT Cameron Carpenter macht der asketischen Organistenzunft das Enfant terrible

10 »Wir spielten zum Vergnügen«

InTERVIEW Dirigent Neville Marriner hält

mit concerti Rückblick auf seine Karriere – und erzählt vom Luxus, Nein zu sagen

14 cellist in progress

KuRz GEfRaGT Daniel Müller-Schott über Heavy Metal, Graffiti, Philipp Lahm und einen Apfel für 400 Dollar

14

Daniel Müller-schott Talent für Fußball?

OPER

18 Dramaturgie einer leidenschaft

fEuIllETOn Gerard Mortier war der be-

deutendste Intendant der letzten 30 Jahre. Sein Furor der Erneuerung wirkt fort

20 naive Helden?

20

Klaus Florian Vogt Ohne Grenzen?

PORTRäT Der Tenor Klaus Florian Vogt definiert Wagners starke Männer neu und erweitert sein Repertoire

REGIONALSEITEN An dieser Stelle finden Sie in den Ausgaben Hamburg, Berlin, Mitteldeutschland und München die Regionalseiten.

DIE WELT DER KLASSIK

27 Glühwürmchen und

Völkerverständigung

fESTIValGuIDE In Deutschland und

Tal & Groethuysen Scheidungsgrund?

RUBRIKEN 3 Editorial | 6 Kurz & Knapp | 22 Opern-Kritiken 24 Opern-Tipps | 40 CD-Rezensionen 48 Multimedia-Tipps | 50 Vorschau & Impressum 4  concerti Mai 2014

36 Die Welt ist abhanden gekommen

ESSaY Elitärer Zirkel? Intendanten und Musiker diskutieren, wie sie Konzerte für mehr Menschen öffnen können

44 »Da fehlt ein bisschen die Erotik«

BlInD GEHöRT Das Klavierduo Tal &

Groethuysen hört und kommentiert CDs von Kollegen, ohne dass es erfährt, wer spielt

Fotos: Uwe Arens, Tim Schober, Michael Leis

44

Europa – wir stellen Ihnen die interessantesten Programme, Orte und Künstler vor


infektion! festival für neues Musiktheater

Salvatore Sciarrino | Lucia Ronchetti | Morton Feldman Samuel Beckett | Helmuth Oehring | Kurt Weill

festivalpass infektion! 3 x Staatsoper im Schiller theater + 1 x Werkstatt oder orchesterprobensaal + 1 x Stoffbeutel infektion! = 80 €

TICKETS 030 – 20 35 45 55 www.STaaTSopEr-bErlIn.dE

Foto: aschemond oder the Fairy queen © monika rittershaus

14. JUnI – 1. JUlI 2014


kurz & knapp

was ist EiN ...

AchtfuSS? Klingt wie ein zu groß geratenes Gestell oder der kleine Verwandte des Tausendfüßlers – und bezeichnet doch die Tonhöhe eines Orgelregisters. Denn diese wird bis heute nach dem alten Längenmaß „Fuß“ (= 30 cm) angegeben. So ist die tiefste Pfeife des Achtfuß-Registers 2,40 Meter lang – eine Oktave höher reicht es dann nur noch zu einem Vierfuß.

Noten in nur zwei Minuten konnte der US-Amerikaner Liberace wiedergeben – und zwar korrekt! Damit gilt er als schnellster Pianist der Welt.

Geahnt haben wir es ja schon immer, nun ist die Wirkung auch messbar: Musik ist Medizin! Neuere Studien zeigen, dass Klassik den Blutdruck zu senken vermag und Stresshormone reduziert. Wobei nicht jedes Werk für jedes Leiden taugt: So empfehlen sich Bachs schnelle Suiten-Sätze bei Depressionen, Händels Wassermusik bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Chopins Nocturnes zur Stärkung des Immunsystems.

Wer aufrichtig und solid liebt, kann der seine Geliebte verlassen? Wolfgang Amadeus Mozart Das Ende der Talfahrt Zartes Pflänzchen Hoffnung: Erstmals seit 1998 ist der deutsche Musikmarkt im vergangenen Jahr wieder gewachsen, legte insgesamt um 1,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro zu. Für die Klassik ging‘s dank Verdi und Wagner sogar um 6,4 Prozent bergauf. Haupttreiber dieser Entwicklung war der digitale Musikvertrieb über Downloads und Streaming, auf den hierzulande inzwischen fast 23 Prozent aller Umsätze entfallen. 6  concerti Mai 2014

in Mio. €

Umsatzanteile im deutschen Musikmarkt* Comeback nach 15 Jahren

1.600 1.200 800 400

2011

2012

2013

2014

= Physischer Tonträger = Download

2015

2016

2017

2018

= Abo-Angebote

Fotos: Gewandhaus/ G. Mothes, *Bundesverband Musikindustrie e. V. GfK Panel Service

6000

Rezeptfreies aus der musikalischen Hausapotheke


3 Fragen an ... Andreas Schulz

6 - 15 Aug 2014 ST. PETERSBURG STATE SYMPHONY ORCHESTRA

Neue Wege für die Klassik: Leipzigs Gewandhausdirektor Andreas Schulz setzt auf die Neuen Medien

17 000 User haben die China-Tournee des Gewandhausorchesters als Livestream erlebt, im Juni folgt die nächste Live-Übertragung – lohnt der große Aufwand? Wir haben mit der Übertragung ja auch die Hörer und Zuschauer von Beijing Radio und Shanghai TV erreicht sowie die Besucher von acht chinesischen Konzerthallen, in denen der Livestream zu sehen war. Die Verbreitung der Musik über den Konzertsaal hinaus ist wichtig für künstlerisches Profil und Image des Orchesters und ist Standortmarketing für Leipzig.

Liegt im Web der Konzertsaal der Zukunft? Nein, das Live-Konzert ist und bleibt der Ort von Musikern und Konzertbesuchern. Hier erlebt man die Musik live, hautnah, emotional, persönlich berührend und packend. In Ländern wie China, wo kein so dichtes Netz an Konzertsälen vorhanden ist, kann ein Stream aber das Interesse wecken oder zumindest zeitweise den Bedarf an Musik decken – und motiviert vielleicht auch, wieder einmal persönlich ins Konzert zu gehen. Wenn es gelingen würde, den Livestream finanziell günstiger zu produzieren, könnte dieses Medium für eine zusätzliche Verbreitung von klassischer Musik sorgen.

Lässt sich über Social Media-Aktivitäten ein neues Publikum erreichen? Social-Media-Aktivitäten ergänzen die klassischen Kommunikationswege, denn die Menschen nutzen heute eine Vielzahl verschiedener Informationsquellen. Deswegen wollen wir auch die Social Media-Nutzer professionell mit Informationen versorgen.

Eliane Rodrigues Barry, Borodin, Chopin, Debney, Dvorák, Jarre, Lai, Mendelssohn, Mozart, Piazzolla, Ravel, Rimsky-Korsakov, Rodrigo, Saint-Saëns, Shostakovich, Tchaikovsky, van Beethoven, Williams

Walter Proost Yuri Serov Dirk Vermeulen Werner Bärtschi Mikhail Druzhinin Godfried Hoogeveen Ning Kam Chingiz Osmanov Liviu Prunaru Aurelie Viegas Alpenrösli Saas-Fee Walliser Chor www.musicaromantica.ch www.elianerodrigues.com


porträt

Der Hardrocker am Spieltisch caMEROn caRPEnTER macht der asketischen Organistenzunft das Enfant terrible. Von Christian Schmidt

H

uuu, Cameron Carpenter ist wohl ein Haudegen. Irokesenschnitt, weißes Muskelshirt, betont böser Blick, aber feminine Tanzschühchen, mit denen er die Pedale traktiert. Niemand zuvor hat das Orgelspiel so auf den Pfeifenkopf gestellt wie der 33-Jährige aus Pennsylvania, der in der Ofenbauerwerkstatt seines Vaters auf einer 8 concerti Mai 2014

Hammond-Orgel Buxtehude übte und dort das Improvisieren lernte. Kein krümelig lächelnder Kirchenmusiker mit B-Diplom, eher ein exaltiert gestikulierendes Muskelpaket, das gern mit seinen täglichen Liegestützen kokettiert. Das Erstaunlichste aber an dem Amerikaner, der schon mit elf die Goldberg-Variationen spielte, ist gar nicht diese

perfekte Stilisierung, die kreischende Teenager in kaum mehr besuchte Provinzkirchen lockt. Hinter diesem Mann steckt vielmehr ein äußerst wacher Geist, dessen Exzentrik sich aus der Herangehensweise an seine Musik ergibt und nicht umgekehrt, wie es bei modernen Marketingstrategien zu erwarten wäre. Carpenter ist, was er ist. Nicht was er

Foto: Thomas Grube

Muskelpaket: Für seine Musik muss Cameron Carpenter fit sein


sein will oder, was schlimmer wäre, sein soll. „Ich finde, es ist weder ein Verdienst, als Exzentriker zu gelten, noch fühle ich mich selbst so“, sagt er und klingt dabei ganz überzeugend. „Ist es nicht eher exzentrisch, 30 Jahre an einer Kirchenorgel zu verbringen mit dem immergleichen Repertoire?“ Auf der Suche nach der Wahrheit der Musik

Die Frage schmerzt wohl eher wegen ihres wahrhaftigen Kerns denn als Provokation. Cameron Carpenter will niemandem etwas Böses, er ist einfach nur anders als andere Organisten. Und doch beherrscht er das Metier: Carpenters Fähigkeiten werden auch von seinen ei­frigsten Kritikern nicht in Frage gestellt. Nur ist ihm die eingeengte Welt, die spätestens bei Max Reger aufhört, zu klein. Vielleicht auch zu christlich. Aber das sind keine Kategorien, in denen Carpenter denkt. Freilich, er folgt auch seinen Zwängen: Klassische Normen zu brechen ist ja noch kein Wert an sich, und so manches Werk zerbröselt unter seinem Koppel- und Pedalwahn. Beileibe nicht aller Musik tut das irrlichternde Drumherum virtuosester Läufe und abwegigster Improvisationen gut, manches wirkt einfach nur gekünstelt „modernisiert“. Carpenter gibt sich nicht einmal Mühe zu verbergen, dass er Geschriebenem wenig vertraut, es aber desto deftiger ausweidet. Aber eines ist er nicht: beliebig in seinen Mitteln. „Auch ich suche als Musiker nach der Wahrheit der Musik, nach Visionen.“ Seine oft spontanen Bearbeitungen

weisen ihn als hochmusikalischen Menschen aus, der weiß, was er tut. Mit seinem Instrument hat das kurioserweise relativ wenig zu tun: „Eigentlich bin ich gar nicht so sehr an Orgeln interessiert, ich revolutioniere die Orgelmusik nicht, sondern gehe über sie hinaus.“ Spieltrieb: auszuleben an der eigens gebauten Orgel

Die jüngste und zugleich letzte Konsequenz ist die Lossagung von feststehenden Kirchen und Konzertsälen, die er gleichwohl weiterhin bespielt. Für eine Unsumme hat sich Carpenter ein eigenes Instrument bauen lassen, das den herkömmlichen Begriff einer Orgel sprengt. Sein wesentlicher Vorteil neben der Transportfähigkeit: Carpenter kann an dem Elektroding, das immerhin zwei Lastkraftwagen benötigt, seinen Spieltrieb so richtig ausleben. In Europa stellt Carpenter seine Maschine nun vor. Digitalisierte Klänge, abgenommen von Carpenters Lieblingsorgeln auf der ganzen Welt, stellen dem Experimentierer so viele Möglichkeiten zur Verfügung, dass nur er, der sie ausgesucht hat, wissen kann, wie sie kombinierbar sind. Kaum vorstellbar, dass ein Organist an solch einem elektronischen Instrument glücklich würde, aber Carpenter ist auch da nicht herkömmlich, sondern betrachtet es als „einzigartige Stimme eines Künstlers“. Mehr braucht er nicht, und erst diese Mischung aus Kino- und Kirchenorgel lässt seine Karriere jetzt erst beginnen, sagt er jedenfalls: „Ich bin kein Superstar, ich laufe jetzt erst los.“

Konzert-TIPPs

Baden-Baden Fr. 9.5., 20:00 Uhr Festspielhaus Cameron Carpenter (Orgel). Werke von Ravel, Vaughan Williams, Bach, Carpenter u.a. Hamburg Do. 15.5., 21:30 Uhr Mojo Club Internationales Musikfest Hamburg. Werke von Skrjabin, Rodgers u.a. Frankfurt So. 18.5., 17:00 Uhr Alte Oper (Großer Saal) Köln Di. 20.5., 20:00 Uhr Philharmonie bielefeld Do. 22.5., 20:00 Uhr RudolfOetker-Halle Potsdam Sa. 24.5., 20:00 Uhr Nikolaisaal Salzburg Di. 3.6., 19:30 Uhr Mozarteum Dresden So. 8.6., 20:00 Uhr Alter Schlachthof Dresdner Musikfestspiele. Werke von Mozart, Ravel, Carpenter u.a. Berlin So. 15.6., 11:00 Uhr Kulturforum Cameron Carpenter (Orgel). Wandelkonzert an den Orgeln der Philharmonie, des Musikinstrumenten-Museums, der St. Matthäus-Kirche und auf der großen Open-Air Bühne kiel Di. 22.7., 20:00 Uhr Schloss Schleswig-Holstein Musik Festival. Werke von Mozart, Mendelssohn, Tschaikowsky, Skrjabin u.a. online-Tipp

Für kalte Tage: Cameron Carpenter spielt Leroy Andersons „Sleigh Ride“ Das Video sowie weitere Konzerte auf: www.concerti.de/carpenter CD- & DVD-Tipp

Bach: Cellosuite Nr. 1, Rachmaninow: Vocalise, Lightfoot: If You Could Read My Mind, Cohen: Sisters of Mercy u.a. Cameron Carpenter (Touring Organ) Sony Classical (CD & DVD u.a. mit Auszügen über den Bau der Orgel) Mai 2014 concerti  9


Interview

»Wir spielten zum Vergnügen« Dirigent Neville Marriner hält mit concerti Rückblick auf seine Karriere – und erzählt vom Zauber des ersten Mals und dem Luxus, Nein zu sagen. Von Stefanie Paul

Sir Neville, Sie werden von vielen Leuten als lebende Legende bezeichnet. Ist das schmeichelhaft?

Nun ja. Es gibt mir das Gefühl, uralt zu sein. (lacht) Gefällt ihnen der Titel »Leader of Leaders« besser?

Dieser Titel ist im Grunde nur ein Spaß. Als wir mit der Academy of St Martin in the Fields begannen, standen wir alle auf der gleichen Stufe. Wir wollten eine neue Art von Musik machen. Es gab keinen Anführer, es herrschte eine Art Demokratie. Das hat prima funktioniert – solange jeder gemacht hat, was ich wollte. (lacht) Wie wichtig sind Preise und Auszeichnungen?

Sie machen deine Eltern stolz. Natürlich sind Preise sehr 10 concerti Mai 2014

schmeichelhaft. Das kann man nicht leugnen. Es ist immer schön, wenn dich jemand gut findet oder das, was du machst. Aber man sollte es sich nicht zu Kopf steigen lassen. Man darf den kritischen Blick auf sich selbst nicht verlieren.

»Wenn du erst einmal berühmt bist, ist es nicht mehr so spannend« Würden Sie zurückblickend etwas anders machen?

Ich würde vielleicht früher mit dem Dirigieren anfangen, wenn ich noch einmal die Wahl hätte. Warum?

Man muss sich eine ganze Menge an Repertoire erarbeiten. Wenn man noch jung ist, fällt einem das leichter. Ich war damals schon um die 40, als ich mich entschlossen habe, nicht mehr selbst zu spielen, sondern zu dirigieren. Ich musste also das ganze Repertoire auf eine neue Art lernen. Stücke, die ich schon mit 15 oder 16 auf der Geige rauf und runter gespielt

hatte. Ich hinkte den anderen Dirigenten im Prinzip 20 Jahre hinterher. Und trotzdem gehören Sie heute zu den berühmtesten Dirigenten.

Der Übergang in die sinfonische Welt war trotzdem seltsam. Als ich noch im Kammerorchester spielte, war das alles kein Problem. Alles war vertraut und sehr familiär. Ich hatte schon alles gespielt, kannte das komplette Repertoire. In der sinfonischen Welt war das etwas ganz anderes. Ich hatte zwar Auftritte mit Toscanini, Furtwängler und den ganzen anderen großen Namen. Das waren unvergessliche Konzerte. Aber nun stand ich plötzlich selbst als Dirigent auf der Bühne, musste all diese Dinge lernen und meinen eigenen Stil finden. Dafür hätte ich damals gerne etwas mehr Zeit gehabt. War es schwierig, die Geige wegzulegen und die Seiten zu wechseln?

Nein, das war eigentlich sehr einfach – und es ging auch sehr schnell. Als wir mit der Academy anfingen, war das ja einfach zum Spaß. Wir saßen in meinem Wohnzimmer und

Foto: Adam Mickiewicz

E

in Hotelzimmer in Düsseldorf. Unten rauscht die hektische Königsallee vorbei. Sir Neville Marriner sitzt auf einem Sofa, ist bestens gelaunt und anscheinend auch komplett tiefenentspannt. Im April feierte der Brite seinen 90. Geburtstag – und hat sich seinen Charme und britischen Humor erhalten.


Die Gelassenheit des Alters: Neville Marriner freut sich über seine Freiheiten

spielten zum Vergnügen. Nach etwa zwei Jahren fragte der Organist von Saint Martin in the Fields, ob wir nicht in der Kirche ein Konzert geben wollen. Wir sagten entsetzt: Nein, wir wollen doch keine Konzerte geben, wir machen das nur zum Spaß. Aber er war hartnäckig – und so gaben wir unser erstes Konzert. Was war daran so schlimm?

Im Publikum saß der Musikdirektor des London Symphony Orchestra, Pierre Monteux. Er kam nach dem Konzert auf mich zu und sagte: Das war ja alles sehr schön. Aber Neville, warum bist du nicht aufgestanden und hast dirigiert? Ich antwortete ihm, dass ich daran nicht gedacht hätte. Er lud mich dann in seine Schule in die USA ein – und so ging ich irgendwann in die USA. Wenn du erst

einmal den Dirigentenstab in der Hand gehalten hast, ist es schwer, ihn wieder loszulassen. Innerhalb von sechs Wochen hat sich alles verändert. War das die aufregendste Zeit in ihrer Karriere?

Ich denke, das Aufregendste war die Anfangszeit der Academy. Wenn du erst einmal berühmt bist, ist es nicht mehr so spannend, nicht mehr so reizvoll. Die ersten Jahre der Academy aber waren ein großes Abenteuer, es war fabelhaft. Das erste Mal im Musikverein auf der Bühne zu stehen – einfach unglaublich. Die Carnegie Hall und die ganzen anderen berühmten Konzertsäle – das war eine großartige Erfahrung. Und gleichzeitig war es auch sehr beängstigend. Du siehst all diese Photographien an der Wand und denkst: Oh mein

Gott, Toscanini war schon hier. Furtwängler hat auf dieser Bühne dirigiert. Das macht dich schon auch nervös und lässt dich ein bisschen an deinen eigenen Fähigkeiten zweifeln.

ZUr pErSon

Eine lebende Legende: Sir Neville Marriner wurde 1924 im englischen Lincoln geboren. Er studierte Geige am Royal college of Music in London, wo er später selbst unterrichtete, und spielte im london Philharmonic Orchestra. 1959 gründete er die academy of St Martin in the fields. Nachdem er verschiedene Orchester in Europa und den USA als Chefdirigent geleitet hatte, arbeitet er seit 1990 als freier Dirigent.

Mai 2014 concerti  11


Interview

Sie stehen nun schon sehr lange auf der Bühne. Bedeutet das, dass Sie nichts mehr aus der Ruhe bringen kann?

Es ist sehr aufregend, etwas zum ersten Mal zu tun. Wenn man es aber zum 101. Mal macht, dann ist es nicht mehr ganz so spannend. Natürlich ist jedes Konzert immer noch eine neue Erfahrung, eine neue Herausforderung. Denn es passiert immer irgendetwas Unvorhergesehenes. Aber das wirklich Spannende ist der Beginn deiner Karriere. Es ist eine völlig neue Zeit in deinem Leben. Sind Sie vor einem Konzert eigentlich noch nervös?

Ein bisschen, ja. Haben Sie besondere Rituale, bevor sie auf die Bühne gehen?

Es gibt Tage, da bist du irgendwo unterwegs und fühlst dich einfach nicht wohl. Das Hotel ist nicht so gut, das Orchester vielleicht nicht richtig vorbereitet. Dann denkst du: Was mache ich hier bloß? Aber ich führe ein sehr diszipliniertes Leben. Wenn ich in meinen Kalender schaue, dann weiß ich schon jetzt, wo ich am 13. Dezember 2015 sein werde. Ich weiß genau, wie die kommenden zwei Jahre aussehen. Theoretisch hätte ich zwei Jahre Zeit, es mir anders zu überlegen. Aber wenn ich einmal zugesagt habe, dann bleibe ich auch dabei. Dann gibt es kein Zurück mehr. Haben Sie eine Zusage auch schon einmal bereut?

Wenn ich ein neues Repertoire dirigiere, denke ich manchmal: Ok, das ist jetzt doch nicht unbedingt meine Art von Musik. In solchen Momenten ringe ich

ein wenig mit mir selbst. Dann denke ich, wäre ich doch lieber Zuhause geblieben. Ist Musik für Sie wie eine Droge?

Auf jeden Fall – und ich brauche meine Dosis. Nicht jeden Tag. Aber doch ganz bestimmt jede Woche. Was tun Sie, wenn Sie keine Dosis brauchen? Haben Sie Hobbys?

Hobby ist vielleicht das falsche Wort. Wir haben ein Haus auf dem Land. Ich liebe es. Es ist aus dem 17. Jahrhundert. Es gibt Schafe und Kühe, und wir haben Bäume und Felder ringsum. Dort habe ich meine Ruhe. Ich würde sagen, wenn ich ein Hobby hätte, dann wäre es wohl dieses Haus. Es ist für mich eine Art Zufluchtsort. Wenn ich der Musikwelt entfliehen will, dann gehe ich dorthin. Ich kann dort tun und lassen, was ich will. Es gibt keine Termine, nichts.

Fotos: Phonogram International, Richard Holt

Ich atme einfach ein paar Mal tief durch. Wenn du auf die Bühne gehst, musst du im Kopf ruhig und klar sein.

Dachten sie jemals daran aufzuhören?

Als er den Taktstock erst einmal gegen die Geige getauscht hatte, konnte er nicht mehr davon lassen 12  concerti Mai 2014


Wie wichtig ist für sie die Familie als Rückhalt?

Sehr wichtig. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, meine Familie zu haben. Mein Sohn lebt mit uns zusammen in unserem Haus in London. Meine Tochter wohnt gleich ums Eck. Einer meiner Enkel studiert an der Juilliard School in New York. Er studiert Jazz. Nicht etwa klassische Musik. Nein, Jazz. Stellen sie sich das vor. Ist er das schwarze Schaf der Familie?

Oh nein, das war nur Spaß. Er ist toll. Mein anderer Enkel ist zum Beispiel im diplomatischen Dienst. Er ist also ein Spion. (lacht) Die wichtigste Person ist aber meine Frau. Sie hält das Ganze seit über 50 Jahren zusammen. Sie arbeiten seit vielen Jah­ren freiberuflich. Hatten Sie keine Lust mehr auf ein festes Engagement?

Es gab einige Dinge, die ich so nicht mehr tun wollte. Als Musikdirektor musst du dort leben, wo das Orchester ist. Und dann musst du über Geld sprechen, die ganze Zeit. Du redest nicht mehr über Musik, du redest nur noch über Geld. Musikdirektor zu sein, macht also nicht unbedingt so viel Spaß. Stattdessen kann ich nun mit all diesen wunderbaren Orchestern spielen, in New York, in Berlin – und ich tue das überall nur als Gast. Wenn es mir beim ersten Mal nicht gefallen hat, brauche ich beim nächsten Mal einfach nicht mehr zuzusagen. Ist das eine besondere Freiheit?

Natürlich. Ich kann mir aussuchen, wo ich arbeiten möchte.

Und ich kann immer sagen: Tut mir leid, meine Frau hat Nein gesagt. (lacht) Ich muss nirgendwo hin. Aber ich kann, wenn ich will.

ARABELLA STEINBACHER

Konzert-TIPPs

Berlin Di. 6.5., 20:00 Uhr Konzerthaus Orquestra de Cadaqués, Sir Neville Marriner (Leitung), Martin Stadtfeld (Klavier). Werke von Bizet, Mozart, Albéniz & Mendelssohn Düsseldorf Sa. 10.5., 20:00 Uhr Tonhalle Programm siehe Berlin Köln Mo. 12.5., 20:00 Uhr Philharmonie Programm siehe Berlin Frankfurt Mi. 14.5., 20:00 Uhr Alte Oper Programm siehe Berlin Hamburg So. 1.6., 19:30 Uhr Laeiszhalle Internationales Musikfest Hamburg: Academy of St Martin in the Fields, Sir Neville Marriner (Leitung), Daniil Trifonov (Klavier), Bachchor Hannover, Norddeutscher Figuralchor, Gesangs– solisten. Werke von Mozart & Haydn Hannover Mo. 2.6., 20.00 Uhr Kuppelsaal Programm siehe Hamburg München Di. 3.6., 20:00 Uhr Gasteig (Philharmonie) Academy of St Martin in the Fields, Sir Neville Marriner (Leitung), Daniil Trifonov (Klavier). Werke von Mozart & Mendelssohn online-Tipp

Mitglieder der Academy of St Martin in the Fields über den Orchestergründer Sir Neville Marriner Das Video sowie weitere Konzerte auf: www.concerti.de/marriner CD-Tipp

ue e N D C

MOZART: VIOLINKONZERTE NR 3,4 & 5 FESTIVAL STRINGS LUCERNE

Download & CD erhältlich auf www.pentatonemusic.com

The Argo Years Vivaldi: Vier Jahreszeiten, Händel: Messias, Mozart: Requiem u.v.a. Academy of St. Martin in the Fields, Sir Neville Marriner (Leitung) u.a. Decca (28 CDs) Im Vertrieb von NAXOS Deutschland


KUrZ GEfraGt

Hauptsache, Musik mit Menschen teilen: Daniel Müller-Schott

cellist in progress

... Doppelnamen

Mueller-Stahl aufgetreten.Nach Die ersten Jahre meines Lebens der Vorstellung sagte er mir: hieß ich Daniel Müller. Bei den „Wir Müllers mit Doppelnamen „Jugend musiziert“-Wettbewer- müssen zusammenhalten.“ Das ben gab es so viele Müllers – ich fand ich nett. habe meinen Namen damals nie auf der Liste gefunden. Da ... Zollgeschichten hatte meine Mutter die Idee, Ich bin seit zwanzig Jahren ihren Namen zu dem meines unterwegs, seit meinem siebVaters hinzuzunehmen. Und zehnten Lebensjahr. Morgen so kam ich zu meinem Doppel- geht’s in die USA nach Phoenix, namen. Vor zwei Jahren bin ich Arizona. Gerade habe ich mit bei einem Festival mit Armin meiner Agentur, die in New 14 concerti Mai 2014

York sitzt, gesprochen. Es dürfen neuerdings keine Gegenstände ins Land eingeführt werden, die aus Elfenbein bestehen. Ich mache mir jetzt etwas Sorgen um meinen Cellobogen, dessen Kopf mit Elfenbein verarbeitet ist! Die Aufregung in den USA ist derzeit sehr groß. Man weiß nie, wie die Sicherheitskräfte reagieren. In Neuseeland musste ich bei der Einreise mal für ei-

Foto: Uwe Arens

Heavy Metal, Graffiti, Philipp lahm und ein apfel für 400 Dollar … es gibt kaum ein Thema, über das man mit DanIEl MÜllER-ScHOTT nicht reden kann. Hier spricht er über …


nen Apfel, den ich im Rucksack hatte, eine Strafe von 400 Dollar zahlen! So streng sind die Gesundheits- und Lebensmittel-Bestimmungen. Das war wirklich der teuerste Apfel meines Lebens! ... Üben, üben ...

schnell gespürt, wie die Gewichtsverhältnisse auf so einem Instrument sind, und gescherzt, dass es mit den Füßen doch sehr viel leichter sei. Zu meinen Fußballkünsten äußerte er sich sehr höflich, ich hätte doch ein gewisses Talent. Naja ... (lacht).

Ich reise sehr gerne, aber die langen Wartezeiten sind auch ... Heavy Metal anstrengend. Deshalb packe In Bachs Jubiläumsjahr 2000 ich oft mein Cello aus und fan- fragte mich ein Veranstalter, ob ge auf Flughäfen an zu üben. ich Lust hätte, vor einem MeManche erkennen mich, ande- tallica-Konzert eine Bach-Suite re nicht, die Kinder sind oft zu spielen, quasi als „Vorgrupsehr spontan und das macht pe“. Ich war Anfang zwanzig mir besonders Spaß. Wie man und fand es spannend zu sehen, wahrgenommen werden will, wie Menschen reagieren, die ändert sich ja im Laufe eines wahrscheinlich noch nie mit Künstlerlebens. Am Anfang ist Klassik in Berührung gekomman bemüht, bekannter zu men sind. Ähnlich war es beim werden, aber irgendwann wird Roskilde-Festival in Dänemark. der Wunsch immer größer, die Da bin ich vor tausenden von Musik mit den Menschen teilen Heavy Metal-Fans mit einem zu können. Das steht dann im Schostakowitsch- Konzert aufZentrum, nur so kann ein getreten. Das war sehr interesKünstlerleben sinnvoll sein. sant: Ich hatte den Eindruck, Deshalb mache ich so gerne bei dass nach wenigen Minuten „Rhapsody in School“ mit, das der Lärmpegel sank und die Kindern an allen Schulen einen Musik die Leute irgendwie konZugang zu klassischer Musik zentriert hat, vielleicht auch vermitteln möchte. auf sich konzentriert hat. Das Wesentliche, die innere musi... Fußball kalische Botschaft schien tatKurz vor der WM 2006 fragte sächlich anzukommen. Gerade mich die Süddeutsche Zeitung, bei Bach empfand ich das ganz ob ich ein Porträt über Philipp intensiv. Am Schluss hatte ich Lahm schreiben könnte. Das den Eindruck, dass sich ein habe ich gerne gemacht, weil Fenster geöffnet hatte für Bach ich selbst sehr gerne Fußball oder für das Cello und das war spiele. Ich erfuhr dann, dass für mich enorm motivierend. der Artikel Philipp Lahm gut gefallen hat. Als dann 3sat ein ... Graffiti Filmporträt über mich drehte, Ich würde sehr gerne mal wiebat ich ihn, bei einem Interview der eine Sprühdose in die Hand über Sport und Musik mitzu- nehmen, wie ich das als Jugendmachen. So haben wir uns licher oft getan habe. Diesmal kennengelernt. Philipp ist sehr würde ich vielleicht Zeilen aus offen und hat mich einmal ge- einem Gedicht oder Worte, Verfragt, ob er ein paar Töne auf se eines Autors, die mir viel dem Cello spielen dürfe. Er hat bedeuten, an die Wand sprü-

Finca Festival Frantz & Friends 2014 Happy Birthday Justus Frantz! Feiern Sie mit Justus Frantz und seinen Freunden herrliche Musik unter subtropischem Sternenhimmel auf der Finca ‚Casa de los Musicos’ auf Gran Canarias.

Philharmonie der Nationen Leitung: Justus Frantz 3.7. 4.7. 5.7. 6.7. 7.7. 8.7. 9.7. 10.7. 11.7. 12.7. 13.7.

Preopening Sheriff und Mendelssohn Eröffnungsgala - Brahms Asaf Kleinman, Klavier Ruzicka, Mozart, Beethoven Leitung: Cristian Mandeal Brahms Abend Violinkonzert, 2. Sinfonie Klavierabend Christopher Park & Kim Da Sol Bibliothek Las Palmas Pablo Sáinz Villegas, Gitarre Juan Ramirez, Rezitation Mendelssohn Abend Leitung: Wojciech Raisky Derek Han, Klavier Uraufführung – Lampson: „El Monte Santo de Gran Canaria“ Klavierabend Sergey Belyavsky Auditorium Maspalomas Brahms - Ivan Rudin, Klavier Abschiedskonzert mit Galadiner Haydn „Abschiedssinfonie“ (Änderungen vorbehalten)

Weitere Informationen unter: www.justus-frantz.de Tel. +49 (0) 40 / 416 22 387 www. windrose.de Tel. +49 (0) 30 / 201 72 144 Mai 2014 concerti  15


kurz gefragt

Konzert-TIPPs

München Mi. 7.5., 20:00 Uhr Prinzregenten­ theater Xavier De Maistre (Harfe), Baiba Skride (Violine), Daniel MüllerSchott (Violoncello). Werke von Ravel, Ibert, Fauré & Renié Stuttgart Do. 8.5., 20:00 Uhr Liederhalle (Mozart-Saal) Programm siehe München Dortmund So. 18.5., 16:00 Uhr Konzerthaus Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer (Leitung), Daniel Müller-Schott (Violoncello). Werke von Dvořák Frankfurt So. 25.5., 19:00 Uhr Alte Oper (Großer Saal) Programm siehe Dortmund

hen. Ich würde gerne wieder mehr visuell arbeiten. Als Kind habe ich viel gemalt, und es hätte beruflich auch in diese Richtung gehen können. Aber die Musik war doch stärker. … ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt …

kommt jetzt ein gedanklicher Überbau dazu – und natürlich die vielen Erfahrungen, die ich auf dem Konzertpodium gesammelt habe. ... die Situation vor dem Konzert

Mir ist es wichtig, dass man Ja, das hat Dvorˇák gesagt! Den überhaupt etwas erlebt. Dass Satz hat er aber nicht nur durch man nicht nur im Hotel bleibt. sein wunderbares Konzert ad Ich gehe gerne in Museen, absurdum geführt, sondern schaue mir die Stadt an, die auch zehn Jahre vor seinem Architektur, beschäftige mich Tod revidiert. Als er das Kon- mit der Kultur und dem Land, zert des amerikanischen Kom- in das ich reise. Man muss sich ponisten Victor Herbert in New als Künstler unbedingt eine York hörte, rief er begeistert: zweite Realität – fernab der „Famos, ganz famos, wie man Bühne und des Musikbetriebs für das Cello schreiben kann!“ – schaffen, aus der man schöpIch habe Dvorˇáks Konzert hun- fen kann. Wenn man außer derte Male gespielt, zum ersten dem „Jet-Set“-Leben – das ja Mal mit siebzehn, gerade mit sehr viel weniger glamourös den Berliner Philharmonikern ist als sein Ruf – nichts erlebt, und jetzt auf CD. Ich habe mich dann kann sich auch wenig auf immer mehr in Dvorˇáks Musik die Musik, die man spielt, überund Biographie vertieft. Zu tragen. Als Musiker ist man dem, was ich als ganz junger stets „in progress“. Teresa Pieschacón Raphael Musiker empfunden habe, 16  concerti Mai 2014

Schwerin Do. 10.7., 19:30 Uhr Schelfkirche Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Igor Levit (Klavier), Viviane Hagner (Violine), Daniel Müller-Schott (Violoncello), Jonathan Gilad (Klavier) u.a. Lübeck Sa. 2.8., 20:00 Uhr MUK SchleswigHolstein Musik Festival. Schleswig-Holstein Festival Orchester, Michael Sanderling (Leitung), Isabelle van Keulen (Violine), Daniel Müller-Schott (Violoncello). Werke von Brahms & Schostakowitsch online-Tipp

Daniel Müller-Schott spricht über seine neue Dvořák-CD Das Video sowie weitere Konzerte auf: www.concerti.de/mueller-schott CD-Tipp

Dvořák: Cello­ konzert h-Moll & Romantische Stücke op. 75 NDR Sinfonieorchester, Michael Sanderling (Leitung), Daniel Müller-Schott (Cello), Robert Kulek (Klavier). Orfeo

Foto: Uwe Arens

Notenstudium – aber es braucht auch Inspiration von außen, sagt Daniel Müller-Schott

Dresden Sa. 5.7., 18:00 Uhr, So. 6.7., 11:00 Uhr & 19:30 Uhr Schauspielhaus (Großes Haus) Dresdner Philharmonie, Michael Sanderling (Leitung), Julia Fischer (Violine), Daniel Müller-Schott (Violoncello) u.a. Werke von Brahms


Oper

Die interessantesten Inszenierungen und Künstler – wir stellen Ihnen das Wichtigste aus der Welt der Oper vor

Foto: Bernd Uhlig

Bacchanal ohne Porno-Peinlichkeit: Sasha Waltz choreographiert Richard Wagners Tannhäuser

18_Feuilleton Dramaturgie einer Leidenschaft Gerard Mortier war der bedeutendste Intendant der letzten 30 Jahre. Sein Furor der Erneuerung wirkt fort: Teil 4 der Reihe „Die Zukunft der Oper – Die Oper der Zukunft“ 20_Porträt Naive Helden? Der Tenor Klaus Florian Vogt definiert Wagners starke Männer neu, erkennt seine Grenzen und erweitert sein Repertoire 22_Kurz besprochen Opern-Kritiken Was Sie tagesaktuell auf unserer Website erwartet 24_Opern-Tipps Zur Münchener Biennale: ein Schwerpunkt mit Neuer Musik Mai 2014 concerti  17


Feuilleton

Dramaturgie einer Leidenschaft GERARD MORTIER war der bedeutendste Intendant der letzten 30 Jahre. Sein Furor der Erneuerung wirkt fort: Teil 4 der Reihe Die ZUKUNFT DER OPER – DIE OPER DER ZUKUNFT.

Von Peter Krause

W

18 concerti Mai 2014

Sein Vermächtnis wird bleiben: Regisseur Gerard Mortier

Wiederentdeckung von zu Recht vergessenen Opern widmet, wird der Zukunft der Oper ernsthaft schaden.“ Dass der Anteil des Neuen in den Spielplänen allenfalls 15% und nicht, wie von ihm als angemessen angesehen, 50% ausmacht, sei allerdings auch Schuld der Komponisten selbst, deren abgehobenes Nachdenken mitunter zum Selbstzweck verkommen sei. Die lustvolle Verführung der Menschen zur Begeisterung am bislang Unerhörten kann indes sehr wohl gelingen, wie der gewiefte Kulturmanager selbst in Hochburgen einer konservativen Opernpflege, so in Madrid oder Paris, bewiesen hat. Entscheidend helfen würden

Fotos: Michael Kneffel, Lies Willaert

ir können ihn nicht Opernfreunden“, die Buh rufen, mehr fragen, wel- wenn ihre Erwartungen nicht che Zukunft er der erfüllt würden. Er kanzelt KaOper wünscht. Gerard Mortier rajans Kunstkommerz ab und verstarb am 9. März mit nur 70 erklärt, warum er mit der ÜberJahren. Doch das messerschar- nahme der Intendanz der Salzfe Denken und kompromisslo- burger Festspiele die Diktatur se Wirken des bedeutendsten der Plattenproduzenten zu Opernintendanten der letzten Gunsten der unabhängigen 30 Jahre ist eindrucksvoll be- inhaltlichen Arbeit und dem legt – durch unzählige von ihm besonderen Fokus auf neue initiierte Inszenierungen, sei- Schöpfungen brechen musste. ne Konventionen sprengenden CDs und DVDs sollten seiner Spielpläne in Brüssel, Salzburg, Meinung nach der DokumenParis, Madrid und der von ihm tation modellhafter Interprebegründeten Ruhrtriennale, tationen und der Verbreitung durch die Regieteams, die er weniger bekannter Werke dieformte und denen er auch nach nen und nicht der gewinnorieinem gelegentlichen Flop entierten Produktion des imnoch vertraute. Und es gibt ein mergleichen StandardreperVermächtnis, das nur wenige toires. Tage nach seinem Tod erschien: Mortiers kleiner feiner Band Das 20. Jahrhundert birgt die „Dramaturgie einer Leiden- meisten Meisterwerke schaft“. Darin ist sein Bekennt- Ebenso provokant ist Mortiers nis zu einem nie nur kulinari- These, dass die Anzahl der wahschen Musiktheater in ein- ren Meisterwerke im 20. Jahrdringlicher wie einfacher Spra- hundert wesentlich höher sei che dargelegt. als jene des 19. Jahrhunderts, Natürlich sei auch Unterhal- „mit dem Unterschied, dass dietung ein Element, eben ein se Meisterwerke trotzdem nur Mittel des Theaters, allerdings sehr schwer Eingang ins Repersei es nicht sein Zweck. Mit gar toire finden.“ Er folgert: „Die nicht altersweisem Furor fro­t­ Fortsetzung einer Spielplanpozelt der belgische Intellektuel- litik, die sich im Wesentlichen le gegen die „Hooligans von dem 19. Jahrhundert oder der


Unvergessen: Gerard Mortiers Saint François d‘Assise bei der Ruhrtriennale 2003

hier thematisch fokussierte Kontexte, die der SpielplanDramaturgie ein Gesicht und dem neuen Hören und Sehen eine Chance bieten. So ließe sich mit der Losung „Deutsche Romantik“ weitgehend vergessenen Opern wie Genoveva von Schumann, Oberon von Weber, Fierrabras von Schubert oder Undine von Hoffmann neues Leben einhauchen. Sänger bleiben zentrale Kraft der Oper

Durchaus kokett bestreitet Mortier, der das Wirken von Schauspielregisseuren wie Bondy, Marthaler und Strehler für die Oper fruchtbar gemacht hat, der „Mann des Regietheaters“ zu sein, und erklärt die Sänger zur zentralen Kraft der Oper: „Es ist der Gesang, in dem sich die Seele spürbar ausdrücken kann. Das bedeutet, dass die Stimme Dienerin der seelischen Verfassung sein muss und dass Dirigent und Regisseur die Sän-

ger dazu bereit machen müssen.“ Erfolgsgarant sei hierbei die „Entente cordiale“ der Pro­ duktions­teams, wie sie im Falle des Bayreuther Rings von 1976 idealtypisch in Pierre Boulez und Patrice Chéreau verkörpert gewesen sei. Für die Zukunft sieht Mortier besonders bildende Künstler in der Verantwortung, als Erfinder von theatralischen Orten den Sängern Raum zur Entfaltung „für diesen Ausdruck der Seele“ zu geben. Tristan und Isolde mit den Bildern von Bill Viola in der Regie von Peter Sellars sei für ihn das perfekte Beispiel hierfür. Rolf Liebermann, der einst Chagall Die Zauberflöte ausstatten ließ, sieht Mortier als sein Vorbild des Intendanten als Entdeckers an, wenn es gelte, Sänger zur Interpretation für sie neuer Rollen zu bewegen. Wenn Mortier die im aktuellen Operndiskurs angesagte „Virtuosität des Verkaufs“ anpran-

gert und stattdessen die „Innovation der Spielpläne“ anmahnt, spart er die Analyse der sich zuspitzenden Finanzierungsprobleme und das Aufzeigen von Auswegen auf. Ein Wort zur Kulturpolitik vermisst man. Seine von Humanismus, Freiheitswillen und echten Überzeugungen geprägtes Plädoyer für das Wunderland des „Dramma per musica“ weist umso entschiedener in die Zukunft. opern-TIPP

Sa. 17.5., 19:00 Uhr Teatro Real Madrid Offenbach: Les contes d‘Hoffmann Sylvain Cambreling (Leitung) Christoph Marthaler (Regie) Buch-Tipp

Gerard Mortier: Dramaturgie einer Leidenschaft – Für ein Theater als Religion des Menschlichen 126 Seiten Bärenreiter/Metzler Mai 2014 concerti   19


Porträt

Naive Helden? Der Tenor Klaus Florian Vogt definiert Wagners starke Männer neu, erkennt seine Grenzen und erweitert sein Repertoire. Von Matthias Nöther

20 concerti Mai 2014

Engagements bei seinen Gesangslehrern Rat. Den schlimmsten aller Fälle, nämlich den ganzen Abend angestrengt gegen ein Wagner-Orchester anzusingen – „in Notwehr“, wie Klaus Florian Vogt es nennt – kann sich der Sänger durchaus vorstellen. „Oder Sie geraten während der Aufführung an physische Grenzen, wissen aber ganz genau: Ich muss jetzt noch zwei Akte durchstehen. Am Ende krabbeln Sie nur noch über die Ziellinie. Das darf nicht zu oft passieren.“ Heldentenöre und wirklich wahre Helden

Passiert sei es aber durchaus schon, räumt Klaus Florian Vogt ein. Daher hat Vogt die gefürchteten Kernpartien dieses Faches, Wagners Siegfried und Tristan, bisher zu singen abgelehnt – trotz zahlreicher Anfragen. Er hat nicht vor, um jeden Preis „der Heldentenor“ zu werden. Ebenso sieht der ehemalige Orchester-Hornist, der das Gesangsmetier einst neben seinem Dienst an der Hamburgischen Staatsoper quasi berufsbegleitend lernte, die Zuschreibung „Held“ für sich als Person als unpassend an. Die wirklichen Helden jenseits der Bühne? „Wenn in Fukushima Arbeiter in das

Foto: Tim Schober

L

yrisch-naives Platin-Tim- technischem Wollen an, dass bre“, das ist eine der jün- unwillkürlich der Eindruck geren Umschreibungen einer Naturbegabung entsteht. dessen, was der Tenor Klaus „Allmählich naht vom Himmel Florian Vogt derzeit auf den eine Taube“, singt der Titelheld Bühnen der Welt hören lässt – im letzten Drittel der Grals­ von Berlin bis Baden-Baden, erzählung des Lohengrin. Dievon Tokyo bis New York. Eine se ist unter Tenören gefürchtet, „naive“ Stimme? Solche Zu- nicht zuletzt wegen der leisen, schreibungen beruhen offen- hohen Töne, worin ein einzelbar auf dem Eindruck, das ner Sänger zum Schluss noch Organ des gebürtigen Holstei- einmal die ganze lyrische ners funktioniere unabhängig Klangwelt dieser romantischen von Seelenlagen und Bühnen- Oper par excellence zusamsituationen immer gleich gut, menfassen soll. weil sein Träger in Bezug auf Einem wie Vogt gelingt das seit seine Stimme ein Naivling ist, 2002 immer besser. Damals gab ein „reiner Tor“ – was ja für er sein Lohengrin-Rollendebüt einige von Richard Wagners am Theater Erfurt. Nach der Heldenfiguren, die Vogt gerne mehrstündigen Beanspruund immer öfter international chung der Stimme zu voller hören lässt, ganz gut passen Orchesterbegleitung singt Vogt den hohen Ton auf „Taube“ oft würde. völlig eben, im Piano. „Wenn Müheloses Singen als ich im dritten Akt in der GralsNaturbegabung? erzählung die ‚Taube’ noch so Zu der hohen Störanfälligkeit leicht setzen kann, gehe ich des Opernsänger-Berufs indes davon aus, dass ich die drei, passt es nicht. Dass Klaus Flo- vier Stunden vorher nicht allzu rian Vogt als Star des interna- falsch gesungen habe.“ tionalen Opernbusiness ein Vogt tritt entschieden dem EinNaivling im Umgang mit ver- druck entgegen, bei seinem schiedenen komplexen Opern- mühelos ansprechenden und partien oder gar mit seiner hell klingenden Tenor würde Stimme sein kann, ist unwahr- es sich um ein von sängerischer scheinlich. Diese jedoch hört Technik und stimmlicher Aussich, namentlich in seiner Pa- bildung kaum berührtes Naturradepartie des Lohengrin, an organ handeln. Immer wieder vielen Abenden tatsächlich so sucht der Sänger, trotz der zeitmühelos, so unberührt von raubenden internationalen


Konzert & opern-TIPPs

Neubrandenburg So. 22.6., 16:00 Uhr Konzertkirche Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Marek Janowski (Leitung), Klaus Florian Vogt (Tenor). Arien & Orchesterwerke von Mozart, Weber, Wagner, Lehár, Bernstein u.a. Wien Mi. 11.6., 19:00 Uhr, So. 15.6., 17:00 Uhr, Fr. 20.6., 19:00 Uhr Staatsoper Strauss: Ariadne auf Naxos Dresden Sa. 28.6. & So. 29.6., 19:30 Uhr Albertinum (Lichthof) Beethoven: Fidelio. Philharmonischer Chor, Dresdner Philharmonie, Markus Poschner (Leitung), Klaus Florian Vogt (Tenor), Dmitry Ivashchenko, Jutta Maria Böhnert u.a. Lübeck Sa. 5.7. & So. 6.7., 20:00 Uhr MUK Schleswig-Holstein Musik Festival. NDR Chor & Sinfonieorchester, Rundfunkchor Berlin, Thomas Hengelbrock (Leitung), Klaus Florian Vogt (Tenor) u.a. Werke von Brahms, Beethoven & Mendelssohn Bernkastel-Kues Fr. 18.7., 20:00 Uhr Kloster Machern (Barocksaal) Mosel Musikfestival Schubert: Die schöne Müllerin. Klaus Florian Vogt (Tenor), Jobst Schneiderat (Klavier) Grafenegg Fr. 29.8., 19:15 Uhr Wolkenturm Grafenegg Festival. City of Birmingham Symphony Orchestra, Andris Nelsons (Leitung), Klaus Florian Vogt (Tenor). Werke von Wagner & Beethoven

Mühevoll arbeiten, aber mühelos klingen: Vogts besondere Kunst

zerstörte Kernkraftwerk gehen, selten gespielter Oper Fausts obwohl sie genau wissen, dass Verdammnis. Und im Juni sie verstrahlt werden. Das ist wird der Sänger in Richard für mich heldenhaft. Sie tun Strauss’ Ariadne auf Naxos als das, weil es getan werden Bacchus auf der Bühne der Wiener Staatsoper stehen. Es muss.“ Es sind nicht nur die explizit ist eine Partie in besonders heldischen Wagnerpartien, die hoher Tenorlage. Sie bringt die Klaus Florian Vogt zur Zeit Vorzüge dieser hellen, strahgerne singt. In der Deutschen lenden Stimme bestens zur Oper Berlin begeisterte er vor Geltung – ohne dass jemand kurzem mit der wunderbar auf den Gedanken käme, Klaus lyrischen Verkörperung des Florian Vogts Stimme klänge Faust in Berlioz’ hierzulande „naiv“.

online-Tipp

Klaus Florian Vogt und Musical? Natürlich, auf seiner neuen CD! Das Video sowie weitere Konzerte auf: www.concerti.de/kfvogt CD-Tipp

Favorites. Werke von Lehár, Sieczynski, Stolz, Kálmán, Bernstein, Lloyd Webber u.a. Klaus Florian Vogt (Tenor), Münchner Rundfunkorchester, Gerrit Prießnitz (Leitung). Sony Classical Mai 2014 concerti   21


KUrZ BESproChEn

OperN-KriTiKeN Was Sie tagesaktuell auf unserer Website erwartet

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uter Journalismus lebt von fachlicher Expertise und maximaler Aktualität. Um Ihnen als Monatsmagazin auch letztere zu bieten, verfolgen unsere Opern-Autoren die wichtigsten Premieren in Deutschland und Europa und berichten in ihren Online-Kritiken tagesaktuell: über Siege und Niederlagen – ob in Berlin, Paris oder Lübeck.

Trauriger zwiespalt: Rihms Jakob Lenz

Was für ein Schöngesang: Edita Gruberova

läuterungsdrama: Der Traum ein Leben

Köln  22.3.2014 Die Kammeroper nach Büchners gleichnamiger Erzählung war vor 35 Jahren Wolfgang Rihms Durchbruch zum erfolgreichen Musikdramatiker. Jetzt hat die Kölner Oper diese faszinierende Anatomie einer Psychose in der Trinitatis-Kirche mit ungewöhnlichem Raumkonzept eindrucksvoll wiederbelebt. (AF)

HaMBuRG  26.3.2014 Es ist die Emanzipation des Hässlichen im Reiche des Schöngesangs. Anders als Gruberovas Kolleginnen, die im Herbst ihres Sängerlebens ins Charakterfach hinabsteigen, bleibt die Königin des Belcanto ihrem Repertoire treu, erfindet sich selbst aber neu – und erneuert, ja rehabilitiert damit den Belcanto selbst. (PK)

BOnn   30.3.2014 Was Walter Braunfels an diesem Läuterungsdrama fesselte, erzählt die Musik: Schichten des Unterbewussten gestalten. Regisseur Jürgen R. Weber malt den Traum in bunten Bildern, zusammengesetzt aus Einflüssen der 20er Jahre und der Gegenwart, eine Art Kubismus-Fantasy, powered by Rudolf Steiner. (AF)

Oper Köln Rihm: Jakob Lenz. Alejo Perez (Leitung), Beatrice Lachaussée (Inszenierung), Nele Elligiers (Ausstattung), Miljenko Turk, Wolf-Matthias Friedrich u.a.

Hamburgische Staatsoper Donizetti: Lucrezia Borgia. Pietro Rizzo (Leitung), Edita Gruberova, José Bros, Adrian Sâmpetrean u.a. Weitere Termine in München: 20. & 27.7.

Theater Bonn Braunfels: Der Traum ein Leben. Will Humburg (Leitung), Jürgen R. Weber (Regie), Hank Irwin Kittel (Bühne) Weitere Termine: 7., 11. & 30.5.

22  concerti Mai 2014

Laufend aktuelle Opern-Rezensionen: www.concerti.de/oper

Fotos: Ludwig Olah, Barbara Aumüller, Bernd Uhlig, Bettina Bermbach

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Vorschau

gelsenkirchen 4.5.2014 Musiktheater im Revier Britten: Albert Herring Valtteri Rauhalammi (Leitung), Thomas Weber-Schallauer (Inszenierung) Benjamin Brittens köstliche Komödie um den Sittenverfall im englischen Nest Loxford dirigiert der junge Finne Valtteri Rauhalammi

Macht macht einsam: Wagners Walküre

Befreiende Erotik: Wagners Tannhäuser

nürnberg   5.4.2014 Marcus Bosch zelebriert nicht den Pathos, sondern setzt auf ein ständiges Fließen der Musik. Diese Walküre gewinnt ein stürmisches Drängen, eine große Dichte der akzentuierten Artikulation. Nürnbergs GMD erhebt nicht das Mischklang-Ideal zum Maß aller Dinge, sondern achtet auf Trennschärfe. (PK)

berlin  12.4.2014 Sasha Waltz und ihre Tänzer zeigen die Erotik des Venusbergs so voller körperlicher Anmut, dass wir theatralisch Großes vom Aufeinanderprallen von Fleisch und Geist erwarteten. Doch das gepflegte Nebeneinander von choreographischer Bebilderung und sängerischem Stehtheater wurde nur selten sinnfällig. (PK)

Oper Nürnberg Wagner: Die Walküre. Marcus Bosch (Leitung), Georg Schmiedleitner (Inszenierung), Rachael Tovey, Vincent Wolfsteiner u.a. Weitere Termine: 4., 25. & 29.5.

Staatsoper im Schiller Theater Wagner: Tannhäuser. Daniel Barenboim (Leitung), Sasha Waltz (Regie & Choreographie), Peter Seiffert, René Pape u.a. Weiterer Termin: 27.4.

münchen 20.5.2014 Gasteig (Carl-Orff-Saal) Parra: Das geopferte Leben Peter Tilling (Leitung), Vera Nemirova (Inszenierung) Der Komponist Hèctor Parra hat zwei Leidenschaften: Die Begeisterung für die Barockoper und die Entdeckerfreude eines IRCAM-Komponisten hamburg 25.5.2014 Hamburgische Staatsoper Händel: Almira Alessandro De Marchi (Leitung), Jetske Mijnssen (Inszenierung) Als 19-jähriger Geiger der Gänsemarkt-Oper schrieb Georg Friedrich Händel 1705 seine Almira, ein sprunghaft frisches Frühwerk

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Robert Battle, Artistic Director

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Mai 2014 concerti   23


OPERN-Tipps Zur Münchener Biennale: ein Schwerpunkt mit Neuer Musik

München macht modernes Meisterwerk oper Zu den größten Meister-

Kirill Petrenko wagt sich zu Hause an Die Soldaten So. 25.5. (Premiere), 19:00 Uhr Bayerische Staatsoper Zimmermann: Die Soldaten. Kirill Petrenko (Leitung), Andreas Kriegenburg (Regie) Mi. 28. & Sa. 31.5., Mi. 4. & Fr. 6.6. 24  concerti Mai 2014

Jeder weiß, wie alt er wird: Die Befristeten von Detlev Glanert

München ist außer Kontrolle oper Das Opernlabor für junge

Komponisten gründete 1988 kein geringerer als Hans Werner Henze. Die 14. Münchener Biennale verantwortet im Mai letztmalig sein Nachfolger Peter Ruzicka, der unter dem Motto „Außer Kontrolle“ gleich fünf Auftragswerke präsentiert, die schärfste Gegensätze verhandeln. Vivier des Serben Marko Nikodijevic´ bezieht sich auf den Komponisten Claude Vivier, der im März 1983 in Paris, 34 Jahre jung, ermordet wurde. Der Kanadier Samy Moussa geht in Wüstung dem Konflikt von Machtfunktion und Persönlichkeit nach. Der Katalane Hèctor Parra liest den Orpheusmythos umgekehrt, beleuchtet die virtuelle Passage

zwischen Leben und Tod. Freiburger Barockorchester und Ensemble Recherche konfrontieren dazu Klangschichten aus Alter und Neuer Musik. Vera Nemirova inszeniert. Detlev Glanert, der bereits den ersten Biennale-Jahrgang eröffnete, greift Elias Canettis Drama um die angemaßte Allmacht über die menschliche Lebenszeit auf. Und Dieter Schnebel, Altmeister eines neuen musikalischen Denkens, rehabilitiert mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart Blochs Geist der Utopie. 7.5.-23.5. Münchener Biennale Muffathalle, Gasteig, Reaktorhalle Uraufführungen von Marko Nikodijević, Samy Moussa, Hèctor Parra, Detlev Glanert und Dieter Schnebel

Fotos: Dashuber, Wilfried Hösl, Lena Obst, Christian Kleiner, Cuibar

werken des 20. Jahrhunderts gehört Bernd Alois Zimmermanns einzige vollendete Oper Die Soldaten. In München erstmalig 1969, vier Jahre nach der Kölner Uraufführung, unter Michael Gielen zu hören, stellt sich nun der neue Generalmusikdirektor Kirill Petrenko nach seinem Triumph mit Die Frau ohne Schat­ten von Strauss den immensen ästhetischen wie logistischen Herausforderungen des Werks. An seiner Seite: der Münchner Ring-Regisseur Andreas Kriegenburg. Sopranistin Barbara Hannigan, die hier zuletzt in Benjamins Written on Skin brillierte, singt die Partie der Marie.


Wiesbaden würdigt Henze OPER Hans Werner Henze hat

wie ein Seismograf feinste gesellschaftliche Verwerfungen seines Jahrhunderts registriert und in seinen Werken verarbeitet. Zur Eröffnung der Internationalen Maifestspiele 2014 zeigt das Staatstheater Wiesbaden seine frühe Oper Elegie für junge Liebende als hiesige Erstaufführung. Als

Henzes Elegie für junge Liebende erstmals in Wiesbaden

Motto hat der Librettist Wystan Hugh Auden der Oper ein philosophisches Zitat von William Butler Yeats vorangestellt: „Der Geist des Menschen muss sich entscheiden für die Vollkommenheit des Lebens oder des Werkes.“ Ein charismatischer Dichter, der eine ihm ergebene und verfallene Gruppe von Anhängern um sich schart, steht im Zentrum. Wie wird man im Dunstkreis der Kunst instrumentalisiert? Da der einstige Regie-Revoluzzer Dietrich Hilsdorf inszeniert, ist Spannung garantiert. Do. 1.5. (Premiere), 19:30 uhr Hessisches Staatstheater Wiesbaden Henze: Elegie für junge Liebende. Zsolt Hamar (Leitung), Dietrich Hilsdorf (Regie). 21.5., 5. & 21.6., 8.7.

Mannheim ruft Böse Geister OPER Böse Geister errichten ein

Labyrinth aus Leidenschaft, Angst und Obsession. Dostojewskis Roman Böse Geister entfaltet die Tragödie einer Gesellschaft in Monologen und Dialogen, die wie Kraftfelder die Handlung vorantreiben. Yona Kims Libretto nutzt sie und lässt die Dialoge der Hauptfiguren und das Reservoir der Chöre separat nebeneinander stehen. Das Drama des neuen Musiktheaters entsteht dann, so Adriana Hölszky, durch „eine Bombardierung der Schichten“. Die Stimme steht immer wieder im Zentrum musiktheatraler Werke der vielfach preisgekrönten, 1953 in Bukarest geborenen Komponistin deutsch-ungari-

scher Herkunft: feine und genau ausgehörte Klänge, die sich zu fantasievollen Farbkombinationen verbinden, und eine unvermittelt gestische Musik .

auGSBuRG

lOHEnGRIn Sa. 3.5., 17:00 uhr Großes Haus In der Bundesliga wie in der Oper auf dem Weg nach oben, wagt Augsburg Wagners Märchen vom Schwanenritter KIEl

aRIaDnE auf naXOS Sa. 10.5., 19:30 uhr Opernhaus Einst studierte er bei Götz Friedrich, jetzt inszeniert Roman Hovenbitzer erstmals Richard Strauss Köln

OTEllO

So. 18.5., 18:00 uhr Oper am Dom Er ist ein grandioser Sängerdarsteller, jetzt singt Josè Cura auch in Köln den eifersüchtigen Otello in Verdis rabenschwarzer Shakespeare-Oper KaSSEl

DIE fRau OHnE ScHaTTEn Sa. 24.5., 18:00 uhr Opernhaus Michael Schulz ist Generalintendant in Gelsenkirchen, in Kooperation mit dem Musiktheater im Revier inszeniert er das große Menschheitsmärchen von Strauss lOnDOn

DIalOGuES DES caRMÉlITES Do. 29.5., 19:30 uhr Royal Opera covent Garden Simon Rattle dirigiert, Robert Carsen inszeniert die bewegende Revolutionsoper von Francis Poulenc

Viel gefragt: die Komponistin Adriana Hölszky Sa. 31.5. (ua), 19:30 uhr nationaltheater Mannheim Hölszky: Böse Geister. Roland Kluttig (Leitung), Joachim Schloemer (Regie) 3., 12. & 25.6., 27. & 29.7.

Weitere Tipps, Termine, Tickets und mehr: www.con certi.de

fRanKfuRT aM MaIn

TIEflanD Sa. 31.5., 19:30 uhr Opernhaus Johan Botha, heldentenorales Schwergewicht, wagt sich an die einzige Verismo-Oper Deutschlands, d‘Alberts Tiefland

Mai 2014 concerti   25


Jetzt haben Sie doppelt Grund zur Freude.

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cDPRäMIE! Erneut beglückt Matthias Goerne mit der Fortsetzung seiner Schubert-Edition und 36 neu eingespielten Liedern, die nun bei harmonia mundi erschienen sind. Auf der Doppel-CD „Wanderers Nachtlieder“ erkundet der Bariton alle dynamischen und expressiven Extreme und erweist sich als der Schubert-Sänger unserer Zeit.

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HAMBURg Das Hamburger Musikleben im Mai

2 Anja Harteros Fotos: Marco Borggreve, MD de Saint Venant licensed to Virgin Classics, Dirk Uhlenbrock/NDR

Selbstbestimmte Sopranistin

10 Musikfest Hamburg Andris Nelsons zu Gast

4 Piotr Anderszewski Zurück von seiner Pause

12 Singing! 2014 Gospel für alle

2_Porträt Stimmige Verführung Maß halten ist ihre oberste Devise – und dafür verzichtet Anja Harteros auch gern auf das große Geld 4_Interview »Ich weiß nicht, wer ich bin!« Der

polnische Pianist Piotr Anderszewski über sein Sabbatical und die Risiken der Rückkehr 10_Festival ein erster Aufschlag Mit dem Internationalen Musikfest soll in der Hansestadt der große Wurf gelingen 12_regionale tipps So klingt Hamburg! Die wichtigsten Termine im Mai 18_ klassikprogramm 28_ radioprogramm 32_ Veranstaltungshinweise concerti 05.14 Hamburg 1


Porträt

Stimmige Verführung Maß halten ist ihre oberste Devise – und dafür verzichtet Anja Harteros auch gern auf das große Geld. Lieber pflegt die Sopranistin ihren ganz eigenen Stil. Von Christoph Forsthoff

Sie holt alles auch sich heraus, was geht – aber kann es auch gut mit sich meinen

Und die doch trotz aller Jubelhymnen bodenständig, ja selbstkritisch geblieben ist. „Vielleicht ist es meine große Stärke, dass ich fleißig bin und 2 Hamburg concerti 05.14

den Anspruch habe, aus dem, was mir gegeben ist, so viel wie möglich zu machen“, meint die 41-Jährige nachdenklich im concerti-Interview – „und dass ich es trotzdem akzeptiere, wenn ich mal einen schlechten Tag habe und es nicht so gut klappt.“ Ohne Erholung zwischen den Auftritten geht gar nichts

Was indes kaum vorstellbar ist, ist doch die im oberbergischen Bergneustadt aufgewachsene

»Ich will mein Leben nicht in andere Hände geben« Tochter eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter sogar für eine Sängerin unglaublich selbstdiszipliniert: Mehr als 40 Vorstellungen kommen der Frau mit der dunklen Lockenpracht nicht in den Terminkalender – sie braucht ihre Ruhe- und Rückzugsphasen, wo der Star einfach „ein normaler Mensch sein darf“. So wie die Künstlerin auch ihre Zeit für die Vorbereitung braucht, setzt sich Anja Harteros doch mit jeder ihrer Rol-

len intensiv auseinander, studiert vorab literarische Vorlagen und die Historie der Werke, um die Elsas und Elisabettas der Opernwelt wirklich zu durchdringen und mit Leben zu erfüllen. „Es hilft sehr, wenn man spielen kann, auch für die musikalische Gestaltung.“ Dass die selbstbewusste Rheinländerin vielleicht gerade deshalb keineswegs gewillt ist, jeden vermeintlich außergewöhnlichen Regie-Streich mitzumachen, hat zuletzt in München erst wieder Martin Kusej erfahren müssen: Im Swimmingpool sollte da seine Leonora eine Sektentaufe über sich ergehen lassen – nicht mit Anja Harteros. Statt ihrer durfte sich ein Double nass machen lassen, anschließend kehrte die Sängerin wieder auf die Bühne zurück. Nacktszenen oder Extremexperimente seien ihre Sache nicht, hat sie im Interview klargestellt – die Zuschauer wollten solche Szenen ohnehin nicht sehen, die Sänger sie nicht machen: „Mich stört, wenn Oper verkleinert wird.“ Eine Mischung aus Julia Roberts und Cecilia Bartoli

Was nicht nur für die Bühne gilt, sondern auch für ihr eigenes Leben: Ganze vier Jahre

Foto: Marco Borggreve

E

s geht also doch anders. Kein exklusiver Plattenvertrag, keine exzessive Hochglanz-Vermarktung, keine Open Airs für extrem hohe Gagen, kein eng gefüllter Terminkalender, kein Medienschaulaufen mit Partner und Privatleben, ja noch nicht einmal eine eigene Website – und doch ist Anja Harteros ein Star. Ein öffentlichkeitsscheuer Star, der indes künstlerisch locker PR-gehypte Kolleginnen in den Schatten singt und spielt wie jüngst Jonas Kaufmann bei der Neuinszenierung von Verdis Macht des Schicksals an der Bayerischen Staatsoper. Eine Sängerin, die ob ihres charakteristischen Timbres über den gesamten Umfang ihrer Stimme nicht nur vielen Kritikern als die vielleicht überwältigendste unter den großen Sopranistinnen unserer Zeit gilt und in einem Atemzug mit Gesangslegenden wie Leontyne Price oder Julia Varady genannt wird.


hielt es die junge Sopranistin seinerzeit im Festengagement in Bonn und Gelsenkirchen aus – dann wagte sie nach dem Gewinn des „Singer of the World“Wettbewerbs 1999 in Cardiff (Barbara Bonney bejubelte die Siegerin damals schon als Mischung aus Julia Roberts und Cecilia Bartoli) den Absprung in die Selbständigkeit. Fremdbestimmt zu sein und Rollen singen zu müssen, die so gar nicht zu ihr passen: Nein, das wollte die Sängerin auf Dauer nicht. „Ich will mein Leben nicht in andere Hände geben.“ Nun sagt sie selbst an, was ihr passt – und was nicht. Belcanto-Rollen etwa: Zu groß sei der Aufwand für diesen speziellen Stil. Starallüren? Nein, lediglich eine klare Haltung. Anja Harteros pflegt eben lieber ihren eigenen Stil. Konzert-tIPP

Mi. 21.5., 19:30 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Münchner Philharmoniker Lorin Maazel (Leitung) Anja Harteros (Sopran) Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Vier letzte Lieder & Ein Heldenleben onlIne-tIPP

Anja Harteros als elisabetta di Valois in Verdis Don Carlo Das Video sowie weitere Konzerte auf: www.concerti.de/harteros CD-tIPP

Verdi: requiem Anja Harteros, Elīna Garanča, Jonas Kaufmann, René Pape, Coro & Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, Daniel Barenboim. Decca (2 CDs)

Selbstbestimmt und kreativ: Anja Harteros findet es wunderbar, dass sie sich in ihrem Beruf ausleben kann

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IntervIew

Einmal Freiheit und zur端ck: Piotr Anderszewski konzertiert wieder


»Ich weiß nicht, wer ich bin!« Der polnische Pianist PIotr AnDerSzeWSkI spricht über sein Sabbatical, die risiken der rückkehr und Heimatgefühle. Von Ninja Anderlohr-Hepp

P

iotr Anderszewski ist zurück – und nachdenklich wie immer. Wir treffen uns zum Interview in der Bar des Design-Hotels SIDE in Hamburg, und die kahle Betonstruktur wird zur Leinwand für die Ausführungen des nach seiner Auszeit völlig problemlos wieder auf die Bühnen zurückgekehrten Pianisten.

Foto: K. Miura

In Ihrem letzten concerti­ Interview im Oktober 2010 haben Sie Ihr Sabbatical angekündigt. Stellen Sie sich einmal vor, dass jemand in der Zwischenzeit ein großer Fan klassischer Musik geworden ist, von Ihnen aber noch nichts gehört hat. Wie würden Sie ihm erklären, wer Sie sind, was Sie tun und was Ihre Ziele sind?

Das ist sehr schwierig. Wer ich bin? Um das zu beantworten, bräuchte ich ein ganzes Leben! Ich weiß nicht, wer ich bin! Und was ich mache? Ich versuche, ein guter Interpret von Musik zu sein. Das heißt für mich, zu versuchen, die Ideen, die Komponisten zu Papier bringen, in Klänge zu übersetzen und einem Publikum begreifbar zu machen. Somit sind meine Arbeit und meine Ziele eigentlich eins.

Im Interview sagten Sie damals auch, dass Ihre Zielsetzung während Ihrer Auszeit sei, wieder »Musik zu machen ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen« ...

Was ich damit meinte, war, zu arbeiten, ohne auf das nächste Konzert hinzuarbeiten. Das habe ich während des Sabbaticals leider wenig umsetzen können, obwohl ich mir einige Zeit richtig freigenommen habe! Es waren nur eineinhalb Jahre und die sind so schnell vorübergegangen – ich musste mir sehr früh wieder Gedanken machen über Konzertprogramme für ganz konkrete Konzerte, bestimmte Häuser, und damit habe ich meinen Effizienz-Modus von ganz alleine wieder angeschaltet. Ich glaube, ich bräuchte drei ganze Jahre, um ein wirkliches Sabbatical zu haben. Dann besteht aber das Risiko, dass man nicht zurückkommt. Worin genau sehen Sie da die Risiken?

Die Schwierigkeit besteht darin, den Druck wieder aufzubauen. Das Musikerleben ist ein Leben unter konstantem Druck. Für einige Monate habe ich diesen Druck tatsächlich von mir abfallen gefühlt, und es war für

mich sehr schwer, ihn in der Zeit vor meiner Rückkehr auf die Bühne für mich selbst wieder zu etablieren. Ich denke, dass es zum Beispiel nach drei Jahren sehr schwer sein würde, in die alten Bahnen zurückzufinden, und ich fürchte, ich würde den Weg aus den Augen verlieren. Haben Sie diese »freie« Zeit denn genießen können?

Sehr! Ich habe sie aber nur genießen können, weil ich wusste, dass ich schon Konzerttermine im Kalender stehen hatte und meine Rückkehr geplant war. Das ist gänzlich verschieden zu einem völlig freien LezUr Person

Globetrotter: Piotr Anderszewski ist polnisch-ungarischer Abstammung, wurde 1969 in Warschau geboren und studierte in seiner Heimatstadt, in Frankreich und Kalifornien. 1991 gab er sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall. Seitdem ist er weltweit als Pianist gefragt, u.a. im Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, der Züricher Tonhalle oder der carnegie Hall in new York.

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Interview

ben, beim dem man nicht weiß, was der morgige Tag bringt. Ich weiß nicht, wie sich das für mich anfühlen oder was es mit mir machen würde. Aber es ist natürlich eine verführerische Vorstellung. Gibt es für Sie denn eine Alternative zum Pianistendasein, den berühmten »Plan B«?

Wäre das ein Grund für Sie, Ihre Karriere zu beenden?

Natürlich nicht – es gibt so viele schöne Momente. Manchmal frage ich mich allerdings, wie lange ich dieses Leben führen kann und möchte. Auf der an6 Hamburg concerti 05.14

deren Seite ist es aber fast wie eine Sucht nach Adrenalin, als wäre man auf Droge. Während meines Sabbaticals war ich sozusagen „clean“, und das war eine schöne Erfahrung.

»Das Musikerleben ist ein Leben unter konstantem Druck« Der Geiger Vadim Repin sagte vor kurzem, dass die Geige »das Spielzeug seines Lebens« sei. In aller Ernsthaftigkeit: Könnten Sie das Gleiche über das Klavier sagen?

per, zu dem ich als solchem keinen Bezug habe. Mein Spielzeug wäre vielmehr die Musik an sich! Für mich stellen sich die Fragen: Wie entsteht aus den unterschiedlichen Informationen des Notentextes und meiner Interpretation ein homogenes Ganzes? Wie organisiere ich dieses Ganze im Konzert oder für eine CD-Aufnahme? Mit allen Möglichkeiten zu jonglieren, das ist für mich Spielen mit Musik! Das klingt sehr intuitiv ...

Als erstes kommt immer die Intuition ... und als letztes auch ... und dazwischen wird gearbeitet! (lacht) Wenn ich mich Das Klavier wäre schon ein mit einem neuen Stück auseisehr großes Spielzeug! (lacht) nandersetze, steht das immer Geiger können ihr Instrument in Zusammenhang mit meinen überall mit hinnehmen und aktuellen Lebensumständen: entwickeln eine sehr intime Wer bin ich heute, wo bin ich Beziehung zu ihm. Für mich gerade. Man begibt sich auf ist das Klavier ein Fremdkör- unbekannte Pfade und verliert

Foto: MG de Saint Venant licenced to Virgin Classics

Ich habe viele Interessen in meinem Leben. Aber Interesse ist das eine, Beruf das andere. Einer Sache professionell nachzugehen, bedeutet für mich, effizient zu sein, Dinge auch dann zu tun, wenn man keine Lust darauf hat – aber so ist das ja in jedem Job! Ich schreibe sehr gerne. Aber als Broterwerb? Das wäre ein ganz anderer Lebensstil. Ich glaube, als Schriftsteller ist man für sich, man arbeitet zu Hause, hat mehr Beständigkeit, kann Freundschaften und Beziehungen eher aufbauen als in diesem Zustand konstanten Reisens. Denn das ist es, was einen als Musiker einsam macht: Man trifft zwar unglaublich viele Menschen, aber es kommt immer der Moment, in dem einen die Einsamkeit einholt: Wenn du alleine in deinem Hotelzimmer sitzt und niemand da ist, mit dem du reden kannst. Dann bist du ganz allein. Dieser harte Kontrast ist schrecklich – vor allem, weil man sich den Zeitpunkt des Alleinseins nicht selbst aussuchen kann.


Künstlerleben: Manchmal stört Piotr Anderszewski die Einsamkeit seines Berufes

In diesem Beruf muss man das sein! Ich glaube, manche haben das einfach im Blut – aber ich von Natur aus nicht. Wahrscheinlich spreche ich deshalb überhaupt darüber. Jemand, für den Multitasking Normalität ist, macht sich darüber sicherlich keine Gedanken! Für mich ist das nicht so einfach. Eigentlich würde ich mich gerne nur auf eine Sache konzentrieren und diese dann von vorne bis hinten richtig machen. So wie bei CD-Aufnahmen...

sich in den Details, nur um am Schluss meist zum ersten, ganz intuitiven Gedanken zurückzukehren, der durch das Arbeiten jedoch um viele Aspekte bereichert ist. Wirkt für Sie Ihr Konzert­ kalender da als Strukturgeber?

Überhaupt nicht. Eine der Schwierigkeiten dieses Berufs ist ja, mit den unterschiedlichsten Aufgaben und Anforderungen klarzukommen. Heute gebe ich ein Kammerkonzert, muss gleichzeitig jedoch ein neues Stück für nächsten Monat vorbereiten. Und dann soll ich auch noch ein Programm zusammenstellen, das ich in einem Jahr spielen möchte. Man muss mit seinen Gedanken zur gleichen Zeit an vielen verschiedenen Orten sein. Würden Sie sich dann selbst als Multitasker bezeichnen?

Genau! Eine Aufnahme gibt mir die Möglichkeit, meinem Klang­ideal so nah wie möglich zu kommen. Die Auswahl der Stücke, der Flügel, die zahllosen Wiederholungen, die man machen kann – all das trägt zum idealen Ergebnis bei. Im Konzert hat man genau eine Chance, das zu erreichen. Alles ist abhängig vom eigenen Gefühl, von der Reaktion des Publikums.

»Als erstes kommt immer die Intuition ... und als letztes auch ... «

zwischen Paris, Lissabon und dem Flugzeug! Es hängt immer absolut davon ab, was ich zu tun habe: Muss ich üben? Wie hoch ist mein Stresslevel? Was muss ich organisieren? In Lissa­ bon habe ich mehr Zeit für mich, ich laufe manchmal einfach durch die Stadt und genieße die Ziellosigkeit. In Paris würde ich das nie machen – ich mag die Stadt auch nicht wirklich. Hat der Begriff »Zuhause« für Sie dann überhaupt eine Bedeutung?

Ich suche seit 20 Jahren ein Zuhause! Lissabon ist der Ort, den ich mir selbst als Zuhause ohne logische Überlegung ausgesucht habe. Die Stadt ist für mich mein Ruhepunkt, ein Ort der Einsamkeit, Nostalgie, Introspektive und Selbstreflektion. London ist das Zuhause, wo für mich musikalisch alles anfing und das ich mit echten und langjährigen engen Freundschaften verbinde. Und New York ist das Zuhause, wo ich am glücklichsten bin. Ich glaube, ich könnte einen sehr sehr subjektiven Reiseführer schrei­ ben! (lacht)

Konzert-TIPP

Wir sprachen bereits über das »heute hier, morgen dort«Gefühl als Musiker. Sie sind viel umgezogen in den letzten Jahren und leben derzeit in Paris und Lissabon. Beein­ flussen Sie die unterschied­ lichen Mentalitäten verschiedener Länder?

So sehr, dass ich mich manchmal absolut verloren fühle! (lacht) Wie ich anfangs sagte: Ich weiß nicht, wer ich bin! Ich führe drei oder mehr Leben

Mi. 28.5., 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Matthias Goerne (Bariton), Piotr Anderszewski (Klavier). Schubert: Klaviersonate c-Moll D 958 & Schwanengesang D 957 CD-Tipp

Schumann: Humoreske op. 20, Studien für den Pedalflügel op. 56 & Gesänge der Frühe op. 133 Piotr Anderszewski (Klavier) Virgin Classics concerti 05.14 Hamburg 7


festIval

Heimische und auswärtige Größen: Simone Young, Thomas Hengelbrock, Maria João Pires und Martin Grubinger

ein erster Aufschlag kleine Festival-Formate gab es schon diverse in Hamburg. Doch nun soll mit dem InternAtIonALen MUSIkFeSt in der Hansestadt der große Wurf gelingen. Von Christoph Forsthoff

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Fotos: Gunter Glücklich, Felix Broede, Reto Klar

E

s gibt eine riesige Errun- Mag letzteres auch mit dem Produktionen niedergemacht genschaft: Wir machen Motto „Verführung“ etwas sehr – „und ich habe als Schüler die es zusammen – die noto- allgemein ausgefallen sein und tollsten Produktionen aus dem risch zerstrittene Hamburger Kultursenatorin Barbara Kis- ganzen europäischen SprachMusikszene hat sich auf ein seler das Programm angesichts raum kennengelernt“. Projekt geeinigt, und das war einer farbenfrohen Mischung alles andere als einfach und hat von Oper und Pop, Orchester- Von Schaufensterkonzerten lange gedauert.“ Ja, es klingt und Jazzkonzerten, Kammer- und Musiküberfällen schon ein wenig Stolz mit in und Weltmusik gar „beliebig“ So mögen zwar viele der Muden Worten Christoph Lieben- genannt haben, Lieben-Seutter sikfest-Veranstaltungen ohneSeutters, wenn der Generalin- sieht die Premiere als einen hin in den Spielzeitplänen der tendant der Elbphilharmonie „ersten Aufschlag“, dessen Hamburger Orchester und Verund Laeiszhalle von der Ent- wichtigste Botschaft an die anstalter stehen, doch ihm gestehung des 1. Internationalen Hamburger laute: „Schaut’s he es darum, Menschen zur Musikfestes Hamburg erzählt. mal, was ihr schon für eine Klassik „zu verführen“, die In der Tat sind nämlich die di- Musikstadt seid und was es nicht ohnehin schon ständig versen Konzertveranstalter in hier alles gibt.“ Und solche Dis- in Konzerte gingen: „Denen ist der Hansestadt alles andere als kussionen um die Inhalte ken- es ganz egal, ob das Konzert beste Freunde, und da kann es ne er nur zu gut von den Wie- der Philharmoniker bereits in den Wiener zu Recht freuen, ner Festwochen: Da habe die deren Abo enthalten ist, denn nun alle für fünf Wochen unter Presse auch jedes Jahr in schö- sie haben das Abo gar nicht auf einem gemeinsamen Marken- ner Regelmäßigkeit die Drama- dem Schirm“, meint der 49-Jähturgie ob fehlender eigener rige. „Was sie aber sehen: Es dach zu versammeln.


ist ein Internationales Musikfest in Hamburg, da kommt ein schönes Musikfestkonzert und da gehe ich mal hin.“ Wenn sie nicht ohnehin durch eines der zahlreichen Begleitprojekte aufhorchen würden: Seien es nun der Marching Band„Starwalk“ zum Jungfernstieg, Schaufensterkonzerte oder auch „Musiküberfälle“, bei denen Schüler und Studenten plötzlich in Praxen oder Häusern aufspielen. Mahlers Hamburgensie

Zudem fänden sich unter den mehr als 50 Konzerten sehr

wohl diverse Projekte, die allein für das Musikfest programmiert worden seien: Angefangen vom Eröffnungskonzert, bei dem Thomas Hengelbrock und die NDR-Sinfoniker die fünfsätzige Hamburger Fassung von Mahlers Erster präsentieren, über die konzertante Version von Humperdincks Königskinder-Oper durch die Symphoniker bis hin zum Faust-Finale, das als Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden entsteht. Dass die Gounod-Oper im Vorfeld vor allem durch die Absage von Starsopranistin Anna Netrebko für Schlagzeilen sorgte und nun auch Einspringerin Angela Gheorghiu abgewunken hat, fällt in die Rubrik Künstlerpech und kann den in puncto schlechter Nachrichten durch die unendliche Baugeschichte der Elbphilharmonie gestählten Intendanten nicht erschüttern. Große Pläne für die Zukunft

Sein Blick richtet sich ohnehin nach vorn: Schon beim nächsten Musikfest 2016 sollen im

Gesamtprogramm verstärkt Themenschwerpunkte wie in diesem Jahr die Schubertiade gesetzt und kleine (Wochenend-)Inseln gebildet oder auch andere Sparten wie das Theater eingebunden werden. Gestrafft werden soll zudem der Musikfest-Zeitraum, um dann mit der erhofften Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 bereits in einen jährlichen Festival-Zyklus zu wechseln. Denn mit dem neuen Konzerthaus eröffneten sich auch ganz neue Möglichkeiten für die Sponsoren-Akquise – ob der maroden Haushaltslage der Stadt steht Lieben-Seutter für die Premiere nämlich noch nicht einmal eine Million Euro zur Verfügung. festival-TIPP

Internationales Musikfest Hamburg 9.5.-15.6. Andris Nelsons, Artemis Quartett, Alan Gilbert, Cameron Carpenter, Anja Harteros, Matthias Goerne u.a. Fr. 9.5., 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Eröffnungskonzert. NDR Sinfonieorchester, Thomas Hengelbrock (Leitung), Maria João Pires (Klavier). Beethoven: Klavier­ konzert Nr. 2 B-Dur, Mahler: „Titan“ – Tondichtung in Sinfonieform

concerti 05.14 Hamburg 9


So Klingt … Hamburg. Die wichtigsten Termine im Mai, ausgewählt von der concerti-Redaktion

Singen im XXL-Format chormusik Afro-amerikanische Gospelmusik

steht beim dritten Mitsingkonzert »SINGING!« des NDR Chors auf dem Programm

G

ospel ist der unmittelbare Impuls von Zuversicht und Freude, die Hingabe an einen tief im Leben verankerten Glauben. Gospel ist auch die Selbstbehauptung einer Gemeinschaft, in der jeder für jeden einsteht. Welche Musik könnte besser zur künstlerischen Leitlinie des NDR 10 Hamburg concerti 05.14

Chors – „Begegnungen“ – passen? Ohnehin hat das Format des Mitsingkonzerts „SINGING!“ in St. Michaelis, das am 17. Mai im dritten Jahr stattfindet, ein sehr verbindendes Moment. „Man hat kaum Gelegenheit, so vielen Menschen an einem Ort zu begegnen, mit denen man auf anspruchsvolle

Art und Weise singen kann“, sagt Marita Prohmann. Eigentlich hatte die für verschiedene CD-Labels tätige Produzentin sich gerade auch zum systemischen Coach und zur Mentorin für Persönlichkeitsbildung ausbilden lassen und eine Beratungsfirma für Künstler und Kulturprojekte gegründet, da wurde ihr Anfang der Saison 2013/2014 die Stelle als Managerin des NDR Chors angeboten. Für Prohmann ideal, denn hier kann sie ihre vielseitigen Fähigkeiten optimal einbringen.

Foto: Dirk Uhlenbrock/NDR

Gesang von allen Emporen: Laiensänger beim Mitsingkonzert im Michel


Gemeinsam mit Chordirektor Philipp Ahmann ist Prohmann für die Findung und Gestaltung der Konzertprogramme zuständig. Darüber hinaus kümmert sie sich auch um die internen Belange des Klangkörpers Chor: „Bei einem Chor mit einer Stammstärke von 28 Sängern haben immer alle zusammen Dienst. Daher ist das menschliche Miteinander ein großes Thema.“ Wichtig ist für die studierte Musikwissenschaftlerin auch die langfristige Entwicklung des Ensembles. Dringlichste Aufgabe: die Sicherung der Qualität, die in den letzten Jahren immens zugenommen habe: „Wir müssen für jedes Programm zusätzlich externe Sänger akquirieren. Dieser Sängerstamm muss gepflegt und erweitert werden. Da das professionelle Ensemblesingen selbst für ausgebildete Sänger extrem anspruchsvoll ist, ist es sehr schwierig, geeignete Leute zu finden.“ Neue Pläne für den NDR Chor: Festivals und Schulbesuche

Erweitert werden soll auch das Wirkungsfeld des NDR Chors. Die bislang auf Hamburg beschränkte und sehr gut besuchte Abonnement-Reihe mit jährlich vier Konzerten soll auch in anderen norddeutschen Städten angeboten werden. Außerdem sind Auftritte bei Festivals und mit anderen renommierten Partnern angedacht, um den Chor international noch bekannter zu machen. Das Musikvermittlungsprogramm wird neben den beliebten Familienkonzerten in der nächsten Spielzeit erstmals auch öffentliche Proben für Schulklassen anbieten

oder Schulbesuche des ganzen Chors. Die Teilnahme an der Vorprobe und den beiden Workshops für Laiensänger für das Mitsingkonzert „SINGING!“ hingegen findet im geschlossenen Kreis und nach erfolgter Online-Anmeldung statt. Sie beinhaltet die Einladung, beim Gospel-Konzert am 17. Mai gemeinsam mit den Sängern des NDR Chors und den Studenten der Musikhochschulen Hamburg und Lübeck die Stimme zu erheben. SINGING! – Profis und Laien singen gemeinsam Gospels

„Wir haben absolute Spezialisten aus den USA vor Ort“, schwärmt Prohmann. Gemeint sind die charismatische Sopranistin NaGuanda MillerNobles, der Pianist Raymond Wise und Dirigent André J. Thomas, der auch die Moderation übernimmt. Der Gospel ist die musikalische Heimat der drei Afroamerikaner, die in St. Michaelis mit 600 erwarteten Gästen zu einer singenden Gemeinde verschmelzen werden. Ein echtes Highlight unter den rund 45 Saison-Konzerten des NDR Chors, das live auf NDR Kultur übertragen wird und auch als Live-Stream zu verfolgen ist. Und wer in diesem Jahr keinen der Sängerplätze ergattert hat, kann sich auf nächstes Jahr freuen. Dann steht im Michel Mendelssohns Oratorium Paulus auf dem ProSören Ingwersen gramm. Sa. 17.5., 20:00 Uhr Hauptkirche St. Michaelis SINGING! 2014. André J. Thomas (Leitung & Moderation), NaGuanda Nobles (vocals), Studierende der MH Lübeck & HfMT Hamburg, NDR Chor u.a.

SALZBURG

Oper im Berg Festival

SALZBURG Oper im Berg Festival 1 Karte „Aida“ (Kat. 2) 4* Hotel • Besichtigungen • Schifffahrt Mondsee • Taxi Abholservice • 5* Globetrotter-Reisebus 5 Tage/01.-05.08./ ab € 977,BADEN-BADEN Sommerfestspiele „Don Carlo“ im Festspielhaus & 10 Jahre Museum „Frieder Burda“ • 1 Konzertkarte (Kat. 3) • 3* Hotel • Ausflüge • Globetrotter Reiseleitung • Taxi Abholservice • Reise im 5* Bus 5 Tage/02.-06.07./ab € 819,ITALIEN Puccini Festival 2 Opernkarten „La Bohéme & Turandot“ (Sekt. 3) • 4* Hotel • Bühne am See • Taxi Abholservice 7 Tage/20.-26.08./ab € 1.149,MACERATA Opernfestspiele 1 Karte (Kat. Centrale) Oper „Aida“ • 4* Hotels mit HP • Ausflüge • Grotten v. Frasassi • Globetrotter Reiseleitung • 5* Bus 7 Tage/24.-30.07./ab € 1.098,-

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Regionale Tipps

Jeder für sich und doch alle zusammen tanztheater Mit Renku wird in Hamburg ein

gefeiertes Tanzgedicht wieder aufgenommen

E

in „Renku“ ist eine alte japanische Gedichtform, die aus verketteten Versen mehrerer Autoren besteht – eine Art Gruppenspiel, das die Kreativität und Energie verschiedener Beteiligter nutzt. Yuka Oishi und Orkan Dann, Tänzer in John Neumeiers Ensemble, haben es vor zwei Jahren für ihr choreographisches Debüt an der Staatsoper als Gestaltungsprinzip übernommen. Ihr Renku ist ein Tanzgedicht geworden, das eine humorvolle wie lyrisch-meditative Ge-

schichte von Liebe, Leid und Tod erzählt. So unterschiedlich wie das Bewegungsvokabular, das von komplizierten Hebungen bis zu freundlichem Händeschütteln reicht, so verschieden ist zudem die Auswahl der Musik zu diesem Ballettabend: Schubert, Schnittke und das 2.  Violinkonzert von Philip Glass, das extra für den Geiger Robert McDuffie komponiert wurde und das er auch diesmal wieder virtuos zum Singen, Klingen und Tanzen bringen Irene Bazinger wird.

Renku: eine Geschichte von Liebe, Leid und Tod So. 11.5. & Fr. 16.5., 19:30 Uhr Staatsoper (Großes Haus) Renku – Ballett nach einer japanischen Gedichtform von Orkan Dann und Yuka Oishi. Hamburg Ballett, Robert McDuffie (Violine), Christoph Eberle (Leitung)

Alles andere als ein Märchen

D

Starglanz für die Gänsemagd: Sopranistin Michaela Kaune So. 18.5., 19:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Humperdinck: Die Königskinder. Hamburger Symphoniker, Internationale Chorakademie Lübeck, Tölzer Knabenchor, Gesangssolisten, Jeffrey Tate (Leitung) u.a. 12 Hamburg concerti 05.14

ie Königskinder von Humperdinck? Klingt auf den ersten Blick nicht nur ob des Kinderchores nach einer weiteren beschaulichen MärchenOper à la Hänsel und Gretel – und ist doch das ganze Gegenteil. Ein Stück über Außenseitertum und Anpassung, über die Utopie von einer besseren Welt – an dessen Ende doch der tragische Tod des Königs steht. Der war einst in die Welt ausgezogen, fand die Liebe einer Gänsemagd, um dann bei seiner Rückkehr vom eigenen, aufgehetzten Volk in die Kälte der Winternacht geschickt zu

werden. Und mit der Vision von einem besseren Leben an einem vergifteten Laib Brot zu sterben …. Hamburgs Ex-GMD Ingo Metzmacher hat dies Werk sehr geschätzt, für das Humperdinck zwischen Wagner und Strauss einen ganz eigenen Weg fand, auch SymphonikerChef Jeffrey Tate ist von dem kleinen Meisterstück überzeugt, das schon auf Schönberg und Berg hinweist. Und Christoph Lieben-Seutter freut sich, dass sein Musikfest am Glanz dieser Rarität partizipieren Christoph Forsthoff kann.

Fotos: Christian Stelling, Holger Badekow

oper konzertant Symphoniker holen Humperdincks Königskinder aus der Versenkung


Foto: Nicolaj Lund | NDR

In Hamburg auf 99,2 Weitere Frequenzen unter ndr.de/ndrkultur

Live im Radio aus der Staatsoper Hamburg

Georg Friedrich Händel

Almira

Sonntag, 25. Mai 2014 | 17.55 Uhr Weitere Informationen unter ndr.de/ndrkultur

Hören und genießen


Regionale Tipps

Vier Franzosen entdecken „The Other Ebène“

Hoffnungsträger an Klavier und Cello

crossover Welch hübsches

orchestermusik Alexander Kutuzov – diesen Namen wird man sich merken müssen. Schon mit sechs Jahren begann der heute 17-jährige Pianist und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe sein Musikstudium im russischen Tver. Im Konzert „Stars der Zukunft 2014“ im Rahmen der Reihe „Podium der Jungen“ spielt er Griegs beliebtes Klavierkonzert. An dessen romantische Grundstimmung schließt sich unmittelbar Elgars melancholisches Cellokonzert an. Solistin ist die 21-jährige Niederländerin Harriet Krijgh, zu deren Podien das Rheingau

Können‘s nicht nur klassisch: das Streichquartett Quatuor Ebène Sa. 10.5., 21:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Quatuor Ebène, Stacey Kent (vocals), Jim Tomlinson (saxophone), Richard Héry (percussion). Werke von Piazzolla, Chaplin, Jobim, Sting & Jackson 14 Hamburg concerti 05.14

Musik Festival ebenso zählt wie der Wiener Musikverein. Sören Ingwersen 

Früh übt sich: die 21-jährige Cellistin Harriet Krijgh Di. 20.5., 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Podium der Jungen – Stars der Zukunft. NDR Sinfonieorchester, Alexander Kutuzov (Klavier), Harriet Krijgh (Violoncello), Gabriel Feltz (Leitung)

Klanggewaltige Bibel-Show mit Händel alte musik „Händel ist die

Seele des Ganzen: Wenn er auftritt, werden ihm zwei Wachslichter vorangetragen, welche man auf die Orgel stellt“. So beschrieb eine Londonbesucherin des Jahres 1750 die Shows, zu denen Händels überaus beliebte Oratorien geworden waren. Auch in Jo­ shua setzte der Komponist 1748 ganz auf sein Erfolgsrezept mit einem großen Helden, triumphalen Chören und einem umfangreichen, bunt besetzten Orchester. Wenn Joshua die Sonne anhält, halten auch Oboen, Trompeten und Geigen: über dreiundzwanzig

Takte ein hohes A. Musikalische Unterhaltung ist also garantiert. Klemens Hippel

Wusste Klangeffekte einzusetzen: Georg Friedrich Händel Fr. 23.5., 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg / NDR Das Alte Werk. Händel: Joshua. NDR Chor, FestspielOrchester Göttingen, Laurence Cummings (Leitung)

Fotos: Nancy Horowitz, Julien Mignot under exclusive licence to Virgin Classics, PD

Wortspiel: Quatuor Ebène begeben sich auf „The Other Ebène“ … Ja, die französischen Streicher beweisen nicht nur auf ihren Instrumenten Raffinement – wie übrigens auch jeder weiß, der mit den Jungs schon mal auf dem Fußballplatz stand und von ihren Tricks überrascht wurde – und so hat sich die smarte KlassikBoygroup für ihr neues Projekt Stacey Kent an die Seite geholt. Gemeinsam mit der JazzSängerin dribbeln, Pardon, grooven sich die Vier durch Werke von Piazzolla und Jobim, entdecken in ihren Arrangements die Latino-Seite von Sting und Michael Jackson. Ein Spiel mit Farben und Rhythmen, das keine Grenzen kennt, angetrieben von purer Musizierlust – vielleicht liegt’s einfach daran, dass die Jungs parallel zur Klassik schon immer ihr Faible für Jazz gepflegt haben. Eben „The Other Ebène“. Christoph Forsthoff


ProArte

Klassik für Hamburg

Sonntag, 11. Mai 2014 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr *

Evgeni Koroliov, Klavier © Gela Megrelidze

Werke von Bach und Beethoven

Mittwoch, 21. Mai 2014 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Münchner Philharmoniker Anja Harteros, Sopran Lorin Maazel, Dirigent © Chris Lee

Werke von Strauss

Samstag, 24. Mai 2014 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Martin Grubinger, Percussion Camerata Salzburg John Axelrod, Leitung © Bodo Vitus

„Mittelmeer“ – Werke von Crivelli, Xenakis u. a.

Sonntag, 1. Juni 2014 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Academy of St Martin in the Fields Sir Neville Marriner, Dirigent Daniil Trifonov, Klavier © KD Schmid

Werke von Mozart und Haydn

Freitag, 13. Juni 2014 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr *

Maria João Pires, Klavier © Harald Hoffmann

Werke von Schubert und Debussy

* In Zusammenarbeit mit „Elbphilharmonie Konzerte“ Karten und Information: Classic Center im Alsterhaus · Tel. 040/35 35 55 www.proarte.de · info@proarte.de · sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen


Regionale Tipps

Band aus Klarinette, Streichern und Klavier kammermusik Ein Kammerkonzert der

Philharmoniker mit hebräischem Schwerpunkt

B

ereits im frühen 19. Jahrhundert wurde die Klarinette neben der Geige zum führenden Instrument in den Klezmer-Kapellen Osteuropas. Kein Wunder also, dass sie auch in einem Konzert mit dem Titel „Hebräische Rhapsodie“ eine zentrale Rolle spielt. Als Prokofjew zum Beispiel seine Ouvertüre op. 34 schrieb, hatte er sich von sechs jüdischen Kommilitonen in­spirieren lassen, die mit ihm in St. Petersburg studiert hatten und die als Band mit Klarinette, Streich-

quartett und Klavier durch Amerika tourten. So entstand das erste klassische Werk in dieser Besetzung. Auf die Klezmer-Tradition beziehen sich auch Alexander Klein und Mitjka Stillman, während wir Meyerbeers Klarinettenquintett seiner Freundschaft mit dem besten Klarinettisten der Zeit, Heinrich Bärmann, verdanken. Und Ernest Bloch bezog sich in seinem Jüdischen Zyklus, zu dem auch Schelomo gehört, auf die liturgische jüdische Klemens Hippel Musik.

Ließ sich von jüdischer Musik inspirieren: Sergej Prokofjew So. 4.5., 11:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Hebräische Rhapsodie. Bogdan Dumitrascu & Hibiki Oshima (Violine), Isabelle-Fleur Reber (Viola), Thomas Tyllack (Violoncello), Rupert Wachter (Klarinette) u.a.

Beste Show vom Gänsemarkt oper An der Staatsoper feiert

H

Verführungen und Verwirrungen ohne Ende bietet Händels Almira So. 25.5. (Premiere), 18:00 Uhr Staatsoper (Großes Haus) Händel: Almira – Königin von Kastilien. Alessandro De Marchi (Leitung), Jetske Mijnssen (Regie) 28. & 31.5, 6., 9., 15. & 19.6. 16 Hamburg concerti 05.14

amburgensien sind in der Hansestadt immer gern gesehen und gehört, liegt doch dem Hamburger die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte nun einmal am Herzen. Von daher hat Opernintendantin Simone Young mit der Pflege der barocken GänsemarktoperTradition durchaus den hiesigen Musiktheater-Geschmack getroffen – und dass Händels allererste Oper Almira, Prinzessin von Kastilien dereinst im Jahr 1705 auch noch hier uraufgeführt wurde, ist schon die halbe Miete für einen weiteren Erfolg.

Den landete übrigens seinerzeit auch der junge Komponist an der Elbe und sorgte mit dem Werk um die junge Königin und ihre turbulenten Amouren (natürlich mit einem Happy End!) für solche Begeisterung, dass er rasch nachliefern musste. Nun, soweit ist die Intendantin noch nicht, zumindest für diese Spielzeit lässt Young erst einmal Händels andere Schöpfungen ruhen. Zumal diese auch nur noch bruchstückhaft erhalten sind und damit wohl leider nicht als Hamburgensien taugen.  Christoph Forsthoff

Fotos: PD, Jörn Kipping

Händels Erstling Almira Premiere


Die individuellen Abos für die ganze Stadt!

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Concer tgebouworkest Amsterdam

Andris Nelsons

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 sowie Werke von Richard Strauss

9. Mai b i s 1 5 . Juni 2014 H a u p t fรถrderer


Concer tgebouworkest Amsterdam

Andris Nelsons

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 sowie Werke von Richard Strauss Andris Nelsons, Simone Young , Lo r i n M a a ze l Co n cer tgebouworkest Amsterdam, Mßn c h n e r P h i l h a r m o n i ke r Erwin Schrott, Matthias Goerne , A n j a H a r te ro s C h ristoph Eschenbach, Quatuor Dioti m a , G a u t i e r C a p u ço n Anoushka Shankar, Nicolas Jaa r, J u n i p u .v. a .


PRogRAMM Das Klassikprogramm für Hamburg im Mai

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MUSIktHeAter

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere di Siviglia. Alfred Eschwé (Leitung), Christian Günther (Chor), Maxim Mironov (Il Conte d‘Almaviva), Renato Girolami (Don Bartolo) u.a. MUSIk In kIrcHen

12:00 Mahnmal St. nikolai Carillonkonzert mit Werner Lamm SonStIGeS

12:00 Hauptkirche St. jacobi Orgelführung. Rudolf Kelber (Führung) UMLAnD

19:00 Schloss Gottorf (kapelle) Gottorfer Hofmusik 2014: Seufzer. Ensemble la dolcezza, Veronika Skuplik (Leitung, Barockvioline), Harry van der Kamp (Bass) Weitere Infos siehe Tipp

2.5. FREITAG konzert

20:00 centro Sociale blurred edges. C.J. Boyd, Ansgar Wilken, Jetztmann 20:00 Golem blurred edges: Lyd & Paak 20:30 Linker Laden blurred edges: Air India. Ulrike Herzog (Perkussion), Birgit Maschke (Violine), Ignacio Mendez (Zarod), Julian Schäfer (Bansuri & Violine) 21:00 Westwerk blurred edges: Stark Bewölkt: Tätliche Objekte 1. Rie Nakajima (soundobjects), Dafne VicenteSandoval (bassoon), Bonnie Jones (electronics & fieldrecordings), Ensemble This/Ensemble That 22:00 kulturdeich Veddel blurred edges: Multiphonics. Piho Hupo, DJ Miss Hawaii 23:00 kraniche bei den elbbrücken blurred edges: Tribute to Daisuke Inoue - Harsh Noise Noraebang. Harsh Noise Orchester, Aardvark, HSV 20 Hamburg concerti 05.14

19:00 Hauptkirche St. trinitatis Altona Musikalische St. Ansgarvesper. Heike Fischer (Sopran), Hanno Schiefner (Orgel) UMLAnD

1.5. DONNERSTAG

19:00 Schloss Gottorf (kapelle) Gottorfer Hofmusik 2014: Seufzer. Ensemble la dolcezza, Veronika Skuplik (Leitung & Barockvioline), Harry van der Kamp (Bass) Musik aus der Zeit des 30-jährigen Krieges steht im Zentrum dieser Hofmusik – bis hin zur „Fechtschule“ Johann Heinrich Schmelzers, der im Feldlager aufwuchs. MUSIktHeAter

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. Fabian Dobler (Leitung), Natascha Dwulecki, Jana Lou, Arpine Oganyan, Rebekka Reister, Sandra Schütt, Marius Adam, Thomas Florio, Daniel Pohnert u.a. 20:00 opernloft Weber: Der Freischütz - Oper in kurz tAnztHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Bundesjugendballett/Bundesjugendorchester MUSIk In kIrcHen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Frauenchor Liederkranz, Jan Friederichsen (Leitung), Eva-Maria Philipps (Rezitation) 19:00 christianskirche ottensen blurred edges: Rad für Keyboards, Synthesizers, Klavier und Elektronik. Bernhard Fograscher (Klavier, Keyboards, Synthesizer), Jennifer Hymer (Klavier, Keyboards, Synthesizer), Sascha Lino Lemke (Elektronik). Murail: Atlantys, Filidei: Programming Pinocchio, Poppe: Rad, Lemke: AKKORDeONoff (UA)

19:00 Schloss Gottorf (kapelle) Gottorfer Hofmusik 2014: Spielen in die Orgel. Pieter van Dijk (Orgel), Annegret Siedel (Barockvioline). Werke von Tunder, Scheidemann, Scheidt, Brade, Schop, Baltzar u.a. 19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Lortzing: Der Wildschütz

3.5. SAMSTAG konzert

15:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Frühlingskonzert. Polizeichor Hamburg, Kazuo Kanemaki (Leitung), Masanori Hosaka (Leitung), Bundespolizei-Orchester Hannover, Matthias Höfert (Leitung), Frauenchor der Polizei Bremen, Cornelia Grundhoff (Leitung), Linda Joan Berg (Sopran), Eiko Okuno-Jürgensen (Klavier) 20:00 centro Sociale blurred edges: Kipp/Klammer/Neumann Trio & Reinhart Hammerschmidt. Marianne Kipp (Cello, Kesselpauke, Perkussion), Robert Klammer (Zither, Elektronik, Objekte), Helmuth Neumann (Trompete, Muschelhorn), Reinhart Hammerschmidt (Kontrabass, Objekte) 20:00 Westwerk blurred edges: Stark Bewölkt: Tätliche Objekte 2. Stark Bewölkt Quartett, Ensemble This/Ensemble That 22:00 Westwerk blurred edges: h7club@blurred edges 2014 MUSIktHeAter

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere di Siviglia. Alfred Eschwé (Leitung), Christian Günther (Chor), Maxim Mironov (Il Conte d‘Almaviva), Renato Girolami (Don Bartolo), Katrin Wundsam (Rosina), Dalibor Jenis (Figaro), Alexander Tsymbalyuk (Basilio), Vincenzo Neri (Fiorillo), Gabriele Rossmanith (Berta)

concerti­Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: PD, William Engelein, Brinkhoff/Mögenburg

1.5. DONNERSTAG


20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. Fabian Dobler (Leitung)

UMLAnD

12:00 Hauptkirche St. Michaelis Orgelpunkt. Manuel Gera (Orgel)

19:00 Schloss Gottorf (kapelle) Gottorfer Hofmusik 2014: Aurora rosea semper rutilans. Johann Rosenmüller Ensemble, Arno Paduch (Leitung). Werke von Rosenmüller aus den Beständen der Gottorfer Hofmusik

15:30 christianskirche ottensen Carillonkonzert mit Hajo Patschkowski

19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Puccini: Madama Butterfly

MUSIk In kIrcHen

17:00 Mahnmal St. nikolai 176. Sommerkonzert. Gudrun Schmidtke (Carillon) 18:00 St. johannis eppendorf Musik für festliche Anlässe. Martina Hamberg-Möbius (Sopran), Rainer Thomsen (Orgel) 19:00 erlöserkirche Lohbrügge Bergedorfer Musiktage. Landesjugendorchester Hamburg, Fausto Fungaroli (Leitung). Werke von Wagner, Arutjunjan & Schostakowitsch 19:00 St. johannis curslack Woodcraft. Markus Segschneider (Gitarre) 20:00 christuskirche eimsbüttel Orchesterkonzert. Jugendorchester Camargo Guarnieri/Brasilien, Daniel Martins (Leitung) jAzz

20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) The Ultimate Piano Experience. Yul Anderson (piano). Improvisationen zwischen J.S. Bach und Jimi Hendrix SonStIGeS

20:00 künstlerhaus Frise blurred edges: Sound Dept ltd - Eröffnung Weitere Infos siehe Tipp

tiPP

3.5. SAMSTAG

20:00 künstlerhaus Frise blurred edges: Sound Dept ltd - Eröffnung. Klangkunst von Emilia Badalà, William Engelen & Heiko Wommelsdorf Neue Klangwelten entdecken: Die Ausstellung widmet sich Sound als Begriff einer Wechselwirkung von hörendem Körper und umgebender Welt, als materiellem Phänomen und individuellem Erfahrungsspeicher – und vereint Theorie, Klangkunst und Installation mit Forschung und Intervention.

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

4.5. SONNTAG konzert

11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Hamburger Orchestergemeinschaft, Josef Hufnagl (Trompete), Holger Kolodziej (Leitung). Mendelssohn: „Die Hebriden“ Konzertouvertüre, Hummel: Trompetenkonzert Es-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 11:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) 5. Kammerkonzert „Hebräische Rhapsodie”. Bogdan Dumitrascu & Hibiki Oshima (Violine), Isabelle-Fleur Reber (Viola), Thomas Tyllack (Violoncello), Rupert Wachter (Klarinette), Fumiko Shiraga (Klavier). Prokofjew: Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll op. 34, Mendelssohn: Streichquartett aMoll op. 13, Meyerbeer: Klarinettenquintett Es-Dur, Bloch: Schelomo, Krein: Hebräische Skizzen op. 13 11:30 GeDok-kunstforum blurred edges: Daria-Karmina Iossifova - Toy Piano +. Daria-Karmina Iossifova (Toy Piano) 15:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Wiener Klassik. Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel (Leitung), Norbert Vohm (Trompete). Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485, Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe/1, Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur 20:00 centro Sociale blurred edges: Frequenzgänge #40. Phil Durrant (electronics), Angélica Castello (paetzold recorder, electronics), Andrea Neumann (Innenklavier), Christoph Funabashi (e-guitar), Gunnar Lettow (e-bass, objects & electronics). Elektroakustische Improvisationen aus Europas Metropolen 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Landesjugendorchester Hamburg, Guillaume Couloumy (Trompete), Fausto Fungaroli (Leitung). Werke von Wagner, Schostakowitsch & Arutjunjan MUSIktHeAter

19:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. Fabian Dobler (Leitung) 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Reimann: Lear. Simone Young (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

tiPP

4.5. SONNTAG

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Reimann: Lear. Simone Young (Leitung), Bo Skovhus (König Lear), Wilhelm Schwinghammer (König von Frankreich), Moritz Gogg (Herzog von Albany), Peter Galliard (Herzog von Cornwall), Jürgen Sacher (Graf von Kent), Lauri Vasar (Graf von Gloster), Andrew Watts (Edgar), Martin Homrich (Edmund), Katja Pieweck (Goneril), Hellen Kwon (Regan), Hayoung Lee (Cordelia), Erwin Leder (Narr), Frieder Stricker (Bedienter) Verlegt in die moderne Finanzwelt: Karoline Grubers Lear-Inszenierung gehört zu den schlüssigsten und erfolgreichsten Produktionen in Simone Youngs Zeit. MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Kantorei St. Nikolai, Hamburger Camerata, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung & Orgel). Bach: Kantate BWV 85 „Ich bin der gute Hirte“ 16:00 St. Pankratius neuenfelde Neuenfelder Orgelmusiken. Arvid Gast (Orgel) 17:00 kirche der Stille Altona blurred edges: Der Eisenbülbül. Hannes Wienert (Sheng, Piri & Hichiriki), Georgia Ch. Hoppe (Klarinetten & Mundharmonikas), Krischa Weber (Singende Säge & Cello) u.a. 17:00 kulturkirche Altona Oboe und Orgel. Amy Kolben (Oboe), Julia Brow (Orgel) 18:00 Dietrich-Bonhoeffer-kirche oldenfelde David Fodor (Orgel) 20:00 christianskirche ottensen blurred edges: Thomas Gerwin/Ulli Götte, Duo-Projekt. Piano Electro Performance kInDer & jUGenD

15:00 Museum für kunst & Gewerbe Pianoon: Mozart heiter bis wolkig. Dörte Walberg & Wolfgang Flies (Violine), Rainer Lechtenbrink & Claus Conrad (Viola), Gertraude Kabel (Violoncello). Das C-Dur Streichquintett gespielt für kleine und große Leute concerti 05.14 Hamburg 21


KlassIKProgramm

UMLAnD

MUSIktHeAter

11:00 MUk Lübeck 8. Sinfoniekonzert. Philharmoniker Lübeck, Ryusuke Numajiri (Leitung). Saint-Saëns: Ouvertüre „La princesse jaune”, Takemitsu: Family Tree, Franck: Sinfonie d-Moll

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: L‘Elisir d‘Amore. Joana Mallwitz (Leitung)

12:00 Schloss Gottorf (Hirschsaal) Gottorfer Hofmusik 2014: Bewegte Musik - Tänze aus zwei Jahrhunderten. Tanzensemble Alta Danza, Catrin Smorra (Leitung)

12:30 Hauptkirche St. jacobi Mittagspause für die Seele mit Orgelmusik. Rudolf Kelber (Orgel)

5.5. MONTAG 19:30 MUk Lübeck 8. Sinfoniekonzert. Philharmoniker Lübeck, Ryusuke Numajiri (Leitung). Saint-Saëns: Ouvertüre „La princesse jaune”, Takemitsu: Family Tree, Franck: Sinfonie d-Moll Weitere Infos siehe Tipp

6.5. DIENSTAG konzert

19:00 opernloft Lieblingslieder Lounge. Violetta Hellwig (Gesang) 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Prüfungskonzert. Vira Guliei (Violine) 21:30 Golden Pudel club blurred edges: Ferdinand Försch im Pudel. Ferdinand Försch (Bach-Harfe, Stringbox & Klangmaschinen). mental-ff, Minimal Musik für Tonträger, Shanghai Blues für Stringpercussion, Musik für Stringbox und Percussion, BACH 4/1 für Bach-Harfe und Arcton Stele u.a.

tiPP

5.5. MONTAG

19:30 MUk Lübeck 8. Sinfoniekonzert. Philharmoniker Lübeck, Ryusuke Numajiri (Leitung). SaintSaëns: Ouvertüre “La princesse jaune”, Takemitsu: Family Tree, Franck: Sinfonie d-Moll Ein Bein in Lübeck, eins in Otsu: Als neuer GMD der Hansestadt muss Ryusuke Numajiri noch für drei Monate im Jahr nach Japan, wo er die Biwako-Oper leitet.

22 Hamburg concerti 05.14

MUSIk In kIrcHen

SonStIGeS

20:00 Allee theater Opernfilm: Rigoletto 20:00 Bucerius kunst Forum Grundzüge der europäischen Oper. Jürgen Kesting (Kommentierung), Volker Hanisch (Lesung). Hetzjagd in den Tod. Alban Berg: Lulu

7.5. MITTWOCH konzert

22:00 Hörbar blurred edges: Smartphone Concert. Saldanha: Komposition für 1-n Smartphones MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: L‘Elisir d‘Amore. Joana Mallwitz (Leitung), Katerina Tretyakova (Adina), Dovlet Nurgeldiyev (Nemorino), Jan Buchwald (Belcore), Tigran Martirossian (Dulcamara), Anat Edri (Gianetta)

10.5. SAMSTAG

18:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Concertgebouworkest Amsterdam, Andris Nelsons (Leitung). Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche & Macbeth, Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur Fünf Jahre war der kleine Andris, als er beim ersten Opernbesuch dem Dirigenten zusah, der die ganze Zeit mit der Musik beschäftigt war: „Da dachte ich: Das ist es!“

8.5. DONNERSTAG konzert

19:00 Hamburger kunsthalle (Markartsaal) Hörwerk & Kunstwerk. Trio Catch

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. Fabian Dobler (Leitung)

19:30 Frappant e.V. blurred edges: Decoder & Spur @ Frappant. Decoder Ensemble, Spur. Ablinger: black series, Lang: DW 15, Olsen: cheap one way ticket to candyland, Walshe: glori u.a.

MUSIk In kIrcHen

MUSIktHeAter

20:00 christianskirche ottensen blurred edges. Saxophon-Ensemble Fo[u]r Alto

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere di Siviglia

jAzz

20:00 Bucerius kunst Forum Broadway Boogie Bebop. Piet Mondrian und Thelonious Monk: Szenen einer wahrscheinlichen Begegnung. August Zirner & Christian Redl (Sprecher), Solisten der NDR Bigband, Vladyslav Sendecki (Klavier), Fiete Felsch (Saxophon), Ingolf Burkhardt (Trompete), Dan Gottshall (Posaune), Ingmar Heller (Bass) 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Jazz Piano. Florian Weber Trio SonStIGeS

18:30 Laeiszhalle (kleiner Saal) Hinter den Kulissen: Soundcheck! Philipp Schmid (Moderation) 20:00 künstlerhaus Frise blurred edges: Sound Dept ltd - Crossing Differences. Vortrag: Die Künstler der Ausstellung stellen ihre Arbeiten vor

20:00 opernloft Schubert: Die Winterreise - Oper in kurz MUSIk In kIrcHen

12:05 St. Petri Altona Musik zur Marktzeit. Regine Schütz (Orgel) 20:00 kulturkirche Altona Saxophonquartett „sistergold“: Glanzstücke jAzz

20:00 Medienbunker blurred edges – modus vivendi. Edgar Herzog & Anselm Simon (sax), Lars Hansen (bass), Erek Siebel (piano), Michael Petermann (cembalo & keys) 20:00 rolf-Liebermann-Studio NDR jazz konzerte #3. 1. Set: bernard maseli - irek glyk duo, 2. Set: ravi coltrane quartet SonStIGeS

12:00 Hauptkirche St. jacobi Orgelführung mit Rudolf Kelber

concerti­Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: Konzertdirektion Hoertnagel, Marco Borggreve, Christine Schneider

19:00 Schloss Gottorf (kapelle) Gottorfer Hofmusik 2014: Musik für Schloss Gottorf - Der Hofkapellmeister Georg Österreich. Ensemble Weser-Renaissance Bremen, Manfred Cordes (Leitung)

tiPP


18:00 Museum für kunst & Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten. Songwon Kempka (Tasteninstrumente). Tänze in der Cembalomusik UMLAnD

11:00 theater Lübeck (Großes Haus) Von fremden Ländern und Menschen

9.5. FREITAG konzert

18:00 Haus Flachsland Konzert Meisterkurs Carlo Marchione 19:00 Hamburger konservatorium Cellistico. Violoncelloklasse Ryuichi Rainer Suzuki

UMLAnD

kInDer & jUGenD

19:00 rellinger kirche Maifestival: Glanzlichter aus vier Jahrhunderten. Joachim Schäfer, Johannes Hinterholzer, Isabella Unterer, Oliver Schmidt, Salzburger Solisten. Werke von Haydn, Mozart, Keller, Bellini & Hertel

14:00 & 16:00 Hamburger kunsthalle (Veranstaltungssaal) HaSy Familienkonzerte: Wie klingt ein Bild? Mitglieder der Hamburger Symphoniker

19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Zemlinsky: Der Zwerg/Eine florentinische Tragödie 20:00 kolosseum Lübeck The Ultimate Piano Experience. Yul Anderson (piano)

10.5. SAMSTAG konzert

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. NDR Sinfonieorchester, Thomas Hengelbrock (Leitung), Maria João Pires (Klavier). Mahler: Tondichtung „Der Titan“ (Hamburger Fassung der Sinfonie Nr. 1 D-Dur), Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur

17:00 kunstverein blurred edges: Let’s Make the Water Turn Black

20:00 nochtspeicher blurred edges: fresh::sounds. Duo Soie, Xiao Fu (electronics). Werke von Brücher, Dabic, Teruel, Fu, Hajdu & Scelsi

19:00 jenisch Haus Der Hamburger Bach - C. P. E. Bach zum 300. Geburtstag. Imme-Jeanne Klett (Flöte), Simone Eckert (Viola da Gamba), Anke Dennert (Cembalo)

20:30 Linker Laden blurred edges: Per Cussio und à la Clave 20:30 Projekthaus blurred edges. TonArt Ensemble. Improvisationen zu Spiel-, Trick-, Kurz- & Doku-FilmSchnipseln 22:00 Hörbar blurred edges: Unüberhörbar - People Like Us/Klimperlise MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: L‘Elisir d‘Amore. Joana Mallwitz (Leitung) 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe 20:00 opernloft Wagner: Der fliegende Holländer - Oper in kurz MUSIk In kIrcHen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Angela Tenne (Querflöte), Carsten Balster (Cembalo) 19:00 St. Stephan W.-Gartenstadt Ludwig Frankmar (Barockcello). Werke von Galli, Bach, Bassano u.a. jAzz

19:00 Lichtwarkhaus Bergedorf Bergedorfer Musiktage. Astrid North, Christina Lux 20:00 rolf-Liebermann-Studio NDR jazz konzerte #3. 1. Set: bernard maseli - irek glyk duo, 2. Set: ravi coltrane quartet Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

18:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Concertgebouworkest Amsterdam, Andris Nelsons (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

21:00 Gängeviertel blurred edges: futureduck & company 21:30 künstlerhaus Frise blurred edges: Dato Lug 22:00 Hörbar blurred edges: Unüberhörbar - Sonata Rec/JIKU55 MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Reimann: Lear. Simone Young (Leitung)

14:00 & 16:00 klingendes Museum Klingender Samstag Classico jAzz

21:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Quatuor Ebène, Stacey Kent (vocals), Jim Tomlinson (saxophone), Richard Héry (percussion). Werke von Piazzolla, Chaplin, Jobim, Sting & Jackson SonStIGeS

17:00 Mahnmal St. nikolai Gudrun Schmidtke (Carillon) UMLAnD

16:00 theater Lübeck (Großes Haus) Von fremden Ländern und Menschen 19:00 kulturforum Lüneburg 23. Lüneburger Jazznight. Philip Catherine Quartett, Clemens Pötzsch Slavicon, Black Sea Quartett 19:00 rellinger kirche Maifestival: Von Mozart bis Yashiro. Trio Vibrante, Mari Kato, Isabella Unterer, Johannes Hinterholzer, Luz Leskowitz, Elena Issaenkova, Irina Smirnova 19:00 Villa Dobbertin Bergedorfer Musiktage - Eine italienische Nacht. Jale Papila (Alt), Miriam Sharoni (Sopran), Fumiko Shiraga (Klavier)

tiPP

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe 20:00 opernloft Operetten Ga-GaGala MUSIk In kIrcHen

12:00 Hauptkirche St. Michaelis Orgelpunkt. Christoph Schoener (Orgel) 18:00 St. johannis eppendorf Ensemble „La Surprise“ 18:15 osterkirche eilbek Musikalische Andacht. Männervokalensemble „Fiat vox“ 19:00 St. Marien ohsldorf Regerchor Braunschweig, Karl Ratgeber (Leitung), Matthias Neumann (Orgel) 20:00 Hauptkirche St. katharinen Hamburg! Hafengeburtstag! Halleluja! Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg, Elbipolis Barockorchester Andreas Fischer (Orgel), Hansjörg Albrecht (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

10.5. SAMSTAG

20:00 Hauptkirche St. katharinen Hamburg! Hafengeburtstag! Halleluja! Carl-Philipp-EmanuelBach-Chor Hamburg, Elbipolis Barockorchester, Andreas Fischer (Orgel), Hansjörg Albrecht (Leitung). Händel: Feuerwerksmusik, Händel: Halleluja aus „Messiah“, Werke von Telemann, C. P. E. Bach & Hasse Mag Hansjörg Albrecht als Leiter des Münchener Bach-Chores und -Orchesters inzwischen auch im Süden weilen, für Konzerte kommt er gern in den Norden zurück.

concerti 05.14 Hamburg 23


KlassIKProgramm

konzert

11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg/9. Philharmonisches Konzert. Philharmoniker Hamburg, Louis Lortie (Klavier), Simone Young (Leitung). Berg: Lyrische Suite, Chopin: Klavierkonzert Nr. 1, Zemlinsky: Die Seejungfrau 11:30 GeDok-kunstforum blurred edges: Wienert: Haiku-Song Book IXXI 15:00 Baustelle eins blurred edges: mobile-suite. Jaenicke: Suite für rückkoppelnde Handys & Basso continuo 16:00 Medienbunker blurred edges: Impro Flus. Ensemble TinaZAHRT 18:00 Sasel-Haus Kammersolisten XXI. Werke von Berwald, Rossini & Beethoven Weitere Infos siehe Tipp 19:00 künstlerhaus Vorwerkstift blurred edges: Modulation Lab III 19:00 Musikhochschule (orchesterstudio) blurred edges: Hamburgische Payada 19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Evgeni Koroliov (Klavier). Werke von Beethoven & Bach Weitere Infos siehe Tipp MUSIktHeAter

19:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. Fabian Dobler (Leitung) 20:00 Staatsoper (opera stabile) Black Box 20_21: “Ophelia”. Volker Krafft (Leitung & Klavier), Kai Cassuben (Ausstattung), Kerstin SchüsslerBach (Konzept/Dramaturgie), Gabriele Rossmanith (Sopran), Jun-Sang Han (Tenor). Musik von Rihm, Katzer & Jost, Texte von Heiner Müller

17:00 christianskirche ottensen blurred edges: tea time reloaded connexion britannica. Frauke Aulbert (Sopran), Ninon Gloger (Klavier). Werke von Crumb, Cage, Eggert, Münz & Walshe 17:00 Friedenskirche eilbek Frauenchor „musica mundi“ 17:00 St. Gertrud Altenwerder 1. Baumblütenkonzert: Hamburg Chamber Players 18:00 Hauptkirche St. Michaelis Musikalische Vesper. Schola Gregoriana Augustina, Hans-Jörg Poßler (Leitung) 18:00 Paul-Gerhardt-kirche Altona Alleluia, He is risen. elysion - der chor der paul-gerhardt-kirche. Werke von Rutter, Stanford u.a. 19:30 ev. kirche tonndorf Frank Vollers (Orgel). Werke von Bach

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Renku. Hamburg Ballett. Ballett nach einer japanischen Gedichtform MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Hamburger Knabenchor St. Nikolai, Rosemarie Pritzkat (Orgel) 11:00 Hauptkirche St. katharinen Musikalischer Gottesdienst. Barockorchester & Kantorei St. Katharinen, Solisten, Andreas Fischer (Leitung). Bach: Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ 24 Hamburg concerti 05.14

11.5. SONNTAG

19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Evegeni Koroliov (Klavier). Beethoven: Sonate B-Dur op. 106 “Hammerklaviersonate”, Bach: Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830 & Italienisches Konzert F-Dur BWV 971 Eigensinnig: „Ich habe mein ganzes Leben nur das gespielt, was mir gefällt“, sagt Evegeni Koroliov. „Die daraus resultierenden Nachteile habe ich gern in Kauf genommen.“

kInDer & jUGenD

UMLAnD

14:00 & 16:00 Hamburger kunsthalle (Veranstaltungssaal) HaSy Familienkonzerte: Wie klingt ein Bild? Mitglieder der Hamburger Symphoniker

17:00 rellinger kirche Maifestival: Bläser-Sternstunde. Karl Leister, Mari Kato, Marat Khusaenov, Johannes Hinterholzer, Isabella Unterer, Salzburger Solisten. Werke von Mozart & Beethoven

15:00 opernloft Die Prinzessin der Feen 16:00 St. Andreas Harvestehude Kinderchöre St. Andreas SonStIGeS

11:00 Staatsoper (Probebühne 1) Vor der Premiere 16:00 Museum für kunst & Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten. Kammermusik von C. P. E. Bach

tiPP

tAnztHeAter

11:00 Staatsoper (Großes Haus) Ballett-Werkstatt

tiPP

11.5. SONNTAG

18:00 Sasel-Haus Kammersolisten XXI. Isabelle van Keulen (Violine), Elisabeth Kufferath (Viola), Amanda Anderson (Violoncello), Rüdiger Ludwig (Kontrabass), Til Renner (Klarinette), Jens Plücker (Horn), Bence Bogányi (Fagott). Berwald: Septett B-Dur, Rossini: Sonata a quattro, Beethoven: Septett Es-Dur op. 20 Freizeit, das heißt für Isabelle von Keulen lesen, kochen, Sport treiben und meditieren – allerdings nicht auf dem Kissen und im Yogasitz, sondern bei der Gartenarbeit..

17:00 theater Lübeck (Großes Haus) Wagner: Tristan und Isolde

12.5. MONTAG konzert

19:00 Hamburger konservatorium Konzert der Int. Studienjahre 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg/ 9. Philharmonisches Konzert. Philharmoniker Hamburg, Louis Lortie (Klavier), Simone Young (Leitung). Berg: Lyrische Suite, Chopin: Klavierkonzert Nr. 1, Zemlinsky: Die Seejungfrau 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Artemis Quartett, Gautier Capuçon (Violoncello). Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen”, Kurtág: Streichquartett op. 28 „Officium Breve in memoriam Endre Szervánsky”, Schubert: Streichquintett C-Dur D 956

13.5. DIENSTAG 19:30 Logenhaus (Mozart-Säle) 393. Konzert der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Geraldine Galka (Violine), Yoko Yamada & Elisabeth Brauß (Klavier). Werke von Beethoven, Bach, Saint-Saëns, Mozart u.a. 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Prüfungskonzert

concerti­Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: Marco Borggreve, Gert Mothes, Maike Helbig

11.5. SONNTAG


20:00 rolf-Liebermann-Studio NDR Kammerkonzerte - French Connection. Chausson: Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps, Milhaud: Suite 21:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Nightline. Junip 22:00 FSk radio (Studio 1) blurred edges: Industroika & Ich Dieb Ich MUSIktHeAter

20:00 Staatsoper (opera stabile) Black Box 20_21: “Ophelia” MUSIk In kIrcHen

12:30 Hauptkirche St. jacobi Mittagspause mit Orgelmusik kInDer & jUGenD

15:30 Bürgerhaus Wilhelmsburg Elfi - Babykonzerte in den Stadtteilen

14.5. MITTWOCH

20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Yoonhee Yang (Klavier) 20:00 Museum für kunst & Gewerbe Meisterkonzert. Studio für Alte Musik. C. P. E. Bach zum 300. Geburtsjahr 20:00 Museumshafen oevelgönne (Wartehäuschen Döns) blurred edges: Warten 21:30 Mojo club Internationales Musikfest Hamburg. Cameron Carpenter (Orgel). Werke von Skrjabin, Rodgers: Ballettmusik zu “Slaughter on Tenth Avenue”, Improvisation zum Animationsfilm “Die Rache des Kameramanns” (1912) u.a. MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Reimann: Lear. Simone Young (Leitung) MUSIk In kIrcHen

12:00 Mahnmal St. nikolai Carillonkonzert mit Gudrun Schmidtke 12:05 St. Petri Altona Musik zur Marktzeit. Regine Schütz (Orgel)

konzert

kInDer & jUGenD

19:00 Freie Akademie der künste blurred edges: Musik aus der Großen Petersgrube II

11:00 Bürgersaal Wandsbek Elfi - Babykonzerte in den Stadtteilen

20:00 künstlerhaus Frise blurred edges: Sound Dept ltd 20:30 Hafenbahnhof blurred edges: Flying Fish plays Fischinger MUSIktHeAter

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe MUSIk In kIrcHen

20:00 christianskirche ottensen Sturm und Drang in Musik und Wort. Philipp Hochmair (Sprecher), Matvey Demin (Flöte), Sebastian KüchlerBlessing (Orgel), Kantorei St. Nikolai, Hamburger Camerata, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung)

SonStIGeS

12:00 Hauptkirche St. jacobi Orgelführung. Rudolf Kelber (Führung) 18:00 Museum für kunst & Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten UMLAnD

18:00 theater Lübeck (Großes Haus) Gluck: Armide

tiPP

15.5. DONNERSTAG konzert

19:00 Music Motorradclub blurred edges: International MUSICmOTORcYCLEcLUb 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. NDR Sinfonieorchester, Alan Gilbert (Leitung), John Relyea (Bassbariton), Michelle DeYoung (Mezzosopran). Bartók: Herzog Blaubarts Burg, Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

18:00 Musikhochschule (Mulitmedia raum) blurred edges: On the Fringe Open Doors. Studierende der HfMT 19:00 Hamburger konservatorium Konzert der Internationalen Studienjahre. Gundel Deckert (Leitung) 19:00 klavier knauer (Blauroter Stühlesaal) 3 Frauen im Mai. Claudia Brandenburger & Charlotte Korthals (Mezzosopran), Eiko Okuno (Klavier). Werke von Mozart, Barber, Massenet, Strauß, Rossini u.a. 20:00 centro Sociale blurred edges: Frequenzgänge #41. Electro Free Trio 20:00 Galerie neuffer blurred edges: Brummbrunnen 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Sharon Kam (Klarinette), Isabelle van Keulen (Violine) u.a. Weitere Infos siehe Tipp MUSIktHeAter

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe 20:00 opernloft Mozart: Così fan tutte - Oper in kurz 20:00 Staatsoper (opera stabile) Black Box 20_21: „Ophelia” tAnztHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Renku. Hamburg Ballett MUSIk In kIrcHen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Ulrich Billet (Orgel) 19:00 Hauptkirche St. trinitatis Altona Musikalische St. Ansgarvesper kInDer & jUGenD

15:30 Sasel-Haus Elfi - Babykonzerte. Ensemble Resonanz. Werke von Jacob, Dowland & Vivaldi

kInDer & jUGenD

15:30 Barmbek Basch (kulturpunkt) Elfi - Babykonzerte in den Stadtteilen

16.5. FREITAG konzert

UMLAnD

16.5. FREITAG

20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Sharon Kam (Klarinette), Isabelle van Keulen & Ulrike-Anima Mathé (Violine), Volker Jacobsen (Viola), Gustav Rivinius (Violoncello). Mozart: Klarinettenquintett A-Dur „Stadler-Quintett”, Brahms: Klarinettenquintett h-Moll Angefangen hat Sharon Kam als Dreijährige mit Geige, versuchte sich dann am Klavier, wechselte zur Blockflöte – und fand mit 12 endlich ihr Instrument: die Klarinette.

19:30 MUk Lübeck NDR Sinfonieorchester, Alan Gilbert (Leitung), John Relyea (Bassbariton), Michelle DeYoung (Mezzosopran). Bartók: Herzog Blaubarts Burg, Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll 19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Zemlinsky: Der Zwerg/Eine florentinische Tragödie

17.5. SAMSTAG konzert

19:00 Autohaus kath Bergedorfer Musiktage - Music rocks concerti 05.14 Hamburg 25


KlassIKProgramm

17.5. SAMSTAG

21:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: e.s.t. Symphony. Dan Berglund (bass), Magnus Öström (drums), Iiro Rantala (piano), Marius Neset (sax), Thomas Siffling (trumpet), Hamburger Symphoniker, Hans Ek (Leitung) e.s.t. waren das wichtigste JazzTrio der 2000er-Jahre – bis zum Tod von Esbjörn Svensson. Nun wird seine Idee vollendet, e.s.t.Musik für Orchester aufzuführen. 20:00 Mojo club blurred edges: Drones & Pulses MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Reimann: Lear. Simone Young (Leitung) 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe 20:00 opernloft Pucchini: Tosca Oper in kurz MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Kantorei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung & Orgel) 12:00 Hauptkirche St. Michaelis Orgelpunkt. Martin Welzel (Orgel)

20:00 christuskirche eimsbüttel Chor- und Orgelkonzert. Eimsbüttler Kantorei, Constanze Kowalski (Orgel), Friedemann Kannengießer (Leitung) 20:00 Hauptkirche St. Michaelis SINGING! 2014. André J. Thomas (Leitung & Moderation), NaGuanda Nobles (Vocals), Raymond Wise (Piano), Studierende der MH Lübeck & der HfMT Hamburg, NDR Chor. Dillard: God is Great, Smallwood: Trust Me, Wise: This is the Day, Green: We Give Thanks, Smith: Hallelujah is the Highest Praise, Hawkins: Oh Happy Day jAzz

21:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: e.s.t. Symphony Weitere Infos siehe Tipp SonStIGeS

14:00 elbphilharmonie Internationales Musikfest Hamburg: Tag der Elbphilharmonie UMLAnD

18:00 St. johannis neuengamme Rudolf Kelber (Orgel) 19:00 St. Stephan W.-Gartenstadt Frühlingskonzert. St. Stephan Brass Band, Jörn Rolapp (Leitung) 20:00 christianskirche ottensen blurred edges: Liebes Lied und der Abschied. Rita Balta (Sopran), Alexei Lubimov (Klavier) 26 Hamburg concerti 05.14

MUSIktHeAter

19:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Michaela Kaune (Gänsemagd), Brenden Gunnell (Königssohn), Jochen Schmeckenbecher (Spielmann), Michaela Schuster (Hexe), Hamburger Symphoniker, Internationale Chorakademie Lübeck, Tölzer Knabenchor, Jeffrey Tate (Leitung). Humperdinck: Die Königskinder (konzertant) 20:00 Staatsoper (opera stabile) Black Box 20_21: “Ophelia”

19:30 Villa Papendorf Sergei Nakariakov (Trompete & Flügelhorn), Maria Meerovitch (Klavier)

tAnztHeAter

18.5. SONNTAG konzert

11:00 chinesisches teehaus Teehauskonzerte: Neue Musik und China ...

tiPP

14:30 & 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die Kameliendame. Hamburg Ballett. Ballett von John Neumeier nach dem Roman von Alexandre Dumas d. J. MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Kantorei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung & Orgel) 10:00 Hauptkirche St. Petri Musikalischer Gottesdienst. Hamburger Bachchor St. Petri, Thomas Dahl (Leitung). Werke von Hans Gebhardt

18:00 St. johannis eppendorf Harfe trifft Violine. Gesine Dreyer (Harfe), Christiane Wulff (Violine). Werke von C. P. E. Bach & Saint-Saëns

18:00 St. Gertrud Mundsburg Frauenchor „Gaudium per Canto“

18:00 ernst Barlach Haus Klang&Form: Gezupft und gestrichen. Studierende der Klassen Prof. Gmelin (Violoncello) & Prof. Van Gonnissen (Gitarre). Werke von Brauer, de Falla, Haydn, Popper, Barrière u.a.

19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Puccini: Madama Butterfly

17:00 Mahnmal St. nikolai 178. Sommerkonzert. Werner Lamm (Carillon)

18:00 St. Peter Groß Borstel Walddörfer Kammerorchester, Susan Herrmannsfeldt (Leitung), Annegret Meyer-Lindenberg (Viola). Werke von Vivaldi, Gorecki, Bruch & Rutter

11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. NDR Sinfonieorchester, Alan Gilbert (Leitung), John Relyea (Bassbariton), Michelle DeYoung (Mezzosopran). Bartók: Herzog Blaubarts Burg, Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll

19.5. MONTAG

20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Renaud Capuçon (Violine), David Kadouch (Klavier). Schubert: Violinsonaten gMoll D 408 “Sonatine”, A-Dur D 574 “Duo” & D-Dur D 384 “Sonatine”, Fantasie C-Dur D 934 Gipfelstürmer: Renaud Capuçons Traum ist der Montblanc – „ich habe zwar keine Ahnung, wann das passieren wird, aber eines Tages werde ich dort Bach spielen.“

10:00 St. johannis eppendorf Musikalischer Gottesdienst. Kantorei St. Johannis, Rainer Thomsen (Leitung). Schütz: Psalmen Davids, Schütz: Danket dem Herren SWV 32, Der Herr ist mein Hirt SWV 33 & Singet dem Herrn ein neues Lied SWV 35 17:00 Dietrich-Bonhoeffer-kirche oldenfelde Soulful Gospel in concert 17:00 St. Gertrud Altenwerder 2. Baumblütenkonzert: Kammerchor consonare. Kammerchor consonare, Almut Stümke (Leitung) 18:00 Domkirche St. Marien Musikalischer Gottesdienst. Schola Gregoriana des Mariendoms, Eberhard Lauer (Leitung) 18:00 erlöserkirche Borgfelde KlangFarben-Konzert: Moon River

concerti­Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: ACT/Jörg Grosse-Geldermann, Mat Hennek, PD

tiPP


18:00 Sintsdorfer kirche Händel: The Messiah. Sintsdorfer Kantorei

tiPP

19:00 Simon-Petrus-kirche Poppenbüttel Pure Leidenschaft. Blockflötenensemble „La Surprise“ 19:30 christuskirche Wandsbek Musik und Dichtung. Dirk Hogestraat (Lesung), Gerd Jordan (Klavier). Mozart: Klaviersonaten A-Dur KV 331 & B-Dur KV 333, Gedichte von Goethe SonStIGeS

11:00 elbphilharmonie Internationales Musikfest Hamburg. Tag der Elbphilharmonie UMLAnD

18:00 Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck Klangbilder II: Amore all‘italiana. Martino-Ensemble

19.5. MONTAG konzert

19:30 Hamburger konservatorium Klavierklasse Gundel Deckert 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Renaud Capuçon (Violine), David Kadouch (Klavier) Weitere Infos siehe Tipp jAzz

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Pat Metheny Unity Group

20.5. DIENSTAG konzert

19:00 opernloft Lieblingslieder Lounge. Edwin Cotton & Konstantin Anakin (Gesang) 19:30 Hamburger konservatorium Abschlusskonzert Künstlerisches Grundstudium. Yanan Wu (Klavier) 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Podium der Jungen - Stars der Zukunft. NDR Sinfonieorchester, Alexander Kutuzov (Klavier), Harriet Krijgh (Violoncello), Gabriel Feltz (Leitung). Beethoven: Die Weihe des Hauses, Elgar: Violoncellokonzert e-Moll, Grieg: Klavierkonzert a-Moll 20:00 Museum für kunst & Gewerbe Prüfungskonzert. Catherine Renno (Blockflöte) MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (opera stabile) Händel. Vortrag von Jürgen Kesting tAnztHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die kleine Meerjungfrau. Hamburg Ballett Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

12:05 St. Petri Altona Musik zur Marktzeit. Regine Schütz (Orgel) SonStIGeS

12:00 Hauptkirche St. jacobi Rudolf Kelber (Orgel)

23.5. FREITAG 22.5. DONNERSTAG

19:30 Laeiszhalle (kleiner Saal) Kammerkonzert: Bastien und Bastienne. Mitglieder der Hamburger Symphoniker, Bruno Merse (Leitung). Bartók: Kontraste Sz 111 , Mozart: Bastien und Bastienne Jugendwerk, gar Kinderoper? Von wegen: Mozart griff für Bastien und Bastienne auf ein Stück zurück, das Rousseau einst als Statement im Buffonistenstreit diente. MUSIk In kIrcHen

12:30 Hauptkirche St. jacobi Mittagspause für die Seele mit Orgelmusik. Rudolf Kelber (Orgel)

21.5. MITTWOCH konzert

18:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Chorkonzert der Bertriebschöre 19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Münchner Philharmoniker, Anja Harteros (Sopran), Lorin Maazel (Leitung). Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Vier letzte Lieder & Ein Heldenleben MUSIktHeAter

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe

22.5. DONNERSTAG konzert

12:30 Handelskammer (Börsenarkaden) Lunchkonzerte der Handelskammer. Jale Papila (Alt), Franck-Thomas Link (Klavier). Schumann: Dichterliebe

konzert

19:00 Lola kulturzentrum Bergedorf Bergedorfer Musiktage - Quartett Wohlklang. Musik der 20er & 30er Jahre 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. NDR Chor, Festspielorchester Göttingen, Ida Falk Winland (Sopran), Renata Pokupić (Mezzosopran), Tobias Berndt (Bass), Laurence Cummings (Leitung). Händel: Joshua HWV 64 MUSIktHeAter

18:00 Staatsoper (opera stabile) After work 8 18:00 Staatsoper (Probebühne 2) Opernwerkstatt 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe tAnztHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die kleine Meerjungfrau. Hamburg Ballett MUSIk In kIrcHen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Mozart: Klavierquintett C-Dur KV 415 jAzz

18:00 Hafen Hamburg Internationales Musikfest Hamburg: ElbJazz. Gregory Porter, Dianne Reeves, Hugh Masekela, Andromeda Mega Express Orchestra, Anthony Joseph u.a. SonStIGeS

18:00 elbphilharmone kulturcafé Matthias Goerne im Gespräch

24.5. SAMSTAG

19:30 Laeiszhalle (kleiner Saal) Kammerkonzert: Bastien und Bastienne. Mitglieder der Hamburger Symphoniker, Bruno Merse (Leitung) Weitere Infos siehe Tipp

konzert

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Anoushka - Traces of You. Anoushka Shankar (sitar) u.a.

19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg. Martin Grubinger (Percussion), Camerata Salzburg, John Axelrod (Leitung). Falla: Suite Nr. 1 aus „El sombrero de tres picos“, Xenakis: Okho, Crivelli: Il mare di Sicilia, Kerschek: Suite Mediterranée

MUSIk In kIrcHen

12:00 Mahnmal St. nikolai Carillonkonzert. Reinhild Kunow (Carillon)

18:00 Medienbunker Bunkerrauschen: Wen die Muse küsst... Trio Chaminade. Werke von Chaminade, A. Beach, C. Schumann u.a.

concerti 05.14 Hamburg 27


KlassIKProgramm

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Rigoletto. Ivan Repušić (Leitung) 19:30 Staatsoper (opera stabile) Händel in Hamburg 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe. 20:00 opernloft CSI Opera 9 Todesfälle in 90 Minuten MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Kantorei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe (Leitung & Orgel) 12:00 Hauptkirche St. Michaelis Orgelpunkt. Carsten Zündorf (Orgel) 17:00 Hauptkirche St. Petri Frühlingskonzert. Hamburger Kinder- & Jugendkantorei, Sabine Paap (Leitung) 17:00 Mahnmal St. nikolai Reinhild Kunow (Carillon) 18:00 nienstedtener kirche Konzert zum 200. Friedhofsjubiläum. Quartett der Hamburger Camerata, Sarah Kattih (Rezitation). Dvořák: Streichquartett G Dur & Zypressen, Smetana: Streichquartett „Aus meinem Leben“ 18:00 St. johannis eppendorf HamburgVokal, Matthias Mensching (Leitung). Werke von Bach, Stanford & Dyrud 18:15 osterkirche eilbek Musik am Samstag. Trio Follia, Helga Mayer-Lindenberg (Alt). Haydn: Trio Nr. 39 G-Dur „Gypsy“ Hob. XV:25, Farrenc: Trio op. 45, Pärt: Mozart-Adagio, Händel: aus den „Deutschen Arien“ 19:00 kreuzkirche Stellingen Kammerorchester Eimsbüttel, Britta Mißfeld (Oboe), Hildegard Seiler-Liebnau (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 1, Weber: Concertino für Oboe und Bläser, Bartók: Rumänische Volkstänze, Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 2 a-Moll kInDer & jUGenD

14:00 & 15:30 klingendes Museum Klingender Samstag Piccolo jAzz

16:00 Hafen Hamburg Internationales Musikfest Hamburg: ElbJazz Festival. Gregory Porter, Dianne Reeves, Hugh Masekela, Andromeda Mega Express Orchestra, Anthony Joseph, Baptiste Trotignon, Minino Garay, Bibi Tanga, Felice Sound Orchestra Feat. Viktor Marek u.a. SonStIGeS

11:00 Haus Flachsland Tag der offenen Tür 28 Hamburg concerti 05.14

16:00 Museum für kunst & Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten. Judith Viesel-Bestert (Tasteninstrumente). „Bilder einer Ausstellung“ und andere musikalische Malereien

tiPP

UMLAnD

19:30 Villa Papendorf Gleich einem Stern, der einsam zieht – Ein Porträt über Frédéric Chopin. Ulrich Noethen (Rezitation), Hideyo Harada (Klavier)

25.5. SONNTAG konzert

16:00 Medienbunker Bunkerrauschen: Wen die Muse küsst... Trio Chaminade. Werke von Chaminade, A. Beach, C. Schumann u.a. 20:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Tanja Becker-Bender (Violine), Anna Kreetta Gribajcevic (Viola), Niklas Schmidt (Violoncello), Gunars Upatnieks (Kontrabass), Ralf Gothóni (Klavier). Schubert: Klaviertrio B-Dur D 898 & Klavierquintett ADur D 667 „Forellenquintett” MUSIktHeAter

11:00 Allee theater Benefizveranstaltung für das Hamburger Hospiz 18:00 Staatsoper (Großes Haus) Händel: Almira, Königin von Kastilien - Premiere. Alessandro De Marchi (Leitung), Robin Johannsen (Almira), Mélissa Petit (Edilia), Rebecca Jo Loeb (Bellante), Florian Spiess (Raymondo), Manuel Günther (Osman), Viktor Rud (Fernando), Sara Maria Saalmann (Tabarco) 19:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe MUSIk In kIrcHen

10:00 Hauptkirche St. nikolai Musikalischer Gottesdienst. Männervocalensemble Vocallegro 17:00 St. Gertrud Altenwerder 3. Baumblütenkonzert: MonteverdiChor Hamburg, Gothart Stier (Leitung) 17:00 St. Maria Harburg Atlantic Choral Connections. Vokalensemble Lux Aeterna, Christoph Schlechter (Leitung). Werke von von Byrd, Gutiérrez de Padilla, Victoria, Villa-Lobos, Ives & Nystedt 17:00 St. Markus Hoheluft Norddeutscher Kammerchor, Maria Jürgensen (Leitung). Werke von Brahms, Bräutigam, Schütz, Franck u.a. 17:00 thomas-kirche Hausbruch Benefizkonzert. SüderelbeVielHarmonie, Dagmar Witt (Leitung)

25.5. SONNTAG

18:00 Hauptkirche St. nikolai C. P. E. Bach: Kammermusik zum 300. Geburtsjahr. Ulrike Höfs (Flöte), Marc Renner (Oboe), Meike Thiessen (Violine), Sven Forsberg (Violoncello), Matthias HoffmannBorggrefe (Orgel & Cembalo). C. P. E. Bach: Triosonaten Wq. 145 & 146, Sonaten für Orgel Wq. 70 und Flöte solo Wq. 132, Telemann: Quartett G-Dur für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und B.c. Nach dem Tod stahl anders als noch zu Lebzeiten der Alte dem Jungen die Show – doch mit seinem 300. Geburtstag ist nun auch Bach jr. wieder überall zu hören. 17:30 kulturkirche Altona Viva Brasil! Chor der Friedenskirche, Kammerorchester St. Pauli 18:00 Hauptkirche St. nikolai C. P. E. Bach: Kammermusik zum 300. Geburtsjahr. Ulrike Höfs (Flöte), Marc Renner (Oboe), Meike Thiessen (Violine), Sven Forsberg (Violoncello), Matthias Hoffmann-Borggrefe (Orgel & Cembalo) Weitere Infos siehe Tipp 18:00 kirche am rockenhof Orgelkonzert. Alexander Annegarn (Orgel) 19:00 St. johannis Harvestehude Singet dem Herrn ein neues Lied. Kammerchor „I vocalisti“, Hans-Joachim Lustig (Leitung). Werke von Schütz, Distler, Nees, Elberdin u.a. 20:00 St. Bonifatius eimsbüttel Kammerorchester Eimsbüttel, Britta Mißfeld (Oboe), Hildegard Seiler-Liebnau (Leitung). Mozart: Sinfonie Nr. 1, Weber: Concertino für Oboe und Bläser, Bartók: Rumänische Volkstänze, Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 2 a-Moll kInDer & jUGenD

11:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Hereinspaziert! - Till Eulenspiegel. Dominique Horwitz (Lesung), Leipziger Kammerensemble Weitere Infos siehe Tipp 15:00 opernloft Das Zauberflötchen SonStIGeS

16:00 Museum für kunst & Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten

concerti­Tickethotline: 01805/266 006 (14 Ct./Min. aus dt. Festnetz, Mobil abweichend)

Fotos: PD, Dominique Horwitz, Dietmar Scholz

MUSIktHeAter


UMLAnD

16:00 theater Lübeck (Großes Haus) Zemlinsky: Der Zwerg/Eine florentinische Tragödie 19:00 kulturforum am Hafen Buxtehude 4tune

26.5. MONTAG

28.5. MITTWOCH 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Schubertiade. Matthias Goerne (Bariton), Piotr Anderszewski (Klavier). Schubert: Klaviersonate c-Moll D 958 & Schwanengesang D 957

konzert

MUSIktHeAter

19:00 Hamburger konservatorium Blumenkinder. Gesangsklasse IlseChristine Otto

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Händel: Almira, Königin von Kastilien. Alessandro De Marchi (Leitung)

27.5. DIENSTAG

20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe

tAnztHeAter

kInDer & jUGenD

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die kleine Meerjungfrau. Hamburg Ballett. Ballett von John Neumeier frei nach Hans Christian Andersen

18:30 kirche am rockenhof Kinder singen für Kinder. Kinderchöre der Region

MUSIk In kIrcHen

12:30 Hauptkirche St. jacobi Mittagspause für die Seele mit Orgelmusik. Rudolf Kelber (Orgel) jAzz

19:30 Medienbunker Abschlusskonzert Künstlerisches Grundstudium. Beatrice Asare-Lartey (Gesang Jazz/Pop) 21:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Internationales Musikfest Hamburg: Nightline - The Notwist SonStIGeS

10:00 Hamburger konservatorium Workshop „Professionalisierung im Beruf“. Markus Menke (Dozent)

tiPP

29.5. DONNERSTAG MUSIktHeAter

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Rigoletto. Ivan Repušić (Leitung) MUSIk In kIrcHen

12:00 Mahnmal St. nikolai Carillonkonzert mit Gudrun Schmidtke 12:05 St. Petri Altona Musik zur Marktzeit. Regine Schütz (Orgel) SonStIGeS

12:00 Hauptkirche St. jacobi Orgelführung. Rudolf Kelber (Führung) UMLAnD

11:00 kulturforum am Hafen Buxtehude Hedgehog Stompers 19:30 Villa Papendorf Blue Pepper: Echoes of Swing

30.5. FREITAG konzert

27.5. DIENSTAG

11:00 Laeiszhalle (kleiner Saal) Hereinspaziert! - Till Eulenspiegel. Dominique Horwitz (Lesung), Leipziger Kammerensemble, Irmgard Praclik & Dietrich Praclik (Schattenfiguren) Aus Liebe zum Land: Kindheit in Paris, Jugend in Berlin, 20 Jahre in Hamburg – doch heute wohnt Dominique Horwitz mit seiner Familie in einem Dorf bei Weimar.

Termine, Tickets und mehr: www.concerti.de

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konzert

20:00 rolf-Liebermann-Studio Bad boys of the piano II. Klavierduo GrauSchumacher, Michael Beil (Video) Weitere Infos siehe Tipp MUSIktHeAter

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Strauss: Arabella. Stefan Soltesz (Leitung) 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe MUSIk In kIrcHen

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte. Kerstin Wolf (Orgel), Claus Harder (Sprecher)

30.5. FREITAG

20:00 rolf-Liebermann-Studio Bad boys of the piano II. Klavierduo GrauSchumacher, Michael Beil (Video). Werke von Liszt, Casella, Hindemith, Ligeti, Rzewski, Reich, Cage & Beil Zwei Welten, ein Gedanke: Der eine lebt in Berlin, der andere in Stuttgart – doch zweimal im Monat treffen sich die Freunde Grau & Schumacher zu intensiven Proben. 19:00 Hauptkirche St. trinitatis Altona Musikalische St. Ansgarvesper 19:30 christuskirche Wandsbek 110. Wandsbeker Abendmusik. Jannes Philipp Mönninghoff (Tenor), Gerd Jordan (Klavier). Schubert: Die schöne Müllerin UMLAnD

19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Rossini: La Cenerentola - Premiere

31.5. SAMSTAG MUSIktHeAter

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Händel: Almira, Königin von Kastilien 20:00 Allee theater Kroll: Der scharlachrote Buchstabe MUSIk In kIrcHen

12:00 Hauptkirche St. Michaelis Orgelpunkt. Kerstin Petersen (Orgel) 17:00 Mahnmal St. nikolai 180. Sommerkonzert. Werner Lamm (Carillon) 18:00 St. johannis eppendorf Goldbergstreichtrio Hamburg. Bach: Goldbergvariationen BWV 988 18:00 St. Pankratius ochsenwerder Stunde der Kirchenmusik - Gesprächskonzert. Gernot Paul Fries (Orgel). Werke von Buxtehude SonStIGeS

16:30 Steinway-Haus Wettbewerbskonzert. Studierende der HfMT HH UMLAnD

19:30 Immanuelkirche Wedel Ensemble Voces Berlin 19:30 theater Lübeck (Großes Haus) Loewe: My Fair Lady concerti 05.14 Hamburg 29


RADio

Das Radioprogramm im Mai von

Das Programmschema werktags bis 20:00 Uhr 0:05 6:03 8:30 9:03 13:03 14:03 19:03 19:30

ARD-Nachtkonzert Klassisch in den Tag Am Morgen vorgelesen Matinee Klassik à la carte Klassisch unterwegs Journal Musica

1.5. DONNERSTAG 00:00 Das ArD-nachtkonzert 06:00 klassisch in den 1. Mai 09:00 Matinee 10:40 Lauter Lyrik 11:00 europakonzert der Berliner Philharmoniker Daniel Barenboim (Ltg.), Nicolai: Ouvertüre zu „Die lustigen Weiber von Windsor“, Elgar: Falstaff, Sinfonische Studie c-Moll op. 68, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll 13:00 nDr kultur am 1. Mai 16:40 kultur im norden 18:00 Das konzert Exquisite Salonmusik. Rossini: Auszüge aus „Soirées musicales“ & „Péchés de vieillesse“, Gordigiani: „Canti populari toscani“ u.a. Eva Mei (Sopran), José Maria Lo Monaco (Mezzosopran), Filippo Adami (Tenor), Ugo Guagliardo (Bass), Gianni Fabbrini (Klavier) 20:00 opernkonzert Giacomo Meyerbeer zum 150. Todestag. Am 2. Mai 1864 starb in Paris einer der populärsten Opernkomponisten seiner Zeit: Giacomo Meyerbeer alias Jakob Liebmann Meyer Beer. Der Deutsche und Wahl-Franzose wurde gefeiert als Meister der französischen Grand Opéra. 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (8/14) 22:35 notturno 22:50 kultur im norden 23:00 nDr kultur neo Musik zwischen den Genres. Von und mit Mischa Kreiskott 30 Hamburg concerti 05.14

2.5. FREITAG 20:00 nDr chor. Versunkene Spuren. Philip Mayers (Klavier), Philipp Ahmann (Ltg.). Brahms: Vier Quartette für 4 Stimmen und Klavier op. 92, Fuchs: Drei Gesänge für 4-stimmigen Frauenchor und Klavier op. 65, Schreker: „Schlehenblüte“ für Männerchor a cappella, „Versunken“ für Männerchor und Klavier, Reger: „Abendlied“ für 4 Singstimmen op. 6 Nr. 3, Jenner: Vier Quartette für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Klavier, Zemlinsky/Gottwald: Zwei Gesänge für fünf Stimmen 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (8/14) 22:35 notturno 22:50 kultur im norden 23:00 klassik à la carte

3.5. SAMSTAG 00:00 Das ArD-nachtkonzert 06:00 klassisch in den tag 08:15 Martenstein 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 klassik auf Wunsch 09:40 kultur im norden 10:40 Lauter Lyrik 11:20 cD der Woche 12:00 Belcanto 13:00 klassikboulevard 14:20 Willemsen legt auf 16:40 kultur im norden 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica MacDowell: Klavierkonzert Nr. 1 a-Moll. Seta Tanyel (Klavier), BBC Scottish Symphony Orchestra Glasgow, Martyn Brabbins (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und chor Förtsch: Nun danket alle Gott, Geistliche Konzerte. Andrea Lauren Brown & Magdalena Podkoscielna (Sopran), David Erler (Alt), Mirko Ludwig & Hans Jörg Mammel (Tenor), Harry van der Kamp (Bass), Ensemble WeserRenaissance, Manfred Cordes (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Zum 150. Todestag von Meyerbeer. Eine Sendung von Karl Dietrich Gräwe & Peter Rümenapp

22:00 Variationen zum thema Meyerbeer à la Liszt. Meyerbeer/Liszt: Festmarsch zu Schillers 100jähriger Geburtstagsfeier, Illustrations du Prophèt / Illustrations de l‘Africaine, Liszt: Le Moine. Leslie Howard (Klavier) / Fantasie und Fuge über den Choral ‚Ad nos ad salutarem undam‘ aus der Oper „Der Prophet“ von Meyerbeer. Michael Schönheit (Orgel)

4.5. SONNTAG 00:00 Das ArD-nachtkonzert 06:00 klassisch in den Sonntag 08:00 kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 10:40 Lauter Lyrik 11:00 Das Sonntagskonzert Musikwoche Hitzacker 2014. Galakonzert „Galant“. Telemann: Konzert Es-Dur für 2 Corni da caccia, Streicher und B.c., Fasch: Suite d-Moll für drei Flöten, drei Oboen, Streicher und B.c., Händel/Kirschnereit: Konzert B-Dur für Orgel, Streicher und B.c. HWV 306 (Fassung für Klavier und Orchester), Mozart: Klavierkonzert G-Dur KV 453. Petra Hiltawski-Klein (Corno da caccia), Matthias Kirschnereit (Klavier), Mitteldeutsches Kammerorchester, Ludwig Güttler (Corno da caccia & Ltg.) 13:00 Wickerts Bücher 14:00 klassikboulevard 16:40 kultur im norden 17:40 Bildschöne Bücher 18:00 Starke Stücke. Meisterwerke der Musi. Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67. London Classical Players, Roger Norrington (Ltg.) 19:00 Gedanken zur zeit Der Fälscher als Ehrenmann. Oder: wie aus einer kriminellen eine anerkannte, glamouröse Existenz wird 19:15 cD-neuheiten 20:00 Sonntagsstudio. NDR Kultur Podium. Leuchtturmprojekte unter Druck. Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Ein Gespräch mit den Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron


22:00 Soirée. das neue werk. Höller: Sphären für Orchester und Live-Elek­ tronik, Movements für Violoncello und Orchester (UA, Auftragswerk des NDR), Bernd Alois Zimmermann: Canto di speranza – Kantate für Violoncello und kleines Orchester. Adrian Brendel (Violoncello), NDR Sinfonieorchester, Alejo Pérez (Ltg.)

5.5. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Sunwook Kim (Klavier), Wu Wei (Scheng), Damen des NDR Chors, Brad Lubman (Ltg.). Ligeti: Clocks and Clouds für 12-stimmigen Frauenchor und Orchester, Unsuk Chin: Konzert für Klavier und Orchester (Deutsche Erstaufführung), „Rocaná“ für großes Orchester, Konzert für Sheng und Orchester 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (10/14) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

6.5. Dienstag 20:00 Kulturforum Scharfe Kontraste. Fotografie in Südafrika seit dem Ende der Apartheid 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (11/14) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo Musik zwischen den Genres. Von und mit Hendrik Haubold

7.5. Mittwoch 20:00 Hörspiel Gert Hofmann: Richthofen. Regie: Walter Adler 20:41 neue musik darin: neue musik im Norden. Virtuos, charmant, überraschend: die Blockflöte. Dorothee Oberlinger: Alt & Neu 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (12/14) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

8.5. Donnerstag 20:00 Opernkonzert Carlo Maria Giulini zum 100. Geburtstag 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (13/14) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo

9.5. Freitag 20:00 NDR Radiophilharmonie KarlHeinz Steffens (Ltg.), Midori (Violine). Dukas: Der Zauberlehrling, Scherzo für Orchester, Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77, Franck: Sinfonie d-Moll 22:00 Am Abend vorgelesen Joseph Roth: Hiob (14/14) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

10.5. Samstag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:15 Martenstein 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:20 CD der Woche 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 14:20 Willemsen legt auf 16:40 Kultur im Norden 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Schumann: Violinkonzert d-Moll. Joshua Bell (Violine), Cleveland Orchestra, Christoph von Dohnányi (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor J. M. Haydn: Missa sancti Aloysii. Mädchenchor Hannover, Ensemble „il gioco col suono“, Ulfert Smidt (Orgel), Gudrun Schröfel (Ltg.) / Kössler: Missa in f. Ulfert Smidt (Orgel), Mädchenchor Hannover, Gudrun Schröfel (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Zum 200. Todestag Georg Joseph Vogler 22:00 Variationen zum Thema Werke von Georg Joseph Vogler. Sinfonie d-Moll. London Mozart Players, Matthias Bamert (Ltg.) / „Das Treffen zur Jagd oder Die durch die Jäger unterbrochene Weinlese“, Ballett. Darmstädter Hofkapelle, Wolfgang Seeliger (Ltg.), Variationen über „Wilhelmus von Nassau”. Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel (Ltg.) / Requiem EsDur für Soli, Chor und Orchester. Chor der Staatlichen Musikhochschule Mannheim, Kurpfälzisches Kammerorchester, Gerald Kegelmann (Ltg.), Sabine Goetz (Sopran), Barbara R. Grabowski (Alt), Christoph Wittmann (Tenor), Rudolf Piernay (Bass)

11.5. Sonntag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee

09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:00 Das Sonntagskonzert Festspielfrühling Rügen 2014. Mozart: Rondo A-Dur KV 386 & Sinfonia concertante Es-Dur KV 364, Tschaikowsky: Andante cantabile Nr. 1 D-Dur op. 11 & Serenade C-Dur op. 48, Schostakowitsch: Suite aus „Hamlet“ op. 32a. Natalia Prishepenko (Violine), Nils Mönkemeyer (Viola), Julian Arp (Violoncello), Anatol Ugorski (Klavier), Kammerorchester der jungen norddeutschen philharmonie, Thomas Klug (Ltg.) 13:00 NDR Kultur Reisezeit 14:00 Klassikboulevard 16:40 Kultur im Norden 18:00 Starke Stücke Meisterwerke der Musik. Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“. SWR Sinfonieorchester, Michael Gielen (Ltg.) 19:00 Gedanken zur Zeit Europa hat die Wahl - Die Friedensvision des 21. Jahrhunderts. Von Rainer Sütfeld 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Autoren lesen. Hans-Ulrich Treichel liest aus seinem Buch „Frühe Störung“ 22:00 Soirée Festspielfrühling Rügen 2014. Mahler: Klavierquartettsatz aMoll, Tschaikowsky: „Souvenir d’un lieu cher” für Violine und Klavier op. 42, Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 C-Dur op. 8, Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes, Rachmaninow: O nein, bitte geh nicht weg, Tschaikowsky: Nur wer die Sehnsucht kennt, Borodin: Zu den Ufern ferner Heimat. Dimitry Ivashchenko (Bass), Matthias Samuil (Klavier), Natalia Prishepenko (Violine), Ian Fountain (Klavier)

12.5. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Marilyn Horne (Mezzosopran), Lawrence Foster (Ltg.). Werke von Rossini, Ambroise Thomas, Meyerbeer & Saint-Saëns 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Das Amulett (1/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

13.5. Dienstag 20:00 Kulturforum Ein Zauberer aus Czernowitz. Hommage an Gregor von Rezzori. Feature von Rosvita Krausz 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Das Amulett (2/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo  concerti 05.14 Hamburg 31


Radioprogramm

14.5. Mittwoch 20:00 Hörspiel Robert Schoen: Heidi Heimat. Musik: Stimmhorn, Erika Stucky & Sina, Noldi Adler u.a. Regie: Robert Schoen 20:55 neue musik Die eigene Konkurrenz ausbilden? IEMA und die Folgen 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Das Amulett (3/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

15.5. Donnerstag 20:00 Opernkonzert Verführen, herrschen, morden - Bösewichter und andere dunkle Gestalten auf der Opernbühne 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Der Schuss von der Kanzel (1/4) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo Musik zwischen den Genres. Von und mit Hendrik Haubold

16.5. Freitag 20:00 Junge Künstler live Orchester der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. SoJin Kim (Violine), Eiji Oue (Ltg.). Yuzo Toyama: Rhapsody for Orchestra, Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, KV 219, Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Der Schuss von der Kanzel (2/4) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

17.5. Samstag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:15 Martenstein 08:30 Am Morgen vorgelesen  09:00 Klassik auf Wunsch 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:20 CD der Woche 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 14:20 Willemsen legt auf 16:40 Kultur im Norden 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Salieri: Konzert D-Dur für Violine, Oboe, Violoncello und Orchester, Heinz Holliger (Oboe), Thomas Füri (Violine), Thomas Demenga (Violoncello), Camerata Bern 32 Hamburg concerti 05.14

19:00 Musica - Glocken und Chor Geistliche Musik von Mozart. Ave verum corpus KV 618. London Symphony Chorus and Orchestra, Colin Davis (Ltg.) / Adagio und Allegro für ein Orgelwerk in einer Uhr KV 594. Daniel Chorzempa (Orgel) / Litaniae de venerabili altaria sacramento KV 243. Edith Wiens (Sopran), Ria Bollen (Alt), Horst Laubenthal (Tenor), Harald Stamm (Bass), NDR Chor, Mitglieder des Chors der Hamburgischen Staatsoper, NDR Sinfonieorchester, Günter Wand (Ltg.) 20:00 SINGING! „Oh Happy Day“. Gospels und Spirituals mit dem NDR Chor und GastsängerInnen, André J. Thomas (Leitung & Moderation), NDR Chor, Studenten der MH Lübeck und der HfMT Hamburg, Raymond Wise (Klavier), Naguanda Miller-Nobles (Sopran), Phase II Corporation (Jazz Trio) 22:00 Das Konzert „Junge Sterne“. Beethoven: Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-Dur op. 12, Mozart: Sonate G-Dur für Klavier und Violine KV 301, Sonate e-Moll für Klavier und Violine KV 304, Sonate A-Dur für Klavier und Violine KV 526, Debussy: Sonate g-Moll für Violine und Klavier. Fanny Clamagirand (Violine), Lise de la Salle (Klavier)

18.5. Sonntag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:00 Das Sonntagskonzert Michelle DeYoung (Mezzosopran), John Relyea (Bassbariton), NDR Sinfonieorchester, Alan Gilbert (Ltg.), Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67, Bartók: Herzog Blaubarts Burg, Oper in einem Akt 13:00 Klassikboulevard 16:40 Kultur im Norden 17:40 Bildschöne Bücher 18:00 Starke Stücke Meisterwerke der Musik. Strauss: Also sprach Zarathustra. Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan (Ltg.) 19:00 Gedanken zur Zeit Von der Kultur der Zurückhaltung zur Kultur der Kriegsfähigkeit? Zum neuen Selbstverständnis der dt. Außenpolitik

19.5. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Thomas Zehetmair (Violine), Heinz Holliger (Ltg.). Haydn: Sinfonie D-Dur Hob.I: 104, Holliger: Sirato für Orchester, Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Der Schuss von der Kanzel (3/4) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

20.5. Dienstag 20:00 Kulturforum Schwarz auf Schwarz. Feature von Grace Yoon 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Der Schuss von der Kanzel (4/4) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo 

21.5. Mittwoch 20:00 Hörspiel Zum 100. Geburtstag von George Tabori. Ria Endres: Der Leibwächter. Regie: Hans Gerd Krogmann. Mit Günther Mack 20:48 neue musik Heinz Holliger zum 75. Geburtstag 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Gustav Adolfs Page (1/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

22.5. Donnerstag 20:00 Opernkonzert Zum 150. Geburtstag von Strauss. Der Untertan Strauss zwischen Kaiserreich und Naziregime 22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Gustav Adolfs Page (2/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo 

23.5. Freitag

20:00 Sonntagsstudio Autoren lesen. Moritz Rinke liest aus seinem Buch „Erinnerungen an die Gegenwart“

20:00 NDR Radiophilharmonie Eiji Oue (Ltg.), Makoto Ozone (Klavier). Bernstein: Sinfonische Tänze aus „West Side Story“, Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43 u.a.

22:00 Soirée Festspielfrühling Rügen 2014. Abschlusskonzert. David Orlowsky Trio feat. Fauré Quartett

22:00 Am Abend vorgelesen Conrad Ferdinand Meyer: Gustav Adolfs Page (3/3)

19:15 CD-Neuheiten


22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

24.5. Samstag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:15 Martenstein 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:20 CD der Woche 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 14:20 Willemsen legt auf 16:40 Kultur im Norden 18:00 Das Gespräch 18:30 Musica Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488. Rudolf Buchbinder (Klavier), Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor M. Haydn: Missa Hispanica. Jennifer Smith (Sopran), Hildegard Laurich (Alt), Lutz Michael Harder (Tenor), Ruud van der Meer (Bass), NDR Chor, NDR Sinfonieorchester, Helmut Franz (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Zum 400. Geburtstag von Franz Tunder - Orgeln in Lübeck 22:00 Variationen zum Thema Werke von Franz Tunder

25.5. Sonntag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Sonntag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:00 Das Sonntagskonzert NDR Radiophilharmonie, Yeoul Eum Son (Klavier), Lawrence Foster (Ltg.). Rossini: Ouverture zu „Wilhelm Tell“, Bizet: Carmen-Suite Nr. 1, Weber: Konzertstück f-Moll für Klavier und Orchester op. 79, Strauß: Annen Polka op. 117, Tritsch Tratsch Polka op. 214, Sphärenklänge op. 235, Kaiserwalzer op. 437 13:00 Foyerkonzert Xavier de Maistre (Harfe) 14:00 Klassikboulevard 16:40 Kultur im Norden 17:40 Bildschöne Bücher 17:55 Live aus der Staatsoper Hamburg Händel: Almira. Chor der Staatsoper Hamburg, Philharmoniker Hamburg, Alessandro De Marchi (Ltg.), Almira: Robin Johannsen, Edilia: Mélissa Petit u.a. anschließend: Klassische Musik

22:00 Soirée TORSO - Wiederentdeckte Fragmente aus Schönbergs Nachlass, kombiniert mit Fragmenten von Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Janáček, Berg, Webern, Rihm u.a. Marino Formenti (Klavier)

26.5. Montag 20:00 NDR Sinfonieorchester Jian Wang (Violoncello), Yvonne Naef (Mezzosopran), Andreas Schager (Tenor), Long Yu (Ltg.). Qigang Chen: „Reflet d’un temps disparu“ für Violoncello und Orchester, Mahler: Das Lied von der Erde, Sinfonie für Alt, Tenor und Orchester 22:00 Am Abend vorgelesen Wilhelm Hauff: Der junge Engländer (1/2) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

27.5. Dienstag 20:00 Kulturforum Schluss mit dem Spießerleben. Aus dem Alltag eines Wirtschaftswunderkindes 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Wilhelm Hauff: Der junge Engländer (2/2) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo Musik zwischen den Genres. Von und mit Mischa Kreiskott

28.5. Mittwoch 20:00 Hörspiel Gesine Schmidt: Oops, wrong planet! Komposition: Pierre Oser, Regie: Walter Adler 21:14 neue musik Maximal-Minimalismus. Eine Sendung von Helmut Peters 22:00 Am Abend vorgelesen Wilhelm Hauff: Othello (1/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

29.5. Donnerstag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Feiertag 08:00 Kantate 08:40 Glaubenssachen 09:00 Matinee 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:00 Das Konzert Geistliche Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber und Johann Caspar Kerll. Cantus Cölln, Concerto Palatino, Konrad Junghänel (Ltg.) 13:00 NDR Kultur am Feiertag 16:40 Kultur im Norden

18:00 Das Konzert Schloss-Konzert. Haydn: Streichquartett C-Dur Hob. III:77 „Kaiserquartett“, Bartók: Streichquartett Nr. 4, Mendelssohn: Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80. Quatuor Ebène 20:00 Opernkonzert Zum 150. Geburtstag von Strauss. Der Rätselhafte – Strauss im Spiegel seiner Opern 22:00 Am Abend vorgelesen Wilhelm Hauff: Othello (2/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 NDR Kultur Neo t

30.5. Freitag 20:00 Junge Künstler 1. NDR Podium der Jungen: Edicson Ruiz (Kontrabass), Trio Gaspard. Ravel: Klaviertrio a-Moll, Holliger: Preludio e fuga a 4 voci, Moser: „Sehr mit Bassstimme sanft...“, Sperger: Kontrabasskonzert D-Dur op. 15, Henze: Kammersonate 2. Konzert Junger Künstler: Tobias Feldmann (Violine), Boris Kusnezow (Klavier). Werke von Mozart, Prokofjew & Beethoven 22:00 Am Abend vorgelesen Wilhelm Hauff: Othello (3/3) 22:35 Notturno 22:50 Kultur im Norden 23:00 Klassik à la carte

31.5. Samstag 00:00 Das ARD-Nachtkonzert 06:00 Klassisch in den Tag 08:15 Martenstein 08:30 Am Morgen vorgelesen 09:00 Klassik auf Wunsch 09:40 Kultur im Norden 10:40 Lauter Lyrik 11:20 CD der Woche 12:00 Belcanto 13:00 Klassikboulevard 14:20 Willemsen legt auf 16:40 Kultur im Norden 18:00 Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2014. Händel: Faramondo. FestspielOrchester Göttingen, Laurence Cummings (Ltg.), Faramondo: Emily Fons (Mezzosopran), Clotilde: Anna Devin (Sopran) u.a. 22:00 Internationale Händel-Festspiele Göttingen. Höhepunkte aus den vergangenen Spielzeiten. Mozart: Sonate C-Dur für Klavier zu 4 Händen KV 521. Christine Schornsheim & Andreas Staier (Hammerflügel) / Händel: Concerto grosso C-Dur HWV 318 „Das Alexanderfest“. FestspielOrchester Göttingen, Nicholas McGegan (Ltg.) u.a. concerti 05.14 Hamburg 33


Veranstalter

Stars der Zukunft DI 20.05.2014 | 20 UHR HAMBURG, LAEISZHALLE NDR SINFONIEORCHESTER GABRIEL FELTZ LEITUNG HARRIET KRIJGH VIOLONCELLO ALEXANDER KUTUZOV KLAVIER

LUDWIG VON BEETHOVEN DIE WEIHE DES HAUSES OP. 124 EDWARD ELGAR KONZERT FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER E-MOLL OP. 85 EDVARD GRIEG KONZERT FÜR KLAVIER UND ORCHESTER A-MOLL OP. 16

Karten zu 10,– bis 18,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus, Telefon (040) 44 192 192, online unter ndrticketshop.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse | ndr.de/podiumderjungen | *zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr

12531_PDJ1314_concerti_2014_05_AZ 1

05.03.14 09:35

JOSHUA Fr, 23.05.2014 | 20 Uhr HAMBURG, LAEISZHALLE LAURENCE CUMMINGS DIRIGENT ANNA DENNIS SOPRAN RENATA POKUPIĆ ALT KENNETH TARVER TENOR TOBIAS BERNDT BASS FESTSPIELORCHESTER GÖTTINGEN

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL „Joshua“ Oratorium in drei Teilen HWV 64 Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber um 19 Uhr im Kleinen Saal der Laeiszhalle

Karten zu 9,– €* bis 35,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. (040) 44 192 192, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter ndrticketshop.de und an der Abendkasse *zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr

12569_CHOR_concerti_05_14_AZ_K1 1 34 Hamburg concerti 05.14

14.03.14 10:33


HENGELBROCK / PIRES Thomas Hengelbrock Dirigent Maria João Pires Klavier Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 Gustav Mahler „Titan“, eine Tondichtung in Symphonieform (Erstaufführung der 5-sätzigen Hamburger Fassung der Sinfonie Nr. 1 D-Dur nach der Neuen kritischen Gesamtausgabe) 19 Uhr Einführungsveranstaltung

Hamburg | Laeiszhalle Freitag, 9. Mai 2014, 20 Uhr Eröffnungskonzert des Internationalen Musikfests Hamburg

DAS ORCHES TER DER ELBPHILHARMONIE 12485_SO_concerti_05_14_AZ_1 1

concerti 05.14 Hamburg 35 13.03.14 10:44


Veranstalter

15.05.14, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle 18.05.14, 11 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle 16.05.14, 19.30 Uhr Lübeck, Musik- und Kongresshalle

ALAN GILBERT Alan Gilbert Dirigent Michelle DeYoung Mezzosopran John Relyea Bassbariton Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Béla Bartók Herzog Blaubarts Burg Einführungsveranstaltung: 15.05.2014 | 19 Uhr Im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg

Sonderkonzert 15.06.14, 19 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

GOUNODS FAUST Thomas Hengelbrock Dirigent Charles Castronovo Faust NN Marguerite Erwin Schrott Méphistophélès Jacques Imbrailo Valentin Angela Brower Siébel Jane Henschel Marthe Schwertlein Philharmonia Chor Wien Charles Gounod Faust Oper in fünf Akten (konzertante Aufführung) Gesungen in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln Einführungsveranstaltung: 18 Uhr Im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg und in Kooperation mit dem Festspielhaus Baden-Baden

DAS ORCHESTER DER ELBPHILHARMONIE 36 Hamburg concerti 05.14 12485_SO_concerti_05_14_AZ_2_3 1


Kammerkonzert 13.05.14, 20 Uhr | Rolf-Liebermann-Studio

FRENCH CONNECTION Darius Milhaud Suite für Violine, Klarinette und Klavier op. 157b Ernest Chausson Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett op. 21 Olivier Messiaen Quatuor pour la fin du temps Mitglieder des NDR Sinfonieorchesters 20.05.14, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

STARS DER ZUKUNFT Alexander Kutzov Klavier Harriet Krijgh Violoncello Leitung: Gabriel Feltz Ludwig van Beethoven Ouvertüre op. 124 Edward Elgar Cellokonzert e-Moll op. 85 Edvard Grieg Klavierkonzert a-Moll op. 16

HAMBURG: Karten von 9,– bis 65,– Euro* (09.05.2014) Karten von 10,– bis 46,– Euro* (15.05.2014, 18.05.2014) Karten von 15,– bis 165,– Euro* (15.06.2014) Karten zu 10,– Euro*(13.05.2014) Karten von 10,– bis 18,– Euro* (20.05.2014) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstraße 7, Hamburg, Tel. (040) 44 192 192, Fax (040) 44 192 193, E-Mail ticketshop@ndr.de; ndrticketshop.de LÜBECK: Karten von 14,– bis 37,– Euro* Konzertkasse im Hause Hugendubel, Königstr. 67a, Lübeck, Tel. (0451) 7 02 32-0, Fax (0451) 7 00 90, E-Mail info@konzertkasse-luebeck.de ndr.de/sinfonieorchester * zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr

In Kooperation mit NDR Podium der Jungen

concerti 05.14 Hamburg 37 13.03.14 10:43


Veranstalter

SAISON 2014/2015

ABONNEMENT IL POMO D’ORO MAXIM EMELYANYCHEV CENCIC | SABATA

CAPPELLA GABETTA SIMONE KERMES VIVICA GENAUX

B’ROCK NDR CHOR PHILIPP AHMANN

Abo 1 | Mo 22.09.14 | 20 Uhr

Abo 3 | Mi 26.11.14 | 20 Uhr

Abo 5 | Di 24.02.15 | 20 Uhr

G. F. HÄNDEL Tamerlano

Werke von PORPORA,

G. P. TELEMANN

HASSE, VINCI

Oratorium Der Tod Jesu

HELSINKI BAROQUE ORCHESTRA RENE JACOBS

GLI INCOGNITI AMANDINE BEYER

ARS ANTIQUA AUSTRIA GUNAR LETZBOR

Abo 2 | Mi 29.10.14 | 20 Uhr

Abo 4 | Mi 28.01.15 | 20 Uhr

Abo 6 | Mi 29.04.15 | 20 Uhr

Kantaten von J. S. BACH

A. CORELLI

H. I. BIBER

Concerti grossi op.6

Rosenkranz-Sonaten

Alle Konzerte finden in der Laeiszhalle statt.

Foto: [M] plainpicture

Abonnements im NDR Ticketshop im Levantehaus, Telefon (040) 44 192 192, E-Mail ticketshop@ndr.de, ndrticketshop.de, ndr.de/dasaltewerk

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BAD BOYS OF THE PIANO II Freitag, 30.05.2014 NDR, Rolf-Liebermann-Studio

20 Uhr | Konzert KLAVIERDUO GRAUSCHUMACHER MICHAEL BEIL, Video

Werke von

FRANZ LISZT, ALFREDO CASELLA PAUL HINDEMITH, GYÖRGY LIGETI FREDERIC RZEWSKI, STEVE REICH JOHN CAGE, MICHAEL BEIL

Karten zu 14,– / ermäßigt € 7,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus | Mönckebergstraße 7 | Telefon (040) 44 192 192 online unter ndrticketshop.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse | * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr

ndr.de/dasneuewerk 12720_dnw1314_badboys_conci05_2014_AZ 1

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TV – LITY OPERA) JACTHOEBNEW S (REA Dienstag, 10.06.2014 NDR, Rolf-Liebermann-Studio 20 Uhr | Konzert

JACOB TV

JACOB TER VELDHUIS, Leitung KRISTIEN KERSTENS, Videos HEIKO OSSIG, Gitarre MITGLIEDER DES ENSEMBLE RESONANZ ENSEMBLE DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER ROSTOCK

Karten zu 16,– / ermäßigt € 8,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus | Mönckebergstraße 7 | Telefon (040) 44 192 192 online unter ndrticketshop.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufs stellen und an der Abendkasse | ndr.de/dasneuewerk * zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr

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Veranstalter

HA MB UR GER SYMPHONIKER INTENDANT: DANIEL KÜHNEL

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C H E FD I R I G E N T : J E F F R E Y TAT E

TATES ¨ NIGS KO KINDER 9. SYMPHONIEKONZERT

HUMPERDINCK: KÖNIGSKINDER DIRIGENT: JEFFREY TATE MICHAELA KAUNE, GÄNSEMAGD MICHAELA SCHUSTER, HEXE BRENDEN GUNNELL, KÖNIGSSOHN JOCHEN SCHMECKENBECHER, SPIELMANN TÖLZER KNABENCHOR U. A.

SO 18.05.14 | 19.00 LAEISZHALLE GROSSER SAAL KARTEN VON 8 BIS 42 € I KONZERTKASSE LAEISZHALLE UND ELBPHILHARMONIE KULTURCAFÉ TEL. 040 35766666 HAMBURGER SYMPHONIKER E. V. DAMMTORWALL 46 20355 HAMBURG WWW.HAMBURGERSYMPHONIKER.DE

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HA MB UR GER SYMPHONIKER INTENDANT: DANIEL KÜHNEL

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C H E FD I R I G E N T : J E F F R E Y TAT E

BASTIEN UND BASTIENNE

7. KAMMERKONZERT

BARTÓK: KONTRASTE FÜR KLARINETTE, VIOLINE UND KLAVIER MOZART: BASTIEN UND BASTIENNE LEITUNG: BRUNO MERSE

DO 22.05.14 | 19.30 LAEISZHALLE KLEINER SAAL

DAS STREICHQUARTETT 8. KAMMERKONZERT HAYDN: STREICHQUARTETT D - DUR OP. 71 NR. 2 BRITTEN: THREE DIVERTIMENTI FOR STRING QUARTET SCHOSTAKOWITSCH: STREICHQUARTETT NR. 7 MENDELSSOHN: STREICHQUARTETT NR. 2 A - MOLL OP. 13 ADRIAN ILIESCU, VIOLINE I MAXIM KOSINOV, VIOLINE BRUNO MERSE, VIOLA I ARNE - CHRISTIAN PELZ, CELLO

DO 05.06.14 | 19.30 LAEISZHALLE KLEINER SAAL KARTEN VON 8 BIS 36 € I KONZERTKASSE LAEISZHALLE UND ELBPHILHARMONIE KULTURCAFÉ TEL. 040 35766666 HAMBURGER SYMPHONIKER E. V. DAMMTORWALL 46 20355 HAMBURG WWW.HAMBURGERSYMPHONIKER.DE

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Foto: Kasskara

9.

P H I L H A R M O N I S C H E S KO N Z E RT I N D E R 18 6. K O N Z E R T S A I S O N

Veranstalter

SIMONE YOUNG LOUIS LORTIE B E RG Lyrische Suite CHOPIN Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 ZEMLINSKY »Die Seejungfrau«

L A E I S Z H A L L E 11. / 12. MAI 2014 K A RT E N € 4 8 / 4 2 / 31 / 2 0 / 10 ( 0 4 0 ) 3 5 6 8 6 8 / W W W. P H I L H A R M O N I K E R - H A M B U R G . D E

42 Hamburg concerti 05.14


P H I L H A R M O N I S C H E S K A M M E R KO N Z E RT I N D E R 18 6. KO N Z E RT S A I S O N

5. Foto: Michael Haydn

HEBRÄISCHE RHAPSODIE RUPERT WACHTER KLARINETTE

ISABELLE-FLEUR REBER VIOLA

BOGDAN DUMITRAŞCU VIOLINE

THOMAS TYLLACK VIOLONCELLO

HIBIKI OSHIMA VIOLINE

FUMIKO SHIRAGA KLAVIER

PROKOFJEW Ouvertüre über hebräische Themen MENDELSSOHN Streichquartett a-Moll op. 13 KREIN Hebräische Skizzen MEYERBEER Klarinettenquintett Es-Dur BLOCH Schelomo. Hebräische Rhapsodie STILLMAN Fantasie über ein chassidisches Thema

LAEISZHALLE 4. MAI 2014 11 UHR K A RT E N € 2 0 / 13 / 9 (0 4 0) 35 6 8 6 8 / W W W. P H I L H A R M O N I K E R - H A M B U RG . D E

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Veranstalter

philharmoniKer hamburg

Abonnieren Sie jetzt!

187. Konzertsaison SIMONE YOUNG | MIDORI | KLAUS FLORIAN VOGT PINCHAS ZUKERMAN | ROGER NORRINGTON | CAROLIN WIDMANN BERTRAND DE BILLY | KATIA & MARIELLE LABÈQUE | JUN MÄRKL EIVIND GULLBERG JENSEN | CÉDRIC TIBERGHIEN u.a. w w w. p h i l h a r m o n i k e r - h a m bu rg . d e

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Concerti 9_Concerti 1 24.03.14 16:58 Seite 1

Mai 2014

Aribert Reimann

Lear mit Bo Skovhus, Lauri Vasar, Andrew Watts, Katja Pieweck, Hellen Kwon, Siobhan Stagg u. a. Musikalische Leitung: Simone Young Inszenierung: Karoline Gruber

Brinkhoff/Mögenburg

Vorstellungen 4., 10., 15., 17. Mai

Karten: 040 | 35 68 68 www.staatsoper-hamburg.de 1 2 3 4 6 7 8 9 10 11

Do Fr Sa So Di Mi Do Fr Sa So

19.00 19.30 19.00 19.30 19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 11.00 19.30 20.00

Il Barbiere di Siviglia Bundesjugendballett* Il Barbiere di Siviglia Lear L'Elisir d'Amore L'Elisir d'Amore Il Barbiere di Siviglia L'Elisir d'Amore Lear Ballettwerkstatt* Renku* Black Box 20_21 (OS)

13 Di 20.00 Black Box 20_21 (OS) 15 Do 19.30 Lear 16 Fr 19.30 Renku* 20.00 Black Box 20_21 (OS) 17 Sa 19.30 Lear 18 So 14.30 Die Kameliendame* 19.30 Die Kameliendame* 20.00 Black Box 20_21 (OS) 20 Di 19.30 Die kleine Meerjungfrau* 23 Fr 19.30 Die kleine Meerjungfrau*

24 Sa 19.30 Rigoletto 25 So 18.00 Almira 27 Di 19.30 Die kleine Meerjungfrau* 28 Mi 19.00 Almira 29 Do 19.30 Rigoletto 30 Fr 19.00 Arabella 31 Sa 19.00 Almira

* Vorstellungen des HAMBURG BALLETT (OS): Opera stabile

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Veranstalter

Mat t h i a s G o e r n e sin g t S c h u b e r t Christoph Eschenbach Piotr Anderszewski Die schöne Müllerin Schwanengesang Winterreise

26. Mai / 2 8 . M a i / 2 . J u n i 2 01 4 20 Uhr / Laeiszhalle www.m u s i k fe st- h a m b u r g . d e Hauptförderer

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Georg Friedrich Haas

Bluthaus (O p e r in der Neufassung von 2014) K l a ng forum Wien, Peter Rundel I n Ko o p e ration mit den Wiener Festwochen und mit Kampnagel 6 . & 7. J u n i 2 01 4 20 U h r / K a m p n a ge l , K 6 www.mus i k fe st- h a m b u r g . d e Hauptförderer

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Veranstalter

n e ß a r st k i s u m mi

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Di 03. Juni 2014 20 Uhr, Laeiszhalle Großer Saal

Jean-Philippe Rameau Jacques Brel HK Gruber

Jeroen Berwaerts, Trompete und Gesang Ensemble Resonanz

Tickets: 040 357 666 66 tickets@elbphilharmonie.de oder auf elbphilharmonie.de

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MITTWOCH, 17. SEPTEMBER 2014 | 20 UHR

Shakespeare in Music zum 450. Geburtsjahr von W. Shakespeare Werke von Salieri, Schostakowitsch und Mendelssohn Bartholdy Anna Thalbach Sprecherin Simon Gaudenz Leitung

Konzertvorschau15 0 2014/2am burg eH Laeiszhall er Saal Groß

MITTWOCH, 5. NOVEMBER 2014 | 20 UHR

Gran Partita Werke von Mendelssohn Bartholdy, Friedrich Gulda und W. A. Mozart Hila Karni Violoncello Simon Gaudenz Leitung SAMSTAG, 6. DEZEMBER 2014 | 15 UHR

Festliches Weihnachtskonzert zum 300. Geburtsjahr von C.P.E. Bach Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, J. S. Bach, Mendelssohn Bartholdy Mark Schumann Violoncello Julia Borchert Sopran Gustav Frielinghaus Violine, Leitung MITTWOCH, 11. FEBRUAR 2015 | 20 UHR

Sibelius & Schubert zum 150. Geburtsjahr von Jean Sibelius Werke von Sibelius und Schubert Albrecht Menzel Violine Ralf Gothóni Leitung DONNERSTAG, 16. APRIL 2015 | 20 UHR

Schubertiade zum 200. Todesjahr von Matthias Claudius Werke von Franz Schubert Detlef Roth Bariton Simon Gaudenz Leitung DONNERSTAG, 25. JUNI 2015 | 20 UHR

Con Brio Chefdirigent Simon Gaudenz

Informationen und alle Konzerte im Überblick: www.hamburgercamerata.com

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Werke von Widmann, Beethoven, Mozart Gustav Frielinghaus Violine Simon Gaudenz Leitung Abonnements von 96,– bis 141,– Euro bei Konzertkasse Gerdes | Telefon 040.45 33 26 Rothenbaumchaussee 77 | 20148 Hamburg

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Veranstalter

Sonntag, 4. Mai 2014 um 10 Uhr Kantatengottesdienst

Johann Sebastian Bach: »Ich bin der gute Hirte« BWV 85 Bettina Pahn, Sopran · Juliane Sandberger, Alt Achim Kleinlein, Tenor · Eric Fergusson, Bariton Hamburger Camerata Matthias Hoffmann-Borggrefe, Leitung und Orgel Hauptpastor und Propst Johann Hinrich Claussen Sonntag, 25. Mai 2014 um 18 Uhr 3. Emporenkonzert 2014

Carl Philipp Emanuel Bach: Kammermusik zum 300. Geburtsjahr

Triosonaten Wq. 145 & 146 Sonaten für Orgel Wq. 70 und Flöte solo Wq. 132 Georg Philipp Telemann: Quartett G-Dur für Flöte, Oboe, Violine, Violoncello und B.c. Ulrike Höfs, Flöte · Marc Renner, Oboe Meike Thiessen, Violine · Sven Forsberg, Violoncello Matthias Hoffmann Borggrefe, Orgel und Cembalo Karten: € 12 – nur an der Abendkasse – kein Vorverkauf Sonnabend, 7. Juni 2014 um 19 Uhr

Carl Philipp Emanuel Bach: »Auferstehung und Himmelfahrt Jesu« Wtq 240 Sonja Adam, Sopran Michael Connaire, Tenor · Matthias Lüderitz, Bass Seniorenkantorei St. Nikolai Hamburger Camerata Matthias Hoffmann-Borggrefe, Dirigent Karten: € 19

Karten sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, z.B. Konzertkasse Gerdes (Tel. 45 33 26), unter www.Hauptkirche-StNikolai.de, Restkarten an der Abendkasse. Kein Vorverkauf im Kirchenbüro

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Metropolitan Artist & Concert Management


CPE Bach Klopstock

© Bach-Archiv Leipzig

&

Mittwoch, 14. Mai 2014 | 20.00 Uhr Christianskirche Ottensen · Klopstockplatz 2 · Hamburg

Sturm und Drang in Musik und Wort

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Flötenkonzert d-moll | Orgelkonzert G-Dur Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803) Religiöse Hymnen

Philipp Hochmair Sprecher

Matvey Demin Flöte

Sebastian Küchler-Blessing Orgel

Karten: 16 5 | ermäßigt 9 5 Konzertkasse Gerdes · Tel. 040.45 33 26 www.hamburgercamerata.com www.kirche-ottensen.de · www.cpebach.de

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Matthias Hoffmann-Borggrefe

Leitung Hamburger Camerata und Kantorei St. Nikolai

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Veranstalter

Eppendorfer Johanniskonzerte Ludolfstraße 66 · 20249 Hamburg

Mai 2014

Ludolfstraße 66 · 20249 Hamburg

Sonnabend, 3. Mai, 18.00 Uhr Musik für festliche Anlässe

Martina Hamberg-Möbius (Sopran), Rainer Thomsen (Orgel)

Sonnabend, 10. Mai, 18.00 Uhr “La Surprise” Der Name dieses Ensembles ist Programm: Anja Micheely, Ebba-Maria Künning-Zeijl, Hjördis Neumann und Martina Bergmann (Blockflöten) spielen ein überraschendes Programm mit Musik aus bis zu 5 Jahrhunderten, auf allen Blockflöten von der kleinen Sopranino bis hin zum 2 Meter-Subbass. Es wird auch Musik zu hören sein, von der Sie nie dachten, dass man sie auf Blockflöten spielen kann!

Sonnabend, 17. Mai, 18.00 Uhr Harfe trifft Violine

Werke von C. P. E. Bach & Saint-Saëns Gesine Dreyer (Harfe), Christiane Wulff (Violine)

Sonnabend, 24. Mai, 18.00 Uhr Chorkonzert

Werke von Bach ( Motette „Jesu, meine Freude”), Stanford & Dyrud HamburgVokal, Leitung: Matthias Mensching

Sonnabend, 31. Mai, 18.00 Uhr Goldbergstreichtrio Hamburg

Bach: Goldbergvariationen BWV 988 Dorothee Eychmüller (Violine), Andrea Hummel (Viola), Natalie Kaufmann (Violoncello) 52 Hamburg concerti 05.14


CARL-PHILIPP-EMANUELBACH-CHOR HAMBURG

Hamburg! Hafengeburtstag! Halleluja! Festliche Musik von G.F.Händel („Feuerwerksmusik“, „Halleluja“), G.Ph.Telemann, C.Ph.E.Bach, J.A.Hasse Andreas Fischer ORGEL Elbipolis Barockorchester Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

Nächste offene Schnupper-Chorprobe beim CPE-Bach-Chor am Freitag, 23. Mai 2014, 19.00 Uhr, im Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12!

Hansjörg Albrecht LEITUNG

Sonnabend, 10. Mai 2014, 20.00 Uhr Hamburg, Hauptkirche St. Katharinen Karten zu 12 – 22 – 30 – 38 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.eventim.de

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Veranstalter

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RELLINGER KIRCHE

9. -11. Mai 2014

Künstlerische Gesamtleitung: Luz LESKOWITZ Mitwirkende Künstler: Johannes HINTERHOLZER, Salzburg, Waldhorn / Naturhorn

FREITAG, 9. MAI, 19 UHR:

Glanzlichter aus vier Jahrhunderten

Mari KATO, Salzburg, Klavier Marat KHUSAENOV, Salzburg, Fagott Karl LEISTER, Berlin, Klarinette Joachim SCHÄFER, Dresden, Trompete

mit Werken von ANONYMUS, MOZART, HAYDN, KELLER, BELLINI und HERTEL

Oliver SCHMIDT, Rellingen, Cembalo

SAMSTAG, 10. MAI, 19 UHR:

TRIO VIBRANTE, Tokyo, Klaviertrio

Von Mozart bis Yashiro mit Werken von MOZART, REINECKE, YASHIRO und BEETHOVEN

SONNTAG, 11. MAI, 17 UHR:

Bläser-Sternstunde mit Werken von MOZART und BEETHOVEN

Isabella UNTERER, Salzburg, Oboe Arisa Yamamoto, Violine Toshiaki Takagi, Violoncello Yasuke Matsuda, Klavier • Preisträger des „2. Salzburg-Mozart Chamber Music Competition Tokyo 2013“ YAMAHA – GINZA

SALZBURGER SOLISTEN Luz Leskowitz, Violine Elena Issaenkova, Violine & Viola Tatiana Issaenkova, Violine & Viola Irina Smirnova, Violoncello Mette Hanskov, Kontrabass

Kartenbestellung und Festival-Informationen: Foto Gaedigk, Am Rathausplatz 17, 25462 Rellingen Telefon: 041 01 – 223 21 · E-mail: foto-gaedigk@t-online.de und über die Homepage des MRK www.mrk-rellingen.de Veranstalter: Kirchengemeinde Rellingen mit Unterstützung des MRK, Verein zur Förderung der Musik an der Rellinger Kirche e.V.

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Veranstalter

MUSIK IM MUSEUM Mai

PIANOON – MUSIK UND SPASS FÜR JUNG UND ALT 4.5. Sonntag, 15 Uhr Mozart – Heiter bis wolkig | Das C-Dur Streichquintett gespielt für kleine und große Leute | Dörte Walberg und Wolfgang Flies, Violine; Rainer Lechtenbrink und Claus Conrad, Viola und Gertraude Kabel, Violoncello. 16.30 Uhr: Musikwerkstatt – Junge Musiker stellen sich vor. Anmeldung für Spieler: Tel. 040 428 134-593. Im Museumseintritt inbegriffen. —— MASTER-PRÜFUNGSABEND HFMT 6.5. Dienstag, 19 Uhr Laura Latvaityte, Gesang. Klasse Prof. Tucker. Eintritt frei. —— STUDIO FÜR ALTE MUSIK | MEISTERKONZERT 15.5. Donnerstag, 20 Uhr C. P. E. Bach zum 300. Geburtsjahr | Peter Holtslag, Block- und Traversflöte; Tanja Becker-Bender, Violine; Gerhart Darmstadt, Barockvioloncello; Olaf van Gonnissen, Chitarra; Menno van Delft, Michael Fuerst und Carsten Lohff, Cembalo. Eintritt 5 € / erm. 3 € —— BACHELOR-PRÜFUNGSABEND HFMT 20.5. Dienstag, 19 Uhr Catherine Renno, Blockflöte. Klasse Prof. Peter Holtslag. Eintritt frei.

BACHELOR-PRÜFUNGSABEND HFMT 20.5. Dienstag, 20 Uhr Daniel Zimmermann, Cembalo. Klasse Prof. Menno van Delft. Eintritt frei. —— MUSIKALISCHE FÜHRUNGEN IN DER SAMMLUNG HISTORISCHER TASTENINSTRUMENTE 8.5. | 15.5. | 22.5. Donnerstag, 18 Uhr 10.5. | 24.5. Samstag, 16 Uhr 11.5. | 18.5. | 25.5. Sonntag, 16 Uhr Im Museumseintritt inbegriffen. —— AUSSTELLUNG „AUS DER SEELE MUSS MAN SPIELEN…“ KLANGWELT UND INSTRUMENTENBAU ZUR ZEIT C. P. E. BACHS bis 30.12.2014 Zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788) zeigt das MKG Musikinstrumente aus der Epoche des Spätbarock und der Empfindsamkeit. KOSTENLOSE AUDIOUND VIDEO-APP ZUR AUSSTELLUNG Für iPhone und Android. Download im iTunes Store oder Google Play Store.

iTunes Store

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Google Play Store


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Veranstalter

HAMBURGER KO N S E RVATO R I U M

H AU S F L AC H S L A N D

AKADEMIE & MUSIKSCHULE

Musikschule

Tag der offenen Tür Instrumente ausprobieren und kennenlernen

Samstag, 24. MAI 2014 11.00 bis 16.00 Uhr Bramfelder Straße 9, 22305 Hamburg

hamburger-konservatorium.de Tel. 040 870 877 – 11 oder – 22 Design:

| Illustration: KRIKEL – Kristina Nowothnig

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Einzelunterricht Eltern-Kind-Musizieren Musikalische Früherziehung Orientalischer Tanz Kinderchor zum Mitsingen Musik und Bewegung


24. und 25. MAI 2014 | Sa 18.00 | So 16.00 Uhr | Medienbunker

Wen die Muse geküsst ... KOMPONISTINNEN HABEN DAS WORT. Haben die Musen eigentlich immer nur Männer geküsst? Liest man die Liste öffentlich genannter »Komponisten« vergangener Tage, könnte man auf diesen Gedanken kommen. Inzwischen werden die großen Leistungen zahlreicher Komponistinnen mehr und mehr zutage befördert, aufgeführt und angemessen gewürdigt. So wartet das Trio Chaminade mit einem abwechslungsreichen Programm auf und präsentiert romantische und zeitgenössische Werke von Cécile Chaminade, Amy Beach, Clara Schumann, Camille van Lunen und der Blankeneserin Felicitas Kukuck. Eine Zusammenarbeit mit dem Verein Kammermusik heute e.V. mit dem TRIO CHAMINADE: JULIANE BERG Sopran | ANNETTE SCHÄFER Violine | ELKE SCHÄFER-LUDIN Klavier

21. und 22. JUNI 2014 | Sa 18.00 | So 16.00 Uhr

Gewaltenteilung NATURKRÄFTE IN MUSIK, BILD UND WORT MUSIK VON OLIVIER MESSIAEN – TAFELBILDER VON SABINE ENGEL BUNKERRAUSCHEN | Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock Karten zu € 22,00 (erm. 11,00 | KON-Studierende frei), Kartenreservierung auf bunkerrauschen.de und telefonisch unter 040 23 51 74 45

JAZZ

27. MAI 2014 | Di 19.30 Uhr | Medienbunker

Beatrice Asare-Lartey & Indian Tea Company PRÜFUNGSKONZERT JAZZ-GESANG. Nach ihrem Studium Jazz-Gesang am Hamburger Konservatorium präsentiert die aus Ghana stammende Jazzvokalistin Beatrice Asare-Lartey alle Facetten ihrer Kunst. Der Berliner Musikjournalist Matthias Entreß sieht in ihr »eine große Verheißung der gegenwärtigen Jazz-Szene«. Blues, Swing und moderner Jazz finden sich im Programm dieses Abschlusskonzerts. Hören Sie Arrangements aus dem Great American Songbook, Eigenkompositionen und Standards von Duke Ellington, Herbei Hancock und Miles Davis. Beatrice Asare-Lartey wird von einer sechsköpfigen Band begleitet, der auch Dozenten des Hamburger Konservatoriums angehören. Medienbunker | Feldstraße 66 | 20359 Hamburg | 4. Stock | Eintritt frei

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Veranstalter

Unter der Schirmherrschaft von Maestro Daniel Barenboim und der Argentinischen Botschaft präsentieren BB Promotion GmbH und Diego Romay in Kooperation mit Funke Media

Botschaft der Republik Argentinien

12. - 24.08.14 · Hamburgische Staatsoper www.tanguera-musical.de

„Der absolut

beste Comedy Act der Tanzwelt.“

THE TIMES, LONDON

26. - 31.08.14 Hamburgische Staatsoper Tickets: 040 - 35 68 68 · 040 - 450 118 676 · 01805 - 2001* www.bb-promotion.com 60 Hamburg concerti 05.14

*0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

BB Promotion GmbH and Les Ballets Trockadero de Monte Carlo present


HAMBURG · L AEISZHALLE

Sonntag, 4. Mai 2014, 15.00 Uhr

Franz Schubert

Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485

Joseph Haydn

Trompetenkonzert Es-Dur Trompete: Norbert Vohn

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Leitung: Heribert Beissel Schumacher, 34 30 44 Laeiszhalle, 35 76 66 66 Konzertkasse Gerdes Tel. 450 350 60 Kartenhaus, Gertigstr. 4 Tel. 2 70 11 69 Touristik Kontor Landungsbr. 4, 3 34 42 20 Theaterkasse im SEZ Cuxhavener Str. 335 Tel. 7 02 6314 Bestellhotline: 0180 / 5040300 (0,14 €/Min) (Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)

Internet: www.ADticket.de

Infos: www.klassische-philharmonie-bonn.de Infos: 040 / 56 6176

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Veranstalter

11.05.2014 | 18UHR

SONNTAGSKONZERTE IM SASEL - HAUS

Isabelle van Keulen, Violine | Elisabeth Kufferath, Viola Til Renner, Klarinette | Jens Plücker, Horn | Bence Bogányi, Fagott Amanda Anderson, Violoncello | Rüdiger Ludwig, Kontrabass

KAMMERSOLISTEN XXI Werke von Berwald, Rossini und Beethoven

Tickets unter 01805 / 178266* oder www.comfortticket.de | www.saselhaus.de *0,14€/MINUTE AUS DEM DEUTSCHEN FESTNETZ, ABWEICHUNG AUS MOBILFUNK MÖGLICH

Hamburger Orchestergemeinschaft gegr. 1904

Sinfoniekonzert am Sonntag, 4. Mai 2014 um 11 Uhr im Großen Saal der Laeiszhalle

Felix Mendelssohn Johann Nepomuk Hummel

Ouvertüre „Die Hebriden“ Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Solist Leitung

Josef Hufnagl (Trompete) Holger Kolodziej

Karten zu € 19,- (Schüler/Studenten € 7,-) beim Kartenservice www.hamburg-ticket.de, Tel. 688 555 und an der Tageskasse

62 Hamburg concerti 05.14


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FesTiVALs In Deutschland und Europa – wir stellen Ihnen die interessantesten Programme, Orte und Künstler vor

Foto: Stefan Gloede

Die Atmosphäre macht‘s: Open Air Konzert der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

28_Potsdam Glühwürmchen und Völkerverständigung Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci werden 60 und feiern das Mittelmeer 30_Ingolstadt Dem nachwuchs eine chance Die Audi Sommerkonzerte setzen auf die Jugend 32_zürich Das feuer des Prometheus Die Festspiele Zürich widmen sich in diesem Jahr dem mythischen Revolutionär 34_Bad arolsen Im Geiste der alten Griechen Dorothee Oberlinger setzt für die Arolser Barock-Festspiele

auf „Temperamente“ jeder Art Einzeltermine, Details, Tickets und vieles mehr auf www.concerti.de/festivalguide

Mai 2014 concerti  27


fEStiValGUidE

Wie für das Thema gemacht: das ägyptische Portal an der Orangerie

Glühwürmchen und Völkerverständigung BRanDEnBuRG Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

W

enn im illustren Park von Sanssouci zur Sommersonnenwende die Glühwürmchen streunen und die Wipfel rauschen, ist von fern her meistens auch irgendwo Musik zu vernehmen. Manchmal, bei ungünstigem Wind, dröhnen laute Bässe aus dem kleinen, aber feinen Szeneviertel der Brandenburger Vorstadt herüber, meistens jedoch sind die Musikfestspiele in der Nähe, die in diesem Jahr zum 60. Mal über den Weltkulturerbepark über sich hinaus wachsen. Preußens Potsdam tritt in der 28  concerti Mai 2014

überregionalen Wahrnehmung nicht sehr oft aus dem Schatten der nahen und kulturell fast übermächtigen Bundeshauptstadt. Seit 1954 aber erfüllen die Musikfestspiele in jedem Hochsommer auch die Bedürfnisse der Anspruchsvollen, weisen mit ihren thematisch geschickt gewählten Programmen dem Kenner einen landschaftlich reizvollen Weg aus dem Einerlei zusammengekaufter Stars hin zu einem Gesamtkunstwerk aus Musik, Natur und Architektur. Überhaupt beeindruckt vor allem die Atmosphäre, die sich vor

den Traumkulissen der Potsdamer Schlösser und Gärten ausbreitet. Neben Jazz zum Mittsommer im illuminierten Schlosspark Sanssouci sind die sogenannten Fahrradkonzerte eine Erfindung der Festspiele, um sich immer am Asphalt entlang den preußischen Schönheiten musikalisch zu nähern. Immer wieder findet das Festival erstaunliche Bezüge zu Potsdam selbst, das, abgesehen vielleicht von den berühmten Gastspielen der Bachfamilie, in der Musikgeschichte nicht gerade donnernde Revolutionen = Zeitraum

= Künstler

= Ort

Foto: Stefan Gloede

werden 60 und feiern das Mittelmeer. Von Christian Schmidt


ausgelöst hat. Architektonisch gibt es in der brandenburgischen Landeshauptstadt deutlich mehr Objekte zu bewundern, wenngleich sie sich im Wesentlichen an exterritorialen Vorbildern orientieren. Eine geradezu zwingende Verbindung hat die Stadt in dieser Hinsicht nach Italien und Griechenland; wenn es richtig Sommer wird auf märkischem Sand, entfaltet der Zauber der Schlossparks und historischen Stadtviertel fast selbst eine Anmutung mediterraner No­ blesse. Da träumt man sich an die Riviera ...

Es ist daher kein Wunder, dass sich die Festspiele auch einmal der begehrten Gegend rund um den schönsten Badesee Europas widmen. Unter dem Festivalmotto „Mittelmeer – Traum und Wirklichkeit“, das von der Antike bis zur Gegenwart zwischen Orient und Okzident so ziemlich gar nichts auslässt, geht die Reise vom polyphonen Volksgesang Sardiniens bis zum andalusischen Flamenco,

von den Liedern der sephardischen Juden bis zur italienischen Oper. „In mehr als 60 Veranstaltungen entdecken wir eine gemeinsame Geschichte kultureller Vielfalt, aus der sich angesichts aktueller Krisen Mut und Hoffnung schöpfen lassen.“ Höher könnte der Anspruch der künstlerischen Leiterin Andrea Palent wohl kaum sein. Und völkerverständigend ist die Künstlerliste tatsächlich: Neben Musikern aus der Türkei kommen Kollegen aus Frankreich, Griechenland, Italien, Israel, Malta, Marokko, Spanien, Tunesien und sogar aus Syrien. Denn der mediterrane Raum ist ja schon sehr lange ein Schmelztiegel der Kulturen: Letztlich steckte an fast jeder Ecke des Meeres eine eigene Kultur ihre Fahne in den Strandsand. Bis heute sind Kriegsherde und Olivenhaine identische Orte, findet der Wettbewerb der Religionen zugleich im Insel-, Obst- und Urlaubsparadies statt. Was könnte für die Gegenüberstellung unterschiedlichster musi-

kalischer Prägungen passender sein als die Kulissen der Römischen Bäder oder des Sizilianischen Gartens? ... und ist so gut wie da

Es ist schon eine Kunst, wie man in nur sechzehn Tagen so viele spannende Aspekte auf charmante Weise anklingen lassen kann. Zwischen OpernPastiches, Sonnenaufgang am Marmorpalais, einer Nacht der Antike in der Bildergalerie von Sanssouci, dem Götterfest für Kinder oder einer Fête Méditerranée ist kaum zu überblicken, was nun als erstes zu entdecken sei. Wer aber von all diesen Eindrücken Entspannung sucht, der findet sie, indem er einfach im letzten Licht eines stillen Juniabends im Schlosspark Sanssouci wandelt. Glühwürmchen trifft er dort in jedem Fall – und zauberhafte Ruhe. Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci 13.6. - 29.6.2014 Nuria Rial, L‘Arpeggiata, Christina Pluhar, Hespèrion XXI, Jordi Savall, Graindelavoix, Avi Avital, Quadro Nuevo, Voca me, La Ritirata u.a.

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Mai 2014 concerti  29


fEStiValGUidE

Dem nachwuchs eine chance BaYERn Die audi Sommerkonzerte setzen auf die Jugend.

Von Klemens Hippel

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it großen Stars ein Publikum anzulocken, verstehen zahlreiche Festivals in aller Welt. Und das Programm dann mit jungen Künstlern zu bereichern, ist auch nichts Seltenes. Doch dafür auf ein eigenes Ensemble zurückzugreifen, ist etwas Besonderes. Mit der 2007 gegründeten Jugendchorakademie haben die Audi Sommerkonzerte genau diese Möglichkeit: 80 Sängerinnen und Sänger zwischen 16 und 27 Jahren genießen übers Jahr neben cho-

30 concerti Mai 2014

rischer Arbeit auch Einzelunterricht und Stimmbildung. Die Ergebnisse können sich dann u.a. bei den Sommerkonzerten hören lassen. Ein ambitionierter Jugendchor: volles Programm, Zusammenarbeit mit Profis

In diesem Jahr stehen gleich zwei Mega-Aufgaben an: Im Abstand von nur drei Tagen sind Mahlers Auferstehungssinfonie und Dvorˇáks Requiem zu meistern – nachdem man gerade erst eine Matthäuspas-

sion mit der Berliner Akademie für Alte Musik zu erarbeiten hatte. Und dabei gilt es auch noch, mit internationalen Stars zusammenzuarbeiten und neben ihnen zu bestehen. Wie sehr diese Aufgabe die jungen Sängerinnen und Sänger beflügelt, war in der Matthäuspassion deutlich zu hören, die im März in Berlin aufgeführt worden war. Präzise Intonation, Disziplin und ausgeglichene, gleich gute Männer- und Frauenstimmen (was man nicht von jedem Amateur-En= Zeitraum

= Künstler

= Ort

Foto: Audi AG

Singt auch bei den Sommerkonzerten: die Audi Jugendchorakademie


semble behaupten kann) prägten das Konzert. Möglich macht dieses Niveau ein Mann mit einer ebenfalls außergewöhnlichen Karriere: Martin Steidler. Der bisher einzige Chef der Jugendchorakademie war jahrelang Musiklehrer an einem Gymnasium, ehe er 2008 zum Professor an die Münchner Hochschule berufen wurde. Ein Mann also, der sowohl mit Amateuren als auch mit Profis zusammenzuarbeiten gelernt hat. Und einer, der seinen Projekten treu bleibt: Sein 1993 gegründetes Heinrich-Schütz-Ensemble leitet er bis heute. Höhepunkt f��r die jungen Sänger: Kent Nagano dirigert

Die Konzerte der Jugendchorakademie sind Teil eines „Festivals im Festival“, als dessen künstlerischer Leiter Kent Nagano für die nächsten drei Jahre gewonnen werden konnte. Der hatte schon 2010 erstmals mit dem Ensemble zusammengearbeitet. Später sang man für den Papst in Rom (die CD soll pünktlich zum Festivalbeginn auf den Markt kommen), reiste nach Asien und Italien. Bei den Sommerkonzerten widmet der Chor sich jetzt gemeinsam dem Thema „Leben und Tod“, wobei man in der Auferstehungssinfonie und Dvorˇáks Requiem zwei ganz unterschiedliche Blicke auf das Thema werfen kann: Beim Begräbnis Hans von Bülows 1894 hatte Mahler die Eingebung für das Finale seiner zweiten Sinfonie, das die Auferstehung thematisiert – das Orchester endet im Fortissimo mit der Anweisung „scharf abreißen“. Das 1890 fertig gestellte Requiem lässt dagegen den Chor im

Pianissimo mit der Hoffnung auf das ewige Licht enden. Dass dieses „Vorsprung-Festival“ seinen Namen in Anlehnung an den Audi-Werbeslogan „Vorsprung durch Technik“ bekam, ist kaum zu übersehen. Doch für Nagano geht es bei der Zusammenarbeit mit jungen Künstlern nicht um handwerklich-technische Fragen. Sie ist für ihn die „Gelegenheit, musikalische Erfahrungen mit Musikern von Weltruf zu teilen, die für Traditionen stehen, von denen ich hoffe, dass sie die jungen Sänger für ihr weiteres Leben prägen werden. Das Vorsprung-Festival bietet eine Plattform, auf der ich programmatische und künstlerische Ideen für Ingolstadt präsentieren werde“. Die Sommerkonzerte laden mit insgesamt 15 Veranstaltungen

nach Ingolstadt und Umgebung, vom Open-Air-Konzert im Klenze-Park bis zur Schutzengelkirche in Eichstätt. Und neben Stars wie Piotr Beczala, Cameron Carpenter oder Ian Bostridge ist dabei auch noch ein weiteres hauseigenes Ensemble vertreten: Die Audi Bläserphilharmonie, die bereits 1962 gegründet wurde. Was damals in vielen Betrieben verbreitet war, ist heute eine echte Rarität. Wobei man auch in der Bläserphilharmonie auf Nachhaltigkeit setzt: Der aktuelle Leiter ist erst der vierte in über 50 Jahren.

Audi Sommerkonzerte 25.6. - 28.7.2014 Kent Nagano, Cameron Carpenter, Audi Jugendchorakademie, Ian Bostridge, Rudolf Buchbinder u.a. Ingolstadt, Eichstätt, Leitheim

Harnoncourt dirigiert „The Fairy Queen“ Im Zauber der Natur

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Mai 2014 concerti   31


fEStiValGUidE

Das feuer des Prometheus ScHWEIz Die festspiele zürich widmen sich in diesem Jahr dem mythischen Revolutionär. Von Matthias Nöther

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rometheus – das ist in der antiken Mythologie jener aufsässige Mann, der den Göttern das Feuer raubte und es den Menschen brachte. Gerade im fortschrittsgläubigen 20. Jahrhundert wurde die Figur als Prototyp des modernen Kulturstifters begriffen. „Der mythische Titan Prometheus kann durchaus als Säulenheiliger der Moderne gelten“, sagt Rüdiger Safranski. Der Philosoph hält den Eröffnungsvortrag bei den Festspielen Zürich 2014, die unter dem Motto „Prometheus – Entfesselung der Kräfte“ stehen. Prometheus, so Safranski, stehe auch für die Probleme, die wir mit solchem

Fortschritt haben. Zur Strafe für die technische Ausstattung der Menschheit sei er bekanntlich von den Göttern an den Felsen geschmiedet worden. „Prometheus verlor also seine Freiheit. Was uns auch passieren kann, wenn wir nicht die Technik, sondern die Technik uns beherrscht.“ Vielfalt der Künste: Musik, Theater, bildende Kunst

Neben der Tonhalle Zürich, dem Opern- und dem Schauspielhaus sind es viele kleine Kulturinstitutionen der Stadt, die das Festival mit seinem anspruchsvollen Motto mitgestalten. Die Universität Zürich hat

eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Archipel Prometheus“ konzipiert, die mit vier musikalisch ergänzten Themeninseln unterschiedliche Aspekte des Prometheus-Stoffes im Wechsel der historischen Epochen beleuchtet. Eine Kabinettausstellung im Kunsthaus reflektiert den Wandel der künstlerischen Beschäftigung mit der Figur des Prometheus, indem sie Gemälde und Zeichnungen von Johann Heinrich Füssli mit einem eindrucksvollen Werk der Gegenwartskunst von Javier Téllez konfrontiert. Diverse Theateraufführungen beleuchten das Festspielmotto ganz aus heuti-

Foto: Philipp Ottendörfer

Alle Künste dabei: Videoinstallation am Museum Rietberg

32  concerti Mai 2014

= Zeitraum

= Künstler

= Ort


ger künstlerischer Sicht. Im Schiffbau zeigt das Multiplayer-Video-Stück „Situation Rooms“ der Gruppe Rimini Protokoll die Schattenseiten des „prometheischen Feuers“. Das Publikum begegnet Personen, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden, und erlebt die globalisierte Welt der Herrschenden und Flüchtenden hautnah mit. Inspiration Prometheus: Beethoven – Skrjabin – Nono

Eine entscheidende Rolle spielen in Zürich die drei großen Komponisten, die sich intensiv mit dem Prometheus-Thema auseinandergesetzt haben: Ludwig van Beethoven, Alexander Skrjabin und Luigi Nono. Der Höhe- und Angelpunkt der diesjährigen Festspiele wird in der Tonhalle am 2. Juli die Aufführung von Luigi Nonos großem Orchesterwerk Prometeo – Tragedia dell‘ ascolto sein, unter Leitung des Dirigenten Ingo Metzmacher. Diese „Hör-Tragödie“ aus dem Jahr 1985 ist sicherlich ein Schlüsselwerk der Avantgarde der jüngeren Musikgeschichte. Elmar Weingarten, Intendant der Tonhalle-Gesellschaft, unterstreicht sein besonderes Verhältnis zu Prometeo und zu dessen Schöpfer: „Die Begegnung mit Luigi Nono hat mich geprägt in meiner Haltung, dass man versuchen muss, den Menschen das wirklich Essentielle von Musik zu vermitteln.“ Nonos PrometeoKomposition ist ein musikalisch kompromissloser Versuch, die großen Themen der Menschheit zum Klingen und zur Sprache zu bringen. Eine besondere Rolle spielt bei der

Umsetzung der jeweilige Raum mit seinen akustischen Besonderheiten – er wird als eine „eigene Stimme“ in die Musik einbezogen. Luigi Nono und seinem Werk widmen sich weitere Veranstaltungen, etwa ein Konzert mit dem Streichquartett Fragmente – Stille, An Diotima, gespielt vom Quatuor Diotima. Eine Matinee der Reihe „Wahlverwandtschaften – Literatur und Musik“ geht Nonos literarischen und musikalischen Inspirationsquellen für seinen Prometeo nach, unter Mitwirkung von Nonos Freund, dem Komponisten Helmut Lachenmann. Das Tonhalle-Orchester unter seinem scheidenden Leiter David Zinman widmet sich neben dem Abschluss eines hauseigenen Beethoven-Zyklus Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie und lässt in Ergänzung zu Nonos Prometeo eine positive musikalische Utopie erstrahlen. Der dritte große Prometheus-Komponist, Alexander Skrjabin, ist das Thema in einem Vortrag des Komponisten und Pianisten Stefan Wirth mit Musikbeispielen. Seinen berühmten Prometheus-Akkord baute Skrjabin in verschiedene Werke ein. Skrjabin, der sich selbst in seiner Funktion als Künstler als messianischer Heilsbringer der Menschheit sah, hat sich wohl von allen Komponisten der Moderne am stärksten mit der Figur des Prometheus identifiziert. Festspiele Zürich 13.6. - 13.7.2014 David Zinman, Maria João Pires, Matthias Goerne, Fabio Luisi u.a. Konzerte, Oper, Ausstellungen, Theater, Literatur, Tanz

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9. – 24. August 2014 KAmmermusiK in Königlicher umgeBung

Künstlerische leitung: JAn VOgler cOmpOser-in-residence: dAVid philip hefti Künstler: BAiBA sKride, AlexAnder sitKOVetsKy, mirA WAng, KAi VOgler, rOBertO diAz, JAn VOgler, nAtAlie clein, hArriet KriJgh, lise de lA sAlle, mArtin stAdtfeld, Antti siirAlA, dAniel OttensAmer, heinrich schiff, mArie Bäumer u. a. ticKets: (0351) 810 54 95 WWW.mOritzBurgfestiVAl.de

Mai 2014 concerti  33


Festivalguide

Herz und zentrale Spielstätte der Arolser Festspiele: das Barockschloss der Fürsten zu Waldeck und Pyrmont

hessen Dorothee Oberlinger setzt für die Arolser

Barock-Festspiele auf »Temperamente« jeder Art

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oderne Zeitgenossen könnten angesichts der Leitidee „Temperamente“ versucht sein, von einer „Psycho-Nummer“ zu sprechen. Indes hat sich Dorothee Oberlinger für das Motto der 29. Bad Arolser BarockFestspiele im Grunde nur der alten Griechen besonnen: War es doch Hippokrates von Kos, der um 400 v. Chr. erstmals die Temperamentenlehre formulierte, mit der sich dann die Komponisten der Barockzeit für ihre Werke intensiv auseinandersetzten. „Affekt und Rhetorik bilden das Herzstück ihrer Musik“, erläutert die künstlerische Leiterin – und natürlich auch einer jeden Interpretation derselbigen. Zwischen Wäldern und Dörfern

Sollten sie zumindest, doch dafür hat die international ge34 concerti Mai 2014

feierte Barockflötistin auch 2014 wieder aus der Barock­ szene diverse renommierte Solisten wie Cembalist Andreas Staier und Ensembles wie Concerto Köln ins „Waldecker Land“ eingeladen. Hier im Herzen der Republik, wo Wälder und Dörfer noch immer die Landschaft prägen, wo einst die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont herrschten und ihre Nachfahren bis heute in jener prächtigen Barockresidenz wohnen, die den zentralen Veranstaltungsort der Festspiele bildet und das Museum für den berühmtesten Sohn der Stadt beherbergt: den klassizistischen Bildhauer Christian Daniel Rauch. Doch über das wunderschöne Schloss hinaus ist Oberlinger auch daran gelegen, das Landstädtchen in das Festival einzubinden, und so sind Künstler wie Tenor Marco Be-

asley und das Ensemble Accordone im Hotel zu erleben oder die niederländischen Formationen Concerto Palatino und L’Armonia Sonora in der Stadtkirche. Vielseitiges Rahmenprogramm

Und damit Bad Arolsen nicht einfach ein Festival übergestülpt bekommt, sondern die Besucher den Ort im nordwestlichen Zipfel Hessens auch kennen- und schätzen lernen, gibt es während der fünf Tage über die Barockmusik hinaus ein vielseitiges Programm mit Künstlergesprächen, Ausstellungen und Veranstaltungen von Jazztanz bis Chanson sowie Führungen durch Schloss, Stadt und Waldecker Land. Schließlich sollen die Temperamente ja in ihrer Gänze erschlossen werden – und das hieß schon bei den alten Griechen Feuer und Wasser zuChristoph Forsthoff gleich. Arolser Barock-Festspiele 18.6. - 22.6.2014 Dorothee Oberlinger, Bell’Arte Salzburg, Andreas Staier, Concerto Köln, Gemma Bertagnolli u.a. Bad Arolsen = Zeitraum

= Künstler

= Ort

Foto: Touristik-Service Bad Arolsen

Im Geiste der alten Griechen


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Die Welt ist abhanden gekommen Elitärer Zirkel? Intendanten und Musiker diskutieren, wie sie Konzerte für mehr Menschen öffnen können. Es wird Zeit, dass sie auch handeln. Von Friederike Holm

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ch glaube, wir Künstler müssen viel mehr auf Augenhöhe mit dem Publikum kommunizieren. In Kontakt treten, auch mal etwas erklären und mit allen Mitteln die eigene Leidenschaft transportieren.“ Was der Schlagzeuger Martin Grubinger hier am Rande einer Konferenz über Innovation im Konzertleben beim „Heidelberger Frühling“ formulierte, kreist um ein wichtiges Thema: Partizipation. Was damit gemeint ist: Das Publikum soll teilhaben, soll sich involviert und angesprochen, in den künstlerischen Prozess einbezogen fühlen. Es beschreibt die Herausforderung, die sie alle umtreiben sollte, die Orchester, Festivals und Konzerthäuser, die sich ihr zukünftiges Publikum sichern wollen. Denn: Es gibt nicht außerordentlich viele Musiker, die willens und in der Lage zu dieser Art von Kommunikation sind.

es im 19. Jahrhundert zum die dem demokratischen AnSelbstverständnis des Bil­ spruch unserer Zeit entspredungs­bürgertums, sich im Kon- chen, weil man nicht zunächst zertsaal zu zeigen, hat diese – wie im klassischen Konzert – gesellschaftliche Gruppe heute einen Verhaltenskodex versteganz andere Orte der Repräsen- hen und lernen muss, um da­ran tation und Kommunikation teilzuhaben. gefunden: Wo sind sie, die gut ausgebildeten, gut verdienen- Kommunikation allerorten – den Leute zwischen 30 und 60, nur nicht im Konzert die Zielgruppe, die jeder Kon- Nehmen wir zum Vergleich ein zertveranstalter gerne errei- Jazz-Konzert: Hier ist es üblich, chen würde? Jedenfalls selten dass einer der Musiker das im Konzertsaal – es gibt Wort an das Publikum richtet, schließlich zig alternative For- mit den Zuhörern einen Konmen der Zerstreuung und Frei- takt herstellt. Was für eine zeitgestaltung. Alternativen, Wirkung dies auch im klassi-

Warum das ein Problem ist? Während sich die moderne Gesellschaft rasant verändert, zelebriert das klassische Konzert seit über 100 Jahren das immer gleiche Ritual. Gehörte 36  concerti Mai 2014

Die Suche nach Innovation: Diskussion beim »Heidelberger Frühling«

Fotos: Frank Stefan Kimmel

Konzertbesuch im Bildungs­ kanon? Fehlanzeige


schen Konzert hat, kann man in den seltenen solcher Fälle beobachten, etwa wenn ein Solist seine Zugabe ankündigt und vielleicht sogar mit einem Halbsatz kommentiert: Sofort geht ein aufgeregtes Raunen durch die Reihen – das Publikum fühlt sich auf ganz andere Weise angesprochen. Und noch ein kleines Beispiel: Wurden Kinder etwa in den 1950er Jahren bei Mahlzeiten, in der Schule oder Kirche zum Stillsitzen erzogen, verlor diese Disziplin nach und nach an Bedeutung. Das heißt nicht, dass dieses Verhalten heute in einem Konzert nicht mehr erwartet werden kann und sollte. Aber bei der Frage, inwiefern klassische Musik in einem Konzert mit einem Wohlbefinden rezipiert wird und welche Aufmerksamkeitsspannen man voraussetzen kann, müssen solche gesellschaftlichen Faktoren bedacht werden. Ganz abgesehen davon war es etwa im 17. Jahrhundert üblich, zur Musik auch Speis und Trank zu konsumieren. Fort-

während veränderten sich seit- haus Berlin bis zur Alten Oper dem die kulturellen, soziologi- Frankfurt. Inwiefern ist Kunst schen und ökonomischen Be- ein Spiegel gesellschaftlichen dingungen, unter denen Musik Wandels? Welche Relevanz hat gespielt und gehört wurde. Vor sie für jetzige und zukünftige gut 100 Jahren jedoch nahm Generationen? Welche Innovadiese Evolution ein Ende – je- tionen im Konzertleben gibt es, denfalls in Bezug auf das klas- um genau diese zu stärken? Zu sische Sinfoniekonzert. Somit letzterem Thema wurden alle ist es nicht verwunderlich, dass Besucher der Konferenz bereits viele junge Menschen dieses im Vorfeld befragt. Die Antworals anachronistisch und über- ten kreisen immer wieder um holt empfinden. Lässt sich die- die gleichen Punkte: neue Konse Generation jedoch nicht für zertformate kreieren, Rituale die Musik begeistern, weil sie aufbrechen, mehr Kommuniüberhaupt gar nicht erst damit kation mit dem Publikum: in Berührung kommt, wird das „Kein Frontalunterricht, Publiklassische Konzertleben in we- kum beteiligen, andere Künste nigen Jahrzehnten ein Problem einbeziehen“. Womit wir wiehaben. der beim Schlüsselwort wären: Partizipation. Oder wie es ArDas ewige Ritual: Hörst Du chitekt Daniel Libeskind, Starnoch oder schläfst Du schon? gast auf der Konferenz, formuGenau um diese Themen ging lierte: „Man muss die Aura es bei der schon erwähnten demystifizieren.“ Die Aura des Heidelberg Music Conference unantastbaren Meisterwerks im März, bei der das Intendan- und Künstlers. Was er damit ten-Who is who des gesamten fordert, ist nicht weniger, als deutschsprachigen Raums ver- Risiken einzugehen, Außenstesammelt war – vom Schleswig- hende in den Schaffensprozess Holstein Musik Festival bis zur zu involvieren, Neues auszuTonhalle Zürich, vom Konzert- probieren – auch auf die Gefahr hin, damit zu scheitern. Erlauben Subventionen innovative Gedanken?

Diskutierte auch mit: Architekt und Querdenker Daniel Libeskind

Was in den darauf folgenden Panels diskutiert wurde, klang weit weniger revolutionär. Über Marketing und Verpackung wurde viel diskutiert, konkrete Beispiele von innovativen Konzertideen kamen so gut wie nicht vor. Nach zwei Tagen geballtem IntendantenAustausch bleibt vor allem eine Erkenntnis: Dass Innovationen nicht unbedingt in den subventionsgesicherten Tankern zu suchen sind. Ja, es gibt sie, die öffentlichen Generalproben, die Kinder-, Teatime-, Lunch­ Mai 2014 concerti   37


essay

Totschlagargumente: Keine Zeit, kein Interesse, zu teuer. Aber nennenswerte Anteile der Befragten nennen auch Gründe, die den Veranstaltern zu denken geben sollten: Ich nehme die Werbung dafür nicht wahr (25%), die Inhalte werden nicht verständlich erläutert (19%) oder die elitäre Atmosphäre (13%). So kommen 65 Prozent der Befragten zu dem Schluss, dass Konzerthäuser mehr dafür tun müssen, klassische Musik zugänglich zu machen.

Sie lassen sich in die musikalischen Karten gucken: das Hamburger Ensemble Resonanz beim Proben und »urban string«

konzerte und wie sie alle heißen. Aber wird hier wirklich ein neues Publikum angesprochen oder bleibt man nicht lieber unter seinesgleichen? Und wie nachhaltig sind solche Formate? Sehen die Konzerthäuser vielleicht auch gar nicht ihre Aufgabe darin, ein anderes als das „Premium“-Segment anzusprechen? Das wäre gefährlich: Erst kürzlich hat wieder eine Studie belegt, dass es gerade in der 38 concerti Mai 2014

jungen Generation längst nicht mehr selbstverständlich ist, klassische Musik live zu konsumieren: Jeder fünfte Deutsche hat im vergangenen Jahr ein Konzert besucht, bei den unter 30-Jährigen nur jeder zehnte. Das Positive jedoch: 88 Prozent der Befragten gaben an, dass klassische Musik in ihren Augen ein wichtiges kulturelles Erbe sei. Aber wenn es so wichtig ist, warum gehen sie dann nicht ins Konzert? Die

Durchgeführt wurde die forsaUmfrage vor einem halben Jahr von der Hamburger KörberStiftung, die im Januar dieses Jahres auch wieder Konzertveranstalter zum Symposium „The Art of Music Education“ zusammenrief. Im Kern ging es hier um die gleichen Fragen wie in Heidelberg: Inwiefern kann Musik die Gesellschaft, in der sie entsteht, widerspiegeln? Wie kann in Konzerten eine Atmosphäre geschaffen werden, die einlädt und nicht abschreckt? Auch hier zeigte sich: Neue Ideen kommen eher aus der freien Szene, die sich notgedrungen Gedanken um ihr Publikum macht, weil sie sich nicht auf Subventionen ausruhen kann. Hier gäbe es längst erfolgreiche Formate zu begutachten. Zum Beispiel vom Ensemble Resonanz. Die Hamburger Musiker haben wie kaum ein anderes Ensemble die Partizipation des Publikums zu ihrem Prinzip erhoben, nicht nur aus einer ökonomischen Notwendigkeit, sondern aus einem künstlerischen Selbstverständnis heraus. Neben den Konzer-

Fotos: Jann Wilken, Alex Brown

Bewegung: Innovationsdruck in der freien Szene


ten in der Laeisz­halle (und anderen Konzerthäusern Europas) bespielen die Streicher seit drei Jahren das Haus 73 im Szenestadtteil Sternschanze. Und hier hat das Ensemble nicht nur räumlich den Schritt aus dem Elfenbeinturm heraus vollzogen. Wo sonst alternative Bands spielen, „Tatort“ und Fußball geguckt oder zu lauter Musik getanzt wird, spielen die Resonanzler Cage und Pachelbel. Das Interessante: Das junge Publikum unterscheidet sich nicht von dem, was sonst an diesen Ort kommt. Das Konzert beginnt zu später Stunde, das Weinglas darf mit an den Platz und reihum moderiert einer der Musiker das Programm – keine Hochglanzperformance, sondern ein authentischer Einblick in die Musikwerkstatt. Einladen – so klappt‘s auch mit den Nachbarn

Den gewährt das Ensemble auch in einer Probe vor jedem Laeiszhallenauftritt und erreicht damit das Publikum vor der Haustür. Zum Beispiel Ant­ je Remglock, eine rüstige Rentnerin, die von sich selbst sagt, dass sie mit Klassik „nie was am Hut hatte“. Sie wohnt schräg gegenüber vom Haus 73, und man merkt ihr an, dass sie nicht zufällig dort wohnt, wo regelmäßig gegen die sogenannte Gentrifizierung und für das Bleiberecht von Flüchtlingen demonstriert wird. „Mich hat das einfach neugierig gemacht“, erklärt sie. „Eher zufällig im Vorbeigehen habe ich gesehen, dass man hier Musikern beim Proben zuhören kann. Die sind so voller Elan – das macht einfach Spaß!“ Seitdem verpasst sie kaum eines der Resonanz-Konzerte.

Was dem Ensemble Resonanz hier gelingt, ist das, was Partizipation im besten Sinne meint: Sich zu öffnen gegenüber der Lebenswirklichkeit, die außerhalb der Klassikenklave herrscht und so ein (neues) Publikum für klassische Musik zu begeistern. Es wird Zeit, dass wir mehr solcher Geschichten zu erzählen haben. Konzert-TIPPs

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Herrschaftszeiten! Händel Royal Künstlerischer Leiter: Laurence Cummings

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Mai 2014 concerti   39


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Welch eine Kostbarkeit!

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enn uns Franz Schubert in seinen Liedern von der Jugend erzählt, steht himmelsstürmende Ekstase wie selbstverständlich neben tiefem Todesbewusstsein, gar keinem bitteren freilich, sondern im wienerischen Sinne einer verschatteten Heiterkeit. Wenn Schubert dann gar die Poesie des alten Goethe in gar nicht unterwürfige, sondern gar eigensinnig seelenvolle Töne setzt, gibt er dem Geheimrat dessen verflo40 concerti Mai 2014

gene und doch so sehr ersehnte Jugendlichkeit zurück. Frischer, heutiger, glaubwürdiger kann der Klassiker Goethe nicht klingen als in den kongenialen Anverwandlungen des jede Gemütsregung auslotenden Romantikers Schubert. Matthias Goerne und seinen nie servilen pianistischen Partnern gelingt nun ihrerseits eine Vergegenwärtigung des Kunstliedes, der alles Gekünstelte und kammersängerisch Säuselnde gewichen ist – zuguns-

ten einer interpretatorischen Natürlichkeit, wahren Hintergründigkeit und intensivierenden Zurücknahme. Goernes leise und sehr leise Töne, umflort von einer reichen Palette pianistischer Farben, verströmen zugleich Wärme, Substanz und Textklarheit. Welch‘ Wonne, welch‘ Kostbarkeit ist diese Doppel-CD. Peter Krause Schubert: Wanderers nachtlied u.a. Matthias Goerne (Bariton), Helmut Deutsch, Eric Schneider (Klavier) harmonia mundi (2 CDs)

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Foto: Marco Borggreve

cD DES MOnaTS Matthias Goerne entdeckt die wienerisch verschattete Heiterkeit Franz Schuberts


Russischer Romantiker

chapeau, Monsieur chamayou!

Doppelte Entdeckung

Homage to Horowitz – Werke von Scarlatti, cimarosa, liszt, chopin, Skrjabin & Rosenblatt Nikolai Tokarev (Klavier) Sony Classical

Schubert: Wandererfantasie D 760, 12 ländler D 790, Schubert/liszt: auf dem Wasser zu singen, litanei u.a. Bertrand Chamayou (Klavier) Erato

Heinrich & Elisabeth von Herzogenberg: Sämtliche Klavierwerke Nataša Veljković (Klavier) cpo (3 CDs)

Liszt, Chopin und Skrjabin – Paradestücke seines großen Vorbilds Vladimir Horowitz hat der 30-jährige Pianist Nikolai Tokarev auf diesem Album vereint. Wo Horowitz markant phrasiert und dynamisch bis zum Äußersten geht, bevorzugt Tokarev einen homogeneren Klang. Fließender, vorwärtsdrängender gestaltet er sein Spiel, zuweilen auch auf Kosten der Nachhaltigkeit interessanter Zwischentöne. Trotzdem ist das Album unbedingt hörenswert. Die Sonaten Scarlattis und Cimarosas atmen kantable Leichtigkeit, und Rosenblatts angejazzte Liszt-Fantasie hinterlässt einen bleibenden Eindruck. (SI)

Von „himmlischen Längen“ schwärmte Schumann hinsichtlich Schuberts 8. Sinfonie. Was nicht heißt, dass es in den Werken des Wieners nicht auch sehr irdische Längen gäbe – zumindest wenn der Interpret diesen nicht voll sprühender Intensität begegnet. Bertrand Chamayou gelingt eben diese kontrastreiche Auseinandersetzung, ohne dass er dafür Extrempositionen beziehen müsste. Vielmehr zeigt sich der 32-Jährige als ebenso sensibler wie konzentrierter, stilsicherer wie uneitler Musiker, der um den Reiz der lautmalerischen Klangfarben weiß. Sei es als schroffer Motoriker oder als Träumer. (CF)

Schon einmal von Heinrich von Herzogenberg gehört? Der in Graz geborene Musiker hat für das Klavier erfrischende Werke geschrieben, die den Tiefgang markanter Charakterstücke mit dem Charme von Impromptus verbinden. Nataša Veljković hat diese wieder ausgegraben, zudem Klavierstücke von Elisabeth von Herzogenberg, die sich keineswegs neben ihrem Mann verstecken musste. Auf drei CDs bewältigt Veljković den Parcours durch das pianistische Werk des Ehepaars mit großer Souveränität. Sie erreicht einen natürlichen Fluss, leicht und unprätentiös – was ja zumeist das Schwerste ist. (EW)

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Mozart war von Bachs Wohltemperiertem Klavier so begeistert, dass er Streicherarrangements für Aufführungen im privaten Kreis anfertigte, die auf dieser CD zu hören sind. Nicht jeder Fuge ist eine Transkription des originalen Präludiums vorangestellt, sondern ein Adagio, über dessen Herkunft sich freilich trefflich streiten ließe ...

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24/02/14 15:14 Mai 2014 concerti   41


rEZEnSionEn

Edelstein ohne feinschliff

leider nur ordentliche Konfektion

Böhmisch musikantisch

Pace mi dio... arien von Verdi, Puccini, cilea, catalani & leoncavallo Dinara Alieva (Sopran), Czech National Symphony Orchestra, Marcello Rota (Leitung). Delos

Weinberger: Schwanda, der Dudelsackpfeifer Christoph Pohl (Bariton), Staatskapelle Dresden, Constantin Trinks (Leitung) u.a. Profil Medien (2 CDs)

Glass: Galileo Galilei Richard Troxell, Lindsay Ohse, André Chiang, Nicholas Nelson u.a. Portland Opera Orchestra, Anne Manson (Leitung). Orange Mountain Music (2 CDs)

Da gibt es nun wieder eine üppige, runde und dunkle Sopranstimme aus dem Osten. Die in Baku geborene Dinara Alieva wird bereits mit Superlativen bedacht, und doch ist ihre Debüt-CD eine Enttäuschung. Hier ist zwar ein Edelstein zu bestaunen, nur fehlt ihm der Feinschliff. Verdis Violetta singt die attraktive Brünette viel zu eindimensional. Von Rollenidentifikation und Raffinesse ist wenig zu spüren. Stattdessen erleben wir bei Puccini Alievas wohlig wollüstiges Baden in stimmlicher Schönheit. Die Sängerin gleicht einem großen Versprechen, das – noch – nicht eingelöst wird. (PK)

Dieser aus jeder Pore der Partitur strömende Charme, diese musikantische Inspiriertheit, diese mitreißende Melodik machen Jaromir Weinberger (1896 - 1967) zum idealtypischen Komponisten aus Böhmen. Die Komische Oper um den legendären Dudelsackspieler Schwanda ist ein Juwel – mit ihrer Farbenpracht der Instrumentation, dem volkstümlichen Ton und jenem Schuss Sentiment, der direkt zu Herzen geht. Die Staatskapelle Dresden musiziert ebenso hingebungsvoll wie das Ensemble um den baritonalen Sympathieträger Christoph Pohl und den verführerischen Tenor des Ladislav Elgr singt. (PK)

Eine schnurrende Opernmaschine: Philip Glass ist der Rossini unserer Tage, unfassbar produktiv. Seine Oper Galileo Galilei, 2002 uraufgeführt, präsentiert in der für Glass typischen Dramaturgie schlaglichtartig teils anhand historischer Textzeugnisse das Leben des Mannes, der ein neues Weltbild begründete. Was jedoch fehlt, ist die Sogwirkung früher Werke wie Einstein on the Beach oder Akhnaten. Dieses Werk wirkt zu glatt, die Singstimmen sind zu stark an gängigen Opernkonventionen orientiert. Wacker schlagen sich die Kräfte der Portland Opera bei dieser ambitionierten Ersteinspielung. (EW)

nicht ganz fertig geprobt

Schweizer Brahms

couragiert und gekonnt!

Mendelssohn: Sinfonie nr. 2 Christiane Karg, Christina Landshamer, Michael Schade, Chor und SO des BR, Pablo Heras-Casado (Leitung) harmonia mundi

andreae: Sinfonie f-Dur, Oboen-concertino & li-Tai-Pe-Gesänge Bournemouth SO, Marc Andreae (Leitung), Benjamin Hulett (Tenor), John Anderson (Oboe). Guild

Strauss: cellosonate f-Dur op. 6, Poulenc: cellosonate op. 143 u.a. Benedict Klöckner (Violoncello), José Gallardo (Klavier). Genuin

Sehr dynamisch, aber leider auch etwas zu hektisch nehmen Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Pablo Heras-Casado Mendelssohns 2. Sinfonie aus dem Jahre 1839/40. So entwickelt sie einerseits sehr viel Zug, steckt voller Energie und Begeisterung. Andererseits könnte man sich etwas mehr Genauigkeit schon vorstellen bei solchen Top-Ensembles – hat man da an den Proben gespart? Sehr schön gestaltet sind die Soli, man hätte da nur genau hinhören und sich inspirieren lassen müssen. Genau so, wie man es im genau gearbeiteten Choral Nun danket alle Gott getan hat. (KH)

Dem Schweizer Volkmar Andreae (1872 - 1962), seinerzeit ein berühmter Dirigent, gelangen beeindruckende Synthesen aus Brahms und Wagner. Sein Geheimnis: Inspiration. Er kopierte nicht nur die Kniffe der Großen, er hatte selbst etwas zu sagen. Seine 1900 vollendete, bei allem Lyrismus durchaus packende F-Dur-Sinfonie muss sich hinter anderen Schweizer Gattungsbeiträgen von Huber und Brun nicht verstecken. Das verträumte Concertino für Oboe entstand wenige Jahre vor dem Oboenkonzert von Strauss, das Andreae gewidmet ist. Atmosphärische, einfühlsame Interpretationen. Merci vielmol! (VT)

Respekt! Ein Debütalbum ohne Klassiker, stattdessen mit Moderne – das trauen sich wenige. Doch der Mut hat sich gelohnt: Mitreißend der Impuls in Strauss‘ gefühlsträchtiger Sonate, der Benedict Klöckner mit angenehmer Distanz begegnet. Technisch zeigen sich Cellist wie Pianist José Gallardo ohnehin bravourös, doch ist es vor allem der kammermusikalische Geist, der aufhorchen lässt. Poulencs Opus 143 klingt da in seinem ganzen Farbenreichtum von Träumerei bis Groteske auf, Rihms Antlitz wird zur eindrucksvollen Skizze stehender, aufeinander reagierender, sich ablösender Klänge. (CF)

42 concerti Mai 2014

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unangepasst durch das Jubeljahr

Wohlklang statt Risiko

c. P. E. Bach: Sonaten für Violine & Klavier Wq. 76 & 78, für Violine & cembalo D-Dur u.a. Leila Schayegh (Violine), Jörg Halubek (Tangentenklavier & Cembalo). Pan Classics

Beethoven: Sämtliche Violinsonaten Daishin Kashimoto (Violine) Konstantin Lifschitz (Klavier) Warner Classics (4 CDs)

Ein wirklich gelungener Beitrag zum Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Jahr: Von der Sonate bis zur „freyen Phantasie“ zeigt dieser den Bach-Sohn über 50 Jahre seines Schaffens. Die frühe D-Dur-Sonate klingt noch ganz nach Vater Bach. Der Sturm-undDrang-Impetus der c-Moll-Sonate wird exakt getroffen. Und dann gibt es da noch die Fassung von „Carl Philipp Emanuel Bachs Empfindungen“ für Klavier und Violine: Sie klingen genau so, wie sie sein müssen, wollen sich einfach keinem Zeitstil anpassen. Wunderbar ist auch die wohltemperierte Stimmung von Cembalo und Tangentenflügel. (KH)

An schönen Momenten mangelt es nicht. Daishin Kashimoto, Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, und Pianist Konstantin Lifschitz haben Beethovens sämtliche Violinsonaten aufgenommen und deuten sie schwungvoll und flüssig, frei von Show und zur Schau getragenem Selbstbewusstsein. Allerdings domestiziert das Duo diese Musik allzu sehr und bleibt diesem verhaltenen Ansatz leider auch in den rauschenden Ecksätzen, bei den vielen plötzlichen Umschwüngen in Beethovens Musik treu: viel Wohlklang, viel Kalkuliertheit, die auf Kosten von Spannung und Erregung gehen. (CV)

auf der Suche nach Individualität

abgänge der ganz eigenen art

Mendelssohn & adams: Violinkonzerte Chad Hoopes (Violine), MDR Sinfonieorchester, Kristjan Järvi (Leitung) naïve

In 27 Pieces – Encores von Dorman, Rautavaara, Silwestrow, Turnage u.a. Hilary Hahn (Violine) Cory Smythe (Klavier) Deutsche Grammophon

John Adams‘ Violinkonzert ist eines der virtuosesten Werke des Genres der letzten Jahrzehnte. Und Chad Hoopes, gerade mal 19 Jahre jung, meistert die rhythmischen Stolpersteine und Intonationsfallen mit Bravour, weiß auch die Melodien auszukosten. So schön indes, dass darüber die Dramaturgie des Werkes verloren geht. Gefühligkeiten, die dann bei Mendelssohn schon mal arg geschmäcklerisch wirken – und da es den MDR-Sinfonikern hier passagenweise an Brillanz und Stringenz mangelt, reicht es am Ende nur für einen ordentlichen Klassiker. Künstlerische Individualität klingt anders. (CF)

Hilary Hahn verfügt über ein denkbar individuelles Repertoire an Zugaben, allesamt für sie geschaffen von zeitgenössischen Komponisten, darunter echte Großmeister wie Rautavaara und Silwestrow, aber auch drittklassige Möchtegernmeister wie Turnage. Auf dem Wühltisch banalreaktionäre Fabrikware, virtuos glitzernde Komplexität, furiose Eleganz. Die schlichtesten Beiträge sind nicht per se die schwächsten. Kurzweiligkeit liegt in der Natur der Sache. Hilary Hahn, souverän zwischen den Stilen jonglierend, nimmt alle 27 Zugaben gleichermaßen ernst. Wen wundert’s. (VT)

KURZ BESPROcHEN Schubert: Sonaten G-Dur D 894 & a-Dur D 959 Evgeni Koroliov (Klavier). tacet Koroliov richtert nicht, brendelt nicht, sondern bleibt sich treu. Meidet Extreme und romantisiert dezent. Schubert, das ist für ihn in erster Linie der Lyriker und der Verletzliche. (CV)

Brahms & fuchs: Klarinettenquintette op.115/102 Sebastian Manz (Klarinette), Danish String Quartet. CAvi Welch hübsche Idee, die Freunde zu vereinen! Mag Fuchs in puncto Originalität auch nicht an Brahms heranreichen, seine feinsinnig-kultivierte Aufführung tut es allemal. (CF) Duda & Williams: Tubakonzerte u.a. Andreas Hofmeir (Tuba), Münchner Philharmoniker, Andrew Manze (Ltg.). Sony Classical Aus der letzten Reihe nach ganz vorn: Hofmeir singt die Klischees vom Elefanten hinweg und entlockt der Tuba ungeahnte Klang-Facetten. Das lässt auch die Kollegen jubeln! (CF) coincidence Thomas Gundermann (Sackpfeife) & Peter Michael Hamel (Orgel) Schneeball (Indigo) Keine Schubladen! Dieses Duo widersetzt sich allen Genres und Partnerschaften – und gewinnt ungeahnte Freiheiten. Für eigene Klanglandschaften, Improvisationen und Aufbrüche. (CF) onlinE-tipp

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Blind GEhört

»Da fehlt ein bisschen die Erotik«

B

esuch beim Klavierduo Tal & Groethuysen in München. Gemeinsam üben, proben, organisieren, reisen, auftreten: Das ist der Alltag von Yaara Tal und Andreas Groethuysen, in der Kunst wie im Leben seit über dreißig 44 concerti Mai 2014

Jahren ein Paar. Und was ist bei einem Ehekrach vor dem Konzert? „Den verschieben wir auf später“, sagt Andreas Groethuysen fröhlich. Seine Frau fand bei unserem „Blind gehört“-Nachmittag aber bereits einen Scheidungsgrund.

Mozart: Konzert für zwei Klaviere Es-Dur KV 365 – 2. Satz Vladimir Ashkenazy & Daniel Barenboim (Klavier), English Chamber Orchestra. 1975. Decca

Foto: Michael Leis

Das Klavierduo YaaRa Tal & anDREaS GROETHuYSEn hört und kommentiert cDs von Kollegen, ohne dass es erfährt, wer spielt. Von Teresa Pieschacón Raphael


Mozart/Grieg: fantasie c-Moll KV 475 mit frei hinzugefügtem 2. Klavier von Grieg Swjatoslaw Richter & Elisabeth Leonskaja (Klavier) 1995. Teldec

AG: Schon der erste Ton! Russische Pranke! YT: Ja, Richter und Leonskaja! Ich kenne die Aufnahme. AG: Ein Kuriosum, das muss man mit zwinkernden Augen hören. (lacht) YT: Man muss es aus der Zeit sehen. Wir haben auch die Goldberg-Variationen in der Fassung von Rheinberger und von Reger nachbearbeitet gespielt. AG: Die romantischen Bearbeitungen haben ihren Ein eingespieltes Reiz und ihren Sinn. Die Lust Team – nicht nur am an Bach kam bei mir als Kind Klavier: Yaara Tal und auch über die Bearbeitungen Andreas Groethuysen von Jacques Loussier. Ein Freund von uns, Ludwig Madlener, ein unglaublicher Kenner und Musikenthusiast, sagte bei diesen Stücken einmal, man AG: Ungewöhnlich langsam bewege sich im musikalischen … 70er Jahre vielleicht? Das ist Rotlichtmilieu! YT: Bei Bach kein eingespieltes Duo. YT: kann man das machen. Seine Extrem langsam. Kein Inter- Musikarchitektur ist nicht so pret würde das heute noch so zerbrechlich. Mozart ist wemachen, die authentische Auf- sentlich empfindlicher. Jeder führungspraxis hat den Blick Ton hat etwas Existenzielles, gewandelt. Diese Rückungen … eine Abgründigkeit. Und wenn Gestaltungswille und Musika- alles zugekleistert oder weichlität sind allerdings da. Gute gezeichnet wird, dann wird das Künstler trotz allem. AG: Es ist Existenzielle weggewischt; eigentlich ein Andante und sie egal ob heiter oder traurig. spielen es im Gestus eines Adagios. Die Leichtigkeit geht verloren. Bei dem Tempo ist es schwer zusammenzubleiben. Brahms: liebesEs ist schön, aber nur das. YT: lieder & Walzer Vielleicht Ashkenazy? Dann Walzer op. 39 nr. 1 kann der andere nur Baren- Grau/Schumacher Piano Duo boim sein! (lacht) AG: Wir ha- auf Erard-Flügel 2007. Neos Classics ben das auch aufgenommen YT: So ein Werk ist ein ScheiYT: … mit erheblich weniger dungsgrund! AG: Bei uns könnPedal!

te es so sein (lacht). YT: Jeder betont die Eins anders, je geschmeidiger man das macht, umso mehr Probleme hat man. AG: Je nachdem, wie leicht man die Drei macht oder wie früh man die Zwei bringt. Das ist oft sehr schwierig. YT: Wie beim Tanzen. Jeder hat eine ganz eigene Geschmeidigkeit. AG: Jetzt wissen wir immer noch nicht, wer das sein könnte … Auf einem Hammerflügel? YT: Wir haben auch mit Hammerflügeln geliebäugelt, aber dann gemeint, dass der moderne Flügel besser zu uns passt. AG: Ich werde bei dem Hammerklavier-Klang nicht so recht froh, weil mir der Diskant immer etwas hölzern klingt. Es ist reizvoll, aber ich möchte die Errungenschaften des modernen Flügels genießen. YT: Beim Hammerflügel klingt jedes Register anders, das muss man kontrollieren können. Leute wie Andreas Staier können aus diesen Instrumenten einiges herauszaubern. Aber Staier spielt hier nicht. Nur wer? ZU dEn pErSonEn

Neun Mal Preis der Deutschen Schallplattenkritik, fünf Mal Echo Klassik, der Cannes Classical Award etc. Dazu 30 Jahre Partnerschaft und ein Repertoire, das von Bach bis zu Wagner-Transkriptionen und Musik des 20. Jahrhunderts reicht. Das Münchner Duo Tal & Groethuysen verdient einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Zu ihrem dreißigjährigen Jubiläum erscheint nun bei Sony Calssical Mozart & Czerny Concertos for two Pianists and Orchestra.

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Blind gehört

Ravel: Rhapsodie Espagnole – Prélude à la Nuit Katia & Marielle Labèque (Klavier) 2006. Kml/Edel

YT: Das sind die LabèqueSchwestern. Eindeutig! Ich schätze sie sehr. AG: Impressionisten funktionieren am Klavier so gut, weil das Instrument so ein Illusionsinstrument ist, eine einzigartige Imaginationskraft hat. Die Labèque-Schwestern sind hier sehr gut, erstaunlicherweise ist Klangsinnlichkeit ja nicht immer die Domäne der französischen Pianisten, die eher etwas Nüchternes, Rationales im Spiel haben. Und die beiden haben dem vierhändigen Repertoire ein bisschen das Image des Hausbackenem genommen. Manchmal für meinen Geschmack aber zu viel Show und Zirzensik.

Schubert: Militärmarsch Nr. 1 D-Dur, D 733

Ives: Three Quarter-tone pieces for 2 pianos Alexei Lubimov & Pierre-Laurent Aimard (Klavier) 1995. apex

YT: Das kennen wir nicht. Was ist das bloß? AG: Die Klaviere sind im Viertelton unterschiedlich gestimmt. YT: Auf jeden Fall in der Nachfolge von Schönberg. Vielleicht Wysch­ negradsky? Ach, Charles Ives ist das? Wie gesagt, dieses Stück kenne ich nicht. Aber interessant.

Mozart: Sonate B-Dur KV 358 – 2. Satz Yaara Tal & Andreas Groethuysen (Klavier) 2005. Sony Classical

YT: Das klingt wie unsere Aufnahme! AG: Nein, der Klang stimmt nicht. Der ist so dunkel und nicht so schlank, wie wir das immer haben. YT: Doch, das sind wir! Die Agogik ist

unsere! (A.G. hört länger zu) Ich bin wirklich überrascht, es ist besser als ich dachte!

Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Alfons & Aloys Kontarsky (Klavier) 1973/2000. Deutsche Grammophon

YT: Das sind aber nicht die, die wir letzte Woche gehört haben? AG: Oh, da ist ein falscher Ton. Keine gute Aufnahmequalität. Das klingt nicht nach einer neuen Aufnahme. YT: Die Stimmung ist recht tief. AG: Wer mag das sein? Klingt ein bisschen muffig und nicht sehr beseelt. YT: Dabei ist das eines der erotischsten Stücke, die es gibt. Ein Faun, der träumt, eine Nymphe zu haben, es ist mittags und sehr heiß … Und hier trampelt es nur herum … diese sforzati … AG: Die Musiker hier haben keinen Sinn für den Charme, die Valeurs, die Raffinesse, die Erotik der Musik. Die Kontarskys sind das? Die haben viel für die Neue Musik gemacht. Aber hier passt

YT: Eine neue Aufnahme? Vom Klang, von der Ästhetik her? Die ist wohl nach unserer Aufnahme von 1997 entstanden … (denkt nach und ruft) Da! Ein schlechter Schnitt. AG: Ja. Der Klangcharakter war ein anderer. YT: Etwas oberflächlich musiziert. AG: Ja, sehr steady. Uncharmant. Sind das Eschenbach und Frantz? YT: Der Eschenbach wäre besser! Keine gute Aufnahme, enttäuschend. 46  concerti Mai 2014

Sind überrascht über ihre eigene Aufnahme: Tal & Groethuysen

Foto: Uwe Arens/Sony Classical

Maria João Pires & Hüseyin Sermet (Klavier) 1987. Erato


es nicht. Zuviel deutsche Sachlichkeit. YT: Ich habe sie als Jugendliche in Israel gehört mit Boulez und Strawinsky. Das war großartig! Bei Bach wäre es besser. Das Analytische würde ihnen liegen. AG: Ja, aber überall, wo das Materielle sublimiert wird …

Bach: Konzert für zwei Klaviere C-Dur BWV 1061 – 2. Satz Zoltán Kocsis & Andras Schiff (Klavier), Orchestra of Liszt Ferenc Academy of Music. 1987. Hungaroton

YT: Schöne Aufnahme, der Klang sehr direkt, da ist Räumlichkeit, Stereophonie … (blickt A.G. an) Bist Du nicht der Meinung? AG: Ich finde die Mikro­ phone viel zu nah. YT: Aber die beiden Flügel sind auseinander! AG: Ja, aber dieses dittatata... YT: Aber das ist die Interpretation! Bach wird allerdings heute nicht mehr so gespielt. AG: Sehr unkantabel für meinen Geschmack. YT: Glenn Gould hat auch so gespielt! AG: Ja, aber das hatte so eine unglaubliche … (Y.T. unterbricht ihn) … die ästhetische Haltung ist doch die von Gould!? AG: Ist die Aufnahme aus den 80ern? Schiff und Kocsis sind das? Selbst zwei gute Pianisten ergeben nicht unbedingt ein gutes Klavierduo.

Rachmaninow: Suite Nr. 1 op. 5 – 2. Satz „La nuit ... l‘amour“ Güher & Süher Pekinel (Klavier) 1995. Berlin Classics

YT: Klingt wie die Grimaud, etwas hart, sehr direkt. Modern. Beide sind gute Pianisten. Ich

würde es ernst nehmen. AG: Da ist ein starker Gestaltungswille. Aber diese Härte … ich würde auf die 90er Jahre tippen. YT: Entweder spielen hier zwei Männer oder zwei Frauen. Ein Mann und eine Frau würden das Ganze wie eine Liebesgeschichte aufziehen … Dann würde es glühen. Aber es ist so cool. AG: Da fehlt ein bisschen die Erotik in dieser Nuit d’amour. Konzert-TIPPs

Badenweiler Do. 1.5., 18:00 Uhr Kurhaus PianoDuo Yaara Tal & Andreas Groethuysen Werke von Wagner & Debussy Pirna So. 11.5., 16:00 Uhr RichardWagner-Stätten Graupa Programm siehe Badenweiler Kaiserslautern Do. 15.5., 20:00 Uhr Fruchthalle Programm siehe Badenweiler Hohenems Do. 29.5., 20:00 Uhr Markus-Sittikus-Saal Schubertiade Hohenems Piano-Duo Yaara Tal & Andreas Groet­ huysen. Werke von Schubert & Gouvy Elmau Mo. 23.6., 19:00 Uhr Schloss PianoDuo Yaara Tal & Andreas Groet­huysen Schubert: Grand Duo, „Unvollendete“ CD-Tipps

Czerny: Konzert op. 153 für Klavier vierhändig, Mozart: Konzert für zwei Klaviere KV 365 Yaara Tal und Andreas Groethuysen (Klavier), Münchner Rundfunkorchester, Bruno Weil (Leitung). Sony Classical

Rossini: Petite Messe Solennelle Regula Mühlemann, Anke Vondung, Eric Cutler, Michael Volle, Yaara Tal & Andreas Groethuysen (Klavier), Chor des Bayerischen Rundfunks, Peter Dijkstra (Leitung). Sony Classical


MULTiMeDiA Das Beste aus Radio, Fernsehen, Kino und Internet

3SaT

QuEEn lIVE

DIE JaHRESzEITEn-aPP

Wenn Hope auf Mutter trifft

Do. 1.5., 20:15 uhr Hungarian Rhapsody  Kein Pop-Künstler ist der Klassik je näher gekommen als Freddie Mercury. Im Budapester Népstadion hatte seine legendäre Band Queen am 27. Juli 1986 einen ihrer allerletzten Auftritte. aRTE

PuccInI & GERSHWIn Vivaldi zum Mitlesen: Die Partitur erscheint synchron zur Musik

D So. 4.5., 18:30 uhr BadenBaden  Jung, schön und extravagant: Mit Sopranistin Olga Peretyatko (Bild) und Pianistin Gabriela Montero treffen zwei Solistinnen von Weltrang aufeinander. 3SaT

ERöffnunG DER WIEnER fESTWOcHEn fr. 9.5., 21:20 uhr Wiener Rathausplatz  Acht Länder schicken ihre besten Chöre nach Wien, um am „Europa-Tag“ die Festwochen zu eröffnen. Völkerverständigung der musikalischen Art, 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs. aRTE

SPuREn InS nIcHTS So. 25.5., 2:05 uhr Dokumentation  Carlos Kleiber gilt als der größte Dirigent aller Zeiten – und blieb doch ein geheimnisvolles Genie. Eric Schulz versucht eine Annäherung mit alten Aufnahmen und Stars wie Plácido Domingo.

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er Vivaldi fürs 21. Jahrhundert: Max Richters Version des Klassikers Die vier Jahreszeiten ist nicht nur Echo-gekrönt, sondern hat bereits KultStatus unter den Fans der „Recomposed“-Reihe erlangt. Formte der Komponist doch aus den wohlbekannten Motiven, Passagen und Tönen ein

neues Stück. Für diese App wird nun dessen auf Video mitgeschnittene Einspielung durch Daniel Hope der Originalversion mit Anne-Sophie Mutter gegenübergestellt samt wunderbarer Spielereien für den Nutzer: Sei es die Lektüre der zur Musik synchronisierten Partitur, die Hervorhebung einzelner Instrumente oder auch der Wechsel zwischen den beiden Versionen – die Möglichkeiten der Neuen Medien werden hier tatsächlich einmal genutzt. Ergänzt wird dieses Angebot durch Interviews und Videokommentare. ab 1. Mai Recomposed by Max Richter: Vivaldi www.recomposed.net/#app

WIE DaS fETT WEG-GESTRIcHEn WIRD

auf Violin-Diät

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icke Musiker sind in den Konzerthäusern der Welt die Ausnahme – ob‘s daran liegt, dass Streicher, Bläser und Tastenkünstler schon bei den Proben nicht selten ins Schwitzen geraten? Laut einer Studie verbrennt ein Geiger während einer Spiel-Stunde 175 Kalorien, der Kollege am Schlagzeug kommt gar auf 280 Kalorien,

während es am Akkordeon nur für 126 Kalorien reicht. Hinzu kommt: Wer am Instrument sitzt und fleißig übt, kann in dieser Zeit nicht essen. Indes, schon zwei Gläser Wein machen das Ergebnis jeder Streicher-Diät wieder zunichte... Wer seinen eigenen Kalorienverbrauch beim Musizieren errechnen will: http://caloriecount.about.com

Fotos: Daniil Rabovsky, Deutsche Grammophon, RCO, Marc Engenhart/Steffen Müller, Baldvinsson & Betz

 TV-Tipps


DIGITal cOncERT Hall

 rADiO-Tipps

Gipfeltreffen des nachwuchses

I

n diesen Ensembles versammeln sich die besten Nachwuchskünstler der Republik: Wer es in das Bundesjugendorchester oder das Bundesjugendballett geschafft hat, steht fast immer am Anfang einer Profilaufbahn als Musiker oder Tänzer. Wenn nun also die beiden Eliteschmieden unter dem jungen Dirigenten Alexander Shelley für ein gemeinsames Programm aufeinandertreffen, ist Spannung garantiert. Haben doch die Choreographen Wubkje Kuindersma, Sasha Riva und Marc Jubete für Dukas‘ Zauberlehrling wie für MacMillans Exsultet eigens Choreographien geschaffen, die Tanz-Schöpfung von John Neu-

DEuTScHlanDfunK

GIacOMO MEYERBEER Do. 1.5., 22:05 uhr Historische aufnahmen  Noch ein halbes Jahrhundert über seinen Tod 1864 hinaus waren die historischen Opern Meyerbeers von kaum einer Bühne fortzudenken. Die Sendung zeichnet ein Stück dieser Erfolgsgeschichte nach. DEuTScHlanDRaDIO KulTuR

Acht Tänzer zwischen 18 und 23 bilden das Bundesjugendballett

meier zu Haydns C-Dur-Symphonie Nr. 30 feiert gar ihre Premiere. Da treten selbst die Berliner Philharmoniker das Podium ihrer Digital Concert Hall gern für einen Abend an den Nachwuchs ab. So. 4.5., 19:45 uhr, Philharmonie Übertragung per Livestream unter: www.digitalconcerthall.de

GESTaTTEn, EIn GEnIE! Di. 6.5., 22:00 uhr Begegnungen mit cPE Bach  In der zweiten Folge begibt sich Michael Maul auf die Suche nach dem „Berliner Blau“ und verfolgt den Weg des Jubilars von der Leipziger Kinderstube bis zu den genialen Clavierkonzerten und Solostücken der frühen Berliner Jahre. DEuTScHlanDfunK

cHEn REISS

ROYal cOncERTGEBOuW-aPP

Musikvermittlung 2.0

E

ine Welt ohne Internet ist für die jüngste Generation undenkbar, längst haben die Neuen Medien auch in die Schule Einzug gehalten. Nur konsequent also, dass das Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) sein App-Angebot nun auch auf den Nachwuchs ausdehnt: Eine Konzertaufzeichnung von Prokofjews berühmtem sinfonischen Märchen Peter und der Wolf dient als Grundlage für eine App, die sich an die lieben Kleinen daheim wie in der Grundschule richtet. Klar, dass die Interpretation durch das RCO unter Otto Tausk im Mittelpunkt steht, doch hinzu kommen Illustrationen und Animationen

von Cristina Garcia Martin sowie Materialien, die Einblicke in das Werk und den Aufbau eines Orchesters geben, aber auch naheliegende Themen wie Umwelt, Theater oder bildende Kunst aufgreifen.

Sa. 10.5., 10:05 uhr KlassikPop-et cetera  Eine Weltenbummlerin ist die gebürtige Israelin: New York, München, Mailand, Dresden, Wien – die Sopranistin kennt alle großen Bühnen. Und fühlt sich doch ihrer Heimat tief verbunden, wie sie erzählt. HESSIScHER RunDfunK HR2

TRISTan unD ISOlDE Sa. 17.5., 20:05 uhr Wiener Staatsoper  Eine einzige, todessüchtige Liebesszene hat Wagner die Oper genannt. Franz WelserMöst müht sich, nicht zu versinken „in dem wogenden Schwall“. BR KlaSSIK

KRIEG unD fRIEDEn Bekanntes neu illustriert: Peter und der Wolf kommen via App Seit 12. april RCO Editions „Peter und der Wolf“: rco-editions.com/app

Sa. 24.5., 18:05 uhr Musiknacht  Auch in der Musik hat der Krieg nicht erst seit 1914 viele Gesichter: Sechs Stunden über Schlachtgesänge, Kriegsballaden, Protestsongs und Friedensprojekte.

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VorSChaU

Die Juni-Ausgabe erscheint am 23. MaI

Artemis Quartett Live und neu auf CD: Mit frischem Mendelssohn unterwegs in deutschen Landen

Marc-André Hamelin Spezialist für Ungewöhnliches: Der Kanadier ist zu Gast in Deutschland

pablo Heras-Casado Wirbelwind am Pult: Der Dirigent hat für uns Musik von Kollegen »blind gehört«

concerti – Das Konzert- und Opernmagazin erhalten Sie im Abon-

nement sowie an zahlreichen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, in Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Hotels, Restaurants und Cafés. alle Termine,

Tickets und vieles mehr auch im Internet unter: www.concerti.de 50 concerti Mai 2014

Verlag concerti Media GmbH Mexikoring 29 22297 Hamburg Tel: 040/657 90 810 Fax: 040/657 90 817 info@concerti.de, www.concerti.de Herausgeber/chefredakteur Gregor Burgenmeister (V.i.S.d.P.) Redaktion Friederike Holm (Leitung), Ninja AnderlohrHepp, Insa Axmann, Julia Bleibler, Petra Eisenhardt, Mirko Erdmann, Christoph Forsthoff (CF), Sarah Hansen, Peter Krause (PK), Jörg Roberts, Dr. Christiane Schwerdtfeger, YouSon Sim, Nele Winter autoren der Mai-ausgaben Michael Blümke, Jakob Buhre, Arnt Cobbers, Barbara Doll, Dr. Klemens Hippel (KH), Sören Ingwersen (SI), Thomas Jakobi, Matthias Nöther, Stefanie Paul, Teresa Pieschacón Raphael, Christian Schmidt, Volker Tarnow (VT), Christoph Vratz (CV), Dr. Eckhard Weber (EW), Dr. Margarete Zander anzeigen Susanne Benedek (Leitung Marketing, Klassikveranstalter & Kultur) Tel: 030/488 288 535 s.benedek@concerti.de Mirko Erdmann (Musikindustrie, Klassikveranstalter & Festivals) Tel: 040/657 90 816 m.erdmann@concerti.de Ellen Zerwer (Veranstalter Online-Marketing) Tel: 030/488 288 537 e.zerwer@concerti.de Stefan Brettschneider (Leitung Agenturen & Marken) Tel: 030/488 288 531 s.brettschneider@concerti.de Jörg Roberts (Veranstalter Anzeigen Hamburg) Tel: 040/657 90 813 j.roberts@concerti.de You-Son Sim (Anzeigendisposition) Tel: 040/657 90 810 anzeigen@concerti.de art Direktion/Gestaltung Tom Leifer, Jörg Roberts, Dodo Schielein, Aaron Schubert Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH abonnement concerti Media GmbH Postfach 600 423, 22204 Hamburg Tel: 040/657 90 808, Fax: 040/657 90 817 abo@concerti.de (Bestellung unter Angabe der Regionalausgabe). Das Jahresabonnement kostet 25 € (inkl. Regionalseiten) bzw. 15 € (Mantelteil) frei Haus. Erscheinungsweise elf Mal jährlich IVW geprüfte auflage Redaktionsschluss Immer am 15. des Vor-Vormonats, bitte senden Sie Ihre Termine an: termine@concerti.de. Der Abdruck erfolgt kostenlos. Alle Rechte concerti Media GmbH. zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir übernehmen keine Haftung, da es sich bei einer Vielzahl von Ankündigungen um einen Vorabplan handelt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unaufgefordert eingesandte Bücher, Fotos, CDs und Manuskripte keine Gewähr. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt oder infolge von Störungen des Arbeitsfriedens bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag. Titelfotos Uwe Arens

Fotos: Molina Visuals, Fran Kaufman, Harald Hoffmann/DG

CONCerTi

Impressum


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ADAC Klassik-Highlights

Dresden

Valencia

6. – 8. Juni 2014

13. – 16. Juni 2014

„La Bohème“ und ein Konzert mit Anja Harteros unter der Leitung von Christian Thielemann in der Semperoper, Premiere „Feuersnot“ im Residenzschloss, Schiffsausflug zum Schloss Pillnitz inkl. Mittagessen, 5-Sterne Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Preis ab 720 Euro p.P./DZ

„La forza del destino“ und „Turandot“ unter der Leitung von Zubin Mehta im einzigartigen Opernhaus, Stadtbesichtigungen, Führung im Opernhaus, Ausflug in den Naturpark Albufera, 1x Abend- und 2x Mittagessen, 5-Sterne Hotel The Westin, Flugreise. Preis ab 1.640 Euro p.P./DZ

Buchung und Kataloganforderung: Tel. (069) 66 07 83-05 Mo. – Fr. von 9 – 17 Uhr www.adac-musikreisen.de ADAC Hessen-Thüringen e.V. · Reisen für Musikfreunde Lyoner Straße 22 · 60528 Frankfurt am Main

re t Ih ise z t e e J sikr Mu chen! bu

Torre del Lago – Puccini Festival 31. Juli – 4. August 2014 „Madame Butterfly“ und „La Bohème“ auf der romantischen Freilichtbühne am Massaciuccoli-See, Ausflüge nach Lucca, Pisa und „Auf den Spuren von Giacomo Puccini“, 1x Abend- und 3x Mittagessen, 4-Sterne Superior Hotel Goya, Flugreise. Preis ab 2.370 Euro p.P./DZ


Das neue Doppel-Album: Anne Sophie Mutter & Lambert Orkis feiern 25 Jahre einer exzeptionellen kammermusikalischen Partnerschaft. The Silver Album präsentiert HÜhepunkte von Beethoven bis Ravel inklusive neuer Aufnahmen und Weltersteinspielungen.

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concerti Ausgabe Hamburg Mai 2014