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MAI 2009

DAS HAMBURGER MUSIKLEBEN

INTERVIEW

THOMAS HAMPSON SYMPHONIKER

NINA STEMME LAEISZHALLE

ROLANDO VILLAZON Mit Pocketplan und Radioprogramm


Martha Argerich & Gidon Kremer anten n zweier Gig e ff re lt fe 008 ip /2 G bendzeitung 12 Münchner A

Glanzstücke kammermusikalischer Meisterschaft MARTHA ARGERICH & GIDON KREMER Schumann: Violinsonate op. 121 · Kinderszenen op. 15 Bartók: Sonate für Solovioline · Violinsonate Nr.1 Kreisler: Liebesleid · Schön Rosmarin 2 CDs 693399 2

Foto: Klaus Rudolph

TV-Tipp: The Berlin Recital, Arte 3. Mai, 19.00 Uhr

MARTHA ARGERICH & FRIENDS Live from the Lugano Festival 2008

u.a. mit M. Argerich · L. Zilberstein · R. Capucon M. Maisky · Orchestra della Svizzera Italiana M. Pletnev · 3 CDs 267051 2

www.emiclassics.de/marthaargerich


editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, wieder einmal steht uns ein Monat der großen Sänger bevor: Fast könnte man meinen, Hamburgs Konzertveranstalter wollten der Staatsoper Konkurrenz machen, denn was die Laeiszhalle im Mai zu bieten hat, ist von größter stimmlicher Exklusivität. Unser Titelstar Thomas Hampson, gibt im Interview (ab Seite 6) zwar zu, die Fachgrenzen seien zu eng gezogen, dennoch werden wir ihn, aller Versuchung zum Trotz, nicht als „Siegmund“ oder „Parsifal” erleben. Schade, aber sein jetziges Konzertprogramm mit dem NDR Sinfonieorchester und Orchesterliedern von Hugo Wolf wird uns genauso erfreuen wie seine Ankündigung, nicht zuletzt durch seine Freundschaft zum Generalintendanten der Elbphilharmonie in den nächsten Jahren die Fans großer Sangeskünste in Hamburg recht häufig beglücken zu wollen. Sein tenoraler Kollege Rolando Villazón, der in der Musik des Jubilars Georg Friedrich Händel die nötige Ruhe gefunden hat, um seiner noch nicht gänzlich überwundenen Stimmprobleme Herr zu werden, kommt ebenso in die Laeiszhalle wie zwei herausragende weibliche Stimmgrößen. Nina Stemme, die derzeit wohl spannendste Sopranistin im Wagner-Fach, kommende Bayreuth-Brünnhilde und auf Jahre hin ausgebucht, beehrt die Hamburger Symphoniker mit ihrer Darbietung von Richard Strauss „Vier letzte Lieder”. Auch Renée Fleming, die von Strauss Musik manchmal das Gefühl hat, „er hat sie eigens für mich geschrieben”, bietet mit Salomes Schlussgesang Feinstes vom bayerischen Tondichter. Vor zweihundert Jahren starb dessen österreichischer Kollege Joseph Haydn, dem wir in diesem Heft mit einer biographischen Würdigung gedenken. Schließlich wird er noch heute bisweilen verkannt. Wer das Jubiläum jedoch zum Anlass nimmt, sich eingehend mit dem reichen Schaffen des ebenso genialen wie bescheidenen Meisters so unsterblicher Werke wie der „Schöpfung”, den „Jahreszeiten”, seinen 104 Symphonien oder den 83 Streichquartetten zu beschäftigen, wird vorbehaltlos Haydns Selbstbeschreibung zustimmen: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irre machen und quälen, und so musste ich original werden.“ Einen „originalen“ wie wunderschönen Musikmonat Mai wünscht Ihnen herzlich Ihr

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Titelbild: Thomas Hampson © Dario Acosta

© Johannes Ifkovits

Thomas Hampson

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Editorial

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Inhalt

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„Täglich bis zum hohen c“ Im Interview: Thomas Hampson

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Im Abendrot Nina Stemme singt die Vier letzten Lieder von Strauss im Konzert mit den Hamburger Symphonikern

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„Vier Männer, vier Flöten“ Das Loeki Stardust Quartet präsentiert Renaissance-Musik des spanischen Hofes

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„Heute erwartet man mehr von uns“ Renée Fleming singt die Schlussszene aus der Oper „Capriccio“ von Richard Strauss

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„Jeder Moment im Leben ist einzigartig“ Rolando Villazón öffnet sich nach seiner Stimmkrise im barocken Repertoire neue musikalische Türen

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Bach und Mendelssohn Elisabeth Leonskaja zu Gast beim NDR Sinfonie­ orchester

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Sommerfrische im Gewölbe Die Krypta-Konzerte gehen in ihre zweite Saison

Im Interview mit concerti spricht Thomas Hampson über tönende Gedanken, heldentenorale Ver­­su­ chun­gen, metaphorische Landkarten und neue wie alte Grenzen. Am 24. Mai wird der amerikanische Starbariton Hugo Wolfs Lieder für Bariton und Orchester nach Gedich­ ten von Goethe und Mörike singen und wird dabei begleitet vom NDR Sinfonieorchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Christoph von Dohnányi


inhalt

„Bei der Tante kann man ja einschlafen“

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Hans-Jürgen Schatz und Lauma Skride auf den Spuren von Clara & Robert Schumanns Russlandreise

Biographischer Abriss zum 200. Todestag von Joseph Haydn

„Kein Sterblicher sollte es wagen, so perfekt zu spielen!“

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NDR Kultur porträtiert Jascha Heifetz in der Sendereihe „Die großen Stars der Musik“

Kleine Kirchenphilharmonie

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Die Christianskirche Ottensen im Spielstätten­ porträt

Ein Jungbrunnen für die Wiener Klassik

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Die Klassische Philharmonie Bonn im Ensemble­ porträt

Fundamentalist des modernen Jazz

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Mit seinem Quartett erobert sich Branford Marsalis seinen Platz in der Jazzgeschichte 38

Klassik-Rezensionen

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Jazz-Rezensionen

Nina Stemme Ob in der Metropolitan Opera New York, am Opernhaus Zürich oder auf dem Bayreuther Hügel – Nina Stemmes vielgefragte Gesangskünste gelten für viele Musikliebhaber als Offenbarung. 2008 vom schwe­ dischen König mit dem Orden „Litte­ ris et Artibus“ – der Königlich Schwe­ dischen Medaille für Literatur und Kunst geadelt, wird die Sopranistin das Hamburger Publikum mit Strauss Vier letzten Liedern begeistern

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SERVICE

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Tipps und Termine

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Das Klassikprogramm

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Alle Veranstaltungen im Mai im Überblick

Branford Marsalis Quartet

Radioprogramm

Seit 1999 Joey Calderazzo den Klavier­ hocker des verstorbenen legendären Kenny Kirkland besetzt, spielen Eric Revis (Bass), Jeff ‚Tain‘ Watts (Schlag­ zeug) im Quartett des Saxophonisten Branford Marsalis in unveränderter Besetzung und schreiben mit jeder Platte ein kleines Stück moderner Jazz­ geschichte. Ihr neuestes Werk präsen­ tieren sie nun in einem der wenigen Deutschlandkonzerte in der Ham­ burger Laeiszhalle

Das Abendprogramm von NDR Kultur 58

© ??????

Der Revolutionär aus der Provinz

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© Karsten Jahnke Konzertdirektion

Oliver Kern spielt beim Antrittskonzert im Forum der Musikhochschule Werke von Brahms & Ravel

© Helen Lyon/EMI Classics

Gegensätzliche Klangwelten

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Veranstaltungshinweise Veranstalter von Konzerten, Opern und Kirchen­ musik in Hamburg und Umgebung

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Impressum

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Vorschau


„Täglich bis zum hohen c“ Starbariton Thomas Hampson über tönende Gedanken, heldentenorale Versuchungen, metaphorische Landkarten und über neue und alte Grenzen von Peter Krause

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ie seien kein „beautiful monster“, kein „Monster der Schönheit“, so bekannten Sie sich einmal zur unbedingten Wahrhaftig­ keit des Singens: „Wenn Gustav Mahler in der Partitur fordert ‚schreien’, dann nehme ich das ernst.“ Wie verhalten sich Schönheit und Wahrheit beim Gesang? Das ist eine sehr interessante Frage, und es ist schwierig, darauf eine Antwort zu geben. Eigentlich wäre es ein Thema für eine Podiumsdiskussion. Ich gehe sehr gern an die Grenzen des Ausdrucks. Ich glaube, wenn ich der Forder­ ung zu schreien nachgehe, hat das nichts mit schönem Gesang zu tun. Ich glaube nur, dass Mahler meint, dass dieser höhere laute Ton tatsächlich für einen Moment von seinen Wurzeln entfernt sein soll. Aber natürlich ist die nächste Phrase nicht geschrieen. Von Mahler ist es ein Hinweis, in welchem psychologischen Zustand man sich in einem bestimmten Teil des Liedes befinden soll. Die Bezeichnungen sind also von Mahler ganz bewusst gesetzt. Ähnlich wie Puccini oder Verdi, die schreiben immer wieder „gehaucht“, selten sagen sie „geschrieen“. Aber wenn im Italienischen „gridare“, also Schreien vorgegeben ist, dann muss man es ernst nehmen. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Frage 6

der Gesangstechnik: Als Sänger sollte man alle seine Ausdrucksmöglichkeiten nutzen. Wie weit man jedoch gehen kann, hängt davon ab, wie stabil man im „ordentlichen“ Gesang ist. Eine gute Technik ist also in Verbindung mit Gesundheit das A und O. Ich gehe gern an die Grenzen. Pavarotti in seiner Hochglanz-Zeit war einfach atemberaubend und mag so eine Art „beautiful monster“ gewesen sein. Das Bedeutende ist jedoch die Idee, dass ein Sänger seine Gedanken über die Musik vermittelt. Ich möchte Sänger auf der Bühne denken hören, in erster Linie durch die Sprache des Komponisten. Es interessiert mich nicht, ob ein Sopran, z.B. die Tosca, zusammenbricht und weint, das wäre vollkommen falsch, wäre eine so persönliche Darstellung, die eigentlich nicht Puccini entspricht. Ich möchte hören, wie dieser Sopran die Gedanken, die zerrissene Seele und diese echten Existenzfragen darstellt in einem musikalischen Moment. Wir sollten auf der Bühne immer – ob szenisch oder konzertant – Gedanken und menschliche Emotionen übermitteln und nicht nur unsere bloße Stimme. Sie wählen und wägen die Worte in Ihrem Ge­ sang mit größtem Bedacht und unerhörter Sorg­ falt, Genauigkeit, mit wundervollem Feingefühl.


© Simon Fowler / EMI


INTERVIEW THOMAS HAMPSON

Dazu die alte Frage: Wie kriegt man Wort und Klang so perfekt zusammen? Und wie entschei­ den Sie dann über das immer wieder diskutierte Diktum „Prima la musica, poi le parole“? Ich finde diesen Buchtitel von Fischer-Dieskau sehr klug: „Töne sprechen, Worte klingen.“ Das ist eine rhetorische Antwort auf eine rhetorische Frage, wenn man sagt, dass Worte klingen und sozusagen Gedanken singen. Und es ist eine Fortsetzung von Pascals „Denken des Herzens“. Ich glaube, es ist eine Bezie­h­ ung, die untrennbar ist, im Gesang zumindest, und es ist undenkbar als Konkurrenz darzustellen. Ich empfinde Wörter letzten Endes als metaphorische Symbole der Gedanken. In welcher Sprache auch immer, sie sind absichtlich gebaute Symbole, die einen Hinweis auf eine „Ich glaube nicht, dass die Welt einen Thomas Hampson braucht, der diesen Spaziergang geht“ bestimmte Gefühlswelt geben. Wenn die Musik dazukommt, kann sie jede Schicht hinter diesem Prozess erläutern. Sie kann Gedanken dazu bringen, sie kann Erinnerungen hervorrufen, Musik kann aber auch in ihrer eigenen Syntax, als musikalische Sprache mitdichten, kann dazudichten... Es ist für mich eine sehr komplizierte, aber auch eine der aufregendsten und spannendsten Auseinandersetzungen, die ich kenne, diese Dialoge zwischen der Sprache und der Musik. Die Erarbeitung des Gedankens durch den Gesang reizt mich am meisten. Aber gibt es im internationalen Sängergeschäft nicht Leute, die kaum verstehen, was sie singen? Mich würde wundern, wenn Kollegen wirklich nicht wissen, was ein Wort heißt. Es gibt natürlich Sänger, die sich im Moment des Gesangs nicht wirklich damit beschäftigen, aber ich glaube nicht, dass wir heutzutage einfach blöde Affen auf der Bühne haben. Es ist zu leicht, zu lachen und zu sagen, Sänger sind halt blöd. Manchmal tun wir sehr blöde Sachen, denn auf der Bühne zu sein, bedeutet multitasking. Ich will natürlich nicht jeden Kollegen verteidigen, aber ich möchte das Klischee von der „blöden Afferei“ schon gern lindern. Und 8

falls das Klischee wirklich mal wahr ist, werden die „Affen“ sowieso ganz schnell von der Bühne entfernt werden. Ihre in der Höhe besonders strahlkräftige und tragfähige Stimme verbunden mit Ihrer Neu­ gier an fast allen Stilrichtungen der Musik ermöglicht es Ihnen, ein enorm breites Reper­ toire zu singen. Immer wieder treffe ich Opern­ freunde, die meinen, Sie sollten noch einen Schritt weiter­gehen und nicht nur den Amfortas in Wagners „Parsifal“ singen, sondern sich an die Titelpartie selbst wagen oder andere tief liegende Tenorpartien wie den Siegmund singen. Haben Sie über solche Schritte nachgedacht? Das ist eine sehr berechtigte Frage, die mich sehr oft beschäftigt hat. Vielleicht sogar im Moment mehr als früher. Es ist wahr, dass Parsifal und Siegmund baritonal sehr erreichbar wären. Die Frage ruht in einer ganz grundsätzlichen Diskussion über den technischen Aufbau der Stimme. Selbst wenn ich den Parsifal oder den Siegmund singen könnte oder würde, bleibt die Frage, ob wir das brauchen. Denn wir haben Parsifals und auch Siegmunds in der Welt. Ich glaube nicht, dass die Welt einen Thomas Hampson braucht, der diesen Spaziergang geht. Dieser Zirkus, den das ganze mit sich bringen würde, ist es mir nicht wert. Wenn es allerdings eine Lücke gäbe, dann könnte man darüber sprechen. Nun stoßen wir aber mal auf die tatsächliche Frage: Eine gute Stimme zeichnet ganz andere Dinge aus, als nur den Tonumfang, nämlich Funktion, Legato, Dehnbarkeit, Explosivität und so weiter. Es geht also nicht nur darum, welche Töne man erreichen kann. Ich singe mich täglich bis zum hohen „c“ ein, das bedeutet aber nicht, dass ich jemals ein hohes „c“ verkaufen würde! Vielleicht bin ich wie ein kurzer Tenor, der sich immer vor dem hohen „c“ fürchtet? Eigentlich bin ich aber auch nicht so ein Cappuccilli oder Milnes, die diese Bombenhöhe ge­ habt haben und mit ihrem hohen „a“ die Leute begeistert haben. Die Frage für mich wäre, ob es sich wirklich lohnen würde die paar Töne hochzugehen. Und es würde wahrscheinlich meiner Stimme die Leichtigkeit, die Weichheit und die Explosivität genommen. Das Wagnis


© Dario Acosta

THOMAS HAMPSON INTERVIEW

würde eine Härte in meine Stimme bringen und es bestünde die Gefahr, ihre Beweglichkeit auf‘s Spiel zu setzen. Ist es das wirklich wert? Ist das nötig und wäre es das, was ich wirklich bin? Ich liege als Typ irgendwie dazwischen. Ich muss schon sagen, dass es für mich ein unfassbarer Reiz wäre, den Siegmund zu singen. Wenn ich ein geborener Heldentenor wäre, wäre ich der erste gewesen, der die Chance genutzt hätte. Jeder Sänger muss aber genau von sich wissen, was er als Sänger ist. Ich bin kein Tenor. Und damit ist die Sache relativ klar für mich. Ich möchte singen, was ich tatsächlich kann und das vermitteln, was ich tatsächlich verstehe. Und das ist sowieso schon breit und kühn genug. Sind die Grenzen zwischen den Stimmfächern nicht zu eng gezogen? Unbedingt. Ich wollte mal ein anonymes Plattenprojekt angehen, bei dem ich manipulierte Laute und den Gesang im Studio einspiele und eine Arienplatte vom Bass bis zum hohen Tenor mache, eine Art Ivan Rebroff. Die Platte

hätte den Namen „What the fach was that?“. Aber das ist vielleicht nicht ganz gescheit. Als bedeutendsten Mahler-Sänger unserer Zeit möchte ich Sie zum Zusammenspiel des For­ schens und Singens befragen und dazu Mahler zitieren, der meinte, das Wesentliche der Musik stehe nicht in den Noten. Er führte dazu aus: „Die Partitur ist ein Hilfsmittel, damit sie zu ei­ ner Wirklichkeit kommen, die dann nur durch den Klang sich offenbaren kann. Die Partitur ist nur eine Gebrauchsanweisung, ein symbo­ lisches Festhalten von Werten, die an sich gar nicht festzuhalten sind.“ Wie findet man dann heraus, welches die Intentionen des Schöpfers der Musik waren, um ein den Schöpfer vollen­ dender Nachschöpfer zu werden? Sie haben die Frage schon mit den Zitaten beantwortet. Das genau ist es, was ein Künstler macht. Das Schönste ist, wenn Mahler sagt, dass das Wesentliche nicht in den Symbolen zu finden ist. Das Wesentliche ist die Erfahrung. Eine Metapher, die ich sehr gern habe, ist eine Landkarte. Ich sammle auch Landkarten, denn ich finde sie wahnsinnig spannend und interessant. Aber ich könnte nie eine Alpenwanderung beschreiben, wenn ich sie nicht gemacht hätte. Die Voraussetzung Ihrer Frage ist, dass ein Prozess vorhanden ist, dass ich mir Informa­ tionen beschaffe, die ich als Künstler verarbeite und dann den Leuten sage, um was es geht. Ich finde, das ist eine falsche Voraussetzung. Vor allem will ich wissen, von welchem Ursprung „Natürlich muss man gegenüber allen Werken eine absolute Demut behalten“ aus ein bestimmtes Gedicht oder eine Musik entstanden ist. Ich bewundere die Forschungswelt und ich lerne sehr gern. Aber ich komme nicht auf die Bühne mit der Absicht etwas zu vermitteln. Vielmehr ist meine Absicht etwas hörbar zu machen. Was sie dann damit machen, ist nicht mein Bier. Darum geht es mir gar nicht. Ich könnte niemanden überzeugen, was „Winterreise“ heißt. Ich kann nur meine eigene Wahrheit und Wahrhaftigkeit der „Winter­ reise“ darstellen und hoffen, dass, selbst wenn eine Meinungsverschiedenheit vorhanden ist, 9


© Simon Fowler / EMI

INTERVIEW THOMAS HAMPSON

der Dialog und die Auseinandersetzung wertvoll bleibt. Deshalb bin ich auch mit sogenannten Kennern sehr ungeduldig, die „WenigerKenner“ verspotten, besonders in der heiklen Umgebung eines Liederabends. Kenner hört man sagen, die Nicht-Kenner hätten noch nicht einmal 15 Prozent von dem verstanden, um was es geht. Ich möchte aber auch eine Neugier erwecken, damit niemand mit seinen hundert Prozent zufrieden ist. Darin liegt meine Neugierde. Und natürlich muss man gegenüber allen Werken eine absolute Demut behalten. An der Staatsoper in Hamburg warten Opern­ fans vergeblich auf Auftritte von Ihnen. Welche Konstellation im künstlerischen Team oder der Werkauswahl müsste entstehen, um Sie für eine Opernproduktion nach Hamburg zu locken? Wissen Sie, wenn ich ein Kraut finden würde, das mir erlaubt, 365 Tage im Jahr zu singen, dann könnte ich meinen Konzertkalender sehr gerne ausdehnen. Meine Gefahr war immer eher, wieviel ich singe, als was ich singe. Man muss leider in der Auswahl des Repertoires und in der Auswahl des Ortes relativ strenge Prioritäten setzen. Es gibt natürlich einige Theater, wie in Hamburg oder Berlin, die ich gerne 10

öfter besuchen würde, aber das klappt einfach zeitlich nicht. Die positive Antwort ist, dass ich selbstverständlich gerne nach Hamburg komme und selbstverständlich gibt es Zusammenhänge, die einen Opernabend in Hamburg erlauben. Das müsste man nur ein bisschen erarbeiten. Der erste wichtige Schritt ist, dass ein Kollege und guter Freund nun Intendant der Elbphilharmonie ist und versucht, dort wirklich etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Schon deshalb würde ich gern meine Pläne, die Hamburg betreffen, erweitern. Soviel Sie erreicht haben, so vielseitig und er­ folgreich Sie arbeiten – welche Träume einer „new frontier“ bleiben dennoch? Ja, das ist eine gute Frage. „New frontier“ heißt für einen Opernsänger, welche Meilensteine man noch einmal angehen möchte. Es gibt ein paar Rollen, die ich demnächst bewältigen werde. Überlegungen, die den Parsifal angehen, habe ich völlig zur Seite gelegt. Da muss ich wirklich alle enttäuschen, die das hören wollten. Ich glaube eine „new frontier“ ist eigentlich eine erweiterte „frontier“. Ich bin auf jeden Fall von unserer Multimediawelt überzeugt, und ich glaube, dass man sich sehr auf die neuen technologischen Entwicklungen stützen kann. Ich werde sicherlich mehr Multi­ media-Projekte starten als z.B. nur eine normale DVD aufzunehmen, besonders im Lied­ gesang. Diese erweiterte „frontier“ steht jetzt an. Für den normalen Zuhörer werden die Multi­mediaangebote eine viel bessere Zugänglichkeit bieten, eine Einladung zu einem Entzifferungsprozess. Aber am meisten leidet mein Golfspiel. Und ich spiele wirklich nicht sehr gut im Moment, das ärgert mich. So werde ich mich wohl, wenn das Wetter besser wird, auch wieder auf die Erweiterung dieser „alten frontier“ konzentrieren. Fad’ ist mir nicht!

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Konzert-Tipp

So. 24.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Thomas Hampson Bariton Christoph von Dohnányi Leitung Wolf: Lieder für Bariton und Orchester nach Gedichten von J. W. von Goethe und E. Mörike Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll


Anne-Sophie

Mutter

MendelSSohn Zum Jubiläum das einmalige CD + DVD-Package: p Violinkonzert e-Moll mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur p Klaviertrio Nr. 1 d-Moll mit Lynn Harrell, Cello und André Previn, Klavier p Violinsonate F-Dur mit André Previn, Klavier

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Konzert

Im Abendrot Nina Stemme singt die Vier letzten Lieder von Strauss im Konzert mit den Hamburger Symphonikern von Eric Schulz

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ie Umstände, die zur Uraufführung der Vier letzten Lieder von Richard Strauss in der Londoner Royal Albert Hall führten sind in der Vergangenheit einigermaßen durch­ einander gebracht worden. Das ist verwunderlich, da sich der Hergang anhand der überlieferten Dokumente exakt rekonstruieren lässt. Am 13. Mai 1949, also ziemlich genau vier Monate vor seinem Tod, schrieb Strauss der norwegischen Sopranistin Kirsten Flagstad einen langen Brief, in dem er seinem Bedauern darüber Ausdruck verlieh, nicht öfters mit ihr zusammengearbeitet zu haben. Dem Schreiben hatte er eine eigens für Flagstad getroffene Auswahl an Partituren aus seinem umfangreichen Liedschaffen beigefügt und mit der Bemerkung überlassen, er freue sich darüber hinaus, ihr auch seine „vier letzten Lieder mit Orchester“ zur Verfügung zu stellen, die derzeit in London verlegt würden und dort auch eventuell mit einem „erstklassigen Dirigenten“ und Ensemble uraufgeführt werden könnten. Ein halbes Jahr nach Strauss Tod war es schließlich soweit: am 22. Mai 1950, dem Geburtstag Richard Wagners, leitete Wilhelm Furtwängler ein Wagner-Programm, in welches Strauss musikalischer Abschied von

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der Welt passend im Umfeld von Brünnhildes Schlussgesang und Isoldes Liebestod integriert war. Wie der Mitschnitt des Konzertes bezeugt, präsentierte sich Kirsten Flagstad – die große Wagnerheroine der 30er Jahre – in glänzender Verfassung und fand trotz ihrer voluminösen und wenig liederprobten Stimme den notwendigen schlanken und intimen Ton für Strauss Abschiedsgesänge. Die Resonanz in der Presse war dennoch zurückhaltend bis ablehnend, was angesichts des späteren weltweiten Erfolgs der Werke überrascht (auch wenn sich das natürlich nahtlos eingliedert in die Reihe ungezählter spektaktulärer Fehlurteile der Musikberichterstattung). Der renommierte Kritiker Desmond Shawe-Taylor hielt die Vier letzten Lieder für „seicht und von relativ geringer Bedeutung“ und fühlte sich an Mahlers Lied von der Erde erinnert, wobei das „nagende Leid jenes Werkes“ nun durch „süßliche Hingebung“ ersetzt worden sei. Deutlich weitsichtiger erwies sich dagegen seine Vermutung, dass eine leichtere Stimme à la Lotte Lehmann oder Tiana Lemnitz sich für diese Lieder noch besser eignen dürfte. Tatsächlich haben später lyrische Stimmen, die eher bei Mozart als bei Wagner zu Hause sind (unvergleichlich


© Tanja Niemann

Konzert

Nina Stemme

Gundula Janowitz unter Karajan), bei der Interpretation dieser Werke den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Die schwedische Sopranistin Nina Stemme, die nun bei den Hamburger Symphonikern mit den Vier letzten Liedern in der Laeiszhalle gastieren wird, ist in ihrem Fach die bemerkenswerteste Erscheinung auf der Wagnerbühne unserer Tage. Ihre Isolde in Bayreuth und auf Platten ist eine Offenbarung: mühelos strahlend wie einst bei ihrer Lehrerin Birgit Nilsson, aber wärmer im Ton und leidenschaftlicher im Ausdruck, wie man es zuletzt vor 70 Jahren von der jungen Kirsten Flagstad gehört hat. Auch ihre Siegfried-Brünnhilde braucht keinen historischen Vergleich zu fürchten, und auf Walküre und Götterdämmerung, die sie in absehbarer Zeit singen wird, darf man bereits gespannt sein. Gegenüber der Norwegerin Flagstad, mit der sie mehr gemein hat als mit Nilsson, besitzt Stemme mit ihrer ähnlich breit strömenden, aber weniger üppigen Stimme auch die lyrischen Qualitäten, die Strauss an der Sopranstimme besonders schätzte und die nicht nur für die Gestaltung der Vier letzten Lieder, sondern auch für dramatische Strauss-Partien wie Salome und Elektra unabdingbar sind.

Vergleichbar diesen früheren Kompositionen ist die Orchestrierung bei den Vier letzten Liedern nach den vielen zwischenzeitlich schmaler besetzten Werken überraschend großangelegt, zugleich aber so umsichtig und raffiniert instrumentiert, dass manche Passagen beinahe wie Kammermusik klingen. Die Wahl der Gedichtvorlagen, drei aus der Feder des Humanisten Hesse und eine des Romantikers Eichendorff ist ebenfalls bezeichnend. Die Musik zu Eichendorffs „Im Abendrot“, welches den Abschluss bildet – nicht nur der Vier letzten Lieder, sondern auch eines Komponistenlebens – wurde als erstes in Angriff genommen. Strauss, der sich wie keiner sonst auf die Momente des Abschiednehmens verstand, fühlte sich unmittelbar angesprochen: ein älteres Paar betrachtet die untergehende Sonne. Bald ist es Schlafenszeit. Oder kündigt sich hier nun nach so vielen gemeinsamen Jahren etwa der Tod an? Strauss beantwortet die Frage auf seine Weise mit einem Selbstzitat aus seiner knapp 60 Jahre zuvor entstandenen Tondichtung Tod und Verklärung. Die Komposition der Vier letzten Lieder beendete Strauss, der im September 1949 starb, mit Hesses „September“ passend am 20. September 1948.

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Konzert- UND CD-Tipp

So. 10.5.2009 19:00 Uhr und Di. 12.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Hamburger Symphoniker Nina Stemme Sopran Jeffrey Tate Leitung Delius: The Walk To The Paradise Garden Strauss: Vier letzte Lieder Ruzicka: Fünf Bruchstücke Schubert: Sinfonie Nr. 8 h-Moll „Unvollendete“

Strauss: Vier letzte Lieder, Schluss­ szenen aus „Capriccio“ und „Salome“ Nina Stemme Sopran, Covent Garden Orchestra, Antonio Pappano Leitung Erschienen bei EMI Classics

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KONZERT

Vier Männer, vier Flöten Das Loeki Stardust Quartet mit spanischer Renaissance-Musik von Detmar Huchting

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© Mirjam Heuker of Hoek

ie Blockflöte leidet bisweilen darunter, erstes Instrument der musikalischen Ausbildung zu sein und an manchem Vorspielabend bei allen Zuhörern, außer den stolzen Eltern des virtuosen Knirpses, für bleibende Gehörschäden zu sorgen. Doch darf darüber nicht in Vergessenheit geraten, dass Blockflöten Jahrhunderte lang in der Musikgeschichte als Chor von der Sopranbis zur Bassflöte eine erstrangige Rolle spielten. Der hochmusikalische König Heinrich VIII. von England Loeki Stardust Quartet beispielsweise besaß eine Sammlung von mehreren hundert wertvollen Blockflöten, und auch bei der Wiederbelebung der Alten Musik im Laufe des letzten halben Jahrhunderts waren bedeutende Blockflöten­solisten wie David Munrow, Frans Brüggen und Michael Schneider von eminenter Bedeutung. 1978 taten sich vier Blockflötenstudenten des Amsterdamer Sweelinck Konservatoriums zusammen, um gemeinsam die Literatur für Consort zu erforschen. Das Loeki Stardust Quartet war geboren. Schon die erste Probe brachte eine faszinierende Welt von Farbnuancen und Klängen, die den Musikern vorher völlig unbekannt gewesen waren. Die Sucht nach dieser musikalischen Landschaft war augenblicklich da; nur fehlte noch ein Name. Der war jedoch bald gefunden, als die Gruppe am Ende ihrer ersten Unterrichtsstunde als Scherz am Schluss eines Renaissancestückes die sehr populäre Erkennungsmelodie von Loeki de Leeuw (Loeki 14

der Löwe, ein Werbemaskottchen des Niederländischen Fernsehens) einfließen ließ. 1981 nahm Loeki Stardust am Wettbewerb des Musica Antiqua Festivals in Brügge teil und erreichte zur eigenen Verwunderung das Finale. Jetzt allerdings war es an den anderen, sich zu wundern, denn die Neulinge überraschten die Jury in ihrem Programm regelwidrig auch mit ihrer Version eines Songs von Stevie Wonder. Der Skandal war da – und dennoch wurde den musikalischen Revoluzzern der erste Preis zuerkannt. Eine steile internationale Karriere folgte: Konzertauftritte in aller Welt, Plattenverträge, Auszeichnungen. Heute gilt Loeki Stardust als Ensemble von einer unvergleichlichen Virtuosität. Wenn auch Musik aus Renaissance und Barock naturgemäß deutlich im Mittelpunkt der Repertoirepflege steht, liebt es die Gruppe nach wie vor, gelegentlich die Grenzen zu überschreiten und Ausflüge in die zeitgenössische Musik zu unternehmen. Mittlerweile sind die Ziele nicht allein Popsongs, auch viele Komponisten der Gegenwart haben dank Loeki Stardust die Vielfalt der Blockflöteninstrumente als Betätigungsfeld für ihre Schaffenskraft entdeckt. Zum Saisonabschluss der Reihe „NDR Das Alte Werk“ präsentiert das Quartett spanische Renaissance-Musik.

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Konzert- UND CD-Tipp

Do. 7.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Das Alte Werk Amsterdam Loeki Stardust Quartet Werke von Torre, Escobar, Cornago, Gombert u.a.

The Loeki Files (78-08) Amsterdam Loeki Stardust Quartet Erschienen bei CHANNEL CLASSICS


herausragende cd neuheiten BEI SONY MUSIC

NIKOLAUS HARNONCOURT HAYDN „DIE JAHRESZEITEN“

„Nikolaus Harnoncourt wählte den vollkommensten Ausdruck reiner Naivität und Frömmigkeit. Sehr schlicht, jedoch nicht einfältig, heiter, aber niemals banal. Und gepriesen sei der Arnold Schoenberg Chor, der das Werk dynamisch und wortdeutlich trägt und von duftig bis deftig unglaublich differenziert gestaltet!“ Opernglas www.harnoncourt.de

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Limitierte Erstauflage mit vier „Jahreszeiten“ Postkarten

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Mit dem Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien, Genia Kühmeier, Werner Güra und Christian Gerhaher

CARO AMOR Zum 250. Todestag von Georg Friedrich Händel vereinen diese 2 CDs die schönsten Arien aus seinen berühmtesten Opern und Oratorien sowie instrumentale Glanzstücke. Mit Nuria Rial, Annette Dasch, Ian Bostridge, dem Kammerorchester Basel u.v.a.

NURIA RIAL HAYDN: ARIEN FÜR EINE GELIEBTE Begleitet vom L’Orfeo Barockorchester unter der Leitung von Michi Gaigg, hat die spanische Sopranistin Nuria Rial gemeinsam mit der Mezzo-Sopranistin Margot Oitzinger Arien aufgenommen, die Haydn für seine heimliche Geliebte, die italienische Sopranistin Luigia Polzelli, komponierte. „Dieses akustische Tagebuch einer Künstlerromanze ist die liebevollste Aufnahme zum Haydn-Jahr.“ Brigitte

www.sonymusic.de


Konzert

„Heute erwartet man mehr von uns“ Renée Fleming singt im Konzert mit dem Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach die Schlussszene aus der Oper Capriccio von Richard Strauss von Dagmar Leischow

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rau Fleming, es heißt, die Stimme eines Sän­ gers sei nur sieben Tage pro Jahr wirklich gut... Ganz genau! Wenn jemand in einer Vorstellung zehn Prozent seiner stimmlichen Kapazität ausschöpft, dann muss er zufrieden sein. In einer dreistündigen Oper kann man einfach keine totale Perfektion anstreben. Wer sich ganz auf die Schönheit der Töne konzentriert, der patzt vielleicht ein bisschen im Text. Oder eben umgekehrt. Trotzdem gelten Sie als „The beautiful Voice“. Um ehrlich zu sein, auch ich kämpfe manchmal mit meiner Stimme. Eine anstrengende Tournee ist für jeden kraftraubend. Erst recht, wenn das Repertoire nicht optimal zusammengestellt war. Welche Werke kommen Ihnen denn entgegen? Partien von Strauss sind definitiv meine Favoriten. Einerseits passen sie zu meiner Stimme, auf der anderen Seite liebe ich die schönen Melodien. Diese Musik spricht derart zu mir, dass ich manchmal das Gefühl habe, Strauss habe sie eigens für mich geschrieben. Was fasziniert Sie an der Gräfin in „Capriccio“ oder der Marschallin im „Rosenkavalier“? Die Komplexität dieser Charaktere. Um sie 16

darzustellen, braucht man schon ein gewisses schauspielerisches Talent. Die Marschallin zum Beispiel singt im ersten Akt fast gar nicht. Auch die Gräfin ist eher eine Sprechrolle. Sie haben ein recht großes Strauss-Repertoire. Gibt es eine Figur, die Sie unbedingt noch ver­ körpern möchten? Demnächst werde ich Ariadne auf Naxos in Europa singen. Und natürlich wäre Salome ein Traum. Allerdings mache ich mir da keine Illusionen: Diese Partie kommt leider für meine Stimme nicht in Frage. Als ich jüngst in Wien Salome hörte, da dachte ich, das Orchester ist so groß, so laut, schade, dass die Soprane zumeist schreien müssen. Dafür scheinen Sie sich den Vier letzten Lie­ dern sehr verbunden zu fühlen. Weil ich sie bereits zum zweiten Mal aufgenommen habe, meinen Sie? Ich gestehe, mein Label hat mich dazu gedrängt. Letztlich fand ich die Idee aber auch gut, zumal ich mit dem Dirigenten Christian Thielemann arbeiten konnte. Ich dürfe mich nicht in Sentimentalität verlieren, sagte er. Vor allem das abschließende „Im Abendrot“ müsse hoffnungsvoll klingen. Warum lieben Sie gerade dieses Lied am mei­ sten?


© Andrew Eccles

Konzert

Renée Fleming

Wissen Sie, die Dichtung ist sehr wichtig für mich, die Worte nehmen mich geradezu gefangen. „Im Abendrot“ wirkt so geheimnisvoll. Deswegen kann es jeder ganz individuell personalisieren. Braucht eine Sängerin dafür die Aura einer Hollywood-Diva? Tatsächlich erwartet man heute mehr von uns als früher. Vor 20, 30 Jahren zählte in erster Linie der Gesang, jetzt wünscht sich das Publikum eine überzeugende Darbietung. Das ist ja auch kein Wunder: Wenn eine Frau jenseits der 40 eine 16-Jährige glaubhaft verkörpern will, dann kann sie sich nicht bloß auf die Bühne stellen und singen. Wie weit muss sie sich exponieren? Gewiss wird uns einiges abverlangt. Vor allem die jüngere Generation soll die verrücktesten Dinge tun, sich nackt zeigen und so weiter. Gott sei Dank bin ich schon älter, darum sind solche Inszenierungen kein Thema für mich. Jedoch bewundere ich alle, die den Mut haben, grundsätzlich erst einmal keine Tabus für sich gelten zu lassen. Jenseits der Bühne sind Sie durchaus für Neues offen. Sie können sogar ein eigenes Parfüm vorweisen.

„La Voce“ habe ich gemeinsam mit meiner Freundin, der Duftdesignerin Ann Gottlieb, kreiert. Dafür testete ich verschiedene Ingredienzen wie Schokolade. Wissen Sie, was mich dabei besonders faszinierte? Parfümeure arbeiten mit demselben Vokabular wie Musiker. Sie sprechen ebenfalls von Harmonien, Tönen, Noten und Akkorden. Sie geben Parfümeuren, Köchen und Modede­ signern Inspiration. Haben Sie eigentlich auch eine Muse? Die Kunstwelt gibt mir Impulse. Ich gehe gern ins Museum, vor allem die Kunst des 20. Jahrhunderts interessiert mich, und ich bin mit dem Maler Ellsworth Kelly befreundet. Mit ihm Zeit zu verbringen, empfinde ich als Geschenk. Er beflügelt meine Phantasie, davon profitiere ich auf der Bühne in jedem Fall. Neben der bildenden Kunst ist Jazz eine wei­ tere Leidenschaft von Ihnen. Ja, das stimmt. Ursprünglich wollte ich ja Jazzsängerin werden. Ich trat als Studentin jedes Wochenende mit einem Trio auf. Für mich, das schüchterne Mädchen vom Land, war das eine gute Lektion. Ich lernte, wie man vor Publikum agiert. Jedoch hatte ich nicht den Mut, mich in die New Yorker Jazzszene zu stürzen. Also blieb ich an der Universität und wurde Sopranistin.

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Konzert- UND CD-Tipp

Sa. 9.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Renée Fleming Sopran Orchestre de Paris Christoph Eschenbach Leitung Richard Strauss: Schlussszene „Morgen um elf“ aus „Capriccio“ op. 85 Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll Strauss: Vier letzte Lieder Renée Fleming Sopran Münchner Philharmoniker Christian Thielemann Leitung Erschienen bei Decca

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Konzert

„Jeder Moment im Leben ist einzig­artig“ Rolando Villazón öffnet sich nach seiner Stimmkrise im barocken Repertoire neue musikalische Türen und kommt mit Händel-Arien in die Laeiszhalle von Christoph Forsthoff

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as habe er von Händel gelernt, lacht Rolando Villazón, „die Ruhe, wie wichtig die­ se Ruhe ist.“ Schon unsere Vorfahren wussten: In der Ruhe liegt die Kraft. Aber wir wollen nicht despektierlich sein, und platte Sprichwörter sind hier vielleicht auch fehl am Platz. Immerhin steht der Startenor erst seit einem Jahr wieder auf der Bühne, hatte zuvor fast ein halbes Jahr Auszeit genommen. Irgendwie war alles zuviel geworden, der Hype um ihn und um seine Opern- und Medienpartnerin Anna Netrebko. Das Traumpaar der Klassik, das geradewegs von den Musiktheaterbühnen über die TV-Shows in die Stadien durchgereicht wurde – schließlich wollten alle das schnelle Geld verdienen mit den Belcanto-Bonbons um Liebe, Schmerz und Eifersucht. „Natürlich ist auch am finanziellen Erfolg nichts verkehrt“, sucht der Mann mit den markanten Augenbrauen und Ohren den Bogen zurück zu schlagen zur Musik, „vornan aber steht immer der künstlerische Aspekt. Und Open Airs zu singen und die Energie von tausenden von Menschen zu spüren, die einem lauschen, das ist schon eine ganz besondere Atmosphäre.“ Künstlerisch ließ sich das weniger sagen: Arien- und Duett-Potpourris von Bellini bis Ver18

di, in denen der Mexikaner mal das Tenorbiest, mal den glutäugigen Latin Lover geben durfte, um mit dramatischem Mienenspiel in jedes neue Stück wie der Torero in den Kampf zu ziehen. „Natürlich bringt das die Leute nicht in die Oper“, räumt Villazón ein, „aber das war auch nicht der Zweck dieser Konzerte. Das Ziel war, Menschen durch die Musik zusammenzubringen und zu berühren durch diese fantastischen Stücke.“ Doch irgendwann macht solch einen Schlauch auch die stärkste Stimme nicht mehr mit, hatte sein Tenor genug von Puccini en suite – oder wie es seine erfahrene Kollegin Lucia Aliberti auf den Punkt brachte: „Disziplin ist alles – ich lasse mir immer mindestens drei Tage Pause zwischen zwei Auftritten, mische nie das Repertoire und fliege auch nie früh morgens, wenn ich am Abend zuvor noch gesungen habe: Das macht die Stimme kaputt. Wenn es natürlich jemandem genügt, Star für ein paar Jahre zu sein und dann eine kaputte Stimme zu haben, kann er das auch anders machen.“ Hinterher ist man natürlich immer klüger. Natürlich habe er gewusst, dass er sich auf einem gefährlichen Weg befunden habe, sagt der 37-Jährige heute. Aber am Anfang sei es unmöglich gewesen, Nein zu sagen. Und über-


© Felix Broede / DG

Rolando Villazón

haupt: Das Leben sei auch dazu da, Irrtümer zu begehen – alles andere wäre doch langweilig! Nun ist Villazón erst einmal bei Händel gelandet: „Eine fantastische Musik, ich finde sie modern, und die Melodien sind so schön.“ Ja, fast so schön wie die Belcanto-Hits, doch die hat der Sänger ebenso wie die Verismo-Partien erst einmal aus seinem Repertoire gestrichen. Stattdessen singt er nun französische Rollen, Mozart und eben Barockopern. „Es sind Türen geöffnet, für neue Abenteuer in dieser Richtung – doch das heißt nicht, dass ich andere Türen schließe.“ Dafür ist der Wuschelkopf auch viel zu intelligent, hat die Mechanismen des Klassikgeschäfts längst kapiert. Und in den Monaten seiner Auszeit eben nicht nur mit seinen beiden Söhnen gespielt und gelesen, sondern auch viel nachgedacht. „Es gehört alles zusammen: Man singt für das Publikum, gleichwohl will man vor allem seinem eigenen Anspruch als Künstler gerecht werden. Würde man nur dem Publikum gefallen wollen, müsste man seine Ansprüche möglicherweise einschränken.“ Die Konsequenz: „Man versucht, seinen eigenen Anspruch zu wahren – und hofft gleichzeitig, dass es auch dem Publikum gefällt, denn natürlich wünscht man sich auch den Beifall.“

Es ist dies ein schmaler Grat: Die Balance zu finden werde immer wichtiger, sagt der ebenso sensible wie robust wirkende Sänger, der so gern seine physischen Grenzen überwinden würde, um fliegen zu können. „Ich bin mein größter Kritiker und gehe sehr hart mit mir selbst ins Gericht.“ Mit einem Lächeln fügt Villazón jedoch hinzu: „Doch wenn ich auf der Bühne stehe, genieße ich das einfach – übrigens genauso wie einen Auftritt bei ‚Wetten, dass...?’ oder einen Abend mit Freunden in einer Bar. Ich genieße einfach den Moment, denn jeder Moment im Leben ist einzigartig und ich bin glücklich über dieses Geschenk des Lebens.“

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Konzert- UND CD-Tipp

Fr. 8.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Rolando Villazón Tenor Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh Leitung Werke von Händel

Händel - Rolando Villazón Rolando Villazón Tenor Gabrieli Consort & Players Paul McCreesh Leitung Erschienen bei Deutsche Grammophon

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KONZERT

Bach und Mendelssohn Elisabeth Leonskaja zu Gast beim NDR Sinfonieorchester von Helmut Peters

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© Jean Mayerat

ereits mit 26 Jahren, als er gerade sein Antrittskonzert als Gewandhauskapellmeister leitete, im Oktober 1835, kam Felix Mendelssohn Bartholdy der Gedanke, dem Erbe Bachs ein neues Forum zu verschaffen. Die „historischen Concerte“ boten ihm den Rahmen für Aufführungen von Bachs Orchester- und Chorwerken. Er selbst trat als Pianist und als Organist in einer Leipziger Kirche auf – das Gewandhaus hatte bis 1884 keine Orgel – und trug in diesen ausgelagerten Gewandhauskonzerten „ganz allein auf sich selber angewiesen, nach sinnreich auf Abwechslung gerichteter Wahl einige der Orgelcompositionen Bach’s Elisabeth Leonskaja vor.“ Später sammelte er bei den Leipzigern dann Spenden für ein Bach-Denkmal, damit, wie er 1840 an seine Mutter schrieb, „der alte Bach einen Denkstein vor der Thomasschule bekommt.“ Was wäre, wenn Mendelssohn die BachRenaissance nicht eingeleitet hätte? Er schuf sogar eine uminstrumentierte und gekürzte Fassung der „Matthäus-Passion“ unter Teilnahme der damals hochmodernen Klarinetten. Das Verhältnis von Mendelssohn und Bach war schon oft das Motto von Konzerten. Die Kombination zweier Klavierkonzerte Bachs und zweier Sinfonien Mendelssohns, wie sie das NDR Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbachs Leitung für den 3. Mai in der Laeiszhalle vorgesehen hat, ist allerdings apart und ungewöhnlich. Man darf gespannt sein, mit welchen Ideen die

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georgische Pianistin Elisabeth Leonskaja, die­se Grande Dame der Pianistenszene und ehemalige künstlerische Partnerin von Svjatoslav Richter, den Klavierkonzerten C-Dur BWV 1061 und c-Moll BWV 1060 begegnet. In Phrasierungsfragen und Agogik muss man bei ihr auf spontane Einfälle gefasst sein. Zur Zeit Mendelssohns waren es auch Chopin, Liszt und Ignaz Moscheles, die Bachs Klavierkonzerte in ihre Programme aufnahmen. In dieser Zeit waren allerdings weniger das CDur- und das c-Moll-Konzert die Hits unter den Bachschen Klavierkonzerten, sondern das Konzert für drei Klaviere d-Moll BWV 1063 und das Solokonzert d-Moll BWV 1052. Beim NDR-Konzert werden die Klavierkonzerte von der Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“) und der weit seltener gespiel­ ten Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 („Reformationssinfonie“) umrahmt. Gerade dieser sogenannten Reformationssinfonie, die anlässlich der 300-Jahrfeier der Augsburger Konfession 1830 in Berlin entstanden war und im letzten Satz den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ zitiert, war zu Lebzeiten des Komponisten kein Glück beschieden. Möglicherweise spielten religiöse Vorbehalte dabei eine Rolle. Das generelle Interesse an seinen Werken ließ jedenfalls bekanntlich erst nach dem Ableben des Komponisten nach, unter anderem auch befördert durch Richard Wagners Aufsatz über „Das Judentum in der Musik“.

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Konzert-Tipp

So. 3.5.2009 11:00 Uhr und Mo. 4.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Elisabeth Leonskaja Klavier Christoph Eschenbach Klavier & Leitung Werke von Mendelssohn & J. S. Bach


ProArte

75 Jahre Klassik für Hamburg

29. April 2009 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Martin Stadtfeld, Klavier © Sony/BMG

Werke von Bach, Schumann und Prokofieff

14. Mai 2009 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Virtuosi Saxoniae

Ludwig Güttler, Trompete © SKS

Bach: 1. Brandenburgisches Konzert F-Dur BWV 1046 Händel: Suite Nr. 2 D-Dur (Wassermusik) Mozart: 38. Sinfonie D-Dur KV 504 (Prager)

23. Mai 2009 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Anne-Sophie Mutter, Violine Jukka-Pekka Saraste, Dirigent

Oslo Philharmonic Orchestra © Tina Tahir c/o Shotview photographers/DG

Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll op. 64 Sibelius: 1. Sinfonie e-Moll op. 39 u. a.

14. Juni 2009 Laeiszhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr

Jewgenij Kissin, Klavier © Sasha Gusov/EMI Classics

Prokofieff: 8. Sonate B-Dur op. 84 Chopin: Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61 4 Mazurken; 12 Grandes Études op. 10 12 Etüden op. 25

Karten und Information: Classic Center im Alsterhaus · Tel. 040/35 44 14 www.proarte.de · info@proarte.de · sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen DrGoette130x183_Mai_1.indd 1

11.03.2009 12:15:20 Uhr


Konzert

Sommerfrische im Gewölbe Die Krypta Konzerte gehen in ihre zweite Saison von Peter Krause

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o Hamburgs einstiger Musikdirektor Carl Philipp Emanuel Bach begraben liegt, ist Hamburgs stimmungsvollster Konzert­raum entstanden: die Krypta von St. Michaelis. Im vergangenen Jahr wurde nicht nur die ursprüngliche Gestalt eines der größten Gruftgewölbe Europas wieder hergestellt, sondern auch entdeckt, welch exzellente Akustik hier unten herrscht. Der Erfolg der Krypta Konzerte 2008 hat Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener ermutigt, auch in diesem Jahr wieder zwischen Mai und September jeden Freitag zur einstigen Krimizeit um 20:15 Uhr Musikfreunde mit hochklassigen Programmen in die Gruft zu locken. Zu den programmatischen Fixsternen der Reihe gehören Hamburger Komponisten. Natürlich wird da dem großen Musensohn der Stadt und Jubilar des Jahres in zahlreichen Konzerten gehuldigt, so auch in der festlichen „Mendelssohniade“ zur Saisoneröffnung am 1. Mai, die das Bonnard Trio gemeinsam mit den Klarinettisten Matthias Albrecht und Rupert Wachter von den Philharmonikern Hamburg sowie Christoph Schoener an der Felix Mendelssohn Bartholdy-Orgel bestreiten wird. Auf dem kleinen, dabei romantisch grundtönig und vollklingenden Instrument, das aus dem Jahr 1917 stammt und grundlegend restauriert wurde, wird Schoener zur Eröffnung neben Mendelssohns wenig bekanntem Ostinato in c-Moll aus dem Jahr 1823 die beliebte Orgelsonate D-Dur op. 65,5 spielen. Mit dem launigen Untertitel „Ein großes Duett für Dampfnudel oder Rahmstrudel ...“ versah Mendelssohn sein Konzertstück op. 113 für Klarinette, Bassetthorn und Klavier, das er an einem einzigen Dezembertag des Jahres 1832 für die befreundeten Klarinettisten Heinrich und Carl Baermann komponierte. Den Kla22

vierpart übernimmt hier Olena Kushpler vom renommierten Bonnard Trio, das sich in Mendelssohns Klaviersextett D-Dur op. 110 dann um Barbara Buntrock und David Lau an der Bratsche und den Kontrabassisten Alf Brauer erweitert. Da nicht nur der bekennende Hamburger Mendelssohn heuer ein Jubiläum feiert, ziehen sich durch die rundum originell gebauten Programme der Saison 2009 Werke von Händel, Haydn und Purcell. Auch deren Interpreten haben Hamburg-Bezug: Zu ihnen zählen der Schauspieler Rolf Becker, die G-Strings, die Hamburger Ratsmusik, das Leon Gurvitch Jazz-Project, die Mezzosopranistin Katja Pieweck, das Mischa Schumann Trio oder das Nathan Quartett. Auf der prominenten Gästeliste stehen die Sopranistin Monika Mauch, die Altistin Elisabeth Graf, das Jacques Thibaud Trio Berlin und der pianistische Altmeister Norman Shetler. Weitere Markenzeichen der atmosphärisch so außergewöhnlichen Krypta Konzerte bleiben die Moderation aller Konzerte und die kulinarisch verschönten Pausen. Ohren und Kehlen all jener Musikfreunde, die im Sommer in Hamburg bleiben, müssen also zumindest freitags keinen Durst mehr leiden.

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Konzert-Tipp

Fr. 1.5.2009 20:15 Uhr Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Mendelssohniade Bonnard Trio Martin Honsalek & David Lau Viola, Alf Brauer Kontrabass Matthias Albrecht & Rupert Wachter Klarinette Christoph Schoener Orgel Werke von Mendelssohn Weitere Krypta Konzerte jeden Freitag um 20:15 Uhr Das detaillierte Programm finden Sie im Internet unter www.krypta-konzerte.de


Sa. 30.05.09, 20 Uhr, Laeiszhalle Kl. Saal

Lauma Skride & Hans-Jürgen Schatz

Clara & Robert Schumann in Russland Werke von: Mendelssohn Bartholdy, Liszt, Schubert, Thalberg und Schumann

Mo. 09.11.09, 19:30 Uhr, Hauptkirche St. Michaelis - Hamburg

Thomas Hengelbrock Balthasar-Neumann-Chor & Balthasar-Neumann-Ensemble Werke von: G. F. Händel, A. Vivaldi und J. S. Bach

So. 22.11.09, 16 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Philippe Jaroussky Concerto Köln Auszüge aus der ”Wassermusik” und der Oper ”Rinaldo” von G. F. Händel

Do. 10.12.09, 19:30 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Jessye Norman Mark Markham

(KLAVIER)

Ein Liederabend

So. 14.02.10, 19:30 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Christoph Prégardien Andreas Frese

(KLAVIER)

R.Schumann, ” Dichterliebe” op. 48, Lieder von F. Schubert

Mi. 17.03.10, 19:30 Uhr, Laeiszhalle - Hamburg

Fauré Quartett Die ”Brahms Erben”

(KlassikAkzente)

zu Gast in Hamburg

Werke von J. Brahms, G.Mahler, F. Mendelssohn Bartholdy

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mit

Anna Netrebko

am 10. Juli 2009 auf dem Königsplatz in München Vorverkauf: Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77. Telefon: 0 40 - 45 33 26 sowie an allen bek. VVK-Stellen. Tickethotline: 0 18 05 - 44 70* (*14 Ct./Min. Mobilfunkpreise können abweichen) • www.elbklassik.de


Konzert

„Bei der Tante kann man ja einschlafen“ Der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz und die Pianistin Lauma Skride begeben sich auf die Spuren von Clara und Robert Schumanns Russlandreise

© Elbklassik Konzerte

von Christoph Forsthoff

Hans-Jürgen Schatz

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ber Beethoven zu Schumann − manchmal beschreitet die Entstehung eines Konzertprogramms seltsame Wege. Als der Dramaturg des Bonner Beethovenfestes vor einigen Jahren auf den Schauspieler Hans-Jürgen Schatz zukam, wollte dieser ihn nicht etwa für eine Lesung aus den Briefen des großen Sohnes der Stadt am Rhein engagieren, sondern wünschte sich einen Abend zu Robert und Clara Schumann – steht doch in Bonn neben Beethovens Geburtshaus auch jenes Haus, in dem Robert die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Und so stieg Schatz in die dortige Musikbibliothek, ließ sich von den 24

beiden Schumann-Gedenkzimmern inspirieren, und am Ende seiner mehrmonatigen Arbeit stand die Konzert-Lesung „Clara und Robert Schumann in Russland“. Es ist ein ebenso authentischer wie unterhaltsamer Abend geworden, der die Tour durch das winterliche Osteuropa des Jahres 1844 lebendig werden lässt, rezitiert doch der 50-Jährige neben Reisenotizen und Briefen des Ehepaares auch aus Kritiken, die Claras Konzerte im Osten begleiteten. Und die Rezensenten waren schon damals alles andere als zimperlich: „Bei der Tante kann man ja einschlafen – das haben wir von Liszt aber schon viel besser gehört“, schildert er schmunzelnd die Reaktionen. Doch während die Pianistin vor allem mit solchen Verbal-Machismen zu kämpfen hatte, musste ihr kränkelnder Gatte überhaupt erst einmal auf Aufmerksamkeit hoffen, denn weder in Riga noch in Dorpat oder St. Petersburg kannten die Menschen den Komponisten. Am Ende der viermonatigen Reise indes hatten sich die Strapazen – miserable Herbergen, ungeheizte Zimmer, rumplige Kutschfahrten, schmutzige Konzertsäle – und Anfeindungen dann doch gelohnt: nicht nur, dass das dritte Konzert am 24. März 1844 sehr gut besucht war, das Ehepaar konnte auch einen Ver-


© Marco Borggreve

Lauma Skride

dienst von etlichen tausend Talern mit nach Hause nehmen. Mögen die Umstände solcher Gastspiele heute auch komfortabler sein – auf Care-Pakete mit Bettdecken und gebratenen Hühnchen wohlmeinender Adliger müssen die Künstler bei ihrem Hamburger Auftritt wohl kaum hoffen – inhaltlich orientiert sich der Abend ganz am damaligen Reiserepertoire. Ob nun Mendelssohn, Liszt, Thalberg, Hensel, Beethoven oder Schubert: Lauma Skride wird all jene Solo-Stücke spielen, die seinerzeit auf den Programmzetteln standen. Reizvoll findet Schatz zudem, dass die Pianistin mit 26 Jahren in eben jenem Alter ist, in dem Clara damals die Reise antrat. Was auch optisch einen gewissen Reiz verspricht – denn, so wagt der Mime einen Vergleich: „Ich bin die Fassung und Lauma legt die Perlen hinein – und am Ende haben wir dann vielleicht ein schönes Collier zustande gebracht.“

Andreas Hampel Susanne Riebesehl Geigenbaumeister

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Konzert-Tipp

Sa. 30.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Kleiner Saal) Lauma Skride Klavier Hans-Jürgen Schatz Rezitation Werke von Mendelssohn, Liszt, Schubert, Thalberg & Schumann

Tel 040 . 39 12 77 Bahrenfelder Straße 15 22765 Hamburg www.hampel-violins.com


Konzert

Gegensätzliche Klangwelten Oliver Kern spielt bei seinem Antrittskonzert als Professor im Forum der Musikhochschule Werke von Brahms und Ravel von Eric Schulz

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© M. Mantovani

enn es im Leben des Pianisten Oliver Kern eine musikalische Heimat gibt, dann hat er sie bei Brahms gefunden. Mehrfache zyklische Aufführungen des gesamten Klavierwerks von Brahms im In- und Ausland künden jedenfalls von einer besonderen Vorliebe für das Schaffen des großen Hanseaten. Es überrascht daher kaum, dass Kern, der seit vergangenem Jahr eine Professur an der hiesigen Hochschule für Musik und Theater innehat, nun auch bei seinem Antrittskonzert an diesem Institut einige Werke von Brahms präsentieren wird. Interessanterweise stellt der vielfach sowohl national als auch international preisgekrönte Künstler den Werken dieses Klassikers der Romantik Oliver Kern zwei Kompositionen aus dem Oeuvre von Maurice Ravel gegenüber. Stets etwas unterkühlt wirkend, klar im Ausdruck und fließend in der Bewegung, ansonsten allerdings nicht ganz leicht zu definieren, könnte man die Klaviermusik von Ravel vielleicht noch am ehesten als Antithese zu den Werken von Brahms beschreiben, ihnen jedenfalls in mehrfacher Hinsicht diametral entgegengesetzt. Ob derartige Überlegungen bei der Programmgestaltung eine Rolle gespielt haben mögen oder nicht, ist allerdings angesichts der auch 26

ohne dramaturgische Hintergedanken attraktiven Zusammenstellung durchaus zweitrangig. Zum Auftakt erklingt die Brahmssche Adaption der berühmten Chaconne von Bach – Bravourstück jedes Geigenvirtuosen – und nahezu notengetreu für die linke (Pianisten-) Hand übertragen. Brahms hatte das Werk 1877 für Clara Schumann eingerichtet, da diese zeitweilig ihre rechte Hand schonen musste. Es folgt die dritte der drei Klaviersonaten von Brahms, die wie ihre Vorläufer den imponierenden Willen des jungen Komponisten demonstriert, der Klaviatur orchestrale Klänge abzutrotzen. Man achte nur auf die „celloartige“ und nicht wiederkehrende Melodie im ersten Satz, auf die gedämpften „Trommelschläge“ im Intermezzo oder auf die pizzicato-ähnliche Passage im Finale. Die Klavierkompositionen von Ravel gehören zurecht zu seinen beliebtesten Werken. Es sind seine persönlichsten Arbeiten, weniger lyrisch als seine Kammermusik, aber natürlicher und vielleicht auch wahrhaftiger. Mit kühler Brillanz und nur gelegentlich unterbrochen durch stimmungsvolle oder sentimentale Anklänge, schöpft er die Klangeigenschaften des Instruments aus. Beim Soloabend von Oliver Kern stehen die als Tribut an die französische Musik des 18. Jahrhunderts zu verstehende Suite „Le Tombeau de Couperin“ und eine Klavieradap­tion von „La Valse“, Ravels letztem bedeutenden Orchesterwerk, auf dem Programm.

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konzert-Tipp

Di. 12.5.2009 20:00 Uhr Hochschule für Musik und Theater (Forum) Antrittskonzert Prof. Oliver Kern Klavier Werke von Brahms & Ravel


Das individuelle Abo für die ganze Stadt

Hören Sie doch was Sie wollen! Wir bieten Ihnen Hamburgs Vielfalt à la carte – zu Ihrer freien Wahl! Ob Kammer- oder Sinfoniekonzerte, Chorkonzerte oder Liederabende, Altes oder Neues Werk, Kirchenkonzerte oder Kammeropern, ob Hamburger Symphoniker, NDR Sinfonieorchester, Hamburger Camerata oder Philharmonisches Staatsorchester, ob Michel oder Allee Theater, Engelsaal oder Opernloft…

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Auch das breite Angebot der Hamburger Theater Selbstverständlich kommen Ihre Konzert- oder bietet Ihnen die TheaterGemeinde! Theaterkarten frei Haus zu Ihnen! Selbstverständlich kommen Ihre Konzert- oder Theaterkarten Einfach und bequem! frei Haus zu Ihnen! Einfach und bequem!

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Jubiläum

Der Revolutionär aus der Provinz Ein biographischer Abriss zum 200. Todestag von Joseph Haydn

© Haydn Jahr 2009

von Detmar Huchting

Joseph Haydn

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igentliche Lehrer habe ich nicht gehabt. Mein Anfang war überall gleich mit dem Praktischen – erst im Singen und Instrumentalspiel, hernach auch in der Komposition. In dieser habe ich andere mehr gehört als studiert und suchte mir zu Nutze zu machen, was auf mich besonders gewirkt hatte und was mir als vorzüglich erschien. Nur dass ich es nirgends bloß nachmachte. So ist nach und nach, was ich wusste und konnte, gewachsen.“ Mit diesen Worten zitiert Haydns Biograph Griesinger den Komponisten, der an seinem Lebensende als in aller Welt berühmter Komponist in seinem Wiener Haus lebte und dort am 31. Mai 1809 28

starb, als die Kanonen Napoleons vor der Stadt ihr schreckliches Konzert gaben. Haydn kam aus bescheidenen Verhältnissen: Er wurde 1732 in einem burgenländischen Dorf an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn als Sohn eines Wagenmachers und Marktrichters geboren. Die musikalische Begab­ung Haydns fiel dem Dorfschullehrer auf, und über seine Vermittlung kam er als Chorknabe an den Stephansdom nach Wien. Hier traf Haydn auf die formenden Einflüsse, die er im einleitenden Zitat beschreibt. Eine Äußer­ ung der Kaiserin Maria Theresia setzte einige Jahre später seiner Karriere als Star der Wiener Sängerknaben ein Ende: „Der Haydn kräht.“ Ein Dummerjungenstreich – er schnitt einem Mitschüler den modischen Zopf ab – führte zu seinem Rauswurf aus der Stephansschule. Jahre der Entbehrung folgten, Haydn verdiente sein Geld als Musiklehrer und Straßenmusikant und nützte die Nächte, um sich in der Komposition zu vervollkommnen. Durch einen glücklichen Zufall kam er zu seiner ersten Anstellung bei einem Grafen Morzin, der als Musikliebhaber einen Kapellmeister suchte, ohne ihm ein Orchester bieten zu können. Hier entwickelte Haydn aus den Formen der baro-


© Haydn Jahr 2009 / Wolfgang Simlinger

Jubiläum

Haydn-Saal, Schloss Esterhazy

cken Triosonate und des frühklassischen Divertimento seine erste Erfindung, auf die er nach modernen Urheberrechtsvorstellungen ein Patent beantragen könnte: das Streichquartett. Zeit seines Lebens ist er dieser Gattung treu geblieben und hat sie zu solcher Vollkommenheit entwickelt, dass jeder Komponist, der nach Haydn Streichquartette schrieb, ihm seinen Respekt nicht versagen konnte. 1761 trat Joseph Haydn in die Dienste der Fürsten Eszterházy; für fast dreißig Jahre leitete er als Kapellmeister die Hofmusik der fürstlichen Residenz in Eisenstadt und auf Schloss Eszterháza am Neusiedlersee. Obwohl die Eszterházys mit ihrem phantastischen Reichtum als ungarische Paladine des Wiener Kaiserhofs eine wichtige Stellung einnahmen, befand Haydn sich doch in einer provinziellen Situation: Abgesehen von wenigen Aufenthalten in Wien war er in erster Linie auf gedruckte Ausgaben der Musik berühmter Kollegen angewiesen, um mit der musikalischen Entwicklung seiner Zeit Schritt zu halten. Trotzdem stieg er in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts zum berühmtesten Komponisten ganz Europas auf und konnte auf zwei Englandreisen in den 1790er Jahren Triumphe feiern.

„Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irre machen und quälen, und so musste ich original werden.“ Dieses Zitat zeugt von Haydns Bescheidenheit, die sich auch in seiner berühmten Äußerung über den 24 Jahre jüngeren Mozart wiederfindet: „Ich sage Ihnen vor Gott, als ein ehrlicher Mann, Ihr Sohn ist der größte Komponist, den ich von Person und dem Namen nach kenne; er hat Geschmack, und überdies die größte Kompositionswissenschaft“, sagte Joseph Haydn zu Leopold Mozart, als dieser seinen Sohn 1785 in Wien besuchte. Tatsächlich ist die Beziehung von Haydn und Mozart eine der großen Freundschaften der Musikgeschichte gewesen, denn auch Mozart bewunderte den älteren Kollegen rückhaltlos. Er nannte ihn im vertrauten Umgang „Papa“ und bekannte so, in Haydn nach dem schwierigen Verhältnis mit dem eigenen Vater seine eigentliche künstlerische Vaterfigur gefunden zu haben. Dass er damit dem Vorurteil des „Papa Haydn“ Vorschub geleistet hat, mit dem Haydn im 19. Jahrhundert zu einem Vorläufer Mozarts und Beethovens abgewertet wurde, lag ohne jeden Zweifel ganz und gar außerhalb Mozarts Absichten. Heute ist sich die Musikwelt der einzigartigen Stellung Joseph Haydns in der Musikgeschichte bewusst, der als junger Mann die so genannte Wiener Klassik begründet hat und sie an der Wende zum 19. Jahrhundert mit seinen späten Sinfonien und seinen beiden Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ auch beschloss, als sein Schüler Ludwig van Beethoven schon das Tor zur romantischen Musik aufgestoßen hatte.

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Konzert-TippS

Fr. 22.5.2009 20:00 Uhr Rellinger Kirche In Memoriam Haydn und Mendelssohn Salzburger Solisten, Luz Leskowitz Violine & Leitung So. 31.5.2009 10:00 Uhr St. Johannis Harvestehude Haydn: Missa brevis St. Johanni de Deo Chor St. Johannis, Christopher Bender Leitung & Orgel So. 31.5.2009 11:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Haydn: Die Schöpfung Hamburger Symphoniker, Symphonischer Chor Hamburg Cornelia Samuelis Sopran, Markus Schäfer Tenor, Yorck Felix Speer Bass, Matthias Janz Leitung

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Die Grossen Stars der Musik

„Kein Sterblicher sollte es wagen, so perfekt zu spielen!“ NDR Kultur porträtiert den Geiger Jascha Heifetz in der Sendereihe „Die großen Stars der Musik“ von Elisabeth Richter

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ein Sterblicher sollte es wagen, so perfekt zu spielen“, schrieb 1920 der irische Dramatiker George Bernard Shaw an Jascha Heifetz, nachdem er den damals erst neunzehn Jahre alten Geiger zum ersten Mal in London gehört hatte. „Wenn Sie mit solch übermenschlicher Vollkommenheit spielen, werden Sie jung sterben. Ich rate Ihnen dringend, jeden Abend, bevor Sie zu Bett gehen, ein paar falsche Töne zu spielen.“ Heifetz, der am 2. Februar 1901 im litauischen Vilnius geboren wurde, befolgte Shaws Rat nicht und wurde 86 Jahre alt. Über Jascha Heifetz Hexenkünste auf der Geige könnte man eine lange Liste mit fassungslos staunenden Äußerungen von Fach- und Nicht-Fachleuten anfertigen. Der legendäre Fritz Kreisler soll zu seinem legendären Kollegen Efrem Zimbalist gesagt haben: „Sie und ich könnten genauso gut unsere Fiedeln nehmen und über den Knien zerbrechen.“ Carl Flesch, eine andere Geigenlegende aus Ungarn, Lehrer zum Beispiel von Ginette Neveu oder Henryk Szeryng, meinte, es habe wohl kaum einen Geiger gegeben, der der absoluten Vollkommenheit näher gekommen sei. Zweifellos war Heifetz ein Wunderkind, allerdings – wie die spätere Entwicklung gezeigt

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hat – eines der wenigen, das dieses für eine gesunde menschliche Entwicklung durchaus gefährliche Attribut ohne spätere (psychische) Einbrüche überstanden hat. „Ich habe eben ein paar Jahre warten müssen,“ sagte Heifetz einmal, längst auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, „dann erst konnte ich alle diesen riskanten und angeblich gefährlichen Dinge tun, die man mir als Kind streng verboten hatte – Tennis und Golf spielen, schnelle Autos fahren, Tischtennis trainieren, auf die Jagd gehen, Segeln und dergleichen.“ Die Karriere des jungen Stars entwickelte sich rapide. Zehnjährig gab Heifetz 1911 ein Konzert in Odessa vor angeblich 25.000 Zuschauern, bei dem die Polizei das in Ekstase geratene Publikum zur Ruhe bringen musste. 1912 folgte das Debüt in der Berliner Philharmonie unter Artur Nikisch, und es gab Konzerte in Leipzig, St. Petersburg und anderswo. 1917 flüchtete die Familie Heifetz vor der russischen Revolution in die USA. Kurz darauf versetzte der Teenager bei seinem Debüt in der Carnegie Hall die New Yorker Kritikerwelt in Staunen: „Wir sahen einen jungen Gentleman von fast aristokratischer Würde, ohne jeglichen Manierismus und ohne, wie üblich, hin und her


© Library of Congress Prints and Photographs Division Washington

Jascha Heifetz

zu schwanken wie ein angeketteter Elefant.“ Schon 1919 erhielt Jascha Heifetz das damals utopische Honorar von 2250 Dollar. Später, als er im Trio mit dem Pianisten Artur Rubinstein und dem Cellisten Gregor Piatigorski spielte, nannte man die Formation „Millionen Dollar Trio“. Heifetz bereiste als Virtuose und Kammermusiker die Welt, spielte aber wie Artur Rubinstein, Isaac Stern und andere jüdische Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr in Deutschland. Heifetz Repertoire reichte von Bach bis in die Moderne. Allerdings machte er einen Bogen um manch große Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er spielte weder Strawinsky noch Bartok, keinen Berg und auch keinen Schönberg. Ausnahmen bildeten Sergej Prokofjew, von dem Heifetz das zweite Violinkonzert spielte oder der Brite William Walton, der für Heifetz ein Konzert schrieb. Die Kritikerwelt ist sich einig, dass Jascha Heifetz wohl einer der perfektesten Geiger aller Zeiten war. Manche werfen ihm jedoch oft unterkühltes Spiel vor, gewollte Sentimentalität, einen Hang zur Raserei, in der Feinheiten untergingen. Andere bewundern die Selbstver-

ständlichkeit von Heifetz Spiel und auch die Genauigkeit, mit der er sich an den Notentext des Komponisten hielt. Von Heifetz selbst stammt der berühmte Ausspruch, dass ein Künstler für sich daheim mit mindestens 130 Prozent seines Könnens spielen müsse, um auf dem Podium 100 Prozent geben zu können. Und Heifetz sprach auch über die sich durchaus widerstreitenden Fähigkeiten eines Musikers: „Es gehören dazu die Nerven eines Stierkämpfers und die Konzentration eines buddhistischen Mönches.“

NDR Kultur präsentiert im Mai Jascha Heifetz in der Reihe „Die großen Stars der Musik“, jeweils sonntags von 18 - 19 Uhr

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CD-Tipp

Jascha Heifetz Original Jacket Collection Erschienen bei RCA Red Seal / Sony Classical (10 CDs)


Spielstättenporträt

Kirchenphilharmonie an der Elbe Die Christianskirche Ottensen beherbergt das Forum Neue Musik von Helmut Peters

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n der Hamburger Veranstaltungsszene haben die Kirchen nicht nur ein Wörtchen, sondern ganze Sätze mitzusprechen. Auch die nicht zu den Hauptkirchen gehörenden Gotteshäuser sind fast schon zu kleinen „Elbphilharmonien“ geworden. Erst recht eine Kirche wie die Christianskirche Ottensen, in der das Forum Neue Musik, eine echte Institution in der Hamburger Szene der Gegenwartsmusik, untergebracht ist. Dass die Christianskirche als Konzertveranstalter dem Beispiel anderer Kirchen gefolgt sei, weist der Leiter des Forums Neue Musik Milo Lohse weit von sich. „Es ist eher umgekehrt, da es diese Reihe bereits seit 1995, früher allerdings unter der Bezeichnung ‚Jazz & Spirit’, gibt.“ Heute ist der Schwerpunkt des Forums die zeitgenössische Musik in allen Facetten und Varianten, also von der klassischen Avantgarde über elektronische und improvisierte Musik bis hin zu experimentellen Klangprojekten. Der Kantor der Christianskirche Igor Zeller nimmt auf diesen Veranstaltungszyklus des Neuen und Neuesten nur wenig Einfluss, er kümmert sich um die nicht weniger opulente, eigene Kirchenmusikreihe, seinen Kantaten- und Motettenchor, die Chorschule und die Altonaer Singakademie. Wohl aber begrüßt Zeller es, dass die 32

Christianskirche auch ein Aufführungsort im Rahmen des 2006 gegründeten Festivals „blurred edges“ ist, welches organisatorisch vom Verband für aktuelle Musik Hamburg betreut wird und neben den Hamburger Klangwerktagen zu den jüngsten Entwicklungen der NeueMusik-Szene in der Hansestadt zählt. In den letzten beiden Jahren war das Forum Neue Musik in der Christianskirche mit sechs Konzerten an „blurred edges“ beteiligt. Vom 1. bis 16. Mai 2009 wird das Festival nun wieder über die ganze Stadt verteilt sein. In der Christianskirche gibt es diesmal allerdings nur vier Konzerte, weil, wie Lohse bedauert, „in dem kurzen Zeitraum, den das Festival umfasst, im vergangenen Jahr nicht zu allen Konzerten gleich viele Besucher kamen.“ Die 46 Konzerte an 16 Tagen sind über die gesamte Stadt verteilt und finden außer in der Christianskirche auch im Westwerk, dem Schauspielhaus, dem Golden Pudel Club, der Hörbar, der Musikhochschule und dem Künstlerhaus Vorwerkstift statt. Nicht nur „blurred edges“ ist ein wichtiger Partner der Christianskirche, auch zur neu gegründeten Alfred Schnittke Akademie, der Belaieff-Stiftung, dem Landesmusikrat Hamburg, der Hochschule für Musik und dem


© Christoph Gugger

Die Orgel der Christianskirche

Netzwerk Neue Musik unterhält die Kirche enge Beziehungen. Und alle Musiker lieben das Konzerthaus am Ottenser Marktplatz 6, denn die Christianskirche hat besondere akustische Bedingungen, die bisher nahezu alle in diesem Kirchenraum spielenden Musiker glücklich gemacht hat. „Die Resonanz auf die unterschiedlichen Konzertreihen der Christianskirche ist natürlich unterschiedlich“, berichtet Milo Lohse. „Es ist einfach abhängig vom Programm der jeweiligen Konzerte und natürlich auch von den auftretenden Musikern.“ Insgesamt aber verbucht die Christianskirche in der jüngsten Zeit einen erfreulichen Zuwachs an Besuchern. Neben den Veranstaltungen in Kooperation mit dem Forum Neuer Musik gibt es in der Christianskirche noch die Konzertreihe „Text & Klang“. Nach bewährtem Konzept wird hier Literarisches mit Klingendem in einer delikaten Melange präsentiert. Zuletzt rezitierte Mignon Remé im März Lyrik von Rose Ausländer, Friedrich Rückert und anderen zu Musik von Aaron Copland, Samuel Barber und Franz Schubert. Am 6. Juni wird der Osloer Domchor mit Psalmvertonungen von Edvard Grieg zu Gast sein. Bei all diesem Veranstaltungs­

reichtum werden in der Christianskirche die jungen Leute nicht vergessen. „Wir haben mehrere Workshops zum Thema Raum-Klang-Spiritualität veranstaltet“, erzählt Lohse, „oder das Projekt ‚Klangradar 3000’, wo Jugendliche allgemeinbildender Schulen an einem ausgewählten Schultag selbst komponieren und interdisziplinäre Projekte verwirklichen.“ Die Koordination aller Bemühungen um den Konzertbetrieb in Hamburger Kirchenräumen findet Milo Lohse erfreulich. Allerdings, so schränkt er ein, könne man zur Ausbreitung des Konzertbetriebs noch weit mehr tun. Für die Kirchen gilt wie für alle anderen Konzertveranstalter unserer Stadt: Es reicht nicht aus, dass etwas passiert, sondern es kommt darauf an, dass die Menschen auch wissen, dass es passiert!

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Konzert-Tipps

Christianskirche Ottensen, Konzertbeginn 20:00 Uhr Sa. 2.5.2009 blurred edges - Duo Lampson & Suslin Holger Lampson Gesang, Alexander Suslin Kontrabass Di. 5.5.2009 blurred edges - Éliane Radigue Carol Robinson & Bruno Martinez Bassetthörner Charles Curtis Violoncello Sa. 9.5.2009 blurred edges - Ensemble Astreja Fr. 15.5.2009 blurred edges - Misboyd #11 Nelly Boyd Komponistenkollektiv und Ensemble

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Ensembleporträt

Jungbrunnen für die Wiener Klassiker Ein halbes Jahrhundert Klassische Philharmonie Bonn und von Müdigkeit keine Spur von Sören Ingwersen

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ie machen die das bloß? Manch ein Orchester von der Größe der Klassischen Philharmonie Bonn kann seine Musiker trotz öffentlicher Fördergelder kaum angemessen bezahlen. Die Bonner aber tingeln durch ganz Deutschland, der Saal ist jedes Mal voll und von öffentlicher Hand bekommen sie dafür keinen Cent. Auch in der Auswahl der Spielorte lässt sich das Orchester nicht lumpen: die Stuttgarter Liederhalle, der Herkulessaal in München, das Konzerthaus Berlin und last but not least die Hamburger Laeiszhalle sind nur einige der zwölf großen Konzerthäuser, in denen die rund 60 Musiker mit ihrem Chefdirigenten Heribert Beissel das Abonnentenpublikum bespielen. Da zeigt sich auch schon des Pudels Kern: Abonnenten sind verlässliche und treue Gäste, mit denen man rechnen kann. Und das offenbar sehr gut, denn die Auslastung der Konzerttouren liegt bei beachtlichen 95 Prozent. Dafür muss man natürlich bieten, was gefällt, und das sind die Wiener Klassiker, deren Zeitgenossen, Schüler und Adepten. Mozart, Haydn, Beet­hoven sind die Dauerbrenner im Programm der Rheinländer, die vor 50 Jahren in Kammerbesetzung unter dem Namen Chur 34

Cölnisches Orchester angefangen haben. Für das Gastspielpublikum – besonders im Ausland – war der Namensbezug zum historischen Kurfürstentum Köln mit der Residenzstadt Bonn kaum nachvollziehbar. Weil die Konzertreisen einen immer wichtigeren Stellenwert im Orchesterleben einnahmen, nennt sich die Musikerformation seit 1986 Klassische Philharmonie Bonn. Aus dem anfänglichen Kammerorchester, das sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die Musik des kurfürstlichen Hofes zu Bonn wiederzubeleben, wuchs so ein stattliches Sinfonieorchester heran. 80 bis 100 Konzerte gibt das Profi-Orchester inzwischen pro Jahr, oft gemeinsam mit dem Chur Cölnischen Chor Bonn. Die besondere Kontinuität der Orchesterarbeit resultiert aus der Kontinuität der Orchesterleitung. Heribert Beissel, der 1959 das Chur Cölnische Orchester gründete, ist bis heute Chef am Dirigentenpult. Die besondere Verbundenheit der Klassischen Philharmonie mit der Stadt Hamburg ist auch darauf zurückzuführen, das Beissel vierzehn Jahre lang Leiter der Hamburger Symphoniker war und in dieser Zeit viele Staatsopern-Produktionen dirigierte. Er ist gemeinsam mit den Sympho-


© Klassische Philharmonie Bonn

Die Klassische Philharmonie Bonn

nikern Träger der Brahms-Medaille, und natürlich steht bei den Gastkonzerten der Klassischen Philharmonie immer wieder auch Brahms auf dem Programm – in der Laeiszhalle am 17. Mai mit den Haydn-Variationen und dem Violinkonzert sogar gleich zweimal. Das hervorstechendste Merkmal des Orchesters ist aber sicherlich seine Altersstruktur. Die Musiker liegen mit 24 bis 30 Jahren deutlich unter dem Altersdurchschnitt anderer Sinfonieorchester. „Sie steigen in der Regel direkt nach der Hochschulausbildung bei uns ein und bleiben dann drei bis vier Jahre“, sagt Geschäftsführer Jürgen-Peter Freudenberg. „Viele haben ganz hinten angefangen und sind später Konzertmeister geworden, bei uns, in anderen großen Orchestern, sogar bei den Berliner Philharmonikern.“ Die Klassische Philharmonie ein Sprungbrett in die großen staatlichen Orchester? Für einige sicherlich. Aber zuallererst geht es für die ausgebildeten Jungmusiker darum, einen homogenen Orchesterklang zu entwickeln. Zu diesem Zweck finanziert ein Förderverein eine ganzjährig arbeitende Orchesterakademie. Damit der spätere Absprung dann nicht zur Wackelpartie wird, muss natürlich auch regelmäßig

geprobt werden. Bis vor kurzem war die Lutherkirche in Köln Dreh- und Angelpunkt der Probenarbeit. Inzwischen ist man in einen ehemaligen Konzertsaal in Köln-Dünnwald umgezogen, da sich hier die Zeitpläne flexibler gestalten lassen. Aber auch die Konzertprogramme lassen sich in Bonn und Umgebung variabler gestalten, da die Stadt für die regionale Konzerttätigkeit eine finanzielle Unterstützung bewilligt hat. So klingt die Klassische Philharmonie auf den alljährlichen Poppelsdorfer Schlosskonzerten in Bonn mitunter ganz anders als in den großen Konzertsälen: etwas barocker, etwas romantischer, etwas moderner. In Hamburg aber wird sie klingen wie immer: einfach gut. Und wie sieht es aus mit einer Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag? „Wenn wir die Mittel hätten, würden wir gerne eine machen“, meint Freudenberg.

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Konzert-Tipp

So. 17.5.2009 11:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Wiener Klassik Hamburg Klassische Philharmonie Bonn Heribert Beissel Leitung Sophie Moser Violine, István Várdai Violoncello Werke von Brahms & Haydn

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JAZZ

Fundamentalist des modernen Jazz Mit seinem Quartett erobert sich Branford Marsalis seinen Platz in der Jazzgeschichte von Stefan Hentz

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orsichtig mit seinen ästhetischen Urteilen ist Branford Marsalis nicht gerade. Wenn es darum geht, seine eigenen musikalischen Vorstellungen zu erläutern, dann schreckt er auch nicht davor zurück, Säulenheilige seiner Kunst vom Sockel zu stürzen. „Nimm das Solo von Coltrane in ‚Someday My Prince will Come‘“, doziert er „das ist genau das, was ich nicht haben will. Mein Vater findet das total super, weil es ein super Solo ist, virtuos gespielt, schlüssig aufgebaut. Aber es ist nicht musikalisch, es passt überhaupt nicht zum Sound der Band von Miles Davis. Coltrane führt da nur vor, wie gut er spielen kann.“ Und mit einer solchen Werkschau eines Virtuosen kann der älteste der Marsalis-Brüder nun einmal gar nichts anfangen. Das hat er auch schon lange nicht mehr nötig. Nachdem er sich Anfang der 80er Jahre im Karriere-Gleichschritt mit Bruder Wynton bei Art Blakey in die erste Liga des Jazz gespielt hatte, später an der Seite von Sting musizierte und dann die Studioband von Jay Lenos Talkshow leitete, muss Branford keinem mehr etwas beweisen. Im Rückblick sieht er genau die Dinge, die ihm großes Publikum brachten, als musikalisch verschwendete Zeit, doch immerhin haben sie ihn unabhängig gemacht. Im wohl-

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tuenden Kontrast zu Wynton, der noch immer mit Besserwisserpose die Debattenseiten des Jazz prägt, hat sich Branford Marsalis weit zurückgezogen. Das große Licht, das braucht er nicht mehr, auch Prominenz und das große Geld haben ihren Reiz verloren. Eine Band, ein Studio, eine Familie, das reicht ihm – oder besser: das ist Reichtum für ihn. Irgendwo in der Provinz, in North Carolina hat er sich ein Heim aufgebaut, von wo aus er an der Musik für sein Quartett arbeitet und sein eigenes Label „Marsalis Music“ führt, auf dem er Gruppen, die aus den verschiedenen Individualklängen einen eigenen Gruppensound entwickelt haben, eine Veröffentlichungsplattform bietet. Miles Davis mit John Coltrane oder gar die gängigen All-Star-Pakete der Gegenwart hätten hier schlechte Karten. Mit seinem Quartett arbeitet Marsalis mittlerweile seit zehn Jahren in unveränderter Besetzung zusammen. Und der Effekt lässt sich hören: „Wir lernen im Quartett so langsam, gute Musiker zu sein“, verriet er einem Interviewer mit ungewohntem Understatement, „zusätzlich dazu, dass wir unsere Instrumente besser spielen.“ Auch hier geht es in erster Linie um den Gruppenklang. Bei aller Experimentier-


© Karsten Jahnke Konzertdirektion

JAZZ

Branford Marsalis

freude kommen die vier Musiker immer wieder auf den gemeinsamen Punkt: ein tiefes, gewachsenes Verständnis und das Vertrauen in die Fähigkeiten des jeweils anderen erlauben es erst, beim Durchpflügen des musikalischen Feldes die persönlichen Eigenarten in voller Schärfe hervortreten zu lassen. „Metamorphosen“, die neueste CD des Quartetts, legt davon ein beredtes Zeugnis ab: von zupackendem Hardbop geht es schnurstracks zu fast schon kammermusikalischen Kantilenen in freiem Rubato, von eckigen Intervallhüpfern zu untergründig sinfonischen Klangschichtungen, und in der

Breite der stilistischen Verästelungen findet die Band den eigenen Ton, der sie von anderen unterscheidet. Marsalis ist damit an einem Ziel angelangt: dieser Ton und die Erschließung ständig neuer Territorien, Entwicklung und stetige Weiterentwicklung stehen im Zentrum seiner Musik. Daneben verblasst alles andere. Krise? Obama? Mit deutlichen Worten breitet der Saxophonist seine Sichtweise aus. „Das verändert gar nichts. Wenn Obama sagt, dass er Coltrane und Miles auf seinem iPod habe, was hat das schon zu bedeuten? Steht er auf Jazz? Nein, er weiß nur, welche Musiker besonders konkurrenzfähig sind. Wir Jazzmusiker müssen schon selbst sehen, dass wir unsere Musik voran bringen.“ So wie er selbst es tut: kompromisslos, selbstbewusst und unbestechlich.

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Konzert- UND CD-Tipp

So. 17.5.2009 20:00 Uhr Laeiszhalle (Großer Saal) Branford Marsalis Quartet Branford Marsalis saxophone, Joey Caldarazzo piano, Eric Revis bass, Jeff „Tain“ Watts drums

Branford Marsalis Quartet: Metamorphosen Erschienen bei Marsalis Music (Universal)


rezensionen Klassik

Musikalischer Schatz gehoben Zwischen 1791 und 1804 verfasste Haydn im Auftrag von drei schottischen Verlegern 429 Volksliedbearbeitungen. In seinem Schaffen bilden diese von einem Klaviertrio begleiteten Lieder einen überraschend großen Bereich, der bislang im Schatten der übrigen vokalen Spätwerke wie den Oratorien „Schöpfung“ und „Jahreszeiten“ stand, da nur wenige der Lieder als Neuausgaben verfügbar waren. Das Haydn Trio Eisenstadt hat, wissenschaftlich betreut vom Haydn Institut Köln und der Universität Glasgow, diesen musikalischen Schatz gehoben und legt mit zwei der renommiertesten schot-

tischen Sänger die weltweite erste Gesamteinspielung vor. Faszinierend, wie die Melodien, stimmschön und sprachlich authentisch dargeboten, eine Unmittelbarkeit erzielen, die durch die einfühlsamen Triobegleitungen veredelt werden. Hier besticht die Kunst, das Einfache einfach wirken zu lassen. (Rainer Werkmeister) Haydn: Scottish and Welsh Songs Haydn Trio Eisenstadt Lorna Anderson Sopran Jamie MacDougall Tenor Erschienen bei Brilliant Classics (18 CD Box)

Atemberaubend souverän „Musik und Technik sind nicht zu trennen. Eine ehrliche Technik muss immer der Musik dienen, und die sollte aus der musikalischen Vorstellung erwachsen sein.” Tanja BeckerBender folgt ihrer Überzeugung und liefert in Gestalt einer Aufnahme von Nicolò Paganinis Capricen den klingenden Beweis. Mit atemberaubender Selbstverständlichkeit gestaltet die 31-Jährige diese zwei Dutzend Geigenstücke der Güteklasse „halsbrecherisch“. Die souveräne Interpretation ist über Jahrzehnte gereift – hat die Musikerin doch schon sehr früh die Capricen studiert. Eine sich stetig verfeinernde

Technik und unbedingter Ausdruckswille beflügelten sich gegenseitig. Was die Debüt-CD von Becker-Bender bei Hyperion Records zusätzlich interessant macht, ist die Tatsache, dass sie mit ihrer Guarneri del Gésu auf einem Schwesterinstrument von Paganinis berühmter Cannone spielt. (Dagmar Penzlin)

Paganini: 24 Capricen für Solovioline Tanja Becker-Bender Violine Erschienen bei Hyperion Records / Note 1

Im metallisch-zarten Klang Das Instrument lockte in der Vergangenheit im Konzertalltag bestenfalls zwei Dutzend Liebhaber Alter Musik. Doch seit Edin Karamazov 2007 auf seiner Laute den PopmusikMeister Sting auf dessen Renaissance-Exkursion mit Liedern John Dowlands begleitete, ist der voluminöse Korpus mit dem breiten Griffbrett selbst Teenies ein Begriff. Der Bosnier nutzt dies nun für eine schräge Arrangement-Tour von Bachs Orgeltoccata über Arien von Händel und Purcell bis hin zum mazedonischen Lied: experimentierfreudig, virtuos und im metallisch-zarten Klang seiner 38

Laute durchaus berückend. Und da Karamazov neben Sting auch beste Kontakte zu Sängern wie Andreas Scholl und Renée Fleming pflegt, bietet dieses Album obendrein eine absatzfördernde Ansammlung von Gaststars. (Christoph Forshoff) The Lute is a Song Edin Karamazov Laute Renée Fleming Sopran Andreas Scholl Countertenor Sting & Kaliopi Erschienen bei Edition L‘Oiseau-Lyre / Decca


Klassik rezensionen

Kinderüberraschung für Erwachsene In gewisser Weise ist Maurice Ravels Einakter „L‘Enfant et les Sortilèges“ wie geschaffen für die Schallplatte, ist die Phantasie des Zuhörers doch in der Lage, sich die magische Märchenwelt der sprechenden Sofas, Teekannen, Kaminfeuer, Schäfer, Prinzessinnen etc. besser vorzustellen, als es in der Übertragung auf die Bühne gelingen kann. Dennoch ist Ravels zauberhaftes Kleinod ein dankbares Bühnenstück, und es ist kaum denkbar, dass Ausführende wie Publikum nicht unmittelbar vom Esprit dieses Werkes eingenommen würden. Auch bei dem LiveMitschnitt aus der Berliner Philharmonie un-

ter Simon Rattle ist der Funke offenbar beiderseitig übergesprungen. Magdalena Kozená mit ihrer vibratoarmen Hosenrollenstimme erweist sich als Idealbesetzung für die Titelrolle des Kindes und auch die übrigen Sänger, allen voran José van Dam, tragen ihren Teil zum Gelingen der Aufnahme bei. (Eric Schulz) Ravel: L‘Enfant et les Sortilèges, Ma Mère l‘Oye M. Kozená, A. Massis, N. Stutzmann, S. Koch, J. v. Dam, F. le Roux u.a. Rundfunkchor Berlin, Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle Leitung Erschienen bei EMI Classics

Fragmentarische Neuentdeckung „Weltersteinspielung“: Solch Label liest sich auf der CD-Hülle immer gut. Zumal im Mendelssohn-Jahr, wo Aufnahmen des Komponisten alles andere als eine Rarität sind. Nötig indes hätte das Duo Antje Weithaas (Violine) und Silke Avenhaus (Klavier) die PR-taugliche Brandmarke nicht gehabt – auch wenn die Story der Entdeckung eines Sonatensatz-Fragments schon spannend klingt. Viel interessanter aber ist die Entwicklung Mendelssohns, die sich hier von der frühen F-Dur-Sonate des 11-Jährigen bis zum späten F-Dur-Meisterwerk zeigt: Nicht nur, dass beide Musikerinnen wunder-

bar aufeinander eingespielt beeindruckend gestalten, eine jede vermag auch sorgfältig zu differenzieren, so dass die vier Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Komponisten ihre ganz eigene Strahlkraft entwickeln. (Christoph Forsthoff)

Mendelssohn: Violinsonaten Antje Weithaas Violine Silke Avenhaus Klavier Erschienen bei Avi Music

Gestalterischer Mut Eine Generalpause nach den ersten Takten des „Reiterquartetts“ op. 74/3, die bis zur Neige ausgekostet wird. Oder eine plötzliche, unerhörte sul ponticello-Färbung als eisiger Moment im langsamen Satz von op. 64/4: Mit solchen Details zeigt das Minetti Quartett großen gestalterischen Mut. Die junge Formation, vor fünf Jahren in Wien gegründet und seither schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, hat für ihre Debüt-CD drei Werke von Joseph Haydn ausgesucht – und präsentiert in den Interpretationen bereits eine fein ausbalancierte und differenzierte Ensemblekultur und

eine sehr eigene Handschrift, die hervorragend zum österreichischen Ton der Werke passt. Ein viel versprechendes Debüt und ein spannender Beitrag zum Haydn-Jahr 2009. Übrigens erhalten alle concerti-Neuabonnenten dieses kammermusikalische Kleinod als Abo-Prämie! (Marcus Stäbler) Haydn: Streichquartette op. 64/4, 74/3 & 76/5 Minetti Quartett Erschienen bei hänssler CLASSIC

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rezensionen Klassik

Neu erschaffen Nikolaus Harnoncourt hat Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ bereits zum zweiten Mal eingespielt – und die ältere Aufnahme von 1987 damit klar übertroffen: Sein Concentus Musicus präsentiert auf historischen Instrumenten ein sehr transparentes Klangbild mit klaren Konturen, kräftigen Farben und scharf geschnittenen Kontrasten, wodurch die bildhaften Naturschilderungen der Musik plastisch zu Tage treten. Darüber hinaus hat er auch eine passendere Sängerbesetzung zur Verfügung. Das namhafte Trio um Sopranistin Genia Kühmaier demonstriert

eine große Sorgfalt im Umgang mit dem Text und seinen Wortbetonungen. So offenbart die neue Aufnahme nicht nur die bodenständige Beobachtungs­gabe des Komponisten, sondern auch eine anrührende Lebensweisheit. (Marcus Stäbler) Haydn: Die Jahreszeiten Genia Kühmeier Sopran, Werner Güra Tenor, Christian Gerhaher Bariton, Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt Leitung Erschienen bei deutsche harmonia mundi / Sony Classical (2 CDs)

Selbstmordattentat im Presto Drastische Positionen, drastische Taten – die biblische Geschichte von Samson ist ein Quell musikalischer Dramatik. Und Händel knausert in seinem gleichnamigen Oratorium nicht mit packenden Ideen und starken Kontrasten: Geschildert wird der letzte Lebenstag von Samson, bevor er – im Presto – quasi durch ein Selbstmordattentat sich und nicht wenige der von ihm verhassten Philister in den Tod reißt. Zuvor liefern zahlreiche Sologesänge Samsons Einblicke in sein Seelenleben. Nicholas McGegan und die Händel-Spezialisten des FestspielOrchesters Göttingen mu-

sizieren gemeinsam mit exzellenten Gesangssolisten und dem NDR Chor so überzeugend, so kreativ und klug, dass man versteht, warum der „Samson“ zu Lebzeiten des Komponisten ähnlich beliebt war wie sein „Messias“. (Dagmar Penzlin) Händel: Samson Thomas Cooley (Samson), Sophie Daneman (Dalila), Franziska Gottwald (Micah), William Berger (Manoah), Wolf Matthias Friedrich (Harapha), NDR Chor, Festspiel-Orchester Göttingen, Nicholas McGegan Leitung Erschienen bei Carus / Note 1 (3 CDs)

Passionsgeladen Vesselina Kasarova besitzt eine außergewöhnliche Stimme mit schwindelerregend großem Stimmumfang. Selbst in tiefster Alt-Lage noch sonor klingend, gelingen ihr andererseits Spitzentöne von einer derart durchdringenden Intensität, wie es selbst bei dramatischen Sopranen nur selten anzutreffen ist. Auf ihrem neuen Album kann sie als Verdis Azucena und Eboli, als Mascagnis Santuzza und Saint-Saens Dalila die Stärken ihres leidenschaftlichen Temperaments und ihrer dunkel gefärbten, herben Stimme voll ausspielen. In den Carmen-Auszügen allerdings zeigt Kasarova sich merkwürdig 40

manieriert (Habanera!), zudem mangelt es ihrem Gesang für diese Partie deutlich an Charme und spielerischer Leichtigkeit. Auch Tschaikowskys Jeanne D‘Arc ist man geneigt, sich etwas „jungfräulicher“ vorzustellen, wohingegen Cileas intrigante Principessa di Bouillon wiederum trefflich porträtiert wird. (Eric Schulz) Passionate Arias: Arien und Duette von Verdi, Tschaikowsky, Bizet u.a. Vesselina Kasarova Mezzospran Zoran Todorovich Tenor Münchner Rundfunkorchester Giuliano Carella Leitung Erschienen bei RCA / Sony Classical


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rezensionen Klassik

Eurientalische Klänge Der türkische Pianist Fazil Say trat jüngst erst mit Klavierkonzerten von Mozart in der Laeiszhalle auf und kommt im Juni erneut nach Hamburg, im Duo mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Auch als Komponist hat Say einiges zu bieten. Auf seiner neuen CD sind unter anderem der Mitschnitt der Uraufführung seines Violinkonzertes (ebenfalls mit Kopatchinskaja) von den Luzerner Festwochen 2008 und das Ballett „Patara“, ein Auftragswerk des WienMozart Festivals, zu hören. (WA) Fazil Say: Violinkonzert, alla turca jazz, patara ballet, summertime variations Patricia Kopatchinskaja Violine, Burcu Soysev Sopran, Fazil Say Klavier, Luzerner Sinfonieorchester, John Axelrod Leitung, Erschienen bei naive

Jubiläums-Alcina Allein schon wegen des von Maite Beaumont gesungenen Ruggiero ist die neue Gesamtaufnahme von Händels Oper Alcina ein Muss. Mit ihren Auftritten in dieser Partie an der Staatsoper Hamburg hat die spanische Mezzosopranistin große Begeisterung geweckt. Die übrige Besetzung der Aufnahme ist ebenfalls sehr überzeugend, wenn auch die Stimmen von Joyce DiDonato (Alcina) und Maite Beaumont ihrer Ähnlichkeit wegen bisweilen für Verwirrung stiften. (WA) Händel: Alcina Mit Joyce DiDonato, Maite Beaumont, Karina Gauvin, Sonia Prina, Kobie van Rensburg u.a., Il Complesso Barocco, Alan Curtis Leitung, Erschienen bei Deutsche Grammophon (3 CDs)

Mendelssohn-Referenz Gesamtaufnahmen von Mendelssohns Streichquartetten sind längst keine Rarität mehr. Aber welches Ensemble könnte hierfür prädestinierter sein als das seit 200 Jahren bestehende Gewandhaus-Quartett, das einige der Quartette seinerzeit bereits uraufführte? Wenn man die vier Leipziger Musiker im Finale von op. 80 hört, dem meisterlichen letzten der Mendelssohn-Quartette, dann besteht kein Zweifel, dass der Neueinspielung die Palme unter den jüngeren Gesamtaufnahmen gebührt. (WA) Mendelssohn: Sämtliche Streichquartette Gewandhaus-Quartett, Erschienen bei Membran (4 CDs)

Dreimal große Oper In der neuen Reihe des Labels TDK, in der jeweils drei Opernproduktionen eines Opernhauses in einer Box zusammengefasst sind, ist nun eine Kassette mit drei gefeierten Inszenierungen der Wiener Staatsoper erschienen. Noch vor Günter Krämers Nabucco-Deutung mit Leo Nucci in der Titelpartie und Peter Steins Simon BoccanegraInterpretation mit Thomas Hampson hat Andrei Serbans Werther-Produktion mit Marcelo Álvarez und Elina Garanca inzwischen Kultstatus erlangt. (WA) Opera Exclusive: Vienna State Opera Verdi: Nabucco und Simon Boccanegra. Massenet: Werther. Erschienen bei TDK / Arthaus (3 DVDs)

Homogener Bruckner-Sound Nach Simone Youngs Hamburger Aufnahme hat nun auch Kent Nagano mit dem Bayerischen Staatsorchester die 4. Sinfonie von Bruckner in der Urfassung eingespielt. Der Dirigent horcht sorgfältig in die Architektur der Sinfonie hinein und nutzt dabei den runden und homogenen Sound seines Klangkörpers. Nagano, der die Partitur mit langsamen Tempi auskostet, legt die zerklüfteten Strukturen der Sinfonie offen – und kommt damit den ursprünglichen Ideen des Komponisten besonders nahe. (MS) Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Bayerisches Staatsorchester, Kent Nagano Leitung Erschienen bei Sony Classical

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Jazz rezensionen

Stil und Individualität „Yesterdays“ ist der Mitschnitt eines Konzertes, das Keith Jarrett, Gary Peacock und Jack DeJohnette im Rahmen ihrer Tour im Jahr 2001 in Tokyo gaben. Vor allem mit Bebop-Standards beschäftigte sich das Trio an diesem Abend. Die drei Musiker lieben diese Musik, sie wälzen die Stücke und ihre komplizierten harmonischen Strukturen hin und her und pressen aus ihnen eine Musik, die beide Ansprüche zur Synthese bringt – sowohl fetziger Bebop als auch individuelles Trio. (SH) Keith Jarrett Trio: Yesterdays Keith Jarrett piano, Gary Peacock bass, Jack DeJohnette drums Erschienen bei ECM / Universal

Expedition an die spirituelle Wurzel Man kann es staatsmännisch nennen, wie sich John Scofield durch die diversen Galaxien des Jazz bewegt, mal spielt er modernen Jazz im klassischen Trio, dann groovt er mit jüngeren Kollegen, als ginge es direkt zum Tanzboden. Mit „Piety Street“ huldigt er dem Gospel, der den Sound des Blues mit der Intensität der schwarzen Kirchen auflud, und vom ersten Takt weg hört man die frohe Botschaft. Scofield spielt mit so viel Liebe und Spielfreude, dass sich die Kirchenportale biegen. (SH) John Scofield: Piety Street Erschienen bei Emarcy / Universal

Feinfühlig und farbenfroh Das Album, das die NDR Bigband mit Susi Hyldgaard aufgenommen hat, ist eine etwas ungewöhnliche Mischung: feinfühliges Songwritertum trifft farbenfrohe Bigband. Alle Stücke stammen von der dänischen Sängerin selbst, klingen mal soulig nach Popsong, mal nach Jazz-Ballade, gelegentlich swingt es auch. Dabei tragen die Bigband-Arrangements allerdings mehr experimentellen denn traditionellen Charakter – darauf muss sich der Hörer zumindest einlassen können. (JB) Susi Hyldgaard und die NDR Bigband: It’s Love We Need Erschienen bei Enja Records

Ausgesprochen jazz Auf Tournee, so Wynton Marsalis, habe er „immer Gedichtbände dabei, aus denen ich manchmal um zwei Uhr morgens vorlese“. Nun kommt auch der CD-Hörer in diesen Genuss: zwischen den ausgefeilten Eigenkomposi­tionen, die zwischen traditionellen New Orleans-Klängen, Blues und Bebop hin- und her swingen, trägt Marsalis seinen romantisch-amüsanten Gedichtzyklus „He and She“ vor. Und lässt einen so durchatmen, bevor sein Quintett zum nächsten Arrangement ansetzt. (JB) Wynton Marsalis: He and She Erschienen bei Blue Note / EMI

Intimität und Erfahrung Vom Nachtclub-Chic all der sogenannten Jazzsängerinnen haben wir schon lange genug. Madeleine Peyroux sucht sich ihre Heldin in einer älteren, tieferen Schicht des Jazz. Schon stimmlich knüpft die Sängerin, die einst als Straßenmusikerin durch Frankreich tingelte, eher dort an, wo die große Billie Holiday aufhörte. Ihre unentwegt swingenden Songs vibrieren vor Schmutz, Schmerz und Straßenweisheit und schaffen jene Intimität, die den Unterschied ausmacht. (SH) Madeleine Peyroux: Bare Bones Erschienen bei Rounder / Decca / Universal

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das klassikprogramm Mai

tickets online buchen: www.concerti.de

Ludwig Güttler Vor knapp 25 Jahren gründete der Trompetenvirtuose Ludwig Güttler das sich aus Mitgliedern der Staatskapelle Dresden zusammensetzende Kammerorchester Virtuosi Saxoniae, mit dem er nun in Hamburg als Dirigent und Solist auftritt. Der zuletzt wegen seines Engagements für den Wiederaufbau der Frauenkirche weithin von sich Reden machende Künstler hat für seinen Besuch in der Hansestadt ein attraktives Programm zusammengestellt, unter anderem mit Händels Wassermusik, Mozarts Prager-Symphonie und dem Brandenburgischen Konzert Nr. 1 von J.S. Bach. Do. 14.5.2009, 19:30 Uhr, Laeiszhalle (Großer Saal), Virtuosi Saxoniae, Ludwig Güttler Trompete & Leitung, Werke von J.S. Bach, W.F. Bach, Händel, Telemann u.a.

Knut Schoch und Norman Shetler Der als Konzertpianist, Kammermusiker und sogar musikalischer Puppenspieler zu Weltruhm gelangte gebürtige Amerikaner Norman Shetler, Liedbegleiter unter anderem von Dietrich FischerDieskau und Peter Schreier, wird gemeinsam mit dem auf Alte Musik und Liedgesang spezialisierten Tenor Knut Schoch im Museum für Kunst und Gewerbe Schuberts Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Shetler begleitet im Sinne der Alte Musik-Bewegung dabei auf einem Hammerklavier. Do. 14.5.2009, 20:00 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Knut Schoch Tenor, Norman Shetler Klavier, Werke von Schubert

don byron new gospel quintet Don Byron hat es geschafft, sich aus einer verwirrenden Vielfalt von musikalischen Angeboten abzuheben. Als Saxophonist und Komponist definiert er jedes Musikgenre, dem er sich widmet, stets neu: sei es nun Klassik, Hip-Hop, Funk, Klezmer, Swing, oder Bebop. Mit seinem Gospelquintett (unter anderem mit der sensationellen DK Dyson) wird er sich natürlich dem Gospel widmen. Den zweiten Teil des Abends bestreitet die magnus lindgren group mit einem Programm, welches sich mit Lindgrens neuem, in Brasilien produzierten Album „Lindgren´s Batucada Jazz“ deckt. Do. 14.5.2009, 20:00 Uhr & Fr. 15.5.2009, 20:00 Uhr, Rolf-Liebermann-Studio, NDR jazz Konzerte #3, don byron new gospel quintet & magnus lindgren group

Michael Gielen Wiewohl wegen seines vorzeitigen Todes im Jahr 1976 unvollendet geblieben, hinterließ Deryck Cooke uns mit seinem Buch „I Saw The World End“ die beeindruckendste Studie, die je über Wagners „Ring“ geschrieben wurde. Die Ironie des Schicksals wollte es allerdings, dass Cooke vor allem als Vollender der Fragment gebliebenen 10. Symphonie von Mahler im Gedächtnis geblieben ist. Seine nach wie vor gültige Fassung ist es denn auch, die Altmeister Michael Gielen im Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester dirigieren wird. Fr. 15.5.2009, 20:00 Uhr, Laeiszhalle (Großer Saal), NDR Sinfonieorchester, Michael Gielen Leitung, Werke von Mahler

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Mai das klassikprogramm

Esther Kaiser Quartett „Cosy in Bed“ heißt das Programm der aktuellen Tournee sowie des neuen Albums der 1975 geborenen Vokalistin Esther Kaiser. Es ist ein klingendes Tagebuch, eine Sammlung tiefgründiger Ohrwürmer und ein Schritt weg von der reinen Improvisationslehre des Jazz hin zu schlichten Songs. Wie der Titel schon sagt, ist das Bett – der Ort, wo das Leben in der Regel beginnt und endet – zentraler thematischer Bezugspunkt: als Ort von Müßiggang und Sinnlichkeit, von Angst und Geborgenheit diente es der Künstlerin diesmal als Inspirationsraum. Sa. 23.5.2009, 21:00 Uhr, Jazzclub im Stellwerk, Esther Kaiser Quartett: „Cosy in Bed“

Baiba Skride Das erste der zwei jährlich reihum stattfindenden Benefizkonzerte des Bundespräsidenten fiel diesmal unter die Obhut von Simone Young und den Hamburger Philharmonikern. Unter dem Motto „Seelenverwandtschaft“ werden die Musiker, sowie Künstler des Schauspielhauses Hamburg, ein musikalisch-literarisches Programm präsentieren. Der Konzerterlös kommt dem Projekt „Buchstart“ für frühkindliche Leseförderung zugute. Die Geigenvirtuosin Baiba Skride spielt den Solopart in Tschaikowskys Violinkonzert. Mo. 25.5.2009, 19:00 Uhr, Laeiszhalle (Großer Saal), Benefizkonzert des Bundespräsidenten, Baiba Skride Violine, Philharmoniker Hamburg, Simone Young Leitung, Werke von Tschaikowsky und Prokofjew

Il Giardino Armonico „Il pianto di Maria“ ist der Name einer der großartigsten Solokantaten des 18. Jahrhunderts, die man noch bis vor kurzem als Werk von Händel angekündigt hätte, in dessen Werkverzeichnis sie bis heute aufgrund einer Dokumentenfälschung der 1960er Jahre verzeichnet ist. Der Dirigent Giovanni Antonini hat mit seinem Ensemble Il Giardino Armonico ein Programm mit zeittypischen Kompositionen rund um dieses Meisterwerk von Giovanni Battista Ferrandini zusammengestellt. Als Solistin für die Kantate konnte Bernarda Fink gewonnen werden. Do. 28.5.2009, 20:30 Uhr, Laeiszhalle (Großer Saal), Il Giardino Armonico, Bernarda Fink Sopran, Giovanni Antonini Leitung, Werke von Monteverdi, Vivaldi u.a.

Florian Uhlig Der aus Düsseldorf stammende international renommierte Pianist Florian Uhlig war der letzte Liedbegleiter von Hermann Prey. Der Jahrhundertbariton ist seit gut zehn Jahren tot und würde sich möglicherweise darüber amüsieren, dass Uhlig nun hin und wieder auch alleine „Liederabende“ bestreitet: so stehen bei seinem Auftritt in der Laeiszhalle – unter anderem mit Beethovens gewaltigen Eroica-Variationen – sage und schreibe sieben Klaviertranskriptionen von Schubert-Liedern auf dem Programm! Sa. 23.5.2009, 20:00 Uhr, Laeiszhalle (Kleiner Saal), Florian Uhlig Klavier, Werke von Beethoven, Liszt, Godowsky, Lachemann & Schumann

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das klassikprogramm Mai

Das KLASSIKPROGRAMM Im Mai 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Inhaber der NDR Kultur Karte erhalten für die mit diesem Symbol versehenen Veranstaltungen ermäßigte Eintrittskarten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon (01805) 11 77 57 | 14 Ct./Min.* *für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunk können abweichen Name:

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20:30 Freitagsmusik, Kleiner Schäferkamp 46 blurred edges - Freitagsmusik #1 21:00 Jazzclub im Stellwerk Das Trio 22:00 Westwerk, Admiralitätsstr. 74 blurred edges - PGAM

Kartennummer: Gültig bis:

2.5. Samstag 15:30 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Piccolo

11:00 Deutsches Schauspielhaus blurred edges - Klangradar 3000

18:00 Apostelkirche Eimsbüttel 25 Jahre Jehmlich-Orgel

16:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Das Zauberflötchen

18:00 St. Johannis Eppendorf Hochzeitskonzert

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Otello NDR Kultur Karten-Rabatt

18:00 Thomaskirche Hausbruch 50 Jahre Thomaskirche

19:30 Hauptkirche St. Katharinen blurred edges - Der dritte Weg

18:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Präludium Ulf Tischbirek Violoncello, Konrad Elser Klavier

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11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Elisabeth Leonskaja Klavier, Christoph Eschenbach Klavier & Leitung Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur, Bach: Konzerte für zwei Klaviere und Orchester C-Dur BWV 1061 & c-Moll BWV 1060, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 D-Dur NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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14:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Piccolo

1.5. Freitag

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3.5. Sonntag

Mendelssohn leitete bekanntlich die Bach-Renaissance ein und Christoph Eschenbach bringt nun im Konzert mit der Grande Dame des Klaviers Elisabeth Leonskaja beide Meister zusammen.

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20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Mozart: Die Zauberflöte - OperaBreve 20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:00 St. Johannis-Kirche Curslack Leidenschaftliche Klangbilder Werke von Ravel, Beethoven u.a. Eintritt frei

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20:15 Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Mendelssohniade Bonnard Trio, Martin Honsalek & David Lau Viola, Alf Brauer Kontrabass, Matthias Albrecht & Rupert Wachter Klarinette, Christoph Schoener Orgel Mendelssohn: Klaviersextett D-Dur, Konzertstücke für zwei Klarinetten und Klavier, Lieder ohne Worte, Ostinato & Thema mit Variationen, Orgelsonate Nr. 5 NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:00 St. Johannis Harvestehude Berühmte Männer - Starke Frauen Junge Sinfonie Berlin, Berliner Capella, Karin Behnke Leitung 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Eröffnung Konrad Elser Klavier, Hochschulorchester, Christoph-Mathias Mueller Leitung

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15:00 Museum für Kunst und Gewerbe Pianoon - Der Flötenzirkus NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

15:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Familienkonzert 16:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Hexe Hillary geht in die Oper 16:00 Medienbunker Feldstraße blurred edges - Hommage à Ligeti 16:00 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere die Siviglia 16:30 Museum für Kunst und Gewerbe Pianoon - Musikwerkstatt NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Christianskirche Ottensen blurred edges - Duo Lampson-Suslin

16:30 St. Pankratius Neuenfelde Aeja Son Orgel

20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Mozart: Die Zauberflöte - OperaBreve

17:00 St. Jacobus-Kirche Neuenkirchen Brahms-Wochen 2009 sonic.art Saxophonquartett

20:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Zum Auftakt der Krypta-Konzerte präsentiert das Bonnard Trio gemeinsam mit zwei Klarinettisten der Philharmoniker Hamburg und Kirchenmusikdirektor Schoener an der Orgel Höhepunkte aus dem Schaffen von Mendelssohn.

21:00 LINDA, Hein-Hoyer-Str. 13 blurred edges - Gaps, h7-club für aktuelle musik

20:30 Cotton Club Blaa Mandag

21:00 Jazzclub im Stellwerk Christian Renz Group

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12:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Birdland Britta Rex Quartett

17:00 St. Gertrud Altenwerder Altenwerder Baumblütenkonzerte Landesjugendchor Schleswig-Holstein, Matthias Janz Leitung 17:00 D.-Bonhoeffer-Kirche Oldenfelde Play Blech 18:00 Galerie Trottoir, Hamburger Hochstr. 24 blurred edges - Werkstattgespräch & Konzert


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19:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt

19:30 Planetarium Hamburg NDR Hörspiel - Kafka: Die Verwandlung NDR Kultur Karten-Rabatt

19:00 Musikhochschule (Forum) blurred edges - On The Fringe Eintritt frei

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Sinfoniekonzert

20:00 St. Johannis Altona Rainer Lanz Orgel Werke von J. S. Bach & Messiaen

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20:00 Künstlerhaus Vorwerkstift blurred edges 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Best Of Grand Prix Germany 12 Points

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Mai das klassikprogramm

7.5. Donnerstag 11:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container

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20:00 Museum für Kunst und Gewerbe Alte Musik im Dialog Werke von Telemann, Uccellini, Händel & Vivaldi NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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14:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container 16:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container 17:00 A.F.I., Stresenmannstrasse 100 blurred edges - 3 Roosen bei A.F.I. 18:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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4.5. Montag 10:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Hexe Hillary geht in die Oper 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Des Knaben Wunderhorn - Mahlers Vierte Sinfonie 20:00 Gemeinnützige Lübeck Amerika grüsst! 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Elisabeth Leonskaja Klavier, Christoph Eschenbach Klavier & Leitung Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur, Bach: Konzerte für zwei Klaviere und Orchester C-Dur BWV 1061 & c-Moll BWV 1060, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 D-Dur NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Gesangsabend 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) 110. Masefield-Konzert Takeshi Izumi Horn, Shinan Zhou Flöte, Hubert Rutkowski Klavier Eintritt frei 20:00 Christianskirche Ottensen blurred edges - Éliane Radigue

Kartennummer: Gültig bis:

19:00 Musikhochschule (Forum) Liedforum: Mendelssohns Reisen Liedklasse Prof. Burkhard Kehring 19:30 Landeskulturzentrum Salzau Künstler im Dialog - Original oder Bearbeitung? 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Sylvia NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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6.5. Mittwoch 11:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Amsterdam Loeki Stardust Quartet Werke von Torre, Escobar, Gombert u.a. NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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14:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container

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20:00 Hauptkirche St. Katharinen Wolfgang Zerer Orgel Werke von Scheidemann, Muffat & Bach

16:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container 17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik

20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Die Musik des Südens

19:30 Theater Lübeck Schoeck: Penthesilea NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 Medienbunker Feldstraße blurred edges - Hommage à Ligeti

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Sylvia Ballett von John Neumeier NDR Kultur Karten-Rabatt

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5.5 Dienstag 11:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container 14:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container

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20:30 Cotton Club Billbrook Bluesband

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20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Diplomkonzert Espineira Pandelo Guiomar Querflöte, Min-Jeong Kang Violine Eintritt frei 20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Kammermusik I Werke von Mendelssohn

Die vier umjubelten Flötisten des Amsterdamer Loeki Stardust Quartet demonstrieren bei ihrem Auftritt in Hamburg wie großartig die Renaissance-Musik des spanischen Hofes klingen kann. 20:00 Musikhochschule (Orgelstudio) Jens Wollenschläger Orgel Eintritt frei 20:00 Bechstein Centrum Musik und Dichtung 20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Lange Claviernacht 20:00 Golden Pudel Salon blurred edges - Gegen den Strom

16:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - KLANG! - Container

20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt

8.5. Freitag

19:30 Theater Lübeck Strauss: Salome NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Hörbar, Brigittenstr. 5 blurred edges - das kleine fieldrecording festival

12:30 Handelskammer Hamburg 268. Lunchkonzert Eintritt frei

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das klassikprogramm Mai

18:00 Staatsoper (Opera stabile) After work (9)

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9.5. Samstag

18:30 St. Petri und Pauli Bergedorf Musik und Texte

14:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Classico

19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Koroliov Eintritt frei

15:00 Hauptkirche St. Petri Ich singe mit, wenn alles singt

19:00 Bechstein Centrum Bechstein Preisträgerkonzert Nils Basters Klavier 19:00 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Otello NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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15:00 Hauptkirche St. Michaelis Frühlingsliedersingen im Gemeindehaus Kinder- und Jugendchor St. Michaelis 15:00 St. Petri Altona Posaunenchor-Tag Eintritt frei

Kartennummer: Gültig bis:

19:30 Rudolf Steiner Haus, Mittelweg blurred edges - Morton Feldman 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Rolando Villazón Tenor Gabrieli Consort & Players, Paul McCreesh Leitung Arien und Instrumentalwerke von Händel

16:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Classico

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20:00 Area, Friedensallee 26 blurred edges - PENTAGON

22:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Kammermusik IV

19:00 Museum für Kunst und Gewerbe Rainer Thomsen Tenor Andreas Fischer Hammerflügel Schumann: Dichterliebe & Liederkreis NDR Kultur Karten-Rabatt

10.5. Sonntag

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: La Traviata

11:00 MUK Lübeck Lübecker Philharmoniker Guido Segers Trompete, Dany Bonvin Posaune, Roman Brogli-Sacher Leitung Honegger: Sinfonie Nr. 2, Castérède: Concertino, Strauss: Also sprach Zarathustra NDR Kultur Karten-Rabatt

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21:00 Birdland Nat King Thomas & Ethno Funk Force 21:00 Jazzclub im Stellwerk Newropean Quartet

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11:00 Jenisch Haus (Weißer Saal) Der freche Mozart

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19:30 Hamburger Kammerspiele Die Schöne und das Ungeheuer Philharmonisches Trio

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20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Renée Fleming Sopran Orchestre de Paris, Christoph Eschenbach Leitung Strauss: „Morgen um elf“ aus Capriccio, Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Kartennummer: Gültig bis:

11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Philharmoniker Hamburg Gunther Haußknecht Dudelsack, Sir Peter Maxwell Davies Leitung Mendelssohn: Ouvertüre „Die Hebriden“, Maxwell Davies: A Reel of Seven Fishermen, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 a-Moll „Schottische“ NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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11:00 Johannes-Brahms Museum Eröffnung und Führung durch die Kabinettausstellung Joachim Kossmann Führung

20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Bizet: Carmen - OperaBreve

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21:00 Jazzclub im Stellwerk Das Kapital plays Eisler

18:30 Holi-Kino, Schlankreye 69 Die MET im Kino - Rossini: La Cenerentola

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20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Kammermusik II

20:15 Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Bach-Abend Dylan Nailor Violine, Christoph Schoener Cembalo NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Kammermusik III

Gültig bis:

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20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Julia Spaeth Sopran Eintritt frei

20:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - Solokonzert

21:00 Westwerk, Admiralitätsstr. 74 blurred edges - Tische und andere Subjekte

14:10 Uhr

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Kartennummer:

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Gültig bis:

20:00 Christianskirche Ottensen blurred edges - Ensemble Astreja

18:00 St. Johannis Neuengamme Daniel Stickan Orgel Werke von Sweelinck, Bruhns & Bach

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20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Der Ring des Nibelungen - OperaBreve

21:00 Birdland Newropean Quartet

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20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 St. Gertrud Mundsburg Motettenchor Hamburg Hamburger Camerata, Klaus Vetter Leitung

16:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

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Sein neues Album war nicht sein erster Ausflug in die Barockmusik und wird sicherlich auch nicht der letzte gewesen sein. Mit seinem Händel-Programm ist Villazón nun live im Konzert zu erleben.

20:00 Ed.-Söring-Saal, Ahrensburg Ahrensburger Kammerorchester

Kein Komponist des 20. Jahrhunderts verstand die Sopranstimme so gut wie Strauss. Im Konzert mit Renée Fleming erklingt der betörend schöne Schlussmonolog aus der Oper Capriccio.

11:00 Ev. Kirche Tonndorf Musik im Gottesdienst: Bach BWV 51 12:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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12:30 KLANG! - Container, Uni-Campus blurred edges - Kammerkonzert


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14:00 Kunststätte Bossard, Jesteburg Dreiländer-Konzert Preisträger Jugend musiziert

19:00 Kreuzkirche Wandsbek Laudamus Te

Mai das klassikprogramm

20:00 Domkirche St. Marien Jae-Yi Baek Orgel Eintritt frei

16:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Rusalka - die kleine Meerjungfrau

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Britten: Death in Venice NDR Kultur Karten-Rabatt

16:00 Medienbunker Feldstraße blurred edges - minimal maximum

20:00 Musikhochschule Lübeck Brahms-Festival - Abschlusskonzert

20:00 Grünspan Madeleine Peyroux

17:00 St. Laurentius-Kirche Lunden Brahms-Wochen 2009 Berliner Bachakademie, Heribert Breuer

11.5. Montag

22:00 Golden Pudel Club blurred edges - 100 Jahre aktuelle Musik

Leitung

17:00 St. Gertrud Altenwerder Altenwerder Baumblütenkonzerte Matthias Höfs Trompete, Matthias Janz Orgel

17:00 St. Marien Ohlsdorf Händel: Der Messias 18:00 Bühne im Bürgertreff Altona Du Elfe! Oh Mond! Mein Augenschein! 18:00 St. Nikolai Moorfleet Im wunderschönen Monat Mai 18:00 Kreuzkirche Ottensen Compagnia Vocale Hamburg Christoph Joram Leitung Werke von Bach, Brahms, Pachelbel u.a. 18:00 Nienstedtener Kirche Claus Bantzer Orgel 18:00 Marktkirche Poppenbüttel Liederabend Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch Eintritt frei 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Hamburger Symphoniker Nina Stemme Sopran, Jeffrey Tate Leitung Delius: The Walk To The Paradise Garden, Strauss: Vier letzte Lieder, Ruzicka: Fünf Bruchstücke, Schubert: Sinfonie Nr. 8 h-Moll „Unvollendete“

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10:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Rusalka - die kleine Meerjungfrau 19:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) Studiokonzert Klasse Prof. Döhl 19:30 Staatsoper Gesprächsporträt Philippe Calvario 20:00 MUK Lübeck Lübecker Philharmoniker NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

19:00 St. Johannis Harvestehude Johanni-Vesper

17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik Eintritt frei 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Lampsatis Eintritt frei

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Kartennummer: Gültig bis:

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Philharmoniker Hamburg Werke von Mendelssohn & Maxwell Davies NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Haus III&70, Schulterblatt 73 blurred edges - Duo da Vis 20:00 Medienbunker Feldstraße blurred edges - minimal maximum

19:30 Hauptkirche St. Nikolai Concierto Mallorquín Kantorei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe Leitung Werke von Bach, Mendelssohn u.a. 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Hendrickje van Kerckhove Sopran Inge Spinette Klavier Lieder von Schönberg, Strauss, Hahn u.a. 20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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12.5. Dienstag 19:30 Logenhaus (Mozartsaal) 343. Kammerkonzert der Oscar und Vera Ritter-Stiftung 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Hamburger Symphoniker Nina Stemme Sopran, Jeffrey Tate Leitung Werke von Delius, Strauss u.a.

Wer jemals ihre Isolde oder Senta gehört hat, wird sich nach Möglichkeit keinen Auftritt mehr von Nina Stemme entgehen lassen. Nun ist sie mit Strauss „Vier letzte Lieder“ zu Gast.

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13.5. Mittwoch

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20:00 Musikhochschule (Forum) Prof. Oliver Kern Klavier Werke von Brahms & Ravel Eintritt frei

19:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt

20:00 Haus III&70, Schulterblatt 73 blurred edges - Duo da Vis

Name:

Kartennummer: Gültig bis:

20:00 Musikhochschule (Raum 12) Schwedisches Konzert Eintritt frei 20:00 Sofa Café, Hebebrandstr. 1 blurred edges - Rocket No. 9 play Sun Ra

14.5. Donnerstag 18:00 Musikhochschule (Raum 12) Das Liederbuch der Catherina Tirs Studierende der HfMT Hamburg, Prof. Hannelotte Pardall Leitung Eintritt frei 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Streicher-Meisterklasse Eintritt frei

Bei seinem Antrittskonzert als Professor für Klavier spielt der renommierte und besonders durch seine kompletten Brahms-Zyklen von sich Reden machende Oliver Kern Brahms und Ravel.

19:00 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Otello NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:30 Staatsoper (Opera stabile) Stimmfächer Jürgen Kesting Vortrag

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das klassikprogramm Mai

19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Virtuosi Saxoniae Ludwig Güttler Leitung & Trompete Werke von Bach, Händel & Mozart 19:30 Freie Akademie der Künste blurred edges - PUR 20:00 NDR, Rolf-Liebermann-Studio NDR jazz Konzerte #3 don byron new gospel quintet, magnus lindgren group

tickets online buchen: www.concerti.de

20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

20:00 Christianskirche Ottensen blurred edges - Misboyd #11 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Michael Gielen Leitung Mahler/Cooke: Sinfonie Nr. 10 NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Flughafen Hamburg Swinging America Pasadena Roof Orchestra

20:00 Museum für Kunst und Gewerbe Knut Schoch Tenor Norman Shetler Hammerflügel Schubert: Die schöne Müllerin NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Kampnagel barock lounge - Outer Space Elbipolis Barockorchester & DJ Werke von Lully & Bernhard NDR Kultur Karten-Rabatt

21:00 Jazzclub im Stellwerk S:U:M

21:00 Christuskirche Norderstedt Musik zur Nacht - Saitenklang im Dialog

21:00 Studio KO*OP, Beerenweg 1 blurred edges

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Kartennummer: Gültig bis:

15.5. Freitag 17:00 Vorwerkstift, Vorwerkstr. 21 blurred edges - Brettbox: soirée sonore 18:00 Galerie Trottoir, Hamburger Hochstr. 24 blurred edges - Notizen des Alltags 19:30 Jenisch Haus (Weißer Saal) Musique pour faire plaisir

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20:00 NDR, Rolf-Liebermann-Studio NDR jazz Konzerte #3 20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Bizet: Carmen - OperaBreve

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Gültig bis:

21:00 Mandarin Kasino Der kosmische Souverän 21:00 Jazzclub im Stellwerk Tadeusz Jakubowski Q feat. Sandra Hempel 21:00 Birdland Leon Gurvitch Jazz-Project

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Kartennummer: Gültig bis:

21:00 Birdland Virtual Jazz Band

16.5. Samstag 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Kinder singen für Kinder

21:00 Studio KO*OP, Beerenweg 1 blurred edges 21:00 Hörbar, Brigittenstr. 5 blurred edges - Tecla / Jetzmann

17.5. Sonntag 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Wiener Klassik Hamburg Klassische Philharmonie Bonn, Heribert Beissel Leitung, Sophie Moser Violine, István Várdai Violoncello Brahms: Haydn-Variationen, Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll, Haydn: Sinfonie Nr. 94 G-Dur

14:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Piccolo 15:30 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Piccolo 16:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 18:00 Bechstein Centrum Manfred Fock Klavier

Die Konzerte der vor 50 Jahren gegründeten Klassischen Philharmonie Bonn sind im Schnitt zu 95% ausgelastet. Weshalb das so ist, wird das Ensemble nun einmal mehr demonstrieren.

19:00 Kirche St. Petri und Pauli Bergedorfer Musiktage Händel: Der Messias

12:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

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19:30 Staatsoper (Großes Haus) Rossini: Il Barbiere die Siviglia

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20:30 Freitagsmusik blurred edges - Freitagsmusik #2

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Gültig bis:

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20:00 Alfred Schnittke Akademie blurred edges - Doppelkonzert

14:10 Uhr

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20:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

In der Fassung des brillanten WagnerExperten Deryck Cooke dirigiert Alt­ meister Michael Gielen Mahlers nur als Fragment hinterlassene 10. Sinfonie.

20:00 Elektrohaus, Pulverteich 13 blurred edges - Lichtzwang - „the threshold“

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20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Albert-Schweitzer-Jugendorchester Manfred Richter Leitung, Johann-Peter Taferner Klarinette von Schweinitz: Variationen über ein Thema von Mozart, Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur K 622, Brahms: Sinfonie Nr.1 c-Moll

20:00 Christuskirche Eimsbüttel Orgel und Alte Musik

20:15 Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Italien zu Dritt Jacques Thibaud Trio Berlin Bach/Varga: Italienisches Konzert F-Dur BWV 971, Klein: Streichtrio, Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563 NDR Kultur Karten-Rabatt

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19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: La Traviata

20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Der Ring des Nibelungen - OperaBreve

20:00 Musikhochschule (Forum) Lauma Skride Klavier Eintritt frei 20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Nathan Quartett Haydn: Streichquartett D-Dur, Gubaidulina: Streichquartett Nr. 2, Schubert: Streichquartett d-Moll

19:00 Jenisch Haus (Weißer Saal) Musique pour faire plaisir

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Kartennummer: Gültig bis:

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tickets online buchen: www.concerti.de

15:00 St. Johannis Altona Janin Radzinski Sopran Gints Racenis Klavier 15:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Der Ring des Nibelungen - OperaBreve 16:00 Auferstehungskirche Barmbek Orgelcafé: Hochzeitsmusiken 17:00 Kinosaal Lichtblick, Heide Brahms-Wochen 2009 Träumerei - Historischer Schumann-Film 17:00 St. Gertrud Altenwerder Altenwerder Baumblütenkonzerte Internationale Orchester-Akademie Stary Grad, Christian Klett Leitung Werke von Schubert, Brahms & Horovitz 17:00 St. Johanniskirche Harburg Dido - Königin von Karthago Tiina Zahn Mezzosopran Eintritt frei 17:00 St. Johannes Ahrensburg Ensemble Il Suono 18:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Resonanzen 5 – Hörprobe 18:00 Sasel Haus Dresdner Kapellsolisten Werke von Haydn & Mozart 18:00 Ernst Barlach Haus Klang & Form - Dadaistisches in Wort und Musik 18:00 Apostelkirche Eimsbüttel Ernst-Erich Stender Orgel Werke von Bach, Grieg, Buxtehude u.a. 19:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:00 Staatsoper (Großes Haus) Mozart: Die Zauberflöte 20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Branford Marsalis Quartet Branford Marsalis saxophone, Joey Caldarazzo piano, Eric Revis bass, Jeff „Tain“ Watts drums

20:00 Jazzclub im Stellwerk Taste! Harald Köster

20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

20:00 Musikhochschule (Forum) Neues für Streicher trio sonar, quartett sonar, Lisa Lammel Leitung

Eintritt frei

18.5. Montag 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Epstein Eintritt frei 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Donizetti: L‘Elisir d‘Amore NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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21.5. Donnerstag 10:00 Domkirche St. Marien Gregorianik im Gottesdienst 17:00 Staatsoper (Großes Haus) Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

Kontrabass

Cage: Living Room Music, Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll, Yun: „Together“, Vivaldi: Konzert für Violine, Violoncello und Streicher B-Dur RV 547, Veress: Vier Transsylvanische Tänze Lauschangriff: 19 Uhr im Studio E

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Kartennummer: Gültig bis:

19:30 MUK Lübeck NDR Sinfonieorchester Frank Peter Zimmermann Violine Christoph von Dohnányi Leitung Martinu: Violinkonzert Nr. 2, Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur „Eroica“ NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Resonanzen 5 - Portrait Ensemble Resonanz, Barbara Bultmann & Juditha Haeberlin Violine, Saskia Ogilvie Violoncello, Anne Hofmann

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Kartennummer: Gültig bis:

22.5. Freitag 19:00 Musikhochschule (Mendelssohn-Saal) Studiokonzert Klasse Prof. Selditz Eintritt frei 19:30 Theater Lübeck Strauss: Salome NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

19.5. Dienstag 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Nijinsky 20:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Konzert via Internet Eintritt frei 21:00 Fabrik Tango clásico y moderno Anna Saeki & Band

20.5. Mittwoch 17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik Eintritt frei 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Westlund Eintritt frei

Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet Branford Marsalis, einer der besten Saxophonisten der Welt und ältester Sproß der Marsalis-Musikdynastie, mit seinem Quartett in unveränderter Besetzung zusammen und reiht Erfolg an Erfolg.

MAI das klassikprogramm

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Hakan Hardenberger Trompete Colin Currie percussion Nørgard: „Fire over Water“, Maric: Lucid Intervals, Takemitsu: „Path“, Andriessen: Woodpecker, Jolivet: Heptade

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) David Garrett Violine Milana Chernyavsky Klavier 20:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Bizet: Carmen - OperaBreve 20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 St. Johannis Harvestehude Konzert zum Kirschblütenfest Studierende des International College of Music Hamburg Eintritt frei 20:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Bonsang Koo Klavier Eintritt frei 20:00 Rellinger Kirche Mai-Festival - In Memoriam Haydn und Mendelssohn Salzburger Solisten, Luz Leskowitz Violine & Leitung

Werke von Mendelssohn, Schubert u.a. 20:15 Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Jahrgang 1685 Imiyuki Takahashi Cembalo Händel: Chaconne G-Dur, Suite Nr. 7 g-Moll, Scarlatti: Neun Sonaten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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das klassikprogramm MAI

20:30 Cotton Club Jimmy Noone Orchestra 20:30 St. Johannis Lüneburg Bernstein: Mass 21:00 Jazzclub im Stellwerk Kent Carter String Trio

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20:00 Rellinger Kirche Mai-Festival - 30 Jahre Salzburger Solisten Luz Leskowitz Violine & Leitung Werke von Beethoven, Schubert & Mendelssohn 20:00 St. Georgskirche Aeja Son Orgel 20:30 Cotton Club Phil Mason New Orleans All Stars 20:30 St. Johannis Lüneburg Bernstein: Mass

Sie waren das erste Streichtrio im Jazz und überzeugen seit 1983 durch ihre Mischung aus jazziger Kammermusik und freier Improvisation. Nun gibt sich das Trio wieder mal im Stellwerk die Ehre. 21:00 Birdland Heiko Fischer Quartett

23.5. Samstag

21:00 Jazzclub im Stellwerk Esther Kaiser Quartett 21:00 Birdland Heiko Fischer Quartett

24.5. Sonntag 11:30 Postel-Villa, Heide Brahms-Wochen 2009 - Postel-Matinée Duo Breuninger-Duis Violinsonaten von Beethoven & Brahms

20:00 Planetarium Hamburg Sternenpromenade NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

12:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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16:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Classico 16:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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25.5. Montag 10:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Das Zauberflötchen 18:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Workshop Elektronische Musik Eintritt frei 19:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Benefizkonzert des Bundespräsidenten Philharmoniker Hamburg, Simone Young Leitung, Baiba Skride Violine, Marie Leuenberger Sprecherin, Sören Wunderlich Sprecher Tschaikowsky: Ouvertüre „Romeo und Julia“, Violinkonzert D-Dur, Prokofjew: Suite aus „Romeo und Julia“ 20:00 Bucerius Kunst Forum Amerika in der Klaviermusik Sebastian Knauer Klavier Werke von Barber, Copland u.a. NDR Kultur Karten-Rabatt 14.11.2005

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15:00 Staatsoper (Großes Haus) Die Kameliendame

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14:00 Klingendes Museum Hamburg Klingender Samstag Classico

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17:00 Rellinger Kirche Mai-Festival - Barock am Sonntag Nachmittag Werke von Vivaldi, Händel, Bach u.a. 18:00 Staatsoper (Großes Haus) Gluck: Iphigénie en Tauride - Premiere

20:00 Musikhochschule (Forum) Prüfungskonzert Sang Min Lee Viola, Alona Vigovsky Klavier

Eintritt frei 20:30 Cotton Club Farmersroad Blues Band

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19:00 Theater Haus im Park Bergedorfer Musiktage Mozart: Figaros Hochzeit 19:30 Theater Lübeck Stein: Wiener Blut NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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19:00 St. Pauli Kirche bach tunes and free Tango

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19:30 Laeiszhalle (Großer Saal) Anne-Sophie Mutter Violine Oslo Philharmonic Orchestra, Jukka-Pekka Saraste Leitung Mendelssohn: Violinkonzert e-Moll, Sibelius: 1. Sinfonie e-Moll

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) NDR Sinfonieorchester Thomas Hampson Bariton, Christoph von Dohnányi Leitung Wolf: Lieder für Bariton und Orchester, Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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12:30 Laeiszhalle (Brahms-Foyer) Lunchkonzert Eintritt frei 19:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Romeo reloaded - Premiere

21:00 Fabrik Céline Rudolph

20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Florian Uhlig Klavier

20:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt

09:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Symposion 3 Tage 1848-1918 Eintritt frei

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: La Traviata

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die Kameliendame

20:00 Hauptkirche St. Katharinen Pieter van Dijk Orgel Annegret Siedel Barockvioline

26.5. Dienstag

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27.5. Mittwoch Die Orchesterlieder von Wolf gehören zu den beeindruckendsten Lied-Kompositionen und finden in Thomas Hampson einen geradezu idealen Interpreten!

13:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Symposion 3 Tage 1848-1918 Eintritt frei


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17:15 Hauptkirche St. Petri Stunde der Kirchenmusik Kantorei Meiendorf, Winrich Schulz Leitung, Marianne Bruhn Sopran Eintritt frei 19:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Studiokonzert Klasse Prof. Wiedenbach Klavier Eintritt frei 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Gluck: Iphigénie en Tauride 20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:15 Hauptkirche St. Michaelis Krypta Konzerte - Lieder ohne Worte Andreas Mühlen Klavier Haydn: Sonate Es-Dur Hob. XVI : 49, Mendelssohn: Lieder ohne Worte, Beethoven: Sonate e-Moll op. 90, Schubert/Liszt: Liedtranskriptionen NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:30 Cotton Club Addi Münster‘s Old Merry Tale Jazz Band 20:30 St. Johannis Lüneburg Bernstein: Mass Solisten, Chor und Orchester des Theaters Lüneburg

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28.5. Donnerstag 13:00 Musikhochschule (Orchesterstudio) Symposion 3 Tage 1848-1918 Eintritt frei 15:00 Planetarium Hamburg Sternenklang am Nachmittag Fumiko Shiraga Klavier 18:00 Musikhochschule (Raum 12) Mendelssohn Salon - Im Garten zu singen Julija Botchkovskaia & Oliver Kern Klavier, Marlene Hachmann Sopran, Ensemble Vocal, Cornelius Trantow Leitung Eintritt frei 18:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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21:00 Jazzclub im Stellwerk Fishhead Horns feat. Dan Gottshall 21:00 Birdland Igor Trekusov Quartett

30.5. Samstag 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Gluck: Iphigénie en Tauride 20:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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20:00 Laeiszhalle (Kleiner Saal) Clara und Robert Schumann in Russland Lauma Skride Klavier, Hans-Jürgen Schatz Erzähler Werke von Mendelssohn, Liszt, Schubert, Thalberg & Schumann

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MAI das klassikprogramm

20:30 St. Johannis Lüneburg Bernstein: Mass 21:00 Jazzclub im Stellwerk Pär Lammers Trio 21:00 Birdland Friendship in Jazz

31.5. Sonntag 10:00 Hauptkirche St. Nikolai Kantatengottesdienst - Bach: Motette BWV 227 Kantorei St. Nikolai, Matthias Hoffmann-Borggrefe Leitung Eintritt frei 10:00 Domkirche St. Marien Kantatengottesdienst Palestrina: Messe Chor der Domkirche St. Marien, Eberhard Lauer Leitung 10:00 St. Johannis Harvestehude Kantatengottesdienst Haydn: Missa brevis St. Johanni de Deo Chor St. Johannis, Christopher Bender Leitung & Orgel, Hanna Zumsande Sopran 10:00 Rogatekirche Meiendorf Kantatengottesdienst Haydn: Kleine Orgelmesse 11:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Haydn: Die Schöpfung Symphonischer Chor Hamburg, Hamburger Symphoniker, Matthias Janz Leitung, Cornelia Samuelis Sopran, Markus Schäfer Tenor, Yorck Felix Speer Bass 12:00 Museum für Kunst und Gewerbe Auf historischen Tasteninstrumenten NDR Kultur Karten-Rabatt

19:30 Staatsoper (Großes Haus) Die kleine Meerjungfrau

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20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Il Giardino Armonico Bernada Fink Sopran Giovanni Antonini Leitung Werke von Caldara, Marini, Monteverdi, Vivaldi u.a.

29.5. Freitag 10:00 Junges Musiktheater (OpernLoft) Der kleine Barbier von Sevilla 19:30 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: La Traviata 20:00 Alleetheater Mozart: Figaros Hochzeit NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

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Kartennummer: Gültig bis:

20:00 Hamburger Rathaus (Innenhof) Hamburger Rathauskonzerte Hamburger Symphoniker

15:00 St. Johannis Altona Begegnungskonzert Mädchenchor Hamburg, Mädchenchor Basel Die Pianistin Lauma Skride und der Schauspieler Hans Jürgen Schatz begeben sich auf die Spuren von Clara und Robert Schumanns Russlandreise und präsentieren Auszüge aus den Reisenotizen und Claras Konzertprogrammen.

18:00 Staatsoper (Großes Haus) Verdi: Attila - Premiere Simone Young Leitung Konzertante Aufführung 19:00 Alleetheater Catalani: La Wally NDR Kultur Karten-Rabatt 40899_1_5023_K_Kultur.qxd5

20:00 Laeiszhalle (Großer Saal) Die besten Filmmusiken aller Zeiten Störphonie Jugendsinfonieorchester, Diego Naser Leitung 20:00 Biohotel Haus Spöktal, Bispingen-Steinbeck Wer reitet so spät durch Nacht und Wind Ian Mardon Violine Werke von Schubert, Paganini, Halvorsen, Telemann & J. S. Bach

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19:00 St. Johannis Harvestehude Orgelmusik zur Abendzeit Eintritt frei 20:00 Jazzclub im Stellwerk LandesJugendJazzOrchester JAZZESSENCE 20:30 St. Johannis Lüneburg Bernstein: Mass

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das radioprogramm MAI

Das abendprogramm im MAI

1.5. Freitag 11:00 Europakonzert der Berliner Philharmoniker Violeta Urmana (Mezzosopran), Riccardo Muti (Ltg.) Verdi: Ouvertüre zu “La forza del destino”, Martucci: “La canzone dei ricordi”, Schubert: Sinfonie C-Dur D 944 Live aus dem Teatro San Carlo in Neapel 13:00 Klassik à la carte 14:00 NDR Kultur 16:45 Kultur im Norden 19:00 Das Konzert Mendelssohn: Sextett D-Dur, Schumann: Thema mit Variationen über den Namen Abegg, Mendelssohn: Thema con variazioni aus “Vier Stücke für Streichquartett” Gewandhaus Quartett, Christian Ockert (Kontrabass), Margarita Höhenrieder (Klavier) 20:00 Das Konzert Haydn: Die Jahreszeiten Genia Kühmeier (Sopran), Werner Güra (Tenor), Christian Gerhaher (Bariton), Arnold Schoenberg Chor, Concentus musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.) 22:20 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (33/70) 22:50 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

2.5. Samstag 18:30 Musica Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 4 d-Moll Alexander Markov (Violine), Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, Lawrence Renes (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor Graun: Te Deum NDR Chor, NDR Radiophilharmonie, Hans-Joachim Rotzsch (Ltg.)

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20:00 Prisma Musik Peter Gülke zum 75. Geburtstag. Peter Gülke im Gespräch mit Frank Schneider 22:00 Variationen zum Thema Der Dirigent Peter Gülke Moderation: Armin Diedrichsen Schreker: Sinfonie a-Moll Kölner Rundfunkorchester Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur Eva Ander (Klavier), Kammerorchester Berlin Henze: Nachtstücke und Arien für Sopran und Orchester Julie Moffat (Sopran), Staatskapelle Weimar Tscherepnin: Sinfonie Nr. 3 „Chinesische“ Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

3.5. Sonntag 11:00 Das Sonntagskonzert NDR Sinfonieorchester, Elisabeth Leonskaja & Christoph Eschenbach (Klavier & Ltg.) Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur “Italienische”, Bach: Konzerte für 2 Klaviere, Streicher und B.c. C-Dur BWV 1061 & c-Moll BWV 1060, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 5 D-Dur „Reformations-Sinfonie“ Live aus der Laeiszhalle Hamburg 13:00 Klassikboulevard 16:45 Kultur im Norden 18:00 Die großen Stars der Musik Jascha Heifetz (1/4) Sendereihe von Elisabeth Richter 19:00 Gedanken zur Zeit 60 Deutsche Jahre (1949 – 2009). Konflikt ist Freiheit. Ralf Dahrendorf und das liberale Denken der Bundesrepublik. Von Paul Nolte 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio 60 Deutsche Jahre (1949 – 2009). Autoren lesen: Jens Sparschuh & Sten Nadolny lesen aus ihrem neuen Buch „Putz- und Flickstunde. Zwei kalte Krieger erinnern sich“. Einführung und Gesprächsleitung: Stephan Lohr 22:00 Soirée Schubert: 2. – 6. Satz aus dem Oktett F-Dur D 803, Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur (Bearbeitung für Kammerensemble) Renaud Capuçon & Friends: Renaud Capuçon & Aki Saulière (Violine), Béatrice Muthelet (Viola), Gautier Capuçon (Violoncello), Alois Posch (Kontrabass), Marco Postinghel (Fagott), Paul Meyer (Klarinette), David Guerrier (Horn), Frank Braley & Jérome Ducros (Klavier) Aufzeichnung vom 16.9.2008 im Stadttheater Wilhelmshaven

4.5. Montag 19:30 Musica Chopin: Klaviersonate b-Moll op. 35, Ballade für Klavier Nr. 2 F-Dur op. 38 Marc-André Hamelin (Klavier) 20:00 NDR Sinfonieorchester Christoph Eschenbach (Ltg.), Christian Franz (Tenor), Thomas Hampson (Bariton) Mahler: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur (Fragment), Das Lied von der Erde 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (34/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

5.5. Dienstag 19:30 Musica Pfitzner: Sextett g-Moll op. 55 Consortium Classicum 20:00 Kulturforum Katholischer Untergrund. Franziskaner in der Bronx. Von Josefa Martens 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (35/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

6.5. Mittwoch 19:30 Musica Dvorák: Das goldene Spinnrad Concertgebouw Orchester Amsterdam, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.) 20:00 Hörspiel Siegfried Lenz: Schweigeminute. Hörspielbearbeitung & Regie: Sven Stricker. Mit Jona Mues, Nadja Kruse, Peter Maertens, Michael Prelle, Gerhart Hinze, Konstantin Graudus, Axel Olsson, Kostja Ullmann, Wolfgang Noack, Gesang: Maximilian Moormann & Hamburger Knabenchor St. Nikolai 21:05 neue musik darin: neue musik im Norden. FestivalNachlese Witten 2009 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (36/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden


MAI das radioprogramm

21:00 Welt der Musik

7.5. Donnerstag

10.5. Sonntag

19:30 Musica Werke von Telemann: Quartett B-Dur für Flöte, Violine, Viola da gamba und B.c., Quartett h-Moll für Flöte, Fagott Viola da gamba und B.c. Ensemble Baroque de Limoges

11:00 Das Sonntagskonzert Beethoven: Klaviertrio Nr. 1 D-Dur „Geistertrio“, Kurtág: Hommage à Christian Wolff, La Ligatura di Balint Varga, Schubert: Klaviertrio B-Dur D 898 Beaux Arts Trio

20:00 Opernkonzert „Brüderlein, komm tanz mit mir...“ – Geschwister zwischen Liebe und Hass

13:00 Wickerts Bücher 14:00 Klassikboulevard 16:45 Kultur im Norden

22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (37/70)

18:00 Die großen Stars der Musik Jascha Heifetz (2/4)

22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

19:00 Gedanken zur Zeit Kultur – eine Wissenschaft? Zum 100. Geburtstag einer umstrittenen Disziplin. Von Claudia Schmölders

20:00 Hörspiel Zum 150. Geburtstag von Sir Arthur Conan Doyle: Doyles Dilemma. Von Ingomar von Kieseritzky

8.5. Freitag

19:15 CD-Neuheiten

21:05 neue musik Maerzmusik Berlin

19:30 Musica Bach: Triosonate Nr. 3 d-Moll BWV 527, Präludium und Fuge e-Moll BWV 548 Ton Koopmann (Orgel) 20:00 Roger Willemsen legt auf... Gluck, John Coltrane, Saint-Saëns, Billie Holiday und viele andere 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (38/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

9.5. Samstag 18:30 Musica Glasunow: Klavierkonzert Nr. 1 f-Moll Maneli Pírzadeh (Klavier), Sherbrooke Symphony Orchestra, Mitglieder der Musici de Montréal, Julij Turowskij (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor Buxtehude: Präludium in D Martin Sander (Orgel) Feo: Missa Sächsisches Vocalensemble, Batzdorfer Hofkapelle, Matthias Jung (Ltg.) 20:00 Prisma Musik Smetana zum 125. Todestag. Eine Sendung von Gerhard Müller 22:00 Variationen zum Thema Werke von Smetana Moderation: Raliza Nikolov „Mein Vaterland“ Wiener Philharmoniker, James Levine (Ltg.) Klaviertrio g-Moll op. 15 Wiener Klaviertrio Polka Es-Dur op. 8 Nr. 1 András Schiff (Klavier)

20:00 Sonntagsstudio ARD-Themenwoche „Ist doch Ehrensache! – Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“ 22:00 Soirée Bartók: Rumänische Volkstänze, Kurtág: Acht Duos op. 4, Ravel: Tzigane, Anonymus: Folklore aus Moldawien, Enescu: Violinsonate Nr. 3 a-Moll Patricia & Emilia Kopatchinskaja (Violine), Viktor Kopatchinsky (Cymbal), Konstantin Lifschitz (Klavier)

11.5. Montag 19:30 Musica Werke von Smetana: Réves Peter Schmalfuss (Klavier) 20:00 NDR Sinfonieorchester Christoph von Dohnányi (Ltg.), Radu Lupu (Klavier) Pärt: Fratres, Mozart: Klavierkonzert c-Moll KV 491, Sibelius: Sinfonie Nr. 5 Es-Dur 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (39/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

12.5. Dienstag 19:30 Musica Beethoven:Streichquartett c-Moll op. 18/4 Artemis Quartett 20:00 Kulturforum Design als neue Kunst? Vom utopischen Geist im Mobiliar der Moderne.

22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (40/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

13.5. Mittwoch 19:30 Musica Schubert Franz: Sinfonie Nr. 5 B-Dur NDR Sinfonieorchester, Günter Wand (Ltg.)

22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (41/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

14.5. Donnerstag 19:30 Musica Werke von Vivaldi & Händel 20:00 Opernkonzert „Aus dem Wald fort in die Welt ziehen....“ –Reiselust und Reisefrust auf der Opernbühne 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (42/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

15.5. Freitag 19:30 Musica Reubke: Der 94. Psalm, Orgelsonate c-Moll Michael Schönheit (Orgel) 20:00 Junge Künstler Junge Deutsche Philharmonie, Rudolf Buchbinder (Klavier), Lawrence Foster (Ltg.) Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, Strauss: Eine Alpensinfonie 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (43/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

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das radioprogramm MAI

16.5. Samstag

18.5. Montag

21.5. Donnerstag

18:30 Musica Moscheles: Klavierkonzert Nr. 3 g-Moll Ivan Klánský (Klavier), DvorákKammerorchester, Ivan Parík (Ltg.)

19:30 Musica Brahms: Variationen zum Thema von Paganini a-Moll Evgeny Kissin (Klavier)

19:00 Musica - Glocken und Chor Verdi: Laudate pueri & Pater noster Juan Diego Flórez & Kenneth Tarver (Tenor), Eldar Aliev (Bass), Coro & Orchestra Sinfonica di Milano Verdi, Riccardo Chailly (Ltg.) Bellini: Messe G-Dur Cinzia Forte & Paoletta Marrocu (Sopran), Stefano Ferrari (Tenor), Lorenzo Regazzo (Bass), Chor und Orchester „Accademia I Filarmonici“, Maurizio Ciampi (Ltg.)

20:00 NDR Sinfonieorchester Cord Garben (Ltg.), Arturo Benedetti Michelangeli (Klavier) W. A. Mozart: Klavierkonzerte d-Moll KV 466 & C-Dur KV 503

11:00 Das Konzert Braunschweig Classix 2009 Dvorák: Legenden op. 59, Bruch: Violinkonzert g-Moll, Haydn: Sinfonie D-Dur „Salomon-Sinfonie”, SaintSaëns:. Introduktion und Rondo capriccioso a-Moll David Garrett (Violine), Prager Kammerorchester

20:00 Prisma Musik Denker der Romantik (I) 22:00 Variationen zum Thema Musikalische Romantik Moderation: Armin Diedrichsen Mendelssohn: Die schöne Melusine NDR Sinfonieorchester, Yvon Baarspul (Ltg.) Brahms: Die schöne Magelone Roman Trekel (Bariton), Bruno Ganz (Sprecher), Oliver Pohl (Klavier),

17.5. Sonntag 11:00 Das Sonntagskonzert Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll, Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, Dvorák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll Anna Vinnitskaja (Klavier), NDR Sinfonieorchester, Kirill Petrenko (Ltg.) 13:00 Klassik à la carte - Best of 14:00 Klassikboulevard 16:45 Kultur im Norden 18:00 Die großen Stars der Musik Jascha Heifetz (3/4) 19:00 Gedanken zur Zeit Revision eines Erfolgsmodells? 60 Jahre Grundgesetz. Von Cora Stephan 19:15 CD-Neuheiten 20:00 Sonntagsstudio Autoren lesen. Per Olof Enquist liest aus seinem Buch „Ein anderes Leben“ 22:00 Soirée Schleswig–Holstein Musik Festival 2009 Händel: Alexander’s Feast HWV 75 Aneta Mihályová, Jana Mamonova & Chiyuki Okamura (Sopran), Lucia Duchorová & Karolina Sikora (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor), Wiard Withold (Bass), SchleswigHolstein Festival Chor & Orchester, Rolf Beck (Ltg.)

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22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (44/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

19.5. Dienstag 19:30 Musica Haydn: Trio G-Dur Hob. XV:15 Willy Gaessler (Klavier), Gerhard Otto (Flöte), Siegfried Palm (Violoncello) Haydn: Streichquartett Hob. III:83 Amadeus Quartet 20:00 Kulturforum Panoptikum Friedrich Schiller. Besuch bei einem 250-jährigen Zeitgenossen. Von Jürgen Werth 21:00 Welt der Musik 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (45/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

Mittwoch 19:30 Musica Borodin: Sinfonie Nr. 2 h-Moll Concertgebouw Orchester Amsterdam, Kirill Kondraschin (Ltg.) 20:00 Hörspiel 60 Deutsche Jahre (1949 – 2009). Es muss etwas Neues geschaffen werden. Akustische Marginalien zur Gründung der beiden deutschen Staaten. Eine Montage aus Tondokumenten 21:10 neue musik Neue Musik im neuen Tanz 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (46/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

13:00 NDR Kultur am Feiertag 16:45 Kultur im Norden 18:00 Das Konzert Kodály: Tänze aus Galánta, Bartók: Klavierkonzert Nr. 2, Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll “Aus der Neuen Welt“ Lang Lang (Klavier), SchleswigHolstein Festival Orchester, Christoph Eschenbach (Ltg.) 20:00 Opernkonzert Der Traum von der besseren Welt – Über Illusionen auf der Opernbühne 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (47/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

22.5. Freitag 19:30 Journal plus „Mensch, wo bist Du?“ Das besondere Dokument vom Evangelischen Kirchentag in Bremen 20:00 Clarissas empfindsame Reise Irene Dische (Lesung), Christoph Eschenbach & Tzimon Barto (Klavier) Musik von J. S. Bach und W. A. Mozart 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (48/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

23.5. Samstag 18:30 Musica Eduard Franck: Violinkonzert D-Dur Christiane Edinger (Violine), RundfunkSinfonieorchester Saarbrücken, HansPeter Frank (Ltg.) 19:00 Musica - Glocken und Chor Werke von Mozart 20:00 Prisma Musik Musik im Raum


MAI das radioprogramm

22:00 Variationen zum Thema Im Sog der Klänge

24.5. Sonntag 17:55 Live aus der Staatsoper Hamburg Gluck: Iphigénie en Tauride ca. 20:30 Sonntagsstudio Von der Schönheit des Zufalls. Geschichten und Lieder. Von Hans König. Mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover 22:00 Soirée Hamburger Ostertöne 2009 Berg: Klaviersonate op. 1, Webern: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11, Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7, Brahms: Violasonate Nr. 2 in Es-Dur, Klavierquartett Nr. 3 in c-Moll Lars Vogt (Klavier), Antje Weithaas (Violine), Rachel Roberts (Viola), Christian Poltéra (Violoncello)

25.5. Montag 19:30 Musica Haydn: Klaviersonate Es-Dur Hob. XVI:52 Mikhail Pletnev (Klavier) 20:00 NDR Sinfonieorchester Klaus Tennstedt (Ltg.), Bruno-Leonardo Gelber (Klavier) Strauss: Bürger als Edelmann, Mozart: Klavierkonzert D-Dur KV 537, Strauss: Tod und Verklärung 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (49/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

27.5. Mittwoch

30.5. Samstag

19:30 Musica Haydn: Sinfonie B-Dur Hob. I:85 Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.)

18:30 Musica Haydn: Klavierkonzert G-Dur Hob. XVIII:4 Mikhail Pletnev (Klavier), Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

20:00 Hörspiel Marc Becker: U.S. Amok 21:00 neue musik Haydn zurück in der Gegenwart 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (51/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

28.5. Donnerstag 19:30 Musica Haydn: Die Schöpfung (3. Teil) Gabriel: Simona Saturová (Sopran), Eva: Yun Jung Choi (Sopran), Uriel: Werner Güra (Tenor), Raphael: Holger Falk (Bass), Schleswig-Holstein Festival Chor und Orchester, Christopher Hogwood (Ltg.) 20:00 Opernkonzert Mozart: Don Giovanni Don Giovanni: Ildebrando d´Arcangelo (Bariton), Leporello: René Pape (Bass), Donna Anna: Ricarda Merbeth (Sopran), Donna Elvira: Soile Isokoski (Sopran), Don Ottavio: Michael Schade (Tenor), Komtur: Alexandru Moisiuc (Bass), Masetto: Boaz Daniel (Bass), Zerlina: Michaela Seliger (Sopran), Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, Constantinos Carydis (Ltg.) 23:05 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (52/70) 23:35 Klassisch in die Nacht

26.5. Dienstag

29.5. Freitag

18:00 Internationale HändelFestspiele Göttingen 2009 Händel: „Admeto“ Regie: Doris Dörrie, Admeto: Tim Mead (Altus), Alceste: Marie Arnet (Sopran), Antigona: Kirsten Blaise (Sopran), Orindo: Andrew Radley (Altus), Trasimede: David Bates (Altus), Ercole: William Berger (Bass), Meraspe: Wolf Matthias Friedrich (Bass), FestspielOrchester Göttingen, Nicholas McGegan (Ltg.)

19:30 Musica Haydn: Orgelkonzert C-Dur Hob XVIII:1 Ton Koopman (Orgel), Amsterdam Baroque Orchestra

23:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (50/70) 23:30 Klassisch in die Nacht

20:00 Das Alte Werk „La Spagna – Die Renaissance am spanischen Hof“ Amsterdam Loeki Stardust Quartet 22:00 Am Abend vorgelesen Krieg und Frieden (53/70) 22:35 Klassisch in die Nacht 23:00 Lauter Lyrik 23:30 Kultur im Norden

19:00 Musica - Glocken und Chor Werke von Haydn 20:00 Prisma Musik Haydn zum 200. Todestag Moderation: Otto Brusatti live aus Wien 22:00 Variationen zum Thema Haydn zum 200. Todestag

31.5. Sonntag 11:00 Das Sonntagskonzert Haydn: Sinfonie c-Moll Hob. I:95, Missa in Tempore belli C-Dur Hob. XXII:9 “Paukenmesse” Genia Kühmeier (Sopran), Barbara Hölzl (Alt), Herbert Lippert (Tenor), Timothy Sharps (Bass), Arnold-Schönberg-Chor Wien, Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt (Ltg.) 13:00 Klassik à la carte 14:00 NDR Kultur 16:45 Kultur im Norden 18:00 Die großen Stars der Musik Jascha Heifetz (4/4) 19:00 Gedanken zur Zeit Warum zum Teufel tun wir’s nicht? Vom schwierigen Gang in die nächste Epoche. Von Mathias Greffrath 19:15 Internationale HändelFestspiele Göttingen 2009 Händel und Haydn – ein Jubiläumskonzert Haydn: Sinfonie Es-Dur Hob. I:103 „Sinfonie mit dem Paukenwirbel“, Cherubini: Chant sur la mort de Haydn, Haydn: The storm, Händel/ Mendelssohn: Te Deum HWV 283 „Dettinger Te Deum” Dominique Labelle (Sopran), Thomas Cooley & Colin Ainsworth (Tenor), William Berger (Bass), NDR Chor, FestspielOrchester Göttingen, Nicholas McGegan (Ltg.) 22:00 Soirée Hamburger Ostertöne 2009 Berg: Drei Orchesterstücke, Neuwirth: “...miramondo multiplo...” für Trompete und Orchester, Brahms/ Schönberg: Quartett Nr. 1 g-Moll (Orchesterbearbeitung) Reinhold Friedrich (Trompete), Bundesjugendorchester, Peter Hirsch (Ltg.)

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Foto: Klaus Westermann | NDR

HAMBURG SAISON 2008/2009

CHRISTOPH ESCHENBACH DIRIGENT UND KLAVIER ELISABETH LEONSKAJA KLAVIER Sonntag, 03.05.2009, 11 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle Montag, 04.05.2009, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“ JOHANN SEBASTIAN BACH Konzert für zwei Klaviere und Orchester C-Dur BWV 1061 Konzert für zwei Klaviere und Orchester c-moll BWV 1060 FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Sinfonie Nr. 5 D-Dur op. 107 „Reformations-Sinfonie“ 04.05.2009, 19 Uhr: Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber

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veranstalter

GIELEN DIRGIERT MAHLER MICHAEL GIELEN DIRIGENT Freitag, 15.05.2009, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur Fassung von Deryck Cooke 19 Uhr: Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber

Die Konzerte des NDR Sinfonieorchesters hören Sie im Radio auf NDR Kultur.

13.03.2009 11:43:31 Uhr

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Foto: Klaus Westermann | NDR

HAMBURG SAISON 2008/2009

CHRISTOPH VON DOHNÁNYI DIRIGENT THOMAS HAMPSON BARITON Sonntag, 24.05.2009, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

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HUGO WOLF Lieder für Bariton und Orchester nach Gedichten von J. W. von Goethe und E. Mörike Drei Gesänge des Harfenspielers aus „Wilhelm Meister“ (Goethe) Wer sich der Einsamkeit ergibt An die Türen will ich schleichen Wer nie sein Brot mit Tränen aß Auf ein altes Bild (Mörike) Seufzer (Mörike) In der Frühe (Mörike) Anakreons Grab (Goethe)

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 9 d-moll

Die Konzerte des NDR Sinfonieorchesters hören Sie im Radio auf NDR Kultur.

24.03.2009 9:33:35 Uhr

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Foto: Klaus Westermann | NDR

HAMBURG SAISON 2008/2009

THOMAS DAUSGAARD DIRIGENT VIVIANE HAGNER VIOLINE Freitag, 05.06.2009, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

ANTONÍN DVOŘÁK Scherzo capriccioso Des-Dur op. 66 SERGEJ PROKOFJEW Violinkonzert Nr. 2 g-moll op. 63 JEAN SIBELIUS Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 19 Uhr: Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber

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veranstalter

CHRISTOPH VON DOHNÁNYI DIRIGENT TRULS MØRK VIOLONCELLO Sonntag, 14.06.2009, 11 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle Montag, 15.06.2009, 20 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle

ANTON WEBERN Passacaglia op. 1 ROBERT SCHUMANN Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 JOSEPH HAYDN Sinfonie D-Dur Hob. I: 104 15.06.2009, 19 Uhr: Einführungsveranstaltung mit Habakuk Traber

Die Konzerte des NDR Sinfonieorchesters hören Sie im Radio auf NDR Kultur.

13.03.2009 11:45:56 Uhr

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Foto: Klaus Westermann | NDR

LÜBECK | HAMBURG SAISON 2008/2009

CHRISTOPH VON DOHNÁNYI DIRIGENT MUSICA CON BASSO FRANK PETER ZIMMERMANN VIOLINE Donnerstag, 21.05.2009, 19.30 Uhr Lübeck, Musik- und Kongresshalle BOHUSLAV MARTINU Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Dienstag, 09.06.2009, 20 Uhr Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio Hans-Udo Heinzmann Flöte Kalev Kuljus Oboe, Oboe d’amore, Englischhorn Thomas Schwarz Vibraphon Ludmilla Muster Harfe Volker Donandt Kontrabass ANTONIO LOTTI Triosonate A-Dur BERNHARD HEIDEN Préludes SERGEJ PROKOFJEW Quintett op. 39 ANTONIO BIBALO Autunnale DEMERSSEMAN / BERTHELEMY Duo brillant über „Tell“

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AKTUELL Die neue Saisonvorschau mit allen Konzerten des NDR Sinfonieorchesters in der Saison 2009/2010 ist erschienen! Bitte wenden Sie sich bei Interesse an den NDR Ticketshop (ticketshop@ndr.de).

HAMBURG: Karten zu 9,– bis 41,– Euro* (03./04.05.2009, 15.05.2009, 24.05.2009, 05.06.2009, 14./15.06.2009), Karten zu 6,– Euro* (09.06.2009), im NDR Ticketshop im Levantehaus, Tel. 0180 - 1 78 79 80**, online unter www.ndrticketshop.de, bei den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse LÜBECK: Karten zu 11,50 bis 31,– Euro* bei Die Konzertkasse im Hause Weiland, Königstr. 67a, 23552 Lübeck, Tel. (0451) 7 02 32-0, Fax (0451) 7 00 90

* zuzüglich 10 % Vorverkaufsgebühr ** bundesweit zum Ortstarif für Anrufe aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen

Die Konzerte des NDR Sinfonieorchesters hören Sie im Radio auf NDR Kultur.

16.03.2009 16:56:29 Uhr

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AMSTERDAM LOEKI STARDUST QUARTET Donnerstag, 07.05.09 | 20 Uhr Hamburg, Laeiszhalle | Großer Saal 19 Uhr: Einführungsveranstaltung | Kleiner Saal

„LA SPAGNA – Die Renaissance am spanischen Hof“ Werke u. a. von FRANCISCO DE LA TORRE, PEDRO ESCOBAR, ANTONIO DE CABEZÓN, DIEGO ORTIZ

Karten zu 8,– bis 32,– €* im NDR Ticketshop im Levantehaus | Mönckebergstraße 7 | Telefon 0180 – 178 79 80** online unter www.ndrticketshop.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse

Foto: Janos Stekovics

* zuzüglich 10% Vorverkaufsgebühr, **bundesweit zum Ortstarif

Die Konzerte von NDR Das Alte Werk hören Sie im Radio auf NDR Kultur.

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17.03.2009 16:24:09 Uhr


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veranstalter

ProArte Konzertsaison 2009/2010

Klassik für Hamburg

as A bonD n der Steament rs ab

€ 250,0

Zyklus A

Die Meisterpianisten

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A

Martha Argerich – Alexander Mogilevsky * Lang Lang * Grigory Sokolov * Krystian Zimerman * Murray Perahia * Evgeni Koroliov Rafał Blechacz * Nikolai Tokarev * Alice Sara Ott

Zyklus B

Internationale Orchester

B

Wiener Philharmoniker – Lorin Maazel * London Philharmonic Orchestra – Ludovic Morlot – Anne-Sophie Mutter * TonhalleOrchester Zürich – David Zinman – Sabine Meyer * Academy of St. Martin in the Fields – Janine Jansen * Deutsches Symphonie-Orchester Berlin – Ingo Metzmacher – David Fray * St. Petersburger Philharmoniker – Yuri Temirkanov – Julia Fischer * Bamberger Symphoniker – Jonathan Nott – Vadim Repin * Swedish Radio Symphony Orchestra – Daniel Harding – Hélène Grimaud

Alle Konzerte in der Laeiszhalle – Musikhalle, Großer Saal, 19.30 Uhr (außer ProArte Extra).

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Zyklus C

Internationale Solisten

C

Cecilia Bartoli – Orchestra La Scintilla * Mischa Maisky – Moskauer Virtuosen * Edita Gruberova – Friedrich Haider – Patrick Messina * Albrecht Mayer – Festival Strings Lucerne * Sir James Galway – Lady Jeanne Galway – Philip Moll * Sol Gabetta – Kammerorchester Basel – Paul McCreesh * Daniel Hope – Zürcher Kammerorchester * Gábor Boldoczki – Haydn Philharmonie – Adam Fischer * Nils Mönkemeyer – Dresdner Kapellsolisten

ProArte Extra 14. 12. 2009 Kampnagel: Martin Grubinger 26. 01. 2010 Laeiszhalle: Mnozil Brass 02. + 03.03. 2010 Hauptkirche St. Katharinen: Julia Fischer 16. 03. 2010 Laeiszhalle: King’s Singers 13. 04. 2010 Laeiszhalle: Nigel Kennedy 19. 04. 2010 Hamburger Kammerspiele: David Orlowsky Trio Beratung und Abonnement: Classic Center im Alsterhaus (Untergeschoss) Jungfernstieg 16 - 20 · 20354 Hamburg Tel. 040/34 63 53 · Fax 040/358 92 24 www.proarte.de · info@proarte.de

11.03.2009 15:11:55 Uhr

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Große Stim

9. Mai 2009 Samstag 20 Uhr Großer Saal

Renée Fleming Christoph Eschenbach Sopran

Dirigent

Orchestre de Paris Richard Strauss: Schlussszene »Morgen um elf« aus »Capriccio« op. 85 Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll € 55 47 37 26 14

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mmen

28. Mai 2009 Donnerstag 20 Uhr Großer Saal

Bernarda Fink il Giardino Armonico

Mezzosopran

Leitung

Giovanni Antonini

»Il Pianto di Maria« – Ausgewählte Kantaten von Claudio Monteverdi und Giovanni Battista Ferrandini sowie Instrumentalwerke von Antonio Vivaldi, Antonio Caldara u.a. € 41 34 27 20 12 Stifter der Laeiszhalle Partner der Laeiszhalle

Gefördert durch die Freunde und Kuratoren der Laeiszhalle

Tickets:

040 357666 66 & 040 346920 www.laeiszhalle.de 03.04.09 16:00

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KARTEN 26 € INKL. GEBÜHREN IM ABENDBLATT CENTER, KONZERTKASSE GERDES UND BEI DEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN.

INNENHOF DES HAMBURGER RATHAUSES BEI SCHLECHTEM WETTER IM BÖRSENSAAL DER HANDELSKAMMER 29.05.09 I 20.00 FREITAG

14.06.09 I 18.00 SONNTAG

23.07.09 I 20.00 DONNERSTAG

04.08.09 I 20.00 DIENSTAG

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23.03.2009 12:24:46 Uhr


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JEFFREY

TATE

KARTEN 7 BIS 42 € | KONZERTKASSE GERDES ROTHENBAUMCHAUSSEE 77 TEL 040 44 02 98 UND BEI ALLEN BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN

9. SYMPHONIEKONZERT

GEFÖRDERT DURCH DIE

10.05.09 – 19.00 SONNTAG

I

12.05.09 – 20.00 DIENSTAG

I

LAEISZHALLE – MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

NINA STEMME, SOPRAN DELIUS: THE WALK TO THE PARADISE GARDEN STRAUSS: VIER LETZTE LIEDER RUZICKA: FÜNF BRUCHSTÜCKE SCHUBERT: SYMPHONIE NR. 8 H-MOLL („UNVOLLENDETE“)

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09 10 CHEFDIRIGENT: JEFFREY TATE

BITTE FORDERN SIE UNSEREN NEUEN JAHRESPROSPEKT AN UNTER DER TELEFON-NUMMER 040 34 48 51 ODER PER BRIEF: DAMMTORWALL 46, 20355 HAMBURG ODER PER E-MAIL: INFO@HAMBURGERSYMPHONIKER.DE IHRE HAMBURGER SYMPHONIKER

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10. SYMPHONIEKONZERT 07.06.09 SONNTAG

I

19.00

I

LAEISZHALLE - MUSIKHALLE HAMBURG GROSSER SAAL

DIRIGENT: CHRISTOPH POPPEN MARTIN FRÖST, KLARINETTE

GRIEG: PEER GYNT SUITE NR.1 NIELSEN: KLARINETTENKONZERT OP. 57 MENDELSSOHN: SYMPHONIE NR. 4, A -DUR („ITALIENISCHE“)

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23.03.2009 12:25:05 Uhr

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12.03.2009

12:45 Uhr

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9. Philharmonisches Konzert

Von Schottlands Küsten Dirigent Sir Peter Maxwell Davies Dudelsack Gunther Haußknecht Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre »Die Hebriden« Davies A Reel of Seven Fishermen Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-Moll »Schottische« Davies An Orkney Wedding, with Sunrise

10. Mai 2009, 11.00 Uhr Im Rahmen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 11. Mai 2009, 20.00 Uhr Laeiszhalle, Großer Saal

Karten: 040-35 68 68 www.philharmoniker-hamburg.de

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Philharmonische Konzerte

Concerti Mai:U1

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Concerti 9:Concerti 1

16.03.2009

10:59 Uhr

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Mai 2009 Musikalische Leitung Michael Schønwandt Inszenierung Peter Konwitschny

RICHARD WAGNER

Die Meistersinger von Nürnberg

Foto: Hermann und Clärchen Baus

Aufführungen 21. Mai; 1. Juni

Karten: 040 | 35 68 68 www.staatsoper-hamburg.de 1 2 3 4

Fr Sa So Mo

19.00 19.30 16.00 19.30

5 6 7 8

Di Mi Do Fr

19.30 19.30 19.30 19.00

Otello Death in Venice Il Barbiere di Siviglia Des Knaben Wunderhorn/Vierte Sinfonie von Mahler* Death in Venice Sylvia* Sylvia* Otello

9 10 14 15 16 17 18 19 21

Sa So Do Fr Sa So Mo Di Do

19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 19.00 19.30 19.30 17.00

La Traviata Death in Venice Otello Il Barbiere di Siviglia La Traviata Die Zauberflöte L'Elisir d'Amore Nijinsky* (Jubiläumsvst.) Die Meistersinger von Nürnberg

23 Sa 15.00 19.30 24 So 18.00 26 Di 19.30 27 Mi 19.30 28 Do 19.30

Die Kameliendame* Die Kameliendame* Iphigénie en Tauride La Traviata Iphigénie en Tauride Die kleine Meerjungfrau* 29 Fr 19.30 La Traviata 30 Sa 19.30 Iphigénie en Tauride 31 So 18.00 Attila

* Vorstellungen des HAMBURG BALLETT

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Konzertvorschau 2009/2010 Laeiszhalle

Donnerstag, 17.9.2009, 20 Uhr

Classic & Percussion Joseph Haydn Pariser Sinfonie A-Dur Hob I:87 Johannes Fischer Traumspur, Konzert für Percussion und Orchester (2009) Hamburger Erstaufführung Wolfgang Amadeus Mozart Pariser Sinfonie D-Dur KV 297 Igor Strawinsky Pulcinella Suite Percussion Johannes Fischer (1. ARD-Preisträger 2007) Leitung Max Pommer Montag, 9.11.2009, 20 Uhr

Appassionata

Musik & Balladen Zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller Joseph Haydn Sturm & Drang-Sinfonie c-moll Hob I:52 Lera Auerbach Suite concertante für Violine, Klavier und Streicher (2002) Hamburger Erstaufführung Carl Philipp Emanuel Bach Berliner Sinfonie e-moll Wq 178 Ludwig van Beethoven Große Fuge B-Dur op. 133 für Streicher Sprecher Philipp Hochmair (Schauspieler am Wiener Burgtheater) Violine Albrecht Menzel (17 Jahre) Klavier León Bernsdorf (17 Jahre) Leitung Claus Bantzer

Samstag, 12.12.2009, 20.00 Uhr

Festliches Weihnachtskonzert Zum Händel Jubiläumsjahr

Georg Friedrich Händel · Concerto Grosso C-Dur HWV 318 zum Alexanderfest „Die Macht der Musik“ · Trompetensuite aus der Wassermusik · Concerto Grosso c-moll op. 6, 8 HWV 326 „Weihnachtskonzert“ Johann Sebastian Bach Violinkonzert E-Dur BWV 1042 Georg Philipp Telemann Tafelmusik, II. Teil für Oboe, Trompete und Streicher Moderation Rolf Seelmann-Eggebert Violine und Leitung Jermolaj Albiker

Bis zu 30 % Ermäßigung bei Kauf eines Abonnements Infos & Bestellung bei der Hamburger Camerata: • Telefon 040-420 64-64, Fax 040-420 64-25 • info@hamburgercamerata.com • www.hamburgercamerata.com sowie bei allen Konzertkassen

Wir danken unseren Förderern, Sponsoren und Kooperationspartnern für ihre freundliche Unterstützung:

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– Musikhalle Hamburg, Großer Saal

Donnerstag, 24.6.2010, 20.00 Uhr

Licht & Schatten

Italienische Serenade

Zum 200. Geburtsjahr von Robert Schumann

Zum Sommeranfang

Jean Sibelius Humoresken für Violine und Orchester op. 87, 1 & 2 Aulis Sallinen Sunrise Serenade op. 63 (2005) Chamber Concerto for violin, piano and chamber orchestra op. 87 Hamburger Erstaufführung Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 op. 38 B-Dur „Frühlingssinfonie“

Gaetano Donizetti Quartett D-Dur Nr. 17, Fassung für Streichorchester Benedetto Marcello Oboenkonzert d-moll Hugo Wolf Italienische Serenade Ermanno Wolf-Ferrari Konzert für Oboe op. 34 Giuseppe Verdi Streichquartett e-moll, Fassung für Streichorchester

Violine Elina Vähälä Klavier und Leitung Ralf Gothóni Zu Gast Aulis Sallinen Dienstag, 20.4.2010, 20.00 Uhr

Hamburger Ha(r)fenklang Georg Philipp Telemann Hamburger Admiralitätsmusik D-Dur 1723 (Auszüge) Felix Mendelssohn Bartholdy Konzertouvertüre „Das Märchen von der schönen Melusine“ Carl Reinecke · Harfenkonzert e-moll op. 182 · Serenade g-moll op. 242 Johannes Brahms Serenade D-Dur Nr. 1 op. 11 Harfe Maria Graf Leitung Max Pommer

Oboe Ramón Ortega Quero (* 1988, 1. ARD-Preisträger) Leitung Alexander Mayer Sonntag, 28.2.2010, 15.00 Uhr

Roberts Kinderszenen Robert Schumann zum 200. Geburtstag Für Kinder & mit Kindern ab 6 Jahren

grafik©www.peick-kommunikationsdesign.de

Freitag, 5.2.2010, 20.00 Uhr

Konzept, Moderation & Leitung

Andreas Peer Kähler Mitwirkende Kindertanzklassen & -instrumentalisten der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, Kinderstreichorchester „Saitenspiele“, Marianne Petersen Ltg., Hamburger Camerata

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www.mkg-hamburg.de

03.05. | 15:00 so

Pianoon – Musik und Spaß für Jung und Alt

Der Flöten-Zirkus Ein Kinderkonzert mit Marion Fermé, Blockflöten und Erzählung. Im Anschluss um 16:30 Uhr: Musikwerkstatt – Junge Musikerinnen und Musiker stellen sich vor. (Anmeldung für Spieler Tel. 040/ 42 81 34 29 91). Regulärer Museumseintritt

Alte Musik im Dialog Collegiums-Concerts I. Ein Konzert der Hochschule für Musik und Theater; gefördert von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

Eintritt 10 / 5 ¤, VVK Konzertkasse Gerdes, Tel. 040/ 44 02 98

09.05. | 19:00 sa

Liederabend

Rainer Thomsen, Tenor, Andreas Fischer, Hammerflügel (Broadwood 1841): Robert Schumann: Dichterliebe op. 48, Liederkreis op. 39. Eintritt 10 ¤,

Vorbestellung 040/ 42 81 34 29 91

14.05. | 20:00 do

Liederabend Knut Schoch, Tenor, Norman Shettler, Hammerflügel (Brodmann 1812): Franz Schubert: Die schöne Müllerin. Eintritt 15 ¤, ermäßigt 10 ¤, Vorbestellung 040/ 42 81 34 29 91

07.06. | 15:00 so

Pianoon – Musik und Spaß für Jung und Alt

Bach & Friends

Eine musikalische Reise zu Johann Sebastian Bach und seinen Nachfolgern. Santy Masciarò, Gitarre, Elise Weber, Sprecherin. Im Anschluss um 16:30 Uhr: Musikwerkstatt – Junge Musikerinnen und Musiker stellen sich vor. (Anmeldung für Spieler Tel. 040/ 42 81 34 29 91). Regulärer Museumseintritt

jeden do 18:00, 2. & 4. sa im Monat 16:00, so 12:00 Musikalische Führungen in der Sammlung historischer Tasteninstrumente

Museum für Kunst und Gewerbe Steintorplatz Hamburg

im

di

Musik MKG

05.05. | 20:00

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WIENER KLASSIK HAMBURG · L AEISZHALLE

Sonntag, 17. Mai 2009, 11.00 Uhr

Johannes Brahms

Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56 a Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102

Violine: Sophie Moser · Violoncello: István Várdai

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 94 G-Dur („mit dem Paukenschlag“) www.klassische-philharmonie-bonn.de

Leitung:

Heribert Beissel

Karten erhältlich bei: Collien, 48 33 90 Schumacher, 34 30 44 Classic-Center, 35 4414 und allen bekannten Vorverkaufsstellen in Hamburg und Umland Weitere Infos:

Tel. 040 / 56 6176 E-Mail: info@klassischephilharmonie-bonn.de

Die Konzertreihe 08|09 Konzert 5 | Donnerstag | 14. Mai 09 | 20.00 Uhr J. Haydn | Streichquartett, op. 64/5 „Die Lerche“ S. Gubaidulina | Streichquartett Nr. 2 F. Schubert | Streichquartett D 810, "Der Tod und das Mädchen" Informationen und Abos bei Konzertkasse Gerdes Tel. 040 44 02 98 o. 040 45 33 26 www.nathanquartett.de

www.pickme-up.de | Grafik: Katja Kießler

Mit freundlicher Unterstützung von:

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23.03.2009

10:51 Uhr

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veranstaltungen mai 2009 03

Sonntag 19.00 Uhr. Forum der Hochschule

BLURRED EDGES ON THE FRINGE

Neue elektronische Musik

Gesprächskonzert mit Kompositionen mit Live-Elektronik und Video von John Cage / Georg Hajdu, Alexander Schubert, Jacob Sello und Constantin Basica.

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Dienstag 20.00 Uhr. Laeiszhalle - Musikhalle, Kleiner Saal

110. MASEFIELD-KONZERT

der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg Konzert der Masefield-Studienpreisträger Takeshi Izumi, Horn (Klasse Prof. Ab Koster) Shinan Zhou, Flöte (Klasse Prof. Hans-Udo Heinzmann) Hubert Rutkowski, Klavier (Klasse Prof. Evgeni Koroliov)

07

Donnerstag 19.00 Uhr. Forum der Hochschule

LIEDFORUM

MENDELSSOHNS REISEN (1) - EUROPA

Felix Mendelssohn Bartholdy, vor 200 Jahren in Hamburg geboren, verwirklichte in nahezu idealer Weise einen "europäischen" Lebensentwurf: als Komponist, Dirigent, Pianist, Musikforscher, zeichnender und briefeschreibender Chronist bereiste er seit früher Jugend nicht nur viele deutsche Städte, sondern auch die Musik- und Kulturmetropolen Zentraleuropas. Die vielfältigen Reiseziele spiegelt das Liedforum in klingenden Lyrikvertonungen Mendelssohns und seiner Zeit. Lieder von Mendelssohn Bartholdy, Rossini, Berlioz, Liszt u.a. Klavier- und Gesangstudierende der Liedklasse Prof. Burkhard Kehring

12

Mittwoch 20.00 Uhr. Dom St. Marien Hamburg

ORGELKONZERT

aus Anlass des Konzertexamens von Jae-Yi Baek, Orgel (Klasse Prof. Wolfgang Zerer) Konzert für Trompete und Orgel Werke von P. Eben u.a. Mitwirkende: Studierende der Klasse Prof. Matthias Höfs

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12

Dienstag 20.00 Uhr. Forum der Hochschule

ANTRITTSKONZERT

von Prof. Oliver Kern, Klavier Werke von Brahms und Ravel

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Donnerstag 18.00 Uhr. Raum 12 Altbau

„DAS LIEDERBUCH DER CATHERINA TIRS“

Multimediale Präsentation von Martina Bick aus der Veranstaltungsreihe "Neue Wege der Musikvermittlung" Eine (fast) kriminalistische Spurensuche nach einer Liederbuchhandschrift aus der Frühen Neuzeit mit anschließendem Gesangsvortrag. Martina Bick, Autorin der multimedialen Präsentation Studierende der Kirchenmusik der HfMT Hamburg unter Leitung von Prof. Hannelotte Pardall Konzeption der Veranstaltungen „Das Liederbuch der Catherina Tirs“ und „Mendelssohn Salon“: Prof. Dr. Beatrix Borchard Konzeption der Veranstaltungsreihe „Neue Wege der Musikvermittlung“: Prof. Dr. Beatrix Borchard und Prof. Frank Böhme Moderation: Julia Heimerdinger

14

Sonntag 20.00 Uhr. Forum der Hochschule

KLAVIERABEND

aus Anlass des Konzertexamens von Lauma Skride, Klavier (Klasse Prof. Volker Banfield)

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Sonntag 20.00 Uhr. Forum der Hochschule

NEUES FÜR STREICHER Neue Werke für Streichtrio und Streichquartett

von Studierenden und Ehemaligen der Hochschule Werke von Sean Reed, Leopold Hurt, Tae-Ahm Goh, Andre Koroliov und Yuko Okunuki trio sonar/quartett sonar Leitung Lisa Lammel

hochschule für musik und theater hamburg 20148 hamburg harvestehuder weg 12 www.hfmt-hamburg.de

Eintritt frei, wenn nicht anders angegeben – Änderungen vorbehalten Stand 23.03.09 Konzertkasse Gerdes Rothenbaumchaussee 77 20148 Hamburg fon 040.45 33 26 oder 040.44 02 98

hochschule für musik und theater hamburg

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 19.30 Uhr Auftaktkonzert der Konzertreise nach Mallorca

»CONCIERTO MALLORQUÍN« Werke für A-cappella-Chor von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn, Anton Bruckner, Maurice Duruflé, Arnold Schönberg u.a. Kantorei St. Nikolai Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe Karten: € 10,00 – nur an der Abendkasse

Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, 10.00 Uhr Kantatengottesdienst

JOHANN SEBASTIAN BACH: »JESU MEINE FREUDE« BWV 227 Kantorei St. Nikolai Leitung: Matthias Hoffmann-Borggrefe Pastor Michael Watzlawik www.Kantorei-StNikolai.de

Metropolitan Artist & Concert Management

Motettenchor Hamburg Leitung: Prof. Klaus Vetter

W. A. Mozart: Krönungsmesse (Missa in C, KV 317) Franz Schubert: Messe Es-Dur (D 950) Tanya Aspelmeier, Sopran • Christa Bonhoff, Alt Knut Schoch und Steffen Wolf, Tenor • Christfried Biebrach, Bass Hamburger Camerata • Motettenchor Hamburg

Leitung: Prof. Klaus Vetter Sonnabend, 9. Mai 2009 um 20 Uhr Kirche St.Gertrud, Immenhof 10, Hamburg-Uhlenhorst Eintritt: 18 EUR (ermäßigt 14 EUR) www.motettenchor-hamburg.de • info@motettenchor-hamburg.de

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18.03.2009

18:42 Uhr

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MITTWOCH, 24. JUNI 2009

20.OO UHR LAEISZHALLE (MUSIKHALLE) HAMBURG

Felix Mendelssohn Bartholdy

Elias

Gerard Quinn B A R I T O N Andrea Stadel S O P R A N Roswitha C. M端ller M E Z Z O - S O P R A N Daniel Szeili T E N O R Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg Chor des Theaters L端beck Philharmonisches Orchester der Hansestadt L端beck LEITUNG

Philippe Bach

Karten zu 9 / 17 / 27 / 34 / 41 Euro bei der Konzertkasse Gerdes (Tel.: 040 / 45 33 26), den bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.cpe-bach-chor.de. Restkarten an der Abendkasse.

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor

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SängerAkademie Hamburg Freitag, 12.06.

Samstag, 13.06.

Sonntag, 14.06.

Studioabend / Klassik

Studioabend / Pop

Musikalischer Frühschoppen

19:00 h

G. Rossini - Petite Messe Solennelle mit dem Harmonia Vokalensemble der SängerAkademie Hamburg Ltg. Klaus Peter Samson

Eintritt: 5,- Euro

19:00 h

mit Studenten und dem Popchor der SängerAkademie Hamburg Ltg. Dimitris Liatsos und Andreas Preuß

Eintritt: 5,- Euro

11:00 h

ein bunter musikalischer Reigen mit Studenten, Dozenten und dem Chor der SängerAkademie Hamburg 15:00 Uhr Filmvorführung

Eintritt: 5,- Euro

SängerAkademie Hamburg - private Fachhochschule für Gesang i.Gr. Eiffestraße 664 B  20537 Hamburg  Tel. 040 - 21 30 43 / 44 www.saengerakademie.de  info@saengerakademie.de Concerti-Mai09-1-2Seite.indd 1

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Mai-Festival Rellinger Kirche 2009 Festlich – Innovativ Niveauvoll

Salzburger Solisten Luz Leskowitz Violine und Intendant Jörg Demus Klavier Joachim Schäfer Trompete Mette Hanskov Kontrabass Wolfgang Zilcher Orgel und Cembalo

Freitag, 22. Mai, 20 Uhr In Memoriam Haydn und Mendelssohn

Felix Mendelssohn – Bartholdy Franz Schubert Joseph Haydn Jörg Demus

Samstag, 23. Mai, 20 Uhr 30 Jahre Salzburger Solisten Ludwig van Beethoven Franz Schubert Felix Mendelssohn - Bartholdy

Sonntag, 24. Mai, 17 Uhr Barock am Sonntag Nachmittag Antonio Vivaldi Georg Friedrich Händel Johann Sebastian Bach Henry Eccles Georg Philipp Telemann

Musik mit Herz! www.mrk-rellingen.de

Karten zu 8 – 32 Euro an der Abendkasse und im Vorverkauf bei Foto Gaedigk (Rellingen),  04101 22321 & Bücherwurm (Pinneberg),  04101 23211 Veranstalter: Kirchengemeinde Rellingen mit Unterstützung durch den „MRK“ Verein zur Förderung der Musik an der Rellinger Kirche e.V

Sonntag, 10. Mai 2009, 11 Uhr Eröffnung der Kabinettausstellung „ ... brilliant aufgestellt.“ Max Klingers Brahms-Denkmal für Hamburg (1909 – 2009) Führung: Joachim Kossmann MA Die Ausstellung läuft vom 10. Mai bis zum 11. Oktober 2009 Neue Öffnungszeiten: Di, Do, Sa und So von 10 – 16 Uhr

Peterstr. 39, 20355 Hamburg • www.brahms-hamburg.de Führungen nach Voranmeldung unter den angegebenen Kontaktadressen Tel. 040 41 91 30 86 • Fax 040 35 01 68 61 • info@brahms-hamburg.de

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© Aloys Kiefer

Johannes-Brahms-Museum


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MUSIKNETZ HAMBURG www.musiknetzhamburg.de DAS HAMBURGER KLASSIKPORTAL für Laien & Profis Kostenlos anbieten und suchen: Mitspielen • Mitsingen • Unterricht • Konzerte u. a. m.

impressum Herausgeber Gregor Burgenmeister Verlag concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Überseering 29 22297 Hamburg Tel: 040 657 90 81-0 Fax: 040 657 90 81-7 info@concerti.de www.concerti.de Redaktion Gregor Burgenmeister (V.i.s.d.P.) Mirko Erdmann, Pascal Funke, Peter Krause, Jörg Roberts, Eric Schulz Autoren dieser Ausgabe Wolfgang Abendroth (WA), Jakob Buhre (JB), Sören Ingwersen, Dagmar Leischow, Christoph Forsthoff, Stefan Hentz (SH), Detmar Huchting, Helmut Peters, Dagmar Penzlin, Elisabeth Richter, Marcus Stäbler (MS), Rainer Werkmeister Bildnachweise Editorial/Klassikprogramm/ Termintipps/Vorschau Gela Megrelidze (Bonnard Trio), Rafael Martin (Leonskaja), Mirjam Heuker of Hoek (Loeki Stardust Quartet), Andrew Eccles / Decca (Fleming), Felix Broede / DG (Villazón), M. Mantovani (Kern), Helen Lyon (Stemme), Wolfram Lamparter (Gielen), Klassische Philharmonie Bonn

(Klassische Philharmonie Bonn), Josef Astor (Marsalis), Simon Fowler / EMI (Hampson), Kent Carter String Trio (Kent Carter String Trio), Marco Borggreve (Lauma & Baiba Skride), KASSKARA (Güttler), Alphastudios (Schoch), Saudades (Don Byron), Thomas Duffé (Kaiser), Cross Chamber Orchestra PR (Franzius), Guido Harar / Warner (Il Giardino Armonico), Benedict Müller (Uhlig), German Brass (German Brass), Sasha Gusov (Kissin), Marco Borggreve (Hagner), Marco Borggreve (Kopatchinskaja) Druck und Verarbeitung Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße 25704 Meldorf

Stefanie Hoffmann Tel: 040 / 657 90 81 5 Fax: 040 / 657 90 80 9 s.hoffmann@concerti.de Veranstalter regional Jörg Roberts Tel: 040 / 657 90 81 3 j.roberts@concerti.de Musikindustrie / Labels Veranstalter überregional Mirko Erdmann Tel: 040 / 657 90 81 6 m.erdmann@concerti.de Erscheinungsweise elf Mal jährlich Alle Rechte concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH

Abonnement concerti - Das Hamburger Musikleben GmbH Leserservice und Vertrieb Postfach 600 423 22204 Hamburg Tel: 040 657 90 81-6 Fax: 040 657 90 81-7 leserservice@concerti.de

Zusatz Der Terminkalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Bei Nichtlieferung infolge höherer Gewalt bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

Anzeigen Antje Sievert Tel: 040 / 657 90 81 4 Fax: 040 / 657 90 80 9 a.sievert@concerti.de

Das Jahresabonnement kostet 25 EUR und kann bezogen werden unter: Tel: 040 / 657 90 816 oder im Internet unter: www.concerti.de/abo

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vorschau

concerti im juni Viviane Hagner Kritiker loben ihr „ausgewogenes und überragend sicheres Spiel“ und schätzen die Fähigkeit, „Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs eindringlichste zu mischen.“ Die in München geborene Geigerin Viviane Hagner kommt im Juni mit Sergej Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 g-Moll zum NDR Sinfonieorchester. In dessen Begleitung und unter der Leitung von Thomas Dausgaard wird die langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben anschließend die diesjährigen Festspiele Mecklenburg-Vorpommern eröffnen, wo sie in 13 Konzerten als Preisträgerin in Residence mit Künstlerfreunden und Mentoren wie Kent Nagano oder ihrem langjährigen Lehrer Pinchas Zukerman musiziert. concerti traf die sympathische Geigerin im Vorfeld der Konzerte zum Interview.

Evgeny Kissin

German Brass

Patricia Kopatchinskaja

Zum Abschluss der Pro ArteKonzertsaison beehrt Evgeni Kissin das Hamburger Publikum. Nachdem er sich in den letzten Jahren im Konzert und bei Einspielungen vornehmlich Klavierkonzerten von Mozart, Brahms, Beethoven und Prokofjew widmete, gastiert der Ausnahmepianist bei seinem Rezital im Juni nun mit Werken von Chopin und Prokofjew.

Seit 35 Jahren steht German Brass für Brass-Kunst auf höchstem Niveau und hat als das deutsche Blechbläserensemble maßgeblich Pionierarbeit geleistet. Über sämtliche Gattungen hinweg und stilistisch offen zaubern die zehn Solobläser deutscher Spitzenorchester einen unverwechselbaren Gesamtklang und touren nun durch Norddeutschland.

Als Solistin spielte sie die Uraufführung seines Violinkonzerts, unlängst erschien die erste Duo-CD der moldawischen Geigerin Patricia Kopatchinskaja mit dem Komponisten und Pianisten Fazil Say. Im gemeinsamen Hamburger Kammerkonzert stehen Sonaten von Ravel, Say, Beethoven und Bartóks Rumänische Volkstänze auf dem Programm.

concerti - Das Hamburger Musikleben 0609 erscheint am 19.05.2009 im Zeitschriftenhandel und im Abonnement Ab dem 26.05.2009 liegt die Juni-Ausgabe für Sie an allen Veranstaltungsorten, Konzert- und Theaterkassen, im Fachhandel, in Hotels, Restaurants, Cafés, Kulturinstitutionen und in Bildungseinrichtungen aus. Alle Termine, Tickets und vieles mehr auch im Internet unter www.concerti.de

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NDR Kultur Karte Ihre Vorteile für € 15 im Jahr: Bis zu 50% Ermäßigung bei NDR Konzerten, z.B. 15.05., 20.00 Uhr | Hamburg, Laeiszhalle NDR Sinfonieorchester | Leitung: Michael Gielen GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur Ermäßigungen bei Veranstaltungen der Kulturpartner von NDR Kultur, z.B. Internationale Händel-Festspiele Göttingen, Sprengel Museum Hannover, Krypta Konzerte im Hamburger Michel, die Lübecker Museen Zusendung des NDR Kultur Briefes mit Informationen zum Programm von NDR Kultur Informationen unter ndrkulturkarte.de

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Edward Hopper (1882–1967), Seven A. M. (Detail), 1948 Whitney Museum of American Art, New York

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