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Ausgabe Juni 2013

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Magazin für Eltern und Kinder

Jahre findefuchs

Tipps • Termine • Familienveranstaltungskalender

Lernen & Fördern

Versicherungscheck

3 Inklusion an Freiburger Regelschulen 3 Privatschulen & Nachhilfeangebote

3 Sinnvolle Angebote für Familien 3 Update für die Familienhaftpflicht

Mit B. Zett iK

indermaga zin


T i tVeolt rh weomrat

I m p r e ss u m

Redaktionsleitung Michaela Moser (verantw.) Redaktion Felix Holm (fho), Tanja Bruckert (tbr) Terminkalender Marlene Schick Sekretariat Erika Weisser Bildredaktion Andreas Aschenbrenner, Johanna Klausmann, Claudia Fakler

Der Weltspieltag will daran erinnern, wie wichtig das Spielen für alle großen und kleinen Kinder ist

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nglischunterricht im Kindergarten, danach ab zur musikalischen Früherziehung und vor dem Schlafengehen noch ein paar Schreibübungen, damit das Kind schon gleich bei der Einschulung mit seinem Können glänzen kann. Frühförderung nennt es sich, wenn der Bildungsweg von Kindern bereits im Kindergartenalter beginnt. „Nur“ spielen? Nein danke!

Foto: © Kinderbüro Freiburg

Autoren/Autorinnen Reinhold Wagner, Marion Klötzer, Erika Weisser, Vanessa Hake Lektorat Beate Vogt Titelbild © clipdealer.de Fotografen Reinhold Wagner Bildagenturen istock, photocase, fotolia, pixelio Grafik & Layout Claudia Fakler, Johanna Klausmann, Andreas Aschenbrenner Online-Redaktion Marlene Schick, Andreas Aschenbrenner Anzeigen Michaela Moser (verantw.) Anzeigenberatung Uwe Bernhardt, Alexandra Huber, Cornelia Brändle, Karlheinz Binkert Aboservice & Gewinnspiel Erika Weisser Redaktions- & Anzeigenschluss Jeweils am 10. des Vormonats. Es gilt die Preisliste Nr. 3 Druck & Belichtung Freiburger Druck GmbH & Co. KG © Badischer Verlag GmbH & Co. KG. Die im Magazin enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung und Einspeicherung in elektronische Systeme. Gleiches gilt für den Nachdruck der von uns entworfenen Bilder und Anzeigen. B. Zettis findefuchs ist Mitglied der „Familienbande“, dem Medienverbund von 27 regionalen Familien-Magazinen in Deutschland, mit einer Gesamtauflage von 743.000 Exemplaren. www.familienban.de

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Dabei ist das Spielen nicht nur eine Grundbedingung für Lern- und Bildungsprozesse, sondern auch Lernen an sich. Am 7. Juni feiert Freiburg daher den Weltspieltag unter dem Motto „Spielen bildet“. Das Kinderbüro und das Spielmobil richten in Freiburg gemeinsam mit den Kinder- und Jugendtreffs acht Spielorte ein, um daran zu erinnern, wie wichtig das Spielen für – große und kleine – Kinder ist. Schließlich ist das Spielen der Hauptberuf eines jeden Kindes. Auf dem Unterlindenplatz in der Innenstadt, in Brühl-Beurbarung, Weingarten, Opfingen, Munzingen, Haslach, Unterwiehre und Betzenhausen können sich Kinder und Jugendliche treffen – nicht um spielend zu lernen, sondern um lernend zu spielen. Highlight ist ein großes Stadtteilmemory, das die Kinder selbst gestalten und mit dem sie zeigen können, was ihnen an ihrem Stadtteil am besten gefällt. Neben den tollen Angeboten des Spielmobils bieten die Spielorte auch den Rahmen für das freie Spiel. Schließlich sind Kinder wahre Meister

darin, aus einer Handvoll Sand einen leckeren Kuchen, aus einem Ast ein Laserschwert oder aus ein paar Büschen einen verwunschenen Zauberwald zu erschaffen. Abstraktes Denken, Einfühlungsvermögen, Rollenverständnis, Konzentrationsvermögen, Impulskontrolle und vieles mehr erlernen Kinder dabei – ob der Chinesischunterricht im Kindergarten da wirklich mithalten kann? Für das vom Kinderbüro erarbeitete und umgesetzte Konzept der stadtweiten Kinderbeteiligung, bei dem genau dieses abstrakte und explorative Denken gefordert war, erhielt Andrea Wagner, die Leiterin des Kinderbüros, am 14. Mai in Berlin den Preis für politische Bildung vom Bundesministerium für Familie und dem Bundesausschuss für politische Bildung. Von mehr als 200 Projekten, die sich für den Preis beworben haben, ist die „KinderTraumstadt Freiburg“ unter die besten zehn gekommen. Über 60 Kinder haben bei diesem Projekt eine für sie perfekte Stadt entworfen und sich etwa für naturnahe Spielplätze, einen zentralen SkatePlatz und vieles mehr eingesetzt. Aus diesem Projekt hat sich durch das politische Engagement des Kinderbüros gemeinsam mit den Kindern der Kinderbeirat der Stadt Freiburg entwickelt, der mittlerweile seine dritte Sitzung abgehalten, eine Geschäftsordnung verabschiedet und die ersten Anfragen beantwortet hat. Übrigens: Mehr Frühförderung hat sich keines der Kinder für seine Traumstadt gewünscht … Tanja Bruckert

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Info Großes Spielfest zum Weltspieltag 2013 Freitag, 7. Juni, 15–18 Uhr an acht Spielorten in Freiburg: Unterlindenplatz, BrühlBeurbarung, Weingarten, Opfingen, Munzingen, Haslach, Unterwiehre und Betzenhausen. www.recht-auf-spiel.de

www.findefuchs.de

Weltspieltag 28. 7. Jun Maii 201 20133

Motto: Spielen

bildet!

Großes Spiel fest zum Weltspielta Freitag, 7. Jun g 2013 i, 15 - 18 Uhr auf dem Unt erl indenplatz,

In diesen

Stadtteilen findet ebenfalls der Weltspieltag statt:

Schließen Sie sich uns an!

Weingarten Unterwiehre Brühl–Beurbarung Opfingen-Munzingen Betzenhausen Haslach

www.recht-auf -spiel.de

Kinderhilfswerk

Herausgeber chilli Freiburg GmbH Neunlindenstr. 35 79106 Freiburg

Hauptberuf: Spielen

Lange, Deutsches

Redaktionsbüro Neunlindenstr. 35 79106 Freiburg Telefon 0761-555331 Fax 0761-5559271 E-Mail: info@findefuchs.de Homepage: www.findefuchs.de

R. Warzecha, H.J.

Magazin für Eltern und Kinder

Fotos: T. Anderfuhren,

B. Zettis www.findefuchs.de

Freiburg

Organisation:

Unterstütze uns mit 5 Euro und sende eine SMS mit

FREUND

an die

8 11 90.* Das Bündnis Recht auf Spiel ist ein *Eine SMS kostet Netzwerk aus der Schweiz. Wir davon gehen 4,83 5 Euro zzgl. der normalen Fachkräften und Transportgebühr, Euro direkt an haben uns zum das Deutsche Sachverständigen Kinderhilfswerk Ziel gesetzt, das darzustellen. Wir e.V. unterschiedlicher Recht auf Spiel, treten dafür ein, Berufe, Institutionen wie es in der UN-Konventi Anliegen, durch die Spielwelten Vernetzung, Beratung und Organisation und Spielkulturen on für die Rechte en aus Deutschland und Öffentlichkei von Kindern und des Kindes festgeschrieb tsarbeit dazu beizutragen, , Österreich und Jugendlichen zu en ist, aus verschiedene verbessern, aufzubauen, das Recht auf Spiel n Perspektiven zurückzugewinnen in Deutschland öffentlich politisch durchzusetze und zu sichern. Zudem ist es uns n und vor Ort mit ein vielen Partnern konkret zu verwirklichen .

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Drinhalt Titelthema: Lernen & Fördern

Privatschulen, Nachhilfe, Musische Förderung Chancengleiches Lernen ist ein verbrieftes Menschenrecht, es gilt auch für Menschen mit Behinderung. Allerdings ist die freie Wahl zwischen Sonder- und Regelschule bisher noch nicht im Schulgesetz festgeschrieben. Das soll sich ändern: Freiburg nimmt eine Vorreiterrolle ein beim Versuch, die Inklusion von behinderten Kindern an allgemeinen Schulen zu realisieren. Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus? An Privatschulen ist Inklusion vielfach „normal“, drei von ihnen stellen wir vor. Außerdem bieten wir einen Überblick über renommierte Nachhilfeinstitute in der Region und werfen einen Blcik auf die Angebote der musischen Förderung ...  Seite 6 ff.

Special: Versicherungscheck

Familienrelevante Angebote im Überblick Scherben bringen Glück. So sagt das Sprichwort. Aber nicht alle Eltern finden es schön, wenn ihre Kinder Scherben verursachen, denn meist folgt die Rechnung auf dem Fuß. Bei fast allen Unfällen, die im Lauf einer Kindheit vorkommen, kann eine Versicherung zumindest einen Teil des finanziellen Schadens abwenden. Welche Produkte aber wirklich sinnvoll sind und welche weniger, verrät VPV-Versicherungsberater Christan Sallach im Interwiew ... Seite 14 f.

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T i tJ e ma u lt n i h2e01 3 Medien

Titelthema

„ Inklusion in der Praxis:

Integration von behinderten Kindern an Freiburger Regel schulen 6 f.

„ Schule mal anders: Privat- schulen in der Region

Foto: © clipdealer.de

„ Lernen mit Schwung: Nachhilfeinstitute 

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Kalender & Events

„ Familienveranstaltungen auf

20 – 24

B. Zetti Kindermagazin

Christian Sallach über familen- relevante Versicherungen14 f.

„ Mestemacher Preis Spitzenvater 2013

„ Kurz gemeldet „ Wissen

News

einen Blick 

Musische Förderung für Kinder und Jugendliche  12 f.

„ Versicherungsexperte

Foto: © fotolia.com

„ Hörbücher19

8 f.

Special

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„ Bücher18

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„ Bastelfuchs30

„ Schulranzenaktion16 „ Ratefuchs31

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T I T E LT H E M A

„Es fehlt an Geld und Personal“ Die Inklusion von behinderten Kindern an Freiburger Regelschulen stößt an ihre Grenzen

Foto: © clipdealer.de

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ie Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleich-

V o n Ta n j a B r u c k e r t „ 

heit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen.“ So steht es in der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland vor sechs Jahren unterschrieben hat. Während es Baden6

Württemberg seitdem noch nicht geschafft hat, die freie Wahl zwischen Regel- und Sonderschulen für behinderte Kinder im Schulgesetz festzuschreiben, nimmt Freiburg zusammen mit vier anderen Städten eine Vorreiterrolle ein: Seit dem Schuljahr 2010/11 ist die südbadische Hauptstadt Teil eines Schulversuchs, bei dem Erfahrungen für die Inklusion von behinderten Kindern in allgemeine Schulen gesammelt werden. Der Schulversuch zeigt jedoch vor allem auf, wie man Inklusion nicht angehen sollte. www.findefuchs.de

Raphael kommuniziert mit seiner Mutter anhand von kleinen Kärtchen. Je nachdem, welches Essen auf der Karte abgebildet ist, die ihr ihr Sohn hinstreckt, holt Katharina Wagner ein Stück Käse aus dem Kühlschrank, fischt eine Olive aus dem Glas oder schneidet ihm ein kleines Stückchen von einer Peperoni ab. Der Zwölfjährige ist auf diese Bildkarten angewiesen, um sich mit seiner Mutter zu verständigen, denn Raphael leidet an frühkindlichem Autismus – er spricht nicht, muss ständig beschäftigt werden, lässt kaum soziale Kontakte zu. Dennoch war es lange Zeit der Wunsch seiner Eltern, Raphael in einer ganz normalen Schule unterzubringen. „Ich hatte mir erhofft, dass Raphael J u n i 2 013


Inklusion sieht, wie normale Menschen interagieren und sich daran ein Vorbild nimmt“, so Wagner, „ich lege Wert darauf, dass er so weit wie möglich am normalen Leben teilhaben kann.“ Doch ihr Wunsch nach Inklusion, nach gemeinsamem Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern, hat sich nicht erfüllt. Dabei hat Wagner einiges an Zeit und Geld investiert: Schon bei der Einschulung versuchte sie, Raphael in einer der Außenklassen unterzubringen, die in der Modellregion Freiburg für das gemeinschaftliche Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern gegründet wurden, später wollte sie ihn dann in eine normale Klasse einer Grundschule eingliedern. Beide Versuche scheiterten am Unverständnis der Lehrer, die eine Schulbegleitung des autistischen Jungen nicht akzeptieren oder den Sinn einer Eingliederung nicht sehen wollten. Raphael besucht daher nach wie vor eine Sonderschule. Da er ununterbrochene Betreuung braucht, wird er abwechselnd von seiner Mutter oder einem Studenten im Unterricht begleitet. Nachdem selbst die stundenweise Eingliederung in den Sportunterricht einer Regelschule trotz des Engagements der Lehrer nicht ganz geglückt ist, hat Wagner die Idee der schulischen Inklusion für ihren Sohn aufgegeben: „Inklusion ist wohl nur etwas für Vorzeigebehinderte, die sich stets ruhig verhalten und leicht zu händeln sind.“ Wagner ist nicht die Einzige, die sich von der Vorzeigestadt Freiburg mehr erhofft hat. Die Erfahrungen des Schulversuchs, den das Land Baden-Württemberg im Jahr 2010 gestartet hat, sollen die Grundlage für eine Änderung des Schulgesetzes bilden, wonach Eltern künftig frei entscheiden können, ob sie ihr Kind auf eine Sonder- oder Regelschule schicken. Ursprünglich war die Schulreform für 2013 geplant, momentan sieht sie das Kultusministerium für das Schuljahr 2014/15 vor. Doch in der Modellregion Freiburg hat sich vor allem gezeigt, wie erfolgreiche Inklusion nicht funktionieren kann: ohne Geld. J u n i 2 013 

TTii tt ee llt t hema Claudia Müller*, Lehrerin an einem Freiburger Gymnasium, möchte zum Schutz ihrer Schüler nicht namentlich genannt werden. Sie unterrichtet in einer normalen Regelklasse auch ein Kind mit Tourettesyndrom. So wie es in ihrer Klasse abläuft, stellt sie sich Inklusion jedoch nicht vor: „Als der Junge in die Klasse kam, sollte alles ganz normal weiterlaufen. Es gab keine Schulungen für die Lehrer, und eine Schulbegleitung wurde nur nach bürokratischem Kampf für gerade einmal zwei Stunden am Vormittag gewährt.“ Dabei bräuchten Kinder wie er eine ständige Bezugsperson, die ihnen helfe, sich zu konzentrieren und am Unterricht teilzuhaben. Für Müller gehört es mittlerweile zum Alltag, wenn der Junge während des Unterrichts aufspringt, sich auf dem Boden hin und her rollt oder durch die Schule rennt – die Klasse würde durch solche Eskapaden jedoch an ihre Grenze gebracht. „Es gibt re-

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Die Inklusion von Autist Raphael ist am Unverständnis der Lehrer gescheitert.  Foto: © Tanja Bruckert

gelrechte Hassphasen, in denen die Kinder nicht einsehen, warum sie immer auf einen Einzelnen Rücksicht nehmen müssen“, beschreibt die Lehrerin die Situation, „dann müssen wir Lehrer mit den Kindern erarbeiten, wie man damit umgeht. Auch dafür wurden wir nie geschult.“ Müller ist kein Gegner der Inklusion, sie kritisiert lediglich deren Umsetzung. „Individuelle Förderung gehört zum Lehreralltag“, erklärt die Gymnasiallehrerin, „doch was von den Schulen verlangt wird, ist eine Zumutung.“ Es fehle sowohl an Personal als auch an Geld, um allen Kindern mit ihrem individuellen Förderbedarf gerecht zu werden – sei es der Legastheniker, der Jugendliche mit Drogenproblemen oder eben das Kind mit Behinderung. 271 Kinder werden laut einer aktuellen Umfrage des Amts für Schule und Bildung in Freiburg inklusiv beschult. Seit dem Start des Schulversuchs habe sich eine intensive und strukturierte Zusammenarbeit mit der staatlichen Schulverwaltung entwickelt, die die Inklusion vorangebracht habe, erzählt Schulamtsleiter Rudolf Burgert. Er weiß: Um eine inklusive Beschulung an den 73 Freiburger Schulen erfolgreich umzusetzen, braucht es Zeit. Und Geld. Denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Inklusion ohne Budget nicht zu leisten ist. „Das fängt an bei den Baumaßnahmen – allein ein Aufzug kostet an die 500.000 bis 600.000 Euro“, zählt Burgert die

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nötigen Maßnahmen auf, „und geht bis zu zusätzlichen Räumen, Akustikmaßnahmen für Hörgeschädigte oder eine spezielle Farbgestaltung für Sehbehinderte.“ Hinzu kommen laufende Kosten wie Lernbegleitungen, Sonderpädagogen für das Unterrichten in Zweier-Teams oder die Schülerbeförderung. „An einer unserer Schulen werden drei Kinder inklusiv beschult, die vorher zusammen eine Sonderschule besucht haben“, erklärt Burgert an einem Beispiel die Kostensteigerungen. „Die Kinder sind alle in unterschiedlichen Klassenstufen, so dass auch der Unterricht oft zu anderen Zeiten beginnt. Früher wurden sie in einem Kleinbus zusammen zur Schule gebracht, heute sind dafür bis zu drei Einzelfahrten nötig.“ Wie diese Kosten – die sich nach seiner Einschätzung allein in Freiburg auf einige Millionen belaufen werden – zu stemmen sind, steht noch nicht fest. Laut Burgert wird momentan geklärt, ob die Finanzierung Sache des Landes, des Schulträgers oder der Sozialdienste ist. Einzig die Frage, ob diese Investitionen notwendig sind, steht nicht im Raum. „Inklusion ist ein Menschenrecht“, betont Müller. Zudem würden nicht nur die behinderten, sondern auch die nichtbehinderten Kinder vom gemeinsamen Unterricht profitieren. Davon ist auch Katharina Wagner überzeugt: „Die Kinder entwickeln soziale Kompetenzen und lernen mit dem Anderssein zurechtzukommen, egal, ob jemand keine Beine hat, ein Kopftuch trägt oder nicht redet.“ *Name von der Redaktion geändert 7


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Schule mal ganz anders Drei Privatschulen der Region stellen sich vor

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rivatschulen haben ihren eigenen Rhythmus, ihre eigenen Konzepte, Stärken und Methoden. Auch, wenn am Ende alle Schüler nach demselben Notensystem beurteilt werden, können die V o n R ei n h o ld W a g n er „ 

Wege dorthin sehr unterschiedlich sein. Was dem einen liegt, fällt dem anderen schwer. Für junge, aufgeschlossene Familien lohnt es sich, auch einmal rechts und links über den Tellerrand zu blicken. Feste, Jubiläen und Tage der offenen Tür bieten die beste Gelegenheit dazu, einmal alternative Schulsysteme kennen und beurteilen zu lernen. 8

Freie Schule Dreisamtal Die Freie Schule Dreisamtal ist eine noch junge Schule in Kirchzarten, die sich den respektvollen Umgang mit Kindern ganz groß auf die Fahne geschrieben hat. Die Alternativschule besteht aus privater Grund- und Hauptschule sowie Werkrealschule und begleitet Schüler bis zur 10. Klasse. Dabei kommt sowohl das individuelle Lernen in kleinen, altersgemischten Gruppen unter Zuhilfenahme montessoripädagogischer Materialien, als auch das integrative Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. Etwas mehr als 80 Schüler zählt die Schule aktuell, die von zehn Lernbegleitern und nochmals drei Hilfskräften im freiwilligen sozialen Jahr betreut werden. Entsprechend Raum bleibt neben dem Unterricht für alternative www.findefuchs.de

Angebote wie Theater, Chor, Bands, Yoga, ein Kunstatelier, eine Holz- und Elektrowerkstatt, eine Freinet-Druckwerkstatt und Beobachtungen in der Natur. Auch Partnerangebote wie erlebnispädagogische Freizeiten stehen auf dem Schulplan. Quereinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen. Info „ 

Freie Schule Dreisamtal Am Fischerrain 9, 79199 Kirchzarten Tel. 07661/908348 www.dreisamtalschule.de

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P r i vatsc h u l e n

TTiit t ee llt t hema Aktuell besuchen rund 275 Schüler die Paula Fürst Schule. Im Schulgeld von derzeit 350 Euro sind die Kosten für die Ganztagsbetreuung enthalten. Auf Antrag kann individuell über eine Reduzierung um bis zu 50 Prozent entschieden werden. Für Geschwisterkinder ermäßigt sich das Schulgeld nochmals. Anmeldungen sind sowohl für Schulanfänger wie Quereinsteiger jederzeit möglich.

Foto: © ddp

Info „  Ob reformpädagogisch ausgerichtet, christlich orientiert oder auf der Pädagogik Montessoris basierend: die Bildungskonzepte von Privatschulen unterscheiden sich voneinander. Gemeinsam ist ihnen das Bemühen, individuelle Fähigkeiten der Schüler zu stärken.

Aktives und selbstständiges Lernen wird in der Paula Fürst Schule gefördert.  Foto: © JHW 

Freie Christliche Schule Freiburg

Info „ 

Dass Unterricht nicht langweilig und rein fachlich sein muss, das erfahren die Schüler der Freien Christlichen Schule Freiburg gleich von Anbeginn an. „Entfalte, was in dir steckt, entdecke deine Gaben und erarbeite dir deine eigenen Perspektiven“, so lautet das Motto für jeden, der sich an dieser christlichen Schule einschreibt. Schon in der Grundschule sind gemischte Familienklassen und Inklusion keine Fremdworte mehr. Gemeinsam geht es für alle ab der 5. Klasse in die Orientierungsstufe. Erst nach der 6. Klasse trennen sich die Wege in Werkrealschule, Realschule oder Technisches Gymnasium (mit dem Profil Gestaltungs- und Medientechnik). Viele Zusatzangebote wie Nachhilfe, Hausaufgabenwerkstatt,

Hort und Mensa, Praktika und Thementage, Theatergruppen oder die eigene Schulband fördern die Gemeinschaft auch über den regulären Unterricht hinaus. So steht jetzt zur Einweihung des Erweiterungsbaus ein großes Sommerfest an, das am Samstag, 29. Juni Schüler, Lehrer, Familien, Gäste und Interessenten zusammenbringen will. Die Besonderheit am Neubau ist eine CO2-freie Deckung des Energiebedarfs mit Erd- und Solarwärme. Nach einem Grußwort von Bürgermeisterin Gerda Stuchlik werden ab 11 Uhr die Türen für alle geöffnet. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Sinnesgarten und Barfuß-Parcours, Musical und Theater, ein Gruselkabinett, Pop-ArtFotos und Kinderschminken sowie eine Tombola und – natürlich Speis und Trank.

t A nzeige

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Paula Fürst Schule, Helligestr. 2, 79100 Freiburg, Tel. 0761/8885755-0 www.paula-fuerst-schule.de

t A nzeige N

Freie Christliche Schule Freiburg Wirthstraße 30 79110 Freiburg, Tel. 0761/89777-15 www.fcs-freiburg.de

Paula Fürst Schule Die Paula Fürst Schule in Freiburg wurde 2006 gegründet und gleich von Anfang an als Schulverbund mit Ganztagsbetreuung von 7 bis 18 Uhr geführt. Sie umfasst heute eine staatlich anerkannte Grund- und Realschule sowie die allgemeinbildende gymnasiale Oberstufe. Mit der neu eingeführten Sekundarstufe II können Schüler ab der 11. Klasse in drei Jahren das Abitur machen – analog zu G9. Ab dem Schuljahr 2013/14 soll mit der neuen 5. Klasse auch die Gemeinschaftsschule eingeführt werden. Sie gilt als Alternative zum dreigliedrigen Schulsystem in Baden-Württemberg, die alle Bildungsniveaus umfasst und daher für alle Schüler gleichermaßen geeignet ist. Somit verfügt die Paula Fürst Schule ab diesem Jahr über einen vollständigen Schulverbund, in dem alle Schulabschlüsse möglich sind. Und das Ganze in überschaubarem Rahmen unter einem vereinten Dach. Im Mittelpunkt des reformpädagogisch orientierten Konzepts steht das aktive und selbstständige Lernen in Form von fächerübergreifender Wochenplanarbeit, Lernwerkstatt und Projektunterricht.

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Fotos: © clipdealer.de

T i t e lt h e m a

Lernen mit Schwung Durch private Nachhilfe fällt der Schulunterricht leichter

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8, G9, Pisa, integrative oder Gemeinschaftsschule, Sitzenbleiben oder nicht – der Unterricht an der Schule wird heute in immer stärker konzentrierter Form durchgezogen, die Leistung Einzelner und der Klasse mit der anderer Schulformen und Länder verglichen. Den Lehrern bleibt kaum Zeit, sich intensiv um NachVon Re inhold Wagne r „ 

zügler zu kümmern und individuelle Schwächen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu fördern. So kurz vor den Abschlussklausuren und Zeugnissen hilft oft nur der Besuch einer privaten Nachhilfe, bei der in ersten Gesprächen von Schülern, Eltern und Pädagogen gemeinsam individuelle Fördermaßnahmen durchgesprochen und erarbeitet werden, die dann im Einzelunterricht oder in Kleinstgruppen unter Gleichgesinnten den Anschluss an den Klassenstand wieder herstellen können. Damit aber die passende Einrichtung gefunden werden kann und die Zeit für Hilfe nicht zu knapp ist, sollte zeitig mit der Orientierung und Wahl der Nachhilfe begonnen werden. Hier ein paar renommierte Adressen aus der Region. 10

KUMON

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Mehr Konzentration, Selbstvertrauen und Eigeninitiative in den Fächern Mathematik und Englisch, darauf zielt die seit über 50 Jahren weltweit anerkannte KUMON-Methode hin. Das außerschulische Bildungsangebot geht ganz gezielt auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Schülers ein und fördert das Lernen kontinuierlich und nachhaltig. Als Betreuerin der beiden Lerncenter in Freiburg weiß die erfahrene Pädagogin Cathy Plog: „Eine kurze Zeit täglich reicht schon aus, um fehlenden Lernstoff aufzuarbeiten, aufzufrischen und zu festigen. Mit KUMON kommen Kinder in der Schule besser mit und können so auch ihr Potenzial besser entfalten.“

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I n f o : KUMON-Lerncenter Freiburg-Wiehre: Cathy Plog Günterstalstr. 50, 79100 Freiburg Tel. 0761/7662473 und Freiburg-Zähringen: Hornusstr. 16 79108 Freiburg, Tel. 0761/1378177 KUMON-Lerncenter Freiburg-Betzenhausen (in der Oberlin Kinder Universität): Sigrid Oberlin-Costantini Am Mühlbach 13, 79114 Freiburg-Betzenhausen Tel. 0761/85648 KUMON-Lerncenter Heitersheim: Natascha Müller Hebelstr. 7a, 79423 Heitersheim, Tel. 07634/553164 www.kumon.de

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N ac h h i l f e

TTii tt ee llt t hema

FreyBildung

Brile

LOS

Im Jahr 2005 gründete Siegmund Frey seine eigene freie Einrichtung namens FreyBildung. Diese bietet heute an über 80 Orten zwischen Achern und Müllheim Nachhilfe und Förderkurse für alle Fächer und Klassen. Gezielt gefördert werden insbesondere Schüler mit LRS und Dyskalkulie-Schwächen. Auch Fremdsprachen stehen ab drei Jahren auf dem Programm. Stetige Weiterbildung des Teams sorgt für attraktiven, motivierenden Unterricht in kleinen Gruppen oder im Einzelunterricht. Ziel der individuellen Hilfe ist es, das Lernen neu zu erlernen und die Konzentration zu fördern. Berechnet wird nach erhaltenen Stunden, Laufzeitbindung gibt es keine.

Hilfe für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien, die an Lese-/ Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche oder Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) leiden, bietet seit 14 Jahren Brile, ein Zusammenschluss überwiegend freiberuflich tätiger Lerntherapeutinnen aus der Region. Dank zahlreicher individueller Zusatzqualifikationen der heute rund 40 Mitglieder wird eine kompetente und individuelle Herangehensweise an die unterschiedlichsten Lernprobleme ermöglicht. Gearbeitet wird vorwiegend in Einzelsituationen oder homogenen Kleinstgruppen.

Bereits seit mehr als 30 Jahren bietet der LOS-Verbund deutschlandweit, seit immerhin 16 Jahren die Regionalvertretung LOS Freiburg und Emmendingen, gezielte Nachhilfe in Deutsch und Englisch an. Die individuelle Förderung erfolgt nach umfassender wissenschaftlicher Diagnose durch ausgebildete LRS-Pädagogen. Sie richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Problemen beim Lesen und Rechtschreiben sowie LRS. Test und Einstufung sind kostenlos und unverbindlich. Das Lernprogramm ist auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt. Die Inhalte werden regelmäßig angepasst. Institutsleiterin und Buchautorin Theodora Papanagnou nennt als angestrebte Ziele: „bessere Schulnoten, gesteigertes Selbstvertrauen sowie erhöhte Konzentration und Lernbe-

I n f o : FreyBildung „ 

Siegmund Frey, Tel. 07642/4929 www.freybildung.de

Info „ 

Brile Waldkirch: Katarina Petrovic, Tel. 07681/6829 Brile Emmendingen-Kollmarsreute: Waltraud Hack, Tel. 07641/3603 Weitere Praxen im Raum Freiburg, Breisach, Kirchzarten und Müllheim www.brile.de

reitschaft.“ Diese werden von unabhängigen Evaluationsstudien regelmäßig bestätigt. I n f o : LOS Emmendingen: „ 

Theodora Papanagnou Talstr. 1/1, 79312 Emmendingen Tel. 07641/573696 LOS Freiburg: Bärbel Thürer Merzhauserstr. 4, 79100 Freiburg Tel. 0761/2022700 www.los.de

PTE Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche oder Aufmerksamkeitsstörungen sind die Zielgruppe der PTE, ein Team aus geschulten Pädagogen und Psychologen. Kinder werden unterstützt, eigene Strategien zu entwickeln, um ihre individuellen Mängel in den Griff zu bekommen. Den notwendigen freien Handlungsraum liefern Einzelunterricht und regelmäßiger Austausch zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. PTE-eigene Seminare werden ebenfalls angeboten. Speziell die PTE-Freiburg bietet im Rahmen des Landesprogramms STÄRKE ein AD(H)S-Elterntraining an. Kindern der Klassenstufen 3 bis 5 bietet sie ein wöchentliches Lernkompetenztraining in Kleingruppen an, welches sich über sechs Monate erstreckt.

t A n ze i geN

I n f o : PTE Freiburg: „ 

Dr. phil. Jette Keck, Friedrichstr. 47 79098 Freiburg, Tel. 0761/2852537 www.pte-freiburg.de Bad Krozingen: Harald Schweizer Staufener Str. 33, 79189 Bad Krozingen Tel. 07633/405821 Offenburg: Gerhard Hesse, Alte Lange Str. 8, 77652 Offenburg Tel. 0781/9708062

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T it e lt h e m a

L e r n e n & F ö rd e r n

Ausdruck in Musik & Tanz Musische Förderung für Kinder und Jugendliche

Das Erlernte in der Gruppe auf der Bühne präsentieren – das stärkt Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgefühl.

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em Instrument oder der eigenen Stimme zarte Töne entlocken, seinen eigenen, persönlichen Ausdruck in der Bewegung finden oder im Tanz und Trommelwirbel aufgestaute Energien entladen – Musik und Klang eröff-

Von Re inhold Wagner „ 

nen viele veschiedene Ausdrucksformen und -möglichkeiten. Das kann schon mit ganz einfachen Mitteln und ohne jegliche Vorkenntnisse mächtig viel Spaß machen. Kommen aber Elemente dazu wie das Gefühl der Zusammengehörigkeit innerhalb der Gruppe, dem Chor oder der Band, erste persönliche und gemeinsame Erfolgserlebnisse und Auftritte in der Öffentlichkeit, dann ist der Suchtfaktor schon richtig groß. Wir stellen ein paar lokale Adressen und Möglichkeiten vor, wie die ersten Schritte in Richtung musischer Förderung aussehen könnten. Ist erst einmal der Einstieg geschafft, öffnen sich oft weitere, ungeahnte Türen und Tore. Viel Freude beim Kennenlernen, Ausprobieren und Bereichern der musischen Fähigkeiten!

Domsingschule Freiburg Die Domsingschule der Erzdiözese Freiburg bietet bereits für die ganz Kleinen von null bis drei Jahren in Begleitung ihrer Eltern die Möglichkeit zur Musikalischen Früherziehung. Angefangen beim „Musi-Känguru-Kurs“ entfalten die Kinder nach und nach ihr Talent, um später in 12

Info „ 

Domsingschule Freiburg, Münsterplatz 10 79098 Freiburg, Tel. 0761/3899290 www.freiburger-dommusik.de

Lokomotion Auf sehr freie und ganzheitliche Art geht das Pädagogen-Paar Helga und Kofi Onny auf Kinder und Jugendliche zu: Seit bereits mehr als 20 Jahren lautet ihr Motto: „Trommeln – Tanzen – Tönen – Singen“. In lebendig gestalteten Kursen entwickeln die jungen Musiker und Tänzer bei Liedern, Rhythmus-, Sprach-, Trommel-, Tanz- und Bewegungsspielen ihre Musikalität. So werden Wahrnehmung und Konzentration, Selbstbewusstsein und Gruppenverhalten gefördert, und die Schüler bekommen ein gutes Gespür für ihren Körper. Wer die Schulgruppen „Die Rasselbande“ und „Rhythm Hop“ live erleben will, kommt am besten zu einer der aktuellen Aufführungen: am Sonntag, 9. Juni um 15 Uhr beim Kontiki-Gelände auf dem Mundenhof oder am Freitag, 19. Juli um 16.30 Uhr im Tanzstudio Timbalayé in der Schützenallee 7 in Freiwww.findefuchs.de

Foto: © clipdealer.de

Foto: © Reinhold Wagner

die Chöre der Freiburger Dommusik aufgenommen werden zu können. Schon jetzt laufen die Anmeldungen für die neuen Kurse ab September 2013 auf Hochtouren. Ab dem Schulalter kann der Einstieg direkt in eine der Vorgruppen der Domsingknaben oder der Mädchenkantorei erfolgen. Neben Auftritten bei Gottesdiensten und Konzerten im Münster und der Region warten auf die begabten Sängerinnen und Sänger auch Konzertreisen sowie CD-/ Rundfunk- und TV-Aufnahmen. Die Ausbildung wird durch Einzelstimmbildungsunterricht bei qualifizierten Gesangslehrern sowie einen einjährigen Musiktheorieunterricht intensiviert. Auch Instrumentalunterricht und Nachmittagsbetreuung im hauseigenen Hort werden angeboten. Am Sonntag, 7. Juli findet von 15 bis 18 Uhr ein Sommerfest mit Tag der offenen Tür statt.

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M u s i s c h e Fr ü h e r z i e h u n g

TTii tt ee llt t hema t A nzeige N

burg. Ein Trommel-Workshop für Kinder findet am Samstag, 8. Juni auf dem Mundenhof statt, ein HipHop-Workshop am Sonntag, 23. Juni im Tanzstudio Lokomotion in Freiburg. Info „ 

Lokomotion – Studio für Rhythmik & Tanz, Lagerhausstr. 25 79106 Freiburg, Tel. 07642/2817 www.lokomotion-rhythm.de Frühe Erfahrungen mit Musik und BeweFoto: © ddp gung fördern alle Sinne.

Musikschule Nördlicher Breisgau Die Musikschule Nördlicher Breisgau fördert das gemeinsame Musizieren im öffentlichen Auftrag von zwölf Städten und Gemeinden. Ein Musikgarten richtet sich dabei an die Altersgruppe der 1,5- bis 3-Jährigen in Begleitung eines Erwachsenen. Für Kinder ab sechs bis acht Monaten geht es zusammen mit deren Müttern in den Baby-Musikgarten. Bei der musikalischen Früherziehung können Dreijährige bereits erste Erfahrungen an Instrumenten sammeln. Hier werden Bewegungsabläufe, Körperhaltung und Körperbeherrschung geschult und neben Sprache und Gesang auch die Bewegung zu Musik eingeübt. Mit Erreichen der Schulreife steht Kindern das „Instrumentenkarussell“ zur Verfügung, in dem Blockflöte, Gitarre, Violine oder Klavier und Keyboard erprobt werden können. Eine Trommelwerkstatt für Kinder ab acht und eine Ballett- und Jazztanzabteilung für Kinder ab fünf Jahren ergänzen das Angebot.

t A nzeige

Info „ 

Musikschule Nördlicher Breisgau Karl-Friedrich-Straße 22 79312 Emmendingen Tel. 07641/52565, www.musikschule-em.de

DanceEmotion Mit ihrem breit gefächerten Angebot von Tänzerischer Früherziehung ab drei Jahren über Ballett, Jazz und HipHop ab fünf Jahren bis hin zu Modern Dance und Modern Jazz für fortgeschrittenere Kinder und Jugendliche zählt die Freiburger Tanzschule DanceEmotion zu einer der größten und etabliertesten Einrichtungen ihrer Art in der Region. Durch den Einzug in neue Räumlichkeiten im Martinstor und die Eröffnung des „Studio 45“ zum Zeitpunkt ihres 15-jährigen Jubiläums vergangenes Jahr konnte die Tanzschule ihr Angebot nochmals erweitern um neue Musical Clubs und Acting Clubs für Kids und Teens. Die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Bühnentanz sowie die Freiburger Musical- und Schauspielschule befinden sich unter demselben Dach. Die beste Gelegenheit zum Einstieg bietet sich genau jetzt: am 3. Juni beginnen die neuen Kurse. Info „ 

DanceEmotion – freiburger akademie für tanz Humboldtstr. 3, 79098 Freiburg und Kaiser-Joseph-Str. 237 (über der Markthalle), Tel. 0761/72524 www.danceemotion.de

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Special

Gut versichert

„Haftpflicht wichtiger als Hausrat“ Versicherungsberater Christian Sallach über familienrelevante Versicherungen

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cherben bringen Glück. So sagt man. Dennoch finden es nicht alle Eltern schön, wenn ihre Kinder wieder einmal Scherben verursacht haben. Denn meist folgt die Rechnung auf dem Fuß. Bei fast allen Unfällen, die im Lauf einer Kind-

Foto: © Dron, fotolia.com

Von Felix Holm „ 

heit vorkommen, kann eine Versicherung zumindest einen Teil des finanziellen Schadens abwenden. Welche Produkte aber wirklich sinnvoll sind und welche weniger, verrät VPV-Versicherungsberater Christian Sallach im Gespräch mit B. Zettis findefuchs-Redakteur Felix Holm. B. Zettis findefuchs: Herr Sallach, welches Thema rund um den Bereich Familie und Versicherung ist in Ihren Augen das Wichtigste? Sallach: In meinen Augen spielt die Risikolebensversicherung eine enorm wichtige Rolle. Dabei geht es um die Frage, was ist, wenn dem Haupternährer der Familie etwas passiert? Es geht hier ausschließlich um einen möglichen Todesfall. Aber wenn das eintritt, geht es ganz schnell um die Existenz: Dann müssen Kinder versorgt werden, eventuell Schulden aus einem Hausbau abbezahlt werden und so weiter. Auch wenn das Thema natürlich etwas makaber ist – aber es ist einfach gut zu wissen, dass die Hinterbliebenen auch in einem solchen dunklen Lebensabschnitt weiter versorgt sind. B. Zettis findefuchs: Was sollte eine Familie noch in Erwägung ziehen? Sallach: Eine der wichtigsten Versicherungen ist die private Haftpflichtversicherung, einfach weil man damit sein eigenes Vermögen absichert. Wir sind laut Gesetz verpflichtet, für Schäden, die wir oder auch unsere Kinder anrichten, in voller Höhe aufzukommen. Da können schnell Situationen entstehen, die einen Nicht-Versicherten in den finanziellen Ruin treiben. B. Zettis findefuchs: Was allerdings nicht die Regel ist. Sallach: Nein. Kinder, die zündeln und dann ein Haus abbrennen, sind eher die Ausnahme. Aber so etwas passiert. Aber 80 Prozent der Schäden, die bei einer Haftpflichtversicherung gemeldet werden, bewegen sich im Bereich unter 1000 Euro. B. Zettis findefuchs: Was sind denn typische von Kindern verursachte Schäden, bei denen die Haftpflicht greift? Sallach: Früher waren es immer die fußballspielenden Kinder, die die Scheibe kaputt schießen – das ist bei den heutigen Fenstern aber schwie-

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Fa m i l i e n f e r i e n rig geworden. Die meisten Schäden passieren im Straßenverkehr. Etwa wenn Kinder mit dem Fahrrad an ein parkendes Auto stoßen. Und ein Lackschaden kann auch schnell ins Geld gehen. Allerdings ist es schwer, pauschal zu sagen, dass das ein Versicherungsfall ist, denn nicht bei allen ist auch alles abgedeckt. B. Zettis findefuchs: Worauf sollte ich also achten, wenn ich eine Familienhaftpflichtversicherung abschließe? Sallach: Wichtig ist, dass solche Versicherungen immer auf dem neuesten Bedingungsstand sind. Man sollte die Haftpflicht alle drei bis fünf Jahre überprüfen. Gerade in dem Bereich werden die Bedingungen eigentlich laufend verbessert. So sollten die Deckungssummenausreichendsein–mindestens drei Millionen Euro bei Personenund Sachschäden –, und dann ist es auch ganz wichtig, dass Kinder unter sieben Jahren auch dann mitversichert sind, wenn Eltern nicht die Aufsichtspflicht verletzt haben. In alten Bedingungswerken ist das so geregelt, dass die Haftpflichtversicherung nur zahlt, wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben – also mindestens seit zehn Minuten nicht nach dem Kind gesehen

ec T i t eSl p th e imaal haben. In einer modernen Haftpflicht sollte das anders sein. Eine laufende Versicherung auf den neuesten Stand umzustellen, sollte allerdings kein Problem darstellen.

Urlaub abseits des Kommerz

B. Zettis findefuchs: Gibt es denn auch Produkte, von denen Sie abraten? Sallach: Meiner Meinung nach ist eine Hausratversicherung, die ja die Lieblingsversicherung der Deutschen ist, oft nicht ganz so notwendig. Wenn mir die Wohnung abbrennt und dann 30.000 bis 40.000 Euro Sachschaden an Hausrat entstehen, ist das schon viel Geld. Aber das ist nichts, was einen in den totalen Ruin treibt. Bei einer Haftpflichtversicherung geht es darum, sich gegen Schäden abzusichern, die auch in den Millionenbereich gehen können. Und dasselbe gilt, wenn ein Lebenspartner stirbt. Meist geht man eine Hausratversicherung ein, weil man an den Dingen hängt. Aber die persönlichen Erinnerungen kann die Versicherung im Verlustfall ohnehin nicht erstatten.

Familienferienangebote des KolpingBildungswerks

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Info Christian Sallach VPV-Versicherungen Tel.: 07666-3911

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uch nach über 150 Jahren schwebt über den Einrichtungen des Kolpingwerks noch der gute Geist ihres Gründervaters Adolph Kolping, der darum bemüht war, dem Verlust des familiären Zusammenhalts entgegenzuwirken. Das katholische Sozialwerk bietet Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche und Erwachsene und kümmert sich um junge Menschen in sozialen und finanziellen Nöten. Daneben bieten die neun Ferienstätten des Kolpingwerks Familien die Möglichkeit, preisgünstig Urlaub zu machen. Eltern und Kinder können sich in den speziell auf die Bedürfnisse von Familien eingerichteten Häusern erholen, und zwar unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit oder einer Mitgliedschaft im Kolpingwerk. Die

Mitarbeiter der Familienferienstätten haben es sich zur Aufgabe gemacht, für ihre Gäste Inseln abseits der alltäglichen Belastungen zu schaffen. Alle Kolping-Familienferienzentren liegen in landschaftlich reizvoller Umgebung, zum Beispiel im Bayerischen Wald, im Harz oder im Sauerland, und die einzelnen Häuser können mit verschiedenen Highlights aufwarten. Vom Abenteuerspielplatz über Meditationsräume, Sport- und Kulturangebote: Für jeden ist etwas dabei. Dazu gehören auch professionelle Kinderbetreuung, behindertengerechte Räume, Pauschalangebote für Kurzurlauber und Themenevents.  Birgit Franchy

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Info www.kolping-familienurlaub.de

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Ganz schön abenteuerliche Angebote: Im Haus Zauberberg in Pfronten im Allgäu steht Canyoning auf dem Programm.  Foto: © Kolping Familienurlaub

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News

Zukunf t shilfe

Fröhliche Mode on Tour

5000 Euro für die Super-Papis

Kinderbekleidung aus Spanien und Peru bei Copoloco

Die Mestemacher Spitzenväter 2013 stehen fest

Foto: © Copoloco

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In f o : Im Birkental 6, Ebringen, www.copoloco.com

Tragfähige Zukunftshilfe S’Einlädele startet wieder die „Schulranzenaktion“

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Foto: © privat

ehr als ein Laden – warum sich das kleine Geschäft „S’Einlädele“ in der Freiburger Guntramstraße so nennt, wird besonders bei der alljährlichen Schulranzenaktion deutlich: Seit 2011 sammelt der Laden gebrauchte Schulranzen und sendet diese zum Schuljahresstart an mittellose Kinder in die Ukraine. Insbesondere werden Schulen und Schulklassen dazu aufgerufen, sich gemeinsam zu beteiligen. Wer mitmachen möchte, wird zudem darum gebeten, auch für die Transportkosten des Ranzens aufzukommen. 2,50 Euro fallen für jede abgegebene Schultasche an – und wer mag, kann auch mehr geben. Aber auch wer keinen alten Ranzen hat, kann sich mit Geldspenden an dem Projekt beteiligen: Da es vielen ukrainischen Eltern auch am Geld für Stifte und Hefte für ihre Kinder fehlt, werden die Ranzen, wenn sie in dem osteuropäischen Land ankommen, auch noch damit ausgestattet. Noch bis zum 6. August kann, wer mitmachen mag, einen alten aber gut erhaltenen Schulranzen in die Guntramstraße 58 bringen oder über das auf der Internetseite abrufbare Spendenformular einen Geldfho beitrag leisten.

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In f o & Spendenformul ar

www.seinlaedele.de

Foto: © Mestemacher

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m Freitag den 7. und Samstag den 8. Juni verwandelt sich die Ballettschule „next Step“ in der Freiburger Erbprinzenstraße in einen Copoloco-Showroom. Wie bitte? Ganz einfach: Seit Mitte April leben die beiden Wahlfreiburgerinnen Monica Asensio und Ester Cascales ihren Traum. Sie haben die Firma „Copoloco“ (Spanisch für: „verrückte Schneeflocke“) gegründet und importieren Kindermode des Labels „El Lagarto Esta Llorando“ (übersetzt: „Die weinende Eidechse“). Die farbenfrohen Kleidungsstücke verkaufen sie auf drei verschiedene Arten: Zum einen gibt es da das kleine Ladengeschäft in Ebringen, das immer dienstags und donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 12 Uhr und mittwochnachmittags nach Absprache geöffnet ist. Aber die beiden Mütter gehen mit den Kleidern auch auf Tour: Einmal im Monat gibt es einen Showroom in einem öffentlich zugänglichen Gebäude, zudem haben Eltern die Möglichkeit, sich die Mode ins eigene Haus zu holen. „Mütter und Väter können auch gerne bei uns anrufen, dann kommen wir zu ihnen und machen dort so eine Art Tupperparty – nur eben mit Kleidern“, verrät Monica Asensio. Die Gastgeber erhalten dann 20 Prozent Rabatt auf alle Artikel.  fho

Prof. Dr. Ulrike Detmers, Initiatorin des Preises, umrahmt von den Mestemacher Spitzenvätern 2013: Mahomed Saleh Abba Omar, Eric Freywald und Christoph Mönnikes (v.l.n.r.).

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n einer von Emanzipation geprägten Gesellschaft kommen die Dienste, die Männer für ihre Frauen und Familien verrichten, nicht selten sehr kurz. Nicht so bei der Großbäckerei Mestemacher: Das Familienunternehmen sucht seit 2006 moderne Männer, die sich als Väter mit großem Engagement für ihre Kinder einsetzen und ihrer Ehefrau den Rücken freihalten, damit diese in ihrem Beruf vorankommen kann. Kurz: den Mestemacher Spitzenvater des Jahres. Dotiert ist dieser Preis alljährlich mit hohen Geldsummen. In diesem Jahr erhielten zwei Väter je 5000 Euro für ihre Verdienste, ein weiterer wurde mit einem Sonderpreis von 2500 Euro bedacht.

Mahomed Saleh Abba Omar und Eric Freywald dürfen sich genauso wie Sonderpreisträger Christoph Mönnikes freuen: Sie sind die Spitzenväter 2013. Abba Omar erhielt die Auszeichnung dafür, dass er sich entgegen seiner patriarchalisch geprägten Herkunft mit „sehr traditionell muslimisch-indischen“ Wurzeln „völlig anders verhält“. In der Begründung wird zum einen erwähnt, wie aufopfernd sich der

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57-jährige Papa um seine drei Kinder kümmert. Zum anderen wird herausgehoben, dass er für seine Frau eine leitende Position in seinem Heimatland Südafrika aufgegeben hat, um „ihr beim Aufbau der wissenschaftlichen Karriere tatkräftig zu helfen“. Auch Freywald erhält den Preis für „das Zurückstellen seiner eigenen beruflichen und privaten Interessen“ – er ermöglichte es seiner Frau, eine Karriere im höheren feuerwehrtechnischen Dienst anzutreten. Freywald, der selbst bei der Feuerwehr tätig ist, ließ sich zudem für die Familie in eine nähergelegene Feuerwache versetzen. Den Sonderpreis erhielt Mönnikes, weil er in seiner Rolle als Vollzeitvater „seiner Frau, die ein Unternehmen mit 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet, den Rücken freihält“, so die Begründung der Jury. Für den Spitzenvater 2014 können bis Ende des Jahres im Internet Bewerbungen eingereicht werden.  fho

In f o „ 

www.mestemacher.de/ social-marketing/spitzenvaterdes-jahres

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TPi r t eolt hteim a mo on

E i n k au f s t i p p s

FamilienBande Das Beste vom Kinderwagen bis zum Schulrucksack

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er Schwangerschaftstest ist positiv – und die emotionale Achterbahnfahrt beginnt. Vorfreude wechselt sich ab mit Schreckmomenten: Wie wird alles werden? Was brauchen wir für den gemeinsamen Start in die neue Lebensphase?

Ein Ausflug in große Baby- und Kinderfachmärkte verursacht häufig Ohrensausen, und die Entscheidungsfindung ist fast eine Wissenschaft für sich. Müttern und Vätern raucht der Kopf – spätestens, wenn der Kauf eines Kinderwagens, die Anschaffung von Bettchen, Autositzen oder Schreibtischen und Schultasche anstehen. Die Auswahl ist riesig, die Unterschiede in Material, Konstruktion und Preis können immens sein. Viele Anforderungen hat man nicht vor Augen, bevor man in der Situation steckt. Wer gerne joggen geht und das auch mit Kinderwagen genießen möchte, weiß schnell die Existenz einer Handbremse oder die Auswahl der richtigen Räder zu schätzen. Zusätzlich ist hier eine freischwingende

Liegefläche bei Touren durch unebenes Gelände für das Baby ein Segen. Mit FamilienBande eröffnet ein neues Ladenkonzept in Freiburg seine Tore. Auf die Fahne schreibt sich das Team, ein kompetenter und vorausschauender Beratungspartner zu sein, der die individuellen Anforderungen jeder Familie berücksichtigt. Denn Qualität, Lebensdauer, Flexibilität und Funktionalität sind nur einige wichtige Argumente – entscheidend ist schließlich, dass sich die Produkte perfekt an die Familienlebensumstände anpassen und den Alltag nicht zusätzlich verkomplizieren. Das Gesamtangebot immer im Blick, selektiert die FamilienBande hochwertige Baby- und Kinderprodukte bereits im Vorfeld und erleichtert jungen Familien so die Reise durch den Angebotsdschungel.  Vanessa Hake Info „ 

Jetzt neu in Freiburg: FamilienBande, XPress-Gebäude in der Schnewlinstr. 4 und auf www.familienbande-freiburg.de

Foto: © fotolia.com

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Medien

Bücher

Bumm – Lesen kann gefährlich sein …

Lukas und Lili / Lukas ve Lili

Kiste

Wiegenlieder aus aller Welt

Buchbesprechung von Marion Klötzer

Buchbesprechung von Reinhold Wagner

Buchbesprechung von Marion Klötzer

Buchbesprechung von Erika Weisser

Leo Timmers Verlag: Coppenrath, 2013 Alter: ab 3 Jahren Preis: 12,95 Euro Seitenzahl: 48

Traute Kolbe, Tom Schenk Verlag: Edition bilibri, 2011 Alter: ab 4 Jahren Preis: 17,95 Euro Seitenzahl: 40

Patrick Wirbeleit/Uwe Heidschötter Verlag: Reprodukt, 2013 Alter: ab 6 Jahren Preis: 12,00 Euro Seitenzahl: 72

Verlag: Carus, 2013 Alter: Familienliederbuch Preis: 24,90 Euro Seitenzahl: 80

Achtung! Da kommt ein bebrillter Hirsch im Auto angebraust, die Schnauze tief in einem Buch vergraben. Oje, das kann nicht gutgeh‘n! Klar, macht es schon auf der nächsten Doppelseite in einer riesigen Comicblase BUMM! und unser Lesehirsch ist auf eine Mülltonne gedonnert. Na ja, hätte schlimmer sein können … Aber stopp, gleich dahinter tuckert das Schwein im feuerroten Pritschenwagen voller Hühner, hupt wie wild mit allen Tröten, kann aber nicht mehr bremsen – und BUMM! Und dahinter quietscht das Krokodil – und dann macht‘s BUMM! – und wieder BUMM! – und wieder BUMM! Bis schließlich alle Bruchpiloten in einem riesigen Tohuwabohu auf der großen Aufklappseite versammelt sind, ihre Ladung über die ganze Autoschlange verstreut. Diese kunterbunte Massenkarambolage ist so dynamisch und detailverliebt im Comicstil inszeniert, dass an ihrer turbulenten Erwartbarkeit nicht nur kleine Autofreaks ihre Freude haben werden. Denn nach jedem Unfall gibt es unzählige Veränderungen in punkto Farben, Fracht und Mitfahrer zu entdecken. Und die Moral von der Geschicht? – Lesen kann gefährlich sein, aber auch oberlustig! 18

Hecht Lukas fühlt sich einsam in seinem Teich. Als er ein verlassenes Entenküken zu dessen Familie zurückbringt, verspricht dieses ihm, ab sofort sein Freund zu sein. Aber am nächsten Tag hat es sein Versprechen längst vergessen und wendet sich von Lukas ab. Dieser ist enttäuscht. Ob er es in einem zweiten Anlauf schaffen wird, endlich einen wahren Freund zum Spielen zu finden, der es ernst mit ihm meint? Das Besondere an diesem Bilderbuch für Kinder ist, dass die pädagogisch wertvolle Erzählung in zwei unterschiedlichen Sprachen verfasst ist – in diesem Fall wird sie Seite für Seite parallel in Deutsch und Türkisch erzählt. Die beiliegende CD enthält die Geschichte als Hörspiel in fünf verschiedenen Sprachen – inklusive Französisch, Italienisch und Spanisch. So gelingt es Kindern, einfache Texte spielerisch, nacheinander oder parallel, zu erlernen und zu begreifen – und beim Anhören zugleich die korrekte Aussprache zu üben. Zwanglos wird der Umgang mit Fremdsprachen ab dem Kindergartenalter gefördert – und auch die Kommunikation mit Kindern anderer Kulturen gelingt so früh auf einfache, aber außerordentlich wirkungsvolle Weise. Anrührender Vorlese- und Hörstoff.

Als Mattis am Straßenrand eine Kiste findet, ist er begeistert: Mit der kann er endlich an seiner Raumstation weiterbasteln! Doch in seinem Zimmer angekommen, entpuppt sich die Kiste als wahres Wunderding: Nicht nur hat sie plötzlich Arme und Beine, sie kann auch sprechen und ist gleich wild entschlossen, etwas Tolles zu bauen. Aus ihrem Inneren hievt sie Hammer, Säge, Nägel, und die beiden neuen Freunde stürzen sich in den Garten und in allerhand Projekte. Blöd nur, dass Kiste zwei linke Hände hat … Aber es kommt noch dicker: Beim Anblick des sprechenden Kastens erstarren Mattis Eltern und fallen in einen tiefen Schlaf. Jetzt kann nur noch das grüne Pulver des Waldzauberers Tamäus Bartelstrunk helfen! Blöd nur, dass der sich in eine Riesenschlange verwandelt hat und nun selbst dringend Hilfe braucht. Bestes Schmökerfutter aus der neuen Reihe „Kindercomics“ des Berliner Reprodukt Verlags, das mit klar strukturierten Panels und Sprechblasen ein spannendes und lustiges Abenteuer erzählt. Dafür war‘s höchste Zeit: Originelle Geschichte aus der Feder versierter Comiczeichner, linear erzählt und kindgerecht gestaltet.

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Wer wissen will, wie Babys in Neuseeland, Indien, Südafrika, dem Libanon, der Türkei oder der Schweiz einschlafen, sollte dieses sehr schön gestaltete Buch zur Hand nehmen. Mehr als 50 sorgfältig ausgewählte traditionelle Wiegenlieder aus ebenso vielen Ländern der Erde sind darin zu finden, sie eröffnen einen wunderbaren Blick auf die Vielfalt menschlicher Kultur. Damit es aber nicht nur beim Blick – auch auf die gut gelungenen Bilder – bleibt, liegt dem Buch eine CD mit der instrumentalen Version der Lieder bei, die zum Mitsingen einlädt. Und damit man beim Singen auch die richtige Aussprache trifft, werden darauf auch die Texte von Muttersprachlern gelesen. Sämtliche Lieder sind übersetzt, damit man auch versteht, was man seinem Kind vorsingt. Dieses Liederbuch ist bereits die vierte Veröffentlichung im Rahmen des von Carus und SWR2 ins Leben gerufenen und inzwischen preisgekrönten Liederprojekts, das das Singen mit Kindern oder für Kinder zur Stärkung der emotionalen Bindung in der Familie fördern soll. Der große Erfolg, der den bisherigen Büchern (deutsche Wiegenlieder, Kinderlieder und Weihnachtslieder) vergönnt war, ist auch diesem zu wünschen: ein richtiges Schatzkästchen. J u n i 2 013


HörBücher

Medien

Schluri Schlampowski & die Spielzeugbande

Plötzlich Zombie – so ein Mist!

Hörbuchbesprechung von Marion Klötzer

Hörbuchbesprechung von Marion Klötzer

Brigitte Endres Verlag: aragon Hörbuch, 2012 Alter: ab 4 Jahren Preis: 9,95 Euro Spieldauer: 74 Minuten

Davis Lubar Verlag: Lübbe Audio Alter: ab 10 Jahren Preis: 9,99 Euro Spieldauer: 2 CDs, ca. 150 Minuten

So was Komisches hatte Opa Helfrich ja noch nie aus dem Bach gezogen, dabei ist der ehemalige Puppendoktor und Müllangler Spezialist für Seltsames: Wohnt er doch seit Langem mit einer pingeligen Puppe, einem schlechtgelaunten Teddybär und einem dummen Blechroboter zusammen, und jedes dieser Wesen kann nicht nur sprechen, sondern hat auch einen ausgesprochenen Dickschädel. Doch nun hängt Opa Helfrich ein vor Dreck starrendes Zottelding mit riesigen Ohren am Haken, das ganz offensichtlich weder Tier noch Spielzeug ist, aber einen dicken Schnupfen hat. Seine Mitbewohner sind wenig begeistert von diesem Fremdling: Kaum kommt der dank einer Tasse stinkendem Zwiebeltee wieder zu Kräften, plärrt und rülpst er auch schon los, dass die Wände wackeln. Wen wunderts: Ist dieser Schluri doch ein ausgewachsener Schlampiner von der Insel Tohuwabohu und liebt Dreck und Schabernack über alles … Wie diese Kreuzung aus Sams, Pumuckl und Pippi Langstrumpf aber trotz frecher Klappe und schlechter Manieren die Herzen seiner sprechenden SpielzeugMitbewohner erobert, ist eine Geschichte voller Sprachwitz, vielstimmig von Andreas Fröhlich erzählt. J u n i 2 013 

So hatte sich der 12-jährige Nathan das perfekte Coolsein nicht vorgestellt: Ohne Puls, Appetit oder Schlafbedürfnis hat er nun zwar jede Menge Zeit und unendliche Energie, aber dafür sterben ihm nach und nach die Gliedmaßen ab. Und das alles nur, weil er mit dreifach gebrochenem Herzen nach einem besonders miesen Tag den Wunsch äußerte, seine Gefühle am liebsten ein für allemal los zu sein. Prompt schleppt ihn Klassenkameradin Abigail zu ihrem Onkel, der als Neurobiologe gerade mit der Wunderdroge „Verschwindeschmerz“ experimentiert und unbedingt eine Testperson benötigt. Doch Schussel Mookie verschüttet den Gefühlskiller – und nun mutiert Nathan unaufhörlich zum Zombie. Einzige Rettung: Abigail und ihr selbst gebrautes Anti-Mittel, für das allerdings einige äußerst exotische Bestandteile erjagt werden müssen. Der erste Teil der Zombie- Reihe ist herrlich durchgeknallt und strotzt vor Situationskomik. Mit viel Tempo wird sie hier frechschnoddrig von Spongebob-Stimme Santiago Ziesmer erzählt. Und auf alle, die wissen wollen, welch aberwitzige, verrückte Abenteuer Nathan als Zombie noch erlebt, wartet schon die Fortsetzung … www.findefuchs.de

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K ALENDER

W E I T E R E T I P P S U N T E R : W W W. F I N D E F U C H S . D E Samstag

Tierisch

1.6.2013 „„ Bühne

Foto: Vogelpark Steinen

Theater im Marienbad, Freiburg 16 Uhr

Das Nashorn Norbert Nackendick Erzähltheater aus dem LTT Tübingen, für Kinder ab 6 Jahren Info: www.marienbad.org Galli Theater, Freiburg 16 Uhr

Rumpelstilzchen Märchentheater für Kinder Info: www.galli.de

Vogelpark Steinen

Greifvogelshows tägl., 11 und 15 Uhr

„„ Sonstige Events

Faszination Falknerei

Innenstadt, Rheinfelden 11 Uhr

8. Cityfest Rheinfelden mit nostalgischer Kirmes & Bühnenprogramm, 30.5.-2.6. Info: www.rheinfelden-baden.de Messe, Offenburg 19.30 Uhr

Circus Probst – ‚Leidenschaft‘ Weltklasse-Artisten & 90 wunderschöne Tiere bringen ‚Kultur pur‘, 30.5.-2.6. Info: www.circus-probst.de

Adler, Sperbergeier, Falken und Uhus: Besucher des Vogelparks Steinen können täglich die rasanten Flüge der Greifvögel und ihre akrobatischen Fangflüge miterleben. Danach folgt die Fütterung der Berberaffen, außerdem warten Attraktionen wie Kängurus, schlüpfende Küken, eine Sittich-Freifluganlage und vieles mehr. Info: www.vogelpark-steinen.de Wir verlosen zwei Familientickets. Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Vogelpark“ an gewinnspiel@findefuchs.de

„„ Workshops & Kurse

Fahrrad Gewinnerin Sonntag

2.6.2013 „„ Bühne Basler Marionettentheater, Münsterplatz 8 11 Uhr

Rosetta stygt in d‘ Hose Kleines starkes Ritterstück für Prinzessinnen & Prinzen ab 6 Jahren Info: www.bmtheater.ch Galli Theater, Freiburg 16 Uhr

Rumpelstilzchen Märchentheater für Kinder Info: www.galli.de

„„ Sonstige Events Park im Grünen, Basel 13.30 Uhr

Kinder Festivals – Das einmalige Familienerlebnis mit der Band ‚Tischbombe‘, ‚Bruno Hächler & Band‘ & der Companie ‚Zirkus Chnopf‘ Info: www.lilibiggs-kinder-festivals.ch

Foto: Marlene Schick

Glücklich auf zwei Rädern Amelie Seiler heißt die glückliche Gewinnerin des B. Zettis-findefuchs Ratespiels der Aprilausgabe. Gemeinsam mit ihrer Mutter nahm sie den Hauptgewinn, ein Bulls MTB Wildtail, entgegen. Als Glücksboten fungierten Matthias Buck von Hild Radwelt und Uwe Bernhardt von B. Zettis findefuchs.

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Augusta Raurica, Augst bei Basel 13 Uhr

Brotbacken: vom Korn zum Römerbrot Kinder & deren Eltern erleben die Brotverarbeitung in römischer Zeit Info: www.augusta-raurica.ch

Montag

3.6.2013 „„ Sonstige Events Katholische Akademie, Freiburg 18 Uhr

Digitale Kompetenz – Herausforderung für Bildung & Erziehung Vortrag & Diskussion Info: www.katholische-akademie-freiburg.de

Dienstag

4.6.2013 „„ Sonstige Events

Mundenhof, Freiburg 14 Uhr

Theater Freiburg, Werkraum

Süße Stiche

Kleinkindkonzert

Das Leben der Bienen & die Bedeutung der Imkerei entdecken Info: www.freiburg.de/mundenhof Le Vaisseau, Straßburg 10 Uhr

Plantasic! Keine Panik vor Botanik Mit interaktiven Exponaten & Experimenten in die Pflanzenwelt eintauchen Info: www.levaisseau.com

www.findefuchs.de

10.30 Uhr Wiesenkonzert für Kleinkinder von 3-6 Jahren Info: www.theater.freiburg.de Aktivspielplatz Rumpelhausen, FR-Stühlinger 15 Uhr

Murmelbahn Mitmachprogramm des Freiburger Spielmobils Info: www.spielmobil-freiburg.de

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W E I T E R E T I P P S U N T E R : W W W. F I N D E F U C H S . D E Mittelalter

ER T iKt eA lLtEhNeDm a

Donnerstag

6.6.2013

„„ Bühne

Theater Basel, Große Bühne 19.30 Uhr

Von Lollipop bis Dornröschen Die Ballettschule tanzt Info: www.theater-basel.ch

Freitag

7.6.2013 Foto: Horber Ritterspiele

Horb am Neckar

Ritterspiele 14. bis 16. Juni

Stolze Ritter und Edelfräulein Horb dreht das Rad der Geschichte zurück: 40.000 Besucher kommen jedes Jahr in den beschaulichen Ort am Neckar, um vor historischer Kulisse Ritterturniere, Gaukler, Spielleute, Feuerspucker, Fanfarenzüge, Mittelaltermarkt, Festumzüge oder Tavernenspiele mitzuerleben. Info: www.ritterspiele.com Wir verlosen sechs Familientickets. Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Ritterspiele“ an gewinnspiel@findefuchs.de Mittwoch

5.6.2013

„„ Bühne Ökostation am Seepark, Freiburg 19 Uhr

2032: Verchipt & zugedreht! Jugendprojekt zum Thema Zukunft Info: www.theater-rab.de

„„ Workshops & Kurse

„„ Sonstige Events

Ballettschule Next Step, Grünwälderstraße 1, Freiburg 15 Uhr

Copoloco in Freiburg Sommer Showroom, 7.-8.6. Info: www.copoloco.com

Auf dem Unterlindenplatz, Freiburg 15 Uhr

Weltspieltag

Großes Spielfest zum Motto: Spielen bildet!, auch in weiteren Stadtteilen Info: www.recht-auf-spiel.de

Samstag

8.6.2013 „„ Sonstige Events Jako-o, Schwarzwaldstraße 78, Freiburg 10 Uhr

Immer in Bewegung

Mit einem Bewegungs-Parcours können die Bewegungsartikel getestet werden Info: www.jako-o.de

„„ Workshops & Kurse mobile Praxis für Familien- & Paartherapie, Franz-Josef-Baumgartner-Straße, Emmendingen 14 Uhr

,Tun Sie was für Ihre Beziehung, bevor sie was mit Ihnen tut‘

Plantasic! Keine Panik vor Botanik Mit interaktiven Exponaten & Experimenten in die Pflanzenwelt eintauchen Info: www.levaisseau.com

10.6.2013 „„ Bühne

Theater Freiburg, Werkraum 11 Uhr

Weiß der Geier!

Vogelpark Steinen 15 Uhr

Schattenspielreihe zum Lauschen, Spielen & Erforschen, für Kinder von 5-7 Jahren Info: www.theater.freiburg.de

Greifvogel-Flugshow Flugvorführungen mit Adler, Falken & Eulen Info: www.vogelpark-steinen.de

„„ Workshops & Kurse Augusta Raurica, Augst bei Basel 13 Uhr

Dienstag

11.6.2013 „„ Sonstige Events Hindenburgstraße 14-18, FR-Oberau 15 Uhr

Wachstafel & Griffel Basteln eines eigenen römischen Schreibgerätes Info: www.augusta-raurica.ch

Workshop für Paare Info: www.familientherapie-rosenbaum.de

Spielkarre

Mitmachprogramm des Freiburger Spielmobils Info: www.spielmobil-freiburg.de

„Machen macht schlau“

Sonntag

Foto: Europa-Park GmbH & Co Mack KG

9.6.2013 „„ Bühne

Schlossscheune, Schloss, FR-Ebnet 19 Uhr

‚Banana Revival‘

Familientheater von ‚The Jasonites – Nordisk‘ Info: www.ebneter-kultursommer.org

Ökostation am Seepark, Freiburg 14.30 Uhr

„„ Sonstige Events

Kinderakademie ,Forschungswerkstatt Natur‘

Plan-Afrikafest

Auf Entdeckungsreise: von Teichtieren, Wildbienen & Schmetterlingen Info: www.oekostation.de

Montag

Le Vaisseau, Straßburg 10 Uhr

Mundenhof, Freiburg 11 Uhr

Europa-Park, Rust

Kinderspielstraße, Kinderschminken, afrikanische Modenschau u.v.m. Info: www.freiburg.de/mundenhof

Science Days 18. und 19. Juni, 13 bis 17 Uhr

Wissenschaft zum Anfassen Wieso brennen Kerzen? Kann man Luft sehen? Und was passiert, wenn ich Tinte in Öl gieße? Die Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen können kleine Forscher bei den Science Days im Europa-Park herausfinden. Beeindruckende Experimente, faszinierende Shows und spannende Mitmachaktionen – mit 35 verschiedenen Angeboten ist eine große inhaltliche und methodische Vielfalt garantiert. Entdecken, experimentieren, konstruieren und dabei nachhaltige Lernerlebnisse mitnehmen ist die Idee, die hinter den Wissenschaftstagen steckt. Denn was man mit allen Sinnen einmal erkundet hat, vergisst man nicht mehr so leicht. Während die Vormittage Schulklassen und Kindergärten vorbehalten sind, können Familien ab 13 Uhr unter fachkundiger Anleitung staunen, lauschen und schnuppern. Info: www.science-days.de Der Eintrittspreis beträgt vier Euro, Anmeldung unter 07822 / 77 66 88

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www.findefuchs.de

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K ALENDER

W E I T E R E T I P P S U N T E R : W W W. F I N D E F U C H S . D E Reise in den wilden Westen

Foto: RKK Klinikum

St. Josefskrankenhaus, Freiburg Mittwoch

12.6.2013

Kinderindianerfest

Freitag

14.6.2013

„„ Bühne

„„ Bühne

Patsch wird Zauberlehrling

Filipa unterwegs

Sa., 22. Juni, 14 bis 18 Uhr

Feiern für den guten Zweck

Konzerthaus, Freiburg 12.30 Uhr

Schlachthof, Lahr 10 Uhr

von Lotte Kinskofer zu ‚Pulcinella‘ von Strawinsky Info: www.swr.de/so

Tönende Europareise mit dem Theater BAAL novo, für Kinder ab 5 Jahren Info: www.lahr.de

„„ Sonstige Events pro familia, Baslerstraße 61, Freiburg 19 Uhr

Zwiegespräche

Ein Weg zu einer glücklicheren Partnerschaft Info: www.profamilia-freiburg.de

„„ Workshops & Kurse Ökostation am Seepark, Freiburg 14.30 Uhr

Kinderakademie ‚Forschungswerkstatt Natur‘

Auf Entdeckungsreise: von Teichtieren, Wildbienen & Schmetterlingen Info: www.oekostation.de

„„ Sonstige Events Horb am Neckar 18 Uhr

Maximilian Ritterspiele Horb am Neckar

Ritterspektakel vor historischer Kulisse, 14.-16.6. Info: www.ritterspiele.com

Samstag

15.6.2013 „„ Bühne Galli Theater, Freiburg 16 Uhr

Aschenputtel Märchentheaterstück für Kinder ab 3 Jahren Info: www.galli.de

Die Kinderklinik St. Hedwig im Freiburger St. Josefskrankenhaus lädt zum Kinderindianerfest ein. Der Krankenhauspark in der Sautierstraße 1 verwandelt sich für einen Tag in den wilden Westen. Basteln von Indianerschmuck, Schminken, Bogenschießen und Bullenreiten – alle Kinder, die sich schon immer mal einen Tag wie Winnetou oder Old Shatterhand fühlen wollten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Zudem gibt es einen spaßigen Luftballonwettbewerb, bei dem voller Einsatz gefragt ist. Die Erlöse der Veranstaltung gehen in diesem Jahr an den Förderverein für chronisch kranke Kinder „Hand in Hand“. Zudem können alle Interessierten in unbeschwerter Atmosphäre die Räumlichkeiten der Kinderklinik besuchen. In St. Hedwig werden in Zusammenarbeit mit den Kinder- und Jugendärzten der Stadt Freiburg alle akuten Erkrankungen behandelt. Die Klinik verfügt über eine eigene Kinder-Urologie, eine Neuro-Pädiatrie und eine Kinder-Radiologie. Die Kinder-Traumatologie berücksichtigt zudem die besonderen Kompensations- und Reparaturmechanismen des wachsenden Organismus. Info: www.healthcaretomarket.com

„„ Sonstige Events Horb am Neckar 10 Uhr

Maximilian Ritterspiele Horb am Neckar Ritterspektakel vor historischer Kulisse, 14.-16.6. Info: www.ritterspiele.com ZO – Zentrum Oberwiehre, Freiburg 10 Uhr

Großer Kinderflohmarkt Anlaufpunkt für gutes gebrauchtes Spielzeug Info: www.zentrum-oberwiehre.de

Sonntag Donnerstag

13.6.2013

„„ Bühne Galli Theater, Freiburg 10 Uhr

Hänsel & Gretel

Lustiges Kindermärchentheaterstück Info: www.galli.de

„„ Sonstige Events Archäologisches Museum, Freiburg

Als das Mammut zu schwitzen begann … Kinderausstellung zur Steinzeit, 21.3.-3.11. Info: www.freiburg.de/museen

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16.6.2013 „„ Film

Kommunales Kino, Freiburg 15.30 Uhr

Der geheime Garten Kinderkino & Aktion, empfohlen ab 8 Jahren Info: www.koki-freiburg.de

„„ Sonstige Events Augusta Raurica, Augst bei Basel 13 Uhr

Der Alltag einer römischen Familie Führung für Familien durch das Römerhaus & die Ausstellung ‚Kinder? Kinder!‘ Info: www.augusta-raurica.ch

www.findefuchs.de

J U N I 2 013


W E I T E R E T I P P S U N T E R : W W W. F I N D E F U C H S . D E

ER T iKt eA lLtEhNeDm a Musikschule Freiburg

Freiburger Rathaus

Klingendes Rathaus Sa., 22. Juni, 11 Uhr

Foto: Musikschule Freiburg

Montag

17.6.2013 „„ Sonstige Events Kinderabenteuerhof, FR-Vauban 15.30 Uhr

Offenes Angebot

Spiel & Spaß für Kinder von 0-6 Jahren mit Begleitung Info: www.kinderabenteuerhof.de

Dienstag

18.6.2013 „„ Sonstige Events Dome, Europa-Park, Rust 9 Uhr

Science Days

Zahlreiche Experimente & Versuche, für Kinder von 4-8 Jahren, 18.-19.6. Info: www.europapark.de

Mittwoch

19.6.2013 „„ Workshops & Kurse Ökostation am Seepark, Freiburg 14.30 Uhr

Kinderakademie ‚Forschungswerkstatt Natur‘

Auf Entdeckungsreise: von Teichtieren, Wildbienen & Schmetterlingen Info: www.oekostation.de

Donnerstag

20.6.2013

„„ Bühne Ökostation am Seepark, Freiburg 19 Uhr

2032: Verchipt & zugedreht! Jugendprojekt zum Thema Zukunft Info: www.theater-rab.de

Freitag

21.6.2013 „„ Bühne Theater Freiburg, Kleines Haus 10 Uhr

Peter & der Wolf Musikalische Uraufführung frei nach Sergej Prokofjew, für Kinder ab 5 Jahren Info: www.theater.freiburg.de

„„ Sonstige Events Mundenhof, Freiburg 20 Uhr

Sommersonnwendfeuer mit großem Feuer, Fackelumzug, Tänzen & Musik Info: www.freiburg.de/mundenhof

J U N I 2 013 

Musik statt Politik

Europa-Park, Rust 9 Uhr

Euromusique Mehr als 2.500 Schüler aus Deutschland, Frankreich & der Schweiz musizieren Info: www.europapark.de

Samstag

22.6.2013 „„ Sonstige Events Rathaus, Freiburg 11 Uhr

Klingendes Rathaus Für das Auge & das Ohr zum Thema ‚Haus der Musik‘ Info: www.musikschule-freiburg.de Krankenhauspark St. Josefskrankenhaus, Freiburg 14 Uhr

Kinderindianerfest Betreutes Kinderprogramm mit Spielen, Basteln von Indianerschmuck, Schminken u.v.m. Info: www.healthcaretomarket.com

Sonntag

23.6.2013 „„ Bühne Theater im Steinbruch, Emmendingen 16 Uhr

Einen Tag lang ist im Freiburger Rathaus Musik statt Politik angesagt: Die Musikschule Freiburg zieht am 22. Juni in das Rathaus ein und verwandelt es in ein „klingendes Rathaus“. Auf dem Rathausplatz, im neuen und im historischen Ratssaal, im Bilderzimmer, im Trauzimmer, in der Aula, im Erkerzimmer sowie in der unteren und oberen Gerichtslaube werden die verschiedensten Melodien erschallen. Knapp 500 Schüler der Musikschule musizieren in den einzelnen Räumen in kammermusikalischen oder solistischen Besetzungen. Zudem sind zwei Bands der Jazz- und Rockschulen Freiburg am Start. Eines der Highlights für die kleinen Besucher ist sicherlich das Kindermusical „Ritter Rost“. Um nicht nur etwas für das Ohr, sondern auch das Auge zu bieten, verwandelt die Jugendkunstschule das Rathaus auch optisch. In den Proben der Musikschulensembles haben sich die jungen Künstler inspirieren lassen und stellen die entstandenen Kunstwerke aus. Eröffnet wird das klingende Rathaus von Oberbürgermeister Dieter Salomon und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie von rund 150 „Stadtstreichern“, die die Eurovisionsmelodie von M.A. Charpentier anstimmen. Wen das klingende Rathaus neugierig auf die Musikschule Freiburg gemacht hat, kann am 7. Juli von 10 bis 13 Uhr im Haus der Jugend beim Tag der offenen Tür mehr über den Musikschulunterricht erfahren. Kinder mit ihren Eltern können hier die verschiedenen Instrumente ausprobieren, Vorführungen der musikalischen Früherziehung lauschen und an einer Musikschul-Rallye teilnehmen. Info: www.musikschule-freiburg.de, Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei.

Premiere: Die kleine Hexe

Kindertheaterstück von Otfried Preußler Info: www.theater-im-steinbruch.de

„„ Film

Kommunales Kino, Freiburg 15.30 Uhr

Mullewapp – Das große Kinoabenteuer der Freunde Kinderkino, empfohlen ab 5 Jahren Info: www.koki-freiburg.de

„„ Workshops & Kurse Augusta Raurica, Augst bei Basel 13 Uhr

Göttliche Düfte: Räuchermischungen nach römischer Art Herstellung einer Räuchermischung römischer Art Info: www.augusta-raurica.ch

Montag

24.6.2013 „„ Sonstige Events Kinderabenteuerhof, FR-Vauban 15.30 Uhr

Offenes Angebot Spiel & Spaß für Kinder von 0-6 Jahren mit Begleitung Info: www.kinderabenteuerhof.de

www.findefuchs.de

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K ALENDER

W E I T E R E T I P P S U N T E R : W W W. F I N D E F U C H S . D E Dienstag

Samstag

25.6.2013

29.6.2013

„„ Sonstige Events

„„ Bühne

Kinder-Jahrmarkt

‚Die vergessenen Turnbeutel‘

Spiegelzelt auf dem Mundenhof-Gelände, Freiburg 14.30 Uhr

Vigeliusschule, FR-Haslach 15 Uhr

Kinderlieder aus Freiburg Info: www.zmf.de

Interessante Spielstationen & Attraktionen Info: www.spielmobil-freiburg.de

„„ Sonstige Events

Mittwoch

26.6.2013

Freie Christliche Schule, Wirthstraße 30, Freiburg 11 Uhr

Sommerfest 2013

„„ Sonstige Events

mit fertigem Neubau & interessanten Aktionen lässt es sich gut feiern! Info: www.fcs-freiburg.de

Platz der Zähringer, FR-Zähringen 15 Uhr

Kinder-Jahrmarkt

Europa-Park, Rust 9 Uhr

Interessante Spielstationen & Attraktionen Info: www.spielmobil-freiburg.de

OREO Rallye 2013

Donnerstag

Erlebnis für die ganze Familie mit tollen Spielen & Gewinnen Info: www.europapark.de

27.6.2013

„„ Bühne

Sonntag

Spiegelzelt auf dem Mundenhof-Gelände, Freiburg 14.30 Uhr

Das Geheimnis der Waldfee Die Freiburger Puppenbühne zu Gast beim ‚ZMF 2013‘ Info: www.zmf.de

Freitag

30.6.2013 „„ Sonstige Events Galerie im Alten Wiehrebahnhof, Freiburg 11 Uhr

Taschenparadiese

28.6.2013 „„ Sonstige Events Mundenhof, Freiburg 17.30 Uhr

Vorlesereise für kleine Leute ab 3 Jahren Info: www.literaturbuero-freiburg.de Le Vaisseau, Straßburg 10 Uhr

Plantasic! Keine Panik vor Botanik

30. Bambinilauf Laufen im Grünen, Laufen mit Musik Info: www.bambinilauf.de

Mit interaktiven Exponaten & Experimenten in die Pflanzenwelt eintauchen Info: www.levaisseau.com

Zeltmusikfestival

Foto: Bambinilauf Freiburg/Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

Mundenhofgelände, Freiburg

Bambinilauf Fr., 28.6., 17.30 Uhr

Auf die Plätze, fertig, los! Wenn auf dem Mundenhofgelände eine riesige Staubwolke aufsteigt, rund eintausend Kinder gleichzeitig loslaufen und jubelnd durchs Ziel schießen, dann ist es Bambinilauf-Zeit. Bereits zum 30. Mal findet der 1200 Meter lange Lauf in diesem Jahr über das Zelt-Musik-Festival statt. Verlierer gibt es bei dem Wettbewerb keine, denn jedes Kind, das es durchs Ziel schafft, bekommt ein Bambini-T-Shirt und ein Getränk. Mitmachen dürfen alle Kinder bis elf Jahre, doch der Lauf ist nicht nur für die Kleinen ein Erlebnis – Mamas, Papas, Omas und Opas sind herzlich dazu eingeladen, die kleinen Läufer anzufeuern. Nach dem Lauf wartet dann das ZMF-Gelände mit seiner gemütlichen Festival-Atmosphäre auf die Familien. Info und Anmeldung: www.bambinilauf.de und in den Filialen der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Die Teilnahme ist kostenlos, die Sparkasse spendet für jeden Teilnehmer 1 Euro für einen guten Zweck. Ab 15.30 Uhr fährt alle halbe Stunde ein Pendelbus ab der Munzingerstraße.

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www.findefuchs.de

J U N I 2 013

B. Zettis findefuchs - das Familienmagazin  

Ausgabe Juni 2013

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