Page 1

Kind ermaga zin

Wissenschaft

Bastelfuchs

Ratefuchs

Fr체hjahrsm체digkeit

K체ken-Klammer

Osterr채tsel


Liebe Kinder, würdet ihr auch mal gern in Geld baden wie Dagobert Duck? Der

GE

M E L DE T

reichste Mann der Welt könnte das tun, wenn er wollte. Er hat ein Vermögen von rund 112 Milliarden Dollar. Wahnsinn,

oder? Mehr dazu lest ihr in den Meldungen weiter

DRINHALT Kurz gemeldet  33 Wissenschaft 34-35 Zisch  36-37 Bastelfuchs38 Ratefuchs  39

unten auf dieser Seite. Was würdet ihr mit so viel Schotter machen? Wenn ich reich wäre, würde ich ganz viel von meinem Geld an arme Leute spenden. Außerdem würde ich nur noch arbeiten, wenn ich Lust dazu hätte, und die Welt bereisen. Nun, aber leider wird es wohl nicht dazu kommen, dass ich mal so wohlhabend werde. Macht nichts. Man kann ja auch mit wenig glücklich sein. Ich freue mich jetzt ganz doll auf den Frühling, auf warmes Wetter und darauf, viel draußen zu sein. Ihr nicht auch? Euer B. Zetti

Liebe Reportergrüße,

Kurz gemeldet Teure Hundehaufen

Fotos: dpa

Bäh. Ist euch das auch schon passiert? Dass ihr in einen Hundehaufen getreten seid? Wie das stinkt! Weil nicht alle Hundebesitzer die Haufen ihrer Tiere von den Gehwegen weg­ räumen, wozu sie eigentlich verpflichtet sind, hat die Stadt Werne in Nordrhein-Westfalen das Bußgeld, das gegen Hundebesitzer verhängt werden kann, kürzlich von 35 auf 200 Euro erhöht. Das ist mehr als in den meisten Städten gezahlt werden muss. Allerdings müs­ sen Hund und Besitzer dazu auf frischer Tat ertappt werden, was (leider) oft nicht klappt.

Der reichste Mensch der Welt Rund 112 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 90 Milliarden Euro – das ist eine unglaub­ liche Menge Geld. So viel besitzt der reichste Mensch der Welt, der Gründer des Internet-­ Kaufhauses Amazon, Jeff Bezos. Ein amerikanisches Wirtschaftsmagazin hat das errechnet. Es heißt „Forbes“ und stellt jedes Jahr die reichsten Menschen der Welt vor. Von dem Geld könnte sich Bezos zum Beispiel etwa 250 Exemplare des riesigen Passagier­flugzeugs Airbus A 380 kaufen.

Belohnung fürs Fahrradfahren Fahrradfahren ist gesund und macht fit wie jeder Sport. Und wer mit dem Fahr­ rad fährt statt mit dem Auto, schont die Umwelt, weil er keine Abgase in die Luft pustet. Aus diesen Gründen bezahlt eine Werbeagentur in Neuseeland ihren Mit­ arbeitern umgerechnet rund drei Euro, wenn sie mit dem Rad zur Arbeit kommen. Wer mehr als die Hälfte der Arbeitstage pro Jahr mit dem Rad kommt, soll sogar das Doppelte bekommen. Sonja Zellmann

B. ZETTI KINDERMAGAZIN | GEMELDET

33


Frischluft für W IS SEN Endlich ist Frühling. Wir freuen uns über die bunten Blumen, die wieder sprießen, die Bäume, die endlich wieder grün werden. Doch manchen Menschen macht der Frühling zu schaffen, denn sie fühlen sich oft schlapp und müde. Wenn die Tage wieder wärmer werden, dann erweitern sich unsere Adern, der Blutdruck sinkt, wir werden müde. Auch gibt es nach den dunklen Wintermonaten noch viel Melatonin, das Schlafhormon, in unserem Blut.

Tja, und was machen wir, wenn wir müde sind? Wir gähnen. Apropos gähnen: Notiert doch mal, wie oft ihr gähnen müsst, wenn ihr diesen Artikel lest. Dabei stimmt es gar nicht, dass wir gähnen, weil wir müde sind oder uns langweilig ist. Früher dachten die Menschen, dass auf diese Weise schlechte Luft im Körper ausgetauscht wird oder zu wenig Sauer­ stoff im Gehirn ist. Heute gehen die Wissenschaftler

Warum wir gähnen und uns eher davon aus, dass wir gähnen, um unser Gehirn abzukühlen. Überhitzt der Kopf, zwingt uns das Gehirn, zu gähnen und so mehr Luft und damit mehr Sau­ erstoff aufzunehmen. Der Sauerstoff kühlt das Blut, das Blut unser überhitztes Gehirn.

Menschen in Arizona gähnen im Win­ ter mehr als im Sommer. Denn Forscher haben heraus­gefunden, dass auch bei extremen Temp­eraturen weniger gegähnt wird. Und die Sommer­luft in Arizona ist so heiß, dass sie nicht mehr zum Abkühlen genutzt werden kann. Die Wiener dagegen gähnen im Sommer mehr als im Winter. Die Temperaturen sind im Sommer nicht so hoch wie in Arizona, der Sauerstoff ist ein gutes Kühlmittel. Und bei niedrigen Temperaturen gähnen wir weniger, weil das Gehirn ja schon von außen gekühlt wird.

Dass das Hirn uns zum Gähnen zwingt, nennt sich Reflex. Dabei werden Muskeln im Hals und Gesicht aktiviert. Wir öffnen den Mund weit und können nicht mehr aufhören, tief einzuatmen. Manchmal müssen wir dabei sogar weinen, weil die Muskeln im Augeninneren Tränen nach außen drücken.

Und: Gähnen ist auch noch ansteckend. Ob am Esstisch, in der Schule, im Bus oder auch nur im Fernsehen, wenn jemand gähnend den Mund aufreißt, müssen die meisten Menschen ebenfalls gähnen. Das liegt an den Spiegelneuronen. Das sind Nervenzellen, die es uns ermöglichen, unsere Gegenüber zu verstehen und mit ihnen zu empfinden. Wir weinen, wenn andere traurig sind. Und wir gähnen,

34

Fotos: © pixabay, Illustrationen: © Ferdinando Terelle

WISSENSCHAFT | B. ZETTI KINDERMAGAZIN


das Gehirn davon anstecken lassen wenn andere gähnen. Probiert es doch einfach mal aus in der Schule, wenn ihr vor eurem Lehrer sitzt. Gähnt einfach mal. Sehr wahr­ scheinlich muss der Lehrer dann auch gähnen. Allerdings klappt das Experiment nicht bei Babys und Kleinkindern. Die lassen sich erst mit etwa vier Jahren vom Gähnen anstecken.

Und sehr wahrscheinlich wird sich euer Lehrer dabei die Hand vor den Mund halten. Das macht er aber nicht, weil er sich deswegen schämt. Das ist eine Tradition, die jede Generation von ihren Eltern so gelernt hat. „Halt die Hand vor den Mund, wenn du gähnst“, das habt ihr doch auch bestimmt schon mal gehört. Früher glaubten die Menschen, dass die Seele aus dem Körper entweichen oder böse Dämonen in den Körper schlüpfen können, wenn der Mund lange geöffnet ist. Um das zu verhindern, haben sie eben die Hand vor den Mund gehalten.

Gähnen ist keine rein menschliche Angewohnheit. Auch Säugetiere wie Schimpansen, Hunde oder Katzen gähnen, ebenso Vögel und Fische. Aber die Wissenschaftler haben noch nicht herausgefunden, ob sie es aus den­ selben Gründen tun wie wir Menschen.

Übrigens: Selbst das Hören oder Lesen des Wortes Gähnen kann schon ansteckend wirken. Damit zurück zur Frage am Anfang: Wie oft habt ihr beim Lesen dieses Artikels gegähnt?  Ulrike Sträter

B. ZETTI KINDERMAGAZIN | WISSENSCHAFT

35


„Langweilig wird es selten“ F

T

W

IS

SZEINSSCCHH A

Zisch-Interview mit Sascha Glunk, Pressesprecher beim SC Freiburg, über seine Aufgaben

Zisch-Reporterin Hannah Marie Saile aus der Klasse F1 der Clara-Grunwald-Schule in Freiburg hat Sascha Glunk interviewt, der als Pressesprecher beim SC Freiburg arbeitet.

Zisch: Wollten Sie schon als Kind Presse­sprecher werden?

Glunk: Als ich in deinem Alter war, habe ich den Klassenkameraden ins Freundebuch geschrieben, dass ich Fußballer oder Journalist werden möchte. Es war ziemlich schnell klar, dass es zum Profi­ kicker nicht reicht.

Zisch: Wie lange sind Sie schon Pressesprecher? Glunk: Ich arbeite seit sieben Jahren beim SC und bin jetzt in meiner dritten Pressesprecher­ saison. Wir haben die Aufgaben bei uns auf­ geteilt: Ich kümmere mich um alle Fragen rund um die Mannschaft, mein Kollege und Mediendirektor Philipp Walter ist zuständig für alle Fragen rund um den Verein.

Zisch: Hat der Beruf Ihr Leben ein bisschen verändert? Glunk: Ich glaube, jeder Beruf hat große Auswir­ k­ungen auf das Leben. Als Pressesprecher beim Fuß­ ball fällt viel Arbeit am Wochenende an und es bleibt nicht so viel Freizeit. Ich habe mich daran gewöhnt, aber meine Familie findet die Arbeitszeiten manch­ mal ziemlich doof.

Zisch: Macht Ihnen dieser Beruf Spaß? Glunk: Total! Es ist ein sehr spannender Beruf, bei dem man nie genau weiß, was als Nächstes passiert. Spaß macht es vor allem, wenn wir gewonnen haben. Aber man darf sich auch von Niederlagen nicht zu lange runterziehen lassen. Das habe ich erst lernen müssen. Als Fan vom SC Freiburg war ich vor dem Job als Pressesprecher emotionaler dabei als jetzt.

Zisch: Hatten Sie auch einen anderen Beruf? Glunk: Von Beruf bin ich Journalist, da habe ich mir meinen Kinder­ wunsch erfüllt. Ich habe beim Funk­ haus Freiburg ein Volontariat gemacht, das ist eine Ausbildung zum Journalisten. Bei TV Südbaden habe ich dann zehn Jahre lang als Fernsehredakteur und Moderator gearbeitet. Vorher habe ich in Freiburg soziale Arbeit studiert. Dabei war ich aber nicht so glücklich.

36

ZISCH | B. ZETTI KINDERMAGAZIN

Ist seit sieben Jahren beim SC: Sascha Glunk beantwortet Journalisten-Fragen rund um die Mannschaft.

Zisch: Ist Ihre Arbeit schwieriger, wenn die Mannschaft am Absteigen ist? Glunk: Wenn wir ganz unten stehen, ist es schon anstren­ gender. Alle im Verein sind dann etwas nervöser und die Berichte rund um die Mannschaft sind kritischer. Aber wir in Freiburg wissen, dass es in der Bundesliga für den Sportclub oft eng wird und auch ein Abstieg nicht der Untergang der Fußballwelt sein muss.


Zisch: Welche Aufgaben hat man als Presse­

Zisch: Welche Ausbildung muss man als

sprecher? Glunk: Wenn die Kollegen vom Fernsehen, von der Zeitung oder vom Radio Informationen brauchen oder ein Interview mit einem Spieler oder Trainer führen wollen, hole ich die Informationen ein oder organisiere das Gespräch. Die Interviews werden danach von mir autorisiert, da wird noch einmal geschaut, ob die Antworten richtig wiedergegeben sind. Auch am Spiel­ tag kümmere ich mich um die Interviews und leite durch die Pressekonferenz. Dazu arbeite ich bei der Stadionzeitung mit, schreibe Berichte für die Website, schneide Videos oder gebe Stadionführungen. Langweilig wird es selten.

Pressesprecher haben? Glunk: Pressesprecher ist kein Ausbildungs­beruf. Viele Presse­ sprecher haben mal als Journalisten gearbeitet. Das macht auch Sinn. Schließlich ist es gut zu wissen, wie die Kollegen, mit denen man täglich zusammen­ arbeitet, ticken und was sie brauchen.

Rote Kügelchen von Blauwalen Wale beobachten in Kalifornien

Nach einer zweistündigen Fahrt sprangen plötzlich hunderte Seelöwen aus dem Meer. Das war das Startsignal, unsere Kameras bereit­ zuhalten. Denn mit Seelöwen und Vögeln tauchten Buckelwale an der Wasseroberfläche mit einem lauten Blasgeräusch auf. Es machte sehr viel Freude zu beobachten, wie die Muttertiere ihren Kälbern Kunststücke beibrachten. Dabei sahen wir zum Beispiel ein Winken mit der Flosse.

Bis dahin machte uns der Ausflug schon sehr glücklich – doch auf einmal machten die Meeres­ biologen eine Entdeckung: Rote Kügelchen schwammen um das Boot herum. Dabei handelte es sich um Blauwalkot. Das bedeutete, Blauwale müssten in unserer Nähe sein. Und wirklich – auf einmal tauchten zwei riesige Tiere neben uns auf. Sie waren nicht ganz so verspielt wie die Buckelwale, aber ihre Größe flößte uns Respekt ein. Es machte mich richtig glücklich, so etwas erleben zu dürfen, weil es äußerst selten passiert, dass Blauwale so nahe an ein Boot herankommen. Ferdinand Merkel, Klasse 4a, Weiherhofgrundschule (Freiburg)

B. ZETTI KINDERMAGAZIN | ZISCH

Fotos: © Mila Glunk, pixabay, Unsplash / Illustration: © Ferdinando Terelle

In Monterey am pazifischen Ozean in den USA unternahmen meine Familie und ich eine Wal­ beobachtungstour. In der kalifornischen Bucht fühlen sich Wale besonders wohl. Mit großer Sicherheit kann man Buckelwale beobachten, äußerst selten dagegen Blauwale.

45 37


Küken-Klammer ST

W

IBSA HF A SSETNES C H CU LF

, So wird s gemacht:

2)

1) Das wird benötigt: Bunte Pappe Wäscheklammer Schere

Schneide aus der Pappe ein Ei, ein Küken sowie wei­tere deiner liebsten Motive aus, die du zum Verzieren benötigst.

Anschließend kannst du das Ei bemalen, wie es dir am besten gefällt. Die Verzierung kannst du auch schon aufkleben.

Kleber Stifte

3)

4)

Schneide das Ei waagrecht in die Hälfte – am besten im Zickzack. Dein Küken klebst du hinter der unteren Eihälfte an.

Fast Fertig! Klebe jetzt deine Eierhälften jeweils einmal an der oberen – sowie an der unteren Wäscheklammer an.

Tipp: Bemale deine Wäscheklammer ebenfalls und verziere sie mit bunten Blumen und Gräsern.

Illustration & Text: © Selina Noto

38

44 | Bastelfuchs BASTELFUCHS | B. Zetti | B. Kindermagazin ZETTI KINDERMAGAZIN

Und fertig ist deine Küken-Klammer! Öffne die Wäscheklammer, um das kleine Küken herausschauen zu lassen.


Osterrätsel RA

Welche Zahl wird gesucht?

+

+

+

+

= 18 =2

– Illustration: © Selina Noto

= 30

+

+

Schick die Lösung an folgende Adresse: B. Zettis findefuchs, Paul-Ehrlich-Str. 13, 79106 Freiburg oder per E-Mail an: gewinnspiel@findefuchs.de

=?

Und das gibt es zu gewinnen:

3 x 1 Hörspiel „Conni und die Nixen“ von Carlsen

3 x 1 Hörspiel „Schulcafé Pustekuchen“ von Kosmos

3 x 1 Buch „Schulcafé Pustekuchen“ von Kosmos

3 x 1 DVD „Kästner und der kleine Dienstag“ von Universum TV SI

Nicht vergessen, dein Alter, deine Adresse und deine Telefonnummer mit anzugeben! Einsendeschluss ist der 2. Mai 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Impressum B. Zetti Kindermagazin Herausgeber: chilli Freiburg GmbH Redaktionsanschrift: B. Zettis findefuchs, Paul-Ehrlich-Str. 13, 79106 Freiburg Tel. 0761/555 331, Fax 0761/555 92 71 E-Mail: redaktion@ findefuchs.de www.findefuchs.de

TE F U C H S

Geschäftsleitung ( ViSdP): Michaela Moser Redaktionsleitung: Tanja Senn Autoren/innen dieser Ausgabe: Sonja Zellmann (BZ), Ulrike Sträter (BZ)

Lektorat: Beate Vogt Fotos: dpa, Unsplash.com pixabay.de, Zoo Basel, BZ Titel: © Zoo Basel Grafik: Selina Noto Druck: Freiburger Druck GmbH & Co. KG, Freiburg

Die Gewinner der Februar/März-Ausgabe: Emma & Hannah Opfer, Todtmoos / Marie Stoll, Bad Krozingen / Ghena Alkawardi, Freiburg / Ben Wolf, Eichstetten / Rosalie Schliesser, Freiburg / Giulina Carrà, Freiburg / Marie Heller, Merzhausen / Maya Vielhauser, Kenzingen / Tabea Schaffenrath, Emmendingen / Ina Lang, Durbach / Martha & Ida Wolfsperger, Endingen / Ewa Mirza, Freiburg / Binja Dreher, Auggen / Max Weber, Müllheim / Freja Gräber, Kirchzarten / Stela Ackermann, March / Noemi, Noera, Lotta & Ben-Jona Runkel, Freiburg / Fiona Liebenau, Buggingen

B. ZETTI KINDERMAGAZIN | RATEFUCHS

39


B. Zetti Kindermagazin  
B. Zetti Kindermagazin  
Advertisement