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Mein Einsatz für Löwen in Afrika - Alisha Schnitzer

Nach meinem Abitur sollte mein Leben voller Erlebnisse und Abenteuer starten. Also entschied ich mich, dass ich drei Monate in Südafrika verbringen möchte. Die Auswahl an Freiwilligenarbeit mit Tieren ist sehr groß. Mein Wissen über Canned Hunting oder Löwenzuchtfarms war so gut wie nicht vorhanden. Naiv und jung wie ich war, buchte ich Panthera Africa und hatte somit Glück an so seinem tollen und ethisch korrekten Ort zu landen. Ich hätte auch an einem anderen Ort geraten können, einem Ort wo Löwenbabys geboren werden um sie später für die Gatterjagd zu verwenden. Panthera Africa kann jeder von euch als Tagestour besuchen oder auch als Volontär vor Ort helfen, was ich beides sehr empfehle. Bei einer Tagestour bekommt man einen guten Einblick in die schlimme Vergangenheit jedes einzelnen Tieres. Es ist erschreckend zu hören zu was Menschen fähig sind. Lizaene Cornwall und Cathrine Nyquist, die Inhaber, sind eigentlich das beste Beispiel für was sich so alles abspielt in Südafrika. Beide haben in der Vergangenheit auf einer Löwenzuchtfarm gearbeitet und sich natürlich in diese süßen und kleinen Löwen verliebt. Als sie rausfanden was mit den erwachsenen Löwen geschehen würde, war Eines für sie klar: Es muss den Löwen geholfen werden. Anstatt tatenlos zu zuschauen entschieden sie sich zu handeln. So entstand Panthera Africa. Panthera Africa bietet den geretteten Tieren ein zuhause auf Lebenszeit.

Weitere Informationen: www.pantheraafrica.co.za oder www.facebook.com/pantheraafrica/


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Für mich ist diese Farm nicht nur ein guter Ort für Tiere, sondern auch für Menschen. Ich habe mich sehr willkommen und wohl gefühlt. In diesen drei Monaten habe ich nicht nur viel über Canned Hunting gelernt, sondern auch über mich selbst. Auf der Farm gibt’s immer viel zu tun und vor allem ist die Arbeit sehr vielfältig. Zu den Aufgaben gehören zum Beispiel Gehege saubermachen, sowie die Zäune zu überprüfen, oder die Wasserbehälter der Tiere aufzufüllen. Eine für mich besondere Geschichte ist die von Arabella, eine Tigerin. Tiger sind nicht einheimisch in Afrika und doch oft auf Farmen vorhanden. Manche Asiaten glauben an den besonderen Heilkräften von Tigerknochen und sind bereit viel Geld zu bezahlen, um einen Tiger zu erlegen. Lizaene und Cathrine hatten Arabella beim ehemaligen Arbeitgeber kennen- und lieben gelernt. Nachdem sie Panthera gegründet hatten, suchten sie im ganzen Land nach Arabella und Aries, Arabella’s Bruder. Als sie die beiden fanden, kam leider die Hilfe für Aries zu spät. Er war schon erschossen worden. Arabella war dafür mit einem anderen Tiger im Gehege: Raise. Raise und Bella wurden also zusammen nach Panthera geholt. Bella war aber durch die Inzucht, die auf unethischen Farmen herrscht, erblindet. Nach einer Spendenaktion konnte Bella ihr Augenlicht wiedererlangen und endlich sehen. Ich könnte euch noch so viel mehr solcher Geschichten erzählen, aber ich denke das Beste ist die Farm zu besuchen oder dort Freiwilligenarbeit zu leisten.

Weitere Informationen: www.cannedlion.org/Germany oder www.facebook.com/CachDeutschland

Profile for Faye Peeters

Mein Einsatz für Löwen in Afrika - Alisha Schnitzer  

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