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Man versuche es einmal und senke sich in das Leben des Geringsten und gebe es wieder, in den Zuckungen, den Andeutungen, dem ganzen feinen, kaum bemerkten Man versuche es einmal und Mienenspiel.

Aber nur solange das Licht im Tale lag, war es ihm erträglich; gegen Abend befiel ihn eine sonderbare Angst, er hätte der Sonne nachlaufen mögen; wie die Gegenstände nach und nach schattiger wurden, kam ihm alles so traumarti g, so zuwider vor, es kam ihm die Angst an wie Kindern, die im Dunkeln schlafen; es

deutun d ge Mienenspiel; er hä n, de m ga nz en feinen, kaum bem tte dergleic he n ve rs uc ht im „Hofmeister“ und den „Soldaten

Man versuche es einmal und senke si ch wieder, in den Zu in da s Le ben des Geringst ckungen, den An en un

der Alp des Wahnsinns setzte sich zu seinen Füßen, der rettungslose Gedanke, als sei nachs, nur Traum, was alle m h i e g n als gi Je höw err sich aufriß, de öffn sich Es hera vor ihm […] sstonete tiefer stürzwta , h c a e hn e r h seti i s n ü u m n nd s e l s r se a . nk Alles e edsi nd urö st in mte hat da ens und gebe e wi Jeder was erch ngnstde zunötig; ribe sa mmen s sGeLe senke sich in das Leben des Geringsten und gebe es wieder, in den Zuckungen, den Andeutungen, dem ganzen feinen, kaum bemerkten Mienenspiel; er

hätte dergleichen versucht im „Hofmeister“ und den „Soldaten“.

war ihm als sei er blind; jetzt wuchs sie,

und senke sich in das Lebe n des Geringsten und gebe en, den Andeutungen, dem es ganzen fein

s a w n h i e s s ls mü und aru[h] en kann, wasEkönnt‘ ntsetzliches er mehr haben! Immer s Menschen a d s a w t e , n steigen, e erreich e der

en, kaum bemerkten te dergleichen versucht im „Hofmeister“ und den „Soldaten“.

e . Ahnungen von Gebri , in engedn, en und gebe eb kten sde erst ate dAn ut un nn al iem m emng n LZu h de cse kaufe es st de , en annde nen m e n ga du i nz e rc f hz uc n e kt z in de a en ih rg g n , ic emversucht im dnen wa n“. kaum bemerkten , he rf te edner da gle ol unun t „S n wenn de „H d meister“ ter“ unof

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und den „Soldate n“.

Man versuche es einmal und senke sich in das Leben des Geringsten und gebe wieder, in den Zuckungen, es den Andeutungen, dem ganz en feinen, kaum bemerkte Mienenspiel; er hätte dergl n eichen versu cht im „Hofmeister“ und den „Soldaten“.

ringen und so in Ewigkeit alles was der Augenblick gibt, wegwerfen und immer

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. de sto iührm tiefhein r e t r s t z t e er hinunter. Alles strö Je höher er sich aufriß,

mte wieder zusamm en. Ahnungen von seinem alten Zust ande durchzuckten ihn und warfen


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BEING LENZ . Ein Nachvollzug. Ein Beitrag im Rahmen des Studienprojekts I Lenz – Drei Wanderungen des 3. Semesters Regie der Hochschule für Musik und Dar stellende Kunst Frankfur t am Main, nach der Erzählung von Georg Büchner, betreut vom Ausbildungsleiter der Regieabteilung Prof. Hans-Ulrich Becker und den Dozentinnen Dr. Susanne Winnacker und Karin Drechsel. 4|

Premiere. 3. Febr uar 2012 Aufführ ungsdauer. ca. 35 min

Schauspieler. Julius Ohlemann. Thomas Strecker. Regie. Carolin Millner. Dramaturgie. Caroline Rohmer. Bühne / Kostüm. Caroline Ströhle.


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Jakob Michael Reinhold Lenz wird 1751 in Seßwegen / Region Livland, im heutigen Lettland gelegen, als Sohn eines pietistischen Pfarrers geboren. Schon mit 15 Jahren verfasst er das Drama Der verwundete Bräutigam. Zunächst nimmt er in Königsberg das Theologiestudium auf und scheint damit in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Doch während dieser als Generalsuperintendent zum führenden Pietisten Livlands aufsteigt, besucht der Sohn lieber Vor lesungen Immanuel Kants und widmet sich der zeitgenössischen Literatur. Schließlich bricht Lenz das Studium ab und begibt sich als Gesellschafter in adlige Dienste, wodurch sich das Verhältnis zum strengen Vater problematisier t. Während die Br üder Bilderbuchkarrieren hinlegen, ringt Lenz um Anerkennung und sieht sich immer wieder zu Rechtfer tigungen für seinen Lebensstil gezwungen. Die zeitlebens offenkundige religiöse Prägung kollidier t mit der väterlichen Distanz und wird Lenz immer wieder beschäftigen. Aufgrund seiner dienstlichen Beschäftigung verschlägt es ihn nach Straßburg. Dor t lernt er neben dem Juristen Johann Daniel Salzmann, der zu Lenz ein väterlich-ver trautes Verhältnis aufbaut, auch den jungen Goethe kennen. Beide scheinen aus künstlerischer Sicht einen guten Draht zueinander zu haben. Lenz wird die Werke aus Goethes Stur m- und Drang Phase leidenschaftlich ver teidigen. Er verliebt sich sogar in Friederike


Brion, welche zuvor eine Beziehung mit Goethe hatte und nach dessen überstürzter Abreise aus Straßburg, den Nebenbuhler verschmäht. 1774 beschließt Lenz als freier Schriftsteller zu leben und sich nur noch nebenbei als Privatlehrer zu finanzieren. Die folgenden drei Jahre sind seine produktivste Phase; seine wohl bekanntesten Stücke Der Hofmeister und Die Soldaten werden in dieser Zeit publizier t. Lenz scheint darin auf moderne, geradezu impressionistische und filmisch anmutende, dramatische Erzähltechniken vorzugreifen. Im April 1776 folgt er einer Einladung Goethes an den Weimarer Hof. Seine endgültige Etablierung als erfolgreicher Schriftsteller scheint unter der schützenden Hand des bewunder ten Vorbilds kurz bevor zu stehen. Überraschenderweise aber kommt es zum Bruch und Lenz wird bereits im Dezember auf Betreiben des ehemals guten Freundes, aus Weimar verwiesen. Goethes spätere kritische Auseinandersetzung über Lenz‘ „Eseley“ in seinen Memoiren Dichtung und Wahrheit, wird einen jahrzehntelangen Schatten über die Lenz-Rezeption werfen. Er wird zum ewig Zweiten. Lenz findet in Emmendingen bei Goethes Schwester und Schwager, Cornelia und Georg Schlosser, Unterschlupf, von wo aus er ins Elsass und in die Schweiz reist. Seine psychische Kondition scheint sich zu verschlechtern. Auf Betreiben seines Freundes Christoph Kaufmann, macht sich Lenz im Januar

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1778 zu Fuß durch die Vogesen auf den Weg zu dem elsässischem Pfar rer Johann Friedrich Oberlin in Walder sbach, der als Philanthrop bekannt war, in der Hoffnung auf Hilfe in der Krise. Nach etwa 20 Tagen wird Lenz wieder weggeschickt. Über den Aufenthalt fer tigt Ober lin einen privaten Bericht an, in welchem er sich rechtfer tigt, den verhaltensauffälligen Lenz erst aufgenommen, ihn aber dann nicht nur zum Schutze seiner Familie, sondern auch zum Schutz von Lenz vor sich selbst, weggeschickt zu haben. Lenz wird wieder in Emmendingen aufgenommen, wo Schlosser sich bald im Umgang mit ihm überforder t sieht. Seine Apelle an dessen Familie, sich um den kranken Sohn zu kümmer n, bleiben lange ungehör t. Erst Mitte 1779 scheint sich Lenz‘ Zustand zu bessern, und er versucht „heimgeholt“ ins Livland, vergeblich wieder Fuß zu fassen. Die Familie und ehemalige Freunde bleiben distanzier t. Rastlos reist er umher, lässt sich schließlich 1781 in Moskau nieder, wo er als Hauslehrer und Übersetzer seinen Lebensunterhalt bestreitet. Seine finanzielle und psychische Situation ist weiterhin prekär, er wird jedoch nicht noch einmal derar t auffällig wie in Waldersbach und dem Jahr danach. An einem Morgen im Jahr 1792 wird Lenz tot auf der Straße aufgefunden - der „erloschene Blitz aus Livland“ (Heiner Müller). Seine letzte Ruhestätte ist unbekannt.


Georg Büchner wird 1813 in Goddelau / Hessen als Sohn eines Bezirksarztes geboren. Obwohl Büchner ein humanistisches Gymnasium besucht und schon als Kind bemerkenswer te Texte schreibt, entscheidet er sich mit 18 für ein Medizinstudium und schreibt sich dafür an der Universität Straßburg ein. In Frankreich herrscht ein ungleich freieres politisches Klima als in den deutschen Staaten, so dass Büchner mit sozialrevolutionären Strömungen in Berührung kommt, die den Grundstein für sein intensives gesellschaftspoltisches Engagement legen, welches sich auch in seinen Dramen widerspiegelt: Dantons Tod (1835), Leonce und Lena (1836) Woyzeck (1837). In Straßburg lernt er Wilhelmine Jaeglé kennen, mit der er sich heimlich verlobt. Weil er aber als hessischer Unter tan nur zwei Jahre im Ausland studieren darf, geht er Ende 1833 an die Universität Gießen. Dor t wird ihm im Kontrast zu seinen Erfahrungen in Frankreich, die politische Unfreiheit und Armut der breiten Bevölkerung als Folge staatlicher Unterdrückungen deutlich. Seine berühmte Flugschrift Der Hessische Landbote (1834), die zum politischen Ungehorsam aufruft, zwingt Büchner ins Exil. Der Vater bricht daraufhin den Kontakt zum Sohn ab, erlaubt aber der Mutter ihn für eine Flucht zurück nach Straßburg finanziell zu unterstützen. Dor t beendet Büchner seine Disser tation über das Ner vensystem der Barbe mit der er später in Zürich seine Professur an der

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Philosophischen Fakultät antreten wird. Und es fällt ihm dor t im Frühjahr 1835 eine Abschrift von Oberlins Bericht über Lenz‘ Aufenthalt in Waldersbach in die Hände. Sie dient ihm als Ausgangspunkt für die Arbeit an seiner Erzählung. Büchner wird sie bis zu seinem Tod mit gerade einmal 23 Jahren (aufgrund einer Erkrankung an Typhus), nicht beenden. Dantons Tod bleibt sein einziges zu Lebzeiten veröffentlichtes dichterisches Werk. Sein Talent wird erst posthum in voller Tragweite erkannt. Wie bei Dantons Tod und Woyzeck, bestimmt Büchner mit Lenz eine reale Person zum Zentrum seiner Dichtung. Die intensive Arbeit am Fragment, zusammen mit einer weitreichenden Recherche |11 über das Leben von J. M. R. Lenz, nur aus einem Interesse des Naturwissenschaftlers Büchner an einer psychischen Erkrankung heraus zu erklären, ist dabei zu kurz gedacht. Büchner macht Lenz nicht zu einem Objekt, sondern stellt einen leidenden Menschen, der sich selbst nicht mehr mitteilen kann und vor seinen Mitmenschen unerkannt bleibt, mit höchster Sensibilität in den Mittelpunkt, so dass der Leser unmittelbar betroffen wird. Er macht damit das von der Figur Lenz im Text geäußer te Kunstparadigma, zu seinem eigenen. Neben in der Rückschau deutlich werdenden biografischen Parallelitäten, deutet sich an, dass Büchner ein Gefühl der geistigen Verbundenheit mit dem historischen Lenz verspür t haben mag. Nicht nur in


Bezug auf ein sich nahestehendes Kunstverständnis; die im Text beschriebenen Erfahrungen und Befindlichkeiten von Lenz, finden sich in ähnlicher Form nicht nur in Aufsätzen und Briefen von J. M. R. Lenz, sonder n auch in Büchners eigenen.

Wir ver suchen uns eine Figur Lenz vorzustellen, und wissen dabei selber nicht genau, was wir von dieser halten sollen: Sie zieht an und stößt gleichzeitig ab. Nicht nur Büchners Erzählung ist ein Fragment, auch die Figur die er darin zeichnet ist eines. Aus Ahnungen, Sehnsüchten, Ängsten und Schwierigkeiten 12| der Künstler Lenz und Büchner, deren Talent unter den individuell gegebenen Umständen, nicht die volle Bandbreite ihrer eigentlichen Schaffenskraft ausschöpfen konnte. Beide umkreisten dabei für sich die Frage nach der Anhängigkeit der (eigenen) menschlichen Existenz von außer uns liegenden Umständen. In der Lenzfigur vermischen sich Biografien und dichterische Einbildungskraft und sie bleibt dabei trotzdem auch eine Projektionsfläche für jeden einzelnen Zuschauer. Ein Bild der Widersprüche ergibt sich. Einer seits das Suchen nach einfachen, Halt und Ruhe schaffenden Strukturen, andererseits körper liche und geistige Rastlosigkeit. Einer seits der Ver such sich in die Gesellschaft zu integrieren, ander seits das Vermögen diese mit verletzender


Schärfe zu durchdringen und deren Verzerrung zu erkennen. Einerseits das Drängen sich mittzuteilen und dabei erkannt und verstanden zu werden, andererseits Insichgekehr theit und distanzschaffendes Verhalten. Gänzlich spekulativ das Warum, die Ursache für dieses „Lenz-Gefühl“ und –verhalten. Die Frage nach dem Wie sich annähern, wird zu einem Spiel mit diesen Fragmenten, und führ t zur Diskussion, ob wir diese Figur und ihren Zustand, in dieser Dimension überhaupt verstehen und nachfühlen können und wollen. Vielleicht ist das tatsächlich etwas, das Menschen nicht er tragen können.

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Am Abend vor dem Aufbruch war ich in meinem Arbeitszimmer vor einer Landkar te gestanden. Es war die Reproduktion eines Blatts der Kar te von Südwestdeutschland von Johann Heinrich von Schmitt aus dem Jahr 1797; eine militärische Landkar te, in der Breite nach Westen hin ausgerichtet. Links oben am Blattrand das Städtchen Emmendingen; geschätzt, anhand der verzeichneten Häuser, vielleicht 1000 Einwohner. Damals. […] Im Juni 1777 war Lenz, verspätet, am Grab von Cornelia Schlosser gestanden, die am 8. Juni des Jahres gestorben war. Ihr Tod hatte ihn verunsicher t, tief ver stör t. Er soll den behandelnden Arzt zur Rede gestellt und Rechenschaft geforder t haben, drohte 16| ihn umzubringen. Es ist heute morgen windig, 3 Grad Celsius; Mittwoch der 22. Januar. Jakob Lenz ging am 20. Januar durch’s Gebirg; er ist uns um zwei Tage voraus. […] Jetzt stehen wir vor dem Grab von Cornelia Schlosser, eine große Grabtafel, darauf die Silhouette, mit dem aus der Stir n frisier tem Haar ; frische Blumen gibt es keine, dafür ein Grablicht mit Kerze. Und wir haben keine Streichhölzer. Der Himmel ist bedeckt, diffuses Licht, grau in grau, wir fotografieren dennoch. Unmittelbar hinter dem Grab steht halb hoch die Friedhofsmauer, die wenigen Gräber sind eingeschlossen zwischen zwei Straßen und der Nord-Süd Verbindung der Eisenbahn. Wer jetzt die Straße nach Süden läuft, neben der Eisenbahn,


kommt alsbald zum Zentrum für Psychiatrie, das, umgeben von alten Bäumen, Platanen, Kastanien und Trauerweiden, fast idyllisch liegt. Es gab auch jene Zeit ab 1940, in der die Patienten, im Nacken einen Streifen Leukoplast, darauf ihren Namen, hier in die grauen Busse stiegen, teils geschoben oder gedrängt wurden, - die Scheiben waren weiß gestrichen, zerkratzt. Bedeutend wirre Zeichen. Einige ahnten wohl, oder wußten längst, dass es nicht die Fahr t ins Blaue war, von der die Pfleger sprachen; manche Patienten tobten, schrien, jammer ten leise, konnten endlich weinen, - nur über die Schwelle wollten sie nicht. Sie mussten gebunden werden oder bekamen vorab |17 eine Spritze zur Beruhigung, fielen in Halbschlaf. […] Alfred Döblin (1878-1957) fällt mir ein, während wir noch an Cornelia Schlossers Grab stehen, war in Emmendingen, im Landeskrankenhaus, wie es damals offiziell hieß, gestorben. Der Schriftsteller und gelernte Ner venarzt litt an der Parkinsonschen Krankheit. Anfangs verspür te er Vereisungsgefühle in den Fingern, schrieb mit Handschuh, die Schrift war nicht mehr die alte. Es wurde schlimmer. Zuvor, im Jahr 1946, hatte Döblin noch einmal angegriffen, und es aufblitzen lassen: Ein Arzt, den er aus Berliner Zeiten flüchtig kannte, hatte sich ihm geöffnet, erzählte, bekannte sich nebenbei; auch er hatte Listen zusammengestellt, nach denen die Kranken einer Berliner Ir renanstalt abtranspor tier t


worden waren. Döblin und der Arzt standen im Regen unter dem Vordach eines kleinen Bahnhofs. Es hätte Emmendingen sein können. Die Sonne ver sucht durch die Wolke zu dringen; es gelingt nicht. Aber es wird heller. Wir laufen, jeder für sich; sprechen kaum. Es ist ein Morgen aus Wettereinsamkeit. Wie bekommt man die Verbindung von Lenzens damaliger Wanderung zu unserer? Geht so etwas überhaupt noch? Wir sind Nachgänger, Wanderer,die einem nachgehen, der zu jener Zeit aus der Bahn geraten war. Wie sich ablösen, von dem biografischen Wissen, dem Rühren, Stocher n in der immer gleichen Lektüre; 18| die Strecke müsste es zeigen, - als könnte Jakob Lenz irgendwann hinter einem Baum her vor treten. […] Da gehen denn einer und eine zwei Tage und 225 Jahre später einem Anderen nach, dessen Name und einige Tage Wanderung in ihnen und, wie sie hoffen, auch in der von allen dreien durchwander ten Landschaft nachklingt: Jakob Michael Reinhold Lenz, dessen literarische Schriften lange Zeit nur unter der Verschattung einer pathologischen Biografie, die ihm Goehte nachgeschrieben hatte, wahrgenommen und zumeist verworfen wurden. Bequem war er allemal nicht, damals und noch heute liegt er schmerzhaft quer. Ein Prototyp für den ebenso existenziell, wie sozial bedrängten und deformier ten modernen Menschen, dem die Abgründe der Aufklärung aufgegangen sind, der die Wunde Mensch sieht und


an sich selbst, am eigenen Körper und Geist zu spüren bekommt. In einem Brief an Herder vom 29.11.1776 beklagt er „ausgestoßen“ zu sein „aus dem Himmel“ und bezeichnet sich selbst als „Landläuffer, Rebell, Pasquillant“. Ein aus dem Paradies Ver triebener, Getriebener, nirgendwo mehr zu Hause, weder bei sich, noch in einer Gesellschaft. Dieses enfant terrible – in Wirklichkeit ein enfant sensible – erkennt mit klarem Blick, die Ursache seiner Verrückung: „Es ist alles in der Welt schraubenförmig und wir sehen gerade.“

Karlheinz Kluge . Landläuffer

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In der innovativen Erzählweise, die Büchners Text kennzeichnet, wird der konstitutive dialektische Zusammenhang der beiden Pole sprachlich vermittelter Bildlichkeit besonders sinnfällig. Die Semiotisierung des ästhetischen Gegenstands ist im Lenz durch eine signifikante Perspektivierung des Erzählens markier t, die die rezeptive Verbildlichung bestimmt. Es ist über weite Strecken der Blick des kranken Dichters, durch den der Leser die Vogesenlandschaft, das Steintal und sein Bewohner, seine Umwelt erfähr t. Da das Kunstwerk als Zeichensystem auf die Identifikation des Rezipienten mit der Vorstellungswelt des Werksubjekts abhebt, wird die lineare Zeichensequenz ‚personalisier t‘ und somit ausgerichtet auf diesen Erfahrungsmittelpunkt. Diese dem modernen Leser |21 ver traute Schreibweise ist zu Büchners Zeit keinesfalls eine Selbstverständlichkeit.[…] Die Fokussierung auf eine subjektive Perzeption zur medialen Wiedergabe von (fiktionaler) Wirklichkeit korrespondier t mit dem zunehmenden Interesse an Individualität, das uns seit der Aufklärung in der Literatur begegnet. In der Rekonstruktion des Krankheitsfalls eines Künstlers gewinnt diese Perspektivierung allerdings eine eigene Brisanz. Denn die bildhafte Erfassung von Elementen einer Erfahrungswelt, die in doppelter Hinsicht – unter dem Gesichtspunkt Krankheit und Künstler tum – von einem spezifischen Zugang geprägt ist, macht die rezeptive Wirklichkeitskonstruktion zu einem ambivalenten Unterfangen zwischen Identifikation und Distanz. Christian Neuhuber. Lenz-Bilder


21.30 Uhr Ankunft am Kloster Schiffenberg / Nieselregen / wetterfeste Kleidung / kein Problem // verlassenes Kloster teilweise in Bauger üst / klapper t im Wind / alleine / Was mache ich hier eigentlich / laufe los / Dunkelheit / Wind / rutschiger Waldweg / Blick nach oben / kahle Bäume rauschen im Wind / leichter Schwindel / alleine / Angst // durchatmen / nur Wald / Freude dar über, dass ich das mache / erster Anflug von Har monie // 22| Vergänglichkeitsgedanken /ausgeliefer t sein / alleine / Wind heult / Knacken im Unterholz / da steht doch wer // weiterlaufen / Wärme / es duftet nach Regen und Laub und nassem Holz / langsam vergehen die Ängste und Sorgen / tieferer Atem / der Regen hör t auf / die Wolken ziehen schnell und reißen auf, dahinter so viele Sterne // querfeldein / stehen, atmen / tiefe Befriedigung / vergessen / erinner n / Aufnahmegerät rausholen, Akku leer // der Wald ist r uhig und ich ein Teil von ihm /


lauschen / weiterlaufen / überwältigende Realität // plötzlich zwei Rehe auf dem Weg, schauen mich an, ich schaue zurück / weg sind sie / Wow! / Sorgen wegen anderer Tiere, die mir weh tun können / weiter // eigene Schrittgeräusche / Freiheit / wieder Regen / Genuss / laufen / funktionieren // Regen immer stärker, Wind auch / wunder volle Ohnmacht / an Baum gelehnt kauern mit Plastiktüte über Kopf als kleines Dach / Regen prasselt / alleine, aber geschützt / teilhaben / alles nass, alles fließt, alles bewegt sich / Wow²! // langsam an Rückweg denken / los gehen / lange laufen, schwitzen / wieder am Kloster, aber anders, besser / der Weg entlang runter zur Landstraße / über voll mit Eindrücken // Zivilisation seltsam / Hm, Gedanken über mein Leben / fühle mich ins Lot gerückt / 5.30 Uhr / verschlammt und entrückt / sehr gut / Dusche / Bett / bester Schlaf seit langem.

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Man wundere sich nicht, daß ich so sagte und mit ihm umging; er zeigte immer großen Verstand und ein ausnehmend teilnehmendes Herz; wenn die Anfälle der Schwer mut vor über waren, schien alles so sicher und er selbst war so liebenswürdig, daß man sich fast ein Gewissen daraus machte ihn zu argwohnen oder zu genieren. Man setze noch das zär tlichste Mitleiden hinzu, das seine unermeßliche Qual, deren Zeuge wir nun so oft gewesen, uns einflößen mußte. Denn fürchterlich und höllisch war es was er ausstund, und es durchbohr te und zerschnitt mir das Herz, wenn ich an seiner Seite die Folgen der Prinzipien die so manche heutige Modebücher einflößen, die Folgen seines Ungehorsams gegen den 26| Vater, seiner her umschweifenden Lebensar t, seiner unzweckmäßigen Beschäftigungen, seines häufigen Umgangs mit Frauenzimmern, durchempfinden mußte. Es war mir schrecklich und ich empfand eigene, nie empfundene Mar ter, wenn er, auf den Knieen liegend, seine Hand in meiner, seinen Kopf auf meinem Kniee gestützt, sein blasses, mit kaltem Schweiß bedecktes Gesicht in meinem Schlafrock verhüllt, am ganzen Leibe bebend und zitternd, wenn er so, nicht beichtete, aber die Ausflüsse seines gemar ter ten Gewissens und unbefriedigten Sehnsucht nicht zurückhalten konnte. Johann Friedrich Oberlin . Herr L……


Wenn wir das Schicksal des Genies betrachten so ist es unter aller Erdensöhne ihrem das bängste, das traurigste. Wer liest sie? wer genießt sie? – Wer verdaut sie? Fühlt das, was sie fühlte[n]? Welches Genie liest das andere so? – Mitten im hellesten Anschaun der Zaubermächte des andern und ihren Wirkungen und Stößen auf sein Herz, dringen Millionen unberufene Gedanken oft bis auf die Wäsche hinunter. – Weg sind die süßen Illusionen. Da zappelt er wieder auf dem Sande, der vor einem Augenblicke im Meere von Wollust dahin schwamm. J. M. R. Lenz . Anmerkungen übers Theater |29

Meine geistigen Kräfte sind gänzlich zerrüttet. Arbeiten ist mir unmöglich, ein dumpfes Brüten hat sich meiner bemeister t, in dem mir kaum ein Gedanke noch hell wird. Alles verzehr t sich in mir selbst; hätte ich einen Weg für mein Inneres, aber ich habe keinen Schrei für den Schmerz, kein Jauchzen für die Freude, keine Harmonie für die Seligkeit. Dies Stummsein ist meine Verdammnis. Georg Büchner. Brief an die Braut, Gießen, um den 7. März 1834


Für jene, die von der Melancholie gepeinigt sind, hätte das Schreiben darüber nur eine Bedeutung, wenn es aus dieser Melancholie entspringen würde. Ich versuche einen Abgrund der Traurigkeit anzusprechen, einen nicht kommunizierbaren Kummer, der manchmal, und häufig längerfrsitig, auf uns Anspruch erhebt, bis zu dem Maß, dass er uns alles Interesse verlieren lässt an Wor ten, … Handlungen und sogar am Leben selbst. Diese Verzweiflung ist kein Ekel, der bedeuten würde, dass ich des Verlangens und der Kreativität, zwar negativ, jedoch präsent, fähig bin. In der Depression, wenn meine Existenz am Rande des Zusammenbruchs ist, ist der Mangel an Bedeutung nicht tragisch – er erscheint mit offensichtlich, grell 30| und unentrinnbar. Woher kommt diese schwarze Sonne? Aus welcher unheimlichen Galaxie erreichen mich ihre unsichtbaren, lethargischen Strahlen, drücken mich zu Boden, fesseln mich an mein Bett, zwingen mich zum Schweigen? Julia Kristeva . Black Sun


Rauschender Strom, Brausender Wald, Starrender Fels Mein Aufenthalt. Wie sich die Welle

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An Welle reiht, Fließen die Thränen Mir ewig er neut. Hoch in den Kronen Wogend sich’s regt, So unaufhör lich Mein Herze schlägt.

Und wie des Felsen Uraltes Erz, Ewig der selbe Bleibet mein Schmerz. Rauschender Strom, Brausender Wald, Starrender Fels Mein Aufenthalt.


Ludwig Rellstab. Aufenthalt


Ich hab nie ans Publikum etwas geforder t, ich weiß auch nicht, ob einige meiner Stücke, die hie und da bei meinen Freunden in Handschriften liegen, Verleger finden werden. Mögen meine Freunde damit machen was sie wollen, nur begegne man mir, der nie Vor teile bei seinen Autorschaften gesucht, noch erhalten hat, sondern ewig das güldne angustam amice pauperiem pati studieren wird, nicht als einen Menschen, den man ums Brot beneidet. J. M. R. Lenz. Rezension des Neuen Menoza |35


Schon seit einigen Tagen nehme ich jeden Augenblick die Feder in die Hand, aber es war mir unmöglich, nur ein Wort zu schreiben. Ich studierte die Geschichte der Revolution. Ich fühlte mich wie zernichtet unter dem gräßlichen Fatalismus der Geschichte. Ich finde in der Menschennatur eine entsetzliche Gleichheit, in den menschlichen Verhältnissen eine unabwendbare Gewalt, Allen und Keinem verliehen. Der Einzelne nur Schaum auf der Welle, die Größe ein bloßer Zufall, die Herrschaft des Genies ein Puppenspiel, ein lächerliches Ringen gegen ein ehernes Gesetz, es zu erkennen das |37 Höchste, es zu beherrschen unmöglich.

Georg Büchner. Brief an die Braut, Gießen um den 9.-12. März 1834


Carolin Millner . 38|

geboren in Halle, studier te Dramaturgie, Soziologie und Neuere Deutsche Literatur an der LMU München in Kooperation mit der Bayrischen Theaterakademie „August Everding“. Neben Hospitanzen und Assistenzen bei Produktionen von Tina Lanik, Andreas Kriegenburg, Roger Vontobel, Dimiter Gotscheff, William Forsythe, Peter Kastenmüller u. a. entstehen erste eigene Regiearbeiten. Nach Abschluss des Studiums zunächst Tätigkeit als Regieassistentin in der freien Szene und Gastassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus.  Mit Beginn des Regiestudiums im Herbst 2010 folgten weitere eigene Arbeiten: Zuletzt Tell. A Story. für die Teilnahme an der versionale 2011.


Caroline Rohmer. aufgewachsen in Weimar und Apolda, studier te Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Neben ihrem Studium bewegte sie sich in der freien Szene als Spielerin und realisier te erste eigene Arbeiten, zuletzt Fabian nach Erich Kästner auf der Werkstattbühne des LOFFT Leipzig. Daneben Dramaturgiepraktikum und Arbeit als Gastassistentin am ältesten Kinderund Jugendtheater Deutschlands in Leipzig. Mit Erreichen des Bachelor, seit Herbst 2011 Masterstudium Dramaturgie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfur t. |39

Caroline Ströhle. wurde in Frankfurt geboren und studiert an der Hochschule für Gestaltung Offenbach unter der Leitung von Prof. rosalie Bühnen- und Kostümbild. Sie wirkte bereits an zahlreichen anderen studentischen Kooperationsprojekten der Hessischen Theaterakademie als Bühnen- und Kostümbildnerin mit, zuletzt bei Massenvernichtungswaffen helfen

Trennungsschmerzleidenden Kunststudenten Also dir nicht im Rahmen des HfG-Rundganges 2011.


Julius Ohlemann. wurde 1988 in Bad Kreuznach geboren und wuchs dor t auf. Er studier t in Hamburg am Schauspielstudio Frese und sammelte währenddessen Erfahrungen u.a. in Projekten mit der HfMT Hamburg und der HAW Hamburg und war z.B. zu sehen in Woody Allen‘s „Celebrity“ (Regie: Marc von Henning). Julius ist rothaarig und kann unter anderem geradeaus gehen.

Thomas Strecker. 40|

wuchs in Karlsruhe auf. Nach dem Abitur arbeitete er 9 Jahre als Rollladen- und Jalousiebauer im elterlichen Betrieb. Gleichzeitig spielte er in der freien Szene und am Karlsruher Staatstheater unter anderem den Karl in „Gebur t der Jugend“ von Arnolt Bronnen (Regie Tom Gerber / Einladung zum Treffen deutscher Theaterjugendclubs) und den Fred in „Ganze Tage, Ganze Nächte“ von Xavier Durringer (Regie Rober t Besta / Einladung zum „Le petit festival du thêatre“ Dubrovnik). Seit neun Monaten lebt er in Hamburg wo er im zweiten Semester Schauspiel am Schauspielstudio Frese studier t.  Irgendwann im Alter will Thomas zum regelmäßigen Saunagänger werden.


Textnachweis.

Seite 2/ 43 Entnommen aus: Georg Büchner: Lenz. Studienausgabe mit Quellenanhang und Nachwort. Hrsg. von Hubert Gersch, Reclam, Stuttgart 1998 Seite 16-19 Entnommen aus: Karlheinz Kluge: Landläuffer. Coureur de pays. Franz Huber Druckerei + Verlag, Offenburg / Strasbourg 2003. Seite 21 Entnommen aus: Christian Neuhuber: LenzBilder. Bildlichkeit in Büchners Erzählung und ihre Rezeption in der bildenden Kunst. Böhlau Verlag, Wien u.a. 2003 Seite 22/23 Thomas Strecker, Originalbeitrag für das Programmheft zur Inszenierung „Being Lenz. Ein Nachvollzug“ 2012. Seite 26 Entnommen aus: Georg Büchner: Lenz. Studienausgabe mit Quellenanhang und Nachwort. Hrsg. von Hubert Gersch, Reclam, Stuttgart 1998. Seite 29 Entnommen aus: Jakob Michael Reinhold Lenz: Weke und Briefe. 3 Bde, Hrsg. von Siegrid Damm, Bd. 2 Lustspiele nach dem Plautus, Prosadichtungen, Theoretische Schriften. Insel-Verlag, Frankfurt a. M. [u.a.] 1992. Seite 29 Entnommen aus: Georg Büchner: Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente. Bd. 2: Schriften, Briefe, Dokumente. Hrsg. von Henri Poschmann, Dt. Klassiker-Verlag, Frankfurt a. M. 1999. Seite 30 Entnommen aus: Alice W. Flaherty: Die Mitternachtskrankheit. Autorenhaus Verlag, Berlin 2004.

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Seite 32/33 Entnommen aus: Franz Schubert: Schwanengesang. 13 Lieder nach Gedichten von (Ludwig) Rellstab und (Heinrich) Heine D 957, 1978. mier Seite 35 Entnommen aus: Jakob Michael Reinhold Lenz: Werke und Briefe. Bd. 2: Lustspiele nach dem Plautus, Prosadichtungen, Theoretische Schriften. Hrsg. von Siegrid Damm, Frankfurt a. M. [u.a.] 1992. Seite 37 Entnommen aus: Georg Büchner: Sämtliche Werke, Briefe und Dokumente. Bd. 2: Schriften, Briefe, Dokumente. Hrsg. von Henri Poschmann, Dt. Klassiker-Verlag, Frankfurt a. M. 1999.

Inhalt und Redaktion. Car o lin e Ro hm e r 42|

Layout. C a r m e n O r sc hinski (www.whitefoks.de) Titelbild. C a r m e n Or sc hinski (www.whitefoks.de) Inszenierungsfotos. Linnan Zha ng Fotografie S.38. C a r o li ne St r ö hle

Mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs 3, Abteilung Regie der HfMDK Frankfur t am Main, der KOMPAKTFörderung des Förderfonds Tanz der Künste und der Projektförderung der Hessischen Theaterakademie.


be e Geringsten und ge s de n be Le s da sich in bemerkte en feinen, kaum einmal und senke nz es ga m he de uc rs n, ve ge n un Ma ten“. gen, den Andeut un r“ und den „Solda ck te Zu is me n of de „H in im , wieder versucht tte dergleichen Mienenspiel; er hä deutunge d Mienenspiel; er hä n, de m ga nz en feinen, kaum bem tte dergleiche n ve rs uc ht im „Hofmeister“ und den „Soldaten

senke sich in das Leben des Geringsten und gebe es wieder, in den Zuckungen, den Andeutungen, dem ganzen feinen, kaum bemerkten Mienenspiel; er

hätte dergleichen versucht im „Hofmeister“ und den „Soldaten“.

Man versuche

suche es einmal und senke si ch wieder, in den Zu in da s Le be n des Geringsten ckungen, den An un

Man versuche es einmal und senke sich in das Leben des Geringsten und gebe es wieder, in den Zuckungen, den Andeutungen, dem ganzen feinen, kaum bemerkten Man versuche es einmal und Mienenspiel.

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ringen und so in Ewigk was der Augenblick gibt, wegwerfen und

genießen kö nicht er tragen

darben, um einmal zu

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mte w seinem al ihn und w


Being Lenz. Ein Nachvollzug  

Programmheft Premiere: Februar 2012, Frankfurt LAB REGIE Carolin Millner DRAMATURGIE Caroline Rohmer BÜHNE/KOSTÜME Caroline Ströhle PERFOR...

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