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Planen | Finanzieren | Modernisieren | Gestalten | Genießen

Mai/Juni 2018 | Jahrgang 1

Foto: LVR Industriemuseum, BG

Fertighaus, Massivhaus oder Architektenhaus?

Sicherheit in den eigenen vier Wänden – Ein Interview mit Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger. Seite 5

Foto: Eisenhans / Fotolia

Foto: Gina Sanders / Fotolia

Der idyllische Bauerngarten zu Hause – Frisches Gemüse inmitten bunter Blumenpracht. Seite 3

Foto: Privat

Wenn der Traum vom Eigenheim endlich Realität werden soll, gilt es, einige wichtige Entscheidungen zu treffen. Die erste grundlegende Frage lautet: Soll es ein kostengünstiges Fertighaus, ein klassisches Massivhaus oder ein individuelles Architektenhaus sein? Diese Varianten sollen hier näher beleuchtet werden.

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Finanziell sind Fertighäuser und Massivhäuser mit „Systemplanungen“ meist günstiger. Da bereits ein Plan für das Grundgerüst besteht, in dem nur einzelne Module ausgewählt werden, ist der Preis oft deutlich niedriger als bei einem Architektenhaus. Individuelle Wünsche, die vom Grundplan abweichen, verursachen daher Zusatzkosten. Doch auch bei einem individuell gestalteten Haus müssen die Kosten nicht ausufern: Eine gemeinsam mit dem Architekten aufgestellte Kosten-Nutzen-Analyse für jeden Bauabschnitt sorgt dafür, dass das Budget im Plan bleibt. Einkalkuliert werden muss auch

das Honorar des Architekten, das in der Regel bei mindestens zehn Prozent des Baupreises liegt.

Planung und Aufwand Der Aufwand bei einem Unikat ist grundsätzlich höher als bei einem Haus „aus dem Katalog“. Ein Architektenhaus nimmt durchschnittlich sechs Monate Bauzeit in Anspruch. Das Fertighaus, mit im Werk vorgefertigter Holzkonstruktion, ist hingegen meist schon nach acht bis zwölf Wochen zum Einzug bereit, da es zeitnah auf der Baustelle aufgestellt und montiert werden kann.

Jedes Haus beginnt mit der Planungszeit des eigenen Traumhauses. Beim individuellen Architektenhaus wird mit dem Architekten gemeinsam jedes einzelne Detail entworfen, Handwerker und Lieferanten müssen engagiert und koordiniert, behördliche Hürden gemeistert werden. Beim Fertighaus sind die meisten dieser Punkte Teil des Gesamtpakets. Klassische Massivhäuser, die heute ebenfalls von vielen Firmen schlüsselfertig angeboten werden, siedeln sich dazwischen an. Ein Massivhaus ist in Weiter auf Seite 2 Anzeige


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der Regel nach mehreren Monaten bezugsfertig. Gründe dafür können z. B. lange Trocknungsphasen von Materialien wie Beton und Estrich sein oder auch ungünstiges Wetter. Fertighäuser und Individualität passen für viele Menschen nicht zusammen. Entgegen aller Klischees gibt es jedoch inzwischen so viele Fertighausanbieter mit den unterschiedlichsten und variabelsten Systemlösungen, sodass die meisten Kunden das für sie passende Heim finden können. Das Architektenhaus ist einzigartig, denn der Bauherr hat die größtmögliche gestalterische Freiheit. Allerdings ist zu überprüfen, ob das gewählte Haus auf dem dafür vorgesehenen Grundstück auch gebaut werden darf. Für jede Lebenslage und jedes individuelle Bedürfnis kann das perfekte Eigenheim gestaltet werden, ob nun als Fertighaus, Massivhaus oder Architektenhaus. Entwurf, Ausführung und Finanzierung werden unter Betreuung des Architekten mitgestaltet, sodass in jedem Fall auch außergewöhnliche Wünsche möglich sind. Deren Umset-

zung ist natürlich abhängig von Baurecht und Beschaffenheit des Grundstücks.

Foto: drubig-photo / Fotolia

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Regionale Expertise Bei Planung und Bau eines reinen Architektenhauses ist regionale Expertise unverzichtbar. Ortsansässige Architekten kennen sich in der Regel bestens aus: Sie wissen, welche Handwerker zuverlässig sind und Qualität liefern. Des Weiteren kennen sie die richtigen Ansprechpartner in den Bauämtern und können so häufig Prozesse beschleunigen. Auch bei einem Massivhaus ist regionale Erfahrung gefragt, da die Standgewerke vielfach von ortsansässigen Handwerkern ausgeführt werden. Hand­werkerempfehlungen sind dabei Gold wert. Der Architekt fungiert hier auch als Absicherung für den Hausbauer, da dieser für die Verhandlung mit Handwerkern und Behörden verantwortlich ist. Er stellt sicher, dass Termine eingehalten und Baufehler vermieden werden. Außerdem wissen Architekten, welche möglichen Fördergelder für den Hausbau beantragt werden können.

Fotos: Quelle

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Der Weg zum Traumhaus Das Fertighaus bietet grundsätzlich einen günstigeren Preis und einen schnellen Einzug ins Eigenheim, da es teilweise oder vollständig als Holz­ konstruktion im Werk vorgefertigt wird und dann auf dem Baugrundstück aufgestellt und montiert wird. Das Massivhaus wird nach klassischer Stein-auf-Stein-Methode errichtet und bietet deshalb einen besseren Schallschutz. Hier sind die größeren

Anteile an Eigenleistung möglich, dafür ist die Bauzeit deutlich länger. Bei einem Architektenhaus sind der gestalterischen Freiheit kaum Grenzen gesetzt, entsprechend preis- und zeitintensiv sind dafür natürlich Planung und Bau – doch am Ende ist es ein Unikat. Je nach persönlicher Situation und finanzieller Ausstattung kann sowohl Fertig-, Massiv- als auch Architektenhaus der richtige Weg zum Traumhaus sein. Die Entscheidung liegt allein beim zukünftigen Eigenheimbesitzer. (BK)

Grauwacke und Schiefer – moderne Klassiker des Bergischen Landes

Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

Die Baustoffe Grauwacke und Schiefer haben eine lange Tradition im Bergischen Land, wie sich an den zahlreichen Kirchen und Fachwerkhäusern der historischen Ortskerne zeigt. Heute sind die vielseitig einsetzbaren Gesteine wieder en vogue als modisches Designelement moderner Architektur. Das Sedimentgestein diente ursprünglich dem Schutz vor Wind und Wetter, weshalb es traditionell zur Verkleidung von Fassaden und Giebel sowie beim Decken von Dächern eingesetzt wurde. Die Vorteile von Schieferfassaden sind eine hohe Wit­ terungsbeständigkeit und Haltbarkeit, sodass sie langfristig weitgehend ohne Wartung auskommen.

Modernes Wohnen

Marktplatz Remscheid-Lennep

Typisch Bergisch – das sind wunderbare Landschaftspanoramen, üppige Kaffeetafeln sowie natürlich Mauerwerk aus Grauwacke und Fachwerkhäuser mit Schieferfassaden.

Vielseitiger Klassiker Seit mehr als tausend Jahren wird im oberbergischen Lindlar Grauwacke abgebaut. Von hier aus wurde fast die gesamte umliegende Region – von Köln

bis nach Siegen – beliefert. Auch wenn es heute nur noch wenige Betriebe im Kreis gibt, die Grauwacke abbauen, ist das Gestein noch immer ein beliebter Baustoff. Da die bergische Grauwacke aus einem besonders hohen Anteil an Quarzsteinen besteht und dadurch sehr belastbar ist, eignet sie sich für eine Vielzahl verschiedener Anwendungsmöglichkeiten: Für Mauerwerk, im Schienen-, Straßenund Brückenbau sowie bei der Gestal-

tung von Grabmalen – um nur wenige Beispiele zu nennen.

Wetterbeständiger Schutz Schieferfassaden gehören zur klassisch bergischen Bauweise wie grüne Schlagläden und schwarzes Ständerwerk. Vor allem in den historischen Ortszentren findet man noch Fachwerkhäuser, die mit dem schwarzgrauen Baustoff beschlagen sind.

Heute erfahren die beiden bergischen Klassiker ein Comeback. Aufgrund ihrer hohen Wetterresistenz eignen sich die Natursteine besonders gut für die moderne Gartengestaltung – sei es als Pflastersteine für die modische Terrasse, als Material für dekorative Mauern und Teichanlagen oder für einen idyllischen Steingarten. Auch in der Inneneinrichtung kommen die Gesteine inzwischen immer häufiger zur Anwendung, zum Beispiel als hochwertige Bodenplatten in Wohn- und Badezimmer und als Arbeitsflächen in der Küche, für gemütliche Kamine oder auch einfach als Wanddekoration. Die Vorteile von Grauwacke und Schiefer liegen auf der Hand: Sie haben eine lange Lebensdauer, sind strapazierfähig und leicht in der Pflege und Reinigung. Vor allem aber bieten sie eine edle rustikale Optik. Grauwacke und Schiefer verbinden perfekt bergische Tradition mit modernem Wohnen. (BK)


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Foto: LVR Industriemuseum, Bergisch Gladbach

Der Bauerngarten – frisches Gemüse inmitten bunter Blumenpracht

Knackiger grüner Salat und saftige rote Tomaten: Viele Gartenbesitzer träumen davon, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen und zu ernten. Ein idyllischer Bauerngarten zu Hause macht dies auch bei wenig Platz möglich. Dort mischen sich Gemüse- und Kräuterbeete mit duftenden Blumen wie Mohn und Lavendel.

EDITORIAL Liebe Leserin, lieber Leser! Mit „Bergische Zeitung – Bauen Wohnen Leben“ halten Sie druckfrisch eine neue Zeitung in Ihren Händen, die für Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch für Mieter gemacht wurde, die sich mit Bauthemen beschäftigen oder ihr Heim modernisieren beziehungsweise verschönern möchten. Diese Zeitung wird im RheinischBergischen und im Oberbergischen Kreis in einer Auflage von über 150.000 Exemplaren verteilt. Warum in Zeiten von facebook, App und Co. noch eine neue Zeitung und was macht diese anders? Wir möchten Sie zu regionalen Bauund Wohnthemen aus erster Hand in-

Die Vermengung der verschiedenen Pflan­zenarten sorgt für ein gesundes Gartenklima.

Alles ist möglich Beim Anlegen eines Bauerngartens sind der Fantasie des Hobbygärtners kaum Grenzen gesetzt. Fast alles kann bunt gemischt angepflanzt werden: Von Gemüse wie Karotten und Artischocken, über Blumen wie Rosen und Stauden, bis hin zu Kräutersorten wie Ingwer und Koriander. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten und Varia­tionen. Besonders beliebt ist, einen oder mehrere Apfelbäume als optisches Highlight in das Zentrum oder an die Außenränder des Gartens zu pflanzen. Es gibt zahlreiche Pflanzen, die aufgrund des Klimas und der Boden­

formieren, ohne Ihnen dabei bauspezifisches „Fachchinesisch“ zu vermitteln. Wir möchten Anregungen geben und bei Ihnen Freude und Neugier zugleich auf Veränderung rund um Ihre Immobilie, Ihr Haus oder Ihre Wohnung wecken. Sie planen, ein Grund­stück zu erwerben und fragen sich, wie die optimale Auswahl gelingt? Sie haben bereits ein Grundstück und möchten bauen – welche Genehmigungen benötigen Sie dafür, welcher Haustyp kommt in Frage und was ist bei der Auswahl der Handwerker zu beachten? Oder, die Kinder sind aus dem Haus und Sie möchten sinnvoll umbauen für Foto: Thomas Geisel

Das besondere eines Bauerngartens ist das direkte Nebeneinander von Nutzund Zierpflanzen auf kleinem Raum – teils wild durchmischt, teils in Beeten aneinandergereiht. Das hat Vorteile: Entgegen ihres Namens dienen Zierpflanzen wie Ringelblumen oder Begonien nämlich nicht nur der Optik, sondern haben auch einen praktischen Nutzen. Vielfach sind sie ein probates Abwehrmittel gegen schadhafte Insekten, die sonst über die angepflanzten Lebensmittel herfallen würden. Blühend locken sie Bienen an, die dann wiede­rum für die Bestäubung weiterer Pflanzen sorgen. Auch das Anpflanzen von Kräutern trägt dazu bei, Schädlinge vom Gemüse abzu­halten. Die Duftstoffe des Lavendel schrecken z.  B. Blattläuse ab und Salbei vertreibt Raupen und Schnecken.

beschaffenheit besonders gut im Bergischen Land gedeihen und daher ideal für den heimischen Bauerngarten geeignet sind. Dazu gehören zum Beispiel Zierpflanzen wie Fuchsschwanz, Mohnblumen und Löwenmaul, aber auch Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Blaustern, Krokus und Narzissen.

Anlegen und Gestalten Der rustikale Charme des Bauerngartens besteht darin, dass die Pflanzen nicht fein säuberlich nebeneinander angelegt werden, sondern kunterbunt durchmischt. Die reichliche Bepflanzung wird dann durch Beet­ einfassungen optisch ein wenig ge­ ordnet.

den nächsten Lebensabschnitt. Wie fangen Sie am besten an? Es sind diese ganz praktischen Fragen, die wir für Sie in dieser und den nächsten Ausgaben aufgreifen werden. Informieren soll diese Zeitung auch über neue Trends und Entwicklungen seitens der Hersteller. Angefangen von innovativer Haus­tech­ nik, einem moder­ nen Pro­dukt­design über funktionale Materialien bis hin zur Garten­ gestal­tung. Eine großzügige Bildgestaltung, gut lesbare Texte und wertvolle Kontaktdaten von Ämtern und Firmen, an die Sie sich bei Interesse und zur weiteren Informationsbeschaffung wenden kön-

Wege zwischen den Beeten sorgen dafür, dass der Bauerngarten begehbar bleibt und bringen ebenfalls etwas Ord­nung in das scheinbare Pflanzen-Chaos. Als Materialien bieten sich feiner Kies oder Klinker und Natur­steine an.

Gemeinsam wachsen Der Trend geht immer mehr zu gemeinschaftlich genutzten Bauerngärten – sowohl kommunal gefördert als auch von privaten Bürgerinitiativen angelegt. Auch im Bergischen Land gibt es solche öffentlichen Gemeinschaftsgärten. Gemeinsam werden die Gärten gepflegt, Lebensmittel angebaut und verarbeitet. Das geerntete Gemüse und Obst kann zum Beispiel wunderbar für ein kleines Nachbarschaftsfest oder gemütliche Kochabende genutzt werden. (BK)

nen, bilden für Sie den konkreten Nutzen dieser neuen Zeitung. Ihr Feedback zu dieser neuen Zeitung ist uns ganz besonders wichtig. Schreiben Sie uns (heider@heider-medien.de) oder geben Sie uns Tipps, wenn Sie mit Lieferanten und/oder innovativen Produkten und Ideen im Zusammenhang mit Bau, Modernisierung oder Finanzierung rund um die Immobilie besonders gute Erfahrungen machen durften. Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Projekten und zeigen Sie uns, wie aus Alt Neu wurde. Mehr dazu auf Seite 14 dieser Ausgabe. Viel Freude und jede Menge Anregung bei der Lektüre wünscht Ihnen jetzt Hans-Martin Heider Herausgeber und Verleger


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Der bergische Immobilienmarkt – unterschiedliches Preisniveau in den Kreisen Seit Jahren kennen die Immobilienpreise in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Auch das Bergische Land ist von dieser Entwicklung betroffen. Während die Mieten und Grundstückspreise vor allem im Rheinisch-Bergischen Kreis stark angezogen haben, gibt es Gebiete im Oberbergischen in denen das Bauen und Wohnen sogar günstiger geworden ist. Innerhalb des Bergischen Landes gibt es also große strukturelle Unterschiede in der Entwicklung der Grundstücksund Immobilienpreise. Dies liegt vor allem an der Anbindung der einzelnen Städte und Kommunen an die umliegenden Metropolen Köln, Bonn und Leverkusen.

Rheinisch-Bergischer Kreis Im Rheinisch-Bergischen Kreis zeigt sich eine Zweiteilung bei der Preisentwicklung. Vor allem die nördlichen Gemeinden Kürten, Wermelskirchen und Burscheid weisen immer noch ein unterdurchschnittliches Preisniveau auf. Dennoch gab es auch hier einen Preis­anstieg für private Grundstücke um vier bis sechs Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Besonders teuer sind hingegen die Städte Bergisch Gladbach, Leichlingen und Odenthal. Spitzenreiter ist die

Gemeinde Rösrath mit einer Steigerung der Grundstückspreise um fast zwölf Prozent im Zeitraum von 2013 bis 2017.

Oberbergischer Kreis Private Grundstücke im Oberbergischen Kreis sind durchschnittlich deutlich günstiger als im Rheinisch-Bergischen Kreis, was auch an der schlechteren Anbindung an die Großstadt Köln liegt. In den meisten Gemeinden ist die Preisentwicklung für private Grundstücke sogar rückläufig. Ausnahmen sind Bergneustadt, Lindlar und Gummers­ bach – hier gibt es leichte Preissteigerungen. Mit durchschnittlich 6,2 Prozent haben die Preise in Waldbröl am stärksten angezogen, wobei das Niveau hier insgesamt immer noch recht niedrig ist. Am teuersten lebt es sich im Oberbergischen Kreis in Lindlar, Marienheide und Nümbrecht. (BK)

Kaufpreise für Eigenheimgrundstücke im RBK (Quelle: Marktbericht 2018 der KSK-Immobilien)

Kaufpreise für Eigenheimgrundstücke im OBK (Quelle: Marktbericht 2018 der KSK-Immobilien)

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EXPERTEN-TIPP: IMMOBILIEN

Wenn man seine Immobilie im Bergischen Land verkaufen möchte: Wann ist der richtige Zeitpunkt und wie erreicht man den bestmöglichen Preis? Vielseitiger Wohnungsmarkt im Bergischen Land Jeder, der im Bergischen Land wohnt, wird es wissen: die Region rund um den Oberbergischen und den RheinischBergischen Kreis ist heterogen. Auf der einen Seite stehen Städte wie Bergisch Gladbach und Rösrath, die stark vom Zuzug aus Köln profitieren. Auf der anderen Seite gibt es kleinere Gemeinden im Oberbergischen Kreis, die nicht so stark von der hohen Dynamik der Stadt Köln profitieren können. Auch innerhalb der jeweiligen Städte und Gemeinden sind die Lageunterschiede groß, was sich merklich auf die erzielbaren Ver­kaufspreise von Immobilien auswirkt, sodass es vielen Eigentümern schwerfällt, den richtigen Preis für ihr Haus oder ihre Wohnung zu ermitteln. Falscher Verkaufspreis = verschenktes Geld Aufgrund der beschriebenen Charakteristika des Bergischen Landes ist es für Eigentümer eine Herausforderung, die Qualitäten ihrer Immobilie zu identifizieren. Verkäufer, die sich nicht ausführlich mit

der Marktsituation auseinandersetzen, laufen Gefahr, zwei schwerwiegende Fehler zu machen. Entweder sie bieten die Immobilie zu günstig an und verlieren dadurch Geld. Oder sie bieten die Immobilie zu teuer an – und verlieren auch Geld. Denn ein zu hoher Angebotspreis wirkt sich nachweislich negativ auf den später erzielten tatsächlichen Verkaufspreis aus, da potenzielle Käufer abgeschreckt werden. Außerdem bringen zu teuer angebotene Immobilien eine längere Vermarktungszeit mit sich – auch dadurch werden Käufer verunsichert. Know-how vom Experten Renommierte Immobilienexperten, die sich in der Region auskennen und dort seit vielen Jahren als Experten verankert sind, sind in der Lage, den marktgerechten Preis zu bestimmen, der für den Verkauf das beste Ergebnis garantiert. Aktuell stellt sich der Immobilienmarkt im Bergischen Land für Eigentümer und somit potenzielle Verkäufer sehr positiv dar, denn Verkäufer können derzeit von einem hohen Preisniveau profitieren. Selbst in den ländlichen Gemeinden

Roland Havenith Leiter Immobilien­ vertrieb RheinischBergischer-/ Oberbergischer Kreis

sind die Verkaufspreise zuletzt spürbar angezogen. Wie lange diese positive Entwicklung noch anhält, ist jedoch nur schwer abzusehen. Prognosen über rückläufige Einwohnerzahlen und damit eine sinkende Wohnraumnachfrage deuten perspektivisch auf eine rückläufige Preisentwicklung, zumindest in einigen Teillagen, hin. Immobilienverkauf lohnt sich Aktuell bietet der Immobilienmarkt im Bergischen Land für Eigentümer nicht nur vergleichsweise hohe Verkaufspreise, auch das derzeit noch anhaltende Niedrigzinsniveau sorgt dafür, dass die Finanzierung von Immobilien im Moment sehr günstig ist und sich viele Haushalte „mehr Haus“ leisten können, was die Nachfrage auf Käuferseite nach oben treibt. Mit Unterstützung von Immobilienexperten, die den bestmöglichen Preis ermitteln, ist aktuell also ein günstiger Zeitpunkt für den Verkauf von Immobilien. E-Mail: roland.havenith@ ksk-immobilien.de Tel. 02202 93734-34


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„Verlust des Gefühls der Sicherheit in den eigenen vier Wänden“ Keine Versicherung ersetzt das ungute Gefühl nach einem Einbruch – Prävention ist entscheidend. Bauen Wohnen Leben sprach mit Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger.

Sie beraten für den Rheinisch-Bergischen Kreis, die Kollegen in Gummersbach für den Oberbergischen Kreis. Können sich auch Opfer an Sie wenden? Wir stehen mit einem Netzwerk an hilfegebenden Stellen in Verbindung und können vermitteln. Die Präventionsgespräche sind im Vorfeld aber sicherlich ein gutes Mittel, um Eigentümern und Mietern zu verdeutlichen, wie sie sich schützen können. Jede interessierte Person, die sich informieren will, wie sie ihr Wohneigen­tum besser schützen kann, kann sich also bei Ihnen melden? Ja, jeder, der Bedarf an einem Beratungsgespräch hat, meldet sich bei uns oder den Kollegen in Gummersbach und wird fachmännisch beraten. Natürlich erstreckt sich die Beratung auch auf die konkrete Auswahl, z. B. wenn mehrere Angebote vorliegen.

Sind bereits Umbaumaßnahmen vorausgegangen, kann der Fachberater sich auch vor Ort ein Bild über die Qualität der Ausführung machen. Wir haben hier im Kreis eine hohe Kaufkraft und eine dichte Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Worauf sollte ein Eigentümer achten? Besondere Schwachpunkte sind Terrassen- und Balkontüren und -fenster, die in über 80 % der Fälle aufgehebelt werden, meistens über die Seite mit dem Öffnungsmechanismus. Was wird als Hebel benutzt? Oft ein einfacher Schraubendreher. Aber auch im Garten rund ums Haus finden sich viele Gegenstände, die als Hebel dienen können. Rollläden alleine bieten keinen ausreichenden Schutz. Das bedeutet, dass ich mein Gartenhäuschen mit Werkzeugen besser abschließen sollte? Das hilft natürlich. Aber zunächst ist ein vernünftiger mechanischer Grundschutz des Hauses oder der Wohnung wichtig. Wir stellen fest, dass die Täter vor allem an technischen Gegebenheiten scheitern. Welche Maßnahmen sind für einen mechanischen Grundschutz empfehlenswert? Hauptangriffspunkte wie Fenster und Fenstertüren sowie Kellerzugänge sollten über einen Schließmechanismus verfügen, der auch einen Schutz gegen Aufhebeln bietet, bei Klettermöglichkeiten auch in der zweiten Etage. Das ist z. B. bei den Standard-Rollzapfen-Verriegelungen nicht der Fall. Kellerschächte kann man durch abschließbare Gitter sichern. Kellertüren können mit Mehrfach-Verriegelungen sicherer gestaltet werden.

Wohnungseinbruchdiebstahl im RBK (Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2017)

Lohnt die Investition in eine Einbruchmeldeanlage? Wie der Namen schon sagt: die Anlage „meldet“ den Einbruch nur, sie verhindert ihn nicht. So ein Einbau kann von daher nur der zweite Schritt sein. Vorher sind Maßnahmen wie die beschriebenen angeraten. Auf Ihrer Website findet man ein „Einbruchsradar“. Was soll dem Bürger diese Information sagen? Wir möchten mit dieser Graphik die Aufmerksamkeit der Bürger und das Hinweisaufkommen erhöhen. Auch erhoffen wir uns hiermit eine Verbesserung der Aufklärungsquote. Es gibt in Ihrer Abteilung offensichtlich sehr gut zu tun. Kriminalprävention und Opferschutz deckt eine große Bandbreite von Themen ab. Dazu gehören neben Drogenund Gewaltprävention und digitaler Sicherheit u. a. auch die Verhinderung von Delikten zum Nachteil von Senioren und Seniorinnen. Was meinen Sie damit? Z. B. die seit geraumer Zeit zunehmene Zahl von „falschen Polizisten“. Bürgern werden am Telefon massive

Bedrohungsszenarien durch gewaltbereite Einbrecher vorgegaukelt. Diesen Hochkriminellen auf den Leim zu gehen, hat nichts mit Naivität oder Bildungsstand zu tun. Die Betrüger sind leider exzellent geschult. (ES) Es gibt also noch genügend Gesprächsstoff für die nächste Ausgabe. Wir danken für dieses Gespräch.

Foto: Polizei Bergisch Gladbach

Herr Danger, Sie sind Kriminalhauptkommissar in der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises. Ihre Abteilung heißt „Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz (KK KP/O). Einer Ihrer Aufgabenschwerpunkte ist die neutrale Beratung von Menschen, die ihre eigenen vier Wände schützen möchten. Befinden wir uns in einer sicheren oder einer bedrohten Region? Ganz grundsätzlich kann man sagen, dass Wohnungseinbruchdiebstähle in den vergangenen zwei Jahren hier in der Region sehr deutlich zurück gegangen sind. Aber da ein Einbruch oft den Verlust des Gefühls der Sicherheit in den eigenen vier Wänden nach sich zieht, ist jeder Einbruch zu viel. Und eine noch so gute Versicherung kann leider Erbstücke, Erinnerungen oder eben das Gefühl der Intimsphäre und des Geschütztseins nicht ersetzen.

Kriminal­ hauptkommissar Bernhard Danger

Kriminalprävention / Opferschutz Rheinisch Bergischer Kreis Hauptstr. 1-9, 51465 Bergisch Gladbach, Telefon: 02202 205-431,  gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

Oberbergischer Kreis Hindenburgstr. 40, 51643 Gummersbach, Telefon: 02261-8199-880.  gummersbach.kpo@polizei.nrw.de

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Einfach mehr Spielraum – Ein Keller aus Beton bietet Platz für Hobby, Wellness und Co. Es gibt Dinge, die lassen sich nicht mehr rückgängig machen. Dazu gehört auch die Entscheidung für oder gegen einen Keller. Bei einer spitzen Hauskalkulation scheint man hier am ehesten Abstriche machen zu können. Wird beim Hausbau jedoch am Untergeschoss gespart, muss man damit leben, da diese Entscheidung unumkehrbar ist – und auch die nächste Generation steht für alle Zeit „unten ohne“ da. Weil die Jahre jedoch Veränderungen mit sich bringen, ist es besser, vorausschauend zu denken: Wer heute einen Keller einplant, kann morgen flexibel reagieren.

Trocken, angenehm klimatisiert und gut isoliert: Ein Betonkeller bietet ideale Bedingungen für die Weinlagerung.

naus auch ideale Voraussetzungen dafür, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Immerhin kann es sein, dass sich der Nachwuchs voll entfalten möchte, das Büro nach Hause verlagert werden soll oder ein neues Hobby ganz plötzlich mehr Platz beansprucht. Ein ausgebauter Betonkeller wird all diesen persönlichen Bedürfnissen gerecht, denn der Baustoff lässt sich vielseitig gestalten: Dank der hohen Tragfähigkeit halten sogar schlanke Betonwände jeder Belastung stand. Ein weiteres Plus sind die guten Schalldämmwerte, etwa dann, wenn sich ein Familienmitglied im Untergeschoss musikalisch austoben möchte, ohne die anderen zu stören. Können individuelle Grundrisse und Raumaufteilungen realisiert werden, bedeutet das nicht nur einen Gewinn an Lebensqualität, sondern auch eine deutliche Steigerung des Immobilienwertes. Denn Häuser mit einem Kellergeschoss sind besser gegen Feuchte und Frost geschützt und lassen sich außerdem einfacher vermieten und verkaufen. Tatsächlich also zahlt sich das Geld, das am Anfang zusätzlich in den Bau eines Kellers investiert wird, im Laufe der Jahre gleich mehrfach aus. (MF)

Wer einen ausgebauten Betonkeller sein Eigen nennt, kann sein Fahrrad in aller Ruhe für die neue Saison startklar machen.

Fotos: epr/BetonBild

Ein moderner Keller, der idealerweise auch noch aus Beton besteht, bietet vielerlei Möglichkeiten. Er dient als Stau- und Abstellfläche, kühler Lagerraum und geschützter Ort für die Haustechnik. Schließlich ist ein Betonkeller trocken, angenehm klimatisiert, gut isoliert und außerdem optimal dicht gegen drückendes Grundwasser. Seine Materialeigenschaften sind darüber hi-

Warum das Untergeschoss nicht als Wellness­ bereich nutzen? Die Material­ eigenschaften von Beton machen’s möglich!

SERVICE FÜR KREIS UND REGION

Geoportal: Der erste Schritt zum Eigenheim Im Rheinisch-Bergischen Kreis lässt es sich gut leben. Neben einer starken und pros­ perierenden Wirtschaft bietet die Region viele Freizeitmöglichkeiten und nicht zuletzt eine intakte Natur, die zur Entspannung vom Alltag einlädt. Zudem wird das Thema Bildung großgeschrieben und den Jugendlichen durch vielfältige Angebote der Einstieg ins Studium oder Arbeitsleben erleichtert. Kein Wunder, dass der Rheinisch-Bergische Kreis daher auch ein attraktiver Wohnstandort ist. Doch wie bekommt man den sprichwörtlichen „pack an“, um auch das passende Grundstück für das Eigenheim zu finden? Einen schnellen Einstieg eröffnet das Geoportal der Kreisverwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises. Im Internet steht ein riesiger Fundus an Kartenmaterialien bereit, der die Recherche nach

dem Traumgrundstück in einer der acht Städte und Gemeinden des Kreises ermöglicht. „Über das Flurstück hinaus, halten wir viele weitere Informationen bereit“, erklärt Ralf Mortsiefer, vom Katasteramt des Rheinisch-Bergischen Kreises. Zusätzlich zur Lage und der Größe können die Bebauungspläne der Kommunen abgerufen werden, die den Rahmen für das potenzielle Traumhaus festlegen. So lässt sich schnell eruieren, wie hoch das Gebäude sein darf oder die Dachform aussehen kann. In der Katas­ terkarte, die alle Flurstücke mit ihren Nummern enthält, können sogar online Maße ermittelt werden. So nimmt das Traumhaus vor dem inneren Auge schnell Gestalt an. „Natürlich lassen sich im öffentlichen Bereich des Geoportals nicht die Besitzer der Grundstücke recherchieren“, macht Ralf Mortsiefer deut-

lich, denn Datenschutz wird „großgeschrieben“. Wer auf seinem Sonntagsspaziergang aber die Traumlage gefunden hat und den Besitzer eines Grundstücks kennenlernen möchte, kann sich direkt an den Rheinisch-Bergischen Kreis wenden. „Wir leiten dann das Schreiben an den Eigentümer weiter und informieren ihn von dem Interesse“, erklärt Mortsiefer und wenn dieses gegenseitig sei, könne sich dann der potenzielle Verkäufer beim Häuslebauer in spe melden. Luftbilder aus verschiedenen Jahren können zudem verglichen werden, um die Entwicklung einer Ortschaft oder einer Lage nachzuvollziehen. Freizeitaktivitäten lassen sich im Geoportal ebenso wunderbar planen. Wer auf der Suche nach dem Traumgrundstück die Region per pedes erkunden will, kann sich das Kartenmaterial des Bergischen

Wanderlandes kostenlos herunterladen. „Der Clou ist aber, dass die Geoportal-Besucher sich ihre eigene Wanderkarte erstellen können, indem sie selbst Kartenausschnitte festlegen und dann ausdrucken“, nennt der Geodaten-Experte eine weitere spannende Nutzungsmöglichkeit. Das ist möglich, da das Katasteramt seinerzeit in Zusammenarbeit mit der Naturarena Bergisches Land alle Wanderkarten für den Rheinisch-Bergischen Kreis und den Oberbergischen Kreis erstellte. Diese Möglichkeit eröffnet sich übrigens auch Radlern. Denn für das Knotenpunktsystem der Radregion Rheinland bietet das Geoportal ebenfalls diesen Service. Auch die Lage von Seniorenwohnheimen im Rheinisch-Bergischen Kreis hält das Geoportal vor – samt der Anbindung an Bus und Bahn, das Verkehrsnetz, Apotheken

Foto:RBK

Im Internet lassen sich viele Infos zum persönlichen Traumgrundstück recherchieren

sowie viele weitere wichtige Informationen. Behindertenparkplätze lassen sich ebenfalls recherchieren, damit eine Fahrt für Menschen mit Handicap leichter zu planen ist, wenn die Stellplätze bekannt sind. Diese vielseitigen Services und Dienstleistungen treffen auf große Resonanz im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus. Jede Woche rufen 2.500 Menschen die Startseite des Geoportals auf. Dabei werden 300.000 Aktionen wie die Suche nach Grundstücken, Bildaufrufe, der

Druck von Karten sowie Datenabfragen des Kartenmaterials durchgeführt. So entgehen einem keine Informationen mehr über ein Grundstück, das man während des Spaziergangs, auf der Fahrradtour oder bei einer Ausfahrt entdeckt hat. Damit bietet das Geoportal den idealen Einstieg, um das passende Grundstück im Rheinisch-Bergischen Kreis zu finden.  (AS) ©  www.rbk-direkt.de /geoportal


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Advertorial

Ihr Lieblingsplatz bei jedem Wetter mit einem Terrassendach von Kaspers Was gibt es Schöneres im Frühjahr und Sommer, als das Leben nach draußen zu verlagern? Ob entspannte Nachmittage mit der Familie, fröhliche Feiern mit Freunden oder lauschige Stunden zu zweit, ein Terrassendach bietet bei jedem Wetter genau die richtige Mischung aus frischer Luft und Schutz. Ihr Wohnraum im Freien Mit einem Terrassendach gewinnen Sie neuen Wohnraum hinzu, leicht und flexibel: Und wenn es regnet, kann die Feier weitergehen. Dank Sicherheitsglas made in Germany bleiben Sie und Ihre Gäste auch bei schlechter Witterung sicher und im Trockenen. Draußen ist drinnen. Und nach der Feier bleiben Ihre Terrassenmöbel geschützt. Für Behaglichkeit auch an kühlen Abendstunden sorgen LED-Lichtschienen und hocheffiziente Infrarot-Heizstrahler. Für alle, die das Draußen-DrinnenGefühl auch in der kühlen Jahreszeit genießen wollen, lassen SeitenSchiebewände aus Glas Ihre Terrasse im Nu zum geschützten Sommergarten werden. Machen Sie es sich bequem!

Sonnenschutz nach Maß Für die richtige Wohlfühlatmosphäre sorgt ein professionelles Beschattungssystem, das automatisch auf Sonneneinstrahlung reagiert. Über oder unter Glas montiert, lassen moderne Markisen gerade so viel Sonne durch, wie Sie wünschen. Terrassendach-

Markisen werden serienmäßig mit Motorisierung geliefert, auf Wunsch ­ ­natürlich auch mit Funk-Fernbedienung. So können Sie ganz bequem für genau das richtige Maß an Sonne sorgen. Mehr Terrasse geht nicht!

Individuell geplant, professionell ausgeführt Kann man ein Terrassendach an jedes Haus anbauen? Und wie aufwändig ist das? „Ein Terrassendach planen wir immer individuell, nach Ihren Wünschen und den Gegebenheiten Ihres Hauses“, erläutert Karl-Heinz Kaspers von der Kaspers GmbH, die seit über 50 Jahren für Qualität und Service in der Region steht. „Auf Wunsch mit barrierefreiem Zugang, kümmern wir uns natürlich um Fundament, Verankerung, Stromanschlüsse.“ Das Gute ist: „Wir bringen alle Gewerke mit und erledigen alle Vor- und Nebenarbeiten schnell und Hand-in-Hand – zum Festpreis.“ So können Sie in wenigen Tagen Ihre neue Terrasse genießen – bereit für die Draußen-Saison. Am besten vereinbaren Sie gleich ­einen Termin und lassen sich bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Sekt in Ruhe beraten.

Flexible Beschattung – Sonne nach Maß

Mit Seitenwänden im Nu einen Sommer­ garten gezaubert

Kaspers GmbH Altenberger-Dom-Straße 129 51467 Bergisch Gladbach Telefon: 02202 – 98740 www.kaspers.de

Terrassendach – Eleganter Schutz für den Hauseingang


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Zutritt verboten – an Qualitäts-Insektenschutzgittern kommen Fliege und Co. nicht vorbei

Auf die Grillsaison freuen sich die meisten von uns: Ein hochwertiger Insektenschutz sorgt dabei für ein beruhigendes Gefühl, dass man keine ungebetenen Gäste im Haus vorfindet.

Doch hierbei bestehen große Unterschiede bezüglich der Qualität in Sachen Gewebe und Montage. Darüber hinaus genießen die Kunden bei Qualitätsanbietern eine große Auswahl, die für jeden Anspruch und jede Einbausituation das passende Produkt bereithält. Denn es werden neben normalen Drehtüren beispielsweise auch Schiebeanlagen nach Maß in Größen bis zu 2,3 mal 3,5 Metern pro Flügel gefertigt. Bis zu sechs Flügel können seitlich verschoben werden. Eine schwungvolle Alternative dazu bieten Pendeltüren. Beidseitig zu öffnen, schließen sie mittels integrierter Drehstabfedern und Blockmagnete anschließend selbsttätig, sicher und dicht. Und auch an Hund, Katze und Co. wurde gedacht: Flächenbündige Klappen aus

Fotos: epr/Neher

Zehn, neun, acht, sieben, sechs ... Zum Ende eines langen Winters zählen viele Leute die letzten Tage herunter, bis endlich der Frühling – und damit der Startschuss in die warmen Monate – da ist. Denn man hat sich längst an den eigenen vier Wänden sattgesehen und will einfach nur noch raus ins Freie auf die Terrasse. Und das idealerweise bis weit in die Nacht. Doch Vorsicht ist geboten: Gerne wollen Falter, Mücke und Co. den umgekehrten Weg gehen und ins Haus gelangen. Wer das verhindern will, muss die Terrassentür stets geschlossen halten? Nein! Für eine „offene“ Verbindung von innen nach außen gibt es effektivere Lösungsansätze, allen voran Fliegengitter.

Dank des effektiven Insektenschutzes gelangen Motten und Mücken nicht zu den Lichtern im Inneren des Hauses.

Aluminium und kratzfestes Gewebe ermöglichen den tierischen Bewohnern einen problemlosen Durchgang. Wem wenig Platz zur Verfügung steht, der entscheidet sich für Plisseetüren, die keinen Schwenkbereich benötigen und sich zum Öffnen ganz einfach zusammenfalten lassen. Beliebt ist auch ein hochwertiges Transpatec-Gewebe, das Ungeziefer aufgrund seiner Web-

technik effektiv den Weg versperrt, aber dennoch eine sehr gute Transparenz und Luftdurchlässigkeit garantiert. Das ist vor allem im Sommer von Vorteil, um die eigenen vier Wände am Abend etwas abkühlen zu lassen. Die hohe Reiß- sowie Stoßfestigkeit gewährleistet, dass die Fliegengitter auch langfristig für Schutz vor ungebetenen Gästen sorgen. (BN)

Mehr Platz für mich – Raumspartreppen sind flexibel, komfortabel und trittsicher

Fotos: epr/Treppen Intercon

Entscheidet man sich dafür, eine neue Treppe einzubauen, ­fallen im Zuge der Auswahl einige wichtige Entscheidungen an: vom zu beachtenden Grundriss und baurechtlichen Vorschriften über die Bauart bis hin zu den gewünschten Materialien und der Farbgebung. Und auch der Sicherheitsaspekt darf nicht außer Acht gelassen werden, denn schließlich soll eine Treppe nicht nur gut aussehen und zwei Etagen aufs Schönste miteinander verbinden, sondern auch sicher und angenehm zu begehen sein.

Raumspartreppen gibt es in vielfältigen Farb-Ausführungen, sodass sie sich immer passend zum individuellen Einrichtungsstil auswählen lassen.

Wie sich zwei Ebenen besonders fili­ gran, stilvoll, großzügig und komfortabel und trotzdem platzsparend verbinden lassen? Raumspartreppe heißt die clevere Lösung, die Freiräume schafft, indem sie so wenig Platz wie nötig beansprucht und so viel Raum wie möglich bietet. Mit ihrer äußerst flexiblen Bauweise und dem geringen Platzbedarf fügen sich qualitativ hochwertige und sicherheitsgeprüfte Raumspartreppen, die dank Systembauweise problemlos im Do-it-yourself-Verfahren montiert werden können, dezent in jedes Umfeld ein. Durch die vielfältigen Farbausführungen lassen sich die Treppen immer passend zum individuellen Einrichtungsstil auswählen. Aber auch prägnante optische Akzente können durch die Farbgebung gesetzt werden – ganz nach Gusto. Vor allem beim Umbau oder Dachausbau machen Raumspartreppen eine mehr als gute Figur: Ob Sambatreppe, Spindeltreppe, ob mit vielen oder wenigen Stufen oder mit speziellen Setzstufen versehen, mit Material-Mix-Geländer oder ohne, gewendelt, als Wangentreppe oder Mittelholmtreppe, aus massiver Fichte oder Buche in edlem Braun oder puristischem Weiß – das Portfolio von Treppenspezialisten könnte vielseitiger nicht sein. Alle Treppenmodelle

Raumspartreppe heißt das Zauberwort, das einen komfortablen Auf- und Abstieg – hier mit cleverem Handlauf – gewährleistet.

lassen sich bequem im Internet bestellen, werden kostenlos geliefert und verfügen dabei stets über den besten Preis – die „Gleicher-Preis-Garantie“ macht’s möglich. Wer sich vorab ein Bild in natura machen oder die Treppen sogar begehen möchte, der kann dies in großzügig angelegten Treppenausstellungen jederzeit tun. (HLC)


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Advertorial

NORDHAUS – das Kürtener Familienunternehmen mit über 90-jähriger Bautradition

Als einer der traditionsreichsten Fertighaushersteller Deutschlands erfüllt NORDHAUS seit 94 Jahren den Traum vom Eigenheim. Dabei hat NORDHAUS stets die Natur zum Vorbild und kombiniert sie mit traditioneller Handwerkskunst und innovativen Ideen. Das Motto der Unternehmerfamilie Brochhaus, die bereits in dritter Generation im Unternehmen tätig ist, lautet stets „Qualität aus Überzeugung“. Mittlerweile hat sich das aus einem Handwerksbetrieb stammende Unternehmen zu einem mittelständischen Unternehmen mit 65 Mitarbeitern und nochmal so vielen in regionalen Partnerunternehmen (Heizung, Sanitär, Elektro usw.) entwickelt. So werden jährlich rund 50 Häuser am Standort in Kürten produziert. Neben den Musterhäusern am Werkstandort Kürten, ist das Unternehmen in den Musterhaus-Ausstellungen in Köln, Wuppertal und Mülheim-Kärlich vertreten. Fertighäuser gelten mittlerweile als besonders nachhaltig, ökologisch und energieeffizient. Geschäftsführer Holger Cürten ergänzt: „Umweltbewusst bauen – das bedeutet heute, Energie zu sparen, gesund zu wohnen und gleichzeitig natürliche Ressourcen zu schonen. Nachhaltig bauen – nachhaltig wohlfühlen. Auch architektonisch bleiben keine Wünsche offen. Jedes NORDHAUS wird individuell nach den Wünschen der Bauherren geplant.“ Jedes NORDHAUS wird hier in der Region, an unserem Werksstandort in Kürten von ausgebildeten Fachkräften produziert. Es werden ausschließlich hochwertige Materialien, vorwiegend Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, verwendet.“ Die langjährige Erfahrung von NORDHAUS mit Effizienzhäusern und modernster Haustechnik hat für die Bauherren den Vorteil, dass sie ein

güteüberwachtes Eigenheim errichten lässt, mit entsprechenden Fördermöglichkeiten aus öffentlichen Mitteln

Hauseckdaten: Wohnen/Essen/2 Schlafzimmer/ 1 Ankleide/1 Dusch-Bad/1 Gäste-WC Gesamtfläche ca. 123 qm

Neues Musterhaus Am Werksstandort in Kürten entsteht derzeit ein neues Musterhaus, ein Bungalow, der durch seine außergewöhn­ liche und auffallend moderne Architektur besticht. Ob aus Komfortgründen oder alters­ bedingt, dieser Bungalow ist ein ideales Beispiel für die Kombination von Wohnkomfort auf einer Ebene mit kurzen Wegen, gepaart mit einem extravaganten Design. Alle wesentlichen Räume des täglichen Lebens wie die Küche, das Wohn-/Esszimmer und auch das Schlafzimmer sind schnell und komfortabel zu erreichen. Weitere Informationen zum Musterhaus stehen allen Interessierten zur Verfügung unter © www.nordhaus.de/produkt/ musterhaus-bungalow-kuerten/

NORDHAUS Fertigbau GmbH, Broch 2, 51515 Kürten, Telefon: 02268/9144-0 Öffnungszeiten Montag bis Samstag 12 bis 17 Uhr (oder nach Vereinbarung)

Musterhaus Stadtvilla in Kürten


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Alles andere als gewöhnlich – gerumpelte Pflasterklinker

Nicht nur im, sondern auch vor dem Haus stehen die Zeichen auf Design. Schließlich soll das Eigenheim vom ersten Moment an überzeugen. Pflasterklinker haben sich hier seit Jahrhunderten bewährt, vereinen sie doch zahlreiche Vorteile in sich. Das Naturprodukt aus gebranntem Ton ist nicht nur absolut robust, es punktet auch optisch und lässt sich auf vielfältige Weise verlegen. So erzeugen unter anderem gerumpelte Pflasterklinker spannende Effekte. Sie versprühen den Charme eines Altstadtpflasters und überzeugen durch ihre authentische Ausstrahlung. Besonders im Waal- oder Dickformat stellen sie einen echten Hingucker dar. Diese sind in den Größen 204 x 50 x 67 beziehungsweise 204 x 67 x 67 Millimetern verfügbar und damit deutlich schmaler als das Standardformat 200 x 100 x 52 Millimeter. Eine Möglichkeit der Verle-

gung, für die gerumpelte Pflasterklinker optimal geeignet sind, ist beispielsweise der Fischgräten-Look. Durch die Anordnung im 45 Grad Winkel erzielen gerumpelte Pflasterklinker nicht nur eine ganz eigene Wirkung, sondern sind aufgrund ihrer hohen Verbundwirkung auch besonders standfest. Übrigens: In Sachen Langlebigkeit überzeugt das nachhaltige Naturprodukt auf ganzer Linie. Es überdauert nicht nur Generationen, sondern ist auch zu 100 Prozent wiederverwendbar. Wünscht man sich also eines Tages einen neuen Look im Außenbereich, wählt man einfach einen anderen Verband oder kombiniert die bestehenden Steine mit weiteren Modellen. Auch ihre Pflege gestaltet sich denkbar bequem – Sonne und Regen übernehmen die Reinigung des charaktervollen Werkstoffes. (DR)

Foto: epr/Vandersanden Deutschland

Um uns in den eigenen vier Wänden rundum wohlzufühlen, legen wir viel Wert auf eine individuelle, gemütliche Einrichtung. Stilvolle Möbel, Teppiche und Dekoelemente lassen Flair in die eigenen vier Wände einziehen, doch auch beziehungsweise gerade dem Boden kommt viel Aufmerksamkeit zu. Ein wahrer Klassiker ist hier das Fischgrätenparkett, welches jedem Raum einen persönlichen Charakter verleiht. Wer sich diesen Look auch für den Außenbereich wünscht, findet in gerumpelten Pflasterklinkern sein Glück.

Ein Außenbereich, der sich sehen lassen kann: Gerumpelte Pflasterklinker lassen Flair einziehen.

Leckereien vom Gartenbuffet – frisch und ökologisch unbedenklich – Obst und Gemüse aus dem eigenen Hochbeet

Foto:s epr/ Buttazoni GmbH

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist ungebrochen. Immer mehr Menschen legen Wert auf die Herkunft von Kleidungsstücken, entscheiden sich für Möbel aus Altholz und setzen auch im Lebensmittelbereich auf den Faktor „aus ökologischem Anbau“. Die sicherste Variante: Obst und Gemüse einfach selbst anbauen.

Hochbeete bringen besonders reiche Ernten hervor und das Beste: Eigens angebautes Gemüse ist ökologisch absolut unbedenklich.

Gärtnern erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Während man mit Händen und Schaufeln in der Erde buddelt, Samen einpflanzt und die Gießkanne füllt, rückt der Alltag in weite Ferne. Neben frischer Luft und körperlicher Betätigung locken zudem reiche Er-

träge. Selbst angebaute Köstlichkeiten wie Feldsalat, Spinat und Erdbeeren sind nicht nur völlig unbedenklich, sondern schmecken auch noch besser als die Varianten aus dem Supermarkt. In einem Hochbeet finden verschiedenste Sorten die optimalen Wachstumsbedin-

gungen vor. Es ermöglicht nicht nur ein rückenfreundliches und bequemes Arbeiten im Stehen, sondern nimmt auch nur wenig Platz ein. Darüber hinaus bringt es dank seines ausgeklügelten Schichtsystems aus Zweigen, umgedrehtem Rasenboden, Laub, Kompost und Gartenerde besonders üppige Ernten hervor. Denn: Die Zersetzungsprozesse eines frisch befüllten Hochbeets erzeugen Wärme und erhöhen auf diese Weise die Bodentemperatur um bis zu acht Grad. Dadurch wird nicht nur die Anbausaison verlängert, sondern auch das Wachstum der Pflanzen beschleunigt. Die Rotte setzt zudem wertvolle Nährstoffe frei, wodurch auf zusätzliches Düngen in der Regel verzichtet werden kann. Mit einem neuen Hochbeet gibt es jetzt einen individuell zusammenstellbaren Gartentraum: Es ist wärmeisoliert und wird dank einer Abdeckung zur attraktiven Hochbeet/ Frühbeet-Kombination, die das ganze Jahr über genutzt werden kann. Um auch extremen Witterungsbedingungen wie Schnee standzuhalten und Verrottungsbeständigkeit zu garantieren, bestehen die Außenwände aus isolier-

ten Stahlpaneelen, die mit einer Spezialbeschichtung überzogen sind. Ein praktischer Online-Konfigurator führt Schritt für Schritt durch die verschiedenen Optionen, anhand derer das Basis-Modell, welches in zwei Größen und vier Optiken zur Verfügung steht, um die gewünschten Komponenten erweitert werden kann.  (DR)

Hochbeete sorgen nicht nur für reiche Erträge, sie nehmen auch wenig Platz ein und passen in jeden Garten.


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Architura – High-End-Architektur aus dem Bergischen Land Woher, wenn nicht aus Bergisch Gladbach, einer von Menschen wie Gottfried Böhm geprägten Stadt, könnte eine neue Architekturzeitschrift kommen? ARCHITURA, ein Regionalmagazin für Architektur, Garten und Lebensart, hat hier Anfang 2017 das Licht der Welt erblickt – und ist in mehrfacher Hinsicht eine Symbiose. Im Mittelpunkt steht der architektonisch hochwertige Wohnungsbau, ergänzt um Gartengestal-

tung. Abgerundet wird dies durch das Ressort „Lebensart“, in welchem Manufakturen, Künstler, Restaurants und Hotels aus der Region vorgestellt werden. Das Magazin zeichnet sich durch seine designorientierte und klare Optik aus. Der Eyecatcher sind die (häufig) großformatigen Bilder professioneller Architektur-Fotografen. Ziel ist es, Inspirationen zu liefern. ARCHITURA macht aufmerksam auf interessante Hersteller, Architekten und Handwerker und liefert auch den einen oder anderen Tipp für eine besondere Freizeitgestaltung. Symbiotisch ist auch das Miteinander von Printmagazin und Online-Inhalten. Vor allem für Unternehmen, die sich an eine styleaffine und solvente Zielgruppe richten, bietet die Kombination von

Fotos: epr/Buschbeck

Faszinierender Feuerzauber – Hochwertige Feuerschalen sorgen für tolle Momente im Außenbereich

Nicht nur optisch ein Highlight – dank des integrierten Grillrosts eignet sich die MagnesitFeuerschale auch als Gaumen-Verwöhner.

Die Flammen knistern und zaubern ein flackernd-buntes Lichtspiel in die Dunkelheit – ein lauer Sommerabend im Garten oder auf der Terrasse wird mit einem Feuer perfekt. Feuerschalen sorgen für vielfältige Möglichkeiten, sich diese Stimmung in den Außenbereich zu holen. Denn hier werden mindestens vier von fünf Sinnen verwöhnt: Ob wir die Flammen sehen, hören, spüren oder riechen – die Kombination macht’s und lässt uns schöne Stunden erleben. Und auch der fünfte Sinn wird auf Wunsch aktiviert: Einige Modelle lassen sich sogar als

Grill bestens nutzen. Egal für welche Variante man sich entscheidet, Feuerschalen überzeugen durch ein stilvolles Äußeres und erstklassige Material- sowie Verarbeitungsqualität. Neben rustikalen Eisen-Varianten erfreuen Magnesit-Modelle auch Grillfans in besonderem Maße. Wer optisch ein ganz besonderes Highlight setzen möchte, der entscheidet sich für exklusive Fireglobe-Feuerschalen beziehungsweise -Feuerkugeln. Diese vereinen spezielle Formen und Motive, durch die der Flammenschein eine einzigartige Note erhält.  (BN)

Inhalten und Interaktionen ein großes Potenzial. Die gesamte digitale Klaviatur wird genutzt – von Blog über Facebook bis Instagram. Für dieses Konzept stehen auch die Köpfe dahinter: Birgit Franke, Thomas Hartmann und Dr. Oliver Schillings. Die ersten beiden Ausgaben von ARCHITURA sorgten jetzt, unter an­ derem auf der Internationalen Möbel­ messe und im Museum für Moderne Kunst, für viel Aufmerksamkeit. Bereits seit der zweiten Ausgabe ist ARCHITURA

Medienpartner des renommierten „red dot design awards“. Für Freunde besonderer Architektur liegen 10.000 Exemplare in der Region Köln/Bonn an ausgewählten Adressen zur Abholung bereit. Und die Erfolgsgeschichte geht bereits weiter. Anfang Juni erscheint in Hamburg die nächste Regionalausgabe. Weitere Standorte sind geplant – man darf gespannt bleiben! (OS) Weitere Informationen unter © www.architura.de

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WM-würdiger Rasen – Moderne Bewässerungssysteme kreieren Grünflächen nach Stadionart Ab Juni ist es wieder soweit – Russland lädt als Gastgeber zur 21. Fußball-Weltmeisterschaft. Wenn Boateng, Neymar und Kane mit ihren Mannschaftskollegen aus dem Spielertunnel treten, sind alle Blicke auf sie gerichtet. Damit das sportliche Großevent ein voller Erfolg wird, ist neben einer peniblen Planung besonders eines wichtig: ein WM-würdiger Rasen. Greenkeeper Konkurrenz und stehen in verschiedensten Ausführungen zur Verfügung. Sie bewässern jede Fläche optimal, vom kleinen Grundstück

Fotos: epr/Rainpro

Automatische Bewässerungsanlagen kreieren perfekte Grünflächen im heimischen Garten. Die zukunftsweisenden Systeme machen jedem

Die automatischen Bewässerungsanlagen erkennen, wie viel Feuchtigkeit der Rasen benötigt. Dadurch werden Wasser- und Energiekosten eingespart.

bis hin zur größeren Parkanlage – und das dank des stetig weiterentwickelten Turbinenantriebs völlig geräuschlos. Das Praktische: Da der Vorgang komplett automatisch erfolgt, kann sich der Gärtner entspannt zurücklehnen. Statt Gartenschlauch und Gießkanne braucht er nur noch sein Handy, denn die Bedienung des Systems erfolgt bequem über die passende App. Ganz nebenbei erhält er eine Rasenpflege, die optimal auf die gegebenen Bedingungen zugeschnitten ist. Auf diese Weise wird die Grünfläche weder überwässert, sodass keine Lachen entstehen, noch zu wenig gegossen, was zu Dörrflächen führen würde. Nicht einmal in der Urlaubszeit muss für Ersatz gesorgt werden, denn das System lässt sich auch aus der Ferne bedienen. Sollte es wider Erwarten zu einem heftigen Regenschauer kommen, erkennt ein optional erhältlicher Sensor den Wetterumschwung und passt seine Einstellung selbstständig an. Dadurch ist sichergestellt, dass nichts von dem wertvollen Nass verloren geht. Im Gegenteil: Eine weltmeisterliche Effizienz wird bei diesem

Die Bewässerungsanlage arbeitet zuver­ lässig und geräuschlos, während sich der Hobbygärtner ganz entspannt anderen Aufgaben widmen kann.

System großgeschrieben. Alle Anlagen werden vor Inbetriebnahme optimal justiert und verbrauchen nur so viel Wasser, wie der Rasen zum gegebenen Zeitpunkt benötigt – übrigens weitaus weniger als beim Gießen per Hand. Mit einer professionellen Bewässerung erstrahlt das Gras schon bald in neuem Glanz und macht jedem Stadionrasen Konkurrenz.  (DR)

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Foto: epr/terra-S

Praktische Helfer für das Gartendesign – flexible Gartenprofile

Mehr Struktur und Übersicht: Materialien wie Rasen, Gartenerde und Steine werden sauber voneinander getrennt.

Mögen es die einen im Garten lieber natürlich, präferieren andere mehr Struktur und Übersicht. Für ein geordnetes Bild bieten sich praktische Gartenprofile an. Entstehen kann ein Design mit geschwungenen Pflanzenbögen, farbenprächtigen Blumeninseln sowie perfekt abgegrenzten Wegen. Im Sortiment gibt es biegbare Profile in der Standardlänge 240 Zentimeter sowie vorgebogene Profile in verschiedenen Durchmessern für kreisförmige Einfassungen. Aufgrund seiner Wellenprofilierung besticht ein Modell beispielsweise durch sehr hohe Stabilität. Bei einer anderen Variante präsentiert sich

der obere Teil mit einer glatten Oberfläche. Der Vorteil: Die Profile verhindern, dass sich Wurzeln und Unkraut ausbreiten sowie ausufernder Rasen Grenzen verwischt. Die Einfassungen aus wahlweise Aluminium, verzinktem Stahl, Antik- oder Edelstahl sind weiterhin besonders witterungsbeständig, langlebig und formstabil. Für die Verlegung werden die Objekte einfach mit einem Kunststoffhammer ins Erdreich eingebracht oder in Beton versetzt. Beide Profile bestechen durch eine abgerundete Oberkante, die Verletzungen der Bewohner oder auch Schäden am Rasenmäher verhindert.  (HLC)


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Barrierefrei und designstark – Wandablauf lässt Duschwasser elegant verschwinden Eine Dusche weckt die Lebensgeister und tut Körper und Seele gut. Ärgerlich nur, wenn das Wasser langsam oder gar nicht mehr abfließt und sich in der Duschtasse staut – wobei Lotion- und Seifenreste zudem die Rutschgefahr erhöhen. Bei begehbaren Duschen, die gerade beim altersgerechten Bauen voll im Trend liegen, verschärft sich das Problem: Führt das Gefälle nicht direkt zum Abfluss oder ist dessen Fassungsvermögen zu gering, kann mitunter das ganze Badezimmer überschwemmt werden. Befliesen, die dann nahezu unsichtbar mit der Badgestaltung verschmilzt, sowie ein Modell in dreidimensionaler Wellenoptik. Jede Blende gibt es darüber hinaus als Variante mit einer LED-Lichtleiste, die beim Duschen für stimmungsvolle Beleuchtung sorgt. Die Farbe wechselt automatisch, kann aber auch individuell gewählt werden. Ob für den Nass- und Trockenbau oder mit Einbauboard und Gefällekeil – der Wandablauf lässt sich schnell und sicher montieren, und zwar unabhängig davon, um welche Einbausituation es sich handelt. Gummierte, höhenverstellbare Montagefüße gewährleisten nicht nur eine perfekte Justierung, sondern auch gute Schallschutzwerte. Selbst Reinigung und Pflege sind ein Kinderspiel:

Die LED-Lichtleiste sorgt für eine stimmungsvolle Beleuchtung im Bad.

Einfach die Ablaufblende entfernen und den Geruchverschluss zum Säubern entnehmen – schon steht einem frischen, hygienischen Duscherlebnis nichts mehr im Wege. (MF)

Fotos: epr/KESSEL

Eine besonders raffinierte Möglichkeit, verbrauchtes Duschwasser abzuführen, bieten Wandabläufe. Anders als ein Punktablauf oder eine Rinne beeinträchtigen sie weder die Optik des Bodenbelags noch werden sie zur Stolperfalle – das wertet das Ambiente auf und erhöht die Sicherheit. Dazu wurde eine neue Lösung für die Gestaltung barrierefreier Badezimmer entwickelt: Ein Wandablauf ist dank der geringen Einbauhöhe von nur 80 Millimetern zur Fliesenoberkante sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung geeignet und punktet zudem mit einem ausgezeichneten Design. Zur Auswahl stehen mehrere Ablaufblenden aus Edelstahl, darunter zwei in glatter Ausführung für unterschiedliche Fliesenstärken, eine zum

Der Wandablauf ist sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung geeignet.

Ab durch die Wand: Scada führt verbrauchtes Duschwasser elegant ab und punktet zudem mit einem ausgezeichneten Design.

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ALT

U E N w ir

d

Machen Sie mit!.

Schicken Sie uns die Vorher-Nachher-Bilder Ihres Renovierungsprojekts! Ob Küche, Bad, Wohnzimmer oder Garten, es gibt immer den einen Bereich, den man schon lange umgestalten wollte. Steht der Entschluss und der ersehn­ te Wunsch geht in Erfüllung, dann wird es spannend. Für einige Zeit womöglich staubig und laut, dafür in netter Gesell­ schaft mit den Handwerkern – der Umgestaltungsprozess ist in vollem Gange. Stück für Stück begleiten wir die Renovie­ rung ungeduldig mit, erst wer­ den die neuen Fliesen enthüllt, die Wand bekommt eine neue Farbe und schließlich stehen die Möbel im Raum.

AKTION: ALT WIRD NEU! Schicken Sie uns eine E-Mail (heider@heider-medien.de) oder einen Brief unter dem Stichwort „ALT wird NEU“ an die Redaktion (Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach) mit Ihren Umbaufotos und, wenn Sie mögen, einem kurzen Text dazu.

Können Sie sich an das Gefühl erinnern, als Sie den neuen Bereich endlich bewundern konnten? Ist Ihnen dieser „Wow-Effekt“ noch präsent? Oder erinnern Sie sich, wie Sie dort Ihren ersten Kaffee ge­ trunken und sich rundum wohl und glücklich gefühlt haben?

(AH) Fotos: Privat

Dann schreiben Sie uns! Lassen Sie unsere Leser an Ihrem Umbau teilhaben. Wir freuen uns auf Ihre Vorher-Nachher-Bilder! 

TEILNEHMEN LOHNT SICH! Jeder Einsender erhält als Dank ein Buch aus unserem Verlag. Die interessantesten Projekte wählt unsere Redaktion aus und veröffentlicht diese in den nächsten Ausgaben. Wir sind gespannt!

Kaum wiederzuerkennen: Grün-braune Fliesen mit Blu­ menmuster, ein wuchtiger Komplex von Badewanne und Duschkabine, wenig Stauraum – kurzum ein typisches Bad der 1980er-Jahre weicht dem hellen, modernen Stil. Das neue Badezimmer wirkt einladend und unweit größer.

Der lange Spiegel sowie das rechteckige Waschbecken sor­ gen für Tiefe, Bidet und WC wirken so schlanker und der Kontrast zwischen den hellen Wandfliesen und den dunk­ len Fliesen in Parkett-Optik sorgt für eine moderne und zugleich warme Atmosphäre. Anzeige

IMPRESSUM Die „Bergische Zeitung Bauen Wohnen Leben“ ist die regionale Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region sowie Verbraucherinformationen rund ums Haus.

Mail: bz-bauen-wohnen-leben @heider-verlag.de www.heider-medien.de

Regionale Redaktion: Agentur Strothmann GmbH, Bergisch Galdbach (ES/BK)

Geschäftsführung: Hans-Martin Heider (v. i. S. d. P.) Roberto Heider

Weitere redaktionelle Mitarbeit: Maike Franke (MF) Alessia Heider (AH) Highlights Communication (HLC) Carolin Mananis (CM) Benjamin Nelles (BN) Dina Römelt (DR) Alexander Schiele (AS) Dr. Oliver Schillings (OS) Nadine Weiß (NCW) Meike Worms (MW)

Kostenlose Haushalts­ verteilung in den Kreisen Rhein-Berg (106.000 Exemplare) sowie Oberberg (50.000 Exemplare)

Grafik und Druck: Heider Druck GmbH, Bergisch Gladbach Artdirector: Tanja Giebel

Weitere Verteiler: Inserenten erhalten Freiexemplare zur weiteren Verteilung

Dieter Koch Telefon: (0 22 02) 1 09 32 40 koch@heider-medien.de

Verlag: Joh. Heider Verlag GmbH Paffrather Straße 102–116 51465 Bergisch Gladbach Telefon: 0 22 02 / 95 40 0 Telefax: 0 22 02 / 2 15 31

Markus Frings Telefon: 0 22 02 / 95 40-485 Mail: frings@heider-medien.de

Mediaberatung:

Birgit Stumm Telefon: 0 22 02 / 95 40-334 Mail: stumm@heider-medien.de

Gerichtsstand: Bergisch Gladbach HRB 45525 www.heider-mediaservice.de/ bz-bauen-wohnen-leben


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Frisches Popcorn in der Hand, die 3-D-Brille auf der Nase und knisternde Spannung, sobald der Vorspann beginnt – das Kinoerlebnis auf der Couch wird immer beliebter. Moderne Soundbars steuern den richtigen Ton dazu bei – für einen Filmgenuss in Kinoqualität. Hersteller von High-End Hi-Fi-Geräten haben eine Soundbar entwickelt, die den Ton bei TV- und Filmwiedergabe deutlich aufwertet. Hiermit lässt sich auch Musik in Hi-Fi-Qualität genießen – und das auf dem Niveau einer Stereoanlage der gehobenen Klasse. Im Vergleich zu herkömmlichen Surround-Anlagen ist die neue Generation enorm kompakt: Mit 110 Zentimetern Breite garantiert sie auch sehr großen TV-Modellen sicheren Stand. Das große Volumen bietet Raum für ein echtes Drei-Wege-System – inklusive eines Subwoofers, der nach unten abstrahlt. Der integrierte Digitalverstärker erreicht eine Musikleistung von insgesamt 500 Watt. Die Anlage bringt alle nötigen An-

Foto: epr/Nubert electronic GmbH

Die Soundbar hat geöffnet – Neues Hi-Fi-System verspricht Heimkinogenuss vom Feinsten

Die Soundbar kommt mit einer kompakten Infrarotfernbedienung, über die sich wichtige Bedienvorgänge direkt vornehmen lassen.

schlüsse und Kabel mit. Ebenso sind Wireless-Zuspielungen, etwa vom Smartphone oder Tablet, mit entspre-

chenden Adaptern möglich. Die Anlage ist damit ein vollwertiges Heimkino-Soundsystem, eine Musikanlage

mit audiophilem Anspruch und zudem noch ein praktischer Standsockel für den Fernseher.  (NCW)

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In der nächsten Ausgabe lesen Sie:

• Smart Home – das mitdenkende Haus gut absichern • Sturm- und Wasserschäden – Präventive Maßnahmen zur Reduktion des Schadens • Geschickter Umbau nach Auszug der Kinder – oder: Wie ich schon beim Einzug für später plane … • Service: So kommen Sie zur Baugenehmigung

Erscheinungsdatum: 14.7.2018


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Foto: Simone Warnke

Leichtes Frühlingsgericht

Pfannkuchen mit grünem Spargel und Burrata Jetzt ist es wieder soweit: Der erste Spargel ist im Handel und viele von uns freuen sich auf den leichten Genuss dieses edlen Gemüses. Probieren Sie doch mal dieses besonders schmackhafte Rezept für zwei Personen aus.

ILLUSTRATION: Clara Pauly

Aus den obengenannten Zutaten den Pfannkuchenteig vorbereiten. Dazu Mehl und Milch verquirlen, nacheinander die Eier und das Salz dazugeben, sodass ein klümpchenfreier Teig entsteht. Anschließend mindestens 20 Minuten abgedeckt stehen lassen.

In der Zwischenzeit Wasser für den Spargel aufsetzen. Die Enden des Spargels abschneiden und die die Stangen dann halbieren. Im Salzwasser bissfest garen. Nun etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und mit einer Kelle Teig für den ersten Pfannkuchen dann darin ver-

In den 1960er-Jahren war noch Vieles betulicher, Alles ­ weniger hektisch und wir Handwerker hatten die Zeit, uns noch intensiver um die gute und treue Privatkundschaft zu kümmern. Übrigens wussten Sie, dass schon mein Vater Boden­ leger war (Anm.: das Unternehmen ist der Redak­ tion bekannt) und sich mit ganz besonderer Hingabe der zahlreichen Fußbodenprobleme seiner privaten Kundschaft widmete? Damals wurde dem ehrbaren Handwerk oft noch mehr Respekt gezollt und die Versorgung der Handwerker mit Speisen und Getränken war in a ­ ller Regel vorbildlich. Die Menschen freuten sich, wenn wir kamen und das große Ereignis, z. B. ein neuer Küchenfuß­boden, wurde nach Fertigstellung stets gebührend ge­feiert. Mein Vater war neben seinem handwerklichen Können und seinem Fleiß ganz besonders auch mit dem typischen ­Humor der Bergischen ausgestattet. Und so habe ich folgende Geschichte mehr als einmal selbst erlebt: Die Bodenbeläge eines Herstellers aus unserem Sortiment wurden auf der Oberseite stets mit einem großzügi-

teilen. Beginnen sich die Ränder zu färben, vorsichtig den Teig mit einem Pfannenwender auch auf der anderen Seite – hier wieder etwas Butter dazugeben – braten. Damit beide Seiten schön goldgelb werden, können sie nun einen sauberen, etwa gleichgroßen Topf obendrauf stellen. Genauso mit dem restlichen Teig verfahren. Zum Belegen der Pfannkuchen den Frischkäse gleichmäßig darauf streichen, kleingeschnittenen Schnittlauch dazugeben und den Spargel auf eine Hälfte legen. Abschließend darüber den Bur­rata aufschneiden und verteilen und die andere Hälfte darüber klappen. (AH)

gen Stempel des Herstellers ausgeliefert. Wischte man mit einem feuchten Lappen darüber, war der Stempel schnell verschwunden. Bei der Arbeit konnte man meinem Vater schon am Gesicht ansehen, wenn er glaubte, in der Chefin des Hauses ein neues „Opfer“ gefunden zu haben. Ging es dem Ende der Verlegung entgegen, stand die quälende Frage der besorgten Hausfrau förmlich im Raum, bis sie es irgendwann nicht mehr aushielt und meinen V ­ ater nach besagtem Stempel fragte, der ja jetzt deutlich und gut sichtbar in der Mitte des Raumes auf dem schönen ­neuen Boden prangte. „Geht der Schriftzug auch wieder weg?“, hörte man zaghaft aus Richtung der Zimmertür. „Das ist ein Ausstellungstück von der Messe, der geht nicht weg, aber dafür gibt es 10 % Nachlass“, antwortete daraufhin mein Vater verschmitzt. Es kam tatsächlich vor, dass die Hausherren daraufhin überlegten, wie der Stempel wohl am besten abzu­decken wäre: „Ein Teppich, der wird uns schon retten“, war da oft die letzte Hoffnung. Der Spaß nahm Gott sei Dank ­immer ein gutes Ende, als mein Vater die Situation aufklärte und für Entwarnung bei der Kundschaft sorgte. Ernsthaft böse war dann keiner mehr, aber der Eine oder Andere hat möglicherweise dem Nachlass von 10 % hinterhergetrauert. Neulich hatten wir wieder einmal einen Küchenfußboden im Bergischen zu er­neuern. Es dauerte nicht lange, bis im Büro das Telefon schellte und unser neuer Lehrling mich

völlig ­außer sich anrief: „Chef, der Belag hat einen Fehler, da ist mitten drauf ein Abdruck!“ Da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, dürfen Sie nun mal raten, was ich geantwortet habe. Tschüss, wir sehen uns!

Liebe Leser, an dieser Stelle möchten wir ­regelmäßig Anek­ doten aus dem Handwerk erzählen, die sich tatsächlich so oder ähnlich zugetragen haben. Schreiben Sie uns, wenn Sie selbst einen Handwerksbetrieb haben und Erlebnisse dieser Art erzählen können. Wir freuen uns auf Ihre Post. Anschrift der Redaktion: Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach E-Mail: heider@heider-medien.de

Marktplatz Ihr Mediaberatungsteam Bauen Wohnen Leben: Dieter Koch Telefon: 0 22 02 / 1 09 32 40 dieter.koch@heider-medien.de Birgit Stumm Telefon: 0 22 02 / 95 40-334 stumm@heider-medien.de

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Bergische Zeitung - BauenWohnenLeben (1)  

Die „Bergische Zeitung - BauenWohnenLeben" ist im Mai 2018 zum ersten Mal erschienen, herausgebracht vom Heider Verlag Bergisch Gladbach. Si...

Bergische Zeitung - BauenWohnenLeben (1)  

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