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BatänjaVerein

Brunnen auf Batänja (Bild: Andrea Lütscher)

Der Batänja-Verein setzt sich für die Er­ haltung der ehemaligen Walser Siedlung Batänja ein. Mit diesem Leitsatz wurde der Verein im Jahr 1977 ins Leben gerufen. Er ist seinem Grundsatz bis heute treu geblieben. Die Pflege der Siedlung, die Arbeiten an Wegen, Brunnen, Zäunen sowie die immer aufwendigeren Unterhaltsarbeiten haben immer mehr Zeit und Ressourcen in Anspruch genommen. Man musste nun Wege und Mittel finden, diese Aufgaben anzupacken. Batänja liegt in einer Mulde, eingebettet am Calanda auf etwa 1450 m ü. M. Die Bergsiedlung war bis 1869 ständig bewohnt. Danach wurden die landwirtschaftVogelperspektive auf Batänja (Bild: Google Earth)

lichen Güter hauptsächlich von den Bauern aus Haldenstein für die Gras- und Weidewirtschaft genutzt. Heute dient die Siedlung hauptsächlich als Naherholungsgebiet. Die Hausbesitzer und Besucher erfreuen sich der prächtigen Natur am Haldensteiner Hausberg. Es wird wohl noch geheuet, aber mit den heutigen Maschinen und Methoden geht das Heu in der Regel noch am selben Tag hinunter ins Dorf nach Haldenstein. So haben sich denn auch die Interessen um das Dorf gewandelt. Hier hat sich der Batänja-Verein stark gemacht, damit dieses kleine Bergdorf den nachfolgenden Generationen erhalten bleibt und als typische Walser Siedlung weiterbesteht. Verschiedene Projekte wurden durch den V ­ erein initiiert und auch entsprechend mitfinanziert. So konnten immer wieder grössere Arbeiten für den notwendigen Unterhalt des Waldweges vorgenommen werden. Die Korporation Batänja als Besitzerin des Waldweges und der Batänja-Verein haben so Jahr für Jahr gemeinsam für einen guten und sicheren Zugang zum Dorf gesorgt. Besonders stolz sind wir auf den neuen Dorfbrunnen, der mit viel Einsatz erstellt wurde und seither schon viele Einheimische und Besucher erfreut hat. So entdeckt man immer wieder grössere wie auch kleinere Arbeiten, die von den Mitgliedern des Batänja-Vereins realisiert worden sind. Da all diese Arbeiten nicht nur viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch einiges kosten, hat der Batänja-Verein beschlossen, alle zwei Jahre ein Bergfest durchzuführen. Das Batänja-Fest dient – nebst dem fröhlichen Beisammensein und dem Geniessen von Speis, Trank und Musik mit dem Erlös – auch zur Erhaltung dieses 400 bis 500 Jahre alten Dörfleins. Längst hat sich dieser Anlass, der jeweils Ende Juli durchgeführt

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