E-LIVING Magazin

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ELEKTRISIERENDES

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Positive Energie ...

HERZLICH WILLKOMMEN

... kann man nie genug haben.

U

nverhofft kommt oft, heißt es. Stimmt sogar, oder zumindest manchmal. Nun lebe ich schon seit so vielen Jahren mit zwei Frauen unter einem Dach – und doch können sie mich immer wieder überraschen. Diesmal war es die digitale Frau. Als ich das Licht in einem Zimmer mit meinem mühsam anerzogenen, deutlich ausgesprochenen Befehl aktivieren wollte, folgte Alexa meinem Wunsch. Und fügte hinzu: „Übrigens lerne ich immer noch mehr über deinen Schalter. Ist er mit einer Leuchte verbunden?” Kaum ausgesprochen ahnte ich auch schon, dass nun möglich ist, was vorher nicht ging – nämlich, dass der smarte Lichtschalter in der Wand auf den direkten Befehl „Alexa, Licht an!” reagiert. Warum? Weil der Schalter eben bislang als das erkannt wurde, was er ist – nämlich als Schalter. Nun kategorisiert das System diesen und alle anderen smarten Schalter auf Wunsch als Lampe – per Zuruf oder in den gerätespezifischen Einstellungen in der Alexa-App lässt sich dies einstellen. Wunderbar. Und es kommt sogar noch besser – auch smarte Steckdosen lassen sich auf gleiche Weise nun als Lampe definieren. Die daran angeschlossenen Tisch- oder Stehleuchten mussten bisher meist ebenfalls direkt angesprochen werden – jetzt nicht mehr. Das Feature schafft also ganz neue Möglichkeiten. Einfach so. Und das ist das Schöne an smarter Technik – sie kann immer noch dazulernen. Wie Alexa selbst sagte. Sie hat mir mein Leben jedenfalls deutlich einfacher gemacht, da selbst ein gemurmeltes „Licht an!” das gewünschte Ergebnis bringt. Bleiben Sie elektrisiert!

Florian Hahn Chefredakteur

–3–

Home4Future im Standard. Alle unsere Häuser sind mit ökologischer Gebäudehülle, Photovoltaikanlage, Energiespeicher, Frischluft-Wärmetechnik und smarter Haussteuerung ausgestattet.

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INHALT 03–04/2022

06

E-LIEBLING Unser Favorit in dieser Ausgabe ist eine Architektenvilla für den Mähroboter.

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WHAT’S HOT Begehrenswertes aus den Topics Smart Home, IoT, E-Mobilität und Services.

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36

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EDITORIAL 003 IMPRESSUM 113 VORSCHAU 114

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SAVOIR-VIVRE AN DER CÔTE D’AZUR Ein traumhaftes, exklusives Anwesen mit Infinity-Pool, unweit von Monaco.

30

AUF IN DEN SMARTEN GARTEN Diese (smarten) Produkte verschaffen mehr Freizeit oder versüßen sie.

36

VEREINTE VIELFALT Intelligent gesteuerte Luxusapartments in einem 44-stöckigen Wolkenkratzer.

44

MIT KUPFER IM EINKLANG Eine durchgestylte, komfortable Villa an der Costa Brava mit tollem Wohngefühl.

58

OFFICE@HOME Homeoffices mit hohem Designanspruch und sinnvolle Technik dafür.

68

HAUSAUFGABENHILFE Die neuesten elektrischen Produkte für Ihr professionelles Homeoffice.

70

EIN NEST IN FREIER WILDBAHN Ein Domizil, umgeben von Ahornwald, bietet vollkommene Ruhe und Erholung.

82

SONNE TANKEN Das Elektroauto zu Hause weitgehend mit Solarstrom laden – so geht‘s.

84

KULT WIRD ELEKTRISCH Ein kultiges Elektroauto mit viel Platz für Kind & Kegel. Und für das Surfbrett.

88

MIT VERGNÜGEN VORANKOMMEN E-Scooter sind prädestiniert für die kurze Distanz – so wählen Sie den richtigen.

90

TOPMODERNE NACHHALTIGKEIT Ein modernes Familiendomizil mit weitgehend autarker Energieversorgung.

104

SERVICE: E-AUTO-QUARTETT Übersicht batterieelektrischer Fahrzeuge, die schon fahren oder noch kommen.

112

SPASS MIT STECKER Interessantes aus der wundervollen Welt der Gadgets – diesmal eine Minidrohne.

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82

90


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Entdecken Sie das Zusammenspiel von perfektem Komfort und maximaler Sicherheit mit unseren innovativen SmartPoolTechnologien Ospa-BlueControl® 5 Web und Ospa-BlueCheck. Per WebApp oder Touchscreen überwachen, steuern und bedienen Sie alles rund um Ihr Schwimmbad – fantastisch einfach. www.ospa.info

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E-LIEBLING In jeder Ausgabe stellen wir Ihnen hier ein besonderes Produkt für Ihr E-Living vor – diesmal eine Villa für den Mähroboter.

W

eine behutsame Anpassung des Designs gestalterisch in die Neuzeit überführt. Das Dach der Mährobotergarage besteht komplett aus pulverbeschichtetem Metall, formvollendet abgekantet wirkt es wie aus einem Guss. Es schützt den Roboter ebenso wie seine Ladestation. Dabei spielt es (fast) keine Rolle, welcher Mähroboter zum Einsatz kommt – das Einfahrtstor dürfte hoch und breit genug für alle Modelle des privaten Gebrauchs sein. Der Mähroboter muss allerdings nach dem Ladevorgang rückwärts ausparken können, damit er dann nicht innen gegen eine der dekorativ gegliederten, teakfurnierten Wände fährt. An der Frontseite gewährt ein stilvolles Rundbogenfenster Einsicht, ob jemand zu Hause ist. Nachts sogar durch warmes LED-Licht erleuchtet. Garpa, www.garpa.de

ir alle haben es gerne schön zu Hause. Warum sollte das also nicht auch für eines der Lieblingshaustiere eines E-LIVING-Haushalts gelten? Gemeint ist der Mähroboter, der Tag für Tag und eventuell auch nachts für uns schuftet, damit unser Rasen stets ansehnlich gestutzt ist. Ihm zu Ehren hat der etablierte Gartenmöbelspezialist Garpa nun eine Villa entwerfen lassen, die das wichtige Gartengerät während seiner Ladepausen vor Wind und Wetter schützt. Und dabei auch noch richtig gut aussieht. Das Design der Holzvilla „Toulon” wurde vom Lüneburger Innenarchitektur- und Designbüro Formwaende gestaltet. Der Grundentwurf der Garage ist an klassizistische Wagenremisen angelehnt, wurde jedoch durch –6–



WHAT’S HOT SMART HOME

Das 8-Zoll-KNX-Bedienpanel „Controlmicro” von Peaknx ist ab sofort auch in einer PoEVariante (Power over Ethernet) erhältlich. Es lässt sich einfacher installieren, bietet etwa den Vorteil, dass kein separates Netzteil auf der Hutschiene des Sicherungskastens nötig ist. Auch Einschränkungen durch Verkabelung und Leitungslängen werden verringert. Das Bedienpanel wird einfach an einen PoESwitch angeschlossen, der mehrere Geräte versorgen kann. Peaknx, www.peaknx.com

KNX RF macht es nun möglich, das hochflexible

Einen 360-Grad-Rundumblick ermöglicht die

Smarthomesystem KNX auch mit Funkkompo-

Outdoor-Sicherheitskamera „C8W Pro 2K” von

nenten zu betreiben – als Ergänzung bestehen-

Ezviz. Sie überwacht ihr Einsatzgebiet bei Tag

der Systeme oder neue Anlage. Strom beziehen

und Nacht – dabei liefert sie Aufnahmen in

die Komponenten von einer herkömmlichen

2K-Qualität. Und rund um die Uhr in Farbe. Die

230-Volt-Installation. Gira hat neben passenden

Kamera verfolgt Bewegungen automatisch und

Bedienaufsätzen auch einen batteriebetriebe-

benachrichtigt per App. Videos können lokal

nen „Gira KNX RF Tastsensor” im Programm, für

auf einer Micro-SD-Karte oder in der Abo-Cloud

eine flexible Platzierung. Gira, www.gira.de

gespeichert werden. Ezviz, www.ezviz.com

Manchmal geht es schneller, einen Zahlencode einzugeben, als die Tür per Handy-App zu öffnen. Das neue „Homematic IP Keypad” macht genau das in Verbindung mit dem „Türschlossantrieb” möglich. Und dank acht individueller Zahlencodes und zeitgesteuerten Zutrittsberechtigungen etwa auch für Gäste. Homematic IP, www.homematic-ip.com

E-LIVING Must have Die „Smarte Wetterstation” von Netatmo informiert aus erster Hand – misst also direkt in und vor dem Zuhause – über Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Lautstärke. Jetzt gibt es eine optionale Schutzhülle für das Außenmodul, die es vor Witterungseinflüssen behütet und die Messgenauigkeit erhöht. Netatmo, www.netatmo.com

–8–

Wie der Name schon vermuten lässt, bringt Bosch mit dem „Rauchwarnmelder II” die neue Generation an Rauchwarnmeldern für sein Smarthome heraus. Wichtigster Unterschied zu den Vorgängermodellen – die Batterie hat jetzt nur noch bis zu fünf Jahre Lebensdauer, lässt sich dafür aber austauschen. Bosch, www.bosch-smarthome.com


WHAT’S HOT SMART HOME

An Orten wie etwa Garagen, Seitentüren und Fahrradkellern ist in der

Manchmal benötigt man am Schreibtisch im Homeoffice kurzzeitig eine

Regel keine Video-Sprechanlage installiert. Genau für diese Anwen-

leicht erreichbare Steckdose. Auch USB-Ladestrom wird oft gebraucht,

dungsfälle hat Bird Home Automation mit dem „Doorbird A1121” jetzt

ist aber meist nicht dauerhaft vonnöten. Da ist das „Versa Pad” von Kopp

ein WLAN-fähiges Zutrittskontrollsystem im Programm, mit dem der

eine stilvolle Lösung – das in 80-Millimeter-Standardbohrungen einsetz-

Zugang für berechtigte Personen per Pin-Eingabe oder mit einem ent-

bare Modul bietet eine Schuko-Steckdose und zwei USB-Ports, die bei

sprechenden RFID-Transponder ermöglicht wird – relaisgesteuert für bis

Nichtnutzung unter kaum auftragenden, schiebbaren Abdeckungen ver-

zu zwei Türen oder Tore. Bird Home Automation, www.doorbird.com

schwinden. Neu auch mit USB-A- und USB-C-Port. Kopp, www.kopp.eu

Ladelösungen für Elektrofahrzeuge

Die Wallbox für Durchstarter

witty start Mit der Wallbox witty start laden Sie Ihr E-Auto einfach, sicher und effizient. Ob im Ein- oder Zweifamilienhaus, im Innen- oder Außenbereich, an der Wand oder auf dem Standfuß. witty start überzeugt mit hoher Witterungsbeständigkeit und bis 22 kW Ladeleistung.

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WHAT’S HOT SMART LIFE

Mit der „Coax Gen 2 Serie” hat Piega eine neue Version seiner Highend-

Diese neue vertikale Dunstabzugshaube wirkt zunächst nicht, wie eine

Bändchenlautsprecher vorgestellt. Sie sind mit einem weiterentwickelten

solche – eher wie ein hängender Flatscreen. Oder wie eine Wandtafel, denn

koaxialen Mittelhochtöner versehen, der ein breiteres Frequenzband be-

die satinierte schwarze Glasoberfläche lässt sich mit Tafelkreide oder flüs-

reits ab 450 Hz und damit auch den sensiblen Bereich der Gesangsstimmen

sigen Kreidestiften beschriften. Die „Screen Blackboard“ von Miele gewährt

abdeckt – für eine noch harmonischere Wiedergabe. Piega, www.piega.ch

dazu dank schlankem Aufbaus viel Kopffreiheit. Miele, www.miele.de

VIEL IM BAUCH Um die Hygiene sowie die Haltbarkeit der gelagerten Lebensmittel zu verbessern, ist der Sideby-Side-Kühlschrank „Cube 90 Serie 7” von Haier mit diversen technischen Features versehen. Etwa wird die Luft im Inneren katalysiert, was Bakterien und Moleküle zersetzt. Die „Humidity-Zone”-Schublade reguliert hingegen die Luftfeuchtigkeit und hält Obst und Gemüse bis zur doppelten Zeit frisch. Das kubische Modell ist neben der schwarzen Variante auch in Edelstahl erhältlich – beide mit Anti-FingerprintBeschichtung. Haier, www.haier-europe.com

E-LIVING Must have Neues Mitglied der „Citation”-Multiroomfamilie von Harman Kardon ist die elegante „Multibeam 1100”Soundbar. Sie vereint elf Treiber, zwei davon für Dolby Atmos nach oben gerichtet, und verleiht auf diese Weise Musik, Filmen und Spielen ein multidimensionales SurroundsoundErlebnis mit satten Bässen. Harman Kardon, www.harmankardon.de

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Panasonic hat seiner 2022er-Range an OLED-Fernsehern eine verbesserte Bildqualität spendiert. Diese liefern mehr Spitzenhelligkeit in den Modi „True Cinema“, „Cinema“, „Filmmaker“ und „Professional“ als ihre Vorgängerversionen. Auch das Farbvolumen für Blautöne konnte verbessert werden. Der hier gezeigte 65 Zoll große OLED-Fernseher „TX-65LZW984” nutzt – wie alle anderen aktuellen OLED-Modelle auch – den „Auto-AI-Modus”, der mithilfe künstlicher Intelligenz in Echtzeit die Bild- und Tonqualität automatisch optimiert. Moderne Sensoren erkennen noch dazu jetzt die Farbtemperatur der Umgebung und passen die Bildwiedergabe auch auf diesen sich verändernden Parameter an. Panasonic, www.panasonic.com


WHAT’S HOT SMART LIFE

Die neue „Deebot T10”-Reinigungsroboterfamilie von Ecovacs wartet mit weiterentwickelten Features auf. Etwa arbeitet die KI-gestützte Hinderniserkennung schneller, auch haben alle Modelle den Sprachassistenten „Yiko” an Bord. Die Reinigungsstationen der Roboter sind auf verschiedene Anwendungsbereiche ausgelegt, beim „Deebot T10 Turbo” etwa auf das Wischen. Die Station säubert seine rotierenden Wischmopps und füllt Reinigungswasser nach – für bis zu 400 Quadratmeter Wischfläche. Ecovacs, www.ecovacs.com

Alles,, was dein d E-Auto zum Laden braucht. NRGkick lädt dan nk seines ƉĂƚĞŶƟĞƌƚĞŶ ^ŝĐŚĞƌŚĞŝƚƐͲ^ƚĞĐŬĞƌƐLJƐƚĞŵƐ an allen a SchukoƵŶĚ ƌĞŚƐƚƌŽŵĚŽƐĞŶ ƵŶĚ ƐŽŐĂƌ ĂŶ ƂīĞŶƚůŝĐŚĞŶ >ĂĚĞƐćƵůĞŶ ʹ ƵŶĚ ĚĂƐ ŵŝƚ ŵĂdžŝŵĂůĞƌ Ͳ>ĂĚĞŐĞƐĐŚǁŝŶĚŝŐŬĞŝƚ ǀŽŶ ďŝƐ njƵ ϮϮ Ŭt͘ sĞƌnjŝĐŚƚĞ ĂůƐŽ ĂƵĨ ĚŝĞ ƚĞƵƌĞ ƵŶĚ ĂƵĨǁćŶĚŝŐĞ /ŶƐƚĂůůĂƟŽŶ ĞŝŶĞƌ tĂůůďŽdž͕ ŶƵƚnjĞ EZ'ŬŝĐŬ njƵ ,ĂƵƐĞ ƵŶĚ Ŷŝŵŵ ŝŚŶ ŵŝƚ ĂƵĨ ĚŝĞ ZĞŝƐĞ ŽĚĞƌ ĚĞŶ ƌďĞŝƚƐƉůĂƚnj͘ EZ'ŬŝĐŬ ŝƐƚ njƵĚĞŵ ĚŝĞ ŵŝƚ ďƐƚĂŶĚ ƐŝĐŚĞƌƐƚĞ >ĂĚĞĞŝŶŚĞŝƚ Ăŵ DĂƌŬƚ ƵŶĚ ƐĐŚƺƚnjƚ ĚŝĐŚ ƵŶĚ ĚĞŝŶ ƵŚĂƵƐĞ͗ ďƐŽůƵƚ ĞŝŶnjŝŐĂƌƟŐĞ &ƵŶŬƟŽŶĞŶ ǁŝĞ dĞŵƉĞƌĂƚƵƌƺďĞƌǁĂĐŚƵŶŐ ĂŶ ũĞĚĞƌ ^ƚĞĐŬĚŽƐĞ͕ ^ĐŚƵƚnj ǀŽƌ >ŝĐŚƚďŽŐĞŶďŝůĚƵŶŐ ƵŶĚ ǀŝĞůĞƐ ŵĞŚƌ ďŝĞƚĞƚ ŶƵƌ EZ'ŬŝĐŬ͘ /ŶƚĞůůŝŐĞŶƚĞ &ƵŶŬƟŽŶĞŶ ǁŝĞ ǀŽůůĂƵƚŽŵĂƟƐĐŚĞ Ladeberichte ǀŝĂ ĞDĂŝů͕ ŽƉƟŽŶĂůĞ OCPP <ŽŵŵƵŶŝŬĂƟŽŶ ƵŶĚ ĚĞŵŶćĐŚƐƚ ĂƵĐŚ ƉŚŽƚŽǀŽůƚĂŝŬͲŐĞĨƺŚƌƚĞƐ >ĂĚĞŶ ƵŶĚ ǀŝĞůĞƐ ŵĞŚƌ ŵĂĐŚĞŶ EZ'ŬŝĐŬ njƵŵ ǁĂŚƌĞŶ dĂƵƐĞŶĚƐĂƐƐĂ͊

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WHAT’S HOT SMART DRIVE

STILLER BAYER Ins batterieelektrische Segment der kompakten SUV startet BMW mit dem neuen „iX1 xDrive 30”. Gemäß Fahrzeugtyp hat dieser selbstverständlich Allradantrieb – seine beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse erzeugen gemeinsam eine Systemleistung von 230 kW (313 PS) bei einem Drehmoment von 494 Newtonmetern. Damit sprintet er in kurzen 5,7 Sekunden aus dem Stand auf

Das nächste Elektroauto von Polestar wird ein SUV – der Hersteller will mit dem „Polestar 3” dieses beliebte und ungebrochen wachstumsstarke Fahrzeugsegment erobern. Viel ist noch nicht über ihn bekannt – zum Launch soll er mit einem Dual-Motor-Antrieb und einer Batterie, mit der er eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern erreichen kann, ausgestattet sein. Die Weltpremiere der endgültigen Serienversion des batterieelektrischen SUV ist für Oktober diesen Jahres angekündigt, das Foto gewährt schon einmal einen ersten Eindruck. Polestar, www.polestar.com

Tempo 100 km/h. Im Unterboden befindet sich ein Fahrzeugakku mit einer Kapazität von 64,7 kWh netto, was eine Reichweite von bis zu 438 Kilometern (nach WLTP) ermöglicht. Nachgeladen werden kann an der Wallbox zu Hause mit bis zu 11 kW, optional steht ein 22-kW-Onboardlader zur Auswahl. An Schnellladepunkten sind bis zu 130 kW Gleichstrom-Ladeleistung möglich. BMW, www.bmw.de

E-LIVING Must have In einer eleganten Schwarz-/Rot-Kombination präsentiert sich der gerade neu vorgestellte „Electric Scooter 4 Pro” von Xiaomi. Er fährt auf großen 10-Zoll-Rädern, was dabei hilft, Stöße wirksamer abzufedern und einem möglichen Abrutschen besser vorzubeugen. Seine Reifen sind schlauchlos und selbstabdichtend. Reichweite: bis zu 45 km. Xiaomi, www.mi.com

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Mit dem neuen Modell „ID.4 Pro 4-Motion” erweitert VW seine batterieelektrische SUV-Produktrange um ein weiteres Modell mit Allradantrieb. Es kann mit einer Systemleistung von 195 kW (265 PS) aufwarten und bietet bessere Traktion bei Nässe, Schnee und auf losem Untergrund als der einmotorige „ID.4 Pro Performance”, auf dem die neue Allradausführung basiert. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt diese in 6,9 Sekunden, bei 180 km/h ist Schluss. Die Batterie fasst 77 kWh netto, die Reichweite beträgt bis zu 517 Kilometer (nach WLTP). VW, www.volkswagen.de


WHAT’S HOT SMART DIGITAL

Noch ist das bekannte „Tradfri”-Gateway zur Smarthomesteuerung des schwedischen Einrichtungshauses Ikea erhältlich. Doch das wird sich bald ändern, denn der Nachfolger steht schon in den Startlöchern. Diesen Oktober wird „Dirigera” in Kombination mit der ebenfalls neuen „Home Smart App” die Führung der smarten Ikeakomponenten übernehmen. Der neue Hub ist Matter-kompatibel, unterstützt mehr Produktgruppen und kann noch mehr Produkte einbinden als sein Vorgänger. Und dieses Prozedere wird dank der neuen App unkomplizierter. Ikea, www.ikea.com

Die beliebten, kompakten AmazonTablets haben nun mit der neuen Version „Fire 7” ein technisches Upgrade erhalten, das sich sehen lassen kann – die Akkulaufzeit wurde im Vergleich zur Vorgängerversion um stolze 40 Prozent verlängert, der Arbeitsspeicher sogar verdoppelt und der 2,0-GHz-Quad-Core-Prozessor ist um 30 Prozent schneller. Das handliche, leicht verstaubare Gerät wird besonders als farbiger „Kindle”-Ersatz geschätzt. Amazon, www.amazon.de

3-in-1

An richtig heißen Sommertagen frönt man zu Hause gerne dem süßen Nichtstun auf Terrasse, Balkon oder am Pool. Vor allem aber unter dem Sonnenschirm, der dort seinen wohltuenden Schatten spendet. Natürlich soll der Sonnenschutz als großflächiges Element im ausgespannten Zustand auch optisch seine Vorzüge entfalten, weshalb ein ungefährer Eindruck schon vor der Anschaffung hilfreich ist. Musste dafür früher die eigene Vorstellungskraft herhalten, hilft heute moderne Technik – die kostenfreie „AR Designer App” von Caravita setzt verschiedenste Schattenspender schon einmal virtuell an den gewünschten Platz. Caravita, www.caravita.de

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SAVOIR-VIVRE AN DER CÔTE D’AZUR

Fotos: Villa Lea – courtesy of Sky-Frame, ph Andrea Martiradonna

Auf mehreren Ebenen wurde unweit von Monaco ein traumhaftes, exklusives Anwesen inklusive Infinity-Pool in die bergige Natur eingebunden – nun thront die „Villa Lea“ über einem herrlichen Abschnitt der Côte d'Azur.

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WASSER MARSCH! Den Quell eines künstlichen Bachlaufs bildet oft ein kleiner Wasserfall. Solche gibt es bei Oase in verschiedenen Zusammenstellungen, den „Waterfall Complete Sets”. Es gibt zwei Versionen in unterschiedlichen Breiten für den direkten Wandeinbau und eine Variante für die Einbindung in ein Kiesbett. Oase, www.oase.de

T

gen Mailänder Architekturbüros betraut wurden, standen die Verbindungen zwischen Interieur und Exterieur sowie der Wunsch, dass sich das Anwesen nahtlos in seine Umgebung einfügt. Das von drei unabhängigen Bauwerken flankierte Hauptgebäude wurde tatsächlich direkt vor einen gewaltigen Felsblock gesetzt und an dessen Formgebung angepasst. Das Gebäude ist somit komplett in einen Grat aus Nagelfluh, das ist ein festes Konglomeratgestein aus Flusskieseln und Bindemittel, eingearbeitet. Mehr noch – der Felsen zieht sich zudem durch einen Teil des Erdgeschosses und bildet einen natürlichen Sockel, auf dem die beiden oberen Wohnebenen (teilweise) ruhen. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher, aber doch so harmonischer Zwiespalt zwischen dem Natürlichen und Künstlichen – zwischen dem unebenen, naturbelassenen Profil des Felsens und der strengen Geometrie des Wohnhauses mit der markanten scharfkantigen Linienführung seiner

raumhafte Lage, sagenhafter Ausblick – die „Villa Lea“ wurde hoch oben an einem Hang in der Nähe von Monaco errichtet. Von dort aus kann der Blick über die wunderschönen Buchten der Côte d’Azur bis zu den Dächern des berühmten Fürstentums schweifen. Das Hanglagegrundstück, das seinen Straßenzugang am oberen Ende hat, erstreckt sich auf stolze 4.500 Quadratmeter – und dank des terrassierten Aufbaus über mehrere Ebenen. Verbunden – und bereichert – werden diese durch üppige mediterrane Vegetation. Das berühmte Stadtviertel Monte-Carlo kann nicht nur vom Garten und durch die großen Fensterfronten des Hauses gesehen werden, es ist auch nur wenige Kilometer entfernt – für exklusives Entertainment ist also gesorgt. Im Mittelpunkt des mondänen Bauprojekts, mit dem die Architekten Massimo und Marco Donizelli des gleichnami– 16 –


(4) (1) Trotz seiner imposanten Größe fügt sich das luxuriöse Domizil harmonisch und unaufdringlich in seine Umgebung ein. Sowohl die verwendeten naturreinen Fassadenmaterialien als auch die unterirdische Ausdehnung des Wohnraums tragen dazu bei. (2) Das Anwesen erstreckt sich über 4.500 Quadratmeter und ist terrassiert aufgebaut, was herrliche Abendspaziergänge durch die unterschiedlichen Gartenebenen ermöglicht. Die Plateaus werden über idyllische Plattenpfade und Treppen erschlossen. (3) Ein Zugang führt vom höhergelegenen Parkplatz direkt zur ersten Etage des Hauptgebäudes. Dort empfängt ein modernes Bachlauf-Wasserspiel die Ankommenden vor der Haustüre. (4) Stein auf Stein bauen ist hier absolut wörtlich genommen – der Ausläufer des Nagelfluh-Grates wurde kurzerhand in die Hausgestaltung mit einbezogen und bildet nun ein Stück der Basis für die oberen beiden Stockwerke. Die steile Treppe, die vom Felsblock hinab auf die Dachterrasse führt, ist Teil des zweiten Zugangswegs vom Parkplatz zum Haus. Ein Panoramaaufzug erschließt alle Ebenen auf bequeme Weise. (5) Die Metalllamellen, die seitlich an die Terrassen anschließen, sind einerseits stilgebendes Element, andererseits sorgen sie für etwas Schatten und Lichtspiele. (6) Die seitlichen Brise-Soleils gehen auf der oberen Etage nahtlos in eine Terrassenüberdachung über.

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GRENZENLOS KOCHEN Viel Freiheit beim Kochen verspricht das Induktionskochfeld „DPI7686XP” aus der „Platinum”-Kollektion von De Dietrich dank seiner „Horizone Tech”-Kochzone, die jegliches Kochgeschirr mit bis zu 5.000 Watt Leistung flexibel erhitzt. Zwei weitere feste Heizelemente befinden sich rechts. De Dietrich, www.de-dietrich.com

tur-Zengarten untergebracht. Und ein etwa 150 Quadratmeter umfassendes, offenes Wohnareal mit Wohn- und Essbereich sowie einer großen Küche mit separatem professionellen Vorbereitungsraum. Die Küche spiegelt den stilistischen Code der Architektur wieder – ihre zentrale Kochinsel zeichnet sich ebenfalls durch ineinandergreifende Elemente auf verschiedenen Ebenen aus. Ein Beispiel ist der dunkelbraune Marmorblock, der in einen leicht wirkenden, rechteckigen Körper eingebettet ist. Diesen wiederum überragt eine freitragende Arbeitsplatte aus „Lapitec“, im Farbton „Polar White“ und mit SatinFinish versehen. Das Material namens „Lapitec“ ist ein künstlicher Stein, der aus einer Mischung natürlicher Mineralien hergestellt wird. Diese Mineralien werden zunächst bei 1.580 Grad geschmolzen und anschließend in einem speziellen Vakuum-Vibrationskompressionsvorgang verfestigt. „Lapitec“ ist in großen Platten erhältlich

Terrassen, den transparenten Glasbalustraden, naturreinen Fassadenfarben und schattenspendenenden BriseSoleils aus Metalllamellen. Den Gipfel der „Villa Lea“ markiert eine großzügige Dachterrasse, ausgestattet mit bequemem Loungemobiliar. Außerdem endet auf ihr ein spektakulärer Zugangsweg vom Parkplatz, direkt vor der Türe eines Panoramaaufzugs. Spektakulär deshalb, da er zunächst hinauf auf den großen Felsen führt, dort durch eine Art Dachgarten (eines anderen Gebäudes) und dann über eine steile Treppe hinab direkt auf das Hausdach. Ein weiterer, nicht minder interessanter Weg führt ebenfalls vom Parkplatz ausgehend an der Kontur des Grundstücks in mehreren Etappen über Treppen hinab auf einen Weg, der dann direkt in den Wohnbereich des ersten Stocks geleitet. In dieser Etage sind ein Billardzimmer, ein Weinkeller und ein Patio mit Minia– 18 –


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(1) Dank der raumhohen, rahmenlosen Glaselemente von Sky-Frame – manche sind schiebbar, die im Wohnzimmer stehen fest – scheint es, als gäbe es keinerlei Barriere zwischen Wohnraum und Exterieur. Der Blick kann von der Couch aus ungehindert auf die glitzernden Wogen der Côte d'Azur fallen. (2) Auch in der Küche sorgen die Sky-Frame-Elemente für eine maximierte Aussicht, nur diesmal in der schiebbaren Variante, da sich die Terrasse mit der Outdoor-Essgruppe davor befindet. Schiebetüren befinden sich hier zudem im Inneren, an der Verbindung zum Essbereich. Mit ihnen lassen sich unangenehme Kochgerüche vom offenen Wohnareal fernhalten. (3) Die Küche wirkt sehr kompakt, aufgeräumt und übersichtlich. Herkömmliche Großgeräte wie Ofen, Spülmaschine und Kühlschrank sind hier nicht zu sehen, auch fehlt für sie augenscheinlich der Platz. Das liegt daran, dass auf der Kochinsel tatsächlich nur gekocht wird – alle Essensvorbereitungen und sonstigen Küchenarbeiten finden in einem separaten Raum statt. Damit dient die ‚Showküche‘ auch eher den repräsentativen Zwecken. (4) In dieser Hinsicht kann sich der Küchenblock sehen lassen – in reinem Weiß fasst sein Korpus einen dunkelbraunen Marmorblock ein, der an drei Seiten aus dem Grundriss hervortritt. Diesen Überstand greift auch die mit einem Satin-Finish versehene Arbeitsplatte aus „Lapitec” auf.

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(1)

STARTKLAR MIT KLARWASSER Der neue „Deebot X1 Turbo” von Ecovacs saugt die Wohnung und wischt sie auch gleich noch aus. Soweit, so bekannt – doch wischt er nicht mehr wie seine Vorgänger mit einer oszillierenden Wischplatte, sondern mit zwei rotierenden Moppscheiben, die jeweils 180 mal pro Minute drehen und ihre Kraft nach unten richten. Ziel bei dieser Entwicklung war es, hartnäckigen Schmutz selbst auf strukturierten und unebenen Flächen besser entfernen zu können. Nach getaner Arbeit fährt der Roboter in seine Reinigungsstation zurück, wo er seine Akkus nachlädt. Währenddessen werden die beiden Wischmopps automatisch gereinigt, das dabei anfallende Schmutzwasser wird in einen Behälter abgeleitet. Aus einem anderen Behältnis wird der Wischwassertank des Roboters –auch selbstständig – aufgefüllt. Ecovacs, www.ecovacs.com

Stein setzt den Dualismus des Konzepts von Studio Donzelli fort, das Innovation und Modernität repräsentiert – er ist ein Hochleistungsmaterial, das in einem durch 25 Patente geschützten Produktionsprozess entsteht und auf Wunsch die dekorative Ästhetik von Marmor aufweisen kann.

und verbindet die Vorzüge von Feinsteinzeug, Quarz, Marmor und Granit. Das Material ist komplett durchgefärbt, auf beiden Seiten identisch, ohne separate Oberflächenvergütung – wodurch es beliebig bearbeitet werden kann, ohne die Einheitlichkeit des Erscheinungsbildes zu verändern. Zudem ist es porenfrei, hitze-, frost- und UV-beständig, kratzfest, nicht saugend und resistent gegen Schmutz, Schimmel und Bakterien, weshalb es auch noch an anderer Stelle in dieser Villa eingesetzt wurde. Der gesinterte

Die rahmenlosen, raumhohen Fensterfronten mit Schiebetüren – sie stammen von Sky-Frame – trennen den Ess- und Küchenbereich unauffällig von der Terrasse davor ab und – 20 –


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(1) Das ‚Esszimmer‘ grenzt direkt an die Küche an, die hier durch die Glastrennwand zu sehen ist. Viel Raum rundherum stellt den ovalen Esstisch mit seiner bunten Marmorplatte in den Mittelpunkt, umringt wird er von sechs bequemen Polsterstühlen, deren filigrane Drahtstruktur fasziniert. (2) Passend zu den Esstischstühlen zeigen sich die beiden Geflechtsessel mit den hoch aufragenden Lehnen im Hintergrund. Sie nennen sich „Crinoline” und wurden von der Designerin Patricia Urquiola für B&B Italia (www.bebitalia.com) entworfen. Sie flankieren ein großes Sichtfenster, das den Blick auf den natürlichen Nagelfluh-Felsen hinter dem Haus freigibt. (3) Zugleich dient der Abstand zwischen Wohnhaus und Felsen aber auch dem Tageslichteinfall – es ist also ein halb künstlicher, halb natürlicher Lichthof. Auch seitlich kann das Licht ins Haus einströmen und beleuchtet auf diese Weise Entree und Treppenhaus. (4) Inmitten des Lichthofs und eines Betts aus weißem Kies wurde ein wunderschöner Bonsai gepflanzt. Das Sichtfenster lässt sich ebenfalls öffnen, es verschwindet dabei rechts in der Wand. (5) Das offene Wohnareal im Erdgeschoss umfasst etwa 150 Quadratmeter, hier größtenteils zu sehen. Es wird von zwei „Phantom 1”-Lautsprechern von Devialet (www.devialet.com) im Wohnzimmer beschallt. (6) Der Fernblick beim Essen.

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(1) (1) Auf dem geräumigen Balkon vor Küche und Essbereich lässt sich das entspannte Sommerdiner in vollen Zügen genießen. Von dort aus kann man sogar die Dächer des monegassischen Stadtviertels Monte-Carlo sehen – wie auch aus vielen Bereichen des Gartens und diversen Zimmern des Hauses. (2) Ein besonders glanzvolles Entertainmentareal ergänzt das Erdgeschoss – ein Billardzimmer vor einem geräumigen Weinkeller. Der Billardtisch von MBM Biliardi (www.mbmbiliardi.it) steht auf elegant geschwungenen, chromglänzenden Beinen, vier Edelstahlstühle versüßen die Wartezeit auf den nächsten Stoß. Ebenso wie ein Drink aus der vielprozentigen Hausbar. (3) Der bestens ausgestattete Weinkeller stellt hinter seiner Glasfront die verschiedensten erlesenen Tropfen hinterleuchtet zur Schau. Da manche davon eine andere Temperierung verlangen, ist auch ein Weinkühlschrank integriert.

legen den Fokus so vollständig auf die visuelle Beziehung zum Horizont. Sind sie geöffnet, schaffen sie einen fließenden und bequem nutzbaren Inside-/Outside-Raum. Dieses Konzept wiederholt sich auf der obersten Ebene, die ganz dem erholsamen Schlaf der Hausherren gewidmet ist. Sie birgt neben der großen Mastersuite zwei Badezimmer, zwei separate begehbare Kleiderschränke und ein Homeoffice in sich. Die beiden Gästezimmer des Hauses samt eigenen Bädern befinden sich hingegen im Erdgeschoss, das sich teilweise unterirdisch weit über den Grundriss der oberen Etagen hinaus ausdehnt. Deshalb finden darin zudem ein Kinoraum, ein Homespa mit Whirlwanne, Dampfbad und Erlebnisdusche, ein Fitness- sowie ein PilatesRaum Platz. Und ein vollwertiges Poolhaus mit Küche und Wohnzimmer, das sich vollständig zum weitläufigen Pooldeck mit seinem Infinity-Schwimmbecken samt leicht erhöhtem Whirlpool öffnen lässt.

WÄRME ZUM ABHÄNGEN Ein schöner Abend auf der Terrasse, der nie zu Ende gehen sollte, wird allzu oft dann doch fröstelnd abgebrochen. Abhilfe schaffen hier Infrarot-Terrassenheizstrahler, die aber häufig nicht unbedingt die Gesamtästhetik aufwerten. Anders ist dies beim „Heat Meister Terrassenheizstrahler” von Blumfeldt, der wie eine Industrial-Chic-Leuchte von der Decke hängt – unaufdringlich in schwarzem Chic. Mit seinen 2.400 Watt Leistung deckt der runde Heizstrahler einen Wirkungsbereich von bis zu 48 Quadratmetern ab. Blumfeldt, www.blumfeldt.de

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AUFATMEN BEIM EINATMEN Schick, schlank und smart – so lässt sich der designpreisprämierte Luftreiniger „Breeva 700” von TCL beschreiben. Er kümmert sich mithilfe eines fünfstufigen Filtersystems, darunter ein „True Hepa H13”-Filter, um frische Luft in Räumen mit einer Grundfläche von bis zu 84 Quadratmetern. Außerdem generiert er Anionen, die der ausströmenden Luft mit dem Ziel beigemischt werden, Toxine und feinste Staubpartikel zu zerstören. TCL, www.tcl.com

(1) Es geht zwar noch höher hinaus – Stichwort: Dachterrasse – doch dies ist die oberste Wohnebene, die sich die Hausherren exklusiv für sich selbst reserviert haben. Und damit auch die Relaxmuschel auf dem Eckbalkon. (2) Zwei separate Ankleidezimmer erlauben es jedem, seine eigene Ordnung für die persönliche Garderobe zu schaffen. Auch kommt man sich morgens praktischerweise nicht in die Quere. (3) Auf der bequemen Ankleidebank sitzend kann man dank des herrlichen Ausblicks schon einmal die Zeit vergessen. Das Kopfpolster ermöglicht es zudem, ihn während einer kurzen Schaffenspause liegend zu genießen. (4) Selbstverständlich ist auch das Schlafzimmer der Mastersuite mit einer Aussicht auf Meer und Monaco gesegnet, der Glasecke des Raums sei Dank. (5) Neben dem Bett mit dem modernen Oversize-Kopfteil hat auch der kleine Schoßhund sein Nachtlager. Es ist aber noch nicht Schlafenszeit – deshalb sind die Gartenwege und das Gebäude hell erleuchtet.

Beim Schwimmen hat man dank der Infinity-Überlaufkante freien Blick auf die Bucht – und von den Liegen am Poolrand sowieso. Das Outdoorbecken ist von der erlesenen, üppigen Flora des terrassierten Gartens umgeben, ihm wurden zahlreiche Loungeareale, Solarienplätze und Essbereiche zur Seite gestellt. Am Beckenrand setzen kleine, im Boden eingelassene Strahler in regelmäßigen Abständen Lichtakzente und führen die Wegbeleuchtung des Gartens fort. In den Abend- und Nachtstunden kann der Pool auch innen beleuchtet werden, dank der integrierten farblichtfähigen Unterwasserscheinwerfer. So lässt sich die dunkle Poolauskleidung und damit der Kontrast zum umgebenden beigefarbenen Boden mit illustrem weißen Licht betonen, es kann aber auch das Badewasser in verschiedenste Farbnuancen getaucht werden. An den Beckenoberflächen des Pools kamen erneut „Lapitec“-Sintersteine zum Einsatz – sie sind im Farbton „Terra Ebano“ mit „Ve– 24 –


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(1) (1) Die Treppen führen vom Eingangsbereich seitlich nach oben bis aufs Dach, aber auch nach unten ins Erdgeschoss des Hauses. Ihre schwebenden Stufen wirken von vorne wie massive Marmorblöcke, sind jedoch tatsächlich in gewichtsreduzierender L-Form ausgeführt. (2) Der Durchgang zum privaten Spabereich führt entlang des Nagelfluh-Felsens, der einen Teil der Gebäudelast trägt. Auch hier wurde er zum außergewöhnlichen Gestaltungselement erhoben, anstatt das natürliche Konglomeratgestein hinter einer künstlichen Wand zu verbergen. Thematisch passend hat der Fels ein Bachlauf-Wasserspiel zu seinen Füßen. Die beiden Wurzelholzstühle sowie die Dekosäule stimmen in seinen Farbkanon ein. (3) Hinter der Türe zum Spabereich ist die kurze Rustikalität aber dann auch schon wieder zu Ende. In exklusivem Ambiente thront eine bodeneben eingelassene Whirlwanne in einem erhöhten Podest, im Hintergrund ist der Fitnessraum zu sehen. (4) Den Innenteil des Homespas komplettieren Dampfbad und Dusche.

suvio“-Finish gehalten. Dieses Finish verleiht nicht nur optisch Struktur, durch die raue Oberfläche verbessert sich auch die Rutschfestigkeit, was am Poolrand natürlich sehr willkommen ist. Fachmännisch verarbeitet wurde das Material hier von Freri e Brignoli. Mithilfe einer Spannungsreduzierung waren XXL-Formate bis 1.500 x 3.365 Millimeter möglich, wodurch wiederum wartungsintensive Fugen minimiert werden konnten. Dank der guten Verarbeitbarkeit vor Ort ließen sich auch krummlinige Stufen sowie Elemente mit 45-Grad-Schnitten von den Spezialisten realisieren. Aufgrund der kompletten Durchfärbung, einer Mischung aus hundertprozentig natürlichen Mineralien, der leichten Verarbeitbarkeit (Fräsen, Schneiden, Einkerben etc.) und der hohen Reibungs- und Rutschhemmungskoeffizienten eignet sich der Sinterstein gut für die Auskleidung von Schwimmbecken. Hinzu kommen Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit des Materials, die für

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ÜBERSPRUDELNDE FREUDE Mit einem Durchmesser von 190 Zentimetern bietet die Whirlwanne „BR 190” von Optirelax ausreichend Platz für das gemeinsame Bad von zwei Personen. Besonders angenehm ist, dass einem in dieser Whirlwanne das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht, dank der umlaufenden Überlaufrinne. Das Badewasser bringen 24 in ihrer Intensität regulierbare „Airpool”-Düsen in Bewegung, mit entsprechender Massagewirkung. Dabei sorgt ein integriertes Heizungselement dafür, dass das Wasser nicht allzu stark abkühlt. Die Wanne ist als Einbau- und Standversion erhältlich. Optirelax, www.optirelax.de

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EIN FALL FÜR ZWEI Die Kombination von Schwimmbecken und Whirlpool ist sehr beliebt. Da dafür in der Regel unterschiedliche Wassertemperaturen gewünscht werden, könnte man meinen, dass auch zwei getrennte Wasseraufbereitungen notwendig sind. Weit gefehlt – Schwimmbecken und Whirlpool können sich nämlich eine Wasseraufbereitungsanlage teilen. Die individuell geplanten Systeme von Ospa Schwimmbadtechnik kümmern sich vollautomatisch um Filtration und Desinfektion des Badewassers und versorgen dann Pool und Whirlpool in der gewünschten Wassertemperatur. Ospa Schwimmbadtechnik, www.ospa-schwimmbadtechnik.de

eine dauerhafte Freude sorgen. Die haben die Hausherren nun sowohl am Pool als auch an ihrem Wohnhaus – und genießen beide gerne, ausgiebig und mit allgegenwärtigem Blick auf die glitzernden Wogen der Côte d’Azur.

(1) Der von einem blühenden Dachgarten verborgene Homespa endet in einem geräumigen Poolhaus, das direkt in der Mitte des ausgedehnten Schwimmbeckens platziert ist. Die Mauer im Vordergrund bildet die Überlaufkante des Pools, was ihm seine Infinity-Wirkung verleiht. Und einen Wasserfall über die gesamte Beckenlänge. (2) Das Poolhaus wartet mit einer stattlichen Bar sowie einer bequemen Couch auf, die wiederum auf einen großen Flatscreen ausgerichtet ist. (3) Auch hier lassen schiebbare Sky-Frame-Elemente jegliche Barriere zum Außenbereich verschwinden. In geschlossenem Zustand maximieren sie die Sicht dank ihres rahmenlosen Aufbaus. (4) Etwas erhöht, mit einem Überlauf direkt in den Pool, gibt der Whirlbereich den Blick auf Monaco frei. (5) Das Becken wurde mit XXL-Platten aus „Lapitec” ausgekleidet, im Farbton „Terra Ebano“ und mit rutschhemmender Oberfläche. (6) Garten- und Hausbeleuchtung können auch in ein harmonisches warmtöniges Licht gehüllt werden.

Architekten: Studio Donizelli, www.studiodonizelli.it Material Küche, Poolauskleidung: Lapitec, www.lapitec.com Verarbeitung Poolauskleidung: Freri e Brignoli, www.freriebrignoli.it Pooldesign: Agnesani Piscine, www.agnesanipiscine.com Fenster, Türen, Verglasungen: Sky-Frame, www.sky-frame.com Gartengestaltung: Francesca Benza, www.francescabenza.com – 29 –


AUF IN DEN SMARTEN GARTEN

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Strahlender Sonnenschein und zu viel zu tun? Das muss nicht sein. Diverse (smarte) Produkte verschaffen uns mehr Freizeit, andere versüßen uns diese dann. Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl solcher Wohltäter vor.

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s ist doch jedes Jahr aufs Neue erfreulich, wenn uns die warmen Sonnenstrahlen des Sommers hinaus in den Garten ziehen. Dort wartet naturgemäß erst einmal jede Menge Arbeit. Schön, denn es heißt doch, Gartenarbeit mache glücklich. Und das stimmt auch zum Teil, die Betätigung unter freiem Himmel wirkt sich durchweg positiv aus. Aber wie so oft macht es die Dosierung aus und irgendwann ist bei jeder gärtnerischen Tätigkeit der Sättigungspunkt erreicht, wo der Spaß dann ein Loch bekommt. Beim Beete umgraben etwa. Oder beim Rasenmähen. Dann steigt der Wunsch, alle Viere gerade sein zu lassen und lieber dem genussvollen Teil der Gartennutzung zu frönen. Etwa tagsüber unter der favorisierten Sonnenschutzlösung zu chillen, abends zu grillen und nachts bei stimmungsvoller Beleuchtung die Terrasse mit sanften Klängen zu füllen. Glücklicherweise gibt es jede Menge (smarter) Produkte, die uns die lästige Arbeit zum Teil abnehmen. Und andere, die stattdessen unser Regenerationsprogramm unterstützen.

(1) Der Mähroboter ist quasi das Symbol des smarten Gartens. Robomow, einer der Mähroboter-Pioniere, hat nun mit dem „RK3000 Pro” und dem „RK4000 Pro” seine Modellpalette erweitert. Die beiden Mähroboter eignen sich für Rasenflächen ab 2.000 Quadratmetern und sind mit einem „DualDeck”, das heißt zwei Mähtellern, bestückt. AppProgrammierung und Farbtouchscreen sind zudem an Bord. (www.robomow.com) (2) Elektro-Grubber erleichtern die Auflockerung von Blumenbeeten vor der Bepflanzung. Mit dem Modell „GE-CR 18/20 Li E” hat Einhell nun auch eine handliche akkubetriebene Variante auf den Markt gebracht. (www.einhell.de)

Einen Roboter, der unsere Blumenbeete automatisch umgräbt, gibt es leider noch nicht. Elektrische Unterstützung aber schon. Ein Elektro-Grubber spart einen gehörigen Teil an Muskelkraft ein, indem er sich selbst durch den Boden pflügt und diesen dabei auflockert. So ist das Blumenbeet im Nu wieder fit für die Bepflanzung. Etwas Muskelschmalz ist dennoch vonnöten, denn das Gerät will ja auch gehalten und gesteuert werden. Die Tiefenwirkung

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(3) Eine komplette Modernisierung und einen Namenszusatz haben zwei über viele Jahre bewährte Mähroboter von Husqvarna in dieser Saison bekommen. Die „Automower 310/315 Mark II” bedienen bis zu 1.000/1.500 Quadratmeter große Rasenflächen mit Steigungen von bis zu 40 Prozent und lassen sich über die „Automower Connect App” steuern und konfigurieren. Und sie können nun auch von allen Seiten mit dem Wasserschlauch gesäubert werden. (www.husqvarna.de) (4) Mit der smarten Bewässerungssteuerung „Smart Irrigation Control” von Gardena lassen sich nicht nur einzelne Gartenbereiche, sondern gleich der gesamte Garten intelligent bewässern. Genauer gesagt: bis zu sechs verschiedene Bewässerungszonen. Jede davon lässt sich mit unabhängigen Bewässerungsprogrammen betreiben – aktiviert per App, Zeitplan oder im Verbund mit Bodenfeuchtesensoren. (www.gardena.de)

samte Gartenbewässerung automatisiert werden, von DripSystemen, mit denen einzelne Wassertropfen abgegeben werden bis hin zu Großflächenregnern, die Rasenflächen und Beete nacheinander oder im Verbund breit mit Wasser versorgen. Für so ziemlich alle Anwendungsbereiche und Pflanzenarten gibt es hier passende Lösungen, selbst Entnahmestellen für den Gartenschlauchanschluss zum manuellen Gießen lassen sich in ein solches umfassendes System integrieren. Einziges Manko ist der einmalige Installationsaufwand, denn die Schlauchversorgung rings um den Garten sollte aus optischen Gründen natürlich weitgehend unterirdisch stattfinden. Doch ist das einmal erledigt, kann man sich getrost zurücklehnen und die Bodensensoren, den verbundenen Bewässerungscomputer und die von ihm gesteuerten Ventile die Bewässerungsarbeit erledigen lassen.

von in etwa zwanzig Zentimetern sollte in der Regel für die meisten Bedarfe ausreichend sein. Gut, Beete umgraben muss man jetzt nicht unbedingt jede Woche. Rasenmähen hingegen schon. Diese lästige Aufgabe kann man heutzutage getrost in Roboterhände legen, Mähroboter arbeiten nämlich, einmal installiert, äußerst zuverlässig. Dabei ist es dann schon eher eine Philosophiefrage, ob der Mähroboter mit smarten Features via Internet per App bedienbar sein muss oder einfach, am Gerät vorprogrammiert, gemäß Zeitplan seine Mähtouren startet. Und ob Zusatzfeatures wie Scheinwerfer unbedingt notwendig sind. Was allerdings sehr hilfreich ist, ist eine unkomplizierte Reinigung des Mähroboters mit dem Gartenschlauch, da er mit der Zeit viel Grasschnitt an sich selbst aufsammelt. Insbesondere, wenn der Rasen einmal noch vom Regen nass ist. Nicht alle Mähroboter sind so dicht, dass sie direkt abgespritzt werden können, diese Möglichkeit gilt es demnach individuell in Erfahrung zu bringen. Auf jeden Fall ist es eine zeitsparende Eigenschaft, wenn sie der Mähroboter besitzt.

Nachdem also die unliebsamen Tätigkeiten enorm reduziert wurden, lässt sich die gewonnene Zeit zum Regenerieren nutzen. Insbesondere an heißen Tagen ist es doch – unter uns gesagt – eh schon mühsam genug, ein schattiges Plätzchen zu finden. Dort endlich angekommen will ja heute niemand mehr auf die Vorzüge des Internets verzichten, smarte Endgeräte wie Tablet, Smartphone oder Laptop sind im Garten mit dabei. Doch den Zugang zur wei-

Insbesondere am späten Nachmittag, wenn die Pflanzen viel Durst haben, muss an heißen Tagen zu Gießkanne oder Gartenschlauch gegriffen werden. Oder auch nicht mehr. Mithilfe eines Bewässerungscomputers kann quasi die ge– 32 –


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(5) Für eine stabile drahtlose Internetverbindung im Garten kann ein „Magic WiFi”-Heimnetzwerk von Devolo sorgen. Beliebig viele Steckdosenadapter nutzen darin das Stromnetz, um die Verbindung mit dem Router herzustellen und bauen dann eigene WLAN-Netze auf, die wiederum miteinander vermascht sind. Die Adapter können beliebig in Steckdosen eingesetzt werden, wodurch sich die Abdeckung des Gartens optimieren lässt. Übergangsweise können sie auch in vor Wasser und direkter Sonneneinstrahlung geschützten Gartensteckdosen zum Einsatz kommen, sofern diese dasselbe Stromnetz nutzen. (www.devolo.de) (6) Für eine großflächige Beschattung sorgt der Seitenmastschirm „Scala” von Caravita – dank seiner Schirmgröße von stolzen 16 Quadratmetern. Der Schirm kann in Verbindung mit dem optionalen WMS-Motorantrieb per Funkbefehl aufgespannt werden. (www.caravita.de)

schließlich stört bei ihnen kein mehr oder weniger auftragender Ständer in der Schirmmitte, um den man sich herumgruppieren müsste. Das beschirmende Tuch schwebt von unten aus gesehen über den Schattenbadenden. Damit das Aufspannen des Sonnenschirms nicht allzu sehr in Arbeit ausartet, gibt es Modelle mit fern- und smart steuerbarem Motorantrieb. Die lassen sich dann etwa bei Sonnenwärmebedarf auch einmal ganz problemlos von der Sonnenliege aus einfahren – ohne dafür aufstehen zu müssen.

ten Welt des digitalen Amüsements und der unerschöpflichen Wissensbildung sollte in diesem Fall das heimische DSL und nicht das kostbare Datenbudget des Smart Mobile Device bereitstellen. Spezielle Accesspoints für den Garten gab es bereits, doch sind sie wieder verschwunden. Dafür gibt es heute Mesh-Systeme, die das WLAN-Netz vom Haus aus so weit aufspannen, dass der Garten mit abgedeckt ist. Eine Möglichkeit, ein solches Mesh-System aufzubauen, bieten Wi-Fi-fähige DLAN-Adapter. Sie nutzen die Stromkabelvernetzung des Hauses, um eine stabile Verbindung zum Router herzustellen und spannen dann an ihrem Einsatzort, der eben nur eine Steckdose bedingt, ihr WLAN-Mesh auf. Da die Adapter frei in Steckdosen in der Nähe der Fenster und Terrassentüren platziert werden können, sollte ihre WLAN-Kraft ausreichen, um die Geräte im ganzen Garten zu verbinden – solange man nun nicht gerade einen Park sein Eigen nennt und in dessen hinterstem Winkel sein möchte.

Irgendwann neigt sich der Tag dem Abend zu und schön langsam stellt sich der Hunger ein. Und was gehört an schönen müßigen Tagen zum Pflichtprogramm? Richtig – das Grillen. Auch das funktioniert heute, falls gewünscht, mit viel smarter Unterstützung. Einerseits wissen die kleinen Kommunikationscomputer in unserer Hand via entsprechender App so einiges über die richtigen Grilltemperaturen und -zeiten für das jeweilige Grillgut, andererseits melden Funkthermometer die Kerntemperatur an sie, geben den Wendezeitpunkt bekannt und wissen, wann Steak und Zucchini fertig sind. Und – brandneu – gibt es auch Gasgrills, die eine voreingestellte Temperatur selbstständig halten, wodurch diverse Leckereien mit authentischem Grillgeschmack ohne großes Zutun fertig werden. Man kann sich somit entspannt zurücklehnen.

Das favorisierte Entspannungsplätzchen sollte neben hoher WLAN-Abdeckung auch eine breite Sonnenstrahlenabschirmung besitzen, schließlich möchte niemand ständig aufstehen und den Sonnenschutz nachjustieren. Deshalb empfiehlt sich ein Sonnenschirm, der große Flächen beschatten kann. Seitenmastschirme sind hier eine gute Wahl, – 33 –


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(7) Mit einer automatischen Gasregulierung und Temperatursteuerung ist der neue Gasgrill „G521E SMART” von Grillfürst ausgestattet – man muss lediglich die Brenner zünden, die vom Grillgut benötigte Temperatur am Touchdisplay einstellen und schon hält er sie selbstständig. (www.grillfuerst.de) (8) Die Pergolamarkise „Pergotex II Verti Plus” von Weinor lässt mit Dach- und Vertikalmarkisen einen individuellen Windschutz zu – Motorantriebe mit Smarthome-geeigneter Steuerung sind möglich. (www.weinor.de)

gewisse spielerische Freude ermöglicht. Selbstverständlich lässt sich die Beleuchtung in vollem Glanz oder partiell nutzen, zu später Stunde können per zeitplangesteuerter Routine etwa alle Leuchten bis auf die grundlegenden deaktiviert werden, um die Nachbarn nicht über die Maßen zu strapazieren. Und zu noch späterer Stunde sorgen sie – dann vom Bewegungsmelder ausgelöst – für eine erhöhte Einbruchsicherheit.

Wo ein kühlendes Lüftchen in der Hitze des Tages regelrecht herbeigesehnt wird, ist dieses beim Genuss der frisch gegrillten Spezialitäten oftmals eher weniger erwünscht. Fein heraus ist dann, wer eine Pergolamarkise sein Eigen nennt – freistehend oder ans Wohnhaus angrenzend. Diese Konstruktionen können nämlich neben ihrem Markisenoder Lamellendach auch mit Senkrechtmarkisen versehen werden, die sich je nach Bedarf individuell (teil-)öffnen und schließen lassen. Weht der Wind etwa aus dem Osten, wird diese Seite einfach dicht gemacht. Auch das funktioniert dank elektrischen Antrieben ganz bequem, auf Wunsch smart oder gar sensorunterstützt. Pergolamarkisen bieten zudem den Vorteil, dass sie dank ihrer festen Führung in der Regel nicht eingefahren werden müssen, wenn es zu regnen beginnt – das Gegrillte schmeckt eben auch besser, wenn es nicht in Regenwasser schwimmt.

Für den geruhsamen Abendausklang darf dann auch etwas musikalische Untermalung nicht fehlen. Die gibt es auf der Terrasse oftmals aus fest installierten Outdoorlautsprechern, der Klang bleibt aber dann eben auch in deren Umfeld, sofern sie nicht entsprechend laut aufgedreht werden. Für den von sanften Klängen unterlegten Gartenspaziergang sind eben doch kleine portable Lautsprecher praktischer, die dank ihres geringen Gewichts einfach mitgenommen werden können. Kann der portable Lautsprecher nicht nur über Bluetooth, sondern auch direkt über das heimische WLAN Musik beziehen, wird wiederum die Handhabung deutlich vereinfacht – sogar eine direkte Bedienung etwa über Amazon Alexa und Google Assistant liegt dann im Bereich des Möglichen. So kompakt und leicht die portablen Lautsprecher auch sind, so voluminös und stark kann zudem ihre Musikleistung sein. Gut – die sollte vielleicht nicht beim spätabendlichen Gartenspaziergang ausgereizt werden. Dann aber gerne am nächsten Gartentag, der hoffentlich wieder voll von Sonnenschein sein wird.

Nach dem Essen kann das Entspannungsprogramm im smarten Garten noch bis weit in die Nacht weitergehen. Mit Beginn der Dämmerung wird es so richtig sinnlich, romantisch wenn gewünscht – während die Grillen zirpen, hat die smarte Beleuchtung ihren großen Auftritt. Haus-, Wege- und Pflanzenbeleuchtung, LED-Lichtschläuche und Moodlights erstrahlen smart-, zeit- oder sensorgesteuert und zaubern ein charmantes Flair – aufregende Licht- und Schattenspiele inklusive. Und das je nach eingesetzten Leuchtmitteln auch noch in beliebigen Farbtönen, was wiederum ein großes Maß an Gestaltungsfreiheit und eine – 34 –


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(9) In das „Smart Friends”-Smarthomesystem eingebunden sind die unterschiedlichen Lichtlösungen für den Garten von Müller Licht, die unter anderem LED-Strips, LED-Leuchtkugeln und eine Outdoor-Stehleuchte umfassen. Via Astrofunktion der Smart Friends App aktivieren sie sich bei Sonnenuntergang von alleine. (www.smart-friends.com) (10) Die wasserdichten Outdoor-Speaker „Roam” von Sonos spielen Audioinhalte via WLAN oder Bluetooth ab – und das nun auch im sommerlichen Farbton „Sunset”. (www.sonos.de)

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VEREINTE VIELFALT

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Fotos: Jung

So unterschiedlich die Apartments im Wolkenkratzer One 53 stilistisch auch sein mögen, zwei Dinge haben sie alle gemeinsam – ein hochwertiges Schalterprogramm und dahinter ein intelligentes KNX-System.

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(1) Auf den Namen One 53 wurde der 44 Stockwerke hohe Glastower im Herzen der pulsierenden Millionenstadt Hangzhou getauft, hier links im Vordergrund zu sehen. Er passt mit seiner Glasfassade gut zu den anderen Gebäuden der unmittelbaren Umgebung. Ab Etage 18 nach oben befinden sich luxuriöse Apartments auf Flächen zwischen 244 und 418 Quadratmetern. Diese exklusiven Wohnungen wurden von einem amerikanischen Innenausstatter in verschiedenen Stilen eingerichtet. (2) Hinter der Wohnungstür werden Hausherren und Gäste von einem glamourösen Arrangement empfangen, ein kleiner Vorbote des exklusiven Lebensumfelds. Rechts sind Taster aus der zurückhaltend gestalteten „LS 990”-Serie von Jung zu sehen, die an das KNX-System des Gebäudes angebunden sind. Dank der Echtmetallausführung in Messing harmonieren sie gut mit den goldglänzenden Dekoaccessoires. (3) Der Hauptwohnbereich der Apartments ist weitgehend offen gestaltet, die Areale ‚Essen‘ und ‚Wohnen‘ dominieren den riesigen Raum. (4) Die Küche lässt sich im Hinblick auf störende Gerüche mithilfe von Schiebetüren abtrennen.

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In diesem Viertel konzentrieren sich Shopping, Entertainment und Business, rund um das One 53. So liegen etwa im Norden die großen Einkaufszentren The Mixc und Raffles. Im Süden befinden sich der Qiantang-Fluss und das neue Stadion der Stadt, Austragungsort der 19. Asienspiele – das sind sportliche Wettkämpfe asiatischer Staaten mit olympischem Charakter, die eigentlich im September diesen Jahres stattfinden sollten, aufgrund der CoronaPandemie jedoch auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben wurden. Last but not least residieren in einem Umkreis von einem Kilometer auch alle wichtigen Finanzinstitute und Banken der Welt – mit Blick auf den Fluss.

ew York hat es mit seinem Superwolkenkratzer One 57 vorgemacht – nun entstand mit dem Hotel- und Apartmentkomplex One 53 sein chinesisches Pendant in Hangzhou, der Hauptstadt der westchinesischen Provinz Zhejiang unweit von Shanghai. Beide imposanten Hochhäuser befinden sich in wohlhabenden Gegenden – das One 57 mitten in Manhattan, das One 53 im Stadtzentrum. Während das One 57 in New York als Synonym für Luxuswohnen auf westlichem Standard gilt, ist das One 53 in Hangzhou bewusst als Äquivalent für Luxuswohnungen in China konzipiert. Und die beiden Tower haben noch eine weitere Gemeinsamkeit – sie sind beide nahe am Wasser gebaut. Wo die New Yorker Bucht die Halbinsel Manhattan hervorbringt, umschließen hier das internationale Finanzzentrum von Hangzhou und der Qiantang-Fluss das neue Stadtviertel Qianjiang CBD.

Der erschließt sich auch von etlichen Etagen des Wolkenkratzers One 53, der für eine harmonische Optik mit einigen der umgebenden Gebäude als Stahlkonstruktion mit – 38 –


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(1) (1) Ein mit marmoriertem Boden versehener Flur verbindet die Wohnareale. Der Clou: Er ist an einer Seite offen, indem einfach auf eine Wand verzichtet wurde. Das große Ecksofa bekam durch ein Chaiselongue-Modul am Ende eine leichte U-Form verliehen. Es ist insgesamt auf den großen Flatscreen ausgerichtet, der vor der weißen, marmorierten Wand einen dunklen Akzent setzt. Die Rückseite der Couchlandschaft fungiert als dezenter Raumtrenner. (2) Gerade vor der in Blautönen gehaltenen textilen Wandbespannung kommt die handgebürstete „Messing Classic”-Schalterausführung gut zur Geltung. Der hier verwendete „Taster F 40” vereint vier Funktionen in einem Gerät, seine Bedienstellen sind mehrfach belegbar. (3) Solche Vierfachtaster kommen auch im Schlafzimmer zum Einsatz, an beiden in das Regalkopfteil integrierten Nachtkästchen. In diesem Fall verweisen dezente Beschriftungen auf die vorprogrammierten Funktionen. (4) Die Designlinie „LS 990 Messing Classic” deckt natürlich auch Steckdosen wie hier neben dem Badwaschtisch ab – selbstverständlich mit Einsätzen für den Steckerstandard am jeweiligen Standort.

Ganzglasfassaden ausgeführt wurde. Und dieser Blick kann von sehr hoch oben kommen – der Skyscraper hat 44 Stockwerke. Von der ersten bis zur 16. Etage beherbergt der Komplex ein Fünf-Sterne-Hotel der Superior Class. Ab der 18. Etage befinden sich dann unterschiedlich ausgestattete Apartments in dem Hochhaus – diese exklusiven Wohnungen sind zwischen 244 und 418 Quadratmeter groß. Und das durchgestylt vollmöbliert – um die Inneneinrichtung des gesamten Gebäudes kümmerte sich nämlich das US-amerikanische Unternehmen Bold Living Design, ein globaler Player auf dem Feld des Hoteldesigns. Der Innenausbau erfolgte nicht nur mit hochwertigsten Materialien und einer Ausstattung mit Luxus- und Designermöbeln auf Weltniveau, sondern auch in verschiedenen Wohnstilen von klassisch bis modern, sodass die verschiedensten Geschmäcke bedient werden konnten.

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(1) (1) Als Kontrastprogramm zum modernen Apartment kann diese Wohnung in klassischem Prunk angesehen werden. Doch kommen hier keineswegs verstaubte Stilmöbel zum Einsatz, das Mobiliar interpretiert klassische Grundzüge in einer zeitgenössischen Formensprache neu. (2) Der ‚besondere‘ Stil setzt sich im Hauptschlafzimmer mit Sitzecke fort, in einem freundlichen Grundtenor. (3) Als Schminktisch, aber auch als Homeoffice-Schreibtisch lässt sich dieses Möbel dank des klappbaren Spiegels verwenden. Und dank der Steckdose, die hier in Reichweite unauffällig platziert wurde. (4) Natürlich harmoniert das gebürstete Messing der Taster auch wunderbar mit klassischer Ornamentik. Hier wurde ein „KNX Kompakt-Raumcontroller-Modul” mit Display für die Klimaregelung perfekt mittig in das Blumenbouquet eingesetzt. (5) Das Badezimmer ist ein Kunstwerk aus spiegelbildlichen Marmorierungen und kassettierten Wandpaneelen.

Bei einer solch exklusiven Ausstattung darf natürlich auch eine moderne Haus- und Gebäudetechnik nicht fehlen. Um auch in dieser Hinsicht dem hochwertigen und exquisiten Anspruch des Wohnprojekts gerecht zu werden, fiel die Entscheidung für eine Ausstattung mit Schaltern, Tastern und Steckdosen aus dem Programm „LS 990“ von Jung – und zwar in der edlen Echtmetallausführung Messing. Im gesamten Haus ist zudem ein intelligentes KNX-System installiert, ebenfalls von Jung. Und das kommt den hohen Komfortansprüchen der Bewohner durch eine nahezu unbegrenzte Funktionsvielfalt nach.

Innenarchitektur, Design: Bold Living Design, www.bldboldliving.com Haus- und Gebäudetechnik: Jung, www.jung.de – 42 –


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MIT KUPFER IM EINKLANG

Die Symbiose zwischen natürlichen Materialien, erdigen Farben und angenehmen Oberflächen erweckt einen visuellen Komfort, der – einer Symphonie gleich – zu kostbarem emotionalen Wohlbefinden führt.

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Fotos: Susanna Cots Interior Design/Mauricio Fuertes


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(1) Frisch, hell, freundlich – das gemütliche Interieur strahlt eine hohe Behaglichkeit aus. Das Wohnzimmer hat eine von der Interieurdesignerin selbst entworfene Sofalandschaft als Centerpiece – ein Teil davon ist auf eines der großen Fenster ausgerichtet, der andere auf Kamin und Flatscreen. Letzterer thront hervorstechend vor der weißen Wand aus maßgefertigten Einbauschränken. (2) Durch das groß dimensionierte Fenster schweift der Blick über den Pool direkt auf die funkelnden Wogen in einer Bucht der Costa Brava. Mithilfe der Beckenfarbe konnte das Poolwasser farblich an das natürliche Gewässer angepasst werden. (3) Das Flammenspiel im Gaskamin steht auf Knopfdruck bereit. Er unterbricht das schwarze Band einer Ablagefläche, die für dekorative Accessoires genutzt wird. (4) In hellem Holz gehalten schließt das Homeoffice an das Wohnzimmer an. Ein Regal bildet den Übergang.

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lingt der Spagat zwischen Ästhetik, Emotion und Funktion. Man ahnt es schon – diese Symphonie der Wohnlichkeit wurde von weiblicher Hand komponiert. Genauer gesagt von Susanna Cots, die seit mehr als zwanzig Jahren im Interieurdesign tätig ist. Sie hat ein angeborenes Talent dafür, Räumen Ausgeglichenheit und visuellen Komfort zu verleihen. Ihre Herangehensweise an die Lichtgestaltung, eine spezielle Verbindung von Raumaufteilung und Emotion sowie die Natur selbst sind ihre drei Grundpfeiler, um Bewusstsein, Wohlbefinden und Achtsamkeit zu intensivieren. Ihr Studio in Katalonien eröffnete sie bereits im Jahre 2001, anno 2014 kam aufgrund der wachsenden internationalen Anerkennung ein zweites in Hongkong hinzu. Für ihre Kreationen erhielt sie nämlich diverse renommierte Auszeichnungen wie den deutschen ‚German Design Award‘, die englischen Awards ‚Lux Life‘ und ‚Luxury Lifestyle‘ sowie den chinesischen ‚Idea-Tops Award‘, den sie

enn man ein Anwesen oder ein Wohnhaus betritt, kann es eine kleine Weile dauern, bis die Augen diese neue Umgebung vollumfänglich erfasst haben und sich das Gefühl eingestellt, dass alle entdeckten Details letztendlich verarbeitet sind. Bei der Ankunft in diesem durchgängig harmonischen Wohnhaus an der spanischen Costa Brava werden allerdings noch weit mehr Sinne angesprochen – es lädt nicht nur dazu ein, jedes Detail mit geschlossenen Augen zu erfühlen, sondern auch dazu, die existenzielle Bedeutung jedes dieser Details zu entdecken. Auffallend viele dieser Details bestehen aus dem natürlichen Material Kupfer – es findet sich in allerlei Ausprägung und vor allem in jedem Winkel des modernen Gebäudes. Häufig im Zusammenspiel mit hellem Holz, nicht immer in perfektionistischer Symmetrie arrangiert, ge– 46 –


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BIG BANG Mit den „Beolab 28”-Lautsprechern von Bang & Olufsen lassen sich dank Stand- und Wandhalterungen flexible Surroundsettings aufbauen. Die anpassungsfähigen Drahtloslautsprecher verströmen einen immersiven Sound in Studioqualität, wobei sie diesen automatisch an den Raum anpassen, in dem sie aufgestellt sind. Mit einem kompatiblen TV-Gerät, das „Power Link” oder „Wireless Power Link” unterstützt, lassen sich die Lautsprecher dann als Surroundsystem betreiben. Die Modelle im Foto unten stechen mit ihren glanzvollen „Bronze Tone”-Halterungen hervor. Bang & Olufsen, www.bang-olufsen.com

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KOPFKÜHLER Bei der Arbeit einen kühlen Kopf zu bewahren ist nicht immer ganz einfach – an sonnigen Tagen umso weniger. Linderung verspricht der „Mini USB Tischventilator” von Navaris, gesehen bei Amazon. Er wird per USB an Laptop oder PC angeschlossen und verströmt dann eine kühlende Brise. Sein Kopf ist neigbar. Navaris, www.amazon.de

(1) Um beim Arbeiten eine gewisse Separierung zum Wohnbereich zu haben, ist das Homeoffice mit zwei raumteilenden Elementen versehen. Um dabei aber gleichzeitig die Transparenz zu erhalten, die für gefühlte Weite sorgt, sind diese Trennwände als Fensterfronten ausgeführt. (2) Der von der Interieurspezialistin designte Schreibtisch glänzt vor allem mit seinem ästhetischen Fußteil aus Kupferrohren. Es trägt einen aufgesetzten Kasten im puristischen Stil, der zwei lederbezogene Schubladen integriert. (3) Ein gepolsterter Drehstuhl, dessen Bezugstoff in einem kupferähnlichen Farbton ausgeführt ist, sorgt für Bequemlichkeit beim Tagewerk, ein LED-Streifen für die charmante Hintergrundbeleuchtung. (4) Es gibt definitiv schlechtere Arbeitsplätze – dies ist der inspirierende Ausblick über den Laptoprand hinweg.

gleich zwei Jahre in Folge abräumte. Ihr Profil wurde in Publikationen aus über 30 Ländern vorgestellt, zudem hat sie als Rednerin diverse Vorträge über Design sowohl im beruflichen als auch im universitären Umfeld gehalten. Und ihre beständige Forschung nach einer Verbindung von Design und emotionalem Wohlbefinden veranlasste sie schließlich zur Gründung ihres Accessoires- und Kunstshops The Eleven House. „Wie schon Eames sagte, machen erst die Details das Design eines Projekts aus“, erklärt Susanna Cots. Dieses Domizil wurde aus dem minimalistischsten Detail geboren, nämlich dem Ursprung dessen, was es zuvor einmal war. Die Natur wird unter anderem durch die Verwendung des Metalls Kupfer, die erdige Farbgebung und die Symbolik einer schützenden Höhle geehrt. Und doch erinnert

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das Interieur an eine große Schmuckschatulle, prall gefüllt mit Preziosen wie etwa den Konsolenträgern aus satinartig schimmerndem Kupferrohr, den lederbezogenen Schubladen oder der vor die Küche gesetzten, Symmetrie erzeugenden Frühstücksbar.

HEISSLUFTFAN Bis zu sechs Portionen Essen lassen sich im familiengroßen „Airfryer XXL” von Philips dank des 7,3 Liter fassenden Garraums fettreduziert zubereiten – sogar ein ganzes Hähnchen passt hinein. Das Gerät kann Frittieren, Backen, Grillen, Braten, Garen, Aufwärmen und Warmhalten – und das dank der „Smart Sensing”- Technologie nach einfacher Auswahl der Gerichtart mit automatischer Zeitund Temperaturanpassung. Philips, www.philips.de

Dem Licht wurde in diesem Traumhaus eine besondere Bedeutung beigemessen. „Schon bevor es zu dem wurde, was es heute ist, spürten wir, dass die Innenarchitektur nur das ergänzen sollte, was in den Räumen bereits vorhanden war – das wunderbare natürliche Licht“, schwärmt die Designspezialistin. Das Gebäude wurde sogar noch weiter geöffnet, um das Innere noch mehr mit dem Äußeren zu verbinden, beides zu vereinen und es dank der verschmolzenen Einheit zu erlauben, alle Jahreszeiten regelrecht hautnah erleben zu können. – 50 –


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(1) (1) Die Küche ist von zwei Seiten aus offen begehbar. In Richtung des Wohnzimmers schließt sie in einer breiten, Symmetrie vermittelnden Frühstücksbar auf Kupferrohrfüßen ab. Davor stehen drei Barstühle mit kupferfarbenen Lederbezügen bereit – es handelt sich dabei um das Modell „Norma Bar Stool” von Arper (www.arper.com). Die durch einen Stützpfeiler segmentierte Kochinsel dahinter wird von drei superflachen, tellerförmigen Hängeleuchten aus Kupfer erhellt. (2) Der Wandteil der Küche verzichtet auf Hängeschränke und stellt stattdessen offenen Platz für Dekoratives auf einem Regal zur Verfügung. Es ist mit einem LED-Leuchtband versehen, das den Arbeitsbereich darunter vollflächig ausleuchtet, unter anderem das eine der beiden Küchenwaschbecken. (3) Die zweite Spüle schließt die Kochinsel ab. Dahinter, neben dem Kochfeld, sind zwei BoschÖfen (www.bosch-home.com) auf Arbeitshöhe angebracht.

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(1) (1) Im rustikalen mediterranen Flair, das von der rauen Steinwand erzeugt wird, werden im Esszimmer die Speisen eingenommen. Der Tisch und seine Stühle sind schlicht gehalten, eine mit Kissen belegte Sitzbank über die gesamte Wandlänge stellt weitere Plätze zur Verfügung. Hervorstechendes Element ist die filigrane Hängeleuchte „Vertigo” von Petite Friture (www.petitefriture.com) in Kupfer. (2) Das Esszimmer befindet sich in einem Appendix, der in den Garten ragt – für kurze Wege zum Digestif auf der Lounge.

Hell ist dann auch die in weiten Teilen in klassischem Weiß gehaltene Wohnraumgestaltung. Dieses Weiß ist nicht nur das spezielle Markenzeichen der Interieurdesignerin, es lässt zudem den Dialog sanft abklingen, der zwischen den kräftigen Farbtönen wie etwa den kupferfarbenen Akzenten, den erdigen Farben und den Lederoberflächen der Möbel, die Susanna Cots exklusiv für dieses Domizil entworfen hat, herrscht. Das Gros der Raumgestaltung nimmt das feine, klare Weiß schließlich in Küche, Schlafzimmer und Bad ein – natürlich auch hier von vielen kupferfarbenen Details durchzogen.

COPPERFIELD Mit einem edlen kupferfarbenen Rund auf seinem Kopf macht der „Roomba S9+” von iRobot seiner exklusiven Bestimmung als Topmodell optisch alle Ehre – ein Streifen im selben Farbton ziert zudem die automatische Absaugstation. Dazu reinigt das abgestimmte Duo die Wohnung bis zu dreißig Tage lang völlig autark – entweder in kompletten Reinigungsdurchläufen oder dank der intelligenten Kartierung in individueller Raumordnung nach Zeitplan. iRobot, www.irobot.de

Aber auch die hölzernen Elemente des Interieurs und Mobiliars haben eine warme und freundliche Aura. Susanna Cots setzte in diesem Fall auf die starke Ausstrahlung von Eichenholz. Es findet sich in vollumfänglicher Opulenz im – 52 –


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DRÜCK MICH! Für alle, die auf besondere Dinge Wert legen, empfehlen sich exklusive Special Editions. Im Bereich der Schalter und Steckdosen gibt es mit der „Manufaktur Edition Berker R.1” elegante, exklusive Kleinserienmodelle mit Blendrahmen im Farbton „Kupfer gebürstet”. Sie können mit allen Einsätzen des „Berker R.-Programms” bestückt werden. Einer Oxidation der Blendrahmen wird mit einer speziellen Beschichtung vorgebeugt. Berker, www.berker.de

(1) Auch das große Schlafzimmer hat einen Gaskamineinsatz, zu dessen Seiten die Eichenholz-Bodendielen als Wandbelag bis oben zur Decke fortgeführt werden. Für den eingepassten Nischenschreibtisch, der erneut mit grifflosen, lederbezogenen Schubladen aufwartet, bilden sie den Hintergrund. Durch die mit abdunkelnden Außenrollläden bestückten Fenster erschließt sich ein traumhafter Blick hinunter auf die Bucht. (2) Der Bettenkopf ist wie so viele Stücke des Mobiliars maßgefertigt und verschmilzt damit regelrecht mit der restlichen Raumgestaltung, insbesondere mit dem Boden. Die Maßanfertigung erlaubte auch die nahtlose Integration zweier ‚schwebender‘ Nachttische. (3) Der begehbare Kleiderschrank grenzt in diesem Fall direkt an den Schlafbereich an, auf eine trennende Wand wurde zugunsten eines freien Wohngefühls verzichtet. Besonderes Element ist die Schmuckinsel, die die Preziosen der Hausherren durch zwei Glasdeckel zur Vorauswahl zeigt.

Homeoffice des Erdgeschosses, aber auch etwa als Bodenbelag im gesamten Obergeschoss, in dem zwei komplette Suiten mit behaglicher Atmosphäre untergebracht sind. Im größeren der beiden Schlafräume kommt es zudem als partielle Wandverkleidung zum Einsatz, einen weißen Kamin flankierend und einem integrierten Schreibtisch als Kulisse dienend. Dieser spiegelt die Gestaltung des Homeoffices in seinen Details wider, etwa in Form der lederbezogenen Schubladen und des identischen Drehstuhls. Selbstverständlich fehlen Kupferaccessoires auch oben in den Schlafzimmern nicht. Das Interieur wurde eben bis ins kleinste Detail durchdacht und mit perfektionierter Ausstattung versehen. Ein Beispiel ist das quadratische Sofa, das Susanna Cots selbst entwarf und von Flexform (www.flexform.it) anfertigen ließ. Weitere wären die Harmonie im Design des Schreibtisches – 54 –


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(1) (1) Das Hauptbadezimmer ist durch eine Schiebetüre direkt neben dem Bett begehbar. Es dominiert das reine Weiß, bis auf den Boden sind alle Raumflächen in der strahlenden Farbe ausgeführt. Hier kommen die in regelmäßigen Abständen gesetzten Kupferaccessoires besonders gut zur Geltung – sehr schön sind die horizontalen Bänder. Die Kupferarmaturen stammen von Gessi (www.gessi.com). (2) Ein Detail, das Perfektionistenherzen höher schlagen lässt, ist der kupferfarbene Duschschlauch zur Stabhandbrause.

und der Frühstücksbar, die gepolsterten Hochstühle davor, die lederbezogenen Schubladen, die beiden separaten Küchenspülen als Kernpunkt familiärer Interaktion, aufeinander abgestimmte Leuchten und Wasserhähne, die Einheitlichkeit zwischen Bettenkopf und Schmuckschrank sowie die durch ein Kupferband verbundenen Handtuchhalter. Und es gibt noch viele mehr. All diese Elemente harmonieren der Designerin nach deshalb so gut, weil sie auf ein großes gemeinsames Ziel ausgelegt sind – die Schaffung eines Wohlgefühls in den eigenen vier Wänden mit Respekt vor dem Rhythmus jedes Bewohners und unter Einbeziehung der Weisheiten der Natur.

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Innenarchitektur: Susanna Cots Interior Design, www.susannacots.com – 56 –


PROMOTION

MEHR VIELFALT FÜR INDIVIDUALISTEN Haus- und Multimediafunktionen intelligent vernetzen und zentral steuern: Ein KNX-System schafft ein Plus an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz im Zuhause. Für noch mehr Komfort sorgt der „JUNG Smart Visu Server”. Mit ihm visualisieren und steuern Sie KNX-Vorgänge auf Ihrem Smartphone oder Tablet – ganz bequem vom Sofa aus oder per Fernzugriff.

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(1) Der „JUNG Smart Visu Server” stellt das gesamte KNX-Smarthome übersichtlich auf Smartphone und Tablet dar, auch mit Infodiagrammen. (2) In der Raumansicht werden alle steuerbaren Elemente des jeweiligen Zimmers angezeigt und sind per Fingertipp einfach bedienbar. (3) Das Design der Bedienoberfläche lässt sich jetzt auch in den neuen Farbtönen Nature, Midnight Blue und Glow (v.l.n.r.) darstellen.

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it einem neuen Update erhält der „Smart Visu Server” jetzt drei zusätzliche Designs der App-Bedienoberfläche für die Bedienung auf Tablets, Smartphones oder den „JUNG KNX Touchdisplays”.

Midnight Blue, Nature und Glow Die neuen Themes bringen Farbe in die Steuerung des Zuhauses. Midnight Blue überzeugt durch kühle Farbtöne in Kombination mit gelben Signalfarben. Das Design der Oberfläche Glow bietet purpurne Farbtöne. Durch starke Kontraste lenkt es die Aufmerksamkeit auf die aktiven Elemente. Die Oberfläche Nature steht für Harmonie und Entspannung mit einem zurückhaltenden Design in Grün. Alle neuen Oberflächen sind über die Einstellungen direkt und zusätzlich zu den bisher bestehenden im „Smart Visu Server” umstellbar. Die App übernimmt das jeweils eingestellte Theme automatisch.

Mehr Optionen für Navigation und Statusanzeige Neben den neuen Oberflächen bietet das Update (Version 1.2.1790) zwei neue Möglichkeiten in der Darstellung von Menü und Statusanzeige. Mit der neuen 1-Bit-Statusanzeige kann ein individueller Text statt dem Icon vorgegeben werden. Somit ist es beispielswei-

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se möglich, ein geschlossenes Fenster als Icon darzustellen oder wahlweise den Status mit „Fenster geschlossen“ anzuzeigen. Ähnlich flexibel können Anwender nun das Menü anpassen: Entweder sie verwenden die gewohnte Beschriftung aller Bereiche unterhalb der Icons oder sie zeigen ausschließlich den aktuell ausgewählten Bereich in der jeweiligen Raumansicht an. Das Update steht im SV-Control-Bereich des „Smart Visu Servers” zur Verfügung. Alternativ kann die Aktualisierung aber auch mit einem USB-Update ausgeführt werden. Im Online-Katalog steht das Update unter „Information“ bereit. Ausführliche Informationen zum Produkt gibt es unter: www.jung.de


OFFICE @ HOME Corona hat das Homeoffice noch populärer gemacht. Und ihm zu mehr Akzeptanz verholfen. Als dauerhaft nutzbare Möglichkeit, der Arbeit nachzugehen, darf es dann aber auch ein hübscher Arbeitsplatz sein – der Küchentisch als Notbehelf hat somit ausgedient. Wir haben Ihnen hier fünf tolle Homeoffices und sinnvolle Technik zusammengestellt.

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enn ein Arbeitsplatz sehr stilvoll gestaltet ist, muss er auch nirgendwo versteckt werden. Zu dieser Kategorie zählt definitiv dieses geräumige Homeoffice, das dem Schreibtisch „Euclideo” von 4Mariani als Centerpiece reichlich Platz gibt. Mit skulpturaler Eleganz erhebt der papierfliegerähnlich geformte Desk seinen einen Flügel zu einem schwebenden Arbeitsbereich, während die mit glänzendem Makassar oder anderen Edelhölzern verkleidete Basis mit ihrer stabilen Bodenständigkeit entgegenwirkt. Formal betrachtet verbindet der Arbeitsplatz facettierte Körper, die ineinander verschachtelt sind und im Gesamten eine topmoderne Optik erzeugen. Auf praktischer Seite halten kleine, übersichtliche Schubladen benötigte Arbeitsutensilien griffbereit, während die schwebende Arbeitsplatte maximale Beinfreiheit beim Tagwerk bietet. 4Mariani, www.i4mariani.com

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(1) Der Schreibtisch „Euclideo” bringt skulpturale Eleganz ins Homeoffice. (2) An der Front bieten zwei Regalfächer Platz für repräsentative Dekoration. Oder für Bücher. (3) Kleine grifflose Schubfächer halten Bürobedarf bereit.

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SICHTVERBESSERER Sonnenlicht ist schön. Blendet aber je nach Lichteinfall beim Arbeiten. Was tun? Klar, die Rollläden oder Raffstoren schließen. Doch während des konzentrierten Wirkens stört auch das. Besser ist es, wenn sich die Schattenspender automatisch schließen. Und wieder öffnen. Dafür sorgt der „Duofern Umweltsensor” von Rademacher auf Basis von selbst vordefinierbaren Sonnenlichtgrenzwerten. Rademacher, www.rademacher.de

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ohin nur mit dem dauerhaften Homeoffice? Im Souterrain lässt sich oftmals Platz dafür schaffen. Es sollte allerdings schon ein Raum sein, der sich etwa mit einer Terrasse zur Natur hin öffnet, wie es bei Hanglagegrundstücken oft der Fall ist. Oder der zumindest einen großen Lichthof hat – denn Tageslicht ist wichtig. Schließlich sieht ja auch die Arbeitsstättenverordnung nicht ohne Grund möglichst ausreichendes Tageslicht und eine Sichtverbindung nach außen vor. In diesem Homeoffice ist das durch eine große Fensterfront hinter dem Schreibtisch gegeben. Die Transparenz wird aber auch im Interieur fortgeführt. Für eine gewisse Abschottung vom Wohnbereich sorgen hier die raumhohen Designverglasungen „Mitica Scorrevole” von ADL Design, die mit zwei schiebbaren Elementen die Treppe nach oben und das Büro separieren. ADL Design, www.adldesign.it

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(1) Ein eigenes abgeschottetes Homeoffice und trotzdem hohe Transparenz? Das geht mit den raumhohen Designverglasungen von ADL Design, die mit superschmalen Rahmen die Sicht maximieren. (2) Tageslicht ist auch in einem Souterrain-Büro von Vorteil, hier strömt es hinter dem Schreibtisch ein. (3) Zwei schiebbare Elemente der Innenverglasung trennen die Treppe und/oder das Büro vom Wohnraum ab.

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ALLES IM BLICK Termine im Blick zu behalten ist natürlich sehr wichtig. Organisieren kann man sich diesbezüglich unter anderem mit der Kalenderfunktion von Amazon Alexa. Diese Termine werden dann vom „Echo Show 15”, der sich neben dem Schreibtisch an die Wand hängen lässt, direkt im Blickfeld gehalten. Übrigens können auch Google-, Microsoft- und Apple-Kalender verknüpft werden. Neue Termine lassen sich dann auf Zuruf notieren. Amazon, www.amazon.de

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(1) Royalen Glanz vergangener Tage verströmen die Schreibtische der „Hamptons”-Kollektion im heimischen Büro. (2) Während man selbst auf einem klassisch-modernen Polsterdrehsessel thront, dürfen Gäste auf dem Renaissance-inspirierten Besucherstuhl Platz nehmen. (3) Mit dem weißen Savonarola-Stuhl geht es geschichtlich bis in die Antike zurück.

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ährend man im Büro in Sachen Mobiliar meist an vorgegebene Einheitsdesigns gebunden ist, ist man zu Hause selbst der König. Und kann stilistisch aus dem Vollen schöpfen. Da ist durchaus ein Ausflug in vergangene Zeiten möglich, mit den Schreibtischen der „Hamptons”-Kollektion von Angelo Cappellini etwa ins Rokoko. Das Schreibtischduo, das eine klassisch-symmetrische wie auch flexible Aufstellung ermöglicht, steht auf grazil geschwungenen Beinen mit durchgängigen, antikisierten Goldapplikationen. Diese kommen auf dem polierten Walnussfinish besonders gut zur Geltung. Der Serienname „Hamptons” geht wohl eher auf die Gesamtgestaltung im Mix mit exklusiven modernen Möbeln, heller Bibliothek und zeitgenössischer Kunst zurück. Der Stilmix lässt sich mit drei Stühlen weiterer Epochen auf die Spitze treiben. Angelo Cappellini, www.angelocappellini.com

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PUNKTUELLE ERLEUCHTUNG Gerade im Homeoffice sind Tischleuchten beliebt, da sie genau das Arbeitsfeld ausleuchten. Auf zwei Schreibtischen für das Hausherrenpaar sind es dann auch schon zwei Kleinleuchten. Hinzu kommen hier und da Stehleuchten, die das Lichtarrangement komplettieren. Wird jede davon mit einem „Philips Hue Smart Plug” versehen, lassen sich die Leuchten einzeln oder in Kombination smart steuern. Signify, www.philips-hue.com

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o der notwendige Raum für ein separates Homeoffice fehlt, muss noch lange nicht auf eines verzichtet werden. Mit den Modulelementen der „Self Plan”-Serie von Rimadesio wird etwa das heimische Wohnzimmer tagsüber zum Büro umgewandelt. Ohne, dass dies großartig auffallen würde, denn der Schreibtisch ist integrales Element einer Funktionswohnwand. Jedes der wandhängenden Module besteht aus Aluminium, die individuell zusammenstellbare Wohnwand ist in ihrer Größe flexibel anpassbar. Auch die Farbwahl lässt großen Spielraum. Eine Ausnahme in Sachen Materialität bildet das zusätzliche Aufsatzelement, das frei auf der Arbeitsplatte platziert und mit Schubladen kombiniert werden kann – es ist in Nussbaum oder wärmebehandelter Eiche ausgeführt. Ein Kabelkanal versteckt alle Lade- und Stromkabel. Rimadesio, www.rimadesio.it

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(1) Reichlich unauffällig gliedert sich das hängende Schreibtischmodul in die „Self Plan”-Wohnwand ein. (2) Kaum zu sehen ist der dezente Auslass des integrierten Kabelkanals im Bereich des Tischleuchtenfußes. (3) Ein wohnliches Aufsatzelement aus Holz hält Utensilien nach Wunsch bereit – offen wie auch in Schubladen.

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SMARTPHONE-TANKSTELLE Ladestrom direkt aus der Wand zapfen – das geht mit der „Schuko-Steckdose mit USB-Ladegerät” von Jung. Neben der herkömmlichen Schukobuchse bietet sie je einen Typ-A- und Typ-B-Anschluss, wodurch das parallele Laden von drei Akkugeräten möglich ist. Natürlich können die Anschlüsse auch für ‚Direktabnehmer‘ wie etwa einen Lautsprecher oder einen USB-Ventilator genutzt werden. Jung, www.jung.de

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enn schon der Küchentisch als dauerhafter Heimarbeitsplatz ausgedient hat, darf die neue Büroecke aber dennoch gerne bei oder sogar in der Küche sein. Denn die Nähe zum Koffeinspender, also der Kaffeemaschine, ist mindestens ebenso praktisch wie die zum Kühlschrank und zur Obstschale. Umso bezeichnender, dass diese Homeofficeecke vom Küchenspezialisten Schmidt Küchen hergestellt wird. Dieser bietet neben den maßgeschneiderten Küchenmöbeln auch Wohnlösungen an, die sich frei konfigurieren lassen – und damit eben auch Homeofficeelemente. Der Clou ist in diesem Fall natürlich, dass durch die Lieferung aus einer Hand die Schreibtischecke dem Küchenmobiliar nicht nur ähnlich sieht, sondern sogar im exakt identischen Farbton und in der gleichen Formensprache ausgeführt werden kann. Schmidt Küchen, www.home-design.schmidt

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(1) Feierabend? Ein Schwenk der beiden verblendeten Türen bringt das Weinregal zum Vorschein. (2) Die maßgefertigten Homeofficeelemente von Schmidt Küchen lassen sich im selben Look wie die Küche ausführen – für eine einheitliche Gesamtanmutung. (3) Das Know-how der Stauraumexperten ist natürlich auch im Büroeck willkommen.

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KONZENTRIERLICHT Licht hat einen enormen Einfluss auf die Produktivität. Ein kühles, energiereiches Licht mit heller Intensität hilft etwa beim konzentrierten Arbeiten, da es ermunternd und belebend wirkt. Beim Videocall lässt es einen hingegen etwas blass erscheinen, weshalb sich eine wärmere Lichtfarbe empfiehlt. Mit smarten WLAN-Lampen von Wiz kann man sich die Weißtöne der jeweiligen Anforderung entsprechend einstellen, per App oder Sprachbefehl. Wiz, www.wizconnected.com

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HAUSAUFGABENHILFE Wer viel zu Hause arbeitet, sollte dort auch über professionelles Equipment verfügen. Wir haben Ihnen hier eine Auswahl an elektrischen Produkten zusammengestellt, die Ihr Homeoffice auf den neuesten Stand bringen.

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(1) Geschäftsgeheimnisse zu Hause? Mit dem „Code Handle”-Türgriff von Assa Abloy ist der kontrollierte Zugang zum Homeoffice dank PIN-Eingabe möglich. Assa Abloy, www.assaabloy.com (2) Einfach nur hörerlos telefonieren war gestern – das kabellose Bluetooth-Headset „Go Work” von Jlab wechselt nahtlos etwa zwischen Smartphone und Laptop. Es können stets zwei Geräte gleichzeitig verbunden sein, die Akkulaufzeit beträgt mehr als 45 Stunden.

Jlab, www.jlab.com (3) Für gute WLAN-Konnektivität im Homeoffice sorgt der „WLAN Access Point” von Jung, wobei sich die WLAN-Reichweite bedarfsgerecht an die Gegebenheiten des Arbeitszimmers anpassen lässt. Zudem ist ein Ethernet-Port an dem Unterputzdosengerät vorhanden. Jung, www.jung.de (4) Mit der neuen „Orbi RBKE 960 Serie” zieht Netgear ein leistungsfähiges Quad-Band-WLAN-Mesh zu Hause auf – mit superschnellem WiFi 6E mit einem Datendurchsatz von bis zu 10,8 Gbit/s. Netgear, www.netgear.de (5) Sei es bei der Zweikanal-Konferenz oder beim Filmgenuss während der Mittagspause – das 5.1-Surroundsystem „Z906” von Logitech sorgt immer für den entsprechend voluminösen Klang. Logitech, www.logitech.de (6) Steht der Schreibtisch an der Wand, kann ihn ein „Plug & Light LED-Strahler” von Jung erhellen. Da dessen Basis eine spezielle ‚Lichtsteckdose‘ mit magnetischem Einsatz ist, kann der Spot mühelos gegen andere Lichtaufsätze getauscht werden. Jung, www.jung.de (7) Wer zu Hause einfach keine Ruhe zum Arbeiten hat, kann sich von Room mit dem „Focus Room” ein schallgedämmtes Einzelbüro (Geräuschreduzierung um 27 Dezibel) fertigen lassen. Room, www.room.com (8) Die „USB Webcam Full HD 1080p” von Xlayer liefert hochauflösende Videobilder etwa für Webkonferenzen. Xlayer, www.xlayer.de

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EIN NEST IN FREIER WILDBAHN Vollkommene Ruhe lässt sich in diesem hervorragenden Domizil genießen, das fest mit einem Berg verschmolzen und in einen Ahornwald eingebettet ist.

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Fotos: Adrien Williams


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IN DER NATUR DIE AKKUS WIEDER AUFLADEN Die „Wallbox Pro S” von Senec verhilft Elektroautos wieder zu neuer Kraft – und das dank Anbindung an das „Senec 360 Ökosystem” und in Kombination mit dem Solarenergiespeicher „Home” sogar automatisiert solaroptimiert. Die 11-kW-Wallbox, die zugleich als Kabelhalter für das 7,5 Meter lange, fest angebrachte Ladekabel dient, lässt sich sowohl innen als auch beliebig im Freien, etwa in einem Carport, installieren. Senec, www.senec.com

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real, das von den Architekten Alexis Naylor und Stéphanie Plourde gegründet wurde. Die beiden haben sich das Ziel gesetzt, maßgeschneiderte Architektur mit einfachen Mitteln zu entwickeln, indem der Fokus auf Raum und Licht gelegt wird. Ihre Konzepte stellen die Schlichtheit in den Vordergrund, sowohl in der Gesamtanmutung als auch in grundsätzlichen Überlegungen. Die auf ihre Essenz reduzierten Entwürfe werden stets auf die individuelle Situation angepasst. Das Architekturbüro übernimmt Projekte jeder Größe und unterschiedlicher Natur, für die dann jeweils ein abgestimmtes, sich ständig weiterentwickelndes Konzept erarbeitet wird, das darauf abzielt, die individuelle und kollektive Wohnlichkeit zu verbessern.

in Skigebiet bietet jede Menge Trubel, zumindest während der Wintermonate. Das am kanadischen Mont Shefford nicht. Nicht mehr. Denn sein Betrieb wurde 2006 eingestellt. Der mit 526 Metern nicht allzu hohe Berg ist deshalb nicht minder attraktiv, vor allem für Ruhe- und Erholungssuchende, die dort nun ganzjährig ihr Ziel erreichen. Erst recht, wenn sie sich auf einer kleinen Lichtung inmitten des Ahornwalds niederlassen. So wie die Hausherren dieses Domizils, das direkt am Hang des Mont Shefford errichtet wurde. Es scheint, als würde das Gebäude direkt dem stark ansteigenden, naturbelassenen Hang – einer schroffen Wildnis aus Felsen und Ahornbäumen – entwachsen und auf der anderen Seite frei in die Atmosphäre auskragen.

In diesem Fall war die ursprüngliche Idee, das Wohnhaus mit dem Berg zu verschmelzen, es an das natürliche Gelände anzuschmiegen, mit ihm eins zu werden. Wenn man

Geschaffen wurde das Refugium inmitten der Bäume von Atelier Général, einem Architekturbüro mit Sitz in Mont– 72 –


(2) (1) Am Ende einer mit Kies bedeckten Auffahrt öffnet sich der dichte Ahornwald zu einer kleinen Lichtung, auf der das Wohnhaus wie ein schwarzer Block thront. Man kann bis unter das Gebäude fahren, der ‚schwebende‘ Hausteil dient zugleich als Carport. Der Haupteingang führt von dort direkt in einen Multifunktionsraum im unteren Geschoss. (2) Die Hauptwohnebene, die sich in der oberen Etage befindet, wird von einer hellen Holzterrasse ins Freie erweitert. Sie wurde in ihrer Form an das naturbelassene Terrain angepasst. (3) Der Wohnblock entwächst dem steilen Hang horizontal, was in einer attraktiven Erhöhung des am Ende aufgeständerten Hauptwohnbereichs resultiert.

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DUCKT SICH Die zweite Generation des wendigen Akku-Handstaubsaugers von Miele ist da – und mit dem „Triflex HX2” auch eine verbesserte Reinigungsleistung. Sein neuer Motor kann mit etwa sechzig Prozent mehr Leistung aufwarten, ein Lithium-Ionen-Akku von Varta versorgt ihn mit Energie für bis zu 60 Minuten Staubsaugen. Manche Modelle kommen direkt mit einem Ersatzakku und bieten damit die doppelte Laufzeit. Die aus Motoreinheit, Akku und Staubbox bestehende „Power Unit” lässt sich mit wenigen Handgriffen flexibel an der Elektrobürste oder am Griffende anbringen – letzterer Aufbau erleichtert das Saugen unter Möbeln. Miele, www.miele.de

(1) Dank der aus dem Hang ragenden Architektur ergibt sich ein herrlicher Ausblick in die Baumkronen des umgebenden Ahornwaldes. Vor die Fensterfront wurde daher auch das ‚Wohnzimmer‘ des offenen Wohnareals geplant. Hinter der Wand links befinden sich die privaten Gemächer. (2) Das Wohnzimmer schließt mit einem sympathischen gusseisernen Ofen ab, der in den kalten Monaten nicht nur den Blick auf die züngelnden Flammen freigibt, sondern auf seiner Kochplatte praktischerweise auch das Teewasser erhitzt.

sich nun dem Gebäude von unten nähert, erscheint im Blickfeld ein schwarzer Block, der aus dem Hang herauszuragen scheint und sich auf diese Weise von der umgebenden Vegetation löst. Seine dunkle, angeschnittene Formgebung erinnert an die Felsvorsprünge, die in der nahen Umgebung zuhauf zu finden sind. Die im Obergeschoss platzierten Hauptwohnbereiche bieten den Hausherren eine intime Beziehung zur wilden und unberührten Natur, indem ein ebener Zugang über eine ausgedehnte, formal an die Topographie angepasste Terrasse geschaffen wurde. Am gegenüberliegenden Ende erhebt sich das Gebäude über offenem Raum, der nebenbei bemerkt als Carport fungiert, und ermöglicht einen stimmungsvollen Blick über die Baumwipfel. – 74 –


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SCHWARZBRAT In elegantem Schwarz zeigen sich die Modelle der „Black Kochprofis” von Amica. Zu dieser Serie, die verschiedene Einbaugeräte, Kochfelder und Dunstabzugshauben umfasst, zählt auch der „Pyrolyse-Einbaubackofen EBPX 945 600 SM”. Dabei handelt es sich um einen XXL-Großbackofen mit einem stattlichen Garraumvolumen von 77 Litern. Neben seinen neun Backofenfunktionen und Umluft bietet er auch noch drei Pyrolyseprogramme, die ihn innerhalb von wahlweise 120, 150 oder 180 Minuten bei 480 Grad reinigen. Amica, www.amica-group.de

(1) Die Küche ist das Verbindungsglied zwischen den Bereichen Wohnen und Essen. Ihre Oberfläche aus weißer Pinie sorgt für eine modern-rustikale Optik, die Barstühle und das Utensilienregal fügen einen Hauch Industrial Chic hinzu. Die zwei Teile der Küche sind in strahlend weißen Blöcken integriert, die wiederum den Stauraum erweitern und Elektrogeräte in sich aufnehmen. Sie verleihen der Küche zudem eine gewisse Räumlichkeit inmitten des offenen Areals. (2) Das ‚Esszimmer‘ befindet sich in einem Raum mit Glaswänden über Eck, sodass die wilde Natur allgegenwärtig im Blick bleibt. (3) Vom Esszimmer gelangt man hinaus auf die geräumige Holzterrasse, die sich im Vordergrund um einen riesigen Findling schlängelt und ganz hinten noch einen kleinen Bereich mit Country-Outdooressgruppe bereithält.

Auf der unteren Ebene, gut geschützt durch den weiten Vorsprung des Obergeschosses, befindet sich ein Hauswirtschaftsraum, über den sich schließlich die Wohnung erschließt. Von ihm aus führt eine Holztreppe hinauf in das Hauptwohnareal, in dem die Zimmer unter einer modernen Kassettendecke mit schwimmendem Flachdach frei ineinander übergehen – natürlich abgesehen von den privaten Räumlichkeiten. Wie auf einem Rundgang gelangt man den Außenwänden folgend von einem ‚Raum‘ in den anderen. Die Wände öffnen sich zu jeder Himmelsrichtung, um den Blick auf die umliegenden Bäume freizugeben. Das hat einen herrlichen Effekt – es entsteht dadurch das Gefühl, sowohl geschützt unter einem Holzdach zu sein als auch in direkter Verbindung mit dem Wald zu stehen. – 76 –


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ALLZWECKREINIGER Saugen und Wischen – das erledigt der „Mi Robot Vacuum-Mop 2 Pro” von Xiaomi in einem Durchlauf. Dabei ist er sehr ausdauernd – er ist mit einem Akku mit einer Kapazität von 5.200 mAh ausgestattet, was eine Laufzeit von bis zu 170 Minuten erlaubt. Freilich ist das 190 Milliliter fassende Wasserreservoir dann schon längst erschöpft, man kann es entweder während der Reinigung nachfüllen oder einfach gezielt Räume wischen lassen. Zeitpläne lassen sich dafür in der „Xiaomi Home App³” einprogrammieren, ebenso wie die Wasserdurchflussrate einstellen. Seinen Weg durch die heimischen Räumlichkeiten findet der Roboter mithilfe seiner LDS-SLAM-Navigation, also einer lasergestützten Orientierung mit Livemapping. Er lässt sich auch per Sprachassistent (Alexa, Assistant) aktivieren. Xiaomi, www.mi.com

(1) Der große Findling hinter dem Haus bleibt auch vom Esstisch aus im Blick. Die Natur wirkt generell wie eine Fototapete im Hintergrund, dank der raumhohen Fenster und Schiebetüren. Aber: alles echt! (2) Vor der groß dimensionierten Schiebetür zur Terrasse endet vollkommen unspektakulär die Holztreppe, die die beiden Etagen des Hauses miteinander verbindet. Während Besucher abends zu den beiden Gästezimmern ins Untergeschoss hinabsteigen müssen, können sich die Hausherren durch den schmalen, mit einer Schiebetür versehenen Spalt zurückziehen. Direkt dahinter eröffnet sich das Hauptschlafzimmer. (3) Wer dort der Außenwand folgt, gelangt zunächst ins Bad mit Dusch-/Wanneninszenierung und danach weiter zu den Kleiderschränken.

Im Zentrum des offenen Wohnraums befindet sich eine mit weißem Pinienfurnier verkleidete Küche, gerahmt in zwei parallel angeordneten weißen Blöcken. Sie führen subtil zum angrenzenden Esszimmer über. Dessen Areal öffnet sich mit seiner Verglasung über Eck vollständig zum ansteigenden Hang und tritt in einen direkten Dialog mit dem immens großen Findling, um den sich die Terrasse windet. Am Hausende befindet sich die mithilfe einer Wand räumlich separierte Schlafsuite, in der erneut der Gedanke eines Rundgangs entlang der Peripherie umgesetzt wurde. Vom Schlafraum geht es an der Außenwand entlang ungehindert weiter in das Badezimmer, in dessen Mittelpunkt ein mit weißen Wabenfliesen inszenierter – 78 –


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ICH BIN DEIN BRATER! Ob auf Balkon, Terrasse oder im Garten – der Elektrogrill „Pulse” von Weber bereitet schmackhafte Grillköstlichkeiten App-gesteuert direkt auf den gewünschten Garpunkt zu. Der hier gezeigte „Pulse 2000” hat sogar ein ZweiZonen-Grillsystem, mit dem sich gleichzeitig bis zu sechs Steaks und Beilagengemüse bei unterschiedlichen Temperaturen grillen lassen. Die Steaks werden mit authentischem Branding versehen. Weber Grill, www.weber.com

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(2) (1) Ein ziemlich geräumiger Balkon verbindet das Badezimmer auf der einen und das Wohnzimmer auf der anderen Seite miteinander – zu beiden Räumen gibt es schmale Zugangstüren. Dank des hier im Vordergrund zu sehenden raumhohen Glasfensters profitiert auch die Küche von einfallendem Tageslicht. (2) Der üppige Platz auf dem Balkon ist auch definitiv nötig, da hier der traditionelle kanadische Grillplatz stationiert werden wird. Und eine Outdoor-Essgruppe will dann natürlich auch noch untergebracht werden. Vollflächige Moskitonetze halten während der Abendstunden die lästigen Insekten fern. (3) Stellt sich noch die Frage, warum der Balkon dreieckig ist – ganz einfach um die Architektur dynamischer und damit wesentlich interessanter zu gestalten. Unter dem Balkon wartet wettergeschützt das Feuerholz auf seinen Einsatz, während die Beleuchtung allabendlich brennen darf. – 80 –


(3) Seen – verhangenen Öffnungen wirkt es, als wäre man in einem Nest, das gut behütet in einer Felsnische eingebettet ist. Quasi wie das Haus in seiner Gesamtheit – ein Refugium, sowohl fest verankert als auch in die Wildnis strebend.

Block mit einer Bade-/Dusch-Kombination steht. Dank eines raumhohen Fensters mit üppigen Dimensionen wird der Badende gewissermaßen in eine intime Verbindung mit dem Wald gesetzt. Die Lücke zum Wohnzimmer füllt schließlich ein dreieckiger Balkon – er ist von beiden Räumen zugänglich. Dank seiner vollständigen Überdachung und der mit dunklen Moskitonetzen – in der Nähe befinden sich

Architekten: Atelier Général, www.ateliergeneral.ca – 81 –


AUTO LADEN MIT DACHSTROM Die Sonne ist in Kombination mit der richtigen Technik ein guter Energielieferant, der sogar das Elektroautofahren abdecken kann – so kommt der selbstproduzierte Strom in den Akku.

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gen. Anhand der Systemkomponenten des auf solare Energiegewinnung und -speicherung spezialisierten Unternehmens Senec lässt er sich gut beschreiben.

icht nur in Zeiten explodierender Energiekosten entspannt selbstproduzierter Strom den Geldbeutel – aber gerade dann auch die Gemüter. Kein Wunder, dass eine Photovoltaikanlage dadurch zu den sehnlichen Wünschen von Hausherren zählt, die noch keine ihr Eigen nennen. Hinzu kommt ein weiterer Wunsch – der nach einem der heute schon in vielfältiger Ausführung erhältlichen Elektroautos, die sich rasant steigender Beliebtheit erfreuen. Es empfiehlt sich, beide Wünsche zu kombinieren, denn die Elektromobilität geht unbestritten mit einem erheblichen Energiebedarf einher. Der ist bei modernen Häusern mit vielen Elektrogeräten und smarter Technik aber auch schon gegeben. Und so kann es schon vorkommen, dass zu Spitzenzeiten nicht ausreichend Strom à la minute zur Verfügung steht. Geschweige denn in den Abendstunden. Der Weg des Stroms vom Hausdach in den Autoakku muss also noch einen Zwischenhalt einle-

Alles nimmt seinen Anfang auf dem Dach, denn dort werden in der Regel die Photovoltaikmodule angebracht – idealerweise im optimalen Winkel auf der Südseite ausgerichtet. Mit einer Modulneigung zwischen 30 und 35 Grad kommt man hierzulande der optimalen Neigung von 90 Grad zur Sonne sehr nahe. Fällt Sonnenlicht auf die vielen, in den Solarmodulen gebündelten Solarzellen, erzeugen diese Gleichstrom, vereinfacht dargestellt. Der Wirkungsgrad der Solarmodule und ihre Reaktion auf Verschattung oder bewölkten Himmel haben Einfluss auf die ganzjährige Ausbeute an Solarstrom. Neu im „Solar“-Sortiment von Senec sind deshalb zwei Solarmodule mit der sogenannten PERCHalbzellen-Technologie, die Leistungsverluste bei partiel– 82 –


(1) Der Solarstrom als Basis für die Energieautarkie wird mit Photovoltaikmodulen auf dem Dach erzeugt, füllt einen Batteriespeicher auf und wird von dort an die Stromverbraucher verteilt. Über die Wallbox gelangt er dann in den E-Auto-Akku, auch über Nacht.

denen Speichergrößen von 4,2 bis 25,2 kWh erhältlich sind. Der „Home 4 AC“ wird wie gehabt an einen Wechselrichter angeschlossen, der „Home 4 Hybrid“ direkt an die Solaranlage. Letzterer hat den Vorteil, dass die 11,8 Kilowatt ACLeistung auf bis zu 21,8 Kilowatt Hybridleistung gepusht werden können, da zum gespeicherten Strom noch der aktuell produzierte ‚ausgeliefert‘ werden kann. Die mögliche Entladeleistung liegt zwischen 2,1 und 11,8 Kilowatt. Falls sich für den Batteriespeicher bei bestehenden Systemen kein Platz mehr im Technikraum findet, ist das in diesem Fall ein eher kleineres Problem. Er wurde einerseits mit hohem Produktdesignanspruch entworfen, sodass er auch gut in Wohnräumen platziert werden kann, etwa im Flur. Das brachte ihm bereits einen aktuellen Designpreis ein. Andererseits lässt er sich dank IP54-Schutzklasse – er ist also gegen Staub und Spritzwasser geschützt – auch in überdachten Außenbereichen wie etwa einem Carport aufstellen. Das würde thematisch dann natürlich wunderbar passen und der Weg zur Wallbox wäre nicht weit. Die wiederum komplettiert das Eigenstrom-Ladeszenario für das Elektroauto. Hier hat Senec die neuen Modelle „Wallbox Plus“ und „Wallbox Premium“ im Programm. Der Unterschied ist, dass die Premiumvariante eine eichrechtskonforme Erfassung der Ladevorgänge ermöglicht, um diese mit dem Arbeitgeber oder dem Finanzamt abzurechnen. Beide Modelle ermöglichen dynamisches, solaroptimiertes Laden auch bei geringer Sonneneinstrahlung. Das heißt, dass die Wallboxen automatisch zwischen ein- und dreiphasiger Ladung umschalten. Die Phasenumschaltung auf einphasiges Laden findet statt, wenn der zur Verfügung stehende Strom einen bestimmten Grenzwert unterschreitet. Wo sonst der solare Ladevorgang aufgrund von zu geringer Eingangsleistung abgebrochen wurde, kann er mit diesen Wallboxen fortgesetzt werden – solange, bis dann tatsächlich so gut wie kein Strom mehr erzeugt wird. Die beiden Wallboxen gibt es als 11-kW-Variante mit glattem oder Spiral-Kabel sowie als 22-kW-Version mit Buchse. Letztere kann in Verbindung mit dem Hybridbatteriespeicher unter Idealbedingungen 21,8 kW, also nahezu die maximale Power für den Ladevorgang bereitstellen – mit reinem Netzstrom gehen auch nur 0,2 kW mehr. Selbstverständlich muss das Elektroauto dazu aber auch über den entsprechenden Onboardlader verfügen. Nun möchte man meinen, dass bei dementsprechenden Fahrzeugen selbst die maximale Batteriespeichergröße von 25,2 kW plus eventuell die direkte solare Ausbeute nicht ausreichen, um das Fahrzeug komplett vollzuladen. Ist richtig. Nur fährt man den Akku ja in der Regel niemals vollständig leer und hängt das E-Auto öfters an, was in den meisten Fällen zu einem ausreichenden Ladestand führen dürfte. Und zur Not kann der restliche Strom ja noch immer aus dem Netz bezogen werden. Ziel ist es doch sowieso, möglichst viel des selbstproduzierten Stroms auch tatsächlich selbst zu nutzen. Und das lässt sich gerade in Kombination mit der Elektromobilität gut erreichen. Senec, www.senec.com

(1) ler Verschattung je nach Höhe und Winkel der Sonneneinstrahlung vermindern können. Das Hochleistungsmodul bietet eine Leistung von 405 Watt Peak, das selbsterklärende „All-Black-Modul“ schafft es auf 380 Watt Peak. Wo früher der Weg über einen Wechselrichter ins öffentliche Stromnetz oder in den direkten Eigenverbrauch geführt hat, wird heute – um einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu gewährleisten – ein Batteriespeicher zwischengeschaltet. Als der ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Strom noch subventioniert wurde, war der alte Weg lukrativ – heute lohnt sich der Eigenverbrauch mehr. Der ist durch die Elektromobilität natürlich in ausreichendem Maße gegeben, weshalb auch ruhig ein Batteriespeicher mit großer Kapazität zum Einsatz kommen darf. Hier hat Senec mit dem „Home 4 AC“ und dem „Home 4 Hybrid“ zwei Geräte im Programm, die jeweils in sechs verschie– 83 –


KULT WIRD ELEKTRISCH Die Erfolgsstory des ‚Bulli‘ von Volkswagen ist eine lange. Und sie geht weiter – ab sofort auch vollelektrisch.

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(2) (1) Der neue „ID. Buzz” zeigt eine topmoderne Front mit aufmerksamkeitsstark geformtem Stoßfänger, dessen Design die Assistenzsystemsensoren kaschiert. Einige Designmerkmale sind dem Bulli-Urtyp nachempfunden. Der Elektrobulli ist in verschiedenen, gewohnt jugendlichen Zweifarblackierungen erhältlich, aber auch unifarben. (2) Das Heck zeigt sich sehr dezent und schlank, eine durchgehende Lichtleiste verbindet die horizontal ausgerichteten Scheinwerfer.

E

s gibt wohl kaum jemanden, der mit dem Begriff ‚Bulli‘ nichts anzufangen weiß – von Generation zu Generation wird das Wissen um den kultigen VW-Bus weitergegeben. Gut, vor allem um die Jahrtausendwende wurde die Bezeichnung auch noch stark mit einem deutschen Komiker assoziiert. Der ist auch Kult, schreibt sich aber mit ‚y‘. Der Volkswagen „Transporter“, wie er über Jahrzehnte offiziell heißen sollte, startete seinen Siegeszug allerdings schon im November 1949, als der erste seiner Art vorgestellt wurde. 1950 begann dann die Serienproduktion. Nun – 72 Jahre später – wird der beliebte Bus zum Buzz – und mit der Transformation zum rein elektrischen Antrieb ist der nächste Meilenstein erreicht. Dabei ist der „ID. Buzz“ – den Studiennamen durfte dieses Modell behalten – gar nicht der erste Bulli mit elektrischem Antrieb. Vor fünfzig Jahren gab es schon einmal einen „T2“ mit Elektromotor im Heck, aber nur 85 Kilometern Reichweite. Was sich im Produktionszeitraum zwischen 1972 und 1979 nicht dauerhaft durchsetzen konnte, soll nun mit moderner Technologie – mit dem Modularen E-AntriebsBaukasten (MEB) – einen neuen Anlauf nehmen. Die Basis teilt sich der batterieelektrische Bulli also mit den anderen Fahrzeugen der „ID.“-Reihe. Wie die ersten VW „Transporter“ startet der „ID. Buzz“ mit einem Heckmotor, in diesem Fall leistet er 150 kW (204 PS) und ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern. Mit Energie versorgt ihn eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Nettospeicherkapazität von 77 kWh (82 kWh brutto). Und damit

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ist dann eine Reichweite von bis zu 423 Kilometern (nach WLTP) möglich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch abgeregelten 145 km/h, der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h wird in 10,2 Sekunden gemeistert. Nicht gerade beeindruckend für ein Elektroauto – der „ID. Buzz“ liegt damit im Mittelfeld seiner aktuellen Verbrenner-Pendants. Macht aber auch nichts, denn beim Bulli-Fahren zählen ja definitiv andere Werte. Nachgeladen werden kann der Fahrzeugakku zu Hause mit bis zu 11 kW, an GleichstromSchnellladepunkten mit bis zu 170 kW. Für die grundlegenden Proportionen des „ID. Buzz“ reichte der Blick seiner Designer sogar noch weiter zurück, als beim elektrischen Antrieb. Hier stand der Archetyp „T1“ aus den 1950er-Jahren Pate. Die sehr kurzen Karosserieüberhänge und eine gute Raumnutzung auf kleiner Verkehrsfläche wurden durch die spezifischen Eigenheiten der Elektromobilität erneut möglich. Aber auch in der Exterieurgestaltung bedient sich der „ID. Buzz“ seines historischen Vorbilds, etwa bei der Einteilung des Karosseriedesigns in eine untere und obere Ebene sowie bei der ikonischen Frontpartie mit ihrer V-förmigen Haube zwischen den charismatischen Scheinwerfern. Diese zeigt sich selbstverständlich in einer zeitgemäßen Neuinterpretation, bei der die nun sehr schlank gewordenen LED-Matrixscheinwerfer – verbunden durch eine LED-Querspange – integraler Bestandteil des Hauben-Vs sind. Die insgesamt aerodynamische Formgebung ist ebenfalls den grundlegenden Erfordernissen der E-Mobilität geschuldet, es konnte sogar ein PKW-tauglicher cW-Wert von 0,285 erreicht werden. Zum Vergleich: ein Golf VII hat einen cW-Wert von 0,27. Von hinten wirkt der „ID. Buzz“ dann auch wirklich schlank, ebenso wie seine schmalen, horizontal angeordneten Heckleuchten. Auch sie werden miteinander verbunden, von einer durchgehenden Lichtleiste. Alle Außenleuchten spielen im Verbund ein Begrüßungsszenario ab, sobald man sich mit dem Fahrzeugschlüssel nähert, eine Lichtprojektion weist dann den Weg zum E-Kleinbus.

(1) Das Interieur des „ID. Buzz” ist hell und freundlich gestaltet. Der Clou sind die „Style”-Interieurpakete, bei denen die zierenden Elemente im Farbton der Außenlackierung gehalten sind. Alle Bedienelemente sind digital und reagieren auf sanften Touch. Das „Digital Cockpit“ vor dem Fahrer ist lediglich kompakte 5,3 Zoll groß und scheint über dem Armaturenbrett zu schweben. (2) Je nach Ausstattung misst das zentral platzierte Infotainment-Touchdisplay zehn oder zwölf Zoll. Digitale Taster am unteren Rand helfen beim Schnelleinstieg in die jeweiligen Untermenüs des Systems. (3) Im Fond herrscht üppige Beinfreiheit auf der bequemen Dreiersitzbank – auch, da sie sich in einer Range von 15 Zentimetern längs verschieben lässt. Die beiden Lehnen der geteilten Rückbank können unabhängig voneinander in der Neigung verstellt werden. (4) Der Einstieg in den E-Bulli ist dank Van-typisch hoher Türen komfortabel. (5) Die komplett und teilweise umklappbare Rückbank kann mit dem höhenverstellbaren Kofferraumboden auf eine Ebene gebracht werden.

Wird dann eine Türe geöffnet, ertönt ein dezenter Sound und das interaktive „ID. Light“ unter der Windschutzscheibe begrüßt die Passagiere. Der Innenraum ist Bulli-typisch geräumig – die fünf Plätze bieten gewohnt hohe Sitzpositionen, Armlehnen und diverse Ablagen in Reichweite. Ein stilistisches i-Tüpfelchen stellen die optionalen „Style“-Interieurpakete dar – bei diesen korrespondieren die Farben konsequent mit den klassischen Zweifarblackierungen des Exterieurs. Sprich: Die Sitzinnenflächen, der mittlere Bereich der Instrumententafel und die Türeninserts sind in der jeweiligen Außenfarbe gehalten. Auch die Exterieurkontrastfarbe „Candy weiß“ wird im Innenraum aufgegriffen, wodurch eine frische, freundliche Atmosphäre entsteht. Im Kofferraum des „ID. Buzz“ steht ein Volumen von bis zu 1.121 Litern zur Verfügung, bei umgeklappter Rückbanklehne sind es bis zu 2.205 Liter. Dank eines optional in der Höhe einstellbaren Kofferraumbodens lässt sich eine ebene Ladefläche erreichen. Einen Frunk gibt es nicht.

Durch die hohe Sitzposition ist auch die Instrumententafel hoch angebracht – ebenfalls Bulli-typisch. Das digitale Fahrerdisplay misst 5,3 Zoll, das große, zentral platzierte Infotainment-Touchdisplay serienmäßig 10 Zoll. Mit dem optionalen Navigationssystem „Discover Pro“ vergrößert es sich auf einen 12-Zoll-Touchscreen. Das Infotainmentsystem hat zudem eine Bedienleiste mit digitalen Tastern und Touchslidern. Die Taster bieten Direktzugriff auf verschiedene Menüpunkte, mit den Slidern lassen sich die Innenraumtemperaturen und die Lautstärke des Soundsystems einstellen. Serienmäßig verwöhnen fünf Lautsprecher die Ohren, in der Sonderausstattung sind es sogar neun. Ein Ambientelicht mit zehn Farben, optional auf dreißig Farben erweiterbar, zaubert dabei Flair an einer Lichtleiste in der Instrumententafel, den Dekorleisten der vier Türen und in deren Ablagefächern. Auch das Multifunktionslenkrad hat eine Touch-Bedienung, daneben erlaubt

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noch eine erkannte Fahrbahnbegrenzung nötig, um die Spur zu halten. Over the Air Updates halten die Software der bis zu 35 Steuergeräte auf dem aktuellsten Stand.

es ein Lenkstockhebel, den „ID. Buzz“ in die gewünschte Richtung losfahren zu lassen. Sogar die Bedieninsel für die Lichtfunktionen ist digital. Neben einer Ablage für das Smartphone mit induktiver Ladefunkton stehen auch noch bis zu acht USB-C-Schnittstellen bereit, verteilt auf Front, Fond und Kofferraum.

Wer sich für den neuen „ID. Buzz“ interessiert, kann das Objekt seiner Begierde schon bestellen – der Vorverkauf wurde bereits Ende Mai gestartet. Zunächst ist der E-Bulli allerdings nur in der Version „Pro“, also mit gehobener Ausstattung erhältlich. Der Listenpreis dieses Modells beträgt ab ca. 64.581 Euro und lässt sich durch den BAFAUmweltbonus noch mindern. Die ersten Fahrzeuge sollen dann schon im Herbst ausgeliefert werden. Der Bulli-Tradition folgend gibt es auch eine Transportervariante, der „ID. Buzz Cargo“ kostet ab ca. 54.430 Euro brutto und ist ebenfalls bereits vorbestellbar.

Was die Fahrerunterstützung angeht, kann der „ID. Buzz“ in der höchsten Ausbaustufe mit mehr als dreißig Assistenzsystemen aufwarten. Neben den üblichen Verdächtigen gehört auch der „Park Assist Plus mit Memory Funktion“ dazu, der den Elektrobulli auf einer zuvor abgespeicherten Strecke automatisiert einparkt. Der „Travel Assist mit Schwarmdaten“ übernimmt nicht nur das teilautomatisierte Fahren in der Spur, sondern erstmals auch einen assistierten Spurwechsel auf Autobahnen ab 90 km/h. Stehen Schwarmdaten zur Verfügung, ist jetzt auch nur

Volkswagen, www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de – 87 –


E-Scooter leisten einen enormen Beitrag für die individuelle Fortbewegung auf der kurzen Distanz – und machen dabei auch noch Spaß. Diese Aspekte helfen bei der Auswahl des richtigen Modells.

MIT VERGNÜGEN VORANKOMMEN

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(1) Der E-Scooter „Elmoto Kick” von Govecs wiegt 19 Kilo, ist klappbar und hat ein ausgeklügeltes Energieversorgungsmodell – er wird von zwei auswechselbaren Akkus aus dem „Power X-Change”-Sortiment von Einhell betrieben. Die Reichweite von 20 Kilometern kann also etwa mit der Akkuschrauber-Batterie erweitert werden. (www.govecsgroup.com – www.einhell.de) (2) Auch der „Pro” von Egret ist klapp- und damit tragbar – und bietet mit bis zu 80 Kilometern Reichweite und 500-Watt-Elektromotor alles, was das Herz begehrt. (www.my-egret.com) (3) Sharp will mit zwei klappbaren E-Scootern mit unterschiedlichen Reichweiten den Markt erobern – der „EM-KS1” schafft bis zu 25, der „EM-KS2” erreicht sogar bis zu 35 Kilometer. (www.sharpconsumer.de/e-scooter)

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ersten März jeden Jahres aufs Neue. Wer zu einem späteren Zeitpunkt abschließt, kommt oftmals in den Genuss einer verringerten, weil anteilig berechneten Gebühr. Der Grundschutz, also die Haftpflichtversicherung, ist in einer Preisrange von 20–70 Euro erhältlich, zusätzliche Kaskoversicherungen decken weitere Risiken wie etwa Diebstahl oder sogar Akkudefekte ein.

ängst sind sie im Straßenbild unserer Großstädte etabliert – niemand wird mehr wie ein Außerirdischer betrachtet, wenn er auf einem E-Scooter leise über die Straßen gleitet. In vielen kleineren Städten und Dörfern sind sie allerdings noch nicht ganz so präsent. Klar – das lohnt sich nicht für Sharingmodelle. Eigentlich verwunderlich, dass dort trotzdem relativ wenige private E-Scooter unterwegs sind. Und bei genauem Hinsehen haben die Eigentumsvarianten auch in den Großstädten noch ein immenses Potenzial. Dabei sind E-Scooter so hochgradig praktisch, einfach zu bedienen und unkompliziert in der Zulassung.

Für das Fahren des E-Scooters benötigt man keinen Führerschein, Verkehrsverstöße können aber dennoch Auswirkungen auf das Flensburger Punktekonto haben. Und selbstverständlich auf den Geldbeutel. Personen ab 14 Jahren dürfen fahren – ganz wichtig: nur einzeln. Und zwar auf Fahrradwegen, kombinierten Geh- und Radwegen (nur auf denen mit blauem Schild), Radfahrstreifen, Fahrradstraßen oder, wenn nichts davon vorhanden ist, eben auf der Fahrbahn. Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen darf hingegen nicht gefahren werden. Generell empfiehlt es sich, bei der Fahrt einen Sturzhelm zu tragen, obwohl dieser nicht vorgeschrieben ist – sicher ist besser.

Bei der Wahl des geeigneten Modells gilt es zunächst auf eine ganz wichtige Eigenschaft zu achten – der E-Scooter muss hierzulande straßenzugelassen sein. Denn nicht zugelassene Modelle lassen sich weder versichern, noch dürfen sie außerhalb von Privatgelände genutzt werden. Wenn man dies doch macht, riskiert man den Einzug des fahrbaren Untersatzes. Die Straßenzulassung bedingt dann auch die Ausstattung und die maximalen Leistungsdaten eines überall nutzbaren E-Scooters: die Höchstgeschwindigkeit ist auf 20 km/h begrenzt, der Elektromotor hat maximal 500 Watt Leistung, er verfügt über zwei voneinander unabhängige Bremsen, Leuchten vorne und hinten, Reflektoren und eine helltönende Klingel. Eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und das kennzeichnende Typenschild mit Fahrzeugnummer gibt es dann auch noch dazu.

Bei der Wahl des eigenen E-Scooters sind neben der obligatorischen Straßenzulassung noch einige Punkte überlegenswert. Will man schnell vom Fleck kommen, sollte der E-Scooter die erlaubten 500 Watt voll leisten können. Möchte man generell weitere Strecken zurücklegen, empfiehlt sich ein Modell mit hoher Akkukapazität. Beides treibt natürlich den Preis nach oben – preisbewusste Kurzstreckenfahrer verzichten daher möglicherweise lieber auf den schnellen Start und die dicke Batterie. Aber ganz ehrlich – am meisten Spaß macht natürlich ein leistungsfähiges Modell. Und darum geht es doch neben all der praktikablen Individualbeförderungsaspekte auch, oder?

Das Kennzeichen und damit die Erlaubnis, den E-Scooter auf der Straße zu nutzen, bekommt man schließlich von der Versicherung zugeschickt. Der Versicherungsschutz muss alljährlich erneuert werden und beginnt immer am – 89 –


TOPMODERNE NACHHALTIGKEIT Dieses moderne Familiendomizil versorgt sich weitgehend autark mit Energie – und eröffnet darüber hinaus unvergessliche Ausblicke auf den Pazifischen Ozean.

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Fotos: Joe Fletcher Photography


(1) (1) Drei Parzellen an einem der schönsten Küstenabschnitte des Highway 1 standen zum Verkauf – und wurden vereint. Das riesige Hanggrundstück wurde schließlich hoch oben bebaut – am Ende einer privaten Serpentinenauffahrt, die wiederum in einem großen Bogen in die mit einem Gründach versehene Doppelgarage führt. In der geräumigen Garage können dann die beiden Elektroautos der Familie Strom aus Eigenproduktion nachladen. (2) Drei der segmentierten Gebäudeteile bilden die Front zur Küste – sie sind in unterschiedlichen Winkeln angeordnet und über Durchgänge miteinander verbunden. (3) Ein weiterer Gebäudeteil ist sozusagen in den Hang gebaut, ein Dachfenster im Gründach lässt Tageslicht ein. Davor ist der zentrale, windgeschützte Patio.

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meinnützige Naturschutzorganisation, bot nämlich drei aneinander angrenzende Parzellen an einem Hang im Norden von Big Sur und damit an einem der schönsten Küstenabschnitte des Highway 1 an. Mit direktem Meerblick. Die Hausherren schlugen zu. Und kauften sie alle.

Aller guten Dinge sind drei – mit dieser Redewendung lässt sich der Beginn dieses Projekts bestens benennen. Für die heutigen Hausherren tat sich nämlich eine einmalige Gelegenheit auf – die Nature Conservancy, das ist eine ge-

Das Baugrundstück war also gefunden – es galt, dieses mit einem gleichermaßen atemberaubenden wie nachhaltigen Gebäude zu versehen. Dieses entwarf das Studio Schicketanz unter der Leitung von Mary Ann Schicketanz, inspiriert von der umliegenden Landschaft. Das Studio Schicketanz versteht sich als Full-Service-Agentur für Architektur, Innenarchitektur und Beratung und ist sowohl im kalifornischen Carmel als auch im indischen Bangalore ansässig. Es schreibt sich auf die Fahnen, philosophische Ansätze zu Landschaft, Architektur und Innenarchitektur zu verknüpfen, immer mit dem Fokus auf Wohnlichkeit. Die

er Highway 1 ist eine der beliebtesten Straßen Kaliforniens. Kein Wunder, reiht sich an diesem Küstenhighway, der grob gesagt Los Angeles (+ Route 101) und San Francisco miteinander verbindet, doch eine Sehenswürdigkeit an die andere. Ganz zu schweigen von den traumhaften Blicken auf das funkelnde Meer des Pazifischen Ozeans. Für Touristen aus aller Welt ist es ein Highlight, diesen Highway direkt an der Küste abzufahren, für viele Einheimische eine beliebte Möglichkeit, ihre Cabrios auszufahren und für manche auch, sich dort ein nachhaltiges Ferienhaus zu errichten. Das durchaus mehr werden kann, wie dieses Beispiel zeigt.

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DOPPELVERSORGER Zwei Elektroautos parallel mit einer Ladestation laden – das ermöglicht die „Wallbox Alpha” von Pracht. Sie ist mit zwei Typ-2-Steckern versehen, die mit jeweils 5,5 Metern Kabel fest an der Ladestation angebracht sind. Zur Aufbewahrung zwischen den Ladeeinsätzen können auch die Typ-2-Stecker einfach in die Wallbox gesteckt werden, die Kabel rollen sich dabei dekorativ auf den beiden Wandhalterungen auf. Die Wallbox ermöglicht ein intelligentes Lademanagement mit Leistungen von 2,3 bis 11 kW – zweimal. Pracht, www.prachtenergy.com

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DAS ALLES, UND NOCH VIEL MEHR! Tür- oder Torkommunikation wird mit der zentralen Steuereinheit „Gira G1” zum bebilderten, intuitiven Kinderspiel. Doch das schicke Touchscreenpanel bietet noch so viel mehr – auf einfache Weise lassen sich damit auch alle KNX-Hausfunktionen wie Licht, Jalousien, Heizung, Entertainment und mehr bedienen. Gira, www.gira.de

Der architektonische Aufbau sah kein einzelnes großes Wohnhaus vor, sondern vielmehr vier miteinander verbundene Pavillons. Sie sind unterschiedlich ausgerichtet, sowohl in ihrer Position als auch in der Funktion, die sie erfüllen. Einer davon stellt zudem die Verbindung mit der umgebenden Landschaft her, indem er quasi in den Hang gebaut wurde und sein Gründach nahtlos mit diesem verschmilzt. Raumhohe Fensterfronten sowohl an der gen Hang gerichteten Ost- als auch an der Westseite zum Meer durchfluten die drei freistehenden Pavillons mit frischer Luft und Morgenlicht. Zudem wird ein ungehinderter Meerblick von beinahe allen Wohnräumen darin ermöglicht. Der Gebäudekomplex ist jedoch nicht nur auf die von Nachmittagssonne verwöhnte Seeseite ausgerichtet – gegenüberliegend kehrt er sich nach innen und umrahmt einen ausgedehnten, zentralen Patio, der einen warmen, sonni-

daraus resultierenden Designkonzepte bieten klassische Schlichtheit und natürliche Eleganz. Der ursprüngliche Plan für dieses Gebäude war, dass die Hausherren – ein Paar aus dem Silicon Valley und ihre beiden Töchter – es als Wochenendhaus nutzen, während die Großeltern permanent dort leben und auf diese Weise nochmal ein neues Kapitel aufschlagen können. Und dann kam Corona. Angesichts der Pandemie verwandelte sich das Anwesen in den ultimativen Quarantäne-Zufluchtsort für die gesamte Familie. Man kann definitiv an schlimmeren Orten ‚eingesperrt‘ sein – ein Pool in Richtung des Meeres, traumhafte Aussichten, ein Spielzimmer, ein kuschliger Rückzugsraum, eine geräumige Küche und all die vielen anderen Vorzüge des besonderen Anwesens lassen einfach kaum Langeweile aufkommen. – 94 –


(1) Hinter der Eingangstüre des Hauses wird man von einem warmen Flair empfangen, bewirkt von der natürlichen Farbharmonie, die von außen ins Innere getragen wird. Zwei gemauerte Stufen gehen in eine holzverkleidete über, was einen Wendepunkt markiert – der dahinterliegende Gästetrakt ist wohnlich verputzt. (2) Selbst im kleinen Durchgang zwischen Entree und Gästezimmer lässt eine Glaswand auf den wohnlichen, windgeschützten und reich bepflanzten Patio blicken.

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(1) gen Schutz vor den starken und kühlen Winden des Pazifischen Ozeans bietet.

KLASSISCHES KLEID

In den Pavillons herrscht großer Komfort in Verbindung mit einem hohen Designanspruch – das gesamte exklusive Anwesen wurde von Schicketanz und ihrem Team mit erlesenen Produkten und Oberflächen ausgestattet, unter anderem von Poltrona Frau (www.poltronafrau.com), Bisazza (www.bisazza.com), Larsen (www.larsenfabrics.com), Moooi (www.moooi.com), Piet Boon (www.pietboon.com), Miele (www.miele.de), B&B Italia (www.bebitalia.com), Tai Ping (www.taipingcarpets.com), Flexform (www.flexform.it), Phillip Jeffries (www.phillipjeffries.com), Restoration Hardware (www.rh.com), Giorgetti (www.giorgettimeda.com), und Concreteworks (www.concreteworks.com).

Mit seinem Messing-Finish namens „Antique Brass NA” bietet Meljac, ein französischer Hersteller elektrischer Luxusapparaturen, ein umfassendes Schalterprogramm an, das sich harmonisch in ‚südliche‘ Wohnstile einfügt. Wie für den Hersteller gewohnt ist die Basis traditionell, versehen mit Druckknöpfen oder Kippschaltern – und das Innenleben topmodern, unter anderem mit USB-Ladeanschlüssen. Meljac, www.home-co.de

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(2) (1) Der kuschlige Familienraum, auch als Medienraum bezeichnet, zeigt eine dunklere Gestaltung als die anderen Zimmer, bewirkt vor allem durch die Wandverkleidung von Philip Jeffries. Davor stehen ein „Soft Dream“-Modularsofa von Flexform sowie „Fat Fat/Lady Fat“-Poufs und ein „Metropolitan“-Sessel von B&B Italia. (2) In der Loungeecke des Hauptwohnbereichs harmonieren mit cognacfarbenem Leder bezogene Drehsessel von Moooi mit dem warmtönigen Bodenbelag aus Eichendielen. Da die Sessel mühelos zur Seite schwenken, bleiben je nach Gusto Meer, Innenhof oder Essbereich/Küche im Blick. (3) Vor dem pastellorangen Stucco Veneziano hängt ein Kunstwerk von Eric Gushee.

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(1) (1) Die Upcycling-Planken der markanten Holzdecke im Hauptwohnbereich waren ursprünglich einmal zu Weinfässern geformt. Massives Holz zeigt auch der Esstisch an seiner imposanten Platte, umringt wird er von „Ginger“-Armlehnstühlen von Poltrona Frau. (2) Die markante Mosaikwand der Küche wurde vom Mark-Rothko-Gemälde „White Center“ inspiriert und mit beerenfarbenen und goldenen Bisazza-Mosaikfliesen umgesetzt. Neben der Küche führt ein offener Durchgang in die Speisekammer. (3) Die Speisekammer hinter der Küche fungiert zugleich als Spülküche und ist deshalb mit einer größeren Spüle und einem verborgenen Geschirrspüler ausgestattet. So bleibt das benutzte Geschirr nach dem Abservieren außerhalb des Sichtbereichs. (4) Die Glasfront des Hauptwohnareals lässt sich nahezu komplett aufschieben, was einen barrierefreien Indoor-/Outdoor-Lifestyle ermöglicht und das Lüften einfach macht.

Auch was die Kunst angeht kann das moderne Domizil mit allerlei Ausprägungen aufwarten, sogar im Schwimmbecken – dort wurden versteinerte Baumstümpfe von Leos Enderle und Rodney Hunter integriert. Skulpturale Kunstwerke von Eric Gushee (www.ericgushee.com) und Casey McCafferty (www.casey-mccafferty.com) sowie Stücke von Silvia Poloto (www.poloto.com) sind im ganzen Haus zu finden. Und natürlich gibt es auch einen hohen Anteil an maßgefertigtem Mobiliar, etwa die Betten, Polsterhocker, Bücherregale und Wohnwände. In Sachen Baumaterial fiel die Wahl unter anderem auf Granit aus lokalem Abbau – er stammt aus dem lediglich rund fünfzig Meilen entfernten Hollister. Mit den Granitsteinen wurden alle zierenden Natursteinwände und -mauern des Bauwerks errichtet. Wie eine schützende Klam– 98 –


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FLÄCHENDECKENDES PLUS Kochen mit Induktion ist eine feine Sache – schnell, flexibel und man verbrennt sich nicht die Finger an der Platte. Eine integrierte Dunstabsaugung dazu und schon erhält auch der Kopf seine Freiheit und der Raum behält seine Frische. Beides vereint sich im Induktionskochfeld „KMDA 7476 FL” von Miele. Und es gibt noch was on top – nämlich diverses Zubehör wie etwa eine Teppanyaki-Platte, mit der der asiatischen Schnellkochkunst gefrönt werden kann. Oder den hier gezeigten Grillaufsatz, der dank wellenförmiger Oberfläche für ein gewisses Branding sorgt. Möglich wird dies durch die beiden extra großen „Power Flex XL”-Kochbereiche des Kochfelds, auf denen sich jeweils einer der Aufsätze vollflächig ‚versorgen‘ lässt. Miele, www.miele.de

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EINE HANDVOLL RETRORADIO

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Nicht immer ist es die große Highend-Anlage, die den momentanen Audiobedürfnissen am besten entspricht, sei es aus optischen oder praktischen Gründen. Im Badezimmer etwa war das kleine, kompakte Radio schon immer erste Wahl, abgelöst allenfalls von ebenso kompakten Streaminglautsprechern. Wer dann noch den Luxus eines Balkons oder einer Terrasse in Badreichweite hat, ist mit einem portablen Gerät bestens beraten. Etwa mit dem kultigen, bluetoothfähigen „Revival Petite” von Roberts Radio im erfrischenden Retrolook. Neben seiner intensiven Farbe „Pop Orange” wartet er mit DAB+ und UKW, AUX-Eingang sowie Bluetooth 5.0 mit aktuellen Codecs (AAC, SBC) auf, was diverse Quellen für auditives Entertainment eröffnet. Die Bedienelemente sind mit vier Knöpfen und einem Drehregler übersichtlich gehalten und lassen sich intuitiv erschließen. Wird das handgroße Streaming-Multitalent vom Strom abgekappt, versorgt es sein Akku bis zu zwanzig Stunden lang. Roberts Radio, www.robertsradio.com


(4) (1) Im vom Eingang aus gesehen hintersten Wohnkubus ist die Hausherrensuite untergebracht. Sie schließt mit einem traumhaften Badezimmer ab, in der die freistehende Wanne „Vegas“ von Concreteworks dank eines runden Oberlichts vom Tageslicht in Szene gesetzt wird. In klaren Nächten lassen sich beim Vollbad die Sterne beobachten. (2) Die Möbel des Badezimmers wie etwa der Waschtisch mit Artdéco-Reminiszenzen wurden extra für dieses Traumhaus entworfen und maßgefertigt. (3) Die Liebe steckt im Detail – wie ein gerahmtes Kunstwerk wirkt der tatsächlich sehr schlicht gehaltene Übergang vom Hauptwohnbereich hinüber zur Hausherrensuite. (4) Auf dem einen Ende eines raumfüllenden Designerteppichs steht das Bett des Hauptschlafzimmers parallel zur Fensterfront, auf dem anderen eine private Sofalandschaft. Der Blick durchs Fenster schweift über den Pool hinaus aufs weite Meer. Über dem Bettenkopf thront ein Gemälde aus Silvia Polotos „Wabi Sabi“-Kollektion.

mer umgeben sie die drei Wohnkuben im Vordergrund, für die – kontrastierend – einheitliche Putze verwendet wurden. Ergänzend fanden polygonale Steinplatten ihren Einsatz als Terrassen- und Wegebelag, im Farbton Savannenbraun, um gut mit den Steinwänden zu harmonieren. Generell lässt sich sagen, dass die gesamte Gebäudehülle komplett in neutralen und erdfarbenen Tönen gehalten ist, während das Interieur Farbakzente etwa in Form von individuell für dieses Domizil zusammengestellten Mosaikbesätzen oder einigen akzentuierenden Wänden mit glanzvollem Stucco Veneziano setzt. Neben den luxuriösen, hochwertigen Oberflächen und Möbeln glänzt vor allem die nachhaltige technische Ausstattung des Wohnhauses. Angesichts dieser sowie der extremen, exponierten Lage des Grundstücks wird erwartet, dass es sich sogar dauerhaft als Nullenergiehaus betrei– 101 –


(1) (1) Dreh- und Angelpunkt des täglichen Lebens ist der ausgedehnte Patio, der sowohl sonnige als auch schattige Plätze bietet. Vor allem jedoch schützt er vor den teilweise eisigen Winden, die vom Pazifik heraufwehen. Und auch das ein oder andere wilde Tier, das aufgrund der abgelegenen Lage des Grundstücks schon einmal näher kommt und doch lieber nur aus der Ferne betrachtet wird, kann so auf Distanz gehalten werden – etwa beim Essen. (2) Das Gästezimmer, teilweise in den Hang gebaut, öffnet sich komplett zum Innenhof. Durch die Lage am Hang ist es ein Stückweit von den Hauptwohnbereichen separiert, was eine manchmal willkommene Distanz schafft. (3) Ein Highlight des Anwesens ist eine den Hausherren vorbehaltene Dusche im Freien.

ben lassen wird. Strom und Warmwasser, auch für den Swimmingpool, werden durch Sonnenkollektoren erzeugt. Der Strom wird dabei zunächst in mehrere Tesla Power Walls (www.tesla.com), das sind Batteriespeicher, geleitet und von dort an die Verbraucher ausgeliefert. Und diese Anlage ist gewaltig dimensioniert – die Batteriespeicher reichen aus, um mit dem vor Ort produzierten Strom nicht nur den gesamten Bedarf des Wohnhauses zu decken, sondern obendrein auch noch die beiden Elektroautos der Familie aufzuladen.

Architektur, Interieurdesign: Studio Schicketanz, www.studioschicketanz.com – 102 –


(2)

SAUBERE SACHE Wege und Terrassenflächen verschmutzen mit der Zeit, das liegt in der Natur der Sache. Sauber werden sie mit einem Hochdruckreiniger wie etwa dem „K 7 Premium Power” von Kärcher – am besten in Verbindung mit einem Flächenreiniger. Dieser sorgt mit im Gehäuse rotierenden Düsen dafür, dass das vom Hochdruckreiniger gelieferte Wasser großflächig arbeiten kann. Selbst festsitzende Verschmutzungen werden gelöst und unter der vor Spritzern schützenden Haube herausgespült. Kärcher, www.kaercher.de

(3) – 103 –


E-AUTO QUARTETT Was war, was kommt und was fährt aktuell herum? Unser Quartett der batterieelektrischen Fahrzeuge gibt Ihnen eine Übersicht – und die wichtigsten Leistungsdaten auf einen Blick.

CITROËN

NISSAN

TAZZARI

C-Zero

Leaf (40 kWh)

Zero City

Baujahr (1. Gen.) 2009 Leistung 49 kW (67 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 15,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 3,7/50 kW Batteriekapazität 14,5 kWh Reichweite ca. 150 km UVP ab ca. 17.850 €

Baujahr (1. Gen.) 2010 Leistung 110 kW (150 PS) Geschwindigkeit 144 km/h 0–100 km/h 7,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–6,6/50 kW Batteriekapazität 40 kWh Reichweite ca. 270 km Preis ab ca. 29.234 €

Baujahr (1. Gen.) 2010 Leistung 15 kW (20 PS) Geschwindigkeit 90 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 2/n/a kW Batteriekapazität 15 kWh Reichweite ca. 200 km Preis ab ca. 15.300 €

FORD

SMART

TESLA

RENAULT

Twizy 45 Life Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2011 8 kW (11 PS) 45 km/h n/a 2,3/n/a kW 6,1 kWh ca. 100 km ab ca. 6.775 €

BMW

Focus Electric

Fortwo Coupé EQ

Model S Performance

i3 (120 Ah)

Baujahr (1. Gen.) 2011 Leistung 107 kW (145 PS) Geschwindigkeit 137 km/h 0–100 km/h 11,4 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–3,7/n/a kW Batteriekapazität 23 kWh Reichweite ca. 162 km Preis ab ca. 34.900 €

Baujahr (1. Gen.) 2012 Leistung 60 kW (82 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 11,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–22/n/a kW Batteriekapazität 17,6 kWh Reichweite ca. 159 km Preis ab ca. 21.387 €

Baujahr (1. Gen.) 2012 Leistung 449 kW (611 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 2,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 16,5/200 kW Batteriekapazität 100 kWh Reichweite ca. 590 km Preis ab ca. 97.970 €

Baujahr (1. Gen.) 2013 Leistung 125 kW (170 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 7,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/50 kW Batteriekapazität 37,9 kWh Reichweite ca. 307 km Preis ab ca. 38.017 €

RENAULT

VW

KIA

MERCEDES

Zoe R110 Z.E. 40

e-up!

E-Soul (64 kWh)

B-Klasse electric drive B 250 e

Baujahr (1. Gen.) 2013 Leistung 80 kW (108 PS) Geschwindigkeit 135 km/h 0–100 km/h 11,4 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–22/50 kW Batteriekapazität 41 kWh Reichweite ca. 316 km Preis ab ca. 29.234 €

Baujahr (1. Gen.) 2013 Leistung 61 kW (83 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 11,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,2/40 kW Batteriekapazität 32,3 kWh Reichweite ca. 258 km Preis ab ca. 21.421 €

Baujahr (1. Gen.) 2014 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 167 km/h 0–100 km/h 7,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,8–10,5/50–80 kW Batteriekapazität 64 kWh Reichweite ca. 452 km Preis ab ca. 36.837 €

Baujahr (1. Gen.) 2014 Leistung 132 kW (180 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/n/a kW Batteriekapazität 28 kWh Reichweite ca. 200 km Preis ab ca. 39.151 €

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VW

TESLA

HYUNDAI

CITROËN

e-Golf

Model X Maximum Range

Ioniq Elektro

E-Mehari Softtop

Baujahr (1. Gen.) 2014 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,2/40 kW Batteriekapazität 35,8 kWh Reichweite ca. 231 km Preis ab ca. 31.900 €

Baujahr (1. Gen.) 2015 Leistung 310 kW (422 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 4,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 16,5/200 kW Batteriekapazität 100 kWh Reichweite ca. 505 km Preis ab ca. 86.970 €

Baujahr (1. Gen.) 2016 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 165 km/h 0–100 km/h 9,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 4,6/50–100 kW Batteriekapazität 38,3 kWh Reichweite ca. 311 km Preis ab ca. 34.459 €

Baujahr (1. Gen.) 2016 Leistung 50 kW (68 PS) Geschwindigkeit 110 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 2,3–3,7/n/a kW Batteriekapazität 30 kWh Reichweite ca. 195 km Preis ab ca. 25.270 €

OPEL

TESLA

HYUNDAI

HYUNDAI

Ampera-E

Model 3 Standard Range Plus

Kona Elektro (64 kWh)

Baujahr (1. Gen.) 2017 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 7,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–22/50 kW Batteriekapazität 60 kWh Reichweite ca. 520 km Preis ab ca. 39.330 €

Baujahr (1. Gen.) 2017 Leistung 225 kW (306 PS) Geschwindigkeit 225 km/h 0–100 km/h 5,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/120 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 409 km Preis ab ca. 46.390 €

Baujahr (1. Gen.) 2018 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 167 km/h 0–100 km/h 7,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/50–70 kW Batteriekapazität 64 kWh Reichweite ca. 484 km Preis ab ca. 40.795 €

AUDI

JAGUAR

AUDI

Nexo (Brennstoffzelle) Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung Tankgröße Reichweite Preis

2018 120 kW (163 PS) 177 km/h 9,2 Sek. Brennstoffzelle 6,33 kg ca. 666 km ab ca. 77.008 €

MINI

E-Tron 55 Quattro

I-Pace EV400 S AWD

E-Tron Sportback 50 Quattro

Cooper SE Trim S

Baujahr (1. Gen.) 2018 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit 200 km/h 0–100 km/h 5,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/150 kW Batteriekapazität 86,5 kWh Reichweite ca. 433 km Preis ab ca. 78.861 €

Baujahr (1. Gen.) 2018 Leistung 294 kW (400 PS) Geschwindigkeit 200 km/h 0–100 km/h 4,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/50–100 kW Batteriekapazität 84,7 kWh Reichweite ca. 470 km Preis ab ca. 75.351 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 230 kW (313 PS) Geschwindigkeit 190 km/h 0–100 km/h 6,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/120 kW Batteriekapazität 64,7 kWh Reichweite ca. 341 km Preis ab ca. 69.551 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 135 kW (184 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 7,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/50 kW Batteriekapazität 28,9 kWh Reichweite ca. 270 km Preis ab ca. 31.681 €

MERCEDES

PORSCHE

PORSCHE

PEUGEOT

EQC 400

Taycan Turbo

Taycan Turbo S

E-208

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 5,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,4/110 kW Batteriekapazität 80 kWh Reichweite ca. 411 km Preis ab ca. 69.484 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 500 kW (680 PS) Geschwindigkeit 260 km/h 0–100 km/h 3,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/50–270 kW Batteriekapazität 83,7 kWh Reichweite ca. 452 km Preis ab ca. 149.158 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 560 kW (762 PS) Geschwindigkeit 260 km/h 0–100 km/h 2,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/50–270 kW Batteriekapazität 83,7 kWh Reichweite ca. 412 km Preis ab ca. 180.781 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 8,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 1,8–11/100 kW Batteriekapazität 47,5 kWh Reichweite ca. 340 km Preis ab ca. 29.682 €

– 105 –


DS

KIA

PEUGEOT

RENAULT

DS 3 Crossback E-Tense

E-Niro (39,2 kWh)

E-2008

City K-ZE

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 1,8–11/100 kW Batteriekapazität 47,5 kWh Reichweite ca. 332 km Preis ab ca. 37.422 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 155 km/h 0–100 km/h 9,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,8–10,5/50–100 kW Batteriekapazität 39,2 kWh Reichweite ca. 289 km Preis ab ca. 34.400 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/100 kW Batteriekapazität 47,5 kWh Reichweite ca. 320 km Preis ab ca. 34.361 €

Baujahr (1. Gen.) 2019 Leistung 33 kW (44,8 PS) Geschwindigkeit 105 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 6,6/ja kW Batteriekapazität 26,8 kWh Reichweite ca. 271 km Preis nur in China

VW

VW

PORSCHE

BMW

ID.3 1st

ID.4 (ehemals ID.Crozz)

Taycan 4S

iX3

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 7,2–11/100 kW Batteriekapazität 58 kWh Reichweite ca. 424 km Preis ab ca. 38.987 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 8,5 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/125 kW Batteriekapazität 77 kWh Reichweite ca. 522 km Preis ab ca. 44.450 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 390 kW (530 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 4 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/50–225 kW Batteriekapazität 71 kWh Reichweite ca. 407 km Preis ab ca. 102.945 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 210 kW (286 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/150 kW Batteriekapazität 74 kWh Reichweite ca. 460 km Preis ab ca. 69.800 €

SEAT

PININFARINA

MAZDA

ŠKODA

Mii Electric

Battista Anniversario

MX-30

Citigo E IV

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 61 kW (83 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 12,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,2/40 kW Batteriekapazität 32,3 kWh Reichweite ca. 259 km Preis ab ca. 20.129 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 1.397 kW (1.900 PS) Geschwindigkeit 350 km/h 0–100 km/h <2 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 120 kWh Reichweite ca. 500 km Preis ab ca. 2,6 Mio. €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 107 kW (145 PS) Geschwindigkeit 140 km/h 0–100 km/h 9,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 3,7–22/50 kW Batteriekapazität 32 kWh Reichweite ca. 200 km Preis ab ca. 32.646 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 61 kW (83 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 12,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,2/40 kW Batteriekapazität 32,3 kWh Reichweite ca. 258 km Preis ab ca. 20.950 €

OPEL

HONDA

MERCEDES

VOLVO

Corsa-e

Honda E Advance (16’’)

EQV

XC40 Recharge Pure Electric

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 8,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–7,4/100 kW Batteriekapazität 47,5 kWh Reichweite ca. 337 km Preis ab ca. 29.146 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 113 kW (154 PS) Geschwindigkeit 145 km/h 0–100 km/h 8,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–6,6/50–100 kW Batteriekapazität 32 kWh Reichweite ca. 222 km Preis ab ca. 35.921 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 10 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/110 kW Batteriekapazität 90 kWh Reichweite ca. 405 km Preis ab ca. 69.588 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 4,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/50–150 kW Batteriekapazität 75 kWh Reichweite ca. 400 km Preis ab ca. 60.437 €

– 106 –


FORD

FORD

CITROËN

FIAT

Mustang Mach-E Extended

Mustang Mach-E Standard

ë-SpaceTourer (50 kWh)

Fiat 500 La Prima

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 218 kW (290 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/150 kW Batteriekapazität 99 kWh Reichweite ca. 610 km Preis ab ca. 54.475 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 198 kW (269 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/115 kW Batteriekapazität 76 kWh Reichweite ca. 440 km Preis ab ca. 46.900 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 7,4–11/100 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 230 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 87 kW (118 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9 Sek. Ladeleistung AC/DC 7,4/85 kW Batteriekapazität 42 kWh Reichweite ca. 320 km Preis ab ca. 34.020 €

AIWAYS

PEUGEOT

POLESTAR

CITROËN

U5

E-Traveller (75 kWh)

Polestar 2

ë-C4

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 140 kW (190 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 10 Sek. Ladeleistung AC/DC 6,6/100 kW Batteriekapazität 63 kWh Reichweite ca. 400 km Preis ab ca. 35.000 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 13,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 7,4–11/100 kW Batteriekapazität 75 kWh Reichweite ca. 330 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 4,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/150 kW Batteriekapazität 72,5 kWh Reichweite ca. 471 km Preis ab ca. 54.417 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/100 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 350 km Preis n/a

RENAULT

TESLA

CITROËN

PEUGEOT

Twingo Electric

Model Y Maximum Range

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 60 kW (82 PS) Geschwindigkeit 135 km/h 0–100 km/h 12,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–22/n/a kW Batteriekapazität 21 kWh Reichweite ca. 270 km Preis ab ca. 25.666 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 254 kW (345 PS) Geschwindigkeit 217 km/h 0–100 km/h 5,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/250 kW Batteriekapazität 75 kWh Reichweite ca. 505 km Preis ab ca. 59.600 €

AUDI

AUDI

Ami Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

e-Boxer 2020 6 kW (8 PS) 45 km/h n/a 2,3/n/a kW 5,5 kWh ca. 75 km n/a

UNITI

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 90 kW (122 PS) Geschwindigkeit 90 km/h 0–100 km/h n/a Sek. Ladeleistung AC/DC 7–22/50 kW Batteriekapazität 70 kWh Reichweite ca. 340 km Preis n/a

ORA

E-Tron S Quattro

E-Tron S Sportback

One (12 kWh)

Cat

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 370 kW (503 PS) Geschwindigkeit 210 km/h 0–100 km/h 4,5 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/150 kW Batteriekapazität 86 kWh Reichweite ca. 364 km Preis ab ca. 91.435 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 370 kW (503 PS) Geschwindigkeit 210 km/h 0–100 km/h 4,5 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/150 kW Batteriekapazität 86 kWh Reichweite ca. 370 km Preis ab ca. 93.629 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 50 kW (68 PS) Geschwindigkeit 120 km/h 0–100 km/h 9,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 3,2–22/50 kW Batteriekapazität 12 kWh Reichweite ca. 150 km Preis ab ca. 17.767 €

Baujahr (1. Gen.) 2020 Leistung 126 kW (171 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 8,5 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 63 kWh Reichweite ca. 400 km Preis n/a

– 107 –


AUDI

BMW

BMW

AUDI

RS E-Tron GT

iX xDrive 50

i4 M50

Q4 50 E-Tron Quattro

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 440 kW (598 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 3,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/270 kW Batteriekapazität 85 kWh Reichweite ca. 472 km Preis ab ca. 138.200 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 385 kW (523 PS) Geschwindigkeit 200 km/h 0–100 km/h 4,6 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/200 kW Batteriekapazität 105,2 kWh Reichweite ca. 630 km Preis ab ca. 98.000 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 400 kW (544 PS) Geschwindigkeit 225 km/h 0–100 km/h 3,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/200 kW Batteriekapazität 80,7 kWh Reichweite ca. 510 km Preis ab ca. 69.900 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 220 kW (299 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 82 kWh Reichweite ca. 488 km Preis ab ca. 52.900 €

AUDI

BYTON

CUPRA

HUMAN HORIZONS

Hi Phi 1

E-Tron GT

M-Byte

Born

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 400 kW (544 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 3,9 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 96 kWh Reichweite ca. 644 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 350 kW (476 PS) Geschwindigkeit 245 km/h 0–100 km/h 4,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/270 kW Batteriekapazität 85 kWh Reichweite ca. 487 km Preis ab ca. 99.800 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit 190 km/h 0–100 km/h 5,5 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/150 kW Batteriekapazität 95 kWh Reichweite ca. 435 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 170 kW (231 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 77 kWh Reichweite ca. 540 km Preis n/a

DACIA

LIGHTYEAR

OPEL

AUDI

Spring Electric Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2021 33 kW (44 PS) 125 km/h n/a 6,6/30 kW 26,8 kWh ca. 225 km n/a

NISSAN

One (Solarfahrzeug)

Mokka-e

Q4 Sportback 50 E-Tron Quattro

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung n/a Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 10 Sek. Ladeleistung AC/DC 22/60 kW Batteriekapazität n/a Reichweite ca. 725 km Preis ab ca. 149.000 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h 9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/100 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 324 km Preis ab ca. 34.110 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 220 kW (299 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 82 kWh Reichweite ca. 497 km Preis ab ca. 54.900 €

MG

ŠKODA

ŠKODA

Ariya (87 kWh)

Marvel R Electric

Enyaq 50 IV

Enyaq IV RS

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 178 kW (242 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7,6 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/130 kW Batteriekapazität 87 kWh Reichweite ca. 500 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 212 kW (288 PS) Geschwindigkeit 200 km/h 0–100 km/h 4,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/n/a Batteriekapazität n/a Reichweite ca. 400 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 109 kW (148 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 11,4 Sek. Ladeleistung AC/DC 7,2/50 kW Batteriekapazität 51,7 kWh Reichweite ca. 340 km Preis ab ca. 33.800 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 225 kW (306 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 82 kWh Reichweite ca. 460 km Preis n/a

– 108 –


BMW

RIVIAN

PORSCHE

MERCEDES

i4 eDrive 40

R1S

Taycan 4S Cross Turismo

EQS 580 4Matic

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 250 kW (340 PS) Geschwindigkeit 190 km/h 0–100 km/h 5,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/200 kW Batteriekapazität 80,7 kWh Reichweite ca. 590 km Preis ab ca. 58.300 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 559 kW (760 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h ca. 3,1 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 180 kWh Reichweite ca. 644 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 360 kW (490 PS) Geschwindigkeit 240 km/h 0–100 km/h 4,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 22/270 kW Batteriekapazität 93,4 kWh Reichweite ca. 452 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 385 kW (524 PS) Geschwindigkeit 210 km/h 0–100 km/h ca. 4,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 11–22/200 kW Batteriekapazität 107,8 kWh Reichweite ca. 676 km Preis ab ca. 135.529 €

MERCEDES

MERCEDES

LUCID MOTORS

HYUNDAI

EQB 350 4MATIC

EQA

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 215 kW (292 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/100 kW Batteriekapazität 66,5 kWh Reichweite ca. 419 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 140 kW (190 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 8,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/100 kW Batteriekapazität 66,5 kWh Reichweite ca. 426 km Preis ab ca. 47.540 €

PORSCHE

VW

Lucid Air Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

Ioniq 5 AWD 2021 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a

PEUGEOT

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 225 kW (306 PS) Geschwindigkeit 185 km/h 0–100 km/h 5,2 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 72,6 kWh Reichweite n/a Preis n/a

VOLVO

Taycan Turbo S Cross Turismo

ID.4 GTX

E-Rifter

C40 Recharge

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 460 kW (625 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 2,9 Sek. Ladeleistung AC/DC 22/270 kW Batteriekapazität 93,4 kWh Reichweite ca. 419 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 220 kW (299 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 77 kWh Reichweite ca. 480 km Preis ab ca. 50.415 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 130 km/h 0–100 km/h 11,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/100 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 280 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 300 kW (408 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 78 kWh Reichweite ca. 420 km Preis n/a

CITROËN

KIA

ELARIS

VW

ë-Berlingo

EV6 GT Line 4WD

Beo

ID.6 (ehemals ID.Roomzz)

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 100 kW (136 PS) Geschwindigkeit 135 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11/100 kW Batteriekapazität 50 kWh Reichweite ca. 285 km Preis ab ca. 36.590 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 239 kW (325 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 5,2 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/239 kW Batteriekapazität 77,4 kWh Reichweite ca. 506 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 150 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11/80 kW Batteriekapazität 72 kWh Reichweite ca. 460 km Preis ab ca. 49.900 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 225 kW (305 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 6,6 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 77 kWh Reichweite ca. 588 km Preis nur in China

– 109 –


MERCEDES

POLESTAR

MG

BMW

EQS 450+

MG5 Electric

Polestar 2 Single Motor SR

iX xDrive 40

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 245 kW (333 PS) Geschwindigkeit 210 km/h 0–100 km/h ca. 6,2 Sek. Ladeleistung AC/DC 11–22/200 kW Batteriekapazität 107,8 kWh Reichweite ca. 780 km Preis ab ca. 106.374 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 135 kW (184 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 8,3 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/n/a Batteriekapazität n/a Reichweite ca. 400 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 165 kW (224 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7,4 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/150 kW Batteriekapazität 64 kWh Reichweite ca. 444 km Preis ab ca. 45.500 €

Baujahr (1. Gen.) 2021 Leistung 240 kW (326 PS) Geschwindigkeit 200 km/h 0–100 km/h 6,1 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/150 kW Batteriekapazität 71 kWh Reichweite ca. 425 km Preis ab ca. 77.300 €

OPEL

VW

GMC

MERCEDES

Rocks-e Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2021 6 kW (8 PS) 45 km/h n/a 2,3/n/a kW 5,5 kWh ca. 75 km n/a

RENAULT

Mégane E-Tech Electric Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 160 kW (217 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 7,4 Sek. Ladeleistung AC/DC 22/130 kW Batteriekapazität 60 kWh Reichweite ca. 470 km Preis n/a

PIËCH

ID. Buzz

Hummer EV Pickup Edition 1

EQE 350

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 145 km/h 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11/170 kW Batteriekapazität 77 kWh Reichweite ca. 400 km Preis ab ca. 63.000 €

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 746 kW (1.014 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 3,1 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität n/a Reichweite ca. 560 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 215 kW (292 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11–22/170 kW Batteriekapazität 90 kWh Reichweite ca. 660 km Preis n/a

VW

SUBARU

MERCEDES

ID.5 GTX Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2022 n/a n/a n/a n/a 77 kWh ca. 497 km n/a

VW

Solterra AWD

EQS SUV 580 4Matic

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 160 kW (218 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 6,6/150 kW Batteriekapazität 71,4 kWh Reichweite ca. 460 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 400 kW (544 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11–22/200 kW Batteriekapazität 107,8 kWh Reichweite ca. 660 km Preis n/a

BMW

MERCEDES

Mark Zero

ID. Vizzion

i7 X Drive 60

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 450 kW (612 PS) Geschwindigkeit 250 km/h 0–100 km/h 3,2 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität n/a Reichweite ca. 500 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 225 kW (306 PS) Geschwindigkeit 180 km/h 0–100 km/h 6,3 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 111 kWh Reichweite ca. 665 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 400 kW (544 PS) Geschwindigkeit 240 km/h 0–100 km/h 4,7 Sek. Ladeleistung AC/DC 11/195 kW Batteriekapazität 101,7 kWh Reichweite ca. 625 km Preis ab ca. 135.900 €

– 110 –

EQT Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2022 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a


TOYOTA

ASTON MARTIN

BZ4X FWD

MERCEDES

Lagonda

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit 160 km/h 0–100 km/h 8,4 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/150 kW Batteriekapazität 71,4 kWh Reichweite ca. 450 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

ŠKODA

Mercedes-Maybach EQS 2022 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a

Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2022 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a

PORSCHE

RENAULT

Taycan Turbo S Sport Turismo

Kangoo Rapid E-Tech Electric

Audi A6 E-Tron Concept

Folgore Gran Turismo

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 460 kW (625 PS) Geschwindigkeit 260 km/h 0–100 km/h 2,8 Sek. Ladeleistung AC/DC 22/270 kW Batteriekapazität 93,4 kWh Reichweite ca. 458 km Preis ab ca. 187.288 €

Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 90 kW (122 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11, 22/75 kW Batteriekapazität 45 kWh Reichweite ca. 300 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2023 Leistung 350 kW (476 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h < 7 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a/270 kW Batteriekapazität 100 kWh Reichweite > 700 km Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2023 Leistung > 883 kW (1.200 PS) Geschwindigkeit > 300 km/h 0–100 km/h < 3 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität n/a Reichweite n/a Preis n/a

MASERATI

SONO MOTORS

RENAULT

AUDI

Grecale Folgore Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

2023 n/a n/a n/a n/a 105 kWh n/a n/a

CUPRA

AUDI

Enyaq Coupé iV 80 Baujahr (1. Gen.) 2022 Leistung 150 kW (204 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC 11/125 kW Batteriekapazität 82 kWh Reichweite ca. 535 km Preis n/a

MASERATI

Sion (Solarfahrzeug)

Symbioz

A6 Avant E-Tron Concept

Baujahr (1. Gen.) 2023 Leistung 120 kW (163 PS) Geschwindigkeit 140 km/h 0–100 km/h 9 Sek. Ladeleistung AC/DC 2,3–11/50 kW Batteriekapazität 35 kWh Reichweite ca. 255 km Preis ab ca. 25.500 €

Baujahr (1. Gen.) 2023 Leistung 500 kW (680 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 6 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 72 kWh Reichweite n/a Preis n/a

Baujahr (1. Gen.) 2024 Leistung 350 kW (476 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h n/a Ladeleistung AC/DC n/a/270 kW Batteriekapazität 100 kWh Reichweite < 700 km Preis n/a

MERCEDES

VW

TO BE CONTINUED Diese Übersicht wird stetig erweitert/ergänzt/nachgetragen. Haben wir etwas vergessen? Schreiben Sie uns bitte an: fh@bt.de

Tavascan Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

EQG 2024 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a

Baujahr (1. Gen.) Leistung Geschwindigkeit 0–100 km/h Ladeleistung AC/DC Batteriekapazität Reichweite Preis

ID. Life 2024 n/a n/a n/a n/a n/a n/a n/a

Baujahr (1. Gen.) 2025 Leistung 172 kW (234 PS) Geschwindigkeit n/a 0–100 km/h 6,9 Sek. Ladeleistung AC/DC n/a Batteriekapazität 57 kWh Reichweite ca. 400 km Preis ab ca. 20.000 €

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Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass manche Angaben, insbesondere zu zukünftigen Fahrzeugen, vorläufig sind und sich sicherlich noch verändern.


SPASS MIT STECKER Diese Seite in E-Living ist dem Spaß und Spiel mit interessanten Gadgets gewidmet – diesmal möchten wir Ihnen eine 4K-Minidrohne vorstellen.

F

wicht bis zu 34 Minuten Flugspaß. Von ihren Flügen liefert die Minidrohne 4K-HDR-Videos und 48-MP-RAW-Fotos, ein vierfacher Digitalzoom holt Motive näher heran. Mit Zeitlupenvideos in 1080p/120fps lassen sich viele Wow-Momente länger genießen. Videos und Fotos werden auf einer MicroSD-Karte gespeichert, von der aus schnelle WiFi-Downloads mit bis zu 25 MB/s machbar sind. Live-Übertragungen sind auf bis zu 12 km Entfernung möglich. DJI, www.solectric.de

rüher passten weder Fotoapparate noch Videokameras in die Jackentasche. Das hat sich geändert. Sogar eine Drohne lässt sich mittlerweile ganz unkompliziert auf jedem Ausflug am Körper tragen. Zumindest ist dies bei der „Mini 3 Pro” von DJI der Fall. Das ‚zusammenfaltbare‘ Modell bringt weniger als 249 Gramm auf die Waage und ist somit auch keine gewichtstechnische Einschränkung. Außerdem ermöglicht das geringe Eigenge– 112 –


IMPRESSUM ABO/LESERSERVICE: Leser-Service BT Verlag, Postfach 1331, 53335 Meckenheim, Tel. 02225 7085331, Fax 02225 7085399, E-Mail: bt@aboteam.de

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BEZUGSPREIS: 6,50 Euro JAHRESABONNEMENT (DERZEIT 5 AUSGABEN) 32,50 Euro (inkl. Versandkosten) Auslandsabonnement (EU): 45,- Euro

Es gilt die Anzeigenpreisliste V vom 24.09.2021 Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz Prüfung durch die Redaktion und vom Herausgeber nicht übernommen werden. Bei dem Verlag zur Veröffentlichung übergebenen Artikeln, insbesondere bei Produktbeschreibungen, stellt der Verfasser bzw. der Hersteller des Produktes sicher, dass keine Copyrightverletzungen vorliegen. Honorierte Artikel gehen in das Verfügungsrecht des Verlages über. Mit Übergabe der Manuskripte und Abbildungen an den Verlag erteilt der Verfasser dem Verlag das Exklusivrecht zur Veröffentlichung. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

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VORSCHAU 05/2022

PACKEN MIT AN: HELFENDE HAUSROBOTER – 114 –

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