E-LIVING Magazin

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HERZLICH WILLKOMMEN

Die Fahrt war umsonst! Na, was meinen Sie, ist das nun gut oder schlecht? Was über Jahrzehnte hinweg negativ konnotiert war, ruft heute Freude hervor. Bei wem? Bei allen Elektroautofahrern, die zudem eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach installiert haben. Denn die können tatsächlich bei ausreichendem Sonnenschein einen ordentlichen Teil ihrer Fahrzeugbatterie mit kostenloser Solarenergie auffüllen. Speziell im Sommer produzieren die meisten Photovoltaikanlagen so viel Strom, dass er gar nicht direkt im Haus verbraucht werden kann und letztendlich für kleines Geld in das Stromnetz eingespeist wird. Da ist das Elektroauto natürlich ein besonders guter Abnehmer. Zwangsläufig sind viele jedoch unterwegs, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. In diesem Fall hilft ein heimischer Batteriespeicher, den Strom zu konservieren und somit sogar nachts nutzbar zu machen. Auch für das Elektroauto. Das alles ist keine Zukunftsmusik, sondern dank intelligenter Technik bereits vielfach gelebte Realität – was möglich ist und wie das alles genau funktioniert, lesen Sie in dieser Ausgabe. Intelligente Technik hilft aber auch noch in allen anderen Lebenslagen, sei es aus Sicherheits-, Modernitäts- oder einfach aus Komfortgründen. Auch diesbezüglich haben wir Ihnen in gewohnter Manier auf den folgenden Seiten bunte Bouquets an Neuheiten geschnürt, die unsere Wohnträume dieser Ausgabe schmücken.

Bleiben Sie elektrisiert!

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Titelfoto: Renault

INHALT

02/2024

EDITORIAL 005

IMPRESSUM 113 VORSCHAU 114

E-LIEBLING

Unser Favorit dieser Ausgabe ist ein Multifunktionssauger mit Absaugstation.

WHAT’S HOT

Begehrenswertes aus den Topics Smart Home, IoT, E-Mobilität und Services.

GRENZENLOSE ÄSTHETIK

Ein einmaliges, individuelles Luxusdomizil trotz strenger Stilvorgaben.

WEHRHAFTE HÄUSER

Smarte Sicherheitsprodukte, die Hausherren auf dem Laufenden halten.

BLAUSCHIMMER IM SMARTHOME

Ein ruhiges, energieeffizientes und intelligentes Wohnhaus mit viel Privatsphäre.

INTELLIGENTE SOLARSTROMNUTZUNG

Schlaue Photovoltaikanlagen, die eine effiziente Stromnutzung ermöglichen.

AUF FELS AN DER BRANDUNG

Ein privater Rückzugsort direkt an der Atlantikküste – mit tollem Meerblick.

TRAUMRAUM

Fünf traumhafte Schlafzimmergestaltungen und passende Technik dazu.

ERNEUERN

Eine Auswahl an smarten Gadgets für besseren Schlaf und Regeneration.

STAHL ART

Ein kunstvolles Domizil mit Atelier, gehüllt in exklusiven Industrial Chic.

COMEBACK? ELEKTRISCH!

Wir stellen Ihnen den vollelektrischen Kleinwagen Lancia „Ypsilon” näher vor.

ELEKTRISCHER FAMILIENFREUND

Das Familienfahrzeug Renault „Scenic” in der elektrischen Neuauflage als SUV.

DRAMATIK INKLUSIVE

Ein exklusives Familiendomizil mit vielen spannenden Architekturhighlights.

SERVICE: E-AUTO-QUARTETT

Übersicht batterieelektrischer Fahrzeuge, die schon fahren oder noch kommen.

SPASS MIT STECKER

Interessantes aus der wundervollen Welt der Gadgets – diesmal mit Begleitung. 16 38

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E-SCOOTER VERGLEICH: VEGA VS. SIRIUS

In unserem heutigen Vergleich nehmen wir die neuesten Modelle von STREETBOOSTER unter die Lupe: den Vega und den Sirius. Beide Modelle versprechen herausragende Leistung und Design, aber welcher E-Scooter passt besser zu deinen Bedürfnissen? Werfen wir einen genaueren Blick darauf.

n der Welt der urbanen Mobilität gewinnen elektrische Fortbewegungsmittel zunehmend an Bedeutung. E-Scooter stehen dabei besonders im Fokus, da sie eine umweltfreundliche, effiziente und flexible Art der Fortbewegung bieten. STREETBOOSTER ist bekannt für seine hochwertigen E-Scooter, die sowohl für den Freizeitgebrauch als auch für den täglichen Pendelverkehr konzipiert sind.

Design und Konstruktion der STREETBOOSTER-E-Scooter

Der Vega besticht durch sein schlankes, modernes Design, das nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional ist. Die robuste Bauweise garantiert Langlebigkeit, das geringe Gewicht von nur 14,1 kg erleichtert den Transport. Der Sirius ist mit einem intelligenten Wechsel-Akku-System ausgestattet und bringt 20,3 kg auf die Waage, was ihn ideal für den Einsatz in der Stadt macht. Seine Konstruktion ist ebenfalls robust, wobei der Schwerpunkt auf Benutzerfreundlichkeit und flexiblen Einsatzmöglichkeiten liegt. Beide Modelle bestechen zudem durch ergonomisch zu bedienende Blinker an den Lenkerenden. So ist die Sichtbarkeit im urbanen Verkehr gewährleistet. Erhältlich sind die E-Scooter-Modelle in den Farben Schwarz, Grün und Weiß.

E-Scooter-Leistung und maximale Geschwindigkeit

Der Sirius besticht durch seinen 500 Watt starken Motor, der eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 22 km/h ermöglicht. Damit ist er ideal für längere Strecken und anspruchsvolleres Gelände. Der Vega, mit seinem 400-Watt-Motor, bietet eine ausgewogene Mischung aus Leistung und Effizienz, ideal für den täglichen Einsatz in der Stadt.

Reichweite und Batterielebensdauer

Die Reichweite des Vega unter Normalbedingungen ist 34 km und unter Optimalbedingungen sind es 42 km. Seine leistungsstarke Batterie ermöglicht ein batterieschonendes Aufladen in fünf Stunden. Der Sirius bietet mit 31 km unter Normalbedingungen eine solide Reichweite, die für die meisten Pendler in der Stadt ausreichen sollte. Unter Optimalbedingungen erhöht sich die Reichweite sogar auf 40 km. Seine Batterie ist auf Effizienz ausgelegt und kann innerhalb von fünf Stunden voll aufgeladen werden.

E-Scooter Preisvergleich

Der Sirius ist mit 999 € aufgrund seiner höheren Leistung und Reichweite in einem mittleren Preissegment angesiedelt. Er rich-

(1) Der STREETBOOSTER Vega bringt lediglich 14,1 kg auf die Waage und ist preisgünstiger. (2) Beide STREERTBOOSTERModelle verfügen über ein Digitaldisplay und seitliche Blinker. (3) Der STREETBOOSTER Sirius hat einen 500 Watt starken Motor und schafft eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern.

tet sich an Nutzer, die keine Kompromisse bei Leistung und Reichweite eingehen wollen. Der Vega ist mit 699 € etwas günstiger und damit eine attraktive Option für preisbewusste Käufer, die dennoch Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legen. Bei beiden Modellen bietet der Hersteller STREETBOOSTER ein garantierte siebenjährige Verfügbarkeit auf die Ersatzteile.

Fazit des E-Scooter Vergleichs

Die Wahl zwischen Vega und Sirius hängt letztlich von deinen persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer maximale Leistung und Reichweite sucht und bereit ist, dafür etwas mehr zu investieren, ist mit dem STREETBOOSTER Sirius gut beraten. Auch wenn du einen zuverlässigen, effizienten und preisgünstigen E-Scooter für den täglichen Gebrauch suchst, wirst du mit dem Vega bei uns fündig. Wie auch immer du dich entscheidest, beide STREETBOOSTER Modelle bieten eine hervorragende Kombination aus Design, Leistung und Power, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl in der Welt der E-Scooter macht.

PROMOTION
www.streetbooster.de I
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E-LIEBLING

In jeder Ausgabe stellen wir Ihnen hier ein besonderes Produkt für Ihr E-Living vor – diesmal einen Multifunktionssauger mit Absaugstation.

Automatische Absaugstationen haben die Saugroboter revolutioniert. Und was bei diesen für noch weniger Hausarbeit sorgt, ist sicherlich auch bei den Freunden der Stabstaubsauger sehr willkommen. Mit dem neuen „Z10” von Dreame ist dies nun Realität geworden – er verfügt über eine automatische Absaugstation, in die der Stabstaubsauger nach getaner Arbeit eingehängt wird. Dort lädt sie dann dessen entnehmbaren Akku nach. Auf Knopfdruck saugt sie aber zudem das Staubreservoir des Stabstaubsaugers leer. In der formschönen Standsäule befindet sich ein Staubbeutel mit einem Fassungsvermögen von 2,5 Litern. Dieses reicht aus, um bis zu 90 Tage Ruhe vor der Staubentsorgung zu haben – danach wird der Beutel einfach gegen einen neuen getauscht. So kommt man geringstmöglich mit dem Staub in Verbindung. Die Station ist zudem mit einem antibakteriellen Filter ausgestattet, der das Wachstum von Bakterien hemmt. Dadurch bleibt die Luft im

Umfeld der Station sauber und geruchsfrei. Der „Z10” kann aber noch weit mehr. Wird sein Saugrohr entfernt, mutiert er im Handumdrehen zum Handstaubsauger. Als solcher kann er mit verschiedenen mitgelieferten Aufsätzen für unterschiedliche Reinigungsaufgaben verwendet werden, etwa lassen sich mit der elektrischen Minibürste Betten und Polstermöbel gut säubern. Und ein schmaler Aufsatz kommt in viele Ritzen, Fugen und Ecken. Die Aufsätze sind natürlich auch mit dem langen Saugrohr verwendbar, was Saugarbeiten an den Zimmerdecken vereinfacht. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind zwei verschiedene Bodenaufsätze –eine mit weicher Bürstenrolle für Hartböden und eine „MultiOberflächenbürste” für den universellen Einsatz, auch auf Teppichen. Letztere ist mit einer blauen Beleuchtung ausgestattet, die auf den Arbeitsbereich gerichtet ist und dort Staub gut kenntlich macht. Der Sauger hat eine Laufzeit von 65 Minuten ohne Unterbrechung. Dreame, www.dreametech.com

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SMART, KOMFORTABEL UND ZUKUNFTSSICHER

Ein professionelles Smart-Home-System bietet viele Möglichkeiten, das Leben einfacher zu machen: Funktionen wie Licht- und Jalousiesteuerung bequem per Smartphone oder Sprachsteuerung bedienen, alltägliche Abläufe automatisieren und den Energieverbrauch senken. Ein KNX System von JUNG hält für jede Funktion die passende Lösung bereit und ist zudem flexibel erweiterbar, garantiert zukunftssicher und bietet wirksamen Schutz vor Hackerangriffen.

Im Bereich Smart Home ist KNX seit über 30 Jahren der weltweite Standard. Er wird mittlerweile von mehr als 500 internationalen Herstellern unterstützt. Als Komplettanbieter bietet JUNG die gesamte Bandbreite der KNX Gebäudetechnik –von Systemgeräten im Schaltschrank über Server und Gateways bis hin zu Touchdisplays und manuellen Sensoren im stilvollen Design der JUNG Schalterprogramme, die als Bedienstellen an der Wand die Funktionen steuern. Der Vorteil: Anwenderinnen und Anwender erhalten alle Komponenten aus einer Hand, garantiert zukunftssicher und in hochwertiger Qualität „Made in Germany“. Die einzelnen Produkte sind untereinander kompatibel, unabhängig davon, zu welcher „Gerätegeneration“ sie gehören – die KNX Geräte arbeiten mit einer einheitlichen, updatefähigen Software. Installateure und Bauherren haben nur einen Ansprechpartner, zum Beispiel, wenn eine Erweiterung des Systems gewünscht wird. Als Komplettanbieter ist die Datensicherheit ein weiterer wichtiger Bestandteil des JUNG KNX Systems. Vom Aktor bis zur Bedienstelle bieten JUNG Produkte mit KNX Secure einen wirksamen Schutz vor Hackerangriffen. KNX IP Secure ist die erste herstellerunabhängige Sicherheitslösung, die nach der Norm EN ISO 22510 als internationaler Sicherheitsstandard anerkannt ist. Um eine rundum sichere Smart-Home-Installation zu

ermöglichen, erweitert JUNG sein KNX-Secure-Portfolio kontinuierlich um neue Geräte, die KNX Secure unterstützen.

Das Smart Home flexibel erweitern

Durch die einfache Erweiterbarkeit und die hohe Benutzerfreundlichkeit lässt sich ein JUNG KNX System flexibel an wechselnde Bedürfnisse anpassen. Ist die Basisinstallation einmal erfolgt, bietet JUNG KNX durch seinen modularen Aufbau die Möglichkeit, das System je nach Bedarf und finanziellem Spielraum kontinuierlich weiter auszubauen, ohne neue Leitungen verlegen zu müssen. Starten Sie beispielsweise mit Basisfunktionen wie Licht- und Jalousiesteuerung und ergänzen Sie diese später um Szenensteuerung, Türkommunikation oder Heizungssteuerung.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten mit JUNG KNX gibt es auf der Herstellerwebseite unter: www.jung.group/knx. Dort finden Sie auch den JUNG KNX Konfigurator. Er gibt Ihnen einen ersten Überblick, wie Sie Ihr Zuhause mit JUNG KNX zu einem Smart Home machen können.

Direkt zum JUNG KNX Konfigurator:

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WHAT’S HOT SMART HOME

Tagsüber die Rollläden herunterzufahren hilft sicherlich, die Sonne von den Wohnräumen abzuhalten. Sorgt aber auch für eine gewisse Düsterheit. Oft sind innenliegende Verschattungslösungen in diesem Fall die ‚freundlichere‘ Methode. Für seine Jalousien, Plissees, Rollos und Raffrollos bietet Anwis nicht nur Elektroantriebe an, sondern auch zwei smarte Bedienungen –eine mit Matter-Support. Anwis,www.anwis.de

Mit dem neuen Bewegungsmelder „BuschWächter Pro” von Busch-Jaeger wird nicht nur die Installation für den Fachbetrieb einfacher, er bietet zudem mehr Komfort in der täglichen Nutzung. Mithilfe einer App – statt wie bisher mit einer Infrarotfernbedienung –können Zusatzfunktionen genutzt, Feineinstellungen vorgenommen und die angeschlossene Beleuchtung gesteuert werden. Busch-Jaeger, www.busch-jaeger.de

Elektrische Rollläden sind eine feine Sache, automatisierte Versionen umso mehr. Wer allerdings nur manuell bedienbare Rollläden sein Eigen nennt, kann diese aufgrund der fehlenden Stromkabel nicht ohne weiteres mit einem smarten Motor ausstatten. Bis jetzt – denn Somfy bietet nun mit dem „RS 100 Solar io” einen Plug-&-Play-fähigen, autarken Rollladen-Funkantrieb an. Somfy,www.somfy.de

E-LIVING Must have Sie ist zwar erst ab Herbst verfügbar, aber man kann sie sich ja schon einmal vormerken – die neue „Homematic IP Zentrale” von EQ3. Sie kann im Onund Offline-Betrieb verwendet werden und ist wie gewohnt via App steuerbar. Zudem bekommt sie eine EEBUSSchnittstelle für das Energiemonitoring und -management. EQ3, www.homematic-ip.com

Eine neue umfangreiche Schalterserie hat Legrand nun in seinem Sortiment – „Seano”. Das Schalterdesign gibt es in verschiedenen Qualitäten, von preisgünstigen Einstiegsmodellen bis zu luxuriösen Ausführungen, teilweise mit nachhaltigen Echtmaterialien. Der Clou: Die Schalter gibt es obendrein in zwei smarten Ausprägungen – mit integrierter Funk- oder Bus-Technologie. Legrand, www.legrand.de

Mit dem neuen „DALI Gateway Colour für KNX” von Gira kann eine KNX-Installation mit einer digitalen DALI-Beleuchtungsanlage gekoppelt werden. Dadurch lassen sich sowohl weiße wie auch farbige DALI-2-basierte Beleuchtungen (bis zu 128 DALI-Betriebsgeräte) mit dem KNXSystem steuern. Obendrein werden damit Human-Centric-Lighting-Funktionen ermöglicht. Gira, www.gira.de

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WHAT’S HOT SMART HOME

Den Vorteil der gesteigerten Interoperabilität dank des Matter-Standards nutzen nun auch die ersten LED-Leuchtmittel von Ledvance. Zum Start sind zehn neue Produkte verfügbar, die Matter over Wi-Fi unterstützen, darunter E14- und E27-Farblampen, ein farbiger GU-10-LED-Spot sowie drei dekorative Filamentlampen, ebenfalls farbfähig. Alle Matter-Leuchtmittel sind dimmbar und lassen sich mit Alexa, Assistant, Apple Home und anderen Matter-kompatiblen Plattformen verwenden. Ledvance, www.ledvance.de

Smartes Wohnen leicht gemacht

Mit den wirklich cleveren Do-it-yourselfLösungen von HOMEPILOT verwandelst du Haus oder Wohnung ganz einfach in ein Smart Home. So steuerst du Rollläden, Beleuchtung, Heizung und vieles mehr ganz bequem per Spracheingabe oder App mit deinem Smartphone. Entdecke jetzt die ganze Welt von HOMEPILOT: homepilot-smarthome.com

WHAT’S HOT SMART LIFE

Mit dem „Perifo”-Schienensystem hat die architektonisch interessante, vielfältige Illumination mithilfe von Beleuchtungsschienen Einzug ins smart steuerbare „Philips Hue”-Sortiment von Signify gehalten. Nun hat es ein neues Verbindungsstück bekommen – mit „Perifo Flex” können die Schienen über Eck (mehr als 90 Grad) verlaufen. Signify,www.philips-hue.com

KEEP IT SIMPLE

Sein Portfolio an kombinierten Saug-/Wischrobotern hat der Saugroboterpionier iRobot jetzt mit dem „Roomba Combo Essential” erweitert. Und der bietet, wie der Name schon vermuten lässt, unkomplizierte Einfachheit. Auf vielzählige Funktionen wurde verzichtet, ebenso auf eine Absaug- und Nachfüllstation. Stattdessen fährt der Roboter dank seiner Gyro-Navigation die Wohnung in geraden Bahnen ab, bei angeheftetem Mikrofaser-Wischpad wischt er den Boden dabei auch gleich. Trotz abgespecktem Funktionsumfang bietet er Reinigungsberichte, hört auf App- und Sprachbefehle und beweist mit bis zu 120 Minuten Akkulaufzeit eine doch recht ordentliche Ausdauer. iRobot,www.irobot.de

Samsung hat seinem OLED-Flaggschiff „S95D” in der 2024er-Variante – wie allen neuen OLED-TVs – eine spezielle Oberflächenbeschichtung gegönnt, die Reflexionen vermindert. Der Effekt ist ein verbessertes Seherlebnis bei Tageslicht. Zudem ist das Display des bis zu 77 Zoll großen „S95D” um 20 Prozent heller als bei seinem Vorgänger. Samsung, www.samsung.de

E-LIVING Must have Heißluftfritteusen versprechen ein Frittieren mit bis zu 90 Prozent weniger Fetteinsatz –der neue „Dual Drawer Air Fryer” von Sharp sogar im Doppelpack. Jede seiner beiden Schubladen beinhaltet einen Korb mit vier Litern Fassungsvermögen und jeweils stehen 1.800 Watt Leistung bereit, um Speisen parallel zuzubereiten. Sharp, www.sharpconsumer.de

Mit fünf getrennten Aufbewahrungsbereichen wartet der neue Kühlschrank „48-Zoll French Door” aus der exklusiven „Signature Kitchen Suite” von LG auf. Zusammen bieten sie ein Stauraumvolumen von stolzen 735 Litern. Neben dem Doppeltürkühlteil stehen drei Gefrierschubladen bereit, eine davon ist mit einem Eiswürfelspender ausgestattet. Die vierte Schublade bietet gekühlten Stauraum für den flexiblen Einsatz, in ihr lassen sich fünf verschiedene Kühlmodi abrufen. Im geräumigen Kühlteil oben befinden sich zwei Schubladen für Obst und Gemüse, auf Teleskopauszüge mit Soft Close gesetzt. LG, www.lg.com

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WHAT’S HOT SMART LIFE

Der für seinen hohen Designanspruch bekannte Küchengerätehersteller Bora hat neu einen platzsparenden Einbauvakuumierer im Programm. Mit dem größtenteils unter der Arbeitsplatte angebrachten „Q Vac” lassen sich Lebensmittel für das Sous-vide-Garen ebenso wie für eine längere Aufbewahrung vorbereiten. Zudem hilft der Einbauvakuumierer beim Marinieren etwa von Fleisch und Fisch. Neben den Vakuumierboxen des Systems gibt es auch Vakuumierverschlüsse für offene Flaschen. Bora, www.bora.com

Detail e d a gir d n inu ne e b e sL a d irs nnw e n.D e g in r b lz i a t e eD t s n i e l sk n i e z p an n g hre h I auc a m r nte e g intelli r nu e I i n S önne e k Hom d in Ihr r ü f n e g n u s ö l hw c o h n e r se n u t Mi l. n e od ns e h c a m e rSi ü nf te al h c s k c u r d s u mA u z is l b ti n S he sönlic r n r e d n o s n, e h c ht ic e n uhaus r Z h t ar Sm s e ell du i v i - gn i s e D n e g i t r e Unterschied. Germany Made in Home t arSm a / Gir

WHAT’S HOT SMART DRIVE

Nun endlich ist die Lücke zwischen den vollelektrischen Versionen von „Q4” und „Q8” gefüllt – der „Q6 E-Tron” von Audi ist da. Der mittelgroße Elektro-SUV mit der sportlich-dynamischen Formensprache baut auf einer gemeinsam mit Porsche entwickelten Elektronikplattform auf. Seine neue Lithium-Ionen-Batterie verfügt über 94,9 kWh Nettokapazität, was Reichweiten von bis zu 625 Kilo-

metern erlauben soll. Wohlgemerkt in der Allrad-Basisversion, die mit einer Systemleistung von 285 kW (388 PS) in 5,9 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 km/h erreicht. Die Gleichstrom-Schnellladeleistung beträgt dank 800-Volt-Architektur bis zu 270 kW. Der „Q6 E-Tron” und der sportlichere „SQ6 E-Tron” sind bereits bestellbar, die Auslieferung beginnt im dritten Quartal. Audi, www.audi.de

Black is beautiful – und das gilt natürlich auch für Elektroautos. Zwei solche eleganten Modelle mit elektrischem Antrieb gibt es nun bei Volvo im Rahmen einer exklusiven Sonderedition. Die „Black Edition” ist neben dem hier gezeigten „EX 40” auch für den Coupé-SUV „EC 40” verfügbar. In ihr tiefschwarzes Hochglanzfinish fügen sich ebenfalls schwarze Designakzente nahtlos ein, etwa die Außenspiegel, das Dach und die Fensterumrandungen. Ebenso wie die Felgen. Für einen einheitlichen Look ist auch das Interieur dunkel akzentuiert. Volvo, www.volvocars.com

E-LIVING Must have Der Cupra „Born” hat einen noch sportlicheren Bruder bekommen –den „Born VZ”. Das VZ steht bei der jungen Automarke für ‚Veloz‘, spanisch für ‚schnell‘. Das zeigt sich an dem 240 kW (326 PS) leistenden Heckmotor mit einem Drehmoment von 545 Newtonmetern, der in 5,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Cupra, www.cupraofficial.de

Jetzt hat auch Alfa Romeo den ersten Schritt in die reine Elektromobilität vollzogen. Der „Junior” im Portfolio zeigt sich im eleganten italienischen Outfit mit unverkennbarer Alfa-Front, hier in dynamischem Rot. Statt des obsolet gewordenen Kühlergrills prangen nun Kreuz und Schlange des Markenlogos groß, aber dennoch dezent auf dem Paradeplatz. Der „Junior” ist mit einem 54-kWh-Akku bestückt, womit bis zu 410 Kilometer Reichweite möglich sein sollen, und startet in zwei Motorisierungen – mit 115 kW (156 PS) und 177 kW (240 PS). Alfa Romeo, www.alfaromeo.de

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„Q6” IN Q3

WHAT’S HOT SMART DIGITAL

Ein Credo von Bang & Olufsen ist, dass die Produkte ein Leben lang halten sollen. Nun ist es aber so, dass die Zeit nicht stillsteht und heute im Hi-Fi-Bereich vieles möglich ist, was früher undenkbar war.

Stichwort: Streaming. Um das auf beispielsweise dreißig Jahre alten Bang-&-Olufsen-Lautsprechern zu ermöglichen, wurde die neue Streamingbox „Beoconnect Core” entwickelt. Sie beherrscht aber nicht nur das Streaming, sondern bietet zudem einen Line-In für Plattenspieler oder andere Quellen. Auch USBund Powerlink-Buchsen sind an Bord. Via HDMI eARC lassen sich zudem kompatible TVs versorgen. Bang & Olufsen, www.bang-olufsen.com

Die Sonne hat uns heuer ja schon früh gezeigt, was sie alles kann. Höchste Zeit also, sich um einen neuen Sonnenschirm zu kümmern, um für die richtig heißen Sommertage vorbereitet zu sein. Dabei unterstützt der Onlinekonfigurator von Caravita - mit ihm lässt sich der passende Sonnenschirm gemäß der individuellen Anforderungen zusammenstellen. Zudem können Alternativen ausgetestet werden, denn der Schirm wird darin direkt visualisiert. Caravita, www.caravita.de

Umwege sind nun für Genesis-Fahrer nicht mehr nötig – zumindest, was den Musikgenuss des Streamingdienstes Amazon Music betrifft. Der wird nämlich direkt in das Infotainmentsystem integriert. Zunächst ist dafür ein Update der Genesis Connected Services (GCS) nötig. Sobald dieses eingespielt ist, bekommt das Infotainmentsystem die Amazon-Music-App per Over-the-Air-Update hinzugefügt. Natürlich ist für die Nutzung auch ein Amazon-Music-Konto nötig. Ist dieses mit der Fahrzeugapp verknüpft, synchronisiert sie sich kontinuierlich, um die Lieblingshörerlebnisse aktuell zu halten. Genesis, www.genesis.com

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GRENZENLOSE ÄSTHETIK

Nicht immer kann architektonisch vollkommen frei gestaltet werden – lokale Richtlinien setzen so manche Grenzen. Dennoch kann ein einmaliges, individuelles Domizil entstehen.

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Fotos: Adam Letch – Text: Graham Wood

(1) Bei der Gestaltung dieses exklusiven Familiendomizils im südafrikanischen Paarl-Franschhoek-Tal gab es diverse Vorgaben zu beachten, wie etwa die Giebeldächer. Vom Hauszugang aus ist nur eines zu sehen, insgesamt sind es aber fünf auf miteinander verbundenen Baukörpern. (2) Eine große Pivottüre, die das Lamellendekor des gläsernen Empfangs in doppelter Raumhöhe fortführt, gewährt den Hauszugang.

ABSPERREN OHNE ABZUSPERREN

Mit einer automatischen Mehrfachverriegelung wie der „Autotronic 836 PK” von Fuhr muss die Haustüre nur noch zugezogen werden, das Absperren übernimmt die Technik dann selbst. Große Pivottüren können mit diesem Modell sogar beidseitig automatisch verriegelt und komfortabel motorisch geöffnet werden. Fuhr, www.fuhr.de

Es hat durchaus seine Vorteile, die Interieurdesigner frühzeitig mit ins Boot zu holen. Bei diesem luxuriösen Domizil geschah dies in Kombination mit den Architekten. Und das war gut so, denn dadurch konnte der Grundriss des Gebäudes noch angepasst werden, um die gewünschten Räumlichkeiten und Außenbereiche zu optimieren. Die „Winelands Villa”, wie das exklusive Wohnhaus getauft wurde, befindet sich im ‚Gentleman’s Estate‘ des ‚Val de Vie‘ im südafrikanischen Paarl-Franschhoek-Tal. Dabei handelt es sich um eine exklusive Gated Community am Ufer des Flusses Berg River, die traumhafte Ausblicke auf die Gebirge Drakenstein, Simonsberg und Paarl Rock bietet. Die Wohnhäuser verschiedener Größe sind umgeben von renaturiertem Fynbos, das ist eine Bezeichnung für ein südafrikanisches Biom mit etwa 7.000 Farn- und Blütenpflanzenarten. Dass es soweit kommen konnte, ist dem Gründer und CEO der Gated Com-

munity, Martin Venter, zu verdanken. Er flog im Jahre 2001 über das Paarl-Franschhoek-Tal – dieses gefiel ihm so gut, dass er fortan dort leben wollte. Als er dann die heruntergekommene Weinfarm entdeckte, die sich zuvor auf dem riesigen Gelände befand, erkannte er, dass dieser Ort noch weit mehr Potenzial hat und beschloss, dem Landstrich neues Leben einzuhauchen.

Seitdem wächst die Gated Community stetig an, jedoch nicht ohne Regeln. Die ästhetischen Richtlinien, an die sich alle Grundstückskäufer halten müssen, geben eine zeitgenössische Interpretation wahlweise der einheimischen oder provenzalischen Architektur vor. Es sind unter anderem explizit Schrägdächer mit Sichtdachstühlen, eine Materialpalette aus Holzvertäfelungen, Beton und Natursteinerzeugnissen sowie verputzte, weiß gestrichene Wände vorgeschrieben. Diese Richtlinien gaben den Rahmen für

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(1) Hinter der Eingangstüre wartet ein Raumtrenner, geschmückt mit weiteren Holzlamellen. Das verdunkelte Glas in dieser zu zwei Seiten offenen ‚Wand‘ verbirgt den Wohnbereich dahinter, lässt aber Blicke von dort zu. Das erhöht die Spannung für Gäste. (2) Zur Rechten führt ein kurzer Übergang am Weinkeller vorbei direkt in die Küche, die in einem der fünf Wohnquader untergebracht wurde. (3) Unter einem modern interpretierten Dachgebälk aus hellem Holz, dessen Kehlbalken durch dekorative Rundstahlkonstruktionen ersetzt wurden, bietet die zentral platzierte Kochinsel dank der beiden Glaswände traumhaften Panoramablick auf die Bergmassive, die das Tal umgeben. (4) Dunkles Holz ziert eine gesamte Wandfläche, dahinter sind Elektrogeräte und Stauraum verborgen. Dank geschickter Planung blieb die Symmetrie des Raumes gewahrt. (5) Der Weinkeller lädt mit seiner Bar zu Verkostungen der edlen Tropfen in den formvollendeten Regalen ein.

die Innengestaltung vor, die in diesem Fall von den renommierten, in Kapstadt ansässigen Interieurdesignern von ARRCC übernommen wurde.

Die Spezialisten wurden wie bereits erwähnt so früh engagiert, dass sie den ursprünglich von den heutigen Hausherren gewünschten H-förmigen Gebäudegrundriss – in Zusammenarbeit mit den Architekten – noch verfeinern konnten. Nun zeigt dieser eine kreuzförmige Anordnung von fünf miteinander verbundenen Quadern. Im großen zentralen Quader sind Wohn- und Essbereich untergebracht, jede der vier Ecken führt über Verbindungstrakte weiter in einen anderen. Drei davon beherbergen die Schlafzimmersuiten, einer die Küche sowie die Hauswirtschaftsräume. Die Geometrie des neuen Grundrisses öffnet die Wohnräume nun für Ausblicke in alle Richtungen. Zudem konnten auf diese Weise auf beiden Seiten des zentralen Wohn-

areals umbaute Terrassen geschaffen werden, sodass zu jeder Zeit mindestens eine davon vor den vor Ort vorherrschenden Winden geschützt ist.

Um die schönen Aussichten maximal einzufangen, sind in jeder Himmelsrichtung raumhohe Glasfronten mit schiebbaren Elementen in die Wände eingelassen. Diese Aussichten werden auf diesem Wege buchstäblich in die Wohnräume ‚gezogen‘, als würden sich die Hausherren in einem Pavillon befinden. Zudem wurden rund um das Haus diverse Grünflächen und Patios vorgesehen, wodurch es regelrecht mit der umgebenden Landschaft ‚verflochten‘ wird. Dank des hoch aufragenden Sichtdachstuhls mit seinen schrägen Decken verfügt bereits das im Hauptquader untergebrachte Entree über eine doppelvolumige Raumhöhe, die sich über einen ästhetischen Raumtrenner hinweg in den erhabenen offenen Wohnraum fortsetzt. In die-

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Es kann durchaus mühsam sein, eine Weinflasche zu entkorken. Diese Aufgabe nimmt einem der elektrische Weinflaschenöffner „BH/9134 Black Rose Collection” von Berlinger Haus ab – und sieht dabei auch noch gut aus. Der Entkorker wird einfach auf den Flaschenhals gesetzt, nachdem die Verschlusskappe mit dem mitgelieferten Schneidwerkzeug entfernt wurde. Auf simplen Knopfdruck wird die Flasche dann entkorkt. Spezielle Flaschenverschlüsse und ein darauf abgestimmter Vakuumieraufsatz helfen bei der anschließenden Lagerung von zwei angebrochenen Flaschen. BerlingerHaus,www.berlinger-haus.com

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WEIN, ABER OHO!
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(1) Der Hauptwohnraum vereint ein formales Essareal mit dem Loungebereich. Dazwischen – und somit von beiden Seiten zu genießen – befindet sich ein Rundkamin mit 360-Grad-Flammenzauber. Er wurde auf einen handgearbeiteten Sandsteinsockel erhoben, der zugleich die beiden Bereiche (eher symbolisch) voneinander trennt. (2) Neben dem überdimensionalen Kunstwerk vor der dunkelgrauen Wand stechen die „Gloob Armchairs” von Okha (www.okha.com) hervor – sie setzen einen weiteren Farbakzent inmitten der in gedeckten Tönen gehaltenen Loungegruppe. (3) Vom Wohnzimmerteil des Raumes sind die eingezogenen Decken gut zu sehen. Dadurch entstehen intimere Areale innerhalb des weitläufigen, hohen Wohnbereichs, speziell oberhalb des Esstischs. Der Betonbogen dahinter fügt dem Zimmer zudem ein imposantes Designmerkmal hinzu. (4) In gemütlicher Atmosphäre lässt sich an der großen Tafel das Diner genießen, während der Blick durch die öffenbare Glasfront auf das Bergpanorama fällt.

sem sorgen Reihen von Obergadenfenstern für mehr Lichteinfall, gleichzeitig reagieren sie auf die Weite der umliegenden Landschaft.

In einem solch groß dimensionierten Zimmer mit gleichzeitig opulenter Raumhöhe kann man sich allerdings auch etwas ‚verloren‘ fühlen. Dem wirken Variationen in der Deckenhöhe entgegen – etwa im Bereich des formalen Esstischs – wodurch gemütlichere, intimere Areale innerhalb der miteinander verbundenen, offenen Anordnung entstehen. Das wiederum führt zu einem lässig-luxuriösen und fließenden Raumgefühl. Essbereich und Lounge werden von einem maßgeschneiderten, handgemeißelten Sandsteinsockel für den Kamin voneinander getrennt. Seine rohe und doch sinnliche Materialität harmoniert bestens mit den anderen verwendeten Naturmaterialien wie etwa

Aller Stereodinge sind zwei. So gibt es den kraftvollen Sonos-Lautsprecher „Five” in einem „Hi-Fi Set” gleich direkt im preislich attraktiven Doppelpack. Damit lassen sich natürlich auch zwei Zimmer mit Multiroomstreaming versorgen, doch im Verbund spielen die beiden ihre volle Stärke aus. Dank der Pairing-Möglichkeit eröffnet sich eine breite Klangbühne. Sonos, www.sonos.com ZWEI FIVE!

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Hölzern und Bruchsteinen, aber auch mit den Terrazzoböden und Sichtbetonelementen.

In manchen Fällen haben die Interieurspezialisten die ästhetischen Anforderungen der Gated Community bewusst weiter verfeinert. So werden die ursprünglich freiliegenden Dachbalken, wie sie in anderen Zimmern belassen wurden, im Hauptwohnquader nun von einer modern ausgeprägten Holzverkleidung verborgen, die wiederum stilisierte ‚Dachbalken‘ in Form von dunklen Lichtleisten aufweist. Die schrägen Deckenflächen haben in der Nähe ihres Scheitelpunkts zudem ein dynamisches asymmetrisches Designdetail.

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Wohnräumen und den Entertainmentterrassen ähneln denen in

(1) Dieser Waschplatz des Hauptbadezimmers erfreut sich neben der dynamisch wirkenden asymmetrischen Trennung von Beckenplatte und Unterbaumöbel auch an einer raumhohen Spiegelfläche. (2) Das Hauptbadezimmer grenzt direkt an das elterliche Schlafzimmer an. Dem wurde eine angenehme Raumhöhe zuteil, ebenso wie ein weiter Bergblick. (3) Die geräumige Gästesuite in einem anderen Wohnquader weist eine doppelte Raumhöhe am Scheitelpunkt des Sichtdachstuhls auf. Dafür wurde mit dem ‚umarmenden‘ Bettenkopf ein behütendes Element geschaffen. (4) Im Wohnbereich der Kinder wurde neben den Schlafräumen ein gemeinsames Spielzimmer vorgesehen, in dem jede Menge Freiraum für reale und virtuelle Games bereitsteht. Der Sound des Fernsehers wird über eine Sonos-Soundbar wiedergegeben. (5) Das symmetrisch gestaltete Hauptbadezimmer in voller Pracht, mit Doppeldusche und -badewanne.

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AUFSTEIGER

Wer beim Scheibenputzen hoch hinaus muss, kann bequemer auf den Fensterreinigungsroboter „Winbot” von Ecovacs zurückgreifen. Der automatische Fensterputzer ist schwindelfrei und kommt in seiner neuen Version „W2 Omni” mit einem praktischen Akkukoffer, der zudem eine eingebaute Absturzsicherung mitbringt. Ecovacs,www.ecovacs.com

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(1) Die Poollandschaft ist ein Traum – und reichlich durchdacht. An der Grenze zur Gartenanlage schwappt das Badewasser über den Rand und gewährt dadurch die Infinity-Wirkung beim Schwimmen. Das erfolgt in einer langen Schwimmbahn, die parallel zum Garten verläuft. An diese grenzt wiederum ein richtig breites Flachwassersolarium an, bevor es auf die nicht minder großzügige Poolterrasse weitergeht. (2) Die Terrasse wird von einer ‚schwimmenden‘ Insel in den Pool hinein verlängert. Auf ihr bieten zwei Relaxsofas Wahlfreiheit zwischen sonnigen und schattigen Sitz-/Liegepositionen. Den Schatten wirft die partielle, L-förmige Überdachung, die zugleich neugierige Nachbarsblicke abschirmt. In die an sich schon stylische Hausverlängerung wurden ein Fenster mit facettiertem Rahmen und ein breiter Wasserfall integriert. (3) Dank des ‚zerklüfteten‘ Gebäudeaufbaus entstanden noch mehr interessante Außenflächen, wie etwa diese lamellenüberdachte Grillterrasse. Stufen führen hinab zur Feuerschale.

einem Resort. Das Highlight unter letzteren ist natürlich die am Swimmingpool, fortgeführt von einer ‚schwimmenden‘ Relaxinsel in dessen Flachwassersolarium. Beide werden je nach Sonneneinstrahlung partiell beschattet, ebenso wie der Schwimmbereich – dafür sorgt eine sehr stylische Überdachung, die sich L-förmig über den Pool legt, um Schutz und Privatsphäre zu bieten. Gleichzeitig rahmen ästhetische Durchbrüche den Blick in die Landschaft und gen Himmel ein. Architektonisch hat dies ebenfalls Vorzüge – solche ‚Erweiterungen‘ betonen grundsätzlich die horizontalen Linien eines Bauwerks. Hier gleicht die Extension zudem den wuchtigen zentralen Wohnquader aus.

Schräg gegenüber, am anderen Hausende, liegt der Appendix-Quader mit dem Hauptschlafzimmer samt eigenem Bad. Beide sind so ausgelegt, dass sie ein Gefühl der unmittelbaren Verbindung mit der natürlichen Umgebung

durchströmt – was selbstverständlich erneut an den großflächigen Glasfronten liegt. Im Badezimmer sorgt eine perfekt symmetrische Gestaltung für einen ausgewogenen Innenraum, der trotz aller Exklusivität den sagenhaften Ausblick in den Mittelpunkt rückt.

Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das ganze Gebäude brav den strengen Richtlinien der Guided Community folgt und dennoch eine komplexe Reaktion auf seine Umgebung und die Lifestyle-Präferenzen seiner Hausherren zulässt. Und das zeigt wiederum, dass stilistische Einschränkungen nicht automatisch eine einzigartige architektonische Ausprägung ausschließen.

Design-Architekten: ARRCC, www.arrcc.com Saota, www.saota.com

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PUTZFLUNDER

Viele verzichten aufgrund des Reinigungsbedarfs auf eine Flachwasserzone im heimischen Pool, da diese nicht mithilfe eines herkömmlichen Poolroboters gesäubert werden kann. Das muss jedoch nicht sein, denn es gibt ein Modell, das sich im seichten Wasser wohlfühlt. Das ist der „Dolphin W 20” aus der Profiserie von Maytronics – er kommt sogar mit Wassertiefen von lediglich zwanzig Zentimetern klar und kann dadurch selbst in einigen Spiegelbecken, so werden architektonische Wasserspiele genannt, eingesetzt werden. Ein Manko hat er allerdings – es handelt sich um ein reines Bodengerät. Die Wandflächen kann er also nicht erklimmen, weshalb ihm auch der Zugang zum tiefen Becken irgendwie verwehrt werden muss, sonst putzt er nur noch dort weiter und kommt ohne Hilfe nicht mehr in den Flachwasserbereich zurück. Man kann ihn allerdings auch mit der mitgelieferten Fernbedienung selbst dirigieren. Maytronics,www.maytronics.com

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WEHRHAFTE HÄUSER

Smarte Sicherheitsprodukte bieten eine breite Palette an Möglichkeiten, ein Zuhause nicht nur sicherer zu gestalten, sondern zudem jederzeit über dessen ‚Status‘ informiert zu sein. Was alles möglich ist, lesen Sie hier.

Wer angegriffen wird, darf sich verteidigen. So lautet das oberste Kampfsportcredo. Und obendrein das deutsche Notwehrrecht. Ein Einbruch ins eigene Wohnhaus wäre auch so ein Fall, in dem sich die Hausherren verteidigen dürfen. Doch soweit muss es gar nicht erst kommen, denn in vielen Fällen lässt sich eine direkte Konfrontation vermeiden. Der Langfinger bekommt deshalb aber noch lange keinen Freifahrtsschein, sondern wird stattdessen – optimalerweise direkt – in die Flucht geschlagen. Getreu dem Motto ‚My Home Is My Castle‘ übernimmt dies das Wohnhaus selbst. Genauer gesagt seine Technik. Das könnte etwa eine klassische Alarmanlage sein – kennt jeder. Heute ist aber noch weit mehr möglich – dank smarter Komponenten lässt sich die Haussicherheit nicht nur vor Ort oder eventuell mit zusätzlicher Anbindung an die Leitstelle eines Sicherheitsanbieters umsetzen, sondern zudem mit

Internetanbindung. Dadurch bleibt man stets auf dem Laufenden, selbst wenn kein Einbruch stattfindet. Und hat so die Prävention besser im Griff, etwa weil vom Smarthome ein offenes Fenster vor dem Verlassen des Hauses gemeldet wird. Zudem bietet das Portfolio an smarten Sicherheitsprodukten noch weit mehr Möglichkeiten, als die bloße Überwachung der Gebäudeöffnungen.

Schon bevor ein Einbrecher überhaupt mit einer Alarmanlage auf Tuchfühlung geht, beginnt dank smarter Technik seine Abwehr. Genauer gesagt beim Ausspionieren eines potenziellen Zieles. Aber auch bei Gelegenheitseinbrüchen entfalten gut sichtbar angebrachte Sicherheitskameras schnell ihre abschreckende Wirkung. Die ist eine logische Konsequenz, denn kein böser Bube möchte bei seinem Tun gefilmt werden. Zu groß ist die Gefahr, im Nachhinein von der Polizei identifiziert zu werden. Erst recht, wenn er

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noch gar nicht weiß, ob er überhaupt in das Gebäude gelangen kann – schließlich gibt es ja auch noch sehr wirkungsvolle mechanische Sicherungen. Im Zweifelsfall wird höchstwahrscheinlich dann ein anderes Zielobjekt gewählt. Und sollte ein Übeltäter doch einmal die Kamerapositionen genau auskundschaftet haben, daraufhin der Meinung sein, er könne unerkannt bleiben, und sich bedeckt haltend den Angriff wagen, wird er zumindest aufgezeichnet. Statur, Kleidung, besondere Merkmale könnten auch zur Aufklärung beitragen, wenn der Täter nicht in die Kamera gelächelt hat. Bis hierhin leisten auch noch herkömmliche Überwachungskamerasysteme, die ausschließlich lokal aufzeichnen, ihren Dienst. Was ihnen allerdings fehlt, ist die smarte Komponente, den Hausherren direkt über die Geschehnisse an seinem Domizil zu informieren. Das kann sowohl während seiner Anwesenheit sein als auch wenn er in der Ferne weilt. Diese Information verschafft einen

direkten Vorteil, nämlich einen zeitlichen. Während ein Einbruch bei einer herkömmlichen Überwachungskameralösung erst nach der Heimkehr entdeckt wird, kann mithilfe der smarten Benachrichtigung via Push-Nachricht aufs Smartphone und/oder E-Mail direkt reagiert werden (oder zumindest zeitnah) – selbstverständlich nur, wenn man das jeweilige Benachrichtigungsmedium im Blick hat. Da viele Einbrüche aber erst im Schutz der Dunkelheit stattfinden, erfährt eine Kamerabenachrichtigung zu ungewöhnlichen Zeiten in der Regel besondere Aufmerksamkeit. Erkennt man ein ungewöhnliches Subjekt auf dem meist mitgelieferten Screenshot oder Kurzclip, kann nicht nur der Livestream der Kamera bemüht werden, um sich ein Bild der aktuellen Lage zu machen, sondern zudem im Fall der Fälle direkt die Polizei gerufen werden. Und da kann der zeitliche Vorsprung durch smarte Technik dann durchaus den entscheidenden Vorteil liefern. Smarte Überwachungskameras gibt es in vielen Varianten, um sie an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort anpassen zu können und zudem rechtliche Vorgaben sowie Nachbars Privatsphäre zu wahren. Grundlegend gilt es zu entscheiden, ob auf eine verkabelte oder eine funkende Lösung gesetzt werden soll – wobei sich diese Frage in der Praxis nur bei einem Hausbau oder einer umfassenden Renovierung stellt, in deren Rahmen die nötige Verkabelung ästhetisch einbezogen werden kann. Zwar sind Funkkameras hochgradig flexibel in der Platzierung, doch benötigen sie für ihren Betrieb eine Batteriestromversorgung. Komfortabel lässt sich diese eventuell mit einem Solarpanel realisieren, falls vom Hersteller ein zur Kamera passendes angeboten wird. Auch können Störungen des Funkverkehrs zwischen Kamera und Basisstation (oder Router, je nach Modell) vorkommen, hervorgerufen etwa durch Betonwände, Metallteile oder sogar Möbelstücke. Oder durch andere Funknetze. Hier lässt sich über eine Empfangsoptimierung einiges machen, in der Regel ist dies jedoch mit weiteren Investitionen verbunden. Kabelgebundene Kameras haben den Vorzug einer stabilen Verbindung und sind heute sowieso meist als PoE-Version (Power over Ethernet) ausgeführt, sie beziehen also über das Datenkabel auch gleichzeitig ihren Betriebsstrom. Die Verbindung zum Internet erfolgt dann über den heimischen Router, entweder direkt oder mit Umweg über einen Rekorder, der lokale Videoaufnahmen macht. Sowohl bei den Funkkameras als auch bei den kabelgebundenen Modellen gibt es oft die Möglichkeit, Videomaterial lokal und in der Cloud (letzteres allerdings überwiegend mit kostenpflichtigem Abomodell) zu speichern, sozusagen mit doppeltem Boden.

Für den Fall, dass ein Einbruch in den Abendstunden oder nachts erfolgt, gibt es noch eine weitere abschreckende Lösung vor dem Haus (und im Garten) – automatisches Licht. Auch damit wird dem essenziellen Wunsch der Einbrecher, unerkannt zu bleiben, entgegengewirkt. Natürlich würde schon eine umlaufende Dauerbeleuchtung die Sicht auf die Hausumgebung sowohl für die Hausherren

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als auch für Passanten verbessern, doch ist das aus Gründen der Energieeffizienz und des Lichtsmogs wenig empfehlenswert. Auch zeigt sich bei Dauerlicht eine Sättigung der Aufmerksamkeit auf die beleuchteten Bereiche bei Hausherren und Nachbarn. Hier kommen Bewegungsmelder ins Spiel. Sie aktivieren die Beleuchtung, sei es die Eingangsbeleuchtung oder ein Flutlicht hinter dem Haus, sobald sie eine Bewegung in ihrem Erfassungsbereich erkennen. Das zieht die Aufmerksamkeit von Passanten oder Nachbarn unweigerlich auf sich, denn wenn nebenan ein Licht angeht, schaut man automatisch hin. Die Neugier wird insbesondere dann noch gesteigert, wenn sich unbekannte Personen dort aufhalten. Nebenbei ist die automatische Beleuchtung natürlich auch für die Hausherren besonders komfortabel, da die Wege ums Haus beim nächtlichen Heimkommen immer schön ausgeleuchtet werden. Soweit, so gut. Fehlt noch der Vorzug eines smarten Bewegungsmelders. Zum einen können fest in Leuchten integrierte Bewegungsmelder im Normalfall nur ‚ihre‘ Leuchte aktivieren, ein smarter Outdoorbewegungsmelder arbeitet hingegen in der Regel autark und lässt sich mehreren Leuchten zuordnen. Selbst welchen im Innenraum. So könnte etwa bei einer Auslösung des Bewegungsmelders ein kleines smartes Infolämpchen im Wohnzimmer aufblinken, während vor der Türe die Wegebeleuchtung anspringt. Eine weitere Möglichkeit, die die smarte Funktionalität eröffnet, ist die Information der Hausherren etwa via Push-Nachricht aufs Smartphone, die sich mithilfe von Routinen einrichten lässt. Sollte eine Bewegung erfasst werden, setzt das System automatisch eine Benachrichtigung ab. Obendrein muss ein smarter Bewegungsmelder nicht zwangsläufig als Auslöser für Außenbeleuchtung verwendet werden, er kann auch einen stummen Alarm absetzen – entweder über eine blinkende Innenleuchte oder eine Nachricht. Oder beides. Das bietet sich etwa an, wenn die Nachbarn nicht bei jeder vorbeischleichenden Katze durch eine Flutlichtbestrahlung des gesamten Gartens genervt werden sollen. Prinzipiell empfiehlt sich bei der Verknüpfung von Bewegungsmeldern und starken Flutlichtern sowieso ein Modell mit Tiererkennung. Die smarten Outdoorbewegungsmelder kommen selbstverständlich in einem witterungsbeständigen Gehäuse und sind sowohl batteriebetrieben für die flexible Platzierung als auch kabelgebunden erhältlich.

Die bisher genannten smarten Sicherheitsmethoden, also Bewegungsmelderauslösung, Lichtaktivierung und Kameraüberwachung, vereint ein beliebtes Produkt alle in sich, nämlich die Flutlichtkamera. In einer kompakten Einheit überwacht der Bewegungsmelder das Geschehen, bei Bewegung setzt er die integrierten Lampen in Betrieb, die wiederum den Erfassungsbereich der Kamera ausleuchten und so für ein gutes Bild sorgen, sogar in Farbe. Dieses Kombiprodukt wird sehr gerne im Eingangsbereich des Hauses eingesetzt, kann aber natürlich auch an beliebiger anderer Stelle platziert werden. Am Hauseingang gibt

(1) Kabellose Kameras, also Modelle mit Batteriestromversorgung, lassen sich ziemlich flexibel platzieren. Erst recht das Modell „Go 2“ von Arlo, das neben WLAN auch noch das LTE-Netz (4G) zur Datenübertragung nutzen kann. (www.arlo.com) (2) Kabelgebundene Kameras weisen eine stabile Datenübertragung auf. PoE-Modelle wie die „RLC-1212A“ von Reolink, die Videos in UltraHD-Auflösung mit bis zu 12 Megapixeln liefert, bekommen auch ihren Betriebsstrom über das Kabel. (www.reolink.com) (3) Mit einem Outdoor-Bewegungsmelder lassen sich Leuchten aktivieren und stummer Alarm auslösen. Der batteriebetriebene „Smik Motion Sensor Outdoor” von Paulmann funkt dazu mit Zigbee 3.0. (www.paulmann.com) (4) Smarte Kombiprodukte vereinen verschiedene Sicherheitskomponenten – die „Floodlight Cam Wired Pro” von Ring etwa zwei leuchtstarke Scheinwerfer, einen Bewegungsmelder und eine Kamera. (www.ring.com) (5) Ein weiteres Kombiprodukt stellen smarte Türklingeln wie dieses Modell von Netatmo dar – sie informieren, zeichnen Videos auf und bieten Zwei-Wege-Kommunikation via IP. (www.netatmo.com)

es zudem eine weitere Produktkombi – die smarte Klingel. Sie vereint Bewegungsmelder und Kamera mit Nachtsicht. Sie kann einerseits informieren, sobald sich etwas vor ihrer Sensorik bewegt, und andererseits Clips der Ereignisse aufzeichnen sowie einen Livestream ermöglichen. Ergänzend kommt eine Kommunikationsmöglichkeit hinzu, klar, damit mit Klingelnden gesprochen werden kann. Von überall auf der internetverbundenen Welt aus. Auch bei der smarten Türklingel gilt es, wie schon bei den smarten Überwachungskameras, die Privatsphäre der Nachbarn sowie das Überwachungsverbot öffentlicher Flächen zu wahren. Und ebenso entfaltet die smarte Türklingel eine abschreckende Wirkung.

An der Haustüre hilft ein weiteres smartes Produkt bei der Haussicherheit – das motorisierte Türschloss. Schon als Kind lernt man, dass eine Türe nicht nur zugezogen,

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sondern zudem verriegelt werden sollte. Einfache Türen lassen sich sonst mit der berühmten Kreditkarte oder dem Schraubenzieher öffnen. Und auch bei modernen Türen sind die rundherum angebrachten Verriegelungsbolzen sonst nicht arretiert, also sofern sie keine automatische Verriegelung haben. Das smarte Türschloss hilft hier auf vielfältige Weise. Wer sich nach wie vor selbst um seine abgeschlossene Haustüre kümmern möchte, kann dies wie gewohnt machen – der physische Schlüssel sperrt außen auch noch, wenn das Motorschloss an der Türinnenseite installiert wurde. Dieses bietet dann aber den Zusatznutzen, das Schloss obendrein aus der Ferne abschließen zu können, sollte das händische Absperren einmal vergessen worden sein. Das geht aber nur, solange das smarte Türschloss mit einer Internet-App-Anbindung aufwartet – eine Funktionalität, die entweder direkt im Schloss integriert ist oder über eine WLAN-Bridge zugefügt wird. Es gibt näm-

lich auch motorisierte Schlösser, die lediglich vor Ort via Bluetooth-Verbindung bedient werden können, was auch schon den physischen Schlüssel obsolet machen kann, aber eben noch keine Fernbedienungsmöglichkeit eröffnet. Beide Varianten, also mit und ohne Internetanbindung, gibt es mit einer automatischen Absperrfunktion – sobald die Türe geschlossen wird, riegelt das Schloss ab. Das ist immer dann eine gute Möglichkeit, wenn man in der Regel nur morgens geht und abends wieder nach Hause kommt. Sobald die Türe allerdings öfters am Tag genutzt wird, fängt die automatische Sperrung jedoch an zu nerven, da natürlich jedes Mal auch eine Entriegelung erfolgen muss. Hier hat die internetangebundene Variante unter Umständen die Nase vorne, denn mit manchen Modellen ist ein automatisches Absperren mithilfe von Geofencing möglich. Das smarte Türschloss erkennt dadurch anhand der Smartphones, wenn alle Familienmitglieder einen vorab definier-

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ten Radius um das Haus verlassen haben und schließt selbstständig ab. Andersrum funktioniert es genauso – ein motorisiertes Schloss mit Geofencing-Funktion kann die Haustüre auch automatisch beim Heimkommen eines Familienmitglieds öffnen, falls dies gewünscht ist. Auf diese Weise ist die Türe jedenfalls bei Abwesenheit stets verriegelt – solange keiner sein Handy zu Hause vergisst. Ein weiteres smartes Feature von motorisierten Türschlössern ist das automatische Absperren nach Zeitplan. Speziell in den Abendstunden ist dies praktisch – zu einer selbstgewählten Uhrzeit, nach der das Haus in der Regel nicht mehr verlassen wird, wird täglich das Schloss verriegelt. Und schon braucht man sich keine Sorgen mehr über eine unabgesperrte Türe machen. Die Vorzüge eines smarten motorisierten Türschlosses lassen sich natürlich nicht nur an Haustüren, sondern – interessant für Mieter in Mehrfamilienhäusern – auch an Wohnungstüren nutzen.

Für die Ästheten unter uns mögen motorisierte Türschlösser trotz des hohen Designanspruchs, den sich die Hersteller für deren Gestaltung auf die Fahnen geschrieben haben, ein Dorn im Auge sein. Glücklicherweise gibt es unauffälligere Alternativen, deren Einbindung dann allerdings mehr Aufwand verursacht. So gibt es beispielsweise automatische Türverriegelungen mit Smarthomeanbindung, die unter Umständen vorhandene Türbeschläge ersetzen können. Auch mit sehr empfehlenswerten Mehrfachverriegelungen. Sollten sich die Beschläge nicht eins zu eins austauschen lassen, können Tür und Türrahmen von einem fähigen Handwerker möglicherweise ‚in Form‘ gebracht werden. Und sollte auch dies nicht gehen, hilft nur der Austausch der kompletten Haustüre. Dann kann aber gleichfalls die Integration einer smarten Schließanlage in Betracht gezogen werden, bis hin zur vollausgestatteten Variante mit integrierter Videotürklingel und biome-

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(1) Smarte Haustürschlösser können unter anderem automatisch und nach Zeitplan abschließen, aber auch aus der Ferne bedient werden. Mit dem nachrüstbaren „Türschlossantrieb” aus dem „Homematic-IP”-Sortiment lassen sich darüber hinaus flexible Zutrittsberechtigungen erteilen. (www.homematic-ip.com) (2) Kompakte Zugangslösungen, die auch die Türkommunikation integrieren, sind stilvolle Elemente. Die Türstation „D2101FV” von Bird öffnet die Türe etwa via RFID-Berechtigung und Fingerabdruck. (www.doorbird.com) (3) Tür-/Fensterkontakte geben Aufschluss darüber, ob Türen und Fenster geschlossen sind, und sind Teil des smarten Alarmsystems. Der „Tür-/Fensterkontakt II Plus” des Bosch Smarthomes arbeitet mit Magneten und hat sogar einen Erschütterungssensor. (www.bosch-smarthome.com) (4) Innen-Bewegungsmelder wie der Matter-fähige „Eve Motion” können auch als Signalgeber für die smarte Alarmanlage fungieren. (www.evehome.com) (5) Innensirenen lassen bei einem Einbruch einen lauten Alarmton erklingen – bei „Alarm” von Ring ist die Sirene gleich in die Basisstation integriert. (www.ring.com) (3)

trischem Fingerscanner. Bei beiden Varianten ist von der smarten Öffnungstechnik dann nichts mehr zu sehen.

Haus- und Wohnungstürschlösser müssen selbstverständlich den Öffnungszustand der Türe kennen, um einwandfrei funktionieren zu können. Das realisieren sie in der Regel mit Magnetkontakten, die direkt im smarten Schloss integriert (mit Gegenstück am Türrahmen) sind oder mit verbundenen separaten Türkontakten, die an anderer Stelle an Tür und Rahmen angebracht sind. Auf diese Weise lässt sich zudem via App nachprüfen, ob die Türe auch tatsächlich geschlossen wurde oder offen steht – denn die beste automatische Verriegelung hilft nichts, wenn die Türe sperrangelweit auf ist. Ein automatischer Türschließer wäre für die Haustüre dann sicherlich ein sinnvolles mechanisches Zubehörprodukt. Aufschluss über den Öffnungszustand geben zudem Fenstersensoren, eben dann an den

anderen Hausöffnungen wie Fenstern und Terrassentüren. Viele dieser Sensoren folgen demselben Prinzip, weshalb sie namentlich auch immer als ‚Tür- und Fenstersensoren‘ zusammengefasst werden – sie erkennen, ob der jeweilige Flügel geöffnet oder geschlossen ist, manche können sogar Kippstellungen registrieren. Das erfolgt allerdings mithilfe unterschiedlicher Methoden – es gibt magnetische und optische Tür-/Fenstersensoren sowie Fenstergriffsensoren. Die magnetischen Sensoren, die auch meist bei den smarten Türschlössern zum Einsatz kommen, stellen wohl die Mehrzahl der an Türen und Fenstern genutzten Sensoren dar. Sie nutzen einen magnetischen Kontakt, um den Öffnungszustand zu erkennen. Dazu wird der eigentliche Sensor, der die Funktechnik wie auch die Stromversorgung (Batterien) integriert, in der Regel am Fensterrahmen befestigt. Das Gegenstück, ein kleiner Magnet, kommt an den Fensterflügel. Das Prinzip ist einfach – wird der Fensterflügel bewegt, reißt der Magnetkontakt ab und der Sensor weiß, dass das Fenster geöffnet wurde und meldet sich. Optische Tür-/Fenstersensoren benötigen kein Gegenstück, dafür aber eine reflektierende Fläche. Die einteiligen Sensoren werden am Fensterrahmen montiert und senden permanent einen Infrarotlichtstrahl aus, der auf den Überschlag des Fensterflügels trifft und von diesem reflektiert wird. Wird er direkt zurückgeworfen, ist das Fenster geschlossen, läuft er weit ins Leere, ist das Fenster geöffnet. Weiße Fensterflügel reflektieren den Infrarotlichtstrahl direkt, dunkle hingegen nicht. Bei diesen muss dann der Flügel mit einem kleinen Reflektoraufkleber versehen werden. Wenn es der Platz zwischen Fensterrahmen und geschlossenem Fensterflügel erlaubt, kann eine weitere Variante der optischen Tür-/Fenstersensoren gewählt werden, die bei geschlossenem Fenster unsichtbar ist. Der Sensor befindet sich auf der Innenseite des Fensterrahmens. Auch dieser Sensortyp sendet einen Infrarotlichtstrahl aus, der in geschlossenem Zustand direkt von der Seite des Fensterflügels reflektiert wird. Unter Umständen können diese Sensoren sogar eine Fensterkippstellung erkennen. Last but not least erkennt schließlich der Fenstergriffsensor mithilfe des Fenstergriffes, in welchem Öffnungszustand sich das Fenster gerade befindet. Er weiß anhand der Griffstellung ganz genau, ob es geschlossen, gekippt oder ganz geöffnet ist. Dazu wird er einfach zwischen den Fensterflügel und den Fenstergriff eingebaut. All diese Tür-/Fenstersensoren sind natürlich nicht nur für die Kontrolle des Öffnungszustandes nutzbar, sondern dienen zudem als Signalgeber für ein smartes Alarmsystem. Das wird bei Abwesenheit oder/und in der Nacht aktiviert und schlägt bei einer erkannten Öffnung der überwachten Elemente dann lautstark Alarm. Oder stumm, je nachdem, wie man es für sich konfiguriert.

Ein weiteres smartes Element der häuslichen Sicherheit sind Bewegungsmelder. Die hatten wir doch schon? Richtig, die im Freien. Es gibt aber auch welche für den Innen-

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bereich. Die sind ebenso sehr bekannt, lassen sie doch komfortabel das Licht angehen, ohne dass ein Schalter betätigt oder ein Sprachbefehl abgesetzt werden muss. Selbstverständlich erst, sobald das Licht tatsächlich benötigt wird, sonst würde ja kostbare Energie verschwendet. Die praktischen Lichtautomaten finden ihren Einsatz aber dennoch eher in Verkehrsbereichen wie Fluren und Treppenhäusern und dazu gerne im Badezimmer oder Gästebad. Ganz einfach deshalb, da sie in anderen Wohnräumen ziemlich nerven können. Etwa im Wohnzimmer, beim gemütlichen Fernsehabend. Bewegt sich eines der fernschauenden Familienmitglieder, geht das Licht an. Ganz zu schweigen vom Schlafzimmer. Deshalb empfiehlt es sich, auch den Einsatz eines Bewegungsmelders als Signalgeber für die Alarmanlage sehr bedacht zu wählen. Einmal schlaftrunken nicht aufgepasst könnten sonst die Sirenen aufheulen und die Familie steht im Bett. Dennoch können sie ihren aktiven Beitrag zur Haussicherheit leisten. Wenn es beim gewählten System möglich ist, können etwa unterschiedliche Alarmprofile erstellt werden – eines für die Abwesenheit, eines für die Nacht. In diesem Fall schlagen die Bewegungsmelder dann lautstark Alarm, sobald sie eine Bewegung erkennen und man selbst in der Ferne weilt. Wird hingegen im warmen Bettchen genächtigt, bleiben die inneren Bewegungsmelder inaktiv. Oder sie erzeugen nur einen stummen Alarm, etwa mit Licht im Schlafzimmer. Dann können zumindest die Kinder weiterschlafen, wenn sie nicht gerade selbst der Auslöser waren. Wie die Innenbewegungsmelder zur smarten Sicherheit beitragen, ist also schlussendlich von individuellen Gegebenheiten und Wünschen abhängig.

Doch was passiert nun, falls ein Alarm von einem Tür-/Fenstersensor oder einem Bewegungsmelder angestoßen wird? Zunächst eben das, was man eingestellt hat. Im einfachsten Fall erfolgt eine Benachrichtigung aufs Smartphone oder ein anderes Mobile Device, damit auf einen Blick ersichtlich ist, dass ein Alarmfall vorliegt. Meist untermalt von einem akustischen Signal via Smartphonelautsprecher. Diese informative Komponente werden wohl die wenigsten deaktivieren, ist sie doch selbst bei einem Fehlalarm kaum störend. Die nächste Stufe ist eben der stumme Alarm mithilfe von Licht, das schon wirkungsvoller signalisiert, dass etwas nicht stimmt. Und dann gibt es noch Komponenten, die richtig Krach machen und den Einbrecher hoffentlich auf diese Weise zur Flucht bewegen. Das können smarte Alarmsirenen sein, die es für den Innen- und Außenbereich gibt. Aber auch vernetzte Rauchwarnmelder, die ja jeweils über eine eigene lautstarke Sirene verfügen, in Kombination jedoch eine wahre Alarmsinfonie zum Besten geben. Doch die smarte Ausprägung erlaubt noch mehr. So können etwa im Alarmfall verbundene Smartspeaker den lautstarken Protest mit einem eigenen Signal unterstützen. Und die smarte farbfähige Beleuchtung kann das ganze Haus in dramatisches wie auffälliges Alarmrot färben. Auf diese Weise ‚schreit‘ dann auch das

(1) Die „Echo”-Smartspeaker von Amazon können in der AlexaApp mit smarten Alarmsystemen verknüpft werden und geben im Alarmfall deren Töne wieder. (www.amazon.de) (2) Warum die Sirenen der Rauchwarnmelder nur im Brandfall nutzen? Sie können auch bei einem Einbruchalarm ihren lautstarken Beitrag leisten, vernetzte Modelle wie die „Rauchwarnmelder II” aus dem Bosch Smarthome umso mehr. (www.bosch-smarthome.com) (3) Wer zu Hause farbfähige smarte Leuchten hat, kann sie im Alarmfall in einem bestimmten Farbton erstrahlen lassen, etwa in Signalrot. Mit der golfballgroßen „Philips Hue E14 Luster Tropfenform Lampe” steht ein solches smartes Leuchtmittel selbst für kleine Lampenschirme wie die in der Stehleuchte zur Auswahl. (www.philips-hue.com) (4) Sicherheitskameras in den Wohnräumen geben Aufschluss über das Geschehen zu Hause. Die „Eve Cam” lässt sich aber automatisch deaktivieren, sobald Familienmitglieder zu Hause sind. (www.evehome.com) (5) Rollläden und Raffstoren mit smarter Steuerung wie die von Warema bilden eine Barriere vor Fenstern und Terrassentüren. Sie können in das Alarmkonzept eingebunden werden. (www.warema.com)

Licht und macht unter Umständen Nachbarn oder Passanten aufmerksam. Eine smarte farbige Außenbeleuchtung verstärkt diesen Effekt noch.

Gleichzeitig mit dem mehr oder weniger lautstarken Alarm können smarte Innenkameras aus ihrem Schlummerschlaf erwachen. Anders als bei den Kollegen draußen im Freien sollen sie nach Möglichkeit keine permanenten Aufzeichnungen anfertigen, denn auf eine solche Rundumüberwachung ist wahrscheinlich kein Familienmitglied sonderlich scharf. Deshalb gibt es Kameras, die sich nur im Alarmfall (oder auf Hausherrenwunsch) aktivieren und dann optimalerweise auch noch entweder ein breites Sichtfeld abdecken oder gar dank motorisiertem Kamerakopf Personen verfolgen können. Im Standby haben sie hingegen einen mechanischen Verschluss vor der Kameralinse. Es

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empfiehlt sich, dass dieser von der Kamera selbst geöffnet werden kann. Natürlich lässt sich auch ein Kameramodell mit manuellem Sichtschutz verwenden, doch sollte dieser einmal vor der Linse vergessen werden, bleibt die Kamera auch im Alarmfall blind. Manche Kameras verfügen über integrierte Bewegungsmelder, die sich dann als Ergänzung in das Alarmsystem integrieren lassen.

Neben den Hauptkomponenten eines smarten Einbruchsicherheitskonzepts gibt es noch smarte Produkte, die unterstützend tätig werden oder vor anderen Gefahren warnen. Da wären etwa automatisierte Rollläden zu nennen. Ganz gleich, ob diese mit Rollladenmotoren oder mithilfe von elektrischen Gurtwicklern betrieben werden. Dank der smarten Steuerung ist es möglich, die Rollläden im Alarmfall herunter- oder hochzufahren. Je nach Gusto.

Denkbar wäre etwa folgendes Szenario – sobald ein Outdoor-Bewegungsmelder zu nächtlicher Stunde eine Bewegung erkennt, werden alle Rollläden heruntergefahren. Sollten sie schon unten sein, umso besser. Dadurch gibt es eine zusätzliche Barriere vor den Fenstern und Terrassentüren. Auch wenn herkömmliche Rollläden kein wirkliches Hindernis darstellen, macht das Hochstemmen derselben mit entsprechenden Geräuschen möglicherweise Dritte aufmerksam. Sobald dann aber ein Tür- oder Fensterkontakt eine Öffnung signalisiert – der Einbrecher also Erfolg hatte – fahren die Rollläden alle parallel zum Alarmkonzert nach oben, damit der zusätzliche Lichtalarm der smarten Innenbeleuchtung auch wirklich maximal gut gesehen werden kann. Weitere Unterstützer der intelligenten Sicherheitstechnik sind smarte Lichtschalter. Nicht jeder hat seine Raumbeleuchtung vollständig durch smar-

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te Lampen und Leuchten ersetzt – geschweige denn durch smarte farbfähige Leuchtmittel – oder nutzt diese ohne die klassischen Wandschalter. Doch kann das ‚normale‘ Deckenlicht auch gut dazu dienlich sein, die Einbrecher zu verjagen. Dazu werden die vorhandenen klassischen Lichtschalter durch smarte Modelle ausgetauscht, die sich fortan nicht nur manuell, sondern auch via App, Sprachbefehl oder eben Automation bedienen lassen. Im Falle eines Einbruchalarms kann dann die Beleuchtung im ganzen Haus automatisch aktiviert werden, was den Einbrecher aus dem Schutz der Dunkelheit zieht. Überwachungskameras im Interieur können so ein besseres, farbiges Bild aufzeichnen, gleichzeitig sehen die Nachbarn möglicherweise durch die Fenster – dank smarter Rollladenautomation – eine ihnen unbekannte Person. Und schließlich er-

wachen auch anwesende Hausherren, wenn ihr Schlafzimmer auf einmal mit Licht geflutet wird.

Smarte Sicherheit umfasst neben dem großen Topic der Einbruchsprävention aber auch noch diverse andere Gefahren, die schädlich für die Hausherren sein können. Ein exemplarisches Produkt, das mittlerweile jeder zu Hause hat, ist der Rauchwarnmelder. Der, wie jeder mittlerweile weiß, Leben retten kann. Das macht er, indem er mit einer lautstarken Sirene alle Anwesenden aus dem Schlaf reißt, sobald er Rauch detektiert hat. Potenzieren lässt sich dieser Effekt über smarte Rauchwarnmelder, die miteinander vernetzt sind. Schlägt einer dieser Melder Rauchalarm, stimmen alle anderen in einen lautstarken Kanon ein. Ein länger anhaltendes Alarmkonzert dürfte dann auch die

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(1) Smarte Lichtschalter können im Alarmfall die komplette Hausbeleuchtung automatisch aktivieren. Die Schalt-Mess- und Dimmaktoren aus dem Homematic-IP-Sortiment gibt es mit Adaptern für die bestehenden Markenschalter. (www.homematic-ip.com) (2) Vor einem Brand zu Hause warnen Rauchwarnmelder, und das lautstark. Der vernetzbare „Dual Q“ von Gira nutzt dabei Wärme- und Streulichtmessung, um Fehlalarme zu minimieren. (www.gira.de) (3) Sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, schlagen smarte Wassermelder Alarm und man ist direkt informiert. Der „Wassersensor“ aus dem „Homematic IP“-Sortiment lässt seine Gerätesirene erklingen und schickt eine Nachricht auf das Smartphone. (www.homematic-ip.com) (4) Kohlenmonoxidmelder können Leben retten, da sie auf eine erhöhte Konzentration des unmerklichen Gases hinweisen. Das smarte Modell von Netatmo warnt mit Sirene und Push-Benachrichtigung. (www.netatmo.com) (5) Luftqualitätsmonitore informieren über die aktuellen Raumluftwerte. Der umfassende „Air-Q“ von Corant misst dazu mit bis zu 14 Sensoren alle Luftbestandteile. Und er kann sogar laute akustische Alarme absetzen. (www.air-q.com)

Nachbarn auf den Plan rufen – es ist der gleiche Effekt, der im Rahmen der Einbruchalarmsirenen bereits beschrieben wurde. Bei Feuer im Haus kann demnach von allen Familienmitgliedern sehr schnell reagiert werden. Zwar ist die Gefahr nicht gleich so drastisch wie im Feuerfall, doch kostspielige Folgen können auch bei einem Wasserschaden durch eine schnelle Reaktion seitens der Hausherren vermieden werden. Damit diesen beim Heimkommen keine Welle aus der Eingangstüre entgegenschlägt oder sie beim Aufstehen morgens im kalten Wasser stehen, hält die smarte Sensorenwelt Wassermelder bereit. Die kleinen batteriebetriebenen Geräte werden einfach in der Nähe potenzieller Gefahrenquellen auf dem Boden platziert. Etwa hinter oder neben der Waschmaschine, generell in allen Badezimmern, unter Spülen und Geschirr-

spülern. Eben überall dort, wo Wasser langsam austreten und Schaden anrichten könnte – da sind einfach individuelle Gegebenheiten zu betrachten. Da sie Teil eines Smarthomesystems sind oder an ein großes Smarthome-Ökosystem angebunden werden und ihren Status per Funk an diese weitergeben, empfiehlt sich ein Check der Empfangsqualität am jeweiligen Einsatzort. Gegebenenfalls gefolgt von funkverbessernden Maßnahmen, die je nach eingesetztem System unterschiedliche Komponenten erfordern. Schließlich hilft es in diesem Fall nichts, das smarte Gerät näher an seine Zentrale zu bringen, da der Einsatzort ja vorgegeben ist. Detektieren die Wassersensoren Wasser, schlagen sie Alarm und die Hausherren können sich sofort ein Bild machen, noch bevor der ganze Keller voll Wasser läuft. Sofern sie zu Hause sein. Selbstverständlich kann ein smarter Wassersensor etwa im Keller oder in der Garage auch bei einer Überschwemmung warnen. Ein weiterer lebensrettender Helfer kann ein Kohlenmonoxidmelder sein, der insbesondere in Räumen mit Feuerstätte, etwa einem Kaminofen, eingesetzt werden sollte. Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständigen Verbrennungsprozessen und kann in erhöhter Konzentration unter anderem zu Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit, Atemnot, Koma und Tod führen. Perfide an dem Gas ist, dass es unsichtbar, geruch- und geschmacklos ist – und damit gar nicht bemerkt wird. Ein Kohlenmonoxidmelder ertönt, sobald er eine erhöhte Konzentration an Kohlenmonoxid erkannt hat, zudem zeigt er seine gemessenen Werte meist in einem Display an. Damit fordert er im Normalfall zum Lüften auf, der Luftaustausch normalisiert die Werte wieder. Smarte Kohlenmonoxidmelder schlagen auf dem Smartphone Alarm und geben dort ihre Werte wieder, weshalb entsprechend reagiert werden kann. Sind in einem Raum erhöhte Werte gegeben, können vorgewarnterweise dort die Fenster geöffnet werden. Und wenn man nach längerer Abwesenheit massiv erhöhte Werte innerhalb der eigenen vier Wände angezeigt bekommt, kann man zunächst Frischluft durch die Haustüre einlassen, bevor sie durchschritten wird, um Raum für Raum durchzulüften. Kohlenmonoxid können auch einige smarte Luftqualitätssensoren erkennen, jedoch sind sie explizit keine Warngeräte. Dafür identifizieren sie auch je nach Modell unterschiedliche weitere Parameter – von ‚einfachen‘ wie etwa der Zimmertemperatur und Luftfeuchtigkeit bis hin zu Feinstaub in unterschiedlichen Größen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Mit diesen Kombisensoren bekommt man einen umfassenden Überblick über die heimische Luftqualität, dazu gibt es Protokolle für die Langzeitanalyse.

Ein Haus oder eine Wohnung lässt sich auch ohne smarte Funktionalitäten sicherer gestalten, jedoch bieten smarte Komponenten ein weit größeres Funktionsspektrum. Vor allem der Informationsvorsprung, der sich über Benachrichtigungen der intelligenten Technik ergibt, ist in vielen Situationen Gold wert. Aber auch das Domizil selbst wird deutlich wehrhafter.

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BLAUSCHIMMER IM SMARTHOME

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Dieses ruhig gelegene Domizil bietet seinem Hausherrenpaar die vormals so dringend ersehnte Privatsphäre. Und neben einer Raumaufteilung nach Wunsch auch Energieeffizienz, smarte Technik und eine stimmungsvolle Farbbeleuchtung.

– 39 –Fotos/Text: Weber Haus

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(1) Das eigene Reich des Ehepaars Teubner, mit Feld-, Plantagen- und Seeblick, bietet die gewünschte Privatsphäre. Das Gebäude mit angrenzender Garage wurde in Fertigbauweise errichtet. Auf der Nordseite hat es aus Energieeffizienzgründen kein einziges Fenster. (2) Dafür sorgen an der Stirnseite raumhohe Fenster selbst im Obergeschoss für erhöhte Lichtdurchflutung. (3) Die helle, schnörkellose Küche wurde in einer Nische untergebracht – sie teilt sich eine breite Wand mit dem Eingangsflur. An deren

Das eigene Haus ist für viele Menschen der Inbegriff für Freiheit, Wohnkomfort und Selbstverwirklichung – ein Ort, an dem alles genauso ist, wie man es haben möchte. Auch Karina und Marco Teubner wollten sich endlich aus den Zwängen ihrer Altbauwohnung lösen: „Es hat uns gestört, dass man nie allein war. Tag und Nacht haben wir die Geräusche unserer Nachbarn gehört“, berichtet Karina Teubner. Hinzu kamen die hohen Energiekosten und die ungünstige Raumaufteilung. Schnell war klar: „Wir brauchen etwas Neues!“

Mit einer festen Idee vom Grundriss und einem idyllischen Bauplatz im Gepäck vereinbarte das Ehepaar einen Beratungstermin bei Weber Haus. „Schon das erste Gespräch hat einen positiven Eindruck hinterlassen“, erinnert sich Karina Teubner. „Angesprochen hat uns nicht nur das Bau-

konzept mit den verschiedenen Ausbaustufen, sondern vor allem auch die finanzielle Planungssicherheit – gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Thema.“ Familien, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden mit Weber Haus erfüllen, haben von Anfang an volle Kostenkontrolle, denn das Unternehmen aus dem baden-württembergischen RheinauLinx gewährt auf alle seine Häuser eine 18-monatige Festpreisgarantie, in der bereits viele Leistungen enthalten sind.

Auch der große individuelle Gestaltungsspielraum überzeugte das Ehepaar. „Wir haben uns für einen Entwurf aus der Baureihe ‚Balance‘ entschieden, der perfekt auf unsere Bedürfnisse angepasst wurde. Die Raumaufteilung, die uns vorschwebte, war nicht alltäglich. Alle unsere Wünsche und Vorstellungen konnten aber umgesetzt werden“, freut sich Karina Teubner. Ihr Mann Marco ergänzt: „Besonders

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Stirnseite sind das Panel der Türkommunikation sowie eine smarte Lichtschalterleiste zu sehen. (4) In der Küche beginnt die raumhohe Fensterfront mit mehreren Schiebeelementen, die im weiteren Verlauf das geräumige Esszimmer flankiert. (5) Das Gästebad ist dank integrierter Dusche mit Regenhimmel so ausgelegt, dass es auch als Zweitbad genutzt werden kann. Der Waschtisch wird von indirekter Farbbeleuchtung hervorgehoben. (6) Ein Homeoffice mit Fitnesskomponente rundet das Erdgeschoss ab.

gut gefallen hat uns, dass wir immer informiert und in jeden Prozess eingebunden wurden. Es gab klar definierte Prozesse, sodass wir die nächsten Schritte jederzeit nachvollziehen konnten.“

Richtig aufregend wurde es für Karina und Marco Teubner, als die Lkw auf ihrem Grundstück ankamen und der Hausbau begann. „Wir waren natürlich gespannt, ob alles klappt. Als dann die erste Wand mit dem Kran auf die Bodenplatte geschwebt ist, machten sich schließlich Freude und Stolz breit“, erinnert sich Marco Teubner. „Am Abend konnten wir bereits durch das Haus laufen – das war ein tolles Gefühl!“

Seit mehr als einem Jahr lebt das Ehepaar bereits in den eigenen vier Wänden – es hat jetzt ein zeitlos schönes Satteldachhaus, das ganz ohne Dachüberstände und unnötige

Schnörkel auskommt. Straßenseitig präsentiert sich der Neubau ungewöhnlich introvertiert – eine glatte, fensterlose Hauswand dominiert hier die Ansicht. Dafür geht es auf der Gartenseite mit den raumhohen Panoramafenstern auf beiden Ebenen umso offener zu. „Bei den steigenden Energiekosten war es uns wichtig, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Deshalb wurden auf der Südseite viele große und auf der Nordseite gar keine Fenster eingeplant“, erklärt Marco Teubner.

Die Basis für einen geringen Energieverbrauch schafft die ökologische Gebäudehülle „Övo Natur Therm“, die bei Weber Haus zum Standard gehört. Dank ihrer guten Dämmeigenschaften hält sie die Wärme im Winter zuverlässig im Haus. Im Sommer schützt sie dagegen vor eindringender Hitze. So herrscht das ganze Jahr über ein angeneh-

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mes und gesundes Raumklima. Die wenige Energie, die zum Betrieb des Hauses notwendig ist, wird größtenteils über eine leistungsfähige Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher gedeckt – Komponenten, die ebenfalls in der Standardausstattung enthalten sind.

Für eine optimale Nutzung der Energie sorgt die intelligente Gebäudesteuerung „Weber Logic 2.0“. Als Gehirn des Hauses regelt sie darüber hinaus viele Funktionen – von der Beleuchtung über die Raumtemperatur bis hin zur Beschattung – automatisch. „Als Berufstätige finden wir es toll, dass man Regeln definieren kann – etwa wann welcher Rollladen im Haus herunter- oder hochgefahren wird“, freut sich Karina Teubner. „Zudem lässt sich die Beschattung mithilfe der Wetterstation an die Sonneneinstrahlung anpassen. Das ist gerade bei unseren großen Fensterfronten sehr praktisch.“ Ist das Ehepaar für längere Zeit nicht zu Hause, nutzt es die Anwesenheitssimulation, um den Eindruck eines bewohnten Hauses zu erwecken.

Der Lieblingsplatz der frisch gebackenen Hausbesitzer ist das drehbare ‚Sofa‘ im Wohnzimmer. Dort kann man wunderbar vor dem TV entspannen oder einfach nur den Blick durch das breite Panoramafenster über die Umgebung schweifen lassen. Hund Amy macht es sich am liebsten direkt vor dem Fenster gemütlich und genießt die Sonnenstrahlen auf ihrem Fell. „Wir fühlen uns sehr wohl in unse-

rem Haus und würden auch im Nachhinein nichts ändern“, sind sich Karina und Marco Teubner einig.

Das ist insbesondere deshalb gut, da die Raumaufteilung keinem klassischen Prinzip folgt. Vielmehr hat das Ehepaar den Grundriss um ihren Alltag herum geplant. „Im Erdgeschoss befinden sich die Küche, das Esszimmer und ein Büro. Hier empfangen wir unsere Gäste. Das Dachgeschoss gehört dagegen nur uns. Auf der oberen Etage sind das Schlafzimmer, der geräumige Ankleidebereich, das Badezimmer sowie das Wohnzimmer untergebracht – inklusive Zugang zur Dachterrasse auf der Garage, wo unser Whirlpool steht“, erklärt Karina Teubner. Dank des offenen Wohnkonzepts und der großzügigen Fensterfronten entsteht ein beeindruckendes Raumgefühl. Bunte Accessoires und kitschige Dekoobjekte sucht man im ganzen Haus vergebens. Stattdessen setzen die Eheleute auf ein minimalistisches Interieur mit sorgfältig ausgewählten Details. „Mit Farben sind wir sehr sparsam umgegangen. Ebenso mit den Einrichtungsgegenständen“, erklärt Karina Teubner. „Wir wollten nichts von der Stange. Und wir wollten das Haus nicht vollstellen.“ Weniger ist in diesem Fall einfach mehr. Und wenn doch einmal der Sinn nach etwas Farbe steht, wird einfach die indirekte Beleuchtung angeschmissen, die einige Möbel inszenieren kann. Die erstrahlt dann ganz gerne einmal in angenehmem Blau. Weber Haus, www.weberhaus.de

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(1) Als Verlängerung des Eingangsflurs führt neben dem Esszimmer eine einseitig offene Treppe hinauf ins Obergeschoss. Das ist einzig und allein den Hausherren gewidmet. (2) Das obere Treppenpodest geht nahtlos in einen offenen Raum über – das Wohnzimmer. Anders als bei einer klassischen Raumaufteilung ist es in der oberen Etage untergebracht und bietet dadurch – und dank der raumhohen Fenster einer breiten Dachgaube – Fernblick auf den See. Die beiden Relaxliegen der Couch können aber auch gen Fernseher gedreht werden, der am Treppenaufgang platziert ist. Rechts im Foto ist eine weitere Innenstation der Türkommunikation zu sehen. (3) Die private ‚Schlafsuite‘ verläuft über die ganze Nordseite, beginnend mit dem Schlafzimmer. Auch hier ist das Mobiliar reduziert in Form und Zahl, dafür bietet ein breiter Flatscreen Entertainment. (4) Nebenan geht es weiter in den begehbaren Kleiderschrank, dessen Einbauteile indirekt farbig illuminiert werden können. Die verspiegelten Schranktüren vergrößern den Raum optisch. (5) Das große Bad mit direktem Zugang zum Außenwhirlpool auf dem Garagendach. (3) (4) (5)

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INTELLIGENTE SOLARSTROMNUTZUNG

Um eine hauseigene Photovoltaikanlage effizient nutzen zu können, gibt es heute diverse intelligente Anlagenkomponenten. Welche das sind und was sie für Aufgaben haben, erfahren Sie hier.

Die gute alte Zeit. Da kamen erschwingliche Photovoltaikpaneele auf den Markt, wodurch sie nicht nur auf Firmengebäuden, sondern auch auf den Dächern der Einfamilienhäuser installiert werden konnten. Und diese in der Folge von kostenloser Sonnenenergie profitierten. Sogar noch mehr – die Solarförderung machte das Einspeisen des überschüssigen Stroms möglich, die Erträge füllten den Geldbeutel und amortisierten die Anlagen noch schneller. Heute werden die Photovoltaikanlagen immer noch vorwiegend auf gen Süden gerichteten Dachflächen montiert, aber längst nicht mehr nur. Die geförderte Einspeisevergütung ist seit ihrem Beginn anno 2000 drastisch in den Keller gegangen, selbst die kleine Anhebung 2022 hat daran nicht mehr viel geändert. Und seit Anfang dieses Jahres geht es schon wieder weiter bergab. Dafür hat sich mittlerweile viel Technik rund um die ehemals recht ‚dummen‘ Photovoltaikpanee-

le (weiter-)entwickelt und kümmert sich nun um die Optimierung des Eigenverbrauchs – und da ist monetär sehr wohl noch viel Musik drin. Die Anlagen sind intelligent geworden. Wodurch sich dem gestiegenen – und wahrscheinlich weiter steigenden – Strombedarf gekonnt begegnen lässt. Die Komponenten einer modernen intelligenten Photovoltaikanlage möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Zu Beginn geht es hoch hinauf. Der selbst produzierte Solarstrom wird, wie bereits erwähnt, in der Regel nach wie vor auf den Dächern generiert, optimalerweise auf den Südseitendächern. Der Grund dafür ist einfach – dort ist die größte solare Ausbeute zu holen. Im Idealfall ist eine hundertprozentige Südseitenausrichtung gegeben, wobei die Photovoltaikpaneele in unseren Breitengraden dann in einem Winkel zwischen 30 und 35 Grad montiert werden. Ob das nun ein Sattel-, Pult- oder Flachdach ist, spielt keine

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(1) Große Photovoltaikanlagen werden am liebsten auf einem Südseitendach installiert. Bei Sunroof bilden die Paneele sogar die gesamte Dachfläche – eine modern-ästhetische Lösung mit maximaler Abdeckung. (www.sunroof.se) (2) Kompakte Solaranlagen etwa aus den bifazialen Solarmodulen von ASWS, die vertikal in Zäune gesetzt werden können, leisten kleinere Beiträge –dafür stören sie aber nicht die Gartenoptik. (www.greenakku.de)

Rolle, da die Photovoltaikpaneele mithilfe einer entsprechenden Unterkonstruktion darauf befestigt werden. Was auch die Anbringung etwa auf einem Garagendach möglich macht. Oder gar im Garten, wobei das aus ästhetischen Gründen bei großen Anlagen eher nicht gewünscht ist. Wohl aber bei kleinen Photovoltaikanlagen, die in den Dimensionen eines Balkonkraftwerks rangieren. Auch sie leisten definitiv ihren Beitrag an der heimischen Stromkostensenkung, jedoch nicht in dem ausgeprägten Maße einer großen Anlage. Können die Photovoltaikpaneele auf dem Dach in Richtung Süden ausgerichtet werden, passt alles. Da hat ein Flachdach sogar seine Vorzüge, da die Unterkonstruktionen samt Paneelen darauf ja in beliebiger Ausrichtung befestigt werden können, auch in schrägen Bahnen. Schließlich sind sie zudem etwa vom Garten aus meist gar nicht zu sehen. Nur könnte das wiederum eine kleinere Dimensionierung der Anlage zur Folge haben, wie unter anderem

auch Schatten von Bäumen oder höheren Nachbargebäuden, was aber alle Dachkonstruktionen betrifft. Und wenn das Dach nun nicht perfekt in Südausrichtung ist? Macht das auch noch nichts, denn dann ist eben nicht der Optimalfall gegeben. Mehr oder weniger starke Einbußen der solaren Leistung können dann entweder akzeptiert oder aufgrund eines angepassten Ausrichtungswinkels der Paneele ausgeglichen werden. Dabei hilft der Solarteur, ebenso wie bei der grundsätzlichen Anlagenplanung und -umsetzung, da stets die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen. Vereinfacht kann man sagen, dass die Photovoltaikpaneele umso flacher installiert werden, je weiter ihre Ausrichtung von der südlichen entfernt ist.

Die Photovoltaikpaneele auf dem Dach sind alleine schon ausreichend, um Strom zu produzieren. In ihnen befinden sich miteinander verbundene Solarzellen, die aus zwei Siliciumschichten bestehen – eine davon ist positiv, die andere negativ geladen. Treffen nun Sonnenstrahlen auf die Solarzellen, fließt Gleichstrom am Übergang zwischen den beiden Siliciumschichten. Da nicht nur die Solarzellen innerhalb der Paneele miteinander verbunden sind, sondern auch die einzelnen Paneele – gemeinsam bilden sie das heimische Solarfeld – fließt der im Kollektiv gesammelte Strom dann durch die Paneele und kann zur weiteren Verwendung abgeleitet werden. Wie groß das private Photovoltaikfeld sein sollte, ist wieder individuell. Das hängt maßgeblich vom persönlichen Stromverbrauch ab – und vom zukünftig erwarteten Strombedarf. So sollte der eigenproduzierte Strom logischerweise mindestens den Großteil des aktuellen Eigenbedarfs decken können, wohlgemerkt bei großen Photovoltaikanlagen. Bei den kleinen Plug-inAnlagen ist der Fokus weit weniger umfassend, sie leisten nur eine Beigabe. Die Photovoltaikanlage darf aber ruhig auch größer ausfallen, falls machbar, denn zu den heutigen stromhungrigen Geräten gesellen sich im Laufe der Jahre sicherlich noch einige hinzu. Und was den Strombedarf natürlich ordentlich in die Höhe schnellen lässt, ist die Elektromobilität. Selbst wenn bis dato noch kein Elektroauto in der heimischen Garage steht, wird sich das voraussichtlich früher oder später ändern. Ein E-Auto zu Hause laden zu können bietet massenhaft Vorzüge, nicht nur aufgrund des kostenlosen Solar- oder günstigen Netzstroms, sondern auch aus Komfortgründen. Zugleich ist das Elektroauto ein wunderbarer Abnehmer für den selbstproduzierten Strom, da ja wie eingangs erwähnt heute der Fokus auf einer möglichst hohen Eigenverbrauchsquote liegt. Und als Stromspeicher können die E-Autos auch schon dienen.

Die von Statista ermittelten 4.000 kWh Durchschnittsverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts im Einfamilienhaus, 5.000 kWh in Verbindung mit einer elektrischen Warmwasserbereitung, können nur als Orientierungswert herangezogen werden. Die individuelle Betrachtung ist ausschlaggebend – es lohnt sich, genug Zeit dafür zu investieren, schließlich lässt sich eine fertige Anlage meist nicht so

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ohne weiteres erweitern. Anhand des gewünschten Wertes kann der Solarteur dann die Solarfeldfläche bestimmen und (hoffentlich) mit den örtlichen Gegebenheiten in Einklang bringen. Auch hier gibt es wieder eine Daumenregel – 400-Watt-Module liefern auf fünf, 300-Watt-Module auf sechs Quadratmetern Fläche ungefähr 1.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Genauer wird es dann, wenn noch der regionale Energieertrag mit einbezogen wird. Die Größe des benötigten Photovoltaikfeldes kann nun allerdings nicht einfach mit der Dachfläche verglichen werden (außer, die ist wirklich deutlich größer), denn die realisierbare Solarfeldfläche ist aufgrund von Fenstern und Schornsteinen in der Regel deutlich kleiner. Aber auch hier hilft der Fachmann mit Rat und Tat.

Der von den vielen einzelnen Solarzellen produzierte Strom fließt nun also über ein dickes Kabel vom Dach hinab in den Keller, genauer gesagt in den Technikraum, wo auch immer sich dieser befinden mag. In ihm sitzt dann auch die Intelligenz der Anlage. Die beginnt beim Wechselrichter. Der hat primär die Aufgabe, den Strom gebrauchsfähig zu machen. Er wechselt Gleichstrom möglichst verlustarm in Wechselstrom um. Das ist notwendig, da der in den Solarzellen der Photovoltaikpaneele erzeugte und von dort abgeleitete Gleichstrom nicht von den Verbrauchern im Haus genutzt werden kann, ebenso wenig wie er sich in dieser Form ins Stromnetz einspeisen lässt. Sobald der Strom dann allerdings den Wechselrichter passiert hat, ist er verwendbar und treibt Kaffee-, Spül- und Waschmaschine an. Welches elektrische Gerät eben gerade Strombedarf hat. Darüber hinaus steuert und überwacht der Wechselrichter aber auch die gesamte Anlage. Er behält etwa ständig die Strom- und Spannungswerte im Blick. Durch eine kontinuierliche, elektronisch gesteuerte Anpassung mithilfe eines am Solarmodul angeschlossenen Lastwiderstands kann er dessen Leistungsabgabe maximieren. Das ist notwendig, da sich Einstrahlungsstärke und Modultemperatur im Tagesverlauf stetig verändern. Die Optimierung der Leistungsabgabe schlägt sich natürlich in den Erträgen der Photovoltaikanlage nieder. Sollte der Wechselrichter eine Störung erkennen, zeigt er das an. Dabei überwacht er aber nicht nur die Photovoltaikanlage, sondern auch das Stromnetz. Sollte sich dessen Frequenz zu stark erhöhen, reduziert er die Leistung bis hin zu einer kompletten Trennung vom Stromnetz, sollte dies nötig sein. Er kann also netzunterstützend tätig sein, oder die Anlage absichern. Und die Überwachung geht weiter – beim Wechselrichter selbst. Er darf nämlich nicht überhitzen, sonst war es das mit der Stromproduktion. Zwar sind Wechselrichter mit Kühlfunktionen ausgestattet, doch falls im Hochbetrieb zu viel Wärme aufgrund von Umwandlungsverlusten entsteht, könnte es auch einmal eng werden. Dann reduziert der Wechselrichter ebenfalls seine Leistung. Last but not least kann ein Wechselrichter eine Notstromfunktionalität haben, die er im Fall der Fälle in Verbindung mit einem Batteriespeicher bereitstellt. Dadurch kann Solarstrom produziert und ge-

(1) Dreiphasige Hybridwechselrichter wie der „Sunny Tripower Smart Energy” von SMA, den es in vier Leistungsstufen gibt, wandeln Strom vom Photovoltaikfeld oder aus dem Heimspeicher um. Dieses Gerät hat eine Ersatzstromfunktion. (www.sma.de) (2) Die „Schnittstelle Smart Meter” aus dem „Homematic IP”-Sortiment gewährt Überblick über den Stromverbrauch – inklusive Livedaten. (www.homematic-ip.com)

nutzt werden, selbst wenn das Stromnetz ausgefallen ist. Im Hinblick auf die Optimierung des Eigenbedarfs empfiehlt sich ein Heimspeicher sowieso. Wenn dieser schon bei der Anlagenplanung mit berücksichtigt wird, sollte statt eines Standardmodells direkt ein Hybridwechselrichter gewählt werden. Dieser kann den Gleichstrom von der Photovoltaikanlage wahlweise zum direkten Gebrauch umwandeln, aber alternativ auch unverändert an den Batteriespeicher weiterleiten, der ebenfalls Gleichstrom benötigt. Die Umwandlung des Stroms, in diesem Fall wäre das eine doppelte, kann man sich dadurch verlustfrei sparen. Alternativ wäre eine Speichereinbindung zwischen Photovoltaikfeld und Standardwechselrichter möglich.

Der Wechselrichter weiß also, was in der heimischen Anlage läuft, er überwacht und schützt sie. Kommunikativ ist er hingegen nicht, wobei er ja auch zugegebenermaßen gar keine Daten erhebt. Um genauere Kenntnis über die von der Photovoltaikanlage generierte Strommenge und den Verbrauch zu erhalten, braucht es also eine weitere intel-

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SO WIRD (EVENTUELL) GEDIMMT

Seit dem 1. Januar 2024 ist es dem lokalen Netzbetreiber erlaubt, den Strombezug aus dem Netz temporär zu reduzieren, um eine Überlastung des Stromnetzes zu verhindern – dazu ist er ausschließlich bei solchen Netznotfällen berechtigt, die eine extreme Seltenheit sind. Das bedeutet aber nicht, dass Kühlschrank, Fernseher, Alarm- und Stereoanlage auf einmal nicht mehr funktionieren – die Regelung betrifft ausdrücklich nicht den Haushaltsstrom, sondern ausschließlich sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Das sind quasi Großabnehmer wie Wärmepumpe, Klimaanlage, Wallbox und Heimspeicher (auch wenn die letzten beiden den Strom nicht selbst verbrauchen). Wird ab diesem Jahr eine der genannten Komponenten neu installiert, muss ihr Strombezug steuerbar sein. Das bedeutet nicht, dass im Fall der Fälle gar nicht mehr geheizt, gekühlt oder geladen wird – die Leistung wird lediglich auf 4,2 kW heruntergefahren, weshalb der Vorgang auch ‚dimmen‘ genannt wird. Das Signal zum Dimmen schickt der Netzbetreiber an ein Smart Meter, das dieses dann an ein Steuerungsgerät für den jeweiligen Großabnehmer weitergibt. Dieses wiederum kümmert sich dann um die Leistungsreduzierung. Solch ein Steuerungsgerät wird unter Umständen vom Netzbetreiber kostenpflichtig installiert, viele moderne Wärmepumpen, Klimaanlagen, Wallboxen und Heimspeicher lassen sich aber heute auch schon direkt vom Netzbetreiber ansteuern. Im Gegenzug für die Steuerbarkeit der Verbrauchseinrichtungen darf man sich über ein reduziertes Netzentgelt freuen.

ligente Anlagenkomponente – das Smart Meter, womit hierzulande das ‚Intelligente Messsystem (iMSys)‘ (offizieller Sprech) gemeint ist. Wenn ein Haushalt mehr als 6.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr hat, was bei Familien mit Elektroauto(s) schnell der Fall sein kann, eine Photovoltaikanlage ab sieben Kilowatt Nennleistung auf dem Dach betreibt oder steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie etwa eine Wärmepumpe, Klimaanlage, Wallbox oder einen Batteriespeicher sein Eigen nennt (ab 2024 müssen die genannten Verbraucher bei Neuinstallationen steuerbar sein, wenn ihre Leistung 4,2 kW übersteigt), bekommt von seinem Messstellenbetreiber im Laufe der nächsten Jahre sowieso ein Smart Meter, da es in diesen Fällen ab 2025 verpflichtend einzubauen ist. Wer also eine üppig dimensionierte Photovoltaikanlage für seinen (zukünftigen) Strombedarf installieren oder sich ein Elektroauto mit heimischer Lademöglichkeit anschaffen möchte, kommt um ein Smart Meter bald gar nicht mehr herum. Warum auch. Ganz im Gegenteil – wer noch kein Smart Meter zu Hause hat, kann dieses bei seinem Messstellenbetreiber beantragen (unter Um-

ständen ist dies jedoch auch erst ab 2025 möglich) und fortan dessen Vorzüge genießen. Das ist vor allem die Energieüberwachung in Echtzeit – und zwar sowohl des Verbrauchs im Haus als auch der Produktion der Photovoltaikanlage. Wenn das Smart Meter dies kann und der Messstellenbetreiber dies aufgrund der hohen Datenmengen zulässt. Denn der Gesetzgeber schreibt nur eine Aufzeichnung in 15-Minuten-Intervallen vor. Die Echtzeitdaten liefern aber logischerweise eine noch detailliertere Übersicht über die heimischen Strombewegungen. Die werden mit dem Smart Meter nicht nur digital gemessen, sondern mithilfe der integrierten Kommunikationseinheit auch einmal täglich an den Messstellenbetreiber gesendet, der daraus eine detaillierte Übersicht, oft grafisch aufbereitet, erstellt. Die ist dann meist über ein Onlineportal und/oder eine App einsehbar. Und auf Basis dieser Informationen lässt sich schließlich der Energieverbrauch optimieren. Ein Manko hat die Übersicht des Messstellenbetreibers allerdings – es werden die Daten des Vortages verwendet. Richtig Echtzeit ist das dann auch bei einem echtzeitdatenfähigen Smart Meter nicht mehr. Doch gibt es optische Ausleseköpfe, die als Zubehörprodukt auf die Infrarotschnittstelle des Smart Meters gesetzt werden können und die Daten direkt etwa an ein Smarthomesystem übermitteln. Über dessen App sind diese Daten dann einsehbar – tatsächlich in Echtzeit.

Mithilfe des Smart Meters ist also bekannt, wann wie viel Strom produziert und verbraucht wird. Dadurch lässt sich bei Verbrauchsspitzen höchstwahrscheinlich bereits der ein oder andere Energiefresser im Haushalt identifizieren. Und der Netzbetreiber kann über das Smart Meter in besonderen Ausnahmefällen bei den Großverbrauchern (Wallbox, Klimaanlage, Wärmepumpe, Hausakku) kurzfristig regulierend eingreifen, um eine Netzüberlastung zu verhindern. Die Hausherren selbst erfreuen sich also vorwiegend eines informativen Charakters, steuern können sie allenfalls ‚manuell‘, indem etwa Geräte vom Netz genommen oder gerade an sonnenreichen Tagen aktiviert werden. Wer mehr machen möchte, vor allem automatisiert, benötigt eine weitere Stufe der Intelligenz in der Photovoltaikanlage – ein Energiemanagementsystem. Mit ihm wird es möglich, die Energieflüsse detaillierter zu überwachen, intelligent zu steuern und somit zu optimieren. Dabei wird nicht nur das gesamte Energiesystem zu Hause einbezogen, was neben der Photovoltaikanlage wieder die nun schon hinreichend bekannten Großabnehmer Wärmepumpe, Klimaanlage, Wallbox und Heimspeicher umfasst, sondern zudem smarte Haushaltsgeräte. Das können je nach System sogar Öfen und Kühlschränke sein, sofern sie vernetzbar sind. Wodurch der Stromverbrauch der Geräte transparent wird. Mehr als Verbrauchsinformationen zu visualisieren ist in diesen Fällen allerdings nicht zu machen, denn der Sonntagsbraten kann ja nun mal nicht vom Energiemanagementsystem gesteuert erst um Mitternacht fertig werden, weil da das Elektroauto gerade vollgeladen wurde und noch überschüssiger Strom im Speicher vorhanden ist. Auch

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eine Tischleuchte, via Smartplug verbunden, muss dann leuchten, wenn sie gebraucht wird, und nicht erst, wenn günstiger Netzstrom verfügbar ist. Wesentlich mehr ist bei den Geräten möglich, die in gewisser Weise zeitlich flexibel sind – Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler. Bei ihnen ist es in der Regel nicht wichtig, wann sie laufen, sondern wann sie fertig sein müssen. Werden abends die letzten Geschirrteile in den Spüler geräumt, muss dieser nicht sofort starten, wenn er sowieso erst am nächsten Morgen entleert wird. Gleiches gilt für die morgens beladene Waschmaschine, die erst am Feierabend mit dem Waschen fertig sein soll. Die zeitliche Terminierung kann also in einem vorgegebenen Rahmen dem Energiemanagementsystem überlassen werden. Das aktiviert Großverbraucher etwa erst, wenn viel Sonnenstrom zur Verfügung steht. Oder wenn kostengünstiger Strom bezogen werden kann, falls der Photovoltaikertrag nicht reichen sollte. Letztere Option wird nebenbei bemerkt auch ab 2025 interessanter, denn ab dann müssen Stromversorger dynamische Stromtarife anbieten, bei denen sich der Preis am schwankenden Börsenstrompreis orientiert. Die lassen sich mithilfe eines Energiemanagementsystems dann gekonnt ausreizen. Immer als Plan B, versteht sich, denn primär geht es um die Optimierung des Eigenverbrauchs selbstproduzierten Stroms. In heimischen Spitzenlastzeiten, wenn Waschmaschine, Ofen, Kochfeld, Fernseher und Klimaanlage parallel laufen, während das Elektroauto lädt, kann das Energiemanagementsystem zudem gezielt steuerbare Verbraucher vorübergehend deaktivieren. Dadurch wird der zusätzliche Bezug von Netzstrom während der Spitzenlastzeiten vermindert bis verhindert. So könnte etwa die Wallbox deaktiviert werden, während der Braten schmort. Auch das erfolgt natürlich nach bestimmten Regeln, damit das Elektroauto zum gewünschten Abfahrtszeitpunkt auch den gewünschten Ladestand hat. Dazu wird innerhalb des Energiemanagementsystems ein gewisses Zeitfenster festgesetzt – wie eben auch für die Geschirrspüler, Waschmaschinen und Trockner. Sollte im vorherigen Beispiel der Ladestand nicht im festgelegten Zeitraum erreicht werden können, könnte stattdessen die Wärmepumpe pausieren. Oder eben notfalls Netzstrom einspringen. Das Energiemanagementsystem bezieht in seine Berechnungen aber nicht nur aktuelle Solarerträge, gegebenenfalls Netzstromtarife und Verbräuche mit ein, sondern sogar Wetterdaten aus Prognosen via Web oder von der Wetterstation auf dem Hausdach. So könnte beispielsweise der Start der Waschmaschine vom System auf den Nachmittag gelegt werden, wenn für ihn volle Sonne prognostiziert wird. Oder noch etwas herausgezögert werden, wenn die Wetterstation dann gerade doch bewölkten Himmel meldet. Energiemanagementsysteme gibt es als externe Geräte, sie können aber auch schon in einem Wechselrichter oder Batteriespeicher integriert sein.

So intelligent die gesamte Photovoltaikanlage bis hierhin dank all der vorgenannten Komponenten auch sein mag

(1) Energiemanagementsysteme wie „Compass” von Zolar ermöglichen die intelligente Energiesteuerung des heimischen Komplettsystems – inklusive Appvisualisierung und -steuerung. (www.zolar.de) (2) Energiemanagement und Ladesteuerung für Elektrofahrzeuge bringt Busch-Jaeger nun mithilfe von ABB-Komponenten auch mit seinem Smarthomesystem „Busch-Free@home” zusammen. (www.busch-jaeger.de)

und so optimiert sie den auf dem Dach produzierten Strom dadurch einsetzen kann – es wird trotzdem nur ein Teil des generierten Stroms selbst verbraucht. Das liegt an der Natur der Sache – viele Verbraucher werden erst abends aktiviert, wenn keine Sonne mehr scheint. Der Fernseher als Paradebeispiel. Bei Berufstätigen wird wahrscheinlich auch das Elektroauto über Nacht nachgeladen. Und der Kühlschrank braucht generell rund um die Uhr elektrische Energie. Dabei wird mit einer groß dimensionierten Photovoltaikanlage doch eigentlich genug Strom produziert. Der nicht verbrauchbare Rest wird tagsüber dann ins Netz eingespeist, was wie eingangs erwähnt nicht mehr besonders lukrativ ist. Als logische Konsequenz empfiehlt sich entsprechend die Anschaffung eines Batteriespeichers. Wo die Eigenverbrauchsquote bei Anlagen ohne Heimspeicher in der Regel irgendwo zwischen 20 und 40 Prozent liegt, erhöht sie sich mit Akku auf etwa 60 bis 80 Prozent. Alles nur über den Daumen gepeilt, denn natürlich kann mit kleinen Photovoltaikanlagen und sehr stromhungrigen Verbrauchern im Haushalt auch eine hohe Eigenverbrauchs-

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(1) Mit ersten „ID”-Modellen von VW (Akku 77 kWh/„ID Software 3.5”) ist in Verbindung mit E3DC-Technik schon Vehicleto-Home möglich, wenngleich in begrenztem Rahmen (Betriebsdauer/Energiemenge). (www.vw.de) (2) Die TÜV-zertifizierte Kombilösung „Edison V2H” für das bidirektionale Laden kommt dabei von E3DC – sie umfasst Hauskraftwerk, Spannungswandler und DC-Ladestation. (www.e3dc.com)

quote ohne Speicher erzielt werden – wie viel Strom aber dann des Nachts zugekauft werden muss, ist wieder die andere Sache. Sprich: Der Autarkiegrad ist dann eben meist auch gering. Der private Stromspeicher wird mit überschüssiger Energie der Photovoltaikanlage gefüllt – je nach gewählter Größe kann er entsprechend Kilowattstunden für eine flexiblere Nutzung außerhalb der Sonnenerntezeiten bereitstellen. So wird diese Energie eben nicht mehr für kleines Geld ins Netz eingespeist, um für größeres Geld später wieder daraus bezogen zu werden, sondern zu Hause in den Akkuzellen zwischengelagert. Und schon können Waschmaschine und Geschirrspüler selbst in nächtlichen Zeitfenstern mit eigenproduziertem Strom laufen. Und das Elektroauto nachladen. Private Stromspeicher sind in der Regel modular aufgebaut, sodass auch eine spätere Erweiterung möglich ist – bis zur Maximalkapazität des jeweiligen Systems. Das ist praktisch, da die Größe des Akkus nah am tatsächlichen Bedarf liegen sollte. Während bei einem größer dimensionierten Photovoltaikfeld der überschüssige Strom ja immerhin noch gegen Entgelt ins Netz abgege-

ben werden kann, bleiben überschüssige Kapazitäten im Akku ungenutzt (von sonnenarmen Zeiten im Winter einmal abgesehen). Das schmälert die Lebenserwartung der Akkupacks und kostet unnötig Geld. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt Mehrbedarf an Speicherkapazität entsteht, kann immer noch zugekauft werden. Um den im heimischen Akku vorgehaltenen Strom verwenden zu können, empfiehlt sich wie bereits erwähnt ein Hybridwechselrichter, der den Solarstrom einerseits ohne Umwandlungsverluste direkt in den Speicher leiten kann, andererseits aber auch sowohl den frischen Solarstrom als auch den gespeicherten in zu Hause nutzbaren Wechselstrom umwandeln kann. Damit das Haus auch bei einem Netzstromausfall weiterhin versorgt werden kann, muss der Hybridwechselrichter zudem notstromfähig sein, also die Anlage abgekoppelt als Insel betreiben können – den Strom bezieht er dann direkt von der Photovoltaikanlage oder aus dem Speicher.

Als Erweiterung zum stationären Stromspeicher kann obendrein ein Elektroauto dienen. Hat dieses eine üppige Akkuausstattung, lässt sich in der Regel bei ‚normalem‘ Fahrverhalten (wobei nicht das Tempo sondern die Tageskilometer gemeint sind) einiges an Solarstrom zwischen den vier Rädern bunkern. Dieser Strom muss keineswegs nur verfahren werden, denn dank Vehicle-to-Load (V2L) ist es heute schon bei einer ganzen Reihe an Fahrzeugen möglich, dem Fahrzeugakku selbst für größere Verbraucher Energie zu entnehmen. Das erfolgt auf unterschiedliche Weise, etwa mithilfe einer Schukosteckdose im Innenraum oder über einen Adapter, der in die Ladebuchse eingesteckt wird. Darüber kann dann etwa das eBike nachgeladen oder ein Fernseher/Elektrogrill betrieben werden – mitten in freier Wildbahn, falls gewünscht. Aber auch zu Hause. Bald kommt zudem eine noch viel interessantere Variante des bidirektionalen Ladens hinzu – Vehicle-to-Home (V2H). Ein genaues Startdatum für diese bereits erprobte Methode gibt es zwar immer noch nicht, doch der Beirat der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur hat erst im März bekannt gegeben, dass er ab 2025 mit ersten marktfähigen V2H-Anwendungen rechnet. Bis dahin dürften dann auch die rechtlichen Voraussetzungen für das bidirektionale Laden von der Bundesregierung geschaffen sein. Wie bei V2L wird der Strom der Photovoltaikanlage in der Batterie des Elektroautos gespeichert – nur fließt er bei V2H bei Bedarf wieder in das Haus zurück, wodurch dessen Verbraucher versorgt werden können. Dazu ist eine bidirektionale Ladefähigkeit nötig, was wiederum spezielle Technik erforderlich macht. Zunächst muss das Elektroauto in der Lage sein, die Energie auch wieder an die Wallbox zurückzugeben – das können schon einige. Da dieser Rückfluss als Gleichstrom erfolgt, muss die Wallbox dann aber auch über einen Gleichstromanschluss verfügen, über den sie den Strom gezielt abrufen kann – auch solche Modelle gibt es bereits. Und so bleibt zu hoffen, dass ab kommendem Jahr tatsächlich auch das Elektroauto endlich bei der intelligenten Solarstromnutzung mitmischen darf.

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AUF FELS AN DER BRANDUNG

Das private Refugium „Rockbound“ wurde auf felsigem Grund errichtet, direkt an der Atlantikküste – und gewährt damit traumhafte Ausblicke auf das Meer.

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– 51 –Fotos: Ema Peter

Es war ein nicht unüblicher Wunsch, mit dem sich die heutigen Hausherren des auf den Namen „Rockbound“ getauften Domizils an die Spezialisten von Omar Gandhi Architects richteten – sie wollten einen Zufluchtsort vor ihrem geschäftigen Leben, der ihnen Schutz vor der Außenwelt bietet. Was aber einzigartig war, war das Anwesen, auf dem dieser Zufluchtsort entstehen sollte – es befindet sich in der kanadischen Provinz Nova Scotia, direkt an einer der zahlreichen Buchten des Atlantiks. Das atemberaubende architektonische Schmuckstück thront direkt auf der felsigen Küste und wurde so ausgelegt, dass es die unverbaubare Aussicht auf die Inseln in der Nähe und die bis in die weite Ferne reichenden Wogen des Atlantischen Ozeans optimiert einfängt. Und gleichzeitig vor den unerbittlichen Winden und Stürmen schützt, die durch die Bucht fegen.

Die Architekten setzten für das Küstendomizil mit einem zukunftsorientierten Ansatz bei der Gebäudegestaltung

an, der Beständigkeit sowie eine Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Wetterverhältnisse fokussiert. Deshalb wählten sie Materialien mit natürlichen Witterungseigenschaften, die es dem Gebäude ermöglichen, elegant zu altern und dadurch sowohl eine eigene Geschichte als auch die der oftmals rauen Umgebung zu erzählen. Es erhebt sich aus dem felsigen Gelände und folgt den Konturen seines Küstenabschnitts. Dadurch wurde es möglich, die Hauptwohnräume parallel zum Wasser verlaufen zu lassen. Sie bieten in ihrer Gesamtheit einen atemberaubenden Panoramablick, der von der Küste über die Bucht – bis hinüber zum berühmten Leuchtturm Peggy's Cove – und wieder zurück zur Küste reicht.

Das Domizil am Meer hat definitiv ein optisch auffälliges Äußeres, nicht nur aufgrund seines verschachtelten kubischen Designs. Was hingegen nicht sichtbar ist, ist eine ausgeklügelte Konstruktionstechnik, deren Notwendigkeit sich erst spät offenbarte. Während der Bauarbeiten wurde

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(1) Holz an der Hütte, dafür Steine davor, und zwar jede Menge – das Wochenendhaus eines geschäftigen Paares wurde direkt auf eine Steinküste des Atlantiks gesetzt. Der Steinwall bietet ausreichend Ausgleichsfläche, damit die Hausherren selbst bei starken Stürmen keine nassen Füße in ihrem ruhigen Refugium bekommen. (2) Das Gebäude erfreut sich kubischer Formen, die ineinander verschachtelt wurden. So entsteht der Eindruck, dass der gerahmte Quader des Obergeschosses über den Hauptwohnräumen schwebt. Ums Haus führt ein kleiner Rundweg, vorbei an pflegeleicht bepflanzten Beeten. (3) Das Obergeschoss kragt mit seinem – dank des stilgebenden Aufbaus wettergeschützten – Balkon aus, als würde es sich zum Meer hin strecken wollen. (4) Am Ende des privaten Zufahrtsweges angekommen erschließt sich der dank seiner abgestimmten Verkleidungen homogen wirkende Bau. (5) Highlights aus Cortenstahl fügen verwitterte Akzente hinzu.

AUF AUF KOMMANDO

Es ist sehr komfortabel, wenn zum Öffnen des Garagentors das Auto nicht verlassen werden muss. Das geht mit einem Motorantrieb, etwa von Schellenberg. Gesteuert werden kann das Motortor dann bequem per Handsender – und mithilfe eines Empfangsmoduls auch per Smartphone-App. Schellenberg, www.schellenberg.de

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SITZEN

BLEIBEN (1) (2)

Wir alle kennen es – der Abend unter (fast) freiem Himmel ist einfach nur schön und man möchte ihn noch viel länger genießen. Aber es ist derweil wirklich frisch geworden. Schön, wer dann eine flauschige Decke griffbereit hat, die ihn wärmt. Noch schöner, wenn diese sogar beheizt wird, wie etwa die Wärmezudecke von Beurer, die mit sechs Temperaturstufen aufwartet. Beurer, www.beurer.com

nämlich eine Naht im Grundgestein entdeckt, die das Vorhaben zum Scheitern zu bringen drohte. Doch der Bauingenieur und der Projektarchitekt machten sich nochmals zusammen ans Werk und planten ein raffiniertes System aus strategisch platzierten Mikropfählen, um die Lasten neu zu verteilen. Damit konnten die Stabilität und die strukturelle Integrität des Gebäudes gewährleistet werden. Dessen Konstruktion aus Stahl und Holz wurde sorgfältig darauf abgestimmt, einerseits Winden in Orkanstärke standzuhalten, andererseits aber auch eine Atmosphäre von Sanftheit und Anmut zu verströmen.

Nähert man sich dem Gebäude auf dem privaten Zufahrtsweg, umgibt einen umgehend ein Gefühl der Privatsphäre und Geborgenheit. Die gläserne Haustüre, die ins Foyer führt, erlaubt zwar großflächig Einblick, jedoch bleibt jeglicher Ausblick noch im Verborgenen. Sobald man aller-

(1) Der verwitterte Stahl, der das Fenster in der auf dieser Gebäudeseite nur leicht hervorgesetzten oberen Etage einrahmt, wird in einem breiten Band bis zum Boden fortgeführt. Die Cortenstahlelemente dienen auf der unteren Ebene generell der dekorativen Trennung von Fenstern und Türen. Nach oben und unten abstrahlende Wandleuchten setzen die Stahlelemente in Szene. (2) Der Blick von oben auf die Hauszufahrt, die sich im umgebenden dichten Wald verliert –der Vorplatz ist gut zu überschauen. Viel Dekoration braucht es hier nicht, das hat die Natur mit ihrer weitläufigen Felsformation bereits erledigt. (3) Auf der gegenüberliegenden Hausseite lässt sich die Ursprünglichkeit auf andere Weise genießen, hier schweift der Blick von Insel zu Insel und über das weite Meer. (4) Eine windgeschützte Feuerstelle verzaubert inmitten der Outdoorlounge mit ihren tänzelnden Flammen. (5) Auch auf der Terrasse wurde auf das Spiel von Licht und Schatten geachtet, geformt durch breite Lamellen.

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(1) Falls es dann – trotz Windschutz – doch zu kalt auf der Terrasse wird, bietet das Wohnzimmer eine nicht minder exklusive Aussicht. Nur eben hinter einer schützenden Glaswand. Das wurde möglich, indem das Gebäude längs und parallel zur Küstenlinie geplant wurde. Das helle Holzmobiliar mit Ton-in-Ton-Polsterung umgibt eine friedvolle, harmonische Aura. (2) Nahezu das gesamte Interieur setzt auf die wohlige Wirkung warmtönigen Holzes, kombiniert mit cremefarbenen Plattenverkleidungen an Böden und Wänden. Die maßgeschneiderte Nischenküche mit Frühstücksinsel reiht sich in diesen Kanon ein, sticht aber mit weißen Arbeitsplatten hervor. Viel Stauraum und hinter Blenden versteckte Großgeräte unterstützen das auf die wesentlichen Dinge konzentrierte Einrichtungskonzept. (3) Gegenüber bietet die Tafel für zehn Personen den Hausherren und Gästen weiten Meerblick.

dings um eine Raumecke im Foyer tritt, öffnet sich der Wohnraum und gibt seine atemberaubenden Ausblicke auf das glitzernde Wasser frei. Die warmen Fliesen- und Holztöne des Interieurs bilden einen harmonischen Kontrapunkt zu den kühlen Grau- und Blaunuancen der Bucht. Seinen Hausherren schenkt es auf diese Weise ein ruhiges und einladendes Flair. Gleichzeitig werden die Grenzen zwischen Innen und Außen aber auch deutlich verwischt –mithilfe der großen überdachten Terrassen. Sie verbinden den Wohnraum mit den tosenden Wellen und der Essenz der natürlichen Umgebung, während sie Schutz vor der Sonne und den wechselnden Wetterbedingungen bieten. Die Schlafzimmersuite und ein Büro fanden erhöht in der oberen Etage ihren Platz, in einem stilgebenden Kubus, der über den Hauptwohnräumen zu schweben scheint. Er bietet einen ruhigen und privaten Zufluchtsort, der das Gefühl vermittelt, völlig in die Landschaft eingetaucht zu sein.

SCHNELL WACH

Den fixen Koffeinschub am Morgen gibt es auch mit dem guten Gewissen des nachhaltigen Handelns –37 Prozent der Kunststoffteile der „Senseo Select CSA 240/05” von Philips sind aus recycelten Materialien hergestellt. Trotzdem sieht sie sehr dekorativ aus, auch dank der beiden Seitenteile in Holzoptik. Wie gewohnt können eine oder zwei Tassen Kaffee schnell und frisch zubereitet werden. Philips, www.philips.de

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(1) Dank der Ausrichtung des Gebäudes, Gestaltung der Überhänge und Berücksichtigung der Perspektiven zeigt das gesamte Domizil ein interessantes Licht- und Schattenspiel. (2) Stahl und Holz verbinden sich zu dieser schwebend erscheinenden Mittelholmtreppe, die zur Hausherrensuite führt. (3) Das große Bad im Obergeschoss bietet aufgeräumten Platz und zwei miteinander verbundene Waschplätze in ästhetischer Symmetrie. (4) Selbst der kleine Schreibtisch im Schlafzimmer wird vom natürlichen Lichteinfall inszeniert. Gearbeitet wird dort aber selten, es steht nämlich auch ein geräumiges Homeoffice zur Verfügung. (5) Der weite Meerblick vom facettiert gestalteten Balkon.

NACHRICHTENSPRECHER (1) (2)

Um die neuen Nachrichten morgens im Bad zu hören, reicht ein kompakter Streaminglautsprecher wie der „One Plus” von Klipsch allemal. Doch darf er nicht unterschätzt werden – dank vollwertiger Stereo-Schallwandung und kraftvollem Bass lässt er auch die Lieblingsmusik während des Wannenbades voluminös erklingen. Klipsch, www.klipsch.com

Das Außendesign des gesamten Wohnhauses weist obendrein diverse ästhetische wie praktische Details auf. Etwa gestalten Stahlrahmen die Fenster optisch interessanter, während sie das Klima regulieren. Ein weiteres Beispiel ist das sorgsam kaschierte motorisierte Garagentor. Durch dessen horizontale Holzlattenverblendung wie auch weitere bestens aufeinander abgestimmte Verkleidungen konnten nahtlose Verlaufslinien erzielt werden, die alle Gebäudeteile harmonisch verbinden. Im Inneren sorgten die Architekten für dynamische und aufregende Räume, speziell durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Dazu war eine sorgfältige Betrachtung der Perspekti-

ven nötig, die sich gelohnt hat – die Erkenntnisse verliehen den Räumen Vielfalt, auf vollkommen natürlicher Basis.

Im Ergebnis verkörpert „Rockbound“ eine Harmonie zwischen der örtlichen Natur und einem architektonischen Design, das jede Menge widerstandsfähige Eigenschaften aufweist und sich so an wechselnde Wetterbedingungen anpassen kann. Ein idealer Rückzugsort für seine Hausherren, direkt auf der Küste.

Architekten: Omar Gandhi Architects, www.omargandhi.com

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TRAUMRAUM

Soll das Schlafzimmer beruhigend dunkel, also im Dämmermodus für eine optimierte Schlafvorbereitung gestaltet werden? Oder doch lieber freundlich hell, für ein zügiges Erwachen? Geschmacksache. Wie die Einrichtung. Wir stellen Ihnen hier fünf Schlafzimmer vor. Und dazu passende Technik.

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Naturfreunde, die gleichzeitig Designliebhaber sind, dürfte dieses elegante Schlafzimmer ansprechen. Es hat einen großen Formholzanteil, dessen reiche Maserungen gekonnt zur Schau gestellt werden. Zugleich zeigen sich die Möbelkreationen dadurch ganz im Stil großer Klassiker. Dabei ist das Holz –einmal abgesehen vom Nachttisch – bei der Schlafzimmerkollektion „Olos” von Bonaldo nur der Träger für die Polsterungen, ganz egal ob am Bett, der Bettbank, dem Pouf oder am Loungesessel samt Hocker. Die Polster sind wiederum mit strapazierfähigem Stoff, hier in Leinenoptik, bezogen, wobei dieser selbst am Bett abnehmbar ist. Das erleichtert einerseits die Reinigung, verschafft andererseits aber auch noch Dekorationsfreiheit, wenn eine oder mehrere zusätzliche Garnituren aus den insgesamt 18 Stoffvarianten zugekauft werden. Bonaldo, www.bonaldo.com

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(1) Einen natürlichen Look haben die Schlafzimmermöbel „Olos” dank ihrer ästhetischen Formholzelemente – vor allem in Kombination mit den Stoffen in Leinenoptik. (2) Ohne Polster, dafür mit schlanken Metallbeinen präsentiert sich der Nachttisch. (3) Wandbespannungen und Teppiche in Erdtönen komplettieren die Harmonie.

HANG ZUM MINIMALISMUS

Sparsam ist hier nicht nur die Namensgebung – schlicht „Philips Hue Pendelleuchtenkordel” nennt sich diese Hängeleuchte von Signify – sondern auch das Design. Die moderne Pendelleuchte überlässt dem Leuchtmittel die Show – das kann etwa aus der smart steuerbaren Filamentserie des „Philips Hue”-Sortiments gewählt werden. Die Kordel selbst ist aus dem 3D-Drucker und in Schwarz oder Weiß erhältlich. Signify,www.philips-hue.com

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Wahrhaft eine helle Freude ist dieses Schlafzimmer. Doch nicht nur das – die flauschige Kuschligkeit seiner einzelnen Möbelstücke ist kaum zu übersehen. Üppige Polster, geraffte, bauschige Überzüge, bauchige Poufs und ein Bettenkopfteil, das aussieht, als wären drei überdimensionale Kissen dafür vernäht worden, sorgen für den rundum unbeschwerten, gemütlichen Look. So fühlt man sich nach dem morgendlichen Aufwachen direkt wohl, wobei das Verlassen des Bettes dadurch durchaus auch erschwert werden könnte. Den kuschligen Möbeln, darunter das Bett „Pimlico”, die Poufs „Brooklyn” und der Sessel „Brompton”, alle von Gianfranco Ferré Home, wurden hier obendrein hochelegante Details hinzugefügt, wie etwa die Lederriemen der Poufs und die Nachtkästchen „Doppler”. Gianfranco Ferré Home, www.gianfrancoferrehome.com

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(1) Dieses hell gestaltete Schlafzimmer verströmt ein freundliches, kuscheliges Flair. (2) Der Bettenkopf hat sogar praktische Taschen für die Abendlektüre. (3) Den gemütlichen Möbeln wurden ‚ernstere‘ elegante Akzente beigestellt.

DOPPELT COOL

Für angenehme Kühle im Schlafraum sorgen Split-Klimageräte, die aufgrund des wärmeren Klimas auch in unseren Breitengraden vermehrt installiert werden. Die neue „Dualcool”-Wohnraumklimaanlage mit „Soft Air”Funktion von LG sorgt mit ihrem „Dual Vane”-System für eine schnellere Verteilung der kühlen Luft – mittels sanftem, indirektem Luftstrom. Im Winter kann die Anlage heizen. LG,www.lg.com

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(1) Dieses Schlafzimmer ist im Souterrain angesiedelt und auch gestalterisch auf Dunkelheit ausgelegt. (2) Ein Lichthof mit Grünpflanzen schafft tagsüber ein angenehmes Flair, nachts lassen sich die beiden Fenster jedoch schnell abdunkeln. (3) Das namensgebende Element des Bettes „Belt” – ein dekorativer Ledergürtel.

Es bietet nicht nur gestalterische Inspiration, sondern dient zudem als architektonisches Vorbild –dieses Schlafzimmer ist nämlich im Souterrain situiert. Wo Schlafräume meist in die oberste Etage geplant werden, eröffnet ein tiefergelegter zwar weniger Aussicht, dafür mehr Dunkelheit. Und er erwärmt sich nicht so schnell an heißen Sommertagen. Die eingebüßte Aussicht lässt sich durch einen hübsch bepflanzten Lichthof etwas ausgleichen, wie dieses Paradebeispiel zeigt. Die Innenarchitektur folgt darin dem Ansatz schlaffördernder Dunkelheit und ist komplett mit schwarzem Naturstein und dunkelbraunen Holztafeln ausgekleidet. Passend dazu strahlt das Bett „Belt” von Cierre 1972 Maskulinität aus, vor allem durch die lederbezogenen Flachkissen, die mit einem chromglänzenden Metallgestell ein stilvolles Kopfteil bilden. Cierre 1972, www.cierreimbottiti.it

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EXTRA WÄRME

Jetzt kommt erst einmal der Sommer, aber der nächste Winter bald dahinter. Viele haben dann ihr Schlafzimmer traditionellerweise weniger beheizt, als andere Wohnräume. Doch es gibt die Tage, wo man sich dann doch nach etwas mehr Wärme sehnt. Die ist mit der herkömmlichen Heizung allerdings oft nicht zügig aufbaubar. Hier kommt der „Keramik-Heizlüfter 5000 Series” von Philips ins Spiel – er ist selbst innerhalb von zwei Sekunden aufgeheizt und verströmt dann rasch und konzentriert warme Luft. Philips, www.philips.de

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Hightech und natürliches Flair schließen sich nicht aus, wie dieses Schlafzimmer exemplarisch beweist. Der Raumtrenner in der Zimmermitte schafft nicht nur erhöhte Intimität für die Schlafenden, er ist dazu mit einem drehbaren Element ausgestattet. Das bietet Flexibilität beim abendlichen Fernsehen – es kann im Loungebereich des geräumigen Wohnzimmers sitzend stattfinden, aber auch im Bett liegend. Dazu wird einfach der Mittelteil der Trennwand um 180 Grad gedreht, unterbrechungsfrei im laufenden Betrieb. Verkleidet ist der Raumtrenner, wie auch ausgesuchte Wände, mit dem Sinterstein „Garrigue” aus der „Forest”-Kollektion von Quartzforms. Er fügt die natürliche Komponente hinzu – seine Natursteinoptik zeigt graue bis taubengraue Oberflächen, durchzogen von weißen Adern und unerwarteten roten Nuancen. Quartzforms, www.quartzforms.com

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(1) Den Fernseher kann man sich in diesem Schlafzimmer dorthin drehen, wo man ihn haben möchte – zum Loungebereich oder zum Bett schauend. (2) Mit dem künstlich erzeugten Sinterstein lassen sich auch Regale formen, hier mit LED-Einbauleuchten versehen. (3) Die reiche Musterung des Sintersteins „Garrigue” mit ausgeprägten Adern und roten Akzenten schafft eine ästhetische Kulisse für das Schlafzimmermobiliar.

VIEL SEHEN

Ein neues Exklusiv-Lineup für Amazon hat TCL nun vorgestellt. Neben smarten Funktionen, die selbstverständlich die gesamte Amazon-Streamingwelt (und andere) auf den Bildschirm bringen, bietet der „QM8B” dank „144 Hz Motion Clarity Pro” flüssige Bildverläufe. Außerdem ist der TV auf ruckelfreies Gaming optimiert. HDR10+, Dolby Vision und Dolby Vision IQ sind zudem an Bord und verbessern Bild und Farbkraft des 4K-Mini-LED-TVs. TCL, www.tcl.com

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Auf spannende Hell-/Dunkel-Kontraste setzt dieser Schlafraum. Das zeigt sich schon in der grundlegenden Innengestaltung – der Boden ist Weiß, die Holzdecke ausgeprägt dunkelbraun. Das gleiche Holz ziert dann auch die partielle Wandverkleidung hinter dem Bett, die in weißen Strukturputz übergeht – das plötzliche Ende der Holzvertäfelung und der daraus resultierende asymmetrische Hintergrund heben den konzeptionellen Kontrast noch hervor. Eine andere Art der Wandvertäfelung fügt zudem ein nettes Designdetail hinzu, das als Kulisse für den Konsolentisch zwischen den Fensterfronten dient. Beim Mobiliar zeigt sich der Kontrast zwischen dem dunklen Holz der Kleinmöbel und dem cremefarbenen Leder des Bettes. All diese Elemente stammen aus der „Blues”-Kollektion von Turri, was wiederum bindet und so für eine harmonische Optik sorgt. Turri, www.turri.it

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(1) Hell und Dunkel wechseln sich in diesem Schlafzimmer ab und heben sich dadurch gegenseitig hervor. (2) Das Centerpiece bildet das Bett aus der „Blues”-Kollektion, das in sich auch noch mit Kontrasten spielt – Stoff und Leder wechseln sich im Kopfteilbezug ab. (3) Die Schubladenkommode ‚schwebt‘ auf zarten Beinen.

Um einen sanften Schlummersound – oder wahlweise auch die Wiedergabe monotoner Hörbücher – kümmert sich das kompakte „Tokyo FM Hi-Fi Micro-System XL-B514” von Sharp. Aufgrund der kleinen Dimensionen – auch der separaten Lautsprecher – ist das System leicht zu verstauen, etwa in einem Regal. Es verfügt über FM-Radio, Bluetooth-Streaming, eine USB-Schnittstelle sowie einen CD-Player. Sharp, www.sharpconsumer.de ZUM EINSCHLAFEN

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ERNEUERN

Ob sich selbst, die Kleidung sowie Betttextilien oder die Raumluft – im Schlafzimmer gibt es einiges zu regenerieren. Wir haben Ihnen eine Auswahl an technischen Produkten zusammengestellt, die in diesen Fällen helfen.

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(1) Raus aus den Klamotten und rein damit in den „LG Styler” – er frischt sie mithilfe von Wasserdampf wieder auf und entfernt Gerüche. Die neue Gerätegeneration kommt nun mit handgeführtem Hochdruckdampfer. LG, www.lg.com (2) Der Schlafroboter „Somnox 2” unterstützt beim Einschlafen, indem er einen ruhigen Atemrhythmus vorgibt, den der Körper mit der Zeit übernimmt. Somnox, www.somnox.com (3) Bei der Präparation des Businessoutfits (und allen anderen) unterstützt der „Stand-Dampfglätter 3000 Series” von Philips mit kippbarem „Style Board” und drei Dampfstufen. Philips, www.philips.de (4) Der „Nice Push-Control”-Button macht das Schlafzimmer mit einem Knopfdruck schlafbereit – er löst dazu eine individualisierbare Szene aus, die etwa das Licht ausschaltet und die Rollläden schließt. Und nicht nur das – der smarte Knopf kann insgesamt sechs Szenen aktivieren. Nice, www.niceforyou.com (5) Mit dem Milbenstaubsauger „HMC 5” von Hoover können Hausstaub und Milben aus Betttextilien entfernt werden. Sie werden während des Saugens zusätzlich mit keimtötendem UV-Licht bestrahlt. Hoover, www.hoover-home.com (6) Vier entspannende Melodien kann die Einschlafhilfe „SL 15 Dreamsound” von Beurer auf Knopfdruck erklingen lassen. Beurer, www.beurer.com (7) Kühlung, Heizung, Entfeuchtung und Luftreinigung können die Split-Klimageräte der „Vitoclima”-Reihe von Viessmann übernehmen. Viessmann, www.viessmann.de (8) Der Luftreiniger aus der „Serie 1000i” von Philips ist auf Schnelligkeit getrimmt – er bietet eine leistungsstarke Luftzirkulation. Philips, www.philips.de

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STAHL ART

Bei der Ausgestaltung dieses Domizils galt es, die vielfältigen Kunstwerke des Hausherren zu inszenieren, sein Atelier zu integrieren und alles in einen modernen Industrial Chic zu hüllen.

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Fotos: Felipe Mena

(1) Alleine der Blick auf den Wohnungseingang lässt erahnen, dass es sich hier um ein rein künstlerisches Umfeld handelt – die Wohnungstüre ist nahtlos in eine Wohnwand aus unbehandeltem Stahl integriert und führt in einen riesigen Raum. Über ihr erheben sich zwei Stahlskulpturen des Hausherren, die hohen Decken mit Lagerhallenflair ermöglichen das. Dennoch ist Platz für moderne Technik – neben der Türe befindet sich eine Touchscreen-Türkommunikation. (2) Hinterleuchtete Regalnischen, mit warmtönigem Teakholz ausgekleidet, durchbrechen die ‚kühle‘ Optik der Metallwand. (3) Am Ende des rund 120 Quadratmeter umfassenden offenen Raumes wurde die Loungegruppe vor einer Fensterwand platziert. Dazwischen befindet sich jedoch noch eine eigens geschaffene schmale Galerie, die über drei Schiebetüren zugänglich ist. Darin werden besondere Stücke – Kunstwerke und Antiquitäten – zwischen Pflanzen präsentiert. (4) Am gegenüberliegenden Raumende fasziniert ein großer befestigter Esstisch. (1)

Es ist ein häufig geäußerter Wunsch an Interieurdesigner, die bestehende Kunstsammlung der Hausherren effektvoll im neuen Domizil zu integrieren. So war es auch in diesem Fall. Allerdings mit einem gravierenden Unterschied – die Kunstwerke stammen vom Hausherren selbst, vom Künstler und Bildhauer Juanma Noguera. Und natürlich kommen deshalb auch immer neue hinzu, während andere weichen. Die Fluktuation und die Fülle der skulpturalen Werke zählten dann auch zu den größten Herausforderungen bei der Gestaltung des im spanischen Badalona, einer Industriestadt etwa zehn Kilometer nordöstlich von Barcelona, umgesetzten Wohnprojekts – es galt, sie strategisch zu integrieren. Dieser Aufgabe widmete sich Clara Lleal, Innenarchitektin und Absolventin der Escola Massana in Barcelona. Sie hat über zwanzig Jahre Erfahrung in den Bereichen Innenarchitektur und Dekoration. Im Jahre 2019 gründete

sie das in Badalona ansässige Studio Clara Lleal Interiorista, derzeit ist sie dort als Kreativdirektorin tätig. Neben ihrer Profession hat Clara eine Passion für Kunst und Handwerk im Allgemeinen, insbesondere jedoch für Malerei und Keramiken – Hobbys, denen sie in ihrer Freizeit nachgeht. Genau diese Sensibilität für das Handwerk versucht sie in ihren Projekten durch die Integration einzigartiger handgefertigter Stücke zu reproduzieren. Das waren natürlich ideale Voraussetzungen, um das Domizil des Künstlers und Bildhauers zu gestalten. Kurz gesagt – das entstehende Konzept entpuppte sich mehr als Kunstgalerie denn als Wohnung.

Was die grundlegende Ästhetik betrifft, sollte der ursprüngliche Charme des Gebäudes erhalten, ja sogar noch verstärkt werden. Die Idee war, eine durchgängige industrielle Atmosphäre zu erschaffen, wobei die originalen Mate-

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ALLES IM TOUCH

Weit mehr als die Innenstation einer Türkommunikation ist das neue Touchpanel „Busch One Touch 7 Zoll” von Busch-Jaeger. Es lässt sich dank WLAN-Anbindung direkt mit der zugehörigen App verbinden, ebenso wie mit dem Smarthomesystem „Busch Free@home”. Und es ist Matter-fähig. Busch-Jaeger, www.busch-jaeger.de

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GROSSPUTZER

Er saugt und wischt die Wohnräume bis in die Kanten – der neue „Qrevo Max V” von Roborock. Dazu ist er mit einem ausfahrenden Wischmopp ausgestattet, der bis auf 1,85 Millimeter an jede Kante heranfahren kann. Die multifunktionale Dockingstation entleert Staub, reinigt die Mopps und füllt Wasser nach. Roborock, www.roborock.com

(1) Das im Esstisch mündende Stahlkonstrukt erfüllt noch weitere Aufgaben. Etwa dient es als vierte Stufe der Treppe zum Dachgarten und als Topfeinfassung einer Palme. Es scheint, der Wand zu entspringen. (2) Das mit Fischgrätparkett besetzte Stahlgebilde geleitet in den Raum hinein, während die Treppe auf kreative Weise kreuzt. Ihr oberer Teil besteht aus gebogenem Stahl, der untere aus Beton un d die unterste Stufe ist ausziehbar und aus Holz, quasi wie eine umgedrehte Schublade. (3) Eine Mauer hinter der Küche schließt den offenen Loft-Wohnraum ab. Neben den vier quadratischen Gemälden gibt eine Glastüre den Zugang zum Atelier frei. (4) Das Atelier gleicht einer Werkstatt, schließlich entstehen dort Metallskulpturen. Hier sind gerade Torsi in Arbeit. (5) Der Tisch auf Rollen sorgt für Bewegungsfreiheit, er lässt sich mühelos in den Schweißbereich schieben. (6) Im Waschraum neben der Werkstatt reicht das Metallwaschbecken von Wand zu Wand. In eine ist der Abfluss integriert. (7) Neben einem gehighlighteten Kunstwerk geht es weiter in die privaten Räumlichkeiten.

rialien des Gebäudes erhalten bleiben und wo nötig aufbereitet werden sollten. In der Praxis wurden dann massive Ziegelwände freigelegt, gewölbte Eisenbalkendecken überholt und in manchen Bereichen der ursprüngliche Fliesenboden beibehalten. Selbstverständlich folgen auch alle ‚neuen‘ Materialien der industriellen Prämisse. Dazu zählen unter anderen Beton und unbehandeltes Stahlblech. Aber auch Fischgrätböden aus Upcycling-Holz sowie Möbel aus Teak, um die Kälte der Grautöne zu brechen. Den gleichen Effekt verfolgt zudem ein weiteres großes Ziel des Projekts, nämlich die maximale Einbringung von natürlichem Licht. Dazu wurden in den Decken mehrere Oberlichter eingesetzt und ein Patio an der Gebäuderückseite geschaffen.

Beim Betreten der Wohnung gelangt man direkt in einen über 120 Quadratmeter ausgedehnten offenen Wohnbe-

reich, der Wohn- und Esszimmer sowie Küche beinhaltet. Seine Giebeldecken erheben sich bis auf mehr als sechs Meter im Mittelpunkt, was ein ungemein luftiges Wohngefühl bewirkt. Die Größe dieses Bereichs war aber auch eine Herausforderung bei seiner Gestaltung – es galt, dennoch einen gemütlichen Raum zu schaffen. Und die ‚besonderen‘ Möbelstücke zu inszenieren. Das bemerkenswerteste Exemplar ist sicherlich eine fest integrierte, individuell für diese Wohnung gestaltete Metallstruktur. Sie wird am einen Ende als Esstisch genutzt, daneben formt sie die vierte Stufe einer Treppe aufs Dach und umrahmt schließlich auch noch eine verästelte Palme. Als ‚Tischplatte‘ dient Fischgrätparkett, ähnlich dem im Schlafzimmer verlegten, was für optische Kontinuität sorgt.

Die Treppe oberhalb der Tischplatte, die hinauf zum Dachgarten führt, besteht aus gebogenem Stahlblech. Stahl-

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(1) Im privaten Gebäudetrakt ändert sich auch der Fußboden – warmes Fischgrätparkett oder breite Holzdielen sorgen für Flair. Ihm gegenüber fasziniert im Bereich der Hausherrensuite ein freigelegtes Tonnengewölbe aus Steinblöcken. (2) Das elterliche Schlafgemach lässt sich dank der überdimensionalen raumhohen Schiebetüre komplett abschotten. Das Bett hat das Bad zur einen Seite, den begehbaren Kleiderschrank zur anderen. (3) Optischer Eyecatcher ist sicherlich die freistehende Badewanne mitten im Raum, deren schwarze Standarmatur zum grundlegenden Industrial-Chic-Farbkonzept passt. Ihr gegenüber ist der Waschplatz, der nicht nur durch seinen Spiegel aus dem Rahmen fällt. Dusche und WC teilen sich eine breite Schiebetüre aus gerilltem Glas.

platten wurden auch für die Gestaltung einer längsseitigen Möbelwand genutzt – sie vereint die Küche, die Eingangstüre (hinter der sich auch noch eine begehbare Garderobe befindet) und ein Bücherregal zu einer stylischen wie außergewöhnlichen Einheit. Ihre ‚dunkle Kontinuität‘ wird gezielt von mit Teakholz ausgekleideten und indirekt ausgeleuchteten Regalnischen durchbrochen.

An der Stirnseite des offenen Wohnraums wurde vor den großflächigen Fenstern eine Galerie vorgesehen, die sich mit drei riesigen Schiebetüren aus Stahl und Glas komplett abtrennen lässt, aber auch flexibel gestaltbare Zugangsmöglichkeiten gewährt. Die Idee, die dahinter steckt, war, diesem Bereich ein gewisses Vintage-Feeling zu verleihen. Der ursprüngliche Fliesenboden mit seinem dreidimensional wirkenden Muster wurde dort belassen, hinzu kamen ein Ensemble orientalisch anmutender Hän-

geleuchten, Pflanzenampeln und Topfpflanzen. Sie bilden die Kulisse für ausgewählte Skulpturen und antike Möbel des Hausherren.

Hinter dem großen Wohnraum, erreichbar über eine raumhohe Glastüre und einen schweren dunkelblauen Vorhang, befindet sich das Atelier des Hausherren, das bei der Umgestaltung allerdings unverändert blieb. Gegenüber befindet sich ein schmaler Waschraum mit einem speziell angefertigten Waschbecken aus feueremailliertem Edelstahl, das vor einem raumhohen Fenster zwischen die Wände geklemmt zu sein scheint. Sein Abflussrohr wurde dann auch direkt in die Wand gesetzt und bleibt so unsichtbar. Die Armatur hingegen zieht die Blicke auf sich, entspringt sie doch wie ein langer Tropfen der Decke. Und die Wände weisen noch immer das Muster auf, das die gezahnte Maurerkelle im Putz hinterlassen hat.

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AKKURAT REINIGEN

Staub und Schmutz beseitigt der neue Hartbodenreiniger „Cleanexxo” von Einhell mit einem Wisch. Und sogar hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit ihm angehen – diese löst er mit seiner wassergetränkten Bürstenwalze. Das Schmutzwasser wird von ihr auch gleich wieder aufgenommen und mithilfe einer Abstreiflippe in den Schmutzwassertank befördert. Dieser lässt sich, wie auch der Frischwassertank, entnehmen. Der Hartbodenreiniger ist akkubetrieben und mit dem Einhell-Wechselakkusystem kompatibel. Das macht ihn sehr flexibel und verleiht ihm Ausdauer. Einhell, www.einhell.de

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STIL ABRUNDEN

Obwohl der Lichtschalter „Serie 1930” von Berker aus der Bauhaus-Ära stammt, fügt sein Retro-Design auch industriell geprägten Interieuren ein stimmiges Detail hinzu. Wahlweise in glänzendem Schwarz oder Weiß ist er für die Unterputzmontage ebenso wie als Aufputzvariante erhältlich. Der Drehknebel aktiviert in bewährter Manier die Beleuchtung, wobei das mittlerweile zeitgemäß leichtgängig erfolgt. Zur modernen Technik zählt auch das optionale Orientierungslicht. Berker, www.berker.com

(1) Zwei Kinder, zwei Kinderzimmer und ein Bad dazwischen. Der Gerechtigkeit halber sind die Räume der Nachkommen gleich aufgeteilt – jeder hat eine gemütliche Couchecke zum Entspannen. (2) Die rekonstruierte Raumhöhe des hallenartigen Gebäudes erlaubte es, in den Kinderzimmern je ein Mezzanin einzubauen. Auf den Zwischenebenen, die über weitere Treppen aus gebogenem Metall erreichbar sind, befinden sich die Betten und Nachtkästchen. Und Aufputz-Lichtschalter im Retrolook – sehr wichtig, um nachts nicht zu stolpern. (3) Der Patio am Hausende bringt in Verbindung mit raumhohen Fensterfronten Licht ins Gebäude. Er ist bei den Schlafzimmern platziert, was nette familiäre Zusammenkünfte am Abend verspricht. (4) Eine angenehme Atmosphäre lässt sich zudem im Dachgarten genießen. Er wurde komplett neu gestylt – inklusive Terrassenkaskade und Edelstahlpool.

Ein Flur führt weiter zu den privaten Räumen. Erneut lässt sich eine überdimensionale raumhohe Glastüre federleicht zur Seite schieben – sie ermöglicht den Zugang zur Hausherrensuite. Diese vereint ein Ankleidezimmer, ein Schlafzimmer und einen Badbereich im selben Raum. Wobei der Privatsphäre halber wahlweise die Dusche oder die Toilette – beide mit schmalem Fenster zum Innenhof –dank einer geriffelten Glasschiebetüre geschlossen werden kann. Sie teilen sich diese. Davor befindet sich eine freistehende Badewanne mitten im Raum, ihr gegenüber ist ein kubisches Waschbecken auf ein maßgefertigtes Lowboard gesetzt.

Über den kuschlig ausgestalteten Patio gelangt man schließlich zu den durch ein Gemeinschaftsbad voneinander getrennten Kinderzimmern. Beide haben ein eingezogenes

Mezzanin, auf dem sich der Schlafbereich mit flachem Bett befindet. Und sie verfügen jeweils über ein geräumiges Ankleidezimmer, einen Arbeitsbereich und eine gemütliche Loungeecke mit Sofa. Das Bad ist von beiden Kinderzimmern aus zugänglich.

Das krönende i-Tüpfelchen bildet die Dachterrasse. Sie wurde komplett renoviert und mit WPC-Terrassendielen ausgelegt, die sich stufenförmig zu einem Podest erheben. In dieses wurde ein kleiner quadratischer Pool mit Überlaufkanten eingebettet. Und der ist – wie könnte es anders sein – aus Edelstahl.

Interieurdesign:

Clara Lleal Interiorista, www.claralleal.com Architekten: Mag Arquitectes

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COMEBACK? ELEKTRISCH!

Lancia meldet sich zurück – bald erfreut das Erfolgsmodell der italienischen Automarke wieder Autofahrer weit über die Landesgrenze hinweg. Und das gibt es vollelektrisch.

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(1) In italienischer Ästhetik und schnittiger Sportlichkeit präsentiert sich der neue vollelektrische Lancia „Ypsilon”. Das Blau der Karosserie verschmilzt mit dem Schwarz der Leichtmetallfelgen, auf Chrom wurde verzichtet. Dafür sorgt ein LED-Lichtband nonstop für Akzente, dient es doch auch als Tagfahrlicht. (2) Diverse Knicke zeichnen das Heck, die Rückleuchten – eine Hommage an den Lancia „Stratos” – erheben sich daraus. In ihnen ist je ein ‚Y‘ liegend integriert.

Vor zehn Jahren wurde bekannt gegeben, dass Fahrzeuge der Marke Lancia schrittweise eingestellt werden. Seit 2017 wird auch tatsächlich nur noch ein Modell produziert, das lediglich auf dem Heimatmarkt Italien vertrieben wird. Das verbliebene Modell trägt einen nach wie vor auch hierzulande bekannten Namen – „Ypsilon“ – und ist im Kleinwagen-Segment angesiedelt. Seine Geschichte – und damit auch die von Lancia – wird fortgeschrieben, die nächste Modellgeneration steht in den Startlöchern. Mit einer vollelektrischen Variante. Doch das ist nicht die einzige News – mit der neuen Fahrzeuggeneration gibt es zudem ein Comeback in mehreren europäischen Ländern. In Deutschland ist es Mitte 2025 soweit. Um diese Wartezeit zu überbrücken, stellen wir Ihnen das neue Elektroauto im italienischen Chic jetzt schon einmal vor – genauer gesagt das limitierte Sondermodell „Ypsilon Cassina“, mit dem der diesjährige Start auf dem Heimatmarkt erfolgt.

Der neue batterieelektrische Lancia baut auf der Plattform „e-CMP“ der Stellantis-Gruppe auf. Der „Ypsilon“ hat einen Elektromotor mit einer Leistung von 115 kW (156 PS), das maximale Drehmoment liegt bei 260 Newtonmetern. Seine Energie bezieht der vorne positionierte Elektromotor von einer Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 54 kWh. Der Fronttriebler soll damit eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern erzielen können, wobei die finalen Tests nach WLTP-Zyklus noch ausstehen. Der elektrische Kleinwagen erreicht in 8,2 Sekunden Tempo 100 km/h aus dem

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Stand. Recht viel weiter geht es dann auch schon nicht mehr, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ist Schluss. Dass die Motorleistung damit eher übersichtlich ist, wird mit der Schnelllademöglichkeit wieder wettgemacht. Zwar kann auch sie nicht mit den Top-Lademeistern mithalten, doch stellen bis zu 100 kW in diesem Fahrzeugsegment auch längst nicht das untere Ende dar. Der verbaute Lithium-Ionen-Akku lässt sich dadurch innerhalb von 24 Minuten von 20 auf 80 Prozent nachladen. Zu Hause ist eine Ladeleistung von bis zu 11 kW möglich.

Das Exterieurdesign ist mit italienischer Eleganz gesegnet. Die Frontpartie zeigt sich erfrischend anders, dank eines besonderen Leuchtendesigns. Die Scheinwerfer selbst wirken leicht nach unten versetzt und zeigen eine hexagonale Silhouette. Dafür verbindet sie ein horizontal verlaufendes LED-Lichtband am unteren Ende der dort zusätzlich farblich abgesetzten Fronthaube, nur unterbrochen von einem vertikalen kurzen Lichtstreifen in der Mitte, der den markentypischen Speer modern interpretieren dürfte. Der Lancia-Schriftzug prangt in üppigen Lettern aus satiniertem Edelstahl darüber. Auch hinten stellen die Leuchten das markante Element – sie recken sich dort aus dem von starken Kanten geprägten Heck heraus, mit der Oberkante leicht nach hinten geneigt, was einen ästhetischen, unüblichen Bruch mit dem Karosserieformfluss darstellt. Und somit Charakter verleiht. Dazwischen schmiegt sich das Blech weitgehend kantenfrei, sanft gewölbt und mit einem nach hinten abfallenden, dynamisch wirkenden Bogen um die Fahrgastzelle. Generell prägen geschickt geschichtete und sich überlagernde geometrische Formen das Design. Die Inspirationen dafür fanden sich in Architektur und Mode ebenso wie in ehemaligen Lancia-Modellen – „Aurelia“, „Flaminia“, „Stratos“ und „Delta Integrale“, sie alle trugen ihr Scherflein bei.

Im Interieur zeigt sich der kleine elektrische Italiener ausgeprägt stilvoll, was nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit mit dem italienischen Luxusmöbelhersteller Cassina zurückzuführen ist. Die limitierte Sonderedition wird in einer begrenzten Auflage von lediglich 1.906 Stück produziert, eine Hommage an das Gründungsjahr von Lancia. Im Resultat sind in dem vollelektrischen Kleinwagen neben automobilen Komponenten auch zahlreiche Entlehnungen aus dem Einrichtungsbereich zu finden, die dem Interieur mithilfe erlesener Materialien ein Mehr an Wohnlichkeit und Stil verleiht. Für das limitierte Designerstück wurde Blau als charakterisierende Farbe auserkoren, sie hat eine lange Tradition bei der Automarke und ziert nicht zuletzt auch das Firmenlogo. Sie findet sich überall im sportlichmodern gestalteten Innenraum – großflächig etwa an den Sitzflächen und Rückenlehnen, die aus einem weichen Samt aus Recyclingmaterial bestehen, in kleinerem, aber nicht minder sichtbarem Umfang etwa an den Türverkleidungen und dem Armaturenbrett. Doch auch das Farblicht der Ambientebeleuchtung kann blaue Akzente setzen und den Innenraum einhüllen. Das markanteste Teil des Interieurs

(1) Die Farbe Blau dominiert den modern gestalteten Innenraum, es kommen auch Recyclingmaterialien wie etwa der Samtbezug der Sitze zum Einsatz. Den kleinen runden ‚Beistelltisch‘ am Ende der Mittelkonsole hat der italienische Luxusmöbelhersteller Cassina extra für den neuen „Ypsilon” entworfen. (2) Der zentrale Touchscreen des Infotainmentsystems misst 10,25 Zoll in der Diagonalen und zeigt eine anpassbare Widgetaufteilung. Darunter ist die Fahrzeugnummer der Limited Edition in blaues Leder geprägt, als Teil des „Tavolinos”. Dahinter befindet sich wiederum die Smartphoneladeschale. (3) Im Ufo-Style zeigt sich die Lichtringkomponente des Infotainmentsystems, die auf Touchscreen und Armaturenbrett ‚gelandet‘ ist. In SmartspeakerManier gibt sie optisches Feedback. (4) Im Fond warten zwei gemütliche Sitzplätze und ein Notsitz auf Fahrgäste, Beinfreiheit ist trotz Kleinwagenkompaktheit gegeben. (5) An der heimischen Wallbox lädt der Lancia „Ypsilon” mit bis zu 11 kW Ladeleistung, unterwegs sind bis zu 100 kW möglich.

dürfte aber sicherlich der runde, von Cassina entwickelte „Tavolino“ an der Mittelkonsole sein, ein von einem Couchtisch inspiriertes Element. Es wird in Handarbeit mit Leder verziert, stellt die Editionsnummerierung des Fahrzeugs zur Schau und lädt den Smartphoneakku kabellos nach.

Zudem passt das runde Designelement zum Hightech-Rund „Sala“, das oben auf dem Armaturenbrett thront. Die Bezeichnung schließt den Kreis – aus dem Italienischen übersetzt heißt ‚Sala‘ Wohnzimmer. Doch steckt in diesem Fall weit mehr dahinter – es handelt sich um ein Apronym und steht für Sound, Air, Light und Augmentation. Das Rund gehört zum mittig platzierten Infotainment-Touchscreen. Zusammen zentralisieren sie die Funktionen von Audio- und Klimaanlage sowie Beleuchtung, wodurch es etwa möglich ist, Sound- und Lichtszenarien mit nur einem einzelnen Fingertipp oder Sprachbefehl abzurufen. Aber eben auch in die

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Detaileinstellungen des Bordsystems abzutauchen. Die Menüführung ist benutzerfreundlich gestaltet und intuitiv bedienbar. Neben dem bereits erwähnten Blau kann die Ambientebeleuchtung noch in sieben weiteren Farbtönen erstrahlen. In Sachen Sound steht das integrierte Multimediasystem bereit, dank der Bluetoothfunktion können allerdings auf Wunsch auch Android Auto oder Apple Carplay übernehmen. Kompatible Smartphones werden dann auf den Monitor oberhalb der Mittelkonsole gespiegelt.

Dieser Touchscreen hat eine Bildschirmdiagonale von ordentlichen 10,25 Zoll, genau wie das TFT-Display des digitalen Kombiinstruments hinter dem Lenkrad. Das sorgt für einen einheitlichen Look. Variabel sind hingegen die Farben und das Widget-Layout der Panels mit Full-HD-Auflösung. Im Hintergrund sorgt ein leistungsstarker Prozessor für klare und flüssige Grafikbewegungen. Ein angenehmes Fea-

ture, das in der Regel nicht in einem Fahrzeug dieser Klasse zu finden ist, ist die Massagefunktion auf den beiden Vordersitzen – sehr wohltuend auf langen Reisen. Der Fahrer wird natürlich obendrein von diversen Assistenzsystemen tatkräftig unterstützt – sie ermöglichen autonomes Fahren auf Level 2, also teilautomatisiertes Fahren unter anderem mit Spurhalteassistent und adaptiver Geschwindigkeitsregelung. Ein Stauassistent hilft im Stop-and-Go-Verkehr durch vollautomatisches Anfahren und Stoppen, während 360-Grad-Kameras beim Einparken unterstützen.

Wie eingangs erwähnt muss man sich noch etwas gedulden, bis der neue Lancia „Ypsilon“ bei den hiesigen Händlern steht – voraussichtlich ab Anfang 2025 kann er jedoch schon vorbestellt werden. Der Preis ist bis dato noch nicht bekannt, dürfte sich aber um geschätzte 40.000 Euro bewegen. Lancia, www.lancia.de

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Ein beliebtes Familienfahrzeug wird in seiner neuen Version rein batterieelektrisch. Und macht obendrein eine stilistische Transformation durch. Wir möchten

Ihnen den neuen Renault „Scenic E-Tech Electric“ vorstellen – voilà!

ELEKTRISCHER FAMILIENFREUND

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(1) Der neue Renault „Scenic” wurde durch SUV-Anleihen nun zum Crossover und ist ab Juni nur noch rein elektrisch erhältlich. Ein Rhombendesign prägt seine Front, die Türgriffe sind versenkt. Das gezeigte Modell entstammt der sportlichen Ausstattungslinie „Esprit Alpine”, gekennzeichnet durch ein „A“ am Kotflügel, das für die Sportwagenmarke Alpine steht. (2) Das Fahrzeugheck zeigt sich wie aus einem Guss und ist mit sportbetonten Elementen versehen.

Anno 1996 begann die Erfolgsgeschichte des Renault „Scénic“. Mit dem kompakten Familienvan sind seitdem unzählige Kinder groß geworden. Beliebt ist das Auto gerade aufgrund dieser Kompaktheit. Nicht jeder möchte sich mit einem großen Van fortbewegen, der zwar noch deutlich mehr Platz bieten würde, aber eben auch solchen im Straßenverkehr beansprucht. Speziell beim Parken macht sich das schnell bemerkbar. Dennoch bot der „Scénic“ von Beginn an einige Vorzüge, die einen Van so interessant machen, wie etwa das hohe Sitzniveau und große Türen. Dementsprechend lässt sich der Nachwuchs leicht ‚verstauen‘, ebenso können Oma und Opa beschwerdefreier ein- und vor allem wieder aussteigen. Generationenübergreifende Familientauglichkeit, sozusagen. Zur Zeit seiner Entstehung kam die Fahrzeugkategorie der Minivans gerade schwer in Mode, der „Scénic“ gehörte zu den Vorreitern. In seiner neuen Version, die im Juni Marktstart feiert, wird der „Scenic“ (nun ohne Accent) erneut diverse Familien glücklich machen –diesmal jedoch vollständig emissionslos und nicht mehr wirklich als Minivan, sondern eher als Crossover. Der den beschriebenen Vorzügen ja in nichts nachsteht.

Der neue batterieelektrische „Scenic E-Tech Electric“, wie er mit vollem Namen heißt, wird in zwei Motorisierungen angeboten – die kleinere hat 125 kW (170 PS), die größere 160 kW (218 PS) Leistung. Die Basisversion ist mit einem Akku mit 60 kWh Kapazität bestückt, womit bis zu 430 Kilometer zurückgelegt werden können, während die Topmotorisierung mit ihrer 87-kWh-Long-Range-Batterie bis zu

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625 Kilometer schafft (beides nach WLTP). Sie erreicht mit einem maximalen Drehmoment von 300 Newtonmetern nach 7,9 Sekunden Tempo 100 km/h aus dem Stand und kann 170 km/h schnell fahren. Zum Vergleich verfügt die Einstiegsvariante über ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern, beschleunigt in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erzielt eine Endgeschwindigkeit von 150 km/h. Beide Modelle erfreuen sich über eine identische Wechselstromladeleistung von 22 kW – beeindruckenderweise schon in der Serienausstattung. Unterwegs sind an entsprechend leistungsfähigen Ladepunkten bis zu 130 kW, in der Long-Range-Version sogar bis zu 150 kW möglich.

Wie bereits angedeutet beendet der neue „Scenic“ nicht nur seine Verbrennerära, sondern auch seine Minivan-Ausprägung. In der Formensprache haben ihm die Designer eine optische Wandlung zum Crossover gegönnt, der ja prinzipiell eine ähnliche Familientauglichkeit wie ein Minivan aufweist. Die typische, fast durchgängige Schräge von Motorhaube und großer Frontscheibe musste nun zugunsten einer wuchtigen Frontpartie in klassischer SUV-Anmutung weichen. Diese ziert – anstelle des nun überflüssigen Kühlergrills – ein Mosaik kleiner Rauten mit dreidimensionaler Wirkung. Ein weiteres stilprägendes Element sind die beiden Tagfahrlichter – sie sind jeweils als halber Rhombus ausgeführt, mit nach innen zeigenden Ecken. Zusammen würden sie also, mit getauschter Anordnung, das Markenlogo von Renault stilisieren. Die Tagfahrlichter sind weit außen platziert, was die Fahrzeugbreite betont. Die Rückleuchten zeigen zwei Pfeilspitzen mit asymmetrischen Flügeln. Sie schließen bündig mit einer Kante der Heckklappe ab und gehen seitlich nahtlos in die Kotflügel über – zeigen sich also eher dezent, wie die gesamte Rückseite. Aus dem Rahmen fällt jedoch der Bereich für das Kennzeichen – er ist mit stark ausgeprägten Kanten nach innen versetzt, was der ‚braven‘ Optik eine gewisse sportliche Note hinzufügt. Nettes Detail: Das kreative Auge erkennt erneut einen Teil eines Rhombus darin. Als weitere, von klassischen SUV entlehnte Elemente wären noch die groß dimensionierten Räder zu nennen. Je nach Ausstattungsvariante fährt der „Scenic“ auf 19- oder gar 20-Zoll-Aluminiumrädern vor, die in ausgeprägten Radhäusern laufen. Umlaufende Protektoren, mit modernen Metallapplikationen geschmückt, fügen auch ihren Teil zur Crossover-Optik bei.

Im Innenraum war es unter anderem die übersichtliche Sitzhöhe, die in der Minivan-Ära begeistert hat. Und die ist beim „Scenic“ im Crossover-Style nach wie vor gegeben, ebenso wie das traditionell große Raumangebot. Die Gestaltung ist modern und gewohnt ‚normal‘, abgesehen von dem High-Tech-Charakter, der unter anderem von dem großen zentralen Touchscreen vermittelt wird. Mit einer Ausnahme, nämlich der sportlichen Ausstattung „Esprit Alpine“, die neben drei anderen gewählt werden kann. Sie verfügt über Sportsitze mit blauen Nähten und ein Lenkrad mit Akzenten in den französischen Nationalfarben. Bei den verwendeten Materialien lag ein Augenmerk auf der

(1) Der Innenraum bietet gewohnte Geräumigkeit und ist übersichtlich gestaltet. Das zentrale Infotainment-Touchpanel bietet Zugriff auf alle Einstellungen, jedoch finden sich auch noch diverse Schalter für die wichtigsten Alltagsfunktionen. (2) Die Sportlichkeit der „Esprit Alpine”-Ausstattungslinie zeigt sich vor allem im Innenraum, wo ausgeprägte Sportsitze mit blauen Ziernähten ein dynamisches Flair verströmen. Stauraum für verschiedene Zwecke bieten diverse durchdachte Ablagen, unter anderem in der Mittelkonsole. Am Dach ist die riesige Panoramaverglasung zu sehen, die sich auf Knopfdruck oder Sprachbefehl (partiell) abdunkeln lässt. (3) Die Mittelarmlehne im Fond hat integrierte Becherhalter mit Zusatznutzen – werden sie gedreht, bieten sie Halterungen für Smartphones oder ein Tablet. (4) Der Stauraum hat ein Ladevolumen von 545 Litern, mit umgeklappter Rückbank sind es satte 1.670 Liter. (5) Die Ladeklappe befindet sich rechts vorne. Mit der großen 87-kWhBatterie sind bis zu 150 kW Gleichstromladeleistung möglich.

Nachhaltigkeit – es kommt viel recyceltes Polypropylen zum Einsatz, zudem bestehen die Sitzbezüge je nach Ausstattungslinie zu 87 oder gar 100 Prozent aus wiederverwerteten Materialien wie recycelten Sicherheitsgurten und Plastikflaschen. Aber auch natürliche Materialien hielten Einzug, etwa aus pflanzenbasierten Fasern. Interessant nicht nur für Familien ist das Ladevolumen, das bei voller Bestuhlung 545 Liter beträgt. Die Rückbank lässt sich doppelt teilen, wodurch ein etwaiger Mehrbedarf an Kofferraumplatz sogar noch dosiert werden kann. Ist die Rückbank komplett umgelegt, wächst das Ladevolumen auf 1.670 Liter an. Auch sonst gibt es diverse Staufächer und Ablagen, darunter Getränkehalter mit integrierten Smartphone-Halterungen im Fond. In drei der vier Ausstattungsvarianten kann das „Solarbay“-Panoramaglasdach bestellt werden, das eine Fläche von 1,56 mal 1,14 Meter aufweist. Dessen Glas verfügt über eine Beschichtung, die es in Se-

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kundenschnelle segmentweise blickdicht abdunkeln kann. Dies erfolgt via Taste oder per Assistant-Sprachbefehl.

Das Infotainmentsystem des neuen „Scenic“ setzt generell auf Google. So fährt nicht nur der Sprach-Assistant mit, die Navigation nutzt obendrein Google Maps. Zudem stehen mehr als 50 Apps etwa für Reiseplanung und Unterhaltung bereit. Google sitzt noch tiefer im Boot, es kommt das Fahrzeugbetriebssystem Android Automotive 12 zum Einsatz. Das steuert auch den Menü-Schnellzugriff etwa auf die Fahrassistenzsysteme, wobei nicht jeder der mehr als 30 Assistenten, die beim Fahren und Parken helfen, konfigurierbar ist. Dieser Zugriff erfolgt über einen imposanten 12-Zoll-Multimediatouchscreen mit gewohnter Bedienung nach dem ‚Smartphoneprinzip‘. Ein weiteres Display mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale rundet als Kombiinstrument die digitale Schaltzentrale im Cockpit ab. Erfreulich: Trotz

des großen Zentralbildschirms gibt es noch diverse Schalter darunter, ebenso wie am Lenkrad und in den Türverkleidungen. Sie steuern die wichtigsten Funktionen wie die Klimaanlage und Fensterheber, aber auch die Fahrassistenten und die Anzeigen des Kombiinstruments. Ein je nach Ausstattung optionales Soundsystem von Harman Kardon sorgt für raumfüllenden Klang. Auch klangvoll sind die elektroautotypische Begrüßungssequenz sowie das FahrWarngeräusch, beide wurden in Kooperation mit dem Elektromusikpionier Jean-Michel Jarre kreiert. Eine 48 Farbtöne umfassende Ambientebeleuchtung vorne und hinten rundet die Wohlfühlatmosphäre ab.

Der neue „Scenic E-Tech Electric“ ist ab ca. 41.400 Euro erhältlich und kann bereits bestellt werden. Die Long-RangeVersion gibt es ab ca. 48.900 Euro. Renault, www.renault.de (2) (3)

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DRAMATIK INKLUSIVE

Auf einem verwilderten Hang entstand ein exklusives Familiendomizil – mit sagenhaften Aussichten und zahlreichen spannenden Architekturhighlights.

– 91 –Fotos: Prashant Bhat

SMART WATCH

Mit der „Outdoor Camera AW 300” von Xiaomi lässt sich ein Grundstück partiell überwachen – sie gewährt dabei ein Sichtfeld von 101,7 Grad. Die drahtlose Übertragung ihrer Aufnahmen in 2K-Qualität, nachts in Farbe, erfolgt über Wi-Fi. Die Kamera benötigt zudem einen Stromanschluss für den Betrieb. Xiaomi, www.mi.com

Manchmal geben sich Herausforderungen nicht die geringste Mühe, sich zu verstecken. So war es auch mit dem Anwesen im indischen Ort Khandala, auf dem heute dieses Traumdomizil steht. Schon bei ihrem ersten Besuch war es den Architekten klar, dass dieser Standort knifflige Aufgaben für sie bereithalten würde. Das Grundstück hatte sowohl eine unregelmäßige Form als auch unterschiedliche Niveaus. Der Boden war weitläufig mit dichtem Gestrüpp überwachsen, sodass sich das Anwesen in Teilen unüberschaubar darstellte. Und es war tatsächlich schwer herauszufinden, wie die Villa ausgerichtet werden sollte, um die beste Aussicht einzufangen. Nach viel harter und teilweise dorniger Arbeit sowie einer umfassenden Erkundung der Umgebung legten die Spezialisten dann nach bestem Wissen und Gewissen mit der Arbeit los.

Da es sich um ein Hanglagegrundstück handelte, begannen die Architekten, das Gebäude anhand der Grundebene

auszurichten. Die wurde ebenerdig auf Höhe der Hauszufahrt geplant und beinhaltet alle Hauptwohnräume. Dem Eingangslevel fügten die Spezialisten dann oben und unten jeweils eine Etage hinzu. Da die örtlichen Bauvorschriften ohnehin nur eine Höhe von neun Metern über Bodenniveau erlaubten, erwies sich die Hanglage mit ihren unterschiedlichen Plateaus schlussendlich als sehr vorteilhaft, da eben auch noch ein Souterrainlevel integriert werden konnte. Und noch einen Vorzug hatte es, der nicht nur den Hausherren, sondern sogar den Architekten einen Wunsch erfüllte. Die wollten nämlich schon immer einen Infinitypool umsetzen –dieses Anwesen schien sich dafür ideal zu eignen.

Sonst waren die Anforderungen der Hausherren sehr einfach gehalten. Es war ihnen wichtig, die Aussicht, die das Grundstück bot, optimal auszunutzen. Neben der elterlichen Suite sollten natürlich Zimmer für die beiden Kinder geschaffen werden, dazu ein Gästezimmer und Plätze, an denen ganze Gruppen von Freunden eine gesellige Zeit ver-

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(1) Das gesamte Grundstück umfasst knapp 1.900 Quadratmeter, was einen großen Vorplatz erlaubte. Das Gebäude zeigt sich an der Straßenfassade architektonisch besonders beeindruckend – ein weißes Band, das zugleich als Überdachung dient, umklammert die mit schwarzem Marmor besetzten Frontwände. (2) Von der Straße aus wird die volle Dimension des Domizils deutlich, einschließlich des grau umrahmten Fahrstuhlschachts. Eine Mauer mit automatischem Tor umfließt das polygonal geformte Anwesen, sie wird von Sicherheitskameras überwacht. (3) Zur Gartenseite ist das Bauwerk nicht minder attraktiv – die oberste Ebene scheint zu schweben und wird von einem dekorativen Portalrahmen inszeniert. Auch ist das Souterrainlevel mit seinen unterschiedlichen Höhenniveaus zu sehen, das dank der Hanglage realisiert werden konnte. (4) Die hervorstechende Auskragung beherbergt das Hauptschlafzimmer und überdacht den Loungebereich neben dem Pool. Der fügt mit seiner mosaikbesetzten Überlaufkante in Weiß und Blau einen Farbklecks hinzu. (5) Die Eingangshalle, die sich hinter einem weit ausladenden Porte Cochère erschließt, ist mit weißem Marmor ausgelegt. Eine hellgrau gestrichene  Decke und rote Accessoires bringen Farbe ins Spiel. (6) Ein großflächiges Oberlicht beleuchtet das Entree. Der Blick geradeaus fällt auf die zentrale Glas-/Holztrennwand zum Wohnzimmer.

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bringen können. Auch war ein weitläufiges Spiel- und Entertainmentareal gewünscht. Alles andere wurde dann in die Hände der Architekten gelegt.

Wie schon eingangs erwähnt war es eine ganz besondere Herausforderung, die Villa auf dem Grundstück zu platzieren. Genauer gesagt herauszufinden, welcher Winkel für die Ausrichtung des Gebäudes am besten dazu geeignet wäre, die Aussicht zu maximieren. Das war sehr knifflig und die Architekten waren sich bis zuletzt nicht hundertprozentig sicher. Solange, bis sie dann selbst auf der ersten Grundplatte des Hauses standen. Dann machte sich die Erleichterung breit. Im Erdgeschoss, also im mittleren Level, befinden sich zentral gelegen das kombinierte Wohnund Esszimmer, die Küche sowie etliche Servicebereiche. Links davon gibt es Umkleideräume für Pool und Whirlpool, letzteren selbst und die gewünschten Gruppenauf-

Mit klaren Klängen verwöhnen die Standlautsprecher „Platinum V. 4 F-120” von Taga Harmony die Ohren. Hinter der unten sanft abgerundeten, magnetisch befestigten Lautsprecherabdeckung arbeiten ein Tweeter, ein Mitteltonchassis sowie drei 165-Millimeter-Tieftöner. Das Gehäuse ist als Bassreflex mit zwei nach hinten gerichteten Röhren ausgeführt. Seine Front ist nach hinten geneigt, um die Chassis zeitlich aufeinander abzustimmen und unerwünschte Resonanzen und Turbulenzen zu minimieren. Taga Harmony, www.tagaharmony.com

enthaltsräume. Auf der rechten Seite befindet sich das Gästezimmer sowie das Treppenhaus. Die Stufen führen dort hinauf zu den Schlafzimmern der Familie und hinab in den Spiel- und Entertainmentbereich des Souterrains.

Die Designsprache des Gebäudes ist zeitgenössisch und umfasst eine weiße und graue Farbpalette. Da sich Khandala in einer Region mit starken Regenfällen befindet, bekam das Domizil große, schützende Überhänge. Das zeigt sich bereits am Hauseingang, dessen Überstand gleichzeitig eine ‚Hochterrasse‘ für das Schlafzimmer des Sohnes bildet. Die Frontfassade rundherum wurde komplett mit schwarzem italienischen Marmor verkleidet, was dank der reichen Musterung eine außergewöhnlich exklusive Optik bewirkt. Sie wird umrahmt von einem hervorstehenden weißen Band, das wiederum einen Überhang für den kompletten, über Eck verlaufenden Balkon der oberen

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TOWERSOUND

(1) Das Wohnzimmer ist im Zentrum des Eingangslevels platziert. Von der geräumigen Eckledercouch schweift der Blick über das Pooldeck und die ruhige Oberfläche des Badewassers hinweg auf das Tal und auf die Berge zur Rechten. (2) Für den Entertainmentgenuss zwischendurch ist auch im Wohnzimmer ein Flatscreen an der Wand angebracht, ergänzt durch Standlautsprecher und einen Subwoofer, für den extra ein Platz im hängenden Sideboard vorgesehen wurde. (3) Das dekorative verglaste Holzkonstrukt wird in dem großen Wohnraum mehrfach wiederholt, besonders markant ist die Ausführung über Eck im Bereich des Treppenhauses. Die ‚Holzwaben‘ rahmen die Blicke ins Wohnzimmer ein, etwa auf die ziervolle gespiegelte Marmorwand im Hintergrund. (4) Der riesige Hauptwohnraum nimmt neben der Wohnzimmerlounge auch das formale Essareal mit Sitzplätzen für bis zu zehn Personen in sich auf. Küche und Servicebereiche bleiben im Hintergrund. (5) Die unterste Etage ist eine einzige Spielwiese für Erwachsene. Unter dem durch den Pool bedingten abgesenkten Deckenbereich im Hintergrund befindet sich ein Heimkino mit großer Leinwand. Und neben dem Kartentisch für acht Personen dient ein Loungebereich der gepflegten Konversation. (6) Ein Billardtisch mit ausreichend Freiraum darf natürlich nicht fehlen. Dahinter ist eine Bar in einer Nische.

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SCHATTENROLLE

Rollos, Innenjalousien, Vorhänge und Plissees lassen sich ab Juni dank neuer Antriebe von Somfy zum einen motorisieren und zum anderen – mithilfe einer Basisstation – smart bedienen. Dabei werden sowohl verdrahtete als auch akkubetriebene Rohrmotoren angeboten – sogar ein Solarpanel ist erhältlich. Die Antriebe nutzen Zigbee 3.0. Somfy, www.somfy.de

Etage bildet. Formvollendet vereint es sich an der Stirnseite abgeschrägt mit diesem und fügt so dem ganzen Gebäude ein markantes Designelement hinzu.

Das Erste, was beim Betreten der exklusiven Villa ins Auge fällt, ist das glänzende Weiß des Lhasa-Marmors, mit dem der Boden des Entrees ausgelegt ist – er geht direkt in strahlend weiße Wände über. Inszeniert wird der Raum durch die Sonnenstrahlen, die durch das Oberlicht darüber einströmen. Einen intensiven roten Farbakzent setzt die Deckenleuchte auf der hellgrau gestrichenen Decke, die in den Nachtstunden für die Beleuchtung des Eingangsbereichs zuständig ist. Die Farbe wird erneut von den großen Vasen aufgegriffen. Bevor es ins Wohnzimmer weitergeht, muss zunächst eine dekorative ‚Wand‘ aus Glas und Holz durchschritten werden, wobei die beiden Flügeltüren in ihrer Mitte helfen. Sie dient hauptsächlich als semitranspa-

rente Trennwand zwischen dem Wohnbereich und den Verbindungsgängen, die seitlich abgehen, erhöht aber zudem die Dramatik. Denn wird das Wohnzimmer betreten, eröffnet sich ein sagenhafter Panoramablick über die Dächer von Khandala. Und natürlich auch auf den atemberaubenden Infinitypool auf der Terrasse davor. Das Wohnzimmer wirkt dank seiner Glasfront nahezu offen, selbst wenn deren Schiebeelemente geschlossen sind.

Schreitet man durch die Glasfront hindurch auf das Pooldeck, kommt unweigerlich das von dicken Säulen getragene Schlafzimmer der oberen Etage zum Vorschein. Der Platz darunter wurde zur Relaxoase im Freien bestimmt, er umfasst eine ausgedehnte Loungegruppe ebenso wie eine Bar. Als Farbkanon für die Außenmöbel wählten die Architekten Blau und Weiß, wodurch ein angenehmer Kontrast besteht. Ein Teil des Schlafzimmers sowie dessen

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(1) Wie eigentlich jeder Raum im Haus ist auch das Hauptschlafzimmer mit einer enormen Ausdehnung gesegnet. Der Boden glänzt mit weißem Marmor, während der Lichtkranz in der abgehängten Decke indirektes Licht von oben verströmt. (2) Die offene Ecke des Schlafzimmers ermöglicht einen Panoramablick direkt aus dem Bett heraus. (3) Auf dem Balkon erweitert sich das Sichtfeld sogar noch – der Blick kann im 180-Grad-Winkel über die Dächer von Khandala bis in die nahegelegenen Berge schweifen. (4) Das Badezimmer der Eltern ist länglich und integriert im hinteren Teil sogar noch einen begehbaren Kleiderschrank. Der weiße Marmorboden trifft darin auf Wände in rotem Travertin. (5) Das Badezimmer des Sohnes dominiert hingegen eine gemaserte Wand aus schwarzen und goldenen Mosaikfliesen, an der ein schwarzer Waschplatz angebracht ist. (6) Sein Schlafzimmer durchströmt dank der coolen Betonwand ein maskulines Flair. Zwei Wandseiten sind komplett verglast und gewähren Zugang zum über Eck laufenden Balkon. (7) Auch das Zimmer der Tochter hat einen über Eck verlaufenden Balkon, allerdings mit Talblick von der gemütlichen Loungegruppe aus. Ein Gemälde an der Decke gibt dem Raum eine außergewöhnliche Note. (8) Das lederbesetzte Bett scheint über dem Boden zu schweben. (9) Das Badezimmer der Tochter sticht mit den monochromatischen, aber doch so bunten Fliesen hervor, die die Waschplätze sowie den Badewannenbereich umgeben. Eine lila Liege vor dem Fenster lädt zum Relaxen ein. (10) Großformatige schwarze Fliesen zieren den Bereich beim WC und die Duschkabine mit Regenbrause.

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(5) (6) (7) (8) (9) (10)

SMARTER STROMVERSORGER

Steckdosen im Außenbereich – egal ob auf der Terrasse oder dem Balkon – sind einfach Gold wert. An ihnen lässt sich im Sommer das Handy nachladen, ein Gartengerät, der Elektrogrill oder eine Outdoorleuchte anschließen. Oft sind sie mit einem Schalter im Innenraum gegen Missbrauch gesichert. Das muss aber dank der neuen „Eve Energy Outdoor” gar nicht mehr sein – die wetterfeste Steckdose mit Verbrauchsmessung lässt sich nämlich bequem smart bedienen. Eve, www.evehome.com

Balkon kragen frei aus und reichen partiell über den Infinitypool, was einen dramatischen Effekt erzeugt. Um die kubische Auskragung zu realisieren, wendeten die Architekten eine flache Plattenbauweise an, wodurch der balkenlosen Decke eine nahtlose Optik verliehen werden konnte. Das hölzerne Pooldeck ist fast vollständig von einem Portalrahmen überdacht, der in neun Metern Höhe ‚über den Dingen‘ schwebt.

Zurück im Hausinneren führt eine LED-beleuchtete Marmortreppe hinauf in die oberste Etage. Der Durchgang, der zu den einzelnen Schlafzimmern führt, öffnet sich zentral zu einem weiteren überdachten Freibereich, der einen gerahmten Blick auf das Tal bietet. Auch der weitläufige Balkon des zweiten Kinderzimmers bekam eine teilüberdachte Terrasse über Eck. Die verschiedenen, teilweise überdachten Freiflächen der oberen Etage, wie auch

des Gebäudes generell, eröffnen vielfältige Ausblicke auf Khandala. Das Zimmer des Sohnes, das sich oberhalb des Eingangsbereichs der Villa entlangzieht, ist an den Außenseiten komplett von raumhohen Glaselementen umgeben. Auch dort wirkt die flache Decke so, als würde sie nahtlos ins Freie übergehen. Eine maskuline Atmosphäre erlangt der Raum durch seine imposante, ziervolle Betonwand, die die Kulisse für das Bett darstellt. Das hat ein Kopfteil aus Statuario-Marmor, aus dem Liegefläche und Nachtkästchen entwachsen. Die moderne rote Deckenleuchte rundet das maskuline Reich ab. Passend dazu ist das geräumige Badezimmer schwarz gehalten und mit einer schwarz-goldenen Mosaikwand geschmückt. Die Tochter hingegen hat aus ihrem Zimmer heraus einen traumhaften Blick auf das Tal. Der über Eck verlaufende Balkon vor dem Zimmer eröffnet sogar einen Blickwinkel von 270 Grad. Im Raum beeindruckt ein großes modernes Gemälde nicht

– 98 –
(1)

(1) Auf der obersten Etage befinden sich nicht nur die Schlafräume, sondern auch ein überdachter Außenbereich – zu drei Seiten windgeschützt, mit großem Oberlicht. Einfach ein geruhsames Plätzchen. (2) Neben dieser ‚Dachterrasse‘ sind die Treppenanlage mit ihren LED-beleuchteten Stufen sowie der Aufzug zu sehen. (3) Eine Etage tiefer im Hauptgeschoss, an dessen linken Seite, wurde ein überdachter MehrPersonen-Whirlpool in Betonbauweise realisiert. (4) Das mit weiß-blauem Mosaik besetzte Schwimmbecken hat dank seines Überlaufs eine ruhige, wellenlose Wasseroberfläche. Der Beckenrand ist an drei Seiten leicht erhöht, da das Wasser nur an der Front abfällt. (5) Der Pool verbindet als zentrales Element die Outdoorbereiche dieser Etage – Lounge mit Bar, Pooldeck und Outdoor-Essgruppe. (6) Das von Säulen getragene, auskragende Schlafzimmer überdacht den Lounge- und Barbereich großflächig. Downlights in regelmäßigen Abständen setzen das Areal nachts in Szene. (7) Die weiß-blaue Outdoorlounge gewährt mit ihrer gerundeten Form diverse Sitz- und Liegepositionen.

– 99 –
(2)(3) (4) (5) (6) (7)

nur mit seinem Motiv, sondern auch mit seiner Präsentation – es hängt nämlich an der Decke. Das Badezimmer der Tochter ist ebenfalls sehr geräumig und mit einer Kombination aus schwarzen Großformatplatten und grafischen Fliesen ausgestaltet. Eine Kleiderschrankwand deckt die hintere Raumseite ab, die Front bietet dank raumhoher Glaselemente freien Blick ins Grüne. Deshalb steht dort auch eine lila Liege, um die herrliche Aussicht zu genießen. Das teilweise über den Pool ragende Hauptschlafzimmer zeigt sich dank seiner ‚offenen‘ Ecke von innen ebenso dramatisch wie von außen. Der Blick von seiner Terrasse

erreicht einen Winkel von 180 Grad, über das glitzernde Poolwasser hinweg. Das Elternschlafzimmer hat einen glänzenden weißen Marmorfußboden, der sich im Badezimmer fortsetzt – dort kombiniert mit roten Travertinwänden. Ein Oberlicht über der Dusche gewährt den Blick gen Himmel, vor allem nachts ist das beeindruckend.

Die untere Ebene dient größtenteils als Spiel- und Entertainmentareal. Der offene Raum liegt teilweise unterhalb des Infinitypools, weshalb in diesem Bereich die Decke abgesenkt wurde. Um dennoch genügend ‚Kopffreiheit‘ für

– 100 –
(2) (3)

(1) Besonders beeindruckend ist ein nächtlicher Ausflug in den Garten – nicht nur, dass seine Kontur von einem LED-Lichtband an der Mauer umflossen wird, auch der Blick auf die hell erleuchtete Villa mit ihrem Farbenspiel aus blau glitzerndem Pool und roter Wand des Entertainmentareals ist faszinierend. (2) Die Unterwasserscheinwerfer der Pools stimmen in das Lichtkonzert ein, dank der ruhigen Wasseroberfläche ist ihr Schein besonders klar. Dieses Zusammenspiel schafft eine beruhigende Atmosphäre. (3) Im warmen Klima von Khandala lässt sich der Abend also geruhsam auf der Outdoorlounge ausklingen, vor Regen geschützt.

das Heimkino mit Beamer, Leinwand und Surroundsystem zu haben, wurde es kurzerhand in einer Vertiefung untergebracht, was dem riesigen Raum zudem eine gewisse Dynamik verleiht. Über die Glasfront des Heimkinos erschließt sich dann noch der 465 Quadratmeter große Garten – wo einst dorniges Gestrüpp wucherte, zeigt sich nun feinster englischer Rasen, von Blumenrabatten umsäumt.

Zu später Stunde lohnt sich ein Gang in den Garten, denn am schönsten sieht die Villa bei Nacht aus – sie erscheint buchstäblich in voller Pracht, Innen- und Außenleuchten

ANSCHMIEGSAM

Konturen eines Pools lassen sich mit dem LED-Lichtstreifen „Rubber 3D Protection” von Linea Light effektvoll illuminieren. Und das auch unter Wasser –die LED-Lichtstreifen halten dank IP69Zertifizierung selbst Hochdruckstrahlen aus. Linea Light, www.linealight.com

sind in Einklang gebracht. Die LED-Beleuchtung des Infinitypools beschränkt sich nicht nur auf das Becken selbst, sondern illuminiert obendrein dessen tiefen Überlauf, was zu einer atemberaubenden Optik beim Blick von unten führt. Darunter sticht die kraftvolle rote Wand des Spielund Entertainmentareals hervor. Und das auskragende Schlafzimmer sowie der markante dekorative Portalrahmen fügen ihre faszinierende, spannende Wirkung hinzu.

Architekten: GA Design, www.gadesign.in

– 101 –
(1)

E-AUTO QUARTETT

Was war, was kommt und was fährt aktuell herum? Unser Quartett der batterieelektrischen Fahrzeuge gibt Ihnen eine Übersicht – und die wichtigsten Leistungsdaten auf einen Blick.

CITROËN

C-Zero

Baujahr (1. Gen.)2009

Leistung49 kW (67 PS)

Geschwindigkeit130 km/h

0–100 km/h15,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC3,7/50 kW

Batteriekapazität14,5 kWh

Reichweiteca. 150 km

UVPab ca. 17.850 €

FORD

Leaf (40 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2010

Leistung110 kW (150 PS)

Geschwindigkeit144 km/h

0–100 km/h7,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–6,6/50 kW

Batteriekapazität40 kWh

Reichweiteca. 270 km

Focus Electric

Baujahr (1. Gen.)2011

Leistung107 kW (145 PS)

Geschwindigkeit137 km/h

0–100 km/h11,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–3,7/n/a kW

Batteriekapazität23 kWh

Reichweiteca. 162 km

SMART

Fortwo Coupé EQ

Baujahr (1. Gen.)2012

Leistung60 kW (82 PS)

Geschwindigkeit130 km/h

0–100 km/h11,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–22/n/a kW

Batteriekapazität17,6 kWh

Reichweiteca. 159 km

Preisab ca. 21.387 €

E-Soul (64 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2014

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit167 km/h

0–100 km/h7,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC 2,8–10,5/50–80 kW

Batteriekapazität64 kWh

Reichweiteca. 452 km

Preisab ca. 36.837 €

Preisab ca. 29.234 € RENAULT

Preisab ca. 34.900 €

BMW

i3 (120 Ah)

Baujahr (1. Gen.)2013

Leistung125 kW (170 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h7,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/50 kW

Batteriekapazität37,9 kWh

Reichweiteca. 307 km

Preisab ca. 38.017 €

MERCEDES

B-Klasse electric drive B 250 e

Baujahr (1. Gen.)2014

Leistung132 kW (180 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/n/a kW

Batteriekapazität28 kWh

Reichweiteca. 200 km

Preisab ca. 39.151 €

RENAULT

Zoe R110 Z.E. 40

Baujahr (1. Gen.)2013

Leistung80 kW (108 PS)

Geschwindigkeit135 km/h 0–100 km/h11,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–22/50 kW

Batteriekapazität41 kWh

Reichweiteca. 316 km

Preisab ca. 29.234 €

Twizy 45 Life

Baujahr (1. Gen.)2011

Leistung8 kW (11 PS)

Geschwindigkeit45 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,3/n/a kW

Batteriekapazität6,1 kWh

Reichweiteca. 100 km

Preisab ca. 6.775 €

VW

e-up!

Baujahr (1. Gen.)2013

Leistung61 kW (83 PS)

Geschwindigkeit130 km/h

0–100 km/h11,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–7,2/40 kW

Batteriekapazität32,3 kWh

Reichweiteca. 258 km

Preisab ca. 21.421 €

e-Golf

Baujahr (1. Gen.)2014

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–7,2/40 kW

Batteriekapazität35,8 kWh

Reichweiteca. 231 km

Preisab ca. 31.900 €

E-Mehari Softtop

Baujahr (1. Gen.)2016

Leistung50 kW (68 PS)

Geschwindigkeit110 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,3–3,7/n/a kW

Batteriekapazität30 kWh

Reichweiteca. 195 km

Preisab ca. 25.270 €

– 102 –
NISSAN
KIA
VW CITROËN

Ioniq Elektro

Baujahr (1. Gen.)2016

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit165 km/h 0–100 km/h9,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC4,6/50–100 kW

Batteriekapazität38,3 kWh

Reichweiteca. 311 km

Preisab ca. 34.459 €

Ampera-E

Baujahr (1. Gen.)2017

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h7,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–22/50 kW

Batteriekapazität60 kWh

Reichweiteca. 520 km

Preisab ca. 39.330 €

AUDI

Q8 E-Tron 55 (ehemals E-Tron)

Baujahr (1. Gen.)2018

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h5,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/170 kW

Batteriekapazität106 kWh

Reichweiteca. 582 km

Preisab ca. 85.300 €

MERCEDES

EQC 400

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–7,4/110 kW

Batteriekapazität80 kWh

Reichweiteca. 411 km

Preisab ca. 69.484 €

DS 3 Crossback E-Tense

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC1,8–11/100 kW

Batteriekapazität47,5 kWh

Reichweiteca. 332 km

Preisab ca. 37.422 €

HYUNDAI

Kona Elektro (64 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2018

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit167 km/h

0–100 km/h7,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/50–70 kW

Batteriekapazität64 kWh

Reichweiteca. 484 km

Preisab ca. 40.795 €

JAGUAR

I-Pace EV400 S AWD

Baujahr (1. Gen.)2018

Leistung294 kW (400 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h4,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC 2,3–11/50–100 kW

Batteriekapazität84,7 kWh

Reichweiteca. 470 km

Preisab ca. 75.351 €

AUDI

E-Tron Sportback 50 Quattro

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung230 kW (313 PS)

Geschwindigkeit190 km/h

0–100 km/h6,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/120 kW

Batteriekapazität64,7 kWh

Reichweiteca. 341 km

Preisab ca. 69.551 €

PORSCHE

Taycan Turbo

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung500 kW (680 PS)

Geschwindigkeit260 km/h

0–100 km/h3,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/50–270 kW

Batteriekapazität83,7 kWh

Reichweiteca. 452 km

Preisab ca. 149.158 €

E-Niro (39,2 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit155 km/h

0–100 km/h9,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC 2,8–10,5/50–100 kW

Batteriekapazität39,2 kWh

Reichweiteca. 289 km

Preisab ca. 34.400 €

PORSCHE

Taycan Turbo S

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung560 kW (762 PS)

Geschwindigkeit260 km/h

0–100 km/h2,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/50–270 kW

Batteriekapazität83,7 kWh

Reichweiteca. 412 km

Preisab ca. 180.781 €

E-2008

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/100 kW

Batteriekapazität54 kWh

Reichweiteca. 406 km

Preisn/a

Nexo (Brennstoffzelle)

Baujahr (1. Gen.)2018

Leistung120 kW (163 PS)

Geschwindigkeit177 km/h

0–100 km/h9,2 Sek.

LadeleistungBrennstoffzelle

Tankgröße6,33 kg

Reichweiteca. 666 km

Preisab ca. 77.008 €

Cooper SE

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung160 kW (218 PS)

Geschwindigkeit170 km/h

0–100 km/h6,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/95 kW

Batteriekapazität54,2 kWh

Reichweiteca. 402 km

Preisab ca. 36.900 €

E-208

Baujahr (1. Gen.)2019

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h8,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC1,8–11/100 kW

Batteriekapazität47,5 kWh

Reichweiteca. 340 km

Preisab ca. 29.682 €

Cat

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung126 kW (171 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h8,5 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität63 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisn/a

– 103 –OPEL
HYUNDAI
PEUGEOT
MINI
HYUNDAI
DS
PEUGEOT KIA ORA

ID.3 1st

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC7,2–11/100 kW

Batteriekapazität58 kWh

Reichweiteca. 424 km

Preisab ca. 38.987 €

ID.4 (ehemals ID.Crozz)

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h8,5 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/125 kW

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 522 km

Preisab ca. 44.450 €

SEAT

Mii Electric

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung61 kW (83 PS)

Geschwindigkeit130 km/h

0–100 km/h12,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–7,2/40 kW

Batteriekapazität32,3 kWh

Reichweiteca. 259 km

Preisab ca. 20.129 €

Taycan 4S

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung390 kW (530 PS)

Geschwindigkeit250 km/h 0–100 km/h4 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/50–225 kW

Batteriekapazität71 kWh

Reichweiteca. 407 km

Preisab ca. 102.945 €

PININFARINA

Battista Anniversario

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung 1.397 kW (1.900

OPEL

Corsa-e

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h8,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/100 kW

Batteriekapazität50 kWh

Reichweiteca. 354 km

Preisab ca. 34.650 €

Mustang Mach-E Extended

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung218 kW (290 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität99 kWh

Reichweiteca. 610 km

Preisab ca. 54.475 €

Preisab

MAZDA

MX-30

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung107 kW (145 PS)

Geschwindigkeit140 km/h

0–100 km/h9,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC3,7–22/50 kW

Batteriekapazität32 kWh

Reichweiteca. 200 km

Preisab ca. 32.646 €

Honda E Advance (16’’)

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung113 kW (154 PS)

Geschwindigkeit145 km/h

0–100 km/h8,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC 2,3–6,6/50–100 kW

Batteriekapazität32 kWh

Reichweiteca. 222 km

Preisab ca. 35.921 €

Fiat 500 La Prima

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung87 kW (118 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9 Sek.

Ladeleistung AC/DC7,4/85 kW

Batteriekapazität42 kWh

Reichweiteca. 320 km

Preisab ca. 34.020 €

iX3

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung210 kW (286 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität74 kWh

Reichweiteca. 460 km

Preisab ca. 69.800 €

Baujahr (1.

Leistung61

Geschwindigkeit130

Ladeleistung AC/DC2,3–7,2/40 kW

Batteriekapazität32,3 kWh

Reichweiteca. 258 km

Preisab ca. 20.950 €

MERCEDES

EQV

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h10 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/110 kW

Batteriekapazität90 kWh

Reichweiteca. 405 km

Preisab ca. 69.588 €

VOLVO

XC40 Recharge Pure Electric

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h4,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/50–150 kW

Batteriekapazität75 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisab ca. 60.437 €

AIWAYS

U5

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung140 kW (190 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h10 Sek.

Ladeleistung AC/DC6,6/90 kW

Batteriekapazität63 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisab ca. 35.000 €

ë-C4

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität50 kWh

Reichweiteca. 350 km

Preisn/a

– 104 –
VW
VW
BMW
HONDA
PS) Geschwindigkeit350 km/h 0–100 km/h<2 Sek. Ladeleistung AC/DCn/a Batteriekapazität120 kWh Reichweiteca. 500 km
ca. 2,6 Mio. € ŠKODA
Citigo E IV
Gen.)2020
kW (83 PS)
km/h
Sek.
0–100 km/h12,3
PORSCHE
CITROËN
FORD
FIAT

POLESTAR

Polestar 2

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit250 km/h

0–100 km/h4,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–11/150 kW

Batteriekapazität72,5 kWh

Reichweiteca. 471 km

Preisab ca. 54.417 €

Twingo Electric

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung60 kW (82 PS)

Geschwindigkeit135 km/h

0–100 km/h12,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–22/n/a kW

Batteriekapazität21 kWh

Reichweiteca. 270 km

Preisab ca. 25.666 €

ELARIS

Beo

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11/80 kW

Batteriekapazität72 kWh

Reichweiteca. 460 km

Preisab ca. 49.900 €

ID.6 (ehemals ID.Roomzz)

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung225 kW (305 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h6,6 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 588 km

Preisnur in China

i4 M50

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung400 kW (544 PS)

Geschwindigkeit225 km/h

0–100 km/h3,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/200 kW

Batteriekapazität80,7 kWh

Reichweiteca. 510 km

Preisab ca. 69.900 €

Q4 50 E-Tron Quattro

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung220 kW (299 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität82 kWh

Reichweiteca. 488 km

Preisab ca. 52.900 €

Spring Electric

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung33 kW (44 PS)

Geschwindigkeit125 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC6,6/30 kW

Batteriekapazität26,8 kWh

Reichweiteca. 225 km

Preisn/a

iX xDrive 40

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung 240 kW (326 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h6,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität71 kWh

Reichweiteca. 425 km

Preisab ca. 77.300 €

Ami

Baujahr (1. Gen.)2020

Leistung6 kW (8 PS)

Geschwindigkeit45 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,3/n/a kW

Batteriekapazität5,5 kWh

Reichweiteca. 75 km

Preisn/a

Finn First Edition

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung35 kW (47,6 PS)

Geschwindigkeit115 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a/22 kW

Batteriekapazität31,5 kWh

Reichweiteca. 265 km

Preisab ca. 22.900 €

AUDI

RS E-Tron GT

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung440 kW (598 PS)

Geschwindigkeit250 km/h

0–100 km/h3,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/270 kW

Batteriekapazität85 kWh

Reichweiteca. 472 km

Preisab ca. 138.200 €

iX xDrive 50

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung 385 kW (523 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h4,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/200 kW

Batteriekapazität105,2 kWh

Reichweiteca. 630 km

Preisab ca. 98.000 €

R1T

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung559 kW (760 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hca. 3,1 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität180 kWh

Reichweiteca. 644 km

Preisn/a

Mokka-e

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung100 kW (136 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität50 kWh

Reichweiteca. 324 km

Preisab ca. 34.110 €

Born

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung170 kW (231 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 540 km

Preisn/a

Q4 Sportback 50 E-Tron Quattro

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung220 kW (299 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität82 kWh

Reichweiteca. 497 km

Preisab ca. 54.900 €

– 105 –RENAULT
CITROËN
VW
ELARIS
BMW
BMW
AUDI CUPRA RIVIAN DACIA OPEL AUDI BMW

Ariya (87 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung178 kW (242 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,6 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/130 kW

Batteriekapazität87 kWh

Reichweiteca. 500 km

Preisn/a

PORSCHE

Taycan 4S Cross Turismo

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeit240 km/h

0–100 km/h4,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/270 kW

Batteriekapazität93,4 kWh

Reichweiteca. 452 km

Preisn/a

LUCID MOTORS

Lucid Air Grand Touring

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung611 kW (830 PS)

Geschwindigkeit270 km/h

0–100 km/h3,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/300 kW

Batteriekapazität112 kWh

Reichweiteca. 792 km

Preisab ca. 129.000 €

Rocks-e

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung6 kW (8 PS)

Geschwindigkeit45 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,3/n/a kW

Batteriekapazität5,5 kWh

Reichweiteca. 75 km

Preisn/a

Marvel R Electric

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung212 kW (288 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h4,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/n/a

Batteriekapazitätn/a

Reichweiteca. 400 km

Preisn/a

MERCEDES

EQS 580 4Matic

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung385 kW (524 PS)

Geschwindigkeit210 km/h

0–100 km/hca. 4,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11–22/200 kW

Batteriekapazität107,8 kWh

Reichweiteca. 676 km

Preisab ca. 135.529 €

EQB 350 4MATIC

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung215 kW (292 PS)

Geschwindigkeit160 km/h 0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität66,5 kWh

Reichweiteca. 419 km

Preisn/a

HUMAN HORIZONS

Hi Phi 1

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung400 kW (544 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h3,9 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität96 kWh

Reichweiteca. 644 km

Preisn/a

HYUNDAI

Ioniq 5 AWD

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung239 kW (325 PS)

Geschwindigkeit185 km/h

0–100 km/h5,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/220 kW

Batteriekapazität77,4 kWh

Reichweiteca. 481 km

Preisab ca. 59.200 €

C40 Recharge Twin Motor

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h4,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität78 kWh

Reichweiteca. 420 km

Preisab ca. 62.050

PORSCHE

Taycan Turbo S Cross Turismo

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung460 kW (625 PS)

Geschwindigkeit250 km/h

0–100 km/h2,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/270 kW

Batteriekapazität93,4 kWh

Reichweiteca. 419 km

Preisn/a

POLESTAR

Polestar 2 Single Motor SR

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung165 kW (224 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität64 kWh

Reichweiteca. 444 km

Preisab ca. 45.500 €

Enyaq IV RS

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung225 kW (306 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität82 kWh

Reichweiteca. 460 km

Preisn/a

EQA

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung140 kW (190 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h8,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität66,5 kWh

Reichweiteca. 426 km

Preisab ca. 47.540 €

ID.4 GTX

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung220 kW (299 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 480 km

Preisab ca. 50.415 €

EV6 GT Line 4WD

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung239 kW (325 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h5,2 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/239 kW

Batteriekapazität77,4 kWh

Reichweiteca. 506 km

Preisn/a

– 106 –NISSAN
ŠKODA
MG
MERCEDES
VOLVO
KIA
MERCEDES
VW
OPEL

MG5 Electric

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung135 kW (184 PS)

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/h8,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/n/a kW

Batteriekapazitätn/a

Reichweiteca. 400 km

Preisn/a

ET 7 (100 kWh, Kaufbatterie)

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung480 kW (653 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h 3,8 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/130 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweiteca. 580 km

Preisab ca. 90.900 €

SUBARU

Solterra AWD

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung160 kW (218 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC6,6/150 kW

Batteriekapazität71,4 kWh

Reichweiteca. 460 km

Preisab ca. 57.490 €

Microlino 2.0

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung12,5 kW (17 PS)

Geschwindigkeit90 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,6/n/a kW

Batteriekapazität10,5 kWh

Reichweiteca. 175 km

Preisab ca. 21.190 €

ET 5 (100 kWh, Kaufbatterie)

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h 4,0 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/130 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweiteca. 580 km

Preisab ca. 70.900 €

TOYOTA

BZ4X FWD

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h8,4 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/150 kW

Batteriekapazität71,4 kWh

Reichweiteca. 450 km

Preisn/a

RENAULT

Mégane E-Tech Electric

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung160 kW (217 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/130 kW

Batteriekapazität60 kWh

Reichweiteca. 470 km

Preisn/a

NEXT.E.GO MOBILE

e.Go Life

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung57 kW (78 PS)

Geschwindigkeit122 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11/n/a kW

Batteriekapazität21,15 kWh

Reichweiteca. 171 km

Preisab ca. 26.560 €

(1.

Ladeleistung

Batteriekapazität77

BMW

i7 X Drive 60

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung400 kW (544 PS)

Geschwindigkeit240 km/h

0–100 km/h4,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/195 kW

Batteriekapazität101,7 kWh

Reichweiteca. 625 km

Preisab ca. 135.900 €

GENESIS MOTORS

GV 60 Sport Plus

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeit235 km/h

0–100 km/h4 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/234 kW

Batteriekapazität77,4 kWh

Reichweiteca. 466 km

Preisab ca. 71.010 €

EL 7 (100 kWh, Kaufbatterie)

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung480 kW (653 PS)

Geschwindigkeit200 km/h

0–100 km/h 3,9 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/130 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweiteca. 513 km

Preisab ca. 94.900 €

EQE 350

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung215 kW (292 PS)

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11–22/170 kW

Batteriekapazität90 kWh

Reichweiteca. 660 km

Preisn/a

MERCEDES

EQS SUV 580 4Matic

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung400 kW (544 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11–22/200 kW

Batteriekapazität107,8 kWh

Reichweiteca. 660 km

Preisn/a

PORSCHE

Taycan Turbo S Sport Turismo

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung460 kW (625 PS)

Geschwindigkeit260 km/h

0–100 km/h2,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/270 kW

Batteriekapazität93,4 kWh

Reichweiteca. 458 km

Preisab ca. 187.288 €

– 107 –MG
NIO
VW
ID.5 GTX Baujahr
Gen.)2022 Leistungn/a Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a
AC/DC11/135 kW
kWh Reichweiteca. 497 km Preisn/a VW ID.
Baujahr
PS) Geschwindigkeit145 km/h 0–100 km/hn/a
AC/DC11/170 kW Batteriekapazität77 kWh Reichweiteca. 400 km Preisab ca. 63.000 €
Buzz
(1. Gen.)2022 Leistung150 kW (204
Ladeleistung
MERCEDES
NIO
MICRO MOBILITY
NIO

Mark Zero

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung450 kW (612 PS)

Geschwindigkeit250 km/h 0–100 km/h3,2 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a

Reichweiteca. 500 km

Preisn/a

Electrified GV70

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeit235 km/h

0–100 km/h4,2 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/240 kW

Batteriekapazität77,4 kWh

Reichweiteca. 455 km

Preisab ca. 67.300 €

Enyaq Coupé iV 80

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11/125 kW

Batteriekapazität82 kWh

Reichweiteca. 535 km

Preisn/a

NISSAN

Townstar

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung90 kW (122 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11–22/n/a kW

Batteriekapazität45 kWh

Reichweite> 300 km

Preisab ca. 33.750 €

Funky Cat (48 kWh)

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung126 kW (171 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h8,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/64 kW

Batteriekapazität48 kWh

Reichweiteca. 310 km

Preisab ca. 38.990 €

Atto 3

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/88 kW

Batteriekapazität60,5 kWh

Reichweiteca. 420 km

Preisab ca. 44.625 €

Grecale

ES 8 (100 kWh, Kaufbatterie)

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung480 kW (653 PS) Geschwindigkeitn/a 0–100 km/h 4,1 Sek.

iX1 xDrive30

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung230 kW (313 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/130 kW

Batteriekapazität64,7 kWh

Reichweiteca. 438 km

Preisab ca. 55.000 €

Electrified G80

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung272 kW (370 PS)

Geschwindigkeit225 km/h

0–100 km/h4,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/n/a kW

Batteriekapazität87,2 kWh

Reichweiteca. 639 km

Preisab ca. 69.200 €

CITROËN

ë-C4 X

Baujahr (1. Gen.)2022

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeit150 km/h 0–100 km/h9,5 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität54 kWh

Reichweiteca. 420 km

Preisn/a

MASERATI

Folgore Gran Turismo

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung560 kW (761 PS)

Geschwindigkeit320 km/h 0–100 km/h2,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/n/a kW

Batteriekapazitätn/a

Reichweiteca. 450 km

Preisn/a

AIWAYS

U6 SUV Coupé

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung160 kW (218 PS)

Geschwindigkeit160 km/h 0–100 km/h7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/90 kW

Batteriekapazität63 kWh

Reichweiteca. 405 km

Preisab ca. 47.588 € VOLVO

EX 90 Twin Motor AWD

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/250 kW

Batteriekapazität107 kWh

Reichweiteca. 685 km

Preisab ca. 105.550 €

MERCEDES

Mercedes-Maybach EQS SUV

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung484 kW (658 PS)

Geschwindigkeit210 km/h

0–100 km/h4,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/200 kW

Eletre

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung >441 kW (600 PS)

Geschwindigkeit260 km/h

Ladeleistung AC/DC22/n/a kW

Batteriekapazität105 kWh Reichweiteca. 431 km

Batteriekapazität107,8 kWh

Reichweiteca. 600 km

Preisn/a

Batteriekapazität >100

– 108 –BMW
GENESIS MOTORS
ŠKODA
GENESIS MOTORS
PIËCH
NIO
Preisn/a MASERATI
Ladeleistung AC/DCn/a Batteriekapazität100 kWh Reichweiten/a
kW (500 PS) Geschwindigkeit> 200 km/h 0–100 km/hn/a
Folgore Baujahr (1. Gen.)2023 Leistung368
Ladeleistung AC/DCn/a
LOTUS
Preisn/a
0–100 km/h<3 Sek.
kWh
Preisn/a
Reichweiteca. 600 km
ORA BYD

Explorer

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a

Reichweiten/a

Preis< 45.000 €

ET 5 Touring (100 kWh, Kauf)

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h4,0 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität100 kWh

Reichweiteca. 560 km

Preisn/a

HYUNDAI

Ioniq 6 AWD

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung239 kW (325 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h5,1 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität77,4 kWh

Reichweite> 610 km

Preisab ca. 61.100 €

POLESTAR

Polestar 3

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung360 kW (490 PS)

Geschwindigkeit210 km/h

0–100 km/h5 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/250 kW

Batteriekapazität111 kWh

Reichweiteca. 610 km

Preisab ca. 89.900 €

VW

ID.7 (ehemals ID. Aero)

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung210 kW (286 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,5 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/175 kW

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 621 km

Preisab ca. 56.995 €

i5 M 60 X-Drive

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung442 kW (601 PS)

Geschwindigkeit230 km/h

0–100 km/h3,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC11–22/205 kW

Batteriekapazität81,2 kWh

Reichweiteca. 516 km

Preisab ca. 99.500 €

EX 30 AWD

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung315 kW (428 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h3,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC2,3–22/153 kW

Batteriekapazität69 kWh

Reichweiteca. 460 km

Preisab ca. 52.090 €

AUDI

Audi A6 E-Tron Concept

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung350 kW (476 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h< 7 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/270 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweite> 700 km

Preisn/a

SERES

Seres 5 4WD

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung430 kW (585 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h 3,7 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität90 kWh

Reichweiteca. 530 km

Preisab ca. 67.900 €

PEUGEOT

e-308 SW

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität51 kWh

Reichweite> 400 km

Preisn/a

FIAT

Fiat 600e

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität54 kWh

Reichweite> 400 km

Preisab ca. 36.490 €

BYD

Han

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung380 kW (517 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h3,9 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/120 kW

Batteriekapazität85,4 kWh

Reichweiteca. 521 km

Preisab ca. 70.805 €

ABARTH

500e

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung113 kW (155 PS)

Geschwindigkeit155 km/h

0–100 km/h7 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/85 kW

Batteriekapazität42 kWh

Reichweiteca. 250 km

Preisab ca. 43.000 €

POLESTAR

Polestar 4

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung400 kW (544 PS)

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/h3,8 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/200 kW

Batteriekapazität102 kWh

Reichweiteca. 560 km

Preisab ca. 60.000 €

EQE SUV 500 4Matic

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung300 kW (408 PS)

Geschwindigkeit210 km/h

0–100 km/h4,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11–22/170 kW

Batteriekapazität90,6 kWh

Reichweiteca. 552 km

Preisab ca. 99.841 €

EQT

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung90 kW (122 PS)

Geschwindigkeit132 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC22/80 kW

Batteriekapazität45 kWh

Reichweiteca. 278 km

Preisab ca. 49.445 €

– 109 –
MERCEDES
MERCEDES
FORD
NIO
BMW
VOLVO

e:Ny1

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität68,8 kWh

Reichweiteca. 412 km

Preisn/a

Topolino

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung6 kW (8 PS)

Geschwindigkeit45 km/h

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC2,3/n/a kW

Batteriekapazität5,4 kWh

Reichweiteca. 75 km

Preisn/a

BYD

Dolphin

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung150 kW (204 PS)

Geschwindigkeit160 km/h

0–100 km/h7,0 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/88 kW

Batteriekapazität60,4 kWh

Reichweiteca. 427 km

Preisab ca. 35.990 €

EC 7 (100 kWh, Kaufbatterie)

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung480 kW (653 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h 3,8 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität100 kWh Reichweiten/a Preisn/a

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung415 kW (564 PS)

Geschwindigkeit205 km/h

0–100 km/h4 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/250 kW

Batteriekapazität113 kWh

Reichweiteca. 707 km

Preisab ca. 69.950 €

BYD

Seal

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung230 kW (313 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/150 kW

Batteriekapazität82,5 kWh

Reichweiteca. 570 km

Preisab ca. 47.578 €

CUPRA

Tavascan VZ

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung250 kW (340 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h5,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/135 kW

Batteriekapazität77 kWh

Reichweiteca. 517 km

Preisn/a

A6 Avant E-Tron Concept

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung350 kW (476 PS)

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a/270 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweite< 700 km Preisn/a

BYD

Tang

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung380 kW (517 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h4,6 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a/120 kW

Batteriekapazität86,4 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisab ca. 71.400 €

Spectre

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung430 kW (585 PS)

Geschwindigkeit250 km/h

0–100 km/h4,5 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/195 kW

Batteriekapazität101,7 kWh

Reichweiteca. 530 km

Preisab ca. 389.000 €

OPEL

Astra Sports Tourer Electric

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeit170 km/h

0–100 km/h9,3 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität51 kWh

Reichweiteca. 413 km

Preisab ca. 43.490 €

EV9

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung283 kW (385 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h5,3 Sek.

Ladeleistung

Batteriekapazität99,8

SMART

#1 Pro+

Baujahr (1. Gen.)2023

Leistung200 kW (272 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h6,7 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/150 kW

Batteriekapazität62 kWh

Reichweiteca. 420mi km

Preisab ca. 42.490 €

MERCEDES

EQG

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a Reichweiten/a Preisn/a

VOLVO

EM 90

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung200 kW (272 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h8,3 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität116 kWh

Reichweiteca. 738 km

Preisn/a

Countryman SE All 4

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung230 kW (313 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC11–22/130 kW

Batteriekapazität66,45 kWh

Reichweiteca. 433 km

Preisab ca. 49.500 €

– 110 –
AUDI
KIA
AC/DCn/a/239 kW
kWh
km
Reichweiteca. 497
Preisab ca. 83.190 € FISKER
Ocean Hyper Range Extreme
FIAT
MINI
ROLLS ROYCE
HONDA
NIO

5 E-Tech Electric

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung110 kW (150 PS)

Geschwindigkeit150 km/h

0–100 km/h< 8,0 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität52 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisn/a

Junior Elettrica

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung115 kW (156 PS)

Geschwindigkeit150 km/h 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität54 kWh

Reichweiteca. 410 km

Preisab ca. 39.500 €

CITROËN

ë-C3 You

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung83 kW (113 PS)

Geschwindigkeit135 km/h

0–100 km/h11 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/100 kW

Batteriekapazität44 kWh

Reichweiteca. 300 km

Preisab ca. 23.300 €

PEUGEOT

E-3008 Long Range

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung170 kW (230 PS)

Geschwindigkeit170 km/h

0–100 km/h8,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11(22)/160 kW

Batteriekapazität98 kWh

Reichweiteca. 700 km

Preisn/a

Aceman SE Essential Trim

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung160 kW (218 PS)

Geschwindigkeit170 km/h 0–100 km/h7,1 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/95 kW

Batteriekapazität54,2 kWh

Reichweiteca. 406 km

Preisab ca. 38.900 €

Seal U

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung160 kW (218 PS)

Geschwindigkeit175 km/h

0–100 km/h9,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/115 kW

Batteriekapazität71,8 kWh

Reichweiteca. 420 km

Preisn/a

CUPRA

Raval

Baujahr (1. Gen.)2025

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a

Reichweiten/a Preisn/a

ID. Life

Baujahr (1. Gen.)2025

Leistung172 kW (234 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/h6,9 Sek.

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazität57 kWh

Reichweiteca. 400 km

Preisab ca. 20.000 €

PEUGEOT

E-5008 Long Range

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung170 kW (231 PS)

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DC11(22)/160 kW

Batteriekapazität98 kWh

Reichweiteca. 660 km

Preisn/a

Q6 E-Tron

Baujahr (1. Gen.)2021

Leistung285 kW (388 PS)

Geschwindigkeit210 km/h

0–100 km/h5,9 Sek.

Ladeleistung AC/DC11/270 kW

Batteriekapazität100 kWh

Reichweiteca. 625 km

Preisab ca. 74.700 €

RENAULT

Scenic E-Tech Electric

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung160 kW (220 PS)

Geschwindigkeit170 km/h

0–100 km/h8,4 Sek.

Ladeleistung AC/DC22/150 kW

Batteriekapazität87 kWh

Reichweiteca. 620 km

Preisn/a

ID.7 Tourer

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a

0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a/200 kW

Batteriekapazitätn/a

Reichweiteca. 685 km

Preisn/a

BMW

iX2 X-Drive 30

Baujahr (1. Gen.)2024

Leistung230 kW (313 PS)

Geschwindigkeit180 km/h

0–100 km/h5,6 Sek.

Ladeleistung AC/DC11–22/130 kW

Batteriekapazität64,8 kWh

Reichweiteca. 433 km

Preisab ca. 56.500 €

ŠKODA

Epiq

Baujahr (1. Gen.)2025

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a

Reichweite> 400 km

Preisab ca. 25.000 €

HONDA SHM

Afeela

Baujahr (1. Gen.)2026

Leistungn/a

Geschwindigkeitn/a 0–100 km/hn/a

Ladeleistung AC/DCn/a

Batteriekapazitätn/a Reichweiten/a

Preisn/a

TO BE CONTINUED

Diese Übersicht wird stetig erweitert/ergänzt/nachgetragen. Haben wir etwas vergessen? Schreiben Sie uns bitte an: fh@bt.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass manche Angaben, insbesondere zu zukünftigen Fahrzeugen, vorläufig sind und sich sicherlich noch verändern.

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VW SONY BYD
VW
RENAULT
AUDI
ALFA ROMEO
MINI

SPASS MIT STECKER

Diese Seite in E-Living ist dem Spaß und Spiel mit interessanten Gadgets gewidmet – diesmal möchten wir Ihnen einen ständigen Begleiter vorstellen.

Ein portabler Streaminglautsprecher ist an sich heute nichts Überraschendes mehr. Der neue „Stanbyme Speaker XT7S” von LG ist aber eher so etwas wie eine kleine Soundbar zum Mitnehmen – er ergänzt den ebenfalls portablen „Stanbyme Lifestyle-Bildschirm”. Dieser hat in seinem rollengelagerten Standfuß einen Akku verbaut, der bis zu drei Stunden Videostreaming erlaubt. Der

Bildschirm unterstützt zwar ausschließlich Wi-Fi-basierte Inhalte, das aber an jedem Ort mit WLAN-Abdeckung, auch im Freien. Allerdings ist er nicht wasserdicht. Der Speaker, der mit einer passenden Vorrichtung am Standfuß befestigt werden kann und dann als Soundbar des Bildschirms fungiert, ist hingegen gegen Strahlwasser geschützt (IPX5) und kann separat für reinen Audiogenuss sorgen. LG,www.lg.com

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IMPRESSUM

ABO/LESERSERVICE: Leser-Service BT Verlag, Postfach 1331, 53335 Meckenheim, Tel. 02225 7085331, Fax 02225 7085399, E-Mail: bt@aboteam.de

VERLAGSANSCHRIFT:

BT Verlag GmbH

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Tel. 089 457096-0

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Internet: www.bt.de

CHEFREDAKTEUR: Florian Hahn (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt, Anschrift siehe Verlag), Tel. 089 457096-25, E-Mail: fh@bt.de

REDAKTIONELLE MITARBEIT: Andrea Heinemann, Stella Johannson, Graham Wood

FOTOGRAFEN: Prashant Bhat, Adam Letch, Felipe Mena, Ema Peter

SCHLUSSREDAKTION: Haro Annhilf

GESCHÄFTSFÜHRUNG: Heiko Heinemann, Tel. 089 457096-20, E-Mail: hh@bt.de

Maik Berger (verantwortlich für die Anzeigeninhalte, Anschrift siehe Verlag), Tel. 0208 99109517, E-Mail: mb@bt.de

ANZEIGEN: Christiane Laakmann, Tel. 0211 558560, Fax 0211 556595, E-Mail: cl@bt.de Postanschrift: E-LIVING Mediabüro, Graf-Recke-Straße 18, 40239 Düsseldorf

MEDIA CONSULTANT SMART HOME: Daniel Ahlmann, Tel. 02821 8944860, E-Mail: da@bt.de

MEDIA CONSULTANT BAD: Uschi Fischer, Tel. 089 457096-26, E-Mail: uf@bt.de

GRAFIK: Barton Berkovic, Art Director

HERSTELLUNGSLEITUNG: Michaela Joachims, Tel. 089 457096-20, E-Mail: mj@bt.de

BUCHHALTUNG: Barbara von Rüsten-Kupczak, Tel. 089 457092-21, E-Mail: bk@bt.de

DRUCK: F&W Druck- und Mediencenter GmbH, Holzhauser Feld 2, 83361 Kienberg

KIOSKVERTRIEB: IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim

BEZUGSPREIS: 6,50 Euro

JAHRESABONNEMENT (DERZEIT 5 AUSGABEN) 32,50 Euro (inkl. Versandkosten) Auslandsabonnement (EU): 45,- Euro

Es gilt die Anzeigenpreisliste VII vom 10.10.2023

Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz Prüfung durch die Redaktion und vom Herausgeber nicht übernommen werden. Bei dem Verlag zur Veröffentlichung übergebenen Artikeln, insbesondere bei Produktbeschreibungen, stellt der Verfasser bzw. der Hersteller des Produktes sicher, dass keine Copyrightverletzungen vorliegen. Honorierte Artikel gehen in das Verfügungsrecht des Verlages über. Mit Übergabe der Manuskripte und Abbildungen an den Verlag erteilt der Verfasser dem Verlag das Exklusivrecht zur Veröffentlichung. Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

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VORSCHAU

MITTELMEERFLAIR: TRAUMDOMIZIL IN ATHENS SZENEVIERTEL MEHR FREIRAUM: SMARTER GARTEN EINBLICKE: NEUE E-AUTOS IM PORTRÄT – 114 –03–04/2024
Fotos: Vangelis Paterakis & Panagiotis Voumvakis/Corradi/VW

busch-jaeger.de/trevion

Schalterdesign:

Busch-art linear®

A touch of perfection

SM AR TE T OU CH -S EN SO RE N I N BUS CH-TREVI O N

SMARTE TOUCH-SENSOREN IN IHRER SCHÖNSTEN FORM. steuernIntuitivundkomfortabelInzweiVarianten:

Mit einem Fingertab das gesamte Smarter Home steuern. Intuitiv und komfortabel. In zwei Varianten: Mit 2,4‘‘ Display und bis zu 12 Funktionen sowie mit kapazitivem Bedienfeld und Lichtführung. Beide für Busch-free@home® und KNX geeignet. Mit integriertem Raumtemperatursensor.

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