Weiterbildungsprogramm Pflege 2023/2024

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‣ PflegeWeiterbildungsprogrammGesundheit2023/2024

Wir freuen uns, wenn Sie das Geheimnis unseres Weiterbildungs programms entdecken und wir Sie persönlich kennenlernen oder erneut begrüssen dürfen.

Claudia Dennler Leiterin

Manuela Grieser

+41claudia.dennler@bfh.chStudienorganisation318484521

Andreas Heuer

Barbara Kläfiger

Unsere Pluspunkte:

+ Nachhaltige Verbesserung der Gesundheits versorgung durch User Involvement, d. h. eine aktive Beteiligung von Menschen mit Krankheits erfahrung und von Angehörigen

2 Editorial Liebe WissenKolleg*innenSie,warumdas

Valérie Flückiger

«i» mit dem Punkt darüber im Alphabet etwas Besonderes ist? Nein? Wir wussten es auch nicht. Doch wir haben nachgeforscht und verraten Ihnen das Geheimnis: Den i-Punkt gab es früher nicht, erst ab dem 14. Jahrhundert taucht er in der deutschen Schrift auf. In unseren Weiterbildungskursen Pflege, Mental Health und den interprofessionellen Angeboten geben vier Leitbegriffe, beginnend mit diesem aussergewöhnlichen Buchstaben, den Ton an:

+41valerie.flueckiger@bfh.chStudienorganisatorin318484721

+41heike.kubat@bfh.chStudienleiterin318484793

Karin McEvoy

+41andreas.heuer@bfh.chStudienleiter318483506

Heike Kubat

+41karin.mcevoy@bfh.chStudienleiterin318484588

+41madeleine.bernet@bfh.chStudienleiterin318483758

integrativ: Eine integrative Sichtweise heisst für uns, unseren Fokus auf den Prozess, der zwischen Psyche, sozialem Feld und Soma entsteht, und auf die Phänomene, die sich in diesem Prozess zeigen, auszurichten. individuell: Mit einer individualisierten Weiterbildungsplanung berücksichtigen wir die Besonderheiten unserer Kund*innen und unterstützen sie durch angemessene Kursangebote. Unsere Angebote sind inhaltlich und zeitlich flexibel kombinierbar, gut mit dem Beruf vereinbar, bringen einen Mehrwert für das per sönliche und berufliche Umfeld und beziehen das Erfahrungs wissen der Teilnehmenden mit ein. inkludierend: Wann immer möglich beziehen wir Betroffene, Peers sowie Angehörige bei der Entwicklung und Durchführung unserer Kurse mit ein. Viele Kurse stehen auch Betroffenen, Peers und Angehörigen als Kursteilnehmende offen, denn mehr perspektivische Sichtweisen erzielen erfahrungsgemäss einen grossen Mehrwert für das Fach- und Erfahrungswissen. interprofessionell: Unsere Kursangebote sind immer inter professionell entwickelt – wir nutzen Zugänge der Natur- und Humanwissenschaften, der Medizin-, Gesundheits- und Pflege wissenschaften, aber auch Denkweisen und Erfahrungswissen von Menschen aller Kulturen und Diversitäten.

Madeleine Bernet

+ flexibler Aufbau für eine optimale Vereinbar keit der Weiterbildung mit Familie und Beruf + modularer Aufbau ermöglicht ein individuelles und an Ihren Interessen ausgerichtetes Studien

Barbara Mosimann Studienorganisatorin barbara.mosimann@bfh.ch +41 31 848 50 33

+41barbara.klaefiger@bfh.chStudienorganisatorin318483655

+programmOnline-Teilnahme

bei Kursinhalten, die onlinevermittelt werden können

+41manuela.grieser@bfh.chStudienleiterin318484550

24 Opfer von Gewalt erkennen

26 Suizidprävention

26 Somatische Krisenintervention

22 Evidence Based Practice: Review

25 Psychiatrie

10 Pflegerische Psychotherapie – NEU

Master of Advanced Studies (MAS) Integrierte Pflege – Somatic Health oder Mental Health

12 Akut- und Notfallsituationen

30 Weitere Informationen

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30 Vernetzen Sie sich mit uns

25 Psychosoziale Interventionen

13 Clinical Assessment and Decision Making

16 Psychiatrische Pflege

21 Clinical Assessment

16 Psychosomatik

25 Perinatale Versorgung mit Schwerpunkt Wochenbett

27 Projekt implementieren – NEU

17 Psychosoziales Caring

19 Basiswissen Statistik und Einführung in die Statistiksoftware R

17 Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen

28 Soul Injury® (Basiskurs) – mit seelischen Verletzungen umgehen

28 Kurse 28 Einbezug durch Dialog 28 Hoffnung vermitteln 28 Pharmakologie

29 Interprofessionelle Weiterbildungsangebote 29 Fachkurs Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen I 29 Fachkurs Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen II 29 Fachkurs Nikotinberatung und Tabakentwöhnung

26 Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis

25 Praxisausbildung Gesundheit

23 Leadership bei Aggression und Gewalt – NEU

22 Kognitive Verhaltenstherapie

Inhalt

12 Ambulante psychiatrische Pflege

19 Adherencetherapie

16 Interprofessionelle spezialisierte Palliative Care

23 Menschen mit psychischen Störungen pflegen

Anerkennung in e-Log: Sämtliche Weiterbildungsangebote der Integrierten Pflege –Mental Health und Somatic Health der Berner Fachhochschule BFH sind vom Schweizeri schen Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK anerkannt.

24 Opfer von Gewalt unterstützen

22 Kunst der multimodalen Therapie

10 Passerelle zum DAS Integrierte Pflege – Somatic Health

27 Fachkurse Management und Projekte

27 Facilitation – Veränderungen (mit)gestalten

29 Kurs Writing Lab – wie funktioniert (wissenschaftliches) Schreiben? – NEU

19 Ambulante psychiatrische Pflege

12 Certificate of Advanced Studies (CAS)

21 Clinical Decision Making

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14 Forensisch psychiatrische Pflege und Betreuung

11 Aufbau Master of Advanced Studies (MAS) und Diploma of Advanced Studies (DAS)

10 Diploma of Advanced Studies (DAS)

13 Clinical Research Coordinator

25 Psychische Krisenintervention

27 Wertebasierte und nachhaltige Projektbegleitung

26 Systemische Fortbildung in Familien- und Netzwerktherapie «Open Dialogue»

7 Kompetent führen in Gesundheitsorganisationen

5 Weiterbildung – modular und flexibel

19 Fachkurse

23 Leben mit der Sucht

24 Mindfulness: Achtsamkeit als Selbstmanagementstrategie

22 Evidence Based Practice: Care Report

24 Motivational Interviewing

6 Mehr als ein Trend: User Involvement

27 Prozessgestaltung mit Design Thinking – NEU

21 Caring

23 Mind & Body Care

10 Integrierte Pflege – Mental Health oder Somatic Health

14 Forensic Nursing in der Pflege – NEU

Diploma of Advanced Studies (DAS)

In unserer Weiterbildungspalette führen wir zwei DAS-Studiengänge, die schweizweit einzigartig sind. Sie bieten Fachpersonen mit MSc-Abschluss die Möglichkeit, sich in verschiedene Fachgebiete zu vertiefen.

Fachkurs

CAS-Studiengänge (10–16 ECTS-Credits) setzen sich in der Regel aus zwei Fachkursen sowie einem EvidenceBased-Practice-Fachkurs zusammen und erstrecken sich über mehrere Monate.

Weitere Informationen: bfh.ch/weiterbildung/pflege

Weiterbildung – modular und flexibel

Kurs

Writing Lab – wie funktioniert (wissenschaftliches) Schreiben?

Wissenschaftliches Werkzeug – für eine forschungsbasierte Gesundheitsversorgung

Unsere Angebotsformate

Lernen Sie in unseren Weiterbildungsangeboten, wie Sie als Gesundheitsfachperson die Qualität der Dienstleistungen, die Ihre Gesundheitsorganisation erbringt, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zugewandt, nachhaltig und effizient gestalten.

Unsere Angebote

Schweizweiteinzigartig

Kontakt

DAS APN Primary Care DAS Psychiatric Mental Health Nurse Practitioner

MAS-Studiengänge (60 ECTS-Credits) umfassen mehrere Fachkurse oder CAS- bzw. DAS-Studiengänge. Normaler weise werden MAS-Studiengänge in drei bis vier Jahren absolviert.

Unser Weiterbildungsprogramm ist weitgehend modular aufge baut und ermöglicht Ihnen ein individuelles, an Ihren Interessen ausgerichtetes Studienprogramm. Sie können die Abfolge und den zeitlichen Rhythmus der einzelnen Module weitgehend selbst bestimmen.

Häufig liegt der Fokus im Arbeitsalltag bei der Patient*innenbetreuung. Forschung wird als ein Nebenschauplatz betrachtet. Patient*innenfokussierung und Forschung schliessen sich aber keineswegs aus! Welche Therapie oder welche Betreuung wirkt wie bei verschiedenen Patient*innen? Antworten darauf liefert (auch) die aktuelle Forschung.

Certificate of Advanced Studies (CAS)

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Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis Basiswissen Statistik und Einführung in die Statistiksoftware R

Certificate of Advanced Studies (CAS) Clinical Research Coordinator

Möchten Sie sich beraten lassen, wie Sie Forschungsergebnisse in Ihre praktische Tätigkeit implementieren können? Wir bieten Ihnen massgeschneiderte Beratungen oder Workshops an – bei uns im Haus oder bei Ihnen vor Ort.

Kurse

Weiterbildung nach dem MSc? Aber klar!

Heike Kubat, heike.kubat@bfh.ch,StudienleiterinTelefon +41 31 848 47 93

Die Jahresübersicht finden Sie auf unserer Website: www.bfh.ch/gesundheit

Diese behandeln aktuelle Themen und umfassen wenige Kurstage. Für deren Besuch erhalten Sie maximal 2 ECTS-Credits.

Master of Advanced Studies (MAS)

Fachkurse

Fachkurse (4–8 ECTS-Credits) beinhalten spezifische Themen und dauern 6 bis 18 Kurstage.

DAS-Studiengänge (30 ECTS-Credits) setzen sich aus mehreren Fachkursen und/oder CAS-Studiengängen sowie aus mindestens zwei Evidence-Based-PracticeFachkursen zusammen. Normalerweise werden DASStudiengänge in zwei bis drei Jahren absolviert.

Unser Weiterbildungsprogramm ist breit gefächert. Durch vielfältige Kooperationen mit der Praxis fliessen Erkenntnisse und Entwicklungen rasch in unsere Angebote ein. Wir verbinden Theorie mit Ihrer Berufsrealität und ermöglichen Ihnen dadurch effektives und lustvolles Studieren.

Gesundheitsdienstleistungen sind wirksamer, wenn sie den Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen entsprechen, die sie in Anspruch nehmen. Dies gelingt, wenn Angebote nicht nur für sie, sondern mit ihnen entwickelt werden. Wir fördern systema tisch die aktive Beteiligung von Nutzer*innen des Gesundheits systems: Wir integrieren Menschen mit Krankheitserfahrung in unseren Angeboten sowohl als Kursteilnehmende als auch als Dozierende. So fördern wir Kompetenzen von Gesundheitsfachper sonen für Begegnungen auf Augenhöhe mit Nutzer*innen.

Weitere Informationen zu unserer Forschung zum Thema finden Sie unter: bfh.ch/partizipative-gesundheitsversorgung

Weiterbildungsangebote, die auch Menschen mit Krankheitserfah rungen offenstehen oder die mit Betroffenen und Angehörigen im Co-Teaching durchgeführt werden, finden Sie auf den nachfolgen den Seiten bei diesem Symbol:

Mehr als ein Trend: User Involvement

6 Unser Ziel im Departement Gesundheit ist es, Menschen mit Krankheitserfahrungen und Angehörige in der Weiterbildung, aber auch in der Ausbildung und in die Forschung zu integrieren. Dadurch soll die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert werden.

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Certificate of Advanced Studies (CAS) Change-Prozesse facilitativ begleiten Führung und Management für Kader im Gesundheitswesen Gesundheitsökonomie und Public Health Qualität in der Medizin für die patientennahe Arbeitspraxis Fachkurse Digitalisierung und Transformation im Gesundheitswesen Evaluation kompakt und praxisorientiert Leadership bei Aggression und Gewalt Prozessgestaltung mit Design Thinking Wertebasierte und nachhaltige Projektbegleitung Wertebasierte Unternehmensführung im Gesundheits- und Sozialwesen

Kompetent führen in Gesundheitsorganisationen

Unsere Angebote

Master of Advanced Studies (MAS) Integratives Management

Kurse

Budgetierung und finanzielle Führung in Gesundheitsorganisationen Die eigene Gesundheit als Voraussetzung für Qualität im Ge DiesundheitswesenMitwirkungder Patient*innen zur Verbesserung der Patient* GrundlageninnenversorgungsqualitätderUnternehmens- und Betriebsführung in Gesund Kommunikationheitsorganisationeninherausfordernden Situationen Massnahmen der Patient*innensicherheit,QualitätsverbesserungBeurteilungvon Risiken und entspre chende (präventive) Massnahmen Personal im Gesundheitswesen führen, fordern und fördern Qualitätsarbeit ausweisen und Qualitätsentwicklung umsetzen Qualitätsprojekte mit Design Thinking erarbeiten Writing Lab – wie funktioniert (wissenschaftliches) Schreiben?

Stöbern Sie in unserem Programm: bfh.ch/management-im-gesundheitswesen

Gesundheitsdienstleistungen finden innerhalb der Strukturen einer Organisation statt. Die Führung von Mitarbeiter*innen, die Gestaltung von Strukturen, Abläufen und Veränderungsprozessen sowie die Vertretung der Organisation nach innen und aussen sind wichtige Management-Kompetenzen. Neben fachlichem Know-how wird von Führungskräften erwartet, dass sie diese ManagementKompetenzen in hohem Mass mitbringen, um die verschiedenen Kräfte und Ressourcen der Organisation zu bündeln und nut zenorientiert auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Es gilt die professionelle Leistung sicherzustellen, und für deren Wirkung und Qualität zu sorgen. Mit unseren Weiterbildungsstudiengängen haben Sie die Möglichkeit, sich dafür umfassende Kompetenzen anzueignen. Unsere Studiengänge richten sich an Personen im strategischen und operativen Management sowie an Fachverant wortliche in verschiedenen Praxisfeldern.

Remo AbsolventWymannMAS-Studiengang Integrierte Pflege – Mental Health

«Eine wichtige Fähigkeit, die man sich während des MAS-Studiengangs aneignet, ist das eigene berufliche Handeln noch besser zu reflektieren. Aber auch innovatives Denken, um die Praxis weiterzuentwickeln, wird geschult.»

Master of Advanced Studies (MAS) Umfang 60 ECTS-Credits Studienbeginn jederzeit möglich Dauer flexible Planung (4–6 Jahre) Studienort Bern Vertiefungen – Somatic Health – Mental Health

Kosten abhängig von gewählten Weiterbildungen Zulassung – Hochschulabschluss (BSc, MSc) in einem Gesundheits- oder Sozialberuf – Personen mit entsprechenden HF-Abschlüssen mit NTE oder erfolgreichem Abschluss des Fachkurses Wissenschaftliches Arbeiten –Reflektierte Praxis oder Nachweis einer äquivalenten Qualifikation

Im Fokus dieses Studiengangs steht ein integrativer Ansatz: Dar unter verstehen wir das systemische Zusammenwirken von Körper, Psyche und sozialem Umfeld. Entsprechend umfasst das Studienan gebot, nebst Angeboten zu psychischen oder somatischen Themen, auch solche mit der Verflechtung beider Themen. Weitere Angebote thematisieren die Gestaltung der Versorgung, die Gestaltung von Führungsaufgaben, die Forschungsanwendung und die Integration von Betroffenen in die professionelle Versorgung.

Master of Advanced Studies (MAS) Integrierte Pflege – Somatic Health oder Mental Health

Sie haben bereits mehrjährige Berufspraxis und möchten Ihre fachlichen und metho dischen Kompetenzen weiterentwickeln? Mit dem MAS-Studiengang Integrierte Pflege können Sie dieses Ziel erreichen und sich in einer der Vertiefungsrichtungen Somatic Health oder Mental Health spezialisieren.

«Lerninhalte sofort in den Arbeitsalltag integrieren und verknüpfen zu können, hat für mich einen grossen Mehrwert. So kann ich den Gedanken weiterentwickeln.»

Stellen Sie sich Ihr Studienprogramm entlang Ihrer Interessen selbst zusammen Mit den im MAS-Studiengang erworbenen Kompetenzen können Sie Aufgaben in der Förderung und Prävention von mentaler und somatischer Gesundheit sowie in der Therapie von Menschen mit entsprechenden Problemen übernehmen. Je nach gewählten Fach kursen befähigt Sie das Studium ausserdem zur Übernahme von Innovations- und Veränderungsaufgaben wie bspw. die Anleitung des Berufskollegiums, Qualitätsmanagement, Konzept- und Metho denentwicklung oder Aufgaben in der Lehre.

Wir beraten Sie gerne! Unsere Kontaktangaben finden Sie auf Seite 2.

Bettina Dietrich, MAS-Studentin Integrierte Pflege – Somatic Health

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Mit einem Abschluss des MAS-Studiengangs Integrierte Pflege –Somatic oder Mental Health erreichen Sie das höchstmögliche Weiterbildungslevel.

Titel/AbschlussEckdaten

Sie qualifizieren sich als kompetente Fachperson zur psychothe rapeutischen Begleitung von Patient*innen mit entsprechendem Bedarf an Therapie, Begleitung, Wachstum und Alltagsunterstüt Siezung.kennen verschiedene Ansätze der Psychotherapie, können diese Ansätze in der Praxis sinnvoll und reflektiert nutzen und Patient*innen begleiten sowie sie bei der Bewältigung ihres Lebens unterstützen.

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Im DAS-Studiengang Integrierte Pflege – Mental Health befassen Sie sich mit Themen der psychischen Gesundheit und Krankheit, Sie lernen innovative Ansätze zur Lösung entsprechender Proble me kennen und setzen sich mit verschiedenen Therapieansätzen und der Gestaltung entsprechender Angebote auseinander. Sie sind in der Lage, in komplexen Situationen eine bedarfsgerechte Pflege zu erbringen. Das Studium befähigt ausserdem zur Über nahme von Innovations- und Veränderungsaufgaben wie Anleitung des Berufskollegiums, Qualitätsmanagement, Konzept- und Metho denentwicklung oder Aufgaben in der Lehre.

Im DAS-Studiengang Integrierte Pflege – Somatic Health befassen Sie sich mit Fragen zu Gesundheit und Krankheit und erarbeiten sich damit eine Grundlage, um Aufgaben in der Förderung und Prävention von somatischer Gesundheit sowie in der Therapie von Menschen mit entsprechenden Problemen zu übernehmen. Sie lernen mehrperspektifische, innovative Ansätze zur Problemlösung kennen und setzen sich mit verschiedenen Therapieansätzen und der Gestaltung entsprechender Angebote auseinander. Sie sind in der Lage, in komplexen Situationen eine bedarfsgerechte Pflege zu erbringen. Je nach gewählten Fachkursen befähigt Sie das Studium, ein spezielles gesundheitsrelevantes Thema oder einen Berufsbe reich integrativ – das heisst aus verschiedenen Perspektiven – zu beleuchten. So können Sie beispielsweise eine Patientensituation aus dem Blickwinkel des Körpers, der psychischen Verfassung des Menschen und aus dem Blickwinkel der Organisation oder des sozialen Umfeldes betrachten.

Passerelle zum DAS Integrierte Pflege – Somatic Health

Diese beiden DAS-Studiengänge ermöglichen Ihnen eine gewisse Spezialisierung und Vertiefung Ihrer beruflichen Tätigkeit.

Sie sind in der Lage, reflektiert und theoriebasiert zu arbeiten.

Pflegerische Psychotherapie – NEU

Der DAS-Studiengang Pflegerische Psychotherapie führt Sie in die Grundlagen und die Anwendung psychotherapeutischer Methoden ein, die im Alltagssetting der psychiatrischen Pflege genutzt wer den. Sie befassen sich vertieft mit Methoden strukturierter Psycho therapien oder bewährten Tools und Techniken verschiedenster Therapierichtungen. Sie transferieren diese in Ihre Berufspraxis und reflektieren Ihr Handeln in diesen Patient*innensituationen. Sie können so Ihren Patient*innen eine Pflege anbieten, die auf persönliches Wachstum, Recovery und verbessertes Selbstma nagement fokussiert.

Integrierte Pflege – Mental Health oder Somatic Health

Mit diesem Brückenangebot ermöglichen wir Ihnen als Pflegefach person NDS HF AIN den Übergang zur Hochschulweiterbildung. Mit dem Diploma of Advanced Studies (DAS) Integrierte Pflege –Somatic Health können Sie auf Basis wissenschaftlicher Erkennt nisse die Versorgung Ihrer Patient*innen weiterentwickeln. Unser Weiterbildungsangebot wird von den fünf Schweizer Univer sitätsspitälern unterstützt.

Diploma of Advanced Studies (DAS)

Diploma of Advanced Studies (DAS) Umfang 30 ECTS-Credits Studienbeginn jederzeit möglich Dauer flexible Planung (2–3 Jahre) Studienort Bern Kosten abhängig von gewählten Weiterbildungen Zulassung – Hochschulabschluss (BSc, MSc) in einem Gesundheits- oder Sozialberuf – Personen mit entsprechenden HF-Abschlüssen mit NTE oder erfolgreichem Abschluss des Fachkurses Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis oder Nachweis einer äquivalenten Qualifikation

Titel/AbschlussEckdaten

Ausbildungsziele

Sie können Studienleistungen, welche Sie im weitesten Sinne zum Thema des Studiengangs und Ihrer (künftigen) Tätigkeit erarbeitet haben, bei anerkannten Hochschulen anrechnen lassen.

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Aufbau Master of Advanced Studies (MAS) und Diploma of Advanced Studies (DAS)

Für den individuellen Aufbau Ihres MAS- oder DAS-Studiums empfehlen wir Ihnen, sich bei der Studienleitung für eine persönliche Beratung zu melden.

ForschungsanwendungenFachweiterbildung(FachkurseEvidenceBasedPractice)ProjektmanagementAbschlussmodul InterprofessionelleFachweiterbildungAngeboteoder/undFachweiterbildung MAS 60 ECTS-Credits DAS 30 ECTS-Credits mind. 20 ECTS 14ECTS 8 ECTS 8 ECTS12 ECTS 8 ECTS 8 ECTS 12 ECTS Interprofessionelle Angebote Fachweiterbildungoder/und Forschungsanwendungen(FachkurseEvidenceBasedPractice)

Unsere MAS- und DAS-Studiengänge gliedern sich in die Bereiche Fachweiterbildung und Forschungsanwendung und können mit weiteren Studiengängen im Wahlfreifach ergänzt werden. So ist es Ihnen möglich, Ihr Studienprofil individuell zu erweitern und auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.

19 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

Eine Vertiefung in psychiatrischer Pflege ist Voraussetzung dafür, dass bspw. bei der Spitex Behandlungspflege, Abklärung und Beratung abgerechnet werden können. Unter den geltenden Voraussetzungen (mind. zwei Jahre Berufserfahrung im psychiatrischen Bereich zu 100 Prozent) erfüllen Sie mit dem Absolvieren dieses CAS-Studiengangs diese Voraussetzung.

–Sie verfügen über ein breites Fachwissen und können Informationen aus Pflege, Psychiatrie, Vormundschafts- und Versicherungsrecht vernetzen.

–Sie können ethische Problemstellungen und anspruchsvolle Situationen im Umgang mit Klient*innen, Angehörigen und Teammitgliedern erkennen. Sie verfügen über Methoden, diese Situationen zu analysieren und Lösungen herbeizuführen.

–Sie sind sich der Merkmale von evidenzbasierter Pflege in herausfordernden Akut- und Notfallsituationen bewusst.

Ambulante psychiatrische Pflege

Sie möchten im Bereich der ambulanten Pflege Ihre therapeutischen und organisatorischen Kompetenzen ausbauen und vertiefen? Im CAS-Studiengang erlernen Sie Schlüsselkompetenzen in den Bereichen Ethik, Supervision, trialogische Gesprächsführung, Recht, Dokumentation und Zusammenarbeit mit den Krankenkassen. Sie wählen aus mehreren Wahlmodulen eines aus, in welchem Sie eine vertiefte therapeutische Kompetenz erwerben wollen. Diese erlernen Sie dann bis zur Anwendungsreife.

Wir haben den Studiengang per 2022 überarbeitet. Er besteht neu aus dem Fachkurs Somatische Krisenintervention und dem Fachkurs Psychische Krisenintervention.

–Sie analysieren komplexe Situationen und führen entsprechende Interventionen durch.

–Sie erwerben kommunikative Kompetenzen in der Umsetzung einer spezifischen Pflegeintervention.

Akut- und Notfallsituationen

–Sie verfügen über Ressourcen und Techniken, um Ihr persönliches Wissen zu erweitern und Praxisfragen zu beantworten. Sie können Probleme in Ihrer Praxis in geeigneter Weise unter Berücksichtigung aktuellen Wissens und der Evidenz einer Lösung zuführen.

Die Veränderungen im Gesundheitswesen führen zu einer verkürzten Aufenthaltsdauer im Spital. Dadurch steigt die Akuität der Krankheitsbilder. Im CAS-Studiengang Akut- und Notfallsituationen erweitern Sie Ihre klinischen Kompetenzen. Sie erarbeiten sich Wissen, welches für die evidenzbasierte pflegerische Einschätzung und Betreuung von Patient*innen in somatischen und psychischen Akut- und Notfallsituationen wichtig ist.

Im CAS-Studiengang vertiefen Sie Ihre Kenntnisse auf der Basis von realen oder konstruierten Fällen. Die Seminareinheiten zielen auf die fachliche Vertiefung in der Patient*innenversorgung wie auch auf die Verbesserung der kommunikativen Fertigkeiten in herausfordernden Situationen. Sie reflektieren Ihre eigene Berufsrolle wiederholt unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Die Dozent*innen aus unterschiedlichen Settings, Disziplinen und Professionen zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus.

–Sie erhalten einen Einblick in die Unfallbewältigung bei Patient*innen nach traumatischen Situationen.

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Sie können einem Delir vorbeugen, es erkennen und behandeln.

–Sie wissen um die Besonderheiten in der Anamnese und Behandlung von gebrechlichen und betagten Patient*innen mit unspezifischer Symptomatik auf dem Notfall.

Sie schätzen die Suizidalität fachkundig ein und ergreifen sinn volle Massnahmen.

Certificate of Advanced Studies (CAS)

Ausbildungsziele

Sie kommunizieren in der akuten Krisensituation professionell.

18–20 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

–Sie erkennen einen Stroke und können erste Massnahmen Seinleiten.ieentwickeln Techniken zum Umgang mit Stress in Krisensitua –Stionen.iekönnen in herausfordernden Situationen anhand gezielt angewandter Techniken deeskalieren.

Ausbildungsziele

Sie können in Notfällen klare Prioritäten setzen und sind in der Lage, weitere Schritte einzuleiten.

Ausbildungsziele

Sie sind zur Mitarbeit in klinischen Studien nach den Regeln der «Good Clinical Practice» (GCP) befähigt.

16 Studientage | Durchführung jährlich Partner:

Sie verstehen die Grundprinzipien differentialdiagnostischen Denkens und können mit den erhobenen Befunden relevante Hypothesen aufstellen.

Ein*e Clinical Research Coordinator verfügt über Expertenwissen im Bereich des Forschungsprozesses und ist damit eine wichtige Verbindungsstelle zwischen der Studienleitung und den Studi enteilnehmenden. Die Tätigkeitsbereiche erfordern neben einem vertieften Wissen über wissenschaftliches Arbeiten auch Fähigkei ten in der Organisation, im Management, der Qualitätssicherung und in der Kommunikation. Dadurch wird ein*e Clinical Research Coordinator zum Drehpunkt klinischer Studien. Es ist ein Berufsfeld, in dem man sich stets weiterentwickeln und in sehr unterschiedli chen Teilbereichen der Forschung (Pharmaindustrie, akademische Forschung, grosse Forschungsgruppen, kleine Teams, CTUs etc) tätig sein kann. Clinical Research Coordinators sind gefragt: Viele Sponsor*innen nehmen kein Zentrum mehr unter Forschungsver trag, das nicht über solche Mitarbeiter*innen verfügt. Zusammen mit der Clinical Trial Unit des Inselspitals Universitätsspital Bern bietet der CAS-Studiengang Clinical Research Coordinator oder Study Nurse der BFH strukturierte Inhalte für Einsteiger und Fortgeschrittene, um sich als Clinical Research Coordinator zu positionieren.

Sie sind in der Lage, die klinische Betreuung der Studienteilnehmer*innen und die Organisation des Studie nablaufs zu übernehmen.

Sie sind fähig, den Gesundheitszustand der Patient*innen aufgrund der Untersuchungsergebnisse zu analysieren und die Notwendigkeit weiterer Abklärungen abzuschätzen.

Sie verfügen über vernetzte Informationen aus der wissen schaftlichen Praxis sowie über breite Fachkenntnisse in ethischen und rechtlichen Grundlagen, Datenmanagement und SieQualitätssicherung.wissen,woraufes in der Kommunikation im Forschungsum feld ankommt.

Clinical Research Coordinator

Nadia AbsolventinSauderCAS

Ausbildungsziele

Clinical Research Coordinator

Clinical Assessment and Decision Making

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«Wenn ich mich in ein neues Gebiet einarbeite, will ich die Hintergründe kennen. Ich will wissen, auf welchen ethischen und gesetzlichen Grundlagen meine Tätigkeit basiert. Meine Mitarbeit bei der Aufgleisung eines neuen Forschungsprojekts stärkte meine Motivation, die Studienlandschaft besser zu kennen. Der CAS Clinical Research Coordinator hat mir die gewünschten Skills geboten. Es ging um Fragen zu Studiendesigns und deren Regulatorik, die Rolle der Ethikkommission, das Datamanagement und vieles mehr. All jene Elemente, die du kennen musst, um ein Forschungsprojekt valide und regelkonform durchzuführen.»

Sie sind in der Lage, eine ausführliche Anamnese aufzunehmen, können Leitsymptome definieren und eine zielgerichtete körper liche Untersuchung der relevanten Körpersysteme durchführen und angemessen dokumentieren.

Das Clinical Assessment beinhaltet das systematische Erheben einer Anamnese und die körperliche Untersuchung. Die erhobe nen Befunde bilden die Basis für eine klinische Einschätzung der Patient*innen. Sie lernen die grundlegenden Methoden eines Clinical Assessments (Anamneseerhebung, Inspektion, Palpation, Perkussion und Auskultation) kennen sowie physiologische von pathologischen Befunden zu unterscheiden. Das Clinical Decision Making ist die Interpretation der erhobenen Befunde, mit dem Ziel einer klinischen Einschätzung des*der Patient*in. Durch diese neu erworbenen Kompetenzen können Sie als Gesundheitsfach person in der Betreuung Ihrer Patient*innen klare, gut begründete Prioritäten setzen und situationsgerechte Entscheidungen treffen. Sie üben die erhobenen Befunde der körperlichen Untersuchung klinisch einzuschätzen und zu interpretieren. Sie lernen das differentialdiagnostische Denken und verschiedene pathophysio logische Muster und Befunde den Krankheitsbildern zuzuordnen. Der CAS-Studiengang besteht aus den beiden Fachkursen Clinical Assessment und Clinical Decision Making.

15,5 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

Certificate of Advanced Studies (CAS)

26 oder 27 Studientage, teilweise Online-Durchführung in kleinen Zeiteinheiten auf mehrere Tage verteilt

Certificate of Advanced Studies (CAS)

Wir befähigen Sie in diesem CAS-Studiengang zur problem-, ressourcen- und zielorientierten Pflege von forensisch psych iatrischen Patient*innen. Deren Betreuung und Pflege können Sie in verschiedenen psychiatrischen Kliniken, Institutionen des Massnahmenvollzugs und in ambulanten Settings gewähr leisten. Sie lernen spezifische Konzepte der Forensik kennen und befassen sich thematisch mit Milieugestaltung, Psychopathologie, Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsentwicklung, forensischen Therapien, rechtlichen Fragen und der Reflexion Ihrer eigenen beruflichen Rolle. Sie vertiefen Ihre therapeutische Kompetenz in einem Gebiet Ihrer Wahl, und können so Probleme in Ihrer Praxis in geeigneter Weise unter Berücksichtigung aktuellen Wis sens und der Evidenz einer Lösung zuführen.

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In diesem CAS-Studiengang lernen Sie, Menschen, die körperliche Gewalt, Verletzungen durch Waffen, Verkehrsunfälle oder Vergif tungen erlitten haben, kompetent zu begleiten. Dabei gelten Sie als Schlüsselperson zwischen Gesundheitsversorgung und Rechts durchsetzung. Sie erkennen Opfer von Gewaltdelikten, erheben Befunde, dokumentieren diese und sprechen geeignete Empfeh lungen aus. Während Kommunikationstrainings mit professionel len Schauspieler*innen üben Sie Ihre kommunikativen Fertigkei ten in forensisch herausfordernden Situationen mit Opfern und Täter*innen. Durch die Bearbeitung der Themen sind Sie darauf sensibilisiert, Befunde als gewaltbedingt zu erfassen, entspre chende Abklärungen zu planen oder selbst auszuführen.

18 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

Sie wissen um das Angebot der Opferhilfe und kennen den Ablauf einer Beratung der Opferhilfe.

Sie kennen verschiedene Formen von häuslicher und sexueller Gewalt sowie deren Auswirkungen.

Ausbildungsziele

Sie erkennen offensichtliche und subtile Formen von Gewalt im Pflegealltag bei Kindern, Erwachsenen und älteren Personen.

Sie kennen verschiedene Schadensarten und die Abgrenzung zwischen Unfall, Selbsthandlung und Delikt.

Sie beschäftigen sich mit rechtlichen Grundlagen in Bezug zu Forensic Nursing.

Sie sind fähig, forensische Beweise wie Verletzungen und Spurenbilder, zu erfassen, zu beurteilen, zu sichern und eine gerichtsverwertbare (Foto-)Dokumentation zu erstellen.

Sie kennen psychologische Notfallinterventionen und haben sich mit Traumata auseinandergesetzt.

Sie trainieren Ihre kommunikativen Fertigkeiten in der Dees kalation von forensisch herausfordernden Situationen und der Begleitung von Opfern in Notfallsituationen.

Forensic Nursing in der Pflege – NEU

Sie führen eine Risikoanamnese durch und kennen die Prinzipien der Täteransprache.

Forensisch psychiatrische Pflege und Betreuung

Partner:

Sandra DozentinPfeifferander Berner Fachhochschule im CAS Forensic Nursing in der Pflege

«Als Dozentin ist es mir wichtig, die Teilnehmenden des CAS Foren sic Nursing in der Pflege für eine gerichtsverwertbare Pflegedoku mentation zu sensibilisieren. Viele denken, dass man die Kenntnisse des Forensic Nursing nur auf der Notfallstation braucht. Meine Erfahrung zeigt, dass Gesundheits fachpersonen in allen Bereichen damit konfrontiert sind, weshalb ich den CAS auch Fachpersonen auf der Medizinstation oder in der Orthopädie, in Langzeitinstitutio nen oder in der Geburtshilfe sehr empfehle.»

Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Professionen ist in der Palliative Care von weitreichender Bedeutung. Dieser CAS-Studiengang ermöglicht es Ihnen, Ihr Berufsprofil auf die spezialisierte Versorgung auszurichten und befähigt Sie für die interprofessionelle Zusammenarbeit. Ausserdem erlauben Ihnen die erworbenen Kompetenzen, die Zukunft der Palliative Care aus einer umfassenden Perspektive mitzugestalten.

Der CAS-Studiengang Psychosomatik führt Sie in diese multimodale Behandlungsweise ein. Im multidisziplinär geprägten Studiengang erarbeiten Sie fachliche Methoden und Strategien, um betroffenen Menschen eine angemessene Gesundheitsversorgung anzubieten.

Psychosomatik

–Sie lernen situative Risiko- und Problemkonstellationen zu erkennen und zu gewichten.

ImCASPsychiatrischePflegelernenSie,Patient*innenmitpsychi schenProblemenbasierendaufaktuellemWissenzupflegenundzu betreuen.WährenddesStudiumssetztenSiesichinhaltlichvertieft mitderEntstehung,SymptomatikundTherapievonpsychiatrischen Störungsbildernauseinander.SiewendendasneuerworbeneWis senanunderarbeitensichKenntnissezurpflegerischenDiagnostik, zusinnvollenInterventionenundzudenentsprechendenEvaluatio nen.SoerlangenSiegrundlegendeKenntnisseundFähigkeitenzur TätigkeitinderpsychiatrischenPflege.

–Sie lernen vulnerable Persönlichkeitsprofile zu erkennen.

Kompetenzbereich Psychosomatische Medizin, Universitätsklinik für Neurologie

Partner:

18 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

Ausbildungsziele

–Sie lernen der Entstehung sekundärer Traumatisierung und von Überlastungsphänomenen professionell zu begegnen.

Ausbildungsziele

Certificate of Advanced Studies (CAS)

Multikausal bedingte Leiden erfordern ein multimodales Vorgehen. Deshalb ist die psychosomatische Medizin eine interprofessionelle Querschnittsdisziplin. Bei psychophysiologischen Veränderungen stehen vegetative, stressendokrine, perzeptive und affektive Phänomene im Vordergrund. Der multimodale Therapieansatz setzt ein breites Assessment voraus, welches über die übliche organmedizinische Kompetenz auch neurowissenschaftliches, psychologisches, biographisches und systemisches Denken integrieren muss. In der Psychosomatik geht es neben der Erarbeitung medizinischer und therapeutischer Erkenntnisse insbesondere darum, die Interaktion zwischen Patient*innen, deren Angehörigen und Health Professionals zu reflektieren sowie das Berufsverständnis im Kontext der patient*innenzentrierten Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln.

–Sie erwerben Kompetenzen zum Verständnis psychosomatischer –SErkrankungen.iekönnenauch angesichts der Zunahme von Stress- und Schmerzerkrankungen eine neue Haltung gegenüber der Phänomenologie dieser Erkrankungen entwickeln.

Interprofessionelle spezialisierte Palliative Care

23 Studientage | Durchführung jährlich

Der Bedarf an praxisbezogenen Weiterbildungen im Bereich spezialisierter Palliative Care hat im Rahmen der nationalen Strategie für Palliative Care zugenommen. Das bisherige Angebot für eine Weiterbildung in interprofessioneller, spezialisierter Palliative Care (früher «Level B2») am Palliativzentrum in St. Gallen wurde von den Absolvent*innen über die letzten Jahre mehrfach evaluiert. Der starke Praxisbezug, die überzeugende Qualifizierung der Dozent*innen und die gelebte Interprofessionalität – sowohl bei den Student*innen als auch bei den Dozent*innen – wurden als äusserst bereichernd beschrieben.

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Sie verfügen über ein breites Fachwissen zu Pflege und Psychiatrie. –Sie lernen, Situationen in der psychiatrischen Pflege zu analysieren, situationsgerechte Interventionen durchzuführen und diese zu evaluieren.

PsychiatrischePflege

–Sie erlangen Sie die Kompetenz, aktuelles, evidenzbasiertes Wissen zu suchen, zu finden, zu verarbeiten und damit Frage- und Problemstellungen Ihrer Berufspraxis einer Lösung zuzuführen.

17 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

Partner:

–Sie können häufig auftretende dysfunktionale psychische Phänomene im emotionalen, kognitiven und Verhaltensbereich erkennen und im Rahmen eines Pflege- und/oder Behandlungsprozesses gemeinsam mit den Klient*innen bearbeiten.

Ausbildungsziele

Sie können Klient*innen unterstützen, ihre individuellen Stärken zu erkennen, einzusetzen und zu pflegen.

Ausbildungsziele

19 oder 20 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

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Partner:

–Sie kennen das neueste Fachwissen zu Ursachen, Zustandsbildern, Therapiemöglichkeiten und Folgen von Sucht- und –SAbhängigkeitserkrankungen.iesetzensichmitdemKonzept Selbstwert/Selbstbewusstsein –Sauseinander.iekennenTechniken, um gezielte Einschätzungen (Assessments) bei Menschen mit Suchterkrankungen vorzunehmen. –Sie kennen therapeutische Ansätze im Suchtbereich: Abhängig davon, welchen Fachkurs Sie belegen, erwerben Sie Kompetenzen in der motivierenden Gesprächsführung oder können Psychoedukationsprogramme in Gruppen- oder Einzelsettings –Sanbieten.iekennen Netzwerke für Menschen mit Suchterkrankungen sowie deren Angehörige und wissen, um deren Zielsetzungen.

–Sie kennen die Grundlagen zum Planen, Einleiten, Halten und Beenden einer therapeutischen Beziehung und können diese –Sanwenden.iekennen Methoden der Ressourcenaktivierung und wissen, wie man diese bei den Klient*innen anwenden kann.

20 Studientage | Der Studienstart ist mit jedem anrechenbaren Fachkurs möglich

–Sie können vertrauensvolle und belastbare Arbeitsbeziehungen mit den Klient*innen aufbauen und wissen, wie Sie auf Augenhöhe kommunizieren und partizipative Prozesse gestalten.

Der CAS-Studiengang Psychosoziales Caring eignet sich für Pflege fachpersonen, die erweiterte Kompetenzen für den pflegetherapeu tischen Prozess erwerben möchten. Sie erlangen vertieftes Wissen zum therapeutischen Beziehungsaufbau und der pflegetherapeuti schen Arbeit. Dabei stehen die Ressourcen der Klient*innen immer im Mittelpunkt. Im CAS-Studiengang wird eine recovery-orientierte Haltung vermittelt, die auf die Erfahrung der Selbstwirksamkeit abzielt. Am Ende des CAS-Studiengangs verfügen Sie über die Fä higkeiten, dysfunktionale psychische Phänomene in den Bereichen Verhalten, emotionale Wahrnehmung und Kognition zu erkennen, zielorientiert zu bearbeiten sowie den Prozess zu evaluieren.

Certificate of Advanced Studies (CAS)

In diesem Studiengang lernen Sie, im Suchtbereich professionell therapeutisch zu arbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Alkohol und illegalen Drogen. Sie erlangen eine ganzheitlich orientierte Sichtweise auf Ihre Klient*innen sowie deren Angehörige zu haben. Eine gute Beziehung und Nähe zu Klient*innen ist wichtig, um die Art der Abhängigkeit zu erfassen und biografische Dimensionen zu erkennen.

Psychosoziales Caring

Sucht- und erkrankungenAbhängigkeits-

Ladina Baniclès Dipl. Pflegefachfrau, Absolventin des Fachkurs Adherencetherapie

«Die ambulante psychiatrische Pflege ist sehr anspruchsvoll. Du kommst in einen Haushalt, musst die Situation rasch erfas sen und wissen, wie du mit ihr umgehen kannst. Die Adherencetherapie gibt dir sehr viele Tools zum Arbeiten. Es geht ums Kog nitive, den Körper und um die Aktivierung von Wahrnehmungskanälen. Und die Mög lichkeiten, diese zu kombinieren. Oft erlebe ich es, dass wir Fachpersonen vor allem bei längerfristigen Betreuungssituatio nen nicht mehr weiterwissen. Durch die neuen Aspekte der Adherence therapie kann wieder Dynamik in die Begleitung und in die Beziehung zur Klientin oder zum Klienten einfliessen.»

7 Kurstage | Durchführung jährlich

Psychisch kranke Menschen werden immer häufiger in ihrem sozi alen Umfeld, sprich in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld begleitet. Als Pflegefachperson übernehmen Sie in der ambulanten psych iatrischen Pflege vielfältige Aufgaben und haben entsprechende Herausforderungen zu bewältigen. Dies erfordert Fachwissen, Problemlösungsfähigkeiten und Kommunikationskompetenzen. Dieser Fachkurs bildet Sie dafür weiter.

In diesem Fachkurs lernen und festigen Sie die Grundlagen der beschreibenden und schliessenden Statistik und den Umgang mit der Statistiksoftware R. Der Fachkurs eignet sich besonders, wenn Sie sich mit Statistik vertieft auseinandersetzen wollen oder sich auf Ihr konsekutives Master-Studium (MSc), zum MAS-Studium (Master of Advanced Studies) oder die berufliche Anwendung von Statistik vorbereiten. Der Fachkurs ist so ausgestaltet, dass er Ihnen einen möglichst leichten und spielerischen Zugang zu Mathematik und Statistik ermöglicht.

7 Kurstage | Durchführung jährlich

Die Adherencetherapie verfolgt einen recovery-orientierten Ansatz. Das heisst, Menschen mit einer psychischen und/oder somatischen Erkrankung, die sich in einem Veränderungsprozess befinden, wer den im besten Fall von einem Team, bestehend aus einer Gesund heitsfachperson und eine*r Peer auf ihrem Weg begleitet. Diese Begleitung verfolgt das Ziel, den für die Klient*innen richtigen Weg im Leben, in der Behandlung oder in der Therapie zu finden.

Fachkurse

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Im Fachkurs lernen Sie: Ihre erworbenen Fertigkeiten in der stationären und/oder ambu lanten Berufspraxis Behandlungsdiagnosen,umzusetzen.unwirksames Therapiemanagement, Lebenskrise und unwirksames Coping zielsicher und erfolgreich zu Technikenbearbeiten.und Tools, um betroffene Klient*innen zu sich selbst zu führen und um sie in ihrer Entscheidungsfindung zu begleiten.

Partner:

ImlernenFachkursSie die Rahmenbedingungen ambulanter, psychiatrischer Unternehmen kennen und können Informationen aus Pflege, Psychiatrie, Vormundschafts- und Versicherungsrecht vernetzen erweitern Sie Ihre Kompetenz in der Durchführung trialogisch angelegter Gespräche (z. B. in Round-Table-Gesprächen); bereiten Sie sich durch Intervision und kollegiale Beratung intensiv auf das Lernen vom und im Team vor.

Adherencetherapie

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Basiswissen Statistik und Einführung in die Statistiksoftware R

Ambulante psychiatrische Pflege

«Für meine Arbeit ist es wichtig, gezielt nachzu fragen, wenn komplexe Situationen auftreten. Hinweise aus der Anamnese helfen, um über nächste Schritte zu entscheiden. Durch unsere Arbeit am Bett haben wir die Patient*innen im Blickfeld. Wenn wir kompetent einschätzen und fachkundig kommunizieren, können wir die Ärzt*innen rascher die Dringlichkeit beurteilen lassen. So stärken wir auch unser Berufsbild. Ich habe den Fachkurs als lehrreichen Refresher erlebt. Mir wurden aber auch viele neue Erkennt nisse mitgegeben: zum Bewegungsapparat, zur Neurologie, zur Psychiatrie.»

Ina AbsolventinRiesen-OlbertdesFachkurses Clinical Assessment an der BFH

Im Fachkurs Clinical Decision Making lernen Sie, die erhobenen Befunde der körperlichen Untersuchung klinisch einzuschätzen und zu interpretieren. Ziel der Anamnese und der körperlichen Untersuchung ist eine Arbeitsdiagnose oder -hypothese unter Berücksichtigung von relevanten Differentialdiagnosen, pathophysiologischen Mustern und Pflegediagnosen. Kern des Clinical Decision Makings ist folglich differentialdiagnostisches Denken und die sich daraus ableitenden Lösungsansätze.

Als Absolvent*in sind Sie in der Lage, bei wichtigen Störungsbildern zu entscheiden, ob und wie dringlich Patient*innen einer ärztlichen Behandlung zugewiesen werden sollen. Die fachsprachliche Kommunikation der Befunde ist deshalb Teil der Ausbildung. Mit diesen Kompetenzen können Gesundheitsfachpersonen in der Betreuung ihrer Patient*innen klare, gut begründete Prioritäten setzen und situationsgerechte Entscheidungen treffen.

Als Absolvent*in des Fachkurses kennen Sie: dieGrundlagenausderNeurologie,Biologie,Psychologieund Pflegewissenschaftwelchebegründen,warumeinganzheitliches VorgehenbeiderBegleitungimGenesungsprozessnotwendigist. verschiedeneHerangehensweisenbeiderProzessbegleitungund könnenzwischenkompliziertenundkomplexenProzessbegleitun genunterscheidensowiedieseaufdieGenesungsprozessbeglei tung Methodenanwenden.derRessourcenaktivierungundwissen,wiemandiese beider*demKlient*inanwendenkann. motivationaleFaktorenundkennenMöglichkeiten,dieseinder Genesungsprozessbegleitunganzuregen.

7.5 Kurstage | Mehrere Durchführungen jährlich

Clinical Assessment

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CaringFachkurse

Der Fachkurs Clinical Assessment beinhaltet das systematische Erheben einer Anamnese und die körperliche Untersuchung. Im Fachkurs lernen Sie die grundlegenden Methoden des Clinical Assessment (Anamneseerhebung, Inspektion, Palpation, Perkussion und Auskultation) für alle relevanten Körpersysteme kennen und anwenden sowie die physiologischen und pathologischen Befunde zu Diekommunizieren.Anamneseistdie

8 Kurstage | Mehrere Durchführungen jährlich

7 Kurstage | Durchführung jährlich

Grundlage zur Definition eines Leitsymptoms. Durch die Differenzierung desselben werden erste Hypothesen formuliert, welche die Grundlage der körperlichen Untersuchung bilden. Eine Anamnese ist Teil einer klinischen Untersuchung und wird durch die objektiven Daten der körperlichen Untersuchung ergänzt. Je besser die Untersuchungsmethoden beherrscht werden, desto valider ist der daraus erhobene Befund. Im Unterricht legen wir deshalb grossen Wert auf die Vermittlung strukturierter und standardisierter Untersuchungstechniken.

Clinical Decision Making

Im Fachkurs Caring lernen Sie vielfältige Tools und Techniken, um Menschen auf ihren Genesungsprozessen zu begleiten. Im Zentrum steht die reflektierte Beziehung zwischen Begleitperson und Klient *in. Das Konzept Caring stellt die Stärken und Potenziale der Klient*innen in den Mittelpunkt und unterstützt sie, an die eigenen inneren Kräfte (wieder) zu glauben. Als Grundlage dienen Konzepte aus der Neurologie, Biologie, Psychologie und Pflegewissenschaft. Die im Kurs zu erwerbenden Tools und Techniken zielen darauf ab, die Klient*innen ganzheitlich auf allen Ebenen der Lebensregulation anzusprechen – auf der Körperebene, der Mentalebene, der Verhaltensebene sowie der emotionalen Ebene – und beziehen auch die soziale Ebene – Angehörige und persönli che Netzwerke – ein.

ToolsundTechnikenausdemkörperlichen,mentalen,emotio nalen,sozialen,gestalterischenunddemVerhaltensbereich,um Klient*innenmitverschiedenenPflegephänomenenzubegleiten.

Partner:

Kognitive Verhaltenstherapie

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Partner:

Evidence Based Practice: Review

Sie erlernen verschiedene Techniken aus den Therapieprogrammen strukturierter Psychotherapien und üben deren Anwendung in klinischen Situationen.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Im Fachkurs lernen Sie:

EvidenceFachkurseBasedPractice:

–verschiedene Techniken aus den Therapieprogrammen der kognitiven Verhaltenstherapie für Depression, Schizophrenie sowie Angst-, Zwangs- und Persönlichkeitsstörungen gemeinsam mit den Klient*innen zu planen und umzusetzen.

Im interdisziplinär angelegten Fachkurs Care Report erarbeiten Sie sich die Kompetenz, wissenschaftliche Erkenntnisse in einer Einzelfallbegleitung in Ihrem Praxisumfeld zu nutzen und in einem selbst verfassten Care Report zu dokumentieren. Somit können Sie die Pflege von Patient*innen evidenzbasiert leisten. Durch die eigene Dokumentation in einem Care Report lernen Sie die wissen schaftliche Methode der Einzelfallstudie kennen.

–kommunikative Fertigkeiten in der Anwendung von verhaltenstherapeutischen Interventionen einzusetzen.

–Probleme und Ressourcen der Klient*innen zu erheben und aus verschiedenen Methoden die für die gelingende Zusammenarbeit richtige auszuwählen.

Ehemalige Student*innen haben beispielsweise Klient*innen beim Austrittsmanagement begleitet; Achtsamkeitstrainings mit Klient*innen im Spitex-Bereich durchgeführt und deren Wirkung evaluiert oder einen Standard zur Schlafhygiene bei Klient*innen auf Machbarkeit überprüft.

Die Psychosomatische Medizin ist eine Querschnittsdisziplin, das heisst, jeder klinische Fachbereich ist mit funktionellen Körpersymptomstörungen konfrontiert. Funktionelle Körpersymptomstörungen betreffen Menschen aller Gesellschafts- und Altersklassen. Angesichts der Zunahme von funktionellen Störungen braucht es in jedem klinischen Bereich einen Zuwachs an kompetentem DieserGesundheitspersonal.Fachkurswurde speziell hierfür konzipiert und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzbereich für Psychosomatische Medizin der Universitätsklinik für Neurologie der Insel Gruppe angeboten.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Kunst der multimodalen Therapie

Ehemaligezusammenzustellen.Student*innen haben beispielsweise Reviews zur Wirk samkeit von Psychoedukation, zu Achtsamkeitstrainings sowie zu Sport und Bewegung bei Depressionen durchgeführt; Reviews zu Medikamentenfehlern auf der Intensivstation sowie zu Aggressionsereignissen auf der Notfallstation erstellt und Reviews zur Wirksamkeit spezifischer Wundauflagen sowie zur Wirksamkeit spezifischer Techniken bei der Punktion von Kindervenen erarbeitet.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Kompetenzbereich Psychosomatische Medizin, Universitätsklinik für Neurologie

Care Report

6 Kurstage | Durchführung jährlich

In diesem Fachkurs lernen Sie wissenschaftliche Literatur in Datenbanken methodisch und zielgerichtet zu suchen und zu beurteilen sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu einem Review

Fachkurse

der multimodale Therapieansatz beim somatischen wie auch beim psychosomatischen Symptommanagement an. Sie benötigen Fähigkeiten zur Behandlung von neurologischen, urologischen oder gastroenterologischen Funktionsstörungen wie auch Kenntnisse zu stressassoziierten psychiatrischen Komorbiditäten. Dazu gehören Angst, Depression oder Traumatisierung. Der Fachkurs führt Sie in diese multimodale Behandlungsweise ein.

Menschen mit psychischen Störungen pflegen

Kompetenzbereich Psychosomatische Medizin, Universitätsklinik für Neurologie

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Leben mit der Sucht

Der Fachkurs bietet Ihnen an, Fragen zur professionellen Gestaltung des Pflegeprozesses und zu sinnvollen Interventionen zu diskutieren. Sie wählen entsprechende Pflegeinterventionen aus, diskutieren Umsetzungen in Ihre berufliche Praxis und suchen nach sinnvollen Evaluationsansätzen.

Leadership bei Aggression und Gewalt – NEU

Partner:

6 Kurstage | Durchführung jährlich

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Im Fachkurs lernen Sie Probleme und Stärken Betroffener zu erkennen und dazu sinnvolle pflegerische Interventionen zu entwickeln. Zu den häufigen Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit psychischen Problemen gehören veränderte Denkprozesse, Gefühlsstörungen, Machtlosigkeit, Schlafstörungen, soziale Isolation und beeinträchtigte soziale Interaktion. Häufig angewandte Interventionen sind die Milieugestaltung, Tagesstruk turierung, die Förderung der Adherence, Patient*innenedukation und Wege zur Recovery-Förderung. Der Kurs ist gut geeignet für Einsteiger*innen in die psychiatrische Pflege.

Die interprofessionell zusammengesetzten Führungspersonen aus dem Gesundheitswesen bearbeiten Problemstellungen zum Thema Aggression und Gewalt aus ihrem jeweiligen Praxisfeld. Die verschiedenen Fallbeispiele werden anhand eines Analyseprozesses (Was ist geschehen? Was bedeutet das? Was machen wir nun?) genau betrachtet und wir suchen gemeinsam nach Lösungsmöglich keiten für die Praxis. Der Unterricht findet im Wechsel zwischen E-Learning, Workshops vor Ort und Online-Webinaren statt. Daneben erarbeiten die Studierenden im Selbststudium ihr Fallbeispiel und ihren Aktionsplan, den sie im Verlauf des Kurses in die Praxis umsetzen. Diese Umsetzung wird mit erfahrenen Expert*innen reflektiert und diskutiert.

Mind & Body Care

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Weltweit konsumieren rund zwei Milliarden Menschen Alkohol und etwa 246 Millionen Menschen illegale Drogen (UN 2015). Dieser Konsum hat gesundheitliche, soziale und ökonomische Folgen. Rund ein Zehntel der Konsument*innen entwickelt eine ImAbhängigkeitserkrankung.FachkursbeleuchtenSie das Phänomen wissenschaftlich und reflektieren es aus der Perspektive von Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen. Sie setzen sich in einem Selbsterfahrungsprojekt mit Ihrem eigenen Selbstwert, Ihrem Selbstwertgefühl und Ihrem Selbstbewusstsein auseinander und befassen sich mit den Konzepten Biografiearbeit, Recovery, Empowerment sowie familienzentrierte Begleitung. Durch die trialogische Sichtweise erhalten Sie ein breiteres Wissensspektrum zum Thema Sucht und 7Abhängigkeit.Kurstage|Durchführung jährlich

Gesundheitsfachperson treffen häufig auf Menschen, die an funktionellen Körpersymptomstörungen leiden. Die Symptome dieser Patient*innen werden nicht durch eine Schädigung auf Organebene hervorgerufen, sondern sind in der Steuerung und Wahrnehmung der Organe begründet. Sie treten in jedem klinischen Fachgebiet Entsprechendauf.setzt

Nach dem Besuch des Fachkurses Leadership bei Aggression und Gewalt sind Sie fähig, Prozesse zur Erfassung von Aggressionsereignissen und deren Effekte auf Mitarbeitende und die Organisation zu implementieren. Sie können Aggressionsrisiken im Kontext der Organisation, auf Mikro- und Makroebene analysieren und können kollaborativ in Gruppenprozessen, Strategien entwickeln, um sicherere Arbeitsumgebungen zu schaffen.

In diesem Fachkurs lernen Sie, Menschen, die körperliche Gewalt, Verletzungen durch Waffen, Verkehrsunfälle oder Vergiftungen erlitten haben, im Notfall situativ zu unterstützen. Nachdem Sie Kompetenzen in der Erkennung von Gewaltopfern gesammelt haben, befassen Sie sich nun vertiefter mit der Unterstützung dieser Personengruppe. Mit Ihrer Schlüsselfunktion befassen Sie sich in diesem Kurs mit dem Einbezug von Opferhilfestellen, Täter*innenansprache, dem «Berner-Modell» und trainieren weiter hin Ihre kommunikativen Fähigkeiten in schwierigen Situationen.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

In diesem Fachkurs lernen Sie, Menschen, die körperliche Gewalt, Verletzungen durch Waffen, Verkehrsunfälle oder Vergiftungen erlit ten haben, kompetent zu erkennen. Dabei gelten Sie als Schlüsselperson zwischen Gesundheitsversorgung und Rechtsdurchsetzung. Sie erkennen Opfer von Gewaltdelikten, erheben Befunde, dokumen tieren diese und sprechen geeignete Empfehlungen aus. Während Kommunikationstrainings mit professionellen Schauspieler*innen üben Sie Ihre kommunikativen Fertigkeiten in forensisch herausfordernden Situationen mit Opfern und Täter*innen. Durch die Bearbeitung der Themen sind Sie darauf sensibilisiert, Befunde als gewaltbedingt zu erfassen, entsprechende Abklärungen zu planen oder selbst auszuführen.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

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Achtsamkeit lernen Sie als Verbindung zwischen der fernöstlich-buddhistischen und der westlich-humanistischen Psychologie kennen. Sie lernen zudem Achtsamkeit in ihren gesundheitstherapeutischen Kontext zu transferieren und Drittpersonen darin anzuleiten.

Opfer von Gewalt unterstützen

Dasbleiben.Konzept

Opfer von Gewalt erkennen

Motivational Interviewing

7 Kurstage | Durchführung jährlich

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Der Berufsalltag des Gesundheitspersonals ist mehrschichtig: Kopf, Herz und Hände müssten oft an mehreren Orten gleichzeitig sein. Druck und Geschwindigkeit nehmen stetig zu. Das Konzept der Achtsamkeit ist eine Möglichkeit, mit dieser Realität umzugehen. In diesem Fachkurs werden Sie sensibilisiert für Achtsamkeit den Mitmenschen und insbesondere dem eigenen Erleben gegenüber. Sie reflektieren Ihre Erlebens- und Verhaltensmuster, werden sich Ihrer persönlichen Ressourcen bewusst und können diese im Alltag einsetzen. Sie erarbeiten sich Selbstmanagementstrategien, die Sie befähigen, auch in anspruchsvollen Situationen Ihre mentale Souveränität zu behalten, diese sogar zu stärken und gesund zu

Motivational Interviewing ist ein klient*innenzentrierter und direktiver Ansatz der Gesprächsführung. Im Gespräch soll eine Person motiviert werden, ein problematisches Verhalten zu ändern. Die Gesprächstechnik ist vor allem in der Suchtbehandlung verbreitet. Motivational Interviewing kann jedoch auch in anderen Situationen eingesetzt werden, in denen eine Motivation zu einer Veränderung angestrebt wird. Dabei stehen der Aufbau einer Ände rungsbereitschaft sowie die Vereinbarung persönlich verbindlicher Ziele und Wege zur Veränderung im Vordergrund.

Mindfulness:FachkurseAchtsamkeit als Selbstmanagementstrategie

Im Fachkurs lernen Sie: sich Haltung, Prinzipien und Methoden der klient*innenzentrierten, motivierenden Gesprächsführung zu erschliessen. –Änderungspläne zu erarbeiten. –Techniken und kommunikative Fähigkeiten zu trainieren, um Motivational Interviewing erfolgreich in die Praxis umzusetzen.

Psychische Krisenintervention

Aus jeder Krise kann ein psychischer Notfall werden, der eine Selbst- und/oder Fremdgefährdung darstellt. Sie lernen den Umgang mit Patient*innen in psychischen Krisen sowie verschiedene Techniken zur Krisenintervention. Sie erzielen damit in akuten Krisensituationen therapeutische und präventive Wirkungen bei Ihren Patient*innen. Während des Unterrichts vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zu relevanten Themengebieten auf der Basis von realen oder konstruierten Fällen. Die Dozent*innen aus unterschiedlichen Settings, Disziplinen und Professionen zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus.

Studierende auch in schwierigen Situationen adäquat zu coachen. –Feedbackgespräche, auch in herausfordernden Situationen, effektiv und konstruktiv zu führen.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

PsychiatrieFachkurse

–die Reflexionsfähigkeit im individuellen Lernprozess gezielt zu diefördern.Effekte von Beurteilungssituationen einzuschätzen.

7 Kurstage | Durchführung jährlich

Im Fachkurs erarbeiten Sie sich das Fachwissen grösstenteils im Selbststudium und vertiefen dieses in Form von Fallbesprechungen mit erfahrenen Psychiatrie-Professionals. Sie können online auf Fachliteratur, Aufgabenstellungen und Multiple-Choice-Tests

Praxisausbildung Gesundheit

Um zusammen mit Klient*innen Pflegephänomene zu bearbeiten, müssen Pflegefachpersonen über Grundkenntnisse von verschiedensten Therapien verfügen und Tools sowie Techniken aus diesen Therapierichtungen anwenden können. Im Fachkurs lernen und trainieren Sie die Hintergrundtheorie sowie ausgewählte Tools und Techniken aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), der positiven Psychologie, der emotionsfokussierten Thera pie und der kognitiven Verhaltenstherapie.

Diese erlernten Fähigkeiten unterstützen Sie, dysfunktionale Pflegephänomene aus den emotionalen, kognitiven oder ver haltensbezogenen Bereichen zu erkennen, in einen Pflege- und Behandlungsprozess zu überführen, evidenzbasiert zu bearbeiten und den Prozess zu evaluieren.

Praxisausbildner*innen begleiten und fördern Studierende ihrem Lernprozess. Im Fachkurs erweitern Sie Ihre Kompetenzen, um den komplexen und spannenden Herausforderungen in der Betreuung von Studierenden während der studienbegleitenden Praxisarbeit adäquat zu begegnen.

Perinatale Versorgung mit Schwerpunkt Wochenbett

Psychosoziale Interventionen

Im Fachkurs lernen Sie: Erwachsenen-Lerntheorien anzuwenden und student*innenzentrierte Lernmethoden einzusetzen.

6 Kurstage | Durchführung jährlich

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5zugreifen.Kurstage | Durchführung jährlich

In diesem Fachkurs erhalten Sie einen Überblick über psychische Störungen gemäss ICD-10 und einen kurzen Überblick über die wichtigsten therapeutischen Methoden. Sie eignen sich psychopathologische Grundbegriffe an, die Sie benötigen, um über psychische Störungen zu sprechen und erweitern Ihre Kenntnisse im Bereich der Psychiatrie.

–die Clinical-Reasoning-Fähigkeit optimal zu fördern.

Sie möchten mehr über die perinatalen Vorgänge erfahren, Ihre Kenntnisse auffrischen oder sich für die Wochenbettpflege qualifizieren? Im Fachkurs vermitteln wir Ihnen die Grundlagen zu physiologischen und pathologischen Schwangerschafts-, Geburts- und Wochenbettverläufen, zum Thema Stillen und zur Neonatologie. Anhand von Inputreferaten erlangen Sie die fachlichen Grundlagen, die Sie in Skills- und Kommunikationstrainings methodisch 8vervollständigen.Kurstage|Durchführung jährlich

In der bedürfnisangepassten Behandlung psychisch erkrankter Menschen in Krisen bilden Netzwerkgespräche, bei denen alle wichtigen Bezugspersonen der Betroffenen von Beginn an einbezogen werden, das zentrale Therapieelement. Aus diesem offenen Prozess des sorgfältigen Verstehens und dialogischen Austauschs der unterschiedlichen Sichtweisen entstehen gemeinsame Entscheide in Bezug auf die Art der weiteren Behandlung.

Sie haben sich entschieden, in Ihre Berufspraxis mehr wissenschaftsbasierte Erkenntnisse einfliessen zu lassen oder wollen lernen, wie Sie für CAS-, DAS- und MAS-Studiengänge hochstehende Abschlussarbeiten anfertigen? Dann sind Sie im Fachkurs Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis richtig: Sie lernen, wie Sie Fragestellungen aus der Berufspraxis so for mulieren, dass sie wissenschaftlich untersucht und beantwortet werden können.

8 Kurstage | Diverse Durchführungsdaten (Einige Durchführungen des Fachkurses finden online statt, andere sind als Präsenzveranstaltung geplant)

7 Kurstage | Durchführung alle zwei Jahre

26 Fachkurse

18 Kurstage | Durchführung alle zwei Jahre

Suizidprävention

Die Veränderungen im Gesundheitswesen führen zu einer verkürzten Aufenthaltsdauer im Spital. Dadurch steigt die Akuität der Krankheitsbilder, was die Arbeit für Gesundheitsfachpersonen spannend und herausfordernd macht. Im Fachkurs erweitern Sie Ihre klinischen Kompetenzen. Sie erarbeiten sich Wissen, welches für die evidenzbasierte pflegerische Einschätzung und Betreuung von Patient*innen wichtig ist.

Während des Unterrichts vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zu relevanten Themengebieten auf der Basis von realen oder konstruierten Fällen. Die einzelnen Einheiten zielen auf die fachliche Vertiefung in der Patient*innenversorgung ab, wie auch auf die Verbesserung der kommunikativen Fertigkeiten in herausfordernden Situationen. Sie reflektieren Ihre eigene Berufsrolle wiederholt unter dem Einbezug verschiedener Perspektiven.

Systemische Fortbildung in Familien- und Netzwerktherapie «Open Dialogue»

–Sie trainieren, hochwertige Studien zu einem Thema Ihrer Wahl zu finden.

Der «Offene Dialog» ist ein für die Praxis der Netzwerkgespräche entwickeltes Modell. Im Fachkurs vermitteln wir Ihnen die entsprechenden Methoden und die erforderliche systemischdialogische Gesprächskompetenz. Im Zentrum der Vermittlung stehen Rollenspiele in Kleingruppen, in denen das vermittelte Wis sen eingeübt und in eigenen Netzwerkgesprächen erprobt wird.

–Sie lernen, aus Studien Schlussfolgerungen für Ihr persönliches Berufsfeld abzuleiten und schaffen damit die Grundlage für evidenzbasiertes Arbeiten.

Suizidalität ist ein komplexes Phänomen und stellt Fachpersonen, Betroffene und Angehörige vor die Herausforderung, mit Machtlosigkeit und Hilflosigkeit umzugehen. Dennoch gibt es wirksame und nachhaltige Präventionsmöglichkeiten, die suizidales Verhalten reduzieren. Suizidprävention kann sowohl die Gesamtbevölkerung oder (Gesundheits-)Organisationen ansprechen (Primärprävention) als auch gefährdete Klient*innen (Sekundärprävention) und nicht zu vergessen Fachpersonen, Angehörige und Hinterbliebene nach einem Suizid (Tertiärprävention).

Der Fachkurs bündelt das bestehende Fachwissen und er vernetzt Fachpersonen, Betroffene und Angehörige in ihrem Erfahrungswissen. Sie entscheiden sich für den Kurs, wenn Sie sich erfolgreich für eine nachhaltige Suizidprävention einsetzen wollen.

–Sie lesen Studien und lernen, worauf Sie achten müssen, um diese verstehen und bewerten zu können.

Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis

Somatische Krisenintervention

6 Kurstage | Durchführung jährlich

Dieser Fachkurs führt Sie in den Design-Thinking-Ansatz ein. Im interprofessionellen Team entwickeln Sie Ideen und Konzepte, um Projekte, Probleme und Prozesse in Ihrer eigenen Organisation zu Manager*innengestalten.

Bevor Sie den Fachkurs Projekt implementieren besuchen, absolvieren Sie bitte den Fachkurs Prozessgestaltung mit Design Thinking. Die Kurse sind aufeinander aufbauend.

Partner:

Durch das Implementieren neuer Konzepte und Projekte verändern sich Gesundheits- und Sozialorganisationen. Mit stetig ändernden Bedingungen wechselt das System von einem Zustand der Ordnung in Unordnung, von Stabilität in Instabilität. Wenn Sie als Schlüsselperson solche Veränderungsprozesse begleiten, können Sie das vorhandene Wissen der Organisation nutzen, indem sie Sie die einzelnen Menschen und deren intuitive und integrative Kräfte einbeziehen. Sie arbeiten wertebasiert, berücksichtigen emotionale Prozesse, bauen die Kontrolle ab und Vertrauen in den Prozess auf. Unvorhergesehenes und Unplanbares heissen Sie im Prozess willkommen und machen es für den Prozess nutzbar. So können Sie Projekte und Konzepte nachhaltig implementieren sowie Schlüsselpersonen und Teams in ihrer Rolle als «Wissensträger*innen» stärken.

–eine Idee entwickelt, um Ihre Rolle als Stationsleitung stärker zu –eineimplementieren.Sportgruppefür das Personal in der eigenen Institution eingeführt und evaluiert.

–einen strukturierten Ablaufplan für Angehörigenarbeit entwickelt und implementiert.

Prozessgestaltung mit Design Thinking – NEU

8 Kurstage | Durchführung jährlich

arbeiten in einem Wettbewerb um Kund*innen und müssen wirtschaftlich überzeugende Ergebnisse liefern. Für sie ist vor allem entscheidend, dass die Qualität der Prozesse den Erwartungen der Kund*innen entspricht und kosteneffizient ist. Dafür bedarf es einer ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheitsdienstleistungen – und zwar konsequent aus der Perspektive von Patient*innen sowie deren Angehöriger. Hier bietet der Ansatz des Design Thinking Unterstützung. Mittels Design-Thinking-Methoden werden neue Denk weisen und Problemlösungen ermöglicht. Ziel ist es, Produkte und Prozesse zu entwickeln, die aus Anwender*innensicht überzeugend sind. Dabei arbeiten wir beim Design Thinking stets im interprofessi onellen Team, um neue Sichtweisen zu erlangen und somit auch den eigenen, oft fachbegrenzten, Horizont zu erweitern.

7 Kurstage | Durchführung jährlich

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7 Kurstage | Durchführung jährlich

– NEU

Partner:

Wohnheim Schlossgarten Riggisberg Kreativewww.schlogari.chLösungswege Bern www.kreativeloesungswege.chGmbH

Ehemalige Student*innen haben beispielsweise

6 Kurstage | Durchführung jährlich ab März 2024

Facilitation – Veränderungen (mit)gestalten

Fachkurse Management undProjektProjekteimplementieren

–einen Abend zum Thema Suizidalität im eigenen Dorf organisiert und dadurch die Teilnehmer*innen sensibilisiert. die Bedürfnisse an die Netzwerkarbeit von Physiotherapeut*innen erfasst und in ein strukturiertes, anwender*innenfreundliches System überführt.

–ein Konzept für eine Fachgruppe entwickelt und implementiert. –einen Pflegestandard entwickelt und implementiert.

Die Wahrnehmung bevorstehender Veränderungen können bei Menschen Ängste auslösen; dabei sind sie wesentlich für menschli che Lebens- und Entwicklungsprozesse. In Gesundheitsorganisati onen und wachsenden Organisationen begleiten, unterstützen und betreuen Sie als Schlüsselperson zum Beispiel Patientenprozesse oder (interdisziplinäre) Teamprozesse. Dafür benötigen Sie eine Grundhaltung des Ermöglichens und Ermutigens – Facilitation.

Wertebasierte und nachhaltige Projektbegleitung

«Facilitate» stammt aus dem Englischen und bedeutet «erleichtern, fördern». Als Facilitator sind Sie Prozessbegleiter*in, Architekt*in, Pilot*in und Anker. Als Prozessbegleiter*in begleiten Sie Veränderungen. Als Architekt*in entwickeln Sie zusammen mit Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitenden Ideen für ein ge meinsames Vorhaben. Als Pilot*in halten Sie auch dann den Raum, wenn nicht klar ist, wohin die Reise geht. Als Anker begleiten Sie Prozesse achtsam und sorgen für Ruhe, Klarheit und Raum zur Entwicklung.

–ein neues Konzept entwickelt, um Ihre Institution nach aussen sichtbarer zu machen.

Soul Injury® ist ein Behandlungskonzept, welches sich für Menschen mit schwieriger Vergangenheit, Traumata oder einer posttrau matischen Belastungsstörung als hilfreich erwiesen hat. Menschen mit traumatischen Erfahrungen oder unverarbeiteten Schuld- oder Schamgefühlen sollen begleitet werden und Unterstützung erfahren. Bei dem Behandlungskonzept Soul Injury® werden unangenehme Handlungsmuster und immer wiederkehrende Gefühle, die mit «Seelenverletzungen» in Verbindung stehen, als Signale identifiziert und es wird ihnen solange Beachtung geschenkt, bis sie in den Lebensweg integrierbar sind.

Hoffnung vermitteln

Kurse

Partner:

Vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in der Medikation. Im Kurs erarbeiten Sie sich die Grundlagen der Pharmakologie wie Pharmakokinetik und -dynamik, Bioverfügbarkeit, Einfluss der Genetik, Medikamentenabgabe, Polypharmazie, Medikamenteninteraktionen und 5Antidots.Kurstage | Durchführung mehrmals jährlich

3 Kurstage | Durchführung jährlich

Im Kurs lernen Sie Modelle, Konzepte, Tools und Techniken, die Ihnen bei der Überwindung von Hoffnungslosigkeit Unterstützung bieten. Im trialogischen Setting diskutieren Sie das Phänomen Hoffnungslosigkeit und erarbeiten gemeinsam Ressourcen und hoffnungsspendende Massnahmen.

Open Dialogue ist ein in Finnland entwickeltes Modell für die gemeindepsychiatrische Begleitung von Menschen und deren Angehörigen in psychiatrischen Krisensituationen. Der Ansatz basiert auf einer für den Dialog offenen Grundhaltung. Zentrale Interventionen sind systemische Netzwerkgespräche, bei denen Betroffene, Angehörige und Fachpersonen einbezogen werden. Dieser Kurs ist ein Einführungskurs in Open Dialogue. Sie üben in diesem Kurs wenige ausgewählte Elemente des Open Dialogue.

Pharmakologie

Partner:

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Partner:

Einbezug durch Dialog

Soul Injury® (Basiskurs) – mit seelischen Verletzungen umgehen

2 Kurstage | Durchführung jährlich

2 Kurstage | Durchführung jährlich

1 Schreibgruppentermin zu 2 Stunden, 1 individuelle Online-Beratung zu 30 Minuten| Diverse Durchführungsdaten

6 Kurstage | erste Durchführung

5 Kurstage | erste Durchführung

Schreiben ist keine Frage von Talent. Schreiben ist eine Frage der Übung. Ganz besonders wenn es um wissenschaftliches Schreiben geht. Ein eintägiger Präsenzunterricht führt Sie in das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit unter Einbezug von realen Beispie len und Übungen ein und hilft Ihnen, gelassener und effizienter mit Ihren Schreibarbeiten zurechtzukommen. Resultat: Sie sparen Zeit und haben mehr Freude. In Schreibgruppen und Einzelberatungen wird dann individuell auf die einzelnen Arbeiten eingegangen, so dass Sie das Erlernte direkt für Ihre eigene Arbeit verwenden 1können.Präsenztag,

Interprofessionelle Weiterbildungsangebote

Die beiden Fachkurse bauen direkt aufeinander auf. Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen 1 bietet Ihnen umfassende Grundlagen in Humanernährung.

Dass Rauchen in der Schwangerschaft sowohl für die Mutter wie auch für das Kind schädlich ist, ist wissenschaftlich längst erwiesen. Wie aber können Hebammen Frauen in ihrem Wunsch, vom Rauchen wegzukommen, unterstützen? Mit diesem Fachkurs werden Sie zum/zur Expert*in der Nikotinberatung: Sie erlangen Kenntnisse von pharmakologischen Hilfsmitteln. Zudem können Sie Beratungsprozesse im Einzel- oder im Gruppensetting nach den Grundsätzen des Motivational Interviewing sowie den Prinzipien der lösungsorientierten Kommunikation anwenden.

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8 Kurstage | Durchführung jährlich

Fachkurs Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen I

Kurs Writing Lab – wie funktioniert (wissenschaftliches) Schreiben? – NEU

Fachkurs Nikotinberatung und Tabakentwöhnung

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in weiteren interprofessionellen Lehrgängen (Fortbildungen) Ihre Kompetenzen auszubauen und zu vertiefen.

Lernen Sie Ernährungsaspekte in Ihre Gesundheitsdienstleistungen einzubeziehen und die wichtigsten Krankheitsbilder vertieft zu verstehen – für eine ganzheitliche Betreuung Ihrer DiePatient*innen.beidenFachkurse bauen direkt aufeinander auf. Im Fachkurs Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen 2 bearbeiten Sie relevante Ernährungsaspekte für die Gesundheit von Ihren Patient*innen. Zudem setzen Sie sich vertieft mit klinischen Fragestellungen sowie wichtigen Krankheitsbildern auseinander. Dies befähigt Sie, ernährungsassoziierte Problemstellungen zu erkennen und damit im interprofessionellen Setting wirksamer zu handeln.

Partner:

Fachkurs Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen II

Der Fachkurs findet in einem interprofessionellen Setting statt –es nehmen auch Pflegefachpersonen teil.

Weitere Angebote

⇢ Alle Weiterbildungsangebote finden Sie unter: bfh.ch/gesundheit/weiterbildung

Ernährung spielt in vielen Aspekten der Gesundheitsförderung wie auch bei Erkrankungen oder Gesundheitsproblemen eine wichtige Rolle. Dabei ist es wichtig, dass sich alle Akteure im Gesundheitswesen der Rolle bzw. Effekten der Ernährung auf Gesundheitsparameter oder Krankheiten bewusst sind, um diese erkennen und interpretieren zu können. Damit arbeiten sie im interdisziplinären Setting wirksamer. Die beiden Fachkurse Ernährungslehre für Gesundheitsfachpersonen 1 und Ernährungslehre für Gesund heitsfachpersonen 2 vermitteln umfassende Grundlagen sowie wichtiges Praxiswissen für die Arbeit im Kontakt mit verschiedenen Gruppen von Klient*innen und Patient*innen.

Fachkurse und Kurse

Ausführliche Informationen finden Sie unter:

Die vorliegende Broschüre dient der allgemeinen Orientierung. Im Zweifelsfall ist der Wortlaut der gesetzlichen Bestimmungen und Reglemente massgebend. Überdies bleiben Änderungen vorbehalten.

30 Anmeldung

CAS, DAS und MAS

Mit «Fokus Gesundheit» bieten wir einem interessierten Publikum an drei Abendveranstaltungen pro Jahr Vorträge, Podiumsdiskus sionen, Lesungen etc. Unter bfh.ch/fokus-gesundheit und im «frequenz» weisen wir auf die Veranstaltungen hin.

Zulassung

Das Weiterbildungsprogramm (Kurse, Fachkurse und Studiengänge) des Departements Gesundheit richtet sich an ein Fachpublikum und an Gesundheitsthemen interessierte Personen. Die Studiengänge (CAS, DAS, MAS) sind grundsätzlich für Personen mit einschlägiger Hochschulvorbildung und Berufserfahrung in einem Gesundheitsoder Sozialberuf konzipiert.

«frequenz» Unser Magazin erscheint drei Mal pro Jahr (Mai, September, Dezem ber). Mit spannenden Fokusthemen, Fachartikeln, Interviews etc. beleuchten wir verschiedene Aspekte der heutigen Gesundheitsver sorgung. Abonnieren Sie das «frequenz» hier: bfh.ch/gesundheit/frequenz

Zu einem Fachkurs oder einem Kurs werden Personen zugelassen, die mindestens über einen Abschluss einer eidgenössisch aner kannten Höheren Fachschule verfügen.

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Rechtlicher Hinweis:

Ein Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie beim entsprechenden Angebot unter: bfh.ch/weiterbildung/mental-healthbfh.ch/weiterbildung/pflege

«Fokus Gesundheit»

September 2022

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Personen mit einem Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Dok torat bzw. entsprechende altrechtliche Titel oder CAS, DAS, MAS) können an unseren Studiengängen uneingeschränkt teilnehmen. Personen mit dem Abschluss einer höheren Fachschule müssen vor dem Eintritt in den entsprechenden Studiengang den erfolg reichen Abschluss des Fachkurses Wissenschaftliches Arbeiten –Reflektierte Praxis oder eine äquivalente Qualifikation nachwei sen. Personen, die nicht über einen oben erwähnten Abschluss verfügen, bieten wir ein «sur dossier»-Verfahren an.

Weiterbildungsberatung

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Alle aktuellen Informationen finden Sie unter: bfh.ch/weiterbildung/mental-healthbfh.ch/weiterbildung/pflege

Für Ihren Abschluss MAS Integrierte Pflege rechnen wir Ihre Weiterbildungsleistungen aus dem Institut Alter gerne an. Angerechnet werden die folgenden Angebote: Fachkurs Ältere Menschen und Angehörige ressourcenorientiert beraten Fachkurs Alters- und Generationenpolitik verstehen Fachkurs Diversitätssensible Betreuung und Begleitung Fachkurs Entscheidungen in der letzten Lebensphase unterstützen Fachkurs Kommunale Alters- und Generationenpolitik gestalten Fachkurs Partizipation im Sozialraum fördern

Kennen Sie die Angebote des Instituts Alter?

bfh.ch/alter/weiterbildung

CAS Gerontologie als praxisorientierte Wissenschaft

Kontakt für weitere Informationen oder einen unverbindlichen Beratungstermin: weiterbildung.gesundheit@bfh.ch Telefon +41 31 848 45 45

CAS Demenz und Lebensgestaltung

CAS Sorge im fragilen Alter

Wünschen Sie eine Beratung zu den verschiedenen Weiterbildungsangeboten? Haben Sie Fragen zur Anrechnung von bereits erbrach ten Weiterbildungsleistungen? Gerne beantworten wir Ihre Fragen und unterstützen Sie bei der Wahl des passenden Angebots.

CAS Alterspolitik

Berner Fachhochschule Departement

bfh.ch/gesundheit/weiterbildungweiterbildung.gesundheit@bfh.chTelefon3007SchwarztorstrasseWeiterbildungGesundheit48Bern+41318484545