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BÄRN!MAGAZIN Die schönsten Seiten der Hauptstadt

3 / 2018

BERN – ECHT VERZAUBERT BERNER WEIHNACHTSGESCHICHTEN WIR SIND STERNENSTAUB


E D I T O R I A L & I N H A LT

INHALT C O V E R : Claude Kuhn (siehe Seite 19)

ECHT VERZAUBERT

HÄRZSCHLAG BÄRN!: Die Berner Postgasse lebt – und dies nicht zuletzt wegen dieser agilen Lady. Nelly Steiner ist die Gründerin des beliebten Anlasses “1. Advent in den Gassen der unteren Altstadt”. Gemeinsam realisieren wir die Aktion “Weihnachtsschmuckverkauf” zu Gunsten der Gassenarbeit Bern.

EDITORIAL

Echt. Verzaubert. Bern ist pures Gold – wer die Seele der Menschen aus Bern kennt, der weiss: Wir mögen das Echte ohne Gugus, wir schätzen Inhalte versus Bling-Bling, wir leben das Berner Lebensgefühl und nicht den Lifestyle, wir entlarven Schwätzer, Kopiertes und Mainstream. Obwohl durchaus traditionsbewusst, sind wir doch offen für Neues, das echt originell ist und von guter Qualität. Und dennoch. An Weihnachten darfs dann ruhig ein bisschen funkeln – oder? Unsere Weihnachtsbeleuchtung hält Vergleichen nicht stand? Egal, sie ist typisch Bern – bescheiden eben – und sie trägt wenigstens nicht zur Lichtverschmutzung bei. Die Adventszeit verzaubert unsere Stadt ja eh genug, neuerdings mit einem neuen Weihnachts-Treffpunkt, dem Sternenmarkt auf der Kleinen Schanze – nebst allen anderen Angeboten, die wir in dieser Ausgabe vorstellen. À propos Sterne: Ich bin wahnsinnig stolz auf unser Cover von Grafikerlegende Claude Kuhn – Merci Claude! Zur Jahresend-Ausgabe möchte ich noch all jenen danken, ohne die eine Herausgabe des Berner Magazins nicht möglich wäre: Merci viumau, für uns seid Ihr echte Partnerinnen und Partner, nicht einfach Werbekunden.

So, nun lassen Sie sich verzaubern – von unserer wunderbaren Stadt, von der Adventsszeit mit ihrem Lichterglanz und beispielsweise auch von den vier zauberhaften Geschichten von Berner Autor*innen aus Berner Verlagen, die wir unserer Leserschaft zu Weihnachten schenken.

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Berner Sternenmarkt Berner Weihnachtsmärkte Advent in Bern Wir sind Sternenstaub Marco Morelli ist echt geblieben Echt verzaubert: EWB Echt stark: 30 Jahre Gassenarbeit Bern Echt verzabert: Weihnachtsgeschichten

GESELLSCHAFT 19 Portrait Claude Kuhn 21 Von Oben: Remo Eisner 23 Von Oben II: Thomas Hodel 24 Bern Welcome

LEBENSART 26 28 29 30 31 32 35 36 38 41 43 44 45

Tipps & Events: BERNcity Kirchhofer Aerni: Tipps & Trends Wellness für Zuhause Hirslanden Geschenktipps Grand Casino Bern Wohnen und Leben BLS-Ausflugstipps Autoneuheiten aus Berner Garagen Traumhotels: Jungfrau-Viktoria Die trendigste Bio-Weinbar Berns Culinarium Berner Rundschau

K U LT U R & E V E N T S

Michèle Freiburghaus Verlegerin, Redaktionsleiterin

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Das nächste BÄRN! Magazin erscheint anfangs März 2019. Informationen: www.baernverlag.com

DIVERSES

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Disco-Schlööfle MFK: Zauber der Stille Kultur-Jubiläen Bern Bierhübeli Adventsmix

Kopernikus: Usgstopft Rückblick Strassenfotografie HÄRZSCHLAG BÄRN! Verlosungen


VERZAUBERT | STERNENMARKT

Berner Sternenmarkt Markus Arnold, was hat euch dazu bewogen, einen neuen Weihnachtsmarkt zu lancieren? Er war wortwörtlich eine Glühwein-Idee. Wir sind letztes Jahr nach Abschluss des Mr. Mori Pop-up-Restaurant-Projekts in der Vorweihnachtszeit in Zürich essen gegangen. Am Ende landeten wir auf einem schönen Weihnachtsmarkt und spannen über einer Tasse Glühwein (oder auch zwei) verschiedene Ideen. So nahm das Projekt seinen Lauf. Worin unterscheidet sich der Sternenmarkt von den anderen beiden Berner Weihnachtsmärkten? Der Starkoch Markus Arnold und der Gastronom Tom Weingart wollen Bern mit ihrem Sternenmarkt verzaubern. Foto Anders Stoos

Interview Michèle Freiburghaus, Illustration...

Der Sternkoch Markus Arnold und Gastronom Tom Weingart haben sich mit ihren Pop-up-Restaurants Brother Frank und Mister Mori über Bern hinaus einen Namen gemacht. Arnold betreibt ausserdem seit einem Jahr das jüngst mit 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Restaurant Steinhalle im Park des Historischen Museums. Jetzt greifen die beiden zu den Sternen und lancieren mit dem «Berner Sternenmarkt» einen dritten Weihnachtsmarkt auf der kleinen Schanze im Herzen von Bern. Gebaut aus 60 Holzhütten, die mit winterlichen Delikatessen, heissen Getränken und wechselnden Designern zum Weihnachtsshopping und vorweihnächtlichen Verwei-

Der Sternenmarkt soll ein moderner Livestyle-Weihnachtsmarkt sein. Unser Ziel ist es, dass die Gäste auf dem Markt verweilen und dass sie durch die wöchentlich wechselnden Anbieter auch mehrmals in den Genuss eines neuen Markterlebnisses kommen. Wir bieten ein vielfältiges Food-Angebot an, mit weihnächtlichen Spezialitäten aus aller Welt. Ausserdem haben wir die Infrastruktur und das Know-how, um komplette Weihnachtsevents anzubieten. Wir können Gruppen von bis zu 150 Personen bewirten. Aber natürlich sind auch spontane Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Das neue Berner Weihnachtsangebot wird allgemein begrüsst. Der Stadtrat Luzius Theiler aber erachtet den Markt als Konkurrenz für die seit vielen Jahren bestehenden Märkte. Was meint ihr dazu? Wir sehen den Sternenmarkt als Ergänzung des Berner Weihnachtsangebots und freuen uns über die jetzt schon gute Zusammenarbeit zwischen den Weihnachtsmärkten. Bern Touris-

len einladen sollen. Der Sternenmarkt ist ausserdem der Standort des Weihnachtsbaums der Stadt Bern.

Gabriela Diriwächter

Orlando Martin Lindenberg


VERZAUBERT | STERNENMARKT

«Der Sternenmarkt ist eine Ergänzung zum bestehenden Angebot»

mus lanciert dieses Jahr erstmals einen Flyer, in dem das ganze Weihnachtangebot der Stadt Bern zusammengefasst ist (siehe Seite...). Davon profitieren alle. Am Ende entscheidet der Gast, welches Angebot ihm zusagt.

werden. Beispielsweise Morewurster vom Dentenberg, Momos aus Bern, Crêpes von der Crêperie La Chouette beim Bollwerk, Adrianos mit seinem super Kaffee, die neuen Metzger vom Loeb mit einem saftigen Fleischgericht… also sehr viel Berner Power.

Ihr plant eine «Winterwunderlandschaft» – was darf man sich darunter vorstellen?

Und wir bieten im erwähnten Fondue-Chalet drei verschiedene Fondues an aus feinstem Berner Käse (die schmecken im Fall saugut), sowie Klassiker wie Raclette und knusprige Bratwürste.

Ein Kinderdorf mit Karussell, in Holzhütten untergebrachte Essstände mit bekannten Berner Betreibern und Designern, Livestyle-Artikel und das im Sternen-Chalet im Zentrum des Marktes mit einem qualitativ hervorragenden Gastro-Angebot. Der offizielle Weihnachtsbaum der Stadt Bern steht dieses Jahr auf dem Sternenmarkt. Wir werden ihn mit Beleuchtung und weihnächtlicher Dekoration stimmig in Szene setzen. Die Kulinarik bildet offenbar einen wichtigen Schwerpunkt des Marktes. Es gibt ein beheiztes Fondue-Chalet und zwanzig Küchenteams servieren Leckerbissen aus aller Welt. Können wir ein paar Beispiele erfahren? Wir freuen uns, dass sich sehr viele Berner Kleinbetriebe beworben haben und ein Teil des Berner Sternenmarktes sein

Nebst dem Kids-Dörfli mit Unterhaltung für die Kleinen ist auch ein kulturelles Programm für die Erwachsenen geplant. Ein paar Highlights? Familien sind uns ein grosses Anliegen, ich bin ja selber Vater. Wir haben ein herziges Kinderdörfli gebaut und bieten täglich wechselnde Programme für die Kleinen an. Es werden Geschichten vorgelesen, Weihnachtsbasteln wird angeboten, der Samichlaus kommt vorbei und vieles mehr. Für die Erwachsenen haben wir an verschiedenen Tagen Strassenkünstler, die auf dem Markt unterwegs sind. Danke für das Gespräch und viel Erfolg.

BERNER STERNENMARKT

29. 11. – 30. 12. 2018 Öffnungszeiten: Markt: Mo. – Mi. 11 – 21 Uhr Do. - Sa. 11 - 22 Uhr, So: 11 – 20 Uhr Fondue-Chalet: Mo. – So.: 11–24 Uhr


VERZAUBERT | BERNER WEIHNACHTSMÄRKTE

Berner Weihnachtsmärkte Weihnachtsmarkt Waisenhausplatz Der Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz hat eine über 20 jährige Tradition. An über 50 festlich dekorierten, individuell gestalteten Holzhäuschen und Ständen, umrahmt von einem Zaun aus Tannenzweigen, wird ein reiches Warenangebot präsentiert. Das Kerzenziehen und die Märitbeiz «Platzhirsch» sind beliebte Anlaufstelle für weihnächtlich gestimmte Berner und Bernerinnen.

Berner Münster Weihnachtsmarkt Seit 35 Jahren kann man auf dem Münsterplatz in Bern in der Adventszeit den eher kleinen, feinen Markt mit authentischer, individueller Handwerkskunst besuchen. Die Ateliers befinden sich alle in der näheren Umgebung von Bern. Einmalig ist auch: die Künstler und Kunsthandwerker sind zum grössten Teil selber vor Ort, bereit für Begegnung auf Augenhöhe, oder - für Sternstunden, mit dir und dir und dir... «Sternstunde» – das ist das diesjährige Thema des Münster Weihnachtsmarktes. Ein behutsames Herantasten an dieses Thema kann zu einer poetischen, einer philosophischen, allenfalls zu einer astronomischen oder kosmologischen Fragestellung führen. Und niemand braucht sie definitiv zu beantworten. Die Gestirne sind ja immer, bei Tag und bei Nacht, über uns! Jede und jeder kann sein Herz befragen, was für sie/ihn Sternstunde bedeuten könnte, Uhrzeiten und Zeiträume spielen dabei keine Rolle. Es geht nur um eine innere Verfasstheit, eine Stimmung, ein Erleben: es kann sein, dass ein winzig-kleiner Augen-Blick eine Sternstunde sei, ein Spaziergang, oder ein Nachmittag, oder eine besinnliche Woche an einem stillen Ort, oder ein ganzes Jahr, oder ... Auf unserem diesjährigen Märit wird eine «Sternstunde» jeweils einen Tag erfüllen, also: 24 Sternstunden-Märittage, jeweils an einem anderen Stand, geheimnisvoll, überraschend, witzig, herrlich, vielleicht gar himmlisch? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Angaben zu den KunsthandwerkerInnen und deren Ateliers, zu den Märitständen und zum Märitbeizli. Ausserdem gibt es dort facettenreiche Einblicke in frühere Themen der Weihnachtsmärkte sowie in die Blogs der vergangenen Jahre. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen lichtvolle, leis-leuchtende Sternstunden! Stefan Mosimann 1.-24. Dezember 2018 www.bernerweihnachtsmart.ch (Berner Münster Weihnachtsmarkt)

Der Besucher findet auf dem Weihnachtsmarkt Waisenhausplatz hier eine grosse Auswahl an typisch weihnachtlichen Artikeln aber auch Waren für den täglichen Gebrauch – das richtige Geschenk oder etwas für ihren eigenen Wunschzettel. Besondere Anziehungskraft auf dem Märit geniesst das Kerziehen und der «Platzhirsch».

Kerzenziehen Das Kerzenziehen findet vom 2.12.2018 bis 09.12.2018 in einem geheizten Zelt. statt . Acht Ziehstationen in verschiedenen Höhen stehen zur Verfügung, so dass sie sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet sind. Organisator ist der Verein «Kerzenziehen für Jung und Alt, Bern» mit Gründungsjahr 2002, ein kleines Team von motivierten Menschen aus verschiedenen freien evangelischen Gemeinden rund um und in Bern.

Platzhirsch Hinter dem «Platzhirschen» steht die selbe Crew, die im Sommer das «Serini» im Eichholz betreibt. Geschäftsführer Olivier Jaggy ist zudem der Marktkommissionär auf dem Waisenhausplatz und betreibt den Caramelier-Stand. Sein «Glühweinstand» ist vielmehr ein Haus auf zwei Stockwerken, das nach Feierabend in der Adventszeit zum beliebten Treffpunkt von Glühwein- und Fondueliebhaber wird. Weihnachtsmarkt: 2. - 23. Dezember 2018 Altjahresmarkt: 27. – 29. Dezember 2018 www.weihnachtsmarktbern.ch


VERZAUBERT | BERNER ADVENTSKALENDER

© Bern Welcome

Berner Adventsagenda

Adventszeit in Bern 1 | Berner Sternenmarkt 29. November - 30. Dezember

2 | Weihnachtsmarkt Waisenhausplatz 2. - 23. Dezember 3 | Berner Münster Weihnachtsmarkt 1. - 24. Dezember 4 | Handwerkermarkt Münsterplattform 1./2. und 15./16.12., der traditionelle Handwerkermarkt mit über 100 Ständen lädt zum Flanieren ein. 5 | Kunsteisbahn Bundesplatz

7 | Chalet Alpenland 23.11.–23.12.2018 / Hüttenzauber mitten in der Stadt: Im urchigen Chalet auf dem Kornhausplatz werden Fondueund Raclette-Spezialitäten serviert.

8 | Rummelbummel 22.11.–31.12.2018 / «Rummelbummel» steht für ein einzigartiges Ambiente im verspielt dekorierten Innenhof des PROGR. Ob herzhaftes Fondue, gemütliches Beisammensein am Feuer, nostalgisches Karussellfahren und Kerzenziehen bis tief in die Nacht, Mappings oder Konzerte – das vielseitige Adventsprogramm erfreut Gross und Klein.

Ausserdem (nicht auf dem Plan)

19.12.2018 - 17.2.2019 / Schlittschuhlaufen auf dem Bundesplatz – die Kunsteisbahn vor dem Schweizer Parlamentsgebäude lädt zum Rundendrehen ein. An ausgewählten Sonntagen stehen vormittags Brunch und abends Konzerte auf dem Programm. Im Eisbahnrestaurant lassen sich kalte Füsse bei Glühwein und Fondue aufwärmen. www.kunsteisbahnbundesplatz.ch

2. Dezember | 1. Advent in den Gassen der Unteren Altstadt

6 | Øscår Elch

Um 17 Uhr besuchen rund 15 Samichlöise mit ihren Schmutzlis die Kinder in der Kramgasse.

24.11.–24.12.2018 / Bunt, fröhlich, urban: Øscår Elch gastiert zum zweiten Mal im Ringgenpärkli und verzaubert den schönen Ort in ein kleines Winterparadies inmitten der Stadt.

Jeweils am 1. Adventsonntag öffnen in der Unteren Altstadt Werkstätten, Ateliers, Geschäfte und Restaurants ihre Türen. 2. Dezember | Samichlöis in der Kramgasse

Weitere Informationen, sowie Events und Erlebnisse im Advent auf www.bern.com


E C H T V E R Z A U B E R T | W I R S I N D S T E R N E N S TA U B

«Wir sind Sternenstaub» I NT E RV I E W M I T F R AU P R O F E S S O R D R . K AT H R I N A LT W EG G Prof . Dr. Kathrin Altwegg (geboren 1951) ist Professorin emer. an der Universität Bern für Weltraumforschung und Planetologie. Diese Abteilung befasst sich u.a. mit Projekten, wie der Kometensonde Rosetta und dem mitfliegenden Massenspektrometers ROSINA, der die Zusammensetzung des Kometenstaubes entschlüsseln soll. Nach dem Doktorat in Basel zog sie mit ihrem späteren Ehemann Laurenz, gleichfalls Physiker und heute Professor für Telekommunikation an der Freiburger Hochschule für Technik und Architektur, in die USA und beschäftigte sich an der New York University mit physikalischer Chemie. Kathrin Altwegg hat zwei erwachsene Töchter und lebt seit 1982 in Bern. Interview: Michèle Freiburghaus, Foto: Remo Eisner


ECHT VERZAUBERT | INTERVIEW

«Ich möchte Frauen zeigen, dass Naturwissenschaften nicht à priori männlich sind» Es klingt zauberhaft: Menschen bestehen zu 97 Prozent aus Sternenstaub – wie darf man das verstehen? Die Materie, d.h Atome stammen bis auf den Wasserstoff aus Sternen. Wasserstoff wurde im Urknall aus Energie erzeugt. Alle schwereren Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff werden in Sternen fabriziert durch Kernfusion. In dem Sinn war alles Material, das uns Menschen ausmacht, einst Teil eines Sterns, bis auf die 3% Wasserstoff, die direkt aus dem Urknall stammen. Wie kam man zu diesem Ergebnis? Durch Beobachtung von Sternen, insbesondere von sterbenden Sternen. Diese sterben als Rote Riesen oder explodieren als Supernovae. Dabei können wir die Signaturen (das Licht) der entstehenden Elemente beobachten.

Im weiteren hat ROSINA eine grosse Menge an organischen Molekülen entdeckt, inklusive der Aminosäure Glyzin. Damit sind organische Moleküle „universal“. Was bei uns passiert ist, d.h. die Entwicklung schlussendlich von Leben, kann deshalb auch anderswo passieren / passiert sein. Wir sind wahrscheinlich nicht allein im Universum. Sie setzen sich intensiv für die akademische Frauenförderung ein – was ist Ihnen dabei besonders wichtig? Ich möchte den Mädchen / Frauen zeigen, dass Physik und allgemein Naturwissenschaften nicht „männlich“ sind, sondern sich mit alltäglichen Phänomenen befassen und damit sehr fassbar sind. Ich möchte den Frauen die Angst nehmen und den Männern zeigen, dass gemischte Gruppen bessere Resultate erreichen, da sich Frauen und Männer in ihrer Denkweise ergänzen.

Kommen wir zurück zur Mission Rosetta, die im Spätsommer 2016 endete. Zur Erinnerung: Was war das Ziel der Mission? Fragen nach dem Ursprung unseres Sonnensystems, der Erde und schlussendlich des Lebens zu beantworten, indem man einen Kometen von nahe analysiert, insbesondere seine chemische Zusammensetzung. Der Zielkomet war Churyumov-Gerasimenko. Die Reise dorthin dauerte 10 Jahre, die Messungen dann etwas mehr als zwei Jahre.

Was raten Sie Frauen, die – wie Sie früher – Familie und Forschung unter einen Hut bringen möchten? Wählen Sie den richtigen Chef! Damit steht und fällt die Karriere. Versuchen Sie nicht perfekt zu sein, lassen Sie den Fünfer auch mal gerade sein, vor allem im Haushalt. Nehmen Sie Hilfe an vom Partner, von Grossmüttern, Nachbarn, Freunden. Allein schaffen sie es nicht.

In welcher Form waren Sie daran beteiligt? Ich war Leiterin des Instruments ROSINA, das von der Muttersonde Rosetta aus die Atmosphäre des Kometen chemisch analysierte. Das Instrument wurde unter der Leitung der Uni Bern von der Schweizer Industrie und mit internationaler Beteiligung aus aller Welt gebaut.

Eigentlich wären Sie jetzt pensioniert, warum treten Sie den Ruhestand noch nicht an und womit beschäftigen Sie sich heute? Wenn Sie 20 Jahre Ihres Lebens einem Projekt wie ROSINA/Rosetta gewidmet haben, dann ist es schwierig im Moment, wenn Resultate kommen, einfach aufzuhören. Die Daten sind hervorragend, die darin versteckte Wissenschaft fantastisch.

Nach 2 Jahren sollten bereits Auswertungen vorliegen. Welche? ROSINA hat perfekt funktioniert bis zum Schluss. Wir haben eine enorme Datenmenge und die Analyse ist deshalb noch längst nicht fertig. Einige Höhepunkte bis jetzt:

So lange ich noch Lust habe, werde ich mich deshalb weiterhin mit Datenanalyse befassen. Allerdings geniesse ich die Freiheiten des pensioniert Seins. Bei schönem Wetter bin ich häufig draussen, auch arbeite ich nicht mehr acht Stunden am Tag normalerweise. Aber dadurch, dass ich mich auf die Wissenschaft konzentrieren kann und keine Admi-nistration oder Lehrverpflichtungen mehr habe, kann ich mich mehr mit Wissenschaft befassen als je zuvor.

ROSINA hat gezeigt, dass Kometen nicht für den Grossteil des Wassers auf der Erde verantwortlich sind wie von vielen Forschern angenommen. Dies wissen wir aus der Tatsache, dass kometäres Wasser und irdisches Wasser verschieden sind. Ausserdem hat ROSINA hat das Geheimnis des irdischen Edelgases Xenon entziffert. Xenon in unserer Atmosphäre ist verschieden vom Xenon im Erdinneren. Jetzt wissen wir, dass das atmosphärische Xenon verwandt ist mit dem kometären. Daraus können wir schliessen, dass nur etwa 1% unseres Wassers von Kometen stammt, aber der Hauptteil der Edelgase in der Atmosphäre von Kometen kommt. Damit wissen wir auch, wie viele Kometen ungefähr in der Frühgeschichte der Erde auf die Erde gestürzt sind und wie viele organische Moleküle sie gebracht haben. Dies hat möglicherweise dazu geführt, dass sich leben bei uns entwickeln konnte. Zudem hat ROSINA hat viel Sauerstoff entdeckt, etwas, was man für unmöglich gehalten hat. Zusammen mit dem Wasser zeigt uns das, dass kometäres Eis älter ist als unser Sonnensystem, also älter als 4.6 Milliarden Jahre und im interstellaren Raum entstanden sein muss.

«Forschung und Schöpfungsgeschichte beissen sich nicht» sagten Sie mal einem Buben, der sie nach einem Vortrag nach dem Widerspruch fragte. Wie meinten Sie das? Wissenschaft und Religion beschäftigen sich mit den gleichen Themen nach dem Ursprung des Universums und des Menschen. Die Wissenschaft versucht das „Wie“ zu verstehen: wie entstehen Elemente, Moleküle, wie Planeten….. Die Religionen fragen nach dem „Warum“, eine viel schwieriger zu beantwortende Frage. In dem Sinn kommen sich Naturwissenschaften und Religion auch nicht in die Quere. Sie stammen ursprünglich aus Basel – was gefällt Ihnen an Bern besonders? Ich stamme eigentlich aus Balsthal (SO) und bin nur durch Heirat Basler Bürgerin. Aufgewachsen auf dem Land, brauche ich die Natur, die man hier in Bern noch ganz nahe der Stadt finden kann. Auch ist das Leben gemächlicher als am Rheinknie, was mir auch entspricht. Bern ist fast wie ein grosses Dorf. Auch Basel hat seine Vorteile, ist internationaler, sehr kulturfreundlich, aber eben schon mehr Grossstadt.


ECHT | MARCO MORELLI

Marco Morelli ist echt geblieben Von Luca Hubschmied Journal B

Über vierzig Jahre lang war Marco Morelli als Schauspieler, Clown und Zauberer unterwegs. Nach einem Bandscheibenvorfall blickt er zurück auf eine bewegte Geschichte und kann dabei ehrlich sagen: Morelli ist echt geblieben.

Hinter einem kleinen, noch dicht grün bewachsenen Hain steht das Atelier von Marco Morelli. Wer durch die beschauliche Siedlung Eymatt bei Hinterkappelen läuft und den richtigen Weg zwischen den Bäumen einschlägt, steht plötzlich vor dem einfachen Gebäude, in dem der Künstler seit einem Jahr wirken darf. Morelli sitzt draussen unter dem Vordach und raucht, an seinem linken Ohr baumeln zwei Büroklammern. Neben ihm am Boden steht ein kleines Podest auf vier Beinen. Es ist ein altes Requisit. „Seit meinem Bandscheibenvorfall kann ich es nicht mehr gebrauchen“, sagt Morelli, „ich habe zu wenig Kraft im Fuss für diese clowneske Nummer.“ Ausführlich und mit der ihm typischen bewegten Gestik erzählt er, wie sein linker Fuss beim Laufen diesen sogenannten „Steppergang“ mache, da er nicht mehr über die Ferse abrollen könne, und der Vorderfuss so jeweils geräuschvoll auf den Boden schlage. Vor etwa zweieinhalb Jahren begannen die Rückenprobleme des Clowns, Zauberers, Alleinunterhalters, des „Morelli“. In diesem Sommer nun, nach einem erneuten Rückfall hat er beschlossen, die Soloschiene an den Nagel zu hängen. „Die Figur des Morelli hatte nie ein Handicap“, erklärt er, „deshalb musste ich diese jetzt aufgeben.“ Leicht könnte man versucht sein, an das Bild des gealterten, traurigen Clowns zu denken, angesichtss dieser Probleme. Morelli liefert einem aber keinen Grund dazu. Plötzlich zeigt er auf das kleine Trapez, das unter dem Vordach hängt. „Damit mache ich ds ‚Chaubli‘ um den Rücken zu strecken, das tut mir gut.“ Mit seinen langen und kräftigen Fingern drückt er entschlossen die Zigarette in den Aschenbacher, zwei Sekunden später hängt er kopfüber in der Luft. „Mein Arzt meint, das sei schön und gut, aber wenn ich wieder runterkomme, hätte ich trotzdem wieder das Problem der Schwerkraft.“ Morelli lacht, immer noch am Trapez eingehängt.

Foto: Remo Eisner

Journal B ist eine unabhängige, seit fünf Jahren existierende Online-Zeitung aus Bern. Sie ifinanziert sich durch Mitglieder. www.journal-b.ch

Die Räume des Ateliers sind bedeckt mit Zeichnungen, Plakaten und anderen Erinnerungen an Morellis vierzig Jahre auf Bühnen, öffentlichen Plätzen oder auf dem Hochseil. Am Boden liegt eine blaue Matte, Morelli stellt sich davor. Mühelos rollt er sich darüber, steht wieder da und betont mit ernster Miene: „Wenn ich den Purzelbaum nicht mehr kann, bin ich tot.“ Vor gut zwei Jahren, im Sommer 2016, durfte Morelli noch zum grossen Heimspiel laden. Für zwei Wochen bespielte er den provisorischen Kubus auf dem Waisenhausplatz. Gerne erinnert er sich daran: „Es war eine lange Show, sie dauerte etwa zweieinhalb Stunden. Damals gelang mir die schwierige Balance zwischen Publikumsbe-


ECHT | MARCO MORELLI

schimpfung und Selbstbezichtigung ziemlich gut“. Es ist eine beliebte Strategie des bodenständigen Entertainers. Er entblösst sich selbst (auch im wörtlichen Sinne) und nimmt dafür kein Blatt vor den Mund, wenn er sein Publikum verbal angreift. Und so bezeichnet er sich denn auch selbst: als Ankläger und Angeklagter in einem. „Was ich mir in diesen vierzig Jahren bewahren konnte, ist der Dilettantismus“, sagt Morelli, „Dilettanten haben Lücken und Schwächen im Programm und Dilettanten können nie aufhören.“ Und ja, erlebt habe er viel in all dieser Zeit, die mit dem Strassentheater „Zampanoo’s Variété“ begann. Er tanzte in Thun in zwanzig Metern Höhe auf einem Seil über den Rathausplatz, brachte als Clown und Zauberer das Publikum zum Lachen, Staunen und Nachdenken.

«Morelli wäre berühmt geworden, wenn ihm nicht Morelli im Weg gewesen wäre.»

Dass sich sein Dilettantismus, wie er es nennt, durch all die Jahre zog, sei eine bewusste Entscheidung gewesen. Zwar habe er als Schauspieler oft unter Regie gearbeitet, doch sei ihm stets klar gewesen: „An meine Soloschiene lasse ich nie einen Regisseur ran.“ Morelli, der Eigenwillige braucht seine Macken, seinen kreativen Freiraum. Morelli ist echt geblieben. Oder wie es einst ein Zuschauer ausdrückte: „Morelli wäre berühmt geworden, wenn ihm nicht Morelli im Weg gewesen wäre.“ Möglichkeiten hätte er viele gehabt, meint er: „Was ich an Angeboten abgelehnt habe, das passt auf keine Kuhhaut.“ Nur um gleich zu betonen, dass er sich darauf nichts einbilden könne, man wisse ja nicht, ob er es denn auch gut gemacht hätte. Aber die Angebote gab es, Morelli zählt etwa den Zirkus Knie auf, einen Auftritt im Film Füürland 2, oder eine Rolle im Bestatter des SRF. Er hat sich aber seine Freiheiten bewahrt, ist nie dem Geld gefolgt. So wirkt es denn auch sehr ehrlich, wenn er an dem Tischchen in seinem einfachen Atelier sitzt und sagt: „Ich habe die richtigen Entscheidungen getroffen. Das ist nicht allen Menschen vergönnt.“ Nun lebt Morelli das erste Mal seit Abschluss seiner Lehre von einem fixen Einkommen. Er, der nie für das Geld spielte und dessen Auftritte meist auf Kollektenbasis liefen, ist jetzt Rentner und bezieht AHV. „Es huere Glück, dass ich in diesem Sozialstaat leben darf“, meint Morelli, „ich bekomme zwar nicht viel, aber es sollte zum Leben reichen.“ Seine Dienste als Schauspieler bietet er auch weiterhin an, nur mit dem Soloprogramm ist (zumindest vorerst, wie er ergänzt) Schluss. An Energie und Einsatz mangele es ihm aber auch im Pensionsalter nicht: „Wenn ich jetzt ein Schauspielangebot annehme, bin ich wieder mit dem Enthusiasmus des 30-jährigen Morelli dabei.“


ECHT VERZAUBERT | EWB

Strahlendes Bern

VOM ZAUBER DES LICHTS

Licht lässt Alltägliches erstrahlen und taucht Bern besonders in der Adventszeit in eine festliche Stimmung. Es bedeutet aber auch Sicherheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Von den ersten Öllaternen über Gaslampen bis hin zu modernsten LED Leuchten - die öffentliche Beleuchtung ist ein wichtiger Teil der Stadt Bern. Text: Cornelia Berger, Fotos zvg

Es wurde Licht: Von der Öllaterne zur LED Lampe Mitte des 18. Jahrhunderts bestand die öffentliche Beleuchtung in Bern aus ungefähr 100 Öllaternen, die nachts in der Innenstadt brannten. Unterhalt und Betrieb gestalteten sich jedoch äusserst umständlich, weshalb Bern vor 175 Jahren als erste Schweizer Stadt auf Gaslicht setzte. Das dafür erforderliche Leuchtgas wurde in einer Gasfabrik im Marzili aus einheimischer Kohle erzeugt. Die Beleuchtung war die treibende Kraft für die Elektrifizierung der Hauptstadt.

Durch die Inbetriebnahme des Kraftwerks Matte 1891 war Bern auch in Sachen Stromversorgung eine der fortschrittlichsten Städte der Schweiz. Anlässlich der damals anstehenden 700Jahr-Feier der Stadt wurden die Strassen und Plätze zwischen Zytglogge und Hirschengraben erstmals elektrisch beleuchtet. Die Berner Bevölkerung war begeistert von der neuen Energieform und forderte immer mehr elektrisches Licht. In den 1920er-Jahren wurden in der Berner Altstadt sogenannte Mastleuchten eingesetzt. Für das Auswechseln der Glühbirne


ECHT VERZAUBERT | EWB

«Licht verzaubert das Alltägliche»

Trent Parke, australischer Fotograf

oder Reparaturarbeiten konnten die Mitarbeiter der Elektrizitätswerke Bern die Leuchten mittels einer Kurbel an einem Seil herunterlassen. Im September 1933 tauchte die Stadt Bern in ein Meer von Licht und Strahlen. Anlässlich der Fachausstellung «LISTRA Bern in Licht und Strahlen» wurden zahlreiche Gebäude, Brücken und Plätze der Stadt während einer Woche mit aufwendigen Lichtinstallationen versehen. Die Lichtwoche sollte gezielt auf die Möglichkeiten des elektrischen Lichts aufmerksam machen. Es folgte eine Geschichte des steten Wandels, der Entwicklung und des Fortschritts, welcher bis heute anhält. So wird die Beleuchtung der Stadt Bern gegenwärtig mit modernen, energiesparenden LED Leuchten ausgestattet.

18‘500 Lichtpunkte im Dienst der Hauptstadt Signale von Helligkeitssensoren am Hauptsitz von Energie Wasser Bern steuern mehr als 18‘500 Lichtpunkte in der Stadt Bern: «Damit kann der Ein- und Ausschaltzeitpunkt der Strassenbeleuchtung präzis an die vorherrschenden Lichtverhältnisse angepasst werden», erklärt Philipp Streit, Leiter Öffentliche Beleuchtung. Die Stadt ist in 282 Schaltkreise aufgeteilt, deren Schaltung zeitlich versetzt erfolgt. «Dadurch können wir die örtlichen Gegebenheiten in der Innenstadt, unter den Lauben und inin den verschiedenen Quartieren berücksichtigen», so Streit.

Sehenswert: Licht bis ins kleinste Detail Auch Sehenswürdigkeiten und historische Bauten werden dank optimal positionierten Leuchtmitteln «ins richtige Licht» gerückt. Seit 2015 werden die Fassaden des Bernischen Historischen Museums sowie der Heiliggeistkirche nachts mit modernster Projektortechnik beleuchtet. Ein Verfahren, mit dem Energie Wasser Bern bereits am Rathaus positive Erfahrungen sammeln konnte und auch am Münster umgesetzt hat. Das neue Beleuchtungskonzept brilliert durch ein schöneres Fassadenbild, wenig Lichtverschmutzung, 80 Prozent weniger Stromverbrauch und tiefere Unterhaltskosten. Speziell angefertigte Lichtmasken bringen Berns historische Gebäude besser zur Geltung und werten diese dadurch zusätzlich auf. Jüngstes Beispiel ist der Zytglogge, der seit Mitte 2018 nach umfassenden Restaurationsarbeiten im neuen Licht erstrahlt.

Dank einer modernen, gezielten Beleuchtung wird nicht zuletzt auch die sogenannte «Lichtverschmutzung» reduziert: Veraltete Leuchtmittel strahlten ihr Licht bislang gleichmässig in alle Richtungen und verursachten damit viel «Streulicht». Lampen der neusten Generation konzentrieren ihre Leuchtkraft dagegen gezielt auf den gewünschten Bereich. Ab 2018 wird die öffentliche Beleuchtung vollumfänglich mit naturemade-star-zertifiziertem ewb.ÖKO.Strom betrieben. Philipp Streit, Leiter öffentliche Beleuchtung ewb

Wussten Sie schon... ...dass Energie Wasser Bern sowohl die Eisbahn auf dem Bundesplatz auch die Berner Weihnachtsbeleuchtung unterstützt?

Energie Wasser Bern www.ewb.ch


E C H T | S TA R K : G A S S E N A R B E I T B E R N

Echt stark seit 30 Jahren: Gassenarbeit Bern Seit 30 Jahren leistet die Kirchliche Gassenarbeit Bern aufsuchende und stationäre Sozialarbeit. Sie berät und begleitet Menschen aus dem Lebensraum Gasse mit dem Ziel der Schadensminderung und Prävention und setzt sich ein, um mit ihnen nachhaltige Lösungen zu finden. Foto: Remo Eisner

1987 rief die ref. Gesamtkirchgemeinde die Kooperation der Kirchgemeinden der Agglomeration Bern (KOPRA) ins Leben. Aus derenzwanzig Mitgliedern sowie der katholischen Gesamtkirchgemeinde bildete sich 1988 der Verein für Kirchliche Gassenarbeit Bern (KGB) als neue Trägerschaft für die Kirchliche Gassenarbeit. Heute arbeiten mit Ruedi Löffel, Eva Gammenthaler und Nora Hunziker ein Dreierteam im operativen Bereich, die strategische Leitung des Teams sowie die Koordination mit dem Vorstand wird von der Geschäftsführerin Barbara Kläsi übernommen.

Auf der Gasse und im Büro Für die Kirchliche Gassenarbeit Bern steht die Einzelhilfe an Menschen, die von Ausgrenzung bedroht oder betroffen sind und die sich im öffentlichen Raum aufhalten im Zentrum. Grundlegend dafür sind die Beziehungspflege und der Aufbau von Vertrauensverhältnissen. Dazu suchen die Teammitglieder einerseits den öffentlichen und halböffentlichen Raum der Stadt Bern auf. Andererseits gibt es an zwei Nachmittagen pro Woche Sprechstunden im Büro, das Team nimmt sich Zeit, fängt auf, hört zu, berät, vermittelt, begleitet und hilft bei der Suche nach tragfähigen und nachhaltigen Lösungen. Den Klienten und Klientinnen stehen Computer, Internet und Telefon zur freien Verfügung. Etwas zu Essen und zu Trinken lädt zum Beisammensein ein und die Kleiderbörse dient der persönlichen Ausstattung. Alle Leistungen sind für die Klienten und Klientinnen kostenlos.

Spezialprojekte Gassentierarzt: In Zusammenarbeit mit dem Gassentierarzt Zürich bietet die Kirchliche Gassenarbeit Bern einmal im Monat eine tierärztliche Sprechstunde an. Menschen, die sich einen Tierarzt nicht leisten können, erhalten die Möglichkeit, die medizinische Grund-

versorgung ihrer Tiere zu reduziertem Tarif sicherzustellen. Für Menschen am Rand der Gesellschaftsind Tiere oft die einzigen Bezugslebewesen, für die sie wirklich alles geben würden. Mascara: Jeden zweiten Dienstag wird im Gassenarbeits-Büro geschrieben und gezeichnet, dem Frust und der Phantasie freien Lauf gelassen. Viermal jährlich erscheint das Mascara, ein Magazin von Frauen, und bietet den Leserinnen und Lesern einen ungewohnten und unzensierten Einblick in das Leben auf der Gasse. Den mitwirkenden Frauen schenkt es Freude und Anerkennung und lädt sie ein, sich zwei Stunden Ruhe vom Gassenstress zu nehmen und sich auf sich selber zurückzubesinnen. Das Projekt ist nicht kostendeckend und wird nebst den Abonnementsbeiträgen vom Verein und privaten Spenden unterstützt. Juristische Beratung: Bei komplexen juristischen Fragen wird den Klienten und Klientinnen eine kostenlose Erstberatung durch eine Fachperson angeboten.

KIRCHLICHE GASSENARBEIT BERN

Speichergasse 8 · Bern Zum 30jährigen Jubiläum der Kirchlichen Gassenarbeit Bern findet noch bis 15.12. eine «Kulturtour» durch unterschiedliche Kulturlokale statt. Details unter www.gassenarbeit-bern.ch Spendenkonto: PC 30-30602-2 Betreff Jubiläum Aktion Weihnachtsschmuckverkauf des BÄRN! Magazins und baernblog.com zu Gunsten der Gassenarbeit Bern siehe Seite 57.


ECHT VERZAUBERT | GESCHICHTEN

Wiehnachtsgschichte für Bärn Wir schenken unseren Leserinnen und Lesern vier weihnächtliche Berner Geschichten zum Thema «Echt verzaubert» von Berner Autorinnen und Autoren aus vier Berner Verlagen. Viel Spass beim Lesen!

Ächti Wiehnachtsfröid Für ds gsellschaftleche Läbe im nöie Ussequartier vor Stadt chly z beläbe, hei drei initiativi jungi Froue e Arbeitsgruppe bildet: «Gmeinsam statt einsam». E ächti Wiehnachtsfiir uf d Bei z stelle hei sie sech grad als erschts zum Ziel gsetzt. Sie berate, organisiere, u es klappet: d Lüt chöme i Schare, der Gmeinschaftsruum wird voll. We me guet lost, ghört me d Lüt zäntume chüschele: «Sy die Blueme uf de feschtlech deckte Tische ächt ächt?» «D Cherze am Böimli würke bigoscht wie ächt - aber sy sie würklech ächt?» «Dä Tanneboum? I wette, dä isch nume us Plastigg!» «Lue mal, die Frou dört hinde im Egge: Sy dere ihri Haar ächt ächt oder treit sie e Perügge?» «Das isch sicher ke ächte Edelstei, wo d Frou Hänggi a ihrem Ring spienzlet: die vermag doch so eine gar nid.» «Weisch was i gloube: Die Komplimänt vor Verchöifere, wo mir das Chleid für dä Aabe het ufgschwätzt sy chuum ächt gsy: My Maa het nämlech gseit, dä Rock passi überhoupt nid zu mym Teint.» ... U de d Wiehnachtsfröid a däm Aabe: isch die ächt ächt? Oder äbe nid ächt? Das wär ächt schad ... Die rüehrige drei Froue hei mit ihrne Chind es chlys Chrippespiel vorbereitet. D Mueter vor Maria het ihrer Tochter vorgschlage, ihres Bäbi i ds Chrippli z lege. Aber ds Meitschi het entrüschtet zur Antwort gä: «Mys Bäbi isch doch ke Jesus, mir müessen es ächts Jesuschind ha! Mir näme doch der Sämi, üses Bébé.» Ds Liecht im Saal geit uus, e Schynwärfer zündtet i ne Egge, wo e improvisierte Vorhang ufzoge wird u der Blick frei git uf ne richtig schöni Chrippeszene: Maria u Josef näbe der Fueterchrüpfe, wo us em ne Burdeli Strou es chlys Chöpfli use luegt. Scho chöme zwe Ängle cho yne z schwäbe u passe uuf, dass sie sech mit ihrne Cartonflügle nid i ds Gheg chöme. Plötzlech flügt d Türe vom Saal uuf, u zwe Hirte chöme mit schwäre Schueh cho yne z trogle. Erscht jitz realisiere d Zueschouer, dass kes Bäbi, sondern es ächts Bébé im Chrippli ligt! Der Sämi, wo selig gschlafe het, isch bi däm lutte Ymarsch vo de Hirte nämlech dermassen erchlüpft, dass är faht afa gränne dass Gott erbarm! D Maria lüpft das Jesuschind süferli us em Chrippli u buttelets wien e ächti Mueter, aber dä Sämi-Jesus laht sech nid la gschweigge. Bis der chly Hirt vor das Chindli häresteit u us em Sack e Flöte füre chnüblet. Är spilt sys Hirtelied, won är het uswändig glehrt, u zwar tönts so chatzfaltsch, dass alli im Saal am liebschte würde d Ohre verha ...U ds Jesuschind? Es hört sofort uuf gränne u strahlet dä Musikant eifach aa. Der Bueb leit syni Flöte uf ds Stroubett u seit

zum Jesuschind: «I schänke dir my Flöte. We du de so gross bisch wien i, chasch du de o so schön spile.» Der Vorhang geit zue. D Lüt chlatsche begeischteret. Dass es ächts Jesuschind ir Chrippe isch gläge, isch gwüss der Höhepunkt gsy vo dere churze Wiehnachtsszene. Öb d Cherze, der Tanneboum, d Haar vor einte Frou, d Komplimänt vor Verchöifere, der Edelstei vor Frou Hänggi ächt sy oder nid, verlüürt a Bedütig. Aber d Wiehnachtsfröid schynt sech bi dene Lüt us em nöie Quartier breit gmacht z ha. U die isch ächt - oder ächt?

BARBARA WYDER

D Barbara Wyder isch bis zu ihrer Pensionierig begeischtereti Primarschuel-Lehrere gsy. Syt mängem Jahr tuet si im Elfenou Park z Bärn de Seniorinne u Seniore bärndütschi Gschichte vorläse u sit emne Zytli schriebt si o. Ihres Buech «Oldies um Mitternacht» beinhaltet Bärndütschi Gschichte , erschune isch ds Buech im Blauchrüz-Verlag. ISBN 978-3-85580-526-6 / blaukreuzverlag.ch


ECHT VERZAUBERT | GESCHICHTEN

Chläuse und andere Sorgen Ein Mann stürzte sich auf den Samichlaus! Auf ihren Samichlaus, den sie ein ganzes Jahr lang erwartet und für den sie im Kindergarten Verse auswendig gelernt hatten, damit er ihnen etwas Lebkuchen oder Nüsse schenkte. Als dann noch jemand geschrien hatte: «Hilfe Mord! Ruft die Polizei! « war das Chaos perfekt gewesen. Menschen hatten sich über ihn geworfen, um dem armen, betrügerischen Chlaus zu helfen, bei dem es sich in Tat und Wahrheit natürlich um den Bernhard Stüssi, stadtbekannter Trickbetrüger, Taschendieb, Hehler und offenbar neuerdings auch Schauspieler, gehandelt hatte; worüber die Meute bedauerlicherweise nicht informiert gewesen war und Matter für den Bösewicht hielt. Ebenso wie Carolina, seine Tochter, die aus einer Laune des Schicksals heraus, in diesem Moment mit ihrer Mutter die Szenerie betrat. Das einzig Positive war, dass er zu beschäftigt gewesen war, um ihren Gesichtsausdruck zu erkennen. Den von Maria konnte er sich hingegen vorstellen.

Als Fred Matter sich später am Abend dieses 5. Dezembers 1992 alles noch einmal durch den Kopf gehen ließ, kam er zu dem Schluss, dass einzig und allein das schlechte Timing Schuld am ganzen Schlamassel gewesen war. Schuld daran, dass seine Tochter kein Wort mehr mit ihm sprach und seine Frau ihn ins Wohnzimmer ausquartiert hatte … eben deswegen, weil seine Tochter kein Wort mehr mit ihm sprach. Dabei hatte er nur seine Arbeit getan … nun ja, vielleicht hätte er sich nicht gleich auf ihn stürzen sollen. Vor all den Menschen. Vor all den Kindern. Vor Carolina. Matter stöhnte und schlug die Hände vors Gesicht. Irgendwo hinter seiner Stirn kicherte etwas. «Halt den Schnabel», murmelte er zwischen den Fingern hindurch und das Kichern erstarb. Nein, vermutlich wäre es besser gewesen, ihn in aller Stille abzuführen, als ihm gleich an den Hals zu springen, das sah Matter ein, doch jetzt war es zu spät. Seine Frau war sauer, seine Tochter zutiefst schockiert und seine Kollegen selbstverständlich höchst amüsiert, ausgenommen Severino da Costa, sein Chef beim Kriminaldezernat. Der fand das Ganze überhaupt nicht lustig. Matter stiess einen Seufzer aus und sah auf die Uhr an der Wand. Fünf nach halb zwölf. Er hörte jetzt noch das Geschrei der Menge, sah die entsetzten und aufgerissenen Augen der Kleinen, die nicht fassen konnten, was da gerade passierte.

Das Globus-Personal schien zwar kein Verständnis für sein Wüten aufzubringen, konnte sich allerdings auch nicht erklären, warum der Stüssi als Weihnachtsmann verkleidet durch den Laden gewandelt war. «Ich schon», hatte Matter wütend geraunzt und sich die blutende Nase gehalten, «Für einen getarnten Taschendieb ist das hier das Paradies!» «Taschendieb?» «Natürlich, Sie dumme Person, oder haben Sie geglaubt, dies sei der echte Samichlaus?» «Nein, sicher nicht, der echte ist in der 3. Etage im Holzhäuschen.» Er konnte Bernhard Stüssis raues Gelächter noch immer hören.

DANIELA HESS

Daniela Hess (1973) ist aufgewachsen in Langenthal und lebt seit fünfzehn Jahren im Berner Seeland. Sie ist gelernte Kauffrau und widmet sich seit der Kindheit ihrer wahren Leidenschaft, dem Schreiben. «MittsommerTode», ihr Debut-Roman, er dreht sich rund um den Kriminalkommissar Fred Matter aus Bern, der auf einem idyllischen Zeltplatz über einen toten Banker stolpert. Erschienen im Nydegg Verlag, ISBN 978-3-905961-11-9 www.nydegg-verlag.ch


ECHT VERZAUBERT | GESCHICHTEN

Schlittefahrt uf Bethlehem «Itz wott i no einisch abe, nächär chöi mer mira hei», het der Dominik syre Mueter erklärt. Fasch der ganz Namittag sy si scho hie, är u d Sandra, syni Schwoscht. Ds Strässli dür e Wald ab het me zu re Schlittelbahn gmacht, der Schnee vor letschte Wuche het für ideali Verhältnis am Hoger gsorget. D Mueter git nache. Si müess no ga kömerle u syg öppe ire Drüviertelstund wider zrügg für ne abzhole. D Sandra geit mit, der Dominik aber macht sech no einisch uf e Wäg der Stutz deruuf. Dobe bringt er sy Schlitte i Position u los geits. Schnäll gwinnt er a Schuss, es louft ihm so ring, dass er itz sogar abzweigt, vom Wäg furt u eifach wyterfahrt, wyter u wyter, bis er zum Stah chunnt. Verwunderet luegt er ume. Er steit vor emne chlyne Waldhuus. Er geit zueche, tuet d Tür uuf u chunnt i ne grossi Stube. Allerlei Tische stöh da mit Süessem: Läbchueche, Güetzi, Schoggi. Isch das ds Huus vom Samichlous? Der Dominik tüüsselet zrügg u wott wyter. Nid dass er Angscht hätt. Aber em Samichlous z begägne – alei u mitts im Wald – das bruucht er o wider nid. By sym Schlitte blybt er stah. Schad wärs glych, wenn er vo de feine Sache nüt würd probiere. Er louft zum Hüsli, rüeft lut «Hallo», u wo niemer Antwort git, geit er yche. Schnäll stopft er sech Güetzi, Schoggi u Läbchuche i ds Muul u spüelt mit Wasser abe. Won er wider duss steit, ischs ihm schlächt. Er het vil z schnäll ggässe. Derzue chunnt, dass er langsam chalt het u hei wett. Er nimmt ds Handy vüre, aber er het ke Empfang. So geit er im Liecht vom Taschelämpli wyter. Scho dünkts ne, er gseng der Schlittelwäg. Won er aber neecher chunnt, isch es nume e Schneise im Wald. E Spilzüügkatalog ligt am Bode. Der Dominik lat ne lige. Im Momänt het er anderi Wünsch: z wüsse, won er isch, zum Byspil. Er louft wyter, immer der Nase naa. Tatsächlech chunnt er gly druuf zum Wald uus. Vo rächts schynt es fyns Liecht übere. Der Bueb lat der Schlitte stah u louft druf zue. E Tschuppele Lüt het sech bim ne Unterstand versammlet. Ir Mitti

steit e Chrüpfe. Gwunderig geit er zueche: Es Chind ligt dert im Strou, so zfride u still, dass o är ruehig wird. Alls isch so eifach u klar: Er isch i der Wiehnachtsgschicht, i dere, wo hinter de Süessigkeite u de Gschänkkataloge wartet uf die, wo dür ds Dunkle müesse u nach em Wäg sueche. Über em Stall gseht er itz – ganz anders als uf em Päcklipapier u vil schöner als uf de Läbchüeche: en Ängel. Er chunnt zum Dominik u fragt ne, ob er ne söll hei bringe. Zäme styge si i d Hööchi, der Dominik tuet d Ouge zue. Won er se uftuet, gseht er d Mueter. «Er erwachet!» rüeft si. D Sandra chunnt zueche. Wo si ne lüpfe gspürt er, dass ihm der Chopf weh tuet. Si bette ne uf e Rücksitz vom Outo. «Gäu, no einisch abefahre u näär de mira hei», seit d Mueter. «Nume sött me de nid gringsvoraa in e Boum yche. Süsch geits de chli lenger.» Si süüfzet. «Du hesch hüt e schöne Schutzängel gha, junge Maa» – «Ja», seit der Dominik, und es Lüüchte geit über sys Gsicht, «ganz e schöne».

ALEX KURZ

Geb. 1962, studierte Theologie in Bern und Philadelphia und wirkte seither im Pfarramt. Er ist verheiratet, Autor mehrerer Bücher und Theaterstücke sowie Mitglied der Mundartrockband Schweizer Powern. Sein Buch «Schlittefahrt uf Bethlehem» spürt mit liebeswürdigem Humor und überraschenden Wendungen dem Geheimnis von Weihnachten nach. Zytglogge Verlag, 2018, ISBN 978-3-7296-0990-7 www.zytglogge.ch / bestellungen@zytglogge.ch


EECCHHTT VVEERRZZAAUUBBEERRTT | | GGEESSCCHHI ICCHHTTEENN

ECHT VERZAUBERT | GESCHICHTEN

Unterwegs Richtung Weihnachten Der Dezember ist ein aufreibender Monat. Manchmal vergeht die Adventszeit unerträglich langsam, die Fensterchen im Adventskalender scheinen nie aufgehen zu wollen. Der erhoffte Geschenkberg unter dem Weihnachtsbaum liegt noch in unerreichbarer Ferne. Doch dann, später, im Berufsleben zerfliessen die Tage immer schneller und Termine und Fristen sausen nur so an einem vorbei. Alles muss noch vor den Feiertagen abgehakt sein, abgeheftet und aufgeräumt, damit ein frisches, blankes Jahr angegangen werden kann. Kaffeerunden, Weihnachtsessen, Apéros und Ansprachen prägen die letzten Tage und Stunden vor dem grossen Feiern. Aber auch zu Hause ist es kaum ruhiger: Einladungen planen, Geschenke auftreiben, Partys organisieren, Freunde und Familie besuchen, Kerzenziehen mit den Kleinen, Weihnachtsmärkte abklappern mit den Grossen, was ist nicht alles in so kurzer Zeit unter einen Hut zu bringen! Wen wundert›s, wird es auch auf dem Nachhauseweg hektisch. Es ist kalt, es regnet, der Bus hat Verspätung und alle wollen gleichzeitig ein- und aussteigen. Kinderwagen quetschen sich zwischen den Passagieren durch, wer zuhinterst steht will unbedingt zum Ausgang, wer bei der Türe steht, will partout noch nicht aussteigen. Im Zwölferbus suchte ich mein inneres und äusseres Gleichgewicht - schwankend zwar, aber ohne Sturzgefahr. Zu gross war das Gedränge. Beim Bärenplatz stieg eine junge Mutter mit ihrer Kleinen in den Bus. Das Mädchen klammerte sich an einen prächtigen, hellblauen Luftballon an einem pinken Bändel. Ballon? Nein, eine Montgolfiere, eine fragile Riesenkugel, die über dem Kopf der Tochter schwebte und schwankte und die anderen Buspassagiere mit einem leisen Plonk, Plonk anstiess. Ich wurde neugierig: würde die Kleine es schaffen, ihren Wunderballon heil durch die Busfahrt zu bringen? Ihre Mami schien sich dieselbe Frage zu stellen. Alle rundherum bereiteten sich insgeheim auf den Knall vor und auf die unausweichlichen Kindertränen - und auch auf die bevorstehende Enttäuschung. Doch das kleine Feierabendwunder im Zwölfer geschah. Die gehetzten, müden Bernerinnen und Berner begannen sich zu entspannen, unmerkbar zurückzuweichen. Sie bildeten behutsam einen schützenden Kreis um die Kleine und ihren enormen Ballon. Das Mädchen nahm diese ungewöhnliche Solidarität mit grösster

Selbstverständlichkeit entgegen, sie hatte nichts anderes erwartet und schaute vergnügt zu ihrem Ballon hoch. Für die kurze Fahrt zwischen Zytglogge und Rathaus herrschte in der Ballonecke Bus eine friedliche, sozusagen vorweihnächtliche Stimmung, geübte Beobachter errieten hier und da ein feines Lächeln. An der Haltestelle Rathaus stiegen Mutter und Tochter aus. Die Mutter schien erleichtert zu sein und sich zu entspannen. Die kleine Prinzessin hüpfte fröhlich den Weg Richtung Münsterplattform entlang, zog wild am Bändel, spielte mit ihrem Ballon, als hätte sie nie im Bus gestanden und hätte sich um ihren Ballon sorgen müssen. Dann geschah das Unglück: Der Ballonbändel glitt von der kleinen Hand und der befreite Luftballon zog ruckelnd, aber zügig vor dem Münster hoch, war schon fast auf halber Höhe des hell beleuchteten Kirchenschiffs, glitt in an den Scheinwerfern vorbei, tief hinein in die dunkle Nacht. «Aber jetzt geht die Musik richtig los!», schoss es mir durch den Kopf. «Schade, es ist so lange gut gegangen.» Ich meinte, die Enttäuschung der Kleinen bereits zu spüren. Doch das Mädchen schaute still ihrem Ballon nach, wandte sich nach etlichem Überlegen an ihre Mutter und meinte: «Gäll Mami, jetzt ist er wäg? Er ist sicher schon bei den Ängeli oben.» Für mich hingegen war es höchste Zeit für weiter, zum Mattelift und dann nach Hause zu eilen. Es blieb noch so viel zu erledigen.

PETER MAIBACH

Peter Maibach ist durch und durch Berner. Obwohl am 8. Oktober 1953 in den USA geboren, überzeugte er bereits nach wenigen Monaten seine Eltern, nach Bern zurückzukehren. Er lebt seit langem in der Matte. Im Buch «Oh Tannenbaum» hat Peter Maibach seine Weihnachtsgeschichten zusammengetragen, alte und neue, Schriftdeutsch und Berndeutsch. Erschienen im Verlag Einfach Lesen von Rosmarie Bernasconi, ISBN 978-3-906860-20-6 www.einfachlesen.ch


GESELLSCHAFT | PORTRAIT CLAUDE KUHN

QN Kaum jemand ist so vielen vertraut wie er, von dem jedes Kind das Werk, nein, die vielen Werke kennt, doch oft nicht den Namen. Dabei ist dieser sehr kurz und der Mensch, dem er gehört, ist stolz darauf, ihn noch um die Hälfte verkürzt zu haben auf QN. Text: Fred Zaugg, Foto: Remo Eisner

Jetzt dürfte das Raten nicht mehr schwer sein. Laut gelesen hören sich die zwei Buchstaben an wie KUHN. Richtig: Claude Kuhn ist hier gemeint, der virtuose Berner Grafiker mit den Plakaten für den Tierpark Dählhölzli, den Waldrapp zum Beispiel, das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern, unser Stadttheater, den Zirkus Knie, die Fecht- und Boxevents, die verschiedensten Sonderausstellungen, ja, und Jahr für Jahr die Museumsnacht. Mit der stets gleichen Mottenmannschaft, die immer wieder in anders farbigem Dunkel um das Licht des Wissens, Sammelns und Zeigens flattert., wirbt das längst vertraute Plakat. Im Schaffen von Claude Kuhn alias QN ist alles da: Fantasie und Spass, genaue Komposition und präzises Farbenspiel, Aufklärung und Rätsel, Witz und Ernst, Leben und Tod. Dies vor allem dann, wenn das Skelet des bösen Wolfs mit der erlösten Ziegenmutter tanzt. Und um bei der Fauna zu bleiben wird die Satire 2011 bei Kuhn zu «Satierisches – Der Fisch im Schafspelz», einer Präsentation von elf Kunstschaffenden der heiteren Art im Naturhistorische Museum, wo Claude Kuhn bis zu seiner Pensionierung arbeitete. Und beileibe nicht bloss als Plakatschöpfer und Grafiker, sondern ebenso als prägender Mitgestalter des ganzen Museums.

Daneben fand er Zeit für sogenannt freie Kunst, angefangen bei dreidimensionalen Sportreliefs in übermütiger mit dem Postich gezeichneter Kissenmanier bis zu verblüffenden Abänderungen von überzähligen Museumsstücken, wenn etwa aus einer Jagdtrophäe an der Wand, einem sauberen Wildschädel an Stelle des Gehörns winzige, scharf beschuhte und verführerische Frauenbeinchen wachsen. Claude Kuhn liebt das Spiel, den wuchernden Humor, das Rätsel und das Unmögliche, die verwirrende persönliche Beteiligung an der Schöpfung – und vor allem natürlich ein staunendes, ratendes und vielleicht sogar hie und da kopfschüttelndes Publikum, das aber nicht aufhört auf den nächsten «Kuhn» oder «QN» zu warten. Auf Anerkennung brauchte allerdings der Künstler nicht zu warten: Die heimgebrachten Preise und Ehrungen stammen aus Bern, der Schweiz, Finnland, Polen, Mexiko, den USA, Japan, Taiwan, China, Frankreich und einigen vergessenen. Sie sind aus Bronze, Silber, Gold und tragen die Signaturen strenger Juroren. Sicher darf man trotz solcher Ehre auf QNs nächste Auftritte hoffen. Schon tanzt der Bär im Buchstabenschneesturm!*

Bildband zum Schaffen von Claude Kuhn: «Cortège des Affiches – Plakatgeschichten» von Fred Zaugg, Berner Kulturjournalist. Bestellungen: www.tillschaapedition.ch * Merci Claude für das BÄRN!-Cover – wir sind extrem stolz.


GESELLSCHAFT | BERN VON OBEN | REMO EISNER

Bern von oben – Natur pur Für die Fotoausstellung «Werkschau Bern» schuf der Berner Fotograf Remo Eisner diese wunderbar mystische und ästhetische Serie, wir möchten sie Ihnen nicht vorenthalten. Remo Eisner arbeitet für diverse Magazine – unter anderem auch für das BÄRN! Magazin – und kann von Firmen, Institutionen und Privaten gebucht werden. Die Aufnahmen entstehen in seinem eigenen Studio im Berner Breiterrain Quartier oder on Location. remo eisner photographie, Stauffacherstrasse 17a, Bern, Telefon 078 635 22 99, www.remo-eisner.ch


GESELLSCHAFT | BERN VON OBEN | THOMAS HODEL

Bern von oben II – im Wandel der Jahreszeiten Vor einigen Jahren flog der Berner Fotograf Thomas Hodel erstmals in einem Helikopter über unsere Stadt – und war begeistert. Daraus folgte die Idee, Bern aus der Luft zu fotografieren. In Zusammenarbeit mit dem Helikopterunternehmen Mountainflyers im Belpmoos entstanden zahlreiche Luftaufnahmen, diese können unter www.bern-von-oben.ch/shop erworben werden (mit Gutschein-Code «BÄRN!» 20 Prozent Ermässigung auf dem ganzen Sortiment bis Ende Dezember). Wir zeigen zum Jahresabschluss den Reigen der Jahreszeiten. Fotos: Thomas Hodel, www.thomashodel.ch


GESELLSCHAFT | BERN WELCOME

Willkommen in "Bern ist eine Stadt mit viel Geschichte und noch mehr Geschichten. Da liegt es für Bern Welcome auf der Hand, diese Geschichten zu erzählen, Emotionen zu wecken und die Menschen auch auf diesem Weg von unserer schönen Stadt und Region zu überzeugen. Deshalb legen wir in der Kommunikation grossen Wert auf Social Media, weil gerade dort – insbesondere auf Facebook und auf Instagram – vor allem Emotionen gefragt sind. Wir laden Sie herzlich ein, den Zauber von #ilovebern auch über unsere diversen Online-Kanäle kennenzulernen – gerade auch in der Adventszeit.“ Ihr Martin Bachofner, Bern Welcome

Bern Welcome ist #ilovebern B E R N E R L E B E N S G E F Ü H L A U F FA C E B O O K , I N S TA G R A M U N D C O .

Unter dem Hashtag #ilovebern sorgt der Social-Media-Auftritt von Bern Welcome schon seit einiger Zeit für Furore. Berührende Geschichten, spektakuläre Bilder und packende Videos auf Facebook, Instagram und Co. tragen das Berner Lebensgefühl in die Welt hinaus – und bringen auch die Bernerinnen und Berner dazu, ihre Stadt und Region neu zu entdecken.

Bern Welcome steht auch für Zusammenarbeit, für Innovation, Nachhaltigkeit und Wert-schöpfung in Stadt und Region – und für ein ganz bestimmtes Lebensgefühl, das unter dem Label «I love Bern» auf allen Social-Media-Kanälen transportiert wird. zug zur Aare und mit dem Aareböötli-Guide, die Serie wurde im November mit dem Edi.18 ausgezeichnet, dem Schweizer Auftragsund Werbefilmpreis. Sie gewann Gold in der Kategorie «Corporate Communications: Branded Content Web». Im Herbst startete die Kampagne «Shoppingerlebnis Berner Altstadt» mit der Videoserie «Laubengeschichten», in der Ladenbesitzerinnen und -besitzer ihre eigenen Geschichten erzählen. Der Social-Media-Auftritt von Bern Welcome kommt gut an – auch bei den Bernerinnen und Bernern. Dies freut die Ver-antwortlichen, weil sie insbesondere auch die Einheimischen animieren wollen, neugierig zu sein und ihre Stadt und Region immer wieder neu zu entdecken.

#ilovebern in den Social Media Als Hashtag #ilovebern sorgt dieses Berner Lebensgefühl in den Sozialen Medien seit einiger Zeit für Furore: mit spannenden Geschichten über Bern und seine Menschen, mit Videos, Fotos und vielen Interaktionen auf Facebook und Instagram, sowie mit Erlebnistipps auf der Website www.bern.com und im «I love Bern»Newsletter. 2018 stand im Zeichen von «Savoir vivre – Bern, Hauptstadt der Gemütlichkeit». Im Sommer mit den Aaregeschichten mit Porträts von Bernerinnen und Bernern mit einem speziellen Be-

Berner Weihnachten auf Facebook, Instagram und Co. Bern Welcome ist mit #ilovebern auch während der Adventszeit in den Online-Kanälen präsent. Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie die Social Media Accounts und die Website von Bern Welcome. Finden Sie heraus, wo der beste Glühwein ausgeschenkt wird, wer ein Openair-Fondue anbietet, wo Sie jemanden aufs Glatteis(feld) führen können, was der Rummelbummel ist oder was Sie beim «I love Bern»-Adventskalender täglich gewinnen können. Weihnachtstipp: Beim «i love Bern»-Adventskalender werden täglich einzigartige Preise verschenkt. Viel Glück!


Die Berner Art im Netz zelebrieren M A D L A I N A S C H A A D , S O C I A L- M E D I A - V E R A N T W O R T L I C H E V O N B E R N W E L C O M E Sie ist kommunikativ, kreativ und neugierig, Bündnerin von Geburt und Bernerin aus Liebe. Und sie versteht es, die «Berner Art» in Worte zu fassen: Madlaina Schaad, verantwortlich für Storytelling und Social Media bei Bern Welcome. In der Café-Bar «Turnhalle» gab sie dem BÄRN! Magazin einen Einblick in ihren Alltag voller Bildsprache und Wortbildern. Kann eine Bündnerin den Bernerinnen und Bernern sowie der ganzen restlichen Welt die «Berner Art», das Lebensgefühl in der schönsten Stadt der Welt vermitteln? Madlaina Schaad lässt schon nach wenigen Sätzen keine Zweifel offen. «Ich habe mich mit 23 in die Stadt Bern verliebt», erzählt die Storytellerin und Social-MediaVerantwortliche von Bern Welcome. Die Berner Art, das ist für die Wahlbernerin die sympathische und doch bescheidene Art, stolz zu sein auf Bern. Freude zu haben an diesem Lebensgefühl, an der Art, langsamer durchs Leben zu gehen, sich Zeit zu nehmen und zu geniessen.

Die Berner Art zelebrieren Und genau dieses Lebensgefühl zelebriert Madlaina Schaad mit ihren Ideen, mit ihren Texten, Bildern und Videos auf den SocialMedia-Kanälen von Bern Welcome. Wenn die strategischen Themen gesetzt sind, beginnt für sie die eigentliche kreative Arbeit. Sie lasse sich gerne von der Umgebung inspirieren, erzählt die 33-Jährige, müsse sich kreativ einrichten, auf einem Sofa zum Beispiel, mit einem Notizblock und vielen Buntstiften. Zum Schreiben geht sie mit ihrem Notebook oft «nach draussen» und installiert sich in der «Turnhalle», im «Löscher» oder im «Sattler». Sie liebe das Stimmengewirr, es erzeuge ein Schlupfloch und rege

ihren Schreibfluss an, sagt sie. Dann entstehen Geschichten und Texte, zugeschnitten aufs anvisierte Publikum und auf den entsprechenden Online-Kanal.

Neugierig machen und Entdeckerlust wecken «Ich möchte mit meinen Texten und Bildern die Entdeckerlust wekken», sagt Madlaina Schaad und lächelt. «Sie sollen neugierig machen und den Bernerinnen und Bernern zeigen, welche grossartigen Dinge Bern zu bieten hat.» Beim Schreiben sucht sie jeweils das gewisse, kleine Erlebnis, das eine nüchterne Information zu einer emotionalen Geschichte macht. Eine Geschichte, die anspricht und via Face-book, Instagram und Co. den Weg findet ins grosse, weltweite Netz. Und ein Blick in die Sozialen Medien von Bern Welcome macht klar: Es kommt definitiv gut, wenn eine Bündnerin die Berner Art erklärt...

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LEBENSART

| M Ä N N E R S PA Z I E R G A N G

Lädeli-Chehr füre Maa "Lieber Berner, ja, liebe Bernerin, Sie haben richtig gelesen, denn in dieser Ausgabe möchten wir ihrem Mann, Partner, Grossvater, Vater, Götti, Onkel, Sohn oder sonstigen Freunden das Lädele schmackhaft machen. Bea Lang, unsere BERNInsiderin, nimmt Ihren Liebsten mit auf eine wundervolle Lädeli--Tour,, die auch Sie begeistern wird. Wir freuen uns auf Sie!“ Ihr Sven Gubler, Direktor BERNcity

Bea’s Männer-Spaziergang So muss heute niemand auf die Strasse. Auf meinem speziell für den Mann kreierten Spaziergang werden Sie neu eingekleidet, gut verköstigt und mit allem ausgestattet, was Mann eben so braucht. Wir machen Halt an zehn Stationen – lassen Sie uns losgehen! Ihre Bea Lang Bern Inside

1. Eines der renommiertesten Traditions-Kaffees der Berner Altstadt ist sicher das Eichenberger. Ein Besuch hier lohnt sich allemal, besonders für diejenigen, die gerne etwas Süsses mögen. Beginnen wir hier unseren Rundgang mit einem stärkenden Kaffee und einem Gipfeli! 2. Direkt daneben befindet sich der „Cigarren Flury“, der sich anderen dem blauen Dunst in jeder Form verschrieben hat. Der althergebrachte Flair, den dieses Geschäft ausstrahlt, kommt nicht von ungefähr: Die Ladeneinrichtung stammt aus dem Jahr 1913! Im hinteren Teil des Raums befindet sich der Humidor, dessen Glasdecke aus dem frühen Jugendstil (1870) Licht in den schmalen Verkaufsraum bringt. Der Besitzer bestätigt, dass diese einmalige elegante Jahrhundertwenden-Atmosphäre die Besucher immer wieder begeistert. Das Bild stammt übrigens aus dem Jahr 1948. 3. Im Anschluss schauen wir im Globus Bern Herren vorbei, wo ich sehr schöne Mäntel in den aktuellen Herbstfarben entdeckt habe. Hier können Sie sich gerne und gut für die kommenden kälteren Tage einkleiden. 4. Weiter geht es zu Mode Bayard für Herren. Mit dem - beim Umbau zur Freude der Bevölkerung geretteten! – Paternoster-Lift, einem der letzten seiner Art, fahren wir hinauf in die Topolino-Bar. Viele Berner sind der Meinung, dieser Paternoster gehöre zu Bern wie die Aare und der Zytglogge.


LEBENSART

| M Ä N N E R S PA Z I E R G A N G

5. In der Zytglogge Buchhandlung habe ich einen interessanten auf Bern bezogenen Krimi speziell für Euch entdeckt: „Hauptkommissar Theobald Weinzäpfli und das Orakel von Tägertschi“. Wer dieser Weinzäpfli war, das erfährt ihr einige Minuten später auf der „Pläfe“ (falls die eingefleischten Berner unter Euch dies nicht längst schon wussten!), doch was es mit dem Orakel auf sich hat, ist eine andere Geschichte. 6. Im Comme il faut findet man(n) das Label von Paul Smith. Ein wenig „britischer Chic“ kann Bern nur gut tun! Man(n) achte auch auf die kleinen Details, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

10. In einem der schönsten Häuser der Stadt im Hotel de Musique dem ersten Theater der Stadt befindet ist der Laden G-Star RAW, hier findet Mann alles von Jeans, Hemden, Pullovern und Jacken, natürlich nachhaltig produziert un- spektakulär im Design aber praktisch, wie wir Berner das lieben 8. Zum Schluss haben wir die Wahl, die ich meinen Mitspaziergängern jeweils gern überlasse: Würden sie lieber das Pyri am Kornhausplatz mit seinem 68-Groove besuchen, im Adriano’s einen richtig guten Kaffee trinken oder doch lieber das ehemalige berühmt-berüchtigte Tübli in der Rathausgasse besuchen, das kürzlich zur angesagten Taube umgestylt wurde?

7. Weiter geht’s in die Rathausgasse, hier werden die typischen Berner Street-Belts verkauft. Ursprünglich bestand die Gürtelschnalle aus den originalen Nummernplaketten ausrangierter Hydranten. Heute gibt es verschiedenste Varianten davon – und sicher werden auch persönliche Wünsche auf Bestellung erfüllt.

BERNcity Geschenkcard 8. Wahrscheinlich brummt den ungewohnten „Lädelern“ jetzt schon der Kopf. Wir erholen uns von den vielleicht etwas viel gewordenen Eindrücken und den Auswahl-Möglichkeiten und bestellen uns erst einmal ein paar stärkende Tapas und ein Glas Wein im Restaurant Volver auf dem Rathausplatz und überlassen den Politikern gleich nebenan im Rathaus die Entscheidungen. 9. Feinfracht ist ein echter Männer-Traum-Laden – allerdings nur, was modische und nützliche Accessoirs betrifft, versteht sich! Und nebenbei: Auch Frauen freuen sich über die stylischen und qualitativ hochwertigen Produkte...

«Eifach BÄRN schänke» Einsetzbar in über 200 Geschäften, Restaurants, Kinos und Kulturbetrieben – oder für ein YB-Ticket. Infos zu den Annahmestellen: www.berncity.ch


LEBENSART | KUNDENBEITRAG HELEN KIRCHHOFER

Uhren- & Schmuck-Paradies Helen Kirchhofer lädt mit ihrem neuen Geschäft im Loeb zum träumen und verweilen ein. Auf 100 Qaudratmetern präsentiert sich das bekannte Berner Uhren- und Schmuckgeschäft im neuen Kleid. «Nach 25 Jahren Erfolgsgeschichte im Berner Traditions-Warenhaus Loeb, war nun eine Auffrischung an der Reihe», so Inhaber Fritz Ming. Nebst edel gearbeiteten Uhren von renommierten Schweizer Herstellern präsentiert Helen Kirchhofer auch die internationalen Top-Marken im einladenden und gepflegten Ambiente. Das 7-köpfige, topmotivierte Verkaufsteam, berät die Kunden in allen Anliegen und hat für jeden eine passende und individuelle Lösung parat. «Gerade in einem Geschäft wo Uhren ein fixer Bestandteil sind, spielt Zeit eine wichtige Rolle, Zeit die wir unseren Kunden widmen wollen», so Fritz Ming weiter. In Ruhe führt das Team von Helen Kirchhofer den Kunden detailliert durch das reichhaltiges Sortiment an auserlesenen Uhren und Schmuck. Daneben werden auch der Service und die Betreuung bei Helen Kirchhofer gross geschrieben. Gerne kümmert sich das Team dabei um Uhren und Schmuck deren Reinigung oder Reparatur unablässig ist. Eigens dafür stehen Helen Kirchhofer ein Uhrenmacher und ein Goldschmied - beides unvergleichliche Handwerker ihres Fachs zur Verfügung. Helen Kirchhofer gibt sich frisch, erkennt die neusten Trends und ist damit startbereit für die nächsten erfolgreichen 25 Jahre.

Ein reichhaltiges Sortiment an Uhren und Schmuck renomierter Marken

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Im Loeb, Bern, Telefon 031 312 23 30 Weitere Filialen: am Waisenhausplatz Bern, im Loeb Biel und Thun, im Migros Center Soppyland, Langnau, Brügg und Avry-Center www.helenkirchhofer.ch


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Tipps & Trends. “Unser motiviertes Team ist stets auf der Suche nach den besten Ideen, um Sie mit den neuesten Trends und Tipps in ihrem Fachbereich zu beraten und zu unterstützen. Das erwartet uns im Winterhalbjahr an modischem fürs Haar oder fürs Kleid”

| AERNI KUNDENPORTRAIT

I N S P I R AT I O N E N F Ü R D I E K A LT E JA H R E S Z E I T

Bei einem Spaziergang in den, von Blättern verfärbten Wäldern in Bern und Umgebung oder in den malerischen Gassen von Berns Innenstadt, hier kann die Muskulatur gestärkt werden und der Körper hat die Möglichkeit im Tageslicht Vitamin D zu produzieren. Gönnen Sie sich danach ein pflegendes Verwöhnprogramm für Ihre Haut im Aerni Spa oder eine feine Tasse Tee an der Aerni Bar. Besonders ideal sind Ayurvedische Körperbehandlungen oder Massagen Ligne St Barth.

Ihr Marc Riedo

Must Have Hosen mit Streifen Die superbequemen Hosen mit Streifen machen nicht nur ein langes und schlankes Bein sondern sind extrem bequem dazu. Kombiniert mit Stiefeletten oder mit Turnschuhen. Mit diesen Hosen sind Sie stets gerüstet, wenn es elegant oder auch mal sportlich sein soll.

Spa Tun Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes Die Temperaturen sind deutlich gefallen, es ist höchste Zeit den Körper auf den Winter vorzubereiten um gewappnet gegen Erkältung und Grippe zu sein. Ein gesunder Lebensstil ist nun wichtig: genügend Schlaf, gesundes, abwechslungsreiches Essen und wenig Stress.

Kurz, kürzer, Pixie Eine der zauberhaftesten und elegantesten Kurzhaarfrisuren überhaupt ist der Pixie Cut. Was ihn so besonders macht? Er schmeichelt den Gesichtszügen, eignet sich für jede Haarstruktur und ist die eleganteste Art, kurze Haare zu tragen. Der Pixie Cut ist ein besonders femininer Kurzhaarschnitt, der den Gesichtszügen dank unterschiedlichen Haarlängen auf elfenhafte Weise (Pixie heisst übersetzt Elfe) schmeichelt. Einige Partien sind nur zwei bis drei Millimeter lang, andere bis zu zehn Zentimeter. Bekannte Schauspielerinnen wie Michelle Williams, Kate Hudson, Sharon Stone tragen ihn und gesichtet wurde er auf den Laufstegen vieler bekannter Designer in diesem Herbst/ Winter.

AERNI riedogroup AG Aarbergergasse 60 · Bern · Telefon 031 311 24 68 www.aernibern.ch Victoria-Jungfrau, Grand Hotel & Spa · Interlaken Telefon 033 823 26 16


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GESUNDHEIT KUNDENBEITRAG

Wellness für zu Hause Keine Zeit für ein Wellness-Wochenende oder einen SpaBesuch? Das entspannende Glück liegt näher, als Sie denken. Mit den richtigen Anwendungen und Produkten verwandeln Sie Ihr Badezimmer zum Home-Spa. Wellness in den eigenen vier Wänden – kein Problem mit unseren Tipps.

Wohlfühlatmosphäre Ein Wellness-Programm lebt nicht allein vom körperlichen Wohlfühlprogramm, sondern auch von einer entspannten Atmosphäre. Handy, Telefon, Computer und idealerweise sogar die Türklingel gehören vor jedem Wellness-Programm stumm gestellt. Grelle Helligkeit ist der Killer jeglicher Entspannung. Sinnlichere Alternativen zu hellen Deckenleuchten sind Kerzen. Zu einem wohltuenden Ambiente tragen auch Duftlampen bei. Ideale Entspannungsaromen: Lavendel wirkt beruhigend, Zitrusdüfte wie Limone oder Bergamotte beleben und Sandelholz soll psychischen Stress lösen. Leise Musik bringt Ruhe in die Seele. Besonders angenehm und entspannend wirkt Spa-Musik, die das Rauschen der Meere oder beruhigende Instrumental-Klänge wiedergibt.

Entspannen im Home-Spa Ein wunderbarer Einstieg in die die heimische Wellness-Oase kann das Abtauchen in der eigenen Wanne sein. Denn Baden entspannt die gesamte Körpermuskulatur. Damit Sie Ihr persönliches Spa mit allen Sinnen geniessen können, suchen Sie sich vorher am besten einen Badezusatz aus, der gerade zu Ihrer Gemütsstimmung passt. Um die Laune zu heben, eignen sich Zitrusdüfte sehr gut. Rosen oder Vanille duften sinnlich, Lavendel und Melisse hingegen versprechen einen erholsamen Schlaf. Viele Badeprodukte sind

bereits mit Aromaölen angereichert, Sie können aber auch in der Apotheke ein Basisbad mit passenden Aromaölen erwerben, wichtig ist dann, sich an die empfohlene Menge der Aromatropfen zu richten. Nutzen Sie das Wellness-Bad auch, um Ihr Gesicht zu verwöhnen und tragen Sie nach einem Peeling eine passende Gesichtsmaske oder Packung auf. Alternativ dazu können Sie auch Kompressen mit einem Kräutersud passend zu Ihrem Hauttyp zehn Minuten lang auf Ihr Gesicht legen. Danach folgt ein Körperpeeling, es macht auch die Körperhaut weich und zart. Eine Rubbelmassage mit einem feinen Sisal-Handschuh ist die ideale Extrapflege, denn sie fördert die Durchblutung und strafft die Haut. Währenddessen kann eine Haarkur einwirken und für gesunden Glanz im Haar sorgen. Wer keine Badewanne hat, braucht auf das private Spa nicht zu verzichten. Eine erfrischende Wechseldusche kann die Durchblutung fördern und mit einem betörenden Duft kann das Duschmittel ebenfalls für grosses Wohlbefinden sorgen. Nach dem Spa sollten Sie unbedingt noch eine Ruhephase einlegen. Am besten dick eingepackt im Bademantel eine bequeme Haltung auf dem Sofa einnehmen und zur inneren Erwärmung einen Kräuter- oder Früchtetee trinken. In der Bahnhof Apotheke können Sie sich Ihr individualles Verwöhnpaket nach Ihren Bedürfnissen zusammenstellen lassen. Auch spontan am Sonntag und bis 22 Uhr.

BAHNHOF APOTHEKE

Galeriegeschoss Bahnhof Bern Offen an 365 Tagen im Jahr von 6.30 bis 22.00 Uhr


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| GESUNDHEIT PUBLIREPORTAGE

Unterwegs für die Menschlichkeit Die meisten Menschen in Afrika sterben nicht etwa an Aids oder Malaria, sondern weil sie keinen Zugang zu chirurgischer Versorgung haben. Hirslanden möchte diese Situation verbessern und unterstützt deshalb die Hilfsorganisation Mercy Ships, welche jedes Jahr mit Spitalschiffen medizinische und humanitäre Hilfe an die Küste Afrikas bringt.

Wenn die Menschen nicht ins Spital gehen können, muss das Spital zu den Menschen kommen. Mit dieser Vision haben Don und Deyon Stephens im Jahr 1978 in Lausanne Mercy Ships gegründet. Mit Spitalschiffen soll medizinische und humanitäre Hilfe an die Küste und von dort aus sogar ins Hinterland gelangen. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Seit der Gründung sind ihre Schiffe entlang der afrikanischen Küste in mehr als 70 Ländern im Einsatz und haben medizinische und humanitäre Leistungen im Wert von über einer Milliarde Schweizer Franken erbracht. Somit wurde über 2,5 Millionen Kindern und Erwachsenen zu einem besseren Leben verholfen.

Grosse Nachfrage bei der lokalen Bevölkerung Mercy Ships ist jeweils 10 Monate an einem Ort stationiert, von August 2018 bis Juni 2019 in Guinea, das gemäss UNO zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt gehört. Vor dem Eintreffen startet das Hilfswerk im Radio, mit Plakaten, auf Social Media sowie mit der Unterstützung lokaler Behörden und Institutionen einen Patientenaufruf im entsprechenden Land. Potenzielle Patienten haben dann die Möglichkeit, mit ihrem Leiden das medizinische Personal aufzusuchen. Tausende hoffen jeweils auf eine Gratisoperation auf dem Schiff. In der Zeit, in der das Schiff vor Anker liegt, kümmern sich rund 400 ehrenamtliche Mitarbeitende aus über 40 Nationen um medizinische Leistungen im Bereich der allgemeinen, plastischen, orthopädischen, Gesichts- und wiederherstellenden Chirurgie sowie um Augen-, Zahn- und gynäkologische Erkrankungen. Neben medizinischem Personal sind auch Seeleute, administratives Personal, Lehrer, Köche, Ingenieure und Landwirtschaftsexperten an Bord. Diese kümmern sich um die Renovation der medizinischen Einrichtungen, der Fort- und Weiterbildung sowie der Entwicklung der Landwirtschaft vor Ort, um in den besuchten Ländern langfristige Verbesserungen herbeizuführen.

Hirslanden engagiert sich auf dem Spitalschiff Die Privatklinikgruppe Hirslanden unterstützt die Hilfsorganisation Mercy Ships im Rahmen einer Partnerschaft mit medizinischer Fachkompetenz und bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich auf dem Spitalschiff vor Guinea zu engagieren. Seit wenigen Monaten sind die ersten Freiwilligen nun auf der «Africa Mercy» im Einsatz, um den Menschen kostenlose und erstklassige Gesundheitsversorgung zugänglich zu machen Der Einsatz ist ehrenamtlich. Hirslanden unterstützt die Mitarbeitenden während ihres Aufenthalts auf dem Spitalschiff jedoch finanziell.

Mitarbeiterinnen von Hirslanden Bern im Einsatz Total elf Mitarbeiterinnen aus sieben verschiedenen HirslandenKliniken der Deutsch- und Westschweiz finden sich unter den Freiwilligen. Auch drei Angestellte von Hirslanden Bern werden die lokale Bevölkerung vor Ort medizinisch unterstützen. Dabei handelt es sich um eine diplomierte Physiotherapeutin, eine diplomierte Pflegefachfrau und eine diplomierte Expertin für Anästhesiepflege, welche nach Ihrem Hilfseinsatz mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Eindrücken wieder nach Bern zurückkehren werden.

HIRSLANDEN BERN

Weiter Informationen zu Mercy Ships und zum Engagement von Hirslanden: www.hirslanden.ch/mercyships


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| GESCHENKIDEEN

Geschenkideen aus Bern Berner Parfums

Kulinarische Freude Verschenken Sie kulinarische Freude mit einem exquisiten Vergnügen: Tauchen Sie zuerst tief in die asiatische Esskultur ein mit dem reichhaltigen Asian Dream Buffet und erleben Sie sich anschliessend den puren Nervenkitzel im Grand Casino Bern. Preis p.P. ab CHF 79.-. Mehr Infos: grandcasino-bern.ch/ asiandreambuffet. Mehr Infos: grandcasino-bern.ch/asiandreambuffet

Die Bern Collection des Parfümateliers «art of scent» ist eine duftende Ode an die Schweizer Bundesstadt: Die in der Rathausgasse hergestellten Düfte wecken Erinnerungen und erzählen Geschichten – das perfekte Geschenk, mit dem Bern auch in der Ferne stets bei sich getragen werden kann. Art of Scent, Rathausgasse 49 und an der Tourist Information am Bahnhof

Schlicht schön Wunderschöne, handgeschmiedete Silber-Armspange aus dem Atelier Stähli Goldschmied, Bern Stähli Goldschmied, Kramgasse 67, 3011 Bern www.staehli-goldschmied.ch

Für Wohlfühlmomente Stylisches Aare-Relief Swiss Wood Maps ist ein Bern Label, das Schweizer Gewässer als stylische, handgearbeite Reliefs fertigt. So selbstverständlich auch Bern mit der Aare. Erhältlich in verschiedenen Grössen und Rahmenfarben unter www.swisswoodmaps.com

Die Produkte aus dem Geschenkset der Schweizer Pflegelinie Mettler beinhalten neben anderen die natürlichen Inhaltsstoffe aus Mimosa-Extrakt. Damit pflegen das Duschgel mit Seideneffekt und die zarte, beruhigende Körperlotion sensible Haut besonders nachhaltig. Erhältlich in der Bahnhof Apotheke in Bern (im Galeriegeschoss) und weiteren Verkaufsstellen gemäss dem Inserat auf der Rückseite dieses Magazins.

Kuschelig warm Matte Alte Mattebewohner erinnern sich – mit Fotos aus jener Zeit und Impressionen von heute. Autor: Hans Markus Tschirren, erschienen im Verlag Werd & Weber.

Sorel richtet sich nicht nur an die Outdoor-Abenteurer. Robust und dabei absolut trendy, sind sie bestens für die wilde Grossstadt geeeignet. Sorel verbindet tolle Optik, super Verarbeitung, einmaligen Tragekomfort und ein Plus an Sicherheit. Das Modell “Explorer Joan” ist atmungsaktiv und wasserdicht. Erhältlich beispielsweise bei Olmo und Kitchener


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| GESCHENKIDEEN

Für den Liebsten Die „Chrono Silver Steel“ von Kapten & Son ist die moderne Interpretation eines klassischen Chronographen. Das 40 mm grosse Zifferblatt unter einer Kuppel aus kratzfestem Saphirglas, überzeugt durch sein klares, skandinavisches Design. Erhältlich bei Helen Kirchhofer im Loeb, im Shoppyland und am Waisenhausplatz. www.helenkirchhofer.ch

Bewusster Genuss Das ideale Geschenk für bewusste Weinfreunde und die, die es werden wollen: Mit dem 3x3-Probierset vom Biowein-Pionier Delinat klingelt der gute Geschmack alle paar Monate an der Haustüre. 3 x 3 Flaschen aus den natürlichsten Weinbergen Europas. www.delinat.com/3x3

Eleganter Duft für Sie und Ihn Ciolina lanciert seine erste Duftkreation mit dem sinnigen Namen No.5. Dynamisch, eigenwillig und modern, als Unisex Eau de Parfum und als Raumduft erhätlich. Unbedingt probeschnuppern! Erhältlich bei Ciolina, Marktgasse 51, Bern.

Vielfalt schenken Mit der Westside Geschenkkarte schenken Sie Ihren Liebsten die Freiheit, aus der riesigen Vielfalt das passende selbst auszusuchen. Erhältlich mit einem Betrag Ihrer Wahl bei den Westside Services, oder online unter www.westside.ch online-shop.

Auf Altholz Der Malgrund von Tony Weiss aus der Länggasse ist Altholz, das er beim Schlendern durch Bern findet, auf Baustellen, Treibholz aus der Aare, bei der Reitschule etc.. Mit Tusche und Acrylfarbe schafft er zauberhafte Sujets aus dem Wasser und den Bergen. www.tony-weiss.com

Einzigartige Wunder der Natur Eine besondere Leidenschaft von Bijoux Stadelmann sind wertvolle Edelsteine. Daraus entstehen innovative Kreationen von schlichter Eleganz. Alle Schmuckkollektionen werden in der eigenen Schmuckwerkstatt entworfen und angefertigt. www.bijouxstadelmann.ch

Karibikfeeling Avocado Ölmit dem Duft der Tiaré-Blüte in einer limitierten Edition - als Erinnerung an die Schätze der karibischen Pflanzenwelt und an die Ursprünge von Ligne St Barth mit den unverwechselbaren, von Hand beschrifteten Rumflaschen. AERNI Bern, Aarbergergasse 60, www.aernibern.ch

Persönlich Edles Kaschmir Jede Frau freut sich über ein edles Teil aus Kaschmir – ob Accessoire oder Kleidungsstück. Kaschmir von bester Qualität in reicher Auswahl finden Sie bei Stalder Mode am Casinoplatz

Auserlesenen Wein, personalisiert mit dem Namen des Beschenkten – Etikett und Wein auswählen, Namen und Brieftext eingeben und auf Wunschtermin versenden lassen. www.indivinuum.ch.


100% Cashmere for Ladies! Das Original gibt es nur beim Spezialisten, denn: Kaschmir ist Vetrauenssache. Neu in grosser Auswahl bei Stalder.

CASINOPLATZ BERN


LEBENSART | GRAND CASINO BERN KUNDENBEITRAG

Feiern vom Feinsten Diesen Dezember rührt das Grand Casino Bern die ganz grosse Eventtrommel. Für Gruppen, Freunde und Firmen gilt gleichermassen: Wer etwas erleben will, ist hier am richtigen Ort. Das Grand Casino Bern ist in Sachen Erlebnis «The Place to be». Dies hat es seiner einmaligen Lage unter dem Dach des Kursaal Bern zu verdanken. In direkter Nachbarschaft mit mehreren Top-Restaurants, einem 4-Sterne-Superior-Hotel und der grossen Kursaal-Arena ist alles da, was es für abendfüllendes Entertainment, stilvolle Ausgeherlebnisse und Las-Vegas-Feeling braucht. Mehrmals im Jahr gibt es deshalb neben Spielvergnügen, Jackpots und gepflegten Cocktails auch Events, die das unterhaltungsfreudige Publikum in Scharen anlocken.

Die Nacht hat zu wenig Stunden Der üppige Eventkalender bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Fans der asiatischen Kultur und Küche kommen bereits im Februar zur Feier des «Chinesischen Neujahrs» auf ihre Rechnung. Traditioneller geht es an der «Swiss Chalet Night» im Spätherbst zu: Hier geniessen die Gäste ihr Raclette im Edelweisshemd – umrahmt von einem bunten Showprogramm made in Switzerland. Die Verbindung von erstklassiger Gastronomie, Show und Partystimmung hat sich in Bern längst herumgesprochen und sorgt regelmässig für ausverkauftes Haus. Im Oktober stand bereits die 2. Ausgabe der erfolgreichen «One Night in Vegas» auf dem Programm und die Ideen für Neues gehen dem Eventteam des Casinos aber nicht aus: Diesen Sommer sorgte Berufsprovokateur und Comedian Oliver Pocher an der ersten Ausgabe der «Comedy Night» für Gelächter. Und wer sich im Umgang mit dem einarmigen Banditen oder an den Tischen noch nicht sicher fühlt, hat bis Ende Januar 2019 anlässlich der «Casino Uni» jeden Donnerstagabend die Gelegenheit, Tricks und Kniffe für den persönlichen Nervenkitzel kostenlos kennenzulernen.

Lucky december Im letzten Monat des Jahres brummt der Bär im Casino besonders. Zum ausgedehnten Brunch hoch über der Stadt Bern, beim grenzenlosen Dinieren oder an der Silvester Gambling Night – unter Freunden, Familienmitgliedern und Teamkollegen lässt es sich hier besonders festlich und ausgelassen feiern. Sämtliche Packages enthalten einen Eintritt ins Casino mit Gratisgetränk und Spielguthaben. Wer seinen Abend also fortsetzen möchte, tut dies in der Glitzerwelt des Glücksspiels, wo die Zeit stillsteht und die Spannung ihren Höhepunkt erreicht: Ob bei Roulette, Black Jack, am Spielautomaten oder auf der Jagd nach einem der Jackpots – wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

C A S I N O - PA C K A G E S I M D E Z E M B E R

Panorama-Brunch & Casino Schlemmend in den Tag starten und dabei die schönste Aussicht über Bern geniessen. Verfügbar am 2., 9., 16. und 23. Dezember. Asian Dream Buffet & Casino Die kulinarische Reise durch Asien, gefolgt vom Nervenkitzel im Spieltempel – auch buchbar am 24. und 25. Dezember. Dinner & Casino Vier mediterrane Gänge im Restaurant Giardino geniessen und im Casino noch einen Gang höher schalten. Täglich buchbar. Silvester Gambling Night Mit Nervenkitzel im Casino, Buffet à discrétion inkl. vier Getränken, 30 Franken Spielguthaben und Countdown ins neue Jahr: Die Silvesternacht der prickelnden Art. Mehr Packages und alle Infos dazu: www.grandcasino-bern.ch/packages Telefonzentrale: +41 (0)31 339 55 55


LEBENSART

| IMMOBILIEN KUNDEBEITRAG FRUTIGER AG

Wohnen und Leben im Berner «East Village» Das Bauprojekt «Plateaux de Berne» steht für exklusives urbanes Wohnen in Ostermundigen an ruhiger, sonniger Hanglage im Steingrüebli. Hier entstehen 22 Terrassen-Eigentumswohnungen in einmaliger Architektur: Angeordnet auf sieben nicht einsehbaren Plateaus und mit einzigartigem Blick über Ostermundigen, den Hättenberg und die Stadt Bern.

Das Bauprojekt «Plateaux de Berne» mit seinem einzigartigen Ausblick.


LEBSENSART

| FRUTIGER AG

Exklusiv wohnen mit Ausblick Wohnen im «Plateaux de Berne» verspricht hohe Lebensqualität – in vielerlei Hinsicht. Die hochwertig ausgestatteten 3.5 bis 5.5-Zimmer-Wohnungen überzeugen durch Individualität, grosszügige Fensterfronten und viel Freiraum. Das innovative Bauprojekt verbindet gekonnt Innen- und Aussenräume: Jeder Raum führt auf eine grosszügige, sonnige Terrasse und bietet dennoch die gewünschte Privatsphäre. Die Terrassen sind von anderen Plateaus her nicht einsehbar und dienen deshalb als zusätzlicher Wohn- und Lebensraum. Die Südwest-Ausrichtung des Gebäudes garantiert für alle Wohnungen eine gleichmässige Besonnung bis in die Abendstunden – wunderbare Sonnenuntergänge inklusive.

Qualität und Zusatznutzen Frutiger AG bietet Nachhaltigkeit, Professionalität und Mehrwert – das Bauprojekt «Plateaux de Berne» wird deshalb nach eigenem Credo als handwerkliches Einzelstück gebaut. Architektur, Materialisierung, Infrastruktur und Technik entsprechen hohen Ansprüchen. So wird das Gebäude in Minergie-Bauweise erstellt, mit hochwertiger Gebäudehülle und systematischer Lufterneuerung. Für die Interessent/innen stehen fünf Disponibel-Räume zum Verkauf, die als Keller- oder Hobbyräume genutzt werden können. Jede Wohnung verfügt über einen Kellerraum, die Einstellhalle bietet Platz für 35 Fahrzeuge und einen gesicherten Fahrrad-Raum.ꏡ

Informationen zu «Plateaux de Berne» in Kürze - 22 Terrassen-Eigentumswohnungen auf 7 Plateaus - 3.5 – 5.5. Zimmer mit jeweils 98 bis 164m2 Wohnfläche sowie 57 bis 100m2 Terrassenfläche - Baubeginn Frühling 2019, Bezug ab Herbst 2020 - Im Steingrüebli, 3072 Ostermundigen www.plateaux-de-berne.ch

«Ich bin von der phantastischen Architektur und der durchdachten Verbindung der Innen- und Aussenräumen begeistert.» Eveline Kaufmann, Immobilienvermarkterin und Innenarchitektin Telefon +41 (0)58 226 80 10, idl@frutiger.com

Professionell beraten, individuell begleitet Frutiger AG Immobiliendienstleistungen Frutigenstrasse 37, 3602 Thun Telefon +41 (0)58 226 80 00 · idl@frutiger.com www.frutiger.com


UNTERWEGS | AUSFLUGSTIPPS DER BLS

Ausflugstipps ab Bern Eine neue „Schnousitour“ mit traditionellen kulinarischen Kostproben führt Genussliebhaber durch Burgdorf. Wer es lieber exotisch mag ist im Tropenhaus Wolhusen genau richtig. Den Besuch in Burgdorf oder Wolhusen lässt sich gut mit einem Rast in einem der vielen Restaurants verbinden. Erleben Sie echte Gastfreundschaft im «Heimatland» mit den Regionen Emmental, Entlebuch, Willisau und Oberaargau.

Tropenhaus Wolhusen Cherimoya, Kumquat, Longan – diese und 117 weitere exotischen Früchte und Gewürze wachsen im Garten des Tropenhauses in Wolhusen. Inmitten dieser grünen Oase befindet sich das Restaurant MAHOI, mit seinen 14 Gault-Millau-Punkten bekannt für kulinarische Kreationen aus einer Mischung von regionalen Spezialitäten sowie tropischen Delikatessen aus eigener Produktion (Reservation empfohlen). Nebst dem Tropengarten wird auf drei übereinander liegenden ReisTerrassen, Reis in unterschiedlichen Wachstumsstadien gezeigt. An interaktiven Stationen erfährt man, wie Reis in verschiedenen Regionen nachhaltig angebaut wird und welchen Stellenwert er als Nahrungsmittel einnimmt. Das Tropenhaus nutzt die entstandene Abwärme der Gasverdichtungsstation Ruswil. Aufgrund der instabilen Werte und der zukünftig fehlenden ergänzenden Wärmequellen des jetzigen Wärmeverbundes Spital Wolhusen, muss das Tropenhaus Wolhusen im Sommer 2019 seine Tore schliessen.

Die Seele im tropischen Ambiente baumeln lassen.

Nun kann man an kühlen Wintertagen noch einmal die Seele im tropischen Ambiente in Wolhusen baumeln lassen. Ein Gewürz aus der eigenen Produktion wird einem beim Kochen zu Hause mindestens noch die Erinnerungen an dieses exotische Erlebnis mitten in der Schweiz wach behalten. www.bls.ch/tropenhaus-wolhusen

Schnousitour Burgdorf «Es Redli Wurst, e Bitz Chäs, es Herrgöttli, es Glas Wy – so muess das sy». Entdecken Sie die lokalen Spezialitäten Burgdorfs. Folgen Sie den Spuren der traditionsreichen Läden wie der Confiserie, dem Weingeschäft oder der Metzgerei und degustieren Sie die lokalen Spezialitäten der Zähringerstadt.

Auf der «Schnousitour» traditionnelle Köstlichkeiten degustieren

Beim Redli Lyoner kommen Kindheitserinnerungen auf und ein Glas feinstes Burgdorfer Bier löscht den Durst am Ende der Tour. Die «Schnousitour» ist der ideale Weg, um Burgdorf von seiner köstlichsten Seite zu erkunden.


UNTERWEGS | AUSFLUGSTIPPS DER BLS

Verbinden Sie Ihre «Schnousitour» mit einem Besuch im Museum Franz Gertsch und Museum Bernhard Luginbühl im Alten Schlachthaus oder in einem der feinen Restaurants der Stadt. www.bls.ch/schnousitour Weitere vielseitige Ausflugsziele im «Heimatland» sowie ein grosser Winterwettbewerb unter www.bls.ch/heimatland

Langlaufparadies in den Neuenburger Bergen Ob langjährige Langläufer oder Anfänger, in den Bergen des Kanton Neuenburgs findet jeder die passende Loipe. 180 Kilometer Langlaufpisten warten zwischen Neuenburgersee und französischer Grenze darauf, entdeckt zu werden Viele dieser Loipen lassen sich beliebig untereinander verbinden. Daraus entstehen je nach Lust und Laune, kürzere oder längere Touren. Zieht man auf den Brettern entlang dieser Routen, bewegt man sich abseits von Verkehr und Besiedlung. Fast wie in Lappland herrscht Stille und man verliert sich in den Weiten der Wälder und Wiesen, abgeschirmt von steilen Felshängen. Geübte Läufer können dabei die herrliche Aussicht auf die Berge vom Mont Blanc bis zu den Berner Alpen geniessen. Erwachsene benötigen einen Langlaufpass, um die Pisten benutzen zu können. Der Zugang zu den Langlaufspuren ist für die Jugendlichen unter 16 kostenlos. Langlaufpässe können in den nordischen Zentren des Kantons Neuenburg oder hier gekauft werden: www.bls.ch/langlauf Der Kanton Neuenburg verfügt über 180 Kilometer Loipen

Die Musikgesellschaft La Chaux-de-Fonds

Klassische Musik auf höchstem Niveau Klassik-Fans dürfen sich auch dieses Jahr auf ein vielseitiges Programm mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern sowie Orchestern freuen. An zwölf Konzerten bezaubert die Musikgesellschaft La Chaux-de-Fonds ihr Publikum im historischen Saal mit atemberaubender Akustik und sorgt für ein Musikerlebnis der Extraklasse.

Weitere vielseitige Ausflugsziele im «Bijouland» sowie ein grosser Wettbewerb unter www.bls.ch/bijouland


UNTERWEGS AUTO

| BEI EIS UND SCHNEE

Unterwegs bei Eis und Schnee Glatte Strassen, vereiste Scheiben, Dunkelheit am Morgen und zum Feierabend in den Wintermonaten. Wer bei solchen Verhältnissen ins Auto steigt, muss einiges beachten, um sicher ans Ziel zu kommen. Wir geben Ihnen ein paar Tipps.

Neuheiten aus Berner Garagen

Bevor die Fahrt beginnt, muss das Auto gründlich von Eis und Schnee befreit werden. Kleine Löcher in die zugefrorenen Scheiben zu kratzen, genügt nicht und kann Bussgeld kosten. Auch auf Motorhaube, Dach und allen Leuchten darf kein Schnee mehr liegen. Damit Lüftung und Heizung im Innenraum gut funktionieren, müssen die Lüftungsschlitze zwischen Frontscheibe und Motorhaube schneefrei sein. Dennoch dauert es einige Zeit, bis warme Luft aus der Heizung kommt. In dieser Phase hilft die Klimaanlage, beschlagene Scheiben trocken zu bekommen. Anfahren: Sanft und untertourig Nach den Sommermonaten sind die ersten Fahrten auf verschneiten Straßen ungewohnt. Auf einem leeren Parkplatz kann man testen, wie das Auto auf glattem Untergrund beim Anfahren oder Bremsen reagiert. Wer mit wenig Gas anfährt, kommt besser in Schwung. Drehen die Reifen dennoch durch, kann man es im zweiten Gang versuchen. Auch beim Fahren gilt: die Drehzahl des Motors niedrig halten und früh hochschalten. Der Bremsweg verlängert sich auf glatten Strassen erheblich. Vorausschauendes Fahren und rechtzeitiges, vorsichtiges Bremsen verhindern, dass der Wagen ins Rutschen kommt und ausbricht. Geschieht dies dennoch, von der Bremse gehen, Kupplung treten und gefühlvoll gegenlenken. Dabei ruckartige Bewegungen vermeiden.

Der neue Audi e-tron ist ein Elektro-SUV für Sport, Familie und Freizeit. Raumangebot und Komfort entsprechen einem typischen Oberklasse-Modell der Marke. Er bietet fünf Personen nebst Gepäck reichlich Platz. Das Gesamtladevolumen beträgt 660 Liter und wappnet den Elektro-SUV für grosse Reisen. Zwei E-Maschinen treiben ihn mit einer Systemleistung von bis zu 300 kW und 664 Nm Drehmoment kraftvoll, emissionsfrei und nahezu lautlos an. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Audi e-tron in 5,7 Sekunden. Mit einer Batterieladung fährt der Wagen im WLTPPrüfzyklus mehr als 400 Kilometer. Als erstes Serienautomobil kann er an Schnellladesäulen mit bis zu 150 kW Gleichstrom (DC) laden. Damit ist er in etwa einer halben Stunde bereit für die nächste Langstrecken-Etappe. Die ersten Auslieferungen des Audi e-tron sind für Januar 2019 geplant. Weitere Infos unter www.bern.amag.ch

Droht ein Zusammenstoss, hilft nur noch eine Vollbremsung. Dabei reagiert das Antiblockiersystem (ABS) des Autos und lässt das Bremspedal pulsieren. Dennoch mit voller Kraft weiter bremsen. Mit ABS bleibt das Auto lenkbar, also dem Hindernis möglichst ausweichen. Meist ist es die bessere Alternative, in den Strassengraben zu rutschen, als auf das Heck des Vorausfahrenden. Bei alten Autos ohne ABS hilft die «Stotterbremse»: Bremspedal kurz treten, lösen, treten, lösen. Wem es vor einer Schneewehe nicht gelingt, das Tempo deutlich zu reduzieren, sollte das Lenkrad gut festhalten und gerade durch das Schneefeld fahren. Auf verschneiten Straßen zu überholen, birgt besondere Risiken. Meist liegt auf der Fahrbahnmitte mehr Schnee als auf den Fahrspuren. Da der Schnee die Räder ungleichmässig abbremst, droht der Wagen ins Schleudern zu geraten. Bei dichtem Schneefall ist es erlaubt, Nebelscheinwerfer einzuschalten. Die Nebelschlussleuchte darf ausschließlich bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern brennen, also nicht bei schlechter Sicht wegen Schneefalls. Gerade im Winter ist es wichtig, gefühlvoll mit Gas- und Bremspedal umzugehen. In derben Winterstiefeln gelingt das kaum. Wer mit dem Auto zu einer Winterwanderung unterwegs ist, sollte in normalen Schuhen fahren und die Stiefel erst zum Wandern anziehen. Dicke Winterjacken schränken die Beweglichkeit am Steuer ein und verringern außerdem die schützende Wirkung des Sicherheitsgurtes

Im Frühjahr bringt Lexus mit dem Lexus UX seinen ersten kompakten SUV in den Handel, der sich durch sein extrovertiertes Design und Antriebskonzept von den Mitbewerbern abhebt. UX steht für Urban Crossover – der Lifestyle-Faktor wird grossgeschrieben. Der UX 250h E-Four hat einen zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse, der einen elektrischen Allradantrieb generiert, der auch in kritischen Situationen die Fahrstabilität verbessern kann. Auch die Aerodynamik des Wagens sorgt ebenfalls für mehr Laufruhe und Stabilität. In der Schweiz ist der Hybrid ab März 2019 erhätlich. Weitere Infos unter www.emilfrey.ch/de/bern


UNTERWEGS | EMIL FREY AG KUNDENBEITRAG

Winterfahrtraining 2019 in Saanen Das JAGUAR und Land Rover Team von der Emil Frey AG, Autocenter Bern organisiert auch dieses Jahr ein Winterfahrtraining in einem der beliebtesten Skigebiete der Alpen: in Gstaad Saanen. Erleben Sie am 7. und 8. Februar in Saanen, wie sich ein Fahrzeug bei einem Slalom auf Schnee und Eis der Bremsweg auf nasser Fahrbahn verlängert. Die Teilnehmenden des beliebten Winterfahrtrainings haben die Möglichkeit, die gesamte Modellpalette von JAGUAR und Land Rover auf Herz und Nieren zu testen. Die Profi-Instruktoren des Driving Centers Schweiz beginnen am Vorabend mit dem theoretischen Teil. Am nächsten Tag werden Sie auf dem Trainingsgelände erwartet. Hier lernen Sie, die Fahrzeuge mit Heck- oder Allradantrieb bei winterlichen Verhältnissen sicher zu beherrschen. Dabei kommt auch der Fahrspass nicht zu kurz! Die individuelle Anreise zum Winterfahrtraining erfolgt am Vorabend bis spätestens 18 Uhr. Im 4-Sterne-Hotel Huus in Gstaad empfängt Sie das JAGUAR Land Rover Team zu einer Einführung und dem gemeinsamen Nachtessen. Die Package-Kosten pro Teilnehmer betragen CHF 990.–. Das Winterfahrtraining eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk. .

Weitere Informationen und Anmeldungen: Emil Frey AG, Autocenter Bern Milchstrasse 3, 3072 Ostermundigen www.emilfrey.ch/bern 031 339 44 44


CULINARIUM

«Ds Menu vo Hie»

| DS MENÜ VO HIE

IM GRAND HOTEL VIKTORIA-JUNGFRAU

Ein kulinarisches Erlebnis, das die 50 Autominuten ab Bern mehr als wert ist – aber gleich vorneweg: Wenn Sie sich durch das ganze 6-gängie «Menu vo Hie» schlemmen und – mehr als empfehlenswert – dazu die passende Weinbegleitung ordern, sollten Sie die Auszeit unbedingt mit einer Übernachtung abrunden. Das Victoria-Jungfrau Grand Hotel und Spa hat kürzlich übrigens, wohlverdient, den «Grand Prix of the Best Resort in Europe» gewonnen.

Das Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa verbindet auf bestechende Weise Tradition mit modernstem Komfort. Alles an diesem Haus strahlt – vergleichbar mit dem Bellevue-Palace in Bern – Stil und eine unaufdringliche Eleganz aus, die Gastgeberinnen und Gastgeber in allen Bereichen sind ebenso unaufdringlich herzlich und entspannt. Sehens- und erlebenswert ist auch das 5´500 Quadratmeter grosse Spa Nescens mit seinem vielseitigen WellnessAngebot zum Entspannen.

Ds Menü vo hie Das 5-Sterne-Haus mit seiner 150-jährigen Tradition ist in der Region stark verwurzelt und arbeitet seit Jahrzehnten eng mit lokalen Produzenten zusammen. Im neuen «Menu Vo Hie» gibt der gebürtige Berner Oberländer und Executive Chef Stefan Beer diesen regionalen Produkten die Hauptrolle: Alle Ingredienzen des Menüs – welches exklusiv im Restaurant «La Terrasse» serviert wird – stammen von handverlesenen Produzenten aus einem Umkreis von höchstens 40 Kilometern. «In meiner Küche sind Emotionen wichtige Komponenten. Die Kreationen sollen berühren und Gefühle auslösen. Der Gast soll sich nachhaltig an das Essen, die Geschichte sowie an die Produzenten dahinter erinnern», erklärt Stefan Beer. Das Menü kann in drei bis sechs Gängen mit Berner Weinbegleitung genossen werden – im eigens dafür kreierten Magazin erfährt man dazu Wissenswertes über die Produzenten, die Region und Stefan Beers kulinarische Philosophie. GaultMillau Schweiz bewertet das Casual-Fine-Dining-Restaurant «La Terrasse» übrigens neu mit 16 Punkten. Zudem wurde Stefan Beer zum «Koch des Monats» gekürt. Das kommt nicht von ungefähr, denn was beim Menü auf den Teller (oder abwechslungsweise in andere, originelle Behältnisse) kommt, zeugt nicht nur von Liebe und grösster Sorgfalt im Umgang mit den Produkten, sondern in herausragender Weise auch von spielerischer Kreativität, die

Das Restaurant «La Terrasse»

nie bemüht wirkt. Wir verzichten bewusst auf Abbildungen der Gänge, es wäre schade, die überraschenden Momente vorweg zu nehmen. Unbedingt zu erwähnen ist auch die Weinbegleitung, so unaufgeregt wie kompetent präsentiert von Sommelier Torsten Noack. Alle Weine stammen aus dem Kanton Bern und bieten wahrhafte – und zum Teil nie gekannte – Geschmackserlebnisse, wie beispielsweise der zur Käseplatte gereichte Steffisburger Portwein von Andreas Lanz oder die Freisamer Spätlese von Sabine Steiner aus Schernelz zum Dessert. Fazit: Ein rundum beeindruckender lukullischer Höhenflug, den man sich ruhig einmal gönnen sollte. www.victoria-jungfrau.ch


LEBENSART GENIESSEN | KURSAAL CULINARIUM | KUNDENPORTRAIT

Die trendigste Bioweinbar in Bern Über 100 Weine aus ganz Europa im Offenausschank, dazu feine Winzer-Plättli und kleine Knabbereien: Seit April verwöhnt das Team um Marcel Lanz in der Berner Altstadt Weinliebhaber mit feinsten Tropfen und Köstlichkeiten aus biologischem Anbau.

Noch gilt sie als Geheimtipp, aber wohl nicht mehr lange: Im Frühling 2018 eröffnete der Schweizer Biowein-Pionier Delinat in einem umgebauten Kellerlokal an der Spitalgasse 35 in Bern seine erste Weinbar. An bester Passantenlage, in unmittelbarer Nähe zum «Loeb-Egge», entstand ein angesagtes Lokal mit stimmungsvoller Atmosphäre. In Reih und Glied präsentieren sich über 100 verschiedene Weine aus ganz Europa, die offen ausgeschenkt werden – alles in bester und anspruchsvollster Bioqualität. «Die Weine stammen aus den ökologisch wertvollsten Weinbergen Europas. Unsere Gäste sind immer wieder überrascht vom weit überdurchschnittlichen PreisGenussverhältnis», sagt Barleiter Marcel Lanz. Er hat in Thun die Hotelfachschule absolviert und danach in Bars der Region sowie im Skiort Laax Erfahrungen gesammelt. Jetzt will er die DelinatWeinbar in Bern als Treffpunkt für Weinfreunde, als Ort der Entspannung und des bewussten Geniessens etablieren: «Die Gäste sollen sich bei uns wohl fühlen und jederzeit gerne wieder kommen.»

D E L I N AT W E I N B A R B E R N Spitalgasse 35 | 3011 Bern | Telefon 031 311 07 73 geöffnet Dienstag bis Samstag von 15 bis 23 Uhr. www.delinat.com/weinbar-bern

Neben der grossen Weinauswahl werden kleine Knabbereien sowie Winzer-Plättli mit regionalen Käse- und Fleischspezialitäten angeboten – natürlich alles in bester Bio-Qualität. Die Weine können vor Ort zu den üblichen Ladenpreisen auch gekauft und mit nach Hause genommen werden. Regelmässig finden in kleinerem Rahmen Degustationen, Seminare und Kurse rund ums Thema Wein statt. Die Delinat-Weinbar kann auch exklusiv für Events, Geburtstage, Familienfeiern usw. gemietet werden.


CULINARIUM | BÄRNER RUNDSCHOU

Bärner Rundschou Strunk – lockt Gmües id Resärve Bei Fiona und Magali von Strunk landet schmackhaftes Wegwerfgemüse im Einmachglas und später auf der gedeckten Tafel. Kombiniert mit weiteren Kreationen werden die Konserven beim Schlemmer-Brunch oder im Rahmen der regelmässigen Events im charmanten Lokal im Murifeld serviert oder beim Catering für einen Anlass verwendet. Das Gemüse, die Früchte sowie weitere Food-Waste-Produkte stammen von regionalen und biologisch-nachhaltigen Produzenten und werden wenn immer möglich von Spitz bis Strunk verarbeitet. www.strunk.ch

Pop Up II | Monsieur Sûfan – Allerlei schlürfe

Foto: Jennifer Merlyn

Über die Wintermonate zieht «Monsieur Sûfan» an die Herrengasse 10. Wo früher im Fariboles Tartines serviert wurden, gibt es bis März allerlei zum Schlürfen und Trinken: Mittags werden Suppen serviert, abends gibt es zum Dinieren Gerichte zum Teilen und ausgewählte Weine. Fürs Apéro oder den späten Absacker ist Sûfan’s lauschiger Gewölbekeller eine gute Adresse. Hinter dem winterlichen Gastrokonzept stecken die drei Gastronomen Thomas Enzen (s-enzen Gelati), Dario Zbinden (MAMPF, 8Häng8Gäng) und Dave Wälti (Eisblume). www.monsieur-sufan.ch

Pop-up I | Kater Karlo Bar – Lieblingsmoudi Der neue Lieblings-«Moudi» Berns ist die Bar Kater Karlo, die von den «Mosaik»-Events («Peter Flamingo» und «Øscår Elch») gemeinsam mit selbständigen Foodtrucks bis Ende Jahr in den Räumlichkeiten des ehemaligen Striplokals «Le Perroquet» betrieben wird. Kaffee, Eintöpfe und Sandwiches ergänzen die auf Mule-Cocktails spezialisierte Bar., dazu gibt es eine Eventreihe. Infos auf Facebook «Kater Karlo»

Lieblings – geng öppe am Mittwuch

Klötzlikeller – Wieder offe! Nach einer sanften Renovation wurde der legendäre Klötzlikeller an der Gerechtigkeitsgasse 62, am 1. November 2018 wiedereröffnet. Das traditionsreiche Restaurant wurde vom Ehepaar Florenzia und Beat Trüb bis zur Pensionierung Ende April 2018 bewirtet. Die neue Pächterin, die aarestadt gastro GmbH, wird die ehemalige Weinstube weiterhin mit Schweizer Küche als Ganzjahresbetrieb fortführen. Neu wird das Restaurant auch mittags geöffnet.

Das «Lieblings ist eine behagliche kleine Bar im Kellerlokal an der Gerechtigkeitsgasse 13, die Wirtin, Andrina Zaugg, legt Wert darauf, dass «die Gäste auf lokale Produkte, liebevolle Zubereitung und einen warmherzigen Umgang zählen dürfen». «Geng öppe am Mittwuch» ist eine Eventreihe, die, wie der Name sagt, immer wieder mal am Mittwoch statt findet. Ausserdem gibt es im Lieblings Jassturniere, Brunches und andere Events. www.lieblings.be

Stets das Neuste aus der Berner Gastroszene unter www.baernblog.com


HOUPTSACHBÄRN! WIEHNACHTS-FLOHMI

Verchouf vo gschpändetem Wiehnachtsschmuck zu Gunschte vo der Gassearbeit Bärn.

1. Advänt, – 2. Dezämber Postgasse 66, Bärn BÄRN! MAGAZIN & www.baernblog.com


CULINARIUM | KUNDENBEITRAG KURSAAL BERN

Genussvolle Auszeit vom Weihnachtsstress Alle Jahre wieder, immer dasselbe: Plötzlich ist Weihnachten, kein Geschenk in Sicht, kein Plan gemacht. Und die wunderschöne Vorweihnachtszeit mit Kerzenschein, Glühwein und Gützlibacken wird zum hektischen Weihnachtsrummel, der die Vorfreude auf das Fest nimmt. Dagegen hilft, sich zwischendurch zu entspannen, sich etwas zu gönnen und sich zu erfreuen: Essen gehen statt kochen, ein kurzer Spaziergang an der der frischen Luft, ein paar Minuten Pause in einer sonnigen Ecke oder ein schönes Buch lesen. Eine Auszeit im hektischen Weihnachtsrummel bietet auch der Kursaal Bern mit seinen Panorama Brunches in der Weihnachtszeit. Schlemmen, sich verwöhnen lassen und dabei die spektakuläre Aussicht über Bern und die schneebedeckten Alpen geniessen, gemeinsam mit Familie und Freunden. Damit wird der Adventssonntag zu einem echten und zauberhaften Feiertag in der Vorweihnachtszeit.

An den reichhaltigen Buffets und den Live-Kochstationen im hellen und grosszügigen Forum findet sich alles, was das Herz begehrt. Und auch für die kleinen Gäste wird ein Weihnachtsprogramm geboten. Sie können Lebkuchen bunt und glitzernd verzieren und sich im „Kids Corner“ mit Johnny der Trämeler amüsieren. So haben die Erwachsenen wirklich Zeit zum Geniessen und Zusammensein.

PA N O R A M A B R U N C H I M K U R S A A L Einen zauberhaften Adventssonntag mit Panorama Brunch im Kursaal Bern gibt es am 2., 9., 16. und 23. Dezember, jeweils von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Preis pro Person: CHF 69, Kinder bis 6 Jahre gratis, Kinder von 7–12 Jahre mit 50% Rabatt. Reservierung empfohlen unter www.kursaal-bern.ch/panoramabrunch oder Tel.: 031 339 50 40


K U LT U R & E V E N T S | D I S C O S C H L Ö Ö F L E I M S H O P P Y L A N D

Zum Disco-Schlööfle ins Shoppyland Wenn das Shoppyland zur Vorweihnachtszeit im Winterzauber versinkt, tummeln sich vor dem Haupteingang vergnügte Menschen auf der Eisbahn, an der Glühweinbar und in der gemütlichen Fonduestube.

Anfang Dezember ist es so weit und vor dem Haupteingang des Shoppyland Schönbühl wird erneut die grösste Disco-Eisbahn der Region eröffnet. Dann müssen sich Besucherinnen und Besucher wieder schweren Entscheidungen stellen: erst Shopping, dann Schlöfle – oder doch lieber umgekehrt? Für alle aber, denen Letzteres zu rutschig scheint, hält das Shoppyland zahlreiche weitere weihnachtliche Attraktionen bereit, von Eselireiten über Kerzenziehen bis zur Glühweinbar und Fonduestube. Sodass sie die herbeigesehnte Weihnachtsstimmung früher oder später ganz sicher überkommt.

und Regen gut geschützt ist, zusätzlichen Reiz: Jetzt gleitet man auf Kufen den Farbsprenkeln hinterher, die von hunderten Spiegeln aufs Eis gestreut werden, und die Discoparty beginnt. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos, ebenso wie die speziellen Rollstuhlgleiter, welche das Shoppyland in Zusammenarbeit mit der Stiftung Cerebral zur Verfügung stellt. Fehlen nur noch die Schlittschuhe: Wer keine eigenen mitbringt, kann sich ein Paar mieten. Gemietet werden können ebenfalls die Eislaufhilfen für Kinder. Und los geht’s.

Eislaufdisco und Eislauftraining Eisbahn mit Extras Dieser Anblick macht Lust, sofort loszulegen: Die Eisbahn vor dem Haupteingang ist so grosszügig angelegt, dass man auch bei regem Besucherandrang locker aneinander vorbeikurvt. Nach Einbruch der Dunkelheit bekommt die glatte Fläche, die von einem Himmel aus grossen Discokugeln überdacht wird und vor Schnee

Was die Disco angeht, so bleibt es keineswegs bloss bei dekorativen Kugeln. An den Freitagabenden finden jeweils die beliebten Disco-Special-Themenabende statt, und zwar mit allem Drum und Dran: mit Live-DJ, Lichtshow, Musik und Eisläuferinnen und Eisläufern im schillernden Discolook. Der Eintritt in diese spezielle Disco ist frei, aber das Shoppyland schenkt allen eine kleine Überraschung, die sich passend zum Thema kostümieren – Pailletten montieren lohnt sich also! Ein bisschen ernsthafter, aber ebenfalls fröhlich, geht es an den Nachmittagen zu und her, wenn


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die Eisfläche für ein ebenfalls kostenloses Eislauftraining reserviert ist. Teilnehmen dürfen alle Kinder bis 16 Jahre, wobei die Plätze jeweils begrenzt sind. Aus Sicherheits-gründen ist die Eisbahn während des Eislauftrainings für die anderen Besucherinnen und Besucher gesperrt. Die Daten und Zeiten der Eislauftrainings sind auf der Website des Einkaufscenters Shoppyland zu finden.

Kerzen ziehen und Glühwein trinken Auch abseits der Eisfläche kommt niemand zu kurz. Kinder haben die Wahl zwischen Weihnachtsbasteln im Kinderparadies, Lebkuchenverzieren, Eselireiten, Kerzenziehen und weiteren Aktivitäten, oder sie begleiten die Eltern zum Tannenbaumverkauf. Abends sind die Attraktionen dann vor allem kulinarischer Natur. Direkt neben der Eisbahn gibt es eine Glühweinbar und die gemütliche Fonduestube, wo man sich von Donnerstag- bis Samstagabend und an den Sonntagsverkäufen verwöhnen lassen kann. Ob als Firmenanlass oder als Ausflug mit Freunden und Familie, ob mit oder ohne vorgängige Schlöfle-Partie: Die stimmungsvolle Atmosphäre lädt auf jeden Fall zum längeren Verweilen ein. Die Öffnungszeiten der Winterzauberbar und Informationen zur Fonduestube sind auf www.shoppyland.ch zu finden.

Weihnachtsprogramm im Shoppyland Disco-Eisbahn (Eintritt frei): 1.12.18–5.1.19, geöffnet während Centeröffnungszeiten, ab 10 Uhr bis Centerschliessung, inkl. Sonntagsverkäufe Schlittschuhvermietung vorhanden Winterzauber Glühweinbar und Fonduestube Öffnungszeiten und das detaillierte Programm auf shoppyland.ch/winterzauber Reservationen per Mail an winterzauber@shoppyland.ch Disco-Special-Themenabende mit Live-DJ Friday Immer freitags, am 7.12., 14.12., 21.12., 28.12. und 4.1.19, von 19–21.30 Uhr Sonntagsverkäufe 16.12.* und 23.12.**, von 10–18 Uhr * ohne OBI-Fachmarktcenter ** mit OBI-Fachmarktcenter

Shoppyland Schönbühl www.shoppyland.ch


Der Zauber der Stille S O U N D S O F S I L E N C E I M M U S E U M F Ü R K O M M U N I K AT I O N

Das Museum für Kommunikation wagt sich in der neuen Ausstellung Sounds of Silence an das Thema Stille. Mit einem ungewohnten Ausstellungskonzept gelingt eine eindrückliche Annäherung an ein flüchtiges Thema. Eine Auszeit, die sich lohnt!

Leise, fast schwerelos schweben die Schneeflocken vom Himmel und verzaubern die Landschaft. Der erste Schnee des Jahres hinterlässt immer wieder einen überraschend intensiven Eindruck. Schnee wirkt auf eine seltsame Art beruhigend und lässt uns einige Gänge zurückschalten. Neu kann man das auch im Museum für Kommunikation erleben.

Text: Nico Gurtner, Fotos Simon Kurt

Schnee im Museum? Zugegeben, echt ist er nicht, aber die Wirkung des Schnees lässt sich im ersten Raum der Ausstellung Sounds of Silence ausgezeichnet nachfühlen. Das sollten Sie sich ansehen. Die wandfüllende Projektion einer Landschaft mit Schneefall wirkt tatsächlich entspannend und stellt die Besuchenden optimal auf die Ausstellung ein.

Blick in die Ausstellung «Sounds of Silence», Museum für Kommunikation

Sounds of Silence ist der neuste Wurf der Ausstellungsmacher im Museum für Kommunikation und wieder einmal haben sie sich etwas Neues einfallen lassen. Die Ausstellung zur Stille ist als dreidimensionale Hörlandschaft konzipiert – eine Technologie, die so erstmals in der Schweiz zu erleben ist. Über den Kopfhörer entfaltet sich für die Besucherinnen und Besucher eine Welt voll Geräuschen und Geschichten. Auf der Entdeckungstour durch die Ausstellungsräume kann man sich ganz nach dem eigenen Gefühl bewegen. Sofort taucht man in diese neue Welt ein – immer der Stille auf der Spur und den Ton im Ohr. Ein Widerspruch? Nein, denn Absolute Stille gibt es nicht, wie wir lernen. Zumindest nicht akustisch. Stille hat beim genaueren Hinsehen vielmehr mit dem „Lärm“ in uns drin zu tun, als mit dem Ton im Ohr.


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«Stille ist nichts für Feiglinge»

Niklaus Brantschen, Jesuit und Zenmeister

Kostbare Stille „Stille ist nichts für Feiglinge“, bringt es der Jesuit und ZenMeister Niklaus Brantschen auf den Punkt. Das gilt heute mehr denn je. Denn unsere Aufmerksamkeit ist pausenlos gefordert: Event hier, Meeting dort, überall blinkt, klingelt und lärmt es. Ruhe zu finden wird hier zum kleinen Abenteuer, dem sich nicht alle stellen wollen. Denn fällt alle Ablenkung weg, muss man sich plötzlich mit sich selbst befassen. Das braucht Mut. Es setzt aber auch neue Energie frei und führt zu neuen Erkenntnissen. Kein Wunder entstanden viele grosse Ideen nicht am Schreibtisch, sondern im Bett oder unter der Dusche. Ruhige Momente lassen Raum für Neues, darin liegt das grosse Potential der Stille. Das führt Sounds of Silence sehr gut vor Augen. Und vielleicht nimmt man ja etwas mit nach Hause von diesem Zauber der Stille. Es könnte kostbar sein, in einer Zeit, in der wir jede kleine Lücke im Programm mit dem Smartphone auffüllen.

M U S E U M F Ü R K O M M U N I K AT I O N

Sounds of Silence Eine Ausstellung zu Stille Bis 7. Juli 2019 Dienstag-Sonntag von 10-17 Uhr im Museum für Kommunikation Mehr Informationen unter www.mfk.ch


Kultur Jubiläen Bern 2018

50 Jahre Mahogany Hall Der «einzige Musikclub mit eigenem Bärenpark» zelebriert sein 50-jähriges Jubiläum. Ab 26. November wird während elf Tagen der runde Geburtstag gefeiert: Local Heroes, namhafte Künstler und Bands treten auf, die den Club auf seinem Weg begleitet haben. 1968 wurde das Konzertlokal vom Longstreet Jazzclub gemietet und stiess in dieser Zeit, in welcher Unterhaltungselektronik noch kaum existierte, auf reges Interesse. So zählte man schon bald 2000 Passivmitglieder. Heute leisten rund 100 Aktiv- und 400 Passivmitglieder jährlich einen wichtigen Beitrag und unterstützen damit direkt das Kulturschaffen des Vereins.

Teil 4

noch die Stadt aufgrund von Lärmbeschwerden die denkmalgeschützten Mauern in aufwendigem Verfahren gedämmt hat, dürfen sich die Mitglieder und Anhänger der Mahogany Hall auf viele weitere Jahre mit tollen Konzerten und Events freuen. «Jubiwoche» vom 26.11. - 7.12.2018 Programm: www.mahogany.ch

20 Jahre La Cappella

Hochs und Tiefs In den vergangenen 50 Jahren hat die Mahogany Hall viel erlebt: Feuer verwüstete das Lokal, Mitgliederbestände schrumpften, finanziell bewegte man sich oft am Abgrund. Aber tolle Events und Aktionen wie zum Beispiel das Verlegen von Konzerten mittels Weidlingen auf die Aare und das grosse «Fescht fürs Läbe» fanden viel Aufmerksamkeit. Auch wurde die Idee zum heutigen Gurtenfestival in den Räumen am Klösterlistutz geboren. Ab 2011 nahmen jüngere Mitglieder Einsitz im Vorstand. Ein einheitlicher Auftritt und die Buchung von vermehrt auch jungen Bands zeigten Erfolg. Daneben finden aber auch bestandene Musiker und Bands aller Sparten einen Platz auf dem Programm. Auch eine offene Bühne und Tanzabende fehlen nicht. Nachdem auch Ein Teil des Mahogany-Teams. Foto: Remo Eisner

Seit Christoph Hoigné vor 20 Jahren aus einer ehemaligen Kapelle eine Oase der Kleinkunst machte, hat er schon viele Preise eingeheimst. So kürzlich den Kulturpreis der Burgergemeinde Bern. Vorausgegangen sind der Anerkennungspreis von «Heit Sorg zu Bärn» (1999), der Kulturpreis der Bürgi-Willert-Stiftung (2002) und der «Bärendreckpreis» des Bärentrusts (2017). Im Mai 1998 fanden in der 1907 gebauten Wesley-Kapelle die letzten Gottesdienste statt, am 3. November 1998 eröffnete Christoph Hoigné das liebevoll renovierte Haus als Kleinkunstbühne und Konzertlokal für die breite Öffentlichkeit. Seither hat sich das kleine, aber feine Theater zu Berns erster Adresse für Chanson & Kabarett entwickelt. In den 20 Jahren fanden mehr als 4‘500 Vorstellungen mit über 400‘000 Besucherinnen und Besuchern statt. Auf der Bühne und hinter den Kulissen pulsiert das Herzblut Tag für Tag. Und auch das Publikum wächst von Jahr zu Jahr. Meilensteine auf diesem Weg waren die Auftritte der Berner Troubadours, die im Herbst 1999 ihr Milleniumsprogramm in der ausverkauften Cappella präsentierten und seither Dutzende von erfolgreichen Konzerten gegeben haben. Auch Franz Hohler war ein sehr wichtiger Wegbereiter. Als er im Frühjahr einen Monat lang seinen «Turm zu Babel» zeigte, waren alle Vorstellungen bereits vor der


Kultur Jubiläen Bern 2018 Première restlos ausverkauft. Bald kamen deutsche Kabarettistinnen und Kabarettisten dazu, mit vielen von ihnen verbindet das Haus eine langjährige Freundschaft. Die Cappella ist auch ein idealer Spielplatz zum Ausprobieren und Entdecken. Geniale und kreative Köpfe haben hier neue Programme mit dem Publikum warmgespielt. Mit durchschnittlich sechs Veranstaltungen pro Woche bietet die Cappella heute ein dichtes und vielseitiges Programm an. Der Bogen reicht von literarischem und musikalischem Kabarett über lebendige Literatur zu Chanson in verschiedenen Sprachen. Ausgedehntes Jubiläumsprogramm unter dem Motto «20 alte Freunde – 20 neue Freudinnen» noch bis Ende Februar 2019. Programm: www.la-cappella.ch

30 Jahre Bierhübeli Bern Das Bierhübeli Bern hat seine fulminante Jubiläumssause unter passenden Motto «Driissg Jahre Lärme» bereits hinter sich. Die «Lärm-Insel inmitten eines zunehmendes Meeres von erzwungener Ruhe», wie es Stadtrat und DJ Manuel C. Widmer in seiner Jubiläumsrede treffend ausdrückte, wird aber mit Sicherheit auch in Zukunft nicht leiser werden. Wir befragten die ehemaligen und jetzigen Betreiber nach ihrem ganz besonderen «Hübeli-Moment».

Philippe Cornu: “Der beste Bierhübeli Moment…hmm? Reamonn mit einer für ihn und uns unvergesslichen Show im 2004, dieser Moment, wenn plötzlich Magie entsteht? Oder doch das Doppel-Konzert mit Gianna Nannini? Nein, es war Jimmy Cliff. Oder doch eher Solomon Burke? Und da war noch der herzensgute Gary Moore, rest in peace, dear blues brother. Oder eben doch Züri West? Oder dieser Moment, der mich zum Weinen brachte, als Büne Huber «Elisabeth» sang und ich ein paar Tage davor meine Mutter in ein Heim für Demenz-Kranke bringen musste? In den vergangenen dreissig Jahren erlebten wir alle viele unvergessliche emotionale Momente. Und all die Parties, die so viele Menschen zusammen gebracht haben; Down At The Doctors, Fördis Party Time, Pearls Of the 80ies, Pirate Club, Strictly 90ies, Breakfast At Tiffany’s. Der beste Bierhübeli Moment…. ist dieser Moment, wenn man den Saal betritt und all dies in der Luft liegt, die Geschichte, das Leben, die Magie, die Freude. Immer wieder, jeden Tag!”

Im Jahr 1987 startete mit der Pulls Production unter der Leitung von Roland Wüthrich erstmals ein regelmässiger Veranstalter im Bierhübeli durch. 15 Jahre später übernahmen Philippe Cornu und Carlo Bommes. Seit dem 1. Juli 2016 hat das Bierhübeli mit Nando Hepp und Dave Naef neue Besitzer. Pro Jahr werden rund 110 Konzerte, 80 Partys sowie 80 Firmenanlässe mit rund 100‘000 Besucherinnen und Besuchern veranstaltet. www.bierhuebeli.ch

Was war Dein Bierhübeli-Moment? Roland Wüthrich: “Meine Zeit im Bierhübeli (1987 – 2003) war sehr intensiv, bunt und aufregend. Damals durfte im Saal noch geraucht werden und an den legendären “Down at the Doctors” Discos tropfte das Wasser von der Saaldecke auf die tanzenden Gäste. Unvergessliche Momente gab es viele – so wie als Etta James einen Hexenschuss erlitt und sie auf einem Stuhl ins Spital gefahren werden musste und das erste Skifahren mit Jimmy Cliff oder als sich Van Morrison am dritten Konzerttag bereits auf dem Weg zum Belpmoos befand, während die Band noch spielte. Heute sind es Dave Naef und Nando Hepp die das Bierhübeli-Zepter mit Bravour führen und deren wunderbare Gastfreundschaft ich bereits schon mehrmals geniessen durfte. Beiden wünsche ich für die Zukunft, dass ihnen die Ideen für Neues nie ausgehen mögen.”

Dave Naef und Nando Hepp: “Veranstaltungen sind unsere Leidenschaft. Kultur unsere Berufung. Wir leben für die Momente, welche meist unverhofft passieren. Momente mit Künstlern, Mitarbeitenden oder Gästen. In den letzten beiden Jahren durften wir bereits einige solche Momente geniessen. Wie beispielsweise in der Bar Gustav – auf dessen Wände die Künstler MS Bastian und Isabelle L mit Pinsel und schwarzer Farbe ein unglaubliches Meisterwerk gezaubert haben. Diese bietet eine neue Plattform für Newcomer aus der Musikund Kleinkunst-Szene.Oder mit dem einzigartigen Konzert zu «Driissg Jahr Lärme!», mit Häni von den Halunke, Büne Huber, QC von Troubas Kater, Baschi, Nemo oder Dabu Fantastic. Das Bierhübeli ist eine wichtige Plattform für die heimischen Künstler und für die Vielfalt und Dichte im Musikbereich mitverantwortlich. «Driissg Jahr Musig, driissg Jahr Lärme, driissg Jahr Bierhübeli!»”


Kundenbeitrag AEK Bank

K U LT U R J U B I L Ä E N B E R N | 8 0 J A H R E B K O

80 Jahre Berner Kammerorchester Das Berner Kammerorchester pflegt seit seiner Gründung 1938 das klassische Repertoire und setzt parallel dazu einen Schwerpunkt in der Aufführung und Vermittlung neuer Schweizer Musik. Bemerkenswert sind die spannenden Kombinationen mit anderen Bereichen wie Tanz, Volksmusik und Jazz

Die Anlagekommission der AEK Bank: Michael Vonlanthen, Raymond Lergier und Pascal Alder.

Spielend einfach zur passenden Anlagestrategie. Gemeinsam mit den Kunden erstellen die Kundenberater der AEK Bank ein persönliches Anlegerprofil. Daraus leitet sich eine für die Kunden passende Anlagestrategie ab, die entscheidend ist für die Auswahl und für die Gewichtung der jeweiligen Anlagelösungen. Ab einer Erstinvestition von CHF 50‘000.- stehen den Kunden fünf unterschiedliche Anlagestrategien zur Verfügung. Klar strukturierte Anlageprozesse

Seit der Gründung kann das BKO zahlreiche Uraufführungen namhafter Komponisten aufweisen wie beispielsweise von Sandor Veress, Albert Moeschinger, Willy Burkhardt, Arthur Furer und Alfred Zimmerlin. Neben Konzerten mit renommierten SolistInnen wie Patricia Kopatchinskaja, Thomas und Patrick Demenga, Mirijam Contzen oder Julia Schröder ist die Zusammenarbeit mit jungen Talenten dem BKO ein wichtiges Anliegen. Mit der Hochschule der Künste Bern als Partner werden gezielt junge KünstlerInnen gefördert. Seit der Saison 2012/13 ist Philippe Bach Chefdirigent des BKO. Konzert im Januar Sie thront meist hoch oben, übertrifft alle anderen an Lautstärke und klanglicher Vielfalt: die Orgel. Kein Wunder nennt man sie auch die Königin der Instrumente. Obwohl man sie gemeinhin mit dem sonntäglichen Gottesdienst verbindet, ist sie zuweilen durchaus im Konzertsaal zu Gast.

Bei der Vermögensverwaltung übernimmt die AEK Bank sämtliche Anlageentscheide, passend zur gewählten Anlagestrategie. Die AEK Bank verwaltet das ihr anvertraute Kundenvermögen mit einem professionellen und klar strukturierten Anlageprozess. Die Selektion der Anlagen findet systematisch und sorgfältig statt. Bei der Auswahl der Anlageinstrumente ist die Unabhängigkeit der AEK Bank stets von zentraler Bedeutung und immer gewährleistet. Dank der Zusammenarbeit mit einer renommierten Partnerbank hat die AEK Bank Kontakt zu allen führenden Anbietern am Markt.

Mit dem romantischen Komponisten Josef Gabriel Rheinberger und den modernen Gross-meistern Samuel Barber und Francis Poulenc präsentieren das BKO und der Berner Organist Antonio García unter der Leitung von Philippe Bach am 11. Januar in der Französischen Kirche Bern drei Werke, die die Orgel ins Zentrum des sinfonisch-konzertanten Geschehens rücken.

Langjähriger Leistungsausweis

2. Abo-Konzert der Saison 2018 / 2019 Freitag, 11. Januar 2019, 19.30 Uhr Französische Kirche Bern www.bko.ch

Ein Blick auf den Leistungsausweis der Vermögensverwaltung zeigt, dass die AEK Bank nach Abzug sämtlicher Gebühren in den letzten neun Jahren beim Aktienmandat Schweiz eine jährliche Durchschnittsrendite von 8.50 % erwirtschaftet hat.

AEK Anlagepublikationen Die AEK Bank publiziert drei Anlagepublikationen (AEK Börsen-Newsletter, AEK Anlagebarometer, AEK Anlagen aktuell), die sich an unterschiedliche Adressanten richten und tägliche Marktinformationen, monatliche Einschätzungen sowie Anlageideen beinhalten: www.aekbank.ch/anlagepublikationen.

AEK BANK 1826, Kornhausplatz 6, 3011 Bern Telefon: 031 328 30 00, www.aekbank.ch, info@aekbank.ch

O R G E LTA S T I S C H

2 für 1 Aktion für BÄRN!-Leserschaft. Bestellungen per Mail (info@bko.ch /Stichwort BÄRN!) bis am 23. Dezember.


Wintermix

K U LT U R & E V E N T S | W I N T E R M I X

K U LT U R

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EVENTS | TIPPS

MUSIKALISCHER

A DV E N T S K A L E N D E R

Täglich, vom 1. Bis 24. Dezember gibt es in der Berner Heiliggeistkirche von 12.30 bis 13 Uhr Uhr ein Benefiz-Konzert. Künster*innen und Musiker*innen wie die Junge Sinfonie Bern, die Berner Taco (Bild), Knackeboul etc. entführen sie zu einer kleinen Auszeit und stellen sich in den Dienst einer guten Sache: Die Kollekte geht zur Hälfte an Médecins Sans Frontières (MSF) zugunsten des Magaria Kinderspitals in Niger.Wer aber wann auftritt, bleibt eine Überraschung.... www.offene-kirche.ch, musikalischer-adventskalender

MÖRDERKARRUSELL Schweizerische Erstaufführung gespielt vom Talman Ensemble Diese witzige Komödie erzählt mit viel Tempo und Schlagabtausch von drei verrückten Figuren und ihren makabren Mordversuchen. Eine Dreiecksbeziehung in der jeder, jeden auszuschalten versucht; das „Mörderkarussell“ dreht sich immer schneller. 21. / 31.12.,, Theater am Käfigturm, www.theater-am-kaefigturm.ch

B L I N D DAT E – E I N E K U LT U R E N T F Ü H RUNG 16 Berner Kulturinstitutionen laden zum Blind Date! Du bist bereit für unbekannte Einblicke in den kulturellen Tatort Bern? Dann lass dich entführen und verabrede ein Blind Date: Wo und mit wem du es verbringst, bleibt offen. Was du erleben wirst, ist geheim...Folgendes sei verraten: Die Gruppe der Auserwählten ist klein. Es erwarten euch jede Menge Unfertiges, kreative Seitenblicke und ein Team voller Herzblut. Und ihr seid mittendrin! Teilnehmende Institutionen/Infos: www.schlachthaus.ch

S AU N A- J U RT E N I M LO R R A I N E B A D «Sauna ist die Apotheke der armen Leute»: Bis am 31. März 2019 kann am Ufer der Aare im traditionsreichen Lorrainebad an fünf Tagen pro Woche in Jurten sauniert werden. www.saunalorrainebad.ch

L A ND ESSTREIK 19 18 D IE BERNER EREIGNISSE Im November 2018 jährt sich die grösste Massenstreikbewegung der bisherigen Geschichte der Schweiz zum 100. Mal. Die Woche vom 7. bis 14. November 1918 gilt als die schwerste innenpolitische Krise seit der Gründung des Bundesstaats von 1848. Die in Zusammenarbeit zwischen dem Kornhausforum Bern und dem Gewerkschaftsbund Stadt Bern und Umgebung realisierte Ausstellung fokussiert auf die Ereignisse in Bern. In Bild und Text geht sie ein auf Alltag und politische Stimmung in den Jahren des Ersten Weltkriegs und dokumentiert die Tage des Streiks. Bis 5. Januar, Kornhausforum, www.kornhausforum.ch

PICAS NEST Ein Ort, wie man ihn in Museen bisher nicht kennt: Der Wald-Erlebnisraum für die ganze Familie ist ein neuartiges Konzept in der Museumslandschaft im Naturhistorischen Museum. Zum Entdecken, Spielen, Lesen, Kaffee trinken und Ausruhen. Auf spielerische, didaktisch unangestrengte Weise lernen die Kinder den Lebensraum Wald kennen. Ein Refugium für Familien. Hier ist alles erlaubt, was Freude bereitet: Freies Spielen mit den Eltern, anderen Kindern oder alleine, Objekte berühren, dem Bewegungsdrang freien Lauf lassen und auch mal etwas lauter sein. www.nmbe.ch


FÜR DIE CHURZE | KOPERNIKUS

Usgstopft

E Gschicht vom Lorenz Pauli mit ere Zeichnig vom Daniel Müller

D Frou Bill het telefoniert. Miteme Maa. I finge eigetlech, es sött länge, dass si mii het. Der bescht Kater vor Wält. Wo si fertig isch gsi mitem Telefon, het si gseit: „Kater Kopernikus, i ga mitem Pierre ids Museum!“ Museum tönt nach Müüs. I ha mi entschide, hinger ihre häär z ga. Si het nüüt gmerkt. Mir sy über d Chilchefäldbrügg, de no chli wyter u da isch uf der Stäge vom ‚Naturhistorische Museum‘ dä Pierre gstande. Mit komische Haar u komischem Parfüm. Nid my Fall. D Frou Bill het ne begrüesst u de sy si ine. Was cheibs isch ‚Naturhistorisch‘? I bi hinger här u trotz Schinkeduft vo de Sändwitsch im Restaurant, bini d Stäge uuf. Irgendwie hani d Frou Bill u dä Pierre verloore. Sys Parfüm het mi gloub dürenand bbracht. Uf ds Mal bini imene ziemlech dunkle Ruum gstande. Es het riisegrossi Schoufänschter gha. U hinter em Glas: Tier! Zersch hani gmeint, die heige Angscht vor mir. Si hei sech überhoupt nid bewegt. Da hets ganz komischi Viicher gha. Grossi, mit eme Fäll, woni no nie gseh ha. U chlyni ohni Haar. Paar hani usem Fernseh kennt. Müüs hani wyter hinde de o no gseh. Aber alli sy ganz still gsi. I ha ddänkt: ‚Die warte gloub uf öppis. Aber uf was?‘ U de isches mir klar worde: Die warte uf ihre Prinz. So wie ds Schneewittli u ds Dornröösli i dene Määrli. Die hei ja o eifach ewig lang pfuuset u nächär isch der Prinz cho u het se abgschläcket u das het se gweckt. Itz hets mi aber tschuderet: We die Tier alli uf ihri Prinze u Prinzässinne müesse warte, de isch das doch sicher, wüu dä ganz Zoo vomene bööse Zouberer oder ere bööse Häx isch verzouberet worde! U was, we die mii itz o no verwütscht? Oder d Frou Bill? Wie ne Rageete bini d Stäge ab u use. My Frou Bill hets speter o gschafft: Si het o nid würklech verzouberet usgseh, wo sii u dä Duft-Pierre e Stund später sy usechoo. I bi de no chli dür ds Quartier gschliche. Müüs hani keni gse. Aber i eim vo de Gärte hani am Bode e sehr, sehr groossi Haarbürschte entdeckt. I ha mi gfragt: Wär isch so gross, dass er so ne grossi Bürschte bruucht? En Elefant wär gross gnue. Aber dä het z weni Haar. Isch vilech dä naturhysterisch Zouberer so gross? Wohnt dä vilech hie? I bi no nid fertig gsi mit mym Gedanke, da het sech d Haarbürschte afa bewege! So öppis! Zersch es Museum, wo sech nüüt bewegt, wo sech eigetlech sött bewege, u nächär

e Bürschte, wo sött still da lige, u plötzlech schnuufet u umenand spaziert. Guet: Vilech bini eifach no chli dürenand gsi. Aber wär rächnet scho miteme Igel im Chilchefäld? Der Igel het mir de verzellt, er sött eigetlech Winterschlaf mache. Aber er heigi schlächt tröimt. Vo Schnee und Yswürfeli a der Nase. I hanim de vom Museum verzellt. Er het mir sy Platz bi der Schyterbygi zeigt, won er wohnt. I ha wyter verzellt vo Museumsmüüs, verzouberete Poulet u tierfgfroorene Filet u woni der Igel gfragt ha, wie dass das göng mitem Ässe, we me Winterschlaf macht, hani ke Antwort übercho. Er isch scho iigschlaafe gsi. I ha no ‚Schlaaf, Haarbürschte, schlaaf…‘ gsunge, ha ne mit Bletter zueddeckt u bi de hei. D Frou Bill u der Pierre sy am Tee trinke gsi. Der Pierre het vor sech häre dduftet, het mi aagluegt u het glachet: „Höhö, das gseht ja uus, wie we öpper die Chatz z fescht usgstopft hätti. Höhö.“ D Frou Bill het nid mitglachet. Si het mi ufe Schoss gno u het gseit: „Weisch, Pierre, das hie isch my Liebscht. Der bescht Kater vor Wält.“ Dr Lorenz Pauli isch Chindergärtner, Chinderbuechoutor, Verleger und Verzeuer. www.mupf.ch Dr Daniel Müller zeichnet regumässig für verschiedeni Zytschrifte und Buechverläg wie z.B. d Globibüecher. www.illumueller.ch


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AARE WOOD MAP 1 Aare-Bild A2 gewinnen SWISS WOOD MAPS ist ein neues Schweizer Label aus Bern und zeigt auf stylischen Bildern die Schönheit Schweizer Gewässer. Die Produkte werden von uns in Zusammenarbeit mit einem Grafikdesigner und einem Schreiner in Bern gefertigt. Gewinnen Sie ein Aare-Relief. www.swisswoodmaps.com

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BERNER STERNENMARKT Fondue für 4 Personen gewinnen Der Berner Sternenmarkt ist vom 29. November bis 30. Dezember die neue weihnächtliche Anlaufstelle im Herzen von Bern, auf der kleinen Schanze. Wir verlosen einen Fondueplausch für 4 Personen im gemütlichen Sternen-Chalet im Zentrum des pittoresken Marktes.

Erscheint 4x jährlich im «Verlag BÄRN!». Der Verlag steht in Kooperation mit der Stadt Bern, mit Bern Tourismus, BERNcity, Idée BERN, sowie dem Tier- und Bärenpark, der EWB und anderen Berner Insititutionen. Die nächste Ausgabe 2019 erscheint anfangs März 2019. Infos für Werbepartner unter www.baernverlag.com oder mail@baernbox.ch. Abonnement

Das Magazin BÄRN! 4x jährlich in einem Couvert persönlich adressiert in Ihrem Briefkasten? 30 Franken und Ihre Adresse in ein Couvert und an den Verlag schicken oder per E-Banking mit entsprechendem Vermerk. Bankdaten unter www.baernverlag.com.

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Hilfe für Menschen aus dem Lebensraum Gasse durch aufsuchende Sozialarbeit im öffentlichen und halböffentlichen Raum der Stadt Bern und an offenen Büronachmittagen.

Danke für Ihre Unterstützung: Kirchliche Gassenarbeit Bern Speichergasse 8 3011 Bern PC 30-30602-2 (Vermerk Verein)

Michèle Freiburghaus

Druckvorstufe Druck Vertrieb Gestaltung

Lithouse, Bern Stämpfli AG, Bern gedruckt auf FSC-Papier Direct Mail Company, Bern Verlag BÄRN!

Fotos

Remo Eisner, Thomas Hodel, Markus von Känel, Simon Kurt, Flo Brunner, Anders Stoss

Illustrationen

Claude Kuhn, Daniel Müller

Beiträge

Fred Zaugg, Nico Gurtner, Lorenz Pauli Esther Beck, Luca Hubschmied, Cornelia Berger, Petra Siebert, Alex Kurz, Barbara Wyder, Daniela Hess, Peter Maibach, Bea Lang, Ronny Kummer, Michèle Freiburghaus


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RÜCKBLICK 2018 ST R AS S E F OTO G R A F I E & M U S I G U F D E R ST R AS S

HOUPTSACHBÄRN!

Ein toller Rücklauf: Ganze 165 Fotos wurden uns beim Fotowettbewerb «Berner Strassenfotografie» eingeschickt, 40 davon wählte die Jury für die Ausstellung und den Verkauf zu Gunsten des Frauenhauses Bern am Event «Strassefotografie & Musig uf der Strass» in der Postgasse. Die Vernissage am 13. September präsentierte sich als Riesenhappening mit der Crème de la Crème der Berner Musikerszene und erfreute sich dementsprechned auch regen Publikumszulaufs. Bilder von Verena Sala finden Sie hier: www.baernblog.com. Daselbst auch die Teilnahmebedingungen für den Fotowettbewerb 2019: «Houptsach Bärn!»

Hier die drei Gewinnerbilder

1. Platz: Yannik Rubini

Nid Thun, nid Münsige, nid Hingerfultige oder Biel, nid zersch, sondern usschliesslech – bim BÄRN! Magazin und bim BÄRN! Blog schteit nid nume Bärn druf, sondern es isch zu 100% Bärn drin. Für Bärnerinne u Bärner wo Bärn gärn hei – so wie mir. U ab sofort grad no mau es Bizeli meh... Üs Bärnerinne u Bärner seit me ja nache, mir sige absolut vernarrt i üsi Stadt, üsi Aare u i üse Dialäkt. Was söu i säge? Ganz eifach: Es stimmt. U das zu Rächt. Di Bärnliebi ma ja «frömde Fötzle» chly uf d Närve ga, aus bünzlige Lokalpatriotismus wird si öppe abtah. Aber mir wüsses besser. Di Liebi isch ächt u chunnt usem Härz, drum isch si unbezahlbar u laht sech scho gar nid erzwinge...

Houptsach Bärn! Mir möchte Bärn no meh i Mittupunkt schtelle als bis jtz. Bärn wird zur Houptsach. U wiu Bärn äbe o e Härzsach isch, hei mer ds aarefarbige, fasch chli bärschtende Härz i ds Logo gno. Das Logo wird ab sofort für alles schtah, wo ganz näch a Bärn isch: Aktione, spezielli Füehrige, Aaläss, bsunderi Aagebot, Reportage etc.. Mir freue üs übrigens o über Eui Idee derzue...

Erschti Theme

2. Platz: Flo Brunner

Wiehnachtsflohmi: Am Aafang schteit e chlyni Aktion, wo für üs würklech e Härzsach isch. Am 2. Dezämber verchoufe mer persönlech am ne Stand a der Poschtgass 66 gschpändete Wiehnachtsschmuck zu Gunschte vor Gassearbeit Bärn. Fotowettbewärb 2019: Nach em Erfolg vo däm Jahr wiederhole mer der Fotowettbewärb mit Usstellig u Musig im 2019. Thema natürlech «Houptsach Bärn». Teilnahmebedingige derzue findet der uf www.baernblog.com.

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BÄRN! MAGAZIN & www.baernblog.com 3. Platz: Peter Arn


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BÄRN! Magazin 4 / 2018  

Die schönsten Seiten der Hauptstadt.

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