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BÄRN!MAGAZIN Die schönsten Seiten der Hauptstadt

4 / 2017

COURAGE & ENGAGEMENT MITTS IDS HÄRZ VO BÄRN: BÄRN!BLOG GESCHENKIDEEN

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? L E Z T I K H! N C A E F N I E V NERRBEI UNS – SPIELEND BESSE

ROULETTE, BLACK JACK, POKER & SLOTMACHINES 2

Ab 18 Jahren. Ausweispflicht


E D I T O R I A L & I N H A LT

Inhalt

C O V E R : Remo Eisner www.remo-eisner.ch

Foto: Remo Eisner

COURAGE & ENGAGEMENT

VIEL COURAGE! «Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.» (Dalai Lama) – Zivilcourage ist der Mut hinzusehen, für eigene Überzeugungen oder für andere einzustehen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Die vorliegende Ausgabe des BÄRN!Magazin widmen wir Menschen, die sich trauen. Die sich engagieren, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein, die sich trauen, aus dem Nichts etwas aufzubauen, was anderen zugutekommt, oder die den Mut haben, etwas ganz Neues zu wagen. Wir könnten mehrere Ausgaben füllen mit all den Ehrenamtlichen und Vereinen, die sich ihrem Thema voll und ganz verschrieben haben und in irgendeiner Form einen Dienst für die Allgemeinheit leisten. Ein bisschen mehr Zivilcourage im Alltag täte uns allen gut, denn man muss kein Superman und keine Superwoman sein, um sich einzusetzen. Ein bisschen Mut braucht es auch, sich auf ein neues Terrain zu begeben: Ergänzend zum BÄRN!Magazin lancieren wir, zusammen mit einer Reihe von Berner Persönlichkeiten, einen neuen Blog, den BÄRN!BLOG. Erfahren Sie mehr dazu auf den Seiten 48 und 49. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Michèle Freiburghaus Verlegerin, Redaktionsleiterin

Das nächste BÄRN!Magazin erscheint Anfang März 2018. Infos & Links unter www.baernverlag.com

Bis denn, ds Aktuellschte, Schönschte, Träffendschte us Bärn uf

BÄRN!BLOG

www.baernblog.com

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Viele Hände bewirken viel Im Einsatz für die Freiwilligenarbeit Wurzelflug Animaris Nez Rouge Heitere Fahne Interview Nadine Borter

GESELLSCHAFT 13 Tierpark 14 Energie Wasser Bern 16 Viva 17 Selbstreflexion im schulischen Kontext

LEBENSART 19 21 22 24 29 30 31 33 36 37

Tipps & Events: BERNcity Tipps & Trends: Aerni Disco-Schlöfle im Shoppyland Geschenkideen Kopfschmerzen – immer ein Notfall? Zu viel geschlemmt? Immobilien Auto: Neuheiten aus Berner Garagen Geniessen: die Matte-Brennerei Geniessen: Berner Rundschau

K U LT U R & E V E N T S 40 41 42 43 44 45

Das Alpine Museum Von spitzen Federn ... Bern 1968 Glanzpunkte im Advent Samichlous und Blütezeit im Januar Berner Adventskalender

DIVERSES 47 Kopernikus: Leine los! 48 BÄRN!BLOG 50 BÄRN! Verlosungen/Impressum 3


COURAGE & ENGAGEMENT | FREIWILLIGENARBEIT

Viele Hände bewirken viel In dieser BÄRN!Magazin-Weihnachtsausgabe stellen wir einige Menschen vor, die sich mit viel Engagement für ihre Sache einsetzen, oder auch solche, die den Mut haben, etwas Neues zu wagen. Allen anderen Engagierten, Mutigen möchten wir hiermit ein Kränzchen winden. Jede vierte Person ab 15 Jahren geht in der Schweiz einer unbezahlten Freiwilligenarbeit nach. Ehrenamtliche setzen sich vielfältig ein: Sie schenken beispielsweise Flüchtlingen durch einen Einsatz Zeit, begleiten ältere, einsame Leute, pflegen Angehörige, unterstützen Menschen und Tiere im In- und Ausland durch spontane, unkomplizierte und persönliche Hilfe, stellen sich in den Dienst von karitativen und sozialen Organisationen oder engagieren sich in Vereinen oder Clubs. Einsätze für die Umwelt oder die Menschenrechte sind ein Beitrag für das Gemeinwohl genau wie die Nachbarschaftshilfe oder das Engagement in Behörden und politischen Gremien. Jede vierte Person ab 15 Jahren geht in der Schweiz einer unbezahlten Freiwilligenarbeit im Rahmen von Organisationen oder Institutionen nach. Rund 1,5 Mio. Menschen bringen ihre menschliche und berufliche Erfahrung in einer freiwilligen Tätigkeit ein. Hand aufs Herz: Ohne sie würde in unserer Gesellschaft nichts mehr funktionieren.

Herausgepickt Auf den folgenden Seiten zum Thema «Courage & Engagement» stellen wir einige kleine Berner Vereine vor – und die Menschen, die dafür einstehen. Wir könnten mehr mehr als eine Ausgabe füllen, um allen gerecht zu werden. Hervorzuheben gäbe es auch unzählige Einzelpersonen, beispielsweise Xaver Meier, der von den Berner Samaritern dieses Jahr mit dem Samariterpreis geehrt wurde für sein vorbildliches Engagement als Ehrenamtlicher – seit über 68 Jahren. Oder Martin «Bali» Baltisberger, der sich nicht «behindern» lässt, anderen zu helfen, oder den Sleeper-Gründer Mario «Moor» Stegmann, der dieses Jahr verstarb. Zu erwähnen auch Organisationen, die ohne Freiwillige ihren karitativen Dienst nicht wahrnehmen könnten. Wie die Schweizer Tafel, die täglich 16 Tonnen einwandfreie Lebensmittel in den Geschäften abholt und gratis an soziale Institutionen verteilt, oder das Schweizerische Rote Kreuz und die Pro Senectute Kanton Bern, die sich für die Unterstützung älterer Menschen und von Flüchtlingen einsetzen.

Mehr Zivilcourage All diesen Menschen mit ihren zupackenden Händen ist eines gemeinsam: Sie handeln, statt Däumchen zu drehen, sie sehen hin, statt wegzuschauen. Ein bisschen mehr Courage täte grundsätzlich gut. Sei es mit einem ehrenamtlichen Engagement oder indem wir immer dann aktiv einschreiten, wenn einem Menschen oder einem Tier Unrecht getan wird. Text: Michèle Freiburghaus

Foto zvg

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COURAGE & ENGAGEMENT | BENEVOL

Im Einsatz für die Freiwilligenarbeit Der Verein «Benevol Bern» vermittelt Freiwillige an 109 karitative Organisationen. Geschäftsleiterin Doris Widmer gibt einen Einblick in ihre spannende Arbeit an der Schnittstelle.

Im Erdgeschoss des Berner GenerationenHauses liegt die Geschäftsstelle von «Benevol Bern», der ältesten Fachstelle des Deutschschweizer Dachverbands «Benevol Schweiz». Doris Widmer, Geschäftsleiterin des Berner Vereins, ist seit 17 Jahren für die Freiwilligenorganisation tätig – mit verschiedensten Angeboten im Bereich der Freiwilligenarbeit: von der Information über Beratung und Bildung bis zur Koordination und Vermittlung von Freiwilligen. «Bei der Berner Geschäftsstelle arbeiten wir mit 109 Organisationen zusammen», erläutert Widmer. «Diese sind Mitglied bei uns, und wir vermitteln ihnen interessierte Personen.» Die Bandbreite an Organisationen beinhalte etwa Hilfswerke, Kirchen, kulturelle Einrichtungen, Alters-, Jugend- oder Behindertenorganisationen. Alle sind gemeinnützig tätig und bekennen sich zur Einhaltung der «Benevol-Standards». Diese Standards definieren die Rahmenbedingungen der Freiwilligeneinsätze und gewährleisten so die Qualität der Einsätze, die von Benevol vermittelt werden. So verpflichten sich die Organisationen etwa, den Freiwilligen nach Abschluss des Einsatzes das «Dossier freiwillig engagiert» mit Auflistung der erworbenen Kompetenzen auszustellen. Das Dossier kann Bewerbungen beigelegt werden.

Zunehmende Mitgliederzahl Aufseiten der Organisationen ist die Mitgliederzahl seit Jahren zunehmend. «Viele Institutionen sind finanziell am Limit, weil Subventionen gekürzt werden. Deshalb steigt ihr Bedarf nach Freiwilligenarbeit.» Damit nimmt auch die Arbeit der Berner Geschäftsstelle zu, weshalb sich seit September neu drei Personen mit 180 Stellenprozenten um das Kerngeschäft kümmern.

Schreibdienst wird ausgelagert Ab Ende Jahr wird der Schreibdienst ausgelagert, ein Gratisangebot für Menschen mit wenig Deutschkenntnissen, die dort Hilfe beim Verfassen von Korrespondenz und Ausfüllen von Formularen erhalten. «Der Bedarf für den Schreibdienst hat deutlich zugenommen», so Widmer. «Gestern kamen 30 Personen, damit stossen wir an unsere Grenzen. Wir müssen uns wieder mehr auf unser Kerngeschäft fokussieren.» Text und Foto: Luca Hubschmied für Journal B

Doris Widmer, Geschäftsleiterin des gemeinnützigen Vereins «Benevol Bern», der Freiwillige an Organisationen aus der Stadt und der Region Bern vermittelt.

EINIGE LINKS FÜR FREIWILLIGENARBEIT IN BERN Benevol Bern – Unterstützung, Beratung und Instrumente für erfolgreiche freiwillige Einsätze.

www.benevol.ch/de/bern Der 100-jährigen Samaritervereinigung der Stadt Bern gehören zurzeit 10 Samaritervereine aus der Stadt und der Region Bern an. Über 400 Aktivmitglieder leisten jährlich gegen 4000 Einsatzstunden an Sportanlässen, Festen, Demonstrationen usw. www.bernersamariter.ch Seit vielen Jahren konzentriert sich Pro Senectute Kanton Bern auch mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern auf die Unterstützung älterer Menschen in den verschiedensten Bereichen des Lebens. www.be.pro-senectute.ch Das Schweizerische Rote Kreuz sucht laufend ehrenamtliche Helfer für den Besuch und die Begleitung von älteren, einsamen Menschen oder für die Unterstützung von Flüchtlingen. www.srk-bern.ch/u/portrait/freiwilligenarbeit

Den vollständigen Text finden Sie unter www.journal-b.ch Suche: «benevol» Journal B ist eine unabhängige, seit fünf Jahren existierende Onlinezeitung aus Bern. Sie ist auf Mitglieder angewiesen. www.journal-b.ch 5


COURAGE & ENGAGEMENT | WURZELFLUG

Und plötzlich ist alles anders Wenn ein junger Mensch von einer Hirnverletzung betroffen ist, klaffen oftmals gesetzliche Deckungslücken. Der von Anita Haegeli und Heinz Krieg initiierte Verein «Wurzelflug» unterstützt Betroffene direkt und schnell.

Manuel Krieg stand 2011 am Gymer Kirchenfeld kurz vor der Matura. Ein Kollege schoss im Schulsport beim Fussballspielen aufs Tor und traf den Schüler am Hals. Ihm war danach etwas schwindlig, aber er dachte sich nicht viel dabei. Erst eine Woche später wurde es ernst. Manuel kippte bei einem Handballmatch plötzlich um: ein Schlaganfall. Er realisierte noch, dass die Sanität kam. Danach wurde alles anders. So endete für diesen jungen Mann die Unbeschwertheit. Der Weg zurück in ein neues Leben war lang und steinig.

Wer ist zuständig? Niemand! Anita Haegeli, die Mutter von Manuel und Initiantin von Wurzelflug, erzählt: «Die erste Zeit war schwierig und belastend für uns alle. Ein solcher Schicksalsschlag ist eine extreme Herausforderung für die Eltern. Die finanzielle Unterstützung von jungen Menschen in der Ausbildung reicht oft nicht aus. Es gibt eine Deckungslücke, das heisst, es gibt keine AHV- und Unfalldeckung, wenn die Jugendlichen noch zur Schule gehen und keinem Arbeitgeber unterstellt sind. Diese Unterdeckung erstreckt sich aufs ganze Leben und wirkt sich erst im Alter aus.» Sie gründete deshalb im Jahr 2016 den Verein Wurzelflug, der junge Menschen unterstützt, die in jungen Jahren eine Hirnverletzung erlitten haben.

Ein neues Leben aufgleisen Eine Hirnverletzung ist von aussen betrachtet oft nicht sichtbar. Deshalb muss Manuel häufig erklären, warum er zum Beispiel schneller müde wird, mehr Pausen braucht, sich weniger lang konzentrieren und weniger gut mit Stress und Lärm umgehen kann. Am Anfang sass er im Rollstuhl, konnte das rechte Bein und den rechten Arm nicht bewegen und auch nicht sprechen. Nur durch intensive Trainings verbesserte sich die Situation. Manuel hat in der Zwischenzeit eine zweijährige Lehre bei der Berner Präsidialdirektion angefangen. «Ich muss und will mein neues Leben aufgleisen», sagt er bestimmt. «Meine Zuversicht und mein Wille sind fest wie eine Wurzel. Und ich bin startklar!» Text: Esther Beck

Couragiert und engagiert sind sie beide: Anita Haegeli, Initiantin und Präsidentin des Vereins «Wurzelflug», mit ihrem Sohn Manuel, der 2011 einen Hirnschlag erlitt. Foto: Remo Eisner

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WURZELFLUG

Ein Hirnschlag kann nicht nur ältere Menschen, sondern auch sehr junge Menschen treffen. Ein Schlaganfall ist ernsthaft, gefährlich und brutal: 25% der Fälle sind tödlich, und bei weiteren 25% bleibt eine Behinderung zurück. Die andere Hälfte hat gute Chancen, wieder annähernd ganz zu gesunden. In der Schweiz erleiden auch viele junge Menschen eine Hirnverletzung. Bei jung Betroffenen zählt man ca. 5600 Hirnverletzungen im Lebensalter zwischen 15 und 40 Jahren, darunter sind ca. 500 Schlaganfälle. Der Verein Wurzelflug unterstützt junge betroffene Menschen direkt und schnell: zum Beispiel beim Neustart in der Schule mit der Bezahlung von Nachhilfestunden, mit der Begleichung des jährlichen Mindestbeitrags an die AHV, um Lücken zu verhindern, der Unterstützung der Wohnkosten bei externen Therapiemassnahmen, der Übernahme von Selbstbehalten für lebenslange Medikamente, der Übernahme der Krankenkassenprämien, der Unterstützung beim Wohnen in einer WG, um sich von daheim loszulösen, und mit vielem mehr. Mehr Informationen und Kontakt: www.wurzelflug.ch Telefon 031 869 53 06 Spendenkonto: Valiant Bank: IBAN CH77 0630 0505 1648 0467 9


Cloé und Sandra, Vorstandsmitglieder von Animaris mit Brono, dem Strassenhund mit der gebrochenen Schnauze. Foto: Remo Eisner

Ehrenamtlich engagiert im Tierschutz Brono, der Strassenhund mit der gebrochenen Schnauze, ist das Maskottchen des kleinen Vereins Animaris, der von Tierfreundinnen gegründet wurde und heute Grosses leistet.tiAAufgezeichnet von Michèle Freiburghausv zu sein?

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Wir Gründungsmitglieder vom Verein Animaris waren alle schon länger aktive Tierschützerinnen und wurden Freundinnen – uns verbinden die gleichen Werte, Ansichten und Ziele. Gemeinsam kann man immer mehr erreichen, darum war die Gründung von Animaris Schweiz schliesslich ein logischer Schritt. Im Gegensatz zu grösseren Institutionen können wir sehr schnell, unkompliziert und direkt helfen. Wenn ein Tierheim oder eine Auffangstation Hilfe benötigt, sei es organisatorisch, medizinisch, baulich oder finanziell, bieten wir Hand. Wir unterstützen ausschliesslich Projekte, die wir von Besuchen her selber kennen. Wir haben mit allen Projektverantwortlichen persönlichen Kontakt, beispielsweise bei unserem momentan grössten Projekt, dem «Dog Park» in Lugoj, Rumänien. Dieser Informationsaustausch ist uns extrem wichtig, denn wir wollen wissen, wie es um die Tiere und deren Bedürfnisse steht, und können so garantieren, dass die Spendengelder dort ankommen, wo sie benötigt werden. Wir arbeiten alle ehrenamtlich im Verein, und unsere Reisen bezahlen wir selber. Jeder gespendete Franken kommt den Tieren zugute. Ein weiteres Anliegen von uns ist, durch Kastrationsaktionen Tierleid zu verhindern. Auch in der Schweiz haben wir ein grosses Katzenproblem, deshalb setzen wir uns für die Petition «Kastrationspflicht für Freigängerkatzen», www.kastrationspflicht.ch, ein. In Rumänien haben wir Ende Oktober bei einer Kastrationsaktion mitgewirkt, und im November werden wir auf Mallorca Katzen einfangen und kastrieren lassen. Wir arbeiten dazu eng mit anderen Tierschutzorganisationen zusammen. Natürlich sind wir ständig der Versuchung ausgesetzt, selber Tiere zu adoptieren – jeder Einsatz ist sehr emotional. Wir wissen aber,

was es heisst, einem Tier ein Zuhause zu bieten, und wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. Zeit, die dann für die Tierschutzeinsätze fehlen würde – alles kann man halt nicht haben. Und wir können einfach nicht alle Tiere retten, das führt immer wieder zu Tränen, bestärkt uns aber auch darin, noch mehr zu tun. Aber klar, einige von uns haben ihr Herz verloren, Sandra zum Beispiel an Brono (von broken nose), den rumänischen Hund mit der gebrochenen Schnauze. Der Hund war in einem sehr schlechten Zustand und musste erst mühsam aufgepäppelt werden, bevor wir ihn in die Schweiz holen konnten. Heute zeigt er pure Lebensfreude und ist sehr hart im Nehmen. Er bereichert unser Leben und ist ein super Hund der die Hundeschule, unsere blinden Katzen und die Menschen liebt, und die Leute lieben ihn. Brono ist übrigens unser Maskottchen und findet sich auch in unserem Logo wieder. (Anmerkung: Die ganze Geschichte von Brono ist nachzulesen unter www.baernblog.com.)

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ANIMARIS SCHWEIZ So können Sie helfen: Mitglied werden, die Mitgliedschaft kostet CHF 35.– pro Jahr. Gesucht werden auch weiterhin ehrenamtliche Helfer/innen für In- und Auslandeinsätze (Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten müssen selber übernommen werden). Spenden werden gerne entgegengenommen. Alle Infos unter: www.animaris.ch

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COURAGE & ENGAGEMENT | NEZ ROUGE

Unterwegs – wenn andere feiern Auch dieses Jahr werden zwischen dem 8. und 31. Dezember in insgesamt elf Nächten wieder zahlreiche Freiwillige von Nez Rouge Bern einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Verkehrssicherheit leisten. BÄRN! sprach mit dem Ehepaar Patricia und Roland Prinz, das über die Festtage wahrhaft Königliches leistet. Interview: Michèle Freiburghaus, Foto: Remo Eisner

Am meisten gebucht wird über die Festtage – kommen da Ihre eigenen Familienfeiern nicht zu kurz? Nein, keineswegs. Man ist ja nicht über die ganzen Festtage nonstop unterwegs und legt auch mal eine Pause ein. Dann bleibt immer noch genügend Zeit für die eigenen Festlichkeiten. Wie übersteht man wach und fit die langen Nächte während eines Einsatzes? Mit viel, viel Kaffee und guten und unterhaltsamen Kundenfahrten. 

Sie engagieren sich ehrenamtlich für den Verein Nez Rouge, was bewog Sie dazu? Wir sind durch einen Freund, der sich im Verein engagiert, auf Nez Rouge gestossen. Die Idee, dass Familien über die Festtage ohne Einschränkung zusammen feiern können und wir sie dann mit ihrem Auto nach Hause chauffieren, hat uns gefallen. Sie beide sind «Wiederholungstäter» und schon mehrere Jahre gefahren. Was gefällt Ihnen an diesen Einsätzen besonders? All die unterschiedlichen Leute kennenzulernen, finden wir spannend und äusserst interessant. Viele erzählen ihre halbe Lebensgeschichte – was sie alles erlebt haben, was sie besonders geprägt hat und so. Vom tränenreichen Ehestreit bis hin zu jungen Paaren, die kaum die Finger voneinander lassen können, haben wir schon vieles erlebt. Eine junge Frau braucht auch Mut, um sich den – sicher teilweise alkoholisierten – Passagieren auszusetzen. Haben Sie auch schon schlechte Erfahrungen gemacht? Ja, gewisse männliche Mitfahrer versuchen durchaus ihr Glück und machen mir Avancen. Zum Glück bin ich aber mit meinem Mann im Einsatz. Er fährt jeweils die Kundenautos – natürlich in der Hoffnung, ein tolles Fahrzeug fahren zu können –, und ich fahre das Begleitfahrzeug, in dem ich alleine unterwegs bin.

Welches war Ihr lustigstes, welches Ihr schönstes Erlebnis? Roland: Einmal musste ich einem Kunden helfen, seine Neueroberung aus dem Auto zu hieven und sie mit ihm zur Wohnung zu tragen. Die Dame war so stark alkoholisiert, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Patricia: Eine Gruppe junger Männer war mit meinem Mann vor mir im Kundenfahrzeug unterwegs. Einer winkte mir bei jeder Ampel und jedem Stopp durch das Hinterfenster zu und lächelte mich an. Im Auto diskutierte er mit seinen Freunden, wie er wohl bei mir landen könne und wie wohl seine Chancen bei mir stünden. Mein Mann hörte aufmerksam zu. Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen, als mein Mann ihm eröffnete, dass es wahrscheinlich nichts aus ihm und mir werden würde, da er direkt neben ihrem Mann sitzen würde.

NEZ ROUGE

Auch dieses Jahr werden zwischen dem 8. und 31. Dezember in insgesamt elf Nächten (jeweils ab 22 Uhr) wieder zahlreiche Freiwillige von Nez Rouge Bern einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Verkehrssicherheit leisten. Ziel der Aktion ist die Verringerung der durch reduziertes Fahrvermögen verursachten Verkehrsunfälle. Wer sich also wegen Übermüdung, Alkohol- oder Medikamenteneinfluss nicht mehr fahrtauglich fühlt, wählt am besten die Gratisnummer 0800 802 208. Ein Zweierteam von Nez Rouge fährt anschliessend an die gewünschte Abholadresse, und das symbolische Geschenk des Gratisheimfahrdienstes im eigenen Auto wird eingelöst. www.nezrougebern.ch

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COURAGE & ENGAGEMENT | HEITERE FAHNE

HEITERER MUT von Rahel Bucher

wankelmütig torkeln wir zielgerichtet durchs Leben die Realität fordert den Idealismus zum Tanz auf «Einfach anfangen. Ohne klaren Plan, ohne Struktur, ohne Geld. Das geht. Am Anfang sind die Leidenschaft und der Mut. Zusammen gibt das Übermut und viel Idealismus. Fast 80 Menschen stehen im Frühjahr 2013 beim ersten Treffen im alten Theatersaal der ehemaligen Gaststätte der Gurtenbrauerei in Wabern – was machen wir mit diesem Ort? Durch glänzende Augen sprechen die unendlichen Möglichkeiten. Alles ist möglich, wenn wir nur wollen. Wir zusammen. Hätten wir gewusst, was auf uns zu kommen wird, wir wären geblieben und auch gegangen. Aus dieser Ambivalenz ist vor vier Jahren die Heitere Fahne geworden: eine inklusive Beiz, ein Kulturlokal. Ein Wohnzimmer für jene, die den Mut haben, die halboffene Tür, die in einen Raum für alle führt, zu durchtreten. Was hier stattfindet, ist neben dem Restaurantbetrieb, den Theatervorstellungen, Konzerten oder Diskussionen, den Festen und Themenwochenenden das volle Leben. Es geht stets um den Versuch, ein Lebensgefühl zu wecken, das dem Sog von vorgedachten Tatsachen Alternativen entgegenstellt. So ermutigt die Heitere Fahne die unterschiedlichsten Menschen zum Zusammenkommen. Entweder um sich eine inspirierende Auszeit zu gönnen oder um sich für eine gemeinsame Idee und freiwillig in die Verantwortung zu nehmen. Es sind also die Kulturschaffenden, Sozialarbeiter/innen, Menschen mit Behinderungen, Köch/innen, Zivildienstleistenden, Musiker/innen, Asylsuchenden, Praktikant/innen, Menschen mit grossen und kleineren Fragezeichen in ihrem Leben und alle anderen, die nach Wabern finden, die die Heitere Fahne zu dem Ort machen, der er ist: irgendwie anders, entspannend und aufwühlend zugleich. Vielleicht ehrlich und mutig? Weil die Heitere Fahne zwar auch gerne in die Verkleidungskiste greift, sicher aber immer mitten ins Leben. Und da trifft der Idealismus auf die Realität. Was daraus wird, darf man im inklusiven Kulturlokal selber erfahren und mutig weitertragen».

HEITERE FAHNE

Auszug aus dem Dezemberprogramm: 7.12. Grümschelerschmaus – die Weihnachtsfeier für alle Kleinstfirmen, die mit ebensolchen feiern möchten. Weitere Infos und das ganze Programm: www.dieheiterefahne.ch Heitere Fahne, Dorfstrasse 22/24, Wabern

Fotos: zvg

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COURAGE & ENGAGEMENT | NADINE BORTER

«Ich mag Herausforderungen» I NT E RV I E W M I T N A D I N E B O RT E R Nadine Borter führt eine der sieben grössten Werbeagenturen des Landes, die Contexta AG, wurde 2011 «Werberin des Jahres» und war Präsidentin des Branchenverbands BSW. Im März wählte sie der Gemeinderat als Nachfolgerin von Benedikt Weibel zur neuen Stiftungsratspräsidentin von Konzert Theater Bern (KTB). Frau Borter wird dem Stiftungsrat ab 1. April 2018 angehören und das Präsidium im Verlauf des Jahrs übernehmen. Die 43-Jährige ist Mutter zweier kleiner Töchter.

Sind Sie eine mutige Frau, Nadine Borter? Ich versuche, aus dem Leben immer das Beste zu machen. Dafür gehe ich neue Wege und treffe oftmals Entscheide, die mit Unsicherheit verbunden sind. Ich finde das spannend und erfüllend. Ob mich dies zu einem mutigen Menschen macht, kann ich nicht beurteilen. Mit 27 Jahren wurden Sie Partnerin einer der grössten Schweizer Werbeagenturen und haben diese mit 35 Jahren gekauft, jetzt die Annahme der Wahl. Angst vor dem Risiko haben Sie jedenfalls nicht ... Ich mag Herausforderungen. Aber ich entscheide bewusst. Zum Glück weiss ich, was ich kann. Was ich mir zutraue. Und auch was nicht. (lacht) Auch die Übernahme eines so anspruchsvollen Amtes, an dem andere gescheitert sind, erfordert ein gesundes Mass an Selbstbewusstsein. Was reizt Sie an dieser Herausforderung? Das Konzert Theater Bern ist ein Erfolgsmodell, künstlerisch und wirtschaftlich. Für das Amt habe ich mich entschieden, weil da Menschen sind, die einen tollen Job machen und noch etwas vorhaben. Ich habe Lust, mit meiner Erfahrung und meinem Wissen Teil dieses Vorhabens zu sein. Warum wurden Sie Ihrer Meinung nach gewählt? Das kann Ihnen nur der Stiftungsrat beantworten. Ich denke, ich bringe etwas mit, das für die Weiterentwicklung des KTB als wertvoll empfunden wurde. Der Stiftungsrat hat keinen weiteren Fachspezialisten gesucht, sondern jemanden, der das Beste aus dem hervorragenden Team herausholen kann. Ich denke, darin bin ich gut. Man will ein neuerliches «präsidiales Schlingern per sanftem Übergang» verhindern. Wie bereiten Sie sich jetzt schon auf die neue Aufgabe vor? Ich höre zu und schaue zu. Lese mich ein. Aber eigentlich spreche ich vor allem mit den Menschen. In einem Interview sagten Sie, Ihr Führungsstil sei «intuitiv, aber klar»; werden Sie den Stiftungsrat auch nach diesem Grundsatz leiten? Ja, ich denke schon. Da bin ich einfach mich. Ich habe das Glück, dass sich bei mir der Bauch und der Kopf gut ergänzen, und so begegne ich den Menschen und den Herausforderungen. Werden Sie bei der Führung der Agentur Abstriche machen müssen, um das Stiftungsratspräsidium auszufüllen? Bei Contexta ist

eine super Crew an Board, da bin ich nicht alleine unterwegs. Aber ich trage die Verantwortung, und entsprechend werde ich keine Abstriche machen. Welche Erfahrungen machen Sie als relativ junge, weibliche Führungskraft in einer Männerwelt? Ich habe immer versucht, die Chancen, die sich mir boten, wahrzunehmen und das Beste daraus zu machen. Das Thema weibliche Führungskraft in einer Männerwelt hat mich schlicht nie interessiert. Sie werden in diesem Amt vielleicht mehr abendliche Verpflichtungen wahrnehmen müssen, kommt das Familienleben dann nicht zu kurz? Ich liebe meine Familie, die Arbeit in der Kommunikationsagentur Contexta macht mir Spass, und ich freue mich sehr auf mein neues Amt im Stiftungsrat. Mit etwas Organisation passt alles in mein Leben. Wie gehen Sie mit Stimmen um, die Sie als «Rabenmutter» bezeichnen, obwohl Sie doch nichts anderes tun als mancher Mann, nämlich Beruf und Familie so gut wie möglich in Einklang zu bringen? Es gibt heute viele Frauen, die Beruf und Familie ganz selbstverständlich in Einklang bringen. Die Rabenmutter-Stimmen werden leiser, und das ist gut so. Sie waren mal im nationalen Schwimmkader. Wie entspannen Sie sich heute am besten? Mit meiner Familie. Wir lieben es, mit Freunden zu kochen. Auch reisen wir sehr gerne oder sind zum Auftanken in der Natur. Sie sind Walliserin – was hat Sie nach Bern verschlagen, und was gefällt Ihnen hier besonders gut? Ich arbeite seit vielen Jahren in Bern. Ich schätze es sehr, im Herzen der Schweiz zu sein. Die Energie in Bern gibt mir Kraft, Raum und Inspiration für meinen Job. Und natürlich liebe ich die Aare ... wie alle Berner. Wenn Sie ein ganz anderes Leben wählen sollten als ihr jetziges, wie würde es aussehen? Ich bin sehr zufrieden mit dem jetzigen Leben. Eine gute Fee erfüllt Ihnen einen Wunsch – welcher wäre das? Einen richtig tollen weissen Winter. Meine Kinder können es kaum erwarten, wieder auf den Skiern zu stehen.

Foto: Remo Eisner / Interview: Michèle Freiburghaus 11


Bild: Skioutfit JET SET

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GESELLSCHAFT

| T I E R PA R K

Winterschlaf? S E R I E « C H E F S A C H E » B E R N D S C H I L D G E R S I N N I E R T Ü B E R D E N T I E R - U N D B Ä R E N PA R K

«Darf ich eine Frage stellen?» Die höfliche Einleitung der Dame am Ende der Vernissage zur Vorstellung des Buches «Bärenzirkus» von Elsbeth Boss im BärenWald-Haus im Dählhölzli führt zu einer Frage, die nur verständlich erschien. Hatte ich doch beim Referat über die Bären von Bern ein Bild gezeigt, auf dem die Bärin «Björk», auf dem Rücken liegend, mit einem selbstgefertigten grossen Schneeball spielt. «Bären halten doch Winterschlaf, wie kann es dann sein, dass die Bärin im Schnee liegend mit eben demselben spielt?» Ja wie kann das sein? Die einfache Antwort, die aber keine echte ist, lautet: «Das ist normal.» Will man dies verstehen, muss ich etwas weiter ausholen. Während des Winterschlafs senkt ein Murmeltier oder ein Ziesel, tief in einer Höhle vergraben, seine Atemfrequenz, seine Herzschlagfrequenz und seine Körpertemperatur erheblich ab. Der einsetzende Schlaf ist sehr tief und konstant. Er dauert in der Regel mehrere Monate. In dieser Zeit nimmt das Tier weder Flüssigkeit noch Nahrung zu sich und setzt in der Regel weder Urin noch Kot ab. Alleine unsere Nieren wären nicht in der Lage, eine solche Periode ohne Durchspülung und Filtration zu überstehen, und würden zugrunde gehen. Ein Murmeltier oder ein Ziesel könnten wir, so wir sie während des Winterschlafs ausgraben würden, am Nacken durch die Gegend tragen, ohne dass die Tiere wach werden würden. Nicht so der Bär. Abgesehen davon, dass wir kaum in der Lage wären, einen Bären am Nacken durch die Gegend zu tragen, wäre es vermutlich eher so, dass er uns beim Einkriechen in seine Höhle unmissverständlich klarmachen würde, dass er nicht gestört zu werden wünscht. Bären halten eben keinen Winterschlaf, sie machen eine Winterruhe. Dabei werden

zwar auch Atem- und Pulsfrequenz abgesenkt, und Urin wird auch keiner abgesetzt, aber der Bär döst eher in einem halbschlafähnlichen Zustand. Unregelmässig wird er wach und arrangiert seine Höhle neu oder tritt vor die Behausung und nimmt seine Umgebung, bevorzugt nasal, wahr. Gelegentlich wird in solchen Wachphasen auch Wasser und Gras aufgenommen. Oder eben, der Bär läuft durch den Schnee und vergnügt sich mit eben demselben – so wie «Björk» auf dem Bild. Dieses Bild stammt übrigens aus einer Serie von Bildern, in denen die Bären die beachtlichsten Akrobatiken auf und im Schnee vollführten; Spagat auf dem Rücken liegend, mit der Schnauze voran unter dem Schnee, als Kugel über den Schnee und vieles mehr. Die Unberechenbarkeit und die Individualität des Bären bei der Ausprägung und bei der Zeitspanne der Winterruhe sind Ausdruck seiner hohen Anpassungsfähigkeit. So machen die kleinen (< 100 kg KM) Braunbären in Syrien und der Türkei teils gar keine Winterruhe, die grossen Braunbären (> 300 kg) in Alaska oder Kamtschatka dagegen ruhen teilweise über sechs Monate. Alles innerhalb ein und derselben Art: Ursus arctos, der Braunbär. Seine einzigartige Fähigkeit zur Anpassung gestattete es dieser Tierart, die gesamte Nordhalbkugel zu erobern! Verschaffen Sie sich doch im BärenPark oder im BärenWald im Dählhölzli einen eigenen Eindruck. Oder auf der Couch, unter www.tierpark.bern und BärenPark/Webcams.

Text und Foto: Prof. Dr. med. vet. Bernd Schildger

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GESELLSCHAFT | EWB

Eiszeit auf dem Bundesplatz Vom 20. Dezember 2017 bis am 18. Februar 2018 geht es auf 600 Quadratmetern vor dem Bundeshaus glatt zu und her: Auf der Kunsteisbahn im Herzen von Bern kann sich Jung und Alt im Eiskunstlauf versuchen. Möglich wird das Vergnügen unter anderem dank Ökostrom von Energie Wasser Bern. Text und Foto: Cornelia Berger

Von schiefen Böden und Bewilligungen Die Geschichte der Eisbahn auf dem Bundesplatz begann vor zehn Jahren: Weil beim Eisstadion umgebaut wurde, war kein öffentliches Eisfeld für die Berner Bevölkerung verfügbar. Die Anfänge auf dem Bundesplatz waren allerdings rudimentär. Vor sechs Jahren übernahmen dann Theo Bertschi, Mario Imhof und Jimy Hofer gemeinsam das Projekt. Obwohl Bertschi zuvor mit einem privaten Eisbahnprojekt bereits Erfahrungen gesammelt hatte, war es anfänglich nicht einfach: «Das Einholen der Bewilligungen und die Zusammenarbeit mit den Behörden mussten neu koordiniert werden», sagt Bertschi. «Mittlerweile hat sich die Kunsteisbahn aber etabliert, was vieles einfacher macht. Die Kooperation mit Behörden, Politik und Lieferanten ist eingespielt und klappt bestens.» Über die Jahre wurden die Organisatoren routinierter, was sich auch in praktischen Belangen zeigte. «Im ersten Jahr lief uns das Wasser ständig zu einer Seite ab, als wir das Eis machten. Auf dem Bundesplatz gibt es ungefähr 70 Zentimeter Gefälle, welches wir zu wenig berücksichtigt hatten. Es lief buchstäblich einfach schief!», lacht Bertschi. Die Schieflage des Platzes ist mittlerweile jedoch kein Problem mehr. Nebst zahlreichen, begeisterten Besuchern bestätigen auch Komplimente und Danksagungen an das Organisationskomitee, dass die Eisbahn an prominenter Lage sehr geschätzt wird. 2014 wurde das Projekt und damit auch die Verdienste der Initianten mit dem Berner «Bäredreck-Preis» ausgezeichnet.

duzierte Strom aus der Schweiz setzt sich aus Solarenergie und Wasserkraft zusammen und erfüllt höchste Umweltstandards. Weitere ökologische Massnahmen sind schadstoffreduziertes Öl «Greenlive» zum Heizen des Festzelts, eine strikte Abfalltrennung sowie eine spezielle Entsorgung des Schneeabriebs vom Eisfeld: Dieser wird in Warmwassermulden geschmolzen und anschliessend in die Kanalisation eingeleitet. So entfällt ein umweltbelastender Abtransport, wie er bei anderen Eisfeldern üblich ist. Lachend stellt Bertschi fest: «Das ist ein einmaliges System, vielleicht so einmalig wie das Schlittschuhlaufen vor einem Regierungsgebäude.»

Ein Ganzjahresprojekt Damit das Eislaufvergnügen pünktlich am 20. Dezember 2017 losgehen kann, bedarf es sorgfältiger Planung. Die Eisbahn beschäftigt die Organisatoren das ganze Jahr hindurch. Ständig tüfteln sie an Optimierungen in allen Bereichen und prüfen neue Sponsoren und Geschäftspartner. «Marketing und Beziehungspflege sind zwei nicht zu unterschätzende Themen bei einem Projekt dieser Grösse», hält Bertschi fest. Ebenfalls zentral ist die bestmögliche Nutzung des ohnehin schon knappen Platzes, der für die Eisbahn zur Verfügung steht. Kein Meter dürfe ungenutzt bleiben, so Bertschi.

Ökologie im Fokus

Der eigentliche Aufbau erfolgt hingegen innerhalb kürzester Zeit und folgt einem fast auf die Minute präzisen, verbindlichen Plan. «Jeder Zulieferer weiss bereits lange im Voraus, wann was wo abgeladen werden muss. Gute Koordination ist das A und O», erklärt Bertschi.

«Wir optimieren unsere Abläufe stetig. Ökologische Aspekte sind dabei zentral. Wo immer möglich, versuchen wir CO2-neutral zu sein. Daher setzen wir auf zuverlässige Partner, die nachhaltig agieren», erklärt Bertschi. Als Ökostrompartner passt Energie Wasser Bern daher optimal in das Konzept der Veranstalter.

Heuer startet der Aufbau am 14. Dezember. Zuerst werden Zelt, Küche und Toiletten aufgestellt. Am Nachmittag des 16. Dezember wird der Holzboden für das Eis angeliefert. Auf diesem wird später das Kühlsystem verlegt. Warmes Wetter ist übrigens – wider Erwarten – nicht etwa ein Problem beim Betrieb der Eisbahn.

Das Produkt ewb.ÖKO.Strom, mit welchem die Eisbahn am Bundesplatz betrieben wird, ist mit dem Qualitätslabel «naturemade star» ausgezeichnet. Der klimaschonend und nachhaltig pro-

Kritischer wird es, wenn die erste, sieben Zentimeter dicke Eisschicht bei Minustemperaturen gemacht werden muss. Gefriert das Wasser nämlich von unten und oben gleichzeitig, führt dies zu Lufteinschlüssen, was wiederum eine unebene Oberfläche zur Folge hat.

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GESELLSCHAFT | EWB

600 Quadratmeter Eis für alle

K U N S T E I S B A H N B U N D E S P L AT Z

Die einladende Eisfläche steht allen Besuchern kostenlos zur Verfügung. Schlittschuhe können mitgebracht oder vor Ort für zehn Franken (Kinder sieben Franken) gemietet werden. Dank dem von der Stiftung Celebral zur Verfügung gestellten Eisgleiter ist es auch für Menschen im Rollstuhl möglich, die Kunsteisbahn zu nutzen. Darauf sind die Betreiber besonders stolz.

20. Dezember 2017 bis 18. Februar 2018 Täglich geöffnet von 11 bis 22 Uhr

Zur Verfügung stehen zudem orange Eistierchen, die – gut festgehalten – den glatten Untergrund für Ungeübte ein wenig sicherer machen. Wöchentlich findet ein Kindernachmittag statt, an welchem die Kleinen im betreuten Kurs das «Schlööfle» lernen können. Nebst dem Eisfeld selbst ist auch das Eisbahn-«Beizli» über die Jahre ein beliebter Berner Treffpunkt geworden – sei es für Meetings, Mittagessen oder das gesellige Miteinander nach dem Schlittschuhlaufen. Es wird gar gemunkelt, dass es im «Beizli» doch tatsächlich Berns bestes Fondue gebe ...

kunsteisbahnbundesplatz.ch

Wussten Sie, dass Energie Wasser Bern nebst der Eisbahn am Bundesplatz auch die Berner Weihnachtsbeleuchtung unterstützt? Umweltschonende, nachhaltige Energie für alle: ewb.ch/oekostrom

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GESELLSCHAFT | VIVA KUNDENPORTRÄT

Unterstützung – individuell wie die Menschen selbst Sie stossen bei der Betreuung von kranken oder behinderten Angehörigen an Grenzen? Sie wünschen sich individuelle Betreuung Ihrer Kinder oder als Seniorin Entlastung im Alltag? Das Berner Start-up «VIVA» unterstützt Menschen dort, wo es am schönsten ist – bei sich zu Hause. Ein Interview mit der engagierten Geschäftsführerin Claudia Hofer.

Wie ist das Vorgehen bei neuen Kunden? Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren unsere diplomierten Pflegefachpersonen eine Bedarfsabklärung und erheben die Leistungen. Anhand dieser Informationen wird eine Bezugsperson mit den passenden Qualifikationen vorgesehen. VIVA ist ein privates Unternehmen – Ihre Dienstleistungen sind doch bestimmt teurer als anderswo? VIVA ist zwar selbstfinanziert, aber wir wollen unsere Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich machen – besonders, wenn man häufiger auf planbare Unterstützung angewiesen ist, sind faire Tarife häufig eine Voraussetzung. Ein Vergleich der Angebote und Konditionen lohnt sich auf jeden Fall immer.

Foto: Remo Eisner

Welches sind die Fachgebiete von VIVA? Wir bieten Grundpflege, Betreuung und Begleitung für Senioren, Erwachsene, Kinder sowie Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung an. Ausserdem Haushaltsunterstützung für alle, die diese benötigen. Worin unterscheidet sich Ihr Angebot von anderen? Die vier Ziele waren von Anfang an: die Individualität der Menschen zu berücksichtigen, eine langfristige Planbarkeit zu ermöglichen, die Kontinuität der Bezugsperson zu gewährleisten und die Leistungen zu zahlbaren Tarifen anzubieten.

Sie bieten auch Angebote für Unternehmen? Es macht Sinn, unsere Dienste auch Unternehmen in Form einer Zusammenarbeit anzubieten. Heute sind zum Thema Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Angehörigenpflege gute Lösungen gefragt. Diese Form der Unterstützung dient schlussendlich auch den Unternehmen: Die Mitarbeitenden werden entlastet, und das wirkt sich wiederum auf ihre Arbeitsleistung aus. Sind Sie von Krankenkassen anerkannt? Ja, VIVA verfügt über die kantonale Spitex-Betriebsbewilligung und ist von Krankenkassen anerkannt. Grundpflegerische Tätigkeiten sind, wenn ärztlich verordnet, Grundversicherungsleistungen. Unterstützung im Haushalt wird je nach Police von der Zusatzversicherung übernommen. Bezüger von Ergänzungsleistungen oder Hilflosenentschädigungen können den höheren Beitrag für Leistungen im Haushalt respektive für Betreuung und Begleitung abrechnen.

Besonders betonen Sie auf Ihrer informativen Website die Individualität der Angebote von VIVA ... Weil es neben der Kontinuität der Bezugsperson ein wichtiger Punkt ist, dem wir Rechnung tragen. Die Dienste sollen eine massgeschneiderte Unterstützung und Entlastung sein. Solange dies verantwortbar ist, sind der Individualität keine Grenzen gesetzt. Dazu vielleicht zwei Beispiele aus dem Alltag: Eine Kundin, bei der eine Mitarbeiterin schon länger im Einsatz ist, musste über Monate mehrmals in der Woche in die Therapie. Es war immer dieselbe Betreuerin, die sie gefahren hat, während der Behandlungszeit eingekauft, gekocht oder verschiedene Haushaltsarbeiten erledigt hat. Ein anderes Beispiel: eine Mutter, der es aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr möglich war, die Kinder am Morgen bereit zu machen. Auch zu ihr ging jeden Tag dieselbe Bezugsperson und machte alles, was anfiel und nötig war, um das Familienleben zu Hause zu erleichtern. 16

VIVA bietet professionelle und individuelle Begleitung, Betreuung und Pflege von Senioren, Erwachsenen, Kindern und geistig oder körperlich behinderten Menschen sowie Haushaltsunterstützung.

VIVA Betreuungsdienst AG Thunstrasse 10 • 3005 Bern Telefon 031 352 29 29 • Fax 031 352 29 20 kontakt@viva-betreuung.ch • www.viva-betreuung.ch


GESELLSCHAFT | NMS

Der Wert der Selbstreflexion im schulischen Kontext Der Begriff Selbstreflexion beschreibt die Fähigkeit des Menschen, sein eigenes Verhalten zu beobachten und darüber nachzudenken. Bei der Ausbildung der Fachmittelschule (FMS) der NMS Bern gehört die Förderung der Selbstreflexion zu den Schwerpunkten. Genau so wie die Förderung der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung.

N M S Bern

Selbstreflexion beschreibt die Fähigkeit des Menschen, sein eigenes Verhalten zu beobachten und darüber nachzudenken. Diese Prozesse Bildung begleiten den Menschen meist unbewusst von Geburt an: Wenn das im Kleinkind in eine Zitrone beisst und Zentrum den sauren Geschmack nicht mag, wird es die Erfahrung nicht wiederVolksschule holen. Kein Kind wird eine heisse 10. Schuljahre Herdplatte ein zweites Mal berühFachmittelschule ren. Wenn Situationen komplexer Gymnasium werden, dann finden die ErkenntnisStudium LehrerIn IVP se auch nach dem «Trial-and-Error»Prinzip statt: Nur die richtige Strawww.nmsbern.ch tegie führt zum Erfolg. Der Wert der Selbstreflexion liegt in der daraus resultierenden Erkenntnis, der Weiterentwicklung und der Anpassung des Verhaltens. Irgendwann sind allerdings die Grenzen dieses eher unbewussten Handelns erreicht. Meist liegt es daran, dass der Kontext der Handlung zu komplex geworden ist und deshalb instinktives Reagieren nicht mehr zum Erfolg führt. Nur bewusste, trainierte Selbstreflexion führt dann dazu, dass man erfolgreich korrigierend einwirken kann. Ein Beispiel dafür ist die Selbstreflexion des Arbeits- und Lernverhaltens im schulischen Kontext, wie die FMS der NMS Bern sie durchführt.

Selbstreflexion des Arbeits- und Lernverhaltens Viele Menschen scheuen die Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeits- und Lernverhalten, da sie unangenehm und schwierig sein kann. Diese Zurückhaltung ist oft auch mit einer fatalen Einstellung gekoppelt: Warum soll ich über meine Arbeits- und Lernstrategien nachdenken, wenn ich damit bisher immer irgendwie durchgekommen bin? Also Kopf in den Sand, Augen zu und durch, es wird schon klappen. Die Katastrophe ist vorprogrammiert: Es ist, als würde man immer und immer wieder die Hand auf die heisse Herdplatte legen. Genauso wie die Fähigkeit zur Selbstreflexion verhindert, dass man sich immer wieder die Hand verbrennt, hilft sie dabei, sich von festgefahrenen Arbeits- und Lernstrategien zu befreien. Erst die vertiefte Selbstreflexion und die daraus resultierende Optimierung der Strategien führen dazu, dass sich das Arbeits- und Lernverhalten verbessert und letztlich zu besseren Leistungen in der Schule führt.

aber auch im privaten Kontext erfolgreicher und zufriedener sein. Deshalb wird die Selbstreflexion in der FMS der NMS Bern auch immer ein integraler Bestandteil des Unterrichts blieben. Text: Oliver Aeppli, Rektor a.i. FMS an der NMS Bern

Foto: Fotolia

Die FMS der NMS Bern Die Ausbildung an der FMS basiert auf drei Leitbegriffen, in denen die Schülerinnen und Schüler gefördert werden, damit sie bereit sind für ihre weitere Ausbildung nach der FMS: Selbstständigkeit – Eigenverantwortung – Selbstreflexion Die FMS der NMS Bern hat dazu das Unterrichtsmodell Weissenstein entwickelt, das selbstständiges, eigenverantwortliches und selbstreflektiertes Lernen trainiert, um die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Leistungen bewusst, nachhaltig und nachvollziehbar zu optimieren. Ein wichtiger Bestandteil dieser Vorbereitung ist die Selbstreflexion des Arbeits- und Lernverhaltens in schriftlicher und mündlicher Form. Informationsveranstaltungen der gesamten NMS Bern: Samstag, 25. November 2017, 9.00 Uhr, weitere Daten auf der Website.

Selbstreflexion des Arbeits- und Lernverhaltens Wer nun also in der Lage ist, zielgerichtet und bewusst sein Tun und Verhalten in allen Lebenslagen selbst zu reflektieren – egal, wie komplex die Situation auch sein mag –, wird insgesamt im Berufsleben,

NMS Bern Waisenhausplatz 29, 3011 Bern Telefon 031 310 85 85 info@nmsbern.ch, www.nmsbern.ch

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Tipps & Events BERNcity "Geniessen Sie all die tollen Berner Attraktionen im Advent und kombinieren Sie sie mit einem Einkaufsbummel in der Stadt und dem Besuch in einem Berner Restaurant! Bern ist VIELFALT pur –entdecken Sie sie!“ Ihr Sven Gubler Direktor BERNcity www.berncity.ch

Wussten Sie schon ... ... dass BERNcity für die Weihnachtsbeleuchtung in Bern verantwortlich ist? – Die festlichen Lichter verzaubern Bern alljährlich in eine warme Stadt und sind nicht wegzudenken. Wie in den meisten Städten der Schweiz wird auch in Bern das öffentliche City-Lichterfest vollständig privat, von Geschäften und Sponsoren, beispielsweise der EWB, fi­ nanziert. ... dass es in Bern eine Stadtführung für Weihnachtsliebhaber gibt? Auf dem Adventsbummel entdecken Sie das weihnachtliche Bern und lassen Sie sich vom besonderen Charme der Hauptstadt in der Adventszeit verzaubern. Buchbar unter www.bern.com. ... dass man im Schwellenmätteli Eisstock schiessen kann? Bereits im 16. Jahrhundert hat man sich die Winterzeit mit der alten Sportart vertrieben.

Kurz vorgestellt art floral, das Blumengeschäft an der Gerechtigkeitsgasse 48, ist eine weitere Perle in der langen Kette der Annahmestellen der BERNcity-Geschenkcard. Die Blüte ist die Sprache der Seele – bei art floral werden Ihre Wünsche mit viel Gefühl und fachlich perfekt verwirklicht. Das Angebot zeichnet sich einerseits durch klassische, traditionelle, anderseits durch innovative moderne Floristik aus.

... dass alle Bernerinnen und Berner bei Curling Bern schnuppern können? Infos auf der Website www.curlingbern.ch. ... dass in Bern im Advent noch viel mehr los ist? Hinweise auf Seite 45. Foto: Bern Tourismus

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Die Weihnachtszeit steht bereits wieder vor der Türe und Sie haben noch kein passendes Geschenk – Stress pur! Die Lösung ist ganz einfach: Schenken Sie Bern – mit der BERNcity-Geschenkcard. Die Geschenkcard der Berner Innenstadt ist in über 200 Geschäften, Restaurants, Kinos und Kulturbetrieben einsetzbar: Von Delikatessen über Mode bis hin zur Unterhaltungselektronik, zum Mehrgangmenü in ausgewählten Gastronomiebetrieben, zum YB-Ticket oder auch zu einem Kinobesuch – die BERNcity-Geschenkcard bietet ein unvergleichliches Angebot. Infos zu den Annahmestellen finden Sie auf unserer Webseite. www.berncity.ch 19


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Individuelle Beratung für Menschen mit Haarverlust Marc Riedo von Aerni Bern liegt das Engagement für krebskranke Menschen besonders am Herzen. Mit einer Spendenaktion wurden 6000 Franken gesammelt und ein spezielles Angebot für Menschen mit Haarverlust geschaffen. Text: Esther Beck

Marc Riedo, Inhaber von Aerni Bern, ist das Engagement für krebskranke Menschen ein besonderes Anliegen. In der Zeit von März bis Juni 2017 schenkten die Kundinnen und Kunden von Aerni Bern ihr abgeschnittenes Haar für den Bern-HAARdiner-Rohling.

Das Angebot im Überblick: Haarersatz

Gleichzeitig konnte auch ein Solidaritätsbeitrag bezahlt werden, welcher für die Forschung von Brustkrebs gedacht ist. Die Therapie der Krankheit geht in den meisten Fällen mit dem Verlust der Haare einher. Insgesamt kamen 6000 Franken zusammen, und 3000 Menschen haben ihr abgeschnittenes Haar gespendet.

• Perückenauswahl in ruhigem Ambiente. Diskretion gewährleistet • Tipps in der Handhabung sowie richtiges Styling • Heimservice: auf Wunsch Beratung zu Hause • Fachgerechte Pflege des Zweithaares • Pflegeprodukte für das Haar und die Kopfhaut

Haarausfall infolge einer Krankheit

Make-up

Verschiedene Krankheiten oder deren Behandlungen werden von Haarausfall begleitet. Am meisten bekannt sein dürfte der Verlust der Haare als Folge einer Chemotherapie. Marc Riedo weiss: «Die Seele eines Menschen leidet, wenn ihm das Haar ausfällt.» Aus diesem Grund und aus persönlicher Erfahrung einer seiner Mitarbeiterinnen wurde eine individuelle Beratung für Menschen mit Haarverlust ins Leben gerufen.

• Microblading • Make-up-Beratung und Anleitung zum Selbermachen • Pflegeprodukte für die Gesichtshaut während der Chemotherapie

Diskret und individuell

Kopftücher, Capes und Hüte • Welche Farben, Muster und Stile passen • Tipps und Tricks zum Binden der Tücher • Farb- und Stilberatung

Eines der Hauptanliegen des Teams bei Aerni Bern ist es, den Betroffenen Mut zu machen und aufzuzeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es heutzutage für ein gutes Styling gibt. Schwerpunkt der Angebote sind das Aussuchen des richtigen Haarersatzes, die Beratung für das richtige Make-up oder etwa die Empfehlung für spezielle Pflegeprodukte für die Gesichtshaut während der Chemotherapie und neu das Microblading. Marc Riedo erläutert: «Das Ergebnis sind natürliche Augenbrauen. Vor der Behandlung wird die optimale Augenbrauenform ausgemessen und aufgezeichnet. Mit einer Art Skalpell werden dann feine Striche in die Haut geritzt und anschliessend mit einer Pigmentierfarbe aufgefüllt. Der Effekt: Die Brauen sehen voller, schwungvoller und symmetrisch aus.»

Aarbergergasse 60 3011 Bern Telefon 031 311 24 68 www.aernibern.ch

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LEBENSART | DISCO-SCHLÖFLE IM SHOPPYLAND

Disco-Schlöfle im Shoppyland Bereits zum zweiten Mal verwandelt sich zur Weihnachtszeit die Fläche vor dem Haupteingang des Shoppylands in die grösste Disco-Eisbahn der Region, eine 14 × 25 m grosse Echteis-Eisbahn.

Bereits im Vorjahr konnte man im Shoppyland nach einem anstrengenden Weihnachtseinkauf in der ohnehin stressigen Vorweihnachtszeit noch eine entspannende Runde auf dem Eis drehen. Vom 1. Dezember bis am 6. Januar kommen sowohl die Disco-Eisbahn als auch der «Winterzauber» zurück ins Shoppyland, sodass die Besucherinnen und Besucher beim Schlöfle oder beim gemütlichen Zusammensein bei Fondue und Glühwein in Weihnachtsstimmung geraten.

Die Eisbahn mit Wow-Effekt Die Eisbahn befindet sich direkt vor dem Haupteingang. Grösstenteils überdacht, kann sie auch bei dichtem Schneetreiben oder leichtem Nieselregen benutzt werden. Der Eintritt ist kostenlos, und wer keine eigenen Schlittschuhe mitbringt, kann aus über 200 Paaren eine passende Grösse aussuchen – für nur drei Franken pro Stunde. Für Kinder, die noch ein bisschen unsicher auf den Kufen gleiten, gibt es lustige Eislaufhilfen. Zudem stellt das Shoppyland in Zusammenarbeit mit der Stiftung «Cerebral»

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spezielle Rollstuhlgleiter zur Verfügung. Und was hat es mit der Disco auf sich? Von der Decke hängen riesige Discokugeln, die typische Lichtreflexionen auf die Eisfläche werfen. Aber das ist nicht alles. An ausgewählten Abenden verwandelt sich die Eisbahn in eine Disco mit Lichtshow, Discomusik und kostümierten Eisläuferinnen und Eisläufern in ausgefallenen Disco-Outfits der letzten Jahrzehnte.

Kostümieren lohnt sich – Winterzauberprogramm studieren ebenfalls Die Disco-Themenabende finden immer freitags von 19 bis 21.30 Uhr statt. Auch zum Spezialanlass ist der Eintritt für alle frei. Besucher, die sich mit Pailletten, Glitzer und schillernden Neonfarben im typischen Disco-Look kostümieren, erhalten beim Schlittschuhverleih eine kleine Überraschung – Belohnung muss schliesslich sein für alle, die zur guten Stimmung beitragen. Während die Disco eher ein Nostalgieanlass für die erwachsenen Besucher sein könnte, gibt es für die Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre an den Mittwochnachmittagen ein Gratiseislauftraining. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und aus Sicherheitsgründen ist die Eisbahn während des Eislauftraining


LEBENSART | SHOPPYLAND KUNDENBEITRAG

für die Öffentlichkeit gesperrt. Interessierte finden die Daten und Zeiten auf shoppyland.ch. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Winterzauberprogramm ganz genau zu studieren – denn neben Lebkuchenverzieren, Eseli-Reiten, Kerzenziehen und Tannenbaumverkauf sind noch viele weitere Adventsanlässe geplant.

Von der Eisfläche in den Winterzauber eintauchen Das Herzstück der Besucherattraktionen bildet neben der DiscoEisbahn der mittlerweile zur Tradition gewordene «Winterzauber». Jeweils von Donnerstag- bis Samstagabend kann man sich direkt neben der Eisbahn in rustikal-gemütlicher Umgebung eine Pause gönnen. Als Start empfiehlt sich die Glühweinbar; wer ein bisschen mehr Zeit und zudem Hunger mitbringt, kann ein Fondue oder ein Raclette geniessen. Ob am runden Stehtisch oder im kleinen romantischen Fondue-Chalet, ob als Firmenanlass oder als Ausflug mit Freunden oder der Familie: Die stimmungsvolle Atmosphäre lädt zum Verweilen ein. Auch gegen die Kälte ist gut vorgesorgt: Für alle liegen warme Felle und Decken bereit, und wer zudem eine heisse Tasse Tee oder den hausgemachten weissen Glühwein in der Hand hält, vergisst den Alltag völlig und geniesst den Augenblick.

Das Wichtigste in Kürze •

Öffnungszeiten Disco-Eisbahn (Eintritt frei) 1.12.17 – 6.1.18, täglich ab 10 Uhr bis Centerschliessung inkl. Sonntagsverkäufen Schlittschuhvermietung vorhanden. Schlittschuhe CHF 3.–/Stunde

Öffnungszeiten Fondue und Glühwein Winterzauber Zeiten und Reservationen Fondue und Glühwein unter shoppyland.ch oder winterzauber@shoppyland.ch

Disco-Special-Themenabende Jeden Freitag, am 8.12., 15.12., 22.12., 29.12. und 5.1. von 19 bis 21.30 Uhr

Sonntagsverkäufe 10.12.17* und 17.12.17**, von 10 bis 18 Uhr *Ohne OBI-Fachmarktcenter **Mit OBI-Fachmarktcenter

• Winterprogramm und Sonderöffnungszeiten www.shoppyland.ch/winterzauber Shoppyland Schönbühl www.shoppyland.ch

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Geschenkideen O R I E N TA L I S C H S C H E N K E N Die Laterne «Midar» von Riverdale besteht aus bronzefarbenem Metall und ist mit einem blumigen Ornamentmuster versehen. Die Blüten wurden kontrastreich in Grau abgesetzt. Durch das Ornamentmuster wirft die Laterne ein geheimnisvolles Schattenspiel. Der Onlineshop Arasian Dreams bringt den Touch der Ferne in Ihr Zuhause. www.arasian-dreams.ch

S C H E N K E N S I E V I E L F A LT Mit der Westside-Geschenkkarte schenken Sie Ihren Liebsten die Freiheit, aus der riesigen Vielfalt das Passende selbst auszusuchen. Erhältlich mit einem Betrag Ihrer Wahl bei den Westside Services, Etage 0. Oder bestellen unter www.westside.ch/online-shop T R A U M W E LT E N

WISSEN SCHENKEN

Klubschulkurse eignen sich perfekt als Geschenk für Freunde, die schon vieles haben, aber noch nicht alles können. Klubschulkurse sind die ideale Überraschung – Sie wählen den Kurs, der perfekt zur Person passt, bezahlen ihn – und der Beschenkte besucht ihn. www.klubschule.ch/kurs-schenken

Der Künstler Fornasetti kreierte eine Traumwelt, mit üppiger Metaphorik und verschmitztem Humor. FornasettiDuftkerzen sind die Verbindung zwischen Raumduft und dekorativen Designerobjekten. Jedes Porzellanbehältnis kann nach dem Abbrennen weitergenutzt werden. Erhältlich bei Ciolina | Marktgasse 51 | Bern

PRAKTISCH UND SCHÖN

Die Taschenkollektion der Marke aunts & uncles besticht durch ihre wundervolle Kombination aus edlem Leder, unverwechselbarem Design, Funktionalität und Vintage-Charme. Erhältlich bei Stalder Mode | Casinoplatz 2 | Bern

F O N D U E P LO U S C H

Ein unvergessliches Geschenk ist eine Einladung zum Fondueessen und Glühweingenuss im Winterzauber vor dem Shoppyland mit anschliessendem «Disco-Schlöfle» – besonders freitags bei den Disco-Specials im passenden Outfit. Öffnungszeiten und Reservationen: www.shoppyland.ch

FOTOSHOOTING

PA P I E R L A B O R

Die Bernerin Karin Lüthi bedruckt mit ihren handgeschnitzten Stempeln allerlei aus Papier und Karton mit wunderschönen Sujets aus dem Tier- und Pflanzenreich. www.papierlabor.ch

Wie wäre es mal mit einem professionellen Fotoshooting zu Weihnachten? Der Fotograf Remo Eisner rückt Ihre Liebsten ins beste Licht. Halle 17 | Stauffacherstrasse 17A | Bern | Telefon 031 331 62 62 | www.remo-eisner.ch

GESUNDHEIT UND SCHÖNHEIT

Geschenkgutscheine sind die passende Geschenkidee für jede Gelegenheit. Damit können sich Familie oder Freude ein Geschenk nach eigenem Wunsch aussuchen – seien es Kosmetikartikel, feine Düfte, Dekoratives fürs Daheim oder etwas für die Gesundheit. Diese Gutscheine sind erhältlich in der BahnhofApotheke in Bern (im Galeriegeschoss) und den Verkaufsstellen auf der Rückseite des Magazins.

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... EIN LICHTLEIN BRENNT

Kerzen von Weizenkorn orientieren sich an der Farbharmonie der Natur. Sie werden von Hand gegossen und sind vollständig durchgefärbt. Die besondere Wachsmischung, das ruhige und gleichmässige Abbrennen und die leuchtenden Farben machen die Weizenkorn-Kerze zu einem überzeugenden Qualitätsprodukt. Salem-Apotheke | Schänzlistrasse 39 | Bern


LEBENSART | GESCHENKIDEEN

VERWANDLUNGSKÜNSTLER

SO DUFTET BERN Seit einiger Zeit setzt sich die Berner Parfumeurin Brigitte Witschi mit der Frage auseinander, wie ihre Heimatstadt riecht. Daraus entstanden ist die einmalige BERN COLLECTION mit den zwei Eaux de Parfum «aarewasser» und «finn». «aarewasser» ist ein leichter, prickelnder und anregender Duft, der die Frische und die Kühle der Aare beim Vorüberziehen der Wellen einfängt. Ein besonderer Inhaltsstoff verleiht beim Tragen Glücksgefühle! «finn», die neuste Kreation, ist dem Liebling Berns, dem Bären Finn, gewidmet. Ein eigenwilliger, mystischer und auch anschmiegsamer Duft. Grüne Noten und Lakritze setzen dunkle und aromatische Akzente in diese sinnliche Komposition. Eau de Parfum, 30 ml, CHF 69.– Berner Parfumatelier | Rathausgasse 49 Bern www.artofscent.ch

Das Schweizer Label «De Marquet» steht für hochwertige Fashion-Accessoires, die exklusives Design und italienisches Kunsthandwerk in sich vereinen. Das Modell «Night&Day» ist ein wahrer Verwandlungskünstler: Ob Leder, Samt oder Brokat – kreieren Sie mit den schicken, auswechselbaren Klappen individuelle Taschenkombinationen, passend für jede Gelegenheit! De Marquet | Marktgasse 55 | 3011 Bern | www.demarquet.ch

S T I LV O L L S C H E N K E N

«Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im Unsichtbaren.» Oscar Wilde

Stilvolles Ambiente – Kerzenleuchter in verschiedenen Höhen und Modellen in 0,925 Silber. Bijoux Stadelmann AG | Marktgasse 29 | Bern www.bijouxstadelmann.ch

F Ü R U M W E LT B E W U S S T E G E N I E S S E R Im Dezember gibt es bei Blasercafé 20% Rabatt auf die neuen umweltschonenden 20er-E.S.E.-Pods-Sammelverpackungen sowie die Espressomaschine La Piccola inkl. 2× 20 E.S.E.-Pods zum Aktionspreis für nur CHF 250.– (inkl. MwSt.) anstatt CHF 372.60. Die E.S.E.-Pods aus Filterpapier sind die umweltfreundliche Alternative zu Kaffeekapseln aus Aluminium! Erhältlich in der Rösterei Kaffee und Bar an der Güterstrasse 6 in Bern sowie im Webshop unter www.blasercafe.ch

GUTES MIT LIEBE GEMACHT «Gutes mit Liebe gemacht» ist das Motto des dieses Jahr eröffneten Restaurants Gurtners auf dem Berner Hausberg. Geniessen Sie selbst die erlesene Küche der Familie Gurtner und die einmalige Aussicht auf die Hauptstadt, oder verschenken Sie dieses unvergessliche Erlebnis in Form eines Gutscheins an Ihre Freunde und Liebsten. www.gurtenpark.ch/gutscheine Übrigens: Diese beiden handgefertigten Unikate «Hibou» und «Kauz» können Sie für CHF 120.– im Restaurant erwerben.

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GESUNDHEIT

| D R . N OY E R K U N D E N B E I T R AG

Jetzt sich und andere vor der Grippe schützen Um während der ganzen Grippesaison optimal geschützt zu sein, sollte man sich noch im November impfen lassen. Denn so hat der Körper genügend Zeit, vor der Grippewelle Abwehrkräfte aufzubauen. Damit schützt man sich selber, aber auch sein Umfeld vor einer Ansteckung.

Die jährliche Grippeimpfung bietet bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung. Bis die Impfung ihre volle, vier bis sechs Monate anhaltende Wirkung entfaltet, dauert es aber ein bis zwei Wochen. Um auch einer vergleichsweise früh einsetzenden Grippewelle vorzubeugen, ist jetzt also höchste Zeit, sich impfen zu lassen.

So wirkt die Grippeimpfung Ziel der Grippeimpfung ist der Aufbau eines körpereigenen Schutzes vor den Krankheitserregern: Dazu führt man dem Körper inaktive Grippeviren zu, sodass die weissen Blutkörperchen Antikörper entwickeln. Kommt man erneut mit dem Virus in Kontakt, rufen diese dann automatisch eine Immunreaktion hervor und verhindern so eine Erkrankung. Erkrankt eine geimpfte Person trotzdem an der Grippe, sind die Symptome in der Regel weniger stark und Komplikationen seltener.

Für wen ist die Grippeimpfung besonders wichtig 1. Gehören Sie zu einer der folgenden Personengruppen, stellt eine Grippeerkrankung für Sie ein erhöhtes Risiko dar – die Impfung wird von der oblig. Krankenversicherung übernommen: – über 65-Jährige – Schwangere – Frauen, die in den letzten vier Wochen entbunden haben – Frühgeborene ab einem Alter von sechs Monaten – Säuglinge unter sechs Monaten – Chronischkranke 2. Stehen Sie in der Familie oder bei der Arbeit in regelmässigem Kontakt zu oben genannten Personengruppen, schützen Sie mit einer Impfung sich und ihr Umfeld.

Impfzentrum PostParc Beugen Sie jetzt einer Grippeerkrankung schnell und einfach vor. Lassen Sie sich in der Apotheke Dr. Noyer und im City Notfall im PostParc impfen, so wie es viele Bernerinnen und Berner bereits vergangenen Herbst getan haben. Sie brauchen dazu weder ein ärztliches Rezept noch eine Voranmeldung: Ein Apotheker mit Fachausweis «Impfen & Blutentnahme» oder Mitarbeiter des City Notfall sind täglich von 7 bis 22 Uhr für Sie da – Wartezeiten gibts also praktisch keine. Übrigens: In der Apotheke Dr. Noyer berät man Sie auch gerne zu alternativen Methoden und weiteren Impfungen, in enger Zusammenarbeit mit LocalmedTravel. 28

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GESUNDHEIT | HIRSLANDEN KUNDENBEITRAG

Kopfschmerzen – immer ein Notfall? Kopfschmerzen sind sehr häufig und können akut oder chronisch auftreten. In den meisten Fällen sind sie ungefährlich. Zeigen sich jedoch mögliche Warnzeichen, sollte die Konsultation auf der Notfallstation zwingend und umgehend erfolgen.

Wer kennt sie nicht – manchmal sind sie stechend, manchmal dumpf und immer unangenehm: die Kopfschmerzen. In der Hausarztpraxis machen sie fünf bis zehn Prozent sämtlicher Konsultationen aus. 20 Prozent aller krankheitsbedingten Absenzen am Arbeitsplatz sind auf Kopfschmerzen zurückzuführen. Diese Zahlen zeigen: Kopfschmerzen sind omnipräsent.

Zwei Arten von Kopfschmerzen Die grosse Mehrheit der Kopfschmerzen gehört zu den primären Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich um Schmerzen, bei denen keine eigentliche Ursache bekannt ist. Dazu gehören etwa Migräne, Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen und Kopfschmerzen, die zum Beispiel durch Kälte, Husten oder grosse Anstrengung hervorgerufen werden. Ein kleinerer Teil gehört zur Gruppe der sekundären Kopfschmerzen, bei denen immer eine Ursache bekannt ist. Dazu gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, die durch ein Unfall-Trauma mit einem Schädelbruch oder einer Hirnblutung verursacht wurden. Zudem sind spontane Hirnblutungen möglich, zum Beispiel bei rupturiertem Aneurysma, einer Blutung verursacht durch einen deutlich erhöhten Blutdruck. Ferner können sekundäre Kopfschmerzen durch eine Infektion im Sinne einer Hirnhautentzündung hervorgerufen werden. Auch möglich sind Kopfschmerzen aufgrund eines Tumors, durch Störungen der Gesichtsnerven oder durch Substanzgebrauch, zum Beispiel Alkoholkonsum oder einen Überkonsum an

Schmerzmitteln, was dann zum sogenannten Medikations-Übergebrauchs-Kopfschmerz (MÜKS) führt.

Wann sind Kopfschmerzen ein Notfall? Die Liste der verschiedenen Kopfschmerzarten ist lang, und es liegen heute mehr als 200 unterschiedliche Kopfschmerzdiagnosen vor. Häufig leiden Patienten bereits seit langer Zeit unter Kopfschmerzen. Die Abklärung von chronisch vorbestehenden Kopfschmerzen gehört in die Hände des Hausarztes oder des Spezialisten. Dieser entscheidet, ob eine Zuweisung in ein spezialisiertes neurologisches Zentrum nötig ist. Bei Warnzeichen wie explosionsartig auftretenden Kopfschmerzen, Kopfschmerzen assoziiert mit Fieber und eventuell Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen begleitet von Bewusstseinstrübungen, Wesensveränderungen oder anderen neurologischen Ausfällen wie Schwäche in den Armen oder Beinen ist es wichtig, umgehend eine Notfallstation aufzusuchen. Hier untersuchen die Notfallmediziner die Kopfschmerzart mittels ausführlicher Anamnese, körperlicher Untersuchung, laborchemischer Analysen und gegebenenfalls weiterführender bildgebender Untersuchungen des Schädels. So können sie akut bedrohliche bis lebensbedrohliche Kopfschmerzen rasch identifizieren und erfolgreich bekämpfen. Im Zweifelsfall gilt daher immer: Die Notfallstation besser einmal zu viel als einmal zu wenig aufsuchen.

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LEBENSART GESUNDHEIT

| ZU VIEL GESCHLEMMT?

Zu viel geschlemmt? Das hilft gegen Völlegefühl Wir freuen uns jedes Jahr in der Weihnachts- und Adventszeit auf Lebkuchen, Güetzi und natürlich auf die herzhaften Festtagsessen. Oft gönnt man sich an Feiertagen aber zu viel des Guten – der Magen und die Verdauung können darunter leiden – und damit oftmals auch die gute Laune. Eigentlich wissen wir es ja, sind aber unverbesserlich. Wir konnten einmal mehr nicht widerstehen und haben uns auch noch ein drittes Stück des zarten Bratens gegönnt. Und auch das Tiramisu hinterher war einfach zu lecker. Erst im Nachhinein bereuen wir unsere Masslosigkeit und werden mit unangenehmem Völlegefühl bestraft. Doch stundenlanges Leiden muss nicht sein.

Vorbeugen Langsam essen und jeden Bissen bewusst kauen. So wird man schneller satt, und der Magen verdaut besser. Als Beilage einen Salat essen, der Bitterstoffe enthält und damit die Verdauung unterstützt. Geeignet sind beispielsweise die Sorten Chicorée oder Radicchio.

Heilen Wer sich nach dem Festessen am liebsten einfach nur vom Tisch aufs Sofa rollen möchte, um ein Nickerchen zu halten, sollte sich

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lieber wach halten und bewegen: Japanische Forscher fanden heraus, dass die sogenannten Verdauungsschläfchen nach reichen Mahlzeiten die Wahrscheinlichkeit für Sodbrennen stark erhöhen. Besser ist es, einige Stunden zu warten, bevor man sich in die Horizontale begibt. Diese Zeit kann man durch einen Verdauungsspaziergang nutzen – es hilft wirklich! Nach dem Essen wird gerne ein Verdauungsschnaps serviert, nur leider hilft der nichts gegen das unangenehme Völlegefühl. Die Verdauung läuft auf Hochtouren, doch durch den Alkohol arbeitet die Magenmuskulatur weniger. Das fühlt sich im ersten Moment zwar angenehm an, ist aber kontraproduktiv, denn so liegt das Essen länger im Magen. Besser wirkt hingegen ein Tee: Teemischungen, zum Beispiel in Kombination mit Pfefferminze oder Fenchel, sind wirksame Verdauungshelfer. Besonders bei Blähungen bringt der Fencheltee mit seinen wohltuenden Inhaltsstoffen rasche und nachhaltige Linderung. Gegen Völlegefühl und Übelkeit hilft auch Ingwer. Entweder frischen Ingwer (2 bis 3 Scheiben, ca. 1 cm dick auf einen Liter) mit heissem Wasser übergiessen, kurz ziehen lassen und trinken oder herkömmlichen Ingwertee in Beutelform wählen. Mariendistel als Tropfen oder in Leber-Galle-Tees gilt als besonderes Leberheilmittel, da sie entgiftend und regenerativ auf die Leberzellen wirkt und ausserdem antioxidativ und gallefördernd ist. Ein guter Tipp, auch für den Fall, dass man es mit dem Alkohol während der Feiertage ein bisschen übertrieben hat.

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Bei Magenbrennen und saurem Aufstossen helfen spezielle, rezeptfreie Lutschtabletten. Verdauungstropfen, eine Kombination aus Heilpflanzenextrakten, haben ein breites Wirkungsspektrum. Sie schaffen Abhilfe bei den üblichen Verdauungsbeschwerden wie Druck, Völlegefühl, Sodbrennen, Blähungen, Übelkeit oder Brechreiz und sind besonders bei empfindlichem Magen zu empfehlen. Gegen starke Blähungen gibt es ausserdem rezeptfreie Kautabletten, die einen Wirkstoff enthalten, der Gase im Körper bindet und so den lästigen Blähbauch bekämpft.

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LEBENSART IMMOBILIEN | FRUTIGER AG

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Mietwohnungen im Eigentumsstandard Die neu errichtete Siedlung «Sandacher» in Münsingen ist dank ihrer stimmungsvollen, eleganten und zurückhaltenden Integration in die Natur ein wahrer Blickfang. Die fünf Mehrfamilienhäuser umfassen Eigentums- und Mietwohnungen der Extraklasse. Zu vermieten Erst im Herbst dieses Jahres wurde das letzte Mehrfamilienhaus im Sandacher fertiggestellt. Zwei der insgesamt fünf Mehrfamilienhäuser werden vermietet, wobei das Angebot der Mietwohnungen 3½- und 4½-Zimmer-Wohnungen mit einer Nettowohnfläche von 87 m² bis 115 m² umfasst.

Eigentumsstandard Die Mietwohnungen im Sandacher überzeugen durch ihren hochwertigen, im Eigentumsstandard gehaltenen Ausbau, die geschickt und modern angelegten Grundrisse sowie die grosszügigen, durchgehenden Wohn- und Essbereiche. Die Berner Alpen, der Belpberg und die östlich gelegene Landwirtschaftszone bieten den Bewohnern eine bemerkenswerte Aussicht.

Zentrale Lage Von der umliegenden Natur inspiriert, wurden die fünf gegeneinander versetzten Mehrfamilienhäuser mit klassischen Formen und einem gekonnt abgestimmten Farbenspiel in die bestehende Landschaft integriert. Die Lage zwischen Bern und Thun ist zentral – beide Städte sind innerhalb von zwölf Fahrminuten erreichbar – und lädt doch zum Rückzug und zum Verschnaufen ein. Weitere Informationen zu den freien Mietwohnungen finden Sie unter www.sandacher.ch/mietwohnungen.

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LEBENSART

| AUTO

Auto: Neuheiten aus Berner Garagen Jaguar E-PACE

Der neue T-Roc von Volkswagen Es ist so weit: Der neue T-Roc erweitert ab sofort das Modellprogramm der Marke Volkswagen in der kompakten Klasse. Der wahlweise front- oder allradgetriebene Allrounder verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells. 4MOTION wird zudem optional mit dem Doppelkuppelungsgetriebe (7-Gang DSG) angeboten. Dabei rockt er tatsächlich das Segment – je nach Ausstattung mal lauter oder leiser, doch immer selbstbewusst. Denn der T-Roc ist das erste VolkswagenSUV, das in einer Zweifarblackierung mit optisch abgesetzter Dachpartie (inkl. der A-Säulen und der Aussenspiegelgehäuse) bestellbar sein wird. Gleichzeitig präsentiert sich der T-Roc innovativ digitalisiert (u.a. durch die neue Generation des Active-InfoDisplays) und ist perfekt vernetzt via Volkswagen-Car-Net. Mehr Infos: AMAG Bern, www.bern.amag.ch

Der neue Jaguar E-PACE ist ein kompaktes SUV mit fünf Sitzplätzen. Es überführt das Design und die Performance eines sportlichen Jaguars in ein geräumiges, praktisches und mit der Aussenwelt vernetztes Modell mit Allradantrieb. Der E-PACE wurde für aktive Familien entworfen, die von ihrem Fahrzeug genügend Platz und Praktikabilität erwarten. Zugleich wurden keine Abstriche bei der Performance gemacht. Der E-PACE ist das jüngste Mitglied der SUV-Familie von Jaguar, er folgt auf den grösseren Bruder F-PACE – der den World Car of the Year 2017 Award gewann – und den ersten rein elektrisch angetriebenen Jaguar SUV, das I-PACE Concept. Emil Frey AG, www.emilfrey.ch/bern

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Der F-PACE hebt Handling, Design, Technologie und Alltagstauglichkeit auf ein neues Niveau. Kein Wunder, wurde der vielseitigste JAGUAR aller Zeiten mit «2017 World Car of the Year» und «2017 World Car Design of the Year» ausgezeichnet. Erleben Sie den F-PACE jetzt auf einer Probefahrt und profitieren Sie vom attraktiven Celebration-Bonus.

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Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung, Weihnachtsmusik und Weihnachtsdekoration im ganzen Shoppyland. Weihnachtsbasteln für Kinder im Kinderparadies.

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4. – 17. Dezember Lebkuchenverkauf bei Beck Glatz im EG.

Bis 24. Dezember Tannenbaum-Verkauf vor dem Haupteingang.

Migros-Weihnachtsverkauf im 3. OG.

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Der Samichlaus und das Weihnachtsengeli sind von 10 – 17 Uhr im Center unterwegs und verteilen Geschenkli. Gratis-Kerzenziehen vor Haupteingang, von 14 – 17 Uhr (1 Kerze pro Kind). Wartezeiten möglich, ohne Voranmeldung. Gratis-Eislauftraining für Kinder bis 16 Jahre von 15 – 16 Uhr. Anmeldung direkt bei der Schlittschuhvermietung. Teilnehmerzahl begrenzt. Während des Eislauftrainings ist die Eisbahn für die Öffentlichkeit gesperrt.

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Disco-Themenabend von 19 – 21.30 Uhr. Eintritt frei. Kostümierte Besucher (im Disco-Look) erhalten ein Geschenk solange Vorrat.

10.* + 17.** Dezember 10 – 18 Uhr Sonntagsverkauf um Weihnachtsgeschenkli für alle. Live-Musik von «Suspenders» im Erdgeschoss zwischen den Rolltreppen, weitere Infos: shoppyland.ch * ohne OBI-Fachmarktcenter ** mit OBI-Fachmarktcenter

10. – 23. Dezember

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Am 15. Dezember

Disco-Themenabend von 19 – 21.30 Uhr. Eintritt frei. Kostümierte Besucher (im Disco-Look) erhalten ein Geschenk solange Vorrat.

Am 20. Dezember

Gratis-Kerzenziehen vor Haupteingang, von 14 – 17 Uhr (1 Kerze pro Kind). Wartezeiten möglich, ohne Voranmeldung. Gratis-Eislauftraining für Kinder bis 16 Jahre von 15 – 16 Uhr. Anmeldung direkt bei der Schlittschuhvermietung. Teilnehmerzahl begrenzt. Während des Eislauftrainings ist die Eisbahn für die Öffentlichkeit gesperrt.

Am 22. Dezember

Disco-Themenabend von 19 – 21.30 Uhr. Eintritt frei. Kostümierte Besucher (im Disco-Look) erhalten ein Geschenk solange Vorrat.

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Disco-Themenabend von 19 – 21.30 Uhr. Eintritt frei. Kostümierte Besucher (im Disco-Look) erhalten ein Geschenk solange Vorrat.

Am 30. Dezember

Silvester-Special 1 Cüpli für alle von 11 – 16 Uhr. Silvester-LiveMusik um 12.00, 14.00, 16.00 Uhr im Erdgeschoss zwischen den Rolltreppen.

Am 3. Januar 2018

Gratis-Eislauftraining für Kinder bis 16 Jahre von 15 – 16 Uhr. Anmeldung direkt bei der Schlittschuhvermietung. Teilnehmerzahl begrenzt. Während des Eislauftrainings ist die Eisbahn für die Öffentlichkeit gesperrt. Start grosser Winter-Ausverkauf Sale in allen Geschäften im Shoppyland.

Am 5. Januar 2018

Disco-Themenabend von 19 – 21.30 Uhr. Eintritt frei. Kostümierte Besucher (im Disco-Look) erhalten ein Geschenk solange Vorrat.

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LEBENSART

| P U B L I R E P O R TA G E W Y S E R

Das Markenhaus – ein Haus für drei Marken Seit Anfang Oktober 2017 hat die Bundeshauptstadt ein exklusives Markenhaus für Haushaltsgeräte der drei Premiummarken Electrolux, Miele und V-Zug. Die Wyser AG ist seit 1962 das Fachgeschäft für alles rund um Haushaltsgeräte. Mit der Neueröffnung «Das Markenhaus» im CarbaCenter 30, Liebefeld, wurde nun ein – für die Branche einzigartiges – beeindruckendes Verkaufsgeschäft realisiert. Drei Aspekte zeichnen seit mehr als fünf Jahrzehnten sowohl die Dienstleistungen als auch das hochwertige Markensortiment der Wyser AG aus: Vielfalt, Qualität, Erfahrung. Im neuen Markenhaus «erleben» Kunden genau diese Merkmale. Wyser hat Markenwelten von Electrolux, Miele und V-Zug harmonisch und dem Zeitgeist entsprechend inszeniert, sodass Design, Funktionalität und Kompetenz in neuen Dimensionen erfahrbar werden.

Offline-Shopping der anderen Art Das Markenhaus ermöglicht ein inspirierendes, exklusives und unvergleichliches Einkaufserlebnis. Wyser-Kunden erleben hautnah, wie sich die Geräte für Küche und Waschküche ansehen, anfühlen, wie sie funktionieren. Das Angebot bei Wyser ist herstellerübergreifend – so hat der Besucher eine riesige Auswahl und die Möglichkeit, Produkte und Modelle 1:1 zu vergleichen. Wyser garantiert höchste Beratungskompetenz, vielseitige Dienstleistungen und faire Preise für einen sicheren und sinnvollen Einkauf.

Eventzone und Living Kitchen Ebenfalls integriert ist eine grosszügige, lichtdurchflutete Eventzone mit einer Aktivküche, die jedes Herz höher schlagen lässt. In dieser werden verschiedenste Kochkurse und Events durchgeführt – es wird gekocht, gebacken, gebraten, gelacht, erlebt, degustiert und natürlich gegessen.

Die Wyser AG beschäftigt 15 Mitarbeitende, je zur Hälfte im Bereich Verkauf und Kundendienst. Als spezialisiertes Fachgeschäft für Grosshaushaltsgeräte für Küche und Waschraum führt Wyser die Markenvertretungen für Electrolux, Miele, V-Zug. Wyser AG Waldeggstrasse 30 3097 Liebefeld info@wyser.ch · www.wyser.ch Telefon 031 997 34 34

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L E B E N S A R T G E N I E S S E N | M AT T E - B R E N N E R E I

Matte-Brennerei – mit viel Mut zum Erfolg. Bern hat seit einem Jahr wieder eine Brennerei. Inhaber und Brennmeister Lars Urfer produziert in Handarbeit Matte-Gin und Matte-Absinth. Gut besucht sind auch die Bar, die Workshops, Events und Konzerte.  Interview: Michèle Freiburghaus

in der Hauptstadt der Schweiz keine Brennerei mehr gibt. Früher wurde das Handwerk des Schnapsbrennens auf vielen Bauernhöfen ausgeübt. Ich sagte mir, dass es möglich sein müsste, eine Brennerei aufzubauen. Das gab den Ausschlag, und ich nahm allen Mut zusammen. Warum ausgerechnet Gin und Absinth? Das sind sogenannte Umbrände, bei denen keine Vergärung notwendig ist, da wir das Rohethanol zukaufen. Ich vermute mal, die Anwohnerschaft hätte wenig Freude daran, wenn ums Haus gärende Fässer stünden ... Das Handwerk und lokale, natürliche Produkte sind dir wichtig – verteuert das die Produktion nicht enorm? Doch, natürlich. Da wir nur eine kleine Produktion haben und von Hand abfüllen und versiegeln, können wir, was den Preis anbelangt, mit den Grossen nicht mithalten. Das möchte ich aber auch gar nicht, mir gefällt diese Art der kleinen, feinen Produktion viel besser. Wie hoch ist der Absatz deiner Produkte – kannst du davon leben? Allmählich kann ich mir einen Lohn auszahlen, dank den verschiedenen Bereichen Bar, Brennerei und Workshops. Jedoch muss ich immer die Kosten im Auge behalten. Welche Art Leute besucht deine Bar? Das kommt ganz auf die Events, Konzerte an. Von Jung bis Alt. Deine Events sind oftmals ausgebucht – wie erklärst du dir diesen Erfolg? Die Leute sind sehr daran interessiert, wieder selber Sachen in die Hand zu nehmen und zu verstehen. Das Schnapsdestillieren eignet sich gut dafür. Auch ist es halt ein Schweizer Kulturgut, das ein bisschen in Vergessenheit geriet und neu entdeckt wird.

Foto: Franziska Frutiger

Die Übernahme eines Lokals in der Matte, das offenbar wegen der Poller nicht mehr rentierte, ist ganz schön mutig...? Ja das ist so, deshalb stand es vorher sicher auch eineinhalb Jahre leer. Aber das Konzept der Matte-Brennerei besteht ja nicht nur aus der Bar, sondern auch aus der Brennerei und aus Workshops/ Teamevents, so kann ich das Risiko mindern. Zudem war es schon sehr verlockend für mich, ein Haus in der Altstadt umzubauen und zu gestalten. Du bist studierter Industrial Designer und hattest die Courage, «Schnapsbrenner» zu werden – was bewog dich dazu? Beim Studium sassen wir sehr lange vor dem Computer, ich habe die Handarbeit vermisst. Beim Recherchieren fiel mir auf, dass es 36

Nach 100 Jahren hat Bern seit Herbst 2016 wieder eine Brennerei. In der Matte, in der ehemaligen Broncosbar produziert Brennmeister Lars Urfer in Handarbeit und nach traditioneller Art den Matte-Absinth und den preisgekrönten Matte-Gin: Er benutzt keine Farbstoffe, keine Öle, keine künstlichen Aromen – nur natürliche Rohstoffe kommen in den Spiritus. Der Wermut für den Absinth wächst in der Alten Feuerwehr Viktoria und in der Gärtnerei Zehndermätteli. Jede Flasche, die das Haus verlässt, ist von Hand abgefüllt. Auch die Etikette wurde in der Matte entworfen. Der studierte Industrial Designer und Absinthliebhaber Lars Urfer richtete das Lokal liebevoll neu ein – mit einem 100-jährigen Klavier, einer Chaiselongue, heimelig schummrigem Licht. Die Bar hat Donnerstag, Freitag und Samstag ab 20 Uhr geöffnet, regelmässig finden gut besuchte Poetry-Slams, Konzerte, Brennworkshops und Degustationen statt.


LEBENSART GENIESSEN | BERNER RUNDSCHAU

BÄRNER RUNDSCHOU Fleisch bewusst kaufen Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten setzen bei der Wahl ihres Fleisches auf guten Geschmack und bewussten Genuss und wollen wissen, woher ihr Fleisch kommt. Flaora garantiert lokal verarbeitetes Fleisch von glücklichen Tieren aus regionalen Familienbetrieben. Die Schafe, Kühe, Hühner und Schweine leben auf Bauernhöfen und weiden auf saftigen Wiesen. Das Wohl der Tiere, die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität stehen an erster Stelle. Bestellen online unter www.flaora.ch

Einkaufen nach Rezept Petit Couteau ist ein neuer Lebensmittelladen, der nach Rezepten und nicht nach Warengruppen sortiert ist. Man kann sich von Rezepten unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen inspirieren lassen und die richtig portionierten Zutaten mit nach Hause nehmen. Eine Apérobar und eine Kaffee-Ecke zum Verweilen, am Mittag frische Pasta mit verschiedenen leckeren Saucen runden das Angebot ab. Petit Couteau AG, Monbijoustrasse 6, Bern, www.petitcouteau.ch

Feriengefühl im Winter

Ds Neuschte us der Bärner Gaschtroszene ab sofort o unter www.baernblog.com. Neueröffnig? – mail@baernbox.ch

Restaurant Marzer mit neuem Konzept

In der ehemaligen Kappelenbrücke am Wohlensee hat im September das Ristorante & Bar Lago mit süditalienischem Konzept eröffnet. Die mediterrane Auswahl bietet neben dem Schwerpunkt süditalienischer Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten Pastagerichte und Pizzen an. www.ristorantelago.ch

Die KG Gastrokultur GmbH feierte am 10. November mit Büne Huber die erste kulinarische Premiere im Marzer, ihrem sechsten Restaurant in Bern. Künstler werden ab sofort bis Silvester jeweils dienstags bis samstags ab 18.30 Uhr die Marzerköche zu einem Menü inspirieren. Wer am Mittagstisch Platz nimmt, darf sich auf frische und hausgemachte Gerichte, ein- oder mehrgängig, freuen. Restaurant Marzer, Brückenstrasse 12, Bern, Telefon 031 311 29 29, www.marzer-bern.ch

Umweltfreundlich frisch halten Loggia16 ist ein junges Berner Label, das Produkt, «Cera», ist ein wiederverwendbares Bienenwachstuch, das Lebensmittel frisch hält und Plastik-, Aluminium- und Papierverpackungen ersetzt. Alle Arbeitsschritte der Produktion des vielseitigen Tuchs werden von den beiden Gründern mit viel Liebe zum Detail von Hand ausgeführt. Bezugsquellen und bestellen: www.loggia16.ch

Die Nacht der Nächte im Herzen von Bern Was tun an Silvester? Gediegen essen, ordentlich auf die Pauke hauen oder einfach die Gläser klingen lassen? In der Silvesternacht des Grand Casino Bern ist alles möglich. Zwischen dem letzten und dem ersten Tag im Jahr lässt sich in der KursaalArena ausgiebig «apérölen», festlich schlemmen beim Fondue chinoise à discrétion, staunen bei exklusiven Shows und sich stilvoll auf den grossen Countdown einstimmen. Nach dem kollektiven Rückwärtszählen heisst es im Glücksspieltempel «Faites vos jeux!» Wer eines der 500 Tickets ergattert und auch noch sein Herzblatt dabeihat, kann sich doppelt glücklich schätzen. Wo lässt es sich denn glamouröser ins neue Jahr rüberküssen als unter dem Goldregen in der schönsten Stadt der Welt? Eben. Es guets Nöis! Infos und Programm zum Silvester-Package: www.grandcasino-bern.ch/silvester

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L E B E N S A R T G E N I E S S E N | P U B L I R E P O R TA G E

Weinberatung – persönlich und besonders Sie möchten einen speziellen Wein verschenken oder für die eigene Festtagstafel kaufen? Klein und fein – das ist die Vinothek Ländli in Bremgarten bei Bern. Hier ist der Kunde wirklich König. Beratung, Preise und Qualität stimmen, besondere Spezialitäten gibt es aus Mallorca. Die Türen stehen aber auch für private Apéros und Degustationen offen.

Weine aus der Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Österreich und Argentinien stehen in den Regalen der hübsch eingerichteten Vinothek in Bremgarten. Die Atmosphäre ist offen und unkompliziert, die Preise liegen zwischen etwa 8 und 50 Franken pro Flasche. «Faire Preise, gute Qualität – das ist mein Credo», sagt Inhaber Walter Schär. Zu den besonderen Spezialitäten zählen Weine aus Mallorca: «Hier bieten wir das wohl grösste Sortiment im Grossraum Bern.» Walter Schär, ausgebildet an der Schweizer Académie du Vin (Level 3 Award in Wines and Spirits), weiss, wovon er spricht. Mit Rolf Eichenberger ist ein weiterer Kenner der Materie oft im Laden in Bremgarten präsent. Er ist seit etwa 40 Jahren im Wein-

handel tätig. «Die meisten unserer Kundinnen und Kunden kommen aus Bern und Umgebung – Privatkunden, aber auch Betriebe aus der Gastronomie», erzählt Rolf Eichenberger. Doch in der Kartei stehen auch Namen aus Genf oder der Ostschweiz, denn die Köstlichkeiten aus der Vinothek Ländli lassen sich natürlich auch per Telefon oder über den Online­shop bestellen. Wer einige gemütliche Stunden mit Freunden und einem guten Glas Wein verbringen möchte, findet bei der Vinothek Ländli offene Türen. Private Apéros, Degustationen oder andere Anlässe nach eigenem Gusto – fast alles ist möglich. Walter Schär und Rolf Eichenberger stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.

DIE VINOTHEK LÄNDLI Seftaustrasse 37, Bremgarten b. Bern Öffnungszeiten: Di. bis Fr.: 14.30–18.30 Sa.: 10.00–14.00 Mehr Infos und Bestellungen unter www.laendliweine-bern.ch info@laendliweine-bern.ch Telefon 031 301 25 68 Fax 031 301 81 18

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K U LT U R & E V E N T S | A L P I N E S M U S E U M

Das Alpine Museum blickt nach vorne – trotz Krise Seit fünf Jahren wandelt sich das Alpine Museum von einem klassischen Museum zu einer modernen Themenplattform: Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Beziehungen zwischen den Menschen und den Bergen. Doch diese Neupositionierung ist in akuter Gefahr, seit der Bund diesen Sommer bekannt gegeben hat, dem Haus die Mittel um 75 Prozent zu kürzen.

Als Reaktion auf den Entscheid des Bundesamts für Kultur hat das Alpine Museum Ende August eine Rettungsaktion lanciert: Ziel ist es, bis Ende Jahr eine möglichst grosse und breite Unterstützung sichtbar zu machen – und damit Druck auf die Politik auszuüben. Falls der Kürzungsentscheid nicht korrigiert werden kann, droht dem über hundertjährigen Haus das finanzielle Aus. In der elektronischen Petition, die bereits über 9000 Mal signiert wurde, werden die Unterstützer/innen aufgefordert, folgende Frage zu beantworten: «Warum liegt Ihnen das Alpine Museum der Schweiz am Herzen?» Stöbert man in diesen Antworten, dann wird klar, dass es bei den Unterstützer/innen sehr unterschiedliche Motivationen gibt, sich für das Haus starkzumachen: Die einen sehen im Alpinen Museum ein Stück Heimat. Andere möchten es erhalten, weil es Jung und Alt für Umweltfragen im Alpenraum sensibilisiert. Wieder andere schätzen die Rolle des Hauses als Zukunftslabor in den Bereichen Tourismus, Raumentwicklung oder Mobilität.

Ein modernes Themenhaus In der Vielfalt der eingegangenen Antworten spiegelt sich der Wandel, der im Alpinen Museum seit dem Jahr 2012 stattfindet: Das Haus hat sich von einem alpinsportlich und naturkundlich ausgerichteten Museum zu einem modernen Themenhaus gewandelt, das die vielfältigen Beziehungen zwischen den Menschen und den Bergen in den Mittelpunkt stellt – das zeigen die zwei aktuellen Ausstellungen im Alpinen Museum exemplarisch.

In der Hauptausstellung «Wasser unser» werden gemeinsam mit Klimaforscher/innen der Universität Bern und Schriftsteller/innen verschiedene Zukunftsszenarien zum Klimawandel im Alpenraum entworfen, indem etwa gefragt wird: Was passiert eigentlich mit unseren Skidestinationen, wenn in Zukunft kein Schnee mehr fällt? Am Ende der Ausstellung werden die Besucher/innen eingeladen, selbst Position zu beziehen. Der kleine Ausstellungsraum, das sogenannte «Biwak», zeigt die Ausstellung «Constructive Alps 2017. Nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen». Das Alpine Museum gibt den für den gleichnamigen Architekturpreis nominierten Projekten aus dem europäischen Alpenraum eine Plattform in der Stadt und fragt: Was heisst Nachhaltigkeit heute? Welche Rolle spielt die Architektur, wenn das eigene Dorf von Abwanderung bedroht ist? Dreissig im Raum aufgehängte Tafeln zeigen auf der einen Seite den Expertenblick. Auf der anderen Seite kommen die Nutzer/innen der neu gebauten Wohnhäuser, Kindergärten, Freizeitanlagen und Gemeindehäuser zu Wort. Wer nach so viel Hirnfutter hungrig wird, speist im museumseigenen Restaurant «las alps», das regionale Produkte aus dem Alpenraum auftischt – schliesslich geht gelebte alpine Kultur auch durch den Magen.

ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ, BERN

Unterzeichnen Sie die Rettungsaktion des Alpinen Museums der Schweiz – jede Stimme zählt! www.rettungsaktion.alpinesmuseum.ch Bild: David Schweizer

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K U LT U R & E V E N T S | M O B I L I A R

Bilder einer Ausstellung: digital, real bei der Mobiliar Als mich Dorothea Strauss, Leiterin der Abteilung Corporate Social Responsibility bei der Mobiliar, anfragte, ob ich über die Ausstellung «digital, real – Wie die Kunst zwischen Welten surft» im Direktionsgebäude der Mobiliar in Bern schreiben möchte, war meine Neugierde geweckt. Die Digitalisierung, die Durchdringung unseres Lebens mit digitalen Technologien, schlägt sich in der Kultur in zweifacher Hinsicht nieder. Einerseits ist sie inhaltliches Thema, da sie sowohl unseren persönlichen Alltag als auch die ganze Gesellschaft stark verändert. Und bei der Mobiliar wird sichtbar, dass sie ausserdem Kunst- und Kulturschaffenden neue faszinierende Ausdrucksformen an die Hand gibt. In der Ausstellung, in der 14 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke präsentieren, sind die Lust und die Freude an diesen neuen Ausdrucksformen erlebbar. Bahnfahrten, sich bewegende und tanzende Menschen sowie farbenfrohe Vögel habe ich auf erfrischend neue Weise sehen gelernt. Diese Werke haben mich angespornt, Alltägliches aus anderen Blickwinkeln wiederzuentdecken. Doch die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung geht natürlich tiefer. Einige Werke haben mir auf humorvolle Weise aufgezeigt, wie verwirrend die rasante Entwicklung sein kann. Zeit und Sprache können durcheinandergeraten, sodass die Welt manchmal kopfsteht. Nicht selten bin auch ich überwältigt von der Masse auf mich einprasselnder Informationen, von denen sich manches bei genauerem Hinsehen als sinnloses Gebrabbel entpuppen. Andere Werke dagegen haben mein diffuses Unwohlsein über die Radikalität der Veränderung geweckt. Sie werfen wichtige Fragen auf: Diejenige etwa, was mit uns geschieht, wenn wir uns von der Realität loslösen und in virtuelle Welten abtauchen. Oder diejenige, was mit uns Menschen geschehen wird, wenn künstliche Intelligenzen uns dereinst tatsächlich überlegen sein und uns selbst in kreativen Tätigkeiten übertreffen sollten. Am Ende habe ich die Ausstellung mit einem Gemisch aus Faszination, Freude und Unbehagen verlassen. Aber gleichzeitig auch mit der Bestätigung eines Entschlusses, den ich für mich bereits zuvor gefasst hatte und in meinen Tätigkeiten lebe: dass ich aktiv mitbestimmen will, in welche Richtung sich die Entwicklung der Digitalisierung bewegt. Denn noch sind es wir Menschen, die entscheiden, wie unsere Zukunft aussehen wird. Text von Jan Lässig Jan Lässig ist Kulturvermittler und Innovator. Er hat Anglistik, Kunstgeschichte und Philosophie studiert. Seit fünf Jahren beschäftigt er sich mit dem Einsatz digitaler Technologien in der Kunst- und Kulturvermittlung. Er lebt in Staufen AG.

K U N S T & N A C H H A L T I G K E I T V O L . 8 – DIGITAL, REAL –  WIE DIE KUNST ZWISCHEN DEN WELTEN SURFT Gruppenausstellung der Mobiliar bis zum 16. März 2018 Direktion Bern, Bundesgasse 35, Bern, geöffnet Mo bis Fr 7.00–17.00 Uhr. mobiliar.ch/engagement / mobiliar.ch/kuns mobiliar.ch/kunstsammlung

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Künstlerinnen und Künstler Timo Baier & Benjamin Marland (DE) / Giulia Bowinkel & Friedemann Banz (DE) / Jake Elwes (UK) / Glaser / Kunz (CH) / Dominic Harris (UK) / Lauren Huret (CH) / Tatsuo Miyajima (JP) / Bertold Stallmach (DE/CH) / Ernst Thoma (CH) / Victoria Young (UK), Permi Jhooti (CH) Montag, 4. Dezember 2017, öffentliche Abendführung mit Anna Vetsch, 17.30 Uhr (mit Apéro), Anmeldung: viviane.moermann@mobiliar.ch


Von

spitzen Federn, gerupften

K U LT U R & E V E N T S | M U S E U M F Ü R K O M M U N I K A T I O N

Hühnchen und Lachanfällen

Das Museum für Kommunikation ist als lebhaftes Museum bekannt – wenn jedoch besonders laut gelacht wird, ist wieder einmal die Ausstellung «Gezeichnet» zu Gast. Die besten Schweizer Pressezeichnungen ergeben den bestimmt humorvollsten Jahresrückblick des Landes.  Text: Nico Gurtner Geben wir es zu, niemand von uns mag diese langen Texte ohne Bilder. Für eine besondere Art von Abwechslung sorgen hier glücklicherweise immer wieder die Pressezeichnerinnen und Pressezeichner. Sie beherrschen die Kunst, mit leichten Strichen und spitzer Feder den Kern der Dinge auf den Punkt zu bringen – und vergessen dabei auch den Humor nicht. So wird mit einer Zeichnung sofort klar, was ein langer Text oft vergebens zu erklären versucht. Hinter diesen vermeintlich einfachen Bildern steckt jedoch eine Menge Arbeit: von der Themensuche über die Verdichtung des Themas und erste Skizzen bis zur fertigen Pressezeichnung. In der Öffentlichkeit ist davon wenig sichtbar. Um das zu ändern, haben die Zeichner Tom Künzli (Tomz), Marco Ratschiller (Karma) und Silvan Wegmann (Swen) den Verein «Gezeichnet» gegründet und die gleichnamige Ausstellung ins Leben gerufen. «Wir wollen diese Arbeiten würdigen und den Prozess dahinter sichtbar machen», erzählt der Berner Tom Künzli in seinem Atelier in der Lorraine.

Eine Ausstellung zum Lachen Schon bald geht es nun wieder los: Die nächste Ausstellung startet am 15. Dezember 2017 im Museum für Kommunikation und verspricht einmal mehr eine grosse Auswahl an tollen und humorvollen Zeichnungen. Auch dieses Jahr zeigen 50 Karikaturisten und Cartoonistinnen ihre fünf besten Werke des Jahres; darunter auch die bekanntesten Namen wie Felix Schaad (Tages-Anzeiger), Max Spring (Berner Zeitung), Orlando (Der Bund), Patrick Chappatte (NZZ am Sonntag/Le Temps) und Ruedi Widmer (WOZ). Die wichtigsten Diskussionen und Ereignisse des Jahres 2017 ziehen hier nochmals vorbei und entlocken den Besucherinnen und Besuchern auch einmal einen lauten Lacher. Seien Sie gewarnt: Letztes Jahr wurde sogar ein Lachanfall registriert!

Karma gewann 2016 den Publikumspreis.

«Gezeichnet 2017» ist eine wunderbare Gelegenheit, um das Jahr abzuschliessen. Gleichzeitig ist es die zehnte Ausgabe dieser Ausstellungsreihe, und selbstverständlich haben sich die Ausstellungsmacher dazu auch ein paar zusätzliche Kleinigkeiten überlegt.

G E Z E I C H N E T 2 017 vom 15.12.2017 bis zum 28.1.2018 im Museum für Kommunikation www.gezeichnet.ch

Die Zeichnung «Hurricane» von Swen.

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K U LT U R & E V E N T S | 1 9 6 8

In Bern hat «1968» 1955 begonnen Seit den frühen fünfziger Jahren trafen sich am Stammtisch des «Wilden Manns» hochgesinnte Erforscher der «Volkskultur», aus der allein, wie ihnen scheint, der modernen Gesellschaft Rettung aus Vermassung und industriellem Fortschrittswahn erwachsen könne. Einer von ihnen ist Fritz Jean Begert, ein Reformpädagoge, wenn er im «Wilden Mann» beim Rotwein das Wort ergreift, ist er unwiderstehlich. Anfang 1955 schlägt er seinen Kollegen vor, Programme festzulegen und in breiterem Kreis schriftlich einzuladen. Der entstehende Zirkel nennt sich «Kerzenkreis». In Vorträgen und Lesungen stellt man sich von nun in den Dienst hoher Ideale; die einen mit eigenen literarischen Arbeiten, die zweiten durch vielfältige Exegese der panidealistischen Lehre, die dritten durch Darstellung der Ergebnisse ihrer «Volkskultur»-Forschungen. Um Begert schart sich schnell eine Gruppe von begeisterungsfähigen Jugendlichen. Der eifrigste von ihnen ist ein Mitarbeiter der Stadtbibliothek, der sich intensiv mit «Volkskultur» und Zivilisationskritik beschäftigt: Sergius Golowin. 1957/58 spaltet sich der Kerzenkreis, eine Gruppe um Golowin und den Kulturjournalisten René Neuenschwander gründet einen neuen Zirkel, den Tägelleist. Junkere 37: Literarisches Laboratorium 1963 übernimmt der Tägelleist den Keller an der Junkerngasse 37. In der ersten Zeit setzt man sich an den Junkere-Diskussionsabenden vor allem mit literarischen Fragen auseinander. Dieser Streit um Literaturbegriffe setzt sich im Politischen als ideologischer fort zwischen jenen, die mit «geistiger Landesverteidigung» den Kampf an der Heimatfront im herrschenden Kalten Krieg führen und jenen, die sich emanzipieren wollen von staatlich verordneten Dogmen und Tabus. 1964/65 beginnt sich auf politischer Ebene eine Opposition zu artikulieren, die zunehmend Goldene Kälber der Innenpolitik zur Diskussion stellt. Diese Opposition, vorab Peter Bichsel, Roman Brodmann, Alfred Rasser, Arthur Villard oder Paul Ignaz Vogel stellt die Landesverteidigung und Militärverweigerung, Strafvollzug und Schulsystem, Kirchen und Parteienfilz in Frage. In der Öffentlichkeit nennt man sie «Nonkonformisten», für die offizielle Schweiz sind sie negativistische Nestbeschmutzer. In Bern, wo sowohl die sozialdemokratische «Tagwacht» wie der freisinnige «Bund» gegen den Nonkonformismus wettern, wird die Junkere 37 ab 1965 zu seiner einzigen öffentlichen Stimme. Schnell wird der Diskussionskeller deshalb zum politisch unbequemen Forum, die Bundesanwaltschaft eröffnet eine Junkere 37-Fiche. In der Öffentlichkeit gibt es damals nur eine Weltanschauung und die belegt noch den zahmsten Reformvorschlag mit notorischem Kommunismusverdacht und macht ihn so zur staatsbedrohenden Aktion. In der Junkere 37 haben nicht nur alle Ideologien, sondern auch die Menschen, die sie vertreten, Platz. Hier wird eine offene Gesprächskultur gepflegt, an der sich auch Leute ohne akademische Bildung, Rocker, Gammler und Hippies, Jenische, Militärverweigerer und Bergbauern aktiv beteiligen. Hier geht es gleichermassen um APO, Okkultismus und antiautoritäre Erziehung, um sexuelle Revolution, Drogenerfahrungen und Heidenhäuser im Emmental. Am neuen

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Foto: zvg bhm

Standort an der Münstergasse 14 werden noch über 200 Veranstaltungen durchgeführt. Allerdings verliert der Diskussionskeller an Bedeutung: Der Nonkonformismus ist von den 68er Ereignissen hinweggefegt worden, seine reformerische Diskussionsbereitschaft ist durch die dekretierende revolutionäre Rhetorik der Neuen Linken ersetzt worden. Die Junkere stirbt 1975 einen stillen Tod. Begert in der Reitschule Und was hat dies alles mit «1968» zu tun? «1968» steht nicht nur für den Aufstand einer politisch radikalen Avantgarde gegen die ökonomischen und politischen Herrschaftsverhältnisse. «1968» steht auch für den Bruch mit gesellschaftlichen Normen (Ehe, Kleinfamilie, Karriere) und für den Versuch, auszusteigen und alternative Lebensformen zu leben. Diese beiden Seiten trafen in verschiedenen Ländern und Städten auf ganz verschiedene lokale kulturelle und politische Voraussetzungen. In Bern haben zu diesen Voraussetzungen der Nonkonformismus und die seit 1955 gepflegte Diskussionskultur in den Altstadtkellern gehört. Für die «Kinder von 1968», sind dies illegitime Wurzeln ihrer eigenen Geschichte, die sie deshalb mit dem Bannspruch des «Reformismus» belegt und ignoriert haben. Trotzdem sind es in Bern Kerzenkreis und Tägelleist gewesen, die der Berner Subkultur die ersten öffentlichen Räume erkämpft haben. Sie haben sich als basisdemokratische Non-Profit-Strukturen unabhängig zu organisieren und den «herrschaftsfreien Diskurs» einzuüben versucht, lange bevor dieser dann vom Philosophen Jürgen Habermas für die Neue Linke erfunden wurde. Diese Bemühungen der Berner Diskussionszirkel sind nach 1968 zentrale Anliegen der Alternativkultur und der Selbstverwaltungsbewegung geworden. Wäre Begert heute in Bern, sässe er wohl häufig in der Reitschulbeiz «Sous le pont» beim Bier, und wenn er erzählen würde, wären die Freaks und Kids und Punks von ihm und seinen hochfliegenden Plänen begeistert. Aber Begert ist tot. Er starb Ende 1984 im Armenhaus von Romainmôtier. Der Journalist Fredi Lerch verfasste diesen Beitrag für den Bund vom 5.6.1993 in Vorarbeit für die Bücher «Begerts letzte Lektion» und «Muellers Weg ins Paradies». Lerch ist heute u.a. Journal B-Mitarbeiter

H I STO R I S C H E S M U S E U M « 19 6 8 S C H W E I Z » 16. November 2017 bis 17. Juni 2018

«1968» ist mehr als eine Jahreszahl. Es ist die Chiffre für einen gesellschaftlichen Wandel von der Mitte der 1960er- bis zur Mitte der 1970er-Jahre. Die Ausstellung geht den Spuren dieser bewegten Jahre nach und fragt, was heute in Politik, Kultur und Alltag davon übrig ist. www.bhm.ch/de/1968


K U LT U R & E V E N T S | A D V E N T S M I X

WINTERMIX ZELLER WEIHNACHT Ein kunterbunter und feierlicher Konzertabend zugunsten der Stiftung Theodora – Artisten für Kinder im Spital. Zum dritten Mal versammelt der Berner Musiker Patrik Zeller mit der Stammformation Feet Peals musikalische Leckerbissen aus der Berner Musikszene und spielt deren Songs und Covers. 13.12. Schlachthaus Theater. www.schlachthaus.ch Foto: David Schweizer

DAS KLEINE ICH BIN ICH «Was? Du bisch es Tier ohni Name? Es wüsse doch alli, wär sie si oder wie sie heisse.» Theater für Menschen ab 3, bis 30.12. Theater Matte. Mehr Infos und Tickets: www.theatermatte.ch

Aktuelle Highlights Kultur & Events ab sofort auch auf

E U RO P E A N O U T D O O R F I L M TO U R 17 / 18 Mit einem neuen Programm voller inspirierender Outdoorgeschichten, sportlicher Höchstleistungen und faszinierender Begegnungen bringt die E.O.F.T. das Abenteuer zurück auf die grosse Leinwand. 5./6. Dezember, Theater im National. www.nationalbern.ch

BÄRN!BLOG www.baernblog.com TIMMERMAHN-WEIHNACHT «Es schneielet, es beielet ...» – di schönschte Wiehnachtsgschichte us de Bärner Wälte. Ein Festanlass der schrägen Besinnlichkeit für alle, die es auch gerne lustig mögen. 23./24.12., La Cappella. www.la-cappella.ch

Die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» hat zum Ziel, für Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren, Organisationen in diesem Bereich zu vernetzen und neue Präventionsansätze zu entwickeln. Das Kino in der Reitschule präsentiert Filme zum Thema, in der Vidmarhalle wird das Theaterstück «Alice» von Steffe La Cheffe, F. Chiquet und A. Fröhlich gezeigt, es finden Ausstellungen und Beratungen statt, und im ISC steigt am 9.12. das grosse Abschlussfest. Detailprogramm: www.16tage.ch – Bern

DAS Z E LT 2 018 Als einziges noch existierendes Expo.02-Projekt hat sich «Das Zelt» von einem anfänglich kleinen und waghalsigen Projekt zu einem festen Bestandteil des Schweizer Kulturlebens entwickelt. Auch im Jubiläumsjahr werden artistische, komödiantische und musikalische Highlights präsentiert. Ein besonderer Leckerbissen: Massimo Rocchi «6zig». Programm: www.daszelt.ch

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K U LT U R & E V E N T S | I D É E B E R N E

Orangerie Elfenau: Samichlous & Blütezeit im Januar Samichlousetag mit der Bärner Chaschperli-Gutsche Ihre Dernière führt die Bärner Chaschperli-Gutsche in die Elfenau. Drinnen in der warmen Stube der Kleinen Orangerie spielt das rollende Figurentheater, passend zum 6. Dezember, das Stück «Bim Samichlous daheime». Kinder ab vier Jahren und ihre Begleitung sind herzlich eingeladen, um 14.30 oder um 15.30 Uhr eine Aufführung zu geniessen. Das unterhaltsame Wintermärli ist der krönende Abschluss der Saison 2017. Wo die Bärner ChaschperliGutsche im nächsten Jahr unterwegs ist, erfahren Sie zu gegebener Zeit unter www.ideebern.ch. Samichlousetag, 6. Dezember 14.30 und 15.30 Uhr, Orangerie Elfenau

Orchideenausstellung im Januar 2018 Wer kennt sie nicht, die sagenumwobene Elfenau. Das beliebte Naherholungsgebiet bietet Bernerinnen und Bernern von jeher eine schöne Auszeit im Grünen. Im Winter zieren meist Schlitten statt Blumen die Wiesen. Doch Anfang des nächsten Jahres blüht die Orangerie Elfenau auf. Denn vom 25. bis 28. Januar 2018 findet die beliebte Orchideenausstellung statt. In den Gewächshäusern von Stadtgrün Bern können Besucherinnen und Besucher eine Vielzahl von Orchideen aus aller Welt bestaunen. Unter dem Motto «Orchideen-Dschungel» zeigen sich

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die beliebten Zierpflanzen in all ihrer Farbenpracht. Zudem präsentieren heimische Floristinnen und Floristen ihre kreativen Arrangements, die wahre Kunstwerke sind. Doch nicht nur Pflanzenfreunde, auch Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Passend zu den Orchideen aus dem Dschungel können Interessierte einzigartige Urwaldbewohner wie Reptilien und Amphibien kennenlernen. Es warten spannende Begegnungen mit Flora und Fauna auf Sie. Weitere Informationen unter www.orchideen-bern.ch und www.ideebern.ch. Orchideenausstellung 25. bis 28. Januar 2018 Show | Verkauf | Gastronomie in den Gewächshäusern und in der Grossen und Kleinen Orangerie. Täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt Fr. 12.– pro Person | Schüler, Studenten, Lehrlinge und AHV/IV-Bezüger Fr. 10.– | Kinder bis 16 Jahre gratis

IDEE BERN

Werden auch Sie Mitglied oder Gönner, und unterstützen Sie Anlässe von idéeBERN für Bern! idéeBERN – Vereinigung für Bern www.ideebern.ch | info@ideebern.ch


K U LT U R & E V E N T S | A D V E N T S K A L E N D E R

BERNER ADVENTSKALENDER Ab 30. November | Weihnachtsbaum Bahnhofplatz Ab 30. November schmückt sich Bern wieder mit einem Weihnachtsbaum auf dem Bahnhofplatz. IdéeBERN als Initiantin und die Stadt Bern wünschen allen eine schöne Adventszeit. 3. Dezember | 1. Advent in den Gassen der Unteren Altstadt Jeweils am 1. Adventssonntag öffnen in der Unteren Altstadt Werkstätten, Ateliers, Geschäfte und Restaurants ihre Türen. 3. Dezember | Samichlöis in der Kramgasse Um 17 Uhr besuchen rund 15 Samichlöise mit ihren Schmutzlis die Kramgasse. Ein poetisches vorweihnächtliches Event, das der Kramgassleist zusammen mit der Samichlouszunft Bern und unterstützt durch die Stadt organisiert. 1. bis 17. Dezember | Märlitram Billette für das Märchentram von BernMobil müssen persönlich beim «Anzeigers Region Bern» , Bubenbergplatz 8, abgeholt werden. 1. bis 24. Dezember | Musikalischer Adventskalender Musikalischer Adventskalender zugunsten von syrischen Kindern in der Heiliggeistkirche. Jeden Mittag von 12.30 bis 13 Uhr. Auftretende unter www.offene-kirche.ch, wer wann bleibt ein Geheimnis. 2./3./16./17. Dezember | Berner Handwerkermarkt Berner Handwerkermarkt Münsterplattform. 2. bis 24. Dezember | Berner Weihnachtsmärkte Berner Weihnachtsmärkte Waisenhausplatz und Münsterplatz. 5.Dezember bis 6. Januar | Ausstellung Weihnachtskrippen Foto: Remo Eisner

Die Ausstellung über Weihnachtskrippen sorgt für Weihnachtsstimmung im Historischen Museum. 45


K U LT U R & E V E N T S | B U C H T I P P S

BÜCHERTIPPS ZU WEIHNACHTEN

HÄRZSCHMÄRZ – VON ERNST BURREN BIS PEDRO LENZ Herzschmerz nicht in Cornwall, sondern auf dem Bergweg vom Tschopenhofgrat zum Mürggelshörnli, im Strandbad Biel, an einem Skilift in Saanenmöser, auf einem Hoger im Emmental, an der Chilbi auf der Berner Schützenmatte. Liebe mit und ohne Kummer in 36 Geschichten. Erzählt in Mundart und in Hochdeutsch. Von Ernst Burren, Stefanie Grob, Pedro Lenz, Achim Parterre, Christian Schmid, Beat Sterchi und vielen anderen.

THOMAS BORNHAUSER TOD AUF DER TRAUMINSEL In «Tod auf der Trauminsel» geht es um den Schweizer Detailhandel, die Freimaurerei, den Fleischschmuggel aus dem ehemaligen Ostblock – und um die berühmteste aller Briefmarken, die Blaue Mauritius. Das Team der Berner Kantonspolizei um Joseph «J.R.» Ritter – bekannt aus Bornhausers Kriminalromanen «Fehlschuss und Die Schneefrau» – ermittelt global und gewohnt routiniert. Erschienen im Werd Weber Verlag.

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FOKUS FAMILIE | FÜR DIE CHURZE

Leine los!

E Gschicht vom Lorenz Pauli mit ere Zeichnig vom Daniel Müller

I mues zuegä: Es isch grad e chli vil passiert, für alles hie z verzelle. Ersch rächt, we me zäme mit eme andere Kater gfrooreni Fischfilet probiert z frässe u drum eigetlech gar ke Zyt het. Aber i probieres glych: I finge, der Whisky isch der coolscht Kater vo Bärn. U itz het der Whisky gseit: «Kater Kopernikus, du bisch der coolscht Kater vo Bärn.» Das het natürlech es Gstürm ggä. Mir stürme gärn über so Sache. Mir sy zäme dür d Loube gloffe, hei gstürmt … u de hei mir dä Hund gseh: I ha ke Ahnig vo Hunderasse. Aber er het usgseh wie wenn er chönnti «Grosspfotige Chnurr-Jagd-Fläckling» heisse. Mir sy blibe stah. U der Whisky het gseit: «E Muetprob! Wär vo üüs trout sech neecher zu däm Viich häre?» D Leine vom Hund isch vor em Lade amene Haagge aagmacht gsi. Zersch isch der Whisky verbytänzlet, het em Hund zuegnickt u het gseit: «Guete Tag, Herr Schnudernase!» Nächär bin ig e chli neecher verbygfüdelet, ha mi verböigt u gseit: «Oh, grüessech Mössiö Schibewüscherschwänzli!» De isch der Whisky wieder dranne gsi, no neecher …» Hallo Unggle Schlaberzunge, hesch ke Plan, wie dass du üüs chönntisch verwütsche? Ojeoje!» Der Hund het a der Leine zoge u het gwinslet. Aber verwütscht het er üs nid. I bi de vorem Hund blybe stah. Üsi Nase hei sech fasch berüert! Da het der Hund ganz truurig gseit: «Hilf mir doch gschyder! My Meischter isch da inne ga iichouffe u isch nächär mit de schwäre Seck hei u het mi hie vergässe. I warte scho ewig. Hilf mer, dä Verschluss bim Haagge ufztue, dass i hei cha!» Itz hets plötzlech anders usgseh: Der Whisky und ig hei es schlächts Gwüsse gha, dass mer dä arm Tropf so hei plaaget.

Aber: E Hund befreie? D Leine losmache, we das Viich ganz naach näb eim steit? Der Whisky und ig hei nis aagluegt: Ja. DAS isch e ächti Muetprob. U mir sy als Team drahäre: Mir hei e Plan gha: Der eint vonis redt mit em Hund u luegt, dass er ke Blödsinn macht, u der anger tuet der Verschluss uuf. So ha de ig däm Hund verzellt, dass ig o scho mal z Gfüel heig gha, me heig mi nümme gärn, aber dass das ja eigetlech gar nid müglech sig, wüu me Chatze ja eifach müessi gärn ha. Im Gägesatz vilech zu Hünd. Der Hund het mir still zueglost. Klick! Hets gmacht, u der Whisky het der Verschluss offe gha, het d Leine usezoge u der Hund isch frei gsi. Was itz passiert isch, hei mir nid erwartet. Der Hund het gseit: «Das isch itz würklech nätt gsi. Aber wüsset der: Der Unggle Schlaberzunge het äbe glych e Plan gha, wien er öich verwütscht. Ojeoje!» U de ischer uf üüs los. Zersch uf mii. I bi dervo, der Whisky o. Jede i ne anderi Richtig. U das het üs grettet: Der Hund het sech nämlech müesse entscheide. U das isch es Momäntli ggange. Schliesslech ischer em Whisky nachegrennt. Dä isch aber so fit, dass er der Hund locker het chönne abhänke. I ha mi sider miteme grosse Gump hinger i ne Liferwage grettet. E Mönsch isch cho, het d Türe zuegmacht u isch losgfahre. Es isch wahnsinnig chalt gsi dert inne. Aber das het sy Grund gha. Dä Liferwage het Läbensmittel zu de Läde bbracht. Di gfroorene Fischfilet hani sofort gfunde. Zum Glück. Der Liferwage het nämlech scho wider ghalte u d Türe isch wider ufgange. I bi mit drüne Fischfilet uf u dervo. Eis für mii, eis füre Whisky u eis für mii.

Dr Lorenz Pauli isch Chindergärtner, Chinderbuechoutor, Verleger und Verzeuer. www.mupf.ch Dr Daniel Müller zeichnet regumässig für verschideni Zytschrifte und Buechverläg wie z.B. d Globibüecher. www.illumueller.ch

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Üse Blog isch öppis für aui Bärnerinne u Bärner, wo üsi Stadt genau so liebe wie mir. O für die, wo bis jtz mit emne Blog nüt hei chönne aafah. Gäbig büschelet, dütsch u dütlech, witzig, mängisch o chli provokativ u fräch aagrichtet, garniert mit usgwählt Aktuellem us Bärn u guete Tipps us aune Bereiche, wo ungernähmigsluschtigi Lüt interessiere. Mir wei ds Bärner Läbesgfüehl yfah u wiedergä und si für öich da, wo d Bärner Tradition läbt u wo Neus entschteit. In Wort, Bild und Video u natürlech guet vernetzt mit em druckte BÄRN! Magazin.

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B Ä R N ! B LO G

U mir schribe u fotografiere für öich im BÄRN!BLOG Uf em Biud fähle der Prof. Dr. med.vet. Bernd Schildger, Diräkter Tier- und Bärepark und die viele Gescht, wo – je nachdäm – derzuechöme (Start: Martin Bachofner, Bern Welcome). Unteri Reihe v.l.n.r.: Benjamin Sterchi, idéeBERN | Remo Eisner, Fotograf | Michèle Freiburghaus, Verlag BÄRN! | Sandra Stoiber, Fotografin. Oberi Reihe v.l.n.r.: Pascal Schütz und Matthias Kuratli, gecko communication | Laura Marti und Maria van Harskamp, inyourface Texte | Slavia Karlen, eventcreator gmbH und Bloggerin | Aline Keller, idéeBERN | Su Elsener, Fanarbeiterin, Sägerin Fraktionszwang | Gabriel Palacios, Mentaltrainer, Cameo Verlag.

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BÄRN! INTERN | DIVERSES

Verlosungen B Ä R N ! 4 / 1 7

BÄRN!VERLAG

Teilnahme: www.baernblog.com BÄRN!MAGAZIN Erscheint 4× jährlich im «Verlag BÄRN!». Der Verlag steht in Kooperation mit der Stadt Bern, mit Bern Tourismus, Berncity, Idée Bern sowie dem Tier- und Bärenpark und anderen Berner Insititutionen.

HÄRZSCHMÄRZ 3 Bücher gewinnen Liebe mit und ohne Kummer in 36 Geschichten. Erzählt in Mundart und in Hochdeutsch. Von Ernst Burren, Stefanie Grob, Pedro Lenz, Achim Parterre, Christian Schmid, Beat Sterchi und vielen anderen. Der Cosmos Verlag Bern offeriert 3 Bücher.

Die erste Ausgabe 2018 erscheint Anfang März. Infos für Werbepartner unter www.baernverlag.com Rubrik «BÄRN!Magazin» oder mail@baernbox.ch. Abonnement

Das BÄRN!Magazin 4× jährlich in einem Couvert persönlich adressiert in Ihrem Briefkasten? 30 Franken und Ihre Adresse in ein Couvert und an den Verlag schicken oder per E-Banking mit entsprechendem Vermerk. Bankdaten unter www.baernbox.ch, Infos Abo.

C A S I N O S I LV E S T E R P A K E T 1× 2 PLÄTZE gewinnen An Silvester so richtig verwöhnt werden mit einem Welcomedrink, mit Fondue chinoise à discrétion, einem kostenlosen Eintritt ins Grand Casino Bern, plus Spielguthaben? Das Grand Casino Bern offeriert dieses attraktive Paket für 1× 2 Personen.

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Leitung Verlag/Redaktion

Michèle Freiburghaus

Druckvorstufe

Lithouse

Druck

Stämpfli AG, Bern gedruckt auf FSC-Papier

Vertrieb

Direct Mail Company, Bern

Gestaltung

www.aidakommunikation.com, Bern

Fotos

Remo Eisner, Bernd Schildger, David Schweizer, Franziska Frutiger

Illustration

Daniel Müller

Beiträge

Luca Hubschmied, Esther Beck, Rahel Bucher, Karin Lange, Prof. Dr.med.vet. Bernd Schildger, Oliver Aeppli, Cornelia Berger, Fredi Lerch, Lorenz Pauli, Michèle Freiburghaus


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Magazin BÄRN! 4 / 2017  

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